Chabbi: "Vor dem Tor müssen wir konsequenter werden"

Donnerstag, 31 März 2016
Jodel Dossou überzeugt mit starken Leistungen bei der Austria und im Nationalteam von Benin Jodel Dossou überzeugt mit starken Leistungen bei der Austria und im Nationalteam von Benin

Gestern fand die wöchentliche Pressekonferenz im Nachwuchsheim statt. Lassaad Chabbi, Jodel Dossou und Daniel Ernemann nahmen dabei Stellung zur aktuellen Situation, zum Spiel am Freitag und zum Auftritt von Jodel Dossou für das Nationalteam von Benin.

Lassaad, du hast deinen Vertrag bei der Austria verlängert. Was bedeutet dir diese Verlängerung?
Ich bin froh in der Austria-Familie zu bleiben und in der gewohnten Umgebung weiter zu arbeiten. Ich weiß mittlerweile wie due Leute im und um den Verein ticken. Das startet beim Busfahrer, geht über die Mannschaft und meine Trainerkollegen und endet bei den Journalisten.

Wie sieht es aktuell mit den Vertragsverhandlungen aus?
Daniel Ernemann: Mittlerweile haben wir mit allen unseren Spielern gesprochen. Es zeichnet sich ab, dass mehr oder weniger die gesamte Mannschaft gerne bei der Austria bleiben würde. In den kommenden Wochen werden wir weitere Gespräche führen, um die Details zu klären.

Am Freitag wartet der FC Liefering. Die Länderspiel-Pause ist vorbei, d.h. doch dass alle Spieler fit und erholt sind oder? Oder gibt es Änderungen bei der Aufstellung, da ja Jodel Dossou und Marco Krainz für ihre jeweilige Nationalmannschaft tätig waren?
Chabbi: Ich entscheide wie üblich erst kurz vor Spiel wer spielen wird. Es ist auch abzuwarten wie frisch sich Dossou im Training präsentiert. Er ist ja erst am Dienstag aus Afrika zurückgekommen. Vielleicht gibt es Änderungen, aber das wird sich erst zeigen.
Dossou: Ich fühle mich fit und bereit 90 Minuten gegen den FC Liefering alles zu geben. Es ist immer eine spezielle Angelegenheit gegen seine ehemaligen Kollegen zu spielen. Es wäre mir eine Freude gegen sie anzutreten.

Was erwartest du vom kommenden Spiel?
Ich freue mich auf das Spiel, da zwei offensiv agierende Mannschaften aufeinander treffen. Nicht umsonst haben wir momentan viele Scouts von höherklassigen Vereinen bei uns im Stadion. Ich sehe das auch als Anerkennung für die Leistung der Mannschaft.

Die beiden letzten Spiele wurden beide verloren. Man blieb außerdem auch ohne eigenen Torerfolg. Wie hat die Mannschaft auf die letzten Ergebnisse reagiert?
Lassaad Chabbi: Im Training haben wir immer viel Zug. Man darf nicht vergessen, dass wir mit Linz und Innsbruck auch gegen starke Gegner gespielt haben und die spielerische Leistung durchaus in Ordnung war. Trotzdem sind wir nicht zufrieden. Wir haben die Fehler analysiert und arbeiten daran uns jeden Tag weiter zu entwickeln. Im letzten Drittel, also vor dem Tor müssen wir konsequenter sein bzw. die richtigen Entscheidungen treffen und den letzten Pass besser anbringen. Auch als Trainer möchte ich mich immer weiterentwickeln und schaue z.B. was Trainerkollegen machen. Wenn es irgendwie geht, suche ich auch den direkten Kontakt zu den Top-Trainern, um mich auszutauschen und etwas zu lernen.

Die Austria befindet sich aktuell auf dem 5. Tabellenrang und wird weder mit dem Aufstieg noch mit dem Abstieg etwas zu tun haben. Woher nimmt die Mannschaft ihre Motivation, um weiter zu machen?
Chabbi: Sich immer zu verbessern und weiter zu entwickeln ist unsere Motivation. Wir arbeiten momentan daran vom totalen Pressing, was wir meistens praktiziert haben, dahin zu kommen, dass wir erkennen, in welchen Phasen wir eine Auszeit davon nehmen müssen. Beispielsweise müssen wir schnell entscheiden, ob wir den Ball kontrollieren und wann wir dann wieder voll drauf gehen. Auch die einzelnen Spieler arbeiten daran täglich besser zu werden. Bei Bruno sieht man eine rasente Entwicklung und wir werden auch unserem U19-Nationalmannschaftskapitän Marco Krainz vermehrt einsetzen. Er soll ja mit Spielpraxis zur U-19 EM nach Deutschland anreisen.

Jodel, du hast, nach anfänglichen Schwierigkeiten, zu deiner Form gefunden. Wie siehst du selbst deine Entwicklung?
Ich bin froh, hier zu sein und habe mit der Austria eine wahre Familie gefunden. Das ist der Unterschied zu meinen bisherigen Stationen. Hier fühle ich mich sehr wohl und möchte mit meinen Leistungen etwas zurück geben.

Wie groß sind die Unterschiede zwischen Lustenau und deiner Heimat Benin?
In Europa wird viel konzentrierter und härter gearbeitet. Die Konkurrenz ist groß und man muss Opfer bringen, wenn man weiter kommen will. Das versuche ich gemeinsam mit meinen Nationalmannschaftskollegen, die ebenfalls in Europa spielen, den anderen Spielern in Benin weiter zu geben. Ich bin seit 5-6 Jahren in der Nationalmannschaft dabei und auch Vizekapitän der Nationalelf und sehe das als meine Verantwortung. Bereits mit meinem Wechsel von Benin nach Tunesien hatte ich eine ganz andere Kultur kennengelernt, mit der österreichischen nochmals eine andere.

In der Afrika-Cup Quali läuft es für dich und dein Nationalteam bisher recht gut. Die letzten beiden Spiele habt ihr beide gewonnen. Was würde dir die Qualifikation zum Turnier bedeuten?
Der Afrika-Cup ist das größte Sportereignis in Afrika. Wir schafften es bereits uns zu qualifizieren. Ich konnte krankheitsbedingt jedoch nicht am Endturnier teilnehmen. Jetzt will ich es unbedingt wieder schaffen und mich mit guten Leistungen auch ins Rampenlicht großer Vereine spielen.

Fakten zum Spiel:

  • Der SC Austria Lustenau erzielte 25 Tore gegen den FC Liefering - keine andere Mannschaft der Sky Go Ersten Liga erzielte so viele Tore in Spielen gegen die Salzburger.

  • In Spielen im Reichshofstadion zwischen dem SC Austria Lustenau und dem FC Liefering erzielten beide Teams immer mindestens ein Tor. In 5 Spielen wurden 27 Tore erzielt.

  • Der SC Austria Lustenau und der FC Liefering zerielten im Frühjahr je 9 Tore - die meisten in diesem Zeitraum in der Sky Go Ersten Liga.

  • Der FC Liefering spielte seit dem Aufstieg in die Sky Go Erste Liga in 96 Spielen erst zweimal 0:0.

  • Der SC Austria Lustenau verlor einmal nach Führung in dieser Saison in der Sky Go ERsten Liga - am 7. Spieltag gegen den FC Liefering (1:2).
Team VS. Team 2

28.10.2018

Sonntag, 10.30 Uhr

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