PACKENDER 3:2-HEIMSIEG GEGEN DEN SK STURM GRAZ

Was für ein Flutlicht-Abend am Rhein: Der SC Austria Lustenau besiegt im Achtelfinale des UNIQA-ÖFB-Cups den SK Sturm Graz mit 3:2 und zieht in die Runde der letzten Acht ein. Matchwinner war Lenn Jastremski mit zwei Toren und einer Vorlage.

 

Personell gab es vor dem Anpfiff gute und weniger gute Nachrichten: Während Sacha Delaye und Emmanuel Chukwu weiterhin im Aufbau stecken, meldete sich Dion Kacuri nach überstandener Achillessehnenreizung zurück. Der kosovarische Nationalspieler nahm vorerst auf der Bank Platz. Kurzfristig passen musste hingegen Antonio Verinac, den eine Erkrankung außer Gefecht setzte. Für ihn stürmte Lenn Jastremski, außerdem rückten Matthias Maak und Haris Ismailcebioglu in die Anfangsformation.

 

Nach zehn Minuten gegenseitigen Abtastens gehörte die erste dicke Gelegenheit den Hausherren: Seydou Diarra legte nach einer sehenswerten Kombination perfekt in den Strafraum, doch Dominik Weixelbraun scheiterte aus kurzer Distanz an Sturm-Goalie Ammar Helac. Bitter – Grün-Weiß blieb aber dran und wurde wenig später belohnt. Fabian Gmeiner zirkelte eine präzise Flanke in die Mitte, wo Jastremski am höchsten stieg und zum 1:0 einköpfte. Und es kam noch besser: Diesmal bereitete Jastremski vor, Weixelbraun nahm den Ball direkt und hämmerte ihn per Traum-Volley zum 2:0 in die Maschen.

 

Die Partie blieb ein Schlagabtausch mit offenem Visier. Ismailcebioglu schickte Diarra mit einem feinen Pass in die Tiefe, der Angreifer vergab jedoch aus aussichtsreicher Position. Auf der Gegenseite kam der Cupsieger der Jahre 2023 und 2024 zu einem höchst umstrittenen Freistoß von der Seite – und wie der Fußball manchmal eben spielt, köpfte Petar Petrovic prompt zum 2:1-Anschluss ein. Die Steirer drängten nun auf den Ausgleich, doch Luschnou hielt leidenschaftlich dagegen und rettete die Führung in die Kabine.

 

Unverändert kehrten die Lustenauer nach dem Seitenwechsel aufs Feld zurück, und die erste Chance nach Wiederbeginn hatte Jastremski: Nach Zuspiel von Diarra scheiterte der Deutsche aus der Drehung. Sturm erhöhte zwar den Druck, biss sich an der Austria-Defensive aber lange die Zähne aus. Auf der anderen Seite wurde ein Abschluss von Weixelbraun nach kurz ausgeführtem Freistoß in letzter Sekunde geklärt. Chefcoach Markus Mader zog nun seine erste Wechseloption und brachte Kacuri für Pius Grabher. Und dann war er wieder da: Jastremski traf in der 64. Minute per Traumtor zum 3:1. Unglaublich!

 

Statt den Vorsprung zu verwalten, blieb die Mader-Elf mutig und suchte weiter den Weg nach vorne. Der Hattrick lag in der Luft, doch Jastremski verpasste aus kurzer Distanz. Danach kamen Lord Afrifa und Lukas Ibertsberger für Ismailcebioglu und Danilo Soares, an diesem Abend Geburtstagskind. Kacuri versuchte es aus der Distanz (75.), wenige Minuten später kamen die Steirer durch Simon Seidl aus dem Nichts zum Anschlusstreffer. Kurz darauf war für Jastremski und Albin Gashi Feierabend, für das Duo kamen Precious Benjamin und Alieu Conateh. Benjamin verzeichnete prompt den ersten Abschluss, der gerade noch ins Toraus geklärt wurde. In der Schlussphase wehrte sich die Austria mit Mann und Maus, Conateh und Precious vergaben die Entscheiden. Aber: Luschnou brachte das 3:2 über die Zeit. Wahnsinn!

Mit dem Sieg gegen die Steirer steht Grün-Weiß verdient im Viertelfinale des UNIQA-ÖFB-Cups. Gratulation an das gesamte Team!

 

Weiter geht’s bereits am Sonntag um 14:30 Uhr in der ADMIRAL Bundesliga beim FC Red Bull Salzburg.

 

SC Austria Lustenau – SK Sturm Graz 3:2 (2:1)

SUN MINIMEAL Arena, 3.115 Zuschauer

Torfolge: 1:0 Lenn Jastremski 16., 2:0 Dominik Weixelbraun 26., 2:1 Petar Petrovic 35., 3:1 Lenn Jastremski 64., 3:2 Simon Seidl 80.

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OHHHHHHHHHH JAAA!

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