TORLOSES REMIS IN LINZ

Im Auswärtsspiel beim FC Blau-Weiß Linz spielte die Austria am Samstagabend an der Donau Unentschieden. Beide Mannschaften fanden Chancen zum Sieg vor, doch sowohl die Oberösterreicher als auch die Mader-Schützlinge blieben vorne glücklos.

Die Länderspielpause hat bei Grün-Weiß Positives bewirkt, erstmals in der Meisterschaft gelang es der Austria die Null zu halten. Markus Mader setzte in Linz auf eine an vier Positionen veränderte Startelf. Leo Mätzler, Daniel Tiefenbach und Yadaly Diaby sowie auch Lukas Fridrikas durften sich über einen Startelf-Platz freuen. Die ersten Abschlüsse der Partie gehörten dann auch den Lustenauern. Yadaly Diaby versuchte es aus dem Rückraum, doch die Linzer konnten noch einen Fuß dazwischen bringen (10.). Nach einer halben Stunde musste sich Nicolas Schmid im Linzer Tor ordentlich strecken, um einen Ball von Diaby noch über die Latte zu lenken (32.). Kurz zuvor hatte die Austria schon gejubelt, doch ein Treffer wurde aufgrund von Abseits zurecht nicht gegeben (25.). Die Linzer wurden nach 35 Minuten gefährlicher und das gleich dreifach. Doch Noß (35.), Pasic (37.) und Ex-Austrianer Pirkl (43.) scheiterten allesamt an Domenik Schierl. Die letzte Aktion vor dem Seitenwechsel gehörte dann der Austria und wieder war der Ball im Tor, doch auch die Fahne des Assistenten ragte nach oben. Nikolai Baden Frederiksen muss somit weiter auf seinen ersten Bundesliga-Treffer in Grün-Weiß warten. Der Däne stand nur hauchdünn im Abseits (45.).

Die zweite Halbzeit ist schnell erzählt, beide Teams neutralisierten sich über weite Strecken, der letzte entscheidende Pass wollte keinem der Teams gelingen. In der Nachspielzeit hatten die Linzer durch Feiertag die größte Chance auf den Lucky Punch, doch Darijo Grujcic und Domenik Schierl warfen sich gemeinsam beherzt in den Abschluss (90.+2). "Wir leben noch", lautete die kurze und knappe Analyse von Markus Mader im SKY-Interview.

Die Austria beendet damit eine lange Durststrecke und darf sich zumindest ein wenig über den Punkt freuen. Es bleibt aber noch ein anstrengender Weg, der den Spielern alles abverlangen wird. Am kommenden Wochenende trifft man zuhause auf den TSV Hartberg - das vorletzte Spiel im Reichshofstadion, so wie es Austrianer viele Jahre gekannt haben.

GEPA-20231021-101-150-0021

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