Der SC Austria Lustenau verstärkt sich zur neuen Saison mit dem 23-jährigen Außenverteidiger Fabian Gmeiner.

Der gebürtige Vorarlberger begann seine fußballerische Laufbahn beim Dornbirner SV ehe er schon früh in den Nachwuchs des VfB Stuttgart wechselte. Nach der Jugend folgten Stationen bei NEC Nijmegen (Niederlande), dem Hamburger SV II  und den Sportfreunden Lotte. In der letzten Saison war Fabian absoluter Stammspieler in der Regionalliga West (Deutschland) und bestritt dort 23 Spiele von Beginn an. Insgesamt verfügt er trotz seines noch jungen Alters über die Erfahrung von 71 Spielen in der Regionalliga (Deutschland), einem Einsatz in der niederländischen Eredivisie und diversen Spielen in der U17 & U19 Bundesliga.

Fabian Gmeiner ist beidfüßig und flexibel einsetzbar. Bevorzugt bekleidet er die Position des rechten oder linken Außenverteidigers. Der Spieler unterschreibt bei der Austria einen Zweijahresvertrag bis Sommer 2022.

Statements

Fabian Gmeiner

“Mit Austria Lustenau möchte ich den nächsten Schritt in meiner Karriere machen, bedanke mich für die positiven Gespräche und freue mich schon sehr auf die kommende Saison. Aufgrund der für mich längeren Pause, bedingt durch Corona, sehne ich mich sehr nach dem Einstieg mit der Mannschaft. Als kleiner Junge war ich schon häufiger als Zuschauer im Austria Stadion. Es ist sehr speziell jetzt als Profi hierher zurückzukehren.

Sportvorstand

“Als sich die Chance geboten hat Fabian verpflichten zu können, mussten wir nicht lange überlegen. Die Mischung aus fußballerischer Qualität, einer herausragenden Ausbildung, seiner trotz jungen Alters schon große Erfahrung im Profibereich und seinen flexiblen Einsatzmöglichkeiten findet man nicht oft. Zudem freuen wir uns natürlich immer besonders, wenn wir vielversprechende Vorarlberger Spieler bei uns begrüßen dürfen und ihre weitere Entwicklung gemeinsam hier bei der Austria vorantreiben können.“

Foto (Verein): Fabian Gmeiner (Spieler), Alexander Schneider (Sportkoordinator)

Niederlage zum Saisonabschluss

Sonntag, 02 August 2020

Im letzten Spiel der Saison verliert Grün-Weiß zuhause mit 1:3. Am Ende ist das Ergebnis aber Nebensache, die Saison war im Grunde schon lange vorher für die Austria gelaufen, jetzt gilt es die kurze Pause zu nützen, um dann unter Neo-Coach Alexander Kiene anzugreifen.

Trainer Alexander Kiene sah von der Tribüne aus zunächst eine gut beginnende Austria-Elf, die aber so in dieser Saison noch nicht zu sehen war. Vor dem Spiel wurden einige Spieler wie Ronivaldo oder Christian Schilling verabschiedet, die dann auch nicht im Kader standen. Man merkte der neu formierten Elf deutlich an, dass die Abstimmung fehlte. Die erste Chance im Spiel hatte Wallace nach nur wenigen Minuten, aber die Präzesion fehlte letzendlich. Nach zehn Minuten erzielte dann Matthias Wurm die Führung für die Gäste als die Austria-Defensive nicht schnell genug agierte. Die Austria ließ sich nicht beirren und versuchte über die Achse Wallace-Mayer-Ranacher Druck aufzubauen. Ranacher war es dann auch, der den Ausgleich einleitete. Eine scharfe Hereingabe des Flügelspielers fälschte Philipp Offenthaler unhaltbar ins eigene Tor ab (22.). In Hälfte eins hätte dann Thomas Mayer noch die Führung erzielen können, doch der starke Gäste-Torwart Felix GSchossmann parierte blendend.

Auch im zweiten Durchgang verzweifelten die Austrianer am Gäste-Keeper. Sowohl gegen Thomas Mayer (52.) als auch Alex Ranacher (54.) zeigte der junge Amstettner sein Können und entschärfte sehr gute Möglichkeiten. Nach etwas mehr als einer Stunde gingen die Gäste dann durch Philipp Gallhuber erneut in Führung. Zuvor konnte die Austria nach einem Getümmel nicht klären. In weiterer Folge probierte die Austria alles, doch die Gäste agierten in der Defensive konzentriert und lauerten auf Konter. In der Nachspielzeit fixierte Kenan Kirim mit seinem Treffer den Endstand von 1:3.

Die Austria kann damit endlich einen Strich unter dieses turbulente und aus Meisterschaftssicht enttäuschende Jahr ziehen. Der elfte Endrang erfüllt bei weitem nicht die Erwartungen der Grün-Weißen. Der Einzug ins Cup-Finale kaschiert das auch nicht. Das Team hat nun ein paar Tage frei, ehe der neue Trainer Alexander Kiene am 12. August zum ersten Training bittet. Kiene wird keinen Urlaub haben, da die Kaderplanungen im Fokus stehen.

Die Spieler (v.l.n.r): Darijo Grujcic, Matheus Barbosa, Richard, Ronivaldo, Christian Schilling, Marcel Stumberger und Andy Reyes wurden von Stephan Muxel und Valentin Drexel mit einem kleine Präsent verabschiedet.

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Weitere Abgänge zum Saisonende

Freitag, 31 Juli 2020

Nach Ende der laufenden Saison werden nach den bereits bekanntgegebenen Abgängen von Ronivaldo und Darijo Grujcic einige weitere Spieler den SC Austria Lustenau verlassen.

Christian Schilling
Christian Schilling beendet mit Saisonende seine Profi-Fußballkarriere und wechselt in die Regionalliga Tirol zum FC Zirl. Schilling absolvierte 16 Spiele für Grün-Weiß.

Marcel Stumberger
Die Leihe des jungen Torwarts endet mit Ablauf der Meisterschaft. Stumberger kam bei den Profis auf einen Einsatz in der laufenden Saison.

Andy Reyes und Richard
Die beiden Leihspieler vom FC Juniors OÖ kehren nach Vertragsende zu ihrem Stammverein zurück. Reyes kam auf neun Einsätze, Richard auf einen Kurzeinsatz bei den Grün-Weißen.

Matheus Barbosa
Der Vertrag mit dem jungen Brasilianer wird nicht verlängert. Der 21-jährige stand viermal im Kader des SC Austria Lustenau, kam dabei aber zu keinem Einsatz.

Alle erwähnten Spieler sowie Ronivaldo und Darijo Grujcic werden heute im Rahmen des letzten Meisterschaftsspieles gegen den SKU Amstetten offiziell vom Verein verabschiedet.

Die sportliche Führung des SC Austria Lustenau sowie der gesamte Verein wünschen den Spielern nur das Allerbeste für ihre sportliche Zukunft und bedanken sich schon jetzt von ganzem Herzen für die erbrachten Leistungen.

Heute Abend geht die Corona-Saison zu Ende. Im letzten Spiel der Meisterschaft trifft der SC Austria Lustenau im heimischen Planet Pure Stadion auf den SKU Amstetten. Im Spiel geht es sportlich zwar nur noch um die goldene Ananas, dennoch will Grün-Weiß die Saison mit einem Sieg abschließen. Wir blicken vorab auf den Gegner, unser Team und Wissenswertes rund um das Spiel.

Der Gegner - SKU Amstetten
Die Niederösterreicher präsentieren sich seit Wochen in ausgezeichneter Form und haben in der letzten Runde nicht unverdient den Titelkandidaten Austria Klagenfurt mit 2:1 besiegt. Amstetten ist damit seit sechs Runden ohne Niederlage. Mit David Peham und Daniel Maderner verfügt der SKU über ein brandgefährliches Sturmduo, welches heute unbedingt gestoppt werden muss. Die Niederösterreicher präsentieren sich als kompakte Mannschaft, die über gute Fußballer verfügt.

Unser Austria
Im West-Derby gab es ein am Ende gerechtes 1:1 Unentschieden. Beide Teams hätten die Partie für sich entscheiden können, doch der Lucky Punch gelang nicht. Grün-Weiß muss heute auf alle Fälle die individuellen Fehler vermeiden, da die Amstettner sicherlich darauf lauern werden. Trainer Tiefenbach, der heute zum letzten Mal als Cheftrainer auf der Bank sitzen wird, muss auf Pius Grabher (gesperrt), Christoph Freitag und Andy Reyes verzichten. Dafür dürfte heute erstmals Patrik Eler nach seiner schweren Verletzung wieder im Kader stehen. Nach der Bekanntgabe des neuen Trainers für die kommende Saison ist es heute für einige Spieler womöglich die letzte Chance sich für das kommende Jahr zu empfehlen. Es gilt ein letztes Mal alles in die Waagschale zu werfen und so die drei Punkte in Lustenau zu behalten.

Pressekonferenz mit Neo-Trainer Alexander Kiene
Um 17:30 Uhr findet heute die Vorstellung von Neo-Coach Alexander Kiene im Glashaus im Planet Pure Stadion statt. Zuschauer sind keine erlaubt, aber die PK wird auf Austria Lustenau TV (Magenta) und auf der Facebook-Seite der Austria übertragen. Auf Facebook können derzeit auch noch Fragen an den Neo-Coach gestellt werden.

Spielbeginn ist heute erst um 20:30 Uhr - Laola1.at überträgt die Parite wie üblich live.

Der SC Austria Lustenau verpflichtet Alexander Kiene als neuen Cheftrainer. Der 42-jährige unterschreibt bei den Grün-Weißen einen Zweijahresvertrag bis Sommer 2022.                                                                

Kiene war zuletzt beim VfB Oldenburg tätig und schloss im März 2019 seine Fußball-Lehrer Lizenz beim DFB mit der Note „Sehr gut“ (1,3) ab. Beim Traditionsverein im „Ländle“ will er nun den nächsten Karriereschritt gehen und Austria Lustenau zurück in die Erfolgsspur führen. Bei seinen bisherigen Trainerstationen zeigte Kiene, dass er junge Mannschaften entwickeln und Strukturen weiter professionalisieren kann.

Der gebürtige Niedersachse war nach mehreren Aufstiegen zu Beginn seiner Trainerlaufbahn in den vergangenen Jahren in der Regionalliga Nord (Deutschland) beim BSV Rehden, dem TSV Havelse und zuletzt beim VfB Oldenburg tätig.

Den seinerzeit stark abstiegsbedrohten BSV Rehden übernahm Kiene im Dezember 2014 und führte ihn zum sicheren Klassenerhalt. Auch in Havelse gelang es Kiene, die Mannschaft auf den Erfolgsweg zu bringen und, ausgehend von Platz 11, zweimal in Folge in den Top 6 der Regionalliga zu platzieren. Die aufgrund der Coronakrise abgebrochene Saison 19/20 beendete er mit dem VfB Oldenburg mit einer positiven Bilanz auf Platz 8 (Quotientenregelung). Bis zuletzt war Kiene hauptberuflich als Sport- und Englisch-Lehrer tätig und hat sich für seine neue Aufgabe als Lehrer beurlauben lassen.

Der neue Cheftrainer wird die Mannschaft mit dem Start der Vorbereitung auf die neue Saison erstmals auf dem Platz begrüßen. Bis dahin wird er in enger Zusammenarbeit mit der sportlichen Führung die Planungen vorantreiben. Im Rahmen des letzten Meisterschaftsspiels gegen den SKU Amstetten wird der Trainer morgen auf einer Pressekonferenz (Beginn: 17:30 Uhr im Glashaus, Planet Pure Stadion) offiziell präsentiert. Beim morgigen Spiel  wird die Mannschaft - wie zuletzt auch – von Tamas Tiefenbach gemeinsam mit Alexander Schneider und Mathias Nesler betreut.

 

Die Statements

Alexander Kiene

„Ich freue mich sehr auf meine neue Aufgabe in Lustenau und brenne auf den Vorbereitungsstart mit der Mannschaft im August. Die kompetenten und konstruktiven Gespräche mit den Verantwortlichen haben mir gezeigt, dass wir deckungsgleiche Ziele und Vorstellungen über den weiteren Weg von Austria Lustenau haben. Ich bedanke mich für das Vertrauen des Vereins in Kooperation mit Core Sports Capital und werde alles dafür tun, eine erfolgreiche Entwicklung mit der Mannschaft und im Club zu erreichen.“   

Sportvorstand

„Wir sind sehr froh, dass es uns gelungen ist Alexander Kiene als Cheftrainer zu verpflichten. Er ist ein sehr ambitionierter junger Trainer, der bereit ist, den neu eingeschlagenen Weg der Austria zu prägen und weiter mit Leben zu füllen.  Wir haben uns bewusst Zeit für die Entscheidung genommen, um einen Trainer zu finden, der genau in das Anforderungsprofil, zum Verein und zur Kooperation mit Core Sports Capital passt. In den Gesprächen hat uns Alex mit seiner Art Fußball zu denken, seiner Persönlichkeit und der Art und Weise wie er gemeinsam mit uns den Verein entwickeln will, überzeugt. Wir gehen nun noch optimistischer in die nächste Saison und sind überzeugt eine gute Rolle zu spielen.“

Ein Punkt im West-Derby

Montag, 27 Juli 2020

Im letzten Auswärtsspiel der Saison sichert sich die Austria einen Punkt im West-Derby gegen Wacker Innsbruck. Am Ende dürfen sich beide Teams über den Punkt freuen, auch wenn Grün-Weiß durchaus gewinnen hätte können.

Die Gastgeber aus Innsbruck starteten besser in die Parite, die Austria brauchte ein wenig um in Fahrt zu kommen. Trainer Tiefenbach stellte nur auf einer Position um und setzte Daniel Tiefenbach anstelle von Darijo Grujcic ein. In den ersten 30 Minuten hatte vor allem Domenik Schierl einiges zu tun, kamen die Innsbrucker doch zu guten Abschlüssen. Die erste Möglichkeit für Grün-Weiß hatte Ronivaldo nach gut einer halben Stunde, doch seine Direktabnahme im Zentraum verfehlte das Ziel doch deutlich. Kurz vor der Pause hätte dann Wallner für die Tiroler die Führung erzielen können, doch erneut war der bärenstarke Schierl Sieger im direkten Duell.

Nach der Pause kam die Austria besser ins Spiel und konnte auch die Angriffe von Wacker Innsbruck früher unterbinden. Nach 65 Minute war es dann wieder eine Soloaktion von Ronivaldo, der die Austria jubeln ließ. Der Brasilianer nutze den sich bietenden Raum, legte sich den Ball vom linken auf den rechten Fuß und ließ mit einem herrlichen Schlenzer Innsbrucks Torwart David Stemmer keine Chance. Lange sah es nach einem Sieg für die Austria aus, doch ein schwerer Fehler von Daniel Tiefenbach etwas mehr als zehn Minuten vor dem Schluss, ermöglichte Raphale Gallé eiskalt zum Ausgleich. Daniel Steinwender hätte dann fast postwendend wieder die Grün-Weißen in Führung geschossen, doch der Mittefeldmann behielt leider nicht die Nerven.

Am Ende geht das Unentschieden in Ordnung, die Austria bleibt damit die dritte Partie in Folge ohne Niederlage. Am kommenden Freitag steigt dann der Saisonabschluss zuhause gegen den SKU Amstetten.

Ein letztes Mal in dieser Saison ist die Austria auf fremden Platz gefordert. Gegner dabei ist der FC Wacker Innsbruck. Dieses Duell gab es diese Saison bereits zweimal, speziell das letzte Duell im Cup-Halbfinale ist noch gut in Erinnerung. Wir blicken vorab auf unser Team, den Gegner und das Spiel im Allgemeinen.

Der Gegner - Wacker Innsbruck
Die Tiroler haben sich nach der Coronapause stark präsentiert und stehen nicht ohne Grund unter den Top 5 der Liga. In der letzten Runde lieferten sich die jungen Innsbrucker einen harten Fight mit der SV Ried, der knapp mit 3:4 verloren ging. Das heutige Duell dürfte spannend werden, da die bisherigen Duelle in dieser Saison auch immer knapp endeten. Zusätzliche Brisanz kommt womöglich auf, da nach Ende Saison mit Ronivaldo und Darijo Grujcic zwei Austrianer zu den Grün-Schwarzen wechseln. Die Tiroler werden aber heute sicherlich noch einmal alles daran setzen, den Brasilianer vom Tore schießen abzuhalten.

Unsere Austria
Nach dem souveränen 6:0 Erfolg gegen das Tabellenschlusslicht aus Kapfenberg möchte man heute natürlich den dritten Sieg in Folge schaffen. Die Brust ist breit und das Selbstvertrauen wieder da. Doch heute wird man vor allem die Chancenauswertung noch weiter verbessern müssen, denn so einfach wie zuletzt in der Steiermark dürfte es heute nicht werden. Tamas Tiefenbach muss wie zuletzt auf einige Akteure verzichten, doch der Interimstrainer erklärte im Vorfeld ohnehin nicht großartig rotieren zu wollen. 

Spielbeginn ist um 20:30 Uhr. Die Partie wird live auf laola1.at übertragen. Das Austria Cafe hat für alle Fans geöffnet.

Der FC Wacker Innsbruck hat den SC Austria Lustenau am Dienstagnachmittag informiert, dass Darijo Grujcic zur neuen Saison hin ans Tivoli wechseln wird.

Die sportliche Führung der Austria stand bereits seit Dezember 2019 in Vertragsverhandlungen mit dem jungen Innenverteidiger, doch eine Einigung wollte sich nicht ergeben.

„Unter Roman Mählich kam Darijo nicht mehr so häufig von Beginn an zum Einsatz, weshalb von beiden Seiten von einer Vertragsverlängerung für den Moment Abstand genommen wurde. Doch Darijo hat sich im Training und neben dem Platz zu jeder Zeit hochprofessionell verhalten und sich in den letzten Wochen seinen Stammplatz zurückerkämpft. Das waren für uns die Gründe, die Gespräche über eine weitere Zusammenarbeit wieder aufzunehmen“, erklärt Alexander Schneider. „Aber wir können es natürlich verstehen, dass er mit Innsbruck ein sowohl sportlich als auch wirtschaftlich interessantes Angebot annehmen möchte.“

Darijo Grujcic wechselte 2018 zur Austria und absolvierte insgesamt bis zum heutigen Tag 48 Pflichtspiele für Grün-Weiß.  Im August 2018 hätte es dann beinahe mit einem Wechsel in die englische Premier League geklappt, doch das Talent entschied sich dazu, zunächst weiter in Lustenau seine Karriere verfolgen zu wollen.

Die sportliche Führung des SC Austria Lustenau sowie der gesamte Verein wünschen dem sympathischen Lustenauer nur das Allerbeste für seine sportliche Zukunft und bedanken sich schon jetzt von ganzem Herzen für seine Leistungen. Es stehen ihm jederzeit die Türen für eine Rückkehr offen.

Die Austria gewinnt in der Ferne beim Kapfenberger SV klar mit 6:0. Trotz angespannter Personaldecke ließ die Austria von der ersten Minute an keinen Zweifel an den Kräfteverhältnissen.

Von der ersten Minute an übernahm die Austria die Kontrolle am Feld, doch es dauerte bis zur 30. Minuten ehe die Überlegenheit in Tore umgewandelt werden konnte. Nach einem Doppelpass mit Thomas Mayer erzielte Wallace seinen ersten Treffer im grün-weißen Dress. Die nächsten Chancen gingen dann auf das Konto seines brasilianischen Landsmann Ronivaldo, der zunächst mit einem Fallrückzieher und dann mit einem scharfen Schuss knapp über die Latte scheiterte. Besser machte es Sebastian Feyrer kurz vor der Pause. Der Ex-Kapfenberger traf nach einem Eckball per Kopf zur verdienten 2:0 Führung.

Mit der Führung im Rücken kam die Austria auch in Hälfte zwei nicht in Bedrängnis und spielte munter nach vorne. Doch die Chancen wurden zu nächst leichtfertig vergeben. Thomas Mayer (47. & 63.), Pius Grabher (49.) sowie Ronivaldo (50. & 71.) ließen gute Einschussmöglichkeiten liegen und versäumten so frühzeitig die Partie zu entscheiden. Besser machte es erneut Sebastian Feyrer in der 73. Minute als er nach idealer Vorbereitung vom stark spielenden Thomas Mayer KSV-Torwart Mario Zocher mit einem wuchtigen Schuss keine Chance ließ. Mit dem 4:0 durch Ronivaldo nur knapp eine Minute später war die letzte Gegenwehr der Steirer gebrochen. Daniel Steinwender (84.) und Tobias Berger (93.) nutzen dann auch noch ihre Mögilchkeiten, um sich in die Torschützenliste einzutragen.

Am Ende ein mehr als verdienter Sieg auch wenn die Kapfenberger zu keinem Zeitpunkt gefährlich werden konnten. Die Austria kann nun mit breiter Brust zum letzten Auswärtsspiel der Saison nach Innsbruck fahren.

Die Austria ist nach dem Heimsieg gegen Steyr hoch motiviert nach Kapfenberg gefahren, um das Saisonende positiv zu gestalten. Gegen die Falken aus der Steiermark sind durchaus drei Punkte möglich, denn die Steirer zeigten sich zuletzt nicht in bester Form. Wir blicken vorab auf unser Team, den Gegner und das Spiel im Allgemeinen.

Der Gegner - Kapfenberger SV
Die Steirer sind am schlechtesten aus der Corona-Pause gestartet und konnte bisher die wenigsten Punkte einsammeln. Die Kapfenberger liegen auf dem letzten Tabellenplatz und wären bei normalen Ligaverlauf heute extrem unter Druck. Doch sportlich gibt es keinen Absteiger, das heißt es geht auch für die Falken letztlich darum, dass Saisonfinale so positiv wie möglich zu meistern, um für die kommende Saison Selbstvertrauen zu sammeln. Der letzte Punktezuwachs der Steirer liegt bereits acht Runden zurück - sie befinden sich also selbst in einem Negativlauf und wollen diesen beenden. Man darf sich also auf einen kämpferischen Gegner einstellen.

Unsere Austria
Grün-Weiß konnte im letzten Spiel endlich die Negativserie beenden und Steyr verdient mit 3:1 besiegen. Die Austria hat dabei bewiesen, dass spielerisch viel in der Mannschaft steckt und man zuletzt doch auch öfters unglücklich agiert hat. Aber auch das heutige Spiel beginnt bei 0:0 und es wird dem Team von Trainer Tamas Tiefenbach nichts geschenkt. Die Grün-Weißen werden zwar leicht als Favorit gehandelt, doch muss man heute auf einige Stammkräfte verzichten. Christoph Freitag und Patrik Eler sind nach wie vor verletzt, Daniel Tiefenbach gelb gesperrt. Lukas Katnik hat derzeit Schulterprobleme und Andy Reyes erholt sich von seinem Nasenbeinbruch. Dennoch darf man zuversichtlich in die Partie gehen, denn die Leistungskurve der Spieler zeigt deutlich nach oben, auch die Motiviaton im Training stimmt und kann hoffentlich auch heute auf das Spielfeld mitgenommen werden.

Die Partie beginnt um 18:30 Uhr und wird live von Laola1.at übertragen. Wie gewohnt hat das Austria Cafe für alle Austrianer geöffnet, die das Match gerne gemeinsam verfolgen möchten. Unser Team freut sich auf viele Besucher! Das Nachwuchsheim bleibt geschlossen, das Team ist im Urlaub.

Die Austria investiert in junge Talente und verpflichtet mit Lukas Brotzge (18), Mark Vogel (19), Fabian Unterrainer (19), David Ljevar (18), Raul Marte (18), Matija Milosavljevic (19) und Florian Ibraimi (18) sieben Spieler für die Amateure. 

Trotz den aktuell schwierigen Umständen im Fußball setzt die Austria in Krisenzeiten bewusst auf die Jugend und investiert in den Vorarlberger Nachwuchs. Für den zweimaligen Cupfinalist ist es auch eine gesellschaftliche Verantwortung, jungen Talenten eine Entwicklungsmöglichkeit und Chance für den Profifußball zu bieten. „Unser Credo ist es, junge Spieler im Umfeld eines Profivereins zu fördern, damit möglichst viele den Sprung in die erste Mannschaft schaffen. Wir sind überzeugt, dass es nur so möglich ist, den Talenten in ihrer Entwicklung weiterzuhelfen. Es ist jedes Mal wieder eine Freude zu sehen, mit welcher Motivation die Jungs beim Training und bei Spielen agieren“, so der Sportvorstand.

Lukas Brotzge (Torhüter), Mark Vogel (Mittelfeld) und Fabian Unterrainer (Verteidigung) wechseln von den kürzlich aufgelösten Juniors des SCR Altach nach Lustenau. Alle drei wollen nun den nächsten Schritt in ihrer Entwicklung bei der Austria machen. Fabian Unterrainer ist zudem aktueller U21 Nationalspieler von Liechtenstein.

David Ljevar (Torhüter) und Raul Marte (Flügel) wurden in der Akademie Vorarlberg ausgebildet und machen nun die ersten Schritte im Erwachsenenfußball. Matija Milosavljevic (Verteidigung) wurde ebenso in der Akademie ausgebildet, konnte aber die vergangenen Saisonen bereits Erfahrungen in Hohenems und Bregenz sammeln.

Der junge Verteidiger Florian Ibraimi kommt von der U17 des FCO St.Gallen/Wil nach Lustenau, der Doppelstaatsbürger (Schweiz, Nordmazedonien) bestritt bereits zwei Spiele für die U18 Nationalmannschaft von Nordmazedonien.

Bild v.l.n.r.: Mark Vogel, Florian Ibraimi, Raul Marte, David Ljevar, Fabian Unterrainer

Auf dem Bild fehlen: Lukas Brotzge und Matija Milosavljevic

Die Austria hat es geschafft, endlich konnte der erste Dreier nach neun sieglosen Partien erarbeitet werden. Durch Tore von Lukas Katnik, Ronivaldo und Daniel Steinwender ging man mehr als verdient als Sieger vom Platz.

Trainer Tamas Tiefenbach veränderte sein Termin auf einigen Positionen und sah von Beginn an eine druckvolle grün-weiße Mannschaft. Die Offensive mit Sturmspitze Katnik und dem dahinter agierenden Trio bestehend aus Thomas Mayer, Alex Ranacher und Wallace bereitete der Steyr-Abwehr von der ersten Minute an Kopfschmerzen. Bereits in den ersten Minuten ergaben sich nach schönen Kombinationen die ersten Möglichkeiten, doch die Defensive der Gäste hielt Stand. Richtig brandgefährlich wurde es dann nach sieben Minuten als Lukas Katnik per Hacke nur knapp an Steyr-Keeper Bernhard Staudinger scheiterte. Der stark agierende Alex Ranacher hatte dann nach 18 Minuten die nächste gute Möglichkeit ehe sich erstmals die Gäste aus Oberösterreich etwas nach vorne trauten. Nicolai Bösch, Leihgabe aus Lustenau, traf nach einem Konter aber nur die Außenstange (22.). Entgegen dem Spielverlauf waren es dann auch tatsächlich die Gäste die zuerst jubeln durften. Nach einem Eckball ließ man Alberte Prada-Vega zu viel Raum am zweiten Pfosten und so traf der Defensiv-Chef der Steyrer aus kurzer Distanz. Vor der Pause hätte Thomas Mayer noch den Ausgleich erzielen können, doch der als 10er aufgebotene Mittelfeldspieler entschied sich für ein Abspiel auf Wallace, der dann das Tor leider verfehlte.

Im zweiten Durchgang durfte die Austria bereits nach wenigen Sekunden jubeln. Eine scharfe Hereingabe von Wallace verlängerte der heranfliegende Lukas Katnik per Hechtkopfball ins Gäste-Tor. Die Austria kontrollierte wie zu Beginn das Spiel und startete einen Angriff nach dem anderen. Doch erneut ließ man gute Chancen verstreichen - Mayer, Ranacher und erneut Mayer hätten bereits zur 60. Minute alles klar machen können. Beinahe hätte sich die Chancenauswertung dann auch noch negativ ausgewirkt. Nach einem Patzer in der Defensive stand plötzlich Bojan Mustecic völlig frei vor Domenik Schierl. Doch der Austria-Goalie unterstrich erneut seine Top-Form und entschärfte den platzierten Schuss sicher. Auf die Siegesstraße brachte die Grün-Weißen dann die Einwechslung von Goalgetter Ronivaldo. Der Brasilianer war gute zehn Minuten auf dem Feld, als er zwei Steyr-Abwehrspieler stehen ließ und platziert ins untere Eck zur Führung einschoß. Der Treffer ließ bei den Gästen die Hoffnungen schwinden, die Oberösterreicher mussten die Räume der Austria überlassen. In der Nachspielzeit traf dann Daniel Steinwender noch sicher vom Punkt. Die Austria bestätigt damit die bereits sichtbare Steigerung aus den letzten Spielen und hat endlich wieder einen Dreier eingefahren.

Jetzt warten auf die Austria zwei Auswärtsspiele beim Kapfenberger SV und dem FC Wacker Innsbruck.

Vier Runden stehen in der 2. Liga noch an, zwei davon werden zuhause ausgetragen. Heute Nachmiitag, um 14:30 Uhr , trifft die Austria auf den SK Vorwärts Steyr. Die Oberösterreicher verfügen über die stärkste Defensive der Liga und werden ein harter Brocken. Wir blicken vorab auf unser Team, den Gegner und das Spiel im Allgemeinen.

Der Gegner - SK Vorwärts Steyr
Laut Tamas Tiefenbach spielen die Steyrer "einfachen, dsiziplinierten und engagierten Fußball". Diese Art von Fußball hat den Oberösterreichern nach der Coronapause drei Siege, zwei Unentschieden und zwei Niederlagen beschert. Mit Dragan Marceta und Nicolai Bösch sind zwei Austrianer aktuell an den Sportklub verliehen. Grün-Weiß wird heute Geduld brauchen, um das Abwehr-Bollwerk zu knacken. Möglich ist es durchaus. Das letzte Spiel der beiden Clubs endete mit einem 3:1 Sieg für die Gäste.

Unsere Austria
Laut Trainer Tamas Tiefenbach stimmt im Training die Leistungsbereitschaft trotz der anhaltenden Negativserie. In den letzten Spielen hat sich die Austria spielerisch gesteigert, zu Zählbarem hat es noch nicht gereicht. In den Trainingseinheiten wurde zuletzt an der Handlungsschnelligkeit und der Kompaktheit gearbeitet. Tiefenbach muss heute auf Christoph Freitag, Andy Reyes und beide Ersatztorhüter Florian Eres und Marcel Stumberger verzichten. Auch für Patrik Eler dürfte die heutige Partie noch zu früh kommen - ein Einsatz in den letzten Runden scheint aber möglich. Die Austria muss heute die individuellen Fehler abstellen und hellwach agieren. Trainer Tiefenbach sieht eine Chance, weiß aber auch, dass das notwendige Glück heute auch auf der Seite der Grün-Weißen sein muss.

LIve-Übertragung im Austria Cafe
Ausnahmsweise hat das Austria Café auch am heutigen Nachmittag geöffnet. Damit steht der Möglichkeit gemeinsam mit anderen Austrianer das Spiel zu verfolgen, nichts im Wege. Das Team des Cafés freut sich auf euren Besuch!

Die Verhandlungen mit Stürmer Ronivaldo sind beendet, er wird den SC Austria Lustenau mit Ende Saison verlassen. Das Management des Spielers hat der Vereinsführung gestern Abend mitgeteilt, dass Ronivaldo sich dem FC Wacker Innsbruck anschließen wird.

Trotz eines sehr guten Angebots von Seiten der Austria wird Ronivaldo nicht mehr bei Grün-Weiß verlängern. Der Torschütze vom Dienst wechselt innerhalb der Liga zu Ligakonkurrent FC Wacker Innsbruck.

Ronivaldo wechselte in der Saison 2017/18 nach Lustenau, nachdem er sich zuvor von einer schwerwiegenden Verletzung zurückkämpfte, die ihn mehrere Jahre vom Fußball spielen abhielt. Ronivaldo streifte bis zum heutigen Tag das grün-weiße Trikot 84 Mal über und erzielte dabei unglaubliche 69 Treffer – Vereinsrekord. Mit seinen Toren ermöglichte der 31-jährige auch den Erfolgslauf im diesjährigen UNIQA ÖFB-Cup.

Die sportliche Führung des SC Austria Lustenau sowie der gesamte Verein wünschen dem sympathischen Brasilianer nur das Beste für seine sportliche Zukunft und bedanken sich noch einmal von ganzem Herzen für seine Leistungen.

Statements

Ronivaldo
"Ich hatte hier in Lustenau eine wunderschöne Zeit. Ich werde mit dem Verein immer verbunden bleiben, weil er mir die Möglichkeit gegeben hat, meine Leidenschaft das Fußballspielen wieder auszuleben. Ich konnte mich hier nach meiner Verletzung wieder zeigen und habe das Vertrauen jede Minute gespürt. Ich bedanke mich bei der Vereinsführung, allen Austrianern und Fans. Es war eine wundervolle Zeit und ich werde gerne daran zurückdenken. Ich wünsche euch und der Austria für die Zukunft nur das Beste."

Valentin Drexel
"Wir hätten Roni sehr gerne behalten und sind bei unserem Angebot bis an unsere finanzielle Schmerzgrenze und sogar ein Stück darüber hinaus gegangen. Wir können es aber nicht riskieren, den Verein einem wirtschaftlichen Risiko auszusetzen. Wir danken Roni für unglaubliche drei Jahre und wünschen ihm viel Erfolg in seiner weiteren Karriere."

Die Austria muss sich im Spiel gegen den FC Liefering am Ende mit 2:4 geschlagen geben. Trotz zweimaliger Führung gewinnt am Ende das Team aus Salzburg. Ronivaldo erzielte sein 69. Tor im Austria-Dess und ist damit nun alleiniger Rekordtorschütze des Vereins.

Genau 03:56 Minuten benötigte der Brasilianer, um sich in die Geschichtsbücher der Grün-Weißen zu schießen. Ein schnell ausgeführter Freistoß von Thomas Mayer auf Pius Grabher hebelte die Lieferinger Abwehr aus und Grabher fand so in der Mitte den freistehenden Ronivaldo, der trocken zur frühen Führung traf. Mit etwas mehr Glück wäre der Austria beinahe ein Doppelschlag geglückt, doch den Kopfball von Sebastian Feyrer in der 7. Minute parierte Lieferings Torhüter Antosch mit einem starken Reflex. In weiterer Folge erholten sich die Gastgeber und setzten die Grün-Weißen mit frühem Pressing unter Druck. Den Ausgleich erzielten die Lieferinger aber ebenfalls nach einem Standard - Nicolas Seiwald nütze ein Getümmel und versenkte den Ball unhaltbar im langen Eck (23.). Die Austria Abwehr agierte in der Situation etwas chaotisch. Der nächste Rückschlag in der ersten Halbzeit war dann die verletzungsbedingte Auswechslung von Stürmer Ronivaldo, der Brasiilaner musste mit Oberschenkelproblemen sehr früh in der Partie vom Feld. Ansonsten tat sich in den ersten 45 Minuten nicht mehr viel, sodass es mit dem Remis in die Kabine ging.

Die Austria kam hellwach aus der Kabine und ging erneut nur kurz nach Anpfiff in Führung. Daniel Tiefenbach war mit dem Kopf zur Stelle, wieder war es Pius Grabher, der für die Vorarbeit sorgte. Die Lieferinger waren aber nicht wirklich geschockt, sondern erhöhten den Druck weiter. Ein Doppelschlag in der 70. und 72. Minute durch Luka Sucic ließ die Partie endgültig in Richtung der Salzburger kippen. Die Austria agierte bei beiden Treffern zu passiv. In der Schlussphase war Grün-Weiß noch einmal alles nach vorne, doch Csaba Bukta traf in der Nachspielzeit nach einem mustergültigen Konter zum 2:4 Endstand.

Die Austria verliert damit leider auch das erste Spiel nach der Ära Roman Mählich und wartet nun seit über 450 Minuten auf einen Punktegewinn. Die nächste Chance gibt es am Samstag, 11. Juli, gegen den SK Vorwärts Steyr.

Den Punkten hinterher jagen

Freitag, 03 Juli 2020

Mit dem Spiel gegen den FC Liefering beginnt ein neuer Abschnitt für die Austria. Roman Mählich ist nicht mehr Trainer der Grün-Weißen, Tamas Tiefenbach betreut das Team bis Ende Saison. Nach acht sieglosen Spielen soll es heute irgendwie mit einem Dreier klappen. Wir blicken vorab auf unser Team, den Gegner und das Spiel im Allgemeinen.

Der Gegner - FC Liefering
Die Salzburger präsentieren sich derzeit in bestechender Form und würde die Ligatabelle anführen, wenn man nur das Jahr 2020 werten würde. Die Mannschaft aus der Mozartstadt hat in neun Spielen 20 Punkte gemacht. Die mit Talenten gespickte Mannschaft gilt aber grundsätzlich als Lieblingsgegner der Austria. Die letzten drei Spiele gingen allesamt an die Grün-Weißen. MIt Chukwubuike Adamu haben die Lieferingen einen brandgefährlichen Stürmer in ihren Reihen, der gut bewacht werden muss. Aber auch allgemein ist das Kollektiv in Liefering stark und klein leichter Gegner.

Unsere Austria
Nach einem Trainerwechsel erhofft man sich immer den weltberühmten "Trainereffekt", doch auch der muss erarbeitet werden. Die Austria wird derzeit von Tamas Tiefenbach gecoached, für den Ungarn kein ganz neues Gefühl, stand er bereits nach der Trennung von Gernot Plassnegger für ein Spiel an der Seitenlinie. Das letzte Spiel gegen den SV Horn verlor man etwas unglücklich, Fehlentscheidungen und mangelnde Chancenauswertung verhinderten den ersten Dreier nach dem Break. Im heutigen Spiel darf man also schon auf der Leistung vom letzten Spiel aufbauen, doch vor dem Tor braucht es mehr Abgeklärtheit und Ruhe. Trainer Tiefenbach muss heute auf Michael Lageder (Sperre) und Patrik Eler (noch im Aufbautraining) verzichten. Die Spieler haben es heute selbst in der Hand ein Zeichen zu setzen und sich gegen die Negativserie aufzubäumen. Auch wenn die sportliche Perspektive fehlt, sollte jeder einzelne zu 100% mit dem Kopf bei der Sache sein und alles dafür tun, einen versöhnlichen Saisonabschluss zu schaffen.

Die Partie beginnt heute um 18:30 Uhr und wird live von laola1.at übertragen. Wer das Spiel gerne in Gesellschaft verfolgen möchte, ist herzlich ins Austria Cafe oder ins Nachwuchsheim im Planet Pure Stadion eingeladen.

Die Austria verliert gegen den SV Horn das vierte Spiel in Folge und konnte so Trainer Roman Mählich kein Abschiesgeschenk machen. Doch an der Leistung lag es dieses Mal nicht - fehlendes Glück und klare Fehlentscheidung verhinderten Punkte.

Das Spiel begann aufgrund eines Gewitters leicht verspätet und zunächst nur mit lauem Gekicke. Es dauerte eine gute Viertelstunde bis Grün-Weiß zur ersten Chance kam. Wie üblich war es Roinvaldo, der die Führung auf dem Fuß hatte, doch der Brasilianer entschied sich für einen Heber anstatt gezielt draufzuhalten und so blieb es beim 0:0. Nur wenige Sekunden später hätte Bojan Avramovic abschließen können, doch dieser entschied sich für einen Pass auf Pius Grabher, der nicht genügend Druck hinter den Ball brachte (15.). Nach etwas mehr als 20 Minuten hatten dann die Gäste die erste große Möglichkeit, doch Domenik Schierl parierte sensationell gegen Redzic zur Ecke. Doch genau diese Ecke sollte dann zur Führung für die Gäste führen. Philipp Siegl staubte aus kurzer Distanz ab, als zuvor die Austria zweimal nicht klären konnte. Die Austria ließ sich nicht beirren und wollte wieder Druck auf die Gäste aufbauen, doch Schiedsrichtier Jäger entschied mit einer mehr als fragwürdigen Entscheidung knappe fünf MInuten nach der Führung auf Elfmeter für die Gäste. Florian Sittsam nahm das Geschenk an und verwandelte zum 0:2. Wenige Minuten später stand wieder Jäger im Mittelpunkt als er einen regulären Treffer von Ronivaldo aberkannte. Kurz vor der Pause hätte der Brasilianer eigentlich den Anschluss machen müssen, doch erneut wollte es der Goalgetter zu schön machen und sein Heber ging über das Tor.

In der zweiten Halbzeit spielte nur noch Grün-Weiß, die Horner wollten das Ergebnis unbedingt verwalten und über die Zeit bringen. Echte Torchancen blieben aber zunächst aus, erst mit der Einwechslung von Wallace kam neuer Schwung und Zug zum Tor. Der Brasilianer war es auch der Ronivaldo ideal bediente und dem Torschützen vom Dienst seinen 68. Treffer im Austria-Dress ermöglichte. Die Austria versuchte nun alles, um doch noch zumindest einen Punkt mitzunehmen, doch Möglichkeiten von Wallace und Grujcic blieben ungenützt. Die Horner ihrerseits ließen ebenfalls zwei sehr gute Möglichkeiten für die endgültige Entscheidung aus.

Am Ende verabschiedet sich Roman Mählich also leider mit einer Niederlage aus Lustenau. Grün-Weiß muss jetzt aber sofort den Blick nach vorne richten und endlich einen Weg aus dieser Abwärtsspirale finden. Das nächste Spiel steigt am kommenden Freitag, 03. Juli, gegen den FC Liefering.

Heimspiel gegen den SV Horn

Freitag, 26 Juni 2020

Nach der Niederlage am Dienstag auswärts bei BW Linz hat die Austria bereits am heutigen Freitag wieder die Möglichkeit auf Punkte. Gegner dabei ist im Planet Pure Stadion der SV Horn. Für Trainer Roman Mählich ist es das letzte Spiel als Austria-Coach. Wir blicken vorab auf unser Team, den Gegner und berichten über so manch Interessantes zum Spiel.

Der Gegner - SV Horn
Die Horner konnten im letzten Spiel gegen den SV Lafnitz ihren ersten Sieg nach der Coronapause einfahren. Etwas, dass sie der Austria voraus haben. Die Niederösterreicher befänden sich bei normalem Ligaverlauf mitten im Abstiegskampf und das Duell heute wäre ein "Sechspunktespiel" für beide Teams. Heute können beide befreit und ohne Druck aufspielen - zuletzt hat sich immer wieder gezeigt, dass dies speziell den Teams im Keller der Tabelle neue Kräfte verleiht. Die Austria, die das erste Duell in dieser Saison mit 4:2 gewinnen konnte, darf sich keine Fehler erlauben und ist gewarnt.

Unsere Austria
Gestern wurde der Vertrag mit Roman Mählich aufgelöst, heute steht er ein letztes Mal an der Seitenlinie. Die Spieler haben es also in der Hand, was für ein Abschiedsgeschenk sie dem Trainer machen möchten. Im letzten Spiel gegen Linz haderte die Austria mit der Chancenauswertung. Ein Doppelschlag von Blau-Weiß führte dann auch dazu, dass der Spielfluss abrupt ins Stocken geriet. Heute muss die Austria den Kopf frei bekommen und einfach Fußball spielen. Leichter gesagt als getan, aber die Mannschaft hat es selbst in der Hand - fehlende Fans oder die nicht vorhandene sportliche Perspektive dürfen keine Gründe für Halbherzigkeit sein. Trainer Mählich kann heute auf alle Kaderspieler setzen, einzig Sebastian Feyrer ist nach seiner fünften Gelben Karte gesperrt.

Spielbeginn ist um 18:30 Uhr, die Partie wird von laola1.at übertragen. Wer gerne gemeinsam schauen möchte, ist herzlich ins Austria Cafe eingeladen. 

Fußball-Zweitligist Austria Lustenau und Cheftrainer Roman Mählich haben gemeinsam entschieden, den noch bis 2021 laufenden Vertrag per 30. Juni 2020 einvernehmlich aufzulösen. Mählich hatte im September 2019 seinen Dienst in Vorarlberg angetreten. Beim morgigen Spiel gegen SV Horn wird er ein letztes Mal die Mannschaft als Trainer auf der Bank begleiten.

„Roman hat die Mannschaft in einer schwierigen Situation übernommen, stabilisiert und sie bis ins Cupfinale geführt. Dafür gebührt ihm großer Dank“, sagt Vorstandssprecher Bernd Bösch. Roman Mählich stand insgesamt bei 22 Spielen als Headcoach an der Seitenlinie der Grün-Weißen. In den Gesprächen über die Ausrichtung des Klubs und die Planung für die kommende Saison kamen der Verein und der Cheftrainer zur Auffassung, das es richtig ist, bereits jetzt eine konsequente Entscheidung zu treffen und die Weichen für die Zukunft zu stellen.

„Wir danken Roman für die geleistete Arbeit, unvergessliche Cup-Momente und die nun gefundene, einvernehmliche Lösung“, so Austria-Vorstandsmitglied Valentin Drexel, der gemeinsam mit Stephan Muxel, Sportkoordinator Alex Schneider und Ingo Winter (Core Sports Capital) die Verantwortung im Sportgremium der Austria innehat.

Statement Roman Mählich:
„Ich bedanke mich bei der Austria Familie, bei den Fans, beim Trainerteam und ganz besonders bei den Spielern. Toi toi toi für die Zukunft und ich hoffe, dass die Austria bald in der 1.Liga zu finden ist!

Das Sportgremium wird nun die personellen Planungen für die neue Saison vorantreiben, auf die der SC Austria Lustenau dann von einem neuen Cheftrainer vorbereitet wird.

Die Austria hat das Siegen verlernt. Auch gegen den FC Blau-Weiß Linz reicht es am Ende nicht für Punkte. Die Linzer erzielen innerhalb von 120 Sekunden einen Doppelpack und sichern sich so die drei Punkte. Ein Late-Minute Treffer von Ronivaldo kommt zu spät.

Den Ausgang dieser Partie hätte sich das Team von Trainer Roman Mählich sicherlich anders erhofft. Obwohl die erste Chance im Spiel den Linzern gehörte, zeigte die Austria-Elf in den ersten 45 Minuten eine tolle Leistung und übernahm mit Fortdauer der ersten Hälfte immer mehr das Zepter. Lediglich die Chancenauswertung an diesem Abend sollte den Grün-Weißen zum Verhängnis werden. Lukats Katnik und Ronivaldo scheiterten nach 17 Minuten an Linz Torwart Nicolas Schmid, unmittelbar im Anschluss traff Ronivaldo mit einem Kopfball nur die Latte (18.). Nach einer halben Stunde hätte die Führung eigentlich fallen müssen, doch Lukas Katnik verfehlte nach Vorarbeit von Ronivaldo aus zehn Metern das Linzer Gehäuse. Das es an diesem Abend schwer werden würde zu treffen, zeigte sich dann kurz vor der Pause. In der 44. Minute hatte Ronivaldo alleinstehend die Führung auf dem Fuß, verstolperte den Ball aber unglücklich.

In der Pause fand man in der Linzer Kabine wohl die richtigen Worte, denn die Hausherren begannen mitzuspielen und in Folge mehr Ballbesitz. Die erste Chance gehörte aber dieses Mal den Lustenauern - Lukas Katnik versuchte es mit einem Lupfer, doch am Ende fehlte ein gutes Stück. Ein individueller Fehler von Daniel Tiefenbach leitete dann die Führung für die Hausherren ein. Der kurz zuvor eingewechselte Fabian Schubert nützte den Fehler und schloss den Konter zum 1:0 ab. Nur gute 120 Sekunden später war es wieder Schubert der mit einem Schuss von der Strafraumkante das 2:0 erzielte und damit für die Vorentscheidung sorgte. Ronivaldo erzielte in der Nachspielzeit noch den Anschlusstreffer, doch dieser kam zu spät. Das der Brasilianer jetzt nur noch ein Tor fehlt zum Vereinsrekord seinens Landsmann Thiago ist kaum ein Trost.

Bereits am Freitag geht es zuhause weiter gegen den SV Horn. Da muss es fast schon mit drei Punkten klappen, ansonsten gehen langsam die Möglichkeiten in dieser Saison aus.

Eine Englische Woche steht auf dem Plan für die 2. Liga. Heute trifft die Austria auf den FC Blau-Weiß Linz. Grün-Weiß will unbedingt zurück in die Erfolgsspur, die Durststrecke ohne Dreier dauert einfach schon viel zu lange. Wir blicken vorab auf unser Team, den Gegner und berichten über so manch Interessantes zum Spiel.

Der Gegner - FC Blau-Weiß Linz
Die Formkurve der Linzer ist mit unserer vergleichbar. Auch sie konnten noch kein Spiel nach Liga-Restart gewinnen. Die Punkteausbeute ist mit einem Punkt noch magerer als die der Grün-Weißen. Diesen Punkt haben die Linzer im letzten Spiel gegen die Juniors aus Oberösterreich geholt. Einem der beiden Teams könnte also heute bei einem Sieg ein wenig die Last von den Schultern genommen werden. Die Linzer müssen auf einige Stammkräfte verzichten. Lt. Vereinshomepage fehlen mit Lukas Tursch und Martin Kreuzriegler zwei Ex-Austrianer, die auch noch torgefährlich sind. Hinzu kommen Joel Dombaxi, Bernhard Janeczek und Michael Brandner. Das letzte Spiel gegen die Blau-Weißen endete mit einem 2:1 Sieg der Austria, damals noch unter Trainer Gernot Plassnegger

Unsere Austria
Die Grün-Weißen wollen endlich zurück in die Erfolgsspur und das ist im Training zu merken. Jetzt gilt es diese Energie auch auf den Platz zu bringen, wenn es um die Punkte geht. Die letzten Ergebnisse müssen egal sein, der derzeitige Tabellenplatz darf nicht interessieren und auch die fehlende sportliche Perspektive in der Meisterschaft darf keine Entschuldigung sein. Es braucht Einsatz und Kampfgeist, um heute endlich voll punkten zu können. Coach Mählich kann wieder auf Christoph Freitag und den letzten Freitag kurzfristig ausgefallenen Alex Rananacher setzen. Fehlen wird verletzungsbedingt weiterhin Christian Schilling. Die Linzer sind grundsätzlich ein Lieblingsgegner der Austria - fünf der letzten sechs Duelle gewannen die Vorarlberger.

Spielbeginn ist um 18:30 Uhr. Die Partie gibt es live auf laola1.at (Link kann über die Austria Webseite aufgerufen werden). Wer gerne in Gesellschaft das Spiel verfolgen möchte, ist herzlich ins Austria Cafe oder das Nachwuchsheim im Planet Pure Stadion eingeladen.

Die Austria verliert zuhause gegen Austria Klagenfurt mit 0:2. Der Titelkandidat aus Klagenfurt überzeugte von der ersten Minute an, die Lustenauer kamen nicht wirklich in die Gänge. Domenik Schierl verhindert als stärkster grün-weißer Austrianer eine höhere Niederlage.

Durch das Ergebnis der Rieder hoch motivierte Team aus Klagenfurt begann die Partie schwungvoll und kam nach fünf Minuten nach einem Konter zur ersten Möglichkeit im Spiel. Der darauffolgende Corner brachte die Gäste dann auch schon in Führung. Markus Rusek stieg am höchsten und verwertete mit Hilfe des Pfostens zum frühen 0:1. Grün-Weiß ließ sich aber nicht verunsichern und versuchte selbst Druck auf die Kärntner aufzubauen, doch die in lila spielenden Austrianer standen hinten sicher und nahmen Ronivaldo über weite Strecke aus dem Spiel. Die Chancen blieben aber bei den Klagenfurtern. Oliver Markoutz (18). und von Julian von Haacke (23.) scheiterten am starken Domenik Schierl. Nach etwas mehr als einer halben Stunde war es wieder Schierl der mit einem katzenartigen Reflex einen harten Schuss von Hadzic irgendwie ann die Latte lenkte. Doch das Chancenplus der Klagenfurter wurde kurz vor Pausenpfiff doch noch belohnt - erneut war Markus Rusek zur Stelle und versenkte den Ball. Mit seinem sehenswerten Salto als Torjubel ging es dann in die Pause.

Auch zu Beginn der zweiten Halbzeit standen Domenik Schierl und Markus Rusek im Fokus. In der 50. Minute parierte Lustenaus Torhüter stark, fünf Minuten später rettete das Lattenkreuz vor dem höheren Rückstand. Die Austria aus Lustenau kam über die gesamte Partie zu keinem einzigen Schuss aufs Tor, es fehlten die nötigen Ideen. Die Kärtner verfolgten weiter ihren Plan und mit der Führung im Rücken kamen die Gäste noch zu weiteren Chancen. Oliver Markoutz traf nach 65 Minuten den Pfosten und von Haacke scheiterte erneut an Domenik Schierl. Nach dem Schlusspfiff muss die Austria in Grün-Weiß leider akzeptieren, dass es in diesem Spiel an zu vielen Ecken gefehlt hat. Grün-Weiß wartet somit weiterhin auf den ersten Dreier nach Liga-Restart.

Es folgt nun eine englische Woche mit einem Gastspiel in Oberösterreich beim FC Blau-Weiß Linz und einem Heimspiel gegen den SV Horn.

Die Austria greift in den Titelkampf ein - aber leider nicht so wie erhofft. Heute gastiert der SK Austria Klagenfurt im Planet Pure Stadion. Die Gäste müssen fast gewinnen, um an der SV Ried dranzubleiben. Die Austria in Grün-Weiß will und muss die Durststrecke beenden und drei Punkte einfahren. Wir blicken vorab auf unser Team, den Gegner und berichten über so manch Interessantes zum Spiel.

Der Gegner - Austria Klagenfurt
Wie bereits erwähnt spielen die Kärtner nach wie vor um den Aufstieg in die Bundesliga. Daher ist es kaum verwunderlich, dass für sie dieses Spiel einen anderen Stellenwert hat, als für unsere Austria. Die Klagenfurter müssen gewinnen, um den Druck auf den Tabellenführer aus Ried aufrecht zu halten. Als Abendspiel um 20:25 Uhr wissen die Kärtner schon wie die Rieder gespielt haben und werden umso motivierter an die Sache herangehen. Die Klagenfurter sind seit vier Runden unbesiegt und werden keine leichte Aufgabe.

Unsere Austria
Bei den Grün-Weißen macht sich die fehlende sportliche Perspektive bemerkbar. Nach dem Cupfinale liegt der Saisonhöhepunkte bereits weit hinter der Mannschaft, die Liga verkommt zu einer verlängerten Vorbereitung. Doch so darf sich unsere Austria nicht präsentieren. Auch wenn die Fans nicht im Stadion sind, muss das Team Gas geben und zeigen, dass sie will. Den Spielern muss auch bewusst sein, dass jedes Spiel eine Chance ist, sich zu präsentieren - den Austria Verantwortlichen genauso wie den sportlichen Führungen anderer Clubs. Roman Mählich kann heute wieder auf Alex Ranacher und Christoph Freitag zurückgreifen, die ihre Sperren abgesessen haben. Ausfallen werden Darijo Grujcic (Sperre), Christian Schilling (Leiste) und Patrik Eler. Der Coach wird sicher wieder eine neue Formation aufs Feld schicken, um allen Spielern ein wenig Spielpraxis zu geben.

Die Partie wird live auf ORF Sport+ übertragen. Wer gerne gemeinsam schauen möchte, ist herzlich eingeladen ins Austria Cafe zu kommen. 

Der SC Austria Lustenau sorgt für Kontinuität auf der Torhüterposition und verlängert die auslaufenden Verträge der beiden Torhüter Domenik Schierl und Florian Eres.

Domenik Schierl ist seit November die Nummer 1 im Tor der Austria und verfügt trotz seines noch jungen Alters bereits über die Erfahrung von 140 Spielen in der 2.Liga. Zudem ermöglichte er dem Verein mit starken Leistungen den Einzug in das diesjährige Cupfinale. Domenik Schierl unterschreibt bei der Austria bis zum Sommer 2021.

Florian Eres kam im Winter vom VfB Hohenems und hat sich sofort sehr gut in die Mannschaft integriert. Im diesjährigen Cupfinale feierte er sein Pflichtspieldebüt für die Austria. Er verlängert seinen auslaufenden Vertrag um zwei Jahre bis zum Sommer 2022.

Statements

Alexander Schneider (Sportkoordinator)
„Wir freuen uns sehr, dass beide Jungs der Austria über den Sommer hinaus erhalten bleiben und wir auf der Torhüterposition Kontinuität in die Mannschaft bringen können. Mit seiner Erfahrung und den gezeigten Leistungen zählt Domenik definitiv zu den besten Torhütern unserer Liga. Mit Flo konnten wir zudem das nach unserer Meinung größte Vorarlberger Torwarttalent ebenfalls bei uns im Ländle behalten. Wir sind uns sicher, dass wir uns in der nächsten Saison mit diesem Duo vor keinem anderen Verein der Liga verstecken müssen.“

Domenik Schierl
„Ich bin sehr glücklich, dass die Vertragsverlängerung geklappt hat und ich ein weiteres Jahr Teil von Austria Lustenau sein darf. Ich freue mich diese Saison gut zu Ende zu bringen und dann in der nächsten Saison gemeinsam mit der Mannschaft wieder voll angreifen zu können. Hoffentlich dann auch wieder mit unseren herausragenden Fans im Lustenauer Stadion.

Florian Eres
„Ich bin überglücklich, dass der Verein mir langfristig das Vertrauen schenkt. Jeder Vorarlberger Fußballer träumt seine ersten Schritte im Profifußball bei der Austria machen zu dürfen. Ich bin überzeugt, dass Lustenau der bestmögliche Ort und die Zusammenarbeit mit Domenik mir helfen wird, um meine fußballerische Entwicklung voranzutreiben und wir gemeinsam Großes schaffen können “

Keine Punkte in Floridsdorf

Montag, 15 Juni 2020

Die Austria und die Sonntagsmatinee werden wohl kein Liebespaar mehr. Am vergangenen Sonntag verlor das Team von Roman Mählich mit 1:2 und bestätigten damit die schlechte Bilanz in den Sonntagvormittagsspielen.

Seit Einführung der Sonntagsmatinee konnte die Austria von neun Spielen lediglich zwei gewinnen, einmal reichte es für ein Unentschieden. Ansonsten gingen die Grün-Weißen am Sonntag jedes Mal ohne Punkte vom Platz. So auch leider dieses Mal im Spiel gegen den Floridsdorfer AC. Die Wiener waren von der ersten Minute an hellwach und setzten die Ländle-Kicker früh unter Druck. Zurecht hatten die Hausherren so auch die ersten Chancen der Partie. Die Austria bemühte sich um Entlastung, doch an diesem Tag sollte wenig zusammen laufen. Die FAC Abwehr nahm gekonnt Goalgetter Ronivaldo so gut wie aus dem Spiel, die restliche Mannschaft, die erneut von Roman Mählich umgestellt wurde, konnte nicht das gewünschte Leistungsniveau abrufen. Bis zur Nachspielzeit der ersten Halbzeit hatte Grün-Weiß keine nenneswerte Chance. Ronivaldo war es, der sich einmal aus der Umklammerung lösen konnte. Doch zu diesem Zeitpunkt führten die Hausherren bereits durch Elias Felber mit 1:0.

Auch im zweiten Durchgang blieben die Floridsdorfer aktiv und erhöhten nach ca. 55 Minuten auf 2:0. Tolga Günes verwertete einen Querpass von Milan Jurdik während die Austria-Defensive zu passiv agierte. Daniel Tiefenbach konnte zwar in der 68. Minute noch den Anschlusstreffer erzielen, es sollte aber an diesem Vormittag nicht ausreichen. Ronivaldo hatte noch die beste Möglichkeit knapp 15 Minuten vor Schluss, doch auch dem Brasilianer gelang an diesem Tag nichts. Darijo Grujcic wurde in der 85. Minute noch mit Gelb-Rot vom Platz gestellt - damit hat die Austria bisher keines der Liga-Spiele nach der Coronapause in voller Mannschaftsstärke beendet. Trainer Roman Mählich war phasenweise mit dem Spiel seiner Mannschaft zufrieden, räumte aber ein, dass aufgrund der Rotation die Konstanz und Sicherheit leidet. 

Konstanz und Sicherheit wären jetzt aber dringend notwendig, kommt am Freitag doch mit dem SK Austria Klagenfurt der Verfolger des Tabellenführers SV Ried ins Planet Pure Stadion (Spielbeginn 20:25 Uhr).

Am heutigen Sonntag trifft die Austria bereits zum dritten Mal in dieser Saison auf den Floridsdorfer AC. Die Wiener waren neben der ersten Ligapartie auch Gegner in der zweiten Runde des ÖFB Cups. Beide Spiele waren enge Angelegenheiten und auch heute ist kein Favorit zu erkennen. Wir blicken vorab auf unser Team, den Gegner und berichten über so manch Interessantes zum Spiel.

Der Gegner - Floridsdorfer AC
Die Wiener befänden sich bei normalem Liga-Verlauf unmittelbar im Abstiegskampf. Auch der FAC hat in der Rückrunde nicht in die Spur gefunden und bisher nur fünf Punkte im Frühjahr gesammelt. Der letzte Sieg liegt wie bei der Austria bereits 5 Spieltage zurück. Die Wiener haben sich im Winter ordentlich verstärkt und mit Stefan Umjenovic, Marco Krainz und Milan Jurdik namhafte Spieler verpflichtet. 

Unsere Austria
Die Austria will unbedingt nach den zwei Unentschieden endlich einen vollen Erfolg einfahren. Trainer Roman Mählich kann wieder auf Sebastian Feyrer und Christoph Freitag zurückgreifen, muss aber den Gelb-Rot gesperrten Alexander Ranacher ersetzen. Man darf erwarten, dass wahrscheinlich Andy Reyes heute zu seinem Startelf-Debüt kommen wird. Auch wenn die Ergebnisse derzeit in der Liga nur zweitrangig sind, dürfen die Grün-Weißen nicht unkonzentriert ins Spiel gehen. Man erwartet von der Austria ein gewisses Leistungsniveau und das muss das Team heute abrufen. Ronivaldo zeigte sich zuletzt in bestechender Form mit der perfekten Einstellung. An diesem Beispiel sollte sich das restliche Team ein Beispiel nehmen, dann sind die drei Punkte durchaus im Bereich des Machbaren.

Live-Übertragung
Die Partie wird heute in voller Länge auf Facebook von Laola1.at übertragen. Das Blank-Stübli freut sich heute über Besucher, die gerne gemeinsam das Spiel schauen möchten. Nachwuchsheim und Austria Cafe sind heute nicht geöffnet.

2:2 gegen den FC Juniors OÖ

Freitag, 12 Juni 2020

Das erste Heimspiel nach der Coronapause gegen den FC Juniors OÖ endet mit einem 2:2 Remis. Erneut muss die Elf von Roman Mählich das Spiel zu zehnt beenden. Ronivaldo zeigt sich in Form und erzielt Saisontreffer 17 und 18.

Trainer Roman Mählich veränderte seine Formation gegenüber dem Spiel gegen den GAK aufgrund von Verletzungen und Sperren auf vier Positionen. Doch die Umstellungen machten sich kaum bemerkbar. Bereits nach zwei Minuten jubelten die wenigen zugelassenen Personen über den Führungstreffer von Ronivaldo. Der Brasilianer wurde ideal von Thomas Mayer bedient und konnte nachdem er den gegnerischen Torwart umkurvt hatte, locker einschieben. Die Juniors steckten nach dem frühen Rückstand aber nicht auf und attackierten mutig weiter. Sie versuchten die Austria früh unter Druck zu setzen und so zu Fehlern zu zwingen. Die Grün-Weißen verlagerten sich en wenig auf das Kontern, was sich nach einer Viertelstunde beinahe ausbezahlt hätte, als Ronivaldo zu viel Raum gelassen wurde und sein Abschluss nur mit Mühe und Not zur Ecke geklärt werden konnte. Nach 20 Minuten glichen die Linzer dann durch Florian Aigner zum verdienten Ausgleich. Vor der Pause hätte Ronivaldo beinahe die Austria noch in Führung geschossen, doch nach einem wunderbaren Konter über Daniel Steinwender und Thomas Mayer zielte der Goalgetter zu genau und traf nur den Pfosten.

Auch in der zweiten Halbzeit erwischte die Austria einen Blitzstart. Wieder war Ronivaldo zur Stelle und verwandelte eine Traum Flanke von Michael Lageder per Kopf zur Führung. Chancen waren in der Folge Mangelware - Monsberger hätte auf Seiten der Linzer ausgleichen können, scheiterte jedoch an Domenik Schierl (52.) und auf Seiten der Austria war es wieder Ronivaldo, der einen Stanglpass leider auf die leere Nordtribüne jagte (59.). Als Alex Ranacher nach einem Stolperer Linz Torwart Turner umwarf und so die zweite gelbe Karte kassierte, rochen die Juniors ihre Chance. Die Gäste wurden aktiver und kamen durch Joker Rene Gartler doch noch zum Ausgleich. Beinahe hätten die LInzer die Partie noch gedreht, doch Domenik Schierl - neben Ronivaldo der beste Austrianer am Platz - reagierte phänomenal und rettete der Austria einen Punkt.

Die Austria wartet leider weiterhin auf den ersten Dreier nach Liga-Restart. Bereits am Sonntag hat man dazu die Chance gegen den Floridsdorfer AC - in einer eher ungeliebten Sonntagsmatinee (Sonntag, 14. Juni, 10:30 Uhr).

Erstes Heimspiel ohne Zuschauer

Mittwoch, 10 Juni 2020

Mit einer englischen Woche geht die 2. Liga weiter. Heute trifft die Austria zuhause auf den FC Juniors OÖ. Das letzte Aufeinandertreffen endete für die Grün-Weißen mit einer historischen Pleite. Heute soll dafür zumindest ein wenig Wiedergutmachung betrieben werden. Wir blicken vorab auf unser Team, den Gegner und berichten über so manch Interessantes zum Spiel.

Der Gegner - FC Juniors OÖ
Die Oberösterreicher sind erfolgreich in die letzten Runden der Saison gestartet. Mit einem 2:1 Sieg gegen den FC Wacker Innsbruck hat die Nachwuchsschmiede des LASK den optimalen Start erwischt. Die Linzer sind punktegleich mit unserer Austria und kommen definitiv mit breiter Brust ins Ländle. Denn nicht nur der Sieg gegen Innsbruck hat für Selbstvertrauen gesorgt, sondern auch die Erinnerung an das letzte Spiel gegen die Austria in Oberösterreich. Mit 5:8 gab es für Grün-Weiß nach einer schwachen Leistung heftige Kritik und besiegelte den Abgang von Ex-Coach Plassnegger. Man darf heute erneut eine spielerisch starke Linzer Mannschaft erwarten, auch wenn das Team aus der Hinrunde heute nicht mehr auflaufen wird. 

Unsere Austria
Die Austria möchte heute nach dem 1:1 Unentschieden im ersten Ligaspiel nach der Coronapause am liebsten natürlich voll punkten. Auch wenn es in der Saison nicht mehr um wirklich viel geht, kann es nicht der Anspruch der Grün-Weißen sind im Mittelfeld der Liga die Saison zu beenden. Für die Spieler sind die verbleibenden Spiele Chancen sich für einen Verbleib, aber auch für potentielle neue Arbeitgeber zu empfehlen. Trainer Roman Mählich muss heute auf einige Stammkräfte wie Sebastian Feyrer (Gelb-Rot Karte gegen den GAK) und Christoph Freitag (Gelbsperre) verzichten. Auch verletzungsbedingt müssen Spieler vorgegeben werden. Mählich wird weiterhin das Rotationsprinzip nützen, um möglichst vielen Spielern Einsatzminuten zu geben.

Ohne Zuschauer
Für die wenigen erlaubten Personen im Stadion wird es heute ein ganz komisches Gefühl sein, wenn das Spiel angepfiffen wird. Das Planet Pure Stadion ist normalerweise für seine tolle Fanatmosphäre bekannt, doch heute und voraussichtlich bis zum Ende der Saison muss es auch ohne Fans im Rücken klappen. Vor längen Rängen zu kicken, ist sicherlich auch für die Spieler nach wie vor gewöhnungsbedürftig. Das Spiel gegen die Juniors wird von Laola1.at im Stream gezeigt und im Austria Café live übertragen. .

 

Die Austria erkämpft sich beim Restart der 2. Liga ein 1:1 Unentschieden beim Grazer AK. Die Grün-Weißen müssen dabei 45 Minuten in Unterzahl überstehen.

Roman Mählich setzte im ersten Ligaspiel nach der Coronapause seine Vorsätze in die Tat um. Er verändert die Startelf gegenüber dem Cupfinale auf fünf Positionen und ermöglichte so einigen Spielern sich ins Rampenlicht zu spielen. Doch die neu zusammengestellte Formation fand nicht richtig ins Spiel. Durch einen individuellen Fehler konnten die Hausherren dann in Führung gehen. Einen zu kurz gespielten Rückpass von Christian Schilling nützte Filip Smoljan, umkurvte Domenik Schierl und netzte zum 1:0 ein. Die Austria versuchte in weiterer Folge besser ins Spiel zu kommen, doch man tat sich sichtlich schwer. In Minute 33 hatte Michael Lageder die erste Chance für Grün-Weiß, doch wirklich zwingend war das nicht. Kurz vor der Pause dann die beste Aktion der Austrianer bis dahin. Alexander Ranacher setzte sich auf der rechten Seite ideal durch und sein Querpass fand Lukas Katnik, der aus kurzer Distanz zum 1:1 traf. Doch die Freude währte nicht lange, wurde Sebastian Feyrer in der Nachspielzeit der ersten Hälfte mit Gelb-Rot vom Platz gestellt. Besonders die zweite gelbe Karte war von Schiedsrichter Fröhlacher eine harte Entscheidung.

In Durchgang 2 wollte die Austria trotz Unterzahl das Spiel kontrollieren und brachte den notwenidgen Elan auf den Platz. Doch leider blieben die richtigen Chancen aus. Auf Seiten der Grazer testeten Benjamin Rosenberger und Gerald Nutz Domenik Schierl. Doch der Austria-Goalie, der im Cupfinale leider gesperrt war, parierte souverän. Am Ende trennen sich die Teams mit einem Remis, welches einzig und allein für die Statistik zählt.

Bereits am Mittwoch, 10. Juni, hat das Team von Roman Mählich die nächste Chance auf Punkte. Zuhause trifft man auf den FC Juniors OÖ. Da haben die Spieler die nächste Chance sich zu beweisen und für kommende Saison zu empfehlen.

Heute um 20:25 Uhr  startet die Austria gegen den GAK in den Ligalltag. Dabei kommt es in der Steiermark zum Wiedersehen mit dem ehemaligen Austria-Trainer Gernot Plassnegger. Der sportliche Erfolgsdruck ist aufgrund der Gegebenheiten bei beiden Teams nicht wirklich hoch, dennoch will man jedes verbleibende Spiel mit dem notwendigen Ernst angehen. Wir blicken vorab auf unser Team, den Gegner und berichten über so manch Interessantes zum Spiel.

Der Gegner - GAK
Die Steirer werden wie erwähnt von Gernot Plassnegger trainiert. Der Steirer stand Anfang Saison noch an der grün-weißen Seitenlinie und wechselte erst im September 2019 in die Steiermark. Bei den Grazern war Plassnegger bereits Trainer bevor er zur Austria wechselte, somit ist der Trainer mit Wiedersehen gut vertraut. Im Vorfeld des heutigen Spiels zeigte sich Plassnegger erfreut, dass er alte Weggefährten wiedersehen wird. Die Zeit in Lustenau sei ein schöne gewesen und er habe die Leute und das Land schätzen gelernt. Dennoch wolle man heute keine Geschenke verteilen. Die Grazer wären in MItten des Abstiegskampf können aber aufgrund des ausbleibenden Absteigers völlig frei aufspielen. Das Team hat gute Spieler in ihren Reihen und kann unangenehm werden. Auch die Austria musste sich im Hinspiel geschlagen geben. Es ist also noch eine kleine Rechnung offen.

Unsere Austria
Der Rückstand auf die Tabellenspitze ist bereits groß, Absteiger gibt es in dieser Saison keinen - die restliche Saison in der 2. Liga könnte man genau so gut als Vorbereitung auf die kommende Spielzeit ansehen. Unter diesem Grundsatz möchte Roman Mählich die restlichen Spieltage angehen. Es sollen alle Kaderspieler die Möglichkeit bekommen, sich für die kommende Saison zu empfehlen. Dennoch sollen die Spiele nicht auf die leichte Schulter genommen werden, es gilt fokusiert und zielstrebig die Aufgaben anzugehen. Nach der deutlichen NIederlage im Cupfinale möchte die Austria sportlich auch wieder erfolgreich sein. Die Niederlage selbst sei schon lange abgehakt und kein Thema mehr. Kadertechnisch kann Roman Mählich aus dem Vollen schöpfen, Domenik Schierl ist nach seiner Cupsperre wieder im Kader. Fehlen werden nur Patrik Eler und Tobias Berger. Ob die Austria durch den früheren Trainingsstart einen Vorteil haben wird, wird sich zeigen. Trainer Mählich findet, dass es ein Vorteil sein könnte, man diesen aber auch selbst ausspielen müsse, ansonsten würde er einem nichts bringen.

Spielbeginn ist 20:25 Uhr, die Partie wird auf ORF Sport+ übertragen. Außerdem hat das Nachwuchsheim wieder offen und übertragt die Partie. Das Team freut sich über viele Besucher.

NIchts ist es geworden mit dem Traum vom Cupsieg und dem Einzug in die Europa League. Die Austria muss sich im Finale des UNIQA ÖFB Cups dem österreichischen Serienmeister FC Red Bull Salzburg am Ende deutlich mit 0:5 geschlagen geben. Durch zu viele Eigenfehler ermöglichten die Grün-Weißen den Bullen aus Salzburg Chancen, die diese eiskalt nützten. Dennoch darf die Austria stolz auf die Reise im Cup sein und mit erhobenem Haupte nach Lustenau zurückkehren.

Trotz des deutlichen Ergebnisses schien es am Anfang der Partie so, dass man sich auf eine tolle Partie auf Augenhöhe einstellen. Die Austria agierte sehr agressiv und ohne Zurückhaltung und konnte in den ersten 15 bis 20 Minuten das Tempo mitgehen und die Salzburger im gewohnten Spielaufbau und ihrer Präzesion stören. Ein Doppelschlag der Salzburger innerhalb von nur 100 Sekunden ebneten dann den Weg für den FC Red Bull Salzburg in Richtung Titel. Dominik Szoboszlai nützte einen hart getretenen Freistoß aus spitzem Winkel zur 1:0 Führung, nur wenig später fälschte Dominiik Stumberger einen Querpass von Hee Chan Hwang ins eigene Tor ab. Damit war bei Grün-Weiß zunächst die Luft etwas raus, die Salzburger wurden stärker, kamen aber in der ersten Hälfte kaum noch gefährlich vor das Tor.

Nach Wiederbeginn wollte die Austria noch einmal alles probieren und zeigte sich ähnlich stark wie zu Beginn der Partie. Doch erneut ein Eigenfehler im Spielaufbau führte zur endgültigen Entscheidung. Dominik Szoboszlai luchste Christian Schilling den Ball ab und bediente den völlig freien Noah Okafor ideal, der aus zwölf Metern keine Mühe hatte das 3:0 zu erzielen. Die Grün-Weißen waren bemüht, aber die Klasse der Salzburger zeigte sich deutlich. Ronivaldo hatte in der 63. Minute die beste Chance auf den Ehrentreffer der Austria, doch sein Weitschuss aus 20 Metern landete nur an der Querlatte - da hätte auch Nationaltorhüter Cican Stankovic keine Chance gehabt. Wenige Minuten später erzielte der Ex-Austrianer Masheed Ashimeru mit einem satten Schuss von der Strafraumgrenze den vierten Treffer der Bullen. In der Schlussphase traf dann Sekou Koita per Hand aus kurzer Distanz zum 5:0. Der irreguläre Treffer ändert aber nichts daran, dass Salzburg der Austria deutlich überlegen war.

Dennoch dürfen die Austrianer am Ende stolz auf sich sein. Man hat es als erster Vorarlberger Club und als erster österreichischer Zweitligist überhaupt zweimal ins Cupfinale geschafft. Am Ende des Spiels fehlte einfach noch ein gutes Stück, um den Traum eines so großen Titels wahr werden zu lassen. Die Austria hat nun eine Woche Zeit sich auf das erste Liga-Spiel nach der Coronapause vorzubereiten. Am Samstag, den 06. Juni trifft man auswärts auf den GAK mit Ex-Austria-Coach Gernot Plassnegger.

Heute Abend um 20:45 Uhr werden die Straßen in Lustenau wohl leer sein und man wird nur vereinzelt Menschen antreffen. Der Grund ist einfach, wir haben unseren Fußball zurück und das mit einem besonderen Highlight. Der SC Austria Lustenau steht im Finale des UNIQA ÖFB Cups. Die Aufgabe mit dem FC Red Bull Salzburg als Gegner erscheint kaum lösbar, doch im grün-weißen Lager hat man nichts zu verlieren. Wir blicken vorab auf unser Team, den Gegner und berichten über so manch Interessantes zum Spiel.

Der Gegner - FC Red Bull Salzburg
Zu den Salzburgern muss man eigentlich nicht mehr erzählen. Der österreichische Serienmeister hat in den letzten Jahren immer das Finale des Cups erreicht und mussten sich in den letzten sechs Jahren nur einmal geschlagen geben. Die Salzburger sind Serienmeister in der Bundesliga und verfügen über unglaubliche Qualität. Sie haben national und auch international für Aufsehen gesorgt, ihre Auftritte in der Champions League wie die knappe 3:4 Niederlage gegen den FC Liverpool bleiben unvergessen. Der starke Gegner hat mit Spielern wie Zlatko Junuzovic, Andreas Ulmer, Maximilian Wöber Nationalspieler im Kader, die Spiele alleine entscheiden können. Dennoch darf man den Kopf nicht in den Sand stecken. Es ist auch für die Salzburger das erste Spiel nach der Corona-Pause und auch sie dürften noch nicht bei 100% Leistungsvermögen sein. Fehler können passieren, auch Spielern, die bereits auf dem höchsten Niveau angetreten sind. Die Austria wird und muss dagegen halten, mit Kampfgeist und dem nötigen Willen ist die Sensation definitiv möglich.

Unsere Austria
Für Grün-Weiß bietet sich heute eine Chance, die viele nicht für möglich gehalten hätten. Nach 2011 noch einmal das Kunststück zu schaffen, als Zweitligist das Finale zu erreichen, ist schon Auszeichnung genug. Dennoch brennt dieser Funke, der unermüdlich daran erinnert, dass womöglich nur 90 Minuten zwischen der Austria und dem Traum vom Titel liegen. Im Vorfeld wurde oft vom klaren Verhältnis gesprochen und dass die Austria ein Wunder benötigt. Natürlich scheint die Sache klar, doch Fußball zeichnet sich eben dadurch aus, dass immer alles möglich ist. Die Geschichte kennt genügend Beispiele aus der Vergangenheit. Im Vorfeld der Partie war das Interesse am Team groß und sowohl Trainer Roman Mählich als auch die Spieler brennen für die Partie und wollen es allen beweisen. Trainer Mählich kann im Grunde aus dem Vollen schöpfen. Einzig Domenik Schierl wird gesperrt fehlen und die Verletzten Berger und Eler können der Austria nicht helfen. Unser Coach halt also die Qual der Wahl, den an Motiviation wird es keinem der Akteure heute nur in irgendeiner Form fehlen. Sie alle wollen den Traum wahr werden lassen. Die Fans haben das Team am Donnerstag mit den Worten "Den Traum von 2011 vollenden - macht euch zu Legenden" verabschiedet. Es ist ein ungutes Gefühl, dass der Anhang nicht im Stadion sein kann, mit der Unterstützung im Rücken wäre es um vieles schöner. Doch wir wollen nicht jammern, wir unterstützen aus der Ferne und drücken hier die Daumen. Grün-Weiße Anhänger haben schon immer an ihr Team geglaubt und daran wird auch die Coronakrise nichts ändern!

Spielbeginn ist heute um 20:45 Uhr - der ORF übertrag auf ORF 1 das Spiel live ab 20:15 Uhr mit den Vorberichten, Anstoß wie erwähnt um 20:45 Uhr. Bereits ab 19:10 Uhr gibt es einen Einblick auf das erste Spiel nach Corona.

Pokalfinal-Challenge, Austria Stadionpaket, Austria Cafe, etc.
Heute besteht die letzte Möglichkeit noch Tickets für die Pokalfinal-Challenge zu kaufen. Mit den Tickets unterstützt ihr die Austria und könnt gleichzeitig noch einem zweiten Traditionsverein in Österreich unter die Arme greifen. Stehen wir auf für Tradition und gegen Kommerz!

Zwischen 12 und 18 Uhr können heute die Stadionpakete im Planet Pure Stadion abgeholt werden. Die Paket müssen VORAB im Austria Büro bestellt werden. Alle Details dazu findet ihr hier.

Im Austria Cafe wird die Partie natürlich live übertragen, wer also gerne in GEsellschaft schauen möchte, kann noch kurzfristig einen Platz im Cafe reservieren. Wir bitten auch hier um vorherige Anmeldung. 

In der heutigen Klubkonferenz der HPYBET 2. Liga wurden auf Basis der aktuellen Rahmenbedingungen die notwendigen Beschlüsse gefasst, die die Fortsetzung der 2. Liga ermöglichen.

Die Meisterschaft 2019/20 wird am 5. Juni 2020 fortgesetzt. Das letzte Bewerbsspiel findet am 31. Juli 2020 statt. Dieser Beschluss erfolgte mit 15 von 16 Stimmen. Die Voraussetzung dafür wurde bereits im Vorfeld durch den Beschluss des ÖFB Präsidiums zur Verlängerung der Saison 2019/20 geschaffen.

Weiters haben sich alle Klubs einstimmig zum bereits in der Tipico Bundesliga umgesetzten Präventionskonzept, d.h. insbesondere zu den wöchentlichen PCR-Testungen, bekannt. Bereits im Vorfeld der Sitzung haben der TV-Partner Laola1 sowie der ÖFB ihre Unterstützung für die Fortsetzung der Meisterschaft angekündigt. Über die konkreten Maßnahmen wird gesondert informiert.

BL-Vorstandsvorsitzender Christian Ebenbauer: „Die Fortsetzung der Meisterschaft in der HPYBET 2. Liga ist aufgrund der wirtschaftlichen Situation und der Vorgabe der Spiele ohne Stadionzuschauer eine besondere Herausforderung. Umso mehr freuen wir uns, dass sich die Klubs dieser Herausforderung aktiv stellen und die Meisterschaft sportlich zu Ende führen werden. Die heute gezeigte Solidarität der Klubs ist beeindruckend.“

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SC Austria Lustenau startet Pokalfinal-Challenge und spendet 50% der Einnahmen an Traditionsvereine

Lustenau, 14.05.2020: Die Austria hat mit dem erneuten Finaleinzug in den UNIQA ÖFB Cup Pokalgeschichte geschrieben. Noch nie stand ein Vorarlberger Fußballclub zweimal im Finale des Österreichischen Cups. Mit einem Sieg bietet sich die einmalige Chance auf Europa, doch die aktuelle Lage aufgrund des Coronavirus bringt große Herausforderungen für den Club. Daher startet der Verein eine Pokalfinal-Challenge und zeigt sich solidarisch mit österreichischen Traditionsvereinen.

Zum Onlineshop => HIER

Mit einem Sieg im Cupfinale würde Austria Lustenau im kommenden Jahr in der Europa League spielen. Dies würde einerseits finanzielle Sicherheit für die Zukunft bedeuten als auch die Chance bieten, auf namhafte Gegner zu treffen.

Zwischen dieser Möglichkeit und der Austria steht aktuell “nur noch” das Finale gegen den FC Red Bull Salzburg. Mit dem Serienmeister der österreichischen Bundesliga hätte die Aufgabe aber kaum größer sein können. Das Finale wird am 29. Mai 2020 im Klagenfurter Wörterseestadion stattfinden, doch muss es aufgrund der Vorgaben der Regierung als Geisterspiel stattfinden. Ein schmerzlicher Verlust in vielerlei Hinsicht. Gerade Traditionsvereine wie die Austria brauchen bei solchen Spielen gegen Großklubs die Unterstützung von den Rängen. Die Fans können zusätzliche Kräfte bei den Spielern wecken und so dem auf dem Papier deutlich unterlegenen Verein schlussendlich den nötigen Push verschaffen, um das Unmögliche wahr machen zu können.

Ein reales Spiel. Fiktive Tickets. Ein Ziel.

Die Corona-Krise hat den Fußball weltweit lahmgelegt und vor allem auch Traditionsvereine vor riesige Probleme gestellt. Der SC Austria Lustenau und viele weitere Traditionsvereine kämpfen ums Überleben und müssen einen Weg finden, diese schwierigen Monate zu überleben. Solidarität ist gerade in Krisenzeiten umso wichtiger, auch über sportliche Rivalitäten hinweg. Um ein deutliches Zeichen für Zusammenhalt zu setzen wird die Austria bewusst Traditionsvereine im Amateurbereich im Rahmen des Pokalfinales unterstützen. Aufgrund der abgebrochenen Bewerbe sind viele Clubs unverschuldet in finanzielle Schwierigkeiten geraten. Vereine, die eine große Vergangenheit im Profifußball haben, kämpfen aktuell ums Überleben.

Der Modus

Im Rahmen der Pokalfinal-Challenge werden fiktive Tickets in drei unterschiedlichen Kategorien verkauft. Die Hälfte der Erlöse aus allen drei Kategorien werden an österreichische Traditionsvereine gespendet. Die Austria vertritt damit im Finale gegen den FC Red Bull Salzburg nicht nur sich selbst, sondern alle kleinen Traditionsvereine. Die Austria wünscht sich, dass nicht nur grün-weiße Anhänger diese Aktion unterstützen, sondern alle, denen Traditionsvereine am Herzen liegen. Beim Ticketkauf entscheidet der Ticketkäufer selbst, welcher Verein aus Österreich unterstützt werden soll. Eine Vorauswahl der Traditionsvereine wurde bereits durch den SC Austria Lustenau getroffen. Mit dem Kauf von Tickets kann so jeder einzelne dafür sorgen, dass Tradition und Identität auch weiterhin einen wichtigen Platz im österreichischen Fußball einnehmen.

Ziel der Aktion ist es, das Wörtherseestadion virtuell auszuverkaufen und sozusagen 30.000 Fußballfans ins Stadion zu bringen. Fußball verbindet und so soll das Wörtherseestadion nicht nur mit Austrianern, sondern auch mit Fußballfans aus ganz Österreich gefüllt werden, denen der Fußball genauso am Herzen liegt. Damit setzen alle gemeinsam ein starkes Zeichen für den österreichischen Fußball und die vielen Fans, die Fußball erst zu dem machen, was er heute ist. Ganz nach dem Motto: „In den Farben getrennt, in der Sache vereint“.

 

GRÖUON-WIISS - € 20 (19,14 + Trinkgeld)

Das Ticket für alle mit grün-weißem Blut. Für alle, die das Cupfinale gerne live im Stadion erlebt hätten und die den Tag herbeisehnen, an dem sie endlich wieder ins Stadion können. Ein Beitrag, ganz nach dem Motto: „Die Austria, das sind wir ALLE!“

Das Ticket ist gleichzeitig ein Gutschein für eine Eintrittskarte für ein Saisonheimspiel der Austria (Stehplatz) sowie ein Getränk im Planet Pure Stadion.

GOLD - € 50

Für alle, die sich etwas Besonderes gönnen und sich ein Denkmal für die Ewigkeit setzen wollen! Für diejenigen, die die Austria fest in ihrem Herzen tragen, in guten und in schwierigen Zeiten. Ein Beitrag, ganz nach dem Motto: „Der Glaube kann Berge versetzen“.

Das Ticket ist gleichzeitig ein Gutschein für eine Sitzplatzkarte für ein Saisonheimspiel der Austria sowie ein Getränk im Planet Pure Stadion. Als besonderes Highlight wird der Name des Ticketkäufers auf dem Europa League Trikot verewigt. Außerdem erhält man beim Pokalsieg und Einzug in die Europa League ein Vorkaufsrecht für die Heimspieltickets in der Gruppenphase

TRADITION - € 10

Das Ticket für Fans aller Vereine, denen Tradition und Identität am Herzen liegt. Die den Kleinen unterstützen wollen und auf die Überraschung hoffen. Ein Beitrag ganz nach dem Motto: „In den Farben getrennt, in der Sache vereint“.

Bei allen Tickets gilt:

  • 50% der Erlöse gehen an einen Traditionsverein – Die Entscheidung liegt dabei beim Käufer.
  • Ein fiktives Cupfinal Ticket für Zuhause wird jedem auf Wunsch postalisch zugesendet.

Ausgewählte Traditionsvereine*: SV Austria Salzburg, Salzburger AK, Wiener Sport-Club, First Vienna FC, FavAC, 1. Simmeringer SC, SW Bregenz, FC Lustenau, FC Kufstein, SV Spittal an der Drau, SV Flavia Solva, DSV Leoben, SV Stockerau, Kremser SC, FC Linz, SC Eisenstadt und SC Austria Lustenau 

Alle Details zur Aktion sowie der Ticketshop finden sich auf www.austria-lustenau.at/cupfinale.

* Vereine die mindestens 10 Jahre in der ersten oder zweiten Liga spielten, aktuell aber im Amateurfußball beheimatet sind + SC Austria Lustenau

Lustenau, 13.05.2020: Der ÖFB hat es vor wenigen Minuten bestätigt, das UNIQA ÖFB Cupfinale findet statt. Das Duell zwischen der Austria und dem österreichischen Serienmeister FC Red Bull Salzburg steigt am Freitag, 29. Mai 2020, um 20:45 Uhr im Klagenfurter Wörtherseestadion. 

Unter Einhaltung der Vorschriften und Schutzmaßnahmen der Bundesregierung und des ÖFBs wird das Spiel als Geisterspiel ausgetragen. Der ORF überträgt das Spiel live.

Weitere Details und geplante Aktionen rund um das Cupfinale präsentiert der SC Austria Lustenau diesen Freitag, 15. Mai 2020, um 17:00 Uhr in einer Pressekonferenz. Die Pressekonferenz ist aufgrund der behördlichen Vorgaben nicht öffentlich, sie wird aber live übertragen.

Aktuelles zum Coronavirus

Donnerstag, 23 April 2020

Aktuelle Information (24. April 2020)

Trainingsbetrieb Kampfmannschaft & Corona-Test
Der Austria ist es aufgrund des Cupfinaleinzugs erlaubt – unter Einhaltung der gesetzlichen Maßnahmen – das Training wieder aufzunehmen. Die Mannschaft rund um Trainer Roman Mählich trainiert vorerst in Kleingruppen á sechs Personen. Dabei durchläuft unsere Mannschaft jeweils verschiedene Stationen.

Ebenso unterzog sich die Mannschaft und der gesamte Betreuerstab dieser Woche einem Corona-Test, welcher bei allen negativ verlief.

Cupfinale & Liga
Ein endgültiger Termin für das Cupfinale ist vorerst noch nicht bekannt, wird aber in den nächsten Tagen erwartet. Fix ist leider, dass unser Finale als Geisterspiel abgehalten wird. Der Termin hängt vor allem vom Start der Bundesliga ab. Ob die 2. Liga fortgesetzt wird, ist zum aktuellen Zeitpunkt nicht absehbar.

Amateure
Am 15.04.2020 wurde vom ÖFB bekannt gegeben, dass alle Ligen ab der Regionalliga abwärts abgebrochen werden. Eine Wiederaufnahme des Trainingsbetriebs ist vorerst nicht absehbar. Ebenso gibt es noch keine Entscheidung, zu welchem Zeitpunkt eine neue Saison gestartet werden kann.

Nachwuchs
Auch unsere Nachwuchsspieler müssen sich derzeit noch gedulden, auch hier wird es wohl noch etwas dauern bis das Mannschaftstraining wieder aufgenommen werden kann. Wann dies der Fall ist – ist wie im Amateursport – noch unbekannt.

 

Stand 14. März 2020

  • Die Austria hat sich gestern auch dazu entschieden, den Trainingsbetrieb der Profis einzustellen.
  • Mitte kommender Woche folgt ein Update der Bundesliga aus Wien wie und ob der Spielbetrieb weitergeführt wird.
  • Das Austria Café hat ab Montag geschlossen, die Geschäftsstelle ist per Mail und telefonisch erreichbar. 

Einstellung des Spiel- und Trainingsbetrieb im Nachwuchs (Stand 12. März 2020)
Angesichts der jüngsten Entwicklungen haben sich ÖFB und alle Landesverbände dazu entschieden, den Spielbetrieb einzustellen, um die Eindämmung des Coronavirus zu unterstützen. Das bedeutet auch, dass unsere Amateur- und Nachwuchsspiele per sofort eingestellt werden. Ebenso hat sich die Austria dazu entschieden, auch den kompletten Trainingsbetrieb im Nachwuchs- & Amateurbereich bis auf weiteres auszusetzen, um unsere Kinder- und Jugendlichen vor einer Ansteckung zu schützen. Der Trainingsbetrieb der ersten Mannschaft bleibt vorerst aufrecht. 

Bei Fragen ist das Austria Büro gerne erreichbar: Tel.: +43 (0) 5577 / 86 250 oder E.: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Vorverkauf des Cupfinale (Stand 11. März 2020)
Der ursprünglich am Freitag startende Vorverkauf wird auf unbestimmte Zeit verschoben. Sobald ein neues Datum bekannt ist, werden wir unsere Fans umgehend informieren. 

Ligabetrieb (Stand 10. März 2020)
Aufgrund der heute erlassenen Maßnahme, öffentliche Veranstaltungen mit mehr als 500 Personen bis Anfang April zu untersagen, wird unser Auswärtsspiel gegen den Grazer AK (13. März) und unser Heimspiel gegen die Lask Juniors (21. März) verschoben! Die neuen Spieltermine werden wir so schnell wie möglich bekanntgeben.

 

Nach der Entscheidung der Tipico Bundesliga, die Saison zu unterbrechen, haben auch die Klubvertreter der HPYBET 2. Liga in einer Video-Klubkonferenz am Mittwochabend auf Basis der derzeit vorliegenden Informationen beschlossen, den Spielbetrieb bis auf Weiteres auszusetzen.

Ziel ist es, möglichst schnell Klarheit zu schaffen. Deswegen werden in den nächsten Wochen alle Szenarien, mögliche Terminpläne und weitere Folgen geprüft. Die Entscheidung über eine Wiederaufnahme des Spielbetriebs trifft letztendlich die Regierung. Deshalb gilt es jetzt, die Wirksamkeit der gesetzten Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus abzuwarten und insbesondere aktiv zu unterstützen.

Die Österreichische Fußball-Bundesliga und alle Klubs der HPYBET 2. Liga bitten sämtliche Personen im Land, den Empfehlungen der Regierung unbedingt Folge zu leisten und bedanken sich bei allen Alltagsheldinnen und -helden, die das Land in dieser Ausnahmesituation am Laufen halten.

Bundesliga-Vorstandsvorsitzender Christian Ebenbauer: 
„Nach der Tipico Bundesliga haben sich auch die Klubs der HPYBET 2. Liga zur Aussetzung der Meisterschaft bis auf Weiteres entschlossen. Damit ruht in den kommenden Wochen der komplette Bundesliga-Fußball. Das ist für alle Beteiligten natürlich eine sehr herausfordernde Situation. Umso mehr appellieren wir an alle Österreicherinnen und Österreicher, den Maßnahmen der Bundesregierung Folge zu leisten.“

Den Auftritt nach dem Cup-Sieg hatten sich wohl Spieler, Trainer Mählich und natürlich die Fans anderst vorgestellt und erhofft. Am Samstag gab es für die Austrianer in Grün-Weiß eine bittere 2:3 Niederlage und man musste dem Spiel unter der Woche doch mehr Tribut zollen als angenommen.

Roman Mählich veränderte die Startelf der Austria auf zwei Positionen: Wallace und Daniel Steinwender rückten für den gesperrten Thomas Mayer und Daniel Tiefenbach in die Mannschaft. Die Anfangsphase der Partie gehörte den Gästen - die Austria verabsäumte es die Räume zu schließen und so kamen die Young Violets zur Entfaltung. Die erste gute Möglichkeiten hatten aber die Hausherren. Wallace kam nach einem Konter freistehend zum Abschluss, aber sein Volley verfehlte das Gehäuse der Wiener nur knapp (21.). Besser machten es die Gäste nach einer halben Stunde als Csaba Mester mit einer Drehung am Fünfmeterraum die Austria-Abwehr überlistete und mit einem Schuss ins lange Eck zur Führung traf. Mit dem Gegentreffer begann die Austria den Kampf anzunehmen und hätte durch Pius Grabher (33.) vor der Halbzeit beinahe den Ausgleich erzielt, doch der Mittelfeldmotor musste mit seinem schwächeren, linken Fuß abschließen.

In der Pause fand Roman Mählich wohl die richtigen Worte, denn die Grün-Weißen kamen deutlich stärker aus der Kabine. Nach einer Doppelchance von Ronivaldo und Daniel Steinwender war es Christoph Freitag der eine zu kurz geratene Abwehr der Gäste aus gut 18 Metern halbvolley in den Maschen versenkte (53.). Die Austria drückte nun auf den Führungstreffer und bekam in der 70. Minute die beste Möglichkeit dazu. Nach einem Zweikampf zwischen Andy Reyes und Michael Blauensteiner zeigte Schiedsrichter Untergasser auf den Punkt. Goalgetter Ronivaldo setzte den Ball aber leider mittig über das Tor. Und wie so oft im Fußball bekommt man dann die Treffer, die man selbst nicht erzielt. In einem Moment der Unachtsamkeit der Austria-Defensive nütze Dominik Prokop den Raum im Austria-Strafraum und traf aus zehn Metern ins lange Eck (79.). Die Grün-Weißen wollten zurückschalgen, doch Caner Cavlan vollendete einen Konter nur fünf MInuten später zum 3:1. Die Messe schien gelesen, doch Ronivaldo markierte in der 90. Minute nach Vorarbeit von Wallace doch noch seinen 16. Saisontreffer. Als dann in den letzten Sekunden der Nachspielzeit Andy Reyes ein schönes Solo leider nur an den Pfosten setzte, musste man sich damit abfinden, dass es keine Punkte geben würde.

Die nächste Chance auf Punkte gibt es am Freitag, 13. März, beim GAK. Da kommt es zum Wiedersehen mit Ex-Trainer Gernot Plassnegger, der Ende letzter Woche in Graz als Coach präsentiert wurde.

Der Einzug ins Cup-Finale ist perfekt, es wurde ordentlich und ausgiebig gefeiert, doch jetzt heißt es sich zunächst wieder voll auf die Liga zu konzentrieren. Am Samstagnachmittag kommt es zum Austria-Duell im Planet Pure Stadion. Die zweite Mannschaft von Austria Wien, die Young Violets,ist zu Gast. Wir blicken vorab auf unser Team, den Gegner und berichten über so manch Interessantes zum Spiel.

Der Gegner - Young Violets
Wie bei allen anderen zweiten Mannschaften in der Liga ist auch das Team der Young Violets mit Talenten gespickt. Die Wiener liegen im Mittefeld der Tabelle und konnten in der letzten Runde einen 3:0 Sieg gegen Amstetten einfahren. Die Lustenauer Austria ist auf jeden Fall gewarnt und wird die Partie nicht auf die leichte Schulter nehmen. "Wenn man den Young Violets Platz lässt, dann kann es sehr schnell gefährlich werden", so Trainer Roman Mählich. "Sie sind spielstark und werden es uns nicht leicht machen." In den letzten Runden wurde das Team auch immer wieder mit Profis verstärkt. Es ist also immer ein wenig Überraschung im Spiel, wenn die Young Violets der Gegner sind.

Unsere Austria
Viel breiter als nach dem Halbfinal-Sieg kann die Brust bei den Spieler eigentlich nicht sein. Motivieren muss Trainer Mählich heute sicherlich niemanden. Dennoch wird der Trainer womöglich dem einen oder anderen Spieler eine Verschnaufpause geben, da das Spiel am Mittwoch doch Energie gekostet hat und der Gegner ja die übliche Woche Pause hatte. Thomas Mayer fehlt heute wegen einer Gelbsperre, für ihn könnte Wallace oder Andy Reyes sein Startelfdebüt feiern. Ansonsten sind alle Spieler bis auf die Langzeitverletzten Eler, Katnik und Berger fit und drängen auf einen Einsatz. Die Austria muss heute Nehmerqualitäten beweisen und gegen die mögliche Müdigkeit ankämpfen. Trainer Mählich möchte den Wienern so wenig Platz wie möglich bieten und das eigene Spiel durchbringen. Ein Selbstläufer werde es aber nicht, man müsse schon Gas geben, so der Trainer abschließend.

Spielbeginn ist um 14:30 Uhr. Die Partie könnt ihr auf laola1.tv verfolgen.

Die Austria schreibt Vorarlberger Sportgeschichte und steht zum zweiten Mal im Finale des UNIQA ÖFB Cup. Nach den Cuphelden von 2011 dürfen sich Pius Grabher, Ronivaldo und Co. über den Eintrag in den Geschichtsbüchern freuen. In einem von der ersten Minute an hochkarätigen Halbfinale am Platz und auf den Rängen setzten sich die Grün-Weißen vor 5.500 Zuschauer verdient mit 1:0 durch.

So sollten Fußball-Spiele immer sein. Schon gut eine Stunde vor dem Spiel begann sich das Planet Pure Stadion zu füllen. Und nicht wie gewohnt nur auf der geliebten Nordtribüne sondern auch gegenüber auf der Süd. Mehr als 1200 Innsbrucker fanden den Weg ins Ländle und wollten ihre Mannschaft ins Finale peitschen. Die Austria-Anhänger hielten ordentlich dagegen und schon vor Anpfiff bot sich den Zuschauern ein wahres Spektakel. Beide Fanlager hatten aufwendige Choreographien vorbereitet und ließen jedes Fußball-Fan-Herz höher und schneller schlagen.

halbfinale innsbruck 1Auch am Platz startete vor allem die Austria mit einer hohen Schlagzahl. Von der ersten Minute an, störte man die Innsbrucker früh in deren Hälfte und zwang sie so zu langen Bällen oder direkt zum Ballverlust. Roman Mählich hatte mit Christoph Freitag, Daniel Tiefenbach und Pius Grabher im gewohnten 4-2-3-1 System ein starkes Mittelfeldtrio aufgeboten, welches das Spiel kontrollierte. Speziell Pius Grabher, der als 10er auflief, neutralisierte bei den Innsbruckern Regisseur Abdoul Karim Conte gekonnt, dass Innsbruck zunächst kaum Raum vorfand. Die erste echte Chance gehörte dennoch den Innsbruckern. Nach Flanke von Lukas Hupfauf prüfte Matthäus Taferner Domenik Schierl, den Nachschuss setzte Wacker Stürmer Atsushi Zaizen knapp am Tor vorbei. Die Austria ließ sich aber nicht beirren und verfolgte konsequent den eigenen Plan. Nach 19. Minute testete Thomas Mayer erstmals Innsbrucks Schlussmann Lukas Wedl, fünf Minuten später landete eine Flanke von Mayer ideal bei Ronivaldo, der den Ball nur knapp über das Gehäuse setzte (24.). Die Führung lag in der Luft, doch fallen sollte sie erst kurz vor dem Pausentee. Nach Balleroberung im Mittelfeld schaltete Thomas Mayer am schnellsten und leitete den Ball an Ronivaldo weiter. Der Brasilianer bewies sein Können, stoppte den Ball mit der Brust und bediente per Volleyheber den heranstürmenden Alex Ranacher perfekt. Der Austria-Flügel wurde dann von Lukas Hupfauf regelwidrig am Abschluss gehindert, so dass Schiedsrichter Muckenhammer auf den Punkt zeigte. Ronivaldo trat an, bewies trotz Pfeifkonzert der mitgereisten Innsbruck-Fans Nervenstärke und verwandelte sicher zur 1:0 Führung.

halbfinale innsbruck 2In Durchgang zwei war es erneut der Brasilianer, der gleich im Mittelpunkt stand. Nach gut 50 Minuten enteilte der Torgarant der Innsbrucker Innenverteidigung nach Vorlage von Pius Grabher, doch der Stürmer brauchte zu lange, um den Abschluss zu suchen. Die Austria agierte nun etwas tiefer und überließ Innsbruck mehr Raum. Die Defensive um Sebastian Feyrer stand aber in jeder Situation sicher und ließ Innsbruck verzweifeln. Die Tiroler kamen durch Alexander Gründler (60.) und Murat Satin (69.) zu zwei guten Möglichkeiten, doch in beiden Situationen war Domenik Schierl, der eine überragende Partie spielte, zur Stelle. In der Nachspielzeit hatte dann der eingewechselte Andy Reyes auch noch die Chance auf die endgültige Entscheidung doch Lukas Wedl konnte den Schlenzer ins untere Eck gerade so um den Pfosten drehen. Nach 90 Minuten plus 7 Minuten und 41 Sekunden Nachspielzeit kannte dann die Freude keine Grenze mehr. Die Mannschaft wurde von den Fans frenetisch gefeiert - Tränen flossen, lachende Gesichter waren zu sehen und die Jubelschreie waren sicherlich weit zu hören. Der Traum geht weiter, die Austria hat es erneut getan und Vorarlberger Sportgeschichte geschrieben.

Das "Heimspiel des Jahres" findet heute im Planet Pure Stadion statt. Die Austria hat die Chance nach 2011 erneut in das Finale des UNIQA ÖFB Cups einzuziehen. Bereits der Einzug ins Halbfinale bedeutete Vorarlberger Sportgeschichte mit einem Finaleinzug würde man sich ein weiteres Mal in den Geschichtsbüchern verewigen. Dafür muss aber zunächst die Hürde FC Wacker Innsbruck genommen werden. Wir blicken vorab auf unser Team, den Gegner und berichten über so manch Interessantes zum Spiel.

Der Gegner - FC Wacker Innsbruck
Unser Gegner aus Innsbruck dürfte mit dem Frühjahrsauftakt sehr zufrieden sein. Die Innsbrucker sicherten sich nämlich wie Grün-Weiß ein Cup-Halbfinale und blieben in den ersten beiden Meisterschaftsspielen noch ohne Niederlage. Die Brust dürfte bei den Tirolern also breit sein und auch für das grün-schwarze Team ist der Finaleinzug ein großer Traum. Gestern wurde dann auch noch verkündet, dass ein neuer Investor bei Wacker einsteigt, das dürfte zusätzlich ein wenig Auftrieb geben, wobei dies eher das Umfeld betrifft. Über 1.000 Fans darf man heute aus Innsbruck erwarten, das Planet Pure Stadion dürfte damit eine richtig tolle Atmosphäre erleben. Wichtig wird es sein, dass die Austria-Anhänger dagegen halten - nicht nur die Nordtribüne, sondern speziell auch die Haupttribüne. Spielerisch bewegen sich die Innsbrucker auf Augenhöhe mit der Austria. Sie haben viele Tiroler Talente in die Mannschaft integriert und bereits tolle Talentproben abgeliefert. Besonders gefährlich sind sie bei Standardsituationen, die gilt es zu vermeiden. Ihr Zentrum ist dicht gestaffelt und nur schwer zu überspielen. Es braucht also heute kreative Ansätze, um zu bestehen.

Unsere Austria
Doch auch unsere Austria hat einiges zu bieten. Trotz der unglücklichen Niederlage in Ried zeigt die Leistungskurve der Grün-Weißen im Vergleich zum Herbst deutlich nach oben. Die Mannschaft hat sich verändert und ihr Spielsystem gefunden. Die Jungs sind eine Einheit und man spürt, dass alle sich den Traum eines Finales erfüllen wollen. Ronivaldo, Thomas Mayer und Pius Grabher sind nur einige der vielen wichtigen Puzzleteile. Von Mayer und Ronivaldo erhofft man sich die notwendigen Tore, Pius Grabher wird als Motor und Antreiber gebraucht. Defensiv hat sich die Austria auch stark verbessert und Sebastian Feyrer geht immer mehr in seiner Führungsrolle in der Abwehr auf. Im Vergleich zur Hinrunde hat Trainer Roman Mählich auch echte Alternativen auf der Bank - Reyes, Grujcic und Wallace sind nur drei Namen, der nominell gut besetzten Ersatzbank. Mit den Fans im Rücken, Willen und dem nötigen Biss wird man den Tirolern alles abverlangen, um das Pokalendspiel wahr werden zu lassen.

Kartenvorverkauf und Parkplatzsituation
Das Planet Pure Stadion wird heute wie beim Derby gut besucht sein. Die Sitzplatzkarten sind ausverkauft, Stehplatzkarten gibt es noch im Vorverkauf und natürlich an der Stadionkasse selbst. Wir empfehlen, wenn möglich die Karten noch im VVK zu sichern, um lange Wartezeiten an den Stadioneingängen zu vermeiden. Die letzte Möglichkeit dazu besteht ab 16:00 Uhr im Austria Cafe, wo man sich schon auf das Spiel einstimmen kann. Das Stadion wird um 17:00 Uhr geöffnet. Empfohlen wird außerdem mit öffentlichen Verkehrsmitteln, zu Fuß oder mit dem Rad anzureisen. Für all jene, die mit dem Auto anreisen müssen, wurden Parkplätze im Rheinvorland vorbereitet. Im Norden (Zufahrt über die Grindelstraße) ist der Parkplatz P1 nur für Austrianer, im Süden (Zufahrt über den Engel-Kreisverkehr und die Negrellistraße) ist der Parkplatz P2 für Gästefans und Austrianer. Die Innsbruck-Anhänger können dann über die Schützengartenstraße zum Gästesektor laufen, die Austrianer werden über die Alpstraße zum Haupteingang des Planet Pure Stadions umgeleitet. Der Bereich zwischen Gästeeingang und Haupteingang in der Schützengartenstraße ist während des gesamten Spiels gesperrt.

Anfahrtsplan für Cup

Spielbeginn ist um 18:00 Uhr. Die Partie wird vom ORF live übertragen. 

Unglückliche Niederlage in Ried

Samstag, 29 Februar 2020

Die Austria muss weiterhin gegen die SV Ried auf eine Sieg warten. Im Innviertel unterliegen die Grün-Weißen dem Tabellenführer unglücklich mit 1:0.

Mit viel Selbstvertrauen angereist, begann die Austria die Partie in Oberösterreich schwungvoll und bewies, dass sie durchaus mit der SV Ried mithalten können. Speziell die Defensivreihe zeigte sich sehr stabil und ließ kaum Chance zu. Umso bitter die Entstehung des Gegentreffers. Nach einem Ballverlust schalteten die Rieder schnell um und Marco Grüll konnte sich auf links durchsetzen. Sein Schuss aus spitzem Winkel konnte Marcel Stumberger, der sein Liga-Debüt feierte, den Ball nur zur Mitte abwehren, wo sein Bruder Dominik Stumberger den Ball unglücklich ans Schienbein bekam und so denn Ball ins Tor bugsierte (28.). Die Austria ließ sich aber nicht beirren und klopfte nur drei Minuten später erstmals an, als Ronivaldo mit einem Weitschuss beinahe den Ausgleich erzielte. Der Brasilianer war es auch, der in Hälfte 1 die größte Chance auf den Ausgleich hatte. Nach einem langen Ball von Michael Lageder entwischte der Brasilianer der Rieder Abwehr, umkurvte Torhüter Kreidl, doch bedrängt von Reifeltshammer  war der Goalgetter beim Abschluss unglücklich und traf den Ball nicht richtig.

Die zweite Halbzeit musste lange auf echte Chancen warten. Die Rieder verwalteten das Spiel und die Führung und die Austria bemühte sich gegen die gut agierende Defensive einen Weg zu finden, doch es fehlte die letzte Konsequenz und Genauigkeit beim entscheidenden Pass. In der Schlussphase hatte die Austria durch Pius Grabher (90.) und Thomas Mayer (93.) noch zwei gute Chancen auf den Ausgleich, der auch definitiv verdient gewesen wäre. Am Ende setzte sich der Tabellenführer durch - solche Spiele muss man eben gewinnen, wenn man aufsteigen will.

Dennoch macht die Leistung im Spitzenspiel Mut für den kommenden Mittwoch. Auch Trainer Mählich sprach von einer starken Leistung: " Meine Spieler haben eine sehr starke Leistung abgerufen. Die SV Ried ist ein starker Gegner und wir haben alles gegeben. Darauf können und werden wir aufbauen. Am Mittwoch istr mit einer ähnlich starken Leistung definitiv der Einzug ins Finale möglich."

Nach dem starken Auftakt ins Frühjahr gegen den FC Dornbirn möchte das Team von Roman Mählich heute auswärts beim derzeitigen Tabellenführer, der SV Ried, nachlegen. Keine leichte Aufgabe, denn die Oberösterreicher sind nicht unbedingt der Lieblingsgegner der Grün-Weißen. Wir blicken vorab auf unser Team, den Gegner und berichten über so manch Interessantes zum Spiel.

Der Gegner - SV Ried
Die SV Ried ist mit einem 1:1 Unentschieden gegen den zweiten Favoriten auf den Titel, den SK Austria Klagenfurt, ins Frühjahr gestartet. Die Oberösterreicher wollen im dritten Anlauf endlich den Wiederaufstieg in die Bundesliga schaffen und liegen derzeit mit drei Punkten Vorsprung auf Kurs. In der Winterpause gab es nur wenige Veränderungen im Kader. Mit Stürmer Bernd Gschweidl holte man vom SCR Altach einen neuen Stürmer, nachdem Canillas den Verein in Richtung SV Horn verlassen hatte. Patrick Obermüller von Rapid Wien II war der zweite Zugang. Die Rieder setzen damit auf Konstanz und gelten heute als klarer Favorit. Der Marktwert des Kaders ist bei den Wikingern fast doppelt so hoch wie bei der Austria. Spieler wie Stefan Nutz, Thomas Reifeltshammer oder Manuel Kehre verfügen über viel Erfahrung und führen die jungen, talentierten Spielern. 

Unsere Austria
Nach dem Cup-Viertelfinal-Sieg und dem Derby-Sieg schwimmt die Austria natürlich auf einer Erfolgswelle. Am liebsten möchte man diese heute auch fortsetzen, doch das wird keine leichte Aufgabe. Bei Grün-Weiß sind einige Spieler angeschlagen und natürlich schielt man mit einem Auge schon auf das Cup-Halbfinale am Mittwoch, 04. März 2020, gegen Wacker Innsbruck. Trainer Roman Mählich ist aber dennoch überzeugt, eine schlagkräftige Mannschafts aufs Feld schicken zu können. Man kann erwarten, dass Neuzugänge wie Wallace oder Andy Reyes heute ihre Chance bekommen werden - der eine oder andere womöglich gleich von Beginn an. Die Austria kann heute mit weniger Druck auflaufen als die Rieder und darin liegt die Chance für das Team aus dem Ländle. Die Rieder müssen fast gewinnen, um den Abstand zu Klagenfurt zu halten. Mit einem Auswärtssieg der Austria würde der Titelkampf der beiden Mannschaften noch einmal so richtig Fahrt aufnehmen.

Ungeliebte Auswärtsfahrt
Die Fahrt nach Ried hat sich für die Austria das letzte Mal im Juli 2004 wirklich rentiert. Damals gewann man in Oberösterreich deutlich mit 4:1. Die Tore erzielten damals Daniel Ernemann, Manfred Pamminger, Osman Bozkurt und Gerardo Seoane. Seit her wartet Grün-Weiß auf einen vollen Erfolg gegen die Rieder sowohl zuhause als auch in der Fremde. Jede Serie findet aber irgendwann mal ein Ende und wie schon in den bisherigen Duellen, glauben wir daran, dass es heute soweit ist.

Spielbeginn ist um 19:10 Uhr. Die Partie wird von Laola1.tv übertragen.

Die Austria staret mit einem souveränen 4:1 Heimsieg gegen den FC Dornbirn in das Frühjahr der 2. Liga und bestätigt damit den Erfolg im Cup gegen den Bundesligaclub WSG Tirol. Ranacher avanciert zum Matchwinner, Ronivaldo trifft nach seiner Rückkehr.

Roman Mählich vertraute auf die selbe Startelf wie schon im Cup und daher mussten die genesenen Spieler Christoph Freitag und Ronivaldo zunächst auf der Bank platznehmen. Das Spiel begann etwas schleppend, man merkte beiden Teams an, dass man auf keinen Fall früh einen Fehler machen wollte. Die Austria hatte mehr Ballbesitz, die Dornbirner witterten ihre Chance im Konter und standen tief gestaffelt in der eigenen Hälfte. Die Dornbirner hatten aber in der Anfangsphase die ersten Möglichkeiten. Nach Zuspiel von Omerovic auf Prirsch fehlten nur wenige Zentimeter, dass der Dornbirner zum Abschluss kommen konnte und in der 30. Minute brachte Dornbirns Fridrikas erstmals in der Partie den Ball aufs Tor. Insgesamt ließ die Austria die Zügel etwas zu locker und so trauten sich die Gäste immer mehr zu, doch es blieb bei Halbchancen. Mit der ersten echten Chance erzielten die Grün-Weißen dann prompt die Führung. Alexander Ranacher setzte sich auf der linken Seite ideal durch, ließ zwei Dornbirner stehen und traf zielgenau ins kurze Kreuzeck. Anes Omerovci hätte beinahe mit einem schönen Freistoß direkt geantwortet, doch Domenik Schierl hatte auf Seiten der Hausherren etwas dagegen.

Nach Seitenwechsel war dann die Austria wieder die aktivere Mannschaft und nützte das Momentum aus dem späten Führungstreffer. Nur knapp fünf MInuten nach Wiederanpfiff bediente Ranacher Thomas Mayer ideal mit einem Pass in die Tiefe und der Flügelspieler suchte völlig frei sofort den Abschluss. Dornbirns Torhüter Bundschuh konnte den Ball noch leicht parieren, doch der Ball drehte sich in Richtung Torlinie weiter, sodass Anes Omerovic auf der Linie klären musste, doch dessen Versuch landete am Pfosten und dann im Tor - bitter für den jungen Verteidiger. Dornbirn stellte im Anschluss auf 4-4-2 um, was natürlich Räume für die Austria eröffnete. Die beste Chance auf den Anschlusstreffer hatte der eingewechselte Deniz Mujic, doch dessen Schuss landete direkt in den Armen von Schierl. In Minute 71 war es dann erneut Alexander Ranacher, der seine Leistung mit seinem zweiten Treffer am Abend krönte. Der 21-jährige ließ dabei wieder die Dornbirner Abwehr schlecht aussehen und vollendete seinen Sololauf zum 3:0 und der damit verbunden Vorentscheidung. Ein weiteres Highlight für die Fans war dann die Rückkehr des Torjägers Ronivaldo. Der Brasilianer hat sein Verletzung überstanden und durfte noch gut 20 Minuten Spielzeit sammeln. Diese nützte der Stürmer umgehend und traf nach wenigen MInuten zum 4:0 vom Elfmeterpunkt. Leichte Kosmetik gelang den Dornbirner kurz vor Schluss, als Lukas Allgäuer einen hohen Ball von Mujic zum 4:1 verwandelte.

Die Austria startet damit mit einem souveränen Sieg ins Frühjahr und konzentriert sich jetzt auf die nächsten Aufgaben. Am kommenden Wochenende ist man bei der SV Ried zu Gast, am Mittwoch darauf wartet der Schlager im Cup-Halbfinale zuhause gegen Wacker Innsbruck.

Ländle-Derby zum Frühjahrsauftakt

Freitag, 21 Februar 2020

Nach dem tollen Erfolg im UNIQA ÖFB Cup startet am heutigen Freitag das Frühjahr in der 2. Liga. Zum Auftakt gibt es gleich das Ländle-Derby gegen den FC Dornbirn. Wir blicken vorab auf unser Team, den Gegner und berichten über so manch Interessantes zum Spiel.

Der Gegner - FC Dornbirn
Der Aufsteiger aus der Nachbarschaft hat eine starke Hinrunde gespielt und sich von Runde zu Runde gesteigert. Zwar ging ihnen gegen Ende der erste Hälfte der Meisterschaft ein wenig die Luft aus (Anm. 4:0 und 5:0 Niederlagen gegen die SV Ried), doch unterschätzen darf man die Rothosen nicht. Zwar ist das Team von Markus Mader als Amateur-Team in der Liga gelistet, dennoch haben sie einige sehr gute Spieler in ihren Reihen und liegen derzeit auf dem achten Tabellenplatz . Im Winter gab es zwei Neuzugänge, keine Abgänge - das könnte ein kleiner Vorteil sein: das Team in Dornbirn kennt sich und ist eingespielt. Für die Dornbirner ist es heute das erste Pflichtspiel und der Großteil der Vorbereitung fand ausschließlich auf Kunstrasen statt. Mit Christopher Drazan, Timo Friedrich und Aaron Kircher stehen drei Ex-Austrianer beim FC Dornbirn unter Vertrag.

Unsere Austria
Der Einzug ins Halbfinale des österreichischen Pokals stand die letzten Wochen deutlich im Fokus. Doch für das Team von Roman Mählich galt der Fokus dem FC Dornbirn. Die Wochen zwischen Cup und Ligastart wurden für einen Test genützt, der leider nicht nach Plan verlief. Gegen den SSV Ulm musste man sich 2:0 geschlagen geben. Vielleicht kam diese Niederlage nach dem Cup-Hoch genau zur richtigen Zeit, um den Spielern in Erinnerung zu rufen, dass jedes Spiel bei 0:0 beginnt. Freuen darf man sich bei der Austria, dass Ronivaldo und Christoph Freitag wieder Optionen sind und auch das Patrik Eler mittlerweile wieder im Mannschaftstraining ist. Das eröffnet neue Möglichkeiten für Trainer Mählich. Angesprochen auf das heutige Derby sprach der Trainer von einem Spiel, dass er "gerne jede Woche" hätte. Die Mannschaft sei motiviert und wisse um die Schwierigkeit der Aufgabe. "Wir müssen Leidenschaft, Disziplin und Spielwitz beweisen, dann ist alles möglich", so Roman Mählich.

Zuschauer-Magnet Ländle Derby
Beim ersten Duell zwischen Dornbirn und Lustenau kamen über 5.000 Besucher zum Spiel. Auch in Lustenau darf man einen ähnlichen Ansturm erwarten. Die Sitzplatztickets sind so gut wie ausverkauft, neben den Saisonkartenbesitzern werden trotz der kälteren Jahreszeit doch auch noch einige spontane Fußballfans den Weg ins Stadion aufsichnehmen. Lustenau sowie Dornbirn und der Rest von Vorarlberg dürfen sich auf ein spannendes Spiel freuen. Der Verein empfiehlt den Fans, früh genug anzureisen und im Idealfall die öffentlichen Verkehrsmittel zu nützen.

Testspielniederlage gegen Ulm

Freitag, 14 Februar 2020

Im letzten Testspiel vor dem Rückrundenstart musste sich die Austria gegen den SSV Ulm mit 0:2 geschlagen geben. Die Gastgeber aus Deutschland waren über weite Strecken das frischere Team.

Nach dem grandiosen Einzug ins Cup-Halbfinale stand heute das letzte Testspiel der Vorbereitung auf die Meisterschaft an. In Ulm ging es gegen den deutschen Regionalligisten in erster Linie noch einmal darum allen Kaderspielen Spielzeit zu geben.

Die Ulmer waren von Beginn an aktiver und hatten die ersten guten Möglichkeiten. Grün-Weiß brauchte ein wenig Zeit, um ins Spiel zu kommen und für Entlastung zu sorgen. Nach einer halben Stunde dann die Führung für die Ulmer durch Haris Hyseni, der eine Flanke ideal verwertete und Torhüter Schierl keine Chance ließ. 

In Durchgang zwei versuchte die Austria nach vorne aktiver zu werden, doch die Ulmer waren an diesem Tag die frischere Mannschaft. Nach etwas mehr als einer Stunde erhöhten die Gastgeber durch Steffen Kienle auf 2:0. Grün-Weiß hatte zu diesem Zeitpunkt bereits beinahe die komplette Mannschaft ausgetauscht. Die Austria konnte nicht mehr zulegen und muss so im letzten Test eine NIederlage hinnehmen.

Aufstellung Austria
Schierl (62. M. Stumberger), Schilling (53. Ranacher), Feyrer, Stumberger, Lageder (53. Avramovic), Grabher (53. Barbosa), Freitag, Tiefenbach (53. Wallace), Steinwender (68. Steinwender), Mayer (65. Osmani), Reyes

Der Spieltermin für das UNIQA ÖFB-Cup Halbfinale gegen den FC Wacker Innsbruck wurde fixiert. Die Austria und die Tiroler treffen am 4. März um 18:00 Uhr im Planet Pure Stadion aufeinander. Karten können ab sofort im Austria Büro reserviert werden. Sobald die Karten abholbereit sind, werden wir darüber informieren. Der Eintritt für Kinder und Jugendliche bis inkl. 15 Jahren ist gratis!

Weitere VVK-Stellen werden zeitnah bekanntgegeben. Beim Halbfinale wird es auch einen VIP-Bereich geben. Preise können im Austria Büro angefragt werden. Reservierungen nehmen wir unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder Tel 05577-86250 entgegen.

SC Austria Lustenau – FC Wacker Innsbruck
Termin: Mittwoch, 04. März 2020, Spielbeginn: 18:00 Uhr

Kartenpreise

  Sitzplatz   Stehplatz
  Haupttribüne        Nord-/ Ost-/ Südtribüne
Vollzahler € 20,--   € 15,--
Ermäßigt € 18,--   € 13,--
bis 15 Jahre --   frei

Die Austria zieht nach einem 5:4 im Elfmeterschießen gegen die WSG Tirol ins UNIQA ÖFB Cup Halbfinale ein und schreibt damit Geschichte.

Grün-Weiß hat es wieder getan. Nach 2011 schafft es die Austria erneut ins österreichische Cup-Halbfinale und kann somit nach wie vor von einer zweiten Finalteilnahme träumen. 

Das Spiel ließ zu Beginn aber nicht vermuten, dass man sich nach dem Spiel jubelnd in den Armen liegen würde. Denn beide Mannschaften begannen sehr verhalten und vermieden Risiko. Die Wattener hatten in Hälfte 1 durch Dedic und Petsos zwei Chancen auf eine mögliche Führung doch Domenik Schierl und Dominik Stumberger hatten jeweils etwas dagegen. Die Austria selbst konnte den Tiroler im ersten Durchgang kaum gefährlich werden, ein Kopfball von Christian Schilling blieb vor der Pause die einzige Offensivaktion.

In Durchgang zwei entwickelte sich dann eine spannende Partie auf Augenhöhe, auch wenn die Austria zunächst einen katastrophalen Start hinlegte. Nur 23 Sekunden nach Wiederanpfiff war Zlatko Dedic zur Stelle und nützte die Vorarbeit von Thanos Petsos zur Führung. Das Spiel wurde physischer, doch damit begann auch die Austria sich nach vorne zu wagen. Dennoch brauchte es zum Ausgleich eine Standardsituation. Daniel Tiefenbach bediente Sebastian Freyer perfekt, der völlig freistehend zwischen Cabrera und Bruno Soares zum umjubelten Ausgleich einköpfte. Die Partie war nun richtig spannend und beide Teams hätten noch in der regulären Spielzeit die Entscheidung herbeiführen können. Doch Mayer und Ranacher auf Lustenauer sowie Yeboah und Svoboda auf Tiroler Seite vergaben die besten Möglichkeiten.

In der Verlängerung war es zunächst die Grün-Weißen, die das Spiel dominierten. Nach der Führung durch Thomas Mayer in der 99. Minute schien den Wattener die Luft auszugehen, doch ein Elfmeterpfiff von Schiedsrichter Gishamer und der trockene Abschluss von Benjamin Pranter vom Punkt ließen das Spiel erneut kippen. Die Austria-Kicker völlig ausgelaugt, kämpften aber um jeden Zentimeter und kamen so ins Penaltyschießen.

In diesem bewiesen zunächst acht der zehn ausgewählten Schützen Nervenstärke und ließen den Torhütern keine Chance. Dann war Stefan Maierhofer auf Seiten der WSG dran. Der mehrfache Nationalspieler versuchte einen Schuss ins Kreuzeck und setzte den Ball ans Lattenkreuz. Thomas Mayer hingegen blieb über cool, netzte trocken ein und lief dann in Richtung Nordtribüne, um sich dort von den Fans feiern zu lassen.

Die Austria steht damit wieder in einem Cup-Halbfinale und trifft dort zuhause auf den FC Wacker Innsbruck. Es ist das erste Cup-Halbfinale in Vorarlberg seit 1975. Außerdem gelang es der Austria als erstes Vorarlberger Team zweimal ins Halbfinale des Cups vorzurücken.

Die Winterpause ist vorbei und wir starten den Pflichtspielauftakt im UNIQA ÖFB Cup gegen die WSG Tirol. Im Viertelfinale messen wir uns zuhause mit den Tirolern. Wir blicken vorab auf unser Team, den Gegner und berichten über so manch Interessantes zum Spiel.

Der Gegner - WSG Tirol
Der heutige Gegner im Viertelfinale des UNIQA ÖFB Cups hatte keine allzu weite Anreise. Die WSG Tirol setzte sich in der dritten Runde mit 5:2 gegen den FK Austria Wien durch und verfolgt nun das selbe Ziel, den Aufstieg ins Halbfinale. Der sehr deutliche Sieg gegen die Wiener war zwar verdient, kam aber doch eher überraschend, mussten die Wattener in der Bundesliga doch mit der roten Laterne überwintern. Auch bei den Tirolern sind einige Spieler neu. Wohl die klingensten Namen sind dabei Stefan Maierhofer und Fabian Koch. Die WSG trainierte bis am Donnerstag in Spanien und konnte mit einem 2:2 gegen ZSKA Moskau für Aufhorchen sorgen. Es wird also heute spannend werden welche Mannschaft am schnellsten den Winter-Blues aus den Beinen bringt. Die späte Rückreise aus Spanien sowie die Austria-Fans im Rücken könnten kleine Vorteile für die Austria bedeuten.

Unsere Austria
Die Austria hat sich bewusst dafür entschieden sich im eigenen Land auf die Rückrunde vorzubereiten. Das milde Wetter hat für optimale Trainingsbedingungen gesorgt, so dass Training auch auf Naturrasen möglich war. Die Zeit wurde natürlich auch für das eine oder andere Testspiel genützt. Zwar sind die Ergebnisse bei Testspielen eher zu vernachlässigen, dennoch kann sich die Bilanz von zwei Siegen, einem Unentschieden und einer Niederlage sehen lassen. Vor allem wenn man bedenkt, dass man sich nur dem FC Heidenheim aus der 2. Deutschen Bundesliga geschlagen geben musste. Ein weiterer Wermutstropfen war der verletzungsbedingte Ausfall unseres Top-Torschützen Ronivaldo. Der Brasilianer laboriert an einer weichen Leiste und musste operiert werden. Die OP ist gut verlaufen, doch ein Einsatz im heutigen Pokalfight ist mehr als fraglich.

Cup-Historie
Beide Teams trafen bereits zweimal im Cup aufeinander. 1976 setzte sich die WSG im Elfmeterschießen mit 6:7 durch, 1997 verlor die Austria auswärts mit 0:1 gegen die Wattener. Im dritten Duell soll es also nun mit dem ersten Erfolg klappen.

Kurz vor der Transfer-Deadline verlässt Marcel Canadi (22) die Austria und wechselt innerhalb der Liga zum SKU Amstetten.

Der SC Austria Lustenau und Marcel Canadi einigen sich auf eine vorzeitige Vertragsauflösung, um dem Mittelfeldspieler diesen Wechsel zu ermöglichen.

Marcel Canadi kam im August 2017 aus dem Nachwuchs von Borussia Mönchengladbach zur Austria und absolvierte für Grün-Weiß 54 Spiele, in denen er neun Tore erzielte und fünf vorbereitete.

Der Verein wünscht dem Spieler viel Erfolg und Durchhaltevermögen für die neue Aufgabe.

Kurz vor Ende der Transferperiode verpflichtet die Austria vier weitere Spieler zur Stärkung des Kaders. Damit hat der SC Austria Lustenau seine Transfertätigkeiten voraussichtlich abgeschlossen.

Wallace Menezes dos Santos, Bojan Avramovic, Andy Reyes und Richard heißen die vier neuen Austrianer, die ab sofort dem Profikader der Grün-Weißen angehören. Der SC Austria Lustenau komplettiert damit den Kader und ist gerüstet für den Rückrundenstart.

Wallace Menezes dos Santos wechselt vom brasilianischen Club Maruinense SE nach Lustenau. Der 21-jährige Brasilianer wurde bei den Clubs Fluminense, Gremio Porto Alegre und Internacional ausgebildet. Am wohlsten fühlt sich Wallace auf dem Flügel und überzeugt mit seinem Tempo und Dribblings. „Mit Wallace haben wir einen talentierten Spieler verpflichtet, den wir als zusätzliche Option für den Flügel sehen. Er muss sich zwar erst an Europa und den Fußball hier gewöhnen, aber er hat in den Testspielen vielversprechende Ansätze gezeigt“, so Sportvorstand Stephan Muxel.

Nach der Verletzung von Tobias Berger reagiert man mit der Verpflichtung von Bojan Avramovic auf die dünne Personaldecke auf den Außenverteidigerpositionen. Avravomic war bereits von Juli 2017 bis Juli 2018 Austrianer und kennt den Verein. Er verließt die Austria 2018 in Richtung Bundesliga und wechselte zum Wolfsberger AC. Zuletzt war der 22-jährige vereinslos und kann sich nun bei Grün-Weiß empfehlen. Bojan Avramovic unterschreibt vorläufig bis Ende Saison. „Bojan kennt den Verein und wird sich schnell integrieren. Er hat bei uns die Chance, sich für weitere Aufgaben zu empfehlen“, so Valentin Drexel, Sportvorstand beim SC Austria Lustenau.

In Kooperation mit dem LASK aus Linz wechseln der aus Costa Rica stammende Andy Reyes (20) und der Brasilianer Richard (18) leihweise für eineinhalb Jahre nach Lustenau an den Rhein.
Andy Reyes ist in der Liga kein Unbekannter ging er doch bis vor kurzem für den FC Juniors OÖ auf Torjagd. In der Hinrunde kam Reyes verletzungsbedingt nur auf zehn Ligaeinsätze und erzielte dabei dennoch vier Tore und bereitete drei vor. „Andy Reyes hat sich in der Liga bereits einen Namen gemacht und wird unsere Offensivabteilung deutlich verstärken. Wir sehen bei ihm großes Potential, dass er jetzt abrufen muss“, erklärt Stephan Muxel.
Richard ist ein junger Brasilianer, der sich bei der Austria weiterentwickeln soll. Zuletzt war er beim Grazer AK auf Leihbasis und kam dabei in Liga und Cup auf vier Einsätze und erzielte ein Tor. 
„Es freut uns sehr, dass wir nach sehr guten Gesprächen diese Leihgeschäfte mit dem LASK fixieren können. Diese Zusammenarbeit mit einem Bundesligaclub bringt uns deutliche Vorteile. Ich bedanke mich noch einmal herzlich bei Jürgen Werner für die positiven Verhandlungen.“, erzählt Valentin Drexel abschließend.

Statements der Spieler

Wallace
„Ich freue mich darauf bei der Austria mein Können unter Beweis zu stellen. Der Fußball hier ist anders als in Brasilien, aber ich werde alles tun mich schnell einzugewöhnen. Ich möchte der Austria weiterhelfen und mit ihr viel zu erreichen.“

Bojan Avramovic
„Ich kenn den Verein und die Fans und ich bin froh, dass ich wieder für die Austria spielen darf. Ich möchte die Chance nutzen und mich für ein langfristiges Engagement empfehlen.“

Andy Reyes
„Ich sehe das Leihgeschäft als Chance mich weiterzuentwickeln und mich zu zeigen. Ich habe gegen Lustenau bereits gespielt und kenne dadurch bereits die Atmosphäre im Planet Pure Stadion. Ich freue mich darauf vor den Lustenauer Fans zu spielen.“

Richard
„Ich bin noch jung und sehe diesen Schritt als tolle Möglichkeit weitere Erfahrung zu sammeln. Ich habe noch viel zu lernen, doch ich werde alles für den Verein geben, wenn ich die Chance dafür bekomme.“


Der SC Austria Lustenau komplettiert sein Torwart-Team mit dem 21-jährigen Florian Eres. Der junge Vorarlberger wechselt vom VfB Hohenems nach Lustenau.

Nach dem Abgang von Kevin Kunz zum SSV Jahn Regensburg reagiert der SC Austria Lustenau und vervollständigt sein Torhüter-Trio mit Florian Eres. Eres spielte bisher beim VfB Hohenems. Beim Vorarlberger Eliteliga-Club war der junge Torwart Stammkraft und kam in der Hinrunde der laufenden Saison auf 18 Einsätze.

Florian Eres vervollständigt neben Domenik Schierl und Marcel Sturmberger damit die Torwart-Abteilung bei Grün-Weiß. Der Sportvorstand ist glücklich mit der Verpflichtung des jungen Talents. Spieler wie Florian Eres sind Investitionen in die Zukunft.

Eres unterschreibt vorläufig einen Jungprofi-Vertrag bis Saisonende, jedoch ist eine langfristige Zusammenarbeit geplant.

Statements

Florian Eres
„Ich bin glücklich, dass es mit dem Wechsel nun geklappt hat. Ich sehe es für mich als große Chance, über die Austria Fuß im Profi-Geschäft zu fassen. Jetzt gilt es hart zu arbeiten und mich Schritt für Schritt weiterzuentwickeln. Ich freue mich schon darauf, Spieler, Verein und Fans kennenzulernen.“

Valentin Drexel
„Mit Florian Eres ist es uns gelungen einen jungen, talentierten Torwart zu verpflichten, der schon über einiges an Erfahrung verfügt. Nach dem kurzfristigen Abgang von Kevin Kunz waren wir gefordert, schnellstmöglich einen passenden Ersatz zu finden und die Lücke zu schließen. Wir sind in unseren Augen mit Schierl, Eres und Stumberger im Bereich der Torhüter nun wieder sehr gut aufgestellt und können hier positiv in die Zukunft blicken.“

Etwas mehr als eine Woche vor Ende der Transferperiode verlässt ein weiterer Spieler den SC Austria Lustenau. Kevin Kunz (28) wechselt in die zweite Deutsche Bundesliga.

Kevin Kunz wechselt mit sofortiger Wirkung zum SSV Jahn Regensburg in die zweite deutsche Bundesliga. Der Vertrag mit dem 28-jährigen Torhüter wurde einvernehmlich aufgelöst, um ihm diese Chance zu ermöglichen.

Kevin Kunz kam im Juli 2018 zur Austria und konnte mit guten Leistungen überzeugen. Der Torwart absolvierte insgesamt 35 Spiele für Grün-Weiß und blieb dabei achtmal ohne Gegentreffer.

Die sportliche Führung bedankt sich bei Kevin Kunz für die erbrachten Leistungen und wünscht ihm für seine berufliche und private Zukunft nur das Allerbeste.

Auf der Torhüterposition ist die Austria mit Domenik Schierl und Marcel Stumberger jedoch auch weiterhin sehr gut besetzt.

Statements

Valentin Drexel

„Kevin Kunz hat die Möglichkeit bekommen, in der 2. Deutschen Bundesliga zu spielen und diese Chance möchten wir Kevin ermöglichen. Auf der Torhüter-Position sind wir stark besetzt und können diesen Abgang verkraften. Wir wünschen Kevin das Allerbeste – er kann sich einen Traum erfüllen und in der zweiten Deutschen Bundesliga Fuß fassen.“

Kevin Kunz

„Ich möchte mich bei allen Austrianern für die eineinhalb Jahre hier in Lustenau bedanken. Ich habe mich hier sehr wohl gefühlt. Mit dem Schritt in die 2. Bundesliga kann ich mir einen Traum erfüllen. Der Austria wünsche ich alles Gute für die Zukunft.“

Die österreichische Fußball Bundesliga hat die Runden 17 bis 20 der HPYBET 2. Liga fixiert. Darunter fällt auch der Termin für das Derby gegen den FC Dornbirn, welches nun fix am Freitag, den 21. Februar um 19:10 Uhr statt findet. Hier noch einmal die wichtigsten Infos zur Festlegung unserer Spiele. 

  • Die Bundesliga hat für die Ansetzung der Spiele ein Zeitfenster festgelegt. In diesem Zeitfenstern können die Spiele zu jeder vollen und halben Stunde festgelegt werden: Freitag 19:10 Uhr; Samstag, 12:30 bis 20:30 Uhr; Sonntag 10:00 bis 17:00 Uhr
  • Im Falle von einer Fahrtstrecke des Gastklubs ab 300 km ist das Zeitfenster wie folgt eingeschränkt (Grundlage: Strecke Stadion zu Stadion gem. google maps schnellste Fahrtstrecke): Samstag 14:30 bis 20:30 Uhr; Sonntag 10:00 bis 14:30 Uhr
  • Wir haben versucht, so viele Spiele wie möglich Freitags auszutragen - müssen aber alle Vereine, die mehr als 300km entfernt sind (es spielt dabei keine Rolle, ob es sich um Amateur- oder Profimannschaften handelt) dazu um ihr Einverständnis bitten. Wir können also nur gegen Dornbirn und Innsbruck den Spieltermin selber festlegen. 
  • Runde 21 & 27 (Juniors und Steyr): die Gastmannschaften haben dem Freitag-Termin nicht zugestimmt
  • Runde 29 & 30: wurden durch die Bundesliga terminiert
  • Nun folgt die Auswahl der TV-Livespiele: der ORF wählt pro Runde 1 Spiel aus, dieses wird dann am Freitag Abend live auf ORF Sport+ übertragen. Aus den restlichen sieben Spielen wählt nun laola1.tv das "Sonntags-Spiel" - dieses wird am Sonntag um 10.30 Uhr ausgetragen. 


  • Bis Runde 20 sind alle Spiele fixiert, ab Runde 21 kann es noch zu Verschiebungen kommen:
    Cup Sa 08.02.2020 15:00 SC Austria Lustenau - WSG Tirol
    17 Fr 21.02.2019 19:10 SC Austria Lustenau - FC Dornbirn
    18 Fr 28.02.2020 19:10 SV Ried - SC Austria Lustenau
    19 Fr 06.03.2019 19:10 SC Austria Lustenau - Young Violets
    20 Fr 13.03.2020 19:10 GAK - SC Austria Lustenau
    21 Sa 21.03.2020 14:30 SC Austria Lustenau - FC Juniors
    22 Fr 03.04.2020 19:10 FAC Wien - SC Austria Lustenau
    23 Fr 10.04.2020 19:10 SC Austria Lustenau - SK Austria Klagenfurt
    24 Fr 17.04.2020 19:10 FC BW Linz - SC Austria Lustenau
    25 Fr 24.04.2020 19:10 SC Austria Lustenau - SV Horn
    26 Sa 02.05.2020 14:30 FC Liefering - SC Austria Lustenau
    27 Sa 09.05.2020 14:30 SC Austria Lustenau - SK Vorwärts Steyr
    28 Fr 15.05.2020 19:10 KSV 1919 - SC Austria Lustenau
    29 Do 21.05.2020 17:00 FC Wacker Innsbruck - SC Austria Lustenau
    30 So 24.05.2020 15:00 SC Austria Lustenau - SKU Amstetten

Im dritten Testspiel der Vorbereitung gegen den FC Langenegg setzt sich das Team von Roman Mählich klar mit 6:0 durch. Neuzugänge Katnik und Steinwender treffen jeweils zweimal.

Im Stile einer Sonntagsmatinee traf die Austria am Samstag, 25.01, um 10:30 Uhr auf dem Kunstrasenplatz in Hohenems auf den Eliteligaclub aus Langenegg. Unser Team war von der ersten Minute an spielbestimmend und der Klassenunterschied war deutlich zu spüren. Die Austria überzeugte mit viel Ballbesitz und schönen Spielzügen. In den ersten 45 Minuten brachten die Neuzugänge Lukas Katnik und Daniel Steinwender die Grün-Weißen mit 2:0 in Führung. 

Im zweiten Durchgang gab es einige Wechsel auf beiden Seiten, die Spielanteile veränderten sich kaum. Der FC Langenegg musste immer mehr dem hohen Spieltempo Tribut zollen und so taten sich Räume für die Austria auf. Lukas Katnik, Daniel Steinwender, Thomas Mayer und Alex Ranacher nutzten diese für weitere Treffer.

Neben dem bestehenden Kader wurden mit Bojan Avramovic, Matheus Barobsa und Menezs Wallace drei Testspieler eingesetzt.

Der nächste Test für die Austria steht am Samstag, 01. Februar, um 14 Uhr, in Hohenems, gegen den FC Memmingen an. Das Spiel gegen den 1. FC Rielasingen-Arlen musste abgesagt werden.

Aufstellung Austria
Domenik Schierl (Kevin Kunz, 45.), Christian Schilling (60. Bojan Avramovic), Darijo Grucic, Sebastian Feyrer (Dominik Stumberger, 45.), Michael Lageder, Pius Grabher, Daniel Tiefenbach (Matheus Barbosa, 60.), Thomas Mayer (Ismet Osmani, 60.), Daniel Steinwender, Alexander Ranacher (Wallace, 60.), Lukas Katnik

Lukas Katnik ist Austrianer

Freitag, 24 Januar 2020

Der SC Austria Lustenau verstärkt sich mit dem Vorarlberger Lukas Katnik. Der 30-jährige Stürmer wechselt von der WSG Tirol nach Lustenau.

Die Austria ist am Transfermarkt aktiv geworden und verpflichtet Lukas Katnik. Der 30-jährige Vorarlberger spielte die letzten dreieinhalb Jahre für die Tiroler aus Wattens und erzielte in 95 Partien 24 Treffer und bereitete elf Tore vor. Insgesamt absolvierte der Stürmer mehr als 160 Zweitligaspiele und erzielte 30 Tore und 17 Vorlagen. Mit seiner Routine und Erfahrung soll er die Offensivabteilung der Grün-Weißen verstärken.

Lukas Katnik wurde im Nachwuchs vom FC Mäder und FC Koblach ausgebildet. Über den FC Lustenau und den FC Dornbirn fand er den Weg in den Profifußball. 2011 gelang der Sprung in die Akademie des FC Red Bull Salzburg. 2012 folgte der Wechsel zum FC Pasching. Dort wurde er nach einem Jahr von Austria Salzburg verpflichtet. Nach drei Jahren bei den Salzburgern wurde er 2016 von der WSG Tirol (damals noch WSG Wattens) verpflichtet und schaffte in der Saison 2018/19 mit den Tirolern den Aufstieg in die Bundesliga.

Lukas Katnik unterschreibt in Lustenau vorläufig bis Ende der Saison mit vereinsseitiger Option auf Verlängerung.

Statements

Lukas Katnik
“Ich freue mich auf die Aufgabe und Herausforderung in Lustenau. Ich hoffe, dass ich der Mannschaft mit meinen Qualitäten und Erfahrung helfen kann. Es fühlt sich gut an, nach so vielen Jahren wieder zuhause im Ländle zu sein.”

Stephan Muxel
„Wir freuen uns sehr, dass wir mit Lukas einen Voralberger Jungen von der Austria überzeugen konnten. Wir alle im Verein sind davon überzeugt, dass er mit seiner Spielweise und speziell seiner Erfahrung in der 1. & 2.Liga uns sofort weiterhelfen kann und direkt ein wichtiger Bestandteil der Mannschaft sein wird.“

Die Austria hat den Vertrag mit Alexander Ranacher (21) bis Sommer 2021 verlängert. Der junge Österreicher hat seit seiner Verpflichtung im Sommer 2018 schon 50 Spiele für die Austria bestritten und war dabei an 14 Toren direkt beteiligt (4 Tore, 10 Vorlagen).

Sportvorstand Austria Lustenau: „Wir sind sehr glücklich, dass Alex sich entschieden hat gemeinsam mit uns den Weg der Austria weiterzugehen und hier den perfekten Ort sieht sich sowohl sportlich als auch persönlich weiter zu entwickeln. Trotz seines noch jungen Alters ist er eine wichtige Stütze unserer Mannschaft und wir sind uns sicher, dass er uns auch in Zukunft noch viel Freude bereiten wird.“

Im ersten Spiel 2020 erreicht die Austria ein 1:1 gegen den FC Wil aus der 2. Schweizer Liga, die derzeit den vierten Tabellenrang belegen. Das einzige Tor für die Austria erzielte Thomas Mayer per Elfmeter in der 45. Minute. Neuzugang Daniel Steinwender spielte bis zur 67. Minute, der zweite Neuzugang - Tobias Berger - kam noch nicht zum Einsatz. Außerdem waren folgende Testspieler zu Gast:

  • Bojan Avramovic (Aut)
  • Matheus Barbosa (Bra)
  • Matheus Sylvestre Bezerra (Bra)
  • Willian de Souza Valério Richard (Bra)
  • Menezes Wallace (Bra)

Aufstellung der Austria:

Schierl (46. Kunz); Lageder (46. Schilling), Feyrer, Grujcic (46. Stumberger), Avramovic; Freitag (46. Matheus Barbosa), Grabher (46. Tiefenbach); Mayer, Steinwender (67. Richard), Wallace (67. Ranacher); Matheus Sylvestre Bezerra.

Ein ausführlicher Artikel über das Testspiel ist hier zu finden: https://hallowil.ch/weiterhin-keine-vollzugsmeldung-bei-stojilkovic-und-ein-remis.html

Das nächste Testspiel bestreitet die Austria kommenden Mittwoch gegen den FC Heidenheim (14.00 Uhr, Heidenheim).

 

Die Austria befindet sich bereits in der intensiven Vorbereitungszeit auf die Rückründe der laufenden Meisterschaft. In den kommenden Wochen stehen neben vielen Trainingseinheiten fünf Testspiele an.

Für die Austria hat die Vorbereitung traditionell mit dem Teambuilding im Bregenzerwald begonnen, nun wird weiter fleißig in Lustenau und am Kunstrasenplatz in Hohenems gearbeitet. Um den Spielern auch die nötigen Spielminuten am Rasen zu ermöglichen, wurden folgende Testspiele fixiert:

 

 

Gegner Termin Ort
FC Wil Freitag, 17. Jänner 2020
14:00 Uhr
Wil, Schweiz
FC Heidenheim Mittwoch, 22. Jänner 2020
14:00 Uhr
Heidenheim, Deutschland
FC Langenegg Samstag, 25. Jänner 2020
10:30 Uhr
Hohenems, Österreich
1. FC Rielasingen-Arlen Dienstag, 28. Jänner 2020
17:30 Uhr
Rielasingen-Worblingen, Deutschland
FC Memmingen Samstag, 01. Februar 2020
14:00 Uhr
Planet Pure Stadion
FC Ulm Freitag, 14. Februar 2020
14:00 Uhr
Ulm, Deutschland


Sollten sich Spieltermine oder -orte ändern, werden wir darüber umgehend informieren.

Der SC Austria Lustenau reagiert auf die letzten Kaderabgänge und verpflichtet von Ligamitstreiter SK Austria Klagenfurt den 21-jährigen Daniel Steinwender.

Daniel Steinwender wird in der Rückrunde das grün-weiße Trikot überstreifen. Der Kärntner war zuletzt beim SK Austria Klagenfurt unter Vertrag. Er kam in der Hinrunde auf sechs Einsätze und erzielte dabei zwei Tore.

Steinwender wurde im Nachwuchs von Sturm Graz ausgebildet und kam über die zweite Mannschaft der Grazer zum SK Austria Klagenfurt.

Daniel Steinwender unterschreibt bei der Austria bis zum Sommer 2021.

Statements

Daniel Steinwender
„Ich freue mich auf die neue Aufgabe in Lustenau und darauf meine Teamkollegen kennenzulernen. Die ersten Eindrücke waren durchwegs positiv und ich bin überzeugt, dass wir in der Lage sind, eine erfolgreiche Rückrunde zu spielen.“

Valentin Drexel
„Mit Daniel haben wir einen jungen Spieler für uns gewinnen können, der variabel eingesetzt werden kann und durch seine Dribblings und seinen Offensivdrang unserem Team weiterhelfen kann. Er ist topmotiviert und wir sind überzeugt, dass er hier in Lustenau den nächsten Schritt in seiner Entwicklung machen wird.“

Nach einer MRT-Untersuchung in München hat der SC Austria Lustenau Gewissheit. Ronivaldo wird der Austria 3-4 Wochen nicht weiterhelfen können.

Am Montagvormittag ließ sich Ronivaldo in München in den Isar Kliniken München untersuchen. Mit Hilfe einer MRT-Untersuchung wurde festgestellt, dass der Brasilianer an einer “weichen” Leiste laboriert. Zwar handelt es sich nicht um einen Leistenbruch, dennoch ist eine Operation notwendig, die am Freitag, 17. Jänner, stattfinden wird.

Nach positivem Operationsverlauf rechnet das Ärzteteam mit einer Ausfallzeit von ca. drei bis vier Wochen. Damit verpasst Ronivaldo auf alle Fälle den Rest der Vorbereitung. Bei sehr gutem Heilungsverlauf liegt das Cup-Spiel gegen die WSG im Bereich des Möglichen. Es wird aber ein Rennen gegen die Zeit.

Sportvorstand Valentin Drexel zeigte sich deutlich betroffen: “Natürlich ist der Ausfall von Ronivaldo ein herber Schlag für uns. Dennoch fällt der Verletzungsgrad deutlich niedriger aus als befürchtet. Aus Erfahrung weiß ich, dass Ronivaldo ein Kämpfer ist und alles tun wird, um schnellstmöglich wieder spielen zu können. Bereits in der Vergangenheit hat er bewiesen, dass er von Verletzung zurückkommen kann und das auch noch stärker als zuvor. Wir glauben an ihn und streben weiterhin eine Vertragsverlängerung mit ihm an.”

Die sportliche Führung des Vereins begibt sich nun auf die Suche nach einem kurzfristigen Ersatz, um die entstandene Lücke vorübergehend schnellstmöglich zu schließen.

Der Kartenvorverkauf für das Heimspiel im Viertelfinal des UNIQA ÖFB-Cups gegen die WSG Tirol hat heute begonnen. Gespielt wird am Samstag, 08. Februar 2020 um 15:00 Uhr im Planet Pure Stadion. Der Eintritt für Kinder und Jugendliche bis inkl. 15 Jahren ist gratis!

Karten sind im Austria-Café und im Austria Büro erhältlich. Weitere VVK-Stellen werden zeitnah bekanntgegeben. Reservierungen nehmen wir unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder Tel 05577-86250 entgegen.

SC Austria Lustenau – WSG Wattens
Termin: Samstag, 08. Februar 2020, Spielbeginn: 15:00 Uhr

Kartenpreise

  Sitzplatz   Stehplatz
  Haupttribüne        Nord-/ Ost-/ Südtribüne
Vollzahler € 16,--   € 13,--
Ermäßigt € 14,--   € 11,--
bis 15 Jahre --   frei

Am gestrigen Dienstag, 07. Jänner, startete die Kampfmannschaft des SC Austria Lustenau in die Vorbereitung auf die Rückrunde. Traditionell fand die erste Einheit am Kunstrasenplatz in Hohenems statt.

Geleitet wurde die erste Trainingseinheit von Co-Trainer Tamas Tiefenbach. Coach Roman Mählich fehlte grippebedingt. Auch Goalgetter Ronivaldo war bei der ersten Einheit noch nicht dabei, er steigt heute ins Training ein. In der ersten Trainingswoche stehen lockere Einheiten sowie der Medizin-Check an, ehe es am Wochenende auf Einladung von Sportvorstand Stephan Muxel nach Au in den Bregenzerwald zum Teambuilding geht. Am Donnerstag steht unter anderem eine Langlouftour, Freitag die Pressekonferenz im Gasthof Löwen und das tradtionelle Langlaufrennen, das dieses Jahr aufgrund des fehlenden Schnees ein wenig abgewandelt wird.

Weitere Abgänge

Das Jamaika-Trio Amoy Brown, Kyle Butler und Kevaughn Atkinson sowie Simon Pirkl und Tobias Reithmeir haben den Verein verlassen. Betreuer Henrique Lima stellt sich ebenfalls einer neuen beruflichen Herausforderung. Die Austria bedankt sich bei allen für ihren Einsatz für Grün-Weiß und wünscht Ihnen für die sportliche und private Zukunft nur das Allerbeste.

In der spiel- und trainingsfreien Zeit einigten sich die sportliche Führung und Marco Krainz auf eine vorzeitige Vertragsauflösung. Marco Krainz wechselt mit sofortiger Wirkung zum Floridsdorfer AC.

Marco Krainz kam im August 2015 von den Austria Wien Amateuren nach Lustenau und absolvierte in fünf Meisterschaften mehr als 100 Liga-Spiele für Grün-Weiß, erzielte dabei fünf Tore und bereitete neun Treffer vor. Im ÖFB-Cup kommen noch weitere neun Spiele dazu – unvergessen bleibt die knappe Achtelfinal-Niederlage gegen RB Salzburg. Marco Krainz war ab Dezember 2017 Kapitän der Austria und führte die Mannschaft insgesamt über 45 Mal als Spielführer aufs Feld.

Aufgrund des auslaufenden Vertrags und der Möglichkeit einer neuen Herausforderung ist die sportliche Führung dem Wunsch Marco Krainz‘ nachgekommen und löst den laufenden Vertrag einvernehmlich auf. Marco Krainz schließt sich dem Ligamitstreiter Floridsdorf AC an.

Statements

Marco Krainz
“Ich möchte mich herzlichst bei jedem einzelnen Mitarbeiter, Spieler, Betreuer, Trainer und den Fans für die schöne Zeit bei Austria Lustenau bedanken. Ich habe mich hier nicht nur als Sportler entwickelt, sondern auch als Mensch. Ich habe mir die Entscheidung nicht leicht gemacht, dennoch denke ich, dass der Schritt zurück nach Wien, wo auch meine Wurzeln liegen, im Moment der richtige ist. Ich habe nach meinem Gefühl entschieden, so wie ich es immer schon getan habe. Vielen Dank für diese wundervollen vier Jahre. Wir sehen uns auf alle Fälle wieder.“

Valentin Drexel
“Marco hat uns bereits im Sommer mitgeteilt, dass er nach Vertragsende eine neue Herausforderung suchen möchte. Wir haben uns dann nach der Hinrunde zusammengesetzt und gemeinsam beschlossen, dass wir Marco die Rückkehr in seine Heimat Wien schon früher ermöglichen möchten. Mit Marco verlieren wir einen Spieler, der sich stets vorbildlich verhalten hat und als Kapitän und Leader unseren Club in den letzten vier Jahren geprägt hat. Er ist Austrianer durch und durch und wird immer ein Teil der Austria Familie sein und bleiben. Wir möchten uns noch einmal ausdrücklich für seine langjährige Treue bedanken, die im Profigeschäft nicht immer selbstverständlich ist. Alles Gute Capitano.“

Zum Trainingsauftakt beim SC Austria Lustenau durfte Trainer Roman Mählich mit Tobias Berger (18) einen neuen Spieler begrüßen.

Tobias Berger wechselt vom Ligamitstreiter FC Liefering nach Lustenau. Der gelernte Linksverteidiger absolvierte in der Hinrunde verletzungsbedingt nur vier Spiele für die Lieferinger und zwei Spiele in der UEFA Youth League.

Berger begann seine fußballerische Laufbahn in Dorfgastein und Hofgastein ehe er in die Nachwuchsakademie von Red Bull Salzburg wechselte. Der gebürtige Salzburger ist mehrfacher österreichischer Nachwuchsnationalspieler. Aktuell ist er Teil des U19-Kaders unter Trainer Marko Rupert.

Tobias Berger unterschreibt bei der Austria einen Vertrag bis Juni 2021.

Statements

Tobias Berger
“Ich freue mich auf die Herausforderung in Lustenau. Ich sehe es persönlich als nächsten Karriereschritt und werde hier alles für den Verein geben, um zum sportlichen Erfolg beizutragen. Mein Ziel ist es natürlich auch, mich persönlich weiterzuentwickeln und Erfahrung zu sammeln. Der Empfang in Lustenau war sehr herzlich, ich bin bereit für die kommenden Aufgaben.“

Stephan Muxel
“Mit Tobias konnten wir einen sehr talentierten Spieler für uns gewinnen. Er ist aktueller U19-Nationalspieler und hat enormes Entwicklungspotential. Wir sind überzeugt, ihm hier in Lustenau die notwendigen Bedingungen liefern zu können, um sich weiterzuentwickeln.“

Beim SC Austria Lustenau gibt es in der Winterpause eine sportliche Veränderungen. Mit 31.12.2019 wird der Vertrag mit Mittelfeldspieler Matthias Morys (32) vorzeitig einvernehmlich aufgelöst.

Matthias Morys möchte sich einer neuen sportlichen Herausforderung stellen und diesem Vorhaben möchte die sportliche Führung der Austria nicht im Wege stehen. Morys kam Anfang Saison 2019/20 zur Austria und kam in zwölf Ligaspielen und drei Cup-Partien zum Einsatz. Seine Bilanz: vier Tore und drei Vorlagen in der Liga sowie ein Cup-Tor und vier Vorlagen.

Der SC Austria Lustenau wünscht Matthias Morys für seine sportliche und private Zukunft nur das Allerbeste und bedankt sich für den Einsatz im vergangenen halben Jahr.

Statement Sportvorstand Stephan Muxel
„Die einvernehmliche Vertragsauflösung ist für beide Seite eine gute Lösung. Wir können verstehen, dass Matthias sich für eine andere sportliche Herausforderung entschieden hat und akzeptieren seinen Wunsch. Im Namen des ganzen Vorstands möchte ich mich bei ihm bedanken. Er hatte zum Zeitpunkt seiner Verpflichtung lukrativere Angebote vor sich und hat sich dennoch für uns entschieden. Während seiner Zeit bei uns hat er sich immer in den Dienst des Vereins gestellt.“

Ein letztes Mal vor der Winterpause

Freitag, 29 November 2019

Die Hinrunde der 2. Liga ist bereits vergangene Woche zu Ende gegangen, doch bevor es in die Winterpause geht, steht noch ein Spiel der Rückrunde an.Gegner dabei ist wie in der Vorwoche der SV Lafnitz, lediglich das Heimrecht hat sich geändert. Wir blicken vorab auf unser Team und den Gegner und berichten über Interessantes rund um das Spiel.

Der Gegner - SV Lafnitz
Die Steirer haben vergangene Woche die Partie gegen uns mit 1:0 gewonnen. Wie erwartet, agierten die Lafnitzer bissig und arbeiteten gut gegen den Ball. Die frühe Führung spielte einer der stärksten Defensiven der Liga natürlich zusätzlich in die Hände. Der SV Lafnitz liegt dank dem Sieg in der letzten Runde nun auf Platz 3 und können diesen heute mit einem Sieg absichern und mit viel Motivation und Selbstvertrauen in die Ligapause gehen. 

Unsere Austria
Man kann es nicht anders sagen, die Austria befindet sich in einer Krise. Wie schon unter Gernot Plassnegger gab es nun auch unter Trainer Roman Mählich eine drei Spiele andauernde Niederlagenserie. Im letzten Spiel zeigte die Mannschaft viel zu wenig und ließ viele Tugenden vermissen. In der vergangenen Woche wurden viele Gespräche geführt und noch einmal bewusst gemacht, dass es so nicht weitergehen kann. Die Austria MUSS heute fast gewinnen, denn ansonsten würde man mit einer ziemlichen Last auf den Schultern in die Winterpause gehen. Mit 15 Punkten Rückstand auf die Tabellenspitze ist man weit hinter den Erwartungen. Deshalb wäre es heute umso wichtiger, dass das Team ein Zeichen setzt und sich mit einem Dreier in die Pause verabschiedet. Roman Mählich muss weiterhin auf einige Spieler verzichten: Eler, Schilling, Grabher und Canadi fehlen verletzungsbedingt, Christoph Freitag ist gesperrt.

Für alle Statistik-Fans
Wenn man sich die Ergebnisse der Austria in den letzten zehn Jahren anschaut, gab es immer wieder Niederlagenserien wie momentan. Im Regelfall konnten die Negativserien nach spätestens drei Niederlagen in Folge gestoppt werden. Zweimal sieht die Bilanz der Grün-Weißen schlechter aus. In der Saison 2017/18 verlor man vier Spiele in Folge in der Saison 2012/13 sogar sechs Spiele. 

Auch im letzten Heimspiel kein Erfolg

Dienstag, 26 November 2019

Die Austria sucht aktuell nach der Form - bereits das dritte Spiel in Folge ging vergangenes Wochenende verloren. Gegen bissige Gegner aus Lafnitz muss man sich am Ende mit 0:1 geschlagen geben.

Erneut ist die Defensivarbeit die Achillesferse der Grün-Weißen. Nach knapp sechs Minuten erzielte der SV Lafnitz den Siegtreffer. Nach einem langen Einwurf agiert man defensiv zu behäbig und so konnte Ex-Austrianer David Otter seinen Teamkollegen Krager ideal bedienen, der aus kurzer Distanz locker zur Führung traf. Wer nun ein Aufbäumen der Austria erwartete, wurde an diesem Nachmittag leider enttäuscht. Grün-Weiß schaffte es nicht sich aufzurappeln und die Lafnitzer wirklich in Bedrängnis zu bringen. Die Elf von Roman Mählich tat sich schon im Spielaufbau schwer. Viel zu oft landete der Ball beim Gegner. Die beste Möglichkeit für die Austria hatte Goalgetter Ronivaldo, doch der Brasilianer setzte nach einer halben Stunde einen Volley knapp neben das Gehäuse.

In Durchgang zwei fehlte bei den Hausherren weiterhin der Biss. Die Gäste aus Lafnitz taten nicht mehr viel für das Spiel und so bekamen die 1.400 Zuschauer im Stadion kaum Torchancen zu sehen. Beste Möglichkeit für die Austria hatte Darijo Grujcic mit einem Kopfball, doch der Ball ging knapp drüber (73.). Die Lafnitzer wurden durch einen Konter gefährlich. Zu erwähnen bleibt dann nur noch der Auschluss von Christoph Freitag, der mit Gelb-Rot vom Platz musste (81.).

Kommendes Wochenende steht die letzte Partie vor der Winterpause an. Die Spieler haben es selbst in der Hand diese Hinrunde mit einem positiven Erlebnis abzuschließen. Was sicher ist, in Lustenau hat man schon gemütlichere Winterpausen erlebt.

Letztes Heimspiel vor der Winterpause

Samstag, 23 November 2019

Heute ist das letzte Heimspiel der Austria bevor es in die Winterpause geht, insgesamt stehen nur noch zwei Spiele aus. Grün-Weiß trifft heute und dann auch im letzten Spiel vor der Pause auf den SV Lafnitz. Die Steirer spielen eine starke Halbsaison und werden heute eine echte Herausforderung darstellen. Wir blicken vorab auf unser Team und den Gegner und berichten über Interessantes rund um das Spiel.

Der Gegner - SV Lafnitz
Die Steirer sind unangenehm zu bespielen und agieren sehr diszipliniert. Besonders stark präsentierte sich der SV Lafnitz vor allem bei Standards und in der Defensive. Mit nur 16 Gegentoren steht Lafnitz als zweitbeste Mannschaft da. Hier ist die Austria gefordert und muss konzentriert zu Werke gehen. Die Lafnitzer liegen vor der 15. Runde auf dem 5. Tabellenplatz und damit zwei Plätze (aber nur einen Punkt) vor der Austria. Die Steirer sind seit fünf Spielen unbesiegt - vier Unentschieden und einen Sieg gab es zuletzt. Insgesamt hat Lafnitz seit sechs Spielen nicht mehr verloren. Die Austria muss also alles geben.

Unsere Austria
Grün-Weiß will und muss heute nach den zwei Niederlagen gegen Wacker Innsbruck und Amstetten eine Antwort am Platz geben. Zwar ist die Verletztenliste nach wie vor lang, doch es soll keine Ausrede sein. Es müssen in den letzten beiden Spiele sechs Punkte her, ansonsten ist der Abstand nach vorne viel zu groß, um in dieser Saison nur irgendwie vorne mitzuspielen. Mit Marco Krainz und Matthias Morys sind zwei zuletzt gesperrte Spieler wieder dabei. Bei Pius Grabher und Christoph Freitag steht noch ein Fragezeichen hinter dem Einsatz, das soll kurzfristig entschieden werden. Zurück im Mannschaftstraining ist Chrstian Schilling, ein Einsatz kommt aber noch zu früh.

Ein Wiedersehen der Trainer
Roman Mählich und Lafnitz Trainer Ferdinand Feldhofer verbindet so einiges. Gemeinsam spielten sie für Sturm Graz und absoliverten gemeinsam sogar einige Spiele in der Champions League. 

Spielbeginn ist heute um 14:30 Uhr, Stadionöffnung um 13:30 Uhr. Sponsor Breddy's hat heute ein besonders Gewinnspiel geplant. Die Teilnahme erfolgt über Lose, die es kostenlos am Haupteingang gibt.

Keine Punkte in Amstetten

Montag, 11 November 2019

Herber Rückschlag für die Austria in Amstetten. In einer durchwachsenen Partie gelingt der Austria kein Tor und muss sich am Ende mit 0:2 geschlagen geben.

Grün-Weiß war in Amstetten stark einsatzgeschwächt, musste doch auf sechs Stammkräfte verzichten. Die aufgebotene Elf von Roman Mählich tat sich von Anfang an schwer ins Spiel zu kommen. Die Gastgeber der SKU waren aggressiver und mit deutlich mehr Zug zum Tor unterwegs. Das bekam die Austria bereits nach sechs Minuten zu spüren als Kenan Kriim nur knapp verfehlte. Die Austria selbst kam durch Ronivaldo und Alexander Ranacher zu Chancen, doch wirklich Zwingendes war nicht dabei. In der Nachspielzeit wurde die Passivität der Lustenauer bestraft als Daniel Gremsl per Abstauber die Führung erzielte.

In Durchgang zwei konnte die Austria nicht zulegen und musste sich den Angriffen der Amstettner erwehren. Domenik Schierl im Austria-Tor war an diesem Tag der beste Austrianer und hielt die Austria lange im Spiel. Doch beim 2:0 durch Matthias Wurm war auch er chancenlos. Zuvor agierte man in der Defensive unglücklich und schaffte es nicht den Ball zu klären. Die beste Chance auf den Anschlusstreffer hatte Amoy Brown, doch der Jamaikaner verfehlte das Tor knapp (72.).

Die Austria hat jetzt in der Länderspielpause Zeit sich zu fangen und wieder durchzustarten. Es gilt Stabilität und Ruhe zu gewinnen, denn nach wie vor kassiert Grün-Weiß zu einfach Gegentore.

Schwierige Aufgabe in Amstetten

Freitag, 08 November 2019

Heute ist der letzte Einsatz für die Austria vor der Länderspielpause. Gegner dabei ist der SKU Amstetten. Keine leichte Aufgabe, denn Grün-Weiß hat einige Personalsorgen und die Amstetter sind ein unangenehmer Gegner. Wir blicken vorab auf unser Team und den Gegner und berichten über Interessantes rund um das Spiel.

Der Gegner - SKU Amstetten
Die Amstettner liegen aktuell auf dem 10. Tabellenplatz und liegt vier Punkte hinter der Austria. Die Niederösterreicher präsentierten sich zuletzt sehr stark und konnten dem Tabellenführer aus Klagenfurt einen Punkt abluchsen. Auch die Bilanz der letzten Spiele zeigt das Potential des Teams. In den letzten fünf Spielen (Liga und Cup) gab es zwei Siege und drei Unentschieden. Die Amstettner wollen diese Serie sicherlich fortsetzen, doch die Bilanz gegen die Austria ist bis jetzt mit zwei Niederlagen in zwei Spielen nicht vorzeigbar.

Unsere Austria
Grün-Weiß möchte sich nach der bitteren 2:3 Niederlage gegen Wacker Innsbruck aufrappeln. Vor der Winterpause sind nicht mehr viele Spiele zu absolvieren und um den Anschluss an die Tabellenspitze zu halten, darf man sich keine Ausrutscher mehr leisten. Dafür muss aber heute die Defensive stimmen. Mit 30 Gegentoren stellen wir aktuell die schlechteste Defensive der Liga. Eine Auszeichnung, die kein Team möchte. Das Ziel neben den drei Punkten ist also ganz klar endlich wieder einmal zu 0 zu spielen. Die Offensive der Austria ist gleichzeitig die Torfabrik der Liga und konnte ebenfalls schon 30 Mal einnetzen. Personell steht Roman Mählich vor der Herausforderung einige Stammkräfte zu ersetzen. Marco Krainz und Matthias Morys sind gelb gesperrt, Eler und Schilling fallen weiterhin aus und mit Pius Grabher, Kevin Kunz und Christoph Freitag sind drei Spieler fraglich. Dennoch will der Trainer die drei Punkte einfahren, egal wer in der Startelf steht.

Überwintern im Cup
Beide Mannschaften überwintern dieses Jahr im ÖFB-Uniqa-Cup und gehören damit zu den besten acht Mannschaften des Turniers. Der SKU Amstetten konnte sich im Achtelfinal gegen St. Anna am Aigen mit 3:0 durchsetzen. Im Viertelfinale treffen die Niederösterreicher auf den Meister FC Red Bull Salzburg. Jenes Team, gegen das die Austria letztes Jahr mit 0:1 im Achtelfinale den Kürzeren zog.

Die Austria wird weiterhin nicht warm mit der Sonntagsmatinee. Vergangenen Sonntag musste sich die Austria trotz Feldüberlegenheit und Chancenplus mit 2:3 dem FC Wacker Innsbruck geschlagen geben.

Grün-Weiß erwischte an diesem Sonntag aber keinen guten Start. Bereits nach vier Minuten jubelten die Gäste aus Innsbruck über die Führung durch Raphael Galle. Nach dem frühen Gegentor war aber nur noch die Austria am Drücker und erspielte sich eine Chance nach der anderen. Doch Thomas Mayer (5.), Sebastian Feyrer (20.) und Matthias Morys (30.) ließen gute Möglichkeitn in der ersten halben Stunde aus. Auch Goalgetter Ronivaldo hatte in den ersten 45 Minuten kein Glück - sein Kofpball in der 37. Minute streifte noch die Querlatte.

Nach Seitenwechsel erwischten die Gäste aus Tirol wieder ein super Start und Atshushi Zaizen erzielte  von der Strafraumgrenze das 2:0 für die Innsbrucker. Die Austria brauchte danach einige Zeit, um wieder in den Rhyhtmus zu kommen, blieb aber die dominierende Mannschaft. In der 63. Minute hatte erneut Ronivaldo, die Chance auf den Anschlusstreffer, doch Meusburger verhinderte den Abschluss in letzter Sekunde. Im Gegenzug erhöhte Zaizen auf 3:0 und versetzte der Austria so den nächsten schweren Rückschlag. Die Fans auf den Rängen erwarteten sich mit dem deutlichen Rückstand nicht mehr all zu viel, doch der eingewechselte Amoy Brown ließ mit seinem Anschlusstreffer in der 71. Minute noch einmal Hoffnung aufkommen. Als dann Alexander Ranacher eine Flanke von Canadi volley im Netz versenkte, verwandelte sich das Planet Pure Stadion in einen Hexenkessel. Angetrieben von den Fans mobilisierten die Grün-Weißen die letzten Kräfte und Wacker Innsbruck rührte eifrig den Beton an. Am Ende blieben die Innsbrucker die Glücklicheren, da sie ihre Torchancen an diesem Tag eiskalt nutzten. Die Austria leidet erneut unter der Chancenauswertung und der fehlenden Stabilität im Defensivverbund.

Am kommenden Freitag, 8. November, gibt es in Amstetten die nächste Chance auf Punkte. Vor der Winterpause sind noch drei Spiele zu absolvieren. In diesen Spielen kann man sich für das Frühjahr eine gute Ausgangslage erarbeiten. Die Niederlage schmerzt zwar, aber noch ist nichts verloren.

Der SC Austria Lustenau verstärkt sich mit einem weiteren Verteidiger. Tobias Reithmeir (20) wird bis Ende Saison verpflichtet.

Die sportliche Führung ist noch einmal auf dem Transfermarkt aktiv geworden. Tobias Reithmeir war zuletzt vereinslos und konnte somit auch außerhalb der gewohnten Transferfenster verpflichtet werden. Der 20-jährige war beim Testspiel gegen den FC Augsburg Teil des Austria Kaders und konnte dabei Trainer, Sportdirektor sowie Vorstand überzeugen.

Tobias Reithmeir wurde in Deutschland geboren und im Nachwuchs des FC Ingolstadt sowie des FC Heidenheim ausgebildet. Seine letzte Station bis September 2019 war der 1. FC Heidenheim. Für die Heidenheimer bestritt der 1,90m große Innenverteidiger drei Spiele in der 2. Deutschen Bundesliga. In der U19-Bundesliga kam Reithmeir auf 16 Einsätze und erzielte dabei vier Tore und bereitete ein Tor vor.

Reithmeier unterschreibt bei der Austria vorläufig bis Saisonende.

Pflicht im Cup erfüllt

Mittwoch, 30 Oktober 2019

Erleichterung machte sich in den Gesichtern der Spieler breit, als endlich der Schlusspfiff im Cup-Spiel gegen die Union Gurten fiel. Auf einem schwer bespielbaren Platz und gegen aggressive Gegner setzte sich am Ende die Austria dennoch verdient mit 3:2 durch.

Wie im Vorfeld angekündigt wurde die Partie in Oberösterreich zu einer echten Herausforderung. Auf dem sehr kleinen Platz, der nicht im besten Zustand war, versuchten die Hausherren aus Gurten früh zu stören und die Grün-Weißen unter Druck zu setzen. Doch die Austria nahm die Aufgabe an und kontrollierte das Spiel von Beginn an. Bereits nach drei Minuten jubelte man über die Führung - ein Flankenball von Matthias Morys bugsierte Gurten Verteidiger Burghuber ins eigene Tor. Mit dem Tor im Rücken agierte die Austria weiterhin souverän, nur die Chancenauswertung verhalf Gurten im Spiel zu bleiben. Sowohl Ronivaldo (23.) und Matthias Morys (34.) scheiterten jeweils alleinstehend vor Gurten-Keeper Wimmer. Die Union wurde einmal vor der Pause gefährlich, doch die schöne Kombination wurde von Domenik Schierl sauber geklärt.

Auch in Durchgang zwei war die Austria spielbestimmend, aber wurde dabei nicht zwingend. Die ausgelassenen Chancen in Durchgang eins sollten sich rächen, denn nach 55 Minuten gelang Gurten nach einem Freistoß der Ausgleich. Die Austria musste nun wieder mehr für das Spiel tun und ging knappe zehn Minuten später durch den eingewechselten Amoy Brown in Führung. Der Jamaikaner wurde ideal von Ronivaldo bedient und erzielte nur 120 Sekunden nach seiner Einwechslung den erneuten Führungstreffer. Als dann Matthias Morys nach 82 Minuten auf 3:1 erhöhte, schien die Partie gelaufen, doch nur zwei Minuten später entschied Schiedsrichter Talic auf Handspiel von Ronivaldo im Strafraum und Wimmleitner erzielte den Anschlusstreffer. Die Gurten waren nun alles nach vorne, doch die Abwehr der Austria blieb standhaft und sicherte so den Aufstieg in die Runde der letzten Acht.

Heute trifft die Austria in Oberösterreich auf die Union Raiffeisen Gurten. Die Gastgeber spielen in der Regionalliga Mitte, konnten aber im Cup-Wettbewerb bereits überraschen. Wir blicken vorab auf unser Team und den Gegner und berichten über Interessantes rund um das Spiel.

Der Gegner - Union Gurten
Wie bereits erwähnt spielen die Gurtener in der Regionalliga Mitte. Dort liegen sie aktuell auf dem fünften Tabellenrang. Am vergangenen Wochenende setzten sich die Oberösterreicher gegen Stadl-Paura - den Erstrunden-Gegner der Austria im Cup - mit 6:0 durch. Generell darf man heute eine schwere Partie erwarten, die Union gilt als aggressive und zweikampfstarke Mannschaft. Das bekam in der 2. Runde der SV Horn zu spüren, als sie von den Gurtener mit 2:0 aus dem Pokal befördert wurden.

Unser Team
Die Austria reist aber nach dem Last-Minute-Sieg gegen Kapfenberg mit breiter Brust an. Das Fitnesslevel sowie die Einstellung passen, jetzt gilt es die individuellen Fehler abzustellen. Roman Mählich muss in Oberösterreich auf Christoph Freitag und Christian Schilling verzichten. Bzgl Rotation wollte sich der Trainer vorab nicht in die Karten schauen lassen. Sinnvoll wäre es sicherlich, steht doch noch ein strafes Programm bis zur Winterpause an. Offensiv wird man aber sicherlich weiterhin auf Goalgetter Ronivaldo setzen.

Neuling vs. Erfahrung
Für Union Gurten ist es das erste Achtelfinale im ÖFB-Cup. Bisher war immer spätestens in der zweiten Runde Schluss. Erfahrung mit Vorarlberg Teams weisen die Gastgeber ebenfalls auf. Vor zwei Jahren scheiterten sie in der zweiten Runde nach Verlängerung an Altach. Für die Austria geht es heute bereits zum siebten Mal, um den Einzug in das Pokal-Viertelfinale - bereits zum 13. Mal steht man im Achtelfinale. Ob am Ende die Erfahrung über die Unbekümmertheit des Neulings siegt, wird sich zeigen.

Die Partie wird live auf dem Youtube-Kanal des UNIQA ÖFB Cups übertragen, hier der Link: https://www.youtube.com/watch?v=hJAkQlbCUNU

Mehr Nervenkitzel geht wohl kaum. Die Austria dreht das Spiel gegen den Kapfenberger SV nach 0:2 Rückstand. Marcel Canadi und Goalgetter vom Dienst, Ronivaldo, sichern der Austria drei wichtige Punkte.

Die Austria findet spät aber doch zurück auf die Erfolgsspur. Im Heimspiel gegen den KSV sah es lange nach einer Niederlage für die Hausherren aus, doch in der zweiten Hälfte sicherte sich das Team von Roman Mählich verdient die drei Punkte.

Grün-Weiß begann die Partie druckvoll, doch die Gäste aus der Steiermark hatten ihre Hausaufgaben gemacht und standen defensiv gut strukturiert und verhinderten so, dass die Austria zu Tormöglichkeiten kam. Die erste Chance im Spiel hatte Matthias Morys (17.), danach wurden aber überraschend die Gäste immer stärker und mutiger. Die erste gute Möglichkeit für den KSV vergab Ibrahim Bingöl (19.) noch, knappe fünf Minuten später war dann Routinier David Sencar nach einem Gestocher im Austria-Strafraum zur Stelle und brachte Kapfenberg in Führung (24.). Die Austria bemühte sich so schnell wie möglich den Ausgleich zu erzielen, doch die beste Chance auf den Ausgleich vergab Thomas Mayer völlig frei vor KSV-Goalie Patrick Krenn (29.). Erneut besser machten es die Steirer, die durch Marvin Hernaus nach einer Standardsituation auf 0:2 erhöhten.

Nach der Pause versuchte die Austria zunächst vergeblich den Anschlusstreffer zu erzwingen, doch die Gäste standen tief und verhinderten gekonnt die Angriffsversuche. Daher kaum verwunderlich, dass der Anschluss nach einer Standardsituation klappte und dass kein anderer als Ronivaldo zur Stelle war. Der Brasilianer setzte sich perfekt durch und traf per Kopf zum 1:2 (63.). Mit dem Treffer bröckelte der zuvor angerührte Beton der Gäste - die Angriffe der Grün-Weißen rollten nun in Richtung Tor des KSV und keine drei Minuten nach dem ersten Austria-Treffer jubelten erneut die Fans im Planet Pure Stadion. Marcel Canadi traf nach langer Durststrecke endlich wieder und verwandelte eine perfekte Kopfballvorlage von Ronivaldo zum umubelten Ausgleichstreffer. Der dritte Treffer der Austria lag in der Luft, doch zunächst konnte der starke Kapfenberg Torwart Krenn dies verhindern. Thomas Mayer perfekt getretener Freistoß konnte vom Tormann noch aus dem Winkel gefischt werden. Doch in 89. Minute war auch Krenn chancenlos. Bei einem Freistoß von Thomas Mayer stieg Ronivaldo am höchsten und traf zum 3:2 Siegtreffer. Der Jubel im Stadion kannte keine Grenzen mehr und nach dem Spiel wurden die Mannschaft und Roman Mählich von den Fans mit Sprechchören bedacht.

Nach dieser Mammutleistung gibt es aber kaum Zeit zu verschnaufen. Bereits am Dienstag, 29.10.2019, ist unser Team im UNIQA ÖFB Cup gegen die Union Raiffeisen Gurten gefordert. Gespielt wird um 19:00 Uhr in der Park21-Arene in Gurten (Oberösterreich). Die Partie kann auf Youtube live verfolgt werden.

Weiter geht es in der 2. Liga. Nach der Niederlage bei Vorwärts Steyr in der Vorwoche will die Austria zurück in die Erfolgsspur und zuhause vor dem heimischen Publkum wieder jene Leistung abrufen, die zu dem perfekten Start unter Mählich geführt hat. Wir blicken vorab auf unser Team und den Gegner und berichten über Interessantes rund um das Spiel.

Der Gegner - Kapfenberger SV
Die Steirer stehen zwar aktuell auf dem letzten Tabellenplatz, aber davon sollte man sich nicht täuschen lassen. Die letzten beiden Spiele konnten die Falken jeweils für sich entscheiden. Im letzten Spiel gelang Kapfenberg ein Sieg gegen den GAK im Steirer-Derby. Die Gäste dürften also voller Selbstvertrauen in Lustenau anreisen. Besonders aufpassen muss man auf Paul Mensah. Der Angreifer der Gäste steigert sich von Woche zu Woche und war an den Siegen des KSV maßgeblich beteiligt.

Unser Team
Nach der Niederlage in Steyr muss unsere Mannschaft heute eine Reaktion zeigen. Es gilt in der Defensive wieder mehr Ruhe auszustrahlen und sich nicht nur auf die Offensivstärken zu verlassen. Roman Mählich kann heute wieder auf die Dienste von Darijo Grujcic setzen. Simon Pirkl könnte nach seiner starken zweiten Hälfte in Steyr das erste mal von Anfang an auflaufen. 

Das Besondere - Dinos unter sich
Unglaubliche 48 Duelle gab es bereits zwischen diesen beiden Teams. Die Bilanz spricht ganz leicht für die Austria - 18 grün-weiße Siege gab es, bei 16 Niederlagen und 14 Unentschieden. Die besten Torschützen in diesem Duell sind zwei echte 2. Liga Legenden - Thiago de Lima Silva (6 Treffer) bei der Austria und Herbert Wieger (5 Treffer) bei Kapfenberg. Speziell dürfte es heute auch für Ronivaldo werden, kam er doch über Kapfenberg nach Österreich und startete dort seine erfolgreiche Profi-Karriere.

Siegesserie in Steyr gerissen

Montag, 21 Oktober 2019

Erstmals unter Roman Mählich gab es eine Niederlage für die Austria. Gegen den SK Vorwärts Steyr gab es nach einem 1:3 keine Punkte zu bejubeln.

Die Austria begann das Gastspiel in Steyr zu verhalten und so waren es die Hausherren, die die ersten Aktionen setzen konnten. Nach 30 Minuten  nutzte Steyr die Passivität und ging durch Sujmanovic in Führung. Nur vier Minuten später setzte Himmelfreundpointner einen Freistoß direkt in die Maschen. Die Grün-Weißen waren bedient, bäumten sich aber nun endlich ein wenig auf. Kurz vor der Pause erzielte dann Matthias Morys den Anschlusstreffer für die Austria. Ein Schuss von Thomas Mayer wurde zunächst geblockt, doch Morys reagierte am schnellsten und staubte trocken ab.

In der Pause musste Roman Mählich die richtigen Worte gefunden haben. Unsere Austria präsentierte sich wieder mit dem gewohnten Gesicht und setzte den Hausherren immer mehr zu. Es sollte aber zunächst dauern bis man eine echte Ausgleichsschance vorfand. In der 70. Minute setzte Ronivaldo einen Freistoß nur knapp über das Gehäuse - der Startschuss zur Schlussoffensive. Doch Christoph Freitag, Matthias Morys als auch der eingewechselte Amoy Brown konnten gute Möglichkeiten nicht nutzen. In der Nachspielzeit erzielte dann Bojan Mustecic mit einem schönen Weitschuss noch das 1:3 - damit waren die Austria und Trainer Roman Mählich endgültig bedient.

Grün-Weiß steht in der Tabelle nun auf Platz 4 mit acht Punkten Rückstand auf den Tabellenführer, dem Namensvetter aus Klagenfurt. Weiter geht es für die Austria am kommenden Freitag, 25. Oktober, zuhause gegen den Kapfenberger SV. Gespielt wird um 19:10 Uhr im Planet Pure Stadion.

In Steyr weiter punkten

Freitag, 18 Oktober 2019

Heute rollt der Ball wieder in der 2. Liga. Nach der Länderspielpause ist die Austria bei Vorwärts Steyr im Einsatz. Wir blicken vorab auf unser Team und den Gegner und berichten über Interessantes rund um das Spiel.

Der Gegner - Vorwärts Steyr
Die Steyrer liegen aktuell auf dem achten Tabellenrang, warten aber bereits seit vier Spielen auf einen vollen Erfolg. Im letzten Spiel vor der Länderspielpause musste sich das Team knapp 1:0 der SV Ried geschlagen geben. Vorwärts Steyr setzt bevorzugt auf ein 4-2-3-1 System. Bester Torschütze ist Alin Roman mit vier Treffern.

Unser Team
Bei der Austria hat sich das Lazaret etwas gelichtet. Zwar fällt Christian Schilling noch ein wenig aus, doch dafür melden sich Michael Lageder und Darijo Grujcic zurück. MIt Simon Pirkl ist auch ein neuer Spieler an Board, der vielleicht heute schon sein Debüt feiern wird. Ansonsten dürfte Roman Mählich eine ähnliche Truppe wie vor der Länderspielpause einsetzen. Vorne sollen es Ronivaldo, Morys und Mayer richten.

Ein Wiedersehen
An den SK Vorwärts Steyr sind aktuell mit Dragan Marceta und Nicolai Bösch zwei Austrianer verliehen. Im heutigen Spiel dürfte Marceta von Anfang spielen, Nicolai Bösch wird wohl zunächst auf der Bank Platz nehmen. Für beide dürfte es ein besonders Spiel werden und an der Motivation dürfte es nicht scheitern.

Spielbeginn ist um 19:10 Uhr. Das Spiel wird im Austria Cafe wieder in voller Länge und ohne Werbeunterbrechung übertragen.

Der SC Austria Lustenau nimmt mit Simon Pirkl (22 Jahre) einen weiteren Verteidiger unter Vertrag. Der gebürtige Tiroler war bereits in der Saison 2017/18 Teil des grün-weißen Kaders.

Simon Pirkl ist in Lustenau kein Unbekannter. In der Saison 2017/18 war er bereits auf Leihbasis für ein halbes Jahr bei der Austria. Dabei kam er auf sieben Einsätze für Grün-Weiß. In der letzten Saison spielte er bei Wacker Innsbruck II und zählte dort in der jungen Truppe zu den Führungsspielern. Er kam zu 24 Einsätzen und erzielte zwei Tore. Zuletzt war der Innsbrucker vereinslos. “Mit Simon verpflichten wir einen jungen und talentierten Verteidiger. Er hat sich in den letzten Jahren deutlich gesteigert und gut entwickelt. Er kennt Lustenau ja bereits aus der Vergangenheit und wird sich sicherlich schnell integrieren”, so Sportdirektor Christian Werner.

Simon Pirkl (*03. April 1997 in Innsbruck) begann seine Karriere beim FC Wacker Innsbruck und durchlief sämtliche Nachwuchsmannschaften des Traditionsvereins, ehe er 2011 in die Akademie Tirol wechselte. Im Dezember 2013 unterschrieb er im Alter von 16 Jahren einen Jungprofivertrag bei seinem Stammverein. Seitdem kam der heute 22-Jährige in 48 Spielen für die Profis zum Einsatz – er erzielte dabei drei Tore und bereitete drei weitere vor. Zudem absolvierte er 45 Einsätze bei der zweiten Mannschaft, wo er häufiger auch als Kapitän fungierte.

Der Tiroler unterschreibt bei der Austria vorläufig bis Saisonende.

Die Austria bleibt auch im vierten Pflichtspiel unter Roman Mählich siegreich. In einem offensiven Schlagabtausch gegen den FC Liefering setzte isch am Ende die tonangebende Mannschaft durch.

Erneut erwischte die Austria einen Blitzstart. Mit einem geschickten Pass von Thomas Mayer setzte dieser Ronivaldo perfekt ein, der mit dem ersten Torschuss das 1:0 nach nur 38 Sekunden erzielte. Doch die Freude wehrte nicht lange, denn bereits in der 3. Minute erzielte Csaba Bukta nach einem Stellungsfehler in der Abwehr mit einem schönen Lupfer das 1:1. In weiterer Folge kamen beide Teams zu guten Torchancen, doch Kim und Bukta auf Lieferinger Seite sowie Ronivaldo und Mayer konnten Chancen nicht nutzen. Nach einer halben Stunde jubelten dann wieder die Grün-Weißen. Thomas Mayer brachte die Austria mit einem platzierten Abschluss aus dem Rückraum in Führung.

Auch die zweite Hälfte begann ähnlich wie die erste. Nur 19 Sekunden nach Wiederanpiff hätte Christoph Freitag auf 3:1 erhöhen können, doch der Schuss von der 16er Grenze wurde gerade noch so zur Ecke geblockt. In der 48. Minuten erzielten die Lieferinger mit ihrem ersten Angriff in Durchgang 2 den Ausgleich. Alexander Prass setzte seinen Weitschuss unhaltbar ins Kreuzeck. Die Austria bewies aber weiterhin Moral und blieb tonangebend. Doch an diesem Tag haderte man ein wenig mit der Chancenverwertung. Bestes Beispiel dafür ein Querpass von Morys, den sowohl Pius Grabher, Ronivaldo als auch Marcel Canadi freistehend nicht zur erneuten Führung nützen konnten (50.). So kam dann ein wenig das Glück zu Hilfe als einmal Dominik Stumberger als letzter Mann bei einem Trikotzupfer nur mit Gelb bestraft und der nachfolgende Freistoß von Kevin Kunz an die Latte gelenkt wurde und der Nachschuss von Seiwald ebenfalls nur die Latte traf. Durch diese brenzlige Situation wachten die Austrianer wieder auf und setzten die Gäste noch einmal ordentlich unter Druck. Nachdem in der 59. Minute Peter Prokorny Gelb-Rot sah, kippte die Partie endgültig. Doch eine schöne Freistoßvariante von Matthias Morys und Ronivaldo, sowie Abschlüsse von Schilling, Feyrer  und Mayer brachten nicht den gewünschten Torerfolg. So richtete es wieder der Torgarant Ronivaldo. Christoph Freitag leitete den Führungstreffer ein, nachdem er zuvor Adeyemi gute 20 Meter vor dem eigenen Tor souverän per Grätsche vom Ball trennte und den Konter einleitete. Über Mayer kam der Ball zu Alex Ranacher, der am rechten Flügel den einlaufenden Brasilianer in der Mitte perfekt bediente und dieser Ball an Antosch vorbei über die Linie bugsieren konnte. Auch nach dem Treffer hätte Grün-Weiß noch weitere Tore erzielen können, aber Morys als auch Krainz scheiterten mit ihren Möglichkeiten. In der Nachspielzeit sah dann mit van der Werff noch ein zweiter Lieferinger nach Foul an Amoy Brown die Gelb-Rote Karte.

 

Die Austria darf sich nach diesem Erfolg über den dritten Tabellenrang freuen und hat den Anschluss zu Ried und Austria Klagenfurt geschafft. Es folgt nun die nächste Länderspielpause, in der die Austria gegen den FC Augsburg testet. Danach ist die Mannschaft auswärts bei Vorwärts Steyr gefordert.

Einfach weiter Vollgas geben

Sonntag, 06 Oktober 2019

Die Austria schwimmt auf der Erfolgswelle. Unter Roman Mählich gab es in drei Spielen drei Siege. Nach turbulenten Wochen hat Grün-Weiß wieder ruhigere Fahrwasser erreicht und den Anschluss an die oberste Tabellenregion geschafft. Mit Mählich kam ein neuer Input, der die Spieler beflügelte. Die Einstellung und der Fokus stimmen, jetzt gilt es einfach weiter Vollgas zu geben.

Die 2. Liga ist spannend wie nie. Neben den Spitzenreitern Austria Klagenfurt und der SV Ried, die sich leicht absetzen konnten, haben zehn Teams 14 oder 13 Punkte auf dem Konto. Mit der heutigen Partie ist ein Drittel der Saison bereits vorbei und es ist nach wie vor kein wirklich klarer Favorit zu erkennen. Jedes Team kann jeden schlagen und man darf sich keine Ausrutscher leisten. Man muss dran bleiben und jede Woche seine Leistung abrufen.

Gutes Spiel beim SV Horn
Eine sehr gute Leistung hat das Team von Trainer Mählich beim Gastspiel in Horn abgeliefert. Die Horner präsentieren sich bisher sehr stark und stellen den Führenden in der Torschützenliste. Doch das Spiel in Niederösterreich gehörte von der ersten Minute an der Austria. Nach drei Minuten brachte Thomas Mayer Grün-Weiß in Führung, Ronivaldo doppelte in der 23. Minute nach. In Durchgang 2 erwischte die Austria wieder einen Traumstart, erneut war es Torjäger Ronivaldo, der zum 3:0 einschob. Die Horner kamen dann zum 1:3, doch in ihre größte Drangphase setzte erneut der Brasilianer im Sturm den finalen Nadelstich. Mit einem sehenswerten Lupfer überlistete er die komplette Horner Abwehr. Kurz vor Ende der Partie konnten die Gäste noch ein wenig Ergebniskosmetik betreiben, doch der Sieg der Austria war nie wirklich gefährdet.

Erfolgslauf fortsetzen
Natürlich möchte die Austria heute den nächsten Dreier nachlegen und so im Idealfall weitere Plätze in der Tabelle hochklettern. Dafür muss Grün-Weiß aber die bisherige Schwäche in den Sonntagsmatinees ablegen, In dieser Saison ist die Austria in zwei Sonntagsspielen noch ohne Punkte. Das soll sich heute gegen die jungen Lieferinger ändern. Die Salzburger verfügen über einen starken Kader und man darf gespannt sein, welche Talente heute auflaufen werden. Seit sechs Spielen sind die Lieferinger unbesiegt, es erwartet das Team von Roman Mählich daher eine echte Herausforderung. Dennoch muss das Ziel zuhause sein, das Spiel zu bestimmen und Druck auf den Gegner zu machen. Heute treffen zwei offensivstarke Mannschaften aufeinander, die Partie kann durch Kleinigkeiten entschieden werden. Ronivaldo hat sich im letzten Spiel warm geschossen und auch die restliche Offensive ist für Tore gut. Die Defensive ist heute wieder gefordert, wie schon zuletzt sich weiter zu steigern.

Die Karten für das Testspiel gegen den FC Augsburg am 11. Oktober sind ab sofort erhältlich bei:

  • Austria Café & Austria-Büro, Lustenau
  • BOTTA (Schillerstraße, Lustenau)
  • Bösch Tisch & Küche, Dornbirn
  • Beim Heimspiel am kommenden Sonntag gegen den FC Liefering im Fanshop & VIP

Sitzplätze: 
Erwachsene 12,--
Ermäßigt 10,--

Stehplätze:
Erwachsene 10,--
Ermäßigt 8,--

Reservierungen nehmen wir unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder Tel 05577-86250 gerne entgegen.

Die Austria bleibt mit Roman Mählich auf der Erfolgsspur. Auch Spiel drei unter dem neuen Coach endet mit einem weiteren Sieg für Grün-Weiß. Ronivaldo wird dabei mit seinem Dreierpack zum Matchwinner.

Aus Platz 14 mach Platz 7 - und mit 14 Zählern ist man punktegleich mit vier weiteren Teams, die auf den Plätzen 3 bis 6 liegen. Die Marschrichtung stimmt also und man darf wohl behaupten, dass die Austria auf dem richtigen Weg ist. Natürlich ist nach wie vor nicht alles perfekt, aber die Entwicklung stimmt.

Nach wie vor ist die Offensive das Prunkstück der Austria. Auch im Spiel gegen die Horner zeigten sich die Qualitäten, als Thomas Mayer nach nur drei Minuten zur Führung einschoss. Der Flügelspieler profitierte dabei von einem Abwehrfehler der Hausherren. Mit dem Tor im Rücken spielte die Austria befreit auf und blieb das dominante Team am Feld. Im Zentrum agierten Christoph Freitag und Pius Grabher als Regisseure im Offensivspiel und als Filter für die Defensive. Nach 23 Minuten reihte sich Ronivaldo erstmals in die Torschützenliste an diesem Spieltag ein. Der Brasilianer war nach einem Eckball von Matthias Morys zur Stelle. Beinahe hätte man nur wenige Sekunden später auf 3:0 erhöht, doch Thomas mayer vergab aus guter Position 24.).

Das die Austria momentan immer für einen Blitzstart gut ist, bewies dann in Hälfte zwei Ronivaldo. Nach nur 55 Sekunden nach Wiederanpfiff erzielte der Mittelstürmer nach Zuspiel von Ranacher seinen zweiten Treffer. Auch in Folge blieb die Austria spielbestimmend, der SV Horn konnte sich noch gegen den Druck der Lustenauer erwehren. In der 60. Minute hätte Ronivaldo bereits alles klar machen können, doch leider traf der Goalgetter nach dem er Horn-Torwart Gessl umkurvt hatte, nur das Außennetz. Kurz darauf trafen die Gastgeber zum 1:3 durch Michael Cheukoua und starteten eine kurze Drangphase, doch mitten in dieser Phase machte Ronivaldo endgültig alles klar und überlistete Gessl mit einem sehenswerten Lupfer (77.). Das 2:4 durch Filip Faletar (85.) war dann zu vernachlässigen, auch wenn dies verdeutlicht das noch einiges an Arbeit vor uns liegt.

Weiter geht es für die Austria kommenden Sonntag bei der Matinee gegen den FC Liefering (6.10.2019, 10:30 Uhr, Planet Pure Stadion).

Schwere Aufgabe beim SV Horn

Freitag, 27 September 2019

Heute Abend ist die Austria erstmals unter Trainer Roman Mählich auswärts gefordert. Gegner dabei ist der SV Horn. Die Niederösterreicher sind aktuell gut drauf und stellen aktuell den Top-Torjäger der Liga. Bei Grün-Weiß zeigt die Leistungskurve nach oben, aber es ist auch noch viel Luft nach oben.

Mit zwei Siegen in die Ära zu starten, ist für einen Trainer natürlich ein großer Erfolg. Doch Roman Mählich ist sich bewusst, dass noch viel Arbeit vor ihm und seinem Team liegt: "Ich bin sehr froh, dass wir uns mit Punkten belohnt haben, das tut der Mannschaft und dem Verein gut. Wir wissen aber auch, dass wir weiter an uns arbeiten müssen". Der Coach erwartet ein intensives Spiel heute in Horn und warnt vor dem Gegner. Die Horner haben drei Siege in Folge gefeiert und Stürmer Ercen Kara führt mit zehn Treffern die Liste vor Austria-Goalgetter Ronivaldo (6 Treffer) an. "Kara dürfen wir nicht zur Entfaltung kommen lassen. Unsere Defensive ist gefordert, die Räume eng zu machen und den Gegner früh zu stören. Die Spieler haben sich im Defensivverhalten sehr gut entwickeln und das gilt es heute auch wieder umzusetzen", so der Trainer.

Personell kann Roman Mählich bis auf Patrik Eler auf den vollständigen Kader zurückgreifen. Wahrscheinlich dürft es wieder zu 1-2 Umstellungen wie im Cup-Spiel kommen. Christoph Freitag dürfte zurückkehren und Alex Ranacher hat sich mit seiner Vorarbeit zum 2:1-Siegtreffer für einen Startelfeinsatz empfohlen.

Spielbeginn ist um 19:10 Uhr. Die Partie gibt es auf Laola1.tv. Das Austria-Cafe übertragt das Spiel in voller Länge und ohne Werbeunterbrechung.

Für die Länderspielpause Anfang Oktober konnte ein echtes Highlight organisiert werden. Am Freitag, 11. Oktober 2019, trifft der SC Austria Lustenau in einem internationalen Testspiel auf den deutschen Bundesligisten FC Augsburg. Spielbeginn ist um 19:00 Uhr.

Unsere Nordtribüne hat seit einigen Jahren eine enge Fanfreundschaft mit den Fans des FCA und dadurch bekommt das Spiel noch einen ganz besonderen Anreiz. Neben dem sportlichen Leckerbissen, wird im Hintergrund bereits eifrig am Rahmenprogramm gearbeitet. Freut euch auf Unterhaltung im Austria-Dorf und Glashaus vor und nach dem Spiel. Weitere Details dazu folgen.

Kartenvorverkauf
die Karten sind ab sofort erhältlich bei:

  • Austria Café & Austria-Büro, Lustenau
  • BOTTA (Schillerstraße, Lustenau)
  • Bösch Tisch & Küche, Dornbirn
  • Beim Heimspiel am kommenden Sonntag gegen den FC Liefering im Fanshop & VIP

Preise

Sitzplätze:
Erwachsene 12,--
Ermäßigt 10,--

Stehplätze:
Erwachsene 10,--
Ermäßigt 8,--

Nach Verlängerung im Achtelfinale

Dienstag, 24 September 2019

Unser Sportclub Austria Lustenau schafft nach Verlängerung den Aufstieg in das Achtelfinale des UNIQA ÖFB Cups. In einer durchwachsenen Partie beider Mannschaften entscheiden am Ende die Kleinigkeiten.

Die Austria startete gut ins Spiel und mit der ersten echten Chance im Spiel ging das Team von Roman Mählich in Führung. Einen Eckball von Thomas Mayer köpfelte Ronivaldo so gefährlich aufs Tor, dass Belmin Jenciragic im FAC Tor nur mit einem Reflex retten konnte. Der Ball landete durch die unkontrollierte Abwehr direkt bei Sebastian Feyrer, der mit dem Kopf das 1:0 erzielte. Grün-Weiß blieb zwar weiter spielbestimmend, der FAC unterband aber mit aggressivem Pressing die Aufbauversuche der Austria, sodass der Ball oft im eigenen Verbund nur von einer Seite zur anderen wechselte. Kaum ein Wunder also, dass der Ausgleich nach einem Standard fiel. Vom linken Flügel brachte Fischer den Ball ideal zur Strafraumitte, wo Tin Plavotic am höchsten stieg, den Ball auf Okungbowa verlängerte, der den Ball aus kurzer Distanz über die Linie drückte. Die Mannschaften egalisierten sich in der Folge weitesgehend, doch die Austria hätte wieder in Führung gehen können. Gute Möglichkeiten in Hälfte eins hatte aber noch Goalgetter Ronivaldo. Doch der Brasilianer scheiterte einmal im Alleingang an Jenciragic, der mit dem Kopf parierte (32.) und kurz vor der Pause mit einem Kopfball, der knapp am Tor vorbei ging.

Beide Teams kamen unverändert aus der Kabine und wieder begann die Austria druckvoll. In der ersten Viertelstunde war es nur Grün-Weiß, die versuchte offensiv Akzente zu setzen. Doch die dicht gestaffelten Reihen der FACler hielten jeglichen Angriffsversuchen stand. Nach einer guten Stunde wurden die Gäste etwas mutiger, doch die einzigen Offensivaktionen entstanden nach Standards. Nach 65 Minuten hätten Matthias Morys für die Vorentscheidung sorgen können, doch nach einem perfekten Flankenball von Michael Lageder schaffte der Deutsche es nicht, den Ball aus knapp zwei Metern im Tor unterzubringen. Die Gäste kamen durch Prosenik (73.) und Holzmann (77.) zu den besten Chancen auf eine Entscheidung, doch am heutigen Tag waren beide Mannschaften nit konsequent genug.

 

In der Verlängerung mobilisierte die Austria die letzten Energiereserven und versuchten noch einmal Druck aufzubauen. Zunächst konnte FAC-Torwart Jenciragic einen Kopfball von Ronivaldo (94.) noch aus dem Kreuzeck fischen, doch drei Minuten später war er machtlos. Nach einem schönen Lauf vom eingewechselten Alexander Ranacher auf der rechten Seite, bediente dieser ideal Ronivaldo, der mit einem wuchtigen Kopfball Jenciragic keine Chance ließ. Die Floridsdorfer konnten sich nicht mehr wirklich aufbäumen und hätten beinahe noch zusehen müssen, wie Alex Ranacher auf 3:1 erhöhte, doch der Abschluss des jungen Flügelspielers war zu ungenau.
Verlängerung

Am Ende darf sich die Austria über den Aufstieg in das Achtelfinale freuen, auch wenn die Leistung keine Euphorie auslösen wird. Trainer Roman Mählich war nach der Partie dennoch zufrieden: "Wir haben nun zwei Heimspiele hintereinander gewonnen. Natürlich spielen wir momentan noch nicht den schönsten Fußball, aber nach den letzten Wochen war das auch nicht zu erwarten. Wir arbeiten konsequent an uns und ich bin überzeugt wir sind auf dem richtigen Weg".

UNIQA ÖFB-Cup Runde 2: Austria vs FAC

Dienstag, 24 September 2019

Erneut heißt das Duell im Planet Pure Stadion Austria Lustenau gegen den Floridsdorfer AC. Nach dem Liga-Duell vor drei Wochen stehen sich die Mannschaften nun im UNIQA ÖFB Cup wieder gegenüber.

Das Liga-Spiel Anfang September ging mit 2:1 an den FAC und besiegelte den Abschied von Gernot Plassnegger. Seit etwas mehr als einer Woche sitzt Roman Mählich bei den Hausherren auf der Bank und konnte in seinem Debüt-Spiel gegen BW Linz gleich über drei Punkte jubeln. Ein klarer Favorit ist nicht zu erkennen, die Tagesform wird entscheiden.

Die Austria mit neuem Auftreten und ersten, guten Ansätzen
Beim Spiel gegen die Linzer vergangenen Freitag zeigte sich die Austria-Elf unter Roman Mählich mit einem anderen Gesicht. Die Mannschaft trat mit einer völlig anderen Körpersprache auf und durch die Umstellung auf ein 4-2-3-1 System kam mehr Stabilität ins Spiel. Matthias Morys und Thomas Mayer sorgten für die Austria-Tore und mit etwas Glück und der richtigen Einstellung brachte man die drei Punkte ins Trockene. Die Erleichterung über den Sieg war im Stadion deutlich zu spüren - nicht nur bei der Mannschaft, sondern auch bei allen Fans.

Spiel beginnt bei 0
Heute gegen den Floridsdorfer AC möchte Trainer Roman Mählich eine weitere Steigerung gegenüber dem Spiel gegen Linz sehen, dennoch wird der eine oder andere auch kurz daran denken, sich für die Niederlage in der Meisterschaft revanchieren zu wollen. Beim ersten Aufeinandertreffen agierte man weit hinter den eigenen Möglichkeiten und ließ sich von den stark aufspielenden Wienern zu leicht überlisten. Das Spiel ist aber abgehakt, es beginnt heute wieder bei 0 und alles ist möglich.
Die neue Ausrichtung der Austria-Elf dürfte auch für die Floridsdorfer, die sich am Samstag dem FC Dornbirn mit 3:0 geschlagen geben mussten, eine echte Herausforderung darstellen. Die Offensive um Ronivaldo, Mayer, Morys und Co. hat bewiesen, dass sie zur Stelle ist, wenn man sie braucht und die Defensive ist auf einem guten Weg der sichere Rückhalt zu sein. Roman Mählich kann auf den kompletten Kader zurückgreifen (Ausnahme Eler) und hat auch angekündigt, dass es vielleicht die eine oder andere Umstellung im Vergleich zur Liga geben wird.
Dem Gegner aus Wien zollte der Chef-Trainer der Austria Respekt: "Sie sind ein eingespieltes Team und zeichnen sich durch eine starke Defensive aus. In der Offensive haben sie Spieler wie Belem oder Sahanek, die Spiele alleine entscheiden können. Hier gilt es wachsam zu sein". Wenn es Grün-Weiß schafft, die genannten Schlüsselspieler Marco Sahanek und Adolphe Belem aus dem Spiel zu nehmen, dann kann man die Türe zu Runde 3 im Cup weit aufstoßen. "Wir wollen natürlich gerne den Einzug ins Achtelfinale schaffen. Dafür müssen wir konzentriert an die Sache herangehen und unser Spiel aufziehen", so Trainer Mählich abschließend.

Spielbeginn ist um 16:45 Uhr im Planet Pure Stadion. Das Spiel wird von ORF Sport+ live übertragen.

Die Austria gewinnt ihr Heimspiel beim Debüt von Roman Mählich gegen BW Linz mit 2:1. Matthias Morys und Thomas Mayer brachten die Austrianer auf die Siegerstraße.

Grün-Weiß begann druckvoll und konnte sich im 4-2-3-1 System deutlich stabiler präsentieren. Die erste gute Möglichkeit hatte Christoph Freitag bereits nach fünf Minuten, doch Linz-Goalie Helac fischte den Schlenzer gerade noch aus dem Kreuzeck. Nach etwas mehr als einer Viertelstunde dann die verdiente Führung für Grün-Weiß durch Thomas Mayer (17.). Der Flügelspieler wurde ideal von Pius Grabher bedient und verwandelte nach kurzem Haken zur Mitte im Robben-Style. Die Austria blieb nach der Führung spielbestimmend, doch auch die Gäste wurden etwas agiler. Die erste Möglichkeit hatten die Linzer nach 31 Minuten. Nach einem Ballgewinn im Mittelfeld bot sich einiges an Raum für die Gäste, doch kurz dem Abschluss aufs Tor konnte Freitag mit einer tollen Grätsche die Szene entschärfen. Zwei Minuten später jubelten die Gäste dann, weil Kostic mit einem abgefälschten Schluss den Ausgleich erzielte. In der 40. Minute dann der Auftritt von Matthias Morys - der Flügelspiel eilt einem langen Ball nach und ist mit der Zehenspitze vor Helac am Ball und dann fackelt der Deutsche nicht lange und erzielt aus spitzem Winkel die erneute Führung. Mit diesem Spielstand geht es dann in die Pause.

Beide Teams kamen unverändert aus der Halbzeit und auch der Spielverlauf ähnelte der Anfangsphase. Grün-Weiß war spielbestimmend und hatte in der 54. Minute die große Chance auf die Entscheidung. Nach einem Konter über Morys wird Ronivaldo in Szene gesetzt, der uneigennützig auf den heranstürmenden Mayer auflegt. Der rechte Flügel scheiterte dann aber völlig frei und trifft nur Kreuzriegler. Mit dieser vergebenen Chance kippte das Spiel zunehmend in Richtung der Gäste. Die Linzer hatten mehr Spielanteile, doch zwingende Chancen blieben aus. Kostic (66.) aus der Distanz war die erste Halbchance. Richtig gefährlich wurde es dann in der 70. Minute. Nach einem Eckball setzte der Ex-Austrianer Grasegger den Ball aus wenigen Metern nur an den Pfosten. Da hatte die Austria viel Glück. Die Linzer drückten jetzt, doch Kostic (72.) und Edokpolor (89.) konnten ihre Chancen nicht nutzen.

So siegt die Austria erstmals in dieser Saison zuhause. Mit dem Sieg im Rücken geht es am Dienstag im UNIQA ÖFB Cup (16:45 Uhr, Planet Pure Stadion) gegen den Floridsdorfer AC.

SC Austria Lustenau vs BW Linz

Freitag, 20 September 2019

Der Trainereffekt zeigt Wirkung. Die Austria bezwingt den FC Blau-Weiß Linz mit 2:1. Thomas Mayer und Matthias Morys bringen die Austria auf die Siegerstraße.

Trainer Roman Mählich setzte in seinem ersten Spiel auf ein 4-2-3-1 System. Die Austria agierte dadurch defensiv deutlich stablier als zuletzt und so konnten sich die Offensivspieler in Richtung Linzer Tor orientieren. Die erste gute Chance hatte Christoph Freitag nach fünf Minuten. Nach einem Angriff über Morys und Ronivaldo kommt der Ball zu Christoph Freitag, der es mit einem Schlenzer probiert. Torwart Helac ist aber auf dem Posten und lenkt den Ball zur Ecke. Nach zehn Minuten dann Mayer mit einem Abschluss aus spitzem Winkel, doch wieder bleibt Helac Sieger. Die Linzer blieben in der ersten Viertelstunde hinter ihren Erwartungen zurück und mussten dem Druck der Austria standhalten. Nach 16 Minuten dann die Führung für die Grün-Weißen durch Thomas Mayer. Der Flügelspieler wird ideal von Pius Grabher bedient, zieht kurz zur Mitte und netzt in Robben-Manier im langen Eck ein. Die Gäste aus Linz brauchten eine halbe Stunde, um selbst zur ersten Halbchance zukommen. Nach einer Un achtsamkeit benötigte es die vereinten Kräfte von Feyrer und Freitag, um den Ausgleich zu verhindern. Keine zwei Minuten später, dann der Ausgleich durch Kostic. Bei einem zunächst harmlos wirkenden Schuss fälscht Feyrer so unglücklich ab, dass Kunz im Tor keine Chance hatte. Die Austria ließ sich aber nicht beirren und blieb weiterhin am Drücker und durfte erneut über den Führungstreffer jubeln. In der 40. Minute düpierte Matthias MorysHelac als er den Ball am herauslaufendne Torwart vorbei legte und aus spitzem Winkel ins lange Eck traf. 

Die Mannschaften kamen unverändert aus der Kabine und auch das Spiel verlief ähnlich wie in Hälfte 1. Die Austria blieb wach und kam zu den ersten guten Möglichkeiten. Ronivaldo mit einem Fallrückzieher (49.) und Thomas Mayer alleinstehend vor Helac konnten die Führung der Grün-Weißen nicht ausbauen. Nach etwas mehr als einer Stunde wurden die Linzer dann aktiver und kamen durch Schubert zu einer ersten Chance, doch der Angreifer der Gäste traf den Ball nicht richtig. In der 70. Minute dann die größte Ausgleichschance für die Gäste als Grasegger nach einem Eckball aus zwei Metern nur den Pfosten traf. In der Schlussphase waren die Linzer alles nach vorne, doch die Austria Defensive hielt Stand und so sicherte man sich verdientermaßen drei Punkte.

Bereits am Dienstag ist die Austria im UNIQA ÖFB Cup gegen den FAC gefordert. Spielbeginn ist da um 16:45 Uhr im Planet Pure Stadion.

Premiere für Roman Mählich

Freitag, 20 September 2019

Heute startet ein neues Kapitel bei der Austria. Roman Mählich wird das erste Mal als Coach der Grün-Weißen auf der Bank Platz nehmen. Der neue Trainer hatte eine knappe Woche Zeit sich mit der Mannschaft vertraut zu machen und erste Veränderungen vorzunehmen. Gegen den Tabellenzweiten, FC Blau-Weiß Linz, wird sich zeigen, ob die Neuerung schon greifen.

Die Austria richtet den Blick nach vorne. Nach einem guten Start in die Saison folgten bittere Niederlagen, die schlussendlich zur Trennung mit Gernot Plassnegger führten. Der neue Mann an der Seitenlinie wurde vergangenen Montag vorgestellt. Roman Mählich übernahm die Aufgabe und soll uns wieder in ruhigere Gewässer führen. Der Niederösterreicher kommt mit Erfahrung von Wiener Neustadt und Sturm Graz nach Lustenau.

Die erste Herausforderung ist der FC Blau-Weiß Linz. Die Oberösterreicher liegen aktuell auf dem zweiten Tabellenrang und kommen mit dem Rückenwind von zwei Siegen und einem Torverhältnis von 6:0 ins Ländle. "Wir haben die Linzer analysiert. Sie sind aktuell gut in Form und spielen einen guten Fußball. Wir müssen wachsam sein",  so Mählich. Der 48-jährige will vor allem in der Defensive eine Leistungssteigerung sehen. Offensiv verfüge das Team über viel Qualität, die auch zu Chancen komme. Deshalb sei es umso wichtiger, dass defensiv überlegter gearbeitet wird. Im Training legte Roman Mählich deshalb sein Hauptaugenmerk auf die Abwehrarbeit. Beton anrühren möchte der Coach aber nicht. "Wir wollen offensiven Fußball präsentieren und das Spiel in die Hälfte des Gegners tragen. Unsere Offensive ist stark und es wäre ein Fehler diese Stärke nicht auszuspielen", erklärt der 20-fache Nationalspieler.

Kadertechnisch kann Roman Mählich aus dem Vollen schöpfen, alle Spieler bis auf den langzeit verletzten Patrik Eler haben sich fit gemeldet. Er hat also die Qual der Wahl. Was sicher scheint, ist das Mählich auf eine 4er-Kette setzen wird. Ob es davor ein 4-1-4-1 System oder ein 4-2-3-1 System werden wird, wollte der Trainer offen lassen.

Spielbeginn ist um 19:10 Uhr, das Stadion öffnet um 18:00 Uhr. Die Partie gibt es im Livestream auf Laola1.tv, der vereinseigene Liveticker ist natürlich auch verfügbar.

Livekonzert im Glashuus
Im Anschluss an das Spiel findet ein Live-Konzert im Glashaus statt. D'Schmugglar - Wolfgang Verocai und Frank Bösch - begeistern mit einem abwechslungsreichen, Programm mit Rock`n Roll, Blues, Reggae und Balladen (Sting, Clapton, Dire Straits, CCR etc.) sowie Verocais Dialekthits und stilistisch breit gefächerte Songs aus 50 Jahren Popmusik. Der Eintritt zum Konzert ist frei.

Nach einer kurzen, aber intensiven Trainersuche präsentiert die Austria heute Roman Mählich (47) als neuen Trainer der Grün-Weißen.

Roman Mählich wird neuer Cheftrainer des SC Austria Lustenau. Der gebürtige Niederösterreicher unterschreibt einen Vertrag bis zum Sommer 2021. Roman Mählich war zuletzt ohne Trainerengagement, zuvor war er beim SK Sturm Graz für ein halbes Jahr tätig. In der Saison 2017/18 führte der ehemalige Nationalspieler den SC Wiener Neustadt in Liga 2 auf den dritten Platz und musste sich dann erst in der Relegation für die Bundesliga dem SKN St. Pölten geschlagen geben. Mählich kennt die Liga und dürfte somit keinerlei Schwierigkeiten haben, sich gleich zurecht zu finden.

Natürlich ist Roman Mählich allen Fußball-Fans auch als Spieler ein Begriff. Er kam über den Wiener Sportclub zum FC Tirol (jetzt FC Wacker Innsbruck) und feierte dann im Anschluss seine größten Erfolg bei Sturm Graz. MIt den Grazern nahm er dreimal an der UEFA Champions League teil und spielte gegen Teams wie Manchester United, Olympique Marseille oder Real Madrid. Roman Mählich war 20 Mal für das österreichische Nationalteam im Einsatz, unter anderem war er Teilnehmer an der Fußball-WM 1998 in Frankreich. Dort bestritt er drei Spiele für Österreich. Seine Karriere beendete der ehemalige Mittelfeldspieler 2013 nach dem Aufstieg mit dem SC Lassee in die 2. Landesliga.

Roman Mählich leitet das Training erstmals am Montagnachmittag (16. September) um 15:30 Uhr. Am Abend findet ein Fanstammtisch im Austria Nachwuchsheim statt, wo sich Roman Mählich erstmals den Fans vorstellt.

Die Statements

Roman Mählich
„Ich freue mich auf meine neue Aufgabe hier in Lustenau. Ich kenne die Austria ja schon ein wenig aus meiner Zeit bei Wiener Neustadt. Die Mannschaft hat sehr viel Potential, das es nun gilt wieder abzurufen, um gemeinsam erfolgreich sein zu können. Es liegt viel Arbeit vor uns, denn wir müssen als erstes die Verunsicherung der letzten Wochen abschütteln. Diese Herausforderung nehme ich aber gerne an.“

Valentin Drexel
„Wir sind froh, dass es mit der Verpflichtung von Roman geklappt hat. In den gemeinsamen Gesprächen hat er uns seine Ideen und Vorstellungen näher gebracht und wir sind überzeugt, dass er der Austria weiterhelfen wird. Roman kennt die Liga, was ganz klar einen Vorteil darstellt. Er hat bei seinen bisherigen Stationen gezeigt, dass er Mannschaften weiterentwickeln kann.“

Christian Werner
„Mit Roman Mählich haben wir einen Trainer mit Ligaerfahrung unter Vertrag nehmen können. Er hat im Rahmen der Verhandlungen sein Konzept detailliert präsentiert und damit überzeugt. Jetzt müssen wir uns darauf konzentrieren, die Mannschaft aufzubauen und die Verunsicherung aus den Köpfen zu bringen. Die Liga ist eng und es ist alles weiterhin möglich.“

Moral mit einem Punkt belohnt

Samstag, 14 September 2019

Unsere Austria darf sich nach drei Niederlagen über ein kleines Erfolgserlebnis freuen. In einem harten Fight gegen den Tabellenführer SK Austria Klagenfurt sicherte man sich nach einem guten Endspurt einen Punkt.

Interimstrainer Tamas Tiefenbach entschied sich in Klagenfurt für ein 4-2-3-1 System und einige Umstellungen. Die neu formierte Austria-Elf agierte in der Anfangsphase sehr stabil und so blieb Raum für eigene Offensivaktionen. Mit der ersten guten Chance erzielte Torjäger Ronivaldo auch gleich den Führungstreffer. Einen kurz abgespielten Freistoß von Pius Grabher setzte der Brasilianer aus 28 Metern perfekt ins rechte untere Eck. Die Hausherren waren in Folge zwar spielbestimmend, konnten aber kaum Druck aufbauen. Durch eine Einzelaktion von Markus Rusek kamen die Hausherren zum Ausgleich - mit einem Aufsitzer aus gut 24 Metern überlistete der Klagenfurter Torhüter Kevin Kunz.
Mit dem Ausgleich kam unsere Austria ein wenig ins Straucheln und die Kärntner Austria kam immer besser ins Spiel. Doch die Hausherren konnten ihre Chancen in Hälfte 1 nicht nutzen.

In Durchgang zwei taten sich die Grün-Weißen schwer, die Klagenfurter blieben spielbestimmend. In der zwischenzeitlich hitzigen Partie, in der Klagenfurt Trainer Micheu die rote Karte sah,  gab es dann in Minute 70 einen Handelfmeter für die Gastgeber. Diesen verwandelte Philipp Hütter sicher. Es kam dann sogar noch dicker für die Austria aus Lustenau. Nach 85 Minuten stellte Polydoros Gkezos auf 3:1 - die Partie schien entschieden. Doch unser Team bewies Moral und startete einen letzten Ansturm auf das Tor der Klagenfurter. Nach einem Vorstoß über rechts netzte Pius Grabher den Ball perfekt ins lange Eck. In der Nachspielzeit ließ Christoph Freitag die Grün-Weißen dann jubeln, als er nach einem Mayer Eckball mit dem Kopf zur Stelle war.

Die Austria behält damit die weiße Weste gegen den Namensvetter aus Klagenfurt und feiert nach drei Niederlagen einen ersten kleinen Erfolg. Weiter geht es für die Austria am Freitag, 20. September, gegen den FC Blau-Weiß Linz.

Nach der Länderspielpause steht nun für die Austria das nächste Spiel in der Meisterschaft an. Am heutigen Freitag, 13.09.2019, ist man beim aktuellen Tabellenführer der 2. Liga, SK Austria Klagenfurt, zu Gast. Die Mannschaft wird heute nach der Vertragsauflösung mit Gernot Plassnegger von Co-Trainer Tamas Tiefenbach und Sportdirektor Christian Werner gecoacht.

Die Austria geht heute als klarer Außenseiter in die Partie gegen die starken Klagenfurter. Nach drei Niederlagen en suite ist das oberste Ziel heute wieder Punkte zu sammeln. Doch gegen den Tabellenführer wird das keine leichte Aufgabe. Die Kärntner sind saisonübergreifend seit zehn Spieln unbesiegt und ihre Offensive verfügt über viel Qualität. Das Trainer-Duo Tiefenbach/Werner ist sich über die Stärken der Gastgeber bewusst, will aber natürlich nicht schon im Vorfeld die Segel streichen. "Wir haben ebenfalls viel Qualität im Kader und werden alles geben, um etwas mitzunehmen. Wir können ein Gegner sein, der schwer zu schlagen ist". Um genau so aufzutreten, setzt Tiefenbach auf die von ihm ausgegebenen einfachen Tugenden des Fußballs: Kämpferherz, Laufbereitschaft und Wille. Die Ligapause nutzte Tamas Tiefenbach zu vielen Einzelgesprächen mit den Spielern. Außerdem stand ein Kurzturnier in Großaspach auf dem Plan. In den beiden Spielen gegen die SG Sonnenhof Großaspach (1:4) und den VfB Stuttgart (2:2, 4:6 n.E.) kam der Großteil des Kaders zum Einsatz, um Spielpraxis zu sammeln.

Personell steht dem Trainerteam heute fast der komplette Kader zur Verfügung. Darijo Grujcic ist wieder fit, Sebastian Feyrer zurück von seiner Rotsperre. Man darf erwarten, dass Tiefenbach einige Umstellungen vornehmen wird, um auch so einen neuen Impuls zu setzen. Verzichten muss Grün-Weiß auf Patrik Eler. Der Angreifer fällt noch auf unbestimmte Zeit aus.

Die Partie wird wieder live und ohne Werbeunterbrechung im Austria Cafe übertragen. Spielbeginn ist um 19:10 Uhr.

Nach intensiven Gesprächen am gestrigen Abend einigten sich die Austria und Cheftrainer Gernot Plassnegger auf eine einvernehmliche Vertragsauflösung.

Nach dem Spiel am vergangenen Sonntag hat unser Cheftrainer Gernot Plassnegger unseren Sportvorständen mitgeteilt, dass er unter den gegebenen Umständen nicht mehr bei der Austria weiterarbeiten möchte.

„Wir haben uns diese Entscheidung nicht leicht gemacht. Gernot hat bei der Austria viel erreicht und gute Arbeit geleistet“, erklärt Sportvorstand Valentin Drexel die Entscheidung. Plassnegger hatte die Austria im September 2017 auf dem 9. Tabellenplatz übernommen und sie dann in der vergangenen Saison 2018/19 auf den dritten Tabellenplatz geführt. „Gernot hat immer auf das Wohl des Vereins geachtet und hat sehr viele positive Entwicklungen bei der Austria mitgetragen. In dieser schwierigen Situation hat er sich sehr respektvoll und konstruktiv verhalten, um gemeinsam eine einvernehmliche Lösung zu finden“, erklärt Bernd Bösch. Plassnegger verlässt die Austria nach 61 Spielen als Trainer mit einer Bilanz von 28 Siegen, 14 Unentschieden und 19 Niederlagen.

Die Austria bedankt sich bei Gernot für sein großes Engagement für die Austria und wünscht ihm für seine berufliche und private Zukunft nur das Allerbeste.

Bei der Austria beginnt nun die Trainersuche. Bis auf Weiteres wird Co-Trainer Tamas Tiefenbach das Training leiten. „Ab heute arbeiten wir mit Nachdruck daran, schnellstmöglich unseren neuen Cheftrainer präsentieren zu können“, so Drexel und Bösch abschließend.

1:2 Niederlage gegen den FAC

Dienstag, 03 September 2019

Auch im dritten Heimspiel der Saison reicht es nicht für einen Dreier für die Austria. Gegen den Floridsdorfer AC muss man am Ende mit 1:2 erneut ohne Punkte vom Platz.

Die kleine Negativserie bei der Austria hält weiter an. In der Sonntagsmatinee gegen den FAC gab es eine leider nicht ganz unverdiente Niederlage. Insgesamt agierte die Austria-Elf zu passiv, um den gut aufspielenden Gästen gefährlich zu werden. Zwar gehörte die Anfangsphase den Grün-Weißen, doch nach 15 Minuten kippte die Partie zugunsten der Wiener. Adolphe Belem brachte die Gäste per Flugkopfball in Führung. Kurz darauf musste Patrik Eler bereits verletzungsbedingt vom Platz. Gernot Plassnegger war daher früh zu einer Umstellung gezwungen. Er hatte sein Team vor dem Spiel aufgrund einiger Ausfälle ordentlich umgekrempelt und war weiterhin zum improvisieren gezwungen. In der 22. Minute zeichnete sich dann Kevin Kunz gegen Marco Sahanek aus und verhinderte mit einer Glanzparade den 0:2 Rückstand. Nach etwas mehr als einer halben Stunde dann der Ausgleich für die Austria durch Ronivaldo. Nach einem missglückten Rückpass der FACler reagierte der Brasilianer am schnellsten, umkurvte Torwart Jenciragic und netzte souverän zum Ausgleich ein. Doch das 1:1 brachte nicht wirklich Ruhe in das Spiel. Die Gäste blieben die bessere Mannschaft und hatten die besseren Chancen.

In Hälfte 2 blieb die Austria leider hinter den Erwartungen zurück, ein richtiges Aufbäumen wollte dem Team nicht gelingen. Nach 53 Minuten war es dann wieder Adolphe Belem, der die Gäste jubeln ließ. Das Tor wurde wieder von Marco Sahanek mustergültig vorbereitet, die Austria-Defensive konnte wieder nur zuschauen. Und wenn man dann schon in einem Loch steckt, dann klappt plötzlich auch nichts mehr. In Minute 62 hat Ronivaldo den erneuten Ausgleich auf dem Fuß, doch der Torjäger der Austria kann einen tollen Querpass von Matthias Morys aus kurzer Distanz nicht verwerten. Auch die letzte Chance des Spiels gehörte der Austria, Marcel Canadi setzte sich ideal durch, doch auch sein Abschluss landete wie zuvor der von Ronivaldo auf der Nordtribüne.

Insgesamt eine schlechte Partie der Grün-Weißen, die Verunsicherung aus den letzten Spielen konnte nicht abgelegt werden. Jetzt gilt es die Länderspielpause zu nützen, um dann wieder zu alter Stärke zu finden.

Mund abwischen, weitermachen!

Samstag, 31 August 2019

Ein bisschen mehr als eine Woche ist seit der 5:8 Niederlage in Oberösterreich vergangen. Am morgigen Sonntag hat die Austria die Chance sich im Spiel gegen den Floridsdorfer AC selbst wieder aufzurichten.

Natürlich war das Spiel gegen die Juniors auch unter der Woche noch Thema bei der Mannschaft. Gemeinsam wurde das Spiel aufgearbeitet und man hat im Training hart gearbeitet, um die Erkenntnisse aus der Analyse in den nächsten Spielen umzusetzen. "Wir müssen vor allem in der Defensive kompakter und überlegter auftreten, bei den Juniors haben wir die Räume nicht gut genug bearbeitet",anaylsiert Trainer Plassnegger die letzte Partie. "Dennoch gilt der Blick jetzt wiede rnach vorne, das Spiel ist abgehakt und wir haben daraus unsere Schlüsse gezogen. Jetzt konzentrieren wir uns auf den FAC".

Der Gegner in der Sonntagsmatinee ist gut in die Saison gestartet und stellt eine der besten Defensiven der Liga. im Sommer hat sich das Team aus Floridsdorf ordentlich verstärkt und ist vor allem bei Standards gefährlich. Die Austria ist also gefordert, vor allem Standards in Tornähe zu vermeiden. "Der FAC hat ein gutes Team mit viel Qualität. Wir müssen konzentriert und vor allem mit der notwendigen Ruhe an das Spiel herangehen, um die Gäste nicht unnötig stark zu machen. Zuhause wollen wir unbedingt in die Erfolgsspur zurück. Dafür werden wir alles tun", so der Trainer.

Plassnegger muss für die Aufstellung neben dem gesperrten Sebastian Feyrer auch Darijo Grujcic vorgeben. Somit tut sich in der Defensive ein großes Fragezeichen auf, wer neben Dominik Stumberger die Innenverteidigung kompletieren wird. In der Offensive stehen alle Kräfte zur Verfügung, man darf also gespannt sein, welche Formation morgen Vormittag starten wird.

Spielbeginn ist um 10.30 Uhr. Laola1 überträgt die Partie live. Im Planet Pure Stadion ist morgen großer Kinder-Tag. MIt Kindershcminken, Autogrammstunde, Zaubershow und vielem mehr soll der Vormittag ein besonders Highlight für alle jungen Austrianer werden.

Wenn man hört, dass man selbst fünf Tore geschossen hat, erwartet man sich eigentlich, dass ein erfreulicher Bericht über einen deutlichen Sieg folgen wird. Doch dieses Mal leider weitgefehlt. Gegen den FC Juniors OÖ fängt sich die Austria acht Gegentore ein und sorgt damit leider für eine Überraschung, die man so niemals erwartet hat und auch nicht hätte zulassen dürfen.

Wie schon in der letzten Saison setzte es auch in der neuen Meisterschaft beim Gastspiel in Oberösterreich eine klare Niederlage, obwohl die Mannschaft gut ins Spiel fand und von Beginn an aggressiv auftrat. Nach einem schönen Angriff über rechts ließ Matthias Morys die Flanke ideal durch und so netzte Pius Grabher zur frühen Führung ein (14.). Doch dann der wohl mitentscheidende Knackpunkt im Spiel: Schiedsrichter Gnam zeigt nach einem harmlosen Zweikampf Sebastian Feyrer die Rote Karte wegen Torraub - in unseren Augen (Anm. die Augen der Redaktion) eine unverständliche Entscheidung. Die nummerische Überzahl nutzten die Linzer zum Ausgleich durch Nicolas Meister (29.). Wenige Sekunden darauf war es Matthias Morys der im Gegenzug sofort die erneute Führung erzielte. Kurz vor Seitenwechsel war erneut Schiedsrichter Gnam im Mittelpunkt des Geschehens. Nach einem Umfaller von Andy Reyes zeigte der Unparteiische auf den Elfmeterpunkt. Diese Chance nützte Nicolas Meister zum erneuten Ausgleich.

Nach der Pause dann innerhalb von nur vier Minuten wurde die Partie entschieden. Ein Doppelpack von Florian Aigner (53., 55.) und ein Weitschuss von Nicolas Meister (57.) beendeten jegliche Hoffnung noch irgendwelche Punkte mitzunehmen. In der letzten Viertelstunde kämpfte sich unsere Mannschaft noch einmal durch Tore von Ronivaldo (76. & 83.) und Christoph Freitag (78.) auf 5:6 heran, doch an diesem Abend gelang den Linzern einfach alles. Die Austria agierte insgesamt gesehen nach dem Auschluss einfach zu offensiv und lief dadurch ins offene Messer, welches man im Vorfeld so tunlichst vermeiden wollte. Durch Treffer vom besten Mann am Platz, Nicolas Meister, und Andres Andrade waren es die Hausherren die die letzten Akzente in einem Spiel setzten, welches die Austria am liebsten nie erlebt hätte.

Jetzt ist die Mannschaft und das Trainerteam gefragt sich selbst wieder aufzurichten. Das Spiel ist gespielt, man kann nichts mehr daran ändern, aber sehr wohl kann man jetzt eine Reaktion zeigen. Das Team und alle Beteiligten wissen, dass dieses Spiel einen dicken Kratzer im neuen Auftreten der Austria hinterlässt. Keiner verliert gerne, schon gar nicht so. Also Mund abwischen, aufstehen und zeigen, dass es auch anders geht.

Wiedergutmachung ist angesagt

Freitag, 23 August 2019

"Back on the road" heißt es für unsere Austria an diesem Wochenende. Heute Abend, geht es um 19:10 Uhr gegen die Juniors aus Oberösterreich. Nach der Niederlage zuhause gegen den GAK ist die Truppe von Gernot Plassnegger auf Wiedergutmachung aus.

Aber so einfach wird das auch heute beim FC Juniors OÖ nicht. Die Talentschmiede des LASK ist gut in die Liga gestartet und hat gleich viele Punkte auf dem Konto wie Grün-Weiß. Aus der letzten Saison weiß man vor allem über die Heimstärke der Linzer. Im letzten Duell in Pasching gab es für die Austrianer eine herbe 2:4 Niederlage. Deshalb ist man heute auf Wiedergutmachung in doppelter Sicht aus.

Trainer Gernot Plassnegger analysiert den Gegner als eine Mannschaft mit viel Qualität und vielen jungen Talenten, die speziell über das Umschaltspiel torgefährlich werden. Dennoch möchte der Coach der Austria, dass seine Mannschaft Präsenz zeigt und das Spiel versucht zu kontrollieren. "Wir werden uns bei den Juniors nicht verstecken, wissen aber über ihre Qualitäten. Dennoch müssen wir die Richtung vorgeben, ohne ins Messer zu laufen".
Kadertechnisch kommt es auf alle Fälle zu Veränderungen gegenüber dem Spiel gegen den GAK. Darijo Grujcic und Marcel Canadi fallen aus, dafür kommen Matthias Morys und Christian Schilling zurück in den Kader. Plassnegger könnte daher heute erstmals mit 4er-Kette agieren, nach der Niederlage zuhause mit 3er-Kette wohl die größte Entscheidung, die der Trainer treffen muss. Möglicherweise kommt auch Pius Grabher zu seinem Startelf-Debüt.

Die Austria braucht heute unbedingt Punkte, um vorne mit dabei zu sein. Die Liga ist aktuell sehr eng und für Überraschungen gut. Die Überraschungen hätten wir aber gerne auf den anderen Plätzen. Bei uns darf es ruhig ein langweiliger Sieg für die Austria werden.

Spielbeginn ist um 19:10 Uhr. Wie üblich auf Laola1.tv - das Austria Cafe überträgt die Partie wie gewohnt ohne Werbeunterbrechungen.

Keine Punkte gegen den GAK

Freitag, 23 August 2019

Keine Punkte gab es in der Sonntagsmatinee gegen den Grazer AK. In einer Partie auf Augenhöhe zeigten sich die Gäste gefährlich und effektiv vor dem Tor. Die Austria hadert mit der Chancenauswertung.

Den Sonntagvormittag hatten sich das Team und Gernot Plassnegger sicherlich anders vorgestellt. Gegen den Aufsteiger aus Graz wollte man eigentlich die Qualität des Kaders ausspielen, musste aber am Ende ohne Punkte den Platz verlassen. Grund dafür war sicherlich das starke Auftreten der Gäste. Mit frühem Pressing und Laufbereitschaft bis zur letzten Minute brachten sie die neu formierte Austria-Defensive immer wieder in Verlegenheit.

Doch die ersten 20 Minuten gehörten klar der Austria, in denen sich die Mannschaft einige Chancen erspielte. Doch Ronivaldo, Patrik Eler und Marcel Canadi konnten diese nicht zur Führung nützen. Und wie so oft im Fußball bekommt man dann halt ein Tor, wenn man selbst keines erzielt. Nach einem missglückten Klärungsversuch in der eigenen Hälfte reagierten die Grazer blitzschnell und über 2 Stationen kam Gerald Nutz nur 4 Meter vor Kevin Kunz frei zum Schuss. Den Ball konnte der Keeper noch mit einem guten Reflex klären, doch der Ball landete genau vor den Füßen von Philipp Schellnegger, der aus dem Rückraum genau ins untere Eck traf. Mit dem Gegentor wurden die Gäste immer stärker und die Hausherren taten sich zunehmend schwer. Speziell das hohe Tempo der Gäste sorgte immer wieder für Probleme.

Kurz nach Wiederanpfiff dann die Vorentscheidung durch den Ex-Austrian Lucas Barbosa. Die Austria 3er-Kette ließ dem Brasilianer bei einem Solo-Lauf zu viel Platz und der bedankte sich dafür mit dem Tor zum 0:2. Die Austria konnte in Hälfte zwei leider in keiner PHase an die gute Anfangsphase anschließen. Die nun tiefstehend agierenden Grazer standen gut und zu echten Torchancen kam es kaum. Der GAK selbst blieb über Konter gefährlich und hätte noch auf 0:3 erhöhen können, doch am Ende blieb es beim 0:2.

Die Austria muss die Niederlage nun abstreifen, weiter geht es am kommenden Freitag in Oberösterreich beim FC Juniors OÖ.

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Team VS. Team 2

29./30.08.2020

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