2:2-UNENTSCHIEDEN IN SALZBURG

Erster Matchball auf den Aufstieg ins Oberhaus vergeben – aber: Der SC Austria Lustenau holte am Freitagabend beim SV Austria Salzburg nach starker Aufholjagd noch ein 2:2-Remis. Auch wenn das Unentschieden nicht zum vorzeitigen Titel gerreicht hat – der große Traum lebt weiter und Grün-Weiß hat nach wie vor alles in eigener Hand.

Doch zur Partie: Chefcoach Markus Mader vertraute in der Mozartstadt weitgehend auf dasselbe Personal wie beim Derbysieg am vergangenen Sonntag gegen Bregenz. Einzig Fabian Gmeiner rückte nach seiner Sperre wieder in die Startelf und ersetzte Daniel Au Yeong. Vor vollem Haus in Salzburg-Maxglan und lautstarken Fans auf beiden Seiten ging es gleich rasant los. Nach einem druckvollen Start der Hausherren verzeichnete Jack Lahne in der vierten Spielminute den ersten Abschluss für die Austria – der Angreifer scheiterte mit seinem Versuch allerdings am langen Pfosten. Ein Kopfball von Captain Matthias Maak nach einem Corner landete wenig später über dem Tor der Viola. Dann die erste ganz dicke Chance für Grün-Weiß: Lenn Jastremski bediente Haris Ismailcebioglu, doch dieser konnte den Ball aus aussichtsreicher Position nicht im Tor unterbringen.

Es ging Schlag auf Schlag weiter. Im Gegenzug parierte Domenik Schierl stark nach einem Fernschuss, kurz darauf landete der Ball dann aber doch im Lustenauer Kasten: Marinko Sorda stellte auf 1:0 für die Hausherren. Luca Meisl scheiterte in der 28. Minute per Kopf für Salzburg, ehe Mame Wade nur wenige Augenblicke später aus acht Metern die Latte traf. Wieder im direkten Gegenzug kam die Viola zur nächsten guten Möglichkeit, doch mit vereinten Kräften konnte Grün-Weiß zur Ecke klären. Kurz vor der Pause dann der nächste Nackenschlag: Daniel Bares erhöhte mit einem Abschluss vom Sechzehner auf 2:0. Mit diesem Rückstand ging es in die Halbzeit.

Zur Pause reagierte Markus Mader doppelt: Lukas Ibertsberger und Haris Ismailcebioglu blieben in der Kabine, für das Duo kamen Amine Bouchenna und Axel Rouquette neu ins Spiel. Grün-Weiß kam mit einem ganz anderen Gesicht aus der Kabine. Nur wenige Sekunden nach Wiederanpfiff vergab Jack Lahne mit einem Schuss aufs lange Eck die große Chance auf den schnellen Anschlusstreffer und scheiterte wenig später mit einem strammen Abschluss erneut an Salzburg-Keeper Manuel Kalman. Auch einen stark getretenen Freistoß von Sacha Delaye parierte der Schlussmann, doch der nächste Versuch saß: Einwechselspieler Amine Bouchenna verkürzte auf 1:2 und die Austria war wieder da. Seydou Diarra ersetzte daraufhin Jack Lahne. Luschnou drückte auf den Ausgleich. Eine scharfe Hereingabe von Diarra wurde gefährlich (79.), auf der anderen Seite vergab Marinko Sorda freistehend vom Elferpunkt die mögliche Vorentscheidung. Kurz darauf kam Mario Vucenovic für Mame Wade. Bouchenna hatte fünf Minuten vor Schluss per Volley noch eine weitere gute Möglichkeit – doch in der Nachspielzeit dann noch der verdiente Jubel: Nach einer Hereingabe stieg Robin Voisine am höchsten und köpfte zum 2:2-Ausgleich ein. Kurz darauf war aber Schluss.

Auch wenn der Sieg nicht glückte: Alles liegt weiterhin in eigener Hand. Mit einem Heimerfolg am kommenden Donnerstag gegen den SKU Amstetten kann das große Ziel erreicht werden.

SV Austria Salzburg – SC Austria Lustenau 2:2 (2:0)
Torfolge: 1:0 Marinko Sorda (13.), 2:0 Daniel Bares (38.), 2:1 Amine Bouchenna (63.), 2:2 Robin Voisine (90.+2)

GEPA-20260508-101-125-0009

Punkteteilung in Salzburg

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