Der SC Austria Lustenau trennt sich mit sofortiger Wirkung von Cheftrainer Alexander Kiene und Co-Trainer Tamas Tiefenbach. Beide Übungsleiter wurden beurlaubt.

Damit reagiert man auf die sportliche Entwicklung im Frühjahr. Die Entscheidung für die Beurlaubung traf der Vorstand am gestrigen Abend. Die Vereinsführung möchte damit noch einmal einen neuen Impuls setzen.
„Zunächst einmal gilt unser voller Dank Alexander für seinen Einsatz seit seinem Beginn hier im Sommer. Wir bedauern diese Trennung sehr, da wir bis zum Schluss – und auch länger als in der Geschichte von Austria Lustenau üblich - versucht haben den eingeschlagenen Weg gemeinsam weiterzugehen und auch davon überzeugt waren, dass dies möglich ist“, erklärt Vorstandssprecher Bernd Bösch. Alexander Kiene übernahm den Cheftrainer-Posten im August 2020.

Auch wenn es in diesem Jahr nach derzeitigem Stand keinen Absteiger geben wird, möchte der Vorstand alles unternehmen, um die Meisterschaft bestmöglich zu beenden.
„Leider haben wir es seit Beginn der Rückrunde nicht geschafft ergebnistechnisch den Turnaround zu schaffen. Aus diesem Grund sehen wir uns nun gezwungen diese Trennung zu vollziehen. Wir möchten betonen, dass sich Alexander Kiene bis zum Schluss völlig professionell verhalten und alles für den Verein getan und unternommen hat, um den Erfolg zurück nach Lustenau zu bringen. Seine Qualitäten als Trainer sind für uns weiterhin unbestritten und wir wünschen Ihm nur das Beste für seinen zukünftige Trainerkarriere“, ergänzt Bösch.

Ebenfalls wird Tamas Tiefenbach nicht mehr länger als Co-Trainer tätig sein. „Wir wollen uns auch bei unserem langjährigen Co-Trainer und „Austrianer“ Tamas Tiefenbach für seine Arbeit und seinen stets sehr leidenschaftlichen Einsatz für die gesamte Austria in den letzten Jahren bedanken. Auch ihm wünschen wir nur das Beste und er wird selbstverständlich immer einen Platz in der „Austria-Familie“ haben“, führt Bernd Bösch weiter aus. Tamas Tiefenbach war seit Juli 2019 für die Austria tätig.

Interimistisches Trainer-Duo übernimmt
Die Mannschaft wird bis zum Ende der Saison von Sportkoordinator Alexander Schneider in enger Zusammenarbeit mit Amateure-Trainer Michael Kopf gemeinsam betreut. „Wir blicken nun nach vorne und sind sehr froh, dass sich Alexander und Michael in dieser schwierigen Situation gemeinsam in den Dienst des Vereines stellen und die Mannschaft in den letzten vier Spielen betreuen werden. Alex kennt die Mannschaft in- und auswendig, Michael hat eine langjährige Erfahrung als Trainer und verfügt über die UEFA Pro Lizenz. Wir sind davon überzeugt, dass sie zusammen der Mannschaft neue Impulse geben können. Das Ziel und der Anspruch der Austria muss sein, diese Saison „über dem Strich“ zu beenden“, so Bernd Bösch abschließend.

Das Duo wird am heutigen Nachmittag erstmals das Training leiten und dann am kommenden Samstag gegen den SKU Amstetten zum ersten Mal die Mannschaft gemeinsam an der Seitenlinie betreuen.

Die Austria zieht im Duell der Namensvettern den Kürzeren und muss sich am Ende mit 0:2 dem SK Austria Klagenfurt geschlagen geben. 45 starke Minuten reichen leider nicht aus.

Trainer Alexander Kiene war zu Umstellungen gezwungen und begann mit einer 3er-Kette gegen den Favoriten aus Klagenfurt. Die erste Möglichkeit der Partie gehörte dann auch den Gästen, doch der aufgerückte Gkezos konnte eine Freistoßflanke nicht gut kontrollieren und so konnte Domenik Schierl sicher zupacken. Auf der Gegenseite hätte die Austria dann mit der ersten richtigen Chance beinahe die Führung erzielt. Nach einem perfekt gespielten Pass von Nael Jaby stand Adriano Bertaccini völlig frei vor Menzel, doch das Duell ging an Torwart Phillip Menzel, der den Flachschuss noch zur Ecke ablenken konnte (18.). Beide Mannschaften begegneten sich auf Augenhöhe, Klagenfurt war anzumerken, dass sie keinen Fehler machen wollten, um im Fernduell mit Wacker nicht zurückzufallen. Das gab der Austria die Chance selbst das Spiel zu gestalten. Die nächste gute Möglichkeit gehörte aber den Gästen. Markus Pink kam in der 27. Minute völlig frei zum Abschluss. Doch sein Schuss aus der Drehung fiel zu zentral aus und Schierl hatte damit kein Problem (27). Die beste Chance in Durchgang eins hatte dann aber Adriano Bertaccini für die grün-weiße Austria. Nach einem Traumpass von Brandon Baiye, lief der Stürmer alleine auf das Tor zu, doch schaffte es nicht im 1-gegen-1 Menzel zu bezwingen (38.). Kurz vor der Pause dann beinahe der Schock für Grün-Weiß, doch ein Kofpball von Gkezos landete aus guter Position direkt in den Armen des Austria-Goalies.

Nach dem Seitenwechsel sah sich die Austria aus Lustenau gleich einer Drangphase der Gäste ausgesetzt. Die Kärntner investierten jetzt mehr und wollten unbedingt in Führung gehen. Alleine Domenik Schierl war es zu verdanken, dass man nicht schnell in Rückstand geriet. Cvetkos (51.), Maciejweski (57.) und Markelic (64.) prüften alle den Austrianer, doch in allen Duellen blieb er Sieger. In der 67. Minute wäre er dann gegen einen Kopfball vom umtriebigen Gzekos machtlos gewesen, doch Brandon Baiye klärte auf der Linie (67.). Zwei Minuten später jubelten die zugelassenen Zuschauer im Stadion, doch ein Treffer von Haris Tabakovic wurde aufgrund von Abseits nicht gezählt (69). Gerade als sich dann wieder eine Partie auf Augenhöhe entwickelt wollte, gingen die Gäste durch Markus Rusek in Führung (74.). Die Austria ging dadurch k.o. ein Aufbäumen war nicht mehr drin. In der 81. Minute hätte dann Markus Pink alles klar machen können, doch der Klagenfurt Stürmer scheiterte vom Elfmeterpunkt an Domenik Schierl - dem stärksten Austrianer an diesem Fußballnachmittag. In der Nachspielzeit durfte der Klagenfurter aber doch noch jubeln. Die Lustenauer verteidigten eine Ecke schlecht und aus kürzerster Distanz traf Pink dann zum 0:2 Endstand.

Die Austria erwarten noch vier schwere Runden in dieser Seuchensaison. Jetzt ist es an den Spielern noch für positive Schlagzeilen zu sorgen. Die nächste Möglichkeit gibt es am Samstag zuhause gegen den SKU Amstetten.

In der 26. Runde kommt es in Lustenau zum Duell der Austrias. Der Sportklub aus Klagenfurt kommt als Favorit ins Reichshofstadion, aber der SC Austria Lustenau hat nichts zu verlieren und möchte selbst heute punkten.

Der Gegner - SK Austria Klagenfurt
Die Kärtner befinden sich, obwohl Sie auf dem fünften Tabellenplatz liegen, noch mittem im Kampf um den notwendigen Tabellenplatz, der ausreicht, um in einer Relegation gegen den Tabellenletzten der Bundesliga doch noch den Sprung in die 1. Klasse zu schaffen. In der letzten Runde musste Klagenfurt aber einen Dämpfer einstecken, den im direkten Duell um den Relegationsplatz mit Wacker Innsbruck zog man den Kürzeren. Die Klagenfurter müssen also heute eigenltich unbedingt gewinnen, um die Chance auf den Aufstieg am Leben zu halten. So sieht es auch Austria Lustenau Coach Alexander Kiene: "Klagenfurt wird heute hoch motiviert sein und alles dafür tun, um voll zu punkten. Auch wenn sie unter Druck stehen, sie werden uns aber sicherlich nicht den Gefallen tun und ins offene Messer rennen. Das Team hat eine hohe individuelle Qualität, einen breiten Kader und sie stehen zurecht noch im Rennen um den Aufstieg", erklärt Kiene im Vorfeld der Partie. Im Hinspiel unterlag die Austria in Grün-Weiß der lilafarbenen. "Wir waren im Hinspiel zwar über weite Strecken auf Augenhöhe mit den Kärntnern, aber am Ende waren sie cleverer als wir und haben das Ergebnis über die Zeit gebracht", so Kiene. "Heute wird eine schwierige Partie den wir treffen auf eine clevere und erfahrene Mannschaft, die robust auftritt. Da gilt es heute dagegenzuhalten".

Unsere Austria
Aber auch für Grün-Weiß hat die heutige Partie eine große Bedeutung, es stehen nur noch wenige Runden an und man möchte unbedingt so schnell wie möglich die Nähe zu den letzten Tabellenplätzen vergrößern. Da hat das Ergebnis im Duell mit dem FAC leider nicht geholfen. In einer chancenarmen Partie konnten die Wiener am Ende durch einen diskussionswürdigen Elfmeter mit 1:0 die Punkte einstreichen. "Statistisch gesehen waren wir die bessere Mannschaft, haben aber vor dem Tor unsere Chancen nicht genützt, da wird es schwer eine Partie zu gewinnen", analysiert Kiene trocken und ergänzt: "Wir können aber jetzt nicht mit vergebenen Möglichkeiten hadern, wir haben uns geschüttelt und uns auf Klagenfurt fokusiert". Kiene muss heute auf Matthias Maak und Pius Grabher verzichten, beide Spieler sind gelbgesperrt. "Ausfälle gehören zum Fußball dazu, es schmerzt natürlich, wenn man Stammspieler vorgeben muss, aber da müssen wir durch. Heute ist es wichtig, dass wir defensiv kompakt stehen und gut gegen den Ball arbeiten. Austria Klagenfurt darf nicht ins Spielen kommen, da brauchst du also Mut den Gegner zu stressen und aber auch zu versuchen, selbst ein Tor zu schießen", erklärt Kiene ein wenig den Matchplan. "Klagenfurt hat zuletzt auch einige Partien mit Toren nach Standards gewonnen, da gilt es also heute so viel wie möglich zu verhindern und bei Möglichkeiten hellwach zu sein", so der Trainer abschließend.

Spielbeginn ist um 14:30 Uhr. Die Partie wird auf den üblichen Kanälen übertragen. K19 steigt heute lediglich beim TV aufgrund des Vorprogramms verspätet ein. Auf FB und auf k19.at kann die Partie in voller Länge verfolgt werden.

Domenik Schierl bleibt Austrianer

Mittwoch, 28 April 2021

Nach der erfolgreichen Zulassung zur 2. Liga stellt der SC Austria Lustenau auch in der Kaderplanung eine erste Weiche für die kommende Spielzeit. Stammtorhüter Domenik Schierl (26) bleibt der Austria treu und unterschreibt einen neuen Vertrag.

Domenik Schierl ist seit Juil 2019 Austrianer und geht damit in seine dritte Saison im Austria-Dress. Die unumstrittene Nummer 1 der Grün-Weißen stand bislang 48 Mal für Lustenau zwischen den Pfosten, sechs Spiele davon im UNIQA ÖFB-Cup, in welchem er die Vorarlberger mit teils herausragenden Leistungen bis ins Cupfinale führte.

Ausgebildet wurde der Salzburger im Nachwuchs des FC Red Bull Salzburg und kam über den FC Liefering und den SC Wiener Neustadt nach Lustenau.

Domenik Schierl unterschreibt in Lustenau einen neuen Vertrag über zwei Jahre inkl. vereinsseitiger Option.

Statements

Alexander Schneider, Sportkoordinator
„Domenik hat sich in den letzten 2 Jahren zu einem der herausragenden Torhüter in dieser Liga entwickelt. Aber auch aufgrund seiner Rolle neben dem Platz als Vorzeigeprofi und absolute Stütze unserer Mannschaft hatte diese Vertragsverlängerung bei uns höchste Priorität. Umso glücklicher sind wir, dass wir in dieser unruhigen Phase für den gesamten Verein ein Zeichen der Kontinuität aber auch des Aufbruchs setzen konnten. Wir blicken gemeinsam positiv in die Zukunft und haben jetzt ein erstes wichtiges Puzzleteil in der Planung für die kommende Saison gesetzt.

Domenik Schierl
„Ich freue mich sehr für mindestens 2 weitere Jahre den eingeschlagenen Weg hier bei der Austria weiterzugehen. Trotz dieser, für uns alle nicht zufriedenstellenden, Saison bin ich weiterhin zu 100% von diesem Verein überzeugt und sehe in diesem Projekt großes Potenzial für die Zukunft. Mit meiner Vertragsverlängerung in dieser schwierigen Situation will ich ein Zeichen setzen und hoffe mit dieser Entscheidung meinen Teil zur positiven Entwicklung des Vereins beitragen zu können. Unser gemeinsames Ziel ist es als Einheit – dann auch hoffentlich wieder mit unseren Fans im Rücken – erfolgreiche nächste Jahre zu absolvieren.

1:0 Niederlage gegen den FAC

Montag, 26 April 2021

Die Austria bleibt im Tabellenkeller. Gegen den FAC setzt es eine 1:0 Niederlage. Grün-Weiß holt damit im Apirl aus sechs Spielen nur fünf Punkte.

Trainer Alexander Kiene brachte gegen die Wiener Haris Tabakovic von Anfang an, doch die Austria kam zunächst nicht wirklich in die Gänge. Chancen blieben auf beiden Seiten aus, zu deutlich war bei beiden Teams zu spüren, dass keiner einen Fehler machen wollte und das Selbstvertrauen nicht gerade groß war. Einen Abschluss verzeichnete Nael Jaby nach 21 Minuten, der FAC erarbeitete sich nach und nach doch gute Chancen. Möglichkeiten von Schmid (34.) und Sahanek (37.) wurden von Domenik Schierl glänzend pariert.

Nach Seitenwechsel zeigte sich ein ähnliches Bild, die Austria tat sich weiterhin schwer, der FAC versuchte sein Glück immer wieder über Marco Sahanek, doch auch die Gastgeber kamen nicht wirklich zu guten Abschlüssen und so musste eine Standardsituation für einen Treffer erhalten. Brandon BAiye foulte in der 75. Minute Martin Rasner im Strafraum, den Elfmeter verwandelte Sahanek souverän (76.). Beinahe hätte der FAC mit einem Doppelschlag alles klar gemacht, doch Rasner brachte den Ball nicht im Tor unter (79.). Gegen Ende hin versuchte die Austria noch einmal alles, doch die Kopfballchancen durch Tabakovic (87.) und Maak (91.) waren nicht erfolgreich.

Die Spieler müssen sich jetzt in den letzten fünf Runden etwas einfallen lassen und sich für den Verein zerreißen. Richten können es nur sie auf dem Spielfeld. Egal, ob sie noch Vertrag haben, den Verein verlassen werden oder einem Kooperationspartner gehören - alle sitzen im gleichen Boot und negative Ergebnisse werfen auf alle den gleichen Schatten. Kämpft dafür bis zum Umfallen, dass ihr nicht auf einem Abstiegsplatz die Saison beenden wollt.

Die nächste Chance gibt es am 1. Mai gegen die Austria aus Klagenfurt. Grundlegend schon eine schwere Aufgabe, aber das darf keine Ausrede sein.

Die Austria ist heute in Wien beim Floridsdorfer AC zu Gast. Die Tabellennachbarn liegen Punktegleich auf den Plätzen 13 und 14. Für beide Teams zählt heute nur ein Sieg, um sich etwas Abstand von den unteren Tabellenrängen zu verschaffen.

Der Gegner - FAC
Die Wiener konnten am letzten Wochenende einen 3:2 Sieg nach 0:2 Rückstand feiern. Beim FAC gab es vergangene Woche außerdem einen Trainerwechsel. Roman Ellensohn, ehemaliger Austria-Kicker, wurde nach nur 2,5 Monaten von seinen Aufgaben befreit. Trainer Alexander Kiene hat den Gegner im Vorfeld analysiert und erwartet heute eine etwas andere Partie als noch gegen den Kapfenberger SV. "Der FAC verfügt über eine sehr starke Offensivabteilung. Wenn wir sie Fußball spielen lassen, dann wird es gefährlich. Wichtig wird es sein, das Spiel zu kontrollieren, aber nicht auf die Offensive zu vergessen". Der Floridsdorfer AC dürfte mit breiter Brust anreisen, auch wenn die Saison bisher auch nicht ideal verläuft. "Ein Spiel nach 0:2 Rückstand zu drehen, wenn auch mit Glück, gibt einem Team Aufschwung. Wir müssen dagegenhalten und an die spielerische und taktische Leistung aus dem Kapfenberg-Spiel anknüpfen", lautet Kiene's Plan.

Unsere Austria
Denn im letzten Heimspiel gegen den KSV bewies die Austria, dass man bereit ist zu kämpfen. Man war über das gesamte Spiel gesehen das bessere Team. Einziger Vorwurf bleibt die fehlende Effizienz vor dem Tor. "Wir wurden gegen Kapfenberg leider für eine spielerisch starke Leistung nicht belohnt. Im letzten Drittel fehlt uns die nötige Abgeklärtheit und Ruhe. Daran arbeiten wir", erklärt Kiene. In der Woche zum Spiel hat die Mannschaft hart gearbeitet und sich einen Plan für heute zurecht gelegt. "Es ist heute ein wichtiges Spiel für beide Mannschaften. Wir sind gut vorbereitet und gehen voll motiviert in das Spiel. Unser Ziel sind drei Punkte", so Alexander Kiene abschließend. Die Kadersituation bei Grün-Weiß bleibt weiter angespannt, jedoch kehrt mit Haris Tabakovic ein wichtiger Spieler zurück. Nach seinem Kurzeinsatz gegen Kapfenberg wird er heute mit großer Wahrscheinlichkeit wieder von Beginn an am Platz stehen.

Spielbeginn in Wien ist um 18:30 Uhr. Die Partie wird auf allen gewohnten Kanälen übertragen.

Lustenau, 21.04.2021: Der SC Austria Lustenau hat heute Nachmittag den Protest gegen die Verweigerung der Zulassung zur Teilnahme am Bewerb der zweithöchsten Spielklasse der Österreichischen Fußball-Bundesliga eingereicht. Damit sollte die Entscheidung des Senats über die Zulassung des Vereins für die 2. Liga am kommenden Dienstag nur noch eine Formsache sein.

 Der Verein konnte sämtliche vom zuständigen Senat geforderten finanziellen Nachweise zu 100 Prozent erbringen, obwohl durch die fehlende Stadionzulassung für die erste österreichische Bundesliga im Budget Lücken von insgesamt 460.000 Euro entstanden sind.

„Gemeinsam mit unseren Fans, Gönnern, Sponsoren, zahlreichen Spenden und weiteren Unterstützern ist es uns gelungen, innerhalb von 6 Tagen den Budgetfehlbetrag abzudecken“, erklärt Vorstandssprecher Bernd Bösch. Zusammen mit Klubanwältin Olivia Lerch hat Geschäftsführer Vincent Baur die notwendigen Unterlagen in den letzten Stunden zusammengestellt. „Das war wirklich ein Kraftakt des ganzen Vereins. Wir haben in den letzten Tagen fast und um die Uhr daran gearbeitet, diese schwierige Situation zu bewältigen“, erklärt Baur. 

Die Austria-Führung bedankt sich bei allen Austrianerinnen und Austrianern, sowie bei allen Spendern, Sponsoren und Unterstützern für ihren Beitrag zu diesem sensationellen Ergebnis. „Unter dem Motto NUR MIT ÜH ZÄMMO haben wir diese prekäre Situation überstanden. Jetzt können wir gestärkt daraus hervorgehen.“, freut sich Vorstandsprecher Bösch.

1:1 Unentschieden gegen den KSV

Montag, 19 April 2021

Die Austria konnte sich am Freitag gegen den Kapfenberger SV einen Punkt erspielen. Aufgrund der Spielanteile wäre sogär ein Sieg nicht unverdient gewesen, doch die Kapfenberger agierten clever.

Das Spiel begann mit einem Paukenschlag. Bereits in der zweiten Minute gingen die Gäste aus der Steiermark durch ein Freistoßtor von Dino Musija in Führung. Erneut musste die Austria einem Rückstand nachlaufen - wie schon so oft in dieser Saison. Die Mannschaft von Alexander Kiene agierte aber ruhig und kam nach einer Viertelstunde zur ersten eigenen guten Möglichkeit. Innenverteidiger Till Cissokho setzte beginnend in der eigenen Hälfte zu einem Sololauf an und ließ dabei mehrere Kapfenberg-Spieler schlecht aussehen. Belohnt wurde der großgewachsene Verteidiger nicht, der Abschluss konnte geblockt werden (15.). Grün-Weiß war das dominante Team, Kapfenberg begann früh damit, die Führung nur noch zu verteidigen. In der 24. Minute nahm KSV-Torwart Giuliani verbotenerweise den Ball zweimal in die Hand, denn fälligen indirekten Freistoß von Matthias Maak konnten die Kapfenberger irgendwie noch von der Torlinie kratzen. Die Austria zeigte einen deutliche Reaktion nach dem schwachen Derby-Auftritt und drückte die Steirer weit in die eigene Hälfte. Nach 33 Minuten jubelte Wallace bereits über den Ausgleich, doch Schiedsrichter Talic entschied auf Abseits. Die letzte gute Möglichkeit vergab dann wenige Minuten vor der Pause Nael Jaby. Der Franzose erreichte eine schöne Flanke von Alex Ranacher per Hechtkopfball etwas zu spät und so segelte der Ball am Tor vorbei (45.).

Nach dem Seitenwechsel feierte Haris Tabakovic sein Comeback und der Torjäger der Austria war dann auch Impulsgeber für den Ausgleich. Zuvor hatte sich die Austria gute 25 Minuten abgemüht, doch das steirische Bollwerk ließ nicht viel zu. Nach einer schnellen Kombination von Jaby über Wallace und Tabakovic, war es der junge Franzose, der den Ball an Kapfenberg Goalie Giuliani vorbei im kurzen Eck versenkte (71.). Die Austria bemühte sich in der Folge, kam aber zu keiner nenneswerten Chance mehr. In den Schlussminuten wäre man beinahe erneut um die Punkte gebracht worden. Doch Domenik Schierl hielt gegen Winfried Amoah den Punkt fest (89.)

Bevor es für die Austria am Freitag, 23. April, gegen den FAC weiter geht, steht am Mittwoch die Eingabe der Protest-Unterlagen für den Lizenzentscheid an. Die Vereinsantwortlichen befinden sich in Gesprächen mit der Gemeinde bzgl einer Lösung, aber auch die Crowdfunding-Aktion des SC Austria Lustenau erhält Zuspruch aus der Bevölkerung. Austrianer halten einfach in jeder Phase zusammen. Dafür ein großes Dankeschön!

Heute trifft die Austria zuhause auf den anderen Liga-Dino aus Kapfenberg. Grün-Weiß ist zum Punkten verdammt, möchte man nicht in die Abstiegszone rutschen. Die Steirer reisen mit breiter Brust an.

Unser Gegner - KSV
Kapfenberg besiegte am Mittwoch den SV Lafnitz mit 1:0 und steht derzeit auf dem siebten Tabellenplatz, sechs Punkte vor der Austria. Die Steirer spielen eine solide Saison und können heute ohne großen Druck auflaufen. Trainer Alexander Kiene erwartet einen agressiven und vor allem kampfstarken Gegner. "Das heutige Spiel wird keine leichte Aufgabe, die Kapfenberger haben mit dem Sieg gegen Lafnitz gezeigt, dass sie über Qualität verfügen. Wir werden heute ordentlich gefordert sein", lautet das Fazit des Trainers.

Unsere Austria
Bei Grün-Weiß läuft es aktuell so überhaupt nicht. Die Derby-Niederlage war verdient, die Dornbirner agierten deutlich cleverer und vor allem effizient. "Aufgrund der zweiten Halbzeit war die Niederlage verdient, wir haben es durch individuelle Fehler dem FC Dornbirn das Tore schießen zu leicht gemacht", lautet Kiene's Fazit. "Im letzten Drittel hatten wir keine Durchschlagskraft und so waren wir nicht in der Lage das Spiel noch zu unseren Gunsten zu drehen". Dennoch war es dem Trainer wichtig den Blick schnell nach vorne zu richten, denn in englischen Wochen bleibt nicht viel Zeit. "Ein enger Spielplan hat auch seine Vorteile, man bekommt schnell die Chance auf einen Erfolg und Wiedergutmachung", so Kiene.
Personell muss er weiterhin auf einige Akteure verzichten, manche Spieler sind auch heute aufgrund leichter Blessuren fraglich. Eine Entscheidung fällt erst kurz vor Spiel. Wieder mit dabei ist auf alle Fälle Brandon Baiye. Der Belgier kehrt von seiner Gelbsperre zurück. "Die Situation mit vielen verletzten und angeschlagenen Spielern ist nicht einfach, aber wir müssen das Beste daraus machen. Wir müssen uns heute mit allem was wir haben reinwerfen und Vollgas geben. Alle sind gefordert", ergänzt Alexander Kiene abschließend.

Spielbeginn ist heute bereits um 18:00 Uhr, damit die 100 zugelassenen Zuschauer keine Probleme mit der Ausgangsspere erhalten. Die Partie wird auf den gewohnten Kanälen übertragen.

Derby zur Prime-Time

Dienstag, 13 April 2021

Englische Woche in der 2. Liga und das mit einem echten Highlight. Auf der Birkenwiese in Dornbirn findet das zweite Derby der Saison statt. Die Austria trifft auf den (Tabellen)Nachbarn, den FC Dornbirn. Die Vorzeichen lassen ein spannendes Spiel erwarten, für beide Teams geht es um viel.

Unser Gegner - FC Dornbirn
Die Dornbirner wollen natürlich in der Tabelle vor der Austria bleiben und sozusagen als "Kleiner" den Großen ärgern. Doch auch für die Rothosen verlief das Frühjahr bisher nicht wirklich optimal. Nach gutem Start folgten fünf Niederlagen in Serie. Von den letzten beiden Spielen konnte dann eines gewonnen werden, in der letzten Runde gab es dann aber den nächsten Dämpfer mit einer 0:1 Niederlage gegen Wacker Innsbruck. Trainer Alexander Kiene wart dennoch vor den Dornbirnern: "Wir erwarten heute ein enges und umkämpftes Spiel. Dornbirn verfügt über eine kompaktive Defensive und wird gefährlich über schnelles Umschaltspiel und Standardsituationen. Wir müssen von der ersten Minute an hellwach sein". Das Derby habe immer einen speziellen Charakter und der Verlauf sei nur schwer vorauszusehen. Im November setzte sich Dornbirn im Reichhofstadion mit 1:0 durch, heute möchte man sich dafür revanchieren. "Im November war die Situation für die Austria ganz schwierig. Durch die corona-bedingten Ausfälle, die Ungewissheit, etc. waren wir vom Kopf her nicht zu 100% beim Spiel. Heute wollen wir uns von einer anderen Seite zeigen und uns für den Herbst revanchieren", so der Trainer.

Unsere Austria
Bei der Austria war die Erleichterung nach dem 3:2 Sieg gegen Rapid Wien II deutlich spürbar. "Dieser Sieg hat allen Beteiligten gut getan. Die Mannschaft hat sich durch die gezeigte Moral, den nötigen Willen und die Geschlossenheit diesen Sieg verdient", erklärt Kiene. "Das Spiel hat gezeigt, dass man in jeder Situation an sich glauben muss, egal was im Verlauf der 90 Minuten passiert. Wir sind nach der Führung in Rückstand geraten und haben die Partie doch noch einmal gedreht. Das ist der Verdienst der Mannschaft und natürlich des Geniestreichs von Wallace". Mit dem Sieg hat die Austria den ersten Schritt gemacht und die Durststrecke beendet. Jetzt soll es gegen Dornbirn mit dem nächsten Schritt klappen. "Natürlich fahren wir heute nach Dornbirn mit dem Ziel zu punkten. Im Derby wird es auf darauf ankommen, die richtige Mentalität an den Tag zu legen und den Kampf anzunehmen", so der Trainer. Verzichten muss Alexander Kiene auf Haris Tabakovic, Michael Lageder, Dragan Marcete (alle verletzt) und den gesperrten Brandon Baiye. Weitere Spieler sind noch fraglich, ein Einsatz wird erst heute Mittag entschieden - die Personalsituation bleibt also angespannt.

Spielbeginn ist heute um 20:25 Uhr. Die Partie gibt es auf K19 und ORF Sport+. Bereits ab 17 Uhr gibt es auf K19 eine Derby-Sondersendung. Sechs Stunden vollgepackt mit Highlights der letzten drei Derbys, Legenden-Talk, Vorbericht mit Christoph Stückler und vieles mehr. Einschalten lohnt sich.

Die Austria durfte sich am Samstag endlich wieder über einen vollen Erfolg freuen. Nach 1:0 Führung und 2:1 Rückstand drehte die Mannschaft von Alexander Kiene die Partie und gewann am Ende nicht unverdient mit 3:2.

Zu Beginn des Spiels merkte man den Hausherren die Verunsicherung der letzten Wochen deutlich an, daher gehörte die erste Chance des Spiels auch den Gästen aus Wien. Fuchshofer kam nach einem Flankenball völlig frei zum Abschluss, dennoch setzte er den Ball knapp neben das Gehäuse (3.). Dadurch aufgeweckt, begann nur die Austria mehr fürs Spiel zu tun und kam durch Adriano Bertaccini zur eigenen ersten Chance. Der belgische Stürmer wurde von Daniel Steinwender schön eingesetzt, doch beim Abschluss war der Winkel zu spitz (7.). Nach 15 Minuten hätte dann Bertaccini die Grün-Weißen in Führung bringen müssen. Völlig freistehend vergab der Mittelstürmer der Austria eine gute Kopfballchance. Drei Minuten später wurden seine Bemühungen dann aber belohnt. Nach starkem Ballgewinn von Pius Grabher landete der Ball beim völlig freistehenden Bertaccini, der dieses Mal Hadl im Rapid Tor schö umkurvte und trocken zum 1:0 traf. Doch der Stürmer sollte den Treffer bitter bezahlen, kurz darauf war für ihn Schluss, er musste verletzt ausgewechselt werden. Mit dem Gegentreffer trauten sich die Rapidler auch ein wenig mehr und kamen so nach 25 Minuten zum Ausgleich. Nach einem Ballverlust am Flügel schalteten die Gäste schnell um, der Ball landete bei Bozic, der mit Mithilfe von Matthias Maak - dieser fälschte den Ball mit der Schulter ab - den Ausgleich erzielte. Es folge dann aber die nächste Drangphase der Hausherren. Wallace, der für Bertaccini eingewechselt wurde, vergab in der 30. Minute in aussichtsreicher Position, nach 40 Minuten wurde ein guter Sololauf kurz vor dem Abschluss gestoppt. Die ausgelassenen Chancen wurden dann bestraft - die Rapidler erzielten kurz vor der Pause die Führung durch Zimmermann. Vorausgegangen war ein schlechter Klärungsversuch der Austria-Abwehr (44.), sodass der Rapid Stürmer Domenik Schierl mit einem satten Schuss keine Chance ließ.

Nach Seitenwechsel fiel es der Austria zunächst schwer ins Spielen zu kommen, die Zuschauer mussten länger auf eine Torchance warten. Doch mit der ersten Möglichkeit gelang den Grün-Weißen der Ausgleich. Brandon Baiye drückte den Ball nach einem Eckball und einer Kopfballvorlage von Jan Stefanon beim darauffolgenden Gestochere irgendwie über die Linie (62.). In Folge blieben beide Teams aktiv, doch die besseren Chancen auf eine erneute Führung hatten die Gäste. Aber Hajdari (71.) und Bosnjak (72.) vergaben die letzten Möglichkeiten für Rapid Wien II. Fünf Minuten vor Ende der regulären Spielzeit folgte dann ein Auftritt der besonderen Art von Wallace. Der Brasilianer kombinierte sich gemeinsam mit Alexander Rancher über die linke Seite in Richtung Strafraum, wo der technisch begabte Angreifer zwei Rapidler schwindelig spielte und aus spitzem Winkel ins lange Kreuzeck zum 3:2 Endstand traf (85.). Beim anschließenden Jubel und nach Abpfiff war die Erleichterung bei der Austria groß.

Damit tankt das Team von Alexander Kiene genau zum richtigen Zeitpunkt noch einmal ein wenig Selbstvertrauen. Denn bereits am Dienstag steht das Derby in Dornbirn an.

In Runde 22 trifft die Austria zuhause auf den SK Rapid Wien II. Nach der Niederlage am Ostermontag gegen die andere Ausbildungsmannschaft aus Wien, die Young Violets, muss es heute eine Reaktion der Mannschaft geben, denn der derzeitige Tabellenplatz schmerzt und das kann nur mit einem Sieg geändert werden.

Unser Gegner - SK Rapid Wien II
Die Wiener liegen nur einen Punkt hinter Grün-Weiß. Im Frühjahr präsentieren sich die jungen Rapidler in guter Form, konnten fünf der acht bisherigen Frühjahrspartien gewinnen. In der letzten Runde gab es zwar eine knappe Niederlage gegen Vorwärts Steyr, dennoch weiß Trainer Alexander Kiene, dass der Gegner unangenehm sein kann. "Auch Rapid Wien II verfügt über junge, technisch und taktisch gut ausgebildete Spieler. Sie setzen auf Schnelligkeit und ihr Umschaltspiel, da gilt es konzentriert dagegen zu arbeiten", so Kiene. Laut dem Trainer sei es gegen so eine Mannschaft vor allem wichtig, gut reinzustarten und im Ideallfall mit einem Führungstreffer die Partie früh in die richtige Richtung zu lenken.

Unsere Austria
Für Grün-Weiß hieß es zunächst die Partie vom Montag aufarbeiten, ehe man sich aber schnell auf den heutigen Gegner fokusierte. "Die Spieler und ich wissen, dass wir am Montag keine gute Leistung gezeigt haben. Es gab zwar immer wieder gute Phasen, aber wir belohnen uns für solche aktuell nicht. Wir müssen an unserer Effizenz vor dem Tor arbeiten", erklärt Alexander Kiene. "Wir haben vor allem zu Beginn der Partie ordentlich Druck aufgebaut und uns Chancen erarbeiten. Aber nach dem 0:1 ist der Faden gerissen. Fußball ist  dann einfach auch ein mentaler Prozess und das hat man am Montag deutlich gemerkt". Im Vorfeld der Partie wurde im Training hart gearbeitet und der Matchplan im Vergleich zum Young Violets Spiel noch einmal adaptiert. "Wir wissen um die Wichtigkeit dieser Partie und dass es derzeit keine leichte Situation für alle Austrianer ist. Die Spieler und ich wissen, dass nur wir daran etwas ändern können. Dafür wollen wir heute alles geben", betont der Coach. Mit Geduld und Klarheit im eigenen Spiel soll so der Turnaround geschafft und ein Erfolg eingefahren werden. Personell bleibt die Personaldecke angespannt, manche Spieler knabbern an leichten Blessuren, können aber mit an Board sein. Keine Option sind leider Nael Jaby, Michael Lageder, Dragan Marceta und Haris Tabakovic.

Spielbeginn ist erneut um 14:30 Uhr. Im Stadion sind 100 Zuschauer erlaubt. Die Partie wird natürlich auf den gewohnten Kanälen live übertragen.

Die Austria muss den nächsten Dämpfer einstecken. Gegen die Young Violets Austria Wien setzt es am Ende eine klare 0:3-Niederlage.

Die Grün-Weißen begannen aber schwungvoll und versuchten durch frühes Pressing die Veilchen zu Fehlern zu zwingen. Doch der aufgebaute Druck konnte nicht in Zählbares umgemünzt werden. Der erste Abschluss gehörte den Gästen, Huskovic nutzte einen Fehlpass von Matthias Maak, doch sein Schuss war zu unplatziert (10.). Auf der anderen Seite musste Young Violets Goalie Gindl bei einem Schuss von Alex Ranacher erstmals eingreifen (14.). Die Gäste aus Wien wurden mit Fortdauer der Partie mutiger und kamen durch El Moukhantir zu einer echten Großchance, doch Christoph Freitag warf sich in letzer Sekunde in den Schuss (19.). Den darauffolgenden Eckball nutzten die Gäste dann zur Führung. Der völlig freistehende Fischerauer konnte am Fünf-Meter-Raum völlig frei einköpfen (20.). Die Austria ließ sich nicht aus der Ruhe bringen und bemühte sich den Rückstand wett zu machen. Doch zunächst setzte Jan Stefanon den Ball aus spitzem Winkel knapp über das Tor (26.) ehe auch Fabian Gmeiner mit einer abgerissenen Flanke am Pfosten scheiterte (32.). Aber auch die Young Violets hatten noch eine gute Möglichkeit auf das zweite Tor, ein Lupfer von Hahn landete aber zum Glück am Aluminium (41.). Beinahe hätte die Austria dann noch mit dem Halbzeitpfiff den Ausgleich erzielt, doch nach einem Konter über Alex Ranacher setzte erneut Jan Stefanon den Ball knapp neben das Gehäuse.

In der zweiten Hälfte konnte die Austria nicht an die Leistung aus den ersten 45 Minuten anschließen. Zu ungenau und ohne zündende Idee konnte die tiefstehende Abwehrreihe der Gäste nicht überwunden werden. Die Jungveilchen agierten hingegend sehr abgeklärt und setzten immer wieder Nadelstiche. Doch ein herausragender Domenik Schierl hielt die Austria im Spiel als er stark Abschlüsse von Braunöder (63.) und Keles (72.) parierte. Doch in der 80. Minute war auch er chancenlos, als El Moukhantir völlig freistehend aus dem Rückraum des Strafraums zum 2:0 einnetzte. Die Austria hatte durch Brandon Baiye (86.) noch eine große Möglichkeit auf den Anschlusstreffer, doch der Belgier setzte einen Kopfball nur an die Latte. In der Nachspielzeit nützte Wiens Feiertag die letzte Chance des Spiels und stellte den Endstand von 0:3 her.

Die Austria bleibt damit weiterhin hinter den Erwartungen zurück. Natürlich stellt der Verein an sich selbst andere Ansprüche. Jetzt gilt es den Kampf im letzten Tabellendrittel anzunehmen und sich aufzubäumen. Die Kicker sind gefordert ,sich für den Club und vor allem für jeden einzelnen Austrianer mit allem einzusetzen was sie bieten können.

Weiter geht es im intensiven Fußball-Monat April. Am heutigen Ostermontag trifft die Austria zuhause auf die Young Violets Austria Wien. In der 21. Runde möchte Grün-Weiß natürlich mit Elan und Kampfgeist drei Punkte einfahren.

Unser Gegner - Young Violets
Die Wiener stehen auf dem vorletzten Tabellenplatz, dennoch darf man den Gegner nicht unterschätzen. Trainer Alexander Kiene weiß von den Qualitäten der Gäste. "Die Young Violets verfügen über viele junge Spieler, die  technisch und taktisch gut ausgebildet sind. Wir dürfen nicht den Fehler machen und den Young Violets Raum und Zeit zum Fußball spielen lassen", fasst Kiene zusammen. "Unser Plan ist es, den Gegner unter Druck zu setzen und so Stress zu erzeugen, um sie zu Fehlern zu zwingen". Für den Austria-Coach ist erneut der Spielverlauf mitentscheidend. Natürlich ist das Ziel in Führung zu gehen und so die Chronologie in die richtige Richtung zu lenken.

Unsere Austria 
Am vergangenen Freitag gab es gegen den SK Vorwärts Steyr nur ein torloses Remis. Grün-Weiß hätte die Möglichkeit zum Sieg gehabt, agierte aber in den entscheidenden Momenten ungenau und ließ die nötige Effizenz vermissen. Für Trainer Alexander Kiene war der gewonnene Punkt ok, dennoch hätte er sich mehr erhofft. "Wir hätten speziell im letzten Drittel der Partie den Lucky Punch landen können bzw. sogar müssen, aber wir waren vor dem Tor einfach nicht entschlossen genug. Positiv war, dass wir trotz veränderter Abwehrreihe über 90 Minuten weitesgehend stabil agierten und nicht viel zu gelassen haben", erklärt Kiene. Im Vorfeld der Partie hatte der Trainer schon gewarnt, dass es ein schweres Spiel werden würde, da der Gegner nur über Kampf zu biegen sein würde. "Wir haben uns spielerisch schwer getan, die Platzbedingungen haben dann auch noch ihren Teil beigetragen. Am Ende ist das natürlich aber dennoch nicht unser Anspruch. Wir nehmen den Punkt mit und wollen uns in den nächsten Runden steigern", so Alexander Kiene abschließend. Die Austria muss weiterhin auf Haris Tabakovic verzichten, Christoph Freitag kehrt nach seiner Sperre zurück. Till Cissokho und Michael Lageder sind erneut fraglich.

Spielbeginn ist heute bereits um 14:30 Uhr. Die Partie wird auf den gewohnten Kanälen übertragen.

Mit einem Punkt im Gepäck konnte die Austria gestern die Heimreise aus Steyr antreten. Die zahlreichen Ausfälle konnten leider nicht kompensiert werden.

Trainer Alexander Kiene musste mit Christoph Freitag, Haris Tabakovic, Till Cissokho und Michael Lageder gleich auf vier Stammkräfte verzichten. Die neu formierte Austria-Elf brauchte ein wenig, um in Schwung zu kommen, die Hausherren aus Oberösterreich agierten sehr defensiv und zurückhaltend. Die beste Möglichkeit in der ersten Halbzeit hatte Adriano Bertaccini nach gut einer halben Stunde, doch der Abschluss des Belgiers konnte von Bernhard Staudinger pariert werden. Auf der Gegenseite hätte Marcel Monsberger beinahe im Gegenzug die Hausherren in Führung geschossen, doch sein Kopfball ging knapp über die Latte.

Im zweiten Durchgang blieben Chancen Mangelware, zu oft war bereits das Aufbauspiel bei beiden Teams fehleranfällig. Die Austria hatte leichte Feldvorteile konnte diese aber lange nicht in Torchancen ummünzen. Erst in der 78. Minute wurde es wieder gefährlich, als Jan Stefanon nach einer Balleroberung in den Strafraum zog, doch der junge Stürmer ließ sich ein wenig zu viel Zeit und verpasste dadurch den Abschluss. Die wohl beste Chance des Spiel auf einen Treffer hatte dann erneut Adriano Bertaccini, doch der Abschluss des 20-jährigen landete direkt in den Armen des Steyr Torwarts (83.). Erneut wurde es dann im Gegenzug im Austria-Strafraum noch einmal gefährlich, doch Domenik Schierl parierte einen Ball von Daniel Bilic aus spitzem Winkel gerade noch so mit den Fingerspitzen.

Am Ende ein gerechtes Unentschieden, auch wenn es beide Teams nicht wirklich weiter bringt. Zu verschnaufen bleibt nicht viel Zeit, bereits am Ostermontag wartet as nächste Spiel auf die Austria. Zuhause trifft man um 14:30 Uhr auf die Young Violets Austria Wien.

Heute startet mit dem Auswärtsspiel in Steyr ein intensiver Fußballmonat. In den kommenden Wochen stehen sechs Partien an, die das Team von Alex Kiene ordentlich fordern werden. Gegen den SK Vorwärts Steyr soll es heute am besten gleich mit einem Erfolg klappen.

Unser Gegner - SK Vorwärts Steyr
Dafür muss sich die Austria heute auf einen unbequemen Gegner einstellen. Zwar stehen die Steyrer auf dem letzten Tabellenplatz, doch in dieser LIga darf man keinen Gegner unterschätzen. Die Oberösterreicher haben das letzte Spiel gegen Austria Klagenfurt unglücklich mit 1:2 verloren, davor luchsten der Sportklub dem GAK einen Punkt ab. Trainer Alexander Kiene und sein Team sind gewarnt und haben sich in der zweiten Hälfte der Länderspielpause intensiv auf den Gegner vorbereitet. "Steyr ist ein unbequemer Gegner, der vor allem über den Kampf sein Glück sucht. Sie agieren defensiv oft mit einer 5er-Kette und stehen dadurch kompakt und tief", analysiert Kiene. "Offensiv müssen wir uns auf lange Bälle und damit verbunden auf Kopfballduelle einstellen. Wir müssen wachsam sein und Standardsituationen unbedingt vermeiden", führt der Coach weiter aus. Ziel des Spiels sei aber dennoch das eigene Spiel durchzuziehen und im Idealfall in Führung gehen zu können. In den letzten Spielen habe man gesehen, dass vor allem der Verlauf der Partie mitentscheidend sein kann.

Unsere Austria
Das bekam die Austria im letzten Ligaspiel deutlich zu spüren. Einer frühe Doppelführung der Innsbrucker folgten zwei ärgerliche Verletzungen von Tabakovic und Stefanon. Die Gelb-Rote-Karte von Christoph Freitag war dann die unnötige Draufgabe. Die Mannschaft hatte sich in dem Duell aber nicht aufgegeben und alles versucht, doch noch zu punkten. Am Ende sollte es nicht reichen, auch aufgrund eines nicht gegebenen Elfmeters. "Das Spiel ist überhaupt nicht nach Plan verlaufen. Nach einem guten Start, haben uns die zwei Gegentreffer nicht in die Karten gespielt", so Kiene. "Am Ende müssen wir uns aber an der eigenen Nase nehmen, auch wenn die Niederlage unglücklich und bitter ist". Heute gegen Steyr möchte Alexander Kiene eine aktive Mannschaft sehen, die dagegen hält und sich auf die eigenen Stärken besinnt. Verzichten muss der Trainer auf Christoph Freitag (gesperrt) und Haris Tabakovic (verletzt). Jan Stefanon ist fraglich. In der Offensive braucht es also heute andere Spieler, die Akzente setzen.

Spielbeginn ist um 18:30 Uhr. Die Partie wird auf den gewohnten Kanälen übertragen. Vor dem Spiel gibt es nach einer längeren Pause endlich wieder ein Austria Magazin mit Flo Matt - dieses könnt ihr auf unserer FB-Seite und K19 verfolgen.

Brandon Baiye im Talk

Sonntag, 28 März 2021

Seit dem 23. März befindet sich unsere #6 Brandon Baiye beim belgischen U-21 Nationalteam. Nachdem er bereits sämtliche U-Mannschaften durchlaufen hatte, wurde er von Jacky Mathijssen zum aktuellen Lehrgang eingeladen. Am 3. Juni bestreitet die U21 Belgiens in Kasachstan ihr erstes Qualifikationsspiel für die U21-Europameisterschaft 2023 in Georgien. Brandon Baiye möchte natürlich auch dann erneut Teil des Kaders der roten Teufel sein.

Wir haben mit Brandon gesprochen und ihn zu seinem Abenteuer Nationalteam befragt.

Wo siehst du den größten Unterschied der Spielanlage im Nationalteam im Vergleich zum Spiel bei uns im Verein?
Das ist schwer zu vergleichen, da wir im Verein aus einer ganz anderen Grundordnung heraus agieren. Im belgischen Nationalteam spielen wir in einem 3-4-3 oder in einem 3-5-2 System und mit Flügelverteidigern. Zudem bauen wir im Nationalteam mit drei Spielern auf – im Verein läuft unser Spielaufbau meist über zwei Verteidiger. Es bestehen da schon deutliche Unterschiede und daher ist es nur schwer möglich einen Vergleich zu ziehen.

Welche Emotionen verspürst du, wenn du für dein Land auflaufen darfst?
Das ist einfach ein wunderschönes Gefühl. Ich bin in Belgien aufgewachsen und daher ist es für mich etwas Besonderes für mein eigenes Land aufzulaufen. Ich kenne viele Teamkollegen von früher und es ist einfach schön, sich mit ihnen zu treffen, sich auszutauschen und miteinander zu spielen. Es ist einfach eine unglaubliche Ehre für Belgien spielen zu dürfen.

Wie siehst du deine Rolle als Führungsspieler im Nationalteam und gibt es große Unterschiede zu deiner Rolle im Verein?
Für mich macht es keinen Unterschied, ob ich für meinen Verein oder im Nationalteam spiele. Ich versuche immer ein Leader zu sein und meinem Team zu helfen. Ich selbst schätze mich auch als Leader ein, das gehört schlichtweg zu meiner Persönlichkeit. Das trage ich einfach in mir, voranzugehen und die Führungsrolle zu übernehmen. Auch im Nationalteam ändert sich nichts an meiner Einstellung. Dabei ist für mich auch nicht wichtig, ob ich die Kapitänsbinde trage oder nicht, ich werde immer das Gespräch mit den Mitspielern suchen, Anweisungen geben und jeden zu unterstützen. Ich bin fest davon überzeugt, dass wir mit viel Kommunikation zu einer besseren Teamchemie kommen werden – Kommunikation ist für mich einer der wichtigsten Aspekte im Fußball.

Wer ist der eindrucksvollste Spieler in der U21-Mannschaft? Unabhängig vom Nationalteam Belgiens, welchen Fußballer bewunderst du?
Es sind so viele gute Fußballer hier beim Lehrgang, da kann ich keinen herausnehmen. Ich bin allgemein definitiv ein großer Fan von Paul Pogba. Er hat tolle Qualitäten mit und ohne Ball und überzeugt mit einem unglaublichen Skill-Set. Er ist sicher der Spieler, den ich am meisten verfolge – auch in Bezug auf meine eigene Position.

Die Austria nützte die Länderspielpause für einen Test gegen den Schweizer Drittligisten SC Brühl. Im Reichshofstadion trennen sich die Teams am Ende 1:1.

Die Mannschaft von Alexander Kiene trat im Testspiel gegen den SC Brühl aufgrund von Verletzungen und notwendiger Belastungssteuerung mit einer stark veränderten Startelf im Vergleich zum Spiel gegen den FC Wacker Innsbruck an. Jan Stefanon musste im letzten Spiel verletzt ausgewechselt werden, bei ihm wurde eine Gehirnerschütterung diagnostiziert, er wird vermutlich in der kommenden Woche wieder ins Training einsteigen. Bei unserem Goalgetter Haris Tabakovic hat sich der Anfangsverdacht bestätigt, bei ihm wurde ein Bänderriss im Sprunggelenk festgestellt, er wird uns je nach Heilungsverlauf einige Wochen fehlen. Wir wünschen beiden eine schnelle Genesung.

Die Austria hatte gegen die Gäste aus der Schweiz den besseren Start und suchte geduldig mit viel Ballbesitz die Lücken in den Ketten des Gegners. Vor allem über die rechte Seite wurde es in der Anfangsviertelstunde mehrmals gefährlich, so konnten sich die rechte Achse Gmeiner/Ranacher öfters freispielen. Eine Flanke von Ranacher war jedoch noch zu ungenau, nur eine Minute später landete ein Schuss aus kurzer Distanz nur im Außennetz. Die Gäste versuchten aus der eigenen Defensive heraus nahezu alle Situationen spielerisch zu lösen. Die Austria wollte den Gegner früh im Aufbau stören, schaffte es aber zu selten den nötigen Druck aufrechtzuhalten. Im eigenen Abwehr-Drittel stand die Viererkette rund um Abwehrchef Matthias Maak, der gestern mit Sebastian Feyrer einen neuen Partner an der Seite hatte, sicher und ließ nicht viel zu. Nach rund 20 Minuten die erste richtige Topchance für unsere Mannschaft: Wallace zog zur Mitte, nach einem tollen Doppelpass und Hakenablage von Grabher kam Erstgenannter im Strafraum zum Abschluss – der Torwart der Gäste konnte jedoch zu Ecke klären. Nach 25 Minuten dann die Führung für Grün-Weiß, ein Freistoß von Grabher fiel Stürmer Adriano Bertaccini vor die Füße – dieser hatte keine Mühe und schob zum 1:0 ein. Gute zehn Minuten später war für den angeschlagenen Tobias Berger Schluss, für ihn kam der Lustenauer Nicolai Bösch ins Spiel, der nach über vier Monaten sein Comeback feiern durfte. Die Gäste ließen sich durch den Rückstand nicht beirren und suchten mit Kombinationsfußball weiter den Weg zum gegnerischen Tor – wie in der Anfangsphase war jedoch oft schon an der Strafraumgrenze Schluss. Nach 36 Minuten nützte Brühls Lirim Shala einem Ballverlust und kam im Strafraum ziemlich unbedrängt zum Abschluss. Torhüter Schierl war zwar noch am Ball, jedoch reichte es nicht ganz und der Ball fand trotzdem seinen Weg ins lange Eck. Kurz vor der Pause dann die erneute Chance für Wallace, aber der Torwart der Gäste konnte den Schuss parieren.

Zur Halbzeit wechselte Trainer Alexander Kiene Blankson Anoff und Florian Eres für Alexander Ranacher und Domenik Schierl ein. Eres konnte sich dann bereits nach fünf Minuten das erste Mal auszeichnen, er parierte einen Freistoß der Gäste zur Seite. In der 55. Minute kam Raul Marte, der über 35 Minuten einen sehr engagierten Auftritt zeigte, für Daniel Steinwender ins Spiel. Mit dem fünffach Wechsel der Gäste in der 60. Minute kam der Spielfluss stark ins Stocken. Die Austria versuchte sich weiter durch die Ketten des Gegners zu kombinieren, scheiterte jedoch häufig an der letzten Reihe der Gäste. Diese wiederum konzentrierten sich nach einer kurzen Verschnaufpause vermehrt auf das Konterspiel und kamen immer wieder zu Halbchancen, welche bei etwas mehr Genauigkeit noch gefährlich werden hätten können. Die beste Torchance im zweiten Durchgang für die Mannschaft von unserem Cheftrainer Alexander Kiene hatte Adriano Bertaccini. Nach einer tollen Kombination über Bösch und Wallace, legte dieser im Strafraum zurück auf unseren belgischen Stürmer – dieser bekam den Ball aus kurzer Distanz jedoch nicht am Gäste-Torwart vorbei.

So blieb es am Ende trotz regem Bemühen bis zur letzten Sekunden bei einem ziemlich gerechten 1:1-Unentschieden. Trainer Alexander Kiene zeigte sich im Anschluss an das Spiel größtenteils zufrieden, fand aber auch deutliches Verbesserungspotential. "Der Test war für uns wichtig, damit wir Spielern, die zuletzt eher selten zum Zug kamen, Einsatzminuten geben konnten. Wir mussten auf einige Stammkräfte verzichten und haben unsere Sache dafür aber sehr ordentlich gemacht", führt Kiene aus. "Die Leistung unserer Defensive war solide, wir haben nicht viel zu gelassen. In der Offensive konnten wir uns deutlich mehr klare Torchancen als zuletzt erarbeiten, jedoch müssen wir einfach effizienter werden. Wir lassen noch zu viele gute Möglichkeiten liegen", analysiert Kiene weiter. Der Test habe seinen Zweck erfüllt, der Spielrhythmus konnte beibehalten werden und man konnten junge Spieler testen und beobachten. Nächste Woche gilt dann der Fokus schon dem nächsten Ligaspiel gegen den SK Vorwärts Steyr. "Wir werden weiter an uns arbeiten und die Woche nützen, um uns auf Steyr gut vorzubereiten. Ich hoffe, dass einige Spieler, die derzeit mit leichten Verletzungen zu kämpfen haben, dann wieder zur Verfügung stehen", ergänzt Kiene abschließend.

Aufstellung
Schierl (45. Eres); Gmeiner, Feyrer, Maak, Berger (36. Bösch); Ranacher (45. Anoff (60. Lageder)), Marceta D., Grabher, Wallace; Steinwender (55. Marte); Bertaccini

Keine Punkte im West-Derby

Montag, 22 März 2021

Das West-Derby gegen den FC Wacker Innsbruck geht mit 1:2 knapp an die Gäste aus Tirol. Eine frühe Doppelführung können die Innsbrucker über die Zeit retten. Die Austria hadert mit Verletzungspech und Fehlentscheidungen.

Die Austria hatte sich nach dem Sieg in Oberösterreich bei den Juniors OÖ viel vorgenommen und starteten aktiv in die erste Hälfte, doch nach nur fünf Minuten erzielte Fabio Viteritti per Freistoß die Führung für Wacker. Die Innsbrucker veränderten daraufhin ihre Spielanlage und setzten nur noch auf Konter, standen tief in der eigenen Hälfte. Die beste Möglichkeit auf den Ausgleich hatte Haris Tabakovic. Nach toller Vorarbeit über die linke Seite von Berger und Baiye, setzte der Mittelfeldmann aus Belgien Ranacher perfekt ein, der mit einem Querpass den Austria-Mittelstürmer bediente, doch der Abschluss ging nur wenige Zentimeter neben den Pfosten am Tor vorbei (10.). Nach zwölf Minuten hätte Fridrikas für Innsbruck auf 2:0 erhöht, doch Domenik Schierl hielt das Team im Spiel, leider war er dann zwei Minuten später gegen den selben Innsbrucker Spieler machtlos. Fridrikas entwischte nach einem langen Ball von Viteritti Michael Lageder und ließ dieses Mal Schierl keine Möglichkeit für eine Parade (14.). Nach einer halben Stunde nahm das Übel dann endgültig seinen Lauf. Jan Stefanon musste nach etwas mehr als 30 Minuten mit Verdacht auf Gehirnerschütterung vom Platz, nur drei Minuten später auch das Aus für Haris Tabakovic. Der Schweizer überknöchelte nachdem er nach einem Kopfballduell unglücklich aufkam und über den hinter ihm liegenden Gegenspieler fiel. Beide Spieler wurden ins Krankenhaus gebracht zur weiteren Abklärung. Mit einer deutlich geschwächten Offensive konnte die Austria nicht wirlich Druck aufbauen und hatte dann in der Nachspielzeit der ersten Hälfte viel Glück und einen starken Domenik Schierl, der einen Schuss von Jamnig stark parierte.

Die Austria bemühte sich in Durchgang zwei, aber es gelang dem Team von Alexander Kiene nicht den nötigen Druck aufzubauen. Die Innsbrucker standen tief und wollten das Ergebnis so über die Zeit bringen. Für Grün-Weiß sollte es noch schwieriger werden. Nach einer Stunde musste Christoph Freitag mit Gelb-Rot vom Platz. Die gelbe Karte für das zweite Foul war von Schiedsrichter Christopher Jäger eine überharte Entscheidung, denn solche Fouls gab es im Derby zuvor unzählig, jeweils ohne Konsequenzen. Keine Minute darauf hätte eigentlich Innsbruck alles klar machen können, doch Marco Holz traf aus guter Position nur Aluminium. Mit einem Mann weniger und dem Mut der Verzweiflung versuchte die Austria noch einmal alles und kam durch Wallace nach 75 Minuten zum Anschlusstreffer. Der Brasilianer hatte sich an Viteretti aus Hälfte 1 ein Beispiel genommen. Aus fast gleicher Freistoßposition setze der Austria-Kicker den Ball gefühlvoll und unhaltbar genau ins Kreuzeck. Mit dem Anschlusstreffer begann Wacker zu wackeln und die Austria hätte in der 83. Minuten einen Elfmeter bekommen müssen. Doch erneut war es Schiedsrichter Jäger, der eine Situation falsch beurteilte und die Austria damit benachteiligte. Wallace war im Strafraum deutlich von Jamnig gehalten worden.

Am Ende bleibt die Erkenntnis, dass vor der Austria noch viel Arbeit liegt, in der Defensive passieren noch zu häufig Fehler. Daran kann jetzt in der Länderspielpause gearbeitet werden. Das nächste Spiel für Grün-Weiß findet am Freitag, 02. April 2021 statt. In der 20. Runde trifft man auswärts auf den SK Vorwärts Steyr.

Wenn auf dem Spielplan das Duell SC Austria Lustenau gegen den FC Wacker Innsbruck steht, dann muss man eigentlich nicht mehr viel dazu sagen. Das West-Derby zwischen den beiden Traditionsclub hat eine lange Geschichte mit vielen spannenden Aufeinandertreffen. Auch in der morgigen Sonntagsmatinee dürfen sich grün-weiße und grün-schwarze Fans auf eine besondere Partie freuen.

Der Gegner - FC Wacker Innsbruck
Die Innsbrucker stehen derzeit auf dem siebten Tabellenplatz und liegen damit sicherlich auch ein wenig hinter den eigenen Erwartungen zurück. Zwar ließ sich der Club nie dazu verleiten, selbst vom Aufstieg zu reden, doch im Umfeld des Tiroler Vereines kommt dieses Thema immer regelmäßig auf. Mit neun Punkten Rückstand auf den FC Liefering (den so begehrten zweiten Tabellenplatz, der zum Aufstieg reichen würde) ist der Abstand aber doch schon groß und Wacker heute eigentlich zum Siegen verdammt. So sieht es auch Alexander Kiene: "Wacker verspührt morgen sicherlich mehr Druck als wir, aber die Mannschaft hat extreme Qualität, da dürfte das alleine nicht spielentscheidend sein". Die Innsbrucker warten seit drei Spielen auf einen vollen Erfolg, das letzte Spiel ging mit 0:1 knapp an den FC LIefering. "Wacker Innsbruck hat neben Austria Klagenfurt sicherlich die höchste individuelle Qualität im Kader. Im Winter haben sie sich noch einmal ordentlich verstärkt, Spieler wie Aydin, Ronivaldo oder Fridrikas können Spiele alleine entscheiden", analysiert Kiene. "Wir werden morgen in allen Bereichen gefordert sein. Es gilt gut zu verteidigen, müssen alles reinwerfen was wir können und den Mut haben, in der Offensive Akzente zu setzen und unsere Chancen wie zuletzt effektiv nützen". Ein besonders Spiel wird es heute vor allem auch für die Ex-Austrianer Ronivaldo und Darijo Grujcic. Erstmals treten beide nach ihrem Wechsel wieder im Reichshofstadion an.

Unsere Austria
Bei Grün-Weiß ist die Stimmungslage nach dem geglückten ersten Dreier gegen den FC Juniors OÖ durchwegs positiv. Über 90 Minuten hinweg lieferte die Mannschaft von Alexander Kiene eine stabile Leistung und ging am Ende verdient als Sieger vom Platz. "Gegen den FC Juniors ist das Spiel chronologisch gesehen perfekt für uns verlaufen. Wir konnten nach der Führung gleich nachlegen und haben nach dem Anschlusstreffer die nötige Ruhe bewahrt", kommentiert Alexander Kiene die Partie. "Mit dem 3:1 direkt nach der Pause hätte es für uns kaum besser laufen können. Dennoch war nicht alles perfekt. Wir hatten in der einen oder anderen Situation auch das nötige Glück. Aber auch das musst du dir erarbeiten und das hat mein Team gemacht". Daher viel die Nachbesprechung deutlich kürzer aus, der Fokus konnte früh auf das West-Derby gerichtet werden. Unter der Woche wurde intensiv trainiert, die zusätzlichen spielfreine Tage wurden für weitere Trainingseinheiten genutzt. "Wir sind für morgen bereit und wollen gegen Innsbruck punkten. Dafür müssen wir morgen wieder jene Effizenz an den Tag legen wie gegen die Juniors, denn Innsbruck wird nicht all zu viele Tormöglichkeiten zu lassen. Defensiv wird es darauf ankommen so lange wie möglich die Null zu halten. Je länger wir das schaffen, desto besser stehen unsere Chancen", lautet Kienes Fazit.

Spielbeginn am Sonntag ist wie üblich um 10:30 Uhr. Die Partie wird auf den bekannten Kanälen übertragen. Zum Spiel sind 100 Zuschauer zugelassen.

Endlich hat es mit dem ersten Dreier im Frühjahr geklappt. Mit einer kämpferischen Leistung und der notwendigen Effektivität belohnt sich das Team von Alexander Kiene für die gezeigten Leistungen mit drei Punkten.

Beinahe hätte die Partie mit einem Paukenschlag begonnen. Nach wenigen Sekunden bekamden die Gastgeber aus Linz einen indirekten Freistoß im Austria-Strafraum zugesprochen. Die gute Möglichkeit ließ Thomas Sabitzer aber aus und setzte den Ball knapp neben den Pfosten. Der Austria merkte man zunächst die Verunsicherung der letzten Wochen etwas an, die Juniors wollten dies für sich nützen, doch die Austria-Defensive rund um Mathias Maak hielt dem Druck stand. Mit Fortdauer kam die Austria besser ins Spiel und nützte die erste Chance gleich zur Führung. Jan Stefanon entwischte der Linzer Abwehr nach einem hohen Ball von Tobias Berger und netzte eiskalt zum 1:0 ein. Die Austria nützte das Momentum und erzielte nur drei Minuten später den zweiten Treffer. Haris Tabakovic verwertete in klassischer Mittelstürmer-Manier einen Querpass von Nael Jaby (25.). Die erhoffte Ruhe wollte aber nicht aufkommen, die Linzer erhöhten den Druck und nach einer vergebenen Chane von Sabitzer (27.) erzielte Fabian Benko den Anschlusstreffer (32.).

Nach Seitenwechsel war es dieses Mal die Austria, die die erste Großchance hatte und diese erneut prompt nutzte. Brandon Baiye setzte sich auf dem rechten Flügel ideal durch und bediente den in der Mitte erneut goldrichtig stehenden Haris Tabakovic. Der Austria-Goalgetter ließ sich diese Chance nicht nehmen und stellte den Zwei-Tore-Vorsprung wieder her. Die Austria setzte in der Folge auf Konter, die Linzer warfen alles nach vorne und kamen vor allem über die linke Seite immer wieder zu gefährlichen Flanken. Doch die besten Chancen der Gastgeber entschärften Maak auf der Linie (57.) und Domenik Schierl (64.) mit einem grandiosen Reflex.

Am Ende jubelte die Austria verdient über den ersten Dreier 2021 und kann ein wenig aufatmen. Der Erfolg kommt genau zur richtigen Zeit, steht doch kommenden Sonntag das West-Derby mit dem FC Wacker Innsbruck auf dem Plan (Sonntagsmatinee, 10:30 Uhr).

Derzeit läuft es für die Austria einfach nicht rund. 2021 wartet die Mannschaft und die Austria-Familie noch auf die ersten Punkte. Im fünften Spiel des Frühjahrs soll es endlich klappen. Das Team tritt dabei in Oberösterreich beim FC Juniors OÖ an.

Der Gegner - FC Juniors OÖ
Die zweite Mannschaft des LASK steht derzeit auf dem 11. Tabellenplatz und ist damit der direkte Tabellennachbar der Austria. Für Trainer Alexander Kiene sind die Juniors immer ein wenig schwer auszurechnen, da sich der Kader von Woche zu Woche doch immer ein wenig verändert. "In den letzten Wochen haben sich die Juniors immer wieder mit Spielern aus dem Bundesliga-Kader des LASK verstärkt", erklärt Alexander Kiene. "Dadurch sind sie schwerer auszurechnen. Spieler wie Thomas Sabitzer oder Tobias Lawal heben deutlich das Niveau". Dennoch will der Trainer heute eine Austria sehen, die  konzentriert zu Werke geht.

Unsere Austria
Nach der Heimniederlage gegen BW Linz war erneut Aufarbeiten angesagt. Trainer Alexander Kiene sah das Gegentor als Knackpunkt der Partie: "In der Nachbesprechung habe ich meiner Mannschaft gesagt, dass solche Spiele, die grundsätzlich auf Augenhöhe ablaufen, eben meistens dann jenes Team gewinnt, dass es schafft in Führung zu gehen". Im Austria-Lager ist allen bewusst, dass derzeit die gezeigten Leistungen und die Ergebnisse leider überhautp nicht zusammen passen. "Wir haben in den bisherigen Partien immer gute Phasen gezeigt und darauf können wir aufbauen, doch wir belohnen uns nicht für das Gezeigte, sondern werden für Fehler sofort bestraft", lautet die Analyse von Kiene. In der heutigen Partie soll dieser Trend endlich gebrochen werden. "Im Fußball kann es schnell gehen und man befindet sich wie wir in einer schwierigeren Phase, in der die Erfolge ausbleiben. Doch das Schöne daran ist, dass ein einziges Ergebnis alles auf den Kopf stellen kann. Daran glauben wir und werden heute alles geben, um endlich zu punkten". Trainer Alexander Kiene muss heute auf den gelbgesperrten Fabian Gmeiner verzichten.

Spielbeginn ist um 18:30 Uhr. Die Partie wird wie üblich auf den gewohnten Kanälen übertragen.

Niederlage gegen BW Linz

Montag, 08 März 2021

Die Austria muss weiterhin auf Punkte warten. Gegen den FC Blau-Weiß Linz muss sich Grün-Weiß am Ende mit 0:2 geschlagen geben. 

Alexander Kiene veränderte seine Startelf gleich auf drei Positionen - Till Cissokho rückte wieder in die Innenverteidigung anstelle von Dragan Marceta. Daniel Steinwender und Alexander Ranacher durfte eine Reihe weiter vorne von Beginn an ran, Pius Grabher und Wallace nahmen auf der Bank platz. Die ersten Minuten gehörten den Gästen aus Linz, nach sechs Minuten hatten sie durch Nicolas Wimmer die erste Großchance, doch Fabian Gmeiner rettete stark auf der Linie. Nach 20 Minuten war die Austria besser im Spiel und hätte aus dem Nichts die Führung erzielt, doch Jan Stefanon konnte eine Flanke von Fabian Gmeiner knapp nicht erreichen. Die Partie gestaltete sich ansonsten sehr ausgeglichen, beide Teams suchten ihr Glück in der Offensive, Chancen blieben aber eher Mangelware. Nach 35 Minuten hätte Kristian Dobras Domenik Schierl beinahe mit einem Fernschuss überrumpelt, doch der Austria-Schlussmann lenkte den Ball noch zur Ecke. Kurz vor dem Pausenpfiff prüfte Nicolas Wimmer Schierl mit einem satten Freistoß, doch der Austria-Goalie hielt den harten Schuss sicher fest.

Nach Wiederanpfiff hätte Blau-Weiß Linz beinahe nach wenigen Sekunden die Führung erzielt, doch Kostic segelte an einem Flankenball nur Millimeter vorbei. Wie zu Beginn der Partie war die Austria zu zürückhaltend, was BW Linz nützte, um sich Chancen zu erspielen. Nach 51. Minuten testet Dobras erneut Schierl, doch der Austrianer blieb Sieger. Auch eine Minute später war Schierl auf dem Posten als ein Schuss am Fünf-Meter-Raum von Kostic direkt in seinen Armen landete. Bis zur 60. Minute fand die Austria keinerlei Wege in die Offensive und als endlich ein wenig mehr möglcih schien, gingen die Gäste nach 66. Minuten nach einer Standardsituation durch Wimmer in Führung. Bitter, denn wirklich ein Foulspiel war vor dem Freistoß nicht zu erkennen. Nach dem Gegentreffer fand die Austria ihre "Alles oder nichts" Einstellung und agierte offensiver. In der 70. Minute dann Jan Stefanon mit der bis zu diesem Zeitpunkt besten Möglichkeit der Grün-Weißen, doch Linz-Spieler Strauss konnte gerade noch den Ausgleich verhindern. Zwei Minuten später setzte sich Haris Tabakovic im Strafraum gut durch, doch seinen Schuss parierte Blau-Weiß Keeper 
Schmid sicher. Durch die offensivere Spielweise ergaben sich dann Räume für BW Linz, die in Person von Surdanovic zunächst aber nicht genutzt werden konnte. In der 82. Minute sorgte dann der aktuelle Top-Torjäger der Liga, Fabian Schubert, für die endgültige Entscheidung. Bis zu diesem Zeitpunkt war der Stürmer völlig abgemeldet, doch bei einem Stanglpass von Kostic stand er goldrichtig und setzte den Ball sicher in die Maschen. Die Austria bleibt damit weiterhin hinter den eigenen Erwartungen und Ansprüchen zurück.

Am kommenden Wochenende geht es weiter, die Grün-Weißen sind in Oberösterreich beim FC Juniors OÖ zu Gast. Da wäre noch eine Rechnung aus der Hinrunde offen, doch für die Austria geht es um mehr als Revanche, es braucht einen Befreiungsschlag. Gespielt wird um 18:30 Uhr.

In der 17. Runde trifft die Austria zuhause auf den FC Blau-Weiß Linz. Die Oberösterreicher gehören in diese Saison zu den Top-Klubs der Liga. Grün-Weiß will endlich wieder punkten und sich für die bisher gezeigten Leistungen belohnen.

Der Gegner - BW Linz
"Die Linzer spielen eine sehr gute Saison. Sie zeigen gradlinigen, schnörkellosen Fußball und in der Defensive sind sie kompakt und zweikampfstark", analysiert Trainer Alexander Kiene den Gegner. Mit Fabian Schubert stellt das Team aus Oberösterreich auch den Top-Torschützen der laufenden Meisterschaft. Mit hoher Wahrscheinlichkeit hängt ein Punktegewinn heute davon ab, ob es die Austria schafft den großgewachsenen Stürmer aus dem Spiel zu nehmen. "BW Linz hat mit Pomer, Surdanovic und Kostic Spieler in ihren Reihen, die das Umschaltspiel der Linzer forcieren. Darauf müssen wir vorbereitet sein und konzentriert darauf reagieren", so Kiene. Im Winter hat sich der Club aus der Stahlstadt mit Kristijan Dobras und Nicolas Wimmer verstärkt, nicht mehr an Board ist Ex-Austrianer Lukas Tursch, der mittlerweile in der Bundesliga seine Schuhe schnürt.

Unsere Austria
Grün-Weiß steckt aktuell nicht gerade in einer einfachen Phase. Die Ergebnisse und die gezeigten Leistungen passen nicht wirklich zusammen. In den bisherigen Spielen war definitiv nicht alles schlecht, doch leider nützen Gegner derzeit jede Unachtsamkeit und eigene Fehler eiskalt aus und die Austria bringt sich so selbst um den Erfolg. Auch in Horn hat die Mannschaft gezeigt, dass sie Fußball spielen kann. Auf der anderen Seite gibt es dann aber Phasen wie nach der Pause, wo plötzlich der Faden reißt und der Gegner zu viel Raum und Luft zum Atmen bekommt. "Das Spiel in Horn war lange hart umkämpft, leider haben wir nicht konstant agiert, hatten gute und schlechte Phasen", bringt es Trainer Kiene auf den Punkt. "Zu Beginn der Woche haben wir das Spiel noch einmal ausführlich besprochen und aufgearbeitet. Ich möchte betonen, dass nicht alles schlecht war. Speziell zu Beginn des Spiels und dann auch nach dem Rückstand hat mein Team tollen Spirit gezeigt und sich zurückgekämpft. Am Ende konnten wir uns aber leider erneut nicht belohnen". Heute gegen BW Linz wird es vor allem darum gehen, individuelle Fehler abzustellen und die notwendige defensive Stabilität abzurufen. Speziell in den Heimspielen gegen den GAK und bis zum Ausschluss gegen Lafnitz hat die Mannschaft die eigene Spielphilosophie auf den Platz gebracht. Da muss man heute anknüpfen. Dennoch bleibt Fußball auch eine Kopfsache und das ist meistens der größte Gegner den du haben kannst. Aber unbesiegbar ist auch der zum Glück nicht. Alexander Kiene kann heute wieder auf Till Cissokho zurückgreifen, der nach seiner Sperre wieder spielen darf. Nicolai Bösch befindet sich auch wieder im Mannschaftstraining, ein Einsatz heute kommt aber zu früh.

Spielbeginn ist um 18:30 Uhr. Die Partie wird wieder auf den gewohnten Kanälen übertragen.

Es ist zur Zeit der Wurm drinnen. Die Austria muss sich auch dem SV Horn geschlagen geben. Nach einer Aufholjagd gab es am Ende eine 3:4 Niederlage. 

Nach der bitteren Heimniederlage gegen Lafnitz wollte das Team von Alexander Kiene auswärts in Horn endlich die ersten Punkte einfahren. Zu Beginn der Partie hatte man das Geschehen auch gut im Griff, versucht gezielt und konzentriert umzuschalten und die Horner unter Druck zu setzen. Dennoch waren es die Hausherren, die die Führung erzielten. Nach einem langen Ball entschwischte Toro der Lustenauer Abwehr und ließ Domenik Schierl keine Chancen (22.). Die Austria steckte nicht auf und versuchte weiterhin mit der notwendigen Ruhe das Spiel zu kontrollieren. In der 35. Minute wurde die Geduld belohnt, Haris Tabakovic traf vom Elfmeterpunkt, nachdem zu vor Jan Stefanon von Torhüter Daniel Antosch klar zu Fall gebracht wurde. Die Horner zeigten an diesem Abend ihre Effektivität und gingen durch einen Seitfallzieher von Patrick erneut in Führung (40.). Die Austria-Defensive agierte in dieser Situation zu passiv und die Zuordnung stimmte nicht.

Der Rückstand kurz vor der Pause muss dann doch in den Köpfen der Spieler hängen geblieben sein. Nur drei Minuten nach Wiederanpfiff stellten die Horner auf 3:1. Beim Eckball wurde auf Toro vergessen, der per Kopf keine Mühe hatte seinen zweiten Treffer an diesem Abend zu erzielen. Der Austria-Motor kam weiterhin einfach nicht ins Rollen und so nützte Horns Bauer den sich bietenden Platz und traf zur vermeintlichen Vorentscheidung (56.). Trainer Alexander Kiene brachte dann mit Adriano Bertaccini eine weitere Sturmspitze, um mehr Druck ausüben zu können. Diese Umstellung machte sich dann nach etwas mehr als einer Stunde durch einen sehenswerten Treffer von Christoph Freitag bemerkbar. Der Kapitän der Austria hämmerte das Leder aus rund 20 Metern in Tor. Die Austria fand nun wieder etwas zurück in die Spur und versuchte alles, um noch einmal heranzukommen. Die Horner agierten, ob der klaren Führung, etwas zurückhaltender - das rächte sich in der 77. Minute als Bertaccini einen Fehler der Horner-Abwehr dankend annahm und zu 3:4 einnetzte. Der Belgier hat damit sein erstes Pflichtspieltor im Austria-Dress erzielt. Jetzt war Grün-Weiß alles nach vorne, um doch noch irgendwie das Unmögliche möglich zu machen. Die beste Chance hatte der eingewechselte Tobias Berger, doch am Ende blieb es bei der 3:4 Niederlage.

Die Austria hat im Frühjahr deutlich zu viele Gegentreffer erhalten. Damit ist das derzeitige Problem eindeutig. Jetzt gilt es dieses bis zum nächsten Spiel zuhause gegen den FC Blau-Weiß Linz abzustellen.

Auf der Jagd nach Punkten in Horn

Freitag, 26 Februar 2021

Leider wartet die Austria im Jahr 2021 noch auf Punkte. Im dritten Spiel und dem ersten Spiel der offiziellen Rückrunde soll es damit endlich klappen. In der 16. Runde ist man dabei Gast beim SV Horn. 

Der Gegner - SV Horn
Die Horner haben im Frühjahr erst ein Spiel bestritten, das erste Spiel gegen Austria Klagenfurt musste verschoben werden. In der letzten Runde gab es dann auswärts eine knappe 1:0 Niederlage gegen Amstetten. Die Niederösterreicher haben sich im Winter verstärkt und zum Beispiel mit Daniel Antosch einen starken Torhüter vom FC Liefering ausgeliehen. Zusätzlich hat man Spielern von St. Pölten, RB Salzburg und aus der türkischen 2. Liga verpflichtet bzw. ausgeliehen. Alexander Kiene erwartet heute ein kampfbetontes Spiel, denn die Horner kommen gerne über die Physis ins Spiel. "Das Spiel gegen Amstetten war hart umkämpft und die Horner haben viel Härte an den Tag gelegt. In der Offensive müssen wir vor allem bei hohen Bällen fokusiert sein", so der Trainer. Auf den Außenpositionen sind die Niederösterreicher stark besetzt, MIt Patrik Eler ist auch ein Ex-Austrianer im Kader des SV Horn.

Unsere Austria
Nach dem Spiel gegen Lafnitz war das Team ordentlich enttäuscht, hatte man doch bis zum Ausschluss von Till Cissokho das Spiel dominiert. Trainer Alexander Kiene analysierte das Ergebnis als unglückliche und unverdiente Niederlage und war dennoch von der Leistung der Mannschaft auch in Unterzahl sehr angetan. "Gegen Lafnitz hat der Fußball seine brutale Seite gezeigt, wir hätten selbst das 3:2 machen können und dann kriegst du im Gegenzug den dritten Treffer - das ist ärgerlich und bitter. Wir haben aber eine gute Leistung gezeigt, unsere Spieler sind einfach jung und da passieren noch Fehler. Aus diesen müssen wir lernen und stärker hervorgehen. Das gehört zur Entwicklung eines Spielers einfach dazu", lautet Kienes Fazit. Am Wochenende hatte die Mannschaft Zeit das Spiel zu verarbeiten, am Montag wurde analysiert und dann galt der Fokus dem SV Horn. "Heute ist sicherlich die Physis und die Bereitschaft die Zweikämpfe anzunehmen mitentscheidend. Wir müssen diesen Kampf annehmen und es schaffen eine Balance zwischen defensiver Stabilität und offensiven Akzenten zu finden", erklärt Kiene den Matchplan. Am Ende soll dieser Plan dann endlich für die ersten Punkte 2021 sorgen.

Gespielt wird heute Abend um 18:30 Uhr. Die Partie wird von K19 und Laola1.at live übertragen.

Sichtlich enttäuscht verließ das Team von Alexander Kiene nach dem Spiel gegen den Tabellenführer aus Lafnitz den Rasen im Reichshofstadion. Über weite Strecken des Spiels war man das dominanter Team und hatte den Gast aus der Steiermark fest im Griff. Doch ein Ausschluss nach einer Stunde veränderte alles und zeigte am Schluss wie brutal Fußball sein kann.

In den ersten Minuten waren die Lafnitzer präsenter, doch erstmals ein wenig Gefahr kam nach einem Freistoß von Brandon Baiye auf, doch sein Schuss war zu zentral, Zingl konnte zur Ecke abwehren. Auf der eigenen Seite stand die grün-weiße Abwehr sicher und ließ keine wirkliche Möglichkeit zu. Mit Fortdauer der Partie kippte die Partie in Richtung der Hausherren und man hatte nach 20 Minuten eine weitere gute Chance durch Haris Tabakovic. Vorbereitet wurde die Möglichkeit durch Jan Stefanon, der sein Startelfdebüt feierte. Alexander Kiene hatte seine Startelf außerdem auf zwei weiteren Positionen verändert - Christoph Freitag und Till Cissokho durften von Beginn an ran. Weniger als 60 Sekunden nach der Möglichkeit von Tabakovic scheiterte Wallace mit seinem Schuss an Stefan Umjenovic, der auf der Linie retten konnte. Die Austria nützte das Momentum durch diese Doppelchance und erzielte mit der dritten Möglichkeit innerhalb von 120 Sekunden dann die Führung. Brandon Baiye setzte sich links stark durch und bediente den Torgaranten Haris Tabakovic in der Mitte (21.). Die Lafnitzer selbst agierten zu passiv, kamen erst nach einer halben Stunde durch Gremsl zum ersten Abschluss, doch Schierl parierte sicher. Die beste Möglichkeit der Gäste hatte dann Wohlmuth, der aus dem Rückraum einfach einmal drauf hielt, doch Matthias Maak klärte mit dem Oberschenkel zur Ecke.

Der Austria gelang dann in der zweiten Hälfte ein Start nach Maß. Jan Stefanon nützte den sich bietenden Raum auf dem rechten Flügel, ließ alle Gegner stehen und traf erstmals im grün-weißen Trikot zur 2:0 Führung. Als Konsequenz des zweiten Treffers hingen die Gäste aus Lafnitz ein wenig in den Seilen. Eine wirkliche Spielidee wollte nicht aufkommen, die Partie schien bereits entschieden. Doch dann verhalf ein Standard den Gästen zurück ins Spiel zu finden. Till Cissokho stoppte seinen Gegenspieler unsanft, den anschließenden Freistoß von Kröpfl verwertete Tomka am zweiten Pfosten völlig alleingelassen (59.). Damit leider nicht genug, direkt nach Wiederanpfiff agierte Till Cissokho unkonzentriert und ermöglichte den Lafnitzer den nächsten Angriff, den er nur mit einem Foul im Strafraum stoppen konnte. Die Konsequenz Gelb-Rot und Elfmeter für die Gäste, den Patrick Bürgler sicher verwandelte (60.). Die sicher geglaubten drei Punkte hatten sich in einen Punkt verwandelt, in Unterzahl musste man nun doppelt dagegen halten. Aber die Austria blieb aktiv und hätte durch Pius Grabher und Alex Ranacher alles klar machen können. Doch beide konnten ihre Abschlüsse nicht im Netz unterbringen. Dann die hässliche und brutale Seite des Fußballs - auf der anderen Seite nützte Mario Kröpfl den sich bietenden Platz und setzte wenige Minuten vor dem Schlusspfiff den Ball gefühlvoll ins Tor (86.).

Eine starke Leistung der Austria wird am Ende nicht belohnt. Individuelle Fehler kosten aller Wahrscheinlichkeit nach drei Punkte. Aber das ist Fußball - ein anderes Mal wird Grün-Weiß einem anderen Team die brutale Seite des Fußballs aufzeigen. Mit dem Spiel gegen Lafnitz ist nun offiziell auch die Hinrunde der Liga beendet. Man startet wieder von vorne und daher lautet der erste Gegner in der Rückrunde SV Horn. Gespielt wird am Freitag (26.02.2021) um 18:30 Uhr. 

Heimspiel gegen den SV Lafnitz

Freitag, 19 Februar 2021

Heimspielpremiere 2021 für die Austria. Gegner dabei ist der SV Lafnitz, der aktuelle Tabellenführer der zweiten Liga. Für Grün-Weiß ist es nach dem schweren Auftakt gegen den FC Liefering das zweite Spiel gegen eine Mannschaft von der Tabellenspitze.

Der Gegner - SV Lafnitz
Etwas überraschend, aber nicht unverdient, steht der SV Lafnitz an der Spitze der zweiten Liga. Mit einem sehr starken Herbst haben sich die Steirer diesen Platz an der Sonne verdient. Mit einem guten Mix aus erfahrenen Spielern und jungen Kickern, die schon länger miteinander zusammen spielen, stellt das Team aus der Steiermark die beste Defensive der Liga. Sie haben 10 der 13 Spiele in der ersten Meisterschaftshälfte gewonnen. Bei den Lafnitzern ist in erster Linie das Kollektiv der Star. Auch Trainer Alexander Kiene weiß von den Qualitäten des heutigen Gegners: "Lafnitz macht wenig Fehler und haben vor dem Tor die notwendige Effizenz gezeigt. Sie sind gefährlich bei Standards und haben ihr Umschaltspiel beinahe perfektioniert", lautet das Fazit des Austria Trainers. Die Lafnitzer agieren außerdem ohne jeglichen Druck, da ein Aufstieg in die Bundesliga nicht angestrebt wird. Die Spieler können sich einfach auf das Fußballspiel konzentrieren, ohne Einflüsse aus dem Umfeld. "Wenn man frei aufspielen kann, kann das vieles leichter machen", erklärt Kiene, ergänzt aber zugleich: "Wir wollen ihnen von der ersten Minute an Paroli bieten. Wir sind gut vorbereitet und überzeugt, dass wir zu unseren Chancen kommen werden. Diese müssen dann aber einfach genutzt werden, weil all zu viele wird Lafnitz nicht zulassen".

Unsere Austria
Zum Frühjahrsauftakt setzte es leider eine Niederlage gegen den FC Liefering. Im Anschluss an das Spiel fand Trainer Alexander Kiene klare Worte und sprach von einer verdienten Niederlage, da die Lieferinger einfach hellwach, aggressiver und effizient agierten. "Wir haben das Spiel ausgiebig analysiert und unsere Fehler aufgearbeitet. Wir haben auch viele Dinge richtig gemacht und hatten auch unsere Möglichkeiten, das stimmt mich positiv. Hätten wir womöglich unsere erste Chance durch Pius genützt oder in Hälfte 2 einen Elfmeter bekommen, hätte die Partie vielleicht auch einen anderen Ausgang genommen", führt Kiene aus. Damit sei das Spiel aber auch ausgiebig besprochen und der Fokus gelte nun dem SV Lafnitz. Im Spiel gegen den Tabellenführer erwartet sich der Trainer der Grün-Weißen mehr Wettkampf-Härte der eigenen Spieler. "Wir müssen aggressiver agieren und mehr dagegenhalten. Im Spiel gegen Liefering waren wir da noch zu zögerlich", so Alexander Kiene. Die Austria ist heute Außenseiter, will aber natürlich Punkte mitnehmen und weiter Erfahrung sammeln. "Natürlich wollen wir so viel wie nur möglich erreichen, aber wir bleiben realistisch. Wir müssen noch weiter an uns arbeiten, um an die Spitze anzuschließen, dennoch sind wir ehrgeizig und glauben heute an unsere Chance. Lafnitz hat noch kein Spiel absolviert, das könnte ein Vorteil sein, auch wenn die Lafnitzer eine gute Vorbereitung mit starken Gegnern absolviert hat", so Kiene abschließend. Der Austria könnte heute zugutekommen, dass endlich ein Training auf den heimischen Naturrasen-Plätzen möglich war.

Das Spiel zwischen der Austria und Lafnitz ist das Top-Spiel der Runde. Daher ist Spielbeginn erst um 20:25 Uhr. Die Partie wird live auf ORF Sport+ übertragen. Zuschauer im Stadion sind leider nach wie vor keine erlaubt.

Keine Punkte gab es für die Austria beim ersten Einsatz 2021. Am Ende muss man sich dem FC Liefering mit 1:3 geschlagen geben.

Wie erwartet begannen die Lieferinger mit hohem Tempo und setzten die Austria früh unter Druck. In den ersten Minuten kam Grün-Weiß kaum zum Atmen. Dennoch hätte die Austria beinahe die Führung erzielt. Pius Grabher scheiterte aber mit einer guten Möglichkeit am Lieferinger Torwart. Sein Gegenüber, Domenik Schierl, musste dann nach 20 Minuten erstmals eingreifen und lenkte einen Weitschuss von Dedic (20.) um den Pfosten. Bei der nachfolgenden Ecke war er dann aber auch machtlos, als die Austria-Defensive völlig auf Adamu vergass, der am zweiten Pfosten den Ball nur noch über die Linie drücken musste. Mit dem Führungstor ließen die Gastgeber aber nicht nach, sondern blieben aggressiv und spielbestimmend. Nach 27 Minuten traf Sesko nur den Pfosten, die Austria  konnte Offensiv nur schwer für Entlastung sorgen. In der Nachspielzeit erhöhte Seiwald auf 2:0.

Nach der Pause wechselte Alexander Kiene Neuzugang Jan Stefanon ein. Die Austria bemühte sich und versuchte schnell den Anschluss zu schaffen, doch eine Chance von Haris Tabkakovic nach Vorarbeit vom eingewechselten Stefanon blieb ungenützt (49.). wobei hier Tabakovic beim Abschluss von Lieferings Torwart Stejskal elfmeterreif behindert wurde. Die Grün-Weißen waren nun besser im Spiel, aber die Hausherren waren deutlich gefährlicher. In der 69. Minute sorgte Alexander Prass mit seinem Treffer zum 3:0 für die endgültige Vorentscheidung. In der Schlussphase durfte die Austria noch über den Ehrentreffer durch Haris Tabakovic jubeln, aber zu mehr sollte es an diesem Abend nicht mehr reichen. Der FC Liefering war an diesem Abend einfach zu stark für die Austria-Kicker.

Kommende Woche trifft man dann zuhause auf den SV Lafnitz. Die nächste große Herausforderung, waren die Steirer doch das Team der ersten Meisterschaftshälfte. Gespielt wird am Freitag, 19. Februar 2021, um 20:25 Uhr.

Exakt 63 Tage nach dem letzten Spiel vor der Winterpause rollt endlich wieder der Ball in der österreichischen 2. Liga. Zum Auftakt trifft die Austria auswärts auf den Tabellenzweiten FC Liefering. Das Ziel der Grün-Weißen ist klar, man möchte erfolgreich ins Frühjahr starten.

Unser Gegner - FC Liefering
Die Jungbullen aus Salzburg haben eine hervorragende erste Meisterschaftshälfte gespielt und führen verdient die Tabelle zusammen mit dem SV Lafnitz an. Doch die Lieferinger sind nicht aufstiegsberechtigt und haben auch immer wieder einen ordentlichen Wechsel im Kader. Man weiß also nie genau auf was für ein Team man trifft. Lediglich die Philosophie bleibt die gleiche: Mit jungen Spielern, die viel Potential haben, wird der typische Salzburger Fußball praktiziert. Auf der Trainerbank gab es ebenfalls einen Wechsel - Bo Svensson ist mittlerweile Coach beim FSV Mainz, übernommen hat Matthias Jaissle. Alexander Kiene erwartet einen starken Gegner, der von der ersten Minute an, Druck ausüben möchte und die Grün-Weißen hoch anpressen wird. "Liefering wird versuchen bei uns Stress auszulösen. Wir müssen ruhig bleiben und mit unserer Kompaktheit und gezieltem Gegendruck ihr Spiel unterbinden. Wenn wir sie spielen lassen, wird es richtig schwer", analysiert Kiene.

Unsere Austria
Grün-Weiß hat intensive Wochen der Vorbereitung hinter sich. Innerhalb von fünf Wochen wurde hart gearbeitet. Die Mannschaft ist zusammengeblieben. Es gab lediglich einen Zugang, dadurch konnte man die Abläufe und die Abstimmung weiter verbessern. Dennoch war die Vorbereitung nicht leicht, da man eigentlich dauerhaft auf Kunstrasen trainieren und auch spielen musste, da die Wetterbedingungen in Vorarlberg nichts anders zugelassen haben. "Die Vorbereitung war nicht einfach, da wir nur dreimal auf echtem Rasen trainieren konnten. Das ist nicht optimal weil die Belastung auf Kunstrasen anders ist - auch der Ball verhält sich anders als auf einem Naturrasen", so Trainer Kiene. Aber als Ausrede lässt er das nicht gelten. "Wir haben uns weiter entwickelt und auch die Testspiele haben gezeigt, dass wir auf einem guten Weg sind. Gegen Dornbirn und Altach haben wir keinen Gegentreffer erhalten, das zeigt unsere defensive und gesamte Leistungssteigerung", führt der Coach der Austria weiter aus. Laut Trainer ist die Mannschaft top-motiviert und heiß auf das erste Spiel im neuen Jahr. Natürlich sind das Ziel die ersten Punkte 2021. Dafür hat der Trainer auch einen Erfolgsplan: "Wir müssen von der ersten Sekunde an hewllach sein und dürfen nicht zögerlich agieren. Wenn wir Liefering die Räume eng machen und unser Spiel nach vorne mutig und selbstbewusst angehen, dann ist heute alles möglich", so Alexander Kiene abschließend.

Spielbeginn ist um 18:30 Uhr. Ab 18:15 Uhr startet die Live-Übertragung per Livestream auf unserem FB-Kanal und auf dem TV-Sender K19. Laola1 übertrag natürlich ebenfalls.

Die Austria gewinnt zum Abschluss der Vorbereitung gegen den FC Dornbirn mit 1:0 und im Anschluss die AKA Vorarlberg mit 8:2. Alle Spieler kamen dabei zum Einsatz.

FC Dornbirn
Gegen den direkten Ligakonkurrenten hatten die Grün-Weißen die erste Chance durch Blankson Anoff nach gut zehn Minuten. Nach einer Viertelstunde dann ein Pfostenschuss der Rothosen. Weitere Möglichkeiten hatten für die Austria Wallace und Tabakovic und auf der anderen Seite Domig mit einem Freistoß, doch zu Toren sollte es im ersten Durchgang nicht reichen.

Nach Seitenwechsel wären die Dornbirner beinahe mit ihrem ersten Angriff in Führung gegangen, doch eine Direktabnahme landete nur an der Latte. Beide Mannschaften begegneten sich auf Augenhöhe, aber es war beiden doch ein wenig die Intensität der Vorbereitung anzumerken. Nach 55 Minuten hätte Dragan Marceta die Austria nach einem Eckball beinahe in Führung gebracht, doch der Innenverteidiger scheiterte am Dornbirner Schlussmann (55.). Die Austria war nun ein wenig mehr am Drücker und kam durch Matthias Maak in der 65. Minute erneut per Kopf zu einer guten Möglichkeit. Nach 70 Minuten wechselte Trainer Alexander Kiene zum ersten Mal, wenige Minuten später dann auch zum zweiten Mal - Jan Stefanon kam zu seinen ersten Einsatzminuten. Und der Neo-Austrianer setzte gleich seine Marke, denn mit seiner ersten Ballberührung überhaupt erzielte er mit einer Direktabnahme ins lange Eck die zu diesem Zeitpunkt verdiente Führung. Stefanon profitierte dabei von einem ideal Pass von Brandon Baiye. In weiterer Folge kontrollierte Grün-Weiß die Partie, die Dornbirner konnten nicht mehr entscheidend zulegen. In der Schlussphase hätte dann Haris Tabakovic die Führung noch ausbauen können, doch der Angreifer der Austria scheiterte einmal nur um Millimeter und einmal am Pfosten.

AKA Vorarlberg
Die zweite Partie der Austria an diesem Tag bestritt die andere Hälfte des Kaders. Alexander Kiene tauschte beinahe auf allen Positionen aus und sah eine motivierte junge Truppe, die die Akademie-Spieler ordentlich unter Druck setzten. So sehr, dass es bereits nach nur wenigen Sekunden im Kasten der AKA klingelte. Alex Ranacher traf nach Vorlage von Jan Stefanon. Die jungen Talente aus Vorarlberg agierten zu Beginn unkonzentriert und so erhöhten Adriano Bertaccini (4.) und erneut Alex Ranacher (10.) innerhalb der ersten zehn Minuten auf 3:0. Die Austria presste früh und erarbeitete sich so Möglichkeit um Möglichkeit. Marte hätte nach knapp 20 Minuten auf 4:0 erhöhen müssen, verfehlte aber alleinstehend vor dem Tor den Kasten der AKA. Besser machte es Jan Stefanon nur vier MInuten später als er zum 4:0 traf, nachdem zuvor Bertaccini an den Pfosten geschossen hatte. Die Austria ließ nicht locker und erhöhte durch Christoph Freitag , Raul Marte und Jan Stefanon auf 7:0 - gespielt waren zu diesem Zeitpunkt 30 Minuten. Erst jetzt nahm die Austria den Druck ein wenig raus und die AKA kam zu ihrer ersten Chance. Kurz vor der Pause traf die AKA dann nach einem Stellungsfehler zum 1:7.

Nach der Pause hatte die AKA umgestellt und die etwas älteren Spieler eingesetzt, die deutlich stabiler auftraten. Die Austria kontrollierte aber weitesgehend die Partie und verwaltete das Ergebnis. Nach einer Stunde musste dann Jan Stefanon leicht angeschlagen vom Platz. Kurz darauf erzielte die AKA nach einem Fehler von Florian Eres den zweiten Treffer. Daraufhin zog die Austria das Tempo wieder etwas an und die Offensivbemühungen der AKA waren vorbei. Sie waren nun wieder vermehrt in der eigenen Defensive gefordert, doch Chancen von Jaby (71.), Bertaccini (75.), Freitag aus der Distanz (82.) und Raul Marte per Kopfball (83.) blieben ungenützt. Kurz vor Ende musste dann David Ljevard, der für Florian Eres nach etwas mehr als einer Stunde eingewechselt wurde, eine Glanzparade zeigen, um den dritten Gegentreffer zu verhindern. In der Nachspielzeit traf dann Raul Marte nach schöner Flanke von Fabian Unterrainer zum 8:2 Endstand.

Aufstellung Austria vs Dornbirn
Schierl - Lageder, Maak, Marecta, Gmeiner - Grabher, Baiye - Anoff (74. Stefanon), Steinwender (70. Jaby), Wallace - Tabakovic

Aufstellung Austria vs AKA
Eres (65. Ljevard) - Unterrainer (46. Vogel), Cissokho, Feyrer, Berger - Jaby, Freitag - Stefanon (57. Unterrainer), Marte, Ranacher - Bertaccini

Im zweiten Test der Vorbereitung trennen sich die Austria und der SCR Altach torlos. Beide Teams begegneten sich auf Augenhöhe und hatten jeweils gute Chancen auf den Sieg. Am Ende bleibt aber ein gerechtes Unentschieden für beide Seiten.

Alexander Kiene vertraute im zweiten Testspiel beinahe derselben Startelf wie schon gegen die Grasshoppers Zürich. Lediglich Daniel Steinwender ersetzte Nael Jaby im Zentrum und Wallace startete anstelle von Blankson Anoff. Die erste Chance für Grün-Weiß hatte Haris Tabakovic nach einer Viertelstunde, doch Kobras im Altacher Tor konnte die Situation entschärfen. Nach einer halben Stunde dann die Altacher mit zwei Chancen, die aber ungenutzt blieben. Beide Teams egalisierten sich größtenteils, auf Lustenauer Seite hatte Wallace noch eine gute Möglichkeit, auf Altacher Seite kamen Casar und Fischer noch zu Abschlüssen.

Nach dem Seitenwechsel wechselte Alexander Pastoor beim SCR Altach schon ordentlich durch, Alexander Kiene tauschte nur auf der Torhüter-Position, Florian Eres ersetzte Domenik Schierl. Altach hatte den besseren Start, doch die Defensive der Grün-Weißen ließ sich über die gesamte Partie hinweg nicht ausspielen und agierte stabil und sehr konzentriert. Bei der Austria kam nach 55 Minuten Blankson Anoff und nach etwas mehr als einer Stunde Tobias Berger, Sebastian Feyrer, Nael Jaby und Raul Marte. Gegen Ende der Partie wurde die Mannschaft von Alexander Kiene noch einmal mutiger und kam durch Haris Tabakovic (83.) und Anoff (84.) zu einer Doppelchance. Kurz vor Ende wäre der Austria beinahe der Lucky Punch geglückt, doch Mathias Maak's Kopfball landete leider nur am Pfosten. Auch Altach hätte die Partie noch entscheiden können, doch Obasi trifft aus kurzer Distanz nicht.

Am Ende lautet das Fazit, dass sich die Austria im Vergleich zum Test in Zürich wieder ein Stück gesteigert hat. Man konnte mit dem Bundesligisten mithalten und hat sich einige Chancen erarbeiten. Das macht zuversichtlich für die kommenden Wochen bis hin zum Frühjahrsstart.

Aufstellung Austria
Schierl (46. Eres) - Lageder, Maak, Marceta (65. Feyrer), Gmeiner (65. Berger) - Baiye, Grabher - Wallace (65. Marte), Steinwender (65. Jaby), Ranacher (55. Anoff) - Tabakovic

Der SC Austria Lustenau wird auf dem Transfermarkt aktiv und verpflichtet mit Jan Stefanon ein junges Offensiv-Talent vom VfB Hohenems.

Jan Stefanon (22) ist ein Eigenbauspieler des VfB Hohenems, der für den Emser Stadtclub in der Saison 2019/20 19 Treffer erzielte und der aktuellen Saison bereits nach sieben Runden fünf Treffer vorweisen kann. Insgesamt traf er in seiner Karriere für den Verein aus Hohenems in 119 Partien bereits 72 Mal.

Der talentierte Stürmer wurde in den letzten Wochen auch von einigen Bundesliga-Clubs umworben, aber Stefanon entschied sich dazu, seine ersten Schritte im Profibereich in Lustenau zu machen und sich dort in Ruhe zu entwickeln.

Jan Stefanon unterschreibt bei der Austria einen Vertrag bis Sommer 2022 inklusive Option auf eine weitere Saison.

Statements

Jan Stefanon
„Nach einer sehr schönen und erfolgreichen Zeit in Hohenems ist für mich nun der richtige Zeitpunkt gekommen, meine ersten Schritte im Profifußball zu gehen. Ich bin sehr glücklich, dass ich diese bei der Austria machen darf. Speziell als Vorarlberger verfolge ich die Austria natürlich seit Jahren. Die Ideen des Trainers, die Ausrichtung des Vereins mit einer jungen aber doch ambitionierten Mannschaft, haben mich überzeugt und mir das Gefühl gegeben, dass es genau die richtige Entscheidung ist. Gemeinsam wollen wir viel erreichen.“

Alexander Schneider (Sportkoordinator)
„Wir als Verein sind sehr glücklich mit Jan ein weiteres Talent aus Vorarlberg bei uns begrüßen zu dürfen. In den letzten Jahren hat er schon in jungem Alter seine Qualitäten konstant unter Beweis gestellt und sich dadurch auch für andere Vereine interessant gemacht. Aus diesem Grund freut es uns natürlich umso mehr, dass Jan sich für die Austria entschieden hat und unserer Offensive ein weiteres Element hinzufügen wird. . Es zeigt, dass der von uns eingeschlagene Weg – Regionalität mit internationalem Netzwerk - der Richtige ist.

Die Austria hat nach dem Vorbereitungsstart am 7. Jänner nun auch das erste Testspiel absolviert. In Zürich traf man auf den Grasshopper Club, der sich am Ende knapp mit 3:2 durchsetzen konnte.

Trainer Alexander Kiene setzte zu Beginn größtenteils auf die Leistungsträger aus der ersten Meisterschaftshälfte. In den ersten 45 Minuten agierten beide Teams auf Augenhöhe. Die Gastgeber aus Zürich erzielten nach einer knappen halben Stunde durch Filipe Carvalho die Führung. Grün-Weiß blieb im ersten Durchgang leider ohne Torerfolg.

Die Austria startete motiviert in die zweite Hälfte, konnte aber eine gute Möglichkeiten gleich nach Wiederanpiff nicht nutzen. Die Grasshoppers hingegen zeigten in der Partie ihre Effizienz und erzielten nach einer Stunde das 2:0 durch Oscar Correira. Nach 70 Minuten dann die Vorentscheidung durch den stark aufspielenden Filipe Carvalho. Nach dem 3:0 gab es auch bei den Schweizern viele Wechsel, die den Spielfluss ein wenig bremste. Die Austria hingegen wurde in der letzten Viertelstunde noch einmal stärker und kam durch die Tore von Daniel Steinwender (84.) und Adriano Bertaccini (88.) auf 2:3 heran, doch der Ausgleichstreffer sollte nicht mehr gelingen.

Dennoch zeigte man sich bei der Austria nach dem Spiel zufrieden mit den gewonnen Erkenntnissen. Die Mannschaft wird in den kommenden Wochen weiter hart arbeiten, um bis zum Rückrundenstart optimal vorbereitet zu sein.

Aufstellung Austria
Schierl - Lageder, Maak, Marceta (45. Feyrer), Gmeiner (45. Berger) - Baiye, Grabher (45. Steinwender) - Anoff (45. Wallace), Jaby (75. Marte), Ranacher (45. Bertaccini) - Tabakovic (75. Vogel)

Mit drei Punkten in die Winterpause

Montag, 14 Dezember 2020

Die Austria verabschiedet sich mit drei Punkten in die Winterpause und überwintert auf Tabellenplatz 7. Ein Traumtor von Blankson Anoff bringt die Grün-Weißen auf die Siegerstraße.

Die Partie begann zunächst aber mit einem Schock für die Austria. Bereits nach nur sieben Minuten musste Daniel Tiefenbach mit Verdacht auf Kreuzbandriss ausgewechselt werden. Die Mannschaft von Alex Kiene ließ sich dadurch aber nicht aus dem Konzept bringen und hatte nach zehn Minuten die erste gute Möglichkeit durch Wallace. Der GAK war zunächst defensiv gefordert, in der 20. Minute hatte Haris Tabakovic die nächste Chance, verfehlte das Tor aber leider knapp. In Folge konnte keine der beiden Mannschaften einen klaren Vorteil erarbeiten, vieles spielte sich im Mittelfeld ab. Der schwierige Untergrund machte es auch nicht wirklich einfacher. Die Grazer hatten in der 41. Minute ihre erste Möglichkeit, doch Thomas Fink vergab. Kurz vor der Pause gelang der Austria doch noch die Führung. Blankson Anoff schnappte sich den Ball von Graz Lukas Graf, lief 3-4 Schritte und hielt aus 28 Metern einfach drauf. Der Ball segelte perfekt ins rechte obere Eck und ließ GAK-Goalie Christoph Nicht keine Chance.

Nach dem Seitenwechsel hätte der GAK beinahe einen Top-Start hingelegt. Martin Harrer vergab aus guter Position eine Top-Chance, Domenik Schierl konnten den Ball sicher parieren. Praktisch im Gegenzug erhöhte die Austria auf 2:0. Till Cissokho brachte mit einem weiten Ball Tabakovic ins Spiel, der per Hacke auf Pius Grabher weiterleitete. Der Lustenauer bewies ein gutes Auge und steckte die Kugel perfekt auf Wallace durch, der nach einem schönen Haken trocken einnetzte. Als nach einer Stunde Hackinger vom GAK mit Gelb-Rot vom Platz gestellt wurde, war die Luft bei den Gästen draußen. In der 70. Minute stellte Haris Tabakovic per Kopf auf 3:0 und sorgte damit für die endgültige Entscheidung. In der 90. Minute kamen die Grazer noch zum Ehrentreffer durch Zubak.

Die Austria-Kicker erholen sich nun in der Winterpause von den Strapazen der Corona-Saison, ehe es Anfang Jänner wieder auf den Trainingsplatz geht.

Verletzungsupdate Daniel Tiefenbach

Sonntag, 13 Dezember 2020

Mittelfeldfspieler Daniel Tiefenbach (21) wird für mindestens sechs Monate ausfallen. Das ergab eine MRT Untersuchung am Wochenende.

Tiefenbach musste im Spiel gegen den Grazer AK am vergangenen Freitag bereits nach sieben Minuten ausgewechselt werden. Der Verdacht auf Kreuzbandriss wurde dann am Wochenende bei weiteren Untersuchungen bestätigt. Damit fällt das junge Austria-Talent mindestens ein halbes Jahr aus und wird in dieser Saison nicht mehr im grün-weißen Trikot auflaufen können.

"Wir wünschen Daniel eine schnelle Genesung und nur das Beste. Wir werden ihn von Vereinsseite mit allen unseren Möglichkeiten unterstützen, damit er schnell und noch stärker zurückkehren kann", erklärt Sportkoordinator Alexander Schneider.

Letztes Spiel vor der Winterpause

Freitag, 11 Dezember 2020

Nur noch eine Partie ist vor der Winterpause zu absolvieren und dabei kommt es in Lustenau zu einem Wiedersehen mit Ex-Trainer Gernot Plassnegger. Unser ehemaliger Coach ist mit dem GAK zu Gast am Rhein. Wir blicken vorab auf die Partie.

Der Gegner - GAK
Die Steirer werden wie bereits erwähnt von Gernot Plassnegger trainiert. Unser Ex-Coach war schon vor seinem Engagement bei den Grazern Trainer und das sehr erfolgreich. Er hat fast nahtlos an diese Zeit angeschlossen, konnte der GAK doch schon 20 Punkte in dieser Saison erspielen und stehen verdient auf dem 4. Tabellenplatz. Trainer Alexander Kiene kennt die Stärken des Gegners und erwartet eine schwierige Partie, nicht nur aufgrund des zu erwartenden tiefen Bodens. "Der GAK hat ein laufstarkes und dynamisches Team, das nicht ohne Grund in den vorderen Tabellenregionen zu finden ist. Sie haben in dieser Saison schon des öfteren ihre Qualitäten gezeigt", anaylsiert Kiene den Gegner. Die Austria ist gewarnt, die Grazer dürften nach dem 3:0 gegen Wacker Innsbruck mit breiter Brust anreisen.

Unsere Austria
Das Team von Alexander Kiene war natürlich mit dem Ausgang gegen Amstetten nicht zufrieden. Erst nach der Pause kamen die Grün-Weißen richtig in Schwung und hätten auch die Möglichkeit gehabt, die Partie für sich zu entscheiden, doch am Ende führten individuelle Fehler und Kleinigkeiten zur bitteren Niederlage. Heute gegen den GAK möchte das Team natürlich gerne zurück auf die Siegerstraße, auch weil es das letzte Spiel 2020 ist und man mit einem guten Gefühl in die Pause gehen möchte. "Wir haben das Spiel gegen Amstetten analysiert und ausreichend besprochen. Die Mannschaft hat die Woche gut trainiert und ist bereit für die heutige Partie", so Alexander Kiene. Dem Trainer gefiel der Auftritt nach der Halbzeitpause, auch wenn am Ende nichts Zählbares herausschaute. "Mein Team ist bereit und weiß, dass es gegen den GAK keine leichte Aufgabe wird. Es wird auf die Kleinigkeiten und die Effektivität ankommen. Beide Mannschaften wollen Fußball spielen, auch wenn der Untergrund heute wahrscheinlich nicht im besten Zustand sein wird", führ Kiene weiter aus. Der Trainer möchte heute von seinem Team, dass sie noch ein letztes Mal alles aus sich rausholen. "Alle freuen sich auf die Pause, denn das Jahr war nicht einfach. Einer kurzen Sommerpause, folgte eine kurze Vorbereitung und die Situation mit Corona hat auch nichts einfacher gemacht. Aber meine Spieler sind bereit und werden heute alles geben, um noch einmal vor der Winterpause voll zu punkten", so Alexander Kiene abschließend.

Spielbeginn ist heute um 18:30 Uhr. Die Partie gibt es wieder live auf Laola1 und  K19.

Austria in Amstetten glücklos

Dienstag, 08 Dezember 2020

Die Austria muss sich gegen den SKU Amstetten am Ende mit 2:3 geschlagen geben. Trotz einer beherzten Leistung waren die Gastgeber am Ende die Glücklichen.

Amstetten startete hellwach in die Partie und ging bereits nach sieben Minuten durch David Peham in Führung. Erneut benötigte Grün-Weiß einige Minuten, um im Spiel anzukommen. Die Gastgeber hätten nach 20 Minuten bereits höher führen können, doch Domenik Schierl hielt die Austria im Spiel. Mit der ersten Chance kam das Team von Alexander Kiene dann zum Augleich. Wallace wurde klar im Strafraum gelegt und Haris Tabakovic traf im Nachschuss vom Elfmeterpunkt. In Folge blieben die Hausherren aber spielbestimmend und erarbeiteten sich weitere Chancen. Zunächst scheiterte David Peham mit einem Kopfball an Schierl (28.), doch in der 35 Minute war auch der bärenstarke Austria-Goalie gegen einen Weitschuss von Matthias Wurm machtlos.

Die zweite Hälfte begann dann völlig anders als die erste - nun war die Austria die aktivere Mannschaft. Nach knapp einer Stunde wurde der erhöhte Einsatz belohnt. Pius Grabher traf nach schöner Vorarbeit von Wallace und Haris Tabakovic zum verdienten Ausgleich. Es entwickelte sich eine Partie auf Augenhöe, die auf beide Seiten kippen hätte können. Doch während auf Austria-Seiten Wallace die beste Möglichkeit nach Seitenwechsel (67.) ungenützt ließ, netzte Sebastian Dirnberger auf der Gegenseite nach einer Standardsituation ein (84.).

Damit wurde die Aufholjagd der Austria nicht belohnt. Am kommendne Freitag gibt es zuhause gegen den GAK noch einmal die Chance auf Punkte ehe es in die Winterpause geht.

Die Winterpause naht mit großen Stücken, es sind nur noch zwei Partien zu spielen. Eine der beiden findet heute Abend erneut auswärts gegen den SKU Amstetten. Für Grün-Weiß ist es das dritte Auswärtsspiel in Folge. Wir blicken vorab auf die Partie.

Der Gegner - Amstetten
Die Niederösterreicher liegen zwar nur auf dem 13. Tabellenplatz, verfügen aber über einen ausgeglichenen Kader mit guten Spielern. Besonders David Peham ist torgefährlich, er hat in dieser Saison auch schon neunmal getroffen.Insgesamt verfügt Amstetten über eine gute Offensive, hat sie doch bereits 17 Treffer im laufenden Wettbewerb erzielt. Man darf sich heute auf eine schwere Partie einstellen, denn auch der Rasen dürfte unter den Schneefällen der letzten Tage gelitten haben.

Unsere Austria
Unabhängig von Gegner und Bodenverhältnissen braucht es heute wieder die richtige Einstellung, um siegreich vom Platz zu gehen. Nach der knappen NIederlage gegen Klagenfurt möchte das Team von Alexaner Kiene natürlich heute zurück auf die Siegerstraße. Personell kann Trainer Alexander Kiene beinahe aus dem vollen schöpfen, nur Nicolai Bösch und Dominik Stumberger sind nicht fit.

Spielbeginn ist um 18:30 Uhr. Die Partie wird wieder auf K19 und Laola übertragen.

Am Ende reichte es leider nicht und die Austria musste sich gegen den Namensvetter aus Klagenfurt geschlagen geben. In einer Partie auf Augenhöhe agierten die Kärtner schlussendlich etwas cleverer und abgeklärter und brachten die Führung über die Zeit.

Die Partie begann mit einem Paukenschlag. Nach nur 35 Sekunden führten die Hausherren mit 1:0. Patrick Greil nutze eine Unachtsamkeit in der grün-weißen Defensive und netzte aus 17 Metern mit einem satten Schuss ein. Durch die frühe Führung im Rücken blieben die Klagenfurter bissig und versuchten die Austria früh unter Druck zu setzen. Der an diesem Tag wohl stärkste Kärtner, Patrick Greil, hatte dann nach acht Minuten die nächste Möglichkeit, doch Domenik Schierl blieb im Duell dieses Mal der Sieger. Grün-Weiß benötigte gute 20 Minuten ehe man sich vom frühen Rückstand erholt hatte und selbst Angriffe starten konnte. Fabian Gmeiner versuchte es mit einem Weitschuss, Haris Tabakovic, der nach seiner überstandenen Corona-Infektion gleich in der Startelf stand, klopfte erstmals mit einem Kopfball an (20. & 21.). Aber auch die Kärtner blieben gefährlich und hätten durch Dario Pecirep nach 30 Minuten beinahe auf 2:0 gestellt, doch Schierl blieb cool und entschied das 1-gegen-1 für sich. Auf der Gegenseite machte es Haris Tabakovic dann gute fünf Minuten später besser. Eine schöne Flanke von Fabian Gmeiner verwertete der großgewachsene Stürmer sehenswert per Kopf zum Ausgleich (34.). Kurz vor der Pause hätte die Austria dann die Partie beinahe gedreht. Haris Tabakovic jubelte bereits über seinen zweiten Treffer, doch dieser wurde wegen einer Abseitsstellung, die von den TV-Bildern nicht klar aufzulösen war, aberkannt (41.).

Der Beginn der zweiten Hälfte gehörte dann den Austrianern in Grün-Weiß. Doch wie in Hälfte 1, als der Treffer der Lustenauer wie aus dem Nichts passierte, gelang den Klagenfurter etwas mehr als fünf Minuten nach Wiederanpfiff die erneute Führung. Benjamin Hadzic gelang nach Zuteilungsproblemen in der Austria-Defensive per Seitfallzieher der Treffer zum 2:1. Grün-Weiß schaffte es in weiterer Folge nicht mehr noch einmal zurückzukommen. Zu abgeklärt agierten die Kärtner, die wenn nötig auch mit der nötigen Härte die Austria-Angriffe stoppten. Dario Pecirep hatte dann nach gut einer Stunde noch die endgültige Entscheidung auf dem Fuß, doch erneut blieb Domenik Schierl Sieger in diesem persönlichen Duell. Damit setzte sich die violette Austria am Ende durch, die junge Mannschaft von Trainer Alexander Kiene hat sich aber gut geschlagen, doch das abgeklärtere und routiniertere Team setzte sich am Ende durch.

Am kommenden Wochenende ist unsere Austria erneut auswärts gefordert. Man ist zu Gast bei Amstetten.

Sonntagsmatinee in Klagenfurt

Samstag, 28 November 2020

Die Austria ist am morgigen Sonntag auswärts in Klagenfurt gefordert. Gegen den SK Austria Klagenfurt erwartet das Team von Alexander Kiene eine schwere Aufgabe, gilt die Mannschaft aus Klagenfurt doch als heißer Titelfavorit in Liga 2. Doch die Formkurve der Austria zeigt nach oben und dieses Selbstvertrauen soll morgen zu Punkten verhelfen. Wir blicken vorab auf die Partie.

Der Gegner - SK Austria Klagenfurt
Die Kärtner stehen aktuell in der Tabelle "nur" auf dem 4. Tabellenrang. Nur deshalb, weil die Klagenfurter im Vorfeld der Saison von vielen als der klare Favorit eingestuft wurde. Doch bei der violetten Austria lief es in der Meisterschaft bisher auch nicht immer rund. Bereits fünfmal reichte es nur zu einem Unentschieden - unter anderem gegen Dornbirn und Kapfenberg. Dennoch sind die Kärtner Favorit, so sieht es auch Trainer Alexander Kiene. "Klagenfurt hat eine Mannschaft mit viel Qualität und starken Einzelspielern. Sie sind die beste Heimmannschaft der Liga und zeigen sich besonders zuhause mit 15 Toren in fünf Spielen treffsicher", analysiert Kiene. Von den fünf Heimspielen wurden vier gewonnen nur einmal gab es ein Unentschieden. "Wir erwarten einen starken Gegner, der versuchen wird uns sein Spiel aufzuzwingen. Dennoch gilt es mutig aufzutreten und nicht nur hinten dicht zu machen".

Unsere Austria
Auch wenn man mitspielen will, wird es wieder auf eine starke Defensive ankommen. Bei schwierigen Bodenverhältnis konnte man im Nachtrag gegen Kapfenberg zu 0 spielen und die Falken von Beginn an unter Kontrolle halten. Generell hat sich die Abwehr rund um Mathias Maak In den letzten Spielen deutlich stabilisiert und lässt kaum Chancen des Gegners zu. "Unsere harte Arbeit im Training trägt Früchte. Wir haben in den letzten Begegnungen beinahe nichts zugelassen und waren insgesamt gut organisiert", betont Alexander Kiene. "Die positive Entwicklung der letzten Wochen ist deutlich zu sehen. Wir fahren mit viel Selbstvertrauen nach Klagenfurt". Dieses Selbstvertrauen kommt nicht von ungefähr: in den letzten sieben Spielen konnte man 14 Punkte erspielen. Die Bilanz sind vier Siege, zwei Unentschieden und eine Niederlage. Die Anhänger beider Clubs dürfen sich morgen sicherlich auf eine spannende Partie freuen. 

Spielbeginn ist um 10:30 Uhr. Ab 10:00 Uhr beginnt die Übertragung auf K19 mit Vorberichten zum Spiel. Laola übertrag dann ab kurz vor Spielbeginn.

Austria gewinnt Nachtragsspiel mit 2:0

Mittwoch, 25 November 2020

Die Austria feiert im Nachtragsspiel gegen den Kapfenberger SV einen verdienten 2:0 Erfolg. Auf dem schwer zu bespielenden Untergrund treffen Alex Ranacher und Brandon Baiye für Grün-Weiß.

Die beiden Mannschaften begannen zunächst ziemlich verhalten und tasteten sich nur langsam vor. Die Gastgeber aus der Steiermark hatten ihre Startelf ordentlich umgekrempelt, darunter litt das Aufbauspiel der Falken. Alexander Kiene veränderte seine Startelf gegenüber dem Sieg gegen den FAC. Christoph Freitag und Nael Jaby rückten in die Startelf und ersetzten Pius Grabher und Daniel Tiefenbach. Aber die Austria tat sich zunächst schwer, die erste Chance gehörte daher auch den Gastgebern. Doch Mikic setzte den Ball aus der Distanz deutlich drüber. Grün-Weiß machte es dann bei der ersten echten Chance gleich richtig. Wallace tankte sich auf der linken Seite super durch und bediente mit seiner Flanke Alex Ranacher ideal, der mit einem Kopfball gegen die Laufrichtung von KSV-Keeper Giuliani zur Führung traf (32.). Viel mehr passierte im ersten Durchgang nicht mehr, mit der knappen Führung ging es in die Pause.

Die Austria startete gleich richtig aktiv in die zweite Hälfte und kam durch Adriano Bertaccini zu zwei guten Möglichkeiten (51., 54.), doch beim Abschluss fehlte die letzte Genauigkeit. Die Falken konnten nicht zulegen, die Austria kontrollierte das Spiel. Speziell die Defensive stand an diesem Abend sehr souverän und ließ keine echte Chance zu. Eine gute Viertelstunde vor Schluss konnte Grün-Weiß dann nachlegen und für die Vorentscheidung sorgen. Der eingewechselte Nicolai Bösch holte nach einem Konter einen Eckball heraus, der von Nael Jaby gefährlich in den Strafraum gebracht wurde. In der Mitte reagierte Brandon Baiye am schnellsten und brachte den Ball aus kurzer Distanz über die Torlinie (73.). Für den jungen Belgier war es bereits der zweite Treffer in Folge. In den Schlussminuten warfen die Kapfenberger alles nach vorne, doch die Defensive hielt dagegen und wenn es nötig war, war Domenik Schierl zur Stelle.

Grün-Weiß holt damit den zweiten Sieg in Folge und rückt auf Tabellenplatz 7 vor. Am kommenden Sonntag wartet die schwere Aufgabe in Klagenfurt auf das Team von Alexander Kiene. Mit zwei Siegen im Rücken darf man mit dem nötigen Selbstvertrauen in die Partie gehen. Gespielt wird die Sonntagsmatinee wie üblich um 10:30 Uhr.

Nachtrag in Kapfenberg

Dienstag, 24 November 2020

Während einige östereichische Clubs heute um den Einzug ins Viertelfinale des UNIQA ÖFB Cups kämpfen, trifft der SC Austria Lustenau heute im Nachtragsspiel auf den Kapfenberger SV. Das Spiel musste coronabedingt vor zwei Wochen verschoben werden. Wir blicken vorab auf den Gegner und unser Team.

Der Gegner - Kapfenberger SV
Die Steirer stehen derzeit auf dem 14. Tabellenplatz und erleben bisher eine sehr durchwachsene Saison. Auf dem eigenen Platz gab es in dieser Saison noch keinen einzigen Sieg, dafür fielen die beiden Siege gegen Steyr und die Juniors mit 3:0 und 5:0 deutlich aus. Auch Trainer Alexander Kiene sprach im Vorfeld der Partie von einem unangenehmen Gegner, der sein Glück im Konter und schnellen Umschaltspiel sucht. "Kapfenberg hat eine gefährliche Mannschaft, speziell dann wenn sie in Führung gehen. Sie spielen dann nur noch auf Konter und dass sie das können haben sie mit ihren Siegen eindeutig bewiesen", analysiert Kiene. "Wir müssen hellwach sein und uns auf ein kampfbetontes Spiel einstellen. Der KSV hat am Freitag mit 1:6 eine herbe Niederlage einstecken müssen. Sie wollen sicherlich heute gegen uns eine Reaktion zeigen - das schafft aber natürlich auch Druck".

Unsere Austria
Bei Grün-Weiß ist die Situation ein wenig entspannter. Mit dem Sieg am vergangenen Freitag gegen den FAC hat man einen wichtigen Erfolg gefeiert. Das Team hat eine gute Mentalität bewiesen und mit zwei Traumtoren durch Baiye und Wallace die Partie völlig verdient gedreht und gewonnen. "Meine Mannschaft hat sich diesen Sieg hart erarbeitet. Es war für uns nicht einfach nach einer so langen spielfreien Zeit gleich das volle Leistungsniveau abzurufen. Am Ende waren wir ein wenig cleverer und konnten durch individuelle Leistungen, die mit zwei Traumtoren belohnt wurden, die drei Punkte mitnehmen", so Alexander Kiene. Der Trainer möchte natürlich auch heute gegen Kapfenberg am Ende gerne über drei Punkte jubeln. Mit einem Sieg könnte man in der Tabelle einige Meter gut machen und zu den Top-Teams aufschließen.

Spielbeginn ist bereits um 18:0 Uhr, die Partie wird von Laola und K19 live übertragen.

Austria mit wichtigem Heimsieg

Samstag, 21 November 2020

Die Erleichterung nach dem Spiel war bei der Austria groß. Nach dem schwierigen Wochen, die vom Thema Corona beherrscht wurden, stand endlich der Fußball wieder im Fokus. Mit einer beherzten Mannschaftsleistung und zwei Traumtoren gelangte man gegen den FAC zurück in die Erfolgsspur.

Trainer Alexander Kiene musste im Spiel gegen den Floridsdorfer AC noch auf einige Akteure verzichten, man merkte der Truppe die lange Pause in den ersten Minuten doch noch ein wenig an. Die Gäste aus Wien begannen durckvoll und setzten die Austria-Kicker früh unter Druck. Die erste gute Möglichkeit gehörte aber der Austria. Brandon Baiye fasste sich ein Herz nach einem schönen Konter über Fabian Gmeiner, doch der Belgier setzte den Ball deutlich über das Tor. Die FACler erarbeiten sich fast im Gegenzu die erste egiene Großchance im Spiel. Marco Sahanek bediente den völlig freistehenden Milan Jurdik, doch der Angreifer des FAC verfehlte das Tor (23.). Gute fünf Minuten später durften die Gäste dann doch jubeln. Anthony Schmid verwandelte eine Vorlage des stärksten Floridsdorfers, Marco Sahanek, unhaltbar für Domenik Schierl. Nach dem Gegentreffer schaltete die Austria einen Gang höher und übernahm die Kontrolle im Spiel. Dieser Einsatz wurde dann auch kurz vor der Pause belohnt, als Brandon Baiye am schnellsten schaltete und den Ball gefühlvoll im langen Eck versenkte (39.). Es war das erste Tor für den Belgier im Austria-Dress.

Kurz nach Wiederanpfiff musste dann Domenik Schierl all sein Können aufbringen. Marco Sahanek kam aus knapp 12 Metern frei zum Schuss, doch der Austria Torwart tauchte blitzschnell ab und lenkte den Ball um den Pfosten (47.). Beide Teams begegneten sich auf Augenhöhe, obwohl man dem einen oder anderen Austria-Kicker langsam die Müdigkeit anmerkte. Aus diesem Grund wechselte Alexander Kiene nach knapp einer Stunde dreifach und brachte mit Christoph Freitag, Nael Jaby und Nicolai Bösch frische Kräfte. Dieser Wechsel machte sich schnell bemerkbar, die Partie kippte zunehmend in Richtung Austria. Nach 65 Minuten hätte dann Adriano Bertaccini die Grün-Weißen in Führung bringen können bzw. fast müssen, doch der Belgier scheiterte alleinstehend im Abschluss an FAC-Goalie Jenciragic. Zuvor hatte sich der engagierte Stürmer den Ball in der gegnerischen Hälfte erobert und war alleine auf Weg in Richtung Tor. In weiterer Folge vermochte keines der beiden Teams echte Torchancen zu erarbeiten. In den Schlussminuten konnte die Austria noch einmal zulegen, der FAC hatte immer mehr Schwierigkeiten, das zu Beginn der Partie so stark forcierte Pressing forderte seinen Tribut. So hatte Wallace dann in der 88. Minute genügend Platz, vernaschte mit einem schönen Übersteiger seinen Gegenspieler und schlenzte den Ball unhaltbar ins rechte Kreuzeck.

Die Austria kehrt mit diesem Sieg zurück in die Erfolgsspur und kann so das Thema "Corona" doch noch "positiv" abschließen. Für Grün-Weiß stehen vor der Winterpause jetzt zunächst drei Auswärtsspiele an. Als erstes geht es zum Kapfenberger SV - das Nachtragsspiel - dann folgen die schweren Aufgaben bei Austria Klagenfurt und Amstetten. Zum Abschluss gibt es dann zuhause das Duell mit dem GAK und Ex-Coach Gernot Plassnegger.

Heimspiel gegen den Floridsdorfer AC

Freitag, 20 November 2020

Die Austria ist zurück im Spielbetrieb. Nach einer doch langen Zwangspause von mehr als zwei Wochen steht heute endlich wieder der Fußball im Fokus. Die Mannschaft von Trainer Alexander Kiene ist zwar noch nicht wieder vollzählig, aber umso motivierter heute anzugreifen. Wir blicken vorab auf die Partie.

Unser Gegner - Floridsdorfer AC
Unsere Gäste aus Wien spielen bisher eine gute Saison und können mit einem Sieg heute den Anschluss an die Tabellenspitze schaffen bzw. halten. Der Kader der Wiener hat viel Qualität und mit Spielern wie Sahanek, Jurdik oder Zatl sind Spieler dabei, die Spiele alleine entscheiden können. Speziell Marco Sahanek ist mit acht Treffern in dieser Saison einer der gefährlichsten Offensivspieler der Liga. Auch Trainer Alexander Kiene weiß von den Qualitäten der Floridsdorfer und erwartet eine schwere Aufgabe. "Der FAC ist gut eingespielt und tritt als geschlossene Mannschaft auf. Ihr Teamspirit ist sehr ausgeprägt und in dieser Saison befinden sie sich in einem Lauf. Wir müssen ordentlich dagegenhalten und Gas geben, um gegen den FAC gewinnen zu können", analysiert der Coach. Er sieht auch einen kleinen Wettbewerbsvorteil bei den Gästen, da sie in den letzten Wochen mit Ligaspielen und auch der Cup-Partie im Rhythmus geblieben sind. Dennoch zeigt sich Alexander Kiene zuversichtlich: "In 90 Minuten ist alles möglich und es entscheidet die Tagesform. Wir sind top motiviert und wollen heute unser Spiel durchziehen und in den entscheidenden Momenten besser sein als der FAC".

Unsere Austria
Grün-Weiß hat turbulente Wochen hinter sich, mit zwölf Corona-Infektionen innerhalb des Kaders war ein geregelter Trainings- und Spielbetrieb zuletzt undenkbar. Mittlerweile ist der Großteil des Kaders wieder zurück im Training, einige Spieler sind aber noch nicht wieder fit. Alexander Kiene musste in den Trainings viel improvisieren, ergänzte den Profi-Kader mit einigen Amateure-Spielern, um ein halbwegs normales Training durchführen zu können. Auch bei Test gegen den FC Vaduz kam ein Kader zum Einsatz, den man bei der Austria so wohl nie bei einem Pflichtspiel erleben wird. Dennoch sei der Test lt. Trainer wichtig gewesen, um ein wenig Wettkampfpraxis zu sammeln. Das Ergebnis könne man getrost ausblenden. Trainer Kiene und die Mannschaft freuen sich jetzt einfach auf das heutige Spiel. "Im Vorfeld war die Stimmung in der Mannschaft top, alle sind heiß auf das Spiel. Man merkt, dass alle wieder spielen wollen", so der Coach. "Wir müssen zwar noch auf den einen oder anderen Spieler verzichten, aber unser Ziel ist es heute Abend zu gewinnen. Wir haben gut trainiert und sind bereit unser Maximum abzurufen. Natürlich schwingt eine große Unbekannte mit, da wir noch nicht abschätzen können wie fit die Rückkehrer nach ihrer Erkrankung sind, aber wir werden alles tun, um das Spiel für uns zu entscheiden".

Spiel wieder unter Ausschluss der Öffentlichkeit
Aufgrund des Lockdowns sind im Stadion erneut keine Zuschauer erlaubt. Das Spiel wird von K19 und Laola übertragen. Spielbeginn ist um 18:30 Uhr.

SC Austria Lustenau zurück im Alltag

Mittwoch, 18 November 2020

Gute Nachrichten für den SC Austria Lustenau - seit Beginn der Woche ist das Team wieder beinahe vollzählig im Trainingsbetrieb. Mannschaft sowie Betreuerstab sind bereit für die Rückkehr in den Ligaalltag.

Ende Oktober bzw. Anfang November wurde die Profiabteilung der Austria durch den Coronavirus in großen Teilen lahm gelegt. Insgesamt gab es zwölf Corona-Infizierte in der Mannschaft sowie zusätzliche Fälle im Betreuerstab und näheren Umfeld. Schlussendlich war man gezwungen, das Ligaspiel gegen den Kapfenberger SV zu verschieben. Mit Ende der Länderspielpause hat sich die Lage im Kader der Grün-Weißen entspannt. Bis auf drei Spieler sind alle wieder berechtigt, am Training teilzunehmen. Die betroffenen Spieler befinden sich nach wie vor in Absonderung.

Der SC Austria Lustenau führt mittlerweile regelmäßige Schnelltests für den gesamten Kader durch, um noch schneller auf mögliche Entwicklungen reagieren zu können.

In der Länderspielpause fand noch ein Testspiel gegen den FC Vaduz (Schweizer Super League) statt. Trainer Alexander Kiene konnte dabei natürlich nur auf die gesunden Spieler und somit einem sehr reduzierten Profikader sowie Unterstützung aus dem Amateur-Kader zurückgreifen. Am Ende stand eine klare 1:5 Niederlage, doch das Ergebnis ist zweitrangig. Der Fokus lag auf dem Sammeln von Spielpraxis, da die Pause für das Team nun doch länger ausgefallen ist, als zunächst geplant und erhofft.

Nun gilt es den Fokus wieder komplett auf den Fußball zu legen und beim nächsten Liga-Spiel am Freitag zuhause gegen den Floridsdorfer AC in die Erfolgsspur zurückzukehren. Die komplette Mannschaft wird sich im Vorfeld noch einem weiterer Schnelltests unterziehen. Mittlerweile sind negative Schnelltests ausreichend, um eine Spielerlaubnis zu erhalten. PCR-Tests sind nur noch nach positiven Schnelltests sowie bei jenen Spielern erforderlich, die nach der Infektion aus der häuslichen Quarantäne zurückkehren.

Weitere Hiobsbotschaft für den SC Austria Lustenau. Bei den Tests direkt nach dem Ländle-Derby wurden weitere fünf Spieler und ein zusätzlicher Betreuer positiv auf das Coronavirus getestet. Das Spiel gegen den Kapfenberger SV wird verschoben.

Direkt nach dem Derby unterzog sich die Mannschaft des SC Austria Lustenau inklusive Betreuerstab einem weiteren PCR-Test. Am Mittwochabend um 22:00 Uhr lagen die Testergebnisse vor, weitere fünf Spieler und ein Betreuer wurden positiv auf das Virus getestet. Alle Spieler und Betreuer befinden sich in häuslicher Quarantäne.

Bereits bevor die Ergebnisse vorlagen, haben sich die Austria-Verantwortlichen dafür entschieden, Trainings vorläufig ohne Körperkontakt durchzuführen. Seit Beginn der Woche wurde explizit darauf geachtet und auf Kleingruppen gesetzt. Am Montag wiesen zwei Spieler erste Symptome auf und wurden umgehend von der Mannschaft abgesondert und isoliert.

„Das Ergebnis der Tests ist alles andere als erfreulich, aber es kommt nicht ganz überraschend. Mit der Entwicklung in der letzten Woche mit vier positiven Tests am Dienstag und acht positiven Tests am Donnerstag war die Wahrscheinlichkeit groß, dass sich weitere positive Spieler ergeben.", erklärt Bernd Bösch.

Die Austria-Verantwortlichen haben sich umgehend bei der Bundesliga um eine Verschiebung des anstehenden Liga-Spiels gegen den Kapfenberger SV bemüht. Die Liga-Verantwortlichen haben der Verschiebung zugestimmt, ein neuer Termin ist noch nicht fixiert. "Angesichts der rasanten Ausbreitung des Virus in unserem Kader und im Betreuer- und Trainerteam haben wir vom Vorstand für eine Verschiebung plädiert. Es wäre jetzt einfach unverantwortlich die Spieler sieben Stunden im Bus nach Kapfenberg fahren zu lassen. Wir wollen alles tun, um die weitere Ausbreitung des Virus in der Mannschaft zu verhindern. Die Gesundheit der Spieler und Betreuer steht jetzt über allem anderen.", so Vorstandssprecher Bernd Bösch abschließend.

Im Ländle-Derby an Allerheiligen setzte sich der FC Dornbirn knapp mit 1:0 durch. Die Gäste konnten eine frühe Führung über die Zeit bringen.

Die Austria muss sich im Derby leider geschlagen geben. Nach acht Coronafällen und einer ausgefallen Vorbereitung auf das Derby waren die Vorzeichen für das Spiel nicht auf Seiten der Austria und der Spielverlauf tat sein übriges. Nach vier Minuten verwandelte Franco Joppi einen Freistoß aus rund 20 Metern und ließ Domenik Schierl keine Chance. Die frühe Führung spielte den Gästen in die Hände, die in weiterer Folge eine eng gestaffelte Defensive aufbot und auf ihre Kontermöglichkeiten lauerte. Grün-Weiß versuchte sich Chancen zu erarbeiten und kam nach zehn Minuten durch Haris Tabakovic zur ersten Chance, doch Lucas Bundschuh konnten den Kopfball parieren. Nach 22 Minuten war es erneut der Dornbirn Schlussmann, der die größte Ausgleichsmöglichkeit in Halbzeit 1 zu nichte machte. Nach Traumpass von Jaby auf Nicolai Bösch war es Ranacher, der in der Mitte den Querpass verwandeln hätte müssen, doch Bundschuh warf sich mutig in den Weg und rettete so die Führung. Auch Wallace scheiterte nach 35 Minuten mit einem Kofpball am Torhüter der Dornbirner. Kurz vor der Pause hatte Christoph Freitag noch Chance per Kopf, doch die Gäste retteten die Führung in die Pause.

Auch in Durchgang 2 war Grün-Weiß die spielbestimmende Mannschaft, doch die ersten Chancen hatten die Dornbirner, die einen Konter nach dem anderen fahren konnten. Doch Fridrikas, Lukas Katnik und Eghzon Shabani vergaben Möglichkeiten die Partie frühzeitig zu entscheiden. Bei der Austria hatte Alex Ranacher nach Ballgewinn eine gute Möglichkeit, doch wieder war es Bundschuh der den Ball gerade noch so zur Ecke lenken konnte (50.) Die Austria lief weiter an, doch die 5er-Ketter der Dornbirner blieb standhaft, erst mit der Einwechslung von Blankson Anoff kam noch einmal echte Spannung auf. Der 19-jährige traf nach etwas mehr als 70 Minuten leider nur Aluminium. Die letzte gute Möglichkeit hatte dann Abwehrchef Matthias Maak, doch auch sein Kopfball landete an der Latte. Die Dornbirner hatten dann noch durch Fridrikas und Shabany eine Doppelchance fünf Minuten vor Schluss, doch auch die Austria-Defensive ließ aus dem Spiel nichts mehr zu. Am Ende entführt Dornbirn die drei Punkte aus Lustenau.

Die Austria hat die nächste Chance auf Punkte nun auswärts beim Kapfenberger SV.

Am späten Samstagabend hat der SC Austria Lustenau die letzten Testergebnisse aus der zweiten Testreihe bzgl. Coronavirus erhalten. Leider wurden dabei zwei weitere Spieler und zwei zusätzliche Betreuer ebenfalls positiv auf das Virus getestet.

Die Vereinsverantwortlichen der Austria waren bis spät in die Nacht in Kontakt mit der Bundesliga und den Behörden, um die Möglichkeiten für das heutige Derby abzuklären. Insgesamt sind bei Grün-Weiß nun acht Personen mit dem Coronavirus infiziert, darum hat man versucht das heutige Derby zu verschieben, um kein unnötiges Risiko einzugehen.

Nach intensiven Gesprächen hat die Bundesliga entschieden, dass das Spiel heute um 10:30 Uhr trotzdem stattfindet. Die Verantwortlichen des SC Austria Lustenau hatten sich deshalb für eine Verschiebung ausgesprochen, da durch die spät vorliegenden Testergebnisse eine Vorbereitung auf das Derby überhaupt nicht möglich war, da alle Trainingseinheiten im Vorfeld abgesagt wurden. „Die Verunsicherung im Umfeld und vor allem bei den Spielern war natürlich riesengroß. Wir haben uns auf das Derby gefreut, aber unter diesen Bedingungen ist ein fairer sportlicher Wettkampf kaum möglich“, erklärt Vorstandssprecher Bernd Bösch und ergänzt: „Natürlich ist uns bewusst, dass die Liga-Verantwortlichen den Meisterschaftsbetrieb so wenig wie möglich durcheinander bringen wollen, aber eine gewisse Flexibilität wäre wünschenswert gewesen. Denn durch die lange Wartezeit bis zu den Ergebnissen, müssen wir heute an allen Ecken improvisieren“.

Bei der Austria fällt beinahe der komplette Betreuerstab aus, lediglich Alexander Kiene und Alexander Schneider werden auf der Trainerbank sitzen. Auch im Kader entstehen große Lücken.

„Nichtsdestotrotz akzeptieren wir die Entscheidung der Verantwortlichen und werden im Derby alles dafür tun, um erfolgreich zu sein“, so Bernd Bösch abschließend.

Ländle-Derby verspricht Spannung

Samstag, 31 Oktober 2020

Am morgigen Sonntag trifft die Austria zuhause auf den FC Dornbirn. Das Ländle-Derby verspricht viel Spannung, den beide Clubs trennt lediglich die Tordifferenz in der Tabelle. Wir blicken vorab auf das Spiel.

Unser Gegner - FC Dornbirn
Die Rothosen aus dem Nachbarort gelten als unangenehmer Gegner und haben in dieser Saison unter anderem schon Austria Klagenfurt, Wacker Innsbruck und BW Linz Probleme bereitet. Die Dornbirner agieren aus einer eng gestaffelten Defensive heraus und sind vor allem nach Standards und im Konter gefährlich. Beim Gast ist die Mannschaft der Star, weiß auch Trainer Alexander Kiene. "Die mannschaftliche Geschlossenheit der Dornbirner ist beachtlich, sie ist eine der Stärken dieses Teams. Wir müssen da ordentlich dagegenhalten", analysiert der Coach. Der FC Dornbirn ist in dieser Saison auf fremden Boden noch nicht besiegt, doch dafür weist der Club aus Dornbirn eine negative Bilanz in den Sonntagsmatineen auf. Auch die Dornbirner haben einen Coronafall in ihrem Team, möglicherweise fallen da auch noch weitere Spieler aus, eine zweite Testung der Spieler wurde durchgeführt, Ergebnisse liegen noch nicht vor.

Unsere Austria
Grün-Weiß möchte nach dem positiv gestalteten Wien-Wochenende den positiven Erfolgslauf fortsetzen. Seit vier Spielen ist man ungeschlagen, konnte acht Punkte erspielen. Die Länderspielpause wurde genützt, um Verletzungen sowie Blessuren auszukurieren, als Mannschaft weiter zusammenzuwachsen und natürlich um sich im technischen und taktischen Bereich weiterzuentwickeln. Trainer Kiene zeigte sich zuletzt vor allem mit der neu gewonnenen Stabilität in der Defensive sehr zufrieden. "Wir haben uns deutlich gesteigert und sind auf dem richtigen Weg, aber wir haben noch Luft nach oben", so der Trainer. Im morgigen Derby muss der Trainer coronabedingt auf drei Spieler verzichten, die Maschroute bleibt aber die gleiche: "Natürlich wollen wir das Derby gewinnen und zuhause drei Punkte einfahren. Wir wissen, dass es keine leichte Partie wird, wollen aber dennoch unser Spiel durchziehen und dem Gegner keinen Raum lassen".

Spielbeginn ist um 10:30 Uhr. Das Spiel wird von Laola1 und auf Austria Lustenau TV live übertragen. Im Stadion gibt es beim Derby leider aufgrund von Behördenvorgaben keine Gastronomie. Zuschauer können selbst Getränke und Essen mitbringen.

Drei Spieler und ein Mitglied des Funktionsteams wurden bei der letzten PCR-Testung positiv auf das Corona-Virus getestet.

Im Zuge der letzten routinemäßigen PCR-Testreihe, welche nach Ankunft der Mannschaft in Lustenau durchgeführt wurde, wurden drei Spieler des Profikaders und zusätzlich ein Mitglied des Funktionsteams positiv auf das Corona-Virus getestet. Die Ergebnisse erreichten den Verein im Laufe des gestrigen Tages Die betroffenen Personen weisen bislang keine oder nur sehr milde Symptome auf. Alle Spieler wurden umgehend informiert und verweilen aktuell vorsorglich in häuslicher Quarantäne. Der Verein befindet sich seitdem in engem Austausch mit den Gesundheitsbehörden und der Liga, um alle nötigen Maßnahmen zu ergreifen.

Am Donnerstagabend wurde zudem eine weitere PCR-Testung durchgeführt, bei der alle Spieler und das gesamte Funktionsteam erneut getestet wurden. Der Trainingsbetrieb wird bis zum Vorliegen der neuen Testergebnisse ausgesetzt. 

Das Derby am Sonntagmorgen um 10:30 Uhr gegen den FC Mohren Dornbirn soll nach aktuellem Stand wie geplant durchgeführt werden.

Statement

Vorstandssprecher Bernd Bösch
„Das Wichtigste ist aktuell, dass es allen Betroffenen gut geht und dies auch so bleibt. Wir hoffen, dass in der nächsten Testreihe keine positiven Fälle mehr dazukommen, ausschließen lässt sich dies allerdings nicht. Bedingt durch das Wien-Doppel, mussten wir mit dem ungünstigen Umstand leben, durch die Aktivitäten rund um die beiden Spiele fünf Tage lang als Gruppe verbracht zu haben. Bislang waren wir eine der wenigen Mannschaften, die bislang noch keinen Fall zu vermelden hatten, was belegt, dass unsere Hygienemaßnahmen und das Verhalten der Spieler vorbildlich waren. In der aktuellen epidemiologischen Lage war es leider zu befürchten, dass es uns auch einmal trifft. Die Vorbereitung auf das wichtige Derby ist jetzt natürlich alles andere als optimal und es werden uns einige Spieler fehlen. Nichtsdestotrotz werden wir alles geben, den Umständen zu trotzen, um den sportlich positiven Trend der letzten Wochen weiter zu bestätigen. Dies sind nun mal die Unwägbarkeiten der aktuellen Zeit, mit denen wir alle leben müssen. Wir werden nun, wie schon immer in schwierigeren Zeiten bei der Austria praktiziert, noch enger als Austria-Familie zusammenstehen und gemeinsam noch stärker aus der Situation herauskommen.“

Die Austria gewinnt am Nationalfeiertag gegen den SK Rapid Wien II mit 2:1 und freut sich damit über den nächsten Dreier in der laufenden Saison. Matthias Maak und Wallace sind für die Grün-Weißen erfolgreich.

Die Anfangsphase der Partie gehörte den Gastgebern aus Wien. Die junge Rapid-Truppe attackierte die Austria Spieler früh und versuchte so, Druck aufzubauen und Chancen zu kreieren. Die erste Möglichkeit der Partie gehörte der Hausherren, auf der Gegenseite klopfte Haris Tabakovic mit einem Kopfball erstmals an (18.). Eggenfelder hätte dann nach einer halben Stunde die Gäste in Führung bringen müssen, doch der aufgerückte Innenverteidiger vergab aus kurzer Distanz (30.). Nach etwas merh als einer halben Stunde wurde die Austria besser und die beiden Teams egalisierten sich über weite Strecken. Alexander Kiene musste aufgrund der gelb-roten Karte von Brandon Baiye seine Startelf ändern, brachte mit Pius Grabher und Daniel Tiefenbach eine neue Doppelsechs. Auch Blankson Anoff durfte von Anfang an ran und kam so zu seinem Startelfdebüt. Jedoch musste der Leihspieler aus Clermont bereits nach 30 Minuten verletzt vom Feld. Für ihn kam Alexander Ranacher, der kurz vor dem Pausenpiff nacheinem tollen Vorstoß auf der rechten Seite den einlaufenden Wallace perfekt bediente und der Brasilianer die Grün-Weißen zur Halbzeit in Führung brachte.

Nach Seitenwechsel waren es zunächste erneut die Hausherren, die druckvoll und hochmotiviert aus der Pause kamen. Bereits drei Minuten nach Wiederanpfiff testete Lukas Sulzbacher mit einem satten Schuss das Aluminium. In der 54. Minute machte es Leon Schuster dann besser und erzielte nach einem Eckball den zu diesem Zeitpunkt verdienten Ausgleich. In der Folge wurde die Austria aktiver und drückte auf den erneuten Führungstreffer. Es dauerte jedoch bis zur 72. Minute ehe Grün-Weiß jubeln konnte. Der eingewechselte Nael Jaby zirkelte einen Freistoß in Strafraumnähe genau auf den Kopf von Abwehrchef Matthias Maak, der sich diese Möglichkeit nicht nehmen ließ. Die Rapidler konnten in den letzten 15 Minuten nicht mehr nachlegen und mussten sich am Ende geschlagen geben.

Die Austria ist damit das vierte Spiel in Folge ungeschlagen und liegt jetzt auf dem siebten Tabellenplatz. Mit dem Sieg im Rücken kann man sich jetzt in Ruhe auf das Derby gegen den FC Dornbirn vorbereiten. Am 1. November trifft man zuhause auf die Rothosen. Gespielt wird um 10:30 Uhr. Vor dem Spiel gibt es natürlich die nächste Ausgabe des Austria Lustenau Magazins.

Feiertage kennt der Ligabetrieb in dieser Saison nicht. Am Nationalfeiertag trifft die Austria auswärts um 10:30 Uhr auf den SK Rapid Wien II. Nach dem Punkt gegen die Young Violets möchte man das lange Wienwochenende am liebsten natürlich mit 3 Punkten abschließen. Auch die Amateure sind morgen im Einsatz, um 11:30 Uhr treffen sie auswärts auf den Hella Dornbirner SV. Wir blicken vorab auf die Spiele der Grün-Weißen.

Der Gegner - SK Rapid Wien II
Das zweite Team des österreichischen Rekordmeisters ist erst seit dieser Saison Teil der Meisterschaft, sie ersetzen sozusagen den SV Mattersburg. Die Wiener werden von Steffen Hofmann trainiert und liegen derzeit in der Tabelle auf dem 14. Tabellenplatz. Den Rapidlern ist in dieser Saison bisher auch nur ein Sieg geglückt und das gegen den FC Dornbirn. Ansonsten gab es zwei Unentschieden und drei Niederlagen. Die Mannschaft ist gespickt mit jungen Talenten und wird natürlich wie das Team der Young Violets immer wieder mit Spielern des Bundesliga-Kaders verstärkt. Die Austria muss konzentriert zur Sache gehen, denn die Spieler von Rapid sind taktisch und technisch gut ausgebildet. "Ich erwarte morgen einen Gegner, der ähnlich agieren wird wie die Young Violets. Rapdi ist eine Mannschaft, die Fußball spielen will und dynamisch in ihren Aktionen agiert. Wir müssen konzentriert sein und fokusiert unseren Plan verfolgen", erklärt Alexander Kiene im Vorfeld des Spiels.

Unsere Austria
Der späte Ausgleich im Spiel gegen die Young Violets hat geschmerzt und man konnte sich im ersten Moment sicherlich nicht so sehr über den Punkt freuen, denn eigentlich hatte man schon ein wenig mit drei Punkten gerechnet. Dennoch war die Leistung des Teams ok, aus dem Spiel heraus ließ man keine Chance zu, lediglich nach Standards kamen die Wiener zu Chancen. "Natürlich ist der späte Ausgleich ärgerlich, wir waren über das gesamte Spiel das bessere Team und haben den Young Violets keinen Raum zur Entfaltung gelassen. Das nehmen wir in das Duell gegen Rapid mit", so Alexander Kiene. Der Trainer muss im Spiel auf Brandon Baiye verzichten, da dieser seine Gelb-Rot Sperre absitzen muss. Taktisch lässt sich der Couch natürlich nicht in die Karten blicken, merkt aber an, dass der Ausfall von Baiye zwar schmerzt, aber die Alternativen im Kader bereit sind und darauf brennen eine gute Leistung abzuliefern. Das Team ist nach dem Spiel gegen die Young Violets in Wien geblieben und hat sich dort optimal vorbereiten können. Die Spieler sind bereit und wollen unbedingt punkten. "Wir haben die Tage in Wien gut nutzen können und werden alles dafür tun, unseren Plan und unsere Spielidee auch gegen Rapid in die Tat umzusetzen. Unser Ziel ist es, die Heimreise mit drei Punkten im Gepäck anzutreten", so Alexander Kiene abschließend.

Spielbeginn für die Austria Profis ist um 10:30 Uhr. Um 10:00 Uhr beginnt die Übertragung der Partie auf Austria Lustenau TV. Das Austria Café sowie das Blank Hüttli haben geöffnet und verwöhnen mit einer Schlachtpartie. Es ist eine Voranmeldung nötig!

Unsere Amateure
Im Nachtragsspiel letzten Dienstag gab es für unsere Amateure einen Achtungserfolg gegen SW Bregenz. Mit nur zehn Spielern setzte man sich am Ende mit 1:0 gegen die Bregenzer durch. Ismet Osmani war der Goldtorschütze der Austria Amateure kurz vor Spielende. Im Spiel gegen den Dornbirner SV möchte das Team von Michael Kopf natürlich gerne die nächsten Punkte sammeln. Man darf sich auf ein spannendes Spiel freuen, denn die Teams liegen punktegleich auf den Tabellenplätzen 4 und 5, die Dornbirner haben nur die bessere Tordifferenz. Ein kleiner Vorteil für die Amateure könnte sein, dass die Dornbirner bereits am Samstag im Einatz waren und dort mit 1:3 gegen den SC Röthis als Verlierer vom Platz gingen.

Gespielt wird auf dem Sportplatz des Hella Dornbirner SV, Spielbeginn ist um 11:30 Uhr.

Die Austria muss sich nach einem Gegentreffer in der Nachspielzeit mit einem 1:1 gegen die Young Violets zufrieden geben. Blankson Anoff brachte die Grün-Weißen in Führung, Stefan Radulovic nützte auf der Gegenseite einen strittigen Elfmeterpfiff in der Nachspielzeit zum Ausgleich.

Zu Beginn der Partie merkte man der Austria doch ein wenig die Länderspielpause an. Es gelang dem Team von Alexander Kiene zunächst nicht ganz jenen Druck aufzubauen, der zuletzt im Heimspiel gegen Steyr den Erfolg brachte. Die Young Violets machten ihre Defensivaufgaben gut und agierten sehr kompakt und konzentriert, so dass die Grün-Weißen eine halbe Stunde brauchten bis die erste Chance zustande kam. Daniel Steinwender per Freistoß (28.) und Christoph Freitag mit einem Schuss aus der zweiten Reihe ließen das erste Mal in der Generali-Arena ein wenig Gefahr aufkommen. Auf der Gegenseite wurden die Hausherren nur einmal richtig gefährlich, Christian Schoissengeyr traf per Kopf nach einem Freistoß nur die Querlatte. So ging es torlos in die Pause.

In der zweiten Hälfte kontrollierte die Austria das Spiel und drängte immer mehr auf den Führungstreffer. Fabian Gmeiner hatte dann die erste Möglichkeit, doch der Treffer wollte nicht gelingen. Die Young Violets hatten dann nur wenige Minuten später Glück, als ein Kopfballtreffer von Haris Tabakovic aufgrund von Abseits aberkannt wurde (65.). Nach gut 70 Minuten wechselte Alexander Kiene Blankson Anoff ein, der sich für dieses Vertrauen zwei Minuten später mit der verdienten Führung bedankte. Die Young Violets mussten nun mehr für das Spiel tun und versuchten auf den Ausgleich zu drängen. Die Austria schien schon als Sieger, doch dann entschied Schiedsrichter Gabriel Gmeiner nach einem harmlosen Zweikampf von Brandon Baiye auf Strafstoß und schickte den Belgier auch noch mit Gelb-Rot vom Platz. Den fälligen Elfmeter verwandelte Stefan Radulovic sicher im unteren Eck. Kurz darauf war dann auch Schluss.

Die Austria trifft schon am Montag auf die zweite Mannschaft des SK Rapid Wien und hat da die nächste Chance auf drei Punkte. Das Team verbleibt bis zum Spiel in Wien, um sich optimal und ohne Reisestrapazen auf das Spiel vorzubereiten. Gespielt wird unglücklicherweise schon um 10:30 Uhr.

Nach der Länderspielpause inkl. Cup-Woche startet die Austria mit zwei Auswärtsspielen in Wien wieder in den Meisterschaftsbetrieb. Die Mannschaft reiste gestern vom Flughafen Altenrhein mit der People's Airline nach Wien, um sich optimal vorzubereiten. Nach dem Sieg gegen Steyr vor der Pause will man heute natürlich nachlegen und die Leistung bestätigen. Wir blicken vorab auf das Spiel.

Der Gegner - Young Violets
Die jungen Veilchen von Austria Wien stehen zwar auf dem letzten Tabellenplatz, sind aber weit davon entfernt ein leichter Gegner zu sein. In Runde 3 lieferten sich die Wiener zum Beispiel ein spannendes Duell mit dem Tabellenführer aus Klagenfurt, wo in der Nachspielzeit der Partie vier Treffer gefallen sind. Das Team der Young Violets verfügt über gute Talente und wird regelmäßig durch Spieler aus dem Bundesliga-Kader verstärkt. "Austria Wien's zweite Mannschaft verfügt über eine junge Mannschaft, die technisch und taktisch gut ausgebildet ist. Sie haben bereits phasenweise gezeigt, was sie können und die bisherigen Spiele waren allesamt sehr eng, sodass diese auch anders ausgehen hätten können", analysiert Trainer Alexander Kiene den Gegner. "Es wird keine leichte Aufgabe für uns, denn die Young Violets verstärken sich oft mit Spielern aus der Bundesliga und werden dadurch schwerer auszurechnen, aber wir wollen unser Spiel durchziehen". Die Austria ist also gewarnt und erwartet einen dynamisch und schnell spielenden Gegner. Die Wiener haben in der Pause gegen Blau-Weiß Linz getestet und dort 1:3 verloren. In der Liga warten die Wiener nach fünf Runden immer noch auf den ersten Sieg.

Unsere Austria
Die Austria hat die Pause gleich für zwei Testspiele genützt und mit einem 0:0 Unentschieden gegen Schaffhausen und einem 2:0 Sieg gegen SW Bregenz positive Ergebnisse erzielt. Speziell, dass in beiden Spielen kein Gegentor gefallen ist, deutet darauf hin, dass man in der Defensive weitere Fortschritte gemacht hat. "Wir haben die Pause für uns gut genützt und die Mannschaftsprozesse weiter vorangetrieben. Der Fokus lag auf der Weiterentwicklung im taktischen und technischen Bereich, wir haben unsere Abläufe verfeinert", erklärt Kiene. "Die Pause hat den Spielern auch gut getan, denn kleinere Blessuren und Verletzungen konnten in Ruhe verheilen". Für das Wien-Doppel sind daher auch bis auf Dominik Stumberger alle Spieler an Board, Trainer Alexander Kiene hat damit die freie Auswahl. Nach dem überzeugenden Sieg gegen Steyr, wo deutlich zu spüren war, wie wichtig der Sieg für die Mannschaft war, möchte Grün-Weiß natürlich heute gleich nachlegen. Wenn man es schafft, dem Gegner von Beginn an das eigene Spiel aufzuzwingen, dann werden sich die nötigen Chancen ergeben. "Wir wollen die Leistung aus dem Spiel gegen Steyr bestätigen und natürlich auch die Fortschritte der letzten Wochen heute ins Spiel mitnehmen, um unsere Leistungssteigerung zu bestätigen", so der Trainer abschließend.

Spielbeginn ist heute um 18:30 Uhr. Die Partie wird von Austria Lustenau TV übertragen. Bereits um 18:00 Uhr startet dort das Austria Magazin. Wer gerne gemeinsam die Austria verfolgen möchte, kann dies im Austria Café und im Blank Stübli tun. Heute werden die Gäste mit halben Hähnchen vom Grill verwöhnt. Auch das Nachwuchsheim hat geöffnet.

2:0 Sieg im Test gegen SW Bregenz

Montag, 19 Oktober 2020

Die Austria gewinnt den zweiten Test in der Meisterschaftspause gegen Schwarz-Weiß Bregenz mit 2:0. Trainer Alexander Kiene setzt dabei wieder den ganzen Kader ein.

Grün-Weiß hat zum Abschluss der Länderspielpause bzw. des Cup-Wochenendes die Zeit genützt und gegen den Eliteliga-Club aus Bregenz getestet. Im ImmoAgentur Stadion in Bregenz sah man eine ambitionierte Austria-Mannschaft, die von Beginn an die Partie kontrollierte. Die Überlegenheit am Platz konnte aber in der ersten Halbzeit nicht in Tore umgemünzt werden, obwohl 2-3 gute Möglichkeiten dagewesen wären. Zwei Mal rettete außerdem das Aluminium die Gastgeber vor einem Rückstand.

Trainer Alexander Kiene wechselte zur zweiten Halbzeit bis auf Adriano Bertaccini die Mannschaft komplett aus, dennoch blieb Grün-Weiß am Drücker. Das Team musste Geduld beweisen, denn die Bregenzer standen defensiv gut geordnet und machten es der Austria nicht leicht. Es dauerte daher bis in die Schlussphasse, ehe man die Überlegenheit auch in Tore verwandeln konnte. Adriano Bertaccini und Nael Jaby waren erfolgreich für Grün-Weiß und so belohnte sich das Team Am Ende für einen soliden Auftritt. Sehr erfreulich dabei ist, dass die Mannschaft wie schon im Test gegen Schaffhausen ohne Gegentreffer blieb.
Beim Test fehlte Haris Tabakovic. Der Mittelstürmer wurde geschohnt, er laborierte an leichten Knieproblemen, nahm aber am normalen Trainingsbetrieb bereits wieder teil.

Aufstellung Austria HZ1:
Schierl - Lageder, Cissokho, Maak, Gmeiner - Baiye, Freitag, Ranacher, Steinwender, Wallace - Bertaccini

Aufstellung Austria HZ2:
Eres - Bösch, Feyrer, Marceta, Berger - Grabher, Tiefenbach, Anoff, Jaby, Osmani - Bertaccini

Testspiel gegen SW Bregenz

Donnerstag, 15 Oktober 2020

Nach dem Test vergangene Woche gegen den FC Schaffhausen (0:0) nütz unsere Austria das spielfreie Wochenende und testet morgen Abend gegen SW Bregenz. Gespielt wird im ImmoAgentur Stadion (ehemals Casinostadion), um 18:30 Uhr.

Der Eintritt zum Spiel ist grundsätzlich frei, jedoch hebt SW Bregenz von jedem Besucher einen Solidaritätsbeitrag von € 2,- ein, der dem Nachwuchs zugute kommen wird. Es gelten die aktuellen Corona-Schutzmaßnahmen, d.h. es sind nur 500 Personen zum Spiel zugelassen. Ein Mund-Nasen-Schutz ist verpflichtend zu tragen.

Test gegen Schaffhausen
Vergangene Woche testete Grün-Weiß bereits gegen den Schweizer Zweitligisten, FC Schaffhausen. Das Spiel wurde im Rheinvorland ausgetragen und endete 0:0. Speziell in der ersten Halbzeit war die Austria die bessere Mannschaft, Tabakvoiic, Wallace, Anoff und Steinwender hatten gute Möglichkeiten für die Austria, doch es blieb torlos. Zur Halbzeit wechselte Trainer Alexander Kiene komplett durch, nur Pius Grabher und Torwart Florian Eres durften weiterspielen. Die Wechsel machten sich deutlich bemerkbar und so wurden die Gäste, die auf einen kompletten Wechsel verzichteten, immer stärker. Die Schweizer hatten gute Möglichkeiten, doch Florian Eres und die grün-weiße Abwehr waren an diesem Nachmittag nicht zu überwinden.

Aufstellung Austria HZ1
Eres, Berger, Marceta, Maak, Bösch, Grabher, Steinwender, Tiefenbach, Anoff, Wallace, Tabakovic

Aufstellung Austria HZ2
Eres, Lageder, Feyrer, Cissokho, Gmeiner, Grabher, Freitag, Osmani, Baiye, Ranacher, Bertaccini

Die Austria hat den ersten Saisonsieg eingefahren. Mit einer überzeugenden Leistung gegen den SK Vorwärts Steyr belohnt sich das Team erstmals in dieser Saison mit drei Punkten. Vor 500 Zuschauern lässt Grün-Weiß von der ersten Minute an keine Zweifel aufkommen.

Wie schon in den Partien zuvor war die Mannschaft von Trainer Alexander Kiene von der ersten Minute an hellwach und ging bereits nach nur zwei Minuten in Führung. Wallace traf ins linke unter Eck nach schönem Doppelpass mit dem aufgerückten Fabian Gmeiner. Mit der Führung im Rücken ließ das Team nicht locker und erarbeitete sich weitere Chancen. In der 16. Minute hatte Haris Tabakovic mit einem Kopfball seine erste Möglichkeit und nach etwas mehr als 20 Minuten prüfte der Mittelstürmer der Austria Steyr-Goalie Bernhard Staudinger, der aber zweimal - einmal half der Pfosten mit - die Oberhand behielt. Die Gäste kamen nach einer halben Stunde zu ihrer einzigen echten Torchance im ersten Durchgang. Ein Schuss von Mustecic landete aber neben dem Gehäuse. Die Austria kontrollierte das Spiel und kam nach etwas mehr als einer halben Stunde durch Michael Lageder zur nächsten guten Möglichkeiten. Der aufgerückte Rechtsverteidiger verfehlte mit seiner nicht leichtzunehmenden Direktabnahme aber knapp das Gehäuse. Kurz vor der Pause wurde die Überlegenheit auf dem Platz dann mit einem weiteren Tor belohnt. Haris Tabakovic nützte einen Schnitzer in der Steyr Defensive und versenkte den Ball souverän im langen Eck.

In der zweiten Halbzeit setzen die Austrianer weiterhin die Akzente. Die Gäste hatten zur Pause doppelt gewechselt, doch auch das sollte nicht zu einer Entlastung führen. Sie hatten sogar nach etwas mehr als 50 Minuten Glück als die Pfeife des Schiedsrichters nach einem klaren Foul an Tabakovic im Strafraum still blieb. Nach einer Stunde hätte der Stürmer dann eigentlich auf 3:0 erhöhen müssen, doch er entschied sich nach Wallace Flanke auf eine Ablage auf Alex Ranacher, doch dieser rechnete in dieser Situation nicht damit und so konnte Steyr klären. Wallace verletzte sich in dieser Situation und wurde durch Anoff Blankson ersetzt. Der eingewechselte Flügelspieler bedankte sich für das Vertrauen nur wenige Minuten später mit dem Treffer zum 3:0 (71.). Und als dann Till Cissokho noch einem traumhaften Solo - er ließ gleich drei Steyr-Abwehrspieler stehen - Haris Tabakovic ideal bediente, kannte der Jubel der Fans auf den Tribünen keine Grenzen mehr (76.). In der Schlussphase hätte dann Steyr noch eine gute Möglichkeit auf den Ehrentreffer, aber Kevin Brandstätter scheiterte am erneut starken Torwart Domenik Schierl. Für Lustenau hätten Daniel Tiefenbach und Adriano Bertaccini noch weitere Treffer erzielen können, doch das Visier der beiden eingewechselten Akteure war zu ungenau.

Am Ende darf sich die Austria samt Fans über einen verdienten und vor allem wichtigen Sieg freuen. Mit diesem positiven Ergebnis geht es jetzt in die Länderspielpause, indenen man weiter am Schlief der Mannschaft arbeiten wird.

Heimspiel gegen Vorwärts Steyr

Samstag, 03 Oktober 2020

Zum Abschluss der englischen Woche trifft der SC Austria Lustenau zuhause auf den SK Vorwärts Steyr. Nach dem erkämpften Punkt im West-Derby gegen Innsbruck möchte die Mannschaft heute nachlegen und am liebsten mit einem Sieg in die Länderspielpause gehen. Wir blicken vorab auf das Spiel.

Der Gegner - Vorwärts Steyr
Die Oberösterreicher liegen derzeit auf den elften Tabellenrang und konnten in dieser Saison bisher einmal gewinnen, spielten zweimal Unentschieden und gingen einmal als Verlier vom Platz. In der vergangenen Runde schaffte es Steyr sogar dem Titelfavoriten Austria Klagenfurt in der Nachspielzeit noch einen Punkt abzuluchsen. Die Mentalität stimmt auf alle Fälle beim heutigen Gast. Doch auch sonst darf man das Team nicht unterschätzen. Alexander Kiene erwartet sich heute einen defensiv kompakt agierenden Gegner, der seine Qualitäten hat: "Steyr ist ein unbequemer Gegner, den wir sicherlich nicht unterschätzen werden. Sie sind besonders bei Standards und Kontern gefährlich".

Unsere Austria
Bei Grün-Weiß herrschte nach dem West-Derby eine sehr positive Stimmung innerhalb der Mannschaft, da man mit einer beherzten Leistung und in Unterzahl einen Punkt mitnehmen konnte. Die Partie verlief bis zum Ausschluss auf Augenhöhe, die Austria startete gewohnt stark in die Partie und möchte das auch heute wieder tun, jedoch will man dieses Mal über 90 Minuten diese Leistung abrufen. "Meine Spieler haben gegen Innsbruck viel Herz und Leidenschaft bewiesen. Diesen Schwung aus dem West-Derby möchten wir heute mitnehmen und unser Spiel durchziehen. Unser Ziel sind drei Punkte", erklärt der Trainer. Kadertechnisch fehlen heute der langzeitverletzte Dominik Stumberger, Nael Jaby velretzungsbedingt und der gesperrten Pius Grabher.

Spielbeginn ist heute bereits um 14:30 Uhr. Erneut sind nur 500 Zuschauer im Stadion zugelassen. Die Partie wird von Austria Lustenau TV übertragen. Auch das Austria Café hat geöffnet und freut sich über den Besuch von vielen Austrianern.

Die Austria wartet zwar weiter auf den ersten Sieg in der neuen Meisterschaft, aber die gestrige Leistung gegen den Favoriten FC Wacker Innsbruck machte erneut deutlich, welche Qualität das Team hat. Mehr als 30 Minuten in Unterzahl hielt die Mannschaft gegen die Tiroler dagegen und ein in Top-Form befindlicher Domenik Schierl sichern diesen Punkt.

Die Grün-Weißen begannen schon wie in den Spielen davor sehr schwungvoll und kontrollierten in den ersten 15 Minuten das Spiel. Speziell über die rechte Offensivseite mit Alex Ranacher konnte man die ersten Akzente setzen. Dieser leitete auch mit einer Flanke die erste gute Möglichkeit der Austria ein. Die Flanke von Ranacher fand Wallace, dessen Kopfball aber von Marco Knaller im Tor der Hausherren pariert werden konnte (5.). Wacker tat sich zunächst schwer ins Spiel zu kommen und es dauerte bis zur 19. Minute ehe erstmals Gefahr vor dem Austria Tor aufkam. Nach einer schönen Kombination stand plötzlich - man kann es erahnen - Ronivaldo völlig frei vor Domenik Schierl. Doch im Duell der beiden Ex-Teamkollegen behielt Schierl die Oberhand, da er lange stehen blieb und dem Brasilianer so den Abschluss erschwerte. Es sollte nich das letzte Duell an diesem Abend sein. In weiterer Folge konnte sich kein Team wirklich einen Vorteil am Platz erarbeiten, man begegnete sich auf Augenhöhe. Beide Teams hatten vor dem Pausentee noch jeweils eine Abschlussmöglichkeit. Ronivaldo mit einem Kopfball und Tabakovic mit einem Schuss von der Strafraumgrenze konnten aber ihre Möglichkeiten nicht verwerten.

Den besseren Start in Durchgang zwei erwischten die Tiroler. Mit viel Tempo und frühem Anpressen setzten sie die Austria unter Druck. Alexander Gründler hatte in der Folge zwei gute Torchancen (47. und 52.). doch erneut war Domenik Schierl zur Stelle und entschärfte beide Möglichkeiten souverän. Bei Grün-Weiß hatte der eingewechselte Blankson Anoff den ersten Abschluss der Gäste nach der Pause, doch der Ball ging über das Tor. Die Innsbrucker drängten immer mehr auf den Treffer, die Austria war mit Defensivarbeit beschäftigt. Nach etwas mehr als einer Stunde sah dann Pius Grabher die Gelb-Rote Karte von Schiedsrichter Pfister - eine harte Entscheidung. Der zusätzliche Raum ermöglichte den Tirolern noch mehr Offensivdrang und so musste sich das Team von Alexander Kiene gegen eine Angriffswelle der Innsbrucker erwehren. Doch die Abwehrreihen rund um das Innenverteidiger Duo Matthias Maak und Till Cissokho behielten die Ruhe, klärten alle hohen Bälle und ließen den Innsbruckern nicht den nötigen Raum beim Abschluss. Und wenn dann doch einmal ein Abschluss gelang, so hielt Domenik Schierl alles was es zu halten gab. Zunächst rettete er zweimal gegen Ronivaldo, der sichtlich mit seinen vergebenen Torchancen haderte und kurz vor Schluss blieb er im 1-gegen-1-Duell - dieses Mal mit Florian Jamnig - erneut der Sieger.

Am Ende ein mehr als verdienter Punkt für die Austria Kicker, denn die kämpferische Leistung der gesamten Mannschaft, auch in Unterzahl, hat sich das Remis verdient. Diese Leistung sollte Auftrieb geben - am Wochenende gibt es nämlich schon die nächste Chance auf den ersten Dreier der Saison. Zuhause trifft man auf den SK Vorwärts Steyr. Gespielt wird am Samstag, um 14:30 Uhr.

Schlag auf Schlag folgt ein Meisterschaftsspiel auf das nächste. Am heutigen Dienstagabend trifft die Austria auswärts auf den FC Wacker Innsbruck. Dabei kommt es zum Wiedersehen mit Ronivaldo und Darijo Grujcic. Die Tiroler sind Favorit, die Lustenauer wollen aber einen Fight liefern. Wir blicken vorab auf die Partie.

Der Gegner - FC Wacker Innsbruck
Die Tiroler werden von vielen Seiten als einer der Favoriten auf den Aufstieg gehandelt. Die Innsbrucker selbst schlagen andere Töne an, zeigen sich eher zurückhaltend. Im Nachbar-Bundesland hat man vor kurzem einen neuen Investor für den Club gefunden, die Vereinsstrukturen und -führung verjüngt und für sich selbst den "Tiroler Weg" definiert bzw. diese Vision der letzten Jahren weiterentwickelt. Wohin der Weg genau führt und vor allem in welchem Tempo sie die Ziele erreichen werden, steht aber noch in den Sternen. Dennoch liegt die Favoritenrolle eindeutig bei Wacker Innsbruck. Mit Ronivaldo hat man den Torschützenkönig der letzten beiden Jahren in der 2. Liga verpflichtet. Besonders bitter, da er ja letztes Jahr noch das grün-weiße Trikot getragen hat. Aber auch die Verpflichtungen von Darijo Grujcic, Marco Knaller, Florian Jamnig und Fabio Viteritti zeigen deutlich, dass die Tiroler vorne mitspielen möchten. Der bisherige Saisonverlauf unter Neo-Coach Daniel Bierofka lässt aber auch noch Luft nach oben. Nach einem Sieg zum Saisonauftakt gegen Kapfenberg folgten ein torloses Remis gegen den FAC und zuletzt eine 0:2 Niederlage gegen Liefering. Mit vier Punkten steht man derzeit auf dem siebten Tabellenplatz. Heute Abend wird es vor allem darauf ankommen, ob es die Austria schafft, die Offensive der Innsbrucker - speziell Ronivaldo - in Schach zu halten.

Unsere Austria
Die Grün-Weißen haben bereits phasenweise gezeigt, welches Potential im Team steckt. Dennoch braucht die Mannschaft noch Zeit, müssen doch viele Neuzugänge integriert werden. Im letzten Heimspiel gegen die Juniors zeigte man eine gute Leistung, man ließ lediglich zu viele gute Möglichkeiten ungenützt. Bei besserer Trefferausbeute hätte man die Partie wahrscheinlich schon früh für sich entschieden. Aber das "Nôochijassa" das man in Lustenau häufig und ausgiebig betreibt, ändert nichts mehr am Ergebnis. Daher gilt es den Blick nach vorne zu richten und sich auf Innsbruck zu fokusieren. "Das Team und ich freuen uns auf das West-Derby heute Abend, diese Spiele sind immer ein Highlight", so Austria-Coach Alexander Kiene. Der 42-jährige und sein Team wollen mutig auftreten und sich nicht vor Innsbruck verstecken. "Wacker hat sich enorm verstärkt und sicherlich hohe Ambitionen, aber wir sind in der Lage mitzuhalten. Wir wollen unser Spiel durchziehen und punkten", erklärt Kiene abschließend. Er kann bis auf den langzeitverletzten Dominik Stumberger auf den gesamten Kader zurückgreifen, denn Wallace (Sperre) und Adriano Bertaccini (Verletzung) sind wieder an Board.

Die Partie beginnt heute um 20:25 Uhr. Die Partie wird vom ORF live auf ORF Sport+ übertragen. Das Austria Cafe überträgt die Partie, Bewirtung ist nur bis 22:00 Uhr möglich. Die Übertragung auf Austria Lustenau TV entfällt leider aufgrund von Exklusiv-Rechten des ORFs. Dafür gibt es am Mittwoch das Austria Lustenau Magazin mit Flo Matt. Dabei blicken wir auf die Partie von heute zurück und richten gleichzeitig bereits den Blick auf das anstehende Heimspiel gegen Vorwärts Steyr am Samstag.

Die Austria wartet weiter auf den ersten Dreier der Saison. Gegen den FC Juniors OÖ bestimmte Grün-Weiß über weite Strecken der Partie das Geschehen, doch ein Lucky Punch der Gäste reicht, um die Punkte aus Lustenau zu entführen.

Von der ersten Sekunde an merkte man dem Team von Alexander Kiene an, dass sie heute unbedingt einen Sieg einfahren wollten. Man begann druckvoll und hatte bereits nach nur 90 Sekunden die erste Doppelchance durch Daniel Steinwender, doch die Juniors brachten immer in letzter Sekunde noch einen Fuß dazwischen. In der ersten Hälfte hatte vor allem Alex Ranacher gute Möglichkeiten, seine beste Chance parierte Juniors Keeper Lawal sensationell auf der Linie (14.). Auf der Gegenseite hatte Wallquist die beste Möglichkeit der Gäste, doch Domenik Schierl konnte mit einer schönen Flugeinlage den Rückstand verhindern. Auch nach einer halben Stunde nach einem Weitschuss von Michlmayr war der Kapitän der Austria auf dem Posten. Kurz vor der Pause hätte dann die Austria doch beinahe noch jubeln dürfen, doch ein schöner Schlenzer von Blankson Anoff landete leider nur am linken Pfosten.

In der zweiten Halbzeit war wieder zunächst die Austria sehr präsent und kam durch Anoff zur ersten Chance, doch erneut war Alex Lawal im Tor des FC Juniors OÖ Sieger im direkten Duell. Die Gäste hatten zur Pause und etwa nach einer Stunde jeweils zwei neue Kräfte gebracht, die in Folge die Offensive der Gäste deutlich verstärkten. Die engewechselten Benko (66:) und Mondsberger (70.) hatten gute Chancen, doch erneut war Schierl nicht zu überwinden. Eine Viertelstunde vor Ende musste dann der Austria-Goalie doch noch hinter sich greifen. Nach einem Lauf auf dem linken Flügel bediente Benko Mondsberger in der Mitte, der den Ball an Schierl vorbei zum Siegtreffer einschob. Die Austria drückte in Folge auf den Ausgleich, aber die Chancen durch Till Cissokho mit einem Kopfball (78.), Pius Grabher (80.) mit einem Freistoß und Nicolai Bösch in der Nachspielzeit konnten nicht genützt werden. So muss die Austria weiter auf einen Dreier warten und befindet sich vorläufig am Tabellenende der 2. Liga.

Lange Zeit zum Aufarbeiten bleibt nicht, am Dienstag wartet die schwere Auswärtspartie beim Favoriten FC Wacker Innsbruck. 

Neue Chance auf drei Punkte hat die Autria heute im heimischen Stadion gegen den FC Juniors OÖ. Nach dem holprigen Start in der Meisterschaft und dem frühen Cup-Aus möchte das Team von Alexander Kiene heute ein Erfolgserlebnis einfahren. Wir blicken vorab auf das Spiel.

Der Gegner - FC Juniors OÖ
Die Oberösterreicher sind mit zwei Remis in die Meisterschaft gestartet und warten auch noch auf den ersten vollen Erfolg der neuen Saison. Das zweite Team des LASK ist mit vielen Talenten gespickt und stark im Umschaltspiel. Sie agieren wie das Vorbild aus der Bundesliga in einem 3-4-3 System. Die bisherigen Duelle gegen die Juniors waren nicht wirklich erfolgreich für Grün-Weiß. Zuhause gab es ein Unentschieden und auswärts die deftige 5:8 Niederlage - es ist also dringend Zeit, diese Bilanz aufzubessern. Die Oberösterreicher müssen heute auf ihren Kapitän Sebastian Wimmer verzichten, der nach Gelb-Rot im letzten Spiel gesperrt ist.

Unsere Austria
Nach der misslungenen Sonntagsmatinee ist die Mannchaft heute in der Pflicht, den Austria Fans eine Reaktion zu zeigen. Die Leistungen in der bisherigen Spielzeit liegen deutlich unter den Möglichkeiten der Mannschaft. Das sieht auch Trainer Kiene so: "Wir haben bereits gute Ansätze gezeigt, aber das reicht nicht, wir müssen uns steigern und konstanter werden". Das Spiel gegen BW Linz wurde bis ins Detail analysiert und im Training wurde daran gearbeitet, die Stabilität und Sicherheit zu steigern. Alexander Kiene muss im heutigen Spiel auf Wallace (Sperre wegen Gelb-Rot) und Adriano Bertaccini (Oberschenkelblessur) verzichten.

Nur 500 Zuschauer - Austria Café hat geöffnet
Aufgrund eines Bescheids der BH Dornbirn sind heute im Stadion nur 500 Zuschauer zugelassen und die Gastronomie muss geschlossen bleiben. Saisonkartenbesitzer können die begrenzten Plätze vorab über das Austria Büro reservieren. Es gibt keine Tageskarten. Das Austria Cafe hat heute auch während dem Spiel geöffnet, Austria Fans sind herzlich willkommen die Partie dort mitzuverfolgen.

Spielbeginn ist um 14:00 Uhr. Die Partie wird live vom ORF Sport+ übertragen.

Erfreulicherweise treten unsere Fans der Nordtribüne Lustenau diese Saison als Trikotsponsor unserer Nachwuchs-Leistungsmannschaften (U14-U18) und unserer Juniors und Amateure auf. Ihr Schriftzug verziert diese Saison damit nicht nur unsere Nordtribüne, sondern auch das Trikot der Zukunftshoffnungen.

„Der Nachwuchs ist das Herzstück eines jeden Vereins und gleichzeitig die Basis für die Zukunft. Daran gilt es kontinuierlich für eine erfolgreiche Zukunft der Austria zu arbeiten. Den neu eingeschlagene Weg rund um Neo-Nachwuchsleiter und Amateure-Coach Michael Kopf und die einhergehende Aufwertung des Nachwuchs unterstützen wir deshalb gerne“, so die Faninitiative Nordtribüne Lustenau in ihrer Aussendung.

Wir sagen Danke für euren Einsatz & Support!  

Deutliche 2:5 Niederlage in Linz

Montag, 21 September 2020

Der Sonntagsspieltermin bleibt für die Austria ein leidiges Thema. Am gestrigen Sonntag setzte es gegen einen hellwachen FC Blau-Weiß Linz eine klare Niederlage.

Die Austria hatte von Anfang an Probleme mit dem frühen Attackieren der Hausherren aus Linz. Ein Ballverlust tief in der eigenen Hälfte führte bereits nach nur sechs Minuten zur frühen Führung der Gäste (6.) durch Philipp Pomer. Auch beim 2:0 durch Fabian Schubert nach gut 20 Minuten war die Austria-Defensive zu passiv. Die Austria versuchte sich in der Folge aufzubäumen, doch klare Torchancen blieben zunächst aus. Auf der anderen Seite blieben die Linzer eiskalt und erhöhten durch Lukas Tursch nach einer halben Stunde auf 3:0. Die Partie schien bereits entschieden, doch durch den Premierentreffer von Haris Tabakovic konnte die Austria verkürzen und ein wenig Hoffnung kam auf. Doch diese wurde im Gegenzug von den Oberösterreichern sofort im Keim erstickt. Stefano Surdanovic erhöhte nur eine Minute später auf 4:1 (39.).

In Durchgang zwei blieb die Austria hinter den eigenen Erwartungen zurück, die Linzer blieben das bestimmende Team. Als Ranacher dann Kostic im Strafraum zu Fall brachte und Schubert vom Punkt sicher verwandelte, waren die Grün-Weißen endgültig bedient. Haris Tabakovic traf zwar noch vom Elfmeterpunkt (87.) und schnürte so beim Debüt gleich einen Doppelpack, aber darüber konnte sich bei der Austria so recht niemand freuen. In der Nachspielzeit sah Wallace außerdem noch Gelb-Rot. Die Sonntagsmatinee bleibt damit die Achillesferse der Austria.

Zeit zum Aufarbeiten bleibt dem Team von Alexander Kiene bis zum kommenden Samstag. Da trifft man um 14.30 Uhr zuhause auf den nächsten Club aus Oberösterreich, den FC Juniors OÖ.

Erste Sonntagsmatinee der neuen Saison

Samstag, 19 September 2020

Der erste Auftritt in der Ferne steht am morgigen Sonntag für die Austria auf dem Programm. Nach dem Auftakt zuhause gegen den SV Horn, will man auch auswärts Punkte einfahren. Wir blicken vorab auf unseren Gegner, unser Team und alles Interessante rund um das Spiel.

Unser Gegner - FC Blau-Weiß Linz
Die Oberösterreicher haben es in der ersten Runde mit Titelkandidat Klagenfurt zu tun bekommen und mussten sich am Ende mit 1:3 geschlagen geben. Natürlich darf man dieses Ergebnis nicht überwerten, dennoch darf man erwarten, dass die Linzer morgen unbedingt anschreiben wollen, um nicht einen totalen Fehlstart hinzulegen. In der kurzen Meisterschaftspause hat Blau-Weiß einige neue Spieler verpflichtet, bekanntester Neuzugang ist Fabia Strauss, der aus der Bundesliga von Admira Wacker nach Linz wechselte. Der Großteil der Mannschaft konnte aber gehalten werden, daher muss sich das Team von Alexander Kiene auf einen eingespielten Gegner vorbereiten.

Unsere Austria
Nach dem Auftakt gegen Horn mischten sich Freude und Enttäuschung gleichermaßen. Man hätte natürlich gerne eine Auftaktsieg gefeiert, doch am Ende reichte es nur zu einem Punkt - die Mannschaft hat aber phasenweise schon gezeigt, welches Potential sie hat. Sie braucht jetzt einfach noch etwas Zeit, die man ihr geben muss. Mit Haris Tabakovic wurde der noch benötigte Mittelstürmer verpflichtet, ob er bereits gegen Linz von Beginn an dabei ist, wollte Alexander Kiene noch nicht verraten. Die Austria bestreitet morgen ihre zehnte Sonntagsmatinee und bisher war der Sonntagstermin nicht gerade die Lieblingsspielzeit der Grün-Weißen. Alex Kiene ist aber kein Fan von Statistiken: "Das ist Schnee von gestern, wir wollen auch morgen aktiv auftreten, unabhängig von der Spielzeit".

Austria Lustenau TV überträgt die Partie
Alle Austria Fans dürfen sich morgen über die Übertragung in voller Länge inklusive Kommentar freuen. K19 und die Austria übertragen die Partie auf dem eigenen Sender - vor der Partie ab 10 Uhr gibt es ein kurzes Austria Lustenau Magazin mit Florian Matt.

Der SC Austria Lustenau wurde noch einmal am Transfermarkt aktiv und verpflichtet mit dem Schweizer Haris Tabaković einen neuen Mittelstürmer mit internationaler Erfahrung aus Schweizer Super League
und Ungarns 1. Liga.

Haris Tabaković spielte zuletzt in der 1. Liga Ungarns für Diósgyőri VTK und Debreceni VSK. In der ersten ungarischen Liga erzielte der 1,94 Meter große Angreifer in 40 Spielen 14 Tore und bereitete sechs Treffer vor. 2018 war er bei Debreceni Top-Scorer. Mit seinen Fähigkeiten soll er nun der Offensive der Grün-Weißen mehr Durchschlagskraft und Torgefahr verleihen.

Der 26-jährige wurde im Nachwuchs der BSC Young Boys ausgebildet und schaffte als 19-jähriger den Sprung in den Profi-Kader der Berner. 2016 wechselte er nach drei Spielzeiten zu den Grasshoppers Zürich. Insgesamt brachte es der Mittelstürmer auf 56 Einsätze in der Schweizer Super League. Mit dem Zürcher Traditionsclub und den Young Boys trat Tabaković auch insgesamt fünf Mal in der Europa League Qualifikation an und erzielte dabei einen Treffer. 2017 zog es den Schweizer mit bosnischen Wurzeln dann erstmals ins Ausland nach Ungarn.
Haris Tabaković ist außerdem mehrfacher Schweizer Nachwuchs-Nationalspieler. Für die U21-Nationalmannschaft erzielte der 26-jährige in 15 Spielen sechs Treffer.

Tabaković unterschreibt bei der Austria einen Vertrag für zwei Jahre.

Statements

Haris Tabaković
„Ich bin glücklich hier in Lustenau zu sein und kann es kaum erwarten loszulegen. Ich freue mich darauf – speziell nach der Corona-Pause - einfach wieder Fußball zu spielen und hoffe, dass ich der Mannschaft mit meiner Erfahrung und hoffentlich vielen Toren weiterhelfen kann. Wir sind alle sehr ambitioniert und wollen gemeinsam eine bessere Saison spielen als im letzten Jahr.“

Sportvorstand
„Wir freuen uns mit Haris nun die offene Position im Sturm besetzt zu haben. Mit seiner körperlichen Präsenz, seiner Erfahrung und seinen Fähigkeiten vor dem Tor wird er unserem Spiel weitere Qualitäten hinzufügen. Wir haben uns bei der Suche bewusst nicht treiben lassen, da wir von der Lösung voll überzeugt sein wollten. Mit Haris haben wir einen Topstürmer für diese Liga verpflichten können und schließen damit unsere Kaderplanung nun für diese Transferzeit ab. Wir sind sehr zufrieden mit unserem Kader und sind uns sicher, dass diese junge Mannschaft sehr viel Potenzial besitzt und uns in dieser Saison viel Freude bereiten wird.“

Zum Start ein 1:1 Unentschieden

Montag, 14 September 2020

Im ersten Spiel der neuen Saison reicht es für unsere Austria zu einem 1:1 Unentschieden. Gegen den SV Horn tat man sich phasenweise schwer, es hätte aber durchaus auch zum ersten Dreier unter Trainer Alexander Kiene reichen können.

Alexander Kiene ließ sein Team in einem 3-1-4-2 System auflaufen, um offensiv Akzente setzen zu können, doch die Anfangsphase gehörte den Gästen aus Niederösterreich. Sie pressten die Austrianer früh an, denen noch anzumerken war, dass die Mannschaft sich noch nicht zu 100% gefunden hat. Zu echten Chancen reichte es aber zunächst auf beiden Seiten nicht. Nach einer knappen Viertelstunde hatte dan Daniel Steinwender die erste gute Möglichkeit, doch der Mittefeldmann der Austria scheiterte an Horn-Goalie Bilobrk. Auf der Gegenseite war es der starke Patrick Monteiro, der mit einem Schlenzer nur knapp das Kreuzeck verfehlte (25.). Als viele schon mit einem 0:0 zur Halbzeit rechneten, verwertete Matthias Maak in Torjäger-Manier einen Freistoß von Pius Grabher. Der Abwehrchef verlängerte den Ball zu nächst an den Pfosten blieb aber hellwach und ließ Bilobrk im zweiten Versuch keine Chance.

Mit der Führung im Rücken kamen die Hausherren besser aus der Pause und schnürten die Horner weit in der eigenen Hälfte ein. Mit gezieltem Pressing gelang es der jungen Austria-Mannschaft (Altersdurchschnitt 23,1, SV Horn: 26,4) immer wieder den Gästen Probleme zu bereiten. Aber auch das Passspiel wurde effektiver, so kam Fabian Gmeiner nach Traumpass von Pius Grabher freistehend vor Bilobrk zum Abschluss, doch der junge Außenbahnspieler scheiterte am Horn-Torwart (51.). Nur zwei Minuten später hatte Neuzugang Adriano Bertaccini nach Vorarbeit von Brendon Baiye die Möglichkeit auf die Vorentscheidung, doch der Pass des Belgiers auf seinen Landsmann war etwas zu ungenau, dass Bertaccini beim Abschluss die letzte Genauigkeit fehlte. Leider wie so oft im Fußball rächte sich die Vergabe der Torchancen nach 80 Minuten. Nach einer Flanke von der linken Seite fehlte in der Zentrale die Zuordnung und dies nützte Michael Cheukoue zum überraschenden Ausgleich. In der Schlussphase hätten beide Teams noch den Siegtreffer erzielen können, doch auf Seiten von Grün-Weiß ließen Feyrer und Baiye die letzten Möglichkeiten ungenützt.

Die Austria ist am kommenden Sonntag dann in Linz beim FC Blau-Weiß zu Gast. Wie üblich findet die Partie bereits am Sonntagmorgen um 10:30 Uhr statt. Die Partie wird von Austria Lustenau TV natürlich live übertragen. Sendungsbeginn 10:00 Uhr.

Meisterschaftsstart gegen den SV Horn

Freitag, 11 September 2020

Heute um 18:30 Uhr beginnt die neue Saison in der 2. Liga, die mit Interwetten auch einen neuen Liga-Premiumsponsor. Im ersten Spiel trifft unser Team mit Neo-Coach Alexander Kiene auf den SV Horn. Wir blicken vorab auf den Gegner, unser Team und Wissenswertes rund um das Spiel.

Der Gegner - SV Horn
Die Niederösterreicher haben ebenfalls einen Umbruch hinter sich, verpflichteten 14 neue Spieler. Darunter mit Patrik Eler einen Ex-Austrianer und mit Lucas Scholl einen Spieler mit berühmtem Vater (Anm. Ex-Bayern-Profi Mehmet Scholl). Dennoch ist vor diesem Spiel eine Einschätzung nur schwer möglich. Die Horner konnten im Gegensatz zur Austria ihr Cup-Spiel knapp mit mit 1:2 gewinnen - überzeugend sieht aber anders aus, denn der Gegner SK Treibach spielt in der 4. höchsten Spielklasse. Alexander Kiene schätzt die Gäste als sehr unbequemen Gegner ein, der robust auftritt und sehr kompakt agiert. Außerdem gilt es wach zu sein, wenn die Horner umschalten - "Da wird nicht lange gewartet", so Kiene.

Unser Austria
Als Rezept gegen die Horner sieht der 42-jährige aber dennoch einige Möglichkeiten. "Wir müssen die Horner von der esten Minute an bearbeiten und unter Druck setzen. So können wir Fehler provozieren. Zuhause müssen wir die Marschroute vorgeben", erklärt Alexander Kiene. Der Trainer, der erstmals in einem Ligaspiel an der Seitenlinie stehen wird, kann bis auf den langzeitverletzten Dominik Stumberger auf alle Spieler im Kader zurückgreifen. Mit welcher Formation Kiene beginnen wir, sei noch nicht endgültig entschieden. 

Alle Austria Spiele LIVE und in voller Länge
Wie diese Woche bereits verkündet, hat der SC Austria Lustenau zusammen mit Medienpartner K19 das TV-Angebot von Austria Lustenau TV ausgeweitet. In dieser Saison hat die Austria die Übertragungsrechte für alle Spiele erworben und zeigt damit den grün-weißen Fußball sowohl zuhause als auch auswärts in voller Länge. Vor den Spielen gibt es außerdem immer das Austria Magazin. Die Übertragung beginnt heute eine halbe Stunde vor Anpfiff - auf den üblichen TV-Kanälen sowie auf der Facebook-Seite der Austria.

Die Austria verstärkt sich mit Naël Jaby

Donnerstag, 10 September 2020

Der SC Austria Lustenau leiht für die neue Saison Naël Jaby (19) von Clermont Foot 63.

Das 19-jährige Naël Jaby ist in Clermont geboren und durchlief dort sämtliche Jungendmannschaften bis er schlussendlich zum Spieler des Profikaders aufgestiegen ist. Der kreative Mittelfeldspieler gab in der vergangenen Woche sein Debüt für die U-20 Nationalmannschaft Frankreichs und kann zudem auf weitere Spiele für U-Nationalmannschaften der Equipe Tricolore zurückblicken. Der Franzose soll dem Offensivspiel der Grün-Weißen in der neuen Saison mehr Flexibilität verleihen und das eigene Spiel für die Gegner unberechenbarer gestalten.

Der junge Franzose komplettiert somit das Quartett an Leihspielern von Clermont Foot 63, welche im Rahmen der Kooperation zwischen Core Sports Capital (CSC) und dem SC Austria Lustenau den Kader der Vorarlberger in der nächsten Saison verstärken werden.

Statements

Ahmed Schäfer (Präsident Clermont Foot 63)
“Mit Naël kann sich die Austria auf ein sehr technisch versierten Spieler mit enormen Potenzial freuen. Wir trauen dem Spieler in den nächsten Jahren sehr viel zu und wollen Naël unbedingt langfristig in unserem Netzwerk behalten und sowohl in Österreich als auch in Frankreich viel Freude mit ihm haben. Wir sind davon überzeugt, dass eine Leihe nach Lustenau für alle Parteien der genau richtige Schritt zu diesem Zeitpunkt ist. Mit den nun vier Jungs in Vorarlberg sind die Planungen zwischen den beiden Kooperationsvereinen abgeschlossen und wir blicken sehr hoffnungsvoll und optimistisch auf die neue Saison.“

Sportvorstand (Stephan Muxel, Valentin Drexel)
“Für uns war es wichtig auf den Abgang von Thomas Mayer auch im Mittelfeld noch einmal nachzulegen. Wir sind sehr froh mit Naël ein großes französischen Talent bei uns begrüßen zu können. Selbstverständlich muss er sich als junger Spieler nun auch erstmal an den Fußball im Ausland und mit unserer Mannschaft gewöhnen, aber wir sind uns sicher, dass er unserem Offensivspiel eine neue Qualität verleihen wird. Wir sind sehr zufrieden, dass die Kooperation mit CSC jetzt so Fahrt aufnimmt und uns für die Zukunft, aber auch für die aktuelle Saison solche Chancen eröffnet.“

Naël Jaby
„Ich bin froh jetzt hier in Österreich eine neue Aufgabe annehmen zu können. Die anderen Jungs von Clermont haben mir schon viel erzählt und ich kann es kaum erwarten mit der Mannschaft auf dem Platz zu stehen. Ich will sofort helfen meine Qualitäten fürs Team einzubringen, damit wir gemeinsam eine erfolgreiche Saison spielen können. “

Der SC Austria Lustenau ist am Transfermarkt aktiv geworden und verpflichtet gleich zwei Spieler. Einerseits verstärkt der Stürmer Adriano Bertaccini das Team der Sticker und wechselt ablösefrei vom belgischen Erstligisten KRC Genk nach Lustenau an den Rhein. Mit Dragan Marceta kehrt ein Austrianer zurück nach Lustenau.

Adriano Bertaccini
Der 20-jährige Bertaccini war in der letzten Saison von Genk leihweise für ein halbes Jahr an den belgischen Drittligsten KMSK Deinze verliehen, mit denen er den Aufstieg in die zweite Liga feiern durfte. Der KCR Genk hat den noch bis 2022 laufenden Vertrag mit dem jungen Stürmertalent vorzeitig aufgelöst, um ihm den Wechsel zum SC Austria Lustenau zu ermöglichen.

Der gebürtige Belgier mit italienischen Wurzeln wurde in der Jugend vom KRC Genk und FC Brügge ausgebildet. Insgesamt lief Adriano Bertaccini 27 Mal für die belgischen Nachwuchs-Nationalmannschaften auf.

Er unterschreibt bei der Austria einen Vertrag für zwei Jahre.

Dragan Marceta
Nach der schweren Verletzung von Dominik Stumberger reagiert die Austria auch in der Defensive und holt Dragan Marceta zurück ins Team. Der 20-jährige war in der letzten Saison an Vorwärts Steyr ausgeliehen und entwickelte sich dort zum Stammspieler. Die Defensive der Steyrer erhielt in der letzten Saison neben Austria Klagenfurt die wenigstens Gegentreffer - ein Mitverdienst des jungen Vorarlbergers.

Marceta kam 2018 über die Vorarlberger Fußballakademie zu den Grün-Weißen. Insgesamt bestritt er für die Austria bereits 23 Spiele.

Auch Dragan Marceta unterschreibt in Lustenau für zwei Jahre.

Statements

Adriano Bertaccini
“Ich freue mich hier in Lustenau den nächsten Schritt in meiner Karriere gehen zu können. Ich bin mir sicher, dass mich dieser Schritt ins Ausland – Lustenau ist meine erste Station außerhalb Belgiens - sowohl sportlich als auch persönlich weiterbringen wird. Als Stürmer will ich der Mannschaft natürlich mit vielen Toren helfen, gemeinsam unsere Ziele für die kommende Saison zu erreichen.“

Dragan Marceta
“Ich bin seit der Kindheit mit diesem Verein verbunden und daher ist es mir eine Herzensangelegenheit diesen Verein die nächsten Saisons bestmöglich zu vertreten. Ich bin froh, dass es nun mit einer Rückkehr geklappt hat.“

Sportvorstand
„Wir sind sehr glücklich mit diesen beiden jungen und hungrigen Spieler unseren Kader weiter verstärken zu können. Adriano bringt eine unheimliche Gier aufs Tore schießen mit, welche unserer Mannschaft sehr gut tut. Dragan hatten wir aufgrund seiner Vergangenheit bei uns und seinen gezeigten Leistungen selbstverständlich immer im Blickfeld. Speziell im Hinblick auf den langfristigen Ausfall von Dominik Stumberger sind wir sehr froh, dass wir Dragan wieder bei uns begrüßen dürfen. Wir sind uns sicher, dass wir mit beiden Jungs in den nächsten Jahren viel Freude haben werden.“

Die Cup-Reise der Austria ist bereits nach einer Runde beendet. Gegen den SV Stripfing/Weiden setzt es eine bittere 1:2 Heimniederlage.

Grün-Weiß trat ohne nominellen Stürmer am Feld an, dennoch war man zunächst die spielbestimmende Mannschaft am Feld. Die Austria tat sich aber schwer Chancen zu kreieren. Die Stripfinger konzentrierten sich auf das Verteidigen und wurden wenn dann nur durch Konter offensiv ein wenig aktiv. Doch in Hälfte eins sollte keinem Team ein Treffer gelingen.

Nach Seitenwechsel begann die Austria druckvoll, doch nach einer Stunde jubelten die Gäste. Michael Lageder fälschte eine Flanke der Stripfinger unhaltbar ins eigene Tor ab. Nur wenige Minuten später erzielte Benjamin Sulimani nach einem mustergültigen Konter die Vorentscheidung. Alexander Kiene reagierte und brachte mit Matthias Maak einen großen Spieler für die Sturmzentrale. Der gelernte Verteidiger war es dann auch, der den Anschlusstreffer erzielte. Nach einem Freistoß von Daniel Tiefenbach verlängerte Christoph Freitag den Ball in Richtung Maak, der dann in Torjäger-Manier den Ball aus kurzer Distanz über die Linie bugsierte. Am Ende fehlte aber die Durchschlagskraft um in den Schlussminuten sich doch noch in die Verlängerung zu retten.

So endet die Cup-Saison deutlich zu früh, die Mannschaft kann sich jetzt auf die Liga konzentrieren. Kadertechnisch braucht es dringend noch Verstärkungen, um in der Liga bestehen zu können.

Thomas Mayer (25) kündigt seinen Vertrag bei der Austria.

Der 25-jährige Offensivspieler hat den SC Austria Lustenau darüber informiert, dass er sich entschieden hat sein Engagement bei der Austria vorerst beenden zu wollen, um sich neu zu orientieren. Möglich macht es eine Klausel, welche in seinem 2019 geschlossenen Arbeitspapier verankert war und ihm bis zum gestrigen Tag erlaubt hat, den Vertrag einseitig zu kündigen.

Die sportliche Führung des SC Austria Lustenau wünscht Thomas Mayer nur das Beste für seine sportliche und private Zukunft.

Statement

Sportvorstand
„Selbstverständlich bedauern wir die Entscheidung von Thomas sehr, da wir von seinen Qualitäten überzeugt sind und ihn gerne bei behalten hätten. So kurz vor dem ersten Pflichtspiel ist der Zeitpunkt seiner Entscheidung natürlich nicht ideal. Nichtsdestotrotz respektieren wir die Entscheidung des Spielers und werden angemessen und kurzfristig auf die Situation reagieren. Wir sind optimistisch bereits zu Wochenbeginn mindestens einen weiteren Neuzugang präsentieren zu können.“

Die Austria verstärkt die Defensive und verpflichtet Matthias Maak. Der 28-Jährige soll mit seiner Erfahrung dem Team helfen.

Matthias Maak war zuletzt Spieler beim SCR Altach. Für die Rheindörfler absolvierte der groß gewachsene Verteidiger insgesamt 18 Spiele. Zuvor war Maak beim FC Wacker Innsbruck. Mit den Tirolern schaffte er in der Saison 2017/18 den Aufstieg in die Bundesliga und war im darauffolgenden Jahr Stammspieler der Innsbrucker. Matthias Maak bringt die Erfahrung aus mehr als 150 Bundesliga-Spielen mit nach Lustenau.

Maak wurde in der Jugend vom FK Austria Wien ausgebildet. Weitere Stationen waren unter anderem der SC Wiener Neustadt, Kapfenberger SV und der SV Grödig. Über die Salzburger schaffte der gebürtige Steirer den Sprung ins Ausland. Bei SönderjyskE Fodbold war der Innenverteidiger eine Saison lang und kam auf insgesamt 19 Spiele für die Dänen - neben der Meisterschaft unter anderem auch in der Qualifikation zur Europa League.

Matthias Maak unterschreibt bei der Austria einen Vertrag für ein Jahr.

Statements

Matthias Maak
„Ich freue mich sehr, jetzt beim SC Austria Lustenau wieder durchstarten zu können. Die letzten eineinhalb Jahre waren für mich nicht einfach, aber ich konzentriere mich jetzt vollständig auf die neue Aufgabe in Lustenau. Ich möchte mit meiner Erfahrung
und meiner Mentalität dem Team helfen, um erfolgreich Fußball spielen zu können. Wir wollen gemeinsam mit den Fans erfolgreich sein und am Ende werden wir uns hoffentlich über ein tolles Ergebnis freuen dürfen. Dafür gebe ich mein Bestes.“

Sportvorstand
„Mit Matthias Maak konnten wir jenen erfahrenen Innenverteidiger verpflichten, den wir gesucht haben. Mit seiner Art wird er unserer Mannschaft Stabilität verleihen. Es eröffnen sich durch die Verpflichtung für unser Trainerteam auch taktisch neue Möglichkeiten, da wir nun mehrere Systemvarianten verwenden können, um in der kommenden Saison erfolgreich zu sein. Wir sind einen weiteren Schritt näher an dem Kader, den wir uns vorgestellt haben. Jetzt blicken wir mit Spannung in Richtung Cup.“

Wie zu erwarten, setzte sich im Test zwischen unserer Austria und Werder Bremen der Favorit aus Deutschland durch. Der deutsche Bundesligist gewann am Ende verdient mit 4:2, die Austria präsentiere sich aber deutlich verbessert und zeigte eine ansprechende Leistung.

Von Beginn an war Werder Bremen die bestimmende Mannschaft und hatte erste gute Möglichkeiten für einen Torerfolg. Dennoch dauerte es bis zur 20 Minute ehe die Hanseaten jubeln konnten. Davie Selke verwandelte einen Foulelfmeter, nachdem Till Cissokho zuvor Selke regelwidrig stoppte. Die Austria stand in weiterer Folge kompakt und lauerte auf Konter. Auch wenn der Druck der Bremer deutlich zu spüren war, versuchten die Spieler von Alexander Kiene immer spielerisch eine Lösung zu finden. Der Coach ließ sein Team in einem 4-3-3 auflaufen. Die beste Möglichkeit auf einen eigenen Treffer vergaben Tiefenbach, Ranacher und Eler, als man eine 3gegen1-Situation nicht sauber zu Ende spielte. Tiefenbach hätte den völlig freien Eler anspielen sollen, entschied sich aber für Ranacher, der dann auf Eler quer legen wollte, den Ball aber leider zu steil in Richtung des Slowenen. Im Gegenzug erhöhte Werder auf 2:0 - Johannes Eggestein kann unbedrängt aus elf Metern einschießen (29.). Gleichzeitig auch der Pausenstand.

Zur Pause gab es auf beiden Seiten einige Wechsel, den besseren Start in die Hälfte erwischten die Grün-Weißen aus dem Ländle. Nach einem Ballgewinn in der Bremer Hälfte und einem schönen Doppelpass von Alex Ranacher mit Thomas Mayer erzielte Ranacher eiskalt den Anschlusstreffer zum 1:2 (49.). Postwendend antworteten die Bremer und stellten durch Milot Rashica den alten Abstand wieder her. Nachdem Nick Woltmade nach 55 Minuten auf 1:4 erhöhte, stellte Alexander Kiene das System auf 3-5-2 um. Sebastian Feyrer kam zu seinem Comeback und sah nach 68 Minuten den zweiten Treffer der Austria an diesem Tag durch den Testspieler Adriano Bertaccini. Der Belgier präsentierte sich laufstark und nützte einen Abspielfehler der Hanseaten, enteilte den Bremer Verteidigern und netzte souverän ein.

Am Ende verliert die Austria zwar diesen Test, man darf aber dennoch stolz auf die gezeigte Leistung sein. Bereits am Samstag steht das erste Pflichtspiel der neuen Saison an. Im Cup erwartet die Austria ein Heimspiel gegen den SV Stripfing/Weiden.

Aufstellung Austria
Schierl, Lageder, Freitag (46. Bösch), Cissokho, Gmeiner, Baiye, Tiefenbach, Grabher (82. Steinwender), Ranacher (55. Feyrer), Wallace (46.Mayer), Eler (55. Bertaccini)

Nach dem Testspiel am Freitag wartet heute bereits der nächste Einsatz auf die Austria. Die Kicker aus Lustenau treffen im Zillertal auf den deutschen Bundesligisten SV Werder Bremen. Für die Grün-Weißen ist es der letzte Test vor dem anstehenden Cupspiel gegen den SV Stripfing/Weiden.

Bereits am frühen Nachmittag rollt der Ball gegen die Norddeutschen. Für die Bremer ist es der letzte Test im Rahmen ihres Trainingslager im Tirol. Ihren ersten Test gegen den LASK gewannen die Bremer klar mit 4:1. Auch im heutigen Duell wäre alles andere als ein Sieg der Hanseaten eine große Überraschung. Dennoch möchte die Austria heute so gut es geht dagegen halten und weiter an der Abstimmung im Team arbeiten.
Trainer Alexander Kiene muss beim Spiel auf Domenik Stumberger (wird noch geschont, leichte Sprunggelenksverletzung) und Blankson Anoff (Termin bei den Behörden) verzichten. Sebastian Feyrer kehrt nach seiner Oberschenkelblessur in den Kader zurück. Mit Patrik Eler und Adirano Bertraccini sind zwei Testspieler heute mit dabei. Joao Soares, der zuletzt in Lustenau auf Probe war, wird heute nicht dabei sein.

Die Partei wird von Austria Lustenau TV live übertragen. Beginn der Übertragung ist bereits um 12:30 Uhr - vorab gibt es das Austria Lustenau Magazin mit Florian Matt und Studiogast Helgi Kolvidsson.

Im zweiten Test der Vorbereitung setzte es für die Austria eine deutliche 0:5 Niederlage gegen den FC St. Gallen. Der Vizemeister aus der Schweiz war von Beginn an überlegen, die Grün-Weißen konnten nur phasenweise mithalten.

Vor 900 Zuschauern in St. Margrethen agierten die St. Galler von der ersten Minuten sehr konzentriert und bestimmten das Tempo. Beinahe hätte es nach drei Minuten schon das erste Mal im Austria Tor eingeschlagen, doch die Latte rettet. Die zweite Chance nutzten die Espen dann zur Fürhung (6.). In Folge erspielten sich die St. Galler gute Möglichkeiten scheiterten aber an Torwart Domenik Schierl. Doch auch der Austria-Goalie war dann nach einer halben Stunde chancenlos als Campos per Pfosten auf 0:2 erhöhte.
Im zweiten Durchgang gab es zahlreiche Wechsel auf beiden Seiten, die St. Galler blieben aber am Drücker. Mit drei schnellen Toren innerhalb von nur sechs Minuten war bereits nach einer Stunde endgültig alles entschieden. Die Schweizer schalteten dann auch einen Gang zurück. Die Austria tat sich insgesamt schwer Chancen zu kreieren, die Offensive ist derzeit die größte Baustelle. Patrik Eler, ein Verbleib in Lustenau ist nach wie vor möglich, war als Testspieler mit dabei und hatte in der Schlussphase die beste Möglichkeit auf den Ehrentreffer. Weiterer Testspieler war Joao Soares, der schon beim Test gegen den FC Pfullendorf mit dabei war, er blieb aber ohne Einsatz. Domenik Stumberger und Sebastian Feyrer fehlten verletzungsbedingt.

Für die Austria steht bereits am Montag, 24.08., der nächste Test an - erneut ist der Gegner ein echtes Kalbier, testet man doch im Zillertal gegen den SV Werder Bremen. Austria Lustenau TV überträgt die Partie live.

Aufstellung Austria
Schierl; Lageder, Freitag, Ranacher (58. Dos Santos), Cissokho; Tiefenbach, Baiye, Grabher, Berger (11. Gmeiner); Maier (58. Steinwender), Anoff.

Für die Austria steht heute der zweite Test der Vorbereitung an und dabei kommt es zu einem echten Härtetest für Grün-Weiß. Mit dem FC St. Gallen trifft man auf den Vizemeister der Schweizer Super League. Die Rollen sind klar verteilt, dennoch möchte die Austria unter Trainer Alexander Kiene eine ansprechende Leistung abrufen.

Beim heutigen Test wird Trainer Kiene wahrscheinlich wieder ordentlich rotieren, um den Spielern Praxis zu geben und natürlich, um sie unter Spielbedingungen beobachten und einschätzen zu können. Für den FC St. Gallen ist es das erste Testspiel der Vorbereitung. Die Espen sind erst Mitte dieser Woche in die Vorbereitung gestartet und bestreiten gegen uns ihren erste Standortbestimmung.

Gespielt wird in der Sportanlage Rheinau in St. Margrethen, Spielbeginn ist um 18:30 Uhr. Zum Spiel ist eine begrenzte Zuschauerzahl von 900 Personen zugelassen, Tickets müssen jedoch vorab online (hier) gekauft werden. Das Spiel wird außerdem von Austria Lustenau TV live übertragen. Um 18:15 Uhr beginnt die Übertragung sowohl auf dem Social Media Kanal der Austria als auch auf dem TV-Kanal von K19 (Zu empfangen auf A1TV Kanal 399 bzw. A1 Xplore Kanal 100, UPC/Magenta Kanal 319).

Die Saisonkartenbesitzer der Saison 2019/20 werden von der Austria zum ersten Cup-Spiel der neuen Meisterschaft eingeladen. Die alte Saisonkarte der letzten Meisterschaft kann dafür gratis in eine Eintrittskarte umgewandelt werden.

Nach dem Unterbruch der Saison und der anschließenden Fortführung der Meisterschaft ohne jegliche Zuschauer kamen die Saisonkartenbesitzer der Grün-Weißen nicht auf ihre Kosten. Dennoch hat der Großteil sich solidarisch mit der Austria gezeigt und nie eine Rückerstattung gefordert. Diese Treue möchte der Verein nun mit einem kostenlosen Ticket für die erste Cup-Runde gegen den SV Stripfing/Weiden am 29. August belohnen.

„Die Austria-Familie hat in der schwierigen Corona-Zeit zusammengehalten und dem Verein unter die Arme gegriffen. Dafür möchten wir uns nun bedanken“, so Vorstandssprecher Bernd Bösch. Beim Cup-Spiel am 28. August sind aufgrund der Corona-Vorgaben nur 1.250 Zuschauer im Stadion zugelassen. Die Tickets sind daher begrenzt, es gilt schnell zu sein. Alle Saisonkartenbesitzer können gegen Vorweis der alten Saisonkarte ein Ticket im Austria Büro abholen. Vorab können die Tickets telefonisch (0 55 77/86 250) oder per E-Mail (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) reserviert werden. Die reservierten Karten müssen aber im Austria Büro oder Café abgeholt werden, eine Hinterlegung am Stadioneingang ist nicht möglich.
„Die Sitzplatztickets für das Cup-Spiel verteilen sich auf Haupt-, Nord- und Südtribüne. Wir halten uns an die strengen Vorgaben, um unsere Besucher bestmöglich zu schützen“, erklärt Geschäftsführer Vincent Baur.

Spielbeginn gegen den SV Stripfing/Weiden ist am Samstag, 29. August, um 18:00 Uhr, im Planet Pure Stadion.

Die Österreichische Fußball-Bundesliga hat den Spielplan für die kommende Saison veröffentlicht. Der SC Austria Lustenau startet in der ersten Runde zuhause gegen den SV Horn.

Die weiteren Spiele der Grün-Weißen:

Spielplan 2020 21

Der SC Austria Lustenau verstärkt sich für die neue Saison mit Blankson Anoff (19), Brandon Baiye (19) und Till Cissokho (20) von Clermont Foot 63.

Im Rahmen einer weiteren Intensivierung der Kooperation zwischen Core Sports Capital (CSC) und dem SC Austria Lustenau werden die drei Spieler für die kommende Saison nach Vorarlberg ausgeliehen.

Der 20-jährige Innenverteidiger Till Cissokho kam in der vergangenen Saison zu vier Einsätzen für Clermont Foot 63. Der körperlich starke Deutsch-Franzose (2,00m; seine Mutter stammt aus Berlin) kann zudem auf einen Einsatz für Girondins Bordeaux in der Ligue 1 und auf 18 Spiele in den U-Nationalmannschaften der Equipe Tricolore zurückblicken und soll helfen der grün-weißen Defensive Stabilität zu verleihen.

Brandon Baiye (19) bringt trotz seines jungen Alters schon die Erfahrung von 32 U-Länderspielen für Belgien – viele davon als Kapitän – mit ins Ländle. Der defensive Mittelfeldspieler feierte mit 17 Jahren sein Profi-Debüt für den FC Brügge.

Der dritte Spieler des Trios – Blankson Anoff (19) – ist flexibel in der Offensive einsetzbar. Der gebürtige Ghanaer ist ein Produkt der bekannten Jean-Marc Guillou-Academy in Westafrika, stand in der vergangenen Saison im Profi-Kader von Clermont Foot 63 und soll nun in Österreich den nächsten Karriere-Schritt machen.

Statements

Ahmed Schäfer (Präsident Clermont Foot 63)
“Wir freuen uns sehr unsere ohnehin schon sehr enge Kooperation mit der Austria durch diese Leihen auf eine neue Ebene zu heben. Die Jungs freuen sich sehr auf die Aufgabe und können es kaum erwarten hier in Lustenau mit dem Training zu beginnen. Die Tatsache, dass wir drei große Talente nach Vorarlberg ausleihen, bestätigt, dass wir hier in Österreich perfekte Bedingungen für die Entwicklung junger Spieler sehen und der SC Austria Lustenau ein wichtiger Bestandteil unseres globalen Netzwerks ist. Gemeinsam wollen wir in den nächsten Jahren einiges erreichen.

Sportvorstand
“Mit diesem Leihgeschäft zeigt sich der sportliche Nutzen dieser Kooperation. In dieser schwierigen Zeit für den gesamten Fußball schaffen wir es durch den innovativen Weg der globalen Zusammenarbeit unseren Kader mit drei hochtalentierten Spielern qualitativ zu verstärken. Wir sind uns sicher, dass sie unseren Fans viel Freude bereiten werden und hoffen, dass der eingeschlagene Weg unseres Vereins - regionale Arbeit mit globalen Partnerschaften zu verknüpfen - sowohl sportlich als auch wirtschaftlich einen nachhaltigen Fortschritt liefert.“

Branson Baiye
“Ich bin sehr glücklich jetzt hier in Lustenau zu sein. Ich kann es kaum erwarten in diesem Stadion zu spielen und den Fans viel Freude zu bereiten. Wir haben uns viel vorgenommen und wollen nächste Saison voll angreifen.“

Blankson Anoff
“Ich freue mich auf die nächste Saison und bin froh hier in Österreich den nächsten Schritt in meiner Karriere gehen zu können. Ich bin noch ein junger Spieler und werde alles tun mich kontinuierlich zu verbessern und so der Mannschaft bestmöglich helfen und die Fans glücklich machen zu können. “

Till Cissokho
“Ich freue mich sehr auf meine neue Aufgabe und kann es kaum erwarten nach dieser langen Corona-Pause wieder in so einem Stadion und hoffentlich möglichst bald vor so tollen Fans Fußball spielen zu können. Wir wollen eine gute Saison spielen und unseren Beitrag leisten, damit alle Personen im Umfeld des Vereins eine tolles Jahr erleben.“

Der SC Austria Lustenau startet am Mittwoch, 12. August 2020, in die Vorbereitung auf die neue Saison. Erstmals wird Trainer Alexander Kiene die Spieler auf dem Platz begrüßen. Neben den intensiven Trainingseinheiten warten auf die Mannschaft einige Testspiele – unter anderem darf man sich auf die Highlights gegen den SV Werder Bremen und den FC St. Gallen freuen.

In der ungewohnt kurzen Vorbereitungszeit zur Saison 2020/21 wird es darum gehen die Spiel-Philosophie des neuen Trainers möglichst schnell zu verinnerlichen. Um die begrenzte Zeit bestmöglich zu nutzen, hat der Verein auf Qualität in der Auswahl der Testspielgegner Wert gelegt und es ist gelungen höchst attraktive Gegner zu finden.

Den Anfang macht dabei gleich ein intensiver Topspiel-Doppelpack. Zunächst geht es am 21. August um 18:30 Uhr in St. Margrethen gegen den FC St. Gallen. Die Nachbarn aus der Schweiz haben eine starke vergangene Saison gespielt und wurden verdient Vizemeister. Lange kämpfte man mit den Young Boys um den Titel. Die starke Leistung wird mit Europa League Qualifikation belohnt. Beim Testspiel sind eine begrenzte Anzahl Zuschauer erlaubt, weitere Details finden sich auf der Webseite des FC St. Margrethen.
Drei Tage später, am 24. August, treffen die Grün-Weißen im Zillertal dann nachmittags auf den deutschen Bundesligisten SV Werder Bremen. Bremen schaffte diese Saison erst in der Relegation den Klassenerhalt in der 1. Bundesliga und will in der neuen Meisterschaft natürlich mit neuem Elan angreifen – ein echter Härtetest für die Austria. Gespielt wird unter Ausschluss der Öffentlichkeit.

Es sollen noch weitere Testspiele gegen Vertreter aus dem eigenen Landesverband stattfinden, diese sind zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht fixiert. Neue Termine werden auf den Kanälen des SC Austria Lustenau bekannt gegeben. Lediglich der letzte Test vor dem ersten Meisterschaftsspiel wurde terminisiert und findet am 04. September 2020 um 14:00 Uhr in Wil gegen den FC Wil statt. Ob Zuschauer zugelassen sind, ist aktuell noch nicht geklärt.

Der SC Austria Lustenau wird sein erstes Pflichtspiel am Wochenende vom 28. bis 30. August bestreiten. Im UNIQA ÖFB Cup geht es gegen den SV Stripfing/Weiden.

Der SC Austria Lustenau hat den Vertrag mit Daniel Tiefenbach (20) bis Sommer 2022 verlängert. Der junge Ungar startet damit ab kommender Woche bereits in seine 4. Saison im grün-weißen Trikot und hat seit seiner Verpflichtung schon mehr als 50 Spiele für die Austria bestritten. Insbesondere durch seine starken Leistungen im Cup hatte der defensive Mittelfeldspieler maßgeblichen Anteil daran, dass die Austria in der letzten Saison ins Cupfinale einziehen konnte.

Sportvorstand Austria Lustenau:
„Wir sind sehr froh, den gemeinsam eingeschlagenen Weg mit Daniel auch in den nächsten zwei Jahren weiterzugehen. Er hat sich in den letzten Jahren kontinuierlich weiterentwickelt und trotz seines immer noch sehr jungen Alters eine wichtige Rolle im Team eingenommen. Wir sind davon überzeugt, dass diese Entwicklung noch lange nicht beendet ist und die Austria weiterhin sehr viel Spaß mit Daniel haben wird. Zudem ist es auch für den Verein ein wichtiges Zeichen, dass der nun „dienstälteste“ Spieler hier in Vorarlberg weiterhin den perfekten Ort sieht, um sich sportlich und persönlich weiter zu entwickeln.“

Der SC Austria Lustenau verstärkt sich zur neuen Saison mit dem 23-jährigen Außenverteidiger Fabian Gmeiner.

Der gebürtige Vorarlberger begann seine fußballerische Laufbahn beim Dornbirner SV ehe er schon früh in den Nachwuchs des VfB Stuttgart wechselte. Nach der Jugend folgten Stationen bei NEC Nijmegen (Niederlande), dem Hamburger SV II  und den Sportfreunden Lotte. In der letzten Saison war Fabian absoluter Stammspieler in der Regionalliga West (Deutschland) und bestritt dort 23 Spiele von Beginn an. Insgesamt verfügt er trotz seines noch jungen Alters über die Erfahrung von 71 Spielen in der Regionalliga (Deutschland), einem Einsatz in der niederländischen Eredivisie und diversen Spielen in der U17 & U19 Bundesliga.

Fabian Gmeiner ist beidfüßig und flexibel einsetzbar. Bevorzugt bekleidet er die Position des rechten oder linken Außenverteidigers. Der Spieler unterschreibt bei der Austria einen Zweijahresvertrag bis Sommer 2022.

Statements

Fabian Gmeiner

“Mit Austria Lustenau möchte ich den nächsten Schritt in meiner Karriere machen, bedanke mich für die positiven Gespräche und freue mich schon sehr auf die kommende Saison. Aufgrund der für mich längeren Pause, bedingt durch Corona, sehne ich mich sehr nach dem Einstieg mit der Mannschaft. Als kleiner Junge war ich schon häufiger als Zuschauer im Austria Stadion. Es ist sehr speziell jetzt als Profi hierher zurückzukehren.

Sportvorstand

“Als sich die Chance geboten hat Fabian verpflichten zu können, mussten wir nicht lange überlegen. Die Mischung aus fußballerischer Qualität, einer herausragenden Ausbildung, seiner trotz jungen Alters schon große Erfahrung im Profibereich und seinen flexiblen Einsatzmöglichkeiten findet man nicht oft. Zudem freuen wir uns natürlich immer besonders, wenn wir vielversprechende Vorarlberger Spieler bei uns begrüßen dürfen und ihre weitere Entwicklung gemeinsam hier bei der Austria vorantreiben können.“

Foto (Verein): Fabian Gmeiner (Spieler), Alexander Schneider (Sportkoordinator)

Niederlage zum Saisonabschluss

Sonntag, 02 August 2020

Im letzten Spiel der Saison verliert Grün-Weiß zuhause mit 1:3. Am Ende ist das Ergebnis aber Nebensache, die Saison war im Grunde schon lange vorher für die Austria gelaufen, jetzt gilt es die kurze Pause zu nützen, um dann unter Neo-Coach Alexander Kiene anzugreifen.

Trainer Alexander Kiene sah von der Tribüne aus zunächst eine gut beginnende Austria-Elf, die aber so in dieser Saison noch nicht zu sehen war. Vor dem Spiel wurden einige Spieler wie Ronivaldo oder Christian Schilling verabschiedet, die dann auch nicht im Kader standen. Man merkte der neu formierten Elf deutlich an, dass die Abstimmung fehlte. Die erste Chance im Spiel hatte Wallace nach nur wenigen Minuten, aber die Präzesion fehlte letzendlich. Nach zehn Minuten erzielte dann Matthias Wurm die Führung für die Gäste als die Austria-Defensive nicht schnell genug agierte. Die Austria ließ sich nicht beirren und versuchte über die Achse Wallace-Mayer-Ranacher Druck aufzubauen. Ranacher war es dann auch, der den Ausgleich einleitete. Eine scharfe Hereingabe des Flügelspielers fälschte Philipp Offenthaler unhaltbar ins eigene Tor ab (22.). In Hälfte eins hätte dann Thomas Mayer noch die Führung erzielen können, doch der starke Gäste-Torwart Felix GSchossmann parierte blendend.

Auch im zweiten Durchgang verzweifelten die Austrianer am Gäste-Keeper. Sowohl gegen Thomas Mayer (52.) als auch Alex Ranacher (54.) zeigte der junge Amstettner sein Können und entschärfte sehr gute Möglichkeiten. Nach etwas mehr als einer Stunde gingen die Gäste dann durch Philipp Gallhuber erneut in Führung. Zuvor konnte die Austria nach einem Getümmel nicht klären. In weiterer Folge probierte die Austria alles, doch die Gäste agierten in der Defensive konzentriert und lauerten auf Konter. In der Nachspielzeit fixierte Kenan Kirim mit seinem Treffer den Endstand von 1:3.

Die Austria kann damit endlich einen Strich unter dieses turbulente und aus Meisterschaftssicht enttäuschende Jahr ziehen. Der elfte Endrang erfüllt bei weitem nicht die Erwartungen der Grün-Weißen. Der Einzug ins Cup-Finale kaschiert das auch nicht. Das Team hat nun ein paar Tage frei, ehe der neue Trainer Alexander Kiene am 12. August zum ersten Training bittet. Kiene wird keinen Urlaub haben, da die Kaderplanungen im Fokus stehen.

Die Spieler (v.l.n.r): Darijo Grujcic, Matheus Barbosa, Richard, Ronivaldo, Christian Schilling, Marcel Stumberger und Andy Reyes wurden von Stephan Muxel und Valentin Drexel mit einem kleine Präsent verabschiedet.

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Weitere Abgänge zum Saisonende

Freitag, 31 Juli 2020

Nach Ende der laufenden Saison werden nach den bereits bekanntgegebenen Abgängen von Ronivaldo und Darijo Grujcic einige weitere Spieler den SC Austria Lustenau verlassen.

Christian Schilling
Christian Schilling beendet mit Saisonende seine Profi-Fußballkarriere und wechselt in die Regionalliga Tirol zum FC Zirl. Schilling absolvierte 16 Spiele für Grün-Weiß.

Marcel Stumberger
Die Leihe des jungen Torwarts endet mit Ablauf der Meisterschaft. Stumberger kam bei den Profis auf einen Einsatz in der laufenden Saison.

Andy Reyes und Richard
Die beiden Leihspieler vom FC Juniors OÖ kehren nach Vertragsende zu ihrem Stammverein zurück. Reyes kam auf neun Einsätze, Richard auf einen Kurzeinsatz bei den Grün-Weißen.

Matheus Barbosa
Der Vertrag mit dem jungen Brasilianer wird nicht verlängert. Der 21-jährige stand viermal im Kader des SC Austria Lustenau, kam dabei aber zu keinem Einsatz.

Alle erwähnten Spieler sowie Ronivaldo und Darijo Grujcic werden heute im Rahmen des letzten Meisterschaftsspieles gegen den SKU Amstetten offiziell vom Verein verabschiedet.

Die sportliche Führung des SC Austria Lustenau sowie der gesamte Verein wünschen den Spielern nur das Allerbeste für ihre sportliche Zukunft und bedanken sich schon jetzt von ganzem Herzen für die erbrachten Leistungen.

Heute Abend geht die Corona-Saison zu Ende. Im letzten Spiel der Meisterschaft trifft der SC Austria Lustenau im heimischen Planet Pure Stadion auf den SKU Amstetten. Im Spiel geht es sportlich zwar nur noch um die goldene Ananas, dennoch will Grün-Weiß die Saison mit einem Sieg abschließen. Wir blicken vorab auf den Gegner, unser Team und Wissenswertes rund um das Spiel.

Der Gegner - SKU Amstetten
Die Niederösterreicher präsentieren sich seit Wochen in ausgezeichneter Form und haben in der letzten Runde nicht unverdient den Titelkandidaten Austria Klagenfurt mit 2:1 besiegt. Amstetten ist damit seit sechs Runden ohne Niederlage. Mit David Peham und Daniel Maderner verfügt der SKU über ein brandgefährliches Sturmduo, welches heute unbedingt gestoppt werden muss. Die Niederösterreicher präsentieren sich als kompakte Mannschaft, die über gute Fußballer verfügt.

Unser Austria
Im West-Derby gab es ein am Ende gerechtes 1:1 Unentschieden. Beide Teams hätten die Partie für sich entscheiden können, doch der Lucky Punch gelang nicht. Grün-Weiß muss heute auf alle Fälle die individuellen Fehler vermeiden, da die Amstettner sicherlich darauf lauern werden. Trainer Tiefenbach, der heute zum letzten Mal als Cheftrainer auf der Bank sitzen wird, muss auf Pius Grabher (gesperrt), Christoph Freitag und Andy Reyes verzichten. Dafür dürfte heute erstmals Patrik Eler nach seiner schweren Verletzung wieder im Kader stehen. Nach der Bekanntgabe des neuen Trainers für die kommende Saison ist es heute für einige Spieler womöglich die letzte Chance sich für das kommende Jahr zu empfehlen. Es gilt ein letztes Mal alles in die Waagschale zu werfen und so die drei Punkte in Lustenau zu behalten.

Pressekonferenz mit Neo-Trainer Alexander Kiene
Um 17:30 Uhr findet heute die Vorstellung von Neo-Coach Alexander Kiene im Glashaus im Planet Pure Stadion statt. Zuschauer sind keine erlaubt, aber die PK wird auf Austria Lustenau TV (Magenta) und auf der Facebook-Seite der Austria übertragen. Auf Facebook können derzeit auch noch Fragen an den Neo-Coach gestellt werden.

Spielbeginn ist heute erst um 20:30 Uhr - Laola1.at überträgt die Parite wie üblich live.

Der SC Austria Lustenau verpflichtet Alexander Kiene als neuen Cheftrainer. Der 42-jährige unterschreibt bei den Grün-Weißen einen Zweijahresvertrag bis Sommer 2022.                                                                

Kiene war zuletzt beim VfB Oldenburg tätig und schloss im März 2019 seine Fußball-Lehrer Lizenz beim DFB mit der Note „Sehr gut“ (1,3) ab. Beim Traditionsverein im „Ländle“ will er nun den nächsten Karriereschritt gehen und Austria Lustenau zurück in die Erfolgsspur führen. Bei seinen bisherigen Trainerstationen zeigte Kiene, dass er junge Mannschaften entwickeln und Strukturen weiter professionalisieren kann.

Der gebürtige Niedersachse war nach mehreren Aufstiegen zu Beginn seiner Trainerlaufbahn in den vergangenen Jahren in der Regionalliga Nord (Deutschland) beim BSV Rehden, dem TSV Havelse und zuletzt beim VfB Oldenburg tätig.

Den seinerzeit stark abstiegsbedrohten BSV Rehden übernahm Kiene im Dezember 2014 und führte ihn zum sicheren Klassenerhalt. Auch in Havelse gelang es Kiene, die Mannschaft auf den Erfolgsweg zu bringen und, ausgehend von Platz 11, zweimal in Folge in den Top 6 der Regionalliga zu platzieren. Die aufgrund der Coronakrise abgebrochene Saison 19/20 beendete er mit dem VfB Oldenburg mit einer positiven Bilanz auf Platz 8 (Quotientenregelung). Bis zuletzt war Kiene hauptberuflich als Sport- und Englisch-Lehrer tätig und hat sich für seine neue Aufgabe als Lehrer beurlauben lassen.

Der neue Cheftrainer wird die Mannschaft mit dem Start der Vorbereitung auf die neue Saison erstmals auf dem Platz begrüßen. Bis dahin wird er in enger Zusammenarbeit mit der sportlichen Führung die Planungen vorantreiben. Im Rahmen des letzten Meisterschaftsspiels gegen den SKU Amstetten wird der Trainer morgen auf einer Pressekonferenz (Beginn: 17:30 Uhr im Glashaus, Planet Pure Stadion) offiziell präsentiert. Beim morgigen Spiel  wird die Mannschaft - wie zuletzt auch – von Tamas Tiefenbach gemeinsam mit Alexander Schneider und Mathias Nesler betreut.

 

Die Statements

Alexander Kiene

„Ich freue mich sehr auf meine neue Aufgabe in Lustenau und brenne auf den Vorbereitungsstart mit der Mannschaft im August. Die kompetenten und konstruktiven Gespräche mit den Verantwortlichen haben mir gezeigt, dass wir deckungsgleiche Ziele und Vorstellungen über den weiteren Weg von Austria Lustenau haben. Ich bedanke mich für das Vertrauen des Vereins in Kooperation mit Core Sports Capital und werde alles dafür tun, eine erfolgreiche Entwicklung mit der Mannschaft und im Club zu erreichen.“   

Sportvorstand

„Wir sind sehr froh, dass es uns gelungen ist Alexander Kiene als Cheftrainer zu verpflichten. Er ist ein sehr ambitionierter junger Trainer, der bereit ist, den neu eingeschlagenen Weg der Austria zu prägen und weiter mit Leben zu füllen.  Wir haben uns bewusst Zeit für die Entscheidung genommen, um einen Trainer zu finden, der genau in das Anforderungsprofil, zum Verein und zur Kooperation mit Core Sports Capital passt. In den Gesprächen hat uns Alex mit seiner Art Fußball zu denken, seiner Persönlichkeit und der Art und Weise wie er gemeinsam mit uns den Verein entwickeln will, überzeugt. Wir gehen nun noch optimistischer in die nächste Saison und sind überzeugt eine gute Rolle zu spielen.“

Ein Punkt im West-Derby

Montag, 27 Juli 2020

Im letzten Auswärtsspiel der Saison sichert sich die Austria einen Punkt im West-Derby gegen Wacker Innsbruck. Am Ende dürfen sich beide Teams über den Punkt freuen, auch wenn Grün-Weiß durchaus gewinnen hätte können.

Die Gastgeber aus Innsbruck starteten besser in die Parite, die Austria brauchte ein wenig um in Fahrt zu kommen. Trainer Tiefenbach stellte nur auf einer Position um und setzte Daniel Tiefenbach anstelle von Darijo Grujcic ein. In den ersten 30 Minuten hatte vor allem Domenik Schierl einiges zu tun, kamen die Innsbrucker doch zu guten Abschlüssen. Die erste Möglichkeit für Grün-Weiß hatte Ronivaldo nach gut einer halben Stunde, doch seine Direktabnahme im Zentraum verfehlte das Ziel doch deutlich. Kurz vor der Pause hätte dann Wallner für die Tiroler die Führung erzielen können, doch erneut war der bärenstarke Schierl Sieger im direkten Duell.

Nach der Pause kam die Austria besser ins Spiel und konnte auch die Angriffe von Wacker Innsbruck früher unterbinden. Nach 65 Minute war es dann wieder eine Soloaktion von Ronivaldo, der die Austria jubeln ließ. Der Brasilianer nutze den sich bietenden Raum, legte sich den Ball vom linken auf den rechten Fuß und ließ mit einem herrlichen Schlenzer Innsbrucks Torwart David Stemmer keine Chance. Lange sah es nach einem Sieg für die Austria aus, doch ein schwerer Fehler von Daniel Tiefenbach etwas mehr als zehn Minuten vor dem Schluss, ermöglichte Raphale Gallé eiskalt zum Ausgleich. Daniel Steinwender hätte dann fast postwendend wieder die Grün-Weißen in Führung geschossen, doch der Mittefeldmann behielt leider nicht die Nerven.

Am Ende geht das Unentschieden in Ordnung, die Austria bleibt damit die dritte Partie in Folge ohne Niederlage. Am kommenden Freitag steigt dann der Saisonabschluss zuhause gegen den SKU Amstetten.

Ein letztes Mal in dieser Saison ist die Austria auf fremden Platz gefordert. Gegner dabei ist der FC Wacker Innsbruck. Dieses Duell gab es diese Saison bereits zweimal, speziell das letzte Duell im Cup-Halbfinale ist noch gut in Erinnerung. Wir blicken vorab auf unser Team, den Gegner und das Spiel im Allgemeinen.

Der Gegner - Wacker Innsbruck
Die Tiroler haben sich nach der Coronapause stark präsentiert und stehen nicht ohne Grund unter den Top 5 der Liga. In der letzten Runde lieferten sich die jungen Innsbrucker einen harten Fight mit der SV Ried, der knapp mit 3:4 verloren ging. Das heutige Duell dürfte spannend werden, da die bisherigen Duelle in dieser Saison auch immer knapp endeten. Zusätzliche Brisanz kommt womöglich auf, da nach Ende Saison mit Ronivaldo und Darijo Grujcic zwei Austrianer zu den Grün-Schwarzen wechseln. Die Tiroler werden aber heute sicherlich noch einmal alles daran setzen, den Brasilianer vom Tore schießen abzuhalten.

Unsere Austria
Nach dem souveränen 6:0 Erfolg gegen das Tabellenschlusslicht aus Kapfenberg möchte man heute natürlich den dritten Sieg in Folge schaffen. Die Brust ist breit und das Selbstvertrauen wieder da. Doch heute wird man vor allem die Chancenauswertung noch weiter verbessern müssen, denn so einfach wie zuletzt in der Steiermark dürfte es heute nicht werden. Tamas Tiefenbach muss wie zuletzt auf einige Akteure verzichten, doch der Interimstrainer erklärte im Vorfeld ohnehin nicht großartig rotieren zu wollen. 

Spielbeginn ist um 20:30 Uhr. Die Partie wird live auf laola1.at übertragen. Das Austria Cafe hat für alle Fans geöffnet.

Der FC Wacker Innsbruck hat den SC Austria Lustenau am Dienstagnachmittag informiert, dass Darijo Grujcic zur neuen Saison hin ans Tivoli wechseln wird.

Die sportliche Führung der Austria stand bereits seit Dezember 2019 in Vertragsverhandlungen mit dem jungen Innenverteidiger, doch eine Einigung wollte sich nicht ergeben.

„Unter Roman Mählich kam Darijo nicht mehr so häufig von Beginn an zum Einsatz, weshalb von beiden Seiten von einer Vertragsverlängerung für den Moment Abstand genommen wurde. Doch Darijo hat sich im Training und neben dem Platz zu jeder Zeit hochprofessionell verhalten und sich in den letzten Wochen seinen Stammplatz zurückerkämpft. Das waren für uns die Gründe, die Gespräche über eine weitere Zusammenarbeit wieder aufzunehmen“, erklärt Alexander Schneider. „Aber wir können es natürlich verstehen, dass er mit Innsbruck ein sowohl sportlich als auch wirtschaftlich interessantes Angebot annehmen möchte.“

Darijo Grujcic wechselte 2018 zur Austria und absolvierte insgesamt bis zum heutigen Tag 48 Pflichtspiele für Grün-Weiß.  Im August 2018 hätte es dann beinahe mit einem Wechsel in die englische Premier League geklappt, doch das Talent entschied sich dazu, zunächst weiter in Lustenau seine Karriere verfolgen zu wollen.

Die sportliche Führung des SC Austria Lustenau sowie der gesamte Verein wünschen dem sympathischen Lustenauer nur das Allerbeste für seine sportliche Zukunft und bedanken sich schon jetzt von ganzem Herzen für seine Leistungen. Es stehen ihm jederzeit die Türen für eine Rückkehr offen.

Die Austria gewinnt in der Ferne beim Kapfenberger SV klar mit 6:0. Trotz angespannter Personaldecke ließ die Austria von der ersten Minute an keinen Zweifel an den Kräfteverhältnissen.

Von der ersten Minute an übernahm die Austria die Kontrolle am Feld, doch es dauerte bis zur 30. Minuten ehe die Überlegenheit in Tore umgewandelt werden konnte. Nach einem Doppelpass mit Thomas Mayer erzielte Wallace seinen ersten Treffer im grün-weißen Dress. Die nächsten Chancen gingen dann auf das Konto seines brasilianischen Landsmann Ronivaldo, der zunächst mit einem Fallrückzieher und dann mit einem scharfen Schuss knapp über die Latte scheiterte. Besser machte es Sebastian Feyrer kurz vor der Pause. Der Ex-Kapfenberger traf nach einem Eckball per Kopf zur verdienten 2:0 Führung.

Mit der Führung im Rücken kam die Austria auch in Hälfte zwei nicht in Bedrängnis und spielte munter nach vorne. Doch die Chancen wurden zu nächst leichtfertig vergeben. Thomas Mayer (47. & 63.), Pius Grabher (49.) sowie Ronivaldo (50. & 71.) ließen gute Einschussmöglichkeiten liegen und versäumten so frühzeitig die Partie zu entscheiden. Besser machte es erneut Sebastian Feyrer in der 73. Minute als er nach idealer Vorbereitung vom stark spielenden Thomas Mayer KSV-Torwart Mario Zocher mit einem wuchtigen Schuss keine Chance ließ. Mit dem 4:0 durch Ronivaldo nur knapp eine Minute später war die letzte Gegenwehr der Steirer gebrochen. Daniel Steinwender (84.) und Tobias Berger (93.) nutzen dann auch noch ihre Mögilchkeiten, um sich in die Torschützenliste einzutragen.

Am Ende ein mehr als verdienter Sieg auch wenn die Kapfenberger zu keinem Zeitpunkt gefährlich werden konnten. Die Austria kann nun mit breiter Brust zum letzten Auswärtsspiel der Saison nach Innsbruck fahren.

Die Austria ist nach dem Heimsieg gegen Steyr hoch motiviert nach Kapfenberg gefahren, um das Saisonende positiv zu gestalten. Gegen die Falken aus der Steiermark sind durchaus drei Punkte möglich, denn die Steirer zeigten sich zuletzt nicht in bester Form. Wir blicken vorab auf unser Team, den Gegner und das Spiel im Allgemeinen.

Der Gegner - Kapfenberger SV
Die Steirer sind am schlechtesten aus der Corona-Pause gestartet und konnte bisher die wenigsten Punkte einsammeln. Die Kapfenberger liegen auf dem letzten Tabellenplatz und wären bei normalen Ligaverlauf heute extrem unter Druck. Doch sportlich gibt es keinen Absteiger, das heißt es geht auch für die Falken letztlich darum, dass Saisonfinale so positiv wie möglich zu meistern, um für die kommende Saison Selbstvertrauen zu sammeln. Der letzte Punktezuwachs der Steirer liegt bereits acht Runden zurück - sie befinden sich also selbst in einem Negativlauf und wollen diesen beenden. Man darf sich also auf einen kämpferischen Gegner einstellen.

Unsere Austria
Grün-Weiß konnte im letzten Spiel endlich die Negativserie beenden und Steyr verdient mit 3:1 besiegen. Die Austria hat dabei bewiesen, dass spielerisch viel in der Mannschaft steckt und man zuletzt doch auch öfters unglücklich agiert hat. Aber auch das heutige Spiel beginnt bei 0:0 und es wird dem Team von Trainer Tamas Tiefenbach nichts geschenkt. Die Grün-Weißen werden zwar leicht als Favorit gehandelt, doch muss man heute auf einige Stammkräfte verzichten. Christoph Freitag und Patrik Eler sind nach wie vor verletzt, Daniel Tiefenbach gelb gesperrt. Lukas Katnik hat derzeit Schulterprobleme und Andy Reyes erholt sich von seinem Nasenbeinbruch. Dennoch darf man zuversichtlich in die Partie gehen, denn die Leistungskurve der Spieler zeigt deutlich nach oben, auch die Motiviaton im Training stimmt und kann hoffentlich auch heute auf das Spielfeld mitgenommen werden.

Die Partie beginnt um 18:30 Uhr und wird live von Laola1.at übertragen. Wie gewohnt hat das Austria Cafe für alle Austrianer geöffnet, die das Match gerne gemeinsam verfolgen möchten. Unser Team freut sich auf viele Besucher! Das Nachwuchsheim bleibt geschlossen, das Team ist im Urlaub.

Die Austria investiert in junge Talente und verpflichtet mit Lukas Brotzge (18), Mark Vogel (19), Fabian Unterrainer (19), David Ljevar (18), Raul Marte (18), Matija Milosavljevic (19) und Florian Ibraimi (18) sieben Spieler für die Amateure. 

Trotz den aktuell schwierigen Umständen im Fußball setzt die Austria in Krisenzeiten bewusst auf die Jugend und investiert in den Vorarlberger Nachwuchs. Für den zweimaligen Cupfinalist ist es auch eine gesellschaftliche Verantwortung, jungen Talenten eine Entwicklungsmöglichkeit und Chance für den Profifußball zu bieten. „Unser Credo ist es, junge Spieler im Umfeld eines Profivereins zu fördern, damit möglichst viele den Sprung in die erste Mannschaft schaffen. Wir sind überzeugt, dass es nur so möglich ist, den Talenten in ihrer Entwicklung weiterzuhelfen. Es ist jedes Mal wieder eine Freude zu sehen, mit welcher Motivation die Jungs beim Training und bei Spielen agieren“, so der Sportvorstand.

Lukas Brotzge (Torhüter), Mark Vogel (Mittelfeld) und Fabian Unterrainer (Verteidigung) wechseln von den kürzlich aufgelösten Juniors des SCR Altach nach Lustenau. Alle drei wollen nun den nächsten Schritt in ihrer Entwicklung bei der Austria machen. Fabian Unterrainer ist zudem aktueller U21 Nationalspieler von Liechtenstein.

David Ljevar (Torhüter) und Raul Marte (Flügel) wurden in der Akademie Vorarlberg ausgebildet und machen nun die ersten Schritte im Erwachsenenfußball. Matija Milosavljevic (Verteidigung) wurde ebenso in der Akademie ausgebildet, konnte aber die vergangenen Saisonen bereits Erfahrungen in Hohenems und Bregenz sammeln.

Der junge Verteidiger Florian Ibraimi kommt von der U17 des FCO St.Gallen/Wil nach Lustenau, der Doppelstaatsbürger (Schweiz, Nordmazedonien) bestritt bereits zwei Spiele für die U18 Nationalmannschaft von Nordmazedonien.

Bild v.l.n.r.: Mark Vogel, Florian Ibraimi, Raul Marte, David Ljevar, Fabian Unterrainer

Auf dem Bild fehlen: Lukas Brotzge und Matija Milosavljevic

Die Austria hat es geschafft, endlich konnte der erste Dreier nach neun sieglosen Partien erarbeitet werden. Durch Tore von Lukas Katnik, Ronivaldo und Daniel Steinwender ging man mehr als verdient als Sieger vom Platz.

Trainer Tamas Tiefenbach veränderte sein Termin auf einigen Positionen und sah von Beginn an eine druckvolle grün-weiße Mannschaft. Die Offensive mit Sturmspitze Katnik und dem dahinter agierenden Trio bestehend aus Thomas Mayer, Alex Ranacher und Wallace bereitete der Steyr-Abwehr von der ersten Minute an Kopfschmerzen. Bereits in den ersten Minuten ergaben sich nach schönen Kombinationen die ersten Möglichkeiten, doch die Defensive der Gäste hielt Stand. Richtig brandgefährlich wurde es dann nach sieben Minuten als Lukas Katnik per Hacke nur knapp an Steyr-Keeper Bernhard Staudinger scheiterte. Der stark agierende Alex Ranacher hatte dann nach 18 Minuten die nächste gute Möglichkeit ehe sich erstmals die Gäste aus Oberösterreich etwas nach vorne trauten. Nicolai Bösch, Leihgabe aus Lustenau, traf nach einem Konter aber nur die Außenstange (22.). Entgegen dem Spielverlauf waren es dann auch tatsächlich die Gäste die zuerst jubeln durften. Nach einem Eckball ließ man Alberte Prada-Vega zu viel Raum am zweiten Pfosten und so traf der Defensiv-Chef der Steyrer aus kurzer Distanz. Vor der Pause hätte Thomas Mayer noch den Ausgleich erzielen können, doch der als 10er aufgebotene Mittelfeldspieler entschied sich für ein Abspiel auf Wallace, der dann das Tor leider verfehlte.

Im zweiten Durchgang durfte die Austria bereits nach wenigen Sekunden jubeln. Eine scharfe Hereingabe von Wallace verlängerte der heranfliegende Lukas Katnik per Hechtkopfball ins Gäste-Tor. Die Austria kontrollierte wie zu Beginn das Spiel und startete einen Angriff nach dem anderen. Doch erneut ließ man gute Chancen verstreichen - Mayer, Ranacher und erneut Mayer hätten bereits zur 60. Minute alles klar machen können. Beinahe hätte sich die Chancenauswertung dann auch noch negativ ausgewirkt. Nach einem Patzer in der Defensive stand plötzlich Bojan Mustecic völlig frei vor Domenik Schierl. Doch der Austria-Goalie unterstrich erneut seine Top-Form und entschärfte den platzierten Schuss sicher. Auf die Siegesstraße brachte die Grün-Weißen dann die Einwechslung von Goalgetter Ronivaldo. Der Brasilianer war gute zehn Minuten auf dem Feld, als er zwei Steyr-Abwehrspieler stehen ließ und platziert ins untere Eck zur Führung einschoß. Der Treffer ließ bei den Gästen die Hoffnungen schwinden, die Oberösterreicher mussten die Räume der Austria überlassen. In der Nachspielzeit traf dann Daniel Steinwender noch sicher vom Punkt. Die Austria bestätigt damit die bereits sichtbare Steigerung aus den letzten Spielen und hat endlich wieder einen Dreier eingefahren.

Jetzt warten auf die Austria zwei Auswärtsspiele beim Kapfenberger SV und dem FC Wacker Innsbruck.

Vier Runden stehen in der 2. Liga noch an, zwei davon werden zuhause ausgetragen. Heute Nachmiitag, um 14:30 Uhr , trifft die Austria auf den SK Vorwärts Steyr. Die Oberösterreicher verfügen über die stärkste Defensive der Liga und werden ein harter Brocken. Wir blicken vorab auf unser Team, den Gegner und das Spiel im Allgemeinen.

Der Gegner - SK Vorwärts Steyr
Laut Tamas Tiefenbach spielen die Steyrer "einfachen, dsiziplinierten und engagierten Fußball". Diese Art von Fußball hat den Oberösterreichern nach der Coronapause drei Siege, zwei Unentschieden und zwei Niederlagen beschert. Mit Dragan Marceta und Nicolai Bösch sind zwei Austrianer aktuell an den Sportklub verliehen. Grün-Weiß wird heute Geduld brauchen, um das Abwehr-Bollwerk zu knacken. Möglich ist es durchaus. Das letzte Spiel der beiden Clubs endete mit einem 3:1 Sieg für die Gäste.

Unsere Austria
Laut Trainer Tamas Tiefenbach stimmt im Training die Leistungsbereitschaft trotz der anhaltenden Negativserie. In den letzten Spielen hat sich die Austria spielerisch gesteigert, zu Zählbarem hat es noch nicht gereicht. In den Trainingseinheiten wurde zuletzt an der Handlungsschnelligkeit und der Kompaktheit gearbeitet. Tiefenbach muss heute auf Christoph Freitag, Andy Reyes und beide Ersatztorhüter Florian Eres und Marcel Stumberger verzichten. Auch für Patrik Eler dürfte die heutige Partie noch zu früh kommen - ein Einsatz in den letzten Runden scheint aber möglich. Die Austria muss heute die individuellen Fehler abstellen und hellwach agieren. Trainer Tiefenbach sieht eine Chance, weiß aber auch, dass das notwendige Glück heute auch auf der Seite der Grün-Weißen sein muss.

LIve-Übertragung im Austria Cafe
Ausnahmsweise hat das Austria Café auch am heutigen Nachmittag geöffnet. Damit steht der Möglichkeit gemeinsam mit anderen Austrianer das Spiel zu verfolgen, nichts im Wege. Das Team des Cafés freut sich auf euren Besuch!

Die Verhandlungen mit Stürmer Ronivaldo sind beendet, er wird den SC Austria Lustenau mit Ende Saison verlassen. Das Management des Spielers hat der Vereinsführung gestern Abend mitgeteilt, dass Ronivaldo sich dem FC Wacker Innsbruck anschließen wird.

Trotz eines sehr guten Angebots von Seiten der Austria wird Ronivaldo nicht mehr bei Grün-Weiß verlängern. Der Torschütze vom Dienst wechselt innerhalb der Liga zu Ligakonkurrent FC Wacker Innsbruck.

Ronivaldo wechselte in der Saison 2017/18 nach Lustenau, nachdem er sich zuvor von einer schwerwiegenden Verletzung zurückkämpfte, die ihn mehrere Jahre vom Fußball spielen abhielt. Ronivaldo streifte bis zum heutigen Tag das grün-weiße Trikot 84 Mal über und erzielte dabei unglaubliche 69 Treffer – Vereinsrekord. Mit seinen Toren ermöglichte der 31-jährige auch den Erfolgslauf im diesjährigen UNIQA ÖFB-Cup.

Die sportliche Führung des SC Austria Lustenau sowie der gesamte Verein wünschen dem sympathischen Brasilianer nur das Beste für seine sportliche Zukunft und bedanken sich noch einmal von ganzem Herzen für seine Leistungen.

Statements

Ronivaldo
"Ich hatte hier in Lustenau eine wunderschöne Zeit. Ich werde mit dem Verein immer verbunden bleiben, weil er mir die Möglichkeit gegeben hat, meine Leidenschaft das Fußballspielen wieder auszuleben. Ich konnte mich hier nach meiner Verletzung wieder zeigen und habe das Vertrauen jede Minute gespürt. Ich bedanke mich bei der Vereinsführung, allen Austrianern und Fans. Es war eine wundervolle Zeit und ich werde gerne daran zurückdenken. Ich wünsche euch und der Austria für die Zukunft nur das Beste."

Valentin Drexel
"Wir hätten Roni sehr gerne behalten und sind bei unserem Angebot bis an unsere finanzielle Schmerzgrenze und sogar ein Stück darüber hinaus gegangen. Wir können es aber nicht riskieren, den Verein einem wirtschaftlichen Risiko auszusetzen. Wir danken Roni für unglaubliche drei Jahre und wünschen ihm viel Erfolg in seiner weiteren Karriere."

Die Austria muss sich im Spiel gegen den FC Liefering am Ende mit 2:4 geschlagen geben. Trotz zweimaliger Führung gewinnt am Ende das Team aus Salzburg. Ronivaldo erzielte sein 69. Tor im Austria-Dess und ist damit nun alleiniger Rekordtorschütze des Vereins.

Genau 03:56 Minuten benötigte der Brasilianer, um sich in die Geschichtsbücher der Grün-Weißen zu schießen. Ein schnell ausgeführter Freistoß von Thomas Mayer auf Pius Grabher hebelte die Lieferinger Abwehr aus und Grabher fand so in der Mitte den freistehenden Ronivaldo, der trocken zur frühen Führung traf. Mit etwas mehr Glück wäre der Austria beinahe ein Doppelschlag geglückt, doch den Kopfball von Sebastian Feyrer in der 7. Minute parierte Lieferings Torhüter Antosch mit einem starken Reflex. In weiterer Folge erholten sich die Gastgeber und setzten die Grün-Weißen mit frühem Pressing unter Druck. Den Ausgleich erzielten die Lieferinger aber ebenfalls nach einem Standard - Nicolas Seiwald nütze ein Getümmel und versenkte den Ball unhaltbar im langen Eck (23.). Die Austria Abwehr agierte in der Situation etwas chaotisch. Der nächste Rückschlag in der ersten Halbzeit war dann die verletzungsbedingte Auswechslung von Stürmer Ronivaldo, der Brasiilaner musste mit Oberschenkelproblemen sehr früh in der Partie vom Feld. Ansonsten tat sich in den ersten 45 Minuten nicht mehr viel, sodass es mit dem Remis in die Kabine ging.

Die Austria kam hellwach aus der Kabine und ging erneut nur kurz nach Anpfiff in Führung. Daniel Tiefenbach war mit dem Kopf zur Stelle, wieder war es Pius Grabher, der für die Vorarbeit sorgte. Die Lieferinger waren aber nicht wirklich geschockt, sondern erhöhten den Druck weiter. Ein Doppelschlag in der 70. und 72. Minute durch Luka Sucic ließ die Partie endgültig in Richtung der Salzburger kippen. Die Austria agierte bei beiden Treffern zu passiv. In der Schlussphase war Grün-Weiß noch einmal alles nach vorne, doch Csaba Bukta traf in der Nachspielzeit nach einem mustergültigen Konter zum 2:4 Endstand.

Die Austria verliert damit leider auch das erste Spiel nach der Ära Roman Mählich und wartet nun seit über 450 Minuten auf einen Punktegewinn. Die nächste Chance gibt es am Samstag, 11. Juli, gegen den SK Vorwärts Steyr.

Den Punkten hinterher jagen

Freitag, 03 Juli 2020

Mit dem Spiel gegen den FC Liefering beginnt ein neuer Abschnitt für die Austria. Roman Mählich ist nicht mehr Trainer der Grün-Weißen, Tamas Tiefenbach betreut das Team bis Ende Saison. Nach acht sieglosen Spielen soll es heute irgendwie mit einem Dreier klappen. Wir blicken vorab auf unser Team, den Gegner und das Spiel im Allgemeinen.

Der Gegner - FC Liefering
Die Salzburger präsentieren sich derzeit in bestechender Form und würde die Ligatabelle anführen, wenn man nur das Jahr 2020 werten würde. Die Mannschaft aus der Mozartstadt hat in neun Spielen 20 Punkte gemacht. Die mit Talenten gespickte Mannschaft gilt aber grundsätzlich als Lieblingsgegner der Austria. Die letzten drei Spiele gingen allesamt an die Grün-Weißen. MIt Chukwubuike Adamu haben die Lieferingen einen brandgefährlichen Stürmer in ihren Reihen, der gut bewacht werden muss. Aber auch allgemein ist das Kollektiv in Liefering stark und klein leichter Gegner.

Unsere Austria
Nach einem Trainerwechsel erhofft man sich immer den weltberühmten "Trainereffekt", doch auch der muss erarbeitet werden. Die Austria wird derzeit von Tamas Tiefenbach gecoached, für den Ungarn kein ganz neues Gefühl, stand er bereits nach der Trennung von Gernot Plassnegger für ein Spiel an der Seitenlinie. Das letzte Spiel gegen den SV Horn verlor man etwas unglücklich, Fehlentscheidungen und mangelnde Chancenauswertung verhinderten den ersten Dreier nach dem Break. Im heutigen Spiel darf man also schon auf der Leistung vom letzten Spiel aufbauen, doch vor dem Tor braucht es mehr Abgeklärtheit und Ruhe. Trainer Tiefenbach muss heute auf Michael Lageder (Sperre) und Patrik Eler (noch im Aufbautraining) verzichten. Die Spieler haben es heute selbst in der Hand ein Zeichen zu setzen und sich gegen die Negativserie aufzubäumen. Auch wenn die sportliche Perspektive fehlt, sollte jeder einzelne zu 100% mit dem Kopf bei der Sache sein und alles dafür tun, einen versöhnlichen Saisonabschluss zu schaffen.

Die Partie beginnt heute um 18:30 Uhr und wird live von laola1.at übertragen. Wer das Spiel gerne in Gesellschaft verfolgen möchte, ist herzlich ins Austria Cafe oder ins Nachwuchsheim im Planet Pure Stadion eingeladen.

Die Austria verliert gegen den SV Horn das vierte Spiel in Folge und konnte so Trainer Roman Mählich kein Abschiesgeschenk machen. Doch an der Leistung lag es dieses Mal nicht - fehlendes Glück und klare Fehlentscheidung verhinderten Punkte.

Das Spiel begann aufgrund eines Gewitters leicht verspätet und zunächst nur mit lauem Gekicke. Es dauerte eine gute Viertelstunde bis Grün-Weiß zur ersten Chance kam. Wie üblich war es Roinvaldo, der die Führung auf dem Fuß hatte, doch der Brasilianer entschied sich für einen Heber anstatt gezielt draufzuhalten und so blieb es beim 0:0. Nur wenige Sekunden später hätte Bojan Avramovic abschließen können, doch dieser entschied sich für einen Pass auf Pius Grabher, der nicht genügend Druck hinter den Ball brachte (15.). Nach etwas mehr als 20 Minuten hatten dann die Gäste die erste große Möglichkeit, doch Domenik Schierl parierte sensationell gegen Redzic zur Ecke. Doch genau diese Ecke sollte dann zur Führung für die Gäste führen. Philipp Siegl staubte aus kurzer Distanz ab, als zuvor die Austria zweimal nicht klären konnte. Die Austria ließ sich nicht beirren und wollte wieder Druck auf die Gäste aufbauen, doch Schiedsrichtier Jäger entschied mit einer mehr als fragwürdigen Entscheidung knappe fünf MInuten nach der Führung auf Elfmeter für die Gäste. Florian Sittsam nahm das Geschenk an und verwandelte zum 0:2. Wenige Minuten später stand wieder Jäger im Mittelpunkt als er einen regulären Treffer von Ronivaldo aberkannte. Kurz vor der Pause hätte der Brasilianer eigentlich den Anschluss machen müssen, doch erneut wollte es der Goalgetter zu schön machen und sein Heber ging über das Tor.

In der zweiten Halbzeit spielte nur noch Grün-Weiß, die Horner wollten das Ergebnis unbedingt verwalten und über die Zeit bringen. Echte Torchancen blieben aber zunächst aus, erst mit der Einwechslung von Wallace kam neuer Schwung und Zug zum Tor. Der Brasilianer war es auch der Ronivaldo ideal bediente und dem Torschützen vom Dienst seinen 68. Treffer im Austria-Dress ermöglichte. Die Austria versuchte nun alles, um doch noch zumindest einen Punkt mitzunehmen, doch Möglichkeiten von Wallace und Grujcic blieben ungenützt. Die Horner ihrerseits ließen ebenfalls zwei sehr gute Möglichkeiten für die endgültige Entscheidung aus.

Am Ende verabschiedet sich Roman Mählich also leider mit einer Niederlage aus Lustenau. Grün-Weiß muss jetzt aber sofort den Blick nach vorne richten und endlich einen Weg aus dieser Abwärtsspirale finden. Das nächste Spiel steigt am kommenden Freitag, 03. Juli, gegen den FC Liefering.

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Team VS. Team 2

08.05.2021

Samstag, 14:30 Uhr

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Hotel Gotthard
Hotel Gotthard
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