WICHTIGER MEILENSTEIN AUF DEM WEG ZUM NEUEN TRAININGSZENTRUM

Ein bedeutender Schritt für die Zukunft des Fußballs in Lustenau: Mit der Unterzeichnung der Vereinbarung zur grenzüberschreitenden Zusammenarbeit zwischen Österreich und der Schweiz wurde eine wesentliche Grundlage für die Realisierung des Trainingszentrums im Schweizer Ried geschaffen.

Ausgangspunkt des Projekts ist das internationale Hochwasserschutzprojekt RHESI. Um den Hochwasserschutz am Rhein nachhaltig zu verbessern, werden Flächen benötigt, die derzeit als Trainingsplätze des SC Austria Lustenau genutzt werden. Gleichzeitig entsprechen die bestehenden Trainingsbedingungen im Rheinvorland den Anforderungen an einen modernen Trainingsbetrieb schon seit Jahren nur noch eingeschränkt. Insbesondere das Fehlen eines Kunstrasenplatzes und zeitgemäßer Infrastruktur machte die Suche nach einem zukunftsfähigen Standort zusätzlich notwendig. Die Marktgemeinde Lustenau suchte deshalb gemeinsam mit ihren Partnern nach einem geeigneten Ersatzstandort. Nach einem umfassenden Bewertungsverfahren fiel die Wahl auf eine Fläche im Oberen Schweizer Ried, die sich im Besitz der Ortsgemeinde Widnau befindet.

Das Trainingszentrum zählt zu den wichtigsten Infrastrukturprojekten für den Fußballstandort Lustenau. Künftig sollen sowohl die Nachwuchs- als auch die Kampfmannschaften von modernen Trainingsbedingungen profitieren. Gleichzeitig steht das Projekt für eine enge Zusammenarbeit über Vereins- und Landesgrenzen hinweg.

„Mit der Unterzeichnung dieser Vereinbarung wurde ein ganz wichtiger Meilenstein erreicht. Das gemeinsame Trainingszentrum ist ein Zukunftsprojekt für den gesamten Fußballstandort Lustenau. Es schafft optimale Bedingungen für unsere Nachwuchsarbeit und unsere Profis und wird die Entwicklung beider Vereine nachhaltig stärken. Dass dieses Projekt durch die Zusammenarbeit von Gemeinde, Land und unseren Schweizer Partnern ermöglicht wird, ist ein starkes Zeichen für die gesamte Region“, so Austria-Vorstandsmitglied Patrick Grabher.

Mit der Vereinbarung sind die Voraussetzungen für den Abschluss des Baurechtsvertrags geschaffen. Sämtliche erforderlichen Umwidmungen wurden bereits abgeschlossen. Zeitnah sollen zudem die notwendigen Vorschüttungen erfolgen – damit rückt die Realisierung des Trainingszentrums einen weiteren entscheidenden Schritt näher.

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