Unglaublich! Wir stehen im Cup-Finale!

Mittwoch, 04 März 2020

Die Austria schreibt Vorarlberger Sportgeschichte und steht zum zweiten Mal im Finale des UNIQA ÖFB Cup. Nach den Cuphelden von 2011 dürfen sich Pius Grabher, Ronivaldo und Co. über den Eintrag in den Geschichtsbüchern freuen. In einem von der ersten Minute an hochkarätigen Halbfinale am Platz und auf den Rängen setzten sich die Grün-Weißen vor 5.500 Zuschauer verdient mit 1:0 durch.

So sollten Fußball-Spiele immer sein. Schon gut eine Stunde vor dem Spiel begann sich das Planet Pure Stadion zu füllen. Und nicht wie gewohnt nur auf der geliebten Nordtribüne sondern auch gegenüber auf der Süd. Mehr als 1200 Innsbrucker fanden den Weg ins Ländle und wollten ihre Mannschaft ins Finale peitschen. Die Austria-Anhänger hielten ordentlich dagegen und schon vor Anpfiff bot sich den Zuschauern ein wahres Spektakel. Beide Fanlager hatten aufwendige Choreographien vorbereitet und ließen jedes Fußball-Fan-Herz höher und schneller schlagen.

halbfinale innsbruck 1Auch am Platz startete vor allem die Austria mit einer hohen Schlagzahl. Von der ersten Minute an, störte man die Innsbrucker früh in deren Hälfte und zwang sie so zu langen Bällen oder direkt zum Ballverlust. Roman Mählich hatte mit Christoph Freitag, Daniel Tiefenbach und Pius Grabher im gewohnten 4-2-3-1 System ein starkes Mittelfeldtrio aufgeboten, welches das Spiel kontrollierte. Speziell Pius Grabher, der als 10er auflief, neutralisierte bei den Innsbruckern Regisseur Abdoul Karim Conte gekonnt, dass Innsbruck zunächst kaum Raum vorfand. Die erste echte Chance gehörte dennoch den Innsbruckern. Nach Flanke von Lukas Hupfauf prüfte Matthäus Taferner Domenik Schierl, den Nachschuss setzte Wacker Stürmer Atsushi Zaizen knapp am Tor vorbei. Die Austria ließ sich aber nicht beirren und verfolgte konsequent den eigenen Plan. Nach 19. Minute testete Thomas Mayer erstmals Innsbrucks Schlussmann Lukas Wedl, fünf Minuten später landete eine Flanke von Mayer ideal bei Ronivaldo, der den Ball nur knapp über das Gehäuse setzte (24.). Die Führung lag in der Luft, doch fallen sollte sie erst kurz vor dem Pausentee. Nach Balleroberung im Mittelfeld schaltete Thomas Mayer am schnellsten und leitete den Ball an Ronivaldo weiter. Der Brasilianer bewies sein Können, stoppte den Ball mit der Brust und bediente per Volleyheber den heranstürmenden Alex Ranacher perfekt. Der Austria-Flügel wurde dann von Lukas Hupfauf regelwidrig am Abschluss gehindert, so dass Schiedsrichter Muckenhammer auf den Punkt zeigte. Ronivaldo trat an, bewies trotz Pfeifkonzert der mitgereisten Innsbruck-Fans Nervenstärke und verwandelte sicher zur 1:0 Führung.

halbfinale innsbruck 2In Durchgang zwei war es erneut der Brasilianer, der gleich im Mittelpunkt stand. Nach gut 50 Minuten enteilte der Torgarant der Innsbrucker Innenverteidigung nach Vorlage von Pius Grabher, doch der Stürmer brauchte zu lange, um den Abschluss zu suchen. Die Austria agierte nun etwas tiefer und überließ Innsbruck mehr Raum. Die Defensive um Sebastian Feyrer stand aber in jeder Situation sicher und ließ Innsbruck verzweifeln. Die Tiroler kamen durch Alexander Gründler (60.) und Murat Satin (69.) zu zwei guten Möglichkeiten, doch in beiden Situationen war Domenik Schierl, der eine überragende Partie spielte, zur Stelle. In der Nachspielzeit hatte dann der eingewechselte Andy Reyes auch noch die Chance auf die endgültige Entscheidung doch Lukas Wedl konnte den Schlenzer ins untere Eck gerade so um den Pfosten drehen. Nach 90 Minuten plus 7 Minuten und 41 Sekunden Nachspielzeit kannte dann die Freude keine Grenze mehr. Die Mannschaft wurde von den Fans frenetisch gefeiert - Tränen flossen, lachende Gesichter waren zu sehen und die Jubelschreie waren sicherlich weit zu hören. Der Traum geht weiter, die Austria hat es erneut getan und Vorarlberger Sportgeschichte geschrieben.

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