0:4-NIEDERLAGE GEGEN DIE WSG TIROL

In Runde fünf der ADMIRAL Bundesliga setzte es für den SC Austria Lustenau die erste Heimniederlage der Saison. Grün-Weiß erwischte nach einem eigentlich guten Start einen bitteren Abend und musste sich kaltschnäuzigen Tirolern deutlich mit 0:4 geschlagen geben.

 

Phillip Böhm ersetzte im Tor den gesperrten Domenik Schierl und feierte damit sein Bundesliga-Debüt für den SC Austria Lustenau. Zum ersten Mal im Aufgebot stand zudem Neuzugang Anilson, der für den angeschlagenen Pius Grabher in den Kader rückte. Pünktlich mit Anpfiff der Partie setzte in der SUN MINIMEAL Arena Starkregen ein – und die Gäste kamen durch Nikolai Baden Frederiksen gleich zur ersten Möglichkeit. Phillip Böhm war jedoch zur Stelle und klärte stark zur Ecke. Auf der Gegenseite tankte sich Fabian Gmeiner über die Seite durch, seine Hereingabe konnten die Tiroler gerade noch zur Ecke klären. Einen langen Steilpass von Danilo Soares verpasste Dominik Weixelbraun nur knapp (12.), wenig später setzte Antonio Verinac einen Abschluss aus spitzem Winkel ans Außennetz. Die Austria war gut in der Partie und hatte zunächst mehr vom Spiel.

 

Mit zunehmender Spieldauer und immer stärker werdendem Regen fanden allerdings auch die Gäste besser in die Begegnung und sorgten vor allem über die rechte Seite immer wieder für Gefahr. Kurz vor der Pause bekam Grün-Weiß den Ball nicht entscheidend geklärt, Michael Olakigbe stand im Strafraum zu frei und erzielte das 0:1 für die WSG. Mit der knappen Führung der Tiroler ging es in die Kabinen. Beide Mannschaften kamen unverändert zurück aufs Feld und Grün-Weiß setzte gleich das erste Ausrufezeichen: Eine scharfe Hereingabe von Danilo Soares verfehlte Antonio Verinac nur knapp. Die Austria drängte auf den Ausgleich, wurde dann aber eiskalt erwischt. Nach einem schnellen Konter kam Nikolai Baden Frederiksen an der Strafraumgrenze zum Abschluss und setzte den Ball platziert ins lange Eck – 0:2. Albin Gashi verzog wenige Minuten später deutlich, auf der Gegenseite ließ Frederiksen in Überzahl die nächste Möglichkeit der Semlic-Elf liegen (59.). Per Corner von Thomas Goiginger fiel schließlich die Vorentscheidung: Marc Striednig stieg am höchsten und köpfte zum 0:3 ins lange Eck. Und es kam noch bitterer. Nach einem VAR-Check entschied der Schiedsrichter auf Elfmeter für die WSG, Frederiksen trat an und verwandelte zum 0:4. Der Schock saß tief. Chefcoach Markus Mader reagierte und brachte mit Precious Benjamin, Sacha Delaye und Lenn Jastremski drei frische Kräfte. Danilo Soares versuchte es in der 70. Minute noch einmal mit einem strammen Abschluss, verzog jedoch.

In der Schlussviertelstunde kam schließlich Anilson für Fabian Gmeiner in die Partie und feierte damit sein Debüt im Trikot des SC Austria Lustenau. Seydou Diarra vergab noch eine gute Chance, die Tiroler verzeichneten noch einen Lattenschuss, am Ergebnis änderte sich aber nichts mehr. Nach einem ordentlichen Beginn und einer über weite Strecken ausgeglichenen ersten Hälfte musste sich Grün-Weiß einer äußerst effizienten WSG Tirol am Ende deutlich mit 0:4 geschlagen geben.

 

SC Austria Lustenau – WSG Tirol 0:4 (0:1)

SUN MINIMEAL Arena, 4.219 Zuschauer

Torfolge: 0:1 Michael Olakigbe 42., 0:2 Nikolai Baden Frederiksen, 0:3 Marc Striednig 60., 0:4 Nikolai Baden Frederiksen 66./E.

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Keine Zähler im dritten Heimspiel der Saison.

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