Chabbi: "Im Fußball muss man immer wach sein und mit allem rechnen"

Mittwoch, 24 Februar 2016

Mit der heutigen Pressekonferenz startete der Countdown zum Start der Rückrunde. Lassaad Chabbi und Torhüter Christopher Knett standen Rede und Antwort. Themen waren die vergangene Winterpause, der Frühjahrsstart, die Abstiegsfrage und das erste Spiel gegen den SV Kapfenberg.

Mit welchem Gefühl geht man in das erste Spiel nach der Winterpause?
Chabbi: Mit einem sehr guten Gefühl. Wir haben gut gearbeitet - gut trainiert. Das Trainingslager war hervorragend und wir haben gute Testspiel-Ergebnisse erzielt. Wie sich das auf den Frühjahrsstart auswirkt, wird man sehen. Bei den anderen Teams gab es ja auch Trainingslager und die eine oder andere Kaderveränderung. Somit muss man eigentlich jeden Gegner komplett von Vorne analysieren.


Die Abstiegsfrage scheint bereits geklärt, werden Austria Salzburg und der FAC absteigen?

Chabbi: Da bin ich vorsichtig. Entscheidend ist oft das erste Spiel nach der Winterpause. Sollte der FAC gewinnen - wer kann dann garantieren, dass sie nicht in einen Lauf kommen? Wiener Neustadt hatte man nach ein paar Runden auch schon abgeschrieben und dann haben sie Spiel um Spiel gewonnen.

Welche Ziele hat die Austria in der Frühjahrsrunde? Schielt man noch mit einem Auge nach oben?
Chabbi: Wir schauen immer nach oben, egal ob es am Anfang der Saison war oder jetzt nach der Winterpause. Wir wollen unser Spiel immer verbessern und so viele Punkte wie möglich sammeln. Es ist auch ein Vorteil, dass wir praktisch keine Kaderveränderungen im Winter hatten. So können wir auf den Spielen aus dem Herbst aufbauen und uns Schritt für Schritt weiterentwickeln. Ich halte generell nicht so viel von Wintertransfers. Meist sind diese Spieler irgendwo unzufrieden gewesen oder ihre Leistung hat nicht gestimmt. Das ist beides nicht optimal.

Christopher, ist der Abstiegsdruck weg?
Knett: Wie der Trainer schon gesagt hat, schauen wir immer eher nach Vorne, als nach Hinten. Das haben wir schon im Herbst so gehalten und das gilt jetzt auch. Ich wünsche mir aber einen guten Start in das Frühjahr. Das ist wichtig.
Chabbi: Druck hat man als Fußballer oder als Trainer immer. Gehen wir einmal davon aus, dass bei uns nichts mehr passieren könnte. Weder Richtung Meistertitel noch hinsichtlich Abstieg. Wenn wir dann dreimal verleiren würden, möchte ich wissen, wie die Presse reagieren würde, wenn wir 3 Spiele in Folge verlieren. Würden Sie dann sagen: "es kann eh nichts mehr passieren"? Das glaube ich nicht.

Wie ist Kapfenberg einzuschätzen?
Chabbi: Das ist ein junges, ehrgeiziges Team. Sie sind dadurch unberechenbar und definitiv gefährlich. Wer hätte gedacht, dass wir vor einem Jahr in meinem ersten Spiel gegen den Tabellenführer aus Mattersburg gewinnen würden, nachdem eine Woche vorher 0:4 gegen Hartberg verloren wurde. Im Fußball muss man immer wach sein und mit allem rechnen.

Frage: Was spricht im Frühjahr für die Austria?
Chabbi: Dass wir Kontinuität im Kader haben und vor allem, dass der Kader sehr ausgeglichen ist. Wir können Ausfälle jederzeit ersetzen und die Spieler können nie sicher sein, wer spielt. Wundert euch nicht, wenn wir in einem Spiel 3:0 gewinnen werden und eine Woche später eine ganz andere Elf auflaufen wird.

Danke für das tolle Gespräch!

Team VS. Team 2

24.04.2018

Dienstag, 18:30 Uhr

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