Austria holt gegen LASK verdient einen Punkt

Sonntag, 11 September 2022
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Grün-Weiß jagt dem nächsten Top-Club einen Punkt ab. Gegen den LASK erzielt Lukas Fridrikas kurz vor Schluss den verdienten Ausgleich. Die Linzer zeigten immer wieder, wieso sie in der Liga noch ungeschlagen sind, doch auch die Austria wusste zu begeistern. Das Top-Spiel hiellt was es vom Papier her versprach und den 4.277 Zuschauern im Reichshofstadion wurde viel Spannung geboten.

Die Linzer hatten die erste Möglichkeit und das gleich doppelt. Aber sowohl Zujl und Michorl scheiterten mit ihren Abschluss an Matthias Maak, der wie ein Fels in der Brandung beide Schüsse blockte (6.). Die Austria näherte sich in der 13. Minute erstmals dem Linzer Tor an, eine Flanke von Anderson wurde abgefälscht, doch Alexander Schlager packte sicher zu. Im Gegenzug wieder die Linzer über Zujl, der nur ganz knapp an einer Flanke von Nakamura vorbei segelte (13.). Yadaly Diaby wurde von Trainer Markus Mader gleich von Beginn an gebracht und kam in der 15. Minute zu seiner ersten Möglichkeit, doch aus spitzem Winkel konnte er Schlager nicht überwinden. Die Linzer wurden speziell immer wieder über die rechte Seite gefährlich, so auch beim Führungstor in der 23. Minute als Keito Nakamura über Umwege an den Ball kam und souverän einnetzte. Die Austria wie so oft in dieser Saison in Rückstand steckte aber nicht auf und es folgten die stärksten Minuten der Austrianer. In der 27. Minute wurde der vermeindliche Ausgleich durch Fridrikas wegen Abseits nicht gegeben. Auf eine Prüfung mit digitaler Linie verzichteten Schiedsrichter Heiss und der VAR, was im Stadion zu viel Verwunderung führte (27.). Vier Minuten später stand wieder Schiedsrichter Heiss im Mittelpunkt als er ein Foul von Filip Stojkovic an Bryan Teixeira nur mit Gelb andete. Der Linzer-Verteidiger war klar letzter Mann und verhinderte eine Torchance. Das hätte Rot sein müssen (31.). Den Freistoß nach diesem Foul trat Lukas Fridrikas scharf, sodass Schlager den Ball mit Mühe zur Ecke ablenken musste. Kurz vor der Pause hatten dann noch Teixeira und Guenouche Abschlüssmöglichkeiten, doch diese waren zu ungenau oder der Querpass wäre die bessere Option gewesen.

Trainer Markus Mader stellte nach der Pause um, Diaby agierte nun als Mittelstürmer, Bryan Teixeira rückte auf seine Lieblingsposition auf der linken Seite und Fridrikas durfte als 10er agieren. Zunächst sollte die Umstellung keine große Veränderung im Spiel bringen. Die Linzer hatten mehr Ballbesitz und kamen zur ersten Chance, wo der Ball auch im Tor landete, aber Zujl stoppte den Ball mit der Hand herunter (57.). Weitere echte Torchancen suchte man in der zweiten Halbzeit vergebens, viel spielte sich im Mittelfeld ab. Nach 68. Minuten brachte Mader Koudossou und Bellache und damit kam noch einmal richtig Schwung in die Austria. Das System wurde auf 4-4-2 verändert und Grün-Weiß traute sich nun wieder etwas mehr zu. Den ersten Warnschuss gab der eingewechselte Yuliwes Bellache ab, doch dieser konnte zur Ecke geblockt werden (71.). Es folgte die beste Austria-Phase, nur wenige Sekunden später ein schöner Konter über Grabher, der Fridrikas ideal bediente, doch der Austria-Angreifer brauchte zu lange, um den Abschluss zu suchen und so konnte der Ball geklärt werden. Bei der folgenden Ecke kam Jean Hugonet völlig frei zum Kopfball, doch der aufgerückte Verteidiger brachte keinen Druck hinter den Ball (73.). Zehn Minuten später jubelte dann das ganze Reichshofstadion. Anderson Gomes setzte sich stark gegen zwei LInzer durch und brachte dadurch Bryan Teixeira ideal ins Spiel und der Austria-Angreifer bediente Lukas Fridrikas ideal, der per Innenpfosten den Ausgleich erzielte (83.). Die Linzer waren nicht mehr im Spiel und wankten, auch deswegen weil Filip Stojkovic wegen unsportlcihem Verhalten Gelb-Rot sah (84.). Die letzte Möglichkeit auf den Sieg hatte erneut Bellache, doch dem Abschluss fehlte die nötige Schärfe.

Am Ende ein verdientes Unentschieden und die Austria holt gegen einen weiteren Top-Club einen Punkt. Man bleibt damit auf dem vierten Tabellenplatz. Das nächste Spiel steht für das Team von Markus Mader in Graz an, dort trifft man auf Sturm Graz.

Team VS. Team 2

11.02.2023

Samstag, 17:00 Uhr

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Hotel Gotthard
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