Heimniederlage gegen RB Salzburg

Samstag, 27 August 2022
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Am Ende musste sich die Austria dem Meister der letzten 9 Jahre geschlagen geben. Auf der Anzeigetafel stand zwar ein 0:6, doch die Mannschaft von Trainer Markus Mader hat sich über weite Strecken sehr gut verkauft. Man ist mutig aufgetreten und hat sich nicht einschütern lassen, auch nach einem Rückstand hat man weitergemacht. Doch die individuelle Klasse der Salzburger muss man am Ende neidlos anerkennen.

Die Salzburger begannen wie erwartet druckvoll und setzten die Austria-Kicker früh unter Druck. Die ersten fünf Minuten spielte sich die Partie komplett in der grün-weißen Hälfte ab, erst nach knapp sechs Minuten der erste echte Angriff in Richtung Salzburger Tor. Nach 15 Minuten gingen die Salzburger dennoch in Führung. Adriel verursachte einen Elfmeter und Fernando verwandelte sicher. Die Salzburger hatten nun ihre stärkste Phase und erarbeiten sich einige Chancen. Sucic prüfte nach einer schnellen Umschaltaktion Schierl (17.), beim Abschluss von Kjaergaard von der Strafraumgrenze nach 20 Minuten war er aber chancenlos - die Bullen führten mit zwei Toren. Die Austria steckte aber nicht auf und wurde von Minute zu Minute stärker, auch weil Salzburg nun etwas defensiver stand. Die erste gute Möglichkeit hatte Lukas Fridrikas. Nach einer Hereingabe von Hakim Guenouche setzte er den direkt genommenen Ball nur knapp am Tor von Philipp Köhn vorbei. Dann ein Schock für Grün-Weiß, Anderson musste verletzungsbedingt runter, Fabian Gmeiner übernahm die rechte Abwehrseite. In der 36. Minute dann die nächste gute Ausgleichsmöglichkeit. Erneut ließ Salzburg auf links zu viel Platz, dieses Mal nutzte diesen Raum Bryan Teixeira für eine Hereingabe, der im Rückraum Guenouche fand. Doch der sehr aktive Außenverteidiger setzte den Ball am Tor vorbei. In den letzten Minuten der ersten Halbzeit hatten Fernando (41.), Dedic (45.) und Wöber (45+1’) Chancen für die Bullen, doch es blieb beim 0:2.

In der zweiten Halbzeit zeigten die Salzburger dann von Beginn an ihre individuelle Qualität. In den ersten zehn Minuten gab es für die Austria keine Offensivaktion. In der 49. Minute erhöhte Capaldo nach starker Außenwristflanke von Solet auf 0:3, fast im Minutentakt hatten die Bullen jetzt Chancen. Die Austria begann aber trotzdem nicht zu mauern und kam durch Gmeiner zu einer guten Hereingabe, aber Köhn griff sicher zu (56.). Mader versuchte mit einem Dreifachtausch nach 58 Minuten neue Impulse zu setzen, doch die Salzburger erhöhten in der 60. Minute durch Mithilfe von Maak und Schierl 0:4. Damit war die Messe gelesen, der Austria gingen nun auch langsam die Kräfte aus. Kjaergaard (62.), Sesko (72.) und Adamu (74.) hatten Chancen auf weitere Tore, doch Domenik Schierl konnte alle entschärfen. In der 77. Minute jubelte dann Adamu dennoch über seinen Treffer, nach einem schönen Lochpass umkurvte er Schierl und schob trocken ein - auch ein VAR-Check auf Abseits fiel zugunsten der Bullen aus. In der 82. Minute erhöhte das 18-jährige Talent Dijon Kameri auf 0:6 und setzte damit den Schlusspunkt unter die Partie. Der Sieg der Gäste hätte auch noch höher ausfallen können, doch Sesko (85.) und Kameri scheiterten an Schierl bzw. an ihrer Ungenauigkeit.

Auch wenn das Ergebnis eine deutliche Sprache spricht, die Austria hat sich gut verkauft und phasenweise gegen den Meister gut gegengehalten. Die Partie fällt in die Kategorie “Lehrstunde”, man darf aber sicher sein, dass das Team sicherlich seine Lehren daraus ziehen und sich weiterentwickeln wird. Für Grün-Weiß steht nun das Gastspiel in Wien bei der lilanen Austria an. Dort gibt es die nächste Chance auf Punkte.

Team VS. Team 2

11.02.2023

Samstag, 17:00 Uhr

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Hotel Gotthard
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