4:1-Sieg in Wiener Neustadt

Samstag, 10 September 2016

201607 austria wil 125 280

SC Wiener Neustadt - SC Austria Lustenau 1:4 (1:1)
Die Gastgeber von Trainer Rene Wagner wollten den ersten Heimsieg erzwingen, doch das Austria-Team von Lassaad Chabbi setzten den unbedingten Siegeswillen diesemal erfolgreich durch. Von Begin an übernahm unsere Mannschaft die Initiative und machte mächtig Druck und kam immer wieder gefährlich vor das Tor. Wiener Neustadt hatte alle Mühe, sich den vehementen Angriffen zu erwehren. Doch es sollte anders kommen: In der 12. Minute gab es nach einem normalem Zweikampf eine sehr harte Elfmeterentscheidung und die Gelbe Karte für Peter Haring. Sittsam verwandelte zum 1:0. Das brachte unsere Mannschaft aber nicht aus dem Konzept, sie blieb nach wie vor klar dominierend.

Die beste Ausgleichschance hatte Mario Bolter nach einer Dreierkombination mit Dwamena und Bruno. Kurz darauf bediente Bolter Dwamena, dessen Kopfball aber abgewehrt wurde. In der 36. Minute wurde die nächste Kombination endlich belohnt. Dwamena bediente Pius Grabher, der von der Linie in den Strafraum flankte. Ilkay Durmus gelang mit akrobatischem Einsatz ein Traumtor zum 1:1. Das war Ansporn, die Schlagzahl nochmals zu erhöhen. Ein Angriff nach dem anderen rollte auf das Tor der Gastgeber. Durmus setzte sich in der 39. Minute im Strafraum durch, sein Querpasse wude von Dwamena übernommen, dessen Schuss das Tor nur sehr knapp verfehlte. In der 45. Minute die nächste Großchance, diesmal von der linken Seite. Dwamena gab einen schnellen Pass auf Bruno, dessen Schuss wiederum nur Zentimeter am Tor vorbeiging. Die Austria hatte in der ersten Halbzeit 60 % Spielanteile und die wesentlich besseren Möglichkeiten. Trainer Lassaad Chabbi fand in der Kabine wohl klare Worte für die zahlreichen vergebenen Chancen.

Nach dem Pausenwechsel dasselbe Bild. Die Austria drängte vehement auf die Führung. Gleich nach Wiederbeginn spielte Durmus alle Gegenspieler auf der rechten Seite aus und flankte auf Grabher, dessen Kopfball das Ziel knapp verfehlte. In der 55. Minute wurde der hohe Einsatz belohnt. Mario Bolter setzte sich im Mehrkampf unwiderstehlich durch, gab einen Pass auf Valentin Grubeck, der den Ball für den heranstürmenden Pius Grabher ideal durchsteckte. Die 1:2-Führung brachte die endgültige Befreiung, unser Team spielte wie entfesselt. In der 58. Minute gewann Pius Grabher an der Linie einen zweikampf, flankte in den Strafraum, Dwamenas Kopfball konnte noch abgewehrt werden und Bruno schoss den Abpraller souverän ins Tor zum 1:3.  Beeindruckend der Einsatz von Pius Grabher, der an allen drei Toren beteiligt war. Unsere Mannschaft hatte nun Blut geleckt. Der eingewechselte U19-Nationalmannschaftskapitän Marco Krainz spielte in der 76. Minute einen weiten Pass direkt in den Lauf von Raphael Dwamena, der seine starke, mannschaftsdienliche Leistung mit dem Tor zum 1:4 krönte. Zum Abschluss gab es nochmals eine Dreierkombination von Durmus via Dwamena auf Jailson, dessen Schuss knapp am Tor vorbei ging.

Trainer Lassaad Chabbi brachte vor dem Spiel einen Vergleich mit den Boxweltmeistern Muhammad Ali und Mike Tyson ins Spiel, "they (n)ever come back". Mit diesem Wortspiel erklärte er, dass sich die Austria auch nach einem Rückstand immer wieder ins Spiel zurückkämpf und gewinnen kann. Es gibt Sportlegenden, die Geschichte geschreiben haben und von denen wir viel lernen können. Wir haben nun eine lange Reise vor uns, freuen uns über den Sieg und werden uns auf das schwere Spiel am Montag gegen Swarovki Wattens konzentrieren."

Ilkay Durmus: "Wir waren die bessere Mannschaft, haben uns viele Torchancen erarbeitet. Heute haben wir verdient gewonnen und wollen so weitermachen."

Pius Gabher, der an drei Toren direkt beteiligt war: "Am Anfang waren wir der Sparringpartner, haben uns dann aber gesteigert und sind so zum Mike Tyson geworden. Wie wir es in der Woche angesprochen haben, nützten wir diesmal unsere Chancen. Unser Sieg ist verdient."

Raphael Dwamena: "Meine Aufgabe als Stürmer ist es Tore zu machen. Ein Pass allein genügt nicht, als Stürmer musst du die Tore selbst machen. Wenn wir so mit großem Druck weiterspielen, werden wir künftig mehr Tore schießen und Siege einfahren."


Vorschau auf Montag, 12. September, 18:30 Uhr
Das Westderby Austria Lustenau - WSG Swarovski Wattens

Team VS. Team 2

28.10.2018

Sonntag, 10.30 Uhr

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