Markus Mader: „Sind froh, dass es wieder losgeht!“

Montag, 03 Januar 2022

Am ersten Sonntag des neuen Jahres äußerte sich Chefcoach Markus Mader in der Kolumne der NEUE Vorarlberger Tageszeitung zu den vergangenen Wochen und gab unter anderem Einblicke, wie sich die Austria-Kicker fitgehalten haben. 

 

Liebe Fußballfreunde,

hoffentlich hattet ihr alle ein schönes Weihnachtsfest und seid entspannt in ein gesundes und glückliches Jahr 2022 gerutscht! Eigentlich sind die Tage im Dezember immer etwas Besonderes, es weihnachtet, fröhliche Stimmung überall und man freut sich auf die letzten Tage im alten Jahr. Wäre da nicht dieser Virus, der uns allen das Leben schwer macht. Auch im Vorarlberger Profi-Fußball war von Ruhe nicht viel zu spüren, Personalentscheidungen mussten getroffen werden, die Suche nach Verstärkungen am Spielermarkt läuft auf Hochtouren, da rückt bei den sportlich Verantwortlichen dann Weihnachten oder Neujahr doch etwas in den Hintergrund!

Bei uns in Lustenau war es zwar heuer ruhiger, da wir mit unserem Kader mehr als zufrieden sind und somit auf dem Transfermarkt nicht wirklich aktiv sein wollen bzw. müssen, aber auch bei unserem Sportkoordinator Alex Schneider glühen die Drähte. Denn Spielerberater und das Fußballbusiness kennen keine Winterpause! Jedenfalls sind schon wieder einige Tage und Wochen vergangen, nachdem wir Ende November das letzte Spiel in Graz beim GAK hatten und mit dem 0-0 eine tolle Herbstsaison abgeschlossen haben. Danach sind unsere Spieler in alle Himmelsrichtungen verreist, um die besinnliche Adventszeit im Kreis ihrer Familien zu verbringen und mal Abstand vom Fußball zu gewinnen.

Ich hoffe, die Jungs haben die Zeit auch genützt, denn schon in zwei Tagen beginnt die für einen Fußballer wohl schlimmste Zeit des Jahres, die Wintervorbereitung. Bei oftmals widrigen Wetterbedingungen, eisigen Temperaturen, Schnee und auf Kunstrasen bedarf es großer Überwindung, sich auf die Trainingseinheiten zu freuen. Aber das ist unser Job, also wollen wir nicht jammern, sondern sind froh, dass es wieder los geht. Zudem bietet uns der Verein im Februar die Möglichkeit, ein Trainingslager in der Türkei abzuhalten, wo wir uns den Feinschliff für die Rückrunde holen können.

Nicht dass jetzt der Eindruck entsteht, dass die Spieler fünf Wochen nur herum gelegen sind, das machen Profis nicht, sie wissen genau, dass sie in einem guten körperlichen Zustand zurückkehren müssen. Daher hat auch jeder Akteur ein Heimprogramm erhalten, das er seit Mitte Dezember absolvieren muss. Diese Läufe und Krafteinheiten sind die Basis für die harte 7-wöchige Vorbereitungszeit, die wir optimal nützen müssen, damit wir dann im ersten Heimspiel gegen Lafnitz auf den Punkt genau in Topverfassung sind.

Daher hatten auch wir Trainer nicht nur Urlaub, sondern viel Arbeit in den letzten Wochen. Wir haben uns eine Menge Gedanken gemacht, wie wir die Vorbereitung sinnvoll nützen können, um unsere Performance auf das nächste Level zu heben. Was wollen wir noch verbessern, welche Schwerpunkte möchten wir herausarbeiten, welche Übungen passen zum Thema? Aus diesem Grund haben wir die einzelnen Trainingseinheiten auch bis ins Detail durchgeplant, das nimmt schon reichlich Zeit in Anspruch und kann nicht so schnell mal nebenbei erledigt werden.

Jedenfalls freuen wir uns alle, dass wir endlich wieder auf den Rasen können – Theorie ist okay, aber die Praxis am Platz ist das, was unseren Job ausmacht! Ich wünsche allen Lesern einen tollen Start ins neue Jahr und bleibt gesund!

Euer Markus Mader

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