Enttäuschung nach Niederlage gegen Lafnitz

Montag, 24 September 2018

Zur Pause fühlte es sich richtig gut an. Die Austria hatte in der ersten Halbzeit das Spiel und Gegner im Griff. Mit einer 1:0 Führung ging es in Durchgang zwei, man hatte also alles in den eigenen Händen. Am Ende musste man dann dennoch mit hängenden Köpfen den Platz verlassen, weil zehn nachlässige Minuten alles auf den Kopf stellte.

Der Sportclub wurde von Gernot Plassnegger erstmals in einem 3-5-2 System auf den Platz gestellt. Die Doppelspitze mit Lucas Barbosa und Ronivaldo brachte einiges an Schwung, auch wenn es ein wenig dauerte bis man die Pressingversuche der Lafnitzer kontrolliert entschärfte. Speziell auch die Rückkehr von William verlieh der Austria-Abwehr die nötige Stabiltät. Die ersten guten Möglichkeiten für Grün-Weiß hatten Ronivaldo (12.), Lucas Barbosa (30.) und William (32.), doch ein Torerfolg sollte erst vom Elfmeterpunkt gelingen. Lucas Barbosa setzte sich in der 36. Minute ideal gegen Gschield durch, sodass dieser den Brasilianer nur noch mit einem Foul im Strafraum stoppen konnte. Den fälligen Strafstoß verwandelte Ronivaldo souverän im vom Schützen aus gesehen rechten Eck. Mit dem Tor im Rücken agierte die Austria bis zur Pause ideal, Gefahr von den Lafnitzern kam nicht mehr auf. Die Gäste hatten ihre Chancen durch David Schloffer und Maximilian Entrup, doch die Genauigkeit im Abschluss fehlte.

Gastgeschenke verteilt
Beide Mannschaften kamen unverändert aus der Kabine und zunächst sah die Austria so aus, als ob sie im Spiel nichts mehr anbrennen lässt. Doch ein harmloser langer Pass der Lafnitzer in die Spitze leitete die Wende ein. Nicolas Mohr wollte den Ball außerhalb des Strafraums klären, doch statt dem Ball schlug er nur ein Luftloch. Diesen Schnitzer nützte Entrup zum Ausgleich (51.). Doch noch nicht genug, nur zwei Minuten später war es wieder Entrup, der mit seinem Kopfballtor das Spiel drehte. Zuvor agierte die Austria-Defensive zu passiv und ließ den Lafnitzern zu viel Platz. Endgültig den Deckel drauf setze Mario Kröpfl. Wieder ein Pass in die Tiefe veranlasste Mohr ins Laufduell mit Kröpfl zu gehen, doch ein kurzer Zögerer von Mohr verschaffte Kröpfl die notwendige Zeit, um den Ball perfekt über unseren Torhüter, der leider seine Leistung aus Linz nicht bestätigen konnte, ins Tor zu lupfen.

Durch die drei Gegentreffer innerhalb von zehn Minuten war die Austria gebrochen, alle Versuche des Aufbäumens wurden leider nicht mehr belohnt. Am Ende ein rabenschwarzer Tag für Grün-Weiß. Auch Gernot Plassnegger zeigte sich sichtlich enttäuscht nach dem Spiel: "In der ersten Halbzeit haben wir sehr gut gespielt und ich war überzeugt, dass wir das Spiel im Griff haben. Nach der Pause haben wir mit dem Ausgleich angefangen nachzudenken, anstatt Fußball zu spielen. Das Fußball Kopfsache ist, mussten wir heute auf dem harten Weg lernen". Der Trainer versuchte aber auch noch etwas Positives zu sehen: "Zum Glück geht es am Dienstag weiter mit dem Cup-Spiel, so bleibt nicht viel Zeit dem Kopf weitere Denkzeit zu geben".

ÖFB-Cup
Bereits Montagmorgen ging es für die Austria nach Bruck an der Leitha. Dort trifft man am Dienstagabend auf den ASK-BSC Bruck/Leitha. Die Niederösterreicher leigen aktuell auf dem vierten Tabellenrang der Regionalliga Ost. Mit Mario Sara und Bartolomej Kuru haben sie auch zwei Spieler in ihren Reihen, die man in Vorarlberg kennt.

Team VS. Team 2

Ligapause

bis Juli 2019

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