Der SC Austria Lustenau hat Torben Rhein vom FC Bayern München verpflichtet. Der Kapitän des deutschen U19-Nationalteams wechselt für die kommende Saison leihweise ins Ländle.

Der gebürtige Berliner stieß 2017 von Hertha BSC Berlin zum Nachwuchs des FC Bayern München. Beim deutschen Rekordmeister kam Rhein in der Junioren-Bundesliga, der Regionalliga Bayern und der 3. Liga zum Einsatz. Zusätzlich war er häufiger Teil des Trainingsbetriebs der Profimannschaft.

Für die diversen deutschen U-Nationalmannschaften stand Rhein bis dato in 28 Partien auf dem Platz und führte die DFB-Auswahlen meist als Kapitän auf den Rasen. Im Jahr 2020 wurde der grün-weiße Neuzugang hinter Leverkusens Florian Wirtz als zweitbester U17-Spieler Deutschlands mit der silbernen Fritz-Walter-Medaille ausgezeichnet. Der zentrale Mittelfeldspieler hat seinen Vertrag beim FC Bayern München bis 2025 verlängert und wechselt nun in der nächsten Saison leihweise zur Austria.

Ich bin sehr froh, dass der Wechsel nach Lustenau geklappt hat. Das Engagement bei der Austria ist meine erste Station außerhalb Deutschlands. Ich habe mich bewusst für diesen Schritt entschieden und will mein Bestmögliches geben, um mich auf hohem Niveau im Profibereich zu etablieren. Bis zum Bundesliga-Start ist nicht mehr lange und ich kann es kaum erwarten, vor den Fans im Reichshofstadion spielen zu dürfen“, so Rhein.

Wir sind sehr glücklich, dass Torben entschieden hat seinen nächsten Karriereschritt bei uns machen zu wollen. Diese Leihe steht exemplarisch für unseren Weg junge, ambitionierte Spieler mit großem Potenzial für die Austria zu gewinnen und zeigt, dass wir uns zu einer interessanten Adresse für genau solche Spieler entwickeln. Es geht nun darum, dass Torben sein unbestrittenes Talent und seine Qualitäten konstant auf den Platz bringt, um uns beim Projekt Bundesliga weiterzuhelfen“, sagte Sportkoordinator Alexander Schneider.

Bryan Silva Teixeira bleibt Grün-Weiß erhalten und wechselt ablösefrei von Clermont Foot 63 zum SC Austria Lustenau.

Mit Blick auf die anstehende Spielzeit in der Bundesliga darf der SC Austria Lustenau mit Bryan Silva Teixeira ein altbekanntes Gesicht wieder in seinen Reihen begrüßen. Der frischgebackene Nationalspieler von Kap Verde wechselt nun fix ins Ländle und unterschreibt bis Sommer 2024.

Als Leihspieler stieß der 21-Jährige vergangenen August am letzten Transfertag vom Kooperationsverein Clermont Foot 63 zur Austria. In der Aufstiegssaison überzeugte Teixeira nicht nur mit seiner Dynamik und seiner Schnelligkeit, sondern war in 23 Ligaspielen auch an zehn Treffern direkt beteiligt. Nun wechselt der Offensivspieler auf permanenter Basis ablösefrei an den Rhein. Bei der 0:1-Niederlage von Kap Verde gegen Ecuador feierte der Rechtsfuß Mitte Juni sein Debüt im A-Nationalteam.

Ich kann es nach der letzten Saison kaum erwarten, mit dieser Mannschaft in der Bundesliga zu spielen. Ich bedanke mich beim Verein für das Vertrauen und bin froh, jetzt wieder an die Arbeit gehen zu können. Persönlich will ich mich immer weiterentwickeln. Das Ziel der Mannschaft steht natürlich aber über allem – wir wollen den Klassenerhalt schaffen“, so Teixeira.

Mit Bryan bleibt uns ein wichtiger Spieler der Aufstiegsmannschaft in der Bundesliga erhalten. Er bringt eine außergewöhnliche Dynamik in unser Offensivspiel und ist vielseitig einsetzbar. In der letzten Rückrunde hat er gezeigt, welche Qualitäten er trotz seines jungen Alters hat. Nichtsdestotrotz ist sein Potenzial, speziell in den finalen Aktionen vor dem Tor noch nicht ausgeschöpft und wir wollen gemeinsam die nächsten Entwicklungsschritte gehen. Der Transfer zeigt zudem, dass unsere Kooperation mit Clermont Foot 63 keine „Einbahnstraße“ darstellt und auch Spieler sich über diesen Weg für die Austria empfehlen können“, sagte Sportkoordinator Alexander Schneider.

Nur mehr wenige Wochen, bis der Anpfiff zur Bundesliga-Saison 2022/23 erfolgt. Austria-Urgestein Pius Grabher spricht im Interview von den Eindrücken des fixierten Aufstiegs im letzten Mai und erzählt, was er sich und der Mannschaft im Oberhaus zutraut.

Hallo Pius! Der Countdown läuft, am 27. Juli kehrt die Austria mit dem Heimspiel gegen die WSG Tirol nach vielen Jahren Pause endlich wieder die österreichischen Bundesliga zurück. Bevor wir in die Zukunft blicken, noch ein kurzer Rückblick. Welche Gedanken gingen dir als waschechter Luschnouar bei der Meisterfeier am 22. Mai durch den Kopf?

Es waren natürlich sehr spezielle Momente für mich. Bei der Meisterfeier am 22. Mai waren wir aber schon deutlich gefasster und konnten das Ganze mehr genießen. Eine Woche zuvor in Horn war es wesentlich emotionaler. Der ganze Druck, der sich in den vorigen Monaten aufgestaut hatte, fiel von unseren Schultern. Die Sehnsucht nach dem Aufstieg war nach über 20 Jahren in der 2. Liga riesig. Es waren auf jeden Fall Momente, die wir nie mehr in unserem Leben vergessen werden.

Vergangene Woche ging es für deine Teamkollegen und dich ins Kurztrainingslager nach Lech. Wie waren die Tage in den Bergen und wie fühlst du dich persönlich? Bist du schon bei 100%?

Die Tage in Lech waren wie immer herausragend. Wir Spieler schätzen die optimalen Voraussetzungen in den Bergen enorm. Das Hotel Gotthard bietet uns perfekte Bedingungen und das abwechslungsreiche Programm ist in der Vorbereitung perfekt. Derzeit machen wir viel im Ausdauerbereich. Auch aufgrund meiner Verletzung am Ende der Saison, brauche ich jedoch noch ein wenig Zeit, bis ich bei 100% bin. Ich fühle mich aber sehr gut und freue mich schon auf die kommenden Aufgaben.

Wie du eben gesagt hast, ist die Vorfreude auf anstehende Bundesliga-Spielzeit im grün-weißen Lager groß. Auf welche Begegnungen freust dich schon besonders und was traust du der Mannschaft in den anstehenden Monaten zu?

Für uns wird jedes Spiel ein Highlight werden. Aber wenn ich ein oder zwei Spiele rauspicken müsste, dann ist es mit Sicherheit das Derby gegen Altach. Aber auch das Auswärtsspiel bei Rapid Wien vor so einer großen Kulisse wird sicher ganz besonders. Was die Erwartungshaltung betrifft, so kann ich auf ein Interview vom letzten Sommer verweisen. Damals sprach ich davon, dass wir die Wundertüte der Liga sind. Das sehe ich auch heuer so. Auch weil noch einige Neuzugänge in Lustenau aufschlagen werden, ist es sehr schwer zu sagen, wo wir derzeit stehen. Mit meiner Aussage bin ich aber auch letzte Saison gut gefahren, von dem her wollen wir heuer ebenso überraschen.

Im Kader stehen viele junge Akteure. Mit deinen 28 Jahren zählst du bereits zu den älteren Spielern im Aufgebot. Die Mischung aus Routinie und jungen Talenten ging letzte Saison voll auf. Wie würdest du den Kader als Fußball-Manager zusammenstellen?

Als ich in dem ein oder anderen Spiel als ältester Kicker auf dem Platz stand, war das ehrlichweise schon ein ungewohntes Gefühl. Ich übernehme gerne Verantwortung, daher taugt mir die Rolle aber schon. Die Kaderzusammenstellung hingegen, überlasse ich selbstverständlich unserem Sportkoordinator Alexander Schneider und seinem Team. Den Weg, den wir letztes Jahr gegangen sind, passt meiner Meinung nach sehr gut zur Austria und soll genau so fortgesetzt werden.

Bevor es in der Bundesliga dann richtig losgeht, steigt erst das ÖFB-Cup-Spiel gegen den FC Marchfeld Donauauen. Welcher Stellenwert hat dieser Bewerb für dich?

Der ÖFB-Cup hat für mich einen sehr hohen Stellenwert, mit dem ich auch eine besondere Geschichte verbinde. In meinem ersten Jahr, in welchem ich bei den Profis mittrainieren durfte, zog die Mannschaft ins Finale ein. Die Reise nach Wien als Fan war für mich ein echtes Erlebnis. Gute zehn Jahre später habe ich das als Spieler dann selbst erlebt und gesehen, wie schnell es in diesem Wettebewerb gehen kann. Im ÖFB-Cup bist du mal Favorit, mal bist du Außenseiter und hast mit wenigen Spielen die Möglichkeit, dich für Europa zu qualifizieren. Zweimal sind wir nun kurz davorgestanden, vielleicht klappt es nun im dritten Anlauf mit dem ganz großen Coup.

Das Reichshofstadion wird beim Auftakt Ende Juli beben. Hast du noch ein paar abschließende Worte an die Fans?

Im Namen der Mannschaft will ich mich nochmals für den unglaublichen Support der Fans in der letzten Saison bedanken. Die Fans und die Zuschauer haben gezeigt, dass das am Ende der kleine aber feine Unterschied sein kann. Wir alle freuen uns schon sehr auf die Bundesliga. Der Zuschauerschnitt wird noch höher, die Atmosphäre wohl noch lauter. Wir sind uns sicher, dass der zwölfte Mann auf den Tribünen wieder für einzigartige Stimmung im Reichshofstadion sorgen wird.

Exakt 41 Tage nach der letzten Ligapartie steigt für den SC Austria Lustenau am Wochenende im Reichshofstadion die nächste Begegnung auf heimischem Terrain. Im dritten Freundschaftsspiel des Sommers empfängt Grün-Weiß den FC St. Gallen aus der Schweiz.

Die Mannschaft aus dem Nachbarland landete in der abgelaufenen Saison in der Super League auf dem fünften Rang. Derzeit befinden sich die Espen noch im Trainingslager in Monaco, ehe die Zeidler-Kicker am Samstag auf die Austria treffen. Mit dem Dornbirner SV (Mittwoch, 6. Juli, 19 Uhr in Haselstauden) und dem 1. FC Köln (Freitag, 8. Juli, 18 Uhr in Singen/GER) stehen anschließend zwei weitere Spiele an, ehe mit dem ÖFB-Cup-Spiel gegen den FC Marchfeld das erste Pflichtspiel über die Bühne geht. 

 

Samstag, 16 Uhr: SC Austria Lustenau – FC St. Gallen

Stadionöffnung: 15:30 Uhr

Ticketpreis: 5 Euro (Kinder bis 17 Jahre sind gratis)

Für Saisonkarten-Inhaber ist der Eintritt frei!

Karten sind ausschließlich an der Tageskassa verfügbar

Eine Woche vor dem Bundesliga-Start steigt für den SC Austria Lustenau im UNIQA ÖFB-Cup das erste Pflichtspiel der neuen Saison. Die Paarungen für die erste Runde wurden am Sonntag im ORF gezogen. Grün-Weiß bekommt es zum Auftakt mit dem FC Marchfeld Donauauen aus Niederösterreich zu tun.

Der Spieltermin (15. – 17. Juli) und der Spielort sind noch offen. Grundsätzlich haben die Bundesliga-Klubs Heimrecht. Die Vereine der Landesverbände sind jedoch berechtigt, einen Antrag auf Austragung des Cup-Spiels auf ihrer Sportanlage zu stellen. Voraussetzung dafür ist, dass die Veranstaltung des Spiels unter Einhaltung sämtlicher gesetzlicher Vorschriften, Verordnungen und Konzepte zugelassen und die Sicherheit für die Gesundheit aller Beteiligten gesichert ist.

 

 

Im zweiten Testspiel der Sommervorbereitung musste sich der SC Austria Lustenau wie schon im vergangenen Jahr dem FC Wil geschlagen geben. Grün-Weiß unterlag dem Team aus der Schweiz mit 0:4.

Ausgetragen wurde die Partie auf dem Sportplatz des SK Bürs. Den Spielern war die intensive Woche mit dem Kurztrainingslager in Lech anzumerken und so waren es die Gäste aus dem Nachbarland, die wesentlich mehr vom Spiel hatten. Zwar war in Abschnitt zwei eine Leistungssteigerung im Auftritt der Austria erkennbar, zu Toren reichte es an diesem Tag aber nicht. „Uns wurde deutlich aufgezeigt, woran wir noch hart arbeiten müssen. Und zwar noch an ganz vielen Dingen,“ so Coach Markus Mader nach der Begegnung.

Aufstellung: Schierl (63. Nesler); Gmeiner (67. Bazcc), Hugonet, Maak (67. Küng), Grujcic (58. Berger), Guenouche (83. Gmeiner) – Anderson, Grabherr (67. Wallace), Türkmen – Stefanon (45. Cheukoua), Schmid

Schon am kommenden Wochenende wird mit dem FC St. Gallen erneut gegen ein Team aus der Schweiz getestet. Anpfiff der Begegnung am Samstag im Reichshofstadion ist um 16 Uhr. 

In exakt 30 Tagen steigt mit dem Heimspiel gegen die WSG Tirol das erste Spiel der Bundesliga-Saison 2022/23. Bis am 24. Juli im Reichshofstadion der Ball rollt, bereitet sich Grün-Weiß intensiv auf die kommenden Monate vor.

Nach den Einheiten am Donnerstag war für Freitagvormittag eine Wanderung in den Bergen geplant. Aufgrund der unsicheren Wettervorhersage wurde diese allerdings nicht absolviert und so wurde kurzerhand eine taktische Video-Analyse im Hotel eingeschoben. 

Am Nachmittag machte sich die Mannschaft mit dem Bus auf den Weg ins Brandnertal. Auf dem Sportplatz des SK Bürs wurde eine Einheit abgehalten, ehe für die Spieler im Anschluss noch Regeneration und diverse Behandlungen anstanden. Abgerundet wurde der vorletzte Tag in den Bergen mit einem Abendessen im Hotel Arlberg. 

Kurztrainingslager in Lech: Tag 2

Donnerstag, 23 Juni 2022

Bei strahlendem Sonnenschein startete Tag zwei im Kurztrainingslager in Lech am Arlberg pünktlich mit dem Frühstück um 8 Uhr. Danach ging es für die Mannschaft zum Sportpark in Lech, wo Kraftübungen und Lifekinetic anstanden.

Nach dem Mittagessen fand im Hotel Gotthard ein Pressegespräch statt. Chefcoach Markus Mader, Sportkoordinator Alexander Schneider und Kapitän Matthias Maak standen im Rahmen eines Pressegespräch den anwesenden Journalisten Rede und Antwort. Themen waren das Kurztrainingslager in Lech, die anstehenden Aufgaben, der aktuelle Stand der Kaderplanung und einen genereller Ausblick.

Um 15:30 Uhr ging schließlich danach die nächste Einheit auf dem Fußballplatz in Lech über die Bühne, ehe Tag zwei mit einem Abendessen beim Hotel Mohnenfluh endete.

Am heutigen Mittwoch veröffentlichte die Österreichische Bundesliga den Spielplan für die Saison 2022/23. Der SC Austria Lustenau bekommt es in der ersten Runde zuhause mit der WSG Tirol zu tun, ehe die Partien auswärts bei der SV Ried und beim SK Rapid Wien folgen. Das mit Spannung erwartete erste Ländle-Derby gegen den SCR Altach steigt auswärts am 20. August im Rheindorf. 

Der grün-weiße Spielplan im Überblick:

Cup             17.-19.07.2022  --:-- Uhr     Auslosung folgt       

1        So      24.07.2022         17:00 Uhr  SC Austria Lustenau - WSG Tirol

2        Sa      30.07.2022         17:00 Uhr  SV Ried - SC Austria Lustenau

3        So      07.08.2022         17:00 Uhr  SK Rapid Wien - SC Austria Lustenau

4        So      14.08.2022         17:00 Uhr  SC Austria Lustenau - TSV Hartberg

5        Sa      20.08.2022         17:00 Uhr  SCR Altach - SC Austria Lustenau

6        Sa      27.08.2022         17:00 Uhr  SC Austria Lustenau - FC Salzburg

7        Sa      03.09.2022         17:00 Uhr  FK Austria Wien - SC Austria Lustenau

8                 10.-11.09.2022  --:-- Uhr     SC Austria Lustenau - LASK

9                 17.-18.09.2022  --:-- Uhr     SK Sturm Graz - SC Austria Lustenau

10               01.-02.10.2022  --:-- Uhr     SC Austria Lustenau - WAC

11               08.-09.10.2022  --:-- Uhr     Austria Klagenfurt - SC Austria Lustenau

12               15.-16.10.2022  --:-- Uhr     WSG Tirol - SC Austria Lustenau

13               22.-23.10.2022  --:-- Uhr     SC Austria Lustenau - SV Ried

14               29.-30.10.2022  --:-- Uhr     SC Austria Lustenau - SK Rapid

15               05.-06.11.2022  --:-- Uhr     TSV Hartberg - SC Austria Lustenau 

16               12.-13.11.2022  --:-- Uhr     SC Austria Lustenau - SCR Altach

17               10.-12.02.2023  --:-- Uhr     FC Salzburg - SC Austria Lustenau

18               18.-19.02.2023  --:-- Uhr     SC Austria Lustenau - FK Austria Wien

19               25.-26.02.2023  --:-- Uhr     LASK - SC Austria Lustenau

20               04.-05.03.2023  --:-- Uhr     SC Austria Lustenau - SK Sturm Graz

21               11.-12.03.2023  --:-- Uhr     WAC - SC Austria Lustenau

22               18.-19.03.2023  --:-- Uhr     SC Austria Lustenau - Austria Klagenfurt

Die Auslosung der 1. Cup-Runde erfolgt am 26. Juni. Die weiteren Termine im ÖFB-Cup sind:

  1. Runde: 30./31.08.2022
  2. Runde: 18./19./20.10.2022
  3. Runde: 03./04./05.02.2023
  4. Runde: 04./05./06.04.2023

Finale: 01.05.2023

 

Jahreskarten können im Ticketshop bestellt werden: https://tickets.austria-lustenau.at/season-tickets

Bei hohen Temperaturen setzte sich die Austria im ersten Test der Vorbereitung auf die Bundesliga mit 3:2 gegen den FC Dornbirn durch. Die Tore für Grün-Weiß erzielten Tobias Berger, Wallace und Fabian Gmeiner.

Vor etwa 1.000 Zuschauern trat die Elf von Markus Mader in einem 3-5-2 System auf, mit Noah Mathis und Darijo Grujcic durften nur zwei neue Gesichter von Beginn an ran. Dadurch waren die Abläufe bei der Austria eingespielt und man diktierte das Spiel von der ersten Minute an. Die erste gute Möglichkeit hatte dan Jan Stefanon bereits nach sieben Minuten, doch Dornbirn-Goalie Lang parierte stark. Einen Eckball nützte dann Tobias Berger zur 1:0 Führung für die Austria. Die Dornbirn Abwehr hatte auf den Außbahnspieler der Austria vergessen und dieser nickte trocken per Kopf ein (23.). In der 34. Minute zeigte Schiedsrichter Gutschi auf den Elfmeterpunkt, doch Dornbirns vermeintlich gefoulter Spieler Santin bewies sich als fairer Sportsmann und erklärte, dass er nicht berührt wurde. Somit nahm Gutschi die Entscheidung auf Elfmeter zurück. Kurz vor der Pause hatte Jan Stefanon erneut eine gute Möglichkeit auf ein Tor, doch wieder blieb Lang der Sieger im Duell.

Den besseren Start in die zweite Hälfte hatten dann die Gastgeber. Die Austria hatte zur Pause bereits mehrfach gewechselt, darunter lit ein wenig der Spielfluss und die Souveränität. Unter anderem kam Neuzugang Anthony Schmid zu seinen ersten Minuten im Austria-Dress. Nach einem Schuss von Austria-Leihgabe Raul Marte, nützte Lukas Parger den Abpraller zum 1:1 (54.). Nur fünf Minuten später hätten die Dornbirner beinahe die Partie gedreht, doch Domenik Schierl blieb im Duell mit Philipp Gassner Sieger. Gleichzeitig nützte die Austria den entstehenden Konter für die erneute Führung durch Wallace (59.). Doch nicht genug, weitere fünf Minuten später erhöhte Fabian Gmeiner nach einer schönen Kombination auf 3:1. Eine Viertelstunde vor Schluss erzielte Lukas Parger seinen zweiten Treffer für die Hausherren, zu mehr sollte es aber nicht mehr reichen.

Die Austria startet damit erfolgreich in die Vorbereitung. Trainer Markus Mader zeigte sich grundsätzlich zufrieden, wobei er anmerkte, dass man es dem Gegner zu leicht gemacht habe, Tore zu schießen. Die Austrianer fahren nun auf Kurztrainingslager nach Lech, den nächsten öffentlichten Test gibt es dann am 2. Juli gegen den FC St. Gallen.

Zum Trainingsstart in die neue Saison kann eine weitere positive Nachricht vermeldet werden. Anderson Dos Santos Gomes bleibt dem SC Austria Lustenau auch in der Bundesliga erhalten. Der Brasilianer unterzeichnete einen neuen Vertrag bis 2024.

Nachdem der 24-Jährige im vergangenen Herbst als Leihspieler beim FC Dornbirn unter Vertrag stand, wechselte er im Jänner vom SCR Altach ins Reichshofstadion. Im Frühjahr kam der Rechtsfuß für Grün-Weiß in 14 Partien zum Einsatz, leistete dabei zwei Vorlagen und erzielte beim 3:1-Auswärtserfolg gegen Vorwärts Steyr seinen ersten Treffer für die Austria.

Anderson Dos Santos Gomes kam Anfang 2019 nach Österreich und konnte bereits in 40 Bundesliga-Spielen Erfahrung in der höchsten Spielklasse sammeln.

Ich freue mich sehr, weiterhin für den SC Austria Lustenau zu spielen. Seit meinem Wechsel im Winter hierher fühle ich mich extrem wohl. Es fühlt sich schon an wie eine Familie. Ich kann es kaum erwarten, bis die Bundesliga losgeht und möchte mit der Mannschaft eine gute Saison spielen“, so Anderson.

Sportkoordinator Alexander Schneider: „Wir sind sehr froh, dass wir gemeinsam mit Anderson den Weg in die Bundesliga weitergehen werden. Er benötigte durch seine offene Art nach seinem Wechsel im Winter überhaupt keine Eingewöhnungszeit, hat sich direkt überragend ins Team integriert und sehr starke Leistungen auf verschieden Positionen abgeliefert. Mit dem Gesamtpaket aus Dynamik, seinen fußballerischen Qualitäten gepaart mit einem großen Kämpferherz und seiner Erstligaerfahrung bringt er alles mit, was einen modernen Außenbahnspieler auszeichnet. Für uns war es deshalb keine Frage, dass wir Anderson gerne bei der Austria halten wollen“, so Sportkoordinator Alexander Schneider.

Drei Treffer genügten der Amateur-Auswahl am letzten Spieltag der VN.at-Eliteliga nicht, um als Sieger vom Platz zu gehen. Hannes Küng und Co. mussten sich am Samstag den FC Egg mit 3:5 geschlagen geben.

Bei brütender Hitze waren es die Bregenzerwälder, die vor dem Tor zielstrebiger agierten und mit einer komfortablen 3:0-Führung in die Pause gingen. Nach Seitenwechsel konnte Leo Schachner per schönem Weiterschuss seinen ersten Treffer bei den Amateuren beisteuern. Während die Egger ebenso noch zweimal ins Schwarze trafen, netzte bei Grün-Weiß Liam Tripp doppelt ein. Die Niederlage konnte allerdings dennoch nicht verhindert werden und so steigt die Mannschaft mit acht Punkten in die Vorarlbergliga ab.

Aufstellung: Brotzge – Rusch, Küng, Kelmendi (57. Kelmendi), Berlinger – Schachner, Basic (78. Basic), Riedmann, Mutlu – Tripp, Wund (78. Aras)

Die Nachwuchsmannschaften bestriten indes einige erfolgreiche Spiele: Etwa gewann das U11B (Bild) im Derby beim FC Lustenau mit 4:3. 

Weitere Ergebnisse:

U12: FC Egg – SC Austria Lustenau 1:4

U14A: SC Austria Lustenau – FC BW Feldkirch 5:2

FC Lustenau 1c – SC Austria Lustenau 1b 2:1

U9: SC Austria Lustenau – FC Götzis 3:3

U10A: Dornbirner SV – SC Austria Lustenau 15:2

U11A: VfB Hohenems – SC Austria Lustenau 0:3

U14B: SC Austria Lustenau – SPG Rotachtal 5:0

U16: TSV Altenstadt – SC Austria Lustenau 5:4

U11B: FC Lustenau – SC Austria Lustenau 3:4

Mittelfeldspieler Raul Marte wird in der anstehenden Saison in der ADMIRAL 2. Liga bleiben und für den FC Dornbirn auflaufen. Der 20-Jährige wird bis Sommer 2023 an den Verein aus der Messestadt ausgeliehen.

Aufgrund einer Herzbeutelentzündung fiel der Rechtsfuß den kompletten vergangenen Herbst aus. Beim Gastspiel am Tivoli gegen den FC Wacker Innsbruck kam Marte am 13. März zu seinem einzigen Einsatz in dieser Saison für den SC Austria Lustenau.

„Nach einem für ihn sehr schwierigen Jahr wollen wir, dass Raul nun wieder Spielpraxis bekommt. Beim FC Dornbirn in der 2. Liga hat er dafür die perfekten Voraussetzungen. Wir glauben weiterhin voll an ihn und sind und sicher, dass er dann als gestandenerer Spieler zu uns zurückkehren und uns dann perspektivisch noch viel Freude bereiten wird“, so Sportkoordinator Alexander Schneider.

Sommerfahrplan der Austria

Dienstag, 07 Juni 2022

In einer Woche nimmt der SC Austria Lustenau am 14. Juni die Vorbereitung auf die anstehende Saison auf. Bis am vorletzten Juli-Wochenende der Startschuss in die Bundesliga erfolgt, stehen für die Akteure von Coach Markus Mader intensive Trainingseinheiten sowie einige Testspiele an. 

Im letzten Auftritt vor dem ÖFB-Cup bekommt es Grün-Weiß am 8. Juli im benachbarten Singen unter anderem mit dem 1. FC Köln zu tun. Vom 22. bis zum 22. Juni bestreitet die Mannschaft in Lech ein Kurztrainingslager. In Lustenau wird gegen den FC Wil und den FC St. Gallen aus der Schweiz getestet. 

 

Alle bisher fixen Termine im Überblick:

DI, 14. Juni: Trainingsstart in Lustenau

SA, 18. Juni: Testspiel gegen Dornbirn (in Dornbirn/Birkenwiese, 17 Uhr)

22. - 25. Juni: Kurztrainingslager Lech 

SA, 2. Juli: Testspiel gegen FC St. Gallen (in Lustenau, Uhrzeit offen)

FR, 8. Juli: Testspiel gegen 1. FC Köln (Hohentwielstadion in Singen, 18 Uhr)

Der Lustenauer Darijo Grujcic kehrt nach zwei Jahren zum SC Austria Lustenau zurück. Nach seinem Engagement beim FC Wacker Innsbruck wechselt der Defensivmann ablösefrei an den Rhein und unterschreibt einen Vertrag bis 2024.

Darijo Grujcic verließ die Austria im Sommer 2020 und wechselte ins benachbarte Bundesland zum Tiroler Traditionsverein. Insgesamt kam der gebürtige Lustenauer in den zwei Jahren auf 45 Einsätze für den FC Wacker Innsbruck. In der kürzlich zu Ende gegangenen Saison stand der Linksfuß für die Tiroler in 17 Pflichtspielen auf dem Platz.

Vor seinem Wechsel an den Tivoli konnte der Verteidiger bei Grün-Weiß bereits voll überzeugen und kam von 2018 von 2020 50 Mal zum Einsatz. Der junge Vorarlberger stammt aus der Nachwuchsabteilung des FC Lustenau und durchlief sämtliche Mannschaften der Akademie Vorarlberg, ehe er 2017 zum FC Dornbirn wechselte. Ein Jahr später konnte Grujcic mit dem Wechsel zur Austria seine ersten Schritte im Profifußball machen, entwickelte sich schnell zum Stammspieler und erreichte mit der Mannschaft 2020 das ÖFB-Cup-Finale.

„Ich freue mich sehr, dass ich wieder zurück in meiner Heimat bin. Das erste Zweitliga-Spiel habe hier gemacht und nun darf ich auch meine ersten Bundesliga-Spiele in diesem Trikot bestreiten. Ich wohne wenige Minuten vom Stadion entfernt und kenne im Verein bereits alle. Ich kann es kaum mehr erwarten, bis es endlich losgeht und freue mich schon auf die kommende Zeit“, sagte Darijo Grujcic.

„Vor zwei Jahren haben wir sehr bedauert, dass Darijo den Verein Richtung Innsbruck verlassen hat. Aber schon damals hat er sich – in der für ihn persönlich schwierigeren Zeit – charakterlich immer vorbildlich verhalten und sich voll mit dem Verein identifiziert hat. Der Kontakt ist trotz seines Wechsels nie abgerissen und Darijo wusste, dass unsere Tür für ihn immer offen stand und er aufgrund seiner unbestrittenen sportlichen Qualitäten und seiner Persönlichkeit eine sehr hohe Wertschätzung bei der Austria genießt. Wir freuen uns deshalb umso mehr, dass sich der Kreis nun wieder schließt und er mit zwei Jahren mehr Erfahrung als gereifterer Spieler zur Austria zurückkehrt. Gemeinsam gehen wir jetzt den spannenden Schritt in die Bundesliga“, so Sportkoordinator Alexander Schneider.

Zur neuen Saison hat der SC Austria Lustenau mit Anthony Schmid einen neuen Angreifer verpflichtet. Der 23-Jährige wechselt ablösefrei vom Floridsdorfer AC ins Ländle und unterschreibt einen Vertrag bis 2024.

Nach einigen Jahren im Nachwuchs beim SC Freiburg wechselte der Rechtsfuß von der zweiten Mannschaft des deutschen Bundesligisten über den SV Oberachern im August 2020 zum FAC. Für die Wiener erzielte Schmid in dieser Saison elf Treffer, bereitete vier weitere vor und war dadurch einer der Hauptakteure im spannenden Titelkampf zwischen der Austria und den Floridsdorfern. Der in Straßburg geborene, mehrfache österreichische Nachwuchsnationalspieler, kommt vermehrt im Angriffszentrum zum Einsatz, kann in der Offensive aber auch andere Positionen bekleiden.

„Als ich vom Interesse von Austria Lustenau gehört habe, musste ich nicht lange überlegen. Es ist ein großer Verein in Österreich mit Ambition und überragenden Fans. Ich habe mich sofort an unser Auswärtsspiel in der letzten Saison und die Atmosphäre erinnert. Dazu ist Lustenau nicht allzu weit von meiner Heimat Straßburg entfernt, was für mich als Familienmensch sehr wichtig ist. Ich will unbedingt Bundesliga spielen und kann es kaum erwarten, bis es losgeht“, so Anthony Schmid.

„Mit der Verpflichtung von Anthony ist es uns gelungen, einen der prägenden Spieler der abgelaufenen Zweitligasaison für den gemeinsamen Schritt in die Bundesliga zu überzeugen. Der Spieler war uns schon vor seinem Wechsel zum FAC aus seiner Zeit in Freiburg bekannt und wir haben seine Entwicklung seither genau verfolgt. Wir sind davon überzeugt, dass er die vergangene Saison nicht nur bestätigen wird, sondern dieser Durchbruch nur den „Anfang“ seiner Karriere und seines Potenzials darstellt. Durch seine Qualitäten vor dem Tor, seinem Tempo und seiner Flexibilität gepaart mit einer Top-Mentalität wird er unsere Offensive bereichern und uns hoffentlich viel Freude bereiten“, sagte Sportkoordinator Alexander Schneider.

Wenige Tage nach dem letzten Meisterschaftsspiel stellt der SC Austria Lustenau weitere Weichen für die Zukunft. Mit Simon Nesler (17) und Angelo Bacic (18) stoßen zwei junge Talente aus der Vorarlberger Fußballakademie ins Reichshofstadion.

Torhüter Simon Nesler wechselte 2019 aus der Jugend des FC Nüziders zur U15-Mannschaft der heimischen Akademie. Nachdem er schon vergangene Saison öfter Trainingsgast bei der ersten Mannschaft der Austria war und alle Altersstufen in der Akademie durchlaufen hat, schafft er nun den Sprung in den Profifußball.  

Angelo Bacic kommt aus dem Nachwuchs der Austria, ehe er 2018 zur Akademie übersiedelte. In der laufenden Saison der ÖFB-U18-Jugendliga überzeugte der Mittelfeldspieler auf allen Linien und hat in den vergangenen Monaten eine herausragende Entwicklung genommen. In der Wintervorbereitung durfte Bacic im Testspiel gegen die WSG Tirol bereits mitwirken, nun kehrt er fix zu seinem Stammklub zurück.

„Es freut uns sehr, dass wir die beiden Jungs davon überzeugen konnten, ihre ersten Schritte im Profifußball gemeinsam mit uns zu gehen. Simon ist eines der größten Torwarttalente in Vorarlberg und Angelo, als gebürtiger Luschnouar, hat das Fußballspielen in den Kinderschuhen bei der Austria begonnen und sich seitdem in jedem Jahr kontinuierlich weiterentwickelt. Wir haben ihre Wege in der Akademie schon längere Zeit genau verfolgt und sind davon überzeugt, dass der Schritt (zurück) zur Austria ihrer Entwicklung einen weiteren Schub verleihen wird. Sie werden nun behutsam an den Bundesligafußball herangeführt und werden von uns alle Zeit bekommen, die sie benötigen, um in der Mannschaft Fuß zu fassen. Unser gemeinsames Ziel muss sein, dass sie dem Verein und unseren Fans in der Zukunft noch viel Freude bereiten und wir die nächsten erfolgreichen Bundesligaspieler aus Vorarlberg herausbringen“, so Sportkoordinator Alexander Schneider.

Florian Eres wird den SC Austria Lustenau im Sommer nach Vertragsende verlassen. Den 23-Jährigen zieht es zur neuen Saison hin zum SK Vorwärts Steyr.

In der kürzlich zu Ende gegangenen Spielzeit stand der gebürtige Hohenemser im ÖFB-Cup gegen den SC Weiz zwischen den Pfosten. Im selben Bewerb durfte er auch das Finalspiel gegen den FC Red Bull Salzburg am 29. Mai 2020 im Klagenfurter Wörtherseestadion absolvieren. Seine einzige Ligapartie für Grün-Weiß absolvierte Eres knapp ein Jahr später gegen den SV Lafnitz (4:4).

Wir bedanken uns bei „Flo“ für seinen Einsatz und wünschen ihm für die neue Aufgabe viel Erfolg!

“Die Austria ist wieder da” und das lautstark und losgelöst! Mit einem souveränen 4:0 Sieg gegen die Young Violets Austria Wien verabschiedet sich das Team aus der Admiral 2. Liga. Das Abenteuer Bundesliga kann beginnen. Im Anschluss an die Partie wurde im Austria-Dorf und später im Glashaus ausgiebig gefeiert.

Die Partie begann mit einer Druckphase der Austria, die in der Startelf mit Dragan Marceta, Pius Grabher und Bryan Teixeira drei neue Spieler aufbot. Michael Cheukoua hatte schon in der ersten Minute einen guten Lauf auf der linken Seite, die Wiener Gäste konnten nur in höchster Not den Abschluss klären. Der Kameruner war es dann auch, der die Grün-Weißen in Front brachte. Nach einem schönen Angriff über links, fand Hakim Guenouche Cheukoua in der Mitte, der mit einem Drehschuss Gästekeeper Gindl überwand (11.). Die Autria blieb in Folge am Drücker, Pius Grabher versuchte es in der 15. Minute aus der Distanz, der Schuss ging aber doch deutlich darüber. In der 19. Minute tauchte dann Haris Tabakovic erstmals gefährlich vor dem Tor auf. Nach einer schönen Flanke von Anderson wollte der Torschützenkönig der Liga per Volley seinen Treffer erzielen, doch der Ball landete auf der Südtribüne. Die Young Violets agierten in der ersten Halbzeit zwar mit hohem Pressing, kamen aber kaum zu Möglichkeiten. Lediglich Josef Pross prüfte einmal Domenik Schierl mit einem satten Schuss, doch der Austria-Goalie lenkte den Ball stark zur Ecke (27.). Kurz vor der Pause erhöhte die Austria noch einmal das Tempo und erneut war es Michael Cheukoa der die Austria-Fans zum Jubeln brachte. Nach einem Abspielfehler der Young Violets Defensive, kam Haris Tabakovic an den Ball und setzte den Kameruner ideal ein, nach eine kurzen Haken ließ er Gindl erneut keine Chance (37.). Die Gäste aus Wien waren nun total von der Rolle, so war auch der dritte Treffer ein Geschenk an den Meister. Niels Hahn vertändelte den Ball gegen Bryan Teixeira und der Austria-Angreifer nützte dies für die 3:0 Führung (44.).

Bereits wenige Minuten nach Wiederanpfiff begann bei der Austria das Wechselspiel. Fabian Gmeiner und Dragan Marceta wurden durch Jan Stefanon und Leo Mätzler ersetzt. Die neu formierte Truppe brauchte dann ein wenig bis sie ins Rollen kam. Die erste Möglichkeit hatte dann der ebenfalls eingewechselte Wallace (kam für Michael Cheukoua) per Kopf, dorch es fehlte der Druck hinter dem Ball (57.). Nach etwas mehr als einer Stunde wurde das Spiel aufgrund von Pyrotechnik für kurze Zeit unterbrochen, kurz darauf folgte der finale Auftritt von Haris Tabakovic als Austria-Torgarant. Mit viel Überzeugung traf er in der 65. Minute vom Elfmeterpunkt, nachdem zuvor ein Handspiel der Young Violets geandet wurde. Eine Viertelstunde vor Schluss hätte dann Anderson noch auf 5:0 erhöhen können, doch sein Kopfball ging wenige Zentimeter am Tor vorbei. In den letzten Minuten passierte nicht mehr viel, die Austria-Kicker schonten sich schon für die Meisterfeier, die Young Violets kamen so noch zu zwei Tormöglichkeiten, aber Domenik Schierl behielt im letzten Saisonspiel seine weiße Weste.

Nach Abpfiff begannen die gorßen Feierlichkeiten, die ja bereits schon um 11 Uhr am Kirchplatz im Ortszentrum gestartet waren. Als um 19:02 Uhr Kapitän Matthias Maak die Meistertrophäe in den Himmel streckte, gab es kein Halten mehr. Bis tief in die Nacht wurde gefeiert und schon mit großer Vorfreude in Richtung Bundesliga geträumt. Denn die AUSTRIA IST WIEDER DA!

Eine Jury bestehend aus Präsidenten, Managern und Trainern der ADMIRAL 2. Liga hat die Besten der Saison 2021/21 gewählt. Mit Muhammed Cham (Spieler der Saison) und Markus Mader (Trainer der Saison) gingen zwei Auszeichnungen an Grün-Weiß.

Als Kooperationsspieler wechselte Muhammed Cham letzten Sommer von Clermont Foot ins Ländle und wusste in der am Sonntag endenden Spielzeit voll zu überzeugen. In 29 Einsätzen erzielte der Linksfuß 15 Treffer und bereitete zwölf weitere vor. Den zweiten Platz der Wahl belegte mit Haris Tabakovic ein weiterer Spieler des SC Austria Lustenau.

In der Kategorie „Trainer der Saison“ setzte sich Meistercoach Markus Mader durch. Der 54-Jährige führte die Mannschaft in seiner Premierensaison in die Bundesliga und tritt damit in die Fußstapfen von Edi Stöhr, dem der der Aufstieg in die höchste Spielklasse im Jahr 1997 gelungen war.

Herzliche Gratulation. Cham und Mader werden im Rahmen der Lustenauer Meisterfeier am Sonntag von Bundesliga-Finanzvorstand Alexander Schwärzler ausgezeichnet!

"Wir wollen dieses Spiel unbedingt gewinnen", so lautet die klare Ansage von Trainer Markus Mader im Vorfeld der letzten Partie in der laufenden Saison der ADMIRAL 2. Liga gegen die Young Violets. Rund um die Partie wird ein ordentliches Rahmenprogramm geboten, um den Meister ordentlich hochleben zu lassen.

Der Gegner - Young Violets
Diese Feierlichkeiten möchten die Jungveilchen natürlich crashen, indem sie Punkte aus Lstenau entführen. Trainer Markus Mader erwartet einen hochmotivierten Gegner, der nicht im Schongang agieren wird: "Wir müssen uns auf eine spielfreudige und motivierte Mannschaft einstellen, denn für die Spieler der Young Violets ist es eine schöne Gelegenheit sich einmal vor viel Publikum zu zeigen. Es dürfte auch für sie ein Highlight sein und dann will man alles zeigen". Von der Spielanlage her, erwartet der Austria-Coach einen Gegner, der mitspielen will und nicht nur hinten drinnen stehen wird. "Sie agieren immer mutig, stellen hoch zu und haben nichts zu verlieren. Also ein richtig unangenehmer Gegner. Sie werden sicherlich 100% geben", lautet die Analyse von Mader.

Unsere Autria
Aus diesem Grund muss also auch Grün-Weiß noch einmal alles abrufen, um die Punkte in Lustenau zu behalten. Trianer Markus Mader sieht einen ähnlichen Gegner wie in der letzten Runde "In Horn sind wir auf eine hochmotivierte und sehr engagierte Mannschaft getroffen, sie wollten uns nicht kampflos die Punkte überlassen", bringt es Mader auf den Punkt. Mit Fortdauer der Partie habe dann auch immer mehr der Kopf mitgearbeitet, aber das sei in dieser Situation völlig normal. Umso ausgelassener war der Jubel nach Schlusspfiff. "Unbeschreiblich, einzigartig und einfach traumhaft", lautet die prompte Antwort von Markus Mader auf die Frage wie es sich angefühlt hat. Ob die Feierlichkeiten einen Einlfuss auf seine Mannschaft haben werden oder man das als Ausrede gelten lassen würde, stellt der Austria-Coach und Meister-Macher klar: "Wir haben schon die Möglichkeit gehabt zu feiern, dennoch sind wir alle hoch motiviert, auch das letzte Spiel für uns zu entscheiden. Wir möchten unbedingt die 70-Punkte-Marke knacken", erklärt Markus Mader. Mit 70 Punkten würde das Team den Vereinsrekord einstellen (70 Punkte 2001/02 bei 36 Spielen, damals noch Erste Division). Kadertechnisch kann Markus Mader beinahe aus dem Vollen schöpfen. Nur die Langzeitverletzten und Cem Türkmen, der eine Gelbsperre absitzen muss, stehen nicht zur Verfügung.

Spielbeginn ist am Sonntag, 22. Mai, um 17:00 Uhr. Das Stadion hat aber bereits ab 14 Uhr geöffnet. Alle Austrianer dürfen sich auf ein tolles Programm mit LIve-Musik von Moose Crossing, Überreichung der Meister-Trophäe, Traumlos-Tombola und vieles mehr freuen! Bereits ab 11 Uhr kann man sich beim Austria-Cafe gemeinsam mit der Nordtribüne auf das letzte Spiel einstimmen.

Gleich in seiner ersten Saison als Trainer beim SC Austria Lustenau schaffte Markus Mader, was dutzenden Vorgängern nicht vergönnt war: Der 54-Jährige holte mit Grün-Weiß den Titel ins Ländle und schaffte den Aufstieg in die Bundesliga. Im Interview lässt das heutige Geburtstagskind den Erfolg Revue passieren und spricht vom letzten Heimspiel am Sonntag im Reichshofstadion.

Erst einmal herzlichen Glückwunsch zum Aufstieg in die Bundesliga und zum Geburtstag, lieber Markus. Was ging dir beim Abpfiff am Freitag in Horn durch den Kopf?

Eigentlich gar nicht viel. Ich war nur so froh, dass wir gewonnen hatten. Erst als ich sah, was dann auf dem Spielfeld abging – die Spieler und Trainer lagen vor Freude am Boden und unsere Fans feierten mit uns – wurde mir bewusst, dass wir es geschafft haben.

Die 90 Spielminuten zuvor waren an Spannung kaum zu überbieten. Was hast du deinen Kickern in der Pause für den zweiten Abschnitt mitgegeben und wart ihr während der Partie über den Stand beim entscheidenden Parallel-Duell in Lafnitz informiert?

Als wir zur Halbzeit in die Kabine gingen, hörten wir vom Rückstand des FAC in Lafnitz. Trotzdem mussten wir ruhig bleiben und korrigieren. Wir mussten das Spiel gegen den Ball verbessern, da wir immer wieder Lücken zwischen den Ketten zuließen. Aber die Spieler haben sich dann eingeschworen, dass wir uns das nicht mehr nehmen lassen und alles machen werden, um als Sieger vom Platz zu gehen. Während des Spiels habe ich das Ergebnis vom anderen Spiel nicht mitbekommen, da ich das auch nicht wollte.

Danach kannte der Jubel beim Team und den mitgereisten Fans keine Grenzen mehr. Wie viele Nachrichten hast du auf deinem Handy erhalten?

Es waren tatsächlich ca. 230 Nachrichten und ich habe mich über jede einzelne gleich gefreut. Leider konnte ich diese aber erst im Laufe der nächsten beiden Tage beantworten, da es im Bus aufgrund der Feierlichkeiten nicht mehr geklappt hat.

Wovon hast du in deiner ersten Nacht als Meistertrainer geträumt?

Ich weiß sicher, dass ich gar nicht geträumt habe, weil ich viel zu müde war und ganz tief schlief. Ich bin glaub schon beim Zudecken eingeschlafen und erst wieder am nächsten Morgen wach geworden. Das hat natürlich auch mit der optimalen Vorbereitung auf den Schlaf zu tun (lacht).

Deine erste Saison bei der Austria geht mit dem Meistertitel in die grün-weiße Geschichte ein. Hast du schon realisiert, dass du mit deiner Mannschaft ab Sommer erstklassig spielst?

Ja klar. Wir müssen ja schon einiges im Blick haben und in Angriff nehmen: Verstärkungen, Verbesserungen intern etc. – es gibt viel zu tun, aber wir freuen uns auf die Aufgabe.

Die Anspannung ist weg, die Feierlichkeiten werden am Sonntag den Höhepunkt erreichen. Was erwartest du dir von der letzten Partie gegen die Young Violets und von der Meisterfeier im Anschluss?

Also um die Feierlichkeiten brauchen wir uns keine Sorgen zu machen. Unsere Fans haben ja schon viele Male gezeigt, wie einzigartig sie feiern können. Wir wollen aber den Zusehern und Fans nochmals auch auf dem Spielfeld ein Spektakel liefern, unbedingt einen Sieg und damit die 70-Punkte-Marke knacken. Danach sollen auch die Spieler und das Trainerteam zu Feierbestien werden. Jedenfalls bedanke ich mich jetzt schon für eure Unterstützung!

Der 13. Mai 2022 ist seit Freitagabend für immer in den Geschichtsbüchern des SC Austria Lustenau verankert. Mit einem 2:1 Sieg in Horn sichert sich die Austria den Meistertitel in der ADMIRAL 2. Liga und ist kommende Saison fixer Bestandteil der österreichischen Bundesliga.

8.021 Tage nach dem Abstieg aus der Bundesliga ist Grün-Weiß zurück im österreichischen Fußball-Oberhaus. Nach einem spannenden Aufstiegsduell mit dem FAC hat sich das Team rund um Kapitän Matthias Maak den ultimativen Traum erfüllt und eine treue Fangemeinde von einer langen Durststrecke befreit. Nach Schlusspfiff gab es für die Mannschaft und die mitgereisten Fans kein Halten mehr und es wurde ausgiebig auf dem Horner Rasen gejubelt, geweint und gefeiert.

Doch davor standen 90 wichtige Minuten an, daher begann die Austria die Partie druckvoll und hatte zunächst mehr vom Spiel. Die Horner agierten eher abwartend und wollten die Null so lange wie möglich halten. Den ersten Schuss in Richtung des Horner Tors gab Muhammed Cham ab, doch richtig Gefahr kam noch nicht auf. Es dauerte dann bis zur 25 Minute ehe man mit der ersten gefährlichen Situation auch gleich die Führung erzielte. Anderson setzte sich auf der rechten Seite perfekt durch, sein Querpass auf Tabakovic wurde von Julian Klar ins eigene Tor abgefälscht. In der 37. Minute die nächchste gute Möglichkeit für die Austria als sich Michael Cheukoa schön durch die Horner Abwehr tankte, aber bevor der Austria-Angreifer abschließen konnte, spitzelte ein Horner Abwehrspieler den Ball zur Ecke. So ging es mit der knappen 1:0 Führung in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel erwischte der SV Horn den besseren Start, in der 51. Minute setzte Burak Yilmaz einen Freistoß unhaltbar in die Maschen. Es folgte die stärke Phase der Gastgeber, die durch Okan Yilmaz beinahe die Partie gedreht hätten, doch Domenik Schierl parierte den Schuss mit dem Kopf (54.). Die Austria bekam weiterhin keinen Zugriff auf die Partie und in der 57. Minute war es erneut Domenik Schierl der einen Schuss von Albin Gashi abwehren konnte. Die starke Horner Phase war noch nicht abgeklungen, da ließ der kurz zuvor eingewechselte Bryan Texeira die Austria-Fans erneut jubeln. Der Angreifer setzte sich auf der linken Seite gegen zwei Horn Verteidiger durch und wollte wie schon in der ersten Halbzeit Anderson auf den heranstürmenden Tabakovic ablegen. Doch Paul Gobora lenkte den Ball ins eigene Tor (65.). In der letzten halben Stunde agierten beide Teams auf Augenhöhe. Die Horner versuchten alles, um den Ausgleich zu erzielen, die Austria setzte auf Konter. Die erste Chance auf den dritten Treffer vergab Haris Tabakovic. Nach einem schnellen Angriff über die rechte Seite fand Cham in der Mitte den Austria Goalgetter, der den Ball schon in der Luft verarbeitet und aus der Drehung abzog, aber Fabian Ehrmann hatte den Fuß an der richtigen Stelle (74.). Auf der Gegenseite hätte erneut Gashi den Ausgleich erzielen können, doch Domenik Schierl blieb Sieger (76.). In der 89. Minute hatte Muhammed Cham eine gute Möglichkeit, doch zögerte beim Abschluss zu lange. In der Nachspielzeit vergaben Nicolai Bösch und Haris Tabakovic gute Möglichkeiten auf die Entscheidung, darum musste man bis zur letzten Sekunde zittern. Als Schiedsrichter Alexander Harkam um 20.25 Uhr dann abpfiff, begann die große Party. Fans, Spieler, Trainer und Funktionäre lagen sich am Horner Rasen in den Armen und bejubelten den hoch verdienten Meistertitel.

Sowohl auf der Heimfahrt als auch in Lustenau wurde ausgiebig gefeiert, am heutigen Samstag wurde im Austria Café gemeinsam mit der Mannschaft auf den Bundesliga-Aufstieg angestossen. Die kommendne Tage hat die Mannschaft frei, ehe es Mitte Woche mit der Vorbereitung auf die letzte Partie der Meisterschaft los geht. Am Sonntag, 22. Mai, um 17 :00 Uhr steigt das große Showlaufen, wobei die Mannschaft heute schon trotz Feierlaune klar gemacht hat, dass man sich mit drei Punkten in die Meisterparty verabschieden will.

Nur noch zweimal 90 Minuten stehen in der ADMIRAL 2. Liga auf dem Spielplan. Am morgigen Freitag gastiert der SC Austria Lustenau beim SV Horn. Erneut geht es für Grün-Weiß um drei wichtige Punkte im Aufstiegsrennen, um den Druck auf den Verfolger aufrecht zu halten.

Unser Gegner - SV Horn
Um die drei Punkte einfahren zu können, braucht es gegen den SV Horn eine starke Leistung. Denn die Horner konnten zuletzt gegen den FC Wacker Innsbruck über drei Punkte jubeln. Die Niederösterreicher liegen aber auf dem dreizehnten Tabellenplatz und damit sind die Rollen klar verteilt. "Natürlich ist unser Ziel klar, wir brauchen die drei Punkte", bringt es Markus Mader auf den Punkt und ergänzt: "Aber es wird auf keinen Fall leicht. Horn hat Qualität im Kader und schon gegen starke Mannschaften in dieser Saison gepunktet". Der SV Horn hat in den letzten fünf Runden gegen Blau-Weiß Linz, Amstetten und das bereits erwähnte Innsbruck Punkte geholt. Allesamt Teams aus der oberen Tabellenhälfte. "Wir sind gewarnt und erwarten einen Gegner, der uns früh unter Druck setzen will. Es wird kein Spaziergang, wir müssen an unser Limit gehen und womöglich auch wieder leidensfähig und geduldig sein", erklärt Mader. "Wir müssen fokusiert agieren und unsere Chancen nützen, es zählen nur die drei Punkte".

Unsere Austria
Im Lager der Grün-Weißen hat man nach dem Heimsieg gegen St. Pölten eine breite Brust, weiß aber auch, dass dies nur Momentaufnahmen sind. "Gegen St. Pölten haben wir besonders in der ersten Halbzeit eine enorm starke Leistung abgerufen. Die Mannschaft hat unseren Plan nahezu perfekt umgesetzt. Wir haben zum richtigen Zeitpunkt die Tore gemacht und daher ist der Sieg am Ende hochverdient" analysiert Markus Mader. Die Austria war vor allem auch anzumerken, dass mit Haris Tabakovic, der gleich einen Doppelpack erzielte, ein enorm wichtiger Spieler mit an Board ist. "Es ist kein Geheimnis, Haris ist wichtig für unser Team. Der Gegner muss ihn dauerhaft im Auge behalten und er kann gleichzeitig Bälle festmachen, dadurch enstehen Räume für die Spieler dahinter. Seine Torbilanz bzw. -gefahr ist beeindruckend und damit müssen gegnerische Verteidiger umgehen", weiß der Austria-Coach. Gegen St. Pölten war auch deutlich zu spüren, dass auch andere Spieler leichte Blessuren und körperliche Beschwerden auskuriert hatten. "Die Spieler sind aktuell bis auf die langzeitverletzten Adriel und Tiefenbach alle fit und können wieder an ihr Maximum gehen. Das ist in dieser Phase enorm wichtig", so Mader abschließend. Der Trainer hat also für das morgige Spiel die Qual der Wahl.

Spielbeginn in Horn ist am Freitag, um 18:30 Uhr. Die Partie läuft live in ORF Sport+ in der Konferenz sowie im Einzelspiel auf Laola1.at.

Public Viewing im Glashaus

Wer das letzte Auswärtsspiel der Austria zusammen mit anderen grün-weißen Fans verfolgen will, ist eingeladen zum großen Public Viewing im Glashaus beim Reichshofstadion zu kommen. Ab 18 Uhr geht's los! 

Ein Ländle-Trio bleibt an Bord. Mit Fabian Gmeiner (25), Jan Stefanon (23) und Raul Marte (20) haben drei Spieler aus Vorarlberg ihren Vertrag beim SC Austria Lustenau vorzeitig bis 2024 verlängert.

Fabian Gmeiner wechselte im Sommer 2020 nach einigen Stationen in Deutschland zur Austria und stand seither in 57 Pflichtspielen auf dem Platz. In dieser Saison absolvierte der mehrfache österreichische Nachwuchsnationalspieler 26 Spiele für Grün-Weiß und bereitete dabei drei Treffer vor.

Offensivkicker Jan Stefanon stieß im Winter 2021 vom VfB Hohenems ins Reichshofstadion und war im Trikot der Austria in insgesamt 40 Einsätzen bis dato an neun Toren direkt beteiligt. Gegen den FC Dornbirn und gegen den Kapfenberger SV trug sich der pfeilschnelle Angreifer kürzlich zweimal in die Schützenliste ein.

Von der Vorarlberger Fußballakademie schaffte Raul Marte zur Spielzeit 2020/21 den Sprung nach Lustenau. Nachdem ihn im vergangenen Herbst eine Herzmuskelentzündung zu einer längeren Pause zwang, feierte er im März beim Auswärtsspiel in Innsbruck sein Comeback.

„Wir freuen uns sehr die Verträge mit den drei „Vorarlberger Jungs“ verlängert zu haben. Es zeigt deutlich, dass die Austria sehr interessant für heimische Akteure und deren Karriereperspektiven ist. Zudem stehen die Spieler repräsentativ für die verschiedenen Stufen, die regionale Talente bei der Austria durchlaufen können. Fabi ist inzwischen durch seine Leistungen auf und seinem Verhalten neben dem Platz zu einem echten Führungsspieler und einer Identifikationsfigur in Grün-Weiß geworden. Jan hat seine ersten Schritte im Profifußball erfolgreich bei der Austria genommen und will jetzt gemeinsam mit uns eine neue Stufe erreichen. Raul hat bei den Amateuren direkt überzeugt und sich für die Profimannschaft interessant gemacht. Obwohl er durch seine Krankheit ein sehr schweres und forderndes letztes Jahr hatte, sind wir total davon überzeugt, dass er nun voll durchstarten wird. Diese regionale Identität und der Fokus auf Spieler aus Vorarlberg, welche auch in Zukunft immer die Basis des Vereins sein werden, gepaart mit den diversen Möglichkeiten, die sich aus unserer internationalen Kooperation und Ausrichtung ergeben, sollen dafür sorgen, dass die Austria den erfolgreich gestarteten Weg auch in der Zukunft weiter bestreitet“, so Sportkoordinator Alexander Schneider.

Die Austria schickt schöne Sonntagsgrüße in Richtung FAC. Mit einer bärenstarken Leistung besiegt das Team von Markus Mader den SKN St. Pölten mit 3:0. Haris Tabakovic erzielt bei seinem Comeback gleich zwei Tore.

Im Vergleich zum BW Linz Spiel stellte Trainer Markus Mader wieder auf Viererkette um. Anderson und Haris Tabakovic rückten in die Startelf. Die Austria begann druckvoll und hätte durch Cem Türkmen eigentlich nach vier Minuten schon in Führung gehen müssen, doch Muhammed Cham suchte den Abschluss und behinderte so Türkmen beim Versuch. Es ging in dieser Tonart weiter, Grün-Weiß setzte die Gäste immer wieder früh unter Druck und wollte früh klar machen, dass es für die Austria um alles geht. Dieser Einsatz wurde kurze Zeit darauf belohnt, denn nach einem schnellen Angriff über links wollte Hakim Guenouche Muhammed Cham in Szene setzen, doch über Umwege fand der Ball zu Michael Cheukoua, der den Fehler von Conte zur 1:0 Führung nutzte (9.). St- Pölten stellte in Folge auf Dreierkette um, was zunächst für Stabilität und Ruhe sorgte, doch offensiv blieben die Gäste aus Niederösterreich harmlos, ein Kopfball von Llanez landete auf der Nordtribüne (14.). Nach 20 Minuten wurde die Austria wieder offensiver und erhöhte den Druck. Speziell Anderson auf der rechten Seite setzte immer wieder gut nach. So auch in der 23. Minute, als nach einem langen Ball St. Pölten Torwart Stolz einen Ausflug wagte und David Riegler keine Anspielstation fand. So konnte Anderson den Ball gegen den Verteidiger gewinnen und perfekt zur Mitte quer legen, wo Tabakovic aus 35 Metern locker auf 2:0 erhöhte. Der Torjäger vom Dienst wollte zeigen, dass er nach wie vor für Grün-Weiß alles geben wird und legte nur sechs Minuten später nach. Nach einer Traumflanke von Cham köpfte der Austria-Stürmer zum 3:0 ein. In Folge kontrollierte die Austria das Spiel und ließ bis zur Pause nichts mehr zu.

Die zweite Halbzeit ist schnell erzählt. Die Austria verwaltete das Spiel und hätte durchaus noch das eine oder andere Tor erzielen können. Bryan Texeira (62.), Nicolai Bösch (82.) und Jan Stefanon (90.) hatten noch gute Möglichkeiten, doch St. Pölten Goalie Stolz blieb in allen drei Situationen Sieger.

Die Austria holt sich damit die Tabellenführung vom FAC zurück. Als nächstes muss das Team rund um Kapitän Matthias Maak zum SV Horn.

Nur noch drei Runden sind in der ADMIRAL 2. Liga zu spielen. Der Aufstiegskampf ist ein Zweikampf zwischen dem SC Austria Lustenau und dem FAC Wien. In den letzten Spielen hat die Austria derzeit alles in der eigenen Hand, um den Traum von der Bundesliga wahr zu machen. Doch leicht wird der Weg nicht.

Unser Gegner - SKN St. Pölten
Denn am Sonntag, um 10:30 Uhr trifft das Team von Markus Mader auf St. Pölten. Die Niederösterreicher stehen derzeit auf dem achten Tabellenplatz und spielen im Grunde nur noch um die goldene Ananas. Nach dem Abstieg im letzten Jahr hatten sich die St. Pöltner natürlich anderes vorgenommen, doch in den verbleibenden Runden geht es bei den Gästen eigentlich schon um die Vorbereitung auf das kommende Jahr. Markus Mader sieht das nicht als Nachteil: "St. Pölten kann gegen uns völlig befreit aufspielen, denn der Druck ist weg. Im letzten Spiel sind sie überzeugend aufgetreten und haben Kapfenberg keine Chance gelassen". St. Pölten gewann zuhause mit 4:1, reist also mit Selbstbewusstsein zum Tabellenführer. "Sie verfügen über viel Qualität im Kader und haben einen ähnlichen Spielplan wie auch BW Linz. Sie pressen früh und spielen mit. Darauf müssen wir vorbereitet sein", erklärt Mader.

Unsere Austria
Grün-Weiß muss aktuell im Gegenzug mit ordentlich Druck umgehen. Nach dem 1:1 Unentschieden gegen Linz ist der FAC nur zwei Punkte zurück. Punktverluste sind nicht mehr erlaubt, wenn man weiterhin alles in eigener Hand haben möchte. "In Linz haben wir nicht unseren besten Fußball gezeigt. Der Punkt war am Ende glücklich, aber wir sind froh in mitgenommen zu haben. Am Ende waren wir effizienter beim Nutzen der Torchancen, Linz hat zu viele Möglichkeiten vergeben", so der Austria-Coach und ergänzt: "BW Linz ist in sehr guter Form und dieser Punkt ist für die Moral. Wir wissen was wir besser machen müssen." Kadertechnisch muss Markus Mader auf Adriel Silva verzichten, dafür sind keine Spieler gesperrt. Bei den angeschlagenen bzw. verletzten Spielern steht noch ein Fragezeichen hinter einem Einsatz. Dennoch ist das Ziel für die Austria-Kicker klar. "Wir müssen das Spiel gewinnen, um auf Tabellenplatz 1 zu bleiben. Mit diesem Druck müssen wir umgehen. Jetzt kommt es darauf an, dass wir den Kopf freibekommen und uns vom Druck nicht lähmen lassen", bringt es Markus Mader auf den Punkt.  Die Mannschaft sei auf alle Fälle bereit und gebe im Training Vollgas. "Wir freuen uns auf das Heimspiel und unsere Fans. In dieser entscheidenden Phase ist es wichtig, dass der zwölfte Mann hinter uns steht", fügt Mader abschließend an.

Spielbeginn ist am Sonntag, um 10.30 Uhr. Das Stadion ist ab 9:30 Uhr geöffnet. Dei Partie wird außerdem von Laola1 live übertragen.

Der SC Austria Lustenau muss in den verbleibenden Partien in dieser Spielzeit auf Mittelfeldakteur Adriel Tadeu Ferreira da Silva verzichten. Für den 24-Jährigen ging es beim 1:1-Unentschieden am Wochenende gegen den FC Blau-Weiß Linz nach 55 Spielminuten verletzungsbedingt nicht weiter.

Bei einem Aufprall auf den Boden zog sich der Brasilianer einen Trümmerbruch des Schlüsselbeins zu und wurde noch am Sonntag in Linz erfolgreich operiert.

In dieser Saison stand Adriel in 21 Pflichtspielen für Grün-Weiß auf dem Rasen – wir wünschen eine gute Besserung!

Am Ende muss der SC Austria Lustenau im Top-Spiel gegen den FC Blau-Weiß Linz mit dem Punkt nach dem 1:1 Unentschieden zufrieden sein. Gegen starke Linzer erzielte Michael Cheukoua den Ausgleich und die Austria liegt damit drei Runden vor Schluss noch zwei Punkte vor dem FAC.

Trainer Markus Mader hatte sich gegen die Linzer für eine 3er-Kette entschieden und agierte im 3-4-3-System. Die Anfangsphase der Partie gehörte dann aber eindeutig den Gastgebern. Speziell Paul Mensah bereitete der Austria-Defensive ordentlich Probleme und kam am Flügel immer wieder gefährlich durch. Die erste gute Chance hatte dann Windhager für Blau-Weiß, doch der Linzer war zu ungenau im Abschluss. Nach 20 Minuten jubelten dann die Oberösterreicher, Paul Mensah erorberte am Austria-Strafraum den Ball gegen Adriel Silva und ließ dann Domenik Schierl mit einem schönen Schlenzer aus spitzem Winkel keine Chance. Die Austria kam offensiv überhaupt nicht zur Geltung, dem 3er-Sturm mit Teixeira, Cheukoua und Cham brachte nicht den erhofften Erfolg. Die beste Möglichkeit in der ersten Halbzeit hatte dann Cham, der einen Freistoß am Flügel auf die Oberkante der Latte setzte (34.).

Zur Pause wechselte Trainer Markus Mader aus und stellte auf 4er-Kette um. Jan Stefanon und Anderson kamen für Gmeiner und Türkmen. Die Umstellung hätte sich dann nur wenige Minuten nach Wiederanpfiff ausbezhalt, doch Jan Stefanon scheiterte nach starkem Zuspiel von Muhammed Cham, weil er sich den Ball etwas zu weit vorlegte (47.). Im Gegenzug hätte dann Strauss fast das 2:0 erzielt, doch Domenik Schierl konnte einen Kopfball auf der Linie festhalten (48.). Kurz darauf verhinderte Anderson in höchster Not das 2:0. Mit einer starken Grätsche blockierte er den Abschluss von Seidl, der nach Ballverlust der Austria und toller Vorarbeit von Mensah völlig alleine aus 5 Metern zum Schuss kam. Nach einer knappen Stunde musste dann Adriel Silva schwer verletzt vom Platz getragen werden. Der Brasilianer hatte sich bei der Landung nach einem Zweikampf das Schlüsselbein gebroche. Er wurde mittlerweile schon operiert, wird aber die restliche Saison ausfallen. Die mitgereisten Austria-Fans durften dann aber doch plötzlich jubeln. Nach einer schönen Balleroberung durch Jan Stefanon, setzte Nicolai Bösch den heute als Mittelstürmer agierenden Michael Cheukoua perfekt ein. Der Kameruner blieb eiskalt vor Linz-Goalie Schmid und traf zum Ausgleich (66.). Die letze Chance im Spiel gehörte dann Tobias Koch, doch Domenik Schierl wehrte den Schuss aus 20 Metern zur Seite ab (72.).

Am Ende hat die Austria gegen starke Linzer einen Punkt geholt, verliert aber im Aufsteigerduell dennoch zwei Punkte Vorsprung auf den FAC. In der nächsten Runde trifft die Austria zuhause auf St. Pölten. Mit einem Heimsieg könnte man ordentlich Druck auf den FAC machen, der BW Linz zu Gast haben wird.

Die Austria ist erneut in der Ferne gefordert. Nach dem Gastspiel in Kapfenberg muss unser Team diesen Samstag beim FC Blau-Weiß Linz ran. Defintiv wird das Spiel gegen die Linzer eine Herausforderung, dennoch möchte man natürlich mit Punkten die Heimfahrt antreten.

Unser Gegner - FC Blau-Weiß Linz
Der Meister der letzten Saison liegt aktuell mit elf Punkten Rückstand auf die Austria auf dem dritten Tabellenplatz. Die Linzer spielen ein starkes Frühjahr, die letzte Heimniederlage gab es im Oktober 2021. In den letzten beiden Runden konnten die Blau-Weißen zwei deutliche Sieg einfahren mit jeweils drei Toren Unterschied. Auch Trainer Markus Mader weiß über die Stärken der Linzer: "Linz ist eine Top-Mannschaft und gehört in der Liga zu den Besten. Sie treten sehr robust auf und verfügen über eine routinierte Truppe. Wir erwarten eine Partie auf Augenhöhe". Auch wenn der Trainer dieses Mal die Favoritenrolle nicht unbedingt bei der Austria sieht. "Im Hinspiel waren wir aufgrund unseres sehr starken Starts in die Meisterschaft der Favorit, im Spiel am Samstag ist das nicht unbedingt so. Es gibt keinen klaren Favoriten, vielleicht tut uns das einmal gut", analysiert Mader. Das Hinspiel gegen die Linzer ging knapp mit 0:1 verloren, damit ist da auch noch eine kleine Rechnung offen.

Unsere Austria
Die Austria darf nach dem Auswärtssieg gegen Kapfenberg, der nach 1:0-Rückstand noch erarbeitet wurden, mit breiter Brust nach Linz fahren. Durch die Niederlage des FAC gegen Steyr hat sich das Polster auf den ersten Verfolger auf vier Punkte vergrößert, entschieden ist aber noch lange nichts. "Wir wollen gegen Linz auf alle Fälle punkten und ungeschlagen bleiben. Dafür braucht es aber eine Top-Leistung, ansonsten wird es ganz schwer", weiß der Austria-Coach. "Wir haben im Spiel gegen Kapfenberg besonders in der ersten Halbzeit nicht unser Potential abgerufen. Wir waren zu nachlässig, haben dem Gegner Räume gelassen und unsere Chancen nicht genützt. Zum Glück konnten wir durch Umstellungen noch drei Punkte mitnehmen, aber so wird es nicht immer laufen". Daher ist die Freude im Lager der Austria dennoch groß, denn alles andere als ein Sieg gegen Kapfenberg wäre eine Enttäuschung gewesen. "Wir haben das Spiel analysiert und fokusieren uns jetzt auf BW Linz. Das Top-Spiel wird uns richtig fordern und unsere Spieler müssen Alles geben", so Mader abschließend. Der Trainer kann gegen Linz wieder auf Hakim Guenouche zurückgreifen, der bärenstarke Außenspieler kehrt nach seiner Gelbsperre zurück.

Spielbeginn ist am Samstag, um 14:30 Uhr. Die Partie gibt es live auf laola1.at. Die Nordtribüne Lustenau organisiert zudem eine Fanfahrt nach Linz. Anmeldung ist unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!oder 0677/64 06 06 72 (Whatsapp-Nachricht) möglich.

Der SC Austria Lustenau bleibt im April weiterhin ungeschlagen. Nach 0:1 Rückstand dreht die Mannschaft von Markus Mader die Partie gegen die Steirer mehr als verdient und geht verdient mit einem 2:1 Sieg vom Platz. Durch Schützenhilfe aus Steyr konnten die Grün-Weißen ihre Führung in der Tabelle auf vier Punkte ausbauen.

Wie erwartet wurde es auch in Kapfenberg ein hartes Stück Arbeit, ehe die Austria-Kicker über drei Punkte jubeln durften. Trainer Markus Mader veränderte seine Startelf gegenüber dem Spiel gegen Dornbirn. MIttelfeldmotor Pius Grabher feierte sein Comeback, Tobias Berger ersetzte den gesperrten Hakim Guenouche und Wallace durfte anstelle von Anderson von Beginn an ran. Die Austria verließ sich in den Anfangsminuten ungewohnt auf Konter und ließ Kapfenberg etwas spielen, das eröffnete Räume die erstmals Teixeira nutzen konnte, doch sein Abschluss ging nur knapp am langen Pfosten vorbei (11.). Die nächste gute Möglichkeit hatte Michael Cheukoua, doch der Austria-Angreifer ließ sich beim Torschuss einfach zu viel zeit und verfehlte (13.). Cheukoua war es auch in der 20. Minute, der nach schönem Dribbling statt dem leeren Tor nur das Außennetz traf. Die Führung wäre mehr als verdient gewesen, doch plötzlich lagen die Kapfenberger in Front. Nach einer kaum sichtbaren Berührung von Jean Hugonet ging Kapfenbergs-Angreifer Amoah theatralisch im Strafraum zu Boden und Schiedsrichter Barmaksiz zeigte dennoch auf den Elfmeterpunkt. Den Strafstoß verwandelte Matthias Puschl sicher (36.).

Nach Seitenwechsel reagierte Markus Mader und brachte drei neue Kräfte. Mit Cem Türkmen, Adriel Silva und Anderson kam neuer Schwung, die Austria agierte nun auch im 3-5-2 System. Die Umstellung zeigte Wirkung, beinahe hätte Pichorner mit einem sehenswerten Lupfer den eigenen Torwart überlistet, doch der Ball landete am Lattenkreuz (54.). Drei Minuten später dann der verdiente Ausgleich. Nach einem Traumpass von Brandon Baiye fackelte Michael Cheukoua nicht lange und ließ KSV-Keeper Krenn dieses Mal keine Chance (57.). Die Austria erarbeitete sich weitere Chancen doch Teixeira vergab alleinstehend vor dem Kapfenberg Goalie (65.) und ein Kopfballtreffer von Jean Hugonet (71.) wurde wegen Abseits aberkannt. So war es am Ende erneut einem Joker überlassen, die Partie für Grün-Weiß zu drehen. Der eingewechselte Jan Stefanon tauchte nach einem überragenden Pass vom stärksten Lustenauer Brandon Baiye völlig freistehend vor Krenn auf, umkurvte den Goalie und schob trocken zur Führung ein (82.). Kurz vor Ende hatte Kapfenberg noch die Chance auf den Ausgleich, aber Matthias Maak klärte die brenzlige Situation (85.).

Im Abendspiel verlor der FAC Wien seine Partie gegen Vorwärts Steyr und somit konnte die Austria die Führung in der Meisterschaft auf vier Punkte ausbauen. In den letzten vier Spielen geht es dennoch weiterhin um alles, noch ist nichts entschieden. Als nächstes steht für Grün-Weiß die schwere Auswärtspartie beim FC Blau-Weiß Linz an.

Die Admiral 2. Liga neigt sich dem Ende zu. Nur noch fünf Runden sind in der diesjährigen Meisterschaft zu spielen. Das Aufstiegsrennen zwischen unserer Austria und dem FAC ist an Spannung kaum zu überbieten, nur ein Punkt trennt die Teams. In den nächsten zwei Runden stehen für beide Teams jeweils zwei Auswärtsspiele an. Grün-Weiß muss dabei zunächst zum Kapfenberger SV.

Unser Gegner - Kapfenberger SV
Beim heutigen Spiel treffen die beiden Liga-Dinos aufeinander. Die Falken aus Kapfenberg liegen derzeit auf dem 12. Tabellenplatz und stecken nach wie vor im Abstiegskampf. Seit vier Runden warten die Steirer auf einen vollen Erfolg, lediglich ein Punkt konnte seit Anfang April gewonnen werden. Dennoch weiß Trainer Markus Mader, dass es auch heute keine leichte Aufgabe wird: "Auch wenn es gegen ein Team aus dem unteren Tabellendrittel geht, wird das heute nicht leichter. Wir müssen uns darauf einstellen, dass es auch heute ein Geduldsspiel werden könnte. Ein frühes Tor für uns würde da helfen. Kapfenberg wird sicherlich alles tun, um selbst zu punkten". Er führt weiter aus: "Kapfenberg agiert sehr defensiv, gegen den Ball meistens mit einer 5er-Kette. Gegen eine so kompakt auftretende Mannschaft kann es richtig schwer werden, aber wir haben uns einen Matchplan ausgedacht und wollen natürlich mit Punkten nach Hause fahren". 

Unsere Austria
Bei Grün-Weiß herrschte nachdem gewonnenen Derby gegen Dornbirn natürlich gute Stimmung, doch man hat den Sieg schnell abgehakt und sich auf den kommenden Gegner konzentriert. "Natürlich haben wir uns über den Sieg gefreut, aber wir wissen, dass jedes der restlichen fünf Spiele ein Endspiel ist, da muss man sich schnell auf die nächste Aufgabe konzentrieren", erklärt Markus Mader. Das Team habe das Spiel gegen Dornbirn analysiert und sich dann sofort den Falken gewidmet. Beim Spiel gegen Kapfenberg muss Mader weiterhin auf Haris Tabakovic verzichten, hinzu kommt die Sperre von Hakim Guenouche (5. Gelbe Karte). Dafür könnte es zu einem Comeback von Pius Grabher kommen. Der Lustenauer befindet sich nach seiner Innenbandverletzung wieder im Mannschaftstraining und will unbedingt spielen. "Wir sind gegen Kapfenberg zum Siegen verdammt. Daher werden wir alles in die Waagschale werfen, so das uns das auch gelingt", so Markus Mader abschließend. Im Hinspiel ging die Austria mit 6:0 als klarer Sieger vom Platz, das möchte man heute natürlich gerne wiederholen.

Spielbeginn ist in Kapfenberg bereits um 18:10 Uhr. Die Partie kann live auf ORF Sport+ verfolgt werden.

Während Keeper Domenik Schierl und Co. dem Saisonfinale in der ADMIRAL 2. Liga mit großen Schritten näher rücken, haben die Vorbereitungen für die anstehende Spielzeit bereits begonnen – ein erstes Testspiel wurde nun fixiert.

Am Freitag, den 8. Juli 2022, trifft Grün-Weiß auf den deutschen Bundesligisten 1. FC Köln. Gespielt wird Begegnung um 18 Uhr im Hohentwielstadion in Singen (Baden-Württemberg).

Am Ende jubelte die Mannschaft in Grün-Weiß vor einer tollen Kulisse mit 5.000 Zuschauern über einen deutlichen 4:0 Erfolg. Gleich zwei Austria-Kicker durften sich dabei über ihre ersten Treffer in der Liga für den SC Austria Lustenau freuen.

Die Austria war von der ersten Minute an die spielbestimmende Mannschaft, die Gäste aus Dornbirn standen tief und wollten mit langen Bällen in die Spitze ihr Glück suchen. Bereits nach zwei Minuten kam der erste Hauch von Gefahr vor dem Dornbirner Gehäuse auf, doch Cem Türkmen verfehlte eine scharfe Hereingabe von Teixeira nur ganz knapp. Nach einer Viertelstunde probierte es dann Michael Cheukoua per Freistoß, doch der Ball landete auf der Südtribüne. In der 26. Minute dann die Führung für die Austria. Cham setzte sich auf der linken Seite gegen drei Dornbirner durch und servierte ideal auf den heranlaufenden Cem Türkmen, der nach zwei Schritten nach innen einfach mal draufhielt und mit einem schönen Aufsetzer Bundschuh im Dornbirner Tor überwand. Es war für Türkmen der erste Treffer im Austria-Trikot. In Folge agierte die Austria dann zu ungenau und man ließ den Dornbirner Möglichkeiten zum Kontern, doch Mijic, Abdijanovic und Wächter vergaben die Abschlussmöglichkeiten. Ein weiterer Dämpfer für die Rothosen war dann die verletzungsbedingte Auswechslung von Torwart Bundschuh, er hatte sich ohne Fremdeinwirkung verletzt.

Trainer Markus Mader war mit den ersten 45 Minuten nicht vollkommen zufrieden, daher gab es gleich zu Wiederbeginn einen Wechsel. Wallace kam für Anderson und der Brasilianer belohnte den Trainer für sein gutes Händchen. Nach einem schnellen Einwurf zog Wallace leicht zur Mitte und hielt von links einfach mal in Richtung Gehäuse drauf. Dornbirns Abwehrspieler Domig fälschte den Ball unhaltbar für den eingewechselten Lang ab, die Austria führte plötzlich 2:0 (50). Die Dornbirner versuchten nun selbst offensiv noch etwas zu bewegen, doch mehr als ein Abschluss von Mijic (53.) wollte nicht gelingen. Dafür konnte die Austria selbst nachlegen. Nach einer Balleroberung in der eigenen Hälfte setzte Teixeira auf rechts Michael Cheukoua ein, der nach einem Dribbling in der Mitte Muhammed Cham fand. Der Spielmacher der Grün-Weißen erzielte unter Mithilfe von Favali das 3:0 (70.). Den Schlusspunkt im Ländle-Derby setzte dann Jan Stefanon. Scheiterte er in der 74. Minute nach einem schönen Solo an der fehlenden Genauigkeit, durfte er in der 85. Minute über seinen ersten Liga-Treffer im grün-weißenDress jubeln. Nach Flanke von Gmeiner stellte er per Kopf auf 4:0. In der Nachspielzeit hatte der beste Dornbirn, Mijic, noch die Chance auf den Ehrentreffer, doch Domenik Schierl behielt an diesem Tag seine weiße Weste.

Die Austria bleibt weiterhin mit einem Punkt Vorsprung Tabellenführer. Jetzt warten auf das Team von Markus Mader die schweren Auswärtsspiele beim Kapfenberger SV (22.04.) und BW Linz (30.04.).

Am Ostermontag findet im Reichshofstadion das Ländle-Derby gegen den FC Dornbirn statt. Um 14:30 Uhr geht es für beide Teams um enorm viel. Sohl die Austria als auch die Rothosen wollen unbedingt drei Punkte - die einen benötigen sie für den Aufstiegskampf, die anderen für den Abstiegskampf.

Unser Gegner - FC Dornbirn
Die Dornbirner befinden sich mitten im Abstiegskampf. Derzeit rangiern sie auf dem 15. Tabellenplatz und würden zusammen mit dem bereits fixierten Absteiger FC Juniors den Gang nach unten antreten. Mit zwei Punkten Rückstand ist aber für die Nachbarn aus Dornbirn noch alles möglich. Doch in den letzten vier Spielen musste der FC trotz teils guter Leistungen immer als Verlier vom Platz. Das soll natürlich auch heute so bleiben, wenn es nach Markus Mader geht: "Unser Ziel ist klar, wir wollen gegen Dornbirn gewinnen. Wir sehen daher das Ganze auch weniger als Derby, sondern als Spiel, aus dem wir unbedingt als Sieger hervorgehen wollen". Die wenigen Tage zwischen dem Derby und dem Juniors-Team wurden für Regeneration und Gegner-Analyse genutzt. "Wir erwarten ein hoch motiviertes Team aus Dornbirn, das alles dafür tun wird, dass wir nicht erfolgreich sind. Sie agieren über gute Organisation, Leidenschaft und Laufbereitschaft", erklärt Markus Mader. "Wir müssen geduldig sein und Lösungen gegen ihre defensive Spielweise finden. Dabei dürfen wir aber nicht auf unsere eigenen Abwehrarbeit vergessen". Kadertechnisch hat Markus Mader denselben Kader wie gegen die Juniors OÖ zur Verfügung. Umstellung ist zwar denkbar, aber eher unwahrscheilnlich.

Unsere Austria
Denn die Performance gegen die Juniors war okay, auch wenn es eine echte Geduldprobe wurde. "Wir wussten, dass die Aufgabe je nach Spielverlauf richtig schwer werden kann. Wir haben zwar Chancen kreiert, aber konnten kein nutzen, dass hat es für uns immer schwieriger gemacht. Aber am Ende haben wir dennoch verdient gewonnen", so Mader. In der Schlussphase hätte der Gegner beinahe noch ausgeglichen, doch das nötige Glück war auch einmal auf der Seite der Austria. "Solche Partien wie gegen die Juniors kannst du als Tabellenführer eigentlich nur verlieren, weil die Erwartungen hoch sind. Aber sie konnten befreit aufspielen und haben einfach Vollgas gegeben. Zum Glück haben wir das abgewendet und sind weiterhin Tabellenführer". Am Montag gegen Dornbirn will Trainer Markus Mader, dass seine Spieler die individuelle Qualität wieder auf den Platz bringen und die Chancen nutzen. "Wir wollen unser Heimspiel gewinnen und dafür werden wir alles tun. Die Sitmmung im Stadion wird sicherlich super sein, aber das darf für uns nur ein 'Nebengeräusch' sein. Der Fokus gilt dem Gegner und das wir die drei Punkte zuhause gewinnen".

Spielbeginn ist am Montag um 14:30 Uhr. Das Stadion hat bereits ab 12 Uhr geöffnet und lädt zum gemütliche Mittagessen ein.

Die Austria bleibt an der Tabellenspitze. Mit einem späten 1:0 Sieg beim FC Juniors OÖ verteidigt Grün-Weiß die knappe Tabellenführung. Muhammed Cham avanciert kurz vor Schluss zum Matchwinner.

Die Austria hätte beinahe einen Traumstart in die Partie hingelegt, doch Muhammed Cham vergab aus guter Position nach nur 28 Sekunden. Anschließend kontrollierte Grün-Weiß die Partie, doch echte Torchancen ließen zunächst auf sich warten. Erst nach gut einer halben Stunde wurde die Austria wieder gefährlich. Zuerst scheiterte der als MIttelstürmer agierende Bryan Teixeira an Juniors-Keeper Lawal, dann rauschte ein Eckball von Cham nur wenige Zentimeter am Tor der Gastgeber vorbei und kurz darauf setzte Kapitän Matthias Maak einen Kopfball nur knapp über die Querlatte.

Nachdem es mit einem 0:0 in die Pause ging, zeigte sich auch nach Seitenwechsel dasselbe Bild. Die Austria kontrolierte die Partie, tat sich aber beim Tore schießen schwer. In der 66. Minute kam Michael Cheukoua nach einem Zuckerpass von Matthias Maak zur nächsten guten Möglichkeit, doch der Ball landete auf der Tribüne statt im Netz. Gegen Ende der Partie schwanden auf beiden Seiten die Kräfte, doch die Austria verfügte über die größeren Reserven und ging in der 83. Minute in Führung. Nach einem Angriff über Wallace, der Teixeira ideal bediente, legte dieser quer auf den heraneilenden Cham, der Lawal dieses Mal im Tor keine Chance ließ.  Doch in den leztten Minuten wäre die Partie beinahe noch einmal gekippt. Die Juniors warfen alles nach vorne und kamen durch Kadlec, Wallquist und Altunbas zu guten Möglichkeiten, doch Glück, Domenik Schierl und ein auf der Linie klärender Jean Hugonet sicherten die drei wichtigen Punkte für Grün-Weiß.

Weiterhin führt die Austria mit einem Punkt vor dem FAC die Tabelle an. Bereits am Ostermontag gibt es die nächste Chance auf drei Punkte. Gegner dabei ist im Reichshofstadion der FC Dornbirn.

Am Osterwochenende steht eine "englische" Fußballwoche für die heimischen Fußball-Fans an. Am Freitag trifft der SC Austria Lustenau dabei auswärts auf den FC Juniors OÖ. Am Ostermontag folgt dann das Ländle-Derby gegen den FC Dornbirn. Das Ziel dabei ist für Grün-Weiß immer dasselbe: die Tabellenführung verteidigen.

Unser Gegner - FC Juniors OÖ
Auf dem Papier sollte es eigentlich kein Problem darstellen, das oben erwähnte Ziel zu erreichen, doch im Fußball ist überhaupt nichts sicher. Der FC Juniors OÖ steht zwar auf dem letzten Tabellenplatz und vor kurzem hat der Verein seinen Rückzug aus der 2. Liga bekanntgegeben, dennoch darf man den Gegner nicht unterschätzen. "Das Spiel gegen den Tabellenletzten ist immer ein wenig undankbar. Jeder erwartet einen klaren Sieg, aber du musst trotzdem sehr konzentriert und mit der nötigen Seriösität an die Aufgabe herangehen, weil ansonsten kann es schnell nach hinten los gehen", erklärt Trainer Markus Mader. "Die Juniors haben eine qualitativ gute Mannschaft und jetzt nach dem klar ist, dass das Abenteuer 2. Liga beendet ist, können sie richtig befreit aufspielen, denn es geht nur noch darum, sich für neue Aufgaben zu empfehlen". Die Juniors OÖ konnten in den letzten vier Partien vier Punkte holen, in der letzten Runde gingen sie gegen die Young Violets aber mit 0:4 unter. "Wir  lassen uns von so etwas nicht irritieren, wir wissen, dass der Gegner gefährlich sein kann und da dürfen wir uns keine Leichtfertigkeit erlauben. Wichtig wird es sein, die eigenen Chancen zu nützen ohne dabei in einen Konter zu laufen. Die jungen Spieler werden sicherlich alles geben", analysiert Mader. Das Hinspiel gewann die Austria souverän mit 5:0.

Unsere Austria
Die Austrianer durften am vergangenen Spieltag über drei Punkte gegen Vorwärts Steyr jubeln und konnten so die Tabellenführung verteidigen. Doch der FAC ist nur einen Punkt zurück, da darf sich das Team keinen Umfaller erlauben. "Die drei Punkte waren enorm wichtig, in der jetzigen Phase müssen wir unsere Heimspiele einfach gewinnen. Das ist Fakt", bringt es Markus Mader auf den Punkt. " Die Performance gegen Steyr war okay, aber neben vielen sehr guten Momenten, haben wir auch in einigen Situationen nicht souverän agiert. Wir haben zu viele Torschüsse zugelassen und da müssen wir uns verbessern. Unsere Gegner dürfen nicht so viele Chancen bekommen". Am Freitag muss Trainer Markus Mader neben Pius Grabher auch auf Haris Tabakovic verzichten. Der Goalgetter fällt mit Oberschenkelverletzung aus. "Ausfälle gehören zum Fußball einfach dazu, wir wurden bisher meistens verschont. Jetzt müssen andere in die Bresche springen und die Ausfälle kompenisieren. Wir sind überzeugt, dass unser Kader das auch schafft", so Mader abschließend.

Spielbeginn am Freitag ist um 18:30 Uhr. Die Partie gibt es live auf Laola1.at.

Haris Tabakovic steht dem SC Austria Lustenau aufgrund einer Muskelverletzung bis auf Weiteres nicht zur Verfügung.

Nachdem der 27-Jährige beim letzten Spiel gegen Vorwärts Steyr verletzungsbedingt kurzfristig passen musste, haben weitergehende Untersuchungen am Anfang der Woche eine Muskelverletzung im rechten vorderen Oberschenkel leider bestätigt.

Ob der Schweizer in dieser Saison noch einmal in Grün-Weiß zu sehen sein wird, werden die kommenden Wochen zeigen. Der Angreifer wird gemeinsam mit der medizinischen Abteilung alles daransetzen, der Mannschaft im Saisonfinish auf dem Platz helfen zu können.

Vor der letzten Saison stieß Markus Mader vom FC Dornbirn zum SC Austria Lustenau. Als Chefcoach erlebte er einen Herbst für die Geschichtsbücher und führt mit Grün-Weiß das Tableau der ADMIRAL 2. Liga sieben Runden vor dem Ende an. Im Interview spricht der 53-Jährige über sein Engagement im Reichshofstadion und schwärmt vom Support der Fans auf den Tribünen. 

Servus Markus! Mit Siegen gegen den SV Lafnitz und den FC Liefering seid ihr erfolgreich in das Frühjahr gestartet. Als danach viele schon mit einem Durchmarsch rechneten, folgten drei Partien ohne vollen Erfolg. Wie fällt dein Fazit der bisherigen Auftritte in diesem Jahr aus?

Bis auf das schwache Spiel gegen Innsbruck waren die Leistungen überwiegend in Ordnung. Auch gegen den FAC (1:2-Niederlage) und Rapid II (1:1-Remis), da haben nur die Ergebnisse nicht gepasst. Das Spiel in Amstetten war ganz stark, gegen Steyr war doch einiges an Licht und Schatten vorhanden, aber das Ergebnis hat natürlich gepasst.

Es geht am Osterwochenende Schlag auf Schlag weiter: Am Freitag folgt das Auswärtsspiel bei den Juniors OÖ, drei Tage später das Derby gegen deinen Ex-Klub aus Dornbirn. Mit welchem Matchplan geht ihr in die entscheidende Phase der Saison?

Unser Plan ist der, dass wir nur von Spiel zu Spiel schauen. Also im Fokus steht vorerst ganz klar die Partie bei den Juniors OÖ – ein Spiel, dass du als Tabellenführer gegen den Tabellenletzten nur verlieren kannst. Ich bin aber überzeugt, dass unser Team diese Aufgabe mit dem notwendigen Ernst in Angriff nehmen wird.

Die Partie gegen den FC Dornbirn ist für dich sicher etwas ganz Besonderes. Bereitest du deine Mannschaft auf das Duell gegen die Messestädter anders vor als sonst und was erwartest du von dieser Begegnung?

Wir bereiten uns auf das Spiel gegen Dornbirn nach dem Spiel in Oberösterreich vor. Jedoch aber sicher nicht anders, als vor jedem anderen Spiel. Momentan denke ich nicht an das Derby. Ich weiß aber, dass Dornbirn auch nächstes Jahr ein Derby will, daher werden sie alles versuchen, uns zu schlagen.

Nun noch zu dir. Der SC Austria Lustenau ist deine erste Profistation als Trainer. Was hat sich für dich persönlich seit deinem Wechsel ins Reichshofstadion verändert?

Die wohl größte Veränderung ist die Tatsache, dass ich mich den ganzen Tag meistens nur mit Fußball beschäftige. Das war vorher nicht so, da ich ja einen normalen Job hatte und dort auch liefern musste.

Mit dir zusammen ist auch Martin Schneider als Co-Trainer vergangenen Sommer zur Austria gestoßen. Wie sehr profitiert ihr voneinander auf dem Platz?

Wir harmonieren sehr gut, kennen uns seit Jahren und sind meistens einer Meinung. Hin und wieder haben wir natürlich aber auch andere Ansichten. Und das ist auch gut so. Auch mit den anderen Staff-Mitgliedern funktioniert es bestens. Jeder Einzelne hat viele Qualitäten, die er einbringt. Ich kann allen vertrauen – das ist die Basis für eine perfekte Zusammenarbeit.

Bevor es jetzt in die entscheidende Phase der Saison geht: Hast du abschließend noch ein paar Worte an die Fans?

Wer unsere Fans bei den Heimspielen miterlebt, welche Stimmung die das ganze Spiel und danach machen, das ist einfach nur der pure Wahnsinn. Einige sind sogar auswärts dabei und nehmen dafür viele Strapazen in Kauf. Es erzeugt einfach Gänsehaut – zuhause sowieso – aber auch beispielsweise in Amstetten, wenn ca. 100 Fans mit uns einen Sieg feiern. Jedenfalls möchte ich mich bei allen unseren treuen Fans auch im Namen der Mannschaft herzlich bedanken. Es wäre wunderbar, wenn wir ihnen mit dem Aufstieg eine Freude machen und uns so für ihre Unterstützung revanchieren könnten. Dafür werden wir in den nächsten Wochen alles tun.

Mit einem vollen Erfolg vor eigener Kulisse behauptete der SC Austria Lustenau am Samstag die Tabellenführung in der ADMIRAL 2. Liga – gegen den SK Vorwärts Steyr wurde im Reichshofstadion ein 3:1-Sieg eingefahren.

Im Vergleich zur Vorwoche startete in der Zentrale Adriel Silva für den verletzten Pius Grabher. Noch bevor die Partie vom Schiedsrichter angepfiffen wurde, musste Grün-Weiß kurzfristig einen weiteren Akteur vorgeben: Goalgetter Haris Tabakovic blieb wegen einer Oberschenkelblessur in der Kabine, für ihn rückte Anderson in die Anfangsformation. Trotz der Änderungen legten die Mader-Schützlinge furios los und durften nach nicht einmal einer Viertelstunde über den ersten Treffer jubeln, als Muhammed Cham per Flachschuss das Leder in die Maschen beförderte. Kurz nachdem ein weiteres Tor von Bryan Teixeira aufgrund einer Abseitsposition nicht gegeben wurde, kam Michael Cheukoua wenig später im gegnerischen Sechzehner zu Fall. Bryan Teixeira ließ sich nicht zweimal bitten und markierte vom Punkt staubtrocken den 2:0-Pausenstand.

Trotz starkem ersten Auftritt ließen Brandon Baiye und Co. auch nach Wiederanpfiff nicht locker und kamen in Person des starken Anderson zur Drei-Tore-Führung. Der Brasilianer stand bei einer scharfen Guenouche-Hereingabe goldrichtig und erzielte seinen ersten Treffer für die Austria. Nachdem Michael Cheukoua Minuten darauf per schönem Schlenzer an der Stange scheiterte, verflog die Dominanz im Lustenauer Spiel. Im Offensivspiel fehlte die Durchschlagkraft, hinten gab es 15 Zeigerumdrehungen vor dem Abpfiff einen Gegentreffer hinzunehmen. Am Ende stand dennoch ein absolut verdienter 3:1-Sieg zu Buche, mit welchem die Führung im Klassement verteidigt werden konnte.  

Die Austria konnte in der letzten Runde der ADMIRAL 2. Liga die Tabellenführung vom FAC Wien zurückerobern. Im Samstag-Spiel gegen den SK Vorwärts Steyr soll der knappe Vorsprung von einem Punkt gehalten bzw. im Idealfall und mit Schützenhilfe sogar ausgebaut werden.

Unser Gegner - SK Vorwärts Steyr
Doch eine leichte Aufgabe wird das auf keinen Fall, denn der SK Vorwärts Steyr befindet sich aktuell in guter Verfassung und konnte von den letzten vier Spielen drei gewinnen. "Steyr hat sich unter Trainer Daniel Madlener deutlich verbessert. Sie sind gut organisiert und verfolgen einen klaren Matchplan", analysiert Trainer Markus Mader. "Sie werden alles dafür tun, um gegen uns zu gewinnen. Beim Liga-Treffen der Coaches hat Daniel Madlener im persönlichen Gespräch klar gemacht, dass er überzeugt ist, dass sie uns besiegen werden. Das wollen wir natürlich mit allen Mitteln verhindern". 

Unsere Austria
Auch Grün-Weiß konnte erfolgreich in den Monat April starten. Verdient setzte man sich letzte Woche mit 2:0 gegen Amstetten durch. Doppeltorschütze war erneut Haris Tabakovic, aber auch die restliche Mannschaft hat eine starke Leistung abgerufen. "Das Spiel gegen Amstetten war sehr erfreulich. Die Leistungen in den Trainings haben sich im Spiel nach der Länderspielpause bestätigt, wir waren richtig gut drauf", erklärt Mader. "Wir konnten unseren Spielplan zu 100 Prozent umsetzen und wurden für unseren Einsatz belohnt". Leider fällt Pius Grabher in den nächsten Wochen verletzungsbedingt aus, ansonsten hat der Austria-Coach den ganzen Kader (Ausnahme Daniel Tiefenbach) zur Verfügung. "Ausfälle gehören zum Fußball dazu, wir haben einen breiten Kader und die nötigen Alternativen. Die Trainingsleistungen werden entscheiden, wer in die Startelf rückt", so Mader abschließend.

Spielbeginn ist am Samstag um 14:30 Uhr. Das Stadion öffnet um 13:30 Uhr. Am Spieltag ist im Stadion Familientag. Karussel, Zuckerwatte, Kinderschminken & Co warten auf die hoffentlich vielen jungen Besucher. Außerdem findet die erste Zwischenverlosung der Tombola "TRAUMLOS" statt.

Der SC Austria Lustenau muss in den nächsten Wochen auf Pius Grabher verzichten. Nachdem der Mittelfeldspieler beim 2:0-Sieg in Amstetten im Rasen hängengeblieben ist und vom Platz musste, steht nun seine Diagnose fest: Mit einem Innenbandanriss im rechten Knie ist der 28-Jährige vorerst zum Zuschauen gezwungen.

Bis zu seiner verletzungsbedingten Auswechslung am vergangenen Freitag lief der Linksfuß für Grün-Weiß in dieser Saison in 24 Pflichtspielen auf.

Wir wünschen dir eine schnelle Genesung, Pius!

Die Austria steht wieder auf dem Platz an der Sonne. Dank eines Doppelpacks von Haris Tabakovic und etwas Schützenhilfe von Innsbruck darf sich die Mannschaft erneut über die Tabellenführung freuen.

Trainer Markus Mader veränderte sein Team gegenüber dem Heimspiel gegen Rapid Wien II auf zwei Positionen. Jean Hugonet kehrte nach seiner Gelbsperre zurück und ersetzte Leo Mätzler. Außerdem durfte Fabian Gemeiner von Beginn an auflaufen. Auf der Bank Platz nehmen musste Bryan Texeira, für ihn rückte Anderson auf die offensive Position vor. Die Grün-Weißen waren von Beginn an die aktivere Mannschaft, die Amstettner lauerten auf ihre Konterchancen. Doch nach neun Minuten stand es beretis 1:0 für die Gäste aus Lustenau. Ein langer Ball von Matthias Maak überrumpelte die Amstetten Defensive und Tabakovic nützte diese Unaufmerksamkeit zur Führung und seinem 23. Saisontreffer. Die Führung hätte aber beinahe nur kurz gehalten, denn Schellnegger kam nach einer guten Viertelstunde ungehindert zum Abschluss, doch Domenik Schierl parierte. Den Abpraller setzte Ali per Kopf über die Latte. In Folge kontrollierte die Austria die Partie und ließ nichts mehr zu. Kurz vor der Pause erhöhte man noch einmal die Schlagzahl, doch ein Weitschuss von Pius Grabher (38.) wurde auf der Linie geklärt und zweimal zeichnete sich Amstettens Torwart Verwüster gegen Cham (40.) und Baiye aus (42).

Die zweite Hälfte begann für die Austria unerfreulich, Pius Grabher musste nach nur etwas mehr als fünf Minuten verletzt vom Platz. Eine genaue Diagnose steht noch aus, am heutigen Montag steht eine MRT-Untersuchung an. Grün-Weiß blieben dennoch konzentriert und schnürte die Amstetter weiterhin ein. Nach 57 Minuten klammerte Deinhofer gegen Tabakovic, Schiedsrichter Barmaksiz entschied sofort auf Elfmeter und schickte den Übeltäter mit Gelb-Rot vom Platz. Den fälligen Elfmeter konnte aber Verwüster von Haris Tabakovic parieren und den Nachschuss setzte Bryan Texeira am leeren Tor vorbei. Fünf Minuten später durfte der Austria-Goalgetter aber doch noch über seinen 24. Treffer jubeln. Nach einem Flankenball von Muhammed Cham schlug Amstettens Marco Stark ein Luftloch, der Ball landete vor den Füßen Tabakovis und der Schweizer ließ sich dann nicht zweimal bitten (62.). Mit dem zweiten Treffer war die Partie entschieden, obowhl Amstetten noch eine gute Konterchance hatte, doch Domenik Schierl war auf dem Posten. Die Grün-Weißen hätten noch höher gewinnen können, doch gute Konterchancen blieben ungenützt.

Am Ende jubelte die Austria nicht nur über den Sieg, sondern auch die zurückgewonnene Tabellenführung. Denn der FAC kam bei Wacker Innsbruck nur zu einem 1:1 Remis. Grün-Weiß verteidigt die Tabellenführung im Fernduell am kommenden Samstag, um 14:30 Uhr. Dort trifft man zuhause auf Vorwärts Steyr.

Auswärtsspiel beim SKU Amstetten

Donnerstag, 31 März 2022

Nach der Länderspielpause gibt es für die Austria die nächste Chance auf drei Punkte. Nach drei Spielen ohne vollen Erfolg will die Mannschaft von Trainer Markus Mader endlich wieder auf die Siegerstraße zurück.

Unser Gegner - SKU Amstetten
Um das zu schaffen, muss am Freitag der SKU Amstetten besiegt werden. Keine leichte Aufgabe, denn die Niederösterreicher liegen auf dem vierten Tabellenplatz und spielen ein stabiles Frühjahr. Im letzten Spiel konnte sich Amstetten knapp mit 1:0 gegen Wacker Innsbruck durchsetzen. Jenen Gegner gegen den die Austria erst vor wenigen Runden deutlich den kürzer gezogen hat. Trainer Markus Mader spricht von Amstetten als ein schwer zu bespielenden Gegner, der mit einem starken Kader aufwartet. "Amstetten agiert robust und ist defensiv gut organisiert. Sie suchen ihr Glück im schnellen Umschaltspiel", analysiert der Austria-Coach. "Es wird eine ganz harte Nuss, auswärts zu punkten". Unter anderem müsse man Spieler wie Feiertag oder Frederiksen in den Griff bekommen.

Unsere Austria
Mit dem 1:1 gegen Rapid Wien II vor der Länderspielpause war der Coach Markus Mader im Nachhinein zufrieden. "Die Leistung hat wieder gepasst, das Ergebnis leider nicht ganz", so der Übungsleiter. "Aber am Ende müssen wir über den Punkt froh sein. Es fühlt sich schon auch ein wenig wie ein Sieg an, wenn man sich kurz vor Spielende doch noch mit etwas belohnen kann". Bei den Grün-Weißen lag in der Länderspielpause der Fokus auf Regeneration und Kopf freikriegen. Daher wurde auch kein Testspiel organisiert. "Wir haben uns bewusst zu diesem Schritt entschieden, die Spieler sollten die Möglichkeit haben für kurze Zeit auch einmal an etwas anderes als Fußball zu denken", sagte Mader und ergänzte: "Die Pause kam für uns zum richtigen Zeitpunkt. Im Training haben die Spieler hart gearbeitet, alle wollen zurück in die Erfolgsspur". Für das Amstetten-Spiel kann der 53-Jährige auf fast den kompletten Kader zurückgreifen und hat somit die Qual der Wahl. "Alle sind motiviert, die Entscheidung wird nicht leicht, wer schlussendlich am Spielbericht stehen darf", so Mader abschließend.

Spielbeginn in Amstetten ist am Freitag, 01. April 2022, um 18:30 Uhr. Die Partie wird live auf laola1.at übertragen.

Vergangenen Sommer wechselte Jean Hugonet vom französischen Viertligisten US Saint-Malo zum SC Austria Lustenau. Von Tag eins an konnte der Defensivmann in der Auswahl von Coach Markus Mader voll überzeugen. Im Interview spricht der 22-Jährige über seinen bisherigen Werdegang und auch über das anstehende Match am Freitag in Amstetten.  

Servus Jean! Du stehst nun schon einigen Monaten bei Grün-Weiß unter Vertrag. Wie gefällt es dir hier und wie würdest du den Verein SC Austria Lustenau beschreiben?

Es gefällt mir hier seit meinem ersten Tag. Im Verein, aber auch generell in Lustenau. Der SC Austria Lustenau ist ganz besonders. Es gibt hier so viele besondere Menschen, die einen unterstützen. Sei es zum Beispiel Lotte, Uschi, Otmar oder Walter – sie sind immer da und helfen uns, wenn wir etwas brauchen. Auch die Fans sind unglaublich. Der Support von den Rängen während der Heimspiele hat mir gleich von Beginn an imponiert. Aber auch die Region hier in Vorarlberg find ich spitze. In meiner Freizeit habe ich schon viele schöne Orte im Ländle besucht. Ich fühle mich zuhause, obwohl ich von meinem echten Zuhause weit entfernt bin. 

In 19 von 20 Pflichtspielen hast du keine Minute verpasst. Vergangene Runde musstest du wegen einer Gelbsperre aber zuschauen. Wie schwer war es für dich, nicht mit deinen Mitspielern auf dem Feld stehen zu können?

Es war unglaublich schwer für mich. Normalerweise fühle ich mich vor Spielen nicht gestresst, aber vor dieser Partie konnte ich nicht ruhig bleiben. Nicht, dass ich meinen Mitspielern nicht vertraute, aber ich hätte das Team einfach gerne auf dem Platz unterstützt. Regeln sind aber Regeln. Gerade nach dem Innsbruck-Spiel war die Sperre natürlich doppelt frustrierend. In Abschnitt eins habe ich das Spiel von der Haupttribüne aus verfolgt, danach wollte ich unbedingt näher bei der Mannschaft sein und habe die Jungs dann hinter dem Tor so laut es ging unterstützt. Als kurz vor Schluss der Ausgleich fiel, war ich sehr glücklich.

Dein persönlicher Werdegang ist ganz anders, wie der deiner Mitspieler und für viele fast nicht zu glauben: Vor deinem Engagement im Reichshofstadion hast du in zwei Jahren nur drei Spiele bestritten. Erzähl und ein wenig deiner bisherigen Karriere?

Mit dem Fußballspielen habe ich in meiner Heimatstadt begonnen, ehe ich mit zwölf Jahren zu einem besseren Verein in der Nähe von Paris wechselte. Als Teenager war ich eher klein und dünn. Die Trainer sagten mir immer, ich sei zu schmächtig für die erste Mannschaft. Ich habe aber immer an mich geglaubt und an mir gearbeitet. Ich zog dann wegen meines Studiums nach Paris und traf dort den U19-Coach von Paris FC, welcher mich zu einem Probetraining eingeladen hat. Ein Monat später war ich bereits Kapitän der Mannschaft und wir spielten eine gute Saison. In der Folgespielzeit kickte ich bei der zweiten Mannschaft und unterschrieb schließlich einen Profivertrag bei der ersten Auswahl. Der Trainer setzte dann aber nicht auf mich und so wurde mir dann später mittgeteilt, dass mein Vertrag nicht verlängert wird. Der anschließende Sommer war schwierig für mich – ich telefonierte mit vielen Vereinen, Coaches sowie Agenten, ehe ich im Oktober in die vierte französische Liga wechselte. Eine Woche nach meiner ersten Partie für meinen neuen Verein kam es in Frankreich zum nächsten Lockdown und die Saison war damit wieder zu Ende. Als sich dann Monate später über meinen Berater die Möglichkeit ergab, in Clermont vorzuspielen, war ich überglücklich. Über Clermont kam dann Lustenau ins Spiel. Ich erinnere mich noch gut, wie ich Ende Mai das Spiel der Austria angeschaut und meine Daumen für einen positiven Saisonausgang gedrückt habe. Dadurch stand meinem Wechsel nach Lustenau auch nichts mehr im Wege. Jetzt kann ich sagen, dass der Schritt genau der Richtige für mich war und ich sehr froh bin, hier zu sein.

Hand aufs Herz: hast du mit so starken Leistungen von dir persönlich gerechnet? Wo musst du dich noch verbessern?

Nach zwei schwierigen Jahren war ich bei meiner Ankunft in Lustenau hungrig, endlich wieder Fußballspielen zu können. Ich bin hergekommen, um zu zeigen, was ich kann. Ich war mir sicher, dass ich mich noch weiterentwickeln muss. Ich wusste aber was ich kann und war deswegen von meinen Leistungen auch nicht überrascht. Natürlich spielt das Team auch eine wesentliche Rolle, denn allein geht im Fußball nichts. Ich muss mich, wie schon gesagt, aber in vielen Bereichen noch verbessern. Ich will körperlich zulegen, schneller auf etwaige Situationen im Spiel reagieren und vor dem Tor auch gefährlicher werden. Auch in Sachen Sprache will ich mehr lernen, um mich mit meinen Teamkollegen einfach verständigen zu können. 

Am kommenden Freitag steht das Auswärtsspiel in Amstetten an. Was erwartest du von der Partie und wie wollt ihr nach zuletzt drei Spielen ohne vollen Erfolg auf die Siegerstraße zurückkehren?

Wir hatten die Möglichkeit zu regenerieren. Nun haben wir ein schweres Spiel in Amstetten vor der Brust. Wir möchten so auftreten, wie in unseren erfolgreichen Partien in dieser Saison. Die vergangenen drei Spiele haben wir abgehakt, jetzt wollen wir eine Reaktion zeigen. In den verbleibenden Matches wollen wir noch einmal alles geben. Wenn wir wieder mit dem Herzen spielen, können wir mit drei Punkten aus Oberösterreich zurückkehren und dann auch das Saisonfinale erfolgreich gestalten.

 

Zum Abschluss noch ein kurzer Wordrap.

Mein Lieblingsort ist: In Frankreich meine Heimatstadt, in Vorarlberg das Reichshofstadion

Das esse ich am liebsten: ein gutes Stück Fleisch

Wäre ich nicht Fußballer, wäre ich: Schlagzeuger oder Pilot

Ich las zuletzt: Ein Buch über die französische Politik

Mein Lebensmotto: Hab ich nicht wirklich. Aber das Gedicht „if“ von Rudyart Kipling inspiriert mich sehr

Austria-Kicker in der Padelzone

Montag, 28 März 2022

Vor der Länderspielpause am vergangenen Wochenende absolvierten einige Spieler des SC Austria Lustenau eine Einheit der etwas anderen Art: Kapitän Matthias Maak und Co. waren in der neuen Padelzone in Götzis zu Gast.

Während Padel-Coach Carlos wertvolle Tipps gab, lieferten sich die Austrianer auf dem Court spannende Partien. Ein großer Dank gilt der Padelzone – es hat richtig Spaß gemacht!

Haris Tabakovic wird den SC Austria Lustenau am Ende der Saison nach zwei Jahren verlassen. Der Angreifer wechselt im Sommer ablösefrei zum FK Austria Wien.

Der 27-Jährige kam im September 2020 vom ungarischen Verein Diosgyor zur Austria und schlug im grün-weißen Trikot voll ein. In seiner Debüt-Spielzeit war der gebürtige Schweizer in 23 Pflichtspielen an 25 Treffern direkt beteiligt. Mit bereits 22 Toren in dieser Saison spielte sich der Sturmtank in den vergangenen Monaten weiter ins Rampenlicht und damit auch in den Fokus von Bundesliga-Klub FK Austria Wien.

Zu seinem Abschied bei der Austria meinte Tabakovic: „Ich habe dem Verein und den Menschen hier sehr viel zu verdanken. Es ist mir daher ein großes Anliegen „Danke“ zu sagen und allen Fans, Mitarbeitern und meinen Mitspielern zu versichern, dass ich bis zum letzten Tag meiner Zeit hier alles auf dem Platz geben werde! Wir haben als Mannschaft in dieser Saison den Aufstieg als großes Ziel. Dieses möchte ich unbedingt als krönenden Abschluss meiner Zeit hier gemeinsam mit diesem Verein und euch allen erreichen. Trotz der durchwegs positiven Gespräche mit den Verantwortlichen wusste ich nur bedingt was mich erwartet und ich hatte Zweifel, ob der Schritt in eine 2. Liga der Richtige für mich ist. Heute kann ich sagen, dass dieser Schritt, der mir Anfangs nicht leicht gefallen ist, eine der besten Entscheidungen meiner bisherigen Karriere war!“

Austria-Sportkoordinator Alexander Schneider sagte: „Natürlich bedauern wir, dass Haris sich entschieden hat, den Verein zum Saisonende zu verlassen. Nichtsdestotrotz möchten wir uns bei Haris für die Zeit in Lustenau - die mit der heutigen Verkündung des Wechsels noch nicht zu Ende ist - bedanken und wünschen ihm für seine fußballerische als auch private Zukunft nur das Allerbeste. Haris hat sich zu jedem Zeitpunkt hier überaus professionell verhalten und wir hatten jederzeit ein sehr gutes und vertrauensvolles Verhältnis zueinander. Die Attraktivität unserer Spieler für die Bundesliga bestätigt den von uns eingeschlagenen Weg und die großartige Arbeit der Mannschaft und des Trainerteams. Es ist gut, dass jetzt Klarheit herrscht und wir gemeinsam mit Haris den vollen Fokus auf die letzten neun Spiele der Saison richten, um gemeinsam das große Ziel Bundesliga zu realisieren.“

Nachdem Muhammed Cham am Freitag gegen den SK Rapid Wien II mit seinem zwölften Saisontreffer noch für den Lustenauer Punktgewinn sorgte, ging es für den Offensivmann am Wochenende wieder ab zur österreichischen U21-Nationalmannschaft.

Mit seinen Alterskollegen trifft der Linksfuß am 25. März (18:00 Uhr, live in ORF Sport+) im Gradski Stadion Varteks auf Kroatien. Anschließend empfängt das U21-Team am 29. März (18:00 Uhr, live in ORF Sport+) in Ried Norwegen.

Die Ausgangslage für Auswahl von Teamchef Werner Gregoritsch in der EM-Quali wird bei einem Blick auf die Tabelle schnell offensichtlich: Cham und Co. dürfen sich nach Niederlagen im Herbst in Norwegen, Finnland und gegen Kroatien (jeweils 1:3) keinen Ausrutscher mehr erlauben.

Zum Abschluss der laufenden Qualifikation zur UEFA U21 EURO 2023 gastiert am 3. Juni dann noch Finnland in Ried.

1:1-Remis gegen Rapid Wien II

Montag, 21 März 2022

Der erhoffte volle Erfolg sprang für den SC Austria Lustenau gegen den zweiten Anzug des SK Rapid Wien am vergangenen Freitag nicht heraus – mit viel Moral konnte gegen die Mannschaft aus der Bundeshauptstadt allerdings noch ein Zähler eingefahren werden.

Im Vergleich zur Partie in Innsbruck musste Coach Markus Mader auf den gelbgesperrten Jean Hugonet verzichten. Für den Franzosen begann Leo Mätzler in der Innenverteidigung, Hakim Guenouche und Bryan Teixeira kehrten ebenso wieder in die Anfangsformation zurück. Auch wenn sich Grün-Weiß viel vorgenommen hatte, startete die Partie wieder mit einem Nackenschlag: Nach einem missglückten Klärungsversuch im eigenen Sechzehner sprang der Ball zum völlig alleinstehenden Wiener Nicolas Binder, der zur Gäste-Führung einschob. Zwar hatte die Austria deutlich mehr Spielanteile, zu mehr als Halbchancen reichte es in Abschnitt eins aber nicht.

Zwingender wurden die Möglichkeiten dann nach Seitenwechsel, wenngleich es erst Keeper Domenik Schierl zu verdanken war, dass die Hütteldorfer nicht auf 0:2 stellten. Mit den Einwechslungen von Wallace und Fabian Gmeiner kam dann mehr Schwung in das Offensivspiel der Austria – Bryan Teixeira scheiterte in Spielminute 75 nach schönen Spielzug am stark parierenden Rapid-Goalie Benjamin Göschl. Kurz vor dem Abpfiff durften die 2.300 Zuschauer im Reichshofstadion aber doch noch jubeln, als Muhammed Cham nach einem Dribbling den 1:1-Ausgleich besorgte und damit den Punktgewinn fixierte.

Nun steht für Matthias Maak und Co. wegen der Länderspielpause ein spielfreies Wochenende an, ehe es am 1. April auswärts in Amstetten um die nächsten Punkte geht.

Für die Austria geht es heute Abend um drei wichtige Punkte. Der Vorsprung auf den ersten Verfolger, FAC, ist unter der Woche (die Wiener hatten noch ein Nachtragsspiel offen) auf einen Punkt geschrumpft. Der Kampf um die Tabellenspitze ist so eng wie schon lange nicht mehr und Grün-Weiß ist heute ordentlich gefordert wieder in die Erfolgsspur zurückzufinden.

Der Gegner - SK Rapid Wien II
Dabei trifft die Mannschaft von Markus Mader heute auf das zweitbeste Frühjahrsteam. Aus vier Spielen holten die Hütteldorfer neun Punkte und präsentieren sich damit aktuell von ihrer besten Seite. "Rapid hat im Frühjahr bisher fast alles richtig gemacht und wird auch heute versuchen aus Lustenau punkten zu entführen. Wir wissen, dass es nicht leicht wird, denn sie haben einen jungen, dynamischen Kader mit gut ausgebildeten Kicker", analysiert Markus Mader. "Es wird eine ganz harte Nuss, denn die zweiten Mannschaften der Bundesligisten machen es einem immer richtig schwer". Mader schätzt, dass die Rapidler trotz ihrer Niederlage in der letzten Runde, voll angreifen werden. "Rapid ist als Kollektiv stark, sie sind in der Defensive nur schwer zu überspielen und da brauchen wir die passende Idee und auch den nötigen Mut in unseren Aktionen", erklärt Markus Mader.

Unsere Austria
Im Lager der Grün-Weißen war nach der Niederlage in Innsbruck viel Analysebedarf, dennoch galt der Fokus schnell dem nächsten Gegner. "Wir müssen Innsbruck nicht schön reden, da hat nicht viel zusammengepasst, wir haben einen komplett schlechten Tag erwischt", so Mader. "Wir haben das intern besprochen, unsere Fehler analysiert und aufgearbeitet. Unser Fokus galt ab Dienstag nur noch dem nächsten Spiel, wo wir uns wieder von unserer starken Seite präsentieren wollen". Angesprochen auf Personal- und taktische Entscheidungen ließ der Austria-Coach wie üblich nicht viel durchblicken, dennoch fand er klare Worte. "Heute müssen wir als Team ein anderes Gesicht zeigen. Wir müssen wieder unser Selbstvertrauen finden und mit Überzeugung die Partie angehen. Alle wissen, dass wir es nach wie vor selbst in der Hand haben und das soll auch so bleiben", bringt es Mader auf den Punkt. Kadertechnisch muss Markus Mader gelbgesperrt auf Jean Hugonet verzichten, dafür könnte vielleicht Hakim Guenouche sein Comeback geben. "Wir freuen uns auf die heutige Partie und werden alles dafür tun die Punkte in Lustenau zu behalten", so der Austria-Trainer abschließend.

Spielbeginn im Reichshofstadion ist um 18:30 Uhr. Die Partie gibt es live auf Laola1.tv. 

0:3-Niederlage in Innsbruck

Montag, 14 März 2022

Anders als erhofft kehrte der SC Austria Lustenau am Sonntag nicht auf die Siegerstraße zurück und musste sich nach einem schwachen Auftritt dem FC Wacker Innsbruck völlig verdient mit 0:3 geschlagen geben.

Hunderte Fans aus dem Ländle machten sich an einem herrlichen Frühlingstag auf den Weg an den Tivoli. Alles war also für einen packendes West-Derby angerichtet, leider spielten nur die Mannen in Grün-Weiß nicht mit. Von Beginn an übernahmen die Tiroler das Kommando, nutzten etliche Unstimmigkeiten sowie Fehler in der Austria-Abwehr und kamen in Spielminute 4 bzw. 17 bereits zu zwei Treffern. Hätte Ronivaldo im Trikot der Innsbrucker sein Visier zu diesem Zeitpunkt besser eingestellt, hätte das Leder das Lustenauer Tor wohl bereits weitere Male passiert. Der Brasilianer war es dann aber schließlich, welcher nach knapp einer halben Stunde doch noch jubeln durfte und die 3:0-Führung die Heimelf erzielte.

Auch wenn Coach Markus Mader bereits zuvor das System korrigierte und noch vor der Pause einen Dreifach-Wechsel vornahm, änderte sich nicht viel: Wacker spielte, die Austria nicht. Dass das Ergebnis am Ende nicht noch höher ausfiel, war einzig Schlussmann Domenik Schierl zu verdanken.

Positive Randnotiz: Raul Marte feierte nach seiner Herzmuskelentzündung sein Pflichtspiel-Comeback und stand über 50 Minuten auf dem Platz.

Den Dämpfer gilt es nun schnellstmöglich aus den Köpfen zu kriegen und am Freitag zuhause gegen die zweite Garnitur des SK Rapid Wien wieder mit einem anderen Gesicht aufzulaufen.

Am Sonntag trifft der SC Austria Lustenau auswärts in der Matinee auf den FC Wacker Innsbruck. Im West-Derby geht es erneut um wichtige Punkte, die Austria möchte nach der knappen Heimniederlage am Montag gegen den FAC zurück in die Erfolgsspur.

Unser Gegner
Der FC Wacker Innsbruck befindet sich derzeit in wilden Gewässern. Sportlich befindet man sich im Niemandsland der Tabelle (9. Platz) und erst vor kurzem gab es einen kompletten Führungswechsel im Vereinsvorstand. Zusätzlich finden sich derzeit immer wieder Meldungen über finanzielle Schwierigkeiten in den Nachrichten und in Fan-Foren. Sportlich hat Wacker im Winter einige Spieler abgegeben - unter anderem sind Lukas Fridrikas, Okan Aydin, Stefan Meusburger und Stefan Hager nicht mehr Teil des Teams. In der Hinrunde waren dies allesamt Stammspieler bei den Grün-Schwarzen. “Für uns spielen die Geräusche im Umfeld der Innsbrucker keine Rolle. Wir konzentrieren uns auf das Geschehen am Platz und da erwarten wir einen unangenehmen Gegner, der uns gerne ein Bein stellen möchte”, erklärt Markus Mader. Mit Ronivaldo, Dennis Grote und Alexander Joppich hat das Team nach wie vor erfahrene Spieler im Team und viele junge Talente. “Vor eigenem Publikum sind sie auch noch einmal eine Klasse besser, wir wissen also das wir eine Top-Leistung abrufen müssen”, so der Trainer der Austria-Elf.

Unsere Austria
Am vergangenen Montag musste man eine unglückliche Niederlage im Spitzenspiel gegen den FAC hinnehmen, doch das Team hat sich nicht lange damit beschäftigt. “Wir wissen, dass wir das bessere Team waren, aber wir haben es nicht geschafft einen zweiten Treffer zu machen. Der FAC hat dann mit zwei Standardsituationen, von denen vor allem der Elfmeter sehr zu hinterfragen ist, die Tore gemacht”, analysiert der Austria-Coach. “Wir bleiben ruhig und haben uns nach kurzer Analyse unserem nächsten Gegner gewidmet. Am Sonntag müssen wir gegen Wacker wieder eine gute Leistung abrufen. Innsbruck wird sicher mitspielen und darauf sind wir vorbereitet. Die Zuschauer dürfen sich auf eine tolle Partie mit zwei Teams, die Fußball spielen können, freuen”.

Spielbeginn ist am Sonntag wie gewohnt um 10:30 Uhr. Die Partie gibt es live auf Laola1.tv. Zahlreiche Austrianer finden aber sicherlich auch den Weg ins Innsbrucker Tivoli. Karten gibt es dort an der Stadionkasse.

Im dritten Spiel im neuen Jahr setzte es für den SC Austria Lustenau gegen den Floridsdorfer AC die erste Niederlage. Trotz Pausenführung und einer Fülle von guten Chancen musste sich Grün-Weiß am Montagabend unglücklich mit 1:2 geschlagen geben.

Angetrieben von den 2.500 Zuschauern im Reichshofstadion legten die Schützlinge von Coach Markus Mader ohne den kurzfristig ausgefallenen Bryan Teixeira gleich fulminant los: Nach einer schönen Aktion über Michael Cheukoua & Brandon Baiye stand Goalgetter Haris Tabakovic goldrichtig und drückte das Leder im zweiten Versuch über die Linie. Der Führungstreffer sorgte für mehr Ruhe im Spiel der Grün-Weißen, wenngleich das verletzungsbedingte Ausscheiden von Hakim Guenouche schmerzte. Beinahe hätten die Anhänger vor dem Seitenwechsel nochmals jubeln dürfen, Pius Grabher scheiterte mit seinem Schuss allerdings an der Stange und ein Kopfball von Haris Tabakovic verfehlte das Gehäuse nur knapp.

Abschnitt zwei startete mit einer längeren Druckphase der Austria, in der Brandon Baiye mit einem Hammer in Gästekeeper Lukas Gütlbauer seinen Meister fand. Höchst umstritten – ein Foulspiel an Pius Grabher wurde nicht geahndet – kamen die Wiener kurz darauf nach einem Freistoß durch Marcel Monsberger zum Ausgleich. Als wäre der Gegentreffer nicht schon genug, zeigte der Spielführer in Spielminute 75 nach äußert fragwürdiger Entscheidung auf den Punkt und Ex-Austrianer Marco Krainz markierte die Führung der Gäste.

In Folge probierten Muhammed Cham und Co., dessen Schuss kurz vor dem Abpfiff das Kreuzeck knapp verpasste, nochmal alles. Am Ende blieb es allerdings bei der bitteren 1:2-Niederlage gegen den FAC. Die Partie gilt es nun schnellstmöglich abzuhaken und am Sonntag gegen auswärts beim FC Wacker Innsbruck wieder auf die Siegerstraße zurückzukehren.

Heimspiel gegen den FAC

Freitag, 04 März 2022

Weiter geht es in der Admiral 2. Liga. Nach dem Top-Spiel gegen den Tabellenzweiten FC Liefering trifft die Austria heute zuhause auf den Tabellendritten, den FAC Wien. Das Spiel sollte eigentlich schon am Freitag stattfinden, doch zahlreiche Corona-Infektionen verhinderten das.

Der Gegner
Daher ist auch nur schwer einzuschätzen, mit welchem Kader die Wiener am Montag anreisen werden. Unterschätzen darf man den FAC aber nicht, da sie in dieser Saison die beste Defensive der Liga stellen und sich in den bisherigen Spielen sehr stark präsentierten. "Ähnlich wie beim Spiel gegen Liefering wissen wir auch gegen den FAC nicht, wie ihr Kader aussehen wird. Daher sind sie nur schwer einzuschätzen", erklärt auch Trainer Markus Mader. "Wir wissen aber, dass die Floridsdorfer ein Top-Team sind und es kein Spaziergang werden wird". In der laufenden Saison hat der FAC erst elf Gegentore erhalten, im Spiel am Montag wird sie dann von der besten Offensive der Liga getestet.

Unsere Austria
Die Austria hat in den ersten beiden Spielen das Punktemaximum geholt. Man konnte sich im Vergleich zum Spiel gegen Lafnitz noch einmal deutlich steigern und hat verdient mit 5:2 gegen den FC Liefering gewonnen. Dennoch bleibt die Mannschaft auf dem Boden und denkt nur von Spiel zu Spiel. "Nach so einem Ergebnis kann man nur zufrieden sein. Natürlich hat uns die rote Karte in die Hände gespielt, aber wir haben über das ganze Spiel hinweg eine starke Leistung gezeigt und verdient gewonnen", bringt es Mader auf den Punkt. "Die Jungs haben sich noch einmal gesteigert und dafür haben wir sie auch gelobt. Aber ab Montag galt wieder der Fokus dem nächsten Gegner". Auf die Frage, ob man die Spieler am Boden halten muss, erklärt Mader, dass die Spieler genau wissen, dass einem nichts geschenkt wird. "Wir alle denken von Spiel zu Spiel", lautet die Devise. Nach langer Pause sind auch endlich die Fans in gewohnter Form zurück. Die Mannschaft darf sich auf die Unterstützung von den Rängen freuen, die Fanclubs sind wieder da. "Es ist schön wieder vor der gewohnten Kulisse anzutreten. Wir haben unseren Plan und diesen wollen wir verfolgen. Am Platz wird man dann sehen, ob wir diesen 1zu1 umsetzen können oder ob wir Anpassungen brauchen. Wir sind auf alle Fälle bereit", so Mader abschließend.

Spielbeginn ist am Montag, 7. März 2022, um 18:10 Uhr. Das Stadion ist ab 17:00 Uhr geöffnet. Außerdem wird die Partie live auf ORF Sport+ übertragen. Wir hoffen aber, dass alle Austrianer lieber im Stadion mit dabei sind. Karten gibt es unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder direkt an der Stadionkasse.

Das ursprünglich für Freitag angesetzte Topspiel der Admiral 2. Liga zwischen dem SC Austria Lustenau und dem FAC wurde verschoben. Neuer Spieltermin ist Montag, der 7. März (18:10 Uhr). Alle bereits gekauften Tickets behalten ihre Gültigkeit.

„Da der FAC Wien aufgrund bestehender Corona-Fälle nach wie vor nicht über die Mindestanzahl von 14 einsatzfähigen Feldspielern und zwei einsatzfähigen Torhütern verfügt, hat der Klub abermals einen Antrag auf Spielverschiebung gem. § 7 Abs. 1 lit. f iVm § 17 Abs. 4 der Spielbetriebsrichtlinie der zweithöchsten Spielklasse gestellt. Demzufolge wird das Meisterschaftsspiel zwischen SC Austria Lustenau und FAC Wien auf Montag, den 07.03.2022 um 18:10 Uhr (live auf ORF Sport+) verschoben“, so die Meldung der Bundesliga am Mittwochabend.

Seit Sommer 2020 steht Matthias Maak nun beim SC Austria Lustenau unter Vertrag und hat seither schon viel erlebt. Im Interview erzählt die Abwehrkante von seiner Rückkehr auf den Platz und spricht über seine Pläne nach der aktiven Laufzeit.

Servus Matthias! Beim 5:2-Erfolg gegen den FC Liefering hast du am letzten Freitag ein erfolgreiches Comeback gefeiert. Was waren das für Gefühle für dich und wie habt ihr die Partie auf dem Feld empfunden?

Richtig cool! 5:2 gegen den Tabellenzweiten zu gewinnen war natürlich ein überragendes Gefühl. In einem Spitzenspiel so abzuliefern, muss man erst einmal schaffen. Ich glaube, wir haben unsere Qualität gezeigt. Wir müssen jetzt genau so weitermachen, dann bin ich mir sicher, dass wir unsere Ziele erreichen werden.

Wegen einem Muskelfaserriss im Wadenbereich konntest du den Großteil der Vorbereitung nicht mitmachen. Wie schwer war das für dich? Bist du nun wieder bei 100%?

Es war natürlich richtig schwer für mich. Vor allem aber im Trainingslager: Du bist mit den Jungs 24 Stunden zusammen und siehst, wie sie sich auf die Trainings vorbereiten, musst dann aber im Hotel bleiben und dein eigenes Ding durchziehen. Das war sehr mühsam, aber jetzt ist das zum Glück Geschichte. Ich fühle mich fit. Die Spielpraxis fehlt mir zwar noch, dies wird sich demnächst aber auch wieder ändern. 

In deiner Karriere hast du bereits viel erlebt und unter anderem in Dänemark gespielt. Wie wichtig war diese Auslandserfahrung für dich und was war dein schönster Moment bei der Austria?

Mein Engagement bei SönderjyskE war extrem wichtig für mich. Neues Land, neues Umfeld, neue Menschen andere Sprache, anderes Essen. Es war sehr spannend. Auch wenn es leider nur ein Jahr gedauert hat, war es eine super Erfahrung für mich. Die Liga war sehr physisch und die Partien in der Europa-League-Quali werde ich immer in positiver Erinnerung behalten. Jeder Spieler, der die Chance auf einen Transfer ins Ausland hat, kann ich diesen Schritt nur empfehlen. Was mein schönster Moment bei der Austria betrifft, so wird dieser im Mai hoffentlich noch folgen.

Mit deinen 29 Jahren bist du der älteste Spieler im grün-weißen Aufgebot. Dass du auf dem Platz als Leader vorangehst, ist kein Geheimnis. Was zeichnet für dich einen perfekten Kapitän aus?

Ein perfekter Kapitän muss kommunikativ sein, er muss vorangehen. Er muss sich immer vor die Mannschaft stellen. Sergio Ramos ist ein gutes Beispiel: Er verkörpert alle Eigenschaften eines echten Leaders. Auf und auch neben dem Platz.

Apropos: Hast du schon Pläne an deine Zukunft nach deiner aktiven Karriere?

Ich mach derzeit gerdae ein Fernstudium im Bereich Scouting und Datenanalyse. Das würde mich sehr interessieren. In welche konkrete Richtung es gehen wird, weiß ich noch nicht. Ich will aber auf jeden Fall im Fußball bzw. Sportbereich bleiben. Das mache ich jetzt schon seit etlichen Jahren professionell, da kenne ich mich super aus. Das würde mir ganz sicher viel Spaß machen.

 

Zum Abschluss ein kurzer Wordrap:

Da will ich unbedingt noch hin: In die Bundesliga mit der Austria

Mein Idol der Kindheit: War und ist mein Papa

Das mag ich: Reisen

Meine Lieblingsserie: Power

Auf das kann ich verzichten: Krieg und Corona

Die Austria gewinnt auch das zweite Spiel im Frühjahr und besiegt den FC Liefering mit 5:2. Haris Tabakovic, Muhammed Cham und Michael Cheukoua tragen sich in die Schützenliste ein.

Von Anfang an sahen die Zuschauer im Stadion und vor dem TV-Bildschirm ein echtes Spitzenspiel. Beide Mannschaften wollten mit einem ähnlichen System - frühes Pressen, agressives Arbeiten gegen den Ball - das Zepter übernehmen. Zu Beginn konnte sich aber kein Team wirklich Feldvorteile erarbeiten, oftmals folgte ein langer Ball, der direkt beim Gegner landete. Die ersten Abschlüsse verzeichten Bryan Teixeira (7.) und Brandon Baiye (14.), doch beide vielen zu schwach aus. Auf der Gegenseite kam Dijon Kameri zur ersten Chance für Liefering, dessen Schuss entschärfte aber Domenik Schierl (19.). In Folge wurde die Austria immer stärker und und schaffte es immer häufiger durch frühes Pressen den Ball zu gewinnen und schnell umzuschalten. Durch eine dieser Aktionen wurde Muhammed Cham in guter Position gefoult, den fälligen Freistoß verwandelte der Spielmacher der Austria sehenswert im Torwarteck zur 1:0 Führung (24.). Auch die Salzburger kamen zu einer guten Freistoßmöglichkeit, doch der Abschluss von Dadouda Guindo war zu ungenau (30).

Nach Seitenwechsel erwischte Liefering einen perfekten Start. Mit der ersten Chance traf Julian Halwachs zum Ausgleich (46.). Halwachs stand auch bei der nächsten Aktion im Mittelpunkt, nach einem Foul an Hakim Guenouche sah der junge Spieler Gelb-Rot (54.). Mit der Überzahl wurde die Austria noch stärker und kam nach toller Kombination zwischen Cham und Guenouche zur erneuten Führung durch die Nummer 10 (56.). Zwei Minuten später erhöhte Michael Cheukoua nach Pass von Teixeira zum 3:1, der damit seine etwas längere Torsperre endlich beenden konnte (58.). An so einem Tag durfte natürlich auch ein Treffern von Haris Tabakovic nicht fehlen. In der 63. Minute traf der Goalgetter per Direktabnahme zum 4:1. Die Partie war bereits entschieden, auch wenn die Liefering in der 72. durch Simic, der vom Elfmeterpunkt traf, noch einmal jubeln durften. Den Schlusspunkt des Spiels setzte aber Haris Tabakovic mit seinem zweiten Treffer an diesem Abend (79.).

Die Austria setzte damit ein starkes Ausrufezeichen in Richtung der Konkurrenz. Mit zwei Siegen in Serie darf die Austria nun mit viel Selbstbewusstsein sich auf die Partie gegen den Floridsdorfer AC vorbereiten.

Nach dem gelückten Start gegen den SV Lafnitz wartet auf die Austria bereits die nächste schwierige Aufgabe. Als Tabellenführer ist man beim Tabellenzweiten FC Liefering zu Gast.

Der Gegner - FC Liefering
Die Salzburger mussten zum Frühjahrsauftakt eine Niederlage gegen St. Pölten hinnehmen, dennoch weiß Trainer Markus Mader über die schwierige Aufgabe in Liefering. "Die Jungs aus Salzburg sind immer ein unangenehmer Gegner, die Spieler sind top ausgebildet und wollen zeigen was sie können", erklärt der Austria-Coach. "Wir müssen hellwach sein und dagegenhalten. Die Lieferinger wollen ihr Spiel durchziehen und uns früh anpressen, darauf gilt es richtig zu reagieren".

Unsere Austria
Bei der Austria herrscht nach dem Auftaktsieg gegen Lafnitz positive Stimmung, auch wenn jedem klar ist, dass man noch weit von der optimalen Form entfernt ist. "Wir haben am Ende die drei Punkte geholt, aber wir waren doch sehr fehleranfällig", analysiert Markus Mader und ergänzt: "Dennoch muss man auch solche Spiele erstmal gewinnen und das haben wir geschafft". Damit darf die Austria mit breiter Brust in das Duell mit den Jungbullen gehen. Möglicherweise wird auch Matthias Maak wieder mit dabei sein, über einen Einsatz wird aber erst noch entschieden, Trainer Mader lässt sich nicht in die Karten blicken.

Spielbeginn ist am Freitag um 20:25 Uhr. Die Partie wird live von ORF Sport+ übertragen.

Im Sommer wechselte Michael Cheukoua von Ligakontrahent SV Horn zum SC Austria Lustenau. Seither war der Offensivspieler für Grün-Weiß in 16 Ligapartien an zehn Treffern direkt beteiligt. Im Interview spricht der gebürtige Kameruner unter anderem über den gelungenen Auftakt in das Frühjahr und seine persönlichen Ziele für diese Saison.

Servus Michael! Mit einem 2:1-Erfolg gegen den SV Lafnitz sind du und deine Teamkollegen am vergangenen Wochenende erfolgreich in das Frühjahr gestartet. Wie wichtig waren die drei Punkte zum Auftakt und was erwartest du von den kommenden Monaten?

Die drei Punkte zum Start waren extrem wichtig für uns. Wir wollten nach einer intensiven Vorbereitung erfolgreich in das Frühjahr starten. Das ist uns mit dem Sieg am Samstag gelungen. Ich möchte an dieser Stelle die Möglichkeit nutzen, um meinen Teamkollegen zur Leistung zu gratulieren. In den kommenden Monaten wollen wir die Auftritte aus dem vergangenen Jahr bestätigen. Jedes Spiel wird hart, doch wir werden alles geben, sodass wir den maximalen Erfolg erzielen können.

Du hast beim ersten Dreier des Jahres auch eine Torvorlage geleistet und hältst damit schon bei zehn Scorerpunkten (3 Tore, 7 Assists). Wie zufrieden bist du mit deinen Auftritten?

Speziell für uns Offensivspieler basiert der Fußball auf Statistiken. Dass ich bis jetzt drei Tore und sieben Vorlagen beisteuern konnte, freut mich. Ich denke aber, dass da noch mehr Luft nach oben ist.

Erst vergangenen Sommer bist zu vom SV Horn ins Ländle gewechselt. Wie kam der Transfer zu Stande und wie gefällt es dir hier in Vorarlberg?

Die Verantwortlichen des SC Austria Lustenau haben sich im vergangenen Jahr sehr bemüht, mich von einem Wechsel nach Vorarlberg zu überzeugen. Nach guten Gesprächen bin froh, dass ich diesen Schritt im letzten Sommer gemacht habe. Ich kannte Vorarlberg davor bereits, es gefällt mir super hier. 

Mit deinen 25 Jahren hast du noch viele Fußball-Spielzeiten vor dir. Was sind deine persönlichen Ziele? Wo siehst du dich in fünf Jahren?

Ich schaue jetzt nur auf die derzeitige Saison. Ich möchte mit dem Verein so hoch hinauf wie möglich und wie schon gesagt das Bestmögliche aus mir und dem Team herausholen. Im Fußball kann alles sehr schnell gehen, wo ich mich in fünf Jahren sehe, ist daher sehr schwer zu beantworten.

Kommendes Wochenende gastiert ihr zum Topspiel beim FC Liefering. Das Farmteam des FC Red Bull Salzburg ist bespickt mit vielen Talenten. Du bist einst selbst als junger Spieler von Afrika nach Europa gewechselt. Was braucht es dazu? Würdest du den Schritt wieder machen?

Wir freuen uns schon sehr auf das Spiel. Nicht erst seit den Auftritten von Red Bull Salzburg in der Champions League genießen die Teams aus Salzburg auch international ein hohes Ansehen. Wir werden die Partie gegen Liefering aber angehen wie jede andere und voll auf Sieg spielen. Profifußballer zu werden erfordert harte Arbeit und viel Disziplin. In Afrika verbrachte ich eine sehr wichtige Zeit meines Lebens. Es war nicht immer leicht, mit viel Einsatz bin ich heute aber da, wo ich bin. Darauf bin ich auch stolz!

 

Zum Abschluss ein kurzer Wordrap:

Mein Lieblingsgetränk: Zitronenwasser

In meiner Freizeit: lese ich gerne oder schaue Spiele im Fernsehen

Wäre ich nicht Fußballer, wäre ich: Lehrer oder Dozent

Mein Vorbild: Samuel Eto‘o

Weltmeister 2022 wird: hoffentlich Kamerun

Die Austria darf sich im ersten Spiel nach der Winterpause über drei Punkte freuen. Gegen den SV Lafnitz reicht es am Ende zu einem knappen, aber dennoch verdienten 2:1 Sieg. Mit zwei Toren avanciert Muhammed Cham zum Matchwinner.

Doch von vorne, die Austria begann im gewohnten 4-2-3-1 System. Anderson feiert dabei gleich nach seinem Wechsel im Winter in die Gemeinde am Rhein sein Startelf-Debüt für Grün-Weiß. Man merkte in den Anfangsminuten beiden Teams an, dass keiner einen Fehler begehen wollte, daher dauerte es auch ein wenig bis die Zuschauer den ersten Versuch eines Abschluss zu sehen bekamen. Muhammed Cham kam nach knapp zehn Minuten am Strafraumrand zum Abschluss, doch dieser war deutlich zu harmlos. Drei Minuten später durfte dann aber der Austria-Spielmacher über seinen achten Treffer in der laufenden Saison jubeln. Nach einem perfekten Lochpass von Hakim Guenouche umkurvte Cham Lafnitz Torwart Zingl und schob trocken zur Führung ein (13.). Wieder nur kurz darauf stand der Spieler mit der 10 auf dem Rücken im Mittelpunkt als er einen Freistoß aus guter Position Richtung Tor trat. Der von der Mauer abgefälschte Schuss verfehlte das Kreuzeck nur um wenige Zentimeter (16.). Die Lafnitzer wurden bis zur 20 Minuten nur durch grobes Einsteigen auffällig, erst nach einem Aufbaufehler der Austria kam Schriebl zum ersten Torabschluss für die Gäste. Lafnitz presste in Folge deutlich höher und die Austria tat sich schwer, herauszuspielen. Zusätzlich machte man sich das Leben selbst schwer, als man in brenzlichen Situation immer wieder die spielerische Lösung suchte anstatt den Ball wegzuschlagen. Aus so einer Aktion heraus musste die Austria dann die Lafnitzer per Foul stoppen. Den fälligen Freistoß parierte Domenik Schierl sehenswert mit einer Flugeinlage (38.). Die Austria kam in der ersten Hälfte zu keiner weiteren Chance, denn alle Versuche zu kontern oder ähnliches wurden von Lafnitz mit Fouls gestoppt.

Nach dem Seitenwechsel hätten die Lafnitzer schon nach wenigen Minuten über den Ausgleich gejubelt, doch der Treffer von Wendler wurde aufgrund von Abseits nicht gegeben(49.). Wach gerüttelt durch diese Aktion ließen die Austrianer ihre Stärke aus der Hinrunde aufblitzen. Nach einem Traumpass von Brandon Baiye enteilte Michael Cheukoua der Lafnitzer Abwehr. Der Angreifer der Austria setzte denn Ball, während er klar gefoult wurde, an den Pfosten, den Abstauber verwertete dann aber Muhammed Cham eiskalt (51.). In weiterer Folge verwaltete die Austria das Spiel, die gefährlichen Spielchen am eigenen Strafraum gab es nicht mehr. Als eigentlich alle schon dachten, das Spiel sei entschieden, erzielten die Lafnitzer doch noch den Anschlusstreffer. Christoph Halper wurde zu wenig attackiert und hielt aus gut 25 Metern einfach drauf. Der Ball landete zwar am Pfosten, doch über den Rücken von Domenik Schierl kullerte der Ball über die Torlinie (88.). Die Gäste aus der Steiermark starten darauf hin noch eine Schlussoffensive, die Austria mühte sich mit allen Kräften, dennoch kamen die Lafnitzer noch zu Torabschlüssen. Aber bei den besten zwei Möglichkeiten war Domenik Schierl auf seinem Posten und sicherte so den Sieg.

Trainer Markus Mader zeigte sich beim Interview nach dem Spiel erleichtert: "Lafnitz hat es uns wie erwartet, richtig schwer gemacht. Am Ende sind wir froh über die drei Punkte, wissen aber auch, dass es anders ausgehen hätte können. Wir haben noch viel Arbeit vor uns und müssen uns weiter steigern". Weiter geht es für die Austria am kommenden Freitag beim Tabellenzweiten, dem FC Liefering (Spielbeginn 20:25 Uhr, live in ORF Sport+). Die Salzburger verloren ihr Auftaktspiel gegen St. Pölten mit 0:2, dennoch wird es für die Austria die nächste große Herausforderung auf dem Weg zum ganz großen Ziel.

Frühjahrsauftakt gegen den SV Lafnitz

Donnerstag, 17 Februar 2022

Am Samstag beginnt für die Austria das Frühjahr in der Admiral 2. Liga. Gleich im ersten Spiel kommt es zu einem Duell mit einem starken Gegner. Mit dem SV Lafnitz kommt eine spielstarke Mannschaft ins Reichshofstadion, die alles dafür tun wird, um Punkte mit nach Hause zu nehmen.

Unser Gegner - SV Lafnitz
Die Steirer haben auf dem sechsten Tabellenplatz überwintert und mussten den Abgang von Führungsspieler Mario Kröpfl hinnehmen. Die Lafnitzer konnten aber mit Halper und Lema zwei starke Neuverpflichtungen präsentieren, die den Kröpfl Abschied wett machen sollen. "Lafnitz hat eine starke Mannschaft, die in der Liga mit jeder Saison immer stärker wurde. Es wird am Samstag ein schwieriges Heimspiel für uns", analysiert Markus Mader. "Sie leisten gute Arbeit und wollen immer ihr eigenes Spiel durchziehen. Wir müssen dagegenhalten und Vollgas geben". Das letzte Duell gewann die Austria nach einem Tabakovic 4er Pack mit 4:1, dafür möchte sich Lafnitz sicherlich noch revanchieren.

Unsere Austria
Die Grün-Weißen haben sich intensiv auf die Rückrunde vorbereitet. Neben einigen Testspielen stand auch ein Trainingslager in der Türkei auf dem Programm. In der Vorbereitung wurde das Team immer wieder von Krankheitsfällen (Corona) und leichteren Blessuren geplagt. "Unsere Vorbereitung war eher durchwachsen, unsere Leistungen und Ergebnisse in den Tests haben mir nicht immer gefallen. Aufgrund von angeschlagenen Spielern und auch Corona konnten wir nie so richtig unseren Rhythmus finden", erklärt Mader. "Aber alle haben voll mitgezogen und jedem ist bewusst, dass das Frühjahr kein Selbstläufer wird. Wir müssen uns deutlich steigern im Vergleich zur Vorbereitung, um an die Leistungen aus der Hinrunde anzuschließen". Das Ziel der Austrianer ist klar, man möchte ähnlich erfolgreich starten wie zu Beginn der Saison, dafür hofft man auch auf die Unterstützung von den Rängen. "Mit den aktuellen Regeln ist es zum Glück möglich, dass die Fans uns im Stadion unterstützen. Wir hoffen auf zahlreiche Fans im Stadion, denn das gibt uns zusätzliche Motivation. In den Gespräch mit den Spielern merkt man, dass der zwölfte Mann auf den Rängen ungemein hilft. Wir freuen uns schon, vor einer tollen Fankulisse auflaufen zu können", so Markus Mader abschließend.

Spielbeginn ist am Samstag um 14:30 Uhr. Das Stadion öffnet eine Stunde vorher. Im ganzen Stadion gilt Maskenpflicht und der Zutritt ist nur mit 3G-Nachweis möglich. Bitte haltet am Eingang den Nachweis bereit, um die Wartezeiten zu verkürzen. Saisonkartenbesitzer mit Stehplatzkarte müssen bitte im Vorfeld über das Büro eine Sitzplatzkarte beantragen, da im Stadion nur Sitzplätze erlaubt sind. Sitzplatz-Saisonkartenbesitzer müssen sich nicht vorher im Büro melden. Tageskarten sind am Spieltag noch verfügbar!

Im finalen Testspiel vor dem Ligaauftakt am 19. Februar gegen den SV Lafnitz musste sich der SC Austria Lustenau dem FC Dornbirn mit 1:3 geschlagen geben.

Keine zwei Minuten waren im Rheinvorland gespielt, als Jan Stefanon im Nachsetzen die 1:0-Führung für Grün-Weiß erzielte. Wenig später hätte der 23-Jährige nach idealer Hereingabe von Fabian Gmeiner das Leder beinahe zum zweiten Mal in die Maschen befördert, sein Flachschuss verfehlte das Gehäuse allerdings knapp. Kurz vor der Pause durften dann die Messestädter über ein Tor jubeln und so wurde mit einem 1:1-Zwischenstand die Seiten gewechselt. In Abschnitt zwei scheiterte der eingewechselte Nicolai Bösch an der Stange, die Gäste aus Dornbirn hatten ihr Visier zweimal besser eingestellt und markierten in Folge noch zwei Treffer.

Haris Tabakovic, Matthias Maak, Jean Hugonet, Michael Cheukoua, Daniel Tiefenbach und Muhammed Cham fehlten verletzungsbedingt oder aufgrund der Belastungsteuerung.

SC Austria Lustenau: Schierl – Berger (57. Adriel), Mätzler, Marceta – Guenouche (57. Guenouche), Türkmen, Baiye (45. Grabher), Gmeiner – Wallace (57. Marte), Teixeira, Stefanon (45. Bösch)

Daniel Tiefenbach erleidet Kreuzbandriss

Donnerstag, 10 Februar 2022

In den kommenden Monaten muss der SC Austria Lustenau erneut auf Daniel Tiefenbach verzichten. Der 22-Jährige zog sich beim Testspiel in der Türkei gegen Siroki Brijeg einen Riss des vorderen Kreuzbands im linken Knie zu. Das ergab eine Untersuchung am MR Institut in Bregenz.

Nachdem der Mittelfeldspieler im Dezember 2020 dieselbe Verletzung am anderen Knie erlitt, kämpfte er sich in dieser Saison zurück und erzielte bei seinem Comeback gegen die Young Violets einen Treffer.

Wir sind alle unfassbar traurig und diese Nachricht schockt uns als Verein sehr. Es war herausragend zu sehen wie Tiefi sich im letzten Jahr nach seinem ersten Kreuzbandriss zurückgekämpft hat. Wir sind uns hundertprozentig sicher, dass er es auch noch einmal genauso schaffen wird. Es steht außer Frage, dass wir ihn dabei bedingungslos unterstützen und in dieser für den Jungen sehr harten Phase immer an seiner Seite sein werden“, so Vorstandssprecher Bernd Bösch.

Zum Abschluss des Trainingslagers in der Türkei zog Sportkoordinator Alexander Schneider stellvertretend für das Sport-Gremium (Stephan Muxel, Valentin Drexel, Ingo Winter) ein Fazit über die Woche in Side und äußerte sich über die zurückliegende Transferperiode.

„38 Tage Transferperiode sind vorbei. Diese Zeiten – je einmal in Sommer & Winter – sind für gewöhnlich die turbulentesten Wochen für die sportlich verantwortlichen Personen. Handyklingeln, Gespräche, Berater und Hektik bis zum Schluss. Doch diesen Winter war es bei der Austria anders. Es war mit lediglich einem Neuzugang & keinem Abgang – zumindest nach außen – ruhig! 

Aber warum die Ruhe? Weil unsere Spieler für andere Klubs uninteressant waren? Ganz im Gegenteil. Viele Spieler haben durch ihre begeisternde Hinrunde die Aufmerksamkeit anderer Vereine auf sich gezogen. Wir im Verein haben uns jedoch gemeinsam - unter der Führung des neuen Vorstandsteams - vor mehr als 2 Jahren zur Aufgabe gemacht, den Verein ruhig und mit einer klaren Philosophie in allen Bereichen kontinuierlich weiterzuentwickeln. 

Die letzten Transferperioden waren geprägt von Budgeteinsparungen, Kaderreduzierungen, aber auch einem klaren Plan. Die Austria soll ein Ort für junge, hochveranlagte und ambitionierte Spieler aus der Region, Österreich und dem Ausland werden. Spieler, die im Fußball sowohl mit dem Verein aber auch in ihrer persönlichen Karriere noch Einiges vorhaben. Natürlich spielt die Kooperation mit Core Sports Capital auf diesem Weg eine maßgebliche Rolle. Einige herausragende Talente (z.B. Cham, Baiye, Hugonet) wären ohne diese nicht im Ländle. Gleichzeitig umfasst dieser Weg Spieler aus der Region (z.B. Grabher, Marte, Gmeiner) oder österreichische Führungsspieler (z.B. Maak, Schierl). Es ist wie überall im Leben: Der richtige Mix und die Balance macht es aus! 

Auch wenn nicht alle Spieler der aktuellen Mannschaft ewig in Vorarlberg bleiben werden, gehört zu einer vorausschauenden Kaderplanung: Konstanz. Im Gegenzug ist der Fußball geprägt von kurzfristigem Erfolg, Emotionalität und vielen Meinungen & Wünschen im Vereinsumfeld (Neuzugänge, Transfereinnahmen, Aufstieg etc.). Ohne diese Emotionalität und Euphorie wären die aktuellen Entwicklungen rund um die Austria nicht möglich. Wir handelnden Personen müssen jedoch immer versuchen rational und im Sinne des Vereins kontinuierlich und meist unabhängig vom sportlichen Erfolg, man denke nur an die sehr bescheidene letzte Saison, zu entscheiden. Wir - im Verein und speziell im Gremium Sport - sind überzeugt von dieser ambitionierten, jungen Gruppe und haben deshalb entschieden im Winter nichts Grundlegendes in der Zusammensetzung der Mannschaft zu ändern! Egal ob diese Entscheidung sich im Nachhinein als richtig oder falsch erweist, eine Prämisse gilt immer: Wir wollen - unter den gegebenen Rahmenbedingungen - den maximalen Erfolg für den Verein!

Ein weiterer Baustein für eine erfolgreiche Rückrunde ist eine gute Vorbereitung. Aus diesem Grund wurde die ohnehin schon fordernden Vorbereitungszeit in Vorarlberg, mit einer Woche Trainingslager in der Türkei, aus welchem wir gestern zurückgekehrt sind, abgerundet. Dort konnte sich die Mannschaft gemeinsam mit dem Trainerteam bei perfekten Bedingungen auf die herausfordernde Rückrunde vorbereiten. Während der Woche standen zwei Testspiele, zahlreiche Trainingseinheiten auf dem Platz, im Kraftraum oder sogar im Hotelpool sowie taktische Analysen auf dem Plan. Gemeinsame Aktivitäten neben dem Platz gab es auch, um den Teamgeist weiter zu stärken. Aber egal bei was man der Mannschaft zuschaut, eine Sache fällt immer wieder auf: Dieses Team hat nicht nur eine hohe fußballerische Qualität, sondern zeigt ebenfalls eine unglaubliche Professionalität und Geschlossenheit. Die junge Truppe ist gewillt den eingeschlagenen Weg als TEAM weiterzugehen und mit einem großen Erfolg im Sommer zu krönen. Es ist möglich, dass die Rückrunde nicht so reibungslos verlaufen wird wie die Hinrunde. Aber auch hier gilt das Versprechen: Die Mannschaft wird in den kommenden 14 Spielen alles tun, um gemeinsam mit Euch – unseren treuen Fans, Unterstützern, Sponsoren & Helfern - den maximalen Erfolg zu erreichen!

Liebe Grüße,

Alexander Schneider“

Der Rückblick von Alex Schneider war heute auch in der „NEUE – die Vorarlberger Tageszeitung“ zu lesen. 

 

Austria-Tross zurück im Ländle

Mittwoch, 09 Februar 2022

Nach sieben intensiven Tagen im Trainingslager in der Türkei trat die Mannschaft des SC Austria Lustenau am Mittwochvormittag die Rückreise ins Ländle an.

Bereits morgen Nachmittag sind Domenik Schierl und Co. schon wieder gefordert: Im letzten Testspiel vor dem Ligaauftakt trifft Grün-Weiß auf den FC Dornbirn.

Gespielt wird um 15 Uhr in Lustenau, allerdings unter Ausschluss der Öffentlichkeit – Zuschauer sind deshalb keine zugelassen!

Einen Tag vor der Rückreise in die Heimat ging für den SC Austria Lustenau am Dienstag das letzte Testspiel in der Türkei über die Bühne. Gegen den bosnischen Erstligisten Siroki Brijeg unterlagen die Schützlinge von Coach Markus Mader mit 1:3.

Im Vergleich zur Partie am Sonntag gegen den FC Kolos Kowaliwka (3:0) startete Grün-Weiß mit einer nahezu anderen Auswahl in die Begegnung. Bei stürmischen Bedingungen und tiefen Platzverhältnissen entwickelte sich ein Spiel mit wenig Höhepunkten. Schon in Spielminute neun musste Daniel Tiefenbach verletzungsbedingt ausgewechselt werden.

Nach einem Treffer von Brijeg vor der Pause erzielte Muhammed Cham wenige Sekunden nach seiner Einwechslung per Freistoß den Ausgleich. Zwei weitere Gegentore kurz vor dem Abpfiff besiegelten schlussendlich den 1:3-Endstand.

„Der Test war sportlich leider nicht aussagekräftig. Die Wind- und Platzverhältnisse ließen kein normales Fußballspiel zu. Die frühe verletzungsbedingte Auswechslung von Daniel Tiefenbach hat natürlich auch nicht positiv zum Spiel beigetragen. Wir müssen nun die Untersuchungen abwarten und hoffen das Beste“, so Markus Mader.

SC Austria Lustenau: Eres (68. Yilmaz) – Berger, Marceta, Adriel (45. Baiye), Gmeiner – Marte (68. Guenouche), Türkmen (68. Grabher), Tiefenbach (9. Berlinger/68. Mätzler) – Wallace (68. Teixeira), Bösch (68. Cham), Stefanon (68. Cheukoua)

Kurz nach dem überzeugenden Auftritt gegen den FC Kolos Kowaliwka stand für die Mannen des SC Austria Lustenau am Montagvormittag eine Einheit auf dem Platz auf dem Programm. Der anschließende Nachmittag stand den Spielern zur freien Verfügung. 

Während einige Akteure im Gym, im Pool oder in der Sauna des Hotels zugegen waren, genossen andere Sonnenstunden am Strand. Fabian Gmeiner, Daniel Tiefenbach und Co. machten sich hingegen auf den Weg und besuchten die Altstadt von Side.

Am Dienstag steht das letzte Testspiel gegen NK Siroki Brijeg an. Die Anstoßzeit gegen den bosnischen Erstligisten hat sich kurzfristig geändert: Gespielt wird bereits um 15 Uhr (MEZ 13 Uhr).

Nach intensiven Einheiten in den vergangenen Tagen stand für Grün-Weiß am Sonntag das erste Testspiel in der Türkei an. Der FC Kolos Kowaliwka wurde dabei mit 3:0 besiegt.

Gegen den ukrainischen Erstligisten wurde auf Einsätze von Matthias Maak (Wade) und Haris Tabakovic (Knie) verzichtet. Trotz der Ausfälle der beiden Führungsspieler kamen die Vorderleute von Goalie Domenik Schierl gut in die Partie. Bereits nach zwölf Spielminuten durfte Chefcoach Markus Mader den ersten Treffer bejubeln, als Hakim Guenouche das Leder aus kurzer Distanz über die Linie schob. In derselben Tonart ging es dann weiter: Schöne Spielzüge, einige Abschlüsse. Einen davon setzte Pius Grabher per traumhaften Volley unhaltbar in die Ecke – 2:0. Wenig später war es dann Bryan Teixeira, der sich im Eins gegen Eins stark behauptete und den dritten Treffer markierte. Weitere Tore gab es in Abschnitt zwei, in dem alle weiteren Kaderspieler noch Einsatzminuten sammeln durften, nicht zu sehen. Der erste Test in Side ist nach erfolgreicher Akklimatisierung damit schon Geschichte. Im nächsten Spiel treffen Pius Grabher und Co. am Dienstag auf Siroki Brijeg aus Bosnien. Die Partie wird ebenso wieder um 16 Uhr (MEZ 14 Uhr) über die Bühne gehen. 

„Mit dem heutigen Test sind wir sehr zufrieden. Das Spiel war mit Sicherheit die beste Performance in der Vorbereitung. Drei Treffer vorne, kein Gegentor hinten fördern das Selbstvertrauen enorm“, so Markus Mader nach der Begegnung.

SC Austria Lustenau: Schierl – Mätzler (74. Berlinger), Hugonet (61. Marceta), Adriel (56. Berger) – Guenouche (63. Wallace), Grabher (74. Türkmen), Baiye (74. Bösch), Cham (74. Marte), Anderson (63. Gmeiner) – Teixeira (74. Tiefenbach), Cheukoua (63. Stefanon)

Zur Halbzeit und damit kurz vor dem ersten Trainingslager meldet sich Co-Trainer Martin Schneider zu Wort.

Als ich gegen sieben Uhr aufgestanden bin und auf den Balkon ging empfing mich ein unglaubliches Morgenrot. Keine Wolke war weit und breit zu sehen. Die Vorfreude auf die anstehenden Trainingseinheiten war riesengroß. Nach dem Frühstück fuhren wir mit dem Bus ca. fünf Minuten zum Trainingsgelände. Die Voraussetzungen hier sind wirklich perfekt.

Auf dem Programm stand Aufwärmen, Schnelligkeit und es wurde an der Taktik gefeilt. Alle Spieler waren mit sehr viel Freude und großer Energie bei der Sache. Es macht richtig Spaß mit den Jungs hier zu arbeiten. Nach dem Training fuhren wir wieder ins Hotel. Einige unserer Kicker wurden von den Physios vor dem Mittagessen noch behandelt. Ein großes Lob an Lucas und Patrick, die alle Wehwehchen sofort behandeln und die Spieler wieder fit machen. Besonders loben muss ich auch noch unseren Betreuer Otmar, er macht einen super Job. Da wir am Sonntagvormittag noch ein paar taktische Elemente trainieren und am Nachmittag gegen den ukrainischen Erstligisten FC Kolos Kovalivka ein schweres Spiel vor der Brust haben, wurde am Samstagnachmittag ein langer Spaziergang am Strand gemacht. Im Anschluss stand der Kraftraum und Aqua-Joggen im Indoorpool Auf dem Plan. Nach dem Abendessen hatten wir noch eine Video-Analyse zum Training, ehe die Mannschaft sich in einem von Samuel erstellten Quiz versuchen durfte. Alle hatten viel Spaß, als Siegerteam gingen Pius Grabher, Dragan Marceta, Matthias Maak und Haris Tabakovic hervor

Wir werden die tollen Bedingungen hier in den verbleibenden Tagen weiter voll nutzen um dann in zwei Wochen bestmöglich vorbereitet in das Frühjahr zu starten.

Schöne Grüße aus der Türkei,

Martin Schneider

Der Rückblick von Martin Schneider ist ebenso im "Trainingslager-Tagebuch" der NEUE - Vorarlberger Tageszeitung zu lesen. 

Drei Tage des Trainingslagers in Side liegen nun bereits hinter den Jungs des SC Austria Lustenau. Wie die Trainings und das Rundherum ausgeschaut haben erzählt heute Kapitän Matthias Maak

 „Vorneweg erstmal schöne Grüße in die Heimat nach Vorarlberg. Heute habe ich das Vergnügen euch von unserem Trainingslager in der Türkei zu berichten. Nach unserer Ankunft am Mittwochabend in Side standen am Donnerstag zwei intensive Trainingseinheiten auf dem Plan. Da ich noch nicht zu 100% fit bin, absolvierte ich am Vormittag mit der Mannschaft das Aufwärmen. Während es für meine Mitspieler im Anschluss mit einer Spielform weiterging, machte ich mit unserem Physiotherapeut Lucas Vidal ein individuelles Programm.

Individuell deshalb, weil ich mir vor knapp zehn Tagen im Training einen kleinen Muskelfaserriss im Wadenbereich zugezogen habe. Aber keine Sorge, ich bin auf dem Weg der Besserung (lacht). Um 15:30 Uhr stand für uns dann die zweite Einheit an. Wetterbedingt schufteten wir in der Kraftkammer und setzten damit einen weiteren körperlichen Reiz.

Zu gewohnter Zeit ging es für uns am Freitag nach dem Frühstück wieder auf den grünen Rasen. Ich wärmte erneut mit der Mannschaft auf, das anschließende taktische Spiel musste ich dann schweren Herzens leider von der Seitenlinie verfolgen. Die Jungs sind voller Tatendrang und ich hoffe, dass ich so schnell als möglich mit wieder mit ihnen auf dem Platz stehen kann.

Wenn die Anderen am Trainieren sind, liege ich natürlich nicht auf der faulen Haut. Ich arbeite im Kraft- und Ausdauerbereich und bin auch immer bei der Physiotherapie. Nach dem gemeinsamen Abendessen folgte eine Videoanalyse des vergangenen Testspiels, ehe wir denn restlichen Abend zur freien Verfügung hatten. Einige Spieler nützten diesen für ein Turnier auf der Playstation, andere wiederum waren im Wellnessbereich oder in Game-Room des Hotels zu Gange. Ich hingegen nützte die Zeit für eine Stromtherapie und einer Massage bei unserem Masseur.

Ich hoffe euch allen geht es zuhause gut. Wir werden weiter daran arbeiten unsere Ziele im Frühjahr zu erreichen.

Bis bald im Stadion, euer Maaki!“

Der Rückblick von Matthias Maak ist ebenso im "Trainingslager-Tagebuch" der NEUE - Vorarlberger Tageszeitung zu lesen. 

 

Nach der Ankunft am Mittwochabend stand für Grün-Weiß heute in Side die erste Einheit an. Bis auf Matthias Maak und Nicolai Bösch, die mit Lucas Vidal ein Individual-Training absolvierten, waren alle Akteure mit von der Partie. Am Nachmittag ging es für Pius Grabher und Co. ins eigene Fitness-Center im Hotel, ehe der Tag mit einer Video-Analyse am Abend abgeschlossen wurde.

Die Testspiele gegen den FC Kolos Kovalivka (Sonntag) und Siroki Brijeg (Dienstag) wurden nun fix terminiert: Beide Partien werden um 16 Uhr (14 Uhr MEZ) ausgetragen.

Folgend einige Impressionen aus der Türkei. Noch mehr Bilder und Videos gibt es auf den Social-Media-Kanälen des SC Austria Lustenau zu sehen!

Der SC Austria Lustenau befindet sich seit Mittwoch im Trainingslager in der Türkei. Cem Türkmen nahm sich die Zeit und berichtet über die Anreise nach Side und sagt, was er sich von den kommenden Tagen erwartet.

„Langsam aber sicher geht die Vorbereitung auf das Frühjahr in der ADMIRAL 2. Liga in die finale Phase. Nach drei Wochen mit intensiven Einheiten in Vorarlberg ging es für uns am Mittwochvormittag ab in Richtung Türkei. Die Vorfreude auf das Trainingslager in Side war schon seit Wochen groß. Umso besser, dass alle Spieler die Reise in den Süden mitantreten haben können.

Um 10:00 Uhr fuhr der Bus in Richtung Flughafen Zürich los, wovon der Flieger um 14:00 Uhr pünktlich in Richtung Antalya abhob. Begrüßt wurden wir in der Türkei zwar von leichtem Regen, die Wettervorhersage für die anstehenden Tage verspricht allerdings schon jetzt perfekte Bedingungen für unsere kommenden Einheiten. Ein Trainingslager ist für einen Spieler immer etwas ganz Besonderes. Man profitiert von tollen Trainingsmöglichkeiten, man kann spezielle Sachen trainieren und den Teamgeist fördert es auch. Auch wenn wir uns alle super verstehen, werden wir in dieser Woche sicher noch mehr zusammenwachsen und uns auch noch besser kennenlernen. Während meiner Zeit bei Bayer 04 Leverkusen waren wir mehrmals in Zell am See im Trainingslager. Für mich als Deutscher mit türkischen Wurzeln ist der Aufenthalt hier doppelt speziell. 

Ich persönlich war jetzt schon drei Jahre nicht mehr hier, aber freue mich natürlich über unseren Aufenthalt. Auch wenn ich mein ganzes Leben in Deutschland verbracht habe, mag ich die türkische Kultur sehr. Was das runde Leder betrifft, so will ich nun wieder voll durchstarten. Im Jänner musste ich zwei Wochen pausieren. Für einen Fußballer gibt es fast nichts Schlimmeres als nicht bei der Mannschaft zu sein. Meine Akkus sind voll, ich bin hochmotiviert und will in den Einheiten Vollgas geben. Ich bin mir sicher, dass wir uns hier den nötigen Feinschliff für das Frühjahr holen.

Lange ist nicht mehr bis zum Start in die Meisterschaft Mitte des Monats. Bis dahin stehen in der Türkei noch Testspiele gegen den FC Kolos Kovalivka aus der Ukraine und gegen Siroki Brijeg aus Bosnien an. Auch solche Partien gegen Kontrahenten aus anderen Ländern sind immer top. Von diesen habe ich in der Vergangenheit – auch bei den U-Nationalmannschaften – viel mitnehmen können. Daher freue ich mich jetzt auf eine tolle Woche hier in Side und wünsche allen Austrianern in der Heimat eine schöne Zeit!“

Der Rückblick von Cem Türkmen ist ebenso im "Trainingslager-Tagebuch" der NEUE - Vorarlberger Tageszeitung zu lesen. 

Am Mittwoch geht es für den Tross des SC Austria Lustenau für eine Woche in den Süden. Im türkischen Side soll der nötige Feinschliff für das anstehende Frühjahr in der ADMIRAL 2. Liga geholt werden.

Als Startschuss in das Trainingslager wäre eigentlich ein Testspiel gegen den SCR Altach auf dem Programm gestanden – dies sagten die Rheindörfler nun aber kurzfristig ab und spielen stattdessen gegen den höherklassigen Verein Roter Stern Belgrad.

Ein passender Ersatz wurde aus Sicht von Grün-Weiß mit Kolos Kovalivka bereits gefunden. Die Partie gegen den ukrainischen Erstligisten wird am Sonntag über die Bühne gehen. Am darauffolgenden Dienstag wird noch gegen NK Široki Brijeg (1. Liga Bosnien) getestet, ehe es am Mittwoch dann zurück ins Ländle geht.

Im vierten Testspiel der laufenden Wintervorbereitung traf der SC Austria Lustenau am Samstagnachmittag in St. Gallen auf den SC Brühl. Gegen das Team aus dem Nachbarland setzte es für Grün-Weiß eine 3:4-Niederlage.

Nach doch enttäuschender Performance der Lustenauer gingen die Schweizer mit einer verdienten 3:1-Führung in die kurze Halbzeitpause. Der einzige Lichtblick war der schöne Anschlusstreffer von Michael Cheukoua ins Kreuzeck.

In Abschnitt zwei wendete sich dann allerdings das Blatt und Rückkehrer Hakim Guenouche und Co. verzeichneten Chancen am Fließband. Bryan Teixeira (80.) und Raul Marte (83.) sorgten nach drei Pfostentreffern mit ihren Toren nochmals für Spannung, ehe der SCB mit seiner einzigen Möglichkeit in der zweiten Halbzeit den 4:3-Siegestreffer erzielte.

Mit Haris Tabakovic (Knie), Muhammed Cham (Adduktoren), Matthias Maak (Wade), Wallace (Oberschenkel) und Nicolai Bösch (krank) musste Chefcoach Markus Mader in der Schweiz fünf Spieler vorgeben.

SC Austria Lustenau: Schierl – Berger (46. Guenouche), Hugonet, Marceta (46. Mätzler), Gmeiner (46. Anderson) – Grabher (46. Türkmen), Tiefenbach (61. Marte), Baiye (46. Baiye) – Cheukoua (74. Berlinger), Stefanon (46. Gassner), Teixeira

 

Nun ist es fix: Am 19. Februar steigt der SC Austria Lustenau zuhause gegen den SV Lafnitz in das Frühjahr der Admiral 2. Liga ein. Bis der Ball das erste Mal im Reichshofstadion wieder rollt, ist noch ein Trainingslager in der Türkei sowie ein abschließendes Testspiel in Vorarlberg gegen den FC Dornbirn angesagt.

Das Ländle-Derby gegen die „Rothosen“ geht am Ostermontag Mitte April in Lustenau über die Bühne. Die beiden letzten Ligapartien wurden von der Bundesliga bislang noch nicht endgültig terminisiert. Die finale Auswahl der weiteren Free-TV-Spiele wird ebenso erst erfolgen, somit kann es noch zu der ein oder anderen Veränderung im Laufe der Frühjahrssaison kommen.

 

Spieltermine Frühjahr 2022:

SA, 19.02. 14:30 Uhr: SC Austria Lustenau - SV Lafnitz

FR, 25.02. 19:10 Uhr: FC Liefering - SC Austria Lustenau

FR, 04.03. 20:25 Uhr: SC Austria Lustenau - FAC Wien

SO, 13.03. 10:30 Uhr: FC Wacker Innsbruck - SC Austria Lustenau

FR, 18.03. 18:30 Uhr: SC Austria Lustenau - SK Rapid II

FR, 01.04. 18:30 Uhr: SKU Amstetten - SC Austria Lustenau

SA, 09.04. 14:30 Uhr: SC Austria Lustenau - SK Steyr

FR, 15.04. 18:30 Uhr: FC Juniors - SC Austria Lustenau

MO, 18.04. 14:30 Uhr: SC Austria Lustenau - FC Dornbirn

FR, 22.04. 18:30 Uhr: KSV 1919 - SC Austria Lustenau

FR, 29.04. 18:30 Uhr: FC BW Linz - SC Austria Lustenau

FR, 06.05. 18:30 Uhr: SC Austria Lustenau - SKN St. Pölten

FR, 13.05. 18:30 Uhr:  SV Horn - SC Austria Lustenau

SO, 22.05. offen: SC Austria Lustenau - Young Violets

Eigentlich hätte der SC Austria Lustenau am kommenden Wochenende gegen den TSV Berg das nächste Vorbereitungsspiel absolviert.

Weil die heimischen Behörden eine Partie gegen einen ausländischen Amateurverein derzeit untersagen, wird nun in der Schweiz beim SC Brühl getestet.

Absolviert wird das Spiel gegen den Drittligisten aus dem Nachbarland am Samstag um 14:30 Uhr in St. Gallen auf der Sportanlage Gründenmoos (neben Kybunpark). Zuschauer sind wie schon vor einer Woche in Vaduz erlaubt.

Im dritten Testspiel des neuen Jahres feierte der SC Austria Lustenau den ersten Sieg – gegen Eliteligist FC Lauterach setzte es für die Grün-Weißen einen 1:0-Erfolg.

Bei eiskalten Temperaturen musste Chefcoach Markus Mader krankheits- und verletzungsbedingt auf Matthias Maak, Haris Tabakovic, Hakim Guenouche, Nicolai Bösch sowie Raul Marte verzichten. Während Florian Eres für Domenik Schierl den Kasten hütete, kamen sonst alle Kaderspieler zum Einsatz.

Trotz viel Ballbesitz und einigen Torraumszenen dauerte es bis zur Schlussphase, ehe die Austrianer über einen Treffer jubeln durften: Jan Stefanon fasste sich ein Herz und erzielte per herrlichem Schuss ins lange Eck das einzige Tor des Tages.

SC Austria Lustenau: Eres – Berger (46. Gmeiner), Hugnoet, Mätzler (46. Marceta), Anderson (63. Thiam) – Grabher (46. Adriel), Cham (46. Türkmen), Baiye (46. Tiefenbach) – Stefanon, Thiam (46. Wallace/61. Berlinger), Cheukoua (46. Teixeira)

Nur drei Tage nach der Partie gegen den FC Vaduz steigt für den SC Austria Lustenau am Dienstag gegen den FC Lauterach schon die nächste Formüberprüfung.

Anders als noch am Wochenende wird die Begegnung beim Eliteligisten unter Ausschluss der Öffentlichkeit ausgetragen. Zuschauer sind damit nicht zugelassen!

Anpfiff auf dem Kunstrasenplatz im Hofsteig ist um 19 Uhr.

Testspiel-Niederlage in Vaduz

Montag, 24 Januar 2022

Bei winterlichen Bedingungen traf der SC Austria Lustenau am Samstag auf dem Kunstrasenplatz beim Rheinpark Stadion auf den FC Vaduz. Gegen den Tabellenführer der Schweizer Challenge League setzte es für die Mader-Schützlinge eine 0:4-Niederlage.

Nach einem guten Start mit einigen tollen Spielzügen der Grün-Weißen kamen die Hausherren nach 25 Zeigerumdrehungen zur Führung, ehe ein weiterer Treffer der Liechtensteiner kurz vor der Pause folgte. Das Team aus dem Fürstentum, das bereits am anstehenden Wochenende in die Frühjahrssaison startet, agierte deutlich spritziger und so stand am Ende ein 4:0 aus Sicht des FC Vaduz auf der Anzeigetafel.

Winter-Neuzugang Anderson kam noch vor dem Seitenwechsel für den angeschlagenen Tobias Berger in die Partie und feierte damit sein Debüt für die Austria.

SC Austria Lustenau: Schierl (46. Eres) – Berger (39. Anderson), Maak (46. Marceta), Hugonet (46. Mätzler), Gmeiner (71. Berlinger) – Grabher (71. Adriel), Baiye, Tiefenbach (71. Türkmen) – Teixeira, Cham, Cheukoua (46. Stefanon)

Nach dem 1:1-Unentschieden vergangene Woche gegen die WSG Tirol trifft der SC Austria Lustenau im zweiten Testspiel des Jahres am Samstag auswärts auf den FC Vaduz.

Ebenso wie die Auswahl von Coach Markus Mader rangiert die Mannschaft aus dem Fürstentum in der zweiten Schweizer Liga nach dem Herbst an erster Stelle. Mit Alessandro Mangiaratti verpflichtete der FCV, dessen erste Auswahl bereits am 30. Jänner gegen den FC Wil wieder in die Rückrunde startet, zuletzt einen neuen Übungsleiter.

Die Partie wird unter den geltenden Bestimmungen der 2G-Zertifikatspflicht im Fürstentum (inklusive Eintrittskontrolle) durchgeführt. Der Eintritt ist kostenlos. Masken gilt es in den Innenräumen zu tragen und die Konsumation erfolgt nur im Sitzen. Anpfiff auf dem Kunstrasenplatz beim Rheinpark Stadion ist um 14:30 Uhr!

Vergangene Woche verpflichtete der SC Austria Lustenau mit Anderson Dos Santos Gomes einen neuen Mann für die Defensive. Im Interview sprach der 24-Jährige über seine bisherige Zeit im Ländle und was er von den kommenden Monaten erwartet.

Hallo Anderson! Dein Ländle-Hattrick ist perfekt: Nach dem SCR Altach und dem FC Dornbirn spielst du künftig für den SC Austria Lustenau. Warum hast du dich zu diesem Wechsel entschieden und was erhoffst du dir in Grün-Weiß?

Ich habe zuvor schon viel über den SC Austria Lustenau gehört. Der Verein ist groß. Er steht für Tradition und für tolle Fans. Ich möchte dem Team mit meiner Qualität helfen und mit meinen neuen Mannschaftskollegen im Frühjahr das Maximum herausholen. Ich bin sehr motiviert und freue mich, jetzt das Austria-Trikot überstreifen zu dürfen.

Am Montag bist du mit deinen neuen Mannschaftskollegen erstmals auf dem Platz gestanden. Wie hat dich das Team aufgenommen und hast du davor schon einige Spieler gekannt?

Das erste Training war perfekt. Die Spieler und das Trainerteam haben mich super aufgenommen. Dass zwei weitere Kicker aus Brasilien in Lustenau unter Vertrag stehen, hat mir die Aufnahme natürlich leicht gemacht. Ich bin ja schon länger in Vorarlberg und habe daher einige Partien der Austria im Stadion gesehen. Ich kenne einige Akteure. Mit Matthias Maak habe ich zum Beispiel in Altach gespielt.

Trotz deinen erst 24 Jahren konntest du bereits viel Erfahrung im Profi-Bereich sammeln. Wie würdest du dich als Kicker beschreiben?

Ich schaue gerne zu Dani Alves auf. Er ist mein sportliches Vorbild. Ich bin sehr vielseitig einsetzbar, ich kann mehrere Positionen spielen. Punkten kann ich besonders mit meiner Schnelligkeit und meiner Aggressivität.

Du kommst ursprünglich aus Brasilien. Bist du allein hier und was gefehlt dir in Vorarlberg am besten?

Ich bin verheiratet und mit meiner Frau in Vorarlberg. Mir gefallen die Berge und die schöne Landschaft sehr gut. Aber auch die Einstellung der Menschen hier gefällt mir super, alle sind sehr nett.

Mit 38 Punkten geht die Austria als der große Gejagte in das anstehende Frühjahr. Was sind deine persönlichen Ziele für die kommenden Monate?

Ich will mit dem SC Austria Lustenau in der nächsten Saison in der Bundesliga spielen. Wir haben im Team eine super Qualität und ich hoffe, dass wir am Ende der Saison mit unseren Fans ordentlich Grund zum Feiern haben.

 

Zum Abschluss noch ein kurzer Wordrap!

Mein Lieblingsort: Sao Paulo

Das esse ich am liebsten: Lasagne

Meine Lieblingsmusik: evangelische Musik

Mit ihm will ich einen Tag verbringen: Neymar (ein halber Tag reicht aber)

Glücklich bin ich: Auf dem Fußballplatz

1:1 im Test gegen die WSG Tirol

Montag, 17 Januar 2022

Im ersten Testspiel im neuen Jahr setzte es für den SC Austria Lustenau gegen die WSG Tirol ein 1:1-Unentschieden. Für Grün-Weiß traf Kapitän Matthias Maak Sekunden vor dem Abpfiff aus kurzer Distanz in die Maschen.

Neben den erkrankten Akteuren Hakim Guenouche, Daniel Tiefenbach, Cem Türkmen, Emre Yilmaz und dem noch fehlenden Adriel musste Coach Markus Mader gegen den Bundesligisten kurzfristig auch noch Muhammed Cham und Pius Grabher vorgeben. Trotz der zahlreichen Ausfälle entwickelte sich bei herrlichen Bedingungen auf dem Kunstrasenplatz in Hohenems eine flotte Partie, in der beide Mannschaften Torchancen verzeichnen konnten. Erstmals in den Maschen kullerte das Leder in Spielminute 86, als Stefan Skrbo die Tiroler Führung erzielte. Nachdem Michael Cheukoua per Freistoß noch an der Latte scheiterte, sorgte Matthias Maak mit dem Ausgleich unmittelbar vor dem Abpfiff noch für den 1:1-Endstand. 

„Ich bin zufrieden mit dem Testspiel. Wir haben mit dem Bundesligisten mitgehalten und einige gute Kombinationen gezeigt. Mit unseren Möglichkeiten nach guten Kontern sind wir aber zu fahrlässig umgegangen. Da hat die letzte Konsequenz gefehlt“, so Markus Mader nach der Begegnung.

SC Austria Lustenau: Schierl (46. Eres) – Gmeiner, Maak, Hugonet (46. Marte), Berger (58. Bösch) – Mätzler; Baiye, Teixeira – Cheukoua, Tabakovic (58. Bacic), Wallace (51. Stefanon)

Der SC Austria Lustenau verstärkt die Defensive und verpflichtet mit Anderson Dos Santos Gomes einen neuen Außenverteidiger für Grün-Weiß. Der Brasilianer wechselt ablösefrei vom SCR Altach nach Lustenau.

 Anderson stand zuletzt beim SCR Altach unter Vertrag und war in der Hinrunde an den FC Dornbirn verliehen. Der gelernte Rechtsverteidiger kam bei den Rothosen auf acht Einsätze und erzielte dabei einen Treffer. Der 24-Jährige stieß in der Saison 2018/19 per Leihe nach Altach und wurde im Anschluss fix verpflichtet. Insgesamt absolvierte Anderson für die Rheindörfler 40 Bundesliga-Spiele und drei Cup-Partien. Er erzielte dabei einen Treffer und bereitete drei Tore vor. Ausgebildet wurde der junge Brasilianer beim Futebol Clube Ska Brasil (SP).

Anderson wechselt ablösefrei zum SC Austria Lustenau und unterschreibt zunächst einen Vertrag bis zum Sommer 2022.

Statements

Alexander Schneider

Die Möglichkeit Anderson zu verpflichten hat sich kurzfristig ergeben und dann war uns im Verein klar, dass wir das machen wollen. Er bringt uns auf der rechten Seite zusätzliche Optionen, ist jedoch in der kompletten Defensive flexibel einsetzbar. Mit seiner Dynamik und seiner Körperlichkeit bringt er Fähigkeiten mit, die uns helfen werden, unsere Ziele in den kommenden Monaten zu erreichen und die tolle Hinserie bestätigen zu können. Er ist für sein junges Alter schon sehr erfahren, kennt die Region und die Liga bereits, weshalb er keine große Eingewöhnungszeit brauchen wird.“

Anderson

„Ich freue mich sehr, dass der Wechsel zum SC Austria Lustenau geklappt hat und kann es kaum erwarten, mit meinen neuen Teamkollegen auf dem Platz zu stehen. Ich will mit der Mannschaft im Frühjahr den maximalen Erfolg erzielen.“

Zum Ende der zweiten Vorbereitungswoche steigt für den SC Austria Lustenau das erste Testspiel im neuen Jahr. Die Schützlinge von Coach Markus Mader treffen um 14 Uhr auf dem Kunstrasenplatz in Hohenems auf die WSG Tirol. 

Die Partie gegen den Bundesligisten wird unter Ausschluss der Öffentlichkeit ausgetragen. Zuschauer sind damit nicht zugelassen!

Vorbereitung: Langlaufen in Au!

Montag, 10 Januar 2022

In der ersten Woche der Vorbereitung ging es für die Kicker des SC Austria Lustenau am vergangenen Freitag in den verschneiten Bregenzerwald nach Au.

Nach einem Frühstück im Gasthaus Löwen standen Daniel Tiefenbach und Co. bei traumhaften Bedingungen mehrere Stunden auf Langlauf-Skiern und hatten viel Spaß.

Zu Mittag gab es bei Stephan Muxel, der den ganzen Tag perfekt organisiert hat, eine leckere Mahlzeit, ehe der Ausflug am Nachmittag mit einem spannenden Langlauf-Wettkampf im Einzel und im Team abgeschlossen wurde.

Raul Marte wieder im Training!

Mittwoch, 05 Januar 2022

Bei fast schon frühlingshaften Temperaturen durfte Übungsleiter Markus Mader am Dienstag auch wieder Raul Marte in seinen Reihen begrüßen. Nachdem der 19-Jährige aufgrund einer Herzbeutelentzündung in den vergangenen Monaten pausieren musste, kehrte er nun in das Training des SC Austria Lustenau zurück.

 „Ich bin überglücklich, wieder trainieren zu können. Nach so einer langen Zeit kann man es kaum mehr erwarten und darum bin ich sehr erleichtert, dass alles wieder in Ordnung ist. Ich danke dem Verein für die Unterstützung in den zurückliegenden Monaten und freue mich auf die Trainings sowie die restliche Saison“, so der Mittelfeldspieler.

In der laufenden Spielzeit stand Marte für Grün-Weiß zuletzt Ende Juli beim 4:1-Auswärtserfolg in Lafnitz im Aufgebot.

Startschuss ins Jahr 2022 erfolgt!

Dienstag, 04 Januar 2022

Nach dem wohlverdienten Urlaub starteten die Schützlinge von Coach Markus Mader am Dienstag in die Vorbereitung für das anstehende Frühjahr in der Admiral 2. Liga.

Nicht mit von der Partie waren Jean Hugonet und Adriel Tadeu Ferreira da Silva. Beide infizierten sich vor der Anreise nach Lustenau mit dem Coronavirus, zeigen allerdings keine oder nur leichte Symptome und werden erst nach überstandener Quarantäne nach Österreich kommen. Alle anderen vor der ersten Einheit durchgeführten Covid-19-Tests fielen negativ aus.

Das erste Testspiel absolvieren die Grün-Weißen am 14. Jänner gegen die WSG Tirol. Im Anschluss folgen gegen den FC Vaduz, den FC Lauterach und den TSV Berg drei Begegnungen, ehe der Austria-Tross am 2. Februar für eine Woche zum Trainingslager in die Türkei reist.

In Side steht unter anderem ein Freundschaftsspiel gegen den SCR Altach auf dem Programm, vor dem Liga-Auftakt wird schließlich am 10. Februar in Vorarlberg noch gegen den FC Dornbirn getestet.

„Wir freuen uns alle, dass es nun endlich wieder losgeht. Die Mannschaft und das Trainerteam sind voll motiviert und werden alles dafür tun, perfekt vorbereitet in die Rückrunde zu gehen, um an die erfolgreiche Herbstsaison anknüpfen zu können. Wir sind uns im Verein alle bewusst, dass wir noch nicht am Ende unseres Weges sind und in allen Bereichen ruhig aber entschlossen weiterarbeiten müssen. Das positive Momentum rund um den Verein – ausgelöst durch die begeisternden Leistungen der Mannschaft im Herbst und die positiven Entwicklungen bezüglich des Stadions bietet dafür eine ausgezeichnete Grundlage“, so Sportkoordinator Alexander Schneider.

 

Fahrplan Wintervorbereitung 2022:

4. Jänner: Erstes Training

7. Jänner: Teambuilding in Au

14. Jänner: Testspiel gegen die WSG Tirol (in Hohenems)

22. Jänner: Testspiel gegen den FC Vaduz (in Vaduz)

25. Jänner: Testspiel gegen den FC Lauterach (in Lauterach)

29. Jänner: Testspiel gegen den TSV Berg (in Hohenems)

2. Februar: Abflug ins Trainingslager nach Side (Türkei)

3. Februar: Testspiel gegen den SCR Altach (in Side)

8. Februar: Testspiel geplant – Gegner noch offen

9. Februar: Rückreise nach Lustenau

10. Februar: Testspiel gegen den FC Dornbirn (in Dornbirn)

18. Februar: Auftakt in die Admiral 2. Liga gegen den SV Lafnitz

 

*Terminänderungen oder Verschiebungen innerhalb der Vorbereitung sind aufgrund der derzeitigen Corona-Situation jederzeit möglich. Details zu den jeweiligen Testspielen (Uhrzeit, Ort, Zuschauer) werden jeweils kurzzeitig bekanntgegeben.

Am ersten Sonntag des neuen Jahres äußerte sich Chefcoach Markus Mader in der Kolumne der NEUE Vorarlberger Tageszeitung zu den vergangenen Wochen und gab unter anderem Einblicke, wie sich die Austria-Kicker fitgehalten haben. 

 

Liebe Fußballfreunde,

hoffentlich hattet ihr alle ein schönes Weihnachtsfest und seid entspannt in ein gesundes und glückliches Jahr 2022 gerutscht! Eigentlich sind die Tage im Dezember immer etwas Besonderes, es weihnachtet, fröhliche Stimmung überall und man freut sich auf die letzten Tage im alten Jahr. Wäre da nicht dieser Virus, der uns allen das Leben schwer macht. Auch im Vorarlberger Profi-Fußball war von Ruhe nicht viel zu spüren, Personalentscheidungen mussten getroffen werden, die Suche nach Verstärkungen am Spielermarkt läuft auf Hochtouren, da rückt bei den sportlich Verantwortlichen dann Weihnachten oder Neujahr doch etwas in den Hintergrund!

Bei uns in Lustenau war es zwar heuer ruhiger, da wir mit unserem Kader mehr als zufrieden sind und somit auf dem Transfermarkt nicht wirklich aktiv sein wollen bzw. müssen, aber auch bei unserem Sportkoordinator Alex Schneider glühen die Drähte. Denn Spielerberater und das Fußballbusiness kennen keine Winterpause! Jedenfalls sind schon wieder einige Tage und Wochen vergangen, nachdem wir Ende November das letzte Spiel in Graz beim GAK hatten und mit dem 0-0 eine tolle Herbstsaison abgeschlossen haben. Danach sind unsere Spieler in alle Himmelsrichtungen verreist, um die besinnliche Adventszeit im Kreis ihrer Familien zu verbringen und mal Abstand vom Fußball zu gewinnen.

Ich hoffe, die Jungs haben die Zeit auch genützt, denn schon in zwei Tagen beginnt die für einen Fußballer wohl schlimmste Zeit des Jahres, die Wintervorbereitung. Bei oftmals widrigen Wetterbedingungen, eisigen Temperaturen, Schnee und auf Kunstrasen bedarf es großer Überwindung, sich auf die Trainingseinheiten zu freuen. Aber das ist unser Job, also wollen wir nicht jammern, sondern sind froh, dass es wieder los geht. Zudem bietet uns der Verein im Februar die Möglichkeit, ein Trainingslager in der Türkei abzuhalten, wo wir uns den Feinschliff für die Rückrunde holen können.

Nicht dass jetzt der Eindruck entsteht, dass die Spieler fünf Wochen nur herum gelegen sind, das machen Profis nicht, sie wissen genau, dass sie in einem guten körperlichen Zustand zurückkehren müssen. Daher hat auch jeder Akteur ein Heimprogramm erhalten, das er seit Mitte Dezember absolvieren muss. Diese Läufe und Krafteinheiten sind die Basis für die harte 7-wöchige Vorbereitungszeit, die wir optimal nützen müssen, damit wir dann im ersten Heimspiel gegen Lafnitz auf den Punkt genau in Topverfassung sind.

Daher hatten auch wir Trainer nicht nur Urlaub, sondern viel Arbeit in den letzten Wochen. Wir haben uns eine Menge Gedanken gemacht, wie wir die Vorbereitung sinnvoll nützen können, um unsere Performance auf das nächste Level zu heben. Was wollen wir noch verbessern, welche Schwerpunkte möchten wir herausarbeiten, welche Übungen passen zum Thema? Aus diesem Grund haben wir die einzelnen Trainingseinheiten auch bis ins Detail durchgeplant, das nimmt schon reichlich Zeit in Anspruch und kann nicht so schnell mal nebenbei erledigt werden.

Jedenfalls freuen wir uns alle, dass wir endlich wieder auf den Rasen können – Theorie ist okay, aber die Praxis am Platz ist das, was unseren Job ausmacht! Ich wünsche allen Lesern einen tollen Start ins neue Jahr und bleibt gesund!

Euer Markus Mader

Zusammen mit dem Trainer-Team um Chefcoach Markus Mader nahm Lucas Vidal im vergangenen Sommer seine Tätigkeit als Physiotherapeut des SC Austria Lustenau auf. Was den Beruf des gebürtigen Franzosen ausmacht und wie sein Alltag bei der Austria aussieht, erfahrt ihr im nachfolgenden Interview.

Servus Lucas! Erstmal vorneweg – warum bist du Physiotherapeut geworden?

Eigentlich wollte ich Fußballprofi werden. Ich hatte mit zwölf Jahren ein Probetraining in Kapfenberg, habe es damals aber nicht geschafft. Den Weg in den Profi-Fußball wollte ich dennoch schnellstmöglich einschlagen und habe mir gedacht, dass ich das als Physiotherapeut schaffen kann. Mit 13 Jahren habe ich mir dieses Ziel dann gesetzt. Jetzt kann ich rückblickend sagen, dass es die absolut richtige Entscheidung war.

Seit letztem Juli bist du in dieser Tätigkeit nun beim SC Austria Lustenau aktiv. Wie gefällt dir die tägliche Arbeit mit den Spielern und wie bist du im ganzen Vereinsumfeld aufgenommen worden?

Die Arbeit hier ist echt super, es macht mir sehr viel Spaß. Die Kommunikation intern mit dem Trainerteam und den Spielern läuft perfekt. Ich wurde im ganzen Verein sehr angenehm aufgenommen. Weil ich französisch spreche, kann ich jetzt im Umkehrschluss bei der Integration der französisch sprechenden Spieler helfen.

Unter anderem hast du Dragan Marceta nach seiner Leisten-Operation lange Zeit mit Therapien begleitet. Wie kann sich ein Laie einen Tag in der Reha vorstellen?

Beispielsweise bei Dragan hatten wir oft zwei Einheiten pro Tag. Eine am Vormittag in der Praxis mit Therapie und Krafttraining, am Nachmittag folgten dann auf dem Platz fußballspezifische Übungen. Als am Anfang aber noch nicht viel ging, waren wir auch im Schwimmbad. Grundsätzlich wird die Therapie an den Spieler angepasst. Es ist nicht immer Schema A oder Schema B. Jeder Spieler reagiert anders auf Verletzungen, daher gilt es immer ganz spezifische Rehabilitationspläne zu erstellen und dann auch umzusetzen.

Unsere Kicker blieben im Herbst im Großen und Ganzen von gröberen Verletzungen verschont. Welche Beschwerden kommen bei den Spielern am häufigsten vor?

Zum Glück blieben wir bis jetzt Großteils von Verletzungen verschont. Aktuell bzw. dieses Jahr klagen aber einige Akteure über Leistenprobleme. Woher das kommt, ist schwer zu sagen. Auch wenn es nicht einfach ist, versuchen wir, die Belastungsgrenze unserer Akteure zu finden und so die Trainings zu steuern.

Wenn du gerade einmal nicht für die Austria oder die Physiotherapie Jansen im Einsatz bist, spielst du selbst noch beim SC Tisis in der 2. Landesklasse. Mit welchem Akteur aus unseren Reihen würdest du dich auf dem Platz am ehesten vergleichen?

Von der Größe her mit Pius (lacht). Ich bin ein sehr flexibler Spieler. Ich kann links hinten, rechts hinten oder auf der Sechs spielen. Die Austria-Kicker haben aber ganz eine andere Qualität als ich, daher fällt mir der Vergleich schwer. Aber wie Pius oder Hakim mit dem Ball umgehen, das ist schon sehr spannend.

Ein Abstecher in dein privates Leben: Mit was kann man einem Lucas Vidal eine Freude machen?

Eine Freude habe ich, wenn ich Zeit mit meiner Verlobten und mit meinen Freunden verbringe. Aber auch wenn ich den Kopf freikriegen kann, bin ich glücklich. Ich bin grundsätzlich immer sehr lebensfroh. Ich schaue sonst auch sehr viel Fußball anderer Ligen, das taugt mir einfach. Fußball ist nicht nur mein Hobby, sondern mittlerweile auch meine Arbeit.

 

Zum Abschluss noch ein kurzer Wordrap. Antworte mit einem Wort!

Meine Lieblingsspeise ist: Schnitzel mit Pommes

Urlaub in den Bergen oder am Meer: Am Meer

Der Spaßvogel im Team: Fabian Gmeiner

Am längsten in der Kabine braucht: Brandon Baiye

Diesen Film sah ich zuletzt im Kino: James Bond 007

Weltmeister 2022 wird: Frankreich

Ein letztes Mal rollt der Ball vor der Winterpause in der ADMIRAL 2. Liga. Die Austria steht bereits als Herbstmeister und Winterkönig fest, dennoch möchte das Team von Markus Mader auch im letzten Spiel Punkte mit nach Hause bringen.

Der Gegner - GAK
Die Grazer haben sich Mitte Oktober von Trainer Gernot Plassnegger getrennt und werden aktuell von Ralph Spirk interimistisch gecoacht. Der Trainereffekt ist bisher eher durchwachsen, von den vier Spielen konnte Spirk zwei gewinnen und ging zweimal als Verlierer vom Platz. Der GAK steht aktuell auf dem 8. Tabellenplatz und hat mit dem 4:1 Erfolg gegen den SV Lafnitz in der letzten Runde ein Ausrufezeichen gesetzt. "Eine Mannschaft ist nach einem Trainerwechsel immer nur schwer einzuschätzen, das zeigen ja auch die letzten Ergebnisse des GAKs. Wir wissen aber, dass sie über einen guten Kader mit viel Qualität verfügen", analysiert Mader den Gegner. "Im eigenen Stadion sind die Grazer immer topmotiviert, auch wenn natürlich aufgrund des Lockdowns keine Zuschauer erlaubt sind. Aber sie werden sicherlich alles versuchen, um uns zu besiegen". Generell erwartet Markus Mader einen GAK, der sich auf seine defensive Stabilität konzentrieren und offensiv auf Konter setzen wird. "Es wird entscheidend sein, dass wir uns von ihren Kontern über die schnellen Spieler wie Sangara oder Pedro Felipe nicht überraschen lassen. Außerdem müssen wir auch Chancen kreieren und diese nutzen - im Grunde eine einfache Formel, aber das ist leichter gesagt als getan", so Mader.

Mannschaft GAKUnsere Austria
Im Bus Richtung Graz sitzen dieses Mal alle Kaderspieler der Austria. Das Trainerteam hat sich bewusst dazu entschieden, denn alle haben ihren Beitrag am derzeitigen Erfolg geleistet. "Es haben sich alle verdient diese letzte Reise mitanzutreten. Wir sind eine Einheit und jeder gibt für jeden alles", erklärt Markus Mader. "Wir freuen uns auf dieses letztes Spiel vor der Winterpause und wollen natürlich auch dieses Spiel gemeinsam gewinnen". Kadertechnisch muss Markus Mader nur auf Matthias Maak verzichten, Michael Cheukoua ist nach abgesessener Gelbsperre wieder eien Option. Nach dem schlussendlich verdienten Sieg gegen die Young Violets in der letzten Runde, möchte man morgen erneut jubeln. "Durch eine deutliche Steigerung im zweiten Durchgang haben wir am Ende auch in dieser Höhe verdient gewonnen", resümiert der Austria-Coach. "Aber wir wissen natürlich, dass nicht alles perfekt war. In der Halbzeit waren die Jungs mit sich selbst nicht zufrieden und haben darum nach dem Seitenwechsel ordentlich Gas gegeben". Am Ende sei es der nötige Pflichtsieg geworden, doch erneut habe sich gezeigt, dass solche Spiele keine leichten Aufgaben sind. So ähnlich wird es auch morgen gegen den GAK. Im Hinspiel gab es einen 2:1 Erfolg für Grün-Weiß, den die Mannschaft rund um Pius Grabher gerne wiederholen möchte.

Spielbeginn in Graz ist am Freitag, um 18:30 Uhr. Die Partie kann auf laola1.at verfolgt werden.

Pius Grabher bleibt dem SC Austria Lustenau auch über das Saisonende hinaus erhalten. Der Vertrag des 28-Jährigen verlängerte sich durch eine an Einsätze gekoppelte Klausel automatisch bis Sommer 2023.

In den vergangenen Monaten trug Pius mit starken Leistungen wesentlich zur erfolgreichen Hinrunde der Grün-Weißen in der 2. Liga bei. Beim 4:1-Erfolg am vergangenen Freitag gegen die Young Violets Austria Wien stand der Mittelfeldspieler wie auch in allen anderen Ligaspielen in dieser Saison in der Startelf.

Das „Luschnouar Urgestein“, der seine ersten Erfahrungen mit dem runden Leder bei dem Austria machte, wechselte 2017 nach zwei Jahren bei der SV Ried zurück ins Ländle und kam in dieser Spielzeit bis dato in allen Ligapartien von Beginn an zum Einsatz.

Statement Alexander Schneider:

„Pius hat in dieser Saison konstant sehr starke Leistungen gezeigt und war mit seiner Präsenz im Mittelfeld ein sehr wichtiger Faktor für die Entwicklung, die unsere Mannschaft bisher in dieser Saison genommen hat. Zusätzlich zu seinen bisherigen Verdiensten für den Verein bekleidet Pius in der Mannschaft sowohl als Spieler auf dem Platz als auch als Persönlichkeit in der Kabine eine sehr wichtige Rolle. Wir sind froh, dass er auch über die laufende Saison hinaus das grün-weiße Trikot überstreifen wird und weiter als Vorbild für viele Nachwuchsspieler aus Lustenau dient.“

Die Austria steht als Herbstmeister und auch Winterkönig fest. Mit einem 4:1 Auswärtserfolg bei den Young Violets Austria Wien festigt man außerdem die Position an der Tabellenspitze. 

Am Ende setzte sich die Austria deutlich gegen die zweite Mannschaft des Namensvetters aus Wien durch. In den ersten Minuten versuchten die Young Violets die Austria mit schnellem Spiel nach vorne zu überraschen, doch gefährlich wurde es nicht. Mit einer der ersten Offensivaktionen, dann auch gleich die Führung für die Austria. Brandon Baiye wurde regelwidrig im Strafraum von Torwart Conte von den Beinen geholt, Haris Tabakovic traff im zweiten Anlauf - der Strafstoß wurde wiederholt, Conte hatte sich zu früh von der Linie bewegt - souverän (8.). Die Grün-Weißen waren nun spielbestimmend und kamen zu guten Möglichkeiten. Tabakovic alleine hatte drei gute Möglichkeiten (15., 18. & 28.), doch ein weiterer Torjubel blieb dem Goalgetter zunächst verwehrt. Der knappe Spielstand ließ bei den Young Violets natürlich die Hoffnung weiterhin am Leben und so kamen auch die Hausherren zu ihren Möglichkeiten, die aber von Domenik Schierl wenn nötig entschärft wurden. Eine Minute vor der Pause war aber auch der Austria-Goalie chancenlos, als nach einem Abwehrfehler Hammond völlig freistehend zum Ausgleich traf (44.).

Nach dem Seitenwechsel schaltete die Austria aus Lustenau einen Gang höher und schnürte die Young Violets in der eigenen Hälfte ein. Die Austria hatte dann nach wenigen Minuten im zweiten Durchgang den Jubel schon auf den Lippen, doch Tabakovic' zweiter Treffer an diesem Abend wurde wegen Abseits nicht gegeben. Dann schaltete sich Abwehrchef Matthias Maak mit in die Offensive ein - zunächst setzte der Innenverteidiger einen Kopfball auf die Latte (66.), wenige Minuten später startete er einen Sololauf, ließ alle Gegner stehen, aber der Schuss aus rund 20 Metern ging leider ganz knapp am Tor vorbei (71.). Fünf Minuten später dann die verdiente Führung für die Grün-Weißen. Nach einer schönen Kombination von Baiye und Cham konnte Hakim Guenouche mit seinem Premieren-Tor für die Austria die Führung erzielen (76.). Fünf MInuten vor Ende, dann eine gute und eine schlechte Nachricht für die Austria. Daniel Tiefenbach feierte nach langer Verletzungspause sein Comeback bei den Profis, dafür musste Matthias Maak mit Verdacht auf Bänderriss im Knöchel verletzt vom Platz. Tiefenbach war es dann der in der 90. Minute den Ball nach einem Konter zum 3:1 über die Linie drückte. Den Konter eingeleitet hatte Brandon Baiye, der Tabakovic einsetzte. Der Torschütze vom Dienst bewies in dieser Szene seine Übersicht, setzte Teixeira ein, dessen Schuss dann direkt zuTiefenbach abgelenkt wurde. In der Nachspielzeit dann doch noch der zweite Treffer für Haris Tabakovic, nach schöner Flanke von Teixeira war der Schweizer mit dem Kopf zur Stelle.

Die Austria beendet die Hinrunde damit mit zwölf Siegen aus 15 Spielen und liegt fünf Punkte vor dem FC Liefering. Am kommenden Wochenende steht noch die erste Partie der Rückrunde an. Die Austria trifft dabei am Freitag, um 18:30 Uhr, auf den GAK.

Noch zweimal rollt der Ball in der Admiral 2. Liga bevor die Winterpause beginnt. Eine Partie davon gehört noch zur Hinrunde und diese bestreitet unsere Austria am morgigen Freitag gegen die Young Violets aus Wien. Grün-Weiß möchte natürlich auch die letzten Spiele vor der Pause erfolgreich bestreiten, weiß aber genau so, dass es keine leichte Aufgabe wird.

Unser Gegner - Young Violets Austria Wien
Die Nachwuchsschmiede des FK Austria Wien ist gespickt mit jungen Talenten, die alle gut ausgebildet wurden und technisch auf hohem Niveau Fußball spielen. Lediglich die fehlende Routine führt in vielen Fällen dazu, dass am Ende noch nicht der gewünschte Erfolg eintritt. Aus diesem Grund stehen die Young Violets derzeit nur auf dem 13. Tabellenplatz und konnten erst zwei der insgesamt 14 Spiele gewinnen. Trainer Markus Mader weiß aber auch, dass man die jungen Veilchen nicht unterschätzen darf: "Wie alle zweiten Mannschaften der Bundesligisten in dieser Liga können auch die Young Violets richtig gut Fußball spielen. Sie sind körperlich robust und verfolgen ihren Match-Plan", erklärt Mader. "Sie sind ein schwer zu bespielender Gegner und wir haben schon am eigenen Leib erfahren, dass es gegen die zweite Garde nicht immer ein Selbstläufer ist. Gegen Rapid Wien II haben wir uns damals auch schwer getan". Der Austria-Coach erwartet einen Gegner, der selbst mitspielen möchte, früh ins Pressing gehen wird und sein Glück in der Offensive sucht. "Eine Abwehrschlacht erwarte ich nicht, die werden mitspielen und uns den Schneid abkaufen wollen".

Unsere Austria
Die Mannschaft weiß also was sie erwartet und ist bereit die Herausforderung anzunehmen. In der Länderspielpause wurde wieder auf das erfolgreiche Konzept der vorangegangenen Spielpausen angeknüpft. Zuerst wurde intensiv gearbeitet, ehe es wieder ein paar Tage trainingsfrei waren, um Zeit mit Familie und Freunden zu verbringen. "Der Wechsel zwischen hoher Intensität und freien Tag hat uns bisher immer gut getan, darum haben wir erneut darauf gesetzt. Man merkt den Spielern an, dass die paar Tage zuhause und mit ihren Familien ihnen sehr gut tun und neue Kräfte freigesetzt werden", bringt es Mader auf den Punkt. "Damit konnten wir die Belastungssteuerung optimieren und können so auf einen gesunden Kader zurückgreifen. Ein Testspiel war zu keiner Zeit ein Thema, die letzten Wochen waren intensiv genug, der Fokus lag auf Regeneration, damit wir in den letzten beiden Wochen vor der Winterpause noch einmal Vollgas geben können". Ab Montag wurde im Training wieder hart gearbeitet, die Spieler sind heute morgen topmotiviert die Reise nach Wien angetreten. "Unser Ziel ist klar, wir wollen das Spiel morgen gewinnen. Diesen Anspruch stellen wir mittlerweile an uns. Aber dafür müssen wir viel investieren - nur wenn wir die nötige Laufbereitschaft zeigen und unsere individuelle Qualität auf den Platz bringen, dann können wir am Ende über 3 Punkte jubeln", so Mader abschließend.

Spielbeginn ist am Freitag um 20:25 Uhr. Die Partie wird live von ORF Sport+ übertragen.

Vergangenen Freitagabend feierte die österreichische U21-Nationalmannschaft in Aserbaidschan einen ungefährdeten 3:0-Erfolg und schloss in der EM-Quali-Gruppe A damit auf Norwegen auf.

Austria-Kicker Muhammed Cham stand bei der Auswahl von Coach Werner Gregoritsch nicht nur in der Startelf, sondern setzte sich mit einigen Offensivaktion mehrmals in Szene und bereitete das zwischenzeitliche 1:0 von Emanuel Aiwu vor.

Heute Abend empfangen die rot-weiß-roten Jungtalente in Ried die bis dato noch ungeschlagenen Alterskollegen aus Kroatien.

Anpfiff der Begegnung ist um 20:30 Uhr. Die Partie wird von ORF Sport+ live übertragen!

Nach mehreren Jahren bei Bayer 04 Leverkusen wechselte Cem Türkmen im Sommer von Kooperationsverein Clermont Foot leihweise nach Lustenau. Bei der Austria hat sich der junge Mittelfeldakteur in den zurückliegenden Monaten gut eingelebt und kam für die Mader-Auswahl bis dato in 16 Pflichtspielen zum Einsatz.

Servus Cem, wie viele andere bist auch du im Sommer nach Lustenau gekommen. Wie gefällt es dir im „Ländle“ und wie zufrieden bist du mit deiner bisherigen Zeit in Lustenau?

Ich fühle mich in Vorarlberg sehr wohl. Es ist anders als in Deutschland, wie in Köln. Ich habe mich hier aber sehr gut eingefunden. Die Leute sind sehr nett, die Mannschaft ist top. Wir sind auf einem guten Weg. Es passt für mich einfach!

Du hast im Nachwuchs von Bayer Leverkusen gespielt und konntest in der vergangenen Saison bereits zweimal Europa-League-Luft schnuppern: Beschreibe kurz das Gefühl in der Kampfmannschaft von Bayer Leverkusen international auflaufen zu dürfen.

Das Gefühl zu beschreiben ist schwer, viele haben mich schon danach gefragt. Ich habe aber immer gesagt, dass dieser Moment unbeschreiblich für mich war. Es war ein Kindheitstraum von mir, der in Erfüllung gegangen ist. Es war mein Ziel mit den Profis von Leverkusen aufzulaufen. Dieses Ziel habe ich erreicht, das war aber nur der erste Schritt. Daran will ich anknüpfen und nun immer weiter machen.

Du fühlst dich bekanntlich im Zentrum am wohlsten: Wo siehst du dabei deine größten Stärken, was kann Cem Türkmen am eigenen Spiel noch am Ehesten verbessern?

Meine Stärken sehe ich auf jeden Fall mit dem Ball. Das Spiel sozusagen einzurichten, zu kreieren und meine Mitspieler gut in Aktion zu bringen. Aber ich denke, dass ich auch in der Defensive Stärken habe. Ich habe aber noch viel Arbeit vor mir, vor allem körperlich. Besonders will ich meine Spritzigkeit noch verbessern, auch dass ich schneller werde und mehr Drang nach vorne entwickle.  

Mit deinen 19 Jahren zählst du zu den jüngeren Spielern im Kader. Was sind deine Ziele für die nächsten Jahre? Wo soll dein Weg dich noch hinführen?

Wie fast jeder will ich nach Europa, damit meine ich in einer der Top-Ligen. Aber jetzt in jungen Jahren zählt es, viel Erfahrung und Spielzeit zu sammeln. Ich will so viel wie möglich mitnehmen, um mich gut zu entwickeln und auf die weiteren Jahre vorzubereiten.

Du hast in der vergangenen Saison regelmäßig in der Kampfmannschaft von Leverkusen mittrainiert. Wie würdest du das Niveau in Österreich im Vergleich einschätzen? Worin unterscheidet sich der Fußball hier am meisten zum Fußball in Deutschland?

Es gefällt mir sehr gut, dass hier in Österreich auf dem Platz auch Fußball gespielt wird. Das war auch einer der Gründe, warum ich mich zu diesem Schritt entschieden habe. Ich komme über das spielerische und nicht über die Athletik, daher passt es hier super. Was die Unterschiede betrifft: Die deutsche Bundesliga zählt für mich zu den Top-Ligen auf der Welt. Allein die Namen, die Mannschaften, das ist schon stark. Aber im Großen und Ganzen sind das ja auch nur Menschen, die Fußballspielen. Vielleicht ein bisschen besser als hier, aber sonst ist da nicht so ein großer Unterschied. Im Training bei Leverkusen konnte ich von den ganzen Spielern, die man jetzt im deutschen Fußball kennt, aber schon sehr viel mitnehmen.

Wie vorher bereits kurz angesprochen, bist du seit Sommer in Lustenau, wie leicht fiel es dir hier anzukommen? Wie hat dich die Mannschaft aufgenommen?

Im Vergleich zu anderen Teams sind wir eine sehr junge Truppe. Die Jungs haben mich super aufgenommen. Ein, zwei Spieler kannte ich schon von vorher, daher viel mir die Ankunft noch leichter. Die Stimmung ist super. Es fühlt sich an, als wäre man schon Jahre hier.

Abschließende Frage: Was macht Cem Türkmen in seiner Freizeit? Womit vertreibst du dir am liebsten die Zeit, wenn gerade kein Training ansteht?

Unterschiedlich. Ich verbringe mit Teamkollegen viel Zeit im Gym. Aber auch entspannen, Cafe trinken oder spazieren gehen.

 

Weitere spannende Interviews mit unseren Neuzugängen sind ab Jänner im Jahrbuch des SC Austria Lustenau zu lesen.

Die Austria kommt im letzten Heimspiel der Hinrunde der Admiral 2. Liga zu einem ungefährdeten 2:0 Erfolg. Die Gäste aus Horn konnten den Grün-Weißen nie wirklich gefährlich werden und damit sichert die Austria ihren Platz an der Tabellenspitze weiter ab.

 Bereits nach vier Minuten kam die Austria zur ersten Großchance. Michael Cheukoua, der gegen seinen Ex-Club natürlich doppelt motiviert war, zirkelte den Freistoß gefährlich in Richtung Kreuzeck, doch Horns Torwart Ehmann konnte den Ball gerade noch an den Pfosten lenken. In dieser Tonart ging es weiter, die Austria ließ die Horner keinen Platz zur Entfaltung. Nach zehn Minuten prüfte Jean Hugonet Ehmann, doch erneut zeichnete sich der Gästekeeper aus. In der 23. Minute hätte dann aber auch er keine Chance gehabt, wäre der Ball von Muhammed Cham etwas platzierter gewesen. Die größte Chance war dann aber in der 33. Minute Haris Tabakovic vergönnt. Nach einem missglückten Abwehrversuch tauchte Tabakovic völlig frei vor Ehmann auf, doch der sehr starke Torwart tauchte blitzschnell ab und konnte den Flachschuss des Austria Goalgetters parieren. Die Austria hatte das Spiel komplett unter Kontrolle durte aber vor der Pause nicht mehr jubeln, auch wenn Grabher (35.) und Cheukoua (42.) weitere Möglichkeiten vorfanden.

Nach Seitenwechsel zeigte sich den 2.550 Zuschauern dasselbe Bild wie in den ersten 45 Minuten, die Austria kontrollierte Ball und Gegner. Nach 57 Minuten dann endlich das erlösende 1:0. Nach einem Freistoß landete der Ball vor den Füßen von Muhmammed Cham, der mit einem schnellen Haken zur Mitte seinen Gegenspieler aussteigen ließ und dann mit voller Wucht den Ball im kurzen Kreuzeck versenkte. Etwas mehr als zehn Minuten später nahm sich Wallace ein Beispiel an der hervorragenden Torschusstechnik Chams und versenkte von der anderen Seite mit viel Gefühl den Ball aus ähnlicher Distanz im Horner Tor (69.). Damit war die Partie gegessen, die Horner konnten sich nicht aufbäumen, im ganzen Spiel gab es keinen einzigen Torschuss auf das Tor von Domenik Schierl. In der Schlussphase hätten Adriel (86.), Tabakovic (87.) und Teixiera, der den Ball noch an die Latte setzte (89.), gute Chancen auf weitere Treffer, durften aber am Ende "nur" über den Sieg jubeln.

Die Austria steht damit nach 14 von 15 Spieltagen in der Hinrunde bereits als Herbstmeister fest, da der FC Liefering gegen Blau-Weiß Linz nur zu einem 0:0 Remis kommt. Ein Titel, der für die Austria aber keinerlei Bedeutung hat. Vor der Winterpause folgen noch Spiele bei den Young Violets Austria Wien und dann noch beim GAK - das ist bereits das erste Spiel der Rückrunde.

Cham erneut im ÖFB-U21-Team!

Montag, 08 November 2021

Am vergangenen Freitag sorgte Muhammed Cham beim 2:0-Erfolg gegen SV Horn mit einem herrlichen Weitschuss für die zwischenzeitliche 1:0-Führung. Kurz darauf wurde der Mittelfeldspieler des SC Austria Lustenau nun abermals in den Kader der österreichischen U21-Nationalmannschaft nachnominiert.

Auf das U21-Team wartet im abschließenden Lehrgang des Jahres 2021 zwei richtungsweisende Spiele: Die Auswahl von Teamchef Werner Gregoritsch gastiert im Rahmen der Qualifikation zur UEFA-U21-EURO 2023 zunächst in Aserbaidschan (12. November, 17 Uhr, live in ORF Sport+), ehe am 16. November (20:30 Uhr, live in ORF Sport+) das Duell mit Kroatien in Ried steigt.

Cham kam bereits im Oktober zu zwei Einsätzen bei der ÖFB-U21-Elf. Für die Austria war der Linksfuß in 16 Pflichtspielen an 17 Treffern direkt beteiligt.

Letztes Heimspiel 2021 gegen den SV Horn

Donnerstag, 04 November 2021

Ein letztes Mal rollt der Ball 2021 im Reichshofstadion. Die Austria trifft in der 14. Runde der Admiral 2. Liga auf den SV Horn. Das Ziel ist klar, die Grün-Weißen möchten das Jahr zuhause mit drei Punkten abschließen.

Der Gegner
Die Horner liegen derzeit mit 15 Punkten auf dem zehnten Tabellenrang und warten seit drei Spielen auf einen vollen Erfolg. Die letzten beiden Partien gegen den FAC und Wacker Innsbruck gingen jeweils verloren, der letzte Sieg liegt bereits einen Monat zurück. Unterschätzen darf man die Niederösterreicher trotzdem nicht, denn gegen den Tabellenführer ist jede Mannschaft doppelt motiviert. "Das Team aus Horn reist nicht nach Lustenau, um die Punkte einfach abzugeben. Sie werden sich wehren und deshalb müssen wir diese Partie voll konzentriert angehen", erklärt Markus Mader. "Es wird nicht einfach, ich erwarte einen eher defensiv agierenen Gegner, da braucht es Geduld und Effektivität vor dem Tor".

Unsere Austria
Grün-Weiß holte in der letzten Partie gegen St. Pölten spät ein 1:1 Remis, das sich im Nachgang eher nach zwei verlorenen Punkten anfühlte. In der Nachspielzeit hätte es einen zweiten Elfmeter geben müssen, auch ein reguläres Tor wurde fälschlicherweise aberkannt. "Im ersten Momten nach dem Abpfiff waren wir mit dem Punkt zufrieden, aber nach der Analyse des Spiels muss man schon sagen, dass gegen St. Pölten ein Dreier möglich und durchaus auch verdient gewesen wäre", so Mader. "Aber das ist Fußball, wir werden jetzt nicht "noochijassa". Unser Fokus gilt dem Spiel gegen Horn". Das Team von Mader möchte unbedingt gewinnen und im letzten Heimspiel drei Punkte holen. "Die Jungs brennen auf die Partie und wollen unbedingt nach zwei sieglosen Spielen wieder über drei Punkte jubeln. Wenn wir unsere Leistung wie gegen St. Pölten abrufen können und unsere Chancen nutzen, dann ist ein Sieg mehr als möglich", sagt Markus Mader. Der Austria-Coach hat weiterhin die Qual der Wahl - alle Spieler sind fit und bereit für die Austria aufzulaufen.

Spielbeginn ist um 18:30 Uhr. Die Partie gibt es live auf laola1.at.

Die Austria sichert sich in den Schlussminuten einen Punkt in St. Pölten. Im Duell des Tabellenführers mit dem Bundesliga-Absteiger gibt es am Ende eine Punkteteilung, doch eigentlich hätten es am Ende sogar drei Punkte für die Grün-Weißen werden können. 

Doch beginnen wir von vorne. Trainer Markus Mader gab Leo Mätzler die Chance von Beginn an und ließ dafür Fabian Gmeiner zunächst auf der Bank. Die Anfangsphase gehörte den Hausherren, die Austria tat sich schwer ins Spiel zukommen. Die Niederösterreicher pressten früh und verhinderten so den Aufbau der Austria. In der Offensive versuchte es St. Pölten vor allem über die agilen Davies und Llanez Akzente zu setzen. Letzgenannter rannte dann in der 19 Minute Leo Mätzler über den Haufen und erhielt dafür einen Elfmeterpfiff von Schiedsrichter Talic. Als ausgleichende Gerechtigkeit parierte Domenik Schierl den Elfmeter von Llanez souverän (20.). In Folge wurde die Austria besser, doch speziell im Strafraum der St. Pöltner wurde es so eng, dass es die Grün-Weißen aus der Distanz versuchen mussten. Muhammed Cham (28.) und Haris Tabakovic (34.) konnten aber Lino Kasten nicht überwinden. St. Pölten selbst kam in der ersten Hälfte zu keinem erwähnenswerten Angriff mehr.

Gleich zu Beginn der zweiten Hälfte hatte Matthias Maak die beste Chance auf die Führung, doch sein Kopfball wurde von Bernd Gschweidl gerade noch so von der Linie gekratzt (47.). Auf der Gegenseite machten es dann die Gastgeber besser, Kovacevic besorgte per Kopf die Führung (55.). Die Austria warf nun alles nach vorne und drängte auf den Ausgleich, doch lange Zeit sah es nach der zweiten Niederlage in Folge aus, doch als in 89. Minute Ramsebner Tabakovic im Strafraum niederriss, hatte SR Talic keine andere Option als auf den Punkt zu zeigen. Trotz Verletzungsbehandlung am Feld und Auswechslung der St. Pöltner blieb Tabakovic am Punkt cool und versenkte den Ball sicher in den Maschen (90.). In der Nachspielzeit hätte dann Schiedsrichter Talic erneut auf Strafstoß für die Austria entscheiden müssen, doch der Unparteiische übersah ein klares Foul an Jan Stefanon (92.). In der 94. Minute wurde außerdem ein Treffer der Austria aufgrund vermeintlichem Abseits nicht gegebenen. Auf der Gegenseite hätte beinahe noch Deni Alar den Lucky-Punch gesetzt, doch Schierl hielt den Punkt fest (95.).

Die Austria bleibt damit mit drei Punkten Vorsprung Tabellenführer und trifft am kommenden Freitag im letzten Heimspiel 2021 auf den SV Horn. Spielbeginn ist um 18:30 Uhr.

Gastspiel beim SKN St. Pölten

Freitag, 29 Oktober 2021

Am kommenden Sonntag wartet die nächste schwere Aufgabe auf die Austria. In der NV Arena in St. Pölten trifft man auf den SKN St. Pölten. Das Spiel gegen den Bundesliga-Absteiger wird mit großer Wahrscheinlichkeit eine ähnlich harte Nuss wie das Duell mit BW Linz.

Der Gegner - St. Pölten
Denn die Niederösterreicher konnten von den letzten fünf Spielen, vier gewinnen. Mussten sich aber in der letzten Runde dem Kapfenberger SV geschlagen geben. Der Kader der St. Pöltner ist mit namhaften Spielern gespickt, viele bringen Bundesliga-Erfahrung mit. Das weiß auch Trainer Markus Mader: "St. Pölten verfügt über einen sehr guten Kader - mit Spielern wie Dani Alar, Daniel Schütz, George Davis oder Bernd Gschweidler stehen Spieler im Aufgebot, die zahlreiche Bundesligaspiele absolviert haben. Das Team blieb bisher sicherlich hinter den Erwartungen zurück, aber zuletzt haben sie sich extrem gesteigert. Wir sind ordentlich gefordert". Die St. Pöltner waren unter der Woche noch im Cup gegen Red Bull Salzburg im Einsatz, schieden da aber mit einem 0:3 aus. Markus Mader sieht darin keinen Vorteil für sein Team, für ihn ist der Fokus ganz klar, man konzentrierts ich weiterhin auf sich selbst. "Im Spiel gegen St. Pölten sind wir defnitiv gefordert, im Cup wurden einzelne Spieler auch geschont, der Fokus liegt ganz klar auf der Meisterschaft. Wir wissen, dass wir alles dafür tun müssen, um in Niederösterreich Punkte mitzunehmen. Das Team ist auf alle Fälle motiviert und bereit", so Mader.

Unsere Austria
Bei den Grün-Weißen wurde die knappe Niederlage gegen BW Linz analysiert und bereits abgehakt. "Die Mannschaft hat im Training gleich wieder Vollgas gegeben und keine Gedanken an das letzte Spiel verloren. Die Intensität war hoch, alle haben hart gearbeitet. Man merkt, dass die Spieler diese Niederlage gleich wieder wettmachen wollen", erklärt Markus Mader. "Das Spiel gegen Linz hat gezeigt, dass es gegen gestandene Gegner nicht so leicht ist zu punkten. Wir wollen nach dem Spiel gegen Linz wieder in die Erfolgsspur zurück, das ist unser Ziel". Im Spiel gegen Linz hat ein individueller Fehler zum Gegentreffer geführt. "Aus solchen Situationen müssen wir lernen und es in Zukunft besser machen. Schon ein einziger Fehler kann ein Spiel entscheiden, wir müssen daher voll konzentriert von der ersten bis zur letzten Minute am Platz stehen", führt der Austria-Coach weiter aus. Kadertechnisch kann Mader aus dem Vollen schöpfen. Auch Dragan Marceta und Daniel Tiefenbach sind wieder fit und brennen auf einen Einsatz.

Spielbeginn in St.Pölten ist am Sonntag um 12:30 Uhr. Die Partie gibt es auf Laola1.at.

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