6:2-SIEG IM UNIQA-ÖFB-CUP IN LAFNITZ

Der SC Austria Lustenau steht in der nächsten Runde des UNIQA-ÖFB-Cups. Grün-Weiß setzte sich am Samstagnachmittag mit 6:2 gegen einen couragiert auftretenden Regionalligisten aus Lafnitz durch.

Chefcoach Markus Mader mischte sein Team in der Steiermark ordentlich durch und bot unter anderem eine komplett neue Viererkette auf. In dieser feierte Anilson sein Startelf-Debüt für Grün-Weiß. Angetrieben von den mitgereisten Fans aus dem Ländle erwischte die Austria den perfekten Start. Nach einem Schussversuch von Precious Benjamin landete das Leder bei Dominik Weixelbraun, der per Volley die frühe Führung erzielte. Die Antwort der Hausherren ließ allerdings nicht lange auf sich warten: Nach einem Stangerlpass über die linke Seite netzte Valentin Akrap vom Fünfer zum 1:1 ein. Und es blieb ereignisreich: Dominik Weixelbraun wurde im Strafraum der Steirer von den Beinen geholt, den fälligen Elfmeter konnte Sacha Delaye allerdings nicht verwerten. Der Regionalligist aus Lafnitz agierte bissig und kam seinerseits zu Möglichkeiten. Nico Forobosko verfehlte das Tor mit einem Fernschuss nur knapp. Auf der Gegenseite kamen Sacha Delaye (18.) und Lord Afrifa (22.) zu Abschlüssen, ehe es auch Anilson nach einem Zusammenspiel mit Afrifa versuchte. Jubeln durften wenig später allerdings die Hausherren: Michael Lema stand nach einem Zuspiel im Sechzehner frei und traf zum 2:1 für den SVL. Grün-Weiß fand noch vor der Pause die passende Antwort: Lenn Jastremski erzielte in der 39. Minute den Ausgleich zum 2:2, mit dem es schließlich auch in die Kabinen ging.

Die Austria kam unverändert aus der Pause. Precious Benjamin verzeichnete in der 52. Minute mit einem Versuch vom Sechzehnereck den ersten Abschluss des zweiten Durchgangs. Die Partie blieb umkämpft und offen. Nach einer Stunde brachte Markus Mader zunächst Antonio Verinac für Lenn Jastremski, wenig später kamen auch Fabian Gmeiner und Melih Akbulut für Lukas Ibertsberger und Lord Afrifa. Grün-Weiß hatte nun mehr vom Spiel, doch der SVL hielt weiterhin gut dagegen. In der 70. Minute sollte schließlich ein Joker stechen: Nach starker Vorarbeit von Dominik Weixelbraun war Antonio Verinac zur Stelle und brachte die Austria mit 3:2 in Führung. Nur drei Minuten später legte Grün-Weiß nach. Precious Benjamin fasste sich ein Herz und erzielte mit einem wuchtigen Abschluss den vierten Lustenauer Treffer. Kurz darauf blieb ein weiterer Elfmeterpfiff nach einem Einsteigen gegen Torschütze Benjamin aus. Der 19-Jährige stand wenig später abermals im Mittelpunkt, als er das Leder mit einem wuchtigen Schuss nur Millimeter über die Latte setzte. In der Schlussphase machte die Austria den deutlichen Auswärtssieg endgültig perfekt. Zunächst sorgte ein Eigentor der Lafnitzer für das 5:2, ehe der eingewechselte Haris Ismailcebioglu den Schlusspunkt setzte und zum 6:2-Endstand traf.

Damit feierte Grün-Weiß nach einer umkämpften ersten Hälfte einen am Ende deutlichen Auswärtssieg in der Steiermark und steht in der nächsten Runde des UNIQA-ÖFB-Cups.

SV Lafnitz – SC Austria Lustenau 2:6 (2:2)

Torfolge: 0:1 Dominik Weixelbraun (2.), 1:1 Valentin Akrap (7.), 2:1 Michael Lema (31.), 2:2 Lenn Jastremski (39.), 2:3 Antonio Verinac (70.), 2:4 Precious Benjamin (73.), 2:5 Eigentor SV Lafnitz (85.), 2:6 Haris Ismailcebioglu (88.)

GEPA-20260905-101-157-0026-2

Eine Runde weiter!

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