Nach dem 1:1-Unentschieden vergangene Woche gegen die WSG Tirol trifft der SC Austria Lustenau im zweiten Testspiel des Jahres am Samstag auswärts auf den FC Vaduz.

Ebenso wie die Auswahl von Coach Markus Mader rangiert die Mannschaft aus dem Fürstentum in der zweiten Schweizer Liga nach dem Herbst an erster Stelle. Mit Alessandro Mangiaratti verpflichtete der FCV, dessen erste Auswahl bereits am 30. Jänner gegen den FC Wil wieder in die Rückrunde startet, zuletzt einen neuen Übungsleiter.

Die Partie wird unter den geltenden Bestimmungen der 2G-Zertifikatspflicht im Fürstentum (inklusive Eintrittskontrolle) durchgeführt. Der Eintritt ist kostenlos. Masken gilt es in den Innenräumen zu tragen und die Konsumation erfolgt nur im Sitzen. Anpfiff auf dem Kunstrasenplatz beim Rheinpark Stadion ist um 14:30 Uhr!

Vergangene Woche verpflichtete der SC Austria Lustenau mit Anderson Dos Santos Gomes einen neuen Mann für die Defensive. Im Interview sprach der 24-Jährige über seine bisherige Zeit im Ländle und was er von den kommenden Monaten erwartet.

Hallo Anderson! Dein Ländle-Hattrick ist perfekt: Nach dem SCR Altach und dem FC Dornbirn spielst du künftig für den SC Austria Lustenau. Warum hast du dich zu diesem Wechsel entschieden und was erhoffst du dir in Grün-Weiß?

Ich habe zuvor schon viel über den SC Austria Lustenau gehört. Der Verein ist groß. Er steht für Tradition und für tolle Fans. Ich möchte dem Team mit meiner Qualität helfen und mit meinen neuen Mannschaftskollegen im Frühjahr das Maximum herausholen. Ich bin sehr motiviert und freue mich, jetzt das Austria-Trikot überstreifen zu dürfen.

Am Montag bist du mit deinen neuen Mannschaftskollegen erstmals auf dem Platz gestanden. Wie hat dich das Team aufgenommen und hast du davor schon einige Spieler gekannt?

Das erste Training war perfekt. Die Spieler und das Trainerteam haben mich super aufgenommen. Dass zwei weitere Kicker aus Brasilien in Lustenau unter Vertrag stehen, hat mir die Aufnahme natürlich leicht gemacht. Ich bin ja schon länger in Vorarlberg und habe daher einige Partien der Austria im Stadion gesehen. Ich kenne einige Akteure. Mit Matthias Maak habe ich zum Beispiel in Altach gespielt.

Trotz deinen erst 24 Jahren konntest du bereits viel Erfahrung im Profi-Bereich sammeln. Wie würdest du dich als Kicker beschreiben?

Ich schaue gerne zu Dani Alves auf. Er ist mein sportliches Vorbild. Ich bin sehr vielseitig einsetzbar, ich kann mehrere Positionen spielen. Punkten kann ich besonders mit meiner Schnelligkeit und meiner Aggressivität.

Du kommst ursprünglich aus Brasilien. Bist du allein hier und was gefehlt dir in Vorarlberg am besten?

Ich bin verheiratet und mit meiner Frau in Vorarlberg. Mir gefallen die Berge und die schöne Landschaft sehr gut. Aber auch die Einstellung der Menschen hier gefällt mir super, alle sind sehr nett.

Mit 38 Punkten geht die Austria als der große Gejagte in das anstehende Frühjahr. Was sind deine persönlichen Ziele für die kommenden Monate?

Ich will mit dem SC Austria Lustenau in der nächsten Saison in der Bundesliga spielen. Wir haben im Team eine super Qualität und ich hoffe, dass wir am Ende der Saison mit unseren Fans ordentlich Grund zum Feiern haben.

 

Zum Abschluss noch ein kurzer Wordrap!

Mein Lieblingsort: Sao Paulo

Das esse ich am liebsten: Lasagne

Meine Lieblingsmusik: evangelische Musik

Mit ihm will ich einen Tag verbringen: Neymar (ein halber Tag reicht aber)

Glücklich bin ich: Auf dem Fußballplatz

1:1 im Test gegen die WSG Tirol

Montag, 17 Januar 2022

Im ersten Testspiel im neuen Jahr setzte es für den SC Austria Lustenau gegen die WSG Tirol ein 1:1-Unentschieden. Für Grün-Weiß traf Kapitän Matthias Maak Sekunden vor dem Abpfiff aus kurzer Distanz in die Maschen.

Neben den erkrankten Akteuren Hakim Guenouche, Daniel Tiefenbach, Cem Türkmen, Emre Yilmaz und dem noch fehlenden Adriel musste Coach Markus Mader gegen den Bundesligisten kurzfristig auch noch Muhammed Cham und Pius Grabher vorgeben. Trotz der zahlreichen Ausfälle entwickelte sich bei herrlichen Bedingungen auf dem Kunstrasenplatz in Hohenems eine flotte Partie, in der beide Mannschaften Torchancen verzeichnen konnten. Erstmals in den Maschen kullerte das Leder in Spielminute 86, als Stefan Skrbo die Tiroler Führung erzielte. Nachdem Michael Cheukoua per Freistoß noch an der Latte scheiterte, sorgte Matthias Maak mit dem Ausgleich unmittelbar vor dem Abpfiff noch für den 1:1-Endstand. 

„Ich bin zufrieden mit dem Testspiel. Wir haben mit dem Bundesligisten mitgehalten und einige gute Kombinationen gezeigt. Mit unseren Möglichkeiten nach guten Kontern sind wir aber zu fahrlässig umgegangen. Da hat die letzte Konsequenz gefehlt“, so Markus Mader nach der Begegnung.

SC Austria Lustenau: Schierl (46. Eres) – Gmeiner, Maak, Hugonet (46. Marte), Berger (58. Bösch) – Mätzler; Baiye, Teixeira – Cheukoua, Tabakovic (58. Bacic), Wallace (51. Stefanon)

Der SC Austria Lustenau verstärkt die Defensive und verpflichtet mit Anderson Dos Santos Gomes einen neuen Außenverteidiger für Grün-Weiß. Der Brasilianer wechselt ablösefrei vom SCR Altach nach Lustenau.

 Anderson stand zuletzt beim SCR Altach unter Vertrag und war in der Hinrunde an den FC Dornbirn verliehen. Der gelernte Rechtsverteidiger kam bei den Rothosen auf acht Einsätze und erzielte dabei einen Treffer. Der 24-Jährige stieß in der Saison 2018/19 per Leihe nach Altach und wurde im Anschluss fix verpflichtet. Insgesamt absolvierte Anderson für die Rheindörfler 40 Bundesliga-Spiele und drei Cup-Partien. Er erzielte dabei einen Treffer und bereitete drei Tore vor. Ausgebildet wurde der junge Brasilianer beim Futebol Clube Ska Brasil (SP).

Anderson wechselt ablösefrei zum SC Austria Lustenau und unterschreibt zunächst einen Vertrag bis zum Sommer 2022.

Statements

Alexander Schneider

Die Möglichkeit Anderson zu verpflichten hat sich kurzfristig ergeben und dann war uns im Verein klar, dass wir das machen wollen. Er bringt uns auf der rechten Seite zusätzliche Optionen, ist jedoch in der kompletten Defensive flexibel einsetzbar. Mit seiner Dynamik und seiner Körperlichkeit bringt er Fähigkeiten mit, die uns helfen werden, unsere Ziele in den kommenden Monaten zu erreichen und die tolle Hinserie bestätigen zu können. Er ist für sein junges Alter schon sehr erfahren, kennt die Region und die Liga bereits, weshalb er keine große Eingewöhnungszeit brauchen wird.“

Anderson

„Ich freue mich sehr, dass der Wechsel zum SC Austria Lustenau geklappt hat und kann es kaum erwarten, mit meinen neuen Teamkollegen auf dem Platz zu stehen. Ich will mit der Mannschaft im Frühjahr den maximalen Erfolg erzielen.“

Zum Ende der zweiten Vorbereitungswoche steigt für den SC Austria Lustenau das erste Testspiel im neuen Jahr. Die Schützlinge von Coach Markus Mader treffen um 14 Uhr auf dem Kunstrasenplatz in Hohenems auf die WSG Tirol. 

Die Partie gegen den Bundesligisten wird unter Ausschluss der Öffentlichkeit ausgetragen. Zuschauer sind damit nicht zugelassen!

Vorbereitung: Langlaufen in Au!

Montag, 10 Januar 2022

In der ersten Woche der Vorbereitung ging es für die Kicker des SC Austria Lustenau am vergangenen Freitag in den verschneiten Bregenzerwald nach Au.

Nach einem Frühstück im Gasthaus Löwen standen Daniel Tiefenbach und Co. bei traumhaften Bedingungen mehrere Stunden auf Langlauf-Skiern und hatten viel Spaß.

Zu Mittag gab es bei Stephan Muxel, der den ganzen Tag perfekt organisiert hat, eine leckere Mahlzeit, ehe der Ausflug am Nachmittag mit einem spannenden Langlauf-Wettkampf im Einzel und im Team abgeschlossen wurde.

Raul Marte wieder im Training!

Mittwoch, 05 Januar 2022

Bei fast schon frühlingshaften Temperaturen durfte Übungsleiter Markus Mader am Dienstag auch wieder Raul Marte in seinen Reihen begrüßen. Nachdem der 19-Jährige aufgrund einer Herzbeutelentzündung in den vergangenen Monaten pausieren musste, kehrte er nun in das Training des SC Austria Lustenau zurück.

 „Ich bin überglücklich, wieder trainieren zu können. Nach so einer langen Zeit kann man es kaum mehr erwarten und darum bin ich sehr erleichtert, dass alles wieder in Ordnung ist. Ich danke dem Verein für die Unterstützung in den zurückliegenden Monaten und freue mich auf die Trainings sowie die restliche Saison“, so der Mittelfeldspieler.

In der laufenden Spielzeit stand Marte für Grün-Weiß zuletzt Ende Juli beim 4:1-Auswärtserfolg in Lafnitz im Aufgebot.

Startschuss ins Jahr 2022 erfolgt!

Dienstag, 04 Januar 2022

Nach dem wohlverdienten Urlaub starteten die Schützlinge von Coach Markus Mader am Dienstag in die Vorbereitung für das anstehende Frühjahr in der Admiral 2. Liga.

Nicht mit von der Partie waren Jean Hugonet und Adriel Tadeu Ferreira da Silva. Beide infizierten sich vor der Anreise nach Lustenau mit dem Coronavirus, zeigen allerdings keine oder nur leichte Symptome und werden erst nach überstandener Quarantäne nach Österreich kommen. Alle anderen vor der ersten Einheit durchgeführten Covid-19-Tests fielen negativ aus.

Das erste Testspiel absolvieren die Grün-Weißen am 14. Jänner gegen die WSG Tirol. Im Anschluss folgen gegen den FC Vaduz, den FC Lauterach und den TSV Berg drei Begegnungen, ehe der Austria-Tross am 2. Februar für eine Woche zum Trainingslager in die Türkei reist.

In Side steht unter anderem ein Freundschaftsspiel gegen den SCR Altach auf dem Programm, vor dem Liga-Auftakt wird schließlich am 10. Februar in Vorarlberg noch gegen den FC Dornbirn getestet.

„Wir freuen uns alle, dass es nun endlich wieder losgeht. Die Mannschaft und das Trainerteam sind voll motiviert und werden alles dafür tun, perfekt vorbereitet in die Rückrunde zu gehen, um an die erfolgreiche Herbstsaison anknüpfen zu können. Wir sind uns im Verein alle bewusst, dass wir noch nicht am Ende unseres Weges sind und in allen Bereichen ruhig aber entschlossen weiterarbeiten müssen. Das positive Momentum rund um den Verein – ausgelöst durch die begeisternden Leistungen der Mannschaft im Herbst und die positiven Entwicklungen bezüglich des Stadions bietet dafür eine ausgezeichnete Grundlage“, so Sportkoordinator Alexander Schneider.

 

Fahrplan Wintervorbereitung 2022:

4. Jänner: Erstes Training

7. Jänner: Teambuilding in Au

14. Jänner: Testspiel gegen die WSG Tirol (in Hohenems)

22. Jänner: Testspiel gegen den FC Vaduz (in Vaduz)

25. Jänner: Testspiel gegen den FC Lauterach (in Lauterach)

29. Jänner: Testspiel gegen den TSV Berg (in Hohenems)

2. Februar: Abflug ins Trainingslager nach Side (Türkei)

3. Februar: Testspiel gegen den SCR Altach (in Side)

8. Februar: Testspiel geplant – Gegner noch offen

9. Februar: Rückreise nach Lustenau

10. Februar: Testspiel gegen den FC Dornbirn (in Dornbirn)

18. Februar: Auftakt in die Admiral 2. Liga gegen den SV Lafnitz

 

*Terminänderungen oder Verschiebungen innerhalb der Vorbereitung sind aufgrund der derzeitigen Corona-Situation jederzeit möglich. Details zu den jeweiligen Testspielen (Uhrzeit, Ort, Zuschauer) werden jeweils kurzzeitig bekanntgegeben.

Am ersten Sonntag des neuen Jahres äußerte sich Chefcoach Markus Mader in der Kolumne der NEUE Vorarlberger Tageszeitung zu den vergangenen Wochen und gab unter anderem Einblicke, wie sich die Austria-Kicker fitgehalten haben. 

 

Liebe Fußballfreunde,

hoffentlich hattet ihr alle ein schönes Weihnachtsfest und seid entspannt in ein gesundes und glückliches Jahr 2022 gerutscht! Eigentlich sind die Tage im Dezember immer etwas Besonderes, es weihnachtet, fröhliche Stimmung überall und man freut sich auf die letzten Tage im alten Jahr. Wäre da nicht dieser Virus, der uns allen das Leben schwer macht. Auch im Vorarlberger Profi-Fußball war von Ruhe nicht viel zu spüren, Personalentscheidungen mussten getroffen werden, die Suche nach Verstärkungen am Spielermarkt läuft auf Hochtouren, da rückt bei den sportlich Verantwortlichen dann Weihnachten oder Neujahr doch etwas in den Hintergrund!

Bei uns in Lustenau war es zwar heuer ruhiger, da wir mit unserem Kader mehr als zufrieden sind und somit auf dem Transfermarkt nicht wirklich aktiv sein wollen bzw. müssen, aber auch bei unserem Sportkoordinator Alex Schneider glühen die Drähte. Denn Spielerberater und das Fußballbusiness kennen keine Winterpause! Jedenfalls sind schon wieder einige Tage und Wochen vergangen, nachdem wir Ende November das letzte Spiel in Graz beim GAK hatten und mit dem 0-0 eine tolle Herbstsaison abgeschlossen haben. Danach sind unsere Spieler in alle Himmelsrichtungen verreist, um die besinnliche Adventszeit im Kreis ihrer Familien zu verbringen und mal Abstand vom Fußball zu gewinnen.

Ich hoffe, die Jungs haben die Zeit auch genützt, denn schon in zwei Tagen beginnt die für einen Fußballer wohl schlimmste Zeit des Jahres, die Wintervorbereitung. Bei oftmals widrigen Wetterbedingungen, eisigen Temperaturen, Schnee und auf Kunstrasen bedarf es großer Überwindung, sich auf die Trainingseinheiten zu freuen. Aber das ist unser Job, also wollen wir nicht jammern, sondern sind froh, dass es wieder los geht. Zudem bietet uns der Verein im Februar die Möglichkeit, ein Trainingslager in der Türkei abzuhalten, wo wir uns den Feinschliff für die Rückrunde holen können.

Nicht dass jetzt der Eindruck entsteht, dass die Spieler fünf Wochen nur herum gelegen sind, das machen Profis nicht, sie wissen genau, dass sie in einem guten körperlichen Zustand zurückkehren müssen. Daher hat auch jeder Akteur ein Heimprogramm erhalten, das er seit Mitte Dezember absolvieren muss. Diese Läufe und Krafteinheiten sind die Basis für die harte 7-wöchige Vorbereitungszeit, die wir optimal nützen müssen, damit wir dann im ersten Heimspiel gegen Lafnitz auf den Punkt genau in Topverfassung sind.

Daher hatten auch wir Trainer nicht nur Urlaub, sondern viel Arbeit in den letzten Wochen. Wir haben uns eine Menge Gedanken gemacht, wie wir die Vorbereitung sinnvoll nützen können, um unsere Performance auf das nächste Level zu heben. Was wollen wir noch verbessern, welche Schwerpunkte möchten wir herausarbeiten, welche Übungen passen zum Thema? Aus diesem Grund haben wir die einzelnen Trainingseinheiten auch bis ins Detail durchgeplant, das nimmt schon reichlich Zeit in Anspruch und kann nicht so schnell mal nebenbei erledigt werden.

Jedenfalls freuen wir uns alle, dass wir endlich wieder auf den Rasen können – Theorie ist okay, aber die Praxis am Platz ist das, was unseren Job ausmacht! Ich wünsche allen Lesern einen tollen Start ins neue Jahr und bleibt gesund!

Euer Markus Mader

Zusammen mit dem Trainer-Team um Chefcoach Markus Mader nahm Lucas Vidal im vergangenen Sommer seine Tätigkeit als Physiotherapeut des SC Austria Lustenau auf. Was den Beruf des gebürtigen Franzosen ausmacht und wie sein Alltag bei der Austria aussieht, erfahrt ihr im nachfolgenden Interview.

Servus Lucas! Erstmal vorneweg – warum bist du Physiotherapeut geworden?

Eigentlich wollte ich Fußballprofi werden. Ich hatte mit zwölf Jahren ein Probetraining in Kapfenberg, habe es damals aber nicht geschafft. Den Weg in den Profi-Fußball wollte ich dennoch schnellstmöglich einschlagen und habe mir gedacht, dass ich das als Physiotherapeut schaffen kann. Mit 13 Jahren habe ich mir dieses Ziel dann gesetzt. Jetzt kann ich rückblickend sagen, dass es die absolut richtige Entscheidung war.

Seit letztem Juli bist du in dieser Tätigkeit nun beim SC Austria Lustenau aktiv. Wie gefällt dir die tägliche Arbeit mit den Spielern und wie bist du im ganzen Vereinsumfeld aufgenommen worden?

Die Arbeit hier ist echt super, es macht mir sehr viel Spaß. Die Kommunikation intern mit dem Trainerteam und den Spielern läuft perfekt. Ich wurde im ganzen Verein sehr angenehm aufgenommen. Weil ich französisch spreche, kann ich jetzt im Umkehrschluss bei der Integration der französisch sprechenden Spieler helfen.

Unter anderem hast du Dragan Marceta nach seiner Leisten-Operation lange Zeit mit Therapien begleitet. Wie kann sich ein Laie einen Tag in der Reha vorstellen?

Beispielsweise bei Dragan hatten wir oft zwei Einheiten pro Tag. Eine am Vormittag in der Praxis mit Therapie und Krafttraining, am Nachmittag folgten dann auf dem Platz fußballspezifische Übungen. Als am Anfang aber noch nicht viel ging, waren wir auch im Schwimmbad. Grundsätzlich wird die Therapie an den Spieler angepasst. Es ist nicht immer Schema A oder Schema B. Jeder Spieler reagiert anders auf Verletzungen, daher gilt es immer ganz spezifische Rehabilitationspläne zu erstellen und dann auch umzusetzen.

Unsere Kicker blieben im Herbst im Großen und Ganzen von gröberen Verletzungen verschont. Welche Beschwerden kommen bei den Spielern am häufigsten vor?

Zum Glück blieben wir bis jetzt Großteils von Verletzungen verschont. Aktuell bzw. dieses Jahr klagen aber einige Akteure über Leistenprobleme. Woher das kommt, ist schwer zu sagen. Auch wenn es nicht einfach ist, versuchen wir, die Belastungsgrenze unserer Akteure zu finden und so die Trainings zu steuern.

Wenn du gerade einmal nicht für die Austria oder die Physiotherapie Jansen im Einsatz bist, spielst du selbst noch beim SC Tisis in der 2. Landesklasse. Mit welchem Akteur aus unseren Reihen würdest du dich auf dem Platz am ehesten vergleichen?

Von der Größe her mit Pius (lacht). Ich bin ein sehr flexibler Spieler. Ich kann links hinten, rechts hinten oder auf der Sechs spielen. Die Austria-Kicker haben aber ganz eine andere Qualität als ich, daher fällt mir der Vergleich schwer. Aber wie Pius oder Hakim mit dem Ball umgehen, das ist schon sehr spannend.

Ein Abstecher in dein privates Leben: Mit was kann man einem Lucas Vidal eine Freude machen?

Eine Freude habe ich, wenn ich Zeit mit meiner Verlobten und mit meinen Freunden verbringe. Aber auch wenn ich den Kopf freikriegen kann, bin ich glücklich. Ich bin grundsätzlich immer sehr lebensfroh. Ich schaue sonst auch sehr viel Fußball anderer Ligen, das taugt mir einfach. Fußball ist nicht nur mein Hobby, sondern mittlerweile auch meine Arbeit.

 

Zum Abschluss noch ein kurzer Wordrap. Antworte mit einem Wort!

Meine Lieblingsspeise ist: Schnitzel mit Pommes

Urlaub in den Bergen oder am Meer: Am Meer

Der Spaßvogel im Team: Fabian Gmeiner

Am längsten in der Kabine braucht: Brandon Baiye

Diesen Film sah ich zuletzt im Kino: James Bond 007

Weltmeister 2022 wird: Frankreich

Ein letztes Mal rollt der Ball vor der Winterpause in der ADMIRAL 2. Liga. Die Austria steht bereits als Herbstmeister und Winterkönig fest, dennoch möchte das Team von Markus Mader auch im letzten Spiel Punkte mit nach Hause bringen.

Der Gegner - GAK
Die Grazer haben sich Mitte Oktober von Trainer Gernot Plassnegger getrennt und werden aktuell von Ralph Spirk interimistisch gecoacht. Der Trainereffekt ist bisher eher durchwachsen, von den vier Spielen konnte Spirk zwei gewinnen und ging zweimal als Verlierer vom Platz. Der GAK steht aktuell auf dem 8. Tabellenplatz und hat mit dem 4:1 Erfolg gegen den SV Lafnitz in der letzten Runde ein Ausrufezeichen gesetzt. "Eine Mannschaft ist nach einem Trainerwechsel immer nur schwer einzuschätzen, das zeigen ja auch die letzten Ergebnisse des GAKs. Wir wissen aber, dass sie über einen guten Kader mit viel Qualität verfügen", analysiert Mader den Gegner. "Im eigenen Stadion sind die Grazer immer topmotiviert, auch wenn natürlich aufgrund des Lockdowns keine Zuschauer erlaubt sind. Aber sie werden sicherlich alles versuchen, um uns zu besiegen". Generell erwartet Markus Mader einen GAK, der sich auf seine defensive Stabilität konzentrieren und offensiv auf Konter setzen wird. "Es wird entscheidend sein, dass wir uns von ihren Kontern über die schnellen Spieler wie Sangara oder Pedro Felipe nicht überraschen lassen. Außerdem müssen wir auch Chancen kreieren und diese nutzen - im Grunde eine einfache Formel, aber das ist leichter gesagt als getan", so Mader.

Mannschaft GAKUnsere Austria
Im Bus Richtung Graz sitzen dieses Mal alle Kaderspieler der Austria. Das Trainerteam hat sich bewusst dazu entschieden, denn alle haben ihren Beitrag am derzeitigen Erfolg geleistet. "Es haben sich alle verdient diese letzte Reise mitanzutreten. Wir sind eine Einheit und jeder gibt für jeden alles", erklärt Markus Mader. "Wir freuen uns auf dieses letztes Spiel vor der Winterpause und wollen natürlich auch dieses Spiel gemeinsam gewinnen". Kadertechnisch muss Markus Mader nur auf Matthias Maak verzichten, Michael Cheukoua ist nach abgesessener Gelbsperre wieder eien Option. Nach dem schlussendlich verdienten Sieg gegen die Young Violets in der letzten Runde, möchte man morgen erneut jubeln. "Durch eine deutliche Steigerung im zweiten Durchgang haben wir am Ende auch in dieser Höhe verdient gewonnen", resümiert der Austria-Coach. "Aber wir wissen natürlich, dass nicht alles perfekt war. In der Halbzeit waren die Jungs mit sich selbst nicht zufrieden und haben darum nach dem Seitenwechsel ordentlich Gas gegeben". Am Ende sei es der nötige Pflichtsieg geworden, doch erneut habe sich gezeigt, dass solche Spiele keine leichten Aufgaben sind. So ähnlich wird es auch morgen gegen den GAK. Im Hinspiel gab es einen 2:1 Erfolg für Grün-Weiß, den die Mannschaft rund um Pius Grabher gerne wiederholen möchte.

Spielbeginn in Graz ist am Freitag, um 18:30 Uhr. Die Partie kann auf laola1.at verfolgt werden.

Pius Grabher bleibt dem SC Austria Lustenau auch über das Saisonende hinaus erhalten. Der Vertrag des 28-Jährigen verlängerte sich durch eine an Einsätze gekoppelte Klausel automatisch bis Sommer 2023.

In den vergangenen Monaten trug Pius mit starken Leistungen wesentlich zur erfolgreichen Hinrunde der Grün-Weißen in der 2. Liga bei. Beim 4:1-Erfolg am vergangenen Freitag gegen die Young Violets Austria Wien stand der Mittelfeldspieler wie auch in allen anderen Ligaspielen in dieser Saison in der Startelf.

Das „Luschnouar Urgestein“, der seine ersten Erfahrungen mit dem runden Leder bei dem Austria machte, wechselte 2017 nach zwei Jahren bei der SV Ried zurück ins Ländle und kam in dieser Spielzeit bis dato in allen Ligapartien von Beginn an zum Einsatz.

Statement Alexander Schneider:

„Pius hat in dieser Saison konstant sehr starke Leistungen gezeigt und war mit seiner Präsenz im Mittelfeld ein sehr wichtiger Faktor für die Entwicklung, die unsere Mannschaft bisher in dieser Saison genommen hat. Zusätzlich zu seinen bisherigen Verdiensten für den Verein bekleidet Pius in der Mannschaft sowohl als Spieler auf dem Platz als auch als Persönlichkeit in der Kabine eine sehr wichtige Rolle. Wir sind froh, dass er auch über die laufende Saison hinaus das grün-weiße Trikot überstreifen wird und weiter als Vorbild für viele Nachwuchsspieler aus Lustenau dient.“

Die Austria steht als Herbstmeister und auch Winterkönig fest. Mit einem 4:1 Auswärtserfolg bei den Young Violets Austria Wien festigt man außerdem die Position an der Tabellenspitze. 

Am Ende setzte sich die Austria deutlich gegen die zweite Mannschaft des Namensvetters aus Wien durch. In den ersten Minuten versuchten die Young Violets die Austria mit schnellem Spiel nach vorne zu überraschen, doch gefährlich wurde es nicht. Mit einer der ersten Offensivaktionen, dann auch gleich die Führung für die Austria. Brandon Baiye wurde regelwidrig im Strafraum von Torwart Conte von den Beinen geholt, Haris Tabakovic traff im zweiten Anlauf - der Strafstoß wurde wiederholt, Conte hatte sich zu früh von der Linie bewegt - souverän (8.). Die Grün-Weißen waren nun spielbestimmend und kamen zu guten Möglichkeiten. Tabakovic alleine hatte drei gute Möglichkeiten (15., 18. & 28.), doch ein weiterer Torjubel blieb dem Goalgetter zunächst verwehrt. Der knappe Spielstand ließ bei den Young Violets natürlich die Hoffnung weiterhin am Leben und so kamen auch die Hausherren zu ihren Möglichkeiten, die aber von Domenik Schierl wenn nötig entschärft wurden. Eine Minute vor der Pause war aber auch der Austria-Goalie chancenlos, als nach einem Abwehrfehler Hammond völlig freistehend zum Ausgleich traf (44.).

Nach dem Seitenwechsel schaltete die Austria aus Lustenau einen Gang höher und schnürte die Young Violets in der eigenen Hälfte ein. Die Austria hatte dann nach wenigen Minuten im zweiten Durchgang den Jubel schon auf den Lippen, doch Tabakovic' zweiter Treffer an diesem Abend wurde wegen Abseits nicht gegeben. Dann schaltete sich Abwehrchef Matthias Maak mit in die Offensive ein - zunächst setzte der Innenverteidiger einen Kopfball auf die Latte (66.), wenige Minuten später startete er einen Sololauf, ließ alle Gegner stehen, aber der Schuss aus rund 20 Metern ging leider ganz knapp am Tor vorbei (71.). Fünf Minuten später dann die verdiente Führung für die Grün-Weißen. Nach einer schönen Kombination von Baiye und Cham konnte Hakim Guenouche mit seinem Premieren-Tor für die Austria die Führung erzielen (76.). Fünf MInuten vor Ende, dann eine gute und eine schlechte Nachricht für die Austria. Daniel Tiefenbach feierte nach langer Verletzungspause sein Comeback bei den Profis, dafür musste Matthias Maak mit Verdacht auf Bänderriss im Knöchel verletzt vom Platz. Tiefenbach war es dann der in der 90. Minute den Ball nach einem Konter zum 3:1 über die Linie drückte. Den Konter eingeleitet hatte Brandon Baiye, der Tabakovic einsetzte. Der Torschütze vom Dienst bewies in dieser Szene seine Übersicht, setzte Teixeira ein, dessen Schuss dann direkt zuTiefenbach abgelenkt wurde. In der Nachspielzeit dann doch noch der zweite Treffer für Haris Tabakovic, nach schöner Flanke von Teixeira war der Schweizer mit dem Kopf zur Stelle.

Die Austria beendet die Hinrunde damit mit zwölf Siegen aus 15 Spielen und liegt fünf Punkte vor dem FC Liefering. Am kommenden Wochenende steht noch die erste Partie der Rückrunde an. Die Austria trifft dabei am Freitag, um 18:30 Uhr, auf den GAK.

Noch zweimal rollt der Ball in der Admiral 2. Liga bevor die Winterpause beginnt. Eine Partie davon gehört noch zur Hinrunde und diese bestreitet unsere Austria am morgigen Freitag gegen die Young Violets aus Wien. Grün-Weiß möchte natürlich auch die letzten Spiele vor der Pause erfolgreich bestreiten, weiß aber genau so, dass es keine leichte Aufgabe wird.

Unser Gegner - Young Violets Austria Wien
Die Nachwuchsschmiede des FK Austria Wien ist gespickt mit jungen Talenten, die alle gut ausgebildet wurden und technisch auf hohem Niveau Fußball spielen. Lediglich die fehlende Routine führt in vielen Fällen dazu, dass am Ende noch nicht der gewünschte Erfolg eintritt. Aus diesem Grund stehen die Young Violets derzeit nur auf dem 13. Tabellenplatz und konnten erst zwei der insgesamt 14 Spiele gewinnen. Trainer Markus Mader weiß aber auch, dass man die jungen Veilchen nicht unterschätzen darf: "Wie alle zweiten Mannschaften der Bundesligisten in dieser Liga können auch die Young Violets richtig gut Fußball spielen. Sie sind körperlich robust und verfolgen ihren Match-Plan", erklärt Mader. "Sie sind ein schwer zu bespielender Gegner und wir haben schon am eigenen Leib erfahren, dass es gegen die zweite Garde nicht immer ein Selbstläufer ist. Gegen Rapid Wien II haben wir uns damals auch schwer getan". Der Austria-Coach erwartet einen Gegner, der selbst mitspielen möchte, früh ins Pressing gehen wird und sein Glück in der Offensive sucht. "Eine Abwehrschlacht erwarte ich nicht, die werden mitspielen und uns den Schneid abkaufen wollen".

Unsere Austria
Die Mannschaft weiß also was sie erwartet und ist bereit die Herausforderung anzunehmen. In der Länderspielpause wurde wieder auf das erfolgreiche Konzept der vorangegangenen Spielpausen angeknüpft. Zuerst wurde intensiv gearbeitet, ehe es wieder ein paar Tage trainingsfrei waren, um Zeit mit Familie und Freunden zu verbringen. "Der Wechsel zwischen hoher Intensität und freien Tag hat uns bisher immer gut getan, darum haben wir erneut darauf gesetzt. Man merkt den Spielern an, dass die paar Tage zuhause und mit ihren Familien ihnen sehr gut tun und neue Kräfte freigesetzt werden", bringt es Mader auf den Punkt. "Damit konnten wir die Belastungssteuerung optimieren und können so auf einen gesunden Kader zurückgreifen. Ein Testspiel war zu keiner Zeit ein Thema, die letzten Wochen waren intensiv genug, der Fokus lag auf Regeneration, damit wir in den letzten beiden Wochen vor der Winterpause noch einmal Vollgas geben können". Ab Montag wurde im Training wieder hart gearbeitet, die Spieler sind heute morgen topmotiviert die Reise nach Wien angetreten. "Unser Ziel ist klar, wir wollen das Spiel morgen gewinnen. Diesen Anspruch stellen wir mittlerweile an uns. Aber dafür müssen wir viel investieren - nur wenn wir die nötige Laufbereitschaft zeigen und unsere individuelle Qualität auf den Platz bringen, dann können wir am Ende über 3 Punkte jubeln", so Mader abschließend.

Spielbeginn ist am Freitag um 20:25 Uhr. Die Partie wird live von ORF Sport+ übertragen.

Vergangenen Freitagabend feierte die österreichische U21-Nationalmannschaft in Aserbaidschan einen ungefährdeten 3:0-Erfolg und schloss in der EM-Quali-Gruppe A damit auf Norwegen auf.

Austria-Kicker Muhammed Cham stand bei der Auswahl von Coach Werner Gregoritsch nicht nur in der Startelf, sondern setzte sich mit einigen Offensivaktion mehrmals in Szene und bereitete das zwischenzeitliche 1:0 von Emanuel Aiwu vor.

Heute Abend empfangen die rot-weiß-roten Jungtalente in Ried die bis dato noch ungeschlagenen Alterskollegen aus Kroatien.

Anpfiff der Begegnung ist um 20:30 Uhr. Die Partie wird von ORF Sport+ live übertragen!

Nach mehreren Jahren bei Bayer 04 Leverkusen wechselte Cem Türkmen im Sommer von Kooperationsverein Clermont Foot leihweise nach Lustenau. Bei der Austria hat sich der junge Mittelfeldakteur in den zurückliegenden Monaten gut eingelebt und kam für die Mader-Auswahl bis dato in 16 Pflichtspielen zum Einsatz.

Servus Cem, wie viele andere bist auch du im Sommer nach Lustenau gekommen. Wie gefällt es dir im „Ländle“ und wie zufrieden bist du mit deiner bisherigen Zeit in Lustenau?

Ich fühle mich in Vorarlberg sehr wohl. Es ist anders als in Deutschland, wie in Köln. Ich habe mich hier aber sehr gut eingefunden. Die Leute sind sehr nett, die Mannschaft ist top. Wir sind auf einem guten Weg. Es passt für mich einfach!

Du hast im Nachwuchs von Bayer Leverkusen gespielt und konntest in der vergangenen Saison bereits zweimal Europa-League-Luft schnuppern: Beschreibe kurz das Gefühl in der Kampfmannschaft von Bayer Leverkusen international auflaufen zu dürfen.

Das Gefühl zu beschreiben ist schwer, viele haben mich schon danach gefragt. Ich habe aber immer gesagt, dass dieser Moment unbeschreiblich für mich war. Es war ein Kindheitstraum von mir, der in Erfüllung gegangen ist. Es war mein Ziel mit den Profis von Leverkusen aufzulaufen. Dieses Ziel habe ich erreicht, das war aber nur der erste Schritt. Daran will ich anknüpfen und nun immer weiter machen.

Du fühlst dich bekanntlich im Zentrum am wohlsten: Wo siehst du dabei deine größten Stärken, was kann Cem Türkmen am eigenen Spiel noch am Ehesten verbessern?

Meine Stärken sehe ich auf jeden Fall mit dem Ball. Das Spiel sozusagen einzurichten, zu kreieren und meine Mitspieler gut in Aktion zu bringen. Aber ich denke, dass ich auch in der Defensive Stärken habe. Ich habe aber noch viel Arbeit vor mir, vor allem körperlich. Besonders will ich meine Spritzigkeit noch verbessern, auch dass ich schneller werde und mehr Drang nach vorne entwickle.  

Mit deinen 19 Jahren zählst du zu den jüngeren Spielern im Kader. Was sind deine Ziele für die nächsten Jahre? Wo soll dein Weg dich noch hinführen?

Wie fast jeder will ich nach Europa, damit meine ich in einer der Top-Ligen. Aber jetzt in jungen Jahren zählt es, viel Erfahrung und Spielzeit zu sammeln. Ich will so viel wie möglich mitnehmen, um mich gut zu entwickeln und auf die weiteren Jahre vorzubereiten.

Du hast in der vergangenen Saison regelmäßig in der Kampfmannschaft von Leverkusen mittrainiert. Wie würdest du das Niveau in Österreich im Vergleich einschätzen? Worin unterscheidet sich der Fußball hier am meisten zum Fußball in Deutschland?

Es gefällt mir sehr gut, dass hier in Österreich auf dem Platz auch Fußball gespielt wird. Das war auch einer der Gründe, warum ich mich zu diesem Schritt entschieden habe. Ich komme über das spielerische und nicht über die Athletik, daher passt es hier super. Was die Unterschiede betrifft: Die deutsche Bundesliga zählt für mich zu den Top-Ligen auf der Welt. Allein die Namen, die Mannschaften, das ist schon stark. Aber im Großen und Ganzen sind das ja auch nur Menschen, die Fußballspielen. Vielleicht ein bisschen besser als hier, aber sonst ist da nicht so ein großer Unterschied. Im Training bei Leverkusen konnte ich von den ganzen Spielern, die man jetzt im deutschen Fußball kennt, aber schon sehr viel mitnehmen.

Wie vorher bereits kurz angesprochen, bist du seit Sommer in Lustenau, wie leicht fiel es dir hier anzukommen? Wie hat dich die Mannschaft aufgenommen?

Im Vergleich zu anderen Teams sind wir eine sehr junge Truppe. Die Jungs haben mich super aufgenommen. Ein, zwei Spieler kannte ich schon von vorher, daher viel mir die Ankunft noch leichter. Die Stimmung ist super. Es fühlt sich an, als wäre man schon Jahre hier.

Abschließende Frage: Was macht Cem Türkmen in seiner Freizeit? Womit vertreibst du dir am liebsten die Zeit, wenn gerade kein Training ansteht?

Unterschiedlich. Ich verbringe mit Teamkollegen viel Zeit im Gym. Aber auch entspannen, Cafe trinken oder spazieren gehen.

 

Weitere spannende Interviews mit unseren Neuzugängen sind ab Jänner im Jahrbuch des SC Austria Lustenau zu lesen.

Die Austria kommt im letzten Heimspiel der Hinrunde der Admiral 2. Liga zu einem ungefährdeten 2:0 Erfolg. Die Gäste aus Horn konnten den Grün-Weißen nie wirklich gefährlich werden und damit sichert die Austria ihren Platz an der Tabellenspitze weiter ab.

 Bereits nach vier Minuten kam die Austria zur ersten Großchance. Michael Cheukoua, der gegen seinen Ex-Club natürlich doppelt motiviert war, zirkelte den Freistoß gefährlich in Richtung Kreuzeck, doch Horns Torwart Ehmann konnte den Ball gerade noch an den Pfosten lenken. In dieser Tonart ging es weiter, die Austria ließ die Horner keinen Platz zur Entfaltung. Nach zehn Minuten prüfte Jean Hugonet Ehmann, doch erneut zeichnete sich der Gästekeeper aus. In der 23. Minute hätte dann aber auch er keine Chance gehabt, wäre der Ball von Muhammed Cham etwas platzierter gewesen. Die größte Chance war dann aber in der 33. Minute Haris Tabakovic vergönnt. Nach einem missglückten Abwehrversuch tauchte Tabakovic völlig frei vor Ehmann auf, doch der sehr starke Torwart tauchte blitzschnell ab und konnte den Flachschuss des Austria Goalgetters parieren. Die Austria hatte das Spiel komplett unter Kontrolle durte aber vor der Pause nicht mehr jubeln, auch wenn Grabher (35.) und Cheukoua (42.) weitere Möglichkeiten vorfanden.

Nach Seitenwechsel zeigte sich den 2.550 Zuschauern dasselbe Bild wie in den ersten 45 Minuten, die Austria kontrollierte Ball und Gegner. Nach 57 Minuten dann endlich das erlösende 1:0. Nach einem Freistoß landete der Ball vor den Füßen von Muhmammed Cham, der mit einem schnellen Haken zur Mitte seinen Gegenspieler aussteigen ließ und dann mit voller Wucht den Ball im kurzen Kreuzeck versenkte. Etwas mehr als zehn Minuten später nahm sich Wallace ein Beispiel an der hervorragenden Torschusstechnik Chams und versenkte von der anderen Seite mit viel Gefühl den Ball aus ähnlicher Distanz im Horner Tor (69.). Damit war die Partie gegessen, die Horner konnten sich nicht aufbäumen, im ganzen Spiel gab es keinen einzigen Torschuss auf das Tor von Domenik Schierl. In der Schlussphase hätten Adriel (86.), Tabakovic (87.) und Teixiera, der den Ball noch an die Latte setzte (89.), gute Chancen auf weitere Treffer, durften aber am Ende "nur" über den Sieg jubeln.

Die Austria steht damit nach 14 von 15 Spieltagen in der Hinrunde bereits als Herbstmeister fest, da der FC Liefering gegen Blau-Weiß Linz nur zu einem 0:0 Remis kommt. Ein Titel, der für die Austria aber keinerlei Bedeutung hat. Vor der Winterpause folgen noch Spiele bei den Young Violets Austria Wien und dann noch beim GAK - das ist bereits das erste Spiel der Rückrunde.

Cham erneut im ÖFB-U21-Team!

Montag, 08 November 2021

Am vergangenen Freitag sorgte Muhammed Cham beim 2:0-Erfolg gegen SV Horn mit einem herrlichen Weitschuss für die zwischenzeitliche 1:0-Führung. Kurz darauf wurde der Mittelfeldspieler des SC Austria Lustenau nun abermals in den Kader der österreichischen U21-Nationalmannschaft nachnominiert.

Auf das U21-Team wartet im abschließenden Lehrgang des Jahres 2021 zwei richtungsweisende Spiele: Die Auswahl von Teamchef Werner Gregoritsch gastiert im Rahmen der Qualifikation zur UEFA-U21-EURO 2023 zunächst in Aserbaidschan (12. November, 17 Uhr, live in ORF Sport+), ehe am 16. November (20:30 Uhr, live in ORF Sport+) das Duell mit Kroatien in Ried steigt.

Cham kam bereits im Oktober zu zwei Einsätzen bei der ÖFB-U21-Elf. Für die Austria war der Linksfuß in 16 Pflichtspielen an 17 Treffern direkt beteiligt.

Letztes Heimspiel 2021 gegen den SV Horn

Donnerstag, 04 November 2021

Ein letztes Mal rollt der Ball 2021 im Reichshofstadion. Die Austria trifft in der 14. Runde der Admiral 2. Liga auf den SV Horn. Das Ziel ist klar, die Grün-Weißen möchten das Jahr zuhause mit drei Punkten abschließen.

Der Gegner
Die Horner liegen derzeit mit 15 Punkten auf dem zehnten Tabellenrang und warten seit drei Spielen auf einen vollen Erfolg. Die letzten beiden Partien gegen den FAC und Wacker Innsbruck gingen jeweils verloren, der letzte Sieg liegt bereits einen Monat zurück. Unterschätzen darf man die Niederösterreicher trotzdem nicht, denn gegen den Tabellenführer ist jede Mannschaft doppelt motiviert. "Das Team aus Horn reist nicht nach Lustenau, um die Punkte einfach abzugeben. Sie werden sich wehren und deshalb müssen wir diese Partie voll konzentriert angehen", erklärt Markus Mader. "Es wird nicht einfach, ich erwarte einen eher defensiv agierenen Gegner, da braucht es Geduld und Effektivität vor dem Tor".

Unsere Austria
Grün-Weiß holte in der letzten Partie gegen St. Pölten spät ein 1:1 Remis, das sich im Nachgang eher nach zwei verlorenen Punkten anfühlte. In der Nachspielzeit hätte es einen zweiten Elfmeter geben müssen, auch ein reguläres Tor wurde fälschlicherweise aberkannt. "Im ersten Momten nach dem Abpfiff waren wir mit dem Punkt zufrieden, aber nach der Analyse des Spiels muss man schon sagen, dass gegen St. Pölten ein Dreier möglich und durchaus auch verdient gewesen wäre", so Mader. "Aber das ist Fußball, wir werden jetzt nicht "noochijassa". Unser Fokus gilt dem Spiel gegen Horn". Das Team von Mader möchte unbedingt gewinnen und im letzten Heimspiel drei Punkte holen. "Die Jungs brennen auf die Partie und wollen unbedingt nach zwei sieglosen Spielen wieder über drei Punkte jubeln. Wenn wir unsere Leistung wie gegen St. Pölten abrufen können und unsere Chancen nutzen, dann ist ein Sieg mehr als möglich", sagt Markus Mader. Der Austria-Coach hat weiterhin die Qual der Wahl - alle Spieler sind fit und bereit für die Austria aufzulaufen.

Spielbeginn ist um 18:30 Uhr. Die Partie gibt es live auf laola1.at.

Die Austria sichert sich in den Schlussminuten einen Punkt in St. Pölten. Im Duell des Tabellenführers mit dem Bundesliga-Absteiger gibt es am Ende eine Punkteteilung, doch eigentlich hätten es am Ende sogar drei Punkte für die Grün-Weißen werden können. 

Doch beginnen wir von vorne. Trainer Markus Mader gab Leo Mätzler die Chance von Beginn an und ließ dafür Fabian Gmeiner zunächst auf der Bank. Die Anfangsphase gehörte den Hausherren, die Austria tat sich schwer ins Spiel zukommen. Die Niederösterreicher pressten früh und verhinderten so den Aufbau der Austria. In der Offensive versuchte es St. Pölten vor allem über die agilen Davies und Llanez Akzente zu setzen. Letzgenannter rannte dann in der 19 Minute Leo Mätzler über den Haufen und erhielt dafür einen Elfmeterpfiff von Schiedsrichter Talic. Als ausgleichende Gerechtigkeit parierte Domenik Schierl den Elfmeter von Llanez souverän (20.). In Folge wurde die Austria besser, doch speziell im Strafraum der St. Pöltner wurde es so eng, dass es die Grün-Weißen aus der Distanz versuchen mussten. Muhammed Cham (28.) und Haris Tabakovic (34.) konnten aber Lino Kasten nicht überwinden. St. Pölten selbst kam in der ersten Hälfte zu keinem erwähnenswerten Angriff mehr.

Gleich zu Beginn der zweiten Hälfte hatte Matthias Maak die beste Chance auf die Führung, doch sein Kopfball wurde von Bernd Gschweidl gerade noch so von der Linie gekratzt (47.). Auf der Gegenseite machten es dann die Gastgeber besser, Kovacevic besorgte per Kopf die Führung (55.). Die Austria warf nun alles nach vorne und drängte auf den Ausgleich, doch lange Zeit sah es nach der zweiten Niederlage in Folge aus, doch als in 89. Minute Ramsebner Tabakovic im Strafraum niederriss, hatte SR Talic keine andere Option als auf den Punkt zu zeigen. Trotz Verletzungsbehandlung am Feld und Auswechslung der St. Pöltner blieb Tabakovic am Punkt cool und versenkte den Ball sicher in den Maschen (90.). In der Nachspielzeit hätte dann Schiedsrichter Talic erneut auf Strafstoß für die Austria entscheiden müssen, doch der Unparteiische übersah ein klares Foul an Jan Stefanon (92.). In der 94. Minute wurde außerdem ein Treffer der Austria aufgrund vermeintlichem Abseits nicht gegebenen. Auf der Gegenseite hätte beinahe noch Deni Alar den Lucky-Punch gesetzt, doch Schierl hielt den Punkt fest (95.).

Die Austria bleibt damit mit drei Punkten Vorsprung Tabellenführer und trifft am kommenden Freitag im letzten Heimspiel 2021 auf den SV Horn. Spielbeginn ist um 18:30 Uhr.

Gastspiel beim SKN St. Pölten

Freitag, 29 Oktober 2021

Am kommenden Sonntag wartet die nächste schwere Aufgabe auf die Austria. In der NV Arena in St. Pölten trifft man auf den SKN St. Pölten. Das Spiel gegen den Bundesliga-Absteiger wird mit großer Wahrscheinlichkeit eine ähnlich harte Nuss wie das Duell mit BW Linz.

Der Gegner - St. Pölten
Denn die Niederösterreicher konnten von den letzten fünf Spielen, vier gewinnen. Mussten sich aber in der letzten Runde dem Kapfenberger SV geschlagen geben. Der Kader der St. Pöltner ist mit namhaften Spielern gespickt, viele bringen Bundesliga-Erfahrung mit. Das weiß auch Trainer Markus Mader: "St. Pölten verfügt über einen sehr guten Kader - mit Spielern wie Dani Alar, Daniel Schütz, George Davis oder Bernd Gschweidler stehen Spieler im Aufgebot, die zahlreiche Bundesligaspiele absolviert haben. Das Team blieb bisher sicherlich hinter den Erwartungen zurück, aber zuletzt haben sie sich extrem gesteigert. Wir sind ordentlich gefordert". Die St. Pöltner waren unter der Woche noch im Cup gegen Red Bull Salzburg im Einsatz, schieden da aber mit einem 0:3 aus. Markus Mader sieht darin keinen Vorteil für sein Team, für ihn ist der Fokus ganz klar, man konzentrierts ich weiterhin auf sich selbst. "Im Spiel gegen St. Pölten sind wir defnitiv gefordert, im Cup wurden einzelne Spieler auch geschont, der Fokus liegt ganz klar auf der Meisterschaft. Wir wissen, dass wir alles dafür tun müssen, um in Niederösterreich Punkte mitzunehmen. Das Team ist auf alle Fälle motiviert und bereit", so Mader.

Unsere Austria
Bei den Grün-Weißen wurde die knappe Niederlage gegen BW Linz analysiert und bereits abgehakt. "Die Mannschaft hat im Training gleich wieder Vollgas gegeben und keine Gedanken an das letzte Spiel verloren. Die Intensität war hoch, alle haben hart gearbeitet. Man merkt, dass die Spieler diese Niederlage gleich wieder wettmachen wollen", erklärt Markus Mader. "Das Spiel gegen Linz hat gezeigt, dass es gegen gestandene Gegner nicht so leicht ist zu punkten. Wir wollen nach dem Spiel gegen Linz wieder in die Erfolgsspur zurück, das ist unser Ziel". Im Spiel gegen Linz hat ein individueller Fehler zum Gegentreffer geführt. "Aus solchen Situationen müssen wir lernen und es in Zukunft besser machen. Schon ein einziger Fehler kann ein Spiel entscheiden, wir müssen daher voll konzentriert von der ersten bis zur letzten Minute am Platz stehen", führt der Austria-Coach weiter aus. Kadertechnisch kann Mader aus dem Vollen schöpfen. Auch Dragan Marceta und Daniel Tiefenbach sind wieder fit und brennen auf einen Einsatz.

Spielbeginn in St.Pölten ist am Sonntag um 12:30 Uhr. Die Partie gibt es auf Laola1.at.

Im Jänner 2021 wagte Jan Stefanon den Sprung aus dem Vorarlberger Unterhaus vom VfB Hohenems zum SC Austria Lustenau. Seit seinem Transfer in die Stickergemeinde war der Angreifer für Grün-Weiß in 26 Pflichtspielen an sieben Toren direkt beteiligt. Auch wenn der 22-Jährige in dieser Saison noch auf seinen ersten Treffer warten muss, konnte er mit seiner enormen Schnelligkeit wieder einige Male auftrumpfen. 


Servus Jan! Wie leicht oder schwer fiel dir der Schritt in den Profifußball? Worin würdest du den größten Unterschied zum Amateursport ausmachen?

Der Wechsel von Hohenems nach Lustenau bzw. vom Amateur- in den Profisport war für mich am Anfang schon eine große Umstellung. Es hat sich bei mir aber ziemlich rasch eingependelt, da ich relativ schnell zum Spielen kam. Dass es bis jetzt so gut gelaufen ist, freut mich natürlich sehr. Der größte Unterschied ist auf jeden Fall das Tempo. Das habe ich nicht nur bei den Spielen gemerkt, sondern auch in den Trainingseinheiten. Das ist ein riesiger Unterschied zum Amateur-Fußball.

Du kannst in der Offensive praktisch jede Position bekleiden. Wo spielst du persönlich am liebsten und wieso?

Vorne komme ich am liebsten über die Seiten. Hier in Lustenau agiere ich auch gerne mit Haris (Anm. Tabakovic) als Sturm-Duo. Ich gehe oft in die Tiefe, genau das kann ich auf den Flügeln perfekt ausnutzen. 

Kommen wir zur diesjährigen Saison. Wie zufrieden bist du mit dem Saisonstart, gerade auch aus persönlicher Sicht?

Mit meinen persönlichen Leistungen bin ich eigentlich recht zufrieden. Es ist bis jetzt gut gelaufen, ich kam bisher auch immer zu meinen Einsätzen. Wo ich mich bis jetzt noch zu wenig belohnt habe, war der Torabschluss. Ich sehe hier aber keine Zweifel und setze mich nicht unter Druck. Wichtig ist, dass ich voll dranbleibe und immer mit maximalem Einsatz trainiere. Dann kommen die Tore mit der Zeit von allein.

Mit 22 Jahren bist du noch immer recht jung. In welchen Teilen deines Spiels siehst du noch das größte Entwicklungspotential, an was musst du noch am meisten arbeiten?

Verbessern kann ich mit Sicherheit mein Defensivverhalten. Ich bin da noch lange nicht dort, wo ich gerne hinwill. Daran gilt es im Training zu arbeiten und mich stetig auch in anderen Bereichen zu verbessern. Auch wenn ich vor dem Tor normalerweise sehr ruhig bleibe, wird auch die nötige Abklärung mit der Erfahrung noch mehr kommen. Mein größtes Potential sind meine Tiefenläufe, diese Stärke muss ich weiterhin bestmöglich ausnutzen.

Du hast soeben über deine Schwächen geredet, kommen wir nun zu deinen Zielen. Wohin soll dich deine Karriere noch hinführen? Was sind deine Ziele mit der Austria aber auch privat?

Mit dem SC Austria Lustenau will ich so weit hoch wie möglich. Da sind wir momentan auf einem guten Weg, mehr geht aber immer. Persönlich gilt dasselbe: Mit vollem Einsatz so weit hinauf wie möglich.

Wenn ein Spieler aus einem anderen Bundesland oder aus einem anderen Land kommt. Was würdest du ihm sagen, was muss er in Vorarlberg unbedingt gesehen oder gemacht haben?

Die Landschaft hier im Ländle ist unglaublich schön. Wir haben viele schöne Orte in Vorarlberg. Ich würde auf jeden Fall empfehlen, die Berge zu erkunden.

Deine Empfehlungen haben wir nun gehört. Was machst du in deiner Freizeit am liebsten?

Ich verbringe viel Zeit mit meiner Familie und meinen Freunden. Gottseidank geht das jetzt wieder besser als noch vor einem Jahr.

Leider konnte die Austria gegen BW Linz keine Punkte einfahren. Am Ende musste man sich 0:1 geschlagen geben. 

Beide Mannschafte begegneten sich auf Augenhöhe und die 2.800 Zuschauer sahen von Beginn an eine flotte Partie. Nach nur drei Minuten hatte die Austria durch Hakim Genouche den ersten gefährlichen Flankenball, doch Tabakovic verpasste in der Mitte nur knapp. Die Linzer waren aggressiv und störten den Austria-Aufbau früh. Viele kleine Nicklichkeiten und überhartes Einsteigen prägten die ersten 20 Minuten. Schiedsrichter Jäger agierte unüberlegt und nervös, verteilte deutlich zu viele und zum Teil nicht nachvollziehbare gelbe Karten. Endresultat: dreimal Gelb auf jeder Seite nach 20 Minuten. Fußballerisch gab es Chancen für Michael Cheukoua auf Seiten der Austria (13). und auf der anderen Seite scheiterte Raphaela Dwamena an Domenik Schierl (36.). Der Großteil der Aktionen spielte sich im Mittelfeld ab, beide Mannschaften neutralisierten sich gekonnt und ließen nichts zu. Kurz vor der Pause hätte aber dann Haris Tabakovic die Austria in Führung bringen müssen, doch der Schweizer agierte überhastet und sette einen Kopfball genau in die Arme von Linz-Goalie Schmid.

Nach der Pause wurde Austria etwas spielbestimmender und erhöhten das Tempo deutlich. Die Linzer mussten dem hohen Tempo im Durchgang eins etwas Tribut zollen und ließen die Austria anlaufen. Doch der Austria gelang es an diesem Abend einfach nicht, die nötigen Lücken zu finden. Michael Cheukoua und Mohammed Cham versuchten es mit direkten Freistößen, doch es sollte nicht klappen. Auf der Gegenseite sorgten die Linzer dann mit einem Entlastungsangriff für die Entscheidung. Matthias Seidl wurde bei einem Flankenball völlig frei gelassen und setzte den Ball akrobatisch an Schierl vorbei ins Tor (80.). In der Nachspielzeit hätte Cem Türkmen dann beinahe noch den Ausgleich erzielt, doch Fabio Strauss rettete auf der Linie (90.+1).

Damit schrumpft der Vorsprung der Austria in der Tabelle auf drei Zähler gegenüber LIefering und vier Punkte gegenüber dem FC Blau-Weiß Linz. Kommenden Sonntag, um 12:30 Uhr treffen die Grün-Weißen auswärts auf den SKN St. Pölten.

Top-Spiel gegen FC Blau-Weiß Linz

Donnerstag, 21 Oktober 2021

Am morgigen Freitag dürfen sich Fußball-Fans auf ein echtes Top-Spiel freuen. Mit dem FC Blau-Weiß Linz ist der Meister der Vorsaison zu Gast im Reichshofstadion. Beide Teams sind in Top-Form und es dürfte ein Spiel auf Augenhöhe werden.

Der Gegner - FC Blau-Weiß Linz
Die Oberösterreicher liegen sieben Punkte hinter der Austria und stehen damit in der Tabelle auf dem dritten Rang. Die Blau-Weißen spielen auch in dieser Saison einen tollen Fußball und verfügen über einen Kader mit einer guten Mischung aus jungen und erfahrenen Kickern. In den letzten fünf Partien gab es für die Gäste vier Siege und nur eine Niederlage. Trainer Markus Mader warnt vor den Gästen: "Linz verfügt über eine körperlich starke Mannschaft, die offensiven Fußball spielt. Aber auch die Defensive wird von robusten Spielern angeführt, die es einem nicht leicht machen". Grün-Weiß ist also gewarnt, wird sich aber sicherlich nicht verstecken. "Wir haben den Gegner analysiert und wissen, dass es nicht leicht wird, aber wir werden alles dafür tun, dass die Punkte in Lustenau bleiben", so Mader.

Unsere Austria
Bei der Austria darf man ruhig mit Selbstvertrauen in das Duell gehen. Nach dem Spiel gegen Kapfenberg waren die Lobeshymnen groß, dennoch bleibt man im Lager der Austrianer ruhig. "Natürlich freut man sich über Lob und Komplimente, aber die Spieler und auch wir im Trainerteam wissen diesen Sieg gegen Kapfenberg richtig einzuschätzen", erklärt Mader. "Wir haben vieles richtig gemacht und schöne Tore erzielt, aber dennoch haben wir bei der Analyse auch Dinge gefunden, die wir besser machen können und wollen". Am Montag beim Training war daher bei den Spielern keinerlei Leichtsinn oder Überheblichkeit spürbar. "Die Spieler waren die ganze Woche richtig fokussiert und wieder mit vollem Einsatz dabei. Alle wissen, dass wir uns von den letzten Ergebnissen nichts kaufen können. Der Fokus nach einem Spiel ist immer sofort beim nächsten Gegner", bringt es Markus Mader auf den Punkt. Kadertechnisch muss der Austria-Coach auf Jan Stefanon verzichten. Der Angreifer liegt leider mit Angina flach. Ansonsten bleibt die Qual der Wahl, denn alle Akteure im Kader wollen unbedingt spielen.

Spielbeginn am morgigen Freitag ist um 20:25 Uhr. Die Partie gibt es live auf ORF Sport+. Das Stadion hat ab 19:00 Uhr geöffnet, bereits ab 17:00 Uhr macht der Impfbus des Landes Vorarlberg halt vor dem Stadion. Zwischen 17:00 und 20:30 Uhr kann man sich impfen lassen, dafür erhält man eine Freiakrte für ein Austria-Heimspiel in der Saison 2021/22.

 

Die Austria ist auch nach der Länderspielpause nicht zu stoppen. In der 11. Runde der Admiral 2. Liga unterstrich das Team erneut die starke Form und gewann souverän mit 6:0 gegen die Falken aus Kapfenberg.

Bereits mit der ersten Möglichkeit im Spiel gingen die Grün-Weißen in Führung. Muhammed Cham zirkelte einen Freistoß aus spitzem Winkel an den langen Pfosten, den Abpraller verwertete Jean Hugonet ohne Probleme zur 1:0 Führung (11.). Nur drei Minuten später erhöhte der Torschütze vom Dienst, Haris Tabakovic, per Elfmeter auf 2:0. Zuvor wurde Bryan Teixeira von Lalic strafwidrig zu Fall gebracht. Die Steirer wussten nicht wie ihnen geschah und so mussten sie weitere vier Minuten später erneut den Austria-Kickern beim Jubeln zusehen. Teixeira, ideal bedient von Cham, ließ KSV-Keeper Giuliani keine Chance und traf sicher zum 3:0 (17.). Die Partie war bereits entschieden, doch die Austrianer hatten weiterhin Lust und Laune Fußball zu spielen. In der 22. Minute erhöhte Haris Tabakovic nach einem flachen Querpass von Fabian Gmeiner auf 4:0. Doch das reichte dem Top-Stümer immer noch nicht. Nach einer halben Stunde verbuchte er Treffer Nummer 3. Nach schöner Flanke von Muhammed Cham scheiterte er zwar zunächst noch am Gäste-Torwart, doch der Nachschuss zappelte dann im Netz (30.). Von den Kapfenbergern war offensiv im ersten Durchgang nichts zu sehen, die Austria-Defensive agierte überlegt und bärenstark. Dieses Auftreten wurde nach dem Halbzeitpiff von den Rängen mit Standing Ovations der knapp 2.600 Zuschauern bedacht.

In Hälfte zwei schaltete die Austria einen Gang zurück, doch blieb weiter das bestimmende Team. Die Kapfenberger, die zur Pause gleich vierfach wechselten, konnten sich nicht noch einmal aufbäumen. Die Grün-Weißen kamen zu weiteren guten Möglichkeiten, doch Teixeira (53.) als auch Maak per Kopf (63.) scheiterten zunächst. Besser machte es Brandon Baiye, der Belgier wurde im Strafraum völlig allein gelassen und verwertete eine Grabher-Flanke per Kopf zum 6:0 (64.). Leo Mätzler (79.) und Jan Stefanon (90.) hätten die Austrianer auf den Rängen noch öfters jubeln lassen können, doch jeweils war das Visier der Youngsters nicht so gut eingestellt.

Die Austria gewinnt damit zum siebten Mal in Folge und bleibt mit sechs Punkten Vorsprung auf den FC Liefering Tabellenführer. Bereits am Freitag ist man erneut Gastgeber im Reichshfostadion. Zu Gast sind dabei die Blau-Weißen aus Linz. Es ist das Top-Spiel der 12. Runde und beginnt daher erst um 20:25 Uhr.

 

Die Länderspielpause ist vorbei, der Ligalltag kehrt zurück. Am morgigen Freitag trifft die Austria zuhause auf den Kapfenberger SV. Wenn Grün-Weiß auf die Falken trifft dann  pricht man gerne vom Liga-Dino-Duell, denn diese Begegnung gab es bereits 52 Mal.

Der Gegener - KSV 1919
Die Bilanz dieser 52 Duelle spricht leicht für die Austria und auch im Spiel morgen gilt die Austria als Favorit. Denn als Tabellenführer muss man eigentlich gegen Kapfenberg gewinnen. Denn die Steirer liegen derzeit nur auf dem 13. Tabellenplatz und tun sich öfters noch etwas schwer. Sie verfügen über eine junge Mannschaft, die von einigen wenigen erfahrenen Spielern geführt wird. Trainer Markus Mader erwartet morgen eine defensiv kompakt stehenden Gegner, der auf Konter lauern wird. "Es wird auch gegen Kapfenberg kein leichtes Spiel. Wir müssen das Spiel machen und müssen Lösungen finden - ähnlich wie schon auch gegen Dornbirn. Wir müssen bereit sein etwas zu investieren, um am Ende erfolgreich zu sein", lautet die Marschroute des Austria-Coaches. Die Falken haben die Länderspielpause für eine intensive trainingslagerähnliche Woche genutzt und auch gegen den TSV Hartberg getestet. Am Ende verlor man die Partie gegen den Bundesligisten zwar mit 0:1, doch von Seiten der Steirer sprach man von einem guten Test. "Wir wissen, dass uns Kapfenberg nichts schenken wird und alles dafür tun wird, unseren Lauf zu beenden und selbst wieder erfolgreich zu sein. Wir sind bereit und werden alles geben", so Mader.

Unsere Austria
Bei der Austria gab es nach dem Derby gegen Dornbirn ebenfalls eine Woche mit intensiven Trainingseinheiten. An vier Trainingstagen wurden sieben Einheiten abgehalten. "Auch wir dürfen uns nicht den Luxus erlauben nachzulassen. Die Jungs haben im Training Vollgas gegeben, wir konnten so noch einmal die richtigen Reize setzen und an uns arbeiten", erklärt Mader. nach dieser Trainingswoche hatten die Spieler drei Tage frei und nützen die Zeit für Freunde und Familie. "Dieser Ausgleich ist enorm wichtig, man hat es den Spielern beim Trainingsstart Anfang Woche deutlich angemerkt, solche Tage tun einfach gut", führt Markus Mader weiter aus. Auch von den verletzten Spielern gibt es gute Nachrichten. Daniel Tiefenbach macht weiterhin große Fortschritte und dürfte bald wieder für die Profis bereit sein. Auch Dragan Marceta trainiert bereits wieder mit Ball und wird demnächst wieder voll ins Mannschafstraining einsteigen. Coach Markus Mader und sein Team haben somit vor dem Spiel gegen die Falken wieder die Qual der Wahl, wer auflaufen darf.

Spielbeginn am Freitag ist um 18:30 Uhr. Die Partie wird auf laola1.at übertragen.

Cham mit Einsätzen bei der U21!

Mittwoch, 13 Oktober 2021

Vor kurzem wurde Muhammed Cham erstmals in den Kader der österreichischen U21-Nationalmannschaft berufen. Am Freitag- bzw. Dienstagabend durfte sich unser Offensivspieler gleich über die ersten Einsätze bei der Elf von Coach Werner Gregoritsch freuen.  

Gegen Estland (4:0-Sieg) kam „Mo“ bei der ÖFB-Auswahl in den letzten zehn Minuten auf den Platz, gestern lief er bei der 1:3-Niederlage gegen Finnland von Beginn an auf und traf kurz vor der Pause die Stange.

Nun wird der 21-Jährige wieder ins Ländle zurückkehren, um sich mit seinen Teamkollegen des SC Austria Lustenau auf das anstehende Heimspiel gegen den Kapfenberger SV vorzubereiten.

Mit sechs Toren und fünf Vorlagen in den ersten zehn Saisonspielen hat Muhammed Cham im Ländle voll eingeschlagen – nach seinen starken Leistungen wurde der Linksfuß nun erstmals in das österreichische U21-Nationalteam einberufen und darf auf Einsätze in der EM-Qualifikation hoffen.

Servus Mo! Mit deinem Treffer hattest du vergangenen Freitag großen Anteil am 2:0-Erfolg im Derby gegen den FC Dornbirn. Wie  hast du die Stimmung auf dem Platz vor über 4.000 Zuschauern empfunden und was ging dir nach dem Abpfiff durch den Kopf?

Es war natürlich sehr schön, vor so vielen Zuschauern zu spielen. Mir war von Anfang an klar, wie wichtig dieses Spiel ist. Umso mehr freue ich mich, dass ich der Mannschaft mit meinem Tor helfen konnte. Nach dem Abpfiff war ich extrem glücklich und wollte mit den Jungs nur noch feiern.

Wie Cem Türkmen, Bryan Teixeira und Brandon Baiye bist du im Sommer als Kooperationsspieler von Clermont Foot zum SC Austria Lustenau gewechselt. Wurdest du in der Mannschaft gut aufgenommen und was gefällt dir an Vorarlberg am besten?

Die Mannschaft hat mich super aufgenommen. Ich habe mich vom ersten Tag an direkt sehr wohl gefühlt. Das ist etwas, was für mich wichtig ist. Was Vorarlberg betrifft, so habe ich das Ländle ehrlicherweise noch nicht wirklich erkundet. In der Gegend, in der ich wohne, ist es aber schön.

Ein Drittel der Saison 2021/22 ist in der 2. Liga jetzt absolviert. Wie fällt dein Fazit aus?

Sehr positiv. Wir müssen einfach versuchen weiterhin konstant zu bleiben. Jedes andere Team in der Liga wäre gerne in unserer Lage. Wir müssen auch in den kommenden Wochen und Monaten zeigen, dass es keiner mehr verdient hat in Führung zu liegen als wir.

Derzeit befindest du dich mit dem ÖFB-U21-Tross in Bad Erlach. Am Freitag steht für dich und deine Teamkollegen das EM-Quali-Spiel gegen Estland auf dem Programm, ehe am Dienstag die Partie gegen Finnland folgt. Hast du dich über die Nominierung gefreut und was erwartest du von diesen Begegnungen?  

Ich habe mich sehr über die Nominierung gefreut. Es war eines meiner persönlichen Ziele. Es werden schwierige Partien werden. Weil wir aber so viel Qualität in der Mannschaft haben, glaube ich fest an zwei erfolgreiche Spiele.

Die Austria gewinnt das erste Ländle-Derby in der Saison 2021/22 verdient mit 2:0. Haris Tabakovic und Muhammed Cham avancieren mit ihren Treffern zu den Matchwinnern vor einer Zuschauerkulisse von über 4.000 Zuschauern.

Bereits von der ersten Minute an spürte man die Derby-Stimmung. Der Gästefansektor platze aus allen Nähten, die Austria-Fans gaben Vollgas für ihr Team. Auf dem Platz gab es gleich in den ersten Minuten einige hart aber fair geführte Zweikämpfe - beide Mannschaften wollte sich nicht verstecken. Die Austria hatte gleich zu Beginn mehr Ballbesitz und ließ den Ball gut laufen, die Dornbirner standen tief und lauerten auf ihre Möglichkeiten. Die erste hatte dann Aaron Kircher nach acht Minuten, doch sein Schlenzer verfehlte das Gehäuse deutlich. Auf der Gegenseite hatte Bryan Teixeira, der erstmals in der Startelf stand, mit einem schönn Schüss Richtung Kreuzeck Pech, als dieser nur knapp am Tor vorbei ging (13.). Generell waren Chancen aber Mangelware im Derby. Dornbirn machte seinen Defensivaufgaben gut, die Austria versuchte Wege durch die dichten Abwehrreihen zu finden. Dornbirn versteckte sich aber nicht und kam durch einen abgefälschten Schuss von Matheus Favali zu ihrer besten Chance, doch Domenik Schierl drehte den Ball souverän um den Pfosten (28.). Als man eigentlich schon mit einem 0:0 zur Pause rechnete, hatten Muhammed Cham und Haris Tabakovic anderes vor. Eine kurz abgespielte Ecke brachte Cham ideal zur Mitte, wo Tabakovic sträflich alleine gelassen wurde und ohne Problem zum 1:0 einköpfte (45.).

Nach Seitenwechsel sahen die 4.250 Zuschauer ein ähnliches Bild wie in Durchgang 1. Die Austria verwaltete das Spiel, Dornbirn wollte, konnte aber nicht wirklich. Yann Kasai hatte zwar per Kopf die Möglichkeit auf den Ausgleich, doch der Kopfball landete neben dem Tor (54.). Besser lief es für die Austria. Muhammed Cham setzte in Robben-Manier zum Dribbling auf der rechten Seite an, zog zur Mitte und hämmerte einfach einmal drauf. Lukas Bundschuh im Tor des FC Dornbirn sah dabei unglücklich aus, als der Ball zentral im Tor der Hausherren einschlug (69.). Die Partie war damit entschieden, die Dornbirner konnten sich nicht mehr aufbäumen. Nach Abpfiff ließen sich die Spieler von den mitgereisten Austria-Fans minutenlang feiern. 

Grün-Weiß hat damit sieben Spiele in Folge gewonnen und steht weiterhin souverän an der Tabellenspitze der Admiral 2. Liga. Vor den heutigen und morgigen Spielen der 10. Runde beträgt der Vorsprung neun Punkte. In der Liga steht nun die nächste Länderspielpause an, weiter geht es am 15. Oktober gegegn den Kapfenberger SV.

Stellungnahme zur Berichterstattung

Donnerstag, 30 September 2021

Die Fanszene des SC Austria Lustenau pflegt mit den Anhängern des FC Augsburg seit längerer Zeit ein freundschaftliches Verhältnis. Vor gut drei Wochen waren über 70 Fans aus Deutschland im Reichshofstadion und feierten zusammen mit den Supportern der Nordtribüne den Heimerfolg gegen den SKU Amstetten. Zudem haben sie unsere Mannschaft in dieser Saison auch bei den Auswärtsspielen begleitet.

Auch beim Spiel morgen in Dornbirn werden Fans des Bundesligisten aus dem Nachbarland auf der Birkenwiese anwesend sein und die Austrianer auf dem Platz unterstützen. In der Berichterstattung im Vorfeld der Partie wurden eben jene Fans in einem Artikel „ungebetene Gäste“ bezeichnet. Dabei fiel sogar der Begriff „Hooligans“.

Der SC Austria Lustenau distanziert sich von diesen Bezeichnungen. Wir freuen uns, dass in den Stadien wieder Fußballbegeisterung gelebt werden kann. Die Fans des FCA sind mit positivem und friedlichem Support stets gern gesehene Gäste.

Ländle-Derby in Dornbirn

Donnerstag, 30 September 2021

In der 10. Runde kommt es zum Duell der Vorarlberger Clubs. Auf der Birkenwiese in Dornbirn trifft der SC Austria Lustenau auf den FC Dornbirn. Wenn man der Tabelle Glauben schenkt, ist die Sache klar, aber Derbys haben eigene Regeln und dessen ist sich das Team von Markus Mader bewusst.

Der Gegner - FC Dornbirn
Die Dornbirner wissen nämlich all zu gut wie man die Austria besiegt. In der letzten Saison gingen beide Duelle in der Meisterschaft an den FC, damals noch trainiert vom heutigen Austria-Coach Markus Mader. Für ihn wird es mit Sicherheit eine besondere Partie gegen den Ex-Club anzutreten, doch der Austria Trainer spricht allgemein von einem spannenden Derby. "Für jedes Teammitglied ist ein Derby ein Highlight. Die Vorfreude ist riesig, wir dürfen uns auf viele Zuschauer freuen und rechnen mit einem harten Fight", erklärt Mader. Die Dornbirner liegen derzeit zwar nur auf dem 14. Tabellenplatz, aber unterschätzt wird das Team von den Austrianern ganz sicher nicht. "In einem Derby hat die Tabelle überhaupt keine Bedeutung. Dornbirn wird alles tun, um uns erneut zu besiegen. Sie werden topmotiviert sein, denn es werden auf den Rängen viele Zuschauer sein", ergänzt der Trainer der Grün-Weißen. Spielerisch erwartet Markus Mader ein defensiv kompaktstehenden FC, der auf seine Konterchancen lauern wird. "Wir brauchen die nötige Ruhe und Geduld, um eine Lösung gegen das Abwehrbollwerk zu finden", so Mader abschließend.

Unsere Austria
Die Austria darf mit breiter Brust in die Partie gegen den FC Dornbirn gehen, die Leistung in der letzten Runde gegen den FC Juniors war stark, dennoch lässt Markus Mader keinerlei Überheblichkeit aufkommen. "Ja, das Ergebnis und die Leistung waren top und die drei Punkte verdient. Aber wir sind uns auch bewusst, dass wir noch genügend Potential zur Verbesserung haben. Wir bleiben realistisch, wissen was wir gut gemacht haben und wo wir an uns arbeiten müssen", erklärt der Austria-Coach. Kadertechnisch kann Markus Mader aus dem Vollen schöpfen. Es fehlen lediglich Dragan Marceta und Raul Marte, alle anderen Spieler sind fit und brennen auf einen Einsatz. 

Spielbeginn ist am Freitag, um 20:25 Uhr. Die Partie wird auf ORF Sport+ live übertragen. Alle Austrianer, die live im Stadion sein wollen, wird empfohlen frühzeitig anzureisen, da am Eingang die notwendigen Corona-Schutzmaßnahmen geprüft werden müssen (Stadionöffnung um 18:00 Uhr). Tickets können bereits vorab im Austria-Café erworben werden. Zugang zum Gästesektor gibt es nur über den Eingang auf der Ach-Seite, über den Haupteingang kommt man nicht in den Austria-Sektor. Die Austria bietet einen Shuttle-Dienst von der Bushaltestelle VS Kirchdorf an. Nähere Informationen gibt es HIER.

Infos zum Derby!

Donnerstag, 30 September 2021

Für das Auswärtsspiel des SC Austria Lustenau am Freitagabend beim FC Dornbirn sind beim Stadion Birkenwiese viele Zuschauer zu erwarten. Weil Parkplätze nur begrenzt zur Verfügung stehen, wird eine frühzeitige Anreise in die Messestadt per Shuttle-Bus ab Lustenau oder per öffentlichem Verkehrsmittel empfohlen.

Weitere Hinweise sind zu beachten:

Die Tore beim FC Dornbirn öffnen ab 18 Uhr, am Eingang gilt es wie gehabt den 3G-Nachweis vorzuzeigen

Um die Wartezeiten beim Zutritt möglichst gering zu halten, können die Tickets bereits im Vorverkauf (Austria-Cafe) erworben werden

Der Gästesektor ist komplett abgesperrt. Wer diesen Zugang zum Stadion wählt, muss auch in diesem Bereich bleiben. Sollte jemand mit dem Shuttle-Bus mitfahren und nicht in den Gästesektor stehen wollen, ist ein anderer Eingang zu nehmen. Auch umgekehrt zu beachten: Via Haupteingang ist kein Zugang in den Gästesektor möglich. Sollte jemand in den Sektor wollen, ist der Zugang auf der Ach-Seite zu benutzen.

Muhammed Cham im U21-Nationalteam!

Donnerstag, 30 September 2021

Mit fünf Toren und vier Vorlagen hatte Muhammed Cham großen Anteil an der bis dato so erfolgreichen Saison des SC Austria Lustenau. Nach den starken Leistungen in den vergangenen Wochen wurde der Mittelfeldspieler nun erstmals für das österreichische U21-Nationalteam nominiert. Erst stand der Linksfuß nur auf Abruf im Aufgebot, wenige Tage nach seinem Geburtstag rückte er jetzt fix in den Kader nach.

Die Schützlinge von Coach Werner Gregoritsch treffen in der EM-Quali am 8. Oktober um 19 Uhr in Pärnu auswärts auf Estland. Von Estland reist der ÖFB-Tross anschließend direkt weiter nach Tampere, wo die Kicker am 12. Oktober um 18:30 Uhr auf Finnland treffen.

2018 stand „Mo“ bereits für die rot-weiß-rote U19-Auswahl auf dem Rasen und kam damals gegen Kosovo, Slowenien und Ungarn zum Einsatz.

Daniel Tiefenbach ist zurück!

Mittwoch, 29 September 2021

Wegen eines Kreuzbandrisses fiel Daniel Tiefenbach in den vergangenen Monaten verletzungsbedingt aus. Zuletzt meldete sich der 22-Jährige wieder zurück und stand bei den Amateuren bereits in drei Partien auf dem Rasen.

Servus Daniel! Für dich ging eine lange Leidenszeit zu Ende. Im Dezember 2020 hast du dir beim Heimspiel gegen den GAK das Kreuzband gerissen. Wie ist es zu dieser schweren Verletzung gekommen?

Leider habe ich eine Situation bei einem Einwurf der Gäste falsch eingeschätzt. Ich wollte einen Schritt nach vorne machen, dabei habe ich den Fuß überstreckt und bin in einer Sprungposition aufgekommen. Als ich im Knie ein knallendes Geräusch hörte, war mir sofort bewusst, dass etwas nicht stimmt. Die folgenden Untersuchungen bestätigten die schlimmsten Befürchtungen schließlich.

In den Wochen und Monaten danach stand für dich die Reha auf dem Programm und da warst du lange von der Mannschaft getrennt. Was war das für eine Situation für dich?

Das war am Anfang mit Sicherheit die bisher härteste Zeit in meiner Karriere. Ich hatte bis dahin noch keine Verletzung dieser Art. Mit der Zeit lernt man aber mit der Situation umzugehen. Mein Mentaltrainer hat mich sehr unterstützt und mir enorm geholfen. Ich konnte auch an Sachen arbeiten, die ich während der „normalen“ Meisterschaftsphase nicht trainieren konnte. Aber, dass ich so lange von der Mannschaft getrennt war, war schon nicht leicht für mich. 

Während deine Teamkollegen die vergangene Saison auf dem 13. Platz beendeten, läuft es heuer mit acht Saisonsiegen wie geschmiert. Hast du dich in dieser für das Team erfolgreichen Zeit noch mehr nach einer Rückkehr gesehnt?

Natürlich. Die Rückrunde in der Vorsaison war nicht gut. Es war schwer, die Spiele nur von der Tribüne aus zu verfolgen. Umso mehr freut es mich, dass die Jungs in der laufenden Spielzeit so erfolgreich sind. Ich freue mich jetzt wieder dabei zu sein.

Am 12. September bist du nun erstmals wieder bei der Amateur-Auswahl auf dem Platz gestanden. Was war das für ein Gefühl?

Ein Spiel kann nicht mit einem Training verglichen werden. Aber nach neun Monaten wieder mit Mitspielern auf dem Platz zu stehen, war ein überragendes Gefühl für mich.

Kommenden Freitag steht nun das Ländle-Derby beim FC Dornbirn auf dem Programm. Wie ist die Stimmung innerhalb der Mannschaft und wie wollt ihr auf der Birkenwiese als Sieger hervorgehen?

Die Stimmung innerhalb vom Team ist super, wir brennen auf das Spiel. Ein Derby ist ein Derby und ohne Zweifel die aufregendste Partie im Jahr. Wir wollen so wie in den vergangenen Wochen in der Liga auftreten. Dann haben wir gute Chancen, die Begegnung auf der Birkenwiese für uns zu entscheiden.

Mit dem Shuttle-Bus nach Dornbirn!

Dienstag, 28 September 2021

Shuttle-Bus nach Dornbirn!

„Gemeinsam zum Derby“ lautet das Motto für das anstehende Zweitliga-Duell unserer Mannschaft am Freitag auswärts beim FC Dornbirn. Für die Partie in der Messestadt (20:25 Uhr) haben wir für die grün-weißen Anhänger zwei Shuttle-Busse organisiert, Abfahrt ist jeweils bei der VS Kirchdorf.

 

 

Abfahrt Bus 1: 19 Uhr

Abfahrt Bus 2: 19:15 Uhr

Fahrpreis: 3 Euro für hin und retour

Die Tickets für das Spiel und den Bus können vor der Abfahrt direkt beim Austria Center gekauft werden.

Rückfahrt: Nach dem Spiel wird der erste Bus abfahren, sobald dieser voll ist. Der zweite Bus dann ca. 30 Minuten nach Spielende.

 

Treffpunkt Austria Center:

Bereits um 17 Uhr gibt es beim Austria Cafe einen Derby-Treffpunkt mit einer Außenbar.

Wir freuen uns schon jetzt auf zahlreiche Derby-Besucher aus Lustenau!

5:0 Heimsieg gegen den FC Juniors OÖ

Montag, 27 September 2021

Die Austria liefert nach dem Cup-Aus eine Galavorstellung gegen den FC Juniors OÖ ab und gewinnt vor eigenem Publikum verdient mit 5:0. Haris Tabakovic erzielt dabei einen Hattrick, aber auch die restliche Mannschaft zeigte sich in Spiellaune.

Die Austria war von der ersten Minute an die spielbestimmende Mannschaft. Die Juniors versuchten hoch anzupressen, doch im Aufbauspiel ließ sich die Mannschaft von Trainer Markus Mader davon nicht aus dem Konzept bringen. Michael Cheukoua prüfte bereits nach zwei Minuten erstmals Juniors Torwart Polster mit einer direkt aufs Tor getretenen Ecke. Nicht einmal 60 Sekunden später kam Muhammed Cham aus dem Rückraum zum Abschluss, Polster rettete erneut in höchster Not. Der Austria war anzumerken, man wollte heute keine Zweifel aufkommen lassen, dass das Cup-Spiel eine Ausnahme war. Nach einer knappen Viertelstunde dann die Führung für Grün-Weiß. Hakim Guenouche setzte sich nach Doppelpass mit Muhammed Cham stark auf der linken Seite durch, sein Schuss konnte aber pariert werden. Cham schaltete am schnellsten, schaufelte den Ball in Richtung Haris Tabakovic, der nur noch den Kopf hinhalten musste (13.). Vom Tor beflügelt agierte die Austria weiter mit vollem Tempo, die Juniors waren davon völlig überrumpelt. Den einzigen Abschluss in Hälfte eins für die Gäste verbuchte Griger, doch dessen Schuss ging am Tor vorbei (30.). In der 35. Minute dann das 2:0 durch Muhammed Cham - Jan Stefanon, der den Ball ideal von Pius Grabher serviert bekam, legte ideal auf den heran stürmenden Cham ab, der im Strafraum auf engstem Raum seinen Gegenspieler narrte und dann aus spitzem Winkel per Pfosten traf. Die Juniors wirkten angezählt und diese Verunsicherung nutzte Michael Cheukoua nach einem schönen Konter zum 3:0 (39.). Tabakovic und auch Stefanon hätten vor der Pause noch auf 4:0 erhöhen können, doch beide ließen ihre guten Möglichkeiten aus (43. & 44.).

Auch nach Seitenwechsel blieb die Austria aktiv und leistete sich nicht den Luxus, zurückzuschalten und das Spiel zu verwalten. Das zeigte auch die erste Möglichkeit als Haris Tabakovic versuchte per Seitfallzieher den nächsten Treffer zu erzielen (58.). In der 71. Minute dann der vierte Treffer für Grün-Weiß. Muhammed Cham, der als Spielmacher eine bärenstarke Partie ablieferte und kurz darauf unter lautem Applaus ausgewechselt wurde, bediente Haris Tabakovic mit einem schönen Lochpass, der dann Polster im Juniors Tor erneut bezwang (71.). Knappe zehn Minuten später kam Bryan Teixeira zu einer guten Chance, doch der Abschluss des Angreifers war zu zentral (80.). Besser machte es zwei Minuten später erneut Goalgetter Haris Tabakovic. Nach einer schönen KOmbination von Türkmen und Baiye, findet der Belgier in der Mitte Tabakovic, der die starke Leistung der Austria mit seinem Tor zum Hattrick endgültig krönte (82.). In der 87. Minute verbuchten die Gäste dann noch ihren einzigen Schuss aufs Austria-Tor, aber Domenik Schierl, der ansonsten nichts zu tun hatte, war hellwach. Die allerletzte Möglichkeit der Partie gehörte Wallace, doch der Schuss des Brasilianers konnte von Polster mit den Fingerspitzen noch zur Ecke abgelenkt werden (89.).

Die Austria ist damit weiterhin mit sechs Punkten Vorsprung Tabellenführer der Liga und darf mit breiter Brust in die Trainingswoche vor dem Ländle-Derby gehen. Am kommenden Freitag, 1. Oktober, gibt es auf der Birkenwiese das Duell mit dem FC Dornbirn (Spielbeginn 20:25 Uhr, live auf ORF Sport+).

Heimspiel gegen den FC Juniors OÖ

Donnerstag, 23 September 2021

Bereits morgen geht es für die Austria in der Meisterschaft weiter. Zuhause im Reichshofstadion trifft man auf den FC Juniors OÖ. Ziel der Grün-Weißen ist ganz klar der fünfte Sieg im fünften Heimspiel.

Der Gegner - FC Juniors OÖ
Das Farmteam des LASK steht derzeit auf dem zwölften Tabellenplatz und ist in dieser Saison der Unentschieden-König aller Teams. In acht Duellen gab es fünf Unentschieden, einen Sieg und zwei Neiderlagen. Die Juniors verfügen über viel Qualität im Kader und wollen Fußball spielen. "Die Juniors treten natürlich ähnlich auf wie der LASK - sie pressen früh, setzen dich unter Druck und sind läuferisch sowie körperlich topfit. Da müssen wir mit 100% dagegen halten", lautet die analyse von Trainer Markus Mader. Das Team aus Oberösterreich ist seit vier Spielen unbesiegt und werden natürlich top-motiviert in Lustenau antreten, um den Tabellenführer ins Straucheln zu bringen. "Wir brauchen im Spiel einfach einen kühlen Kopf und müssen die richtigen Lücken und Lösungen finden. Wenn es uns gelingt die nötige Tiefe zu finden, um den Weg nach vorne zu gehen, dann können wir uns sicher Chancen erarbeiten", so Mader. "Natürlich kommt es dann auch darauf an, die sich bietenden Chancen auch zu nutzen".

Unsere Austria
Die Austria ist im Cup leider ausgeschieden, innerhalb der Mannschaft ist das aber kein Thema mehr. "Wir haben das Spiel analysiert, intern besprochen und das bereits aus unseren Köpfen gestrichen", ist der kurze Kommentar von Trainer Mader dazu. "Wir fokusieren uns auf die Linzer, denn wir wissen wie wichtig diese Partie ist. In der Liga wollen wir weiter punkten". Die kurze Pause zwischen Cup und Liga wurde von der Mannschaft vor allem für die Regeneration genützt. Jene Spieler, die in letzter Zeit eine hohe Belastung hatten, durften regenerieren, der restliche Kader stellte sich intensiven Trainingseinheiten. "Wir sind überzeugt, dass wir morgen fit in das Spiel gegen die Juniors gehen", so Mader. Kadertechnisch kann der Austria-Coach auf beinahe den gesamten Kader zurückgreifen. Lediglich Daniel Tiefenbach und Tobias Berger fallen für dieses Spiel aus.

Spielbeginn im Reichshofstadion ist morgen um 18:30 Uhr. Die Partie gibt es wieder auf Laola1.at.

Endstadion in Cup-Runde 2

Mittwoch, 22 September 2021

Der SC Austria Lustenau verliert das Duell gegen den SC Weiz mit 0:1 und scheidet damit in der 2. Runde des UNIQA ÖFB Cups aus.

Die Grün-Weißen taten sich auf dem kleinen Rasen sichtlich schwer, die Gastgeber aus Weiz nützten diesen kleinen Vorteil und setzten mit gezieltem Pressing immer wieder Nadelstiche. Trainer Markus Mader hatte seine Elf auf acht Positionen verändert. Die ersten beiden Möglichkeiten der Partie gehörten Wallace, doch der Brasilianer war im Abschluss zu ungenau (4. & 13.). Die erste Möglichkeit für den SC Weiz hatte dann Raffael Mohr in der 18. Minute, doch Florian Eres parierte souverän. In Folge sahen die Zuschauer im Stadion und im Onlinestream eine Partie , die sich hauptsächlich im Mittelfeld abspielte. Die Austria schaffte es nicht Chancen zu kreieren, die Gastgeber standen tief und lauerten auf ihre Möglichkeit im Umschaltspiel. Kurz vor der Pause hätte dann Marko Krajcer beinahe Weiz in Führung gebraucht, doch sein Kopfball konnte von Eres entschärft werden.

Nach Seitenwechsel erhöhte die Austria den Druck und kam durch Michael Cheukoua (48.) und Tobias Berger (53.) zu zwei guten Möglichkeiten, doch es fehlte an der Genauigkeit im Abschluss. Mader reagierte und brachte mit Tabakovic, Stefanon und Türkmen drei neue Kräfte, doch die tiefstehenden Weizer ließen kaum etwas zu. Ohne dabei aber auf die eigenen Möglichkeiten zu verzichten, so hätte Danijel Prskalo nach knapp 70 Minuten die Führung erzielen können. Dennoch durfte er wenige Minuten später als Vorbereiter jubeln. Einen Flachschuss von Prskalo konnte Florian Eres nur zur Mitte abwehren und dort stand Marko Krajcer völlig frei und erzielte das 1:0 (73.). Grün-Weiß war jetzt alles nach vorne, was den Gastgebern weitere Konterchancen ermöglichte, aber Prskalo (77. & 80.) vergab zwei Top-Möglichkeiten. Die beste Chance auf den späten Ausgleich hatte Cem Türkmen, doch der Austria-Mittelfeldmann setzte einen Ball aus kurzer Distanz völlig freistehend am Kasten vorbei (84.). In der Nachspielzeit hatte die Austria dann noch Glück als Hasenhütl nur die Stange traf.

Der SC Weiz zieht verdient in die nächste Runde im Cup ein, die Austria kann sich auf den Ligaalltag konzentrieren. Lange Zeit zum Verarbeiten bleibt aber nicht, denn bereits am Freitag trifft man zuhause auf den FC Juniors OÖ.

Nach dem Auswärtserfolg in der Liga beim SK Vorwärts Steyr bleibt nicht viel Zeit fürs Verschnauen. Bereits heute steht das nächste Pflichtspiel an. Iim Cup trifft die Austria dabei auf den Regionalliga Mitte Verein SC Weiz.

Der Gegner - SC Weiz
Die Steirer sind seit acht Jahren in der Regionalliga Mitte und stehen derzeit mit zwölf Punkten aus neun Spielen auf dem elften Tabellenrang. In der ersten Cup-Runde konnten sich die Weizer gegen den SV Dellach/Gail - ein Viertligist aus Kärnten - mit 3:1 durchsetzen. Sie verfügen über Qualität im Kader und dürfen nicht unterschätzt werden. Das weiß auch Trainer Markus Mader, der vor den Oststeirern warnt: "Ich erwarte einen top-motivierten Gegner, der alles dafür tun wird, den höherklassigen Verein ins Straucheln zu bringen. Die Regionalliga Mitte ist stark und es spielen viele erfahrene Kicker in dieser Liga. Es wird ein kampfbetontes Spiel, auf einem sehr engen und kurzen Fußballplatz. Wir müssen mental hellwach sein".

Unsere Austria
Die Austria darf aber dennoch selbstbewusst auftreten, konnte man am Wochenende doch die Tabellenführung in der 2. Liga ausbauen. In einem spannenden Spiel setzte sich Grün-Weiß nach Rückstand noch durch und genießt weiterhin den 1. Rang in der Meisterschaft. Doch davon lässt sich innerhalb der Mannschaft niemand blenden. "In Steyr haben wir ein wirklich schweres Spiel noch zu unseren Gunsten gedreht. Sie haben es uns nicht leicht gemacht und es bestätigt nur noch einmal, dass es in der 2. Liga keine schlechten Mannschaften gibt", erklärt Mader. "Wir haben das Spiel analysiert, unsere Fehler besprochen und daran gearbeitet, diese Fehler nicht noch einmal zu machen. Wir hatten aber auch ganz viele gute Aktionen dabei und sind auf dem richtigen Weg". Heute Abend wird der Trainer innerhalb der Mannschaft etwas rotieren, um die Belastung für die Spieler ein wenig zu steuern. "Jeder unserer Spieler möchte unbedingt spielen und sich beweisen - egal ob er bereits am Freitag 90 Minuten gespielt hat oder nicht. Wir werden sicherlich ein wenig rotieren, aber wir nehmen das Spiel ernst, denn wir wollen unbedingt in die dritte Runde einziehen", so Mader abschließend.

Spielbeginn ist um 19:00 Uhr. Die Partie wird auf der Webseite des ÖFB (www.oefb.tv) live übertragen. Im Austria Café können gerne alle Austrianer gemeinsam das Spiel verfolgen. Das Team des Cafés freut sich auf euren Besuch!

Am Ende wurde es das angekündigte, schwierige Spiel gegen den SK Vorwärts Steyr. Das Tabellenschlusslich forderte die Austria ordentlich und erst im zweiten Durchgang konnte Grün-Weiß die Partie zum Positiven wenden.

In der Anfangsphase gab es für beide Teams gleich einmal jeweils eine Chance, doch Michael Cheukoua (5.) und auf der anderen Seite Ex-Austrianer Christoph Freitag (9.) konnten ihre Möglichkeit nicht in Tore ummünzen. Auf Steyr Seite prüfte Oliver Filip nach gut 25 Minuten Domenik Schierl, doch der Austria-Goalie blieb Sieger. Für die Austria hatte dann Jan Stefanon die nächste Chance, doch dessen Schuss wurde geblockt. Die beste Möglichkeit auf die Führung hatte dann Pius Grabher in der 33. Minute, doch der Kopfball nach Stefanon Flanke ging knapp drüber. Doch das Chancenplus sollte sich nicht bezahlt machen, denn die Gastgeber gingen kurz vor der Pause in Führung. Filip überwand Schierl mit einem Schuss in die lange Ecke - bitter, denn Filip startete mit großer Wahrscheinlichkeit aus Abseits-Position.

Mit einem 0:1 Rückstand kam die Austria-Elf wieder auf das Feld, Markus Mader wechselte doppelt und brachte für Türkmen und Stefanon Brandon Baiye und Bryan Teixeira. Die Wechsel brachten Schwung ins Spiel, doch der Ausgleich musste durch einen Standard fallen. Michael Cheukoua verwandelte einen Freistoß per Latte zum 1:1 (53.). Die Austria hatte ihre beste Phase und Steyr konnte sich kaum mehr befreien. Knappe zehn Minuten nach dem Ausgleich wurde dann Brandon Baiye im Strafraum gefoult, den fälligen Elfmeter verwandelte Haris Tabakovic souverän zur 2:1 Führung. In Folge ließ die Austria nur noch eine Möglichkeit zu, doch Filip setzte den Ball an den Außenpfosten und feiert so den siebten Saisonsieg. Damit baut Grün-Weiß die Führung in der Tabelle auf sechs Punkte aus.

Bereits am Dienstag wartet auf die Austria das nächste Pflichtspiel. Im ÖFB Cup geht es auswärts gegen den SC Weiz aus der Regionalliga Mitte.

Auswärts bei Vorwärts Steyr

Samstag, 18 September 2021

In der 8. Runde der Admiral 2. Liga trifft der SC Austria Lustenau in Oberösterreich auf den SK Vorwärts Steyr. Die Steyrer stehen derzeit auf dem letzten Tabellenplatz und die Austria ist als Tabellenführer klarer Favorit, dennoch spricht im Vorfeld niemand von einem Spaziergang.

Unser Gegner - SK Vorwärts Steyr
Denn die Oberösterreich verfügen trotz der unangenehmen Tabellensituation über Qualität im Kader. Trainer Markus Mader warnt vor einer schwierigen Partie. "Natürlich gibt es Leute die aufgrund der Situation Erster gegen Letzter von einer klaren Sache sprechen, aber uns ist bewusst, dass in dieser Liga kein Spiel einfach ist. Steyr wird definitiv nicht kampflos die Segel streichen. Wir sind vorbereitet". Die Oberösterreicher konnten in dieser Meisterschaft nur einmal punkten und haben bisher nur ein Tor erzielt. Daher darf man einen unberechenbaren Gegner erwarten, der alles versuchen wird. "Es könnte heute zäh werden und wir müssen die nötige Geduld aufbringen. Steyr attackiert gerne früh und spielt mutig mit. Da gilt es wachsam zu sein und sich die Chancen zu erarbeiten", so Mader weiter. "Sie werden versuchen, uns nicht ins Spiel kommen zu lassen, aber wir haben die indiviuelle Qualität, um das Spiel heute für uns zu entscheiden".

Unsere Austria
Bei Grün-Weiß ist nach dem Erfolg gegen Amstetten und der komfortablen Tabellensituation die positive Atmosphäre deutlich zu spüren. Das sei auch im Training zu bemerken, erklärt Mader: "Der Sieg gegen Amstetten ist viel wert, denn man hat gesehen, dass die Mannschaft aus Niederösterreich nicht leicht zu biegen ist (Anm. gestern 1:0 Sieg über BW Linz). Die Leistung meiner Spieler war ausgezeichnet und wir haben uns mit drei Punkten dafür auch belohnt". Unter der Woche wurde wieder intensiv trainiert, innerhalb der Mannschaft herrscht gute Stimmung, auch wenn der Konkurrenzkampf deutlich zu spüren ist. "Alle ziehen extrem mit und wollen beweisen, dass sie in die Startelf gehören. Wir haben einen breiten Kader, der optimales Training ermöglicht. Die Intensität ist hoch, das fördert das Leistungsniveau und die Qualität", erklärt Mader. Heute gegen Steyr kann der Austria-Coach beinahe aus dem Vollen schöpfen, es fehlen nur Marceta und Marte verletzungsbedingt.

Spielbeginn in Steyr ist um 20:00 Uhr. Die Partie wird live auf Laola1.at übertragen.

Raul Marte muss weiterhin pausieren!

Donnerstag, 16 September 2021

Mittelfeldspieler Raul Marte wird in diesem Kalenderjahr keine Partie mehr für den SC Austria Lustenau bestreiten. Beim 19-Jährigen wurde eine Herzbeutelentzündung diagnostiziert, weshalb er nun zu einer mehrmonatigen Pause gezwungen ist.

Natürlich war das für mich ein großer Rückschlag. Ich versuche jedoch das Beste daraus zu machen und hoffe, dass ich Anfang des nächsten Jahres wieder auf dem Platz stehen kann“, so Marte.

Sportkoordinator Alexander Schneider meinte: „Leider hat sich die Hoffnung auf ein schnelleres Comeback von Raul in den letzten Tagen und Wochen nicht erfüllt. Die Gesundheit steht an erster Stelle, wir werden nichts riskieren. Wir werden ihn in den nächsten Monaten bestmöglich unterstützen und hoffen, Raul bald wieder auf dem Rasen begrüßen zu können.“

In der vergangenen Saison kam der gebürtige Bresner für die Austria in zwei Ligaspielen zum Einsatz (unter anderem beim Derby gegen den FC Dornbirn).

Dragan Marceta erfolgreich operiert!

Dienstag, 14 September 2021

Austria-Verteidiger Dragan Marceta ist am Montagvormittag im Landeskrankenhaus Hohenems erfolgreich operiert worden. Der 21-Jährige musste beim Auswärtsspiel in Wien-Floridsdorf zur Pause ausgewechselt werden. Beim Eingriff wurde sowohl die rechte als auch die linke Leiste operativ behandelt.

„Die Vorfreude und Motivation vor der Nordtribüne wieder spielen zu können und gemeinsam Siege zu feiern wie in den ersten Runden wird mich sehr schnell wieder auf den Platz bringen“, so Marceta.

Bis zum Spiel beim FAC Mitte August stand der Defensivmann in jeder Partie in der Startformation. Mit seiner Rückkehr auf den Rasen ist in wenigen Wochen zu rechnen.

Die Austria bleibt auch nach der Länderspielpause in der Erfolgsspur. Gegen den SKU Amstetten setzten sich die Grün-Weißen am Ende verdient mit 3:1 durch. Dem fußballerischen Höhepunkt folgte ein Fest im Austria-Dorf, das an Bundesliga-Zeiten erinnerte.

Nach einer tollen Choreographie der Nordtribüne zum 70-Jahr-Jubiläum des Reichshofstadion sahen die Fans eine Austria-Mannschaft, die von Beginn an den Ton vorgab. Es wurde zielstrebig nach vorne gespielt, erste Abschlussmöglichkeiten erspielt, doch die Genauigkeit blieb zunächst aus. Erst nach einer halben Stunde kam das Spiel richtig in Fahrt. Zunächst versuchte sich Michael Cheukoua nach einem Solo-Lauf, doch er verfehlte das Ziel klar (29.). Auf der Gegenseite prüfte kurz darauf Vojkovic erstmals Domenik Schierl, der aber keine Mühe hatte (30.). Als dann in der 32. Minute Haris Tabakovic Amstetten Torwart Verwüster zu einer Glanzparade zwang, war die Überlegenheit der Grün-Weißen deutlich zu sehen. In der 38. Minute wurde Pius Grabher von Mario Vojkovic im Strafraum gefoult. Zum fälligen Elfmeter trat Tabakovic an, der das Leder aber mittig über das Tor schoss. So ging es ohne Tore in die Kabine.

Beide Mannschaften kamen unverändert aus der Kabine und starteten eher verhalten in die zweiten 45 Minuten. Doch mit der ersten gefährlichen Aktion ging die Austria dann in Führung. Ein Eckball von Michael Cheukoa wird von Matthias Maak ideal an den zweiten Pfosten verlängert, wo Brandon Baiye am schnellsten schaltete und das Leder über die Linie drückte (55.). Die Freude hielt aber nur kurz, denn fast im Gegenzug glichen die Amstetter nach einem Ballverlust im Mittelfeld durch Leimhofer aus (57.). In Folge gab es Chancen auf beiden Seiten, aber weiterhin mit einem Plus für die Austria. In der 74. Minute hatten die Gäste dann die Möglichkeit auf die Führung, doch ein Freistoß von Tschernegg verfehlte das Tor. Schierl wäre aber wahrscheinlich auch zur Stelle gewesen. Im Gegenzug hatte dann der eingewechselte Bryan Teixeira nach schöner Ballstafette über Grabher und Tabakovic die Führung am Fuß, doch Verwüster parierte stark. (75.). Fünf Minuten später dann die Führung für die Austria, nach einem geblockten Schuss von Teixeira landet der Ball bei Haris Tabakovic, der mit einem schönen Schuss ins Kreuzeck trifft (80.). In der 83. Minute hätten Jan Stefanon nachlegen können, doch der junge Vorarlberger setzte den Ball aus kurzer Distanz nach schöner Hereingabe von Teixeira über das Tor. Besser machte es dann Muhammed Cham zwei Minuten später. Nach einem schönen Dribbling im Gäste-Strafraum ließ er aus kurzer Distanz Verwüster im kurzen Eck keine Chance (85.).

Damit bleibt die Austria mit vier Punkten Vorsprung an der Tabellenspitze. Am Samstag, 18. September, trifft die Mannschaft von Markus Mader auswärts auf den SK Vorwärts Steyr.

Die Länderspielpause liegt hinter uns und morgen startet für die Austria wieder der Ligaalltag. In der 7. Runde der Admiral 2. Liga trifft Grün-Weiß zuhause auf den SKU Amstetten. Die Austria möchte natürlich an die Leistungen vor der Pause anknüpfen und die Tabellenspitze verteidigen und um das Jubiläum des Reichshofstadions mit einem Sieg zu feiern.

Der Gegner - SKU Amstetten
Die Niederösterreicher liegen derzeit auf dem neunten Tabellenplatz, dennoch gilt Amstetten als unangenehmer Gegner. Wie auch die Austria hat der SKU nur eine Partie in der bisherigen Saison verloren, einige Spiele endete mit einer knappen Niederlage. Mit zwölf Toren hat vor allem die Offensive der Gäste bereits ordentlich überzeugt. Auch Trainer Markus Mader warnt vor Amstetten: "Ich erwarte ein ganz schweres Spiel, denn Amstetten verfügt über eine Mannschaft mit viel Routine. Die Spieler haben viel 2. Liga Erfahrung und wissen vorauf es ankommt. Sie haben sich ebenfalls gut verstärkt und bisher eine gute Saison gespielt". Unter anderem steht mit Thomas Mayer ein Ex-Austrianer im Kader, doch dieser wird aufgrund einer Rotsperre nicht im Kader der Niederösterreicher sein.

Unsere Austria
Bei Grün-Weiß hieß es Anfang der Länderspielpause Kurzurlaub für alle. Viele nützten die drei freien Tage, um ihre Familien zu besuchen. "Dieser Ausgleich war für unsere Spieler enorm wichtig, so konnten alle Energie tanken. Das hat man dann beim Trainings-Restart gemerkt, alle waren top-motiviert", erklärt Markus Mader. In der Länderspielpause wurde dann auch noch gegen St. Gallen getestet. Der Test ging zwar mit 0:4 an die Schweizer, doch Mader war mit der gezeigten Leistung durchaus zufrieden, auch wenn das Ergebnis am Ende zu hoch ausfällt. "Wir hatten gute Ansätze und speziell in der ersten Halbzeit haben wir ordentlich mitgespielt. Leider haben wir kein Tor erzielt, ansonsten hätte das am Ende auch anders ausgehen können", lautet das knappe Fazit. In der vergangenen Woche wurde intensiv trainiert, man hat vor allem auch an der körperlichen Fitness gearbeitet. "Wir sind bereit für das morgige Spiel gegen Amstetten. Amstetten wir es uns nicht leicht machen und wir müssen auf der Hut sein. Am Ende können Kleinigkeiten entscheiden. Wir müssen bereit sein, an die Leistungsgrenze zu gehen und unsere Stärken auszuspielen", so Mader abschließend. Nach seiner Gelb-Rot-Sperre steht Matthias Maak wieder zur Verfügung. Außerdem stehen mit Brandon Baiye und Bryan Teixeira zwei neue Optionen zur Verfügung.

70-Jahr-Jubiläum Reichshofstadion
Am morgigen Spieltag feiert die Austria außerdem den 70. Geburtstag des Reichshofstadion. Im Anschluss an das Spiel gibt es im Austria-Dorf ein Live-Konzert mit The Rubberneckers und Snapshot. Der Eintritt zu den Konzerten ist frei. Außerdem hat die Austria eine Ausstellung zum 70ger des Stadions organisiert. Dabei werden Bilder aus 70 Jahren ausgestellt und man kann das 3D-Modell des geplanten Stadionneubaus begutachten. Für die jüngsten Austrianer wurde ein Kinderprogramm mit Kinderschminken, Torwandschießen und mehr organisiert.

Spielbeginn ist um14:30 Uhr. Stadionöffnung ist bereits um 13:30 Uhr. Die Partie wird auf Laola1.at live übertragen.

Vom Ergebnis her zu hoch verliert die Austria den Test in der Länderspielpause gegen den FC St. Gallen mit 0:4. Die Leistung der Mader-Elf war aber alles andere als schlecht. Lange Zeit hielt man gegen den Erstligisten aus der Schweiz gut mit, hatte aber leider im Abschluss kein Glück.

Markus Mader hatte auf einigen Positionen umgestellt und gab damit Florian Eres, Cem Türkmen, Hakim Guenouche, Brandon Baiye und Wallace die Möglichkeit, sich von Beginn an zu präsentieren. Die Gäste aus der Schweiz gingen dann bereits nach sieben Minuten in Führung. Patrick Sutter traf aus der Distanz und ließ Florian Eres keine Chance. Die Austria ließ sich aber nicht beirren und spielte munter mit. Nach 13 Minuten hatte Muhammed Cham per Freistoß die erste Möglichkeit auf den Ausgleich, doch der Ball ging knapp drüber. Beide Mannschaften begegneten sich in weiterer Folge auf Augenhöhe, die Schweizer störten früh, doch Grün-Weiß fand immer wieder spielerische Lösungen, um sich zu befreien. Nach 31 Minuten hatte die Austria erneut die Chance auf den Ausgleich. Der zurückgekehrte Baiye, der eine gute Partie ablieferte, bediente Wallace ideal, doch der Brasilianer entschied sich für den Abschluss anstatt quer auf Cham zu legen, der nur einschieben hätte müssen. Der Schuss von Wallace ging knapp am langen Eck vorbei. Negativer Höhepunkt der ersten Halbzeit: Muhammed Cham musste nach einigen unnötig harten Tacklings der Gäste angeschlagen vom Platz.

Nach Seitenwechsel erwischten die Gäste aus St. Gallen erneut einen Top-Start. Fabian Schubert, letztjähriger Top-Torschütze der 2. Liga, traf nach nur wenigen Sekunden erneut aus der Distanz. Weitere Chancen blieben zunächst aber Mangelware, auf beiden Seiten begann das muntere Wechselspiel. Die wohl beste Chance in Durchgang zwei auf den Anschlusstreffer hatte Cem Türkmen in der 65. Minute. Der eingewechselte Jan Stefanon, der an diesem Tag mehrmals die St. Galler Abwehr in Schwierigkeiten brachte, servierte dem Austria-Mittelfeld-Spieler den Ball ideal in den Rückraum, doch der Schuss von Türkmen konnte auf der Linie gerade noch geblockt werden (65.). In der Schlussphase ließen bei der Austria die Kräfte aufgrund des höhen Tempos nach und die Schweizer Nachbarn kamen durch Boubacar und Kwadwo noch zu den Treffern drei und vier (80. & 84.).

Am Ende eine deutlich zu hoch ausfallende Niederlage, die Austria hat sich im Spiel gegen den Schweizer Top-Club ordentlich geschlagen und darf mit dieser Leistung selbstbewusst kommende Woche in den Ligaalltag zurückkehren.

Der SC Austria Lustenau verstärkt den Kader am Deadline-Day und holt von Kooperationspartner Clermont Foot 63 Angreifer Bryan Silva Teixeira. Zudem verlängerte Brandon Baiye seinen Vertrag in Clermont und wird wie Teixeira die Saison 2021/22 auf Leihbasis in Vorarlberg bestreiten.

Bryan Silva Teixeira wurde im Nachwuchs von Clermont ausgebildet und sammelte in den vergangenen beiden Jahren Spielpraxis bei den Drittligisten US Concarneau und US Orleans. In diesem Sommer absolvierte er mit Clermont Foot die komplette Vorbereitung auf die Ligue 1 und kam jeweils in den Testspielen des Clubs zum Einsatz. Bei den ersten beiden Meisterschaftsspielen war der junge Stürmer, der als klassischer Neuner und am Flügel eingesetzt werden kann, Teil des Kaders.

Brandon Baiye war im vergangenen Jahr bereits Stamm- und Führungsspieler bei der Austria. Insgesamt kam der Belgier dabei auf 28 Einsätze in der Liga und einen Einsatz im ÖFB-Cup. Dabei erzielte der 20-jährige vier Treffer, fünf weitere bereitete er vor. Baiye wurde beim FC Brügge ausgebildet und lief bislang 32mal für belgische U-Nationalmannschaften auf. 2019 erfolgte der Wechsel nach Clermont, ehe er letzten Sommer erstmals das Austria-Trikot trug.

Neben Baiye und Teixeira spielen aktuell mit Mo Cham Saracevic und Cem Türkmen zwei weitere vielversprechende Talente des französischen Kooperationspartners bei der Austria auf Leihbasis. Das Defensiv-Duo Jean Hugonet und Hakim Guenouche wurde zudem von der Scouting-Abteilung Clermonts aufgespürt.

Statements

Alexander Schneider

„Mit Bryan konnten wir kurz vor Ende der Transferperiode die gewünschte Verstärkung in der Offensive verpflichten. Durch seine Flexibilität gibt er unserem Kader und dem Trainerteam eine weitere Option und neue Qualitäten, um die Offensive noch unberechenbarer zu gestalten. Darüber hinaus freuen wir uns sehr, dass Brandon ein weiteres Jahr in Lustenau spielen wird. Er war letzte Saison schon eine prägende Figur und wir sind sicher, dass er in dieser Saison nochmal einen weiteren Schritt in seiner Entwicklung gehen wird. Es ist ein starkes Zeichen für den Verein und die Kooperation solche Spieler über mehr als eine Saison in Lustenau halten zu können.“

70 Jahre Reichshofstadion Lustenau

Dienstag, 31 August 2021

Unsere Heimspielstätte, das Reichshofstadion, wird 70! Dieses runde Jubiläum wollen wir gebührend feiern und veranstalten dazu am Samstag, 11. September ein Fußballfest im Stadion!

Timetable

14:30 Uhr
Heimspiel gegen den SKU Amstetten

ab 16:30 Uhr
Live-Konzert im Austria-Dorf und Reichshofstadion mit Snapshot und The Rubberneckers - Der Eintritt zu den Konzerten ab 16:30 Uhr ist frei!

ganztägig
Ausstellung „Reichshofstadion - früher, heute, morgen“ im Austria-Dorf

Weitere Highlights:
Kinderunterhaltungsprogramm
Getränkeaktionen und vieles meh

 

Die Austria steht weiterhin an der Spitze der Admiral 2. Liga. Im Auswärtsspiel gegen den SK Rapid Wien II setzt sich das Team am Ende nach 0:1-Rückstand noch mit 2:1 durch.

In der Anfangsphase gehörte die Partie aber noch den Gastgebern aus Wien. Die Rapidler störten früh und ließen der Austria keinen Spielraum. Die ersten Mögllichkeiten des Spiels gehörten dann auch den Wienern, doch im Abschluss blieb das Team aus der Hauptstadt erfolglos. Die Austria kam erstmals nach 20 Minuten gefährlich vor das gegnerische Tor, doch Muhammed Cham setzte den Ball übers Tor. Eine Viertelstunde später war es erneut Cham der die Akzente für die Austria setzte. Sein Schuss verfehlte aber das Tor, auch wenige Minuten später traf mit einem Abschluss nur das Außennetz. Insgesamt hatte aber Rapid mehr vom Spiel.

Das störte auch Markus Mader, der zur Pause gleich dreimal wechselte. Das hätte sich beinahe nur wenige Sekunden nach Restart bezahlt gemacht, denn der eingewechselte Wallace bediente Michael Cheukoua mit einer schönen Flanke, doch der Kameruner setzte den Ball deutlich über das Tor. In Folge waren es aber erneut die Hütteldorfer, die das Spiel kontrollierten, doch zwingende Chancen blieben Mangelware. In der 70. Minute dann die Führung für die Hausherren, Wunsch bezwang Domenik Schierl mit einem Schuss von der Strafraumgrenze. Die Austria musste nun zulegen und drängte zunehmend auf den Ausgleich. Und kaum als das Einklatschen der Rapid-Viertelstunde verklungen war, jubelte die Austria. Michael Cheukoua fasste sich bei einem Freistoß ein Herz und setzte den Ball aus ca. 30 Metern in die linke untere Ecke (79.). Die Rapidler wackelten und das nützte die Austria kurz vor Spielende. Die beiden besten Austrianer am Platz, Muhammed Cham und Michael Cheukoua, dribbelten sich durch die Rapid Abwehr und nach einem Doppelpass konnte Cham den Siegtreffer an diesem Abend erzielen (89.). Die Rapidler konnten sich nicht noch einmal aufbäumen, die Austria spielte die Führung sicher nach Hause.

Damit hält die Austria bei 15 Punkten aus sechs Spielen und geht als Tabellenführer in die Länderspielpause. In der Pause gibt es am Donnerstag, 2. September ein Testspiel zuhause gegen den FC St. Gallen. In der Liga geht es am 11. September gegen den SKU Amstetten weiter.

Die Austria ist heute noch einmal gefordert bevor es in die Länderspielpause geht. In der 6. Runde der Admiral 2. Liga sind die Grün-Weißen beim SK Rapid Wien Ii zu Gast. Die Mader-Elf möchte heute die Leistungen aus dem West-Derby bestätigen und erneut punkten.

Der Gegner - SK Rapid Wien II
Die Wiener stehen nach den bereits vollständig gespielten fünf Runden auf dem zwölften Tabellenplatz. Wie alle zweiten Mannschaften in dieser Liga verfügt auch Rapid über junge und hungrige Spieler, die sich beweisen wollen. Das weiß auch Markus Mader: "Sie haben echte Talente in ihrem Kader, die physisch topfit sind und viele Meter gehen können. Wir dürfen sie auf keinen Fall unterschätzen, denn sie können Fußball spielen". Mader möchte von seiner Mannschaft erneut jene Leidenschaft und Einsatz sehen, die zum Sieg über Wacker geführt haben. "Wir werden Rapid Wien nicht unterschätzen, wir sind top-motiviert", so Mader.

Unsere Austria
Die Austria lacht nach wie vor von der Tabellenspitze und könnte mit einem Punkt als Leader auch in die Länderspielpause gehen. Darauf konzentriert sich die Mannschaft und Markus Mader aber überhaupt nicht. "Wir wollen guten Fußball spielen und punkten, alles andere sind Nebengeräusche", erklärt Mader. Der Austria-Coach muss heute auf Matthias Maak (Gelbsperre) und Dragan Marceta (verletzt) verzichten, Wallace kehrt in den Kader zurück. Nach dem Sieg im Spiel gegen Wacker Innsbruck soll nun heute dieser Sieg bestätigt werden. Markus Mader, der von seinem ersten West-Derby als Austria-Trainer sehr angetan war ("Es war ein Highlight - super Stimmung im Stadion, die Energie nach Abpfiff von den Rängen und auf dem Platz vergisst man nicht so schnell") hat mit seinen Spielern unter der Woche intensiv gearbeitet, um ideal auf die Wiener vorbereitet zu sein. "Wir haben uns einen klaren Plan erarbeitet und nehmen die Herausforderung an. Wir müssen ordentlich dagegenhalten und mit taktischer Diszplin und der richtigen Mentalität angreifen", spricht Mader Klartext.

Spilelbeginn ist um 20:00 Uhr. Die Partie wird live auf Laola1.at übertragen.

Nach dem Auswärtsspiel gegen den SK Rapid Wien II diesen Samstag steht die nächste Länderspielpause an. Diese Meisterschaftspause nützt die Austria für einen Test gegen den FC St. Gallen.

Die Schweizer spielen in der Schweizer Super League und stehen derzeit auf dem 5. Tabellenplatz. Gespielt wird am Donnerstag, 2. September 2021, um 18:00 Uhr im Reichshofstadion.

Für Saisonkarten-Besitzer ist der Eintritt frei. Tickets gibt es am Eingang um € 11,-.

Die Austria bleibt im Reichshofstadion unbesiegt und feiert auch im dritten Heimspiel in dieser Meisterschaft einen Sieg. Haris Tabakovic und Muhammed Cham erzielten die Treffer für Grün-Weiß. Ein echter Krimi geht damit an die Austria, die weiterhin von der Tabellenspitze lacht.

Trainer Markus Mader konnte wieder auf Matthias Maak und Haris Tabakovic setzen und sah dann auch seine Mannschaft mit dem ersten Angriff. Muhammed Cham setzte Jan Stefanon ideal am Flügel ein, der junge Vorarlberg konnte aber die Flanke nicht perfekt genug in Richtung Tabakovic und Cheukoua zirkeln. Nach zehn Minuten hatten die Gäste ihre erste richtige Möglichkeit. Über die rechte Seite ging es zu leicht, ein Querpass zur Mitte landete bei Ronivaldo, doch der Brasilianer konnte das etwas ungenaue Zuspiel nicht verwerten. In der Anfangsphase ging es ordentlich hin und her und nach einer Viertelstunde schwächten sich die Gäste dann schon selbst. Stefan Hager konnte Jan Stefanon nur mit einer Notbremse stoppen und musste zurecht mit Glattrot vom Feld. Gäste-Coach Daniel Bierofka musste umstellen, mit einer kompakteren Formation wurden die Räume enger, das hohe Tempo der Anfangsphase ließ nach. Die Tiroler verließen sich nun auf ihr Umschaltspiel und wurden dafür nach einer halben Stunde belohnt. Wackers Alves Soares nützte den Platz am rechten Flügel, um am zweiten Pfosten Raphael Galle zu finden, der trocken zur Führung einnetzte. Die Austria ließ sich aber nicht beirren und kam direkt im Gegenzug zum Ausgleich. Tobias Berger bediente mit einer schönen Flanke Haris Tabakovic, der sich diese Möglichkeit zum 1:1 nicht nehmen ließ. Der Schweizer ist weiterhin in bestechender Form und hätte beinahe kurz vor der Pause mit einem Weltklasse-Hackenschuss das 2:1 erzielt, doch es fehlten am Ende ein paar Zentimeter.

Die zweite Hälfte begann für Grün-Weiß optimal. Muhammed Cham setzte einen Freistoß unhaltbar ins rechte Kreuzeck und ließ Innsbruck Torwart Marco Knaller keine Chance. Wie schon zuvor die Austria steckte aber Wacker Innsbruck nicht auf und ging volles Risiko, um den Ausgleich zu erzielen. Die Austria hatte Probleme und musste sich auf die Defensive konzentrieren. Vereinzelt gab es die Möglichkeit auf einen Konter, doch diese wurde leider unsauber ausgespielt. In der 73. Minute hatte Marco Holz die beste Möglichkeit auf den Ausgleich, doch sein Schuss aus kurzer Distanz zischte knapp am langen Eck vorbei. In der 78. Minute musste dann auch noch ein Austrianer vorzeitig unter die Dusche. Matthias Maak musste mit Gelb-Rot vom Platz. In den letzten Minuten holten die Austria-Kicker alles aus sich heraus, um die drei Punkte festzuhalten. Nach Abpfiff war die Erleichterung am Platz und auf den Rängen riesengroß. Gemeinsam mit den Fans feierte die Austria den dritten Sieg im dritten Heimspiel und bleibt damit weiterhin Tabellenführer der 2. Liga.

Für die Austria geht es vor der Länderspielpause nun noch nach Wien zum SK Rapid Wien II. Gespielt wird am Samstag, um 20:00 Uhr.

West-Derby gegen Wacker Innsbruck

Freitag, 20 August 2021

Weiter geht es in der 2. Liga und das mit einem ganz besonderen Schmankerl für alle Fußball-Fans. Die Traditionsvereine aus Lustenau und Innsbruck treffen aufeinander. Grün-Weiß gegen Grün-Schwarz bedeutet eigentlich immer ein Spiel auf Augenhöhe, das auf jede Seite kippen kann. Obwohl die Austria Tabellenführer ist, ist Wacker Innsbruck klar der Favorit.

Der Gegner - Wacker Innsbruck
Die Tiroler stehen aktuell auf den vierten Tabellenplatz und haben noch kein Spiel in dieser Saison verloren. In Frühform präsentiert sich die Defensiv, gab es doch erst ein mageres Gegentor in vier Spielen. Trainer Markus Mader weiß, dass sein Team heute vor einer großen Herausforderung steht: "Innsbruck hat eine sehr starke Mannschaft, die es uns heute richtig schwer machen wird. Sie sind auf allen Positionen gut besetzt". Aushängeschild der Mannschaft ist sicherlich die starke Offensive mit Okan Aydin, Lukas Fridrikas und Ronivaldo, aber auch Spieler wie Vitteriti oder Holzer sind zentrale Figuren im grün-schwarzen Spiel.

Unsere Austria
Bei der Austria freut man sich nach wie vor über den gelungenen Saisonstart, auch wenn es im letzten Spiel eine Niederlage gegen den FAC gab. "Wir wollen nicht mehr zurückschauen und konzentrieren uns auf die nächste Aufgabe. Wir wissen was wir falsch gemacht haben und wollen das heute natürlich besser machen", lautet der kurze Kommentar von Markus Mader zum letzten Auftritt. In der Woche wurde intensiv trainiert, die Mannschaft ist top-motiviert und freut sich auf das heutige Spiel, weiß aber von den Stärken der Tiroler. "Wir müssen heute eine Top-Leistung bringen, um punkten zu können. Es gilt, konzentriert und überlegt aufzutreten", so Mader abschließend. Fehlen wird heute definitiv Wallace, der seine Sperre absitzen muss. Weitere Personalentscheidungen fallen erst heute nach dem Abschlusstraining.

Spielbeginn im Reichshofstadion ist um 20.25 Uhr. Die Partie wird auch live im ORF übertragen.

Am Freitag, den 20.08., spielt unsere Mannschaft vor eigenem Publikum im Westderby gegen den FC Wacker Innsbruck. Die Jungs von Markus Mader sind mit neun Punkten aus vier Spielen sehr gut in die Saison gestartet und wollen gegen die Wacker-Elf von Trainer Daniel Bierofka, gestartet mit 8 Punkten aus den ersten vier Spielen, den dritten Heimsieg der Saison einfahren.

Sitzplatztickets können unter Angabe von Namen und der Anzahl an Tickets unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! reserviert werden und an der Pressekassa, welche ab 19:00 Uhr geöffnet hat, abgeholt werden. Stehplatztickets gibt es sowohl für den Gästesektor als auch für Heimfans an der Abendkassa genügend.

Natürlich besteht weiterhin auch die Möglichkeit sich eine Saisonkarte der Austria zu sichern: HIER KLICKEN.

Die Austria musste das erste Mal in dieser Saison als Verlierer vom Platz. Gegen den FAC gibt es am Ende eine klare 1:3 Niederlage. Eine starke Anfangsphase reicht den Wienern, um die Austria zu überrumpeln.

Bereits nach elf Minuten lag das Team von Trainer Markus Mader mit 0:2 zurück, Monsberger konnte jeweils nach einem Eckball einen Treffer erzielen. Die Austria kam nicht wirklich ins Spiel und musste vor der Pause sogar noch den dritten Gegentreffer durch Schmid hinnehmen.

Im zweiten Durchgang verkürzte Muhammed Cham noch auf 1:3, doch zu mehr sollte es an diesem Tag nicht reichen. Die ungerrechtfertige rote Karte für Wallace in der 81. Minute war dann noch die unnötige Zugabe an diesem Spieltag.

Leo & Pius beim Fußballcamp in Egg

Dienstag, 17 August 2021
Unsere beiden Kaderspieler Leo Mätzler und Pius Grabher waren am Montag beim Fußballcamp des FC Brauerei Egg zu Gast.

Über 100 Kinder freuten sich, sich Tipps & Tricks bei den Profis abzuholen und konnten den Beiden im Zuge einer großen Fragerunde auch alles fragen, was sie immer schon wissen wollten.

Alle Kids wurden zum Abschluss von Pius & Leo auf ein Heimspiel unserer Kampfmannschaft eingeladen - ein rundum gelungener Fußball-Nachmittag!

 

Egg 1 

 

Egg 3

Egg 4

Auswärts gegen FAC Wien

Freitag, 13 August 2021

In der vierten Runde der 2. Liga gastiert unsere Austria beim FAC Wien. Nach drei Siegen aus den ersten drei Spielen wartet ein weiterer starker Gegner, der unserer Mannschaft wohl alles abverlangen wird. Die Austria will aber den Schwung mitnehmen und zumindest ungeschlagen aus Wien zurückkehren.

Der Gegner – FAC Wien

Auch die Wiener sind mit 4 Punkten aus drei Spielen gut in die Saison gestartet. Zwar stehen in ihren Reihen nicht die ganz großen Namen, dafür aber Spieler, die über 90 Minuten alles geben. Im Kollektiv agiert die Mannschaft unter Chef-Trainer Mitja Mörec immens stark, es kommt daher nicht von ungefähr, dass die Floridsdorfer gegen die Austria seit 4 Heimspielen ungeschlagen sind.

Unsere Austria

Unsere Mannschaft fährt nach den 3 Siegen gegen durchwegs starke Gegner mit breiter Brust nach Wien, aber für Trainer Markus Mader ist klar, dass wir von der ersten bis zur letzten Minute voll fokussiert in das Spiel gehen und kämpfen müssen, wenn wir die Erfolgsserie fortsetzen wollen. In der Aufstellung wird es kaum Veränderungen geben, weil Matthias Maak und Haris Tabakovic noch nicht einsatzbereit sind. Mit dem Brasilianer Adriel ist aber ein Neuzugang im Kader, der in den letzten Wochen im Training überzeugt hat und der das defensive Mittelfeld verstärken kann. Ebenfalls neu im Kader ist unser 17-jähriges Stürmertalent Liam Tripp, der nach der Gelb-roten Karte von Perreira in den Kader geholt wurde.

Spielbeginn ist am 18:30 Uhr am FAC-Platz in Wien-Floridsdorf.

Livestream: www.Laola1.at 

Der SC Austria Lustenau verpflichtet den Mittelfeldspieler Adriel Tadeu Ferreira Da Silva und Torwart Emre Yilmaz.

Adriel Tadeu Ferreira Da Silva (24) war zuletzt beim brasilianischen Club Paysandu SC unter Vertrag. Der Brasilianer trainierte bereits die letzten drei Wochen mit der Profi-Abteilung der Austria und konnte im Training voll überzeugen. Der physisch starke Spieler wird das defensive Mittelfeld verstärken. Dadurch ergebibt sich für Trainer Markus Mader eine weitere Option im Kader. Die Austria ist seine erste Station in Europa.

Mit Emre Yilmaz verpflichtet die Austria zudem einen jungen Torwart, der das Torhüter-Trio neben Domenik Schierl und Florian Eres komplettiert. Yilmaz stammt aus dem Nachwuchs des FC Nürnberg und ist türkischer U-Nationalspieler.

Beide Spieler unterschreiben bei der Austria einen Vertrag für ein Jahr mit Option.

Statements

Alexander Schneider
„Wir freuen uns unseren Kader mit Adriel und Emre weiter verstärken zu können. Wir sind uns bewusst, dass der Kader trotz des erfolgreichen Saisonstarts noch einzelner weiterer Ergänzungen bedurfte und vielleicht auch noch bedarf. Speziell durch seine starke Physis und Zweikampfstärke können wir mit Adriel eine Komponente unseres Spiels ausbauen und neue Optionen im Mittelfeld kreieren. Desweiteren sind wir froh, dass wir mit Emre einen sehr ehrgeizigen und jungen Torhüter verpflichten konnten, der unser Torhüter-Team komplettiert.

Drei Spiele, drei Siege - die Austria verlängert den perfekten Saisonstart. Auch im dritten Spiel setzt sich das Team am Ende durch und ist aktuell Tabellenführer der 2. Liga. In einer Partie auf Augenhöhe entscheiden am Ende die Tore von Pius Grabher und Wallace das Spiel gegen den FC Liefering für Grün-Weiß.

Die Austria begann stark und hatte nach wenigen Sekunden die erste Strafraumszene. Doch Jan Stefanon verfehlte eine scharfe Hereingabe von Michael Cheukoua nur knapp. Fünf Minuten später stand wieder der 22-jährige, der als Mittelstürmer Haris Tabakovic vertrat, im Mittelpunkt, doch sein Abschluss verfehlte das Tor knapp. Die Gäste aus Liefering kamen nach zehn Minuten zum ersten Abschluss, der Kopfball von Havel endete aber auf der Nordtribüne. Zwei Minuten später hatte die Austria Glück als ein Querpass der Liefering in der Mitte keinen Abnehmer fand. Grün-Weiß war als nächstes wieder am Zug, doch Jean Hugonet verpasste einen Freistoßflanke nur um Zentimeter. Das Chancenplus wurde dann nach 24 Minuten belohnt. Pius Grabher stand nach einem Schuss von Wallace, der von Liefering-Goalie Stejskal an den Pfosten gelenkt wurde, goldrichtig und staubte zur 1:0 Führung ab. Die Freude währte aber nur kurz, denn im Gegenzug stellten die Liefering auf 1:1. Nene enteilte nach einem tiefen Pass der Austria-Abwehr und bediente Daniel Owusu ideal (26.).Beinahe hätte Liefering die Partie gedreht, doch Domenik Schierl parierte einen Schuss von Owusu stark. Die Austria ließ sich sich dadurch aber nicht beirren und unterband das Lieferinger Aufbauspiel wieder deutlich früher. In der 35. Minute hätte dan Jan Stefanon auf 2:1 stellen können, doch sein Schuss aus der Drehung landete am Pfosten. Besser machte es drei Minuten später Wallace. Nach starker Vorarbeit von Michael Cheukoua und ein wenig Mithilfe der Lieferinger Abwehr traf der Brasilianer aus wenigen Metern Entfernung in die Maschen (38.).

Nach Seitenwechsel blieb die Austria angefeuert von den Fans auf den Tribünen am Drücker und erneut hatte Stefanon die Möglichkeit die Führung auszubauen. Doch der junge Vorarlberger scheiterte nach sehenswertem Pass von Muhammed Cham an Stejskal (50.). Die LIeferinger konnten trotz frühem Dreifachwechsel nicht wirklich zulegen, die besseren Chancen hatte Grün-Weiß. Erneut scheiterte Jan Stefanon vor dem Lieferinger Gehäuse. Doppelt bitter, denn der Stürmer nahm in dieser Szene Cham den Ball weg, der deutlich besser positioniert gewesen wäre (68.). Drei Minuten später zeichnete sich erneut Stejskal aus, als er einen wuchtigen Kopfball von Jean Hugonet mit einem Reflex parierte (71.). In der Schlussphase wurden die Lieferinger noch einmal stärker, auch aufgrund eines Ausschlusses auf Seiten der Gastgeber. Der eingewechselte Junior, Spieler bei den Amateuren, agierte übermotivierte und musste innerhalb von vier Minuten mit Gelb-Rot vom Platz. Am Ende musste dann auch Domenik Schierl noch einmal ran. Ohne zu zögern, warf er sich in den Schuss von Brayon Okoh und hielt so die Punkte fest.

Die Austria ist damit aktuell das einzige Team mit der Maximalausbeute von neun Punkten und ist Tabellenführer. Eine starke Mannschaftsleistung, da man es geschafft hat mit dem GAK, Lafnitz und jetzt Liefering drei Spitzenteams der Liga zu schlagen. Die gezeigeten Leistungen machen Lust auf mehr. Weiter geht es am Freitag beim Floridsdorfer AC.

In der dritten Runde der 2. Liga kommt es zum absoluten Top-Spiel. Unsere Austria trifft zuhause auf den FC Liefering. Beide Teams stehen mit der vollen Punkteausbeute auf den Plätzen 2 und 3. Die Austria ist Underdog in dieser Partie, will aber dennoch den Erfolgslauf nicht kampflos enden lassen.

Der Gegner - FC Liefering
Wie auch schon in der letzten Saison sind die Jungbullen aus Salzburg ein Gradmesser in der 2. Liga. Die LIeferinger verfügen über den größten Kader, der mit zahlreichen Talenten gespickt ist. In den ersten beiden Runden gab es für den FC Liefering zwei Siege gegen Kapfenberg und St. Pölten. Unter Neo-Coach Rene Aufhauser wird also der bewährte Red Bull Fußball weitergeführt. Trainer Markus Mader weiß ebenfalls über die Qualitäten der Lieferinger Bescheid und erwartet ein schwieriges Spiel. "Liefering verfügt über gute Spieler und setzt auf Schnelligkeit. Ihr Umschaltspiel ist stark, da müssen wir hellwach sein und ihnen keine Räume bieten", erklärt der Austria-Coach. "Es wird wichtig sein, die Zweikämpfe anzunehmen und mit Köpfchen zu agieren", ergänzt Mader.

Unsere Austria
Bei der Austria herrscht nach dem starken Start eine super Stimmung, dennoch wird der Start nicht überwertet. "Der Start war richtig gut, aber die Saison dauert noch lange. Wir haben noch nichts erreicht", resümiert Mader nüchtern. Dennoch darf man heute Selbstbewusst in die Partie gehen. Kadertechnisch muss Mader leider auf Haris Tabakovic (Knieprobleme) und Matthias Maak (Adduktoren) verzichten. Wer in die Startefl rücken wird, wollte Markus Mader natürlich vorab nicht verraten. Auf der Bank wird heute auch ein neuer Name erstmals aufscheinen. Der Brasilianer Pereira De Oliveira Junior Valter Luiz, kurz Junior genannt, wird erstmals im Profikader der Austria aufscheinen. Der 23-jährige ist aber grundsätzlich Teil der Amateurmannschaft und soll die Mannschaft von Michael Kopf verstärken.

Spielbeginn im Reichshofstadion ist um 18:30 Uhr. Im Stadion gibt es wieder die Möglichkeit eine Saisonkarte für die Austria zu erwerben. 

Der SC Austria Lustenau gewinnt auch sein zweites Spiel in der noch jungen Meisterschaft gegen den SV Lafnitz. Haris Tabakovic mit einen Viererpack und Domenik Schierl mit einer starken Elfmeter-Parade krönen eine starke Mannschaftsleistung in der Steiermark.

Die Austria erwischte ienen optimalen Start und ging bereits nach nur drei Minuten in Führung. Haris Tabakovic verwertete einen Eckball von Michael Cheukoua im Fünfmeterraum der Lafnitzer per Kopf. Wenige Minuten später hätte Michael Cheukoua selbst einen Treffer erzielen können, doch der Kameruner setzte den Ball knapp neben das Tor (5.). Die Gastgeber aus der Steiermark brauchten ein wenig Zeit ins Spiel zu finden, erzielten aber mit ihrer ersten richtigen Chance den Ausgleich. Daniel Gremsl verwertete dabei eine Flanke von Mario Kröpfl (17.). Grün-Weiß ließ sich aber nicht beirren und wurde in der 22. Minute mit der erneuten Führung belohnt. Muhammed Cham bediente Haris Tabakovic, der aus der Drehung sehenswert traf (22.). Im Anschluss wurde es hektisch - im Fokus Domenik Schierl. Zunächst parierte der Austria Schlussmann mit einem guten Reflex einen Schuss von Fadinger (24.), zwei Minuten später parierte er einen Elfmeter von Mario Kröpfl. Nach 32 Minuten durfte die Austria dann erneut jublen. Michal Cheukoua setzte sich stark gegen die Lafnitzer Defensive durch, sein Schuss konnte zwar pariert werden, doch Haris Tabakovic stand perfekt um den Rebound zu verwerten und so seinen lupenreinen Hattrick zu feiern.

Halbzeit zwei begann mit einer unschönen Szene. NIcolas Meister foulte Michael Cheukoua rüde von hinten und wurde zurecht mit Rot vom Platz gestellt. Cheukoua konnte zum Glück unverletzt weiterspielen. Die nun in Unterzahl agierenden Lafnitzer konnten nicht mehr zulegen, die Austria kontrollierte das Spiel und den Gegner. Nach etwas mehr als einer Stunde verbuchte Haris Tabakovic seinen vierten Treffer und sorgte endgültig für die Vorentscheidung - erneut kam der Assist von Michael Cheukoa, der damit insgesamt drei Tore vorbereitete. In der 78. Minute hätte Cem Türkmen noch auf 5:1 erhöhen können, doch der Mittelfeld-Akteur scheiterte an Lafnitz Torwart Zingl.

Am Ende ein verdienter Sieg, der der Austria weiter Auftrieb geben wird. Am dritten Spieltag gastiert der FC Liefering im Reichshofstadion und ist ein weiterer Gradmesser in der 2. Liga.

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Die Austria startet erfolgreich in die neue Meisterschaft und setzt sich am Ende verdient mit 2:1 gegen den GAK durch. Beide Mannschaften liefern sich ein Duell auf Augenhöhe, am Ende macht ein Doppelpack von Haris Tabakovic den Unterschied.

Trainer Markus Mader setzte in seinem ersten Ligaspiel als Austria Coach auf eine 4-1-4-1 Formation. Dragan Marceta fungierte als Sechser, Pius Grabher und Muhammed Cham in der offensiven Zentrale. Die erste Torannäherung gehörte dann auch der Austria. Jan Stefanon setzte sich schön auf der linken Seite durch, doch sein Querpass fand keinen Abnehmer. Glück hatten die Grazer dann bei der darauffolgendne Ecke, als Berger einen Kopfball ans Aluminium setzte (11.). Nach 20 Minuten hatten auch die Grazer ihre erste Möglichkeit, doch der erste Warnschuss ging deutlich drüber. In Folge wurden die Steirer stärker und gingen durch Salzburg-Leihspieler Sangare Mamadou 1:0 in Führung (24’) - beim Schuss hatte Domenik Schierl keine Abwehrchance. Fünf Minuten später hatte dann Schierl auch noch Glück als ein Ausflug an die Strafraumgrenze nicht bestraft wurde. In der stärksten Phase der Gäste erzielte Haris Tabakovic dann nach etwas mehr als einer halben Stunde den Ausgleich. Michael Cheukoa erarbeitete sich zuvor stark den Ball im Strafraum und bediente dann Tabakovic ideal per Flanke, der nur noch den Kopf hinhalten musste (32.). Die Grazer wollten schnell antworten, doch Philipp Seidl setzte einen schönen Schlenzer nur ans Lattenkreuz.

Nach dem Seitenwechsel hätte der GAK beinahe einen Traumstart hingelegt, doch ein Abschluss von Rusek segelte nur knapp am Pfosten vorbei. Fünf Minuten später kam Stefanon auf der anderen Seite im Strafraum zu Fall, doch ein Pfiff blieb aus. Nach einer Stunde dann die Riesenchance auf die Führung der Austria. Ein Freistoß von der Strafraumgrenze wird von Muhammed Cham scharf auf den kurzen Pfosten gespielt und der einlaufende Dragan Marceta setzte seinen Kopfball nur knapp über das Tor (60.). Diese Aktion läutete die beste Phase der Austria ein. Angetrieben von den Austria-Fans hätten Jan Stefanon und Tobias Berger die Führung erzielen können, doch beide können ihre Chance jeweils nicht nutzen (61. & 63.). Zwei Minuten später dann aber die Führung Ein Freistoß am Flügel wird überlegen von Cham zur Mitte gespielt, dort leitet Grabher den Ball ideal zu Cheukoua weiter, der mit einem scharfen Querpass erneut Tabakovic findet (65.). Der GAK brauchte ein wenig um sich vom Rückstand zu erholen, und kam erst in der 82. Minute zum nächsten gefährlichen Abschluss, doch Schierl parierte den Schuss ohne Probleme. Jan Stefanon hätten dann in der 86. Minute die endgültige Entscheidung besorgen können, doch der Youngster scheiterte alleinstehend zweimal an GAK-Torwart Nicht. Aber auch auf der Gegenseite konnte sich der Schlussmann noch einmal auszeichnen. Domenik Schierl sicherte mit einem starken Reflex gegen Rusek (89.), der sich kurz darauf  in der Nachspielzeit noch die Gelb-Rote-Karte abholte.

Die Austria startet damit mit einem Dreier in die neue Saison und kann sich nun in aller Ruhe auf das erste Auswärtsspiel in Lafnitz vorbereiten.

Endlich geht es los! Das erste Saisonspiel steht an und die Austria bekommt es da gleich mit einer starken Mannschaft zu tun. Im Reichshofstadion ist der Grazer AK zu Gast. Erstmals sind die Fans wieder im Stadion und Fußball ist wieder so wie er eigentlich immer hätte sein sollen. 

Der Gegner - GAK
Die Steirer zählen in dieser Saison zum erweiterten Favoritenkreis und verfügen über eine starke, hungrige Mannschaft. Neben vielen Youngsters stehen einige erfahren Spieler wie Marko Rusek - Ex-Kapitän des SC Austria Klagenfurt - im Kader des GAK. Trainer Gernot Plassnegger durfte sich mit seinem Team in der ersten Cup-Runde auch über einen Sieg freuen. Mit 2:1 setzte man sich am Ende gegen St. Anna durch. Markus Mader weiß über die Qualitäten der Grazer Bescheid: "Der GAK verfügt über sehr viel individuelle Qualität und wir müssen hellwach agieren".

Unsere Austria
Bei den Grün-Weißen herrscht nach dem Cupsieg gegen den FC Wels und der Rückkehr der Fans ins Stadion Vorfreude. Alle sind topmotiviert und wollen am morgigen Sonntag erfolgreich in die Meisterschaft starten. Dennoch ist allen bewusst, dass es keine leichte Aufgabe gegen den GAK wird. In dieser Liga kann aus Erfahrung jeder jeden schlagen. "Wir dürfen uns nicht viele Fehler erlauben und müssen vor dem Tor unsere Chancen nutzen", lautet der Matchplan von Markus Mader. Kadertechnisch kann er bis auf Tiefenbach und Raul Marte aus dem Vollen schöpfen. Die Spielgenehmigungen aller Spieler sind eingetroffen. Beim einen oder anderen könnte aber der Trainingsrückstand einen Startelf-Einsatz oder Kaderplatz noch verhindern.

Die Vorfreude und Spannung auf den Start ist groß, jetzt gilt es dies noch in Leistung auf dem Platz umzuwandeln. Mit den Fans im Rücken hat die Austria auf alle Fälle den starken zwölften Mann zurück. Spielbeginn ist am Sonntag um 10:30 Uhr.

Ein hartes Stück Arbeit ist es am Ende trotz des klaren Ergebnisses geworden. Trainer Markus Mader und seine Spieler setzen sich am Ende in der ersten Runde des UNIQA ÖFB Cups verdient mit 3:1 durch, doch der FC Wels hielt lange Zeit ordentlich dagegen.

Die Gastgeber aus Oberösterreich standen tief und hofften zunächst über Konter gefährlich werden zu können. Kaum verwunderlich also, dass die Austria viel Ballbesitz hatte und sich versuchte in Richtung des Welser Tores durchzukombinieren. Doch immer wieder schafften es die Oberösterreicher Gefahr vor dem Tor zu verhindern und mit eigenen Kontern für Entlastung zu sorgen. MIt Jean Hugonet, Cem Türkmen, Muhammed Saracevic und Michael Cheukoua standen vier Neuerwerbungen in der Startelf. Man merkte der Mannschaft an, dass noch nicht alle Abläufe eingespielt sind und es noch Zeit brauchen wird bis das Team sich endgültig gefunden hat.

Nach Seitenwechsel zeigte sich ein ähnliches Bild, erst mit der Einwechslung von Jan Stefanon wurde die Austria endlich belohnt. Der Austria-Angreifer enteilte der Welser Abwehr und ließ deren Schlussmann in der 65. Minute keine Chance. Die Welser beschwerten sich lautstark über ein mögliches Abseits, doch der Treffer zählte. Die Aufregung speziell auf den Rängen war noch nicht verklungen, da erhöhte Haris Tabakovic nach schöner Kombination mit Jan Stefanon auf 2:0 (66.). Angestachelt zeigten die Welser dann ihre beste Phase und kamen in der 72. Minute zum Anschlusstreffer durch Gamsjäger. Mit der zweiten Luft warfen die Welser dann alles nach vorne, doch erneut war es Jan Stefanon der jegliche Hoffnung schnell im Keim erstickte. In der 77. Minute versenkte er den Ball sehenswert zum 3:1 in den Maschen.

Am Ende ein extrem wichtiger Sieg, der nicht unbedingt schön anzusehen war, aber im Endeffekt zählt das nur am Rande. Trainer und Team wissen, dass sie noch hart an sich arbeiten müssen und es für die Meisterschaft eine Leistungssteigerung braucht. Jetzt darf man dennoch zufrieden mit diesem Erfolg in die letzte Trainingswoche vor Ligastart gehen, um dann am kommenden Wochenende Vollgas anzugreifen. In der ersten Runde trifft man zuhause auf den GAK und Ex-Trainer Gernot Plassnegger.

Endlich geht es los, die pflichtspielfreie Zeit ist vorbei. Das erste Spiel findet m Rahmen des UNIQA ÖFB Cups statt. Dabei trifft die Austria auswärts auf den FC Wels.

Der Gegner - FC Wels
Der Oberösterreichische Club spielt in der Regionalliga Mitte und erstmals nach über sechs Jahren wieder im Pokal antreten darf. Die Welser spielen seit der Saison 2018/19 in der Regionalliga und fand sich regelmäßig am Ende der Tabelle wieder. Dennoch darf die Mannschaft heute nicht unterschätzt werden. Das weiß auch Trainer Markus Mader. "Der Cup hat eigene Gesetze und man darf keinen Gegner unterschätzen. Die Vergangenheit hat schon öfter gezeigt, dass Mannschaften aus höheren Spielklassen den Underdogs unterlegen sind", so Mader. "Wir werden Wels sicher nicht unterschätzen. Sie haben ihre Qualitäten, die wir sie nicht entfalten lassen dürfen".
Der FC Wels konnte vor wenigen Tagen mit Anel Hadzic noch einen promienten Neuzugang präsentieren. In den letzten Testspielen gab es für die Oberösterreicher zwei Niederlagen, das Team befindet sich also sicherlich noch nicht auf ihrem Leistungsmaximum.

Unsere Austria
Aber auch die Austria hat noch Luft nach oben. Eine intensive Vorbereitung hat ihren Tribut gefordert. Einige Spieler sind angeschlagen und heute nicht dabei. Matthias Maak, Leo Mätzler, Daniel Tiefenbach und Raul Marte fallen aus. Die Austria möchte heute an die Leistung im Testspiel gegen den FC Brühl St. Gallen anschließen. In der Defensive soll die Null gehalten werden und offensiv die notwendigen Tore erzielt werden. "Es liegt eine gute Vorbereitung hinter uns, wir haben eine sehr gute Basis gelegt und jetzt gilt es auf dieser kontinuierlich aufzubauen. Natürlich sind wir auch noch nicht dort wo wir hinmöchten, aber wir sind positiv gestimmt und freuen uns auf das erste Pflichtspiel", so Markus Mader. Der Coach muss neben den Verletzten auch noch auf Hakim Guenouche verzichten - die Spielerlaubnis ist noch nicht eingetroffen. Brandon Baiye ist ebenfalls nicht im Kader, da er noch nicht wieder offiziell an die Austria verliehen wurde. "Wir wissen, dass Cupspiele nie einfach sind, weil alle Teams top-motiviert sind und an die Sensation glauben. Davon dürfen wir uns aber nicht beeinflussen lassen. Wir müssen uns auf unser Spiel konzentrieren, dem Gegner keinen Raum lasssen und Tore schießen", erklärt Mader abschließend.

Spielbeginn ist um 17:00 Uhr in der HUBER Arena in Wels. Die Partie wird auf der Webseite des ÖFBs live übertragen. Es ist ein kostenloser Account notwendig.

Adriano Bertaccini verlässt den SC Austria Lustenau und kehrt in seine Heimat Belgien zurück. Man einigt sich einvernehmlich auf eine sofortige Vertragsauflösung.

Adriano Bertaccini möchte sich einer neuen sportlichen Herausforderung stellen und kehrt nach Belgien zurück. Voraussichtlich wird er sich dort einem Verein der belgischen 3.Liga anschließen.

Bertaccini wechselte im September 2020 vom KRC Genk nach Lustenau und kam im Austria-Dress auf 21 Einsätze und erzielte dabei drei Tore.

Der gesamte Vorstand sowie die sportliche Führung bedanken sich bei Adriano Bertaccini für die geleistete Arbeit. „Wir wünschen Adriano für seine neue sportliche Herausforderung nur das Beste. Wir können verstehen, dass er wieder zurück in die Heimat will und sich dort neu beweisen will. Wir danken ihm für seinen Einsatz in der letzten Saison“, erklärt Sportkoordinator Alexander Schneider.

Der SC Austria Lustenau verstärkt die Defensive und verpflichtet mit Hakim Guenouche einen neuen Außenverteidiger für Grün-Weiß. Das französische Talent war zuletzt vereinslos.

Hakim Guenouche wurde beim FC Nancy ausgebildet und stand dort kurz vor dem Sprung in die Profimannschaft bevor er 2018 mit 18 Jahren in die Schweiz zum FC Zürich wechselte. Ein Jahr später wurde der Linksfuß vom KFC Uerdingen verpflichtet und absolvierte dort neun Spiele in der deutschen 3. Liga. Zudem kam Hakim Guenouche bereits im DFB-Pokal sowie in der Europa League zum Einsatz.
Er ist mehrfacher U-Nationalspieler Frankreichs und spielte unter anderem 2017 bei der U17-Europameisterschaft in Kroatien.

In der letzten Saison war der 21-jährige vereinslos und hielt sich durch individuelles und Trainingsaufenthalten bei verschiedenen Mannschaften fit. Zuletzt war er längere Zeit Trainingsgast bei Clermont Foot 63.

Hakim Guenouche erhält in Lustenau einen Vertrag über zwei Jahre.

Statements

Alexander Schneider
„Hakim hat schon in jungem Alter gezeigt, über welch enormes Potenzial er verfügt. Er hat einen starken linken Fuß und bringt viel Dynamik über die linke Seite. Auch wenn im letzten Jahr seine Karriere ins Stocken geraten ist, sind wir davon überzeugt, dass er in der kommenden Saison eine wertvolle Ergänzung auf der Position des Außenverteidigers für uns sein wird. Wir wollen ihm die Chance geben, dass er mit uns gemeinsam wieder zu alter Stärke findet und sind uns sicher, dass er dieses Vertrauen mit guten Leistungen zurückzahlen wird.“

Hakim Guenouche
„Ich freue mich sehr, dass die Austria mir - nach einer für mich schweren fußballerischen Zeit - die Chance gibt mich wieder neu zu beweisen. Ich will einfach nur Fußball spielen und der Mannschaft bestmöglich helfen. Wir haben viel vor und ich möchte meinen Teil dazu beitragen. Ich kann es kaum erwarten endlich wieder auf dem Platz zu stehen.“

Alexander Ranacher und Dominik Stumberger verlassen den SC Austria Lustenau in Richtung Tirol und schließen sich dem Bundesligisten WSG Tirol an.

Der gesamte Vorstand sowie die sportliche Führung bedanken sich bei den beiden Spielern für die geleistete Arbeit. „Wir wünschen Alexander und Dominik für ihre sportliche Zukunft nur das Beste. Beide haben sich immer absolut vorbildlich verhalten und alles für die Austria gegeben. Natürlich ist es schade, dass diese beiden Jungs unseren Verein verlassen. Wenn sich jedoch die Chance zum Schritt in die Bundesliga bietet, ist es nachvollziehbar, diese auch nutzen zu wollen. Vielen Dank für eure gezeigten Leistungen“, erklärt Sportkoordinator Alexander Schneider.

Alexander Ranacher wechselte im Juli 2018 vom Wolfsberger AC zur Lustenauer Austria und bestritt insgesamt 95 Pflichtspiele für die Grün-Weißen. In 85 Ligapartien und 10 Pokalspielen erzielte der Osttiroler sieben Tore und bereitete 17 Treffer vor. Ein besonderes Highlight in den drei Jahren bei der Austria war sicherlich das Cupfinale gegen Red Bull Salzburg im Jahr 2020.

Dominik Stumberger kam im Juli 2019 vom FC Liefering nach Lustenau. In kürzester Zeit entwickelte er sich zum Stammspieler und kam in seiner ersten Saison auf 25 Ligaeinsätze und einen Einsatz im ÖFB-Cup. Vor Beginn der Saison 2020/21 erlitt Stumberger einen Kreuzbandriss, der den Erfolgslauf des Verteidigers stoppte. Auch für den 22-jährigen war das Cupfinale das absolute Highlight in seiner Zeit in Lustenau.

Der Verein wünscht beiden viel Erfolg beim Abenteuer Bundesliga und Dominik selbstverständlich weiterhin eine gute Genesung.

Im Rahmen der seit 2020 bestehenden Kooperation zwischen dem SC Austria Lustenau und Clermont Foot bestätigen beide Vereine die zweite Leihe für die Saison 2021/22. Muhammed-Cham Saracevic (20) wechselt für ein Jahr an den Rhein.

Muhammed-Cham Saracevic ist ehemaliger österreichischer U-Nationalspieler und wechselte im Herbst 2020 nach 16 Einsätzen in der Österreichischen Bundesliga von der Admira zu Clermont Foot 63. In der letzten Saison war der 20-Jährige an den dänischen Zweitligisten Vendsyssel FF verliehen, für welchen er 23 Einsätze verbuchen konnte.

Muhammed-Cham Saracevic wurde im Nachwuchs des VfL Wolfsburg ausgebildet und kam 2019 über die zweite Mannschaft des deutschen Bundesligisten nach Österreich zur Admira.

Statements

Alexander Schneider
„Wir freuen uns sehr, dass wir mit Mo nun den zweiten sehr vielversprechenden Spieler von unserem Kooperationspartner Clermont Foot 63 in Lustenau begrüßen dürfen. Er ist ein sehr feiner Fußballer, der über eine enorme individuelle Qualität im Offensivspiel verfügt. Wir sind überzeugt, dass er mit seinem Tempo uns seinen Fähigkeiten unsere Offensive noch variabler und unberechenbarer machen wird.

Muhammed-Cham Saracevic
“Nachdem ich jetzt schon einige Tage hier im Training bin und auch schon die ersten Testspiele bestritten habe, bin ich sehr glücklich durch die Unterschrift nun auch offiziell bei Austria Lustenau zu sein. In dieser ganzen Zeit hatte ich einen sehr guten Eindruck von der Mannschaft und dem Umfeld. Ich habe mich direkt sehr wohlgefühlt. Als Mannschaft können wir meiner Meinung nach sehr selbstbewusst in die Saison gehen und brauchen uns vor keinem Gegner verstecken. Ich persönlich will natürlich mit möglichst vielen Toren und Assists meinen Teil zum Erfolg der Mannschaft beitragen. Wenn ich das tue, kann ich dann auch sehr selbstbewusst die nächsten Schritte in meiner Karriere gehen.

Im letzten Testspiel der Vorbereitung setzte sich die Austria am Ende gegen den FC Brühl St. Gallen mit 1:0 durch. Goldtorschütze war Jan Stefanon.

Trainer Markus Mader musste im letzten Test auf Dragan Marceta und Leo Mätzler verletzungsbedingt verzichten. Adriano Bertaccini und Haris Tabakovic saßen nur auf der Bank, da beide leicht angeschlagen waren.

Dennoch begann die Austria druckvoll und war von der ersten Minute an sehr präsent. Speziell über Brandon Baiye und die beiden Außenbahnspieler Michael Cheukoua und Wallace wurde versucht Chancen zu kreieren. Die erste Möglichkeit hatte dann Nicolai Bösch, der erstmals als Stürmer im Einsatz war, doch der junge Vorarlberger scheiterte knapp. Knappe fünf Minuten später dann die Führung für Grün-Weiß nach toller Vorarbeit von Brandon Baiye und Wallace musste Jan Stefanon in Goalgetter-Manier nur noch den Fuß in den Querpass halten. Die St. Galler selbst kam zu keiner echten Chance, die Austria-Defensive um das Innenverteidger-Duo Maak und Hugonet stand sicher und machte die Räume eng. Nach einer halben Stunde hätte die Austria dann auf 2:0 erhöhen müssen, doch Cheukoua, Bösch und Wallace scheiterten innerhalb weniger Sekunden mit drei Torschüssen am Schweizer Schlussmann. In der Nachspielzeit der ersten Hälfte hatte dann erneut der stark aufspielende Michael Cheukoua die Riesenmöglichkeiten, doch auch er konnte den Schlussmann der Gäste nicht überwinden.

Auch in der zweiten Hälfte war die Austria spielbestimmend und erarbeitete sich gute Chancen, doch sowohl Cheukoua als auch Stefanon ließen gute Möglichkeiten aus. Nach etwas mehr als einer Stunde kam dann Neuzugang Cem Türkmen zu seinen ersten Einsatzminuten im Austria-Dress und hätte beinahe kurz darauf mit Brandon Baiye jubeln dürfen, doch der Belgier setzte einen Ball aus guter Position knapp drüber. In der Schlussphase wechselte Austria-Coach Markus Mader noch einmal ordentlich durch, die Austria verwaltete das Spiel aber weiterhin souverän. 

Am Ende gewinnt die Austria verdient und darf sich besonders über die starke Defensivleistung freuen. In der Offensive braucht es aber eine deutliche Steigerung in der Chancenauswertung. Das bemängelte auch der Trainer, der aber ansonsten sehr zufrieden mit seinem Team war. Für die Austria beginnt die neue Saison nun kommendes Wochenende mit dem ersten Spiel im Cup gegen den FC Wels.

Der erste Kooperationsspieler von Clermont Foot 63 wurde fixiert. Cem Türkmen wechselt von Bayer Leverkusen nach Clermont und wird direkt an den SC Austria Lustenau weiterverliehen.

Der 19-jährige Mittelfeldspieler soll sich in Lustenau weiterentwickeln und Spielpraxis sammeln. Türkmen durchlief alle Nachwuchsebenen des deutschen Bundesligisten Bayer Leverkusen und war türkischer U-Nationalspieler. Während dieser Zeit bestritt der Mittelfeldspieler insgesamt 64 Spiele in der U17- & U19 Bundesliga.

In der letzten Saison war Cem Türkmen regelmäßig im Training des Profi-Teams und war 5 mal Teil des Bundesliga-Spieltagskaders der Werkself. Zudem durfte er im vergangenen Jahr in den Spielen gegen Slavia Prag und OGC Nizza bereits erste Europa League Minuten für Bayer Leverkusen sammeln.

Cem Türkmen wird vorerst für ein Jahr von Clermont Foot ausgeliehen.

Statements

Alexander Schneider
„Wir sind sehr glücklich, Cem als neuen Teil der Austria-Clermont Familie begrüßen zu dürfen. Er ist ein sehr spannender Spieler, der in Leverkusen eine ausgezeichnete fußballerische Ausbildung genossen hat und dort sogar schon seine ersten Schritte im Profifußball gehen durfte. Es zeigt einmal mehr, dass die Austria auch für solche Talente ein wertvoller Schritt in ihrer Karriere darstellen kann. Wir sind sehr sicher, dass Cem unserem Spiel seinen Stempel aufdrücken kann und eine wichtige Rolle in unserer Mannschaft einnehmen wird. 

Cem Türkmen
„Ich freue mich sehr, dass es nun mit der Unterschrift in Clermont und der Leihe nach Lustenau geklappt hat. Ich habe mich bewusst nach 13 Jahren Bayer Leverkusen für eine neue Herausforderung entschieden und bin davon überzeugt, dass ich für diesen Schritt bereit bin. Es ist ein sehr spannendes Projekt und ich werde hart trainieren und arbeiten, um sowohl meine individuellen aber vor allem auch die mannschaftlichen Ziele zu erreichen. Ich habe einen super ersten Eindruck und bin enorm herzlich von meinen Mitspielern, dem Trainerteam und allen weiteren Verantwortlichen empfangen worden. Jetzt kann ich kaum erwarten loszulegen!

Das 1. Kleinfeldturnier "tschutta wie früohr" für ehemalige Nachwuchsmannschaften der Austria war ein voller Erfolg.

Zirka 100 Austria-Legenden haben auf dem Platz unter Beweis gestellt, dass bei der Austria schon früher eine ausgezeichnete Nachwuchsarbeit geleistet wurde. Turniersieger wurde DD’s Dreamteam unter der Führung von Flo Riedmann, dem Kapitän der Austria-Amateure.

Nach der Siegerehrung lebten gute, alte Zeiten auf – Spieler und ehemalige Trainer feierten wieder einmal im Stadion und zeigten, dass im Nachwuchs der Austria Freundschaften für’s Leben wachsen.

Auf dem Rasen waren nicht nur ehemalige Nachwuchs-Kicker am Werk, auch das Trainer-Team Markus Mader, Martin Schneider und Mathias Nesler zeigten ihr Können. Vom Vorstand schnürten Bernd Bösch, Valentin Drexel und Stephan Muxel sowie Sportkoordinator Alexander Schneider die Fußballschuhe. FC Lustenau-Trainer Philipp Hagspiel, Linus Grellet (bösch kg), Simon Sohm (Etiketten Carini), Michael Moosbrugger (kfz Max Moosbrugger) und Austria-Legende „Pub-Mäki“ Markus Hagen waren ebenfalls auf dem Rasen des Reichshofstadions zugange. Als interessierte Zuschauer waren unter anderem Ex-Austria-Goalie Andreas Hofer (Andreas Hofer Immobilien) und Michael Metzler (ZM3) anwesend.

Damit steht wohl fest, dass „tschutta wie früohr“ zum Fixtermin im Austria-Kalender wird.

Solche Ergebnisse möchte man eigentlich in der Vorbereitung vermeiden, jedoch können sie natürlich jederzeit passieren. Nach einer intensiven Woche musste sich die Austria am vergangenen Freitag mit 1:7 dem FC Wil geschlagen geben. Der Sieg der Schweizer war verdient, auch wenn das Ergebnis zu hoch aus viel.

Trainer Markus Mader zeigte sich nach dem Spiel mit dem Ergebnis natürlich nicht zufrieden, dennoch lässt es keinerlei Unruhe beim Coach aufkommen. In der aktuellen Phase würde man stets am Limit arbeiten und die Intensität sei derzeit einfach sehr hoch, was zu Ermüdungserscheinungen im gesamten Kader geführt habe. Am Ende sei das Ergebnis hinzunehmen, aber es sei deutlich zu hoch ausgefallen.

Für die Austria verlief die Partie von der ersten Minute an nicht optimal. Die Wiler führten nach zehn Minuten bereits mit 2:0. Jan Stefanon brachte die Austria zwar nach 25 MInuten noch einmal heran, doch nach einer halben Stunde erhöhten die Schweizer, die sich erst seit kurzem in der Vorbereitung befinden und vor Energie nur so strotzten, auf 3:1. Die Austria musste im Test auf Tabakovic, Marte, Bösch und Marceta verzichten und bemühte sich erneut zurückzukommen, doch es fehlte die nötige Spritzigkeit. Nach Seitenwechsel tat sich die Austria weiterhin schwer, Trainer Markus Mader wechselte auch wieder ordentlich durch.

Am Ende setzt es für die Austria eine bittere und harte Niederlage, die aber sicherlich nicht überbewertet werden darf. Für Grün-Weiß startet heute die vorletzte Woche der Vorbereitung, am Mittwoch testet man gegen den FC Widnau und möglicherweise kommt noch ein weiteres Testspiel dazu.

Aufstellung:
Schierl, Berger (58. Berlinger), Maak (55. Hugonet), Mätzler (73. Küng), Gmeiner (73. Rusch), Cheukoua, Grabher, Baiye, Saracevic, Stefanon (46. Wallace), Bertaccini

 

In der 1. Runde des UNIQA ÖFB Cups trifft die Austria auf den FC Wels. Die Oberösterreicher haben um das Heimrecht angesucht und die Zustimmung von Seiten des ÖFBs erhalten.

Ursprünglich war geplant, dass das Spiel am Freitag stattfindet, aber nun wurde der Spieltermin doch auf Samstag, 17. Juli, 17:00 Uhr geändert. Gespielt wird in der Huber Arena in Wels. Der FC Wels spielt in der Regionalliga Mitte. 

Informationen zu Tickets folgen.

Im dritten Test der Vorbereitung gegen Admira Dornbirn setzt sich die Austria am Ende mit 8:0 durch. Erneut setzte Markus Mader beinahe den kompletten Kader ein.

Im Vergleich zum Test gegen den FC Heidenheim rotierte Markus Mader in der Startelf ordentlich durch und veränderte seine Formation auf acht Positionen. Lediglich Wallace als auch Testspieler Saracevic und Brandon Baiye durften erneut von Beginn an ran. Grün-Weiß war von der ersten Sekunde an spielbestimmend und ging nach zehn Minuten durch Adriano Bertaccini nach einem Konter über Wallace in Führung. In der 17. Minute vollendete Muhammed-Cham Saracevic ein sehenswertes Dribbling mit einem satten Schuss ins obere Eck zum 2:0. Die Austria agierte sehr aktiv und Bertaccini schnürte in der 21. Minute nach schöner Vorarbeit von Saracevic den Doppelpack. Der Angreifer umkurvte dabei den Admira Schlussmann souverän und hatte keine Probleme einzuschieben. Bevor es in die Pause ging durfte sich auch Michael Cheukoua nach schöner Einzelleistung in die Torschützenliste eintragen (39.).

In der zweiten Hälfte änderte sich nicht viel am Spielverlauf, die Austria kontrollierte Spiel und Gegner. In der 51. Minute durfte sich Adriano Bertaccini dann über einen Hattrick freuen. In einer belgischen Co-Produktion mit Brandon Baiye ließ sich der Stürmer diese Chance nicht nehmen. Nach 55 Minuten wechselte Trainer Mader dann ordentlich durch, brachte sieben neue Kräfte. Das tat dem Spielfluss aber keinen Abbruch. Als erstes jubelte der eingewechselte Jan Stefanon über das 6:0 (58.) kurz vor Spielende dann auch noch Haris Tabakovic (82.) und Nicolai Bösch (89.).

Für die Austria ein weiterer wichtiger Test, auch wenn das Ergebnis natürlich nur Nebensache ist. Jetzt folgen die nächsten Trainingseinheiten und am Freitag dann der nächste Test gegen den FC Wil.

Aufstellung Austria 
Eres, Gmeiner (55. Berger), Marceta, Hugonet (55. Mätzler), Küng, Baiye (55. Grabher), Marte (55. Berlinger), Wallace (55. Stefanon), Saracevic (67. Rusch), Cheukoua (55. Bösch), Bertaccini (55. Tabakovic)

Morgen bestreiten unsere Juniors ihr Relegationsspiel um den Aufstieg in die 4. Landesklasse gegen den SV Ludesch 1b.
Unterstützen wir unsere Jungs auf den Rängen und sorgen wir gemeinsam für den nötigen Motivationsschub und ein grün-weißes Fußballfest.
 
Mittwoch, 30.06, Herrenriedstadion Hohenems, 19:00 Uhr.
Der Eintritt ist frei, es gilt die 3G-Regel

Nach dem ersten Testspiel gegen SW Bregenz stand gestern der zweite Test der Vorbereitung gegen den deutschen Zweitligisten, FC Heidenheim, an. In einer torreichen Partie setzte sich am Ende der Favorit aus der zweiten Deutschen Bundesliga mit 5:4 durch.

Bei der Austria war mit Muhammed-Cham Saracevic ein Testspieler mit an Board, ansonsten setzte Trainer Markus Mader neben seinem Profikader auch auf einige Spieler von den Amateuren. Brandon Baiye ist wieder zurück bei der Austria im Training und stand in der Startelf. Eine endgültige Entscheidung über seine Verbleb soll in nächster Zeit fallen.

Die erste echte Chance der Partie gehörten den Gastgebern aus Heidenheim, aber Domenik Schierl im Austria-Tor blieb im direkten Duell Sieger (6.). In der 12. Minute gingen die Heidenheimer dann durch Mohr in Führung. Nach einer halben Stunde hatte die Austria mit einem Kopfball eine gute Möglichkeit, ansonsten blieben der FC Heidenheim spielbestimmend und hatte in der 37. Minute Pech als der Ball nur am Aluminium landete.

In der Halbzeitpause wechselten beide Mannschaften ordentlich durch, die erste Chance gehörte wieder Heidenheim, doch Schierl parierte den Ball aus spitzem Winkel souverän (48.). Zwei Minuten später durfte die Austria über den ersten Treffer jubeln. Bertaccini versenkte den Ball nach schöner Vorarbeit von Jan Stefanon im Tor (50.) In Folge wurde die Austria mutiger und ging in der 61. Minute durch Eigenbauspieler Raul Marte mit 2:1 in Führung. Sein Kopfball nach Vorarbeit von Saracevic und Gmeiner war für Heidenheims Torwart unhaltbar. Heidenheim drückte daraufhin wieder auf das Tempo und drehte die Partie erneut durch zwei Treffer (67. & 70.). In der  75. Minute ließ erneut Raul Marte die Grün-Wießen jubeln als er einen Abpraller ins leere FCH Tor beförderte. Mit einer Schlussoffensive konnte sich aber erneut Heidenheim mit zwei Toren belohnen. In der 83. Minute traf Marceta unglücklich ins eigene Tor, zwei Minuten später erhöhte Schimmer auf 5:3. Die Austria kämpfte aber weiter und Dragan Marceta konnte mit einem schönen Treffer sein Eigentor wieder gut machen (90.).

Trotz der Niederlage war es für die Austria ein sehr guter Test gegen einen starken Gegner. Im Vorbereitungsplan geht es bereis am Dienstag gegen die Admira aus Dornbirn weiter.

Austria Aufstellung
Schierl (70. Eres), Berger (70. Berlinger), Hugonet (45. Mätzler), Maak (45. Marceta), Bösch (45. Gmeiner), Grabher, Baiye (70. Rusch), Saracevic (70. Küng), Wallace (45. Cheukoua), Stefanon (60. Marte), Tabakovic (45. Bertaccini)

Die Österreichische Fußball-Bundesliga hat am Donnerstag, 24. Juni 2021, den Spielplan für die ADMIRAL 2. Liga in der Saison 2021/22 veröffenltlicht. Die Spieltermine werden von den Klubs in flexiblen Zeitfenstern angesetzt. Der Kampf um den Meistertitel in der ADMIRAL 2. Liga beginnt mit der 1. Runde am Wochenende vom 23. bis 25. Juli. 

Die Austria beginnt die Meisterschaft zuhause gegen den GAK am Wochenende vom 23. bis 25. Juli 2021. Die Austria möchte ihre Heimspiel vorrangig wieder am Freitagabend, um 18:30 Uhr, bestreiten. Die genauen Termine werden zeitnah bekanntgegeben und in Absprache mit den Gegnern und den Medienpartnern festgelegt. Wir halten euch auf unseren Kanälen am Laufenden.

Im ersten Auswärtsspiel trifft das Team von Markus Mader auf den SV Lafnitz.

Den vollständigen Spielplan findest du HIER.

Der Kader des SC Austria Lustenau nimmt weiter Formen an. Die Austria-Defensive wird mit den Innenverteidigern Leo Mätzler (19) und Jean Hugonet (21) verstärkt. Damit sind alle Positionen in der zentralen Verteidigung besetzt.

Leo Mätzler wechselt auf Leihbasis für ein Jahr vom SCR Altach nach Lustenau. Der gebürtige Dornbirner war im letzten Jahr an den FC Will verliehen. Mätzler wurde in der Vorarlberger Akademie ausgebildet und kam in der vergangenen Saison in der Schweizer Challenge League auf 18 Einsätze. In Lustenau soll das Talent nun seine nächsten Schritte machen. Die Austria würde im Falle eines Verkaufs des 1,86m großen Innenverteidigers an den Transfererlösen beteiligt.

Jean Hugonet kommt vom französischen Verein US Saint-Malo und unterschreibt in Lustenau einen Vertrag für zwei Jahre. Hugonet wurde bereits über einen längeren Zeitraum über das Scouting-Netzwerk von CSC beobachtet und nun fix von der Austria verpflichtet. Der Franzose wurde beim FC Paris, der in der letzten Saison mit Clermont Foot 63 um den Aufstieg in die Ligue 1 kämpfte, ausgebildet. Der großgewachsene, talentierte Innenverteidiger möchte mit seiner ersten Station im Ausland den nächsten Schritt in seiner Karriere gehen.

Mit Matthias Maak, Dragan Marceta, Leo Mätzler und Jean Hugonet setzt die Austria in der Defensive auf eine regionale-internationale Mischung aus Erfahrung und jugendlichem Elan.

Statements

Alexander Schneider
„Mit Jean und Leo können wir unsere Innenverteidigung mit zwei jungen, hungrigen und sehr talentierten Spielern komplettieren. Wir sind sehr glücklich, dass es uns gelungen ist, auch auf dieser Position unseren eingeschlagenen Weg mit einer Kombination aus Regionalität und internationalen Netzwerk konsequent umzusetzen und dementsprechend mit spannenden Spielern zu besetzen. Beide Jungs haben viel vor und sollen bei uns die nächsten Schritte in ihrer Karriere gehen.“

Leo Mätzler
„Zuerst möchte ich mich bei beiden Verein bedanken, dass sie mir die Chance für diesen nächsten Karriereschritt ermöglicht haben. Für Spieler in meinem Alter ist es enorm wichtig die Chance auf Spielzeit zu erhalten, um mich bestmöglich entwickeln zu können. Ich bin zudem sehr glücklich, dass ich diesen Weg hier in meiner Heimat, dem Ländle, fortsetzen kann. Wir haben uns viel für die Saison vorgenommen und ich kann es kaum erwarten, dass es losgeht.“

Jean Hugonet
„Ich bin sehr glücklich, dass es jetzt mit dem Wechsel zur Austria geklappt hat. Ich hatte sehr gute Gespräche mit den Verantwortlichen und ich bin davon überzeugt, dass es eine spannende – aber genau die richtige - Herausforderung für mich. Ich habe mich bewusst für einen Wechsel ins Ausland entschieden, da ich mich als Spieler und Persönlichkeit bestmöglich weiterentwickeln will. Ich werde alles dafür geben, mit dem Verein eine gute Saison zu Spielen und unsere Ziele zu erreichen. Ich habe viel von den tollen Fans der Austria gehört und freue mich sehr auf meine ersten Einsätze in Grün-Weiß.“

Der SC Austria Lustenau verstärkt die Offensive für die kommende Saison und verpflichtet Michael Cheukoua (24) vom SV Horn.

Der Kameruner ist in Österreichs Ligen bestens bekannt. Insgesamt bestritt der Offensivspieler bereits mehr als 80 2. Liga-Spiele. Außerdem kam Michael Cheukoua mehrfach in der Bundesliga zum Einsatz und bringt einiges an Erfahrung mit.

Über Canon Yaoundé kam der 24-jährige 2017 zum SCR Altach. Nach einer Leihe zum SC Wiener Neustadt wechselte Michael Cheukoua 2019 von Altach nach Horn. In der letzten Saison kam er für die Horner auf 28 Einsätze in der Liga, erzielte dabei fünf Treffer und bereitete drei vor. Insgesamt erzielte der schnelle Flügelspieler bereits 24 Tore in Österreich und bereitete 11 Tore vor.

Michael Cheukoua unterschreibt in Lustenau einen Vertrag über 2 Jahre.

Statement Alexander Schneider
„Wir sind sehr froh mit Michael einen variabel einsetzbaren Offensivspielern für uns gewonnen zu haben. Er hat in den letzten Jahren in unserer Liga schon eindrucksvoll unter Beweis gestellt, dass er eine Offensive mit seiner Dynamik und seinen Qualitäten sehr bereichern kann. Wir sind überzeugt, dass er dies auch bei uns in Lustenau tun wird und wir mit ihm sehr viel Freude haben werden.

Unser Ausbildungskonzept orientiert sich an den modernsten Standards, um unsere Talente bestmöglich zu fördern und weiterzuentwickeln.

Du möchtest unsere Zukunft von morgen in einem professionellen Umfeld trainieren und willst einen der erfolgreichsten Sportvereine Vorarlbergs mitgestalten?

Dann melde ich dich gerne bei uns im Austria Büro:
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder +43 (0) 5577 / 86 250

Der SC Austria Lustenau verlängert mit Nicolai Bösch für ein weiteres Jahr. Der junge Vorarlberger ist bereits seit der Saison 2017/18 Austrianer.

Bösch wurde im Nachwuchs der Austria ausgebildet und schaffte dann über die Akademie und die Amateure der Austria den Sprung in den Profi-Kader. Eine Saison verbrachte der auf dem Flügel variabel einsetzbare Kicker bei Vorwärts Steyr, in der letzten Saison kam er dann auf 15 Einsätze für Grün-Weiß.

Das Trainer-Team beim SC Austria Lustenau rund um Markus Mader ist komplett. Neuer Co-Trainer wird Martin Schneider (51), Mathias Nesler bleibt Torwarttrainer. Lukas Vidal unterstützt das Team als Physiotherapeut. Außerdem hat der SC Austria Lustenau die Saisonvorbereitung weitestgehend fixiert.

Martin Schneider war lange Zeit als Trainer für die Vorarlberger Akademie tätig und verfügt über ein gutes, regionales Netzwerk. Er hat einige Spieler der Austria bereits in der Akademie trainiert. Weitere Stationen in seiner Trainer-Karriere waren der FC Vaduz, Rot-Weiß Rankweil und der FC Hard. Markus Mader und Martin Schneider haben bereits in der Vergangenheit zusammengearbeitet und es war der ausdrückliche Wunsch des Cheftrainers diese Konstellation erneut aufleben zu lassen. Schneider unterschreibt in Lustenau für ein Jahr.

Mathias Nesler (33) ist seit der Saison 2016/17 Tormanntrainer der Austria und geht nun bereits in seine fünfte Saison bei den Grün-Weißen. Sein Vertrag wird um eine Saison verlängert.

Das Trainer-Team wird außerdem von Physiotherapeut Lukas Vidal unterstützt. Er kennt das Team bereits aus der letzten Saison und ist zudem bei Jansen Physiotherapie in Lustenau tätig. Die Ärzte Christoph Stoss und Christoph Peintner bleiben der Austria weiterhin als medizinisches Team erhalten.

Trainingsauftakt und Saisonvorbereitung
Das erste Training mit dem neuen Trainer-Team findet am Freitag, 11. Juni 2021, um 10:15 Uhr in Lustenau statt. Am Wochenende geht es dann zum Kurztrainingslager nach Lech am Arlberg. Die Mannschaft kann sich am Arlberg bei idealen Trainingsbedingungen und Gastgeberfamilie Nicole und Clemens Walch im Hotel Gotthard in Lech konzentriert auf die neue Saison vorbereiten.

Insgesamt hat die Austria sechs Testspiele geplant, vier Termine sind bereits fixiert:

Samstag, 19.06. – SW Bregenz (in Bregenz) - 0:1, Tor Stefanon
Samstag, 26.06. – Heidenheim (Heidenheim, 16:00 Uhr)
Dienstag, 29.06. – Admira Dornbirn (Dornbirn, 18:15 Uhr)
Freitag, 02.07. – FC Wil (in Wil)

Über weitere Termine informiert die Austria zeitnah.

Der SC Austria Lustenau verlängert vier Tage vor Trainingsstart mit Matthias Maak (29), Pius Grabher (27), Tobias Berger (19) und Wallace Menezes dos Santos (22). Damit nimmt der Kader der Grün-Weißen immer mehr Form an.

Tobias Berger und Wallace Menezes dos Santos unterschreiben für jeweils zwei weitere Jahre. Mit Pius Grabher und Matthias Maak werden die Verträge jeweils um ein Jahr verlängert.

Pius Grabher ist ein Austria-Urgestein und streifte bereits mehr als 160 Mal das Austria-Trikot über. Er erzielte dabei 13 Treffer und bereitete 24 Tore vor. Außerdem führte der gebürtige Lustenauer das Team schon mehrfach als Kapitän aufs Feld.

Matthias Maak war in der abgelaufenen Saison der Abwehrchef und bringt mit seinen über 150 Bundesliga-Spielen und über 70 2. Liga Spielen viel Erfahrung mit. Für die Austria absolvierte Maak bereits 30 Einsätze. In der letzten Saison verpasste der Steirer lediglich eine Liga-Partie aufgrund einer Gelbsperre.

Mit Wallace Menezes dos Santos wird auch in der kommenden Saison Samba-Fußball in Lustenau zu sehen sein. Der Brasilianer absolvierte bereits 44 Spiele für Grün-Weiß und erzielte dabei acht Tore und bereitete sieben ideal vor.

Tobias Berger komplettiert das Quartett. Der Außenverteidiger wechselte im Jänner 2020 vom FC Liefering als neunfacher Österreichischer U-Nationalspieler nach Lustenau. Nach einer durch Verletzungen geplagten Anfangszeit in Lustenau erarbeitete sich der junge Salzburger immer mehr Spielminuten. Im Austria-Dress durfte er in dieser Saison zudem über seinen ersten Treffer jubeln.

Sportkoordinator Alexander Schneider zeigte sich erfreut über die Vertragsverlängerungen: „Mit Matthias, Pius, Tobi und Wallace können wir vier Spieler an den Verein binden, die für unsere Entwicklung und das Gerüst der Mannschaft sehr wichtig sind. Die Mischung dieser Spieler steht exemplarisch für die Ausrichtung, wie wir unseren Kader in Zukunft ausgestalten wollen.
Pius steht als „Luschnouar Urgestein“ stellvertretend für unsere regionalen Wurzeln und unseren Wunsch nach einer starken Identität in Vorarlberg. Tobi repräsentiert unser Ziel, junge Österreicher mit ausgezeichneter Ausbildung und enormen Potenzial zu fördern und in Ihrer Entwicklung bestmöglich zu begleiten.
Matthias ist durch seine große Erfahrung und Qualitäten, die er auf seinen bisherigen Stationen und auch bei uns nachweislich gezeigt hat, eine wichtige Stütze für die jungen Spieler. Zu guter Letzt verkörpert Wallace das internationale Netzwerk unseres Vereins. Mit seiner Art Fußball zu spielen, bringt er zudem eine individuelle Klasse und offensive Fähigkeiten in die Mannschaft, die sonst in dieser Liga nur sehr schwer zu finden sind.
Wir sind davon überzeugt, dass wir mit diesen Verlängerungen weitere wichtige Weichen für eine erfolgreichere nächste Saison setzen und den Stamm unseres Kaders damit weiter festigen.“

Der SC Austria Lustenau präsentiert heute Markus Mader (53) als neuen Trainer der Grün-Weißen. Der Vorarlberger soll die Austria wieder in die Erfolgsspur führen.

Markus Mader wechselt vom FC Dornbirn zum SC Austria Lustenau. Der 53-jährige war in Dornbirn seit Juli 2017 im Amt und hat die Dornbirner von der Regionalliga in die 2. Liga geführt. In der vergangenen Saison erreichte er mit den Rothosen einen starken 7. Platz.

Zuvor war Mader Trainer bei diversen Vorarlberger Clubs wie Egg, Feldkirch, Hard oder Langenegg.

„Wir freuen uns mit Markus einen Trainer gefunden zu haben, der die Liga und das Umfeld bereits bestens kennt und weiß, was ihn in dieser Liga erwartet“, zeigt sich Vorstandssprecher Bernd Bösch erfreut. „Als klar war, dass die Möglichkeit besteht, Markus verpflichten zu können, hat man sich zu Gesprächen getroffen. Er passt in unser Anforderungsprofil und seine Ideen und Konzepte haben uns überzeugt. Es hat sich dann schnell bestätigt, dass er den Schritt in den Profi-Bereich und zur Austria unbedingt machen möchte.“, ergänzt Bösch.

Markus Mader soll den eingeschlagenen Weg der Austria, junge Spieler zu entwickeln, fortführen. Außerdem soll auch die vorhandene Kooperation mit Clermont Foot 63 aktiv gelebt werden, um die Austria zurück in die Erfolgsspur zu führen. „Markus ist ein Trainer der mit jungen Spielern arbeiten kann und will. Es freut uns, dass er diesen Weg mit uns gemeinsam gehen möchte und die Herausforderung annimmt“, so Bösch.

Markus Mader wird am 11. Juni das erste Training mit der Mannschaft abhalten, natürlich wird er im Vorfeld bereits intensiv in die Kaderzusammenstellung eingebunden.

Statement Markus Mader
„Ich habe in den vier Jahren in Dornbirn eine intensive und auch sehr erfolgreiche Zeit erlebt. Für mich ist aber jetzt der Punkt gekommen, an dem ich mich gerne einer neuen Herausforderung stellen möchte. Mit Beginn der Ausbildung für die UEFA Pro Lizenz war mir klar, dass ich im Profi-Sport Fuß fassen möchte. Ich bin dankbar, dass ich diese Chance bei der Austria erhalte und freue mich auf die Aufgabe.‘“

Statement Alexander Schneider
„Wir sind sehr froh, dass wir nach einer intensiven Auswahlphase mit Markus unsere Wunschlösung für die Trainerposition gewonnen haben und die Trainersuche so zeitnah abschließen konnten. Mit dieser Personalie halten wir am eingeschlagenen Weg - die Regionalität des Vereins und der gesamten Region Vorarlberg mit dem internationalen Ansatz und Netzwerk resultierend aus der Kooperation mit Core Sports Capital zu verbinden – fest. Markus hat in den letzten Jahren eindrucksvoll gezeigt, dass er das Maximum aus Mannschaften herauskitzeln, junge Spieler entwickeln und eine Einheit auf dem Platz formen kann. Wir blicken sehr hoffnungsvoll in die nächste Saison und sind uns sicher die Letzte – absolut nicht zufriedenstellende Saison für uns alle – vergessen machen zu können.

Letztes Spiel endet 4:4

Dienstag, 25 Mai 2021

Das letzte Spiel der Meisterschaft hatte es wahrlich in sich. Nach früher Führung, kippt die Partie zugunsten des SV Lafnitz, ehe die Austria zurück kam und die Partie bis zur Nachspielzeit vermeintlich schon gewonnen hatte. Doch am Ende mussten die Punkte geteilt werden.

Die Austria begann optimal und führte bereits nach zehn Minuten mit 2:0 durch einen Doppelpack von Haris Tabakovic. Wie schon im Hinspiel war man zunächst die bessere Mannschaft. Als dann nach 32 Minuten Lafnitz mit einem Mann weniger spielen musste, dachte man die Partie dürfte früh entscheiden sein, doch weit gefehlt. Grün-Weiß agierte in Folge zu passiv und der stark spielende Mario Kröpfl nützte mit drei Toren en suite (29., 62., 69.) die Austria Schwächephase und drehte die Partie für die Hausherren. Wie schon im Hinspiel ließ sich die Austria eine sichere Führung wieder aus der Hand nehmen.

In der Schlussphase konnte sich die Austria aber noch einmal aufbäumen und erzielte durch Haris Tabakovic den 3:3 Ausgleich (86.). Als zwei Minuten später Adriano Bertaccini die Austria erneut zur Führung schoss, war der Auswärtssieg zum Saisonschluss in greifbarer Nähe. Doch in der Nachspielzeit traf Schloffer zum 4:4 Endstand.

Damit geht die Horror-Saison für Grün-Weiß zu Ende. Das Ziel über dem Strich zu bleiben, hat man mit Ach und Krach erreicht. Jetzt braucht es einen Reset und eine neue Ausrichtung. Solch eine Saison darf sich nicht wiederholen.

Das letzte Saisonspiel

Sonntag, 23 Mai 2021

In der 30. und letzten Runde ist der SC Austria Lustenau beim SV Lafnitz zu Gast. Aus dem Hinspiel ist für Grün-Weiß noch eine Rechnung offen, die heute beglichen werden soll. Außerdem geht es leider auch heute noch darum, die Saison über dem Strich zu beenden.

Der Gegner - SV Lafnitz
Die Steirer spielen eine überragende Saison und hätten wahrscheinlich vor Saisonbeginn selbst nicht damit gerechnet. Aber das Kollektiv ist stark und gilt als der Star der Mannschaft. In der Rückrunde lief es nicht mehr ganz so rund, aber dennoch ist Lafnitz ein starker Gegner, der auch in der Rückrunde immer wieder bärenstarke Auftritte gezeigt hat. Auch Alex Schneider und Michael Kopf sehen die Partie heute als große Herausforderung. "Lafnitz spielt eine Top-Saison und wollen das sicherlich heute auch im letzten Spiel noch einmal bestätigen", so Alex Schneider. "Hinzu kommt, dass heute auch Fans im Stadion erlaubt sind, d.h. sie werden bis in die Haarspitzen motiviert sein, um der Saison die Krone aufzusetzen".

Unsere Austria
Die Austria hat noch eine Rechnung mit Lafnitz offen, das Hinspiel ging nach 2:0 Führung noch 2:3 verloren und kann eigentlich als Ausgangspunkt der Abwärtsspirale in der Rückrunde angesehen werden. Das aber nur als Randnotiz, denn dem Team geht es heute vor allem darum, dass Ziel "über dem Strich zu bleiben" zu schaffen und dafür hilft heute nur ein Sieg. "Wir müssen heute alle geben, denn wir wollen zeigen, dass wir nicht dorthin gehören, wo wir aktuell stehen", so Schneider. "Es braucht die nötige Ernsthaftigkeiit und Cleverness, um das zu erreichen. In dne letzten Spielen haben wir schon gezeigt, dass wir mehr können, jetzt müssen wir uns dafür aber auch wieder belohnen". Kadertechnisch stehen beinahe die gleichen Spieler wie beim letzten Meisterschaftsspiel zur Verfügung, lediglich Domenik Schierl ist nicht im Kader. In Absprache mit der Nummer 1 erhält Florian Eres heute die Möglichkeit. Als zweiter Torwart ist David Ljevar von den Amateuren mitgereist.

Spielbeginn ist heute um 17:00 Uhr, die Partie wird auf den üblichen Kanälen übertragen.

Mit Christoph Freitag, Michael Lageder, Sebastian Feyrer, und Daniel Steinwender werden mit Saisonende vier Spieler den SC Austria Lustenau verlassen.

Der gesamte Vorstand sowie die sportliche Führung bedanken sich bei den vier Spielern für die geleistete Arbeit. „Wir wünschen Christoph, Michael, Sebastian und Daniel für ihre sportliche Zukunft nur das Beste, vielen Dank für eure gezeigten Leistungen“, erklärt Sportkoordinator Alexander Schneider. Alle Vier werden sich einer neuen sportlichen Herausforderung widmen.

Unser Kapitän Christoph Freitag wechselte im Juli 2019 vom FC Wacker Innsbruck nach Lustenau und bestritt insgesamt über 40 Pflichtspiele für Grün-Weiß. Das absolute Highlight war dabei sicherlich das Cup-Finale in Klagenfurt gegen den FC Red Bull Salzburg in der Saison 2019/20. Christoph Freitag erzielte fünf Treffer für die Austria.

Michael Lageder kam ebenfalls im Juli 2019 in die Gemeinde am Rhein und kommt auf insgesamt 53 Spiele im Austria-Dress. Zuvor spielte er für den FC Juniors OÖ. Als Dauerbrenner bestritt er in der Cup-Saison mit dem Finale gegen Salzburg alle Spielminuten. Ein Treffer im grün-weißen Trikot blieb dem Oberösterreicher leider verwehrt.

Vom Kapfenberger SV wechselte Sebastian Feyrer auch im Juli 2019 nach Lustenau. Der großgewachsene Innenverteidiger streifte sich 38 Mal das Austria-Dress über und erzielte vier Treffer. Zwei davon gelangen dem Steirer im ÖFB-Cup 2019/20. Auch für ihn ist das Finalspiel im Wörtherseestadion das absolute Highlight seiner Station in Lustenau. Sebastian zeichnete sich vor allem immer durch seinen vorbildlichen Einsatz aus und hat immer mehr als 100% für den Verein gegeben.

Daniel Steinwender kam im Jänner 2020 von der Austria aus Klagenfurt nach Lustenau. Er bestritt 39 Spiele für Grün-Weiß und erzielte zwei Treffer. Auch er durfte sich im Cup-Finale nach seiner Einwechslung mit dem österreichischen Serienmeister messen.

Der SC Austria Lustenau befindet sich derzeit mit allen Spielern, deren Verträge im Juni 2021 auslaufen, in Gesprächen. Die sportliche Führung wird die Öffentlichkeit zeitnah über neue Entwicklungen informieren.

Die Austria muss sich dem Tabellenführer FC Liefering am Ende mit 2:4 geschlagen geben. Das am Ende zu hoch ausfallende Ergebnis spiegelt aber in keinster Weise den Spielverlauf wieder.

Von der ersten Minute an agierten beide Teams mit offenem Visier. In der fünfte Minute klopfte Maurits Kjaergaard erstmals bei Austria-Goalie Schierl an. Doch der Schlussmann der Grün-Weißen blieb mit einer starken Parade Sieger. Auf der GEgenseite hätte dann Alexander Ranacher mit der ersten Chance beinahe die Führung erzielt. Nach einem schönen Konter über Wallace landet der Ball auf der Gegenseite bei Rancher, der nach einem Übersteiger in den Strafraum zieht und aus spitzem Winkel Torwart Stejskal überlistete, doch Affengruber konnte in der letzten Sekunde auf der Linie retten (7.). Mit einer Doppelchance durch Havel für Liefering endete der erste offene Schlagabtausch. Nach 23 Minuten dann wieder ein Abschluss von Alexander Ranacher, aber der Flügelspieler verzieht mit seinem schwächeren Fuß knapp über das Tor. Nach einer halben Stunde dann die Führung für die Gäste. Die Lieferinger kombinieren sich schön durch die Mitte und Sesko lässt dann Domenik Schierl keine Chance (29.). In der Folge versuchte die Austria alles, doch die Lieferinger waren dem zweiten Treffer näher, zweimal enteilte Sesko der Austria-Abwehr doch im Abschluss fehlte die Genauigkeit.

Na dem Seitenwechsel kam die Austria super zurück ins Spiel, nach nur drei Minuten zeigte Schiedsrichter Untergasser auf den Elfmeterpunkt - ein Lieferinger blockte einen Freistoß mit der Hand - Tabakovic verwandelte sicher (48.). Es folgte eine starke Phase der Hausherren, die die Lieferinger ordentlich ins Wanken brachte. Zunächst scheiterte Pius Grabher noch mit einem Schuss von der Strafraumgrenze (53.) fünf Minuten später ließ Brandon Baiye die Austrianer jubeln. Nach einer Ballerorberung schaltete die Austria perfekt um, über rechts eingeleitet, kombinierten sich Ranacher und Baiye in Richtung Mitte durch. Letzterer setzte dann Haris Tabakovic ein, doch der Schweizer konnte den Pass nicht sauber verarbeiten, was aber Baiye die Möglichkeit zum Abschluss gab und der Belgier ließ Stejskal keine Chance (58.). Mit dem Momentum im Rücken hätte Wallace in der 60. Minute beinahe den dritten Treffer erzielt, sein Schuss wurde aber von Stejskal gerade noch zur Ecke lenken. Nach dieser Drangphase bekamen die Lieferinger wieder etwas mehr Raum und Sesko kam zu seiner nächsten Möglichkeit auf ein Tor, doch Schierl blieb dieses Mal Sieger (63.). Die Salzburger jetzt mit einer starken Phase, doch Havel (64.) und Forson (67.) ließen gute Möglichkeiten aus. Der eingewechselte Forson machte es dann nach 75 Minuten besser und schloss einen Konter zum 2:2 ab. Die Austria mühte sich und blieb aktiv, doch am Ende sollte die Partie zugunsten jener Mannschaft kippen, die sich im Lauf befindet. Der an diesem Tag überragend auftretende Sesko traf in 87. Minute zum 2:3 und stellte in der Nachspielzeit mit seinem dritten Treffer noch auf 2:4.

Der Austria klebt weiterhin das Pech an den Füßen. Die Leistung gegen Liefering hätte sich zumindest einen Punkt verdient. Am letzten Spieltag ist man nun in Lafnitz zu Gast. Da geht es noch darum, die Saison über dem Strich zu beenden.

Ein letztes Mal rollt der Ball im Reichshofstadion, danach steht in der aktuellen Meisterschaft nur noch ein Auswärtsspiel an. Eine schwierigere Aufgabe wie heute ist aber kaum möglich - es gastiert der Tabellenführer aus Liefering in Lustenau.

Der Gegner - FC Liefering
Die Jungbullen machen in dieser Saison nahezu alles richtig und stehen verdient wie ihre Vorbilder von RB Salzburg auf dem Sonnenplatz der Tabelle. Diesen möchten sie natürlich bis zum Ende der Meisterschaft verteidigen und sozusagen den Dosen-Konzern ein Double der besonderen Art ermöglichen. Zwar ging das letzte Spiel der Lieferinger verloren, dennoch sind sie heute klarer Favorit. Das weiß auch das Trainer-Duo der Austria, Alex Schneider und Michael Kopf. "LIefering will unbedingt Meister werden und daher müssen sie heute bei uns gewinnen. In der Liga kennt man ihre Spielweise - sie treten dominatn auf, zeigen eine gute Physis und setzen dich 90 Minuten unter Druck. Da gilt es dagegen zu halten", lautet das Fazit des Trainergespanns.

Unsere Austria
Für Grün-Weiß geht es nach wie vor darum, die Meisterschaft über dem Strich zu beenden. Einfach wird es nicht, weil das Restprogramm der Austria deutlich schwerer ist als das der Konkurrenz. Aber der Kopf wird nicht in den Sand gesteckt. "Wir haben heute nichts zu verlieren. Natürlich wird es nciht leicht zu punkten, aber wir wollen diese schwere Aufgabe annehmen und dagegen halten", so Trainer Alex Schneider. Im letzten Spiel  sah das Trainer-Duo Kopf/Schneider zwei Gesichter ihrer Mannschaft, heute soll es nur eines geben und zwar jenes mit den positiven Aspekten. "Gegen den GAK haben wir eine gute erste Halbzeit gespielt, auch wenn wir leider früh in Rückstand geraten sind. Wir haben aber strukturiert weitergearbeitet und alles versucht, doch im letzten Drittel hat uns die letzte Konsequenz gefehlt", so Schneider. "In der zweiten Halbzeit haben wir dann leider nicht den nötigen Elan und Schwung mitnehmen können und am Ende hat der GAK auch verdient gewonnen", ergänzt der Trainer. Derzeit sind bei der Austria erneut einige Spieler angeschlagen bzw. fehlen verletzungsbedingt. Jan Stefanon, Michael Lageder und Sebastian Feyrer stehen auch heute nicht zur Verfügung. Bei Christoph Freitag, Daniel Steinwender und Nael Jaby ist ein Einsatz noch nicht sicher. Dafür kehrt Till Cissokho nach seiner Gelbsperre zurück und Raul Marte steht ebenfalls wieder zur Verfügung.

Spielbeginn ist heute um 14:30 Uhr. Die Partie kann auf den gewohnten Kanälen verfolgt werden.

0:2 Niederlage gegen den GAK

Donnerstag, 13 Mai 2021

Die Austria muss sich dem GAK mit zwei Toren Unterschied geschlagen geben. Am Ende setzten sich die Steirer dank Chancenverwertung und auch etwas Glück durch.

Der GAK startete optimal in die Partie und ging schon nach fünf Minuten mit der ersten Chance des Spiels in Führung. Martin Harrer traf sehenswert von der Strafraumgrenze. In weiterer Folge spielten hauptsächlich die Austrianer und haderten dann mit einer Fehlentscheidung des Unparteiischen der der Austria klar einen Foulelfmeter vorenthielt (15.).. Im Gegenzug war erstmals Domenik Schierl bei einem Weitschuss von Thomas Fink gefordert (18.). Nach einer halben Stunde dann die erste richtig gute Möglichkeit für Grün-Weiß. Alexander Ranacher bediente Haris Tabakovic per Flanke, doch der Stürmer verfehlte mit sienem Kopfball das Tor nur knapp (31.). Zwei Minuten prüfte Wallace GAKs Schlussmann Meierhofer, doch der Grazer blieb Sieger.

Nach Seitenwechsel versuchte die Austria alles, doch erneut waren es die Hausherren aus der Steiermark, die die besseren Möglichkeiten hatten. Harrer verfehlte in der 54. Minute nur knapp das Tor. Eine Viertelstunde vor Schluss hätten der GAK schon für die Entscheidung sorgen können, doch der Pfosten rettete (75.). Kurz vor Spielende dann aber doch noch der zweite Treffer für den GAK. Gabbichler verwertete ein Zuspiel sicher. In der Nachspielzeit hätte es sogar noch einen dritten Gegentreffer geben können, doch Kiedl vergab.

Bereits am Sonntag hat die Austria die nächste schwere Aufgabe vor der Brust. Im Reichshofstadion gastiert der FC Liefering.

Auswärts beim GAK zu Gast

Mittwoch, 12 Mai 2021

In der drittletzten Runde der laufenden Saison gastiert die Austria in der Steiermark beim Grazer AK. Die Grazer spielen eine starke und souveräne Meisterschaft. Für Grün-Weiß gilt es nach wie vor die Saison versöhnlich zu beenden, das heutige Spiel wird aber eine schwere Aufgabe.

Der Gegner - GAK
Die Grazer stehen auf dem 6. Tabellenplatz und können die verbleibenden Runden eigentlich schon ein wenig als die Vorbereitung auf die kommende Meisterschaft nutzen. Ex-Austria-Coach Gernot Plassnegger hat eine starke Truppe geformt, die in dieser Saison kein einziges Mal zwei Spiele in Folge verloren hat. In der letzten Runde gab es eine deutliche Niederlage gegen Wacker Innsbruck, d.h. eigentlich wäre jetzt wieder ein Punktegewinn angesagt. Doch das möchte die Austria mit Trainerduo Kopf/Schneider verhindern. "Der GAK spielt eine gute Saison und kann völlig frei aufspielen. Sie stehen nicht nur hinten drin und wollen Fußballspielen. Da müssen wir dagegenhalten", lautet die Analyse von Alexander Schneider. Das Duell in der Hinrunde ging mit 3:1 an die Austria, dafür werden sich die Steirer wohl nur all zu gerne noch revanchieren wollen.

Unsere Austria
Nach dem Trainerwechsel hat die Mannschaft mit dem 4:2 ein deutliches Lebenszeichen gesetzt. Die Mission "bestmöglicher Saisonabschluss" läuft daher also nach Plan. Heute gegen den GAK soll nachgelegt werden. "Die Mannschaft hat gegen Amstetten eine tolle Leistung abgerufen, speziell in der zweiten Halbzeit. Hervorzuheben ist, dass wir es geschafft haben, trotz zweimaligem Rückstand, nicht aufzustecken und bis zur letzten Minute daran geglaubt haben, die Partie zu gewinnen", so Schneider. Diese Tugenden möchte man auch heute gegen die Grazer an den Tag legen. "Es wird keine einfache Partie, aber wir wollen den Schwung mitnehmen und weiter Punkte sammeln", erklärt der Neo-Coach. "Die Jungs sind motiviert und wir wollen mit der gleichen Einstellung und Kompaktheit an die Sache rangehen. Dann ist es möglich unsere Bilanz von einem positiven Spiel aus vier Möglichkeiten auf 2 von 4 aufzubessern", ergäntz Schneider abschließend. Verzichten muss man bei der Austria heute auf Till Cissokho (Gelbsperre), Sebastian Feyrer, Michael Lageder und Jan Stefanon (alle verletzt bzw gesundheitlich angeschlagen).

Spielbeginn ist um 18:30 Uhr. Die Partie wird wie üblich auf den gewohnten Kanälen LIVE übertragen.

Die Austria feiert gegen den SKU Amstetten einen verdienten 4:2 Erfolg nach zweimaligen Rückstand. Damit bewies die Mannschaft Moral und gab ein kräftiges Lebenszeichen von sich.

"So eine Austria möchte ich sehen" wird sich der eine oder andere Austrianer am vergangenen Samstag gedacht haben. Denn die Grün-Weißen haben ihre "Comeback-Qualitäten" bewiesen. Erstmals unter dem Trainer-Duo Alexander Schneider und Michael Kopf agierte die Mannschaft in einem 4-2-3-1 System. Die erste Chance der Partie gehörte den Gästen aus Amstetten, doch Ouedraogo konnte nach einem tollen Pass in die Spitze die Chance aus spitzem Winkel nicht nützen und setzte den Ball neben das Tor (12.). Den ersten grün-weißen Abschluss verbuchte Wallace, doch der Brasilianer setzte den Ball direkt in die Arme von Amstetten-Goalie Dennis Verwüster (15.). Ab der 22. Minute nahm das Spiel an Tempo auf. Amstetten leutete die Phase mit einer Doppelchance ein, doch der Freistoß von Roman Alin wurde von Schierl zur Ecke geklärt und beim Kopfball durch David Peham rettete der Pfosten (22.). Im Gegenzug hätte dann beinahe die Austria über die Führung gejubelt. Haris Tabakovic kam nach schöner Kombination mit Alex Ranacher frei zum Abschluss, doch Verwüster klärte den Ball stark zur Ecke (23.) Die Niederösterreicher selbst hatten dann durch Ouedraogo die beste Chance auf die Führung, doch Gmeiner rettete auf der Linie (30.). Kurz vor der Pause dann noch einmal eine Riesenchance für die Austria. Nach einem Sololauf von Brandon Baiye setzte der junge Belgier Nael Jaby ein, der aber erneut am sehr starken Verwüster scheiterte 43.).

Der Start in die zweite Hälfte hätte für die Austria kaum schlechter laufen können. Brandon Baiye brachte seinen Gegenspieler regelwidrig im Strafraum zu Fall, den fälligen Elfmeter verwandelte Peham ohne Probleme (49.). Die Austria behielt aber einen kühlen Kopf und konnten nur zwei Minuten später ausgleichen. Haris Tabakovic bewies seine Torjäger-Qualitäten, ließ seinen Gegenspieler stehen und netzte von der Strafraumgrenze ein (51.). Beinahe hätte die Austria die Partie nur eine Minute später gedreht, doch erneut parierte Verwüster sensationell und entschärfte so einen Schlenzer von Brandon Baiye (52.). Nach etwas mehr als einer Stunde dann eine bittere Pille für die Austria. Schiedsrichter Muckenhammer übersah ein klares Handspiel von David Peham aus der sich daraus ergebenden Chance machten die Gäste das 1:2 durch Can Kurt (62.). Die Fans im Stadion äußerten ihren Unmut lautstark, was die Austria-Elf nur noch mehr anstachelte. In der 68. Minute wurde dann der erhöhte Einsatz belohnt, Wallace traf aus spitzem Winkel ins lange Eck zum Ausgleich (68.). Fünf Minuten später scheiterte Tabakovic an Verwüster, der einen Heber geradeso entschärfen konnte (73.). In der 81. Minute war dann der beste Amstetter aber auch chancenlos. Blankson Anoff und Brandon Baiye kombinierten sich auf der rechten Seite durch und letztgenannter flankte ideal auf Tabakovic. Der Kopfball des groß gewachsenen Stürmers konnte noch entschärft werden, aber der zweite Versuch landete in den Maschen (81.). Den Schlusspunkt in der Partie setzte dann Till Cissokho. Nach einem Eckball spekulierte der Verteidiger goldrichtig und verwertete einen Abpraller vom Pfosten - Tabakovic hatte zuvor geköpft - ohne Mühen (90.). In der Nachspielzeit hätte dann Schagerl durch einen Freistoß beinahe noch verkürzt, doch der Ball landete am Lattenkreuz (90+2).

Damit starten Kopf & Schneider mit einem Sieg in ihre Amtszeit, die Austria steht jetzt auf dem 12. Tabellenrang. Bereits am Mittwoch kann man gegen den Grazer AK nachlegen.

Premiere für das neue Trainer-Duo Alexander Schneider und Michael Kopf. Heute um 14:30 Uhr trifft die Austria zuhause auf den SKU Amstetten. Es gbit damit die Mission "über dem Strich".

Der Gegner - SKU Amstetten
Die Niederösterreicher liegen derzeit auf dem neunten Tabellenplatz. Zuletzt zeigte die Formkurve der Gäste nach oben, in den letzten beiden Spielen holte man 4 Punkte. Die Mannschaft tritt als Kollektiv auf und hat mit David Peham einen sehr gefährlichen Stürmer in ihren Reihen. Alexander Schneider bezeichnete den Gegner im Vorfeld als starkes Kollektiv, die physisch einem alles abverlangen. "Amstetten hat seine Quailtäten und mit David Peham einen brandgefährlichen Stürmer. Wir müssen uns heute auf ein zweikampfintensives Spiel einstellen", erklärt Schneider und ergänzt: "Heute wird eine schwere Partie, aber das nehmen wir an und werden alles dafür tun heute zu gewinnen".

Unsere Austria
Seit Dienstag ist das Duo Kopf-Schneider im Amt, im Fokus stand vor allem, den Blick in die Zukunft zu richten und das Geschehene abzuhaken. "Wir konzentriieren uns jetzt auf die letzten vier Spiele. Die Mannschaft kann und will sich beweisen", so Alexaner Schneider. Mittlerweile ist es auch fix, dass es keinen Absteiger in der 2. Liga geben wird, dennoch machte das Trainer-Duo im Vorfeld klar, dass das keinerlei Bedeutung habe. "Der Abstiegs-Druck ist vielleicht weg, aber wir machen uns selbst einen anderen Druck. Wir wollen uns beweisen und es aus eigener Kraft schaffen, am Ende der Saison über dem imaginären Strich zu stehen", bestätigt Schneider. Das Trainergespann sieht die größte Herausforderung für die Mannschaft im mentalen Bereich. "in der bisherigen Meisterschaft hatten wir in jedem Spiel gute Phasen, doch wir haben uns dann von einer schlechten Phase, die es in jedem Spiel gibt, zu einfach aus dem Konzept bringen lassen. Dadurch haben wir auf unseren Spielplan vergessen und es so nicht geschafft wieder in die Spur zurückzufinden", analysiert der neue Trainer. "Daran müssen wir arbeiten. Es ist wichtig positiv zu bleiben und im Kopf nicht zu viel darüber nachzudenken". Personell kehren heute mit Matthias Maak und Pius Grabher zurück, dafür fehlen mit Christoph Freitag und Michael Lageder zwei andere Spiele mit einer Gelbsperre. Auch Sebastian Feyrer fällt vorläufig aus, er laboriert an einer Verletzung im Bereich der Aduktoren. "Alle Spieler sind gefordert, jetzt voll mitzuziehen. Wir spielen zuhause und wollen unseren Zuschauern ein gutes Spiel zeigen", so Alexander Schneider abschließend

Hervis neuer Sponsor bis Ende Saison 2021/2022
Die sportliche Führung kann bereits abseits des Rasens einen Erfolg verbuchen. Sportartikel-Profi Hervis wird ab sofort neuer Sponsor der Austria. Aus diesem Grund wird in den letzten vier Spielen das Hervis-Logo das Tormann-Trikot der Grün-Weißen zieren. "Mit Hervis haben wir einen sportlichen Partner für uns gewonnen, der perfekt zu uns passt. Die Zusammenarbeit wird sich nicht nur auf die Profis beschränken, sondern auf alle Teile der Austria-Familie ausgedehnt. Fans und alle (Nachwuchs)Mannschaften dürfen sich freuen", erklärt Vorstandsmitglied MIchael Kössler. 

Spielbeginn ist heute um 14:30 Uhr im Reichshofstadion. Die Partie wird auf den gewohnten Kanälen übertragen.

Der SC Austria Lustenau trennt sich mit sofortiger Wirkung von Cheftrainer Alexander Kiene und Co-Trainer Tamas Tiefenbach. Beide Übungsleiter wurden beurlaubt.

Damit reagiert man auf die sportliche Entwicklung im Frühjahr. Die Entscheidung für die Beurlaubung traf der Vorstand am gestrigen Abend. Die Vereinsführung möchte damit noch einmal einen neuen Impuls setzen.
„Zunächst einmal gilt unser voller Dank Alexander für seinen Einsatz seit seinem Beginn hier im Sommer. Wir bedauern diese Trennung sehr, da wir bis zum Schluss – und auch länger als in der Geschichte von Austria Lustenau üblich - versucht haben den eingeschlagenen Weg gemeinsam weiterzugehen und auch davon überzeugt waren, dass dies möglich ist“, erklärt Vorstandssprecher Bernd Bösch. Alexander Kiene übernahm den Cheftrainer-Posten im August 2020.

Auch wenn es in diesem Jahr nach derzeitigem Stand keinen Absteiger geben wird, möchte der Vorstand alles unternehmen, um die Meisterschaft bestmöglich zu beenden.
„Leider haben wir es seit Beginn der Rückrunde nicht geschafft ergebnistechnisch den Turnaround zu schaffen. Aus diesem Grund sehen wir uns nun gezwungen diese Trennung zu vollziehen. Wir möchten betonen, dass sich Alexander Kiene bis zum Schluss völlig professionell verhalten und alles für den Verein getan und unternommen hat, um den Erfolg zurück nach Lustenau zu bringen. Seine Qualitäten als Trainer sind für uns weiterhin unbestritten und wir wünschen Ihm nur das Beste für seinen zukünftige Trainerkarriere“, ergänzt Bösch.

Ebenfalls wird Tamas Tiefenbach nicht mehr länger als Co-Trainer tätig sein. „Wir wollen uns auch bei unserem langjährigen Co-Trainer und „Austrianer“ Tamas Tiefenbach für seine Arbeit und seinen stets sehr leidenschaftlichen Einsatz für die gesamte Austria in den letzten Jahren bedanken. Auch ihm wünschen wir nur das Beste und er wird selbstverständlich immer einen Platz in der „Austria-Familie“ haben“, führt Bernd Bösch weiter aus. Tamas Tiefenbach war seit Juli 2019 für die Austria tätig.

Interimistisches Trainer-Duo übernimmt
Die Mannschaft wird bis zum Ende der Saison von Sportkoordinator Alexander Schneider in enger Zusammenarbeit mit Amateure-Trainer Michael Kopf gemeinsam betreut. „Wir blicken nun nach vorne und sind sehr froh, dass sich Alexander und Michael in dieser schwierigen Situation gemeinsam in den Dienst des Vereines stellen und die Mannschaft in den letzten vier Spielen betreuen werden. Alex kennt die Mannschaft in- und auswendig, Michael hat eine langjährige Erfahrung als Trainer und verfügt über die UEFA Pro Lizenz. Wir sind davon überzeugt, dass sie zusammen der Mannschaft neue Impulse geben können. Das Ziel und der Anspruch der Austria muss sein, diese Saison „über dem Strich“ zu beenden“, so Bernd Bösch abschließend.

Das Duo wird am heutigen Nachmittag erstmals das Training leiten und dann am kommenden Samstag gegen den SKU Amstetten zum ersten Mal die Mannschaft gemeinsam an der Seitenlinie betreuen.

Die Austria zieht im Duell der Namensvettern den Kürzeren und muss sich am Ende mit 0:2 dem SK Austria Klagenfurt geschlagen geben. 45 starke Minuten reichen leider nicht aus.

Trainer Alexander Kiene war zu Umstellungen gezwungen und begann mit einer 3er-Kette gegen den Favoriten aus Klagenfurt. Die erste Möglichkeit der Partie gehörte dann auch den Gästen, doch der aufgerückte Gkezos konnte eine Freistoßflanke nicht gut kontrollieren und so konnte Domenik Schierl sicher zupacken. Auf der Gegenseite hätte die Austria dann mit der ersten richtigen Chance beinahe die Führung erzielt. Nach einem perfekt gespielten Pass von Nael Jaby stand Adriano Bertaccini völlig frei vor Menzel, doch das Duell ging an Torwart Phillip Menzel, der den Flachschuss noch zur Ecke ablenken konnte (18.). Beide Mannschaften begegneten sich auf Augenhöhe, Klagenfurt war anzumerken, dass sie keinen Fehler machen wollten, um im Fernduell mit Wacker nicht zurückzufallen. Das gab der Austria die Chance selbst das Spiel zu gestalten. Die nächste gute Möglichkeit gehörte aber den Gästen. Markus Pink kam in der 27. Minute völlig frei zum Abschluss. Doch sein Schuss aus der Drehung fiel zu zentral aus und Schierl hatte damit kein Problem (27). Die beste Chance in Durchgang eins hatte dann aber Adriano Bertaccini für die grün-weiße Austria. Nach einem Traumpass von Brandon Baiye, lief der Stürmer alleine auf das Tor zu, doch schaffte es nicht im 1-gegen-1 Menzel zu bezwingen (38.). Kurz vor der Pause dann beinahe der Schock für Grün-Weiß, doch ein Kofpball von Gkezos landete aus guter Position direkt in den Armen des Austria-Goalies.

Nach dem Seitenwechsel sah sich die Austria aus Lustenau gleich einer Drangphase der Gäste ausgesetzt. Die Kärntner investierten jetzt mehr und wollten unbedingt in Führung gehen. Alleine Domenik Schierl war es zu verdanken, dass man nicht schnell in Rückstand geriet. Cvetkos (51.), Maciejweski (57.) und Markelic (64.) prüften alle den Austrianer, doch in allen Duellen blieb er Sieger. In der 67. Minute wäre er dann gegen einen Kopfball vom umtriebigen Gzekos machtlos gewesen, doch Brandon Baiye klärte auf der Linie (67.). Zwei Minuten später jubelten die zugelassenen Zuschauer im Stadion, doch ein Treffer von Haris Tabakovic wurde aufgrund von Abseits nicht gezählt (69). Gerade als sich dann wieder eine Partie auf Augenhöhe entwickelt wollte, gingen die Gäste durch Markus Rusek in Führung (74.). Die Austria ging dadurch k.o. ein Aufbäumen war nicht mehr drin. In der 81. Minute hätte dann Markus Pink alles klar machen können, doch der Klagenfurt Stürmer scheiterte vom Elfmeterpunkt an Domenik Schierl - dem stärksten Austrianer an diesem Fußballnachmittag. In der Nachspielzeit durfte der Klagenfurter aber doch noch jubeln. Die Lustenauer verteidigten eine Ecke schlecht und aus kürzerster Distanz traf Pink dann zum 0:2 Endstand.

Die Austria erwarten noch vier schwere Runden in dieser Seuchensaison. Jetzt ist es an den Spielern noch für positive Schlagzeilen zu sorgen. Die nächste Möglichkeit gibt es am Samstag zuhause gegen den SKU Amstetten.

In der 26. Runde kommt es in Lustenau zum Duell der Austrias. Der Sportklub aus Klagenfurt kommt als Favorit ins Reichshofstadion, aber der SC Austria Lustenau hat nichts zu verlieren und möchte selbst heute punkten.

Der Gegner - SK Austria Klagenfurt
Die Kärtner befinden sich, obwohl Sie auf dem fünften Tabellenplatz liegen, noch mittem im Kampf um den notwendigen Tabellenplatz, der ausreicht, um in einer Relegation gegen den Tabellenletzten der Bundesliga doch noch den Sprung in die 1. Klasse zu schaffen. In der letzten Runde musste Klagenfurt aber einen Dämpfer einstecken, den im direkten Duell um den Relegationsplatz mit Wacker Innsbruck zog man den Kürzeren. Die Klagenfurter müssen also heute eigenltich unbedingt gewinnen, um die Chance auf den Aufstieg am Leben zu halten. So sieht es auch Austria Lustenau Coach Alexander Kiene: "Klagenfurt wird heute hoch motiviert sein und alles dafür tun, um voll zu punkten. Auch wenn sie unter Druck stehen, sie werden uns aber sicherlich nicht den Gefallen tun und ins offene Messer rennen. Das Team hat eine hohe individuelle Qualität, einen breiten Kader und sie stehen zurecht noch im Rennen um den Aufstieg", erklärt Kiene im Vorfeld der Partie. Im Hinspiel unterlag die Austria in Grün-Weiß der lilafarbenen. "Wir waren im Hinspiel zwar über weite Strecken auf Augenhöhe mit den Kärntnern, aber am Ende waren sie cleverer als wir und haben das Ergebnis über die Zeit gebracht", so Kiene. "Heute wird eine schwierige Partie den wir treffen auf eine clevere und erfahrene Mannschaft, die robust auftritt. Da gilt es heute dagegenzuhalten".

Unsere Austria
Aber auch für Grün-Weiß hat die heutige Partie eine große Bedeutung, es stehen nur noch wenige Runden an und man möchte unbedingt so schnell wie möglich die Nähe zu den letzten Tabellenplätzen vergrößern. Da hat das Ergebnis im Duell mit dem FAC leider nicht geholfen. In einer chancenarmen Partie konnten die Wiener am Ende durch einen diskussionswürdigen Elfmeter mit 1:0 die Punkte einstreichen. "Statistisch gesehen waren wir die bessere Mannschaft, haben aber vor dem Tor unsere Chancen nicht genützt, da wird es schwer eine Partie zu gewinnen", analysiert Kiene trocken und ergänzt: "Wir können aber jetzt nicht mit vergebenen Möglichkeiten hadern, wir haben uns geschüttelt und uns auf Klagenfurt fokusiert". Kiene muss heute auf Matthias Maak und Pius Grabher verzichten, beide Spieler sind gelbgesperrt. "Ausfälle gehören zum Fußball dazu, es schmerzt natürlich, wenn man Stammspieler vorgeben muss, aber da müssen wir durch. Heute ist es wichtig, dass wir defensiv kompakt stehen und gut gegen den Ball arbeiten. Austria Klagenfurt darf nicht ins Spielen kommen, da brauchst du also Mut den Gegner zu stressen und aber auch zu versuchen, selbst ein Tor zu schießen", erklärt Kiene ein wenig den Matchplan. "Klagenfurt hat zuletzt auch einige Partien mit Toren nach Standards gewonnen, da gilt es also heute so viel wie möglich zu verhindern und bei Möglichkeiten hellwach zu sein", so der Trainer abschließend.

Spielbeginn ist um 14:30 Uhr. Die Partie wird auf den üblichen Kanälen übertragen. K19 steigt heute lediglich beim TV aufgrund des Vorprogramms verspätet ein. Auf FB und auf k19.at kann die Partie in voller Länge verfolgt werden.

Domenik Schierl bleibt Austrianer

Mittwoch, 28 April 2021

Nach der erfolgreichen Zulassung zur 2. Liga stellt der SC Austria Lustenau auch in der Kaderplanung eine erste Weiche für die kommende Spielzeit. Stammtorhüter Domenik Schierl (26) bleibt der Austria treu und unterschreibt einen neuen Vertrag.

Domenik Schierl ist seit Juil 2019 Austrianer und geht damit in seine dritte Saison im Austria-Dress. Die unumstrittene Nummer 1 der Grün-Weißen stand bislang 48 Mal für Lustenau zwischen den Pfosten, sechs Spiele davon im UNIQA ÖFB-Cup, in welchem er die Vorarlberger mit teils herausragenden Leistungen bis ins Cupfinale führte.

Ausgebildet wurde der Salzburger im Nachwuchs des FC Red Bull Salzburg und kam über den FC Liefering und den SC Wiener Neustadt nach Lustenau.

Domenik Schierl unterschreibt in Lustenau einen neuen Vertrag über zwei Jahre inkl. vereinsseitiger Option.

Statements

Alexander Schneider, Sportkoordinator
„Domenik hat sich in den letzten 2 Jahren zu einem der herausragenden Torhüter in dieser Liga entwickelt. Aber auch aufgrund seiner Rolle neben dem Platz als Vorzeigeprofi und absolute Stütze unserer Mannschaft hatte diese Vertragsverlängerung bei uns höchste Priorität. Umso glücklicher sind wir, dass wir in dieser unruhigen Phase für den gesamten Verein ein Zeichen der Kontinuität aber auch des Aufbruchs setzen konnten. Wir blicken gemeinsam positiv in die Zukunft und haben jetzt ein erstes wichtiges Puzzleteil in der Planung für die kommende Saison gesetzt.

Domenik Schierl
„Ich freue mich sehr für mindestens 2 weitere Jahre den eingeschlagenen Weg hier bei der Austria weiterzugehen. Trotz dieser, für uns alle nicht zufriedenstellenden, Saison bin ich weiterhin zu 100% von diesem Verein überzeugt und sehe in diesem Projekt großes Potenzial für die Zukunft. Mit meiner Vertragsverlängerung in dieser schwierigen Situation will ich ein Zeichen setzen und hoffe mit dieser Entscheidung meinen Teil zur positiven Entwicklung des Vereins beitragen zu können. Unser gemeinsames Ziel ist es als Einheit – dann auch hoffentlich wieder mit unseren Fans im Rücken – erfolgreiche nächste Jahre zu absolvieren.

1:0 Niederlage gegen den FAC

Montag, 26 April 2021

Die Austria bleibt im Tabellenkeller. Gegen den FAC setzt es eine 1:0 Niederlage. Grün-Weiß holt damit im Apirl aus sechs Spielen nur fünf Punkte.

Trainer Alexander Kiene brachte gegen die Wiener Haris Tabakovic von Anfang an, doch die Austria kam zunächst nicht wirklich in die Gänge. Chancen blieben auf beiden Seiten aus, zu deutlich war bei beiden Teams zu spüren, dass keiner einen Fehler machen wollte und das Selbstvertrauen nicht gerade groß war. Einen Abschluss verzeichnete Nael Jaby nach 21 Minuten, der FAC erarbeitete sich nach und nach doch gute Chancen. Möglichkeiten von Schmid (34.) und Sahanek (37.) wurden von Domenik Schierl glänzend pariert.

Nach Seitenwechsel zeigte sich ein ähnliches Bild, die Austria tat sich weiterhin schwer, der FAC versuchte sein Glück immer wieder über Marco Sahanek, doch auch die Gastgeber kamen nicht wirklich zu guten Abschlüssen und so musste eine Standardsituation für einen Treffer erhalten. Brandon BAiye foulte in der 75. Minute Martin Rasner im Strafraum, den Elfmeter verwandelte Sahanek souverän (76.). Beinahe hätte der FAC mit einem Doppelschlag alles klar gemacht, doch Rasner brachte den Ball nicht im Tor unter (79.). Gegen Ende hin versuchte die Austria noch einmal alles, doch die Kopfballchancen durch Tabakovic (87.) und Maak (91.) waren nicht erfolgreich.

Die Spieler müssen sich jetzt in den letzten fünf Runden etwas einfallen lassen und sich für den Verein zerreißen. Richten können es nur sie auf dem Spielfeld. Egal, ob sie noch Vertrag haben, den Verein verlassen werden oder einem Kooperationspartner gehören - alle sitzen im gleichen Boot und negative Ergebnisse werfen auf alle den gleichen Schatten. Kämpft dafür bis zum Umfallen, dass ihr nicht auf einem Abstiegsplatz die Saison beenden wollt.

Die nächste Chance gibt es am 1. Mai gegen die Austria aus Klagenfurt. Grundlegend schon eine schwere Aufgabe, aber das darf keine Ausrede sein.

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Team VS. Team 2

19.02.2022

Samstag, 14:30 Uhr

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Hotel Gotthard
Hotel Gotthard
Hotel Gotthard

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