BERND BÖSCH: "WIR FREUEN UNS RIESIG!"

Auswärts beim TSV Hartberg startet die Austria am Samstag in die neue Saison der ADMIRAL Bundesliga. Vor dem Auftakt in der Steiermark äußerte sich Vorstandssprecher Bernd Bösch im Interview über den bevorstehenden Umzug nach Bregenz, die Sponsorensuche und erzählt, was für Projekte in den kommenden Monaten umgesetzt werden sollen.

 

Bernd, die neue Saison steht vor der Tür. Wie blickt der Vorstand auf die bevorstehende Saison?

Wir freuen uns riesig auf den Start in das zweite Jahr in der heimischen Bundesliga. Wir sind davon überzeugt, dass unsere Mannschaft auch in der neuen Saison begeisternde Spiele liefern wird und dass wir in Lustenau und in Bregenz wieder richtige Fußballfeste feiern können.

 

Wegen dem bevorstehenden Umzug nach Bregenz stehen für den Verein viele Herausforderungen an. Gibt es dazu schon Details oder wann beginnt hier die intensive Planungszeit?

Die Vorbereitungen für die Umsetzung der notwendigen Maßnahmen haben schon im Frühjahr begonnen. Derzeit laufen die Ausschreibungen für die großen Gewerke Flutlicht, Rasenheizung, Überdachung der Fansektoren. Ziel ist, dass im Oktober gebaut wird, damit wir dann Mitte Dezember das erste Heimspiel in Bregenz austragen können. Wir sind sehr dankbar dafür, dass die Zusammenarbeit mit der Stadt Bregenz und dem Verein Schwarz-Weiß Bregenz ausgezeichnet funktioniert.

 

Nach der guten Saison herrscht wieder Euphorie im Umfeld der Austria. Wie läuft der Kartenvorverkauf und wie ist das Echo der Sponsoren vor der neuen Spielzeit?

Die Stimmung ist hervorragend. Im Kartenvorverkauf haben wir das Niveau vom Vorjahr jetzt schon erreicht und unsere Sponsoren haben volles Verständnis für die herausfordernde Situation mit dem Ausweichen nach Bregenz. Auch im Sponsoring werden wir unser Budgetziel erreichen, obwohl wir noch gar keinen Hauptsponsor haben.

 

Wie sieht es mit der Suche nach einem Hauptsponsor aus?

Wir sind weiterhin in Gesprächen mit potenziellen Firmen, allerdings gibt es zwei Hürden für uns: Zum einen ist es die aktuell wirtschaftliche Entwicklung, die viele Unternehmen vorsichtig agieren lässt. Zum anderen das Problem, dass wir größtenteils mit Firmen außerhalb von Vorarlberg verhandeln müssen. In diesen Gebieten fischen dann aber natürlich auch sehr viele andere Bundesligisten, was es für uns nicht unbedingt leichter macht. Wir können nur unsere Hausaufgaben machen: Den Verein weiterhin professionalisieren in Sachen Infrastruktur, sportlich gute Argumente liefern, unsere Philosophie nach außen hin kommunizieren und natürlich weiterhin bei allen möglichen Partnern Klinken putzen. Gemäß dem Sprichwort „steter Tropfen höhlt den Stein“ sind wir überzeugt, dass das früher oder später zum Erfolg führen wird.

 

Nervosität gab es auch rund um den zu Beginn sehr kleinen Kader. Ist das intern ein Thema?

Wir haben volles Vertrauen in unser bewährtes Team mit Alex Schneider, Ingo Winter, Valentin Drexel und Stephan Muxel. Wir haben von Anfang an gewusst, dass es bei uns etwas länger dauern wird, bis der Kader komplett ist. Wir müssen keine Schnellschüsse machen und werden weiterhin ganz gezielt nach den Spielern suchen, die zu uns passen. Das hat in den letzten Jahren sehr gut funktioniert und darum gibt es auch intern keinerlei Nervosität.

 

In Sachen Infrastruktur gibt es neben dem Stadion eine weitere Vielzahl an Projekten. Worauf dürfen sich die Fans freuen bzw. was sind jene Projekte, woran ihr als Vorstand aktuell am intensivsten arbeitet?

Mit der neuen Homepage haben wir jetzt einen sehr ansprechenden Auftritt, der bestens zur Austria passt. Neben den Vorbereitungen für das neue Stadion und für unsere Gastspiele am Bodensee haben wir derzeit konkrete Pläne für den Ausbau unseres Nachwuchsheims zu einem attraktiven Treffpunkt für den ganzen Verein. In einem nächsten Schritt möchten wir unser Büro und unseren Fanshop ins Stadion bringen und damit noch besser positionieren. Bis zur Eröffnung des neuen Stadions im Sommer 2025 soll es auch einen Relaunch für unser österreichweit einzigartiges Austria-Dorf geben.

 

Zum Abschluss noch ein kurzer Tipp: Wo landet die Austria in dieser Saison?

Wir wollen uns in der Liga behaupten und im Cup länger dabei sein wie in den letzten Jahren. Das traue ich uns auch zu.

 

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Vorstandssprecher Bernd Bösch vor dem Austria Café in Lustenau.

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