Obwohl Grün-Weiß auch gegen den Wolfsberger AC einen frühen Rückstand egalisierte, stand die Austria am Ende ohne Punkte da. Cheftrainer Markus Mader äußerte sich im Anschluss an die 90 Spielminuten auf dem Rasen. 

„Der Gegner hat sehr effektiv gespielt. Bis zum 1:2 haben wir eine relativ gute Partie abgeliefert. Wir sind wieder mal einen frühen Rückstand nachgelaufen und haben es geschafft auszugleichen. Dann waren wir auch recht gut im Spiel und hatten das Gefühl, dass wir alles im Griff haben. Gegen so einen Gegener darfst du dann einfach keine Fehler machen. Wir haben dann Fehler im Spielaufbau gemacht und da verlierst du dann den Ball und solche Stürmer lassen sich dann solche Chancen nicht entgehen. Wir werden daraus lernen und weiterarbeiten, dass es wieder besser wird.“ 

Am Montagabend ist Mader im Sky-Format „Talk & Tore" zu Gast. Frei empfangbar ab 20:15 Uhr auf Sky Sport Austria 1. 

Highlights von Sky Sports Austria: 

 

 

Austria verliert 1:3 gegen den WAC

Samstag, 01 Oktober 2022

Keine Punkte für Grün-Weiß im ersten Spiel nach der Länderpause. Gegen den WAC musste man früh einen Rückstand wett machen und in der zweiten Halbzeit nutzten die Kärtner ihre Chancen sehr effizient. Am Ende stand ein 1:3 für die Gäste aus Wolfsberg auf der Anzeigetafel.

Trainer Markus Mader veränderte seine Mannschaft im Vergleich zum Spiel gegen Sturm Graz auf zwei Positionen. Torben Rhein übernahm die Rolle des Spielmachers und Stefano Surdanovic agierte als Solospitze. Den gesperrten Anderson ersetzte auf der rechten Verteidiger Position Fabian Gmeiner. Die Partie begann wie schon zu oft in dieser Saison mit einem frühen Rückstand. Bereits nach drei Minuten konnte Thierno Ballo mit einem Schuss aus der Drehung die Führung erzielen (3.). Die Austria steckte aber nicht auf und kam durch Torben Rhein zur ersten Chance. Doch der Freistoß vom linken Flügel konnte pariert werden, den Nachschuss von Surdanovic kratzen die Wolfsberger von der Torlinie (17.). Rhein, der sich in der Länderspielpause für die Startelf empfiel, blieb auffälligster Austrianer und hatte in der 25. Minute mit einem Weitschuss die nächste gute Möglichkeit, doch der Ball ging knapp am Tor vorbei (24.). Nach etwas mehr als einer halben Stunde hätten dann die Gäste beinahe schon auf 0:2 erhöht, doch Domenik Schierl und Matthias Maak sowie die fehlende Genauigkeit der Wolfsberger vereitelten eine Dreifachchance (32.). Diese ausgelassene Top-Möglichkeit bestrafte dann Stefano Surdanovic kurz vor der Pause mit dem Ausgleich (40.). Nach einer von Diaby eingeleitete Aktion wolte Torben Rhein Bryan Teixeira anspielen, doch der geblockte Querpass wurde von Surdanovic genutzt und eiskalt zum Ausgleich verwertet.

Mader reagierte zur Pause und brachte mit Lukas Fridrikas und Yuliwes Bellache neue Kräfte, die sich auch gleich durch gute Aktionen ins Team einfügten. Doch Bellache ließ zwei gute Chancen ungenützt (53. & 56.). Der WAC auf der anderen Seite zeigte an diesem verregneten Samstagnachmittag seine Effizienz. Ein schneller Ball in die Spitze ermöglichte es Baribo, einen Schlenzer im langen Eck zu versenken (63.). Der Austria fehlte im zweiten Durchgang die Durchschlagskraft und die Wolfsberger hätten schon früher den Deckel auf die Partie drauf machen können, waren aber im Abschluss nicht konsequent genug. In der 77. Minute jubelten die Austria-Fans dann über den Ausgleich, doch dieser wurde zurecht durch den VAR und Schiedsrichter Fluch aberkannt.  In der 80. Minute gelang es dann dem eingewechselten Thorsten Röcher das 1:3 zu erzielen und die Partie endgültig zu entschieden. Viel zu frei konnte der erst eingewechselte Spieler der Kärntner im Strafraum der Austria agieren und nützte dies zum Treffer (80.).

Trainer Markus Mader zeigte sich nach der Partie deutlich enttäuscht und fand auch klare Worte: "Wenn wir dem Gegner solche Räume und Möglichkeiten anbieten, dann wird man bestraft. Erneut geraten wir viel zu schnell in Rückstand und müssen uns wieder herankämpfen. Das hat das Team auch gemacht und verdient den Ausgleich erzielt. Aber am Ende war der WAC sehr effektiv und hat alle unsere Fehler eiskalt ausgenutzt".

Die nächste Chance auf Punkte hat die Austria nun zweimal in der Ferne. Zuerst gastiert man bei der Austria aus Klagenfurt (Samstag, 08.10.), danach ist man zu Gast bei der WSG Tirol (Samstag, 15.10.).

Am kommenden Samstag rollt der Ball wieder in der Bundesliga. Nach der Länderspielpause hat die Austria sich selbst das Ziel gesetzt, wieder zu punkten und die Position in der Tabelle zu verteidigen. Dazu ist aber gegen den WAC eine bärenstarke Leistung notwendig.

Unser Gegner - Wolfsberger AC
Denn die Wolfsberger präsentierten sich vor der Pause selbst in herausragender Form und konnten die letzten beiden Spiele jeweils mit 3:1 gewinnen. Gegner waren dabei Rapid Wien und Hartberg. Zu Saisonbeginn lief es für die Kärntner nicht so ideal, lange fand man sich am Ende der Tabelle wieder, doch Trainer Robin Dutt hat die Mannschaft immer besser in Form gebracht. "Der WAC verfügt über eine routinierte Mannschaft mit einer starken Offensive. Sie spielen gerne mit zwei Stürmern und das müssen wir in den Griff bekommen", analysiert Trainer Markus Mader den Gegner. Als Schlüsselfigur sieht Mader unter anderem Maurice Malone, der Deutsche kam kurz vor Transferschluss und konnte bereits seine Qualität in der Offensive präsentieren. "Wenn wir es schaffen, Malone zu neutralisieren, ist am Samstag alles möglich. Wir sind selbst immer für ein Tor gut", so Mader.

Unsere Austria
Bei Grün-Weiß hieß es ab Dienstag bereits volle Konzentration auf den WAC. In der ersten Woche der Länderspielpause wurde fleißig trainiert und zusätzlich ein Testspiel gegen den FC Augsburg absolviert. In erster Linie kamen jene Spieler zum Einsatz, die bisher nur wenige Spielminuten in den Beinen hatten. Trotz der 2:5 Niederlage zeigte sich Mader mit den Erkenntnissen zufrieden: "Es war ein guter Test, vor allem um allen ein wenig Spielzeit zu geben. Die Jungs haben das gut gemacht und uns gezeigt, dass wir einen breiten Kader haben, mit dem wir auch Ausfälle mal kompensieren können". Erfreut zeigte sich Mader auch über die Einberufungen von Cem Türkmen (U21 Türkei), Yuliwes Bellache (U23 Algerien) und Bryan Teixeira (A-Team Kap Verden). "Es ist schön, wenn Spieler aus dem eigenen Team für internationale Aufgaben ausgewählt werden. Die Jungs haben ihre Sache gut gemacht und sind natürlich jetzt umso motivierter für den Ligaalltag", erklärt Mader. Generell hat die Mannschaft weiterhin eine gute Chemie, die trainingsfreien Tage in der Länderspielpause wurden erneut für Heimatbesuche genutzt. "Auszeiten sind auch im Profisport wichtig, die Spieler haben sich das auch verdient und sind wenn sie zurückkehren umso motiviert und engagierter". In die Karten für den Matchplan lässt sich Mader natürlich nicht blicken, dennoch ist die Aufgabenstellung eindeutig. "Wir wollen gegen den WAC unsere Qualitäten auf den Platz bringen. Das ist uns gegen Sturm Graz nicht gelungen. Das muss am Wochenende besser funktionieren, nur so können wir uns Chancen auf Punkten ausrechnen", so Mader abschließend. Mit einem Sieg könnte die Austria sich ein wenig Luft gegenüber den Verfolgern verschaffen, vier Teams lauern mit nur einem Punkt Rückstand auf die Austria auf den fünften Tabellenplatz. Umso wichtiger wären am Samstag drei Punkte.

Spielbeginn ist am Samstag um 17:00 Uhr, das Stadion wird um 15:30 Uhr geöffnet. Die Partie gibt es natürlich live auf SKY Sport.

Während der Ball in der heimischen Bundesliga am vergangenen Wochenende ruhte, befanden sich in den zurückliegenden Tagen drei Akteure des SC Austria Lustenau auf Länderspielreise.

Mittelfeldspieler Cem Türkmen wurde Mitte September erstmals in seiner Karriere in das Aufgebot der türkischen U21-Nationalmannschaft berufen, sein erfolgreiches Debüt folgte am Dienstagabend. Gegen die Alterskollegen aus Georgien stand der 20-Jährige über 90 Minuten in der Mittelfeldzentrale auf dem Rasen und bejubelte mit seinen Teamkollegen einen 1:0-Erfolg.

Für Yulliwes Bellache ging es nach Algerien, wo er für die U23-Nationalelf nominiert wurde. Der Offensivmann, der seit seinem Wechsel von Clermont Foot 63 zur Austria bis dato viermal das grün-weiße Trikot überstreifte, feierte mit der algerischen U23 einen 2:0-Erfolg gegen Sudan und erzielte dabei einen Treffer.

Schon am Samstag stand Bryan Teixeira erneut für das Nationalteam für Kap Verde auf dem Rasen. Der 22-jährige Angreifer kam beim 2:1-Erfolg seines Heimatlandes gegen Bahrain in der zweiten Hälfte auf den Platz.

Über einen Einsatz im A-Nationalteam durfte sich auch Ex-Austrianer Muhammed Cham freuen. Der Linksfuß wurde von ÖFB-Coach Ralf Rangnick gegen Kroatien nach knapp einer Stunde eingewechselt und feierte damit sein Debüt in Rot-Weiß-Rot.  

Vor dem spielfreien Wochenende stand sich die Austria am Donnerstagabend dem FC Augsburg gegenüber. Gegen den deutschen Bundesligisten setzte es im Rosenaustadion eine 2:5-Niederlage.

Im Testspiel gegen den deutschen Bundesligisten feierte Michael Cheukoua nach seiner Verletzung sein Comeback in der Startelf. Der Offensivspieler startete ebenso von Beginn an wie auch Henri Koudossou. Die Leihgabe des FCA war es auch, der in Spielminute zwei mit rechts abschloss und den gegnerischen Keeper Daniel Klein erstmals prüfte. In Führung gingen in Folge aber die Augsburger: Nach einem Flankenball war Mergim Berisha zur Stelle und stellte auf 1:0. Der ehemalige Salzburg-Angreifer erhöhte mit einem Chipball (27.) und einem weiteren Treffer (38.) noch vor der Pause auf 3:0. Kurz darauf konnte sich in den Reihen der Austria Torben Rhein (43.) nach Koudossou-Vorlage in die Schützenliste der Austria eintragen.

Die beiden letzten Torschützen aus Abschnitt zwei traten auch nach Seitenwechsel wieder in Erscheinung. Während Berisha ein viertes Mal jubeln durfte (52.), scheiterte Rhein am eingewechselten Augsburger Goalie Tomás Koubek. Von diesem Zeitpunkt an zeigte sich Grün-Weiß mutiger und kam von Minute zu Minute zu mehr Chancen sowie Abschlüssen. Das Leder über die Linie befördern konnte im Trikot der Austria allerdings nur Koudossou, der ausgerechnet gegen seinen Stammverein traf. Wenige Zeigerumdrehungen zuvor traf Mads Pedersen für die Deutschen ins Netz und so stand am Ende eine 2:5-Niederlage auf der Anzeigetafel im Rosenaustadion.

Nach der Länderspielpause geht es für die Schützlinge von Coach Markus Mader vor eigener Kulisse gegen den Wolfsberger AC wieder ans Eingemachte. Anpfiff am Samstag, den 1. Oktober, im Reichshofstadion ist um 17 Uhr.

Donnerstag: Testspiel beim FC Augsburg

Mittwoch, 21 September 2022

Wie am vergangenen Wochenende schon angekündigt, nutzt der SC Austria Lustenau die Länderspielpause für ein Testspiel. Grün-Weiß trifft am Donnerstag auswärts auf den FC Augsburg aus der deutschen Bundesliga. Anpfiff im Rosenaustadion ist um 18 Uhr.

Tickets für die Partie sind über die FCA-Geschäftsstelle erhältlich oder können direkt an der Tageskasse im Rosenaustadion erworben werden. Für Vollzahler kostet der Eintritt zehn Euro, ermäßigt acht Euro.

Die Kollegen vom FC Augsburg übertragen das Freundschaftsspiel live - zum Livestream

Bruno Gala: Muhammed Cham ausgezeichnet

Dienstag, 20 September 2022

Nach der erstmaligen Einberufung in das österreichische Nationalteam hatte Muhammed Cham am gestrigen Abend in Wien erneut Grund zur Freude. Für seine herausragende Saison im Trikot des SC Austria Lustenau wurde der 21-Jährige mit dem Bruno als bester Zweitligaspieler der Spielzeit 2021/22 ausgezeichnet.

Im Rahmen der Verleihung äußerte sich der Linksfuß auch kurz zur Austria: „Ich bin stolz, was sie in der Bundesliga zeigen“.

Der SC Austria Lustenau gratuliert Mo zur Auszeichnung und drückt weiterhin die Daumen! 

Muhammed Cham beim SC Austria Lustenau:

Saison 2021/22: 31 Spiele – 15 Tore, 14 Assists

Bei amtierenden Vizemeister SK Sturm Graz unterlag die Austria am Sonntag trotz couragiertem Auftritt am Sonntag mit 0:2. Chefcoach Markus Mader sowie Mittelfeldspieler Pius Grabher standen nach dem Spiel Rede und Antwort. 

Markus Mader: „Wir müssen uns jetzt nicht schämen für den Auftritt. Ich habe ein ausgeglichenes Spiel gesehen, bei dem Sturm Graz mehr Torchancen kreiert hat und diese einfach auch genutzt hat. Das hat uns gefehlt.

Pius Grabher: „Wenn wir so weitermachen, geht es in die absolut richtige Richtung und wir müssen uns vor keinem verstecken. Auch heute haben wir das wieder gezeigt und es es gut, dass wir mit so einer Mannschaft auswärts phasenweise mithalten können. Vorne hinein müssen wir noch effektiver werden und das müssen wir dazulernen.“

Die Highlihts von Sky Sports Austria:

Austria verliert beim SK Sturm Graz

Montag, 19 September 2022

Nichts zu holen gab es für die Austria gegen den SK Sturm Graz. Der Vizemeister der vergangenen Saison agierte defensiv in bestechender Form und erzielte in der Offensive die notwendigen Tore. Grün-Weiß darf dennoch nicht ganz unzufrieden mit dem Auftritt sein, auch wenn die Chancenerarbeitung nicht optimal verlief.

Trainer Markus Mader musste kurz vor der Partie auf Fabian Gmeiner verzichten, er zog dafür Anderson zurück in die Viererkette und Yadaly Diaby übernahm auf der Außenbahn. Stefano Surdanovic kehrte außerdem nach seiner Sperre wieder in die Startelf zurück. Die Austria begann mutig und kam durch Bryan Teixeira zur ersten Möglichkeit, doch nach einem starken Solo fiel der Abschluss etwas zu ungenau aus, sodass Jörg Siebenhandl im Tor mit einer starken Parade zur Ecke klären konnte (13.). In Folge wurde dann Sturm Graz stärker und kam durch Jon Stankovic zur ersten Chance, doch den Kopfball aus gut sechs Metern konnte Domenik Schierl sicher parieren (16.). Beim Gegentor in der 24. Minute war Schierl dann aber machtlos. Nach einem Einwurf war der Klärversuch zu kurz und landete im Rückraum bei Alexander Prass, der den Ball mit einer Direktabnahme perfekt im Winkel versenkte (24.). Mit der Führung im Rücken agierten die Grazer nach deren Pleite in der Europa League gegen Feyenoord etwas selbstbewusster und kamen durch Sarkaria (28.), Boving (33.) und Affengruber (37.) zu weiteren Torchancen, die aber allesamt ungenützt blieben. Bei Grün-Weiß lief offensiv nicht viel zusammen vor der Pause hatte Yadaly Diaby mit einem Freistoß die beste Chance, doch der Ball ging knapp am Keuzeck vorbei (40).

Nach dem Seitenwechsel war die Austria deutlich stabiler und verhinderte, dass Strum Graz zu weiteren guten Möglichkeiten kam. Doch auch selbst tat man sich schwer Chancen zu kreieren, da die Grazer in der Defensive sehr kompakt und kompromisslos agierten. Die beste Möglichkeit erarbeitete Hakim Guenoche, doch seine Flanke nach einem Konter war für Lukas Fridrikas knapp nicht erreichbar (59.). Sturm Graz hatte eine Doppelchance durch Hierländer und Stankovic (60.), doch die Grazer konnten erst in der Schlussphase den Sack zu machen. Mohammed Fuseini nützte eine unfreiwillige Vorlage der Austria-Abwehr (Jean Hugonet wurde unglücklich angeschossen) zum 2:0 (83.). In den letzten Minuten hätte Fuseini noch auf 3:0 erhöhen können, doch Anderson verhinderte mit einer starken Aktion den Doppelpack des Grazer Angreifers. In der 90. Minute dann noch ein negativer Höhepunkt für den Brasilianer. Nach einem Ballverlust musste Anderson die Notbremse auspacken und sah dafür die rote Karte. Trainer Markus Mader sprach nach dem Spiel von einem hochverdienten Sieg der Grazer: "Sie haben es gut verteidigt. Wir haben hier heute gegen die zweitbeste Mannschaft Österreichs gespielt und uns zu wenig Chancen erarbeitet. Das reicht dann leider nicht, um etwas Zählbares mitzunehmen".

In der Länderspielpause testet die Austria gegen den FC Augsburg, danach wartet das Heimspiel gegen den Wolfsberger AC. Eine wichtige Partie, denn mit einem Sieg könnte man sich etwas Luft gegenüber den Steirern verschaffen, die aktuell in der Tabelle nur einen Punkt hinter der Austria auf Platz 6 liegen.

Wenige Tage nach dem sich Ex-Lustenauer Muhammed Cham über seine erste Nominierung für das österreichische A-Nationalteam freuen durfte, wurden gleich drei Akteure aus dem aktuellen Austria-Kader für Länderspiele in der kommenden Woche einberufen.

Zum einen steht Cem Türkmen erstmals im Aufgebot der türkischen U21-Nationalmannschaft. Der 20-jährige Mittelfeldspieler trifft mit seinen Teamkollegen am 27. September in Istanbul auf Georgen.

Bryan Teixeira darf nach seinem Debüt für das Nationalteam von Kap Verde auf einen weiteren Einsatz am kommenden Donnerstag im Freundschaftsspiel gegen Bahrain hoffen. Clermont-Leihgabe Yuliwes Bellache, der bis dato drei Einsätze für die Austria verbuchen konnte, wurde für die U23 von Algerien nominiert.

Bundesliga, Runde 9 steht an. Am Sonntag, um 14:30 Uhr trifft die Austria auf Sturm Graz. Die Grün-Weißen treffen damit auf den vierten Top-Club in Folge. Die bisherigen Duelle gegen die Top-Teams haben sich bisher für die Austria durchaus positiv gestaltet (die Lehrstunde gegen Salzburg ausgenommen) und gerne möchte man diesen Trend auch in Graz fortsetzen.

Unser Gegner - SK Sturm Graz
Doch wie auch schon in den letzten Runde wird das keine leichte Aufgabe für das Team von Trainer Markus Mader. Die Grazer liegen verdient auf dem dritten Tabellenplatz (3 Punkte vor der Austria) und sind diese Jahr in der Europa League vertreten. Seit vier Spielen (Liga & Cup) ist das Team von Christian Ilzer ungeschlagen und gilt am Sonntag  auch deshalb als Favorit. "Wie auch in den bisherigen Spielen ist die Ausgangslage klar. Wir treffen am Sonntag auf den amtierenden Vizemeister der Bundesliga und da sind wir ganz klar der Underdog", erklärt Markus Mader. Sturm hat zu Beginn der Saison mit Ramus Höjlund ihren Top-Stürmer abgegeben und eine Rekordsumme kassiert. Dieses Geld wurde zum Teil in neue Spieler investiert und ermöglicht den Grazer so mehr Flexibiltät in ihrem System und in ihrem Auftreten. "Sturm Graz zieht ihr Spiel durch und ist vor eigenem Publikum eine noch größere Herausforderung. Aber andere Teams haben schon gezeigt, dass man in Graz durchaus punkten kann. Da möchten wir uns ein Beispiel nehmen", lautet die kleine Kampfansage nach Graz.

Unsere Austria
Die Austria hat am vergangenen Wochenende mit dem Punkt gegen den LASK ein weiteres Ausrufezeichen gesetzt. Der Mannschaft ist anzumerken, dass sie aus ihren Fehlern lernt und sich immer weiter verbessert. "Wir arbeiten jede Woche hart an uns und wollen uns verbessern. Wir haben uns am Sonntag über den Punkt gegen die Linzer gefreut. Die Mentalität hat gepasst und auch die Leistung gegen diese Top-Mannschaft. Das darf ruhig so weitergehen", erzählt Markus Mader. Der Trainer war auch über die Leisung der Neuzugänge Yadaly Diaby, Henri Koudossou und Yuliwes Bellache erfreut. "Wir konnten die Jungs schnell integrieren und sie haben nicht viel Eingewöhnungszeit gebraucht. Yadaly hat eine starke Partie gespielt und auch mit Henri und Yuliwes ist noch einmal neuer Schwung gekommen. Sie sind eine Bereicherung für den Kader, zeigt sich Mader zufrieden. Am Sonntag erhält der Austria-Coach mit Stefano Surdanovic eine weitere Option zurück. Der Austria-Kicker hat seine Sperre abgesessen und brennt auf einen Einsatz. Auch Michael Cheukoua befindet sich wieder im Mannschaftstraining und könnte am Sonntag im Kader sein. "Es ist schön die Qual der Wahl zu haben, aber das macht es natürlich nicht leicht. Wir sind aktuell von Verletzungen verschont, es gibt maximal hie und da ein kleineres Wehwehchen, das ist aber normal", so Mader. Die finale Entscheidung fällt wie immer nach dem Abschlusstraining.

Spielbeginn ist in Graz um 14:30 Uhr. Die Partie gibt es wie immer auf SKY.

Wie schon gegen den SK Rapid Wien und gegen den FK Austria Wien holte die Austria gegen den LASK einen Zähler. Chefcoach Markus Mader, Torschütze Lukas Fridrikas und der wegen einer Gelbsperre nicht auf dem Platz stehende Stefano Surdanovic zogen nach dem Spiel ihr Resumée. 

Markus Mader: „Wir sind sehr glücklich, dass wir diesen Punkt gemacht haben. Es war schon wieder einmal beeindruckend, mit welcher Scheißegal-Mentalität die Jungs in der zweiten Halbzeit gestürmt sind und unbedingt diesen Ausgleich erzielen wollten. Man hat gesehen, dass unsere Stärken im Umschalten liegen, vor allem über die Seiten haben wir sehr gute Angriffe gestartet. Wenn der LASK einmal anfängt auf Zeit zu spielen kurz vor Schluss, dann sagt das alles über unsere Leistung. Hut ab, ich bin sehr stolz auf diese Mannschaft.“

Lukas Fridrikas: „Wir waren vielleicht nicht ganz so gut im Spiel und sind sehr viel nachgelaufen. Wir hatten schon in der ersten Halbzeit ein paar Chancen und genauso in der zweiten. Im Endeffekt belohnen wir uns und was wir auch dazugelernt haben, ist, dass wir keine leichten Tore mehr bekommen. Dementsprechend waren wir nur 0:1 hinten und das hat uns im Spiel gehalten. Offensiv sind wir richtig gut aufgestellt und können so aus dem Nichts ein Tor schießen. Man hat gesehen, wie sehr ich mich über das Tor gefreut habe. Die Tanzeinlage war relativ spontan.“

Stefano Surdanovic: „Bisher schlagen wir uns richtig gut. Wir haben die Mehrheit der Chancen, aber der LASK hat einfach die Qualität, dass sie mit einem Torschuss ein Tor machen und so sind wir jetzt hinten. Wir müssen uns weiter die Chancen erarbeiten und dann mit etwas Glück auch das Tor schießen. Wir wissen, was wir können und wir sind einfach eine geile Mannschaft. Der LASK ist auf jeden Fall schlagbar.“

Highlights von Sky Sports Austria: 

Grün-Weiß jagt dem nächsten Top-Club einen Punkt ab. Gegen den LASK erzielt Lukas Fridrikas kurz vor Schluss den verdienten Ausgleich. Die Linzer zeigten immer wieder, wieso sie in der Liga noch ungeschlagen sind, doch auch die Austria wusste zu begeistern. Das Top-Spiel hiellt was es vom Papier her versprach und den 4.277 Zuschauern im Reichshofstadion wurde viel Spannung geboten.

Die Linzer hatten die erste Möglichkeit und das gleich doppelt. Aber sowohl Zujl und Michorl scheiterten mit ihren Abschluss an Matthias Maak, der wie ein Fels in der Brandung beide Schüsse blockte (6.). Die Austria näherte sich in der 13. Minute erstmals dem Linzer Tor an, eine Flanke von Anderson wurde abgefälscht, doch Alexander Schlager packte sicher zu. Im Gegenzug wieder die Linzer über Zujl, der nur ganz knapp an einer Flanke von Nakamura vorbei segelte (13.). Yadaly Diaby wurde von Trainer Markus Mader gleich von Beginn an gebracht und kam in der 15. Minute zu seiner ersten Möglichkeit, doch aus spitzem Winkel konnte er Schlager nicht überwinden. Die Linzer wurden speziell immer wieder über die rechte Seite gefährlich, so auch beim Führungstor in der 23. Minute als Keito Nakamura über Umwege an den Ball kam und souverän einnetzte. Die Austria wie so oft in dieser Saison in Rückstand steckte aber nicht auf und es folgten die stärksten Minuten der Austrianer. In der 27. Minute wurde der vermeindliche Ausgleich durch Fridrikas wegen Abseits nicht gegeben. Auf eine Prüfung mit digitaler Linie verzichteten Schiedsrichter Heiss und der VAR, was im Stadion zu viel Verwunderung führte (27.). Vier Minuten später stand wieder Schiedsrichter Heiss im Mittelpunkt als er ein Foul von Filip Stojkovic an Bryan Teixeira nur mit Gelb andete. Der Linzer-Verteidiger war klar letzter Mann und verhinderte eine Torchance. Das hätte Rot sein müssen (31.). Den Freistoß nach diesem Foul trat Lukas Fridrikas scharf, sodass Schlager den Ball mit Mühe zur Ecke ablenken musste. Kurz vor der Pause hatten dann noch Teixeira und Guenouche Abschlüssmöglichkeiten, doch diese waren zu ungenau oder der Querpass wäre die bessere Option gewesen.

Trainer Markus Mader stellte nach der Pause um, Diaby agierte nun als Mittelstürmer, Bryan Teixeira rückte auf seine Lieblingsposition auf der linken Seite und Fridrikas durfte als 10er agieren. Zunächst sollte die Umstellung keine große Veränderung im Spiel bringen. Die Linzer hatten mehr Ballbesitz und kamen zur ersten Chance, wo der Ball auch im Tor landete, aber Zujl stoppte den Ball mit der Hand herunter (57.). Weitere echte Torchancen suchte man in der zweiten Halbzeit vergebens, viel spielte sich im Mittelfeld ab. Nach 68. Minuten brachte Mader Koudossou und Bellache und damit kam noch einmal richtig Schwung in die Austria. Das System wurde auf 4-4-2 verändert und Grün-Weiß traute sich nun wieder etwas mehr zu. Den ersten Warnschuss gab der eingewechselte Yuliwes Bellache ab, doch dieser konnte zur Ecke geblockt werden (71.). Es folgte die beste Austria-Phase, nur wenige Sekunden später ein schöner Konter über Grabher, der Fridrikas ideal bediente, doch der Austria-Angreifer brauchte zu lange, um den Abschluss zu suchen und so konnte der Ball geklärt werden. Bei der folgenden Ecke kam Jean Hugonet völlig frei zum Kopfball, doch der aufgerückte Verteidiger brachte keinen Druck hinter den Ball (73.). Zehn Minuten später jubelte dann das ganze Reichshofstadion. Anderson Gomes setzte sich stark gegen zwei LInzer durch und brachte dadurch Bryan Teixeira ideal ins Spiel und der Austria-Angreifer bediente Lukas Fridrikas ideal, der per Innenpfosten den Ausgleich erzielte (83.). Die Linzer waren nicht mehr im Spiel und wankten, auch deswegen weil Filip Stojkovic wegen unsportlcihem Verhalten Gelb-Rot sah (84.). Die letzte Möglichkeit auf den Sieg hatte erneut Bellache, doch dem Abschluss fehlte die nötige Schärfe.

Am Ende ein verdientes Unentschieden und die Austria holt gegen einen weiteren Top-Club einen Punkt. Man bleibt damit auf dem vierten Tabellenplatz. Das nächste Spiel steht für das Team von Markus Mader in Graz an, dort trifft man auf Sturm Graz.

Heimspiel gegen den LASK

Donnerstag, 08 September 2022

In der Bundesliga bleibt nicht viel Zeit, sich auszuruhen. Nach dem erfolgreichen Auswärtsspiel gegen Austria Wien, wartet mit dem LASK die nächste schwere Aufgabe auf die Grün-Weißen. Mit einer beherzten Leistung und den Fans im Rücken, möchte die Austria natürlich am liebsten wieder punkten.

Unser Gegner - LASK Linz
Das wird aber keine leichte Aufgabe, denn die Linzer sind in topform. Sie sind der einzige Club, der noch keine Niederlage einstecken musste und stehen sehr verdient auf dem zweiten Tabellenplatz. "Der LASK ist eien Top-Mannschaft, die eine hohe Qualität hat und sehr diszipliniert gegen und mit dem arbeitet", analysiert Markus Mader im Vorfeld der Partie den Gegner. "Sie sind eine riesige Herausforderung, sie spielen oft mit der selben Formation, daher stimmen die Abläufe und sie sind perfekt aufeinander abgestimmt". Dennoch ist Linz Trainer Didi Kühbauer zu Umstellungen gezwungen. Mit Marin Ljubicic fehlt am Sonntag der Top-Scorer der Linzer und auch der Führende in der Torjägerliste der Liga. Doch das sei Laut Mader kein echter Vorteil, da die Mannschaft der Linzer solche Ausfälle aufgrund der Größe und Qualität im Kader locker abfedern können. "Sie haben die Qualität, Ausfälle und Sperren zu kompensieren, darauf können wir uns nicht verlassen. Sie werden dennoch ihr Spiel durchziehen", weiß Markus Mader.

Unsere Austria
Bei der Austria war man nach dem Punktgewinn in Wien sehr glücklich. Nach einer starken ersten Halbzeit konnte man im zweiten Durchgang mit viel Einsatz und dem nötigen Glück das 2:2 über die Zeit retten. "Das Unentschieden ist in meinen Augen verdient, wir waren in der ersten Halbzeit besser, hätten noch mehr Tore machen können. In der zweiten Hälfte waren dann die Wiener besser und haben verdient ausgeglichen. Am Ende ist das Remis eine gerechte Sache", so Mader. Die Mannschaft rund um Lukas Fridrikas und Anderson Gomes hat damit die richtige Reaktion auf die Niederlagen gegen Salzburg und den Wiener Sportclub gezeigt. Der mutige Beginn und das fruchtlose Agieren könnten auch gegen den LASK die richtigen Mittel sein, auch wenn man immer im Hinterkopf behalten muss, nicht ins offene Messer zu laufen. Seit Dienstag trainieren auch die Neuzugänge Yadaly Diaby und Henri Koudossou mit der Mannschaft, die auch gleich überzeugen konnten. "Henry und Yadaly haben im Training gleich einen positiven Eindruck hinterlassen. Sie bringen viel individuelle Qualität und Tempo mit, sie sind eine Bereicherung für den Kader. Der erhöhte Konkurrenzdruck tut gut, man merkt in den Trainings, wie alle Vollgas geben", erklärt Mader. "Kein Spieler kann sich eine Ruhepause gönnen, man muss ans Limit gehen, sonst fällt man zurück". Auf die Frage, ob die beiden für Sonntag schon Optionen seien, da Mader auf Stefano Surdanovic verzichten muss (Gelb-Rot-Sperre), antwortete der Austria-Coach, dass es gut möglich sei, dass sie im Kader oder sogar in der Startelf stehen. Die Entscheidung über den Kader fällt natürlich wie immer erst nach dem Abschlusstraining.

Spielbeginn ist am Sonntag, 11. September 2022, um 14:30 Uhr. Das Stadion öffnet um 13:00 Uhr. Die Partie gibt es wie üblich auch in voller Länge auf SKY.

 

 

Am letzten Transfertag stießen vergangene Woche mit Henri Koudossou und Yadaly Diaby noch zwei neue Gesichter zur Austria. Während Koudossou vom FC Augsburg geliehen wurde, wechselte Diaby von Kooperationsverein Clermont Foot 63 bis nächsten Sommer an den Rhein. Nachdem die beiden am letzten Spieltag bei der Wiener Austria noch nicht im Aufgebot standen, ging es für das Duo am Dienstag auf dem Platz erstmals los. 

„In Lustenau habe ich die Chance mich auf bestem Niveau weiterzuentwickeln und Spielpraxis zu sammeln. Ich werde jeden Tag hart arbeiten, um die Mannschaft bei der Erreichung unserer Saisonziele zu unterstützen, mich täglich zu verbessern und dann im nächsten Sommer beim FCA wieder voll anzugreifen“, so Koudossou.

Diaby meinte: „Es haben schon einige Spieler wie beispielsweise Mo, Brandon und Bryan gezeigt, dass diese Partnerschaft zwischen Clermont Foot 63 und Austria Lustenau sehr viel Positives für die Vereine aber auch die Spieler bringt. Ich will ein Teil davon sein und kann es kaum erwarten mit der Mannschaft zu trainieren und zu spielen.“

 

 

Bei der Wiener Austria erkämpfte Grün-Weiß am Samstag verdient einen Punkt und verteidigte damit den vierten Platz in der Österreichischen Bundesliga. Chefcoach Markus Mader und Stefano Surdanovic blicken auf die Partie in der Hauptstadt zurück. 

Markus Mader: „Wenn man die erste Hälfte anschaut, dann wäre mehr möglich gewesen. Wenn man aber die zweite Hälfte anschaut, können wir das Spiel dann auch verlieren. Ich denke, es war ein hochinteressantes, rassiges Spiel, mit einem gerechten 2:2. Ich denke, die Zuschauer haben Spaß gehabt, vier wunderschöne Tore gesehen. So soll es sein.“

Stefano Surdanovic: „Die erste Halbzeit war sehr gut von uns, nach der Pause haben wir allerdings nur sehr schwer ins Spiel gefunden. Am Ende war der Punkt in meinen Augen verdient.“

Highlights Sky Sports Austria:

Die Austria nimmt aus Wien einen Punkt mit und ärgert die Veilchen. Lukas Fridrikas und Anderson drehen die Partie für die Grün-Weißen nachdem die Wiener zunächst in Führung gingen. In der zweiten Halbzeit drückten die Veilchen, kamen auch verdient zum Ausgleich. In der Schlussphase hatte die Austria aus Lustenau auch etwas Glück und darf sich daher über einen Punkt und vorübergehend Platz 4 der Tabelle freuen.

Die Austria begann druckvoll und kam schon nach zwei Minuten durch Lukas Fridrikas zur ersten Chance. Nach einer Hereingabe von Anderson versuchte Fridrikas per Hacke Früchtl im Wiener Tor zu überlisten, doch der Keeper konnte den Ball sichern (2.). Auf der anderen Seite nützten die Veilchen ihre erste richtige Möglichkeit zur Führung. Ein zu kurz abgewehrter Ball wurde von Reinhold Ranftl von der Strafraumgrenze im rechten unteren Eck versenkt (4.). Die folgenden Minuten gehörten den Violetten, die Grün-Weißen taten sich schwer und brauchten nicht ganz 20 Minute ehe man sich vom Druck etwas befreien konnte. Das Spiel lief vor allem über Anderson und Fridrikas. Zunächst scheiterte Anderson mit einem Kopfball (17.), zehn Minuten später bereitete er mit einem schönen Lochpass den Ausgleich durch Lukas Fridrikas vor (27.). Die Austria war jetzt am Drücker und kam durch den stark agierenden Fridrikas zu einer guten Doppelchance nach etwas mehr als 30 Minuten. Doch er verpasste knapp eine Gmeiner-Hereingabe (32.) und dann landete ein Kopfball nach Anderson Vorarbeit am Pfosten (33.). In der besten Phase der Lustenauer Austria half dann ausgerechnet Haris Tabakovic seinem Ex-Club. Fabian Gmeiner nützte einen Fehlpass des ehemaligen Austria-Goalgetters und setzte im Anschluss Anderson perfekt ein, der Früchtl zwischen den Beinen erwischte und zum 2:1 traf (35.).

Mit der Führung im Rücken ging es in die Pause, Austria Wien veränderte ihr System und wurde druckvoller. Tabakovic verfehlte nach 52 Minuten mit einem Abschluss nur knapp das Gehäuse. Fünf Minuten später jubelten die Veilchen, nach einem Weitschuss musste Domenik Schierl prallen lassen, den Abstauber nützt Aleksandar Jukic zum Ausgleich (57.). Die Austria wollte über Konter noch einmal gefährlich werden, zogen sich daher ansonsten etwas zu zurück, was die Wiener natürlich für weitere Angriffswellen nutzten. Die beste Konterchance vergab dann Bryan Teixeira, der bei seiner guten Aktion aus spitzem Winkel den Abschluss suchte anstatt quer zu legen (61.). In den Schlussminuten hatten die Grün-Weißen dann wirklich Glück und auch starke Abwehrszenen. In der 83. Minute lenkte Matthias Maak einen Abschluss mit einer starken Grätsche an die Latte und in der 88. Minute setzte Matthias Braunöder einen Freistoß an die Unterkante der Latte. Am Ende blieb es aber beim 2:2 Unentschieden und die Austria bleibt auch gegen den zweiten Wiener Großclub ohne Niederlage.

Grün-Weiß ist am Wochenende zuhause gegen LASK Linz gefordert. Die nächste Highlight-Partie, denn es treffen der Zweitplatzierte und der Viertplatzierte aufeinander. Spielbeginn ist am Sonntag, 11.09.2022, um 14:30 Uhr.

Jeder kennt das Wiener Derby, aber Ende der 90er hatte auch das Austria-Derby einen besonderen Stellenwert in der Bundesliga. Wenn die violette auf die grün-weiße Austria traf, beide Mannschaften von einem bekannten Tabakproduzenten gesponsert, ging es um die Vorherrschaft unter den Austrias, auch wenn die Rollenverteilung schon damals klar war. Mittlerweile finden sich in der BuLi sogar drei Austrias, doch das ursprüngliche Austria-Derby ist und bleibt jenes zwischen Lustenau und Wien. Nach 22 Jahren kommt es endlich wieder zu diesem Aufeinandertreffen, erneut mit klarer Rollenverteilung.

Unser Gegner - FK Austria Wien
Auch wenn die Austria aus Wien derzeit nur auf dem achten Tabellenplatz liegt, gilt sie am Samstag als Favorit. Mit 3 Punkten Abzug in die Saison gestartet, hat sich das Team von Trainer Manfred Schmid bereits nach vorne gearbeitet, ist seit vier Spielen (3x Liga, 1x Cup) unbesiegt und auf Tabellenrang 8. Die Formkurve stimmt also bei den Veilchen und natürlich möchten sie auch gegen den Aufsteiger die Punkte mitnehmen. "Die Rollen sind klar verteilt, wir sind aber natürlich nicht nach Wien gereist, um die Punkte einfach so abzugeben", erklärt Markus Mader. "Die Wiener verfügen über einen starken Kader und wir müssen höllisch aufpassen. Wichtig wird es sein, dass wir sie mit diszipliniertem Abwehrverhalten zur Verzweiflung bringen, dafür müssen wir ihre schnellen Außenspieler neutralisieren. Und natürlich müssen wir Haris in den Griff bekommen". Für Haris Tabakovic wird es sicherlich eine besondere Partie. Traf er in der letzten Saison noch für Grün-Weiß, geht er nun für die Violetten auf Torjagd. In dieser Saison hat er bisher zweimal getroffen und er wird sicherlich nicht davor zurückschrecken auch gegen seinen Ex-Club zu treffen. Mit Jean Hugonet und Matthias Maak stehen ihm aber zwei Spieler gegenüber, die ihn bestens kennen. Man darf sich also auf spannende Zweikämpfe freuen.

Unsere Austria
Bei Grün-Weiß gab es nach dem Cup-Aus gegen den Wiener Sport-Club Redebedarf, denn der Auftritt der Grün-Weißen hat keine Freude ausgelöst, vor allem nicht bei Markus Mader, der bereits im Interview nach dem Spiel deutliche Worte fand und auch im Vorfeld der Austria-Partie Klartext sprach: "Wenn man als Bundesligist gegen einen Regionalligisten ausscheidet, tut das immer weh. Wir haben erneut individuelle Fehler gemacht und sind dafür bestraft worden. Von diesem frühen 0:2 Rückstand haben wir uns nicht mehr erholt". Die Austria ist nach dem Cup-Spiel in Wien geblieben und bereitet sich dort auf das Wochenende vor. "Wir haben das Spiel analysiert und dann auch abgehakt. Die Spieler haben das Erlebte richtig einsortiert und die Stimmung im Team passt. Wir freuen uns einfach auf die nächste coole Partie in der Bundesliga, erneut in einem großen Stadion", führt Mader aus und ergänzt: "Wir wissen aber auch, dass wir uns auf allen Linien verbessern müssen, um eine Chance, auf den einen oder andern Punkt zu haben". Michael Cheukoua fällt aufgrund einer Bänderverletzung aus, der restliche Kader ist fit und brennt auf einen Einsatz. Die beiden Neuverpflichtungen Henri Koudossou und Yadaly Diaby werden noch nicht dabei sein. "Es wird am Samstag eine große Herausforderung, wir nehmen sie aber gerne an", gibt sich Markus Mader kämpferisch.

Spielbeginn ist am Samstag, 03.09.2022, um 17:00 Uhr. Die Partie gibt es natürlich wieder in voller Länge auf Sky Sport Austria. Die Nordtribüne organisiert erneut eine Fanfahrt nach Wien. Anmeldung unter +4367764060672 oder über die Social Media Kanäle der Nordtribüne.

Mit Yadaly Diaby von Clermont Foot 63 verstärkt ein weiterer Spieler des Kooperationspartners die Grün-Weißen und ist neben der Leihe von Henri Koudoussou (FC Augsburg) der zweite leihweise Transfer am letzten Tag dieser Transferperiode.

Yadaly Diaby ist zusätzlich zum permanenten Transfer von Bryan Teixeira zur Austria, der dritte Spieler, der diese Saison im Rahmen der Kooperation mit dem französischen Ligue 1 Club leihweise in Grün-Weiß bestreitet.

Der 22-jährige Franzose wurde beim FC Adrézieux-Bothéon ausgebildet, ehe er 2021 zu Clermont Foot 63 wechselte. Dort führte ihn sein Weg über die zweite Mannschaft zum Profiteam. In der vergangenen Saison kam der Spieler fünfmal in der Ligue 1 und einmal im Coup de France zum Einsatz. Diese Saison gehörte er durchgehend dem Profikader an.

Yadaly Diaby unterschreibt einen Vertrag bis zum Sommer 2023.

Alexander Schneider
„Mit Yadaly bekommen wir einen weiteren Offensivspieler für unseren Kader, der in der Zeit in Clermont schon spannende Ansätze gezeigt hat und auch bereits erste Minuten in der Ligue 1 schnuppern durfte. Unser Ziel ist es in dieser Saison erfrischend und mutig in der Bundesliga aufzutreten und speziell in der Offensive sehr variabel und mit viel Tempo zu agieren. Mit dieser Verpflichtung haben wir dafür eine Option mehr.“

Yadaly Diaby
„Ich bin sehr glücklich zu einem so ambitionierten Verein wechseln zu können und Teil dieses Projekts sein zu dürfen. Ich werde alles geben was ich kann, damit der Verein in der Bundesliga bleibt und den eingeschlagenen Weg fortsetzen kann. Es haben schon einige Spieler wie beispielsweise Mo, Brandon und Bryan gezeigt, dass diese Partnerschaft zwischen Clermont Foot 63 und Austria Lustenau sehr viel Positives für die Vereine aber auch die Spieler bringt. Ich will ein Teil davon sein und kann es kaum erwarten mit der Mannschaft zu trainieren und zu spielen.“

Am letzten Tag des diesjährigen Sommer-Transferfensters hat der SC Austria Lustenau Henri Koudossou vom FC Augsburg ausgeliehen.

Mit Henri Koudossou wechselt ein weiterer Spieler von einem deutschen Bundesligisten leihweise nach Lustenau. Der 22-Jährige kommt vom FC Augsburg zum SC Austria Lustenau und fühlt sich positionstechnisch auf der rechten Seite am wohlsten. Dort kann er sowohl den offensiven als auch den defensiven Part bekleiden.

Koudossou wurde bei Ismaning und Memmingen ausgebildet, es folgte eine Station beim SV Pullach. Im Sommer 2020 wechselte er dann zur zweiten Mannschaft des FC Augsburg, wo er sich speziell in der letzten Saison mit 4 Toren und 11 Assists zu einem der auffälligsten Spieler der Regionalliga Bayern entwickelte. In diesem Sommer unterschrieb Henri Koudossou einen Profivertrag beim FC Augsburg und gehörte seitdem zum Profikader der Augsburger.

Koudossou hat einen Vertrag bis zum Sommer 2023 unterschrieben.

Alexander Schneider
„Wir freuen uns sehr, dass wir mit Henri einen weiteren jungen vielversprechenden Spieler in unseren Reihen begrüßen können. Er verfügt über ein sehr hohes Tempo, und ist auf der rechten Seite sehr variabel einsetzbar. Er hat sich in den letzten Jahren stetig entwickelt und sowohl der FC Augsburg als auch wir sehen diese Entwicklung noch lange nicht am Ende. Wir sind uns sicher, dass er unserem Spiel weitere Variabilität und neue Möglichkeiten verleiht, die es Gegnern schwer macht, sich auf unser Spiel einzustellen.“

Henri Koudossou
„Ich freue mich riesig, dass die Leihe in die österreichische Bundesliga zu Austria Lustenau auf den letzten Metern funktioniert hat und bedanke mich beim FCA und Austria Lustenau für diese tolle Möglichkeit. In Lustenau habe ich die Chance mich auf bestem Niveau weiterzuentwickeln und Spielpraxis zu sammeln. Ich werde jeden Tag hart arbeiten, um die Mannschaft bei der Erreichung unserer Saisonziele zu unterstützen, mich täglich zu verbessern und dann im nächsten Sommer beim FCA wieder voll anzugreifen.“

Das Spiel im Cup hatte sich die Mannschaft von Trainer Markus Mader sicherlich anders vorgestellt. Nach 90 durchwachsenen Minuten musste man sich dem Wiener Sport-Club mit 2:0 geschlagen geben.

Markus Mader veränderte seine Startelf auf fünf Positionen, die Formation mit einer Raute im Mittelfeld und zwei Stürmern behielt er bei. Die Austria hatte deutlich mehr Ballbesitz, aber jubeln durften die Gastgeber. Nach einem Ballverlust im Mittelfeld schalteten die Wiener schnell um und kamen über die rechte Seite Richtung Strafraum. Die flache Hereingabe wurde in der Mitte zu kurz abgewehrt und Ivan Andrejevic verwertete souverän. Der Jubel war noch nicht verklungen, da stand es 2:0. Wie schon beim ersten Treffer lief ein Angriff über die rechte Seite, die Hereingabe wurde nicht verteidigt und erneut sagte Andrejevic "Danke". Ein nächster Nackenschlag war dann die Verletzung von Michael Cheukoua, der bereits nach einer halben Stunde durch Lukas Fridrikas ersetzt wurde. Die Austria selbst kam kaum zu zwingenden Chancen und die wenigen Abschlüsse aus guter Position gingen entweder nicht auf das Tor oder wurden von bissigen Wiener Abwehrspieler geblockt bzw. von Wien Goalie Florian Prögelhof entschärft.

Nach dem Seitenwechsel veränderte Mader das System auf 3-4-3, doch die Austria fand weiterhin nicht ins Spiel. Dann hätte Bryan Teixeira der Mannschaft neues Leben einhauchen können, doch er setzte einen Handelfmeter in der 50. Minute an die Latte. Mit einem Anschlusstreffer wäre vielleicht noch einmal etwas möglich geworden. Die Austria musste in Folge immer offensiver agieren, was natürlich den Wienern Räume für Konter ermöglichte. Die Gastgeber ließen aber gute Chancen auf das 3:0 liegen und somit blieb Grün-Weiß immer noch die Möglichkeit auf den Anschlusstreffer. Doch ein Abschluss von Bryan Teixeira wurde auf der Linie geklärt (80.) und Matthias Maak konnte einen Abpraller nach einem Eckball nicht verwerten (90+1.). An diesem Abend sollte es einfach nicht sein. Markus Mader bilanzierte nach dem Spiel mit klaren Worten: "Wir hätten noch zwei Stunden spielen können und hätten kein Tor gemacht. Der Wiener Sport-Club hat hochverdient gewonnen. Wir müssen jetzt das Spiel jetzt im Detail gut analysieren und die richtigen Schlüsse ziehen".

Der Austria-Trupp bleibt nun bis zum nächsten Liga-Spiel in Wien. Am Samstag trifft man auf den FK Austria Wien, dort zeigt man dann hoffentlich wieder jenes Gesicht, dass die Austria zum erfolgreichsten Aufsteiger der letzten Jahre gemacht hat: bissig, mutig und mit dem gewissen Spielwitz.

Eine englische Woche wartet auf die Mannschaft von Trainer Markus Mader. Nach dem Spiel gegen Red Bull Salzburg wartet im Cup eine schwierige Aufgabe auf Grün-Weiß. Der Wiener Sport-Club wartet in Runde 2 des Cups.

Unser Gegner - Wiener Sport-Club
Der Wiener SC zählt zu den Traditionsvereinen in Österreich. Die Wiener sind fixer Bestandteil der Regionalliga Ost und gehören seit Jahren zu den Top 5 der dritten Liga. Aktuell liegt der Club aus Wien auf dem fünften Tabellenplatz. Am letzten Freitag gab es für sie eine knappe 1:0 Niederlage in der Meisterschaft. Trainer Markus Mader weiß von den Qualitäten des Wiener Sport-Clubs: "Der Wiener SC gehört zu den Traditionsvereinen und hat immer eine schlagkräftige Truppe zusammen. Die Vereine in der Regionalliga Ost sind immer echte Herausforderungen und daher wissen wir was auf uns zukommt". Mader erwartet einen Gegner, der mitspielen wird und sich sicher nid verstecken wird. "Ich kenne Robert Weinstabl (Trainer) und weiß, dass er gerne Fußball spielen lässt. Sie haben die nötigen Spieler, um mitzuspielen, es wird also eine Top-Leistung von uns brauchen, um eine Runde weiterzukommen", so Mader. Ein wichtiger Faktor könnten auch die Zuschauer sein, am Wiener Sport-Club Platz herrscht immer eine besondere Stimmung. "Wir haben den Gegner analysiert und wissen, dass uns ein harter Brocken erwartet. Aber als Bundesligist sind wir gefordert, zu zeigen, dass wir der Favorit sind", erklärt Mader.

Unsere Austria
Bei den Grün-Weißen wurde am Tag nach dem Spiel gegen Salzburg Wert auf die Regeneration gelegt. Zusätzlich stand natürlich die Analyse der Niederlage am Wochenende im Fokus. "Du darfst dir auch nach so einem Ergebnis, nicht all zu lange einen Kopf machen. Wir haben das Spiel analysiert und gesehen, dass wir auf dem Niveau keine individuellen Fehler machen dürfen. Die werden von einer Mannschaft wie Salzburg einfach bestraft", führt Mader aus und ergänzt: "Das Spiel ist abgehakt und raus aus den Köpfen. Wir freuen uns jetzt auf den Cup und fokusieren uns voll darauf". Die Mannschaft ist am Montag nach einem intensiven Training in den Bus gestiegen und hat ihr Quartier in Wien bezogen. "Wir haben hier gute Bedingungen für unsere finale Vorbereitung. Heute steht noch die Aktivierung auf dem Programm und dann die finale Vorbereitung auf das Spiel am Abend. Wir achten speziell auch noch ein wenig auf jene Spieler, die am Wochenende viele Kilometer abgespult haben, da braucht es auch heute noch einmal ein wenig Regeneration", so der Austria-Coach. Alle Spieler haben die Reise mit nach Wien angetreten, welche Elf dann beginnen werden, ist natürlich noch geheim. "Wir freuen uns auf ein attraktives Spiel und die Spieler sind bereit, sich die dritte Cup-Runde zu erarbeiten", erklärt Mader abschließend.

Spielbeginn in Wien ist um 19:00 Uhr. Die Partie gibt es wie üblich auf www.oefb.tv

Gegen den FC Salzburg gab es für die Austria am Wochenende nichts zu holen, die Mozartstädter behielten klar die Oberhand. Chefcoach Markus Mader und Keeper Domenik Schierl zogen nach der Partie ihr Fazit.

Markus Mader: „Wir haben gewusst, dass wir einen traumhaften Tag brauchen, damit wir überhaupt über einen Punktgewinn nachdenken können. Wir haben aber auch gewusst, dass wir in eine Watschen laufen können gegen Salzburg und genau das ist passiert. Ich war im Großen und Ganzen in der ersten Halbzeit mit dem System der Raute, was wir normalerweise nicht spielen, zufrieden. Wir hatten da Zugriff und auch Möglichkeiten zum Anschlusstreffer. Billig waren die ersten zwei Gegentore. In der zweiten Halbzeit nach dem 0:3 waren wir dann klar unterlegen.“

Domenik Schierl: „Wir sind super reingestartet, aber dann gab es zurecht den Elfmeter. Wir haben uns nicht aufgegeben und uns super Möglichkeiten herausgespielt. Sie haben dann das 2:0 durch einen Eigenfehler von uns gemacht und in der zweiten Halbzeit dann gleich das 3:0 – das war der Genickbruch für uns. Wir haben uns nie aufgegeben und zum Schluss waren die Köpfe ein wenig unten. Dass es schwer wird, haben wir alle gewusst, aber wir haben unsere Stärken. Ich glaube noch immer an unsere Mannschaft.“

Highlights Sky Sports Austria

Heimniederlage gegen RB Salzburg

Samstag, 27 August 2022

Am Ende musste sich die Austria dem Meister der letzten 9 Jahre geschlagen geben. Auf der Anzeigetafel stand zwar ein 0:6, doch die Mannschaft von Trainer Markus Mader hat sich über weite Strecken sehr gut verkauft. Man ist mutig aufgetreten und hat sich nicht einschütern lassen, auch nach einem Rückstand hat man weitergemacht. Doch die individuelle Klasse der Salzburger muss man am Ende neidlos anerkennen.

Die Salzburger begannen wie erwartet druckvoll und setzten die Austria-Kicker früh unter Druck. Die ersten fünf Minuten spielte sich die Partie komplett in der grün-weißen Hälfte ab, erst nach knapp sechs Minuten der erste echte Angriff in Richtung Salzburger Tor. Nach 15 Minuten gingen die Salzburger dennoch in Führung. Adriel verursachte einen Elfmeter und Fernando verwandelte sicher. Die Salzburger hatten nun ihre stärkste Phase und erarbeiten sich einige Chancen. Sucic prüfte nach einer schnellen Umschaltaktion Schierl (17.), beim Abschluss von Kjaergaard von der Strafraumgrenze nach 20 Minuten war er aber chancenlos - die Bullen führten mit zwei Toren. Die Austria steckte aber nicht auf und wurde von Minute zu Minute stärker, auch weil Salzburg nun etwas defensiver stand. Die erste gute Möglichkeit hatte Lukas Fridrikas. Nach einer Hereingabe von Hakim Guenouche setzte er den direkt genommenen Ball nur knapp am Tor von Philipp Köhn vorbei. Dann ein Schock für Grün-Weiß, Anderson musste verletzungsbedingt runter, Fabian Gmeiner übernahm die rechte Abwehrseite. In der 36. Minute dann die nächste gute Ausgleichsmöglichkeit. Erneut ließ Salzburg auf links zu viel Platz, dieses Mal nutzte diesen Raum Bryan Teixeira für eine Hereingabe, der im Rückraum Guenouche fand. Doch der sehr aktive Außenverteidiger setzte den Ball am Tor vorbei. In den letzten Minuten der ersten Halbzeit hatten Fernando (41.), Dedic (45.) und Wöber (45+1’) Chancen für die Bullen, doch es blieb beim 0:2.

In der zweiten Halbzeit zeigten die Salzburger dann von Beginn an ihre individuelle Qualität. In den ersten zehn Minuten gab es für die Austria keine Offensivaktion. In der 49. Minute erhöhte Capaldo nach starker Außenwristflanke von Solet auf 0:3, fast im Minutentakt hatten die Bullen jetzt Chancen. Die Austria begann aber trotzdem nicht zu mauern und kam durch Gmeiner zu einer guten Hereingabe, aber Köhn griff sicher zu (56.). Mader versuchte mit einem Dreifachtausch nach 58 Minuten neue Impulse zu setzen, doch die Salzburger erhöhten in der 60. Minute durch Mithilfe von Maak und Schierl 0:4. Damit war die Messe gelesen, der Austria gingen nun auch langsam die Kräfte aus. Kjaergaard (62.), Sesko (72.) und Adamu (74.) hatten Chancen auf weitere Tore, doch Domenik Schierl konnte alle entschärfen. In der 77. Minute jubelte dann Adamu dennoch über seinen Treffer, nach einem schönen Lochpass umkurvte er Schierl und schob trocken ein - auch ein VAR-Check auf Abseits fiel zugunsten der Bullen aus. In der 82. Minute erhöhte das 18-jährige Talent Dijon Kameri auf 0:6 und setzte damit den Schlusspunkt unter die Partie. Der Sieg der Gäste hätte auch noch höher ausfallen können, doch Sesko (85.) und Kameri scheiterten an Schierl bzw. an ihrer Ungenauigkeit.

Auch wenn das Ergebnis eine deutliche Sprache spricht, die Austria hat sich gut verkauft und phasenweise gegen den Meister gut gegengehalten. Die Partie fällt in die Kategorie “Lehrstunde”, man darf aber sicher sein, dass das Team sicherlich seine Lehren daraus ziehen und sich weiterentwickeln wird. Für Grün-Weiß steht nun das Gastspiel in Wien bei der lilanen Austria an. Dort gibt es die nächste Chance auf Punkte.

Der SC Austria Lustenau wird noch einmal auf dem Transfermarkt aktiv und leiht den 19-jährigen Yuliwes Bellache von Clermont Foot 63 aus. Er ist somit neben Cem Türkmen aktuell der zweite Spieler des Kaders, der im Rahmen der Zusammenarbeit leihweise für die Austria aktiv ist.

Der französische Mittelfeldspieler mit algerischen Wurzeln, der hauptsächlich auf den offensiven Außenbahnen und hinter den Spitzen zuhause ist, unterschrieb 2019 beim französischen Erstligisten seinen ersten Profivertrag. Über die Junioren und die zweite Mannschaft von Clermont Foot schaffte er in den vergangenen Monaten den Sprung in den Profikader und durfte bereits die gesamte Vorbereitung auf die diesjährige Ligue 1- Saison mit dem Team absolvieren. Er wurde außerdem bereits in den Kader der U20-Nationalmannschaft von Algerien einberufen.

Mit der Leihe nach Lustenau soll er nun die nächsten Schritte in seiner Entwicklung machen, wie es vor ihm schon Spieler wie Brandon Baiye oder Muhammed Cham gemacht haben. Bellache wird wie alle Kooperationsspieler vorläufig bis Sommer 2023 ausgeliehen.

Ich freue mich sehr nun bei der Austria zu sein. Für mich ist es sowohl in meiner persönlichen als auch für meine sportliche Entwicklung eine spannende neue Etappe. Ich habe mich natürlich auch mit Brandon und Mo über den Verein ausgetauscht und kann es kaum erwarten meine ersten Schritte und Ballberührungen in Grün-Weiß zu machen. Mein Ziel ist es mich schnellstmöglich ins Team zu integrieren, um der Mannschaft und dem Verein bestmöglich zu helfen“, so Yuliwes Bellache.

Sportkoordinator Alexander Schneider sagte zum Neuzugang: „Wir sind sehr froh mit Yuliwes den nächsten jungen, sehr talentierten und hochveranlagten Spieler in unseren Reihen begrüßen zu können. Er hat in den letzten Monaten erste Erfahrungen mit der Profimannschaft von Clermont gesammelt und speziell in der diesjährigen Sommervorbereitung sowohl im Training als auch bei den Vorbereitungsspielen einen sehr guten Eindruck hinterlassen. Wir sind davon überzeugt, dass der Schritt nach Lustenau genau zum richtigen Zeitpunkt kommt und er unserer Offensive weitere fußballerische Qualität und Flexibilität verleihen kann.“

Morgen ist Heimspielsamstag. Die Austria empfängt im Reichshofstadion den Meister der letzten neun Jahren, den FC Red Bull Salzburg. Die Ausgangslage vor diesem Spiel ist klar, die Rollen verteilt. Die Austria hat nichts zu verlieren und kann nur überraschen. Die Mannschaft von Trainer Markus Mader möchte nach dem Derby-Sieg natürlich weiter positive Schlagzeilen schreiben und die Salzburger ärgern.

Unser Gegner - FC Red Bull Salzburg
Den Salzburgern wurden gestern der AC Mailand, Chelsea FC und Dinamo Zagreb in der Champions League zugelost. In der Liga stehen die Bullen auf dem zweiten Tabellenplatz. Bisher musste sich das Team von Matthias Jaissle nur dem LASK beugen, ansonsten stehen vier Siege zu Buche. Die Qualität im Kader ist allseits bekannt, der Marktwert der Spieler überschreitet jene der Austria-Kicker um Welten. Dennoch möchte die Austria gegen Salzburg überraschen. "Auf dem Papider ist es natürlich eine klare Angelegenheit, Salzburg ist die beste Mannschaft Österreichs. Wir haben aber bisher auch gut performt und lassen uns sicher nicht einfach so den Schneid abkaufen", erklärt Markus Mader. "Wir brauchen einen guten Start in das Spiel und müssen an unsere Chance glauben. Auch Salzburg muss die Leistung auf den Platz bringen. Ein Fehler wäre es, sich gegen die Bullen nur hinten reinzustellen und abzuwarten. Dann werden sie über uns drüberfahren. Wir wollen mitspielen", so Mader.

Unsere Austria
Im Lager der Austria herrscht weiterhin Euphorie speziell nach dem späten 2:1 Derby-Sieg gegen Altach. Während die Fans auch eine Woche danach noch davon zehren, ist das Spiel bei der Austria-Mannschaft schon längst abgehakt. "Natürlich haben wir uns über den Derby-Erfolg gefreut, doch es bleibt einfach keine Zeit lange daran zurückzudenken. Es steht die nächste schwere Aufgabe vor uns und da gilt es, den Fokus darauf zu legen", bringt es Mader auf den Punkt. "Natürlich war der Sieg lässig und auch verdient. Der Mannschaft hat auch der Support während dem Spiel und die Feierlichkeiten danach Energie gegeben, aber wir dürfen uns darauf jetzt nicht ausruhen". Kadertechnisch kann Markus Mader auf den vollständigen Kader zurückgreifen, nur Daniel Tiefenbach befindet sich weiter im Aufbautraining. Man darf also darauf gespannt sein, wie Markus Mader und sein Trainerteam die Mannschaft auf die Salzburger einstellt, ob es zu System- oder Aufstellungsänderungen kommen wird. Auf alle Fälle wird es eine spannende Partie, denn es treffen der Tabellenzweite und der Tabellendritte aufeinander. Mit den Fans im Rücken dürfte es am Samstag im Reichshofstadion für die Gäste einen ordentlichen Empfang geben.

Spielbeginn ist um 17:00 Uhr, das Stadion öffnet wie immer um 15:30 Uhr. Im Anschluss an die Partie findet im Austria-Dorf die "Gin-Night" mit Antenne Vorarlberg Party statt. In den letzten Monaten wurde ein eigener Gin kriert, der nun offiziell präsentiert und verköstigt wird. Antenne Vorarlberg stellt einen Live-Dj und verwandelt das Glashaus in eine einzige große Party-Location. Karten gibt es im Online-Ticketshop, an der Stadionkassa oder im Austria-Büro.

Jan Stefanon per Leihe zum FC Dornbirn

Donnerstag, 25 August 2022

Der SC Austria Lustenau verleiht Jan Stefanon bis zum Ende der aktuellen Saison an den FC Dornbirn. Der junge Offensivspieler soll dort durch viel Spielzeit den nächsten Schritt in seiner Entwicklung gehen.

Jan Stefanon ist seit Jänner 2021 Austrianer und bestritt 39 2. Liga-Spiele, zwei Bundesliga-Partien und konnte zusätzlich acht Einsätze im UNIQA ÖFB Cup verbuchen. In diesen Spielen erzielte er neun Treffer und bereitete drei Tore seiner Kollegen vor. Ausgebildet wurde der Hohenemser bei seinem Heimatclub, dem VfB Hohenems. Der SC Austria Lustenau ist seine erste Profistation.

Beim FC Dornbirn soll der Angreifer nun für die notwendigen Tore sorgen und dem Offensivspiel der Rothosen zusätzliche Schnelligkeit verleihen.

„Wir haben gemeinsam mit Jan seine aktuelle Situation analysiert und sind zu dem Ergebnis gekommen, dass die Möglichkeit dieser Leihe genau zum richtigen Zeitpunkt kommt. Die letzten Wochen waren für ihn verständlicherweise nicht einfach. Speziell für einen Stürmer sind Spielzeit, Selbstvertrauen und ein gewisser Flow sehr wichtig. Wir sind weiterhin voll von seinen Qualitäten überzeugt und sind uns sicher, dass Jan durch diesen Schritt die benötigte Spielzeit, in einer ihm bekannten Liga bekommt und zudem Verantwortung in einem jungen Dornbirner Team übernehmen kann. Er wird sich in Dornbirn den Spaß am Fußball, die Selbstverständlichkeit vor dem Tor und das Selbstvertrauen holen, sodass er spätestens nächsten Sommer als noch gereifterer Spieler nach Lustenau zurückzukehren wird“, so Sportkoordinator Alexander Schneider. 

Vergangenen Mai feierten Domenik Schierl und Hakim Guenouche zusammen den Aufstieg in die Bundesliga. Heute steht das Duo bei der Pressekonferenz im Medienhaus in Schwarzach für Fragen, Fotos sowie Autogramme zur Verfügung. Ebenso mit von der Partie ist Chefcoach Markus Mader sowie Sportkoordinator Alexander Schneider.

Die Pressekonferenz ist öffentlich und startet um 13:30 Uhr.

Nach einem Jahr als Leihspieler wechselte Bryan Teixeira im Sommer fix von Clermont Foot 63 zur Austria. Zum Auftakt in die neue Saison wusste der junge Offensivmann mit sieben Scorerpunkten aus fünf Spielen bisher voll zu überzeugen. Im Interview erzählt der 21-Jährige über das vergangene Wochenende und spricht unter anderem davon, wie er und seine Teamkollegen nach dem Derbysieg von den Fans empfangen wurden. 

Hallo Bryan! Am vergangenen Wochenende habt ihr im Ländle-Derby beim SCR Altach einen 2:1-Derbysieg errungen. Dabei hast du kurz vor dem Abpfiff den vielumjubelten Siegestreffer für Grün-Weiß erzielt. Was ging dir beim Tor durch den Kopf und was sagst du zum Spiel?

Wir kennen alle die Wichtigkeit des Derbys. Das ist ein ganz besonderes Spiel für unsere Fans, für uns Spieler und auch für unseren Staff. Dass wir die Partie gewonnen haben und ich das entscheidende Tor gemacht habe, hat den Moment noch magischer gemacht, als er schon war. Wir spielen Fußball, um genau solche Emotionen miterleben zu können und unseren treuen Fans ein Spektakel zu liefern.

Zurück in Lustenau wurdet ihr am Abend im Reichshofstadion von Hunderten Austria-Fans empfangen. Wie habt ihr Akteure das empfunden?

Ich war total überrascht, wie viele Fans uns im Reichshofstadion mit einer großartigen Stimmung empfangen haben. Ich war nur glücklich. Das hat mir, aber auch meinen anderen Teamkollegen sehr viel bedeutet. An dieser Stelle nochmals ein großer Dank an alle, die bei diesem besonderen Moment mit dabei waren. Das werden wir nie vergessen!

Mit zwei Toren und schon fünf Vorlagen bist du furios in die neue Saison gestartet. Warum klappt es heuer für dich so gut?

Das ist nicht von heute auf morgen passiert. Ich konnte den Schwung von der letzten Saison mitnehmen. Die größte Kraft, die wir aktuell in der Mannschaft haben, ist der Zusammenhalt untereinander. Wir sind ein echtes Team.

Nicht nur du kannst auf tolle Werte zurückblicken, sondern auch die ganze Mannschaft. Zehn Punkte aus fünf Spielen lautet die tolle Ausbeute zum Auftakt in die Bundesliga. Wie zufrieden bist du mit euren bisherigen Auftritten?

Wir haben im Vergleich zur letzten Saison wichtige Spieler verloren. Von daher hat uns niemand so einen Start zugetraut. Mit dem Start sind wir natürlich sehr zufrieden. Wir wissen aber, dass die Saison noch lang ist. Eine Meisterschaft ist kein Sprint, sondern viel mehr ein Marathon.

Vor knapp zwei Monaten hast du gegen Ecuador dein Debüt im Nationalteam von Kap Verde gegeben. Was waren das für Gefühle für dich und wie ist der Fußball dort?

Mein Debüt in der Nationalmannschaft war ein sehr wichtiges Kapitel in meiner bisherigen Karriere. Das ist ein Moment, der nicht gleich zu realisieren ist. Bisher habe ich „nur“ ein Freundschaftsspiel für Kap Verde gemacht. Ich werde aber hart dafür arbeiten, dass ich bald auch in einem offiziellen Pflichtspiel auf dem Platz stehen darf.

Werden die Spiele der Austria auf dem Inselstaat verfolgt?

Die Leute sind sehr interessiert, vor allem über die sozialen Netzwerke. Sie wollen natürlich wissen, wie es bei mir läuft und sie interessieren sich immer mehr für den österreichischen Fußball und die Austria.

Am kommenden Wochenende gastiert mit dem FC Salzburg der Serienmeister der vergangenen Jahre in Lustenau. Freust du dich auf diese Partie besonders und was erwartest du dir von diesem Spiel?

Jedes Spiel ist für uns wichtig. Die Partie gegen den Meister ist – bei allem Respekt gegenüber den anderen Teams – natürlich etwas ganz Spezielles. Wir wollen uns gut vorbereiten und unsere Leistung auf den Platz bringen.

"Die Nummer 1 im Land sind wir" hallte laut und stark von der Gästesektor-Tribüne in der Cashpoint Arena in Altach. In der 89. Minute überwand Bryan Teixeira Tino Casali im Altacher Tor für den Siegtreffer und machte die Austria damit zum Derbysieger. Im Anschluss kannte der Jubel keine Grenzen mehr, denn der Sieg war mehr als verdient.

 Die Austria begann hellwach und setzte die Altacher von der ersten Sekunde an unter Druck. Gegner wurden früh angelaufen und der ruhige Spielaufbau verhindert. Die aufopfernde Laufarbeit der Austrianer führte dazu, dass die Altacher die ersten zehn Minuten nicht einmal in die Nähe des grün-weißen Strafraums kamen. Die vielen mitgekommenen Austria-Fans sahen bereits nach zehn Sekunden den ersten Abschluss von Michael Cheukoua, doch mehr als ein Warnschuss war es nciht. Die erste Altacher-Gefahr kam durch Jurcec auf, doch Matthias Maak verhinderte den Abschluss des Rheindörfler Offensivmanns. Große Aufregung gab es dann nach 19 Minuten als Tibidi im Strafraum der Austria zu Fall kam. Der Altacher Leihspieler aus Stuttgart wollte einen Elfmeter herausholen und wurde für seine deutliche Schwalbe mit Gelb bestraft. Die Videobilder zeigen deutlich, dass der Angreifer bereits abhob, bevor Fabian Gmeiner überhaupt eingreifen konnte. Die Austria war besser im Spiel, zwingende Torchancen blieben aber noch aus. Jean Hugonet sowie Michael Cheukoua probierten es mit Schüssen aus großer Distanz, da Casali im Altacher Tor oft weit vor seinem Gehäuse stand, doch die Abschlüsse waren zu ungenau. Entgegen dem Spielverlauf durften dann die Altacher über die Führung jubeln. Nach einem Angriff über Thurnwald und Nuhiu stieg Tibidi in der Mitte gegen Gmeiner höher und köpfte den Ball unhaltbar ins rechte Eck (26.). Der Jubel der Altach-Fans war noch kaum verklungen, da war die Freude auch schon wieder vorbei, denn Matthias Maak traf n der 30. Minute per Kopf zum Ausgleich. Bryan Teixeira hatte den Kapitän mit einer schönen Flanke ideal bedient. In Folge sahen die 8.500 Zuschauer eine Partie auf Augenhöhe mit Chancen auf beiden Seiten - für die Gastgeber sorgte Haudum (35.) und für die Austria Cem Türkmen (39.) für Gefahr, doch es blieb beim 1:1 bis zum Pausenpfiff.

Nach dem Seitenwechsel waren zunächst die Altacher aktiver, doch die Austria Abwehr ließ keine echten Möglichkeiten zu. Die Altacher waren im Aufbauspiel auch oft zu ungenau und auch ideenlos. Die Flankenbälle von Thurnwald in Richtung von Nuhiu wurden von Hugonet und Maak entschärft, generell leistete das Innenverteidiger-Duo einen starken Job und meldeten den Altacher Stürmer komplett ab. Die nächste erwähnenswerte Möglichkeit hatte Schreiner für Altach (67.), doch er traf aus spitzem Winkel nur das Außennetz, auf der Gegenseite prüfte der eingewechselten Torben Rhein Altachs-Goalie Casali (77.). In der 81. Minute hatten die Altacher durch Forson die nächste Chance auf die Führung, doch Domenik Schierl parierte den unplatzierten Schuss mit einer Faustabwehr (81.). Als wohl schon viele mit dem Remis im ersten Ländle-Derby in der Bundesliga seit 22 Jahren rechneten, zündete die Austria noch einmal den Turbo. Schon in der 88. Minute lag den Austria-Fans der Jubel auf der Zunge. Nach einem schönen Doppelpass zwischen Rhein und Teixeira stand Letzterer alleine vor Casali, doch der Altach-Goalie zeigte einen starken Reflex. Doch beim nächsten Angriff war auch er machtlos. Schmid eroberte am Strafraum der Altacher den Ball bediente Teixeira auf außen und der Angreifer der Austria verwertete dieses Mal souverän zum 2:1 (89.). In der Nachspielzeit (90+2) musste Nuhiu mit Gelb-Rot vom Platz und in der allerletzten Minute klärte Pius Grabher noch einen Abschluss der Altacher auf der Linie (90+4). Als Gishamer dann endlich abpfiff, gab es nur noch grün-weiße Jubelgesänge in der Cashpoint-Arena. Die Heimfans verließen rasch und zügig mit gesenkten Köpfen die Tribünen. Das Stadion war somit in grün-weißer Hand.

Nach dem Spiel wurde die Mannschaft im heimischen Reichshofstadion empfangen und bis spät in die Samstagnacht bzw. früh in den Sonntagmorgen hinein von den Fans gefeiert. MIt zehn Punkten liegt man nun auf dem 3. Tabellenplatz und ist seit neun Jahren der stärkste Aufsteiger der Bundesliga. Am kommenden Samstag trifft man dann zuhause auf Red Bull Salzburg. Auch da möchte die Nummer 1 in Vorarlberg für Furore sorgen - denn zu verlieren hat man nichts.

Erstes Ländle-Derby in der Bundesliga

Donnerstag, 18 August 2022

Am Samstag ist Vorarlberg zweigeteilt - ein kleiner Teil wird die Altacher anfeuern, ein großer Teil die Grün-Weißen aus Lustenau. Solche und umgekehrte Spitzen waren bereits in den letzten Wochen vielerorts zu hören. Seit einer knappen Wochen gibt es nun für Vorarlbergs Fußball-Fans nur noch ein Thema. Das erste Ländle-Derby zwischen dem SC Austria Lustenau und dem SCR Altach in der Österreichischen Bundesliga. Ein Spiel auf das man viel zu lange warten musste.

Unser Gegner - SCR Altach
Die Altacher sind seit 2014 fixer Bestandteil der Österreichischen Bundesliga und gehen mittlerweile in ihre achte Bundesliga-Saison in Folge. Damit gehört den Altachern am kommenden Samstag auch die Favoritenrolle im Derby. Mit deutlich höherem Budget und mehr Liga-Erfahrung sowie dem Heimvorteil können sie sich nicht herausreden. So sieht es auch Austria-Coach Markus Mader: "Ja die Rollen sind klar verteilt, wir gehen als Außenseiter in das Derby". Man werde sehen was möglich sei, denn die Altacher haben Qualität im Kader. "Altach hat in dieser Saison zwar bisher weniger Punkte gemacht, aber das bedeutet nichts. Wir erwarten einen Gegner, der viel Ballbesitz haben möchte und auf Kombinationsfußball setzt. Wichtig wird es sein, Flankenläufe zu verhindern und dass sie in der Mitte ihren Stürmer Nuhiu finden", erklärt Mader. "Wir wissen was spielerisch auf uns zukommt, zusätzlich muss die mentale Komponente passen. Derbys haben eigene Regeln und da zählen oftmals andere Tugenden wie in einem "gewöhnlichen" Ligaspiel. Wir müssen bereit sein zu leiden, zu kämpfen und alles aus uns rauszuholen". Für Altach ist der Druck vor dem Derby sicherlich enorm. Bei einer Niederlage wäre man bereits sechs Punkte hinter der Austria, das würde für Unruhen im Umfeld sorgen. In der Ligatabelle liegen die Atlacher nach vier gespielten Runden nur auf dem achten Tabellenplatz. Im letzten Spiel setzte es auswärts eine deutliche 0:4 Niederlage, hier möchte die Austria natürlich am liebsten anschließen und den Altachern zuhause Punkte abknüpfen. Die Altacher haben aber unter anderem gegen Austria Wien ihre Comeback-Qualitäten bewiesen.

Unsere Austria
Doch genug vom Gegner, Fokus auf unsere Mannschaft - im letzten Saisonspiel gab es einen 4:1 Heimerfolg gegen Hartberg, der durch die Leistung in der zweiten Hälfte auch verdient war. Doch die ersten 40 Minuten haben deutlich gezeigt, dass die Austria noch hart an sich arbeiten muss. "Wir hatten in der ersten Halbzeit bis zu unseren Toren zu viele Ballverluste, die Hartberg gute Umschaltmomente ermöglicht haben. Wir waren nicht agressiv genug und haben zu viele Räume gelassen. Das darf uns im Derby nicht passieren", analysiert Mader. Zu Beginn der Woche lag der Fokus auf Regeneration und Erholung ehe es wieder intensiv zur Sache ging. "Die Vorbereitung bisher war top, man merkt den Spielern die Vorfreude an. Jeder gibt Vollgas und möchte zeigen, dass er in den Kader gehört. Das hebt das Leistungslevel im Team noch einmal deutlich an", so Mader. Auch im Umfeld der Austria ist die Derby-Stimmung deutlich zu spüren. In Foren, beim Stammtisch oder auch im gewöhnlichen Supermarkt wird über den Ausgang des ersten Ländle-Derbys diskutiert. Die Karten für den Gästesektor sind schon lange ausverkauft, auch auf den anderen Tribünen werden sich der eine oder andere Austria-Fan finden lassen. "Wir wissen, dass die Fans sich auch auf tolles Derby freuen. Vor ausverkauftem Haus zu spielen, ist noch einmal ein ganz besonderes Highlight. Wir wollen im Derby von Beginn an jenes Gesicht zeigen, dass uns gegen Hartberg drei Punkte gebracht hat. Wir dürfen auf keinen Fall nachlässig in die Partie gehen, sondern müssen sofort hellwach sein. Dann ist alles möglich", so Mader abschließend. Kadertechnisch können Markus Mader und sein Trainerteam auf alle Spieler zurückgreifen, lediglich Daniel Tiefenbach befindet sich noch im Aufbautraining nach seiner schweren Kreuzbandverletzung.

Die Derby-Party für die Austria beginnt bereits am Samstag, um 12:00 Uhr, im Reichshofstadion. Im Glashaus gibt es kühle Getränke und eine feine Grillerei, ehe dann gegen 15:45 Uhr die Shuttle-Busse nach Altach starten. Die Bustickets (5€ pro Ticket) sind beim Treffpunkt oder vorab im Büro erhältlich. Das Motto für das Derby ist "Alle in Grün" - das bedeutet holt eure grünen Shirts, Capis und Schals aus dem Schrank und bekennt Farbe. Für alle, die leider kein Ticket fürs Match ergattern konnten, gibt es ab 17:00 Uhr die Live-Übertragung direkt im Glashaus im Reichshofstadion. Eintritt natürlich frei.

Die Austria gewinnt auch das zweite Heimspiel der Saison und sichert sich mit einem 4:1 Erfolg drei wichtige Punkte und einen ordentlichen Motivationsschub vor dem anstehenden Derby gegen Altach.

Die Partie begann für die Austria mit einem herben Dämpfer, bereits nach acht Minuten lag das Team von Markus Mader mit 0:1 zurück. Dario Tadic verwandelte einen Elfmeter sicher, als sich zuvor der VAR einschaltet und einen Zweikampf von Hugonet als strafwürdig andete. Hartberg war durch den Treffer beflügelt und ließ die Austria nicht zur Entfaltung kommen. Ein Angriff nach dem anderen rollte in Richtung des grün-weißen Gehäuses. Ein ums andere Mal war es Domenik Schierl, der mit starken Paraden gegen Heil (13.) und Tadic (22.) sein Team im Spiel hielt. Seine Teamkollegen bedankten sich wenige Minuten vor der Pause dafür mit dem Ausgleich. Stefano Surdanovic bediente Bryan Texeira per Lochpass und der schnelle Angreifer nützte aus spitzem Winkel die Möglichkeit zum Ausgleich (41.). Der Austria-Motor lief jetzt rund und nur drei Minuten später war die Partie gedreht. Texeira hatte über links zu viel Platz und nütze den Raum für eine perfekte Flanke auf den heranlaufenden Anderson, der mit einem wuchtigen Kopfball Rene Swete im Hartberg Tor überwand (44.). Vor der Pause hätten die Hartberger aber noch fast ausgeglichen, doch wieder blieb Schierl Sieger im Duell gegen Heil.

Nach dem Seitenwechsel hätte die Austria mit der ersten Aktion beinahe den Deckel auf die Partie gemacht, doch Anderson scheiterte mit einem guten Abschluss an Swete (47.). Es folgte eine ruhige Phase im Spiel, wo beide Teams nicht alles riskieren wollten. Als Hartberg dann mehr und mehr öffnen musste, nutzte die Austria den Raum für den dritten Treffer. Anderson setzte sich stark auf der rechten Seite durch und sein Querpass fand in der Mitte den eingewechselten Lukas Fridrikas (67.). In der Schlussphase hatte dann Michael Cheukoua Pech als er nach einem Konter nur die Querlatte traff (86.). In der Nachspielzeit belohnte sich der Austria-Angreifer aber doch noch. Bryan Teixeira, an diesem Tag der stärkste Austrianer, bediente Cheukoua ideal mit einem Querpass und der Kameruner konnten den Ball im zweiten Versuch über die LInie drücken (90+1).

Am Ende ein verdienter Sieg, auch wenn allen Beteiligten bewusst ist, dass die ersten 40 Minuten auch zu einem ganz anderen Spielverlauf hätten führen können. Dennoch überwog am Ende die Freude, die Austria steht nun auf dem vierten Tabellenplatz mit sieben Punkten und ist bereit für das Ländle-Derby gegen Altach (20.08.2022, um 17:00 Uhr).

Erstmals in der grün-weißen Vereinsgeschichte konnte der SC Austria Lustenau gegen den SK Rapid Wien punkten. In der Hauptstadt setzte es für die Auswahl von Coach Markus Mader ein 1:1-Unentschieden. Chefcoach Markus Mader, Torschütze Stefano Sudanovic und Kapitän Matthias Maak lassen die Partie Revue passieren.

Markus Mader: „Wir haben nicht verloren, weil die Rapidler bis zum Ausschluss vergessen haben das zweite Tor zu schießen. Sie hätten das Spiel schon entscheiden können. Wir haben dann aber eine riesige Mentalität gezeigt. Wir wollten unbedingt diesen Punkt, das haben wir auch in der Kabine in der Halbzeit angesprochen. Wir mussten mutiger und offensiver agieren.“

Stefano Surdanovic: „Dafür arbeitet man jeden Tag. Bei so einer Kulisse zu spielen und dann belohne ich mich noch mit einem Tor, es freut mich der Mannschaft geholfen zu haben einen Punkt mitzunehmen. Darauf können wir stolz sein.“

Matthias Maak: „Das Spiel war für uns alle etwas ganz Besonderes. Die Stimmung war super und mit dem Ergebnis können wir am Ende richtig gut leben. Der Platzverweis der Wiener hat uns natürlich in die Karten gespielt. Wenn wir früher das 1:1 machen, wäre vielleicht noch mehr möglich gewesen.“

Die Highlights der Partie präsentiert von Sky Sport Austria: 

Im zweiten Auswärtsspiel der Saison holte die Austria am Sonntagabend beim SK Rapid Wien einen Zähler. Eine heißumkämpfte Partie in Wien-Hütteldorf endete 1:1-Unentschieden.

Im Vergleich zur Vorwoche nahm Chefcoach Markus Mader in seiner Aufstellung zwei Veränderungen vor. Für Michael Cheukoua und Cem Türkmen rückten Lukas Fridrikas sowie Fabian Gmeiner in die Anfangsformation. Letzterer agierte hinten rechts und feierte damit ein Startelf-Debüt in der Österreichischen Bundesliga.

Nachdem sich beide Mannschaften zu Beginn abtasteten, wurden die Wiener nach gut zehn Spielminuten erstmals gefährlich. Der Abschluss von Patrick Greil verfehlte das Gehäuse aber deutlich. Zehn Zeigerumdrehungen später war es aber soweit, als Guido Burgstaller nach Doppelpass mit Marco Grüll im Sechzehner abzog und die 1:0-Führung für die Hütteldorfer erzielte. Selten schaffte es Grün-Weiß in der ersten Halbzeit über die Verteidigungskette des Österreichischen Rekordmeisters, vielmehr drängte Rapid auf den nächsten Treffer. Einmal klärte Matthias Maak nach Schierl-Ausflug auf der Linie, einmal rettete die Latte nach Schuss von Patrick Greil vor dem zweiten Gegentor.

In Abschnitt zwei kam die Austria dann besser aus den Kabinen und verzeichnete durch Matthias Maak nach einem Corner die erste Chance nach Wiederanpfiff. Die Schützlinge von Markus Mader trauten sich nach der Pause mehr zu und wurden offensiv auch gefährlicher. Lukas Fridrikas hämmerte einen Freistoß knapp über den Kasten und scheiterte darauf per Kopf. Als bei den Wienern nach einer Stunde Ante Bajic mit Gelb-Rot vom Platz flog, eröffneten sich im Spiel der Austria mehr Räume. Jubeln durften die Grün-Weißen aus dem Ländle schließlich nach 70 Spielminuten: Nach herrlichem Chipball von Bryan Teixeira netzte Stefano Surdanovic per Heber zum Ausgleich ein. Beinahe wäre am Ende sogar noch der Sieg möglich gewesen, Jean Hugoent verpasste ein Rhein-Hereingabe nur knapp und so blieb es nach einer intensiven Partie beim 1;1-Remis.

Die Austria-Kicker erwartet dieses Wochenende eine besondere Auswärtsfahrt. Es geht nach Wien zum SK Rapid Wien, dem österreichischen Rekordmeister. Nach der knappen Niederlage gegen die SV Ried, geht die Mannschaft rund um Kapitän Matthias Maak wieder auf Punktejagd und hofft auf eine ähnlich starke Leistung wie gegen Ried.

Unser Gegner - SK Rapid Wien
Die Rapidler sind aktuell bereits mit englischen Wochen belastet, erst am Donnerstag mussten die Wiener in der Qualifikation zur Eurpa Conference League ran, dort gab es eine knappe 1:2-Niederlage für die Wiener. In der Liga läuft es dafür umso besser, nach zwei Spielen stehen die Hütteldorfer an der Tabellenspitze und musste noch keinen Gegentreffer hinnehmen. "Gegen den Rekordmeister zu spielen, ist nie einfach. Die Rollen sind klar verteilt, wir können als Kleiner nur versuchen zu ärgern. Wir sind der Außenseiter und werden aber alles versuchen, uns so teuer wie möglich zu verkaufen", erklärt Markus Mader den Matchplan gegen die Rapidler. Rapid's Coach Ferdinand Feldhofer hat in dieser Saison bereits 21 unterschiedliche Feldspieler aufgestellt, die Qualität des Kaders ist enorm. "Sie haben einen sehr breiten Kader und können so die internationale Belastung abfedern. Rapid befindet sich im Rhythmus und die englische Woche hat keinen Vorteil für uns", findet der Austria Coach klare Worte. "Wir erwarten einen Gegner, der uns früh stören wird und alles daran setzen wird, uns überhaupt nicht erst ins Spiel kommen zu lassen. Es braucht von unserer Seite Lösungen im Spielaufbau und eine gewisse Gelassenheit. Die Spieler müssen das Risiko, in den Zweikampf zu gehen oder anzupressen, optimal abschätzen". Entscheidend sei laut Mader auch die Chancenauswertung, die gegen Ried leider nicht so gut funktioniert hat. "Rapid wird uns nicht viele Chancen geben, daher müssen wir sie auch nützen, wenn sich uns die Möglichkeit ergibt", so Markus Mader.

Unsere Austria
Grün-Weiß durfte sich trotz der Niederlage in Ried von vielen Seiten Lob abholen. Man hat mit einer starken Mannschaftsleistung gegen Ried gut mitgehalten und war sogar einen Großteil des Spiels klar überlegen. Alleine an der Chancenauswertung scheiterte man, ansonsten wäre zumindest ein Punkt in Oberösterreich durchaus verdient gewesen. "Unsere Leistung gegen Ried war sehr gut und natürlich ärgert es uns, dass wir die Torchancen nicht genützt haben. Aber so ist Fußball - im ersten Spiel waren wir richtig effizient, gegen Ried war es dann halt leider nicht der Fall", gibt Mader Einblick in die Analyse. "Was uns aber positiv stimmt, ist, dass wir in der Defensive deutlich stabiler aufgetreten sind, die Räume waren besser zugestellt. Wir konnten uns auch viele Chancen erarbeiten und den Gegner unter Druck setzen. Jetzt müssen wir an der Effizienz arbeiten". Das Spiel wurde vom Team in den ersten Tagen danach analysiert und ist bereits abgehakt. "Unser Fokus gilt jetzt Rapid, wir fahren nach Wien und wollen den Großen ärgern", so Mader. Das Austria-Coachingteam kann auf alle Spieler zurückgreifen, auch Adriel Silva ist wieder spielbereit und brennt auf seine ersten Bundesliga-Minuten.

Gespielt wird am Sonntag, 07.08.2022, um 17:00 Uhr im Allianz Stadion, in Wien. Karten für den Gästesektor gibt es direkt an der Stadionkasse. Die Partie wird wie üblich von SKY live übertragen.

Beim geglückten Saison-Auftakt gegen die WSG Tirol kam Tobias Berger in den Schlussminuten aufs Feld und durfte damit erstmals Bundesliga-Luft schnuppern. Weil der Defensivmann seine fußballerische Ausbildung in Österreich absolviert und das 23. Lebensjahr noch nicht vollendet hat, erhielt er nun den Debüt-Award der Österreichischen Fußball-Bundesliga.

Im Leben eines Fußballers gibt es viele denkwürdige Momente: entscheidende Tore, besonders hart umkämpfte Spiele, bittere Niederlagen und hoffentlich auch Titelgewinne, die es zu bejubeln gilt. Ist die Karriere lang und abwechslungsreich genug, wird so manches Spiel oder Tor vielleicht sogar in Vergessenheit geraten. Aber eigentlich jeder Spieler wird sich auch Jahrzehnte nach seinem Karriereende noch an seinen ersten Einsatz in der Bundesliga erinnern – sei es ein überraschendes Startelf-Debüt oder einige Minuten am Ende des Spiels.

Im Sinne des Ausbildungsgedankens verleiht die Österreichische Fußball-Bundesliga seit der vergangenen Saison all jenen Debütanten, die ihre fußballerische Ausbildung in Österreich absolviert haben, den Debüt-Award. Aus den Reihen der Austria durfte Tobias Berger als erster Spieler die Auszeichnung entgegennehmen.

Kriterien Debüt-Award:

  • Spieler muss das 1. Mal in einer höchsten Spielklasse eingesetzt werden.
  • Darf das 23. Lebensjahr noch nicht vollendet haben.
  • Muss mindestens drei Jahre insgesamt und eines davon ab der U15 bei einem Klub in Österreich registriert gewesen sein.
  • Muss mindestens zwei der drei Saisonen vor seinem Debüt bei einem Klub in Österreich registriert gewesen sein.

Wir gratulieren Tobi und all den weiteren anderen Bundesliga-Debütanten und freuen uns auf viele weitere Partien im Oberhaus!

Erst vor wenigen Wochen wechselte Anthony Schmid vom Floridsdorfer AC zur Austria, trotzdem kann der 23-Jährige schon auf aufregenden Momente in Grün-Weiß zurückblicken. Im Interview erzählt der Offensivmann unter anderem von seinem ersten Bundesliga-Tor und weshalb er sich für einen Transfer ins Reichshofstadion entschieden hat.

Hallo Anthony! Mit einem 2:1-Sieg gegen die WSG Tirol seid ihr am ersten Spieltag erfolgreich in die neue Saison gestartet. Dabei hast du das erste Bundesliga-Tor der Austria seit über 20 Jahren erzielt. Was ging dir durch den Kopf, als der Ball im Netz landete?

Als Aufsteiger direkt mit einem Sieg vor eigenen Fans in die neue Saison zu starten – da gibt es wohl nicht viel Besseres. Das Spiel gegen die Tiroler war sehr intensiv, über das Ergebnis waren wir sehr glücklich. Dass ich dann das erste Tor der Austria nach der Bundesliga-Rückkehr gemacht habe, war für mich persönlich umso schöner. Es war ein unglaubliches Gefühl.

Am vergangenen Samstag musstet ihr euch folglich in Ried trotz guter Leistung knapp geschlagen geben. Was hat deiner Meinung nach für die nächsten Zähler gefehlt und was konntest du aus dem Spiel dennoch mitnehmen?

Wir haben vor allem in der zweiten Hälfte ein gutes Spiel abgeliefert. Vor dem Tor hat die Kaltschnäuzigkeit gefehlt. Auf die gezeigte Leistung lässt sich aber definitiv aufbauen. Wir wollen wie schon in Ried mit viel Mut in die nächsten Partien gehen.

Du bist zu Beginn der Transferperiode vom FAC ins Ländle gewechselt. Warum hast du dich für einen Wechsel zu Grün-Weiß entschieden und wie waren deine ersten Wochen in Lustenau?

Als ich vom Interesse der Austria an mir gehört habe, musste ich nicht lange überlegen. Ich kannte den Verein bereits als Gegner aus meiner Zeit beim FAC. Ich habe da schon die tolle Stimmung im Stadion wahrgenommen und erlebt, wie die Menschen im Verein miteinander umgehen. Daher fiel mir die Entscheidung dann sehr leicht. Die ersten Wochen hier waren super. Ich habe mich direkt vom ersten Tag weg wohlgefühlt und freue mich auf die anstehenden Monate.

Im Sommer 2020 bist du noch beim SC Oberachern in der fünften deutschen Liga unter Vertrag gestanden. Keine zwei Jahre später darfst du dich schon Bundesliga-Torschütze nennen. Hättest du dir einen so schnellen Sprung nach oben zugetraut?

Ehrlich gesagt habe ich nicht gedacht, dass es so schnell gehen kann. Aber im Fußball ist alles möglich und vieles kann sich schnell ändern. Ich glaube aber zu 100% an mich und will mich immer weiterentwickeln.

In Deutschland hast du alle Nachwuchsmannschaften des SC Freiburg durchlaufen. Beim Bundesligisten aus dem Nachbarland steht mit Jonathan Schmid zugleich dein älterer Bruder unter Vertrag. Wie wichtig war für dich deine Zeit in Freiburg und was kannst du von deinem Bruder auf dem Platz noch lernen? 

Meine Zeit beim SC Freiburg war extrem wichtig und schön für mich. Ich habe von der U15 bis zur U23 dort gespielt und durfte unter anderem den DFB-Pokalsieg der Junioren feiern. Zu meinen Bruder schau ich natürlich auf. Er ist der Franzose mit den meisten Bundesliga-Spielen und ein super Typ. Kurz gesagt: Er ist einfach mein Vorbild.

Am anstehenden Wochenende steigt das Auswärtsspiel beim SK Rapid Wien. Wie sehr freut ihr euch auf die Partie in Hütteldorf?

Wir freuen uns schon sehr auf die Partie am Sonntag beim SK Rapid Wien. Ich durfte mit dem FAC in der 2. Liga bereits dort spielen, aber in der Bundesliga ist das sicher nochmals eine andere Nummer. Für solche Spiele wird man Fußballspieler.

Im zweiten Bundesliga-Saisonspiel setzte es für Grün-Weiß am Samstag bei der SV Ried die erste Niederlage. Trotz guter Leistung unterlag die Austria mit 0:1. Cheftrainer Markus Mader, Keeper Goalie Domenik Schierl und Kapitän Matthias Maak äußerten sich zur engen Partie im Innkreis. 

Markus Mader: „Im Nachhinein gesehen war die Partie wegen dem Ergebnis natürlich enttäuschend. Wir haben schon in der ersten Halbzeit gute Chancen gehabt und da müssen wir 1:0 führen. Wir werden es uns noch einmal ansehen und analysieren. Auch wenn wir keine Zähler mitnehmen konnten, sind wir auf unsere gezeigte Leistung stolz.

Domenik Schierl: „Wir haben einen guten Auftritt abgeliefert. Ich finde, dass wir aber der 20. Spielminute die bessere Mannschaft waren. Wir hatten die besseren Torchancen, haben es aber verabsäumt, unsere Möglichkeiten zu nutzen. Ein Unentschieden wäre auf jeden Fall verdient gewesen. Auf die gezeigte Leistung lässt sich aber definitiv aufbauen.“

Matthias Maak: „Wir sind schwer ins Spiel gekommen, haben uns aber im Laufe der Partie gesteigert. Wir haben unsere Chancen nicht genutzt, Ried hat es leider gemacht. Verdient war es nicht, aber so ist der Fußball.“

Die Highlights der Partie präsentiert von Sky Sport Austria: 

Die Austria wird für eine starke Leistung in Ried leider nicht belohnt. Julian Wießmeier erzielt für die Gastgeber aus Oberösterreich den enzigen Treffer der Partie. Grün-Weiß hat ordentlich mit gespielt, doch am Ende bleibt die 0:1-Niederlage.

Im Vorfeld galten die Rieder eigentlich als klarer Favorit, doch die Austria belehrte die anwesenden Ried-Anhänger eines Besseren. Mit derselben Elf wie am ersten Spieltag und dem gleichen System (4-2-3-1) versteckte sich die Austria nicht und spielte munter mit. In den ersten Minuten blieben echte Chancen aus, beide Teams neutralisierten sich. Die erste gute Möglichkeit hatte der aufgerückte Jean Hugonet, doch Ried Torwart Sahin-Radlinger parierte stark (16.). Im Gegenzug waren die Rieder mit ihrer ersten Chance erfolgreich. Nach einem Stellungsfehler von Hakim Guenouche hatte Ex-Austria-Kicker Julian Wießmeier zu viel Platz und setzte den Ball ins lange Eck (20.). Stefano Surdanovic hatte die nächste gute Chance, doch der Abschluss blieb erfolglos (26.).

Nach der Pause versuchten beide Teams mutiger zu agieren, was dazu führte, dass sich auch neue Räume auftaten. In der 50. Minute hatte Wießmeier dann das 2:0 auf dem Fuß, doch dieses Mal passte der Abschluss nicht. Danach wurde die Austria wieder stärker, Anthony Schmid scheiterte mit einem Alleingang an Sahin-Radlinger (56.), den Abpraller konnte er aufgrund eines ungünstigen Winkels nicht zum Ausgleich ins leere Tor nutzen. Mit der Einwechslung von Lukas Fridrikas war die Austria nun deutlich überlegen, in der 62. Minute scheiterte Surdanovic am besten Rieder, Sahin-Riedlinger. Kurz darauf hätte die Austria gerne einen Elfmeterpfiff gehört, doch eine fragwürdige Abseitsentscheidung verhinderte die gute Ausgleichsmöglichkeit. Die Rieder hatten im zweiten Durchgang nur noch eine Chance durch Pomer, aber ansonsten waren die Oberösterreicher mit dem Verteidigen beschäftigt. In der Schlussphase setzte Markus Mader auf eine Dreierkette, auch Matthias Maak versuchte sich noch im Sturmzentrum. In der Nachspielzeit hatten Jean Hugonet mit einem Kopfball am Fünfer (92.) und Schmid nach toller Vorbereitung durch Lukas Fridrikas (94) sehr gute Möglichkeiten auf den Ausgleich, doch am Ende jubelten die Rieder mit sehr viel Glück über drei Punkte.

Die Austria darf nach dieser Leistung dennoch stolz auf sich sein. Man ist in der Liga angekommen und versteckt sich nicht vor Gegnern, die auf dem Papier deutlich stärker eingeschätzt werden. Als nächstes muss die Mannschaft rund um Pius Grabher nach Wien zum SK Rapid Wien. Ein Spiel, dem sicherlich viele Austrianer beiwohnen werden.

Am Samstag, 30. Juli 2022, ist die Austria erstmal auswärts in der Bundesliga gefordert. Es geht nach Oberösterreich zur SV Ried. Die Duelle mit den Riedern waren schon in der zweiten Liga immer ein absolutes Highlight und man darf davon ausgehen, dass es wieder eine spannende Partie wird.

Unser Gegner - SV Ried
Die Rieder mussten in der ersten Runde eine knappe Niederlage hinnehmen, doch das Team von Christian Heinle hat sich sehr stark präsentiert und unglücklich verloren. So sieht es auch Austria-Coach Markus Mader: "Wie Ried gegen Rapid aufgetreten ist, war schon beeindruckend. Sie waren auf alle Fälle ebenbürtig und haben sich gute Chancen erarbeitet. Es wird für uns eine riesige Aufgabe in Ried etwas mitzunehmen". Die Rieder verfügen über eine eingespielte Truppe, haben im bisherigen Transferfenster keine großen Sprünge gemacht und das Team zusammengehalten. "Sie haben eine robuste und erfahrene Mannschaft, die über starke Einzelspieler verfügt. Wir werden hier ordentlich dagegenhalten müssen", bringt es Mader auf den Punkt. Neben den sportlichen Qualitäten erwartet der Austria-Coach auch von der Atmosphäre her eine Herausforderung. "Das Rieder Stadion wird sicherlich gut gefüllt sein und das Stadion kann ein echter Hexenkessel sein. Das ist für junge Spieler oftmals eine zusätzliche Herausforderung. Wir sind daher auf eine Herausforderung auf körperlicher, aber auch psychischer Ebene eingestellt", so Mader.

Unsere Austria
Bei der Austria herrschte nach dem geglückten Start gute Stimmung, auch wenn das Team natürlich sich bewusst ist, dass noch kein Blumentopf gewonnen wurde. Nachdem zunächst Regeneration auf dem Trainingsplan stand, wurde ab Dienstag wieder hart für die nächste Runde gearbeitet. "Das erste Spiel war körperlich enorm anstrengend, da musst du genügend Zeit für die Erholung einplanen. Auch der wechselnde Rhythmus muss berücksichtigt werden. Es macht einen Unterschied, ob du Sonntag wieder Spiel hast oder bereits am Samstag wieder ran musst", erklärt Mader. Der Trainer war nach dem ersten Sieg zufrieden, auch wenn er deutlich machte, dass nicht alles gut war. "Es ist enorm schön mit einem Erfolg zu starten, die Mannschaft hat schnell den Respekt abgelegt und ist mutig aufgetreten. Unser Ziel war es, nicht wie ein Aufsteiger zu wirken und das ist uns geglückt. Aber wir haben auch festgestellt, dass wir noch viel Arbeit vor uns haben", erklärt der Austria Coach. Speziell in der Defensivarbeit seien noch zu viele Lücken, der Gegner hatte es zu leicht, Chancen zu kreieren. "Daran müssen und haben wir gearbeitet. Die Analyse war enorm wichtig und wir wissen, wo wir ansetzen müssen", so Mader. Kadertechnisch hat Markus Mader mit Lukas Fridrikas eine neue Option bekommen, auch Adriel Silva ist bald wieder fit und brennt auf einen Einsatz. "Ich freue mich, dass Lukas mit an Board ist, ich habe mit ihm ja schon in Dornbirn zusammengearbeitet und hoffe, wir knüpfen da direkt wieder an", erzählt Mader. "Adriel ist auch auf einem guten Weg, das gibt uns zusätzliche Optionen, die in der Bundesliga einfach wichtig sind".

Spielbeginn ist am Samstag um 17:00 Uhr. Die Partie gibt es live auf Sky.

Stürmer Lukas Fridrikas löst seinen Vertrag beim SK Austria Klagenfurt auf und schließt sich dem SC Austria Lustenau an. Der 24-Jährige kehrt damit nach eineinhalb Jahren ins Ländle zurück.

Lukas Fridrikas war Anfang 2022 vom FC Wacker Innsbruck nach Klagenfurt gewechselt. Für die Kärntner absolvierte er in der vergangenen Saison sechs Meisterschafts- und zwei Cup-Spiele. Fridrikas gilt als variabel einsetzbarer Offensivspieler und bringt außerdem die Erfahrung von 70 Zweitligaspielen mit, in denen er 26 Tore erzielte und 8 Vorlagen beisteuerte.

Der Angreifer wurde in der Akademie von Red Bull Salzburg ausgebildet. Über den USK Anif und Seekirchen gelang ihm der Sprung zum SC Wiener Neustadt. Nach einer Leihe zum SC/ESV Parndorf engagierte der FC Dornbirn den damals 20-Jährigen. Bei den Rothosen entwickelte sich Fridrikas unter seinem damaligen Trainer Markus Mader schnell zum Führungsspieler. Seine Leistungen ermöglichten ihm dann den Wechsel zum FC Wacker Innsbruck und schlussendlich den Sprung in die Bundesliga. Beim SC Austria Lustenau wird er erneut mit Markus Mader arbeiten und auf Punktejagd in der Bundesliga gehen.

Lukas Fridrikas unterschreibt beim SC Austria Lustenau einen Vertrag bis Sommer 2024.

 „Ich freue mich ab jetzt bei der Austria und damit zurück im Ländle zu sein. In der Vergangenheit war ich ja schon drei Jahre in Vorarlberg und es freut mich besonders, auch wieder mit meinem alten Coach zusammenzuarbeiten. Den ein oder anderen aus der Mannschaft kenne ich bereits. Ich bin bereit für die neue Herausforderung bei der Austria und das Ziel ist klar: Ich möchte mich beweisen und mit der Mannschaft in der Bundesliga Erfolge einfahren“, so Fridrikas.

Sportkoordinator Alexander Schneider zur Verpflichtung: „Wir sind froh, Lukas bei uns begrüßen zu dürfen. Mit ihm werden wir in der Offensive noch mehr Tempo und Flexibilität haben. Er hat speziell in seiner Zeit in Dornbirn gezeigt, was ihn ausmacht. Er ist schnell, körperlich gut und vor dem Tor stark. Er ist das nächste Puzzle-Stück in unserer Kaderplanung. Wir wissen, dass er bei Innsbruck und in Klagenfurt keine einfache Zeit hatte und wollen ihm helfen, dass er bei uns zu alter Stärke zurückfinden kann. Wir werden mit ihm den gemeinsamen Weg gehen, dass er zu einem Bundesligaspieler reift, der sein Potential konstant abrufen kann.“

Adriel Tadeu Ferreira Da Silva bleibt beim SC Austria Lustenau. Der im Sommer 2021 verpflichtete Brasilianer verlängert seinen Vertrag um eine Saison.

Für Adriel Tadeu Ferreira Da Silva war die Austria seine erste Station in Europa. Insgesamt kam der 25-Jährige für Grün-Weiß 21 Mal zum Einsatz. In der letzten Spielzeit erlitt der Brasilianer im April im Spiel gegen den FC Blau-Weiß Linz einen komplizierten Schlüsselbeinbruch und fiel im Saisonfinale aus. Nach der schweren Verletzung steigt Adriel nächste Woche wieder voll in das Mannschaftstraining ein. Der physisch starke Spieler steht somit zeitnah wieder als Option für das defensive Mittelfeld zur Verfügung.

Adriel Silva wurde in Brasilien bei Osasco FC und Audax-RJ ausgebildet. Es folgte ein Jahr in Japan bei Ganaire Tottori, ehe er 2020 nach Brasilien zu Corinthians B zurückkehrte. 2021 wechselte er im Frühjahr zu Paysandu SC, bevor er im Sommer von der Austria verpflichtet wurde.

Adriel Tadeu Ferreira Da Silva unterschreibt einen Vertrag bis Sommer 2023.

„Ich bin sehr glücklich, dass ich meinen Vertrag bei der Austria verlängert habe und nun die Chance bekomme, mich in der Bundesliga zu beweisen. Ich fühle mich wieder sehr gut und bin sehr motiviert. Ich werde auf dem Platz immer das Maximum für die Mannschaft und den Verein geben“, so Adriel Silva.

Sportkoordinator Alexander Schneider meinte: „Wir freuen uns, dass Adriel der Austria erhalten bleibt. Er ist ein vorbildlicher Charakter, der sich letzten Sommer trotz Sprachbarrieren sofort super in das Team integriert hat. Adriel bringt durch seine körperliche Robustheit eine Qualität in unser Mittelfeld, die wir sonst nicht haben. Wir glauben, dass ihm seine Spielart in der Bundesliga noch mehr entgegenkommen wird und wir deshalb mit ihm noch viel Freude haben werden.“

Die letzten Wochen bereits viel bemüht, aber auch heute passt der Spruch am besten: Die Austria ist wieder da! Mit einem 2:1 Sieg gegen die WSG Tirol kehrt die Austria in die Bundesliga zurück und darf über drei Punkte jubeln sowie den vierten Tabellenplatz.

Die Austria startete schwungvoll in die ersten Bundesliga-Minuten, Trainer Markus Mader hatte das Team aus dem Cup nur auf einer Position verändert und Michael Cheukoua anstatt Fabian Gmeiner starten lassen. Anderson rückte dafür in die Abwehrreihe. Bereits nach vier Minuten klopfte Anthony Schmid erstmals am Wattener Gehäuse an. Nach einer Balleroberung marschierte der Angreifer zur Mitte, konnte aber aus eher spitzem Winkel nur das Außennetz zum Wackeln bringen. Auf der Gegenseite hatte die Austria Glück als Domenik Schierl einen Ball an die Latte klärte (5.). In den ersten Minuten war besonders Bryan Teixeira auffälligster Kicker am Platz. Nach sieben Minuten konnte er erstmals auf der linken Außenbahn durchbrechen und Oswald prüfen, der den Ball nur mit viel Glück mit dem Gesicht klären konnte. Die Partie blieb ein offener Schlagabtausch, im Gegenzug konnte Price einen sehr gute Möglichkeit nicht nutzen, als er völlig freistehend vor Domenik Schierl das Tor verfehlte (8.). In der 12. Minute dann die Führung für Grün-Weiß. Erneut war Teixeira beteiligt. Der Franzose wurde ideal von Surdanovic bedient und fand in der Mitte den einlaufenden Anthony Schmid, der keine Mühe hatte Ferdinand Oswald zu überwinden. Die WSG versuchte in Folge das Tempo zu erhöhen. Doch die Abwehr rund um Maak und Hugonet ließ kaum etwas zu und wenn, dann waren die Wattener im Abschluss zu ungenau. In der 36. Minute hatten die Gäste aus Tirol dann den Jubel zum Ausgleich auf den Lippen, doch Hakim Guenouche klärte nach einer Ecke auf der Linie. Die Schlussminuten der ersten Halbzeit gehörten dann wieder der Austria. Surdanovic prüfte Oswald mit einem Freistoß aus der Distanz (39.), Cheukoua konnte einen schönen Lupfer von Pius Grabher nicht ganz sauber abschließend (41.). und Teixeira platzierte einen Abschluss nach schönem Sololauf zu ungenau (45+2).

Die zweite Hälfte hätte beinahe mit einem herben Dämpfer begonnen, als sich Jean Hugonet verschätzte und Prica ihm den Ball auf der Torlinie noch wegspitzelte, doch die Chance nicht nutzen konnte. Wie auch schon in Durchgang eins blieb es ein Partie auf Augenhöhe, nach der Chance von Prica hätte Anthony Schmid eigentlich auf 2:0 erhöhen müssen, doch erscheiterte nach Sololauf an Oswald (48.). In der 50. Minute jubelte das Reichshofstadion, doch das Tor von Teixeira, der Oswald schön aussteigen ließ, wurde zurecht wegen Abseits aberkannt. Die WSG wurde vor allem durch Tim Prica gefährlich, doch der Stürmer der Tiroler war im Abschluss auch in Durchgang 2 zu ungenau (55.). Nach 58. Minuten dann ein Angriff durch Anderson und Cheukoua, die beiden Austria-Kicker wollten einen Doppelpass spielen, doch unfreiwillig avancierte Valentino Müller zum Vorlagengeber. Anderson überlief alle Gegenspieler und nutzt einen schlechten Rückpass von Müller zum 2:0. Die Tiroler waren durch den zweiten Gegentreffer etwas aus dem Tritt und es dauerte bis zur 79. Minute ehe Blume die nächste Möglichkeit hatte, doch der Abschluss war zu ungenau (79.). Zuvor hatte Jan Stefanon nach einem Konter keine Abnehmer für seine Hereingabe gefunden (74.). In der Schlussphase kam Wattens durch einen Elfmeter von Prica zum Anschlusstreffer (87.) und hätte nur eine Minute später beinahe den Ausgleich erzielt, doch Schierl blieb im Duell mit Prica dieses Mal Sieger (88.).

Damit sind die ersten Bundesliga-Punkte eingefahren und die Austria hat einen Top-Start hingelegt. Doch Ausruhen ist nicht angesagt, es liegt noch viel Arbeit vor dem Team. Weiter geht es kommende Woche gegen die SV Ried.

Das Warten hat ein Ende, nach 22 Jahren ist die Austria wieder da und zwar in der Bundesliga! Am Sonntag, 24.07.2022, steigt um 17:00 Uhr die erste Runde der Österreichischen Bundesliga gegen die WSG aus Wattens. Die Austria gilt als Außenseiter, dennoch möchte man unbedingt positiv in die Meisterschaft starten.

Unser Gegner - WSG Tirol
Die Tiroler gehen in ihre vierte Saison in der Bundesliga und belegten im vergangenen Jahr den siebten Endrang (1. der Qualifikationsgruppe). Das Team aus Wattens konnte sich im Cup durchsetzen, doch die Tiroler mussten gegen Neusiedl in die Verlängerung. Ansonsten haben die Wattener eine gute Vorbereitung gespielt. Hervorzuheben sind unter anderem einen 4:2 Sieg gegen BW Linz, einen 2:0 Sieg gegen den 1. FC Nürnberg oder den 10:1 Erfolg gegen Wörgl. Auf der anderen Seite gab es aber auch eine deutliche Niederlage gegen den Vfl Wolfsburg (1:7). Markus Mader erwartet beim Bundesliga-Debüt einen unangenehmen Gegner: "Wattens agiert sehr kompakt und zeigt körperliche Präsenz. Wir gehen davon aus, dass die Tiroler von Beginn an Druck erzeugen und uns nicht ins Spiel kommen lassen wollen. Da müssen wir dagegen halten". Wattens hat sich mit Nik Prelec und Lautaro Rinaldi im Sturm verstärkt, auf der anderen Seite hat man mit Fabian Koch, Renny Smith und Markus Wallner drei Stützen nicht mehr im Team. Mit Dominik Stumberger und Alexander Ranacher stehen auch zwei Ex-Austria-Kicker im Profikader der WSG. "Wir erwarten zum Auftakt einen richtigen Fight, den wir auf alle Fälle annehmen", so Mader abschließend.

Unsere Austria
Die Mannschaft rund um Kapitän Matthias Maak ist natürlich vor dem Spiel gegen die WSG top motiviert und dank des Erfolges im Cup darf das Team auch mit breiter Brust in die Partie gehen. Die Neuzugänge haben sich gut in die Mannschaft eingefügt und sowohl Stefano Surdanovic als auch Anthony Schmid konnten bereits ihre ersten Treffer in Grün-Weiß verbuchen. "Mit der Leistung im Cup sind wir sehr zufrieden. Wir haben ein gutes Spiel gezeigt, waren dominant und hatten deutlich mehr Ballbesitz. Leider haben individuelle Fehler uns das Leben schwerer gemacht als nötig. Daran müssen wir arbeiten, um solche Gegentore zu vermeiden", erklärt Markus Mader. "Das Spiel war aber ein perfekter Gradmesser für die kommenden Aufgaben und hat uns klar gezeigt, woran wir arbeiten müssen". Das Trainerteam muss vor dem Spiel gegen Wattens nur auf die langzeitverletzten Daniel Tiefenbach und Adriel Gomes verzichten, die endgültige Aufstellung wird aber erst nach dem Abschlusstraining festgelegt. Angesprochen auf die derzeitige Gefühlslage gibt sich Markus Mader entschlossen: "Die Vorfreude ist riesig und jeder fiebert dem Spiel entgegen. Wir sind natürlich Außenseiter, aber mit dieser Rolle kann ich mich gut anfreuden. Wir waren zu Beginn der letzten Saison auch eher als Außenseiter unterwegs und am Ende hat es uns weit gebracht. Wir sind optimistisch, wissen aber, dass es eine große Herausforderung wird". Wie gut man diese Challenge meistern wird, sei abhängig davon, wie gut das junge Team mit der neuen Situation umgehe. "Das Tempo, die Härte, die Qualität der Spieler und andere Faktoren sind hier deutlich höher und intensiver. Damit müssen die Spieler lernen umzugehen und man muss schnell den Respekt ablegen. Gas geben und mutig sein ist unser Motto", so Mader abschließend.

Spielbeginn ist am Sonntag, um 17:00 Uhr. Die Partie gibt es live auf SKY. Stadionöffnung ist um 15.30 Uhr. Natürlich gibt es noch Karten an der Tageskasse, wir empfehlen euch aber, sich jetzt noch schnell die eigene Saisonkarte zu sichern. Saisonkarten können im Austria-Büro oder an der Stadionkassa gekauft werden.

Der SC Austria Lustenau verpflichtet Ammar Helac. Der 24-Jährige löst seinen Vertrag bei der Wiener Austria auf und unterschreibt in Lustenau. Er komplettiert damit das Torwart-Trio neben Domenik Schierl und Simon Nesler-Täubl.  

Ammar Helac wechselte im Sommer 2020 vom FC Blau-Weiß Linz zum FK Austria Wien, wo er in der letzten Saison vermehrt im Bundesliga-Kader stand. Insgesamt bringt der 1,90m große Torwart die Erfahrung von 69 Zweitligaspielen mit. 55 Spiele davon bestritt er für Blau-Weiß Linz.

Helac wurde in der Akademie des LASK ausgebildet und schaffte über den ASKÖ Donau Linz den Sprung in den Profibereich. Er durfte außerdem bereits für die österreichische U20- und U21-Nationalmannschaft auflaufen.

Ammar Helac unterschreibt einen Vertrag bis Sommer 2023.

„Ich habe in der Vergangenheit schon als gegnerischer Torwart hier im Reichshofstadion – inklusive Bierdusche – gespielt und freue mich sehr auf die tolle Stimmung in der Bundesliga, wenn ich jetzt auf der richtigen Seite stehe. Ich persönlich werde mein Bestes geben, um mit der Mannschafft die gemeinsamen Ziele zu erreichen. Das Ziel ist ganz klar der Klassenerhalt“, so Ammar Helac.

Sportkoordinator Alexander Schneider meinte: „Wir sind sehr froh, das Torhüter-Trio nun komplett zu haben. Mit Ammar haben wir einen Torwart verpflichtet, der in der 2. Liga bei Blau-Weiß Linz gezeigt hat, was er kann und zuletzt wertvolle Erfahrungen bei der Wiener Austria gesammelt hat. Er ist sehr ambitioniert, will sich auf höchsten Niveau entwickeln und hat bereits erfahren, was es heißt Bundesliga täglich zu leben. Wir erwarten von ihm, dass er den Konkurrenzkampf in der Mannschaft erhöht. Wir verfügen nun über ein sehr gutes Torhüter-Trio, das ein sicherer Rückhalt für die anstehende Saison sein wird.

Die Austria gewinnt das Erstrundenspiel im UNIQA ÖFB Cup verdient mit 3:2. Der FC Marchfeld Donauauen machte es der Mannschaft von Trainer Markus Mader nicht leicht, die die Partie nach einem 0:1 Rückstand im zweiten Durchgang hoch professionell zu eigenen Gunsten drehen konnte.

Trainer Markus Mader ließ im gewohnten 4-2-3-1 System spielen, stellte Stefano Surdanovic auf die 10er-Position und als Sturmspitze agierte Anthony Schmid. Selbiger hatte dann nach knapp fünf Minuten die erste Chance auf die Führung. Nach einem Ballverlust des Ostligisten scheiterte aber an Mario Zocher. MIt der ersten eigenen Chance gingen dann die Marchfelder in Führung. Nachdem Matthias Maak unächst einen SChuss von Baijarmi noch blocken konnte, schaltete Marc Ortner am schnellsten und erzielte mit etwas Glück die Führung (12.). Die Gastgeber blieben bissig und die Austria tat sich schwer Chancen zu kreieren. Nach 20 Minuten hätten die Austria-Kicker gerne ienen Elfmeter bekommen, doch ein Halten an Anthony Schmid wurde vom Schiedsrichter nicht als strafwürdig erachtet. Dennoch kam die Austria immer mehr zum Zug, Nach 33. Minuten fand eine Hereingabe von Teixeira keinen Abnehmer (33.), zwei Minuten später kam Stefano Surdanovic zum Kopfball, doch auch hier sollte nichts Zählbares rauskommen (35.). Die letzte Möglichkeit vor dem Pausenpfiff hatte erneut Anthony Schmid, doch dem Abchluss fehlte die nötige Kraft (37.).

 Markus Mader reagierte zur Pause und brachte MIchael Cheukoua anstelle von Fabian Gmeiner, Anderson rückte auf die Außenverteidiger-Position zurück. Es sollte sich als Goldgriff herausstellen, denn direkt nach Wiederanpfiff vernaschte der Kameruner am Strafraum zwei Gegenspieler und servierte im Anschluss den Ball ideal Surdanovic, der per Fallrückzieher seinen ersten Pflichtspiel-Treffer in Grün-Weiß erzielte (46.). Mit dem Tor agierte die Mannschaft zielgerichter und wurde dafür auch schnell belohnt. Teixeira tankte sich auf der rechten Seite perfekt durch und fand in der Mitter erneut Surdanovic, der einen Doppelpack schnürte (54.). Die Freude über die Führung hielt leider nicht lange. Der FC Marchfeld Donauauen kam durch Maximillian Entrup zum Ausgleich (60.). Die Austria ließt sich aber nicht aus dem Konzept bringen und stellte fünf Minutne später auf 3:2. Eine lange Flanke von Anderson wurde von Michael Cheukoua perfekt per Kopf weitergeleitet und in der Mitte dankend von Anthony Schmid verwertet (65.). Die Gastgeber aus Marchfeld warfen in der Schlussphase noch einmal alles nach vorne, doch mehr als ein Schuss von Bajrami ans Außennetz sollte nicht mehr herausschauen (81.).

Die Austria steht am Ende verdient in der zweiten Runde, dennoch ist allen Akteuren klar, dass es bis zum Bundesliga-Start am kommenden Wochenende noch einmal eine weitere Steigerung benötigt.

Wallace Menezes dos Santos wechselt nach Kroatien zum HNK Gorica. Der Brasilianer verlässt den SC Austria Lustenau nach 2 ½ Jahren.

Der 24-Jährige kam im Februar 2020 von Maruinense an den Rhein und trug das Austria-Dress in 70 Pflichtspielen. Wallace jubelte in dieser Zeit über elf Tore und acht Vorlagen. Mit seinen Dribblings und sehenswerten Treffern begeisterte er immer wieder das Publikum im Reichshofstadion.

Bei seinem neuen Club HNK Gorica aus Kroatien unterschreibt er einen Vertrag bis Sommer 2025.

Die Verantwortlichen des SC Austria Lustenau wünschen Wallace für seine Zukunft nur das Beste und hoffen, dass er bei seiner neuen Herausforderung sein volles Potential zeigen kann.

Die Vorbereitung auf die neue Saison ist so gut wie vorbei, heute steht nur noch das Abschlusstraining an. Danach geht es für das Team von Trainer Markus Mader nach Niederösterreich. In der ersten Cup-Runde trifft man auswärts auf den FC Marchfeld Donauauen.

Unser Gegner
Der Fußballclub aus Mannsdorf an der Donau spielt aktuell in der Regionalliga Ost und beendete die letzte Meisterschaft auf dem siebten Tabellenplatz. Das Team aus Niederösterreich verfügt über zahlreiche Spieler, die über 2. Liga und auch Bundesliga-Erfahrung verfügen. Mit Christoph Kröpfl, Issiaka Ouedraogo, Maximilan Entrup, Eldis Bajrami und Marc Ortner verfügt Marchfeld Donauauen über Erfahrung aus mehr als 440 Bundesliga- und 320 2. Liga-Spielen. Markus Mader konnte in den letzten Tagen mit der Mannschaft den heutigen Gegner mit Hilfe von Videos analysieren und zieht ein Fazit: "Es wird gegen Marchfeld nicht leicht, denn wie man weiß, gibt es in der Regionalliga Ost sehr viele gute Mannschaften mit vielen Ex-Profis. Uns ist bewusst, dass es eine riesige Herausforderung wird, auswärts zu bestehen. Aber natürlich ist unser Ziel klar, wir wollen in die zweite Runde". Mader erwartet einen Gegner, der versuchen wird, die Austria früh unter Druck zu setzen und hoch pressen wird. "Sie werden sich sicherlich nicht verstecken und versuchen über Kampf uns Paroli zu bieten", so Mader.

Unsere Austria
Die Austria hat eine durchwachsene Vorbereitung hinter sich, lediglich zwei Testspiel konnten gewonnen werden. "Ergebnistechnisch war die Vorbereitung natürlich ernüchternd. Wir haben zwar gegen den FC Dornbirn sowie gegen den Dornbirner SV gewonnen, aber dafür auch deutliche Niederlagen gegen Wil, St. Gallen und Köln eingefahren", erklärt Austria-Coach Mader. "Natürlich muss man die Qualität einiger Gegner anerkennen. Gegen St. Gallen und Köln ist es kein Beinbruch zu verlieren. Vor allem hat die Leistung von uns gepasst, aber durch individuelle Fehler haben wir zu leicht Gegentore bekommen. Meinen Spielern ist dadurch noch einmal sehr bewusst werden, dass auf diesem Niveau Fehler eiskalt bestraft werden. Das Spiel gegen Wil brauchen wir nicht weiter zu diskutieren, das war ein gebrauchter Tag".
Im Training hat die Mannschaft in den letzten Wochen intensiv gearbeitet, in einem kurzen Trainingslager in Lech wurde auch viel Teambuilding betrieben. Der Kader der Grün-Weißen ist noch nicht ganz komplett, dennoch konnten mit Anthony Schmid, Stefano Surdanovic, Torben Rhein und Bryan Teixeira gute Spieler verpflichtet werden. Mit Cem Türkmen steht auch bereits ein Kooperationsspieler von Clermont Foot im Kader. Weitere sollen noch folgen. "Wir haben in den letzten Wochen Vollgas gegeben und die Spieler haben im Training immer gut mitgezogen. Natürlich wollen wir uns noch verstärken, aber das darf im Cup keine Ausrede sein. Wir werden alles aus uns rausholen, um die nächste Runde zu erreichen", erklärt Mader abschließend. Wer am Samstag in der Startelf stehen wird, entscheidet das Trainer-Team erst heute nach dem Abschlusstraining.

Spielbeginn ist am Samstag (16.07.) um 17:00 Uhr. Die Partie gibt es wieder live auf dem Youtube-Kanal des UNIQA ÖFB Cups.

Cem Türkmen wird für eine weitere Saison von Clermont Foot 63 an den Rhein zum SC Austria Lustenau ausgeliehen.

Der 20-Jährige absolvierte in der letzten Saison 28 Pflichtspiele für Grün-Weiß und war speziell in der Rückrunde ein wichtiger Teil auf dem Weg zum Aufstieg. Er wurde 26 Mal in der Meisterschaft eingesetzt und spielte zweimal im UNIQA ÖFB-Cup. Beim 4:0-Derbysieg gegen den FC Dornbirn durfte der Deutsche über seinen ersten Treffer für die Austria jubeln. Türkmen durchlief alle Nachwuchsebenen des deutschen Bundesligisten Bayer Leverkusen und war türkischer U-Nationalspieler. 2021 erfolgte dann der Wechsel zu Clermont Foot 63, von wo er direkt an die Austria weiterverliehen wurde.

Cem Türkmen wird erneut für eine Spielzeit ausgeliehen.

Ich bin sehr glücklich, eine weitere Saison beim SC Austria Lustenau spielen zu dürfen. Die Vorfreude auf die anstehenden Partien in der Bundesliga ist sehr groß. Ich will mit der Mannschaft so erfolgreich wie möglich sein. Wir sind zu 100% motiviert. Den Anfang wollen wir am Wochenende in der ersten Runde des ÖFB-Cups machen“, so Türkmen.

Sportkoordinator Alexander Schneider sagte: „Wir freuen uns, dass Cem eine weitere Saison das Trikot der Austria überstreift. Nach Anfangsschwierigkeiten und dem Umstieg auf den Profifußball hat er sich im Laufe der letzten Spielzeit sehr gut entwickelt und wurde ein immer wichtiger Teil der Mannschaft. Er hat bewiesen, welche fußballerischen Qualitäten er mitbringt und wir sind überzeugt, dass er nun im zweiten Jahr seine Entwicklung in diese Richtung fortsetzen wird. Nun erwarten wir von ihm, dass er dabei auch immer mehr Verantwortung im zentralen Mittelfeld übernimmt. Bei Brandon Baiye hat sich beispielweise auch gezeigt, dass das erste Jahr nicht immer das einfachste ist, aber sehr wichtig, um komplett anzukommen und dann im zweiten Jahr eine bedeutende Rolle im Team einzunehmen.“

Im letzten Test vor dem ersten Pflichtspiel musste sich die Austria am Ende dem 1. FC Köln mit 0:4 geschlagen geben. Gegen einen starken deutschen Bundesligisten gab es für Grün-Weiß nichts zu holen.

Die Kölner erwischten den perfekten Start und gingen bereits nach drei Minuten durch Florian Dietz in Führung. Trainer Markus Mader sah in den Anfangsminuten, dass seine Spieler ordentlich arbeiten mussten, um dem Druck der FCler standzuhalten. Nach einer Viertelstunde erhöhte der FC aus Köln auf 2:0. Österreichs Nationalspieler Florian Kainz kam nach 16 Minuten frei zum Kopfball und ließ Domenik Schierl keine Chance. Danach agierte die Austria etwas ruhiger und hatte sich besser auf die Spielweise der Kölner eingestellt. Kurz vor der Pause hätte dann beinahe Jean Hugonet noch das dritte Tor für die Kölner erzielt, aber sein Klärversuch ging zum Glück nur an die Latte.

Nach Seitenwechsel hatte die Austria etwas mehr vom Spiel und kam dann auch zu Chancen. Anthony Schmid hatte die erste gute Möglichkeit, doch  Kölns Torwart Horn behielt die Oberhand. In der 74. Minute erzielte dann der eingewechselte Anthony Modest das 3:0 für die Nord-Rhein-Westfalen, die endgültige Entscheidung. Zwar hatten Torben Rhein (78.) und Angelo Bacic (85.) noch gute Möglichkeiten für die Austria, doch über einen weiteren Treffer druften nur noch die Kölner jublen. Tim Lemperle stellte in der 86. Minute auf 4:0.

Die Generalprobe vor dem Cup-Spiel endet mit einer Niederlage, dennoch steigt bereits die Vorfreude auf das erste Pflichtspiel. Am Samstag, 16. Juli, 17:00 Uhr, findet die erste Runde des UNIQA ÖFB Cups gegen den FC Marchfeld Donauauen statt. Die Partie wird auf dem Youtube-Kanal des ÖFB Cups übertragen.

Die Austria verstärkt die eigene Offensivabteilung mit Stefano Surdanovic. Der 23-Jährige unterschreibt beim Lustenauer Fußballverein einen Zwei-Jahres-Vertrag.

Stefano Surdanovic sammelte in der vergangenen Saison erste Bundesliga-Erfahrung für Admira Wacker und erzielte für den Club aus der Südstadt in 14 Spielen zwei Tore und bereitete zwei Treffer vor. Der 23-Jährige ist offensiv flexibel einsetzbar, bevorzugt aber die Position im zentralen offensiven Mittelfeld direkt hinter der Spitze.
Insgesamt bringt der Serbe, der in Österreich geboren und aufgewachsen ist, neben seinen Bundesliga-Einsätzen die Erfahrung von 100 Zweitliga-Spielen mit. Die meisten Spiele absolvierte er für den FC Blau-Weiß Linz. Er erzielte dabei zwölf Treffer und bereitete 22 Tore seiner Mitspieler vor.

Surdanovic wurde in der Nachwuchsabteilung von Hertha Wels ausgebildet, ehe er in die Akademie nach Ried wechselte. 2017 schaffte der Mittelfeldspieler den Sprung in den 2. Liga-Kader der Oberösterreicher. Im Sommer 2019 wechselte er zum FC Blau-Weiß Linz, wo er mit dem Meistertitel 2020/21 seinen größten Erfolg feiern durfte.

In Lustenau unterschreibt Stefano Surdanovic einen Vertrag bis zum Sommer 2024.

Stefano Surdanovic
„Ich freue mich riesig, dass der Wechsel zur Austria nun geklappt hat. Ich durfte letzte Saison in der Rückrunde schon erste Erfahrungen in der Bundesliga sammeln und kann es kaum erwarten, dass in der neuen Saison viele neue in Lustenau dazukommen und wir gemeinsam die nächsten Entwicklungsschritte gehen. Die Spiele in Lustenau waren von der Atmosphäre immer top und ich denke, dass es in der Bundesliga noch besser wird. Das Ziel Klassenerhalt steht natürlich über allem, aber trotzdem wollen wir frech und selbstbewusst auftreten, um dem ein oder anderen Großen ein Bein zu stellen.“

Alexander Schneider
„Mit Stefano konnten wir unserem Kader das nächste Puzzlestück hinzufügen. Er hat die letzten Jahre sowohl in der 2. Liga als auch der Bundesliga konstant gute Leistungen gezeigt und war schon länger in unserem Blickfeld. Durch seine Spielweise zwischen den offensiven Linien, seiner Ballsicherheit und seinem Zug zum Tor wird er unserem Offensivspiel weitere Flexibilität und fußballerische Qualität verleihen. Trotzdem ist er noch nicht am Ende seiner Entwicklung und gemeinsam wollen wir ihm helfen, sein volles Potenzial auszuschöpfen.“

 

Die Vorbereitung auf die neue Saison neigt sich langsam dem Ende zu. In zwei Wochen steht mit dem Cup-Spiel gegen Donauauen das erste Pflichtspiel an. Davor wird noch einmal intensiv getestet und zwar am heutigen Mittwoch gegen den Dornbirner SV, ehe am Freitag das Highlight-Testspiel gegen den 1. FC Köln stattfindet.

Das Testspiel gegen den Dornbirner SV ist ein kleines Geschenk an den Dornbirner Club aus der Eliteliga. Im Rahmen der Traumlos-Aktion haben sie unter den Vorarlberger Fußballvereinen am meisten Lose verkauft und als "Gewinn" das Testspiel gewonnen. Gespielt wird heute Abend (Mittwoch, 06. Juli) um 19:00 Uhr in der EMMA & EUGEN Arena in Dornbirn. Eintritt kostet € 5 bzw. € 3 ermäßigt.

Am Freitag kommt es im Hohentwielstadion in Singen (Baden-Württemberg) zum Abschluss der Vorbereitung zu einem echten Testspiel-Schlager. Der Österreichische Bundesligaclub SC Austria Lustenau trifft auf den Deutschen Bundesligisten 1. FC Köln. Spielbeginn ist um 18:00 Uhr. Eintrittspreise: Haupttribüne Sitzplatz 20 €, Stehplatz 15 €, Stehplatz ermäßigt sowie Rentner/Schüler/Studenten 12,50 €. Karten an der Stadionkasse.

Nach fünf Jahren als Profi beim SC Austria Lustenau wechselt Nicolai Bösch zum SV Lochau. Der junge Vorarlberger stellt sich einer neuen sportlichen Aufgabe.

Mehr als 60 Mal trug der 24-Jährige das Trikot der Austria. Er erzielte dabei zwei Treffer und bereitete ein Tor vor. Insgesamt kommt Nicolai Bösch auf 72 zweite Liga Spiele. In der Saison 2019/20 war der auf der Außenbahn variabel einsetzbare Kicker an Vorwärts Steyr verliehen. In der abgelaufenen Meister-Saison stand Bösch 15 Mal für den SC Austria Lustenau auf dem Rasen – 13 Mal in der Meisterschaft, zweimal im ÖFB-Cup.

Beim SV Lochau tritt Nicolai in die Fußstapfen seines Vaters, Alfi Bösch, und erhält dort einen Vertrag bis zum Ende der Saison 2022/23.

Die Verantwortlichen des SC Austria Lustenau wünschen Nicolai Bösch für seine Zukunft nur das Beste.

Mit müden Beinen war gegen den FC St. Gallen nichts zu holen. Das Team von Markus Mader verliert zuhause im Reichshofstadion den Test gegen den Schweizer Club mit 0:4. Bei der Austria feierte Neuzugang Torben Rhein sein Debüt im Austria-Dress.

Die Gäste aus St. Gallen waren von der ersten Minute an die bessere Mannschaft und setzten die Austria ordentlich unter Druck. Domenik Schierl verhinderte mit mehreren guten Paraden den frühen Rückstand. Die beste Chance für die Austria ergab sich nach einer Flanke von Tobias Berger, doch Anderson verfehlte den hereinfliegenden Ball am langen Eck um einige Zentimeter (16.). Die brütende Hitze machte den Akteuren zusätzlich zu schaffen, nach 45 Minuten blieb es beim 0:0.

Nach dem Seitenwechsel gingen die Gäste aus St. Gallen durch Schubert in der 50. Minute in Führung. Der Austria gelang es nicht, die gut organisierte Abwehr der St. Galler zu durchbrechen. Nach knapp einer Stunde wechselte Mader bereits einige Spieler durch, dies nützten die Gäste zum 2:0 durch Kräuchi (69.). Damit war die Partie vorzeitig entschieden, die Gäste konnten durch Ruiz Abril vom Elfmeterpunkt (83.) und Guilllemenont (86.) am Ende einen deutlichen Sieg verbuchen.

Trainer Markus Mader zeigte sich mit den ersten 50 Minuten zufrieden, danach verlor die Austria die notwendige Struktur, um gegen einen starken Gegner, der am 17. Juli in die Meisterschaft startet, mithalten zu können. Vor den Austria-Kickern liegen noch intensive Wochen, um dann für das Cup-Spiel fit zu sein.

In der Vorbereitung wird am Mittwoch, 06. Juli, noch gegen den Dornbirner SV getestet, ehe es am 8. Juli gegen den FC Köln zum großen Highlight der Vorbereitung kommt.

Der SC Austria Lustenau hat Torben Rhein vom FC Bayern München verpflichtet. Der Kapitän des deutschen U19-Nationalteams wechselt für die kommende Saison leihweise ins Ländle.

Der gebürtige Berliner stieß 2017 von Hertha BSC Berlin zum Nachwuchs des FC Bayern München. Beim deutschen Rekordmeister kam Rhein in der Junioren-Bundesliga, der Regionalliga Bayern und der 3. Liga zum Einsatz. Zusätzlich war er häufiger Teil des Trainingsbetriebs der Profimannschaft.

Für die diversen deutschen U-Nationalmannschaften stand Rhein bis dato in 28 Partien auf dem Platz und führte die DFB-Auswahlen meist als Kapitän auf den Rasen. Im Jahr 2020 wurde der grün-weiße Neuzugang hinter Leverkusens Florian Wirtz als zweitbester U17-Spieler Deutschlands mit der silbernen Fritz-Walter-Medaille ausgezeichnet. Der zentrale Mittelfeldspieler hat seinen Vertrag beim FC Bayern München bis 2025 verlängert und wechselt nun in der nächsten Saison leihweise zur Austria.

Ich bin sehr froh, dass der Wechsel nach Lustenau geklappt hat. Das Engagement bei der Austria ist meine erste Station außerhalb Deutschlands. Ich habe mich bewusst für diesen Schritt entschieden und will mein Bestmögliches geben, um mich auf hohem Niveau im Profibereich zu etablieren. Bis zum Bundesliga-Start ist nicht mehr lange und ich kann es kaum erwarten, vor den Fans im Reichshofstadion spielen zu dürfen“, so Rhein.

Wir sind sehr glücklich, dass Torben entschieden hat seinen nächsten Karriereschritt bei uns machen zu wollen. Diese Leihe steht exemplarisch für unseren Weg junge, ambitionierte Spieler mit großem Potenzial für die Austria zu gewinnen und zeigt, dass wir uns zu einer interessanten Adresse für genau solche Spieler entwickeln. Es geht nun darum, dass Torben sein unbestrittenes Talent und seine Qualitäten konstant auf den Platz bringt, um uns beim Projekt Bundesliga weiterzuhelfen“, sagte Sportkoordinator Alexander Schneider.

Bryan Silva Teixeira bleibt Grün-Weiß erhalten und wechselt ablösefrei von Clermont Foot 63 zum SC Austria Lustenau.

Mit Blick auf die anstehende Spielzeit in der Bundesliga darf der SC Austria Lustenau mit Bryan Silva Teixeira ein altbekanntes Gesicht wieder in seinen Reihen begrüßen. Der frischgebackene Nationalspieler von Kap Verde wechselt nun fix ins Ländle und unterschreibt bis Sommer 2024.

Als Leihspieler stieß der 21-Jährige vergangenen August am letzten Transfertag vom Kooperationsverein Clermont Foot 63 zur Austria. In der Aufstiegssaison überzeugte Teixeira nicht nur mit seiner Dynamik und seiner Schnelligkeit, sondern war in 23 Ligaspielen auch an zehn Treffern direkt beteiligt. Nun wechselt der Offensivspieler auf permanenter Basis ablösefrei an den Rhein. Bei der 0:1-Niederlage von Kap Verde gegen Ecuador feierte der Rechtsfuß Mitte Juni sein Debüt im A-Nationalteam.

Ich kann es nach der letzten Saison kaum erwarten, mit dieser Mannschaft in der Bundesliga zu spielen. Ich bedanke mich beim Verein für das Vertrauen und bin froh, jetzt wieder an die Arbeit gehen zu können. Persönlich will ich mich immer weiterentwickeln. Das Ziel der Mannschaft steht natürlich aber über allem – wir wollen den Klassenerhalt schaffen“, so Teixeira.

Mit Bryan bleibt uns ein wichtiger Spieler der Aufstiegsmannschaft in der Bundesliga erhalten. Er bringt eine außergewöhnliche Dynamik in unser Offensivspiel und ist vielseitig einsetzbar. In der letzten Rückrunde hat er gezeigt, welche Qualitäten er trotz seines jungen Alters hat. Nichtsdestotrotz ist sein Potenzial, speziell in den finalen Aktionen vor dem Tor noch nicht ausgeschöpft und wir wollen gemeinsam die nächsten Entwicklungsschritte gehen. Der Transfer zeigt zudem, dass unsere Kooperation mit Clermont Foot 63 keine „Einbahnstraße“ darstellt und auch Spieler sich über diesen Weg für die Austria empfehlen können“, sagte Sportkoordinator Alexander Schneider.

Nur mehr wenige Wochen, bis der Anpfiff zur Bundesliga-Saison 2022/23 erfolgt. Austria-Urgestein Pius Grabher spricht im Interview von den Eindrücken des fixierten Aufstiegs im letzten Mai und erzählt, was er sich und der Mannschaft im Oberhaus zutraut.

Hallo Pius! Der Countdown läuft, am 27. Juli kehrt die Austria mit dem Heimspiel gegen die WSG Tirol nach vielen Jahren Pause endlich wieder die österreichischen Bundesliga zurück. Bevor wir in die Zukunft blicken, noch ein kurzer Rückblick. Welche Gedanken gingen dir als waschechter Luschnouar bei der Meisterfeier am 22. Mai durch den Kopf?

Es waren natürlich sehr spezielle Momente für mich. Bei der Meisterfeier am 22. Mai waren wir aber schon deutlich gefasster und konnten das Ganze mehr genießen. Eine Woche zuvor in Horn war es wesentlich emotionaler. Der ganze Druck, der sich in den vorigen Monaten aufgestaut hatte, fiel von unseren Schultern. Die Sehnsucht nach dem Aufstieg war nach über 20 Jahren in der 2. Liga riesig. Es waren auf jeden Fall Momente, die wir nie mehr in unserem Leben vergessen werden.

Vergangene Woche ging es für deine Teamkollegen und dich ins Kurztrainingslager nach Lech. Wie waren die Tage in den Bergen und wie fühlst du dich persönlich? Bist du schon bei 100%?

Die Tage in Lech waren wie immer herausragend. Wir Spieler schätzen die optimalen Voraussetzungen in den Bergen enorm. Das Hotel Gotthard bietet uns perfekte Bedingungen und das abwechslungsreiche Programm ist in der Vorbereitung perfekt. Derzeit machen wir viel im Ausdauerbereich. Auch aufgrund meiner Verletzung am Ende der Saison, brauche ich jedoch noch ein wenig Zeit, bis ich bei 100% bin. Ich fühle mich aber sehr gut und freue mich schon auf die kommenden Aufgaben.

Wie du eben gesagt hast, ist die Vorfreude auf anstehende Bundesliga-Spielzeit im grün-weißen Lager groß. Auf welche Begegnungen freust dich schon besonders und was traust du der Mannschaft in den anstehenden Monaten zu?

Für uns wird jedes Spiel ein Highlight werden. Aber wenn ich ein oder zwei Spiele rauspicken müsste, dann ist es mit Sicherheit das Derby gegen Altach. Aber auch das Auswärtsspiel bei Rapid Wien vor so einer großen Kulisse wird sicher ganz besonders. Was die Erwartungshaltung betrifft, so kann ich auf ein Interview vom letzten Sommer verweisen. Damals sprach ich davon, dass wir die Wundertüte der Liga sind. Das sehe ich auch heuer so. Auch weil noch einige Neuzugänge in Lustenau aufschlagen werden, ist es sehr schwer zu sagen, wo wir derzeit stehen. Mit meiner Aussage bin ich aber auch letzte Saison gut gefahren, von dem her wollen wir heuer ebenso überraschen.

Im Kader stehen viele junge Akteure. Mit deinen 28 Jahren zählst du bereits zu den älteren Spielern im Aufgebot. Die Mischung aus Routinie und jungen Talenten ging letzte Saison voll auf. Wie würdest du den Kader als Fußball-Manager zusammenstellen?

Als ich in dem ein oder anderen Spiel als ältester Kicker auf dem Platz stand, war das ehrlichweise schon ein ungewohntes Gefühl. Ich übernehme gerne Verantwortung, daher taugt mir die Rolle aber schon. Die Kaderzusammenstellung hingegen, überlasse ich selbstverständlich unserem Sportkoordinator Alexander Schneider und seinem Team. Den Weg, den wir letztes Jahr gegangen sind, passt meiner Meinung nach sehr gut zur Austria und soll genau so fortgesetzt werden.

Bevor es in der Bundesliga dann richtig losgeht, steigt erst das ÖFB-Cup-Spiel gegen den FC Marchfeld Donauauen. Welcher Stellenwert hat dieser Bewerb für dich?

Der ÖFB-Cup hat für mich einen sehr hohen Stellenwert, mit dem ich auch eine besondere Geschichte verbinde. In meinem ersten Jahr, in welchem ich bei den Profis mittrainieren durfte, zog die Mannschaft ins Finale ein. Die Reise nach Wien als Fan war für mich ein echtes Erlebnis. Gute zehn Jahre später habe ich das als Spieler dann selbst erlebt und gesehen, wie schnell es in diesem Wettebewerb gehen kann. Im ÖFB-Cup bist du mal Favorit, mal bist du Außenseiter und hast mit wenigen Spielen die Möglichkeit, dich für Europa zu qualifizieren. Zweimal sind wir nun kurz davorgestanden, vielleicht klappt es nun im dritten Anlauf mit dem ganz großen Coup.

Das Reichshofstadion wird beim Auftakt Ende Juli beben. Hast du noch ein paar abschließende Worte an die Fans?

Im Namen der Mannschaft will ich mich nochmals für den unglaublichen Support der Fans in der letzten Saison bedanken. Die Fans und die Zuschauer haben gezeigt, dass das am Ende der kleine aber feine Unterschied sein kann. Wir alle freuen uns schon sehr auf die Bundesliga. Der Zuschauerschnitt wird noch höher, die Atmosphäre wohl noch lauter. Wir sind uns sicher, dass der zwölfte Mann auf den Tribünen wieder für einzigartige Stimmung im Reichshofstadion sorgen wird.

Exakt 41 Tage nach der letzten Ligapartie steigt für den SC Austria Lustenau am Wochenende im Reichshofstadion die nächste Begegnung auf heimischem Terrain. Im dritten Freundschaftsspiel des Sommers empfängt Grün-Weiß den FC St. Gallen aus der Schweiz.

Die Mannschaft aus dem Nachbarland landete in der abgelaufenen Saison in der Super League auf dem fünften Rang. Derzeit befinden sich die Espen noch im Trainingslager in Monaco, ehe die Zeidler-Kicker am Samstag auf die Austria treffen. Mit dem Dornbirner SV (Mittwoch, 6. Juli, 19 Uhr in Haselstauden) und dem 1. FC Köln (Freitag, 8. Juli, 18 Uhr in Singen/GER) stehen anschließend zwei weitere Spiele an, ehe mit dem ÖFB-Cup-Spiel gegen den FC Marchfeld das erste Pflichtspiel über die Bühne geht. 

 

Samstag, 16 Uhr: SC Austria Lustenau – FC St. Gallen

Stadionöffnung: 15:30 Uhr

Ticketpreis: 5 Euro (Kinder bis 17 Jahre sind gratis)

Für Saisonkarten-Inhaber ist der Eintritt frei!

Karten sind ausschließlich an der Tageskassa verfügbar

Eine Woche vor dem Bundesliga-Start steigt für den SC Austria Lustenau im UNIQA ÖFB-Cup das erste Pflichtspiel der neuen Saison. Die Paarungen für die erste Runde wurden am Sonntag im ORF gezogen. Grün-Weiß bekommt es zum Auftakt mit dem FC Marchfeld Donauauen aus Niederösterreich zu tun.

Der Spieltermin (15. – 17. Juli) und der Spielort sind noch offen. Grundsätzlich haben die Bundesliga-Klubs Heimrecht. Die Vereine der Landesverbände sind jedoch berechtigt, einen Antrag auf Austragung des Cup-Spiels auf ihrer Sportanlage zu stellen. Voraussetzung dafür ist, dass die Veranstaltung des Spiels unter Einhaltung sämtlicher gesetzlicher Vorschriften, Verordnungen und Konzepte zugelassen und die Sicherheit für die Gesundheit aller Beteiligten gesichert ist.

 

 

Im zweiten Testspiel der Sommervorbereitung musste sich der SC Austria Lustenau wie schon im vergangenen Jahr dem FC Wil geschlagen geben. Grün-Weiß unterlag dem Team aus der Schweiz mit 0:4.

Ausgetragen wurde die Partie auf dem Sportplatz des SK Bürs. Den Spielern war die intensive Woche mit dem Kurztrainingslager in Lech anzumerken und so waren es die Gäste aus dem Nachbarland, die wesentlich mehr vom Spiel hatten. Zwar war in Abschnitt zwei eine Leistungssteigerung im Auftritt der Austria erkennbar, zu Toren reichte es an diesem Tag aber nicht. „Uns wurde deutlich aufgezeigt, woran wir noch hart arbeiten müssen. Und zwar noch an ganz vielen Dingen,“ so Coach Markus Mader nach der Begegnung.

Aufstellung: Schierl (63. Nesler); Gmeiner (67. Bazcc), Hugonet, Maak (67. Küng), Grujcic (58. Berger), Guenouche (83. Gmeiner) – Anderson, Grabherr (67. Wallace), Türkmen – Stefanon (45. Cheukoua), Schmid

Schon am kommenden Wochenende wird mit dem FC St. Gallen erneut gegen ein Team aus der Schweiz getestet. Anpfiff der Begegnung am Samstag im Reichshofstadion ist um 16 Uhr. 

In exakt 30 Tagen steigt mit dem Heimspiel gegen die WSG Tirol das erste Spiel der Bundesliga-Saison 2022/23. Bis am 24. Juli im Reichshofstadion der Ball rollt, bereitet sich Grün-Weiß intensiv auf die kommenden Monate vor.

Nach den Einheiten am Donnerstag war für Freitagvormittag eine Wanderung in den Bergen geplant. Aufgrund der unsicheren Wettervorhersage wurde diese allerdings nicht absolviert und so wurde kurzerhand eine taktische Video-Analyse im Hotel eingeschoben. 

Am Nachmittag machte sich die Mannschaft mit dem Bus auf den Weg ins Brandnertal. Auf dem Sportplatz des SK Bürs wurde eine Einheit abgehalten, ehe für die Spieler im Anschluss noch Regeneration und diverse Behandlungen anstanden. Abgerundet wurde der vorletzte Tag in den Bergen mit einem Abendessen im Hotel Arlberg. 

Kurztrainingslager in Lech: Tag 2

Donnerstag, 23 Juni 2022

Bei strahlendem Sonnenschein startete Tag zwei im Kurztrainingslager in Lech am Arlberg pünktlich mit dem Frühstück um 8 Uhr. Danach ging es für die Mannschaft zum Sportpark in Lech, wo Kraftübungen und Lifekinetic anstanden.

Nach dem Mittagessen fand im Hotel Gotthard ein Pressegespräch statt. Chefcoach Markus Mader, Sportkoordinator Alexander Schneider und Kapitän Matthias Maak standen im Rahmen eines Pressegespräch den anwesenden Journalisten Rede und Antwort. Themen waren das Kurztrainingslager in Lech, die anstehenden Aufgaben, der aktuelle Stand der Kaderplanung und einen genereller Ausblick.

Um 15:30 Uhr ging schließlich danach die nächste Einheit auf dem Fußballplatz in Lech über die Bühne, ehe Tag zwei mit einem Abendessen beim Hotel Mohnenfluh endete.

Am heutigen Mittwoch veröffentlichte die Österreichische Bundesliga den Spielplan für die Saison 2022/23. Der SC Austria Lustenau bekommt es in der ersten Runde zuhause mit der WSG Tirol zu tun, ehe die Partien auswärts bei der SV Ried und beim SK Rapid Wien folgen. Das mit Spannung erwartete erste Ländle-Derby gegen den SCR Altach steigt auswärts am 20. August im Rheindorf. 

Der grün-weiße Spielplan im Überblick:

Cup             17.-19.07.2022  --:-- Uhr     Auslosung folgt       

1        So      24.07.2022         17:00 Uhr  SC Austria Lustenau - WSG Tirol

2        Sa      30.07.2022         17:00 Uhr  SV Ried - SC Austria Lustenau

3        So      07.08.2022         17:00 Uhr  SK Rapid Wien - SC Austria Lustenau

4        So      14.08.2022         17:00 Uhr  SC Austria Lustenau - TSV Hartberg

5        Sa      20.08.2022         17:00 Uhr  SCR Altach - SC Austria Lustenau

6        Sa      27.08.2022         17:00 Uhr  SC Austria Lustenau - FC Salzburg

7        Sa      03.09.2022         17:00 Uhr  FK Austria Wien - SC Austria Lustenau

8                 10.-11.09.2022  --:-- Uhr     SC Austria Lustenau - LASK

9                 17.-18.09.2022  --:-- Uhr     SK Sturm Graz - SC Austria Lustenau

10               01.-02.10.2022  --:-- Uhr     SC Austria Lustenau - WAC

11               08.-09.10.2022  --:-- Uhr     Austria Klagenfurt - SC Austria Lustenau

12               15.-16.10.2022  --:-- Uhr     WSG Tirol - SC Austria Lustenau

13               22.-23.10.2022  --:-- Uhr     SC Austria Lustenau - SV Ried

14               29.-30.10.2022  --:-- Uhr     SC Austria Lustenau - SK Rapid

15               05.-06.11.2022  --:-- Uhr     TSV Hartberg - SC Austria Lustenau 

16               12.-13.11.2022  --:-- Uhr     SC Austria Lustenau - SCR Altach

17               10.-12.02.2023  --:-- Uhr     FC Salzburg - SC Austria Lustenau

18               18.-19.02.2023  --:-- Uhr     SC Austria Lustenau - FK Austria Wien

19               25.-26.02.2023  --:-- Uhr     LASK - SC Austria Lustenau

20               04.-05.03.2023  --:-- Uhr     SC Austria Lustenau - SK Sturm Graz

21               11.-12.03.2023  --:-- Uhr     WAC - SC Austria Lustenau

22               18.-19.03.2023  --:-- Uhr     SC Austria Lustenau - Austria Klagenfurt

Die Auslosung der 1. Cup-Runde erfolgt am 26. Juni. Die weiteren Termine im ÖFB-Cup sind:

  1. Runde: 30./31.08.2022
  2. Runde: 18./19./20.10.2022
  3. Runde: 03./04./05.02.2023
  4. Runde: 04./05./06.04.2023

Finale: 01.05.2023

 

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Bei hohen Temperaturen setzte sich die Austria im ersten Test der Vorbereitung auf die Bundesliga mit 3:2 gegen den FC Dornbirn durch. Die Tore für Grün-Weiß erzielten Tobias Berger, Wallace und Fabian Gmeiner.

Vor etwa 1.000 Zuschauern trat die Elf von Markus Mader in einem 3-5-2 System auf, mit Noah Mathis und Darijo Grujcic durften nur zwei neue Gesichter von Beginn an ran. Dadurch waren die Abläufe bei der Austria eingespielt und man diktierte das Spiel von der ersten Minute an. Die erste gute Möglichkeit hatte dan Jan Stefanon bereits nach sieben Minuten, doch Dornbirn-Goalie Lang parierte stark. Einen Eckball nützte dann Tobias Berger zur 1:0 Führung für die Austria. Die Dornbirn Abwehr hatte auf den Außbahnspieler der Austria vergessen und dieser nickte trocken per Kopf ein (23.). In der 34. Minute zeigte Schiedsrichter Gutschi auf den Elfmeterpunkt, doch Dornbirns vermeintlich gefoulter Spieler Santin bewies sich als fairer Sportsmann und erklärte, dass er nicht berührt wurde. Somit nahm Gutschi die Entscheidung auf Elfmeter zurück. Kurz vor der Pause hatte Jan Stefanon erneut eine gute Möglichkeit auf ein Tor, doch wieder blieb Lang der Sieger im Duell.

Den besseren Start in die zweite Hälfte hatten dann die Gastgeber. Die Austria hatte zur Pause bereits mehrfach gewechselt, darunter lit ein wenig der Spielfluss und die Souveränität. Unter anderem kam Neuzugang Anthony Schmid zu seinen ersten Minuten im Austria-Dress. Nach einem Schuss von Austria-Leihgabe Raul Marte, nützte Lukas Parger den Abpraller zum 1:1 (54.). Nur fünf Minuten später hätten die Dornbirner beinahe die Partie gedreht, doch Domenik Schierl blieb im Duell mit Philipp Gassner Sieger. Gleichzeitig nützte die Austria den entstehenden Konter für die erneute Führung durch Wallace (59.). Doch nicht genug, weitere fünf Minuten später erhöhte Fabian Gmeiner nach einer schönen Kombination auf 3:1. Eine Viertelstunde vor Schluss erzielte Lukas Parger seinen zweiten Treffer für die Hausherren, zu mehr sollte es aber nicht mehr reichen.

Die Austria startet damit erfolgreich in die Vorbereitung. Trainer Markus Mader zeigte sich grundsätzlich zufrieden, wobei er anmerkte, dass man es dem Gegner zu leicht gemacht habe, Tore zu schießen. Die Austrianer fahren nun auf Kurztrainingslager nach Lech, den nächsten öffentlichten Test gibt es dann am 2. Juli gegen den FC St. Gallen.

Zum Trainingsstart in die neue Saison kann eine weitere positive Nachricht vermeldet werden. Anderson Dos Santos Gomes bleibt dem SC Austria Lustenau auch in der Bundesliga erhalten. Der Brasilianer unterzeichnete einen neuen Vertrag bis 2024.

Nachdem der 24-Jährige im vergangenen Herbst als Leihspieler beim FC Dornbirn unter Vertrag stand, wechselte er im Jänner vom SCR Altach ins Reichshofstadion. Im Frühjahr kam der Rechtsfuß für Grün-Weiß in 14 Partien zum Einsatz, leistete dabei zwei Vorlagen und erzielte beim 3:1-Auswärtserfolg gegen Vorwärts Steyr seinen ersten Treffer für die Austria.

Anderson Dos Santos Gomes kam Anfang 2019 nach Österreich und konnte bereits in 40 Bundesliga-Spielen Erfahrung in der höchsten Spielklasse sammeln.

Ich freue mich sehr, weiterhin für den SC Austria Lustenau zu spielen. Seit meinem Wechsel im Winter hierher fühle ich mich extrem wohl. Es fühlt sich schon an wie eine Familie. Ich kann es kaum erwarten, bis die Bundesliga losgeht und möchte mit der Mannschaft eine gute Saison spielen“, so Anderson.

Sportkoordinator Alexander Schneider: „Wir sind sehr froh, dass wir gemeinsam mit Anderson den Weg in die Bundesliga weitergehen werden. Er benötigte durch seine offene Art nach seinem Wechsel im Winter überhaupt keine Eingewöhnungszeit, hat sich direkt überragend ins Team integriert und sehr starke Leistungen auf verschieden Positionen abgeliefert. Mit dem Gesamtpaket aus Dynamik, seinen fußballerischen Qualitäten gepaart mit einem großen Kämpferherz und seiner Erstligaerfahrung bringt er alles mit, was einen modernen Außenbahnspieler auszeichnet. Für uns war es deshalb keine Frage, dass wir Anderson gerne bei der Austria halten wollen“, so Sportkoordinator Alexander Schneider.

Drei Treffer genügten der Amateur-Auswahl am letzten Spieltag der VN.at-Eliteliga nicht, um als Sieger vom Platz zu gehen. Hannes Küng und Co. mussten sich am Samstag den FC Egg mit 3:5 geschlagen geben.

Bei brütender Hitze waren es die Bregenzerwälder, die vor dem Tor zielstrebiger agierten und mit einer komfortablen 3:0-Führung in die Pause gingen. Nach Seitenwechsel konnte Leo Schachner per schönem Weiterschuss seinen ersten Treffer bei den Amateuren beisteuern. Während die Egger ebenso noch zweimal ins Schwarze trafen, netzte bei Grün-Weiß Liam Tripp doppelt ein. Die Niederlage konnte allerdings dennoch nicht verhindert werden und so steigt die Mannschaft mit acht Punkten in die Vorarlbergliga ab.

Aufstellung: Brotzge – Rusch, Küng, Kelmendi (57. Kelmendi), Berlinger – Schachner, Basic (78. Basic), Riedmann, Mutlu – Tripp, Wund (78. Aras)

Die Nachwuchsmannschaften bestriten indes einige erfolgreiche Spiele: Etwa gewann das U11B (Bild) im Derby beim FC Lustenau mit 4:3. 

Weitere Ergebnisse:

U12: FC Egg – SC Austria Lustenau 1:4

U14A: SC Austria Lustenau – FC BW Feldkirch 5:2

FC Lustenau 1c – SC Austria Lustenau 1b 2:1

U9: SC Austria Lustenau – FC Götzis 3:3

U10A: Dornbirner SV – SC Austria Lustenau 15:2

U11A: VfB Hohenems – SC Austria Lustenau 0:3

U14B: SC Austria Lustenau – SPG Rotachtal 5:0

U16: TSV Altenstadt – SC Austria Lustenau 5:4

U11B: FC Lustenau – SC Austria Lustenau 3:4

Mittelfeldspieler Raul Marte wird in der anstehenden Saison in der ADMIRAL 2. Liga bleiben und für den FC Dornbirn auflaufen. Der 20-Jährige wird bis Sommer 2023 an den Verein aus der Messestadt ausgeliehen.

Aufgrund einer Herzbeutelentzündung fiel der Rechtsfuß den kompletten vergangenen Herbst aus. Beim Gastspiel am Tivoli gegen den FC Wacker Innsbruck kam Marte am 13. März zu seinem einzigen Einsatz in dieser Saison für den SC Austria Lustenau.

„Nach einem für ihn sehr schwierigen Jahr wollen wir, dass Raul nun wieder Spielpraxis bekommt. Beim FC Dornbirn in der 2. Liga hat er dafür die perfekten Voraussetzungen. Wir glauben weiterhin voll an ihn und sind und sicher, dass er dann als gestandenerer Spieler zu uns zurückkehren und uns dann perspektivisch noch viel Freude bereiten wird“, so Sportkoordinator Alexander Schneider.

Sommerfahrplan der Austria

Dienstag, 07 Juni 2022

In einer Woche nimmt der SC Austria Lustenau am 14. Juni die Vorbereitung auf die anstehende Saison auf. Bis am vorletzten Juli-Wochenende der Startschuss in die Bundesliga erfolgt, stehen für die Akteure von Coach Markus Mader intensive Trainingseinheiten sowie einige Testspiele an. 

Im letzten Auftritt vor dem ÖFB-Cup bekommt es Grün-Weiß am 8. Juli im benachbarten Singen unter anderem mit dem 1. FC Köln zu tun. Vom 22. bis zum 22. Juni bestreitet die Mannschaft in Lech ein Kurztrainingslager. In Lustenau wird gegen den FC Wil und den FC St. Gallen aus der Schweiz getestet. 

 

Alle bisher fixen Termine im Überblick:

DI, 14. Juni: Trainingsstart in Lustenau

SA, 18. Juni: Testspiel gegen Dornbirn (in Dornbirn/Birkenwiese, 17 Uhr)

22. - 25. Juni: Kurztrainingslager Lech 

SA, 2. Juli: Testspiel gegen FC St. Gallen (in Lustenau, Uhrzeit offen)

FR, 8. Juli: Testspiel gegen 1. FC Köln (Hohentwielstadion in Singen, 18 Uhr)

Der Lustenauer Darijo Grujcic kehrt nach zwei Jahren zum SC Austria Lustenau zurück. Nach seinem Engagement beim FC Wacker Innsbruck wechselt der Defensivmann ablösefrei an den Rhein und unterschreibt einen Vertrag bis 2024.

Darijo Grujcic verließ die Austria im Sommer 2020 und wechselte ins benachbarte Bundesland zum Tiroler Traditionsverein. Insgesamt kam der gebürtige Lustenauer in den zwei Jahren auf 45 Einsätze für den FC Wacker Innsbruck. In der kürzlich zu Ende gegangenen Saison stand der Linksfuß für die Tiroler in 17 Pflichtspielen auf dem Platz.

Vor seinem Wechsel an den Tivoli konnte der Verteidiger bei Grün-Weiß bereits voll überzeugen und kam von 2018 von 2020 50 Mal zum Einsatz. Der junge Vorarlberger stammt aus der Nachwuchsabteilung des FC Lustenau und durchlief sämtliche Mannschaften der Akademie Vorarlberg, ehe er 2017 zum FC Dornbirn wechselte. Ein Jahr später konnte Grujcic mit dem Wechsel zur Austria seine ersten Schritte im Profifußball machen, entwickelte sich schnell zum Stammspieler und erreichte mit der Mannschaft 2020 das ÖFB-Cup-Finale.

„Ich freue mich sehr, dass ich wieder zurück in meiner Heimat bin. Das erste Zweitliga-Spiel habe hier gemacht und nun darf ich auch meine ersten Bundesliga-Spiele in diesem Trikot bestreiten. Ich wohne wenige Minuten vom Stadion entfernt und kenne im Verein bereits alle. Ich kann es kaum mehr erwarten, bis es endlich losgeht und freue mich schon auf die kommende Zeit“, sagte Darijo Grujcic.

„Vor zwei Jahren haben wir sehr bedauert, dass Darijo den Verein Richtung Innsbruck verlassen hat. Aber schon damals hat er sich – in der für ihn persönlich schwierigeren Zeit – charakterlich immer vorbildlich verhalten und sich voll mit dem Verein identifiziert hat. Der Kontakt ist trotz seines Wechsels nie abgerissen und Darijo wusste, dass unsere Tür für ihn immer offen stand und er aufgrund seiner unbestrittenen sportlichen Qualitäten und seiner Persönlichkeit eine sehr hohe Wertschätzung bei der Austria genießt. Wir freuen uns deshalb umso mehr, dass sich der Kreis nun wieder schließt und er mit zwei Jahren mehr Erfahrung als gereifterer Spieler zur Austria zurückkehrt. Gemeinsam gehen wir jetzt den spannenden Schritt in die Bundesliga“, so Sportkoordinator Alexander Schneider.

Zur neuen Saison hat der SC Austria Lustenau mit Anthony Schmid einen neuen Angreifer verpflichtet. Der 23-Jährige wechselt ablösefrei vom Floridsdorfer AC ins Ländle und unterschreibt einen Vertrag bis 2024.

Nach einigen Jahren im Nachwuchs beim SC Freiburg wechselte der Rechtsfuß von der zweiten Mannschaft des deutschen Bundesligisten über den SV Oberachern im August 2020 zum FAC. Für die Wiener erzielte Schmid in dieser Saison elf Treffer, bereitete vier weitere vor und war dadurch einer der Hauptakteure im spannenden Titelkampf zwischen der Austria und den Floridsdorfern. Der in Straßburg geborene, mehrfache österreichische Nachwuchsnationalspieler, kommt vermehrt im Angriffszentrum zum Einsatz, kann in der Offensive aber auch andere Positionen bekleiden.

„Als ich vom Interesse von Austria Lustenau gehört habe, musste ich nicht lange überlegen. Es ist ein großer Verein in Österreich mit Ambition und überragenden Fans. Ich habe mich sofort an unser Auswärtsspiel in der letzten Saison und die Atmosphäre erinnert. Dazu ist Lustenau nicht allzu weit von meiner Heimat Straßburg entfernt, was für mich als Familienmensch sehr wichtig ist. Ich will unbedingt Bundesliga spielen und kann es kaum erwarten, bis es losgeht“, so Anthony Schmid.

„Mit der Verpflichtung von Anthony ist es uns gelungen, einen der prägenden Spieler der abgelaufenen Zweitligasaison für den gemeinsamen Schritt in die Bundesliga zu überzeugen. Der Spieler war uns schon vor seinem Wechsel zum FAC aus seiner Zeit in Freiburg bekannt und wir haben seine Entwicklung seither genau verfolgt. Wir sind davon überzeugt, dass er die vergangene Saison nicht nur bestätigen wird, sondern dieser Durchbruch nur den „Anfang“ seiner Karriere und seines Potenzials darstellt. Durch seine Qualitäten vor dem Tor, seinem Tempo und seiner Flexibilität gepaart mit einer Top-Mentalität wird er unsere Offensive bereichern und uns hoffentlich viel Freude bereiten“, sagte Sportkoordinator Alexander Schneider.

Wenige Tage nach dem letzten Meisterschaftsspiel stellt der SC Austria Lustenau weitere Weichen für die Zukunft. Mit Simon Nesler (17) und Angelo Bacic (18) stoßen zwei junge Talente aus der Vorarlberger Fußballakademie ins Reichshofstadion.

Torhüter Simon Nesler wechselte 2019 aus der Jugend des FC Nüziders zur U15-Mannschaft der heimischen Akademie. Nachdem er schon vergangene Saison öfter Trainingsgast bei der ersten Mannschaft der Austria war und alle Altersstufen in der Akademie durchlaufen hat, schafft er nun den Sprung in den Profifußball.  

Angelo Bacic kommt aus dem Nachwuchs der Austria, ehe er 2018 zur Akademie übersiedelte. In der laufenden Saison der ÖFB-U18-Jugendliga überzeugte der Mittelfeldspieler auf allen Linien und hat in den vergangenen Monaten eine herausragende Entwicklung genommen. In der Wintervorbereitung durfte Bacic im Testspiel gegen die WSG Tirol bereits mitwirken, nun kehrt er fix zu seinem Stammklub zurück.

„Es freut uns sehr, dass wir die beiden Jungs davon überzeugen konnten, ihre ersten Schritte im Profifußball gemeinsam mit uns zu gehen. Simon ist eines der größten Torwarttalente in Vorarlberg und Angelo, als gebürtiger Luschnouar, hat das Fußballspielen in den Kinderschuhen bei der Austria begonnen und sich seitdem in jedem Jahr kontinuierlich weiterentwickelt. Wir haben ihre Wege in der Akademie schon längere Zeit genau verfolgt und sind davon überzeugt, dass der Schritt (zurück) zur Austria ihrer Entwicklung einen weiteren Schub verleihen wird. Sie werden nun behutsam an den Bundesligafußball herangeführt und werden von uns alle Zeit bekommen, die sie benötigen, um in der Mannschaft Fuß zu fassen. Unser gemeinsames Ziel muss sein, dass sie dem Verein und unseren Fans in der Zukunft noch viel Freude bereiten und wir die nächsten erfolgreichen Bundesligaspieler aus Vorarlberg herausbringen“, so Sportkoordinator Alexander Schneider.

Florian Eres wird den SC Austria Lustenau im Sommer nach Vertragsende verlassen. Den 23-Jährigen zieht es zur neuen Saison hin zum SK Vorwärts Steyr.

In der kürzlich zu Ende gegangenen Spielzeit stand der gebürtige Hohenemser im ÖFB-Cup gegen den SC Weiz zwischen den Pfosten. Im selben Bewerb durfte er auch das Finalspiel gegen den FC Red Bull Salzburg am 29. Mai 2020 im Klagenfurter Wörtherseestadion absolvieren. Seine einzige Ligapartie für Grün-Weiß absolvierte Eres knapp ein Jahr später gegen den SV Lafnitz (4:4).

Wir bedanken uns bei „Flo“ für seinen Einsatz und wünschen ihm für die neue Aufgabe viel Erfolg!

“Die Austria ist wieder da” und das lautstark und losgelöst! Mit einem souveränen 4:0 Sieg gegen die Young Violets Austria Wien verabschiedet sich das Team aus der Admiral 2. Liga. Das Abenteuer Bundesliga kann beginnen. Im Anschluss an die Partie wurde im Austria-Dorf und später im Glashaus ausgiebig gefeiert.

Die Partie begann mit einer Druckphase der Austria, die in der Startelf mit Dragan Marceta, Pius Grabher und Bryan Teixeira drei neue Spieler aufbot. Michael Cheukoua hatte schon in der ersten Minute einen guten Lauf auf der linken Seite, die Wiener Gäste konnten nur in höchster Not den Abschluss klären. Der Kameruner war es dann auch, der die Grün-Weißen in Front brachte. Nach einem schönen Angriff über links, fand Hakim Guenouche Cheukoua in der Mitte, der mit einem Drehschuss Gästekeeper Gindl überwand (11.). Die Autria blieb in Folge am Drücker, Pius Grabher versuchte es in der 15. Minute aus der Distanz, der Schuss ging aber doch deutlich darüber. In der 19. Minute tauchte dann Haris Tabakovic erstmals gefährlich vor dem Tor auf. Nach einer schönen Flanke von Anderson wollte der Torschützenkönig der Liga per Volley seinen Treffer erzielen, doch der Ball landete auf der Südtribüne. Die Young Violets agierten in der ersten Halbzeit zwar mit hohem Pressing, kamen aber kaum zu Möglichkeiten. Lediglich Josef Pross prüfte einmal Domenik Schierl mit einem satten Schuss, doch der Austria-Goalie lenkte den Ball stark zur Ecke (27.). Kurz vor der Pause erhöhte die Austria noch einmal das Tempo und erneut war es Michael Cheukoa der die Austria-Fans zum Jubeln brachte. Nach einem Abspielfehler der Young Violets Defensive, kam Haris Tabakovic an den Ball und setzte den Kameruner ideal ein, nach eine kurzen Haken ließ er Gindl erneut keine Chance (37.). Die Gäste aus Wien waren nun total von der Rolle, so war auch der dritte Treffer ein Geschenk an den Meister. Niels Hahn vertändelte den Ball gegen Bryan Teixeira und der Austria-Angreifer nützte dies für die 3:0 Führung (44.).

Bereits wenige Minuten nach Wiederanpfiff begann bei der Austria das Wechselspiel. Fabian Gmeiner und Dragan Marceta wurden durch Jan Stefanon und Leo Mätzler ersetzt. Die neu formierte Truppe brauchte dann ein wenig bis sie ins Rollen kam. Die erste Möglichkeit hatte dann der ebenfalls eingewechselte Wallace (kam für Michael Cheukoua) per Kopf, dorch es fehlte der Druck hinter dem Ball (57.). Nach etwas mehr als einer Stunde wurde das Spiel aufgrund von Pyrotechnik für kurze Zeit unterbrochen, kurz darauf folgte der finale Auftritt von Haris Tabakovic als Austria-Torgarant. Mit viel Überzeugung traf er in der 65. Minute vom Elfmeterpunkt, nachdem zuvor ein Handspiel der Young Violets geandet wurde. Eine Viertelstunde vor Schluss hätte dann Anderson noch auf 5:0 erhöhen können, doch sein Kopfball ging wenige Zentimeter am Tor vorbei. In den letzten Minuten passierte nicht mehr viel, die Austria-Kicker schonten sich schon für die Meisterfeier, die Young Violets kamen so noch zu zwei Tormöglichkeiten, aber Domenik Schierl behielt im letzten Saisonspiel seine weiße Weste.

Nach Abpfiff begannen die gorßen Feierlichkeiten, die ja bereits schon um 11 Uhr am Kirchplatz im Ortszentrum gestartet waren. Als um 19:02 Uhr Kapitän Matthias Maak die Meistertrophäe in den Himmel streckte, gab es kein Halten mehr. Bis tief in die Nacht wurde gefeiert und schon mit großer Vorfreude in Richtung Bundesliga geträumt. Denn die AUSTRIA IST WIEDER DA!

Eine Jury bestehend aus Präsidenten, Managern und Trainern der ADMIRAL 2. Liga hat die Besten der Saison 2021/21 gewählt. Mit Muhammed Cham (Spieler der Saison) und Markus Mader (Trainer der Saison) gingen zwei Auszeichnungen an Grün-Weiß.

Als Kooperationsspieler wechselte Muhammed Cham letzten Sommer von Clermont Foot ins Ländle und wusste in der am Sonntag endenden Spielzeit voll zu überzeugen. In 29 Einsätzen erzielte der Linksfuß 15 Treffer und bereitete zwölf weitere vor. Den zweiten Platz der Wahl belegte mit Haris Tabakovic ein weiterer Spieler des SC Austria Lustenau.

In der Kategorie „Trainer der Saison“ setzte sich Meistercoach Markus Mader durch. Der 54-Jährige führte die Mannschaft in seiner Premierensaison in die Bundesliga und tritt damit in die Fußstapfen von Edi Stöhr, dem der der Aufstieg in die höchste Spielklasse im Jahr 1997 gelungen war.

Herzliche Gratulation. Cham und Mader werden im Rahmen der Lustenauer Meisterfeier am Sonntag von Bundesliga-Finanzvorstand Alexander Schwärzler ausgezeichnet!

"Wir wollen dieses Spiel unbedingt gewinnen", so lautet die klare Ansage von Trainer Markus Mader im Vorfeld der letzten Partie in der laufenden Saison der ADMIRAL 2. Liga gegen die Young Violets. Rund um die Partie wird ein ordentliches Rahmenprogramm geboten, um den Meister ordentlich hochleben zu lassen.

Der Gegner - Young Violets
Diese Feierlichkeiten möchten die Jungveilchen natürlich crashen, indem sie Punkte aus Lstenau entführen. Trainer Markus Mader erwartet einen hochmotivierten Gegner, der nicht im Schongang agieren wird: "Wir müssen uns auf eine spielfreudige und motivierte Mannschaft einstellen, denn für die Spieler der Young Violets ist es eine schöne Gelegenheit sich einmal vor viel Publikum zu zeigen. Es dürfte auch für sie ein Highlight sein und dann will man alles zeigen". Von der Spielanlage her, erwartet der Austria-Coach einen Gegner, der mitspielen will und nicht nur hinten drinnen stehen wird. "Sie agieren immer mutig, stellen hoch zu und haben nichts zu verlieren. Also ein richtig unangenehmer Gegner. Sie werden sicherlich 100% geben", lautet die Analyse von Mader.

Unsere Autria
Aus diesem Grund muss also auch Grün-Weiß noch einmal alles abrufen, um die Punkte in Lustenau zu behalten. Trianer Markus Mader sieht einen ähnlichen Gegner wie in der letzten Runde "In Horn sind wir auf eine hochmotivierte und sehr engagierte Mannschaft getroffen, sie wollten uns nicht kampflos die Punkte überlassen", bringt es Mader auf den Punkt. Mit Fortdauer der Partie habe dann auch immer mehr der Kopf mitgearbeitet, aber das sei in dieser Situation völlig normal. Umso ausgelassener war der Jubel nach Schlusspfiff. "Unbeschreiblich, einzigartig und einfach traumhaft", lautet die prompte Antwort von Markus Mader auf die Frage wie es sich angefühlt hat. Ob die Feierlichkeiten einen Einlfuss auf seine Mannschaft haben werden oder man das als Ausrede gelten lassen würde, stellt der Austria-Coach und Meister-Macher klar: "Wir haben schon die Möglichkeit gehabt zu feiern, dennoch sind wir alle hoch motiviert, auch das letzte Spiel für uns zu entscheiden. Wir möchten unbedingt die 70-Punkte-Marke knacken", erklärt Markus Mader. Mit 70 Punkten würde das Team den Vereinsrekord einstellen (70 Punkte 2001/02 bei 36 Spielen, damals noch Erste Division). Kadertechnisch kann Markus Mader beinahe aus dem Vollen schöpfen. Nur die Langzeitverletzten und Cem Türkmen, der eine Gelbsperre absitzen muss, stehen nicht zur Verfügung.

Spielbeginn ist am Sonntag, 22. Mai, um 17:00 Uhr. Das Stadion hat aber bereits ab 14 Uhr geöffnet. Alle Austrianer dürfen sich auf ein tolles Programm mit LIve-Musik von Moose Crossing, Überreichung der Meister-Trophäe, Traumlos-Tombola und vieles mehr freuen! Bereits ab 11 Uhr kann man sich beim Austria-Cafe gemeinsam mit der Nordtribüne auf das letzte Spiel einstimmen.

Gleich in seiner ersten Saison als Trainer beim SC Austria Lustenau schaffte Markus Mader, was dutzenden Vorgängern nicht vergönnt war: Der 54-Jährige holte mit Grün-Weiß den Titel ins Ländle und schaffte den Aufstieg in die Bundesliga. Im Interview lässt das heutige Geburtstagskind den Erfolg Revue passieren und spricht vom letzten Heimspiel am Sonntag im Reichshofstadion.

Erst einmal herzlichen Glückwunsch zum Aufstieg in die Bundesliga und zum Geburtstag, lieber Markus. Was ging dir beim Abpfiff am Freitag in Horn durch den Kopf?

Eigentlich gar nicht viel. Ich war nur so froh, dass wir gewonnen hatten. Erst als ich sah, was dann auf dem Spielfeld abging – die Spieler und Trainer lagen vor Freude am Boden und unsere Fans feierten mit uns – wurde mir bewusst, dass wir es geschafft haben.

Die 90 Spielminuten zuvor waren an Spannung kaum zu überbieten. Was hast du deinen Kickern in der Pause für den zweiten Abschnitt mitgegeben und wart ihr während der Partie über den Stand beim entscheidenden Parallel-Duell in Lafnitz informiert?

Als wir zur Halbzeit in die Kabine gingen, hörten wir vom Rückstand des FAC in Lafnitz. Trotzdem mussten wir ruhig bleiben und korrigieren. Wir mussten das Spiel gegen den Ball verbessern, da wir immer wieder Lücken zwischen den Ketten zuließen. Aber die Spieler haben sich dann eingeschworen, dass wir uns das nicht mehr nehmen lassen und alles machen werden, um als Sieger vom Platz zu gehen. Während des Spiels habe ich das Ergebnis vom anderen Spiel nicht mitbekommen, da ich das auch nicht wollte.

Danach kannte der Jubel beim Team und den mitgereisten Fans keine Grenzen mehr. Wie viele Nachrichten hast du auf deinem Handy erhalten?

Es waren tatsächlich ca. 230 Nachrichten und ich habe mich über jede einzelne gleich gefreut. Leider konnte ich diese aber erst im Laufe der nächsten beiden Tage beantworten, da es im Bus aufgrund der Feierlichkeiten nicht mehr geklappt hat.

Wovon hast du in deiner ersten Nacht als Meistertrainer geträumt?

Ich weiß sicher, dass ich gar nicht geträumt habe, weil ich viel zu müde war und ganz tief schlief. Ich bin glaub schon beim Zudecken eingeschlafen und erst wieder am nächsten Morgen wach geworden. Das hat natürlich auch mit der optimalen Vorbereitung auf den Schlaf zu tun (lacht).

Deine erste Saison bei der Austria geht mit dem Meistertitel in die grün-weiße Geschichte ein. Hast du schon realisiert, dass du mit deiner Mannschaft ab Sommer erstklassig spielst?

Ja klar. Wir müssen ja schon einiges im Blick haben und in Angriff nehmen: Verstärkungen, Verbesserungen intern etc. – es gibt viel zu tun, aber wir freuen uns auf die Aufgabe.

Die Anspannung ist weg, die Feierlichkeiten werden am Sonntag den Höhepunkt erreichen. Was erwartest du dir von der letzten Partie gegen die Young Violets und von der Meisterfeier im Anschluss?

Also um die Feierlichkeiten brauchen wir uns keine Sorgen zu machen. Unsere Fans haben ja schon viele Male gezeigt, wie einzigartig sie feiern können. Wir wollen aber den Zusehern und Fans nochmals auch auf dem Spielfeld ein Spektakel liefern, unbedingt einen Sieg und damit die 70-Punkte-Marke knacken. Danach sollen auch die Spieler und das Trainerteam zu Feierbestien werden. Jedenfalls bedanke ich mich jetzt schon für eure Unterstützung!

Der 13. Mai 2022 ist seit Freitagabend für immer in den Geschichtsbüchern des SC Austria Lustenau verankert. Mit einem 2:1 Sieg in Horn sichert sich die Austria den Meistertitel in der ADMIRAL 2. Liga und ist kommende Saison fixer Bestandteil der österreichischen Bundesliga.

8.021 Tage nach dem Abstieg aus der Bundesliga ist Grün-Weiß zurück im österreichischen Fußball-Oberhaus. Nach einem spannenden Aufstiegsduell mit dem FAC hat sich das Team rund um Kapitän Matthias Maak den ultimativen Traum erfüllt und eine treue Fangemeinde von einer langen Durststrecke befreit. Nach Schlusspfiff gab es für die Mannschaft und die mitgereisten Fans kein Halten mehr und es wurde ausgiebig auf dem Horner Rasen gejubelt, geweint und gefeiert.

Doch davor standen 90 wichtige Minuten an, daher begann die Austria die Partie druckvoll und hatte zunächst mehr vom Spiel. Die Horner agierten eher abwartend und wollten die Null so lange wie möglich halten. Den ersten Schuss in Richtung des Horner Tors gab Muhammed Cham ab, doch richtig Gefahr kam noch nicht auf. Es dauerte dann bis zur 25 Minute ehe man mit der ersten gefährlichen Situation auch gleich die Führung erzielte. Anderson setzte sich auf der rechten Seite perfekt durch, sein Querpass auf Tabakovic wurde von Julian Klar ins eigene Tor abgefälscht. In der 37. Minute die nächchste gute Möglichkeit für die Austria als sich Michael Cheukoa schön durch die Horner Abwehr tankte, aber bevor der Austria-Angreifer abschließen konnte, spitzelte ein Horner Abwehrspieler den Ball zur Ecke. So ging es mit der knappen 1:0 Führung in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel erwischte der SV Horn den besseren Start, in der 51. Minute setzte Burak Yilmaz einen Freistoß unhaltbar in die Maschen. Es folgte die stärke Phase der Gastgeber, die durch Okan Yilmaz beinahe die Partie gedreht hätten, doch Domenik Schierl parierte den Schuss mit dem Kopf (54.). Die Austria bekam weiterhin keinen Zugriff auf die Partie und in der 57. Minute war es erneut Domenik Schierl der einen Schuss von Albin Gashi abwehren konnte. Die starke Horner Phase war noch nicht abgeklungen, da ließ der kurz zuvor eingewechselte Bryan Texeira die Austria-Fans erneut jubeln. Der Angreifer setzte sich auf der linken Seite gegen zwei Horn Verteidiger durch und wollte wie schon in der ersten Halbzeit Anderson auf den heranstürmenden Tabakovic ablegen. Doch Paul Gobora lenkte den Ball ins eigene Tor (65.). In der letzten halben Stunde agierten beide Teams auf Augenhöhe. Die Horner versuchten alles, um den Ausgleich zu erzielen, die Austria setzte auf Konter. Die erste Chance auf den dritten Treffer vergab Haris Tabakovic. Nach einem schnellen Angriff über die rechte Seite fand Cham in der Mitte den Austria Goalgetter, der den Ball schon in der Luft verarbeitet und aus der Drehung abzog, aber Fabian Ehrmann hatte den Fuß an der richtigen Stelle (74.). Auf der Gegenseite hätte erneut Gashi den Ausgleich erzielen können, doch Domenik Schierl blieb Sieger (76.). In der 89. Minute hatte Muhammed Cham eine gute Möglichkeit, doch zögerte beim Abschluss zu lange. In der Nachspielzeit vergaben Nicolai Bösch und Haris Tabakovic gute Möglichkeiten auf die Entscheidung, darum musste man bis zur letzten Sekunde zittern. Als Schiedsrichter Alexander Harkam um 20.25 Uhr dann abpfiff, begann die große Party. Fans, Spieler, Trainer und Funktionäre lagen sich am Horner Rasen in den Armen und bejubelten den hoch verdienten Meistertitel.

Sowohl auf der Heimfahrt als auch in Lustenau wurde ausgiebig gefeiert, am heutigen Samstag wurde im Austria Café gemeinsam mit der Mannschaft auf den Bundesliga-Aufstieg angestossen. Die kommendne Tage hat die Mannschaft frei, ehe es Mitte Woche mit der Vorbereitung auf die letzte Partie der Meisterschaft los geht. Am Sonntag, 22. Mai, um 17 :00 Uhr steigt das große Showlaufen, wobei die Mannschaft heute schon trotz Feierlaune klar gemacht hat, dass man sich mit drei Punkten in die Meisterparty verabschieden will.

Nur noch zweimal 90 Minuten stehen in der ADMIRAL 2. Liga auf dem Spielplan. Am morgigen Freitag gastiert der SC Austria Lustenau beim SV Horn. Erneut geht es für Grün-Weiß um drei wichtige Punkte im Aufstiegsrennen, um den Druck auf den Verfolger aufrecht zu halten.

Unser Gegner - SV Horn
Um die drei Punkte einfahren zu können, braucht es gegen den SV Horn eine starke Leistung. Denn die Horner konnten zuletzt gegen den FC Wacker Innsbruck über drei Punkte jubeln. Die Niederösterreicher liegen aber auf dem dreizehnten Tabellenplatz und damit sind die Rollen klar verteilt. "Natürlich ist unser Ziel klar, wir brauchen die drei Punkte", bringt es Markus Mader auf den Punkt und ergänzt: "Aber es wird auf keinen Fall leicht. Horn hat Qualität im Kader und schon gegen starke Mannschaften in dieser Saison gepunktet". Der SV Horn hat in den letzten fünf Runden gegen Blau-Weiß Linz, Amstetten und das bereits erwähnte Innsbruck Punkte geholt. Allesamt Teams aus der oberen Tabellenhälfte. "Wir sind gewarnt und erwarten einen Gegner, der uns früh unter Druck setzen will. Es wird kein Spaziergang, wir müssen an unser Limit gehen und womöglich auch wieder leidensfähig und geduldig sein", erklärt Mader. "Wir müssen fokusiert agieren und unsere Chancen nützen, es zählen nur die drei Punkte".

Unsere Austria
Im Lager der Grün-Weißen hat man nach dem Heimsieg gegen St. Pölten eine breite Brust, weiß aber auch, dass dies nur Momentaufnahmen sind. "Gegen St. Pölten haben wir besonders in der ersten Halbzeit eine enorm starke Leistung abgerufen. Die Mannschaft hat unseren Plan nahezu perfekt umgesetzt. Wir haben zum richtigen Zeitpunkt die Tore gemacht und daher ist der Sieg am Ende hochverdient" analysiert Markus Mader. Die Austria war vor allem auch anzumerken, dass mit Haris Tabakovic, der gleich einen Doppelpack erzielte, ein enorm wichtiger Spieler mit an Board ist. "Es ist kein Geheimnis, Haris ist wichtig für unser Team. Der Gegner muss ihn dauerhaft im Auge behalten und er kann gleichzeitig Bälle festmachen, dadurch enstehen Räume für die Spieler dahinter. Seine Torbilanz bzw. -gefahr ist beeindruckend und damit müssen gegnerische Verteidiger umgehen", weiß der Austria-Coach. Gegen St. Pölten war auch deutlich zu spüren, dass auch andere Spieler leichte Blessuren und körperliche Beschwerden auskuriert hatten. "Die Spieler sind aktuell bis auf die langzeitverletzten Adriel und Tiefenbach alle fit und können wieder an ihr Maximum gehen. Das ist in dieser Phase enorm wichtig", so Mader abschließend. Der Trainer hat also für das morgige Spiel die Qual der Wahl.

Spielbeginn in Horn ist am Freitag, um 18:30 Uhr. Die Partie läuft live in ORF Sport+ in der Konferenz sowie im Einzelspiel auf Laola1.at.

Public Viewing im Glashaus

Wer das letzte Auswärtsspiel der Austria zusammen mit anderen grün-weißen Fans verfolgen will, ist eingeladen zum großen Public Viewing im Glashaus beim Reichshofstadion zu kommen. Ab 18 Uhr geht's los! 

Ein Ländle-Trio bleibt an Bord. Mit Fabian Gmeiner (25), Jan Stefanon (23) und Raul Marte (20) haben drei Spieler aus Vorarlberg ihren Vertrag beim SC Austria Lustenau vorzeitig bis 2024 verlängert.

Fabian Gmeiner wechselte im Sommer 2020 nach einigen Stationen in Deutschland zur Austria und stand seither in 57 Pflichtspielen auf dem Platz. In dieser Saison absolvierte der mehrfache österreichische Nachwuchsnationalspieler 26 Spiele für Grün-Weiß und bereitete dabei drei Treffer vor.

Offensivkicker Jan Stefanon stieß im Winter 2021 vom VfB Hohenems ins Reichshofstadion und war im Trikot der Austria in insgesamt 40 Einsätzen bis dato an neun Toren direkt beteiligt. Gegen den FC Dornbirn und gegen den Kapfenberger SV trug sich der pfeilschnelle Angreifer kürzlich zweimal in die Schützenliste ein.

Von der Vorarlberger Fußballakademie schaffte Raul Marte zur Spielzeit 2020/21 den Sprung nach Lustenau. Nachdem ihn im vergangenen Herbst eine Herzmuskelentzündung zu einer längeren Pause zwang, feierte er im März beim Auswärtsspiel in Innsbruck sein Comeback.

„Wir freuen uns sehr die Verträge mit den drei „Vorarlberger Jungs“ verlängert zu haben. Es zeigt deutlich, dass die Austria sehr interessant für heimische Akteure und deren Karriereperspektiven ist. Zudem stehen die Spieler repräsentativ für die verschiedenen Stufen, die regionale Talente bei der Austria durchlaufen können. Fabi ist inzwischen durch seine Leistungen auf und seinem Verhalten neben dem Platz zu einem echten Führungsspieler und einer Identifikationsfigur in Grün-Weiß geworden. Jan hat seine ersten Schritte im Profifußball erfolgreich bei der Austria genommen und will jetzt gemeinsam mit uns eine neue Stufe erreichen. Raul hat bei den Amateuren direkt überzeugt und sich für die Profimannschaft interessant gemacht. Obwohl er durch seine Krankheit ein sehr schweres und forderndes letztes Jahr hatte, sind wir total davon überzeugt, dass er nun voll durchstarten wird. Diese regionale Identität und der Fokus auf Spieler aus Vorarlberg, welche auch in Zukunft immer die Basis des Vereins sein werden, gepaart mit den diversen Möglichkeiten, die sich aus unserer internationalen Kooperation und Ausrichtung ergeben, sollen dafür sorgen, dass die Austria den erfolgreich gestarteten Weg auch in der Zukunft weiter bestreitet“, so Sportkoordinator Alexander Schneider.

Die Austria schickt schöne Sonntagsgrüße in Richtung FAC. Mit einer bärenstarken Leistung besiegt das Team von Markus Mader den SKN St. Pölten mit 3:0. Haris Tabakovic erzielt bei seinem Comeback gleich zwei Tore.

Im Vergleich zum BW Linz Spiel stellte Trainer Markus Mader wieder auf Viererkette um. Anderson und Haris Tabakovic rückten in die Startelf. Die Austria begann druckvoll und hätte durch Cem Türkmen eigentlich nach vier Minuten schon in Führung gehen müssen, doch Muhammed Cham suchte den Abschluss und behinderte so Türkmen beim Versuch. Es ging in dieser Tonart weiter, Grün-Weiß setzte die Gäste immer wieder früh unter Druck und wollte früh klar machen, dass es für die Austria um alles geht. Dieser Einsatz wurde kurze Zeit darauf belohnt, denn nach einem schnellen Angriff über links wollte Hakim Guenouche Muhammed Cham in Szene setzen, doch über Umwege fand der Ball zu Michael Cheukoua, der den Fehler von Conte zur 1:0 Führung nutzte (9.). St- Pölten stellte in Folge auf Dreierkette um, was zunächst für Stabilität und Ruhe sorgte, doch offensiv blieben die Gäste aus Niederösterreich harmlos, ein Kopfball von Llanez landete auf der Nordtribüne (14.). Nach 20 Minuten wurde die Austria wieder offensiver und erhöhte den Druck. Speziell Anderson auf der rechten Seite setzte immer wieder gut nach. So auch in der 23. Minute, als nach einem langen Ball St. Pölten Torwart Stolz einen Ausflug wagte und David Riegler keine Anspielstation fand. So konnte Anderson den Ball gegen den Verteidiger gewinnen und perfekt zur Mitte quer legen, wo Tabakovic aus 35 Metern locker auf 2:0 erhöhte. Der Torjäger vom Dienst wollte zeigen, dass er nach wie vor für Grün-Weiß alles geben wird und legte nur sechs Minuten später nach. Nach einer Traumflanke von Cham köpfte der Austria-Stürmer zum 3:0 ein. In Folge kontrollierte die Austria das Spiel und ließ bis zur Pause nichts mehr zu.

Die zweite Halbzeit ist schnell erzählt. Die Austria verwaltete das Spiel und hätte durchaus noch das eine oder andere Tor erzielen können. Bryan Texeira (62.), Nicolai Bösch (82.) und Jan Stefanon (90.) hatten noch gute Möglichkeiten, doch St. Pölten Goalie Stolz blieb in allen drei Situationen Sieger.

Die Austria holt sich damit die Tabellenführung vom FAC zurück. Als nächstes muss das Team rund um Kapitän Matthias Maak zum SV Horn.

Nur noch drei Runden sind in der ADMIRAL 2. Liga zu spielen. Der Aufstiegskampf ist ein Zweikampf zwischen dem SC Austria Lustenau und dem FAC Wien. In den letzten Spielen hat die Austria derzeit alles in der eigenen Hand, um den Traum von der Bundesliga wahr zu machen. Doch leicht wird der Weg nicht.

Unser Gegner - SKN St. Pölten
Denn am Sonntag, um 10:30 Uhr trifft das Team von Markus Mader auf St. Pölten. Die Niederösterreicher stehen derzeit auf dem achten Tabellenplatz und spielen im Grunde nur noch um die goldene Ananas. Nach dem Abstieg im letzten Jahr hatten sich die St. Pöltner natürlich anderes vorgenommen, doch in den verbleibenden Runden geht es bei den Gästen eigentlich schon um die Vorbereitung auf das kommende Jahr. Markus Mader sieht das nicht als Nachteil: "St. Pölten kann gegen uns völlig befreit aufspielen, denn der Druck ist weg. Im letzten Spiel sind sie überzeugend aufgetreten und haben Kapfenberg keine Chance gelassen". St. Pölten gewann zuhause mit 4:1, reist also mit Selbstbewusstsein zum Tabellenführer. "Sie verfügen über viel Qualität im Kader und haben einen ähnlichen Spielplan wie auch BW Linz. Sie pressen früh und spielen mit. Darauf müssen wir vorbereitet sein", erklärt Mader.

Unsere Austria
Grün-Weiß muss aktuell im Gegenzug mit ordentlich Druck umgehen. Nach dem 1:1 Unentschieden gegen Linz ist der FAC nur zwei Punkte zurück. Punktverluste sind nicht mehr erlaubt, wenn man weiterhin alles in eigener Hand haben möchte. "In Linz haben wir nicht unseren besten Fußball gezeigt. Der Punkt war am Ende glücklich, aber wir sind froh in mitgenommen zu haben. Am Ende waren wir effizienter beim Nutzen der Torchancen, Linz hat zu viele Möglichkeiten vergeben", so der Austria-Coach und ergänzt: "BW Linz ist in sehr guter Form und dieser Punkt ist für die Moral. Wir wissen was wir besser machen müssen." Kadertechnisch muss Markus Mader auf Adriel Silva verzichten, dafür sind keine Spieler gesperrt. Bei den angeschlagenen bzw. verletzten Spielern steht noch ein Fragezeichen hinter einem Einsatz. Dennoch ist das Ziel für die Austria-Kicker klar. "Wir müssen das Spiel gewinnen, um auf Tabellenplatz 1 zu bleiben. Mit diesem Druck müssen wir umgehen. Jetzt kommt es darauf an, dass wir den Kopf freibekommen und uns vom Druck nicht lähmen lassen", bringt es Markus Mader auf den Punkt.  Die Mannschaft sei auf alle Fälle bereit und gebe im Training Vollgas. "Wir freuen uns auf das Heimspiel und unsere Fans. In dieser entscheidenden Phase ist es wichtig, dass der zwölfte Mann hinter uns steht", fügt Mader abschließend an.

Spielbeginn ist am Sonntag, um 10.30 Uhr. Das Stadion ist ab 9:30 Uhr geöffnet. Dei Partie wird außerdem von Laola1 live übertragen.

Der SC Austria Lustenau muss in den verbleibenden Partien in dieser Spielzeit auf Mittelfeldakteur Adriel Tadeu Ferreira da Silva verzichten. Für den 24-Jährigen ging es beim 1:1-Unentschieden am Wochenende gegen den FC Blau-Weiß Linz nach 55 Spielminuten verletzungsbedingt nicht weiter.

Bei einem Aufprall auf den Boden zog sich der Brasilianer einen Trümmerbruch des Schlüsselbeins zu und wurde noch am Sonntag in Linz erfolgreich operiert.

In dieser Saison stand Adriel in 21 Pflichtspielen für Grün-Weiß auf dem Rasen – wir wünschen eine gute Besserung!

Am Ende muss der SC Austria Lustenau im Top-Spiel gegen den FC Blau-Weiß Linz mit dem Punkt nach dem 1:1 Unentschieden zufrieden sein. Gegen starke Linzer erzielte Michael Cheukoua den Ausgleich und die Austria liegt damit drei Runden vor Schluss noch zwei Punkte vor dem FAC.

Trainer Markus Mader hatte sich gegen die Linzer für eine 3er-Kette entschieden und agierte im 3-4-3-System. Die Anfangsphase der Partie gehörte dann aber eindeutig den Gastgebern. Speziell Paul Mensah bereitete der Austria-Defensive ordentlich Probleme und kam am Flügel immer wieder gefährlich durch. Die erste gute Chance hatte dann Windhager für Blau-Weiß, doch der Linzer war zu ungenau im Abschluss. Nach 20 Minuten jubelten dann die Oberösterreicher, Paul Mensah erorberte am Austria-Strafraum den Ball gegen Adriel Silva und ließ dann Domenik Schierl mit einem schönen Schlenzer aus spitzem Winkel keine Chance. Die Austria kam offensiv überhaupt nicht zur Geltung, dem 3er-Sturm mit Teixeira, Cheukoua und Cham brachte nicht den erhofften Erfolg. Die beste Möglichkeit in der ersten Halbzeit hatte dann Cham, der einen Freistoß am Flügel auf die Oberkante der Latte setzte (34.).

Zur Pause wechselte Trainer Markus Mader aus und stellte auf 4er-Kette um. Jan Stefanon und Anderson kamen für Gmeiner und Türkmen. Die Umstellung hätte sich dann nur wenige Minuten nach Wiederanpfiff ausbezhalt, doch Jan Stefanon scheiterte nach starkem Zuspiel von Muhammed Cham, weil er sich den Ball etwas zu weit vorlegte (47.). Im Gegenzug hätte dann Strauss fast das 2:0 erzielt, doch Domenik Schierl konnte einen Kopfball auf der Linie festhalten (48.). Kurz darauf verhinderte Anderson in höchster Not das 2:0. Mit einer starken Grätsche blockierte er den Abschluss von Seidl, der nach Ballverlust der Austria und toller Vorarbeit von Mensah völlig alleine aus 5 Metern zum Schuss kam. Nach einer knappen Stunde musste dann Adriel Silva schwer verletzt vom Platz getragen werden. Der Brasilianer hatte sich bei der Landung nach einem Zweikampf das Schlüsselbein gebroche. Er wurde mittlerweile schon operiert, wird aber die restliche Saison ausfallen. Die mitgereisten Austria-Fans durften dann aber doch plötzlich jubeln. Nach einer schönen Balleroberung durch Jan Stefanon, setzte Nicolai Bösch den heute als Mittelstürmer agierenden Michael Cheukoua perfekt ein. Der Kameruner blieb eiskalt vor Linz-Goalie Schmid und traf zum Ausgleich (66.). Die letze Chance im Spiel gehörte dann Tobias Koch, doch Domenik Schierl wehrte den Schuss aus 20 Metern zur Seite ab (72.).

Am Ende hat die Austria gegen starke Linzer einen Punkt geholt, verliert aber im Aufsteigerduell dennoch zwei Punkte Vorsprung auf den FAC. In der nächsten Runde trifft die Austria zuhause auf St. Pölten. Mit einem Heimsieg könnte man ordentlich Druck auf den FAC machen, der BW Linz zu Gast haben wird.

Die Austria ist erneut in der Ferne gefordert. Nach dem Gastspiel in Kapfenberg muss unser Team diesen Samstag beim FC Blau-Weiß Linz ran. Defintiv wird das Spiel gegen die Linzer eine Herausforderung, dennoch möchte man natürlich mit Punkten die Heimfahrt antreten.

Unser Gegner - FC Blau-Weiß Linz
Der Meister der letzten Saison liegt aktuell mit elf Punkten Rückstand auf die Austria auf dem dritten Tabellenplatz. Die Linzer spielen ein starkes Frühjahr, die letzte Heimniederlage gab es im Oktober 2021. In den letzten beiden Runden konnten die Blau-Weißen zwei deutliche Sieg einfahren mit jeweils drei Toren Unterschied. Auch Trainer Markus Mader weiß über die Stärken der Linzer: "Linz ist eine Top-Mannschaft und gehört in der Liga zu den Besten. Sie treten sehr robust auf und verfügen über eine routinierte Truppe. Wir erwarten eine Partie auf Augenhöhe". Auch wenn der Trainer dieses Mal die Favoritenrolle nicht unbedingt bei der Austria sieht. "Im Hinspiel waren wir aufgrund unseres sehr starken Starts in die Meisterschaft der Favorit, im Spiel am Samstag ist das nicht unbedingt so. Es gibt keinen klaren Favoriten, vielleicht tut uns das einmal gut", analysiert Mader. Das Hinspiel gegen die Linzer ging knapp mit 0:1 verloren, damit ist da auch noch eine kleine Rechnung offen.

Unsere Austria
Die Austria darf nach dem Auswärtssieg gegen Kapfenberg, der nach 1:0-Rückstand noch erarbeitet wurden, mit breiter Brust nach Linz fahren. Durch die Niederlage des FAC gegen Steyr hat sich das Polster auf den ersten Verfolger auf vier Punkte vergrößert, entschieden ist aber noch lange nichts. "Wir wollen gegen Linz auf alle Fälle punkten und ungeschlagen bleiben. Dafür braucht es aber eine Top-Leistung, ansonsten wird es ganz schwer", weiß der Austria-Coach. "Wir haben im Spiel gegen Kapfenberg besonders in der ersten Halbzeit nicht unser Potential abgerufen. Wir waren zu nachlässig, haben dem Gegner Räume gelassen und unsere Chancen nicht genützt. Zum Glück konnten wir durch Umstellungen noch drei Punkte mitnehmen, aber so wird es nicht immer laufen". Daher ist die Freude im Lager der Austria dennoch groß, denn alles andere als ein Sieg gegen Kapfenberg wäre eine Enttäuschung gewesen. "Wir haben das Spiel analysiert und fokusieren uns jetzt auf BW Linz. Das Top-Spiel wird uns richtig fordern und unsere Spieler müssen Alles geben", so Mader abschließend. Der Trainer kann gegen Linz wieder auf Hakim Guenouche zurückgreifen, der bärenstarke Außenspieler kehrt nach seiner Gelbsperre zurück.

Spielbeginn ist am Samstag, um 14:30 Uhr. Die Partie gibt es live auf laola1.at. Die Nordtribüne Lustenau organisiert zudem eine Fanfahrt nach Linz. Anmeldung ist unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!oder 0677/64 06 06 72 (Whatsapp-Nachricht) möglich.

Der SC Austria Lustenau bleibt im April weiterhin ungeschlagen. Nach 0:1 Rückstand dreht die Mannschaft von Markus Mader die Partie gegen die Steirer mehr als verdient und geht verdient mit einem 2:1 Sieg vom Platz. Durch Schützenhilfe aus Steyr konnten die Grün-Weißen ihre Führung in der Tabelle auf vier Punkte ausbauen.

Wie erwartet wurde es auch in Kapfenberg ein hartes Stück Arbeit, ehe die Austria-Kicker über drei Punkte jubeln durften. Trainer Markus Mader veränderte seine Startelf gegenüber dem Spiel gegen Dornbirn. MIttelfeldmotor Pius Grabher feierte sein Comeback, Tobias Berger ersetzte den gesperrten Hakim Guenouche und Wallace durfte anstelle von Anderson von Beginn an ran. Die Austria verließ sich in den Anfangsminuten ungewohnt auf Konter und ließ Kapfenberg etwas spielen, das eröffnete Räume die erstmals Teixeira nutzen konnte, doch sein Abschluss ging nur knapp am langen Pfosten vorbei (11.). Die nächste gute Möglichkeit hatte Michael Cheukoua, doch der Austria-Angreifer ließ sich beim Torschuss einfach zu viel zeit und verfehlte (13.). Cheukoua war es auch in der 20. Minute, der nach schönem Dribbling statt dem leeren Tor nur das Außennetz traf. Die Führung wäre mehr als verdient gewesen, doch plötzlich lagen die Kapfenberger in Front. Nach einer kaum sichtbaren Berührung von Jean Hugonet ging Kapfenbergs-Angreifer Amoah theatralisch im Strafraum zu Boden und Schiedsrichter Barmaksiz zeigte dennoch auf den Elfmeterpunkt. Den Strafstoß verwandelte Matthias Puschl sicher (36.).

Nach Seitenwechsel reagierte Markus Mader und brachte drei neue Kräfte. Mit Cem Türkmen, Adriel Silva und Anderson kam neuer Schwung, die Austria agierte nun auch im 3-5-2 System. Die Umstellung zeigte Wirkung, beinahe hätte Pichorner mit einem sehenswerten Lupfer den eigenen Torwart überlistet, doch der Ball landete am Lattenkreuz (54.). Drei Minuten später dann der verdiente Ausgleich. Nach einem Traumpass von Brandon Baiye fackelte Michael Cheukoua nicht lange und ließ KSV-Keeper Krenn dieses Mal keine Chance (57.). Die Austria erarbeitete sich weitere Chancen doch Teixeira vergab alleinstehend vor dem Kapfenberg Goalie (65.) und ein Kopfballtreffer von Jean Hugonet (71.) wurde wegen Abseits aberkannt. So war es am Ende erneut einem Joker überlassen, die Partie für Grün-Weiß zu drehen. Der eingewechselte Jan Stefanon tauchte nach einem überragenden Pass vom stärksten Lustenauer Brandon Baiye völlig freistehend vor Krenn auf, umkurvte den Goalie und schob trocken zur Führung ein (82.). Kurz vor Ende hatte Kapfenberg noch die Chance auf den Ausgleich, aber Matthias Maak klärte die brenzlige Situation (85.).

Im Abendspiel verlor der FAC Wien seine Partie gegen Vorwärts Steyr und somit konnte die Austria die Führung in der Meisterschaft auf vier Punkte ausbauen. In den letzten vier Spielen geht es dennoch weiterhin um alles, noch ist nichts entschieden. Als nächstes steht für Grün-Weiß die schwere Auswärtspartie beim FC Blau-Weiß Linz an.

Die Admiral 2. Liga neigt sich dem Ende zu. Nur noch fünf Runden sind in der diesjährigen Meisterschaft zu spielen. Das Aufstiegsrennen zwischen unserer Austria und dem FAC ist an Spannung kaum zu überbieten, nur ein Punkt trennt die Teams. In den nächsten zwei Runden stehen für beide Teams jeweils zwei Auswärtsspiele an. Grün-Weiß muss dabei zunächst zum Kapfenberger SV.

Unser Gegner - Kapfenberger SV
Beim heutigen Spiel treffen die beiden Liga-Dinos aufeinander. Die Falken aus Kapfenberg liegen derzeit auf dem 12. Tabellenplatz und stecken nach wie vor im Abstiegskampf. Seit vier Runden warten die Steirer auf einen vollen Erfolg, lediglich ein Punkt konnte seit Anfang April gewonnen werden. Dennoch weiß Trainer Markus Mader, dass es auch heute keine leichte Aufgabe wird: "Auch wenn es gegen ein Team aus dem unteren Tabellendrittel geht, wird das heute nicht leichter. Wir müssen uns darauf einstellen, dass es auch heute ein Geduldsspiel werden könnte. Ein frühes Tor für uns würde da helfen. Kapfenberg wird sicherlich alles tun, um selbst zu punkten". Er führt weiter aus: "Kapfenberg agiert sehr defensiv, gegen den Ball meistens mit einer 5er-Kette. Gegen eine so kompakt auftretende Mannschaft kann es richtig schwer werden, aber wir haben uns einen Matchplan ausgedacht und wollen natürlich mit Punkten nach Hause fahren". 

Unsere Austria
Bei Grün-Weiß herrschte nachdem gewonnenen Derby gegen Dornbirn natürlich gute Stimmung, doch man hat den Sieg schnell abgehakt und sich auf den kommenden Gegner konzentriert. "Natürlich haben wir uns über den Sieg gefreut, aber wir wissen, dass jedes der restlichen fünf Spiele ein Endspiel ist, da muss man sich schnell auf die nächste Aufgabe konzentrieren", erklärt Markus Mader. Das Team habe das Spiel gegen Dornbirn analysiert und sich dann sofort den Falken gewidmet. Beim Spiel gegen Kapfenberg muss Mader weiterhin auf Haris Tabakovic verzichten, hinzu kommt die Sperre von Hakim Guenouche (5. Gelbe Karte). Dafür könnte es zu einem Comeback von Pius Grabher kommen. Der Lustenauer befindet sich nach seiner Innenbandverletzung wieder im Mannschaftstraining und will unbedingt spielen. "Wir sind gegen Kapfenberg zum Siegen verdammt. Daher werden wir alles in die Waagschale werfen, so das uns das auch gelingt", so Markus Mader abschließend. Im Hinspiel ging die Austria mit 6:0 als klarer Sieger vom Platz, das möchte man heute natürlich gerne wiederholen.

Spielbeginn ist in Kapfenberg bereits um 18:10 Uhr. Die Partie kann live auf ORF Sport+ verfolgt werden.

Während Keeper Domenik Schierl und Co. dem Saisonfinale in der ADMIRAL 2. Liga mit großen Schritten näher rücken, haben die Vorbereitungen für die anstehende Spielzeit bereits begonnen – ein erstes Testspiel wurde nun fixiert.

Am Freitag, den 8. Juli 2022, trifft Grün-Weiß auf den deutschen Bundesligisten 1. FC Köln. Gespielt wird Begegnung um 18 Uhr im Hohentwielstadion in Singen (Baden-Württemberg).

Am Ende jubelte die Mannschaft in Grün-Weiß vor einer tollen Kulisse mit 5.000 Zuschauern über einen deutlichen 4:0 Erfolg. Gleich zwei Austria-Kicker durften sich dabei über ihre ersten Treffer in der Liga für den SC Austria Lustenau freuen.

Die Austria war von der ersten Minute an die spielbestimmende Mannschaft, die Gäste aus Dornbirn standen tief und wollten mit langen Bällen in die Spitze ihr Glück suchen. Bereits nach zwei Minuten kam der erste Hauch von Gefahr vor dem Dornbirner Gehäuse auf, doch Cem Türkmen verfehlte eine scharfe Hereingabe von Teixeira nur ganz knapp. Nach einer Viertelstunde probierte es dann Michael Cheukoua per Freistoß, doch der Ball landete auf der Südtribüne. In der 26. Minute dann die Führung für die Austria. Cham setzte sich auf der linken Seite gegen drei Dornbirner durch und servierte ideal auf den heranlaufenden Cem Türkmen, der nach zwei Schritten nach innen einfach mal draufhielt und mit einem schönen Aufsetzer Bundschuh im Dornbirner Tor überwand. Es war für Türkmen der erste Treffer im Austria-Trikot. In Folge agierte die Austria dann zu ungenau und man ließ den Dornbirner Möglichkeiten zum Kontern, doch Mijic, Abdijanovic und Wächter vergaben die Abschlussmöglichkeiten. Ein weiterer Dämpfer für die Rothosen war dann die verletzungsbedingte Auswechslung von Torwart Bundschuh, er hatte sich ohne Fremdeinwirkung verletzt.

Trainer Markus Mader war mit den ersten 45 Minuten nicht vollkommen zufrieden, daher gab es gleich zu Wiederbeginn einen Wechsel. Wallace kam für Anderson und der Brasilianer belohnte den Trainer für sein gutes Händchen. Nach einem schnellen Einwurf zog Wallace leicht zur Mitte und hielt von links einfach mal in Richtung Gehäuse drauf. Dornbirns Abwehrspieler Domig fälschte den Ball unhaltbar für den eingewechselten Lang ab, die Austria führte plötzlich 2:0 (50). Die Dornbirner versuchten nun selbst offensiv noch etwas zu bewegen, doch mehr als ein Abschluss von Mijic (53.) wollte nicht gelingen. Dafür konnte die Austria selbst nachlegen. Nach einer Balleroberung in der eigenen Hälfte setzte Teixeira auf rechts Michael Cheukoua ein, der nach einem Dribbling in der Mitte Muhammed Cham fand. Der Spielmacher der Grün-Weißen erzielte unter Mithilfe von Favali das 3:0 (70.). Den Schlusspunkt im Ländle-Derby setzte dann Jan Stefanon. Scheiterte er in der 74. Minute nach einem schönen Solo an der fehlenden Genauigkeit, durfte er in der 85. Minute über seinen ersten Liga-Treffer im grün-weißenDress jubeln. Nach Flanke von Gmeiner stellte er per Kopf auf 4:0. In der Nachspielzeit hatte der beste Dornbirn, Mijic, noch die Chance auf den Ehrentreffer, doch Domenik Schierl behielt an diesem Tag seine weiße Weste.

Die Austria bleibt weiterhin mit einem Punkt Vorsprung Tabellenführer. Jetzt warten auf das Team von Markus Mader die schweren Auswärtsspiele beim Kapfenberger SV (22.04.) und BW Linz (30.04.).

Am Ostermontag findet im Reichshofstadion das Ländle-Derby gegen den FC Dornbirn statt. Um 14:30 Uhr geht es für beide Teams um enorm viel. Sohl die Austria als auch die Rothosen wollen unbedingt drei Punkte - die einen benötigen sie für den Aufstiegskampf, die anderen für den Abstiegskampf.

Unser Gegner - FC Dornbirn
Die Dornbirner befinden sich mitten im Abstiegskampf. Derzeit rangiern sie auf dem 15. Tabellenplatz und würden zusammen mit dem bereits fixierten Absteiger FC Juniors den Gang nach unten antreten. Mit zwei Punkten Rückstand ist aber für die Nachbarn aus Dornbirn noch alles möglich. Doch in den letzten vier Spielen musste der FC trotz teils guter Leistungen immer als Verlier vom Platz. Das soll natürlich auch heute so bleiben, wenn es nach Markus Mader geht: "Unser Ziel ist klar, wir wollen gegen Dornbirn gewinnen. Wir sehen daher das Ganze auch weniger als Derby, sondern als Spiel, aus dem wir unbedingt als Sieger hervorgehen wollen". Die wenigen Tage zwischen dem Derby und dem Juniors-Team wurden für Regeneration und Gegner-Analyse genutzt. "Wir erwarten ein hoch motiviertes Team aus Dornbirn, das alles dafür tun wird, dass wir nicht erfolgreich sind. Sie agieren über gute Organisation, Leidenschaft und Laufbereitschaft", erklärt Markus Mader. "Wir müssen geduldig sein und Lösungen gegen ihre defensive Spielweise finden. Dabei dürfen wir aber nicht auf unsere eigenen Abwehrarbeit vergessen". Kadertechnisch hat Markus Mader denselben Kader wie gegen die Juniors OÖ zur Verfügung. Umstellung ist zwar denkbar, aber eher unwahrscheilnlich.

Unsere Austria
Denn die Performance gegen die Juniors war okay, auch wenn es eine echte Geduldprobe wurde. "Wir wussten, dass die Aufgabe je nach Spielverlauf richtig schwer werden kann. Wir haben zwar Chancen kreiert, aber konnten kein nutzen, dass hat es für uns immer schwieriger gemacht. Aber am Ende haben wir dennoch verdient gewonnen", so Mader. In der Schlussphase hätte der Gegner beinahe noch ausgeglichen, doch das nötige Glück war auch einmal auf der Seite der Austria. "Solche Partien wie gegen die Juniors kannst du als Tabellenführer eigentlich nur verlieren, weil die Erwartungen hoch sind. Aber sie konnten befreit aufspielen und haben einfach Vollgas gegeben. Zum Glück haben wir das abgewendet und sind weiterhin Tabellenführer". Am Montag gegen Dornbirn will Trainer Markus Mader, dass seine Spieler die individuelle Qualität wieder auf den Platz bringen und die Chancen nutzen. "Wir wollen unser Heimspiel gewinnen und dafür werden wir alles tun. Die Sitmmung im Stadion wird sicherlich super sein, aber das darf für uns nur ein 'Nebengeräusch' sein. Der Fokus gilt dem Gegner und das wir die drei Punkte zuhause gewinnen".

Spielbeginn ist am Montag um 14:30 Uhr. Das Stadion hat bereits ab 12 Uhr geöffnet und lädt zum gemütliche Mittagessen ein.

Die Austria bleibt an der Tabellenspitze. Mit einem späten 1:0 Sieg beim FC Juniors OÖ verteidigt Grün-Weiß die knappe Tabellenführung. Muhammed Cham avanciert kurz vor Schluss zum Matchwinner.

Die Austria hätte beinahe einen Traumstart in die Partie hingelegt, doch Muhammed Cham vergab aus guter Position nach nur 28 Sekunden. Anschließend kontrollierte Grün-Weiß die Partie, doch echte Torchancen ließen zunächst auf sich warten. Erst nach gut einer halben Stunde wurde die Austria wieder gefährlich. Zuerst scheiterte der als MIttelstürmer agierende Bryan Teixeira an Juniors-Keeper Lawal, dann rauschte ein Eckball von Cham nur wenige Zentimeter am Tor der Gastgeber vorbei und kurz darauf setzte Kapitän Matthias Maak einen Kopfball nur knapp über die Querlatte.

Nachdem es mit einem 0:0 in die Pause ging, zeigte sich auch nach Seitenwechsel dasselbe Bild. Die Austria kontrolierte die Partie, tat sich aber beim Tore schießen schwer. In der 66. Minute kam Michael Cheukoua nach einem Zuckerpass von Matthias Maak zur nächsten guten Möglichkeit, doch der Ball landete auf der Tribüne statt im Netz. Gegen Ende der Partie schwanden auf beiden Seiten die Kräfte, doch die Austria verfügte über die größeren Reserven und ging in der 83. Minute in Führung. Nach einem Angriff über Wallace, der Teixeira ideal bediente, legte dieser quer auf den heraneilenden Cham, der Lawal dieses Mal im Tor keine Chance ließ.  Doch in den leztten Minuten wäre die Partie beinahe noch einmal gekippt. Die Juniors warfen alles nach vorne und kamen durch Kadlec, Wallquist und Altunbas zu guten Möglichkeiten, doch Glück, Domenik Schierl und ein auf der Linie klärender Jean Hugonet sicherten die drei wichtigen Punkte für Grün-Weiß.

Weiterhin führt die Austria mit einem Punkt vor dem FAC die Tabelle an. Bereits am Ostermontag gibt es die nächste Chance auf drei Punkte. Gegner dabei ist im Reichshofstadion der FC Dornbirn.

Am Osterwochenende steht eine "englische" Fußballwoche für die heimischen Fußball-Fans an. Am Freitag trifft der SC Austria Lustenau dabei auswärts auf den FC Juniors OÖ. Am Ostermontag folgt dann das Ländle-Derby gegen den FC Dornbirn. Das Ziel dabei ist für Grün-Weiß immer dasselbe: die Tabellenführung verteidigen.

Unser Gegner - FC Juniors OÖ
Auf dem Papier sollte es eigentlich kein Problem darstellen, das oben erwähnte Ziel zu erreichen, doch im Fußball ist überhaupt nichts sicher. Der FC Juniors OÖ steht zwar auf dem letzten Tabellenplatz und vor kurzem hat der Verein seinen Rückzug aus der 2. Liga bekanntgegeben, dennoch darf man den Gegner nicht unterschätzen. "Das Spiel gegen den Tabellenletzten ist immer ein wenig undankbar. Jeder erwartet einen klaren Sieg, aber du musst trotzdem sehr konzentriert und mit der nötigen Seriösität an die Aufgabe herangehen, weil ansonsten kann es schnell nach hinten los gehen", erklärt Trainer Markus Mader. "Die Juniors haben eine qualitativ gute Mannschaft und jetzt nach dem klar ist, dass das Abenteuer 2. Liga beendet ist, können sie richtig befreit aufspielen, denn es geht nur noch darum, sich für neue Aufgaben zu empfehlen". Die Juniors OÖ konnten in den letzten vier Partien vier Punkte holen, in der letzten Runde gingen sie gegen die Young Violets aber mit 0:4 unter. "Wir  lassen uns von so etwas nicht irritieren, wir wissen, dass der Gegner gefährlich sein kann und da dürfen wir uns keine Leichtfertigkeit erlauben. Wichtig wird es sein, die eigenen Chancen zu nützen ohne dabei in einen Konter zu laufen. Die jungen Spieler werden sicherlich alles geben", analysiert Mader. Das Hinspiel gewann die Austria souverän mit 5:0.

Unsere Austria
Die Austrianer durften am vergangenen Spieltag über drei Punkte gegen Vorwärts Steyr jubeln und konnten so die Tabellenführung verteidigen. Doch der FAC ist nur einen Punkt zurück, da darf sich das Team keinen Umfaller erlauben. "Die drei Punkte waren enorm wichtig, in der jetzigen Phase müssen wir unsere Heimspiele einfach gewinnen. Das ist Fakt", bringt es Markus Mader auf den Punkt. " Die Performance gegen Steyr war okay, aber neben vielen sehr guten Momenten, haben wir auch in einigen Situationen nicht souverän agiert. Wir haben zu viele Torschüsse zugelassen und da müssen wir uns verbessern. Unsere Gegner dürfen nicht so viele Chancen bekommen". Am Freitag muss Trainer Markus Mader neben Pius Grabher auch auf Haris Tabakovic verzichten. Der Goalgetter fällt mit Oberschenkelverletzung aus. "Ausfälle gehören zum Fußball einfach dazu, wir wurden bisher meistens verschont. Jetzt müssen andere in die Bresche springen und die Ausfälle kompenisieren. Wir sind überzeugt, dass unser Kader das auch schafft", so Mader abschließend.

Spielbeginn am Freitag ist um 18:30 Uhr. Die Partie gibt es live auf Laola1.at.

Haris Tabakovic steht dem SC Austria Lustenau aufgrund einer Muskelverletzung bis auf Weiteres nicht zur Verfügung.

Nachdem der 27-Jährige beim letzten Spiel gegen Vorwärts Steyr verletzungsbedingt kurzfristig passen musste, haben weitergehende Untersuchungen am Anfang der Woche eine Muskelverletzung im rechten vorderen Oberschenkel leider bestätigt.

Ob der Schweizer in dieser Saison noch einmal in Grün-Weiß zu sehen sein wird, werden die kommenden Wochen zeigen. Der Angreifer wird gemeinsam mit der medizinischen Abteilung alles daransetzen, der Mannschaft im Saisonfinish auf dem Platz helfen zu können.

Vor der letzten Saison stieß Markus Mader vom FC Dornbirn zum SC Austria Lustenau. Als Chefcoach erlebte er einen Herbst für die Geschichtsbücher und führt mit Grün-Weiß das Tableau der ADMIRAL 2. Liga sieben Runden vor dem Ende an. Im Interview spricht der 53-Jährige über sein Engagement im Reichshofstadion und schwärmt vom Support der Fans auf den Tribünen. 

Servus Markus! Mit Siegen gegen den SV Lafnitz und den FC Liefering seid ihr erfolgreich in das Frühjahr gestartet. Als danach viele schon mit einem Durchmarsch rechneten, folgten drei Partien ohne vollen Erfolg. Wie fällt dein Fazit der bisherigen Auftritte in diesem Jahr aus?

Bis auf das schwache Spiel gegen Innsbruck waren die Leistungen überwiegend in Ordnung. Auch gegen den FAC (1:2-Niederlage) und Rapid II (1:1-Remis), da haben nur die Ergebnisse nicht gepasst. Das Spiel in Amstetten war ganz stark, gegen Steyr war doch einiges an Licht und Schatten vorhanden, aber das Ergebnis hat natürlich gepasst.

Es geht am Osterwochenende Schlag auf Schlag weiter: Am Freitag folgt das Auswärtsspiel bei den Juniors OÖ, drei Tage später das Derby gegen deinen Ex-Klub aus Dornbirn. Mit welchem Matchplan geht ihr in die entscheidende Phase der Saison?

Unser Plan ist der, dass wir nur von Spiel zu Spiel schauen. Also im Fokus steht vorerst ganz klar die Partie bei den Juniors OÖ – ein Spiel, dass du als Tabellenführer gegen den Tabellenletzten nur verlieren kannst. Ich bin aber überzeugt, dass unser Team diese Aufgabe mit dem notwendigen Ernst in Angriff nehmen wird.

Die Partie gegen den FC Dornbirn ist für dich sicher etwas ganz Besonderes. Bereitest du deine Mannschaft auf das Duell gegen die Messestädter anders vor als sonst und was erwartest du von dieser Begegnung?

Wir bereiten uns auf das Spiel gegen Dornbirn nach dem Spiel in Oberösterreich vor. Jedoch aber sicher nicht anders, als vor jedem anderen Spiel. Momentan denke ich nicht an das Derby. Ich weiß aber, dass Dornbirn auch nächstes Jahr ein Derby will, daher werden sie alles versuchen, uns zu schlagen.

Nun noch zu dir. Der SC Austria Lustenau ist deine erste Profistation als Trainer. Was hat sich für dich persönlich seit deinem Wechsel ins Reichshofstadion verändert?

Die wohl größte Veränderung ist die Tatsache, dass ich mich den ganzen Tag meistens nur mit Fußball beschäftige. Das war vorher nicht so, da ich ja einen normalen Job hatte und dort auch liefern musste.

Mit dir zusammen ist auch Martin Schneider als Co-Trainer vergangenen Sommer zur Austria gestoßen. Wie sehr profitiert ihr voneinander auf dem Platz?

Wir harmonieren sehr gut, kennen uns seit Jahren und sind meistens einer Meinung. Hin und wieder haben wir natürlich aber auch andere Ansichten. Und das ist auch gut so. Auch mit den anderen Staff-Mitgliedern funktioniert es bestens. Jeder Einzelne hat viele Qualitäten, die er einbringt. Ich kann allen vertrauen – das ist die Basis für eine perfekte Zusammenarbeit.

Bevor es jetzt in die entscheidende Phase der Saison geht: Hast du abschließend noch ein paar Worte an die Fans?

Wer unsere Fans bei den Heimspielen miterlebt, welche Stimmung die das ganze Spiel und danach machen, das ist einfach nur der pure Wahnsinn. Einige sind sogar auswärts dabei und nehmen dafür viele Strapazen in Kauf. Es erzeugt einfach Gänsehaut – zuhause sowieso – aber auch beispielsweise in Amstetten, wenn ca. 100 Fans mit uns einen Sieg feiern. Jedenfalls möchte ich mich bei allen unseren treuen Fans auch im Namen der Mannschaft herzlich bedanken. Es wäre wunderbar, wenn wir ihnen mit dem Aufstieg eine Freude machen und uns so für ihre Unterstützung revanchieren könnten. Dafür werden wir in den nächsten Wochen alles tun.

Mit einem vollen Erfolg vor eigener Kulisse behauptete der SC Austria Lustenau am Samstag die Tabellenführung in der ADMIRAL 2. Liga – gegen den SK Vorwärts Steyr wurde im Reichshofstadion ein 3:1-Sieg eingefahren.

Im Vergleich zur Vorwoche startete in der Zentrale Adriel Silva für den verletzten Pius Grabher. Noch bevor die Partie vom Schiedsrichter angepfiffen wurde, musste Grün-Weiß kurzfristig einen weiteren Akteur vorgeben: Goalgetter Haris Tabakovic blieb wegen einer Oberschenkelblessur in der Kabine, für ihn rückte Anderson in die Anfangsformation. Trotz der Änderungen legten die Mader-Schützlinge furios los und durften nach nicht einmal einer Viertelstunde über den ersten Treffer jubeln, als Muhammed Cham per Flachschuss das Leder in die Maschen beförderte. Kurz nachdem ein weiteres Tor von Bryan Teixeira aufgrund einer Abseitsposition nicht gegeben wurde, kam Michael Cheukoua wenig später im gegnerischen Sechzehner zu Fall. Bryan Teixeira ließ sich nicht zweimal bitten und markierte vom Punkt staubtrocken den 2:0-Pausenstand.

Trotz starkem ersten Auftritt ließen Brandon Baiye und Co. auch nach Wiederanpfiff nicht locker und kamen in Person des starken Anderson zur Drei-Tore-Führung. Der Brasilianer stand bei einer scharfen Guenouche-Hereingabe goldrichtig und erzielte seinen ersten Treffer für die Austria. Nachdem Michael Cheukoua Minuten darauf per schönem Schlenzer an der Stange scheiterte, verflog die Dominanz im Lustenauer Spiel. Im Offensivspiel fehlte die Durchschlagkraft, hinten gab es 15 Zeigerumdrehungen vor dem Abpfiff einen Gegentreffer hinzunehmen. Am Ende stand dennoch ein absolut verdienter 3:1-Sieg zu Buche, mit welchem die Führung im Klassement verteidigt werden konnte.  

Die Austria konnte in der letzten Runde der ADMIRAL 2. Liga die Tabellenführung vom FAC Wien zurückerobern. Im Samstag-Spiel gegen den SK Vorwärts Steyr soll der knappe Vorsprung von einem Punkt gehalten bzw. im Idealfall und mit Schützenhilfe sogar ausgebaut werden.

Unser Gegner - SK Vorwärts Steyr
Doch eine leichte Aufgabe wird das auf keinen Fall, denn der SK Vorwärts Steyr befindet sich aktuell in guter Verfassung und konnte von den letzten vier Spielen drei gewinnen. "Steyr hat sich unter Trainer Daniel Madlener deutlich verbessert. Sie sind gut organisiert und verfolgen einen klaren Matchplan", analysiert Trainer Markus Mader. "Sie werden alles dafür tun, um gegen uns zu gewinnen. Beim Liga-Treffen der Coaches hat Daniel Madlener im persönlichen Gespräch klar gemacht, dass er überzeugt ist, dass sie uns besiegen werden. Das wollen wir natürlich mit allen Mitteln verhindern". 

Unsere Austria
Auch Grün-Weiß konnte erfolgreich in den Monat April starten. Verdient setzte man sich letzte Woche mit 2:0 gegen Amstetten durch. Doppeltorschütze war erneut Haris Tabakovic, aber auch die restliche Mannschaft hat eine starke Leistung abgerufen. "Das Spiel gegen Amstetten war sehr erfreulich. Die Leistungen in den Trainings haben sich im Spiel nach der Länderspielpause bestätigt, wir waren richtig gut drauf", erklärt Mader. "Wir konnten unseren Spielplan zu 100 Prozent umsetzen und wurden für unseren Einsatz belohnt". Leider fällt Pius Grabher in den nächsten Wochen verletzungsbedingt aus, ansonsten hat der Austria-Coach den ganzen Kader (Ausnahme Daniel Tiefenbach) zur Verfügung. "Ausfälle gehören zum Fußball dazu, wir haben einen breiten Kader und die nötigen Alternativen. Die Trainingsleistungen werden entscheiden, wer in die Startelf rückt", so Mader abschließend.

Spielbeginn ist am Samstag um 14:30 Uhr. Das Stadion öffnet um 13:30 Uhr. Am Spieltag ist im Stadion Familientag. Karussel, Zuckerwatte, Kinderschminken & Co warten auf die hoffentlich vielen jungen Besucher. Außerdem findet die erste Zwischenverlosung der Tombola "TRAUMLOS" statt.

Der SC Austria Lustenau muss in den nächsten Wochen auf Pius Grabher verzichten. Nachdem der Mittelfeldspieler beim 2:0-Sieg in Amstetten im Rasen hängengeblieben ist und vom Platz musste, steht nun seine Diagnose fest: Mit einem Innenbandanriss im rechten Knie ist der 28-Jährige vorerst zum Zuschauen gezwungen.

Bis zu seiner verletzungsbedingten Auswechslung am vergangenen Freitag lief der Linksfuß für Grün-Weiß in dieser Saison in 24 Pflichtspielen auf.

Wir wünschen dir eine schnelle Genesung, Pius!

Die Austria steht wieder auf dem Platz an der Sonne. Dank eines Doppelpacks von Haris Tabakovic und etwas Schützenhilfe von Innsbruck darf sich die Mannschaft erneut über die Tabellenführung freuen.

Trainer Markus Mader veränderte sein Team gegenüber dem Heimspiel gegen Rapid Wien II auf zwei Positionen. Jean Hugonet kehrte nach seiner Gelbsperre zurück und ersetzte Leo Mätzler. Außerdem durfte Fabian Gemeiner von Beginn an auflaufen. Auf der Bank Platz nehmen musste Bryan Texeira, für ihn rückte Anderson auf die offensive Position vor. Die Grün-Weißen waren von Beginn an die aktivere Mannschaft, die Amstettner lauerten auf ihre Konterchancen. Doch nach neun Minuten stand es beretis 1:0 für die Gäste aus Lustenau. Ein langer Ball von Matthias Maak überrumpelte die Amstetten Defensive und Tabakovic nützte diese Unaufmerksamkeit zur Führung und seinem 23. Saisontreffer. Die Führung hätte aber beinahe nur kurz gehalten, denn Schellnegger kam nach einer guten Viertelstunde ungehindert zum Abschluss, doch Domenik Schierl parierte. Den Abpraller setzte Ali per Kopf über die Latte. In Folge kontrollierte die Austria die Partie und ließ nichts mehr zu. Kurz vor der Pause erhöhte man noch einmal die Schlagzahl, doch ein Weitschuss von Pius Grabher (38.) wurde auf der Linie geklärt und zweimal zeichnete sich Amstettens Torwart Verwüster gegen Cham (40.) und Baiye aus (42).

Die zweite Hälfte begann für die Austria unerfreulich, Pius Grabher musste nach nur etwas mehr als fünf Minuten verletzt vom Platz. Eine genaue Diagnose steht noch aus, am heutigen Montag steht eine MRT-Untersuchung an. Grün-Weiß blieben dennoch konzentriert und schnürte die Amstetter weiterhin ein. Nach 57 Minuten klammerte Deinhofer gegen Tabakovic, Schiedsrichter Barmaksiz entschied sofort auf Elfmeter und schickte den Übeltäter mit Gelb-Rot vom Platz. Den fälligen Elfmeter konnte aber Verwüster von Haris Tabakovic parieren und den Nachschuss setzte Bryan Texeira am leeren Tor vorbei. Fünf Minuten später durfte der Austria-Goalgetter aber doch noch über seinen 24. Treffer jubeln. Nach einem Flankenball von Muhammed Cham schlug Amstettens Marco Stark ein Luftloch, der Ball landete vor den Füßen Tabakovis und der Schweizer ließ sich dann nicht zweimal bitten (62.). Mit dem zweiten Treffer war die Partie entschieden, obowhl Amstetten noch eine gute Konterchance hatte, doch Domenik Schierl war auf dem Posten. Die Grün-Weißen hätten noch höher gewinnen können, doch gute Konterchancen blieben ungenützt.

Am Ende jubelte die Austria nicht nur über den Sieg, sondern auch die zurückgewonnene Tabellenführung. Denn der FAC kam bei Wacker Innsbruck nur zu einem 1:1 Remis. Grün-Weiß verteidigt die Tabellenführung im Fernduell am kommenden Samstag, um 14:30 Uhr. Dort trifft man zuhause auf Vorwärts Steyr.

Auswärtsspiel beim SKU Amstetten

Donnerstag, 31 März 2022

Nach der Länderspielpause gibt es für die Austria die nächste Chance auf drei Punkte. Nach drei Spielen ohne vollen Erfolg will die Mannschaft von Trainer Markus Mader endlich wieder auf die Siegerstraße zurück.

Unser Gegner - SKU Amstetten
Um das zu schaffen, muss am Freitag der SKU Amstetten besiegt werden. Keine leichte Aufgabe, denn die Niederösterreicher liegen auf dem vierten Tabellenplatz und spielen ein stabiles Frühjahr. Im letzten Spiel konnte sich Amstetten knapp mit 1:0 gegen Wacker Innsbruck durchsetzen. Jenen Gegner gegen den die Austria erst vor wenigen Runden deutlich den kürzer gezogen hat. Trainer Markus Mader spricht von Amstetten als ein schwer zu bespielenden Gegner, der mit einem starken Kader aufwartet. "Amstetten agiert robust und ist defensiv gut organisiert. Sie suchen ihr Glück im schnellen Umschaltspiel", analysiert der Austria-Coach. "Es wird eine ganz harte Nuss, auswärts zu punkten". Unter anderem müsse man Spieler wie Feiertag oder Frederiksen in den Griff bekommen.

Unsere Austria
Mit dem 1:1 gegen Rapid Wien II vor der Länderspielpause war der Coach Markus Mader im Nachhinein zufrieden. "Die Leistung hat wieder gepasst, das Ergebnis leider nicht ganz", so der Übungsleiter. "Aber am Ende müssen wir über den Punkt froh sein. Es fühlt sich schon auch ein wenig wie ein Sieg an, wenn man sich kurz vor Spielende doch noch mit etwas belohnen kann". Bei den Grün-Weißen lag in der Länderspielpause der Fokus auf Regeneration und Kopf freikriegen. Daher wurde auch kein Testspiel organisiert. "Wir haben uns bewusst zu diesem Schritt entschieden, die Spieler sollten die Möglichkeit haben für kurze Zeit auch einmal an etwas anderes als Fußball zu denken", sagte Mader und ergänzte: "Die Pause kam für uns zum richtigen Zeitpunkt. Im Training haben die Spieler hart gearbeitet, alle wollen zurück in die Erfolgsspur". Für das Amstetten-Spiel kann der 53-Jährige auf fast den kompletten Kader zurückgreifen und hat somit die Qual der Wahl. "Alle sind motiviert, die Entscheidung wird nicht leicht, wer schlussendlich am Spielbericht stehen darf", so Mader abschließend.

Spielbeginn in Amstetten ist am Freitag, 01. April 2022, um 18:30 Uhr. Die Partie wird live auf laola1.at übertragen.

Vergangenen Sommer wechselte Jean Hugonet vom französischen Viertligisten US Saint-Malo zum SC Austria Lustenau. Von Tag eins an konnte der Defensivmann in der Auswahl von Coach Markus Mader voll überzeugen. Im Interview spricht der 22-Jährige über seinen bisherigen Werdegang und auch über das anstehende Match am Freitag in Amstetten.  

Servus Jean! Du stehst nun schon einigen Monaten bei Grün-Weiß unter Vertrag. Wie gefällt es dir hier und wie würdest du den Verein SC Austria Lustenau beschreiben?

Es gefällt mir hier seit meinem ersten Tag. Im Verein, aber auch generell in Lustenau. Der SC Austria Lustenau ist ganz besonders. Es gibt hier so viele besondere Menschen, die einen unterstützen. Sei es zum Beispiel Lotte, Uschi, Otmar oder Walter – sie sind immer da und helfen uns, wenn wir etwas brauchen. Auch die Fans sind unglaublich. Der Support von den Rängen während der Heimspiele hat mir gleich von Beginn an imponiert. Aber auch die Region hier in Vorarlberg find ich spitze. In meiner Freizeit habe ich schon viele schöne Orte im Ländle besucht. Ich fühle mich zuhause, obwohl ich von meinem echten Zuhause weit entfernt bin. 

In 19 von 20 Pflichtspielen hast du keine Minute verpasst. Vergangene Runde musstest du wegen einer Gelbsperre aber zuschauen. Wie schwer war es für dich, nicht mit deinen Mitspielern auf dem Feld stehen zu können?

Es war unglaublich schwer für mich. Normalerweise fühle ich mich vor Spielen nicht gestresst, aber vor dieser Partie konnte ich nicht ruhig bleiben. Nicht, dass ich meinen Mitspielern nicht vertraute, aber ich hätte das Team einfach gerne auf dem Platz unterstützt. Regeln sind aber Regeln. Gerade nach dem Innsbruck-Spiel war die Sperre natürlich doppelt frustrierend. In Abschnitt eins habe ich das Spiel von der Haupttribüne aus verfolgt, danach wollte ich unbedingt näher bei der Mannschaft sein und habe die Jungs dann hinter dem Tor so laut es ging unterstützt. Als kurz vor Schluss der Ausgleich fiel, war ich sehr glücklich.

Dein persönlicher Werdegang ist ganz anders, wie der deiner Mitspieler und für viele fast nicht zu glauben: Vor deinem Engagement im Reichshofstadion hast du in zwei Jahren nur drei Spiele bestritten. Erzähl und ein wenig deiner bisherigen Karriere?

Mit dem Fußballspielen habe ich in meiner Heimatstadt begonnen, ehe ich mit zwölf Jahren zu einem besseren Verein in der Nähe von Paris wechselte. Als Teenager war ich eher klein und dünn. Die Trainer sagten mir immer, ich sei zu schmächtig für die erste Mannschaft. Ich habe aber immer an mich geglaubt und an mir gearbeitet. Ich zog dann wegen meines Studiums nach Paris und traf dort den U19-Coach von Paris FC, welcher mich zu einem Probetraining eingeladen hat. Ein Monat später war ich bereits Kapitän der Mannschaft und wir spielten eine gute Saison. In der Folgespielzeit kickte ich bei der zweiten Mannschaft und unterschrieb schließlich einen Profivertrag bei der ersten Auswahl. Der Trainer setzte dann aber nicht auf mich und so wurde mir dann später mittgeteilt, dass mein Vertrag nicht verlängert wird. Der anschließende Sommer war schwierig für mich – ich telefonierte mit vielen Vereinen, Coaches sowie Agenten, ehe ich im Oktober in die vierte französische Liga wechselte. Eine Woche nach meiner ersten Partie für meinen neuen Verein kam es in Frankreich zum nächsten Lockdown und die Saison war damit wieder zu Ende. Als sich dann Monate später über meinen Berater die Möglichkeit ergab, in Clermont vorzuspielen, war ich überglücklich. Über Clermont kam dann Lustenau ins Spiel. Ich erinnere mich noch gut, wie ich Ende Mai das Spiel der Austria angeschaut und meine Daumen für einen positiven Saisonausgang gedrückt habe. Dadurch stand meinem Wechsel nach Lustenau auch nichts mehr im Wege. Jetzt kann ich sagen, dass der Schritt genau der Richtige für mich war und ich sehr froh bin, hier zu sein.

Hand aufs Herz: hast du mit so starken Leistungen von dir persönlich gerechnet? Wo musst du dich noch verbessern?

Nach zwei schwierigen Jahren war ich bei meiner Ankunft in Lustenau hungrig, endlich wieder Fußballspielen zu können. Ich bin hergekommen, um zu zeigen, was ich kann. Ich war mir sicher, dass ich mich noch weiterentwickeln muss. Ich wusste aber was ich kann und war deswegen von meinen Leistungen auch nicht überrascht. Natürlich spielt das Team auch eine wesentliche Rolle, denn allein geht im Fußball nichts. Ich muss mich, wie schon gesagt, aber in vielen Bereichen noch verbessern. Ich will körperlich zulegen, schneller auf etwaige Situationen im Spiel reagieren und vor dem Tor auch gefährlicher werden. Auch in Sachen Sprache will ich mehr lernen, um mich mit meinen Teamkollegen einfach verständigen zu können. 

Am kommenden Freitag steht das Auswärtsspiel in Amstetten an. Was erwartest du von der Partie und wie wollt ihr nach zuletzt drei Spielen ohne vollen Erfolg auf die Siegerstraße zurückkehren?

Wir hatten die Möglichkeit zu regenerieren. Nun haben wir ein schweres Spiel in Amstetten vor der Brust. Wir möchten so auftreten, wie in unseren erfolgreichen Partien in dieser Saison. Die vergangenen drei Spiele haben wir abgehakt, jetzt wollen wir eine Reaktion zeigen. In den verbleibenden Matches wollen wir noch einmal alles geben. Wenn wir wieder mit dem Herzen spielen, können wir mit drei Punkten aus Oberösterreich zurückkehren und dann auch das Saisonfinale erfolgreich gestalten.

 

Zum Abschluss noch ein kurzer Wordrap.

Mein Lieblingsort ist: In Frankreich meine Heimatstadt, in Vorarlberg das Reichshofstadion

Das esse ich am liebsten: ein gutes Stück Fleisch

Wäre ich nicht Fußballer, wäre ich: Schlagzeuger oder Pilot

Ich las zuletzt: Ein Buch über die französische Politik

Mein Lebensmotto: Hab ich nicht wirklich. Aber das Gedicht „if“ von Rudyart Kipling inspiriert mich sehr

Austria-Kicker in der Padelzone

Montag, 28 März 2022

Vor der Länderspielpause am vergangenen Wochenende absolvierten einige Spieler des SC Austria Lustenau eine Einheit der etwas anderen Art: Kapitän Matthias Maak und Co. waren in der neuen Padelzone in Götzis zu Gast.

Während Padel-Coach Carlos wertvolle Tipps gab, lieferten sich die Austrianer auf dem Court spannende Partien. Ein großer Dank gilt der Padelzone – es hat richtig Spaß gemacht!

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Team VS. Team 2

08.10.2022

Samstag, 17:00 Uhr

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Hotel Gotthard
Hotel Gotthard

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