5:8 Niederlage in Oberösterreich

Montag, 26 August 2019

Wenn man hört, dass man selbst fünf Tore geschossen hat, erwartet man sich eigentlich, dass ein erfreulicher Bericht über einen deutlichen Sieg folgen wird. Doch dieses Mal leider weitgefehlt. Gegen den FC Juniors OÖ fängt sich die Austria acht Gegentore ein und sorgt damit leider für eine Überraschung, die man so niemals erwartet hat und auch nicht hätte zulassen dürfen.

Wie schon in der letzten Saison setzte es auch in der neuen Meisterschaft beim Gastspiel in Oberösterreich eine klare Niederlage, obwohl die Mannschaft gut ins Spiel fand und von Beginn an aggressiv auftrat. Nach einem schönen Angriff über rechts ließ Matthias Morys die Flanke ideal durch und so netzte Pius Grabher zur frühen Führung ein (14.). Doch dann der wohl mitentscheidende Knackpunkt im Spiel: Schiedsrichter Gnam zeigt nach einem harmlosen Zweikampf Sebastian Feyrer die Rote Karte wegen Torraub - in unseren Augen (Anm. die Augen der Redaktion) eine unverständliche Entscheidung. Die nummerische Überzahl nutzten die Linzer zum Ausgleich durch Nicolas Meister (29.). Wenige Sekunden darauf war es Matthias Morys der im Gegenzug sofort die erneute Führung erzielte. Kurz vor Seitenwechsel war erneut Schiedsrichter Gnam im Mittelpunkt des Geschehens. Nach einem Umfaller von Andy Reyes zeigte der Unparteiische auf den Elfmeterpunkt. Diese Chance nützte Nicolas Meister zum erneuten Ausgleich.

Nach der Pause dann innerhalb von nur vier Minuten wurde die Partie entschieden. Ein Doppelpack von Florian Aigner (53., 55.) und ein Weitschuss von Nicolas Meister (57.) beendeten jegliche Hoffnung noch irgendwelche Punkte mitzunehmen. In der letzten Viertelstunde kämpfte sich unsere Mannschaft noch einmal durch Tore von Ronivaldo (76. & 83.) und Christoph Freitag (78.) auf 5:6 heran, doch an diesem Abend gelang den Linzern einfach alles. Die Austria agierte insgesamt gesehen nach dem Auschluss einfach zu offensiv und lief dadurch ins offene Messer, welches man im Vorfeld so tunlichst vermeiden wollte. Durch Treffer vom besten Mann am Platz, Nicolas Meister, und Andres Andrade waren es die Hausherren die die letzten Akzente in einem Spiel setzten, welches die Austria am liebsten nie erlebt hätte.

Jetzt ist die Mannschaft und das Trainerteam gefragt sich selbst wieder aufzurichten. Das Spiel ist gespielt, man kann nichts mehr daran ändern, aber sehr wohl kann man jetzt eine Reaktion zeigen. Das Team und alle Beteiligten wissen, dass dieses Spiel einen dicken Kratzer im neuen Auftreten der Austria hinterlässt. Keiner verliert gerne, schon gar nicht so. Also Mund abwischen, aufstehen und zeigen, dass es auch anders geht.

Team VS. Team 2

20.09.2019

Freitag, 19:10 Uhr

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