Austria nach 2:1-Derbysieg Nummer 1 im Ländle

Sonntag, 21 August 2022
Matthias Maak erzielte den wichtigen Ausgleichstreffer (c) GEPA pictures Matthias Maak erzielte den wichtigen Ausgleichstreffer (c) GEPA pictures

"Die Nummer 1 im Land sind wir" hallte laut und stark von der Gästesektor-Tribüne in der Cashpoint Arena in Altach. In der 89. Minute überwand Bryan Teixeira Tino Casali im Altacher Tor für den Siegtreffer und machte die Austria damit zum Derbysieger. Im Anschluss kannte der Jubel keine Grenzen mehr, denn der Sieg war mehr als verdient.

 Die Austria begann hellwach und setzte die Altacher von der ersten Sekunde an unter Druck. Gegner wurden früh angelaufen und der ruhige Spielaufbau verhindert. Die aufopfernde Laufarbeit der Austrianer führte dazu, dass die Altacher die ersten zehn Minuten nicht einmal in die Nähe des grün-weißen Strafraums kamen. Die vielen mitgekommenen Austria-Fans sahen bereits nach zehn Sekunden den ersten Abschluss von Michael Cheukoua, doch mehr als ein Warnschuss war es nciht. Die erste Altacher-Gefahr kam durch Jurcec auf, doch Matthias Maak verhinderte den Abschluss des Rheindörfler Offensivmanns. Große Aufregung gab es dann nach 19 Minuten als Tibidi im Strafraum der Austria zu Fall kam. Der Altacher Leihspieler aus Stuttgart wollte einen Elfmeter herausholen und wurde für seine deutliche Schwalbe mit Gelb bestraft. Die Videobilder zeigen deutlich, dass der Angreifer bereits abhob, bevor Fabian Gmeiner überhaupt eingreifen konnte. Die Austria war besser im Spiel, zwingende Torchancen blieben aber noch aus. Jean Hugonet sowie Michael Cheukoua probierten es mit Schüssen aus großer Distanz, da Casali im Altacher Tor oft weit vor seinem Gehäuse stand, doch die Abschlüsse waren zu ungenau. Entgegen dem Spielverlauf durften dann die Altacher über die Führung jubeln. Nach einem Angriff über Thurnwald und Nuhiu stieg Tibidi in der Mitte gegen Gmeiner höher und köpfte den Ball unhaltbar ins rechte Eck (26.). Der Jubel der Altach-Fans war noch kaum verklungen, da war die Freude auch schon wieder vorbei, denn Matthias Maak traf n der 30. Minute per Kopf zum Ausgleich. Bryan Teixeira hatte den Kapitän mit einer schönen Flanke ideal bedient. In Folge sahen die 8.500 Zuschauer eine Partie auf Augenhöhe mit Chancen auf beiden Seiten - für die Gastgeber sorgte Haudum (35.) und für die Austria Cem Türkmen (39.) für Gefahr, doch es blieb beim 1:1 bis zum Pausenpfiff.

Nach dem Seitenwechsel waren zunächst die Altacher aktiver, doch die Austria Abwehr ließ keine echten Möglichkeiten zu. Die Altacher waren im Aufbauspiel auch oft zu ungenau und auch ideenlos. Die Flankenbälle von Thurnwald in Richtung von Nuhiu wurden von Hugonet und Maak entschärft, generell leistete das Innenverteidiger-Duo einen starken Job und meldeten den Altacher Stürmer komplett ab. Die nächste erwähnenswerte Möglichkeit hatte Schreiner für Altach (67.), doch er traf aus spitzem Winkel nur das Außennetz, auf der Gegenseite prüfte der eingewechselten Torben Rhein Altachs-Goalie Casali (77.). In der 81. Minute hatten die Altacher durch Forson die nächste Chance auf die Führung, doch Domenik Schierl parierte den unplatzierten Schuss mit einer Faustabwehr (81.). Als wohl schon viele mit dem Remis im ersten Ländle-Derby in der Bundesliga seit 22 Jahren rechneten, zündete die Austria noch einmal den Turbo. Schon in der 88. Minute lag den Austria-Fans der Jubel auf der Zunge. Nach einem schönen Doppelpass zwischen Rhein und Teixeira stand Letzterer alleine vor Casali, doch der Altach-Goalie zeigte einen starken Reflex. Doch beim nächsten Angriff war auch er machtlos. Schmid eroberte am Strafraum der Altacher den Ball bediente Teixeira auf außen und der Angreifer der Austria verwertete dieses Mal souverän zum 2:1 (89.). In der Nachspielzeit (90+2) musste Nuhiu mit Gelb-Rot vom Platz und in der allerletzten Minute klärte Pius Grabher noch einen Abschluss der Altacher auf der Linie (90+4). Als Gishamer dann endlich abpfiff, gab es nur noch grün-weiße Jubelgesänge in der Cashpoint-Arena. Die Heimfans verließen rasch und zügig mit gesenkten Köpfen die Tribünen. Das Stadion war somit in grün-weißer Hand.

Nach dem Spiel wurde die Mannschaft im heimischen Reichshofstadion empfangen und bis spät in die Samstagnacht bzw. früh in den Sonntagmorgen hinein von den Fans gefeiert. MIt zehn Punkten liegt man nun auf dem 3. Tabellenplatz und ist seit neun Jahren der stärkste Aufsteiger der Bundesliga. Am kommenden Samstag trifft man dann zuhause auf Red Bull Salzburg. Auch da möchte die Nummer 1 in Vorarlberg für Furore sorgen - denn zu verlieren hat man nichts.

Team VS. Team 2

11.02.2023

Samstag, 17:00 Uhr

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