Unser Trainer Lassaad Chabbi stand 90minuten.at Rede und Antwort. Wir haben hier für euch das Interview noch einmal angeführt. Vielen Dank an Georg Sander und 90minuten.at für das tolle Interview:


Austria Lustenau ist Tabellenführer der SkyGo Erste Liga. Oberflächlich mag es am Ghanaer Raphael Dwamena und seinen zwölf Saisontoren liegen. Austria-Coach Lassaad Chabbi gibt im Interview mit 90minuten.at einen Einblick, wie sein Erfolg zustande kommt. Das Gespräch führte Georg Sander

90minuten.at: Warum ist Austria Lustenau gegenwärtig Erster in der SkyGo Erste Liga?
Lassaad Chabbi: Weil wir mehr Punkte als die anderen geholt haben.

So einfach?
Einfach ist das nicht. Da steckt viel harte Arbeit dahinter.

Medial steht derzeit Ex-Liefering-Spieler Raphael Dwamena mit seinen 15 Toren im Fokus. Ist es manchmal so einfach, dass man als Trainer einen Stürmer hat, der Tor um Tor schießt?
Er hat auch schon bei Liefering Tore geschossen. Bei uns passt aber das gesamte Team zusammen, ist gut gewachsen. Wir haben auch Geduld mit ihm. Er hat auch ein paar Spiele keine Tore gemacht (Anm.: zwischen Runde 12 und 15). Aber er war immer in der Startelf. Raphael fühlt sich im Team sehr wohl und es macht ihm Freude, Fußball zu spielen. Und wenn du Freude hast, dann triffst du auch.

Ist die mentale Komponente bei Stürmer wichtig?
Es ist bei Raphael jetzt wie letztes Jahr bei meinem Sohn (Anm.: Seifedin Chabbi, spielt seit Sommer beim FC St. Gallen). Es ist mir wichtig, dass ein Stürmer Chancen hat! Es gibt viele, die denken, dass ein Stürmer nicht gut ist, wenn er nicht trifft. Mir ist ein Stürmer lieber, der zu vielen Chancen kommt als einer, der kaum zu Chancen kommt. Raphael hat wie mein Sohn seine Chancen bekommen. Trifft er nicht, hat er trotzdem das Vertrauen des Trainers. Wenn er in einem Spiel zu seinen Chancen kommt und kein Tor macht, macht er sie vielleicht im nächsten Spiel. Viele sagen: Der hat zwei Spiele nicht getroffen, also muss ein anderer spielen. Das glaube ich nicht.

Taktisch vertrauen sie auf ein recht aufregendes 4-2-3-1 mit Rochaden in den Offensivpositionen. Wie hoch ist der Anteil individueller Klasse für so eine Spielart, wie hoch der Anteil an der Trainingsarbeit?
Das kommt immer auf die Spielphilosophie darauf an, die der Trainer vermitteln will. Es geht bei mir ums Positionsspiel und Automatismen. Dass der eine weiß, wo er hin muss, wenn der andere in diese Richtung läuft, ist ein langer Prozess. Ich habe eben meine Philosophie, wie Fußball gespielt werden soll. Und ich bin ständig bei Toptrainern hospitieren. Egal ob Guardiola oder Frank de Boer. Ich war in St. Petersburg bei Zenit. Ich habe immer darauf geachtet, wie sie Offensivfußball spielen. Das ist mir wichtig. Wir trainieren das, damit jeder weiß, wer sich wohin nach vorne bewegt und wer nach hinten absichert, wenn der Ball beispielsweise auf die linke Seite kommt. Aber wir haben auch das Wissen, dass nicht alles schlecht ist, wenn wir einmal ein oder zwei Spiele verlieren. Wir spielen offensiven Fußball, aber ich sage meiner Mannschaft immer, dass wir uns an den Spruch halten: Offensiv spielen, defensiv denken. Dann funktioniert auch das Positionsspiel, wenn es diese Automatismen gibt.

In der zweiten Leistungsstufe ist die Fluktuation hoch, wie schwierig ist es in diesem Umfeld, Automatismen zu erarbeiten?
Es ist nicht so einfach, wenn jedes Jahr die besten weg gehen. Irgendwann – das sage ich ganz ehrlich – zerbricht das Team dann. Du kannst ja nicht jedes Jahr bei Null anfangen. Ich möchte, und ich hoffe uns gelingt das, dass unsere Mannschaft zusammen bleibt. Dann haben wir auch eine Chance auf Erfolge.

Spielt da das Scouting noch mehr eine Rolle? Viele Transferflops kann man sich nicht leisten, gleichzeitig gibt es nicht unendlich viel Geld für Scouting. Wie finden Sie die Spieler für Ihr System?
Ich bin seit 30 Jahren in Österreich und im Fußball tätig. Ich weiß schon, welche Spieler da dazu passen. Ich suche immer Spieler, die Qualität haben. Ich suche auch immer Spieler, die eine gute Ausbildung haben. Mehr als die Hälfte meiner Spieler haben die Matura. Für mich ist es auch ein bisschen einfach. Dwamena ist zu uns gekommen, er wusste, dass ich auch Afrikaner bin und mit dieser Mentalität der Afrikaner kann ich ganz gut. Ich hole auch gerne Österreicher, die gute Fußballer sind und gerne in der Bundesliga spielen wollen, wie Marco Krainz oder Valentin Grubeck. Die haben Talent, sie müssen nur an sich selber glauben.

Sie verlassen sich beim Spielerholen auf Ihre Erfahrung?
Und auf den Verein. Manager Daniel Ernemann war Fußballer, er versteht sehr viel von Fußball. Er schaut immer, wie der Markt ist. Auch unser Präsident Hubert Nagel ist seit Jahrzehnten im Fußball und seit zwanzig Jahren Präsident des Vereins. Nach so langer Zeit hat man auch viel Ahnung. Wir entscheiden immer zusammen.

Verändert es etwas für Sie, wenn Lustenau nun nicht mehr Jäger ist, sondern gejagt wird?
Nein. Darüber reden wir nicht. Ich sage meinen Spielern immer, dass sie Fußball spielen sollen und es genießen. Ihre Frauen, Kinder, Familien und Freunde sollen sie am Wochenende mitbringen, für sie und die Fans spielen. Am Schluss schauen wir dann, wo wir landen. Aber wir sprechen nicht über den Tabellenplatz. Es freut uns, dass wir Erste sind. Aber es darf kein Druck entstehen. Wir wollen einfach nur schönen Fußball spielen und Fans und Familie eine gute Zeit bereiten.

Was halten Sie generell und auch im Zusammenhang mit der geänderten Tabellensituation vom Plan B, der von den Medien sehr gerne gefordert wird?
Wir haben nicht nur einen Plan B, sondern auch C und D. Wir spielen immer offensiv, aber mit verschiedenen Systemen. Wir spielen nicht nur 4-2-3-1, im Spiel ändern wir auf 4-4-2 oder 4-3-3. Das sind verschiedene Pläne. Es kommt auch drauf an, wie der Gegner auf uns reagiert.

Warum läuft das jetzt alles so gut? In vergangenen Jahren war man etwas weiter weg?
Ich kann nicht beurteilen, was vor mir war. Ich will keine Energie auf Sachen verschwenden, die ich nicht weiß. Jetzt läuft alles. Nicht nur der Trainerstab arbeitet gut, sondern auch der Betreuerstab. Wir haben tolle Leute, die alle super arbeiten. Wir sind immer pünktlich beim Hotel und beim Stadion. Wir haben auch einen super Busfahrer. Es liegt nicht immer nur am Trainer.

Auch das Umfeld stimmt?
Es gibt Vereine, die vergessen, wie wichtig die Betreuer sind. Wie wichtig ist ein Platzwart? Wie wichtig ist ein Busfahrer? Der Ernst Happel hat früher gesagt: „Der wichtigste Mann für mich ist der Busfahrer, weil er mich pünktlich zum Stadion bringt.“ Das stimmt in meinen Augen.

Sie haben nach der aktiven Karriere in Bludenz und die Vorarlberger Akademie gearbeitet, bevor Sie ein Jahr in der Heimat in Tunesien Co-Trainer waren. Sie kennen Vorarlberg und den Fußball. Für wie wichtig erachten Sie es auch auf lange Sicht, dass Austria Lustenau in die ab 2018 kommende Zwölferliga kommt?
Wir werden alles dafür tun, dass wir zu den besten zwölf Vereinen gehören werden. Wir möchten unbedingt schnell dorthin, wo Rapid und Austria sind. Und es ist nie zu früh!

Wir danken für das Gespräch!

Originalquelle: 90minuten.at

Mit 1:0-Sieg an die Tabellenspitze

Sonntag, 06 November 2016

20161117 austria wiener neustadt dwamena280Austria Lustenau – SC Wiener Neustadt 1:0
Siegtorschütze Raphael Dwamena in der 66. Minute

Wiener Neustadt war bisher die erfolgreichste Mannschaft in der Rückrunde. Austria-Trainer hat den Gegner genau studiert und seine Mannschaft strategisch klug und offensiv aufgestellt. Unser Team war von Beginn an spielbestimmend, lief aber lange gegen ein defensiv sehr starkes blaues Bollwerk an. In der 7. Minute flankte Bruno von der rechten Seite weit in den Strafraum, Dwamena übernahm volley, sein Schuss ging aber weit über das Tor. In der 10. Minute übernahm Marco Stark mit einer akrobatischen Einlage eine weite Freistoßflanke von Daniel Sobkova. Der Schuss strich aber knapp an der Latte vorbei und Sittsam konnte für den geschlagenen Torwart per Kopf noch retten. Ein weiterer direkter Freistoß von Sobkova wurde von Torwart Schierl am Tor vorbeigelenkt. In der 28. Minute eine weitere Chance für Dwamena nach Bruno-Flanke von links. Der Schuss geht aber Zentimeter am langen Eck vorbei. In der 28. Minute hält Duran Marco Krainz klar fest, dieser kommt im Strafraum zu Fall, der Elfmeterpfiff bleibt aber aus. In der 36. Minute haben die Gäste ihre erste Chance, Torwart Christopher Knett, der bis dahin einen geruhsamen Abend erlebte, verkürzt den Winkel aber entscheidend.

Gleich nach dem Seitenwechsel hat Ilkay Durmus aus vollem Lauf die nächste Torchance, der Ball wird aber abgewehrt. Das Spiel geht hin und her, mit klaren Vorteilen für die Austria. In der 66. Minute fällt das 1:0. Pius Grabher spielt aus dem Zentrum eine Flanke zur rechten Seite, die Sobkova per Kopf auf den eingewechselten Jailson weiterleitet. Schoko stürmt in den Strafraum, flankt auf Raphael Dwamena, der den Ball mit akrobatischem Einsatz aus kurzer Distanz ins Tor lenkt. Großer Jubel unter den Besuchern und Austria-Fans. Aber auch die kleine Schar an Anhängern aus Wiener Neustadt feuert ihre Mannschaft weiter lautstark an. Die Schlussphase wird farbiger, weil nun auch die Niederösterreicher offensiver werden müssen. In der 85. Minute hat Wiener Neustadt aus einem Freistoß die zweite echte Torchance im Spiel. Christopher Knett ist auf der Hut und wehrt den harten Schuss bravourös ab. In der 86. Minute düpiert Jodel Dossou zwei Gegner und spielt einen Steilpass auf Raphael Dwamena. Dieser schießt den Ball am herauseilenden Torwart vorbei aufs Tor. Der Ball geht nur Zentimeter am Tor vorbei. In der Nachspielzeit wird Dossou rüde von hinten gefoult und der Gegenspieler mit Rot vom Platz gestellt.

Der 1:0-Sieg ist knapp, aber hoch verdient. Unsere Spieler und das Trainerteam Lassaad Chabbi und Walter Bitriol haben diesen Sieg verdient. Seit April 2013 steht die Austria erstmals wieder an der Tabellenspitze.

Runde 18-20: Anstoßzeiten fixiert

Freitag, 04 November 2016

Die Bundesliga hat für die noch ausstehenden Runden im Jahr 2016 sämtliche Spieltermine festgelegt. Für unsere Austria bedeutet dies, dass wir noch 1 Livespiel und zwei "normale" Spiele bestreiten:

 

18. Runde, Freitag 18.11., 18.30 Uhr: WSG Wattens - SC Austria Lustenau

19. Runde, Freitag 25.11., 20.30 Uhr: SC Austria Lustenau - LASK Linz (Livespiel!)

20. Runde, Freitag 02.12., 18.30 Uhr: SC Austria Lustenau - SV Horn

201606 zuerich austria005 280Freitag, 4. November 2016, 18:30 Uhr
SC Austria Lustenau - SC Wiener Neustadt
Das erste Spiel endete mit einem 1:4-Auswärtssieg der Austria. Nun sind die Karten aber neu gemsicht. Wiener Neustadt hat im 2. Durchgang der Meisterschaft bisher sehr stark gespielt. Es sind alle Voraussetzungen für ein spannendes, torreiches Spiel gegeben. Das Team von Lassaad Chabbi will an den fulminanten 5:3-Auswärtssieg gegen Tabellenführer Liefering vor heimischem Publikum den nächsten Sieg.

Bundesliga-Vorbericht

20160425 austria liefering 0355 280FC Liefering - SC Austria Lustenau 3:5 (0:2)
Das Spitzenspiel der Sky Go Ersten Liga hat gehalten, was es versprochen hat. Rasse, Klasse, Kampf und viele Tore. Raphael Dwamena (3), Pius Grabher und Ilkay Durmus erzielten die Austria-Tore. Mit diesem Sieg beim Tabellenführer hat die Austria den 2. Tabellenplatz erfolgreich verteidigt.

Raphael Dwamena brachte die Austria bereits in der 6. Minute in Führung. Nach einem Ausflug des Torwarts übernimmt Bruno eine Flanke von Ilkay Durmus. Brunos Kopfball kann auf der Linie noch abgewehrt werden. Dwamena übernimmt den Abpraller und netzt souverän zum 0:1 ein. Das 0:2 fiel in der 23. Minute. Alexander Joppich spielt einen Steilpass auf Dwamena. Der Ball wird abgelenkt, unser Mittelstürmer erwischt ihn trotzdem, tritt unwiderstehlich an, stößt in den Strafraum vor und schießt sicher zum 0:2 ein. Es folgt ein offener Schlagabtausch. Kurz vor Ende der 1. Halbzeit wird Dwamena im Strafraum umgerissen, der Elfmeterpiff bleibt aus. Die Halbzeitführung beim jungen Tabellenführer ist verdient.

Nach der Pause beweisen die jungen Red Bulls ihre Gefährlichkeit. Lorenz Grabovac erzielt mit schnellem Vorstoß in der 46. Minute den Anschlusstreffer zum 1:2. Nun beweist sich, wie wichtig unsere Fans sind, die zahlreich angereist sind. In dieser kritischen Situation feuern sie unsere Mannschaft erst recht an. Pius Grabher gelingt in der 54. Minute das 1:3. Pius erobert den Ball im Strafraum und schießt den Ball an allen Gegenspielern vorbei ins Tor. Unser Spieler laufen zu den Fans, die laut jubeln und begeistert ihre Fahnen schwenken. Das Spiel wird auf beiden Seiten farbig. Beide Mannschaften fighten um den Sieg.

Ilkay Durmus krönt seine starke Leistung in der 64. Minute mit der 4:1-Führung. Das Spiel scheint vorentschieden. Wehende Fahnen und Jubel auf der Tribüne bei den mitgereisten grün-weißen Austria-Fans. Doch die jungen Red Bulls geben keineswegs auf. In der 2. Halbzeit entwickelt sich ein flottes Topspiel, mit hohem Tempo. Das Topmatch der Sky Go Ersten Liga verdient seinen Namen. Okogawa setzt sich in der 69. Minute durch. Mit einem Volleyschuss schießt er unhaltbar zum 2:4 ein. Die Lieferinger haben nich genug.  Samuel Tetteh wird nicht entschieden genug attackiert und schießt von der Strafraumgrenze ins lange Eck. Es steht 3:4. Liefering hat klar Aufwind, eine kritische Situation für unser Team. Dieses beweist Qualität und fightet erfolgreich zurück.

Raphal Dwamena gelingt in der 88. Minute sein 3. Tor gegen seinen Ex-Verein zum 3:5. Die grünweißen Fahnen unserer Fans wehen auf den Rängen. Die Austria spielt den Sieg gegen einen starken Gegner souverän zu Ende. Danke an die zahlreich mitgereisten grün-weißen Fans, die unsere Mannschaft in Grödig 93 Minuten lang frenetisch angefeuert haben. Dieser Sieg gehört auch euch!

Freitag, 4. November 2016, 18:30 Uhr
Austria Lustenau - Wiener Neustadt

201609 damen inrankweil088 280SPG Austria Lustenau/FC Höchst - SPG Feldkirch/Rankweil 1b 1:1
Unsere Damen belegen den 3. Tabellenrang in der Vorarlbergliga

FC Egg - Austria Lustenau Amateure 0:1
Kalkan Kubilay erzielt den Siegtreffer (30. Minute)

SCR Altach 1b - Austria Lustenau Amateure 1b 1:2
Die Jungs von Adrian Haag drehten nach der Pause das Spiel und holten den 1:0-Rückstand erfolgreich auf. Ridvan Sahin / 55. und Valentin-Alexandru Asiu / 74. erzielten die Tore für unsere Amateure.

In einem spannenden Spiel trennen sich die beiden Traditionsvereine aus dem Westen 2:2. Beide Teams setzten alles auf eine Karte und liesen sich auf einen offenen Schlagabtausch ein. Beide Seiten hatten gute Chance, um doch 3 Punkte einzufahren. Unterm Strich bleibt aber ein leistungsgrechtes Unentschieden.

Die Austria kam nur schleppend in die Partie und musst eine ersten Sturm und Drang Phase der Innsbruck überstehen. Trainer Grumser lies seine wackeren Jungs fleißig Meter machen. Meter, die der Austria zum geregelten Spielaufbau fehlten. So war es dann auch nicht verwunderlich, dass die Tiroler nach 8 Minuten in Führung gingen. Christoph Freitag versenkte einen Schuss aus 25 Metern im Kreuzeck. Der Innsbrucker hatte dabei etwas Unterstützung von Rami Tekir, der den Ball unhaltbar abfälschte. Die Austria benötigte danach ein paar Minuten um sich zu sammeln und kam dann in Minute 23 zum mittlerweile verdienten Ausgleich. Pius Grabher schlenzte den Ball unhaltbar ins Kreuzeck, nachdem ihm Daniel Sobkova einen Freistoß flach und präzise auf den Fuß spielte. Im weiteren Verlauf hätten beide Teams den erneuten Führungstreffer erzielen können, aber Beine von Abwehrspielern, Torhüter und Pech verhinderten weitere Tore vor der Halbzeit.

In Hälfte 2 gelang der Austria einer ihrer Blitzstarte. Nach knapp 6 gespielten Minuten in Hälfte 2 luchste Illkay Durmus Schimpelsberger den Ball ab und netzte eiskalt zum 2:1 an. Doch der Jubel war noch nicht ganz verklungen, da glichen die Innsbrucker nur 8 Minuten später durch Alexander Gründler aus. Lassaad Chabbi hatte auf eine 3er Kette umgestellt und diese war in dieser Situation noch nicht richtig eingerichtet. In der letzten halben Stunde versuchten beide Teams ihr Möglichstes, doch sehr oft egalisierten sich die beiden Teams. Hinzu kam, dass das hohe Tempo sehr viele Fehlpässe auf beiden Seiten provozierte. Am Ende hätte Jodel Dossou vielleicht noch mit einem 100 Gulden Schuss den Siegtreffer erzielen können, aber es blieb beim Unentschieden. Die Austria spielt somit auch die zweite Partie diese Woche zuhause Remis und muss nun wieder in die Ferne zum Tabellenführer FC Liefering.

Zu diesem Spiel veranstaltet unser Fanclub eine Fanfahrt. Alle Details dazu auf www.nordtribuene.at.

Eine grün-weiße Kicker-Legende aus glanzvoller und turbulenter Bundesligazeit weilte dieser Tage auf einem Kurzbesuch in Lustenau: Richard Padmore. Vielen in der Austria-Fangemeinde ist der Ghanese noch in bester Erinnerung, wenn er zu seinen unwiderstehlichen Vorstößen auf der Außenbahn ansetzte und mit "Padi" oder "Richie"-Rufen angefeuert wurde. Der Vorzeigeprofi kam in Begleitung seines Sohnes Goodwill an die Stätte seiner dreijährigen Austria-Karriere zurück, wo sich vielleicht auch für seinen Junior die Chance für eine Fußball-Karriere eröffnet.

Kurz vor dem Abflug nach Wolverhampton, wo Padmore seit einigen Jahren mit seiner Familie lebt, konnte der Austria-Kurier im Haus der Fußballer-Familie von Austria-Finanzchef Reini Bösch mit dem einstigen Publikumsliebling ein Interview führen. Mit am Tisch neben seinem Sohn Goodwill (er bleibt vorerst auf Probezeit in Lustenau), auch Austria-Goalgetter Dwamena, der mit Interesse dank seiner guten Deutschkenntnisse den interessanten Ausführungen von Padmore zuhörte und einiges über die für "Richie" sehr schöne Austria-Erfolgsgeschichte in der Aufstiegssaison 1996/1997 und später in der Bundesliga erfahren konnte.

Für ein Ziel marschieren

"Wir müssen nicht, wir wollen aufsteigen". So habe zu Beginn dieser historischen Saison 1996/1997 das Leitmotiv von Vereinsführung und Trainer Stöhr gelautet. Der Druck sei damit von den Spielern genommen worden und jeder in der Mannschaft für das Ziel Aufstieg marschiert. Viele der grün-weißen Fans können sich an Padmores Eigenschaften, Fußball zu spielen, noch gut erinnern. Richi war der Inbegriff für Kampfkraft mit Herz, Kompromißlosigkeit, hoher Laufbereitschaft und Leidenschaft, die auch einmal im Tivoli-Stadion gegen Wacker mit einer Roten Karte und 3-Spiele-Sperre endete. Der gebürtige Ghanese erinnert sich noch gut: "Ich kam im Tackling etwas zu spät, aber wollte nie jemanden bewusst verletzen. Aber wenn man wie ich meist über hundert Prozent Einsatz gibt, passieren solche Dinge." Pressing und Anlaufen habe er schon damals praktiziert, das sei nicht neu erfunden worden.

Positiver Spirit

Als Torschütze konnte sich Padmore nicht oft auszeichnen, aber an ein besonderes Tor erinnert er sich noch gut und zwar per Kopf gegen Leoben. "Und das war, so glaub ich, zum 1:1 Endstand." Was den bulligen Verteidiger noch auszeichnete und dem Team viel positiven Spirit brachte war sein professionelles Auftreten auf und neben dem Platz. Immer gut gelaunt verarbeitete er mit frohem Wesen und breitem Grinsen negative Phasen und baute gleichzeitig seine Teamkollegen auf.

Austria-Familie

Richie pflegt noch via den gängigen Kommunikationsmitteln den einen oder anderen Kontakt zu seinen ehemaligen Teamkollegen wie Prinzen, Tiefenbach, Benneker, Schroll, Kolvidsson oder Unger. "Das war einfach eine Topmannschaft mit einem tollen Präsi Hubi . . . dem ich viel zu verdanken habe. . . und nicht zuletzt einem grandiosen Anhang. Es war einfach gesagt eine funktionierende Familie", wie es der Padmore, noch immer mit der Austria-Seele in der Brust, so treffend zum Ausdruck bringt.

Dem aktuellen Team der Austria wünscht Richard Padmore natürlich den Aufstieg, vielleicht schon heuer, spätestens nächstes Jahr. Sein jüngster Lustenau-Besuch und der Umstand, dass mit seinem Sohn Goodwill in der laufenden Saison 2016/2017 wieder ein Padmore bei der Austria spielt, sei vielleicht ein gutes Omen: "1996/1997 sind wir aufgestiegen. Zwanzig Jahre danach wäre es schön und an der Zeit, das zu wiederholen." Für seinen Sohn Goodwill sieht er in Lustenau bei der Austria die Möglichkeit eines weiteren Lernprozesses vom Jugendfußball zum Leistungssport mit allen Konsequenzen. "Da muss er jetzt durch, Biss zeigen und arbeiten", rät ihm Papa Padi.

Ereignisreiche Karriere

Richi Padmore ist indessen wieder ins englische Wolverhampton zurückgekehrt, wo sich vorerst der Kreis seiner ereignisreichen Fußball-Karriere geschlossen hat. Die begann in der 2. Division von Ghana,. Es folgte ein eineinhalbjähriges Engagement in Südafrika, ehe er bei Sturm Graz landete. Dort spielte er von 1993 bis 1996 u.a. unter der Trainer-Legende Osim mit prominenten österreichischen Nationalspielern wie Vastic, Haas, Mählich, Schopp, Schachner oder Hörmaier zusammen. Sein größter Erfolg mit den Steirern war der Cupsieg. Nach drei Austria-Saisonen spielte "Padi" noch zwei Jahre bei St.Andreä in Kärnten, dem damaligen Regionaligaverein und heutigen Wolfsberger AC. Dessen Präsident Dietmar Riegler beauftragte Padmore nach dem Ende seiner aktiven Laufbahn mit dem Aufbau der vom WAC-Boss finanzierten Fußballakademie in Ghana, die Riegler dann einige Zeit später aber an Red Bull verkaufte und Richie eine neue Aufgabe auf der Insel suchen musste.

Einen Zukunftsplan hat der heute 43Jährige noch im Auge. "Ich möchte in Ghana den vielen fussballbegeisterten Kindern im Grundschulalter eine Ausbildung ermöglichen". Dafür wünschen wir Richard "Richi" Padmore viel Erfolg.

 

Steckbrief:

Richard Padmore
Alter 43 Jahre
Kinder: Sohn Goodwill (19), Tochter Anna (14)
Karriere: 2. Division Ghana, Südafrika, Sturm Graz, Austria, St. Andrä, Fußball-Akademie Ghana
Position: Verteidiger

West-Derby Austria - Wacker Innsbruck

Donnerstag, 20 Oktober 2016

201501015austria innsbruck 076 280Freitag, 21. Oktober 2016, 18:30 Uhr
Das West-Derby Austria Lustenau - FC Wacker Innsbruck
Die ZuschauerInnen dürfen sich auf ein rassiges Derby freuen. Wacker Innsbruck hat derzeit einen starken Lauf und wird unserem Team alles abverlangen. Das erste Duell im Tivoli endete mit einem knappen Sieg der Austria. Raphael Dwamena erzielten den Siegtreffer zum 0:1.

Kampf auf Biegen und Brechen
Wacker lauert auf die Chance, um mit einem Sieg die Sky Go Erste Liga von hinten wieder aufzurollen. Für unser Team gilt die Devise, mit einem Derbysieg den 2. Tabellenrang abzusichern. Beide Mannschaften werden mit fairen Mitteln, zugleich aber mit spielerischem Einsatz auf hohem Niveau den Sieg erkämpfen.

In den letzten beiden Heimspielen haben wir klar überlegen gespielt, gegen den FAC und BW Linz aber jewils zwei Punkte auf dem Rasen liegen gelassen. Der in gutem Zustand ist, wie der Schiedsrichter am Dienstag ausdrücklich bestätigte.

In der Pressekonferenz zum West-Derby stellte sich Lassaad Chabbi klar vor seine junge Mannschaft. Unser Trainer kritisierte aber die Chancenauswertung in den letzten Heimspielen. So erarbeiteten sich unsere Spieler gegen BW Linz haufenweise gute Tormöglichkeiten. 15 Schüsse aus dem Strafraum auf das Tor, sprechen eine klare Sprache. Die Torausbeute soll gegen Wacker Innsbruck entschieden besser werden.

Pius Grabher lässt keinen Zweifel offen
Derbys gegen Wacker Innsbruck bedeuten die größtmögliche sportliche Herausforderung. Derbys versprechen auch immer ein volles Stadion, das spornt jeden Spieler besonders an. Die Tiroler mit ihrer offensiven Spielweise liegen uns. Auf unsere Fans können wir uns bis zur letzten Minute verlassen. Diese Unterstützung motiviert uns voll und darum glauben wir an einen Sieg!

Vorfreude auf das West-Derby mit vielen Fans aus Tirol und der Bodenseeregion
Wir erwarten ein volles Stadion und heißen die Fans aus Tirol herzlich willkommen. Wenn auch einige die Spiele ihrer Mannschaft boykottieren. Unser Team kann sich auf die Unterstützung Tausender Fans aus der Bodenseeregion, dem Ländle, der Ostschweiz und Deutschland verlassen. Freuen wir uns auf ein rassiges Westderby.

Platzverhältnisse
Entgegen anders lautenden Meldungen in diversen Medien befand sich der Rasen im Reichshofstadion vergangenen Dienstag sehr wohl in einem bundesligatauglichen Zustand. Wie uns der Manager des FC BW Linz, Roland Arminger, auf Nachfrage mitgeteilt hat, gab es von Seiten des Gegners keinerlei Beanstandungen. Dies haben auch die Spieler von BW Linz bestätigt. Eine im Raum gestandene Beurteilung mit „Nicht Genügend“ fand nicht statt. Auch der Schiedsrichter der Partie (Christian-Petri Ciochirca) hat bei der üblichen Berichterstattung an die österreichische Bundesliga den Rasen mit einem „Gut“ bewertet.


Bundesliga.at - der Vorbericht

15 Torschüsse im Strafraum auf das Tor der Linzer, aber kein Tor. Am Ende entführte BW Linz durchaus verdient einen Punkt aus dem Reichshofstadion vor 2.500 Zuschauern.

Die vermeintlichen Pflichtsiege sind oft die schwersten. Diese Weisheit wieder einmal bestätigt. Die Linzer zeigten sich heute sehr präsent und setzten mit ihrem 4-4-2 System die Austria-Defensive von Beginn an unter Druck. Lassaad Chabbi hatte die Mannschaft auf einigen Position verändert und das hat sich leider auch etwas auf das eigene Spiel ausgewirkt. Teilweise überhastete oder ungenaue Zu- und Stellungsspiele führten zu gefährlichen Situation. Mehrfach musste sich unsere Abwehr darum bemühen in letzter Sekunde zu klären.

Doch auch die Austria versucht ihr möglichstes und kam durch Stückler zur ersten kleinen Chance. Nur kurz darauf war der Ball dann im Tor der Linzer. Nach einer Ecke kam Pius Grabher frei zum Schuss, doch dieser wurde noch leicht abgefälscht und landete dadurch an der Latte. Dossou reagierte am schnellsten, doch als der Beniner den Ball über die Torlinie drückte, war die Fahne des Assistenten bereits nach oben gerichtet. Kurz vor der Pause hätte dann noch Krainz mit einem Schuss aus der zweiten Reihe für grün-weißen Jubel sorgen können, doch ein Tor blieb dem Youngster, der nach seiner frühen Auswechslung im Auswärtsspiel gegen Kapfenberg, heute durchspielen durfte.

In der zweiten Hälfte versuchte die Austria zunächst Druck aufzubauen, doch die Linzer behielten ihr System bei und brachten die Austrianer an den Rand der Verzweiflung. Sie waren nämlich nicht nur in der Lage das Spiel zu unterbinden, sondern auch selbst Akzente zu setzen. Pellegrini und Pecirep, die beiden Stürmer beschäftigten Peter Haring und Co zunehmend. Die Austria kam erst in den letzten 5 Minuten zu Torchancen. Jedoch wurden gute Freistoßpositionen oder Eckbälle nicht genutzt.

Somit blieb es am Ende beim torlosen Unentschieden, welches sich für die Linzer wohl eher wie ein Sieg anfüllen durfte. Für die Austria ist es ein kleiner Dämpfer vor dem Spiel am Freitag zuhause gegen Wacker Innsbruck. Die Innsbrucker sind im Aufwind und haben erst am Montag den Tabellenführer FC Liefering auswärts mit 2:1 besiegt. Die Grün-Weißen sind also gewarnt, wenn sie den zweiten Tabellenplatz auch nach dem Freitag noch behalten wollen.

Auf dem richtigen Weg

Dienstag, 18 Oktober 2016

Seit letztem Freitag hat die Austria nach einer langen Zeit endlich wieder einmal den zweiten Tabellenplatz inne. Das letzte Mal stand man auf dem 2. Platz in der Saison 2013/14 am 36. Spieltag als man den Aufstiegskampf gegen den Konkurrenten aus Altach verlor. Doch alte Geschichten müssen heute nicht mehr aufgewärmt werden, es zählt nur noch das Hier und Jetzt.

Nach der Länderspielpause musste unser Team zum direkten Tabellennachbarn Kapfenberger SV antreten. Die Steirer waren punktgleich mit uns und wollten selbst den Sonnenplatz hinter dem FC Liefering belegen. Lassaad Chabbi testete in der Länderspielpause gegen den FC Wil, den man mit einem 1:0 zuhause besiegen konnte. Der Trainer legte dabei sehr viel Wert darauf, dass die 0 stehen bleibt.

Knapper, aber verdienter Arbeitssieg

Genau dieses Testspielergebnis wiederholten die Grün-Weißen in der Steiermark. Ein Kopfballtor von Bruno in der 11. Minute, nach Maßflanke von Daniel Sobkova, besorgte den frühen Siegtreffer. Im restlichen Spiel gab es für beide Seiten weitere gute Möglichkeiten ein wahres Spektakel zu veranstalten, doch gute Abwehrleistungen und das nötige Glück verhinderten dies. Neben dem verdienten Sieg gegen den direkten Konkurrenten feierte Pierre Hodapp sein Ligadebüt. Der 19-Jährige kam von der U19 des 1. FC Heidenheims zu den Lustenauer Amateuren und rückte aufgrund einiger verletzungsbedingter Ausfälle in den Kader. Er formte nach der Einwechslung zusammen mit Christoph Stückler und Peter Haring eine 3er-Abwehrreihe. In der Nachspielzeit hatte der Youngster Glück als ein Handspiel nicht gepfiffen wurde.

Aufsteiger Blau-Weiss Linz zu Gast

Zum ersten Mal in dieser Saison ist der Aufsteiger im Reichshofstadion zu Gast. Im letzten Spiel entschieden die Oberösterreicher das Kellerduell gegen den SV Horn mit 1:0 für sich und gaben damit die rote Laterne an die Horner ab. Somit werden die Blau-Weißen sicherlich mit einer breiten Brust anreisen. Im ersten Duell mit den Linzern reichte es auswärts nur zu einem 1:1. Die Mannschaft rund um Kapitän Christoph Stückler ist also gewarnt und wird mit voller Konzentration und Entschlossenheit das Spiel gegen die Linzer angehen. Zusätzlich hat der Sieg aus dem letzten Spiel gegen den KSV auch bei uns die Brust breiter gemacht. Die Fans dürfen sich daher sicherlich auf eine spannende Partie freuen. Die Austria will und muss gewinnen, um auch weiterhin erster Verfolger vom nicht aufstiegsberechtigten FC Liefering zu bleiben.

 

Dienstag, 18. Oktober 2016, 18:30 Uhr
Austria Lustenau - FC BW Linz
Beide Mannschaften haben das letzte Spiel mit 1:0 gewonnen. Das erste Duell endete mit 1:1 in Linz. Raphael Dwamena erzielte das Tor für die Austria. Unser Team will mit einem Sieg den zweiten Tabellenrang behaupten.
Bundesliga-Vorbericht zum Spiel

Gemeinsam gegen Diskriminierung!
Im Oktober 2016 finden europaweit die 17. FARE Aktionswochen gegen Diskriminierung im Fußball statt. Der SC Austria Lustenau ist auch heuer wieder mit dabei!
Der Fußball ist ein Ort, an dem sich die unterschiedlichsten Menschen treffen und sich für eine gemeinsame Sache begeistern. Am Fußballplatz sind alle willkommen, ganz egal welcher Herkunft, Religion, Hautfarbe, sexueller Orientierung oder welchen Geschlechts.

20160804 austria ksv 0060 team sinalco280Ein hart erkämpften 1:0-Sieg der Austria beim Kapfenberger SV. Bruno übernahm in der 11. Minute einen Flanke von Daniel Sobkova und erzielte per Kopf den Siegtreffer. Die erste Hälfte ging klar an die Austria und wir hätten auch höher führen können.

In der 2. Halbzeit kamen die Kapfenberger Falken auf und wir hatten in der einen oder anderen Szene das Glück der Tüchtigen. Unser Abwehrbollwerk um Abwehrchef Christoph Stückler und Christopher Knett hielt aber erfolgreich stand.

Mit diesem Sieg hat die Austria den 2. Tabellenrang hinter Liefering und vor dem LASK erklommen.
Bundesliga-Info

Vorschau
Dienstag, 18. Oktober, 18:30 Uhr, Austria - BW Linz
Freitag, 21. Oktober, 18:30 Uhr, Austria - FC Wacker Innsbruck


Am kommenden Samstag, 15. Oktober, findet das Austria-„Kappilifäscht“ statt. Die Messe bei der Hugo-Kleinbrod-Kapelle im Austria-Dorf mit Dompfarrer Rudolf Bischof beginnt um 18.00 Uhr. Es ist dies die bereits 5. Auflage des Kappili-Festes seit der Eröffnung der Kapelle im August 2007
 

brasilianischer Chor
Als Besonderheit wird ein brasilianischer Chor die Messe musikalisch umrahmen. Die Gruppe trägt den klingenden Namen „Apresentação de louvores cristãos com a Pastora Myriam e seu Ministério de Louvor, Diaconiza Adriane e Ana Paula“. Organisiert wird dieser Auftritt durch Aline De Lima Silva, die Frau des ehemaligen Austria-Stürmers Thiago de Lima Silva. 

Verpflegung im Glashaus
Anschließend bieten wir im Glashaus einen Klassiker an: Bratwurst mit  Sauerkraut und Kesselfleisch. Die Veranstaltung findet bei jeder Witterung statt, bei Regen wird die Messe im  Glashaus abgehalten.
Einmal mehr lädt die Austria zu diesem Fest alle Austrianer, aber auch nicht Fußball-Interessierte ein. Auch wer kein Kirchengänger ist, ist herzlich willkommen. 

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Die Austria auf der Kilbi!

Mittwoch, 05 Oktober 2016

Kilbi-Sonntag bedeutet Ausnahmezustand in Lustenau! Ein richtiger "Kibli-Songgl" ist dabei von früh bis spät auf dem größten Volksfest Vorarlbergs anzutreffen.
Ein beliebter Treffpunkt ist die Austria-Bar. Ihr findet uns direkt vor unserer Geschäftsstelle, im Herzen der Kilbi. Unsere Crew serviert kühle Getränke, vom Austria-Shot bis Prosecco wird alles geboten - für hungrige Fans dazu frische Fleckerl.

Neue Fanartikel - erstmals auf der Kilbi erhältlich
Am schon traditionellen Fanartikel-Stand ewarten euch heuer einige neue Artikel.

 

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Am Freitag, den 7. Oktober, gibt es trotz Länderspielpause grün-weißen Fußball im Reichshofstadion. Der SC Austria Lustenau nutzt die Ligaunterbrechung zu einem Freundschaftsspiel gegen den FC Wil. Anpfiff gegen den schweizer 2.Ligisten ist um 16:00 Uhr.

Der Eintritt ist frei. Die Bewirtung erfolgt im Nachwuchsheim (Austria Dorf). 

Austria erreicht mit Herz und viel Kampf ein 1:1 Unentschieden gegen den Floridsdorfer AC. Sinan Akdeniz erzielt dabei seinen 1. Saisontreffer für die Grün-Weißen

Die Austria hatte sich viel erhofft, denn man wollte unbedingt die Tabellenspitze unter Druck setzen. Doch es kam anders. Nach 11 Minuten erzielte Kröpfl das überraschende 0:1 für den FAC. In der Folge strauchelte die Austria etwas und es dauerte 10 Minuten bis der Motor wieder rund lief. Da lies Sobkova mit einem Hammer die Torumrandung zittern. Doch den letzten Akzent vor der Halbzeit setze der FAC als ein Schuss aus 16 Metern mit einer Glanzparade von Christopher Knett entschärft wurde. So ging es dann mit einem 0:1 in die Halbzeitpause.

Viel Kampf und Krampf

In Hälfte 2 bemühte sich die Austria, doch der FAC hatte den Abwehrriegel gut aufgebaut und lauerte auf Konter. Fast hätte es dann auch das 2:0 gegeben, doch Haring und Stark konnten Markoutz bei einem Alleingang noch in letzter Sekunde stoppen. In Minute 64 wird Sinan Akdeniz dann für Durmus eingewechselt. Und keine 5 Minuten später rechtfertigt er seine Einwechslung mit dem 1:1. Christoph Stückler erläuft auf der rechten Seite einen Ball und flankt umgehend. Akdeniz läuft ein und köpft unhaltbar ein. Dieses Tor war die Initialzündung. In den folgenden Minuten versuchte die Austria alles, doch schlussendlich blieb es beim Unentschieden.

Jetzt geht es in die Länderspielpause. In dieser wird Lassaad Chabbi sicherlich an der einen oder anderen Schraube drehen.

Familiensporttag in Lustenau

Freitag, 30 September 2016

Heute, Samstag, findet im Sportpark in Lustenau (bei der Eishalle) der Familiensporttag statt. Dabei wird sich auch unsere Austria präsentieren und mit einigen interessanten Spielen aufwarten. So können die Kinder beispielsweise auf die Torwand schießen oder einen Fußballparcour absolvieren. Für alle die mitmachen gibt es zusätzlich eine kleine Überraschung. Darüber hinaus sind auch unsere Profis für Autogramme, Fotos und Fragen hautnah vor Ort.

DerTag bietet jedenfallseine gute Möglichkeit den Nachwuchsfußball bei der Austria kennenzulernen. Nachwuchskooridnator Tamas Tiefenbach und sein Team freuen sich über viele junge Besucher und Eltern.

 

 

KRAFTSTOFF für die Austria

Freitag, 30 September 2016

KRAFTSTOFF Bikes aus Dornbirn, ist neuer Partner der Austria. Geschäftsführer Oliver Mösslang zeigte sich bei der Pressekonfernz stolz auf die neue sportliche Partnerschaft. KRAFTSTOFF stellt "handmade Bikes" her und stellt unserer Mannschaft 25 grün-weiße Räder zur Verfügung, die am Ende der Saison verlost werden.

Lassaad Chabbi zur Kooperation mit KRAFTSTOFF: "Eine tolle Sache, durch die Fahrräder haben wir noch mehr Möglichkeiten für die Trainingsgestaltung. Die Jungs sind natürlich auch dazu aufgefordert mit dem Fahrrad zum Training zu kommen. Wir werden die Bikes vor allem auch für das Regenerationstraining nutzen."

Geschäftsführer Oliver Mösslang: "Es freut uns als Vorarlberger Unternehmen regionale Sportvereine zu unterstützen. KRAFTSTOFF-Bikes arbeitet schon länger mit dem EC Dornbirn zusammen. Diese Aktion soll auf keinen Fall einmalig sein - wir wollen langfristig Partner von Austria Lustenau bleiben."

Die KRAFTSTOFF-Bikes mit den Namenszügen der Austria-Spieler werden beim letzten Heimspiel am 19. Mai 2017 verlost.

SV Horn - Austria Lustenau 1:3

Freitag, 23 September 2016

201607 luzern austria114 grabher tor280SV Horn - Austria Lustenau 1:3 (0:2)
Es war ein spannendes Spiel, in dem beide Mannschaften mit vollem Engagement dabei waren. Austria-Trainer Lassaad Chabbi hat seine Mannschaft sehr gut auf den Gegner eingestelt. Von der ersten Minute an wurde die Heimmannschaft unter Druck gesetzt. Die ersten Chancen hatte die Austria, aber auch Horn war gefährlich. Raphael Dwamena brachte die Austria in der 29. Minute mit 0:1 in Führung. Nach einer Dreierkombination von Bruno auf Dwamena spielte dieser den Ball auf den linken Flügel zu Ilkay Durmus, der den Ball ideal in den Strafraum auf den Kopf unseres Stürmers servierte. Ilkay Durmus gelang in der 44. Minute das 0:2. Pius Grabher schickte Durmus mit einem Steilpass auf die Reise. Der setzte sich mit schnellem Antritt am linken Flügel durch und schoss den Ball aus vollem Lauf in die kurze Ecke unhaltbar ins Tor. Doch auch der SV Horn blieb gefährlich. In der 45. Minute bewies Christopher Knett seine Klasse und wehrte einen gefährlichen Eckball erfolgreich ab.

Auch nach dem Seitenwechsel sahen die Zuschauer ein abwechslungsreiches Spiel. Die Austria drückte weiterhin und hatte einige gute Chancen, so durch Valentin Grubeck, der aus kurzer Distanz über das Tor schoss. Die kalte Dusche kam in der 74. Minute.  Kevin Tano brachte Horn mit einem Gewaltschuss aus mehr als 20 Metern ins Kreuzeck auf 1:2 heran. Unsere Hintermannschaft bliebt aber stabil und so erarbeitete sich unsere Offensive weitere gute Chancen. Die Entscheidung fiel in der 79. Minute durch ein Kofballtor von Jodel Dossou. Raphael Dwamena bediente Ilkay Durmus mit einem präzisen Zuspiel auf der Linken seite. Dieser servierte den Ball perfekt auf Dossou. Unser Team hatte noch nicht genug und stürmte weiter. Horn-Kapitän Alexander Djordjevic konnte Dwamena nur noch mit einem Foul vor dem Durchbruch in Richtung Tor hindern und sah dafür die Gelbrote Karte. Am Ende stand ein verdienter Sieg der Austria.

Spielbericht auf Bundesliga.at

Vorschau auf Freitag, 30. September 2016, 18:30 Uhr
Austria Lustenau - FAC mit Oktoberfest im Reichshofstadion

Platzwart gesucht!

Freitag, 23 September 2016

Die Austria sucht einen neuen Platzwart.

Für das Reichshofstadion suchen wir ab sofort einen Platzwart! Einschlägige Erfahrung in Landschaftspflege, gutes technisches Verständnis und handwerkliches Geschick sind von Vorteil!

Aufgaben u.a.:
• Rasenpflege (Haupt-/Nebenplätze)
• Instandhaltung und Reinigung des gesamten Stadiongeländes
• Vor- und Nachbereitung für Meisterschaftsspiele

Du möchtest Teil der Austria werden? Dann freuen wir uns auf möglichst aussagekräftige Bewerbungsunterlagen. Diese können per Post oder E-Mail an uns gesendet werden:

SC Austria Lustenau
Kaiser-Franz-Josef-Str. 1
6890 Lustenau

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Cup: SKU Amstetten - SC Austria Lustenau

Donnerstag, 22 September 2016

Leider ohne ein Erfolgserlebnis endete die 2. Cup-Runde für unsere Mannschaft. Beim SKU Amstetten mussten wir uns im Elfmeterschießen 2:3 geschlagen geben. Dank an den SKU Amstetten für den ausführlichen Bericht, der auch hier nachzulesen ist: http://www.sku-amstetten.at/aktuelles/anzeige-news-einzelansicht/datum////2-runde-oefb-samsung-cup-sku-ertl-glas-amstetten-austria-lustenau

Den Fans im Ertl Glas Stadion wurde auch diese Saison wieder ein spannender Cup Abend beschert. Wie schon in den beiden Jahren zuvor gegen Rapid ging es in die Verlängerung samt Elfmeterschießen. Diesmal sollten unsere Jungs aber das bessere Ende für sich haben. Zuvor erlebten die 1300 Zuschauer alles was 120 Minuten Cup zu bieten haben - Emotionen, Kampf, Tore, Dramatik. Zudem wehte der Thonhofer-Elf oftmals ein rauer unparteiischer Wind entgegen.

Der Ausgleichstreffer von Patrick Lachmayr in der Nachspielzeit wendete die schon zum Greifen nahe Niederlage ab und bescherte seiner Mannschaft Überstunden. Als auch diese torlos endete musste die Entscheidung im Elfmeterschießen gefällt werden. Lukas Schwaiger & Co. behielten die Nerven und konnten die Austria aus Lustenau mit 3:2 besiegen. Ein Abend den man so schnell nicht vergisst. Eine Fortsetzung des Cup-Abenteuers ist jedenfalls garantiert.Trainer Heinz Thonhofer änderte sein Team im Vergleich zum Spiel vergangenen Freitag beim Wiener Sportklub an vier Positionen. Keusch, Holzer, Deinhofer, und Teurezbacher rückten anstelle von Pudelko, Palzer, Fahrngruber und Berisha in die Mannschaft.

Auch sein Gegenüber, Lassaad Chabbi, ließ einige Leistungsträger aus der SKY GO Ersten Liga vorerst auf der Bank.Vom Anpfiff weg entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel und beide Teams zeigten voreinander Respekt. Die Vorarlberger deuteten ihre Gefährlichkeit über die schnellen Flügelspieler Severiano Alves und Dossou bereits in den Anfangsminuten an. Nach sechs gespielten Minuten bot sich die erste Halbchance für Lustenau nach einer Flanke von Dossou von der linken Seite. Dwamena beförderte den Ball volley jedoch deutlich über das Tor. Die erste Amstettner Chance ließ auch nicht lange auf sie warten. Martin Teurezbacher zirkelt einen Freistoß von der rechten Seite gefährlich in den Strafraum und es bot sich eine gute Kopfballchance für die aufsteigenden SKU-Angreifer. Die Abwehr konnte den Ball aber mit vereinten Kräften abwehren und Lustenau startete den schnellen Konter. Teurezbacher konnte die Situation im Zweikampf im Strafraum zwar bereinigen, doch Schiedsrichter Heiss zeigte zur Verwunderung vieler auf den Elfmeterpunkt. Eine sehr strittige Entscheidung. Peter Haring verwandelte den Strafstoß sicher zum 0:1 (11.).Zwei Minuten später wird Fabian Rülling auf der Gegenseite nahe der Strafraumgrenze von den Beinen geholt. Markus Keusch trat zum Freistoß an und zirkelte den Ball aus ca. 18 Metern und halblinker Position genau in die linke Kreuzecke zum 1:1 Ausgleich (13.).

Der SC Austria Lustenau fand nur wenige Mittel die gut stehende SKU-Abwehr zu knacken. Optisch hatte der Gegner zwar etwas mehr vom Spiel, für Gefahr sorgte das Plus an Ballbesitz aber nur selten. Mit einem Volleyschuss von Grubeck über das Tor von Lukas Schwaiger fanden die Vorarlberger nach einer Viertelstunde die letzte nennenswerte Torchance in der ersten Halbzeit vor. Mit Fortdauer des Spiels und dem postwendenden Ausgleichstreffer im Rücken wurde das Spiel des SKU Ertl Glas immer sicherer und es ergaben sich auch gute Möglichkeiten um sogar in Führung zu gehen. So wurde Lachmayr nach einem Stanglpass von Rülling gerade noch entscheidend am Abschluss gestört (29.) bzw. fand eine Hereingabe von Mathias Wurm nach einem mehr als sehenswerten Spielzug in der Mitte keinen Abnehmer (36.). Den Schlusspunkt im ersten Durchgang setzte ein Kopfball von Sturmtank Vukovic, den Lustenau-Schlussmann Knetter nur mit Mühe parieren konnte (44.). Der Trainer der Gäste stellte seine Abwehr bereits in der Pause um und brachte mit Christoph Stückler seinen etatmäßigen Innenverteidiger und Kapitän anstellte des Torschützen Haring. Wenige Minuten später folgten mit Mario Bolter und Bruno Felipe Souza Da Silva ebenfalls zwei Spieler aus der Stammelf der SKY GO Ersten Liga.

Die erste Torchance nach Wiederanpfiff fanden auch gleich die Gäste vor. Lukas Schwaiger bot sein ganzes Können auf und drehte einen wuchtigen Kopfball über die Latte (50.). Im direkten Gegenzug fiel ein Schuss durch Rülling von der linken Strafraumgrenze etwas zu schwach aus und war sichere Beute von Knetter. Für Gesprächsstoff sorgte eine Situation in der Schlussviertelstunde. Lachmayr setzte sich gegen Bolter durch und machte sich auf den Weg Richtung Tor. Mario Bolter, seines Zeichens letzter Mann, umklammerte Patrick Lachmayr von hinten und beide Spieler gingen zu Boden - ein Torraub wie aus dem Lehrbuch. Der Unparteiische sah dies jedoch etwas anders und zeigte dem Lustenauer nur gelb. Zu allem Überdruss gelang der Austria zehn Minuten vor dem Spielende noch der Führungstreffer. Dwamena staubte nach einem Stangenschuss von Bruno ab. Hängende Köpfe bei den SKU-Akteuren, welche sich ein Ausscheiden aus diesem Bewerb auf diese Art und Weise überhaupt nicht verdient hatten. Florian Uhlig, Denis Berisha und David Peham kurbelten das Amstettner Angriffsspiel nach ihrer Einwechslung aber noch einmal ordentlich an und in den Schlussminuten wurde alles in die Waagschale geworfen. Ein Eckball in der Nachspielzeit brachte das Ertl Glas Stadion zum Beben. Corner von rechts durch Martin Teurezbacher - auch Torhüter Schwaiger war mit aufgerückt. Berisha gewinnt das entscheidende Kopfballduell, Haider-Madl verlängert auf Lachmayr und dieser befördert den Ball irgendwie zum Ausgleich über die Linie. Die Partie ging in die Verlängerung. Wieder einmal wankte ein Riese im Ertl Glas Stadion…

In der Verlängerung gingen vor allem die Hausherren körperlich an ihre Grenzen. Den Vorarlbergern merkte man den Schock des späten Ausgleichs die gesamten Verlängerung hindurch an. Den SKU Ertl Glas Amstetten könnte man als Punktesieger in der Verlängerung bezeichnen. Die vielzitierte „zweite Luft“ war erkennbar. In der 112. Spielminute klärte Lukas Schwaiger nach einem Kopfball von Stark souverän und ebnete somit den Weg Richtung Elfmeterschießen. Auf Seiten der Hausherren vergab Berisha (113.) per Kopf und Lustenau konnte zwei Minuten vor dem Ende auf der Linie klären. Im Penaltyschießen siegte der SKU Ertl Glas bekanntlich mit 3:2. Vukovic, Teurezbacher und Achleitner verwandelten bei ihrem Antreten und Haider-Madl scheiterte am Torhüter. Lukas Schwaiger hielt gegen Dwamena. Den entscheidenden Elfmeter vergab Gästetorhüter Knetter. Die Auslosung für die 3. Hauptrunde im ÖFB Samsung Cup findet am 25. September 2016 im Rahmen der ORF-Sendung "Sport am Sonntag" statt.

0:1 (11. Foulelfmeter) Peter Haring, 1:1 (13. Freistoß) Markus Keusch, 1:2 (81.) Raphael Dwamena, 2:2 (90+3.) Patrick Lachmayr.

Elfmeterschießen:

0:1 Christoph Stückler
1:1 Milan Vukovic
Marco Stark schießt über das Tor
2:1 Martin Teurezbacher
Lukas Schwaiger hält gegen Raphael Dwamena
Christopher Knett  hält gegen Tobias Haider-Madl
2:2 Marco Krainz
3:2 Michael Achleitner
Christopher Knett schießt via Latte über das Tor

Programmtipp für heute Abend - Montag, 19.09.2016 ab 21:10 Uhr: Sport und Talk live aus dem Hangar 7 in Salzburg mit Austria-Präsident Hubert Nagel. Thema ist die Ligareform, die ab 2018/2019 umgesetzt wird. 

Informationen und Inhalt der Sendung: http://www.servustv.com/at/Medien/Sport-und-Talk-aus-dem-Hangar-7139

Die rot-weiss-rote Ligareform! Wird jetzt alles gut?

Die Ligareform ist beschlossene Sache. In 2 Jahren schon soll alles anders sein: 12 Vereine in der Fußball Bundesliga, 16 darunter in der zweithöchsten Spielklasse, die vortan nur noch als Amateurliga geführt werden soll. Doch was geschieht mit den Klubs in der zweithöchsten Klasse und den Profis, die dort ihren Lebensunterhalt verdienen? Welcher Modus ist der beste? Bringen die Veränderungen Aufschwung für die "Ausbildungsliga", wie sie von Ligapräsident Hans Rinner genannt wurde?

Gäste:

Hans Rinner (Bundesliga Präsident)

Günter Kreissl (Geschäftsführer Sport Sturm Graz)

Hubert Nagel (Präsident SC Austria Lustenau, bekennender Gegner der Ligareform)

Anton Pfeffer (395 Bundesliga-Spiele)

Weitere Themen der Sendung: Formel 1 - Das Singapur-Trauma der Silberpfeile

Spieltermine

Montag, 19 September 2016

Bis inkl. 1. November stehen nun alle Spieltermine fest, wie die Bundesliga bekannt gegeben hat. Unser Team ist in Runde 13, am 14. Oktober auswärts in Kapfenberg, beim Topspiel der Runde in voller Länge live zu sehen. Unsere restlichen Spiele starten jeweils um 18.30 Uhr. 


Sky Go Erste Liga - 13. Runde, 14.10.2016
Freitag, 14. Oktober 2016, 18:30 Uhr 
SC Wiener Neustadt – WSG Swarovski Wattens
FC Blau Weiß Linz – SV Horn
FC Wacker Innsbruck – LASK Linz
FAC Wien – FC Liefering

Freitag, 14. Oktober 2016, 20:30 Uhr 
KSV 1919 – SC Austria Lustenau

Sky Go Erste Liga - 14. Runde, 17./18.10.2016
Montag, 17. Oktober 2016, 18:30 Uhr 
FC Liefering – FC Wacker Innsbruck

Dienstag, 18. Oktober 2016, 18:30 Uhr 
LASK Linz – SC Wiener Neustadt
WSG Swarovski Wattens – KSV 1919
SC Austria Lustenau– FC Blau Weiß Linz
SV Horn – FAC Wien

Sky Go Erste Liga - 15. Runde, 21.10.2016
Freitag, 21. Oktober 2016, 18:30 Uhr 
FC Blau Weiß Linz – FAC Wien
WSG Swarovski Wattens – LASK Linz
SC Austria Lustenau – FC Wacker Innsbruck
KSV 1919 – FC Liefering

Freitag, 21. Oktober 2016, 20:30 Uhr 
SC Wiener Neustadt – SV Horn

Sky Go Erste Liga - 16. Runde, 31.10./01.11.2016
Montag, 31. Oktober 2016, 18:30 Uhr 
LASK Linz – KSV 1919

Dienstag, 01. November 2016, 18:30 Uhr
FC Liefering – SC Austria Lustenau
FC Wacker Innsbruck – FC Blau Weiß Linz
SV Horn – WSG Swarovski Wattens
FAC Wien – SC Wiener Neustadt

LASK - Austria Lustenau 3:1

Freitag, 16 September 2016

201603 austria lask103 chabbi280LASK Linz - Austria Lustenau 3:1
In einem von beiden Seiten sehr engagiert geführten Topspiel auf hohem Niveau hatte der LASK am Ende das bessere Ende für sich und siegte mit 3:1. Raphael Dwamena erzielte den zwischenzeitlichen Ausgleich zum 3:1. Die Tore für den LASK erzielten Rene Gartler und Peter Michorl.
Spielbericht auf Bundesliga.at

Eine Woche voller Freude

Eine gelungene Woche im Reichshofstadion geht zu Ende. Das erstmals veranstaltete Abenteuer- und Fußball-Camp des SC Austria Lustenau hatte am Freitag, den 09.09., seinen letzten Tag. Mehr als 70 Kinder hatten dabei eine Woche lang riesengroßen Spaß und konnten einiges Neues lernen.

Die Kinder, alle im Alter zwischen vier und zwölf, konnten sich entscheiden, entweder am Abenteuer-Camp oder am parallel dazu stattfindenden Fußball-Camp teilzunehmen. Während im Abenteuercamp Erlebnisse wie Tanzen mit Profi-Tanztrainerinnen, eine Kutschenfahrt zum Bauernhof, Austoben auf Hüpfburgenwelten und kreatives Gestalten mit Schminken im Mittelpunkt standen, stand beim Fußballcamp das Training mit dem runden Leder im Vordergrund. Unter der Anleitung von Tamas Tiefenbach, bei der Lustenauer Austria als Nachwuchsleiter und Co- sowie Athletik-Trainer der Profimannschaft aktiv, wurde täglich eifrig geübt. Die einzelnen Fußball-Gruppen wurden dabei von erfahrenen Nachwuchstrainern des Vereins altersgerecht betreut. Dank der Firma Sportradar hatten die Kinder auch täglich die Möglichkeit, ihre Schussstärke beim Torwandschiessen mit einer Geschwindigkeitsanlage messen zu lassen.

Profis auf Besuch

Große Freude kam bei den Kids auf, als die Profimannschaft um Trainer Lassaad Chabbi zu Besuch kam. Mit den Austria-Idolen wurde das Fußballspielen zum Erlebnis und die Profis waren sich für keinen Spaß zu schade. So war die Begeisterung groß, als Tormann Christopher Knett und „Schoko“ Jailson spontan beim Kinderschminken als Models zur Verfügung standen.

Als Höhepunkt wurde zum Abschluss des Camps eine Schnitzeljagd durchs Reichshofstadion und eine Wasserbombenschlacht mit Wasserrutschbahn veranstaltet. Bürgermeister Dr. Kurt Fischer verabschiedete anschließend die Kids aus dem Camp. Die Erfahrungen, die die Kinder diese Woche machten, waren teils so schön, dass zahlreiche junge Campbesucher und Campbesucherinnen bereits planen, im nächsten Jahr wieder dabei zu sein, wenn das 2. Abenteuer- und Fußball-Camp der Austria veranstaltet wird.

Möglich gemacht wurde diese Woche unter anderem auch durch die großzügige Unterstützung der Raiffeisenbank Im Rheintal. Diese spendierte jedem Kind zum Abschluss ein Camp-T-Shirt, eine Camp-Kappe sowie ein Erinnerungsfoto. Auch auf eine tägliche und gesunde Jause mussten die Kids dank Spar König nicht verzichten. Zu guter Letzt gilt auch ein großes Dankeschön allen freiwilligen Helfern und Helferinnen.


Die Austria präsentierte sich ähnlich wie am vergangenen Freitag in Wiener Neustadt und besiegt die Tiroler klar mit 4:0. Bruno markierte dabei drei Treffer und auch Geburtstagskind Raphael Dwamena durfte sich selbst mit einem Treffer beschenken.

Nach mehr als 5 Jahren gab es im Reichshofstadion ein Wiedersehen der beiden grün-weißen Teams. Neben dem großen West-Derby gegen Wacker Innsbruck durfte man sich als Austria-Fan dieses Jahr auch auf das kleine Derby freuen. Lassaad Chabbi vertraute der gleichen Mannschaft wie am Freitag gegen den SC Wiener Neustadt. Und dieses Vertrauen wurde nicht enttäuscht. Nach einer halben Stunde, in der die Austria klar tonangebend war, erzielte Bruno nach toller Vorarbeit vom bereits in der 14. Minute für den verletzten Marco Stark eingewechselten Philip Roller die Führung. Das Tor schüchterte die Wattener jedoch nicht ein und fast im Gegenzug hätte man den Ausgleich kassiert. Auch in weiterer Folge hätte Wattens Chancen auf den Ausgleich nutzen können. Doch wiederum durfte die Austria jubeln. Kurz vor dem Pausenpfiff erzielte Raphael Dwamena nach Traumpass von Christoph Stückler die 2:0 Führung.

Bruno mit drei Treffern
So ging es dann auch in die Halbzeit. Bruno lies dann bereits zwei Minuten nach Wiederanpfiff alle Hoffnungen der Tiroler verpuffen. Grubeck legt alleinstehend vor Torhüter Oswald quer auf Bruno, der seinen zweiten Treffer markiert. Mit dem 3:0 schaltete die Austria einen Gang zurück, dennoch wurden die Wattener soweit wie möglich vom eigenen Tor entfernt beschäftigt. Den Schlusspunkt in dieser Partie setzte wiederum Bruno mit seinem dritten Treffer, als er wiederum ideal von Valentin Grubeck bedient wurde. Lassaad Chabbi zeigte sich sehr zufrieden mit seinem Team: "Wir sind vor dem Tor jetzt endlich auch effizient und machen Tore. Meine Spieler haben jetzt endlich das nötige Selbstvertrauen und auch Geduld, um Spiele zu dominieren. Ich hoffe es geht lange so weiter".

Mit diesem tollen Ergebnis fährt das Team von Lassaad Chabbi nun nach Linz, um den Tabellenführer zu fordern und sich womöglich selbst an die Spitze zu setzen. Spielbeginn ist am Freitag um 18:30 Uhr.

201606 zuerich austria005 280Heute Montag, 12. September, 18:30 Uhr, das West-Derby
Austria Lustenau - WSG Swarovski Wattens
Aufsteiger Wattens hat gegen Liefering stark gespielt, am Ende stand ein 1:1. Fußballfans dürfen sich auf ein rassiges Derby freuen. Die Austria möchte nach dem 4:1-Auswärtssieg in Wiener Neustadt das heimische Publikum mit erfrischendem Offensivfußball begeistern und mit dem nächsten Sieg belohnen.

4:1-Sieg in Wiener Neustadt

Samstag, 10 September 2016

201607 austria wil 125 280

SC Wiener Neustadt - SC Austria Lustenau 1:4 (1:1)
Die Gastgeber von Trainer Rene Wagner wollten den ersten Heimsieg erzwingen, doch das Austria-Team von Lassaad Chabbi setzten den unbedingten Siegeswillen diesemal erfolgreich durch. Von Begin an übernahm unsere Mannschaft die Initiative und machte mächtig Druck und kam immer wieder gefährlich vor das Tor. Wiener Neustadt hatte alle Mühe, sich den vehementen Angriffen zu erwehren. Doch es sollte anders kommen: In der 12. Minute gab es nach einem normalem Zweikampf eine sehr harte Elfmeterentscheidung und die Gelbe Karte für Peter Haring. Sittsam verwandelte zum 1:0. Das brachte unsere Mannschaft aber nicht aus dem Konzept, sie blieb nach wie vor klar dominierend.

Die beste Ausgleichschance hatte Mario Bolter nach einer Dreierkombination mit Dwamena und Bruno. Kurz darauf bediente Bolter Dwamena, dessen Kopfball aber abgewehrt wurde. In der 36. Minute wurde die nächste Kombination endlich belohnt. Dwamena bediente Pius Grabher, der von der Linie in den Strafraum flankte. Ilkay Durmus gelang mit akrobatischem Einsatz ein Traumtor zum 1:1. Das war Ansporn, die Schlagzahl nochmals zu erhöhen. Ein Angriff nach dem anderen rollte auf das Tor der Gastgeber. Durmus setzte sich in der 39. Minute im Strafraum durch, sein Querpasse wude von Dwamena übernommen, dessen Schuss das Tor nur sehr knapp verfehlte. In der 45. Minute die nächste Großchance, diesmal von der linken Seite. Dwamena gab einen schnellen Pass auf Bruno, dessen Schuss wiederum nur Zentimeter am Tor vorbeiging. Die Austria hatte in der ersten Halbzeit 60 % Spielanteile und die wesentlich besseren Möglichkeiten. Trainer Lassaad Chabbi fand in der Kabine wohl klare Worte für die zahlreichen vergebenen Chancen.

Nach dem Pausenwechsel dasselbe Bild. Die Austria drängte vehement auf die Führung. Gleich nach Wiederbeginn spielte Durmus alle Gegenspieler auf der rechten Seite aus und flankte auf Grabher, dessen Kopfball das Ziel knapp verfehlte. In der 55. Minute wurde der hohe Einsatz belohnt. Mario Bolter setzte sich im Mehrkampf unwiderstehlich durch, gab einen Pass auf Valentin Grubeck, der den Ball für den heranstürmenden Pius Grabher ideal durchsteckte. Die 1:2-Führung brachte die endgültige Befreiung, unser Team spielte wie entfesselt. In der 58. Minute gewann Pius Grabher an der Linie einen zweikampf, flankte in den Strafraum, Dwamenas Kopfball konnte noch abgewehrt werden und Bruno schoss den Abpraller souverän ins Tor zum 1:3.  Beeindruckend der Einsatz von Pius Grabher, der an allen drei Toren beteiligt war. Unsere Mannschaft hatte nun Blut geleckt. Der eingewechselte U19-Nationalmannschaftskapitän Marco Krainz spielte in der 76. Minute einen weiten Pass direkt in den Lauf von Raphael Dwamena, der seine starke, mannschaftsdienliche Leistung mit dem Tor zum 1:4 krönte. Zum Abschluss gab es nochmals eine Dreierkombination von Durmus via Dwamena auf Jailson, dessen Schuss knapp am Tor vorbei ging.

Trainer Lassaad Chabbi brachte vor dem Spiel einen Vergleich mit den Boxweltmeistern Muhammad Ali und Mike Tyson ins Spiel, "they (n)ever come back". Mit diesem Wortspiel erklärte er, dass sich die Austria auch nach einem Rückstand immer wieder ins Spiel zurückkämpf und gewinnen kann. Es gibt Sportlegenden, die Geschichte geschreiben haben und von denen wir viel lernen können. Wir haben nun eine lange Reise vor uns, freuen uns über den Sieg und werden uns auf das schwere Spiel am Montag gegen Swarovki Wattens konzentrieren."

Ilkay Durmus: "Wir waren die bessere Mannschaft, haben uns viele Torchancen erarbeitet. Heute haben wir verdient gewonnen und wollen so weitermachen."

Pius Gabher, der an drei Toren direkt beteiligt war: "Am Anfang waren wir der Sparringpartner, haben uns dann aber gesteigert und sind so zum Mike Tyson geworden. Wie wir es in der Woche angesprochen haben, nützten wir diesmal unsere Chancen. Unser Sieg ist verdient."

Raphael Dwamena: "Meine Aufgabe als Stürmer ist es Tore zu machen. Ein Pass allein genügt nicht, als Stürmer musst du die Tore selbst machen. Wenn wir so mit großem Druck weiterspielen, werden wir künftig mehr Tore schießen und Siege einfahren."


Vorschau auf Montag, 12. September, 18:30 Uhr
Das Westderby Austria Lustenau - WSG Swarovski Wattens

Leistungstests im Olympiazentrum Dornbirn

Donnerstag, 08 September 2016

Die morgen zu Ende gehende Länderspielpause hat unsere Mannschaft genützt, um sich  optimal auf die folgenden englischen Wochen vorzubereiten. Am olympischen Stützpunkt in Dornbirn wurden die Spieler dabei vom Sportservice Vorarlberg auf Herz und Nieren getestet.

Der Trainerstab war erfreut über die Ergebnisse des Ausdauer- bzw. Laktattests. „Vor allem mit den Ausdauerwerten der Mannschaft können wir hoch zufrieden sein“, so unser Co-Trainer Tamas Tiefenbach. Außerdem stand eine sportklinische Untersuchung auf dem Programm. Auch die Perspektiv-Spieler (Nikolai Bösch und Daniel Tiefenbach) der Amateurmannschaft, die am Test teilnehmen durften, zeigten durchwegs mit super Werten auf.

 

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Datum: Samstag, 3. September 2016
Ort: RHEINVORLAND, hinterm Reichshofstadion
Ab 12:00 Uhr wird gegrillt
Ab 14:00 Uhr Turnierstart
anschließend Afterparty!

Diesen Samstag, am 3. September, findet bereits das 7. Simon Wüsthoff Gedenkturnier statt. Auch heuer heißt es an diesem Tag wieder: Fußballspielen, grillen und gemeinsam feiern! Die Wettervorhersage für Samstag ist schon perfekt!

Natürlich gibt es auch dieses Jahr wieder die legendäre Afterparty mit chilligen Beats und kühlen Drinks, bei der Spaß vorprogrammiert ist. Die Preise sind fanfreundlich gestaltet, so dass einem tollen und ereignisreichen Tag nichts mehr im Wege steht.

Wir freuen uns über jeden Besuch von euch, egal ob als Spieler oder Zuschauer. Ein Besuch verspricht jedenfalls viel Freude beim geselligen Miteinander.

Die Nordtribüne Lustenau freut sich über euer kommen!

++ Achtung: Das Turnier findet heuer erstmals im Rheinvorland hinterm Reichshofstadion statt! ++

Der Tabellenführer aus Liefering darf heute mehr als glücklich über diesen Punkt sein. Ohne Idee und eigene tolle Spielszenen treten die Jungbullen die Fahrt an. Die Austria überzeugte wieder mit ihrem Offensiv-Fußball, doch das Toreschießen fiel einfach schwer.

Die ersten Minuten versprachen viel. Die Austria war am Drücker und bereits in Minute 4 hatte Dwamena die Führung auf dem Fuß. Alleine vor Torhüter Carlos brachte er den Ball am jungen Torhüter nicht vorbei, der heute die eine oder andere Chance zu nichte machte. Auch bei der zweiten guten Chance von Raphael war Carlos zur Stelle. Nach 25 Minuten gab es eine kurze Trinkpause, die auch nötig war, denn das Spiel hatte zuvor etwas an Fahrt verloren. Die Lieferinger nützten diese Pause wohl besser, denn in Minute 30 stand es plötzlich 0:1. Mergim Bersiha verwandelte einen Querpass von Okugawa sicher, nachdem zuvor unsere Hintermannschaft etwas unglücklich agierte. Die Lieferinger verließen sich im weiteren Verlauf nur noch auf ihre Konter-Stärke. Eigene Akzente wurden das ganze Spiel über nicht gesetzt. Mit dem 0:1 ging es dann in die Halbzeit - Liefering hätte dann auch noch wieder aus dem Nichts auf 0:2 erhöhen können, doch durch Ungenauigkeiten blieb es beim einen Tor.

In Hälfte 2 zeigte sich das ähnliche Bild wie in der ersten Viertelstunde. Die Austria machte das Spiel und die Jungbullen warteten ab. Zweimal gab es Elfmeteralarm im Lieferinger Strafraum. Einmal wurde Durmus auf der Linie gefoult, jedoch entschied Schiedsrichter Ciochirca auf Schwalbe. Beim zweiten Mal landet der Ball an der Hand von Lieferings Mayer. Ob Absicht oder nicht war nicht klar ersichtlich, dennoch war die Hand sehr weit oben und nicht in einer natürlichen Handhaltung. Die Eckenstatistik 13:0 spricht klar für die Grün-Weißen, doch erst in Minute 75 erlöste Pius Grabher die grün-weißen Anhänger. Eine Flanke von Bruno lässt Grubeck perfekt abprallen und Grabher netzt eiskalt im Eck ein. Dieses Tor verschaffte der Austria eine zweite Luft. Alleine in den letzten 10 Minuten wären min. 3 Tore für die Austria möglich gewesen. Zunächst scheitert Grubeck am starken Carlos, dann setzte Bruno einen Abschluss an den Pfosten, statt auf den freistehenden Durmus abzulegen und am Ende zischte eine Granate von Dossou nur knapp am Pfosten vorbei. Das Toreschießen fällt der Austria momentan etwas schwer und daher hat es heute nicht zum Sieg gereicht.

Kommende Woche geht es nach Wiener Neustadt. Das nächste Heimspiel findet am Montag, den 12. September 2016, um 18:30 Uhr gegen die WSG Wattens statt.

SC Austria Lustenau - FC Liefering

Freitag, 26 August 2016

Freitag, 26. August, 18:30 Uhr, Reichshofstadion
SC Austria Lustenau - FC Liefering

Tabellenführer Liefering zu Gast

Am Freitag steht das nächste Spitzenspiel für die Chabbi-Truppe auf dem Plan. Nachdem man am vergangenen Wochenende erfolgreich drei Punkte aus dem Innsbrucker Tivoli entführt hat, kommt mit dem FC Liefering der aktuelle Tabellenführer ins Reichshofstadion. Die von dem Deutschen Thomas Letsch betreute Talenteschmiede ist bislang ungeschlagen. Sie holten fünf Siege bei einem Unentschieden und haben zudem ligaweit die meisten Tore erzielt und die wenigsten Gegentreffer hinnehmen müssen (Tordifferenz 14:5). Keine leichte Aufgabe also für unsere Grün-Weißen, die sich nach dem umkämpften 1:0-Auswärtssieg bei Wacker Innsbruck unbedingt mit einem weiteren Erfolg in die Länderspielpause verabschieden wollen.

Apropos Länderspielpause: Unser Dribbelkünstler Jodel Dossou wurde erneut in die Nationalmannschaft des Benin einberufen. Die „Eichhörnchen“, wie die Beniner Fußballer genannt werden, treffen am 4. September im entscheidenden Afrika-Qualifikationsspiel auswärts auf Mali. Bei einem Sieg wäre Benin für das Endturnier in Gabun qualifiziert.

201501015austria innsbruck 076 280Freitag, 19. August, 18:30 Uhr, Tivoli neu
FC Wacker Innsbruck - SC Austria Lustenau

Unsere Austria gewinnt im Innsbrucker Tivoli vor knapp 100 mitgereisten Austrianer knapp mit 0:1.

BW Linz – Austria Lustenau 1:1

Dienstag, 16 August 2016


Unglücklich – so kann man das Gastspiel der Grün-Weißen beim Montagsspiel in Linz bezeichnen. Unglücklich weniger weil man lediglich mit einem Punkt im Gepäck ins Ländle  zurück kehren musste, sondern vielmehr, weil  man mit Julian Wießmeier einen schwer verletzten Spieler zu beklagen hat. Wießmeier wurde in der 29. Spielminute brutal vom Linzer Mittelfeldspieler Ante Anic niedergestreckt. Ein Wadenbeinbruch und mehrere Bänderrisse am rechten Bein waren die Folge. Bereits am Dienstag wurde Wießmeier operiert. Mit einem Einsatz im Kalenderjahr 2016 ist sicherlich nicht zu rechnen. Wir wünschen Julian alles Gute und Drücken die Daumen zu einer gelungenen Genesung.
Auch sonst lief an diesem Abend wenig zustande bei der Austria. Immer wieder biss man sich die Zähne an den defensiv mit einer 5er-Kette agierenden Oberösterreichern aus. Zudem waren zahlreiche vermeidbare Fehler im Spielaufbau zu beklagen. Das frühe 0:1 durch Renner (15.Minute), egalisierte Durmus in der 34. Minute durch einen Kopfballtreffer – dachten alle, die das Spiel verfolgten. Doch Schiedsrichter Weinberger versagte der Austria den regulären Treffer. So war es erneut Dwamena, der in der 38. Minute für die Chabbi-Truppe traf – ebenfalls per Kopf. Torchancen waren in weiterer Folge Mangelware, sodass man sich am Ende mit einem Remis begnügen musste.
Am Freitag steht bereits das nächste schwere Spiel an, wenn man auf dem Tivoli in Innsbruck auf den Titelaspiranten Wacker trifft. Das Trainerteam reiste am Dienstag nach Innsbruck, um sich direkt vor Ort ein Bild von den Tirolern zu machen, die auf den FC Liefering  trafen.

20160804 austria ksv 0007gottfried280Gottfried Pfeifer ist seit 1950 Austrianer. Er hat alle Heimspiele der Austria besucht. Lange Jahre war er Mannschaftsbetreuer und begleitete unser Profiteam bei allen Auswärtsspielen. Mit einer Ausnahme, als er goldene Hochzeit feierte.

Seit dem Jahr 2008 bekleidet er die Aufgabe des Schiedsrichterbetreuers. Vom ÖFB und hat er einen Wimpel erhalten mit den Unterschriften von Fritz Stuchlik und allen österreichischen Bundesliga-Schiedsrichtern. Gottfried, vielen Dank für dein unermüdliches Engagement und herzliche Gratulation zur Auszeichnung.

BW Linz - Austria Lustenau

Samstag, 13 August 2016

20151118 austria klagenfurt 0474 bruno280Montag, 15. August, 18:30 Uhr
FC Blau Weiß Linz - SC Austria Lustenau
Live auf Sky Sport Austria und ORF Sport+
Der Aufsteiger aus Linz wurde bisher trotz guter Leistungen unter Wert geschlagen. Das Stahlstadt-Team von Trainer Willhelm Wahlmüller ist in Horn in Führung gegangen und hat unglücklich mit 2:1 verloren. Die Austria will ihrerseits wieder auf die Siegerstraße zurückkehren. Nach der spielerisch und kämpferisch sehr engagierten Leistung gegen Kapenberg, die unbelohnt bliebt, will das Team von Laassaad Chabbi wieder ein Auswärtssieg erringen.

Liveübertragungen im Reichshofstadion
Das Livespiel FC BW Linz - SC Austria Lustenau zeigen wir live im Nachwuchs-Heim "Martin-Hüüsli" und im "Blank-Stübli" im Reichshofstadion. Das Austria-Café bleibt am Montag wegen dem Marienfeiertag geschlossen.

20160804 austria ksv 0060 team sinalco280SC Austria Lustenau  Kapfenberger SV 1:3 (0:0)
Das Spiel zweier starker Mannschaften, von denen die Kapfenberger Falken die Chancen effizient genützt und gewonnen haben.
Unser Team, das sehr viel Engagement in dieses Match investierte, hat sich objektiv selbst geschlagen. 63 % Ballbesitz, eine Passgenauigkeit von 80 %, 14 Torschüsse der Austria in der ersten Halbzeit, 34 ingesasamt, aber nur ein Tor erzielt, einen Latten- und einen Postenschuss. Drei indiduelle Fehler gaben den Ausschlag in einem Spiel, das wir unter normalen Umstände sicher gewinnen müssten.
Die erste Halbzeit dominierte die Austria, erspielte sich auch mehrere Tormöglichkeiten. Pech hatte Kapitän Christoph Stückler, der in einem Luftkampf mit Verteidiger Meusburger zusammenpralle und sich in der 18. Minute einen Nasenbeinbruch zuzog, aber tapfer duchrspielte. In der 38. Minute setzte sich Raphal Dwamena mit einem starken Sollauf durch, wurde im Strafraum berüht und kam zu Fall. Für einen Elfer war es aber doch zuwenig. Auch in einer zweiten knifflichen Szene im gegnerischen Strafraum blieb die Pfeife stumm. Die größte Chance auf die Halbzeitführung hatte Peter Haring. Sein wuchtiger Freistoß konnte aber abgewehrt werden. Ausgesprochenes Pech hatte Haring, in der Nachspielzeit, als er einen Eckball übernahm  aber nur an die Latte traf und der Ball auf das Spielfeld zurückprallte. Es war der 14. Torschuss der Austria in der ersten Halbzeit, aber kein Tor.

In der 49. Minute spielte Kapfenberg einen weiten Pass nach vorne, Christopher Knett rannte zur Strafraumgrenze, wollte einen Freistoß vermeiden und konnte deshalb den Ball nicht mit der Hand nehmen. Elias Dos Santon nütze die Chance, spitzelte den Ball weg und schoss ihn ins Tor. In der 67. Minute ein Freistoß für Kapfenberg von der linken Seite. Der Ball wurde von Dwamena per Kopf unglüclicherweise leicht abgelenkt und Meusburger konnte zum 0:2 abstauben. Eineinhalb Minuten später fiel im direkten Gegenzug das 1:2. Philip Roller flankte in den Strafraum und Raphael Dwamena schoß den Ball per Kopf ins Tor.  Nun kam nochmals Hoffnung auf, das Spiel zu drehen. Die kalte Dusche erfolgte in der 83. Minute. Ein Querpass im Strafraum konnte nur kurz abgewehrt werden und Victor konnte den wiederum unglücklich abgefälschten Ball aus vollem Lauf unhaltbar zum 1:3 ins Tor schießen. In den letzten Minuten gab die Austria nochmals alles, versuchte den Rückstand mit allen Mitteln aufzuholen. Valentin Grubeck traf den Pfosten. Neben dem ausgesprochenen Pech war uns die Glücksgöttin Fortuna rein gar nicht gewogen.

Heute wurden die Anstoßzeiten der 8. bis 11. Runde fixiert. In der 9. Runde bestreitet unser Team bereits zum dritten Mal in dieser Saison das "Topspiel" der Runde - zu Hause gegen Wattens spielen wir daher am Montag, den 12. September (Spielbeginn 18.30 Uhr).

Sky Go Erste Liga – 8. Runde, 09.09.2016

Freitag, 09. September 2016, 18:30 Uhr 
SC Wiener Neustadt – SC Austria Lustenau

FC Blau Weiß Linz – KSV 1919
WSG Swarovski Wattens – FC Liefering
SV Horn – FC Wacker Innsbruck

Freitag, 09. September 2016, 20:30 Uhr
FAC Wien – LASK Linz

Sky Go Erste Liga – 9. Runde, 12./13.09.2016
Montag, 12. September 2016, 18:30 Uhr 
SC Austria Lustenau – WSG Swarovski Wattens

Dienstag, 13. September 2016, 18:30 Uhr 
FC Liefering – FC Blau Weiß Linz
LASK Linz – SV Horn
FC Wacker Innsbruck – SC Wiener Neustadt
KSV 1919 – FAC Wien

Sky Go Erste Liga – 10. Runde, 16.09.2016
Freitag, 16. September 2016, 18:30 Uhr 
SC Wiener Neustadt – KSV 1919
LASK Linz – SC Austria Lustenau

WSG Swarovski Wattens – FC Blau Weiß Linz
FAC Wien – FC Wacker Innsbruck

Freitag, 16. September 2016, 20:30 Uhr 
SV Horn – FC Liefering


Sky Go Erste Liga – 11. Runde, 23.09.2016
Freitag, 23. September 2016, 18:30 Uhr
FC Liefering – SC Wiener Neustadt
FC Wacker Innsbruck – KSV 1919
SV Horn – SC Austria Lustenau

FAC Wien – WSG Swarovski Wattens

Freitag, 23. September 2016, 20:30 Uhr 
FC Blau Weiß Linz – LASK Linz

20151118 austria klagenfurt 0474 bruno280Heute, Freitag, 12. August 2016, 18:30 Uhr, im Reichshofstadion
SC Austria Lustenau - Kapfenberger SV
Heute treten zwei Mannschaften im Reichshofsadion aufeinander, die in den ersten drei Runden der Sky Go ersten Liga überzeugten und gemeinsam auf dem 3. Tabellenrang liegen. Die Bilanz in den direkten Duelle ist weitgehend ausgeglichen. Trainer Lassaad Chabbi hat alle Mann an Bord, da auch Bruno wieder voll einsatzfähig ist. Unser Trainer weiß um die Gefährlichkeit der Kapfenberger Falken. Vor heimischem Publikum wird unser Team dennoch mit erfrischendem Offensivfußball zeigen und alles geben, um gegen diesen sehr starken Gegner einen Sieg zu landen.

Vorbericht auf Bundesliga.at

20151118 austria klagenfurt 0474 bruno280Floridsdorfer AC - Austria Lustenau 1:3 (1:0)
Unsere Mannschaft hat das Spiel in Wien erfolgreich gedreht und mit 3:1 gewonnen. In der ersten Halbzeit hatten wir mehr Spielanteile und einige gute Chancen. Der FAC ging jedoch in der 27. Minute durch Adrian Grbic in Führung. Christopher Knett musste sich mehrfach mit starken Paraden auszeichnen. Kurz vor der Pause musste das Spiel für einige Minuten wegen einem Gewitter unterbrochen werden. Es fielen keine weiteren Tore.

In der 2. Halbzeit drehte unsere Mannschaft aber richtig auf. Nach einer schnellen Kombination übernahm Raphael Dwamena einen Stanglpass von Ilkay Durmus und netzte zum 1:1 ein. Die Floridsdorfer machten nun ihrerseits Druck und erzielten einen Treffer, der wegen Abseits aberkannt wurde. In der 72. Minute revancherte sich Raphal Dwamena und schickte seinerseits Ilkay Durmus direkt aufs Tor, 1:2. Die Austria blieb mit starkem Pressing am Drücker und wurde für ihren großen spielerischen und kämpferischen Einsatz belohnt. In der 81. Minute blieb der Ball auf dem sehr schweren, nassen Rasen stecken und Julian Wießmeier konnte den Ball vor dem herauslaufenden Torwart wegspitzeln und ins Tor einschieben. Das Team von Lassaad Chabbi spielte den Sieg sicher zu Ende.

Freitag, 12. August 2016, 18:30 Uhr
Austria Lustenau - Kapfenberger SV

Auslosung 2. Runde ÖFB-Cup

Sonntag, 31 Juli 2016

In der zweiten Runde des ÖFB-Cups, geht es für unsere Jungs nach Amstetten zum dort ansässigen SKU Amstetten. Die Niederösterreicher haben sich in der ersten Runde in der Verlängerung mit 3:0 gegen den SC Wienerberg durchgesetzt. Gespielt wird am 20. oder 21. September 2016.
‪#‎GemeinsamGroßesSchaffen‬

Austria Lustenau setzt sich im erwartet schweren Spiel gegen den SV Horn mit 2:1 durch. Marco Krainz und Julian Wießmeier avancieren dabei zu den Matchwinnern.

Das Déja-vu wäre fast perfekt gewesen. Die Austria hat die besseren Chancen und liegt dann doch wieder mit einem Tor hinten. Dieses Mal aber schon in der ersten Hälfte. Nachdem Raphael zuerst die Riesenchance auf das 1:0 nicht nützte, als er bereits alleine vor Torhüter Petermann stand und einen Querpass statt dem Abschluss versuchte, führten plötzlich wieder die Gäste. Ein Eckball wird nur kurz abgewehrt. Der Kopfball aus dem Rückraum landet am 5-Meter-Raum und da steht Bortel seelenallein - und vor allem nicht im Abseits - und erzielte die Führung für die Gäste.

Lassaad Chabbi reagierte zur Halbzeit und nahm Bolter raus und ersetzte ihn durch Marco Krainz. Kurz darauf wechselte er auch noch den zweiten 6er Pius Grabher aus. Marco Stark durfte sein Debüt feiern. Die beiden zeigten eine souveräne Leistung. Marco Krainz bewies wie schon in der letzten Saison seine Torschuss-Qualitäten. Der Ball kommt aus einem Gestochere heraus zu ihm und in Rücklage nagelte er den Ball ins Kreuzeck. Der mehr als verdiehnte Ausgleich. Durch den Ausgleich wurden die Horner zunehmend nervöser, dennoch versuchten sie vorne Akzente zu setzen. Jodel Dossou war es dann - nur 6 Minuten nach der Führung -der Julian Wießmeier ideal bediente. War die Nr. 10 im letzten Spiel noch am Torhüter gescheitert, umkurvte er heute souverän Torhüter Petermann und erzielte den umjubelten Siegtreffer.

In der Folge hätte Raphael noch auf 3:1 bzw 4:1 erhöhen können, doch dem Stürmer der Austria will das Tor einfach noch nicht gelingen. Am Ende bleiben verdiente 3 Punkte im Reichshofstadion und die Austria kann entspannt die erste Reise zum Auswärtsspiel in Floridsdorf antreten.

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Heute, Freitag, 18:30 Uhr, Austria Lustenau - SV Horn
Nach dem 1:1 Unentschieden gegen den LASK, will die Austria heute gegen den SV Horn einen Sieg landen. Lassaad Chabbi, Daniel Ernemann und Hubert Nagel stellen sich bei der gestrigen Pressekonferenz den Fragen der Journalisten.

Wie ist die aktuelle Lage. Sind alle Spieler fit?

Ernemann: Es sind alle an Bord. Nur Bruno muss noch geschont werden. Die Leiste schmerzt noch. Es ist eher unwahrscheinlich, dass Bruno am Wochenende einsatzfähig ist, weil wir auch kein Risiko eingehen wollen. In Bälde wird er aber wieder zur Verfügung stehen.

Wie schnell kann Bruno nach seiner Verletzung wirklich seine Leistungen abrufen? Fehlt er der Mannschaft?

Chabbi: Wir wollen ihn so schnell wie möglich integrieren. Er hat den letzten Teil der Vorbereitungsphase versäumt. Wir wollen ihn rasch heranbringen. Alexander Joppich ist wie ein junger Philipp Lahm. Philip Roller hat enorme Fortschritte gemacht. Auf Raphael setzte ich als Stürmer. Bergmeister und Stark kommen richtig gut. Sie werden ihre Chance bekommen. Ich stelle immer die stärkste Mannschaft auf. Schoko hat endlich wieder ein Tor gemacht, per Kopf sogar.

Wie sieht es mit den U19-Nationalspielern Kaufmann und Krainz?

Chabbi: Die beiden Nationalspieler spielten am Wochenende bei den Amateuren, werden aber bald wieder im Kader stehen. Wir haben einen guten Kader, mit guten Spielern. Alle wollen und sollen spielen.

Lassad, kommen wir zum Spiel gegen den SV Horn. Ist der Aufsteiger die große Unbekannte?

Chabbi: Wir haben heute eine Videoanalyse des Gegners gemacht. Dabei lag der Fokus auf der Grundausrichtung und der Taktik. Gegen Liefering hat Horn auswärts 1:0 verloren. Horn ist somit nicht mehr ganz unbekannt. Es ist eine junge Mannschaft mit einigen Spielern aus Japan. Sie haben klare Ziele und sind ein Gegner, der sehr ernst genommen werden muss. Sie spielen und kombinieren gut. Im ersten Spiel waren 8 Ausländer auf dem Spielbericht. Mein Kollege Hamayoshi ist mir noch nicht persönlich bekannt.  Wir werden uns auf die jeweilige Situation einstellen und unser Spieler durchziehen.

Welche Rückschlüsse ziehst du nach dem Spiel gegen LASK?

Chabbi: Ich war nicht zufrieden, weder mit der ersten Hälfte, noch mit dem Spiel insgesamt. Während dem Match war ich überzeugt, dass wir gewinnen können. Bevor wir 0:1 in Rückstand gerieten, hätten wir drei Tore machen müssen. Diese Chancen haben wir liegen gelassen. Hätten wir mehr an den Sieg geglaubt, dann hätten wir das Spiel auch gewonnen. Ich hatte die Taktik festgelegt, musste aber bereits in der Kabine umstellen, weil Imbongo überraschend aufgestellt wurde und wir wussten, dass dieser und Fabiano lange Bälle spielen werden. Deshalb haben wir in der ersten Halbzeit auf Sicherheit gespielt. Das hat funktioniert. In der 2. Halbzeit wussten wir, dass wir schnell sind und genug Kondition haben, um Dampf zu machen. Aber der LASK hat mit ihrer ersten Chance gleich die Führung erzielt. Wir haben aber daran geglaubt, dass wir noch einen Punkt holen. Das ist gelungen. Wir haben aber viel zu viele gute Chancen liegen gelassen, speziell Julian Wießmeier und Raphael Dwamela hätten Tore machen müssen. Mit dieser Leistung hätten wir zu Hause jedenfalls auch gegen einen starken LASK gewinnen müssen.

Hast du mit dem Pressing des LASK gerechnet?

Chabbi: Ja, aber wir haben mit unserer Taktik den Gegner auch überrascht.

Kann man im Training die Eins-zu-Eins-Situationen trainieren?

Chabbi: Sehr wohl. Das trainieren wir konsequent. Hinten waren stabil, mit einer Ausnahme und da haben wir das Tor kassiert.

Nagel: Pius Grabher, spielte viel cooler als früher. Diese Ruhe müssen auch die anderen Spieler beweisen.

Was sind eure Saisonziele zumindest bis zum Winter?

Chabbi: Ich will, dass die Zuschauer nach jedem Match zufrieden nach Hause gehen. Wenn das klappt, werden wir auch weit oben stehen.

Was haben die jungen Spieler für Ziele?

Chabbi: In der Kabine reden wir darüber, wie sich jeder persönlich verbessern kann. Damit die Mannschaft insgesamt weiterkommt.

Nagel: Wir haben ein klares Ziel, den Aufstieg. Nicht in dieser Saison, aber innerhalb von zwei Jahren in die 12er-Liga. In der laufenden Saison wollen wir besser dastehen, als im Vorjahr.

Chabbi: Das Ziel kann nie nur der zweite oder vierte Platz sein.  Wir wollen uns kontinuierlich steigern und arbeiten an unserer Beständigkeit.

Wie kann eine junge Mannschaft Beständigkeit bringen?

Chabbi: Letzte Jahr waren die jungen Spieler unroutiniert. Das ist heuer ganz anders. Alle stehen auf den eigenen Füßen, haben Spielpraxis. Das gilt auch für junge Spieler wie Joppich oder Roller.

Wie seht ihr die zwei Heimspiele hintereinander?

Chabbi: Damit können wir gut leben.

Hält der Rasen so eine Belastung aus?

Chabbi: Der Rasen ist super in Schuss. Dafür sorgt Viktor Karntischnig. Wir haben einen sehr guten Untergrund, der Rasen ist sehr gut gepflegt.

Wie viele Zuschauer erwartet ihr und wie viele waren beim LASK dabei?

Ernemann: Gegen den LASK waren es 3.500 Zuschauer. Wir hoffen, dass gegen Horn gleich viel kommen werden. 10 Horner Fans sind angekündigt. Im Anschluss und bereits vor dem Spiel steigt das Austria Sommerfäscht mit coolen Drinks und Musik.

Wie geht ihr das Spiel am Freitag an?

Chabbi: Wir bleiben auf dem Boden und geben Vollgas, um zu gewinnen.

SC Austria Lustenau und LASK Linz trennen sich 1:1
Zum Start kann die Austria zwar keine 3 Punkte feiern, doch das Ergebnis ist ganz klar ein Sieg für die Moral. Das insgesamt bessere Team lag eine Viertelstunde vor Schluss noch hinten und konnte dann in der Nachspielzeit noch ausgleichen. Goldjunge "Schoko" Jailson erzielte den Ausgleich per sehenswertem Flugkopfball.

Das "Spitzenspiel" hat nicht wirklich das versprochen was man erwarten durfte. Zumindest nicht in Hälfte 1. Chancen waren Mangelware bzw. wurden sie fahrlässig vergeben. Zum Beispiel scheiterte Julian Wießmeier allein stehend vor Pavao Pervan als er sich für keine Ecke des Tores entscheiden konnte.

In Hälfte 2 konnte die Austria dann zunehmend die Oberhand gewinnen und hatte durch Raphael mehrere gute Chancen. Die Fans bekamen also in Hälfte zwei das versprochene Spitzenspiel zu sehen. Doch wie so oft im Fußball durfte zuerst das passivere Team, in diesem Falle der LASK, über einen Treffer jubeln. Eine Unachtsamkeit in der Abwehr und schon stand es 0:1.Torschütze Rene Gartler nach einer Flanke von Fabiano.

Die Austria hat aber nicht aufgegeben und erzielte in der Nachspielzeit durch Jailson den mehr als verdienten Ausgleich. Die Linzer dürfen über diesen Punkt glücklich sein. Ein Sieg wäre unverdient gewesen. Einzig Pavao Pervan ist es zu verdanken, dass sie heute mit einem Punkt nach Hause fahren.

Nächste Woche Freitag geht es bereits zuhause weiter gegen den SV Horn. Spielbeginn dann schon um 18:30 Uhr.

Austria T-Shirt Design Contest

Freitag, 22 Juli 2016

Für die neue Saison möchten wir ein offizielles Saisonshirt produzieren lassen. Das Design möchten wir jedoch nicht einfach vorgeben, sondern gemeinsam mit allen Austrianer entwickeln. Jeder einzelne Fan soll die Möglichkeit haben sich einzubringen. Der Wettbewerb wird in zwei Runden ablaufen.

In der 1. Runde wird eine Jury, bestehend aus Vereinsvertretern, Spielern und Trainern eine erste Vorauswahl treffen. Die Designs, die diese Runde überstehen, werden dann der Austria-Familie auf Facebook präsentiert und stellen sich einem Voting.

In dieser 2. Runde kann ca. 1 Woche lang für das favorisierte Designs abgestimmt werden. Das Design mit den meisten Likes wird dann in einer limitieren Auflage produziert und offizielles Saisonshirt der Austria.

Das Gewinner-Design wird natürlich prämiert. Die Preise werden demnächst veröffentlicht.

Ihr seid also kreativ und wolltet schon immer einmal ein T-Shirt designen? Dann ist jetzt eure Gelegenheit. Sendet uns euren Vorschlag (es dürfen auch gerne mehrere sein) an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! und ihr nehmt automatisch am Contest teil. Einsendeschluss ist der 7. August 2016.

Das T-Shirt wird entweder weiß oder grün sein. Bitte berücksichtigt das, wenn ihr ein Design einreicht. Schreibt uns einfach dazu, auf welche T-Shirt Farbe ihr das ganze drucken würdet.

Ein paar Rahmenbedingungen für das Design:

  • 4-farbig möglich, kann aber auch einfarbig/zweifarbig sein
  • Nur Brustdruck, bitte beachten, dass nicht ganz bis zu den Nähten gedruckt werden kann
  • Anzügliche oder beleidigende Designs werden generell aussortiert

Heute startet die SkyGo Erste Liga wieder voll durch. Bereits am Mittwoch standen Trainer Lassaad Chabbi, Manager Daniel Ernemann, Spieler Raphael Dwamena und Präsident Hubert Nagel Rede und Antwort. Thema unter anderem: Saisonauftakt gegen den LASK, Raphael's Wechsel zur Austria und die übliche "Wer gewinnt die Liga" Thematik.

­­­Wie geht ihr mit der neuen Situation um? Vor einem Jahr ging es gegen den Abstieg, nun werdet ihr als Aufstiegskandidat gehandelt. Bedeutet das mehr Druck?
Chabbi: Druck und Stress gehören immer dazu. Wir haben uns vor einem Jahr nicht als Abstiegskandidat gefühlt und nehmen heute das Wort Aufstieg nicht in den Mund. Aber wir wollen möglichst weit oben mitspielen und unseren Besuchern und Fans attraktiven, offensiven Fußball bieten. Dafür zahlen sie Eintritt, unterstützten uns auf den Tribünen und begleiten uns auf weiten Auswärtsfahrten wie gegen ATUS Ferlach. Wenn wir gewinnen, bereiten wir ihnen und uns selbst Freude.

Wie schätzt ihr den LASK ein, ist er stärker oder schwächer geworden?
Chabbi: Gegen den LASK wird es ein schweres Spiel. Die Linzer zählen zum Favoritenkreis in der Sky Go Ersten Liga. Wir haben in den letzten Jahren immer vier Spiele gegeneinander ausgetragen, oft mit offenem Schlagabtausch. Wir kennen uns also gegenseitig gut. Ob sie stärker geworden sind, wird sich weisen. Auch wir haben Abgänge zu verkraften, aber wir haben auch gute Zugänge. Qualitativ sind wir gegenüber der letzte Saison mindestens gleich gut geblieben. Aber wir haben das klare Ziel mehr zu erreichen also vor einem Jahr.

Ernemann: Von der Kaderstärke sind wir gleich geblieben, haben aber einen Spieler weniger. Neu kommt U19-Nationalspieler Benjamin Kaufmann, ein Vorarlberger zu uns, dessen Stärke in der Verteidigung liegen. Wir haben drei Spieler von Liefering geholt. Liefering setzt ebenfalls auf junge Spieler, hat ein ähnliches Spielsystem, vor allem in der Defensive. Unterschiede gibt es in der Offensive. Wir haben uns ganz gezielt verstärkt.

Welches Spielsystem werdet ihr in Zukunft anlegen?
Chabbi: Wir spielen mit jungen Spielern, schnell und offensiv. Ich sehe aber einen Unterschied zwischen Liefering, wo Red Bull junge Spieler aufbaut. Dort trägt der Einzelne weniger Verantwortung. Bei uns muss auch ein junger Spieler sofort Mitverantwortung für das Team übernehmen. Die älteren Spieler sind ihnen gute Vorbilder. So Kapitän Christoph Stückler und Mario Bolter, die beide Familienväter sind. Da geht es um das wirkliche Leben und nicht nur ums Spiel.

Raphael, du bist erst seit kurzem bei der Austria. Stimmst du deinem Trainer zu?
Raphael Dwamena: Ich habe bei Red Bull Ghana begonnen und bin dann zum FC Liefering gekommen, wo ich viel gelernt habe. Bei der Austria ist es tatsächlich anders, wir haben noch mehr individuelle Verantwortung. Zudem spielen bei der Austria erfahrene Spieler wie Stückler, Bolter oder Pius Grabher. Ich muss meine Aufgabe erledigen, das ist Tore schießen.

Wo liegen die Unterschiede zwischen den Spielern, die die Austria verlassen haben und den neuen Spielern?
Chabbi: Valentin Grubeck spielt anders, ist ein anderer Spielercharakter. Aber Seif und Raphael sind von der Spielanlage vergleichbar. Raphael ist mit dem Kopf noch stärker und auch mit den Füßen ist er ein echter Afrikaner. Alle Afrikaner, die bei mir sind, können kicken (lacht).

Habt ihr verletzte oder angeschlagene Spieler?
Chabbi: Bruno hat eine Adduktorenverletzung und konnte deshalb nicht trainieren. Er wird noch zwei, drei Wochen fehlen. Bei mir spielen generell nur fitte Spieler, da gehe ich kein Risiko ein. Marco Krainz kommt morgen von der U19-EM zurück. Mit Benjamin Kaufmann haben wir einen weiteren Nationalspieler aus Vorarlberg im Team, der uns ideal ergänzt.

Hast du deine Wunschmannschaft beisammen?
Chabbi: Ich habe keine Wunschmannschaft, sondern 20 Spieler, auf die ich zähle. Ich rotiere gerne. Jeder kennt meine Devise: Wer nicht gut trainiert, spielt nicht. Das Training ist das Wichtigste, egal wie einer im letzten Spiel brilliert hat. Im Fußball ist wie in jedem Beruf. Du kannst dich nicht auf den Lorbeeren ausruhen und sagen, gestern habe ich gut gearbeitet, heute ruhe ich mich aus. Wir haben 20 gute Spieler, die alle spielerisch auf der Höhe sind. Da ist es schwierig, eine Wunschelf zu finden. Außerdem stelle ich situationsbedingt auf, das hängt vom jeweiligen Gegner ab.

Frage an Raphael Dwamena: Wir vergleichst du die Spielsysteme mit der Philosophie von Red Bull in Liefering und Austria Lustenau? Wie wurdest du von der Mannschaft aufgenommen? Man hört, du hattest andere Angebote, weshalb bist du nach Lustenau gekommen?
Raphael: Austria und Liefering haben ähnliche Spielsysteme. Da ist es leicht, sich in das Team einzugliedern. Ich fühle mich hier sehr wohl. In Liefering war ich beim Trainer nicht mehr gefragt, aber ich hatte einige gute Angebote, auch aus der 1. österreichischen Bundesliga. Trainer Lassaad Chabbi hat mich angerufen und zeigte mir damit, dass ich wichtig für das Team sei. Ich hätte andere Angebote annehmen können, auch in der 1. Bundesliga. Aber ich spürte, dass mich der Trainer bei der Austria haben will. Dieses Vertrauen war der Grund, dass ich mich Austria entschieden habe.

Chabbi: Präsident Hubert Nagel, Daniel Ernemann und ich haben Raphael in Liefering beobachtet. Wir waren uns klar, dass er zu uns passt und zu uns kommen sollte. Er hat eine richtige Entscheidung getroffen.

Du hast die Ausbildung bei Red Bull Salzburg genossen. Wie wichtig war das für das für die Weiterentwicklung?
Raphael: Mit 16 Jahren habe ich bereits bei Red Bull Ghana gespielt. Dort hatten wir einen niederländischen Trainer. Dann wurde ich von Red Bull nach Österreich geholt, konnte in Salzburg sehr viel lernen und mich spielerisch entwickeln. Nach dem FC Liefering ist Austria Lustenau ist nun der beste Schritt. Der Trainer ist gut, das Spielsystem passt mir. Um erfolgreich zu sein, ist es wichtig, dass du dich mit dem Trainer und der Mannschaft verstehst.

Huber, vor einem Jahr hat niemand von eurer jungen Mannschaft etwas erwartet. Heuer ist der Erwartungsdruck höher. Wie siehst du das?
Hubert Nagel: Wir wünschen uns eine Steigerung gegenüber dem Vorjahr. Nach der letzten Saison, in der wir viele gute Spiele zeigten, sind die Erwartungen sind gestiegen, aber den Titel verlangt keiner. Wichtig ist, dass wir uns als Mannschaft und spielerisch steigern, an einem Strang ziehen und uns positiv entwickeln. Unser Ziel ist es innerhalb der zwei nächsten Jahre aufzusteigen. In der nächsten Saison ist das realistischer, wenn zwei Mannschaften aufsteigen. Heuer wäre es etwas verfrüht.

Ihr seid Mitfavorit, das kommt ja nicht von ungefähr!
Chabbi: Natürlich gehören wir zum Favoritenkreis, aber das Ziel muss sein, möglichst gut zu spielen. Der LASK gilt seit jeher als Favorit, hat viel investiert, redet vom Aufstieg und spielt trotzdem noch immer in unserer Liga. Das habe ich gerade Oliver Glasner gesagt. Wir reden nicht vom Aufstieg, werden wir alles geben, um in jedem Spiel positiv zu überraschen und uns sehr gut zu präsentieren.

Könnt ihr die Sky Go Erste Liga einschätzen?
Chabbi: Die Liga ist heuer noch schwerer einzuschätzen als früher. Innsbruck und den LASK als Favoriten kennen wir von vielen Begegnungen. Der SV Horn ist unberechenbar. Mit ihrem japanischen Sponsor Honda, der in Italien als Spieler eine Größe ist, reden sie vom Aufstieg. Das erinnert an Klagenfurt. Dort redete man auch vom Aufstieg und am Saisonende waren sie weg.

Vielen Dank für das ausführliche Gespräch und viel Erfolg für das Spiel.

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Heute, Freitag, 22.Juli 2016, 20:30 Uhr
Austria Lustenau - LASK
Die Ausllosung in der Sky Go Ersten Liga hat uns zwei Top-Spiele in Folge im Reichshofstadion beschert. Den LASK und Aufsteiger SV Horn, die beide hohe Ambitionen haben. Mit dem LASK kommt heute einer der großen Titelfavoriten nach Lustenau. Oliver Glasners LASK-Team hat sich gezielt verstärkt, musste aber auch einige prominente Abgänge verzeichnen. Auch die Austria hat sehr gute, junge Spieler geholt und muss routinierte ersetzten.

Trainer Lassaad Chabbi: "Die beiden Mannschaften kennen sich gut. Es sind immer spannende Duelle, mit hohem Tempo. Weil beide immer gewinnen wollen. Die Fans dürfen sich also auf ein tolles Fußballspektakel freuen. Die Vorbereitung war gut. Die Feuerprobe kam mit dem Cup-Match in Ferlach, das wir mit 6:1 gewonnen haben. Das gibt uns Auftrieb und die Hoffnung, dass wir unseren Fans heute einen Sieg  schenken können, damit sie im Austria-Dorf richtig feiern können."

Vorschau auf Freitag, 29. Juli, 18:30 Uhr
Austria Lustenau - SV Horn

Mit U19 Nationalspieler Benjamin Kaufmann wechselt ein weiteres österreichisches Talent zu uns an den Rhein. Er unterschreibt für 2 Jahre. Benjamin ist gelernter Innenverteidiger kann aber auch auf den Außenpositionen in der Verteidigung eingesetzt werden. Wir freuen uns auf eine erfolgreiche Zeit mit dir!

Am Freitag, 22. Juli, um 20:30 Uhr startet endlich die Saison mit dem Schlagerspiel gegen den LASK. Kommt alle ins Stadion!

6:1-Cup-Sieg bei ATUS Ferlach

Sonntag, 17 Juli 2016

20151118 austria klagenfurt 0474 bruno280ÖFB-Samsung-Cup ATUS Ferlach - Austria Lustenau 1:6
Mit einem klaren Sieg hat das Austria-Team von Lassaad Chabbi die erste Cup-Runde gemeistert. ATUS Ferlach ist Meister der Kärntner Liga, verzichtete jedoch auf den Aufstieg in die Regionalliga.

Den Torreigen eröffente unser neuer Stürmer aus Ghana, Raphael Dwamena in der 10. Minute. Julian Wießmeier erzielte in der 36. Minute nach einem Elfmeter samt Nachschuss das 0:2 in der 36. Minute. Mit diesem Spielstand ging es in die Pause.

In der 65. Minute machte Julian Wießmeier scheinbar alles klar, 0:3. Stephan Stückler gelang in der 67. Minute das 1:3. Doch die Austria ließ nicht locker. Julan Wießmeier krönte seine Leistung mit dem dritten Tor., wiederum per Elfmeter. Raphal Dwamena schoss in der 82. Minute sein zweites Goal und den Schlusspunkt setzte Ilkay Durmus in der 90. Minute. Sehr zur Freude der zahlreichen Austria-Fans, für die sich die Reise ins Kärntner Rosental gelohnt hat. Unser Team hat nach einer erfolgreichen Vorbereitung nun auch im Cup überzeugt. Unsere Fans dürfen sich nun auf eine spannende Sky Go Erste Liga freuen.

Freitag, 22. Juli, 20:30 Uhr: Austria Lustenau - LASK
Die Meisterschaft beginnt mit dem Match gegen einen der Titelfavoriten.

201607 austria bruehl sg 098 800Das Schweizer Team aus der Promotionleague von Trainer Uwe Wegmann bestritt das erste Spiel und wurde sicher unter Wert geschlagen. Das Austria-Team von Lassaad Chabbi zeigte sich nach dem 1:1 gegen Wil in diesem Spiel von seiner besten Seite. Mit Ausnahme von Bruno, der wegen einer Leistenzerrung gesperrt war, setzte Chabbi alle Spieler ein. In der ersten Halbzeit bereitete Valentin Grubeck alle drei Tore vor. Raphael Dwamena staubte in der 23. Minute zum 1:0 ab. Alexander Joppich doppelte in der 27. Minute nach. Die 3:0-Halbzeitführung erzielte Peter Haring mit einem wuchigen Kopfball.

Auch nach der Pause machte unser Team weiter Druck. Julian Wießmeier erzielte mit einem glasharten Schuss das 4:0 nach Pass von Jodel Dossou in der 54. Minute. In der 57. Minute überspielte Raphael Dwamena die ganze Abwehr und konnte nur noch mit einem Foul gestoppt weden. Wießmeier verwandelte den Elfer sicher zum 5:0. Unser African Storm ging bei sommerlichen Temperaturen weiter.  Der Torwart hielt einen weiteren Gewaltschuss von Peter Haring. Jodel Dossou krönte seine Leistung mit dem 6:0 in der 63. Minute und legte 75. Minute nochmals für Julian Wießmeier zum 7:0 ideal auf. Sinan Akdeniz gelang in der 83. Minute das 8:0. Christopher Knett und Nicolas Mohr waren in beiden Halbzeiten unüberwindbare Bollwerke im Austria-Tor. Unser Team ist für die nächsten Aufgaben bestens vorbereitet.

Samstag, 16.  Juli, 17:00  Uhr
ÖFB-Samsung-Cup, 1. Runde, ATUS Ferlach - SC Austria Lustenau

Freitag 22. Juli, 20:30 Uhr
Sky Go Erste Liga, 1. Runde, SC Austria Lustenau - LASK Linz

Freitag 29. Juli, 18:30 Uhr
Sky Go Erste Liga, 2. Runde, SC Austria Lustenau - SV Horn

Gemeinsame Sache machen heute die Fans und der Verein: zusammen laden wir zum Saisoneröffnungsfest! Um 15:00 Uhr testet unsere Mannschaft dabei zum letzten Mal, bevor die Saison am 16. Juli mit der 1. Cup-Runde startet. Gegner am Samstag ist der schweizer Club SC Brühl St. Gallen. 

Am Abend findet die Vorstellung der neuen Spieler sowie des neuen NIKE-Trikots statt. Im Anschluss werden die Vertreter der Fanclubs ihre Ziele für die kommende Saison präsentieren. Vor allem aber steht der Tag unter dem Motto "Gemeinsam" - Verein UND Fanclubs ziehen an einem Strang! 

14:00 Uhr - Stadioneinlass
15:00 Uhr - Testspiel SC Austria Lustenau- SC Brühl St. Gallen (Eintritt frei)
18:00 Uhr - Präsentation der neuen Spieler in den neuen Trikots, anschließend Präsentation Fanclub


Wolfgang Verocai live
Im Austria-Dorf wird Wolfi Verocai für Unterhaltung sorgen, außerdem gibts feine Cocktails. Bei freiem Eintritt wird für das leibliche Wohl gesorgt sein.


Mit Marco Stark (23) konnten wir heute einen jungen Innenverteidiger verpflichten (Vertragslaufzeit 1 Jahr + Option). Der 191cm-große gebürtige Bludenzer hat in der Akademie Vorarlberg seine fußballerische Ausbildung genossen und war seither für den FK Austria Wien aktiv. Dort hat er zunächst in der Amateurmannschaft in der Regionalliga Ost gespielt, wo er als absoluter Leistungsträger eine Führungsrolle inne hatte. Nachdem er bereits zu dieser Zeit regelmäßig bei der 1. Mannschaft mit trainieren durfte, ist er zum Anfang der vergangenen Saison voll in den Bundesligakader von Thorsten Fink gerutscht, dort kam er allerdings nicht zu regelmäßigen Einsatzzeiten.

Der Kontakt mit Austria Lustenau besteht schon seit einigen Jahren. Nunmehr ist es gelungen Marco nach Lustenau zu holen. Für Lassaad Chabbi, der bereits sein Trainer in der Akademie Vorarlberg war, ist er ein Wunschspieler. Marco ist ein moderner Innenverteidiger mit guter Spieleröffnung, der sowohl zweikampf- als auch kopfballstark ist. Er verfügt zudem über eine gute Grundschnelligkeit.

Lukas Grill verläßt die Austria
Verlassen wird den Verein Lukas Grill (24), der beim FAC eine neue Herausforderung sucht. Lukas stieß im vergangenen Sommer zu den Grün-Weißen und kam in der Saison 2015/2016 auf 26 Einsätze, davon sechs in der Startaufstellung. Lukas, danke für deinen Einsatz im grün-weißen Trikot!

Austria Lustenau - FC Wil 1:1

Dienstag, 05 Juli 2016

201607 austria wil 275akdiniz280SC Austria Lustenau - FC Wil 1:1
Das Testspiel gegen den Club aus der schweizerischen Challenge League endete unentschieden. Sinan Akdiniz erzielte in der 75. Minute den Ausgleich.

Vorschau: Samstag, 9. Juli. 15 Uhr, Reichshofstadion

SC Austria Lustenau - FC Brühl St. Gallen

201607 luzern austria114 grabher tor280In einem flotten Testspiel trennten sich der FC Luzern und Austria Lustenau mit einem leistungsgerechten 1:1. Der Tabellendritte der Schweizer Super League wird vom deutschen Europameister Markus Babbel trainiert. Die Luzerner begannen vehement und kamen in der 10. Minute zur 1:0-Führung. Ruben Vargas übernahm einen Pass von Christian Schneuwly und schoss unhaltbar ein. Kurz darauf hatten die Gastgeber eine weitere hochkarätige Chance, Christopher Knett war jedoch auf der Hut. Das Austria-Team von Lassaad Chabbi kam immer besser ins Spiel und hatte durch Raphael Dwamena, Julian Wießmeier, Valentin Grubeck und Jodel Dossou durchaus die Chance auf den Ausgleich. Nachem Schneuwly eine weitere Großchance ausließ, erarbeitet sich die Austria in der 40. Minute gleich drei Eckbälle in Folge. In der 45. Minute setzte sich Dwamena durch und spielte den Ball in den Lauf von Pius Grabher, der unhaltbar zum hoch verdienten 1:1 einnetzte.

In der zweiten Halbzeit wechselten die Trainer durch. João Oliveira traf in der 53. die Latte. Christopher Knett musste noch einmal mit einer sehenswerten Parade eingreifen, sonst hatte unsere Abwehr den Luzerner Sturm aber im Griff. Die Austria erarbeitete sich in der zweiten Halbzeit sogar ein Chancenplus. Die größte Chance hatte Julian Wießmeier, sein Schuss wurde aber in extemis abgewehrt. Trainer Lassaad Chabbi setzte einige Testspieler ein, die sich mit vollem Engagement einbrachten. So der goßgewachsene koratische Stürmer Mateo Vervnica, der ein großes Laufpensum absolvierte und einige gute Chancen vorbereitete. Weiters die beiden Mittelfeldspieler Andras Dlopst aus Österreich sowie Rafael Bruno aus Brasilien, die ebenfalls überzeugen konnten.

Die nächsten Testspiele der Austria:
Dienstag, 5. Juli, 18 Uhr, Sportanlage Müss, Fußach: FC Wil (CH)
Samstag, 9. Juli, 15 Uhr, Reichshofstadion: FC Brühl St. Gallen (CH)

Am Sonntag, den 26.06.2016 war es soweit – der gemeinsame Mannschaftsausflug der U9 A, U12 A und U13 A in den Europark Rust konnte starten.

Um 5.30 Uhr morgens fuhren die Teams mit einer riesen Vorfreude und insgesamt 35 Spielern und 8 Trainern bzw. Begleitpersonen mit dem Reisebus nach Rust vom Reichshofstadion los. 

Pünktlich zur Parkeröffnung um 9.00 Uhr konnte der gemeinsame Erlebnis- und Spasstag im Europark beginnen. Und dieser Tag hatte einiges zu bieten: wilde Achterbahnen in luftigen Höhen, Abkühlungen bei den verschiedenen Wasserachterbahnen und viele andere Attraktionen wurden bis zum Ende der 

Öffnungszeit (20.00 Uhr) voll ausgenützt. Unsere Jungs (wirklich alle) und Trainer fuhren furchtlos jede noch so wilde Achterbahn mit!

Bei der Rückreise wurden die ganzen Erlebnisse des Tages noch zwischen den Jungs und Trainern heiß diskutiert, ehe dann die Müdigkeit bei allen gesiegt hat. „Alles in allem war es ein wunderschöner Tag mit unseren Jungs, den wir sicher nie vergessen werden.“, so die Trainer Thiago, Marco, Buri, Michi und Tome. 

201606 zuerich austria185 800FC Luzern - Austria Lustenau
Samstag, 2. Juli 2016, 16 Uhr, Sportplatz Allmend Luzern
Der FC Luzern hat zu einem Testspiel eingeladen. Luzern eroberte in der Raiffeisen Super League den hervorragenden 3. Tabellenplatz. Gespielt wird auf dem Spielplatz der Leichtathletikanlage neben der Swissportarena (GPS-Eingabe Horwerstraße 91, Luzern).
Tipp des FC Luzern: Autobahnausfahrt "Luzern-Horw" benützen. Der Signalisation "Allmend/Messe" folgen. 3 Fahrminuten bis zur Swissporarena/Leichtathletikanlage.
Situationsplan Allmend Luzern

Empfehlung: Anfahrt via Walensee über den Hirzelpass. Liechtenstein - Walensee - Wädenswil - Hirzelpass - Sihlbrugg - Baar - Zug - Luzern. Streckenlänge etwa 180 Kilometer und 2:15 Stunden Fahrzeit. Diese Seenroute ist landschaftlich sehr reizvoll.
(Hinweis: die Route via Stadt Zürich ist stark staugefährdet).

201606 zuerich austria005 280In einem flotten Testspiel erzielten Alesevic 0:1 (13. Minute) und 49. Simonyan 0:2 (49.) die Tore für den Schweizer Cup-Sieger, der heuer in der Challenge League spielt. In einer fairen Partie erarbeiteten sich beide Mannschaften einige gute Torchancen. Der FC Zürich nützte seine Möglichkeiten nach Abstimmungsfehlern in unserer Abwehr konsequent aus. Vorne blieben unsere Offensivkräfte etwas glücklos. Austria-Trainer Lassaad Chabbi wechselte nach der ersten Halbzeit durch. Jodel Dossou kehrte von der Nationalmannschaft von Benin zurück und wurde noch geschont. Unsere neuen Spieler machten durchwegs eine gute Figur. Für die kommende Saison sind wir gut aufgestellt.

Sportanlage Rheinau, St. Margrethen
FC Zürich: Vanins (46. Fillion); Stettler (46. Brunner), Alesevic (65. Sadrijaj), Nef (46. Kecojevic), Sadrijaj (46. Kempter); Koné (46. Simonyan ), Grgic (83. Koné), Sarr (46. Buff), Rodriguez (46. Schönbächler), Dominguez (46. Janjicic), Turkes (46. Marchesano).
SC Austria Lustenau: Knett; Joppich (46. Bruno Rafael), Stückler (46. Baumgartner), Haring, Sobkova (46. Roller); Bolter (46. Krainz), Grabher (46. Bergmeister); Jailson (46. Kühne/75. Akdiniz), Wießmeier (46. Grill), Durmus (46. Bruno); Grubeck (46. Dawema)

Nächster Neuzugang: Valentin Grubeck (21) hat heute einen 1-Jahres-Vertrag mit Option bei unserer Austria unterzeichnet. Valentin spielte zuletzt für den SV Grödig. Durch den Verzicht der Grödiger auf eine Lizenz in der SkyGo Erste Liga kommt der Spieler ablösefrei nach Lustenau.

Valentin ist ein physisch starker Mittelstürmer (1,84 m), der auch spielerisch gute Qualitäten hat. Er kann auch als hängende Spitze eingesetzt werden. Er hat bereits die ersten Trainingseinheiten mit der Mannschaft absolviert und wird aller Voraussicht nach am kommenden Samstag beim Testspiel gegen den FC Zürich sein Debüt geben (Achtung, die Anstosszeit gegen die Schweizer wurde geändert - neu: 12:30 Uhr statt 15:00 Uhr).


Herzlich Willkommen in Lustenau, Valentin!

Der SC Austria Lustenau hat einen weiteren Neuzugang zu vermelden. Stefan Bergmeister (19 Jahre) stößt ab sofort vom 1.FC Nürnberg II zu den Grün-Weißen.

Der gebürtige Salzburger unterschrieb einen Zweijahresvertrag. Er stammt aus der Nachwuchsabteilung des FC Red Bull Salzburg und war die letzten drei Spielzeiten für die Nürnberger aktiv, wo er in der U-19 Bundesligamannschaft Kapitän war. Stefan ist ein zentraler Mittelfeldspieler, der vor allem durch seine läuferischen Fähigkeiten, seine Zweikampfstärke und seinen Einsatzwillen überzeugt. Bereits am Samstag beim Testspiel gegen den FC Zürich wird er voraussichtlich zum Einsatz kommen.

FC Zürich - Austria Lustenau

Montag, 20 Juni 2016

201606 70jahre fussach austria 0254DawemaSamstag, 25. Juni 2016, 12:30 Uhr
FC Zürich - Austria Lustenau
St. Margrethen, Sportanlage Rheinau
Der vielfache Schweizer Meister musste in der vergangenen Saison trotz eines Sieges im letzten Spiel gegen Vaduz den Gang in die Challenge League antreten. Doch die Zeichen stehen auf Wiederaufstieg. Ein reizvolles Match in unserer Nachbarschaft in St. Margrethen. Hinweis: Das Match wurde auf 12:30 Uhr vorverlegt, da die Schweizer Nationalmannschaft um 15:00 Uhr gegen Polen spielt. "Hopp Schwiiz!"

Die weiteren Testspiele

Samstag 2. Juli 16:00 Uhr: FC Luzern – SC Austria Lustenau, Sportanlage Allmend, Luzern (CH)

Sonntag – Dienstag 3. bis 5. Juli: Teambuilding im Hotel Gotthard der Familie Walch in Lech

Dienstag 5. Juli 18:00 Uhr: SC Austria Lustenau – FC Wil, Sportanlage Müss, Fussach

Samstag 9. Juli 15:00 Uhr, SC Austria Lustenau – FC Brühl St. Gallen, Reichshofstadion, Lustenau

Bereits gespielt
Samstag, 18. Juni: SC Fussach - SC Austria Lustenau 0:6 (0:2)
anlässlich der 70-Jahr-Feier des Sportclubs Fussach 1946
Tore für die Austria: 
15. Minute Juilian Wießmeier, 33. Raphael Dawema, 58. Tobias Pellegrini sowie Lukas Grill mit einem lupenreinen Hattrick (62., 69. und 90. Minute).

Samstag, 16. Juli, 17 Uhr, ÖFB-Samsung-Cup, 1. Runde
ATUS Ferlach - SC Austria Lustenau
die Auslosung führt uns zum Meister der Kärtner Liga ATUS Ferlach ins Rosental

20151118 austria klagenfurt 0474 bruno280ÖFB-Samsung-Cup, 1. Runde
ATUS Ferlach - SC Austria Lustenau
Die 1. Cup-Runde führt uns ins Kärntner Rosental nach Ferlach. Gespielt wird am Samstag, 16. Juli 2016, um 17 Uhr.

ATUS Ferlach hat eine sehr starke Saison gespielt und die Meisterschaft in der Kärntner Liga errungen. Allerdings hat Meister ATUS Ferlach auf das Aufstiegsrecht in die Regionalliga Mitte verzichtet.

70 Jahre Sportclub Fussach 1946

Samstag, 18 Juni 2016
201606 70jahre fussach austria 0052 280SC Fussach - SC Austria Lustenau 0:6
Samstag, 18. Juni, 17 Uhr, Sportanlage Müss
Das Freundschafsspiel anlässlich des 70-Jahr-Jubiläums des Sportlcubs Fussach 1946. Trainer Lassaad Chabbi setzte erstmals unsere neuen Spieler sowie einige Testspieler ein.
Die Torschützen: Julian Wießmeier (15. Minute), Raphael Dawema (33.), Tobias Pellegrini (58.) und Lukas Grill mit einem lupenreinen Hattrick (62. 69. und 90. Minute)

Portugal - Österreich: Beim Jubiläumsfest des SC Fußach wurde das EM-Spiel übertragen (0:0).

Vor wenigen Minuten hat die Bundesliga den Spielplan für die am 22. Juli startende Saison veröffentlicht. Gleich in Runde 1 kommt es zu einem absoluten Topspiel im Reichshofstadion: wir empfangen den LASK Linz!

Eine Woche später (am 29.07.) gastiert der Aufsteiger aus Horn im Reichshofstadion - ein Heimspiel-Doppel also zum Auftakt für unser Team! In Runde 3 gastieren wir erstmals auswärts und zwar beim FAC. 

Den kompletten Spielplan findet ihr unter dieser News zum downloaden!

 

 

201606 70jahre fussach austria 0254DawemaAmbitioniert und mit viel Leidenschaft startete unsere Mannschaft heute mit dem ersten Training in die neue Saison. Das Ziel, einen Großteil der Mannschaft halten zu können, ist geglückt.

Mit an Bord waren bereits die Neuverpflichtungen Raphael Dwamena und Alexander Joppich. Jodel Dossou befindet sich noch in Benin beim Nationalteam und wird später ins Training einsteigen.

Folgende Testspieler werden vom Trainerteam die nächsten Tage getestet und weilen seit heute in Lustenau:

Bruno Lovisaro (Brasilien)

Abdulai Muniru (vereinslos, vorher FC Turin)

Idiamo Lima Rosa dos Santos (Brasilien)

Ndriqim Halili (FV Ravensburg)

Simon Kühne (FC St. Gallen)

Stefan Bergmeister (1. FC Nürnberg II)

Andreas Dlopst (Admiral Wacker)

Sefa Gaye (VfB Hohenems)

Testspiele - ÖFB-Samsung-Cup - Sky Go Erste Liga

Samstag, 18. Juni 2016, 17:00 Uhr:
SC Fussach (in Fußach anlässlich der 70-Jahr-Feier des SC Fussach)

Samstag, 25. Juni 2016, 12:30 Uhr
FC Zürich (in St. Margrethen)

Samstag,  2. Juli, 16:00 Uhr
FC Luzern (Sportanlage Allmend, Luzern)

Dienstag, 5. Juli, 18:00 Uhr
FC Wil (Sportanlage Müss in Fußach)

3. bis 6. Juli:
Teambuilding in Lech im Hotel Gotthard der Familie Walch


Samstag, 9. Juli, 15:00 Uhr
FC Brühl St. Gallen (Lustenau, Reichshofstadion)

ÖFB-Samsung-Cup
Samstag, 16. Juli, 17:00 Uhr
ATUS Ferlach (Meister der Kärntner Liga) - SC Austria Lustenau

Samstag, 22. Juli, 20:30 Uhr
1. Runde Sky Go Erste Liga
Austria Lustenau - LASK Linz


Samstag, 29. Juli, 18:30 Uhr
2. Runde Sky Go Erste Liga
Austria Lustenau - SV Horn

Raphael Dwamena (20) hat am Freitagnachmittag einen Zweijahresvertrag bei Austria Lustenau unterschrieben. Der ghanaische Stürmer kommt vom FC Liefering ins Ländle. Er ist ein absoluter Wunschspieler des Trainers und der sportlichen Leitung. Raphael ist sehr athletisch und dynamisch. Zudem besticht er mit einem guten Zweikampfverhalten und guter Technik. Er genoss in den letzten drei Jahren als Spieler von Red Bull Salzburg bzw. FC Liefering eine gute Ausbildung und wird ab sofort für die Grün-Weißen auf Torejagd gehen.

Weiterhin haben mit Eigengewächs Pius Grabher und Mario Bolter zwei Mittelfeldspieler ihre Spielerverträge jeweils um ein Jahr verlängert, die im System von Lassaad Chabbi eine zentrale Rolle spielen.
Damit steht das Grundgerüst der Mannschaft für die kommende Saison. Unter anderem wird noch ein weiterer Stürmer zur Mannschaft dazu stoßen.

Mannschaftskapitän Christoph Stückler hat beim SC Austria seinen Spielervertrag um ein weiteres Jahr verlängert. Der 36-jährige Innenverteidiger ist seit 2008 im Verein und war in der abgelaufenen Saison der einzige Spieler in der Sky Go Erste Liga, der in sämtlichen 36 Saisonspielen über 90 Minuten zum Einsatz kam. Er war der zweikampfstärkste Spieler der Liga und hat mit Peter Haring eines der besten Innverteidiger-Duos gestellt.

Mit Alexander Joppich (21) wurde zudem der erste Neuzugang fixiert. Joppich kommt vom FC Liefering, wo er als linker oder rechter Außenverteidiger zum Einsatz kam. Er durchlief den Nachwuchs bei der Akademie Tirol und fand über den FC Augsburg den Weg nach Liefering. Joppich zeichnet sich durch sehr gute technische Voraussetzungen aus. Er ist mit dem rechten und dem linken Fuß gleichermaßen stark und somit auf beiden Abwehrseiten einsetzbar. Zudem ist er im Zweikampf sehr stabil.

Trainingsauftakt ist 13. Juni in Lustenau. Es werden einige Testspieler in den ersten Trainingstagen erwartet.

Austria Lustenau - Austria Klagenfurt 2:0
Die Austria in Grün-Weiß setzte sich am Ende verdient gegen die Violetten aus Klagenfurt mit 2:0 durch. "Schoko" Jailson und Ilkay Durmus waren an diesem Abend die Spieler, die Treffsicherheit zeigten.

In der ersten Hälfte des letzten Saisonspiels kamen die Zuschauer im Reichshofstadion eine Partie ohne große Aufreger zu sehen. Beide Teams waren wohl nicht wirklich motiviert im letzten Saisonspiel noch etwas wie eine Verletzung zu riskieren. Peter Haring für die Austria aus Lustenau und Rep für die Klagenfurter hatten die besten Chancen. Insgesamt waren es aber die Klagenfurter, die die besseren Chancen hatten.

In Hälfte 2 zeigte die Austria ein anders Gesicht. Die Ansprache von Lassaad Chabbi muss wohl den Ehrgeiz geweckt haben. Plötzlich lief das Spiel über die Flügel. Nicht zuletzt, weil Trainer Chabbi Sobkova brachte und Jailson mit Unterstützung von Emanuel Sakic mehr Räume bekam. In der 66. Minute konnte die Austria dann endlich Jubeln. Jailson schickte Chabbi in einen Zweikampf mit Sereinig, den der Stürmer für sich gewinnen konnte. Der Schuss von Chabbi konnte von Klagenfurts Torhüter Leitner nur zur Mitte abgewehrt werden und da wartete bereits Jailson und netzte trocken ein. Im weiteren Verlauf der Partie hatten Thiago oder auch Chabbi 100%ige Chancen auf das 2:0, doch es dauerte bis zur 90. Minute, dass endgültig der Deckel drauf war. Nach einem verpatzen Klärversuch der Klagenfurter, landet der Ball bei Durmus, der den Ball eiskalt in den Winkel nagelte. Die Kärtner hatten nach dem 1:0 und auch nach dem 2:0 noch Chancen, doch alle endeten entweder im Toraus oder in den Armen von Christopher Knett.

Eine lange Saison liegt hinter uns mit vielen Höhen und Tiefen. Die Austria hat bewiesen, dass sie Potential hat. Welche Leistungsträger schlussendlich in Lustenau bleiben, wird sich in den kommenden Wochen zeigen. Unabhängig davon wird es wichtig sein, weiterhin eine tolle Kulisse in Lustenau zu haben. Daher ein großes Dankeschön an alle Fans für die Unterstützung zuhause oder auch bei Auswärtsspielen. Ohne euch wäre die Austria nichts. Dank auch an die Sponsoren, Gönner und Partner, die überhaupt Profi-Fußball in Lustenau möglich machen. Egal was die Reform der Liga jetzt bringen wird, die Austria wird weiterhin alles dafür tun guten Fußball in Lustenau zu bieten.

Vor dem heutigen Saisonfinale gegen Austria Klagenfurt werden einige Spieler aus dem aktuellen Kader verabschiedet. Alexander Aschauer, Martin Kreuzriegler, Emanuel Sakic und Seifedin Chabbi werden den Verein verlassen. Wo genau die Reise der 4 gehen wird, steht noch nicht endgültig fest. Den einen oder anderen wird man sicherlich in der Bundesliga wiedersehen. Nicht anwesend zur heutigen Verabschiedung ist Maximilian Moser, aufgrund eines Testspieles der U-19 Nationalmannschaft. Er wird im Herbst ein Studium in der USA aufnehmen und die Mannschaft ebenfalls verlassen.

Kader nimmt Formen an

Mit Ilkay Durmus (Vertragslaufzeit ein Jahr), Lukas Grill (Vertragslaufzeit zwei Jahre), Daniel Sobkova (Vertragslaufzeit ein Jahr) und Nicolas Mohr (Vertragslaufzeit ein Jahr plus ein Jahr Option) wurden neue Spielervertäge abgeschlossen. Zudem wurde die vereinsseitige Option auf Vertragsverlängerung bei Peter Haring gezogen, womit der Verteidiger ein weiteres Jahr an den Verein gebunden wurde.

Wir wünschen den Spielern, die uns verlassen, alles Gute für deren sportliche Zukunft. Ihr seid jederzeit herzlich Willkommen in Lustenau. Den vier Spielern mit neuem Vertrag wünschen wir viel Erfolg mit den Grün-Weißen!

20151118 austria klagenfurt 0474 bruno280Mittwoch, 25. Mai, 19:30 Uhr, Sainsonabschluss
Austria Lustenau - Austria Klagenfurt
Im Austria-Duell wollen sich beide Mannschaften nochmals von der besten Seite zeigen. Die Klagenfurter haben das letzte Heimspiel gegen Wacker Innsbruck mit 5:2 überzeugend gewonnen. Die direkten Austria-Duelle endeten mit einem 1:1 sowie einem 2:0 bzw. 3:0-Sieg der Lustenauer. Lassaad Chabbis Team will sich vor heimischem Publikum im letzten Match der Saison nochmals von der besten Seite zeigen und mit einem Sieg in die Sommerpause verabschieden.

Infos zum Spiel

201501015austria innsbruck 076 280

Das flotte Austria-Duell brachte ein leistungsgerechtes Unentschieden. Die violetten Mozartstädter zeigten sich in ihrem letzten Heimspiel in der Sky Go Ersten Liga aggressiv und spritzig. So kamen sie auch zu den ersten beiden Chancen, die von Christopher Knett bravourös pariert wurden. Dann fand unsere Mannschaft besser ins Spiel. Thiago hatte gleich zwei große Möglichkeiten auf die Führung und ein Nachschuss von Marco Krainz wurde gehalten. Mit 0:0 ging es in die Pause.
In der 49. Minute gab es Handelfmeter. Andreas Bammer düpierte in seinem letzten Heimspiel unseren Torwart Christopher Knett und stellte auf 1:0. Das Match blieb weiterhin spannend, mit Chancen auf beiden Seiten. 63. Minute: Nach einer Kombination von Kapitän Christoph Stückler über Jodel Dossou und Emanuel Sakic, übernahm der eingewechselte Pius Grabher eine Flanke, nützte einen Abwehrfehler und schoss vom Sechzehner zum 1:1 ein. Beide Mannschaften suchten die Entscheidung. Knett musste sich erneut auszeichnen. Die letzte Chance hatte Thiago. Am Ende stand ein leistungsgerechtes Remis.
Vorschau auf den Saisonabschluss
Mittwoch, 25. Mai 2016, 19:30 Uhr, im Reichshofstadion
Das letzte Heimspiel der Saison bringt nochmals ein Austria-Duell zwischen Lustenau und Klagenfurt.

20160425 austria liefering 0355 280Die Begegnungen der beiden jungen Mannschaften verlaufen meist torreich mit hohem Tempo. In einem Regenspiel, das schnelle Kombinationen erschwerte, ging Liefering mit 2:0 in Führung. Hannes Wolf brachte die jungen Red Bulls in der 7. Minute in Führung. David Atanga doppelte in der 10. Minute nach. Doch die Austria kämpfte sich bei strömendem Regen erfolgreich zurück. Peter Haring gelang in der 17. Minute mit einem Freistoß der Anschlusstreffer zum 2:1. Sein Schuss wurde unhaltbar abgelenkt.

Nach der Pause setzte Austria-Trainer Lassaad Chabbi ganz auf Offensive und brachte  Jodel Dossou für Pius Grabher. Mit Thiago (54. Minute für Daniel Sobkova) und Jailson (66. Minute für Bruno) kamen zwei weitere frische Angreifer. Das machte sich bezahlt. Seifedin Chabbi gelang in der 88. Minute der Ausgleich. Beide Teams hatten Chancen, das Spiel für sich zu entscheiden, das 2:2-Remis ist leistungsgerecht.

Detailinfos zum Spiel

Die Bundesliga hat uns im zweiten Anlauf die Lizenz für die Saison 2016/2017 erteilt. Wir müssen aber vierteljährlich eine Reorganisationsprüferberichterstattung ablegen.

An dieser Stelle sei den langjährigen Gönnern, Partnern und Sponsoren gedankt, die uns mit ihrer Unterstützung und ihrer Treue dazu verholfen haben.

Danke auch all den Saisonkartenbesitzern und Helfern. Zusammen sind wir „die Austria“.

Heute abend trifft die Austria auf den FC Liefering. Die beiden Mannschaften trennt nur ein Punkt in der Tabelle und die Austria möchte unbedingt noch auf Platz 4 vorrücken. Nach den souveränen Siegen gegen den LASK und Wacker Innsbruck wird es nicht an Motivation fehlen. Dennoch ist der FC Liefering in dieser Saison noch unbesiegt gegen die Grün-Weißen. Eine spannende Partie darf also erwartet werden. Lassaad Chabbi, Daniel Ernemann und Pius Grabher haben sich den Fragen der Journalisten gestellt.

Ihr seid die fairste Mannschaft der Liga. Bisher war noch kein Spieler wegen 5 Karten gesperrt. Was bedeutet das?
Chabbi: Das Wichtigste ist für uns immer, dass wir ein Match gewinnen. Aber es ist gut, wenn wir bisher keinen einzigen Spieler haben, der wegen 5 gelben Karten gesperrt wurde. Von den Roten bzw. Gelbroten Karten war auch nur jene für Knett gerechtfertigt. Vor allem Schiedsrichterkritik toleriere ich nicht. Dafür gibt es Strafen, die in die Mannschaftskasse eingezahlt werden müssen. Das gilt auch für das Trainerteam.

Pius, wie fühlst du dich in deiner neuen Rolle, die du wegen dem Ausfall von Julian Wießmeier übernehmen musstest?
Pius: Die Rolle hat sich nicht wirklich geändert. Das System wurde umgestellt, wir spielen mit drei Zentralen, also drei Sechsern. Wir rotieren viel und stellen das System auch während einem Spiel um. Das war gegen den LASK und Innsbruck erfolgreich. Mir selbst ist es egal, ob ich nun hinten oder weiter vorne spiele.

Dein Vertrag läuft aus, wie geht es dir damit?
Pius: Der Verein hat eine Option auf mich. Ich gehe davon aus, dass wir uns einigen werden.

Chabbi: Pius ist sehr wichtig für uns. Ein Spieler, der in den Planungen eine große Rolle spielt. Kontinuität ist für das Fortkommen im Fußball sehr wichtig. Heutzutage spielen alle erfolgreichen Mannschaften flexibel. Da gibt es keinen klassischen Zehner mehr, weil sich die Spieler ganz anders, flexibler einbringen müssen. Allerdings hätten wir mit Julian gegen St. Pölten sicher gewonnen. Wenn wichtige Spieler ausfallen, können sie nicht immer 1:1 ersetzt werden. Das haben wir selbst gegen den FAC gesehen. Also stellen wir besser das System entsprechend um.

Lassaad, wie zufrieden bist du mit den jungen Spielern wie Krainz?
Mit Marco Krainz bin ich sehr zufrieden. Im letzten Spiel habe ich ihn nur ausgewechselt, weil er eine gelbe Karte bekam. Er hat neben (Christoph) Freitag gespielt, der gerne provoziert. Deshalb habe ich den jungen Spieler geschützt und herausgenommen.

Ist Julian Wießmeier im Spiel gegen Liefering einsetzbar?
Chabbi: Wir gehen kein Risiko ein und werden ihn gegen Liefering eher schonen. Aber gegen Salzburg gehen wir davon aus, dass er wieder spielen wird.

Wie sieht es mit der Lizenz aus?
Ernemann: Der Protest wurde fristgerecht eingereicht. Grundsätzlich gehen wir davon aus, dass wir die Lizenz ohne Auflagen erhalten. Am Donnerstag haben alle Vereine Parteiengehör beim Lizenzausschuss. Unser Präsident Hubert Nagel ist persönlich dabei und wird das alles im Sinne der Austria regeln.

Wie sehr beeinflussen euch die Ligareformgespräche in der Planung?
Ernemann: Jeder hat Talk und Tore gesehen. Wir gehen davon aus, dass die Umsetzung nicht so schnell kommt. Wir gehen davon aus, dass die beiden 10er-Ligen bleiben. Mit 6 Ausländern in der 1. und der 2. Liga. Somit lassen wir uns in der aktuellen Planung nicht beeinflussen. Allerdings geht es um grundlegende Weichenstellungen für die Zukunft - mit vielen offenen Fragen. Präsident Nagel vertritt die Auffassung, dass die 1. Liga mit 10 Teams spielen soll und die 2. Liga als Ausbildungsliga dient. Im Aufsichtsrat sind nur zwei Zweitligaclubs vertreten, Kapfenberg und die Austria. Beide haben sich klar gegen einen neuen Modus ausgesprochen. Es mutet problematisch an, wenn man ein fertiges Konzept über eine so grundlegende Reform auf den Tisch legt, das mit den Zweitligaclubs nicht abgestimmt ist. Man sollte sich die Frage stellen, was ist die 2. Liga sportlich wert. Es hängt auch der Nachwuchs, die Gesundheit der Jungen dran.

Chabbi: Wir sollten uns mit den Nachbarn vergleichen, z. B. mit der Schweiz. Ein Modus, wie er in Österreich geplant ist, findet man in keiner erfolgreichen Fußballnation. Zwei Absteiger sind aber auch ein Problem! Da sind sehr viele Vereine bis zum Schluss gefährdet. Natürlich ist das eine Frage des Geldes. Jeder Verein muss finanziell auf eigenen Beinen stehen. Die öffentliche Hand soll in die Infrastruktur investieren. Ich plädiere für die Beibehaltung der 2 x 10 Teams. Es macht Spaß, Fußball in Sky zu sehen aus unserer Liga. Einige Spieler aus der Sky Go Ersten Liga spielen heute ganz oben, selbst in der 1. und 2. Deutschen Bundesliga. Mit der geplanten Reform würden viele gute Spieler arbeitslos in Österreich..

Welche Bedeutung hat das Spiel gegen Liefering?
Chabbi: Wir möchten gewinnen und unbedingt Liefering überholen. Wir haben mit dem Sieg gegen den LASK die Spannung in der Liga erhöht. Wir wissen nicht, wie Liefering aufläuft, aber sie werden ihr System nicht komplett umstellen. Auch wenn wir gegen ein junges, schnelles Team antreten, werden wir auf Sieg spielen.

Pius, dein Fazit zum Ende der Saison?
Pius:  Man hinterfragt sich als Spieler immer. Als Spieler bin ich aber mit den Einsatzminuten zufrieden, habe mich in die Mannschaft gespielt. Es gibt vieles, das ich noch zu lernen habe und mich weiterentwickeln muss. Die Torquote ist trotz einiger Chancen in dieser Saison nicht gut. Hier setze ich mir für die nächste Saison das Ziel, effektiver zu werden.

Wie sieht es mit der Mannschaftsplanung aus?
Ernemann: Wir warten die Lizenzentscheidung ab, dann werden Nägel mit Köpfen gemacht.

Nach dem wahrscheinlichen Abgang von Seif braucht die Austria mindestens einen neuen Stürmer oder?
Chabbi: Wir werden sehen, wer ablösefrei ist und uns verstärken kann.  Seif hat Tore gemacht, weil er sehr hart an sich gearbeitet hat. Er hat von den U15 bis U19 unter Gregoritsch gespielt und nicht weil ich als Vater Trainer bin. So ist es auch mit Marco Krainz, der bei Austria Wien nicht zum Zug kam. Bei uns hat er sich sehr gut entwickelt und kann zum wichtigen Stammspieler werden.

Seif ist mental gereift und ist heute auch innerlich stabil und sehr stark. Die Angriffe hat er gut weggesteckt. Es ist nicht so einfach, wenn dich die eigenen Fans bei der Einwechselung pfeifen. Er sagt, jetzt erst recht. Das muss man aushalten und das hat funktioniert. Ich berate meinen Sohn, wo er hingehen soll. Er ist nach Hoffenheim gegangen. Ich habe ihn zur Austria geholt. Seif muss man immer unter Aufsicht haben. Aber ich habe auch als Trainer dazugelernt. Jeder muss wissen, dass er nur mit voller Leistung eine Chance in einer guten Mannschaft hat.

Pius, wie geht es dir dabei, wenn man davon hört, dass andere Spieler von Scouts beobachtet werden und möglicherweise den nächsten Schritt bereits machen?
Natürlich trachtet jeder Spieler danach in der höchsten Liga zu spielen. Spieler profitieren davon, wenn Scouts kommen, um die Mannschaft zu beobachten. Wir Spieler gönnen uns das gegenseitig. Ob ein Marco als junger kommt. Wenn Seif an eine gute Adresse geht, freuen wir uns.

Ernemann: Das sieht man an Danilo, der zu Ingolstadt ging. Wenn ein Spieler zu einem Topteam geht, ist das eine tolle Sache. So kommen noch mehr Scouts und beobachten unsere Spieler.

Chabbi: Aber nicht nur Brasilianer, sondern auch österr. Spieler haben sich von Austria Lustenau für gute Vereine empfohlen. Jeder Spieler, der in der Kabine dabei ist, hat das Recht, spielen zu wollen.

Ernemann: Jeder gute Spieler muss das Ziel haben, in einer höheren Liga zu spielen, sonst ist er in der Sky Go Liga am falschen Platz.

Mit einer starken zweiten Hälfte feiert die Austria nach dem Sieg gegen den LASK auch 3 Punkte gegen die Innsbrucker. An diesem Abend lief für die Tiroler nichts zusammen, denn Stützen wie Pichlmann fehlten an allen Ecken. Die Austria beweist wieder welches Potentail in ihnen schlummert und machen somit Lust auf die kommende Saison.

In Hälfte 1 neutralisierten sich beide Teams größtenteils und Chancen waren Mangelware. Auf Seiten der Innsbrucker versuchten es Tekir, Riemann und Freitag, für die Austria Sakic, Bruno und Chabbi. In der 36. Minute entschied Schiedsrichter Schüttengruber auf Elfmeter für die Austria, nachdem Krainz von Hölzl zu Fall gebracht wurde. Peter Haring zeigte sich als sicherer Schütze und schickte Torhüter Weiskopf in die falsche Ecke. Für Haring war es sein 3. Saisontreffer, der zweite vom Elfmeterpunkt. Mit diesem Spielstand ging es dann auch in die Halbzeit.

Effektiv und überzeugend in Hälfte 2
In der 2. Hälfte präsentierte sich die Austria wieder wie im Spiel beim LASK. Der Gegner wurde früh gestört und es wurden die ersten Chancen herausgespielt. Lassaad Chabbi wechselte früh im Spiel und das sollte sich bezahlt machen. Grill lieferte nämlich mit einer schönen Ecke die Vorlage für das 2:0 durch Seifedin Chabbi. Der begehrte Stürmer netzt mit dem Oberschenkel ein. Das 2:0 war gleichzeitig der letzte Impuls den die Austria benötigte um das Spiel komplett an sich zu reißen. Innsbruck hatte zwar noch 2 Konterchancen, aber entweder war bei Torhüter Knett oder bei der starken Abwehr Schluss. In der 90. Minute krönnte Seifedin Chabbi seine Leistung und die der restlichen Mannschaft mit dem 3:0

Die Austria beweist, dass nicht nur Geld Tore schießen kann und sichert sich weitere 3 Punkte. Am Freitag gastiert die Austria beim FC Liefering. Danach folgt ein Auswärtsspiel bei Austria Salzburg. Zum Saisonabschluss kommt die Austria aus Klagenfurt ins Reichshofstadion.

Im heutigen Spitzenspiel treffen unsere Grün-Weißen auf die Grün-Schwarzen aus Innsbruck. Beide Teams sind mittlerweile nicht mehr im Titelrennen dabei und so wird es auch in der kommenden Saison das spannende West-Derby geben. In der letzten Runde konnte die Austria den Titelanwärter LASK Linz auswärts mit 2:0 besiegen. Heute soll der nächste Sieg gegen ein Spitzenteam der SkyGo Ersten Liga eingefahren werden.

Das Saisonfinale rückt immer näher. Vier Runden sind in der Liga noch zu spielen, von denen zwei Spiele hier zuhause im Reichshofstadion stattfinden. Die Duelle mit den Innsbruckern versprechen immer Spannung und hitzige Duelle. Heute ist die Spannung sicherlich doppelt so hoch, da die große “Sei Dabei”-Aktion, bei der 5 neue Autos verlost werden, beendet wird. Die Austria überzeugt in den letzten Wochen mit souveränen Leistungen und attraktivem Fußball. Dieser Trend soll heute im West-Derby fortgesetzt werden. Die Innsbruck haben ebenfalls in der letzten Runde gewonnen und wollen heute mit einem Sieg Platz 3 in der Liga festigen.

2:0 Erfolg in Linz
Am Freitag besiegte das Team von Lassaad Chabbi den LASK mit 2:0. Die Linzer waren bis dahin 9 Heimspiele in Folge unbesiegt. In einer rasanten Partie mit teilweise stritigen Szenen konnte die Austria von der ersten Minute an das Offensiv-Spiel der Linzer unterbinden. Hohe Laufbereitschaft und frühes Pressing waren an diesem Abend der Schlüssel zum Erfolg. In der ersten Halbzeit hatten Sakic, Durmus und Bruno gute Chancen auf die Führung. Bereits in Hälfte 1 hätte die Austria einen Elfmeter bekommen müssen, als Seifedin Chabbi von Pervan gelegt wurde. Der Schiedsrichter ließ aber laufen. In der Nachspielzeit hatte Durmus die Führung auf dem Fuß, doch der Ball landete nach einem tollen Konter am Pfosten. In der zweiten Hälfte war es wieder die Austria, die das Spiel kontrollierte. In der 56. Minute netzte Chabbi dann zum 1:0 ein, nachdem Durmus den Stürmer ideal einsetzte. Die Linzer erhöhten in der Folge den Druck, doch die Austria Abwehr blieb heute standhaft. Kurz vor Schluss erzielte Marco Krainz mit einem sehenswerten Schuss aus 24 Metern den verdienten 2:0 Endstand.

Revanche gegen Innsbruck
Das letzte Duell im Innsbrucker Tivoli ist noch nicht vergessen. Damals gewann Wacker knapp mit 1:0, obwohl die Austria klar die bessere Mannschaft war. Im heutigen Spiel wird die Mannschaft daher alles geben, um den anhaltenden Aufwärtstrend zu bestätigen und die Niederlage aus dem letzten Duell vergessen zu machen. Mit einer ähnlich starken Leistung wie in Linz sind im West-Derby drei weitere Punkte möglich. Dann können am Ende die Mannschaft und die fünf Sieger der Autos ordentlich jubeln.

Fakten zum Spiel:

  • In den bisherigen Saisonduellen zwischen dem SC Austria Lustenau und dem FC Wacker Innsbruck gewann immer das Heimteam. In der vergangenen Saison gab es keinen Heimsieg in Duellen der beiden Teams.

  • Der FC Wacker Innsbruck erzielte in den vergangenen 7 Duellen in der Sky Go Ersten Liga gegen den SC Austria Lustenau immer genau ein Tor. Mehr Treffer gelangen den Tirolern zuletzt am 4. Mai 2010 (ALU-FCW; 2:2).

  • Der FC Wacker Innsbruck traf in den letzten 16 Spielen in der Sky Go Ersten Liga gegen den SC Austria Lustenau immer mindestens 1-mal. Nur im 1. Duell der beiden am 15. Juli 2003 blieben die Tiroler torlos (ALU-FCW, 0:0).

  • Der FC Wacker Innsbruck erzielte in den letzten 7 Spielen gegen den SC Austria Lustenau in der Sky Go Ersten Liga jeweils ein Tor. Diese 7 Tore erzielten 7 verschiedene Spieler.

  • Der SC Austria Lustenau und der FC Wacker Innsbruck kassierten in einem Spiel nie mehr als 3 Gegentore – als einzige Teams in dieser Saison der Sky Go Ersten Liga.

201501015austria innsbruck 076 280Heute, Montag, 18:30 Uhr, Westderby
Austria Lustenau - Wacker Innsbruck mit Verlosung von 5 Citroen
Heute steigt im Reichshofstadion das Westderby gegen Wacker Innsbruck. Mit dem Kauf einer Eintrittskarte um 13 Euro können Sie einen von fünf Citroen C3 und viele andere attraktive Preise gewinnen.

Beide Mannschaften haben die letzten Spiele gewonnen, Innsbruck auswärts gegen Liefering mit 0:1. Die Austria stürzte den LASK mit einem 2:0-Auswärtssieg von der Tabellenspitze. Ideale Voraussetzungen für ein rassiges, spannendes Derby. Bei den Innsbruckern ist u. a. Thomas Pichlmann gelbgesperrt. Bei der Austria wird Mittelfeldregisseur Julian Wießmeier noch geschont, sonst sind alle Mann an Bord.

Die Bilanz in den direkten Duellen ist weitgehend ausgeglichen, mit Vorteilen für Innsbruck. Wacker gewann in dieser Saison die beiden Heimspiele. Das letzte Match im Reichshofstadion endete mit einem 2:1-Sieg der Austria. Infos zum Westderby - Bundesliga.at

Verlosung von 5 Citron C3 - alle Details
Die Verlosung der 5 Hauptpreise, 5 Citroen C3 und zahlreicher weiterer Preise wird um ca. 21:15 Uhr im Stadion bei der Haupttribüne stattfinden. Als musikalisches Highlight tritt Wolfgang Verocai mit Liedern aus seinem neuesten Werk "Hetti, wetti, täti!" im Austria-Dorf auf.

LASK - Austria Lustenau 0:2

Freitag, 06 Mai 2016

201603 austria lask103 chabbi280LASK Linz - Austria Lustenau 0:2 (0:0)
Tore: Seifedin Chabbi (56. Minute), Marco Krainz (90.+4)
In einem rassigen, von beiden Seiten sehr engagiert geführten Topspiel, hatte die Austria das bessere Ende für sich. Verdientermaßen. Es war ein spannendes Match, mit mehreren strittigen Szenen und Chancen auf den Sieg auf beiden Seiten. Der LASK begann wie erwartet aggressiv und druckvoll. Aber bereits in der 4. Minute eroberte Marco Krainz den Ball, spielte auf Mario Bolter, der zu Emanuel Sakic verlängerte. Dessen Gewaltschuss wurde kurz abgewehrt und Ilkay Durmus hatte mit dem Nachschuss die zweite Chance auf die frühe Führung. Pervan konnte den Schuss parieren. In der 8. Minute eine Doppelkombination zwischen Bruno und Durmus. Bruno setzte sich im Strafraum durch, sein Schuss strich aber über das Tor. Auch der LASK machte Tempo. In der 21. Minute strich ein Schuss von Innenverteidiger Ulmann knapp an Christopher Knetts Gehäuse vorbei. Fünf Minuten später ein weiterer Angriff des LASK. Bruno übernahm einen Fehlpass von Dovedan an der eigenen Strafraumgrenze und spielte blitzschnell nach vorne. Mario Bolter gab einen weiten Bogenpass auf Seif Chabbi. Dieser wurde im volllen Lauf vor dem Strafraum vergeblich am Trikot gehalten und setzte sich unwiderstehlich durch. Pervan musste sich in Chabbis Lauf werfen und verfehlte dabei den Ball. Lt. den Sky-Experten ein klarer Elfmeter, der Schiedsrichter ließ aber weiterspielen.

Obwohl der LASK mehr Spielanteile hatte, war die Austria in ersten Durchgang das effektivere Team. Pius Grabher schickte in der 40. Minute Bruno mit einem idealen Pass in den Strafraum. Dessen Schuss strich Zentimeter am langen Eck vorbei. In der Nachspielzeit der 1. Halbzeit bekam der LASK einen Freistoß zuerkannt. Dieser wurde aber ungenau gespielt. Emanuel Sakic konnte mein einer gewaltigen Energieleistung den Ball am eigenen Strafraum abfangen, spielte selbst nach vorne über beinhahe zwei Drittel des Spielfelds. In einer Situation drei gegen drei spielte er einen Pass auf den mitgelaufenen Ilkay Durmus, dessen gewaltiger Schuss von der Sechzehnerlinie an den Posten prallte. Viel Pech für die Austria, in dieser Situation.

Zweite Halbzeit, die Austria überrascht erneut positiv
In der zweiten Halbzeit gaben beide Mannschaften nochmals Vollgas, wollten die Entscheidung erzwingen. In der 56. Minute gab es einen sehr harten Zweikampf zwischen Dovedan und Ilkay Durmus, der sich durchsetzte und einen Steilpass auf Seif Chabbi spielte. Chabbi sprintete los, ließ sich vom mitlaufenden Gegner nicht abschütteln und schoss vom Fünfereck unhaltbar ins lange Eck zum 0:1. In der 60. Minute die nächste strittige Entscheidung. Der LASK drückte nach vorn, es gab einen weiteren harten Zweikampf zwischen Stückler und Dovedan, der im Strafraum zu Fall kam. Aber auch in dieser Szene blieb der Elfmeterpfiff aus. Ausgleichende Ungerechtigkeit.

Der LASK drängte nun vehement auf den Ausgleich und hatte gleich mehrere gute Chancen. So durch Huspek, Christopher Knett war jedoch stets sicher zur Stelle. In der 68. Minute ein schneller Konter der Austria, Bruno kämpfte um den Ball und wurde von Ramsebner mit einem Faustschlag ins Gesicht zu Boden gestreckt. Auch das hatte für den Gegenspieler keine Konsequenz. In der 80. Minute brach Kerhe durch und konnte von Sakic nur knapp vor der Strafraumgrenze mit einem Foul gestoppt werden. Der folgende Freistoß wurde von der Mauer abgewehrt. In der 86. Minute ein weiterer Freistoß für den LASK. Christopher Knett wehrte aber mit einem sensationell starken Reflex zur Seite ab. Mit dieser tollen Parade verhinderte er den beinahe sicheren Ausgleich. In der Nachspielzeit, in der 94. Minute, drückte der LASK mit aller Macht, Mario Bolter und Jailson brachten den Ball aber aus der Gefahrenzone. Lukas Grill setzte einen weiten Befreiungsschlag direkt in den Lauf von Seifedin Chabbi, der den Ball an der Mittellinie übernahm und alleine auf das Tor zustürmte. Pervan konnte den satten Schuss nur kurz abwehren, der Ball prallte weit ins Spielfeld zurück. Marco Krainz rauschte aus vollem Lauf heran und hämmerte den Ball unhaltbar ins Kreuzeck. Lt. Sky 24 Meter vor dem Tor und 106 km/h mit perfekter Schusstechnik. Das erste Saisontor unseres U19-Nationalmannschaftskapitäns.

Fazit: Auch wenn die Statistik mit mehr Spielanteilen für den LASK spricht, so war die Austria über 90 Minuten doch die gefährlichere Mannschaft, die ständiges Pressing spielte und ebenfalls zahlreiche Torchancen herausspielte. Von den zwei entscheidend genutzt wurden. Unsere Abwehr hielt dem gewaltigen Ansturm stand und wenn es lichterloh brannte, war Christopher Knett mit seinen starken Paraden der sichere Turm in der Schlacht. Die hervorragende Leistung des Teams wurde belohnt.

Austria-Trainer Lassaad Chabbi: "Wir wussten, dass der LASK aggressiv spielen und jede Chance zur Führung nützen würde. Wir mussten geduldig bleiben und unser eigenes Spiel durchzuziehen. Wir wollten uns revanchieren, denn wir haben zwei Mal gegen den LASK verloren und nun auch zwei Mal gewonnen. In der nächsten Saison wollen wir oben mitspielen. Da muss man solche Spiele wie das heutige gewinnen. Die Mannschaft hat sich sehr gut entwickelt und in diesem Match gut gespielt. Der LASK hat nicht schlecht gespielt, wurde aber nervös. Wir haben viele schnelle Pässe in die Tiefe gespielt, weil wir wussten, dass wir den Gegner so am besten unter Druck setzen konnten. Wir werden sehen, wo die Reise hingeht und wer am Ende an der Tabellenspitze stehen wird. Diesem Team werden wir dann zur Meisterschaft gratulieren."

Montag, 18:30 Uhr, Westderby
Austria - Wacker Innsbruck mit Verlosung von 5 Citroen.

Die Austria schafft es erneut nicht die Dominanz auf dem Platz in einen Sieg umzumünzen. Am Ende bleibt ein Punkt gegen das Tabellenschlusslicht aus Wien.

In der ersten Hälfte ist die Austria von Beginn an die spielbestimmende Mannschaft und hat die besseren Torchancen. Doch wie schon gegen Kapfenberg geht der Gast zu erst in Führung. Aydogdu schießt aus 17 Metern eiskalt ins rechte untere Eck, nachdem Sakic weggerutscht war. Im Fortlauf des Spiels blieb die Austria aber am Drücker und kam in Minute 42 verdient durch Bruno zum Ausgleich.

Hälfte zwei bot dann nur noch Einbahnstraßenfußball. Unzählige Ecken und Flanken blieben aber leider ungenützt. Floridsdorf kam in Hälfte zwei genau auf zwei Torabschlüsse, die ungefährlich waren. In Minute 89. sah dann Floridsdorf Stehlic noch Gelb-Rot, doch die Nachspielzeit reichte nicht zu einem Tor, obwohl Thiago und Sobkova noch gute Chance hatten. Am Ende bleibt das bittere Fazit, dass Dominanz keine Tore schießt.

Stellungnahme zur Lizenzvergabe

Freitag, 29 April 2016

Heute Mittag übermittelte der Lizenzauschuss der Österreichischen Bundesliga den Bescheid, dass wir für die kommende Saison vorläufig keine Lizenz erhalten. Diese Nachricht hat bei der Austria die Verantwortlichen überrascht.

Das erste Mal in der Profi-Geschichte der Austria hat es für uns nicht für die Lizenz gereicht. Finanzielle Unklarheiten waren für die Österreichische Bundesliga ausschlaggebend. Wir waren überzeugt, dass die Unterlagen ausreichend sind, um die Lizenz zu erhalten. Im schlechtesten Fall mit finanziellen Auflagen. Noch ist alles möglich. In der kommenden Woche werden wir begründeten Protest einlegen. Die Unterlagen werden dafür extra erweitert, damit sich der Lizenzausschuss noch einmal umstimmen lässt.

Die Austria muss und wird auf jeden Fall für den Verbleib im Profi-Fußball kämpfen und alles Mögliche tun, dass es noch lange Fußball auf Profi-Niveau in Lustenau gibt. Gemeinsam werden wir das schaffen.

Austria - Floridsdorfer AC

Freitag, 29 April 2016

2015 08 14 SCA LASK 4Freitag, 29. 4., 18:30 Uhr, Austria Lustenau - FAC
Mit dem Floridsdorfer AC kommt ein Team ins Reichshofstadion, gegen das sich unsere Mannschaft noch nie leicht tat. So endete das letzte Spiel 1:1. Allerdings hat die Austria in dieser Saison mit 1:0 bzw. 1:3 auswärts auch zwei Siege gelandet. Heute soll der dritte Sieg her. Trainer Lassaad Chabbi muss u. a. auf Torwart Christopher Knett verzichten, der nach seiner Roten Karte in St. Pölten für ein Spiel gesperrt ist. Für ihn spielt Nicolas Mohr. Auch Mittelfeldregisseur Julian Wießmeier fehlt noch. Mit ihm können wir in Bälde wieder rechnen. Nach seiner Erkrankung dürfte Pius Grabherr wieder zur Verfügung stehen. Unser Team hat in St. Pölten in der ersten Stunde sehr gut gespielt und verlor das Spiel erst nach dem Ausschluss von Knett. Auch zu Zehnt machte einser Team eine gute Figur, spielte forsch weiter und versteckte sich nicht. Das macht Hoffnung, dass es unser Publikum auch heute ein gutes Match sehen wird.

Im Duell der Tabellennachbarn konnte sich kein Team durchsetzen. Am Ende stand ein 2:2 und 1 Punkt für jede Mannschaft. Victor Alves gibt sein Debüt im Austria-Dress.

Das Spiel war noch keine 10 Minuten alt, als das erste Tor fiel. Zwar war Kapfenberg in den ersten Spielminuten aktiver, dennoch gehörte das erste Tor der Austria. Grabher bediente Bruno auf der linken Seite und dessen Querpass wurde von Jodel Dossou mustergültig verwertet. In den Folgeminuten war es aber wieder Kapfenberg, die das Spiel machten. In der 24. Minute hätte Chabbi dann auf 2:0 erhöhen müssen. Wieder bereitete Bruno über links vor und bediente Chabbi. Der hätte nur noch einschieben müssen, doch der Ball rutschte ihm über den Spann.

In Minute 34 wurden dann die Steirer mit einem Tor belohnt. Jorge Elias scheiterte zunächst bei einem Alleingang an Knett, doch die Austria bringt den Ball nicht weg. Nach mehrere Versuchen kommt der Ball von rechts in den Strafraum und wieder ist Jorge Elias zur Stelle und gleicht aus.

In Hälfte zwei zeigte sich das gleiche Spiel. Kapfenberger aggressiver und die Austria mit Problemen im Spielaufbau. Die ersten Chancen gehörten der Austria, aber dieses Mal war es Kapfenberg die jubeln durften. Grahber verliert im Mittelfeld einen Zweikampf und ein Lochpass genügte, um Flecker zum 2:1 Führungstreffer freizuspielen.

In der Folgezeit hatte die Austria Chancen und Kapfenberg lauerte auf Konter. In der letzten Viertelstunde war dann nur noch die Austria am Drücker, da Kapfenberg gerne das 2:1 mit nach Hause nehmen wollte. Doch in Minute 92 erzielte Seifedin Chabbi den Ausgleichstreffer.

Am Ende ein verdientes Unentschieden. Die Fans bekamen ein attraktives Fußballspiel zu sehen, obwohl die Austria in einigen Phasen nicht genügend für das Spiel machte. Am Dienstag geht es weiter gegen den Tabellenführer SKN St. Pölten.

2015 09 25 austria ksv 092 chabbiAustria Lustenau – Kapfenberger SV
Heute, Freitag, 22. April 2016, 18:30 Uhr im Reichshofstadion
Mit den Kapfenberger Falken kommt ein auswärtsstarkes, junges Team ins Reichshofstadion. Die Mannschaft von Trainer Kurt Russ hat alle vier Auswärtsspiele in dieser Frühjahrsaison gewonnen und zuletzt zu Hause gegen Wacker Innsbruck 2:2 gespielt.

Offener Schlagabtausch und spannendes Match erwartet
Austria-Trainer Lassaad Chabbi setzt auf die Qualitäten seines ebenfalls sehr jungen Teams. „Kapfenberg spielt im Frühjahr moderner und offensiver. Sie machen wie wir ständig Pressing und spielen nach vorne orientiert. Mein Team wird sich darauf einstellen. Denn wir haben das klare Ziel, jedes Spiel zu gewinnen. In Klagenfurt spielten wir in Überzahl und in Wiener Neustadt in Unterzahl. Die Jungen gaben das bravourös gemacht und sind sehr gut gestanden. In Überzahl hatten wir Vorteile, in Unterzahl haben wir so gut wie keine Chance zugelassen. Im Match gegen Kapfenberg erwarten wir einen offenen Schlagabtausch. Aber das macht es für unser Publikum umso interessanter.“

Statistiken
Kapfenberger SV - Austria Lustenau ist lt. Bundesliga-Statistik das meistgespielte Duell in der Sky Go Ersten Liga der letzten Jahre. Die Leistungsbilanz gegen die Falken ist ausgeglichen. 13 Austria-Siege, 12 Remis, 12 Niederlagen, Heimbilanz: 9 Siege, 6 Remis, 3 Niederlagen

5. Austria Lustenau, 13 S 5 U 10 N 43:31 Tore, 44 Punkte
6. Kapfenberger SV 1919 12 S 4 U 12 N 48:50 Tore, 40 Punkte

Bilanz in dieser Saison
31. 7. 2015 KSV – SCA 1:0 (0:0), Tor: Farnleitner
25. 9. 2015 SCA –KSV 1:2 (0:2) Tore: Wießmeier, Joao Victor Santos SA (2x)
26. 2. 2016 KSV – SCA 2:4 (1:2), Tore: Perchtold, Jorge Elias, Chabbi (2 x), Sobkova, Bruno

Voraussichtliche Ausfälle
Mario Bolter ist nach der Roten Karte für dieses eine Spiel gesperrt
Julian Wießmeier hat eine Verletzung an zwei Bänderm erlitten und fällt für zwei bis drei Wochen aus, wir wünschen ihm alles Gute.

Gelbgefährdet: Peter Haring und Pius Grabher

Heute Abend treffen die Grün-Weißen auf die Falken aus Kapfenberg. Die Duelle in der Vergangenheit waren immer umkämpft. Das letzte Duell ging an die Austria, davor konnte sich zweimal der Kapfenberger SV durchsetzen. Lassaad Chabbi, Daniel Ernemann und Daniel Sobkova haben uns bei der Pressekonferenz unsere Fragen beantwortet.

Die letzten Spiele waren durch die Bank sehr positiv für die Austria. Lassaad, deine Meinung zu den letzten Runden?
Chabbi: Wir sind zufrieden mit den letzten drei Spielen. Speziell die Auswärtsspiele in Klagenfurt und Wiener Neustadt haben gezeigt, dass wir sowohl in Überzahl als auch in Unterzahl gut agieren. Die Jungen gaben das bravourös gemacht und sind sehr gut gestanden. In Überzahl hatten wir Vorteile, in Unterzahl haben wir so gut wie keine Chance zugelassen. Es war das 3. Spiel in der Woche. Die Jungen sind offensiv wie defensiv gut gestanden.

Wie hält man die Spannung im „Niemandsland“ aufrecht?
Chabbi: Lieber befinde ich mich im Niemandsland als im Kampf um den Abstieg. Aber wir haben ein klares Ziel, jedes Spiel zu gewinnen. Wir haben 44 Punkte gemacht und können nun befreit aufspielen.

Wie sind die Kapfenberger einzuschätzen? Spielen sie im Reichshofstadion eher defensiver?
Chabbi: Nein, Kapfenberg spielt im Frühjahr moderner und offensiver. Sie machen wie wir ständig Pressing und spielen nach vorne orientiert. Wir spielen immer lieber 80 Meter von unserem Tor entfernt als bei uns am Sechzehner. Offensiv liegt uns besser.

Kapfenberg ist eine gefährliche Auswärtsmannschaft, wie stellt ihr euch darauf ein?
Chabbi: Wir stellen uns immer auf die gegebene Situation ein. Julian Wießmeier wird zwei, drei Wochen ausfallen. Mario Bolter ist für ein Spiel gegen Kapfenberg gesperrt. Unabhängig davon bin ich immer schon für Rotation. Ich bin froh, dass wir viele Spieler einsetzen können, die so Spielpraxis bekommen und sofort auf ihrer Position eingesetzt werden können. So sollten wir die Ausfälle gut kompensieren können. Wir haben 18 bis 20 Spieler, die fit sind. Jeder ist gut drauf. Thiago hat das eindrücklich bewiesen. Er wurde in Klagenfurt eingewechselt und hat ein schnelles Tor gemacht. In jedem Spiel hat er Chancen herausgeholt. Bei mir gibt es keine Unterschiede. Jeder Spieler im Team ist wichtig, das vermittle ich allen unseren Spielern. Gegen Salzburg haben wir auch gewechselt, Julian Wießmeier, Mario Bolter und Marco Krainz wurden geschont. Trotzdem waren wir erfolgreich. Die Jungen sind immer heiß auf Einsätze. Wir können uns aber auch auf unsere Routiniers verlassen, speziell auf Mario Bolter. Kapitän Christoph Stückler spielt hinten sensationell stark, hat das Team im Griff und ist auch vorne mit seinen Kopfbällen enorm gefährlich.

Das heißt Julian's Ausfall wird kein Problem sein?
Julian Wießmeier ist ein Schlüsselspieler. Natürlich ist Julian von der Mentalität und seinem Charakter für das Team sehr wichtig. Er läuft enorm, ist immer präsent und macht viele Tore. Vor allem auch in sehr wichtigen Spielen war er entscheidend. Aber es gibt weitere wichtige Stützen. Bolter und Stückler sind hinten sehr wichtige Rückhalte. Das gilt speziell auch für unseren Torwart Christopher Knett, der mit seiner Übersicht und starken Paraden Gegentore unter großem Druck verhindert und uns im Spiel gehalten hat. Mit dieser positiven Einstellung macht den anderen besser.

Daniel, dein Vertrag läuft aus, bist du auch im Niemandsland?
Daniel: Ich mache mir noch keine Gedanken um den Vertrag. Ob du nun ganz vorne oder hinten spielst, du musst immer volle Leistung bringen und dich für eine Vertragsverlängerung empfehlen. In meinem Alter zählt nur, dass ich immer Gas gebe, im Training alles gebe und meine Position ausfülle. Das was ich heute spiele, war nicht meine Lieblingsposition. Der Trainer und ich haben das aber geklärt. Seither habe ich mich sehr gut eingelebt. Ich orientiere mich daran, wie international bekannte Spielergrößen auf dieser Position spielen. Es ist anspruchsvoll, denn man muss flexibel spielen. Auf meiner Position muss man sich schnell von der Defensive in die Offensive einschalten. Die Außenposition wird international auf anspruchsvollem Niveau gespielt.

Chabbi: Daniel (Sobkova) hat sich sehr positiv entwickelt. Er spielt auf seiner Position hervorragend. Ein Spiel ist kein Wunschkonzert. Ich muss mich als Spieler auf die Notwendigkeiten im Team einstellen. Es ist ein Unterschied, ob ich auf der Lieblingsposition bei den Amateuren spiele oder auf der mannschaftsdienlich richtigen Position bei den Profis. Die schlechteste Position, di eman spielen kann, ist die auf der Tribüne. Die Spieler sollen sich am internationalen Niveau orientieren. Bei großen Mannschaften zählt nicht die Position, sondern dass ich spiele. Da müssen alle vorne und hinten spielen können. Auch ein Wießmeier ist kein typischer Zehner mehr. Im Team spielt er aber eine hervorragende Rolle und ist immer torgefährlich.

Daniel, du hast ja schon einige Jahre in Lustenau hinter dir. Ist Lustenau zu deiner Heimat geworden?
Daniel: Seit Februar ist Vorarlberg meine erste Heimat geworden. Ich habe mit Eva eine Wohnung in Lustenau gekauft und das Linzer Kennzeichen gegen das Dornbirner ausgetauscht. Linz bedeutet für mich Heimaturlaub. Für mich ist die Austria mein Verein, in dem ich mit vollem Herzblut spiele. Hier möchte ich auch noch lange bleiben.

Wie hat sich das Niveau des Teams entwickelt?
Daniel: Ich bin positiv von der Entwicklung des Teams überrascht. Wir mussten uns erst finden, das Konzept hat aber eingeschlagen. Ab der 11. Runde habe ich gespielt, seither ist es aufwärts gegangen (lacht). Im Ernst, wir haben uns als Mannschaft ständig verbessert und gesteigert. Mit dieser Mannschaft ist noch vieles möglich.

Siehst du deine Stärken in der Offensive und bei Standards?
Daniel: Meine Stärken sehe ich nicht nur in der Offensive. Sondern es gibt wichtigere Kriterien. Im Spiel mache meine Seite zu und versuche mich von dort aus in die Offensive einzuschalten. Standards trainiere ich seit Jahren konsequent. Wichtig ist der Fokus auf den Ball, dass du ihn voll triffst. Bei Eckbällen wie bei Freistößen. Bei der Perfektionierung bist du nie am Ende, sondern musst dich ständig fit halten und verbessern.

Abschließend eine Frage hinsichtlich Zukunft. Welche Wünsch hat der Trainer an den Präsidenten?
Chabbi: Die Wünsche an den Präsidenten diskutieren wir nicht in der Öffentlichkeit. Wir reden unter vier Augen über Spieler, die wir behalten wollen und wie wir das Team weiterentwickeln können.

Hubert Nagel: Die Verhandlungen mit Spielern, deren Verträge auslaufen, werden nach der „englischen Woche“ geführt. Es wird mit allen Spielern Gespräche geben. Anderslautende Medienberichte entbehren jeder Grundlage. Insbesondere stimmt auch der Bericht nicht, dass vier Spieler fix den Verein verlassen müssen. Entscheidungen und Neuigkeiten werden wir wie üblich über unsere Kanäle verbreiten.

Die Anstoßzeiten der letzten 5 Runden der Sky Go Erste Liga stehen nun fest. Durch das Ausscheiden von St. Pölten im Cup-Halbfinale kommt es nun definitiv zu keinen Verschiebungen.
In den Runden 32 und 33 sind unsere Spiele jeweils in voller Länge live zu sehen, da wir jeweils das Topspiel (gegen LASK und Innsbruck) bestreiten. Bitte beachten, dass das letzte Heimspiel gegen Klagenfurt an einem Mittwoch (25. Mai) zu einer ungewohnten Zeit (19:30 Uhr) stattfindet. 


Unsere restlichen Spiele im Überblick:


29. Runde, Fr. 22.04., 18:30 Uhr, SC Austria Lustenau - Kapfenberger SV

30. Runde, Di. 26.04., 18:30 Uhr, SKN St. Pölten - SC Austria Lustenau

31. Runde, Fr. 29.04., 18:30 Uhr, SC Austria Lustenau - FAC

32. Runde, Fr. 06.05., 20:30 Uhr, LASK Linz - SC Austria Lustenau

33. Runde, Mo. 09.05., 18:30 Uhr, SC Austria Lustenau - FC Wacker Innsbruck "SEI DABEI"

34. Runde, Fr. 13.05., 18:30 Uhr, FC Liefering - SC Austria Lustenau

35. Runde, Fr. 20.05., 18:30 Uhr, SV Austria Salzburg - SC Austria Lustenau

36. Runde, Mi. 25.05., 19:30 Uhr, SC Austria Lustenau - SK Austria Klagenfurt

Julian Wießmeier fällt aus

Mittwoch, 20 April 2016

Heute fand die abschließende Untersuchung von Julian Wießmeier statt. Julian hat sich im Spiel gegen den Kapfenberger SV bei seinem vermeintlichen Elfmeterfoul einen doppelten Bänderriss im Sprunggelenk zugezogen.

Julian beginnt sofort mit der Therapie und sollte in 3 bis 4 Wochen wieder einsatzfähig sein.

2015 07 24 austria wienerneuestadt 0132Das Austria-Team von Trainer Lassaad Chabbi begann druckvoll und erarbeitete sich in der ersten halben Stunde mehrere gute Chancen auf die Führung. Eine sehr gute hatte Peter Haring in der 20. Minute nach einer Flanke von Daniel Sobkova. Sein wuchtiger Kopfball wurde von Torwart Schierl abgewehrt und Julian Wießmeier verpasste den Abpraller nur knapp. In der 24. Minute verlängerte Seif Chabbi einen Einwuf von Emanuel Sakic. Jodel Dossou übernahm elegant per Fallrückzieher. Aber auch dieser Schuss wurde vom Torwart knapp über das Tor gelenkt. In der 27. Minute bediente Pius Grabher mit einem Eckball Kapitän Christoph Stückler, dessen Kopfball vom Sittsam per Hand abgewehrt wurde. Julan Wießmeier verwandelte den Elfmeter mit seinem 15. Saisontreffer sicher zur 0:1 Führung.

In der 38. Minute übernahm Egho eine weite Flanke und berührte dabei den Ball mit der Hand. Das Spiel hätte abgepfiffen werden müssen. Mario Bolter zupfte den Gegner anschließend im Zweikampf gut 20 Meter vor dem Tor am Trikot. Dies wurde als Vereitelung einer klaren Torchance mit der Roten Karte geahndet. Unser Team musste beinahe eine Stunde lang zu Zehnt spielen und die mangelhafte Chancenverwertung sollte sich noch rächen.

Nach dem Seitenwechsel machte sich die Unterzahl bemerkbar und der SC Wiener Neustadt übernahm das Zepter. Hatte die Austria in der ersten Halbzeit noch 60 % Ballbesitz und verzeichnete mit 12:2 wesentlich mehr Schüsse auf das Tor, so änderte sich dies in 2. Halbzeit mit 70 % zu 30 % Spielanteilen klar zu Gunsten des Heimteams von Günter Kneissl. In der 64. Minute wehrte unser Torwart Christopher Knett einen Schuss von Bachler souverän ab. In der 67. Minute tankte sich Maderner in den Strafraum durch. Im Zweikampf mit Julian Wießmeier gab es außerhalb des Strafraums eine knappe Berühung und Maderner ging zu Boden. Wießmeier knickte dabei um und musste sich mit Verdacht auf Sprunggelenksverletzung ins Spital begeben. Er wurde durch Marco Krainz ersetzt. Wiener Neustadt erhielt in dieser Szene einen Strafstoß zuerkannt, den Florian Sittsam zum 1:1 verwandelte. In den letzten Minuten setzte sich Christopher Knett mit tollen Paraden in Szene und verhinderte damit einen Heimsieg der Wiener Neustädter. Aufgrund der beiden total verschiedenen Hälften ist das Unentschieden leistungsgerecht.


Heute abend bestreitet unsere Austria das dritte Spiel innerhalb von 7 Tagen. Die bisherige Ausbeute kann sich sehen lassen. Einem 4-1 Heimerfolg gegen die Austria aus Salzburg folgte ein 2:0 Auswärtsieg bei Austria Klagenfurt.

Austria-Motor läuft

Nach den Niederlagen gegen den LASK und Wacker Innsbruck mussten jegliche Ambitionen in den Titelkampf noch einmal einzugreifen, ad acta gelegt werden. Dennoch spielt das Team von Lassaad Chabbi momentan begeisternden Fußball, der endlich auch Erfolge bringt. Im Spiel gegen Klagenfurt dauerte es dennoch bis kurz vor Schlusspfiff, dass der Sieg auf Schiene gebracht werden konnte. Das lag aber auch zum Teil daran, dass Austria Klagenfurt sehr defensiv agierte und kaum selbst etwas für das Spiel tat. Aber zum Glück ist momentan endlich auch einmal das Glück auf unserer Seite.

In Wiener Neustadt noch einmal überzeugen

Tritt man heute ähnlich wie am Dienstag oder am vergangenen Freitag auf, dann sollten wieder drei Punkte möglich sein. Lassaad Chabbi und die Mannschaft haben von Klagenfurt aus direkt die Reise nach Wiener Neustadt angetreten, um entspannt die Vorbereitung vor Ort zu absoliveren. Alle Spieler sollten fit sein und es wird wieder gut möglich sein, dass Lassaad Chabbi auf der einen oder anderen Position Veränderungen vornimmt. Austrianer dürfen sich auf eine spannende Partie freuen, die am Ende hoffentlich nur einen Sieger kennt: unsere grün-weiße Austria.

Sei Dabei - Jedes Los ein Gewinn!

Mittwoch, 13 April 2016

Am 9. Mai steigt das Spiel gegen den FC Wacker Innsbruck und dabei steigt auch das große Finale von Sei Dabei. Es können Eintrittskarten in 3 verschiedenen Farben erworben werden. Jede Farbe steht für ein anderes Ergebnis des Spiels (Grün = Sieg Austria, Rot = Remis, Schwarz = Sieg Innsbruck). Am Ende landen nur jene Lose in den Topf, die das richtige Ergebnis vorhergesagt haben.

Neben den 5 Citroen und den Tages-VIP-Karten, ist aber jedes Los bereits beim Kauf ein Gewinn. Auf der Rückseite finden sich nämlich Gutscheine im Wert von mehr als 60 €! Hier eine Übersicht der Gutscheine:

Gutscheine Sei Dabei

Also gleich Karten bei einer unseren Vorverkaufsstellen erwerben:

Vorverkaufsstellen

AU

Raiffeisenbank Au, Lisse 94, 6883 Au

BREGENZ

Herburger Reisen, Bahnhofstr. 12, 6900 Bregenz

BÜRS

Herburger Reisen, ZIMBA-Park, 6700 Bürs

DORNBIRN

Fotostudio Klaus, Haselstauderstr. 35, 6850 Dornbirn

Herburger Reisen, Messepark, 6850 Dornbirn

Herburger Reisen, Zentrale Schwefel 37, 6850 Dornbirn

Sport Kuster, Moosmahdstr. 6, 6850 Dornbirn

FELDKIRCH

Herburger Reisen, EKZ Interspar-Altenstadt, 6800 Feldkirch

FUSSACH

Autohaus Leitner, Harderstr. 1, 6972 Fussach

GÖTZIS

Tabakfachgeschäft Müller Uwe, Hauptstr. 22, 6840 Götzis

HÖRBRANZ

ADEG Zubcic, Lindauerstr. 75, 6912 Hörbranz

LUSTENAU

Austria-Center, Kaiser-Franz-Josef-Str.  1, 6890 Lustenau

RANKWEIL

UNIQA GeneralAgentur Schnetzer, Ringstr. 47, 6830 Rankweil

Kartenpreis: Euro 13 / Stück

 

Wir haben U-19 Teamkapitän Marco Krainz zur Auslosung der Gruppengegner bei der U-19 EM befragt. Die Endrunde wird im Juli 2016 in Baden-Württemberg gespielt. Austragungsorte der Vorrundenspiele Österreichs sind Reutlingen (Kapazität: 15.228) und Großaspach  (Kapazität: 10.000).

Marco, mit Deutschland, Italien und Portugal hat Österreichs U19 eine schwere Gruppe zur EM-Endrunde zugelost bekommen. Wie ist deine Einschätzung der Gruppengegner?
Von der Qualität der Gegner her betrachtet, war es schon fast egal, wer uns letztendlich zugelost wurde. Es sind eigentlich nur Top-Nationen bei der Endrunde dabei. Es ist schön, auf Mannschaften mit so großem Namen zu treffen.

Was sagst du dazu, dass Gastgeber Deutschland mit in der Gruppe ist?
Es freut mich persönlich sehr, dass wir auf den Gastgeber Deutschland treffen werden. Leider ist es nicht das Eröffnungsspiel in Stuttgart geworden, wo uns ein ausverkauftes Stadion mit über 60.000 Zuschauern erwartet hätte. Jetzt spielen wir in Reutlingen gegen sie. Das Stadion dort wird sicherlich auch voll sein. Ein tolles Erlebnis.

Wie werden die Ziele Österreichs bei der U-19 EM sein?
Wir sind gut drauf und wollen so weit wie möglich kommen. Gegen Deutschland und die anderen großen Nationen haben wir auch schon Spiele gewonnen. Es ist also einiges drin. Toll wäre es, wenn wir uns mit einer erfolgreichen EM für die U-19 WM in Südkorea im kommenden Jahr qualifizieren könnten.

Noch ein paar Worte zum 2:0-Sieg in Klagenfurt am Dienstag?
Es ist schön für mich, dass ich wieder starten durfte. Nach der frühen roten Karte haben sich die Klagenfurter extrem zurückgezogen. Da war es schwer in die Räume zu kommen, die uns Torchancen ermöglicht hätten. Wir haben aber Geduld bewiesen und zugeschlagen, als die Kärntner müde wurden.

2:0-Sieg in Klagenfurt

Dienstag, 12 April 2016

2015 07 24 austria wienerneuestadt 0132Das Austria-Duell ging an Lustenau. Seif Chabbi (73.) und Thiago (80. Minute) erzielten die Tore.

Lassaad Chabbi hatte unser Team offensiv aufgestellt, das von er ersten Minute an Druck machte. In der 18. Minute setzte sich Seif Chabbi durch und wurde vom letzten Mann knapp vor der Strafraumgrenze gefoult. Aufgrund der harten FIFA-Regel bedeutete dies die Rote Karte für Becirovic. Der anschließende wuchtige Eckball von Daniel Sobkova ging über das Tor. Julian Wießmeier und Marco Krainz hatten noch gute Chancen auf die Führung. Mit 0:0 ging es in die Pause.

Klare Überlegenheit in der 2. Halbzeit
Hatten die Klagenfurter in der 1. Halbzeit zu Zehnt gut mitgehalten, so zeigte sich in der 2. die numerische Überlegenheit der Lustenauer. Brúno setzte sich in der 51. Minute durch, sein Schuss strich jedoch knapp am langen Pfosten vorbei. Nach einer Wießmeier-Ecke knallte Jailson den Ball kapp am anderen Pfosten vorbei. In der 73. Minute setzte sich Jailson gegen Dominik Pürcher entscheidend durch, flankte zu Mitte und Seif Chabbi vollendete aus kurzer Distanz zum 0:1. In der 80. Minute eroberte Pius Grabher den Ball, gab einen Steilpass auf Chabbi, der den Ball im Strafraum quer auf Thiago spielte, der zum 0:2 einschoss. Am Ende stand ein verdienter Sieg.

Freitag, 18:30 Uhr: SC Wiener Neustadt - Austria Lustenau

2015 07 24 austria wienerneuestadt 0132Heute, Dienstag, 18:30 Uhr, Austria Klagenfurt - Austria Lustenau
Fußballfans sind herzlich zur Sky-Liveübertragung im Austria-Café und im Nachwuchsheim "Martin-Hüüsli" eingeladen. Das letzte Austria-Duell endete mit einem 3:0-Sieg des Lustenauer Teams von Lassaad Chabbi. Das erste Spiel in Klagenfurt brachte ein 1:1-Unentschieden. Die Trauben hängen hoch in Klagenfurt, erklärtes Ziel ist ein Austria-Sieg, vorzugsweise der Lustenauer.

Im vorläufig letzten Austria-Derby im Reichshofstadion gegen Austria Salzburg. Setzte sich das Team von Lassaad Chabbi am Ende verdient und souverän mit 4:1 durch.

Die ersten 20 Minuten gehörten ganz klar den Grün-Weißen, die verdient durch Wießmeier in Führung gingen. Vorbereitet wurde das Kofpballtor von Daniel Sobkova per Freistoß. In weiterer Folge vernachlässigte die Austria das Fußballspielen und wurde dann kurz vor der Pause durch Hasanovic per Freistoßtor aus 35 Metern bestraft. So ging es dann auch in die Halbzeit.

In Hälfte zwei zeigte die Mannschaft rund um Kapitän Christoph Stückler wieder das Gesicht aus den ersten 20 Minuten. Dieser Einsatz wurde dann in Minute 49 mit dem 2:1 durch Jodel Dossou belohnt. Zugleich löste die erneute Führung alle Hemmungen und die Austria setzte die Salzburger immer mehr unter Druck. Das Tor zum 3:1 durch Wießmeier war dann endgültig der Deckel auf den Sieg der Austria. Bruno und Wießmeier erzielten diesen Treffer mit einer schönen Doppelpass-Aktion. In der 62. Minute erhöhte dann Seifedin Chabbi auf 4:1. Die Salzburger zeigten keine Gegenwehr mehr. Chabbi hätte auch noch das 5. Tor schießen können, doch er traf nach Vorarbeit von Bruno alleine vor Ebner nur den Pfosten. Die Austria erspielte sich noch weitere Chancen, die aber ohne Torerfolg blieben. Insgesamt ein starker Auftritt der gesamten Mannschaft. Insbesondere Marco Krainz zeigte sich bei seinem Startelfdebüt von seiner besten Seite.

Heute hat die Austria sich endlich wieder einmal für tollen Fußball auch mit Toren und 3 Punkten belohnt. Mit dem getankten Selbstvertrauen geht es bereits am Dienstag weiter gegen die Austria aus Klagenfurt.

Wenn heute der Anpfiff erfolgt, startet das wohl für längere Zeit letzte Austria-Derby im Reichshofstadion. Denn die Salzburger müssen am Ende der Saison den Zwangsabstieg hinnehmen. “Halt! Es gibt doch noch die Austria aus Klagenfurt” werden wohl einige einwenden. Doch das Duell mit den Namensvettern aus Klagenfurt wird nie den gleichen Status erreichen wie das Duell mit der Salzburger Austria.

Das Duell mit den Salzburgern in dieser Form gibt es zwar erst seit dieser Saison, aber auch schon mit der früheren Austria aus Salzburg (heute Red Bull Salzburg) liegen viele bissige Duelle hinter uns. Beide Mannschaften schenken sich in den Duellen nichts und es wird um jeden Zentimeter Rasen gekämpft. Grün-Weiß gegen Violett-Weiß bedeutet ebenfalls ein Aufeinandertreffen auf Fanebene. Beide Fanlager stehen hinter ihrer Mannschaft und präsentieren immer wieder ausgefallene Choreographien und neue Fangesänge. Es ist zu erwarten, dass die Fans auch heute ihre Teams lautstark anfeuern werden. Für eine tolle Atmosphäre ist also gesorgt.

Ein Punkt nach zwei Niederlagen
Am vergangenen Freitag traf das Team von Lassaad Chabbi auf den FC Liefering. Am Ende reichte es für die Austria nur zu einem Unentschieden. Dennoch konnte nach zwei verlorenen Spielen endlich wieder gepunktet werden. In Hälfte eins überzeugte das Spiel der Grün-Weißen. Mit Pressing und öffnenden Pässen wurden die Lieferinger unter Druck gesetzt. In Minute 31 wurde der Druck für die Salzburger zu groß und Emanuel Sakic netzte, nachdem er selbst den Angriff eingeleitet hatte, zum verdienten 1:0 ein. In Hälfte zwei gab die Austria das Spiel zeitweise zu sehr aus der Hand, so dass die Jungbullen in Minute 52 per Elfmeter, der wiederholt werden musste, zum Ausgleich kamen. Am Ende hätte die Austria noch den Siegtreffer erzielen können, doch es wollte nicht mehr klappen.

Ein Sieg im letzten Derby
Die Austria aus Lustenau hat zwar die letzte Partie in Salzburg gegen die Violetten gewonnen, doch das letzte Heimspiel ist nicht vergessen. Damals besiegte Austria Salzburg unsere Mannschaft mit 0:2. Beim letzten Gastauftritt der Salzburger werden die Grün-Weißen daher auch keine Geschenke verteilen und voll auf Sieg spielen. Gemeinsam mit den Fans gelingt es uns dann sicherlich die violette Austria ohne Punkte aus dem Reichshofstadion zu verabschieden.

Am morgigen Freitag steigt das vorläufig letzte richtige Austria-Derby gegen den Namensvetter aus Salzburg bei uns im Reichshofstadion. Danach trifft man nur noch einmal auswärts aufeinander. Die Violetten treten am Ende der Saison den Zwangsabstieg an. Das morgige Duell verspricht auf alle Fälle Spannung, hat doch Salzburg in der letzten Runde Wacker Innsbruck besiegt. Auf der gestrigen Pressekonferenz standen Lassaad Chabbi und Marco Krainz Rede und Antwort.

Lassaad, wie schätzt du die Austria aus Salzburg ein?
Salzburg ist ein schwerer Gegner. Die Violetten haben letzte Woche Innsbruck geschlagen. Es zeigt sich somit wieder, dass die Meisterschaft nicht allein im Zweikampf der Führenden, sondern im Kampf mit dem 7. oder 8.-Platzierten entschieden wird. Wir haben eine ausgeglichene Liga. Es ist wie in England. Wer Meister wird oder absteigt, entscheidet sich in der letzten Runde. Wir wollen in allen Spielen alles geben und gewinnen und jede Chance nützen. Wir wollen noch möglichst viele Punkte machen. Es gab Experten, die uns zu Saisonbeginn als Abstiegskandidat Nr. 1 abstempelten. Wir haben das Gegenteil bewiesen. In der nächsten Saison wollen wir um den Meistertitel mitspielen.

Gibt die Tabellensituation die Möglichkeit her andere Spielsysteme auszuprobieren?
Das System haben wir bereits im Spiel gegen Liefering umgestellt. Wichtiger als Systeme sind erfolgreiche Spiele. Dass wir den Gegner unter Druck setzen und erfolgreich spielen. Wir trainieren jeden Tag verschiedene Dinge. Darauf müssen sich die Spieler auch im Match flexibel einstellen. Wichtig ist, dass nicht immer dieselben Spieler zum Einsatz kommen, sondern jene, die sich im Training durch Leistung empfohlen haben. Die Plätze werden nicht verschenkt, sondern durch Leistung erkämpft. Das gilt für die Jungen wie für Kapitän Christoph Stückler. Dessen Einsatz als Vorbild für alle gilt.

Marco, wie hast du dich hier in Lustenau eingelebt? Wie siehst du die Situation in Lustenau?
Am Anfang war es fern von der Familie schwierig. Auch vom Dialekt. Die Mannschaft hat mich perfekt aufgenommen. Der Trainer behandelt mich wie ein zweiter Vater und ich habe tolle Unterstützung von Daniel (Ernemann). Ich kannte die Liga bisher nicht, aber wir haben ein spielfreudiges Team. Ich bin voll überzeugt, dass wir ganz vorne mitspielen können. Derzeit fehlt uns noch die Erfahrung, aber diese kommt mit der Spielpraxis. Ich fühle mich wohl, weil ich neben erfahrenden Spielern wie Mario Bolter oder Pius Grabher spielen kann.

Wie geht man  als junger Spieler damit um viel auf der Bank zu sitzen, trotz deiner Leistung im Nationalteam?
Für einen 18jährigen ist es wichtig, Geduld zu haben. Man lernt auch viel, wenn man auf der Bank sitzt. Die internationalen Erfahrungen sind sehr interessant. Ich spiele gerne auf der klassischen Sechserposition. Dem U19 Team traue ich viel zu. Wir sind unter den Top 8. Wir haben Italien einmal und Deutschland sogar schon zwei Mal geschlagen. Ich traue uns sogar den Titel zu, obwohl wir nicht Favorit sind.

Lassaad, deine Meinung zu den Nachwuchsnationalmannschaften?
Es gibt viele Spieler, die in der Jugendnationalmannschaft eine wichtige Rolle spielten, sich aber in der ersten Bundesliga nicht durchsetzen konnten. Ein Spieler, der nur eine Position spielt und nur für diese Position ausgebildet wird, kann es nicht schaffen. Die jungen Leute müssen unterschiedliche Aufgaben erfüllen können, nur so wachsen sie. Ich sehe zwischen 6er- und 8er-Position nicht so einen großen Unterschied. Der 6er steht näher zur Abwehr und sichert ab, der 8er verbindet mehr nach vorne. Mit nur einer Position überlebst du nicht. Wer gut Fußball spielen will, muss flexibel sein. Es geht nicht nur um moderne Smartphones. Wer damit umgehen lernt, sollte auch auf dem Fußballplatz flexibel sein. Im Fußball gibt es schnelle und langsame Spieler. Marco ist als U19-Kapitän von Österreich ein schneller Spieler. Er hat Qualität mit Luft nach oben. Im Nationalteam spielt er auf der Sechserposition, bei uns werden wir noch sehen wo er endgültig seinen Platz findet. 

Ernemann: Man sieht das in den großen Mannschaften, Spieler oft auf anderen Positionen eingesetzt werden. Früher wurde das Spiel alleine vom 10er, dann vom 6er gemacht. Heute gilt das schon beinahe für die Innenverteidiger. Die jungen Spieler müssen also zeigen, dass sie mehr als eine Position spielen können.

Marco, was erhoffst du dir von den nächsten Runden?
Ich habe noch nie von Beginn an gespielt, wurde aber drei Mal eingesetzt. Ich gebe Vollgas, versuche mich weiter zu entwickeln und hoffe, so noch mehr Spielzeit zu bekommen. Für einen 18-jährigen ist das gut.

Wie viele Salzburg-Fans werden erwartet?
Ernemann: 200 Salzburger Fans sind angemeldet. Erfahrungsgemäß kommen nicht alle, sondern nur 70 %. Im letzten Match hatten wir gar keine Probleme.

Wie sieht der Kader aus? Sind alle Spieler an Bord? Pius hat sich ja im letzten Spiel die Nase gebrochen.
Chabbi: Es sind nicht alle Spieler fit - Mario Bolter und Pius Grabher sind fraglich. Aber das eröffnet den anderen die Chance auf einen Einsatz. Einige Spieler wie Lukas Tursch sind wieder gesund und haben ihren Trainingsrückstand aufgeholt. Jeder Spieler muss begreifen, dass jedes Training die Chance bietet, dazuzulernen und sich weiterzuentwickeln.

Wie sieht es mit der Kaderplanung aus? Gibt es Neuigkeiten?
Ernemann: Wir sind mit der Mannschaft und deren Entwicklung sehr zufrieden.

Chabbi: Kein Spieler will uns verlassen und bei der Austria bleiben. Das ist ein gutes Zeichen.

Nagel hat angekündigt, sich zwei, drei Positionen offen zu halten?
Chabbi: Wenn wir junge, gute, intelligente Spieler dazu bekommen, ist das immer gut.

Ernemann: Felipe und andere Spieler werden getestet. Die beiden (Anm. Felipe und Alves) machen bei den Amateuren gute Spiele und haben dadurch die Chance, sich für die Profis zu empfehlen.

Chabbi: Felipe ist eine Option für die nächste Saison. Das gilt für alle, die gut mit dem Team trainieren. Nur jene, die konkurrenzfähig sind, machen im Team Sinn.

Lassaad, der einzige Kaderspieler, der bisher nie zum Einsatz kam, war Philipp Roller. Wohin geht seine Reise?
Philipp Roller hat in der Vorbereitung sehr gut gespielt, so gegen St. Gallen. Außerdem hat er hat bei den Amateuren eine wichtige Rolle gespielt. Er hat einen guten Charakter und bekommt mit der neuen Ausländerregelung eine Chance auf Einstätze bei den Profis. Bei den Amateuren sind die Zuschauer kritisch und beurteilen die Leistung der Profis besonders kritisch. So muss sich jeder besonders anstrengen, wenn er sich für die Profis empfehlen will.

Fakten zum Duell:

  • In den Duellen zwischen dem SC Austria Lustenau und dem SV Austria Salzburg gewann in der Sky Go Ersten Liga jeweils die Auswärtsmannschaft.
  • Der SV Austria Salzburg gewann am 8. Spieltag beim SC Austria Lustenau mit 2:0. Das war das einzige zu Null der Salzburger in einem Auswärtsspiel dieser Saison der Sky Go Ersten Liga.
  • Der SC Austria Lustenau kassierte in keinem der 25 Spiele in dieser Saison der Sky Go Ersten Liga mehr als 2 Gegentore – als einziges Team.
  • Beim SV Austria Salzburg kassierten 7 Spieler 5 oder mehr Gelbe Karten (wie beim SK Austria Klagenfurt) – bei keinem Team mehr in dieser Saison der Sky Go Ersten Liga.
  • Nur beim SC Austria Lustenau musste noch kein Spieler in dieser Saison der Sky Go Ersten Liga eine Gelbsperre absitzen.

2015 09 25 austria ksv 073 sakic

Die 2.600 ZuschauerInnen sahen ein Spiel der jungen Mannschaften mit hohem Tempo. Das 1:1 Unentschieden war leistungsgerecht, wenn auch beide Teams das Match für sich entscheiden hätten können. Seif Chabbi hatte in der 25. Minute die erste Großchance auf die Führung. Pius Grabher spielte eine Steilvorlage über 40 Meter, Chabbi nahm den Ball mit der Brust an und schoss ihn an zwei Gegenspieler sowie am Torhüter vorbei, knapp neben das Tor. Die Lieferinger hatten in der 30. Minute nach einem Freistoß die erste echte Torchance, aber auch dieser Ball ging haarscharf am Tor vorbei. Das 1:0 entstand aus einer starken Kombination über das gesamte Spielfeld. Emanuel Sakic eroberte den Ball vor dem eigenen Strafraum, spielte auf Julian Wießmeier, der an der rechten Seite Chabbi ideal bediente. Dieser flankte nach einem langen Sprint quer in den Strafraum. Der aufgerückte Sakic schoss den Ball aus vollem Lauf den Ball am Torhüter vorbei ins Tor. Trebljak verdrehte sich kurz vor dem Halbzeitpfiff unglücklich ohne Fremdeinwirkung das Knie und musste vom Platz. In der 45. Minute hatte Liefering noch eine Chance auf den Ausgleich, der Ball ging aus kurzer Distanz an die Querlatte. Die Führung des Teams von Trainer Lassaad Chabbi, der unter der Woche wie Bruno den Vertrag verlängerte, war aufgrund der starken Leistung in der ersten Halbzeit aber hoch verdient.
In der 52. Minute gab es einen Zweikampf im Strafraum, Bruno berührte seinen Gegenspieler leicht und Schiedsrichter Eisner pfiff Elfmeter. Dieser musste einmal wiederholt werden. Okugawa war auch im 2. Anlauf erfolgreich und stellte auf 1:1. In der 60. Minute prallten Mario Bolter und Pius Grabher in einem Luftdreikampf unglücklich zusammen und Pius musste mit Nasenbeinverletzung vom Platz. Für ihn kam Jodel Dossou, der mit der Nationalmannschaft von Benin im Africa-Cup sehr erfolgreich war. Berischa hatte noch eine gute Chance auf die Führung, Christopher Knett war aber auf der Hut. In der 90. Minute flankte Jailson aus 35 Metern nach einem Freistoß aufs Tor. Der wuchtige Kopfball des eingewechselten Thiago ging aber knapp am langen Pfosten vorbei. Das wäre die größte Chance auf den Siegtreffer gewesen.
Trainer Lassaad Chabbi nach dem Spiel: Es war ein gutes, toles Spiel von uns in der ersten Halbzeit. Aber auch Liefering hat gut gespielt und war in der 2. Halbzeit sehr stark. Das Unentschieden ist gerecht.


Bis Ende April stehen nun sämtliche Spieltermine fest, wir treten jeweils um 18:30 Uhr an:


Sky Go Erste Liga – 30. Runde, 25./26.04.2016
Montag, 25. April 2016 um 18:30 Uhr
LASK Linz – FC Wacker Innsbruck 

Dienstag, 26. April 2016 um 18:30 Uhr 
SC Wiener Neustadt – SV Austria Salzburg
FC Liefering – KSV 1919
SKN St. Pölten – SC Austria Lustenau
FAC Wien – SK Austria Klagenfurt

Sky Go Erste Liga – 31. Runde, 29.04.2016
Freitag, 29. April 2016 um 18:30 Uhr
KSV 1919 – SC Wiener Neustadt
SC Austria Lustenau – FAC Wien
SV Austria Salzburg – FC Liefering
SK Austria Klagenfurt – LASK Linz

Freitag, 29. April 2016 um 20:30 Uhr
FC Wacker Innsbruck – SKN St. Pölten

Gestern fand die wöchentliche Pressekonferenz im Nachwuchsheim statt. Lassaad Chabbi, Jodel Dossou und Daniel Ernemann nahmen dabei Stellung zur aktuellen Situation, zum Spiel am Freitag und zum Auftritt von Jodel Dossou für das Nationalteam von Benin.

Lassaad, du hast deinen Vertrag bei der Austria verlängert. Was bedeutet dir diese Verlängerung?
Ich bin froh in der Austria-Familie zu bleiben und in der gewohnten Umgebung weiter zu arbeiten. Ich weiß mittlerweile wie due Leute im und um den Verein ticken. Das startet beim Busfahrer, geht über die Mannschaft und meine Trainerkollegen und endet bei den Journalisten.

Wie sieht es aktuell mit den Vertragsverhandlungen aus?
Daniel Ernemann: Mittlerweile haben wir mit allen unseren Spielern gesprochen. Es zeichnet sich ab, dass mehr oder weniger die gesamte Mannschaft gerne bei der Austria bleiben würde. In den kommenden Wochen werden wir weitere Gespräche führen, um die Details zu klären.

Am Freitag wartet der FC Liefering. Die Länderspiel-Pause ist vorbei, d.h. doch dass alle Spieler fit und erholt sind oder? Oder gibt es Änderungen bei der Aufstellung, da ja Jodel Dossou und Marco Krainz für ihre jeweilige Nationalmannschaft tätig waren?
Chabbi: Ich entscheide wie üblich erst kurz vor Spiel wer spielen wird. Es ist auch abzuwarten wie frisch sich Dossou im Training präsentiert. Er ist ja erst am Dienstag aus Afrika zurückgekommen. Vielleicht gibt es Änderungen, aber das wird sich erst zeigen.
Dossou: Ich fühle mich fit und bereit 90 Minuten gegen den FC Liefering alles zu geben. Es ist immer eine spezielle Angelegenheit gegen seine ehemaligen Kollegen zu spielen. Es wäre mir eine Freude gegen sie anzutreten.

Was erwartest du vom kommenden Spiel?
Ich freue mich auf das Spiel, da zwei offensiv agierende Mannschaften aufeinander treffen. Nicht umsonst haben wir momentan viele Scouts von höherklassigen Vereinen bei uns im Stadion. Ich sehe das auch als Anerkennung für die Leistung der Mannschaft.

Die beiden letzten Spiele wurden beide verloren. Man blieb außerdem auch ohne eigenen Torerfolg. Wie hat die Mannschaft auf die letzten Ergebnisse reagiert?
Lassaad Chabbi: Im Training haben wir immer viel Zug. Man darf nicht vergessen, dass wir mit Linz und Innsbruck auch gegen starke Gegner gespielt haben und die spielerische Leistung durchaus in Ordnung war. Trotzdem sind wir nicht zufrieden. Wir haben die Fehler analysiert und arbeiten daran uns jeden Tag weiter zu entwickeln. Im letzten Drittel, also vor dem Tor müssen wir konsequenter sein bzw. die richtigen Entscheidungen treffen und den letzten Pass besser anbringen. Auch als Trainer möchte ich mich immer weiterentwickeln und schaue z.B. was Trainerkollegen machen. Wenn es irgendwie geht, suche ich auch den direkten Kontakt zu den Top-Trainern, um mich auszutauschen und etwas zu lernen.

Die Austria befindet sich aktuell auf dem 5. Tabellenrang und wird weder mit dem Aufstieg noch mit dem Abstieg etwas zu tun haben. Woher nimmt die Mannschaft ihre Motivation, um weiter zu machen?
Chabbi: Sich immer zu verbessern und weiter zu entwickeln ist unsere Motivation. Wir arbeiten momentan daran vom totalen Pressing, was wir meistens praktiziert haben, dahin zu kommen, dass wir erkennen, in welchen Phasen wir eine Auszeit davon nehmen müssen. Beispielsweise müssen wir schnell entscheiden, ob wir den Ball kontrollieren und wann wir dann wieder voll drauf gehen. Auch die einzelnen Spieler arbeiten daran täglich besser zu werden. Bei Bruno sieht man eine rasente Entwicklung und wir werden auch unserem U19-Nationalmannschaftskapitän Marco Krainz vermehrt einsetzen. Er soll ja mit Spielpraxis zur U-19 EM nach Deutschland anreisen.

Jodel, du hast, nach anfänglichen Schwierigkeiten, zu deiner Form gefunden. Wie siehst du selbst deine Entwicklung?
Ich bin froh, hier zu sein und habe mit der Austria eine wahre Familie gefunden. Das ist der Unterschied zu meinen bisherigen Stationen. Hier fühle ich mich sehr wohl und möchte mit meinen Leistungen etwas zurück geben.

Wie groß sind die Unterschiede zwischen Lustenau und deiner Heimat Benin?
In Europa wird viel konzentrierter und härter gearbeitet. Die Konkurrenz ist groß und man muss Opfer bringen, wenn man weiter kommen will. Das versuche ich gemeinsam mit meinen Nationalmannschaftskollegen, die ebenfalls in Europa spielen, den anderen Spielern in Benin weiter zu geben. Ich bin seit 5-6 Jahren in der Nationalmannschaft dabei und auch Vizekapitän der Nationalelf und sehe das als meine Verantwortung. Bereits mit meinem Wechsel von Benin nach Tunesien hatte ich eine ganz andere Kultur kennengelernt, mit der österreichischen nochmals eine andere.

In der Afrika-Cup Quali läuft es für dich und dein Nationalteam bisher recht gut. Die letzten beiden Spiele habt ihr beide gewonnen. Was würde dir die Qualifikation zum Turnier bedeuten?
Der Afrika-Cup ist das größte Sportereignis in Afrika. Wir schafften es bereits uns zu qualifizieren. Ich konnte krankheitsbedingt jedoch nicht am Endturnier teilnehmen. Jetzt will ich es unbedingt wieder schaffen und mich mit guten Leistungen auch ins Rampenlicht großer Vereine spielen.

Fakten zum Spiel:

  • Der SC Austria Lustenau erzielte 25 Tore gegen den FC Liefering - keine andere Mannschaft der Sky Go Ersten Liga erzielte so viele Tore in Spielen gegen die Salzburger.

  • In Spielen im Reichshofstadion zwischen dem SC Austria Lustenau und dem FC Liefering erzielten beide Teams immer mindestens ein Tor. In 5 Spielen wurden 27 Tore erzielt.

  • Der SC Austria Lustenau und der FC Liefering zerielten im Frühjahr je 9 Tore - die meisten in diesem Zeitraum in der Sky Go Ersten Liga.

  • Der FC Liefering spielte seit dem Aufstieg in die Sky Go Erste Liga in 96 Spielen erst zweimal 0:0.

  • Der SC Austria Lustenau verlor einmal nach Führung in dieser Saison in der Sky Go ERsten Liga - am 7. Spieltag gegen den FC Liefering (1:2).

Die beiden Austria-Spieler Jodel Dossou und Marco Krainz sind erfolgreich in die Länderspielwoche gestartet. Beide konnten mit ihren Teams Siege einfahren.


Bereits am Mittwoch konnte Benin das Auswärtsspiel im Südsudan mit 2:1 gewinnen. Dossou kam in diesem Spiel als Bankspieler zum Einsatz. Am Ostersonntag kommt es zum Rückspiel in Cotonou (Benin). Sollte Benin auch dieses Spiel für sich entscheiden können, haben sie zumindest den zweiten Platz in der Qualifikationsgruppe C zum Afrika Cup sicher, der zur Relegationsphase qualifizieren würde. Härtester Konkurrent im Kampf um Platz eins ist Mali.


Österreichs U19 Nationalteam um Mannschaftkapitän Marco Krainz konnte das erste Spiel der sogenannten Eliterunde mit 3:1 gegen die Slowakei gewinnen. Krainz war erneut über 90 Minuten im zentralen Mittelfeld im Einsatz. Weitere Gegner in den kommenden Tagen sind Rumänien (26.03.) und Tschechien (29.03.). Der Gruppenerste qualifiziert sich für die EM-Endrunde in Deutschland, die vom 11. bis zum 24. Juli 2016 in Baden-Württemberg ausgetragen wird.

Team VS. Team 2

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bis Juli 2019

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Planet Pure

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