Anthony Schmid: „Es war ein unglaubliches Gefühl!“

Dienstag, 02 August 2022
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Erst vor wenigen Wochen wechselte Anthony Schmid vom Floridsdorfer AC zur Austria, trotzdem kann der 23-Jährige schon auf aufregenden Momente in Grün-Weiß zurückblicken. Im Interview erzählt der Offensivmann unter anderem von seinem ersten Bundesliga-Tor und weshalb er sich für einen Transfer ins Reichshofstadion entschieden hat.

Hallo Anthony! Mit einem 2:1-Sieg gegen die WSG Tirol seid ihr am ersten Spieltag erfolgreich in die neue Saison gestartet. Dabei hast du das erste Bundesliga-Tor der Austria seit über 20 Jahren erzielt. Was ging dir durch den Kopf, als der Ball im Netz landete?

Als Aufsteiger direkt mit einem Sieg vor eigenen Fans in die neue Saison zu starten – da gibt es wohl nicht viel Besseres. Das Spiel gegen die Tiroler war sehr intensiv, über das Ergebnis waren wir sehr glücklich. Dass ich dann das erste Tor der Austria nach der Bundesliga-Rückkehr gemacht habe, war für mich persönlich umso schöner. Es war ein unglaubliches Gefühl.

Am vergangenen Samstag musstet ihr euch folglich in Ried trotz guter Leistung knapp geschlagen geben. Was hat deiner Meinung nach für die nächsten Zähler gefehlt und was konntest du aus dem Spiel dennoch mitnehmen?

Wir haben vor allem in der zweiten Hälfte ein gutes Spiel abgeliefert. Vor dem Tor hat die Kaltschnäuzigkeit gefehlt. Auf die gezeigte Leistung lässt sich aber definitiv aufbauen. Wir wollen wie schon in Ried mit viel Mut in die nächsten Partien gehen.

Du bist zu Beginn der Transferperiode vom FAC ins Ländle gewechselt. Warum hast du dich für einen Wechsel zu Grün-Weiß entschieden und wie waren deine ersten Wochen in Lustenau?

Als ich vom Interesse der Austria an mir gehört habe, musste ich nicht lange überlegen. Ich kannte den Verein bereits als Gegner aus meiner Zeit beim FAC. Ich habe da schon die tolle Stimmung im Stadion wahrgenommen und erlebt, wie die Menschen im Verein miteinander umgehen. Daher fiel mir die Entscheidung dann sehr leicht. Die ersten Wochen hier waren super. Ich habe mich direkt vom ersten Tag weg wohlgefühlt und freue mich auf die anstehenden Monate.

Im Sommer 2020 bist du noch beim SC Oberachern in der fünften deutschen Liga unter Vertrag gestanden. Keine zwei Jahre später darfst du dich schon Bundesliga-Torschütze nennen. Hättest du dir einen so schnellen Sprung nach oben zugetraut?

Ehrlich gesagt habe ich nicht gedacht, dass es so schnell gehen kann. Aber im Fußball ist alles möglich und vieles kann sich schnell ändern. Ich glaube aber zu 100% an mich und will mich immer weiterentwickeln.

In Deutschland hast du alle Nachwuchsmannschaften des SC Freiburg durchlaufen. Beim Bundesligisten aus dem Nachbarland steht mit Jonathan Schmid zugleich dein älterer Bruder unter Vertrag. Wie wichtig war für dich deine Zeit in Freiburg und was kannst du von deinem Bruder auf dem Platz noch lernen? 

Meine Zeit beim SC Freiburg war extrem wichtig und schön für mich. Ich habe von der U15 bis zur U23 dort gespielt und durfte unter anderem den DFB-Pokalsieg der Junioren feiern. Zu meinen Bruder schau ich natürlich auf. Er ist der Franzose mit den meisten Bundesliga-Spielen und ein super Typ. Kurz gesagt: Er ist einfach mein Vorbild.

Am anstehenden Wochenende steigt das Auswärtsspiel beim SK Rapid Wien. Wie sehr freut ihr euch auf die Partie in Hütteldorf?

Wir freuen uns schon sehr auf die Partie am Sonntag beim SK Rapid Wien. Ich durfte mit dem FAC in der 2. Liga bereits dort spielen, aber in der Bundesliga ist das sicher nochmals eine andere Nummer. Für solche Spiele wird man Fußballspieler.

Team VS. Team 2

08.10.2022

Samstag, 17:00 Uhr

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