Erst auswärts beim FAC, dann zuhause am Rhein gegen den FC Admira Wacker – für den Tross des SC Austria Lustenau stehen in den kommenden beiden Runden zwei richtungsweisende Partien im Aufstiegskampf der ADMIRAL 2. Liga an. Die Ausgangslage vor dem Topspiel am Freitagabend in der Hauptstadt ist klar: Auch beim Team aus Wien-Floridsdorf sollen weitere Punkte folgen, um sich im engen Rennen an der Tabellenspitze weiter festzusetzen.
Dabei trifft die beste Defensive der Liga auf die zweitbeste Defensive – alles deutet auf ein intensives, umkämpftes Duell hin, in dem Kleinigkeiten den Unterschied machen könnten. Umschaltmomente, Standardsituationen und die nötige Konsequenz in den entscheidenden Szenen werden eine große Rolle spielen. Auch Chefcoach Markus Mader erwartet im Vorfeld eine Partie auf Augenhöhe: „Es wird ein extrem kampfbetontes Spiel, da bin ich mir sicher. Es geht um viel. Ich erwarte eine aggressive Heimmannschaft, die von Beginn an alles reinwerfen wird. Nichtsdestotrotz ist unser großes Ziel, dass wir sie überholen.“
Nach den Rängen fünf und neun in den Vorjahren präsentieren sich die Floridsdorfer heuer in starker Verfassung. Aus den bisherigen vier Frühjahrsspielen holten die Schützlinge von Trainer Sinan Bytyqi neun Punkte und zählen aktuell zu den formstärksten Teams der Liga. Vor allem defensiv zeigt sich der FAC stabil, lässt wenig zu und agiert sehr kompakt. „Sie stehen nicht umsonst da. Sie spielen strukturiert und mit klaren Abläufen“, so Mader über den kommenden Gegner. Auf Seiten der Grün-Weißen wird es in Wien vor allem auf die richtige Herangehensweise ankommen. Vieles spricht dafür, dass auch dieses Spiel wieder über Kampf, Intensität und Details entschieden wird. Der Fokus liegt klar auf Effizienz, Mentalität und dem unbedingten Willen, die nächsten Punkte einzufahren.
Personell könnte sich die Situation bei den Lustenauern etwas entspannen: Pius Grabher ist wieder im Trainingsbetrieb und könnte in das Aufgebot zurückkehren. Hinter den Einsätzen von Mame Wade und Ibrahim Ouattara steht aber ein Fragezeichen – eine Entscheidung wird wohl erst kurz vor der Abfahrt fallen. Beide Akteure sind nach dem Spiel in Gleisdorf angeschlagen. Der knappe Auswärtssieg zuletzt war dabei vor allem eines: enorm wichtig. „Der Sieg war alles andere als schön, aber extrem wichtig. Wir wollten dranbleiben und uns vorne festsetzen. Ein Sieg war daher Pflicht – und das haben wir geschafft“, so Mader abschließend. Klar ist: In Wien wartet die nächste echte Standortbestimmung. Mit einem weiteren Erfolg könnte die Austria nicht nur wichtige Punkte im Aufstiegskampf sammeln, sondern auch ein direktes Zeichen an die Konkurrenz senden.
Anpfiff der Begegnung ist um 20:30 Uhr. Das Spiel gibt es wie gewohnt LIVE und in voller Länge in der Taverne 1914 zu sehen.
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Topspiel in der Hauptstadt!