0:4-NIEDERLAGE GEGEN LASK LINZ

Nach einem aufopfernden Kampf muss sich der SC Austria Lustenau in der SUN MINIMEAL Arena dem amtierenden österreichischen Meister LASK Linz mit 0:4 geschlagen geben. In der zweiten Halbzeit bewiesen die Linzer ihr Können und nahmen die drei Punkte verdient mit aus Lustenau.

 

Mit einer Dreier- bzw. Fünferkette versuchten Markus Mader und sein Team, dem LASK das Leben schwer zu machen. Aber nicht nur taktisch, auch personell gab es Änderungen: Matthias Maak rückte ebenso in die Startelf wie Anilson und Alieu Conateh. Letztgenannter durfte sich damit über sein Startelfdebüt für Grün-Weiß freuen. Auch Didi Kühbauer rotierte aufseiten der Linzer aufgrund des Champions-League-Einsatzes unter der Woche ordentlich. Sechs neue Spieler standen in der Startelf, darunter Nationalspieler Sasa Kalajdzic.

 

Nach rund 90 Sekunden musste LASK-Schlussmann Lukas Jungwirth bereits zu einem ersten Ausflug ansetzen. Antonio Verinac verlängerte den Ball im Zweikampf mit einem Linzer ideal per Kopf, und Dominik Weixelbraun wäre wohl allein durch gewesen, wenn der Keeper nicht aufgepasst hätte. Die Linzer ließen im Gegenzug ihre Gefährlichkeit kurz aufblitzen: Adeniran entwischte Robin Voisine, doch sein Querpass fand keinen Abnehmer. Die erste richtig gute Möglichkeit hatte dann der amtierende Meister in der 15. Minute. Stefan Horvath probierte es per Freistoß aus gut 20 Metern, doch Domenik Schierl parierte sicher zur Ecke. In der Folge hatten die Linzer deutlich mehr Spielanteile, während die Austria darauf wartete, durch schnelles Umschalten und Konter Nadelstiche setzen zu können. Wirklich gefährlich wurde es erst wieder in der 39. Minute, als Samuel Adeniran aus guter Position zum Abschluss kam. Doch erneut war Lustenaus Rückhalt Schierl auf dem Posten. Wenige Minuten später hatte die Austria Riesenglück, als João Tornich aus kürzester Distanz einen Kopfball am Tor vorbeisetzte (42.). Dieser Abschluss läutete eine intensive Drangphase der Linzer ein. Nicht einmal 60 Sekunden später ließ Sasa Kalajdzic drei Austrianer im Strafraum aussteigen, doch Anilson konnte seinen Schuss noch irgendwie blocken. Den nächsten Abschluss in der 45. Minute parierte erneut Domenik Schierl. Miguel Freckleton kam frei zum Kopfball, doch Schierl machte sich lang und rettete somit die Null in die Pause.

 

Beide Mannschaften kamen unverändert aus der Kabine, und auch am Spielverlauf änderte sich wenig: Die Linzer drückten weiter. Nach wenigen Sekunden kam Melayro Bogarde aus dem Rückraum frei zum Schuss, aber erneut war Schierl zur Stelle. Kurz darauf trafen die Linzer zweimal Aluminium. Die Austria sah sich einem Angriff nach dem anderen gegenüber, und wenig später war es so weit: Sasa Kalajdzic reagierte bei einem langen Ball am schnellsten und erzielte per Heber die Führung für die Gäste (56.). Die Austria musste nun offensiver werden und tat dies auch. Doch in einer Phase, in der Grün-Weiß mutiger wurde, erzielte Samuel Adeniran nach einem Konter das 0:2 (64.). Markus Mader reagierte, stellte auf ein 4-1-4-1 um und brachte mit Albin Gashi und Seydou Diarra zwei neue Offensivkräfte. Die Chancen hatten aber weiterhin die Linzer. Erneut tauchte Samuel Adeniran in der 73. Minute allein vor Domenik Schierl auf, doch der beste Lustenauer blieb dieses Mal Sieger. Gut zwölf Minuten vor Schluss wechselte Mader erneut: Emmanuel Chukwu gab sein Comeback, und Precious Benjamin sollte für Offensivakzente sorgen. In der 81. Minute kam Lord Afrifa noch zu einem Abschluss, Jungwirth klärte zur Ecke. Den nächsten Treffer erzielte jedoch erneut der LASK: Christoph Lang traf souverän vom Elfmeterpunkt (88.). Lang war es dann auch, der in der letzten Minute noch auf 0:4 erhöhte.

SC Austria Lustenau - LASK Linz 0:4 (0:0)
SUN MINIMEAL Arena, Lustenau
Torfolge: 0:1 Sasa Kalajdzic 56., 0:2 Samuel Adeniran 64., 0:3 Christoph Lang (Elfmeter) 88., 0:4 Christoph Lang 90.+4

Zweikampf SC Austria Lustenau LASK Linz

Am Ende setzt sich LASK Linz in Lustenau mit 0:4 durch.

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