Austria Lustenau - mit Herz dabei Unser Nachwuchs - Unsere Zukunft
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Austria Lustenau - mit Herz dabei

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Unser Nachwuchs - Unsere Zukunft

Hauptsponsor
Planet Pure HP

Das Unternehmen wurde 1999 von Silvio Perpmer gegründet und hat sich mit der Entwicklung und Produktion von ökologischen Wasch- und Reinigungsmitteln vollkommen der Nachhaltigkeit verschrieben.

„Als Verbraucher war ich auf der Suche nach ökologischen Produkten, merkte aber schnell, dass es nicht einfach war, herauszufinden, ob ein Produkt umweltfreundlich war oder nicht. Auch wenn bestimmte Produkte Zertifizierungen angaben, stellte ich fest, dass sie noch immer bedenkliche Inhaltsstoffe enthielten die schädlich für die Umwelt und unsere Gesundheit sind. Denn alles was wir in die Welt entlassen, kommt letztlich wieder in unseren Körpern an. Und so war mein Traum geboren: Produkte herzustellen, welche die Umwelt zu schonen und frei sind von giftiger Chemie.“ Silvio Perpmer, Gründer

Seit mehreren Jahren verfügt Planet Pure über TOP Produkte. Durch den Einstieg kapitalstarker Gesellschafter sowie eines branchenkundigen Experten konnte die Basis für ein starkes Unternehmenswachstum geschaffen werden.

Planet Pure Produkte sind ideal für Menschen mit einem hohen Gesundheitsbewusstsein. Das gilt auch für Fußballspieler, die sich, um das Optimum aus ihrem Körper herausholen zu können, gesund ernähren, Regenerationsphasen einplanen und insgesamt Wert auf ein gesundes Umfeld legen, um täglich die beste Leistung abrufen zu können. Mit Verwendung von Planet Pure Produkten ist gewährleistet, dass weder die Haut noch der Organismus oder die Umwelt belastet werden.

Alle Planet Pure Produkte werden in Vorarlberg erzeugt und können über den klassischen Einzelhandel gekauft werden. Der stärkste Markt des Unternehmens gemessen an den Pro-Kopf Ausgaben ist aktuell Vorarlberg. 70 % der Produkte werden exportiert, wobei Deutschland der stärkste Exportmarkt ist.




Co-Sponsoren

illwerke vkw AG, Bregenz

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Die illwerke vkw AG sind mit über 1.200 Mitarbeitern und über 100 Lehrlingen Vorarlbergs größter Energiedienstleister und Gestalter unserer Energiezukunft. illwerke vkw steht für eine Branche, der die Zukunft gehört – die Energiewirtschaft. Die illwerke vkw AG erzeugen Strom aus erneuerbaren Energiequellen wie Wasserkraft, Sonnenenergie oder Biomasse. 185.000 Kunden und die Austria stehen unter Strom!

 

Mohrenbrauerei, Dornbirn

Mohren Homepage
Die Mohrenbrauerei mit Sitz in Dornbirn ist mit einem jährlichen Bierabsatz von rund 170.000 Hektoliter Vorarlbergs größte Brauerei. Das Mohren-Grün, die Tradition (älteste Brauerei Vorarlbergs) aber vor allem das Bier machen Mohren zum perfekten Partner für die Austria!

 

ZIMA Holding AG, Dornbirn

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In mehr als 40 Jahren hat ZIMA über 5.000 Wohnungen im gesamten Alpenraum realisiert. Dabei konnten vielen Familien und Paaren der Wunsch vom eigenen Heim erfüllt werden. Fußball hat viel mit Immobilienentwicklung gemeinsam. Denn nur als eingespieltes Team, in dem jeder dem anderen vertrauen kann, gewinnt man die Meisterschaft und realisiert erfolgreiche Immobilienprojekte. ZIMA unterstützt daher 5 Fußballvereine an seinen Standorten. Aktuelle Projekte sind unter www.zima.at/wohnimmobilien zu finden.

BREDDY`S

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Das 2016 von Claus und Manuela Bretschneider gegründete Unternehmen hat sich auf Crossover-Hosen spezialisiert. Dabei kombinieren sie die Vorteile von Funktionsmaterialien mit dem Chic einer modischen Hose. Das Unternehmen selbst steht neben Innovation auch für das Thema Nachhaltigkeit und passt daher perfekt zur Austria und Hauptsponsor Planet Pure. BREDDY’S ist zudem weltweit der einzige Hersteller, der Hosen aus Rizinusöl produziert. Alle Rohstoffe kommen ausschließlich aus Europa und alle Produktbestandteile werden in Europa ressourcenschonend produziert.

 

Raiffeisenbank Im Rheintal, Dornbirn/Lustenau

raiffeisen

Raibaclub

Selbstständig. Unabhängig. In der Region verwurzelt.
Die „Raiffeisenbank im Rheintal“ ist die Bank der DornbirnerInnen und LustenauerInnen. Die Verbundenheit mit dem Gemeinwesen, der Wirtschaft unserer Region und deren Bewohner ist gelebte Firmenphilosophie. Die Raiffeisenbank war 1980 Austrias erster Hauptsponsor und steht dem Verein bis heute als treuer Partner zur Seite.

 

Keckeis Wohnbau, Lustenau

keckeis
 
Als Architekturbüro und Bauträger ist Keckeis Wohnbau eines der traditionsreichsten Unternehmen in der Baubranche in Lustenau und Umgebung. Das Leistungsspektrum reicht von der Planung bis hin zur Durchführung von Bauprojekten im Wohnungs- und Gewerbebau. Der Firmengründer Elmar Keckeis war der Sohn von Albert Keckeis, einem Mitbegründer unseres Vereines im Jahre 1914!

 

 

Ausrüster


Uhlsport

UHLSPORT Schriftzug 2016 schwarz
 

Medienpartner

laola1
LAOLA1.at 4c
Vorarlberger Nachrichten, Russmedia Verlag GmbH, Schwarzach

VN Logo ab2017

 
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weitere Partner
2LIGA interwetten LOGOS RGB RZ

 

Bayer

 

 

Blank logo ab2015 11 kl

 

 

Carini

  HypoVorarlberg Logo RGB

 

ToRp

ASVÖ

Unser Erfolg basiert auf Kontinuität und Vertrauen

 

Gerne schnüren wir ein speziell auf Sie zugeschnittenes Sponsoren-Paket, passend zu Ihrer Firma bzw. Firmenphilosophie.

„Der Kopf denkt – das Herz lenkt“. Das ist unsere Art, Fußball zu leben! Auf dem Spielfeld, in der Vermarktung sowie in allen anderen Bereichen der Austria. Grundwerte wie Menschlichkeit und Vertrauen dürfen dabei aber nicht auf der Strecke bleiben.

Langfristiger Erfolg basiert auf Kontinuität und Vertrauen. Nur ehrliche, nachvollziehbare Handlungen können dauerhaft bestehen. Die Möglichkeiten, Ihr Unternehmen optimal zu präsentieren, sind so vielfältig wie die Austria selbst. Ob Hauptsponsor, Gönner oder Werbung im Stadion – wir finden das Passende für Sie, in unterschiedlichen Formaten und Preisklassen.

Kontaktieren Sie uns, wir nehmen uns gerne Zeit für Sie! info@austria-lustenauat oder Tel. 0043 / 5577 / 8 62 50
Unser Vorstandsteam und die Mitarbeiter der Geschäftsstelle beraten Sie gerne in Sachen Sponsoring!


 

 

Trikotsponsoring (Trikot, Hose, Stutzen) 

Individualsponsoring Trainer und Spieler

Tages- bzw. Spielsponsoring

Banden- und Transparentwerbung

Spielerbank

Stadionuhr

Interviewwand

Tages- Eintritts- Saisonkarten

Spielplan

Homepage

Lautsprecherdurchsagen

Torsponsor

Matchball

VIP-Bänder

Videowall

Stadionzeitung

Firmenmitgliedschaften  

Sonderaktionen

Nachwuchs

etc.


Reichshofstadion von oben

 

Allgemeine Informationen:

  • Zuschauerkapazität: 8.800, davon 2.110 überdachte Sitzplätze, 6.690 Stehplätze


Eröffnung: 1951
Umbauten: 1995 (Haupttribüne), 2000 (Rasenheizung)
Zuschauerrekord: 14.000 (21.07.1999 SC Austria Lustenau –SW Bregenz 3:0)
Spielfläche: Naturrasen, 105 x 68 Meter, mit Rasenheizung
Adresse: Schützengartenstraße 21, 6890 Lustenau

 

stadion tribueneBlick auf das Stadion bei (fast) ausverkauftem Haus!

 

stadionplan

stadionplan parken
Parkmöglichkeiten

Parkplätze
Die Parkplätze liegen im Rheinvorland und sind über die Grindelstraße erreichbar. Bei Heimspielen ist die Zufahrt entsprechend beschildert. Im Ortszentrum von Lustenau (Kirchstraße 2) befindet sich ein weiterer öffentlicher Parkplatz, dieser liegt rund 10 Minuten entfernt (zu Fuß).

Öffentliche Verkehrsmittel
Von Richtung Dornbirn kommend: Landbus 52 bis Lustenau, Gasthaus Engel - von dort zu Fuß in ca. 10 Minuten zum Stadion
Fahrplanauskunft unter Vmobil

 

Geschichte des Reichshofstadions / Planet Pure Stadion

 

Vom Löwenplatz bis zum Planet Pure Stadion

Die ersten Spiele und Trainingseinheiten der Austria wurden 1914 auf dem Lustenauer Löwenplatz ausgetragen. Dieser befand sich auf Höhe der Oberfahrbrücke (ungefähr Höhe Reichsstraße 79). Auch nach dem Ersten Weltkrieg, bei der Wiederaufnahme des Spielbetriebes, diente dieser noch als Spielstätte für die Fußballriege. Als Vereinsheim wurde das nahegelegene Gasthaus "Löwen" genutzt. In den Räumlichkeiten der früheren Post, die viele Jahrzehnte im "Löwen" ihren Sitz hatte, waren auch die Umkleiden.

Blumenauplatz 1951Der Blumenauplatz: Heimstätte bis 1951

Im Frühjahr 1920 erfolgte die Übersiedlung vom Löwen- auf den Blumenauplatz. Als Vereinsheim diente nun das "Bräuhaus", in dem sich auch die Umkleideräume befanden. Da es allerdings noch kein fließendes Wasser oder gar Duschen gab, wuschen sich die Spieler im Rhein.
Der Rheindamm bot sich als Naturtribüne geradezu an. Als dieser von der Rheinbauleitung in den 30er Jahren für den Hochwasserschutz erhöht wurde, erlebte der Verein quasi die erste Stadionvergrößerung.

 

Bau des Reichshofstadions

In den 40er Jahren erwarb die Gemeinde den Grund zwischen Versorgungsheim und dem Gasthaus Taverne. Durch Zukauf eines weiteren Grundstückes entstand schließlich die heutige Anlage des Reichshofstadions.

Schützengartenstrasse 1951

Im Jahre 1951 erfolgte schließlich der Umzug des Vereins vom Blumenau-Platz in die Schützengartenstraße. Dieser war dringend nötig, da die Rheinauen im Sinne des Hochwasserschutzes gerodet werden und auch der Blumenau-Platz weichen musste.

Reichshofstadion 1956

 

Erstellung der Tribünenanlage im Reichshofstadion 1956

Mitte der Fünfziger Jahre plante der Verein die Errichtung einer neuen Sitzplatztribüne an der Stelle der heutigen Haupttribüne.

Im Zuge der Bauarbeiten wurde aus Geldmangel der geplante Bau abgeändert und lediglich die gedeckte Tribüne errichtet. Anstelle der nicht überdachten Sitzplätze, erfolgte einige Jahre später in den 60ern die Errichtung einer Stehplatztribüne, links und rechts der Haupttribüne.

Reichshofstadion Eingang

Reichshofstadion 196121. Mai 1961: Internationales Kräftemessen des SC Austria Lustenau gegen West Bromwich. Endstand: 3-3

 

Neubau 1996
Die sportlichen Erfolge des Vereines führten 1995 zum Neubau der Haupttribüne. Von nun an stand dem Verein auch ein moderner VIP-Raum zur Verfügung, der nördlich an die Haupttribüne anschließt. Auch das Austria-Dorf wurde neu herausgeputzt. Vor allem während den drei Jahren in der Bundesliga strömten nicht nur tausende Zuschauer (1997/98: im Schnitt 9.600) auf die Heimspiele, sondern auch noch nach Spielende in das Dorf.

reichshofstadion umbau 1996Impressionen vom Umbau des Stadions 1996, sowie die neu fertiggestellte Haupttribüne (damals noch mit Holzsitzbänken und Stehplätzen im Norden und Süden).

Austria DorfDas Austria-Dorf

 

Hugo-Kleinbrod-Kapelle

Am 3. August 2007 wurde im Reichshofstadion die Hugo-Kleinbrod-Kapelle eröffnet. Das Stadion verfügt nun als erstes in Österreich über eine eigene Kapelle. Fans des SC Austria Lustenau können ab sofort im Stadion heiraten oder ihre Kinder taufen lassen.

Diese Kapelle ist dem ehemaligen Lustenauer Pfarrhelfer Hugo Kleinbrod gewidmet. Kleinbrod hatte, als er aus der Kriegsgefangenschaft nach dem Zweiten Weltkrieg zurückgekehrt war, um arme Kinder und Waisen gekümmert – und 1951 das Vorarlberger Kinderdorf gegründet.
Für die Ausführung der Kapelle wurde 2007 der Vorarlberger Holzbaupreis verliehen – Kategorie öffentlicher Bau

Austria Dorf KapelleJedem Dorf seine Kapelle – so auch dem Austria-Dorf

Das Austria Café ist beliebter Treffpunkt der Generationen. Seit Herbst 2018 sind wir ein RAUCHFREIES Lokal!

In historischem Ambiente im ältesten Haus am Kirchplatz treffen sich Jung und Alt auf ein Gläschen Wein, ein Bier, zum gemeinsamen Fußballschauen oder zu einem gemütlichen Jass. Im Lokal werden sämtliche Spiele des SC Austria Lustenau live übertragen, sowie auch ausgewählte Spiele der Champions League. Serviert werden neben kühlem Bier auch hervorragende österreichische Weine und schmackhafte Snacks - wie zB der Lustenauer Klassiker "Virgler-Bratwurst", Toast oder Pizza. Das Austria Café bietet nicht nur einen großzügigen Barbereich, sondern auch einen kleinen Gastgarten, der bei wärmeren Temperaturen beliebt ist, sowie genügend Parkmöglichkeiten in direkter Nähe.

Gerne können Sie unser Café am Samstag Abend für Ihre private Veranstaltung reservieren. Wir informieren Sie gerne über die Möglichkeiten!


Anita, Christine und Ulrike freuen sich auf euren Besuch im Austria Café.
Telefon Café: 05577 – 86250-15

 

Öffnungszeiten:

Mo – Do 09.30 – 12.30 und 17.00 – 24.00
Fr 09.30 – 24.00
Sa 09.30 – 12.30 




 

Austria Café Besucher



 

Erfolge des SC Austria Lustenau

Als erster Club aus Vorarlberg 2011 im Finale des ÖFB-Cups

Fußball-Bundesliga:
3 Saisonen von 1997/98 bis 1999/2000bundesligameister 2. division 1996/97

Erste Liga:
1994/95 bis 1996/97 (2. Division) sowie ab 2000/01
bis zur aktuellen Saison 2019/20

Meister der 2. Division: 1997

Meister der Regionalliga West: 1994

Meister von Tirol und Vorarlberg: 1977

9 x Vorarlberger Landesmeister:
1930, 1937, 1946, 1949, 1965, 1977, 1978, 1980 sowie 2005 (Austria-Amateure)

8 x Vorarlberger Landescupsieger:
1936, 1949, 1951, 1958, 1978, 1980, 1983 sowie 1999 (Austria-Amateure)

7 x Vorarlberger Landescupfinalist:
1933, 1935, 1952, 1959, 1979, 1982 sowie 2008 (Austria- Amateure)

Vize-Amateurstaatsmeister: 1930

 

Geschichte

Die Gründung der Fußballriege - Wie alles begann
Club Geschichte altes Foto
Die älteste bekannte Aufnahme einer Austria-Mannschaft

Auf einer Hauptversammlung des Turnerbundes - sie dürfte im April 1914 stattgefunden haben – wurde auf Ansuchen von Ehrenpräsident Albert Keckeis die Fußballriege des Turnerbundes aus der Taufe gehoben. Gespielt wurde auf dem „Löwenplatz“. Nach nur wenigen Spielen wurde der Spielbetrieb aufgrund des ersten Weltkrieges eingestellt.

 Club Geschichte Stadion1920


Zwischenkriegszeit 1919- 1938

Nach Kriegsende wurde der Spielbetrieb wieder aufgenommen und in Richtung Blumenauplatz übersiedelt. Durch die Gründung des Vorarlberger Fußballverbandes (VFV) 1920, an welcher der Turnerbund maßgeblich beteiligt war, konnte nun ein geordneter Meisterschaftsbetrieb aufgenommen werden. Konsequente Trainings führten zum Westmeistertitel im Jahre 1930. Im Kampf um die Bundesmeisterschaft unterlag man aber dem Ostkreismeister Krems. Nach zwei Jahren wurde die vielsprechende Bodenseeliga 1933 abgewürgt. Aus der neu gestarteten Meisterschaft Tirol-Vorarlberg stieg man schnell ab. Nachdem 1935/36 der Vorarlberger Cup errungen wurde, folgte in der darauffolgenden Saison der Vorarlberger Meistertitel.

 bundesmeisterschaft amateure 2. platz 1930

Auflösung des Vereins
Mit dem Anschluss im März 1938, wurde der Sportklub Austria behördlich aufgelöst und dessen Vermögen beschlagnahmt. Während eines Trainings, als Nationalsozialisten den Platz betraten, soll sich folgendes zugetragen haben: „Jungs, hört auf zu trainieren, euer Verein wurde aufgelöst“.

 

Nachkriegszeit 1945 - Der Neubeginn nach dem Zweiten Weltkrieg
Bei der Austria war es vor allem Ernst „Pirra“ Hollenstein, der nur vier Wochen nach Kriegsende einen geregelten Spielbetrieb organisierte. Es gab keine Verkehrsmittel, wenig zu essen, kaum ordentliche Ausrüstung und nur auf Umwegen oder auf dem Schwarzmarkt konnten Ausrüstung organisiert werden.
Gleich in der ersten verkürzten Meisterschaft errang die Austria den Meistertitel, der zweite erfolgte 1949, im selben Jahr konnte auch der Pokal nach Lustenau gebracht werden.
Die erste Vereinsversammlung nach Kriegsende am 1. September 1945 im Gasthaus „Engel“.
Der Vorstand zu den Versammelten: „Ich möchte bei dieser Gelegenheit allen Anwesenden zur Kenntnis bringen, dass unsere Vereinsleitung beschlossen hat, den Verein frei von jeder politischen Grundlage zu führen, um damit jedem anständigen Bürger unserer Gemeinde die Möglichkeit zu bieten, sich sportlich bei uns betätigen zu können.“

 

1950 - Die Austria als fixe Größe in der Arlbergliga
Im Frühjahr 1951 startete die Arlbergliga. In dieses Vereinsjahr fiel auch die Übersiedlung vom Blumenauplatz ins Reichshofstadion.
1958 wurde die Austria hinter dem FC Lustenau Zweiter. Weiters konnte der VFV-Pokal zum dritten Male nach dem Krieg errungen werden. 1959/60 wurde zum letzten Mal wurde zur Arlbergliga geblasen, es reichte zum dritten Mal hintereinander für den 2. Platz.

 

1960
Mit Beginn der 60er Jahre wurde die Arlbergliga aufgelöst und die Austria hielt Einzug in die Regionalliga West. Nach einem überragenden Herbst, wurde der Aufstieg im Frühjahr leider verpasst.  
Aufgrund dieser Leistungen wurde der ÖFB auf Manfred Gisinger und Walter Hollenstein aufmerksam. Die beiden wurden in das Österreichische UEFA-Team (heutiges U18) berufen.
Nach einer Zwischenstation beim Wiener Sportklub schaffte auch Helmut Metzler den Sprung in die Nationalmannschaft – als erster Austrianer.

Nachdem das große Ziel wieder verpasst wurde, kam es zur Fusion mit dem FC Dornbirn. Ziel war natürlich der Aufstieg in die Staatsliga. Die Saison verlief aber nicht wie erhofft, und so kam es im  Juni 1966 zum alles entscheidenden Derby gegen Bregenz, über 6000 Zuschauer fieberten mit. Das Spiel endete mit 2:1 für Bregenz und einem unrühmlichen Platzsturm von enttäuschten Fans. Die Träume waren dahin, nach nur einer Saison war die Spielvereinigung Geschichte.

 

1970er & 1980er Jahre  
Nachdem 1970 bis 1972 die Austria dem Abstieg noch entkommen konnte, stieg man im darauffolgenden Jahr das ersten Mal in der Vereinsgeschichte ab. Schlussendlich reichte es in den nächsten drei Jahren nicht für den Wiederaufstieg. Nach zwei Titeln in den Jahren 1977 und 1978 scheiterte die Austria jeweils in den Qualifikationsspielen für die zweite Division. Nach einem Jahr Pause, gelang aber 1980 die Rückkehr in die Regionalliga.  
1983 gelang der Austria zum fünften Mal innert sieben Jahren der Einzug ins Finale des Vorarlberger Pokales. In der Saison 1983/84 verpasste der Sportclub nur knapp den Aufstieg. Die Meisterschaft 1984/85 stand unter einem schlechten Stern, verlief die Saison zuerst noch ruhig, rutschte sie im Frühjahr in den Abstiegskampf, aus dem die Mannschaft nicht mehr herauskam. Durch den Abstieg in die Landesliga kam es erstmals seit langer Zeit wieder zu einem Lustenauer Derby.

 Club Geschichte1976 77 Meister Landesliga
Die erfolgreiche Mannschaft der Saison 1976/77


Der Beginn einer neuen Ära

Die 75 Jahr Feier brachte nicht den erhoffen Erfolg, dadurch kaufte Hubert Nagel durch Zufall der Austria ein Spiel ab, um es eigenständig zu vermarkten. Das darauffolgende Derby wurde unter dem Motto „Sei Dabei“ im Mai 1990 veranstaltet. Er und seine Mitstreiter organisierten eine Verlosung,
bei der es fünf Autos und 150 Räder zu gewinnen gab. Das Stadion war mit über 6.000 Zuschauern ausverkauft, üblich waren um die 300-400 Zuschauer. In dieser Saison gelang auch der Wiederaufstieg in die Regionalliga. Der Aufstieg löste eine Euphorie in Lustenau aus und das neu installierte Austria Dorf entwickelte sich zu einem Kulttreffpunkt. Die Zuschauerzahlen verdoppelten sich auf gut 800. 1994 wurde der Aufstieg in die zweite Division gefeiert. Entscheidend war ein 1:1 zu Hause kurz vor Ende der Meisterschaft gegen Altach. 6.000 Zuschauern feierten den Punkt wie einen Sieg.
Nach einem fünften und siebten Platz in der zweiten Liga, beschloss man, in der kommenden Saison den Aufstieg in die Bundesliga anzustreben. Tatsächlich konnte der Aufstieg am 31. Mai 1997 mit einem 1:1 beim Tabellenzweiten SK Vorwärts Steyr fixiert werden.

 

1997/98 Abenteuer Bundesliga
Im ersten Bundesliga-Spiel der Vereinsgeschichte empfing die Austria Meister Salzburg, welche mit 2:0 geschlagen wurden. Was folgte, war eine Saison, die eine bisher unerreichte Begeisterung in Vorarlberg auslöste. Fast 10.000 Zuschauer strömten im Schnitt pro Spiel ins Reichshofstadion, die Fußballer wurden wie Popstars gefeiert.
Die ersten beiden Saisonen konnte man auf dem 9. Platz beenden.
Das Budget war begrenzt, die Mannschaft war wenig eingespielt. Trotzdem begann die Saison 1999/2000 hervorragend. Im UI Cup wurde in NK Rudar Velenje geschlagen. Eine Runde später verlor das Team nur aufgrund der Auswärtstorregel gegen Stade Rennes. Als nächster Gegner hätte Juventus Turin gewartet.

Am 21. Juli 1999 kam es zum ersten Vorarlberger Derby in der Bundesliga, im Reichshofstadion gastierte SW Bregenz. Es gab im gesamten Stadion keinen freien Platz mehr. Wir gewannen 3:0. Später schätzte die Polizei, dass 15.000 Zuschauer im Stadion waren. Anschließend setzte es 12 Niederlagen in 15 Spielen. Wir blieben im Frühjahr sieglos und stiegen somit in die zweite Liga ab.

 Club Geschichte Meister in Steyr

Neubeginn in der zweiten Liga 2000 – bis Heute
Die erste Saison beendete die Mannschaft im Niemandsland, eine Saison später kämpfte man bis zum letzten Spieltag um den Aufstieg; Trainer damals zum zweiten Mal: Edi Stöhr. Die nächsten Jahre folgte immer wieder dasselbe Szenario: einer rechten guten Saison, folgte oft eine sehr mäßige. So verpasste man 2006 wieder knapp den Aufstieg. 2008/09 lief es von Anfang an nicht, man lag auf einem Abstiegsplatz. Zum dritten Mal kehrte Edi Stöhr zurück, und führte die Mannschaft noch auf den 4. Rang.

Die Liga-Saison 2010/2011 lief mäßig. Umso besser ging es dafür im Pokal, nachdem man im Viertelfinale überraschend den aktuellen Tabellenführer der Bundesliga -  Austria Wien -  mit 4:0 in Wien schlug, gewann man auch das Halbfinale in Kapfenberg (2:1) und stand somit zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte im Pokalfinale. Der Gegner sollte die SV Ried sein.
Ganz Lustenau, ja ganz Vorarlberg war nun im Pokalfieber. Gut 3.500 Austrianer reisten ins Ernst-Happel Stadion nach Wien. Felix Roth hatte in der 39. Minute die große Chance, er traf den Pfosten. Praktisch im Gegenzug kassierten wir das 0:1. Als wir in der 67. Minute das 0:2 bekamen, war das Spiel entschieden. Enttäuscht und doch stolz ging es anschließend in den Prater, wo eine Feier organisiert war. Trotz der Niederlage war der Gastgarten bis auf den letzten Platz mit Austrianern gefüllt. Was für ein Anblick! Wir feierten bis in die frühen Morgenstunden. Das Pokalfinale war das letzte Spiel unter Trainer Edi Stöhr. Neuer Trainer wurde Ex-Spieler Helgi Kolvidsson.

 
Infos
Gegründet: 1914 als Fußballriege des Turnerbund Lustenau
Umbenennungen: später wurde aus der Fußballriege die „Fußballabteilung“, kurz FA, ehe 1936 die Umbenennung in „SC Austria Lustenau“ erfolgte.
Vereinsfarben: grün-weiß

Ehemalige Sektionen des SC Austria Lustenau:
- Sektion Boxen
- Sektion Eishockey, heute EHC Lustenau
- Sektion Tischtennis, heute UTTV Lustenau


Vereinswappen


Austria Wappen



Grün-Weiß – unsere Farben seit 100 Jahren

Das rot-weiß-rote Logo ist das älteste, bekannte Austria-Wappen. Es war ca. 1914-1919 in Gebrauch, wie ein alter Briefkopf aus dem Jahre 1919 beweist.
Logo FRDTB  Logo FATB  

Die Vereinsfarben waren allerdings damals schon Grün-Weiß, anders als heute war ein andersfarbiges Emblem zu jener Zeit keine Seltenheit. Die Buchstaben "F.R.D.T.B." stehen für "Fußballriege des Turnerbund", als solche wurde der Verein bekanntlich 1914 gegründet.  Später wurde aus der Fußballriege die "Fußballabteilung", kurz FA, ehe 1936 die Umbenennung in "SC Austria Lustenau" erfolgte.

In einem Protokoll von 1927 heißt es: „Auf allseitiges Verlangen der Mitglieder wurden für alle Mannschaften neue Dress angeschafft und zwar grün-weiß der Länge nach gestreift.“ Dies dürfte die Geburtsstunde der grün-weißen Balken des heutigen Austria-Wappens gewesen sein.

Kaum ein anderer Verein in Vorarlberg ist über so viele Jahrzehnte dem ursprünglichen Wappen treu geblieben, wie die Austria. Mittlerweile ist das schlichte, aber markante Logo zu einem Markenzeichen geworden.  So war es bereits vor der Umbenennung 1936 in Gebrauch, aber auch zu Zeiten als unser Verein als „Memphis Lustenau“ auftrat.

100Jahre ALU Vorarlberg
Das von einem grauen Band umschlungene 100-Jahr-Logo begleitete den Verein durch das Jubiläumsjahr 2014 und bekräftigt durch das Landeswappen einmal mehr den Bezug zu unserem Ländle: „Wir Vorarlberger“ – der Verein für alle Vorarlberger!

Termine

Aktuelles

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Austria Lustenau Magazin - Ausgabe 06/2020

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Donnerstag, 24. September 2020

Erlebt noch einmal das letzte Austria Magazin in voller Länge. Live im Studio waren Geschäftsführer...

Faninitiative Nordtribüne Lustenau sponsert unseren Nachwuchs und die Amateure

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Mittwoch, 23. September 2020

Erfreulicherweise treten unsere Fans der Nordtribüne Lustenau diese Saison als Trikotsponsor unserer Nachwuchs-Leistungsmannschaften (U14-U18) und...

Bezirkshauptmannschaft beschränkt Zuschauerzahl bei Austria Heimspielen

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Mittwoch, 23. September 2020

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Meisterschaftsstart gegen den SV Horn

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Freitag, 11. September 2020

Heute um 18:30 Uhr beginnt die neue Saison in der 2. Liga, die mit Interwetten...

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Tabelle

 

   Verein Sp. Pkt.
1 FC Liefering 2 6
2 Wacker Innsbruck 2 4
3 Austria Klagenfurt 2 4
4 SV Lafnitz 2 4
5 FC Dornbirn 2 4
6 BW Linz 2 3
7 GAK 2 3
8 KSV 1919 2 3
9 SKU Amstetten 2 2
10 Juniors OÖ 2 2
11 FAC Wien 2 1
12 Young Violets 2 1
13 SV Horn 2 1
14 SC Austria Lustenau 2 1
15 Vorwärts Steyr 2 1
16 Rapid Wien II 2 1

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