KEINE PUNKTE IN SALZBURG

Für den SC Austria Lustenau gab es in der elften Runde der ADMIRAL Bundesliga nichts zu holen: Beim Tabellenzweiten FC Salzburg setzte es eine 1:5-Niederlage, die Entscheidung fiel bereits vor der Pause. Vor 5.115 Zuschauern in der Red Bull Arena hatten zunächst die Gäste auf den Rängen das Sagen: Akustisch gaben die mitgereisten Lustenauer Fans klar den Ton an.

Chefcoach Markus Mader setzte in Wals-Siezenheim auf exakt jenes Personal, das wenige Tage zuvor den SK Sturm Graz aus dem UNIQA-ÖFB-Cup eliminiert hatte. Einzig der wiedergenesene Antonio Verinac kehrte ins Aufgebot zurück, nahm zu Beginn aber auf der Bank Platz. Die erste Möglichkeit für Grün-Weiß verzeichnete Albin Gashi nach sieben Minuten, sein Versuch aus 20 Metern blieb jedoch ohne Erfolg. Danach übernahmen die Mozartstädter das Kommando und ließen den Ball laufen. Kurz nachdem Yorbe Vertessen für ein hartes Einsteigen gegen Seydou Diarra nur Gelb gesehen hatte, bekam der Belgier in der Offensive zu viel Platz und traf vom Sechzehnereck zum 1:0 für die Hausherren (12.). Zwei Eckbälle von Gashi brachten der Mader-Elf nichts ein, auf der Gegenseite vergab Edmund Baidoo freistehend vor Domenik Schierl (21.).

Die Austria wurde zwar mutiger und traute sich mehr zu, gefährlich blieben aber die Salzburger: Bartosz Mazurek traf aus der Distanz nur den Pfosten, ehe Frans Krätzig mit einem Flachschuss auf 2:0 stellte (26.). Es ging zu einfach, und so auch in der 35. Minute: Nach einem langen Ball flankte Baidoo, Vertessen legte ab und Tim Drexler zimmerte das Leder zum 3:0 in die Maschen. Ein Distanzschuss von Danilo Soares ging noch klar vorbei, danach änderte sich bis zur Pause nichts mehr. Das Trainerteam reagierte auf die erste Hälfte und brachte zur Pause Dion Kacuri und Alieu Conateh für Pius Grabher und Haris Ismailcebioglu. Die erste gute Chance nach Wiederanpfiff hatte allerdings erneut Vertessen, sein Flachschuss ging nur knapp vorbei. Gegen den langjährigen Serienmeister tat sich die Austria weiter schwer. Nach einer Stunde zog Kacuri im Anschluss an einen Eckball aus 16 Metern stramm ab, fand aber in Salzburg-Goalie Christian Zawieschitzky seinen Meister. Mader brachte nun Antonio Verinac und Robin Voisine für Seydou Diarra und Lenn Jastremski und stellte das System um – mit prompter Wirkung: Fabian Gmeiner flankte zur Mitte, Verinac verpasste per Kopf nur knapp. Es war die beste Austria-Chance des Nachmittags.

Das Aufbäumen währte aber nicht lange: Eine Hereingabe in den Lustenauer Strafraum landete nach Kontakt von Voisine unglücklich im eigenen Tor (68.). Bitter. Verinac gab sich trotzdem nicht auf, tankte sich noch einmal durch und scheiterte erst an Zawieschitzky. In der Schlussphase kam Anilson für Fabian Gmeiner. Wenig später verlor Gashi am eigenen Sechzehner den Ball, Abubakr Barry nutzte den Fehler und schlenzte das Leder ins lange Eck zum 5:0 (83.). Aufgegeben hatte sich Grün-Weiß aber nicht: Gashi sorgte in der 90. Minute noch für den Ehrentreffer zum 1:5. Ein weiterer Treffer von Dominik Weixelbraun in der Nachspielzeit zählte nicht.

Jetzt gilt es, die Partie schnell abzuhaken: Weiter geht’s kommenden Samstag um 17:00 Uhr dohuom in der SUN MINIMEAL Arena gegen den Grazer AK.

FC Salzburg – SC Austria Lustenau 5:1 (3:0)
Red Bull Arena, 5.115 Zuschauer
Torfolge: 1:0 Yorbe Vertessen 12., 2:0 Frans Krätzig 26., 3:0 Tim Drexler 35., 4:0 Robin Voisine 68. (Eigentor), 5:0 Abubakr Barry 83., 5:1 Albin Gashi 90.

GEPA-20261101-101-159-0023 (1)

Nichts zu holen in Salzburg.

ScrollToTop