5:2 Erfolg gegen die Young Violets

Samstag, 20 Oktober 2018

10:3 Tore lautet die Bilanz der Austria in den letzten zwei Spielen. Nach drei Niederlagen in Folge konnte man mit einem Sieg gegen Steyr und jetzt nach der Länderspielepause auch gegen die Young Violets die richtigen Ausrufezeichen setzen. Endlich können die Chancen vorne genutzt und hinten verhindert werden.

Das Spiel begann für die Mannschaft von Gernot Plassnegger perfekt. Zwar setzten die Young Violets die Austrianer mit frühem Pressing unter Druck, doch nach drei Minuten rächte sich das hohe Anlaufen der Gäste. Nach Djuric-Traumpass tauchte Ronivaldo alleine vor Torwart Kos auf, doch der Brasilianer konnte mit seinem schwachen Heber, den Keeper nicht überwinden. Der Abpraller landete allerdings vor den Füßen vom im ersten Durchgang stark aufspielenden Ranacher, der überlegt Sandro Djuric einsetzte, der trocken zum 1:0 einschob. Die jungen Veilchen antworteten in der elften Minute.  Nach einer Ecke kam Leo Maros frei zum Abschluss. Der Ball wurde unhaltbar für den zurückgekehrten Kevin Kunz abgefälscht.
In den letzten Heimspielen brachte ein Gegentreffer das Team meistens aus dem Konzept, doch dieses Mal verlief alles anders. Angeführt vom stark spielenden Sandro Djuric blieb Grün-Weiß am Drücker und kam in der 20 Minuten zur erneuten Führung. Wieder setzte Djuric mit einem Pass in die Schnittstelle die Abwehr der Gäste schachmatt, was Ronivaldo eiskalt  ausnutzte. Nach etwas mehr als einer halben Stunde stellte dann die Nummer 10 der Austria auf 3:1. Nach einem Eckball reagiert Djuric am schnellsten und nagelte den Ball unter die Querlatte in die Maschen (32.). Doch dem nicht genug, kurz vor der Pause baute Marco Krainz die Führung nach toller Kombination über Ronivaldo und Otter aus (40). 

Nach der Pause erwartete man sich ein defensiver agierenden Gast, der nicht noch mehr Tore kassieren wollte. Doch die Gäste blieben ihrer Linie treu und suchten weiterhin ihr Heil in der Offensive. Das ermöglichte der Austria ordentlich Räume. Der Sieg hätte noch deutlicher ausfallen können, blieben doch einige Chancen ungenutzt. Nach einer knappen Stunde erzielte erneut Ronivaldo den letzten Treffer für die Hausherren. Zuvor hatte Gabryel seinen Landsmann in Abseitsposition anspielen wollen, doch Ronivaldo ließ den Ball durchlaufen was Gabryel ausnutzte - denn die Wiener Abwehr wartete geschlossen auf den Abseitspfiff - selbst dem Ball nachlief und dann überlegt auf Ronivaldo zurücklegte, der sich so eine Chance nicht nehmen ließ. Der letzte Treffer am Abend glückte aber den Gästen. Nach dem Tuncer Kevin Kunz nach einem Querpass auf die Probe stellte, konnte der Schlussmann der Austria den Ball nur kurz abwehren, was Hainka zum 5:2 nutzte (75).

Nach dem Spiel zeigte sich Gernot Plassnegger mit der Leistung zufrieden: "Wir haben heute gut gearbeitet und unser Umschaltspiel hat einwandfrei funktioniert. Natürlich gibt es Dinge, die wir ansprechen werden, aber jetzt darf meine Mannschaft erstmal feiern".

Für die Austria geht es kommenden Sonntag um 10:30 Uhr gegen die SV Ried. Die Partie wird in voller Länge auf Laola1.tv übertragen.

Die Länderspielpause ist beendet und so langsam rückt das Ende der Hinrunde näher. Fünf Spiele stehen noch aus, dann sind 15 der 30 angesetzten Runden gespielt. Jeder Punkt ist also mittlerweile besonders wichtig, um sich eine gute Ausgangslage für das Frühjahr zu verschaffen.

Die Austria liegt auf dem sechsten Tabellenplatz und hat sechs Punkte Rückstand auf den Tabellenführer. Man ist also in Lauerstellung, sollte aber den Abstand nicht noch größer werden lassen. Wenn man es schafft, sich noch um 2-3 Plätze zu verbessern, hätte man eine ideale Ausgangslage für das Frühjahr.

Das die Mannschaft Potential hat, hat sie im letzten Spiel vor der Länderpause bewiesen, als man auswärts mit 5:1 den SK Steyr besiegte. Nach drei Niederlagen in Folge war dieser Sieg unglaublich wichtig, um mit einem guten Gefühl in die Länderspielpause zu gehen. In der Länderspielpause weilte Trainer Gernot Plassenegger zeitweise beim UEFA-Pro-Lizenz Lehrgang, dennoch wurde die Intensität hochgehalten. Zusätzlich gab es ein Testspiel gegen den 1. FC Heidenheim. In der ersten Hälfte zeigte der Sportclub eine ansprechende Leistung, in der zweiten Halbzeit musste man, dann aber doch neidlos anerkennen, dass die Gäste aus Deutschland die robustere und vor allem effektivere Mannschaft war. Trainer Plassnegger bewertete das Ergebnis aber nicht über, für ihn war es vor allem wichtig, dass er allen Spielern etwas Praxis verschaffen konnte.

Einen zusätzlichen positiven Effekt brachte die Länderspielpause auch noch mit sich. Kevin Kunz ist wieder voll im Training und dürfte heute zurück zwischen die Pfosten kehren. Auch Marcel Canadi ist auf einem guten Weg - er ist mittlerweile wieder vollständig belastbar, ein Einsatz im Spiel kommt wahrscheinlich aber etwas zu früh. Der Gegner heute Abend sind die Young Violets bzw. das Farmteam des FK Austria Wien. Die Wiener haben gute Kicker in ihren Reihen und können auch immer wieder auf Spieler aus dem Profi-Kader zurückgreifen. Sie sind somit nur schwer auszurechnen und haben in dieser Saison bereits gute Leistungen gezeigt. Speziell der Sieg gegen die SV Ried hat für Aufmerksamkeit gesorgt. Die Violetten liegen nur zwei Punkte hinter Grün-Weiß, daher ist ein Sieg für die Austria umso wichtiger. Gernot Plassnegger zeigte im Vorgespräch den nötigen Respekt, stellte aber auch klar: "Wir werden versuchen, das Spiel zu kontrollieren und wollen an die Leistung in Steyr anknüpfen. Andreas (Ogris) hat ein gutes Team, aber auch wir haben gute Spieler. Wenn wir Vollgas geben und konzentriert arbeiten, ist alles möglich".

Spielbeginn ist um 19.10 Uhr. Die Partie wird auch in voller Länge auf ORF Sport+ übertragen.

Das Testspiel in der Länderpause gegen den FC Heidenheim ging zuhause mit 3:1 verloren. In der ersten Halbzeit konnte die Austria noch gut mithalten, in Durchgang 2 fehlte dann doch ein gutes Stück, um den deutschen Zweitligisten zu besiegen.

Der Sportclub begann gut und setzte mit frühem Pressing die Gäste unter Druck. Die erste gute Möglichkeit, ein Eckball, wurde dann auch zur Führung verwandelt. Darijo Grujcic stieg in der Mitte am höchsten und bugsierte das Leder mit dem Kopf in die Maschen. Die Heidenheimer, die in der Startelf einige Reservisten aufboten, versuchten mit allen Mitteln den Ausgleich noch vor dem Pausenpfiff zu erzielen, doch echte Torchancen ließ Grün-Weiß nicht zu. Leider gelang auch der Austria nicht viel und so ging es mit der knappen Führung in die Pause.

Nach Seitenwechsel gab es auf Seiten der Austria viele Wechsel, was dazu führte, dass das Spiel immer mehr in Richtung Heidenheim kippte. Und wie schon leider viel zu oft in dieser Saison reichten weniger als 10 Minuten den Deutschen aus, um die Partie zu drehen. Kolja Pusch glich nach 53 Minuten nach einem Konter aus, nach sieben weiteren Minuten brachte Mathias Wittek die Gäste nach einem Eckball ebenfalls per Kopf in Führung. Die Austria konnte sich nicht aufbäumen und hatte Glück, das nicht noch mehr Tore fielen. Den Schlusspunkt der Partie setzte Marc Schnatterer in der 89 Minute.

Auch wenn der Gegner sicherlich ein anderes Kaliber war, liegt in der kommenden Woche bevor es in der Liga weiter geht, noch viel Arbeit vor Gernot Plassnegger und seiner Mannschaft. Speziell die Verunsicherung und Fehleranfälligkeit nach einem Gegentreffer müssen dringend so schnell wie möglich abgestellt werden.

Am Sonntag ist die Austria zunächst auf der Kilbi in Lustenau vertreten. Sportlich geht es dann am Freitag, 19. Oktober, um 19.10 Uhr weiter. Dort sind dann im Planet Pure Stadion die Young Violets von Austria Wien zu Gast.

DIe Austria kann es noch. Nach drei Niederlagen in Folge setzte die Mannschaft gegen Vorwärts Steyr das richtige Zeichen und gewinnt am Ende verdient mit 5:1.

Natürlich war noch nicht alles eitel Sonnenschein, dennoch war der Sportclub über den Großteils des Spiels die bestimmende Mannschaft. Die erste gute Chance ging zwar noch an Steyr, doch Nicolas Mohr verhinderte den Treffer der Hausherrn (10.). Nur knapp drei Minuten später erzielte Sandro Djuric nach Vorarbeit von Alex Ranacher aus kurzer Distanz die Führung. Der Treffer brachte Selbstvertrauen und Steyr wurde zunehmend passiv. Nach einer halben Stunde war es dann Ronivaldo, der auf 2:0 erhöhte. Alex Ranacher hatte sich wieder rechts durchgesetzt und den Ball zur Mitte gebracht. Sandro Djuric ließ den Ball durch und Ronivaldo schloß überlegt ins linke Eck ab (31.). Die Freude über den vergrößerten Vorsprung hielt aber nicht einmal eine Minute. Simon Gasperlmair verkürzte nach einem Sololauf und ließ dabei Firat Tuncer und Nicolas Mohr als zweite Sieger zurück (32.).

Nach der Pause blieb Grün-Weiß am Drücker, Steyr konnte aus dem Anschlusstreffer nicht genügend Motivation sammeln. Kurz nach Wiederanpfiff war es wieder Goalgetter Ronivaldo, der aus kurzer Distanz auf 3:1 erhöhte. Er profitierte dabei von einem missglückten Abwehrversuch von Halbartschlager (48.). Nach einer Stunde schwächte sich Steyr weiter selbst - Pasic sah nach einem harten Foul an Gabryel die rote Karte. Den nachfolgenden Angriff verwertete Sandro Djuric per Kopfball zum 4:1 (63.). Der letzte Treffer des Abends gehörte dann Youngster Rocyan. Der Brasilianer ließ drei Verteidiger stehen und nach sehenswerter Kombination mit den Doppeltorschützen Djuric und Ronivaldo ließ er Torwart Großalber aussteigen und traf ins leere Tor (83.).

Gernot Plassnegger war über die Art und Weise wie seine Mannschaft aufgetreten ist, äußerst zufrieden: "Der Sieg heute war sehr wichtig für uns. Wir haben uns die drei Punkte verdient, jetzt können wir beruhigt in die Länderspielpause gehen".

In der Länderspielpause wird voraussichtlich noch ein Testspiel stattfinden. Zudem ist die Austria wie jedes Jahr auch auf der Lustenauer Kilbi, am 14. Oktober, vertreten. Das nächste Ligaspiel findet dann am Freitag, 19. Oktober 2018, um 19.10 Uhr im Planet Pure Stadion gegen die Young Violets von Austria Wien statt.

Das Achtelfinale im UNIQA ÖFB Cup findet am Mittwoch, 31. Oktober 2018, um 18.30 Uhr statt. Der Kartenvorverkauf für den Cup-Schlager zwischen dem SC Austria Lustenau und dem FC Red Bull Salzburg startet am kommenden Sonntag auf der Lustenauer KILBI!

Die Austria lädt alle Kinder und Jugendlichen zu diesem Spiel ein – der Eintritt für Kinder und Jugendliche bis inkl. 15 Jahren ist gratis!

Jahreskartenbesitzer und Gönner haben bis Mittwoch, 17. Oktober die Möglichkeit, ihre Stammplätze für dieses Spiel zu sichern. Anschließend gehen die Karten in den freien Verkauf.

Sitzplatzkarten kosten in allen Sektoren auf der Haupttribüne € 20. Stehplätze für Erwachsene kosten € 15, ermäßigte Stehplatzkarten € 10. Alle Kinder bis 15 Jahren erhalten freien Eintritt (gültig für Stehplatzkarten). Ab sofort können Karten im Austria Center, unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder 05577/86 250 reserviert werden. Bereits reservierte Karten können auch schon auf der KILBI am Austria-Stand abgeholt werden. 

  Sitzplatz VIP-Sitzplatz Stehplatz
  Haupttribüne Haupttribüne Nord-/Ost-/Südtribüne
Vollzahler  € 20,-- € 80,-- € 15,--
Ermäßigt* -- -- € 10,--
Kinder (bis 15 Jahre -- -- frei

 *Jugend (16-18 Jahre), Pensionisten, Präsenzdiener, Studenten

In Steyr zurück in die Erfolgsspur

Freitag, 05 Oktober 2018

Drei Spiele schon müssen Austria-Fans auf eine vollen Erfolg warten. Die letzten Spiele verliefen für Grün-Weiß überhaupt nicht nach Plan. Nach einem guten Saisonstart - sechs Spiele ohne Niederlage - setzte es zuletzt drei zum Teil äußerst bittere Niederlage. Gegen den Tabellenletzten Vorwärts Steyr soll nun diese Minikrise beseitigt werden.

Im Lager der Austria hatte man sich die letzten Wochen sicherlich anders vorgestellt. Anstatt mit breiter Brust zum Tabellenletzten zu fahren, schleicht sich doch ein wenig das Gefühl von Unbehagen ein. Man ist heute in Steyr beim dort ansässigen Sportklub zum Siegen verdammt. Nicht nur für das eigene Selbstvertrauen, sondern auch für Fans, Gönner und Co.

In den letzten Spielen tat sich die Austria schwer die Spiele an sich zu reißen. Speziell in der Defensive hatte man zunehmend Probleme. Auffällig dabei ist, dass oftmals zehn Minuten ausreichen die Grün-Weißen aus dem Tritt zu bringen. Gegen Kapfenberg waren es die ersten zehn Minuten nach Anpfiff, gegen Lafnitz zuvor waren es die zehn Minuten nach dem Ausgleich. Zwar kämpfte man sich gegen Kapfenberg zunächst wieder zurück ins Spiel und glich zum 2:2 aus, doch am Ende stand man wieder mit leeren Händen da. Individuelle Fehler machen momentan den Unterschied aus.

Aufbäumen auf historisch gesehen erfolgreichster Austria-Bühne
Natürlich ist der Austria-Kader jung und aktuell fehlen wichtige, erfahrene Spieler, die der Truppe von Gernot Plassnegger gut tun würden. Dennoch braucht es jetzt ein Aufbäumen aller Spieler. Am Feld muss mehr miteinander geredet werden, es braucht deutliche Ansagen von den verbliebenen Führungsspielern wie Kapitän Marco Krainz und wenn es nicht anders geht, muss auch einmal eine harte Grätsche ausgepackt werden. Sie müssen jetzt zeigen, dass sie alles für den Verein geben wollen.
Das Stadion in Steyr ist dafür gut geeignet, ist es doch der Rasen auf dem die Austria 1997 ihren größten Erfolg - den Aufstieg in die Bundesliga - feierte. Spieler wie Moitzi, Prinzen, Kolvidsson und wie sie alle heißen spielen zwar nicht mehr, aber dennoch dürfen sich unsere Spieler gerne deren Mentalität von damals aneignen. Verzichten muss Plassnegger weiterhin auf Canadi und Kunz, beide sollten nach der Länderspielpause wieder zur Verfügung stehen.
Der SK Steyr ist aktuell Tabellenletzter und konnte bisher nur ein Spiel in der Meisterschaft gewinnen. Von dieser Statistik sollte man sich aber nicht täuschen lassen. Sie sind ein unangenehmer Gegner und spielen besonders gegen aktive Mannschaften deutlich besser. "Unter der Woche arbeiten meine Spieler hart und geben alles. Es ist an der Zeit sich dafür wieder zu belohnen. Wir wollen heute unbedingt punkten, dass ist unser Anspruch", so Trainer Gernot Plassnegger abschließend.

Spielbeginn ist um 19.10 Uhr. Live auf Laola1.

Ein Hammerlos brachte die gestrige Auslosung der Achtelfinalspiele des diesjährigen UNIQA ÖFB Cups. Österreichs Elite-Siebenkämpferin Ivona Dadic hat am Sonntagabend im Rahmen von „Sport am Sonntag“ im ORF 1 den österreichischen Meister FC Red Bull Salzburg als den Gegner der Austria gezogen. Das Heimrecht liegt dabei bei den Grün-Weißen.

In den ersten beiden Runden hatte es der Sportclub mit einem Landesligisten (USV Scheiblingkirchen-Warth) und einem Regionalligisten (ASK-BSC Bruck/Leitha) zu tun. In Runde 1 gewann man 4:0, in der zweiten Runde setzte man sich 3:1 durch. Gegen den österreichischen Meister ist man krasser Außenseiter und alle Austria-Fans dürfen sich auf ein "David gegen Goliath"-Duell freuen. Die dritte Runde findet am 30./31. Oktober statt. Der genaue Spieltermin wird demnächst bekannt gegeben.

SC Austria Lustenau vs FC Red Bull Salzburg
30./31. Oktober 2018
Planet Pure Stadion, Lustenau

Aufholjagd bleibt unbelohnt

Montag, 01 Oktober 2018

Es hätte anderst laufen sollen. Doch nach neun Minuten lag man gegen den Kapfenberger SV bereits mit 2:0 zurück. Nach einer schwachen ersten Halbzeit steigerte sich der Sportclub in Hälfte 2, doch am Ende musste man den Platz erneut mit leeren Händen verlassen.

Bereits das dritte Spiel in Folge blieb die Austria in der Liga ohne Punktgewinn. Im Ligaduell der Dinos setzte sich am Ende die agressivere Mannschaft durch. Zu viele Chancen blieben ungenutzt, zu viele Fehler erlaubte man sich in der Defensive. 

Bereits mit dem ersten Angriff erzielten die Gäste aus Kapfenberg die Führung. Matthias Puschl wurde zu viel Raum gelassen und der Angreifer ließ sich die Möglichkeit nicht nehmen (2.). Nur knapp sieben Minuten später war es wieder Puschl, der auf 2:0 erhöhte - wieder hatte die Austria-Defensive dem Steirer zu viel Platz gelassen (9). Die Austria fand in den ersten 45 Minuten überhaupt nicht ins Spiel, die Angriffsbemühung wurden früh im Keim erstickt. Kapfenberg tat nicht mehr viel fürs Spiel, zog sich weit zurück und wartete auf den nächsten Schnitzer der Austria. Mit dem Anschlusstreffer der Hausherrn nach 31 Minuten durch Lucas Barbosa erhoffte man sich mehr Stabilität und ein Aufbäumen, doch bis zur Pause blieb das Spiel weiterhin viel Stückwerk mit unzähligen Fehlpässen.

In der Pause musste Gernot Plassnegger die richtigen Worte gefunden haben, denn Grün-Weiß war nun präsenter und aggressiver. Nach nur vier Minuten zeigte Schiedsrichter Hameter auf den Elfmeterpunkt. Gabryel, der zu seinem Startelfdebüt kam, wurde von Daniel Rosenbichler mit einem Griff ins Gesicht unsanft aufgehalten. Ronivaldo zeigte sich erneut treffsicher vom Punkt und ließ Ehmann keine Chance (49.). Doch auch mit dem Ausgleich blieb die Partie weiterhin auf Messers Schneide anstatt in Richtung Lustenau zu kippen. Die Austria hatte zwar mehr dank Krainz (71.) und Ronivaldo (73.) gute Chancen auf den Siegtreffer, doch jubeln durften die Gäste, als nach einem misslungenen Klärungsversuch von Krainz Eloshvili und Feyrer mit einem Doppelpass die Austria-Abwehr aushebelten und erstgenannter Nicolas Mohr im Tor keine Chance ließ (84.). Das kurz zuvor ein klarer Elfmeter für Grün-Weiß von Schiedsrichter Hameter nicht gegeben wurde (76). rundete den Albtraum-Fußballtag ab.

Die Austria muss nun im nächsten Spiel definitiv gewinnen, um nicht in der Belanglosigkeit der Liga zu versinken. Gegner dabei ist der SK Steyr. An das Vorwärts-Stadion haben viele Austrianer noch gute Erinnerungen. Sicherte man sich doch in der Saison 1996/97 in diesem Stadion den Aufstieg in die Bundesliga. Vielleicht avanciert der Steyr Platz ja wieder zu einem guten Ohmen und beendet diese Minikrise.

Heute steht das Duell der Liga-Dinos im Planet Pure Stadion an. Zum 47. Mal trifft die Austria  auf den Kapfenberger SV. Die Steirer waren zuletzt immer ein guter Gegner für Grün-Weiß. Die letzten drei Duelle gingen allesamt an den Sportclub. Nach dem Erfolg im Cup möchte man nun auch in der Liga wieder zurück auf die Siegerstraße.
 
Der Cup-Erfolg kam zum richtigen Zeitpunkt. Gernot Plassnegger war nach dem Cupspiel sichtlich erleichtert und sprach von einer guten Reaktion seiner Mannschaft auf die letzten Ergebnisse in der Liga. Heute soll mit einer ähnlichen Leistung ein Dreier her.
 
Liga-Dinos: das 47. Duell
Egal ob 2. Liga oder Erste Liga, das Duell Austria gegen Kapfenberg ist das Duell der Liga-Urgesteine. Die Bilanz spricht leicht für die Austria - insgesamt gewann man vier Spiele mehr - dennoch wird es kein Spaziergang. Es ist aktuell das Spiel zwischen zwei Mannschaften, die unbedingt wieder zurück auf die Siegerstraße wollen. Beide haben ihre letzten beiden Spiele verloren, beide mussten sich dem SV Lafnitz geschlagen geben. Aber auch die Steirer setzten sich am Mittwoch im Pokal durch und kommen mit einem Sieg im Rücken nach Lustenau. Aber sie hatten einen Tag weniger Regenerationszeit und zusätzlich die Anfahrt nach Lustenau zu bewältigen. Unabhängig von diesen „Hätte-Wäre-Könnte“-Faktoren muss die Austria einfach wie im Cup konzentriert agieren und 90 Minuten das Spiel in der Hand halten. Wenn man es schafft ruhig zu bleiben und unsere Spieler sich Chancen erarbeiten und diese nutzen, dann könnte das Selbstvertrauen noch größer werden.
Personell kehrt Firat Tuncer zurück, d.h. Defensiv hat Gernot Plassnegger wieder eine neue Option. Verzichten muss er weiterhin auf Marcel Canadi, Kevin Kunz und Petar Pavlovic. 
 
Freier Eintritt für Personen mit sozialem Engagement
Der Monat September steht nach wir vor im Zeichen der sozialen Verantwortung und unseres Projekts #GemeinsamGutesTun. Deshalb genießen heute alle Personen, die sich (egal in welchem Bereich) sozial engagieren, freien Eintritt zum Spiel. Um die Freikarte in Anspruch nehmen zu können, müssen die Besucher bitte einen Ausweis ihrer Institution (Rotes Kreuz, Tierschutzverein, Lebenshilfe, etc.) mitbringen. Aktion ist nur am Haupteingang nutzbar

Austria Lustenau bleibt der neuen Linie treu und setzt auf neue Methoden und Ideen, um den Sportclub weiter nach vorne zu bringen. Vor kurzem wurde mit Life Kinetik das Trainingsprogramm der Profis um eine neue Methode erweitert. Für die Trainingsinhalte verantwortlich ist Michael Nesler (Bild), ausgebildeter Life Kinetik und Sportmentaltrainer. Mit Hilfe von Life Kinetik Übungen soll das Leistungsvermögen gesteigert werden. Nachfolgenden finden Sie ein kurzes Interview mit Michael Nesler zum Thema Life Kinetik.

Was darf man sich als Laie unter Life Kinetik vorstellen?
Vereinfacht gesprochen kann man Life Kinetik als Gehirntraining kombiniert mit Bewegung bezeichnen. Es werden dabei verschiedenste Areale im Gehirn miteinander verbunden. Es ist eine Form des Koordinationstrainings und wurde in Deutschland entwickelt. Durch die Übungen werden im Gehirn Synapsen gebildet, die schlussendlich zu einer Leistungssteigerung führen und das in unterschiedlichsten Bereichen. Man verbessert das Denkvermögen, die eigene Reaktion, man wird stressresistenter und die Fehleranfälligkeit sinkt.

Wie gestaltet sich ein Training mit Life Kinetik?
Eine Einheit dauert im Durchschnitt zwischen 45 und 60 Minuten. Es gibt eigens entwickelte Übungen, man kann Life Kinetik aber auch in bereits bekannte Übungen einbauen. Ziel ist es dann aber nicht, die Übung nur zu schaffen, sondern die Übung immer so schwer zu halten, dass sie gerade nicht machbar ist. Erst dann entstehen die neuen Synapsen. Wichtig ist auch zu erwähnen, dass die neuen Synapsen nicht für immer bleiben. Sie können sich wieder abbauen, daher ist es wichtig Life Kinetik regelmäßig zu betreiben - sozusagen entsteht ein “lebenslanges Lernen”.

Gibt es Möglichkeiten die Effekte von Life Kinetik zu messen?
Ja, natürlich. Effekte sieht man bereits nach 12 Wochen, wenn man wöchentlich mindestens 60 Minuten investiert. Es gab bereits einige Studien im Nachwuchsbereich. Dabei wurden die Probanden in zwei Gruppen eingeteilt - eine Kontrollgruppe und eine Gruppe, die Life Kinetik Übungen machte. Die Life Kinetik Gruppe schnitt am Ende deutlich besser ab. Eine andere Studie konzentrierte sich auf Torabschlüsse. Nach Life Kinetik Einheiten wurden die Teilnehmer treffsicherer.

Gibt es in der Fußballwelt Beispiele für Vereine, die bereits auf Life Kinetik setzen?
In der deutschen Bundesliga ist Life Kinetik fast flächendeckend im Einsatz. Bekannter Befürworter der Methode ist Jürgen Klopp (Anm. Trainer von Liverpool FC, früher Borussia Dortmund). Ein anderes Beispiel ist Felix Neureuther. Er ist zwar kein Fußballer, aber der deutsche Ski-Profi bereitet sich mit Life Kinetik auf die Saison und auch auf jedes Rennen vor.

Wie wird nun Life Kinetik bei der Austria eingesetzt?
Ab sofort findet wöchentlich eine Einheit Life Kinetik statt. Immer mit dem Ziel den Schwierigkeitsgrad der Übungen zu steigern. Je nach Bedarf und Wunsch des Trainerstabs kann dann die Anzahl der Einheiten in der Woche gesteigert werden. Außerdem sind die Spieler dazu angehalten Life Kinetik auch im Alltag umzusetzen. Je mehr Zeit man investiert, desto mehr Nutzen zieht man aus der Sache.

Danke für das Gespräch.

Am Ende sah man es den Spielern an, dass doch ein etwas größerer Stein vom Herzen gefallen war. In der zweiten Runde des ÖFB Cups sicherte sich die Austria mit einem 3:1 Erfolg gegen den ASK-BSC Bruck/Leitha den Einzug ins Achtelfinale des österreichischen Pokals - erstmals seit fünf Jahren. Einige Umstellungen und ein treffsicherer Ronivaldo legten den Grundstein für den Erfolg, der sicherlich auch Selbstvertrauen für den kommenden Ligaalltag geben wird.

Von Beginn an zeigte sich die Austria konzentriert und kontrollierte Ball und Gegner. Gernot Plassnegger hatte gegenüber der Liga ordentlich umgestellt und setzte auf eine Brasilien-Österreich Formation mit einem Hauch Deutschland (siehe Aufstellung unten). Dennoch dauerte es etwas mehr als eine halbe Stunde eher Grün-Weiß jubeln durfte. Ronivaldo wurde von Daniel Tiefenbach ideal mit einem langen Ball bedient und der Routinier ließ sich diese Gelegenheit nicht nehmen und traf zur verdienten Führung. In der Folge blieb der Sportclub aktiv und drängte auf den zweiten Treffer, den wiederum Ronivaldo kurz vor dem Pausentee erzielte (45.).

In Durchgang zwei schaltete die Austria einen Gang zurück, was den Gastgebern aus Bruck an der Leitha etwas Raum ermöglichte. Doch wirkliche Gefahr kam nicht auf. Zwar verkürzten die Niederösterreicher nach 75 Minuten auf 1:2, - Torschütze war der slowakische Angreifer Tomas Majtan - doch sofort übernahm der Sportclub wieder das Zepter und stellte nach 83 Minuten durch Alexander Ranacher wieder den beruhigenden zwei Tore Vorsprung her.
Nach der Partie zeigte sich Gernot Plassnegger äußerst zufrieden: "Das waren 90 Minuten, wie ich sie mir vorstelle. Wir haben nichts zugelassen und nach einem Gegentreffer nicht die Nerven verloren. Das müssen wir jetzt in die Meisterschaft mitnehmen".

Um Punkte geht es wieder am kommenden Samstag, zuhause gegen den SV Kapfenberg. Im 47. Liga-Duell der beiden Mannschaften möchte die Austria natürlich gerne wieder jubeln.

Aufstellung ÖFB-Cup
Mohr - Dorn (86. Tuncer), William, Grujcic, Juninho - Tiefenbach, Krainz (72. Ranacher) - Djuric, Rocyan, Gabryel - Ronivaldo (76. Jeferson da Cruz)

Highlights im Video

Wie schnell es im Fußball gehen kann, haben die letzten Wochen bewiesen. Vor zwei Wochen ging es noch um die Tabellenführung im Spiel gegen BW Linz. Nach Runde 8 letzten Samstag hingen die Köpfe bei der Austria schon ziemlich tief unten. Gegen Lafnitz musste man sich zuhause 1:3 geschlagen geben - zehn unachtsame Minuten hatten da ausgereicht. Dennoch kommt der Cup in einer englischen Woche gelegen, da man somit nicht lange Zeit hat, sich den Kopf zu zerbrechen.

Gernot Plassnegger fand nach dem Spiel deutliche Worte, richtete aber den Blick gleich nach vorne, denn heute - nur 3 Tage später - ist der Sportclub im ÖFB Cup gefordert. Nach einer langen Reise in Runde 1 müssen auch in Runde 2 etliche Kilometer hinter sich gebracht werden. Es geht in das knapp 680 Kilometer entfernte Bruck an der Leitha. Dort trifft Grün-Weiß auf den dort ansässigen ASK-BSC Bruck/Leitha. Nur wenige Kilometer von Bratislava entfernt kommt es zum Duell zwischen 2. Liga und Regionalliga Ost. Die Gastgeber aus Niederösterreich sind aktuell in ihrer Liga auf dem 4. Platz. Spieler wie Mario Sara und Bartolomej Kuru kennt man in Vorarlberg und weiß, dass die beiden Qualität besitzen, auch wenn sie beide über 30 Jahre alt sind. Auch für die Tore sorgt ein Routinier - Tomas Majtan traf in dieser Saison in acht Spielen sechsmal. Damit ist der ASK-BSC sicherlich kein einfacher Gegner und kann auch zu einem Stolperstein werden.

Das möchte das Team von Gernot Plassnegger aber nicht zu lassen. "Wir wollen nach dem letzten Heimspiel eine Reaktion zeigen. Wir nehmen die Partie ernst und wollen spielerisch überzeugen", so der Trainer. Verzichten muss er auf Marcel Canadi, Kevin Kunz, Firat Tuncer und Petar Pavlovic, die endgültige Aufstellung wurde erst nach dem heutigen Training fixiert. Es sind durchaus Veränderung gegenüber Samstag zu erwarten
Um heute als Sieger vom Platz zu gehen, muss die Austria ihre Chancen endlich auch nutzen. Stürmer Ronivaldo und sein Kollege Lucas Barbosa sind gefordert die sich bietenden Möglichkeiten auch in Zählbares umzumünzen. Aber generell muss die Mannschaft zeigen, dass man den nötigen Biss hat nach einer Niederlage aufzustehen und weiterzumachen.

Spielbeginn ist um 18.00 Uhr. Auf Youtube kann die Partie im Livestream verfolgt werden: https://youtu.be/RVuQt71lQj8

Zur Pause fühlte es sich richtig gut an. Die Austria hatte in der ersten Halbzeit das Spiel und Gegner im Griff. Mit einer 1:0 Führung ging es in Durchgang zwei, man hatte also alles in den eigenen Händen. Am Ende musste man dann dennoch mit hängenden Köpfen den Platz verlassen, weil zehn nachlässige Minuten alles auf den Kopf stellte.

Der Sportclub wurde von Gernot Plassnegger erstmals in einem 3-5-2 System auf den Platz gestellt. Die Doppelspitze mit Lucas Barbosa und Ronivaldo brachte einiges an Schwung, auch wenn es ein wenig dauerte bis man die Pressingversuche der Lafnitzer kontrolliert entschärfte. Speziell auch die Rückkehr von William verlieh der Austria-Abwehr die nötige Stabiltät. Die ersten guten Möglichkeiten für Grün-Weiß hatten Ronivaldo (12.), Lucas Barbosa (30.) und William (32.), doch ein Torerfolg sollte erst vom Elfmeterpunkt gelingen. Lucas Barbosa setzte sich in der 36. Minute ideal gegen Gschield durch, sodass dieser den Brasilianer nur noch mit einem Foul im Strafraum stoppen konnte. Den fälligen Strafstoß verwandelte Ronivaldo souverän im vom Schützen aus gesehen rechten Eck. Mit dem Tor im Rücken agierte die Austria bis zur Pause ideal, Gefahr von den Lafnitzern kam nicht mehr auf. Die Gäste hatten ihre Chancen durch David Schloffer und Maximilian Entrup, doch die Genauigkeit im Abschluss fehlte.

Gastgeschenke verteilt
Beide Mannschaften kamen unverändert aus der Kabine und zunächst sah die Austria so aus, als ob sie im Spiel nichts mehr anbrennen lässt. Doch ein harmloser langer Pass der Lafnitzer in die Spitze leitete die Wende ein. Nicolas Mohr wollte den Ball außerhalb des Strafraums klären, doch statt dem Ball schlug er nur ein Luftloch. Diesen Schnitzer nützte Entrup zum Ausgleich (51.). Doch noch nicht genug, nur zwei Minuten später war es wieder Entrup, der mit seinem Kopfballtor das Spiel drehte. Zuvor agierte die Austria-Defensive zu passiv und ließ den Lafnitzern zu viel Platz. Endgültig den Deckel drauf setze Mario Kröpfl. Wieder ein Pass in die Tiefe veranlasste Mohr ins Laufduell mit Kröpfl zu gehen, doch ein kurzer Zögerer von Mohr verschaffte Kröpfl die notwendige Zeit, um den Ball perfekt über unseren Torhüter, der leider seine Leistung aus Linz nicht bestätigen konnte, ins Tor zu lupfen.

Durch die drei Gegentreffer innerhalb von zehn Minuten war die Austria gebrochen, alle Versuche des Aufbäumens wurden leider nicht mehr belohnt. Am Ende ein rabenschwarzer Tag für Grün-Weiß. Auch Gernot Plassnegger zeigte sich sichtlich enttäuscht nach dem Spiel: "In der ersten Halbzeit haben wir sehr gut gespielt und ich war überzeugt, dass wir das Spiel im Griff haben. Nach der Pause haben wir mit dem Ausgleich angefangen nachzudenken, anstatt Fußball zu spielen. Das Fußball Kopfsache ist, mussten wir heute auf dem harten Weg lernen". Der Trainer versuchte aber auch noch etwas Positives zu sehen: "Zum Glück geht es am Dienstag weiter mit dem Cup-Spiel, so bleibt nicht viel Zeit dem Kopf weitere Denkzeit zu geben".

ÖFB-Cup
Bereits Montagmorgen ging es für die Austria nach Bruck an der Leitha. Dort trifft man am Dienstagabend auf den ASK-BSC Bruck/Leitha. Die Niederösterreicher leigen aktuell auf dem vierten Tabellenrang der Regionalliga Ost. Mit Mario Sara und Bartolomej Kuru haben sie auch zwei Spieler in ihren Reihen, die man in Vorarlberg kennt.

Auftakt zur englischen Woche

Samstag, 22 September 2018

Mit der heutigen Partie startet eine englische Woche für das Team von Gernot Plassnegger. Innerhalb von 7 Tagen muss man gleich dreimal ran. Auftakt zu dieser Woche ist heute gegen den SV Lafnitz.

Zwei neue Situationen für die Austria - erstmals muss man auch wieder am Dienstagabend ran, auch wenn nicht in der Liga, sondern im UNIQA ÖFB Cup gespielt wird. Andererseits geht der Sportclub heute erstmals nach einer Niederlage in ein Spiel. In der letzten Runde setzte es auswärts beim FC Blau-Weiß Linz eine knappe 1:0 Niederlage. Gegen die Oberösterreicher kam Grün-Weiß nie richtig ins Spiel, die Linzer waren abgeklärtert und ihr bester Mann, Alan Lima Carius, brachte die Hausherren in Führung. Die besten Chancen für die Austria ließen Djuric (6.) und Ronivaldo (73.) aus. Alles in allem ein Spiel, dass man in die Kategorie "Aufstehn, abputzen und weiter machen" packen kann.
Generell haben die Ergebnisse vom letzten Spieltag gezeigt, wie zum Beispiel der 1:0 Sieg des FAC über die Rieder, dass in dieser Liga ein Nachlassen sofort bestraft wird. Es gilt von Woche zu Woche konzentriert zu Werke zu gehen, um Spiele für sich zu entscheiden

Liganeuling nicht unterschätzen
Genau heute gastiert eben eine Mannschaft im Planet Pure Stadion, die gefährlich werden kann, wenn man nicht von der ersten Minute voll da ist. Der SV Lafnitz ist das erste Mal in Lustenau zu Gast. Die Steirer sind als Meister der Regionalliga Mitte aufgestiegen und dürfen keinesfalls unterschätzt werden. Erst in der letzten Runde besiegten die Lafnitzer den anderen Liga-Dino, den SV Kapfenberg, mit 5:1. Mit Spielern wie Maximilian Entrup oder Mario Kröpfl verfügt der Aufsteiger auch über Spieler mit ordentlich Erfahrung und Können. Grün-Weiß dürfte also gewarnt sein. Aber natürlich möchte die Austria heute drei Punkte einfahren, um die Niederlage im letzten Spiel vergessen zu machen. Leicht wird es heute aber sicherlich nicht. Speziell die Personalsorgen belasten. Zwar ist ein Einsatz von William heute möglich, doch dafür fehlen mit Kevin Kunz, Firat Tuncer, Marcel Canadi und Marco Krainz vier Akteure, die in dieser Saison bisher zu den Stammkräften zählen. Dies ist natürlich gleichzeitig eine Chance für die Ersatzleute auf sich aufmerksam zu machen. Es wird darauf ankommen im Defensivbereich stabil zu agieren und die Räume wieder enger zu gestalten als zuletzt. Außerdem muss die Offensive die sich bietenden Chancen effektiver nutzen. In den letzten Spielen waren die Tormöglichkeiten Mangelware, was es umso wichtiger macht, bei den sich bietenden Chancen, ruhig und genau zu bleiben.

Spielbeginn ist um 16.30 Uhr. Bereits um 15 Uhr öffnet das Stadion und die Fans können sich beim Austria Oktoberfest auf die Partie einstimmen. Alle Besucher in Dirndl oder Lederhose erhalten von Mohrenbräu ein gratis Bier. Außerdem gibt es Weißwürste und Brezn', den Oldtimer-Truck der Mohrenbrauerei und vieles mehr. Im Anschluss an das Spiel gibt es im Glashaus Oktoberfeststimmung mit Dj.

OKTOBERFEST mit GEWINNSPIEL

Mittwoch, 19 September 2018

Nachdem am Samstag das große Oktoberfest in München startet, steht auch das Heimspiel gegen den SV Licht-Loidl Lafnitz unter dem Motto Oktoberfest. Gemeinsam mit der Mohrenbrauerei spendiert die Austria jedem Fan im Dirndl oder Lederhose 1 Gratis-Bier.

Aber es gibt noch mehr:

  • Mohren-Oldtimerwagen
  • Ausschank von „Mohren Gold“, dem aktuellen Festbier der Mohrenbrauerei
  • Weißwürste und Brezen
  • DJ im Glashaus nach dem Spiel

Das Beste zum Schluss: Mohrenbräu verlost 2 VIP-Tageskarten für das Spiel. Alles was ihr tun müsst, ist auf der FB-Seite der Austria den Beitrag zum Oktoberfest Beitrag liken und in einem Kommentar die Person markieren, die in euren Augen in Tracht aufs Spiel kommen sollte. Die Auslosung findet Freitagmittag um 12 Uhr statt.

Erste Saisonniederlage in Linz

Montag, 17 September 2018

Es war wie verhext. Am gestrigen Sonntag musste sich die Austria erstmals in dieser Saison geschlagen geben. Der FC Blau-Weiß Linz gewann das Duell am Sonntagmorgen mit 1:0. Der Sportclub fand lange nicht ins Spiel, die Linzer hingegen waren von der ersten Minute an hellwach und sind nun neuer Tabellenführer.

Beide Mannschaften begannen das Spiel sehr schwungvoll, wobei beide Teams darauf bedacht waren, Fehler zu vermeiden. Die erste Chance im Spiel gehörte Grün-Weiß. Nicolai Bösch spielte den Ball nach einem Lauf am rechten Flügel perfekt in den Rückraum auf Sandro Djuric (6.). Doch der Mittefeldspieler suchte überhastet den Abschluss und setzte den Ball über das Tor. Diese vergebene Chance sollte sich nur kurze Zeit später rächen. Der Führende in der Torschützenliste Alan Lima Carius setzte den Ball nach neun Minuten in die Maschen als die Austria-Defensive erstmals schwankte. Mit dem Gegentreffer riß bei der Austria endgültig der Faden und die Linzer wurden zunehmend stärker.  Mit viel Glück und einem souverän agierenden Nicolas Mohr im Tor, der kurzfristig für Kevin Kunz einspringen musste, gelang es den Rückstand bei einem Tor zu belassen.

Zur Pause wechselte Gernot Plassnegger doppelt aus und brachte mit Ranacher und Tiefenbach neue Impulse ein. Zusätzlich stellte der Trainer auf eine 3er-Kette um. Dadurch kam Grün-Weiß besser in die Partie, auch weil Linz es ruhiger angehen ließ. Die Chancen blieben aber leider Mangelware. Auf Seiten von BW Linz hatte Alan (66.) mit einem Weitschuss die beste Chance, bei der Austria kam Ronivaldo in der 73. Minute zum Kopfball. Doch der Ball ging knapp am Tor vorbei. Am Ende gewinnen die Linzer verdient dieses Spiel, beim Sportclub stimmte an diesem Tag einfach zu wenig. Trainer Gernot Plassnegger formulierte es kurz und knapp: "Wir haben heute nicht gut Fußball gespielt". Dennoch werde man jetzt nicht den Kopf in den Sand stecken. "Die Tabellenführung jetzt wäre nett gewesen, aber bringt nichts. Wir wollen weiter fokussiert bleiben und starten sogleich in die Aufarbeitung des Spiels und die Vorbereitung auf das nächste Spiel gegen Lafnitz", so der Trainer abschließend.

Premiere in der neuen zweiten Liga für unsere Austria. Am morgigen Sonntag wird der Sportclub gegen den FC Blau-Weiß Linz erstmals am Sonntagvormittag im Einsatz sein. Aufgrund der Leistungen beider Teams in der bisherigen Saison und den Ergebnissen der gestrigen Partien winkt dem Sieger der Partie die Tabellenführung. Man darf sich also eine hart umgekämpfte Partie erwarten.

Die Länderspielpause wurd genutzt, um Kräfte zu sammeln und weiter am Fine-Tuning zu arbeiten. Außerdem gab es endlich erfreuliche Nachrichten in der Cause Spielberechtigung für Rocyan. Der Brasilianer darf endlich Fußball spielen. Erste Praxisminuten sammelte der junge Mittelfeldspieler bei den Amateuren. Morgen wird er aller Voraussicht nach zunächst auf der Bank platz nehmen.

Vor der Pause konnte man den FC Liefering vor eigenem Publikum knapp aber verdient mit 1:0 besiegen. Die Mannschaft von Gernot Plassnegger wurde von den Salzburgern ordentlich gefordert, aber die Defensive mit dem jüngsten Innenverteidiger-Duo der Liga hielt den Angriffswellen statt. In der Offensive nützt Nicolai Bösch seine zweite Chance im Spiel zum Siegtreffer, zuvor hatte Ronivaldo sogar noch einen Elfmeter verschoßen. Es läuft definitiv noch nicht alles rund beim Sportclub, aber von Woche zu Woche wird hart daran gearbeitet.

Spiel auf Augenhöhe
Schwierig dürfte morgen auch die Partie gegen Blau-Weiß Linz sein. Die Oberösterreicher sind das Überraschungsteam der Liga. Im letzten Jahr die Liga als Tabellenletzter abgeschlossen, winkt wie bereits erwähnt in dieser Saison die Tabellenführung. Speziell die Offensive der Linzer ist hervorzuheben. Mit Alan Lima Carius stellt man aktuell den Führendne in der Torschützenliste. Manuel Hartl, Thomas Fröschl und Mario Ebenhofer bringen viel Erfahrung mit. "Wir werden alles tun, um die Linzer Offensive auszubremsen, sie haben sich gut verstärkt, aber unsere Defensive hat bisher überzeugt", geht Plassnegger zuversichtlich in die Partie. "Wir haben den notwendigen Respekt, aber verstecken werden wir uns nicht". Der Steirer möchte die Linzer mit einer stabilen Defensive und schnellem Umschaltspiel knacken. Personell muss Gernot Plassnegger auf William, Firat Tuncer und Marcel Canadi verzichten. 

Man darf also gespannt sein, wer morgens um 10.30 Uhr wacher ist und sich dadurch einen kleinen Vorteil erarbeitet. Auf dem Papier darf man eine knappe Partie erwarten, aber Fußball schreibt sowieso immer seine eigenen Geschichten.

Die Partie gibt es LIVE auf Laola1.tv. Ab 10 Uhr hat das Austria-Café geöffnet, dann kann das Spiel bei Weißwürsten und Brezel genoßen werden. Das Team des Cafés freut sich auf euren Besuch!

Ende gut, Alles gut. Nach langen Verhandlungen, notwendigen Interventionen von ÖFB, UEFA und FIFA ist heute Vormittag endlich die Spielberechtigung für den Brasilianer Rocyan Fernando Santiago Mendonca eingetroffen. Sein ehemaliger Verein, Gremio Porto Alegre, hatte Protest gegen den Wechsel eingelegt und dadurch die Spielberechtigung verzögert.

„Endlich hat die Warterei ein Ende“, bringt es Sportdirektor Christian Werner auf den Punkt. „Das Thema hat uns in den letzten Wochen viel Zeit und Energie gekostet. Wir sind froh, dass nun alles geklärt ist“. Rocyan Fernando wechselte Anfang Juli nach Auslaufen seines Vertrags vom U20 Team von Gremio Porto Alegre nach Lustenau. Der brasilianische Traditionsverein war aber der Auffassung, dass für den jungen Mittelfeldspieler eine Ablöse fällig wäre und hat daher Protest eingelegt. „Für uns war von Anfang an klar, dass der Wechsel von Rocyan rechtlich einwandfrei war“, erklärt Werner weiter. „Gemeinsam mit ÖFB, UEFA und der FIFA konnten wir das leidige Thema endgültig abschließen“.

Rocyan Fernando Santiago Mendonca gilt in Brasilien als großes Talent. Der 18-jährige durchlief die Nachwuchsabteilungen von Gremio Porto Alegre und wurde bereits in das U15- und U17-Nationalteam Brasiliens eingeladen. Einige andere europäische Vereine sollen ebenfalls Interesse an einer Verpflichtung gehabt haben. Der junge Brasilianer kann im zentralen Mittelfeld und auf den Außenbahnen eingesetzt werden. „Rocyan ist ein hoch talentierter Spieler. Aber wir dürfen von ihm keine Wunderdinge erwarten. Er ist 18 Jahre alt und soll sich in Lustenau heimisch fühlen. Schon seit Monaten lernt er- zusammen mit unseren anderen brasilianischen Spielern- deutsch in einer kleinen Lerngruppe“, so Christian Werner.
„Wir wollen nun Rocyan die notwendige Zeit geben, die ein so junger Spieler benötigt und freuen uns jetzt vor allem auch für ihn, dass er endlich bei Pflichtspielen dabei sein kann“.

Testspiel gegen den KSC
Am morgigen Donnerstag, 06. September, testet der Sportclub in Neu-Ulm gegen den Karlsruher SC. Der deutsche Drittligist wird ein ordentlicher Test für die Grün-Weißen. Spielbeginn ist um 14 Uhr im Dietrich-Lang-Sportzentrum (TSV Neu-Ulm, Fußballabteilung, Europastraße 15, D-89231 Neu-Ulm).

Die Austria sichert sich mit einer beherzten Leistung und einem starken Kevin Kunz drei Punkte gegen den FC Liefering. Die Salzburger forderten das Team von Gernot Plassnegger über das ganze Spiel hinweg. Der Sportclub hielt dennoch dagegen, nutzte aber leider die erarbeiten Chancen nicht.

Liefering startete mit hohem Tempo und dem bekannten frühen Pressing, doch die Austria Abwehr mit dem jungen Innenverteidiger Duo Grujcic und Marceta blieb standhaft. Offensiv versuchte es Grün-Weiß über schnelles und gradliniges Spiel und hoffte auf Konter. Die erste gute Möglichkeit hatte Nicolai Bösch nach 18 Minuten, der nach tollem Zuspiel von Ronivaldo völlig frei vor Liefering-Schlussmann Antosch auftauchte. Doch der Youngster traf den Ball nicht richtig und so hatte Antosch mit dem Roller keinerlei Probleme. Die Lieferinger selbst kamen über Camara zu ihrer ersten guten Chance, doch Kevin Kunz war zur Stelle. In der 26. Minute entschied Schiedsrichter Heiß zurecht auf Strafstoß für Lustenau, nach dem Krainz von Diakite klar gefoult wurde. Ronivaldo trat zum Elfmeter an, doch der Brasilianer sollte an diesem Tag leer ausgehen. Sein Elfmeter war zu unplatziert und ohne Kraft, dass Daniel Antosch den Ball sicher parieren konnte. Gute sechs Minuten später durften die Austria-Anhänger dann endlich jubeln. Nicolai Bösch brachte die Hausherrn nach einer Kombination über Canadi, Djuric und Ronivalod in Führung. In der ersten Hälfte schwächten sich die Salzburger dann auch noch selbst, als David Schnegg nach einem Zweikampf gegen Marco Krainz nachtrat und dafür mit Rot vom Platz musste.

Doch zu Beginn der zweiten Halbzeit präsentieren sich die Lieferinger, die zur Pause gleich doppelt wechselten, eindrucksvoll überlegen. Die Austria wurde hinten eingeschnürt und nur dank Torhüter Kevin Kunz konnte die Null gehalten werden. Nach einer Stunde kam dann der Sportclub wieder besser ins Spiel. Ronivaldo (60.) und Canadi (66.) kamen zu Möglichkeiten, doch Daniel Antosch konnte beide entschärfen. Besonders Canadi versuchte immer wieder die Lieferinger Abwehr zu durchbrechen. Mit den Dribblings des Angreifers der Austria hatten die Salzburger immer wieder Probleme. In der letzten Viertelstunde hatten die Austrianer durch Ronivaldo (77 &. 88.), Canadi (80. & 89.) gute Chancen, die aber nicht genutzt wurden. Das hätte sich in der letzten Minute der Nachspielzeit beinahe noch gerächt, als Camara zu einer Doppelchance für die Gäste kam. Doch Grujcic und Kunz hielten an diesem Nachmittag die Null fest.

Weiter geht's für die Austria nach der Länderspielpause auswärts bei Blau-Weiß Linz. In der Meisterschaftspause wird noch ein Testspiel stattfinden, weitere Details dazu folgen. 

Vergangenen Freitag gab es im Spiel gegen den Floridsdorfer AC nur einen Punkt. Natürlich war der Dreier das Ziel, doch am Ende ist Fußball halt einfach kein Wunschkonzert. Die Austria will sich heute gegen den FC Liefering belohnen, um diesen kleinen Dämpfer aus der letzten Runde wettzumachen. Leichte Aufgabe wird es aber sicherlich keine.

Bei der Austria geistert nach wie vor das Verletzungsgespenst herum. Mit William, Firat Tuncer, Lucas Barbosa und Petar Pavlovic sind vier Spieler
verletzt. Speziell die Innenverteidiger tun weh, auch wenn Dragan Marceta und Darijo Grujcic in den letzten Spielen ordentliche Leistungen abgeliefert haben. Dennoch gibt es Licht am Ende des Tunnels - Pavlovic hat diese Woche bereits wieder mit dem Training begonnen, bei Lucas Barbosa schreitet der Heilungsprozess auch voran.

Zu passiv in Wien
Gegen den FAC galt unser Team natürlich als Favorit, aber die Mannschaft von Gernot Plassnegger tat sich schwer. Die ersten Chancen hatten die
Floridsdorfer, dennoch durfte als erstes die Austria jubeln. Ronivaldo versenkte nach Vorarbeit von Waack und Djuric den Ball elegant im kurzen Eck (22.). Auf dem schwierigen Untergrund aufgrund starker Regenfälle taten sich beide Mannschaften in der zweiten Halbzeit zunehmend schwer. Kaum
verwunderlich, dass der Ausgleich des FAC nach einem Eckball passierte (76.). In der 85. Minute jubelte die Austria bereits über das 2:1 für den Sportclub, doch der Treffer von Ronivaldo wurde wegen vermeintlichem Abseits nicht gewertet. Am Ende gab es ein gerechtes Remis.

Wundertüte FC Liefering
Wenn man sich mit dem FC Liefering beschäftigt, dann kommt man immer wieder zum Schluss, dass diese Mannschaft die Wundertüte der Liga ist.
Denn der Kader der Red Bull Talenteschmiede ist riesig und variiert dazu regelmäßig von Spiel zu Spiel. Deshalb ist es auch unglaublich schwer,
sie richtig einzuschätzen. Grundsätzlich kann man aber sagen, dass die Lieferinger über gute Talente verfügen, die schnellen Offensivfußball
praktizieren. Die Austria wird heute viel arbeiten müssen, um die Punkte in Lustenau zu behalten. Grün-Weiß ist zwar nach wie vor ungeschlagen, doch mit Unentschieden kommt man in der Liga nicht weit. Im heutigen Spiel möchten sich Kapitän Marco Krainz und das restliche Team endlich für den Einsatz im Spiel belohnen. Es gilt die sich bietenden Chancen zu nützen und auch defensiv kompakt zu agieren.

1:1 Unentschieden in Floridsdorf

Montag, 27 August 2018

In einer verregneten Partie trennten sich die Austria und der FAC mit einem 1:1 Unentschieden.

Die Partie begann schwungvoll. Bereits nach drei Minuten gab es die erste gute Freistoßmöglichkeit für die Hausherrn durch Daniel Schöpf. Nach 8 Minuten tauchte dann Ronivaldo das erste Mal im FAC Strafraum auf, doch sein Schuss strich knapp am Gehäuse vorbei. Man merkte, dass die Floridsdorfer zuhause gewinnen wollten, nach elf Minuten hätte sich die Austria nicht beklagen dürfen, wenn man nach einem Kopfball von Pedro Costa in Rückstand geraten wäre. Deshalb agierte der Sportclub nun wacher und versuchte selbst die Akzente zu setzen. Nach 17 Minuten hatte Pius Dorn die Führung auf dem Fuß, doch der Verteidiger der Grün-Weißen ließ die Großchance aus. Fünf Minuten später jubelte dann aber trotzdem die Austria, als Ronivaldo nach Vorarbeit von Waack und Djuric den Ball elegant im kurzen Eck versenkte (22.). Nach knapp einer halben Stunde jubelte dann der FAC über ein Tor, doch der Treffer von Markoutz wurde zurecht wegen Abseits aberkannt. In der ersten Halbzeit verletzte sich Firat Tuncer kurz vor der Pause an der Schulter, sodass das Innenverteidiger-Duo der Grün-Weißen aus einem 18- und einem 19-jährigen bestand.

Auf dem schwierigen Untergrund taten sich beide Mannschaften in der zweiten Halbzeit dann zunehmend schwer. Kaum verwunderlich also, dass der Ausgleich des FACs nach einem Eckball passierte. Anderle traf per Kopf und ließ Kevin Kunz dabei keine Chance (76.). In der 85. Minute jubelte die Austria bereits über das 2:1 für den Sportclub, doch der Treffer von Ronivaldo wurde wegen vermeintlichem Abseits nicht gewertet.

Am Ende wäre wohl mehr drinnen gewesen, hätte sich die Austria phasenweise nicht zu sehr hinten hineindrücken lassen. Ähnlich sah es auch Trainer Gernot Plassnegger, der den Punkt gerne mitnimmt. "Es war kein einfaches Spiel, dennoch sind wir weiter ungeschlagen. Natürlich hätte ich gerne mehr Siege am Konto als Remis, aber Fußball ist kein Wunschkonzert", so der Trainer abschließend.

Kommenden Samstag geht es zuhause gegen den FC Liefering. Spielbeginn im Planet Pure Stadion ist wie immer 16.30 Uhr.

Unter den Top 5 der Liga, ungeschlagen in der Saison und mit nur zwei Gegentoren die beste Defensive der Liga stellen - das alles liest sich toll und man darf sich sicherlich darüber freuen. Doch im Grunde zählt es nicht viel. Es ist eine Momentaufnahme, die von Woche zu Woche bestätigt und im Idealfall verbessert werden muss. Jedes Spiel beginnt bei 0:0 und es ist eine ordentliche Leistung notwendig, um weiterhin tolle Schlagzeilen über sich selbst zu lesen.

Genau so sieht es auch Trainer Gernot Plassnegger, der zwar die aktuelle Situation als "ganz okay" beschreibt, aber genau weiß, dass seine Mannschaft noch viel Steigerungspotential hat. "Wir haben nicht in jedem Spiel nur tollen Fußball gespielt, phasenweise waren wir nicht gut. Aber ich sehe, dass meine Mannschaft hart arbeitet und alles gibt", so der Coach der Austria. "Wir sind eine junge Mannschaft, da ist es normal, dass nicht immer alles rund läuft. Die Ergebnisse passen bisher, fußballerisch können wir noch zulegen".
Im Spiel gegen die Juniors taten sich die Grün-Weißen gegen einen tiefstehenden Gegner öfters schwer. "Gegen einen Gegner, der sich auf die Defensive konzentriert, ist es immer schwierig zu spielen. Aber im Vergleich zur Vorsaison sind wir in der Lage auch in solchen Spielen Chancen zu kreieren", erklärt Plassnegger. "Das die Auswertung noch nicht ideal ist, weiß auch jeder. Es braucht eben manchmal noch den unbedingten Willen ein Tor zu erzielen".
Gegen den Floridsdorfer AC muss der Trainer auf William, Juninho Barros, Lucas Barbosa, Rocyan und Petar Pavlovic verzichten. Dafür kehrt Darijo Grujcic in den Kader zurück. Ein Einsatz von Beginn an wird aber erst kurz vorher vor Ort besprochen.

Gegen den heutigen Gegner Floridsdorf erwartet sich Gernot Plassnegger eine ähnliche Partie wie gegen die Juniors. Der FAC agiert sehr defensiv und lauert auf Konter. "Wir haben den notwendigen Respekt vor dem FAC, aber wir wollen auf alle Fälle etwas mitnehmen", betont Gernot Plassnegger. Die Wiener stehen aktuell auf dem 10. Tabellenplatz mit einem Sieg, einem Unentschieden und zwei Unentschieden. Die Austria gilt als Favorit, konnten die Floridsdorfer doch in dieser Saison zuhause noch nicht punkten, geschweige den ein eigenes Tor erzielen. Somit stehen die Wiener wohl heute ordentlich unter Druck, um das eigene Publikum bei Laune zu halten.

Die Partie gibt's wie üblich live auf Laola1.tv.

Nach dem Auswärtssieg in Horn wollte das Team von Gernot Plassnegger unbedingt auch zuhause voll punkten. In einer Partie auf Augenhöhe setzte sich am Ende verdient die Austria mit 2:0 durch.

Die Grün-Weißen begannen wie gewohnt und kontrollierten den Ball. Die Linzer agierten erstmals in einer 5er-Kette und lauerten auf ihre Chance. Die erste Möglichkeit fanden dann auh die Hausherren vor. Nach einem Einsatz von Marcel Canadi, landete der Ball vor den Füßen von Ronivaldo. Der Brasilianer lief alleine auf Juniors-Torhüter Lawal zu, doch beim Versuch den gegnerischen Torhüter zu umkurven, konnten die Linzer noch klären (8.). Durch diese Chance wachgerüttelt, versuchten nun auch die Oberösterreicher offensiv mehr Akzente zu setzen. Richtig zwingend war aber nichts. Leider sah es auf Seiten des Sportclubs ähnlich aus. Nach der Großchance nach weniger als zehn Minuten fanden Marco Krainz und Co keinen Weg zum Linzer Tor. Da die Juniors bei gegnerischem Ballbesitz defensiv sehr gut standen, brauchte die Austria etwas die Mithilfe des Gegners. Nach Ballverlust der Juniors in der Hälfte der Austria, geht es einmal richtig schnell. Pius Dorn findet in der Spitze Ronivaldo, der ideal mit der Brust auf Marcel Canadi abtropfen lässt. Der junge Stürmer ließ sich nicht zweimal bitten und netzte mit einem knallharten Schuss via Pfosten ein.

Mit der Führung im Rücken gingen die Austrianer in die zweite Hälfte, die Juniors agierten nun etwas offensiver was natürlich Räume für Grün-Weiß eröffnete. Doch zumeist fehlte den Angriffen und Kontern die letzte Genauigkeit. Kaum verwunderlich also, dass es schlussendlich eine Einzelaktion war, die den Endstand besorgen sollte. Marcel Canadi und Ronivaldo tanzten am linken Flügel die Linzer Abwehr schwindelig und so kam Ronivaldo nach tollem Solo und beinahe Verstolperer zum Abschluss. Aus der Drehung platzierte der Brasilianer unhaltbar den Ball ins lange Eck (64.). Gut 15 Minuten vor Schluss hätte der eingewechselte Nicolai Bösch die endgültige Entscheidung machen müssen, doch der Flügelspieler verzog alleinstehend vor Lawal. Chancen boten sich nun fast im Minutentakt, die Juniors wirkten stehend K.O. Doch Dorn (75.) und Tiefenbach (90.) konnten die besten Möglichkeiten nicht für einen weiteren Treffer nutzen.

Am Ende ein mehr als verdienter Sieg der Plassnegger Elf, die damit in der Meisterschaft weiterhin ungeschlagen bleibt. Die Videohighlights gibt es wie üblich im Video-Bereich der Homepage.

In Runde 4 empfängt die Austria zuhause die zweite Mannschaft des LASKs - den FC Juniors OÖ. Nach dem Auswärtserfolg beim SV Horn soll auch endlich zuhause der erste Dreier eingefahren werden.

Durch die Reform der 2. Liga sind seit langem wieder einige Amateure-Teams der Bundesliga-Vereine Teil der Meisterschaft. Der FC Juniors OÖ ist die Nachwuchsschmiede bzw. das Amateure-Team von LASK Linz. Die Linzer gingen aus dem FC Pasching hervor und liegen aktuell auf dem zehnten Tabellenplatz. In den ersten drei Runden gab es für die junge Mannschaft einen Sieg, ein Unentschieden und eine Niederlage. Die Oberösterreicher haben ein junges Kollektiv, das sehr diszpliniert, lauffreudig und gut organisiert ist. "Die Linzer agieren sehr variabel im Spiel. Es wird wichtig sein, den Gegner richtig zu lesen und dann zu reagieren", analysiert Gernot Plassnegger den Gegner aus Oberösterreich. Besonderes Augenmerk wird die Austria-Defensive wohl auf Andy Reyes legen müssen. Der 19-jährige Flügelspieler der Linzer hat bereits dreimal in dieser Saison getroffen und überzeugt mit seiner Schnelligkeit.

Aber auch auf Seiten des Sportclubs gibt es Spieler, die der Gegner gut im Auge behalten sollte. Ronivaldo hat im letzten Spiel gegen Horn zweimal angeschrieben und möchte Treffer Nummer 3 am liebsten gleich heute folgen lassen."Die Tore haben mir gut getan, wir haben uns immer viele Chancen erarbeitet, doch uns zu oft nicht belohnt. Ich hätte ja schon eigentlich spätestens gegen Wiener Neustadt treffen müssen, daher war es sehr erlösend gegen Horn gleich zweimal zu treffen", so der brasilianische Stürmer. Verzichten muss Trainer Plassnegger weiterhin auf Darijo Grujcic und William. Beide laborieren noch an ihren Fußverletzungen. 

Für Grün-Weiß wird es heute sicherlich kein Spaziergang werden, dennoch hat man nach dem ersten Sieg Lust auf mehr - man will unbedingt den ersten Dreier auf eigenem Rasen folgen lassen. Spielerisch haben die Austria-Kicker schon bewiesen, dass man sich im Vergleich zur Vorsaison verbessert hat. Jetzt gilt es auch die Chancenverwertung zu verbessern. Ronivaldo hat sich hoffentlich jetzt warm geschossen und sorgt heute zusammen mit seinen Mitspielern für einen vollen Erfolg.

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Nach dem Heimspiel wird wieder Live-Musik im Austria-Dorf geboten. Den Abschuss eines hoffentlich gelungenen Fußballnachmittags bildet ein Konzert des Trios "Lilly and Fränz". Das Programm der Drei pannt einen Bogen von den Hits der 50er und 60er Jahre bis hin zu top aktuellen Songs. Nach dem Motto "Alles live" bilden Gitarre und Klavier die ideale Instrumentierung der Acoustic-Band. Die Beherrschung der Instrumente ist für die beiden Fränz Ehrensache. Lilly fesselt das Publikum mit ihrer glasklaren Solostimme. Alle drei haben reichlich Bühnenerfahrung und Spaß an dem, was sie tun. Ab 18.30 Uhr im Austria-Dorf

Jeder Fußballer träumt davon, einmal in einer großen Liga aufzulaufen und sich mit den Größen des internationalen Fußball zu messen. Vor wenigen Tagen wäre dieser Traum für Darijo Grujcic bereits greifbar gewesen. Ein Angebot vom englischen Premier League Club Brighton & Hove Albion lag kurz vor Schluss der englischen Transferperiode auf dem Tisch der Austria. Viele Spieler wären dem Ruf von Geld, Ruhm und Ehre ohne zu zögern gefolgt. Nicht aber der junge Innenverteidiger. In Absprache zwischen Sportclub und Spieler entschied man sich das Angebot abzulehnen. Im Gespräch erklärt der 19-jährige seine Beweggründe.

Ein Angebot aus der Premier League erhält man nicht alle Tage. Wie fühlt sich das an?
Das Gefühl ist nur schwer zu beschreiben. Ich konnte es zunächst nicht glauben. Natürlich ist es eine Ehre aus der Premier League ein Angebot zu erhalten. Davon träumt wohl jeder Spieler. Aber es fühlt sich nach wie vor etwas surreal an.

Wie kam der Kontakt zustande?
Mein Vater Darko hatte den Kontakt mit dem Club Management von Brighton. Mich hat er dann im Anschluss über das Angebot informiert.

Wie liefen die Verhandlungen ab?
Nach dem Telefonat haben wir uns natürlich mit Sportdirektor Christian Werner und Trainer Gernot Plassnegger unterhalten. Neben meinem Vater Darko ist auch Armand Benneker seit ca. 3 Jahren eine meiner Vertrauenspersonen. Wir haben zu dritt viel über die Idee, diesen Schritt zu machen, gesprochen. Man muss dabei einfach viele Dinge beachten. In Absprache mit dem Verein haben wir uns dann entschieden, das Angebot abzulehnen.

Was hat dich dazu bewogen das Angebot abzulehnen?
Ich stehe noch am Anfang meiner Karriere und da ist vor allem Spielzeit unumgänglich. Ich habe ja erst vor kurzem den Schritt von Dornbirn nach Lustenau gewagt. Für mich ist es aktuell einfach wichtig, dass ich viel Spielzeit bekomme und die habe ich hier in Lustenau bisher erhalten. Gernot Plassnegger und das restliche Trainerteam schenken mir das notwendige Vertrauen, dafür möchte ich mich bei ihnen bedanken und auch etwas zurückgeben. Ich wurde in Lustenau super aufgenommen und ich bin aktuell hier sehr glücklich - ein Wechsel kam daher für mich einfach noch zu früh.

Was macht für dich die Austria aus?
Die Austria ist ein familiärer Verein, bei dem ich mich von der ersten Sekunde an wohl gefühlt habe und der mir die Möglichkeit gegeben hat, mich weiterzuentwickeln. Ich bin in Lustenau groß geworden und daher ist es für mich schon etwas Besonderes in meinem Heimatort aufzulaufen. Hier im Verein sind alle fußballbegeistert und das steckt an.

Erster Sieg in der neuen Saison

Sonntag, 12 August 2018

Die Austria feiert nach zwei Unenschieden im dritten Meisterschaftsspiel den ersten Sieg. Ronivaldo (2x) und Alexander Ranacher sichern mit ihren Toren den ersten Dreier.

Der Sportclub agierte aufgrund einiger Verletzungen in einer noch nicht gesehenen Aufstellung, die aber schnell Früchte trug. Nach nur sieben Minuten erzielte Stürmer Ronivaldo die Führung und legte damit den Grundstein für den Erfolg. Sandro Djuric bediente den Brasilianer mit einer Flanke, die der Angreifer per Aufsetzer an Krell vorbei ins Tor setzte. Die Austria hätte eigentlich schnell den Vorsprung ausbauen können bzw. müssen, doch Nicolai Bösch (9.), Marcel Canadi (18. & 30.) und der in die Aufstellung gerückte Maximilian Waack (21.) ließen gute Möglichkeiten aus. Durch die vergebenen Chancen auf den Ausbau der Führung kamen die Hausherren besser ins Spiel. Doch Kevin Kunz im Tor der Grün-Weißen sollte an diesem Tag nicht hinter sich greifen müssen.

In der zweiten Halbzeit konnten die Horner zunächst das Spiel kontrolieren, Torgefahr sollte aber keine aufkommen. Nach etwas mehr als einer Stunde erhöhte Ronivaldo per Elfmeter auf 2:0 (64.). Den Strafstroß bekam die Austria nach einem klaren Foul an Sandro Djuric zugesprochen. Mit dem zweiten Treffer kippte die Partie wieder mehr zugunsten der Austrianer. Das Spiel wurde kontrolliert und fünf Minuten vor Spielende erzielte Alexander Ranacher den 3:0 Endstand. 

In der Video-Area auf unserer Homepage findet ihr wie gewohnt die Highlights des Spiels. Auf Laola1.tv findet ihr auch das ganze Spiel zum Nachschauen.

In Runde 3 zu Gast beim SV Horn

Freitag, 10 August 2018

Heute steht die dritte Runde der zweiten Liga an. Die Austria gastiert dabei beim letzjährigen Regionalliga Ost Meister SV Horn. Die Niederösterreicher sind keine Liga-Neuliga, waren sie doch vor zwei Jahren schon Ligateilnehmer, damals mit hohen Ambitionen, nämlich die Champions League in einigen Jahren erreichen zu wollen.

2018 sehen die Ambitionen etwas anders aus. Nach dem Abstieg 2017 folgte mit Neo-Coach Carsten Jancker der direkte Wiederaufstieg in die zweithöchste Spielklasse. Als Meister der Regionalliga Ost unterstrichen die Niederösterreicher, dass sie nicht nur dank der Reform Teil der neuen Liga sind. In der Saisonstart ist den Hornern aber deutlich missglückt. Beide Spiele gingen verloren, auch wenn es immer eine knappe Angelegenheit war. "Wir dürfen den SV Horn nicht unterschätzen, sie haben gute Spieler in ihren Reihen und können jeder Mannschaft weh tun", warnt Trainer Gernot Plassnegger vor dem heutigen Spiel. "Wir sind vielleicht etwas im Vorteil, aber diesen müssen wir zuerst nützen". Mit Matus Paukner und Miroslav Milosevic verfügt der Aufsteiger über ein gefährliches Duo, dass in dieser Saison schon jeweils zwei Treffer erzielt hat.

Beim Sportclub hat sich in der letzten Woche der Verletzungsteufel breit gemacht. Mit Darijo Grujcic und William fehlen zwei Defensiv-Akteure. Beide Spieler leiden an Fußverletzungen. Grujcic laboriert an einem Haarriss im Zehenbereich und Wiliam an einer Knochenabsplitterung im Zehenbereich. Mit Lucas Barbosa und Nicolas Mohr fallen für Freitag zwei weitere Akteure aus. Gernot Plassnegger ist so zu einigen Umstellungen gezwungen, man darf gespannt sein welche Startelf er auf den Platz schicken wird.
Im letzten Saisonspiel gegen Neustadt schetierte die Austria-Elf vor allem an der eigenen Chancenauswertung. "Wir hätten uns schon selbst mit Siegen belohnen können, aber nachdem uns zunächst ein wenig das Spielglück fehlte, haben wir unsere Chancen nicht genutzt. Daran müssen wir arbeiten", so der Trainer.

Spielbeginn ist um 19.10 Uhr. Laola1 überträgt die Partie wie gewohnt auf ihrer Webseite (hier geht's zum Livestream).

Heute hat das Sportzentrum der Universität Passau und der Sportclub Austria Lustenau eine Forschungskooperation abgeschlossen. Beide Seiten sollen aus der Zusammenarbeit Vorteile, neue Potentiale und Ideen gewinnen.

Sportdirektor Dr. Christian Werner freute sich, die abgeschlossene Kooperation im Austria-Center präsentieren zu dürfen: „Die Zusammenarbeit bietet uns tolle Möglichkeiten unsere bestehenden Abläufe und Prozesse zu optimieren und neue, vor allem kreative Möglichkeiten zu schaffen, unseren Verein weiterzuentwickeln“. Der Sportclub sei ein kleiner Verein, der nicht einfach Konzepte und Projekte von größeren Vereinen kopieren könne. „Es braucht bei uns individuelle und kreative Ideen, um uns als kleiner Verein Erfolge zu verschaffen.“, erklärt Werner. Von Seiten der Universität Passau wird Prof. Dr. Gereon Berschin die Kooperation betreuen. Er leitet das Sportzentrum an der Universität Passau. Zusammen mit seinem Team betreute bereits ähnliche Projekte in Heidelberg und Marburg. In Vorarlberg ist es das erste Projekt.
„Die Universität Passau verfügt mit Prof. Dr. Gereon Berschin über einen Sportwissenschaftler, der im sportwissenschaftlichen Bereich „Sportpraxis“ einer der führenden Forscher in Deutschland ist“, so Sportdirektor Werner.

Effizienz steigern, Potential nützen
Am gestrigen Montagabend gab es das erste Treffen zwischen Dr. Berschin und dem Trainerstab des Sportclubs. Dabei wurden erste Ideen und Ansatzpunkte definiert. „Wir von der Universität Passau sind überzeugt, dass die Forschungskooperation für beide Seiten viele Vorteile bietet. Wir sehen uns in erster Linie als unterstützender Berater, der die bestehenden Abläufe analysiert und Vorschläge für Änderungen, Anpassungen und natürlich Erhalt von bestimmten Abläufen und Prozessen liefert“, erläutert Prof. Dr. Berschin erste Details der Zusammenarbeit. Ähnlich sieht es auch der Sportdirektor der Austria. Die neue Kooperation sei keinerlei Ersatz für andere Kooperationen und Vereinbarungen. „Die Universität Passau soll uns bei der Analyse helfen. Die Umsetzung erfolgt dann weiterhin vor Ort mit unseren gewohnten und kompetenten Partnern“, so Dr. Werner.
Neben der Ist-Analyse des Sportclubs soll es auch in den Bereichen der Gegneranalyse und des Scouting zu gemeinsamen Projekten kommen. „Fußball ist ein Tagesgeschäft und es gibt immer Verbesserungspotential. Gemeinsam wollen wir dieses nützen und vergrößern“, ergänzt Christian Werner.

Start im Trainingsbereich
Als erstes Projekt soll im Trainingsbereich ein Konzept der Universität Passau umgesetzt werden. „In Passau haben wir speziell im Bereich Kondition eine innovative Trainingsmethode entwickelt, um die Spieler hinsichtlich Koordination, Motorik und Schnelligkeit zu fordern. Dies ist nur ein erster kleiner Schritt, aber es bietet uns eine gute Möglichkeit mit der Arbeit zu beginnen“, erklärt Dr. Berschin.

Die Zusammenarbeit wurde auf unbefristete Zeit abgeschlossen. Man wolle dem Ganzen genügend Zeit und auch die Möglichkeit geben, die Kooperation in verschiedenen Bereichen zu testen. Allen Beteiligten sei es vor allem wichtig, dass die Entwicklung regelmäßig evaluiert wird und gegebenenfalls Anpassungen vorgenommen werden.

Die Austria hatte sich für den Heimauftakt fest vorgenommen mit drei Punkten den Platz wieder zu verlassen. Nach einer hitzigen Partie bleibt leider nur die Ernüchterung, dass bei Grün-Weiß noch viel Arbeit zu tun ist. Dennoch zeigte die Austria bereits phasenweise was möglich wäre.

Für den Sportclub begann die Partie mit einer kalten Dusche. Nach nur 40 Sekunden jubelte der SC Wiener Neustadt über die Führung. Dominik Reiter nützte einen Abstimmungsfehler in der Austria-Defensive und ließ Kevin Kunz im Tor keine Chance. Die Austria ließ sich aber nicht beirren und versuchte den Matchplan so schnell wie möglich umzusetzen und zu belohnen. Vor allem das Duo auf der rechten Seite mit Ranacher und Dorn brachte die Neustädter immer wieder ins Taumeln. Sandro Djuric hatte bei zwei Vorstößen über die rechte Seite die besten Möglchkeiten (13. & 17.), doch insgesamt waren die Abschlüsse zu harmlos, um Domenik Schierl im Tor der Gäste in Verlegenheit zu bringen. Aktivposten Pius Dorn testete dann nach 25 MInuten Schierl, doch der beste Neustädter am heißen Samstagnachmittag blieb weiterhin Sieger. In der 38. Minute hätte dann beinahe der letzjährige Torschützenkönig Salihi für das 2:0 der Gäste gesorgt. Doch Firat Tuncer grätschte dem sonst unauffälligen Neustädter Stürmer den Ball gerade noch so mit viel Risiko weg.

Schlussoffensive unbelohnt
Nach der Pause veränderte Gernot Plassnegger die taktische Aufstellung beorderte William zurück in die Verteidigung. Darijo Grujcic wiech für Maximilan Waack, der nun im Zentrum für den Spielaufbau sorgen sollte. Nach einer Stunde dann die bisher beste Ausgleichsmöglichkeit für Grün-Weiß. Marcel Canadi bediente Ronivaldo mit einer Flanke ideal, doch der Brasilianer traf mit seinem Kopfball nur seinen Gegenspieler Podhorin, der den Ball so in die Hände von Schierl abfälschte. Nur eine MInute später testete Marcel Canadi, der wieder einge gute Partie ablieferte, Schierl,doch wieder blieb der Schlussmann oben auf. So war es dann in der 77. Minute ein Mitspieler, der Schierl endlich bezwang. Nach einem Doppelpass zwischen Bösch und Ronivaldo servierte der Brasilianer eine scharfe Hereingabe auf den zweiten Pfosten, die Podhorin nur ins Tor ablenken konnte. Im Anschluss startete die Austria einen Sturmlauf, die Neustädter waren k.o. Speziell Ronivaldo hatte die beste Chance, als er nach Traumpass von Krainz alleine vor Schierl auftauchte. Doch der Stürmer entschied sich für einen Heber, statt für einen gezielten Schuss, sodass Schierl wieder Sieger blieb (86.). Nach dem Marcel Canadi zuvor wieder an Schierl scheiterte (88.), vergab Ronivaldo auch die letzte Chance des Spiels (96.).

Am Ende fühlt sich das Unentschieden mehr wie eine Niederlage an. Wäre das frühe Gegentor nicht gefallen, hätte die Partie wahrscheinlich einen ganz anderen Verlauf genommen. Hier gibt es wie üblich das Highlightvideo der gestrigen Partie.

Für den Sportclub geht es kommenden Freitag beim SV Horn weiter.

Seit letzter Woche läuft die neue zweite Liga. Aus der SkyGo Ersten Liga wurde die neue 2. Liga Österreichs. 16 Teams kämpfen um einen Aufstiegsplatz, drei Teams werden am Ende der Saison absteigen. Außerdem wird der Sportclub erstmals seit dem 1. Mai 2005 (damals gegen den FC Lustenau) wieder am Samstag anstatt am Freitag spielen.

Mit Christian Werner wurde ein neuer Sportdirektor eingesetzt. Der Kader wurde reduziert - es gab zwölf Abgänge und sechs Neuzugänge. Trainer Gernot Plassnegger hat im Sommer intensiv mit dem Team gearbeitet, um seine Philosophie und Ideen der Mannschaft nahe zu bringen. Im ersten Pflichtspiel der Saison - ÖFB Cup Runde 1 - gab es einen klaren 4:0 Erfolg gegen den USV Scheiblingkirchen-Warth.

Ein Punkt zum Auftakt der Meisterschaft
In der ersten Runde der neuen zweiten Liga gab es gegen den SK Austria Klagenfurt ein 1:1 Unentschieden. Der Sportclub aus Lustenau begann sehr druckvoll und ging durch ein Traumtor von Marcel Canadi nach nur sechs Minuten in Führung. Leider kam durch das frühe Tor der Motor der Grün-Weißen immer mehr ins Stocken. Die Gastgeber aus Klagenfurt fanden so immer besser ins Spiel und setzten die Sticker ordentlich unter Druck. Dank einer starken Leistung von Torhüter Kevin Kunz ging es dennoch mit der Führung in die Pause. In der zweiten Hälfte agierte die Austria wieder etwas stabiler, die besseren Chancen hatten aber die Gastgeber, die dann in der 73. Minute zum verdienten Ausgleich kamen. Am Ende war das Unentschieden gerecht - es liegt noch einiges an Arbeit vor Plassnegger und seinem Team.

Heimspielpremiere gegen einen Altbekannten
Neben den ganzen Veränderungen bleiben aber auch einige Dinge gleich. So gibt es auch in der Saison 2018/19 das Duell mit dem SC Wiener Neustadt. Die Niederösterreicher konnten den Rechtsstreit mit St. Pölten nicht gewinnen und bleiben somit Teilnehmer in der zweiten Liga. 14 Neuzugänge gab es und 19 Abgänge. Die Neustädter unter Neo-Coach Georg Fellner legten zum Saisonauftakt gleich einen Fehlstart hin. Gegen BW Linz setzte es zuhause eine 2:0-Niederlage. Dennoch darf man Wiener Neustadt nicht unterschätzen. Goalgetter Hamdi Salihi ist weiterhin an Board und wird wahrscheinlich auch in dieser Saison um die Torjägerkrone mitreden. Grün-Weiß möchte die Heimspielpremiere am liebsten mit einem Sieg begehen. Dafür braucht es heute viel Laufbereitschaft und Einsatz, dann wird die Afterparty mit Live-Musik im Austria-Dorf um so schöner und länger.

Die ersten 90 Minuten der neuen Meisterschaft liegen hinter uns. In einem spannenden Duell trennten sich die Austrias aus Lustenau und Klagenfurt mit einem 1:1 Unentschieden. Beide Teams hätten den Lucky-Punch setzen können, doch am Ende ist die Punkteteilung gerecht.

Die Austria begann sehr druckvoll und wollte an die Leistung im Cup-Spiel anknüpfen. Bereits nach nur zwei Minuten testete Ronivaldo mit einem Kopfball Klagenfurts Torhüter Pelko. Knappe vier Minuten später konnte aber auch der Schlussmann der Kärntner nichts mehr ausrichten als Marcel Canadi nach toller Kombination über Ranacher-Dorn-Djuric frei zum Abschluss kam und per Außenrist das zu diesem Zeitpunkt verdiente 1:0 erzielte.
In weiterer Folge versuchte die Austria aus Lustenau weiter früh zu pressen und die Kärtner unter Druck zu setzen, doch mit Fortdauer des Spiels ließ dieser Druck zu sehr nach und die Gastgeber kamen zu guten Chancen. Unter anderem war es Torhüter Kevin Kunz zu verdanken, dass es mit dem 1:0 in die Pause ging. 

Nach dem Seitenwechsel blieben die Hausherren spielbestimmend, die Grün-Weißen taten sich weiterhin schwer wieder Fuß zu fassen. Nach druckvollen 20 Minuten konnte sich das Team von Gernot Plassnegger mit Entlastungsangriffen wieder Luft verschaffen, doch leider wurden die sich bietenden Räume nicht effizient genutzt und es blieb bei oftmals eher harmlosen Abschlüssen aus der zweiten Reihe. Und wie es im Fußball halt oftmals ist, wird das Auslassen von Chancen bestraft. Nach gut 75 Minuten erzielte Markus Rusek den Ausgleich nach einer Ecke vom besten Kärntner Zakany.

Am Ende ist die Punkteteilung für beide Seiten gerecht. Die Austria konnte den ersten Punkt der Saison einfahren bei einem Gegner, der sicherlich dem einen oder anderen Team noch Probleme bereiten wird. Wer das Spiel nicht verfolgen konnte, kann auf unserer Homepage im neu geschaffenen Videobereich (hier klicken) die Highlights anschauen. Wer mehr Zeit hat, kann sich auf der Laola1-Homepage (hier klicken) die ganze Partie noch einmal anschauen.

Nach Fußball-WM Runde 1 im ÖFB-Cup gibt es ab heute endlich wieder Meisterschaftsfußball. Die neue zweite Liga startet mit 16 Mannschaften und neuer Ausrichtung. Man weiß noch nicht genau was einen erwarten wird, deshalb darf man gespannt sein, in welche Richtung sich die Liga entwickeln wird.

In Lustenau hat sich in der Sommerpause einiges getan. Ein neuer Sportdirektor wurde eingesetzt, auch beim Kader hat sich personell einiges getan. Die Vorbereitung verlief nach Plan und alle Spieler sind mit an Board. Der Auftritt im Cup hat gezeigt, dass das Team in der Sommerpause ordentlich gearbeitet hat. Den Schwung aus diesem Spiel möchte man natürlich heute auch mit in den Meisterschaftsstart nehmen.

Austria-Derby zum Auftakt
Für die Austria beginnt die Meisterschaft auswärts beim SK Austria Klagenfurt. Wo sich vor gut einer Woche noch der FC Bayern München und Paris Saint-Germain duellierten, treffen heute die beiden Namensvetter der zweiten Liga aufeinander. Die Kärntner stiegen als Fünftplatzierter der Regionalliga Mitte in die zweithöchste Klasse auf. Schon in der Saison 2015/16 waren die Klagenfurter Teil der zweiten Liga. Dort landeten sie am Ende der Saison auf dem achten Platz, mussten aber aufgrund der damaligen Lizenzverweigerung absteigen.
Mittlerweile zeigt sich der Verein mit einem neuen Gesicht. Viele junge Spieler stehen im Kader des Sportklubs aus Kärnten. Mit Sandro Zakany ist der Kapitän Aushängeschild und Fels in der Brandung zugleich. Im Sommer konnten die Kärntner mit Marco Hödl und Volkan Akylidiz die zwei Top-Scorer der Regionalliga West fürs Sturmzentrum verpflichten.
Im ÖFB Cup konnten sich die Klagenfurter mit 2:0 gegen Traiskirchen durchsetzen. Somit ist auch dem heutigen Gegner der Pflichtspielauftakt geglückt. Trainer Gernot Plassnegger warnt vor dem Gegner, gibt aber eine klare Marschrichtung vor: “Wir werden auf uns schauen und unser Spiel aufziehen. Defensiv braucht es eine konzentrierte Leistung. Wenn jeder Spieler wie bisher bereit ist für seinen Mitspieler einzuspringen, dann ist heute ein erfolgreicher Start möglich”.

Zufrieden mit der Entwicklung
Generell zeigte sich der grün-weiße Austria-Coach vor dem Spiel zufrieden. Die Vorbereitung habe gut funktioniert. Das Team habe durchgehend mitgezogen und auch die Entwicklung sei deutlich spürbar. Gegen den heutigen Gegner Klagenfurt kann Plassnegger aus dem Vollen schöpfen. Alle Spieler sind fit und heiß auf das erste Meisterschaftsspiel. “Ich und auch die Mannschaft freuen uns unheimlich, dass es endlich losgeht. Wir werden alles geben, um Punkte mit nach Hause zu bringen”.

Spielbeginn ist im Wörtherseestadion um 19.10 Uhr. Laola1.tv überträgt die Partie in voller Länge im Livestream. Wer Laola1.tv über seinen TV nutzt (zB Amazon Fire Stick), der kann das Spiel auch so gemütlich zuhause von der eigenen Couch verfolgen.

 

Klarer Erfolg im UNIQA ÖFB Cup

Sonntag, 22 Juli 2018

In der ersten Runde des ÖFB-Cups setzte sich der Sportclub deutlich mit 4:0 gegen den USV Scheiblingkirchen-Warth durch. Der Landesligist konnte die Grün-Weißen zu keinem Zeitpunkt fordern und so darf man sich im Austria-Lager über einen gelungenen Pflichtspielauftakt freuen.

Auf einem sehr kleinen Platz agierte die Mannschaft von Gernot Plassnegger von der ersten Minute an clever und kontrollierte Ball und Gegner. Nach einer halben Stunde dann die Führung für den Sportclub. Ronivaldo verwandelte souverän einen Elfmeter. Zuvor wurde Marcel Canadi ideal von Alex Ranacher in Szene gesetzt, der 20-jährige wurde dann von Scheiblingkirchen-Torhüter Leidl klar gefoult. Da aber die Pfeife des Schiedsrichter stumm blieb, wollte Ronivaldo die kurze Verwirrung der USV Abwehr nutzen, doch auch der Brasilianer wurde deutlich von den Beinen geholt und nun hatte Schiedsrichter Eisner keine andere Wahl als auf den Punkt zu zeigen. Mit dem Stand von 1:0 aus Sicht der Austria ging es in die Pause.

Auch in Hälfte 2 blieb die Elf von Plassnegger die bestimmende Mannschaft und konnte durch Marcel Canadi (62.) und William (68.) innerhalb von fünf Minuten die Partie endgültig vorentscheiden. In der 82. Minute setzte dann Firat Tuncer mit einem sehenswerten Kopfball den Schlusspunkt unter eine klare Partie für den Sportclub.

Kommendes Wochenende startet dann die Meisterschaft. Grün-Weiß hat auch dabei wieder eine weite Reise anzutreten. Es geht nach Klagenfurt, wo sich gestern noch der FC Bayern und PSG duellierten. Für den Sportclub heißt der Gegner zum Glück "nur" Austria Klagenfurt. Gespielt wird am Freitag 27. Juli, um 19.10 Uhr. Laola1 überträgt die Partie im Livestream.

 

Am morgigen Samstag endet die fußballfreie Zeit für unseren Sportclub. 57 Tage nach dem letzten Pflichtspiel der vergangenen Meisterschaft rollt das runde Leder wieder. Wie bereits üblich, beginnt die neue Saison mit der ersten Runde des UNIQA ÖFB Cups.

In der ersten Runde gastiert das Team von Gernot Plassnegger in Niederösterreich bei der USV Scheiblingkirchen-Warth. Die Gastgeber spielen in der 4. Landesliga Niederösterreichs und konnten sich in der vergangenen Saison den Niederösterreichischen Pokal sichern. Auch schon im letzten Jahr musste Grün-Weiß gegen den niederösterreichischen Pokalsieger rein. Damals setzte man sich knapp mit 1:0 durch. Man ist also gewarnt, dieses Spiel auf die leichte Schulter zu nehmen.

USV Scheiblingkirchen - der niederösterreichische Pokalsieger
Die Niederösterreicher verfügen über eine Mannschaft, die neben Talenten mit einigen erfahrenen Spielern gespickt ist. Mit Christoph Knaller, Christian Ressler, Matthias Lindner und Philipp Koglbauer sind vier Spieler dabei, die über zweite Liga und auch Bundesliga Erfahrung verfügen. Trainer Gernot Plassnegger warnte eindringlich vor dem USV: “Du darfst im Cup generell kein Team unterschätzen. Scheiblingkirchen verfügt über eine gute Mannschaft und wir wissen, dass es kein Spaziergang wird”. Der USV wurde in der vergangenen Saison als Aufsteiger aus der fünften Leistungsklasse direkt Fünfter. “Man wird nicht einfach so Cup-Sieger”, ergänzt Gernot Plassnegger und unterstreicht, wie wichtig es sein wird, den Gastgeber nicht zu unterschätzen. “Man sieht es immer wieder, wie es in Pokalspielen Überraschungen gibt - nicht nur bei uns, auch in Deutschland oder England. Wir haben uns gut vorbereitet und wollen alles dafür tun eine Runde weiterzukommen. Wichtig wird es sein, von der ersten Minute an, eine ansprechende Leistung zu bringen”, so Plassnegger abschließend.

Team ist bereit
Der Trainer der Grün-Weißen kann im Cup aus dem vollen Schöpfen, alle Spieler sind an Board. Die Vorbereitung sei gut verlaufen, man habe die vorab definierten Ziele erreicht. “Die Spieler haben super mitgezogen und alles gegeben, wir sind bereit”, lautet das Fazit von Plassnegger. Das Team reiste bereits heute nach Niederösterreich, um die Anreise von über 650 Kilometern etwas abzufedern. Jedoch sollte die Austria damit keine Probleme haben. In den letzten Jahren hieß es zu Beginn des Pokals immer wieder mehr als 600km Distanz zurücklegen zu müssen.

Man darf gespannt sein, welchen Weg die Austria dieses Jahr im Cup nehmen und wie lange er dauern wird. Die letzte erfolgreiche Cup-Jahre liegen doch etwas zurück. Die Grün-Weißen konnten zuletzt von einer erfolgreichen Pokalsaison 2010/11 und 2011/12 sprechen, als man 2011 das Finale und 2012 das Viertelfinale erreichte. Vielleicht kann man dieses Jahr wieder ein wenig mehr für Furore sorgen.

Spielbeginn ist morgen, 21.07, um 17 Uhr in Scheiblingkirchen. Die Partie wird auf www.oefb.at live gestreamt.

Ab Freitag 20. Juli gibt es wieder die beliebte Schneeballkarte im Vorverkauf. In der neuen Saison kann um € 80 (vorher € 90) grün-weißer Fußball genossen werden. Die Saisonkarte gilt neben den 15 Heimspielen der Profimannschaft auch für die Heimspiele des Amateure-Teams. Es gibt auch wieder die Möglichkeit die Schneeballkarte Kristall um € 120 zu erwerben. Bei der Kristall-Variante ist wie bisher eine einmalige VIP-Tageskarte für ein Heimspiel inkludiert.

Der Sportclub veranstaltet wie schon in den letzten Jahren Vorverkaufsstände im Messepark, Dornbirn und im Rheincenter, Lustenau.

Zu jeder Karte gibt’s eine Austria-Tasche gefüllt mit: Radler, Säften, Energy Drink, Salzstangerl, Pufulettis, Waschmittel, Nudeln und Senf. Die Taschen sind exklusiv während der Aktionswoche erhältlich! Ein großes Dankeschön an die Partnerfirmen Mohrenbrauerei, Rauch, Spar, Planet Pure, Martinshof und Lustenauer Senf!

Öffnungszeiten Vorverkaufsstand im Messepark Dornbirn:

Freitag 20. Juli: 09.00 – 21.00 Uhr
Samstag 21. Juli: 08.30 – 18.00 Uhr
Montag 23. Juli: 09.00 – 19.30 Uhr

Öffnungszeiten Vorverkaufsstand im Rheincenter Lustenau:

Dienstag 24. Juli: 09.00 – 19.45 Uhr
Mittwoch 25. Juli: 09.00 – 19.45 Uhr
Donnerstag 26. Juli: 09.00 – 19.45 Uhr
Freitag 27. Juli: 09.00 – 19.45 Uhr

Karten sind natürlich auch im Austria Center erhältlich, jedoch nur ohne Austria-Tasche

Das Vater-Sohn-Duell zwischen Austria-Spieler Marcel Canadi und Atromitos Athen Trainer Damir Canadi ging an den Vater. Bei hohen Temperaturen setzte sich der Gast aus Griechenland knapp mit 2:1 durch.

Trainer Gernot Plassenegger gab auch im letzten Test seinen gesamten Kader etwas Spielzeit, wobei dieses Mal erst zur Mitte der zweiten Hälfte das große Wechseln begann. Beide Teams begannen die ersten Minuten etwas abwartend und tasteten sich nur langsam in Richtung gegnerischen Strafraum vor. Nach knapp 20 Minuten brachte dann Kapitän Marco Krainz die Hausherren mit einem Schuss von der Strafraumgrenze in Führung. Athen, bei denen beide Ex-Austria-Kicker Bruno und Emanuel Sakic durchspielten, kam fast im Gegenzug zur Ausgleichschance, doch Torhüter Kevin Kunz parierte einen zentralen Freistoß souverän. Nach 26 Minuten nutzen die Griechen dann eine weitere Chance durch Nicolas Lazaridis zum 1:1. Beinahe wäre dem Spieler Athens ein Doppelschlag geglückt, denn nur eine Minute später traf er sehenswert per Hake nur den Pfosten. In weiterer Folge übernahm nun aber der Sportclub immer mehr das Zepter und kam zu guten Möglichkeiten. Ronivaldo (29. & 43.), Marcel Canadi (37., 42. & 44.) und Waack (40.) hatten gute Chancen, doch ein Torerfolg wollte nicht gelingen. Besonders Marcel Canadi hatte Pech, als er in der 42. Minute mit einem gefühlvollen Lupfer nur das Aluminium traf.

Auch in Hälfte 2 begannen beide Teams etwas zurückhalten. Dieses Mal gehörte die erste gute Chance den Griechen, doch wieder war Kevin Kunz auf seinem Posten. Nach gut einer Stunde ergaben sich Torszenen im Minutentakt. Zunächst brachte Ronivaldo nach Kopfballvorlage von Marcel Canadi den Ball per Kopf nicht aufs Tor, im Gegenzug stellte Athens Rivanis per Kopf auf 1:2. Die Austria versuchte in weiterer Folge den Ausgleich zu erkämpfen, die Griechen zogen sich immer mehr zurück und verließen sich aufs Kontern. Canadi (62.), Pavlovic (72.), Gabryel (77.) und Bösch (86.) hatten die Möglichkeit auf Seiten der Grün-Weißen, bei den in blau spielenden Athenern hatte Bruno noch die einzige nennenswerte Aktion nach dem 2:1 Führungstreffer. Am Ende blieb es beim knappen Erfolg für die Griechen, dennoch konnte man mit der Leistung des Sportclubs zufrieden sein.

In einer Woche steht dann das erste Pflichtspiel am Programm. In der ersten Runde des UNIQA ÖFB Cups trifft die Austria auswärts auf den USV Scheiblingkirchen-Warth. Gespielt wird am 21. Juli, um 17 Uhr.

Trikot Saison 2018/19

Donnerstag, 12 Juli 2018

In der kommenden Saison wird das Team von Trainer Gernot Plassnegger mit einem klassischeren Dress als in der letzten Meisterschaft auflaufen.

Bei Heimspielen dominiert die Farbe Grün. Das Trikot ist einfarbig im traditionellen Austria-Grün gehalten. Mittig auf der Brust ist selbstverständlich das Logo unseres Hauptsponsors Planet Pure. Abgerundet wird das Heimspiel Outfit durch eine weiße Hose und grüne Stutzen.

Bei Auswärtsspielen bleibt es bei Grün-Weiß, jedoch ist in der Ferne das Trikot und die Stutzen weiß, die Hose dafür grün.

 

Neuigkeiten vom Profi-Kader. Firat Tuncer (23) verlängert seinen Vertrag beim Sportclub um ein weiteres Jahr bis Juni 2019. Torwart Alexander Sebald (21) wird an den FC Hansa Rostock verliehen.

Verteidiger Firat Tuncer hat seinen Vertrag um ein weiteres Jahr bis 2019 verlängert. Der türkische Verteidiger spielt seit Jänner 2017 für Grün-Weiß und konnte sich in den letzten Monaten mit seinen Leistungen für eine Verlängerung empfehlen. Firat Tuncer kam vom zweiten Team des 1. FC Kölns nach Lustenau und bestritt bisher 30 Pflichtspiele für die Austria. Unter Gernot Plassnegger avancierte der 1,86 große Verteidiger in der letzten Saison während des letzten Meisterschaftsviertels zum Stammspieler und bildete zumeist mit William und Grujcic die 3er-Abwehrkette.

Alexander Sebald wechselt auf Leihbasis in den Norden Deutschlands zum FC Hansa Rostock. Der junge Torwart soll dort die angespannte Torwart-Situation verbessern. Alexander Sebald steht noch bis 2020 bei der Austria unter Vertrag. Er kam bei den Profis zu 24 Pflichtspieleinsätzen und blieb dabei acht Mal ohne Gegentor.

Sportdirektor Christian Werner...

...über Firat Tuncer:
"Mit Firat binden wir einen jungen und talentierten Verteidiger an unseren Club. Er hat mit seinen Leistungen überzeugt und in den letzten Wochen eine tolle Entwicklung durchgemacht."

...über Alexander Sebald:
"Wir sind froh Alexander diese Möglichkeit bieten zu können. Hansa Rostock ist eine bekannte Adresse im deutschen Fußball und bietet Alexander gute Chancen sich weiterzuentwickeln. Wir wünschen ihm für seine neue Aufgabe nur das Beste."

In weniger als zwei Wochen beginnt mit der ersten Cup-Runde offiziell die neue Saison. Zuvor ist den Verantwortlichen der Austria noch kurzfristig die Organisation eines internationalen Testspiels gelungen. Am kommenden Donnerstag, 12. Juli, trifft der Sportclub zuhause auf den griechischen Super League Club Atromitos Athen.

Mit dem griechischen Club aus der Hauptstadt kommen einige bekannte Gesichter zurück nach Vorarlberg. Trainer-Duo Damir Canadi und Eric Orie haben viele Jahre in Vorarlberg verbracht und im österreichischen Fußball Erfolge gefeiert. Damir Canadi ist außerdem Vater unseres Spielers Marcel Canadi. Die beiden erfahrenen Trainer leiten den griechischen Club erfolgreich seit Mitte 2017. Aber auch auf dem Platz werden Altbekannte dem Ball nachjagen. Bruno (Felipe Souza da Silva), der von 2015 bis Juli 2017 für die grün-weiße Austria spielte, ist aktuell von den Griechen vom LASK ausgeliehen und aller Wahrscheinlichkeit nach beim Testspiel dabei. Man darf gespannt sein, welche Entwicklung der technisch begabte Brasilianer gemacht hat. Auch dabei ist Emanuel Sakic, der von 2013 bis 2016 ein Austrianer war. Über den SCR Altach fand der gelernte Verteidiger Anfang des Jahres den Weg nach Griechenland.
In der vergangenen Saison belegte das Team von Canadi und Orie den vierten Platz der ersten Liga in Griechenland. Die Platzierung garantiert der Hauptstadt-Mannschaft einen Startplatz in der 2. Qualifikationsrunde für die Europa League. Dieser internationale Test wird eine ordentliche Herausforderung für unseren Sportclub und ist damit der perfekte Abschluss für eine intensive Vorbereitung.

18 Uhr, Planet Pure Stadion
Gespielt wird am Donnerstag um 18 Uhr im Planet Pure Stadion. Für Bewirtung ist gesorgt. Der Eintritt ist frei.

Im letzten Test der Vorbereitung gab es für den Sportclub eine echte Herausforderung. In Mals im Vinschgau (Südtirol) messte man sich mit dem deutschen Bundesligisten FC Augsburg. In einer flotten Partie trennte man sich 1:1 Unentschieden.

War es für die Austria bereits der vierte Test, so absolvierte Augsburg gegen Grün-Weiß ihren ersten. Die bayrische Truppe verweilte bereits eine Woche in Mals, das Testspiel diente als Abschluss des Trainingslagers. In den ersten Minuten tasteten sich beide Teams langsam vor, daher waren Torchancen Mangelware. Nach 18 Minuten dann  erstmals Gefahr im Strafraum der Lustenauer. Eine Hereingabe vom österreichischen Nationalspieler Michael Gregoritsch lenkte Teamkollege Richter an den Pfosten. Gregoritsch war generell ein aktiver Posten und kam zu zwei weiteren Chancen, die er aber nicht nutzen konnte (20. & 26.).
Nach nicht ganz einer halben Stunde dann die erste Chance für den Sportclub, doch William scheiterte am Augsburg Torhüter Giefer. Gute fünf Minuten später der Führungstreffer für die Austria. Nach einem Freistoß war Firat Tuncer zur Stelle und netzte zum 1:0 ein. Der FCA hätte beinahe im direkten Gegenstoß ausgeglichen, doch sein Schuss verfehlte das Tor ganz knapp.

Zur zweiten Hälfte gab es auf beiden Seiten viele Wechsel, das Spiel verlor aber nicht an Qualität. Bei der Austria kam Testspieler Severin Buchta vom KSC zu einem Testeinsatz. In der 54. Minute jubelten die Augsburger über den Ausgleich durch Sergio Cordova. Nur fünf Minuten später hätte Sandro Djuric auf 2:1 erhöhen können, weil er die Möglichkeit vom Elfmeterpunkt erhielt. Leider ging der Schuss von Djuric übers Tor, es blieb beim Stand von 1:1.
Gegen Ende der Partie versuchten die Teams noch den entscheidenden Nadelstich zu setzen, doch nach Abpfiff durfte man sich über einen ordentlichen und intensiven Test mit positivem Ausgang freuen. 

Aufstellung
Kunz - Otter, Tuncer, William, Grujcic - Krainz - Dorn, Djuric, Canadi, Ranacher - Ronivaldo
zur zweiten Halbzeit eingewechselt: Juninho, Rocyan, Gabryel, Pavlovic, Mohr, Waack, Marceta, Tiefenbach, Buchta (Testspieler)

Alexander Ranacher wechselt mit sofortiger Wirkung nach Lustenau. Der junge Spieler kommt vom 2. Team des Wolfsberger AC an den schönen Rhein.

Der 19-jährige hat die Nachwuchsakademie des Wolfsberger AC durchlaufen und war zuletzt für die zweite Mannschaft des Bundesligisten im Einsatz.In der letzten Saison kam Ranacher auf 20 Einsätze in der Regionalliga Mitte, war zehnmal im Bundesligakader des WAC und kam zu zwei Bundesliga-Einsätzen. Der junge Kicker kann variabel auf der rechten Seite aufgeboten werden. Ranacher konnte in den Trainingseinheiten und dem Test gegen den VfB Hohenems überzeugen. Er unterschreibt für zwei Jahre mit Option auf Verlängerung.

Statements

Trainer Gernot Plassnegger
"Alexander hat in der Zeit bei uns überzeugt. Er ist variabel auf der rechten Seite einsetzbar und eröffnet dadurch taktische Möglichkeiten. Wir glauben, dass er bei uns den nächsten Schritt machen kann, wenn er von Anfang an Vollgas gibt."

Alexander Ranacher
"Ich freue mich auf die Aufgabe in Lustenau. Der Sportclub ist seit Jahren ein fixer Bestandteil im österreichichen Fußballgeschäft und hat viele gute Spieler hervorgebracht. Ich möchte hier meine Fähigkeiten auf dem Platz weiterentwickeln und möglichst viel dazu lernen."

Auch in der Saison 2018/19 gibt es im Planet Pure Stadion das Bier der Dornbirner Traditionsbrauerei Mohrenbräu.

In den Räumlichkeiten der Mohrenbrauerei unterzeichneten Präsident Hubert Nagel und Mohrenbrauerei-Chef Heinz Huber den Vertrag zur Verlängerung der Zusammenarbeit. Bereits seit der Saison 2000/2001 arbeiten der Sportclub und Mohrenbrauerei eng zusammen. Der gemeinsame Weg wird weiter fortgeführt. "Wir sind sehr froh, dass wir mit der Mohrenbrauerei einen langfristigen Partner weiterhin an unserer Seite wissen. Mohrenbrauerei steht für Qualität und Tradition. Als Familienunternehmen in 6. Generation decken sich viele Werte des Dornbirner Unternehmens mit unseren. Wir sind dankbar, dass wir schon seit vielen Jahren Partner sind und hoffen noch auf viele weitere", zeigte sich Hubert Nagel sehr erfreut.

Günter Brunner, Vertriebsleiter der Mohrenbrauerei: „Wir freuen uns die langjährige Partnerschaft mit SC Austria Lustenau verlängern zu können. Die Mohrenbrauerei hatte den Verein über sehr viele Jahre durch ihre Höhen und auch Tiefen begleitet und unterstützt. Die beiden Vorarlberger Traditionsmarken verbindet eine lange und erfolgreiche Geschichte und „Das Vorarlberger Bier“ gehört einfach dazu. Wir wünschen Alles Gute für eine erfolgreiche Saison.“

Mohrenbrauerei ab sofort Premium-Partner der Amateure
Zusätzlich zur Partnerschaft im Profibereich des Sportclubs wird die Bierbrauerei aus Dornbirn auch beim Team der Amateure enger Partner. In der kommenden Saison wird das Mohrenbrauerei-Logo die Trikots unseres Amateure-Teams zieren.

Vortrag Spitzensport mit Marc Girardelli
Am gestrigen Mittwoch war unser Profi-Team zu einem Vortrag von Marc Girardelli, den der Sportclub netter Weise im Braukeller der Mohrenbrauerei veranstalten durfte, eingeladen. Auf Einladung des Vereins referierte der Skistar vor der jungen Mannschaft. Der 5-fache Gesamtweltcupsieger gab Einblicke in seine erfolgreiche Karriere und Tipps, worauf es ankommt, um als Sportler an die Spitze zu kommen. Die Spieler und auch das Trainerteam lauschten interessiert den Ausführungen und tauschten sich im Anschluss bei einem gemütlichen Get-Together aus. Im Namen des gesamten Sportclubs hier noch einmal ein großes Dankeschön für die zur Verfügungstellung der Räumlichkeiten und an Marc für die spannenden Episoden eines Skistars.

Bereits Test Nummer Drei stand gestern für das Team von Gernot Plassnegger an. In Widnau traf man auf den dort ansässigen Hausherrn FC Widnau, den man am Ende mit 4:1 bezwang.

Der Sportclub startete optimal in die Partie und ging nach nur drei Minuten durch William in Führung. Danach verflachte die Partie etwas. Einzig etwas Gefahr kam durch zwei Freistöße durch Maximilian Waack auf. Nach 35 Minuten dann die nächste gute Gelegenheit für die Austria, als Ronivaldo Pavlovic ideal bediente, doch der Flügelspieler konnte die Chance nicht nutzen. In der Nachspielzeit der ersten Halbzeit erhöhte Ronivaldo für Grün-Weiß auf 2:0.

In der zweiten Halbzeit blieb der Sportclub spielbestimmend und erzielte in der 52. Minute durch Pius Dorn das 3:0. Die Hausherren versuchten noch einmal alles und kamen dank eines Elfmetertreffers in der 75. Minute zum Ehrentor. In der Endphase der Partie hatte die Austria die besseren Chancen, in der 90. Minute konnte Testspieler Bleron Visoka von Mainz 05 II noch auf 4:1 erhöhen.

Für die Austria steht nun am Sonntag noch ein weiterer Test an. Im Südtirol trifft man auf den FC Augsburg, der sich dort im Trainingslager befindet.

Aufstellung:
HZ 1: Kunz - Tuncer, William, Grujcic - Otter, Tiefenbach, Waack, Dorn - Gabryel, Ronivaldo, Pavlovic
zur zweiten Halbzeit eingewechselt: Juninho, Rocyan, Djuric, Mohr, Marceta, Krainz, Visoka (Testspieler)

Anstoßzeiten fixiert!

Dienstag, 03 Juli 2018

Nach den finalen Abstimmungen zwischen Bundesliga, Vereinen und TV-Partnern können wir nun die Anstoßzeiten für die Hinrunde der neuen zweiten Liga präsentieren. Die Austria wird in Zukunft ihre Heimspiele am Samstag, um 16.30 Uhr abhalten. Die Auswärtsspiele finden jeweils am Freitag um 19.10 Uhr statt.

Stadionbesuch als Freizeiterlebnis
Der Sportclub hat sich bewusst für die Anstoßzeit am Samstag entschieden, um neben dem Fußball auch ein attraktives Rahmenprogramm bieten zu können und so das Austria-Dorf neu zu beleben. "Im Dorf gibt es in Zukunft viele spannende Aktionen und Projekte, um auch Abseits des Rasens den Besuchern etwas zu bieten", so Vincent Baur, kaufmännischer Leiter der Geschäftsstelle. "Durch die frühere Anstoßzeit kann das Stadion nach Spielende besser genutzt werden und man kann die sportlichen Ereignisse ausgiebig diskutieren ohne direkt die Sperrstunde im Nacken zu spüren. Die Austria ist wie eine Familie und daher wollen wir speziell auch Familien die Möglichkeit bieten, die Samstagnachmittaggestaltung mit einem Besuch im Planet Pure Stadion zu kombinieren". Zu den einzelnen Veranstaltungen und Aktionen wir die Austria immer zeitnah zum Spieltag informieren.

Auswärts (fast) wie gehabt
Kaum eine Veränderung gibt es bei den Auswärtsspielen der Grün-Weißen. Es wird weiterhin am Freitag gekickt, nur wird das Spiel erst um 19.10 Uhr statt wie bisher um 18.30 Uhr angepfiffen. "Für uns ist der Freitag für die Auswärtsspiele eine gute Lösung. Wir können unsere bisherigen Abläufe weiterhin umsetzen und müssen nur geringe Adaptierungen vornehmen", führt Sportdirektor Dr. Christian Werner aus.

Im Falle eines Livespiels
Wird ein Spiel des Sportclubs vom ORF als Livespiel ausgewählt, dann wird das Spiel in Absprache mit dem Gegner auf Freitag verschoben. Die Anstoßzeit wird zwischen den beiden Vereinen fixiert, im Normalfall wird diese bei ca. 19 Uhr sein. Der ORF gibt die Auswahl der Livespiele im Regelfall vier Wochen vor den Spielen bekannt. In den ersten vier Runden hat die Austria kein Livespiel.

Spieltermine in der Übersicht:

Runde Tag Datum Uhrzeit Heim Gast
1 Freitag 27.07.2018 19:10 SK Austria Klagenfurt SC Austria Lustenau
2 Samstag 04.08.2018 16:30 SC Austria Lustenau SC Wiener Neustadt
3 Freitag 10.08.2018 19:10 SV Horn SC Austria Lustenau
4 Samstag 18.08.2018 16:30 SC Austria Lustenau FC Juniors OÖ
5 Freitag 24.08.2018 19:10 Floridsdorfer AC SC Austria Lustenau
6 Samstag 01.09.2018 16:30 SC Austria Lustenau FC Liefering
7 Freitag 14.09.2018 19:10 FC Blau-Weiß Linz SC Austria Lustenau
8 Samstag 22.09.2018 16:30 SC Austria Lustenau SV Lafnitz
9 Samstag 29.09.2018 16:30 SC Austria Lustenau Kapfenberger SV
10 Freitag 05.10.2018 19:10 SK Vorwärts Steyr SC Austria Lustenau
11 Samstag 20.10.2018 16:30 SC Austria Lustenau Young Violets
12 Freitag 26.10.2018 19:10 SV Ried SC Austria Lustenau
13 Samstag 03.11.2018 16:30 SC Austria Lustenau SKU Amstetten
14 Samstag 10.11.2018 16:30 SC Austria Lustenau WSG Wattens
15 Samstag 24.11.2018 14:30 FC Wacker Innsbruck II SC Austria Lustenau

Saisonkarten
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Im zweiten Test der Vorbereitung scheitert der Sportclub an der eigenen Chancenauswertung und verliert gegen den VfB Hohenems mit 0:2. Gernot Plassnegger setze beinahe alle Kaderspieler und einen Testspieler ein.

Die Austria begann das zweite Vorbereitungsspiel sehr druckvoll und versuchte die Hohenems mit frühem Pressing unter Druck zu setzen. Die ersten Chancen ließen auch nicht lange auf sich warten, doch das Team von Gernot Plassnegger, welches im 4-1-4-1 System agierte, konnte keine nützen. Nach 20 Minuten wurde dann der Grün-Weiße Jubel über die Führung durch die gehobene Abseitsfahne jäh abgebrochen. Maximilian Waack drückte den Ball über die Linie, stand aber leider im Abseits. Weitere gute Einschussmöglichkeiten gab es durch Petar Pavlovic (26.) und Ronivaldo (32.). Doch wie es im Fußball öfters der Fall ist, wenn du deine Chancen vorne nicht nutzt, musst du oftmals dann den Ball aus dem eigenen Netz fischen. Genau so passierte es in der 35. Minute als Jan Stefanon einen Konter für die Hausherren perfekt abschloss. Der Sportclub versuchte zu antworten, doch Djuric (43.) und Ronivaldo (45.) brachten den Ball nicht im Tor unter bzw. scheiterten am starken Emser Schlussmann.

In Hälfte zwei wechselte Gernot Plassnegger fast komplett durch. Nur Marco Krainz, Maximilian Waack und Testspieler Alex Ranacher spielten durch. Den Start in die zweiten 45 Minuten verschlief die neue Abwehr aber total und Kerim Kalkan konnte einen weiteren Angriff nach schnellem Umschaltspiel zum 2:0 vewerten (47.). Der Sportclub war bemüht, doch die letzte Effizienz wurde vermisst. Daniel Tiefenbach (50.), Gabryel (54. & 72.), Marcel Canadi (63.) und Maximlian Waack (85.) ließen weitere gute Möglichkeiten zu einem Anschlusstor aus, die Emser wurden erneut durch einen Konter in der 76. Minute gefährlich. Am Ende bleibt die Ernüchterung, dass die aktuell intensive Trainingsphase wohl doch zu stark an den Kräften gezehrt hat. Viel Verschnaufpause bleibt nicht, denn am 3. Juli spielen wir in Widnau gegen den FC Widnau unser drittes Testspiel.

Aufstellungen

HZ 1: Sebald - Dorn, William, Tuncer, Juninho - Krainz - Ranacher, Djuric, Waack, Pavlovic - Ronivaldo
HZ 2: Kunz - Bösch, Marceta, Grujcic, Otter - Krainz - Gabryel, Waack, Tiefenbach, Canadi - Ranacher

Heute kann der Sportclub einen weiteren Neuzugang vermelden. Vom Chemnitzer FC wird der 26-jährige Torwart Kevin Kunz verpflichtet.

Sportdirektor Christian Werner kennt den 26-jährigen noch aus seiner Zeit beim SGV Freiberg. 2012, nach drei Jahren beim SGV, wechselte der 1,90m große Torwart zur SG Sonnenhof Großaspach. Mit der SG Großaspach feierte der damals noch junge Torwart u.a.2014 den Aufstieg in die 3. Liga. Außerdem durfte er sich im Sommer 2013 in einem Testspiel gegen den FC Bayern München über einen gehaltenen Elfmeter von Thomas Müller freuen.
Zur Saison 2015/16 erfolgte dann der Wechsel zum Chemnitzer FC. Für die Chemnitzer absolvierte Kunz insgesamt über 100 Spiele in der 3. Liga.

Kevin Kunz unterschreibt einen Vertrag für ein Jahr mit Option auf Verlängerung für ein weiteres Jahr.

Statements

Kevin Kunz
"Ich bin glücklich beim Sportclub gelandet zu sein. Die Austria ist ein sehr gut geführter, familiärer Club der mich sofort überzeugt hat. Ich freue mich auf die Aufgabe und darauf der Mannschaft weiterhelfen zu können. Ich möchte auf alle Fälle die Nummer 1 werden und mit der Austria Erfolge feiern".

Sportdirektor Werner zur Verpflichtung
„Kevin ist ein sehr guter Torhüter, der vor allem mit seinen Fähigkeiten auf der Linie und seiner Strafraumbeherrschung überzeugt. Des Weiteren hat er für seine 26 Jahre schon eine große Erfahrung im Profibereich. Aber natürlich haben alle unsere Torhüter die gleiche Chance, sich den Stammplatz zu sichern. In der Vorbereitung wird sich dann sicherlich eine klare Nummer 1 etablieren".

Aufgrund der neuen Strukturen in der zweiten Liga ergeben sich auch bei den Eintrittspreisen für die Spiele des Sportclubs einige Änderungen.

Schneeballkarte
Auch in der neuen Liga-Konstellation bleibt die Schneeballkarte erhalten. In der neuen Saison kann um € 80 (vorher € 90) grün-weißer Fußball genossen werden. Die Saisonkarte gilt neben den 15 Heimspielen der Profimannschaft auch für die Heimspiele des Amateure-Teams.

Es gibt auch wieder die Möglichkeit die Schneeballkarte Kristall zu erwerben. Bei der Kristall-Variante ist wie bisher eine einmalige VIP-Tageskarte für ein Heimspiel inkludiert.

Jahres-Sitzplatzkarten Haupttribüne
Die Preise für die Sitzplätze auf der Haupttribüne bleiben unverändert, jedoch ist auch hier ab sofort eine einmalige VIP-Tageskarte für ein Heimspiel inkludiert.

Gönnerkarten/VIP-Karten
Hier bleibt der Preis unverändert bei € 700,- (netto). Doch aufgrund der verringerten Anzahl an Heimspielen gibt es zu jeder Gönnerkarte drei Gutscheine für VIP-Tageskarten gratis dazu!

Kartenvorverkauf
Natürlich gibt es auch dieses Jahr den Kartenvorverkauf mit der prallgefüllten Austria-Tasche! Vom 20. bis 23. Juli sind wir mit unserem Stand im Messepark, Dornbirn und vom 24. bis 27. Juli können die Karten dann im Rheincenter erworben werden. Keine Zeit dort vorbeizuschauen? Dann können Karten natürlich gewohnt auch über unser Büro unter +43 5577 86250 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!bestellt werden.

Anstoßzeiten
Bis Anfang nächster Woche werden auch die Anstoßzeiten für die neue Saison fixiert. Wir informieren euch sobald wie möglich dazu.

Übersicht der Preise

Tageskarten    
  Sitzplatz VIP-Sitzplatz Stehplatz
Vollzahler 16,-- 65,-- 12,--
Ermäßigt* -- -- 11,--
Kinder (8-15 Jahre) 9,-- 35,-- 3,--
aha Card -- -- 6,--

* Jugend (16-18 Jahre), Pensionsiten, Präsenzdiener, Studenten

Jahreskarten       
  Sitzplatz VIP-Sitzplatz Stehplatz   Schneeballkarte Schneeballkarte Kristall
  Haupttribüne Haupttribüne Haupttribüne  

Nord-/Ost-/Südtribüne
und Sektor D Haupttribüne

wie Schneeballkarte +
1x VIP für 1 Spiel
 Vollzahler  215,-- 840,-- 150,--   80,--  120,--
 Ermäßigt* 190,-- -- 100,--   -- --
 Kinder (8-15 Jahre) 85,-- -- 55,--   -- --

* Jugend (16-18 Jahre), Pensionisten, Präsenzdiener, Studenten

Gestern Abend startete der Sportclub mit einem 1:0 Erfolg in die nun beginnende Testspiel-Zeit. Die zweite Garnitur des VfB Stuttgarts präsentierte sich als Gegner auf Augenhöhe und somit als perfekter Testspielgegner.

Die 250 Zuschauer im Häldelestadion in Fronreute-Fronhofen erlebten von Beginn an eine ausgeglichene Partie. Gernot Plassnegger setzte im Spiel auf seine bisherigen Kaderspieler und die Neuzugänge und verzichtete auf den Einsatz von Testspielern. Nicht mitdabei waren außerdem Ronivaldo, Nicolas Mohr, Christoph Kobleder und Timo Friedrich.

Die erste echte Chance im Spiel hatten die "Hausherren" aus Stuttgart. Doch Alexander Sebald rettete souverän als David Tomic den Austria-Torhüter mit einem Kopfball prüfte. Kurz vor der Pause dann die beste Chance für Grün-Weiß. Neuzugang Rocyan war es, der VfB Goalie Florian Kastenmeier zu einer starken Parade zwang.

Zur zweiten Halbzeit wurde auf beiden Seiten kräftig durchgewechselt. Das Spiel blieb dennoch ausgeglichen. Die Stuttgarter mussten dann ca. 15 Minuten vor Schluss in Unterzahl agieren, da nach einem verletzungsbedingten Ausfall keine Wechselspieler mehr zur Verfügung standen. Diese Überzahl nutze die Austria für den einzigen Treffer an diesem Abend. Neuzugang Maximilian Waack bereitete den Treffer von Petar Pavlovic sehenswert vor, sodass Pavlovic zum umjubelten Siegtreffer abschließen konnte.

Insgesamt zeigte sich Trainer Plassnegger mit der Leistung zufrieden. Die Tage zuvor seien sehr intensiv gewesen und die Stuttgarter seien der erwartet unangenehme Gegner gewesen. "Wir haben uns eindeutig weiterentwickelt, die ersten Ergebnisse waren heute zu sehen. Am Freitag steht bereits der nächste Test an, wir haben noch viel vor uns", lautet das abschließende Fazit des Trainers.

Am Freitag geht es um 19 Uhr in Hohenems gegen den VfB Hohenems. Gespielt wird im Herrenried.

Aufstellung Austria
1. HZ: Sebald - Tuncer, William, Grujcic - Dorn, Tiefenbach, Djuric, Otter - Rocyan, Lucas B, Canadi
2. HZ: Schorpp (ab 65.) - Marceta, William, Grujcic - Bösch, Krainz, Waack, Juninho - Gabryel, Canadi, Pavlovic

...auswärts beim Ligarückkehrer SK Austria Klagenfurt. Die Kärntner beendeten die Meisterschaft in der Regionalliga Mitte auf dem fünften Platz. Bereits in der Saison 2015/16 waren die Klagenfurter in der zweithöchsten Spielklasse und mussten dann aufgrund verwehrter Lizenz den Gang in die dritte Liga antreten. Man darf gespannt sein wie sich das Team in der neuen zweiten Liga präsentiert.

Start von Runde 1 ist vom 27. bis 29. Juli. Die Anstoßzeiten wurden noch nicht fixiert, hierfür benötigt es noch einige Informationen von Seiten der Bundesliga und der TV-Partner. Diese sollten im Laufe der Woche bekannt sein, dann wird die Austria auch die Anstoßzeiten für die Heimspiele bekannt geben.

Das erste Spiel im Planet Pure Stadion findet dann vom 03. bis 05. August statt. Zu Gast ist aller Voraussicht nach der SC Wiener Neustadt. Die Niederösterreicher konnten sich in der Relegation nicht gegen St. Pölten durchsetzen (Anm. aktuell gibt es noch einen Rechtsstreit zwischen beiden Mannschaften). 

Der gesamte Spielplan kann unten heruntergeladen werden:

In den letzten Wochen war es nach außen hin ruhig um die Austria, doch hinter den Türen wurde ordentlich gearbeitet. Zum Trainingsauftakt der Kampfmannschaft wollen wir euch mit den neuesten Informationen um unser Team versorgen.

Abgänge
In der kommenden Saison werden einige Spieler nicht mehr bei uns sein. Neben den bereits bekanntgegebenen Abgängen von Jodel Dossou, Christopher Drazan und Daniel Sobkova haben uns auch Bojan Avramovic, Martin Grasegger, Alexander Joppich, Michael Lang, Simon Pirkl und Paulo Victor verlassen. Wir wünschen ihnen auf ihrem sportlichen Weg nur das Beste und bedanken uns für die gemeinsame Zeit. Bei einigen Spielern ist ein Verbleib noch nicht gewiss. Neue Informationen werden wir aber umgehend bekanntgeben.

Zugänge
Nachdem uns einige Spieler verlassen haben, wurde man natürlich auch auf dem Transfermarkt aktiv.

Nicolai Bösch
Ein “halber” Neuzugang ist Nicolai Bösch. Der Flügelspieler hat sich in der vergangenen Saison für weitere Einsätze empfohlen und erhält nun seinen ersten richtigen Profi-Vertrag. Nach zwölf Einsätzen in der letzten Meisterschaft und einem Tor möchte er diese Ausbeute im neuen Jahr sicherlich steigern.

Juninho Barros
Von unserem Nachbarn FC Dornbirn verpflichten wir den jungen Brasilianer Juninho Barros. Der 22-jährige kam in der letzten Saison zu 26 Saisoneinsätzen und zählte zu den Stammkräften der Dornbirner. Taktisch gesehen ist Juninho im zentralen Mittelfeld zuhause.

Rocyan Santiago Fernando Mendonca
Aus der Talenteschmiede von Gremio Porto Alegre wechselt der 18-jährige Santiago Rocyan an den schönen Rhein. Der Brasilianer wurde als Talent verpflichtet und soll langsam an den Profi-Fußball und die europäische Spielweise herangeführt werden. Eingesetzt werden kann Rocyan im Mittelfeld und am Flügel.

David Otter
Aus der Regionalliga Mitte kommt von der TUS Bad Gleichenberg der 26-jährige David Otter. Ausgebildet in der Akademie Kapfenberg sammelte der Linksverteidiger bei der SV Kapfenberg Erfahrung in der Ersten Liga und Bundesliga. Nach einiger Zeit in der Regionalliga möchte er jetzt bei der Austria noch einmal voll durchstarten. Otter unterschreibt für ein Jahr.

Maximilian Waack
Aus Deutschland, genauer gesagt von der TSG Hoffenheim II, wechselt Maximilian Waack nach Lustenau. Der 22-jährige Mittelfeldspieler kommt aus dem Nachwuchs der einstigen (dt.) Bundesliga-Größe Kaiserslautern und absolvierte auch einige Nachwuchsabteilungen der TSG. In der letzten Saison kam er in der Regionalliga Südwest für die zweite Garnitur Hoffenheims zu 28 Einsätzen. Dabei erzielte er drei Treffer und bereitete fünf vor.

pk 11 juni 2018Neuer Sportdirektor

Auch auf der Management-Ebene hat sich etwas getan. Nach dem Abgang von Aydin Akdeniz agiert ab sofort Dr. Christian Werner als neuer Sportdirektor. Werner kommt aus Stuttgart zu den Stickern. Der studierte Sportwissenschaftler war selbst Torhüter und auch schon als Torwarttrainer im Nachwuchsbereich des VfB Stuttgart tätig. Zuletzt war er als Co-Trainer beim SGV Freiberg tätig und übernahm dabei auch die Kaderplanung. Hauptberuflich war der 37-jährige als Oberstudienrat an einem Stuttgarter Gymnasium für Hochbegabte tätig.

Testspiele

Nach dem erfolgten Trainingsauftakt stehen in den nächsten Wochen auch einige Testspiele an. Hier die bereits fixierten Spiele im Überblick:

Dienstag, 26. Juni 2018, 18.30 Uhr: VfB Stuttgart Amateure, Spielort: Häldelestadion Fronhofen, Meretsreute 40, 88273 Fronreute-Fronhofen
Freitag, 29. Juni 2018, 19 Uhr: VfB Hohenems, Spielort Hohenems
Dienstag, 03. Juli 2018, 18 Uhr: FC Widnau, Spielort Widnau
Sonntag, 08. Juli 2018, 17 Uhr: FC Augsburg, Spielort Mals, Glurnserstr. 7, 39024 Mals im Vinschgau

Statements

Gernot Plassnegger
“Heute beginnen wir mit einer lockeren ersten Einheit. Die Spieler haben sich jetzt ja auch länger nicht gesehen und es sind auch einige neue Spieler dabei. Morgen stehen dann schon die Leistungs- und Laktat-Tests an. In der restlichen Woche legen wir uns einen Schwerpunkt im Bereich Teambuilding.

Hinsichtlich Neuverpflichtungen bin ich überzeugt, dass die Spieler zu uns passen und unseren Kader gut ergänzen. Ob es noch weitere Verpflichtungen geben wird, wird man sehen. Wir haben auf alle Fälle alle Augen und Ohren weiterhin offen.”

Dr. Christian Werner
“Ich freue mich auf die Aufgabe bei der Austria. Seit dem ersten Kontakt mit Hubert Nagel vor längerer Zeit, sind wir in Kontakt geblieben und in den letzten Wochen als die Austria auf der Suche nach einem neuen Verantwortlichen war, wurden die Treffen und Gespräche mit Trainer und Präsidium immer häufiger. Ich konnte mir dadurch schon ein gutes Bild vom Sportclub machen. Alle im Club und auch das Umfeld sind fußballbegeistert, was mir persönlich sehr gut gefällt, denn ich bin selbst fußballverrückt.

In Zukunft werde ich eng mit dem Trainerteam zusammenarbeiten und auch bei der Kaderplanung aktiv involviert sein. Diese Aufgabe habe ich schon beim SVG (Freiberg) übernommen und mir dadurch ein gutes Netzwerk aufgebaut. Natürlich bin ich auch im Tagesgeschäft aktiv und werde im Büro mit dem restlichen Team für einen geregelten Ablauf sorgen. Außerdem agiere ich als Bindeglied zwischen Trainerteam und Präsidium, um hier die Kommunikation zu erleichtern. 
Nach Gesprächen mit dem Trainerteam und dem Präsidium haben wir uns darauf geeinigt, dass wir unsere Ziele klar und realistisch abstecken wollen und es uns primär darum geht, unser sehr junges Team stetig weiterzuentwickeln."

Trikot-Abverkauf 2018

Mittwoch, 30 Mai 2018

Wie jedes Jahr gibt es zum Saisonende noch unseren großen Trikotabverkauf. Sichere dir jetzt Matchworn-Trikots unserer Spieler der Saison 2017/18. Preis pro Trikot € 45,--. Versand ist möglich (Kosten: € 5,--, ab 2 Trikots gratis, Versand nach Zahlungseingang).

Ansonsten können die Trikots wie üblich im Austria Café gegen Barzahlung abgeholt werden. Welche Trikots zur Verfügung stehen, entnehmt ihr bitte dem PDF.

Weitere Informationen gibt es unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!oder telefonisch: +43 (0) 5577 / 86 250.

Heute um 19.30 Uhr beginnen die letzten 90 Minuten der Saison 2017/18. Für die Austria geht damit ein Seuchenjahr zu Ende. Dem soll aber nicht mehr viel Aufmerksamkeit geschenkt werden, sondern der Blick gilt schon lange der Zukunft.

Für einige Austrianer wird es heute das letzte Spiel im grün-weißen Dress sein, für diejenigen, deren Zukunft bereits klar ist, ist es ein weiterer Schritt in der Vorbereitung auf die neue Saison. Die Leistungen in den letzten Spielen haben deutlich gezeigt, dass sich in Lustenau etwas entwickelt, dass hoffentlich auch Früchte trägt.

Bevor es aber soweit ist, gilt die volle Konzentration dem heutigen Gegner und Vizemeister, den TSV Hartberg. Die Steirer hätten den direkten Durchmarsch aus der Regionalliga in die Bundesliga geschafft, wäre da nicht das Dilemma mit der notwendigen Lizenz. Am Montag folgt die endgültige Entscheidung, die für einige Clubs, nicht nur die Hartberger, Konsequenzen hat. Sportlich geht es heute um nichts mehr, außer um den Versuch die Statistik gegen die Hartberger aufzupolieren. In den letzten drei Duellen gab es für den Sportclub nur einen mageren Punkt. Das letzte Heimspiel ging deutlich mit 0:4 für die Gäste aus der Steiermark aus. Daran denkt Trainer Gernot Plassnegger aber nicht mehr zurück: "Ich möchte heute noch einmal eine gute Leistung meiner Mannschaft sehen. Hartberg ist zurecht Vizemeister und wird nicht leicht zu biegen sein. Wir müssen die Räume eng machen und unsere Chancen nutzen". Verzichten muss Plassnegger weiterhin auf die beiden Stürmer Ronivaldo und Lucas Barbosa. Ebenfalls nicht mehr dabei sein wird Jodel Dossou. Der Beniner hat sich im vorletzten Spiel verletzt und muss pausieren. Es wird leider auch kein weiteres Spiel für den Flügelspieler im Dress von Grün-Weiß geben. Er wechselt zur neuen Saison zum FC Vaduz. Erfreuliche Nachrichten gab es dafür für Marco Krainz und Marcel Canadi. Beide sind im Aufgebot des U21-Nationalteams - Krainz fix, Canadi auf Abruf.

Ein letztes Mal überträgt Sky die Konferenz, ab der neuen Saison ist Laola1 der neue TV-Partner der zweiten Liga. Niemand weiß was wirklich auf uns zukommt, man darf gespannt sein. Viel Zeit bleibt nicht, denn mehr als zwei Wochen Urlaub ist für die Austria-Kicker nicht drin. Am 11. Juni beginnt die Vorbereitung auf die neue Saison.

Fakten zum Spiel

  • Der TSV Prolactal Hartberg ist seit 3 Duellen gegen den SC Austria Lustenau in der Sky Go Ersten Liga ungeschlagen – wie zuletzt im Juli 2013.

  • Der TSV Prolactal Hartberg ist seit 2 Duellen gegen den SC Austria Lustenau in der Sky Go Ersten Liga ohne Gegentor – wie sonst nur im März 2010.

  • Der SC Austria Lustenau kassierte in den letzten 8 Spielen in der Profertil Arena in Hartberg nur 2 Gegentore und blieb dabei 6-mal ohne Gegentor.

  • Der TSV Prolactal Hartberg erzielte 61 Tore – erstmals so viele in einer Saison der Sky Go Ersten Liga. 2017/18 erzielte bisher nur die SV Guntamatic Ried ebenso viele Tore.

  • Der TSV Prolactal Hartberg erzielte 29 Tore nach Standards – Höchstwert, und kassierte im Gegenzug nur 6 Gegentore nach Standards – so wenige wie kein anderes Team in dieser Saison der Sky Go Ersten Liga.

Test:

Im letzten Heimspiel gibt es für die Elf von Gernot Plassnegger ein 0:0 Unentschieden gegen den FC Liefering. Mit etwas Glück und ein wenig mehr Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor wäre auch ein Sieg möglich gewesen. Dennoch, die Leistung macht Lust auf mehr.

Zwei Teams auf Augenhöhe
Die Lieferinger waren zu Beginn besser im Spiel und hatten die ersten Chancen. Wahrscheinlich auch ein wenig deshalb, weil Abwehrchef William aufgrund eines Gipses an der Hand keine Freigabe fürs Spiel bekommen hat. Die Austria bemühte sich und kam nach einer halben Stunde selbst zu guten Chancen. Auf Seiten Grün-Weiß hatten Marcel Canadi per Freistoß (22.) und Sandro Djuric (33.) mit einem Schlänzer gute Möglichkeiten. Die beste Torchance hatte Paulo Victor als er völlig alleine vor Antosch auftauchte (37.) und dann doch am jungen Torhüter scheiterte. Auf der Gegenseite hatte Niangbo eine ähnliche Chance (42.) und scheiterte aber an Alexander Sebald. Mehr Glück hatte dann der Austria-Goalie bei einem Schuss von Koita nur eine Minute später, der am Pfosten landete. So ging es ohne Tore in die Halbzeit.

Der Sportclub mit Leistungssteigerung
In Durchgang Zwei präsentierte sich dann die Austria selbstbewusster und machte viel Druck auf die Gäste aus Salzburg. Nach einer Stunde dann eine Dreifach-Chance für Grün-Weiß, doch Dorn, Djuric und Avramovic brachten das Leder nicht im Gehäuse unter. Die Liefering zu diesem Zeitpunkt völlig abgemeldet, versuchten mit allen Mitteln die Null zu halten. Der Sportclub blieb aber am Drücker und kam durch Paulo Victor (67.), Pius Dorn (74.) und Marcel Canadi (80.) zu weiteren guten Chancen. Doch der junge Keeper von Liefering, Daniel Antosch, sollte an diesem Nachmittag nicht zu biegen sein.

Nach dem Spiel, aber auch schon davor, wurde beim Austria-Familienfest ordentlich gefeiert. Auch in der neuen Saison soll es wieder häufiger solche Veranstaltungen im Planet Pure Stadion geben. Das letzte Spiel der Saison bestreitet der Sportclub kommenden Freitag auswärts beim Vizemeister TSV Hartberg.

Schlag auf Schlag geht es in der SkyGo Ersten Liga. Heute findet das letzte Heimspiel der Saison statt. Der FC Liefering ist in der vorletzten Runde der Meisterschaft zu Gast im Planet Pure Stadion.

Mit dem FC Liefering kommt ein unangenehmer Gegner nach Lustenau. Die Nachwuchsschmiede von Red Bull Salzburg ist gespickt mit guten Talenten. Man kann das Team nur schwer ausrechnen – auch deshalb, weil das Leistungsniveau der Lieferinger unter anderem durch Kaderveränderungen immer wieder schwankt. In Runde 33 setzte es eine überraschende Niederlage gegen den FAC. Danach folgte mit einem 2:2 gegen den Meister Wacker Innsbruck ein starkes Ergebnis.
Gernot Plassnegger und sein Team werden sicher auch heute alles geben, um die Punkte in Lustenau zu behalten und um auch sportlich dem Austria-Familienfest ein Highlight zu geben In den letzten drei Spielen holte das junge Team sieben Punkte und präsentiere sich in guter Form. Verzichten muss Gernot Plassnegger heute auf die seit längerem verletzen Spieler wie Ronivaldo und Lucas Barbosa. Bei Jodel Dossou ist ein Einsatz nach seiner verletzungsbedingten Auswechslung am Freitag noch nicht fix, das wird kurz vor Spiel entschieden.

Bei der Austria herrscht Vorfreude auf das letzte Heimspiel. Im Idealfall soll ein Sieg als kleines Dankeschön allen Fans und allen anderen Mitglieder der Austria-Familie zu widmen. Gernot Plassnegger weiß aber, dass es eine enge Partie werden wird: "Wir haben uns gegen Liefering in den letzten Duellen immer schwer getan. Es kommt also heute sicherlich auf die Kleinigkeiten an. Dennoch haben wir die letzten Spiele gut gestaltet, daher bin ich zuversichtlich". Ein Sieg wäre schön, aber natürlich macht ein Sieg alleine die verkorkste Saison nicht wett. Aber es soll zeigen, dass Grün-Weiß weiterhin alles geben wird, um der Austria-Familie doch noch ihren größten Traum zu erfüllen.

Austria-Familienfest
Mit einem großen Austria-Familienfest wird den Fans ein ordentliches Rahmenprogramm geboten . Bereits um 13.30 Uhr geht es mit einer heiligen Messe im Austria-Kappili los. Danach folgt ein Legendenspiel. Für die Kinder gibt es eine Hüpfburg der Raiffeisenbank im Rheintal, Gratis-Eis von der Eisdiele Kolibri und Programm der Ballschule. Außerdem gibt es einen Uhlsport-Verkaufsstand mit Familienrabatt und zusätzlich eine kleine Challenge an alle Vereine. Jener Verein, der mit den meisten Kinder im vereinseigenen Outfit zum Spiel kommt, erhält pro Nachwuchsteam einen Uhlsport-Matchball.

Sieg gegen Blau-Weiß Linz

Montag, 21 Mai 2018

Im vorletzten Auswärtsspiel der Saison gewinnt die Truppe von Gernot Plassnegger verdient in Oberösterreich beim FC Blau-Weiß Linz mit 2:0. Paulo Victor und Marco Krainz erzeiten dabei die Tore für Grün-Weiß.

Die Partie begann zunächst etwas besser für die Gäste. Die Linzer hätten beinahe nach zwei Minuten die frühe Führung erzielt, doch Alexander Sebald stoppte den schenll vorgetragenen Konter souverän. Der Sportclub benötige etwas, um vor allem offensiv in die Gänge zu kommen, dennoch agierte man insgesamt besser als die Linzer. Sandro Djuric hatte dann die erste Chance für die Austria, doch sein Abschluss ging leider knapp am Tor vorbei (6.). In weiterer Folge fehlten die echten Torchancen. Nach 30 Minuten dann wieder ein guter Abschluss der Linzer aus der Distanz, doch wieder war Alexander Sebald zur Stelle. Fast im Gegenzug erzielte dann der Sportclub die Führung. Bojan Avramovic bediente am linken Flügel Jodel Dossou in der Mitte. Dieser schoß nach einem kurzen Dribbling aufs Tor. Der Torhüter der Linzer, Ammar Helac, konnte nur abprallen lassen, sodass Paulo Victor nur noch trocken abstauben musste (33.).

Nach der Pause bestimmte weiterhin die Austria das Spiel. Sandro Djuric testete als Erster noch einmal Ammar Helac, doch der Goalkeeper kann den Ball gerade noch so an die Latte lenken (63.). Grün-Weiß fand nun immer mehr freie Räume und konnten sich so weitere Chancen erarbeiten. Marcel Canadi (71.) scheiterte mit der besten Möglichkeit am Torhüter des Gastgebers. In der 80. Minute machte es dann Marco Krainz besser. Kürsat Güclü wurde zuvor ideal in Szene gesetzt, der dann ideal den Kapitän bediente. Die Linzer konnten sich nicht mehr aufbäumen und somit bleibt die Austria in dieser Saison gegen BW Linz ungeschlagen.

Heute gastiert das Team von Gernot Plassnegger in Linz beim dortansässigen FC Blau-Weiß. In der bisherigen Saison konnte die Austria zweimal gewinnen und einmal gab es ein Unentschieden. Natürlich möchte man das letzte Duell gegen die Oberösterreicher positiv absolvieren, um auch in Hinsicht auf die neue Saison weitere Erkenntnisse zu sammeln.

Gernot Plassnegger wird heute zum 19. Mal als Trainer auf der Bank des Sportclubs Platz nehmen. Der Steirer hat in den letzten Wochen innerhalb der Mannschaft einige Veränderungen vorgenommen und verstärkt auf die Jugend gesetzt. Dieser Schritt war ein mutiger, aber zum jetzigen Zeitpunkt genau der richtige. Nachdem es sportlich um nichts mehr geht, wird jetzt jedes einzelne Spiel zur Vorbereitung auf die neue Meisterschaft genutzt. Das entgegengebrachte Vertrauen haben die Spieler mit ansprechenden Leistungen zurückgezahlt. Auch wenn am Ende das Ergebnis nicht immer gestimmt hat, war zumindest im Bereich der Leistung nicht viel Platz für Kritik.

Auch heute gegen die Linzer möchte man wieder eine ansprechende Leistung bieten. Neben der Statistik könnte das aktuelle Formtief der Linzer den Lustenauer etwas in die Hände spielen. Seit sieben Spielen warten die Blau-Weißen auf einen Sieg. In den letzten beiden Heimspielen konnten die FCler nicht einmal ein Tor bejubeln. Dennoch warnt Gernot Plassnegger zurecht vor dem Tabellenachten: "Man darf Blau-Weiß Linz nicht unterschätzen. In Hartberg haben sie sich gut präsentiert und ein 2:2 geholt. Aber es ist klar, dass wir uns nicht verstecken werden, wir wollen auf alle Fälle etwas mitnehmen". Verzichten muss Gernot Plassnegger neben den schon länger verletzten Spielern auf Daniel Tiefenbach, der aufgrund seiner Matura nicht mit nach Linz gereist ist.

Sky überträgt die Partie wie gewohnt in Konferenz. Spielbeginn ist um 18.30 Uhr.

Fakten zum Spiel

  • Der SC Austria Lustenau ist in dieser Saison der Sky Go Ersten Liga gegen den FC Blau Weiß Linz ungeschlagen (2 Siege, ein Remis) – sonst gegen kein anderes Team.
  • Der SC Austria Lustenau verlor nur eines der 7 Duelle seit dem Wiederaufstieg des FC Blau Weiß Linz. Auswärts sind die Vorarlberger seit 2016 gegen die Oberösterreicher ungeschlagen.
  • Der FC Blau Weiß Linz erzielte 3 der letzten 4 Tore nach langen Bällen. Insgesamt erzielte die Oberösterreicher 6 der 33 Tore nach langen Bällen. Das ist der höchste Anteil (18%) in dieser Saison der Sky Go Ersten Liga.
  • Der FC Blau Weiß Linz punktete 7-mal nach 0:1-Rückständen – kein Team in dieser Saison der Sky Go Ersten Liga häufiger.
  • Der SC Austria Lustenau erzielte 24% der Treffer in der Anfangsviertelstunde – der höchste Anteil in dieser Saison der Sky Go Ersten Liga.

Beim letzten Heimspiel der Saison 2017/18 findet im Austria-Dorf ein großes Familienfest statt. Damit soll die Saison einen gemütlichen Ausklang finden.

Planet Pure Beleg als Familienticket
Zum Abschluss der Saison lädt unser Hauptsponsor Planet Pure alle Familien ins Stadion ein. Mit einem Einkaufsbeleg, auf dem Planet Pure Produkte erworben wurden, erhält die ganze Familie freien Eintritt zum Spiel. Für die Kinder gibt es mit Hüpfburg, Gratis-Eis und Programm der Ballschule viele Möglichkeiten den Aufenthalt im Planet Pure Stadion zu genießen. Außerdem gibt es einen Uhlsport-Verkaufsstand mit Familienrabatt und zusätzlich eine kleine Challenge an alle Vereine. Jener Verein, der mit den meisten Kinder im vereinseigenen Outfit zum Spiel kommt, erhält pro Nachwuchsteam einen Uhlsport-Matchball. Ein besonderes Highlight wird das Legenden-Vorspiel um 13.30 Uhr. In unserem Kappili findet auch eine Messe statt.

one, two, three, four und los gehts.
Natürlich darf bei einem Fest auch die richtige Live-Musik nicht fehlen. Mit Daniel Benzer & Band, kommt ein außergewöhnlicher Künstler ins Austria-Dorf. Er singt, er spielt Gitarre und Harmonica. Er schreit, er lacht, er bringt die Leute zum Bewegen und macht nur das, was er am liebsten macht: Freude verbreiten mit seiner Gitarre. Neben eigenen Songs darf sich das Publikum im Austria-Dorf ab 18:30 Uhr auf eine Menge mitreißender und schweißtreibender Klassiker freuen.

Stadionöffnung am 21. Mai ist um 13.30 Uhr. Das Spiel SC Austria Lustenau gegen den FC Liefering beginnt bereits um 16.30 Uhr.

Heute Vormittag lud Hauptsponsor Planet Pure die Kampfmannschaft inklusive Betreuerteam, Masseur und "Austria-Mama" Lieselotte sowie den Vorstand des Sportclubs zu einer Firmenbesichtigung ein. Planet Pure Gesellschafter Alain Bauwens führte die Austria-Abordnung durch die Firma und erklärte die einzelnen Arbeitsbereiche und -schritte. Die Austria-Kicker kamen aber nicht mit leeren Händen, sondern überreichten den Mitarbeitern von Planet Pure ein Fanshirt. Alain Bauwens unterstrich erneut die tolle und gelebte Partnerschaft zwischen Planet Pure und dem Sportclub: "Wir haben uns den SC Austria Lustenau gezielt ausgesucht. Die familiäre Atmosphäre zeichnet die Austria seit Jahren aus, dass hat uns sehr gefallen. Natürlich sind wir Sponsor, aber wir möchten mehr als nur das sein - wir wollen aktiver Teil der Austria-Familie sein." Weiters sieht der Planet Pure Chef auch Parallelen im täglichen Arbeit von Sportclub und Unternehmen. "Die Mannschaft muss in jedem Spiel alles geben und um jeden Zentimeter kämpfen, auch wenn der Gegner stärker erscheint. So ergeht es uns bei Planet Pure auch. Wir müssen täglich alles dafür geben, um gegen die Großen zu bestehen. Das ist nur möglich, wenn alle an einem Strang ziehen und Herausforderungen gemeinsam anpackt", so Bauwens. Zum Abschluss des Besuches haben sich die Mannschaft, Trainer und auch der Präsident im Etikettenkleben versucht.

Die Mannschaft und alle weiteren Teilnehmer und Teilnehmerinnen haben den Besuch genossen und in Namen aller bedankt sich der Sportclub bei Planet Pure!

Aus Tirol kam vor dem Spiel eine Kampfansage an den Sportclub. Man wolle unbedingt noch an der Austria vorbeiziehen. Aus diesen Träumen ist nichts geworden. Die Lustenauer haben den Kampf wahrgenommen und die Tiroler konnten am Ende mit dem Punkt glücklich sein.

Gernot Plassnegger vertraute wieder einen jungen Elf, die zu Beginn an die Leistung in Kapfenberg anschließen konnte. Nach gut sieben Minuten der erste Angriff der Austria, doch der letzte Pass war einfach zu ungenau. Die Wattener agierten etwas defensiver und wollten mit Hilfe von schnellem Umschaltspiel ihrerseits punkten. Marcel Canadi testete danach Ferdinand Oswald mit einem Aufsitzer (13.) Vier Minuten später hatte Jurdik die Führung für Wattens auf dem Fuß (17.). Jubeln durfte aber zuerst die Austria. Dossou brachte die heimischen Grün-Weißen nach einem Konter in Führung. Ausgegangen war das Ganze von einem Ballgewinn von Canadi in der eigenen Hälfte und einem schönen Pass von Krainz auf Dorn. Der im rechten Mittelfeld aufgebotene Deutsche wurde dann zwar deutlich von Wattens defensive niedergerissen, doch Jodel Dossou reagierte ideal und netzte trocken ein (19.). Die nächste Chance hatte dann wieder Marcel Canadi, der mit seinem Lupfer aber an Torhüter Oswald scheiterte. Die Austria in ihrer besten Phase hätte dann durch Paulo Victor auf 2:0 erhöhen müssen, doch im Gegenzug an die vergebene Chance nutzte die Wattens-Offensive eine unsortiere Austria-Abwehr. Simon Zangerl netzte nach idealer Flanke von Sebastian Santin per Kopf ein. Beide Mannschaften agierten durchgehend mit offenem Visier was zu einigen Chancen führte, aber keine wurde zwingend ausgespielt.

Austria ohne Glück
In Durchgang Zwei zeigte sich ein ähnliches Bild. Von Anfang an ging es hin und her. Es gab kaum Verschnaufpausen. In der 55. Minute dann die Führung für Wattens. Wieder war es Zangerl, der eine Unachtsamkeit der Austria-Abwehr eiskalt bestrafte. Nur zwei Minuten dann die Riesenchance zum Ausgleich, doch Marcel Canadi schaffte es unter Bedrängnis nicht, den Ball aus fünf Metern Entfernung im Tor unterzubringen. Die Austria jetzt immer stärker und mit mehr Ballbesitz tat sich gegen die auf Konter lauernden Wattener schwer weitere Chancen zu kreieren. Oftmals schaffte man es zwar in den Strafraum, aber der letzte Querpass war zu ungenau oder zu durchsichtig. Nach 64 Minuten dann der mehr als verdiente Ausgleich durch Paulo Victor. Der Brasilianer wurde ideal per Flanke von Dorn bedient und netzte eiskalt nach toller Verarbeitung des Balles im linken unteren Eck ein. In der letzten Viertelstunde bäumte sich Wattens noch einmal auf und versuchte selbst den Siegtreffer zu erzielen. Ouman Toure (75.) und  Simon Zangerl (89.) vergaben aber die besten Möglichkeiten. Auf Seiten der Lustenauer hätte Canadi (80. und 85.) gute Chancen und in der Nachspielzeit wurde der für seine Arbeit nicht belohnte Angreifer klar im Strafraum zu Fall gebracht, doch die Pfeife blieb stumm.

Am Ende wäre für die Austria mehr drinnen gewesen, auch wenn beide Teams Chancen zum Sieg gehabt hätten. Nichtsdestotrotz können die Wattener nicht zur Austria aufschließen. Mit einem Sieg in der nächsten Runde bei Blau-Weiß Linz (Freitag, 18. Mai) und einem Punkteverlust der Tiroler könnte man endgültig den 6ten Endrang absichern.

Mit großen Schritten nähert sich das Saisonfinale. Bereits heute findet das vorletzte Heimspiel in dieser Saison statt. Gegner dabei ist die WSG Wattens. Die Tiroler konnten das letzte Aufeinandertreffen für sich entscheiden, daher hofft die Austria, diese offene Rechnung heute zu begleichen.

Nachdem schon beim letzten Heimspiel eine Tiroler Mannschaft zu Gast war, kommt mit der WSG Wattens der nächste Vertreter aus dem benachbarten Bundesland ins schöne Ländle. Die Wattener rangieren aktuell auf dem siebten Tabellenrang und sind mit vier Punkten Rückstand unser direkter Tabellennachbar. Die ersten beiden Saisonduelle gingen an die grün-weiße Austria, das letzte Duell gewannen die Tiroler. Gerne würde die Austria die bisherige Bilanz mit zwei Siegen um einen weiteren ausbauen, um auch gleichzeitig sich für die Niederlage im letzten Duell zu revanchieren. Außerdem würde man sich damit wieder von Wattens absetzen und den sechsten Tabellenplatz endgültig absichern. 
"Wir haben uns in den Spielen gegen die Wattener in dieser Saison oft schwer getan, sowohl zuhause als auch in Wattens. Wir wissen was uns erwartet und werden alles daran setzen die Punkte in Lustenau zu behalten", gibt Trainer Gernot Plassnegger die Marschrichtung vor. "Wenn wir die Leistungen aus den Spielen gegen Innsbruck und Kapfenberg abrufen können, dann bin ich zuversichtlich, dass es mit Punkten klappen wird". Aufstellungstechnisch soll es wohl keine all zu großen Überraschungen geben, Konstanz soll jetzt am Ende Erfolge bringen. Mit Ronivaldo, Lucas Barbosa, Petar Pavlovic und Daniel Sobkova sind vier Spieler verletzt. Dafür sind Daniel Tiefenbach und Dragan Marceta wieder Optionen für den Kader, nachdem die beiden ihre Matura abgelegt haben. Darijo Grujcic kehrt nach seiner Gelbsperre wieder zurück in den Kader.

Für beide Teams geht es nicht mehr um viel, dennoch darf man eine spannende Partie erwarten. Thomas Silberberger hat in der Tiroler Tageszeitung angekündigt, dass er unbedingt noch Sechster werden wolle. Die Wattener liegen vier Punkte hinter der grün-weißen Austria und nur mit einem Sieg wäre für sie noch etwas möglich. Natürlich wird die Plassnegger-Truppe alles daran setzen, dieser Träumerei zu beenden. Die Tiroler kennt man als kämpferisches Team, die einem alles abverlangen. Das Selbe kann man aber auch über unsere Mannschaft behaupten. Die jungen Spieler haben in den letzten Runde aufgezeigt was sie können und dass sie auch wollen. Man darauf also durchaus wieder darauf hoffen, dass die Jungen das nächste Ausrufezeichen in Richtung kommende Meisterschaft setzen. Anpfiff ist um 18.30 Uhr. Sky überträgt die Partie wie üblich in Konferenz.

Fakten zum Spiel

  • Der SC Austria Lustenau verlor nur eines der 7 Heimspiele gegen die WSG Swarosvki Wattens – am 25. Mai 2001 mit 0:1. Dies war auch das einzige Heimspiel gegen Wattens, in dem die Vorarlberger ohne Torerfolg geblieben waren.
  • Der SC Austria Lustenau traf seit dem Wiederaufstieg der WSG Swarovski Wattens in allen 3 Heimspielen gegen die Tiroler stets doppelt oder häufiger – insgesamt 8-mal.
  • Die WSG Swarovski Wattens holte in diesem Frühjahr der Sky Go Ersten Liga aus den 6 Spielen gegen die Teams der unteren Tabellenhälfte 16 Punkte und blieb dabei ungeschlagen.
  • Der SC Austria Lustenau erzielte alle 4 Tore in dieser Saison der Sky Go Ersten Liga gegen die WSG Swarovski Wattens nach Freistößen. 2-mal hieß der Schütze Sobkova (direkt), je 1-mal trafen Kobleder und Drazan (jeweils indirekt).
  • Der SC Austria Lustenau erzielte 10 Tore durch Joker – nur der FC Liefering (11) mehr. 2 der 4 Treffer 2017/18 gegen die WSG Swarovski Wattens erzielten die Vorarlberger durch eingewechselte Spieler.

Erfreuliche Nachrichten gibt es von seiten des Sportclubs hin zum Feiertag. Mit Ronivaldo (29) und Sandro Djuric (24) haben zwei Leistungsträger ihren Vertrag bei der Austria verlängert.

Der zuletzt leider verletzte Brasilianer Ronivaldo verlängert seinen Vertrag um 2 Jahre. Der Brasilianer absoliverte 21 Pflichtspiele (Liga und Cup) und erzielte dabei 12 Tore. Der Vertrag von Sandro Djuric hat sich automatisch aufgrund einer Leistungsklausel im Vertrag des Spielmachers um ein Jahr verlängert. Djruic kam aufgrund seiner erwähnten Verletzung bisher zu zehn Pflichtspieleinsätzen.

Sportmanager Aydin Akdeniz zeigte sich zufrieden mit den erreichten Vertragsverlängerungen: "Es freut uns, dass zwei Leistungsträgern der vergangenen bzw. laufenden Saison bei uns bleiben. Wir sind überzeugt, dass die beiden uns auch im kommenden Jahr weiterhelfen können. Unsere Mannschaft nimmt immer mehr an Form an. Diesen Weg wollen wir konsequent weitergehen, um unseren Zeitplan weiterhin einzuhalten".

Am kommenden Freitag beim Spiel gegen die WSG Wattens gibt es im zum Muttertag ein besonderes Gewinnspiel unseres Hauptsponsors Planet Pure für alle weiblichen Austria-Fans. Am Eingang erhalten alle Damen ein Glückslos. In der Halbzeitpause werden dann die glücklichen Gewinnnummer gezogen. Zu gewinnen gibt es:

1x Schnuppern-Entspannung für zwei Personen
Eine Übernachtung mit Genießer-Halbpension im Gesundhotel Bad Reuthe

2x Tageseintritt für zwei Personen
Therme und Sauna-Wellness-Welt im Gesundhotel Bad Reuthe

 

Erster Auswärtssieg 2018

Samstag, 05 Mai 2018

Lange hat es gedauert, aber nun endlich konnte unser Sportclub 2018 auch in der Ferne drei Punkte erspielen. In einer spannenden und intensiven Partie setzte sich das Team von Gernot Plassnegger gegen die SV Kapfenberg mit 2:0 durch.

Die Anfangsphase gehörte aber eindeutig den Gastgebern aus der Steiermark. Bei der besten Chance der Kapfenberger - einer abgerissenen Flanke - ist Alexander Sebald aber auf seinem Posten. Nach gut 30 Minuten kippte dann das Spiel in Richtung der Lustenauer. In der 36. Minute dann die bisher beste Möglichkeit für Grün-Weiß. Jodel Dossou war nach Vorarbeit von Marcel Canadi seinem Gegenspieler enteilt, doch beim Abschluss verzieht der Beniner nur knapp (36.) Zwei Minuten später durfte dann die Austria jubeln. Nach einer Flanke auf Jodel Dossou agiert die Kapfenberger Hintermannschaft zu passiv, was Marco Krainz die Möglichkeit gibt den Ball von Dossou ideal mitzunehmen und ins linke untere Eck abzuschließen (38.). Paulo Victor hätte eine Minute später beinahe noch auf 2:0 erhöht, doch Gartler im Tor parierte den Weitschuss des Brasilianers in höchster Not.

Frühe Entscheidung
Mit der Führung ging es in die Pause und der Treffer kurz vor der Pause diente wohl auch als Motivation für Hälfte zwei, denn nur drei Minuten nach Wiederanpfiff erzielte Jodel Dossou den entscheidenden Treffer zum 2:0. Zuvor hatte Paulo Victor Pius Dorn ideal bedient. Der im rechten Mittelfeld aufgebotene 21-jährige umkurvte Kapfenbergs Torhüter Paul Gartler und bediente Dossou, der eiskalt ins freie Tor einnetzte. Die Steirer konnten in weiterer Folge nicht wirklich zulegen und die Austria hätte beinahe durch Pius Dorn (55.) endgültig alles klar gemacht, doch Paul Gartler, der stärkste Steirer an diesem Abend, parierte diesen Ball ideal. Nach einer Stunde dann die erste richtige Chance für Kapfenberg, doch Lucas Rangel scheitert aus spitzem Winkel und trifft nur neben das Tor (59.). In der letzten halben Stunde gab es kaum noch zwingende Torchance, die Austria agierte defensiv sehr clever und souverän. Lediglich in 89. Minute musste noch einmal Alexander Sebald einen guten Schuss von Manuel Haas parieren.

Gernot Plassnegger zeigte sich nach dem Spiel zufrieden: "Der Sieg ist aufgrund der zweiten Hälfte durchaus verdient. Mein Team darf stolz auf sich sein und darauf werden wir aufbauen. Wir hätten zwar noch mehr Tore erzielen können, aber insgesamt war das eine konzentrierte Gesamtleistung. Die Jungen haben gezeigt, dass es der richtige Schritt ist auf sie zu setzen, das stimmt mich positiv für die Zukunft".

Das Duell der Liga-Dinos

Freitag, 04 Mai 2018

Heute Abend gastiert der Sportclub in der Steiermark bei der SV Kapfenberg. Das Duell der Falken gegen die Sticker ist das Spiel der Dinos. Seit der Saison 74/75 gab es dieses Duell bereits 45 Mal - somit folgt heute das 46. Aufeinandertreffen.

Bei der Austria herrscht nachwievor Umbruchstimmung. Nachdem seit längerem fest steht, dass man auch kommende Saison in der zweiten Liga sein wird, nutzt Trainer Gernot Plassnegger die verbleibende Saison, um herauszufinden, welche Spieler auch in der neuen Meisterschaft dabei sein sollen. Vermehrt setzt der Trainer der Grün-Weißen dabei auf die jungen Talente im Kader. Diese bedankten sich für das entgegengebrachte Vertrauen mit durchaus guten Leistungen in den letzten Partien, auch wenn man am Ende ohne Punkte das Feld verlassen musste.

Zufrieden mit seinem Team
Nach dem Spiel gegen Innsbruck zeigte sich Gernot Plassnegger mit der Leistung seiner Mannschaft durchaus zufrieden: "Wir haben alles gegeben und den Tabellenführer ordentlich gefordert. Ich kann meinem Team keinen Vorwurf machen". Auch im heutigen Spiel wird der Trainer wieder nicht davor scheuen, eine junge Mannschaft aufs Spielfeld zu schicken. Dennoch muss Trainer Plassnegger einige Veränderungen vornehmen. Das Stürmer-Duo Lucas Barbosa und Ronivaldo ist nachwievor verletzt, auch Daniel Sobkova und Petar Pavlovic sind angeschlagen und werden nicht im Kader sein. Marcel Canadi und William sind leicht angeschlagen, sollen aber auflaufen können. Mit Sandro Djuric, der seine Sperre abgesessen hat, erhält man eine Option zurück.

Gegen den heutigen Gegner Kapfenberg möchte der Trainer der Grün-Weißen an die Leistungen in den letzten Runden anschließen, im Idealfall aber mit einer besseren Ausbeute. Die Steirer, aktuell von Lizenzsorgen geplagt, haben die letzten drei Runden nicht verloren und sind immer unangenehm zu bespielen. "Wir müssen gegen Kapfenberg flexibel agieren, damit wir nicht ausrechenbar werden", so Plassnegger. Außerdem sei es wichtig, die Räume zu schließen und gut gegen den Ball zu arbeiten. Das letzte Duell endete zuhause mit einem 3:1 Sieg der Sticker. Die Spiele sind immer umkämpft und die beiden Liga-Dinos kennen einander sehr gut. Es dürfte durchaus spannend werden und Kleinigkeiten können die Partie in eine Richtung kippen lassen. Mit einem beherzten Auftritt einer wahrscheinlich jungen Truppe könnten aber heute drei Punkte möglich sein.

Spielbeginn ist um 18.30 Uhr. Sky überträgt die Partie wie üblich in Konferenz.

Fakten zum Spiel

  • Die KSV 1919 und der SC Austria Lustenau duellieren sich zum 46. Mal in der Sky Go Ersten Liga. Kein anderes Duell in der zweithöchsten Spielklasse fand seit 1974/75 so häufig statt.
  • Der SC Austria Lustenau gewann 17-mal gegen die KSV 1919 – nur gegen DSV Leoben (25-mal) und den FC Lustenau (20-mal) häufiger in der Sky Go Ersten Liga.
  • Der SC Austria Lustenau gewann die letzten 4 Auswärtsspiele bei der KSV 1919 – erstmals in der Sky Go Ersten Liga.
  • Die KSV 1919 erzielte 35,3% der Treffer per Kopf – der höchste Anteil in dieser Saison der Sky Go Ersten Liga.
  • Ronivaldo traf am 23. Spieltag gegen die KSV 1919 und erzielte damals seinen 11. Saisontreffer – persönlicher Rekord für den Brasilianer. Aktuell hält er bei 12 Toren 2017/18.

Pius Dorn verlängert

Donnerstag, 03 Mai 2018
Die Austria hat bei Pius Dorn (21) die Option zur Verlängerung des Vertrages gezogen. Der gelernte Verteidiger kam in der bisherigen Saison auf 25 Einsätze, erzielte dabei ein Tor und bereitete fünf vor.
 
Sportmanager Aydin Akdeniz zur Verlängerung: „Wir freuen uns, dass wir mit Pius auch in die neue Saison gehen können. Trotz seiner jungen Jahren ist er zu einer wichtigen Stütze unserer Mannschaft geworden.“

Der Sportclub hat die Lizenz für die Bundesliga und die zweite Liga in erster Instanz erhalten. Heute Nachmittag trudelte die positive Nachricht der Österreichischen Fußball Bundesliga im Austria-Center ein.

Im Schreiben wird bestätigt, dass alle Kriterien und Auflagen erfüllt werden und somit die Lizenz für die Spielzeit 2018/19 erteilt wird. Die quartalsmäßige Reorganisationsprüfung inkl. Berichterstattung bleibt bestehen.

Sportmanager Aydin Akdeniz zeigte sich erfreut über diese positive Rückmeldung: "Wir sind stolz, dass es im ersten Anlauf geklappt hat. Den positiven Weg der letzten Zeit wollen wir weiter gehen, um kommende Saison auch sportlich voll angreifen zu können. Im Namen der Vereinsführung bedanke ich mich bei allen Vorstandsmitgliedern, unseren Mitarbeitern, ehrenamtlichen Helfern, Partnern und Sponsoren."

Man ging als deutlicher Außenseiter in die Parte heute gegen den FC Wacker Innsbruck. Doch am Spielfeld sollte man diesen Unterschied nicht sehen. Am Ende gewinnen dennoch die favorisierten Innsbrucker mehr als glücklich 2:1. Dennoch dürfen die Austria-Kicker mit der Leistung zufrieden sein, denn ein unterlegenes Team sieht anders aus.

Gernot Plassnegger überraschte wieder mit einer jungen Truppe und dieses Mal im eher ungewohnten 3-4-3 System. Zumindest offensiv agierte man in diesem System, defensiv sah es eher nach einem 5-4-1 aus. Der Austria gehörten ganz deutlich die ersten Minuten der Partie und bereits mit dem ersten Schuss aufs Innsbrucker Tor, durften die Austria-Fans im Stadion jubeln. Tiefenbach beident rechts ideal Dorn, der mit seiner gefühlvollen Flanke Paulo Victor findet. Der Brasilianer köpft ideal aufs Tor, doch Knett kann mit einem Reflex parieren. Jedoch schaltet Dorn am schnellsten und bedient im zweiten Versuch Paulo Victor mit einem flachen Querpass, den dieser ohne Mühe über die Linie buxiert. Die Tiroler agierten in weiterer Folge etwas geschockt und brauchten bis zur 31. Minute ehe ein Ball einmal aufs Tor ging. Zuvor gab es Vorstöße von beiden Teams, die aber nicht wirklich zwingend war. In der 39. Minute jubelte dann die Austria abermals, aber leider wurde der Treffer von Pius Dorn aufgrund von fragwürdigem Abseits nicht gewertet. 

Starke Leistung nicht belohnt
Auch in Hälfte Zwei zeigte die Austria ein Gesicht, dass den Fans auch in der neuen Saison gefallen dürfte. Mit viel Biss, Einsatzbereitschaft und Kampf setzte man denn Innsbruckern immer wieder zu. Die Grün-Weißen versuchten jetzt vor allem über Konter gefährlich zu werden. Doch auch aus dem Spiel blieb man gefährlich. Tiefenbach (48.), Dorn (54.) und Canadi hatten Möglichkeiten, konnten aber kein Kapital darausschlagen. Diese ausgelassenen Chancen bestrafte Wacker Innsbruck nach knapp einer Stunde als nach einem Eckball Albert Vallci am höchsten stieg und den Ausgleich erzielte. In weiterer Folge lieferten sich beide Teams einen Schlagabtausch mit guten Möglichkeiten auf beiden Seiten. Die Austria hätte mit Kontern über Dorn (70.), Dossou (77.) und Sobkova (81.) eine mögliche Entscheidung erzwingen können, doch am Schluss jubelte der Tabellenführer. Mit einem gefühlvollen Heber wurde Daniele Gabriele eingesetzt und der netzte dann im linken unteren Eck ein (88.).

Leider kann Grün-Weiß keine Punkte mit aus diesem Spiel nehmen, aber die sind in der aktuellen Situation sowieso zweitrangig. Heute haben die Spieler auf dem Feld bewiesen, dass sie wollen und bereit sind dafür die Extrameile zu gehen. Das bringt uns für unsere Planung mehr als irgendwelche drei Punkte. Auch wenn es sich nach einer alten Fußballer-Floskel anhört.

Weiter geht es am kommenden Freitag (04. Mai) beim Kapfenberger SV.

 

 

 

Wenn heute unser Sportclub auf den FC Wacker Innsbruck trifft, könnten die Favoriten- und Außenseiterrolle nicht deutlicher verteilt sein. Die Tiroler sind auf dem bestem Weg in die Bundesliga, während es in Lustenau leider wieder nichts mit den ambitionierten Plänen des Präsidenten und der Vereinsführung wurde. Ein Lichtblick gibt es dennoch: Gernot Plassnegger setzt auf junge Talente, die in den letzten Spielen schon erste Ausrufezeichen setzen konnten. Deshalb geht man auch heute mit positiver Stimmung in das Spiel gegen die Innsbrucker, denn verlieren kann man nichts.

Dreimal hat man in dieser Saison schon gegen den FC Wacker Innsbruck verloren. Während es in den Auswärtsspielen immer knapp zur Sache ging, ist das letzte Duell zuhause gegen Grün-Schwarz im eigenen Stadion noch in schmerzlicher Erinnerung. Mit 0:4 kam das Team, damals noch unter Andreas Lipa, unter die Räder. Es hat sich viel getan, unter Gernot Plassnegger kam etwas Stabilität dazu, optimal sieht trotzdem anders aus. Mit Darijo Grujcic, Daniel Tiefenbach, Nicolai Bösch und Marcel Canadi konnten in dieser Saison vier junge Talente wichtige Erfahrungen sammeln, die hoffentlich in der neuen Saison Früchte tragen.

Starke Leistung in Wiener Neustadt
Am Dienstag konnte unser Team dem SC Wiener Neustadt alles abverlangen. Die Mannschaft mit einem Durchschnittsalter von 21,09 Jahren ging zweimal in Führung und agierte auch im defensiven Bereich weitestgehend ruhig und überlegt. Etwas Pech und vielleicht auch fehlende Erfahrung ermöglichten den Niederösterreichern zweimal den Ausgleich. Nichtsdestotrotz darf man gerne auf dieser Leistung aufbauen, im Idealfall heute gegen den Tabellenführer.

Ohne Druck
Wie bereits erwähnt spricht die Statistik eindeutig für die Innsbrucker. Mit sechs Punkten Vorsprung sind sie Tabellenführer und haben 2018 eine Serie von acht Siegen in Folge hingelegt. Zlatko Dedic ist ein erfahrener Stürmer, der mit seinen Toren deutlich dazu beigetragen hat, dass der Verein mit der Bundesliga planen darf. Alles in allem spricht das für die Grün-Schwarzen, doch Grün-Weiß wird sicherlich nicht die Segel streichen. "Natürlich sind wir Außenseiter, aber es würde uns nichts ausmachen, dem "Fastmeister" ein Bein zu stellen", gibt sich Gernot Plassnegger kämpferisch. Gleichzeitig lobt er den Gegner aber auch: "Sie stehen verdient ganz vorne, sie haben eine tolle Mannschaft geformt, es wird richtig schwer für uns".
Verzichten muss der Trainer des Sportclubs weiterhin auf Ronivaldo, Lucas Barbosa und Christopher Drazan. Hinzu kommt noch eine Gelb-Rot-Sperre von Sandro Djuric. Unabhängig davon wird Gernot Plassnegger weiterhin auf die Jungen setzen. "Das ziehe ich konsequent durch, es geht bereits um die kommende Saison", bringt es der Steirer knapp auf den Punkt.
Die Vorzeichen sind also klar, von der Austria erwarten wohl heute nicht viele etwas. Genau das könnte aber die Chance für die Sticker sein. Denn in den letzten beiden Runde zeigten die Tiroler doch auch, dass sie nicht übermächtig sind. Gegen Kapfenberg setzte es die erste Niederlage 2018 und gegen Hartberg gab es im Spitzenspiel ein torloses Remis.

Die Tiroler haben einige Fans angekündigt, daher dürfte heute im Stadion eine tolle Stimmung herrschen. Mit der VKW als Tagessponsor gibt es außerdem tolle Preise zu gewinnen. Der Stromversorger verlost über die Tageseintrittskarten verschiedene Preise wie 10x Bier & Wurst, 10 VKW-Bälle, und 10 Trikots. Woran erkennt man das man gewonnen hat? Auf den Eintrittskarten sind auf der Rückseite Aufkleber angebracht. Ist ein Aufkleber drauf, können die Preise an der Bonkassa abgeholt werden.

Fakten zum Spiel

  • Der FC Wacker Innsbruck gewann die letzten 3 Duelle gegen den SC Austria Lustenau – erstmals in der Sky Go Ersten Liga.
    Der FC Wacker Innsbruck erzielte in den letzten 3 Duellen gegen den SC Austria Lustenau immer mindestens 2 Treffer (insgesamt 9). Das
  • war den Tirolern gegen die Vorarlberger in der Sky Go Ersten Liga zuletzt im Mai 2010 gelungen.
  • Der FC Wacker Innsbruck gewann am 13. Spieltag mit 4:0 beim SC Austria Lustenau. Das war der höchste Sieg der Tiroler im Planet Pure Stadion gegen die Vorarlberger in der Sky Go Ersten Liga.
  • Der SC Austria Lustenau erzielte 24,4% der Treffer in der Anfangsviertelstunde – der höchste Anteil in dieser Saison der Sky Go Ersten Liga.
  • Der SC Austria Lustenau erzielte 10 Treffer durch Wechselspieler (wie der FC Liefering) – kein Team in dieser Saison der Sky Go Ersten Liga mehr.

Nun ist es offiziell und die Diskussionen um unseren Trainer beendet: Gernot Plassnegger ist Teilnehmer des  UEFA-Pro-Diplom Kurses 2018/19 und erfüllt somit die Lizenzauflagen. 

 

Mediainfo des ÖFB:

In den kommenden UEFA-Pro-Diplom Kurs 2018/19, der im Juli startet, wurden folgende Kandidaten aufgenommen (in alphabetischer Reihenfolge):

Darazs Thomas, Feldhofer Ferdinand, Fellner Gerhard, Grabherr Werner, Grumser Thomas, Hackl Markus, Ilzer Christian, Jank Christoph, Lamatsch Helmut, Plassnegger Gernot, Ponweiser Franz, Rapp Stefan, Robatsch Wolfgang, Scheiblehner Gerald, Seonbuchner Bernhard, Struber Gerhard

Die Ausbildung wird vom ÖFB in Zusammenarbeit mit der Bundessportakademie durchgeführt.

Das UEFA-Pro-Diplom ist die international höchstmögliche Trainerausbildung und berechtigt zur europaweiten Trainertätigkeit in der obersten Spielklasse. Ziel dieser Ausbildung ist es, Trainern mit UEFA-A-Lizenz und mehrjähriger Erfahrung im Leistungssport die Möglichkeit zu geben, ihr Wissen zu vertiefen und sie auf die Aufgaben, die der internationale Fußball an Profitrainer stellt, vorzubereiten. 

Die Ausbildung umfasst 400 Ausbildungseinheiten. Das erste Modul wird von 16. bis 18. Juli 2018 stattfinden. 

Mit 21,09 Jahren stand am gestrigen Abend die jüngste Austria-Startelf seit gut acht Jahren auf dem Feld. Gernot Plassnegger steht zu seinem Wort und vertraut bereits jetzt auf die jungen Talente, die hoffentlich auch nächste Saison überzeugen können. Dieses Vertrauen hat die Mannschaft mit einer starken Leistung gegen den SC Wiener Neustadt bestätigt. Vor allem die zweite Halbzeit wusste zu gefallen und das 2:2 ist am Ende mehr als gerecht.

Der Sportclub aus Lustenau erwischte einen perfekten Start. Nachdem Jodel Dossou zunächst selbst den Angriff einleitete, wurde er ideal von Sandro Djuric bedient. Der Beniner ließ seinen Gegenspieler aussteigen und netzte so schon nach nur zwei Minuten trocken ins kurze Eck ein. Die Grün-Weißen zogen sich nach dem schnellen Führungstreffer etwas zurück und ließen Wiener Neustadt mehr Platz. Dies sollte sich dann in der 25 Minute rächen, da Neustadts Goalgetter Salihi den Ausgleich erzielte. Ein irregulärer Treffer, denn vor seinem Abschluss hatte der Albaner zunächst Jodel Dossou klar gefoult.

Spannende zweite Hälfte
Beide Trainer reagierten zur Halbzeit und brachten jeweils einen frischen Mann. Bei der Austria kam Paulo Victor für Nicolai Bösch und der Brasilianer brachte einiges an Schwung. Nachdem Jodel Dossou wieder nur zwei Minuten nach Wiederanpfiff knapp scheiterte, machte es fünf Minuten später Marcel Canadi genau richtig. Der 20-jährige, der als Mittelstürmer agierte verwandelte einen direkten Freistoß mit Hilfe der Latte und des Rücken von Domenik Schierl zur erneuten Führung für unsere Austria (53.). Die kämpferische Leistung der gesamten Mannschaft sollte am Ende aber leider nur mit einem Punkt belohnt werden. Darijo Grujcic verursachte durch ein unglückliches Handspiel einen Elfmeter, den wiederum Hamdi Salihi sicher verwandelte (59.). Gegen Ende der Partie hätten beide Mannschaften noch den Siegtreffer erzielen können, doch es blieb beim gerechten Remis. Sandro Djuric sah kurz vor Schluss innert weniger Minuten Gelb-Rot und wird nun im West-Derby gegen Innsbruck fehlen.

Schlag auf Schlag geht es in der SkyGo Ersten Liga. Am Freitag gastierte der Sportclub bei der SV Ried. Heute steht schon das nächste Auswärtsspiel beim SC Wiener Neustadt an. Sportlich geht es bekannterweise leider um nichts mehr, dennoch geht es um viel - speziell für die Spieler, denn jeder möchte bzw. kann sich für die kommende Saison empfehlen.

Während einige Teams noch um die Aufstiegsplätze rittern, gilt der Fokus bei der Austria bereits der kommenden Saison. Nach der verpassten Chance den Aufstieg in die Bundesliga zu realisieren, beginnen die Planungen für das neue Meisterschaftsformat. 16 Teams werden sich versuchen in einer Liga zu recht zu finden, wo noch nicht alle Entscheidungen hinsichtlich Abläufen, etc. getroffen sind. Dies stellt auch eine große Herausforderung auf der Managementebene dar. Die Bundesliga ist gefordert schnellstmöglich die Gegebenheiten zu fixieren. Dies wird hoffentlich nach den Lizenzentscheidungen Ende April endlich passieren.

Zurück zum Sportlichen
Am Freitag setzte es auswärts eine 2:0 Niederlage bei den Riedern. Unser Team kam nur schwer in die Gänge - erst nach mehr als einer Stunde gelang der erste Schuss aufs Tor der Gastgeber. Die Oberösterreicher gingen durch einen Elfmeter von Seifedin Chabbi nach etwas mehr als einer Viertelstunde in Führung. Die SV Ried, die erstmals unter Neo-Coach Thomas Weissenböck agierte, verwaltete das Spiel weiterhin und war die aktivere Mannschaft. Nach der Pause erhöhten die Rieder durch Clemens Walch auf 2:0. Gernot Plassnegger brachte mit Daniel Sobkova und Marcel Canadi neue Offensivkräfte, doch ein Tor wollte nicht mehr gelingen. Beste Möglichkeit dazu hatte Jodel Dossou, doch der Beniner traf in der 77. Minute mit einem schönen Schlenzer nur den Pfosten. Damit bleibt die Austria in dieser Saison ohne Sieg gegen die Innviertler.

Das nächste schwere Auswärtsspiel
Viel Zeit über die verlorene Partie nachzudenken bleibt nicht, denn schon heute ist unsere Mannschaft beim SC Wiener Neustadt zu Gast. Das letzte Duell im Planet Pure Stadion konnte die Austria mit 2:1 für sich entscheiden. Damals Doppeltorschütze für Grün-Weiß Ronivaldo. Auf den Goalgetter und seinen Sturmpartner Lucas Barbosa müssen die Austria-Fans leider weiterhin verzichten, deshalb muss sich Trainer Plassnegger wieder eine Alternative im Sturm ausdenken. Unglücklich scheint er darüber aber nicht zu sein, denn er sieht es als Chance für andere Spieler im Kader sich zu beweisen. "Wir konnten in dieser Saison leider nicht ganz vorne mitreden, deshalb müssen wir die verbleibende Zeit nützen, auszuloten, wen wir kommende Saison weiterhin im Kader haben wollen. Ich möchte allen Spielern und auch jungen Talenten die Möglichkeit geben, sich zu empfehlen", so der Trainer. Dabei könne er auch locker über die eine oder andere Niederlage hinweg sehen, solange er am Platz das richtige Verhalten seiner Spieler sieht. Definitiv nicht mit an Board nach Wiener Neustadt ist Daniel Sobkova, der erst am Sonntag Papa eines kleinen Sohnes geworden ist. Hinter dem Einsatz von Kapitän Marco Krainz steht ein Fragezeigen, da der Mittelfeldakteur an Knöchelproblemen laboriert. Pius Dorn kehrt nach seiner Gelbsperre wieder in den Kader zurück.
Der Sportclub aus Wiener Neustadt kämpft nach wie vor um einen dirketen Aufstiegsplatz und ist heute eigentlich zum Siegen verdammt, nachdem die SV Ried gestern vorgelegt hat (4:2 Erfolg gegen den FAC). Die Neustädter gewannen ihre letzten beiden Spiele und gehen daher mit breiter Brust in die Partie gegen Grün-Weiß. "Wir müssen heute unser Potential abrufen und den Gegner niederkämpfen. Jeder muss alles geben und sich für das Team zerreißen. Es spielt jeder nicht nur für den Verein, sondern auch um seine Chance nächstes Jahr mit im Boot zu sein", formuliert Gernot Plassnegger seine Forderung an die Mannschaft ganz deutlich.

Man darf gespannt sein wie sich die Mannschaft heute präsentiert. Wenn man der Statistik Glauben schenkt, gilt der Neustädter Boden als guter Boden für die Austria. Seit dem Abstieg der Niederösterreicher aus der Bundesliga verlor man kein Auswärtsspiel in Wiener Neustadt (2 Siege/3 Unentschieden).

Anpfiff ist um 18.30 Uhr, Schiedsrichter der Partie ist Gerhard Grobelnik. Sky überträgt wie üblich die Partie in Konferenz.

Fakten zum Spiel

  • Der SC Austria Lustenau verlor seit dem Abstieg des SC Wiener Neustadt aus der Tipico Bundesliga nur ein Spiel in der Sky Go Ersten Liga gegen die Niederösterreicher.
  • Der SC Austria Lustenau ist seit dem Abstieg des SC Wiener Neustadt in Auswärtsspielen bei den Niederösterreichern in der Sky Go Ersten Liga ungeschlagen (2 Siege, 3 Remis).
  • Der SC Wiener Neustadt erzielte im Frühjahr der Sky Go Ersten Liga 4 Tore nach Flanken aus dem Spiel heraus – Höchstwert.
  • Zwischen dem SC Wiener Neustadt und dem SC Austria Lustenau gab es in der Sky Go Ersten Liga 6 Spiele in Wiener Neustadt, beide Teams trafen dabei immer.
  • Ronvialdo Bernardo Sales traf in dieser Saison der Sky Go Ersten Liga 4-mal gegen den SC Wiener Neustadt. Nur Zlatko Dedic traf gegen ein Team häufiger – 5-mal gegen den SC Austria Lustenau.

 

Hätte man Anfang der Saison behauptet, dass der Sportclub und die SV Ried als Tabellensechster und -fünfter im letzten Saisonviertel aufeinander treffen, hätte man wohl viele belächelnde Blicke geerntet. Die Realität sieht aber genau so aus und verspricht dennoch viel Spannung. Bei der SV Ried liegen im Frühjahr die Nerven blank, beim Sportclub ist die Situation entspannter und die Leistungskurve 2018 ansprechender als noch im Herbst.

Wie schnell es im Fußball gehen kann, beweist die aktuelle Saison. Die SV Ried, Herbstmeister und Winterkönig, kam 2018 nie wirklich ins Rollen. Lassaad Chabbi musste mit einer Bilanz von nur einem Sieg und sieben Punkten aus acht Spielen vor zweieinhalb Wochen seinen Platz räumen. Den plötzlichen Leistungseinbruch, den man letzte Saison ähnlich auch in Lustenau unter bzw. nach Chabbi erleben musste, konnte der Tunesier auch in Ried nicht verhindern. Nach einer kurzen Trainersuche mit doch einigen Absagen von Klublegende Paul Gludovatz, Frenkie Schnikels oder Heimo Pfeifenberger wurde mit Thomas Weissenböck der Jugendleiter zum Cheftrainer befördert. Er wird heute Abend das erste Mal auf der Rieder Bank Platz nehmen.

Der Druck liegt bei den Oberösterreichern
Die Rieder haben vor der Saison deutlich gemacht und auch durch die zahlreichen Verstärkungen gezeigt, dass der Aufstieg das erklärte und unbedingte Ziel ist. Gerüchte gehen um, dass bei einem Nichtaufstieg womöglich die Lichter in der Keine Sorgen Arena ausgehen könnten. Kaum verwunderlich, dass in Ried Unruhe aufkommt. Das Einzige was jetzt hilft, sind Siege, denn ansonsten rückt ein fixer Aufstiegsplatz in weite Ferne und auch der Abstand auf den Relegationsplatz wird immer deutlicher. Somit könnte die Austria heute schon für eine kleine Vorentscheidung im Aufstiegskampf sorgen, sollten die Sticker drei Punkte aus Ried entführen. Unmöglich erscheint dieses Unterfangen, bei der aktuellen Situation in Oberösterreich nicht, Spaziergang wird es trotzdem keiner. Die Bilanz spricht für die Rieder, sind sie doch seid sieben Pflichtspielduellen gegen die Mannschaft aus Lustenau ungeschlagen. Mit Seifedin Chabbi haben die Wikinger einen Ex-Austrianer in den Reihen, der schon sechzehnmal (15 Treffer im Herbstdurchgang) getroffen hat. Pius Grabher, Peter Haring und Ilkay Durmus kennt man in Lustenau genauso gut und man darf erwarten, dass sie gegen ihren Ex-Club äußerst motiviert agieren werden. Julian Wießmeier, der das Quintett aus Ex-Lustenauern kompletiert, hat im letzten Spiel die rote Karte gesehen und ist damit zum Zuschauen verdammt. Weitere klingende Namen mit Erfahrung finden sich im Rieder Kader. "Meine Spieler wissen was ich mir erwarte. Nur wenn wir kompakt und agressiv auftreten, können wir in Ried etwas mitnehmen", analysiert Gernot Plassnegger die Ausgangslage. "Wir müssen dagegen halten und mit Laufbereitschaft und Kampf dagegen halten".

Personalsorgen im Angriff
Bei Grün-Weiß fallen mit Ronivaldo und Lucas Barbosa beide zuletzt gesetzten Stürmer aus. Im Kader fehlt es an Alternativen zu den beiden Mittelstürmern. Gernot Plassnegger hat aber auch schon im Spiel gegen den FAC Nicolai Bösch in die Sturmspitze gestellt. Diese Entscheidung hat der Youngster, der im letzten Spiel seinen ersten Profitreffer erzielt hat, mit einer ansprechenden Leistung und dem erwähnten Tor belohnt. Im Spiel gegen den FC Liefering hat Kürsat Güclü im Sturm seine Qualitäten aufblitzen lassen. Die Doppelspitze Güclü-Bösch könnte somit eine Alternative sein. Christopher Drazan dürfte in den Kader zurückkehren, auch Jodel Dossou darf sich nach seiner Leistung gegen die Floridsdorfer Hoffnungen auf einen Startelfplatz machen. Verzichten muss Plassnegger auf Pius Dorn, der im letzten Heimspiel seine fünfte gelbe Karte kassiert hat und somit gesperrt ist. Im Gegenzug ist die Sperre von Kapitän Marco Krainz verbüßt und der zentrale Mittelfeldspieler dürfte wieder neben Sandro Djuric auflaufen.
Man darf auf jeden Fall gespannt sein wie sich die heutige Partie entwickelt. Ein frühes Tor für den Sportclub und bei den Riedern könnten die Nerven endgültig blank liegen. Gernot Plassnegger beschäftigt sich nicht mit der Situation in Ried, sondern legt den Fokus auf sein Team: "Wir achten in erster Linie auf uns. Wie schon erwähnt, sehe ich das letzte Meisterschaftsviertel als Vorbereitung für das kommende Jahr. Wir wollen die verbleibenden Spiele nützen uns weiterzuentwickeln, aber nicht um jeden Preis". Dennoch könnte die Austria heute das Zünglein an der Waage sein und den Aufstiegskampf mitentscheiden.

Spielbeginn in der Keine Sorgen Arena ist um 18.30 Uhr. Sky überträgt die Partie wie üblich in Konferenz.

Fakten zum Spiel

  • Die SV Guntamatic Ried ist seit 7 Pflichtspiel-Duellen gegen den SC Austria Lustenau ungeschlagen – 3 Siege und 2 Remis in der Sky Go Ersten Liga, im Uniqa-ÖFB-Cup gewann Ried 2-mal (darunter im Finale 2011).
  • Die SV Guntamatic Ried traf in jedem der bisherigen 12 Heimspiele in einer der beiden höchsten Spielklassen gegen den SC Austria Lustenau (24 Tore in 12 Heimspielen).
  • In Spielen in der Keine-Sorgen-Arena in der Sky Go Ersten Liga zwischen der SV Guntamatic Ried und dem SC Austria Lustenau gab es noch keine Punkteteilung (5 Siege SVR, ein Sieg ALU).
  • Die SV Guntamatic Ried holte in dieser Saison der Sky Go Ersten Liga gegen den SC Austria Lustenau 7 Punkte – nur gegen die WSG Swarovski Wattens (9) mehr.
  • Die SV Guntamatic Ried erzielte 14 Tore nach Flanken – Höchstwert in dieser Saison der Sky Go Ersten Liga. Sowohl 2 der letzten 3 Tore als auch 3 der 5 Saisontore gegen den SC Austria Lustenau erzielte Ried nach Flanken.

Gernot Plassnegger kündigte im Vorfeld des Spiels gegen den FAC eine schwere Aufgabe an und er sollte Recht behalten. Nach durchwachsenen 45 Minuten konnte der Sportclub doch noch einen Gang zu legen und besiegt den Floridsdorfer AC mit 2:1. Nicolai Bösch erzielt dabei seinen ersten Treffer für das Profi-Team.

Grün-Weiß wollte sich nach der saftigen Niederlage letzte Woche rehabilitieren. in der ersten Halbzeit dürfte das Spiel aber noch etwas in den Köpfen und in den Beinen gesteckt haben. Der Austria-Motor wollte nicht so richtig ins Rollen kommen. Ganz anders zeigten sich die Gäste aus Floridsdorf. Von Beginn agierte die Elf von Mario Handl angriffslustig und setzte dem Team von Gernot Plassnegger ordentlich zu. Dennoch dauerte es zehn Minuten bis die Zuschauer die erste richtige Chance sehen durften. Sahanek testet Mohr mit einem Volley, doch der Austria Schlussmann ist zur Stelle. Der FAC blieb am Drücker und kam durch Tursch und Lubega zu einer Doppelchance in der zwölften Minute. Keine zwei Minuten später wurden die Gäste dann für ihr Auftreten belohnt und durften das 0:1 bejubeln. Marco Sahanek brachte einen Freistoß auf das kurze Eck, der von Kobleder unglücklich ins eigene Tor abgefälscht wurde. Die Austria hätte beinahe nur wenige Minuten später geantwortet, doch Lucas Barbosa, der kurz vor der Pause noch verletzt ausscheiden sollte, versagten alleinstehend vor Martin Fraisl die Nerven (16.). Der Brasilianer hatte noch eine Kopfball-Chance (20.), die er aber nicht nutzen konnte. Auch die Floridsdorfer blieben gefährlich und hätten durch Lubega beinahe auf 0:2 erhöht. Nicolas Mohr verfehlte bei einem Ausritt den Ball und ermöglichte Lubega einen Schuss aus leere Tor. Doch der FAC-Stürmer verzog ganz knapp. In weiterer Folge bleiben die Wiener etwas aktiver, die Austria suchte weiter nach dem passenden Rezept. Kurz vor der Pause prüfte William noch einmal Fraisl, doch der starke Torhüter der Gäste parierte die Möglichkeit.

Frischer Wind für Hälfte 2
Kurz vor der Pause war bereits Daniel Sobkova für Lucas Barbosa ins Spiel gekommen. Zum Beginn der zweiten Hälfte ersetzte Jodel Dossou den glücklosen Kürsat Güclü. Mit Nicolai Bösch als Mittelstürmer und der Flügelzange Dossou/Sobkova sollte die Wende erzwungen werden. In den ersten Minuten des zweiten Durchgangs egalisierten sich die beiden Teams und so dauerte es bis zur 56. Minute bis wieder etwas Torgefahr im Planet Pure Stadion aufkam. Eine Flanke von Dossou zu Canadi, konnte in letzter Sekunde von Fraisl und seinen Innenverteidigern geklärt werden. Dann aus dem Nichts durften die Austria-Fans jubeln.Grujcic eroberte nach der zuvor noch verhinderten Chance durch Canadi den Ball und bediente mit einem langen Zuspiel ideal Nicolai Bösch. Der junge Vorarlberger setzte sich im Zweikampf souverän durch und netzte wie ein Profi zum Ausgleich ein. Durch den Treffer aufgeweckt, übernahm der Sportclub immer mehr das Zepter. Aufregung gab es dann nach gut einer Stunde als Heiß Umjenovic fälschlicherweise Gelb-Rot zeigte. Der Unparteiische hatte ihn mit Lukas Tursch verwechselt, der kurz zuvor Gelb gesehen hatte. In dieser Situation agiert Martin Fraisl mit scharfer Kritik, die ihm ebenfalls Gelb einbrachte.
In Hälfte 2 agierte die Asutria vor allem über die rechte Seite. Das Duo Dorn und Dossou brachte die Wiener Abwehr des öfteren ins Schwanken. In der 85. Minute sollte diese Kombination dann auch den erlösenden Siegtreffer bringen. Dossou erläuft einen Seitenwechsel von Djuric und spielt sofort einen Doppelpass mit Dorn, sodass der Flügelspieler der Grün-Weißen völlig frei im Sechzehner steht. Diesen Raum nützte Dossou für einen Abschluss aus spitzem Winkel und damit überraschte er den ansonsten souveränen Martin Fraisl. Die Floridsdorfer waren in weiterer Folge alles nach vorn und beinahe hätte Nicolai Bösch noch seinen zweiten Treffer am Abend erzielt, aber nach erfolgreichem Ausspielen von Martin Fraisl und etwas Ballglück war der Winkel zu spitz, um die endgültige Entscheidung zu machen.

Ohne Leistungssteigerung in Hälfte zwei wäre es heute wohl sehr eng geworden, nichtsdestotrotz dürfen sich die Spieler über den Sieg freuen. Dieser sollte genügend  Motivation für die kommenden Aufgaben geben, denn es stehen zwei schwere Auswärtsspiele bei der SV Ried und dem SC Wiener Neustadt an.

Aydin Akdeniz ist seit der Winterpause neuer Sportmanager bei der Austria. Wir haben uns mit ihm getroffen und ihm drei Fragen gestellt, die uns unter den Nägeln gebrannt haben.

Du bist seit Februar neuer Sportmanager bei der Austria. Was sind deine konkreten Aufgaben?
In erste Linie kümmere ich mich um alle sportlichen Belange, die sich rund um die Profi-Mannschaft drehen. Hierzu zählen zum Beispiel Scouting, Verhandlungen bzgl. Spielerverträge, Organisiation von Auswärtsfahrten, Projektmanagement (z.B. Austria @ school), und vieles mehr. Mit einem tollen Team kümmere ich mich auch um die Agenden der Nachwuchsabteilung. Da ich allerdings bis Ende Schuljahr noch im Schuldienst bin (Anm. d. Redaktion: Lehrer an der PTS Dornbirn), kann ich noch nicht alle Ideen in die Tat umsetzen.

Welche Ziele verfolgst du mit der Austria?
Mein kurzfristiges Ziel ist es, die Rahmenbedingungen für den größt möglichen sportlichen Erfolg zu schaffen - da sind wir gemeinsam mit dem Präsidium und dem Trainerteam auch intensiv dran. Langfristig möchten wir dann die Austria in der Bundesliga etablieren. Im Nachwuchs möchten wir eine neue Spiel- und Trainingsphilosophie implizieren - hierfür hat es auch schon die ersten Termine mit den Trainerinnen und Trainern gegeben.

Wie laufen die Vorbereitungen auf die kommende Saison?
Wie gesagt, arbeiten das Präsidium, das Trainerteam und ich schon mit Hochdruck daran und wir hoffen, dass nach unserem Kapitän Marco Krainz
weitere Leistungsträger langfristig an die Austria gebunden werden können. Unser Ziel ist es, die Neuverpflichtungen bis zum Vorbereitungsstart abzuschließen, damit unser Trainer vom ersten Tag an seine Ideen umsetzen kann.

Heute Abend startet die Austria in das letzte Meisterschaftsviertel der Saison 2017/18. Gegner dabei ist der Floridsdorfer AC. Die Wiener liegen aktuell auf dem letzten Tabellenrang, dennoch wird es sicherlich kein Spaziergang für die Austria. Bei den Grün-Weißen möchte man natürlich heute am liebsten Wiedergutmachung für letzten Freitag betreiben.

Mund abwischen und weitermachen, hieß es für das Team von Gernot Plassnegger nach der Niederlage gegen Hartberg. "Wir haben verdient verloren", lautete die knappe Analyse des Trainers. "Jetzt müssen wir einfach wieder das Positive aus den Partien davor auf den Rasen bringen". Im Spiel gegen Hartberg wurden unserer Mannschaft deutlich und in aller Härte die Grenzen aufgezeigt. Die Steirer bestätigten ihre herausragende Form und dürfen sich weiterhin verdient Hoffnungen auf den direkten Durchmarsch von der Regionalliga in die Bundesliga machen.
Bereits nach nur vier Minuten wurden die Gäste das erste Mal gefährlich. In den ersten 45 Minuten kontrollierten die Hartberger den Ball und das Spiel. Die Austria tat sich schwer das eigene Spiel aufzubauen. Nach 13 Minuten hätte dann Sanogo bereits das 0:1 erzielen können, doch im Abschluss fehlte die letzte Konsequenz. Dario Tadic machte es dann nach 25 Minuten besser und brachte die Gäste mit einem Heber in Führung. Einzig die Steirer hatten in der ersten Hälfte Chancen und hätten auch höher führen können. Nach der Pause agierten die Grün-Weißen etwas besser, aber es durften wieder die Steirer jubeln. Nach einer Standardsituation stand es 0:2 und das Spiel war endgültig gekippt. In weiterer Folge konnten die Hartberger sich auf Konter verlassen und nützten zwei ihrer Chancen, um auf 4:0 zu erhöhen.

Ein hartes Stück Arbeit liegt vor uns
Wer glaubt, dass es heute für den Sportclub ein Spaziergang wird, der täuscht sich gewaltig. Die Wiener sind zwar aktuell Tabellenletzter und mussten ihren Trainer Thomas Eidler zum ÖFB ziehen lassen, dennoch ist 2018 eine deutliche Leistungssteigerung bei den Floridsdorfern zu sehen. "In dieser Liga darf man keinen Gegner unterschätzen, auch wenn dieser am Tabellenende steht. Wenn wir nicht alles geben, wird das heute sehr schwer", stellt Gernot Plassnegger klar. Beim Club aus Wien hat Co-Trainer Mario Handl das Zepter übernommen, wo er bis zum Nachtragsspiel gegen die WSG Wattens am Dienstag auf seinen ersten Punktgewinn warten musste. Bei den Tirolern gab es mit einem 0:0 Unentschieden den ersten kleinen Erfolg.
Die FACler haben in dieser Saison schon öfters bewiesen, dass sie ein unangenehmer Gegner sein können. Das verdeutlichte auch das letzte Aufeinandertreffen in Wien, als wir mit 1:2 als Verlierer die Heimreise antreten mussten. In den beiden Duellen davor gab es deutliche Siege für die Austria, die man natürlich sehr gerne wiederholen möchte. Ein kleiner Vorteil für die Hausherren könnte auch der Fakt sein, dass der FAC seit 570 Minuten auf einen eigenen Torerfolg wartet. Den Austrianern wäre es natürlich mehr als recht, wenn diese Serie weiter anhält.
Gernot Plassnegger muss im Spiel mit Marco Krainz (Gelbsperre), Ronivaldo und Christopher Drazan (beide verletzt) drei wichtige Stammkräfte vorgeben. Den Kopf in den Sand stecken, werde Plassnegger deswegen aber nicht. Im Kader seien genügend Spieler, die so die Möglichkeit bekommen würden, sich für die neue Saison zu empfehlen.

Die Austria möchte nach der letzten Niederlage ein Zeichen setzen. Nach einer so klaren Niederlage muss man aufstehen, den Mund abwischen und weitermachen. Am besten mit den Tugenden aus den Spielen vor dem Duell mit Hartberg: Laufen, Kämpfen und Gas geben.

Anpfiff im Planet Pure Stadion ist um 18.30 Uhr. Sky überträgt wie üblich die Spiele in Konferenz.

Fakten zum Spiel

  • Der SC Austria Lustenau ist seit 5 Heimspielen gegen den FAC Wien in der Sky Go Ersten Liga ungeschlagen (2 Siege, 3 Remis) – erstmals.
  • Der SC Austria Lustenau kassierte in der Sky Go Ersten Liga in den vergangenen beiden Heimspielen gegen den FAC Wien kein Gegentor – erstmals.
  • Der SC Austria Lustenau erzielten in dieser Saison der Sky Go Ersten Liga in 2 Spielen gegen den FAC Wien 5 Tore. Das gelang sonst gegen kein anderes Team.
  • Der SC Austria Lustenau erzielte in dieser Saison der Sky Go Ersten Liga 11 Tore gegen den FAC Wien. Das gelang sonst nur dem SC Wiener Neustadt gegen den FC Blau Weiß Linz.
  • Dem FAC Wien gelangen in der Sky Go Ersten Liga 4 zu-null-Spiele gegen den SC Austria Lustenau – gegen kein Team mehr.

Nichts wurde es mit dem Ausbau der kleinen Heimserie gegen den Tabellenzweiten aus Hartberg. Die Steirer bestätigten ihre Saisonform und besiegen den Sportclub deutlich mit 0:4.

Es war kein guter Tag für die Grün-Weißen. Man wollte die bisherige Leistung im Jahr 2018 bestätigen und weiter fleißig Punkte sammeln. Doch der TSV Hartberg zeigte eine ansprechende Leistung und kontrollierten das Spiel in den ersten 45 Minuten. Die Austria tat sich schwer das eigene Spiel aufzubauen. Die erste Chance hatten dann auch die Gäste durch Sanogo (13.). Nach knapp 25 Minuten gingen die Hartberger dann durch den ehemaligen Austrianer Tadic in Führung. Der Stürmer der Gäste dürfte dabei aber im Abseits gestanden haben. Beinahe wäre es auch Tadic gewesen, der vor der Pause noch auf 2:0 erhöht hätte, doch William rettete noch auf der Linie (38.).

Gernot Plassnegger reagierte zur Halbzeit und stellte auf Dreierkette um, dennoch fehlte im Spiel der Austria der letzte Nachdruck. Nach 70 Minuten dann die Entscheidung für die Steirer als Stefan Meusburger auf 2:0 erhöhte. In weiterer Folge konnten die Hartberger sich auf Konter verlassen und nützten zwei ihrer Chancen, um auf 4:0 zu erhöhen.

Für Grün-Weiß bleibt eine Woche, um das Spiel zu verarbeiten, dann ist der Floridsdorfer AC zu Gast.

Mit dem heutigen Spiel endet die englische Woche in der SkyGo Ersten Liga. Am Dienstag noch in Liefering zu Gast, agiert das Team von Gernot Plassnegger heute wieder vor eigenem Publikum. Gespielt wird gegen den TSV Hartberg - ein unangenehmer und gefährlicher Gegner.

Im Planet Pure Stadion hat man 2018 noch kein Spiel verloren, es konnten sogar alle drei bisherigen Heimspiele gewonnen werden. In der Winterpause hatte man als Ziel ausgegeben, zuhause wieder eine Macht zu werden und hier so viel und so häufig wie möglich zu punkten. Bisher ist das Grün-Weiß super gelungen. Im heutigen Spiel gegen die Steirer aus Hartberg will man diesen Trend fortsetzen.

Solide Leistung beim FC Liefering
Am Dienstag gastierte unsere Mannschaft in Salzburg. In einer Partie auf Augenhöhe konnten beide Teams Akzente setzen. In der ersten Halbzeit hatte Lustenau die besseren Chancen, Firat Tuncer (5.) und Lucas Barbosa (32.) konnten die Gelegenheiten aber nicht nützen. So ging es mit einem 0:0 in die Halbzeitpause. Die Lieferinger kamen sehr fokusiert aus der Kabine und gingen mit ihrer ersten Chance mit 1:0 in Führung (47.). Die Austria, von diesem Gegentreffer mehr aufgeweckt als irritiert, agierte nun etwas offensiver und kam zu weiteren Möglichkeiten. Zunächst scheiterte Lucas Barbosa noch am starken Lieferinger Torhüter Coronel. Doch in der 71. Minute erzielte der Brasilianer nach Vorarbeit von Christopher Drazan mit einem sehenswerten Lupfer den Treffer zum 1:1. Bis kurz vor Schluss blieben weitere Chancen aus - Liefering hätte in der Nachspielzeit beinahe noch den Siegtreffer erzielt, aber das Glück war in dieser Situation auf Seiten der Austrianer.

TSV Hartberg weiterhin in Form
Der heutige Gast aus der Steiermark, der TSV Hartberg, hat auch nach der Winterpause bewiesen, dass ihr bisheriger Lauf kein Zufall war. Die Steirer liegen auf Platz zwei der Tabelle und werden wohl bis zum Schluss um den Aufstieg in die Bundesliga mitreden. Nach einem holprigen Frühjahrsstart mit nur einem Punkt aus vier Spielen, wurde in den letzten drei Spielrunden die volle Punkteausbeute geholt. Zuletzt gab es am Dienstag einen deutlichen 4:0 Erfolg gegen den Kapfenberger SV. Die Austria ist also gewarnt, ein Spaziergang sieht anders aus. Bei den Grün-Weißen kehren mit Dario Grujcic und Ronivaldo zwei Spieler nach dem Ausfall am Dienstag wieder zurück. Für William und Pius Dorn kommt die Partie wahrscheinlich leider noch zu früh. Gernot Plassnegger ist also wieder gefordert, eine Abwehrreihe zu formieren, denn Firat Tuncer, der am Dienstag noch im Abwehrzentrum spielte, fällt mit muskulären Problemen aus.

Wenn es das Team von Gernot Plassnegger schafft, die guten Eindrücke aus den letzten Runden auf das heutige Spiel umzumünzen, dann besteht die Chance die weiße Weste in unserem Stadion zu behalten. Hartberg ist zwar ein harter Brocken, wir aber mittlerweile - zumindest zuhause - auch.

Die Planungen für die kommende Saison nehmen erste Formen an. Heute können wir bekanntgeben, dass unser Kapitän Marco Krainz bis 2020 ein Grün-Weißer bleibt. Im Vertrag ist eine vereinsseitige Option zur Verlängerung enthalten.

Marco hat in der bisherigen Saison bereits 23 Einsätze für die Austria bestritten und trägt seit dem Frühjahr die Kapitänsbinde.

Wir freuen uns auf die weitere, hoffentlich erfolgreiche, Zusammenarbeit!

Am vergangenen Mittwoch wurde im Lustenauer Rathaus das Siegerprojekt des Architekturwettbewerbs „Umbau bzw. Erweiterung Planet Pure Stadion“ präsentiert. Zahlreiche Austrianer und viele interessierte Bürgerinnen und Bürger nutzen die Möglichkeit, einen ersten Eindruck zu erhalten.

Das Siegerteam der Teilnehmergemeinschaft Bernardo Bader Architekten ZT GmbH, Architekt Walter Angonese und gbd ZT GmbH gab einen Einblick in die Entwicklung ihres Models und stellten sich natürlich den Fragen der Anwesenden. Neben dem Model, konnten die Austrianer auch erste Pläne und Fotomontagen begutachten.

Holz und Beton
Vom bestehenden Stadion werden Haupttribüne und Glashaus in den Neubau der Nord-, Ost- und Südtribüne integriert und teilweise adaptiert. Bei den neuen Tribünen wird der Unterbau aus Beton bestehen und darauf wird eine Holzkonstruktion die Ränge bilden. Das neue Stadion soll ca. 7.000 Fußballfans Platz bieten. Die neugestalteten Flutlichtmasten sollen als Erkennungsmerkmal für das neue Stadion dienen und natürlich die notwendigen Verbesserungen bringen. Aktuell sind auch zusätzliche sanitäre Anlagen bei Nord- und Südtribüne geplant. Generell hat sich das Siegerteam an einem Satz orientiert, den Hubert Nagel bei der Begehung fallen ließ: „Wir brauchen in Lustenau ein Wohnzimmer für den Fußball“.

Noch ist viel zu tun
Bürgermeister Kurt Fischer und Sportreferent Bernd Bösch sprachen von einem wichtigen Projekt für Lustenau, das mit dem Wettbewerb endlich ein Gesicht bekommen habe. In den kommenden Wochen liegt nun vor allem das Thema Finanzierung auf dem Tisch, braucht es doch eine Unterstützung durch das Land Vorarlberg. Detaillierte Zahlen hinsichtlich Kosten konnten bei der Präsentation noch nicht genannt werden.

In der Bildergalerie finden sich einige Bilder der Präsentation und des Stadionmodels. Die Originalaufnahmen des Architekturbüros liegen der Austria leider noch nicht vor.

 

Nachdem bei den letzten beiden Heimspielen bereits erfolgreich zwei Herzenswetten durchgeführt wurden, gibt es beim dritten Heimspiel am morgigen Freitag gegen den FC Blau-Weiß Linz zwar keine Wette, aber es startet ein weiteres Gewinnspiel für alle Austrianer. PLANET PURE freut sich, unter dem Motto "Mit Herz dabei", gemeinsam mit Matthias Brändle, Radprofi bei Trek-Segafredo und Markenbotschafter von unserem Hauptsponsor, beim Spiel Austria Lustenau – TSV Hartberg am 06.04.2018 ein Mountainbike von Pro Cycle unter den Fans zu verlosen. Zusätzlich wird auch ein signiertes Original-Radtrikot von Matthias Brändle verlost.

Wie kann man mitmachen?

  1. Planet Pure Produkte (erhältlich bei Spar, Eurospar, Interspar, DM, ADEG, Sutterlüty, etc.) kaufen und Einkaufsbeleg aufbewahren
  2. Namen und Kontaktdaten auf die Rückseite des Einkaufsbelegs schreiben**
  3. Einkaufsbeleg am Match-Tag (06.04.18) beim Planet Pure Stand im Austria-Dorf abgeben

Details zum Mountainbike

  • Pro Cycle MTB 29''
  • Alurahmen
  • 27 Gang Shimano
  • mit sountour Gabel

 

Eine starke Community für einen starken Verein
Planet Pure und dem SC Austria Lustenau ist soziales Engagement ein wichtiges Anliegen. Bei weiteren Heimspiel-Aktionen werden wie bereits erwähnt soziale Projekte in der Region unterstützt. Details über künftige Aktionen werden zeitgerecht auf unserer Webseite, auf Facebook sowie im Austria Kurier veröffentlicht.

Die bisherigen Wetten:

Herzenswette beim Auftakt gegen SC Wiener Neustadt
Beim Spiel gegen den Sc Wiener Neustadt am 23. Februar stellt Planet Pure den Fans die erste Aufgabe in Form einer Wette:

Werden am am Spieltag gegen den SC Wiener Neustadt (23.02.) mehr als 500 Kassabelege, auf denen Planet Pure Produkte gekauft wurden, abgegeben, dann stellt Planet Pure einen kostenlosen Fanbus für 50 Fans zum Auswärtsspiel beim FC Wacker Innsbruck am 02. März 2018 zur Verfügung. Das ist aber noch nicht alles. Alle abgegebenen Belege nehmen an der Verlosung einer Fußballreise nach London (inkl. Anreise, Übernachtung und Karten für das Spiel Tottenham Hotspurs vs. FC Watford, Termin 28. April 2018) teil.

Herzenswette gegen den SV Kapfenberg (09.03.2018)
Planet Pure verlost für die Saison 2018/2019 zwei VIP-Jahreskarten* wieder unter allen Kassabelegen, auf denen Planet Pure Produkte gekauft wurden und die am Spieltag im Stadion beim Planet Pure Stand abgegeben werden.

Das Projekt "Herzenswette" hat ja auch das Ziel soziale Einrichtungen zu unterstützen. Da Präsident Hubert Nagel mit der Leistung im ersten Heimspiel durchaus zufrieden war, fordert er die Mannschaft inkl. Trainerteam zu einer Wette heraus, deren Ausgang einer karitativen Einrichtung helfen soll: Bei einem Sieg der Austria spendet der Präsident und das restliche Präsidium pro abgegebenen Planet Pure Einkaufsbeleg (inkl. jener vom ersten Heimspiel) € 2,-- an eine karitative Einrichtung. Die Details zu der karitativen Einrichtung werden wir im Laufe der Woche noch bekanntgeben. Sollte die Mannschaft keinen Sieg einfahren, dann übernehmen die Mannschaft und das Trainerteam die Spende!


*Nur Belege aus dem Zeitraum 30. März bis 06. April können an der Verlosung teilnehmen. Weitergabe des Gewinnes an Dritte nach Absprache möglich.
**Alle übermittelten Daten (Name, E-Mail, Adresse, Telefonnummer) werden ausschließlich dazu verwendet, um die Gewinner über einen allfälligen Gewinn informieren zu können. Die Daten werden ausschließlich für die Aktion verwendet und nach Abschluss der Aktion vernichtet.

Punkteteilung in Salzburg

Mittwoch, 04 April 2018

Endlich hat es mit den ersten Punkten 2018 in der Ferne geklappt. Gegen starke Jungbullen konnte unsere Mannschaft trotz einiger erzwungener Umstellungen gut dagegenhalten und entführte mehr als verdient einen Punkt.

Die Austria hatte mit personellen Problemen zu kämpfen, fielen mit William, Dorn und Grujcic gleich drei Verteidiger, die im letzten Spiel in der Startelf standen, aus. Hinzu kam auch noch, dass Ronivaldo mit muskulären Problemen nicht auflaufen konnte.

Solide Halbzeit ohne Tore
Dennoch begann die Austria ähnlich wie gegen Blau-Weiß Linz und kam durch Firat Tuncer zur ersten guten Möglichkeit (5'). Sein Kopfball verfehlte aber das Tor. Die Austria konnte die Liefering gut kontrollieren und ließ wenig zu. In Minute 32 hatten dann Lucas Barbosa die Top-Chance auf die Führung, doch Keeper Coronel parierte den Schuss des Brasilianers sicher. In der 35. Minute dann die erste nennenswerte Chance für die Lieferinger. Mohamed Camara kommt nach einer Flanke frei zum Kopfball, doch auch der geht klar drüber. Mit einem 0:0 ging es dann in die Pause.

Führung für die Hausherrn direkt nach der Pause
Es waren gerade zwei Minuten in der zweiten Hälfte gespielt als die Jungbullen jubeln durften. Romano Schmid setzt den Ball sicher in die Maschen, da die Lustenauer Abwehr zu passiv agiert. Im Gegenzug aber schon beinahe der Ausgleich durch Kürsat Güclü, doch dessen Schuss geht knapp am Gehäuse vorbei. Die Phase nach der Pause war die beste beider Mannschaften. Die Lieferinger hätten beinahe auf 2:0 erhöht, doch es fehlte den jungen Talente an der Genauigkeit. Die Austria agierte nach dem Rückstand offensiver und kam nach gut einer Stunde zur nächsten Top-Chance. Der toll aufspielende Lucas Barbosa prüfte Coronel mit einem Schuss aus gut zehn Metern, aber eine starke Parade machte die Chance zu nichte. Zehn Minuten dann aber der verdiente Ausgleich für Grün-Weiß. Nach einem langen Ball von Christopher Drazan agierte Lucas Barbosa clever und überraschte die Lieferinger Abwehr und vor allem Torhüter Coronel mit einem sehenswerten Lupfer (71.). Der Brasilianer hält somit nun bei acht Toren, Christopher Drazan durfte sich über seinen zwölften Assist freuen.
In weiterer Folge fehlten auf beiden Seiten die Chancen. In der 92. Minute hätte Romano Schmid beinahe noch den Siegtreffer für die Hausherren erzielt, aber sein Schuss war zu überhastet und ging dadurch glücklicherweise am Tor vorbei.

Gernot Plassnegger war mit der Leistung zufrieden und blickte schon auf das nächste Spiel am Freitag zuhause gegen den TSV Hartberg: "Wir sind froh über den Punkt, müssen aber jetzt schon gleich nach vorne blicken. Am Freitag wartet eine schwierige Partie auf uns".

 

Weiter geht es in der SkyGo Ersten Liga mit einer englischen Woche. Nach dem Sieg am Freitag gegen BW Linz ist das Team von Gernot Plassnegger beim FC Liefering zu Gast. Die Spiele gegen die Jungbullen versprechen immer spannende Spiele und oftmals torreiche Aufeinandertreffen.

Im Herbst mussten sich die Grün-Weißen speziell zuhause öfters geschlagen geben. Es konnten lediglich 2 Siege und ein Unentschieden eingefahren werden. Der Rest ging an die Gäste. Auswärts lief es um einiges besser, man gewann vier Spiele und holte drei Unentschieden. Im Frühjahr zeigt sich nun ein Bild, dass so ziemlich auf dem Kopf steht. Alle drei Heimspiele wurden gewonne, beide Auswärtsspiele gingen an den Gegner. Kaum verwunderlich, dass die Austria nun endlich auch auswärts punkten will. Dass das ausgerechnet beim FC Liefering klappen soll, ist nicht so unwahrscheinlich, aber trotzdem ein großes Stück Arbeit.

Knapper 1:0 Erfolg
Am vergangenen Freitag gegen den FC Blau-Weiß Linz trat die Mannschaft rund um Kapitän Marco Krainz speziell in den ersten 20 Minuten sehr souverän und sicher auf. Man ließ dem Gegner kaum Raum und nahm die Führungsspieler der Gäste komplett aus dem Spiel. Nach dem Führungstreffer fehlte dann etwas der nötige Nachdruck, um frühzeitig eine Entscheidung zu erzwingen. Auch die Chancenauswertung ließ zu wünschen über, da man doch einige Konter nutzen hätte können, um die drei Punkte früher zu sichern. So blieb es bis zum Ende spannend, dennoch mit dem glücklichen Ausgang für den Sportclub.

Starke Jungbullen
Wie allseits bekannt ist der Kader der Lieferinger mit vielen nationalen und internationalen Talente bestückt. Speziell die Offensive der Salzburger konnte immer wieder überzeugen. Bei der Austria spielt mit Ronivaldo aber ebenfalls ein gefährlicher Stürmer, der in dieser Saison bereits zwölfmal jubeln dürfte. Natürlich möchte der Brasilianer das auch heute tun. Es dürfte, wenn man der Statistik glaubt, heute auf jeden Fall Tore zu bejubeln geben. In den bisherigen Duellen der beiden Mannschaften gab es im Durchschnitt mehr als vier Tore. Keinem anderen Team in der Liga ist es geglückt so viele Tore zu erzielen wie den Lustenauern gegen die Salzburger. Das Team von Gernot Plassnegger hat noch eine Rechnung mit den Jungbullen offen, verlor man doch das letzte Duell im Planet Pure Stadion mit 2:4. Gernot Plassnegger warnt vor den Jungbullen, will aber keine Abwehrschlacht liefern. "Nur wenn wir aktiv auftreten, können wir etwas mitnehmen", ist der Steirer überzeugt. Verzichten muss er heute auf Darijo Grujcic (Grippe) und Pius Dorn (Nasenbeinbruch). Somit wird es zu Veränderungen kommen, diese sieht der Trainer aber nicht als Problem.
Bei den Lieferingern muss man vor allem Dominik Szoboszlai in den Griff bekommen. Der 17-jährige steht vor dem Sprung zu Red Bull Salzburg. Diese "Beförderung" hat er sich mit neun Toren und fünf Vorlagen redlich erarbeitet.

Spielbeginn ist um 18.30 Uhr, Sky überträgt wie üblich die Konferenz.

Fakten zum Spiel

  • In Spielen zwischen dem FC Liefering und dem SC Austria Lustenau ist die Bilanz in der Sky Go Ersten Liga ausgeglichen – je 6 Siege bei 6 Remis.
  • Der SC Austria Lustenau erzielte gegen den FC Liefering 39 Tore. Das gelang sonst keinem anderen Team in der Sky Go Ersten Liga.
  • Der FC Liefering ist seit 11 Heimspielen ungeschlagen (7 Siege, 4 Remis) – erstmals in der Sky Go Ersten Liga.
  • Der FC Liefering holte noch 10 Punkte nach 0:1-Rückstand – nur der FC Wacker Innsbruck (16) in dieser Saison der Sky Go Ersten Liga mehr. In Runde 17 gewann der FCL mit 4:2 nach 0:1 gegen den SC Austria Lustenau.
  • Der FC Liefering hatte eine Passgenauigkeit von 71% – nur der SC Austria Lustenau in dieser Saison der Sky Go Ersten Liga eine höhere (72%).

Seit Beginn der Zusammenarbeit mit Hauptsponsor Planet Pure hat sich bei der Austria vieles getan. Man hat begonnen sich in einzelnen Bereichen neu aufzustellen und weiterzuentwickeln. Neben den Veränderungen im Verwaltungsbereich soll auch im Bereich des "Erlebnis Fußball" der nächste Schritt gemacht werden.

Zu Beginn der Winterpause wurde eine Arbeitsgruppe zur Schaffung eines Maskottchen für Grün-Weiß eingerichtet. Andere Vereine wie der SCRAltach, Red Bull Salzburg, oder Austria Wien setzen schon lange auf einen bunten und auffäligen Vertreter in der Öffentlichkeit. Unter der Leitung von Sportmanager Aydin Akdeniz und Geschäftsstellenleiter Vincent Baur erarbeitete die Gruppe mehrere Vorschläge, die dann dem Präsidium und Vertretern von Planet Pure vorgelegt wurden.

Zunächst sah es ganz danch aus als ob sich ein Tiger durchsetzen würde, doch die Vorkommnisse in den letzten Wochen haben die Gruppe dazu bewegt, noch einen weiteren Vorschlag auszuarbeiten. Da das Flutlicht zentrales Thema seit mehreren Wochen darstellt, sollte sich dies auch im Erscheinungsbild des Maskottchen wiederspiegeln. Daher wurde entschieden vom Tiger abzuweichen und stattdessen eine Glühbirne als Maskottchen zu etablieren. Glühi, wie das Maskottchen zukünftig heißen soll, spiegelt als Glühbirne die zentralen Themen des Sportclubs. Mit neuen Ideen und Projekten soll der Aufschwung gestartet werden und das Ziel "Aufstieg Bundesliga" realisiert werden. "Im Vorstand war man zunächst sehr skeptisch, doch nach unserer Präsentation gab es ein einstimmiges Ergebnis", erzählt Sportmanager Akdeniz. "Wir glauben, dass wir mit Glühi die breite Maße ansprechen können". Auch Vincent Baur ist vom neuen Maskottchen überzeugt: "Die Austria ist der erste Verein, der nicht auf die konventionellen Figuren wie Löwen, Bären oder ähnliches setzt. Niemand hat bisher an eine Glühbirne gedacht, somit sind wir wieder einmal Vorreiter".
Auch Hubert Nagel, Präsident, und damit auch Kopf der Jury, freut sich schon auf Glühi. Das Maskottchen sei ein wichtiger Schritt im Prozess der Weiterentwicklung der Marke "SC Austria Lustenau". Es gäbe bereits 2-3 Sponsoren, die Interesse daran haben Glühi aktiv als Hauptsponsor zu unterstützen.

Um Glühi schnellst möglich einsetzen zu können, hat der Sportclub bereits eine passende Stellenbeschreibung ausgeschrieben und freut sich auf zahlreiche Bewerber/innen. Bewerbungen können an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! gesendet werden.

Stelleninserat Glühi

In einer spannenden und ereignisreichen Partie konnte sich der Sportclub mit 1:0 durchsetzen. Wieder war es Stürmer Ronivaldo, der die Mannschaft von Gernot Plassnegger auf die Siegerstraße brachte. Auch wenn der Sieg verdient war, wäre man beinahe an der eigenen Chancenverwertung gescheitert.

Die Austria begann die erste Halbzeit gleich druckvoll. Nach sechs Minuten schon die erste Großchance auf die Führung. Lucas Barbosa setzt Ronivaldo ideal ein, doch Hankic, der Linzer Torwart, bringt gerade noch die Hand so an den Ball, dass der Ball zwar Richtung Tor weiterrollt, aber Haudum die Möglichkeit hat den Ball von der Linie zu kratzen. Keine Minute später setzte Pius Dorn den Ball an die Querlatte. Damit zeigte die Austria klar in welche Richtung es gehen sollte. Auch die nächste Szene gehörte der Austria. Christopher Drazan bedient Ronivaldo ideal, nachdem dieser selbst den Angriff eingeleitet hatte, doch sein Volleyversuch landete in den Armen von Hankic (10‘). Zwei Minuten später dann die verdiente Führung für die Lustenauer. Pius Dorn lieferte eine perfekte Flanke auf den zweiten Pfosten, wo Ronivaldo ideal einlief und nur noch den Kopf hinhalten musste. In weiterer Folge agierte die Austria weiter gefährlich und nutzte die Räume, die die Linzer nun etwas öffneten, für ihre Konter. Nach gut 25 Minuten waren dann auch die Linzer das erste Mal vor dem Tor der Heimmannschaft, aber wirkliche Großchance war keine dabei. Nach gut 35 Minuten dann der Schuss der Linzer aufs Tor durch Krainz. Kurz darauf dann noch die beste Chance für Grün-Weiß auf den zweiten Treffer. Wieder ist es ein Vorstoß über Christopher Drazan. Der Flügelspieler vernascht einen Linzer und bringt den Ball scharf zur Mitte. Am zweiten Pfosten kommt Bösch an den Ball, doch er bringt ihn nicht aufs Tor (37‘). Beide Mannschaften zeigten sich generell eher offensiv, daher gab es Chancen beinahe im Minutentakt. In der 39. und 44. Minute hatte Linz gute Möglichkeiten auf den Ausgleich, weil die Austria Abwehr etwas zu zurückhaltend agierte. Doch Nicolas Mohr machte wenn nötig die Chancen zu nichte.

Spannende Partie mit vielen Höhepunkten
Auch in Hälfte zwei begannen beide Mannschaften aggressiv und entschlossen hier Punkte mitzunehmen. Es dauert dennoch bis zur 60. Minute ehe Lucas Barbosa nach einem schönen Dribbling einen Schuss in Richtung Linzer Gehäuse abfeuern konnte. Die Strategie der Austria war klar: hinten gut stehen und vorne auf Kontern lauern. Ronivaldo (63‘, 67‘) und Djuric (65‘) ließen aber gute Möglichkeiten aus. Nach gut 70 Minuten begann es dann ordentlich in Lustenau zu regnen und gleichzeitig kippte das Spiel immer mehr in Richtung der Linzer. Die vergebenen Chancen der Grün-Weißen machten den Linzern Mut, dass heute vielleicht doch noch etwas möglich wäre. In der 70. Minute wäre es aber zunächst noch beinahe Kobleder möglich gewesen, die Entscheidung zu machen, aber den Querpass hatte er nicht erwartet und deshalb schlug er deutlich über den Ball. Nach 79 Minuten dann die erste Top-Chance für die Linzer. Nach einem Eckball kommt Hartl frei zum Kopfball, doch Nicolas Mohr rettet mit einer starken Parade auf der Linie. Die Oberösterreicher versuchen es vermehrt über den Flügel mit Kerschbaumer. Dessen Flanken bringen regelmäßig Gefahr in die Abwehr der Austria. Die letzte Ecke der Linzer hätte beinahe die Entscheidung gebracht, aber für Grün-Weiß. Drazan enteilte der kompletten Linzer Hintermannschaft und bedient Soberl. Der Pass ist etwas zu spitz und dadurch schafft es Hankic gerade noch so vor Sobkova an den Ball. Wieder nichts. Die Linzer drücken weiter, doch wieder haben die Austrianer die bessere Chance auf das zweite Tor. Zunächst läuft ein Konter über Dorn, der aber erst im zweiten Anlauf gefährlich wird. Nachdem Dorn zwei Linzer stehen ließ, bediente er auf der anderen Seite Sobkova ideal. Der Routinier agierte aber etwas überhastet und setzte den Ball knapp am Tor vorbei.

Dennoch bleiben die drei Punkte verdient in Lustenau. Aber man muss natürlich zugeben, dass so viele vergebene Chancen sich auch rächen hätten können.

Statement Gernot Plassnegger:
"Die ersten 20 Minuten waren wirklich gut. Wir haben uns viele Chancen erarbeitet, nur die Auswertung hat nicht gestimmt. Dadurch blieb das Spiel bis zum SChluss spannend. In der zweiten Halbzeit haben wir uns leider zu weit zurückgezogen und nicht mehr so aktiv gegen den Ball gearbeitet, so kam Linz besser ins Spiel. Aber trotzdem bleiben die drei Punkte in Lustenau. Aber man sieht wir haben noch Luft nach oben. Mit dem Erfolg wollen wir nun auch auswärts endlich punkten. Davor steht wieder eine Woche Arbeit an."

Nach der Länderspielpause stehen noch zwölf Runden in der SkyGo Ersten Liga an. Die letzten zwei Wochen standen bei der Austria im Zeichen der Regeneration, dennoch wurde auch ein Testspiel gegen den FC Vaduz absolviert. Das letzte Meisterschaftsdrittel will man heute erfolgreich gegen den FC Blau-Weiß Linz starten.

Im Jahr 2018 läuft es zuhause bisher optimal. Aus zwei Heimspielen wurde die maximale Punkteanzahl geholt. Weniger erfolgreich verliefen die Auftritte in der Ferne, dort gab es bisher noch keine Punkte für Grün-Weiß. Daher sind heute drei Punkte umso wichtiger.

Länderspielpause mit Test gegen den FC Vaduz
Vergangenen Freitag fand ein Testspiel gegen den FC Vaduz statt. Das Team aus Liechtenstein spielt in der Schweizer Challenge League und liegt dort aktuell auf dem dritten Rang. Gernot Plassnegger setzte im Test, welcher im Rheinvorland stattfand, den Großteil des Kaders ein, schonte aber einige Spieler. Außerdem wurden einige Kaderspieler dem Amateurteam zur Verfügung gestellt. In einer ausgeglichenen Partie wurde die Austria ordentlich gefordert. Echte Torchancen waren in den ersten 60 Minuten Mangelware, daher war es kaum verwunderlich, dass eine Standardsituation zum Torerfolg führen sollte. Nach einem klaren Elfmeterfoul war es Daniel Sobkova, der die Hausherren per Strafstoß in Führung brachte. In weiterer Folge hätten Christopher Drazan und Marcel Canadi die Führung ausbauen können, doch im Abschluss fehlte die letzte Konsequenz. Auch die Vaduzer blieben gefährlich, doch bei der einzigen Topchance war das Nachwuchs-Torwarttalent Marius Schorpp zur Stelle und parierte den Torschuss souverän.
Für das heutige Spiel hat Trainer Gernot Plassnegger die Qual der Wahl. Alexander Sebald hat sich nach seiner Fingerverletzung fit gemeldet, auch Spieler wie Alexander Joppich und Simon Pirkl sind wieder Optionen. Bei letzterem zwickt zwar das Knie noch etwas, doch als Alternative von der Bank könnte der Tiroler zu einem Einsatz kommen.

Blau-Weiß Linz - ein vermeintlicher Underdog
Die Gäste aus Linz präsentieren sich 2018 schon in guter Form. Mit Siegen gegen Liefering und Kapfenberg sowie einem Unentschieden gegen die SV Ried haben die Oberösterreicher gezeigt, dass sie kein Jausengegner sind. Mit Gabriel Lüchinger, den sie von der SV Ried ausgeliehen haben, verfügen sie über einen gefährlichen Angreifer, der im Frühjahr mit fünf Toren bereits seine Qualitäten bewiesen hat. Im Winter wurden zudem einige Nachwuchstalente und der erfahrene Brasilianer Rodnei (vereinslos, vorher 1860 München) verpflichtet. "Die Linzer haben einen guten Lauf und sind definitiv stabiler als im Herbst. Dennoch wollen wir heute den Ton angeben", analysiert der Steirer die Ausgangslage.

Das heutige Spiel dürfte einiges an Spannung versprechen, denn beide Teams wollen ihre Form bestätigen - wir unsere aufkommende Heimstärke, die Linzer die Frühjahrsform. Kleinigkeiten können heute entscheidend sein, daher gilt es konzentriert und motiviert zu agieren.

Spielbeginn ist um 18.30 Uhr, Stadionöffung um 17.00 Uhr. PLANET PURE verlost ab heute bis zum nächsten Heimspiel unter allen Belegen, die abgegeben werden, ein Mountainbike. Alle Infos hier.

Nach der Länderspielpause stehen noch zwölf Runden in der SkyGo Ersten Liga an. Die letzten zwei Wochen standen bei der Austria im Zeichen der Regeneration, dennoch wurde auch ein Testspiel gegen den FC Vaduz absolviert. Das letzte Meisterschaftsdrittel will man heute erfolgreich gegen den FC Blau-Weiß Linz starten.

Im Jahr 2018 läuft es zuhause bisher optimal. Aus zwei Heimspielen wurde die maximale Punkteanzahl geholt. Weniger erfolgreich verliefen die Auftritte in der Ferne, dort gab es bisher noch keine Punkte für Grün-Weiß. Daher sind heute drei Punkte umso wichtiger.

Länderspielpause mit Test gegen den FC Vaduz
Vergangenen Freitag fand ein Testspiel gegen den FC Vaduz statt. Das Team aus Liechtenstein spielt in der Schweizer Challenge League und liegt dort aktuell auf dem dritten Rang. Gernot Plassnegger setzte im Test, welcher im Rheinvorland stattfand, den Großteil des Kaders ein, schonte aber einige Spieler. Außerdem wurden einige Kaderspieler dem Amateurteam zur Verfügung gestellt. In einer ausgeglichenen Partie wurde die Austria ordentlich gefordert. Echte Torchancen waren in den ersten 60 Minuten Mangelware, daher war es kaum verwunderlich, dass eine Standardsituation zum Torerfolg führen sollte. Nach einem klaren Elfmeterfoul war es Daniel Sobkova, der die Hausherren per Strafstoß in Führung brachte. In weiterer Folge hätten Christopher Drazan und Marcel Canadi die Führung ausbauen können, doch im Abschluss fehlte die letzte Konsequenz. Auch die Vaduzer blieben gefährlich, doch bei der einzigen Topchance war das Nachwuchs-Torwarttalent Marius Schorpp zur Stelle und parierte den Torschuss souverän.
Für das heutige Spiel hat Trainer Gernot Plassnegger die Qual der Wahl. Alexander Sebald hat sich nach seiner Fingerverletzung fit gemeldet, auch Spieler wie Alexander Joppich und Simon Pirkl sind wieder Optionen. Bei letzterem zwickt zwar das Knie noch etwas, doch als Alternative von der Bank könnte der Tiroler zu einem Einsatz kommen.

Blau-Weiß Linz - ein vermeintlicher Underdog
Die Gäste aus Linz präsentieren sich 2018 schon in guter Form. Mit Siegen gegen Liefering und Kapfenberg sowie einem Unentschieden gegen die SV Ried haben die Oberösterreicher gezeigt, dass sie kein Jausengegner sind. Mit Gabriel Lüchinger, den sie von der SV Ried ausgeliehen haben, verfügen sie über einen gefährlichen Angreifer, der im Frühjahr mit fünf Toren bereits seine Qualitäten bewiesen hat. Im Winter wurden zudem einige Nachwuchstalente und der erfahrene Brasilianer Rodnei (vereinslos, vorher 1860 München) verpflichtet. "Die Linzer haben einen guten Lauf und sind definitiv stabiler als im Herbst. Dennoch wollen wir heute den Ton angeben", analysiert der Steirer die Ausgangslage.

Das heutige Spiel dürfte einiges an Spannung versprechen, denn beide Teams wollen ihre Form bestätigen - wir unsere aufkommende Heimstärke, die Linzer die Frühjahrsform. Kleinigkeiten können heute entscheidend sein, daher gilt es konzentriert und motiviert zu agieren.

Spielbeginn ist um 18.30 Uhr, Stadionöffung um 17.00 Uhr. PLANET PURE verlost ab heute bis zum nächsten Heimspiel unter allen Belegen, die abgegeben werden, ein Mountainbike. Alle Infos hier.

Die Lichter gehen nicht aus – Heimspiel findet wie geplant im Planet Pure Stadion statt! Klarheit herrscht seit wenigen Minuten in Sachen Flutlicht: der Antrag auf Erlassung einer einstweiligen Verfügung wurde vom Landesgericht Feldkirch abgewiesen. Im vorliegenden Fall liegt keine wie von der Klägerin behauptete konkrete Gefährdung vor, so die Ausführungen im Beschluss.

Wir freuen uns, heute um 18:30 Uhr möglichst viele Fans zum Heimspiel gegen den FC BW Linz begrüßen zu dürfen!

Am 23. März wurde in einem eintägigen Prozess ein Siegerprojekt für den Architekturwettbewerb zur Erweiterung des Planet Pure Stadions Lustenau gekürt. Es setzte sich das Projekt der Teilnehmergemeinschaft Bernardo Bader Architekten ZT GmbH, Architekt Walter Angonese und gbd ZT GmbH durch. Die prämierten Projekte werden am 4. April, um 19 Uhr, von den Verantwortlichen unter Beisein des Siegerteams präsentiert. Die Bevölkerung ist herzlich eingeladen, sich von den Modellen und Plänen und dem Siegerprojekt ein Bild zu machen.

Zwischen 3. und 13. April 2018 werden alle eingereichten Projekte im Rahmen einer Ausstellung im Foyer des Rathauses Lustenau gezeigt.

In einem eintägigen Verfahren war die fachkundig besetzte Jury gefordert, ein Siegerprojekt für den Architekturwettbewerb zur Erweiterung des Planet Pure Stadion Lustenau zu küren. Es setzte sich das Projekt der Teilnehmergemeinschaft Bernardo Bader Architekten ZT GmbH, Architekt Walter Angonese und gbd ZT GmbH durch. Grundlage für den am 23. März 2018 stattgefundenen Wettbewerb stellt die von einer Arbeitsgruppe aus Vertretern von Politik, Verwaltung, dem Verein SC Austria Lustenau und externen Fachleuten vorbereitete und von der Gemeindevertretung beschlossene Wettbewerbsauslobung dar.    

Wettbewerb als Chance
Seit 1951 ist der SC Austria Lustenau Pächterin des Planet Pure Stadions. Neben kleineren Neuerungen wurde die Sportstätte grundlegend saniert. Später fanden aufgrund der sportlichen Erfolge des SC Austria weitere Adaptierungen, wie der Einbau einer Rasenheizung statt. Mittlerweile entspricht das Planet Pure Stadion in vielen Bereichen nicht mehr den Kriterien einer modernen Sportstätte. Im September 2016 beschloss die Gemeindevertretung den Beginn von Planungen für den Ausbau des Stadions auf Basis des Masterplans von der Architekturwerkstatt dworzak-grabher, der die Möglichkeiten am derzeitigen Standort aufzeigt. „Die bestehenden Infrastrukturprobleme müssen dringend behoben werden. Den Architekturwettbewerb und die Umsetzung des Siegerprojektes sehen wir als große Chance, um eine bessere Situation für die anliegenden Nachbarn und eine optimale Fußballinfrastruktur zu schaffen. Die Nachbarn werden dann selbstverständlich in einem eigenen Termin ausführlich informiert“, so Bürgermeister Kurt Fischer.

Sieger aus 17 eingereichten Projekten
Nach intensiven Beratungen wählte die Jury, bestehend aus der Architektin und Vorsitzenden Hemma Fasch sowie den Architekten Eraldo Consolascio, Helmut Kuess, Johannes Wiesflecker und dem Bauingenieur Carlo Galmarini, die als Fachpreisrichter fungierten, Bürgermeister Kurt Fischer, Sportreferent Bernd Bösch, SC Austria Präsident Hubert Nagel und Gemeindeplaner Bernhard Kathrein als Sachpreisrichter aus 17 eingereichten Projekten ein überzeugendes Siegerprojekt aus. Bürgermeister Kurt Fischer betont, dass dieses Zukunftsprojekt nur mit entsprechender Unterstützung durch das Land Vorarlberg realisierbar ist. Um die Finanzierungsfrage zu klären, wird das Siegerprojekt dem Landeshauptmann präsentiert. Kurt Fischer und auch der Verein hoffen, dass das Projekt möglichst bald verwirklicht werden kann.

Ausstellung und Präsentation
Nach Ostern werden die Verantwortlichen die prämierten Projekte interessierten Bürgerinnen und Bürgern und der Politik präsentieren. Die Projekte werden im Rahmen einer Ausstellung im Foyer des Rathauses Lustenau gezeigt.

Jury

Die 9-köpfige Jury aus Architekten, Politikern und Mitgliedern der Arbeitsgruppe präsentiert das gekürte Siegerprojekt.

Fotos: Marktgemeinde Lustenau

Letzte Woche fand die Gewinnübergabe der 1. Herzenswette bei Planet Pure in Hörbranz statt. Über die Fußballreise nach London mit 2 Übernachtungen für 2 Personen und Tickets für das Spiel Tottenham Hotspurs gegen den FC Watford durfte sich Anneliese Forster freuen. Anneliese ist ein riesen Austria-Fan und im Rahmen der Reise wird sie auch Sebastian Prödl für ein Meet-and-Greet treffen.

Neben der Gewinnübergabe gab es auch noch eine Führung mit Alain Bauwens durch die Räumlichkeiten von Planet Pure.

Die Gewinnübergabe der zweiten Herzenswette erfolgt beim Heimspiel gegen Blau-Weiß Linz am 30. März. Natürlich gibt es auch da wieder eine neue Herzenswette. Details folgen demnächst.

Serie gegen Wattens gerissen

Sonntag, 18 März 2018

Nach sechs Aufeinandertreffen ohne Niederlage für die Austria setzte es in der 24. Runde der SkyGo Ersten Liga die erste Niederlage gegen die WSG Wattens nach deren Wiederaufstieg. Zu Beginn waren wir die aktivere Mannschaft, ließen aber vor dem Tor die nötige Genauigkeit vermissen.

Die Austria begann schwungvoll und setzte die ersten Akzente. Der für Christopher Drazan in die Startelf gerückte Daniel Sobkova. Nach einem langen Ball gewinnt der Routinier das Laufduell gegen seinen Wattener Gegenspieler, doch sein direkter Abschluss landet an der Querlatte. In der weiteren Folge wurden die Tiroler dann stärker und kamen zu ihrem ersten Abschluss. Nach 23 Minuten dann die Führung für die WSG. Nach einem Angriff über rechts, kommt Schnegg frei zum Abschluss und lässt Nicolas Mohr im Tor der Lustenauer keine Chance. Vor der Pause dann noch eine Chance für die Sticker, doch nach einer Flanke von Daniel Sobkova verpassten Ronivaldo und William am langen Pfosten knapp.

In der zweiten Hälfte versuchte das Team von Gernot Plassnegger alles, doch die Tiroler spielten sehr clever und lauerten auf Konter. Nach 65 Minuten dann die Entscheidung als Benjamin Pranter nach einem Ballverlust der Austria auf die Reise geschickt wird und im 1 gegen 1 Nicolas Mohr keine Chance ließ. Insgesamt sollte es an diesem Abend für die Austria nicht mehr für ein Tor reichen. Die Wattener agierten souverän und gewannen verdient mit 2:0.

Die Austria bleibt damit auswärts 2018 noch ohne Punkt. Gernot Plassnegger brachte es im Interview nach dem Spiel auf den Punkt: "Heute haben wir nicht unsere beste Leistung abgerufen. Wir haben zwar gut begonnen, doch dann etwas den Faden verloren. Jetzt gilt es das Spiel zu analysieren und im Training daran zu arbeiten. Dann werden unsere Leistungen sicherlich auch konstanter".

Zeit zum Arbeiten ist jetzt genug, denn jetzt folgt eine Länderspielpause. Wieter geht es am 30. März zuhause gegen den FC Blau-Weiß Linz.

Heute startet der Radius Fahrradwettbewerb von Radfreundlich Vorarlberg. Beim Wettbewerb geht es darum, möglichst viele Kilometer auf dem Rad zusammeln. Den fleißigsten Sammlern winken tolle Preise und natürlich tun alle Teilnehmer etwas für ihre Gesundheit. Erstmalig wird sich auch die Austria an dieser Aktion beteiligen und es ist ab sofort möglich für die Austria Kilometer zu „erradeln“. Egal ob Fan, Spieler oder Funktionär; egal ob zur Arbeit oder in der Freizeit: jeder Kilometer zählt!

Um aktiv mitmachen zu können, muss man sich zunächst auf der Homepage des Fahrradtwettbewerbs registrieren: https://www.fahrradwettbewerb.at/signUp.php, danach kann man mit dem Rad fahren loslegen. Die gefahrenen Kilometer können direkt im Internet, über die Radius App oder im Fahrtenbuch eingetragen werden! Das kan man täglich, monatlich oder am Ende des Wettbewerbs machen.

Wenn man sich dem Austria-Team anschließen möchte, kann man dies online im Profil eintragen. Dazu auf der Webseite, wenn man eingeloggt ist unter "Profil vervollständigen" den Verein eintragen und schon radelt man für Grün-Weiß! Gleichzeitig empfehlen wir, sich unter "Meine Wohngemeinde" zu registrieren. So hat man die doppelte Chance, zu gewinnen!  

Als Sportverein liegt uns die sportliche Bewegung am Herzen, darüber hinaus wollen wir die umweltfreundliche Anfahrt ins Planet-Pure Stadion fördern. Deshalb wird es zu einem späteren Zeitpunkt für alle, die mit dem Rad ins Stadion kommen, auch eine Überraschung geben. Aber es gibt auch noch andere Gründe teilzunehmen:

  • Radeln macht fit und glücklich
  • Jeden Tag ein Erfolgserlebnis
  • Persönliches Ziele
  • Gewinnspiele und tolle Preise
  • Ganz Vorarlberg radelt

Was spricht sonst eigentlich noch fürs Radfahren?

  • Weniger Verkehr - 50% aller PKW-Fahrten sind kürzer als 3 km, dies betrifft vielfach die Wege zum Training, zur Musikstunde,...
  • Geringerer Parkplatzdruck
  • Förderung der Gesundheit
  • und Verbesserung der Kondition
  • Schutz von Klima und Umwelt

Weitere Informationen findet ihr auf www.fahrradwettbewerb.at oder bei uns im Austria-Büro. Wir freuen uns über viele sportliche Austrianer!

Grün-Weißes Duell in Wattens

Freitag, 16 März 2018

Nachdem man schon beim ersten Auswärtsspiel 2018 ins schöne Tirol reisen durfte, findet auch das zweite Duell "in der Ferne" im Nachbarbundesland statt. Um 18:30 Uhr gastiert das Team von Gernot Plassnegger bei der WSG Wattens. Die Tiroler könnte man als Lieblingsgegner der Austria bezeichnen, wurde doch keines der letzten sechs Duelle verloren. Dennoch warnt Trainer Plassnegger vor den Wattener.

Die Bilanz mit vier Siegen und zwei Unentschieden aus den letzten sechs Duellen spricht zwar ganz klar für die Sticker, doch die Tiroler Kristallbuam, wie sie sich selber auch bezeichnen, sind immer ein unangenehmer Gegner. Speziell die letzten Duelle waren immer auf Augenhöhe und echte Kampfspiele. Vor allem beim letzten Duell im Oktober 2017 zeigte die WSG Wattens, dass sie kein Jausengegner sind. Es benötigte zwei sensationelle Freistoßtore von "The Hammer" Daniel Sobkova, um die drei Punkte zu sichern.
Die Austria möchte heute natürlich ihre Leistung, speziell aus der zweiten Hälfte gegen den KSV, bestätigen. Gernot Plassnegger wird aber einige Veränderung an der Startelf vornehmen, da sich Spieler wie Christopher Drazan krank gemeldet haben und andere an kleineren Verletzungen laborieren. Es dürfte zu erwarten sein, dass zuvor angesprochener Daniel Sobkova erstmals in die Startelf rückt, ob als linker Verteidiger oder doch eine Reihe weiter vorne wird sich noch zeigen. Verletzungsbedingt muss weiterhin auf Alexander Sebald und Alexander Joppich verzichtet werden, auch Simon Pirkl ist fraglich. Dafür könnte Marco Krainz zurückkehren und Darijo Grujcic sein Profi-Debüt feiern. Die Optionen für den steirischen Trainer sind vielfältig und vorab wollte er sich nicht festlegen.

Wattens mit strafem Programm
Die Tiroler mussten lange auf ihren ersten Einsatz im Frühjahr 2018 warten. Wetterbedingte Absagen verhinderten eine geregelten Start und führte dazu, dass die Tiroler heute ihr drittes Heimspiel innerhalb von einer Woche spielen müssen. Dies könnte doch ein kleiner Vorteil für die Austria sein, die eine Woche Pause hatten. Ihr letztes Spiel gewannen die Wattener ebenfalls gegen den SV Kapfenberg mit 3:2. Die Motivation dürfte also bei den Tirolern kein Problem darstellen. Die Gastgeber, die ebenfalls in Grün-Weiß agieren, müssen wohl eher ihre Disziplin in den Griff bekommen. Mit 51 gelben Karten und drei Mal Gelb-Rot haben die Tiroler den Negativwert der Liga. Gegen die Austria sind mit Dino Kavcec und Oumar Toure gleich zwei Spieler gesperrt. "Wattens agiert sehr kompakt und scheut die Zweikämpfe nicht, wir müssen mit Laufbereitschaft, Aggressivität und Disziplin dagegenhalten", lautet die Vorgabe von Trainer Gernot Plassnegger. Er stellt außerdem klar, dass die Wattener bisher im Verlauf der Meisterschaft eher unter Wert geschlagen wurde und man aufpassen müsse. "Es wird sicherlich kein Spaziergang, wir müssen konzentriert die Chancen nützen, die sich uns bieten. Wenn es wieder Standardsituationen sind, habe ich nichts dagegen", so Plassnegger abschließend.

Fakten zum Spiel

  • Der SC Austria Lustenau ist seit 6 Duellen in der Sky Go Ersten Liga gegen die WSG Swarovski Wattens ungeschlagen – erstmals so lange.
  • Der SC Austria Lustenau traf seit dem Wiederaufstieg der WSG Swarovski Wattens in allen 6 Duellen gegen die Tiroler stets doppelt oder häufiger – insgesamt 16-mal.
  • Der SC Austria Lustenau feierte beide Siege im Frühjahr dieser Saison der Sky Go Ersten Liga trotz 0:1-Rückstand. Insgesamt gewannen die Vorarlberger 3-mal nach 0:1-Rückstand – nur der FC Wacker Innsbruck (4-mal) häufiger.
  • Der SC Austria Lustenau traf 7-mal nach Freistoßsituationen – am häufigsten in dieser Saison der Sky Go Ersten Liga. Alle 4 Treffer in dieser Saison gegen die WSG Swarovski Wattens erzielte Lustenau nach Freistoßsituationen.
  • Die WSG Swarovski Wattens traf in 6 Spielen in Folge – erstmals seit April 2017 und nie länger in diesem Jahrtausend in der Sky Go Ersten Liga.

Der Sportclub Ausria Lustenau hat heute fristgericht die Unterlagen zur Lizenzierung für die kommende Saison eingereicht. Dabei wurden Unterlagen sowohl für die neue zweite Liga als auch für die Bundesliga eingereicht. Als Cheftrainer wurde dabei Gernot Plassnegger angeführt, da Hubert Nagel von Seiten der Bundesliga die Bestätigung erhalten hat, dass Gernot Plassnegger in den UEFA-Pro-Lizenz Kurs aufgenommen wird.

Anfang April gibt es von Seiten der Bundesliga eine Rückmeldung zu den Unterlagen, bis Mitte April haben die Vereine dann Zeit im Fall fehlender Unterlagen diese nachzureichen. End eApril werden dann die Entscheide der Bundesliga veröffentlicht.

Die kleine Heimserie hält. Auch das zweite Heimspiel im Frühjahr gewinnt die Austria. Lange sah es nicht nach einem erfolgreichen Abend für die Grün-Weißen aus, doch eine deutliche Leistungssteigerung nach 60 Minuten brachte die Wende.

Die Partie gehörte zu Beginn an ganz klar den Gästen aus der Steiermark. Die Kapfenberger stellten die Räume ideal zu und versuchten mittels langer Bälle selbst in die Nähe des Austria-Strafraums zu kommen. Die Austria tat sich sichtlich schwer, die Falken, die ihr erstes Spiel im Frühjahr machten, waren deutlich bissiger. So waren es dann nach knapp 20 Minuten die Gäste, die jubelten. Manuel Haas hatte einen Ballverlust der Austria-Defensive eiskalt genützt und Torhüter Nicolas Mohr mit einem satten Schuss eiskalt erwischt. Die Austria bäumte sich dann gegen den Rückstand, doch die Kapfenberger blieben weiterhin am Drücker. Die Angriffsversuche der Austria wurden öfters im Ansatz schon zunichte gemacht oder durch einen Abseitspfiff unterbunden. Kurz vor der Pause hätte dann Lucas Barbosa ausgleichen können, doch sein Schuss aus der Drehung streifte nur knapp am Tor vorbei (42').

In Hälfte zwei zunächst ein ähnliches Bild wie vor dem Seitenwechsel, doch die erste richtige Chancen war dann auf der Seite der Hausherren und die hatte es gleich in sich. In der 55. Minute gelang Lucas Barbosa der erlösende Ausgleich. Der Brasilianer wurde ideal von Christopher Drazan bedient und der Stürmer musste nur noch trocken einschieben. Doch die Kapfenberger hätten beinahe im Gegenzug geantwortet, doch Lucas Rangel setzte den Ball aus kürzester Distanz über das Tor. Ab der 60 Minute kippte dann das Spiel immer mehr zugunsten der Hausherren. Erstmals klopfte das Team von Gernot Plassnegger in der 70. Minute an. Der Ball war schon im Tor der Gäste, doch das Schiedsrichtertrio um Oliver Drachta entschied wohl zurecht auf Abseits. Aber keine fünf Minuten später bejubelten die 1.900 Zuschauer den Führungstreffer der Austria. Der kurz zuvor eingewechselte Daniel Sobkova erzielte den Führungstreffer nach idealer Vorarbeit von Christopher Drazan. Mit der Führung im Rücken trat die Austria noch selbstbewusster auf, die Kapfenberger öffneten sich etwas und das gab Räume frei. Der erste Konter über Lucas und Ronivaldo konnte noch Gartler entschärft werden, aber der nächste kaum zwei Minuten später brachte die Entscheidung. Wieder ging es über die linke Seite mit Christopher Drazan. Dessen Hereingabe musste Ronivaldo dann nur noch über die LInie drücken (87'). Sowohl die Gäste (91') als auch die Grün-Weißen mit Christopher Drazan (93') hatten noch Chancen, doch es blieb beim verdienten 3:1.

Eine starke zweite Hälfte sichert der Austria drei Punkte, dennoch muss man die erste Halbzeit genauestens analysieren, da dort doch einiges schief lief. Weiter geht es für die Austria am kommenden Freitag in Wattens.

Während unsere Austria bereits das dritte Spiel im Frühjahr bestreitet, haben andere Teams der Liga im Frühjahr noch gar kein Spiel absolviert. Zu diesen Mannschaften zählt auch der heutige Gegner, der Kapfenberger SV. Nach dem Heimerfolg gegen Wiener Neustadt und der knappen Auswärtsniederlage bei Wacker Innsbruck will man heute wieder zurück in die Erfolgsspur.

Das Duell zwischen den Falken und den Stickern gilt als die Mutter aller Erste-Liga-Duelle. Kein Spiel gab es seit 1974/75 öfters als dieses Aufeinandertreffen. Die Bilanz spricht leicht für unsere Grün-Weißen.Nach dem Auftakterfolg war die Freude im Lager der Grün-Weißen groß. Man konnte die ersten Ergebnisse der Vorbereitung deutlich erkennen. Das Team war noch enger zusammengewachsen, was auch die lange Ansprache des Trainers Gernot Plassnegger kurz nach Abpfiff Arm in Arm verdeutlichte. Dennoch war es nur ein erster Schritt auf einem langen Weg.

Kämpferische Leistung in Innsbruck nicht belohnt.
Dass auf dem Weg auch einige große Brocken auf die Mannschaft rund um Kapitän Marko Krainz warten, zeigte bereits das erste Auswärtsspiel im Frühjahr. Mit dem FC Wacker Innsbruck traf man auf einen weiteren Aufstiegskandidaten, der sich am Ende knapp mit 1:2 durchsetzen konnte. Das Spiel selbst begann für die Austria aber sehr erfreulich, führten die Grün-Weißen doch bereits nach acht Minuten verdient mit 1:0. Nach Vorarbeit von Nicolai Bösch und Lucas Barbosa durfte sich unsere Nummer 9, Ronivaldo, über seinen zehnten Saisontreffer freuen. Gernot Plassnegger überraschte die Tiroler mit ihrer eigenen Strategie: Defensiv stand man sehr kompakt und agierte mit schnellem Umschaltspiel. Am Ende entschieden zwei Standardsituationen das Spiel für die Tiroler. Daran änderte leider auch die Tatsache, dass Nicolas Mohr einen Elfmeter hielt, nichts. "Solche Situationen gibt es immer wieder", erklärt Gernot Plassnegger. "Wir müssen jetzt daraus lernen und an den richtigen Rädchen drehen".

Kapfenberger Falken brennen auf erstes Pflichtspiel
Der Winter hat Österreich bis zuletzt noch fest im Griff und daher konnten bisher von zehn geplanten Spielen in der SkyGo Ersten Liga nur fünf ordnungsgemäß durchgeführt werden. Zwei Teams konnten dabei noch gar kein Spiel absolvieren und eines davon sind die Steirer aus Kapfenberg. Deshalb ist es kaum verwunderlich, dass die Kapfenberger endlich Fußball spielen wollen. Die Steirer hielten sich mit Testspielen gegen Amateur-Teams fit. Ob die längere Pause ein Vorteil oder Nachteil ist, wird sich heute zeigen. "Wir wollen uns auf unser Spiel konzentrieren und dem Gegner keinen Raum lassen. Wichtig wird es außerdem sein, Eigenfehler zu vermeiden und nicht überhastet zu agieren", so der Trainer. Er und seine Mannschaft haben sich sicherlich diese Woche einige Gedanken zum Gegner gemacht, auch wenn man dessen Frühjahrsform nicht wirklich einschätzen kann. Verzichten muss das Trainerteam Plassnegger-Rebernegg auf Alexander Sebald, der an einer Fingerverletzung laboriert. Wieder mit an Board ist Jodel Dossou und auch Simon Pirkl darf sich Hoffnungen auf einen Einsatz machen. Gernot Plassnegger hat schon in Innsbruck bewiesen, dass er gerne jungen Spielern die Möglichkeit gibt, deshalb darf man gespannt sein wem er heute das Vertrauen schenkt. Spannung ist auf alle Fälle garantiert, das zeigt auch die lange Historie des Duells. Immer wieder gab es knappe Duelle - die Austria siegte dabei 17 Mal, 14 Mal trennte man sich unentschieden und gleich vielmal ging man als Verlier vom Platz. Speziell aber die akutelle Erfolgsbilanz der Steirer in Lustenau zeigt, dass die Falken gefährlich sind. Die letzten fünf Partien konnte die Austria nicht gewinnen, somit höchste Zeit, dass sich das wieder ändert.

Nach der knappen Auswärtsniederlage will man heute einen weiteren Schritt in der Entwicklung machen. Die Fehler sind analysiert und abgehakt, die Lust auf Fußball ist ungebrochen. Unsere Offensive rund um Ronivaldo und Lucas Barbosa hat bereits letzte Woche bewiesen, dass sie hungrig ist und die nötigen Tore für die Austria erzielen wollen. Kann man in der Defensive Fehler vermeiden wie im ersten Heimspiel, dann kann die kleine Heimserie vielleicht fortgesetzt werden.

Anpffi ist um 18.30 Uhr. Sky übertragt die Partie in Konferenz. Schiedsrichter ist Oliver Drachta.

Fakten zum Spiel

  • Der SC Austria Lustenau und die KSV 1919 duellieren sich zum 45. Mal in der Sky Go Ersten Liga. Kein anderes Duell in der zweithöchsten Spielklasse fand 45-mal seit 1974/75 statt.
  • Die KSV 1919 ist seit der Saison 2012/13 durchgehend in der Sky Go Ersten Liga. Das wird nur vom SC Austria Lustenau übertroffen, der seit dem Abstieg aus der Tipico Bundesliga im Jahr 2000 durchgehend in der Sky Go Ersten Liga spielt.
  • Die KSV 1919 ist seit 5 Duellen im Planet Pure Stadion gegen den SC Austria Lustenau ungeschlagen (3 Siege, 2 Remis) – erstmals in der Sky Go Ersten Liga.
  • Die KSV 1919 erzielte 11 Tore per Kopf – Höchstwert in dieser Saison der Sky Go Ersten Liga. Kapfenberg erzielte beide Saisontore gegen den SC Austria Lustenau per Kopf.
  • KSV-Stürmer Lucas Rangel Nunes Goncalves erzielte in dieser Saison der Sky Go Ersten Liga 4 Kopfballtore – so viele wie sonst nur Ronivaldo Bernardo Sales vom SC Austria Lustenau.

In einem spannenden West-Derby setzte sich der FC Wacker Innsbruck knapp mit 2:1 durch. Trotz früher Führung der Austrianer blieben am Ende die Hausherren siegreich. Nichtsdestotrotz zeigte die Austria eine ansprechende Leistung und verlangten den Innsbruckern alles ab.

Frühe Führung dank Ronivaldo
Gernot Plassenegger überraschte mit seiner Anfangsformation, denn im Vergleich zum Sieg gegen den SC Wiener Neustadt veränderte er die Startelf auf vier Positionen. Gewollt waren eigentlich nur drei, doch beim Aufwärmen verletzte sich Alexander Sebald an der Hand, sodass Nicolas Mohr zwischen den Pfosten startete. Die Austria begann sehr defensiv und agierte mit einem schnellen Umschaltspiel - sozusagen wurde die übliche Taktik der Tiroler kopiert. Die Innsbrucker hatten damit nicht gerechnet und schon in der achten Minute war der erste lange Ball in die Spitze erfolgreich. Nicolai Bösch bediente dabei zunächst Lucas Barbosa, der dann ideal auf den völlig freistehenden Ronivaldo quer legte. Diese Möglichkeit ließ sich der Brasilianer natürlich nicht nehmen und netzte eiskalt ein. In einer generell eher hart geführten Parite benötigten die Tiroler eine Weile ehe bei ihnen etwas zusammenlief. Erst nach gut 35 Minuten wurden sie wieder besser. In der 40. dann das erste Mal ein schneller Konter der Innsbrucker über Dedic. Dorn agierte in der Situation zu überhastet und foulte den Tiroler Stürmer klar im Strafraum. Der gefoulte trat selbst an, doch Nicolas Mohr parierte den Strafstoß souverän. Somit rettete die Austria die Führung in die Pause.

Innsbrucker Auswechslungen drehen Partie
Karl Daxbacher reagierte zur Pause und tauschte seine komplette linke Mannschaftsseite aus. Dies sollte sich positiv auf das Spiel auswirken. Der FC Wacker agierte jetzt mit frühem Pressing und setzte die Austria damit immer wieder unter Druck. In der 48. Minute dann ein hart geschossener Freisto von Roman Kerschbaum, den Nicolas Mohr zur Ecke abwehren konnte. Die anschließende Ecke nützten die Tiroler dann aber und erzielten den Ausgleich. Zlatko Dedic reagierte am langen Pfosten ideal, nachdem zuvor Matthias Maak den Ball dorthin verlängert hatte. Mit dem Tor kippte die Ruhe in der Austria-Elf und die Tiroler wurden zunehmend stärker. Wieder war es dann eine Ecke, die die Partie völlig auf den Kopf stellte. Dieses Mal von der anderen Seite getreten, konnte wieder Zlatko Dedic mit etwas Glück den verlängerten Ball von Christoph Freitag über die Linie drücken. Grün-Weiß setzte danach alles daran doch noch einmal auszugleichen, doch gute Möglichkeiten von Lucas Barbosa (62., 78. und 87.) und Ronivaldo (91., Pfosten) konnten nicht genützt werden. So bleiben drei Punkte beim FC Wacker Innsbruck, die damit vorübergehend neuer Tabellenführer sind und gleichzeitig ihre beeindruckende Heimbilanz in dieser Saison ausbauen konnten.

Das Team von Gernot Plassenegger hat jetzt eine Woche Zeit das Spiel zu analysieren, denn am 9. März empfängt man dann zuhause den Kapfenberger SV.

Nach dem ersten Heimspiel im Frühjahr wartet heute der erste Auftritt in der Ferne auf das Team von Gernot Plassnegger. Die Reise dauert dieses Mal nicht sonderlich lange, denn es geht ins benachbarte Tirol zum FC Wacker Innsbruck. Im Gepäck haben die Austrianer neben viel Selbstvertrauen dank des 2:1 Sieges gegen den SC Wiener Neustadt auch eine kleine Kampfansage an die Innsbrucker. Denn nach zwei Niederlagen in den ersten beiden Saisonduellen soll es jetzt anders laufen.

Optimaler Start
Die Tiroler sind ebenfalls mit einem Auftaktsieg ins Frühjahr gestartet. 2:0 hieß es am Ende für die Mannschaft von Karl Daxbacher. Die Innsbrucker überzeugten dabei erneut mit ihrem schnellen Umschaltspiel, dennoch hätte die Partie auch einen anderen Ausgang nehmen können, wurden doch einige strittige Entscheidungen (Elfmeter für Hartberg nicht gegeben, Tätlichkeit von Albert Vallci nur mit Gelb geahndet) zu gunsten des FC Wackers gefällt. Nichtsdestotrotz gelten die Tiroler als klarer Aufstiegskandidat und den Sieg im ersten Spiel wollen sie nun auch gegen unsere Austria bestätigen. Das kann aber gleichzeitig auch hinderlich sein, denn der Erfolgsdruck ist bei Wacker deutlich höher als bei der Austria.

Bollwerk Tivoli
In dieser Saison konnte Wacker vor allem zuhause überzeugen - kein einziges Heimspiel wurde in dieser Saison bisher verloren, achtmal ging man als Sieger vom Platz, viermal mit einem Unentschieden. Die Serie hätte in der Hinrunde beinahe die Austria frühzeitig gestoppt. Man lag 2:0 voran, ehe man durch Eigenfehler noch mit 2:3 den kürzen zog. Damals war aber noch nicht Gernot Plassnegger an der Linie und somit auch nicht die jetztige grün-weiße Mannschaft. "Wir wissen welche Qualitäten der FC Wacker Innsbruck hat. Wir müssen konzentriert und diszipliniert auftreten", analysiert Plassenegger die Situation. "Fehler passieren, aber jeder muss bereit sein, zusätzliche Meter zu machen, um Fehler auszumerzen". Die Offensive mit Ronivaldo, Christopher Drazan, Daniel Sobkova, Paulo Victor und Sandro Djuric ist bei der Austria das Prunkstück, beim FC Wacker ist es eher die Defensive. Aber auch im Angriff mit Zlatko Dedic, Danielle Gabriele und Neuzugang Illyes Chaibi vom AS Monaco müssen sich die Innsbrucker nicht verstecken. Der West-Kracher verspricht auf alle Fälle viel Spannung.
Bei der Austria sind alle Spieler fit, dennoch werden mit Simon Pirkl (Gentlemen's Agreement mit Wacker Innsbruck), Jodel Dossou (Todesfall in der Familie) und William (Trainingsrückstand) drei Spieler nicht im Kader stehen können. Beim FC Wacker Innsbruck dürften alle Spieler fit sein, nur Albert Vallci war unter der Woche etwas kränklich, ob es für einen Einsatz reicht, wird man abends sehen.

Nachdem man letzte Woche schon den damaligen Zweitplatzierten besiegt hatte, möchte man dieses Kunstück auch heute wiederholen. Gernot Plassenegger und sein Team werden sich auf alle Fälle nicht verstecken: "Wir fahren nicht ans Tivoli, um dort die Punkte abzuliefern und wieder nach Hause zu fahren. Wir werden die Innsbrucker so gut wie möglich fordern". Potential für Überraschungen hat das Team allemal.

Sky überträgt die Partie aufgrund von Spielabsagen in voller Länge ab 18.15 Uhr.

Fakten zum Spiel

  • In Spielen zwischen dem FC Wacker Innsbruck und dem SC Austria Lustenau in der Sky Go Ersten Liga im Tivoli Stadion Tirol wurden noch nie die Punkte geteilt – 7 Siege FC Wacker Innsbruck, 4 Siege SC Austria Lustenau.
  • Der FC Wacker Innsbruck gewann die letzten beiden Duelle in der Sky Go Ersten Liga gegen den SC Austria Lustenau. 3 Siege in Folge gelangen in diesem Duell noch keinem Team.
  • Der FC Wacker Innsbruck ist in Heimspielen dieser Saison der Sky Go Ersten Liga ungeschlagen (6 Siege, 4 Remis) – als einziges Team.
  • Der FC Wacker Innsbruck kassierte in den ersten 21 Spielen dieser Saison der Sky Go Ersten Liga 18 Gegentore – Bestwert. Das gelang zuletzt 2014/15 dem LASK, auch damals hieß der Trainer Karl Daxbacher.
  • Der FC Wacker Innsbruck blieb in 10 Spielen dieser Saison der Sky Go Ersten Liga ohne Gegentor – so häufig wie kein anderes Team. 2016/17 blieben die Tiroler insgesamt nur 5-mal ohne Gegentor.

Die Austria kann es doch noch. Zum Auftakt des Frühjahrs gewinnt das Team von Gernot Plassnegger mehr als verdient mit 2:1 gegen den SC Wiener Neustadt. Ein Elfmeter-Tor in der Nachspielzeit sichert drei wichtige Punkte für Verein und Mannschaft.

Die Marschroute war klar. Man wollte zuhause wieder für tolle Spiele sorgen und eine eigene Heimstärke aufbauen. Die Austria nahm sich diesen Vorsatz sehr zu Herzen und begann sehr schwungvoll die Partie. Die Neustädter wurden in ihre Hälfte gedrängt. Bereits nach vier Minuten hätten die Austria-Anhänger gerne gejubelt, doch Jodel Dossou brachte freistehend leider den Ball nicht im Tor unter, sondern setzte ihn vorbei (4'). Auch die nächsten Minuten gehörten der Austria, wobei Paulo Victor in der 22. Minute die nächste gute Möglichkeit nicht nutzen konnte. Das rächte sich nur eine Minute später, als Stefel nach einem tiefen Pass alleine vor Sebald auftauchte. Zunächst konnte die Nummer 1 der Austria den Ball parieren, doch den Abpraller brachte Stefel dann doch noch ins Tor. Der Gegentreffer war Gift für das Austria-Spiel und die Mannschaft sollte sich bis zur Pause nicht mehr erholen. Sehr ruppig agierten die Neustädter. Zuerst Rusek mit einer klaren Tätlichkeit gegenüber Ronivaldo (43'), nur 45 Sekunden später Fabian Miesenböck mit einer unschönen Aktion (44').

Nach der Pause zeigte die Austria das gleiche Engagement wie in Hälfte 1. Dies wurde noch zusätzlich dadurch unterstützt, dass Wiener Neustadt nun noch defensiver agierte. Nach 55. Minuten testete dann Sandro Djuric mit einem schönen Freistoß Domenik Schierl. Doch der Gästekeeper war auf dem Posten. Nach 66 Minuten wechselte Gernot Plassenegger Daniel Sobkova ein und das sollte sich gleich bezahlt machen. Die gerade auszuführende Ecke übernahm der Flügelspieler und servierte sie perfekt auf Ronivaldos Kopf - der mehr als verdiente und stark umjubelte Ausgleichstreffer (66). In der Folge blieb die Austria am Drücker, der SC Wiener Neustadt wollte oder konnte nichts entgegensetzen. Die Schlussoffensive gehörte der Austria, die erst in der Nachspielzeit belohnt werden sollte. Nach einer schönen Flanke von Christopher Drazan wurde Ronivaldo klar von Alexander Gründler niedergerissen. Den fälligen Elfmeter verwandelte der Brasilianer eiskalt ins rechte Eck und ließ die Fans jubeln. Kurz darauf war Schluss.

Ein mehr als verdienter Sieg, der der Mannschaft hoffentlich viel Aufschwung für die kommenden Aufgaben gibt. Am nächsten Freitag trifft man auswärts in Innsbruck im West-Kracher auf den FC Wacker. Spielbeginn ist um 18.30 Uhr.

84 Tage mussten wir auf Fußball im Reichshofstadion - jetzt neu im Planet-Pure-Stadion - verzichten. Heute endet die fußballfreie Zeit und es wird wieder um das runde Leder gekämpft. Gleich zum Auftakt empfängt der SC Austria Lustenau den Aufstiegskandidaten SC Wiener Neustadt. Nachdem das Jahr 2017 nicht ideal für Grün-Weiß verlaufen ist, soll mit dem heutigen Spiel ein erfolgreiches Jahr 2018 beginnen.

Zwischen Dezember und Februar hat sich bei der Austria sowohl im sportlichen Bereich als auch im Management einiges getan. Mit Aydin Akdeniz gibt es einen neuen Sportmanager, mit Markus Rebernegg wurde ein neuer Athlethiktrainer verpflichtet und nach dem Abgang von Michael Kopf, ist Gernot Plassenegger wieder an vorderster Spitze des Trainerteams. Zusätzlich hat mit 1. Februar 2018 die Zusammenarbeit mit Hauptsponsor Planet Pure begonnen. Das nachhaltige Unternehmen aus Hörbranz ist bereits aktiv in die Vereinsarbeit eingebunden und bringt viele neue Ideen mit. Doch alleine ein gut aufgestellter Verwaltungsapparat gewinnt keine Meisterschaft und sichert keinen Aufstieg in die Bundesliga. Deshalb wurde im Winter hart gearbeitet, denn auch wenn der Aufstieg bereits abgehakt ist, die Saison dauert noch 16 Runden und da möchte der Trainer ordentliche Leistungen sehen.

Intensive Vorbereitung
Die mehr als zwei Monate Pause hat das Trainerteam rund um Gernot Plassenegger intensiv genutzt, um die Philosophie des Steirers noch stärker den Spielern zu vermitteln. Mit Simon Pirkl und Dario Grujcic sind auch zwei neue Spieler an Board. Zusätzlichen wurde Nachwuchsspieler Dragan Marceta an den Profikader herangeführt und Nicolas Bösch konnte nach Beendigung seines Zivildienstes wieder voll ins Training einsteigen. Bei täglich zwei Trainingseinheiten bestritten die Grün-Weißen insgesamt sechs Testspiele. Neben Tests gegen den FC Höchst oder den FC Hard gab es auch Aufeinandertreffen mit Mannschaften aus Deutschland wie dem 1. FC Heidenheim oder den Löwen von 1860 München. "Für uns waren die Ergebnisse in der Vorbereitung Nebensache, mir war es wichtig, dass wir unsere Fitness verbessern und uns im spielerischen Bereich weiterentwickeln", so Trainer Plassnegger. Ein weiterer positiver Aspekt der Winterpause sind die Rückkehrer Sandro Djuric und Paulo Victor, die ihre Verletzungen endlich auskuriert haben. “Wir hatten wirklich Glück, dass alle Vollgas geben konnten. Natürlich gab es kleinere Blessuren, aber die gehören dazu”, erklärt der Trainer. Deshalb hat der Steirer im heutigen Spiel auch die Qual der Wahl. Einzig Simon Pirkl dürfte heute noch keine Option sein, da er noch Trainingsrückstand hat. Bei Daniel Tiefenbach (Einsatz mit dem Nationalteam), Marcel Canadi (Bundesheer) und William (Vaterfreuden) ist ein Einsatz von Beginn an eher unwahrscheinlich, da die drei zuletzt doch einige Einheiten aufgrund nachvollziehbaren Gründen auslassen mussten. Dennoch eröffnen sich Trainer Plassnegger neue Möglichkeiten und das Team wird schwieriger auszurechnen.

Standortbestimmung gegen Aufstiegskandidat SC Wiener Neustadt
Heute gastiert der Sportclub aus Wiener Neustadt im Planet-Pure-Stadion. Die Niederösterreicher haben eine starke erste Saisonhälfte gespielt und stehen punktgleich mit dem SV Ried an der Tabellenspitze. Sie gelten als klarer Aufstiegskandidat und somit heute auch als Favorit der Partie. Mit Roman Kienast hat man einen erfahrenen Stürmer verpflichtet, der gemeinsam mit Hamdi Salihi (aktuell noch verletzt) für Tore sorgen soll. Die Spielweise der Neustädter hat im Herbst viele Mannschaften vor eine unlösbare Aufgabe gestellt. Kontrollierter Spielaufbau und viel Passspiel sind eher Mangelware. Unter Roman Mählich geht es schnell nach vorne, wo in der Hinrunde immer wieder Hamid Salihi gefunden wurde. Da der Stürmer ausfällt, setzen die Niederösterreicher wahrscheinlich auf Roman Kienast und seine Torriecher-Qualitäten.

Unsere Austria kann heute beweisen, dass die Vorbereitung einen Fortschritt gebracht hat und dass man heiß auf Siege ist, auch wenn die Tabellensituation keine allzu großen Hoffnungen wecken kann und darf. “Wir haben in der Hinrunde vor allem zuhause nicht unsere Leistungen abgerufen. Das möchten wir jetzt ändern. Die Heimspiele müssen wieder unsere Stärke werden”, gibt Gernot Plassnegger die Marschrichtung vor. Generell sieht der Coach die kommenden 16 Runden als eine Art erweiterte Vorbereitungen für den Sommer und was danach kommt. Den Spielern ist bewusst, dass sie sich ab sofort für zukünftige Aufgaben empfehlen können. Heute Abend wird man sehen, ob die Vorbereitung Früchte trägt. Gernot Plassnegger ist sich bewusst, dass es gegen Wiener Neustadt schwer werden würde, dennoch gibt es eine klare Ansage in Richtung Gegner: “Wir wissen, dass sie Qualitäten haben, aber die haben wir auch. Es ist ein Heimspiel und wir werden alles tun, um die Punkte in Lustenau zu behalten”.

Spielbeginn ist um 18.30 Uhr, Stadionöffnung wie immer bei dieser Anstoßzeit um 17.00 Uhr

Fakten zum Spiel

  • Der SC Austria Lustenau traf in den letzten 10 Duellen in der Sky Go Ersten Liga gegen den SC Wiener Neustadt immer (18 Tore in diesen 10 Spielen).
  • Der SC Austria Lustenau gewann im Reichshofstadion gegen den SC Wiener Neustadt nur, wenn die Vorarlberger ohne Gegentor geblieben sind (3 Siege in 7 Heimspielen).
  • Wenn der SC Wiener Neustadt in der Sky Go Ersten Liga im Reichshofstadion gegen den SC Austria Lustenau traf, dann punkteten die Niederösterreicher auch (3 Siege, ein Remis).
  • Der SC Wiener Neustadt erzielte 58% der Treffer in der 1. Hälfte – der höchste Anteil in dieser Saison der Sky Go Ersten Liga.
  • Der SC Austria Lustenau traf 7-mal nach Freistoßsituationen – so häufig wie kein anderes Team in dieser Saison der Sky Go Ersten Liga.

Herzenswette
Beim Spiel gegen den SC Wiener Neustadt startet auch die Herzenswette mit Planet Pure. Der Hauptsponsor fordert dabei gleich die Fans zu einer Wette heraus:

Werden am am heutigen Spieltag mehr als 500 Kassabelege, auf denen Planet Pure Produkte gekauft wurden, abgegeben, dann stellt Planet Pure einen kostenlosen Fanbus für 50 Fans zum Auswärtsspiel beim FC Wacker Innsbruck am 02. März 2018 zur Verfügung.*

Das ist aber noch nicht alles. Alle abgegebenen Belege nehmen an der Verlosung einer Fußballreise nach London (inkl. Anreise, Übernachtung und Karten für das Spiel Tottenham Hotspurs vs. FC Watford, Termin 28. April 2018) teil.**

Wie kann man mitmachen?

  1. Planet Pure Produkte (erhältlich bei Spar, Eurospar, Interspar, DM, Bipa, Sutterlüty, etc.) kaufen und Einkaufsbeleg aufbewahren
  2. Schreib deinen Namen und deine Kontaktdaten auf die Rückseite des Einkaufsbelegs***
  3.  Gib den Einkaufsbeleg am Match-Tag (23.02.) beim Planet Pure Stand im Austria-Dorf ab

*Nur Belege aus dem Zeitraum 09. Februar bis 23. Februar können an der Verlosung teilnehmen. Anspruch auf Plätze im Fanbus haben nur jene, die Kassenbelege beim Planet Pure Stand abgegeben haben. Jeder gezogene Beleg erhält zwei Plätze im Fanbus.

**An der Verlosung nehmen nur die abgegebenen Belege im angegebenen Zeitraum teil. Weitergabe des Gewinnes an Dritte nach Absprache möglich.

***Alle übermittelten Daten (Name, E-Mail, Adresse, Telefonnummer) werden ausschließlich dazu verwendet, um die Gewinner über einen allfälligen Gewinn informieren zu können. Die Daten werden ausschließlich für die Aktion verwendet und nach Abschluss der Aktion vernichtet.

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Team VS. Team 2

28.10.2018

Sonntag, 10.30 Uhr

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Planet Pure
Planet Pure

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