WEST-DUELL UNTER FLUTLICHT

Nach dem starken Auftritt beim österreichischen Vizemeister in Graz wartet auf den SC Austria Lustenau das nächste Bundesliga-Duell am Rhein: Am Freitagabend empfängt Grün-Weiß die WSG Tirol zum West-Duell in der SUN MINIMEAL Arena. Nach dem verdienten 1:1 beim SK Sturm Graz soll vor heimischem Publikum nachgelegt werden. Anpfiff der Begegnung ist um 19:30 Uhr.

Mit breiter Brust kehrte die Mannschaft von Chefcoach Markus Mader am vergangenen Wochenende aus der steirischen Landeshauptstadt zurück. Bei Sturm zeigte die Austria einen mutigen und überzeugenden Auftritt. Dominik Weixelbraun brachte Grün-Weiß früh per Kopf in Führung, am Ende stand ein verdientes 1:1 und damit der vierte Punkt aus den vergangenen beiden Bundesliga-Partien zu Buche. Vor allem die Art und Weise des Auftritts in Graz macht Mut für die kommenden Aufgaben. Gegen eines der Top-Teams der Liga hielt die Austria nicht nur dagegen, sondern setzte selbst viele Akzente und zeigte einmal mehr, dass sie sich auch vor den großen Namen der Bundesliga nicht verstecken muss. Entsprechend viel Positives nimmt auch Markus Mader aus der Steiermark mit: „Da können wir ganz viel Selbstvertrauen mitnehmen und auch die Erkenntnis, dass wir wirklich stark performt haben und gegen ein Top-Team der Liga absolut überzeugen konnten. Wir haben als Team gut funktioniert und gesehen, dass bereits vieles passt. Genau das wird aber auch notwendig sein, wenn wir am Freitag gegen die WSG Tirol punkten wollen“, so der Chefcoach.

WSG kommt über das Kollektiv

Mit der WSG Tirol wartet am Freitag ein Gegner, der sich mittlerweile längst in der Bundesliga etabliert hat. Die Mannschaft von Trainer Philipp Semlic startete mit einem souveränen 6:0-Erfolg im UNIQA ÖFB-Cup in Wieselburg in die neue Spielzeit und holte aus ihren bisherigen drei Bundesliga-Partien einen Punkt. Die Begegnung der vierten Runde gegen die Wiener Austria wurde aufgrund der Europacup-Teilnahme der Veilchen auf Anfang September verschoben. Im Vergleich zur Vorsaison mussten die Tiroler im Sommer unter anderem die Abgänge von Valentino Müller und Matthäus Taferner verkraften. Weiterhin mit dabei ist hingegen ein alter Bekannter in Lustenau: Nikolai Baden Frederiksen. Der ehemalige Austrianer wechselte im Oktober des vergangenen Jahres zur WSG und schlug dort voll ein. In seinen ersten 25 Pflichtspielen für die Wattener war der Däne an zwölf Treffern direkt beteiligt und gehört damit zu den gefährlichsten Offensivspielern der Tiroler. Für Markus Mader zeichnet sich die WSG aber vor allem durch ihre mannschaftliche Geschlossenheit aus: „Sie sind jetzt schon lange im Bundesliga-Geschäft mit dabei und sind ähnlich wie wir zu sehen. Sie können auch keine Superstars verpflichten, sondern kommen über das Kollektiv. Sie fighten um jeden Punkt in dieser Liga.“ Gleichzeitig weiß der Austria-Coach, dass sich nach dem starken Auftritt in Graz auch die Erwartungshaltung verändert. „Nach der Leistung gegen Sturm erwartet nun jeder einen Heimsieg von uns. Das macht die Aufgabe nicht leichter, aber wir werden sie annehmen.“

Flutlicht und volle Unterstützung von den Rängen

Nach dem Auswärtsspiel in Graz darf sich Grün-Weiß nun wieder auf einen Abend vor heimischer Kulisse freuen. Flutlicht, Freitagabend und West-Duell – die Voraussetzungen für einen besonderen Bundesliga-Abend in Lustenau sind gegeben. Dabei hofft die Mannschaft einmal mehr auf die Unterstützung von den Rängen. Bereits bei den bisherigen Heimspielen sorgten die Austrianer für lautstarken Rückhalt und genau diese Energie soll auch gegen die WSG wieder auf den Rasen übertragen werden. „Wir freuen uns riesig auf das Abendspiel in der SUN MINIMEAL Arena. Die Unterstützung ist wichtig, das sagen wir jedes Wochenende. Die Fans pushen uns mit ihrer positiven Energie nach vorne“, betonte Mader weiter.

Böhm ersetzt gesperrten Schierl

Personell muss die Austria am Freitag allerdings Ausfälle verkraften. Domenik Schierl wurde nach seinem Aussetzer in Graz für die kommenden beiden Pflichtspiele gesperrt, ein weiteres Spiel wurde bedingt ausgesprochen. Für ihn wird Phillip Böhm gegen die WSG zwischen den Pfosten stehen. Ebenfalls nicht zur Verfügung steht Pius Grabher. Der Mittelfeldspieler laboriert an einer Reizung der Achillessehne, konnte in dieser Woche nicht trainieren und fällt für die Partie aus. Darüber hinaus gibt es weitere angeschlagene Spieler. Für Mader dennoch kein Grund, von der Marschroute abzuweichen: „Wir werden trotzdem einen Kader aufbieten, der konkurrenzfähig ist, und wollen von der ersten Minute an alles geben.“ Nach dem Heimsieg gegen den Wolfsberger AC und dem Punktgewinn beim Vizemeister in Graz bietet sich damit am Freitag die nächste Gelegenheit, den gelungenen Start in die neue Bundesliga-Saison fortzusetzen. Unter Flutlicht, vor den eigenen Fans und im Arlberg-Derby soll der nächste Schritt folgen.

MO’s Clubbing nach dem Spiel

Anpfiff in der SUN MINIMEAL Arena ist am Freitag um 19:30 Uhr. Das Stadion sowie der VIP-Bereich öffnen bereits um 18:00 Uhr. Und auch nach dem Schlusspfiff ist der Abend noch nicht vorbei: Im Glashaus steigt MO’s Clubbing mit DJ JAXO. 30 Minuten nach Spielende öffnet das Glashaus für alle Besucher seine Türen.

Beste Voraussetzungen also für einen besonderen Freitagabend in Lustenau – jetzt fehlt nur noch die Unterstützung von den Rängen und im besten Fall der nächste Heimsieg. Jetzt Ticket sichern und dabei sein!

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Freitagabend dohuom gegen die WSG aus Tirol

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