DRITTE REISE IN DIE STEIERMARK: DIE AUSTRIA GASTIERT IN LAFNITZ

Nach dem erfolgreichen Auftakt im UNIQA-ÖFB-Cup und dem 2:1-Auswärtssieg beim Kremser SC Ende Juli geht es für den SC Austria Lustenau erneut in den Osten Österreichs. Eine lange Busfahrt in die Steiermark steht bevor – Endstation Lafnitz. Sportlich soll dort allerdings noch lange nicht Endstation sein: Grün-Weiß will seiner Favoritenrolle gegen den Regionalligisten gerecht werden und in die nächste Runde einziehen. Anpfiff der Begegnung am Samstag ist um 14:30 Uhr. Für die Austria ist es bereits die dritte Reise in die Steiermark innerhalb kurzer Zeit. Nach dem Bundesliga-Gastspielen bei den Grazer Clubs wartet nun der SVL – und damit die Gelegenheit, nach der bitteren 0:4-Heimniederlage gegen die WSG Tirol wieder ein Erfolgserlebnis einzufahren.

 

Chefcoach Markus Mader fand nach der Partie gegen die Wattener klare Worte. „Es war eine völlig unnötige Niederlage. Wir haben dem Gegner das Toreschießen viel zu einfach gemacht“, blickte der Austria-Trainer zurück. Vor allem die Entstehung der vier Gegentreffer ärgerte ihn. „Es waren lauter individuelle Fehler. Beim ersten Gegentor steht der Spieler im Sechzehner völlig frei, beim zweiten passt unsere Restverteidigung nicht, dann bekommen wir ein Tor nach einem Corner und schließlich noch eines per Elfmeter. Das darf uns in der Bundesliga nicht passieren. Wenn man solche Fehler macht, gibt es in dieser Spielklasse nichts zu holen. Das müssen wir schleunigst abstellen.“

 

LAFNITZ WILL DEN FAVORITEN ÄRGERN

Nun richtet sich der volle Fokus auf den Cup. Mit dem SV Lafnitz wartet ein Gegner, der über reichlich Erfahrung im Profifußball verfügt. Von 2018 bis 2025 waren die Steirer durchgehend in der ADMIRAL 2. Liga vertreten, ehe es zurück in die Regionalliga ging. In der vergangenen Saison belegte die Mannschaft von Trainer Marco Wimmer den achten Tabellenrang. Unterschätzen will bei Grün-Weiß den kommenden Gegner jedenfalls niemand. „Es wird schwer. Für Lafnitz ist das sicherlich das Spiel des Jahres“, weiß Mader um die Ausgangslage. „Sie sind gut in die neue Saison gestartet und haben unter der Woche gegen Kalsdorf einen 0:2-Rückstand noch aufgeholt. Das wird ein richtig schweres Cupspiel für uns. Wir werden die Aufgabe aber annehmen und wollen natürlich weiterkommen.“ In dieselbe Kerbe schlug Phillip Böhm. Der Torhüter erwartet einen ähnlichen Pokalfight wie bereits in der ersten Runde in Krems. „Wir wissen, was auf uns zukommt. Es wird ähnlich wie in Krems ein ekliges Spiel. Wir sind aber der Bundesligist und wollen diese Hürde nehmen. Wir werden Lafnitz gut analysieren und entsprechend vorbereitet in die Partie gehen.“

 

VERÄNDERUNGEN IN DER STARTELF

Personell wird Markus Mader seine Mannschaft im Vergleich zum vergangenen Bundesliga-Spiel auf einigen Positionen verändern. Einen Zusammenhang mit der Niederlage gegen die WSG will der Chefcoach darin allerdings nicht sehen: „Es wird Veränderungen geben, aber nicht aufgrund der Niederlage in der Vorwoche. Wir wollen einigen Spielern eine Pause geben“, so Mader abschließend. Schließlich wartet bereits eine Woche später mit dem Auswärtsspiel bei der Wiener Austria die nächste schwierige Aufgabe in der ADMIRAL Bundesliga. Aktuell nicht im Mannschaftstraining stehen Albin Gashi und Precious Benjamin, die krankheitsbedingt pausieren müssen. Ebenfalls nicht mit der Mannschaft trainiert derzeit Pius Grabher aufgrund seiner Achillessehnenreizung.

 

LIVE IN DER TAVERNE 1914

Anpfiff der Begegnung beim SV Lafnitz am Samstag ist um 14:30 Uhr. Wer die Reise in die Steiermark nicht mitmachen kann, hat die Möglichkeit, Luschnou trotzdem gemeinsam die Daumen zu drücken: Die Partie wird live in der Taverne 1914 übertragen. Geöffnet ist bereits ab 13:30 Uhr.

 

Das Ziel für die Austria ist klar: Die Hürde Lafnitz nehmen und die Reise im UNIQA-ÖFB-Cup fortsetzen.

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Ab in die Steiermark!

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