Fanstammtisch mit Gernot Plassnegger

Dienstag, 30 Januar 2018

Gut gefüllt präsentierte sich das Austria Café beim gestrigen Fan-Stammtisch mit Trainer Gernot Plassnegger. Neben der vergangenen Herbstrunde wurde vor allem über die Vorbereitung und das Frühjahr gesprochen. Natürlich stellte sich der Trainer auch den Fragen der anwesenden Fans.

Stadionsprecher Florian Matt begrüße die anwesenden Fans und nach einem Rückblick auf die Fußballerkarriere von Gernot Plassnegger galt der Fokus der aktuellen Meisterschaft.
Die Herbstrunde ist für die Austria keineswegs so verlaufen wie man sich dies zu beginn gewünscht hatte. “Es gibt nichts zu diskutieren, die erste Saisonhälfte war nicht gut, aber ohne die Geschehnisse wäre ich womöglich nicht hier”, analysierte Trainer Plassnegger die Situation trocken. “Wir konzentrieren uns jetzt auf das Kommende”.

Intensive Vorbereitung
Seit etwas mehr als drei Wochen läuft die intensive Vorbereitung. Neben abwechslungsreichen und fordernden Einheiten wurden bereits drei Testspiele abgehalten, zwei weitere folgen noch (9. & 10. Februar). Plassnegger zieht eine durchaus positive Bilanz: “Die letzten Wochen waren anstrengend, meine Spieler hatten bis auf Sonntag keinen Tag frei. Natürlich zählt nicht nur die Quantität bei den Einheiten, wir haben auch viel Wert auf die Qualität gelegt. Ich bin mit der Leistung der Spieler zufrieden, alle haben Vollgas gegeben”. Dabei war es dem Trainer besonders wichtig, dass die Spieler auch an individuellen Punkten ansetzen konnten. “Spieler müssen sich weiterentwickeln und dabei möchte ich helfen. Wenn jeder Spieler hart an sich selbst arbeitet, dann kommen wir gemeinsam weiter”, so Plassnegger.

In der bisherigen Vorbereitung wurden in den drei Testspielern alle Kaderspiele jeweils für 45 Minuten eingesetzt. Auf die Frage, ob dies auch für die restlichen Spiele gelte oder ob er da auf die wahrscheinliche Startelf setzen würde, antworte Gernot Plassenegger, dass es ihm wichtig war, dass alle Spieler zum Einsatz kamen. Einerseits um die intensiven Trainingseinheiten auszugleichen und andererseits, um allen Spielern die Möglichkeit zu geben, sich zu präsentieren. In den letzten Tests gegen Höchst und Hard werden bei der einen Partie 11 Spieler durchspielen, bei der anderen die anderen 11. “Ein Test über volle 90 Minuten ist auf alle Fälle wichtig, da merkt man dann ob sich die harte Arbeit ausgezahlt hat”, so Plassnegger.

Neuer Athletiktrainer
Gernot Plassnegger freute sich, dass er im gestrigen Rahmen die Verpflichtung von Markus Rebernegg als neuen Athletiktrainer bekanntgeben durfte. “Ich bin froh Markus an Board zu haben. Es gibt Bereiche in denen bin ich Experte, aber in anderen Bereichen ist es sinnvoll Leute aus dem jeweiligen Fachgebiet einzusetzen. Markus wird uns sicherlich neue Möglichkeiten aufzeigen, um uns zu verbessern”. Laut Aussagen des Trainers gab es mehrere Kandidaten für die Position, doch am Ende habe Rebernegg am meisten überzeugt. Markus beginnt seine neue Aufgabe mit dem 1. Februar 2018.
Auf die Frage eines Fans, ob die Verpflichtung damit zusammenhängen würde, dass manche Defizite im Bereich der Athletik habe, antwortete Plassnegger gelassen: “Es sind alle Spieler gefordert, denn die nötige Fitness müssen alle vorweisen. Manch einer kann sicherlich mehr aus sich rausholen als ein anderer, aber am Ende profitieren wir alle davon”.

Vorschau Frühjahr
Nachdem man nicht nur in die Vergangenheit blicken soll, richtete sich das weitere Gespräch mit dem Trainer auf das kommende Frühjahr. Im Winter gab es mit Joao Pedro, Francesco Lovric und Majeed Ashimeru drei Abgänge. Es sei aber durchaus noch möglich, dass weitere Spieler den Verein verlassen. Als einzigen externen Zugang gab es Darijo Grujcic vom FC Dornbirn. Zusätzlich wurde aus dem Nachwuchsbereich Dragan Marceta als Jungprofi die Chance ermöglicht mit dem A-Kader zu trainieren. Nicolai Bösch steigt nach Absolvierung des Zivildiensts ebenfalls wieder voll ins Training der Profis ein.
Die Austria startet zu Beginn der zweiten Meisterschaftshälfte von Platz 6, auch wenn der Aufstieg unrealistisch ist, empfindet Trainer Gernot Plassnegger die restliche Saison als sehr wichtig: “Wir dürfen auf keine Wunder hoffen, aber was ich vermeiden möchte ist Stillstand. Das ist eine große Gefahr, die darf man nicht unterstützen. Ich will hier nicht nur Trainer sein, sondern auch etwas erreichen. Der Verein gehört in die erste Liga, dass möchte ich mit allen gemeinsam schaffen. Die Vorbereitungen dafür haben schon längst begonnen”. Ziel sei es so viel wie möglich Siege einzufahren, aber auch den Blick auf das kommende Jahr nicht zu vergessen.
Auch Präsident Hubert Nagel sieht es wie sein Trainer: “Natürlich schreiben wir die Saison nicht ab, im Fußball ist viel möglich. Aber natürlich sind wir keine Träumer - es ist unwahrscheinlich, dass wir es doch noch schaffen. Wunder hat es im Fußball auch schon gegeben, deshalb stecken wir ganz sicher nicht den Kopf in den Sand”. Auf die Frage, ob es im Winter vielleicht noch Neuzugänge gibt, hielt sich der Präsident bedeckt: “Wir führen aktuell noch Gespräche, aber es ist noch nichts spruchreif. Wenn wir jemanden verpflichten, dann sicherlich auch immer mit 1-2 Gedanken an die Zukunft”. Besonders wichtig ist dem Präsident, dass man die Fans zurückgewinnt, da die Heimbilanz in dieser Saison bisher katastrophal sei. “Wir müssen zur alten Stärke zurück, die Gegner sollen wieder ungern ins Reichshofstadion reisen. Ich bitte alle Fans die Spielern weiterhin zu unterstützen und zu motivieren ”, so Hubert Nagel abschließend.

Am Ende des Stammtisches bedankte sich Gernot Plassnegger noch einmal bei allen Fans. “Eure Unterstützung war auch bei Niederlagen tadellos, das gibt es nicht überall. Dennoch bin ich auch dankbar für eure Kritik, die gehört dazu. Bitte denkt nur immer daran, dass jeder von uns Fehler macht, davon sind Spieler nicht ausgenommen. Auf dem Feld dürfen wir ihnen diese nicht vorwerfen, sondern müssen sie motivieren, den Fehler wieder auszubügeln. Bleiben wir positiv, das hilft um den Weg gemeinsam zu gehen”.

Fragen aus dem Publikum

Wie sieht es mit der Lizenz aus?
Plassnegger: “Meine Bewerbung ist abgeschickt, Ende März/April wird bekanntgegeben, wer den Kurs machen darf. Mit Aufnahme in den Kurs verfüge ich nach Bundesliga-Vorgaben über die notwendige Lizenz".

Verbleibt Michael Kopf beim Verein und wenn nicht, braucht es dann noch eine Übergangslösung bis zur Aufnahme von Plassnegger in den Kurs? Was hat es mit dem Gerücht rund um Hans Kleer auf sich?
Nagel: “In den nächsten Tagen fällt die Entscheidung mit Michael, die Lizenz sei aber kein Thema. Wenn Michael geht, beginnt wieder eine Übergangsfrist wie schon bei der Verpflichtung von Gernot. Hans Kleer war vor der Verpflichtung von Andreas Lipa Thema, aber die Meldung vom ORF in Wien ist eine Ente”.

Welche Talente haben wir im Verein?
Plassnegger: “Erstes Beispiel ist auf alle Fälle Dragan Marceta, aber es gibt auch noch andere Spieler, die wir im Auge behalten. Ich fürchte mich generell nicht davor auch junge Spieler einzusetzen. Das Alter ist zweitrangig - meine Entscheidung fällt zwischen Gut und Nicht Gut. Fehler machen alle Spieler, junge wie alte”.

Wie sieht es aktuell im Kader aus? Sind alle gesund? Wie sieht es bei den beiden langzeitverletzten Sandro Djuric und Paulo Victor aus?
Plassnegger: “Beide Spieler (Djuric und Paulo Victor) haben die komplette Vorbereitung mitgemacht und müssen nicht mehr geschont werden. Verletzt ist aktuell nur Nicolas Mohr. Im Training ist ihm ein Mitspieler auf den Fuß gesprungen. Am Mittwoch gibt es eine MRT-Untersuchung, dann wissen wir mehr. Ich bin froh, dass aber sonst alle fit sind. Wir haben die Spieler dieses Jahr mit Hilfe von Smart-Watches überwacht. Dabei mussten Work-Outs zuhause durchgeführt und ein Ernährungsplan eingehalten werden.”

Wie sieht es mit der Kooperation mit dem CL-Teilnehmer aus?
Nagel: “Wir haben in der letzten Woche wieder mit ihnen telefoniert, dass Interesse besteht von beiden Seiten weiterhin. Jedoch sind alle Details noch in der Schwebe, daher kann ich im Moment nicht mit weiteren Informationen dienen”

Im letzten Spiel vor der Winterpause war Marco Krainz Kapitän statt Christoph Kobleder. Kobleder fehlte dabei verletzungsbedingt, könnte sich beim Kapitänsamt dennoch generell etwas ändern?
Plassnegger: “Ja Christoph (Kobleder) war da verletzt, deshalb hat Marco (Krainz) die Kapitänsbinde getragen. Die Entscheidung bzgl Kapitän fiel bevor ich hier Trainer war, deshalb habe ich diese auch nicht verändert. Jetzt über den Winter hinweg habe ich mir Gedanken gemacht und es ist möglich, dass wir vielleicht zum Rückrundenstart einen neuen Kapitän bestimmen werden.”

Team VS. Team 2

25.05.2018

Freitag, 19:30 Uhr

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