Ein Spiel wie kein anderes

Freitag, 28 Juli 2017

Zu Beginn der Saison könnte man meinen, dass die Duelle in der Meisterschaft alle gleichwertig sind. Man weiß nicht wirklich wo man steht, Mannschaften haben sich aufgrund von Abgängen und Neuzugängen womöglich total verändert. Dennoch gibt es einfach Aufeinandertreffen, die auch schon in der zweiten Runde ein Kribbeln auslösen. Genau so ein Spiel steht heute an.

SV Ried mit Austria-Power
Die Austria trifft heute im Reichshofstadion auf den großen Titelfavoriten, die SV Ried. Der Absteiger hat als klares Ziel den direkten Wiederaufstieg ausgegeben. Die Oberösterreicher haben ähnlich wie die Grün-Weißen einen totalen Umbruch hinter sich, denn viele Spieler haben den Weg in die zweite Liga nicht mit angetreten. Die Wikinger waren also gefordert und waren am Transfermarkt intensiv unterwegs. Dabei hat es ihnen eine “Kaderschmiede” besonders angetan. Nicht weniger als fünf Spieler haben eine grün-weiße Vergangenheit. Mit Julian Wießmeier, Peter Haring, Pius Grabher und Ilkay Durmus trugen vier dieser Spieler letzte Saison noch das Austria-Wappen auf der Brust. Seifedin Chabbi komplettiert das Quintett, war aber zwischenzeitlich für Sturm Graz aktiv. Aber nicht nur im Spielerbereich haben sich die Rieder in Lustenau bedient. Mit Trainer Lassaad Chabbi und Co-Trainer Tamas Tiefenbach sind zwei weitere Personalien von Lustenau nach Oberösterreich gewechselt. Besonders der Wechsel von Trainer Lassaad Chabbi wurde heftig diskutiert, als er letzte Saison kurz vor Rückrundenbeginn den Verein wechselte. Sein Unterfangen die Rieder vor dem Abstieg zu retten, ist aber gescheitert und somit kehrt er in anderer Funktion an den Rhein zurück.

Saisonauftakt: Austria furios, Ried stolpert
Mit großer Spannung wurde die erste Runde der neuen SkyGo Erste Liga erwartet. Dabei zeigte sich gleich zum ersten Mal, dass die Liga nur schwer einzuschätzen ist. Unsere Austria startete in der Ferne beim Floridsdorfer AC. Nach frühem Rückstand drehten die Jungs von Andreas Lipa aber auf und gewannen verdient mit 5:1. Kurios, die Austria vergibt im Spiel zwei Elfmeter. Coach Lipa analysierte das Spiel nüchtern: “Schöner Sieg, meine Spieler haben die Ruhe bewahrt und unseren Plan verfolgt. Die zwei Elfmeter stören heute nicht wirklich, da wir klar gewonnen haben. Spielst du aber unentschieden oder verlierst du sogar, dann wäre es ein ganz anderes Thema”.
Beim Absteiger verlief der Auftakt nicht wie gewünscht. In der Keine-Sorgen-Arena mussten sich die Oberösterreicher nach Abpfiff doch etwas Sorgen machen. Der SC Wiener Neustadt entführte nämlich mit einem knappen 1:0 Sieg die drei Punkte. Zwar hatten die Rieder gute Chancen, doch blieben allesamt ungenutzt. Die Niederlage scheint man in Ried schon verarbeitet zu haben und man hat sich bereits auf Lustenau fokussiert. Die Wikinger stehen natürlich nun etwas unter Druck, bei einer weiteren Niederlage wäre der Fehlstart in die neue Saison perfekt, doch man versucht ruhig zu bleiben. “Wir werden alles dafür tun, um ein gutes Ergebnis zu erzielen. Wir müssen effektiver sein, vor dem Tor Ruhe bewahren und vor allem zu Null spielen. Das ist enorm wichtig”, ist das Statement von Lassaad Chabbi auf der Homepage der SV Ried.

Spiel beginnt bei 0:0
Egal welche Ergebnisse es in der ersten Runde gegeben hat, das Spiel startet bei 0:0. Andreas Lipa trat auch gleich nach dem klaren Sieg auf die Euphoriebremse: “Wir haben das Spiel gleich am Montag nachbesprochen. Meinen Spielern ist klar, dass das 5:1 nicht gleichzeitig bedeutet, dass wir jetzt über alles und jeden drüber fahren. Wir haben unseren Plan für das Spiel gegen die Rieder und den wollen wir umsetzen. Dafür müssen wir ähnlich agieren wie in Wien. Vor allem ruhig bleiben ist wichtig - egal ob wir in Führung gehen, in Rückstand geraten oder sonst etwas Unvorsehbares passiert”.
Die Austria wird heute auf alle Fälle gefordert sein, auf beiden Seiten fehlt es sicherlich nicht an Motivation. Ob und wer am Ende jubeln darf wird sich zeigen. Bei der SV Ried fehlen Reifeltshammer und Clemens Wals. Bei den Grün-Weißen fehlen Pavlovic, Djuric und Pedro.

schal meine austria

 

Fan-Schal “Meine Austria”
Für Grün-Weiß wird auch die Unterstützung von den Rängen wichtig sein. Aus dem Anlass hat Sponsor ZIMA Fan-Schals “Meine Austria” aufgelegt, die es für die ersten 300 Besucher geben wird. Das Stadion ist ab 18.30 Uhr geöffnet, die anderen Partien der 2. Runde werden übertragen. 

Fakten

  • Der SC Austria Lustenau und die SV Guntamatic Ried duellierten sich zuletzt am 20. Mai 2005 in der Sky Go Ersten Liga (ALU-SVR 1:1). Das ist das einzige Remis in diesem Duell.
  • Wenn der SV Guntamatic Ried in der Sky Go Ersten Liga in Spielen beim SC Austria Lustenau ein Tor gelang, dann punkteten die Oberösterreicher auch (ein Sieg, ein Remis).
  • Die SV Guntamatic Ried ist seit 8 Auswärtsspielen in der Sky Go Ersten Liga ungeschlagen – erstmals in der zweithöchsten Spielklasse.
  • Der SC Austria Lustenau gewann als einziges Team in der 1. Runde nach 0:1-Rückstand. Letzte Saison holten die Vorarlberger 18 Punkte nach 0:1-Rückständen – Bestwert.
  • Lassaad Chabbi war bis Ende Februar 2017 Trainer des SC Austria Lustenau. Mit Chabbi gingen die Vorarlberger nach der Hinrunde der Vorsaison als Tabellenführer in ein Spiel der Sky Go Ersten Liga.
Team VS. Team 2

20.10.2017

Freitag, 18:30 Uhr

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