LASK - Austria Lustenau 0:2

Freitag, 06 Mai 2016

201603 austria lask103 chabbi280LASK Linz - Austria Lustenau 0:2 (0:0)
Tore: Seifedin Chabbi (56. Minute), Marco Krainz (90.+4)
In einem rassigen, von beiden Seiten sehr engagiert geführten Topspiel, hatte die Austria das bessere Ende für sich. Verdientermaßen. Es war ein spannendes Match, mit mehreren strittigen Szenen und Chancen auf den Sieg auf beiden Seiten. Der LASK begann wie erwartet aggressiv und druckvoll. Aber bereits in der 4. Minute eroberte Marco Krainz den Ball, spielte auf Mario Bolter, der zu Emanuel Sakic verlängerte. Dessen Gewaltschuss wurde kurz abgewehrt und Ilkay Durmus hatte mit dem Nachschuss die zweite Chance auf die frühe Führung. Pervan konnte den Schuss parieren. In der 8. Minute eine Doppelkombination zwischen Bruno und Durmus. Bruno setzte sich im Strafraum durch, sein Schuss strich aber über das Tor. Auch der LASK machte Tempo. In der 21. Minute strich ein Schuss von Innenverteidiger Ulmann knapp an Christopher Knetts Gehäuse vorbei. Fünf Minuten später ein weiterer Angriff des LASK. Bruno übernahm einen Fehlpass von Dovedan an der eigenen Strafraumgrenze und spielte blitzschnell nach vorne. Mario Bolter gab einen weiten Bogenpass auf Seif Chabbi. Dieser wurde im volllen Lauf vor dem Strafraum vergeblich am Trikot gehalten und setzte sich unwiderstehlich durch. Pervan musste sich in Chabbis Lauf werfen und verfehlte dabei den Ball. Lt. den Sky-Experten ein klarer Elfmeter, der Schiedsrichter ließ aber weiterspielen.

Obwohl der LASK mehr Spielanteile hatte, war die Austria in ersten Durchgang das effektivere Team. Pius Grabher schickte in der 40. Minute Bruno mit einem idealen Pass in den Strafraum. Dessen Schuss strich Zentimeter am langen Eck vorbei. In der Nachspielzeit der 1. Halbzeit bekam der LASK einen Freistoß zuerkannt. Dieser wurde aber ungenau gespielt. Emanuel Sakic konnte mein einer gewaltigen Energieleistung den Ball am eigenen Strafraum abfangen, spielte selbst nach vorne über beinhahe zwei Drittel des Spielfelds. In einer Situation drei gegen drei spielte er einen Pass auf den mitgelaufenen Ilkay Durmus, dessen gewaltiger Schuss von der Sechzehnerlinie an den Posten prallte. Viel Pech für die Austria, in dieser Situation.

Zweite Halbzeit, die Austria überrascht erneut positiv
In der zweiten Halbzeit gaben beide Mannschaften nochmals Vollgas, wollten die Entscheidung erzwingen. In der 56. Minute gab es einen sehr harten Zweikampf zwischen Dovedan und Ilkay Durmus, der sich durchsetzte und einen Steilpass auf Seif Chabbi spielte. Chabbi sprintete los, ließ sich vom mitlaufenden Gegner nicht abschütteln und schoss vom Fünfereck unhaltbar ins lange Eck zum 0:1. In der 60. Minute die nächste strittige Entscheidung. Der LASK drückte nach vorn, es gab einen weiteren harten Zweikampf zwischen Stückler und Dovedan, der im Strafraum zu Fall kam. Aber auch in dieser Szene blieb der Elfmeterpfiff aus. Ausgleichende Ungerechtigkeit.

Der LASK drängte nun vehement auf den Ausgleich und hatte gleich mehrere gute Chancen. So durch Huspek, Christopher Knett war jedoch stets sicher zur Stelle. In der 68. Minute ein schneller Konter der Austria, Bruno kämpfte um den Ball und wurde von Ramsebner mit einem Faustschlag ins Gesicht zu Boden gestreckt. Auch das hatte für den Gegenspieler keine Konsequenz. In der 80. Minute brach Kerhe durch und konnte von Sakic nur knapp vor der Strafraumgrenze mit einem Foul gestoppt werden. Der folgende Freistoß wurde von der Mauer abgewehrt. In der 86. Minute ein weiterer Freistoß für den LASK. Christopher Knett wehrte aber mit einem sensationell starken Reflex zur Seite ab. Mit dieser tollen Parade verhinderte er den beinahe sicheren Ausgleich. In der Nachspielzeit, in der 94. Minute, drückte der LASK mit aller Macht, Mario Bolter und Jailson brachten den Ball aber aus der Gefahrenzone. Lukas Grill setzte einen weiten Befreiungsschlag direkt in den Lauf von Seifedin Chabbi, der den Ball an der Mittellinie übernahm und alleine auf das Tor zustürmte. Pervan konnte den satten Schuss nur kurz abwehren, der Ball prallte weit ins Spielfeld zurück. Marco Krainz rauschte aus vollem Lauf heran und hämmerte den Ball unhaltbar ins Kreuzeck. Lt. Sky 24 Meter vor dem Tor und 106 km/h mit perfekter Schusstechnik. Das erste Saisontor unseres U19-Nationalmannschaftskapitäns.

Fazit: Auch wenn die Statistik mit mehr Spielanteilen für den LASK spricht, so war die Austria über 90 Minuten doch die gefährlichere Mannschaft, die ständiges Pressing spielte und ebenfalls zahlreiche Torchancen herausspielte. Von den zwei entscheidend genutzt wurden. Unsere Abwehr hielt dem gewaltigen Ansturm stand und wenn es lichterloh brannte, war Christopher Knett mit seinen starken Paraden der sichere Turm in der Schlacht. Die hervorragende Leistung des Teams wurde belohnt.

Austria-Trainer Lassaad Chabbi: "Wir wussten, dass der LASK aggressiv spielen und jede Chance zur Führung nützen würde. Wir mussten geduldig bleiben und unser eigenes Spiel durchzuziehen. Wir wollten uns revanchieren, denn wir haben zwei Mal gegen den LASK verloren und nun auch zwei Mal gewonnen. In der nächsten Saison wollen wir oben mitspielen. Da muss man solche Spiele wie das heutige gewinnen. Die Mannschaft hat sich sehr gut entwickelt und in diesem Match gut gespielt. Der LASK hat nicht schlecht gespielt, wurde aber nervös. Wir haben viele schnelle Pässe in die Tiefe gespielt, weil wir wussten, dass wir den Gegner so am besten unter Druck setzen konnten. Wir werden sehen, wo die Reise hingeht und wer am Ende an der Tabellenspitze stehen wird. Diesem Team werden wir dann zur Meisterschaft gratulieren."

Montag, 18:30 Uhr, Westderby
Austria - Wacker Innsbruck mit Verlosung von 5 Citroen.

Team VS. Team 2

28.10.2018

Sonntag, 10.30 Uhr

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