0:3-NIEDERLAGE IN KLAGENFURT

Der SC Austria Lustenau verpasste am Wörthersee einen weiteren wichtigen Schritt im Aufstiegskampf. Grün-Weiß unterlag einer eiskalten Austria Klagenfurt mit 0:3.

 

Mame Wade fehlte in Kärnten aufgrund muskulärer Probleme, ebenso wie Mario Vucenovic (Schlag auf den Oberschenkel). Für Wade rückte Asumah Abubakar in die Startelf, Nico Gorzel ersetzte Haris Ismailcebioglu. Ansonsten vertraute Chefcoach Markus Mader auf das Personal der Vorwoche. Keine 100 Sekunden waren gespielt, als Jack Lahne die große Chance zur Führung für Grün-Weiß vorfand, jedoch scheiterte. Kurz darauf versuchte es Nico Gorzel aus der Distanz. Die Lustenauer übernahmen früh das Kommando und hatten mehr Ballbesitz, wirklich zwingend wurden sie offensiv jedoch nicht. Auf der anderen Seite zeigte sich ein ganz anderes Bild: Erste Chance der Hausherren – Schuss von der Strafraumgrenze durch Dino Delic – Tor.

 

Am Spielverlauf änderte sich wenig: Luschnou kontrollierte die Partie, Sacha Delaye (28.) sowie Pius Grabher probierten es aus der Distanz. Lenn Jastremski köpfte eine Flanke von Asumah Abubakar in die Hände von Klagenfurt-Keeper Alexander Turkin. Noch vor der Pause kam Haris Ismailcebioglu für Abubakar ins Spiel. Und es kam noch bitterer: Zweite Chance der Hausherren, Florian Jaritz stand nach einem Corner goldrichtig und erhöhte auf 2:0. Zur Pause reagierte Markus Mader mit einem Dreifachwechsel: William Rodrigues, Mohamed-Amine Bouchenna und Seydou Diarra kamen neu ins Spiel, Robin Voisine, Jack Lahne und Nico Gorzel blieben in der Kabine. Haris Ismailcebioglu zog kurz nach Wiederanpfiff im Sechzehner ab, sein Versuch wurde aber zur Ecke geklärt. Nachdem Lenn Jastremski nach Diarra-Flanke per Kopf (52.) scheiterte, folgte der nächste Rückschlag: Dritte Chance der Klagenfurter durch Bartol Barisic – 3:0.

 

Lukas Ibertsberger kam in Folge für Axel Rouquette in die Partie und kurz darauf landete der Ball im Tor der Kärntner, aber der Treffer von Haris Ismailcebioglu wurde aufgrund einer vermeintlichen Abseitsstellung aberkannt. Zuvor hatte bereits Jastremski per Kopf vergeben. Grün-Weiß gab sich zwar nicht auf – doch an diesem Abend wollte einfach nichts gelingen. Als wären die drei Gegentreffer nicht schon genug, sah Fabian Gmeiner in der Schlussphase nach einer Notbremse noch die Rote Karte. Dann war Schluss. Keine Punkte in Klagenfurt.

 

Jetzt gilt es, die Partie schnell abzuhaken – die Chance auf Wiedergutmachung bietet sich in neun Tagen im Ländle-Derby daheim gegen Schwarz-Weiß Bregenz.

 

SK Austria Klagenfurt – SC Austria Lustenau 3:0 (2:0)

Torfolge: 1:0 Dino Delic (22.), 2:0 Florian Jaritz (41.), 3:0 Bartol Barisic (60.)

GEPA-20260424-101-147-0018

Keine Punkte am Wörthersee

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