Aufholjagd bleibt unbelohnt

Montag, 01 Oktober 2018

Es hätte anderst laufen sollen. Doch nach neun Minuten lag man gegen den Kapfenberger SV bereits mit 2:0 zurück. Nach einer schwachen ersten Halbzeit steigerte sich der Sportclub in Hälfte 2, doch am Ende musste man den Platz erneut mit leeren Händen verlassen.

Bereits das dritte Spiel in Folge blieb die Austria in der Liga ohne Punktgewinn. Im Ligaduell der Dinos setzte sich am Ende die agressivere Mannschaft durch. Zu viele Chancen blieben ungenutzt, zu viele Fehler erlaubte man sich in der Defensive. 

Bereits mit dem ersten Angriff erzielten die Gäste aus Kapfenberg die Führung. Matthias Puschl wurde zu viel Raum gelassen und der Angreifer ließ sich die Möglichkeit nicht nehmen (2.). Nur knapp sieben Minuten später war es wieder Puschl, der auf 2:0 erhöhte - wieder hatte die Austria-Defensive dem Steirer zu viel Platz gelassen (9). Die Austria fand in den ersten 45 Minuten überhaupt nicht ins Spiel, die Angriffsbemühung wurden früh im Keim erstickt. Kapfenberg tat nicht mehr viel fürs Spiel, zog sich weit zurück und wartete auf den nächsten Schnitzer der Austria. Mit dem Anschlusstreffer der Hausherrn nach 31 Minuten durch Lucas Barbosa erhoffte man sich mehr Stabilität und ein Aufbäumen, doch bis zur Pause blieb das Spiel weiterhin viel Stückwerk mit unzähligen Fehlpässen.

In der Pause musste Gernot Plassnegger die richtigen Worte gefunden haben, denn Grün-Weiß war nun präsenter und aggressiver. Nach nur vier Minuten zeigte Schiedsrichter Hameter auf den Elfmeterpunkt. Gabryel, der zu seinem Startelfdebüt kam, wurde von Daniel Rosenbichler mit einem Griff ins Gesicht unsanft aufgehalten. Ronivaldo zeigte sich erneut treffsicher vom Punkt und ließ Ehmann keine Chance (49.). Doch auch mit dem Ausgleich blieb die Partie weiterhin auf Messers Schneide anstatt in Richtung Lustenau zu kippen. Die Austria hatte zwar mehr dank Krainz (71.) und Ronivaldo (73.) gute Chancen auf den Siegtreffer, doch jubeln durften die Gäste, als nach einem misslungenen Klärungsversuch von Krainz Eloshvili und Feyrer mit einem Doppelpass die Austria-Abwehr aushebelten und erstgenannter Nicolas Mohr im Tor keine Chance ließ (84.). Das kurz zuvor ein klarer Elfmeter für Grün-Weiß von Schiedsrichter Hameter nicht gegeben wurde (76). rundete den Albtraum-Fußballtag ab.

Die Austria muss nun im nächsten Spiel definitiv gewinnen, um nicht in der Belanglosigkeit der Liga zu versinken. Gegner dabei ist der SK Steyr. An das Vorwärts-Stadion haben viele Austrianer noch gute Erinnerungen. Sicherte man sich doch in der Saison 1996/97 in diesem Stadion den Aufstieg in die Bundesliga. Vielleicht avanciert der Steyr Platz ja wieder zu einem guten Ohmen und beendet diese Minikrise.

Team VS. Team 2

28.10.2018

Sonntag, 10.30 Uhr

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