Am Sonntag trifft der SC Austria Lustenau auswärts in der Matinee auf den FC Wacker Innsbruck. Im West-Derby geht es erneut um wichtige Punkte, die Austria möchte nach der knappen Heimniederlage am Montag gegen den FAC zurück in die Erfolgsspur.

Unser Gegner
Der FC Wacker Innsbruck befindet sich derzeit in wilden Gewässern. Sportlich befindet man sich im Niemandsland der Tabelle (9. Platz) und erst vor kurzem gab es einen kompletten Führungswechsel im Vereinsvorstand. Zusätzlich finden sich derzeit immer wieder Meldungen über finanzielle Schwierigkeiten in den Nachrichten und in Fan-Foren. Sportlich hat Wacker im Winter einige Spieler abgegeben - unter anderem sind Lukas Fridrikas, Okan Aydin, Stefan Meusburger und Stefan Hager nicht mehr Teil des Teams. In der Hinrunde waren dies allesamt Stammspieler bei den Grün-Schwarzen. “Für uns spielen die Geräusche im Umfeld der Innsbrucker keine Rolle. Wir konzentrieren uns auf das Geschehen am Platz und da erwarten wir einen unangenehmen Gegner, der uns gerne ein Bein stellen möchte”, erklärt Markus Mader. Mit Ronivaldo, Dennis Grote und Alexander Joppich hat das Team nach wie vor erfahrene Spieler im Team und viele junge Talente. “Vor eigenem Publikum sind sie auch noch einmal eine Klasse besser, wir wissen also das wir eine Top-Leistung abrufen müssen”, so der Trainer der Austria-Elf.

Unsere Austria
Am vergangenen Montag musste man eine unglückliche Niederlage im Spitzenspiel gegen den FAC hinnehmen, doch das Team hat sich nicht lange damit beschäftigt. “Wir wissen, dass wir das bessere Team waren, aber wir haben es nicht geschafft einen zweiten Treffer zu machen. Der FAC hat dann mit zwei Standardsituationen, von denen vor allem der Elfmeter sehr zu hinterfragen ist, die Tore gemacht”, analysiert der Austria-Coach. “Wir bleiben ruhig und haben uns nach kurzer Analyse unserem nächsten Gegner gewidmet. Am Sonntag müssen wir gegen Wacker wieder eine gute Leistung abrufen. Innsbruck wird sicher mitspielen und darauf sind wir vorbereitet. Die Zuschauer dürfen sich auf eine tolle Partie mit zwei Teams, die Fußball spielen können, freuen”.

Spielbeginn ist am Sonntag wie gewohnt um 10:30 Uhr. Die Partie gibt es live auf Laola1.tv. Zahlreiche Austrianer finden aber sicherlich auch den Weg ins Innsbrucker Tivoli. Karten gibt es dort an der Stadionkasse.

Im dritten Spiel im neuen Jahr setzte es für den SC Austria Lustenau gegen den Floridsdorfer AC die erste Niederlage. Trotz Pausenführung und einer Fülle von guten Chancen musste sich Grün-Weiß am Montagabend unglücklich mit 1:2 geschlagen geben.

Angetrieben von den 2.500 Zuschauern im Reichshofstadion legten die Schützlinge von Coach Markus Mader ohne den kurzfristig ausgefallenen Bryan Teixeira gleich fulminant los: Nach einer schönen Aktion über Michael Cheukoua & Brandon Baiye stand Goalgetter Haris Tabakovic goldrichtig und drückte das Leder im zweiten Versuch über die Linie. Der Führungstreffer sorgte für mehr Ruhe im Spiel der Grün-Weißen, wenngleich das verletzungsbedingte Ausscheiden von Hakim Guenouche schmerzte. Beinahe hätten die Anhänger vor dem Seitenwechsel nochmals jubeln dürfen, Pius Grabher scheiterte mit seinem Schuss allerdings an der Stange und ein Kopfball von Haris Tabakovic verfehlte das Gehäuse nur knapp.

Abschnitt zwei startete mit einer längeren Druckphase der Austria, in der Brandon Baiye mit einem Hammer in Gästekeeper Lukas Gütlbauer seinen Meister fand. Höchst umstritten – ein Foulspiel an Pius Grabher wurde nicht geahndet – kamen die Wiener kurz darauf nach einem Freistoß durch Marcel Monsberger zum Ausgleich. Als wäre der Gegentreffer nicht schon genug, zeigte der Spielführer in Spielminute 75 nach äußert fragwürdiger Entscheidung auf den Punkt und Ex-Austrianer Marco Krainz markierte die Führung der Gäste.

In Folge probierten Muhammed Cham und Co., dessen Schuss kurz vor dem Abpfiff das Kreuzeck knapp verpasste, nochmal alles. Am Ende blieb es allerdings bei der bitteren 1:2-Niederlage gegen den FAC. Die Partie gilt es nun schnellstmöglich abzuhaken und am Sonntag gegen auswärts beim FC Wacker Innsbruck wieder auf die Siegerstraße zurückzukehren.

Heimspiel gegen den FAC

Freitag, 04 März 2022

Weiter geht es in der Admiral 2. Liga. Nach dem Top-Spiel gegen den Tabellenzweiten FC Liefering trifft die Austria heute zuhause auf den Tabellendritten, den FAC Wien. Das Spiel sollte eigentlich schon am Freitag stattfinden, doch zahlreiche Corona-Infektionen verhinderten das.

Der Gegner
Daher ist auch nur schwer einzuschätzen, mit welchem Kader die Wiener am Montag anreisen werden. Unterschätzen darf man den FAC aber nicht, da sie in dieser Saison die beste Defensive der Liga stellen und sich in den bisherigen Spielen sehr stark präsentierten. "Ähnlich wie beim Spiel gegen Liefering wissen wir auch gegen den FAC nicht, wie ihr Kader aussehen wird. Daher sind sie nur schwer einzuschätzen", erklärt auch Trainer Markus Mader. "Wir wissen aber, dass die Floridsdorfer ein Top-Team sind und es kein Spaziergang werden wird". In der laufenden Saison hat der FAC erst elf Gegentore erhalten, im Spiel am Montag wird sie dann von der besten Offensive der Liga getestet.

Unsere Austria
Die Austria hat in den ersten beiden Spielen das Punktemaximum geholt. Man konnte sich im Vergleich zum Spiel gegen Lafnitz noch einmal deutlich steigern und hat verdient mit 5:2 gegen den FC Liefering gewonnen. Dennoch bleibt die Mannschaft auf dem Boden und denkt nur von Spiel zu Spiel. "Nach so einem Ergebnis kann man nur zufrieden sein. Natürlich hat uns die rote Karte in die Hände gespielt, aber wir haben über das ganze Spiel hinweg eine starke Leistung gezeigt und verdient gewonnen", bringt es Mader auf den Punkt. "Die Jungs haben sich noch einmal gesteigert und dafür haben wir sie auch gelobt. Aber ab Montag galt wieder der Fokus dem nächsten Gegner". Auf die Frage, ob man die Spieler am Boden halten muss, erklärt Mader, dass die Spieler genau wissen, dass einem nichts geschenkt wird. "Wir alle denken von Spiel zu Spiel", lautet die Devise. Nach langer Pause sind auch endlich die Fans in gewohnter Form zurück. Die Mannschaft darf sich auf die Unterstützung von den Rängen freuen, die Fanclubs sind wieder da. "Es ist schön wieder vor der gewohnten Kulisse anzutreten. Wir haben unseren Plan und diesen wollen wir verfolgen. Am Platz wird man dann sehen, ob wir diesen 1zu1 umsetzen können oder ob wir Anpassungen brauchen. Wir sind auf alle Fälle bereit", so Mader abschließend.

Spielbeginn ist am Montag, 7. März 2022, um 18:10 Uhr. Das Stadion ist ab 17:00 Uhr geöffnet. Außerdem wird die Partie live auf ORF Sport+ übertragen. Wir hoffen aber, dass alle Austrianer lieber im Stadion mit dabei sind. Karten gibt es unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder direkt an der Stadionkasse.

Das ursprünglich für Freitag angesetzte Topspiel der Admiral 2. Liga zwischen dem SC Austria Lustenau und dem FAC wurde verschoben. Neuer Spieltermin ist Montag, der 7. März (18:10 Uhr). Alle bereits gekauften Tickets behalten ihre Gültigkeit.

„Da der FAC Wien aufgrund bestehender Corona-Fälle nach wie vor nicht über die Mindestanzahl von 14 einsatzfähigen Feldspielern und zwei einsatzfähigen Torhütern verfügt, hat der Klub abermals einen Antrag auf Spielverschiebung gem. § 7 Abs. 1 lit. f iVm § 17 Abs. 4 der Spielbetriebsrichtlinie der zweithöchsten Spielklasse gestellt. Demzufolge wird das Meisterschaftsspiel zwischen SC Austria Lustenau und FAC Wien auf Montag, den 07.03.2022 um 18:10 Uhr (live auf ORF Sport+) verschoben“, so die Meldung der Bundesliga am Mittwochabend.

Seit Sommer 2020 steht Matthias Maak nun beim SC Austria Lustenau unter Vertrag und hat seither schon viel erlebt. Im Interview erzählt die Abwehrkante von seiner Rückkehr auf den Platz und spricht über seine Pläne nach der aktiven Laufzeit.

Servus Matthias! Beim 5:2-Erfolg gegen den FC Liefering hast du am letzten Freitag ein erfolgreiches Comeback gefeiert. Was waren das für Gefühle für dich und wie habt ihr die Partie auf dem Feld empfunden?

Richtig cool! 5:2 gegen den Tabellenzweiten zu gewinnen war natürlich ein überragendes Gefühl. In einem Spitzenspiel so abzuliefern, muss man erst einmal schaffen. Ich glaube, wir haben unsere Qualität gezeigt. Wir müssen jetzt genau so weitermachen, dann bin ich mir sicher, dass wir unsere Ziele erreichen werden.

Wegen einem Muskelfaserriss im Wadenbereich konntest du den Großteil der Vorbereitung nicht mitmachen. Wie schwer war das für dich? Bist du nun wieder bei 100%?

Es war natürlich richtig schwer für mich. Vor allem aber im Trainingslager: Du bist mit den Jungs 24 Stunden zusammen und siehst, wie sie sich auf die Trainings vorbereiten, musst dann aber im Hotel bleiben und dein eigenes Ding durchziehen. Das war sehr mühsam, aber jetzt ist das zum Glück Geschichte. Ich fühle mich fit. Die Spielpraxis fehlt mir zwar noch, dies wird sich demnächst aber auch wieder ändern. 

In deiner Karriere hast du bereits viel erlebt und unter anderem in Dänemark gespielt. Wie wichtig war diese Auslandserfahrung für dich und was war dein schönster Moment bei der Austria?

Mein Engagement bei SönderjyskE war extrem wichtig für mich. Neues Land, neues Umfeld, neue Menschen andere Sprache, anderes Essen. Es war sehr spannend. Auch wenn es leider nur ein Jahr gedauert hat, war es eine super Erfahrung für mich. Die Liga war sehr physisch und die Partien in der Europa-League-Quali werde ich immer in positiver Erinnerung behalten. Jeder Spieler, der die Chance auf einen Transfer ins Ausland hat, kann ich diesen Schritt nur empfehlen. Was mein schönster Moment bei der Austria betrifft, so wird dieser im Mai hoffentlich noch folgen.

Mit deinen 29 Jahren bist du der älteste Spieler im grün-weißen Aufgebot. Dass du auf dem Platz als Leader vorangehst, ist kein Geheimnis. Was zeichnet für dich einen perfekten Kapitän aus?

Ein perfekter Kapitän muss kommunikativ sein, er muss vorangehen. Er muss sich immer vor die Mannschaft stellen. Sergio Ramos ist ein gutes Beispiel: Er verkörpert alle Eigenschaften eines echten Leaders. Auf und auch neben dem Platz.

Apropos: Hast du schon Pläne an deine Zukunft nach deiner aktiven Karriere?

Ich mach derzeit gerdae ein Fernstudium im Bereich Scouting und Datenanalyse. Das würde mich sehr interessieren. In welche konkrete Richtung es gehen wird, weiß ich noch nicht. Ich will aber auf jeden Fall im Fußball bzw. Sportbereich bleiben. Das mache ich jetzt schon seit etlichen Jahren professionell, da kenne ich mich super aus. Das würde mir ganz sicher viel Spaß machen.

 

Zum Abschluss ein kurzer Wordrap:

Da will ich unbedingt noch hin: In die Bundesliga mit der Austria

Mein Idol der Kindheit: War und ist mein Papa

Das mag ich: Reisen

Meine Lieblingsserie: Power

Auf das kann ich verzichten: Krieg und Corona

Die Austria gewinnt auch das zweite Spiel im Frühjahr und besiegt den FC Liefering mit 5:2. Haris Tabakovic, Muhammed Cham und Michael Cheukoua tragen sich in die Schützenliste ein.

Von Anfang an sahen die Zuschauer im Stadion und vor dem TV-Bildschirm ein echtes Spitzenspiel. Beide Mannschaften wollten mit einem ähnlichen System - frühes Pressen, agressives Arbeiten gegen den Ball - das Zepter übernehmen. Zu Beginn konnte sich aber kein Team wirklich Feldvorteile erarbeiten, oftmals folgte ein langer Ball, der direkt beim Gegner landete. Die ersten Abschlüsse verzeichten Bryan Teixeira (7.) und Brandon Baiye (14.), doch beide vielen zu schwach aus. Auf der Gegenseite kam Dijon Kameri zur ersten Chance für Liefering, dessen Schuss entschärfte aber Domenik Schierl (19.). In Folge wurde die Austria immer stärker und und schaffte es immer häufiger durch frühes Pressen den Ball zu gewinnen und schnell umzuschalten. Durch eine dieser Aktionen wurde Muhammed Cham in guter Position gefoult, den fälligen Freistoß verwandelte der Spielmacher der Austria sehenswert im Torwarteck zur 1:0 Führung (24.). Auch die Salzburger kamen zu einer guten Freistoßmöglichkeit, doch der Abschluss von Dadouda Guindo war zu ungenau (30).

Nach Seitenwechsel erwischte Liefering einen perfekten Start. Mit der ersten Chance traf Julian Halwachs zum Ausgleich (46.). Halwachs stand auch bei der nächsten Aktion im Mittelpunkt, nach einem Foul an Hakim Guenouche sah der junge Spieler Gelb-Rot (54.). Mit der Überzahl wurde die Austria noch stärker und kam nach toller Kombination zwischen Cham und Guenouche zur erneuten Führung durch die Nummer 10 (56.). Zwei Minuten später erhöhte Michael Cheukoua nach Pass von Teixeira zum 3:1, der damit seine etwas längere Torsperre endlich beenden konnte (58.). An so einem Tag durfte natürlich auch ein Treffern von Haris Tabakovic nicht fehlen. In der 63. Minute traf der Goalgetter per Direktabnahme zum 4:1. Die Partie war bereits entschieden, auch wenn die Liefering in der 72. durch Simic, der vom Elfmeterpunkt traf, noch einmal jubeln durften. Den Schlusspunkt des Spiels setzte aber Haris Tabakovic mit seinem zweiten Treffer an diesem Abend (79.).

Die Austria setzte damit ein starkes Ausrufezeichen in Richtung der Konkurrenz. Mit zwei Siegen in Serie darf die Austria nun mit viel Selbstbewusstsein sich auf die Partie gegen den Floridsdorfer AC vorbereiten.

Nach dem gelückten Start gegen den SV Lafnitz wartet auf die Austria bereits die nächste schwierige Aufgabe. Als Tabellenführer ist man beim Tabellenzweiten FC Liefering zu Gast.

Der Gegner - FC Liefering
Die Salzburger mussten zum Frühjahrsauftakt eine Niederlage gegen St. Pölten hinnehmen, dennoch weiß Trainer Markus Mader über die schwierige Aufgabe in Liefering. "Die Jungs aus Salzburg sind immer ein unangenehmer Gegner, die Spieler sind top ausgebildet und wollen zeigen was sie können", erklärt der Austria-Coach. "Wir müssen hellwach sein und dagegenhalten. Die Lieferinger wollen ihr Spiel durchziehen und uns früh anpressen, darauf gilt es richtig zu reagieren".

Unsere Austria
Bei der Austria herrscht nach dem Auftaktsieg gegen Lafnitz positive Stimmung, auch wenn jedem klar ist, dass man noch weit von der optimalen Form entfernt ist. "Wir haben am Ende die drei Punkte geholt, aber wir waren doch sehr fehleranfällig", analysiert Markus Mader und ergänzt: "Dennoch muss man auch solche Spiele erstmal gewinnen und das haben wir geschafft". Damit darf die Austria mit breiter Brust in das Duell mit den Jungbullen gehen. Möglicherweise wird auch Matthias Maak wieder mit dabei sein, über einen Einsatz wird aber erst noch entschieden, Trainer Mader lässt sich nicht in die Karten blicken.

Spielbeginn ist am Freitag um 20:25 Uhr. Die Partie wird live von ORF Sport+ übertragen.

Im Sommer wechselte Michael Cheukoua von Ligakontrahent SV Horn zum SC Austria Lustenau. Seither war der Offensivspieler für Grün-Weiß in 16 Ligapartien an zehn Treffern direkt beteiligt. Im Interview spricht der gebürtige Kameruner unter anderem über den gelungenen Auftakt in das Frühjahr und seine persönlichen Ziele für diese Saison.

Servus Michael! Mit einem 2:1-Erfolg gegen den SV Lafnitz sind du und deine Teamkollegen am vergangenen Wochenende erfolgreich in das Frühjahr gestartet. Wie wichtig waren die drei Punkte zum Auftakt und was erwartest du von den kommenden Monaten?

Die drei Punkte zum Start waren extrem wichtig für uns. Wir wollten nach einer intensiven Vorbereitung erfolgreich in das Frühjahr starten. Das ist uns mit dem Sieg am Samstag gelungen. Ich möchte an dieser Stelle die Möglichkeit nutzen, um meinen Teamkollegen zur Leistung zu gratulieren. In den kommenden Monaten wollen wir die Auftritte aus dem vergangenen Jahr bestätigen. Jedes Spiel wird hart, doch wir werden alles geben, sodass wir den maximalen Erfolg erzielen können.

Du hast beim ersten Dreier des Jahres auch eine Torvorlage geleistet und hältst damit schon bei zehn Scorerpunkten (3 Tore, 7 Assists). Wie zufrieden bist du mit deinen Auftritten?

Speziell für uns Offensivspieler basiert der Fußball auf Statistiken. Dass ich bis jetzt drei Tore und sieben Vorlagen beisteuern konnte, freut mich. Ich denke aber, dass da noch mehr Luft nach oben ist.

Erst vergangenen Sommer bist zu vom SV Horn ins Ländle gewechselt. Wie kam der Transfer zu Stande und wie gefällt es dir hier in Vorarlberg?

Die Verantwortlichen des SC Austria Lustenau haben sich im vergangenen Jahr sehr bemüht, mich von einem Wechsel nach Vorarlberg zu überzeugen. Nach guten Gesprächen bin froh, dass ich diesen Schritt im letzten Sommer gemacht habe. Ich kannte Vorarlberg davor bereits, es gefällt mir super hier. 

Mit deinen 25 Jahren hast du noch viele Fußball-Spielzeiten vor dir. Was sind deine persönlichen Ziele? Wo siehst du dich in fünf Jahren?

Ich schaue jetzt nur auf die derzeitige Saison. Ich möchte mit dem Verein so hoch hinauf wie möglich und wie schon gesagt das Bestmögliche aus mir und dem Team herausholen. Im Fußball kann alles sehr schnell gehen, wo ich mich in fünf Jahren sehe, ist daher sehr schwer zu beantworten.

Kommendes Wochenende gastiert ihr zum Topspiel beim FC Liefering. Das Farmteam des FC Red Bull Salzburg ist bespickt mit vielen Talenten. Du bist einst selbst als junger Spieler von Afrika nach Europa gewechselt. Was braucht es dazu? Würdest du den Schritt wieder machen?

Wir freuen uns schon sehr auf das Spiel. Nicht erst seit den Auftritten von Red Bull Salzburg in der Champions League genießen die Teams aus Salzburg auch international ein hohes Ansehen. Wir werden die Partie gegen Liefering aber angehen wie jede andere und voll auf Sieg spielen. Profifußballer zu werden erfordert harte Arbeit und viel Disziplin. In Afrika verbrachte ich eine sehr wichtige Zeit meines Lebens. Es war nicht immer leicht, mit viel Einsatz bin ich heute aber da, wo ich bin. Darauf bin ich auch stolz!

 

Zum Abschluss ein kurzer Wordrap:

Mein Lieblingsgetränk: Zitronenwasser

In meiner Freizeit: lese ich gerne oder schaue Spiele im Fernsehen

Wäre ich nicht Fußballer, wäre ich: Lehrer oder Dozent

Mein Vorbild: Samuel Eto‘o

Weltmeister 2022 wird: hoffentlich Kamerun

Die Austria darf sich im ersten Spiel nach der Winterpause über drei Punkte freuen. Gegen den SV Lafnitz reicht es am Ende zu einem knappen, aber dennoch verdienten 2:1 Sieg. Mit zwei Toren avanciert Muhammed Cham zum Matchwinner.

Doch von vorne, die Austria begann im gewohnten 4-2-3-1 System. Anderson feiert dabei gleich nach seinem Wechsel im Winter in die Gemeinde am Rhein sein Startelf-Debüt für Grün-Weiß. Man merkte in den Anfangsminuten beiden Teams an, dass keiner einen Fehler begehen wollte, daher dauerte es auch ein wenig bis die Zuschauer den ersten Versuch eines Abschluss zu sehen bekamen. Muhammed Cham kam nach knapp zehn Minuten am Strafraumrand zum Abschluss, doch dieser war deutlich zu harmlos. Drei Minuten später durfte dann aber der Austria-Spielmacher über seinen achten Treffer in der laufenden Saison jubeln. Nach einem perfekten Lochpass von Hakim Guenouche umkurvte Cham Lafnitz Torwart Zingl und schob trocken zur Führung ein (13.). Wieder nur kurz darauf stand der Spieler mit der 10 auf dem Rücken im Mittelpunkt als er einen Freistoß aus guter Position Richtung Tor trat. Der von der Mauer abgefälschte Schuss verfehlte das Kreuzeck nur um wenige Zentimeter (16.). Die Lafnitzer wurden bis zur 20 Minuten nur durch grobes Einsteigen auffällig, erst nach einem Aufbaufehler der Austria kam Schriebl zum ersten Torabschluss für die Gäste. Lafnitz presste in Folge deutlich höher und die Austria tat sich schwer, herauszuspielen. Zusätzlich machte man sich das Leben selbst schwer, als man in brenzlichen Situation immer wieder die spielerische Lösung suchte anstatt den Ball wegzuschlagen. Aus so einer Aktion heraus musste die Austria dann die Lafnitzer per Foul stoppen. Den fälligen Freistoß parierte Domenik Schierl sehenswert mit einer Flugeinlage (38.). Die Austria kam in der ersten Hälfte zu keiner weiteren Chance, denn alle Versuche zu kontern oder ähnliches wurden von Lafnitz mit Fouls gestoppt.

Nach dem Seitenwechsel hätten die Lafnitzer schon nach wenigen Minuten über den Ausgleich gejubelt, doch der Treffer von Wendler wurde aufgrund von Abseits nicht gegeben(49.). Wach gerüttelt durch diese Aktion ließen die Austrianer ihre Stärke aus der Hinrunde aufblitzen. Nach einem Traumpass von Brandon Baiye enteilte Michael Cheukoua der Lafnitzer Abwehr. Der Angreifer der Austria setzte denn Ball, während er klar gefoult wurde, an den Pfosten, den Abstauber verwertete dann aber Muhammed Cham eiskalt (51.). In weiterer Folge verwaltete die Austria das Spiel, die gefährlichen Spielchen am eigenen Strafraum gab es nicht mehr. Als eigentlich alle schon dachten, das Spiel sei entschieden, erzielten die Lafnitzer doch noch den Anschlusstreffer. Christoph Halper wurde zu wenig attackiert und hielt aus gut 25 Metern einfach drauf. Der Ball landete zwar am Pfosten, doch über den Rücken von Domenik Schierl kullerte der Ball über die Torlinie (88.). Die Gäste aus der Steiermark starten darauf hin noch eine Schlussoffensive, die Austria mühte sich mit allen Kräften, dennoch kamen die Lafnitzer noch zu Torabschlüssen. Aber bei den besten zwei Möglichkeiten war Domenik Schierl auf seinem Posten und sicherte so den Sieg.

Trainer Markus Mader zeigte sich beim Interview nach dem Spiel erleichtert: "Lafnitz hat es uns wie erwartet, richtig schwer gemacht. Am Ende sind wir froh über die drei Punkte, wissen aber auch, dass es anders ausgehen hätte können. Wir haben noch viel Arbeit vor uns und müssen uns weiter steigern". Weiter geht es für die Austria am kommenden Freitag beim Tabellenzweiten, dem FC Liefering (Spielbeginn 20:25 Uhr, live in ORF Sport+). Die Salzburger verloren ihr Auftaktspiel gegen St. Pölten mit 0:2, dennoch wird es für die Austria die nächste große Herausforderung auf dem Weg zum ganz großen Ziel.

Frühjahrsauftakt gegen den SV Lafnitz

Donnerstag, 17 Februar 2022

Am Samstag beginnt für die Austria das Frühjahr in der Admiral 2. Liga. Gleich im ersten Spiel kommt es zu einem Duell mit einem starken Gegner. Mit dem SV Lafnitz kommt eine spielstarke Mannschaft ins Reichshofstadion, die alles dafür tun wird, um Punkte mit nach Hause zu nehmen.

Unser Gegner - SV Lafnitz
Die Steirer haben auf dem sechsten Tabellenplatz überwintert und mussten den Abgang von Führungsspieler Mario Kröpfl hinnehmen. Die Lafnitzer konnten aber mit Halper und Lema zwei starke Neuverpflichtungen präsentieren, die den Kröpfl Abschied wett machen sollen. "Lafnitz hat eine starke Mannschaft, die in der Liga mit jeder Saison immer stärker wurde. Es wird am Samstag ein schwieriges Heimspiel für uns", analysiert Markus Mader. "Sie leisten gute Arbeit und wollen immer ihr eigenes Spiel durchziehen. Wir müssen dagegenhalten und Vollgas geben". Das letzte Duell gewann die Austria nach einem Tabakovic 4er Pack mit 4:1, dafür möchte sich Lafnitz sicherlich noch revanchieren.

Unsere Austria
Die Grün-Weißen haben sich intensiv auf die Rückrunde vorbereitet. Neben einigen Testspielen stand auch ein Trainingslager in der Türkei auf dem Programm. In der Vorbereitung wurde das Team immer wieder von Krankheitsfällen (Corona) und leichteren Blessuren geplagt. "Unsere Vorbereitung war eher durchwachsen, unsere Leistungen und Ergebnisse in den Tests haben mir nicht immer gefallen. Aufgrund von angeschlagenen Spielern und auch Corona konnten wir nie so richtig unseren Rhythmus finden", erklärt Mader. "Aber alle haben voll mitgezogen und jedem ist bewusst, dass das Frühjahr kein Selbstläufer wird. Wir müssen uns deutlich steigern im Vergleich zur Vorbereitung, um an die Leistungen aus der Hinrunde anzuschließen". Das Ziel der Austrianer ist klar, man möchte ähnlich erfolgreich starten wie zu Beginn der Saison, dafür hofft man auch auf die Unterstützung von den Rängen. "Mit den aktuellen Regeln ist es zum Glück möglich, dass die Fans uns im Stadion unterstützen. Wir hoffen auf zahlreiche Fans im Stadion, denn das gibt uns zusätzliche Motivation. In den Gespräch mit den Spielern merkt man, dass der zwölfte Mann auf den Rängen ungemein hilft. Wir freuen uns schon, vor einer tollen Fankulisse auflaufen zu können", so Markus Mader abschließend.

Spielbeginn ist am Samstag um 14:30 Uhr. Das Stadion öffnet eine Stunde vorher. Im ganzen Stadion gilt Maskenpflicht und der Zutritt ist nur mit 3G-Nachweis möglich. Bitte haltet am Eingang den Nachweis bereit, um die Wartezeiten zu verkürzen. Saisonkartenbesitzer mit Stehplatzkarte müssen bitte im Vorfeld über das Büro eine Sitzplatzkarte beantragen, da im Stadion nur Sitzplätze erlaubt sind. Sitzplatz-Saisonkartenbesitzer müssen sich nicht vorher im Büro melden. Tageskarten sind am Spieltag noch verfügbar!

Im finalen Testspiel vor dem Ligaauftakt am 19. Februar gegen den SV Lafnitz musste sich der SC Austria Lustenau dem FC Dornbirn mit 1:3 geschlagen geben.

Keine zwei Minuten waren im Rheinvorland gespielt, als Jan Stefanon im Nachsetzen die 1:0-Führung für Grün-Weiß erzielte. Wenig später hätte der 23-Jährige nach idealer Hereingabe von Fabian Gmeiner das Leder beinahe zum zweiten Mal in die Maschen befördert, sein Flachschuss verfehlte das Gehäuse allerdings knapp. Kurz vor der Pause durften dann die Messestädter über ein Tor jubeln und so wurde mit einem 1:1-Zwischenstand die Seiten gewechselt. In Abschnitt zwei scheiterte der eingewechselte Nicolai Bösch an der Stange, die Gäste aus Dornbirn hatten ihr Visier zweimal besser eingestellt und markierten in Folge noch zwei Treffer.

Haris Tabakovic, Matthias Maak, Jean Hugonet, Michael Cheukoua, Daniel Tiefenbach und Muhammed Cham fehlten verletzungsbedingt oder aufgrund der Belastungsteuerung.

SC Austria Lustenau: Schierl – Berger (57. Adriel), Mätzler, Marceta – Guenouche (57. Guenouche), Türkmen, Baiye (45. Grabher), Gmeiner – Wallace (57. Marte), Teixeira, Stefanon (45. Bösch)

Daniel Tiefenbach erleidet Kreuzbandriss

Donnerstag, 10 Februar 2022

In den kommenden Monaten muss der SC Austria Lustenau erneut auf Daniel Tiefenbach verzichten. Der 22-Jährige zog sich beim Testspiel in der Türkei gegen Siroki Brijeg einen Riss des vorderen Kreuzbands im linken Knie zu. Das ergab eine Untersuchung am MR Institut in Bregenz.

Nachdem der Mittelfeldspieler im Dezember 2020 dieselbe Verletzung am anderen Knie erlitt, kämpfte er sich in dieser Saison zurück und erzielte bei seinem Comeback gegen die Young Violets einen Treffer.

Wir sind alle unfassbar traurig und diese Nachricht schockt uns als Verein sehr. Es war herausragend zu sehen wie Tiefi sich im letzten Jahr nach seinem ersten Kreuzbandriss zurückgekämpft hat. Wir sind uns hundertprozentig sicher, dass er es auch noch einmal genauso schaffen wird. Es steht außer Frage, dass wir ihn dabei bedingungslos unterstützen und in dieser für den Jungen sehr harten Phase immer an seiner Seite sein werden“, so Vorstandssprecher Bernd Bösch.

Zum Abschluss des Trainingslagers in der Türkei zog Sportkoordinator Alexander Schneider stellvertretend für das Sport-Gremium (Stephan Muxel, Valentin Drexel, Ingo Winter) ein Fazit über die Woche in Side und äußerte sich über die zurückliegende Transferperiode.

„38 Tage Transferperiode sind vorbei. Diese Zeiten – je einmal in Sommer & Winter – sind für gewöhnlich die turbulentesten Wochen für die sportlich verantwortlichen Personen. Handyklingeln, Gespräche, Berater und Hektik bis zum Schluss. Doch diesen Winter war es bei der Austria anders. Es war mit lediglich einem Neuzugang & keinem Abgang – zumindest nach außen – ruhig! 

Aber warum die Ruhe? Weil unsere Spieler für andere Klubs uninteressant waren? Ganz im Gegenteil. Viele Spieler haben durch ihre begeisternde Hinrunde die Aufmerksamkeit anderer Vereine auf sich gezogen. Wir im Verein haben uns jedoch gemeinsam - unter der Führung des neuen Vorstandsteams - vor mehr als 2 Jahren zur Aufgabe gemacht, den Verein ruhig und mit einer klaren Philosophie in allen Bereichen kontinuierlich weiterzuentwickeln. 

Die letzten Transferperioden waren geprägt von Budgeteinsparungen, Kaderreduzierungen, aber auch einem klaren Plan. Die Austria soll ein Ort für junge, hochveranlagte und ambitionierte Spieler aus der Region, Österreich und dem Ausland werden. Spieler, die im Fußball sowohl mit dem Verein aber auch in ihrer persönlichen Karriere noch Einiges vorhaben. Natürlich spielt die Kooperation mit Core Sports Capital auf diesem Weg eine maßgebliche Rolle. Einige herausragende Talente (z.B. Cham, Baiye, Hugonet) wären ohne diese nicht im Ländle. Gleichzeitig umfasst dieser Weg Spieler aus der Region (z.B. Grabher, Marte, Gmeiner) oder österreichische Führungsspieler (z.B. Maak, Schierl). Es ist wie überall im Leben: Der richtige Mix und die Balance macht es aus! 

Auch wenn nicht alle Spieler der aktuellen Mannschaft ewig in Vorarlberg bleiben werden, gehört zu einer vorausschauenden Kaderplanung: Konstanz. Im Gegenzug ist der Fußball geprägt von kurzfristigem Erfolg, Emotionalität und vielen Meinungen & Wünschen im Vereinsumfeld (Neuzugänge, Transfereinnahmen, Aufstieg etc.). Ohne diese Emotionalität und Euphorie wären die aktuellen Entwicklungen rund um die Austria nicht möglich. Wir handelnden Personen müssen jedoch immer versuchen rational und im Sinne des Vereins kontinuierlich und meist unabhängig vom sportlichen Erfolg, man denke nur an die sehr bescheidene letzte Saison, zu entscheiden. Wir - im Verein und speziell im Gremium Sport - sind überzeugt von dieser ambitionierten, jungen Gruppe und haben deshalb entschieden im Winter nichts Grundlegendes in der Zusammensetzung der Mannschaft zu ändern! Egal ob diese Entscheidung sich im Nachhinein als richtig oder falsch erweist, eine Prämisse gilt immer: Wir wollen - unter den gegebenen Rahmenbedingungen - den maximalen Erfolg für den Verein!

Ein weiterer Baustein für eine erfolgreiche Rückrunde ist eine gute Vorbereitung. Aus diesem Grund wurde die ohnehin schon fordernden Vorbereitungszeit in Vorarlberg, mit einer Woche Trainingslager in der Türkei, aus welchem wir gestern zurückgekehrt sind, abgerundet. Dort konnte sich die Mannschaft gemeinsam mit dem Trainerteam bei perfekten Bedingungen auf die herausfordernde Rückrunde vorbereiten. Während der Woche standen zwei Testspiele, zahlreiche Trainingseinheiten auf dem Platz, im Kraftraum oder sogar im Hotelpool sowie taktische Analysen auf dem Plan. Gemeinsame Aktivitäten neben dem Platz gab es auch, um den Teamgeist weiter zu stärken. Aber egal bei was man der Mannschaft zuschaut, eine Sache fällt immer wieder auf: Dieses Team hat nicht nur eine hohe fußballerische Qualität, sondern zeigt ebenfalls eine unglaubliche Professionalität und Geschlossenheit. Die junge Truppe ist gewillt den eingeschlagenen Weg als TEAM weiterzugehen und mit einem großen Erfolg im Sommer zu krönen. Es ist möglich, dass die Rückrunde nicht so reibungslos verlaufen wird wie die Hinrunde. Aber auch hier gilt das Versprechen: Die Mannschaft wird in den kommenden 14 Spielen alles tun, um gemeinsam mit Euch – unseren treuen Fans, Unterstützern, Sponsoren & Helfern - den maximalen Erfolg zu erreichen!

Liebe Grüße,

Alexander Schneider“

Der Rückblick von Alex Schneider war heute auch in der „NEUE – die Vorarlberger Tageszeitung“ zu lesen. 

 

Austria-Tross zurück im Ländle

Mittwoch, 09 Februar 2022

Nach sieben intensiven Tagen im Trainingslager in der Türkei trat die Mannschaft des SC Austria Lustenau am Mittwochvormittag die Rückreise ins Ländle an.

Bereits morgen Nachmittag sind Domenik Schierl und Co. schon wieder gefordert: Im letzten Testspiel vor dem Ligaauftakt trifft Grün-Weiß auf den FC Dornbirn.

Gespielt wird um 15 Uhr in Lustenau, allerdings unter Ausschluss der Öffentlichkeit – Zuschauer sind deshalb keine zugelassen!

Einen Tag vor der Rückreise in die Heimat ging für den SC Austria Lustenau am Dienstag das letzte Testspiel in der Türkei über die Bühne. Gegen den bosnischen Erstligisten Siroki Brijeg unterlagen die Schützlinge von Coach Markus Mader mit 1:3.

Im Vergleich zur Partie am Sonntag gegen den FC Kolos Kowaliwka (3:0) startete Grün-Weiß mit einer nahezu anderen Auswahl in die Begegnung. Bei stürmischen Bedingungen und tiefen Platzverhältnissen entwickelte sich ein Spiel mit wenig Höhepunkten. Schon in Spielminute neun musste Daniel Tiefenbach verletzungsbedingt ausgewechselt werden.

Nach einem Treffer von Brijeg vor der Pause erzielte Muhammed Cham wenige Sekunden nach seiner Einwechslung per Freistoß den Ausgleich. Zwei weitere Gegentore kurz vor dem Abpfiff besiegelten schlussendlich den 1:3-Endstand.

„Der Test war sportlich leider nicht aussagekräftig. Die Wind- und Platzverhältnisse ließen kein normales Fußballspiel zu. Die frühe verletzungsbedingte Auswechslung von Daniel Tiefenbach hat natürlich auch nicht positiv zum Spiel beigetragen. Wir müssen nun die Untersuchungen abwarten und hoffen das Beste“, so Markus Mader.

SC Austria Lustenau: Eres (68. Yilmaz) – Berger, Marceta, Adriel (45. Baiye), Gmeiner – Marte (68. Guenouche), Türkmen (68. Grabher), Tiefenbach (9. Berlinger/68. Mätzler) – Wallace (68. Teixeira), Bösch (68. Cham), Stefanon (68. Cheukoua)

Kurz nach dem überzeugenden Auftritt gegen den FC Kolos Kowaliwka stand für die Mannen des SC Austria Lustenau am Montagvormittag eine Einheit auf dem Platz auf dem Programm. Der anschließende Nachmittag stand den Spielern zur freien Verfügung. 

Während einige Akteure im Gym, im Pool oder in der Sauna des Hotels zugegen waren, genossen andere Sonnenstunden am Strand. Fabian Gmeiner, Daniel Tiefenbach und Co. machten sich hingegen auf den Weg und besuchten die Altstadt von Side.

Am Dienstag steht das letzte Testspiel gegen NK Siroki Brijeg an. Die Anstoßzeit gegen den bosnischen Erstligisten hat sich kurzfristig geändert: Gespielt wird bereits um 15 Uhr (MEZ 13 Uhr).

Nach intensiven Einheiten in den vergangenen Tagen stand für Grün-Weiß am Sonntag das erste Testspiel in der Türkei an. Der FC Kolos Kowaliwka wurde dabei mit 3:0 besiegt.

Gegen den ukrainischen Erstligisten wurde auf Einsätze von Matthias Maak (Wade) und Haris Tabakovic (Knie) verzichtet. Trotz der Ausfälle der beiden Führungsspieler kamen die Vorderleute von Goalie Domenik Schierl gut in die Partie. Bereits nach zwölf Spielminuten durfte Chefcoach Markus Mader den ersten Treffer bejubeln, als Hakim Guenouche das Leder aus kurzer Distanz über die Linie schob. In derselben Tonart ging es dann weiter: Schöne Spielzüge, einige Abschlüsse. Einen davon setzte Pius Grabher per traumhaften Volley unhaltbar in die Ecke – 2:0. Wenig später war es dann Bryan Teixeira, der sich im Eins gegen Eins stark behauptete und den dritten Treffer markierte. Weitere Tore gab es in Abschnitt zwei, in dem alle weiteren Kaderspieler noch Einsatzminuten sammeln durften, nicht zu sehen. Der erste Test in Side ist nach erfolgreicher Akklimatisierung damit schon Geschichte. Im nächsten Spiel treffen Pius Grabher und Co. am Dienstag auf Siroki Brijeg aus Bosnien. Die Partie wird ebenso wieder um 16 Uhr (MEZ 14 Uhr) über die Bühne gehen. 

„Mit dem heutigen Test sind wir sehr zufrieden. Das Spiel war mit Sicherheit die beste Performance in der Vorbereitung. Drei Treffer vorne, kein Gegentor hinten fördern das Selbstvertrauen enorm“, so Markus Mader nach der Begegnung.

SC Austria Lustenau: Schierl – Mätzler (74. Berlinger), Hugonet (61. Marceta), Adriel (56. Berger) – Guenouche (63. Wallace), Grabher (74. Türkmen), Baiye (74. Bösch), Cham (74. Marte), Anderson (63. Gmeiner) – Teixeira (74. Tiefenbach), Cheukoua (63. Stefanon)

Zur Halbzeit und damit kurz vor dem ersten Trainingslager meldet sich Co-Trainer Martin Schneider zu Wort.

Als ich gegen sieben Uhr aufgestanden bin und auf den Balkon ging empfing mich ein unglaubliches Morgenrot. Keine Wolke war weit und breit zu sehen. Die Vorfreude auf die anstehenden Trainingseinheiten war riesengroß. Nach dem Frühstück fuhren wir mit dem Bus ca. fünf Minuten zum Trainingsgelände. Die Voraussetzungen hier sind wirklich perfekt.

Auf dem Programm stand Aufwärmen, Schnelligkeit und es wurde an der Taktik gefeilt. Alle Spieler waren mit sehr viel Freude und großer Energie bei der Sache. Es macht richtig Spaß mit den Jungs hier zu arbeiten. Nach dem Training fuhren wir wieder ins Hotel. Einige unserer Kicker wurden von den Physios vor dem Mittagessen noch behandelt. Ein großes Lob an Lucas und Patrick, die alle Wehwehchen sofort behandeln und die Spieler wieder fit machen. Besonders loben muss ich auch noch unseren Betreuer Otmar, er macht einen super Job. Da wir am Sonntagvormittag noch ein paar taktische Elemente trainieren und am Nachmittag gegen den ukrainischen Erstligisten FC Kolos Kovalivka ein schweres Spiel vor der Brust haben, wurde am Samstagnachmittag ein langer Spaziergang am Strand gemacht. Im Anschluss stand der Kraftraum und Aqua-Joggen im Indoorpool Auf dem Plan. Nach dem Abendessen hatten wir noch eine Video-Analyse zum Training, ehe die Mannschaft sich in einem von Samuel erstellten Quiz versuchen durfte. Alle hatten viel Spaß, als Siegerteam gingen Pius Grabher, Dragan Marceta, Matthias Maak und Haris Tabakovic hervor

Wir werden die tollen Bedingungen hier in den verbleibenden Tagen weiter voll nutzen um dann in zwei Wochen bestmöglich vorbereitet in das Frühjahr zu starten.

Schöne Grüße aus der Türkei,

Martin Schneider

Der Rückblick von Martin Schneider ist ebenso im "Trainingslager-Tagebuch" der NEUE - Vorarlberger Tageszeitung zu lesen. 

Drei Tage des Trainingslagers in Side liegen nun bereits hinter den Jungs des SC Austria Lustenau. Wie die Trainings und das Rundherum ausgeschaut haben erzählt heute Kapitän Matthias Maak

 „Vorneweg erstmal schöne Grüße in die Heimat nach Vorarlberg. Heute habe ich das Vergnügen euch von unserem Trainingslager in der Türkei zu berichten. Nach unserer Ankunft am Mittwochabend in Side standen am Donnerstag zwei intensive Trainingseinheiten auf dem Plan. Da ich noch nicht zu 100% fit bin, absolvierte ich am Vormittag mit der Mannschaft das Aufwärmen. Während es für meine Mitspieler im Anschluss mit einer Spielform weiterging, machte ich mit unserem Physiotherapeut Lucas Vidal ein individuelles Programm.

Individuell deshalb, weil ich mir vor knapp zehn Tagen im Training einen kleinen Muskelfaserriss im Wadenbereich zugezogen habe. Aber keine Sorge, ich bin auf dem Weg der Besserung (lacht). Um 15:30 Uhr stand für uns dann die zweite Einheit an. Wetterbedingt schufteten wir in der Kraftkammer und setzten damit einen weiteren körperlichen Reiz.

Zu gewohnter Zeit ging es für uns am Freitag nach dem Frühstück wieder auf den grünen Rasen. Ich wärmte erneut mit der Mannschaft auf, das anschließende taktische Spiel musste ich dann schweren Herzens leider von der Seitenlinie verfolgen. Die Jungs sind voller Tatendrang und ich hoffe, dass ich so schnell als möglich mit wieder mit ihnen auf dem Platz stehen kann.

Wenn die Anderen am Trainieren sind, liege ich natürlich nicht auf der faulen Haut. Ich arbeite im Kraft- und Ausdauerbereich und bin auch immer bei der Physiotherapie. Nach dem gemeinsamen Abendessen folgte eine Videoanalyse des vergangenen Testspiels, ehe wir denn restlichen Abend zur freien Verfügung hatten. Einige Spieler nützten diesen für ein Turnier auf der Playstation, andere wiederum waren im Wellnessbereich oder in Game-Room des Hotels zu Gange. Ich hingegen nützte die Zeit für eine Stromtherapie und einer Massage bei unserem Masseur.

Ich hoffe euch allen geht es zuhause gut. Wir werden weiter daran arbeiten unsere Ziele im Frühjahr zu erreichen.

Bis bald im Stadion, euer Maaki!“

Der Rückblick von Matthias Maak ist ebenso im "Trainingslager-Tagebuch" der NEUE - Vorarlberger Tageszeitung zu lesen. 

 

Nach der Ankunft am Mittwochabend stand für Grün-Weiß heute in Side die erste Einheit an. Bis auf Matthias Maak und Nicolai Bösch, die mit Lucas Vidal ein Individual-Training absolvierten, waren alle Akteure mit von der Partie. Am Nachmittag ging es für Pius Grabher und Co. ins eigene Fitness-Center im Hotel, ehe der Tag mit einer Video-Analyse am Abend abgeschlossen wurde.

Die Testspiele gegen den FC Kolos Kovalivka (Sonntag) und Siroki Brijeg (Dienstag) wurden nun fix terminiert: Beide Partien werden um 16 Uhr (14 Uhr MEZ) ausgetragen.

Folgend einige Impressionen aus der Türkei. Noch mehr Bilder und Videos gibt es auf den Social-Media-Kanälen des SC Austria Lustenau zu sehen!

Der SC Austria Lustenau befindet sich seit Mittwoch im Trainingslager in der Türkei. Cem Türkmen nahm sich die Zeit und berichtet über die Anreise nach Side und sagt, was er sich von den kommenden Tagen erwartet.

„Langsam aber sicher geht die Vorbereitung auf das Frühjahr in der ADMIRAL 2. Liga in die finale Phase. Nach drei Wochen mit intensiven Einheiten in Vorarlberg ging es für uns am Mittwochvormittag ab in Richtung Türkei. Die Vorfreude auf das Trainingslager in Side war schon seit Wochen groß. Umso besser, dass alle Spieler die Reise in den Süden mitantreten haben können.

Um 10:00 Uhr fuhr der Bus in Richtung Flughafen Zürich los, wovon der Flieger um 14:00 Uhr pünktlich in Richtung Antalya abhob. Begrüßt wurden wir in der Türkei zwar von leichtem Regen, die Wettervorhersage für die anstehenden Tage verspricht allerdings schon jetzt perfekte Bedingungen für unsere kommenden Einheiten. Ein Trainingslager ist für einen Spieler immer etwas ganz Besonderes. Man profitiert von tollen Trainingsmöglichkeiten, man kann spezielle Sachen trainieren und den Teamgeist fördert es auch. Auch wenn wir uns alle super verstehen, werden wir in dieser Woche sicher noch mehr zusammenwachsen und uns auch noch besser kennenlernen. Während meiner Zeit bei Bayer 04 Leverkusen waren wir mehrmals in Zell am See im Trainingslager. Für mich als Deutscher mit türkischen Wurzeln ist der Aufenthalt hier doppelt speziell. 

Ich persönlich war jetzt schon drei Jahre nicht mehr hier, aber freue mich natürlich über unseren Aufenthalt. Auch wenn ich mein ganzes Leben in Deutschland verbracht habe, mag ich die türkische Kultur sehr. Was das runde Leder betrifft, so will ich nun wieder voll durchstarten. Im Jänner musste ich zwei Wochen pausieren. Für einen Fußballer gibt es fast nichts Schlimmeres als nicht bei der Mannschaft zu sein. Meine Akkus sind voll, ich bin hochmotiviert und will in den Einheiten Vollgas geben. Ich bin mir sicher, dass wir uns hier den nötigen Feinschliff für das Frühjahr holen.

Lange ist nicht mehr bis zum Start in die Meisterschaft Mitte des Monats. Bis dahin stehen in der Türkei noch Testspiele gegen den FC Kolos Kovalivka aus der Ukraine und gegen Siroki Brijeg aus Bosnien an. Auch solche Partien gegen Kontrahenten aus anderen Ländern sind immer top. Von diesen habe ich in der Vergangenheit – auch bei den U-Nationalmannschaften – viel mitnehmen können. Daher freue ich mich jetzt auf eine tolle Woche hier in Side und wünsche allen Austrianern in der Heimat eine schöne Zeit!“

Der Rückblick von Cem Türkmen ist ebenso im "Trainingslager-Tagebuch" der NEUE - Vorarlberger Tageszeitung zu lesen. 

Am Mittwoch geht es für den Tross des SC Austria Lustenau für eine Woche in den Süden. Im türkischen Side soll der nötige Feinschliff für das anstehende Frühjahr in der ADMIRAL 2. Liga geholt werden.

Als Startschuss in das Trainingslager wäre eigentlich ein Testspiel gegen den SCR Altach auf dem Programm gestanden – dies sagten die Rheindörfler nun aber kurzfristig ab und spielen stattdessen gegen den höherklassigen Verein Roter Stern Belgrad.

Ein passender Ersatz wurde aus Sicht von Grün-Weiß mit Kolos Kovalivka bereits gefunden. Die Partie gegen den ukrainischen Erstligisten wird am Sonntag über die Bühne gehen. Am darauffolgenden Dienstag wird noch gegen NK Široki Brijeg (1. Liga Bosnien) getestet, ehe es am Mittwoch dann zurück ins Ländle geht.

Im vierten Testspiel der laufenden Wintervorbereitung traf der SC Austria Lustenau am Samstagnachmittag in St. Gallen auf den SC Brühl. Gegen das Team aus dem Nachbarland setzte es für Grün-Weiß eine 3:4-Niederlage.

Nach doch enttäuschender Performance der Lustenauer gingen die Schweizer mit einer verdienten 3:1-Führung in die kurze Halbzeitpause. Der einzige Lichtblick war der schöne Anschlusstreffer von Michael Cheukoua ins Kreuzeck.

In Abschnitt zwei wendete sich dann allerdings das Blatt und Rückkehrer Hakim Guenouche und Co. verzeichneten Chancen am Fließband. Bryan Teixeira (80.) und Raul Marte (83.) sorgten nach drei Pfostentreffern mit ihren Toren nochmals für Spannung, ehe der SCB mit seiner einzigen Möglichkeit in der zweiten Halbzeit den 4:3-Siegestreffer erzielte.

Mit Haris Tabakovic (Knie), Muhammed Cham (Adduktoren), Matthias Maak (Wade), Wallace (Oberschenkel) und Nicolai Bösch (krank) musste Chefcoach Markus Mader in der Schweiz fünf Spieler vorgeben.

SC Austria Lustenau: Schierl – Berger (46. Guenouche), Hugonet, Marceta (46. Mätzler), Gmeiner (46. Anderson) – Grabher (46. Türkmen), Tiefenbach (61. Marte), Baiye (46. Baiye) – Cheukoua (74. Berlinger), Stefanon (46. Gassner), Teixeira

 

Nun ist es fix: Am 19. Februar steigt der SC Austria Lustenau zuhause gegen den SV Lafnitz in das Frühjahr der Admiral 2. Liga ein. Bis der Ball das erste Mal im Reichshofstadion wieder rollt, ist noch ein Trainingslager in der Türkei sowie ein abschließendes Testspiel in Vorarlberg gegen den FC Dornbirn angesagt.

Das Ländle-Derby gegen die „Rothosen“ geht am Ostermontag Mitte April in Lustenau über die Bühne. Die beiden letzten Ligapartien wurden von der Bundesliga bislang noch nicht endgültig terminisiert. Die finale Auswahl der weiteren Free-TV-Spiele wird ebenso erst erfolgen, somit kann es noch zu der ein oder anderen Veränderung im Laufe der Frühjahrssaison kommen.

 

Spieltermine Frühjahr 2022:

SA, 19.02. 14:30 Uhr: SC Austria Lustenau - SV Lafnitz

FR, 25.02. 19:10 Uhr: FC Liefering - SC Austria Lustenau

FR, 04.03. 20:25 Uhr: SC Austria Lustenau - FAC Wien

SO, 13.03. 10:30 Uhr: FC Wacker Innsbruck - SC Austria Lustenau

FR, 18.03. 18:30 Uhr: SC Austria Lustenau - SK Rapid II

FR, 01.04. 18:30 Uhr: SKU Amstetten - SC Austria Lustenau

SA, 09.04. 14:30 Uhr: SC Austria Lustenau - SK Steyr

FR, 15.04. 18:30 Uhr: FC Juniors - SC Austria Lustenau

MO, 18.04. 14:30 Uhr: SC Austria Lustenau - FC Dornbirn

FR, 22.04. 18:30 Uhr: KSV 1919 - SC Austria Lustenau

FR, 29.04. 18:30 Uhr: FC BW Linz - SC Austria Lustenau

FR, 06.05. 18:30 Uhr: SC Austria Lustenau - SKN St. Pölten

FR, 13.05. 18:30 Uhr:  SV Horn - SC Austria Lustenau

SO, 22.05. offen: SC Austria Lustenau - Young Violets

Eigentlich hätte der SC Austria Lustenau am kommenden Wochenende gegen den TSV Berg das nächste Vorbereitungsspiel absolviert.

Weil die heimischen Behörden eine Partie gegen einen ausländischen Amateurverein derzeit untersagen, wird nun in der Schweiz beim SC Brühl getestet.

Absolviert wird das Spiel gegen den Drittligisten aus dem Nachbarland am Samstag um 14:30 Uhr in St. Gallen auf der Sportanlage Gründenmoos (neben Kybunpark). Zuschauer sind wie schon vor einer Woche in Vaduz erlaubt.

Im dritten Testspiel des neuen Jahres feierte der SC Austria Lustenau den ersten Sieg – gegen Eliteligist FC Lauterach setzte es für die Grün-Weißen einen 1:0-Erfolg.

Bei eiskalten Temperaturen musste Chefcoach Markus Mader krankheits- und verletzungsbedingt auf Matthias Maak, Haris Tabakovic, Hakim Guenouche, Nicolai Bösch sowie Raul Marte verzichten. Während Florian Eres für Domenik Schierl den Kasten hütete, kamen sonst alle Kaderspieler zum Einsatz.

Trotz viel Ballbesitz und einigen Torraumszenen dauerte es bis zur Schlussphase, ehe die Austrianer über einen Treffer jubeln durften: Jan Stefanon fasste sich ein Herz und erzielte per herrlichem Schuss ins lange Eck das einzige Tor des Tages.

SC Austria Lustenau: Eres – Berger (46. Gmeiner), Hugnoet, Mätzler (46. Marceta), Anderson (63. Thiam) – Grabher (46. Adriel), Cham (46. Türkmen), Baiye (46. Tiefenbach) – Stefanon, Thiam (46. Wallace/61. Berlinger), Cheukoua (46. Teixeira)

Nur drei Tage nach der Partie gegen den FC Vaduz steigt für den SC Austria Lustenau am Dienstag gegen den FC Lauterach schon die nächste Formüberprüfung.

Anders als noch am Wochenende wird die Begegnung beim Eliteligisten unter Ausschluss der Öffentlichkeit ausgetragen. Zuschauer sind damit nicht zugelassen!

Anpfiff auf dem Kunstrasenplatz im Hofsteig ist um 19 Uhr.

Testspiel-Niederlage in Vaduz

Montag, 24 Januar 2022

Bei winterlichen Bedingungen traf der SC Austria Lustenau am Samstag auf dem Kunstrasenplatz beim Rheinpark Stadion auf den FC Vaduz. Gegen den Tabellenführer der Schweizer Challenge League setzte es für die Mader-Schützlinge eine 0:4-Niederlage.

Nach einem guten Start mit einigen tollen Spielzügen der Grün-Weißen kamen die Hausherren nach 25 Zeigerumdrehungen zur Führung, ehe ein weiterer Treffer der Liechtensteiner kurz vor der Pause folgte. Das Team aus dem Fürstentum, das bereits am anstehenden Wochenende in die Frühjahrssaison startet, agierte deutlich spritziger und so stand am Ende ein 4:0 aus Sicht des FC Vaduz auf der Anzeigetafel.

Winter-Neuzugang Anderson kam noch vor dem Seitenwechsel für den angeschlagenen Tobias Berger in die Partie und feierte damit sein Debüt für die Austria.

SC Austria Lustenau: Schierl (46. Eres) – Berger (39. Anderson), Maak (46. Marceta), Hugonet (46. Mätzler), Gmeiner (71. Berlinger) – Grabher (71. Adriel), Baiye, Tiefenbach (71. Türkmen) – Teixeira, Cham, Cheukoua (46. Stefanon)

Nach dem 1:1-Unentschieden vergangene Woche gegen die WSG Tirol trifft der SC Austria Lustenau im zweiten Testspiel des Jahres am Samstag auswärts auf den FC Vaduz.

Ebenso wie die Auswahl von Coach Markus Mader rangiert die Mannschaft aus dem Fürstentum in der zweiten Schweizer Liga nach dem Herbst an erster Stelle. Mit Alessandro Mangiaratti verpflichtete der FCV, dessen erste Auswahl bereits am 30. Jänner gegen den FC Wil wieder in die Rückrunde startet, zuletzt einen neuen Übungsleiter.

Die Partie wird unter den geltenden Bestimmungen der 2G-Zertifikatspflicht im Fürstentum (inklusive Eintrittskontrolle) durchgeführt. Der Eintritt ist kostenlos. Masken gilt es in den Innenräumen zu tragen und die Konsumation erfolgt nur im Sitzen. Anpfiff auf dem Kunstrasenplatz beim Rheinpark Stadion ist um 14:30 Uhr!

Vergangene Woche verpflichtete der SC Austria Lustenau mit Anderson Dos Santos Gomes einen neuen Mann für die Defensive. Im Interview sprach der 24-Jährige über seine bisherige Zeit im Ländle und was er von den kommenden Monaten erwartet.

Hallo Anderson! Dein Ländle-Hattrick ist perfekt: Nach dem SCR Altach und dem FC Dornbirn spielst du künftig für den SC Austria Lustenau. Warum hast du dich zu diesem Wechsel entschieden und was erhoffst du dir in Grün-Weiß?

Ich habe zuvor schon viel über den SC Austria Lustenau gehört. Der Verein ist groß. Er steht für Tradition und für tolle Fans. Ich möchte dem Team mit meiner Qualität helfen und mit meinen neuen Mannschaftskollegen im Frühjahr das Maximum herausholen. Ich bin sehr motiviert und freue mich, jetzt das Austria-Trikot überstreifen zu dürfen.

Am Montag bist du mit deinen neuen Mannschaftskollegen erstmals auf dem Platz gestanden. Wie hat dich das Team aufgenommen und hast du davor schon einige Spieler gekannt?

Das erste Training war perfekt. Die Spieler und das Trainerteam haben mich super aufgenommen. Dass zwei weitere Kicker aus Brasilien in Lustenau unter Vertrag stehen, hat mir die Aufnahme natürlich leicht gemacht. Ich bin ja schon länger in Vorarlberg und habe daher einige Partien der Austria im Stadion gesehen. Ich kenne einige Akteure. Mit Matthias Maak habe ich zum Beispiel in Altach gespielt.

Trotz deinen erst 24 Jahren konntest du bereits viel Erfahrung im Profi-Bereich sammeln. Wie würdest du dich als Kicker beschreiben?

Ich schaue gerne zu Dani Alves auf. Er ist mein sportliches Vorbild. Ich bin sehr vielseitig einsetzbar, ich kann mehrere Positionen spielen. Punkten kann ich besonders mit meiner Schnelligkeit und meiner Aggressivität.

Du kommst ursprünglich aus Brasilien. Bist du allein hier und was gefehlt dir in Vorarlberg am besten?

Ich bin verheiratet und mit meiner Frau in Vorarlberg. Mir gefallen die Berge und die schöne Landschaft sehr gut. Aber auch die Einstellung der Menschen hier gefällt mir super, alle sind sehr nett.

Mit 38 Punkten geht die Austria als der große Gejagte in das anstehende Frühjahr. Was sind deine persönlichen Ziele für die kommenden Monate?

Ich will mit dem SC Austria Lustenau in der nächsten Saison in der Bundesliga spielen. Wir haben im Team eine super Qualität und ich hoffe, dass wir am Ende der Saison mit unseren Fans ordentlich Grund zum Feiern haben.

 

Zum Abschluss noch ein kurzer Wordrap!

Mein Lieblingsort: Sao Paulo

Das esse ich am liebsten: Lasagne

Meine Lieblingsmusik: evangelische Musik

Mit ihm will ich einen Tag verbringen: Neymar (ein halber Tag reicht aber)

Glücklich bin ich: Auf dem Fußballplatz

1:1 im Test gegen die WSG Tirol

Montag, 17 Januar 2022

Im ersten Testspiel im neuen Jahr setzte es für den SC Austria Lustenau gegen die WSG Tirol ein 1:1-Unentschieden. Für Grün-Weiß traf Kapitän Matthias Maak Sekunden vor dem Abpfiff aus kurzer Distanz in die Maschen.

Neben den erkrankten Akteuren Hakim Guenouche, Daniel Tiefenbach, Cem Türkmen, Emre Yilmaz und dem noch fehlenden Adriel musste Coach Markus Mader gegen den Bundesligisten kurzfristig auch noch Muhammed Cham und Pius Grabher vorgeben. Trotz der zahlreichen Ausfälle entwickelte sich bei herrlichen Bedingungen auf dem Kunstrasenplatz in Hohenems eine flotte Partie, in der beide Mannschaften Torchancen verzeichnen konnten. Erstmals in den Maschen kullerte das Leder in Spielminute 86, als Stefan Skrbo die Tiroler Führung erzielte. Nachdem Michael Cheukoua per Freistoß noch an der Latte scheiterte, sorgte Matthias Maak mit dem Ausgleich unmittelbar vor dem Abpfiff noch für den 1:1-Endstand. 

„Ich bin zufrieden mit dem Testspiel. Wir haben mit dem Bundesligisten mitgehalten und einige gute Kombinationen gezeigt. Mit unseren Möglichkeiten nach guten Kontern sind wir aber zu fahrlässig umgegangen. Da hat die letzte Konsequenz gefehlt“, so Markus Mader nach der Begegnung.

SC Austria Lustenau: Schierl (46. Eres) – Gmeiner, Maak, Hugonet (46. Marte), Berger (58. Bösch) – Mätzler; Baiye, Teixeira – Cheukoua, Tabakovic (58. Bacic), Wallace (51. Stefanon)

Der SC Austria Lustenau verstärkt die Defensive und verpflichtet mit Anderson Dos Santos Gomes einen neuen Außenverteidiger für Grün-Weiß. Der Brasilianer wechselt ablösefrei vom SCR Altach nach Lustenau.

 Anderson stand zuletzt beim SCR Altach unter Vertrag und war in der Hinrunde an den FC Dornbirn verliehen. Der gelernte Rechtsverteidiger kam bei den Rothosen auf acht Einsätze und erzielte dabei einen Treffer. Der 24-Jährige stieß in der Saison 2018/19 per Leihe nach Altach und wurde im Anschluss fix verpflichtet. Insgesamt absolvierte Anderson für die Rheindörfler 40 Bundesliga-Spiele und drei Cup-Partien. Er erzielte dabei einen Treffer und bereitete drei Tore vor. Ausgebildet wurde der junge Brasilianer beim Futebol Clube Ska Brasil (SP).

Anderson wechselt ablösefrei zum SC Austria Lustenau und unterschreibt zunächst einen Vertrag bis zum Sommer 2022.

Statements

Alexander Schneider

Die Möglichkeit Anderson zu verpflichten hat sich kurzfristig ergeben und dann war uns im Verein klar, dass wir das machen wollen. Er bringt uns auf der rechten Seite zusätzliche Optionen, ist jedoch in der kompletten Defensive flexibel einsetzbar. Mit seiner Dynamik und seiner Körperlichkeit bringt er Fähigkeiten mit, die uns helfen werden, unsere Ziele in den kommenden Monaten zu erreichen und die tolle Hinserie bestätigen zu können. Er ist für sein junges Alter schon sehr erfahren, kennt die Region und die Liga bereits, weshalb er keine große Eingewöhnungszeit brauchen wird.“

Anderson

„Ich freue mich sehr, dass der Wechsel zum SC Austria Lustenau geklappt hat und kann es kaum erwarten, mit meinen neuen Teamkollegen auf dem Platz zu stehen. Ich will mit der Mannschaft im Frühjahr den maximalen Erfolg erzielen.“

Zum Ende der zweiten Vorbereitungswoche steigt für den SC Austria Lustenau das erste Testspiel im neuen Jahr. Die Schützlinge von Coach Markus Mader treffen um 14 Uhr auf dem Kunstrasenplatz in Hohenems auf die WSG Tirol. 

Die Partie gegen den Bundesligisten wird unter Ausschluss der Öffentlichkeit ausgetragen. Zuschauer sind damit nicht zugelassen!

Vorbereitung: Langlaufen in Au!

Montag, 10 Januar 2022

In der ersten Woche der Vorbereitung ging es für die Kicker des SC Austria Lustenau am vergangenen Freitag in den verschneiten Bregenzerwald nach Au.

Nach einem Frühstück im Gasthaus Löwen standen Daniel Tiefenbach und Co. bei traumhaften Bedingungen mehrere Stunden auf Langlauf-Skiern und hatten viel Spaß.

Zu Mittag gab es bei Stephan Muxel, der den ganzen Tag perfekt organisiert hat, eine leckere Mahlzeit, ehe der Ausflug am Nachmittag mit einem spannenden Langlauf-Wettkampf im Einzel und im Team abgeschlossen wurde.

Raul Marte wieder im Training!

Mittwoch, 05 Januar 2022

Bei fast schon frühlingshaften Temperaturen durfte Übungsleiter Markus Mader am Dienstag auch wieder Raul Marte in seinen Reihen begrüßen. Nachdem der 19-Jährige aufgrund einer Herzbeutelentzündung in den vergangenen Monaten pausieren musste, kehrte er nun in das Training des SC Austria Lustenau zurück.

 „Ich bin überglücklich, wieder trainieren zu können. Nach so einer langen Zeit kann man es kaum mehr erwarten und darum bin ich sehr erleichtert, dass alles wieder in Ordnung ist. Ich danke dem Verein für die Unterstützung in den zurückliegenden Monaten und freue mich auf die Trainings sowie die restliche Saison“, so der Mittelfeldspieler.

In der laufenden Spielzeit stand Marte für Grün-Weiß zuletzt Ende Juli beim 4:1-Auswärtserfolg in Lafnitz im Aufgebot.

Startschuss ins Jahr 2022 erfolgt!

Dienstag, 04 Januar 2022

Nach dem wohlverdienten Urlaub starteten die Schützlinge von Coach Markus Mader am Dienstag in die Vorbereitung für das anstehende Frühjahr in der Admiral 2. Liga.

Nicht mit von der Partie waren Jean Hugonet und Adriel Tadeu Ferreira da Silva. Beide infizierten sich vor der Anreise nach Lustenau mit dem Coronavirus, zeigen allerdings keine oder nur leichte Symptome und werden erst nach überstandener Quarantäne nach Österreich kommen. Alle anderen vor der ersten Einheit durchgeführten Covid-19-Tests fielen negativ aus.

Das erste Testspiel absolvieren die Grün-Weißen am 14. Jänner gegen die WSG Tirol. Im Anschluss folgen gegen den FC Vaduz, den FC Lauterach und den TSV Berg drei Begegnungen, ehe der Austria-Tross am 2. Februar für eine Woche zum Trainingslager in die Türkei reist.

In Side steht unter anderem ein Freundschaftsspiel gegen den SCR Altach auf dem Programm, vor dem Liga-Auftakt wird schließlich am 10. Februar in Vorarlberg noch gegen den FC Dornbirn getestet.

„Wir freuen uns alle, dass es nun endlich wieder losgeht. Die Mannschaft und das Trainerteam sind voll motiviert und werden alles dafür tun, perfekt vorbereitet in die Rückrunde zu gehen, um an die erfolgreiche Herbstsaison anknüpfen zu können. Wir sind uns im Verein alle bewusst, dass wir noch nicht am Ende unseres Weges sind und in allen Bereichen ruhig aber entschlossen weiterarbeiten müssen. Das positive Momentum rund um den Verein – ausgelöst durch die begeisternden Leistungen der Mannschaft im Herbst und die positiven Entwicklungen bezüglich des Stadions bietet dafür eine ausgezeichnete Grundlage“, so Sportkoordinator Alexander Schneider.

 

Fahrplan Wintervorbereitung 2022:

4. Jänner: Erstes Training

7. Jänner: Teambuilding in Au

14. Jänner: Testspiel gegen die WSG Tirol (in Hohenems)

22. Jänner: Testspiel gegen den FC Vaduz (in Vaduz)

25. Jänner: Testspiel gegen den FC Lauterach (in Lauterach)

29. Jänner: Testspiel gegen den TSV Berg (in Hohenems)

2. Februar: Abflug ins Trainingslager nach Side (Türkei)

3. Februar: Testspiel gegen den SCR Altach (in Side)

8. Februar: Testspiel geplant – Gegner noch offen

9. Februar: Rückreise nach Lustenau

10. Februar: Testspiel gegen den FC Dornbirn (in Dornbirn)

18. Februar: Auftakt in die Admiral 2. Liga gegen den SV Lafnitz

 

*Terminänderungen oder Verschiebungen innerhalb der Vorbereitung sind aufgrund der derzeitigen Corona-Situation jederzeit möglich. Details zu den jeweiligen Testspielen (Uhrzeit, Ort, Zuschauer) werden jeweils kurzzeitig bekanntgegeben.

Am ersten Sonntag des neuen Jahres äußerte sich Chefcoach Markus Mader in der Kolumne der NEUE Vorarlberger Tageszeitung zu den vergangenen Wochen und gab unter anderem Einblicke, wie sich die Austria-Kicker fitgehalten haben. 

 

Liebe Fußballfreunde,

hoffentlich hattet ihr alle ein schönes Weihnachtsfest und seid entspannt in ein gesundes und glückliches Jahr 2022 gerutscht! Eigentlich sind die Tage im Dezember immer etwas Besonderes, es weihnachtet, fröhliche Stimmung überall und man freut sich auf die letzten Tage im alten Jahr. Wäre da nicht dieser Virus, der uns allen das Leben schwer macht. Auch im Vorarlberger Profi-Fußball war von Ruhe nicht viel zu spüren, Personalentscheidungen mussten getroffen werden, die Suche nach Verstärkungen am Spielermarkt läuft auf Hochtouren, da rückt bei den sportlich Verantwortlichen dann Weihnachten oder Neujahr doch etwas in den Hintergrund!

Bei uns in Lustenau war es zwar heuer ruhiger, da wir mit unserem Kader mehr als zufrieden sind und somit auf dem Transfermarkt nicht wirklich aktiv sein wollen bzw. müssen, aber auch bei unserem Sportkoordinator Alex Schneider glühen die Drähte. Denn Spielerberater und das Fußballbusiness kennen keine Winterpause! Jedenfalls sind schon wieder einige Tage und Wochen vergangen, nachdem wir Ende November das letzte Spiel in Graz beim GAK hatten und mit dem 0-0 eine tolle Herbstsaison abgeschlossen haben. Danach sind unsere Spieler in alle Himmelsrichtungen verreist, um die besinnliche Adventszeit im Kreis ihrer Familien zu verbringen und mal Abstand vom Fußball zu gewinnen.

Ich hoffe, die Jungs haben die Zeit auch genützt, denn schon in zwei Tagen beginnt die für einen Fußballer wohl schlimmste Zeit des Jahres, die Wintervorbereitung. Bei oftmals widrigen Wetterbedingungen, eisigen Temperaturen, Schnee und auf Kunstrasen bedarf es großer Überwindung, sich auf die Trainingseinheiten zu freuen. Aber das ist unser Job, also wollen wir nicht jammern, sondern sind froh, dass es wieder los geht. Zudem bietet uns der Verein im Februar die Möglichkeit, ein Trainingslager in der Türkei abzuhalten, wo wir uns den Feinschliff für die Rückrunde holen können.

Nicht dass jetzt der Eindruck entsteht, dass die Spieler fünf Wochen nur herum gelegen sind, das machen Profis nicht, sie wissen genau, dass sie in einem guten körperlichen Zustand zurückkehren müssen. Daher hat auch jeder Akteur ein Heimprogramm erhalten, das er seit Mitte Dezember absolvieren muss. Diese Läufe und Krafteinheiten sind die Basis für die harte 7-wöchige Vorbereitungszeit, die wir optimal nützen müssen, damit wir dann im ersten Heimspiel gegen Lafnitz auf den Punkt genau in Topverfassung sind.

Daher hatten auch wir Trainer nicht nur Urlaub, sondern viel Arbeit in den letzten Wochen. Wir haben uns eine Menge Gedanken gemacht, wie wir die Vorbereitung sinnvoll nützen können, um unsere Performance auf das nächste Level zu heben. Was wollen wir noch verbessern, welche Schwerpunkte möchten wir herausarbeiten, welche Übungen passen zum Thema? Aus diesem Grund haben wir die einzelnen Trainingseinheiten auch bis ins Detail durchgeplant, das nimmt schon reichlich Zeit in Anspruch und kann nicht so schnell mal nebenbei erledigt werden.

Jedenfalls freuen wir uns alle, dass wir endlich wieder auf den Rasen können – Theorie ist okay, aber die Praxis am Platz ist das, was unseren Job ausmacht! Ich wünsche allen Lesern einen tollen Start ins neue Jahr und bleibt gesund!

Euer Markus Mader

Zusammen mit dem Trainer-Team um Chefcoach Markus Mader nahm Lucas Vidal im vergangenen Sommer seine Tätigkeit als Physiotherapeut des SC Austria Lustenau auf. Was den Beruf des gebürtigen Franzosen ausmacht und wie sein Alltag bei der Austria aussieht, erfahrt ihr im nachfolgenden Interview.

Servus Lucas! Erstmal vorneweg – warum bist du Physiotherapeut geworden?

Eigentlich wollte ich Fußballprofi werden. Ich hatte mit zwölf Jahren ein Probetraining in Kapfenberg, habe es damals aber nicht geschafft. Den Weg in den Profi-Fußball wollte ich dennoch schnellstmöglich einschlagen und habe mir gedacht, dass ich das als Physiotherapeut schaffen kann. Mit 13 Jahren habe ich mir dieses Ziel dann gesetzt. Jetzt kann ich rückblickend sagen, dass es die absolut richtige Entscheidung war.

Seit letztem Juli bist du in dieser Tätigkeit nun beim SC Austria Lustenau aktiv. Wie gefällt dir die tägliche Arbeit mit den Spielern und wie bist du im ganzen Vereinsumfeld aufgenommen worden?

Die Arbeit hier ist echt super, es macht mir sehr viel Spaß. Die Kommunikation intern mit dem Trainerteam und den Spielern läuft perfekt. Ich wurde im ganzen Verein sehr angenehm aufgenommen. Weil ich französisch spreche, kann ich jetzt im Umkehrschluss bei der Integration der französisch sprechenden Spieler helfen.

Unter anderem hast du Dragan Marceta nach seiner Leisten-Operation lange Zeit mit Therapien begleitet. Wie kann sich ein Laie einen Tag in der Reha vorstellen?

Beispielsweise bei Dragan hatten wir oft zwei Einheiten pro Tag. Eine am Vormittag in der Praxis mit Therapie und Krafttraining, am Nachmittag folgten dann auf dem Platz fußballspezifische Übungen. Als am Anfang aber noch nicht viel ging, waren wir auch im Schwimmbad. Grundsätzlich wird die Therapie an den Spieler angepasst. Es ist nicht immer Schema A oder Schema B. Jeder Spieler reagiert anders auf Verletzungen, daher gilt es immer ganz spezifische Rehabilitationspläne zu erstellen und dann auch umzusetzen.

Unsere Kicker blieben im Herbst im Großen und Ganzen von gröberen Verletzungen verschont. Welche Beschwerden kommen bei den Spielern am häufigsten vor?

Zum Glück blieben wir bis jetzt Großteils von Verletzungen verschont. Aktuell bzw. dieses Jahr klagen aber einige Akteure über Leistenprobleme. Woher das kommt, ist schwer zu sagen. Auch wenn es nicht einfach ist, versuchen wir, die Belastungsgrenze unserer Akteure zu finden und so die Trainings zu steuern.

Wenn du gerade einmal nicht für die Austria oder die Physiotherapie Jansen im Einsatz bist, spielst du selbst noch beim SC Tisis in der 2. Landesklasse. Mit welchem Akteur aus unseren Reihen würdest du dich auf dem Platz am ehesten vergleichen?

Von der Größe her mit Pius (lacht). Ich bin ein sehr flexibler Spieler. Ich kann links hinten, rechts hinten oder auf der Sechs spielen. Die Austria-Kicker haben aber ganz eine andere Qualität als ich, daher fällt mir der Vergleich schwer. Aber wie Pius oder Hakim mit dem Ball umgehen, das ist schon sehr spannend.

Ein Abstecher in dein privates Leben: Mit was kann man einem Lucas Vidal eine Freude machen?

Eine Freude habe ich, wenn ich Zeit mit meiner Verlobten und mit meinen Freunden verbringe. Aber auch wenn ich den Kopf freikriegen kann, bin ich glücklich. Ich bin grundsätzlich immer sehr lebensfroh. Ich schaue sonst auch sehr viel Fußball anderer Ligen, das taugt mir einfach. Fußball ist nicht nur mein Hobby, sondern mittlerweile auch meine Arbeit.

 

Zum Abschluss noch ein kurzer Wordrap. Antworte mit einem Wort!

Meine Lieblingsspeise ist: Schnitzel mit Pommes

Urlaub in den Bergen oder am Meer: Am Meer

Der Spaßvogel im Team: Fabian Gmeiner

Am längsten in der Kabine braucht: Brandon Baiye

Diesen Film sah ich zuletzt im Kino: James Bond 007

Weltmeister 2022 wird: Frankreich

Ein letztes Mal rollt der Ball vor der Winterpause in der ADMIRAL 2. Liga. Die Austria steht bereits als Herbstmeister und Winterkönig fest, dennoch möchte das Team von Markus Mader auch im letzten Spiel Punkte mit nach Hause bringen.

Der Gegner - GAK
Die Grazer haben sich Mitte Oktober von Trainer Gernot Plassnegger getrennt und werden aktuell von Ralph Spirk interimistisch gecoacht. Der Trainereffekt ist bisher eher durchwachsen, von den vier Spielen konnte Spirk zwei gewinnen und ging zweimal als Verlierer vom Platz. Der GAK steht aktuell auf dem 8. Tabellenplatz und hat mit dem 4:1 Erfolg gegen den SV Lafnitz in der letzten Runde ein Ausrufezeichen gesetzt. "Eine Mannschaft ist nach einem Trainerwechsel immer nur schwer einzuschätzen, das zeigen ja auch die letzten Ergebnisse des GAKs. Wir wissen aber, dass sie über einen guten Kader mit viel Qualität verfügen", analysiert Mader den Gegner. "Im eigenen Stadion sind die Grazer immer topmotiviert, auch wenn natürlich aufgrund des Lockdowns keine Zuschauer erlaubt sind. Aber sie werden sicherlich alles versuchen, um uns zu besiegen". Generell erwartet Markus Mader einen GAK, der sich auf seine defensive Stabilität konzentrieren und offensiv auf Konter setzen wird. "Es wird entscheidend sein, dass wir uns von ihren Kontern über die schnellen Spieler wie Sangara oder Pedro Felipe nicht überraschen lassen. Außerdem müssen wir auch Chancen kreieren und diese nutzen - im Grunde eine einfache Formel, aber das ist leichter gesagt als getan", so Mader.

Mannschaft GAKUnsere Austria
Im Bus Richtung Graz sitzen dieses Mal alle Kaderspieler der Austria. Das Trainerteam hat sich bewusst dazu entschieden, denn alle haben ihren Beitrag am derzeitigen Erfolg geleistet. "Es haben sich alle verdient diese letzte Reise mitanzutreten. Wir sind eine Einheit und jeder gibt für jeden alles", erklärt Markus Mader. "Wir freuen uns auf dieses letztes Spiel vor der Winterpause und wollen natürlich auch dieses Spiel gemeinsam gewinnen". Kadertechnisch muss Markus Mader nur auf Matthias Maak verzichten, Michael Cheukoua ist nach abgesessener Gelbsperre wieder eien Option. Nach dem schlussendlich verdienten Sieg gegen die Young Violets in der letzten Runde, möchte man morgen erneut jubeln. "Durch eine deutliche Steigerung im zweiten Durchgang haben wir am Ende auch in dieser Höhe verdient gewonnen", resümiert der Austria-Coach. "Aber wir wissen natürlich, dass nicht alles perfekt war. In der Halbzeit waren die Jungs mit sich selbst nicht zufrieden und haben darum nach dem Seitenwechsel ordentlich Gas gegeben". Am Ende sei es der nötige Pflichtsieg geworden, doch erneut habe sich gezeigt, dass solche Spiele keine leichten Aufgaben sind. So ähnlich wird es auch morgen gegen den GAK. Im Hinspiel gab es einen 2:1 Erfolg für Grün-Weiß, den die Mannschaft rund um Pius Grabher gerne wiederholen möchte.

Spielbeginn in Graz ist am Freitag, um 18:30 Uhr. Die Partie kann auf laola1.at verfolgt werden.

Pius Grabher bleibt dem SC Austria Lustenau auch über das Saisonende hinaus erhalten. Der Vertrag des 28-Jährigen verlängerte sich durch eine an Einsätze gekoppelte Klausel automatisch bis Sommer 2023.

In den vergangenen Monaten trug Pius mit starken Leistungen wesentlich zur erfolgreichen Hinrunde der Grün-Weißen in der 2. Liga bei. Beim 4:1-Erfolg am vergangenen Freitag gegen die Young Violets Austria Wien stand der Mittelfeldspieler wie auch in allen anderen Ligaspielen in dieser Saison in der Startelf.

Das „Luschnouar Urgestein“, der seine ersten Erfahrungen mit dem runden Leder bei dem Austria machte, wechselte 2017 nach zwei Jahren bei der SV Ried zurück ins Ländle und kam in dieser Spielzeit bis dato in allen Ligapartien von Beginn an zum Einsatz.

Statement Alexander Schneider:

„Pius hat in dieser Saison konstant sehr starke Leistungen gezeigt und war mit seiner Präsenz im Mittelfeld ein sehr wichtiger Faktor für die Entwicklung, die unsere Mannschaft bisher in dieser Saison genommen hat. Zusätzlich zu seinen bisherigen Verdiensten für den Verein bekleidet Pius in der Mannschaft sowohl als Spieler auf dem Platz als auch als Persönlichkeit in der Kabine eine sehr wichtige Rolle. Wir sind froh, dass er auch über die laufende Saison hinaus das grün-weiße Trikot überstreifen wird und weiter als Vorbild für viele Nachwuchsspieler aus Lustenau dient.“

Die Austria steht als Herbstmeister und auch Winterkönig fest. Mit einem 4:1 Auswärtserfolg bei den Young Violets Austria Wien festigt man außerdem die Position an der Tabellenspitze. 

Am Ende setzte sich die Austria deutlich gegen die zweite Mannschaft des Namensvetters aus Wien durch. In den ersten Minuten versuchten die Young Violets die Austria mit schnellem Spiel nach vorne zu überraschen, doch gefährlich wurde es nicht. Mit einer der ersten Offensivaktionen, dann auch gleich die Führung für die Austria. Brandon Baiye wurde regelwidrig im Strafraum von Torwart Conte von den Beinen geholt, Haris Tabakovic traff im zweiten Anlauf - der Strafstoß wurde wiederholt, Conte hatte sich zu früh von der Linie bewegt - souverän (8.). Die Grün-Weißen waren nun spielbestimmend und kamen zu guten Möglichkeiten. Tabakovic alleine hatte drei gute Möglichkeiten (15., 18. & 28.), doch ein weiterer Torjubel blieb dem Goalgetter zunächst verwehrt. Der knappe Spielstand ließ bei den Young Violets natürlich die Hoffnung weiterhin am Leben und so kamen auch die Hausherren zu ihren Möglichkeiten, die aber von Domenik Schierl wenn nötig entschärft wurden. Eine Minute vor der Pause war aber auch der Austria-Goalie chancenlos, als nach einem Abwehrfehler Hammond völlig freistehend zum Ausgleich traf (44.).

Nach dem Seitenwechsel schaltete die Austria aus Lustenau einen Gang höher und schnürte die Young Violets in der eigenen Hälfte ein. Die Austria hatte dann nach wenigen Minuten im zweiten Durchgang den Jubel schon auf den Lippen, doch Tabakovic' zweiter Treffer an diesem Abend wurde wegen Abseits nicht gegeben. Dann schaltete sich Abwehrchef Matthias Maak mit in die Offensive ein - zunächst setzte der Innenverteidiger einen Kopfball auf die Latte (66.), wenige Minuten später startete er einen Sololauf, ließ alle Gegner stehen, aber der Schuss aus rund 20 Metern ging leider ganz knapp am Tor vorbei (71.). Fünf Minuten später dann die verdiente Führung für die Grün-Weißen. Nach einer schönen Kombination von Baiye und Cham konnte Hakim Guenouche mit seinem Premieren-Tor für die Austria die Führung erzielen (76.). Fünf MInuten vor Ende, dann eine gute und eine schlechte Nachricht für die Austria. Daniel Tiefenbach feierte nach langer Verletzungspause sein Comeback bei den Profis, dafür musste Matthias Maak mit Verdacht auf Bänderriss im Knöchel verletzt vom Platz. Tiefenbach war es dann der in der 90. Minute den Ball nach einem Konter zum 3:1 über die Linie drückte. Den Konter eingeleitet hatte Brandon Baiye, der Tabakovic einsetzte. Der Torschütze vom Dienst bewies in dieser Szene seine Übersicht, setzte Teixeira ein, dessen Schuss dann direkt zuTiefenbach abgelenkt wurde. In der Nachspielzeit dann doch noch der zweite Treffer für Haris Tabakovic, nach schöner Flanke von Teixeira war der Schweizer mit dem Kopf zur Stelle.

Die Austria beendet die Hinrunde damit mit zwölf Siegen aus 15 Spielen und liegt fünf Punkte vor dem FC Liefering. Am kommenden Wochenende steht noch die erste Partie der Rückrunde an. Die Austria trifft dabei am Freitag, um 18:30 Uhr, auf den GAK.

Noch zweimal rollt der Ball in der Admiral 2. Liga bevor die Winterpause beginnt. Eine Partie davon gehört noch zur Hinrunde und diese bestreitet unsere Austria am morgigen Freitag gegen die Young Violets aus Wien. Grün-Weiß möchte natürlich auch die letzten Spiele vor der Pause erfolgreich bestreiten, weiß aber genau so, dass es keine leichte Aufgabe wird.

Unser Gegner - Young Violets Austria Wien
Die Nachwuchsschmiede des FK Austria Wien ist gespickt mit jungen Talenten, die alle gut ausgebildet wurden und technisch auf hohem Niveau Fußball spielen. Lediglich die fehlende Routine führt in vielen Fällen dazu, dass am Ende noch nicht der gewünschte Erfolg eintritt. Aus diesem Grund stehen die Young Violets derzeit nur auf dem 13. Tabellenplatz und konnten erst zwei der insgesamt 14 Spiele gewinnen. Trainer Markus Mader weiß aber auch, dass man die jungen Veilchen nicht unterschätzen darf: "Wie alle zweiten Mannschaften der Bundesligisten in dieser Liga können auch die Young Violets richtig gut Fußball spielen. Sie sind körperlich robust und verfolgen ihren Match-Plan", erklärt Mader. "Sie sind ein schwer zu bespielender Gegner und wir haben schon am eigenen Leib erfahren, dass es gegen die zweite Garde nicht immer ein Selbstläufer ist. Gegen Rapid Wien II haben wir uns damals auch schwer getan". Der Austria-Coach erwartet einen Gegner, der selbst mitspielen möchte, früh ins Pressing gehen wird und sein Glück in der Offensive sucht. "Eine Abwehrschlacht erwarte ich nicht, die werden mitspielen und uns den Schneid abkaufen wollen".

Unsere Austria
Die Mannschaft weiß also was sie erwartet und ist bereit die Herausforderung anzunehmen. In der Länderspielpause wurde wieder auf das erfolgreiche Konzept der vorangegangenen Spielpausen angeknüpft. Zuerst wurde intensiv gearbeitet, ehe es wieder ein paar Tage trainingsfrei waren, um Zeit mit Familie und Freunden zu verbringen. "Der Wechsel zwischen hoher Intensität und freien Tag hat uns bisher immer gut getan, darum haben wir erneut darauf gesetzt. Man merkt den Spielern an, dass die paar Tage zuhause und mit ihren Familien ihnen sehr gut tun und neue Kräfte freigesetzt werden", bringt es Mader auf den Punkt. "Damit konnten wir die Belastungssteuerung optimieren und können so auf einen gesunden Kader zurückgreifen. Ein Testspiel war zu keiner Zeit ein Thema, die letzten Wochen waren intensiv genug, der Fokus lag auf Regeneration, damit wir in den letzten beiden Wochen vor der Winterpause noch einmal Vollgas geben können". Ab Montag wurde im Training wieder hart gearbeitet, die Spieler sind heute morgen topmotiviert die Reise nach Wien angetreten. "Unser Ziel ist klar, wir wollen das Spiel morgen gewinnen. Diesen Anspruch stellen wir mittlerweile an uns. Aber dafür müssen wir viel investieren - nur wenn wir die nötige Laufbereitschaft zeigen und unsere individuelle Qualität auf den Platz bringen, dann können wir am Ende über 3 Punkte jubeln", so Mader abschließend.

Spielbeginn ist am Freitag um 20:25 Uhr. Die Partie wird live von ORF Sport+ übertragen.

Vergangenen Freitagabend feierte die österreichische U21-Nationalmannschaft in Aserbaidschan einen ungefährdeten 3:0-Erfolg und schloss in der EM-Quali-Gruppe A damit auf Norwegen auf.

Austria-Kicker Muhammed Cham stand bei der Auswahl von Coach Werner Gregoritsch nicht nur in der Startelf, sondern setzte sich mit einigen Offensivaktion mehrmals in Szene und bereitete das zwischenzeitliche 1:0 von Emanuel Aiwu vor.

Heute Abend empfangen die rot-weiß-roten Jungtalente in Ried die bis dato noch ungeschlagenen Alterskollegen aus Kroatien.

Anpfiff der Begegnung ist um 20:30 Uhr. Die Partie wird von ORF Sport+ live übertragen!

Nach mehreren Jahren bei Bayer 04 Leverkusen wechselte Cem Türkmen im Sommer von Kooperationsverein Clermont Foot leihweise nach Lustenau. Bei der Austria hat sich der junge Mittelfeldakteur in den zurückliegenden Monaten gut eingelebt und kam für die Mader-Auswahl bis dato in 16 Pflichtspielen zum Einsatz.

Servus Cem, wie viele andere bist auch du im Sommer nach Lustenau gekommen. Wie gefällt es dir im „Ländle“ und wie zufrieden bist du mit deiner bisherigen Zeit in Lustenau?

Ich fühle mich in Vorarlberg sehr wohl. Es ist anders als in Deutschland, wie in Köln. Ich habe mich hier aber sehr gut eingefunden. Die Leute sind sehr nett, die Mannschaft ist top. Wir sind auf einem guten Weg. Es passt für mich einfach!

Du hast im Nachwuchs von Bayer Leverkusen gespielt und konntest in der vergangenen Saison bereits zweimal Europa-League-Luft schnuppern: Beschreibe kurz das Gefühl in der Kampfmannschaft von Bayer Leverkusen international auflaufen zu dürfen.

Das Gefühl zu beschreiben ist schwer, viele haben mich schon danach gefragt. Ich habe aber immer gesagt, dass dieser Moment unbeschreiblich für mich war. Es war ein Kindheitstraum von mir, der in Erfüllung gegangen ist. Es war mein Ziel mit den Profis von Leverkusen aufzulaufen. Dieses Ziel habe ich erreicht, das war aber nur der erste Schritt. Daran will ich anknüpfen und nun immer weiter machen.

Du fühlst dich bekanntlich im Zentrum am wohlsten: Wo siehst du dabei deine größten Stärken, was kann Cem Türkmen am eigenen Spiel noch am Ehesten verbessern?

Meine Stärken sehe ich auf jeden Fall mit dem Ball. Das Spiel sozusagen einzurichten, zu kreieren und meine Mitspieler gut in Aktion zu bringen. Aber ich denke, dass ich auch in der Defensive Stärken habe. Ich habe aber noch viel Arbeit vor mir, vor allem körperlich. Besonders will ich meine Spritzigkeit noch verbessern, auch dass ich schneller werde und mehr Drang nach vorne entwickle.  

Mit deinen 19 Jahren zählst du zu den jüngeren Spielern im Kader. Was sind deine Ziele für die nächsten Jahre? Wo soll dein Weg dich noch hinführen?

Wie fast jeder will ich nach Europa, damit meine ich in einer der Top-Ligen. Aber jetzt in jungen Jahren zählt es, viel Erfahrung und Spielzeit zu sammeln. Ich will so viel wie möglich mitnehmen, um mich gut zu entwickeln und auf die weiteren Jahre vorzubereiten.

Du hast in der vergangenen Saison regelmäßig in der Kampfmannschaft von Leverkusen mittrainiert. Wie würdest du das Niveau in Österreich im Vergleich einschätzen? Worin unterscheidet sich der Fußball hier am meisten zum Fußball in Deutschland?

Es gefällt mir sehr gut, dass hier in Österreich auf dem Platz auch Fußball gespielt wird. Das war auch einer der Gründe, warum ich mich zu diesem Schritt entschieden habe. Ich komme über das spielerische und nicht über die Athletik, daher passt es hier super. Was die Unterschiede betrifft: Die deutsche Bundesliga zählt für mich zu den Top-Ligen auf der Welt. Allein die Namen, die Mannschaften, das ist schon stark. Aber im Großen und Ganzen sind das ja auch nur Menschen, die Fußballspielen. Vielleicht ein bisschen besser als hier, aber sonst ist da nicht so ein großer Unterschied. Im Training bei Leverkusen konnte ich von den ganzen Spielern, die man jetzt im deutschen Fußball kennt, aber schon sehr viel mitnehmen.

Wie vorher bereits kurz angesprochen, bist du seit Sommer in Lustenau, wie leicht fiel es dir hier anzukommen? Wie hat dich die Mannschaft aufgenommen?

Im Vergleich zu anderen Teams sind wir eine sehr junge Truppe. Die Jungs haben mich super aufgenommen. Ein, zwei Spieler kannte ich schon von vorher, daher viel mir die Ankunft noch leichter. Die Stimmung ist super. Es fühlt sich an, als wäre man schon Jahre hier.

Abschließende Frage: Was macht Cem Türkmen in seiner Freizeit? Womit vertreibst du dir am liebsten die Zeit, wenn gerade kein Training ansteht?

Unterschiedlich. Ich verbringe mit Teamkollegen viel Zeit im Gym. Aber auch entspannen, Cafe trinken oder spazieren gehen.

 

Weitere spannende Interviews mit unseren Neuzugängen sind ab Jänner im Jahrbuch des SC Austria Lustenau zu lesen.

Die Austria kommt im letzten Heimspiel der Hinrunde der Admiral 2. Liga zu einem ungefährdeten 2:0 Erfolg. Die Gäste aus Horn konnten den Grün-Weißen nie wirklich gefährlich werden und damit sichert die Austria ihren Platz an der Tabellenspitze weiter ab.

 Bereits nach vier Minuten kam die Austria zur ersten Großchance. Michael Cheukoua, der gegen seinen Ex-Club natürlich doppelt motiviert war, zirkelte den Freistoß gefährlich in Richtung Kreuzeck, doch Horns Torwart Ehmann konnte den Ball gerade noch an den Pfosten lenken. In dieser Tonart ging es weiter, die Austria ließ die Horner keinen Platz zur Entfaltung. Nach zehn Minuten prüfte Jean Hugonet Ehmann, doch erneut zeichnete sich der Gästekeeper aus. In der 23. Minute hätte dann aber auch er keine Chance gehabt, wäre der Ball von Muhammed Cham etwas platzierter gewesen. Die größte Chance war dann aber in der 33. Minute Haris Tabakovic vergönnt. Nach einem missglückten Abwehrversuch tauchte Tabakovic völlig frei vor Ehmann auf, doch der sehr starke Torwart tauchte blitzschnell ab und konnte den Flachschuss des Austria Goalgetters parieren. Die Austria hatte das Spiel komplett unter Kontrolle durte aber vor der Pause nicht mehr jubeln, auch wenn Grabher (35.) und Cheukoua (42.) weitere Möglichkeiten vorfanden.

Nach Seitenwechsel zeigte sich den 2.550 Zuschauern dasselbe Bild wie in den ersten 45 Minuten, die Austria kontrollierte Ball und Gegner. Nach 57 Minuten dann endlich das erlösende 1:0. Nach einem Freistoß landete der Ball vor den Füßen von Muhmammed Cham, der mit einem schnellen Haken zur Mitte seinen Gegenspieler aussteigen ließ und dann mit voller Wucht den Ball im kurzen Kreuzeck versenkte. Etwas mehr als zehn Minuten später nahm sich Wallace ein Beispiel an der hervorragenden Torschusstechnik Chams und versenkte von der anderen Seite mit viel Gefühl den Ball aus ähnlicher Distanz im Horner Tor (69.). Damit war die Partie gegessen, die Horner konnten sich nicht aufbäumen, im ganzen Spiel gab es keinen einzigen Torschuss auf das Tor von Domenik Schierl. In der Schlussphase hätten Adriel (86.), Tabakovic (87.) und Teixiera, der den Ball noch an die Latte setzte (89.), gute Chancen auf weitere Treffer, durften aber am Ende "nur" über den Sieg jubeln.

Die Austria steht damit nach 14 von 15 Spieltagen in der Hinrunde bereits als Herbstmeister fest, da der FC Liefering gegen Blau-Weiß Linz nur zu einem 0:0 Remis kommt. Ein Titel, der für die Austria aber keinerlei Bedeutung hat. Vor der Winterpause folgen noch Spiele bei den Young Violets Austria Wien und dann noch beim GAK - das ist bereits das erste Spiel der Rückrunde.

Cham erneut im ÖFB-U21-Team!

Montag, 08 November 2021

Am vergangenen Freitag sorgte Muhammed Cham beim 2:0-Erfolg gegen SV Horn mit einem herrlichen Weitschuss für die zwischenzeitliche 1:0-Führung. Kurz darauf wurde der Mittelfeldspieler des SC Austria Lustenau nun abermals in den Kader der österreichischen U21-Nationalmannschaft nachnominiert.

Auf das U21-Team wartet im abschließenden Lehrgang des Jahres 2021 zwei richtungsweisende Spiele: Die Auswahl von Teamchef Werner Gregoritsch gastiert im Rahmen der Qualifikation zur UEFA-U21-EURO 2023 zunächst in Aserbaidschan (12. November, 17 Uhr, live in ORF Sport+), ehe am 16. November (20:30 Uhr, live in ORF Sport+) das Duell mit Kroatien in Ried steigt.

Cham kam bereits im Oktober zu zwei Einsätzen bei der ÖFB-U21-Elf. Für die Austria war der Linksfuß in 16 Pflichtspielen an 17 Treffern direkt beteiligt.

Letztes Heimspiel 2021 gegen den SV Horn

Donnerstag, 04 November 2021

Ein letztes Mal rollt der Ball 2021 im Reichshofstadion. Die Austria trifft in der 14. Runde der Admiral 2. Liga auf den SV Horn. Das Ziel ist klar, die Grün-Weißen möchten das Jahr zuhause mit drei Punkten abschließen.

Der Gegner
Die Horner liegen derzeit mit 15 Punkten auf dem zehnten Tabellenrang und warten seit drei Spielen auf einen vollen Erfolg. Die letzten beiden Partien gegen den FAC und Wacker Innsbruck gingen jeweils verloren, der letzte Sieg liegt bereits einen Monat zurück. Unterschätzen darf man die Niederösterreicher trotzdem nicht, denn gegen den Tabellenführer ist jede Mannschaft doppelt motiviert. "Das Team aus Horn reist nicht nach Lustenau, um die Punkte einfach abzugeben. Sie werden sich wehren und deshalb müssen wir diese Partie voll konzentriert angehen", erklärt Markus Mader. "Es wird nicht einfach, ich erwarte einen eher defensiv agierenen Gegner, da braucht es Geduld und Effektivität vor dem Tor".

Unsere Austria
Grün-Weiß holte in der letzten Partie gegen St. Pölten spät ein 1:1 Remis, das sich im Nachgang eher nach zwei verlorenen Punkten anfühlte. In der Nachspielzeit hätte es einen zweiten Elfmeter geben müssen, auch ein reguläres Tor wurde fälschlicherweise aberkannt. "Im ersten Momten nach dem Abpfiff waren wir mit dem Punkt zufrieden, aber nach der Analyse des Spiels muss man schon sagen, dass gegen St. Pölten ein Dreier möglich und durchaus auch verdient gewesen wäre", so Mader. "Aber das ist Fußball, wir werden jetzt nicht "noochijassa". Unser Fokus gilt dem Spiel gegen Horn". Das Team von Mader möchte unbedingt gewinnen und im letzten Heimspiel drei Punkte holen. "Die Jungs brennen auf die Partie und wollen unbedingt nach zwei sieglosen Spielen wieder über drei Punkte jubeln. Wenn wir unsere Leistung wie gegen St. Pölten abrufen können und unsere Chancen nutzen, dann ist ein Sieg mehr als möglich", sagt Markus Mader. Der Austria-Coach hat weiterhin die Qual der Wahl - alle Spieler sind fit und bereit für die Austria aufzulaufen.

Spielbeginn ist um 18:30 Uhr. Die Partie gibt es live auf laola1.at.

Die Austria sichert sich in den Schlussminuten einen Punkt in St. Pölten. Im Duell des Tabellenführers mit dem Bundesliga-Absteiger gibt es am Ende eine Punkteteilung, doch eigentlich hätten es am Ende sogar drei Punkte für die Grün-Weißen werden können. 

Doch beginnen wir von vorne. Trainer Markus Mader gab Leo Mätzler die Chance von Beginn an und ließ dafür Fabian Gmeiner zunächst auf der Bank. Die Anfangsphase gehörte den Hausherren, die Austria tat sich schwer ins Spiel zukommen. Die Niederösterreicher pressten früh und verhinderten so den Aufbau der Austria. In der Offensive versuchte es St. Pölten vor allem über die agilen Davies und Llanez Akzente zu setzen. Letzgenannter rannte dann in der 19 Minute Leo Mätzler über den Haufen und erhielt dafür einen Elfmeterpfiff von Schiedsrichter Talic. Als ausgleichende Gerechtigkeit parierte Domenik Schierl den Elfmeter von Llanez souverän (20.). In Folge wurde die Austria besser, doch speziell im Strafraum der St. Pöltner wurde es so eng, dass es die Grün-Weißen aus der Distanz versuchen mussten. Muhammed Cham (28.) und Haris Tabakovic (34.) konnten aber Lino Kasten nicht überwinden. St. Pölten selbst kam in der ersten Hälfte zu keinem erwähnenswerten Angriff mehr.

Gleich zu Beginn der zweiten Hälfte hatte Matthias Maak die beste Chance auf die Führung, doch sein Kopfball wurde von Bernd Gschweidl gerade noch so von der Linie gekratzt (47.). Auf der Gegenseite machten es dann die Gastgeber besser, Kovacevic besorgte per Kopf die Führung (55.). Die Austria warf nun alles nach vorne und drängte auf den Ausgleich, doch lange Zeit sah es nach der zweiten Niederlage in Folge aus, doch als in 89. Minute Ramsebner Tabakovic im Strafraum niederriss, hatte SR Talic keine andere Option als auf den Punkt zu zeigen. Trotz Verletzungsbehandlung am Feld und Auswechslung der St. Pöltner blieb Tabakovic am Punkt cool und versenkte den Ball sicher in den Maschen (90.). In der Nachspielzeit hätte dann Schiedsrichter Talic erneut auf Strafstoß für die Austria entscheiden müssen, doch der Unparteiische übersah ein klares Foul an Jan Stefanon (92.). In der 94. Minute wurde außerdem ein Treffer der Austria aufgrund vermeintlichem Abseits nicht gegebenen. Auf der Gegenseite hätte beinahe noch Deni Alar den Lucky-Punch gesetzt, doch Schierl hielt den Punkt fest (95.).

Die Austria bleibt damit mit drei Punkten Vorsprung Tabellenführer und trifft am kommenden Freitag im letzten Heimspiel 2021 auf den SV Horn. Spielbeginn ist um 18:30 Uhr.

Gastspiel beim SKN St. Pölten

Freitag, 29 Oktober 2021

Am kommenden Sonntag wartet die nächste schwere Aufgabe auf die Austria. In der NV Arena in St. Pölten trifft man auf den SKN St. Pölten. Das Spiel gegen den Bundesliga-Absteiger wird mit großer Wahrscheinlichkeit eine ähnlich harte Nuss wie das Duell mit BW Linz.

Der Gegner - St. Pölten
Denn die Niederösterreicher konnten von den letzten fünf Spielen, vier gewinnen. Mussten sich aber in der letzten Runde dem Kapfenberger SV geschlagen geben. Der Kader der St. Pöltner ist mit namhaften Spielern gespickt, viele bringen Bundesliga-Erfahrung mit. Das weiß auch Trainer Markus Mader: "St. Pölten verfügt über einen sehr guten Kader - mit Spielern wie Dani Alar, Daniel Schütz, George Davis oder Bernd Gschweidler stehen Spieler im Aufgebot, die zahlreiche Bundesligaspiele absolviert haben. Das Team blieb bisher sicherlich hinter den Erwartungen zurück, aber zuletzt haben sie sich extrem gesteigert. Wir sind ordentlich gefordert". Die St. Pöltner waren unter der Woche noch im Cup gegen Red Bull Salzburg im Einsatz, schieden da aber mit einem 0:3 aus. Markus Mader sieht darin keinen Vorteil für sein Team, für ihn ist der Fokus ganz klar, man konzentrierts ich weiterhin auf sich selbst. "Im Spiel gegen St. Pölten sind wir defnitiv gefordert, im Cup wurden einzelne Spieler auch geschont, der Fokus liegt ganz klar auf der Meisterschaft. Wir wissen, dass wir alles dafür tun müssen, um in Niederösterreich Punkte mitzunehmen. Das Team ist auf alle Fälle motiviert und bereit", so Mader.

Unsere Austria
Bei den Grün-Weißen wurde die knappe Niederlage gegen BW Linz analysiert und bereits abgehakt. "Die Mannschaft hat im Training gleich wieder Vollgas gegeben und keine Gedanken an das letzte Spiel verloren. Die Intensität war hoch, alle haben hart gearbeitet. Man merkt, dass die Spieler diese Niederlage gleich wieder wettmachen wollen", erklärt Markus Mader. "Das Spiel gegen Linz hat gezeigt, dass es gegen gestandene Gegner nicht so leicht ist zu punkten. Wir wollen nach dem Spiel gegen Linz wieder in die Erfolgsspur zurück, das ist unser Ziel". Im Spiel gegen Linz hat ein individueller Fehler zum Gegentreffer geführt. "Aus solchen Situationen müssen wir lernen und es in Zukunft besser machen. Schon ein einziger Fehler kann ein Spiel entscheiden, wir müssen daher voll konzentriert von der ersten bis zur letzten Minute am Platz stehen", führt der Austria-Coach weiter aus. Kadertechnisch kann Mader aus dem Vollen schöpfen. Auch Dragan Marceta und Daniel Tiefenbach sind wieder fit und brennen auf einen Einsatz.

Spielbeginn in St.Pölten ist am Sonntag um 12:30 Uhr. Die Partie gibt es auf Laola1.at.

Im Jänner 2021 wagte Jan Stefanon den Sprung aus dem Vorarlberger Unterhaus vom VfB Hohenems zum SC Austria Lustenau. Seit seinem Transfer in die Stickergemeinde war der Angreifer für Grün-Weiß in 26 Pflichtspielen an sieben Toren direkt beteiligt. Auch wenn der 22-Jährige in dieser Saison noch auf seinen ersten Treffer warten muss, konnte er mit seiner enormen Schnelligkeit wieder einige Male auftrumpfen. 


Servus Jan! Wie leicht oder schwer fiel dir der Schritt in den Profifußball? Worin würdest du den größten Unterschied zum Amateursport ausmachen?

Der Wechsel von Hohenems nach Lustenau bzw. vom Amateur- in den Profisport war für mich am Anfang schon eine große Umstellung. Es hat sich bei mir aber ziemlich rasch eingependelt, da ich relativ schnell zum Spielen kam. Dass es bis jetzt so gut gelaufen ist, freut mich natürlich sehr. Der größte Unterschied ist auf jeden Fall das Tempo. Das habe ich nicht nur bei den Spielen gemerkt, sondern auch in den Trainingseinheiten. Das ist ein riesiger Unterschied zum Amateur-Fußball.

Du kannst in der Offensive praktisch jede Position bekleiden. Wo spielst du persönlich am liebsten und wieso?

Vorne komme ich am liebsten über die Seiten. Hier in Lustenau agiere ich auch gerne mit Haris (Anm. Tabakovic) als Sturm-Duo. Ich gehe oft in die Tiefe, genau das kann ich auf den Flügeln perfekt ausnutzen. 

Kommen wir zur diesjährigen Saison. Wie zufrieden bist du mit dem Saisonstart, gerade auch aus persönlicher Sicht?

Mit meinen persönlichen Leistungen bin ich eigentlich recht zufrieden. Es ist bis jetzt gut gelaufen, ich kam bisher auch immer zu meinen Einsätzen. Wo ich mich bis jetzt noch zu wenig belohnt habe, war der Torabschluss. Ich sehe hier aber keine Zweifel und setze mich nicht unter Druck. Wichtig ist, dass ich voll dranbleibe und immer mit maximalem Einsatz trainiere. Dann kommen die Tore mit der Zeit von allein.

Mit 22 Jahren bist du noch immer recht jung. In welchen Teilen deines Spiels siehst du noch das größte Entwicklungspotential, an was musst du noch am meisten arbeiten?

Verbessern kann ich mit Sicherheit mein Defensivverhalten. Ich bin da noch lange nicht dort, wo ich gerne hinwill. Daran gilt es im Training zu arbeiten und mich stetig auch in anderen Bereichen zu verbessern. Auch wenn ich vor dem Tor normalerweise sehr ruhig bleibe, wird auch die nötige Abklärung mit der Erfahrung noch mehr kommen. Mein größtes Potential sind meine Tiefenläufe, diese Stärke muss ich weiterhin bestmöglich ausnutzen.

Du hast soeben über deine Schwächen geredet, kommen wir nun zu deinen Zielen. Wohin soll dich deine Karriere noch hinführen? Was sind deine Ziele mit der Austria aber auch privat?

Mit dem SC Austria Lustenau will ich so weit hoch wie möglich. Da sind wir momentan auf einem guten Weg, mehr geht aber immer. Persönlich gilt dasselbe: Mit vollem Einsatz so weit hinauf wie möglich.

Wenn ein Spieler aus einem anderen Bundesland oder aus einem anderen Land kommt. Was würdest du ihm sagen, was muss er in Vorarlberg unbedingt gesehen oder gemacht haben?

Die Landschaft hier im Ländle ist unglaublich schön. Wir haben viele schöne Orte in Vorarlberg. Ich würde auf jeden Fall empfehlen, die Berge zu erkunden.

Deine Empfehlungen haben wir nun gehört. Was machst du in deiner Freizeit am liebsten?

Ich verbringe viel Zeit mit meiner Familie und meinen Freunden. Gottseidank geht das jetzt wieder besser als noch vor einem Jahr.

Leider konnte die Austria gegen BW Linz keine Punkte einfahren. Am Ende musste man sich 0:1 geschlagen geben. 

Beide Mannschafte begegneten sich auf Augenhöhe und die 2.800 Zuschauer sahen von Beginn an eine flotte Partie. Nach nur drei Minuten hatte die Austria durch Hakim Genouche den ersten gefährlichen Flankenball, doch Tabakovic verpasste in der Mitte nur knapp. Die Linzer waren aggressiv und störten den Austria-Aufbau früh. Viele kleine Nicklichkeiten und überhartes Einsteigen prägten die ersten 20 Minuten. Schiedsrichter Jäger agierte unüberlegt und nervös, verteilte deutlich zu viele und zum Teil nicht nachvollziehbare gelbe Karten. Endresultat: dreimal Gelb auf jeder Seite nach 20 Minuten. Fußballerisch gab es Chancen für Michael Cheukoua auf Seiten der Austria (13). und auf der anderen Seite scheiterte Raphaela Dwamena an Domenik Schierl (36.). Der Großteil der Aktionen spielte sich im Mittelfeld ab, beide Mannschaften neutralisierten sich gekonnt und ließen nichts zu. Kurz vor der Pause hätte aber dann Haris Tabakovic die Austria in Führung bringen müssen, doch der Schweizer agierte überhastet und sette einen Kopfball genau in die Arme von Linz-Goalie Schmid.

Nach der Pause wurde Austria etwas spielbestimmender und erhöhten das Tempo deutlich. Die Linzer mussten dem hohen Tempo im Durchgang eins etwas Tribut zollen und ließen die Austria anlaufen. Doch der Austria gelang es an diesem Abend einfach nicht, die nötigen Lücken zu finden. Michael Cheukoua und Mohammed Cham versuchten es mit direkten Freistößen, doch es sollte nicht klappen. Auf der Gegenseite sorgten die Linzer dann mit einem Entlastungsangriff für die Entscheidung. Matthias Seidl wurde bei einem Flankenball völlig frei gelassen und setzte den Ball akrobatisch an Schierl vorbei ins Tor (80.). In der Nachspielzeit hätte Cem Türkmen dann beinahe noch den Ausgleich erzielt, doch Fabio Strauss rettete auf der Linie (90.+1).

Damit schrumpft der Vorsprung der Austria in der Tabelle auf drei Zähler gegenüber LIefering und vier Punkte gegenüber dem FC Blau-Weiß Linz. Kommenden Sonntag, um 12:30 Uhr treffen die Grün-Weißen auswärts auf den SKN St. Pölten.

Top-Spiel gegen FC Blau-Weiß Linz

Donnerstag, 21 Oktober 2021

Am morgigen Freitag dürfen sich Fußball-Fans auf ein echtes Top-Spiel freuen. Mit dem FC Blau-Weiß Linz ist der Meister der Vorsaison zu Gast im Reichshofstadion. Beide Teams sind in Top-Form und es dürfte ein Spiel auf Augenhöhe werden.

Der Gegner - FC Blau-Weiß Linz
Die Oberösterreicher liegen sieben Punkte hinter der Austria und stehen damit in der Tabelle auf dem dritten Rang. Die Blau-Weißen spielen auch in dieser Saison einen tollen Fußball und verfügen über einen Kader mit einer guten Mischung aus jungen und erfahrenen Kickern. In den letzten fünf Partien gab es für die Gäste vier Siege und nur eine Niederlage. Trainer Markus Mader warnt vor den Gästen: "Linz verfügt über eine körperlich starke Mannschaft, die offensiven Fußball spielt. Aber auch die Defensive wird von robusten Spielern angeführt, die es einem nicht leicht machen". Grün-Weiß ist also gewarnt, wird sich aber sicherlich nicht verstecken. "Wir haben den Gegner analysiert und wissen, dass es nicht leicht wird, aber wir werden alles dafür tun, dass die Punkte in Lustenau bleiben", so Mader.

Unsere Austria
Bei der Austria darf man ruhig mit Selbstvertrauen in das Duell gehen. Nach dem Spiel gegen Kapfenberg waren die Lobeshymnen groß, dennoch bleibt man im Lager der Austrianer ruhig. "Natürlich freut man sich über Lob und Komplimente, aber die Spieler und auch wir im Trainerteam wissen diesen Sieg gegen Kapfenberg richtig einzuschätzen", erklärt Mader. "Wir haben vieles richtig gemacht und schöne Tore erzielt, aber dennoch haben wir bei der Analyse auch Dinge gefunden, die wir besser machen können und wollen". Am Montag beim Training war daher bei den Spielern keinerlei Leichtsinn oder Überheblichkeit spürbar. "Die Spieler waren die ganze Woche richtig fokussiert und wieder mit vollem Einsatz dabei. Alle wissen, dass wir uns von den letzten Ergebnissen nichts kaufen können. Der Fokus nach einem Spiel ist immer sofort beim nächsten Gegner", bringt es Markus Mader auf den Punkt. Kadertechnisch muss der Austria-Coach auf Jan Stefanon verzichten. Der Angreifer liegt leider mit Angina flach. Ansonsten bleibt die Qual der Wahl, denn alle Akteure im Kader wollen unbedingt spielen.

Spielbeginn am morgigen Freitag ist um 20:25 Uhr. Die Partie gibt es live auf ORF Sport+. Das Stadion hat ab 19:00 Uhr geöffnet, bereits ab 17:00 Uhr macht der Impfbus des Landes Vorarlberg halt vor dem Stadion. Zwischen 17:00 und 20:30 Uhr kann man sich impfen lassen, dafür erhält man eine Freiakrte für ein Austria-Heimspiel in der Saison 2021/22.

 

Die Austria ist auch nach der Länderspielpause nicht zu stoppen. In der 11. Runde der Admiral 2. Liga unterstrich das Team erneut die starke Form und gewann souverän mit 6:0 gegen die Falken aus Kapfenberg.

Bereits mit der ersten Möglichkeit im Spiel gingen die Grün-Weißen in Führung. Muhammed Cham zirkelte einen Freistoß aus spitzem Winkel an den langen Pfosten, den Abpraller verwertete Jean Hugonet ohne Probleme zur 1:0 Führung (11.). Nur drei Minuten später erhöhte der Torschütze vom Dienst, Haris Tabakovic, per Elfmeter auf 2:0. Zuvor wurde Bryan Teixeira von Lalic strafwidrig zu Fall gebracht. Die Steirer wussten nicht wie ihnen geschah und so mussten sie weitere vier Minuten später erneut den Austria-Kickern beim Jubeln zusehen. Teixeira, ideal bedient von Cham, ließ KSV-Keeper Giuliani keine Chance und traf sicher zum 3:0 (17.). Die Partie war bereits entschieden, doch die Austrianer hatten weiterhin Lust und Laune Fußball zu spielen. In der 22. Minute erhöhte Haris Tabakovic nach einem flachen Querpass von Fabian Gmeiner auf 4:0. Doch das reichte dem Top-Stümer immer noch nicht. Nach einer halben Stunde verbuchte er Treffer Nummer 3. Nach schöner Flanke von Muhammed Cham scheiterte er zwar zunächst noch am Gäste-Torwart, doch der Nachschuss zappelte dann im Netz (30.). Von den Kapfenbergern war offensiv im ersten Durchgang nichts zu sehen, die Austria-Defensive agierte überlegt und bärenstark. Dieses Auftreten wurde nach dem Halbzeitpiff von den Rängen mit Standing Ovations der knapp 2.600 Zuschauern bedacht.

In Hälfte zwei schaltete die Austria einen Gang zurück, doch blieb weiter das bestimmende Team. Die Kapfenberger, die zur Pause gleich vierfach wechselten, konnten sich nicht noch einmal aufbäumen. Die Grün-Weißen kamen zu weiteren guten Möglichkeiten, doch Teixeira (53.) als auch Maak per Kopf (63.) scheiterten zunächst. Besser machte es Brandon Baiye, der Belgier wurde im Strafraum völlig allein gelassen und verwertete eine Grabher-Flanke per Kopf zum 6:0 (64.). Leo Mätzler (79.) und Jan Stefanon (90.) hätten die Austrianer auf den Rängen noch öfters jubeln lassen können, doch jeweils war das Visier der Youngsters nicht so gut eingestellt.

Die Austria gewinnt damit zum siebten Mal in Folge und bleibt mit sechs Punkten Vorsprung auf den FC Liefering Tabellenführer. Bereits am Freitag ist man erneut Gastgeber im Reichshfostadion. Zu Gast sind dabei die Blau-Weißen aus Linz. Es ist das Top-Spiel der 12. Runde und beginnt daher erst um 20:25 Uhr.

 

Die Länderspielpause ist vorbei, der Ligalltag kehrt zurück. Am morgigen Freitag trifft die Austria zuhause auf den Kapfenberger SV. Wenn Grün-Weiß auf die Falken trifft dann  pricht man gerne vom Liga-Dino-Duell, denn diese Begegnung gab es bereits 52 Mal.

Der Gegener - KSV 1919
Die Bilanz dieser 52 Duelle spricht leicht für die Austria und auch im Spiel morgen gilt die Austria als Favorit. Denn als Tabellenführer muss man eigentlich gegen Kapfenberg gewinnen. Denn die Steirer liegen derzeit nur auf dem 13. Tabellenplatz und tun sich öfters noch etwas schwer. Sie verfügen über eine junge Mannschaft, die von einigen wenigen erfahrenen Spielern geführt wird. Trainer Markus Mader erwartet morgen eine defensiv kompakt stehenden Gegner, der auf Konter lauern wird. "Es wird auch gegen Kapfenberg kein leichtes Spiel. Wir müssen das Spiel machen und müssen Lösungen finden - ähnlich wie schon auch gegen Dornbirn. Wir müssen bereit sein etwas zu investieren, um am Ende erfolgreich zu sein", lautet die Marschroute des Austria-Coaches. Die Falken haben die Länderspielpause für eine intensive trainingslagerähnliche Woche genutzt und auch gegen den TSV Hartberg getestet. Am Ende verlor man die Partie gegen den Bundesligisten zwar mit 0:1, doch von Seiten der Steirer sprach man von einem guten Test. "Wir wissen, dass uns Kapfenberg nichts schenken wird und alles dafür tun wird, unseren Lauf zu beenden und selbst wieder erfolgreich zu sein. Wir sind bereit und werden alles geben", so Mader.

Unsere Austria
Bei der Austria gab es nach dem Derby gegen Dornbirn ebenfalls eine Woche mit intensiven Trainingseinheiten. An vier Trainingstagen wurden sieben Einheiten abgehalten. "Auch wir dürfen uns nicht den Luxus erlauben nachzulassen. Die Jungs haben im Training Vollgas gegeben, wir konnten so noch einmal die richtigen Reize setzen und an uns arbeiten", erklärt Mader. nach dieser Trainingswoche hatten die Spieler drei Tage frei und nützen die Zeit für Freunde und Familie. "Dieser Ausgleich ist enorm wichtig, man hat es den Spielern beim Trainingsstart Anfang Woche deutlich angemerkt, solche Tage tun einfach gut", führt Markus Mader weiter aus. Auch von den verletzten Spielern gibt es gute Nachrichten. Daniel Tiefenbach macht weiterhin große Fortschritte und dürfte bald wieder für die Profis bereit sein. Auch Dragan Marceta trainiert bereits wieder mit Ball und wird demnächst wieder voll ins Mannschafstraining einsteigen. Coach Markus Mader und sein Team haben somit vor dem Spiel gegen die Falken wieder die Qual der Wahl, wer auflaufen darf.

Spielbeginn am Freitag ist um 18:30 Uhr. Die Partie wird auf laola1.at übertragen.

Cham mit Einsätzen bei der U21!

Mittwoch, 13 Oktober 2021

Vor kurzem wurde Muhammed Cham erstmals in den Kader der österreichischen U21-Nationalmannschaft berufen. Am Freitag- bzw. Dienstagabend durfte sich unser Offensivspieler gleich über die ersten Einsätze bei der Elf von Coach Werner Gregoritsch freuen.  

Gegen Estland (4:0-Sieg) kam „Mo“ bei der ÖFB-Auswahl in den letzten zehn Minuten auf den Platz, gestern lief er bei der 1:3-Niederlage gegen Finnland von Beginn an auf und traf kurz vor der Pause die Stange.

Nun wird der 21-Jährige wieder ins Ländle zurückkehren, um sich mit seinen Teamkollegen des SC Austria Lustenau auf das anstehende Heimspiel gegen den Kapfenberger SV vorzubereiten.

Mit sechs Toren und fünf Vorlagen in den ersten zehn Saisonspielen hat Muhammed Cham im Ländle voll eingeschlagen – nach seinen starken Leistungen wurde der Linksfuß nun erstmals in das österreichische U21-Nationalteam einberufen und darf auf Einsätze in der EM-Qualifikation hoffen.

Servus Mo! Mit deinem Treffer hattest du vergangenen Freitag großen Anteil am 2:0-Erfolg im Derby gegen den FC Dornbirn. Wie  hast du die Stimmung auf dem Platz vor über 4.000 Zuschauern empfunden und was ging dir nach dem Abpfiff durch den Kopf?

Es war natürlich sehr schön, vor so vielen Zuschauern zu spielen. Mir war von Anfang an klar, wie wichtig dieses Spiel ist. Umso mehr freue ich mich, dass ich der Mannschaft mit meinem Tor helfen konnte. Nach dem Abpfiff war ich extrem glücklich und wollte mit den Jungs nur noch feiern.

Wie Cem Türkmen, Bryan Teixeira und Brandon Baiye bist du im Sommer als Kooperationsspieler von Clermont Foot zum SC Austria Lustenau gewechselt. Wurdest du in der Mannschaft gut aufgenommen und was gefällt dir an Vorarlberg am besten?

Die Mannschaft hat mich super aufgenommen. Ich habe mich vom ersten Tag an direkt sehr wohl gefühlt. Das ist etwas, was für mich wichtig ist. Was Vorarlberg betrifft, so habe ich das Ländle ehrlicherweise noch nicht wirklich erkundet. In der Gegend, in der ich wohne, ist es aber schön.

Ein Drittel der Saison 2021/22 ist in der 2. Liga jetzt absolviert. Wie fällt dein Fazit aus?

Sehr positiv. Wir müssen einfach versuchen weiterhin konstant zu bleiben. Jedes andere Team in der Liga wäre gerne in unserer Lage. Wir müssen auch in den kommenden Wochen und Monaten zeigen, dass es keiner mehr verdient hat in Führung zu liegen als wir.

Derzeit befindest du dich mit dem ÖFB-U21-Tross in Bad Erlach. Am Freitag steht für dich und deine Teamkollegen das EM-Quali-Spiel gegen Estland auf dem Programm, ehe am Dienstag die Partie gegen Finnland folgt. Hast du dich über die Nominierung gefreut und was erwartest du von diesen Begegnungen?  

Ich habe mich sehr über die Nominierung gefreut. Es war eines meiner persönlichen Ziele. Es werden schwierige Partien werden. Weil wir aber so viel Qualität in der Mannschaft haben, glaube ich fest an zwei erfolgreiche Spiele.

Die Austria gewinnt das erste Ländle-Derby in der Saison 2021/22 verdient mit 2:0. Haris Tabakovic und Muhammed Cham avancieren mit ihren Treffern zu den Matchwinnern vor einer Zuschauerkulisse von über 4.000 Zuschauern.

Bereits von der ersten Minute an spürte man die Derby-Stimmung. Der Gästefansektor platze aus allen Nähten, die Austria-Fans gaben Vollgas für ihr Team. Auf dem Platz gab es gleich in den ersten Minuten einige hart aber fair geführte Zweikämpfe - beide Mannschaften wollte sich nicht verstecken. Die Austria hatte gleich zu Beginn mehr Ballbesitz und ließ den Ball gut laufen, die Dornbirner standen tief und lauerten auf ihre Möglichkeiten. Die erste hatte dann Aaron Kircher nach acht Minuten, doch sein Schlenzer verfehlte das Gehäuse deutlich. Auf der Gegenseite hatte Bryan Teixeira, der erstmals in der Startelf stand, mit einem schönn Schüss Richtung Kreuzeck Pech, als dieser nur knapp am Tor vorbei ging (13.). Generell waren Chancen aber Mangelware im Derby. Dornbirn machte seinen Defensivaufgaben gut, die Austria versuchte Wege durch die dichten Abwehrreihen zu finden. Dornbirn versteckte sich aber nicht und kam durch einen abgefälschten Schuss von Matheus Favali zu ihrer besten Chance, doch Domenik Schierl drehte den Ball souverän um den Pfosten (28.). Als man eigentlich schon mit einem 0:0 zur Pause rechnete, hatten Muhammed Cham und Haris Tabakovic anderes vor. Eine kurz abgespielte Ecke brachte Cham ideal zur Mitte, wo Tabakovic sträflich alleine gelassen wurde und ohne Problem zum 1:0 einköpfte (45.).

Nach Seitenwechsel sahen die 4.250 Zuschauer ein ähnliches Bild wie in Durchgang 1. Die Austria verwaltete das Spiel, Dornbirn wollte, konnte aber nicht wirklich. Yann Kasai hatte zwar per Kopf die Möglichkeit auf den Ausgleich, doch der Kopfball landete neben dem Tor (54.). Besser lief es für die Austria. Muhammed Cham setzte in Robben-Manier zum Dribbling auf der rechten Seite an, zog zur Mitte und hämmerte einfach einmal drauf. Lukas Bundschuh im Tor des FC Dornbirn sah dabei unglücklich aus, als der Ball zentral im Tor der Hausherren einschlug (69.). Die Partie war damit entschieden, die Dornbirner konnten sich nicht mehr aufbäumen. Nach Abpfiff ließen sich die Spieler von den mitgereisten Austria-Fans minutenlang feiern. 

Grün-Weiß hat damit sieben Spiele in Folge gewonnen und steht weiterhin souverän an der Tabellenspitze der Admiral 2. Liga. Vor den heutigen und morgigen Spielen der 10. Runde beträgt der Vorsprung neun Punkte. In der Liga steht nun die nächste Länderspielpause an, weiter geht es am 15. Oktober gegegn den Kapfenberger SV.

Stellungnahme zur Berichterstattung

Donnerstag, 30 September 2021

Die Fanszene des SC Austria Lustenau pflegt mit den Anhängern des FC Augsburg seit längerer Zeit ein freundschaftliches Verhältnis. Vor gut drei Wochen waren über 70 Fans aus Deutschland im Reichshofstadion und feierten zusammen mit den Supportern der Nordtribüne den Heimerfolg gegen den SKU Amstetten. Zudem haben sie unsere Mannschaft in dieser Saison auch bei den Auswärtsspielen begleitet.

Auch beim Spiel morgen in Dornbirn werden Fans des Bundesligisten aus dem Nachbarland auf der Birkenwiese anwesend sein und die Austrianer auf dem Platz unterstützen. In der Berichterstattung im Vorfeld der Partie wurden eben jene Fans in einem Artikel „ungebetene Gäste“ bezeichnet. Dabei fiel sogar der Begriff „Hooligans“.

Der SC Austria Lustenau distanziert sich von diesen Bezeichnungen. Wir freuen uns, dass in den Stadien wieder Fußballbegeisterung gelebt werden kann. Die Fans des FCA sind mit positivem und friedlichem Support stets gern gesehene Gäste.

Ländle-Derby in Dornbirn

Donnerstag, 30 September 2021

In der 10. Runde kommt es zum Duell der Vorarlberger Clubs. Auf der Birkenwiese in Dornbirn trifft der SC Austria Lustenau auf den FC Dornbirn. Wenn man der Tabelle Glauben schenkt, ist die Sache klar, aber Derbys haben eigene Regeln und dessen ist sich das Team von Markus Mader bewusst.

Der Gegner - FC Dornbirn
Die Dornbirner wissen nämlich all zu gut wie man die Austria besiegt. In der letzten Saison gingen beide Duelle in der Meisterschaft an den FC, damals noch trainiert vom heutigen Austria-Coach Markus Mader. Für ihn wird es mit Sicherheit eine besondere Partie gegen den Ex-Club anzutreten, doch der Austria Trainer spricht allgemein von einem spannenden Derby. "Für jedes Teammitglied ist ein Derby ein Highlight. Die Vorfreude ist riesig, wir dürfen uns auf viele Zuschauer freuen und rechnen mit einem harten Fight", erklärt Mader. Die Dornbirner liegen derzeit zwar nur auf dem 14. Tabellenplatz, aber unterschätzt wird das Team von den Austrianern ganz sicher nicht. "In einem Derby hat die Tabelle überhaupt keine Bedeutung. Dornbirn wird alles tun, um uns erneut zu besiegen. Sie werden topmotiviert sein, denn es werden auf den Rängen viele Zuschauer sein", ergänzt der Trainer der Grün-Weißen. Spielerisch erwartet Markus Mader ein defensiv kompaktstehenden FC, der auf seine Konterchancen lauern wird. "Wir brauchen die nötige Ruhe und Geduld, um eine Lösung gegen das Abwehrbollwerk zu finden", so Mader abschließend.

Unsere Austria
Die Austria darf mit breiter Brust in die Partie gegen den FC Dornbirn gehen, die Leistung in der letzten Runde gegen den FC Juniors war stark, dennoch lässt Markus Mader keinerlei Überheblichkeit aufkommen. "Ja, das Ergebnis und die Leistung waren top und die drei Punkte verdient. Aber wir sind uns auch bewusst, dass wir noch genügend Potential zur Verbesserung haben. Wir bleiben realistisch, wissen was wir gut gemacht haben und wo wir an uns arbeiten müssen", erklärt der Austria-Coach. Kadertechnisch kann Markus Mader aus dem Vollen schöpfen. Es fehlen lediglich Dragan Marceta und Raul Marte, alle anderen Spieler sind fit und brennen auf einen Einsatz. 

Spielbeginn ist am Freitag, um 20:25 Uhr. Die Partie wird auf ORF Sport+ live übertragen. Alle Austrianer, die live im Stadion sein wollen, wird empfohlen frühzeitig anzureisen, da am Eingang die notwendigen Corona-Schutzmaßnahmen geprüft werden müssen (Stadionöffnung um 18:00 Uhr). Tickets können bereits vorab im Austria-Café erworben werden. Zugang zum Gästesektor gibt es nur über den Eingang auf der Ach-Seite, über den Haupteingang kommt man nicht in den Austria-Sektor. Die Austria bietet einen Shuttle-Dienst von der Bushaltestelle VS Kirchdorf an. Nähere Informationen gibt es HIER.

Infos zum Derby!

Donnerstag, 30 September 2021

Für das Auswärtsspiel des SC Austria Lustenau am Freitagabend beim FC Dornbirn sind beim Stadion Birkenwiese viele Zuschauer zu erwarten. Weil Parkplätze nur begrenzt zur Verfügung stehen, wird eine frühzeitige Anreise in die Messestadt per Shuttle-Bus ab Lustenau oder per öffentlichem Verkehrsmittel empfohlen.

Weitere Hinweise sind zu beachten:

Die Tore beim FC Dornbirn öffnen ab 18 Uhr, am Eingang gilt es wie gehabt den 3G-Nachweis vorzuzeigen

Um die Wartezeiten beim Zutritt möglichst gering zu halten, können die Tickets bereits im Vorverkauf (Austria-Cafe) erworben werden

Der Gästesektor ist komplett abgesperrt. Wer diesen Zugang zum Stadion wählt, muss auch in diesem Bereich bleiben. Sollte jemand mit dem Shuttle-Bus mitfahren und nicht in den Gästesektor stehen wollen, ist ein anderer Eingang zu nehmen. Auch umgekehrt zu beachten: Via Haupteingang ist kein Zugang in den Gästesektor möglich. Sollte jemand in den Sektor wollen, ist der Zugang auf der Ach-Seite zu benutzen.

Muhammed Cham im U21-Nationalteam!

Donnerstag, 30 September 2021

Mit fünf Toren und vier Vorlagen hatte Muhammed Cham großen Anteil an der bis dato so erfolgreichen Saison des SC Austria Lustenau. Nach den starken Leistungen in den vergangenen Wochen wurde der Mittelfeldspieler nun erstmals für das österreichische U21-Nationalteam nominiert. Erst stand der Linksfuß nur auf Abruf im Aufgebot, wenige Tage nach seinem Geburtstag rückte er jetzt fix in den Kader nach.

Die Schützlinge von Coach Werner Gregoritsch treffen in der EM-Quali am 8. Oktober um 19 Uhr in Pärnu auswärts auf Estland. Von Estland reist der ÖFB-Tross anschließend direkt weiter nach Tampere, wo die Kicker am 12. Oktober um 18:30 Uhr auf Finnland treffen.

2018 stand „Mo“ bereits für die rot-weiß-rote U19-Auswahl auf dem Rasen und kam damals gegen Kosovo, Slowenien und Ungarn zum Einsatz.

Daniel Tiefenbach ist zurück!

Mittwoch, 29 September 2021

Wegen eines Kreuzbandrisses fiel Daniel Tiefenbach in den vergangenen Monaten verletzungsbedingt aus. Zuletzt meldete sich der 22-Jährige wieder zurück und stand bei den Amateuren bereits in drei Partien auf dem Rasen.

Servus Daniel! Für dich ging eine lange Leidenszeit zu Ende. Im Dezember 2020 hast du dir beim Heimspiel gegen den GAK das Kreuzband gerissen. Wie ist es zu dieser schweren Verletzung gekommen?

Leider habe ich eine Situation bei einem Einwurf der Gäste falsch eingeschätzt. Ich wollte einen Schritt nach vorne machen, dabei habe ich den Fuß überstreckt und bin in einer Sprungposition aufgekommen. Als ich im Knie ein knallendes Geräusch hörte, war mir sofort bewusst, dass etwas nicht stimmt. Die folgenden Untersuchungen bestätigten die schlimmsten Befürchtungen schließlich.

In den Wochen und Monaten danach stand für dich die Reha auf dem Programm und da warst du lange von der Mannschaft getrennt. Was war das für eine Situation für dich?

Das war am Anfang mit Sicherheit die bisher härteste Zeit in meiner Karriere. Ich hatte bis dahin noch keine Verletzung dieser Art. Mit der Zeit lernt man aber mit der Situation umzugehen. Mein Mentaltrainer hat mich sehr unterstützt und mir enorm geholfen. Ich konnte auch an Sachen arbeiten, die ich während der „normalen“ Meisterschaftsphase nicht trainieren konnte. Aber, dass ich so lange von der Mannschaft getrennt war, war schon nicht leicht für mich. 

Während deine Teamkollegen die vergangene Saison auf dem 13. Platz beendeten, läuft es heuer mit acht Saisonsiegen wie geschmiert. Hast du dich in dieser für das Team erfolgreichen Zeit noch mehr nach einer Rückkehr gesehnt?

Natürlich. Die Rückrunde in der Vorsaison war nicht gut. Es war schwer, die Spiele nur von der Tribüne aus zu verfolgen. Umso mehr freut es mich, dass die Jungs in der laufenden Spielzeit so erfolgreich sind. Ich freue mich jetzt wieder dabei zu sein.

Am 12. September bist du nun erstmals wieder bei der Amateur-Auswahl auf dem Platz gestanden. Was war das für ein Gefühl?

Ein Spiel kann nicht mit einem Training verglichen werden. Aber nach neun Monaten wieder mit Mitspielern auf dem Platz zu stehen, war ein überragendes Gefühl für mich.

Kommenden Freitag steht nun das Ländle-Derby beim FC Dornbirn auf dem Programm. Wie ist die Stimmung innerhalb der Mannschaft und wie wollt ihr auf der Birkenwiese als Sieger hervorgehen?

Die Stimmung innerhalb vom Team ist super, wir brennen auf das Spiel. Ein Derby ist ein Derby und ohne Zweifel die aufregendste Partie im Jahr. Wir wollen so wie in den vergangenen Wochen in der Liga auftreten. Dann haben wir gute Chancen, die Begegnung auf der Birkenwiese für uns zu entscheiden.

Mit dem Shuttle-Bus nach Dornbirn!

Dienstag, 28 September 2021

Shuttle-Bus nach Dornbirn!

„Gemeinsam zum Derby“ lautet das Motto für das anstehende Zweitliga-Duell unserer Mannschaft am Freitag auswärts beim FC Dornbirn. Für die Partie in der Messestadt (20:25 Uhr) haben wir für die grün-weißen Anhänger zwei Shuttle-Busse organisiert, Abfahrt ist jeweils bei der VS Kirchdorf.

 

 

Abfahrt Bus 1: 19 Uhr

Abfahrt Bus 2: 19:15 Uhr

Fahrpreis: 3 Euro für hin und retour

Die Tickets für das Spiel und den Bus können vor der Abfahrt direkt beim Austria Center gekauft werden.

Rückfahrt: Nach dem Spiel wird der erste Bus abfahren, sobald dieser voll ist. Der zweite Bus dann ca. 30 Minuten nach Spielende.

 

Treffpunkt Austria Center:

Bereits um 17 Uhr gibt es beim Austria Cafe einen Derby-Treffpunkt mit einer Außenbar.

Wir freuen uns schon jetzt auf zahlreiche Derby-Besucher aus Lustenau!

5:0 Heimsieg gegen den FC Juniors OÖ

Montag, 27 September 2021

Die Austria liefert nach dem Cup-Aus eine Galavorstellung gegen den FC Juniors OÖ ab und gewinnt vor eigenem Publikum verdient mit 5:0. Haris Tabakovic erzielt dabei einen Hattrick, aber auch die restliche Mannschaft zeigte sich in Spiellaune.

Die Austria war von der ersten Minute an die spielbestimmende Mannschaft. Die Juniors versuchten hoch anzupressen, doch im Aufbauspiel ließ sich die Mannschaft von Trainer Markus Mader davon nicht aus dem Konzept bringen. Michael Cheukoua prüfte bereits nach zwei Minuten erstmals Juniors Torwart Polster mit einer direkt aufs Tor getretenen Ecke. Nicht einmal 60 Sekunden später kam Muhammed Cham aus dem Rückraum zum Abschluss, Polster rettete erneut in höchster Not. Der Austria war anzumerken, man wollte heute keine Zweifel aufkommen lassen, dass das Cup-Spiel eine Ausnahme war. Nach einer knappen Viertelstunde dann die Führung für Grün-Weiß. Hakim Guenouche setzte sich nach Doppelpass mit Muhammed Cham stark auf der linken Seite durch, sein Schuss konnte aber pariert werden. Cham schaltete am schnellsten, schaufelte den Ball in Richtung Haris Tabakovic, der nur noch den Kopf hinhalten musste (13.). Vom Tor beflügelt agierte die Austria weiter mit vollem Tempo, die Juniors waren davon völlig überrumpelt. Den einzigen Abschluss in Hälfte eins für die Gäste verbuchte Griger, doch dessen Schuss ging am Tor vorbei (30.). In der 35. Minute dann das 2:0 durch Muhammed Cham - Jan Stefanon, der den Ball ideal von Pius Grabher serviert bekam, legte ideal auf den heran stürmenden Cham ab, der im Strafraum auf engstem Raum seinen Gegenspieler narrte und dann aus spitzem Winkel per Pfosten traf. Die Juniors wirkten angezählt und diese Verunsicherung nutzte Michael Cheukoua nach einem schönen Konter zum 3:0 (39.). Tabakovic und auch Stefanon hätten vor der Pause noch auf 4:0 erhöhen können, doch beide ließen ihre guten Möglichkeiten aus (43. & 44.).

Auch nach Seitenwechsel blieb die Austria aktiv und leistete sich nicht den Luxus, zurückzuschalten und das Spiel zu verwalten. Das zeigte auch die erste Möglichkeit als Haris Tabakovic versuchte per Seitfallzieher den nächsten Treffer zu erzielen (58.). In der 71. Minute dann der vierte Treffer für Grün-Weiß. Muhammed Cham, der als Spielmacher eine bärenstarke Partie ablieferte und kurz darauf unter lautem Applaus ausgewechselt wurde, bediente Haris Tabakovic mit einem schönen Lochpass, der dann Polster im Juniors Tor erneut bezwang (71.). Knappe zehn Minuten später kam Bryan Teixeira zu einer guten Chance, doch der Abschluss des Angreifers war zu zentral (80.). Besser machte es zwei Minuten später erneut Goalgetter Haris Tabakovic. Nach einer schönen KOmbination von Türkmen und Baiye, findet der Belgier in der Mitte Tabakovic, der die starke Leistung der Austria mit seinem Tor zum Hattrick endgültig krönte (82.). In der 87. Minute verbuchten die Gäste dann noch ihren einzigen Schuss aufs Austria-Tor, aber Domenik Schierl, der ansonsten nichts zu tun hatte, war hellwach. Die allerletzte Möglichkeit der Partie gehörte Wallace, doch der Schuss des Brasilianers konnte von Polster mit den Fingerspitzen noch zur Ecke abgelenkt werden (89.).

Die Austria ist damit weiterhin mit sechs Punkten Vorsprung Tabellenführer der Liga und darf mit breiter Brust in die Trainingswoche vor dem Ländle-Derby gehen. Am kommenden Freitag, 1. Oktober, gibt es auf der Birkenwiese das Duell mit dem FC Dornbirn (Spielbeginn 20:25 Uhr, live auf ORF Sport+).

Heimspiel gegen den FC Juniors OÖ

Donnerstag, 23 September 2021

Bereits morgen geht es für die Austria in der Meisterschaft weiter. Zuhause im Reichshofstadion trifft man auf den FC Juniors OÖ. Ziel der Grün-Weißen ist ganz klar der fünfte Sieg im fünften Heimspiel.

Der Gegner - FC Juniors OÖ
Das Farmteam des LASK steht derzeit auf dem zwölften Tabellenplatz und ist in dieser Saison der Unentschieden-König aller Teams. In acht Duellen gab es fünf Unentschieden, einen Sieg und zwei Neiderlagen. Die Juniors verfügen über viel Qualität im Kader und wollen Fußball spielen. "Die Juniors treten natürlich ähnlich auf wie der LASK - sie pressen früh, setzen dich unter Druck und sind läuferisch sowie körperlich topfit. Da müssen wir mit 100% dagegen halten", lautet die analyse von Trainer Markus Mader. Das Team aus Oberösterreich ist seit vier Spielen unbesiegt und werden natürlich top-motiviert in Lustenau antreten, um den Tabellenführer ins Straucheln zu bringen. "Wir brauchen im Spiel einfach einen kühlen Kopf und müssen die richtigen Lücken und Lösungen finden. Wenn es uns gelingt die nötige Tiefe zu finden, um den Weg nach vorne zu gehen, dann können wir uns sicher Chancen erarbeiten", so Mader. "Natürlich kommt es dann auch darauf an, die sich bietenden Chancen auch zu nutzen".

Unsere Austria
Die Austria ist im Cup leider ausgeschieden, innerhalb der Mannschaft ist das aber kein Thema mehr. "Wir haben das Spiel analysiert, intern besprochen und das bereits aus unseren Köpfen gestrichen", ist der kurze Kommentar von Trainer Mader dazu. "Wir fokusieren uns auf die Linzer, denn wir wissen wie wichtig diese Partie ist. In der Liga wollen wir weiter punkten". Die kurze Pause zwischen Cup und Liga wurde von der Mannschaft vor allem für die Regeneration genützt. Jene Spieler, die in letzter Zeit eine hohe Belastung hatten, durften regenerieren, der restliche Kader stellte sich intensiven Trainingseinheiten. "Wir sind überzeugt, dass wir morgen fit in das Spiel gegen die Juniors gehen", so Mader. Kadertechnisch kann der Austria-Coach auf beinahe den gesamten Kader zurückgreifen. Lediglich Daniel Tiefenbach und Tobias Berger fallen für dieses Spiel aus.

Spielbeginn im Reichshofstadion ist morgen um 18:30 Uhr. Die Partie gibt es wieder auf Laola1.at.

Endstadion in Cup-Runde 2

Mittwoch, 22 September 2021

Der SC Austria Lustenau verliert das Duell gegen den SC Weiz mit 0:1 und scheidet damit in der 2. Runde des UNIQA ÖFB Cups aus.

Die Grün-Weißen taten sich auf dem kleinen Rasen sichtlich schwer, die Gastgeber aus Weiz nützten diesen kleinen Vorteil und setzten mit gezieltem Pressing immer wieder Nadelstiche. Trainer Markus Mader hatte seine Elf auf acht Positionen verändert. Die ersten beiden Möglichkeiten der Partie gehörten Wallace, doch der Brasilianer war im Abschluss zu ungenau (4. & 13.). Die erste Möglichkeit für den SC Weiz hatte dann Raffael Mohr in der 18. Minute, doch Florian Eres parierte souverän. In Folge sahen die Zuschauer im Stadion und im Onlinestream eine Partie , die sich hauptsächlich im Mittelfeld abspielte. Die Austria schaffte es nicht Chancen zu kreieren, die Gastgeber standen tief und lauerten auf ihre Möglichkeit im Umschaltspiel. Kurz vor der Pause hätte dann Marko Krajcer beinahe Weiz in Führung gebraucht, doch sein Kopfball konnte von Eres entschärft werden.

Nach Seitenwechsel erhöhte die Austria den Druck und kam durch Michael Cheukoua (48.) und Tobias Berger (53.) zu zwei guten Möglichkeiten, doch es fehlte an der Genauigkeit im Abschluss. Mader reagierte und brachte mit Tabakovic, Stefanon und Türkmen drei neue Kräfte, doch die tiefstehenden Weizer ließen kaum etwas zu. Ohne dabei aber auf die eigenen Möglichkeiten zu verzichten, so hätte Danijel Prskalo nach knapp 70 Minuten die Führung erzielen können. Dennoch durfte er wenige Minuten später als Vorbereiter jubeln. Einen Flachschuss von Prskalo konnte Florian Eres nur zur Mitte abwehren und dort stand Marko Krajcer völlig frei und erzielte das 1:0 (73.). Grün-Weiß war jetzt alles nach vorne, was den Gastgebern weitere Konterchancen ermöglichte, aber Prskalo (77. & 80.) vergab zwei Top-Möglichkeiten. Die beste Chance auf den späten Ausgleich hatte Cem Türkmen, doch der Austria-Mittelfeldmann setzte einen Ball aus kurzer Distanz völlig freistehend am Kasten vorbei (84.). In der Nachspielzeit hatte die Austria dann noch Glück als Hasenhütl nur die Stange traf.

Der SC Weiz zieht verdient in die nächste Runde im Cup ein, die Austria kann sich auf den Ligaalltag konzentrieren. Lange Zeit zum Verarbeiten bleibt aber nicht, denn bereits am Freitag trifft man zuhause auf den FC Juniors OÖ.

Nach dem Auswärtserfolg in der Liga beim SK Vorwärts Steyr bleibt nicht viel Zeit fürs Verschnauen. Bereits heute steht das nächste Pflichtspiel an. Iim Cup trifft die Austria dabei auf den Regionalliga Mitte Verein SC Weiz.

Der Gegner - SC Weiz
Die Steirer sind seit acht Jahren in der Regionalliga Mitte und stehen derzeit mit zwölf Punkten aus neun Spielen auf dem elften Tabellenrang. In der ersten Cup-Runde konnten sich die Weizer gegen den SV Dellach/Gail - ein Viertligist aus Kärnten - mit 3:1 durchsetzen. Sie verfügen über Qualität im Kader und dürfen nicht unterschätzt werden. Das weiß auch Trainer Markus Mader, der vor den Oststeirern warnt: "Ich erwarte einen top-motivierten Gegner, der alles dafür tun wird, den höherklassigen Verein ins Straucheln zu bringen. Die Regionalliga Mitte ist stark und es spielen viele erfahrene Kicker in dieser Liga. Es wird ein kampfbetontes Spiel, auf einem sehr engen und kurzen Fußballplatz. Wir müssen mental hellwach sein".

Unsere Austria
Die Austria darf aber dennoch selbstbewusst auftreten, konnte man am Wochenende doch die Tabellenführung in der 2. Liga ausbauen. In einem spannenden Spiel setzte sich Grün-Weiß nach Rückstand noch durch und genießt weiterhin den 1. Rang in der Meisterschaft. Doch davon lässt sich innerhalb der Mannschaft niemand blenden. "In Steyr haben wir ein wirklich schweres Spiel noch zu unseren Gunsten gedreht. Sie haben es uns nicht leicht gemacht und es bestätigt nur noch einmal, dass es in der 2. Liga keine schlechten Mannschaften gibt", erklärt Mader. "Wir haben das Spiel analysiert, unsere Fehler besprochen und daran gearbeitet, diese Fehler nicht noch einmal zu machen. Wir hatten aber auch ganz viele gute Aktionen dabei und sind auf dem richtigen Weg". Heute Abend wird der Trainer innerhalb der Mannschaft etwas rotieren, um die Belastung für die Spieler ein wenig zu steuern. "Jeder unserer Spieler möchte unbedingt spielen und sich beweisen - egal ob er bereits am Freitag 90 Minuten gespielt hat oder nicht. Wir werden sicherlich ein wenig rotieren, aber wir nehmen das Spiel ernst, denn wir wollen unbedingt in die dritte Runde einziehen", so Mader abschließend.

Spielbeginn ist um 19:00 Uhr. Die Partie wird auf der Webseite des ÖFB (www.oefb.tv) live übertragen. Im Austria Café können gerne alle Austrianer gemeinsam das Spiel verfolgen. Das Team des Cafés freut sich auf euren Besuch!

Am Ende wurde es das angekündigte, schwierige Spiel gegen den SK Vorwärts Steyr. Das Tabellenschlusslich forderte die Austria ordentlich und erst im zweiten Durchgang konnte Grün-Weiß die Partie zum Positiven wenden.

In der Anfangsphase gab es für beide Teams gleich einmal jeweils eine Chance, doch Michael Cheukoua (5.) und auf der anderen Seite Ex-Austrianer Christoph Freitag (9.) konnten ihre Möglichkeit nicht in Tore ummünzen. Auf Steyr Seite prüfte Oliver Filip nach gut 25 Minuten Domenik Schierl, doch der Austria-Goalie blieb Sieger. Für die Austria hatte dann Jan Stefanon die nächste Chance, doch dessen Schuss wurde geblockt. Die beste Möglichkeit auf die Führung hatte dann Pius Grabher in der 33. Minute, doch der Kopfball nach Stefanon Flanke ging knapp drüber. Doch das Chancenplus sollte sich nicht bezahlt machen, denn die Gastgeber gingen kurz vor der Pause in Führung. Filip überwand Schierl mit einem Schuss in die lange Ecke - bitter, denn Filip startete mit großer Wahrscheinlichkeit aus Abseits-Position.

Mit einem 0:1 Rückstand kam die Austria-Elf wieder auf das Feld, Markus Mader wechselte doppelt und brachte für Türkmen und Stefanon Brandon Baiye und Bryan Teixeira. Die Wechsel brachten Schwung ins Spiel, doch der Ausgleich musste durch einen Standard fallen. Michael Cheukoua verwandelte einen Freistoß per Latte zum 1:1 (53.). Die Austria hatte ihre beste Phase und Steyr konnte sich kaum mehr befreien. Knappe zehn Minuten nach dem Ausgleich wurde dann Brandon Baiye im Strafraum gefoult, den fälligen Elfmeter verwandelte Haris Tabakovic souverän zur 2:1 Führung. In Folge ließ die Austria nur noch eine Möglichkeit zu, doch Filip setzte den Ball an den Außenpfosten und feiert so den siebten Saisonsieg. Damit baut Grün-Weiß die Führung in der Tabelle auf sechs Punkte aus.

Bereits am Dienstag wartet auf die Austria das nächste Pflichtspiel. Im ÖFB Cup geht es auswärts gegen den SC Weiz aus der Regionalliga Mitte.

Auswärts bei Vorwärts Steyr

Samstag, 18 September 2021

In der 8. Runde der Admiral 2. Liga trifft der SC Austria Lustenau in Oberösterreich auf den SK Vorwärts Steyr. Die Steyrer stehen derzeit auf dem letzten Tabellenplatz und die Austria ist als Tabellenführer klarer Favorit, dennoch spricht im Vorfeld niemand von einem Spaziergang.

Unser Gegner - SK Vorwärts Steyr
Denn die Oberösterreich verfügen trotz der unangenehmen Tabellensituation über Qualität im Kader. Trainer Markus Mader warnt vor einer schwierigen Partie. "Natürlich gibt es Leute die aufgrund der Situation Erster gegen Letzter von einer klaren Sache sprechen, aber uns ist bewusst, dass in dieser Liga kein Spiel einfach ist. Steyr wird definitiv nicht kampflos die Segel streichen. Wir sind vorbereitet". Die Oberösterreicher konnten in dieser Meisterschaft nur einmal punkten und haben bisher nur ein Tor erzielt. Daher darf man einen unberechenbaren Gegner erwarten, der alles versuchen wird. "Es könnte heute zäh werden und wir müssen die nötige Geduld aufbringen. Steyr attackiert gerne früh und spielt mutig mit. Da gilt es wachsam zu sein und sich die Chancen zu erarbeiten", so Mader weiter. "Sie werden versuchen, uns nicht ins Spiel kommen zu lassen, aber wir haben die indiviuelle Qualität, um das Spiel heute für uns zu entscheiden".

Unsere Austria
Bei Grün-Weiß ist nach dem Erfolg gegen Amstetten und der komfortablen Tabellensituation die positive Atmosphäre deutlich zu spüren. Das sei auch im Training zu bemerken, erklärt Mader: "Der Sieg gegen Amstetten ist viel wert, denn man hat gesehen, dass die Mannschaft aus Niederösterreich nicht leicht zu biegen ist (Anm. gestern 1:0 Sieg über BW Linz). Die Leistung meiner Spieler war ausgezeichnet und wir haben uns mit drei Punkten dafür auch belohnt". Unter der Woche wurde wieder intensiv trainiert, innerhalb der Mannschaft herrscht gute Stimmung, auch wenn der Konkurrenzkampf deutlich zu spüren ist. "Alle ziehen extrem mit und wollen beweisen, dass sie in die Startelf gehören. Wir haben einen breiten Kader, der optimales Training ermöglicht. Die Intensität ist hoch, das fördert das Leistungsniveau und die Qualität", erklärt Mader. Heute gegen Steyr kann der Austria-Coach beinahe aus dem Vollen schöpfen, es fehlen nur Marceta und Marte verletzungsbedingt.

Spielbeginn in Steyr ist um 20:00 Uhr. Die Partie wird live auf Laola1.at übertragen.

Raul Marte muss weiterhin pausieren!

Donnerstag, 16 September 2021

Mittelfeldspieler Raul Marte wird in diesem Kalenderjahr keine Partie mehr für den SC Austria Lustenau bestreiten. Beim 19-Jährigen wurde eine Herzbeutelentzündung diagnostiziert, weshalb er nun zu einer mehrmonatigen Pause gezwungen ist.

Natürlich war das für mich ein großer Rückschlag. Ich versuche jedoch das Beste daraus zu machen und hoffe, dass ich Anfang des nächsten Jahres wieder auf dem Platz stehen kann“, so Marte.

Sportkoordinator Alexander Schneider meinte: „Leider hat sich die Hoffnung auf ein schnelleres Comeback von Raul in den letzten Tagen und Wochen nicht erfüllt. Die Gesundheit steht an erster Stelle, wir werden nichts riskieren. Wir werden ihn in den nächsten Monaten bestmöglich unterstützen und hoffen, Raul bald wieder auf dem Rasen begrüßen zu können.“

In der vergangenen Saison kam der gebürtige Bresner für die Austria in zwei Ligaspielen zum Einsatz (unter anderem beim Derby gegen den FC Dornbirn).

Dragan Marceta erfolgreich operiert!

Dienstag, 14 September 2021

Austria-Verteidiger Dragan Marceta ist am Montagvormittag im Landeskrankenhaus Hohenems erfolgreich operiert worden. Der 21-Jährige musste beim Auswärtsspiel in Wien-Floridsdorf zur Pause ausgewechselt werden. Beim Eingriff wurde sowohl die rechte als auch die linke Leiste operativ behandelt.

„Die Vorfreude und Motivation vor der Nordtribüne wieder spielen zu können und gemeinsam Siege zu feiern wie in den ersten Runden wird mich sehr schnell wieder auf den Platz bringen“, so Marceta.

Bis zum Spiel beim FAC Mitte August stand der Defensivmann in jeder Partie in der Startformation. Mit seiner Rückkehr auf den Rasen ist in wenigen Wochen zu rechnen.

Die Austria bleibt auch nach der Länderspielpause in der Erfolgsspur. Gegen den SKU Amstetten setzten sich die Grün-Weißen am Ende verdient mit 3:1 durch. Dem fußballerischen Höhepunkt folgte ein Fest im Austria-Dorf, das an Bundesliga-Zeiten erinnerte.

Nach einer tollen Choreographie der Nordtribüne zum 70-Jahr-Jubiläum des Reichshofstadion sahen die Fans eine Austria-Mannschaft, die von Beginn an den Ton vorgab. Es wurde zielstrebig nach vorne gespielt, erste Abschlussmöglichkeiten erspielt, doch die Genauigkeit blieb zunächst aus. Erst nach einer halben Stunde kam das Spiel richtig in Fahrt. Zunächst versuchte sich Michael Cheukoua nach einem Solo-Lauf, doch er verfehlte das Ziel klar (29.). Auf der Gegenseite prüfte kurz darauf Vojkovic erstmals Domenik Schierl, der aber keine Mühe hatte (30.). Als dann in der 32. Minute Haris Tabakovic Amstetten Torwart Verwüster zu einer Glanzparade zwang, war die Überlegenheit der Grün-Weißen deutlich zu sehen. In der 38. Minute wurde Pius Grabher von Mario Vojkovic im Strafraum gefoult. Zum fälligen Elfmeter trat Tabakovic an, der das Leder aber mittig über das Tor schoss. So ging es ohne Tore in die Kabine.

Beide Mannschaften kamen unverändert aus der Kabine und starteten eher verhalten in die zweiten 45 Minuten. Doch mit der ersten gefährlichen Aktion ging die Austria dann in Führung. Ein Eckball von Michael Cheukoa wird von Matthias Maak ideal an den zweiten Pfosten verlängert, wo Brandon Baiye am schnellsten schaltete und das Leder über die Linie drückte (55.). Die Freude hielt aber nur kurz, denn fast im Gegenzug glichen die Amstetter nach einem Ballverlust im Mittelfeld durch Leimhofer aus (57.). In Folge gab es Chancen auf beiden Seiten, aber weiterhin mit einem Plus für die Austria. In der 74. Minute hatten die Gäste dann die Möglichkeit auf die Führung, doch ein Freistoß von Tschernegg verfehlte das Tor. Schierl wäre aber wahrscheinlich auch zur Stelle gewesen. Im Gegenzug hatte dann der eingewechselte Bryan Teixeira nach schöner Ballstafette über Grabher und Tabakovic die Führung am Fuß, doch Verwüster parierte stark. (75.). Fünf Minuten später dann die Führung für die Austria, nach einem geblockten Schuss von Teixeira landet der Ball bei Haris Tabakovic, der mit einem schönen Schuss ins Kreuzeck trifft (80.). In der 83. Minute hätten Jan Stefanon nachlegen können, doch der junge Vorarlberger setzte den Ball aus kurzer Distanz nach schöner Hereingabe von Teixeira über das Tor. Besser machte es dann Muhammed Cham zwei Minuten später. Nach einem schönen Dribbling im Gäste-Strafraum ließ er aus kurzer Distanz Verwüster im kurzen Eck keine Chance (85.).

Damit bleibt die Austria mit vier Punkten Vorsprung an der Tabellenspitze. Am Samstag, 18. September, trifft die Mannschaft von Markus Mader auswärts auf den SK Vorwärts Steyr.

Die Länderspielpause liegt hinter uns und morgen startet für die Austria wieder der Ligaalltag. In der 7. Runde der Admiral 2. Liga trifft Grün-Weiß zuhause auf den SKU Amstetten. Die Austria möchte natürlich an die Leistungen vor der Pause anknüpfen und die Tabellenspitze verteidigen und um das Jubiläum des Reichshofstadions mit einem Sieg zu feiern.

Der Gegner - SKU Amstetten
Die Niederösterreicher liegen derzeit auf dem neunten Tabellenplatz, dennoch gilt Amstetten als unangenehmer Gegner. Wie auch die Austria hat der SKU nur eine Partie in der bisherigen Saison verloren, einige Spiele endete mit einer knappen Niederlage. Mit zwölf Toren hat vor allem die Offensive der Gäste bereits ordentlich überzeugt. Auch Trainer Markus Mader warnt vor Amstetten: "Ich erwarte ein ganz schweres Spiel, denn Amstetten verfügt über eine Mannschaft mit viel Routine. Die Spieler haben viel 2. Liga Erfahrung und wissen vorauf es ankommt. Sie haben sich ebenfalls gut verstärkt und bisher eine gute Saison gespielt". Unter anderem steht mit Thomas Mayer ein Ex-Austrianer im Kader, doch dieser wird aufgrund einer Rotsperre nicht im Kader der Niederösterreicher sein.

Unsere Austria
Bei Grün-Weiß hieß es Anfang der Länderspielpause Kurzurlaub für alle. Viele nützten die drei freien Tage, um ihre Familien zu besuchen. "Dieser Ausgleich war für unsere Spieler enorm wichtig, so konnten alle Energie tanken. Das hat man dann beim Trainings-Restart gemerkt, alle waren top-motiviert", erklärt Markus Mader. In der Länderspielpause wurde dann auch noch gegen St. Gallen getestet. Der Test ging zwar mit 0:4 an die Schweizer, doch Mader war mit der gezeigten Leistung durchaus zufrieden, auch wenn das Ergebnis am Ende zu hoch ausfällt. "Wir hatten gute Ansätze und speziell in der ersten Halbzeit haben wir ordentlich mitgespielt. Leider haben wir kein Tor erzielt, ansonsten hätte das am Ende auch anders ausgehen können", lautet das knappe Fazit. In der vergangenen Woche wurde intensiv trainiert, man hat vor allem auch an der körperlichen Fitness gearbeitet. "Wir sind bereit für das morgige Spiel gegen Amstetten. Amstetten wir es uns nicht leicht machen und wir müssen auf der Hut sein. Am Ende können Kleinigkeiten entscheiden. Wir müssen bereit sein, an die Leistungsgrenze zu gehen und unsere Stärken auszuspielen", so Mader abschließend. Nach seiner Gelb-Rot-Sperre steht Matthias Maak wieder zur Verfügung. Außerdem stehen mit Brandon Baiye und Bryan Teixeira zwei neue Optionen zur Verfügung.

70-Jahr-Jubiläum Reichshofstadion
Am morgigen Spieltag feiert die Austria außerdem den 70. Geburtstag des Reichshofstadion. Im Anschluss an das Spiel gibt es im Austria-Dorf ein Live-Konzert mit The Rubberneckers und Snapshot. Der Eintritt zu den Konzerten ist frei. Außerdem hat die Austria eine Ausstellung zum 70ger des Stadions organisiert. Dabei werden Bilder aus 70 Jahren ausgestellt und man kann das 3D-Modell des geplanten Stadionneubaus begutachten. Für die jüngsten Austrianer wurde ein Kinderprogramm mit Kinderschminken, Torwandschießen und mehr organisiert.

Spielbeginn ist um14:30 Uhr. Stadionöffnung ist bereits um 13:30 Uhr. Die Partie wird auf Laola1.at live übertragen.

Vom Ergebnis her zu hoch verliert die Austria den Test in der Länderspielpause gegen den FC St. Gallen mit 0:4. Die Leistung der Mader-Elf war aber alles andere als schlecht. Lange Zeit hielt man gegen den Erstligisten aus der Schweiz gut mit, hatte aber leider im Abschluss kein Glück.

Markus Mader hatte auf einigen Positionen umgestellt und gab damit Florian Eres, Cem Türkmen, Hakim Guenouche, Brandon Baiye und Wallace die Möglichkeit, sich von Beginn an zu präsentieren. Die Gäste aus der Schweiz gingen dann bereits nach sieben Minuten in Führung. Patrick Sutter traf aus der Distanz und ließ Florian Eres keine Chance. Die Austria ließ sich aber nicht beirren und spielte munter mit. Nach 13 Minuten hatte Muhammed Cham per Freistoß die erste Möglichkeit auf den Ausgleich, doch der Ball ging knapp drüber. Beide Mannschaften begegneten sich in weiterer Folge auf Augenhöhe, die Schweizer störten früh, doch Grün-Weiß fand immer wieder spielerische Lösungen, um sich zu befreien. Nach 31 Minuten hatte die Austria erneut die Chance auf den Ausgleich. Der zurückgekehrte Baiye, der eine gute Partie ablieferte, bediente Wallace ideal, doch der Brasilianer entschied sich für den Abschluss anstatt quer auf Cham zu legen, der nur einschieben hätte müssen. Der Schuss von Wallace ging knapp am langen Eck vorbei. Negativer Höhepunkt der ersten Halbzeit: Muhammed Cham musste nach einigen unnötig harten Tacklings der Gäste angeschlagen vom Platz.

Nach Seitenwechsel erwischten die Gäste aus St. Gallen erneut einen Top-Start. Fabian Schubert, letztjähriger Top-Torschütze der 2. Liga, traf nach nur wenigen Sekunden erneut aus der Distanz. Weitere Chancen blieben zunächst aber Mangelware, auf beiden Seiten begann das muntere Wechselspiel. Die wohl beste Chance in Durchgang zwei auf den Anschlusstreffer hatte Cem Türkmen in der 65. Minute. Der eingewechselte Jan Stefanon, der an diesem Tag mehrmals die St. Galler Abwehr in Schwierigkeiten brachte, servierte dem Austria-Mittelfeld-Spieler den Ball ideal in den Rückraum, doch der Schuss von Türkmen konnte auf der Linie gerade noch geblockt werden (65.). In der Schlussphase ließen bei der Austria die Kräfte aufgrund des höhen Tempos nach und die Schweizer Nachbarn kamen durch Boubacar und Kwadwo noch zu den Treffern drei und vier (80. & 84.).

Am Ende eine deutlich zu hoch ausfallende Niederlage, die Austria hat sich im Spiel gegen den Schweizer Top-Club ordentlich geschlagen und darf mit dieser Leistung selbstbewusst kommende Woche in den Ligaalltag zurückkehren.

Der SC Austria Lustenau verstärkt den Kader am Deadline-Day und holt von Kooperationspartner Clermont Foot 63 Angreifer Bryan Silva Teixeira. Zudem verlängerte Brandon Baiye seinen Vertrag in Clermont und wird wie Teixeira die Saison 2021/22 auf Leihbasis in Vorarlberg bestreiten.

Bryan Silva Teixeira wurde im Nachwuchs von Clermont ausgebildet und sammelte in den vergangenen beiden Jahren Spielpraxis bei den Drittligisten US Concarneau und US Orleans. In diesem Sommer absolvierte er mit Clermont Foot die komplette Vorbereitung auf die Ligue 1 und kam jeweils in den Testspielen des Clubs zum Einsatz. Bei den ersten beiden Meisterschaftsspielen war der junge Stürmer, der als klassischer Neuner und am Flügel eingesetzt werden kann, Teil des Kaders.

Brandon Baiye war im vergangenen Jahr bereits Stamm- und Führungsspieler bei der Austria. Insgesamt kam der Belgier dabei auf 28 Einsätze in der Liga und einen Einsatz im ÖFB-Cup. Dabei erzielte der 20-jährige vier Treffer, fünf weitere bereitete er vor. Baiye wurde beim FC Brügge ausgebildet und lief bislang 32mal für belgische U-Nationalmannschaften auf. 2019 erfolgte der Wechsel nach Clermont, ehe er letzten Sommer erstmals das Austria-Trikot trug.

Neben Baiye und Teixeira spielen aktuell mit Mo Cham Saracevic und Cem Türkmen zwei weitere vielversprechende Talente des französischen Kooperationspartners bei der Austria auf Leihbasis. Das Defensiv-Duo Jean Hugonet und Hakim Guenouche wurde zudem von der Scouting-Abteilung Clermonts aufgespürt.

Statements

Alexander Schneider

„Mit Bryan konnten wir kurz vor Ende der Transferperiode die gewünschte Verstärkung in der Offensive verpflichten. Durch seine Flexibilität gibt er unserem Kader und dem Trainerteam eine weitere Option und neue Qualitäten, um die Offensive noch unberechenbarer zu gestalten. Darüber hinaus freuen wir uns sehr, dass Brandon ein weiteres Jahr in Lustenau spielen wird. Er war letzte Saison schon eine prägende Figur und wir sind sicher, dass er in dieser Saison nochmal einen weiteren Schritt in seiner Entwicklung gehen wird. Es ist ein starkes Zeichen für den Verein und die Kooperation solche Spieler über mehr als eine Saison in Lustenau halten zu können.“

70 Jahre Reichshofstadion Lustenau

Dienstag, 31 August 2021

Unsere Heimspielstätte, das Reichshofstadion, wird 70! Dieses runde Jubiläum wollen wir gebührend feiern und veranstalten dazu am Samstag, 11. September ein Fußballfest im Stadion!

Timetable

14:30 Uhr
Heimspiel gegen den SKU Amstetten

ab 16:30 Uhr
Live-Konzert im Austria-Dorf und Reichshofstadion mit Snapshot und The Rubberneckers - Der Eintritt zu den Konzerten ab 16:30 Uhr ist frei!

ganztägig
Ausstellung „Reichshofstadion - früher, heute, morgen“ im Austria-Dorf

Weitere Highlights:
Kinderunterhaltungsprogramm
Getränkeaktionen und vieles meh

 

Die Austria steht weiterhin an der Spitze der Admiral 2. Liga. Im Auswärtsspiel gegen den SK Rapid Wien II setzt sich das Team am Ende nach 0:1-Rückstand noch mit 2:1 durch.

In der Anfangsphase gehörte die Partie aber noch den Gastgebern aus Wien. Die Rapidler störten früh und ließen der Austria keinen Spielraum. Die ersten Mögllichkeiten des Spiels gehörten dann auch den Wienern, doch im Abschluss blieb das Team aus der Hauptstadt erfolglos. Die Austria kam erstmals nach 20 Minuten gefährlich vor das gegnerische Tor, doch Muhammed Cham setzte den Ball übers Tor. Eine Viertelstunde später war es erneut Cham der die Akzente für die Austria setzte. Sein Schuss verfehlte aber das Tor, auch wenige Minuten später traf mit einem Abschluss nur das Außennetz. Insgesamt hatte aber Rapid mehr vom Spiel.

Das störte auch Markus Mader, der zur Pause gleich dreimal wechselte. Das hätte sich beinahe nur wenige Sekunden nach Restart bezahlt gemacht, denn der eingewechselte Wallace bediente Michael Cheukoua mit einer schönen Flanke, doch der Kameruner setzte den Ball deutlich über das Tor. In Folge waren es aber erneut die Hütteldorfer, die das Spiel kontrollierten, doch zwingende Chancen blieben Mangelware. In der 70. Minute dann die Führung für die Hausherren, Wunsch bezwang Domenik Schierl mit einem Schuss von der Strafraumgrenze. Die Austria musste nun zulegen und drängte zunehmend auf den Ausgleich. Und kaum als das Einklatschen der Rapid-Viertelstunde verklungen war, jubelte die Austria. Michael Cheukoua fasste sich bei einem Freistoß ein Herz und setzte den Ball aus ca. 30 Metern in die linke untere Ecke (79.). Die Rapidler wackelten und das nützte die Austria kurz vor Spielende. Die beiden besten Austrianer am Platz, Muhammed Cham und Michael Cheukoua, dribbelten sich durch die Rapid Abwehr und nach einem Doppelpass konnte Cham den Siegtreffer an diesem Abend erzielen (89.). Die Rapidler konnten sich nicht noch einmal aufbäumen, die Austria spielte die Führung sicher nach Hause.

Damit hält die Austria bei 15 Punkten aus sechs Spielen und geht als Tabellenführer in die Länderspielpause. In der Pause gibt es am Donnerstag, 2. September ein Testspiel zuhause gegen den FC St. Gallen. In der Liga geht es am 11. September gegen den SKU Amstetten weiter.

Die Austria ist heute noch einmal gefordert bevor es in die Länderspielpause geht. In der 6. Runde der Admiral 2. Liga sind die Grün-Weißen beim SK Rapid Wien Ii zu Gast. Die Mader-Elf möchte heute die Leistungen aus dem West-Derby bestätigen und erneut punkten.

Der Gegner - SK Rapid Wien II
Die Wiener stehen nach den bereits vollständig gespielten fünf Runden auf dem zwölften Tabellenplatz. Wie alle zweiten Mannschaften in dieser Liga verfügt auch Rapid über junge und hungrige Spieler, die sich beweisen wollen. Das weiß auch Markus Mader: "Sie haben echte Talente in ihrem Kader, die physisch topfit sind und viele Meter gehen können. Wir dürfen sie auf keinen Fall unterschätzen, denn sie können Fußball spielen". Mader möchte von seiner Mannschaft erneut jene Leidenschaft und Einsatz sehen, die zum Sieg über Wacker geführt haben. "Wir werden Rapid Wien nicht unterschätzen, wir sind top-motiviert", so Mader.

Unsere Austria
Die Austria lacht nach wie vor von der Tabellenspitze und könnte mit einem Punkt als Leader auch in die Länderspielpause gehen. Darauf konzentriert sich die Mannschaft und Markus Mader aber überhaupt nicht. "Wir wollen guten Fußball spielen und punkten, alles andere sind Nebengeräusche", erklärt Mader. Der Austria-Coach muss heute auf Matthias Maak (Gelbsperre) und Dragan Marceta (verletzt) verzichten, Wallace kehrt in den Kader zurück. Nach dem Sieg im Spiel gegen Wacker Innsbruck soll nun heute dieser Sieg bestätigt werden. Markus Mader, der von seinem ersten West-Derby als Austria-Trainer sehr angetan war ("Es war ein Highlight - super Stimmung im Stadion, die Energie nach Abpfiff von den Rängen und auf dem Platz vergisst man nicht so schnell") hat mit seinen Spielern unter der Woche intensiv gearbeitet, um ideal auf die Wiener vorbereitet zu sein. "Wir haben uns einen klaren Plan erarbeitet und nehmen die Herausforderung an. Wir müssen ordentlich dagegenhalten und mit taktischer Diszplin und der richtigen Mentalität angreifen", spricht Mader Klartext.

Spilelbeginn ist um 20:00 Uhr. Die Partie wird live auf Laola1.at übertragen.

Nach dem Auswärtsspiel gegen den SK Rapid Wien II diesen Samstag steht die nächste Länderspielpause an. Diese Meisterschaftspause nützt die Austria für einen Test gegen den FC St. Gallen.

Die Schweizer spielen in der Schweizer Super League und stehen derzeit auf dem 5. Tabellenplatz. Gespielt wird am Donnerstag, 2. September 2021, um 18:00 Uhr im Reichshofstadion.

Für Saisonkarten-Besitzer ist der Eintritt frei. Tickets gibt es am Eingang um € 11,-.

Die Austria bleibt im Reichshofstadion unbesiegt und feiert auch im dritten Heimspiel in dieser Meisterschaft einen Sieg. Haris Tabakovic und Muhammed Cham erzielten die Treffer für Grün-Weiß. Ein echter Krimi geht damit an die Austria, die weiterhin von der Tabellenspitze lacht.

Trainer Markus Mader konnte wieder auf Matthias Maak und Haris Tabakovic setzen und sah dann auch seine Mannschaft mit dem ersten Angriff. Muhammed Cham setzte Jan Stefanon ideal am Flügel ein, der junge Vorarlberg konnte aber die Flanke nicht perfekt genug in Richtung Tabakovic und Cheukoua zirkeln. Nach zehn Minuten hatten die Gäste ihre erste richtige Möglichkeit. Über die rechte Seite ging es zu leicht, ein Querpass zur Mitte landete bei Ronivaldo, doch der Brasilianer konnte das etwas ungenaue Zuspiel nicht verwerten. In der Anfangsphase ging es ordentlich hin und her und nach einer Viertelstunde schwächten sich die Gäste dann schon selbst. Stefan Hager konnte Jan Stefanon nur mit einer Notbremse stoppen und musste zurecht mit Glattrot vom Feld. Gäste-Coach Daniel Bierofka musste umstellen, mit einer kompakteren Formation wurden die Räume enger, das hohe Tempo der Anfangsphase ließ nach. Die Tiroler verließen sich nun auf ihr Umschaltspiel und wurden dafür nach einer halben Stunde belohnt. Wackers Alves Soares nützte den Platz am rechten Flügel, um am zweiten Pfosten Raphael Galle zu finden, der trocken zur Führung einnetzte. Die Austria ließ sich aber nicht beirren und kam direkt im Gegenzug zum Ausgleich. Tobias Berger bediente mit einer schönen Flanke Haris Tabakovic, der sich diese Möglichkeit zum 1:1 nicht nehmen ließ. Der Schweizer ist weiterhin in bestechender Form und hätte beinahe kurz vor der Pause mit einem Weltklasse-Hackenschuss das 2:1 erzielt, doch es fehlten am Ende ein paar Zentimeter.

Die zweite Hälfte begann für Grün-Weiß optimal. Muhammed Cham setzte einen Freistoß unhaltbar ins rechte Kreuzeck und ließ Innsbruck Torwart Marco Knaller keine Chance. Wie schon zuvor die Austria steckte aber Wacker Innsbruck nicht auf und ging volles Risiko, um den Ausgleich zu erzielen. Die Austria hatte Probleme und musste sich auf die Defensive konzentrieren. Vereinzelt gab es die Möglichkeit auf einen Konter, doch diese wurde leider unsauber ausgespielt. In der 73. Minute hatte Marco Holz die beste Möglichkeit auf den Ausgleich, doch sein Schuss aus kurzer Distanz zischte knapp am langen Eck vorbei. In der 78. Minute musste dann auch noch ein Austrianer vorzeitig unter die Dusche. Matthias Maak musste mit Gelb-Rot vom Platz. In den letzten Minuten holten die Austria-Kicker alles aus sich heraus, um die drei Punkte festzuhalten. Nach Abpfiff war die Erleichterung am Platz und auf den Rängen riesengroß. Gemeinsam mit den Fans feierte die Austria den dritten Sieg im dritten Heimspiel und bleibt damit weiterhin Tabellenführer der 2. Liga.

Für die Austria geht es vor der Länderspielpause nun noch nach Wien zum SK Rapid Wien II. Gespielt wird am Samstag, um 20:00 Uhr.

West-Derby gegen Wacker Innsbruck

Freitag, 20 August 2021

Weiter geht es in der 2. Liga und das mit einem ganz besonderen Schmankerl für alle Fußball-Fans. Die Traditionsvereine aus Lustenau und Innsbruck treffen aufeinander. Grün-Weiß gegen Grün-Schwarz bedeutet eigentlich immer ein Spiel auf Augenhöhe, das auf jede Seite kippen kann. Obwohl die Austria Tabellenführer ist, ist Wacker Innsbruck klar der Favorit.

Der Gegner - Wacker Innsbruck
Die Tiroler stehen aktuell auf den vierten Tabellenplatz und haben noch kein Spiel in dieser Saison verloren. In Frühform präsentiert sich die Defensiv, gab es doch erst ein mageres Gegentor in vier Spielen. Trainer Markus Mader weiß, dass sein Team heute vor einer großen Herausforderung steht: "Innsbruck hat eine sehr starke Mannschaft, die es uns heute richtig schwer machen wird. Sie sind auf allen Positionen gut besetzt". Aushängeschild der Mannschaft ist sicherlich die starke Offensive mit Okan Aydin, Lukas Fridrikas und Ronivaldo, aber auch Spieler wie Vitteriti oder Holzer sind zentrale Figuren im grün-schwarzen Spiel.

Unsere Austria
Bei der Austria freut man sich nach wie vor über den gelungenen Saisonstart, auch wenn es im letzten Spiel eine Niederlage gegen den FAC gab. "Wir wollen nicht mehr zurückschauen und konzentrieren uns auf die nächste Aufgabe. Wir wissen was wir falsch gemacht haben und wollen das heute natürlich besser machen", lautet der kurze Kommentar von Markus Mader zum letzten Auftritt. In der Woche wurde intensiv trainiert, die Mannschaft ist top-motiviert und freut sich auf das heutige Spiel, weiß aber von den Stärken der Tiroler. "Wir müssen heute eine Top-Leistung bringen, um punkten zu können. Es gilt, konzentriert und überlegt aufzutreten", so Mader abschließend. Fehlen wird heute definitiv Wallace, der seine Sperre absitzen muss. Weitere Personalentscheidungen fallen erst heute nach dem Abschlusstraining.

Spielbeginn im Reichshofstadion ist um 20.25 Uhr. Die Partie wird auch live im ORF übertragen.

Am Freitag, den 20.08., spielt unsere Mannschaft vor eigenem Publikum im Westderby gegen den FC Wacker Innsbruck. Die Jungs von Markus Mader sind mit neun Punkten aus vier Spielen sehr gut in die Saison gestartet und wollen gegen die Wacker-Elf von Trainer Daniel Bierofka, gestartet mit 8 Punkten aus den ersten vier Spielen, den dritten Heimsieg der Saison einfahren.

Sitzplatztickets können unter Angabe von Namen und der Anzahl an Tickets unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! reserviert werden und an der Pressekassa, welche ab 19:00 Uhr geöffnet hat, abgeholt werden. Stehplatztickets gibt es sowohl für den Gästesektor als auch für Heimfans an der Abendkassa genügend.

Natürlich besteht weiterhin auch die Möglichkeit sich eine Saisonkarte der Austria zu sichern: HIER KLICKEN.

Die Austria musste das erste Mal in dieser Saison als Verlierer vom Platz. Gegen den FAC gibt es am Ende eine klare 1:3 Niederlage. Eine starke Anfangsphase reicht den Wienern, um die Austria zu überrumpeln.

Bereits nach elf Minuten lag das Team von Trainer Markus Mader mit 0:2 zurück, Monsberger konnte jeweils nach einem Eckball einen Treffer erzielen. Die Austria kam nicht wirklich ins Spiel und musste vor der Pause sogar noch den dritten Gegentreffer durch Schmid hinnehmen.

Im zweiten Durchgang verkürzte Muhammed Cham noch auf 1:3, doch zu mehr sollte es an diesem Tag nicht reichen. Die ungerrechtfertige rote Karte für Wallace in der 81. Minute war dann noch die unnötige Zugabe an diesem Spieltag.

Leo & Pius beim Fußballcamp in Egg

Dienstag, 17 August 2021
Unsere beiden Kaderspieler Leo Mätzler und Pius Grabher waren am Montag beim Fußballcamp des FC Brauerei Egg zu Gast.

Über 100 Kinder freuten sich, sich Tipps & Tricks bei den Profis abzuholen und konnten den Beiden im Zuge einer großen Fragerunde auch alles fragen, was sie immer schon wissen wollten.

Alle Kids wurden zum Abschluss von Pius & Leo auf ein Heimspiel unserer Kampfmannschaft eingeladen - ein rundum gelungener Fußball-Nachmittag!

 

Egg 1 

 

Egg 3

Egg 4

Auswärts gegen FAC Wien

Freitag, 13 August 2021

In der vierten Runde der 2. Liga gastiert unsere Austria beim FAC Wien. Nach drei Siegen aus den ersten drei Spielen wartet ein weiterer starker Gegner, der unserer Mannschaft wohl alles abverlangen wird. Die Austria will aber den Schwung mitnehmen und zumindest ungeschlagen aus Wien zurückkehren.

Der Gegner – FAC Wien

Auch die Wiener sind mit 4 Punkten aus drei Spielen gut in die Saison gestartet. Zwar stehen in ihren Reihen nicht die ganz großen Namen, dafür aber Spieler, die über 90 Minuten alles geben. Im Kollektiv agiert die Mannschaft unter Chef-Trainer Mitja Mörec immens stark, es kommt daher nicht von ungefähr, dass die Floridsdorfer gegen die Austria seit 4 Heimspielen ungeschlagen sind.

Unsere Austria

Unsere Mannschaft fährt nach den 3 Siegen gegen durchwegs starke Gegner mit breiter Brust nach Wien, aber für Trainer Markus Mader ist klar, dass wir von der ersten bis zur letzten Minute voll fokussiert in das Spiel gehen und kämpfen müssen, wenn wir die Erfolgsserie fortsetzen wollen. In der Aufstellung wird es kaum Veränderungen geben, weil Matthias Maak und Haris Tabakovic noch nicht einsatzbereit sind. Mit dem Brasilianer Adriel ist aber ein Neuzugang im Kader, der in den letzten Wochen im Training überzeugt hat und der das defensive Mittelfeld verstärken kann. Ebenfalls neu im Kader ist unser 17-jähriges Stürmertalent Liam Tripp, der nach der Gelb-roten Karte von Perreira in den Kader geholt wurde.

Spielbeginn ist am 18:30 Uhr am FAC-Platz in Wien-Floridsdorf.

Livestream: www.Laola1.at 

Der SC Austria Lustenau verpflichtet den Mittelfeldspieler Adriel Tadeu Ferreira Da Silva und Torwart Emre Yilmaz.

Adriel Tadeu Ferreira Da Silva (24) war zuletzt beim brasilianischen Club Paysandu SC unter Vertrag. Der Brasilianer trainierte bereits die letzten drei Wochen mit der Profi-Abteilung der Austria und konnte im Training voll überzeugen. Der physisch starke Spieler wird das defensive Mittelfeld verstärken. Dadurch ergebibt sich für Trainer Markus Mader eine weitere Option im Kader. Die Austria ist seine erste Station in Europa.

Mit Emre Yilmaz verpflichtet die Austria zudem einen jungen Torwart, der das Torhüter-Trio neben Domenik Schierl und Florian Eres komplettiert. Yilmaz stammt aus dem Nachwuchs des FC Nürnberg und ist türkischer U-Nationalspieler.

Beide Spieler unterschreiben bei der Austria einen Vertrag für ein Jahr mit Option.

Statements

Alexander Schneider
„Wir freuen uns unseren Kader mit Adriel und Emre weiter verstärken zu können. Wir sind uns bewusst, dass der Kader trotz des erfolgreichen Saisonstarts noch einzelner weiterer Ergänzungen bedurfte und vielleicht auch noch bedarf. Speziell durch seine starke Physis und Zweikampfstärke können wir mit Adriel eine Komponente unseres Spiels ausbauen und neue Optionen im Mittelfeld kreieren. Desweiteren sind wir froh, dass wir mit Emre einen sehr ehrgeizigen und jungen Torhüter verpflichten konnten, der unser Torhüter-Team komplettiert.

Drei Spiele, drei Siege - die Austria verlängert den perfekten Saisonstart. Auch im dritten Spiel setzt sich das Team am Ende durch und ist aktuell Tabellenführer der 2. Liga. In einer Partie auf Augenhöhe entscheiden am Ende die Tore von Pius Grabher und Wallace das Spiel gegen den FC Liefering für Grün-Weiß.

Die Austria begann stark und hatte nach wenigen Sekunden die erste Strafraumszene. Doch Jan Stefanon verfehlte eine scharfe Hereingabe von Michael Cheukoua nur knapp. Fünf Minuten später stand wieder der 22-jährige, der als Mittelstürmer Haris Tabakovic vertrat, im Mittelpunkt, doch sein Abschluss verfehlte das Tor knapp. Die Gäste aus Liefering kamen nach zehn Minuten zum ersten Abschluss, der Kopfball von Havel endete aber auf der Nordtribüne. Zwei Minuten später hatte die Austria Glück als ein Querpass der Liefering in der Mitte keinen Abnehmer fand. Grün-Weiß war als nächstes wieder am Zug, doch Jean Hugonet verpasste einen Freistoßflanke nur um Zentimeter. Das Chancenplus wurde dann nach 24 Minuten belohnt. Pius Grabher stand nach einem Schuss von Wallace, der von Liefering-Goalie Stejskal an den Pfosten gelenkt wurde, goldrichtig und staubte zur 1:0 Führung ab. Die Freude währte aber nur kurz, denn im Gegenzug stellten die Liefering auf 1:1. Nene enteilte nach einem tiefen Pass der Austria-Abwehr und bediente Daniel Owusu ideal (26.).Beinahe hätte Liefering die Partie gedreht, doch Domenik Schierl parierte einen Schuss von Owusu stark. Die Austria ließ sich sich dadurch aber nicht beirren und unterband das Lieferinger Aufbauspiel wieder deutlich früher. In der 35. Minute hätte dan Jan Stefanon auf 2:1 stellen können, doch sein Schuss aus der Drehung landete am Pfosten. Besser machte es drei Minuten später Wallace. Nach starker Vorarbeit von Michael Cheukoua und ein wenig Mithilfe der Lieferinger Abwehr traf der Brasilianer aus wenigen Metern Entfernung in die Maschen (38.).

Nach Seitenwechsel blieb die Austria angefeuert von den Fans auf den Tribünen am Drücker und erneut hatte Stefanon die Möglichkeit die Führung auszubauen. Doch der junge Vorarlberger scheiterte nach sehenswertem Pass von Muhammed Cham an Stejskal (50.). Die LIeferinger konnten trotz frühem Dreifachwechsel nicht wirklich zulegen, die besseren Chancen hatte Grün-Weiß. Erneut scheiterte Jan Stefanon vor dem Lieferinger Gehäuse. Doppelt bitter, denn der Stürmer nahm in dieser Szene Cham den Ball weg, der deutlich besser positioniert gewesen wäre (68.). Drei Minuten später zeichnete sich erneut Stejskal aus, als er einen wuchtigen Kopfball von Jean Hugonet mit einem Reflex parierte (71.). In der Schlussphase wurden die Lieferinger noch einmal stärker, auch aufgrund eines Ausschlusses auf Seiten der Gastgeber. Der eingewechselte Junior, Spieler bei den Amateuren, agierte übermotivierte und musste innerhalb von vier Minuten mit Gelb-Rot vom Platz. Am Ende musste dann auch Domenik Schierl noch einmal ran. Ohne zu zögern, warf er sich in den Schuss von Brayon Okoh und hielt so die Punkte fest.

Die Austria ist damit aktuell das einzige Team mit der Maximalausbeute von neun Punkten und ist Tabellenführer. Eine starke Mannschaftsleistung, da man es geschafft hat mit dem GAK, Lafnitz und jetzt Liefering drei Spitzenteams der Liga zu schlagen. Die gezeigeten Leistungen machen Lust auf mehr. Weiter geht es am Freitag beim Floridsdorfer AC.

In der dritten Runde der 2. Liga kommt es zum absoluten Top-Spiel. Unsere Austria trifft zuhause auf den FC Liefering. Beide Teams stehen mit der vollen Punkteausbeute auf den Plätzen 2 und 3. Die Austria ist Underdog in dieser Partie, will aber dennoch den Erfolgslauf nicht kampflos enden lassen.

Der Gegner - FC Liefering
Wie auch schon in der letzten Saison sind die Jungbullen aus Salzburg ein Gradmesser in der 2. Liga. Die LIeferinger verfügen über den größten Kader, der mit zahlreichen Talenten gespickt ist. In den ersten beiden Runden gab es für den FC Liefering zwei Siege gegen Kapfenberg und St. Pölten. Unter Neo-Coach Rene Aufhauser wird also der bewährte Red Bull Fußball weitergeführt. Trainer Markus Mader weiß ebenfalls über die Qualitäten der Lieferinger Bescheid und erwartet ein schwieriges Spiel. "Liefering verfügt über gute Spieler und setzt auf Schnelligkeit. Ihr Umschaltspiel ist stark, da müssen wir hellwach sein und ihnen keine Räume bieten", erklärt der Austria-Coach. "Es wird wichtig sein, die Zweikämpfe anzunehmen und mit Köpfchen zu agieren", ergänzt Mader.

Unsere Austria
Bei der Austria herrscht nach dem starken Start eine super Stimmung, dennoch wird der Start nicht überwertet. "Der Start war richtig gut, aber die Saison dauert noch lange. Wir haben noch nichts erreicht", resümiert Mader nüchtern. Dennoch darf man heute Selbstbewusst in die Partie gehen. Kadertechnisch muss Mader leider auf Haris Tabakovic (Knieprobleme) und Matthias Maak (Adduktoren) verzichten. Wer in die Startefl rücken wird, wollte Markus Mader natürlich vorab nicht verraten. Auf der Bank wird heute auch ein neuer Name erstmals aufscheinen. Der Brasilianer Pereira De Oliveira Junior Valter Luiz, kurz Junior genannt, wird erstmals im Profikader der Austria aufscheinen. Der 23-jährige ist aber grundsätzlich Teil der Amateurmannschaft und soll die Mannschaft von Michael Kopf verstärken.

Spielbeginn im Reichshofstadion ist um 18:30 Uhr. Im Stadion gibt es wieder die Möglichkeit eine Saisonkarte für die Austria zu erwerben. 

Der SC Austria Lustenau gewinnt auch sein zweites Spiel in der noch jungen Meisterschaft gegen den SV Lafnitz. Haris Tabakovic mit einen Viererpack und Domenik Schierl mit einer starken Elfmeter-Parade krönen eine starke Mannschaftsleistung in der Steiermark.

Die Austria erwischte ienen optimalen Start und ging bereits nach nur drei Minuten in Führung. Haris Tabakovic verwertete einen Eckball von Michael Cheukoua im Fünfmeterraum der Lafnitzer per Kopf. Wenige Minuten später hätte Michael Cheukoua selbst einen Treffer erzielen können, doch der Kameruner setzte den Ball knapp neben das Tor (5.). Die Gastgeber aus der Steiermark brauchten ein wenig Zeit ins Spiel zu finden, erzielten aber mit ihrer ersten richtigen Chance den Ausgleich. Daniel Gremsl verwertete dabei eine Flanke von Mario Kröpfl (17.). Grün-Weiß ließ sich aber nicht beirren und wurde in der 22. Minute mit der erneuten Führung belohnt. Muhammed Cham bediente Haris Tabakovic, der aus der Drehung sehenswert traf (22.). Im Anschluss wurde es hektisch - im Fokus Domenik Schierl. Zunächst parierte der Austria Schlussmann mit einem guten Reflex einen Schuss von Fadinger (24.), zwei Minuten später parierte er einen Elfmeter von Mario Kröpfl. Nach 32 Minuten durfte die Austria dann erneut jublen. Michal Cheukoua setzte sich stark gegen die Lafnitzer Defensive durch, sein Schuss konnte zwar pariert werden, doch Haris Tabakovic stand perfekt um den Rebound zu verwerten und so seinen lupenreinen Hattrick zu feiern.

Halbzeit zwei begann mit einer unschönen Szene. NIcolas Meister foulte Michael Cheukoua rüde von hinten und wurde zurecht mit Rot vom Platz gestellt. Cheukoua konnte zum Glück unverletzt weiterspielen. Die nun in Unterzahl agierenden Lafnitzer konnten nicht mehr zulegen, die Austria kontrollierte das Spiel und den Gegner. Nach etwas mehr als einer Stunde verbuchte Haris Tabakovic seinen vierten Treffer und sorgte endgültig für die Vorentscheidung - erneut kam der Assist von Michael Cheukoa, der damit insgesamt drei Tore vorbereitete. In der 78. Minute hätte Cem Türkmen noch auf 5:1 erhöhen können, doch der Mittelfeld-Akteur scheiterte an Lafnitz Torwart Zingl.

Am Ende ein verdienter Sieg, der der Austria weiter Auftrieb geben wird. Am dritten Spieltag gastiert der FC Liefering im Reichshofstadion und ist ein weiterer Gradmesser in der 2. Liga.

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Die Austria startet erfolgreich in die neue Meisterschaft und setzt sich am Ende verdient mit 2:1 gegen den GAK durch. Beide Mannschaften liefern sich ein Duell auf Augenhöhe, am Ende macht ein Doppelpack von Haris Tabakovic den Unterschied.

Trainer Markus Mader setzte in seinem ersten Ligaspiel als Austria Coach auf eine 4-1-4-1 Formation. Dragan Marceta fungierte als Sechser, Pius Grabher und Muhammed Cham in der offensiven Zentrale. Die erste Torannäherung gehörte dann auch der Austria. Jan Stefanon setzte sich schön auf der linken Seite durch, doch sein Querpass fand keinen Abnehmer. Glück hatten die Grazer dann bei der darauffolgendne Ecke, als Berger einen Kopfball ans Aluminium setzte (11.). Nach 20 Minuten hatten auch die Grazer ihre erste Möglichkeit, doch der erste Warnschuss ging deutlich drüber. In Folge wurden die Steirer stärker und gingen durch Salzburg-Leihspieler Sangare Mamadou 1:0 in Führung (24’) - beim Schuss hatte Domenik Schierl keine Abwehrchance. Fünf Minuten später hatte dann Schierl auch noch Glück als ein Ausflug an die Strafraumgrenze nicht bestraft wurde. In der stärksten Phase der Gäste erzielte Haris Tabakovic dann nach etwas mehr als einer halben Stunde den Ausgleich. Michael Cheukoa erarbeitete sich zuvor stark den Ball im Strafraum und bediente dann Tabakovic ideal per Flanke, der nur noch den Kopf hinhalten musste (32.). Die Grazer wollten schnell antworten, doch Philipp Seidl setzte einen schönen Schlenzer nur ans Lattenkreuz.

Nach dem Seitenwechsel hätte der GAK beinahe einen Traumstart hingelegt, doch ein Abschluss von Rusek segelte nur knapp am Pfosten vorbei. Fünf Minuten später kam Stefanon auf der anderen Seite im Strafraum zu Fall, doch ein Pfiff blieb aus. Nach einer Stunde dann die Riesenchance auf die Führung der Austria. Ein Freistoß von der Strafraumgrenze wird von Muhammed Cham scharf auf den kurzen Pfosten gespielt und der einlaufende Dragan Marceta setzte seinen Kopfball nur knapp über das Tor (60.). Diese Aktion läutete die beste Phase der Austria ein. Angetrieben von den Austria-Fans hätten Jan Stefanon und Tobias Berger die Führung erzielen können, doch beide können ihre Chance jeweils nicht nutzen (61. & 63.). Zwei Minuten später dann aber die Führung Ein Freistoß am Flügel wird überlegen von Cham zur Mitte gespielt, dort leitet Grabher den Ball ideal zu Cheukoua weiter, der mit einem scharfen Querpass erneut Tabakovic findet (65.). Der GAK brauchte ein wenig um sich vom Rückstand zu erholen, und kam erst in der 82. Minute zum nächsten gefährlichen Abschluss, doch Schierl parierte den Schuss ohne Probleme. Jan Stefanon hätten dann in der 86. Minute die endgültige Entscheidung besorgen können, doch der Youngster scheiterte alleinstehend zweimal an GAK-Torwart Nicht. Aber auch auf der Gegenseite konnte sich der Schlussmann noch einmal auszeichnen. Domenik Schierl sicherte mit einem starken Reflex gegen Rusek (89.), der sich kurz darauf  in der Nachspielzeit noch die Gelb-Rote-Karte abholte.

Die Austria startet damit mit einem Dreier in die neue Saison und kann sich nun in aller Ruhe auf das erste Auswärtsspiel in Lafnitz vorbereiten.

Endlich geht es los! Das erste Saisonspiel steht an und die Austria bekommt es da gleich mit einer starken Mannschaft zu tun. Im Reichshofstadion ist der Grazer AK zu Gast. Erstmals sind die Fans wieder im Stadion und Fußball ist wieder so wie er eigentlich immer hätte sein sollen. 

Der Gegner - GAK
Die Steirer zählen in dieser Saison zum erweiterten Favoritenkreis und verfügen über eine starke, hungrige Mannschaft. Neben vielen Youngsters stehen einige erfahren Spieler wie Marko Rusek - Ex-Kapitän des SC Austria Klagenfurt - im Kader des GAK. Trainer Gernot Plassnegger durfte sich mit seinem Team in der ersten Cup-Runde auch über einen Sieg freuen. Mit 2:1 setzte man sich am Ende gegen St. Anna durch. Markus Mader weiß über die Qualitäten der Grazer Bescheid: "Der GAK verfügt über sehr viel individuelle Qualität und wir müssen hellwach agieren".

Unsere Austria
Bei den Grün-Weißen herrscht nach dem Cupsieg gegen den FC Wels und der Rückkehr der Fans ins Stadion Vorfreude. Alle sind topmotiviert und wollen am morgigen Sonntag erfolgreich in die Meisterschaft starten. Dennoch ist allen bewusst, dass es keine leichte Aufgabe gegen den GAK wird. In dieser Liga kann aus Erfahrung jeder jeden schlagen. "Wir dürfen uns nicht viele Fehler erlauben und müssen vor dem Tor unsere Chancen nutzen", lautet der Matchplan von Markus Mader. Kadertechnisch kann er bis auf Tiefenbach und Raul Marte aus dem Vollen schöpfen. Die Spielgenehmigungen aller Spieler sind eingetroffen. Beim einen oder anderen könnte aber der Trainingsrückstand einen Startelf-Einsatz oder Kaderplatz noch verhindern.

Die Vorfreude und Spannung auf den Start ist groß, jetzt gilt es dies noch in Leistung auf dem Platz umzuwandeln. Mit den Fans im Rücken hat die Austria auf alle Fälle den starken zwölften Mann zurück. Spielbeginn ist am Sonntag um 10:30 Uhr.

Ein hartes Stück Arbeit ist es am Ende trotz des klaren Ergebnisses geworden. Trainer Markus Mader und seine Spieler setzen sich am Ende in der ersten Runde des UNIQA ÖFB Cups verdient mit 3:1 durch, doch der FC Wels hielt lange Zeit ordentlich dagegen.

Die Gastgeber aus Oberösterreich standen tief und hofften zunächst über Konter gefährlich werden zu können. Kaum verwunderlich also, dass die Austria viel Ballbesitz hatte und sich versuchte in Richtung des Welser Tores durchzukombinieren. Doch immer wieder schafften es die Oberösterreicher Gefahr vor dem Tor zu verhindern und mit eigenen Kontern für Entlastung zu sorgen. MIt Jean Hugonet, Cem Türkmen, Muhammed Saracevic und Michael Cheukoua standen vier Neuerwerbungen in der Startelf. Man merkte der Mannschaft an, dass noch nicht alle Abläufe eingespielt sind und es noch Zeit brauchen wird bis das Team sich endgültig gefunden hat.

Nach Seitenwechsel zeigte sich ein ähnliches Bild, erst mit der Einwechslung von Jan Stefanon wurde die Austria endlich belohnt. Der Austria-Angreifer enteilte der Welser Abwehr und ließ deren Schlussmann in der 65. Minute keine Chance. Die Welser beschwerten sich lautstark über ein mögliches Abseits, doch der Treffer zählte. Die Aufregung speziell auf den Rängen war noch nicht verklungen, da erhöhte Haris Tabakovic nach schöner Kombination mit Jan Stefanon auf 2:0 (66.). Angestachelt zeigten die Welser dann ihre beste Phase und kamen in der 72. Minute zum Anschlusstreffer durch Gamsjäger. Mit der zweiten Luft warfen die Welser dann alles nach vorne, doch erneut war es Jan Stefanon der jegliche Hoffnung schnell im Keim erstickte. In der 77. Minute versenkte er den Ball sehenswert zum 3:1 in den Maschen.

Am Ende ein extrem wichtiger Sieg, der nicht unbedingt schön anzusehen war, aber im Endeffekt zählt das nur am Rande. Trainer und Team wissen, dass sie noch hart an sich arbeiten müssen und es für die Meisterschaft eine Leistungssteigerung braucht. Jetzt darf man dennoch zufrieden mit diesem Erfolg in die letzte Trainingswoche vor Ligastart gehen, um dann am kommenden Wochenende Vollgas anzugreifen. In der ersten Runde trifft man zuhause auf den GAK und Ex-Trainer Gernot Plassnegger.

Endlich geht es los, die pflichtspielfreie Zeit ist vorbei. Das erste Spiel findet m Rahmen des UNIQA ÖFB Cups statt. Dabei trifft die Austria auswärts auf den FC Wels.

Der Gegner - FC Wels
Der Oberösterreichische Club spielt in der Regionalliga Mitte und erstmals nach über sechs Jahren wieder im Pokal antreten darf. Die Welser spielen seit der Saison 2018/19 in der Regionalliga und fand sich regelmäßig am Ende der Tabelle wieder. Dennoch darf die Mannschaft heute nicht unterschätzt werden. Das weiß auch Trainer Markus Mader. "Der Cup hat eigene Gesetze und man darf keinen Gegner unterschätzen. Die Vergangenheit hat schon öfter gezeigt, dass Mannschaften aus höheren Spielklassen den Underdogs unterlegen sind", so Mader. "Wir werden Wels sicher nicht unterschätzen. Sie haben ihre Qualitäten, die wir sie nicht entfalten lassen dürfen".
Der FC Wels konnte vor wenigen Tagen mit Anel Hadzic noch einen promienten Neuzugang präsentieren. In den letzten Testspielen gab es für die Oberösterreicher zwei Niederlagen, das Team befindet sich also sicherlich noch nicht auf ihrem Leistungsmaximum.

Unsere Austria
Aber auch die Austria hat noch Luft nach oben. Eine intensive Vorbereitung hat ihren Tribut gefordert. Einige Spieler sind angeschlagen und heute nicht dabei. Matthias Maak, Leo Mätzler, Daniel Tiefenbach und Raul Marte fallen aus. Die Austria möchte heute an die Leistung im Testspiel gegen den FC Brühl St. Gallen anschließen. In der Defensive soll die Null gehalten werden und offensiv die notwendigen Tore erzielt werden. "Es liegt eine gute Vorbereitung hinter uns, wir haben eine sehr gute Basis gelegt und jetzt gilt es auf dieser kontinuierlich aufzubauen. Natürlich sind wir auch noch nicht dort wo wir hinmöchten, aber wir sind positiv gestimmt und freuen uns auf das erste Pflichtspiel", so Markus Mader. Der Coach muss neben den Verletzten auch noch auf Hakim Guenouche verzichten - die Spielerlaubnis ist noch nicht eingetroffen. Brandon Baiye ist ebenfalls nicht im Kader, da er noch nicht wieder offiziell an die Austria verliehen wurde. "Wir wissen, dass Cupspiele nie einfach sind, weil alle Teams top-motiviert sind und an die Sensation glauben. Davon dürfen wir uns aber nicht beeinflussen lassen. Wir müssen uns auf unser Spiel konzentrieren, dem Gegner keinen Raum lasssen und Tore schießen", erklärt Mader abschließend.

Spielbeginn ist um 17:00 Uhr in der HUBER Arena in Wels. Die Partie wird auf der Webseite des ÖFBs live übertragen. Es ist ein kostenloser Account notwendig.

Adriano Bertaccini verlässt den SC Austria Lustenau und kehrt in seine Heimat Belgien zurück. Man einigt sich einvernehmlich auf eine sofortige Vertragsauflösung.

Adriano Bertaccini möchte sich einer neuen sportlichen Herausforderung stellen und kehrt nach Belgien zurück. Voraussichtlich wird er sich dort einem Verein der belgischen 3.Liga anschließen.

Bertaccini wechselte im September 2020 vom KRC Genk nach Lustenau und kam im Austria-Dress auf 21 Einsätze und erzielte dabei drei Tore.

Der gesamte Vorstand sowie die sportliche Führung bedanken sich bei Adriano Bertaccini für die geleistete Arbeit. „Wir wünschen Adriano für seine neue sportliche Herausforderung nur das Beste. Wir können verstehen, dass er wieder zurück in die Heimat will und sich dort neu beweisen will. Wir danken ihm für seinen Einsatz in der letzten Saison“, erklärt Sportkoordinator Alexander Schneider.

Der SC Austria Lustenau verstärkt die Defensive und verpflichtet mit Hakim Guenouche einen neuen Außenverteidiger für Grün-Weiß. Das französische Talent war zuletzt vereinslos.

Hakim Guenouche wurde beim FC Nancy ausgebildet und stand dort kurz vor dem Sprung in die Profimannschaft bevor er 2018 mit 18 Jahren in die Schweiz zum FC Zürich wechselte. Ein Jahr später wurde der Linksfuß vom KFC Uerdingen verpflichtet und absolvierte dort neun Spiele in der deutschen 3. Liga. Zudem kam Hakim Guenouche bereits im DFB-Pokal sowie in der Europa League zum Einsatz.
Er ist mehrfacher U-Nationalspieler Frankreichs und spielte unter anderem 2017 bei der U17-Europameisterschaft in Kroatien.

In der letzten Saison war der 21-jährige vereinslos und hielt sich durch individuelles und Trainingsaufenthalten bei verschiedenen Mannschaften fit. Zuletzt war er längere Zeit Trainingsgast bei Clermont Foot 63.

Hakim Guenouche erhält in Lustenau einen Vertrag über zwei Jahre.

Statements

Alexander Schneider
„Hakim hat schon in jungem Alter gezeigt, über welch enormes Potenzial er verfügt. Er hat einen starken linken Fuß und bringt viel Dynamik über die linke Seite. Auch wenn im letzten Jahr seine Karriere ins Stocken geraten ist, sind wir davon überzeugt, dass er in der kommenden Saison eine wertvolle Ergänzung auf der Position des Außenverteidigers für uns sein wird. Wir wollen ihm die Chance geben, dass er mit uns gemeinsam wieder zu alter Stärke findet und sind uns sicher, dass er dieses Vertrauen mit guten Leistungen zurückzahlen wird.“

Hakim Guenouche
„Ich freue mich sehr, dass die Austria mir - nach einer für mich schweren fußballerischen Zeit - die Chance gibt mich wieder neu zu beweisen. Ich will einfach nur Fußball spielen und der Mannschaft bestmöglich helfen. Wir haben viel vor und ich möchte meinen Teil dazu beitragen. Ich kann es kaum erwarten endlich wieder auf dem Platz zu stehen.“

Alexander Ranacher und Dominik Stumberger verlassen den SC Austria Lustenau in Richtung Tirol und schließen sich dem Bundesligisten WSG Tirol an.

Der gesamte Vorstand sowie die sportliche Führung bedanken sich bei den beiden Spielern für die geleistete Arbeit. „Wir wünschen Alexander und Dominik für ihre sportliche Zukunft nur das Beste. Beide haben sich immer absolut vorbildlich verhalten und alles für die Austria gegeben. Natürlich ist es schade, dass diese beiden Jungs unseren Verein verlassen. Wenn sich jedoch die Chance zum Schritt in die Bundesliga bietet, ist es nachvollziehbar, diese auch nutzen zu wollen. Vielen Dank für eure gezeigten Leistungen“, erklärt Sportkoordinator Alexander Schneider.

Alexander Ranacher wechselte im Juli 2018 vom Wolfsberger AC zur Lustenauer Austria und bestritt insgesamt 95 Pflichtspiele für die Grün-Weißen. In 85 Ligapartien und 10 Pokalspielen erzielte der Osttiroler sieben Tore und bereitete 17 Treffer vor. Ein besonderes Highlight in den drei Jahren bei der Austria war sicherlich das Cupfinale gegen Red Bull Salzburg im Jahr 2020.

Dominik Stumberger kam im Juli 2019 vom FC Liefering nach Lustenau. In kürzester Zeit entwickelte er sich zum Stammspieler und kam in seiner ersten Saison auf 25 Ligaeinsätze und einen Einsatz im ÖFB-Cup. Vor Beginn der Saison 2020/21 erlitt Stumberger einen Kreuzbandriss, der den Erfolgslauf des Verteidigers stoppte. Auch für den 22-jährigen war das Cupfinale das absolute Highlight in seiner Zeit in Lustenau.

Der Verein wünscht beiden viel Erfolg beim Abenteuer Bundesliga und Dominik selbstverständlich weiterhin eine gute Genesung.

Im Rahmen der seit 2020 bestehenden Kooperation zwischen dem SC Austria Lustenau und Clermont Foot bestätigen beide Vereine die zweite Leihe für die Saison 2021/22. Muhammed-Cham Saracevic (20) wechselt für ein Jahr an den Rhein.

Muhammed-Cham Saracevic ist ehemaliger österreichischer U-Nationalspieler und wechselte im Herbst 2020 nach 16 Einsätzen in der Österreichischen Bundesliga von der Admira zu Clermont Foot 63. In der letzten Saison war der 20-Jährige an den dänischen Zweitligisten Vendsyssel FF verliehen, für welchen er 23 Einsätze verbuchen konnte.

Muhammed-Cham Saracevic wurde im Nachwuchs des VfL Wolfsburg ausgebildet und kam 2019 über die zweite Mannschaft des deutschen Bundesligisten nach Österreich zur Admira.

Statements

Alexander Schneider
„Wir freuen uns sehr, dass wir mit Mo nun den zweiten sehr vielversprechenden Spieler von unserem Kooperationspartner Clermont Foot 63 in Lustenau begrüßen dürfen. Er ist ein sehr feiner Fußballer, der über eine enorme individuelle Qualität im Offensivspiel verfügt. Wir sind überzeugt, dass er mit seinem Tempo uns seinen Fähigkeiten unsere Offensive noch variabler und unberechenbarer machen wird.

Muhammed-Cham Saracevic
“Nachdem ich jetzt schon einige Tage hier im Training bin und auch schon die ersten Testspiele bestritten habe, bin ich sehr glücklich durch die Unterschrift nun auch offiziell bei Austria Lustenau zu sein. In dieser ganzen Zeit hatte ich einen sehr guten Eindruck von der Mannschaft und dem Umfeld. Ich habe mich direkt sehr wohlgefühlt. Als Mannschaft können wir meiner Meinung nach sehr selbstbewusst in die Saison gehen und brauchen uns vor keinem Gegner verstecken. Ich persönlich will natürlich mit möglichst vielen Toren und Assists meinen Teil zum Erfolg der Mannschaft beitragen. Wenn ich das tue, kann ich dann auch sehr selbstbewusst die nächsten Schritte in meiner Karriere gehen.

Im letzten Testspiel der Vorbereitung setzte sich die Austria am Ende gegen den FC Brühl St. Gallen mit 1:0 durch. Goldtorschütze war Jan Stefanon.

Trainer Markus Mader musste im letzten Test auf Dragan Marceta und Leo Mätzler verletzungsbedingt verzichten. Adriano Bertaccini und Haris Tabakovic saßen nur auf der Bank, da beide leicht angeschlagen waren.

Dennoch begann die Austria druckvoll und war von der ersten Minute an sehr präsent. Speziell über Brandon Baiye und die beiden Außenbahnspieler Michael Cheukoua und Wallace wurde versucht Chancen zu kreieren. Die erste Möglichkeit hatte dann Nicolai Bösch, der erstmals als Stürmer im Einsatz war, doch der junge Vorarlberger scheiterte knapp. Knappe fünf Minuten später dann die Führung für Grün-Weiß nach toller Vorarbeit von Brandon Baiye und Wallace musste Jan Stefanon in Goalgetter-Manier nur noch den Fuß in den Querpass halten. Die St. Galler selbst kam zu keiner echten Chance, die Austria-Defensive um das Innenverteidger-Duo Maak und Hugonet stand sicher und machte die Räume eng. Nach einer halben Stunde hätte die Austria dann auf 2:0 erhöhen müssen, doch Cheukoua, Bösch und Wallace scheiterten innerhalb weniger Sekunden mit drei Torschüssen am Schweizer Schlussmann. In der Nachspielzeit der ersten Hälfte hatte dann erneut der stark aufspielende Michael Cheukoua die Riesenmöglichkeiten, doch auch er konnte den Schlussmann der Gäste nicht überwinden.

Auch in der zweiten Hälfte war die Austria spielbestimmend und erarbeitete sich gute Chancen, doch sowohl Cheukoua als auch Stefanon ließen gute Möglichkeiten aus. Nach etwas mehr als einer Stunde kam dann Neuzugang Cem Türkmen zu seinen ersten Einsatzminuten im Austria-Dress und hätte beinahe kurz darauf mit Brandon Baiye jubeln dürfen, doch der Belgier setzte einen Ball aus guter Position knapp drüber. In der Schlussphase wechselte Austria-Coach Markus Mader noch einmal ordentlich durch, die Austria verwaltete das Spiel aber weiterhin souverän. 

Am Ende gewinnt die Austria verdient und darf sich besonders über die starke Defensivleistung freuen. In der Offensive braucht es aber eine deutliche Steigerung in der Chancenauswertung. Das bemängelte auch der Trainer, der aber ansonsten sehr zufrieden mit seinem Team war. Für die Austria beginnt die neue Saison nun kommendes Wochenende mit dem ersten Spiel im Cup gegen den FC Wels.

Der erste Kooperationsspieler von Clermont Foot 63 wurde fixiert. Cem Türkmen wechselt von Bayer Leverkusen nach Clermont und wird direkt an den SC Austria Lustenau weiterverliehen.

Der 19-jährige Mittelfeldspieler soll sich in Lustenau weiterentwickeln und Spielpraxis sammeln. Türkmen durchlief alle Nachwuchsebenen des deutschen Bundesligisten Bayer Leverkusen und war türkischer U-Nationalspieler. Während dieser Zeit bestritt der Mittelfeldspieler insgesamt 64 Spiele in der U17- & U19 Bundesliga.

In der letzten Saison war Cem Türkmen regelmäßig im Training des Profi-Teams und war 5 mal Teil des Bundesliga-Spieltagskaders der Werkself. Zudem durfte er im vergangenen Jahr in den Spielen gegen Slavia Prag und OGC Nizza bereits erste Europa League Minuten für Bayer Leverkusen sammeln.

Cem Türkmen wird vorerst für ein Jahr von Clermont Foot ausgeliehen.

Statements

Alexander Schneider
„Wir sind sehr glücklich, Cem als neuen Teil der Austria-Clermont Familie begrüßen zu dürfen. Er ist ein sehr spannender Spieler, der in Leverkusen eine ausgezeichnete fußballerische Ausbildung genossen hat und dort sogar schon seine ersten Schritte im Profifußball gehen durfte. Es zeigt einmal mehr, dass die Austria auch für solche Talente ein wertvoller Schritt in ihrer Karriere darstellen kann. Wir sind sehr sicher, dass Cem unserem Spiel seinen Stempel aufdrücken kann und eine wichtige Rolle in unserer Mannschaft einnehmen wird. 

Cem Türkmen
„Ich freue mich sehr, dass es nun mit der Unterschrift in Clermont und der Leihe nach Lustenau geklappt hat. Ich habe mich bewusst nach 13 Jahren Bayer Leverkusen für eine neue Herausforderung entschieden und bin davon überzeugt, dass ich für diesen Schritt bereit bin. Es ist ein sehr spannendes Projekt und ich werde hart trainieren und arbeiten, um sowohl meine individuellen aber vor allem auch die mannschaftlichen Ziele zu erreichen. Ich habe einen super ersten Eindruck und bin enorm herzlich von meinen Mitspielern, dem Trainerteam und allen weiteren Verantwortlichen empfangen worden. Jetzt kann ich kaum erwarten loszulegen!

Team VS. Team 2

08.10.2022

Samstag, 17:00 Uhr

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Hotel Gotthard
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