Ein großer Schritt für einen jungen Lustenauer: Felix Gort erfüllt sich seinen Traum und wechselt in den Nachwuchs des VfB Stuttgart. Der 16-Jährige machte seine ersten fußballerischen Schritte beim SC Austria Lustenau, entwickelte sich anschließend in der AKA Vorarlberg weiter und lief bereits 13 Mal für Österreichs Nachwuchsnationalteams auf. Kurz vor seinem Wechsel nach Deutschland haben wir mit ihm über seine Anfänge in Grün-Weiß, den Transfer zum VfB und seine Ziele für die Zukunft gesprochen.
Felix, zuerst einmal herzlichen Glückwunsch! Wie fühlt es sich an, dass sich mit dem Wechsel zum VfB Stuttgart ein großer Traum für dich erfüllt?
Es fühlt sich großartig an. Ein Wechsel in eine Akademie nach Deutschland war ein Traum für mich, der jetzt Realität wird. Das ist auf jeden Fall ein weiterer Schritt in die richtige Richtung.
Du hast deine ersten fußballerischen Schritte beim SC Austria Lustenau gemacht. Was verbindest du heute noch mit deiner Zeit in Grün-Weiß?
Die ersten Erfahrungen im Fußball, die ich bei der Austria gemacht habe, bedeuten mir sehr viel. Dafür werde ich dem Verein immer sehr dankbar sein und mich gerne an diese Zeit zurückerinnern.
Beim VfB Stuttgart wartet jetzt ein echtes Top-Nachwuchsprogramm auf dich. Was hat dich am Verein besonders überzeugt?
Die Menschen, die Infrastruktur und allgemein die Rahmenbedingungen, die der VfB Stuttgart vor allem im Jugendbereich mitbringt, könnten kaum besser sein. Deshalb fiel uns die Entscheidung auch ziemlich leicht und wir haben uns schnell für den VfB entschieden.
Du hast bereits 13 Länderspiele für Österreichs Nachwuchsnationalteams absolviert. Wie sehr haben dich diese Erfahrungen als Spieler weitergebracht?
Für Österreich spielen zu dürfen, ist natürlich immer etwas Besonderes. Sich auf internationaler Bühne präsentieren zu können und solche Erfahrungen in jungen Jahren zu machen, ist ein Privileg und hilft mir vor allem für die Zukunft extrem weiter.
Mit 16 Jahren von zu Hause wegzugehen, ist auch abseits des Fußballs ein großer Schritt. Worauf freust du dich am meisten und wovor hast du vielleicht auch ein bisschen Respekt?
Natürlich ist es ein großer Schritt, mit 16 Jahren von zu Hause wegzugehen. Aber ich weiß, dass sich in Stuttgart sehr gut um mich gekümmert wird und ich mir um fehlende Unterstützung von zu Hause keine Sorgen machen muss.
Welche Ziele hast du dir für deine erste Saison in Stuttgart gesetzt?
Mein Ziel ist es natürlich, so schnell wie möglich in der neuen Mannschaft anzukommen und Stammspieler zu werden. Ich werde mein Bestes geben, um dieses Ziel zu erreichen. Das Mannschaftsziel ist es, wie letztes Jahr die U17-Bundesliga in Deutschland zu gewinnen.
Wenn du auf deinen bisherigen Weg zurückblickst: Wem möchtest du besonders Danke sagen?
Ganz besonders möchte ich meinen Eltern danken. Sie waren immer an meiner Seite und haben mich unterstützt, wo es nur ging. Aber nicht nur meinen Eltern, sondern auch meiner ganzen Verwandtschaft, meinen Freunden und Trainern, die mich auf meinem bisherigen Weg begleitet haben, gilt ein riesiges Dankeschön.
Viele Kinder im Austria-Nachwuchs träumen von einer ähnlichen Karriere. Welchen Rat würdest du ihnen mit auf den Weg geben?
Das Wichtigste ist, nie den Spaß am Fußballspielen zu verlieren und Werte wie Dankbarkeit, Demut und Disziplin zu leben, um sich auf und neben dem Fußballplatz weiterzuentwickeln.
Zum Abschluss: Wirst du die Austria weiter verfolgen?
Auf jeden Fall. Die Austria ist mir ans Herz gewachsen und ich werde sie weiterhin aufmerksam verfolgen.
Vor Testspiel des SC Austria Lustenau am vergangenen Freitag gegen den FC Aarau wurde Felix Gort in der SUN MINIMEAL Arena noch verabschiedet. Grün-Weiß wünscht dir auf deinem weiteren Weg im Schwabenland alles Gute!
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Austria-Vorstandsmitglied Patrick Grabher und Felix Gort