Heimspiel gegen den FC Juniors OÖ

Donnerstag, 23 September 2021

Bereits morgen geht es für die Austria in der Meisterschaft weiter. Zuhause im Reichshofstadion trifft man auf den FC Juniors OÖ. Ziel der Grün-Weißen ist ganz klar der fünfte Sieg im fünften Heimspiel.

Der Gegner - FC Juniors OÖ
Das Farmteam des LASK steht derzeit auf dem zwölften Tabellenplatz und ist in dieser Saison der Unentschieden-König aller Teams. In acht Duellen gab es fünf Unentschieden, einen Sieg und zwei Neiderlagen. Die Juniors verfügen über viel Qualität im Kader und wollen Fußball spielen. "Die Juniors treten natürlich ähnlich auf wie der LASK - sie pressen früh, setzen dich unter Druck und sind läuferisch sowie körperlich topfit. Da müssen wir mit 100% dagegen halten", lautet die analyse von Trainer Markus Mader. Das Team aus Oberösterreich ist seit vier Spielen unbesiegt und werden natürlich top-motiviert in Lustenau antreten, um den Tabellenführer ins Straucheln zu bringen. "Wir brauchen im Spiel einfach einen kühlen Kopf und müssen die richtigen Lücken und Lösungen finden. Wenn es uns gelingt die nötige Tiefe zu finden, um den Weg nach vorne zu gehen, dann können wir uns sicher Chancen erarbeiten", so Mader. "Natürlich kommt es dann auch darauf an, die sich bietenden Chancen auch zu nutzen".

Unsere Austria
Die Austria ist im Cup leider ausgeschieden, innerhalb der Mannschaft ist das aber kein Thema mehr. "Wir haben das Spiel analysiert, intern besprochen und das bereits aus unseren Köpfen gestrichen", ist der kurze Kommentar von Trainer Mader dazu. "Wir fokusieren uns auf die Linzer, denn wir wissen wie wichtig diese Partie ist. In der Liga wollen wir weiter punkten". Die kurze Pause zwischen Cup und Liga wurde von der Mannschaft vor allem für die Regeneration genützt. Jene Spieler, die in letzter Zeit eine hohe Belastung hatten, durften regenerieren, der restliche Kader stellte sich intensiven Trainingseinheiten. "Wir sind überzeugt, dass wir morgen fit in das Spiel gegen die Juniors gehen", so Mader. Kadertechnisch kann der Austria-Coach auf beinahe den gesamten Kader zurückgreifen. Lediglich Daniel Tiefenbach und Tobias Berger fallen für dieses Spiel aus.

Spielbeginn im Reichshofstadion ist morgen um 18:30 Uhr. Die Partie gibt es wieder auf Laola1.at.

Endstadion in Cup-Runde 2

Mittwoch, 22 September 2021

Der SC Austria Lustenau verliert das Duell gegen den SC Weiz mit 0:1 und scheidet damit in der 2. Runde des UNIQA ÖFB Cups aus.

Die Grün-Weißen taten sich auf dem kleinen Rasen sichtlich schwer, die Gastgeber aus Weiz nützten diesen kleinen Vorteil und setzten mit gezieltem Pressing immer wieder Nadelstiche. Trainer Markus Mader hatte seine Elf auf acht Positionen verändert. Die ersten beiden Möglichkeiten der Partie gehörten Wallace, doch der Brasilianer war im Abschluss zu ungenau (4. & 13.). Die erste Möglichkeit für den SC Weiz hatte dann Raffael Mohr in der 18. Minute, doch Florian Eres parierte souverän. In Folge sahen die Zuschauer im Stadion und im Onlinestream eine Partie , die sich hauptsächlich im Mittelfeld abspielte. Die Austria schaffte es nicht Chancen zu kreieren, die Gastgeber standen tief und lauerten auf ihre Möglichkeit im Umschaltspiel. Kurz vor der Pause hätte dann Marko Krajcer beinahe Weiz in Führung gebraucht, doch sein Kopfball konnte von Eres entschärft werden.

Nach Seitenwechsel erhöhte die Austria den Druck und kam durch Michael Cheukoua (48.) und Tobias Berger (53.) zu zwei guten Möglichkeiten, doch es fehlte an der Genauigkeit im Abschluss. Mader reagierte und brachte mit Tabakovic, Stefanon und Türkmen drei neue Kräfte, doch die tiefstehenden Weizer ließen kaum etwas zu. Ohne dabei aber auf die eigenen Möglichkeiten zu verzichten, so hätte Danijel Prskalo nach knapp 70 Minuten die Führung erzielen können. Dennoch durfte er wenige Minuten später als Vorbereiter jubeln. Einen Flachschuss von Prskalo konnte Florian Eres nur zur Mitte abwehren und dort stand Marko Krajcer völlig frei und erzielte das 1:0 (73.). Grün-Weiß war jetzt alles nach vorne, was den Gastgebern weitere Konterchancen ermöglichte, aber Prskalo (77. & 80.) vergab zwei Top-Möglichkeiten. Die beste Chance auf den späten Ausgleich hatte Cem Türkmen, doch der Austria-Mittelfeldmann setzte einen Ball aus kurzer Distanz völlig freistehend am Kasten vorbei (84.). In der Nachspielzeit hatte die Austria dann noch Glück als Hasenhütl nur die Stange traf.

Der SC Weiz zieht verdient in die nächste Runde im Cup ein, die Austria kann sich auf den Ligaalltag konzentrieren. Lange Zeit zum Verarbeiten bleibt aber nicht, denn bereits am Freitag trifft man zuhause auf den FC Juniors OÖ.

Nach dem Auswärtserfolg in der Liga beim SK Vorwärts Steyr bleibt nicht viel Zeit fürs Verschnauen. Bereits heute steht das nächste Pflichtspiel an. Iim Cup trifft die Austria dabei auf den Regionalliga Mitte Verein SC Weiz.

Der Gegner - SC Weiz
Die Steirer sind seit acht Jahren in der Regionalliga Mitte und stehen derzeit mit zwölf Punkten aus neun Spielen auf dem elften Tabellenrang. In der ersten Cup-Runde konnten sich die Weizer gegen den SV Dellach/Gail - ein Viertligist aus Kärnten - mit 3:1 durchsetzen. Sie verfügen über Qualität im Kader und dürfen nicht unterschätzt werden. Das weiß auch Trainer Markus Mader, der vor den Oststeirern warnt: "Ich erwarte einen top-motivierten Gegner, der alles dafür tun wird, den höherklassigen Verein ins Straucheln zu bringen. Die Regionalliga Mitte ist stark und es spielen viele erfahrene Kicker in dieser Liga. Es wird ein kampfbetontes Spiel, auf einem sehr engen und kurzen Fußballplatz. Wir müssen mental hellwach sein".

Unsere Austria
Die Austria darf aber dennoch selbstbewusst auftreten, konnte man am Wochenende doch die Tabellenführung in der 2. Liga ausbauen. In einem spannenden Spiel setzte sich Grün-Weiß nach Rückstand noch durch und genießt weiterhin den 1. Rang in der Meisterschaft. Doch davon lässt sich innerhalb der Mannschaft niemand blenden. "In Steyr haben wir ein wirklich schweres Spiel noch zu unseren Gunsten gedreht. Sie haben es uns nicht leicht gemacht und es bestätigt nur noch einmal, dass es in der 2. Liga keine schlechten Mannschaften gibt", erklärt Mader. "Wir haben das Spiel analysiert, unsere Fehler besprochen und daran gearbeitet, diese Fehler nicht noch einmal zu machen. Wir hatten aber auch ganz viele gute Aktionen dabei und sind auf dem richtigen Weg". Heute Abend wird der Trainer innerhalb der Mannschaft etwas rotieren, um die Belastung für die Spieler ein wenig zu steuern. "Jeder unserer Spieler möchte unbedingt spielen und sich beweisen - egal ob er bereits am Freitag 90 Minuten gespielt hat oder nicht. Wir werden sicherlich ein wenig rotieren, aber wir nehmen das Spiel ernst, denn wir wollen unbedingt in die dritte Runde einziehen", so Mader abschließend.

Spielbeginn ist um 19:00 Uhr. Die Partie wird auf der Webseite des ÖFB (www.oefb.tv) live übertragen. Im Austria Café können gerne alle Austrianer gemeinsam das Spiel verfolgen. Das Team des Cafés freut sich auf euren Besuch!

Am Ende wurde es das angekündigte, schwierige Spiel gegen den SK Vorwärts Steyr. Das Tabellenschlusslich forderte die Austria ordentlich und erst im zweiten Durchgang konnte Grün-Weiß die Partie zum Positiven wenden.

In der Anfangsphase gab es für beide Teams gleich einmal jeweils eine Chance, doch Michael Cheukoua (5.) und auf der anderen Seite Ex-Austrianer Christoph Freitag (9.) konnten ihre Möglichkeit nicht in Tore ummünzen. Auf Steyr Seite prüfte Oliver Filip nach gut 25 Minuten Domenik Schierl, doch der Austria-Goalie blieb Sieger. Für die Austria hatte dann Jan Stefanon die nächste Chance, doch dessen Schuss wurde geblockt. Die beste Möglichkeit auf die Führung hatte dann Pius Grabher in der 33. Minute, doch der Kopfball nach Stefanon Flanke ging knapp drüber. Doch das Chancenplus sollte sich nicht bezahlt machen, denn die Gastgeber gingen kurz vor der Pause in Führung. Filip überwand Schierl mit einem Schuss in die lange Ecke - bitter, denn Filip startete mit großer Wahrscheinlichkeit aus Abseits-Position.

Mit einem 0:1 Rückstand kam die Austria-Elf wieder auf das Feld, Markus Mader wechselte doppelt und brachte für Türkmen und Stefanon Brandon Baiye und Bryan Teixeira. Die Wechsel brachten Schwung ins Spiel, doch der Ausgleich musste durch einen Standard fallen. Michael Cheukoua verwandelte einen Freistoß per Latte zum 1:1 (53.). Die Austria hatte ihre beste Phase und Steyr konnte sich kaum mehr befreien. Knappe zehn Minuten nach dem Ausgleich wurde dann Brandon Baiye im Strafraum gefoult, den fälligen Elfmeter verwandelte Haris Tabakovic souverän zur 2:1 Führung. In Folge ließ die Austria nur noch eine Möglichkeit zu, doch Filip setzte den Ball an den Außenpfosten und feiert so den siebten Saisonsieg. Damit baut Grün-Weiß die Führung in der Tabelle auf sechs Punkte aus.

Bereits am Dienstag wartet auf die Austria das nächste Pflichtspiel. Im ÖFB Cup geht es auswärts gegen den SC Weiz aus der Regionalliga Mitte.

Auswärts bei Vorwärts Steyr

Samstag, 18 September 2021

In der 8. Runde der Admiral 2. Liga trifft der SC Austria Lustenau in Oberösterreich auf den SK Vorwärts Steyr. Die Steyrer stehen derzeit auf dem letzten Tabellenplatz und die Austria ist als Tabellenführer klarer Favorit, dennoch spricht im Vorfeld niemand von einem Spaziergang.

Unser Gegner - SK Vorwärts Steyr
Denn die Oberösterreich verfügen trotz der unangenehmen Tabellensituation über Qualität im Kader. Trainer Markus Mader warnt vor einer schwierigen Partie. "Natürlich gibt es Leute die aufgrund der Situation Erster gegen Letzter von einer klaren Sache sprechen, aber uns ist bewusst, dass in dieser Liga kein Spiel einfach ist. Steyr wird definitiv nicht kampflos die Segel streichen. Wir sind vorbereitet". Die Oberösterreicher konnten in dieser Meisterschaft nur einmal punkten und haben bisher nur ein Tor erzielt. Daher darf man einen unberechenbaren Gegner erwarten, der alles versuchen wird. "Es könnte heute zäh werden und wir müssen die nötige Geduld aufbringen. Steyr attackiert gerne früh und spielt mutig mit. Da gilt es wachsam zu sein und sich die Chancen zu erarbeiten", so Mader weiter. "Sie werden versuchen, uns nicht ins Spiel kommen zu lassen, aber wir haben die indiviuelle Qualität, um das Spiel heute für uns zu entscheiden".

Unsere Austria
Bei Grün-Weiß ist nach dem Erfolg gegen Amstetten und der komfortablen Tabellensituation die positive Atmosphäre deutlich zu spüren. Das sei auch im Training zu bemerken, erklärt Mader: "Der Sieg gegen Amstetten ist viel wert, denn man hat gesehen, dass die Mannschaft aus Niederösterreich nicht leicht zu biegen ist (Anm. gestern 1:0 Sieg über BW Linz). Die Leistung meiner Spieler war ausgezeichnet und wir haben uns mit drei Punkten dafür auch belohnt". Unter der Woche wurde wieder intensiv trainiert, innerhalb der Mannschaft herrscht gute Stimmung, auch wenn der Konkurrenzkampf deutlich zu spüren ist. "Alle ziehen extrem mit und wollen beweisen, dass sie in die Startelf gehören. Wir haben einen breiten Kader, der optimales Training ermöglicht. Die Intensität ist hoch, das fördert das Leistungsniveau und die Qualität", erklärt Mader. Heute gegen Steyr kann der Austria-Coach beinahe aus dem Vollen schöpfen, es fehlen nur Marceta und Marte verletzungsbedingt.

Spielbeginn in Steyr ist um 20:00 Uhr. Die Partie wird live auf Laola1.at übertragen.

Raul Marte muss weiterhin pausieren!

Donnerstag, 16 September 2021

Mittelfeldspieler Raul Marte wird in diesem Kalenderjahr keine Partie mehr für den SC Austria Lustenau bestreiten. Beim 19-Jährigen wurde eine Herzbeutelentzündung diagnostiziert, weshalb er nun zu einer mehrmonatigen Pause gezwungen ist.

Natürlich war das für mich ein großer Rückschlag. Ich versuche jedoch das Beste daraus zu machen und hoffe, dass ich Anfang des nächsten Jahres wieder auf dem Platz stehen kann“, so Marte.

Sportkoordinator Alexander Schneider meinte: „Leider hat sich die Hoffnung auf ein schnelleres Comeback von Raul in den letzten Tagen und Wochen nicht erfüllt. Die Gesundheit steht an erster Stelle, wir werden nichts riskieren. Wir werden ihn in den nächsten Monaten bestmöglich unterstützen und hoffen, Raul bald wieder auf dem Rasen begrüßen zu können.“

In der vergangenen Saison kam der gebürtige Bresner für die Austria in zwei Ligaspielen zum Einsatz (unter anderem beim Derby gegen den FC Dornbirn).

Dragan Marceta erfolgreich operiert!

Dienstag, 14 September 2021

Austria-Verteidiger Dragan Marceta ist am Montagvormittag im Landeskrankenhaus Hohenems erfolgreich operiert worden. Der 21-Jährige musste beim Auswärtsspiel in Wien-Floridsdorf zur Pause ausgewechselt werden. Beim Eingriff wurde sowohl die rechte als auch die linke Leiste operativ behandelt.

„Die Vorfreude und Motivation vor der Nordtribüne wieder spielen zu können und gemeinsam Siege zu feiern wie in den ersten Runden wird mich sehr schnell wieder auf den Platz bringen“, so Marceta.

Bis zum Spiel beim FAC Mitte August stand der Defensivmann in jeder Partie in der Startformation. Mit seiner Rückkehr auf den Rasen ist in wenigen Wochen zu rechnen.

Die Austria bleibt auch nach der Länderspielpause in der Erfolgsspur. Gegen den SKU Amstetten setzten sich die Grün-Weißen am Ende verdient mit 3:1 durch. Dem fußballerischen Höhepunkt folgte ein Fest im Austria-Dorf, das an Bundesliga-Zeiten erinnerte.

Nach einer tollen Choreographie der Nordtribüne zum 70-Jahr-Jubiläum des Reichshofstadion sahen die Fans eine Austria-Mannschaft, die von Beginn an den Ton vorgab. Es wurde zielstrebig nach vorne gespielt, erste Abschlussmöglichkeiten erspielt, doch die Genauigkeit blieb zunächst aus. Erst nach einer halben Stunde kam das Spiel richtig in Fahrt. Zunächst versuchte sich Michael Cheukoua nach einem Solo-Lauf, doch er verfehlte das Ziel klar (29.). Auf der Gegenseite prüfte kurz darauf Vojkovic erstmals Domenik Schierl, der aber keine Mühe hatte (30.). Als dann in der 32. Minute Haris Tabakovic Amstetten Torwart Verwüster zu einer Glanzparade zwang, war die Überlegenheit der Grün-Weißen deutlich zu sehen. In der 38. Minute wurde Pius Grabher von Mario Vojkovic im Strafraum gefoult. Zum fälligen Elfmeter trat Tabakovic an, der das Leder aber mittig über das Tor schoss. So ging es ohne Tore in die Kabine.

Beide Mannschaften kamen unverändert aus der Kabine und starteten eher verhalten in die zweiten 45 Minuten. Doch mit der ersten gefährlichen Aktion ging die Austria dann in Führung. Ein Eckball von Michael Cheukoa wird von Matthias Maak ideal an den zweiten Pfosten verlängert, wo Brandon Baiye am schnellsten schaltete und das Leder über die Linie drückte (55.). Die Freude hielt aber nur kurz, denn fast im Gegenzug glichen die Amstetter nach einem Ballverlust im Mittelfeld durch Leimhofer aus (57.). In Folge gab es Chancen auf beiden Seiten, aber weiterhin mit einem Plus für die Austria. In der 74. Minute hatten die Gäste dann die Möglichkeit auf die Führung, doch ein Freistoß von Tschernegg verfehlte das Tor. Schierl wäre aber wahrscheinlich auch zur Stelle gewesen. Im Gegenzug hatte dann der eingewechselte Bryan Teixeira nach schöner Ballstafette über Grabher und Tabakovic die Führung am Fuß, doch Verwüster parierte stark. (75.). Fünf Minuten später dann die Führung für die Austria, nach einem geblockten Schuss von Teixeira landet der Ball bei Haris Tabakovic, der mit einem schönen Schuss ins Kreuzeck trifft (80.). In der 83. Minute hätten Jan Stefanon nachlegen können, doch der junge Vorarlberger setzte den Ball aus kurzer Distanz nach schöner Hereingabe von Teixeira über das Tor. Besser machte es dann Muhammed Cham zwei Minuten später. Nach einem schönen Dribbling im Gäste-Strafraum ließ er aus kurzer Distanz Verwüster im kurzen Eck keine Chance (85.).

Damit bleibt die Austria mit vier Punkten Vorsprung an der Tabellenspitze. Am Samstag, 18. September, trifft die Mannschaft von Markus Mader auswärts auf den SK Vorwärts Steyr.

Die Länderspielpause liegt hinter uns und morgen startet für die Austria wieder der Ligaalltag. In der 7. Runde der Admiral 2. Liga trifft Grün-Weiß zuhause auf den SKU Amstetten. Die Austria möchte natürlich an die Leistungen vor der Pause anknüpfen und die Tabellenspitze verteidigen und um das Jubiläum des Reichshofstadions mit einem Sieg zu feiern.

Der Gegner - SKU Amstetten
Die Niederösterreicher liegen derzeit auf dem neunten Tabellenplatz, dennoch gilt Amstetten als unangenehmer Gegner. Wie auch die Austria hat der SKU nur eine Partie in der bisherigen Saison verloren, einige Spiele endete mit einer knappen Niederlage. Mit zwölf Toren hat vor allem die Offensive der Gäste bereits ordentlich überzeugt. Auch Trainer Markus Mader warnt vor Amstetten: "Ich erwarte ein ganz schweres Spiel, denn Amstetten verfügt über eine Mannschaft mit viel Routine. Die Spieler haben viel 2. Liga Erfahrung und wissen vorauf es ankommt. Sie haben sich ebenfalls gut verstärkt und bisher eine gute Saison gespielt". Unter anderem steht mit Thomas Mayer ein Ex-Austrianer im Kader, doch dieser wird aufgrund einer Rotsperre nicht im Kader der Niederösterreicher sein.

Unsere Austria
Bei Grün-Weiß hieß es Anfang der Länderspielpause Kurzurlaub für alle. Viele nützten die drei freien Tage, um ihre Familien zu besuchen. "Dieser Ausgleich war für unsere Spieler enorm wichtig, so konnten alle Energie tanken. Das hat man dann beim Trainings-Restart gemerkt, alle waren top-motiviert", erklärt Markus Mader. In der Länderspielpause wurde dann auch noch gegen St. Gallen getestet. Der Test ging zwar mit 0:4 an die Schweizer, doch Mader war mit der gezeigten Leistung durchaus zufrieden, auch wenn das Ergebnis am Ende zu hoch ausfällt. "Wir hatten gute Ansätze und speziell in der ersten Halbzeit haben wir ordentlich mitgespielt. Leider haben wir kein Tor erzielt, ansonsten hätte das am Ende auch anders ausgehen können", lautet das knappe Fazit. In der vergangenen Woche wurde intensiv trainiert, man hat vor allem auch an der körperlichen Fitness gearbeitet. "Wir sind bereit für das morgige Spiel gegen Amstetten. Amstetten wir es uns nicht leicht machen und wir müssen auf der Hut sein. Am Ende können Kleinigkeiten entscheiden. Wir müssen bereit sein, an die Leistungsgrenze zu gehen und unsere Stärken auszuspielen", so Mader abschließend. Nach seiner Gelb-Rot-Sperre steht Matthias Maak wieder zur Verfügung. Außerdem stehen mit Brandon Baiye und Bryan Teixeira zwei neue Optionen zur Verfügung.

70-Jahr-Jubiläum Reichshofstadion
Am morgigen Spieltag feiert die Austria außerdem den 70. Geburtstag des Reichshofstadion. Im Anschluss an das Spiel gibt es im Austria-Dorf ein Live-Konzert mit The Rubberneckers und Snapshot. Der Eintritt zu den Konzerten ist frei. Außerdem hat die Austria eine Ausstellung zum 70ger des Stadions organisiert. Dabei werden Bilder aus 70 Jahren ausgestellt und man kann das 3D-Modell des geplanten Stadionneubaus begutachten. Für die jüngsten Austrianer wurde ein Kinderprogramm mit Kinderschminken, Torwandschießen und mehr organisiert.

Spielbeginn ist um14:30 Uhr. Stadionöffnung ist bereits um 13:30 Uhr. Die Partie wird auf Laola1.at live übertragen.

Vom Ergebnis her zu hoch verliert die Austria den Test in der Länderspielpause gegen den FC St. Gallen mit 0:4. Die Leistung der Mader-Elf war aber alles andere als schlecht. Lange Zeit hielt man gegen den Erstligisten aus der Schweiz gut mit, hatte aber leider im Abschluss kein Glück.

Markus Mader hatte auf einigen Positionen umgestellt und gab damit Florian Eres, Cem Türkmen, Hakim Guenouche, Brandon Baiye und Wallace die Möglichkeit, sich von Beginn an zu präsentieren. Die Gäste aus der Schweiz gingen dann bereits nach sieben Minuten in Führung. Patrick Sutter traf aus der Distanz und ließ Florian Eres keine Chance. Die Austria ließ sich aber nicht beirren und spielte munter mit. Nach 13 Minuten hatte Muhammed Cham per Freistoß die erste Möglichkeit auf den Ausgleich, doch der Ball ging knapp drüber. Beide Mannschaften begegneten sich in weiterer Folge auf Augenhöhe, die Schweizer störten früh, doch Grün-Weiß fand immer wieder spielerische Lösungen, um sich zu befreien. Nach 31 Minuten hatte die Austria erneut die Chance auf den Ausgleich. Der zurückgekehrte Baiye, der eine gute Partie ablieferte, bediente Wallace ideal, doch der Brasilianer entschied sich für den Abschluss anstatt quer auf Cham zu legen, der nur einschieben hätte müssen. Der Schuss von Wallace ging knapp am langen Eck vorbei. Negativer Höhepunkt der ersten Halbzeit: Muhammed Cham musste nach einigen unnötig harten Tacklings der Gäste angeschlagen vom Platz.

Nach Seitenwechsel erwischten die Gäste aus St. Gallen erneut einen Top-Start. Fabian Schubert, letztjähriger Top-Torschütze der 2. Liga, traf nach nur wenigen Sekunden erneut aus der Distanz. Weitere Chancen blieben zunächst aber Mangelware, auf beiden Seiten begann das muntere Wechselspiel. Die wohl beste Chance in Durchgang zwei auf den Anschlusstreffer hatte Cem Türkmen in der 65. Minute. Der eingewechselte Jan Stefanon, der an diesem Tag mehrmals die St. Galler Abwehr in Schwierigkeiten brachte, servierte dem Austria-Mittelfeld-Spieler den Ball ideal in den Rückraum, doch der Schuss von Türkmen konnte auf der Linie gerade noch geblockt werden (65.). In der Schlussphase ließen bei der Austria die Kräfte aufgrund des höhen Tempos nach und die Schweizer Nachbarn kamen durch Boubacar und Kwadwo noch zu den Treffern drei und vier (80. & 84.).

Am Ende eine deutlich zu hoch ausfallende Niederlage, die Austria hat sich im Spiel gegen den Schweizer Top-Club ordentlich geschlagen und darf mit dieser Leistung selbstbewusst kommende Woche in den Ligaalltag zurückkehren.

Der SC Austria Lustenau verstärkt den Kader am Deadline-Day und holt von Kooperationspartner Clermont Foot 63 Angreifer Bryan Silva Teixeira. Zudem verlängerte Brandon Baiye seinen Vertrag in Clermont und wird wie Teixeira die Saison 2021/22 auf Leihbasis in Vorarlberg bestreiten.

Bryan Silva Teixeira wurde im Nachwuchs von Clermont ausgebildet und sammelte in den vergangenen beiden Jahren Spielpraxis bei den Drittligisten US Concarneau und US Orleans. In diesem Sommer absolvierte er mit Clermont Foot die komplette Vorbereitung auf die Ligue 1 und kam jeweils in den Testspielen des Clubs zum Einsatz. Bei den ersten beiden Meisterschaftsspielen war der junge Stürmer, der als klassischer Neuner und am Flügel eingesetzt werden kann, Teil des Kaders.

Brandon Baiye war im vergangenen Jahr bereits Stamm- und Führungsspieler bei der Austria. Insgesamt kam der Belgier dabei auf 28 Einsätze in der Liga und einen Einsatz im ÖFB-Cup. Dabei erzielte der 20-jährige vier Treffer, fünf weitere bereitete er vor. Baiye wurde beim FC Brügge ausgebildet und lief bislang 32mal für belgische U-Nationalmannschaften auf. 2019 erfolgte der Wechsel nach Clermont, ehe er letzten Sommer erstmals das Austria-Trikot trug.

Neben Baiye und Teixeira spielen aktuell mit Mo Cham Saracevic und Cem Türkmen zwei weitere vielversprechende Talente des französischen Kooperationspartners bei der Austria auf Leihbasis. Das Defensiv-Duo Jean Hugonet und Hakim Guenouche wurde zudem von der Scouting-Abteilung Clermonts aufgespürt.

Statements

Alexander Schneider

„Mit Bryan konnten wir kurz vor Ende der Transferperiode die gewünschte Verstärkung in der Offensive verpflichten. Durch seine Flexibilität gibt er unserem Kader und dem Trainerteam eine weitere Option und neue Qualitäten, um die Offensive noch unberechenbarer zu gestalten. Darüber hinaus freuen wir uns sehr, dass Brandon ein weiteres Jahr in Lustenau spielen wird. Er war letzte Saison schon eine prägende Figur und wir sind sicher, dass er in dieser Saison nochmal einen weiteren Schritt in seiner Entwicklung gehen wird. Es ist ein starkes Zeichen für den Verein und die Kooperation solche Spieler über mehr als eine Saison in Lustenau halten zu können.“

70 Jahre Reichshofstadion Lustenau

Dienstag, 31 August 2021

Unsere Heimspielstätte, das Reichshofstadion, wird 70! Dieses runde Jubiläum wollen wir gebührend feiern und veranstalten dazu am Samstag, 11. September ein Fußballfest im Stadion!

Timetable

14:30 Uhr
Heimspiel gegen den SKU Amstetten

ab 16:30 Uhr
Live-Konzert im Austria-Dorf und Reichshofstadion mit Snapshot und The Rubberneckers - Der Eintritt zu den Konzerten ab 16:30 Uhr ist frei!

ganztägig
Ausstellung „Reichshofstadion - früher, heute, morgen“ im Austria-Dorf

Weitere Highlights:
Kinderunterhaltungsprogramm
Getränkeaktionen und vieles meh

 

Die Austria steht weiterhin an der Spitze der Admiral 2. Liga. Im Auswärtsspiel gegen den SK Rapid Wien II setzt sich das Team am Ende nach 0:1-Rückstand noch mit 2:1 durch.

In der Anfangsphase gehörte die Partie aber noch den Gastgebern aus Wien. Die Rapidler störten früh und ließen der Austria keinen Spielraum. Die ersten Mögllichkeiten des Spiels gehörten dann auch den Wienern, doch im Abschluss blieb das Team aus der Hauptstadt erfolglos. Die Austria kam erstmals nach 20 Minuten gefährlich vor das gegnerische Tor, doch Muhammed Cham setzte den Ball übers Tor. Eine Viertelstunde später war es erneut Cham der die Akzente für die Austria setzte. Sein Schuss verfehlte aber das Tor, auch wenige Minuten später traf mit einem Abschluss nur das Außennetz. Insgesamt hatte aber Rapid mehr vom Spiel.

Das störte auch Markus Mader, der zur Pause gleich dreimal wechselte. Das hätte sich beinahe nur wenige Sekunden nach Restart bezahlt gemacht, denn der eingewechselte Wallace bediente Michael Cheukoua mit einer schönen Flanke, doch der Kameruner setzte den Ball deutlich über das Tor. In Folge waren es aber erneut die Hütteldorfer, die das Spiel kontrollierten, doch zwingende Chancen blieben Mangelware. In der 70. Minute dann die Führung für die Hausherren, Wunsch bezwang Domenik Schierl mit einem Schuss von der Strafraumgrenze. Die Austria musste nun zulegen und drängte zunehmend auf den Ausgleich. Und kaum als das Einklatschen der Rapid-Viertelstunde verklungen war, jubelte die Austria. Michael Cheukoua fasste sich bei einem Freistoß ein Herz und setzte den Ball aus ca. 30 Metern in die linke untere Ecke (79.). Die Rapidler wackelten und das nützte die Austria kurz vor Spielende. Die beiden besten Austrianer am Platz, Muhammed Cham und Michael Cheukoua, dribbelten sich durch die Rapid Abwehr und nach einem Doppelpass konnte Cham den Siegtreffer an diesem Abend erzielen (89.). Die Rapidler konnten sich nicht noch einmal aufbäumen, die Austria spielte die Führung sicher nach Hause.

Damit hält die Austria bei 15 Punkten aus sechs Spielen und geht als Tabellenführer in die Länderspielpause. In der Pause gibt es am Donnerstag, 2. September ein Testspiel zuhause gegen den FC St. Gallen. In der Liga geht es am 11. September gegen den SKU Amstetten weiter.

Die Austria ist heute noch einmal gefordert bevor es in die Länderspielpause geht. In der 6. Runde der Admiral 2. Liga sind die Grün-Weißen beim SK Rapid Wien Ii zu Gast. Die Mader-Elf möchte heute die Leistungen aus dem West-Derby bestätigen und erneut punkten.

Der Gegner - SK Rapid Wien II
Die Wiener stehen nach den bereits vollständig gespielten fünf Runden auf dem zwölften Tabellenplatz. Wie alle zweiten Mannschaften in dieser Liga verfügt auch Rapid über junge und hungrige Spieler, die sich beweisen wollen. Das weiß auch Markus Mader: "Sie haben echte Talente in ihrem Kader, die physisch topfit sind und viele Meter gehen können. Wir dürfen sie auf keinen Fall unterschätzen, denn sie können Fußball spielen". Mader möchte von seiner Mannschaft erneut jene Leidenschaft und Einsatz sehen, die zum Sieg über Wacker geführt haben. "Wir werden Rapid Wien nicht unterschätzen, wir sind top-motiviert", so Mader.

Unsere Austria
Die Austria lacht nach wie vor von der Tabellenspitze und könnte mit einem Punkt als Leader auch in die Länderspielpause gehen. Darauf konzentriert sich die Mannschaft und Markus Mader aber überhaupt nicht. "Wir wollen guten Fußball spielen und punkten, alles andere sind Nebengeräusche", erklärt Mader. Der Austria-Coach muss heute auf Matthias Maak (Gelbsperre) und Dragan Marceta (verletzt) verzichten, Wallace kehrt in den Kader zurück. Nach dem Sieg im Spiel gegen Wacker Innsbruck soll nun heute dieser Sieg bestätigt werden. Markus Mader, der von seinem ersten West-Derby als Austria-Trainer sehr angetan war ("Es war ein Highlight - super Stimmung im Stadion, die Energie nach Abpfiff von den Rängen und auf dem Platz vergisst man nicht so schnell") hat mit seinen Spielern unter der Woche intensiv gearbeitet, um ideal auf die Wiener vorbereitet zu sein. "Wir haben uns einen klaren Plan erarbeitet und nehmen die Herausforderung an. Wir müssen ordentlich dagegenhalten und mit taktischer Diszplin und der richtigen Mentalität angreifen", spricht Mader Klartext.

Spilelbeginn ist um 20:00 Uhr. Die Partie wird live auf Laola1.at übertragen.

Nach dem Auswärtsspiel gegen den SK Rapid Wien II diesen Samstag steht die nächste Länderspielpause an. Diese Meisterschaftspause nützt die Austria für einen Test gegen den FC St. Gallen.

Die Schweizer spielen in der Schweizer Super League und stehen derzeit auf dem 5. Tabellenplatz. Gespielt wird am Donnerstag, 2. September 2021, um 18:00 Uhr im Reichshofstadion.

Für Saisonkarten-Besitzer ist der Eintritt frei. Tickets gibt es am Eingang um € 11,-.

Die Austria bleibt im Reichshofstadion unbesiegt und feiert auch im dritten Heimspiel in dieser Meisterschaft einen Sieg. Haris Tabakovic und Muhammed Cham erzielten die Treffer für Grün-Weiß. Ein echter Krimi geht damit an die Austria, die weiterhin von der Tabellenspitze lacht.

Trainer Markus Mader konnte wieder auf Matthias Maak und Haris Tabakovic setzen und sah dann auch seine Mannschaft mit dem ersten Angriff. Muhammed Cham setzte Jan Stefanon ideal am Flügel ein, der junge Vorarlberg konnte aber die Flanke nicht perfekt genug in Richtung Tabakovic und Cheukoua zirkeln. Nach zehn Minuten hatten die Gäste ihre erste richtige Möglichkeit. Über die rechte Seite ging es zu leicht, ein Querpass zur Mitte landete bei Ronivaldo, doch der Brasilianer konnte das etwas ungenaue Zuspiel nicht verwerten. In der Anfangsphase ging es ordentlich hin und her und nach einer Viertelstunde schwächten sich die Gäste dann schon selbst. Stefan Hager konnte Jan Stefanon nur mit einer Notbremse stoppen und musste zurecht mit Glattrot vom Feld. Gäste-Coach Daniel Bierofka musste umstellen, mit einer kompakteren Formation wurden die Räume enger, das hohe Tempo der Anfangsphase ließ nach. Die Tiroler verließen sich nun auf ihr Umschaltspiel und wurden dafür nach einer halben Stunde belohnt. Wackers Alves Soares nützte den Platz am rechten Flügel, um am zweiten Pfosten Raphael Galle zu finden, der trocken zur Führung einnetzte. Die Austria ließ sich aber nicht beirren und kam direkt im Gegenzug zum Ausgleich. Tobias Berger bediente mit einer schönen Flanke Haris Tabakovic, der sich diese Möglichkeit zum 1:1 nicht nehmen ließ. Der Schweizer ist weiterhin in bestechender Form und hätte beinahe kurz vor der Pause mit einem Weltklasse-Hackenschuss das 2:1 erzielt, doch es fehlten am Ende ein paar Zentimeter.

Die zweite Hälfte begann für Grün-Weiß optimal. Muhammed Cham setzte einen Freistoß unhaltbar ins rechte Kreuzeck und ließ Innsbruck Torwart Marco Knaller keine Chance. Wie schon zuvor die Austria steckte aber Wacker Innsbruck nicht auf und ging volles Risiko, um den Ausgleich zu erzielen. Die Austria hatte Probleme und musste sich auf die Defensive konzentrieren. Vereinzelt gab es die Möglichkeit auf einen Konter, doch diese wurde leider unsauber ausgespielt. In der 73. Minute hatte Marco Holz die beste Möglichkeit auf den Ausgleich, doch sein Schuss aus kurzer Distanz zischte knapp am langen Eck vorbei. In der 78. Minute musste dann auch noch ein Austrianer vorzeitig unter die Dusche. Matthias Maak musste mit Gelb-Rot vom Platz. In den letzten Minuten holten die Austria-Kicker alles aus sich heraus, um die drei Punkte festzuhalten. Nach Abpfiff war die Erleichterung am Platz und auf den Rängen riesengroß. Gemeinsam mit den Fans feierte die Austria den dritten Sieg im dritten Heimspiel und bleibt damit weiterhin Tabellenführer der 2. Liga.

Für die Austria geht es vor der Länderspielpause nun noch nach Wien zum SK Rapid Wien II. Gespielt wird am Samstag, um 20:00 Uhr.

West-Derby gegen Wacker Innsbruck

Freitag, 20 August 2021

Weiter geht es in der 2. Liga und das mit einem ganz besonderen Schmankerl für alle Fußball-Fans. Die Traditionsvereine aus Lustenau und Innsbruck treffen aufeinander. Grün-Weiß gegen Grün-Schwarz bedeutet eigentlich immer ein Spiel auf Augenhöhe, das auf jede Seite kippen kann. Obwohl die Austria Tabellenführer ist, ist Wacker Innsbruck klar der Favorit.

Der Gegner - Wacker Innsbruck
Die Tiroler stehen aktuell auf den vierten Tabellenplatz und haben noch kein Spiel in dieser Saison verloren. In Frühform präsentiert sich die Defensiv, gab es doch erst ein mageres Gegentor in vier Spielen. Trainer Markus Mader weiß, dass sein Team heute vor einer großen Herausforderung steht: "Innsbruck hat eine sehr starke Mannschaft, die es uns heute richtig schwer machen wird. Sie sind auf allen Positionen gut besetzt". Aushängeschild der Mannschaft ist sicherlich die starke Offensive mit Okan Aydin, Lukas Fridrikas und Ronivaldo, aber auch Spieler wie Vitteriti oder Holzer sind zentrale Figuren im grün-schwarzen Spiel.

Unsere Austria
Bei der Austria freut man sich nach wie vor über den gelungenen Saisonstart, auch wenn es im letzten Spiel eine Niederlage gegen den FAC gab. "Wir wollen nicht mehr zurückschauen und konzentrieren uns auf die nächste Aufgabe. Wir wissen was wir falsch gemacht haben und wollen das heute natürlich besser machen", lautet der kurze Kommentar von Markus Mader zum letzten Auftritt. In der Woche wurde intensiv trainiert, die Mannschaft ist top-motiviert und freut sich auf das heutige Spiel, weiß aber von den Stärken der Tiroler. "Wir müssen heute eine Top-Leistung bringen, um punkten zu können. Es gilt, konzentriert und überlegt aufzutreten", so Mader abschließend. Fehlen wird heute definitiv Wallace, der seine Sperre absitzen muss. Weitere Personalentscheidungen fallen erst heute nach dem Abschlusstraining.

Spielbeginn im Reichshofstadion ist um 20.25 Uhr. Die Partie wird auch live im ORF übertragen.

Am Freitag, den 20.08., spielt unsere Mannschaft vor eigenem Publikum im Westderby gegen den FC Wacker Innsbruck. Die Jungs von Markus Mader sind mit neun Punkten aus vier Spielen sehr gut in die Saison gestartet und wollen gegen die Wacker-Elf von Trainer Daniel Bierofka, gestartet mit 8 Punkten aus den ersten vier Spielen, den dritten Heimsieg der Saison einfahren.

Sitzplatztickets können unter Angabe von Namen und der Anzahl an Tickets unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! reserviert werden und an der Pressekassa, welche ab 19:00 Uhr geöffnet hat, abgeholt werden. Stehplatztickets gibt es sowohl für den Gästesektor als auch für Heimfans an der Abendkassa genügend.

Natürlich besteht weiterhin auch die Möglichkeit sich eine Saisonkarte der Austria zu sichern: HIER KLICKEN.

Die Austria musste das erste Mal in dieser Saison als Verlierer vom Platz. Gegen den FAC gibt es am Ende eine klare 1:3 Niederlage. Eine starke Anfangsphase reicht den Wienern, um die Austria zu überrumpeln.

Bereits nach elf Minuten lag das Team von Trainer Markus Mader mit 0:2 zurück, Monsberger konnte jeweils nach einem Eckball einen Treffer erzielen. Die Austria kam nicht wirklich ins Spiel und musste vor der Pause sogar noch den dritten Gegentreffer durch Schmid hinnehmen.

Im zweiten Durchgang verkürzte Muhammed Cham noch auf 1:3, doch zu mehr sollte es an diesem Tag nicht reichen. Die ungerrechtfertige rote Karte für Wallace in der 81. Minute war dann noch die unnötige Zugabe an diesem Spieltag.

Leo & Pius beim Fußballcamp in Egg

Dienstag, 17 August 2021
Unsere beiden Kaderspieler Leo Mätzler und Pius Grabher waren am Montag beim Fußballcamp des FC Brauerei Egg zu Gast.

Über 100 Kinder freuten sich, sich Tipps & Tricks bei den Profis abzuholen und konnten den Beiden im Zuge einer großen Fragerunde auch alles fragen, was sie immer schon wissen wollten.

Alle Kids wurden zum Abschluss von Pius & Leo auf ein Heimspiel unserer Kampfmannschaft eingeladen - ein rundum gelungener Fußball-Nachmittag!

 

Egg 1 

 

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Auswärts gegen FAC Wien

Freitag, 13 August 2021

In der vierten Runde der 2. Liga gastiert unsere Austria beim FAC Wien. Nach drei Siegen aus den ersten drei Spielen wartet ein weiterer starker Gegner, der unserer Mannschaft wohl alles abverlangen wird. Die Austria will aber den Schwung mitnehmen und zumindest ungeschlagen aus Wien zurückkehren.

Der Gegner – FAC Wien

Auch die Wiener sind mit 4 Punkten aus drei Spielen gut in die Saison gestartet. Zwar stehen in ihren Reihen nicht die ganz großen Namen, dafür aber Spieler, die über 90 Minuten alles geben. Im Kollektiv agiert die Mannschaft unter Chef-Trainer Mitja Mörec immens stark, es kommt daher nicht von ungefähr, dass die Floridsdorfer gegen die Austria seit 4 Heimspielen ungeschlagen sind.

Unsere Austria

Unsere Mannschaft fährt nach den 3 Siegen gegen durchwegs starke Gegner mit breiter Brust nach Wien, aber für Trainer Markus Mader ist klar, dass wir von der ersten bis zur letzten Minute voll fokussiert in das Spiel gehen und kämpfen müssen, wenn wir die Erfolgsserie fortsetzen wollen. In der Aufstellung wird es kaum Veränderungen geben, weil Matthias Maak und Haris Tabakovic noch nicht einsatzbereit sind. Mit dem Brasilianer Adriel ist aber ein Neuzugang im Kader, der in den letzten Wochen im Training überzeugt hat und der das defensive Mittelfeld verstärken kann. Ebenfalls neu im Kader ist unser 17-jähriges Stürmertalent Liam Tripp, der nach der Gelb-roten Karte von Perreira in den Kader geholt wurde.

Spielbeginn ist am 18:30 Uhr am FAC-Platz in Wien-Floridsdorf.

Livestream: www.Laola1.at 

Der SC Austria Lustenau verpflichtet den Mittelfeldspieler Adriel Tadeu Ferreira Da Silva und Torwart Emre Yilmaz.

Adriel Tadeu Ferreira Da Silva (24) war zuletzt beim brasilianischen Club Paysandu SC unter Vertrag. Der Brasilianer trainierte bereits die letzten drei Wochen mit der Profi-Abteilung der Austria und konnte im Training voll überzeugen. Der physisch starke Spieler wird das defensive Mittelfeld verstärken. Dadurch ergebibt sich für Trainer Markus Mader eine weitere Option im Kader. Die Austria ist seine erste Station in Europa.

Mit Emre Yilmaz verpflichtet die Austria zudem einen jungen Torwart, der das Torhüter-Trio neben Domenik Schierl und Florian Eres komplettiert. Yilmaz stammt aus dem Nachwuchs des FC Nürnberg und ist türkischer U-Nationalspieler.

Beide Spieler unterschreiben bei der Austria einen Vertrag für ein Jahr mit Option.

Statements

Alexander Schneider
„Wir freuen uns unseren Kader mit Adriel und Emre weiter verstärken zu können. Wir sind uns bewusst, dass der Kader trotz des erfolgreichen Saisonstarts noch einzelner weiterer Ergänzungen bedurfte und vielleicht auch noch bedarf. Speziell durch seine starke Physis und Zweikampfstärke können wir mit Adriel eine Komponente unseres Spiels ausbauen und neue Optionen im Mittelfeld kreieren. Desweiteren sind wir froh, dass wir mit Emre einen sehr ehrgeizigen und jungen Torhüter verpflichten konnten, der unser Torhüter-Team komplettiert.

Drei Spiele, drei Siege - die Austria verlängert den perfekten Saisonstart. Auch im dritten Spiel setzt sich das Team am Ende durch und ist aktuell Tabellenführer der 2. Liga. In einer Partie auf Augenhöhe entscheiden am Ende die Tore von Pius Grabher und Wallace das Spiel gegen den FC Liefering für Grün-Weiß.

Die Austria begann stark und hatte nach wenigen Sekunden die erste Strafraumszene. Doch Jan Stefanon verfehlte eine scharfe Hereingabe von Michael Cheukoua nur knapp. Fünf Minuten später stand wieder der 22-jährige, der als Mittelstürmer Haris Tabakovic vertrat, im Mittelpunkt, doch sein Abschluss verfehlte das Tor knapp. Die Gäste aus Liefering kamen nach zehn Minuten zum ersten Abschluss, der Kopfball von Havel endete aber auf der Nordtribüne. Zwei Minuten später hatte die Austria Glück als ein Querpass der Liefering in der Mitte keinen Abnehmer fand. Grün-Weiß war als nächstes wieder am Zug, doch Jean Hugonet verpasste einen Freistoßflanke nur um Zentimeter. Das Chancenplus wurde dann nach 24 Minuten belohnt. Pius Grabher stand nach einem Schuss von Wallace, der von Liefering-Goalie Stejskal an den Pfosten gelenkt wurde, goldrichtig und staubte zur 1:0 Führung ab. Die Freude währte aber nur kurz, denn im Gegenzug stellten die Liefering auf 1:1. Nene enteilte nach einem tiefen Pass der Austria-Abwehr und bediente Daniel Owusu ideal (26.).Beinahe hätte Liefering die Partie gedreht, doch Domenik Schierl parierte einen Schuss von Owusu stark. Die Austria ließ sich sich dadurch aber nicht beirren und unterband das Lieferinger Aufbauspiel wieder deutlich früher. In der 35. Minute hätte dan Jan Stefanon auf 2:1 stellen können, doch sein Schuss aus der Drehung landete am Pfosten. Besser machte es drei Minuten später Wallace. Nach starker Vorarbeit von Michael Cheukoua und ein wenig Mithilfe der Lieferinger Abwehr traf der Brasilianer aus wenigen Metern Entfernung in die Maschen (38.).

Nach Seitenwechsel blieb die Austria angefeuert von den Fans auf den Tribünen am Drücker und erneut hatte Stefanon die Möglichkeit die Führung auszubauen. Doch der junge Vorarlberger scheiterte nach sehenswertem Pass von Muhammed Cham an Stejskal (50.). Die LIeferinger konnten trotz frühem Dreifachwechsel nicht wirklich zulegen, die besseren Chancen hatte Grün-Weiß. Erneut scheiterte Jan Stefanon vor dem Lieferinger Gehäuse. Doppelt bitter, denn der Stürmer nahm in dieser Szene Cham den Ball weg, der deutlich besser positioniert gewesen wäre (68.). Drei Minuten später zeichnete sich erneut Stejskal aus, als er einen wuchtigen Kopfball von Jean Hugonet mit einem Reflex parierte (71.). In der Schlussphase wurden die Lieferinger noch einmal stärker, auch aufgrund eines Ausschlusses auf Seiten der Gastgeber. Der eingewechselte Junior, Spieler bei den Amateuren, agierte übermotivierte und musste innerhalb von vier Minuten mit Gelb-Rot vom Platz. Am Ende musste dann auch Domenik Schierl noch einmal ran. Ohne zu zögern, warf er sich in den Schuss von Brayon Okoh und hielt so die Punkte fest.

Die Austria ist damit aktuell das einzige Team mit der Maximalausbeute von neun Punkten und ist Tabellenführer. Eine starke Mannschaftsleistung, da man es geschafft hat mit dem GAK, Lafnitz und jetzt Liefering drei Spitzenteams der Liga zu schlagen. Die gezeigeten Leistungen machen Lust auf mehr. Weiter geht es am Freitag beim Floridsdorfer AC.

In der dritten Runde der 2. Liga kommt es zum absoluten Top-Spiel. Unsere Austria trifft zuhause auf den FC Liefering. Beide Teams stehen mit der vollen Punkteausbeute auf den Plätzen 2 und 3. Die Austria ist Underdog in dieser Partie, will aber dennoch den Erfolgslauf nicht kampflos enden lassen.

Der Gegner - FC Liefering
Wie auch schon in der letzten Saison sind die Jungbullen aus Salzburg ein Gradmesser in der 2. Liga. Die LIeferinger verfügen über den größten Kader, der mit zahlreichen Talenten gespickt ist. In den ersten beiden Runden gab es für den FC Liefering zwei Siege gegen Kapfenberg und St. Pölten. Unter Neo-Coach Rene Aufhauser wird also der bewährte Red Bull Fußball weitergeführt. Trainer Markus Mader weiß ebenfalls über die Qualitäten der Lieferinger Bescheid und erwartet ein schwieriges Spiel. "Liefering verfügt über gute Spieler und setzt auf Schnelligkeit. Ihr Umschaltspiel ist stark, da müssen wir hellwach sein und ihnen keine Räume bieten", erklärt der Austria-Coach. "Es wird wichtig sein, die Zweikämpfe anzunehmen und mit Köpfchen zu agieren", ergänzt Mader.

Unsere Austria
Bei der Austria herrscht nach dem starken Start eine super Stimmung, dennoch wird der Start nicht überwertet. "Der Start war richtig gut, aber die Saison dauert noch lange. Wir haben noch nichts erreicht", resümiert Mader nüchtern. Dennoch darf man heute Selbstbewusst in die Partie gehen. Kadertechnisch muss Mader leider auf Haris Tabakovic (Knieprobleme) und Matthias Maak (Adduktoren) verzichten. Wer in die Startefl rücken wird, wollte Markus Mader natürlich vorab nicht verraten. Auf der Bank wird heute auch ein neuer Name erstmals aufscheinen. Der Brasilianer Pereira De Oliveira Junior Valter Luiz, kurz Junior genannt, wird erstmals im Profikader der Austria aufscheinen. Der 23-jährige ist aber grundsätzlich Teil der Amateurmannschaft und soll die Mannschaft von Michael Kopf verstärken.

Spielbeginn im Reichshofstadion ist um 18:30 Uhr. Im Stadion gibt es wieder die Möglichkeit eine Saisonkarte für die Austria zu erwerben. 

Der SC Austria Lustenau gewinnt auch sein zweites Spiel in der noch jungen Meisterschaft gegen den SV Lafnitz. Haris Tabakovic mit einen Viererpack und Domenik Schierl mit einer starken Elfmeter-Parade krönen eine starke Mannschaftsleistung in der Steiermark.

Die Austria erwischte ienen optimalen Start und ging bereits nach nur drei Minuten in Führung. Haris Tabakovic verwertete einen Eckball von Michael Cheukoua im Fünfmeterraum der Lafnitzer per Kopf. Wenige Minuten später hätte Michael Cheukoua selbst einen Treffer erzielen können, doch der Kameruner setzte den Ball knapp neben das Tor (5.). Die Gastgeber aus der Steiermark brauchten ein wenig Zeit ins Spiel zu finden, erzielten aber mit ihrer ersten richtigen Chance den Ausgleich. Daniel Gremsl verwertete dabei eine Flanke von Mario Kröpfl (17.). Grün-Weiß ließ sich aber nicht beirren und wurde in der 22. Minute mit der erneuten Führung belohnt. Muhammed Cham bediente Haris Tabakovic, der aus der Drehung sehenswert traf (22.). Im Anschluss wurde es hektisch - im Fokus Domenik Schierl. Zunächst parierte der Austria Schlussmann mit einem guten Reflex einen Schuss von Fadinger (24.), zwei Minuten später parierte er einen Elfmeter von Mario Kröpfl. Nach 32 Minuten durfte die Austria dann erneut jublen. Michal Cheukoua setzte sich stark gegen die Lafnitzer Defensive durch, sein Schuss konnte zwar pariert werden, doch Haris Tabakovic stand perfekt um den Rebound zu verwerten und so seinen lupenreinen Hattrick zu feiern.

Halbzeit zwei begann mit einer unschönen Szene. NIcolas Meister foulte Michael Cheukoua rüde von hinten und wurde zurecht mit Rot vom Platz gestellt. Cheukoua konnte zum Glück unverletzt weiterspielen. Die nun in Unterzahl agierenden Lafnitzer konnten nicht mehr zulegen, die Austria kontrollierte das Spiel und den Gegner. Nach etwas mehr als einer Stunde verbuchte Haris Tabakovic seinen vierten Treffer und sorgte endgültig für die Vorentscheidung - erneut kam der Assist von Michael Cheukoa, der damit insgesamt drei Tore vorbereitete. In der 78. Minute hätte Cem Türkmen noch auf 5:1 erhöhen können, doch der Mittelfeld-Akteur scheiterte an Lafnitz Torwart Zingl.

Am Ende ein verdienter Sieg, der der Austria weiter Auftrieb geben wird. Am dritten Spieltag gastiert der FC Liefering im Reichshofstadion und ist ein weiterer Gradmesser in der 2. Liga.

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Die Austria startet erfolgreich in die neue Meisterschaft und setzt sich am Ende verdient mit 2:1 gegen den GAK durch. Beide Mannschaften liefern sich ein Duell auf Augenhöhe, am Ende macht ein Doppelpack von Haris Tabakovic den Unterschied.

Trainer Markus Mader setzte in seinem ersten Ligaspiel als Austria Coach auf eine 4-1-4-1 Formation. Dragan Marceta fungierte als Sechser, Pius Grabher und Muhammed Cham in der offensiven Zentrale. Die erste Torannäherung gehörte dann auch der Austria. Jan Stefanon setzte sich schön auf der linken Seite durch, doch sein Querpass fand keinen Abnehmer. Glück hatten die Grazer dann bei der darauffolgendne Ecke, als Berger einen Kopfball ans Aluminium setzte (11.). Nach 20 Minuten hatten auch die Grazer ihre erste Möglichkeit, doch der erste Warnschuss ging deutlich drüber. In Folge wurden die Steirer stärker und gingen durch Salzburg-Leihspieler Sangare Mamadou 1:0 in Führung (24’) - beim Schuss hatte Domenik Schierl keine Abwehrchance. Fünf Minuten später hatte dann Schierl auch noch Glück als ein Ausflug an die Strafraumgrenze nicht bestraft wurde. In der stärksten Phase der Gäste erzielte Haris Tabakovic dann nach etwas mehr als einer halben Stunde den Ausgleich. Michael Cheukoa erarbeitete sich zuvor stark den Ball im Strafraum und bediente dann Tabakovic ideal per Flanke, der nur noch den Kopf hinhalten musste (32.). Die Grazer wollten schnell antworten, doch Philipp Seidl setzte einen schönen Schlenzer nur ans Lattenkreuz.

Nach dem Seitenwechsel hätte der GAK beinahe einen Traumstart hingelegt, doch ein Abschluss von Rusek segelte nur knapp am Pfosten vorbei. Fünf Minuten später kam Stefanon auf der anderen Seite im Strafraum zu Fall, doch ein Pfiff blieb aus. Nach einer Stunde dann die Riesenchance auf die Führung der Austria. Ein Freistoß von der Strafraumgrenze wird von Muhammed Cham scharf auf den kurzen Pfosten gespielt und der einlaufende Dragan Marceta setzte seinen Kopfball nur knapp über das Tor (60.). Diese Aktion läutete die beste Phase der Austria ein. Angetrieben von den Austria-Fans hätten Jan Stefanon und Tobias Berger die Führung erzielen können, doch beide können ihre Chance jeweils nicht nutzen (61. & 63.). Zwei Minuten später dann aber die Führung Ein Freistoß am Flügel wird überlegen von Cham zur Mitte gespielt, dort leitet Grabher den Ball ideal zu Cheukoua weiter, der mit einem scharfen Querpass erneut Tabakovic findet (65.). Der GAK brauchte ein wenig um sich vom Rückstand zu erholen, und kam erst in der 82. Minute zum nächsten gefährlichen Abschluss, doch Schierl parierte den Schuss ohne Probleme. Jan Stefanon hätten dann in der 86. Minute die endgültige Entscheidung besorgen können, doch der Youngster scheiterte alleinstehend zweimal an GAK-Torwart Nicht. Aber auch auf der Gegenseite konnte sich der Schlussmann noch einmal auszeichnen. Domenik Schierl sicherte mit einem starken Reflex gegen Rusek (89.), der sich kurz darauf  in der Nachspielzeit noch die Gelb-Rote-Karte abholte.

Die Austria startet damit mit einem Dreier in die neue Saison und kann sich nun in aller Ruhe auf das erste Auswärtsspiel in Lafnitz vorbereiten.

Endlich geht es los! Das erste Saisonspiel steht an und die Austria bekommt es da gleich mit einer starken Mannschaft zu tun. Im Reichshofstadion ist der Grazer AK zu Gast. Erstmals sind die Fans wieder im Stadion und Fußball ist wieder so wie er eigentlich immer hätte sein sollen. 

Der Gegner - GAK
Die Steirer zählen in dieser Saison zum erweiterten Favoritenkreis und verfügen über eine starke, hungrige Mannschaft. Neben vielen Youngsters stehen einige erfahren Spieler wie Marko Rusek - Ex-Kapitän des SC Austria Klagenfurt - im Kader des GAK. Trainer Gernot Plassnegger durfte sich mit seinem Team in der ersten Cup-Runde auch über einen Sieg freuen. Mit 2:1 setzte man sich am Ende gegen St. Anna durch. Markus Mader weiß über die Qualitäten der Grazer Bescheid: "Der GAK verfügt über sehr viel individuelle Qualität und wir müssen hellwach agieren".

Unsere Austria
Bei den Grün-Weißen herrscht nach dem Cupsieg gegen den FC Wels und der Rückkehr der Fans ins Stadion Vorfreude. Alle sind topmotiviert und wollen am morgigen Sonntag erfolgreich in die Meisterschaft starten. Dennoch ist allen bewusst, dass es keine leichte Aufgabe gegen den GAK wird. In dieser Liga kann aus Erfahrung jeder jeden schlagen. "Wir dürfen uns nicht viele Fehler erlauben und müssen vor dem Tor unsere Chancen nutzen", lautet der Matchplan von Markus Mader. Kadertechnisch kann er bis auf Tiefenbach und Raul Marte aus dem Vollen schöpfen. Die Spielgenehmigungen aller Spieler sind eingetroffen. Beim einen oder anderen könnte aber der Trainingsrückstand einen Startelf-Einsatz oder Kaderplatz noch verhindern.

Die Vorfreude und Spannung auf den Start ist groß, jetzt gilt es dies noch in Leistung auf dem Platz umzuwandeln. Mit den Fans im Rücken hat die Austria auf alle Fälle den starken zwölften Mann zurück. Spielbeginn ist am Sonntag um 10:30 Uhr.

Ein hartes Stück Arbeit ist es am Ende trotz des klaren Ergebnisses geworden. Trainer Markus Mader und seine Spieler setzen sich am Ende in der ersten Runde des UNIQA ÖFB Cups verdient mit 3:1 durch, doch der FC Wels hielt lange Zeit ordentlich dagegen.

Die Gastgeber aus Oberösterreich standen tief und hofften zunächst über Konter gefährlich werden zu können. Kaum verwunderlich also, dass die Austria viel Ballbesitz hatte und sich versuchte in Richtung des Welser Tores durchzukombinieren. Doch immer wieder schafften es die Oberösterreicher Gefahr vor dem Tor zu verhindern und mit eigenen Kontern für Entlastung zu sorgen. MIt Jean Hugonet, Cem Türkmen, Muhammed Saracevic und Michael Cheukoua standen vier Neuerwerbungen in der Startelf. Man merkte der Mannschaft an, dass noch nicht alle Abläufe eingespielt sind und es noch Zeit brauchen wird bis das Team sich endgültig gefunden hat.

Nach Seitenwechsel zeigte sich ein ähnliches Bild, erst mit der Einwechslung von Jan Stefanon wurde die Austria endlich belohnt. Der Austria-Angreifer enteilte der Welser Abwehr und ließ deren Schlussmann in der 65. Minute keine Chance. Die Welser beschwerten sich lautstark über ein mögliches Abseits, doch der Treffer zählte. Die Aufregung speziell auf den Rängen war noch nicht verklungen, da erhöhte Haris Tabakovic nach schöner Kombination mit Jan Stefanon auf 2:0 (66.). Angestachelt zeigten die Welser dann ihre beste Phase und kamen in der 72. Minute zum Anschlusstreffer durch Gamsjäger. Mit der zweiten Luft warfen die Welser dann alles nach vorne, doch erneut war es Jan Stefanon der jegliche Hoffnung schnell im Keim erstickte. In der 77. Minute versenkte er den Ball sehenswert zum 3:1 in den Maschen.

Am Ende ein extrem wichtiger Sieg, der nicht unbedingt schön anzusehen war, aber im Endeffekt zählt das nur am Rande. Trainer und Team wissen, dass sie noch hart an sich arbeiten müssen und es für die Meisterschaft eine Leistungssteigerung braucht. Jetzt darf man dennoch zufrieden mit diesem Erfolg in die letzte Trainingswoche vor Ligastart gehen, um dann am kommenden Wochenende Vollgas anzugreifen. In der ersten Runde trifft man zuhause auf den GAK und Ex-Trainer Gernot Plassnegger.

Endlich geht es los, die pflichtspielfreie Zeit ist vorbei. Das erste Spiel findet m Rahmen des UNIQA ÖFB Cups statt. Dabei trifft die Austria auswärts auf den FC Wels.

Der Gegner - FC Wels
Der Oberösterreichische Club spielt in der Regionalliga Mitte und erstmals nach über sechs Jahren wieder im Pokal antreten darf. Die Welser spielen seit der Saison 2018/19 in der Regionalliga und fand sich regelmäßig am Ende der Tabelle wieder. Dennoch darf die Mannschaft heute nicht unterschätzt werden. Das weiß auch Trainer Markus Mader. "Der Cup hat eigene Gesetze und man darf keinen Gegner unterschätzen. Die Vergangenheit hat schon öfter gezeigt, dass Mannschaften aus höheren Spielklassen den Underdogs unterlegen sind", so Mader. "Wir werden Wels sicher nicht unterschätzen. Sie haben ihre Qualitäten, die wir sie nicht entfalten lassen dürfen".
Der FC Wels konnte vor wenigen Tagen mit Anel Hadzic noch einen promienten Neuzugang präsentieren. In den letzten Testspielen gab es für die Oberösterreicher zwei Niederlagen, das Team befindet sich also sicherlich noch nicht auf ihrem Leistungsmaximum.

Unsere Austria
Aber auch die Austria hat noch Luft nach oben. Eine intensive Vorbereitung hat ihren Tribut gefordert. Einige Spieler sind angeschlagen und heute nicht dabei. Matthias Maak, Leo Mätzler, Daniel Tiefenbach und Raul Marte fallen aus. Die Austria möchte heute an die Leistung im Testspiel gegen den FC Brühl St. Gallen anschließen. In der Defensive soll die Null gehalten werden und offensiv die notwendigen Tore erzielt werden. "Es liegt eine gute Vorbereitung hinter uns, wir haben eine sehr gute Basis gelegt und jetzt gilt es auf dieser kontinuierlich aufzubauen. Natürlich sind wir auch noch nicht dort wo wir hinmöchten, aber wir sind positiv gestimmt und freuen uns auf das erste Pflichtspiel", so Markus Mader. Der Coach muss neben den Verletzten auch noch auf Hakim Guenouche verzichten - die Spielerlaubnis ist noch nicht eingetroffen. Brandon Baiye ist ebenfalls nicht im Kader, da er noch nicht wieder offiziell an die Austria verliehen wurde. "Wir wissen, dass Cupspiele nie einfach sind, weil alle Teams top-motiviert sind und an die Sensation glauben. Davon dürfen wir uns aber nicht beeinflussen lassen. Wir müssen uns auf unser Spiel konzentrieren, dem Gegner keinen Raum lasssen und Tore schießen", erklärt Mader abschließend.

Spielbeginn ist um 17:00 Uhr in der HUBER Arena in Wels. Die Partie wird auf der Webseite des ÖFBs live übertragen. Es ist ein kostenloser Account notwendig.

Adriano Bertaccini verlässt den SC Austria Lustenau und kehrt in seine Heimat Belgien zurück. Man einigt sich einvernehmlich auf eine sofortige Vertragsauflösung.

Adriano Bertaccini möchte sich einer neuen sportlichen Herausforderung stellen und kehrt nach Belgien zurück. Voraussichtlich wird er sich dort einem Verein der belgischen 3.Liga anschließen.

Bertaccini wechselte im September 2020 vom KRC Genk nach Lustenau und kam im Austria-Dress auf 21 Einsätze und erzielte dabei drei Tore.

Der gesamte Vorstand sowie die sportliche Führung bedanken sich bei Adriano Bertaccini für die geleistete Arbeit. „Wir wünschen Adriano für seine neue sportliche Herausforderung nur das Beste. Wir können verstehen, dass er wieder zurück in die Heimat will und sich dort neu beweisen will. Wir danken ihm für seinen Einsatz in der letzten Saison“, erklärt Sportkoordinator Alexander Schneider.

Der SC Austria Lustenau verstärkt die Defensive und verpflichtet mit Hakim Guenouche einen neuen Außenverteidiger für Grün-Weiß. Das französische Talent war zuletzt vereinslos.

Hakim Guenouche wurde beim FC Nancy ausgebildet und stand dort kurz vor dem Sprung in die Profimannschaft bevor er 2018 mit 18 Jahren in die Schweiz zum FC Zürich wechselte. Ein Jahr später wurde der Linksfuß vom KFC Uerdingen verpflichtet und absolvierte dort neun Spiele in der deutschen 3. Liga. Zudem kam Hakim Guenouche bereits im DFB-Pokal sowie in der Europa League zum Einsatz.
Er ist mehrfacher U-Nationalspieler Frankreichs und spielte unter anderem 2017 bei der U17-Europameisterschaft in Kroatien.

In der letzten Saison war der 21-jährige vereinslos und hielt sich durch individuelles und Trainingsaufenthalten bei verschiedenen Mannschaften fit. Zuletzt war er längere Zeit Trainingsgast bei Clermont Foot 63.

Hakim Guenouche erhält in Lustenau einen Vertrag über zwei Jahre.

Statements

Alexander Schneider
„Hakim hat schon in jungem Alter gezeigt, über welch enormes Potenzial er verfügt. Er hat einen starken linken Fuß und bringt viel Dynamik über die linke Seite. Auch wenn im letzten Jahr seine Karriere ins Stocken geraten ist, sind wir davon überzeugt, dass er in der kommenden Saison eine wertvolle Ergänzung auf der Position des Außenverteidigers für uns sein wird. Wir wollen ihm die Chance geben, dass er mit uns gemeinsam wieder zu alter Stärke findet und sind uns sicher, dass er dieses Vertrauen mit guten Leistungen zurückzahlen wird.“

Hakim Guenouche
„Ich freue mich sehr, dass die Austria mir - nach einer für mich schweren fußballerischen Zeit - die Chance gibt mich wieder neu zu beweisen. Ich will einfach nur Fußball spielen und der Mannschaft bestmöglich helfen. Wir haben viel vor und ich möchte meinen Teil dazu beitragen. Ich kann es kaum erwarten endlich wieder auf dem Platz zu stehen.“

Alexander Ranacher und Dominik Stumberger verlassen den SC Austria Lustenau in Richtung Tirol und schließen sich dem Bundesligisten WSG Tirol an.

Der gesamte Vorstand sowie die sportliche Führung bedanken sich bei den beiden Spielern für die geleistete Arbeit. „Wir wünschen Alexander und Dominik für ihre sportliche Zukunft nur das Beste. Beide haben sich immer absolut vorbildlich verhalten und alles für die Austria gegeben. Natürlich ist es schade, dass diese beiden Jungs unseren Verein verlassen. Wenn sich jedoch die Chance zum Schritt in die Bundesliga bietet, ist es nachvollziehbar, diese auch nutzen zu wollen. Vielen Dank für eure gezeigten Leistungen“, erklärt Sportkoordinator Alexander Schneider.

Alexander Ranacher wechselte im Juli 2018 vom Wolfsberger AC zur Lustenauer Austria und bestritt insgesamt 95 Pflichtspiele für die Grün-Weißen. In 85 Ligapartien und 10 Pokalspielen erzielte der Osttiroler sieben Tore und bereitete 17 Treffer vor. Ein besonderes Highlight in den drei Jahren bei der Austria war sicherlich das Cupfinale gegen Red Bull Salzburg im Jahr 2020.

Dominik Stumberger kam im Juli 2019 vom FC Liefering nach Lustenau. In kürzester Zeit entwickelte er sich zum Stammspieler und kam in seiner ersten Saison auf 25 Ligaeinsätze und einen Einsatz im ÖFB-Cup. Vor Beginn der Saison 2020/21 erlitt Stumberger einen Kreuzbandriss, der den Erfolgslauf des Verteidigers stoppte. Auch für den 22-jährigen war das Cupfinale das absolute Highlight in seiner Zeit in Lustenau.

Der Verein wünscht beiden viel Erfolg beim Abenteuer Bundesliga und Dominik selbstverständlich weiterhin eine gute Genesung.

Im Rahmen der seit 2020 bestehenden Kooperation zwischen dem SC Austria Lustenau und Clermont Foot bestätigen beide Vereine die zweite Leihe für die Saison 2021/22. Muhammed-Cham Saracevic (20) wechselt für ein Jahr an den Rhein.

Muhammed-Cham Saracevic ist ehemaliger österreichischer U-Nationalspieler und wechselte im Herbst 2020 nach 16 Einsätzen in der Österreichischen Bundesliga von der Admira zu Clermont Foot 63. In der letzten Saison war der 20-Jährige an den dänischen Zweitligisten Vendsyssel FF verliehen, für welchen er 23 Einsätze verbuchen konnte.

Muhammed-Cham Saracevic wurde im Nachwuchs des VfL Wolfsburg ausgebildet und kam 2019 über die zweite Mannschaft des deutschen Bundesligisten nach Österreich zur Admira.

Statements

Alexander Schneider
„Wir freuen uns sehr, dass wir mit Mo nun den zweiten sehr vielversprechenden Spieler von unserem Kooperationspartner Clermont Foot 63 in Lustenau begrüßen dürfen. Er ist ein sehr feiner Fußballer, der über eine enorme individuelle Qualität im Offensivspiel verfügt. Wir sind überzeugt, dass er mit seinem Tempo uns seinen Fähigkeiten unsere Offensive noch variabler und unberechenbarer machen wird.

Muhammed-Cham Saracevic
“Nachdem ich jetzt schon einige Tage hier im Training bin und auch schon die ersten Testspiele bestritten habe, bin ich sehr glücklich durch die Unterschrift nun auch offiziell bei Austria Lustenau zu sein. In dieser ganzen Zeit hatte ich einen sehr guten Eindruck von der Mannschaft und dem Umfeld. Ich habe mich direkt sehr wohlgefühlt. Als Mannschaft können wir meiner Meinung nach sehr selbstbewusst in die Saison gehen und brauchen uns vor keinem Gegner verstecken. Ich persönlich will natürlich mit möglichst vielen Toren und Assists meinen Teil zum Erfolg der Mannschaft beitragen. Wenn ich das tue, kann ich dann auch sehr selbstbewusst die nächsten Schritte in meiner Karriere gehen.

Im letzten Testspiel der Vorbereitung setzte sich die Austria am Ende gegen den FC Brühl St. Gallen mit 1:0 durch. Goldtorschütze war Jan Stefanon.

Trainer Markus Mader musste im letzten Test auf Dragan Marceta und Leo Mätzler verletzungsbedingt verzichten. Adriano Bertaccini und Haris Tabakovic saßen nur auf der Bank, da beide leicht angeschlagen waren.

Dennoch begann die Austria druckvoll und war von der ersten Minute an sehr präsent. Speziell über Brandon Baiye und die beiden Außenbahnspieler Michael Cheukoua und Wallace wurde versucht Chancen zu kreieren. Die erste Möglichkeit hatte dann Nicolai Bösch, der erstmals als Stürmer im Einsatz war, doch der junge Vorarlberger scheiterte knapp. Knappe fünf Minuten später dann die Führung für Grün-Weiß nach toller Vorarbeit von Brandon Baiye und Wallace musste Jan Stefanon in Goalgetter-Manier nur noch den Fuß in den Querpass halten. Die St. Galler selbst kam zu keiner echten Chance, die Austria-Defensive um das Innenverteidger-Duo Maak und Hugonet stand sicher und machte die Räume eng. Nach einer halben Stunde hätte die Austria dann auf 2:0 erhöhen müssen, doch Cheukoua, Bösch und Wallace scheiterten innerhalb weniger Sekunden mit drei Torschüssen am Schweizer Schlussmann. In der Nachspielzeit der ersten Hälfte hatte dann erneut der stark aufspielende Michael Cheukoua die Riesenmöglichkeiten, doch auch er konnte den Schlussmann der Gäste nicht überwinden.

Auch in der zweiten Hälfte war die Austria spielbestimmend und erarbeitete sich gute Chancen, doch sowohl Cheukoua als auch Stefanon ließen gute Möglichkeiten aus. Nach etwas mehr als einer Stunde kam dann Neuzugang Cem Türkmen zu seinen ersten Einsatzminuten im Austria-Dress und hätte beinahe kurz darauf mit Brandon Baiye jubeln dürfen, doch der Belgier setzte einen Ball aus guter Position knapp drüber. In der Schlussphase wechselte Austria-Coach Markus Mader noch einmal ordentlich durch, die Austria verwaltete das Spiel aber weiterhin souverän. 

Am Ende gewinnt die Austria verdient und darf sich besonders über die starke Defensivleistung freuen. In der Offensive braucht es aber eine deutliche Steigerung in der Chancenauswertung. Das bemängelte auch der Trainer, der aber ansonsten sehr zufrieden mit seinem Team war. Für die Austria beginnt die neue Saison nun kommendes Wochenende mit dem ersten Spiel im Cup gegen den FC Wels.

Der erste Kooperationsspieler von Clermont Foot 63 wurde fixiert. Cem Türkmen wechselt von Bayer Leverkusen nach Clermont und wird direkt an den SC Austria Lustenau weiterverliehen.

Der 19-jährige Mittelfeldspieler soll sich in Lustenau weiterentwickeln und Spielpraxis sammeln. Türkmen durchlief alle Nachwuchsebenen des deutschen Bundesligisten Bayer Leverkusen und war türkischer U-Nationalspieler. Während dieser Zeit bestritt der Mittelfeldspieler insgesamt 64 Spiele in der U17- & U19 Bundesliga.

In der letzten Saison war Cem Türkmen regelmäßig im Training des Profi-Teams und war 5 mal Teil des Bundesliga-Spieltagskaders der Werkself. Zudem durfte er im vergangenen Jahr in den Spielen gegen Slavia Prag und OGC Nizza bereits erste Europa League Minuten für Bayer Leverkusen sammeln.

Cem Türkmen wird vorerst für ein Jahr von Clermont Foot ausgeliehen.

Statements

Alexander Schneider
„Wir sind sehr glücklich, Cem als neuen Teil der Austria-Clermont Familie begrüßen zu dürfen. Er ist ein sehr spannender Spieler, der in Leverkusen eine ausgezeichnete fußballerische Ausbildung genossen hat und dort sogar schon seine ersten Schritte im Profifußball gehen durfte. Es zeigt einmal mehr, dass die Austria auch für solche Talente ein wertvoller Schritt in ihrer Karriere darstellen kann. Wir sind sehr sicher, dass Cem unserem Spiel seinen Stempel aufdrücken kann und eine wichtige Rolle in unserer Mannschaft einnehmen wird. 

Cem Türkmen
„Ich freue mich sehr, dass es nun mit der Unterschrift in Clermont und der Leihe nach Lustenau geklappt hat. Ich habe mich bewusst nach 13 Jahren Bayer Leverkusen für eine neue Herausforderung entschieden und bin davon überzeugt, dass ich für diesen Schritt bereit bin. Es ist ein sehr spannendes Projekt und ich werde hart trainieren und arbeiten, um sowohl meine individuellen aber vor allem auch die mannschaftlichen Ziele zu erreichen. Ich habe einen super ersten Eindruck und bin enorm herzlich von meinen Mitspielern, dem Trainerteam und allen weiteren Verantwortlichen empfangen worden. Jetzt kann ich kaum erwarten loszulegen!

Das 1. Kleinfeldturnier "tschutta wie früohr" für ehemalige Nachwuchsmannschaften der Austria war ein voller Erfolg.

Zirka 100 Austria-Legenden haben auf dem Platz unter Beweis gestellt, dass bei der Austria schon früher eine ausgezeichnete Nachwuchsarbeit geleistet wurde. Turniersieger wurde DD’s Dreamteam unter der Führung von Flo Riedmann, dem Kapitän der Austria-Amateure.

Nach der Siegerehrung lebten gute, alte Zeiten auf – Spieler und ehemalige Trainer feierten wieder einmal im Stadion und zeigten, dass im Nachwuchs der Austria Freundschaften für’s Leben wachsen.

Auf dem Rasen waren nicht nur ehemalige Nachwuchs-Kicker am Werk, auch das Trainer-Team Markus Mader, Martin Schneider und Mathias Nesler zeigten ihr Können. Vom Vorstand schnürten Bernd Bösch, Valentin Drexel und Stephan Muxel sowie Sportkoordinator Alexander Schneider die Fußballschuhe. FC Lustenau-Trainer Philipp Hagspiel, Linus Grellet (bösch kg), Simon Sohm (Etiketten Carini), Michael Moosbrugger (kfz Max Moosbrugger) und Austria-Legende „Pub-Mäki“ Markus Hagen waren ebenfalls auf dem Rasen des Reichshofstadions zugange. Als interessierte Zuschauer waren unter anderem Ex-Austria-Goalie Andreas Hofer (Andreas Hofer Immobilien) und Michael Metzler (ZM3) anwesend.

Damit steht wohl fest, dass „tschutta wie früohr“ zum Fixtermin im Austria-Kalender wird.

Solche Ergebnisse möchte man eigentlich in der Vorbereitung vermeiden, jedoch können sie natürlich jederzeit passieren. Nach einer intensiven Woche musste sich die Austria am vergangenen Freitag mit 1:7 dem FC Wil geschlagen geben. Der Sieg der Schweizer war verdient, auch wenn das Ergebnis zu hoch aus viel.

Trainer Markus Mader zeigte sich nach dem Spiel mit dem Ergebnis natürlich nicht zufrieden, dennoch lässt es keinerlei Unruhe beim Coach aufkommen. In der aktuellen Phase würde man stets am Limit arbeiten und die Intensität sei derzeit einfach sehr hoch, was zu Ermüdungserscheinungen im gesamten Kader geführt habe. Am Ende sei das Ergebnis hinzunehmen, aber es sei deutlich zu hoch ausgefallen.

Für die Austria verlief die Partie von der ersten Minute an nicht optimal. Die Wiler führten nach zehn Minuten bereits mit 2:0. Jan Stefanon brachte die Austria zwar nach 25 MInuten noch einmal heran, doch nach einer halben Stunde erhöhten die Schweizer, die sich erst seit kurzem in der Vorbereitung befinden und vor Energie nur so strotzten, auf 3:1. Die Austria musste im Test auf Tabakovic, Marte, Bösch und Marceta verzichten und bemühte sich erneut zurückzukommen, doch es fehlte die nötige Spritzigkeit. Nach Seitenwechsel tat sich die Austria weiterhin schwer, Trainer Markus Mader wechselte auch wieder ordentlich durch.

Am Ende setzt es für die Austria eine bittere und harte Niederlage, die aber sicherlich nicht überbewertet werden darf. Für Grün-Weiß startet heute die vorletzte Woche der Vorbereitung, am Mittwoch testet man gegen den FC Widnau und möglicherweise kommt noch ein weiteres Testspiel dazu.

Aufstellung:
Schierl, Berger (58. Berlinger), Maak (55. Hugonet), Mätzler (73. Küng), Gmeiner (73. Rusch), Cheukoua, Grabher, Baiye, Saracevic, Stefanon (46. Wallace), Bertaccini

 

In der 1. Runde des UNIQA ÖFB Cups trifft die Austria auf den FC Wels. Die Oberösterreicher haben um das Heimrecht angesucht und die Zustimmung von Seiten des ÖFBs erhalten.

Ursprünglich war geplant, dass das Spiel am Freitag stattfindet, aber nun wurde der Spieltermin doch auf Samstag, 17. Juli, 17:00 Uhr geändert. Gespielt wird in der Huber Arena in Wels. Der FC Wels spielt in der Regionalliga Mitte. 

Informationen zu Tickets folgen.

Im dritten Test der Vorbereitung gegen Admira Dornbirn setzt sich die Austria am Ende mit 8:0 durch. Erneut setzte Markus Mader beinahe den kompletten Kader ein.

Im Vergleich zum Test gegen den FC Heidenheim rotierte Markus Mader in der Startelf ordentlich durch und veränderte seine Formation auf acht Positionen. Lediglich Wallace als auch Testspieler Saracevic und Brandon Baiye durften erneut von Beginn an ran. Grün-Weiß war von der ersten Sekunde an spielbestimmend und ging nach zehn Minuten durch Adriano Bertaccini nach einem Konter über Wallace in Führung. In der 17. Minute vollendete Muhammed-Cham Saracevic ein sehenswertes Dribbling mit einem satten Schuss ins obere Eck zum 2:0. Die Austria agierte sehr aktiv und Bertaccini schnürte in der 21. Minute nach schöner Vorarbeit von Saracevic den Doppelpack. Der Angreifer umkurvte dabei den Admira Schlussmann souverän und hatte keine Probleme einzuschieben. Bevor es in die Pause ging durfte sich auch Michael Cheukoua nach schöner Einzelleistung in die Torschützenliste eintragen (39.).

In der zweiten Hälfte änderte sich nicht viel am Spielverlauf, die Austria kontrollierte Spiel und Gegner. In der 51. Minute durfte sich Adriano Bertaccini dann über einen Hattrick freuen. In einer belgischen Co-Produktion mit Brandon Baiye ließ sich der Stürmer diese Chance nicht nehmen. Nach 55 Minuten wechselte Trainer Mader dann ordentlich durch, brachte sieben neue Kräfte. Das tat dem Spielfluss aber keinen Abbruch. Als erstes jubelte der eingewechselte Jan Stefanon über das 6:0 (58.) kurz vor Spielende dann auch noch Haris Tabakovic (82.) und Nicolai Bösch (89.).

Für die Austria ein weiterer wichtiger Test, auch wenn das Ergebnis natürlich nur Nebensache ist. Jetzt folgen die nächsten Trainingseinheiten und am Freitag dann der nächste Test gegen den FC Wil.

Aufstellung Austria 
Eres, Gmeiner (55. Berger), Marceta, Hugonet (55. Mätzler), Küng, Baiye (55. Grabher), Marte (55. Berlinger), Wallace (55. Stefanon), Saracevic (67. Rusch), Cheukoua (55. Bösch), Bertaccini (55. Tabakovic)

Morgen bestreiten unsere Juniors ihr Relegationsspiel um den Aufstieg in die 4. Landesklasse gegen den SV Ludesch 1b.
Unterstützen wir unsere Jungs auf den Rängen und sorgen wir gemeinsam für den nötigen Motivationsschub und ein grün-weißes Fußballfest.
 
Mittwoch, 30.06, Herrenriedstadion Hohenems, 19:00 Uhr.
Der Eintritt ist frei, es gilt die 3G-Regel

Nach dem ersten Testspiel gegen SW Bregenz stand gestern der zweite Test der Vorbereitung gegen den deutschen Zweitligisten, FC Heidenheim, an. In einer torreichen Partie setzte sich am Ende der Favorit aus der zweiten Deutschen Bundesliga mit 5:4 durch.

Bei der Austria war mit Muhammed-Cham Saracevic ein Testspieler mit an Board, ansonsten setzte Trainer Markus Mader neben seinem Profikader auch auf einige Spieler von den Amateuren. Brandon Baiye ist wieder zurück bei der Austria im Training und stand in der Startelf. Eine endgültige Entscheidung über seine Verbleb soll in nächster Zeit fallen.

Die erste echte Chance der Partie gehörten den Gastgebern aus Heidenheim, aber Domenik Schierl im Austria-Tor blieb im direkten Duell Sieger (6.). In der 12. Minute gingen die Heidenheimer dann durch Mohr in Führung. Nach einer halben Stunde hatte die Austria mit einem Kopfball eine gute Möglichkeit, ansonsten blieben der FC Heidenheim spielbestimmend und hatte in der 37. Minute Pech als der Ball nur am Aluminium landete.

In der Halbzeitpause wechselten beide Mannschaften ordentlich durch, die erste Chance gehörte wieder Heidenheim, doch Schierl parierte den Ball aus spitzem Winkel souverän (48.). Zwei Minuten später durfte die Austria über den ersten Treffer jubeln. Bertaccini versenkte den Ball nach schöner Vorarbeit von Jan Stefanon im Tor (50.) In Folge wurde die Austria mutiger und ging in der 61. Minute durch Eigenbauspieler Raul Marte mit 2:1 in Führung. Sein Kopfball nach Vorarbeit von Saracevic und Gmeiner war für Heidenheims Torwart unhaltbar. Heidenheim drückte daraufhin wieder auf das Tempo und drehte die Partie erneut durch zwei Treffer (67. & 70.). In der  75. Minute ließ erneut Raul Marte die Grün-Wießen jubeln als er einen Abpraller ins leere FCH Tor beförderte. Mit einer Schlussoffensive konnte sich aber erneut Heidenheim mit zwei Toren belohnen. In der 83. Minute traf Marceta unglücklich ins eigene Tor, zwei Minuten später erhöhte Schimmer auf 5:3. Die Austria kämpfte aber weiter und Dragan Marceta konnte mit einem schönen Treffer sein Eigentor wieder gut machen (90.).

Trotz der Niederlage war es für die Austria ein sehr guter Test gegen einen starken Gegner. Im Vorbereitungsplan geht es bereis am Dienstag gegen die Admira aus Dornbirn weiter.

Austria Aufstellung
Schierl (70. Eres), Berger (70. Berlinger), Hugonet (45. Mätzler), Maak (45. Marceta), Bösch (45. Gmeiner), Grabher, Baiye (70. Rusch), Saracevic (70. Küng), Wallace (45. Cheukoua), Stefanon (60. Marte), Tabakovic (45. Bertaccini)

Die Österreichische Fußball-Bundesliga hat am Donnerstag, 24. Juni 2021, den Spielplan für die ADMIRAL 2. Liga in der Saison 2021/22 veröffenltlicht. Die Spieltermine werden von den Klubs in flexiblen Zeitfenstern angesetzt. Der Kampf um den Meistertitel in der ADMIRAL 2. Liga beginnt mit der 1. Runde am Wochenende vom 23. bis 25. Juli. 

Die Austria beginnt die Meisterschaft zuhause gegen den GAK am Wochenende vom 23. bis 25. Juli 2021. Die Austria möchte ihre Heimspiel vorrangig wieder am Freitagabend, um 18:30 Uhr, bestreiten. Die genauen Termine werden zeitnah bekanntgegeben und in Absprache mit den Gegnern und den Medienpartnern festgelegt. Wir halten euch auf unseren Kanälen am Laufenden.

Im ersten Auswärtsspiel trifft das Team von Markus Mader auf den SV Lafnitz.

Den vollständigen Spielplan findest du HIER.

Der Kader des SC Austria Lustenau nimmt weiter Formen an. Die Austria-Defensive wird mit den Innenverteidigern Leo Mätzler (19) und Jean Hugonet (21) verstärkt. Damit sind alle Positionen in der zentralen Verteidigung besetzt.

Leo Mätzler wechselt auf Leihbasis für ein Jahr vom SCR Altach nach Lustenau. Der gebürtige Dornbirner war im letzten Jahr an den FC Will verliehen. Mätzler wurde in der Vorarlberger Akademie ausgebildet und kam in der vergangenen Saison in der Schweizer Challenge League auf 18 Einsätze. In Lustenau soll das Talent nun seine nächsten Schritte machen. Die Austria würde im Falle eines Verkaufs des 1,86m großen Innenverteidigers an den Transfererlösen beteiligt.

Jean Hugonet kommt vom französischen Verein US Saint-Malo und unterschreibt in Lustenau einen Vertrag für zwei Jahre. Hugonet wurde bereits über einen längeren Zeitraum über das Scouting-Netzwerk von CSC beobachtet und nun fix von der Austria verpflichtet. Der Franzose wurde beim FC Paris, der in der letzten Saison mit Clermont Foot 63 um den Aufstieg in die Ligue 1 kämpfte, ausgebildet. Der großgewachsene, talentierte Innenverteidiger möchte mit seiner ersten Station im Ausland den nächsten Schritt in seiner Karriere gehen.

Mit Matthias Maak, Dragan Marceta, Leo Mätzler und Jean Hugonet setzt die Austria in der Defensive auf eine regionale-internationale Mischung aus Erfahrung und jugendlichem Elan.

Statements

Alexander Schneider
„Mit Jean und Leo können wir unsere Innenverteidigung mit zwei jungen, hungrigen und sehr talentierten Spielern komplettieren. Wir sind sehr glücklich, dass es uns gelungen ist, auch auf dieser Position unseren eingeschlagenen Weg mit einer Kombination aus Regionalität und internationalen Netzwerk konsequent umzusetzen und dementsprechend mit spannenden Spielern zu besetzen. Beide Jungs haben viel vor und sollen bei uns die nächsten Schritte in ihrer Karriere gehen.“

Leo Mätzler
„Zuerst möchte ich mich bei beiden Verein bedanken, dass sie mir die Chance für diesen nächsten Karriereschritt ermöglicht haben. Für Spieler in meinem Alter ist es enorm wichtig die Chance auf Spielzeit zu erhalten, um mich bestmöglich entwickeln zu können. Ich bin zudem sehr glücklich, dass ich diesen Weg hier in meiner Heimat, dem Ländle, fortsetzen kann. Wir haben uns viel für die Saison vorgenommen und ich kann es kaum erwarten, dass es losgeht.“

Jean Hugonet
„Ich bin sehr glücklich, dass es jetzt mit dem Wechsel zur Austria geklappt hat. Ich hatte sehr gute Gespräche mit den Verantwortlichen und ich bin davon überzeugt, dass es eine spannende – aber genau die richtige - Herausforderung für mich. Ich habe mich bewusst für einen Wechsel ins Ausland entschieden, da ich mich als Spieler und Persönlichkeit bestmöglich weiterentwickeln will. Ich werde alles dafür geben, mit dem Verein eine gute Saison zu Spielen und unsere Ziele zu erreichen. Ich habe viel von den tollen Fans der Austria gehört und freue mich sehr auf meine ersten Einsätze in Grün-Weiß.“

Der SC Austria Lustenau verstärkt die Offensive für die kommende Saison und verpflichtet Michael Cheukoua (24) vom SV Horn.

Der Kameruner ist in Österreichs Ligen bestens bekannt. Insgesamt bestritt der Offensivspieler bereits mehr als 80 2. Liga-Spiele. Außerdem kam Michael Cheukoua mehrfach in der Bundesliga zum Einsatz und bringt einiges an Erfahrung mit.

Über Canon Yaoundé kam der 24-jährige 2017 zum SCR Altach. Nach einer Leihe zum SC Wiener Neustadt wechselte Michael Cheukoua 2019 von Altach nach Horn. In der letzten Saison kam er für die Horner auf 28 Einsätze in der Liga, erzielte dabei fünf Treffer und bereitete drei vor. Insgesamt erzielte der schnelle Flügelspieler bereits 24 Tore in Österreich und bereitete 11 Tore vor.

Michael Cheukoua unterschreibt in Lustenau einen Vertrag über 2 Jahre.

Statement Alexander Schneider
„Wir sind sehr froh mit Michael einen variabel einsetzbaren Offensivspielern für uns gewonnen zu haben. Er hat in den letzten Jahren in unserer Liga schon eindrucksvoll unter Beweis gestellt, dass er eine Offensive mit seiner Dynamik und seinen Qualitäten sehr bereichern kann. Wir sind überzeugt, dass er dies auch bei uns in Lustenau tun wird und wir mit ihm sehr viel Freude haben werden.

Unser Ausbildungskonzept orientiert sich an den modernsten Standards, um unsere Talente bestmöglich zu fördern und weiterzuentwickeln.

Du möchtest unsere Zukunft von morgen in einem professionellen Umfeld trainieren und willst einen der erfolgreichsten Sportvereine Vorarlbergs mitgestalten?

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Der SC Austria Lustenau verlängert mit Nicolai Bösch für ein weiteres Jahr. Der junge Vorarlberger ist bereits seit der Saison 2017/18 Austrianer.

Bösch wurde im Nachwuchs der Austria ausgebildet und schaffte dann über die Akademie und die Amateure der Austria den Sprung in den Profi-Kader. Eine Saison verbrachte der auf dem Flügel variabel einsetzbare Kicker bei Vorwärts Steyr, in der letzten Saison kam er dann auf 15 Einsätze für Grün-Weiß.

Das Trainer-Team beim SC Austria Lustenau rund um Markus Mader ist komplett. Neuer Co-Trainer wird Martin Schneider (51), Mathias Nesler bleibt Torwarttrainer. Lukas Vidal unterstützt das Team als Physiotherapeut. Außerdem hat der SC Austria Lustenau die Saisonvorbereitung weitestgehend fixiert.

Martin Schneider war lange Zeit als Trainer für die Vorarlberger Akademie tätig und verfügt über ein gutes, regionales Netzwerk. Er hat einige Spieler der Austria bereits in der Akademie trainiert. Weitere Stationen in seiner Trainer-Karriere waren der FC Vaduz, Rot-Weiß Rankweil und der FC Hard. Markus Mader und Martin Schneider haben bereits in der Vergangenheit zusammengearbeitet und es war der ausdrückliche Wunsch des Cheftrainers diese Konstellation erneut aufleben zu lassen. Schneider unterschreibt in Lustenau für ein Jahr.

Mathias Nesler (33) ist seit der Saison 2016/17 Tormanntrainer der Austria und geht nun bereits in seine fünfte Saison bei den Grün-Weißen. Sein Vertrag wird um eine Saison verlängert.

Das Trainer-Team wird außerdem von Physiotherapeut Lukas Vidal unterstützt. Er kennt das Team bereits aus der letzten Saison und ist zudem bei Jansen Physiotherapie in Lustenau tätig. Die Ärzte Christoph Stoss und Christoph Peintner bleiben der Austria weiterhin als medizinisches Team erhalten.

Trainingsauftakt und Saisonvorbereitung
Das erste Training mit dem neuen Trainer-Team findet am Freitag, 11. Juni 2021, um 10:15 Uhr in Lustenau statt. Am Wochenende geht es dann zum Kurztrainingslager nach Lech am Arlberg. Die Mannschaft kann sich am Arlberg bei idealen Trainingsbedingungen und Gastgeberfamilie Nicole und Clemens Walch im Hotel Gotthard in Lech konzentriert auf die neue Saison vorbereiten.

Insgesamt hat die Austria sechs Testspiele geplant, vier Termine sind bereits fixiert:

Samstag, 19.06. – SW Bregenz (in Bregenz) - 0:1, Tor Stefanon
Samstag, 26.06. – Heidenheim (Heidenheim, 16:00 Uhr)
Dienstag, 29.06. – Admira Dornbirn (Dornbirn, 18:15 Uhr)
Freitag, 02.07. – FC Wil (in Wil)

Über weitere Termine informiert die Austria zeitnah.

Der SC Austria Lustenau verlängert vier Tage vor Trainingsstart mit Matthias Maak (29), Pius Grabher (27), Tobias Berger (19) und Wallace Menezes dos Santos (22). Damit nimmt der Kader der Grün-Weißen immer mehr Form an.

Tobias Berger und Wallace Menezes dos Santos unterschreiben für jeweils zwei weitere Jahre. Mit Pius Grabher und Matthias Maak werden die Verträge jeweils um ein Jahr verlängert.

Pius Grabher ist ein Austria-Urgestein und streifte bereits mehr als 160 Mal das Austria-Trikot über. Er erzielte dabei 13 Treffer und bereitete 24 Tore vor. Außerdem führte der gebürtige Lustenauer das Team schon mehrfach als Kapitän aufs Feld.

Matthias Maak war in der abgelaufenen Saison der Abwehrchef und bringt mit seinen über 150 Bundesliga-Spielen und über 70 2. Liga Spielen viel Erfahrung mit. Für die Austria absolvierte Maak bereits 30 Einsätze. In der letzten Saison verpasste der Steirer lediglich eine Liga-Partie aufgrund einer Gelbsperre.

Mit Wallace Menezes dos Santos wird auch in der kommenden Saison Samba-Fußball in Lustenau zu sehen sein. Der Brasilianer absolvierte bereits 44 Spiele für Grün-Weiß und erzielte dabei acht Tore und bereitete sieben ideal vor.

Tobias Berger komplettiert das Quartett. Der Außenverteidiger wechselte im Jänner 2020 vom FC Liefering als neunfacher Österreichischer U-Nationalspieler nach Lustenau. Nach einer durch Verletzungen geplagten Anfangszeit in Lustenau erarbeitete sich der junge Salzburger immer mehr Spielminuten. Im Austria-Dress durfte er in dieser Saison zudem über seinen ersten Treffer jubeln.

Sportkoordinator Alexander Schneider zeigte sich erfreut über die Vertragsverlängerungen: „Mit Matthias, Pius, Tobi und Wallace können wir vier Spieler an den Verein binden, die für unsere Entwicklung und das Gerüst der Mannschaft sehr wichtig sind. Die Mischung dieser Spieler steht exemplarisch für die Ausrichtung, wie wir unseren Kader in Zukunft ausgestalten wollen.
Pius steht als „Luschnouar Urgestein“ stellvertretend für unsere regionalen Wurzeln und unseren Wunsch nach einer starken Identität in Vorarlberg. Tobi repräsentiert unser Ziel, junge Österreicher mit ausgezeichneter Ausbildung und enormen Potenzial zu fördern und in Ihrer Entwicklung bestmöglich zu begleiten.
Matthias ist durch seine große Erfahrung und Qualitäten, die er auf seinen bisherigen Stationen und auch bei uns nachweislich gezeigt hat, eine wichtige Stütze für die jungen Spieler. Zu guter Letzt verkörpert Wallace das internationale Netzwerk unseres Vereins. Mit seiner Art Fußball zu spielen, bringt er zudem eine individuelle Klasse und offensive Fähigkeiten in die Mannschaft, die sonst in dieser Liga nur sehr schwer zu finden sind.
Wir sind davon überzeugt, dass wir mit diesen Verlängerungen weitere wichtige Weichen für eine erfolgreichere nächste Saison setzen und den Stamm unseres Kaders damit weiter festigen.“

Der SC Austria Lustenau präsentiert heute Markus Mader (53) als neuen Trainer der Grün-Weißen. Der Vorarlberger soll die Austria wieder in die Erfolgsspur führen.

Markus Mader wechselt vom FC Dornbirn zum SC Austria Lustenau. Der 53-jährige war in Dornbirn seit Juli 2017 im Amt und hat die Dornbirner von der Regionalliga in die 2. Liga geführt. In der vergangenen Saison erreichte er mit den Rothosen einen starken 7. Platz.

Zuvor war Mader Trainer bei diversen Vorarlberger Clubs wie Egg, Feldkirch, Hard oder Langenegg.

„Wir freuen uns mit Markus einen Trainer gefunden zu haben, der die Liga und das Umfeld bereits bestens kennt und weiß, was ihn in dieser Liga erwartet“, zeigt sich Vorstandssprecher Bernd Bösch erfreut. „Als klar war, dass die Möglichkeit besteht, Markus verpflichten zu können, hat man sich zu Gesprächen getroffen. Er passt in unser Anforderungsprofil und seine Ideen und Konzepte haben uns überzeugt. Es hat sich dann schnell bestätigt, dass er den Schritt in den Profi-Bereich und zur Austria unbedingt machen möchte.“, ergänzt Bösch.

Markus Mader soll den eingeschlagenen Weg der Austria, junge Spieler zu entwickeln, fortführen. Außerdem soll auch die vorhandene Kooperation mit Clermont Foot 63 aktiv gelebt werden, um die Austria zurück in die Erfolgsspur zu führen. „Markus ist ein Trainer der mit jungen Spielern arbeiten kann und will. Es freut uns, dass er diesen Weg mit uns gemeinsam gehen möchte und die Herausforderung annimmt“, so Bösch.

Markus Mader wird am 11. Juni das erste Training mit der Mannschaft abhalten, natürlich wird er im Vorfeld bereits intensiv in die Kaderzusammenstellung eingebunden.

Statement Markus Mader
„Ich habe in den vier Jahren in Dornbirn eine intensive und auch sehr erfolgreiche Zeit erlebt. Für mich ist aber jetzt der Punkt gekommen, an dem ich mich gerne einer neuen Herausforderung stellen möchte. Mit Beginn der Ausbildung für die UEFA Pro Lizenz war mir klar, dass ich im Profi-Sport Fuß fassen möchte. Ich bin dankbar, dass ich diese Chance bei der Austria erhalte und freue mich auf die Aufgabe.‘“

Statement Alexander Schneider
„Wir sind sehr froh, dass wir nach einer intensiven Auswahlphase mit Markus unsere Wunschlösung für die Trainerposition gewonnen haben und die Trainersuche so zeitnah abschließen konnten. Mit dieser Personalie halten wir am eingeschlagenen Weg - die Regionalität des Vereins und der gesamten Region Vorarlberg mit dem internationalen Ansatz und Netzwerk resultierend aus der Kooperation mit Core Sports Capital zu verbinden – fest. Markus hat in den letzten Jahren eindrucksvoll gezeigt, dass er das Maximum aus Mannschaften herauskitzeln, junge Spieler entwickeln und eine Einheit auf dem Platz formen kann. Wir blicken sehr hoffnungsvoll in die nächste Saison und sind uns sicher die Letzte – absolut nicht zufriedenstellende Saison für uns alle – vergessen machen zu können.

Letztes Spiel endet 4:4

Dienstag, 25 Mai 2021

Das letzte Spiel der Meisterschaft hatte es wahrlich in sich. Nach früher Führung, kippt die Partie zugunsten des SV Lafnitz, ehe die Austria zurück kam und die Partie bis zur Nachspielzeit vermeintlich schon gewonnen hatte. Doch am Ende mussten die Punkte geteilt werden.

Die Austria begann optimal und führte bereits nach zehn Minuten mit 2:0 durch einen Doppelpack von Haris Tabakovic. Wie schon im Hinspiel war man zunächst die bessere Mannschaft. Als dann nach 32 Minuten Lafnitz mit einem Mann weniger spielen musste, dachte man die Partie dürfte früh entscheiden sein, doch weit gefehlt. Grün-Weiß agierte in Folge zu passiv und der stark spielende Mario Kröpfl nützte mit drei Toren en suite (29., 62., 69.) die Austria Schwächephase und drehte die Partie für die Hausherren. Wie schon im Hinspiel ließ sich die Austria eine sichere Führung wieder aus der Hand nehmen.

In der Schlussphase konnte sich die Austria aber noch einmal aufbäumen und erzielte durch Haris Tabakovic den 3:3 Ausgleich (86.). Als zwei Minuten später Adriano Bertaccini die Austria erneut zur Führung schoss, war der Auswärtssieg zum Saisonschluss in greifbarer Nähe. Doch in der Nachspielzeit traf Schloffer zum 4:4 Endstand.

Damit geht die Horror-Saison für Grün-Weiß zu Ende. Das Ziel über dem Strich zu bleiben, hat man mit Ach und Krach erreicht. Jetzt braucht es einen Reset und eine neue Ausrichtung. Solch eine Saison darf sich nicht wiederholen.

Das letzte Saisonspiel

Sonntag, 23 Mai 2021

In der 30. und letzten Runde ist der SC Austria Lustenau beim SV Lafnitz zu Gast. Aus dem Hinspiel ist für Grün-Weiß noch eine Rechnung offen, die heute beglichen werden soll. Außerdem geht es leider auch heute noch darum, die Saison über dem Strich zu beenden.

Der Gegner - SV Lafnitz
Die Steirer spielen eine überragende Saison und hätten wahrscheinlich vor Saisonbeginn selbst nicht damit gerechnet. Aber das Kollektiv ist stark und gilt als der Star der Mannschaft. In der Rückrunde lief es nicht mehr ganz so rund, aber dennoch ist Lafnitz ein starker Gegner, der auch in der Rückrunde immer wieder bärenstarke Auftritte gezeigt hat. Auch Alex Schneider und Michael Kopf sehen die Partie heute als große Herausforderung. "Lafnitz spielt eine Top-Saison und wollen das sicherlich heute auch im letzten Spiel noch einmal bestätigen", so Alex Schneider. "Hinzu kommt, dass heute auch Fans im Stadion erlaubt sind, d.h. sie werden bis in die Haarspitzen motiviert sein, um der Saison die Krone aufzusetzen".

Unsere Austria
Die Austria hat noch eine Rechnung mit Lafnitz offen, das Hinspiel ging nach 2:0 Führung noch 2:3 verloren und kann eigentlich als Ausgangspunkt der Abwärtsspirale in der Rückrunde angesehen werden. Das aber nur als Randnotiz, denn dem Team geht es heute vor allem darum, dass Ziel "über dem Strich zu bleiben" zu schaffen und dafür hilft heute nur ein Sieg. "Wir müssen heute alle geben, denn wir wollen zeigen, dass wir nicht dorthin gehören, wo wir aktuell stehen", so Schneider. "Es braucht die nötige Ernsthaftigkeiit und Cleverness, um das zu erreichen. In dne letzten Spielen haben wir schon gezeigt, dass wir mehr können, jetzt müssen wir uns dafür aber auch wieder belohnen". Kadertechnisch stehen beinahe die gleichen Spieler wie beim letzten Meisterschaftsspiel zur Verfügung, lediglich Domenik Schierl ist nicht im Kader. In Absprache mit der Nummer 1 erhält Florian Eres heute die Möglichkeit. Als zweiter Torwart ist David Ljevar von den Amateuren mitgereist.

Spielbeginn ist heute um 17:00 Uhr, die Partie wird auf den üblichen Kanälen übertragen.

Mit Christoph Freitag, Michael Lageder, Sebastian Feyrer, und Daniel Steinwender werden mit Saisonende vier Spieler den SC Austria Lustenau verlassen.

Der gesamte Vorstand sowie die sportliche Führung bedanken sich bei den vier Spielern für die geleistete Arbeit. „Wir wünschen Christoph, Michael, Sebastian und Daniel für ihre sportliche Zukunft nur das Beste, vielen Dank für eure gezeigten Leistungen“, erklärt Sportkoordinator Alexander Schneider. Alle Vier werden sich einer neuen sportlichen Herausforderung widmen.

Unser Kapitän Christoph Freitag wechselte im Juli 2019 vom FC Wacker Innsbruck nach Lustenau und bestritt insgesamt über 40 Pflichtspiele für Grün-Weiß. Das absolute Highlight war dabei sicherlich das Cup-Finale in Klagenfurt gegen den FC Red Bull Salzburg in der Saison 2019/20. Christoph Freitag erzielte fünf Treffer für die Austria.

Michael Lageder kam ebenfalls im Juli 2019 in die Gemeinde am Rhein und kommt auf insgesamt 53 Spiele im Austria-Dress. Zuvor spielte er für den FC Juniors OÖ. Als Dauerbrenner bestritt er in der Cup-Saison mit dem Finale gegen Salzburg alle Spielminuten. Ein Treffer im grün-weißen Trikot blieb dem Oberösterreicher leider verwehrt.

Vom Kapfenberger SV wechselte Sebastian Feyrer auch im Juli 2019 nach Lustenau. Der großgewachsene Innenverteidiger streifte sich 38 Mal das Austria-Dress über und erzielte vier Treffer. Zwei davon gelangen dem Steirer im ÖFB-Cup 2019/20. Auch für ihn ist das Finalspiel im Wörtherseestadion das absolute Highlight seiner Station in Lustenau. Sebastian zeichnete sich vor allem immer durch seinen vorbildlichen Einsatz aus und hat immer mehr als 100% für den Verein gegeben.

Daniel Steinwender kam im Jänner 2020 von der Austria aus Klagenfurt nach Lustenau. Er bestritt 39 Spiele für Grün-Weiß und erzielte zwei Treffer. Auch er durfte sich im Cup-Finale nach seiner Einwechslung mit dem österreichischen Serienmeister messen.

Der SC Austria Lustenau befindet sich derzeit mit allen Spielern, deren Verträge im Juni 2021 auslaufen, in Gesprächen. Die sportliche Führung wird die Öffentlichkeit zeitnah über neue Entwicklungen informieren.

Die Austria muss sich dem Tabellenführer FC Liefering am Ende mit 2:4 geschlagen geben. Das am Ende zu hoch ausfallende Ergebnis spiegelt aber in keinster Weise den Spielverlauf wieder.

Von der ersten Minute an agierten beide Teams mit offenem Visier. In der fünfte Minute klopfte Maurits Kjaergaard erstmals bei Austria-Goalie Schierl an. Doch der Schlussmann der Grün-Weißen blieb mit einer starken Parade Sieger. Auf der GEgenseite hätte dann Alexander Ranacher mit der ersten Chance beinahe die Führung erzielt. Nach einem schönen Konter über Wallace landet der Ball auf der Gegenseite bei Rancher, der nach einem Übersteiger in den Strafraum zieht und aus spitzem Winkel Torwart Stejskal überlistete, doch Affengruber konnte in der letzten Sekunde auf der Linie retten (7.). Mit einer Doppelchance durch Havel für Liefering endete der erste offene Schlagabtausch. Nach 23 Minuten dann wieder ein Abschluss von Alexander Ranacher, aber der Flügelspieler verzieht mit seinem schwächeren Fuß knapp über das Tor. Nach einer halben Stunde dann die Führung für die Gäste. Die Lieferinger kombinieren sich schön durch die Mitte und Sesko lässt dann Domenik Schierl keine Chance (29.). In der Folge versuchte die Austria alles, doch die Lieferinger waren dem zweiten Treffer näher, zweimal enteilte Sesko der Austria-Abwehr doch im Abschluss fehlte die Genauigkeit.

Na dem Seitenwechsel kam die Austria super zurück ins Spiel, nach nur drei Minuten zeigte Schiedsrichter Untergasser auf den Elfmeterpunkt - ein Lieferinger blockte einen Freistoß mit der Hand - Tabakovic verwandelte sicher (48.). Es folgte eine starke Phase der Hausherren, die die Lieferinger ordentlich ins Wanken brachte. Zunächst scheiterte Pius Grabher noch mit einem Schuss von der Strafraumgrenze (53.) fünf Minuten später ließ Brandon Baiye die Austrianer jubeln. Nach einer Ballerorberung schaltete die Austria perfekt um, über rechts eingeleitet, kombinierten sich Ranacher und Baiye in Richtung Mitte durch. Letzterer setzte dann Haris Tabakovic ein, doch der Schweizer konnte den Pass nicht sauber verarbeiten, was aber Baiye die Möglichkeit zum Abschluss gab und der Belgier ließ Stejskal keine Chance (58.). Mit dem Momentum im Rücken hätte Wallace in der 60. Minute beinahe den dritten Treffer erzielt, sein Schuss wurde aber von Stejskal gerade noch zur Ecke lenken. Nach dieser Drangphase bekamen die Lieferinger wieder etwas mehr Raum und Sesko kam zu seiner nächsten Möglichkeit auf ein Tor, doch Schierl blieb dieses Mal Sieger (63.). Die Salzburger jetzt mit einer starken Phase, doch Havel (64.) und Forson (67.) ließen gute Möglichkeiten aus. Der eingewechselte Forson machte es dann nach 75 Minuten besser und schloss einen Konter zum 2:2 ab. Die Austria mühte sich und blieb aktiv, doch am Ende sollte die Partie zugunsten jener Mannschaft kippen, die sich im Lauf befindet. Der an diesem Tag überragend auftretende Sesko traf in 87. Minute zum 2:3 und stellte in der Nachspielzeit mit seinem dritten Treffer noch auf 2:4.

Der Austria klebt weiterhin das Pech an den Füßen. Die Leistung gegen Liefering hätte sich zumindest einen Punkt verdient. Am letzten Spieltag ist man nun in Lafnitz zu Gast. Da geht es noch darum, die Saison über dem Strich zu beenden.

Ein letztes Mal rollt der Ball im Reichshofstadion, danach steht in der aktuellen Meisterschaft nur noch ein Auswärtsspiel an. Eine schwierigere Aufgabe wie heute ist aber kaum möglich - es gastiert der Tabellenführer aus Liefering in Lustenau.

Der Gegner - FC Liefering
Die Jungbullen machen in dieser Saison nahezu alles richtig und stehen verdient wie ihre Vorbilder von RB Salzburg auf dem Sonnenplatz der Tabelle. Diesen möchten sie natürlich bis zum Ende der Meisterschaft verteidigen und sozusagen den Dosen-Konzern ein Double der besonderen Art ermöglichen. Zwar ging das letzte Spiel der Lieferinger verloren, dennoch sind sie heute klarer Favorit. Das weiß auch das Trainer-Duo der Austria, Alex Schneider und Michael Kopf. "LIefering will unbedingt Meister werden und daher müssen sie heute bei uns gewinnen. In der Liga kennt man ihre Spielweise - sie treten dominatn auf, zeigen eine gute Physis und setzen dich 90 Minuten unter Druck. Da gilt es dagegen zu halten", lautet das Fazit des Trainergespanns.

Unsere Austria
Für Grün-Weiß geht es nach wie vor darum, die Meisterschaft über dem Strich zu beenden. Einfach wird es nicht, weil das Restprogramm der Austria deutlich schwerer ist als das der Konkurrenz. Aber der Kopf wird nicht in den Sand gesteckt. "Wir haben heute nichts zu verlieren. Natürlich wird es nciht leicht zu punkten, aber wir wollen diese schwere Aufgabe annehmen und dagegen halten", so Trainer Alex Schneider. Im letzten Spiel  sah das Trainer-Duo Kopf/Schneider zwei Gesichter ihrer Mannschaft, heute soll es nur eines geben und zwar jenes mit den positiven Aspekten. "Gegen den GAK haben wir eine gute erste Halbzeit gespielt, auch wenn wir leider früh in Rückstand geraten sind. Wir haben aber strukturiert weitergearbeitet und alles versucht, doch im letzten Drittel hat uns die letzte Konsequenz gefehlt", so Schneider. "In der zweiten Halbzeit haben wir dann leider nicht den nötigen Elan und Schwung mitnehmen können und am Ende hat der GAK auch verdient gewonnen", ergänzt der Trainer. Derzeit sind bei der Austria erneut einige Spieler angeschlagen bzw. fehlen verletzungsbedingt. Jan Stefanon, Michael Lageder und Sebastian Feyrer stehen auch heute nicht zur Verfügung. Bei Christoph Freitag, Daniel Steinwender und Nael Jaby ist ein Einsatz noch nicht sicher. Dafür kehrt Till Cissokho nach seiner Gelbsperre zurück und Raul Marte steht ebenfalls wieder zur Verfügung.

Spielbeginn ist heute um 14:30 Uhr. Die Partie kann auf den gewohnten Kanälen verfolgt werden.

0:2 Niederlage gegen den GAK

Donnerstag, 13 Mai 2021

Die Austria muss sich dem GAK mit zwei Toren Unterschied geschlagen geben. Am Ende setzten sich die Steirer dank Chancenverwertung und auch etwas Glück durch.

Der GAK startete optimal in die Partie und ging schon nach fünf Minuten mit der ersten Chance des Spiels in Führung. Martin Harrer traf sehenswert von der Strafraumgrenze. In weiterer Folge spielten hauptsächlich die Austrianer und haderten dann mit einer Fehlentscheidung des Unparteiischen der der Austria klar einen Foulelfmeter vorenthielt (15.).. Im Gegenzug war erstmals Domenik Schierl bei einem Weitschuss von Thomas Fink gefordert (18.). Nach einer halben Stunde dann die erste richtig gute Möglichkeit für Grün-Weiß. Alexander Ranacher bediente Haris Tabakovic per Flanke, doch der Stürmer verfehlte mit sienem Kopfball das Tor nur knapp (31.). Zwei Minuten prüfte Wallace GAKs Schlussmann Meierhofer, doch der Grazer blieb Sieger.

Nach Seitenwechsel versuchte die Austria alles, doch erneut waren es die Hausherren aus der Steiermark, die die besseren Möglichkeiten hatten. Harrer verfehlte in der 54. Minute nur knapp das Tor. Eine Viertelstunde vor Schluss hätten der GAK schon für die Entscheidung sorgen können, doch der Pfosten rettete (75.). Kurz vor Spielende dann aber doch noch der zweite Treffer für den GAK. Gabbichler verwertete ein Zuspiel sicher. In der Nachspielzeit hätte es sogar noch einen dritten Gegentreffer geben können, doch Kiedl vergab.

Bereits am Sonntag hat die Austria die nächste schwere Aufgabe vor der Brust. Im Reichshofstadion gastiert der FC Liefering.

Auswärts beim GAK zu Gast

Mittwoch, 12 Mai 2021

In der drittletzten Runde der laufenden Saison gastiert die Austria in der Steiermark beim Grazer AK. Die Grazer spielen eine starke und souveräne Meisterschaft. Für Grün-Weiß gilt es nach wie vor die Saison versöhnlich zu beenden, das heutige Spiel wird aber eine schwere Aufgabe.

Der Gegner - GAK
Die Grazer stehen auf dem 6. Tabellenplatz und können die verbleibenden Runden eigentlich schon ein wenig als die Vorbereitung auf die kommende Meisterschaft nutzen. Ex-Austria-Coach Gernot Plassnegger hat eine starke Truppe geformt, die in dieser Saison kein einziges Mal zwei Spiele in Folge verloren hat. In der letzten Runde gab es eine deutliche Niederlage gegen Wacker Innsbruck, d.h. eigentlich wäre jetzt wieder ein Punktegewinn angesagt. Doch das möchte die Austria mit Trainerduo Kopf/Schneider verhindern. "Der GAK spielt eine gute Saison und kann völlig frei aufspielen. Sie stehen nicht nur hinten drin und wollen Fußballspielen. Da müssen wir dagegenhalten", lautet die Analyse von Alexander Schneider. Das Duell in der Hinrunde ging mit 3:1 an die Austria, dafür werden sich die Steirer wohl nur all zu gerne noch revanchieren wollen.

Unsere Austria
Nach dem Trainerwechsel hat die Mannschaft mit dem 4:2 ein deutliches Lebenszeichen gesetzt. Die Mission "bestmöglicher Saisonabschluss" läuft daher also nach Plan. Heute gegen den GAK soll nachgelegt werden. "Die Mannschaft hat gegen Amstetten eine tolle Leistung abgerufen, speziell in der zweiten Halbzeit. Hervorzuheben ist, dass wir es geschafft haben, trotz zweimaligem Rückstand, nicht aufzustecken und bis zur letzten Minute daran geglaubt haben, die Partie zu gewinnen", so Schneider. Diese Tugenden möchte man auch heute gegen die Grazer an den Tag legen. "Es wird keine einfache Partie, aber wir wollen den Schwung mitnehmen und weiter Punkte sammeln", erklärt der Neo-Coach. "Die Jungs sind motiviert und wir wollen mit der gleichen Einstellung und Kompaktheit an die Sache rangehen. Dann ist es möglich unsere Bilanz von einem positiven Spiel aus vier Möglichkeiten auf 2 von 4 aufzubessern", ergäntz Schneider abschließend. Verzichten muss man bei der Austria heute auf Till Cissokho (Gelbsperre), Sebastian Feyrer, Michael Lageder und Jan Stefanon (alle verletzt bzw gesundheitlich angeschlagen).

Spielbeginn ist um 18:30 Uhr. Die Partie wird wie üblich auf den gewohnten Kanälen LIVE übertragen.

Die Austria feiert gegen den SKU Amstetten einen verdienten 4:2 Erfolg nach zweimaligen Rückstand. Damit bewies die Mannschaft Moral und gab ein kräftiges Lebenszeichen von sich.

"So eine Austria möchte ich sehen" wird sich der eine oder andere Austrianer am vergangenen Samstag gedacht haben. Denn die Grün-Weißen haben ihre "Comeback-Qualitäten" bewiesen. Erstmals unter dem Trainer-Duo Alexander Schneider und Michael Kopf agierte die Mannschaft in einem 4-2-3-1 System. Die erste Chance der Partie gehörte den Gästen aus Amstetten, doch Ouedraogo konnte nach einem tollen Pass in die Spitze die Chance aus spitzem Winkel nicht nützen und setzte den Ball neben das Tor (12.). Den ersten grün-weißen Abschluss verbuchte Wallace, doch der Brasilianer setzte den Ball direkt in die Arme von Amstetten-Goalie Dennis Verwüster (15.). Ab der 22. Minute nahm das Spiel an Tempo auf. Amstetten leutete die Phase mit einer Doppelchance ein, doch der Freistoß von Roman Alin wurde von Schierl zur Ecke geklärt und beim Kopfball durch David Peham rettete der Pfosten (22.). Im Gegenzug hätte dann beinahe die Austria über die Führung gejubelt. Haris Tabakovic kam nach schöner Kombination mit Alex Ranacher frei zum Abschluss, doch Verwüster klärte den Ball stark zur Ecke (23.) Die Niederösterreicher selbst hatten dann durch Ouedraogo die beste Chance auf die Führung, doch Gmeiner rettete auf der Linie (30.). Kurz vor der Pause dann noch einmal eine Riesenchance für die Austria. Nach einem Sololauf von Brandon Baiye setzte der junge Belgier Nael Jaby ein, der aber erneut am sehr starken Verwüster scheiterte 43.).

Der Start in die zweite Hälfte hätte für die Austria kaum schlechter laufen können. Brandon Baiye brachte seinen Gegenspieler regelwidrig im Strafraum zu Fall, den fälligen Elfmeter verwandelte Peham ohne Probleme (49.). Die Austria behielt aber einen kühlen Kopf und konnten nur zwei Minuten später ausgleichen. Haris Tabakovic bewies seine Torjäger-Qualitäten, ließ seinen Gegenspieler stehen und netzte von der Strafraumgrenze ein (51.). Beinahe hätte die Austria die Partie nur eine Minute später gedreht, doch erneut parierte Verwüster sensationell und entschärfte so einen Schlenzer von Brandon Baiye (52.). Nach etwas mehr als einer Stunde dann eine bittere Pille für die Austria. Schiedsrichter Muckenhammer übersah ein klares Handspiel von David Peham aus der sich daraus ergebenden Chance machten die Gäste das 1:2 durch Can Kurt (62.). Die Fans im Stadion äußerten ihren Unmut lautstark, was die Austria-Elf nur noch mehr anstachelte. In der 68. Minute wurde dann der erhöhte Einsatz belohnt, Wallace traf aus spitzem Winkel ins lange Eck zum Ausgleich (68.). Fünf Minuten später scheiterte Tabakovic an Verwüster, der einen Heber geradeso entschärfen konnte (73.). In der 81. Minute war dann der beste Amstetter aber auch chancenlos. Blankson Anoff und Brandon Baiye kombinierten sich auf der rechten Seite durch und letztgenannter flankte ideal auf Tabakovic. Der Kopfball des groß gewachsenen Stürmers konnte noch entschärft werden, aber der zweite Versuch landete in den Maschen (81.). Den Schlusspunkt in der Partie setzte dann Till Cissokho. Nach einem Eckball spekulierte der Verteidiger goldrichtig und verwertete einen Abpraller vom Pfosten - Tabakovic hatte zuvor geköpft - ohne Mühen (90.). In der Nachspielzeit hätte dann Schagerl durch einen Freistoß beinahe noch verkürzt, doch der Ball landete am Lattenkreuz (90+2).

Damit starten Kopf & Schneider mit einem Sieg in ihre Amtszeit, die Austria steht jetzt auf dem 12. Tabellenrang. Bereits am Mittwoch kann man gegen den Grazer AK nachlegen.

Premiere für das neue Trainer-Duo Alexander Schneider und Michael Kopf. Heute um 14:30 Uhr trifft die Austria zuhause auf den SKU Amstetten. Es gbit damit die Mission "über dem Strich".

Der Gegner - SKU Amstetten
Die Niederösterreicher liegen derzeit auf dem neunten Tabellenplatz. Zuletzt zeigte die Formkurve der Gäste nach oben, in den letzten beiden Spielen holte man 4 Punkte. Die Mannschaft tritt als Kollektiv auf und hat mit David Peham einen sehr gefährlichen Stürmer in ihren Reihen. Alexander Schneider bezeichnete den Gegner im Vorfeld als starkes Kollektiv, die physisch einem alles abverlangen. "Amstetten hat seine Quailtäten und mit David Peham einen brandgefährlichen Stürmer. Wir müssen uns heute auf ein zweikampfintensives Spiel einstellen", erklärt Schneider und ergänzt: "Heute wird eine schwere Partie, aber das nehmen wir an und werden alles dafür tun heute zu gewinnen".

Unsere Austria
Seit Dienstag ist das Duo Kopf-Schneider im Amt, im Fokus stand vor allem, den Blick in die Zukunft zu richten und das Geschehene abzuhaken. "Wir konzentriieren uns jetzt auf die letzten vier Spiele. Die Mannschaft kann und will sich beweisen", so Alexaner Schneider. Mittlerweile ist es auch fix, dass es keinen Absteiger in der 2. Liga geben wird, dennoch machte das Trainer-Duo im Vorfeld klar, dass das keinerlei Bedeutung habe. "Der Abstiegs-Druck ist vielleicht weg, aber wir machen uns selbst einen anderen Druck. Wir wollen uns beweisen und es aus eigener Kraft schaffen, am Ende der Saison über dem imaginären Strich zu stehen", bestätigt Schneider. Das Trainergespann sieht die größte Herausforderung für die Mannschaft im mentalen Bereich. "in der bisherigen Meisterschaft hatten wir in jedem Spiel gute Phasen, doch wir haben uns dann von einer schlechten Phase, die es in jedem Spiel gibt, zu einfach aus dem Konzept bringen lassen. Dadurch haben wir auf unseren Spielplan vergessen und es so nicht geschafft wieder in die Spur zurückzufinden", analysiert der neue Trainer. "Daran müssen wir arbeiten. Es ist wichtig positiv zu bleiben und im Kopf nicht zu viel darüber nachzudenken". Personell kehren heute mit Matthias Maak und Pius Grabher zurück, dafür fehlen mit Christoph Freitag und Michael Lageder zwei andere Spiele mit einer Gelbsperre. Auch Sebastian Feyrer fällt vorläufig aus, er laboriert an einer Verletzung im Bereich der Aduktoren. "Alle Spieler sind gefordert, jetzt voll mitzuziehen. Wir spielen zuhause und wollen unseren Zuschauern ein gutes Spiel zeigen", so Alexander Schneider abschließend

Hervis neuer Sponsor bis Ende Saison 2021/2022
Die sportliche Führung kann bereits abseits des Rasens einen Erfolg verbuchen. Sportartikel-Profi Hervis wird ab sofort neuer Sponsor der Austria. Aus diesem Grund wird in den letzten vier Spielen das Hervis-Logo das Tormann-Trikot der Grün-Weißen zieren. "Mit Hervis haben wir einen sportlichen Partner für uns gewonnen, der perfekt zu uns passt. Die Zusammenarbeit wird sich nicht nur auf die Profis beschränken, sondern auf alle Teile der Austria-Familie ausgedehnt. Fans und alle (Nachwuchs)Mannschaften dürfen sich freuen", erklärt Vorstandsmitglied MIchael Kössler. 

Spielbeginn ist heute um 14:30 Uhr im Reichshofstadion. Die Partie wird auf den gewohnten Kanälen übertragen.

Der SC Austria Lustenau trennt sich mit sofortiger Wirkung von Cheftrainer Alexander Kiene und Co-Trainer Tamas Tiefenbach. Beide Übungsleiter wurden beurlaubt.

Damit reagiert man auf die sportliche Entwicklung im Frühjahr. Die Entscheidung für die Beurlaubung traf der Vorstand am gestrigen Abend. Die Vereinsführung möchte damit noch einmal einen neuen Impuls setzen.
„Zunächst einmal gilt unser voller Dank Alexander für seinen Einsatz seit seinem Beginn hier im Sommer. Wir bedauern diese Trennung sehr, da wir bis zum Schluss – und auch länger als in der Geschichte von Austria Lustenau üblich - versucht haben den eingeschlagenen Weg gemeinsam weiterzugehen und auch davon überzeugt waren, dass dies möglich ist“, erklärt Vorstandssprecher Bernd Bösch. Alexander Kiene übernahm den Cheftrainer-Posten im August 2020.

Auch wenn es in diesem Jahr nach derzeitigem Stand keinen Absteiger geben wird, möchte der Vorstand alles unternehmen, um die Meisterschaft bestmöglich zu beenden.
„Leider haben wir es seit Beginn der Rückrunde nicht geschafft ergebnistechnisch den Turnaround zu schaffen. Aus diesem Grund sehen wir uns nun gezwungen diese Trennung zu vollziehen. Wir möchten betonen, dass sich Alexander Kiene bis zum Schluss völlig professionell verhalten und alles für den Verein getan und unternommen hat, um den Erfolg zurück nach Lustenau zu bringen. Seine Qualitäten als Trainer sind für uns weiterhin unbestritten und wir wünschen Ihm nur das Beste für seinen zukünftige Trainerkarriere“, ergänzt Bösch.

Ebenfalls wird Tamas Tiefenbach nicht mehr länger als Co-Trainer tätig sein. „Wir wollen uns auch bei unserem langjährigen Co-Trainer und „Austrianer“ Tamas Tiefenbach für seine Arbeit und seinen stets sehr leidenschaftlichen Einsatz für die gesamte Austria in den letzten Jahren bedanken. Auch ihm wünschen wir nur das Beste und er wird selbstverständlich immer einen Platz in der „Austria-Familie“ haben“, führt Bernd Bösch weiter aus. Tamas Tiefenbach war seit Juli 2019 für die Austria tätig.

Interimistisches Trainer-Duo übernimmt
Die Mannschaft wird bis zum Ende der Saison von Sportkoordinator Alexander Schneider in enger Zusammenarbeit mit Amateure-Trainer Michael Kopf gemeinsam betreut. „Wir blicken nun nach vorne und sind sehr froh, dass sich Alexander und Michael in dieser schwierigen Situation gemeinsam in den Dienst des Vereines stellen und die Mannschaft in den letzten vier Spielen betreuen werden. Alex kennt die Mannschaft in- und auswendig, Michael hat eine langjährige Erfahrung als Trainer und verfügt über die UEFA Pro Lizenz. Wir sind davon überzeugt, dass sie zusammen der Mannschaft neue Impulse geben können. Das Ziel und der Anspruch der Austria muss sein, diese Saison „über dem Strich“ zu beenden“, so Bernd Bösch abschließend.

Das Duo wird am heutigen Nachmittag erstmals das Training leiten und dann am kommenden Samstag gegen den SKU Amstetten zum ersten Mal die Mannschaft gemeinsam an der Seitenlinie betreuen.

Die Austria zieht im Duell der Namensvettern den Kürzeren und muss sich am Ende mit 0:2 dem SK Austria Klagenfurt geschlagen geben. 45 starke Minuten reichen leider nicht aus.

Trainer Alexander Kiene war zu Umstellungen gezwungen und begann mit einer 3er-Kette gegen den Favoriten aus Klagenfurt. Die erste Möglichkeit der Partie gehörte dann auch den Gästen, doch der aufgerückte Gkezos konnte eine Freistoßflanke nicht gut kontrollieren und so konnte Domenik Schierl sicher zupacken. Auf der Gegenseite hätte die Austria dann mit der ersten richtigen Chance beinahe die Führung erzielt. Nach einem perfekt gespielten Pass von Nael Jaby stand Adriano Bertaccini völlig frei vor Menzel, doch das Duell ging an Torwart Phillip Menzel, der den Flachschuss noch zur Ecke ablenken konnte (18.). Beide Mannschaften begegneten sich auf Augenhöhe, Klagenfurt war anzumerken, dass sie keinen Fehler machen wollten, um im Fernduell mit Wacker nicht zurückzufallen. Das gab der Austria die Chance selbst das Spiel zu gestalten. Die nächste gute Möglichkeit gehörte aber den Gästen. Markus Pink kam in der 27. Minute völlig frei zum Abschluss. Doch sein Schuss aus der Drehung fiel zu zentral aus und Schierl hatte damit kein Problem (27). Die beste Chance in Durchgang eins hatte dann aber Adriano Bertaccini für die grün-weiße Austria. Nach einem Traumpass von Brandon Baiye, lief der Stürmer alleine auf das Tor zu, doch schaffte es nicht im 1-gegen-1 Menzel zu bezwingen (38.). Kurz vor der Pause dann beinahe der Schock für Grün-Weiß, doch ein Kofpball von Gkezos landete aus guter Position direkt in den Armen des Austria-Goalies.

Nach dem Seitenwechsel sah sich die Austria aus Lustenau gleich einer Drangphase der Gäste ausgesetzt. Die Kärntner investierten jetzt mehr und wollten unbedingt in Führung gehen. Alleine Domenik Schierl war es zu verdanken, dass man nicht schnell in Rückstand geriet. Cvetkos (51.), Maciejweski (57.) und Markelic (64.) prüften alle den Austrianer, doch in allen Duellen blieb er Sieger. In der 67. Minute wäre er dann gegen einen Kopfball vom umtriebigen Gzekos machtlos gewesen, doch Brandon Baiye klärte auf der Linie (67.). Zwei Minuten später jubelten die zugelassenen Zuschauer im Stadion, doch ein Treffer von Haris Tabakovic wurde aufgrund von Abseits nicht gezählt (69). Gerade als sich dann wieder eine Partie auf Augenhöhe entwickelt wollte, gingen die Gäste durch Markus Rusek in Führung (74.). Die Austria ging dadurch k.o. ein Aufbäumen war nicht mehr drin. In der 81. Minute hätte dann Markus Pink alles klar machen können, doch der Klagenfurt Stürmer scheiterte vom Elfmeterpunkt an Domenik Schierl - dem stärksten Austrianer an diesem Fußballnachmittag. In der Nachspielzeit durfte der Klagenfurter aber doch noch jubeln. Die Lustenauer verteidigten eine Ecke schlecht und aus kürzerster Distanz traf Pink dann zum 0:2 Endstand.

Die Austria erwarten noch vier schwere Runden in dieser Seuchensaison. Jetzt ist es an den Spielern noch für positive Schlagzeilen zu sorgen. Die nächste Möglichkeit gibt es am Samstag zuhause gegen den SKU Amstetten.

In der 26. Runde kommt es in Lustenau zum Duell der Austrias. Der Sportklub aus Klagenfurt kommt als Favorit ins Reichshofstadion, aber der SC Austria Lustenau hat nichts zu verlieren und möchte selbst heute punkten.

Der Gegner - SK Austria Klagenfurt
Die Kärtner befinden sich, obwohl Sie auf dem fünften Tabellenplatz liegen, noch mittem im Kampf um den notwendigen Tabellenplatz, der ausreicht, um in einer Relegation gegen den Tabellenletzten der Bundesliga doch noch den Sprung in die 1. Klasse zu schaffen. In der letzten Runde musste Klagenfurt aber einen Dämpfer einstecken, den im direkten Duell um den Relegationsplatz mit Wacker Innsbruck zog man den Kürzeren. Die Klagenfurter müssen also heute eigenltich unbedingt gewinnen, um die Chance auf den Aufstieg am Leben zu halten. So sieht es auch Austria Lustenau Coach Alexander Kiene: "Klagenfurt wird heute hoch motiviert sein und alles dafür tun, um voll zu punkten. Auch wenn sie unter Druck stehen, sie werden uns aber sicherlich nicht den Gefallen tun und ins offene Messer rennen. Das Team hat eine hohe individuelle Qualität, einen breiten Kader und sie stehen zurecht noch im Rennen um den Aufstieg", erklärt Kiene im Vorfeld der Partie. Im Hinspiel unterlag die Austria in Grün-Weiß der lilafarbenen. "Wir waren im Hinspiel zwar über weite Strecken auf Augenhöhe mit den Kärntnern, aber am Ende waren sie cleverer als wir und haben das Ergebnis über die Zeit gebracht", so Kiene. "Heute wird eine schwierige Partie den wir treffen auf eine clevere und erfahrene Mannschaft, die robust auftritt. Da gilt es heute dagegenzuhalten".

Unsere Austria
Aber auch für Grün-Weiß hat die heutige Partie eine große Bedeutung, es stehen nur noch wenige Runden an und man möchte unbedingt so schnell wie möglich die Nähe zu den letzten Tabellenplätzen vergrößern. Da hat das Ergebnis im Duell mit dem FAC leider nicht geholfen. In einer chancenarmen Partie konnten die Wiener am Ende durch einen diskussionswürdigen Elfmeter mit 1:0 die Punkte einstreichen. "Statistisch gesehen waren wir die bessere Mannschaft, haben aber vor dem Tor unsere Chancen nicht genützt, da wird es schwer eine Partie zu gewinnen", analysiert Kiene trocken und ergänzt: "Wir können aber jetzt nicht mit vergebenen Möglichkeiten hadern, wir haben uns geschüttelt und uns auf Klagenfurt fokusiert". Kiene muss heute auf Matthias Maak und Pius Grabher verzichten, beide Spieler sind gelbgesperrt. "Ausfälle gehören zum Fußball dazu, es schmerzt natürlich, wenn man Stammspieler vorgeben muss, aber da müssen wir durch. Heute ist es wichtig, dass wir defensiv kompakt stehen und gut gegen den Ball arbeiten. Austria Klagenfurt darf nicht ins Spielen kommen, da brauchst du also Mut den Gegner zu stressen und aber auch zu versuchen, selbst ein Tor zu schießen", erklärt Kiene ein wenig den Matchplan. "Klagenfurt hat zuletzt auch einige Partien mit Toren nach Standards gewonnen, da gilt es also heute so viel wie möglich zu verhindern und bei Möglichkeiten hellwach zu sein", so der Trainer abschließend.

Spielbeginn ist um 14:30 Uhr. Die Partie wird auf den üblichen Kanälen übertragen. K19 steigt heute lediglich beim TV aufgrund des Vorprogramms verspätet ein. Auf FB und auf k19.at kann die Partie in voller Länge verfolgt werden.

Domenik Schierl bleibt Austrianer

Mittwoch, 28 April 2021

Nach der erfolgreichen Zulassung zur 2. Liga stellt der SC Austria Lustenau auch in der Kaderplanung eine erste Weiche für die kommende Spielzeit. Stammtorhüter Domenik Schierl (26) bleibt der Austria treu und unterschreibt einen neuen Vertrag.

Domenik Schierl ist seit Juil 2019 Austrianer und geht damit in seine dritte Saison im Austria-Dress. Die unumstrittene Nummer 1 der Grün-Weißen stand bislang 48 Mal für Lustenau zwischen den Pfosten, sechs Spiele davon im UNIQA ÖFB-Cup, in welchem er die Vorarlberger mit teils herausragenden Leistungen bis ins Cupfinale führte.

Ausgebildet wurde der Salzburger im Nachwuchs des FC Red Bull Salzburg und kam über den FC Liefering und den SC Wiener Neustadt nach Lustenau.

Domenik Schierl unterschreibt in Lustenau einen neuen Vertrag über zwei Jahre inkl. vereinsseitiger Option.

Statements

Alexander Schneider, Sportkoordinator
„Domenik hat sich in den letzten 2 Jahren zu einem der herausragenden Torhüter in dieser Liga entwickelt. Aber auch aufgrund seiner Rolle neben dem Platz als Vorzeigeprofi und absolute Stütze unserer Mannschaft hatte diese Vertragsverlängerung bei uns höchste Priorität. Umso glücklicher sind wir, dass wir in dieser unruhigen Phase für den gesamten Verein ein Zeichen der Kontinuität aber auch des Aufbruchs setzen konnten. Wir blicken gemeinsam positiv in die Zukunft und haben jetzt ein erstes wichtiges Puzzleteil in der Planung für die kommende Saison gesetzt.

Domenik Schierl
„Ich freue mich sehr für mindestens 2 weitere Jahre den eingeschlagenen Weg hier bei der Austria weiterzugehen. Trotz dieser, für uns alle nicht zufriedenstellenden, Saison bin ich weiterhin zu 100% von diesem Verein überzeugt und sehe in diesem Projekt großes Potenzial für die Zukunft. Mit meiner Vertragsverlängerung in dieser schwierigen Situation will ich ein Zeichen setzen und hoffe mit dieser Entscheidung meinen Teil zur positiven Entwicklung des Vereins beitragen zu können. Unser gemeinsames Ziel ist es als Einheit – dann auch hoffentlich wieder mit unseren Fans im Rücken – erfolgreiche nächste Jahre zu absolvieren.

1:0 Niederlage gegen den FAC

Montag, 26 April 2021

Die Austria bleibt im Tabellenkeller. Gegen den FAC setzt es eine 1:0 Niederlage. Grün-Weiß holt damit im Apirl aus sechs Spielen nur fünf Punkte.

Trainer Alexander Kiene brachte gegen die Wiener Haris Tabakovic von Anfang an, doch die Austria kam zunächst nicht wirklich in die Gänge. Chancen blieben auf beiden Seiten aus, zu deutlich war bei beiden Teams zu spüren, dass keiner einen Fehler machen wollte und das Selbstvertrauen nicht gerade groß war. Einen Abschluss verzeichnete Nael Jaby nach 21 Minuten, der FAC erarbeitete sich nach und nach doch gute Chancen. Möglichkeiten von Schmid (34.) und Sahanek (37.) wurden von Domenik Schierl glänzend pariert.

Nach Seitenwechsel zeigte sich ein ähnliches Bild, die Austria tat sich weiterhin schwer, der FAC versuchte sein Glück immer wieder über Marco Sahanek, doch auch die Gastgeber kamen nicht wirklich zu guten Abschlüssen und so musste eine Standardsituation für einen Treffer erhalten. Brandon BAiye foulte in der 75. Minute Martin Rasner im Strafraum, den Elfmeter verwandelte Sahanek souverän (76.). Beinahe hätte der FAC mit einem Doppelschlag alles klar gemacht, doch Rasner brachte den Ball nicht im Tor unter (79.). Gegen Ende hin versuchte die Austria noch einmal alles, doch die Kopfballchancen durch Tabakovic (87.) und Maak (91.) waren nicht erfolgreich.

Die Spieler müssen sich jetzt in den letzten fünf Runden etwas einfallen lassen und sich für den Verein zerreißen. Richten können es nur sie auf dem Spielfeld. Egal, ob sie noch Vertrag haben, den Verein verlassen werden oder einem Kooperationspartner gehören - alle sitzen im gleichen Boot und negative Ergebnisse werfen auf alle den gleichen Schatten. Kämpft dafür bis zum Umfallen, dass ihr nicht auf einem Abstiegsplatz die Saison beenden wollt.

Die nächste Chance gibt es am 1. Mai gegen die Austria aus Klagenfurt. Grundlegend schon eine schwere Aufgabe, aber das darf keine Ausrede sein.

Die Austria ist heute in Wien beim Floridsdorfer AC zu Gast. Die Tabellennachbarn liegen Punktegleich auf den Plätzen 13 und 14. Für beide Teams zählt heute nur ein Sieg, um sich etwas Abstand von den unteren Tabellenrängen zu verschaffen.

Der Gegner - FAC
Die Wiener konnten am letzten Wochenende einen 3:2 Sieg nach 0:2 Rückstand feiern. Beim FAC gab es vergangene Woche außerdem einen Trainerwechsel. Roman Ellensohn, ehemaliger Austria-Kicker, wurde nach nur 2,5 Monaten von seinen Aufgaben befreit. Trainer Alexander Kiene hat den Gegner im Vorfeld analysiert und erwartet heute eine etwas andere Partie als noch gegen den Kapfenberger SV. "Der FAC verfügt über eine sehr starke Offensivabteilung. Wenn wir sie Fußball spielen lassen, dann wird es gefährlich. Wichtig wird es sein, das Spiel zu kontrollieren, aber nicht auf die Offensive zu vergessen". Der Floridsdorfer AC dürfte mit breiter Brust anreisen, auch wenn die Saison bisher auch nicht ideal verläuft. "Ein Spiel nach 0:2 Rückstand zu drehen, wenn auch mit Glück, gibt einem Team Aufschwung. Wir müssen dagegenhalten und an die spielerische und taktische Leistung aus dem Kapfenberg-Spiel anknüpfen", lautet Kiene's Plan.

Unsere Austria
Denn im letzten Heimspiel gegen den KSV bewies die Austria, dass man bereit ist zu kämpfen. Man war über das gesamte Spiel gesehen das bessere Team. Einziger Vorwurf bleibt die fehlende Effizienz vor dem Tor. "Wir wurden gegen Kapfenberg leider für eine spielerisch starke Leistung nicht belohnt. Im letzten Drittel fehlt uns die nötige Abgeklärtheit und Ruhe. Daran arbeiten wir", erklärt Kiene. In der Woche zum Spiel hat die Mannschaft hart gearbeitet und sich einen Plan für heute zurecht gelegt. "Es ist heute ein wichtiges Spiel für beide Mannschaften. Wir sind gut vorbereitet und gehen voll motiviert in das Spiel. Unser Ziel sind drei Punkte", so Alexander Kiene abschließend. Die Kadersituation bei Grün-Weiß bleibt weiter angespannt, jedoch kehrt mit Haris Tabakovic ein wichtiger Spieler zurück. Nach seinem Kurzeinsatz gegen Kapfenberg wird er heute mit großer Wahrscheinlichkeit wieder von Beginn an am Platz stehen.

Spielbeginn in Wien ist um 18:30 Uhr. Die Partie wird auf allen gewohnten Kanälen übertragen.

Lustenau, 21.04.2021: Der SC Austria Lustenau hat heute Nachmittag den Protest gegen die Verweigerung der Zulassung zur Teilnahme am Bewerb der zweithöchsten Spielklasse der Österreichischen Fußball-Bundesliga eingereicht. Damit sollte die Entscheidung des Senats über die Zulassung des Vereins für die 2. Liga am kommenden Dienstag nur noch eine Formsache sein.

 Der Verein konnte sämtliche vom zuständigen Senat geforderten finanziellen Nachweise zu 100 Prozent erbringen, obwohl durch die fehlende Stadionzulassung für die erste österreichische Bundesliga im Budget Lücken von insgesamt 460.000 Euro entstanden sind.

„Gemeinsam mit unseren Fans, Gönnern, Sponsoren, zahlreichen Spenden und weiteren Unterstützern ist es uns gelungen, innerhalb von 6 Tagen den Budgetfehlbetrag abzudecken“, erklärt Vorstandssprecher Bernd Bösch. Zusammen mit Klubanwältin Olivia Lerch hat Geschäftsführer Vincent Baur die notwendigen Unterlagen in den letzten Stunden zusammengestellt. „Das war wirklich ein Kraftakt des ganzen Vereins. Wir haben in den letzten Tagen fast und um die Uhr daran gearbeitet, diese schwierige Situation zu bewältigen“, erklärt Baur. 

Die Austria-Führung bedankt sich bei allen Austrianerinnen und Austrianern, sowie bei allen Spendern, Sponsoren und Unterstützern für ihren Beitrag zu diesem sensationellen Ergebnis. „Unter dem Motto NUR MIT ÜH ZÄMMO haben wir diese prekäre Situation überstanden. Jetzt können wir gestärkt daraus hervorgehen.“, freut sich Vorstandsprecher Bösch.

1:1 Unentschieden gegen den KSV

Montag, 19 April 2021

Die Austria konnte sich am Freitag gegen den Kapfenberger SV einen Punkt erspielen. Aufgrund der Spielanteile wäre sogär ein Sieg nicht unverdient gewesen, doch die Kapfenberger agierten clever.

Das Spiel begann mit einem Paukenschlag. Bereits in der zweiten Minute gingen die Gäste aus der Steiermark durch ein Freistoßtor von Dino Musija in Führung. Erneut musste die Austria einem Rückstand nachlaufen - wie schon so oft in dieser Saison. Die Mannschaft von Alexander Kiene agierte aber ruhig und kam nach einer Viertelstunde zur ersten eigenen guten Möglichkeit. Innenverteidiger Till Cissokho setzte beginnend in der eigenen Hälfte zu einem Sololauf an und ließ dabei mehrere Kapfenberg-Spieler schlecht aussehen. Belohnt wurde der großgewachsene Verteidiger nicht, der Abschluss konnte geblockt werden (15.). Grün-Weiß war das dominante Team, Kapfenberg begann früh damit, die Führung nur noch zu verteidigen. In der 24. Minute nahm KSV-Torwart Giuliani verbotenerweise den Ball zweimal in die Hand, denn fälligen indirekten Freistoß von Matthias Maak konnten die Kapfenberger irgendwie noch von der Torlinie kratzen. Die Austria zeigte einen deutliche Reaktion nach dem schwachen Derby-Auftritt und drückte die Steirer weit in die eigene Hälfte. Nach 33 Minuten jubelte Wallace bereits über den Ausgleich, doch Schiedsrichter Talic entschied auf Abseits. Die letzte gute Möglichkeit vergab dann wenige Minuten vor der Pause Nael Jaby. Der Franzose erreichte eine schöne Flanke von Alex Ranacher per Hechtkopfball etwas zu spät und so segelte der Ball am Tor vorbei (45.).

Nach dem Seitenwechsel feierte Haris Tabakovic sein Comeback und der Torjäger der Austria war dann auch Impulsgeber für den Ausgleich. Zuvor hatte sich die Austria gute 25 Minuten abgemüht, doch das steirische Bollwerk ließ nicht viel zu. Nach einer schnellen Kombination von Jaby über Wallace und Tabakovic, war es der junge Franzose, der den Ball an Kapfenberg Goalie Giuliani vorbei im kurzen Eck versenkte (71.). Die Austria bemühte sich in der Folge, kam aber zu keiner nenneswerten Chance mehr. In den Schlussminuten wäre man beinahe erneut um die Punkte gebracht worden. Doch Domenik Schierl hielt gegen Winfried Amoah den Punkt fest (89.)

Bevor es für die Austria am Freitag, 23. April, gegen den FAC weiter geht, steht am Mittwoch die Eingabe der Protest-Unterlagen für den Lizenzentscheid an. Die Vereinsantwortlichen befinden sich in Gesprächen mit der Gemeinde bzgl einer Lösung, aber auch die Crowdfunding-Aktion des SC Austria Lustenau erhält Zuspruch aus der Bevölkerung. Austrianer halten einfach in jeder Phase zusammen. Dafür ein großes Dankeschön!

Heute trifft die Austria zuhause auf den anderen Liga-Dino aus Kapfenberg. Grün-Weiß ist zum Punkten verdammt, möchte man nicht in die Abstiegszone rutschen. Die Steirer reisen mit breiter Brust an.

Unser Gegner - KSV
Kapfenberg besiegte am Mittwoch den SV Lafnitz mit 1:0 und steht derzeit auf dem siebten Tabellenplatz, sechs Punkte vor der Austria. Die Steirer spielen eine solide Saison und können heute ohne großen Druck auflaufen. Trainer Alexander Kiene erwartet einen agressiven und vor allem kampfstarken Gegner. "Das heutige Spiel wird keine leichte Aufgabe, die Kapfenberger haben mit dem Sieg gegen Lafnitz gezeigt, dass sie über Qualität verfügen. Wir werden heute ordentlich gefordert sein", lautet das Fazit des Trainers.

Unsere Austria
Bei Grün-Weiß läuft es aktuell so überhaupt nicht. Die Derby-Niederlage war verdient, die Dornbirner agierten deutlich cleverer und vor allem effizient. "Aufgrund der zweiten Halbzeit war die Niederlage verdient, wir haben es durch individuelle Fehler dem FC Dornbirn das Tore schießen zu leicht gemacht", lautet Kiene's Fazit. "Im letzten Drittel hatten wir keine Durchschlagskraft und so waren wir nicht in der Lage das Spiel noch zu unseren Gunsten zu drehen". Dennoch war es dem Trainer wichtig den Blick schnell nach vorne zu richten, denn in englischen Wochen bleibt nicht viel Zeit. "Ein enger Spielplan hat auch seine Vorteile, man bekommt schnell die Chance auf einen Erfolg und Wiedergutmachung", so Kiene.
Personell muss er weiterhin auf einige Akteure verzichten, manche Spieler sind auch heute aufgrund leichter Blessuren fraglich. Eine Entscheidung fällt erst kurz vor Spiel. Wieder mit dabei ist auf alle Fälle Brandon Baiye. Der Belgier kehrt von seiner Gelbsperre zurück. "Die Situation mit vielen verletzten und angeschlagenen Spielern ist nicht einfach, aber wir müssen das Beste daraus machen. Wir müssen uns heute mit allem was wir haben reinwerfen und Vollgas geben. Alle sind gefordert", ergänzt Alexander Kiene abschließend.

Spielbeginn ist heute bereits um 18:00 Uhr, damit die 100 zugelassenen Zuschauer keine Probleme mit der Ausgangsspere erhalten. Die Partie wird auf den gewohnten Kanälen übertragen.

Derby zur Prime-Time

Dienstag, 13 April 2021

Englische Woche in der 2. Liga und das mit einem echten Highlight. Auf der Birkenwiese in Dornbirn findet das zweite Derby der Saison statt. Die Austria trifft auf den (Tabellen)Nachbarn, den FC Dornbirn. Die Vorzeichen lassen ein spannendes Spiel erwarten, für beide Teams geht es um viel.

Unser Gegner - FC Dornbirn
Die Dornbirner wollen natürlich in der Tabelle vor der Austria bleiben und sozusagen als "Kleiner" den Großen ärgern. Doch auch für die Rothosen verlief das Frühjahr bisher nicht wirklich optimal. Nach gutem Start folgten fünf Niederlagen in Serie. Von den letzten beiden Spielen konnte dann eines gewonnen werden, in der letzten Runde gab es dann aber den nächsten Dämpfer mit einer 0:1 Niederlage gegen Wacker Innsbruck. Trainer Alexander Kiene wart dennoch vor den Dornbirnern: "Wir erwarten heute ein enges und umkämpftes Spiel. Dornbirn verfügt über eine kompaktive Defensive und wird gefährlich über schnelles Umschaltspiel und Standardsituationen. Wir müssen von der ersten Minute an hellwach sein". Das Derby habe immer einen speziellen Charakter und der Verlauf sei nur schwer vorauszusehen. Im November setzte sich Dornbirn im Reichhofstadion mit 1:0 durch, heute möchte man sich dafür revanchieren. "Im November war die Situation für die Austria ganz schwierig. Durch die corona-bedingten Ausfälle, die Ungewissheit, etc. waren wir vom Kopf her nicht zu 100% beim Spiel. Heute wollen wir uns von einer anderen Seite zeigen und uns für den Herbst revanchieren", so der Trainer.

Unsere Austria
Bei der Austria war die Erleichterung nach dem 3:2 Sieg gegen Rapid Wien II deutlich spürbar. "Dieser Sieg hat allen Beteiligten gut getan. Die Mannschaft hat sich durch die gezeigte Moral, den nötigen Willen und die Geschlossenheit diesen Sieg verdient", erklärt Kiene. "Das Spiel hat gezeigt, dass man in jeder Situation an sich glauben muss, egal was im Verlauf der 90 Minuten passiert. Wir sind nach der Führung in Rückstand geraten und haben die Partie doch noch einmal gedreht. Das ist der Verdienst der Mannschaft und natürlich des Geniestreichs von Wallace". Mit dem Sieg hat die Austria den ersten Schritt gemacht und die Durststrecke beendet. Jetzt soll es gegen Dornbirn mit dem nächsten Schritt klappen. "Natürlich fahren wir heute nach Dornbirn mit dem Ziel zu punkten. Im Derby wird es auf darauf ankommen, die richtige Mentalität an den Tag zu legen und den Kampf anzunehmen", so der Trainer. Verzichten muss Alexander Kiene auf Haris Tabakovic, Michael Lageder, Dragan Marcete (alle verletzt) und den gesperrten Brandon Baiye. Weitere Spieler sind noch fraglich, ein Einsatz wird erst heute Mittag entschieden - die Personalsituation bleibt also angespannt.

Spielbeginn ist heute um 20:25 Uhr. Die Partie gibt es auf K19 und ORF Sport+. Bereits ab 17 Uhr gibt es auf K19 eine Derby-Sondersendung. Sechs Stunden vollgepackt mit Highlights der letzten drei Derbys, Legenden-Talk, Vorbericht mit Christoph Stückler und vieles mehr. Einschalten lohnt sich.

Die Austria durfte sich am Samstag endlich wieder über einen vollen Erfolg freuen. Nach 1:0 Führung und 2:1 Rückstand drehte die Mannschaft von Alexander Kiene die Partie und gewann am Ende nicht unverdient mit 3:2.

Zu Beginn des Spiels merkte man den Hausherren die Verunsicherung der letzten Wochen deutlich an, daher gehörte die erste Chance des Spiels auch den Gästen aus Wien. Fuchshofer kam nach einem Flankenball völlig frei zum Abschluss, dennoch setzte er den Ball knapp neben das Gehäuse (3.). Dadurch aufgeweckt, begann nur die Austria mehr fürs Spiel zu tun und kam durch Adriano Bertaccini zur eigenen ersten Chance. Der belgische Stürmer wurde von Daniel Steinwender schön eingesetzt, doch beim Abschluss war der Winkel zu spitz (7.). Nach 15 Minuten hätte dann Bertaccini die Grün-Weißen in Führung bringen müssen. Völlig freistehend vergab der Mittelstürmer der Austria eine gute Kopfballchance. Drei Minuten später wurden seine Bemühungen dann aber belohnt. Nach starkem Ballgewinn von Pius Grabher landete der Ball beim völlig freistehenden Bertaccini, der dieses Mal Hadl im Rapid Tor schö umkurvte und trocken zum 1:0 traf. Doch der Stürmer sollte den Treffer bitter bezahlen, kurz darauf war für ihn Schluss, er musste verletzt ausgewechselt werden. Mit dem Gegentreffer trauten sich die Rapidler auch ein wenig mehr und kamen so nach 25 Minuten zum Ausgleich. Nach einem Ballverlust am Flügel schalteten die Gäste schnell um, der Ball landete bei Bozic, der mit Mithilfe von Matthias Maak - dieser fälschte den Ball mit der Schulter ab - den Ausgleich erzielte. Es folge dann aber die nächste Drangphase der Hausherren. Wallace, der für Bertaccini eingewechselt wurde, vergab in der 30. Minute in aussichtsreicher Position, nach 40 Minuten wurde ein guter Sololauf kurz vor dem Abschluss gestoppt. Die ausgelassenen Chancen wurden dann bestraft - die Rapidler erzielten kurz vor der Pause die Führung durch Zimmermann. Vorausgegangen war ein schlechter Klärungsversuch der Austria-Abwehr (44.), sodass der Rapid Stürmer Domenik Schierl mit einem satten Schuss keine Chance ließ.

Nach Seitenwechsel fiel es der Austria zunächst schwer ins Spielen zu kommen, die Zuschauer mussten länger auf eine Torchance warten. Doch mit der ersten Möglichkeit gelang den Grün-Weißen der Ausgleich. Brandon Baiye drückte den Ball nach einem Eckball und einer Kopfballvorlage von Jan Stefanon beim darauffolgenden Gestochere irgendwie über die Linie (62.). In Folge blieben beide Teams aktiv, doch die besseren Chancen auf eine erneute Führung hatten die Gäste. Aber Hajdari (71.) und Bosnjak (72.) vergaben die letzten Möglichkeiten für Rapid Wien II. Fünf Minuten vor Ende der regulären Spielzeit folgte dann ein Auftritt der besonderen Art von Wallace. Der Brasilianer kombinierte sich gemeinsam mit Alexander Rancher über die linke Seite in Richtung Strafraum, wo der technisch begabte Angreifer zwei Rapidler schwindelig spielte und aus spitzem Winkel ins lange Kreuzeck zum 3:2 Endstand traf (85.). Beim anschließenden Jubel und nach Abpfiff war die Erleichterung bei der Austria groß.

Damit tankt das Team von Alexander Kiene genau zum richtigen Zeitpunkt noch einmal ein wenig Selbstvertrauen. Denn bereits am Dienstag steht das Derby in Dornbirn an.

In Runde 22 trifft die Austria zuhause auf den SK Rapid Wien II. Nach der Niederlage am Ostermontag gegen die andere Ausbildungsmannschaft aus Wien, die Young Violets, muss es heute eine Reaktion der Mannschaft geben, denn der derzeitige Tabellenplatz schmerzt und das kann nur mit einem Sieg geändert werden.

Unser Gegner - SK Rapid Wien II
Die Wiener liegen nur einen Punkt hinter Grün-Weiß. Im Frühjahr präsentieren sich die jungen Rapidler in guter Form, konnten fünf der acht bisherigen Frühjahrspartien gewinnen. In der letzten Runde gab es zwar eine knappe Niederlage gegen Vorwärts Steyr, dennoch weiß Trainer Alexander Kiene, dass der Gegner unangenehm sein kann. "Auch Rapid Wien II verfügt über junge, technisch und taktisch gut ausgebildete Spieler. Sie setzen auf Schnelligkeit und ihr Umschaltspiel, da gilt es konzentriert dagegen zu arbeiten", so Kiene. Laut dem Trainer sei es gegen so eine Mannschaft vor allem wichtig, gut reinzustarten und im Ideallfall mit einem Führungstreffer die Partie früh in die richtige Richtung zu lenken.

Unsere Austria
Für Grün-Weiß hieß es zunächst die Partie vom Montag aufarbeiten, ehe man sich aber schnell auf den heutigen Gegner fokusierte. "Die Spieler und ich wissen, dass wir am Montag keine gute Leistung gezeigt haben. Es gab zwar immer wieder gute Phasen, aber wir belohnen uns für solche aktuell nicht. Wir müssen an unserer Effizenz vor dem Tor arbeiten", erklärt Alexander Kiene. "Wir haben vor allem zu Beginn der Partie ordentlich Druck aufgebaut und uns Chancen erarbeiten. Aber nach dem 0:1 ist der Faden gerissen. Fußball ist  dann einfach auch ein mentaler Prozess und das hat man am Montag deutlich gemerkt". Im Vorfeld der Partie wurde im Training hart gearbeitet und der Matchplan im Vergleich zum Young Violets Spiel noch einmal adaptiert. "Wir wissen um die Wichtigkeit dieser Partie und dass es derzeit keine leichte Situation für alle Austrianer ist. Die Spieler und ich wissen, dass nur wir daran etwas ändern können. Dafür wollen wir heute alles geben", betont der Coach. Mit Geduld und Klarheit im eigenen Spiel soll so der Turnaround geschafft und ein Erfolg eingefahren werden. Personell bleibt die Personaldecke angespannt, manche Spieler knabbern an leichten Blessuren, können aber mit an Board sein. Keine Option sind leider Nael Jaby, Michael Lageder, Dragan Marceta und Haris Tabakovic.

Spielbeginn ist erneut um 14:30 Uhr. Im Stadion sind 100 Zuschauer erlaubt. Die Partie wird natürlich auf den gewohnten Kanälen live übertragen.

Die Austria muss den nächsten Dämpfer einstecken. Gegen die Young Violets Austria Wien setzt es am Ende eine klare 0:3-Niederlage.

Die Grün-Weißen begannen aber schwungvoll und versuchten durch frühes Pressing die Veilchen zu Fehlern zu zwingen. Doch der aufgebaute Druck konnte nicht in Zählbares umgemünzt werden. Der erste Abschluss gehörte den Gästen, Huskovic nutzte einen Fehlpass von Matthias Maak, doch sein Schuss war zu unplatziert (10.). Auf der anderen Seite musste Young Violets Goalie Gindl bei einem Schuss von Alex Ranacher erstmals eingreifen (14.). Die Gäste aus Wien wurden mit Fortdauer der Partie mutiger und kamen durch El Moukhantir zu einer echten Großchance, doch Christoph Freitag warf sich in letzer Sekunde in den Schuss (19.). Den darauffolgenden Eckball nutzten die Gäste dann zur Führung. Der völlig freistehende Fischerauer konnte am Fünf-Meter-Raum völlig frei einköpfen (20.). Die Austria ließ sich nicht aus der Ruhe bringen und bemühte sich den Rückstand wett zu machen. Doch zunächst setzte Jan Stefanon den Ball aus spitzem Winkel knapp über das Tor (26.) ehe auch Fabian Gmeiner mit einer abgerissenen Flanke am Pfosten scheiterte (32.). Aber auch die Young Violets hatten noch eine gute Möglichkeit auf das zweite Tor, ein Lupfer von Hahn landete aber zum Glück am Aluminium (41.). Beinahe hätte die Austria dann noch mit dem Halbzeitpfiff den Ausgleich erzielt, doch nach einem Konter über Alex Ranacher setzte erneut Jan Stefanon den Ball knapp neben das Gehäuse.

In der zweiten Hälfte konnte die Austria nicht an die Leistung aus den ersten 45 Minuten anschließen. Zu ungenau und ohne zündende Idee konnte die tiefstehende Abwehrreihe der Gäste nicht überwunden werden. Die Jungveilchen agierten hingegend sehr abgeklärt und setzten immer wieder Nadelstiche. Doch ein herausragender Domenik Schierl hielt die Austria im Spiel als er stark Abschlüsse von Braunöder (63.) und Keles (72.) parierte. Doch in der 80. Minute war auch er chancenlos, als El Moukhantir völlig freistehend aus dem Rückraum des Strafraums zum 2:0 einnetzte. Die Austria hatte durch Brandon Baiye (86.) noch eine große Möglichkeit auf den Anschlusstreffer, doch der Belgier setzte einen Kopfball nur an die Latte. In der Nachspielzeit nützte Wiens Feiertag die letzte Chance des Spiels und stellte den Endstand von 0:3 her.

Die Austria bleibt damit weiterhin hinter den Erwartungen zurück. Natürlich stellt der Verein an sich selbst andere Ansprüche. Jetzt gilt es den Kampf im letzten Tabellendrittel anzunehmen und sich aufzubäumen. Die Kicker sind gefordert ,sich für den Club und vor allem für jeden einzelnen Austrianer mit allem einzusetzen was sie bieten können.

Weiter geht es im intensiven Fußball-Monat April. Am heutigen Ostermontag trifft die Austria zuhause auf die Young Violets Austria Wien. In der 21. Runde möchte Grün-Weiß natürlich mit Elan und Kampfgeist drei Punkte einfahren.

Unser Gegner - Young Violets
Die Wiener stehen auf dem vorletzten Tabellenplatz, dennoch darf man den Gegner nicht unterschätzen. Trainer Alexander Kiene weiß von den Qualitäten der Gäste. "Die Young Violets verfügen über viele junge Spieler, die  technisch und taktisch gut ausgebildet sind. Wir dürfen nicht den Fehler machen und den Young Violets Raum und Zeit zum Fußball spielen lassen", fasst Kiene zusammen. "Unser Plan ist es, den Gegner unter Druck zu setzen und so Stress zu erzeugen, um sie zu Fehlern zu zwingen". Für den Austria-Coach ist erneut der Spielverlauf mitentscheidend. Natürlich ist das Ziel in Führung zu gehen und so die Chronologie in die richtige Richtung zu lenken.

Unsere Austria 
Am vergangenen Freitag gab es gegen den SK Vorwärts Steyr nur ein torloses Remis. Grün-Weiß hätte die Möglichkeit zum Sieg gehabt, agierte aber in den entscheidenden Momenten ungenau und ließ die nötige Effizenz vermissen. Für Trainer Alexander Kiene war der gewonnene Punkt ok, dennoch hätte er sich mehr erhofft. "Wir hätten speziell im letzten Drittel der Partie den Lucky Punch landen können bzw. sogar müssen, aber wir waren vor dem Tor einfach nicht entschlossen genug. Positiv war, dass wir trotz veränderter Abwehrreihe über 90 Minuten weitesgehend stabil agierten und nicht viel zu gelassen haben", erklärt Kiene. Im Vorfeld der Partie hatte der Trainer schon gewarnt, dass es ein schweres Spiel werden würde, da der Gegner nur über Kampf zu biegen sein würde. "Wir haben uns spielerisch schwer getan, die Platzbedingungen haben dann auch noch ihren Teil beigetragen. Am Ende ist das natürlich aber dennoch nicht unser Anspruch. Wir nehmen den Punkt mit und wollen uns in den nächsten Runden steigern", so Alexander Kiene abschließend. Die Austria muss weiterhin auf Haris Tabakovic verzichten, Christoph Freitag kehrt nach seiner Sperre zurück. Till Cissokho und Michael Lageder sind erneut fraglich.

Spielbeginn ist heute bereits um 14:30 Uhr. Die Partie wird auf den gewohnten Kanälen übertragen.

Mit einem Punkt im Gepäck konnte die Austria gestern die Heimreise aus Steyr antreten. Die zahlreichen Ausfälle konnten leider nicht kompensiert werden.

Trainer Alexander Kiene musste mit Christoph Freitag, Haris Tabakovic, Till Cissokho und Michael Lageder gleich auf vier Stammkräfte verzichten. Die neu formierte Austria-Elf brauchte ein wenig, um in Schwung zu kommen, die Hausherren aus Oberösterreich agierten sehr defensiv und zurückhaltend. Die beste Möglichkeit in der ersten Halbzeit hatte Adriano Bertaccini nach gut einer halben Stunde, doch der Abschluss des Belgiers konnte von Bernhard Staudinger pariert werden. Auf der Gegenseite hätte Marcel Monsberger beinahe im Gegenzug die Hausherren in Führung geschossen, doch sein Kopfball ging knapp über die Latte.

Im zweiten Durchgang blieben Chancen Mangelware, zu oft war bereits das Aufbauspiel bei beiden Teams fehleranfällig. Die Austria hatte leichte Feldvorteile konnte diese aber lange nicht in Torchancen ummünzen. Erst in der 78. Minute wurde es wieder gefährlich, als Jan Stefanon nach einer Balleroberung in den Strafraum zog, doch der junge Stürmer ließ sich ein wenig zu viel Zeit und verpasste dadurch den Abschluss. Die wohl beste Chance des Spiel auf einen Treffer hatte dann erneut Adriano Bertaccini, doch der Abschluss des 20-jährigen landete direkt in den Armen des Steyr Torwarts (83.). Erneut wurde es dann im Gegenzug im Austria-Strafraum noch einmal gefährlich, doch Domenik Schierl parierte einen Ball von Daniel Bilic aus spitzem Winkel gerade noch so mit den Fingerspitzen.

Am Ende ein gerechtes Unentschieden, auch wenn es beide Teams nicht wirklich weiter bringt. Zu verschnaufen bleibt nicht viel Zeit, bereits am Ostermontag wartet as nächste Spiel auf die Austria. Zuhause trifft man um 14:30 Uhr auf die Young Violets Austria Wien.

Heute startet mit dem Auswärtsspiel in Steyr ein intensiver Fußballmonat. In den kommenden Wochen stehen sechs Partien an, die das Team von Alex Kiene ordentlich fordern werden. Gegen den SK Vorwärts Steyr soll es heute am besten gleich mit einem Erfolg klappen.

Unser Gegner - SK Vorwärts Steyr
Dafür muss sich die Austria heute auf einen unbequemen Gegner einstellen. Zwar stehen die Steyrer auf dem letzten Tabellenplatz, doch in dieser LIga darf man keinen Gegner unterschätzen. Die Oberösterreicher haben das letzte Spiel gegen Austria Klagenfurt unglücklich mit 1:2 verloren, davor luchsten der Sportklub dem GAK einen Punkt ab. Trainer Alexander Kiene und sein Team sind gewarnt und haben sich in der zweiten Hälfte der Länderspielpause intensiv auf den Gegner vorbereitet. "Steyr ist ein unbequemer Gegner, der vor allem über den Kampf sein Glück sucht. Sie agieren defensiv oft mit einer 5er-Kette und stehen dadurch kompakt und tief", analysiert Kiene. "Offensiv müssen wir uns auf lange Bälle und damit verbunden auf Kopfballduelle einstellen. Wir müssen wachsam sein und Standardsituationen unbedingt vermeiden", führt der Coach weiter aus. Ziel des Spiels sei aber dennoch das eigene Spiel durchzuziehen und im Idealfall in Führung gehen zu können. In den letzten Spielen habe man gesehen, dass vor allem der Verlauf der Partie mitentscheidend sein kann.

Unsere Austria
Das bekam die Austria im letzten Ligaspiel deutlich zu spüren. Einer frühe Doppelführung der Innsbrucker folgten zwei ärgerliche Verletzungen von Tabakovic und Stefanon. Die Gelb-Rote-Karte von Christoph Freitag war dann die unnötige Draufgabe. Die Mannschaft hatte sich in dem Duell aber nicht aufgegeben und alles versucht, doch noch zu punkten. Am Ende sollte es nicht reichen, auch aufgrund eines nicht gegebenen Elfmeters. "Das Spiel ist überhaupt nicht nach Plan verlaufen. Nach einem guten Start, haben uns die zwei Gegentreffer nicht in die Karten gespielt", so Kiene. "Am Ende müssen wir uns aber an der eigenen Nase nehmen, auch wenn die Niederlage unglücklich und bitter ist". Heute gegen Steyr möchte Alexander Kiene eine aktive Mannschaft sehen, die dagegen hält und sich auf die eigenen Stärken besinnt. Verzichten muss der Trainer auf Christoph Freitag (gesperrt) und Haris Tabakovic (verletzt). Jan Stefanon ist fraglich. In der Offensive braucht es also heute andere Spieler, die Akzente setzen.

Spielbeginn ist um 18:30 Uhr. Die Partie wird auf den gewohnten Kanälen übertragen. Vor dem Spiel gibt es nach einer längeren Pause endlich wieder ein Austria Magazin mit Flo Matt - dieses könnt ihr auf unserer FB-Seite und K19 verfolgen.

Brandon Baiye im Talk

Sonntag, 28 März 2021

Seit dem 23. März befindet sich unsere #6 Brandon Baiye beim belgischen U-21 Nationalteam. Nachdem er bereits sämtliche U-Mannschaften durchlaufen hatte, wurde er von Jacky Mathijssen zum aktuellen Lehrgang eingeladen. Am 3. Juni bestreitet die U21 Belgiens in Kasachstan ihr erstes Qualifikationsspiel für die U21-Europameisterschaft 2023 in Georgien. Brandon Baiye möchte natürlich auch dann erneut Teil des Kaders der roten Teufel sein.

Wir haben mit Brandon gesprochen und ihn zu seinem Abenteuer Nationalteam befragt.

Wo siehst du den größten Unterschied der Spielanlage im Nationalteam im Vergleich zum Spiel bei uns im Verein?
Das ist schwer zu vergleichen, da wir im Verein aus einer ganz anderen Grundordnung heraus agieren. Im belgischen Nationalteam spielen wir in einem 3-4-3 oder in einem 3-5-2 System und mit Flügelverteidigern. Zudem bauen wir im Nationalteam mit drei Spielern auf – im Verein läuft unser Spielaufbau meist über zwei Verteidiger. Es bestehen da schon deutliche Unterschiede und daher ist es nur schwer möglich einen Vergleich zu ziehen.

Welche Emotionen verspürst du, wenn du für dein Land auflaufen darfst?
Das ist einfach ein wunderschönes Gefühl. Ich bin in Belgien aufgewachsen und daher ist es für mich etwas Besonderes für mein eigenes Land aufzulaufen. Ich kenne viele Teamkollegen von früher und es ist einfach schön, sich mit ihnen zu treffen, sich auszutauschen und miteinander zu spielen. Es ist einfach eine unglaubliche Ehre für Belgien spielen zu dürfen.

Wie siehst du deine Rolle als Führungsspieler im Nationalteam und gibt es große Unterschiede zu deiner Rolle im Verein?
Für mich macht es keinen Unterschied, ob ich für meinen Verein oder im Nationalteam spiele. Ich versuche immer ein Leader zu sein und meinem Team zu helfen. Ich selbst schätze mich auch als Leader ein, das gehört schlichtweg zu meiner Persönlichkeit. Das trage ich einfach in mir, voranzugehen und die Führungsrolle zu übernehmen. Auch im Nationalteam ändert sich nichts an meiner Einstellung. Dabei ist für mich auch nicht wichtig, ob ich die Kapitänsbinde trage oder nicht, ich werde immer das Gespräch mit den Mitspielern suchen, Anweisungen geben und jeden zu unterstützen. Ich bin fest davon überzeugt, dass wir mit viel Kommunikation zu einer besseren Teamchemie kommen werden – Kommunikation ist für mich einer der wichtigsten Aspekte im Fußball.

Wer ist der eindrucksvollste Spieler in der U21-Mannschaft? Unabhängig vom Nationalteam Belgiens, welchen Fußballer bewunderst du?
Es sind so viele gute Fußballer hier beim Lehrgang, da kann ich keinen herausnehmen. Ich bin allgemein definitiv ein großer Fan von Paul Pogba. Er hat tolle Qualitäten mit und ohne Ball und überzeugt mit einem unglaublichen Skill-Set. Er ist sicher der Spieler, den ich am meisten verfolge – auch in Bezug auf meine eigene Position.

Die Austria nützte die Länderspielpause für einen Test gegen den Schweizer Drittligisten SC Brühl. Im Reichshofstadion trennen sich die Teams am Ende 1:1.

Die Mannschaft von Alexander Kiene trat im Testspiel gegen den SC Brühl aufgrund von Verletzungen und notwendiger Belastungssteuerung mit einer stark veränderten Startelf im Vergleich zum Spiel gegen den FC Wacker Innsbruck an. Jan Stefanon musste im letzten Spiel verletzt ausgewechselt werden, bei ihm wurde eine Gehirnerschütterung diagnostiziert, er wird vermutlich in der kommenden Woche wieder ins Training einsteigen. Bei unserem Goalgetter Haris Tabakovic hat sich der Anfangsverdacht bestätigt, bei ihm wurde ein Bänderriss im Sprunggelenk festgestellt, er wird uns je nach Heilungsverlauf einige Wochen fehlen. Wir wünschen beiden eine schnelle Genesung.

Die Austria hatte gegen die Gäste aus der Schweiz den besseren Start und suchte geduldig mit viel Ballbesitz die Lücken in den Ketten des Gegners. Vor allem über die rechte Seite wurde es in der Anfangsviertelstunde mehrmals gefährlich, so konnten sich die rechte Achse Gmeiner/Ranacher öfters freispielen. Eine Flanke von Ranacher war jedoch noch zu ungenau, nur eine Minute später landete ein Schuss aus kurzer Distanz nur im Außennetz. Die Gäste versuchten aus der eigenen Defensive heraus nahezu alle Situationen spielerisch zu lösen. Die Austria wollte den Gegner früh im Aufbau stören, schaffte es aber zu selten den nötigen Druck aufrechtzuhalten. Im eigenen Abwehr-Drittel stand die Viererkette rund um Abwehrchef Matthias Maak, der gestern mit Sebastian Feyrer einen neuen Partner an der Seite hatte, sicher und ließ nicht viel zu. Nach rund 20 Minuten die erste richtige Topchance für unsere Mannschaft: Wallace zog zur Mitte, nach einem tollen Doppelpass und Hakenablage von Grabher kam Erstgenannter im Strafraum zum Abschluss – der Torwart der Gäste konnte jedoch zu Ecke klären. Nach 25 Minuten dann die Führung für Grün-Weiß, ein Freistoß von Grabher fiel Stürmer Adriano Bertaccini vor die Füße – dieser hatte keine Mühe und schob zum 1:0 ein. Gute zehn Minuten später war für den angeschlagenen Tobias Berger Schluss, für ihn kam der Lustenauer Nicolai Bösch ins Spiel, der nach über vier Monaten sein Comeback feiern durfte. Die Gäste ließen sich durch den Rückstand nicht beirren und suchten mit Kombinationsfußball weiter den Weg zum gegnerischen Tor – wie in der Anfangsphase war jedoch oft schon an der Strafraumgrenze Schluss. Nach 36 Minuten nützte Brühls Lirim Shala einem Ballverlust und kam im Strafraum ziemlich unbedrängt zum Abschluss. Torhüter Schierl war zwar noch am Ball, jedoch reichte es nicht ganz und der Ball fand trotzdem seinen Weg ins lange Eck. Kurz vor der Pause dann die erneute Chance für Wallace, aber der Torwart der Gäste konnte den Schuss parieren.

Zur Halbzeit wechselte Trainer Alexander Kiene Blankson Anoff und Florian Eres für Alexander Ranacher und Domenik Schierl ein. Eres konnte sich dann bereits nach fünf Minuten das erste Mal auszeichnen, er parierte einen Freistoß der Gäste zur Seite. In der 55. Minute kam Raul Marte, der über 35 Minuten einen sehr engagierten Auftritt zeigte, für Daniel Steinwender ins Spiel. Mit dem fünffach Wechsel der Gäste in der 60. Minute kam der Spielfluss stark ins Stocken. Die Austria versuchte sich weiter durch die Ketten des Gegners zu kombinieren, scheiterte jedoch häufig an der letzten Reihe der Gäste. Diese wiederum konzentrierten sich nach einer kurzen Verschnaufpause vermehrt auf das Konterspiel und kamen immer wieder zu Halbchancen, welche bei etwas mehr Genauigkeit noch gefährlich werden hätten können. Die beste Torchance im zweiten Durchgang für die Mannschaft von unserem Cheftrainer Alexander Kiene hatte Adriano Bertaccini. Nach einer tollen Kombination über Bösch und Wallace, legte dieser im Strafraum zurück auf unseren belgischen Stürmer – dieser bekam den Ball aus kurzer Distanz jedoch nicht am Gäste-Torwart vorbei.

So blieb es am Ende trotz regem Bemühen bis zur letzten Sekunden bei einem ziemlich gerechten 1:1-Unentschieden. Trainer Alexander Kiene zeigte sich im Anschluss an das Spiel größtenteils zufrieden, fand aber auch deutliches Verbesserungspotential. "Der Test war für uns wichtig, damit wir Spielern, die zuletzt eher selten zum Zug kamen, Einsatzminuten geben konnten. Wir mussten auf einige Stammkräfte verzichten und haben unsere Sache dafür aber sehr ordentlich gemacht", führt Kiene aus. "Die Leistung unserer Defensive war solide, wir haben nicht viel zu gelassen. In der Offensive konnten wir uns deutlich mehr klare Torchancen als zuletzt erarbeiten, jedoch müssen wir einfach effizienter werden. Wir lassen noch zu viele gute Möglichkeiten liegen", analysiert Kiene weiter. Der Test habe seinen Zweck erfüllt, der Spielrhythmus konnte beibehalten werden und man konnten junge Spieler testen und beobachten. Nächste Woche gilt dann der Fokus schon dem nächsten Ligaspiel gegen den SK Vorwärts Steyr. "Wir werden weiter an uns arbeiten und die Woche nützen, um uns auf Steyr gut vorzubereiten. Ich hoffe, dass einige Spieler, die derzeit mit leichten Verletzungen zu kämpfen haben, dann wieder zur Verfügung stehen", ergänzt Kiene abschließend.

Aufstellung
Schierl (45. Eres); Gmeiner, Feyrer, Maak, Berger (36. Bösch); Ranacher (45. Anoff (60. Lageder)), Marceta D., Grabher, Wallace; Steinwender (55. Marte); Bertaccini

Keine Punkte im West-Derby

Montag, 22 März 2021

Das West-Derby gegen den FC Wacker Innsbruck geht mit 1:2 knapp an die Gäste aus Tirol. Eine frühe Doppelführung können die Innsbrucker über die Zeit retten. Die Austria hadert mit Verletzungspech und Fehlentscheidungen.

Die Austria hatte sich nach dem Sieg in Oberösterreich bei den Juniors OÖ viel vorgenommen und starteten aktiv in die erste Hälfte, doch nach nur fünf Minuten erzielte Fabio Viteritti per Freistoß die Führung für Wacker. Die Innsbrucker veränderten daraufhin ihre Spielanlage und setzten nur noch auf Konter, standen tief in der eigenen Hälfte. Die beste Möglichkeit auf den Ausgleich hatte Haris Tabakovic. Nach toller Vorarbeit über die linke Seite von Berger und Baiye, setzte der Mittelfeldmann aus Belgien Ranacher perfekt ein, der mit einem Querpass den Austria-Mittelstürmer bediente, doch der Abschluss ging nur wenige Zentimeter neben den Pfosten am Tor vorbei (10.). Nach zwölf Minuten hätte Fridrikas für Innsbruck auf 2:0 erhöht, doch Domenik Schierl hielt das Team im Spiel, leider war er dann zwei Minuten später gegen den selben Innsbrucker Spieler machtlos. Fridrikas entwischte nach einem langen Ball von Viteritti Michael Lageder und ließ dieses Mal Schierl keine Möglichkeit für eine Parade (14.). Nach einer halben Stunde nahm das Übel dann endgültig seinen Lauf. Jan Stefanon musste nach etwas mehr als 30 Minuten mit Verdacht auf Gehirnerschütterung vom Platz, nur drei Minuten später auch das Aus für Haris Tabakovic. Der Schweizer überknöchelte nachdem er nach einem Kopfballduell unglücklich aufkam und über den hinter ihm liegenden Gegenspieler fiel. Beide Spieler wurden ins Krankenhaus gebracht zur weiteren Abklärung. Mit einer deutlich geschwächten Offensive konnte die Austria nicht wirlich Druck aufbauen und hatte dann in der Nachspielzeit der ersten Hälfte viel Glück und einen starken Domenik Schierl, der einen Schuss von Jamnig stark parierte.

Die Austria bemühte sich in Durchgang zwei, aber es gelang dem Team von Alexander Kiene nicht den nötigen Druck aufzubauen. Die Innsbrucker standen tief und wollten das Ergebnis so über die Zeit bringen. Für Grün-Weiß sollte es noch schwieriger werden. Nach einer Stunde musste Christoph Freitag mit Gelb-Rot vom Platz. Die gelbe Karte für das zweite Foul war von Schiedsrichter Christopher Jäger eine überharte Entscheidung, denn solche Fouls gab es im Derby zuvor unzählig, jeweils ohne Konsequenzen. Keine Minute darauf hätte eigentlich Innsbruck alles klar machen können, doch Marco Holz traf aus guter Position nur Aluminium. Mit einem Mann weniger und dem Mut der Verzweiflung versuchte die Austria noch einmal alles und kam durch Wallace nach 75 Minuten zum Anschlusstreffer. Der Brasilianer hatte sich an Viteretti aus Hälfte 1 ein Beispiel genommen. Aus fast gleicher Freistoßposition setze der Austria-Kicker den Ball gefühlvoll und unhaltbar genau ins Kreuzeck. Mit dem Anschlusstreffer begann Wacker zu wackeln und die Austria hätte in der 83. Minuten einen Elfmeter bekommen müssen. Doch erneut war es Schiedsrichter Jäger, der eine Situation falsch beurteilte und die Austria damit benachteiligte. Wallace war im Strafraum deutlich von Jamnig gehalten worden.

Am Ende bleibt die Erkenntnis, dass vor der Austria noch viel Arbeit liegt, in der Defensive passieren noch zu häufig Fehler. Daran kann jetzt in der Länderspielpause gearbeitet werden. Das nächste Spiel für Grün-Weiß findet am Freitag, 02. April 2021 statt. In der 20. Runde trifft man auswärts auf den SK Vorwärts Steyr.

Wenn auf dem Spielplan das Duell SC Austria Lustenau gegen den FC Wacker Innsbruck steht, dann muss man eigentlich nicht mehr viel dazu sagen. Das West-Derby zwischen den beiden Traditionsclub hat eine lange Geschichte mit vielen spannenden Aufeinandertreffen. Auch in der morgigen Sonntagsmatinee dürfen sich grün-weiße und grün-schwarze Fans auf eine besondere Partie freuen.

Der Gegner - FC Wacker Innsbruck
Die Innsbrucker stehen derzeit auf dem siebten Tabellenplatz und liegen damit sicherlich auch ein wenig hinter den eigenen Erwartungen zurück. Zwar ließ sich der Club nie dazu verleiten, selbst vom Aufstieg zu reden, doch im Umfeld des Tiroler Vereines kommt dieses Thema immer regelmäßig auf. Mit neun Punkten Rückstand auf den FC Liefering (den so begehrten zweiten Tabellenplatz, der zum Aufstieg reichen würde) ist der Abstand aber doch schon groß und Wacker heute eigentlich zum Siegen verdammt. So sieht es auch Alexander Kiene: "Wacker verspührt morgen sicherlich mehr Druck als wir, aber die Mannschaft hat extreme Qualität, da dürfte das alleine nicht spielentscheidend sein". Die Innsbrucker warten seit drei Spielen auf einen vollen Erfolg, das letzte Spiel ging mit 0:1 knapp an den FC LIefering. "Wacker Innsbruck hat neben Austria Klagenfurt sicherlich die höchste individuelle Qualität im Kader. Im Winter haben sie sich noch einmal ordentlich verstärkt, Spieler wie Aydin, Ronivaldo oder Fridrikas können Spiele alleine entscheiden", analysiert Kiene. "Wir werden morgen in allen Bereichen gefordert sein. Es gilt gut zu verteidigen, müssen alles reinwerfen was wir können und den Mut haben, in der Offensive Akzente zu setzen und unsere Chancen wie zuletzt effektiv nützen". Ein besonders Spiel wird es heute vor allem auch für die Ex-Austrianer Ronivaldo und Darijo Grujcic. Erstmals treten beide nach ihrem Wechsel wieder im Reichshofstadion an.

Unsere Austria
Bei Grün-Weiß ist die Stimmungslage nach dem geglückten ersten Dreier gegen den FC Juniors OÖ durchwegs positiv. Über 90 Minuten hinweg lieferte die Mannschaft von Alexander Kiene eine stabile Leistung und ging am Ende verdient als Sieger vom Platz. "Gegen den FC Juniors ist das Spiel chronologisch gesehen perfekt für uns verlaufen. Wir konnten nach der Führung gleich nachlegen und haben nach dem Anschlusstreffer die nötige Ruhe bewahrt", kommentiert Alexander Kiene die Partie. "Mit dem 3:1 direkt nach der Pause hätte es für uns kaum besser laufen können. Dennoch war nicht alles perfekt. Wir hatten in der einen oder anderen Situation auch das nötige Glück. Aber auch das musst du dir erarbeiten und das hat mein Team gemacht". Daher viel die Nachbesprechung deutlich kürzer aus, der Fokus konnte früh auf das West-Derby gerichtet werden. Unter der Woche wurde intensiv trainiert, die zusätzlichen spielfreine Tage wurden für weitere Trainingseinheiten genutzt. "Wir sind für morgen bereit und wollen gegen Innsbruck punkten. Dafür müssen wir morgen wieder jene Effizenz an den Tag legen wie gegen die Juniors, denn Innsbruck wird nicht all zu viele Tormöglichkeiten zu lassen. Defensiv wird es darauf ankommen so lange wie möglich die Null zu halten. Je länger wir das schaffen, desto besser stehen unsere Chancen", lautet Kienes Fazit.

Spielbeginn am Sonntag ist wie üblich um 10:30 Uhr. Die Partie wird auf den bekannten Kanälen übertragen. Zum Spiel sind 100 Zuschauer zugelassen.

Endlich hat es mit dem ersten Dreier im Frühjahr geklappt. Mit einer kämpferischen Leistung und der notwendigen Effektivität belohnt sich das Team von Alexander Kiene für die gezeigten Leistungen mit drei Punkten.

Beinahe hätte die Partie mit einem Paukenschlag begonnen. Nach wenigen Sekunden bekamden die Gastgeber aus Linz einen indirekten Freistoß im Austria-Strafraum zugesprochen. Die gute Möglichkeit ließ Thomas Sabitzer aber aus und setzte den Ball knapp neben den Pfosten. Der Austria merkte man zunächst die Verunsicherung der letzten Wochen etwas an, die Juniors wollten dies für sich nützen, doch die Austria-Defensive rund um Mathias Maak hielt dem Druck stand. Mit Fortdauer kam die Austria besser ins Spiel und nützte die erste Chance gleich zur Führung. Jan Stefanon entwischte der Linzer Abwehr nach einem hohen Ball von Tobias Berger und netzte eiskalt zum 1:0 ein. Die Austria nützte das Momentum und erzielte nur drei Minuten später den zweiten Treffer. Haris Tabakovic verwertete in klassischer Mittelstürmer-Manier einen Querpass von Nael Jaby (25.). Die erhoffte Ruhe wollte aber nicht aufkommen, die Linzer erhöhten den Druck und nach einer vergebenen Chane von Sabitzer (27.) erzielte Fabian Benko den Anschlusstreffer (32.).

Nach Seitenwechsel war es dieses Mal die Austria, die die erste Großchance hatte und diese erneut prompt nutzte. Brandon Baiye setzte sich auf dem rechten Flügel ideal durch und bediente den in der Mitte erneut goldrichtig stehenden Haris Tabakovic. Der Austria-Goalgetter ließ sich diese Chance nicht nehmen und stellte den Zwei-Tore-Vorsprung wieder her. Die Austria setzte in der Folge auf Konter, die Linzer warfen alles nach vorne und kamen vor allem über die linke Seite immer wieder zu gefährlichen Flanken. Doch die besten Chancen der Gastgeber entschärften Maak auf der Linie (57.) und Domenik Schierl (64.) mit einem grandiosen Reflex.

Am Ende jubelte die Austria verdient über den ersten Dreier 2021 und kann ein wenig aufatmen. Der Erfolg kommt genau zur richtigen Zeit, steht doch kommenden Sonntag das West-Derby mit dem FC Wacker Innsbruck auf dem Plan (Sonntagsmatinee, 10:30 Uhr).

Derzeit läuft es für die Austria einfach nicht rund. 2021 wartet die Mannschaft und die Austria-Familie noch auf die ersten Punkte. Im fünften Spiel des Frühjahrs soll es endlich klappen. Das Team tritt dabei in Oberösterreich beim FC Juniors OÖ an.

Der Gegner - FC Juniors OÖ
Die zweite Mannschaft des LASK steht derzeit auf dem 11. Tabellenplatz und ist damit der direkte Tabellennachbar der Austria. Für Trainer Alexander Kiene sind die Juniors immer ein wenig schwer auszurechnen, da sich der Kader von Woche zu Woche doch immer ein wenig verändert. "In den letzten Wochen haben sich die Juniors immer wieder mit Spielern aus dem Bundesliga-Kader des LASK verstärkt", erklärt Alexander Kiene. "Dadurch sind sie schwerer auszurechnen. Spieler wie Thomas Sabitzer oder Tobias Lawal heben deutlich das Niveau". Dennoch will der Trainer heute eine Austria sehen, die  konzentriert zu Werke geht.

Unsere Austria
Nach der Heimniederlage gegen BW Linz war erneut Aufarbeiten angesagt. Trainer Alexander Kiene sah das Gegentor als Knackpunkt der Partie: "In der Nachbesprechung habe ich meiner Mannschaft gesagt, dass solche Spiele, die grundsätzlich auf Augenhöhe ablaufen, eben meistens dann jenes Team gewinnt, dass es schafft in Führung zu gehen". Im Austria-Lager ist allen bewusst, dass derzeit die gezeigten Leistungen und die Ergebnisse leider überhautp nicht zusammen passen. "Wir haben in den bisherigen Partien immer gute Phasen gezeigt und darauf können wir aufbauen, doch wir belohnen uns nicht für das Gezeigte, sondern werden für Fehler sofort bestraft", lautet die Analyse von Kiene. In der heutigen Partie soll dieser Trend endlich gebrochen werden. "Im Fußball kann es schnell gehen und man befindet sich wie wir in einer schwierigeren Phase, in der die Erfolge ausbleiben. Doch das Schöne daran ist, dass ein einziges Ergebnis alles auf den Kopf stellen kann. Daran glauben wir und werden heute alles geben, um endlich zu punkten". Trainer Alexander Kiene muss heute auf den gelbgesperrten Fabian Gmeiner verzichten.

Spielbeginn ist um 18:30 Uhr. Die Partie wird wie üblich auf den gewohnten Kanälen übertragen.

Niederlage gegen BW Linz

Montag, 08 März 2021

Die Austria muss weiterhin auf Punkte warten. Gegen den FC Blau-Weiß Linz muss sich Grün-Weiß am Ende mit 0:2 geschlagen geben. 

Alexander Kiene veränderte seine Startelf gleich auf drei Positionen - Till Cissokho rückte wieder in die Innenverteidigung anstelle von Dragan Marceta. Daniel Steinwender und Alexander Ranacher durfte eine Reihe weiter vorne von Beginn an ran, Pius Grabher und Wallace nahmen auf der Bank platz. Die ersten Minuten gehörten den Gästen aus Linz, nach sechs Minuten hatten sie durch Nicolas Wimmer die erste Großchance, doch Fabian Gmeiner rettete stark auf der Linie. Nach 20 Minuten war die Austria besser im Spiel und hätte aus dem Nichts die Führung erzielt, doch Jan Stefanon konnte eine Flanke von Fabian Gmeiner knapp nicht erreichen. Die Partie gestaltete sich ansonsten sehr ausgeglichen, beide Teams suchten ihr Glück in der Offensive, Chancen blieben aber eher Mangelware. Nach 35 Minuten hätte Kristian Dobras Domenik Schierl beinahe mit einem Fernschuss überrumpelt, doch der Austria-Schlussmann lenkte den Ball noch zur Ecke. Kurz vor dem Pausenpfiff prüfte Nicolas Wimmer Schierl mit einem satten Freistoß, doch der Austria-Goalie hielt den harten Schuss sicher fest.

Nach Wiederanpfiff hätte Blau-Weiß Linz beinahe nach wenigen Sekunden die Führung erzielt, doch Kostic segelte an einem Flankenball nur Millimeter vorbei. Wie zu Beginn der Partie war die Austria zu zürückhaltend, was BW Linz nützte, um sich Chancen zu erspielen. Nach 51. Minuten testet Dobras erneut Schierl, doch der Austrianer blieb Sieger. Auch eine Minute später war Schierl auf dem Posten als ein Schuss am Fünf-Meter-Raum von Kostic direkt in seinen Armen landete. Bis zur 60. Minute fand die Austria keinerlei Wege in die Offensive und als endlich ein wenig mehr möglcih schien, gingen die Gäste nach 66. Minuten nach einer Standardsituation durch Wimmer in Führung. Bitter, denn wirklich ein Foulspiel war vor dem Freistoß nicht zu erkennen. Nach dem Gegentreffer fand die Austria ihre "Alles oder nichts" Einstellung und agierte offensiver. In der 70. Minute dann Jan Stefanon mit der bis zu diesem Zeitpunkt besten Möglichkeit der Grün-Weißen, doch Linz-Spieler Strauss konnte gerade noch den Ausgleich verhindern. Zwei Minuten später setzte sich Haris Tabakovic im Strafraum gut durch, doch seinen Schuss parierte Blau-Weiß Keeper 
Schmid sicher. Durch die offensivere Spielweise ergaben sich dann Räume für BW Linz, die in Person von Surdanovic zunächst aber nicht genutzt werden konnte. In der 82. Minute sorgte dann der aktuelle Top-Torjäger der Liga, Fabian Schubert, für die endgültige Entscheidung. Bis zu diesem Zeitpunkt war der Stürmer völlig abgemeldet, doch bei einem Stanglpass von Kostic stand er goldrichtig und setzte den Ball sicher in die Maschen. Die Austria bleibt damit weiterhin hinter den eigenen Erwartungen und Ansprüchen zurück.

Am kommenden Wochenende geht es weiter, die Grün-Weißen sind in Oberösterreich beim FC Juniors OÖ zu Gast. Da wäre noch eine Rechnung aus der Hinrunde offen, doch für die Austria geht es um mehr als Revanche, es braucht einen Befreiungsschlag. Gespielt wird um 18:30 Uhr.

In der 17. Runde trifft die Austria zuhause auf den FC Blau-Weiß Linz. Die Oberösterreicher gehören in diese Saison zu den Top-Klubs der Liga. Grün-Weiß will endlich wieder punkten und sich für die bisher gezeigten Leistungen belohnen.

Der Gegner - BW Linz
"Die Linzer spielen eine sehr gute Saison. Sie zeigen gradlinigen, schnörkellosen Fußball und in der Defensive sind sie kompakt und zweikampfstark", analysiert Trainer Alexander Kiene den Gegner. Mit Fabian Schubert stellt das Team aus Oberösterreich auch den Top-Torschützen der laufenden Meisterschaft. Mit hoher Wahrscheinlichkeit hängt ein Punktegewinn heute davon ab, ob es die Austria schafft den großgewachsenen Stürmer aus dem Spiel zu nehmen. "BW Linz hat mit Pomer, Surdanovic und Kostic Spieler in ihren Reihen, die das Umschaltspiel der Linzer forcieren. Darauf müssen wir vorbereitet sein und konzentriert darauf reagieren", so Kiene. Im Winter hat sich der Club aus der Stahlstadt mit Kristijan Dobras und Nicolas Wimmer verstärkt, nicht mehr an Board ist Ex-Austrianer Lukas Tursch, der mittlerweile in der Bundesliga seine Schuhe schnürt.

Unsere Austria
Grün-Weiß steckt aktuell nicht gerade in einer einfachen Phase. Die Ergebnisse und die gezeigten Leistungen passen nicht wirklich zusammen. In den bisherigen Spielen war definitiv nicht alles schlecht, doch leider nützen Gegner derzeit jede Unachtsamkeit und eigene Fehler eiskalt aus und die Austria bringt sich so selbst um den Erfolg. Auch in Horn hat die Mannschaft gezeigt, dass sie Fußball spielen kann. Auf der anderen Seite gibt es dann aber Phasen wie nach der Pause, wo plötzlich der Faden reißt und der Gegner zu viel Raum und Luft zum Atmen bekommt. "Das Spiel in Horn war lange hart umkämpft, leider haben wir nicht konstant agiert, hatten gute und schlechte Phasen", bringt es Trainer Kiene auf den Punkt. "Zu Beginn der Woche haben wir das Spiel noch einmal ausführlich besprochen und aufgearbeitet. Ich möchte betonen, dass nicht alles schlecht war. Speziell zu Beginn des Spiels und dann auch nach dem Rückstand hat mein Team tollen Spirit gezeigt und sich zurückgekämpft. Am Ende konnten wir uns aber leider erneut nicht belohnen". Heute gegen BW Linz wird es vor allem darum gehen, individuelle Fehler abzustellen und die notwendige defensive Stabilität abzurufen. Speziell in den Heimspielen gegen den GAK und bis zum Ausschluss gegen Lafnitz hat die Mannschaft die eigene Spielphilosophie auf den Platz gebracht. Da muss man heute anknüpfen. Dennoch bleibt Fußball auch eine Kopfsache und das ist meistens der größte Gegner den du haben kannst. Aber unbesiegbar ist auch der zum Glück nicht. Alexander Kiene kann heute wieder auf Till Cissokho zurückgreifen, der nach seiner Sperre wieder spielen darf. Nicolai Bösch befindet sich auch wieder im Mannschaftstraining, ein Einsatz heute kommt aber zu früh.

Spielbeginn ist um 18:30 Uhr. Die Partie wird wieder auf den gewohnten Kanälen übertragen.

Es ist zur Zeit der Wurm drinnen. Die Austria muss sich auch dem SV Horn geschlagen geben. Nach einer Aufholjagd gab es am Ende eine 3:4 Niederlage. 

Nach der bitteren Heimniederlage gegen Lafnitz wollte das Team von Alexander Kiene auswärts in Horn endlich die ersten Punkte einfahren. Zu Beginn der Partie hatte man das Geschehen auch gut im Griff, versucht gezielt und konzentriert umzuschalten und die Horner unter Druck zu setzen. Dennoch waren es die Hausherren, die die Führung erzielten. Nach einem langen Ball entschwischte Toro der Lustenauer Abwehr und ließ Domenik Schierl keine Chancen (22.). Die Austria steckte nicht auf und versuchte weiterhin mit der notwendigen Ruhe das Spiel zu kontrollieren. In der 35. Minute wurde die Geduld belohnt, Haris Tabakovic traf vom Elfmeterpunkt, nachdem zu vor Jan Stefanon von Torhüter Daniel Antosch klar zu Fall gebracht wurde. Die Horner zeigten an diesem Abend ihre Effektivität und gingen durch einen Seitfallzieher von Patrick erneut in Führung (40.). Die Austria-Defensive agierte in dieser Situation zu passiv und die Zuordnung stimmte nicht.

Der Rückstand kurz vor der Pause muss dann doch in den Köpfen der Spieler hängen geblieben sein. Nur drei Minuten nach Wiederanpfiff stellten die Horner auf 3:1. Beim Eckball wurde auf Toro vergessen, der per Kopf keine Mühe hatte seinen zweiten Treffer an diesem Abend zu erzielen. Der Austria-Motor kam weiterhin einfach nicht ins Rollen und so nützte Horns Bauer den sich bietenden Platz und traf zur vermeintlichen Vorentscheidung (56.). Trainer Alexander Kiene brachte dann mit Adriano Bertaccini eine weitere Sturmspitze, um mehr Druck ausüben zu können. Diese Umstellung machte sich dann nach etwas mehr als einer Stunde durch einen sehenswerten Treffer von Christoph Freitag bemerkbar. Der Kapitän der Austria hämmerte das Leder aus rund 20 Metern in Tor. Die Austria fand nun wieder etwas zurück in die Spur und versuchte alles, um noch einmal heranzukommen. Die Horner agierten, ob der klaren Führung, etwas zurückhaltender - das rächte sich in der 77. Minute als Bertaccini einen Fehler der Horner-Abwehr dankend annahm und zu 3:4 einnetzte. Der Belgier hat damit sein erstes Pflichtspieltor im Austria-Dress erzielt. Jetzt war Grün-Weiß alles nach vorne, um doch noch irgendwie das Unmögliche möglich zu machen. Die beste Chance hatte der eingewechselte Tobias Berger, doch am Ende blieb es bei der 3:4 Niederlage.

Die Austria hat im Frühjahr deutlich zu viele Gegentreffer erhalten. Damit ist das derzeitige Problem eindeutig. Jetzt gilt es dieses bis zum nächsten Spiel zuhause gegen den FC Blau-Weiß Linz abzustellen.

Auf der Jagd nach Punkten in Horn

Freitag, 26 Februar 2021

Leider wartet die Austria im Jahr 2021 noch auf Punkte. Im dritten Spiel und dem ersten Spiel der offiziellen Rückrunde soll es damit endlich klappen. In der 16. Runde ist man dabei Gast beim SV Horn. 

Der Gegner - SV Horn
Die Horner haben im Frühjahr erst ein Spiel bestritten, das erste Spiel gegen Austria Klagenfurt musste verschoben werden. In der letzten Runde gab es dann auswärts eine knappe 1:0 Niederlage gegen Amstetten. Die Niederösterreicher haben sich im Winter verstärkt und zum Beispiel mit Daniel Antosch einen starken Torhüter vom FC Liefering ausgeliehen. Zusätzlich hat man Spielern von St. Pölten, RB Salzburg und aus der türkischen 2. Liga verpflichtet bzw. ausgeliehen. Alexander Kiene erwartet heute ein kampfbetontes Spiel, denn die Horner kommen gerne über die Physis ins Spiel. "Das Spiel gegen Amstetten war hart umkämpft und die Horner haben viel Härte an den Tag gelegt. In der Offensive müssen wir vor allem bei hohen Bällen fokusiert sein", so der Trainer. Auf den Außenpositionen sind die Niederösterreicher stark besetzt, MIt Patrik Eler ist auch ein Ex-Austrianer im Kader des SV Horn.

Unsere Austria
Nach dem Spiel gegen Lafnitz war das Team ordentlich enttäuscht, hatte man doch bis zum Ausschluss von Till Cissokho das Spiel dominiert. Trainer Alexander Kiene analysierte das Ergebnis als unglückliche und unverdiente Niederlage und war dennoch von der Leistung der Mannschaft auch in Unterzahl sehr angetan. "Gegen Lafnitz hat der Fußball seine brutale Seite gezeigt, wir hätten selbst das 3:2 machen können und dann kriegst du im Gegenzug den dritten Treffer - das ist ärgerlich und bitter. Wir haben aber eine gute Leistung gezeigt, unsere Spieler sind einfach jung und da passieren noch Fehler. Aus diesen müssen wir lernen und stärker hervorgehen. Das gehört zur Entwicklung eines Spielers einfach dazu", lautet Kienes Fazit. Am Wochenende hatte die Mannschaft Zeit das Spiel zu verarbeiten, am Montag wurde analysiert und dann galt der Fokus dem SV Horn. "Heute ist sicherlich die Physis und die Bereitschaft die Zweikämpfe anzunehmen mitentscheidend. Wir müssen diesen Kampf annehmen und es schaffen eine Balance zwischen defensiver Stabilität und offensiven Akzenten zu finden", erklärt Kiene den Matchplan. Am Ende soll dieser Plan dann endlich für die ersten Punkte 2021 sorgen.

Gespielt wird heute Abend um 18:30 Uhr. Die Partie wird von K19 und Laola1.at live übertragen.

Sichtlich enttäuscht verließ das Team von Alexander Kiene nach dem Spiel gegen den Tabellenführer aus Lafnitz den Rasen im Reichshofstadion. Über weite Strecken des Spiels war man das dominanter Team und hatte den Gast aus der Steiermark fest im Griff. Doch ein Ausschluss nach einer Stunde veränderte alles und zeigte am Schluss wie brutal Fußball sein kann.

In den ersten Minuten waren die Lafnitzer präsenter, doch erstmals ein wenig Gefahr kam nach einem Freistoß von Brandon Baiye auf, doch sein Schuss war zu zentral, Zingl konnte zur Ecke abwehren. Auf der eigenen Seite stand die grün-weiße Abwehr sicher und ließ keine wirkliche Möglichkeit zu. Mit Fortdauer der Partie kippte die Partie in Richtung der Hausherren und man hatte nach 20 Minuten eine weitere gute Chance durch Haris Tabakovic. Vorbereitet wurde die Möglichkeit durch Jan Stefanon, der sein Startelfdebüt feierte. Alexander Kiene hatte seine Startelf außerdem auf zwei weiteren Positionen verändert - Christoph Freitag und Till Cissokho durften von Beginn an ran. Weniger als 60 Sekunden nach der Möglichkeit von Tabakovic scheiterte Wallace mit seinem Schuss an Stefan Umjenovic, der auf der Linie retten konnte. Die Austria nützte das Momentum durch diese Doppelchance und erzielte mit der dritten Möglichkeit innerhalb von 120 Sekunden dann die Führung. Brandon Baiye setzte sich links stark durch und bediente den Torgaranten Haris Tabakovic in der Mitte (21.). Die Lafnitzer selbst agierten zu passiv, kamen erst nach einer halben Stunde durch Gremsl zum ersten Abschluss, doch Schierl parierte sicher. Die beste Möglichkeit der Gäste hatte dann Wohlmuth, der aus dem Rückraum einfach einmal drauf hielt, doch Matthias Maak klärte mit dem Oberschenkel zur Ecke.

Der Austria gelang dann in der zweiten Hälfte ein Start nach Maß. Jan Stefanon nützte den sich bietenden Raum auf dem rechten Flügel, ließ alle Gegner stehen und traf erstmals im grün-weißen Trikot zur 2:0 Führung. Als Konsequenz des zweiten Treffers hingen die Gäste aus Lafnitz ein wenig in den Seilen. Eine wirkliche Spielidee wollte nicht aufkommen, die Partie schien bereits entschieden. Doch dann verhalf ein Standard den Gästen zurück ins Spiel zu finden. Till Cissokho stoppte seinen Gegenspieler unsanft, den anschließenden Freistoß von Kröpfl verwertete Tomka am zweiten Pfosten völlig alleingelassen (59.). Damit leider nicht genug, direkt nach Wiederanpfiff agierte Till Cissokho unkonzentriert und ermöglichte den Lafnitzer den nächsten Angriff, den er nur mit einem Foul im Strafraum stoppen konnte. Die Konsequenz Gelb-Rot und Elfmeter für die Gäste, den Patrick Bürgler sicher verwandelte (60.). Die sicher geglaubten drei Punkte hatten sich in einen Punkt verwandelt, in Unterzahl musste man nun doppelt dagegen halten. Aber die Austria blieb aktiv und hätte durch Pius Grabher und Alex Ranacher alles klar machen können. Doch beide konnten ihre Abschlüsse nicht im Netz unterbringen. Dann die hässliche und brutale Seite des Fußballs - auf der anderen Seite nützte Mario Kröpfl den sich bietenden Platz und setzte wenige Minuten vor dem Schlusspfiff den Ball gefühlvoll ins Tor (86.).

Eine starke Leistung der Austria wird am Ende nicht belohnt. Individuelle Fehler kosten aller Wahrscheinlichkeit nach drei Punkte. Aber das ist Fußball - ein anderes Mal wird Grün-Weiß einem anderen Team die brutale Seite des Fußballs aufzeigen. Mit dem Spiel gegen Lafnitz ist nun offiziell auch die Hinrunde der Liga beendet. Man startet wieder von vorne und daher lautet der erste Gegner in der Rückrunde SV Horn. Gespielt wird am Freitag (26.02.2021) um 18:30 Uhr. 

Heimspiel gegen den SV Lafnitz

Freitag, 19 Februar 2021

Heimspielpremiere 2021 für die Austria. Gegner dabei ist der SV Lafnitz, der aktuelle Tabellenführer der zweiten Liga. Für Grün-Weiß ist es nach dem schweren Auftakt gegen den FC Liefering das zweite Spiel gegen eine Mannschaft von der Tabellenspitze.

Der Gegner - SV Lafnitz
Etwas überraschend, aber nicht unverdient, steht der SV Lafnitz an der Spitze der zweiten Liga. Mit einem sehr starken Herbst haben sich die Steirer diesen Platz an der Sonne verdient. Mit einem guten Mix aus erfahrenen Spielern und jungen Kickern, die schon länger miteinander zusammen spielen, stellt das Team aus der Steiermark die beste Defensive der Liga. Sie haben 10 der 13 Spiele in der ersten Meisterschaftshälfte gewonnen. Bei den Lafnitzern ist in erster Linie das Kollektiv der Star. Auch Trainer Alexander Kiene weiß von den Qualitäten des heutigen Gegners: "Lafnitz macht wenig Fehler und haben vor dem Tor die notwendige Effizenz gezeigt. Sie sind gefährlich bei Standards und haben ihr Umschaltspiel beinahe perfektioniert", lautet das Fazit des Austria Trainers. Die Lafnitzer agieren außerdem ohne jeglichen Druck, da ein Aufstieg in die Bundesliga nicht angestrebt wird. Die Spieler können sich einfach auf das Fußballspiel konzentrieren, ohne Einflüsse aus dem Umfeld. "Wenn man frei aufspielen kann, kann das vieles leichter machen", erklärt Kiene, ergänzt aber zugleich: "Wir wollen ihnen von der ersten Minute an Paroli bieten. Wir sind gut vorbereitet und überzeugt, dass wir zu unseren Chancen kommen werden. Diese müssen dann aber einfach genutzt werden, weil all zu viele wird Lafnitz nicht zulassen".

Unsere Austria
Zum Frühjahrsauftakt setzte es leider eine Niederlage gegen den FC Liefering. Im Anschluss an das Spiel fand Trainer Alexander Kiene klare Worte und sprach von einer verdienten Niederlage, da die Lieferinger einfach hellwach, aggressiver und effizient agierten. "Wir haben das Spiel ausgiebig analysiert und unsere Fehler aufgearbeitet. Wir haben auch viele Dinge richtig gemacht und hatten auch unsere Möglichkeiten, das stimmt mich positiv. Hätten wir womöglich unsere erste Chance durch Pius genützt oder in Hälfte 2 einen Elfmeter bekommen, hätte die Partie vielleicht auch einen anderen Ausgang genommen", führt Kiene aus. Damit sei das Spiel aber auch ausgiebig besprochen und der Fokus gelte nun dem SV Lafnitz. Im Spiel gegen den Tabellenführer erwartet sich der Trainer der Grün-Weißen mehr Wettkampf-Härte der eigenen Spieler. "Wir müssen aggressiver agieren und mehr dagegenhalten. Im Spiel gegen Liefering waren wir da noch zu zögerlich", so Alexander Kiene. Die Austria ist heute Außenseiter, will aber natürlich Punkte mitnehmen und weiter Erfahrung sammeln. "Natürlich wollen wir so viel wie nur möglich erreichen, aber wir bleiben realistisch. Wir müssen noch weiter an uns arbeiten, um an die Spitze anzuschließen, dennoch sind wir ehrgeizig und glauben heute an unsere Chance. Lafnitz hat noch kein Spiel absolviert, das könnte ein Vorteil sein, auch wenn die Lafnitzer eine gute Vorbereitung mit starken Gegnern absolviert hat", so Kiene abschließend. Der Austria könnte heute zugutekommen, dass endlich ein Training auf den heimischen Naturrasen-Plätzen möglich war.

Das Spiel zwischen der Austria und Lafnitz ist das Top-Spiel der Runde. Daher ist Spielbeginn erst um 20:25 Uhr. Die Partie wird live auf ORF Sport+ übertragen. Zuschauer im Stadion sind leider nach wie vor keine erlaubt.

Keine Punkte gab es für die Austria beim ersten Einsatz 2021. Am Ende muss man sich dem FC Liefering mit 1:3 geschlagen geben.

Wie erwartet begannen die Lieferinger mit hohem Tempo und setzten die Austria früh unter Druck. In den ersten Minuten kam Grün-Weiß kaum zum Atmen. Dennoch hätte die Austria beinahe die Führung erzielt. Pius Grabher scheiterte aber mit einer guten Möglichkeit am Lieferinger Torwart. Sein Gegenüber, Domenik Schierl, musste dann nach 20 Minuten erstmals eingreifen und lenkte einen Weitschuss von Dedic (20.) um den Pfosten. Bei der nachfolgenden Ecke war er dann aber auch machtlos, als die Austria-Defensive völlig auf Adamu vergass, der am zweiten Pfosten den Ball nur noch über die Linie drücken musste. Mit dem Führungstor ließen die Gastgeber aber nicht nach, sondern blieben aggressiv und spielbestimmend. Nach 27 Minuten traf Sesko nur den Pfosten, die Austria  konnte Offensiv nur schwer für Entlastung sorgen. In der Nachspielzeit erhöhte Seiwald auf 2:0.

Nach der Pause wechselte Alexander Kiene Neuzugang Jan Stefanon ein. Die Austria bemühte sich und versuchte schnell den Anschluss zu schaffen, doch eine Chance von Haris Tabkakovic nach Vorarbeit vom eingewechselten Stefanon blieb ungenützt (49.). wobei hier Tabakovic beim Abschluss von Lieferings Torwart Stejskal elfmeterreif behindert wurde. Die Grün-Weißen waren nun besser im Spiel, aber die Hausherren waren deutlich gefährlicher. In der 69. Minute sorgte Alexander Prass mit seinem Treffer zum 3:0 für die endgültige Vorentscheidung. In der Schlussphase durfte die Austria noch über den Ehrentreffer durch Haris Tabakovic jubeln, aber zu mehr sollte es an diesem Abend nicht mehr reichen. Der FC Liefering war an diesem Abend einfach zu stark für die Austria-Kicker.

Kommende Woche trifft man dann zuhause auf den SV Lafnitz. Die nächste große Herausforderung, waren die Steirer doch das Team der ersten Meisterschaftshälfte. Gespielt wird am Freitag, 19. Februar 2021, um 20:25 Uhr.

Exakt 63 Tage nach dem letzten Spiel vor der Winterpause rollt endlich wieder der Ball in der österreichischen 2. Liga. Zum Auftakt trifft die Austria auswärts auf den Tabellenzweiten FC Liefering. Das Ziel der Grün-Weißen ist klar, man möchte erfolgreich ins Frühjahr starten.

Unser Gegner - FC Liefering
Die Jungbullen aus Salzburg haben eine hervorragende erste Meisterschaftshälfte gespielt und führen verdient die Tabelle zusammen mit dem SV Lafnitz an. Doch die Lieferinger sind nicht aufstiegsberechtigt und haben auch immer wieder einen ordentlichen Wechsel im Kader. Man weiß also nie genau auf was für ein Team man trifft. Lediglich die Philosophie bleibt die gleiche: Mit jungen Spielern, die viel Potential haben, wird der typische Salzburger Fußball praktiziert. Auf der Trainerbank gab es ebenfalls einen Wechsel - Bo Svensson ist mittlerweile Coach beim FSV Mainz, übernommen hat Matthias Jaissle. Alexander Kiene erwartet einen starken Gegner, der von der ersten Minute an, Druck ausüben möchte und die Grün-Weißen hoch anpressen wird. "Liefering wird versuchen bei uns Stress auszulösen. Wir müssen ruhig bleiben und mit unserer Kompaktheit und gezieltem Gegendruck ihr Spiel unterbinden. Wenn wir sie spielen lassen, wird es richtig schwer", analysiert Kiene.

Unsere Austria
Grün-Weiß hat intensive Wochen der Vorbereitung hinter sich. Innerhalb von fünf Wochen wurde hart gearbeitet. Die Mannschaft ist zusammengeblieben. Es gab lediglich einen Zugang, dadurch konnte man die Abläufe und die Abstimmung weiter verbessern. Dennoch war die Vorbereitung nicht leicht, da man eigentlich dauerhaft auf Kunstrasen trainieren und auch spielen musste, da die Wetterbedingungen in Vorarlberg nichts anders zugelassen haben. "Die Vorbereitung war nicht einfach, da wir nur dreimal auf echtem Rasen trainieren konnten. Das ist nicht optimal weil die Belastung auf Kunstrasen anders ist - auch der Ball verhält sich anders als auf einem Naturrasen", so Trainer Kiene. Aber als Ausrede lässt er das nicht gelten. "Wir haben uns weiter entwickelt und auch die Testspiele haben gezeigt, dass wir auf einem guten Weg sind. Gegen Dornbirn und Altach haben wir keinen Gegentreffer erhalten, das zeigt unsere defensive und gesamte Leistungssteigerung", führt der Coach der Austria weiter aus. Laut Trainer ist die Mannschaft top-motiviert und heiß auf das erste Spiel im neuen Jahr. Natürlich sind das Ziel die ersten Punkte 2021. Dafür hat der Trainer auch einen Erfolgsplan: "Wir müssen von der ersten Sekunde an hewllach sein und dürfen nicht zögerlich agieren. Wenn wir Liefering die Räume eng machen und unser Spiel nach vorne mutig und selbstbewusst angehen, dann ist heute alles möglich", so Alexander Kiene abschließend.

Spielbeginn ist um 18:30 Uhr. Ab 18:15 Uhr startet die Live-Übertragung per Livestream auf unserem FB-Kanal und auf dem TV-Sender K19. Laola1 übertrag natürlich ebenfalls.

Die Austria gewinnt zum Abschluss der Vorbereitung gegen den FC Dornbirn mit 1:0 und im Anschluss die AKA Vorarlberg mit 8:2. Alle Spieler kamen dabei zum Einsatz.

FC Dornbirn
Gegen den direkten Ligakonkurrenten hatten die Grün-Weißen die erste Chance durch Blankson Anoff nach gut zehn Minuten. Nach einer Viertelstunde dann ein Pfostenschuss der Rothosen. Weitere Möglichkeiten hatten für die Austria Wallace und Tabakovic und auf der anderen Seite Domig mit einem Freistoß, doch zu Toren sollte es im ersten Durchgang nicht reichen.

Nach Seitenwechsel wären die Dornbirner beinahe mit ihrem ersten Angriff in Führung gegangen, doch eine Direktabnahme landete nur an der Latte. Beide Mannschaften begegneten sich auf Augenhöhe, aber es war beiden doch ein wenig die Intensität der Vorbereitung anzumerken. Nach 55 Minuten hätte Dragan Marceta die Austria nach einem Eckball beinahe in Führung gebracht, doch der Innenverteidiger scheiterte am Dornbirner Schlussmann (55.). Die Austria war nun ein wenig mehr am Drücker und kam durch Matthias Maak in der 65. Minute erneut per Kopf zu einer guten Möglichkeit. Nach 70 Minuten wechselte Trainer Alexander Kiene zum ersten Mal, wenige Minuten später dann auch zum zweiten Mal - Jan Stefanon kam zu seinen ersten Einsatzminuten. Und der Neo-Austrianer setzte gleich seine Marke, denn mit seiner ersten Ballberührung überhaupt erzielte er mit einer Direktabnahme ins lange Eck die zu diesem Zeitpunkt verdiente Führung. Stefanon profitierte dabei von einem ideal Pass von Brandon Baiye. In weiterer Folge kontrollierte Grün-Weiß die Partie, die Dornbirner konnten nicht mehr entscheidend zulegen. In der Schlussphase hätte dann Haris Tabakovic die Führung noch ausbauen können, doch der Angreifer der Austria scheiterte einmal nur um Millimeter und einmal am Pfosten.

AKA Vorarlberg
Die zweite Partie der Austria an diesem Tag bestritt die andere Hälfte des Kaders. Alexander Kiene tauschte beinahe auf allen Positionen aus und sah eine motivierte junge Truppe, die die Akademie-Spieler ordentlich unter Druck setzten. So sehr, dass es bereits nach nur wenigen Sekunden im Kasten der AKA klingelte. Alex Ranacher traf nach Vorlage von Jan Stefanon. Die jungen Talente aus Vorarlberg agierten zu Beginn unkonzentriert und so erhöhten Adriano Bertaccini (4.) und erneut Alex Ranacher (10.) innerhalb der ersten zehn Minuten auf 3:0. Die Austria presste früh und erarbeitete sich so Möglichkeit um Möglichkeit. Marte hätte nach knapp 20 Minuten auf 4:0 erhöhen müssen, verfehlte aber alleinstehend vor dem Tor den Kasten der AKA. Besser machte es Jan Stefanon nur vier MInuten später als er zum 4:0 traf, nachdem zuvor Bertaccini an den Pfosten geschossen hatte. Die Austria ließ nicht locker und erhöhte durch Christoph Freitag , Raul Marte und Jan Stefanon auf 7:0 - gespielt waren zu diesem Zeitpunkt 30 Minuten. Erst jetzt nahm die Austria den Druck ein wenig raus und die AKA kam zu ihrer ersten Chance. Kurz vor der Pause traf die AKA dann nach einem Stellungsfehler zum 1:7.

Nach der Pause hatte die AKA umgestellt und die etwas älteren Spieler eingesetzt, die deutlich stabiler auftraten. Die Austria kontrollierte aber weitesgehend die Partie und verwaltete das Ergebnis. Nach einer Stunde musste dann Jan Stefanon leicht angeschlagen vom Platz. Kurz darauf erzielte die AKA nach einem Fehler von Florian Eres den zweiten Treffer. Daraufhin zog die Austria das Tempo wieder etwas an und die Offensivbemühungen der AKA waren vorbei. Sie waren nun wieder vermehrt in der eigenen Defensive gefordert, doch Chancen von Jaby (71.), Bertaccini (75.), Freitag aus der Distanz (82.) und Raul Marte per Kopfball (83.) blieben ungenützt. Kurz vor Ende musste dann David Ljevard, der für Florian Eres nach etwas mehr als einer Stunde eingewechselt wurde, eine Glanzparade zeigen, um den dritten Gegentreffer zu verhindern. In der Nachspielzeit traf dann Raul Marte nach schöner Flanke von Fabian Unterrainer zum 8:2 Endstand.

Aufstellung Austria vs Dornbirn
Schierl - Lageder, Maak, Marecta, Gmeiner - Grabher, Baiye - Anoff (74. Stefanon), Steinwender (70. Jaby), Wallace - Tabakovic

Aufstellung Austria vs AKA
Eres (65. Ljevard) - Unterrainer (46. Vogel), Cissokho, Feyrer, Berger - Jaby, Freitag - Stefanon (57. Unterrainer), Marte, Ranacher - Bertaccini

Im zweiten Test der Vorbereitung trennen sich die Austria und der SCR Altach torlos. Beide Teams begegneten sich auf Augenhöhe und hatten jeweils gute Chancen auf den Sieg. Am Ende bleibt aber ein gerechtes Unentschieden für beide Seiten.

Alexander Kiene vertraute im zweiten Testspiel beinahe derselben Startelf wie schon gegen die Grasshoppers Zürich. Lediglich Daniel Steinwender ersetzte Nael Jaby im Zentrum und Wallace startete anstelle von Blankson Anoff. Die erste Chance für Grün-Weiß hatte Haris Tabakovic nach einer Viertelstunde, doch Kobras im Altacher Tor konnte die Situation entschärfen. Nach einer halben Stunde dann die Altacher mit zwei Chancen, die aber ungenutzt blieben. Beide Teams egalisierten sich größtenteils, auf Lustenauer Seite hatte Wallace noch eine gute Möglichkeit, auf Altacher Seite kamen Casar und Fischer noch zu Abschlüssen.

Nach dem Seitenwechsel wechselte Alexander Pastoor beim SCR Altach schon ordentlich durch, Alexander Kiene tauschte nur auf der Torhüter-Position, Florian Eres ersetzte Domenik Schierl. Altach hatte den besseren Start, doch die Defensive der Grün-Weißen ließ sich über die gesamte Partie hinweg nicht ausspielen und agierte stabil und sehr konzentriert. Bei der Austria kam nach 55 Minuten Blankson Anoff und nach etwas mehr als einer Stunde Tobias Berger, Sebastian Feyrer, Nael Jaby und Raul Marte. Gegen Ende der Partie wurde die Mannschaft von Alexander Kiene noch einmal mutiger und kam durch Haris Tabakovic (83.) und Anoff (84.) zu einer Doppelchance. Kurz vor Ende wäre der Austria beinahe der Lucky Punch geglückt, doch Mathias Maak's Kopfball landete leider nur am Pfosten. Auch Altach hätte die Partie noch entscheiden können, doch Obasi trifft aus kurzer Distanz nicht.

Am Ende lautet das Fazit, dass sich die Austria im Vergleich zum Test in Zürich wieder ein Stück gesteigert hat. Man konnte mit dem Bundesligisten mithalten und hat sich einige Chancen erarbeiten. Das macht zuversichtlich für die kommenden Wochen bis hin zum Frühjahrsstart.

Aufstellung Austria
Schierl (46. Eres) - Lageder, Maak, Marceta (65. Feyrer), Gmeiner (65. Berger) - Baiye, Grabher - Wallace (65. Marte), Steinwender (65. Jaby), Ranacher (55. Anoff) - Tabakovic

Der SC Austria Lustenau wird auf dem Transfermarkt aktiv und verpflichtet mit Jan Stefanon ein junges Offensiv-Talent vom VfB Hohenems.

Jan Stefanon (22) ist ein Eigenbauspieler des VfB Hohenems, der für den Emser Stadtclub in der Saison 2019/20 19 Treffer erzielte und der aktuellen Saison bereits nach sieben Runden fünf Treffer vorweisen kann. Insgesamt traf er in seiner Karriere für den Verein aus Hohenems in 119 Partien bereits 72 Mal.

Der talentierte Stürmer wurde in den letzten Wochen auch von einigen Bundesliga-Clubs umworben, aber Stefanon entschied sich dazu, seine ersten Schritte im Profibereich in Lustenau zu machen und sich dort in Ruhe zu entwickeln.

Jan Stefanon unterschreibt bei der Austria einen Vertrag bis Sommer 2022 inklusive Option auf eine weitere Saison.

Statements

Jan Stefanon
„Nach einer sehr schönen und erfolgreichen Zeit in Hohenems ist für mich nun der richtige Zeitpunkt gekommen, meine ersten Schritte im Profifußball zu gehen. Ich bin sehr glücklich, dass ich diese bei der Austria machen darf. Speziell als Vorarlberger verfolge ich die Austria natürlich seit Jahren. Die Ideen des Trainers, die Ausrichtung des Vereins mit einer jungen aber doch ambitionierten Mannschaft, haben mich überzeugt und mir das Gefühl gegeben, dass es genau die richtige Entscheidung ist. Gemeinsam wollen wir viel erreichen.“

Alexander Schneider (Sportkoordinator)
„Wir als Verein sind sehr glücklich mit Jan ein weiteres Talent aus Vorarlberg bei uns begrüßen zu dürfen. In den letzten Jahren hat er schon in jungem Alter seine Qualitäten konstant unter Beweis gestellt und sich dadurch auch für andere Vereine interessant gemacht. Aus diesem Grund freut es uns natürlich umso mehr, dass Jan sich für die Austria entschieden hat und unserer Offensive ein weiteres Element hinzufügen wird. . Es zeigt, dass der von uns eingeschlagene Weg – Regionalität mit internationalem Netzwerk - der Richtige ist.

Die Austria hat nach dem Vorbereitungsstart am 7. Jänner nun auch das erste Testspiel absolviert. In Zürich traf man auf den Grasshopper Club, der sich am Ende knapp mit 3:2 durchsetzen konnte.

Trainer Alexander Kiene setzte zu Beginn größtenteils auf die Leistungsträger aus der ersten Meisterschaftshälfte. In den ersten 45 Minuten agierten beide Teams auf Augenhöhe. Die Gastgeber aus Zürich erzielten nach einer knappen halben Stunde durch Filipe Carvalho die Führung. Grün-Weiß blieb im ersten Durchgang leider ohne Torerfolg.

Die Austria startete motiviert in die zweite Hälfte, konnte aber eine gute Möglichkeiten gleich nach Wiederanpiff nicht nutzen. Die Grasshoppers hingegen zeigten in der Partie ihre Effizienz und erzielten nach einer Stunde das 2:0 durch Oscar Correira. Nach 70 Minuten dann die Vorentscheidung durch den stark aufspielenden Filipe Carvalho. Nach dem 3:0 gab es auch bei den Schweizern viele Wechsel, die den Spielfluss ein wenig bremste. Die Austria hingegen wurde in der letzten Viertelstunde noch einmal stärker und kam durch die Tore von Daniel Steinwender (84.) und Adriano Bertaccini (88.) auf 2:3 heran, doch der Ausgleichstreffer sollte nicht mehr gelingen.

Dennoch zeigte man sich bei der Austria nach dem Spiel zufrieden mit den gewonnen Erkenntnissen. Die Mannschaft wird in den kommenden Wochen weiter hart arbeiten, um bis zum Rückrundenstart optimal vorbereitet zu sein.

Aufstellung Austria
Schierl - Lageder, Maak, Marceta (45. Feyrer), Gmeiner (45. Berger) - Baiye, Grabher (45. Steinwender) - Anoff (45. Wallace), Jaby (75. Marte), Ranacher (45. Bertaccini) - Tabakovic (75. Vogel)

Mit drei Punkten in die Winterpause

Montag, 14 Dezember 2020

Die Austria verabschiedet sich mit drei Punkten in die Winterpause und überwintert auf Tabellenplatz 7. Ein Traumtor von Blankson Anoff bringt die Grün-Weißen auf die Siegerstraße.

Die Partie begann zunächst aber mit einem Schock für die Austria. Bereits nach nur sieben Minuten musste Daniel Tiefenbach mit Verdacht auf Kreuzbandriss ausgewechselt werden. Die Mannschaft von Alex Kiene ließ sich dadurch aber nicht aus dem Konzept bringen und hatte nach zehn Minuten die erste gute Möglichkeit durch Wallace. Der GAK war zunächst defensiv gefordert, in der 20. Minute hatte Haris Tabakovic die nächste Chance, verfehlte das Tor aber leider knapp. In Folge konnte keine der beiden Mannschaften einen klaren Vorteil erarbeiten, vieles spielte sich im Mittelfeld ab. Der schwierige Untergrund machte es auch nicht wirklich einfacher. Die Grazer hatten in der 41. Minute ihre erste Möglichkeit, doch Thomas Fink vergab. Kurz vor der Pause gelang der Austria doch noch die Führung. Blankson Anoff schnappte sich den Ball von Graz Lukas Graf, lief 3-4 Schritte und hielt aus 28 Metern einfach drauf. Der Ball segelte perfekt ins rechte obere Eck und ließ GAK-Goalie Christoph Nicht keine Chance.

Nach dem Seitenwechsel hätte der GAK beinahe einen Top-Start hingelegt. Martin Harrer vergab aus guter Position eine Top-Chance, Domenik Schierl konnten den Ball sicher parieren. Praktisch im Gegenzug erhöhte die Austria auf 2:0. Till Cissokho brachte mit einem weiten Ball Tabakovic ins Spiel, der per Hacke auf Pius Grabher weiterleitete. Der Lustenauer bewies ein gutes Auge und steckte die Kugel perfekt auf Wallace durch, der nach einem schönen Haken trocken einnetzte. Als nach einer Stunde Hackinger vom GAK mit Gelb-Rot vom Platz gestellt wurde, war die Luft bei den Gästen draußen. In der 70. Minute stellte Haris Tabakovic per Kopf auf 3:0 und sorgte damit für die endgültige Entscheidung. In der 90. Minute kamen die Grazer noch zum Ehrentreffer durch Zubak.

Die Austria-Kicker erholen sich nun in der Winterpause von den Strapazen der Corona-Saison, ehe es Anfang Jänner wieder auf den Trainingsplatz geht.

Verletzungsupdate Daniel Tiefenbach

Sonntag, 13 Dezember 2020

Mittelfeldfspieler Daniel Tiefenbach (21) wird für mindestens sechs Monate ausfallen. Das ergab eine MRT Untersuchung am Wochenende.

Tiefenbach musste im Spiel gegen den Grazer AK am vergangenen Freitag bereits nach sieben Minuten ausgewechselt werden. Der Verdacht auf Kreuzbandriss wurde dann am Wochenende bei weiteren Untersuchungen bestätigt. Damit fällt das junge Austria-Talent mindestens ein halbes Jahr aus und wird in dieser Saison nicht mehr im grün-weißen Trikot auflaufen können.

"Wir wünschen Daniel eine schnelle Genesung und nur das Beste. Wir werden ihn von Vereinsseite mit allen unseren Möglichkeiten unterstützen, damit er schnell und noch stärker zurückkehren kann", erklärt Sportkoordinator Alexander Schneider.

Letztes Spiel vor der Winterpause

Freitag, 11 Dezember 2020

Nur noch eine Partie ist vor der Winterpause zu absolvieren und dabei kommt es in Lustenau zu einem Wiedersehen mit Ex-Trainer Gernot Plassnegger. Unser ehemaliger Coach ist mit dem GAK zu Gast am Rhein. Wir blicken vorab auf die Partie.

Der Gegner - GAK
Die Steirer werden wie bereits erwähnt von Gernot Plassnegger trainiert. Unser Ex-Coach war schon vor seinem Engagement bei den Grazern Trainer und das sehr erfolgreich. Er hat fast nahtlos an diese Zeit angeschlossen, konnte der GAK doch schon 20 Punkte in dieser Saison erspielen und stehen verdient auf dem 4. Tabellenplatz. Trainer Alexander Kiene kennt die Stärken des Gegners und erwartet eine schwierige Partie, nicht nur aufgrund des zu erwartenden tiefen Bodens. "Der GAK hat ein laufstarkes und dynamisches Team, das nicht ohne Grund in den vorderen Tabellenregionen zu finden ist. Sie haben in dieser Saison schon des öfteren ihre Qualitäten gezeigt", anaylsiert Kiene den Gegner. Die Austria ist gewarnt, die Grazer dürften nach dem 3:0 gegen Wacker Innsbruck mit breiter Brust anreisen.

Unsere Austria
Das Team von Alexander Kiene war natürlich mit dem Ausgang gegen Amstetten nicht zufrieden. Erst nach der Pause kamen die Grün-Weißen richtig in Schwung und hätten auch die Möglichkeit gehabt, die Partie für sich zu entscheiden, doch am Ende führten individuelle Fehler und Kleinigkeiten zur bitteren Niederlage. Heute gegen den GAK möchte das Team natürlich gerne zurück auf die Siegerstraße, auch weil es das letzte Spiel 2020 ist und man mit einem guten Gefühl in die Pause gehen möchte. "Wir haben das Spiel gegen Amstetten analysiert und ausreichend besprochen. Die Mannschaft hat die Woche gut trainiert und ist bereit für die heutige Partie", so Alexander Kiene. Dem Trainer gefiel der Auftritt nach der Halbzeitpause, auch wenn am Ende nichts Zählbares herausschaute. "Mein Team ist bereit und weiß, dass es gegen den GAK keine leichte Aufgabe wird. Es wird auf die Kleinigkeiten und die Effektivität ankommen. Beide Mannschaften wollen Fußball spielen, auch wenn der Untergrund heute wahrscheinlich nicht im besten Zustand sein wird", führ Kiene weiter aus. Der Trainer möchte heute von seinem Team, dass sie noch ein letztes Mal alles aus sich rausholen. "Alle freuen sich auf die Pause, denn das Jahr war nicht einfach. Einer kurzen Sommerpause, folgte eine kurze Vorbereitung und die Situation mit Corona hat auch nichts einfacher gemacht. Aber meine Spieler sind bereit und werden heute alles geben, um noch einmal vor der Winterpause voll zu punkten", so Alexander Kiene abschließend.

Spielbeginn ist heute um 18:30 Uhr. Die Partie gibt es wieder live auf Laola1 und  K19.

Austria in Amstetten glücklos

Dienstag, 08 Dezember 2020

Die Austria muss sich gegen den SKU Amstetten am Ende mit 2:3 geschlagen geben. Trotz einer beherzten Leistung waren die Gastgeber am Ende die Glücklichen.

Amstetten startete hellwach in die Partie und ging bereits nach sieben Minuten durch David Peham in Führung. Erneut benötigte Grün-Weiß einige Minuten, um im Spiel anzukommen. Die Gastgeber hätten nach 20 Minuten bereits höher führen können, doch Domenik Schierl hielt die Austria im Spiel. Mit der ersten Chance kam das Team von Alexander Kiene dann zum Augleich. Wallace wurde klar im Strafraum gelegt und Haris Tabakovic traf im Nachschuss vom Elfmeterpunkt. In Folge blieben die Hausherren aber spielbestimmend und erarbeiteten sich weitere Chancen. Zunächst scheiterte David Peham mit einem Kopfball an Schierl (28.), doch in der 35 Minute war auch der bärenstarke Austria-Goalie gegen einen Weitschuss von Matthias Wurm machtlos.

Die zweite Hälfte begann dann völlig anders als die erste - nun war die Austria die aktivere Mannschaft. Nach knapp einer Stunde wurde der erhöhte Einsatz belohnt. Pius Grabher traf nach schöner Vorarbeit von Wallace und Haris Tabakovic zum verdienten Ausgleich. Es entwickelte sich eine Partie auf Augenhöe, die auf beide Seiten kippen hätte können. Doch während auf Austria-Seiten Wallace die beste Möglichkeit nach Seitenwechsel (67.) ungenützt ließ, netzte Sebastian Dirnberger auf der Gegenseite nach einer Standardsituation ein (84.).

Damit wurde die Aufholjagd der Austria nicht belohnt. Am kommendne Freitag gibt es zuhause gegen den GAK noch einmal die Chance auf Punkte ehe es in die Winterpause geht.

Die Winterpause naht mit großen Stücken, es sind nur noch zwei Partien zu spielen. Eine der beiden findet heute Abend erneut auswärts gegen den SKU Amstetten. Für Grün-Weiß ist es das dritte Auswärtsspiel in Folge. Wir blicken vorab auf die Partie.

Der Gegner - Amstetten
Die Niederösterreicher liegen zwar nur auf dem 13. Tabellenplatz, verfügen aber über einen ausgeglichenen Kader mit guten Spielern. Besonders David Peham ist torgefährlich, er hat in dieser Saison auch schon neunmal getroffen.Insgesamt verfügt Amstetten über eine gute Offensive, hat sie doch bereits 17 Treffer im laufenden Wettbewerb erzielt. Man darf sich heute auf eine schwere Partie einstellen, denn auch der Rasen dürfte unter den Schneefällen der letzten Tage gelitten haben.

Unsere Austria
Unabhängig von Gegner und Bodenverhältnissen braucht es heute wieder die richtige Einstellung, um siegreich vom Platz zu gehen. Nach der knappen NIederlage gegen Klagenfurt möchte das Team von Alexaner Kiene natürlich heute zurück auf die Siegerstraße. Personell kann Trainer Alexander Kiene beinahe aus dem vollen schöpfen, nur Nicolai Bösch und Dominik Stumberger sind nicht fit.

Spielbeginn ist um 18:30 Uhr. Die Partie wird wieder auf K19 und Laola übertragen.

Am Ende reichte es leider nicht und die Austria musste sich gegen den Namensvetter aus Klagenfurt geschlagen geben. In einer Partie auf Augenhöhe agierten die Kärtner schlussendlich etwas cleverer und abgeklärter und brachten die Führung über die Zeit.

Die Partie begann mit einem Paukenschlag. Nach nur 35 Sekunden führten die Hausherren mit 1:0. Patrick Greil nutze eine Unachtsamkeit in der grün-weißen Defensive und netzte aus 17 Metern mit einem satten Schuss ein. Durch die frühe Führung im Rücken blieben die Klagenfurter bissig und versuchten die Austria früh unter Druck zu setzen. Der an diesem Tag wohl stärkste Kärtner, Patrick Greil, hatte dann nach acht Minuten die nächste Möglichkeit, doch Domenik Schierl blieb im Duell dieses Mal der Sieger. Grün-Weiß benötigte gute 20 Minuten ehe man sich vom frühen Rückstand erholt hatte und selbst Angriffe starten konnte. Fabian Gmeiner versuchte es mit einem Weitschuss, Haris Tabakovic, der nach seiner überstandenen Corona-Infektion gleich in der Startelf stand, klopfte erstmals mit einem Kopfball an (20. & 21.). Aber auch die Kärtner blieben gefährlich und hätten durch Dario Pecirep nach 30 Minuten beinahe auf 2:0 gestellt, doch Schierl blieb cool und entschied das 1-gegen-1 für sich. Auf der Gegenseite machte es Haris Tabakovic dann gute fünf Minuten später besser. Eine schöne Flanke von Fabian Gmeiner verwertete der großgewachsene Stürmer sehenswert per Kopf zum Ausgleich (34.). Kurz vor der Pause hätte die Austria dann die Partie beinahe gedreht. Haris Tabakovic jubelte bereits über seinen zweiten Treffer, doch dieser wurde wegen einer Abseitsstellung, die von den TV-Bildern nicht klar aufzulösen war, aberkannt (41.).

Der Beginn der zweiten Hälfte gehörte dann den Austrianern in Grün-Weiß. Doch wie in Hälfte 1, als der Treffer der Lustenauer wie aus dem Nichts passierte, gelang den Klagenfurter etwas mehr als fünf Minuten nach Wiederanpfiff die erneute Führung. Benjamin Hadzic gelang nach Zuteilungsproblemen in der Austria-Defensive per Seitfallzieher der Treffer zum 2:1. Grün-Weiß schaffte es in weiterer Folge nicht mehr noch einmal zurückzukommen. Zu abgeklärt agierten die Kärtner, die wenn nötig auch mit der nötigen Härte die Austria-Angriffe stoppten. Dario Pecirep hatte dann nach gut einer Stunde noch die endgültige Entscheidung auf dem Fuß, doch erneut blieb Domenik Schierl Sieger in diesem persönlichen Duell. Damit setzte sich die violette Austria am Ende durch, die junge Mannschaft von Trainer Alexander Kiene hat sich aber gut geschlagen, doch das abgeklärtere und routiniertere Team setzte sich am Ende durch.

Am kommenden Wochenende ist unsere Austria erneut auswärts gefordert. Man ist zu Gast bei Amstetten.

Sonntagsmatinee in Klagenfurt

Samstag, 28 November 2020

Die Austria ist am morgigen Sonntag auswärts in Klagenfurt gefordert. Gegen den SK Austria Klagenfurt erwartet das Team von Alexander Kiene eine schwere Aufgabe, gilt die Mannschaft aus Klagenfurt doch als heißer Titelfavorit in Liga 2. Doch die Formkurve der Austria zeigt nach oben und dieses Selbstvertrauen soll morgen zu Punkten verhelfen. Wir blicken vorab auf die Partie.

Der Gegner - SK Austria Klagenfurt
Die Kärtner stehen aktuell in der Tabelle "nur" auf dem 4. Tabellenrang. Nur deshalb, weil die Klagenfurter im Vorfeld der Saison von vielen als der klare Favorit eingestuft wurde. Doch bei der violetten Austria lief es in der Meisterschaft bisher auch nicht immer rund. Bereits fünfmal reichte es nur zu einem Unentschieden - unter anderem gegen Dornbirn und Kapfenberg. Dennoch sind die Kärtner Favorit, so sieht es auch Trainer Alexander Kiene. "Klagenfurt hat eine Mannschaft mit viel Qualität und starken Einzelspielern. Sie sind die beste Heimmannschaft der Liga und zeigen sich besonders zuhause mit 15 Toren in fünf Spielen treffsicher", analysiert Kiene. Von den fünf Heimspielen wurden vier gewonnen nur einmal gab es ein Unentschieden. "Wir erwarten einen starken Gegner, der versuchen wird uns sein Spiel aufzuzwingen. Dennoch gilt es mutig aufzutreten und nicht nur hinten dicht zu machen".

Unsere Austria
Auch wenn man mitspielen will, wird es wieder auf eine starke Defensive ankommen. Bei schwierigen Bodenverhältnis konnte man im Nachtrag gegen Kapfenberg zu 0 spielen und die Falken von Beginn an unter Kontrolle halten. Generell hat sich die Abwehr rund um Mathias Maak In den letzten Spielen deutlich stabilisiert und lässt kaum Chancen des Gegners zu. "Unsere harte Arbeit im Training trägt Früchte. Wir haben in den letzten Begegnungen beinahe nichts zugelassen und waren insgesamt gut organisiert", betont Alexander Kiene. "Die positive Entwicklung der letzten Wochen ist deutlich zu sehen. Wir fahren mit viel Selbstvertrauen nach Klagenfurt". Dieses Selbstvertrauen kommt nicht von ungefähr: in den letzten sieben Spielen konnte man 14 Punkte erspielen. Die Bilanz sind vier Siege, zwei Unentschieden und eine Niederlage. Die Anhänger beider Clubs dürfen sich morgen sicherlich auf eine spannende Partie freuen. 

Spielbeginn ist um 10:30 Uhr. Ab 10:00 Uhr beginnt die Übertragung auf K19 mit Vorberichten zum Spiel. Laola übertrag dann ab kurz vor Spielbeginn.

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Team VS. Team 2

01.10.2021

Freitag, 20:25 Uhr

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Hotel Gotthard
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