Im zweiten Test der Vorbereitung trennen sich die Austria und der SCR Altach torlos. Beide Teams begegneten sich auf Augenhöhe und hatten jeweils gute Chancen auf den Sieg. Am Ende bleibt aber ein gerechtes Unentschieden für beide Seiten.

Alexander Kiene vertraute im zweiten Testspiel beinahe derselben Startelf wie schon gegen die Grasshoppers Zürich. Lediglich Daniel Steinwender ersetzte Nael Jaby im Zentrum und Wallace startete anstelle von Blankson Anoff. Die erste Chance für Grün-Weiß hatte Haris Tabakovic nach einer Viertelstunde, doch Kobras im Altacher Tor konnte die Situation entschärfen. Nach einer halben Stunde dann die Altacher mit zwei Chancen, die aber ungenutzt blieben. Beide Teams egalisierten sich größtenteils, auf Lustenauer Seite hatte Wallace noch eine gute Möglichkeit, auf Altacher Seite kamen Casar und Fischer noch zu Abschlüssen.

Nach dem Seitenwechsel wechselte Alexander Pastoor beim SCR Altach schon ordentlich durch, Alexander Kiene tauschte nur auf der Torhüter-Position, Florian Eres ersetzte Domenik Schierl. Altach hatte den besseren Start, doch die Defensive der Grün-Weißen ließ sich über die gesamte Partie hinweg nicht ausspielen und agierte stabil und sehr konzentriert. Bei der Austria kam nach 55 Minuten Blankson Anoff und nach etwas mehr als einer Stunde Tobias Berger, Sebastian Feyrer, Nael Jaby und Raul Marte. Gegen Ende der Partie wurde die Mannschaft von Alexander Kiene noch einmal mutiger und kam durch Haris Tabakovic (83.) und Anoff (84.) zu einer Doppelchance. Kurz vor Ende wäre der Austria beinahe der Lucky Punch geglückt, doch Mathias Maak's Kopfball landete leider nur am Pfosten. Auch Altach hätte die Partie noch entscheiden können, doch Obasi trifft aus kurzer Distanz nicht.

Am Ende lautet das Fazit, dass sich die Austria im Vergleich zum Test in Zürich wieder ein Stück gesteigert hat. Man konnte mit dem Bundesligisten mithalten und hat sich einige Chancen erarbeiten. Das macht zuversichtlich für die kommenden Wochen bis hin zum Frühjahrsstart.

Aufstellung Austria
Schierl (46. Eres) - Lageder, Maak, Marceta (65. Feyrer), Gmeiner (65. Berger) - Baiye, Grabher - Wallace (65. Marte), Steinwender (65. Jaby), Ranacher (55. Anoff) - Tabakovic

Der SC Austria Lustenau wird auf dem Transfermarkt aktiv und verpflichtet mit Jan Stefanon ein junges Offensiv-Talent vom VfB Hohenems.

Jan Stefanon (22) ist ein Eigenbauspieler des VfB Hohenems, der für den Emser Stadtclub in der Saison 2019/20 19 Treffer erzielte und der aktuellen Saison bereits nach sieben Runden fünf Treffer vorweisen kann. Insgesamt traf er in seiner Karriere für den Verein aus Hohenems in 119 Partien bereits 72 Mal.

Der talentierte Stürmer wurde in den letzten Wochen auch von einigen Bundesliga-Clubs umworben, aber Stefanon entschied sich dazu, seine ersten Schritte im Profibereich in Lustenau zu machen und sich dort in Ruhe zu entwickeln.

Jan Stefanon unterschreibt bei der Austria einen Vertrag bis Sommer 2022 inklusive Option auf eine weitere Saison.

Statements

Jan Stefanon
„Nach einer sehr schönen und erfolgreichen Zeit in Hohenems ist für mich nun der richtige Zeitpunkt gekommen, meine ersten Schritte im Profifußball zu gehen. Ich bin sehr glücklich, dass ich diese bei der Austria machen darf. Speziell als Vorarlberger verfolge ich die Austria natürlich seit Jahren. Die Ideen des Trainers, die Ausrichtung des Vereins mit einer jungen aber doch ambitionierten Mannschaft, haben mich überzeugt und mir das Gefühl gegeben, dass es genau die richtige Entscheidung ist. Gemeinsam wollen wir viel erreichen.“

Alexander Schneider (Sportkoordinator)
„Wir als Verein sind sehr glücklich mit Jan ein weiteres Talent aus Vorarlberg bei uns begrüßen zu dürfen. In den letzten Jahren hat er schon in jungem Alter seine Qualitäten konstant unter Beweis gestellt und sich dadurch auch für andere Vereine interessant gemacht. Aus diesem Grund freut es uns natürlich umso mehr, dass Jan sich für die Austria entschieden hat und unserer Offensive ein weiteres Element hinzufügen wird. . Es zeigt, dass der von uns eingeschlagene Weg – Regionalität mit internationalem Netzwerk - der Richtige ist.

Die Austria hat nach dem Vorbereitungsstart am 7. Jänner nun auch das erste Testspiel absolviert. In Zürich traf man auf den Grasshopper Club, der sich am Ende knapp mit 3:2 durchsetzen konnte.

Trainer Alexander Kiene setzte zu Beginn größtenteils auf die Leistungsträger aus der ersten Meisterschaftshälfte. In den ersten 45 Minuten agierten beide Teams auf Augenhöhe. Die Gastgeber aus Zürich erzielten nach einer knappen halben Stunde durch Filipe Carvalho die Führung. Grün-Weiß blieb im ersten Durchgang leider ohne Torerfolg.

Die Austria startete motiviert in die zweite Hälfte, konnte aber eine gute Möglichkeiten gleich nach Wiederanpiff nicht nutzen. Die Grasshoppers hingegen zeigten in der Partie ihre Effizienz und erzielten nach einer Stunde das 2:0 durch Oscar Correira. Nach 70 Minuten dann die Vorentscheidung durch den stark aufspielenden Filipe Carvalho. Nach dem 3:0 gab es auch bei den Schweizern viele Wechsel, die den Spielfluss ein wenig bremste. Die Austria hingegen wurde in der letzten Viertelstunde noch einmal stärker und kam durch die Tore von Daniel Steinwender (84.) und Adriano Bertaccini (88.) auf 2:3 heran, doch der Ausgleichstreffer sollte nicht mehr gelingen.

Dennoch zeigte man sich bei der Austria nach dem Spiel zufrieden mit den gewonnen Erkenntnissen. Die Mannschaft wird in den kommenden Wochen weiter hart arbeiten, um bis zum Rückrundenstart optimal vorbereitet zu sein.

Aufstellung Austria
Schierl - Lageder, Maak, Marceta (45. Feyrer), Gmeiner (45. Berger) - Baiye, Grabher (45. Steinwender) - Anoff (45. Wallace), Jaby (75. Marte), Ranacher (45. Bertaccini) - Tabakovic (75. Vogel)

Mit drei Punkten in die Winterpause

Montag, 14 Dezember 2020

Die Austria verabschiedet sich mit drei Punkten in die Winterpause und überwintert auf Tabellenplatz 7. Ein Traumtor von Blankson Anoff bringt die Grün-Weißen auf die Siegerstraße.

Die Partie begann zunächst aber mit einem Schock für die Austria. Bereits nach nur sieben Minuten musste Daniel Tiefenbach mit Verdacht auf Kreuzbandriss ausgewechselt werden. Die Mannschaft von Alex Kiene ließ sich dadurch aber nicht aus dem Konzept bringen und hatte nach zehn Minuten die erste gute Möglichkeit durch Wallace. Der GAK war zunächst defensiv gefordert, in der 20. Minute hatte Haris Tabakovic die nächste Chance, verfehlte das Tor aber leider knapp. In Folge konnte keine der beiden Mannschaften einen klaren Vorteil erarbeiten, vieles spielte sich im Mittelfeld ab. Der schwierige Untergrund machte es auch nicht wirklich einfacher. Die Grazer hatten in der 41. Minute ihre erste Möglichkeit, doch Thomas Fink vergab. Kurz vor der Pause gelang der Austria doch noch die Führung. Blankson Anoff schnappte sich den Ball von Graz Lukas Graf, lief 3-4 Schritte und hielt aus 28 Metern einfach drauf. Der Ball segelte perfekt ins rechte obere Eck und ließ GAK-Goalie Christoph Nicht keine Chance.

Nach dem Seitenwechsel hätte der GAK beinahe einen Top-Start hingelegt. Martin Harrer vergab aus guter Position eine Top-Chance, Domenik Schierl konnten den Ball sicher parieren. Praktisch im Gegenzug erhöhte die Austria auf 2:0. Till Cissokho brachte mit einem weiten Ball Tabakovic ins Spiel, der per Hacke auf Pius Grabher weiterleitete. Der Lustenauer bewies ein gutes Auge und steckte die Kugel perfekt auf Wallace durch, der nach einem schönen Haken trocken einnetzte. Als nach einer Stunde Hackinger vom GAK mit Gelb-Rot vom Platz gestellt wurde, war die Luft bei den Gästen draußen. In der 70. Minute stellte Haris Tabakovic per Kopf auf 3:0 und sorgte damit für die endgültige Entscheidung. In der 90. Minute kamen die Grazer noch zum Ehrentreffer durch Zubak.

Die Austria-Kicker erholen sich nun in der Winterpause von den Strapazen der Corona-Saison, ehe es Anfang Jänner wieder auf den Trainingsplatz geht.

Verletzungsupdate Daniel Tiefenbach

Sonntag, 13 Dezember 2020

Mittelfeldfspieler Daniel Tiefenbach (21) wird für mindestens sechs Monate ausfallen. Das ergab eine MRT Untersuchung am Wochenende.

Tiefenbach musste im Spiel gegen den Grazer AK am vergangenen Freitag bereits nach sieben Minuten ausgewechselt werden. Der Verdacht auf Kreuzbandriss wurde dann am Wochenende bei weiteren Untersuchungen bestätigt. Damit fällt das junge Austria-Talent mindestens ein halbes Jahr aus und wird in dieser Saison nicht mehr im grün-weißen Trikot auflaufen können.

"Wir wünschen Daniel eine schnelle Genesung und nur das Beste. Wir werden ihn von Vereinsseite mit allen unseren Möglichkeiten unterstützen, damit er schnell und noch stärker zurückkehren kann", erklärt Sportkoordinator Alexander Schneider.

Letztes Spiel vor der Winterpause

Freitag, 11 Dezember 2020

Nur noch eine Partie ist vor der Winterpause zu absolvieren und dabei kommt es in Lustenau zu einem Wiedersehen mit Ex-Trainer Gernot Plassnegger. Unser ehemaliger Coach ist mit dem GAK zu Gast am Rhein. Wir blicken vorab auf die Partie.

Der Gegner - GAK
Die Steirer werden wie bereits erwähnt von Gernot Plassnegger trainiert. Unser Ex-Coach war schon vor seinem Engagement bei den Grazern Trainer und das sehr erfolgreich. Er hat fast nahtlos an diese Zeit angeschlossen, konnte der GAK doch schon 20 Punkte in dieser Saison erspielen und stehen verdient auf dem 4. Tabellenplatz. Trainer Alexander Kiene kennt die Stärken des Gegners und erwartet eine schwierige Partie, nicht nur aufgrund des zu erwartenden tiefen Bodens. "Der GAK hat ein laufstarkes und dynamisches Team, das nicht ohne Grund in den vorderen Tabellenregionen zu finden ist. Sie haben in dieser Saison schon des öfteren ihre Qualitäten gezeigt", anaylsiert Kiene den Gegner. Die Austria ist gewarnt, die Grazer dürften nach dem 3:0 gegen Wacker Innsbruck mit breiter Brust anreisen.

Unsere Austria
Das Team von Alexander Kiene war natürlich mit dem Ausgang gegen Amstetten nicht zufrieden. Erst nach der Pause kamen die Grün-Weißen richtig in Schwung und hätten auch die Möglichkeit gehabt, die Partie für sich zu entscheiden, doch am Ende führten individuelle Fehler und Kleinigkeiten zur bitteren Niederlage. Heute gegen den GAK möchte das Team natürlich gerne zurück auf die Siegerstraße, auch weil es das letzte Spiel 2020 ist und man mit einem guten Gefühl in die Pause gehen möchte. "Wir haben das Spiel gegen Amstetten analysiert und ausreichend besprochen. Die Mannschaft hat die Woche gut trainiert und ist bereit für die heutige Partie", so Alexander Kiene. Dem Trainer gefiel der Auftritt nach der Halbzeitpause, auch wenn am Ende nichts Zählbares herausschaute. "Mein Team ist bereit und weiß, dass es gegen den GAK keine leichte Aufgabe wird. Es wird auf die Kleinigkeiten und die Effektivität ankommen. Beide Mannschaften wollen Fußball spielen, auch wenn der Untergrund heute wahrscheinlich nicht im besten Zustand sein wird", führ Kiene weiter aus. Der Trainer möchte heute von seinem Team, dass sie noch ein letztes Mal alles aus sich rausholen. "Alle freuen sich auf die Pause, denn das Jahr war nicht einfach. Einer kurzen Sommerpause, folgte eine kurze Vorbereitung und die Situation mit Corona hat auch nichts einfacher gemacht. Aber meine Spieler sind bereit und werden heute alles geben, um noch einmal vor der Winterpause voll zu punkten", so Alexander Kiene abschließend.

Spielbeginn ist heute um 18:30 Uhr. Die Partie gibt es wieder live auf Laola1 und  K19.

Austria in Amstetten glücklos

Dienstag, 08 Dezember 2020

Die Austria muss sich gegen den SKU Amstetten am Ende mit 2:3 geschlagen geben. Trotz einer beherzten Leistung waren die Gastgeber am Ende die Glücklichen.

Amstetten startete hellwach in die Partie und ging bereits nach sieben Minuten durch David Peham in Führung. Erneut benötigte Grün-Weiß einige Minuten, um im Spiel anzukommen. Die Gastgeber hätten nach 20 Minuten bereits höher führen können, doch Domenik Schierl hielt die Austria im Spiel. Mit der ersten Chance kam das Team von Alexander Kiene dann zum Augleich. Wallace wurde klar im Strafraum gelegt und Haris Tabakovic traf im Nachschuss vom Elfmeterpunkt. In Folge blieben die Hausherren aber spielbestimmend und erarbeiteten sich weitere Chancen. Zunächst scheiterte David Peham mit einem Kopfball an Schierl (28.), doch in der 35 Minute war auch der bärenstarke Austria-Goalie gegen einen Weitschuss von Matthias Wurm machtlos.

Die zweite Hälfte begann dann völlig anders als die erste - nun war die Austria die aktivere Mannschaft. Nach knapp einer Stunde wurde der erhöhte Einsatz belohnt. Pius Grabher traf nach schöner Vorarbeit von Wallace und Haris Tabakovic zum verdienten Ausgleich. Es entwickelte sich eine Partie auf Augenhöe, die auf beide Seiten kippen hätte können. Doch während auf Austria-Seiten Wallace die beste Möglichkeit nach Seitenwechsel (67.) ungenützt ließ, netzte Sebastian Dirnberger auf der Gegenseite nach einer Standardsituation ein (84.).

Damit wurde die Aufholjagd der Austria nicht belohnt. Am kommendne Freitag gibt es zuhause gegen den GAK noch einmal die Chance auf Punkte ehe es in die Winterpause geht.

Die Winterpause naht mit großen Stücken, es sind nur noch zwei Partien zu spielen. Eine der beiden findet heute Abend erneut auswärts gegen den SKU Amstetten. Für Grün-Weiß ist es das dritte Auswärtsspiel in Folge. Wir blicken vorab auf die Partie.

Der Gegner - Amstetten
Die Niederösterreicher liegen zwar nur auf dem 13. Tabellenplatz, verfügen aber über einen ausgeglichenen Kader mit guten Spielern. Besonders David Peham ist torgefährlich, er hat in dieser Saison auch schon neunmal getroffen.Insgesamt verfügt Amstetten über eine gute Offensive, hat sie doch bereits 17 Treffer im laufenden Wettbewerb erzielt. Man darf sich heute auf eine schwere Partie einstellen, denn auch der Rasen dürfte unter den Schneefällen der letzten Tage gelitten haben.

Unsere Austria
Unabhängig von Gegner und Bodenverhältnissen braucht es heute wieder die richtige Einstellung, um siegreich vom Platz zu gehen. Nach der knappen NIederlage gegen Klagenfurt möchte das Team von Alexaner Kiene natürlich heute zurück auf die Siegerstraße. Personell kann Trainer Alexander Kiene beinahe aus dem vollen schöpfen, nur Nicolai Bösch und Dominik Stumberger sind nicht fit.

Spielbeginn ist um 18:30 Uhr. Die Partie wird wieder auf K19 und Laola übertragen.

Am Ende reichte es leider nicht und die Austria musste sich gegen den Namensvetter aus Klagenfurt geschlagen geben. In einer Partie auf Augenhöhe agierten die Kärtner schlussendlich etwas cleverer und abgeklärter und brachten die Führung über die Zeit.

Die Partie begann mit einem Paukenschlag. Nach nur 35 Sekunden führten die Hausherren mit 1:0. Patrick Greil nutze eine Unachtsamkeit in der grün-weißen Defensive und netzte aus 17 Metern mit einem satten Schuss ein. Durch die frühe Führung im Rücken blieben die Klagenfurter bissig und versuchten die Austria früh unter Druck zu setzen. Der an diesem Tag wohl stärkste Kärtner, Patrick Greil, hatte dann nach acht Minuten die nächste Möglichkeit, doch Domenik Schierl blieb im Duell dieses Mal der Sieger. Grün-Weiß benötigte gute 20 Minuten ehe man sich vom frühen Rückstand erholt hatte und selbst Angriffe starten konnte. Fabian Gmeiner versuchte es mit einem Weitschuss, Haris Tabakovic, der nach seiner überstandenen Corona-Infektion gleich in der Startelf stand, klopfte erstmals mit einem Kopfball an (20. & 21.). Aber auch die Kärtner blieben gefährlich und hätten durch Dario Pecirep nach 30 Minuten beinahe auf 2:0 gestellt, doch Schierl blieb cool und entschied das 1-gegen-1 für sich. Auf der Gegenseite machte es Haris Tabakovic dann gute fünf Minuten später besser. Eine schöne Flanke von Fabian Gmeiner verwertete der großgewachsene Stürmer sehenswert per Kopf zum Ausgleich (34.). Kurz vor der Pause hätte die Austria dann die Partie beinahe gedreht. Haris Tabakovic jubelte bereits über seinen zweiten Treffer, doch dieser wurde wegen einer Abseitsstellung, die von den TV-Bildern nicht klar aufzulösen war, aberkannt (41.).

Der Beginn der zweiten Hälfte gehörte dann den Austrianern in Grün-Weiß. Doch wie in Hälfte 1, als der Treffer der Lustenauer wie aus dem Nichts passierte, gelang den Klagenfurter etwas mehr als fünf Minuten nach Wiederanpfiff die erneute Führung. Benjamin Hadzic gelang nach Zuteilungsproblemen in der Austria-Defensive per Seitfallzieher der Treffer zum 2:1. Grün-Weiß schaffte es in weiterer Folge nicht mehr noch einmal zurückzukommen. Zu abgeklärt agierten die Kärtner, die wenn nötig auch mit der nötigen Härte die Austria-Angriffe stoppten. Dario Pecirep hatte dann nach gut einer Stunde noch die endgültige Entscheidung auf dem Fuß, doch erneut blieb Domenik Schierl Sieger in diesem persönlichen Duell. Damit setzte sich die violette Austria am Ende durch, die junge Mannschaft von Trainer Alexander Kiene hat sich aber gut geschlagen, doch das abgeklärtere und routiniertere Team setzte sich am Ende durch.

Am kommenden Wochenende ist unsere Austria erneut auswärts gefordert. Man ist zu Gast bei Amstetten.

Sonntagsmatinee in Klagenfurt

Samstag, 28 November 2020

Die Austria ist am morgigen Sonntag auswärts in Klagenfurt gefordert. Gegen den SK Austria Klagenfurt erwartet das Team von Alexander Kiene eine schwere Aufgabe, gilt die Mannschaft aus Klagenfurt doch als heißer Titelfavorit in Liga 2. Doch die Formkurve der Austria zeigt nach oben und dieses Selbstvertrauen soll morgen zu Punkten verhelfen. Wir blicken vorab auf die Partie.

Der Gegner - SK Austria Klagenfurt
Die Kärtner stehen aktuell in der Tabelle "nur" auf dem 4. Tabellenrang. Nur deshalb, weil die Klagenfurter im Vorfeld der Saison von vielen als der klare Favorit eingestuft wurde. Doch bei der violetten Austria lief es in der Meisterschaft bisher auch nicht immer rund. Bereits fünfmal reichte es nur zu einem Unentschieden - unter anderem gegen Dornbirn und Kapfenberg. Dennoch sind die Kärtner Favorit, so sieht es auch Trainer Alexander Kiene. "Klagenfurt hat eine Mannschaft mit viel Qualität und starken Einzelspielern. Sie sind die beste Heimmannschaft der Liga und zeigen sich besonders zuhause mit 15 Toren in fünf Spielen treffsicher", analysiert Kiene. Von den fünf Heimspielen wurden vier gewonnen nur einmal gab es ein Unentschieden. "Wir erwarten einen starken Gegner, der versuchen wird uns sein Spiel aufzuzwingen. Dennoch gilt es mutig aufzutreten und nicht nur hinten dicht zu machen".

Unsere Austria
Auch wenn man mitspielen will, wird es wieder auf eine starke Defensive ankommen. Bei schwierigen Bodenverhältnis konnte man im Nachtrag gegen Kapfenberg zu 0 spielen und die Falken von Beginn an unter Kontrolle halten. Generell hat sich die Abwehr rund um Mathias Maak In den letzten Spielen deutlich stabilisiert und lässt kaum Chancen des Gegners zu. "Unsere harte Arbeit im Training trägt Früchte. Wir haben in den letzten Begegnungen beinahe nichts zugelassen und waren insgesamt gut organisiert", betont Alexander Kiene. "Die positive Entwicklung der letzten Wochen ist deutlich zu sehen. Wir fahren mit viel Selbstvertrauen nach Klagenfurt". Dieses Selbstvertrauen kommt nicht von ungefähr: in den letzten sieben Spielen konnte man 14 Punkte erspielen. Die Bilanz sind vier Siege, zwei Unentschieden und eine Niederlage. Die Anhänger beider Clubs dürfen sich morgen sicherlich auf eine spannende Partie freuen. 

Spielbeginn ist um 10:30 Uhr. Ab 10:00 Uhr beginnt die Übertragung auf K19 mit Vorberichten zum Spiel. Laola übertrag dann ab kurz vor Spielbeginn.

Austria gewinnt Nachtragsspiel mit 2:0

Mittwoch, 25 November 2020

Die Austria feiert im Nachtragsspiel gegen den Kapfenberger SV einen verdienten 2:0 Erfolg. Auf dem schwer zu bespielenden Untergrund treffen Alex Ranacher und Brandon Baiye für Grün-Weiß.

Die beiden Mannschaften begannen zunächst ziemlich verhalten und tasteten sich nur langsam vor. Die Gastgeber aus der Steiermark hatten ihre Startelf ordentlich umgekrempelt, darunter litt das Aufbauspiel der Falken. Alexander Kiene veränderte seine Startelf gegenüber dem Sieg gegen den FAC. Christoph Freitag und Nael Jaby rückten in die Startelf und ersetzten Pius Grabher und Daniel Tiefenbach. Aber die Austria tat sich zunächst schwer, die erste Chance gehörte daher auch den Gastgebern. Doch Mikic setzte den Ball aus der Distanz deutlich drüber. Grün-Weiß machte es dann bei der ersten echten Chance gleich richtig. Wallace tankte sich auf der linken Seite super durch und bediente mit seiner Flanke Alex Ranacher ideal, der mit einem Kopfball gegen die Laufrichtung von KSV-Keeper Giuliani zur Führung traf (32.). Viel mehr passierte im ersten Durchgang nicht mehr, mit der knappen Führung ging es in die Pause.

Die Austria startete gleich richtig aktiv in die zweite Hälfte und kam durch Adriano Bertaccini zu zwei guten Möglichkeiten (51., 54.), doch beim Abschluss fehlte die letzte Genauigkeit. Die Falken konnten nicht zulegen, die Austria kontrollierte das Spiel. Speziell die Defensive stand an diesem Abend sehr souverän und ließ keine echte Chance zu. Eine gute Viertelstunde vor Schluss konnte Grün-Weiß dann nachlegen und für die Vorentscheidung sorgen. Der eingewechselte Nicolai Bösch holte nach einem Konter einen Eckball heraus, der von Nael Jaby gefährlich in den Strafraum gebracht wurde. In der Mitte reagierte Brandon Baiye am schnellsten und brachte den Ball aus kurzer Distanz über die Torlinie (73.). Für den jungen Belgier war es bereits der zweite Treffer in Folge. In den Schlussminuten warfen die Kapfenberger alles nach vorne, doch die Defensive hielt dagegen und wenn es nötig war, war Domenik Schierl zur Stelle.

Grün-Weiß holt damit den zweiten Sieg in Folge und rückt auf Tabellenplatz 7 vor. Am kommenden Sonntag wartet die schwere Aufgabe in Klagenfurt auf das Team von Alexander Kiene. Mit zwei Siegen im Rücken darf man mit dem nötigen Selbstvertrauen in die Partie gehen. Gespielt wird die Sonntagsmatinee wie üblich um 10:30 Uhr.

Nachtrag in Kapfenberg

Dienstag, 24 November 2020

Während einige östereichische Clubs heute um den Einzug ins Viertelfinale des UNIQA ÖFB Cups kämpfen, trifft der SC Austria Lustenau heute im Nachtragsspiel auf den Kapfenberger SV. Das Spiel musste coronabedingt vor zwei Wochen verschoben werden. Wir blicken vorab auf den Gegner und unser Team.

Der Gegner - Kapfenberger SV
Die Steirer stehen derzeit auf dem 14. Tabellenplatz und erleben bisher eine sehr durchwachsene Saison. Auf dem eigenen Platz gab es in dieser Saison noch keinen einzigen Sieg, dafür fielen die beiden Siege gegen Steyr und die Juniors mit 3:0 und 5:0 deutlich aus. Auch Trainer Alexander Kiene sprach im Vorfeld der Partie von einem unangenehmen Gegner, der sein Glück im Konter und schnellen Umschaltspiel sucht. "Kapfenberg hat eine gefährliche Mannschaft, speziell dann wenn sie in Führung gehen. Sie spielen dann nur noch auf Konter und dass sie das können haben sie mit ihren Siegen eindeutig bewiesen", analysiert Kiene. "Wir müssen hellwach sein und uns auf ein kampfbetontes Spiel einstellen. Der KSV hat am Freitag mit 1:6 eine herbe Niederlage einstecken müssen. Sie wollen sicherlich heute gegen uns eine Reaktion zeigen - das schafft aber natürlich auch Druck".

Unsere Austria
Bei Grün-Weiß ist die Situation ein wenig entspannter. Mit dem Sieg am vergangenen Freitag gegen den FAC hat man einen wichtigen Erfolg gefeiert. Das Team hat eine gute Mentalität bewiesen und mit zwei Traumtoren durch Baiye und Wallace die Partie völlig verdient gedreht und gewonnen. "Meine Mannschaft hat sich diesen Sieg hart erarbeitet. Es war für uns nicht einfach nach einer so langen spielfreien Zeit gleich das volle Leistungsniveau abzurufen. Am Ende waren wir ein wenig cleverer und konnten durch individuelle Leistungen, die mit zwei Traumtoren belohnt wurden, die drei Punkte mitnehmen", so Alexander Kiene. Der Trainer möchte natürlich auch heute gegen Kapfenberg am Ende gerne über drei Punkte jubeln. Mit einem Sieg könnte man in der Tabelle einige Meter gut machen und zu den Top-Teams aufschließen.

Spielbeginn ist bereits um 18:0 Uhr, die Partie wird von Laola und K19 live übertragen.

Austria mit wichtigem Heimsieg

Samstag, 21 November 2020

Die Erleichterung nach dem Spiel war bei der Austria groß. Nach dem schwierigen Wochen, die vom Thema Corona beherrscht wurden, stand endlich der Fußball wieder im Fokus. Mit einer beherzten Mannschaftsleistung und zwei Traumtoren gelangte man gegen den FAC zurück in die Erfolgsspur.

Trainer Alexander Kiene musste im Spiel gegen den Floridsdorfer AC noch auf einige Akteure verzichten, man merkte der Truppe die lange Pause in den ersten Minuten doch noch ein wenig an. Die Gäste aus Wien begannen durckvoll und setzten die Austria-Kicker früh unter Druck. Die erste gute Möglichkeit gehörte aber der Austria. Brandon Baiye fasste sich ein Herz nach einem schönen Konter über Fabian Gmeiner, doch der Belgier setzte den Ball deutlich über das Tor. Die FACler erarbeiten sich fast im Gegenzu die erste egiene Großchance im Spiel. Marco Sahanek bediente den völlig freistehenden Milan Jurdik, doch der Angreifer des FAC verfehlte das Tor (23.). Gute fünf Minuten später durften die Gäste dann doch jubeln. Anthony Schmid verwandelte eine Vorlage des stärksten Floridsdorfers, Marco Sahanek, unhaltbar für Domenik Schierl. Nach dem Gegentreffer schaltete die Austria einen Gang höher und übernahm die Kontrolle im Spiel. Dieser Einsatz wurde dann auch kurz vor der Pause belohnt, als Brandon Baiye am schnellsten schaltete und den Ball gefühlvoll im langen Eck versenkte (39.). Es war das erste Tor für den Belgier im Austria-Dress.

Kurz nach Wiederanpfiff musste dann Domenik Schierl all sein Können aufbringen. Marco Sahanek kam aus knapp 12 Metern frei zum Schuss, doch der Austria Torwart tauchte blitzschnell ab und lenkte den Ball um den Pfosten (47.). Beide Teams begegneten sich auf Augenhöhe, obwohl man dem einen oder anderen Austria-Kicker langsam die Müdigkeit anmerkte. Aus diesem Grund wechselte Alexander Kiene nach knapp einer Stunde dreifach und brachte mit Christoph Freitag, Nael Jaby und Nicolai Bösch frische Kräfte. Dieser Wechsel machte sich schnell bemerkbar, die Partie kippte zunehmend in Richtung Austria. Nach 65 Minuten hätte dann Adriano Bertaccini die Grün-Weißen in Führung bringen können bzw. fast müssen, doch der Belgier scheiterte alleinstehend im Abschluss an FAC-Goalie Jenciragic. Zuvor hatte sich der engagierte Stürmer den Ball in der gegnerischen Hälfte erobert und war alleine auf Weg in Richtung Tor. In weiterer Folge vermochte keines der beiden Teams echte Torchancen zu erarbeiten. In den Schlussminuten konnte die Austria noch einmal zulegen, der FAC hatte immer mehr Schwierigkeiten, das zu Beginn der Partie so stark forcierte Pressing forderte seinen Tribut. So hatte Wallace dann in der 88. Minute genügend Platz, vernaschte mit einem schönen Übersteiger seinen Gegenspieler und schlenzte den Ball unhaltbar ins rechte Kreuzeck.

Die Austria kehrt mit diesem Sieg zurück in die Erfolgsspur und kann so das Thema "Corona" doch noch "positiv" abschließen. Für Grün-Weiß stehen vor der Winterpause jetzt zunächst drei Auswärtsspiele an. Als erstes geht es zum Kapfenberger SV - das Nachtragsspiel - dann folgen die schweren Aufgaben bei Austria Klagenfurt und Amstetten. Zum Abschluss gibt es dann zuhause das Duell mit dem GAK und Ex-Coach Gernot Plassnegger.

Heimspiel gegen den Floridsdorfer AC

Freitag, 20 November 2020

Die Austria ist zurück im Spielbetrieb. Nach einer doch langen Zwangspause von mehr als zwei Wochen steht heute endlich wieder der Fußball im Fokus. Die Mannschaft von Trainer Alexander Kiene ist zwar noch nicht wieder vollzählig, aber umso motivierter heute anzugreifen. Wir blicken vorab auf die Partie.

Unser Gegner - Floridsdorfer AC
Unsere Gäste aus Wien spielen bisher eine gute Saison und können mit einem Sieg heute den Anschluss an die Tabellenspitze schaffen bzw. halten. Der Kader der Wiener hat viel Qualität und mit Spielern wie Sahanek, Jurdik oder Zatl sind Spieler dabei, die Spiele alleine entscheiden können. Speziell Marco Sahanek ist mit acht Treffern in dieser Saison einer der gefährlichsten Offensivspieler der Liga. Auch Trainer Alexander Kiene weiß von den Qualitäten der Floridsdorfer und erwartet eine schwere Aufgabe. "Der FAC ist gut eingespielt und tritt als geschlossene Mannschaft auf. Ihr Teamspirit ist sehr ausgeprägt und in dieser Saison befinden sie sich in einem Lauf. Wir müssen ordentlich dagegenhalten und Gas geben, um gegen den FAC gewinnen zu können", analysiert der Coach. Er sieht auch einen kleinen Wettbewerbsvorteil bei den Gästen, da sie in den letzten Wochen mit Ligaspielen und auch der Cup-Partie im Rhythmus geblieben sind. Dennoch zeigt sich Alexander Kiene zuversichtlich: "In 90 Minuten ist alles möglich und es entscheidet die Tagesform. Wir sind top motiviert und wollen heute unser Spiel durchziehen und in den entscheidenden Momenten besser sein als der FAC".

Unsere Austria
Grün-Weiß hat turbulente Wochen hinter sich, mit zwölf Corona-Infektionen innerhalb des Kaders war ein geregelter Trainings- und Spielbetrieb zuletzt undenkbar. Mittlerweile ist der Großteil des Kaders wieder zurück im Training, einige Spieler sind aber noch nicht wieder fit. Alexander Kiene musste in den Trainings viel improvisieren, ergänzte den Profi-Kader mit einigen Amateure-Spielern, um ein halbwegs normales Training durchführen zu können. Auch bei Test gegen den FC Vaduz kam ein Kader zum Einsatz, den man bei der Austria so wohl nie bei einem Pflichtspiel erleben wird. Dennoch sei der Test lt. Trainer wichtig gewesen, um ein wenig Wettkampfpraxis zu sammeln. Das Ergebnis könne man getrost ausblenden. Trainer Kiene und die Mannschaft freuen sich jetzt einfach auf das heutige Spiel. "Im Vorfeld war die Stimmung in der Mannschaft top, alle sind heiß auf das Spiel. Man merkt, dass alle wieder spielen wollen", so der Coach. "Wir müssen zwar noch auf den einen oder anderen Spieler verzichten, aber unser Ziel ist es heute Abend zu gewinnen. Wir haben gut trainiert und sind bereit unser Maximum abzurufen. Natürlich schwingt eine große Unbekannte mit, da wir noch nicht abschätzen können wie fit die Rückkehrer nach ihrer Erkrankung sind, aber wir werden alles tun, um das Spiel für uns zu entscheiden".

Spiel wieder unter Ausschluss der Öffentlichkeit
Aufgrund des Lockdowns sind im Stadion erneut keine Zuschauer erlaubt. Das Spiel wird von K19 und Laola übertragen. Spielbeginn ist um 18:30 Uhr.

SC Austria Lustenau zurück im Alltag

Mittwoch, 18 November 2020

Gute Nachrichten für den SC Austria Lustenau - seit Beginn der Woche ist das Team wieder beinahe vollzählig im Trainingsbetrieb. Mannschaft sowie Betreuerstab sind bereit für die Rückkehr in den Ligaalltag.

Ende Oktober bzw. Anfang November wurde die Profiabteilung der Austria durch den Coronavirus in großen Teilen lahm gelegt. Insgesamt gab es zwölf Corona-Infizierte in der Mannschaft sowie zusätzliche Fälle im Betreuerstab und näheren Umfeld. Schlussendlich war man gezwungen, das Ligaspiel gegen den Kapfenberger SV zu verschieben. Mit Ende der Länderspielpause hat sich die Lage im Kader der Grün-Weißen entspannt. Bis auf drei Spieler sind alle wieder berechtigt, am Training teilzunehmen. Die betroffenen Spieler befinden sich nach wie vor in Absonderung.

Der SC Austria Lustenau führt mittlerweile regelmäßige Schnelltests für den gesamten Kader durch, um noch schneller auf mögliche Entwicklungen reagieren zu können.

In der Länderspielpause fand noch ein Testspiel gegen den FC Vaduz (Schweizer Super League) statt. Trainer Alexander Kiene konnte dabei natürlich nur auf die gesunden Spieler und somit einem sehr reduzierten Profikader sowie Unterstützung aus dem Amateur-Kader zurückgreifen. Am Ende stand eine klare 1:5 Niederlage, doch das Ergebnis ist zweitrangig. Der Fokus lag auf dem Sammeln von Spielpraxis, da die Pause für das Team nun doch länger ausgefallen ist, als zunächst geplant und erhofft.

Nun gilt es den Fokus wieder komplett auf den Fußball zu legen und beim nächsten Liga-Spiel am Freitag zuhause gegen den Floridsdorfer AC in die Erfolgsspur zurückzukehren. Die komplette Mannschaft wird sich im Vorfeld noch einem weiterer Schnelltests unterziehen. Mittlerweile sind negative Schnelltests ausreichend, um eine Spielerlaubnis zu erhalten. PCR-Tests sind nur noch nach positiven Schnelltests sowie bei jenen Spielern erforderlich, die nach der Infektion aus der häuslichen Quarantäne zurückkehren.

Weitere Hiobsbotschaft für den SC Austria Lustenau. Bei den Tests direkt nach dem Ländle-Derby wurden weitere fünf Spieler und ein zusätzlicher Betreuer positiv auf das Coronavirus getestet. Das Spiel gegen den Kapfenberger SV wird verschoben.

Direkt nach dem Derby unterzog sich die Mannschaft des SC Austria Lustenau inklusive Betreuerstab einem weiteren PCR-Test. Am Mittwochabend um 22:00 Uhr lagen die Testergebnisse vor, weitere fünf Spieler und ein Betreuer wurden positiv auf das Virus getestet. Alle Spieler und Betreuer befinden sich in häuslicher Quarantäne.

Bereits bevor die Ergebnisse vorlagen, haben sich die Austria-Verantwortlichen dafür entschieden, Trainings vorläufig ohne Körperkontakt durchzuführen. Seit Beginn der Woche wurde explizit darauf geachtet und auf Kleingruppen gesetzt. Am Montag wiesen zwei Spieler erste Symptome auf und wurden umgehend von der Mannschaft abgesondert und isoliert.

„Das Ergebnis der Tests ist alles andere als erfreulich, aber es kommt nicht ganz überraschend. Mit der Entwicklung in der letzten Woche mit vier positiven Tests am Dienstag und acht positiven Tests am Donnerstag war die Wahrscheinlichkeit groß, dass sich weitere positive Spieler ergeben.", erklärt Bernd Bösch.

Die Austria-Verantwortlichen haben sich umgehend bei der Bundesliga um eine Verschiebung des anstehenden Liga-Spiels gegen den Kapfenberger SV bemüht. Die Liga-Verantwortlichen haben der Verschiebung zugestimmt, ein neuer Termin ist noch nicht fixiert. "Angesichts der rasanten Ausbreitung des Virus in unserem Kader und im Betreuer- und Trainerteam haben wir vom Vorstand für eine Verschiebung plädiert. Es wäre jetzt einfach unverantwortlich die Spieler sieben Stunden im Bus nach Kapfenberg fahren zu lassen. Wir wollen alles tun, um die weitere Ausbreitung des Virus in der Mannschaft zu verhindern. Die Gesundheit der Spieler und Betreuer steht jetzt über allem anderen.", so Vorstandssprecher Bernd Bösch abschließend.

Im Ländle-Derby an Allerheiligen setzte sich der FC Dornbirn knapp mit 1:0 durch. Die Gäste konnten eine frühe Führung über die Zeit bringen.

Die Austria muss sich im Derby leider geschlagen geben. Nach acht Coronafällen und einer ausgefallen Vorbereitung auf das Derby waren die Vorzeichen für das Spiel nicht auf Seiten der Austria und der Spielverlauf tat sein übriges. Nach vier Minuten verwandelte Franco Joppi einen Freistoß aus rund 20 Metern und ließ Domenik Schierl keine Chance. Die frühe Führung spielte den Gästen in die Hände, die in weiterer Folge eine eng gestaffelte Defensive aufbot und auf ihre Kontermöglichkeiten lauerte. Grün-Weiß versuchte sich Chancen zu erarbeiten und kam nach zehn Minuten durch Haris Tabakovic zur ersten Chance, doch Lucas Bundschuh konnten den Kopfball parieren. Nach 22 Minuten war es erneut der Dornbirn Schlussmann, der die größte Ausgleichsmöglichkeit in Halbzeit 1 zu nichte machte. Nach Traumpass von Jaby auf Nicolai Bösch war es Ranacher, der in der Mitte den Querpass verwandeln hätte müssen, doch Bundschuh warf sich mutig in den Weg und rettete so die Führung. Auch Wallace scheiterte nach 35 Minuten mit einem Kofpball am Torhüter der Dornbirner. Kurz vor der Pause hatte Christoph Freitag noch Chance per Kopf, doch die Gäste retteten die Führung in die Pause.

Auch in Durchgang 2 war Grün-Weiß die spielbestimmende Mannschaft, doch die ersten Chancen hatten die Dornbirner, die einen Konter nach dem anderen fahren konnten. Doch Fridrikas, Lukas Katnik und Eghzon Shabani vergaben Möglichkeiten die Partie frühzeitig zu entscheiden. Bei der Austria hatte Alex Ranacher nach Ballgewinn eine gute Möglichkeit, doch wieder war es Bundschuh der den Ball gerade noch so zur Ecke lenken konnte (50.) Die Austria lief weiter an, doch die 5er-Ketter der Dornbirner blieb standhaft, erst mit der Einwechslung von Blankson Anoff kam noch einmal echte Spannung auf. Der 19-jährige traf nach etwas mehr als 70 Minuten leider nur Aluminium. Die letzte gute Möglichkeit hatte dann Abwehrchef Matthias Maak, doch auch sein Kopfball landete an der Latte. Die Dornbirner hatten dann noch durch Fridrikas und Shabany eine Doppelchance fünf Minuten vor Schluss, doch auch die Austria-Defensive ließ aus dem Spiel nichts mehr zu. Am Ende entführt Dornbirn die drei Punkte aus Lustenau.

Die Austria hat die nächste Chance auf Punkte nun auswärts beim Kapfenberger SV.

Am späten Samstagabend hat der SC Austria Lustenau die letzten Testergebnisse aus der zweiten Testreihe bzgl. Coronavirus erhalten. Leider wurden dabei zwei weitere Spieler und zwei zusätzliche Betreuer ebenfalls positiv auf das Virus getestet.

Die Vereinsverantwortlichen der Austria waren bis spät in die Nacht in Kontakt mit der Bundesliga und den Behörden, um die Möglichkeiten für das heutige Derby abzuklären. Insgesamt sind bei Grün-Weiß nun acht Personen mit dem Coronavirus infiziert, darum hat man versucht das heutige Derby zu verschieben, um kein unnötiges Risiko einzugehen.

Nach intensiven Gesprächen hat die Bundesliga entschieden, dass das Spiel heute um 10:30 Uhr trotzdem stattfindet. Die Verantwortlichen des SC Austria Lustenau hatten sich deshalb für eine Verschiebung ausgesprochen, da durch die spät vorliegenden Testergebnisse eine Vorbereitung auf das Derby überhaupt nicht möglich war, da alle Trainingseinheiten im Vorfeld abgesagt wurden. „Die Verunsicherung im Umfeld und vor allem bei den Spielern war natürlich riesengroß. Wir haben uns auf das Derby gefreut, aber unter diesen Bedingungen ist ein fairer sportlicher Wettkampf kaum möglich“, erklärt Vorstandssprecher Bernd Bösch und ergänzt: „Natürlich ist uns bewusst, dass die Liga-Verantwortlichen den Meisterschaftsbetrieb so wenig wie möglich durcheinander bringen wollen, aber eine gewisse Flexibilität wäre wünschenswert gewesen. Denn durch die lange Wartezeit bis zu den Ergebnissen, müssen wir heute an allen Ecken improvisieren“.

Bei der Austria fällt beinahe der komplette Betreuerstab aus, lediglich Alexander Kiene und Alexander Schneider werden auf der Trainerbank sitzen. Auch im Kader entstehen große Lücken.

„Nichtsdestotrotz akzeptieren wir die Entscheidung der Verantwortlichen und werden im Derby alles dafür tun, um erfolgreich zu sein“, so Bernd Bösch abschließend.

Ländle-Derby verspricht Spannung

Samstag, 31 Oktober 2020

Am morgigen Sonntag trifft die Austria zuhause auf den FC Dornbirn. Das Ländle-Derby verspricht viel Spannung, den beide Clubs trennt lediglich die Tordifferenz in der Tabelle. Wir blicken vorab auf das Spiel.

Unser Gegner - FC Dornbirn
Die Rothosen aus dem Nachbarort gelten als unangenehmer Gegner und haben in dieser Saison unter anderem schon Austria Klagenfurt, Wacker Innsbruck und BW Linz Probleme bereitet. Die Dornbirner agieren aus einer eng gestaffelten Defensive heraus und sind vor allem nach Standards und im Konter gefährlich. Beim Gast ist die Mannschaft der Star, weiß auch Trainer Alexander Kiene. "Die mannschaftliche Geschlossenheit der Dornbirner ist beachtlich, sie ist eine der Stärken dieses Teams. Wir müssen da ordentlich dagegenhalten", analysiert der Coach. Der FC Dornbirn ist in dieser Saison auf fremden Boden noch nicht besiegt, doch dafür weist der Club aus Dornbirn eine negative Bilanz in den Sonntagsmatineen auf. Auch die Dornbirner haben einen Coronafall in ihrem Team, möglicherweise fallen da auch noch weitere Spieler aus, eine zweite Testung der Spieler wurde durchgeführt, Ergebnisse liegen noch nicht vor.

Unsere Austria
Grün-Weiß möchte nach dem positiv gestalteten Wien-Wochenende den positiven Erfolgslauf fortsetzen. Seit vier Spielen ist man ungeschlagen, konnte acht Punkte erspielen. Die Länderspielpause wurde genützt, um Verletzungen sowie Blessuren auszukurieren, als Mannschaft weiter zusammenzuwachsen und natürlich um sich im technischen und taktischen Bereich weiterzuentwickeln. Trainer Kiene zeigte sich zuletzt vor allem mit der neu gewonnenen Stabilität in der Defensive sehr zufrieden. "Wir haben uns deutlich gesteigert und sind auf dem richtigen Weg, aber wir haben noch Luft nach oben", so der Trainer. Im morgigen Derby muss der Trainer coronabedingt auf drei Spieler verzichten, die Maschroute bleibt aber die gleiche: "Natürlich wollen wir das Derby gewinnen und zuhause drei Punkte einfahren. Wir wissen, dass es keine leichte Partie wird, wollen aber dennoch unser Spiel durchziehen und dem Gegner keinen Raum lassen".

Spielbeginn ist um 10:30 Uhr. Das Spiel wird von Laola1 und auf Austria Lustenau TV live übertragen. Im Stadion gibt es beim Derby leider aufgrund von Behördenvorgaben keine Gastronomie. Zuschauer können selbst Getränke und Essen mitbringen.

Drei Spieler und ein Mitglied des Funktionsteams wurden bei der letzten PCR-Testung positiv auf das Corona-Virus getestet.

Im Zuge der letzten routinemäßigen PCR-Testreihe, welche nach Ankunft der Mannschaft in Lustenau durchgeführt wurde, wurden drei Spieler des Profikaders und zusätzlich ein Mitglied des Funktionsteams positiv auf das Corona-Virus getestet. Die Ergebnisse erreichten den Verein im Laufe des gestrigen Tages Die betroffenen Personen weisen bislang keine oder nur sehr milde Symptome auf. Alle Spieler wurden umgehend informiert und verweilen aktuell vorsorglich in häuslicher Quarantäne. Der Verein befindet sich seitdem in engem Austausch mit den Gesundheitsbehörden und der Liga, um alle nötigen Maßnahmen zu ergreifen.

Am Donnerstagabend wurde zudem eine weitere PCR-Testung durchgeführt, bei der alle Spieler und das gesamte Funktionsteam erneut getestet wurden. Der Trainingsbetrieb wird bis zum Vorliegen der neuen Testergebnisse ausgesetzt. 

Das Derby am Sonntagmorgen um 10:30 Uhr gegen den FC Mohren Dornbirn soll nach aktuellem Stand wie geplant durchgeführt werden.

Statement

Vorstandssprecher Bernd Bösch
„Das Wichtigste ist aktuell, dass es allen Betroffenen gut geht und dies auch so bleibt. Wir hoffen, dass in der nächsten Testreihe keine positiven Fälle mehr dazukommen, ausschließen lässt sich dies allerdings nicht. Bedingt durch das Wien-Doppel, mussten wir mit dem ungünstigen Umstand leben, durch die Aktivitäten rund um die beiden Spiele fünf Tage lang als Gruppe verbracht zu haben. Bislang waren wir eine der wenigen Mannschaften, die bislang noch keinen Fall zu vermelden hatten, was belegt, dass unsere Hygienemaßnahmen und das Verhalten der Spieler vorbildlich waren. In der aktuellen epidemiologischen Lage war es leider zu befürchten, dass es uns auch einmal trifft. Die Vorbereitung auf das wichtige Derby ist jetzt natürlich alles andere als optimal und es werden uns einige Spieler fehlen. Nichtsdestotrotz werden wir alles geben, den Umständen zu trotzen, um den sportlich positiven Trend der letzten Wochen weiter zu bestätigen. Dies sind nun mal die Unwägbarkeiten der aktuellen Zeit, mit denen wir alle leben müssen. Wir werden nun, wie schon immer in schwierigeren Zeiten bei der Austria praktiziert, noch enger als Austria-Familie zusammenstehen und gemeinsam noch stärker aus der Situation herauskommen.“

Die Austria gewinnt am Nationalfeiertag gegen den SK Rapid Wien II mit 2:1 und freut sich damit über den nächsten Dreier in der laufenden Saison. Matthias Maak und Wallace sind für die Grün-Weißen erfolgreich.

Die Anfangsphase der Partie gehörte den Gastgebern aus Wien. Die junge Rapid-Truppe attackierte die Austria Spieler früh und versuchte so, Druck aufzubauen und Chancen zu kreieren. Die erste Möglichkeit der Partie gehörte der Hausherren, auf der Gegenseite klopfte Haris Tabakovic mit einem Kopfball erstmals an (18.). Eggenfelder hätte dann nach einer halben Stunde die Gäste in Führung bringen müssen, doch der aufgerückte Innenverteidiger vergab aus kurzer Distanz (30.). Nach etwas merh als einer halben Stunde wurde die Austria besser und die beiden Teams egalisierten sich über weite Strecken. Alexander Kiene musste aufgrund der gelb-roten Karte von Brandon Baiye seine Startelf ändern, brachte mit Pius Grabher und Daniel Tiefenbach eine neue Doppelsechs. Auch Blankson Anoff durfte von Anfang an ran und kam so zu seinem Startelfdebüt. Jedoch musste der Leihspieler aus Clermont bereits nach 30 Minuten verletzt vom Feld. Für ihn kam Alexander Ranacher, der kurz vor dem Pausenpiff nacheinem tollen Vorstoß auf der rechten Seite den einlaufenden Wallace perfekt bediente und der Brasilianer die Grün-Weißen zur Halbzeit in Führung brachte.

Nach Seitenwechsel waren es zunächste erneut die Hausherren, die druckvoll und hochmotiviert aus der Pause kamen. Bereits drei Minuten nach Wiederanpfiff testete Lukas Sulzbacher mit einem satten Schuss das Aluminium. In der 54. Minute machte es Leon Schuster dann besser und erzielte nach einem Eckball den zu diesem Zeitpunkt verdienten Ausgleich. In der Folge wurde die Austria aktiver und drückte auf den erneuten Führungstreffer. Es dauerte jedoch bis zur 72. Minute ehe Grün-Weiß jubeln konnte. Der eingewechselte Nael Jaby zirkelte einen Freistoß in Strafraumnähe genau auf den Kopf von Abwehrchef Matthias Maak, der sich diese Möglichkeit nicht nehmen ließ. Die Rapidler konnten in den letzten 15 Minuten nicht mehr nachlegen und mussten sich am Ende geschlagen geben.

Die Austria ist damit das vierte Spiel in Folge ungeschlagen und liegt jetzt auf dem siebten Tabellenplatz. Mit dem Sieg im Rücken kann man sich jetzt in Ruhe auf das Derby gegen den FC Dornbirn vorbereiten. Am 1. November trifft man zuhause auf die Rothosen. Gespielt wird um 10:30 Uhr. Vor dem Spiel gibt es natürlich die nächste Ausgabe des Austria Lustenau Magazins.

Feiertage kennt der Ligabetrieb in dieser Saison nicht. Am Nationalfeiertag trifft die Austria auswärts um 10:30 Uhr auf den SK Rapid Wien II. Nach dem Punkt gegen die Young Violets möchte man das lange Wienwochenende am liebsten natürlich mit 3 Punkten abschließen. Auch die Amateure sind morgen im Einsatz, um 11:30 Uhr treffen sie auswärts auf den Hella Dornbirner SV. Wir blicken vorab auf die Spiele der Grün-Weißen.

Der Gegner - SK Rapid Wien II
Das zweite Team des österreichischen Rekordmeisters ist erst seit dieser Saison Teil der Meisterschaft, sie ersetzen sozusagen den SV Mattersburg. Die Wiener werden von Steffen Hofmann trainiert und liegen derzeit in der Tabelle auf dem 14. Tabellenplatz. Den Rapidlern ist in dieser Saison bisher auch nur ein Sieg geglückt und das gegen den FC Dornbirn. Ansonsten gab es zwei Unentschieden und drei Niederlagen. Die Mannschaft ist gespickt mit jungen Talenten und wird natürlich wie das Team der Young Violets immer wieder mit Spielern des Bundesliga-Kaders verstärkt. Die Austria muss konzentriert zur Sache gehen, denn die Spieler von Rapid sind taktisch und technisch gut ausgebildet. "Ich erwarte morgen einen Gegner, der ähnlich agieren wird wie die Young Violets. Rapdi ist eine Mannschaft, die Fußball spielen will und dynamisch in ihren Aktionen agiert. Wir müssen konzentriert sein und fokusiert unseren Plan verfolgen", erklärt Alexander Kiene im Vorfeld des Spiels.

Unsere Austria
Der späte Ausgleich im Spiel gegen die Young Violets hat geschmerzt und man konnte sich im ersten Moment sicherlich nicht so sehr über den Punkt freuen, denn eigentlich hatte man schon ein wenig mit drei Punkten gerechnet. Dennoch war die Leistung des Teams ok, aus dem Spiel heraus ließ man keine Chance zu, lediglich nach Standards kamen die Wiener zu Chancen. "Natürlich ist der späte Ausgleich ärgerlich, wir waren über das gesamte Spiel das bessere Team und haben den Young Violets keinen Raum zur Entfaltung gelassen. Das nehmen wir in das Duell gegen Rapid mit", so Alexander Kiene. Der Trainer muss im Spiel auf Brandon Baiye verzichten, da dieser seine Gelb-Rot Sperre absitzen muss. Taktisch lässt sich der Couch natürlich nicht in die Karten blicken, merkt aber an, dass der Ausfall von Baiye zwar schmerzt, aber die Alternativen im Kader bereit sind und darauf brennen eine gute Leistung abzuliefern. Das Team ist nach dem Spiel gegen die Young Violets in Wien geblieben und hat sich dort optimal vorbereiten können. Die Spieler sind bereit und wollen unbedingt punkten. "Wir haben die Tage in Wien gut nutzen können und werden alles dafür tun, unseren Plan und unsere Spielidee auch gegen Rapid in die Tat umzusetzen. Unser Ziel ist es, die Heimreise mit drei Punkten im Gepäck anzutreten", so Alexander Kiene abschließend.

Spielbeginn für die Austria Profis ist um 10:30 Uhr. Um 10:00 Uhr beginnt die Übertragung der Partie auf Austria Lustenau TV. Das Austria Café sowie das Blank Hüttli haben geöffnet und verwöhnen mit einer Schlachtpartie. Es ist eine Voranmeldung nötig!

Unsere Amateure
Im Nachtragsspiel letzten Dienstag gab es für unsere Amateure einen Achtungserfolg gegen SW Bregenz. Mit nur zehn Spielern setzte man sich am Ende mit 1:0 gegen die Bregenzer durch. Ismet Osmani war der Goldtorschütze der Austria Amateure kurz vor Spielende. Im Spiel gegen den Dornbirner SV möchte das Team von Michael Kopf natürlich gerne die nächsten Punkte sammeln. Man darf sich auf ein spannendes Spiel freuen, denn die Teams liegen punktegleich auf den Tabellenplätzen 4 und 5, die Dornbirner haben nur die bessere Tordifferenz. Ein kleiner Vorteil für die Amateure könnte sein, dass die Dornbirner bereits am Samstag im Einatz waren und dort mit 1:3 gegen den SC Röthis als Verlierer vom Platz gingen.

Gespielt wird auf dem Sportplatz des Hella Dornbirner SV, Spielbeginn ist um 11:30 Uhr.

Die Austria muss sich nach einem Gegentreffer in der Nachspielzeit mit einem 1:1 gegen die Young Violets zufrieden geben. Blankson Anoff brachte die Grün-Weißen in Führung, Stefan Radulovic nützte auf der Gegenseite einen strittigen Elfmeterpfiff in der Nachspielzeit zum Ausgleich.

Zu Beginn der Partie merkte man der Austria doch ein wenig die Länderspielpause an. Es gelang dem Team von Alexander Kiene zunächst nicht ganz jenen Druck aufzubauen, der zuletzt im Heimspiel gegen Steyr den Erfolg brachte. Die Young Violets machten ihre Defensivaufgaben gut und agierten sehr kompakt und konzentriert, so dass die Grün-Weißen eine halbe Stunde brauchten bis die erste Chance zustande kam. Daniel Steinwender per Freistoß (28.) und Christoph Freitag mit einem Schuss aus der zweiten Reihe ließen das erste Mal in der Generali-Arena ein wenig Gefahr aufkommen. Auf der Gegenseite wurden die Hausherren nur einmal richtig gefährlich, Christian Schoissengeyr traf per Kopf nach einem Freistoß nur die Querlatte. So ging es torlos in die Pause.

In der zweiten Hälfte kontrollierte die Austria das Spiel und drängte immer mehr auf den Führungstreffer. Fabian Gmeiner hatte dann die erste Möglichkeit, doch der Treffer wollte nicht gelingen. Die Young Violets hatten dann nur wenige Minuten später Glück, als ein Kopfballtreffer von Haris Tabakovic aufgrund von Abseits aberkannt wurde (65.). Nach gut 70 Minuten wechselte Alexander Kiene Blankson Anoff ein, der sich für dieses Vertrauen zwei Minuten später mit der verdienten Führung bedankte. Die Young Violets mussten nun mehr für das Spiel tun und versuchten auf den Ausgleich zu drängen. Die Austria schien schon als Sieger, doch dann entschied Schiedsrichter Gabriel Gmeiner nach einem harmlosen Zweikampf von Brandon Baiye auf Strafstoß und schickte den Belgier auch noch mit Gelb-Rot vom Platz. Den fälligen Elfmeter verwandelte Stefan Radulovic sicher im unteren Eck. Kurz darauf war dann auch Schluss.

Die Austria trifft schon am Montag auf die zweite Mannschaft des SK Rapid Wien und hat da die nächste Chance auf drei Punkte. Das Team verbleibt bis zum Spiel in Wien, um sich optimal und ohne Reisestrapazen auf das Spiel vorzubereiten. Gespielt wird unglücklicherweise schon um 10:30 Uhr.

Nach der Länderspielpause inkl. Cup-Woche startet die Austria mit zwei Auswärtsspielen in Wien wieder in den Meisterschaftsbetrieb. Die Mannschaft reiste gestern vom Flughafen Altenrhein mit der People's Airline nach Wien, um sich optimal vorzubereiten. Nach dem Sieg gegen Steyr vor der Pause will man heute natürlich nachlegen und die Leistung bestätigen. Wir blicken vorab auf das Spiel.

Der Gegner - Young Violets
Die jungen Veilchen von Austria Wien stehen zwar auf dem letzten Tabellenplatz, sind aber weit davon entfernt ein leichter Gegner zu sein. In Runde 3 lieferten sich die Wiener zum Beispiel ein spannendes Duell mit dem Tabellenführer aus Klagenfurt, wo in der Nachspielzeit der Partie vier Treffer gefallen sind. Das Team der Young Violets verfügt über gute Talente und wird regelmäßig durch Spieler aus dem Bundesliga-Kader verstärkt. "Austria Wien's zweite Mannschaft verfügt über eine junge Mannschaft, die technisch und taktisch gut ausgebildet ist. Sie haben bereits phasenweise gezeigt, was sie können und die bisherigen Spiele waren allesamt sehr eng, sodass diese auch anders ausgehen hätten können", analysiert Trainer Alexander Kiene den Gegner. "Es wird keine leichte Aufgabe für uns, denn die Young Violets verstärken sich oft mit Spielern aus der Bundesliga und werden dadurch schwerer auszurechnen, aber wir wollen unser Spiel durchziehen". Die Austria ist also gewarnt und erwartet einen dynamisch und schnell spielenden Gegner. Die Wiener haben in der Pause gegen Blau-Weiß Linz getestet und dort 1:3 verloren. In der Liga warten die Wiener nach fünf Runden immer noch auf den ersten Sieg.

Unsere Austria
Die Austria hat die Pause gleich für zwei Testspiele genützt und mit einem 0:0 Unentschieden gegen Schaffhausen und einem 2:0 Sieg gegen SW Bregenz positive Ergebnisse erzielt. Speziell, dass in beiden Spielen kein Gegentor gefallen ist, deutet darauf hin, dass man in der Defensive weitere Fortschritte gemacht hat. "Wir haben die Pause für uns gut genützt und die Mannschaftsprozesse weiter vorangetrieben. Der Fokus lag auf der Weiterentwicklung im taktischen und technischen Bereich, wir haben unsere Abläufe verfeinert", erklärt Kiene. "Die Pause hat den Spielern auch gut getan, denn kleinere Blessuren und Verletzungen konnten in Ruhe verheilen". Für das Wien-Doppel sind daher auch bis auf Dominik Stumberger alle Spieler an Board, Trainer Alexander Kiene hat damit die freie Auswahl. Nach dem überzeugenden Sieg gegen Steyr, wo deutlich zu spüren war, wie wichtig der Sieg für die Mannschaft war, möchte Grün-Weiß natürlich heute gleich nachlegen. Wenn man es schafft, dem Gegner von Beginn an das eigene Spiel aufzuzwingen, dann werden sich die nötigen Chancen ergeben. "Wir wollen die Leistung aus dem Spiel gegen Steyr bestätigen und natürlich auch die Fortschritte der letzten Wochen heute ins Spiel mitnehmen, um unsere Leistungssteigerung zu bestätigen", so der Trainer abschließend.

Spielbeginn ist heute um 18:30 Uhr. Die Partie wird von Austria Lustenau TV übertragen. Bereits um 18:00 Uhr startet dort das Austria Magazin. Wer gerne gemeinsam die Austria verfolgen möchte, kann dies im Austria Café und im Blank Stübli tun. Heute werden die Gäste mit halben Hähnchen vom Grill verwöhnt. Auch das Nachwuchsheim hat geöffnet.

2:0 Sieg im Test gegen SW Bregenz

Montag, 19 Oktober 2020

Die Austria gewinnt den zweiten Test in der Meisterschaftspause gegen Schwarz-Weiß Bregenz mit 2:0. Trainer Alexander Kiene setzt dabei wieder den ganzen Kader ein.

Grün-Weiß hat zum Abschluss der Länderspielpause bzw. des Cup-Wochenendes die Zeit genützt und gegen den Eliteliga-Club aus Bregenz getestet. Im ImmoAgentur Stadion in Bregenz sah man eine ambitionierte Austria-Mannschaft, die von Beginn an die Partie kontrollierte. Die Überlegenheit am Platz konnte aber in der ersten Halbzeit nicht in Tore umgemünzt werden, obwohl 2-3 gute Möglichkeiten dagewesen wären. Zwei Mal rettete außerdem das Aluminium die Gastgeber vor einem Rückstand.

Trainer Alexander Kiene wechselte zur zweiten Halbzeit bis auf Adriano Bertaccini die Mannschaft komplett aus, dennoch blieb Grün-Weiß am Drücker. Das Team musste Geduld beweisen, denn die Bregenzer standen defensiv gut geordnet und machten es der Austria nicht leicht. Es dauerte daher bis in die Schlussphasse, ehe man die Überlegenheit auch in Tore verwandeln konnte. Adriano Bertaccini und Nael Jaby waren erfolgreich für Grün-Weiß und so belohnte sich das Team Am Ende für einen soliden Auftritt. Sehr erfreulich dabei ist, dass die Mannschaft wie schon im Test gegen Schaffhausen ohne Gegentreffer blieb.
Beim Test fehlte Haris Tabakovic. Der Mittelstürmer wurde geschohnt, er laborierte an leichten Knieproblemen, nahm aber am normalen Trainingsbetrieb bereits wieder teil.

Aufstellung Austria HZ1:
Schierl - Lageder, Cissokho, Maak, Gmeiner - Baiye, Freitag, Ranacher, Steinwender, Wallace - Bertaccini

Aufstellung Austria HZ2:
Eres - Bösch, Feyrer, Marceta, Berger - Grabher, Tiefenbach, Anoff, Jaby, Osmani - Bertaccini

Testspiel gegen SW Bregenz

Donnerstag, 15 Oktober 2020

Nach dem Test vergangene Woche gegen den FC Schaffhausen (0:0) nütz unsere Austria das spielfreie Wochenende und testet morgen Abend gegen SW Bregenz. Gespielt wird im ImmoAgentur Stadion (ehemals Casinostadion), um 18:30 Uhr.

Der Eintritt zum Spiel ist grundsätzlich frei, jedoch hebt SW Bregenz von jedem Besucher einen Solidaritätsbeitrag von € 2,- ein, der dem Nachwuchs zugute kommen wird. Es gelten die aktuellen Corona-Schutzmaßnahmen, d.h. es sind nur 500 Personen zum Spiel zugelassen. Ein Mund-Nasen-Schutz ist verpflichtend zu tragen.

Test gegen Schaffhausen
Vergangene Woche testete Grün-Weiß bereits gegen den Schweizer Zweitligisten, FC Schaffhausen. Das Spiel wurde im Rheinvorland ausgetragen und endete 0:0. Speziell in der ersten Halbzeit war die Austria die bessere Mannschaft, Tabakvoiic, Wallace, Anoff und Steinwender hatten gute Möglichkeiten für die Austria, doch es blieb torlos. Zur Halbzeit wechselte Trainer Alexander Kiene komplett durch, nur Pius Grabher und Torwart Florian Eres durften weiterspielen. Die Wechsel machten sich deutlich bemerkbar und so wurden die Gäste, die auf einen kompletten Wechsel verzichteten, immer stärker. Die Schweizer hatten gute Möglichkeiten, doch Florian Eres und die grün-weiße Abwehr waren an diesem Nachmittag nicht zu überwinden.

Aufstellung Austria HZ1
Eres, Berger, Marceta, Maak, Bösch, Grabher, Steinwender, Tiefenbach, Anoff, Wallace, Tabakovic

Aufstellung Austria HZ2
Eres, Lageder, Feyrer, Cissokho, Gmeiner, Grabher, Freitag, Osmani, Baiye, Ranacher, Bertaccini

Die Austria hat den ersten Saisonsieg eingefahren. Mit einer überzeugenden Leistung gegen den SK Vorwärts Steyr belohnt sich das Team erstmals in dieser Saison mit drei Punkten. Vor 500 Zuschauern lässt Grün-Weiß von der ersten Minute an keine Zweifel aufkommen.

Wie schon in den Partien zuvor war die Mannschaft von Trainer Alexander Kiene von der ersten Minute an hellwach und ging bereits nach nur zwei Minuten in Führung. Wallace traf ins linke unter Eck nach schönem Doppelpass mit dem aufgerückten Fabian Gmeiner. Mit der Führung im Rücken ließ das Team nicht locker und erarbeitete sich weitere Chancen. In der 16. Minute hatte Haris Tabakovic mit einem Kopfball seine erste Möglichkeit und nach etwas mehr als 20 Minuten prüfte der Mittelstürmer der Austria Steyr-Goalie Bernhard Staudinger, der aber zweimal - einmal half der Pfosten mit - die Oberhand behielt. Die Gäste kamen nach einer halben Stunde zu ihrer einzigen echten Torchance im ersten Durchgang. Ein Schuss von Mustecic landete aber neben dem Gehäuse. Die Austria kontrollierte das Spiel und kam nach etwas mehr als einer halben Stunde durch Michael Lageder zur nächsten guten Möglichkeiten. Der aufgerückte Rechtsverteidiger verfehlte mit seiner nicht leichtzunehmenden Direktabnahme aber knapp das Gehäuse. Kurz vor der Pause wurde die Überlegenheit auf dem Platz dann mit einem weiteren Tor belohnt. Haris Tabakovic nützte einen Schnitzer in der Steyr Defensive und versenkte den Ball souverän im langen Eck.

In der zweiten Halbzeit setzen die Austrianer weiterhin die Akzente. Die Gäste hatten zur Pause doppelt gewechselt, doch auch das sollte nicht zu einer Entlastung führen. Sie hatten sogar nach etwas mehr als 50 Minuten Glück als die Pfeife des Schiedsrichters nach einem klaren Foul an Tabakovic im Strafraum still blieb. Nach einer Stunde hätte der Stürmer dann eigentlich auf 3:0 erhöhen müssen, doch er entschied sich nach Wallace Flanke auf eine Ablage auf Alex Ranacher, doch dieser rechnete in dieser Situation nicht damit und so konnte Steyr klären. Wallace verletzte sich in dieser Situation und wurde durch Anoff Blankson ersetzt. Der eingewechselte Flügelspieler bedankte sich für das Vertrauen nur wenige Minuten später mit dem Treffer zum 3:0 (71.). Und als dann Till Cissokho noch einem traumhaften Solo - er ließ gleich drei Steyr-Abwehrspieler stehen - Haris Tabakovic ideal bediente, kannte der Jubel der Fans auf den Tribünen keine Grenzen mehr (76.). In der Schlussphase hätte dann Steyr noch eine gute Möglichkeit auf den Ehrentreffer, aber Kevin Brandstätter scheiterte am erneut starken Torwart Domenik Schierl. Für Lustenau hätten Daniel Tiefenbach und Adriano Bertaccini noch weitere Treffer erzielen können, doch das Visier der beiden eingewechselten Akteure war zu ungenau.

Am Ende darf sich die Austria samt Fans über einen verdienten und vor allem wichtigen Sieg freuen. Mit diesem positiven Ergebnis geht es jetzt in die Länderspielpause, indenen man weiter am Schlief der Mannschaft arbeiten wird.

Heimspiel gegen Vorwärts Steyr

Samstag, 03 Oktober 2020

Zum Abschluss der englischen Woche trifft der SC Austria Lustenau zuhause auf den SK Vorwärts Steyr. Nach dem erkämpften Punkt im West-Derby gegen Innsbruck möchte die Mannschaft heute nachlegen und am liebsten mit einem Sieg in die Länderspielpause gehen. Wir blicken vorab auf das Spiel.

Der Gegner - Vorwärts Steyr
Die Oberösterreicher liegen derzeit auf den elften Tabellenrang und konnten in dieser Saison bisher einmal gewinnen, spielten zweimal Unentschieden und gingen einmal als Verlier vom Platz. In der vergangenen Runde schaffte es Steyr sogar dem Titelfavoriten Austria Klagenfurt in der Nachspielzeit noch einen Punkt abzuluchsen. Die Mentalität stimmt auf alle Fälle beim heutigen Gast. Doch auch sonst darf man das Team nicht unterschätzen. Alexander Kiene erwartet sich heute einen defensiv kompakt agierenden Gegner, der seine Qualitäten hat: "Steyr ist ein unbequemer Gegner, den wir sicherlich nicht unterschätzen werden. Sie sind besonders bei Standards und Kontern gefährlich".

Unsere Austria
Bei Grün-Weiß herrschte nach dem West-Derby eine sehr positive Stimmung innerhalb der Mannschaft, da man mit einer beherzten Leistung und in Unterzahl einen Punkt mitnehmen konnte. Die Partie verlief bis zum Ausschluss auf Augenhöhe, die Austria startete gewohnt stark in die Partie und möchte das auch heute wieder tun, jedoch will man dieses Mal über 90 Minuten diese Leistung abrufen. "Meine Spieler haben gegen Innsbruck viel Herz und Leidenschaft bewiesen. Diesen Schwung aus dem West-Derby möchten wir heute mitnehmen und unser Spiel durchziehen. Unser Ziel sind drei Punkte", erklärt der Trainer. Kadertechnisch fehlen heute der langzeitverletzte Dominik Stumberger, Nael Jaby velretzungsbedingt und der gesperrten Pius Grabher.

Spielbeginn ist heute bereits um 14:30 Uhr. Erneut sind nur 500 Zuschauer im Stadion zugelassen. Die Partie wird von Austria Lustenau TV übertragen. Auch das Austria Café hat geöffnet und freut sich über den Besuch von vielen Austrianern.

Die Austria wartet zwar weiter auf den ersten Sieg in der neuen Meisterschaft, aber die gestrige Leistung gegen den Favoriten FC Wacker Innsbruck machte erneut deutlich, welche Qualität das Team hat. Mehr als 30 Minuten in Unterzahl hielt die Mannschaft gegen die Tiroler dagegen und ein in Top-Form befindlicher Domenik Schierl sichern diesen Punkt.

Die Grün-Weißen begannen schon wie in den Spielen davor sehr schwungvoll und kontrollierten in den ersten 15 Minuten das Spiel. Speziell über die rechte Offensivseite mit Alex Ranacher konnte man die ersten Akzente setzen. Dieser leitete auch mit einer Flanke die erste gute Möglichkeit der Austria ein. Die Flanke von Ranacher fand Wallace, dessen Kopfball aber von Marco Knaller im Tor der Hausherren pariert werden konnte (5.). Wacker tat sich zunächst schwer ins Spiel zu kommen und es dauerte bis zur 19. Minute ehe erstmals Gefahr vor dem Austria Tor aufkam. Nach einer schönen Kombination stand plötzlich - man kann es erahnen - Ronivaldo völlig frei vor Domenik Schierl. Doch im Duell der beiden Ex-Teamkollegen behielt Schierl die Oberhand, da er lange stehen blieb und dem Brasilianer so den Abschluss erschwerte. Es sollte nich das letzte Duell an diesem Abend sein. In weiterer Folge konnte sich kein Team wirklich einen Vorteil am Platz erarbeiten, man begegnete sich auf Augenhöhe. Beide Teams hatten vor dem Pausentee noch jeweils eine Abschlussmöglichkeit. Ronivaldo mit einem Kopfball und Tabakovic mit einem Schuss von der Strafraumgrenze konnten aber ihre Möglichkeiten nicht verwerten.

Den besseren Start in Durchgang zwei erwischten die Tiroler. Mit viel Tempo und frühem Anpressen setzten sie die Austria unter Druck. Alexander Gründler hatte in der Folge zwei gute Torchancen (47. und 52.). doch erneut war Domenik Schierl zur Stelle und entschärfte beide Möglichkeiten souverän. Bei Grün-Weiß hatte der eingewechselte Blankson Anoff den ersten Abschluss der Gäste nach der Pause, doch der Ball ging über das Tor. Die Innsbrucker drängten immer mehr auf den Treffer, die Austria war mit Defensivarbeit beschäftigt. Nach etwas mehr als einer Stunde sah dann Pius Grabher die Gelb-Rote Karte von Schiedsrichter Pfister - eine harte Entscheidung. Der zusätzliche Raum ermöglichte den Tirolern noch mehr Offensivdrang und so musste sich das Team von Alexander Kiene gegen eine Angriffswelle der Innsbrucker erwehren. Doch die Abwehrreihen rund um das Innenverteidiger Duo Matthias Maak und Till Cissokho behielten die Ruhe, klärten alle hohen Bälle und ließen den Innsbruckern nicht den nötigen Raum beim Abschluss. Und wenn dann doch einmal ein Abschluss gelang, so hielt Domenik Schierl alles was es zu halten gab. Zunächst rettete er zweimal gegen Ronivaldo, der sichtlich mit seinen vergebenen Torchancen haderte und kurz vor Schluss blieb er im 1-gegen-1-Duell - dieses Mal mit Florian Jamnig - erneut der Sieger.

Am Ende ein mehr als verdienter Punkt für die Austria Kicker, denn die kämpferische Leistung der gesamten Mannschaft, auch in Unterzahl, hat sich das Remis verdient. Diese Leistung sollte Auftrieb geben - am Wochenende gibt es nämlich schon die nächste Chance auf den ersten Dreier der Saison. Zuhause trifft man auf den SK Vorwärts Steyr. Gespielt wird am Samstag, um 14:30 Uhr.

Schlag auf Schlag folgt ein Meisterschaftsspiel auf das nächste. Am heutigen Dienstagabend trifft die Austria auswärts auf den FC Wacker Innsbruck. Dabei kommt es zum Wiedersehen mit Ronivaldo und Darijo Grujcic. Die Tiroler sind Favorit, die Lustenauer wollen aber einen Fight liefern. Wir blicken vorab auf die Partie.

Der Gegner - FC Wacker Innsbruck
Die Tiroler werden von vielen Seiten als einer der Favoriten auf den Aufstieg gehandelt. Die Innsbrucker selbst schlagen andere Töne an, zeigen sich eher zurückhaltend. Im Nachbar-Bundesland hat man vor kurzem einen neuen Investor für den Club gefunden, die Vereinsstrukturen und -führung verjüngt und für sich selbst den "Tiroler Weg" definiert bzw. diese Vision der letzten Jahren weiterentwickelt. Wohin der Weg genau führt und vor allem in welchem Tempo sie die Ziele erreichen werden, steht aber noch in den Sternen. Dennoch liegt die Favoritenrolle eindeutig bei Wacker Innsbruck. Mit Ronivaldo hat man den Torschützenkönig der letzten beiden Jahren in der 2. Liga verpflichtet. Besonders bitter, da er ja letztes Jahr noch das grün-weiße Trikot getragen hat. Aber auch die Verpflichtungen von Darijo Grujcic, Marco Knaller, Florian Jamnig und Fabio Viteritti zeigen deutlich, dass die Tiroler vorne mitspielen möchten. Der bisherige Saisonverlauf unter Neo-Coach Daniel Bierofka lässt aber auch noch Luft nach oben. Nach einem Sieg zum Saisonauftakt gegen Kapfenberg folgten ein torloses Remis gegen den FAC und zuletzt eine 0:2 Niederlage gegen Liefering. Mit vier Punkten steht man derzeit auf dem siebten Tabellenplatz. Heute Abend wird es vor allem darauf ankommen, ob es die Austria schafft, die Offensive der Innsbrucker - speziell Ronivaldo - in Schach zu halten.

Unsere Austria
Die Grün-Weißen haben bereits phasenweise gezeigt, welches Potential im Team steckt. Dennoch braucht die Mannschaft noch Zeit, müssen doch viele Neuzugänge integriert werden. Im letzten Heimspiel gegen die Juniors zeigte man eine gute Leistung, man ließ lediglich zu viele gute Möglichkeiten ungenützt. Bei besserer Trefferausbeute hätte man die Partie wahrscheinlich schon früh für sich entschieden. Aber das "Nôochijassa" das man in Lustenau häufig und ausgiebig betreibt, ändert nichts mehr am Ergebnis. Daher gilt es den Blick nach vorne zu richten und sich auf Innsbruck zu fokusieren. "Das Team und ich freuen uns auf das West-Derby heute Abend, diese Spiele sind immer ein Highlight", so Austria-Coach Alexander Kiene. Der 42-jährige und sein Team wollen mutig auftreten und sich nicht vor Innsbruck verstecken. "Wacker hat sich enorm verstärkt und sicherlich hohe Ambitionen, aber wir sind in der Lage mitzuhalten. Wir wollen unser Spiel durchziehen und punkten", erklärt Kiene abschließend. Er kann bis auf den langzeitverletzten Dominik Stumberger auf den gesamten Kader zurückgreifen, denn Wallace (Sperre) und Adriano Bertaccini (Verletzung) sind wieder an Board.

Die Partie beginnt heute um 20:25 Uhr. Die Partie wird vom ORF live auf ORF Sport+ übertragen. Das Austria Cafe überträgt die Partie, Bewirtung ist nur bis 22:00 Uhr möglich. Die Übertragung auf Austria Lustenau TV entfällt leider aufgrund von Exklusiv-Rechten des ORFs. Dafür gibt es am Mittwoch das Austria Lustenau Magazin mit Flo Matt. Dabei blicken wir auf die Partie von heute zurück und richten gleichzeitig bereits den Blick auf das anstehende Heimspiel gegen Vorwärts Steyr am Samstag.

Die Austria wartet weiter auf den ersten Dreier der Saison. Gegen den FC Juniors OÖ bestimmte Grün-Weiß über weite Strecken der Partie das Geschehen, doch ein Lucky Punch der Gäste reicht, um die Punkte aus Lustenau zu entführen.

Von der ersten Sekunde an merkte man dem Team von Alexander Kiene an, dass sie heute unbedingt einen Sieg einfahren wollten. Man begann druckvoll und hatte bereits nach nur 90 Sekunden die erste Doppelchance durch Daniel Steinwender, doch die Juniors brachten immer in letzter Sekunde noch einen Fuß dazwischen. In der ersten Hälfte hatte vor allem Alex Ranacher gute Möglichkeiten, seine beste Chance parierte Juniors Keeper Lawal sensationell auf der Linie (14.). Auf der Gegenseite hatte Wallquist die beste Möglichkeit der Gäste, doch Domenik Schierl konnte mit einer schönen Flugeinlage den Rückstand verhindern. Auch nach einer halben Stunde nach einem Weitschuss von Michlmayr war der Kapitän der Austria auf dem Posten. Kurz vor der Pause hätte dann die Austria doch beinahe noch jubeln dürfen, doch ein schöner Schlenzer von Blankson Anoff landete leider nur am linken Pfosten.

In der zweiten Halbzeit war wieder zunächst die Austria sehr präsent und kam durch Anoff zur ersten Chance, doch erneut war Alex Lawal im Tor des FC Juniors OÖ Sieger im direkten Duell. Die Gäste hatten zur Pause und etwa nach einer Stunde jeweils zwei neue Kräfte gebracht, die in Folge die Offensive der Gäste deutlich verstärkten. Die engewechselten Benko (66:) und Mondsberger (70.) hatten gute Chancen, doch erneut war Schierl nicht zu überwinden. Eine Viertelstunde vor Ende musste dann der Austria-Goalie doch noch hinter sich greifen. Nach einem Lauf auf dem linken Flügel bediente Benko Mondsberger in der Mitte, der den Ball an Schierl vorbei zum Siegtreffer einschob. Die Austria drückte in Folge auf den Ausgleich, aber die Chancen durch Till Cissokho mit einem Kopfball (78.), Pius Grabher (80.) mit einem Freistoß und Nicolai Bösch in der Nachspielzeit konnten nicht genützt werden. So muss die Austria weiter auf einen Dreier warten und befindet sich vorläufig am Tabellenende der 2. Liga.

Lange Zeit zum Aufarbeiten bleibt nicht, am Dienstag wartet die schwere Auswärtspartie beim Favoriten FC Wacker Innsbruck. 

Neue Chance auf drei Punkte hat die Autria heute im heimischen Stadion gegen den FC Juniors OÖ. Nach dem holprigen Start in der Meisterschaft und dem frühen Cup-Aus möchte das Team von Alexander Kiene heute ein Erfolgserlebnis einfahren. Wir blicken vorab auf das Spiel.

Der Gegner - FC Juniors OÖ
Die Oberösterreicher sind mit zwei Remis in die Meisterschaft gestartet und warten auch noch auf den ersten vollen Erfolg der neuen Saison. Das zweite Team des LASK ist mit vielen Talenten gespickt und stark im Umschaltspiel. Sie agieren wie das Vorbild aus der Bundesliga in einem 3-4-3 System. Die bisherigen Duelle gegen die Juniors waren nicht wirklich erfolgreich für Grün-Weiß. Zuhause gab es ein Unentschieden und auswärts die deftige 5:8 Niederlage - es ist also dringend Zeit, diese Bilanz aufzubessern. Die Oberösterreicher müssen heute auf ihren Kapitän Sebastian Wimmer verzichten, der nach Gelb-Rot im letzten Spiel gesperrt ist.

Unsere Austria
Nach der misslungenen Sonntagsmatinee ist die Mannchaft heute in der Pflicht, den Austria Fans eine Reaktion zu zeigen. Die Leistungen in der bisherigen Spielzeit liegen deutlich unter den Möglichkeiten der Mannschaft. Das sieht auch Trainer Kiene so: "Wir haben bereits gute Ansätze gezeigt, aber das reicht nicht, wir müssen uns steigern und konstanter werden". Das Spiel gegen BW Linz wurde bis ins Detail analysiert und im Training wurde daran gearbeitet, die Stabilität und Sicherheit zu steigern. Alexander Kiene muss im heutigen Spiel auf Wallace (Sperre wegen Gelb-Rot) und Adriano Bertaccini (Oberschenkelblessur) verzichten.

Nur 500 Zuschauer - Austria Café hat geöffnet
Aufgrund eines Bescheids der BH Dornbirn sind heute im Stadion nur 500 Zuschauer zugelassen und die Gastronomie muss geschlossen bleiben. Saisonkartenbesitzer können die begrenzten Plätze vorab über das Austria Büro reservieren. Es gibt keine Tageskarten. Das Austria Cafe hat heute auch während dem Spiel geöffnet, Austria Fans sind herzlich willkommen die Partie dort mitzuverfolgen.

Spielbeginn ist um 14:00 Uhr. Die Partie wird live vom ORF Sport+ übertragen.

Erfreulicherweise treten unsere Fans der Nordtribüne Lustenau diese Saison als Trikotsponsor unserer Nachwuchs-Leistungsmannschaften (U14-U18) und unserer Juniors und Amateure auf. Ihr Schriftzug verziert diese Saison damit nicht nur unsere Nordtribüne, sondern auch das Trikot der Zukunftshoffnungen.

„Der Nachwuchs ist das Herzstück eines jeden Vereins und gleichzeitig die Basis für die Zukunft. Daran gilt es kontinuierlich für eine erfolgreiche Zukunft der Austria zu arbeiten. Den neu eingeschlagene Weg rund um Neo-Nachwuchsleiter und Amateure-Coach Michael Kopf und die einhergehende Aufwertung des Nachwuchs unterstützen wir deshalb gerne“, so die Faninitiative Nordtribüne Lustenau in ihrer Aussendung.

Wir sagen Danke für euren Einsatz & Support!  

Deutliche 2:5 Niederlage in Linz

Montag, 21 September 2020

Der Sonntagsspieltermin bleibt für die Austria ein leidiges Thema. Am gestrigen Sonntag setzte es gegen einen hellwachen FC Blau-Weiß Linz eine klare Niederlage.

Die Austria hatte von Anfang an Probleme mit dem frühen Attackieren der Hausherren aus Linz. Ein Ballverlust tief in der eigenen Hälfte führte bereits nach nur sechs Minuten zur frühen Führung der Gäste (6.) durch Philipp Pomer. Auch beim 2:0 durch Fabian Schubert nach gut 20 Minuten war die Austria-Defensive zu passiv. Die Austria versuchte sich in der Folge aufzubäumen, doch klare Torchancen blieben zunächst aus. Auf der anderen Seite blieben die Linzer eiskalt und erhöhten durch Lukas Tursch nach einer halben Stunde auf 3:0. Die Partie schien bereits entschieden, doch durch den Premierentreffer von Haris Tabakovic konnte die Austria verkürzen und ein wenig Hoffnung kam auf. Doch diese wurde im Gegenzug von den Oberösterreichern sofort im Keim erstickt. Stefano Surdanovic erhöhte nur eine Minute später auf 4:1 (39.).

In Durchgang zwei blieb die Austria hinter den eigenen Erwartungen zurück, die Linzer blieben das bestimmende Team. Als Ranacher dann Kostic im Strafraum zu Fall brachte und Schubert vom Punkt sicher verwandelte, waren die Grün-Weißen endgültig bedient. Haris Tabakovic traf zwar noch vom Elfmeterpunkt (87.) und schnürte so beim Debüt gleich einen Doppelpack, aber darüber konnte sich bei der Austria so recht niemand freuen. In der Nachspielzeit sah Wallace außerdem noch Gelb-Rot. Die Sonntagsmatinee bleibt damit die Achillesferse der Austria.

Zeit zum Aufarbeiten bleibt dem Team von Alexander Kiene bis zum kommenden Samstag. Da trifft man um 14.30 Uhr zuhause auf den nächsten Club aus Oberösterreich, den FC Juniors OÖ.

Erste Sonntagsmatinee der neuen Saison

Samstag, 19 September 2020

Der erste Auftritt in der Ferne steht am morgigen Sonntag für die Austria auf dem Programm. Nach dem Auftakt zuhause gegen den SV Horn, will man auch auswärts Punkte einfahren. Wir blicken vorab auf unseren Gegner, unser Team und alles Interessante rund um das Spiel.

Unser Gegner - FC Blau-Weiß Linz
Die Oberösterreicher haben es in der ersten Runde mit Titelkandidat Klagenfurt zu tun bekommen und mussten sich am Ende mit 1:3 geschlagen geben. Natürlich darf man dieses Ergebnis nicht überwerten, dennoch darf man erwarten, dass die Linzer morgen unbedingt anschreiben wollen, um nicht einen totalen Fehlstart hinzulegen. In der kurzen Meisterschaftspause hat Blau-Weiß einige neue Spieler verpflichtet, bekanntester Neuzugang ist Fabia Strauss, der aus der Bundesliga von Admira Wacker nach Linz wechselte. Der Großteil der Mannschaft konnte aber gehalten werden, daher muss sich das Team von Alexander Kiene auf einen eingespielten Gegner vorbereiten.

Unsere Austria
Nach dem Auftakt gegen Horn mischten sich Freude und Enttäuschung gleichermaßen. Man hätte natürlich gerne eine Auftaktsieg gefeiert, doch am Ende reichte es nur zu einem Punkt - die Mannschaft hat aber phasenweise schon gezeigt, welches Potential sie hat. Sie braucht jetzt einfach noch etwas Zeit, die man ihr geben muss. Mit Haris Tabakovic wurde der noch benötigte Mittelstürmer verpflichtet, ob er bereits gegen Linz von Beginn an dabei ist, wollte Alexander Kiene noch nicht verraten. Die Austria bestreitet morgen ihre zehnte Sonntagsmatinee und bisher war der Sonntagstermin nicht gerade die Lieblingsspielzeit der Grün-Weißen. Alex Kiene ist aber kein Fan von Statistiken: "Das ist Schnee von gestern, wir wollen auch morgen aktiv auftreten, unabhängig von der Spielzeit".

Austria Lustenau TV überträgt die Partie
Alle Austria Fans dürfen sich morgen über die Übertragung in voller Länge inklusive Kommentar freuen. K19 und die Austria übertragen die Partie auf dem eigenen Sender - vor der Partie ab 10 Uhr gibt es ein kurzes Austria Lustenau Magazin mit Florian Matt.

Der SC Austria Lustenau wurde noch einmal am Transfermarkt aktiv und verpflichtet mit dem Schweizer Haris Tabaković einen neuen Mittelstürmer mit internationaler Erfahrung aus Schweizer Super League
und Ungarns 1. Liga.

Haris Tabaković spielte zuletzt in der 1. Liga Ungarns für Diósgyőri VTK und Debreceni VSK. In der ersten ungarischen Liga erzielte der 1,94 Meter große Angreifer in 40 Spielen 14 Tore und bereitete sechs Treffer vor. 2018 war er bei Debreceni Top-Scorer. Mit seinen Fähigkeiten soll er nun der Offensive der Grün-Weißen mehr Durchschlagskraft und Torgefahr verleihen.

Der 26-jährige wurde im Nachwuchs der BSC Young Boys ausgebildet und schaffte als 19-jähriger den Sprung in den Profi-Kader der Berner. 2016 wechselte er nach drei Spielzeiten zu den Grasshoppers Zürich. Insgesamt brachte es der Mittelstürmer auf 56 Einsätze in der Schweizer Super League. Mit dem Zürcher Traditionsclub und den Young Boys trat Tabaković auch insgesamt fünf Mal in der Europa League Qualifikation an und erzielte dabei einen Treffer. 2017 zog es den Schweizer mit bosnischen Wurzeln dann erstmals ins Ausland nach Ungarn.
Haris Tabaković ist außerdem mehrfacher Schweizer Nachwuchs-Nationalspieler. Für die U21-Nationalmannschaft erzielte der 26-jährige in 15 Spielen sechs Treffer.

Tabaković unterschreibt bei der Austria einen Vertrag für zwei Jahre.

Statements

Haris Tabaković
„Ich bin glücklich hier in Lustenau zu sein und kann es kaum erwarten loszulegen. Ich freue mich darauf – speziell nach der Corona-Pause - einfach wieder Fußball zu spielen und hoffe, dass ich der Mannschaft mit meiner Erfahrung und hoffentlich vielen Toren weiterhelfen kann. Wir sind alle sehr ambitioniert und wollen gemeinsam eine bessere Saison spielen als im letzten Jahr.“

Sportvorstand
„Wir freuen uns mit Haris nun die offene Position im Sturm besetzt zu haben. Mit seiner körperlichen Präsenz, seiner Erfahrung und seinen Fähigkeiten vor dem Tor wird er unserem Spiel weitere Qualitäten hinzufügen. Wir haben uns bei der Suche bewusst nicht treiben lassen, da wir von der Lösung voll überzeugt sein wollten. Mit Haris haben wir einen Topstürmer für diese Liga verpflichten können und schließen damit unsere Kaderplanung nun für diese Transferzeit ab. Wir sind sehr zufrieden mit unserem Kader und sind uns sicher, dass diese junge Mannschaft sehr viel Potenzial besitzt und uns in dieser Saison viel Freude bereiten wird.“

Zum Start ein 1:1 Unentschieden

Montag, 14 September 2020

Im ersten Spiel der neuen Saison reicht es für unsere Austria zu einem 1:1 Unentschieden. Gegen den SV Horn tat man sich phasenweise schwer, es hätte aber durchaus auch zum ersten Dreier unter Trainer Alexander Kiene reichen können.

Alexander Kiene ließ sein Team in einem 3-1-4-2 System auflaufen, um offensiv Akzente setzen zu können, doch die Anfangsphase gehörte den Gästen aus Niederösterreich. Sie pressten die Austrianer früh an, denen noch anzumerken war, dass die Mannschaft sich noch nicht zu 100% gefunden hat. Zu echten Chancen reichte es aber zunächst auf beiden Seiten nicht. Nach einer knappen Viertelstunde hatte dan Daniel Steinwender die erste gute Möglichkeit, doch der Mittefeldmann der Austria scheiterte an Horn-Goalie Bilobrk. Auf der Gegenseite war es der starke Patrick Monteiro, der mit einem Schlenzer nur knapp das Kreuzeck verfehlte (25.). Als viele schon mit einem 0:0 zur Halbzeit rechneten, verwertete Matthias Maak in Torjäger-Manier einen Freistoß von Pius Grabher. Der Abwehrchef verlängerte den Ball zu nächst an den Pfosten blieb aber hellwach und ließ Bilobrk im zweiten Versuch keine Chance.

Mit der Führung im Rücken kamen die Hausherren besser aus der Pause und schnürten die Horner weit in der eigenen Hälfte ein. Mit gezieltem Pressing gelang es der jungen Austria-Mannschaft (Altersdurchschnitt 23,1, SV Horn: 26,4) immer wieder den Gästen Probleme zu bereiten. Aber auch das Passspiel wurde effektiver, so kam Fabian Gmeiner nach Traumpass von Pius Grabher freistehend vor Bilobrk zum Abschluss, doch der junge Außenbahnspieler scheiterte am Horn-Torwart (51.). Nur zwei Minuten später hatte Neuzugang Adriano Bertaccini nach Vorarbeit von Brendon Baiye die Möglichkeit auf die Vorentscheidung, doch der Pass des Belgiers auf seinen Landsmann war etwas zu ungenau, dass Bertaccini beim Abschluss die letzte Genauigkeit fehlte. Leider wie so oft im Fußball rächte sich die Vergabe der Torchancen nach 80 Minuten. Nach einer Flanke von der linken Seite fehlte in der Zentrale die Zuordnung und dies nützte Michael Cheukoue zum überraschenden Ausgleich. In der Schlussphase hätten beide Teams noch den Siegtreffer erzielen können, doch auf Seiten von Grün-Weiß ließen Feyrer und Baiye die letzten Möglichkeiten ungenützt.

Die Austria ist am kommenden Sonntag dann in Linz beim FC Blau-Weiß zu Gast. Wie üblich findet die Partie bereits am Sonntagmorgen um 10:30 Uhr statt. Die Partie wird von Austria Lustenau TV natürlich live übertragen. Sendungsbeginn 10:00 Uhr.

Meisterschaftsstart gegen den SV Horn

Freitag, 11 September 2020

Heute um 18:30 Uhr beginnt die neue Saison in der 2. Liga, die mit Interwetten auch einen neuen Liga-Premiumsponsor. Im ersten Spiel trifft unser Team mit Neo-Coach Alexander Kiene auf den SV Horn. Wir blicken vorab auf den Gegner, unser Team und Wissenswertes rund um das Spiel.

Der Gegner - SV Horn
Die Niederösterreicher haben ebenfalls einen Umbruch hinter sich, verpflichteten 14 neue Spieler. Darunter mit Patrik Eler einen Ex-Austrianer und mit Lucas Scholl einen Spieler mit berühmtem Vater (Anm. Ex-Bayern-Profi Mehmet Scholl). Dennoch ist vor diesem Spiel eine Einschätzung nur schwer möglich. Die Horner konnten im Gegensatz zur Austria ihr Cup-Spiel knapp mit mit 1:2 gewinnen - überzeugend sieht aber anders aus, denn der Gegner SK Treibach spielt in der 4. höchsten Spielklasse. Alexander Kiene schätzt die Gäste als sehr unbequemen Gegner ein, der robust auftritt und sehr kompakt agiert. Außerdem gilt es wach zu sein, wenn die Horner umschalten - "Da wird nicht lange gewartet", so Kiene.

Unser Austria
Als Rezept gegen die Horner sieht der 42-jährige aber dennoch einige Möglichkeiten. "Wir müssen die Horner von der esten Minute an bearbeiten und unter Druck setzen. So können wir Fehler provozieren. Zuhause müssen wir die Marschroute vorgeben", erklärt Alexander Kiene. Der Trainer, der erstmals in einem Ligaspiel an der Seitenlinie stehen wird, kann bis auf den langzeitverletzten Dominik Stumberger auf alle Spieler im Kader zurückgreifen. Mit welcher Formation Kiene beginnen wir, sei noch nicht endgültig entschieden. 

Alle Austria Spiele LIVE und in voller Länge
Wie diese Woche bereits verkündet, hat der SC Austria Lustenau zusammen mit Medienpartner K19 das TV-Angebot von Austria Lustenau TV ausgeweitet. In dieser Saison hat die Austria die Übertragungsrechte für alle Spiele erworben und zeigt damit den grün-weißen Fußball sowohl zuhause als auch auswärts in voller Länge. Vor den Spielen gibt es außerdem immer das Austria Magazin. Die Übertragung beginnt heute eine halbe Stunde vor Anpfiff - auf den üblichen TV-Kanälen sowie auf der Facebook-Seite der Austria.

Die Austria verstärkt sich mit Naël Jaby

Donnerstag, 10 September 2020

Der SC Austria Lustenau leiht für die neue Saison Naël Jaby (19) von Clermont Foot 63.

Das 19-jährige Naël Jaby ist in Clermont geboren und durchlief dort sämtliche Jungendmannschaften bis er schlussendlich zum Spieler des Profikaders aufgestiegen ist. Der kreative Mittelfeldspieler gab in der vergangenen Woche sein Debüt für die U-20 Nationalmannschaft Frankreichs und kann zudem auf weitere Spiele für U-Nationalmannschaften der Equipe Tricolore zurückblicken. Der Franzose soll dem Offensivspiel der Grün-Weißen in der neuen Saison mehr Flexibilität verleihen und das eigene Spiel für die Gegner unberechenbarer gestalten.

Der junge Franzose komplettiert somit das Quartett an Leihspielern von Clermont Foot 63, welche im Rahmen der Kooperation zwischen Core Sports Capital (CSC) und dem SC Austria Lustenau den Kader der Vorarlberger in der nächsten Saison verstärken werden.

Statements

Ahmed Schäfer (Präsident Clermont Foot 63)
“Mit Naël kann sich die Austria auf ein sehr technisch versierten Spieler mit enormen Potenzial freuen. Wir trauen dem Spieler in den nächsten Jahren sehr viel zu und wollen Naël unbedingt langfristig in unserem Netzwerk behalten und sowohl in Österreich als auch in Frankreich viel Freude mit ihm haben. Wir sind davon überzeugt, dass eine Leihe nach Lustenau für alle Parteien der genau richtige Schritt zu diesem Zeitpunkt ist. Mit den nun vier Jungs in Vorarlberg sind die Planungen zwischen den beiden Kooperationsvereinen abgeschlossen und wir blicken sehr hoffnungsvoll und optimistisch auf die neue Saison.“

Sportvorstand (Stephan Muxel, Valentin Drexel)
“Für uns war es wichtig auf den Abgang von Thomas Mayer auch im Mittelfeld noch einmal nachzulegen. Wir sind sehr froh mit Naël ein großes französischen Talent bei uns begrüßen zu können. Selbstverständlich muss er sich als junger Spieler nun auch erstmal an den Fußball im Ausland und mit unserer Mannschaft gewöhnen, aber wir sind uns sicher, dass er unserem Offensivspiel eine neue Qualität verleihen wird. Wir sind sehr zufrieden, dass die Kooperation mit CSC jetzt so Fahrt aufnimmt und uns für die Zukunft, aber auch für die aktuelle Saison solche Chancen eröffnet.“

Naël Jaby
„Ich bin froh jetzt hier in Österreich eine neue Aufgabe annehmen zu können. Die anderen Jungs von Clermont haben mir schon viel erzählt und ich kann es kaum erwarten mit der Mannschaft auf dem Platz zu stehen. Ich will sofort helfen meine Qualitäten fürs Team einzubringen, damit wir gemeinsam eine erfolgreiche Saison spielen können. “

Der SC Austria Lustenau ist am Transfermarkt aktiv geworden und verpflichtet gleich zwei Spieler. Einerseits verstärkt der Stürmer Adriano Bertaccini das Team der Sticker und wechselt ablösefrei vom belgischen Erstligisten KRC Genk nach Lustenau an den Rhein. Mit Dragan Marceta kehrt ein Austrianer zurück nach Lustenau.

Adriano Bertaccini
Der 20-jährige Bertaccini war in der letzten Saison von Genk leihweise für ein halbes Jahr an den belgischen Drittligsten KMSK Deinze verliehen, mit denen er den Aufstieg in die zweite Liga feiern durfte. Der KCR Genk hat den noch bis 2022 laufenden Vertrag mit dem jungen Stürmertalent vorzeitig aufgelöst, um ihm den Wechsel zum SC Austria Lustenau zu ermöglichen.

Der gebürtige Belgier mit italienischen Wurzeln wurde in der Jugend vom KRC Genk und FC Brügge ausgebildet. Insgesamt lief Adriano Bertaccini 27 Mal für die belgischen Nachwuchs-Nationalmannschaften auf.

Er unterschreibt bei der Austria einen Vertrag für zwei Jahre.

Dragan Marceta
Nach der schweren Verletzung von Dominik Stumberger reagiert die Austria auch in der Defensive und holt Dragan Marceta zurück ins Team. Der 20-jährige war in der letzten Saison an Vorwärts Steyr ausgeliehen und entwickelte sich dort zum Stammspieler. Die Defensive der Steyrer erhielt in der letzten Saison neben Austria Klagenfurt die wenigstens Gegentreffer - ein Mitverdienst des jungen Vorarlbergers.

Marceta kam 2018 über die Vorarlberger Fußballakademie zu den Grün-Weißen. Insgesamt bestritt er für die Austria bereits 23 Spiele.

Auch Dragan Marceta unterschreibt in Lustenau für zwei Jahre.

Statements

Adriano Bertaccini
“Ich freue mich hier in Lustenau den nächsten Schritt in meiner Karriere gehen zu können. Ich bin mir sicher, dass mich dieser Schritt ins Ausland – Lustenau ist meine erste Station außerhalb Belgiens - sowohl sportlich als auch persönlich weiterbringen wird. Als Stürmer will ich der Mannschaft natürlich mit vielen Toren helfen, gemeinsam unsere Ziele für die kommende Saison zu erreichen.“

Dragan Marceta
“Ich bin seit der Kindheit mit diesem Verein verbunden und daher ist es mir eine Herzensangelegenheit diesen Verein die nächsten Saisons bestmöglich zu vertreten. Ich bin froh, dass es nun mit einer Rückkehr geklappt hat.“

Sportvorstand
„Wir sind sehr glücklich mit diesen beiden jungen und hungrigen Spieler unseren Kader weiter verstärken zu können. Adriano bringt eine unheimliche Gier aufs Tore schießen mit, welche unserer Mannschaft sehr gut tut. Dragan hatten wir aufgrund seiner Vergangenheit bei uns und seinen gezeigten Leistungen selbstverständlich immer im Blickfeld. Speziell im Hinblick auf den langfristigen Ausfall von Dominik Stumberger sind wir sehr froh, dass wir Dragan wieder bei uns begrüßen dürfen. Wir sind uns sicher, dass wir mit beiden Jungs in den nächsten Jahren viel Freude haben werden.“

Die Cup-Reise der Austria ist bereits nach einer Runde beendet. Gegen den SV Stripfing/Weiden setzt es eine bittere 1:2 Heimniederlage.

Grün-Weiß trat ohne nominellen Stürmer am Feld an, dennoch war man zunächst die spielbestimmende Mannschaft am Feld. Die Austria tat sich aber schwer Chancen zu kreieren. Die Stripfinger konzentrierten sich auf das Verteidigen und wurden wenn dann nur durch Konter offensiv ein wenig aktiv. Doch in Hälfte eins sollte keinem Team ein Treffer gelingen.

Nach Seitenwechsel begann die Austria druckvoll, doch nach einer Stunde jubelten die Gäste. Michael Lageder fälschte eine Flanke der Stripfinger unhaltbar ins eigene Tor ab. Nur wenige Minuten später erzielte Benjamin Sulimani nach einem mustergültigen Konter die Vorentscheidung. Alexander Kiene reagierte und brachte mit Matthias Maak einen großen Spieler für die Sturmzentrale. Der gelernte Verteidiger war es dann auch, der den Anschlusstreffer erzielte. Nach einem Freistoß von Daniel Tiefenbach verlängerte Christoph Freitag den Ball in Richtung Maak, der dann in Torjäger-Manier den Ball aus kurzer Distanz über die Linie bugsierte. Am Ende fehlte aber die Durchschlagskraft um in den Schlussminuten sich doch noch in die Verlängerung zu retten.

So endet die Cup-Saison deutlich zu früh, die Mannschaft kann sich jetzt auf die Liga konzentrieren. Kadertechnisch braucht es dringend noch Verstärkungen, um in der Liga bestehen zu können.

Thomas Mayer (25) kündigt seinen Vertrag bei der Austria.

Der 25-jährige Offensivspieler hat den SC Austria Lustenau darüber informiert, dass er sich entschieden hat sein Engagement bei der Austria vorerst beenden zu wollen, um sich neu zu orientieren. Möglich macht es eine Klausel, welche in seinem 2019 geschlossenen Arbeitspapier verankert war und ihm bis zum gestrigen Tag erlaubt hat, den Vertrag einseitig zu kündigen.

Die sportliche Führung des SC Austria Lustenau wünscht Thomas Mayer nur das Beste für seine sportliche und private Zukunft.

Statement

Sportvorstand
„Selbstverständlich bedauern wir die Entscheidung von Thomas sehr, da wir von seinen Qualitäten überzeugt sind und ihn gerne bei behalten hätten. So kurz vor dem ersten Pflichtspiel ist der Zeitpunkt seiner Entscheidung natürlich nicht ideal. Nichtsdestotrotz respektieren wir die Entscheidung des Spielers und werden angemessen und kurzfristig auf die Situation reagieren. Wir sind optimistisch bereits zu Wochenbeginn mindestens einen weiteren Neuzugang präsentieren zu können.“

Die Austria verstärkt die Defensive und verpflichtet Matthias Maak. Der 28-Jährige soll mit seiner Erfahrung dem Team helfen.

Matthias Maak war zuletzt Spieler beim SCR Altach. Für die Rheindörfler absolvierte der groß gewachsene Verteidiger insgesamt 18 Spiele. Zuvor war Maak beim FC Wacker Innsbruck. Mit den Tirolern schaffte er in der Saison 2017/18 den Aufstieg in die Bundesliga und war im darauffolgenden Jahr Stammspieler der Innsbrucker. Matthias Maak bringt die Erfahrung aus mehr als 150 Bundesliga-Spielen mit nach Lustenau.

Maak wurde in der Jugend vom FK Austria Wien ausgebildet. Weitere Stationen waren unter anderem der SC Wiener Neustadt, Kapfenberger SV und der SV Grödig. Über die Salzburger schaffte der gebürtige Steirer den Sprung ins Ausland. Bei SönderjyskE Fodbold war der Innenverteidiger eine Saison lang und kam auf insgesamt 19 Spiele für die Dänen - neben der Meisterschaft unter anderem auch in der Qualifikation zur Europa League.

Matthias Maak unterschreibt bei der Austria einen Vertrag für ein Jahr.

Statements

Matthias Maak
„Ich freue mich sehr, jetzt beim SC Austria Lustenau wieder durchstarten zu können. Die letzten eineinhalb Jahre waren für mich nicht einfach, aber ich konzentriere mich jetzt vollständig auf die neue Aufgabe in Lustenau. Ich möchte mit meiner Erfahrung
und meiner Mentalität dem Team helfen, um erfolgreich Fußball spielen zu können. Wir wollen gemeinsam mit den Fans erfolgreich sein und am Ende werden wir uns hoffentlich über ein tolles Ergebnis freuen dürfen. Dafür gebe ich mein Bestes.“

Sportvorstand
„Mit Matthias Maak konnten wir jenen erfahrenen Innenverteidiger verpflichten, den wir gesucht haben. Mit seiner Art wird er unserer Mannschaft Stabilität verleihen. Es eröffnen sich durch die Verpflichtung für unser Trainerteam auch taktisch neue Möglichkeiten, da wir nun mehrere Systemvarianten verwenden können, um in der kommenden Saison erfolgreich zu sein. Wir sind einen weiteren Schritt näher an dem Kader, den wir uns vorgestellt haben. Jetzt blicken wir mit Spannung in Richtung Cup.“

Wie zu erwarten, setzte sich im Test zwischen unserer Austria und Werder Bremen der Favorit aus Deutschland durch. Der deutsche Bundesligist gewann am Ende verdient mit 4:2, die Austria präsentiere sich aber deutlich verbessert und zeigte eine ansprechende Leistung.

Von Beginn an war Werder Bremen die bestimmende Mannschaft und hatte erste gute Möglichkeiten für einen Torerfolg. Dennoch dauerte es bis zur 20 Minute ehe die Hanseaten jubeln konnten. Davie Selke verwandelte einen Foulelfmeter, nachdem Till Cissokho zuvor Selke regelwidrig stoppte. Die Austria stand in weiterer Folge kompakt und lauerte auf Konter. Auch wenn der Druck der Bremer deutlich zu spüren war, versuchten die Spieler von Alexander Kiene immer spielerisch eine Lösung zu finden. Der Coach ließ sein Team in einem 4-3-3 auflaufen. Die beste Möglichkeit auf einen eigenen Treffer vergaben Tiefenbach, Ranacher und Eler, als man eine 3gegen1-Situation nicht sauber zu Ende spielte. Tiefenbach hätte den völlig freien Eler anspielen sollen, entschied sich aber für Ranacher, der dann auf Eler quer legen wollte, den Ball aber leider zu steil in Richtung des Slowenen. Im Gegenzug erhöhte Werder auf 2:0 - Johannes Eggestein kann unbedrängt aus elf Metern einschießen (29.). Gleichzeitig auch der Pausenstand.

Zur Pause gab es auf beiden Seiten einige Wechsel, den besseren Start in die Hälfte erwischten die Grün-Weißen aus dem Ländle. Nach einem Ballgewinn in der Bremer Hälfte und einem schönen Doppelpass von Alex Ranacher mit Thomas Mayer erzielte Ranacher eiskalt den Anschlusstreffer zum 1:2 (49.). Postwendend antworteten die Bremer und stellten durch Milot Rashica den alten Abstand wieder her. Nachdem Nick Woltmade nach 55 Minuten auf 1:4 erhöhte, stellte Alexander Kiene das System auf 3-5-2 um. Sebastian Feyrer kam zu seinem Comeback und sah nach 68 Minuten den zweiten Treffer der Austria an diesem Tag durch den Testspieler Adriano Bertaccini. Der Belgier präsentierte sich laufstark und nützte einen Abspielfehler der Hanseaten, enteilte den Bremer Verteidigern und netzte souverän ein.

Am Ende verliert die Austria zwar diesen Test, man darf aber dennoch stolz auf die gezeigte Leistung sein. Bereits am Samstag steht das erste Pflichtspiel der neuen Saison an. Im Cup erwartet die Austria ein Heimspiel gegen den SV Stripfing/Weiden.

Aufstellung Austria
Schierl, Lageder, Freitag (46. Bösch), Cissokho, Gmeiner, Baiye, Tiefenbach, Grabher (82. Steinwender), Ranacher (55. Feyrer), Wallace (46.Mayer), Eler (55. Bertaccini)

Nach dem Testspiel am Freitag wartet heute bereits der nächste Einsatz auf die Austria. Die Kicker aus Lustenau treffen im Zillertal auf den deutschen Bundesligisten SV Werder Bremen. Für die Grün-Weißen ist es der letzte Test vor dem anstehenden Cupspiel gegen den SV Stripfing/Weiden.

Bereits am frühen Nachmittag rollt der Ball gegen die Norddeutschen. Für die Bremer ist es der letzte Test im Rahmen ihres Trainingslager im Tirol. Ihren ersten Test gegen den LASK gewannen die Bremer klar mit 4:1. Auch im heutigen Duell wäre alles andere als ein Sieg der Hanseaten eine große Überraschung. Dennoch möchte die Austria heute so gut es geht dagegen halten und weiter an der Abstimmung im Team arbeiten.
Trainer Alexander Kiene muss beim Spiel auf Domenik Stumberger (wird noch geschont, leichte Sprunggelenksverletzung) und Blankson Anoff (Termin bei den Behörden) verzichten. Sebastian Feyrer kehrt nach seiner Oberschenkelblessur in den Kader zurück. Mit Patrik Eler und Adirano Bertraccini sind zwei Testspieler heute mit dabei. Joao Soares, der zuletzt in Lustenau auf Probe war, wird heute nicht dabei sein.

Die Partei wird von Austria Lustenau TV live übertragen. Beginn der Übertragung ist bereits um 12:30 Uhr - vorab gibt es das Austria Lustenau Magazin mit Florian Matt und Studiogast Helgi Kolvidsson.

Im zweiten Test der Vorbereitung setzte es für die Austria eine deutliche 0:5 Niederlage gegen den FC St. Gallen. Der Vizemeister aus der Schweiz war von Beginn an überlegen, die Grün-Weißen konnten nur phasenweise mithalten.

Vor 900 Zuschauern in St. Margrethen agierten die St. Galler von der ersten Minuten sehr konzentriert und bestimmten das Tempo. Beinahe hätte es nach drei Minuten schon das erste Mal im Austria Tor eingeschlagen, doch die Latte rettet. Die zweite Chance nutzten die Espen dann zur Fürhung (6.). In Folge erspielten sich die St. Galler gute Möglichkeiten scheiterten aber an Torwart Domenik Schierl. Doch auch der Austria-Goalie war dann nach einer halben Stunde chancenlos als Campos per Pfosten auf 0:2 erhöhte.
Im zweiten Durchgang gab es zahlreiche Wechsel auf beiden Seiten, die St. Galler blieben aber am Drücker. Mit drei schnellen Toren innerhalb von nur sechs Minuten war bereits nach einer Stunde endgültig alles entschieden. Die Schweizer schalteten dann auch einen Gang zurück. Die Austria tat sich insgesamt schwer Chancen zu kreieren, die Offensive ist derzeit die größte Baustelle. Patrik Eler, ein Verbleib in Lustenau ist nach wie vor möglich, war als Testspieler mit dabei und hatte in der Schlussphase die beste Möglichkeit auf den Ehrentreffer. Weiterer Testspieler war Joao Soares, der schon beim Test gegen den FC Pfullendorf mit dabei war, er blieb aber ohne Einsatz. Domenik Stumberger und Sebastian Feyrer fehlten verletzungsbedingt.

Für die Austria steht bereits am Montag, 24.08., der nächste Test an - erneut ist der Gegner ein echtes Kalbier, testet man doch im Zillertal gegen den SV Werder Bremen. Austria Lustenau TV überträgt die Partie live.

Aufstellung Austria
Schierl; Lageder, Freitag, Ranacher (58. Dos Santos), Cissokho; Tiefenbach, Baiye, Grabher, Berger (11. Gmeiner); Maier (58. Steinwender), Anoff.

Für die Austria steht heute der zweite Test der Vorbereitung an und dabei kommt es zu einem echten Härtetest für Grün-Weiß. Mit dem FC St. Gallen trifft man auf den Vizemeister der Schweizer Super League. Die Rollen sind klar verteilt, dennoch möchte die Austria unter Trainer Alexander Kiene eine ansprechende Leistung abrufen.

Beim heutigen Test wird Trainer Kiene wahrscheinlich wieder ordentlich rotieren, um den Spielern Praxis zu geben und natürlich, um sie unter Spielbedingungen beobachten und einschätzen zu können. Für den FC St. Gallen ist es das erste Testspiel der Vorbereitung. Die Espen sind erst Mitte dieser Woche in die Vorbereitung gestartet und bestreiten gegen uns ihren erste Standortbestimmung.

Gespielt wird in der Sportanlage Rheinau in St. Margrethen, Spielbeginn ist um 18:30 Uhr. Zum Spiel ist eine begrenzte Zuschauerzahl von 900 Personen zugelassen, Tickets müssen jedoch vorab online (hier) gekauft werden. Das Spiel wird außerdem von Austria Lustenau TV live übertragen. Um 18:15 Uhr beginnt die Übertragung sowohl auf dem Social Media Kanal der Austria als auch auf dem TV-Kanal von K19 (Zu empfangen auf A1TV Kanal 399 bzw. A1 Xplore Kanal 100, UPC/Magenta Kanal 319).

Die Saisonkartenbesitzer der Saison 2019/20 werden von der Austria zum ersten Cup-Spiel der neuen Meisterschaft eingeladen. Die alte Saisonkarte der letzten Meisterschaft kann dafür gratis in eine Eintrittskarte umgewandelt werden.

Nach dem Unterbruch der Saison und der anschließenden Fortführung der Meisterschaft ohne jegliche Zuschauer kamen die Saisonkartenbesitzer der Grün-Weißen nicht auf ihre Kosten. Dennoch hat der Großteil sich solidarisch mit der Austria gezeigt und nie eine Rückerstattung gefordert. Diese Treue möchte der Verein nun mit einem kostenlosen Ticket für die erste Cup-Runde gegen den SV Stripfing/Weiden am 29. August belohnen.

„Die Austria-Familie hat in der schwierigen Corona-Zeit zusammengehalten und dem Verein unter die Arme gegriffen. Dafür möchten wir uns nun bedanken“, so Vorstandssprecher Bernd Bösch. Beim Cup-Spiel am 28. August sind aufgrund der Corona-Vorgaben nur 1.250 Zuschauer im Stadion zugelassen. Die Tickets sind daher begrenzt, es gilt schnell zu sein. Alle Saisonkartenbesitzer können gegen Vorweis der alten Saisonkarte ein Ticket im Austria Büro abholen. Vorab können die Tickets telefonisch (0 55 77/86 250) oder per E-Mail (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) reserviert werden. Die reservierten Karten müssen aber im Austria Büro oder Café abgeholt werden, eine Hinterlegung am Stadioneingang ist nicht möglich.
„Die Sitzplatztickets für das Cup-Spiel verteilen sich auf Haupt-, Nord- und Südtribüne. Wir halten uns an die strengen Vorgaben, um unsere Besucher bestmöglich zu schützen“, erklärt Geschäftsführer Vincent Baur.

Spielbeginn gegen den SV Stripfing/Weiden ist am Samstag, 29. August, um 18:00 Uhr, im Planet Pure Stadion.

Die Österreichische Fußball-Bundesliga hat den Spielplan für die kommende Saison veröffentlicht. Der SC Austria Lustenau startet in der ersten Runde zuhause gegen den SV Horn.

Die weiteren Spiele der Grün-Weißen:

Spielplan 2020 21

Der SC Austria Lustenau verstärkt sich für die neue Saison mit Blankson Anoff (19), Brandon Baiye (19) und Till Cissokho (20) von Clermont Foot 63.

Im Rahmen einer weiteren Intensivierung der Kooperation zwischen Core Sports Capital (CSC) und dem SC Austria Lustenau werden die drei Spieler für die kommende Saison nach Vorarlberg ausgeliehen.

Der 20-jährige Innenverteidiger Till Cissokho kam in der vergangenen Saison zu vier Einsätzen für Clermont Foot 63. Der körperlich starke Deutsch-Franzose (2,00m; seine Mutter stammt aus Berlin) kann zudem auf einen Einsatz für Girondins Bordeaux in der Ligue 1 und auf 18 Spiele in den U-Nationalmannschaften der Equipe Tricolore zurückblicken und soll helfen der grün-weißen Defensive Stabilität zu verleihen.

Brandon Baiye (19) bringt trotz seines jungen Alters schon die Erfahrung von 32 U-Länderspielen für Belgien – viele davon als Kapitän – mit ins Ländle. Der defensive Mittelfeldspieler feierte mit 17 Jahren sein Profi-Debüt für den FC Brügge.

Der dritte Spieler des Trios – Blankson Anoff (19) – ist flexibel in der Offensive einsetzbar. Der gebürtige Ghanaer ist ein Produkt der bekannten Jean-Marc Guillou-Academy in Westafrika, stand in der vergangenen Saison im Profi-Kader von Clermont Foot 63 und soll nun in Österreich den nächsten Karriere-Schritt machen.

Statements

Ahmed Schäfer (Präsident Clermont Foot 63)
“Wir freuen uns sehr unsere ohnehin schon sehr enge Kooperation mit der Austria durch diese Leihen auf eine neue Ebene zu heben. Die Jungs freuen sich sehr auf die Aufgabe und können es kaum erwarten hier in Lustenau mit dem Training zu beginnen. Die Tatsache, dass wir drei große Talente nach Vorarlberg ausleihen, bestätigt, dass wir hier in Österreich perfekte Bedingungen für die Entwicklung junger Spieler sehen und der SC Austria Lustenau ein wichtiger Bestandteil unseres globalen Netzwerks ist. Gemeinsam wollen wir in den nächsten Jahren einiges erreichen.

Sportvorstand
“Mit diesem Leihgeschäft zeigt sich der sportliche Nutzen dieser Kooperation. In dieser schwierigen Zeit für den gesamten Fußball schaffen wir es durch den innovativen Weg der globalen Zusammenarbeit unseren Kader mit drei hochtalentierten Spielern qualitativ zu verstärken. Wir sind uns sicher, dass sie unseren Fans viel Freude bereiten werden und hoffen, dass der eingeschlagene Weg unseres Vereins - regionale Arbeit mit globalen Partnerschaften zu verknüpfen - sowohl sportlich als auch wirtschaftlich einen nachhaltigen Fortschritt liefert.“

Branson Baiye
“Ich bin sehr glücklich jetzt hier in Lustenau zu sein. Ich kann es kaum erwarten in diesem Stadion zu spielen und den Fans viel Freude zu bereiten. Wir haben uns viel vorgenommen und wollen nächste Saison voll angreifen.“

Blankson Anoff
“Ich freue mich auf die nächste Saison und bin froh hier in Österreich den nächsten Schritt in meiner Karriere gehen zu können. Ich bin noch ein junger Spieler und werde alles tun mich kontinuierlich zu verbessern und so der Mannschaft bestmöglich helfen und die Fans glücklich machen zu können. “

Till Cissokho
“Ich freue mich sehr auf meine neue Aufgabe und kann es kaum erwarten nach dieser langen Corona-Pause wieder in so einem Stadion und hoffentlich möglichst bald vor so tollen Fans Fußball spielen zu können. Wir wollen eine gute Saison spielen und unseren Beitrag leisten, damit alle Personen im Umfeld des Vereins eine tolles Jahr erleben.“

Der SC Austria Lustenau startet am Mittwoch, 12. August 2020, in die Vorbereitung auf die neue Saison. Erstmals wird Trainer Alexander Kiene die Spieler auf dem Platz begrüßen. Neben den intensiven Trainingseinheiten warten auf die Mannschaft einige Testspiele – unter anderem darf man sich auf die Highlights gegen den SV Werder Bremen und den FC St. Gallen freuen.

In der ungewohnt kurzen Vorbereitungszeit zur Saison 2020/21 wird es darum gehen die Spiel-Philosophie des neuen Trainers möglichst schnell zu verinnerlichen. Um die begrenzte Zeit bestmöglich zu nutzen, hat der Verein auf Qualität in der Auswahl der Testspielgegner Wert gelegt und es ist gelungen höchst attraktive Gegner zu finden.

Den Anfang macht dabei gleich ein intensiver Topspiel-Doppelpack. Zunächst geht es am 21. August um 18:30 Uhr in St. Margrethen gegen den FC St. Gallen. Die Nachbarn aus der Schweiz haben eine starke vergangene Saison gespielt und wurden verdient Vizemeister. Lange kämpfte man mit den Young Boys um den Titel. Die starke Leistung wird mit Europa League Qualifikation belohnt. Beim Testspiel sind eine begrenzte Anzahl Zuschauer erlaubt, weitere Details finden sich auf der Webseite des FC St. Margrethen.
Drei Tage später, am 24. August, treffen die Grün-Weißen im Zillertal dann nachmittags auf den deutschen Bundesligisten SV Werder Bremen. Bremen schaffte diese Saison erst in der Relegation den Klassenerhalt in der 1. Bundesliga und will in der neuen Meisterschaft natürlich mit neuem Elan angreifen – ein echter Härtetest für die Austria. Gespielt wird unter Ausschluss der Öffentlichkeit.

Es sollen noch weitere Testspiele gegen Vertreter aus dem eigenen Landesverband stattfinden, diese sind zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht fixiert. Neue Termine werden auf den Kanälen des SC Austria Lustenau bekannt gegeben. Lediglich der letzte Test vor dem ersten Meisterschaftsspiel wurde terminisiert und findet am 04. September 2020 um 14:00 Uhr in Wil gegen den FC Wil statt. Ob Zuschauer zugelassen sind, ist aktuell noch nicht geklärt.

Der SC Austria Lustenau wird sein erstes Pflichtspiel am Wochenende vom 28. bis 30. August bestreiten. Im UNIQA ÖFB Cup geht es gegen den SV Stripfing/Weiden.

Der SC Austria Lustenau hat den Vertrag mit Daniel Tiefenbach (20) bis Sommer 2022 verlängert. Der junge Ungar startet damit ab kommender Woche bereits in seine 4. Saison im grün-weißen Trikot und hat seit seiner Verpflichtung schon mehr als 50 Spiele für die Austria bestritten. Insbesondere durch seine starken Leistungen im Cup hatte der defensive Mittelfeldspieler maßgeblichen Anteil daran, dass die Austria in der letzten Saison ins Cupfinale einziehen konnte.

Sportvorstand Austria Lustenau:
„Wir sind sehr froh, den gemeinsam eingeschlagenen Weg mit Daniel auch in den nächsten zwei Jahren weiterzugehen. Er hat sich in den letzten Jahren kontinuierlich weiterentwickelt und trotz seines immer noch sehr jungen Alters eine wichtige Rolle im Team eingenommen. Wir sind davon überzeugt, dass diese Entwicklung noch lange nicht beendet ist und die Austria weiterhin sehr viel Spaß mit Daniel haben wird. Zudem ist es auch für den Verein ein wichtiges Zeichen, dass der nun „dienstälteste“ Spieler hier in Vorarlberg weiterhin den perfekten Ort sieht, um sich sportlich und persönlich weiter zu entwickeln.“

Der SC Austria Lustenau verstärkt sich zur neuen Saison mit dem 23-jährigen Außenverteidiger Fabian Gmeiner.

Der gebürtige Vorarlberger begann seine fußballerische Laufbahn beim Dornbirner SV ehe er schon früh in den Nachwuchs des VfB Stuttgart wechselte. Nach der Jugend folgten Stationen bei NEC Nijmegen (Niederlande), dem Hamburger SV II  und den Sportfreunden Lotte. In der letzten Saison war Fabian absoluter Stammspieler in der Regionalliga West (Deutschland) und bestritt dort 23 Spiele von Beginn an. Insgesamt verfügt er trotz seines noch jungen Alters über die Erfahrung von 71 Spielen in der Regionalliga (Deutschland), einem Einsatz in der niederländischen Eredivisie und diversen Spielen in der U17 & U19 Bundesliga.

Fabian Gmeiner ist beidfüßig und flexibel einsetzbar. Bevorzugt bekleidet er die Position des rechten oder linken Außenverteidigers. Der Spieler unterschreibt bei der Austria einen Zweijahresvertrag bis Sommer 2022.

Statements

Fabian Gmeiner

“Mit Austria Lustenau möchte ich den nächsten Schritt in meiner Karriere machen, bedanke mich für die positiven Gespräche und freue mich schon sehr auf die kommende Saison. Aufgrund der für mich längeren Pause, bedingt durch Corona, sehne ich mich sehr nach dem Einstieg mit der Mannschaft. Als kleiner Junge war ich schon häufiger als Zuschauer im Austria Stadion. Es ist sehr speziell jetzt als Profi hierher zurückzukehren.

Sportvorstand

“Als sich die Chance geboten hat Fabian verpflichten zu können, mussten wir nicht lange überlegen. Die Mischung aus fußballerischer Qualität, einer herausragenden Ausbildung, seiner trotz jungen Alters schon große Erfahrung im Profibereich und seinen flexiblen Einsatzmöglichkeiten findet man nicht oft. Zudem freuen wir uns natürlich immer besonders, wenn wir vielversprechende Vorarlberger Spieler bei uns begrüßen dürfen und ihre weitere Entwicklung gemeinsam hier bei der Austria vorantreiben können.“

Foto (Verein): Fabian Gmeiner (Spieler), Alexander Schneider (Sportkoordinator)

Niederlage zum Saisonabschluss

Sonntag, 02 August 2020

Im letzten Spiel der Saison verliert Grün-Weiß zuhause mit 1:3. Am Ende ist das Ergebnis aber Nebensache, die Saison war im Grunde schon lange vorher für die Austria gelaufen, jetzt gilt es die kurze Pause zu nützen, um dann unter Neo-Coach Alexander Kiene anzugreifen.

Trainer Alexander Kiene sah von der Tribüne aus zunächst eine gut beginnende Austria-Elf, die aber so in dieser Saison noch nicht zu sehen war. Vor dem Spiel wurden einige Spieler wie Ronivaldo oder Christian Schilling verabschiedet, die dann auch nicht im Kader standen. Man merkte der neu formierten Elf deutlich an, dass die Abstimmung fehlte. Die erste Chance im Spiel hatte Wallace nach nur wenigen Minuten, aber die Präzesion fehlte letzendlich. Nach zehn Minuten erzielte dann Matthias Wurm die Führung für die Gäste als die Austria-Defensive nicht schnell genug agierte. Die Austria ließ sich nicht beirren und versuchte über die Achse Wallace-Mayer-Ranacher Druck aufzubauen. Ranacher war es dann auch, der den Ausgleich einleitete. Eine scharfe Hereingabe des Flügelspielers fälschte Philipp Offenthaler unhaltbar ins eigene Tor ab (22.). In Hälfte eins hätte dann Thomas Mayer noch die Führung erzielen können, doch der starke Gäste-Torwart Felix GSchossmann parierte blendend.

Auch im zweiten Durchgang verzweifelten die Austrianer am Gäste-Keeper. Sowohl gegen Thomas Mayer (52.) als auch Alex Ranacher (54.) zeigte der junge Amstettner sein Können und entschärfte sehr gute Möglichkeiten. Nach etwas mehr als einer Stunde gingen die Gäste dann durch Philipp Gallhuber erneut in Führung. Zuvor konnte die Austria nach einem Getümmel nicht klären. In weiterer Folge probierte die Austria alles, doch die Gäste agierten in der Defensive konzentriert und lauerten auf Konter. In der Nachspielzeit fixierte Kenan Kirim mit seinem Treffer den Endstand von 1:3.

Die Austria kann damit endlich einen Strich unter dieses turbulente und aus Meisterschaftssicht enttäuschende Jahr ziehen. Der elfte Endrang erfüllt bei weitem nicht die Erwartungen der Grün-Weißen. Der Einzug ins Cup-Finale kaschiert das auch nicht. Das Team hat nun ein paar Tage frei, ehe der neue Trainer Alexander Kiene am 12. August zum ersten Training bittet. Kiene wird keinen Urlaub haben, da die Kaderplanungen im Fokus stehen.

Die Spieler (v.l.n.r): Darijo Grujcic, Matheus Barbosa, Richard, Ronivaldo, Christian Schilling, Marcel Stumberger und Andy Reyes wurden von Stephan Muxel und Valentin Drexel mit einem kleine Präsent verabschiedet.

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Weitere Abgänge zum Saisonende

Freitag, 31 Juli 2020

Nach Ende der laufenden Saison werden nach den bereits bekanntgegebenen Abgängen von Ronivaldo und Darijo Grujcic einige weitere Spieler den SC Austria Lustenau verlassen.

Christian Schilling
Christian Schilling beendet mit Saisonende seine Profi-Fußballkarriere und wechselt in die Regionalliga Tirol zum FC Zirl. Schilling absolvierte 16 Spiele für Grün-Weiß.

Marcel Stumberger
Die Leihe des jungen Torwarts endet mit Ablauf der Meisterschaft. Stumberger kam bei den Profis auf einen Einsatz in der laufenden Saison.

Andy Reyes und Richard
Die beiden Leihspieler vom FC Juniors OÖ kehren nach Vertragsende zu ihrem Stammverein zurück. Reyes kam auf neun Einsätze, Richard auf einen Kurzeinsatz bei den Grün-Weißen.

Matheus Barbosa
Der Vertrag mit dem jungen Brasilianer wird nicht verlängert. Der 21-jährige stand viermal im Kader des SC Austria Lustenau, kam dabei aber zu keinem Einsatz.

Alle erwähnten Spieler sowie Ronivaldo und Darijo Grujcic werden heute im Rahmen des letzten Meisterschaftsspieles gegen den SKU Amstetten offiziell vom Verein verabschiedet.

Die sportliche Führung des SC Austria Lustenau sowie der gesamte Verein wünschen den Spielern nur das Allerbeste für ihre sportliche Zukunft und bedanken sich schon jetzt von ganzem Herzen für die erbrachten Leistungen.

Heute Abend geht die Corona-Saison zu Ende. Im letzten Spiel der Meisterschaft trifft der SC Austria Lustenau im heimischen Planet Pure Stadion auf den SKU Amstetten. Im Spiel geht es sportlich zwar nur noch um die goldene Ananas, dennoch will Grün-Weiß die Saison mit einem Sieg abschließen. Wir blicken vorab auf den Gegner, unser Team und Wissenswertes rund um das Spiel.

Der Gegner - SKU Amstetten
Die Niederösterreicher präsentieren sich seit Wochen in ausgezeichneter Form und haben in der letzten Runde nicht unverdient den Titelkandidaten Austria Klagenfurt mit 2:1 besiegt. Amstetten ist damit seit sechs Runden ohne Niederlage. Mit David Peham und Daniel Maderner verfügt der SKU über ein brandgefährliches Sturmduo, welches heute unbedingt gestoppt werden muss. Die Niederösterreicher präsentieren sich als kompakte Mannschaft, die über gute Fußballer verfügt.

Unser Austria
Im West-Derby gab es ein am Ende gerechtes 1:1 Unentschieden. Beide Teams hätten die Partie für sich entscheiden können, doch der Lucky Punch gelang nicht. Grün-Weiß muss heute auf alle Fälle die individuellen Fehler vermeiden, da die Amstettner sicherlich darauf lauern werden. Trainer Tiefenbach, der heute zum letzten Mal als Cheftrainer auf der Bank sitzen wird, muss auf Pius Grabher (gesperrt), Christoph Freitag und Andy Reyes verzichten. Dafür dürfte heute erstmals Patrik Eler nach seiner schweren Verletzung wieder im Kader stehen. Nach der Bekanntgabe des neuen Trainers für die kommende Saison ist es heute für einige Spieler womöglich die letzte Chance sich für das kommende Jahr zu empfehlen. Es gilt ein letztes Mal alles in die Waagschale zu werfen und so die drei Punkte in Lustenau zu behalten.

Pressekonferenz mit Neo-Trainer Alexander Kiene
Um 17:30 Uhr findet heute die Vorstellung von Neo-Coach Alexander Kiene im Glashaus im Planet Pure Stadion statt. Zuschauer sind keine erlaubt, aber die PK wird auf Austria Lustenau TV (Magenta) und auf der Facebook-Seite der Austria übertragen. Auf Facebook können derzeit auch noch Fragen an den Neo-Coach gestellt werden.

Spielbeginn ist heute erst um 20:30 Uhr - Laola1.at überträgt die Parite wie üblich live.

Der SC Austria Lustenau verpflichtet Alexander Kiene als neuen Cheftrainer. Der 42-jährige unterschreibt bei den Grün-Weißen einen Zweijahresvertrag bis Sommer 2022.                                                                

Kiene war zuletzt beim VfB Oldenburg tätig und schloss im März 2019 seine Fußball-Lehrer Lizenz beim DFB mit der Note „Sehr gut“ (1,3) ab. Beim Traditionsverein im „Ländle“ will er nun den nächsten Karriereschritt gehen und Austria Lustenau zurück in die Erfolgsspur führen. Bei seinen bisherigen Trainerstationen zeigte Kiene, dass er junge Mannschaften entwickeln und Strukturen weiter professionalisieren kann.

Der gebürtige Niedersachse war nach mehreren Aufstiegen zu Beginn seiner Trainerlaufbahn in den vergangenen Jahren in der Regionalliga Nord (Deutschland) beim BSV Rehden, dem TSV Havelse und zuletzt beim VfB Oldenburg tätig.

Den seinerzeit stark abstiegsbedrohten BSV Rehden übernahm Kiene im Dezember 2014 und führte ihn zum sicheren Klassenerhalt. Auch in Havelse gelang es Kiene, die Mannschaft auf den Erfolgsweg zu bringen und, ausgehend von Platz 11, zweimal in Folge in den Top 6 der Regionalliga zu platzieren. Die aufgrund der Coronakrise abgebrochene Saison 19/20 beendete er mit dem VfB Oldenburg mit einer positiven Bilanz auf Platz 8 (Quotientenregelung). Bis zuletzt war Kiene hauptberuflich als Sport- und Englisch-Lehrer tätig und hat sich für seine neue Aufgabe als Lehrer beurlauben lassen.

Der neue Cheftrainer wird die Mannschaft mit dem Start der Vorbereitung auf die neue Saison erstmals auf dem Platz begrüßen. Bis dahin wird er in enger Zusammenarbeit mit der sportlichen Führung die Planungen vorantreiben. Im Rahmen des letzten Meisterschaftsspiels gegen den SKU Amstetten wird der Trainer morgen auf einer Pressekonferenz (Beginn: 17:30 Uhr im Glashaus, Planet Pure Stadion) offiziell präsentiert. Beim morgigen Spiel  wird die Mannschaft - wie zuletzt auch – von Tamas Tiefenbach gemeinsam mit Alexander Schneider und Mathias Nesler betreut.

 

Die Statements

Alexander Kiene

„Ich freue mich sehr auf meine neue Aufgabe in Lustenau und brenne auf den Vorbereitungsstart mit der Mannschaft im August. Die kompetenten und konstruktiven Gespräche mit den Verantwortlichen haben mir gezeigt, dass wir deckungsgleiche Ziele und Vorstellungen über den weiteren Weg von Austria Lustenau haben. Ich bedanke mich für das Vertrauen des Vereins in Kooperation mit Core Sports Capital und werde alles dafür tun, eine erfolgreiche Entwicklung mit der Mannschaft und im Club zu erreichen.“   

Sportvorstand

„Wir sind sehr froh, dass es uns gelungen ist Alexander Kiene als Cheftrainer zu verpflichten. Er ist ein sehr ambitionierter junger Trainer, der bereit ist, den neu eingeschlagenen Weg der Austria zu prägen und weiter mit Leben zu füllen.  Wir haben uns bewusst Zeit für die Entscheidung genommen, um einen Trainer zu finden, der genau in das Anforderungsprofil, zum Verein und zur Kooperation mit Core Sports Capital passt. In den Gesprächen hat uns Alex mit seiner Art Fußball zu denken, seiner Persönlichkeit und der Art und Weise wie er gemeinsam mit uns den Verein entwickeln will, überzeugt. Wir gehen nun noch optimistischer in die nächste Saison und sind überzeugt eine gute Rolle zu spielen.“

Ein Punkt im West-Derby

Montag, 27 Juli 2020

Im letzten Auswärtsspiel der Saison sichert sich die Austria einen Punkt im West-Derby gegen Wacker Innsbruck. Am Ende dürfen sich beide Teams über den Punkt freuen, auch wenn Grün-Weiß durchaus gewinnen hätte können.

Die Gastgeber aus Innsbruck starteten besser in die Parite, die Austria brauchte ein wenig um in Fahrt zu kommen. Trainer Tiefenbach stellte nur auf einer Position um und setzte Daniel Tiefenbach anstelle von Darijo Grujcic ein. In den ersten 30 Minuten hatte vor allem Domenik Schierl einiges zu tun, kamen die Innsbrucker doch zu guten Abschlüssen. Die erste Möglichkeit für Grün-Weiß hatte Ronivaldo nach gut einer halben Stunde, doch seine Direktabnahme im Zentraum verfehlte das Ziel doch deutlich. Kurz vor der Pause hätte dann Wallner für die Tiroler die Führung erzielen können, doch erneut war der bärenstarke Schierl Sieger im direkten Duell.

Nach der Pause kam die Austria besser ins Spiel und konnte auch die Angriffe von Wacker Innsbruck früher unterbinden. Nach 65 Minute war es dann wieder eine Soloaktion von Ronivaldo, der die Austria jubeln ließ. Der Brasilianer nutze den sich bietenden Raum, legte sich den Ball vom linken auf den rechten Fuß und ließ mit einem herrlichen Schlenzer Innsbrucks Torwart David Stemmer keine Chance. Lange sah es nach einem Sieg für die Austria aus, doch ein schwerer Fehler von Daniel Tiefenbach etwas mehr als zehn Minuten vor dem Schluss, ermöglichte Raphale Gallé eiskalt zum Ausgleich. Daniel Steinwender hätte dann fast postwendend wieder die Grün-Weißen in Führung geschossen, doch der Mittefeldmann behielt leider nicht die Nerven.

Am Ende geht das Unentschieden in Ordnung, die Austria bleibt damit die dritte Partie in Folge ohne Niederlage. Am kommenden Freitag steigt dann der Saisonabschluss zuhause gegen den SKU Amstetten.

Ein letztes Mal in dieser Saison ist die Austria auf fremden Platz gefordert. Gegner dabei ist der FC Wacker Innsbruck. Dieses Duell gab es diese Saison bereits zweimal, speziell das letzte Duell im Cup-Halbfinale ist noch gut in Erinnerung. Wir blicken vorab auf unser Team, den Gegner und das Spiel im Allgemeinen.

Der Gegner - Wacker Innsbruck
Die Tiroler haben sich nach der Coronapause stark präsentiert und stehen nicht ohne Grund unter den Top 5 der Liga. In der letzten Runde lieferten sich die jungen Innsbrucker einen harten Fight mit der SV Ried, der knapp mit 3:4 verloren ging. Das heutige Duell dürfte spannend werden, da die bisherigen Duelle in dieser Saison auch immer knapp endeten. Zusätzliche Brisanz kommt womöglich auf, da nach Ende Saison mit Ronivaldo und Darijo Grujcic zwei Austrianer zu den Grün-Schwarzen wechseln. Die Tiroler werden aber heute sicherlich noch einmal alles daran setzen, den Brasilianer vom Tore schießen abzuhalten.

Unsere Austria
Nach dem souveränen 6:0 Erfolg gegen das Tabellenschlusslicht aus Kapfenberg möchte man heute natürlich den dritten Sieg in Folge schaffen. Die Brust ist breit und das Selbstvertrauen wieder da. Doch heute wird man vor allem die Chancenauswertung noch weiter verbessern müssen, denn so einfach wie zuletzt in der Steiermark dürfte es heute nicht werden. Tamas Tiefenbach muss wie zuletzt auf einige Akteure verzichten, doch der Interimstrainer erklärte im Vorfeld ohnehin nicht großartig rotieren zu wollen. 

Spielbeginn ist um 20:30 Uhr. Die Partie wird live auf laola1.at übertragen. Das Austria Cafe hat für alle Fans geöffnet.

Der FC Wacker Innsbruck hat den SC Austria Lustenau am Dienstagnachmittag informiert, dass Darijo Grujcic zur neuen Saison hin ans Tivoli wechseln wird.

Die sportliche Führung der Austria stand bereits seit Dezember 2019 in Vertragsverhandlungen mit dem jungen Innenverteidiger, doch eine Einigung wollte sich nicht ergeben.

„Unter Roman Mählich kam Darijo nicht mehr so häufig von Beginn an zum Einsatz, weshalb von beiden Seiten von einer Vertragsverlängerung für den Moment Abstand genommen wurde. Doch Darijo hat sich im Training und neben dem Platz zu jeder Zeit hochprofessionell verhalten und sich in den letzten Wochen seinen Stammplatz zurückerkämpft. Das waren für uns die Gründe, die Gespräche über eine weitere Zusammenarbeit wieder aufzunehmen“, erklärt Alexander Schneider. „Aber wir können es natürlich verstehen, dass er mit Innsbruck ein sowohl sportlich als auch wirtschaftlich interessantes Angebot annehmen möchte.“

Darijo Grujcic wechselte 2018 zur Austria und absolvierte insgesamt bis zum heutigen Tag 48 Pflichtspiele für Grün-Weiß.  Im August 2018 hätte es dann beinahe mit einem Wechsel in die englische Premier League geklappt, doch das Talent entschied sich dazu, zunächst weiter in Lustenau seine Karriere verfolgen zu wollen.

Die sportliche Führung des SC Austria Lustenau sowie der gesamte Verein wünschen dem sympathischen Lustenauer nur das Allerbeste für seine sportliche Zukunft und bedanken sich schon jetzt von ganzem Herzen für seine Leistungen. Es stehen ihm jederzeit die Türen für eine Rückkehr offen.

Die Austria gewinnt in der Ferne beim Kapfenberger SV klar mit 6:0. Trotz angespannter Personaldecke ließ die Austria von der ersten Minute an keinen Zweifel an den Kräfteverhältnissen.

Von der ersten Minute an übernahm die Austria die Kontrolle am Feld, doch es dauerte bis zur 30. Minuten ehe die Überlegenheit in Tore umgewandelt werden konnte. Nach einem Doppelpass mit Thomas Mayer erzielte Wallace seinen ersten Treffer im grün-weißen Dress. Die nächsten Chancen gingen dann auf das Konto seines brasilianischen Landsmann Ronivaldo, der zunächst mit einem Fallrückzieher und dann mit einem scharfen Schuss knapp über die Latte scheiterte. Besser machte es Sebastian Feyrer kurz vor der Pause. Der Ex-Kapfenberger traf nach einem Eckball per Kopf zur verdienten 2:0 Führung.

Mit der Führung im Rücken kam die Austria auch in Hälfte zwei nicht in Bedrängnis und spielte munter nach vorne. Doch die Chancen wurden zu nächst leichtfertig vergeben. Thomas Mayer (47. & 63.), Pius Grabher (49.) sowie Ronivaldo (50. & 71.) ließen gute Einschussmöglichkeiten liegen und versäumten so frühzeitig die Partie zu entscheiden. Besser machte es erneut Sebastian Feyrer in der 73. Minute als er nach idealer Vorbereitung vom stark spielenden Thomas Mayer KSV-Torwart Mario Zocher mit einem wuchtigen Schuss keine Chance ließ. Mit dem 4:0 durch Ronivaldo nur knapp eine Minute später war die letzte Gegenwehr der Steirer gebrochen. Daniel Steinwender (84.) und Tobias Berger (93.) nutzen dann auch noch ihre Mögilchkeiten, um sich in die Torschützenliste einzutragen.

Am Ende ein mehr als verdienter Sieg auch wenn die Kapfenberger zu keinem Zeitpunkt gefährlich werden konnten. Die Austria kann nun mit breiter Brust zum letzten Auswärtsspiel der Saison nach Innsbruck fahren.

Die Austria ist nach dem Heimsieg gegen Steyr hoch motiviert nach Kapfenberg gefahren, um das Saisonende positiv zu gestalten. Gegen die Falken aus der Steiermark sind durchaus drei Punkte möglich, denn die Steirer zeigten sich zuletzt nicht in bester Form. Wir blicken vorab auf unser Team, den Gegner und das Spiel im Allgemeinen.

Der Gegner - Kapfenberger SV
Die Steirer sind am schlechtesten aus der Corona-Pause gestartet und konnte bisher die wenigsten Punkte einsammeln. Die Kapfenberger liegen auf dem letzten Tabellenplatz und wären bei normalen Ligaverlauf heute extrem unter Druck. Doch sportlich gibt es keinen Absteiger, das heißt es geht auch für die Falken letztlich darum, dass Saisonfinale so positiv wie möglich zu meistern, um für die kommende Saison Selbstvertrauen zu sammeln. Der letzte Punktezuwachs der Steirer liegt bereits acht Runden zurück - sie befinden sich also selbst in einem Negativlauf und wollen diesen beenden. Man darf sich also auf einen kämpferischen Gegner einstellen.

Unsere Austria
Grün-Weiß konnte im letzten Spiel endlich die Negativserie beenden und Steyr verdient mit 3:1 besiegen. Die Austria hat dabei bewiesen, dass spielerisch viel in der Mannschaft steckt und man zuletzt doch auch öfters unglücklich agiert hat. Aber auch das heutige Spiel beginnt bei 0:0 und es wird dem Team von Trainer Tamas Tiefenbach nichts geschenkt. Die Grün-Weißen werden zwar leicht als Favorit gehandelt, doch muss man heute auf einige Stammkräfte verzichten. Christoph Freitag und Patrik Eler sind nach wie vor verletzt, Daniel Tiefenbach gelb gesperrt. Lukas Katnik hat derzeit Schulterprobleme und Andy Reyes erholt sich von seinem Nasenbeinbruch. Dennoch darf man zuversichtlich in die Partie gehen, denn die Leistungskurve der Spieler zeigt deutlich nach oben, auch die Motiviaton im Training stimmt und kann hoffentlich auch heute auf das Spielfeld mitgenommen werden.

Die Partie beginnt um 18:30 Uhr und wird live von Laola1.at übertragen. Wie gewohnt hat das Austria Cafe für alle Austrianer geöffnet, die das Match gerne gemeinsam verfolgen möchten. Unser Team freut sich auf viele Besucher! Das Nachwuchsheim bleibt geschlossen, das Team ist im Urlaub.

Die Austria investiert in junge Talente und verpflichtet mit Lukas Brotzge (18), Mark Vogel (19), Fabian Unterrainer (19), David Ljevar (18), Raul Marte (18), Matija Milosavljevic (19) und Florian Ibraimi (18) sieben Spieler für die Amateure. 

Trotz den aktuell schwierigen Umständen im Fußball setzt die Austria in Krisenzeiten bewusst auf die Jugend und investiert in den Vorarlberger Nachwuchs. Für den zweimaligen Cupfinalist ist es auch eine gesellschaftliche Verantwortung, jungen Talenten eine Entwicklungsmöglichkeit und Chance für den Profifußball zu bieten. „Unser Credo ist es, junge Spieler im Umfeld eines Profivereins zu fördern, damit möglichst viele den Sprung in die erste Mannschaft schaffen. Wir sind überzeugt, dass es nur so möglich ist, den Talenten in ihrer Entwicklung weiterzuhelfen. Es ist jedes Mal wieder eine Freude zu sehen, mit welcher Motivation die Jungs beim Training und bei Spielen agieren“, so der Sportvorstand.

Lukas Brotzge (Torhüter), Mark Vogel (Mittelfeld) und Fabian Unterrainer (Verteidigung) wechseln von den kürzlich aufgelösten Juniors des SCR Altach nach Lustenau. Alle drei wollen nun den nächsten Schritt in ihrer Entwicklung bei der Austria machen. Fabian Unterrainer ist zudem aktueller U21 Nationalspieler von Liechtenstein.

David Ljevar (Torhüter) und Raul Marte (Flügel) wurden in der Akademie Vorarlberg ausgebildet und machen nun die ersten Schritte im Erwachsenenfußball. Matija Milosavljevic (Verteidigung) wurde ebenso in der Akademie ausgebildet, konnte aber die vergangenen Saisonen bereits Erfahrungen in Hohenems und Bregenz sammeln.

Der junge Verteidiger Florian Ibraimi kommt von der U17 des FCO St.Gallen/Wil nach Lustenau, der Doppelstaatsbürger (Schweiz, Nordmazedonien) bestritt bereits zwei Spiele für die U18 Nationalmannschaft von Nordmazedonien.

Bild v.l.n.r.: Mark Vogel, Florian Ibraimi, Raul Marte, David Ljevar, Fabian Unterrainer

Auf dem Bild fehlen: Lukas Brotzge und Matija Milosavljevic

Die Austria hat es geschafft, endlich konnte der erste Dreier nach neun sieglosen Partien erarbeitet werden. Durch Tore von Lukas Katnik, Ronivaldo und Daniel Steinwender ging man mehr als verdient als Sieger vom Platz.

Trainer Tamas Tiefenbach veränderte sein Termin auf einigen Positionen und sah von Beginn an eine druckvolle grün-weiße Mannschaft. Die Offensive mit Sturmspitze Katnik und dem dahinter agierenden Trio bestehend aus Thomas Mayer, Alex Ranacher und Wallace bereitete der Steyr-Abwehr von der ersten Minute an Kopfschmerzen. Bereits in den ersten Minuten ergaben sich nach schönen Kombinationen die ersten Möglichkeiten, doch die Defensive der Gäste hielt Stand. Richtig brandgefährlich wurde es dann nach sieben Minuten als Lukas Katnik per Hacke nur knapp an Steyr-Keeper Bernhard Staudinger scheiterte. Der stark agierende Alex Ranacher hatte dann nach 18 Minuten die nächste gute Möglichkeit ehe sich erstmals die Gäste aus Oberösterreich etwas nach vorne trauten. Nicolai Bösch, Leihgabe aus Lustenau, traf nach einem Konter aber nur die Außenstange (22.). Entgegen dem Spielverlauf waren es dann auch tatsächlich die Gäste die zuerst jubeln durften. Nach einem Eckball ließ man Alberte Prada-Vega zu viel Raum am zweiten Pfosten und so traf der Defensiv-Chef der Steyrer aus kurzer Distanz. Vor der Pause hätte Thomas Mayer noch den Ausgleich erzielen können, doch der als 10er aufgebotene Mittelfeldspieler entschied sich für ein Abspiel auf Wallace, der dann das Tor leider verfehlte.

Im zweiten Durchgang durfte die Austria bereits nach wenigen Sekunden jubeln. Eine scharfe Hereingabe von Wallace verlängerte der heranfliegende Lukas Katnik per Hechtkopfball ins Gäste-Tor. Die Austria kontrollierte wie zu Beginn das Spiel und startete einen Angriff nach dem anderen. Doch erneut ließ man gute Chancen verstreichen - Mayer, Ranacher und erneut Mayer hätten bereits zur 60. Minute alles klar machen können. Beinahe hätte sich die Chancenauswertung dann auch noch negativ ausgewirkt. Nach einem Patzer in der Defensive stand plötzlich Bojan Mustecic völlig frei vor Domenik Schierl. Doch der Austria-Goalie unterstrich erneut seine Top-Form und entschärfte den platzierten Schuss sicher. Auf die Siegesstraße brachte die Grün-Weißen dann die Einwechslung von Goalgetter Ronivaldo. Der Brasilianer war gute zehn Minuten auf dem Feld, als er zwei Steyr-Abwehrspieler stehen ließ und platziert ins untere Eck zur Führung einschoß. Der Treffer ließ bei den Gästen die Hoffnungen schwinden, die Oberösterreicher mussten die Räume der Austria überlassen. In der Nachspielzeit traf dann Daniel Steinwender noch sicher vom Punkt. Die Austria bestätigt damit die bereits sichtbare Steigerung aus den letzten Spielen und hat endlich wieder einen Dreier eingefahren.

Jetzt warten auf die Austria zwei Auswärtsspiele beim Kapfenberger SV und dem FC Wacker Innsbruck.

Vier Runden stehen in der 2. Liga noch an, zwei davon werden zuhause ausgetragen. Heute Nachmiitag, um 14:30 Uhr , trifft die Austria auf den SK Vorwärts Steyr. Die Oberösterreicher verfügen über die stärkste Defensive der Liga und werden ein harter Brocken. Wir blicken vorab auf unser Team, den Gegner und das Spiel im Allgemeinen.

Der Gegner - SK Vorwärts Steyr
Laut Tamas Tiefenbach spielen die Steyrer "einfachen, dsiziplinierten und engagierten Fußball". Diese Art von Fußball hat den Oberösterreichern nach der Coronapause drei Siege, zwei Unentschieden und zwei Niederlagen beschert. Mit Dragan Marceta und Nicolai Bösch sind zwei Austrianer aktuell an den Sportklub verliehen. Grün-Weiß wird heute Geduld brauchen, um das Abwehr-Bollwerk zu knacken. Möglich ist es durchaus. Das letzte Spiel der beiden Clubs endete mit einem 3:1 Sieg für die Gäste.

Unsere Austria
Laut Trainer Tamas Tiefenbach stimmt im Training die Leistungsbereitschaft trotz der anhaltenden Negativserie. In den letzten Spielen hat sich die Austria spielerisch gesteigert, zu Zählbarem hat es noch nicht gereicht. In den Trainingseinheiten wurde zuletzt an der Handlungsschnelligkeit und der Kompaktheit gearbeitet. Tiefenbach muss heute auf Christoph Freitag, Andy Reyes und beide Ersatztorhüter Florian Eres und Marcel Stumberger verzichten. Auch für Patrik Eler dürfte die heutige Partie noch zu früh kommen - ein Einsatz in den letzten Runden scheint aber möglich. Die Austria muss heute die individuellen Fehler abstellen und hellwach agieren. Trainer Tiefenbach sieht eine Chance, weiß aber auch, dass das notwendige Glück heute auch auf der Seite der Grün-Weißen sein muss.

LIve-Übertragung im Austria Cafe
Ausnahmsweise hat das Austria Café auch am heutigen Nachmittag geöffnet. Damit steht der Möglichkeit gemeinsam mit anderen Austrianer das Spiel zu verfolgen, nichts im Wege. Das Team des Cafés freut sich auf euren Besuch!

Die Verhandlungen mit Stürmer Ronivaldo sind beendet, er wird den SC Austria Lustenau mit Ende Saison verlassen. Das Management des Spielers hat der Vereinsführung gestern Abend mitgeteilt, dass Ronivaldo sich dem FC Wacker Innsbruck anschließen wird.

Trotz eines sehr guten Angebots von Seiten der Austria wird Ronivaldo nicht mehr bei Grün-Weiß verlängern. Der Torschütze vom Dienst wechselt innerhalb der Liga zu Ligakonkurrent FC Wacker Innsbruck.

Ronivaldo wechselte in der Saison 2017/18 nach Lustenau, nachdem er sich zuvor von einer schwerwiegenden Verletzung zurückkämpfte, die ihn mehrere Jahre vom Fußball spielen abhielt. Ronivaldo streifte bis zum heutigen Tag das grün-weiße Trikot 84 Mal über und erzielte dabei unglaubliche 69 Treffer – Vereinsrekord. Mit seinen Toren ermöglichte der 31-jährige auch den Erfolgslauf im diesjährigen UNIQA ÖFB-Cup.

Die sportliche Führung des SC Austria Lustenau sowie der gesamte Verein wünschen dem sympathischen Brasilianer nur das Beste für seine sportliche Zukunft und bedanken sich noch einmal von ganzem Herzen für seine Leistungen.

Statements

Ronivaldo
"Ich hatte hier in Lustenau eine wunderschöne Zeit. Ich werde mit dem Verein immer verbunden bleiben, weil er mir die Möglichkeit gegeben hat, meine Leidenschaft das Fußballspielen wieder auszuleben. Ich konnte mich hier nach meiner Verletzung wieder zeigen und habe das Vertrauen jede Minute gespürt. Ich bedanke mich bei der Vereinsführung, allen Austrianern und Fans. Es war eine wundervolle Zeit und ich werde gerne daran zurückdenken. Ich wünsche euch und der Austria für die Zukunft nur das Beste."

Valentin Drexel
"Wir hätten Roni sehr gerne behalten und sind bei unserem Angebot bis an unsere finanzielle Schmerzgrenze und sogar ein Stück darüber hinaus gegangen. Wir können es aber nicht riskieren, den Verein einem wirtschaftlichen Risiko auszusetzen. Wir danken Roni für unglaubliche drei Jahre und wünschen ihm viel Erfolg in seiner weiteren Karriere."

Die Austria muss sich im Spiel gegen den FC Liefering am Ende mit 2:4 geschlagen geben. Trotz zweimaliger Führung gewinnt am Ende das Team aus Salzburg. Ronivaldo erzielte sein 69. Tor im Austria-Dess und ist damit nun alleiniger Rekordtorschütze des Vereins.

Genau 03:56 Minuten benötigte der Brasilianer, um sich in die Geschichtsbücher der Grün-Weißen zu schießen. Ein schnell ausgeführter Freistoß von Thomas Mayer auf Pius Grabher hebelte die Lieferinger Abwehr aus und Grabher fand so in der Mitte den freistehenden Ronivaldo, der trocken zur frühen Führung traf. Mit etwas mehr Glück wäre der Austria beinahe ein Doppelschlag geglückt, doch den Kopfball von Sebastian Feyrer in der 7. Minute parierte Lieferings Torhüter Antosch mit einem starken Reflex. In weiterer Folge erholten sich die Gastgeber und setzten die Grün-Weißen mit frühem Pressing unter Druck. Den Ausgleich erzielten die Lieferinger aber ebenfalls nach einem Standard - Nicolas Seiwald nütze ein Getümmel und versenkte den Ball unhaltbar im langen Eck (23.). Die Austria Abwehr agierte in der Situation etwas chaotisch. Der nächste Rückschlag in der ersten Halbzeit war dann die verletzungsbedingte Auswechslung von Stürmer Ronivaldo, der Brasiilaner musste mit Oberschenkelproblemen sehr früh in der Partie vom Feld. Ansonsten tat sich in den ersten 45 Minuten nicht mehr viel, sodass es mit dem Remis in die Kabine ging.

Die Austria kam hellwach aus der Kabine und ging erneut nur kurz nach Anpfiff in Führung. Daniel Tiefenbach war mit dem Kopf zur Stelle, wieder war es Pius Grabher, der für die Vorarbeit sorgte. Die Lieferinger waren aber nicht wirklich geschockt, sondern erhöhten den Druck weiter. Ein Doppelschlag in der 70. und 72. Minute durch Luka Sucic ließ die Partie endgültig in Richtung der Salzburger kippen. Die Austria agierte bei beiden Treffern zu passiv. In der Schlussphase war Grün-Weiß noch einmal alles nach vorne, doch Csaba Bukta traf in der Nachspielzeit nach einem mustergültigen Konter zum 2:4 Endstand.

Die Austria verliert damit leider auch das erste Spiel nach der Ära Roman Mählich und wartet nun seit über 450 Minuten auf einen Punktegewinn. Die nächste Chance gibt es am Samstag, 11. Juli, gegen den SK Vorwärts Steyr.

Den Punkten hinterher jagen

Freitag, 03 Juli 2020

Mit dem Spiel gegen den FC Liefering beginnt ein neuer Abschnitt für die Austria. Roman Mählich ist nicht mehr Trainer der Grün-Weißen, Tamas Tiefenbach betreut das Team bis Ende Saison. Nach acht sieglosen Spielen soll es heute irgendwie mit einem Dreier klappen. Wir blicken vorab auf unser Team, den Gegner und das Spiel im Allgemeinen.

Der Gegner - FC Liefering
Die Salzburger präsentieren sich derzeit in bestechender Form und würde die Ligatabelle anführen, wenn man nur das Jahr 2020 werten würde. Die Mannschaft aus der Mozartstadt hat in neun Spielen 20 Punkte gemacht. Die mit Talenten gespickte Mannschaft gilt aber grundsätzlich als Lieblingsgegner der Austria. Die letzten drei Spiele gingen allesamt an die Grün-Weißen. MIt Chukwubuike Adamu haben die Lieferingen einen brandgefährlichen Stürmer in ihren Reihen, der gut bewacht werden muss. Aber auch allgemein ist das Kollektiv in Liefering stark und klein leichter Gegner.

Unsere Austria
Nach einem Trainerwechsel erhofft man sich immer den weltberühmten "Trainereffekt", doch auch der muss erarbeitet werden. Die Austria wird derzeit von Tamas Tiefenbach gecoached, für den Ungarn kein ganz neues Gefühl, stand er bereits nach der Trennung von Gernot Plassnegger für ein Spiel an der Seitenlinie. Das letzte Spiel gegen den SV Horn verlor man etwas unglücklich, Fehlentscheidungen und mangelnde Chancenauswertung verhinderten den ersten Dreier nach dem Break. Im heutigen Spiel darf man also schon auf der Leistung vom letzten Spiel aufbauen, doch vor dem Tor braucht es mehr Abgeklärtheit und Ruhe. Trainer Tiefenbach muss heute auf Michael Lageder (Sperre) und Patrik Eler (noch im Aufbautraining) verzichten. Die Spieler haben es heute selbst in der Hand ein Zeichen zu setzen und sich gegen die Negativserie aufzubäumen. Auch wenn die sportliche Perspektive fehlt, sollte jeder einzelne zu 100% mit dem Kopf bei der Sache sein und alles dafür tun, einen versöhnlichen Saisonabschluss zu schaffen.

Die Partie beginnt heute um 18:30 Uhr und wird live von laola1.at übertragen. Wer das Spiel gerne in Gesellschaft verfolgen möchte, ist herzlich ins Austria Cafe oder ins Nachwuchsheim im Planet Pure Stadion eingeladen.

Die Austria verliert gegen den SV Horn das vierte Spiel in Folge und konnte so Trainer Roman Mählich kein Abschiesgeschenk machen. Doch an der Leistung lag es dieses Mal nicht - fehlendes Glück und klare Fehlentscheidung verhinderten Punkte.

Das Spiel begann aufgrund eines Gewitters leicht verspätet und zunächst nur mit lauem Gekicke. Es dauerte eine gute Viertelstunde bis Grün-Weiß zur ersten Chance kam. Wie üblich war es Roinvaldo, der die Führung auf dem Fuß hatte, doch der Brasilianer entschied sich für einen Heber anstatt gezielt draufzuhalten und so blieb es beim 0:0. Nur wenige Sekunden später hätte Bojan Avramovic abschließen können, doch dieser entschied sich für einen Pass auf Pius Grabher, der nicht genügend Druck hinter den Ball brachte (15.). Nach etwas mehr als 20 Minuten hatten dann die Gäste die erste große Möglichkeit, doch Domenik Schierl parierte sensationell gegen Redzic zur Ecke. Doch genau diese Ecke sollte dann zur Führung für die Gäste führen. Philipp Siegl staubte aus kurzer Distanz ab, als zuvor die Austria zweimal nicht klären konnte. Die Austria ließ sich nicht beirren und wollte wieder Druck auf die Gäste aufbauen, doch Schiedsrichtier Jäger entschied mit einer mehr als fragwürdigen Entscheidung knappe fünf MInuten nach der Führung auf Elfmeter für die Gäste. Florian Sittsam nahm das Geschenk an und verwandelte zum 0:2. Wenige Minuten später stand wieder Jäger im Mittelpunkt als er einen regulären Treffer von Ronivaldo aberkannte. Kurz vor der Pause hätte der Brasilianer eigentlich den Anschluss machen müssen, doch erneut wollte es der Goalgetter zu schön machen und sein Heber ging über das Tor.

In der zweiten Halbzeit spielte nur noch Grün-Weiß, die Horner wollten das Ergebnis unbedingt verwalten und über die Zeit bringen. Echte Torchancen blieben aber zunächst aus, erst mit der Einwechslung von Wallace kam neuer Schwung und Zug zum Tor. Der Brasilianer war es auch der Ronivaldo ideal bediente und dem Torschützen vom Dienst seinen 68. Treffer im Austria-Dress ermöglichte. Die Austria versuchte nun alles, um doch noch zumindest einen Punkt mitzunehmen, doch Möglichkeiten von Wallace und Grujcic blieben ungenützt. Die Horner ihrerseits ließen ebenfalls zwei sehr gute Möglichkeiten für die endgültige Entscheidung aus.

Am Ende verabschiedet sich Roman Mählich also leider mit einer Niederlage aus Lustenau. Grün-Weiß muss jetzt aber sofort den Blick nach vorne richten und endlich einen Weg aus dieser Abwärtsspirale finden. Das nächste Spiel steigt am kommenden Freitag, 03. Juli, gegen den FC Liefering.

Heimspiel gegen den SV Horn

Freitag, 26 Juni 2020

Nach der Niederlage am Dienstag auswärts bei BW Linz hat die Austria bereits am heutigen Freitag wieder die Möglichkeit auf Punkte. Gegner dabei ist im Planet Pure Stadion der SV Horn. Für Trainer Roman Mählich ist es das letzte Spiel als Austria-Coach. Wir blicken vorab auf unser Team, den Gegner und berichten über so manch Interessantes zum Spiel.

Der Gegner - SV Horn
Die Horner konnten im letzten Spiel gegen den SV Lafnitz ihren ersten Sieg nach der Coronapause einfahren. Etwas, dass sie der Austria voraus haben. Die Niederösterreicher befänden sich bei normalem Ligaverlauf mitten im Abstiegskampf und das Duell heute wäre ein "Sechspunktespiel" für beide Teams. Heute können beide befreit und ohne Druck aufspielen - zuletzt hat sich immer wieder gezeigt, dass dies speziell den Teams im Keller der Tabelle neue Kräfte verleiht. Die Austria, die das erste Duell in dieser Saison mit 4:2 gewinnen konnte, darf sich keine Fehler erlauben und ist gewarnt.

Unsere Austria
Gestern wurde der Vertrag mit Roman Mählich aufgelöst, heute steht er ein letztes Mal an der Seitenlinie. Die Spieler haben es also in der Hand, was für ein Abschiedsgeschenk sie dem Trainer machen möchten. Im letzten Spiel gegen Linz haderte die Austria mit der Chancenauswertung. Ein Doppelschlag von Blau-Weiß führte dann auch dazu, dass der Spielfluss abrupt ins Stocken geriet. Heute muss die Austria den Kopf frei bekommen und einfach Fußball spielen. Leichter gesagt als getan, aber die Mannschaft hat es selbst in der Hand - fehlende Fans oder die nicht vorhandene sportliche Perspektive dürfen keine Gründe für Halbherzigkeit sein. Trainer Mählich kann heute auf alle Kaderspieler setzen, einzig Sebastian Feyrer ist nach seiner fünften Gelben Karte gesperrt.

Spielbeginn ist um 18:30 Uhr, die Partie wird von laola1.at übertragen. Wer gerne gemeinsam schauen möchte, ist herzlich ins Austria Cafe eingeladen. 

Fußball-Zweitligist Austria Lustenau und Cheftrainer Roman Mählich haben gemeinsam entschieden, den noch bis 2021 laufenden Vertrag per 30. Juni 2020 einvernehmlich aufzulösen. Mählich hatte im September 2019 seinen Dienst in Vorarlberg angetreten. Beim morgigen Spiel gegen SV Horn wird er ein letztes Mal die Mannschaft als Trainer auf der Bank begleiten.

„Roman hat die Mannschaft in einer schwierigen Situation übernommen, stabilisiert und sie bis ins Cupfinale geführt. Dafür gebührt ihm großer Dank“, sagt Vorstandssprecher Bernd Bösch. Roman Mählich stand insgesamt bei 22 Spielen als Headcoach an der Seitenlinie der Grün-Weißen. In den Gesprächen über die Ausrichtung des Klubs und die Planung für die kommende Saison kamen der Verein und der Cheftrainer zur Auffassung, das es richtig ist, bereits jetzt eine konsequente Entscheidung zu treffen und die Weichen für die Zukunft zu stellen.

„Wir danken Roman für die geleistete Arbeit, unvergessliche Cup-Momente und die nun gefundene, einvernehmliche Lösung“, so Austria-Vorstandsmitglied Valentin Drexel, der gemeinsam mit Stephan Muxel, Sportkoordinator Alex Schneider und Ingo Winter (Core Sports Capital) die Verantwortung im Sportgremium der Austria innehat.

Statement Roman Mählich:
„Ich bedanke mich bei der Austria Familie, bei den Fans, beim Trainerteam und ganz besonders bei den Spielern. Toi toi toi für die Zukunft und ich hoffe, dass die Austria bald in der 1.Liga zu finden ist!

Das Sportgremium wird nun die personellen Planungen für die neue Saison vorantreiben, auf die der SC Austria Lustenau dann von einem neuen Cheftrainer vorbereitet wird.

Die Austria hat das Siegen verlernt. Auch gegen den FC Blau-Weiß Linz reicht es am Ende nicht für Punkte. Die Linzer erzielen innerhalb von 120 Sekunden einen Doppelpack und sichern sich so die drei Punkte. Ein Late-Minute Treffer von Ronivaldo kommt zu spät.

Den Ausgang dieser Partie hätte sich das Team von Trainer Roman Mählich sicherlich anders erhofft. Obwohl die erste Chance im Spiel den Linzern gehörte, zeigte die Austria-Elf in den ersten 45 Minuten eine tolle Leistung und übernahm mit Fortdauer der ersten Hälfte immer mehr das Zepter. Lediglich die Chancenauswertung an diesem Abend sollte den Grün-Weißen zum Verhängnis werden. Lukats Katnik und Ronivaldo scheiterten nach 17 Minuten an Linz Torwart Nicolas Schmid, unmittelbar im Anschluss traff Ronivaldo mit einem Kopfball nur die Latte (18.). Nach einer halben Stunde hätte die Führung eigentlich fallen müssen, doch Lukas Katnik verfehlte nach Vorarbeit von Ronivaldo aus zehn Metern das Linzer Gehäuse. Das es an diesem Abend schwer werden würde zu treffen, zeigte sich dann kurz vor der Pause. In der 44. Minute hatte Ronivaldo alleinstehend die Führung auf dem Fuß, verstolperte den Ball aber unglücklich.

In der Pause fand man in der Linzer Kabine wohl die richtigen Worte, denn die Hausherren begannen mitzuspielen und in Folge mehr Ballbesitz. Die erste Chance gehörte aber dieses Mal den Lustenauern - Lukas Katnik versuchte es mit einem Lupfer, doch am Ende fehlte ein gutes Stück. Ein individueller Fehler von Daniel Tiefenbach leitete dann die Führung für die Hausherren ein. Der kurz zuvor eingewechselte Fabian Schubert nützte den Fehler und schloss den Konter zum 1:0 ab. Nur gute 120 Sekunden später war es wieder Schubert der mit einem Schuss von der Strafraumkante das 2:0 erzielte und damit für die Vorentscheidung sorgte. Ronivaldo erzielte in der Nachspielzeit noch den Anschlusstreffer, doch dieser kam zu spät. Das der Brasilianer jetzt nur noch ein Tor fehlt zum Vereinsrekord seinens Landsmann Thiago ist kaum ein Trost.

Bereits am Freitag geht es zuhause weiter gegen den SV Horn. Da muss es fast schon mit drei Punkten klappen, ansonsten gehen langsam die Möglichkeiten in dieser Saison aus.

Eine Englische Woche steht auf dem Plan für die 2. Liga. Heute trifft die Austria auf den FC Blau-Weiß Linz. Grün-Weiß will unbedingt zurück in die Erfolgsspur, die Durststrecke ohne Dreier dauert einfach schon viel zu lange. Wir blicken vorab auf unser Team, den Gegner und berichten über so manch Interessantes zum Spiel.

Der Gegner - FC Blau-Weiß Linz
Die Formkurve der Linzer ist mit unserer vergleichbar. Auch sie konnten noch kein Spiel nach Liga-Restart gewinnen. Die Punkteausbeute ist mit einem Punkt noch magerer als die der Grün-Weißen. Diesen Punkt haben die Linzer im letzten Spiel gegen die Juniors aus Oberösterreich geholt. Einem der beiden Teams könnte also heute bei einem Sieg ein wenig die Last von den Schultern genommen werden. Die Linzer müssen auf einige Stammkräfte verzichten. Lt. Vereinshomepage fehlen mit Lukas Tursch und Martin Kreuzriegler zwei Ex-Austrianer, die auch noch torgefährlich sind. Hinzu kommen Joel Dombaxi, Bernhard Janeczek und Michael Brandner. Das letzte Spiel gegen die Blau-Weißen endete mit einem 2:1 Sieg der Austria, damals noch unter Trainer Gernot Plassnegger

Unsere Austria
Die Grün-Weißen wollen endlich zurück in die Erfolgsspur und das ist im Training zu merken. Jetzt gilt es diese Energie auch auf den Platz zu bringen, wenn es um die Punkte geht. Die letzten Ergebnisse müssen egal sein, der derzeitige Tabellenplatz darf nicht interessieren und auch die fehlende sportliche Perspektive in der Meisterschaft darf keine Entschuldigung sein. Es braucht Einsatz und Kampfgeist, um heute endlich voll punkten zu können. Coach Mählich kann wieder auf Christoph Freitag und den letzten Freitag kurzfristig ausgefallenen Alex Rananacher setzen. Fehlen wird verletzungsbedingt weiterhin Christian Schilling. Die Linzer sind grundsätzlich ein Lieblingsgegner der Austria - fünf der letzten sechs Duelle gewannen die Vorarlberger.

Spielbeginn ist um 18:30 Uhr. Die Partie gibt es live auf laola1.at (Link kann über die Austria Webseite aufgerufen werden). Wer gerne in Gesellschaft das Spiel verfolgen möchte, ist herzlich ins Austria Cafe oder das Nachwuchsheim im Planet Pure Stadion eingeladen.

Die Austria verliert zuhause gegen Austria Klagenfurt mit 0:2. Der Titelkandidat aus Klagenfurt überzeugte von der ersten Minute an, die Lustenauer kamen nicht wirklich in die Gänge. Domenik Schierl verhindert als stärkster grün-weißer Austrianer eine höhere Niederlage.

Durch das Ergebnis der Rieder hoch motivierte Team aus Klagenfurt begann die Partie schwungvoll und kam nach fünf Minuten nach einem Konter zur ersten Möglichkeit im Spiel. Der darauffolgende Corner brachte die Gäste dann auch schon in Führung. Markus Rusek stieg am höchsten und verwertete mit Hilfe des Pfostens zum frühen 0:1. Grün-Weiß ließ sich aber nicht verunsichern und versuchte selbst Druck auf die Kärntner aufzubauen, doch die in lila spielenden Austrianer standen hinten sicher und nahmen Ronivaldo über weite Strecke aus dem Spiel. Die Chancen blieben aber bei den Klagenfurtern. Oliver Markoutz (18). und von Julian von Haacke (23.) scheiterten am starken Domenik Schierl. Nach etwas mehr als einer halben Stunde war es wieder Schierl der mit einem katzenartigen Reflex einen harten Schuss von Hadzic irgendwie ann die Latte lenkte. Doch das Chancenplus der Klagenfurter wurde kurz vor Pausenpfiff doch noch belohnt - erneut war Markus Rusek zur Stelle und versenkte den Ball. Mit seinem sehenswerten Salto als Torjubel ging es dann in die Pause.

Auch zu Beginn der zweiten Halbzeit standen Domenik Schierl und Markus Rusek im Fokus. In der 50. Minute parierte Lustenaus Torhüter stark, fünf Minuten später rettete das Lattenkreuz vor dem höheren Rückstand. Die Austria aus Lustenau kam über die gesamte Partie zu keinem einzigen Schuss aufs Tor, es fehlten die nötigen Ideen. Die Kärtner verfolgten weiter ihren Plan und mit der Führung im Rücken kamen die Gäste noch zu weiteren Chancen. Oliver Markoutz traf nach 65 Minuten den Pfosten und von Haacke scheiterte erneut an Domenik Schierl. Nach dem Schlusspfiff muss die Austria in Grün-Weiß leider akzeptieren, dass es in diesem Spiel an zu vielen Ecken gefehlt hat. Grün-Weiß wartet somit weiterhin auf den ersten Dreier nach Liga-Restart.

Es folgt nun eine englische Woche mit einem Gastspiel in Oberösterreich beim FC Blau-Weiß Linz und einem Heimspiel gegen den SV Horn.

Die Austria greift in den Titelkampf ein - aber leider nicht so wie erhofft. Heute gastiert der SK Austria Klagenfurt im Planet Pure Stadion. Die Gäste müssen fast gewinnen, um an der SV Ried dranzubleiben. Die Austria in Grün-Weiß will und muss die Durststrecke beenden und drei Punkte einfahren. Wir blicken vorab auf unser Team, den Gegner und berichten über so manch Interessantes zum Spiel.

Der Gegner - Austria Klagenfurt
Wie bereits erwähnt spielen die Kärtner nach wie vor um den Aufstieg in die Bundesliga. Daher ist es kaum verwunderlich, dass für sie dieses Spiel einen anderen Stellenwert hat, als für unsere Austria. Die Klagenfurter müssen gewinnen, um den Druck auf den Tabellenführer aus Ried aufrecht zu halten. Als Abendspiel um 20:25 Uhr wissen die Kärtner schon wie die Rieder gespielt haben und werden umso motivierter an die Sache herangehen. Die Klagenfurter sind seit vier Runden unbesiegt und werden keine leichte Aufgabe.

Unsere Austria
Bei den Grün-Weißen macht sich die fehlende sportliche Perspektive bemerkbar. Nach dem Cupfinale liegt der Saisonhöhepunkte bereits weit hinter der Mannschaft, die Liga verkommt zu einer verlängerten Vorbereitung. Doch so darf sich unsere Austria nicht präsentieren. Auch wenn die Fans nicht im Stadion sind, muss das Team Gas geben und zeigen, dass sie will. Den Spielern muss auch bewusst sein, dass jedes Spiel eine Chance ist, sich zu präsentieren - den Austria Verantwortlichen genauso wie den sportlichen Führungen anderer Clubs. Roman Mählich kann heute wieder auf Alex Ranacher und Christoph Freitag zurückgreifen, die ihre Sperren abgesessen haben. Ausfallen werden Darijo Grujcic (Sperre), Christian Schilling (Leiste) und Patrik Eler. Der Coach wird sicher wieder eine neue Formation aufs Feld schicken, um allen Spielern ein wenig Spielpraxis zu geben.

Die Partie wird live auf ORF Sport+ übertragen. Wer gerne gemeinsam schauen möchte, ist herzlich eingeladen ins Austria Cafe zu kommen. 

Der SC Austria Lustenau sorgt für Kontinuität auf der Torhüterposition und verlängert die auslaufenden Verträge der beiden Torhüter Domenik Schierl und Florian Eres.

Domenik Schierl ist seit November die Nummer 1 im Tor der Austria und verfügt trotz seines noch jungen Alters bereits über die Erfahrung von 140 Spielen in der 2.Liga. Zudem ermöglichte er dem Verein mit starken Leistungen den Einzug in das diesjährige Cupfinale. Domenik Schierl unterschreibt bei der Austria bis zum Sommer 2021.

Florian Eres kam im Winter vom VfB Hohenems und hat sich sofort sehr gut in die Mannschaft integriert. Im diesjährigen Cupfinale feierte er sein Pflichtspieldebüt für die Austria. Er verlängert seinen auslaufenden Vertrag um zwei Jahre bis zum Sommer 2022.

Statements

Alexander Schneider (Sportkoordinator)
„Wir freuen uns sehr, dass beide Jungs der Austria über den Sommer hinaus erhalten bleiben und wir auf der Torhüterposition Kontinuität in die Mannschaft bringen können. Mit seiner Erfahrung und den gezeigten Leistungen zählt Domenik definitiv zu den besten Torhütern unserer Liga. Mit Flo konnten wir zudem das nach unserer Meinung größte Vorarlberger Torwarttalent ebenfalls bei uns im Ländle behalten. Wir sind uns sicher, dass wir uns in der nächsten Saison mit diesem Duo vor keinem anderen Verein der Liga verstecken müssen.“

Domenik Schierl
„Ich bin sehr glücklich, dass die Vertragsverlängerung geklappt hat und ich ein weiteres Jahr Teil von Austria Lustenau sein darf. Ich freue mich diese Saison gut zu Ende zu bringen und dann in der nächsten Saison gemeinsam mit der Mannschaft wieder voll angreifen zu können. Hoffentlich dann auch wieder mit unseren herausragenden Fans im Lustenauer Stadion.

Florian Eres
„Ich bin überglücklich, dass der Verein mir langfristig das Vertrauen schenkt. Jeder Vorarlberger Fußballer träumt seine ersten Schritte im Profifußball bei der Austria machen zu dürfen. Ich bin überzeugt, dass Lustenau der bestmögliche Ort und die Zusammenarbeit mit Domenik mir helfen wird, um meine fußballerische Entwicklung voranzutreiben und wir gemeinsam Großes schaffen können “

Keine Punkte in Floridsdorf

Montag, 15 Juni 2020

Die Austria und die Sonntagsmatinee werden wohl kein Liebespaar mehr. Am vergangenen Sonntag verlor das Team von Roman Mählich mit 1:2 und bestätigten damit die schlechte Bilanz in den Sonntagvormittagsspielen.

Seit Einführung der Sonntagsmatinee konnte die Austria von neun Spielen lediglich zwei gewinnen, einmal reichte es für ein Unentschieden. Ansonsten gingen die Grün-Weißen am Sonntag jedes Mal ohne Punkte vom Platz. So auch leider dieses Mal im Spiel gegen den Floridsdorfer AC. Die Wiener waren von der ersten Minute an hellwach und setzten die Ländle-Kicker früh unter Druck. Zurecht hatten die Hausherren so auch die ersten Chancen der Partie. Die Austria bemühte sich um Entlastung, doch an diesem Tag sollte wenig zusammen laufen. Die FAC Abwehr nahm gekonnt Goalgetter Ronivaldo so gut wie aus dem Spiel, die restliche Mannschaft, die erneut von Roman Mählich umgestellt wurde, konnte nicht das gewünschte Leistungsniveau abrufen. Bis zur Nachspielzeit der ersten Halbzeit hatte Grün-Weiß keine nenneswerte Chance. Ronivaldo war es, der sich einmal aus der Umklammerung lösen konnte. Doch zu diesem Zeitpunkt führten die Hausherren bereits durch Elias Felber mit 1:0.

Auch im zweiten Durchgang blieben die Floridsdorfer aktiv und erhöhten nach ca. 55 Minuten auf 2:0. Tolga Günes verwertete einen Querpass von Milan Jurdik während die Austria-Defensive zu passiv agierte. Daniel Tiefenbach konnte zwar in der 68. Minute noch den Anschlusstreffer erzielen, es sollte aber an diesem Vormittag nicht ausreichen. Ronivaldo hatte noch die beste Möglichkeit knapp 15 Minuten vor Schluss, doch auch dem Brasilianer gelang an diesem Tag nichts. Darijo Grujcic wurde in der 85. Minute noch mit Gelb-Rot vom Platz gestellt - damit hat die Austria bisher keines der Liga-Spiele nach der Coronapause in voller Mannschaftsstärke beendet. Trainer Roman Mählich war phasenweise mit dem Spiel seiner Mannschaft zufrieden, räumte aber ein, dass aufgrund der Rotation die Konstanz und Sicherheit leidet. 

Konstanz und Sicherheit wären jetzt aber dringend notwendig, kommt am Freitag doch mit dem SK Austria Klagenfurt der Verfolger des Tabellenführers SV Ried ins Planet Pure Stadion (Spielbeginn 20:25 Uhr).

Am heutigen Sonntag trifft die Austria bereits zum dritten Mal in dieser Saison auf den Floridsdorfer AC. Die Wiener waren neben der ersten Ligapartie auch Gegner in der zweiten Runde des ÖFB Cups. Beide Spiele waren enge Angelegenheiten und auch heute ist kein Favorit zu erkennen. Wir blicken vorab auf unser Team, den Gegner und berichten über so manch Interessantes zum Spiel.

Der Gegner - Floridsdorfer AC
Die Wiener befänden sich bei normalem Liga-Verlauf unmittelbar im Abstiegskampf. Auch der FAC hat in der Rückrunde nicht in die Spur gefunden und bisher nur fünf Punkte im Frühjahr gesammelt. Der letzte Sieg liegt wie bei der Austria bereits 5 Spieltage zurück. Die Wiener haben sich im Winter ordentlich verstärkt und mit Stefan Umjenovic, Marco Krainz und Milan Jurdik namhafte Spieler verpflichtet. 

Unsere Austria
Die Austria will unbedingt nach den zwei Unentschieden endlich einen vollen Erfolg einfahren. Trainer Roman Mählich kann wieder auf Sebastian Feyrer und Christoph Freitag zurückgreifen, muss aber den Gelb-Rot gesperrten Alexander Ranacher ersetzen. Man darf erwarten, dass wahrscheinlich Andy Reyes heute zu seinem Startelf-Debüt kommen wird. Auch wenn die Ergebnisse derzeit in der Liga nur zweitrangig sind, dürfen die Grün-Weißen nicht unkonzentriert ins Spiel gehen. Man erwartet von der Austria ein gewisses Leistungsniveau und das muss das Team heute abrufen. Ronivaldo zeigte sich zuletzt in bestechender Form mit der perfekten Einstellung. An diesem Beispiel sollte sich das restliche Team ein Beispiel nehmen, dann sind die drei Punkte durchaus im Bereich des Machbaren.

Live-Übertragung
Die Partie wird heute in voller Länge auf Facebook von Laola1.at übertragen. Das Blank-Stübli freut sich heute über Besucher, die gerne gemeinsam das Spiel schauen möchten. Nachwuchsheim und Austria Cafe sind heute nicht geöffnet.

2:2 gegen den FC Juniors OÖ

Freitag, 12 Juni 2020

Das erste Heimspiel nach der Coronapause gegen den FC Juniors OÖ endet mit einem 2:2 Remis. Erneut muss die Elf von Roman Mählich das Spiel zu zehnt beenden. Ronivaldo zeigt sich in Form und erzielt Saisontreffer 17 und 18.

Trainer Roman Mählich veränderte seine Formation gegenüber dem Spiel gegen den GAK aufgrund von Verletzungen und Sperren auf vier Positionen. Doch die Umstellungen machten sich kaum bemerkbar. Bereits nach zwei Minuten jubelten die wenigen zugelassenen Personen über den Führungstreffer von Ronivaldo. Der Brasilianer wurde ideal von Thomas Mayer bedient und konnte nachdem er den gegnerischen Torwart umkurvt hatte, locker einschieben. Die Juniors steckten nach dem frühen Rückstand aber nicht auf und attackierten mutig weiter. Sie versuchten die Austria früh unter Druck zu setzen und so zu Fehlern zu zwingen. Die Grün-Weißen verlagerten sich en wenig auf das Kontern, was sich nach einer Viertelstunde beinahe ausbezahlt hätte, als Ronivaldo zu viel Raum gelassen wurde und sein Abschluss nur mit Mühe und Not zur Ecke geklärt werden konnte. Nach 20 Minuten glichen die Linzer dann durch Florian Aigner zum verdienten Ausgleich. Vor der Pause hätte Ronivaldo beinahe die Austria noch in Führung geschossen, doch nach einem wunderbaren Konter über Daniel Steinwender und Thomas Mayer zielte der Goalgetter zu genau und traf nur den Pfosten.

Auch in der zweiten Halbzeit erwischte die Austria einen Blitzstart. Wieder war Ronivaldo zur Stelle und verwandelte eine Traum Flanke von Michael Lageder per Kopf zur Führung. Chancen waren in der Folge Mangelware - Monsberger hätte auf Seiten der Linzer ausgleichen können, scheiterte jedoch an Domenik Schierl (52.) und auf Seiten der Austria war es wieder Ronivaldo, der einen Stanglpass leider auf die leere Nordtribüne jagte (59.). Als Alex Ranacher nach einem Stolperer Linz Torwart Turner umwarf und so die zweite gelbe Karte kassierte, rochen die Juniors ihre Chance. Die Gäste wurden aktiver und kamen durch Joker Rene Gartler doch noch zum Ausgleich. Beinahe hätten die LInzer die Partie noch gedreht, doch Domenik Schierl - neben Ronivaldo der beste Austrianer am Platz - reagierte phänomenal und rettete der Austria einen Punkt.

Die Austria wartet leider weiterhin auf den ersten Dreier nach Liga-Restart. Bereits am Sonntag hat man dazu die Chance gegen den Floridsdorfer AC - in einer eher ungeliebten Sonntagsmatinee (Sonntag, 14. Juni, 10:30 Uhr).

Erstes Heimspiel ohne Zuschauer

Mittwoch, 10 Juni 2020

Mit einer englischen Woche geht die 2. Liga weiter. Heute trifft die Austria zuhause auf den FC Juniors OÖ. Das letzte Aufeinandertreffen endete für die Grün-Weißen mit einer historischen Pleite. Heute soll dafür zumindest ein wenig Wiedergutmachung betrieben werden. Wir blicken vorab auf unser Team, den Gegner und berichten über so manch Interessantes zum Spiel.

Der Gegner - FC Juniors OÖ
Die Oberösterreicher sind erfolgreich in die letzten Runden der Saison gestartet. Mit einem 2:1 Sieg gegen den FC Wacker Innsbruck hat die Nachwuchsschmiede des LASK den optimalen Start erwischt. Die Linzer sind punktegleich mit unserer Austria und kommen definitiv mit breiter Brust ins Ländle. Denn nicht nur der Sieg gegen Innsbruck hat für Selbstvertrauen gesorgt, sondern auch die Erinnerung an das letzte Spiel gegen die Austria in Oberösterreich. Mit 5:8 gab es für Grün-Weiß nach einer schwachen Leistung heftige Kritik und besiegelte den Abgang von Ex-Coach Plassnegger. Man darf heute erneut eine spielerisch starke Linzer Mannschaft erwarten, auch wenn das Team aus der Hinrunde heute nicht mehr auflaufen wird. 

Unsere Austria
Die Austria möchte heute nach dem 1:1 Unentschieden im ersten Ligaspiel nach der Coronapause am liebsten natürlich voll punkten. Auch wenn es in der Saison nicht mehr um wirklich viel geht, kann es nicht der Anspruch der Grün-Weißen sind im Mittelfeld der Liga die Saison zu beenden. Für die Spieler sind die verbleibenden Spiele Chancen sich für einen Verbleib, aber auch für potentielle neue Arbeitgeber zu empfehlen. Trainer Roman Mählich muss heute auf einige Stammkräfte wie Sebastian Feyrer (Gelb-Rot Karte gegen den GAK) und Christoph Freitag (Gelbsperre) verzichten. Auch verletzungsbedingt müssen Spieler vorgegeben werden. Mählich wird weiterhin das Rotationsprinzip nützen, um möglichst vielen Spielern Einsatzminuten zu geben.

Ohne Zuschauer
Für die wenigen erlaubten Personen im Stadion wird es heute ein ganz komisches Gefühl sein, wenn das Spiel angepfiffen wird. Das Planet Pure Stadion ist normalerweise für seine tolle Fanatmosphäre bekannt, doch heute und voraussichtlich bis zum Ende der Saison muss es auch ohne Fans im Rücken klappen. Vor längen Rängen zu kicken, ist sicherlich auch für die Spieler nach wie vor gewöhnungsbedürftig. Das Spiel gegen die Juniors wird von Laola1.at im Stream gezeigt und im Austria Café live übertragen. .

 

Die Austria erkämpft sich beim Restart der 2. Liga ein 1:1 Unentschieden beim Grazer AK. Die Grün-Weißen müssen dabei 45 Minuten in Unterzahl überstehen.

Roman Mählich setzte im ersten Ligaspiel nach der Coronapause seine Vorsätze in die Tat um. Er verändert die Startelf gegenüber dem Cupfinale auf fünf Positionen und ermöglichte so einigen Spielern sich ins Rampenlicht zu spielen. Doch die neu zusammengestellte Formation fand nicht richtig ins Spiel. Durch einen individuellen Fehler konnten die Hausherren dann in Führung gehen. Einen zu kurz gespielten Rückpass von Christian Schilling nützte Filip Smoljan, umkurvte Domenik Schierl und netzte zum 1:0 ein. Die Austria versuchte in weiterer Folge besser ins Spiel zu kommen, doch man tat sich sichtlich schwer. In Minute 33 hatte Michael Lageder die erste Chance für Grün-Weiß, doch wirklich zwingend war das nicht. Kurz vor der Pause dann die beste Aktion der Austrianer bis dahin. Alexander Ranacher setzte sich auf der rechten Seite ideal durch und sein Querpass fand Lukas Katnik, der aus kurzer Distanz zum 1:1 traf. Doch die Freude währte nicht lange, wurde Sebastian Feyrer in der Nachspielzeit der ersten Hälfte mit Gelb-Rot vom Platz gestellt. Besonders die zweite gelbe Karte war von Schiedsrichter Fröhlacher eine harte Entscheidung.

In Durchgang 2 wollte die Austria trotz Unterzahl das Spiel kontrollieren und brachte den notwenidgen Elan auf den Platz. Doch leider blieben die richtigen Chancen aus. Auf Seiten der Grazer testeten Benjamin Rosenberger und Gerald Nutz Domenik Schierl. Doch der Austria-Goalie, der im Cupfinale leider gesperrt war, parierte souverän. Am Ende trennen sich die Teams mit einem Remis, welches einzig und allein für die Statistik zählt.

Bereits am Mittwoch, 10. Juni, hat das Team von Roman Mählich die nächste Chance auf Punkte. Zuhause trifft man auf den FC Juniors OÖ. Da haben die Spieler die nächste Chance sich zu beweisen und für kommende Saison zu empfehlen.

Heute um 20:25 Uhr  startet die Austria gegen den GAK in den Ligalltag. Dabei kommt es in der Steiermark zum Wiedersehen mit dem ehemaligen Austria-Trainer Gernot Plassnegger. Der sportliche Erfolgsdruck ist aufgrund der Gegebenheiten bei beiden Teams nicht wirklich hoch, dennoch will man jedes verbleibende Spiel mit dem notwendigen Ernst angehen. Wir blicken vorab auf unser Team, den Gegner und berichten über so manch Interessantes zum Spiel.

Der Gegner - GAK
Die Steirer werden wie erwähnt von Gernot Plassnegger trainiert. Der Steirer stand Anfang Saison noch an der grün-weißen Seitenlinie und wechselte erst im September 2019 in die Steiermark. Bei den Grazern war Plassnegger bereits Trainer bevor er zur Austria wechselte, somit ist der Trainer mit Wiedersehen gut vertraut. Im Vorfeld des heutigen Spiels zeigte sich Plassnegger erfreut, dass er alte Weggefährten wiedersehen wird. Die Zeit in Lustenau sei ein schöne gewesen und er habe die Leute und das Land schätzen gelernt. Dennoch wolle man heute keine Geschenke verteilen. Die Grazer wären in MItten des Abstiegskampf können aber aufgrund des ausbleibenden Absteigers völlig frei aufspielen. Das Team hat gute Spieler in ihren Reihen und kann unangenehm werden. Auch die Austria musste sich im Hinspiel geschlagen geben. Es ist also noch eine kleine Rechnung offen.

Unsere Austria
Der Rückstand auf die Tabellenspitze ist bereits groß, Absteiger gibt es in dieser Saison keinen - die restliche Saison in der 2. Liga könnte man genau so gut als Vorbereitung auf die kommende Spielzeit ansehen. Unter diesem Grundsatz möchte Roman Mählich die restlichen Spieltage angehen. Es sollen alle Kaderspieler die Möglichkeit bekommen, sich für die kommende Saison zu empfehlen. Dennoch sollen die Spiele nicht auf die leichte Schulter genommen werden, es gilt fokusiert und zielstrebig die Aufgaben anzugehen. Nach der deutlichen NIederlage im Cupfinale möchte die Austria sportlich auch wieder erfolgreich sein. Die Niederlage selbst sei schon lange abgehakt und kein Thema mehr. Kadertechnisch kann Roman Mählich aus dem Vollen schöpfen, Domenik Schierl ist nach seiner Cupsperre wieder im Kader. Fehlen werden nur Patrik Eler und Tobias Berger. Ob die Austria durch den früheren Trainingsstart einen Vorteil haben wird, wird sich zeigen. Trainer Mählich findet, dass es ein Vorteil sein könnte, man diesen aber auch selbst ausspielen müsse, ansonsten würde er einem nichts bringen.

Spielbeginn ist 20:25 Uhr, die Partie wird auf ORF Sport+ übertragen. Außerdem hat das Nachwuchsheim wieder offen und übertragt die Partie. Das Team freut sich über viele Besucher.

NIchts ist es geworden mit dem Traum vom Cupsieg und dem Einzug in die Europa League. Die Austria muss sich im Finale des UNIQA ÖFB Cups dem österreichischen Serienmeister FC Red Bull Salzburg am Ende deutlich mit 0:5 geschlagen geben. Durch zu viele Eigenfehler ermöglichten die Grün-Weißen den Bullen aus Salzburg Chancen, die diese eiskalt nützten. Dennoch darf die Austria stolz auf die Reise im Cup sein und mit erhobenem Haupte nach Lustenau zurückkehren.

Trotz des deutlichen Ergebnisses schien es am Anfang der Partie so, dass man sich auf eine tolle Partie auf Augenhöhe einstellen. Die Austria agierte sehr agressiv und ohne Zurückhaltung und konnte in den ersten 15 bis 20 Minuten das Tempo mitgehen und die Salzburger im gewohnten Spielaufbau und ihrer Präzesion stören. Ein Doppelschlag der Salzburger innerhalb von nur 100 Sekunden ebneten dann den Weg für den FC Red Bull Salzburg in Richtung Titel. Dominik Szoboszlai nützte einen hart getretenen Freistoß aus spitzem Winkel zur 1:0 Führung, nur wenig später fälschte Dominiik Stumberger einen Querpass von Hee Chan Hwang ins eigene Tor ab. Damit war bei Grün-Weiß zunächst die Luft etwas raus, die Salzburger wurden stärker, kamen aber in der ersten Hälfte kaum noch gefährlich vor das Tor.

Nach Wiederbeginn wollte die Austria noch einmal alles probieren und zeigte sich ähnlich stark wie zu Beginn der Partie. Doch erneut ein Eigenfehler im Spielaufbau führte zur endgültigen Entscheidung. Dominik Szoboszlai luchste Christian Schilling den Ball ab und bediente den völlig freien Noah Okafor ideal, der aus zwölf Metern keine Mühe hatte das 3:0 zu erzielen. Die Grün-Weißen waren bemüht, aber die Klasse der Salzburger zeigte sich deutlich. Ronivaldo hatte in der 63. Minute die beste Chance auf den Ehrentreffer der Austria, doch sein Weitschuss aus 20 Metern landete nur an der Querlatte - da hätte auch Nationaltorhüter Cican Stankovic keine Chance gehabt. Wenige Minuten später erzielte der Ex-Austrianer Masheed Ashimeru mit einem satten Schuss von der Strafraumgrenze den vierten Treffer der Bullen. In der Schlussphase traf dann Sekou Koita per Hand aus kurzer Distanz zum 5:0. Der irreguläre Treffer ändert aber nichts daran, dass Salzburg der Austria deutlich überlegen war.

Dennoch dürfen die Austrianer am Ende stolz auf sich sein. Man hat es als erster Vorarlberger Club und als erster österreichischer Zweitligist überhaupt zweimal ins Cupfinale geschafft. Am Ende des Spiels fehlte einfach noch ein gutes Stück, um den Traum eines so großen Titels wahr werden zu lassen. Die Austria hat nun eine Woche Zeit sich auf das erste Liga-Spiel nach der Coronapause vorzubereiten. Am Samstag, den 06. Juni trifft man auswärts auf den GAK mit Ex-Austria-Coach Gernot Plassnegger.

Heute Abend um 20:45 Uhr werden die Straßen in Lustenau wohl leer sein und man wird nur vereinzelt Menschen antreffen. Der Grund ist einfach, wir haben unseren Fußball zurück und das mit einem besonderen Highlight. Der SC Austria Lustenau steht im Finale des UNIQA ÖFB Cups. Die Aufgabe mit dem FC Red Bull Salzburg als Gegner erscheint kaum lösbar, doch im grün-weißen Lager hat man nichts zu verlieren. Wir blicken vorab auf unser Team, den Gegner und berichten über so manch Interessantes zum Spiel.

Der Gegner - FC Red Bull Salzburg
Zu den Salzburgern muss man eigentlich nicht mehr erzählen. Der österreichische Serienmeister hat in den letzten Jahren immer das Finale des Cups erreicht und mussten sich in den letzten sechs Jahren nur einmal geschlagen geben. Die Salzburger sind Serienmeister in der Bundesliga und verfügen über unglaubliche Qualität. Sie haben national und auch international für Aufsehen gesorgt, ihre Auftritte in der Champions League wie die knappe 3:4 Niederlage gegen den FC Liverpool bleiben unvergessen. Der starke Gegner hat mit Spielern wie Zlatko Junuzovic, Andreas Ulmer, Maximilian Wöber Nationalspieler im Kader, die Spiele alleine entscheiden können. Dennoch darf man den Kopf nicht in den Sand stecken. Es ist auch für die Salzburger das erste Spiel nach der Corona-Pause und auch sie dürften noch nicht bei 100% Leistungsvermögen sein. Fehler können passieren, auch Spielern, die bereits auf dem höchsten Niveau angetreten sind. Die Austria wird und muss dagegen halten, mit Kampfgeist und dem nötigen Willen ist die Sensation definitiv möglich.

Unsere Austria
Für Grün-Weiß bietet sich heute eine Chance, die viele nicht für möglich gehalten hätten. Nach 2011 noch einmal das Kunststück zu schaffen, als Zweitligist das Finale zu erreichen, ist schon Auszeichnung genug. Dennoch brennt dieser Funke, der unermüdlich daran erinnert, dass womöglich nur 90 Minuten zwischen der Austria und dem Traum vom Titel liegen. Im Vorfeld wurde oft vom klaren Verhältnis gesprochen und dass die Austria ein Wunder benötigt. Natürlich scheint die Sache klar, doch Fußball zeichnet sich eben dadurch aus, dass immer alles möglich ist. Die Geschichte kennt genügend Beispiele aus der Vergangenheit. Im Vorfeld der Partie war das Interesse am Team groß und sowohl Trainer Roman Mählich als auch die Spieler brennen für die Partie und wollen es allen beweisen. Trainer Mählich kann im Grunde aus dem Vollen schöpfen. Einzig Domenik Schierl wird gesperrt fehlen und die Verletzten Berger und Eler können der Austria nicht helfen. Unser Coach halt also die Qual der Wahl, den an Motiviation wird es keinem der Akteure heute nur in irgendeiner Form fehlen. Sie alle wollen den Traum wahr werden lassen. Die Fans haben das Team am Donnerstag mit den Worten "Den Traum von 2011 vollenden - macht euch zu Legenden" verabschiedet. Es ist ein ungutes Gefühl, dass der Anhang nicht im Stadion sein kann, mit der Unterstützung im Rücken wäre es um vieles schöner. Doch wir wollen nicht jammern, wir unterstützen aus der Ferne und drücken hier die Daumen. Grün-Weiße Anhänger haben schon immer an ihr Team geglaubt und daran wird auch die Coronakrise nichts ändern!

Spielbeginn ist heute um 20:45 Uhr - der ORF übertrag auf ORF 1 das Spiel live ab 20:15 Uhr mit den Vorberichten, Anstoß wie erwähnt um 20:45 Uhr. Bereits ab 19:10 Uhr gibt es einen Einblick auf das erste Spiel nach Corona.

Pokalfinal-Challenge, Austria Stadionpaket, Austria Cafe, etc.
Heute besteht die letzte Möglichkeit noch Tickets für die Pokalfinal-Challenge zu kaufen. Mit den Tickets unterstützt ihr die Austria und könnt gleichzeitig noch einem zweiten Traditionsverein in Österreich unter die Arme greifen. Stehen wir auf für Tradition und gegen Kommerz!

Zwischen 12 und 18 Uhr können heute die Stadionpakete im Planet Pure Stadion abgeholt werden. Die Paket müssen VORAB im Austria Büro bestellt werden. Alle Details dazu findet ihr hier.

Im Austria Cafe wird die Partie natürlich live übertragen, wer also gerne in GEsellschaft schauen möchte, kann noch kurzfristig einen Platz im Cafe reservieren. Wir bitten auch hier um vorherige Anmeldung. 

In der heutigen Klubkonferenz der HPYBET 2. Liga wurden auf Basis der aktuellen Rahmenbedingungen die notwendigen Beschlüsse gefasst, die die Fortsetzung der 2. Liga ermöglichen.

Die Meisterschaft 2019/20 wird am 5. Juni 2020 fortgesetzt. Das letzte Bewerbsspiel findet am 31. Juli 2020 statt. Dieser Beschluss erfolgte mit 15 von 16 Stimmen. Die Voraussetzung dafür wurde bereits im Vorfeld durch den Beschluss des ÖFB Präsidiums zur Verlängerung der Saison 2019/20 geschaffen.

Weiters haben sich alle Klubs einstimmig zum bereits in der Tipico Bundesliga umgesetzten Präventionskonzept, d.h. insbesondere zu den wöchentlichen PCR-Testungen, bekannt. Bereits im Vorfeld der Sitzung haben der TV-Partner Laola1 sowie der ÖFB ihre Unterstützung für die Fortsetzung der Meisterschaft angekündigt. Über die konkreten Maßnahmen wird gesondert informiert.

BL-Vorstandsvorsitzender Christian Ebenbauer: „Die Fortsetzung der Meisterschaft in der HPYBET 2. Liga ist aufgrund der wirtschaftlichen Situation und der Vorgabe der Spiele ohne Stadionzuschauer eine besondere Herausforderung. Umso mehr freuen wir uns, dass sich die Klubs dieser Herausforderung aktiv stellen und die Meisterschaft sportlich zu Ende führen werden. Die heute gezeigte Solidarität der Klubs ist beeindruckend.“

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SC Austria Lustenau startet Pokalfinal-Challenge und spendet 50% der Einnahmen an Traditionsvereine

Lustenau, 14.05.2020: Die Austria hat mit dem erneuten Finaleinzug in den UNIQA ÖFB Cup Pokalgeschichte geschrieben. Noch nie stand ein Vorarlberger Fußballclub zweimal im Finale des Österreichischen Cups. Mit einem Sieg bietet sich die einmalige Chance auf Europa, doch die aktuelle Lage aufgrund des Coronavirus bringt große Herausforderungen für den Club. Daher startet der Verein eine Pokalfinal-Challenge und zeigt sich solidarisch mit österreichischen Traditionsvereinen.

Zum Onlineshop => HIER

Mit einem Sieg im Cupfinale würde Austria Lustenau im kommenden Jahr in der Europa League spielen. Dies würde einerseits finanzielle Sicherheit für die Zukunft bedeuten als auch die Chance bieten, auf namhafte Gegner zu treffen.

Zwischen dieser Möglichkeit und der Austria steht aktuell “nur noch” das Finale gegen den FC Red Bull Salzburg. Mit dem Serienmeister der österreichischen Bundesliga hätte die Aufgabe aber kaum größer sein können. Das Finale wird am 29. Mai 2020 im Klagenfurter Wörterseestadion stattfinden, doch muss es aufgrund der Vorgaben der Regierung als Geisterspiel stattfinden. Ein schmerzlicher Verlust in vielerlei Hinsicht. Gerade Traditionsvereine wie die Austria brauchen bei solchen Spielen gegen Großklubs die Unterstützung von den Rängen. Die Fans können zusätzliche Kräfte bei den Spielern wecken und so dem auf dem Papier deutlich unterlegenen Verein schlussendlich den nötigen Push verschaffen, um das Unmögliche wahr machen zu können.

Ein reales Spiel. Fiktive Tickets. Ein Ziel.

Die Corona-Krise hat den Fußball weltweit lahmgelegt und vor allem auch Traditionsvereine vor riesige Probleme gestellt. Der SC Austria Lustenau und viele weitere Traditionsvereine kämpfen ums Überleben und müssen einen Weg finden, diese schwierigen Monate zu überleben. Solidarität ist gerade in Krisenzeiten umso wichtiger, auch über sportliche Rivalitäten hinweg. Um ein deutliches Zeichen für Zusammenhalt zu setzen wird die Austria bewusst Traditionsvereine im Amateurbereich im Rahmen des Pokalfinales unterstützen. Aufgrund der abgebrochenen Bewerbe sind viele Clubs unverschuldet in finanzielle Schwierigkeiten geraten. Vereine, die eine große Vergangenheit im Profifußball haben, kämpfen aktuell ums Überleben.

Der Modus

Im Rahmen der Pokalfinal-Challenge werden fiktive Tickets in drei unterschiedlichen Kategorien verkauft. Die Hälfte der Erlöse aus allen drei Kategorien werden an österreichische Traditionsvereine gespendet. Die Austria vertritt damit im Finale gegen den FC Red Bull Salzburg nicht nur sich selbst, sondern alle kleinen Traditionsvereine. Die Austria wünscht sich, dass nicht nur grün-weiße Anhänger diese Aktion unterstützen, sondern alle, denen Traditionsvereine am Herzen liegen. Beim Ticketkauf entscheidet der Ticketkäufer selbst, welcher Verein aus Österreich unterstützt werden soll. Eine Vorauswahl der Traditionsvereine wurde bereits durch den SC Austria Lustenau getroffen. Mit dem Kauf von Tickets kann so jeder einzelne dafür sorgen, dass Tradition und Identität auch weiterhin einen wichtigen Platz im österreichischen Fußball einnehmen.

Ziel der Aktion ist es, das Wörtherseestadion virtuell auszuverkaufen und sozusagen 30.000 Fußballfans ins Stadion zu bringen. Fußball verbindet und so soll das Wörtherseestadion nicht nur mit Austrianern, sondern auch mit Fußballfans aus ganz Österreich gefüllt werden, denen der Fußball genauso am Herzen liegt. Damit setzen alle gemeinsam ein starkes Zeichen für den österreichischen Fußball und die vielen Fans, die Fußball erst zu dem machen, was er heute ist. Ganz nach dem Motto: „In den Farben getrennt, in der Sache vereint“.

 

GRÖUON-WIISS - € 20 (19,14 + Trinkgeld)

Das Ticket für alle mit grün-weißem Blut. Für alle, die das Cupfinale gerne live im Stadion erlebt hätten und die den Tag herbeisehnen, an dem sie endlich wieder ins Stadion können. Ein Beitrag, ganz nach dem Motto: „Die Austria, das sind wir ALLE!“

Das Ticket ist gleichzeitig ein Gutschein für eine Eintrittskarte für ein Saisonheimspiel der Austria (Stehplatz) sowie ein Getränk im Planet Pure Stadion.

GOLD - € 50

Für alle, die sich etwas Besonderes gönnen und sich ein Denkmal für die Ewigkeit setzen wollen! Für diejenigen, die die Austria fest in ihrem Herzen tragen, in guten und in schwierigen Zeiten. Ein Beitrag, ganz nach dem Motto: „Der Glaube kann Berge versetzen“.

Das Ticket ist gleichzeitig ein Gutschein für eine Sitzplatzkarte für ein Saisonheimspiel der Austria sowie ein Getränk im Planet Pure Stadion. Als besonderes Highlight wird der Name des Ticketkäufers auf dem Europa League Trikot verewigt. Außerdem erhält man beim Pokalsieg und Einzug in die Europa League ein Vorkaufsrecht für die Heimspieltickets in der Gruppenphase

TRADITION - € 10

Das Ticket für Fans aller Vereine, denen Tradition und Identität am Herzen liegt. Die den Kleinen unterstützen wollen und auf die Überraschung hoffen. Ein Beitrag ganz nach dem Motto: „In den Farben getrennt, in der Sache vereint“.

Bei allen Tickets gilt:

  • 50% der Erlöse gehen an einen Traditionsverein – Die Entscheidung liegt dabei beim Käufer.
  • Ein fiktives Cupfinal Ticket für Zuhause wird jedem auf Wunsch postalisch zugesendet.

Ausgewählte Traditionsvereine*: SV Austria Salzburg, Salzburger AK, Wiener Sport-Club, First Vienna FC, FavAC, 1. Simmeringer SC, SW Bregenz, FC Lustenau, FC Kufstein, SV Spittal an der Drau, SV Flavia Solva, DSV Leoben, SV Stockerau, Kremser SC, FC Linz, SC Eisenstadt und SC Austria Lustenau 

Alle Details zur Aktion sowie der Ticketshop finden sich auf www.austria-lustenau.at/cupfinale.

* Vereine die mindestens 10 Jahre in der ersten oder zweiten Liga spielten, aktuell aber im Amateurfußball beheimatet sind + SC Austria Lustenau

Lustenau, 13.05.2020: Der ÖFB hat es vor wenigen Minuten bestätigt, das UNIQA ÖFB Cupfinale findet statt. Das Duell zwischen der Austria und dem österreichischen Serienmeister FC Red Bull Salzburg steigt am Freitag, 29. Mai 2020, um 20:45 Uhr im Klagenfurter Wörtherseestadion. 

Unter Einhaltung der Vorschriften und Schutzmaßnahmen der Bundesregierung und des ÖFBs wird das Spiel als Geisterspiel ausgetragen. Der ORF überträgt das Spiel live.

Weitere Details und geplante Aktionen rund um das Cupfinale präsentiert der SC Austria Lustenau diesen Freitag, 15. Mai 2020, um 17:00 Uhr in einer Pressekonferenz. Die Pressekonferenz ist aufgrund der behördlichen Vorgaben nicht öffentlich, sie wird aber live übertragen.

Aktuelles zum Coronavirus

Donnerstag, 23 April 2020

Aktuelle Information (24. April 2020)

Trainingsbetrieb Kampfmannschaft & Corona-Test
Der Austria ist es aufgrund des Cupfinaleinzugs erlaubt – unter Einhaltung der gesetzlichen Maßnahmen – das Training wieder aufzunehmen. Die Mannschaft rund um Trainer Roman Mählich trainiert vorerst in Kleingruppen á sechs Personen. Dabei durchläuft unsere Mannschaft jeweils verschiedene Stationen.

Ebenso unterzog sich die Mannschaft und der gesamte Betreuerstab dieser Woche einem Corona-Test, welcher bei allen negativ verlief.

Cupfinale & Liga
Ein endgültiger Termin für das Cupfinale ist vorerst noch nicht bekannt, wird aber in den nächsten Tagen erwartet. Fix ist leider, dass unser Finale als Geisterspiel abgehalten wird. Der Termin hängt vor allem vom Start der Bundesliga ab. Ob die 2. Liga fortgesetzt wird, ist zum aktuellen Zeitpunkt nicht absehbar.

Amateure
Am 15.04.2020 wurde vom ÖFB bekannt gegeben, dass alle Ligen ab der Regionalliga abwärts abgebrochen werden. Eine Wiederaufnahme des Trainingsbetriebs ist vorerst nicht absehbar. Ebenso gibt es noch keine Entscheidung, zu welchem Zeitpunkt eine neue Saison gestartet werden kann.

Nachwuchs
Auch unsere Nachwuchsspieler müssen sich derzeit noch gedulden, auch hier wird es wohl noch etwas dauern bis das Mannschaftstraining wieder aufgenommen werden kann. Wann dies der Fall ist – ist wie im Amateursport – noch unbekannt.

 

Stand 14. März 2020

  • Die Austria hat sich gestern auch dazu entschieden, den Trainingsbetrieb der Profis einzustellen.
  • Mitte kommender Woche folgt ein Update der Bundesliga aus Wien wie und ob der Spielbetrieb weitergeführt wird.
  • Das Austria Café hat ab Montag geschlossen, die Geschäftsstelle ist per Mail und telefonisch erreichbar. 

Einstellung des Spiel- und Trainingsbetrieb im Nachwuchs (Stand 12. März 2020)
Angesichts der jüngsten Entwicklungen haben sich ÖFB und alle Landesverbände dazu entschieden, den Spielbetrieb einzustellen, um die Eindämmung des Coronavirus zu unterstützen. Das bedeutet auch, dass unsere Amateur- und Nachwuchsspiele per sofort eingestellt werden. Ebenso hat sich die Austria dazu entschieden, auch den kompletten Trainingsbetrieb im Nachwuchs- & Amateurbereich bis auf weiteres auszusetzen, um unsere Kinder- und Jugendlichen vor einer Ansteckung zu schützen. Der Trainingsbetrieb der ersten Mannschaft bleibt vorerst aufrecht. 

Bei Fragen ist das Austria Büro gerne erreichbar: Tel.: +43 (0) 5577 / 86 250 oder E.: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Vorverkauf des Cupfinale (Stand 11. März 2020)
Der ursprünglich am Freitag startende Vorverkauf wird auf unbestimmte Zeit verschoben. Sobald ein neues Datum bekannt ist, werden wir unsere Fans umgehend informieren. 

Ligabetrieb (Stand 10. März 2020)
Aufgrund der heute erlassenen Maßnahme, öffentliche Veranstaltungen mit mehr als 500 Personen bis Anfang April zu untersagen, wird unser Auswärtsspiel gegen den Grazer AK (13. März) und unser Heimspiel gegen die Lask Juniors (21. März) verschoben! Die neuen Spieltermine werden wir so schnell wie möglich bekanntgeben.

 

Nach der Entscheidung der Tipico Bundesliga, die Saison zu unterbrechen, haben auch die Klubvertreter der HPYBET 2. Liga in einer Video-Klubkonferenz am Mittwochabend auf Basis der derzeit vorliegenden Informationen beschlossen, den Spielbetrieb bis auf Weiteres auszusetzen.

Ziel ist es, möglichst schnell Klarheit zu schaffen. Deswegen werden in den nächsten Wochen alle Szenarien, mögliche Terminpläne und weitere Folgen geprüft. Die Entscheidung über eine Wiederaufnahme des Spielbetriebs trifft letztendlich die Regierung. Deshalb gilt es jetzt, die Wirksamkeit der gesetzten Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus abzuwarten und insbesondere aktiv zu unterstützen.

Die Österreichische Fußball-Bundesliga und alle Klubs der HPYBET 2. Liga bitten sämtliche Personen im Land, den Empfehlungen der Regierung unbedingt Folge zu leisten und bedanken sich bei allen Alltagsheldinnen und -helden, die das Land in dieser Ausnahmesituation am Laufen halten.

Bundesliga-Vorstandsvorsitzender Christian Ebenbauer: 
„Nach der Tipico Bundesliga haben sich auch die Klubs der HPYBET 2. Liga zur Aussetzung der Meisterschaft bis auf Weiteres entschlossen. Damit ruht in den kommenden Wochen der komplette Bundesliga-Fußball. Das ist für alle Beteiligten natürlich eine sehr herausfordernde Situation. Umso mehr appellieren wir an alle Österreicherinnen und Österreicher, den Maßnahmen der Bundesregierung Folge zu leisten.“

Den Auftritt nach dem Cup-Sieg hatten sich wohl Spieler, Trainer Mählich und natürlich die Fans anderst vorgestellt und erhofft. Am Samstag gab es für die Austrianer in Grün-Weiß eine bittere 2:3 Niederlage und man musste dem Spiel unter der Woche doch mehr Tribut zollen als angenommen.

Roman Mählich veränderte die Startelf der Austria auf zwei Positionen: Wallace und Daniel Steinwender rückten für den gesperrten Thomas Mayer und Daniel Tiefenbach in die Mannschaft. Die Anfangsphase der Partie gehörte den Gästen - die Austria verabsäumte es die Räume zu schließen und so kamen die Young Violets zur Entfaltung. Die erste gute Möglichkeiten hatten aber die Hausherren. Wallace kam nach einem Konter freistehend zum Abschluss, aber sein Volley verfehlte das Gehäuse der Wiener nur knapp (21.). Besser machten es die Gäste nach einer halben Stunde als Csaba Mester mit einer Drehung am Fünfmeterraum die Austria-Abwehr überlistete und mit einem Schuss ins lange Eck zur Führung traf. Mit dem Gegentreffer begann die Austria den Kampf anzunehmen und hätte durch Pius Grabher (33.) vor der Halbzeit beinahe den Ausgleich erzielt, doch der Mittelfeldmotor musste mit seinem schwächeren, linken Fuß abschließen.

In der Pause fand Roman Mählich wohl die richtigen Worte, denn die Grün-Weißen kamen deutlich stärker aus der Kabine. Nach einer Doppelchance von Ronivaldo und Daniel Steinwender war es Christoph Freitag der eine zu kurz geratene Abwehr der Gäste aus gut 18 Metern halbvolley in den Maschen versenkte (53.). Die Austria drückte nun auf den Führungstreffer und bekam in der 70. Minute die beste Möglichkeit dazu. Nach einem Zweikampf zwischen Andy Reyes und Michael Blauensteiner zeigte Schiedsrichter Untergasser auf den Punkt. Goalgetter Ronivaldo setzte den Ball aber leider mittig über das Tor. Und wie so oft im Fußball bekommt man dann die Treffer, die man selbst nicht erzielt. In einem Moment der Unachtsamkeit der Austria-Defensive nütze Dominik Prokop den Raum im Austria-Strafraum und traf aus zehn Metern ins lange Eck (79.). Die Grün-Weißen wollten zurückschalgen, doch Caner Cavlan vollendete einen Konter nur fünf MInuten später zum 3:1. Die Messe schien gelesen, doch Ronivaldo markierte in der 90. Minute nach Vorarbeit von Wallace doch noch seinen 16. Saisontreffer. Als dann in den letzten Sekunden der Nachspielzeit Andy Reyes ein schönes Solo leider nur an den Pfosten setzte, musste man sich damit abfinden, dass es keine Punkte geben würde.

Die nächste Chance auf Punkte gibt es am Freitag, 13. März, beim GAK. Da kommt es zum Wiedersehen mit Ex-Trainer Gernot Plassnegger, der Ende letzter Woche in Graz als Coach präsentiert wurde.

Der Einzug ins Cup-Finale ist perfekt, es wurde ordentlich und ausgiebig gefeiert, doch jetzt heißt es sich zunächst wieder voll auf die Liga zu konzentrieren. Am Samstagnachmittag kommt es zum Austria-Duell im Planet Pure Stadion. Die zweite Mannschaft von Austria Wien, die Young Violets,ist zu Gast. Wir blicken vorab auf unser Team, den Gegner und berichten über so manch Interessantes zum Spiel.

Der Gegner - Young Violets
Wie bei allen anderen zweiten Mannschaften in der Liga ist auch das Team der Young Violets mit Talenten gespickt. Die Wiener liegen im Mittefeld der Tabelle und konnten in der letzten Runde einen 3:0 Sieg gegen Amstetten einfahren. Die Lustenauer Austria ist auf jeden Fall gewarnt und wird die Partie nicht auf die leichte Schulter nehmen. "Wenn man den Young Violets Platz lässt, dann kann es sehr schnell gefährlich werden", so Trainer Roman Mählich. "Sie sind spielstark und werden es uns nicht leicht machen." In den letzten Runden wurde das Team auch immer wieder mit Profis verstärkt. Es ist also immer ein wenig Überraschung im Spiel, wenn die Young Violets der Gegner sind.

Unsere Austria
Viel breiter als nach dem Halbfinal-Sieg kann die Brust bei den Spieler eigentlich nicht sein. Motivieren muss Trainer Mählich heute sicherlich niemanden. Dennoch wird der Trainer womöglich dem einen oder anderen Spieler eine Verschnaufpause geben, da das Spiel am Mittwoch doch Energie gekostet hat und der Gegner ja die übliche Woche Pause hatte. Thomas Mayer fehlt heute wegen einer Gelbsperre, für ihn könnte Wallace oder Andy Reyes sein Startelfdebüt feiern. Ansonsten sind alle Spieler bis auf die Langzeitverletzten Eler, Katnik und Berger fit und drängen auf einen Einsatz. Die Austria muss heute Nehmerqualitäten beweisen und gegen die mögliche Müdigkeit ankämpfen. Trainer Mählich möchte den Wienern so wenig Platz wie möglich bieten und das eigene Spiel durchbringen. Ein Selbstläufer werde es aber nicht, man müsse schon Gas geben, so der Trainer abschließend.

Spielbeginn ist um 14:30 Uhr. Die Partie könnt ihr auf laola1.tv verfolgen.

Die Austria schreibt Vorarlberger Sportgeschichte und steht zum zweiten Mal im Finale des UNIQA ÖFB Cup. Nach den Cuphelden von 2011 dürfen sich Pius Grabher, Ronivaldo und Co. über den Eintrag in den Geschichtsbüchern freuen. In einem von der ersten Minute an hochkarätigen Halbfinale am Platz und auf den Rängen setzten sich die Grün-Weißen vor 5.500 Zuschauer verdient mit 1:0 durch.

So sollten Fußball-Spiele immer sein. Schon gut eine Stunde vor dem Spiel begann sich das Planet Pure Stadion zu füllen. Und nicht wie gewohnt nur auf der geliebten Nordtribüne sondern auch gegenüber auf der Süd. Mehr als 1200 Innsbrucker fanden den Weg ins Ländle und wollten ihre Mannschaft ins Finale peitschen. Die Austria-Anhänger hielten ordentlich dagegen und schon vor Anpfiff bot sich den Zuschauern ein wahres Spektakel. Beide Fanlager hatten aufwendige Choreographien vorbereitet und ließen jedes Fußball-Fan-Herz höher und schneller schlagen.

halbfinale innsbruck 1Auch am Platz startete vor allem die Austria mit einer hohen Schlagzahl. Von der ersten Minute an, störte man die Innsbrucker früh in deren Hälfte und zwang sie so zu langen Bällen oder direkt zum Ballverlust. Roman Mählich hatte mit Christoph Freitag, Daniel Tiefenbach und Pius Grabher im gewohnten 4-2-3-1 System ein starkes Mittelfeldtrio aufgeboten, welches das Spiel kontrollierte. Speziell Pius Grabher, der als 10er auflief, neutralisierte bei den Innsbruckern Regisseur Abdoul Karim Conte gekonnt, dass Innsbruck zunächst kaum Raum vorfand. Die erste echte Chance gehörte dennoch den Innsbruckern. Nach Flanke von Lukas Hupfauf prüfte Matthäus Taferner Domenik Schierl, den Nachschuss setzte Wacker Stürmer Atsushi Zaizen knapp am Tor vorbei. Die Austria ließ sich aber nicht beirren und verfolgte konsequent den eigenen Plan. Nach 19. Minute testete Thomas Mayer erstmals Innsbrucks Schlussmann Lukas Wedl, fünf Minuten später landete eine Flanke von Mayer ideal bei Ronivaldo, der den Ball nur knapp über das Gehäuse setzte (24.). Die Führung lag in der Luft, doch fallen sollte sie erst kurz vor dem Pausentee. Nach Balleroberung im Mittelfeld schaltete Thomas Mayer am schnellsten und leitete den Ball an Ronivaldo weiter. Der Brasilianer bewies sein Können, stoppte den Ball mit der Brust und bediente per Volleyheber den heranstürmenden Alex Ranacher perfekt. Der Austria-Flügel wurde dann von Lukas Hupfauf regelwidrig am Abschluss gehindert, so dass Schiedsrichter Muckenhammer auf den Punkt zeigte. Ronivaldo trat an, bewies trotz Pfeifkonzert der mitgereisten Innsbruck-Fans Nervenstärke und verwandelte sicher zur 1:0 Führung.

halbfinale innsbruck 2In Durchgang zwei war es erneut der Brasilianer, der gleich im Mittelpunkt stand. Nach gut 50 Minuten enteilte der Torgarant der Innsbrucker Innenverteidigung nach Vorlage von Pius Grabher, doch der Stürmer brauchte zu lange, um den Abschluss zu suchen. Die Austria agierte nun etwas tiefer und überließ Innsbruck mehr Raum. Die Defensive um Sebastian Feyrer stand aber in jeder Situation sicher und ließ Innsbruck verzweifeln. Die Tiroler kamen durch Alexander Gründler (60.) und Murat Satin (69.) zu zwei guten Möglichkeiten, doch in beiden Situationen war Domenik Schierl, der eine überragende Partie spielte, zur Stelle. In der Nachspielzeit hatte dann der eingewechselte Andy Reyes auch noch die Chance auf die endgültige Entscheidung doch Lukas Wedl konnte den Schlenzer ins untere Eck gerade so um den Pfosten drehen. Nach 90 Minuten plus 7 Minuten und 41 Sekunden Nachspielzeit kannte dann die Freude keine Grenze mehr. Die Mannschaft wurde von den Fans frenetisch gefeiert - Tränen flossen, lachende Gesichter waren zu sehen und die Jubelschreie waren sicherlich weit zu hören. Der Traum geht weiter, die Austria hat es erneut getan und Vorarlberger Sportgeschichte geschrieben.

Das "Heimspiel des Jahres" findet heute im Planet Pure Stadion statt. Die Austria hat die Chance nach 2011 erneut in das Finale des UNIQA ÖFB Cups einzuziehen. Bereits der Einzug ins Halbfinale bedeutete Vorarlberger Sportgeschichte mit einem Finaleinzug würde man sich ein weiteres Mal in den Geschichtsbüchern verewigen. Dafür muss aber zunächst die Hürde FC Wacker Innsbruck genommen werden. Wir blicken vorab auf unser Team, den Gegner und berichten über so manch Interessantes zum Spiel.

Der Gegner - FC Wacker Innsbruck
Unser Gegner aus Innsbruck dürfte mit dem Frühjahrsauftakt sehr zufrieden sein. Die Innsbrucker sicherten sich nämlich wie Grün-Weiß ein Cup-Halbfinale und blieben in den ersten beiden Meisterschaftsspielen noch ohne Niederlage. Die Brust dürfte bei den Tirolern also breit sein und auch für das grün-schwarze Team ist der Finaleinzug ein großer Traum. Gestern wurde dann auch noch verkündet, dass ein neuer Investor bei Wacker einsteigt, das dürfte zusätzlich ein wenig Auftrieb geben, wobei dies eher das Umfeld betrifft. Über 1.000 Fans darf man heute aus Innsbruck erwarten, das Planet Pure Stadion dürfte damit eine richtig tolle Atmosphäre erleben. Wichtig wird es sein, dass die Austria-Anhänger dagegen halten - nicht nur die Nordtribüne, sondern speziell auch die Haupttribüne. Spielerisch bewegen sich die Innsbrucker auf Augenhöhe mit der Austria. Sie haben viele Tiroler Talente in die Mannschaft integriert und bereits tolle Talentproben abgeliefert. Besonders gefährlich sind sie bei Standardsituationen, die gilt es zu vermeiden. Ihr Zentrum ist dicht gestaffelt und nur schwer zu überspielen. Es braucht also heute kreative Ansätze, um zu bestehen.

Unsere Austria
Doch auch unsere Austria hat einiges zu bieten. Trotz der unglücklichen Niederlage in Ried zeigt die Leistungskurve der Grün-Weißen im Vergleich zum Herbst deutlich nach oben. Die Mannschaft hat sich verändert und ihr Spielsystem gefunden. Die Jungs sind eine Einheit und man spürt, dass alle sich den Traum eines Finales erfüllen wollen. Ronivaldo, Thomas Mayer und Pius Grabher sind nur einige der vielen wichtigen Puzzleteile. Von Mayer und Ronivaldo erhofft man sich die notwendigen Tore, Pius Grabher wird als Motor und Antreiber gebraucht. Defensiv hat sich die Austria auch stark verbessert und Sebastian Feyrer geht immer mehr in seiner Führungsrolle in der Abwehr auf. Im Vergleich zur Hinrunde hat Trainer Roman Mählich auch echte Alternativen auf der Bank - Reyes, Grujcic und Wallace sind nur drei Namen, der nominell gut besetzten Ersatzbank. Mit den Fans im Rücken, Willen und dem nötigen Biss wird man den Tirolern alles abverlangen, um das Pokalendspiel wahr werden zu lassen.

Kartenvorverkauf und Parkplatzsituation
Das Planet Pure Stadion wird heute wie beim Derby gut besucht sein. Die Sitzplatzkarten sind ausverkauft, Stehplatzkarten gibt es noch im Vorverkauf und natürlich an der Stadionkasse selbst. Wir empfehlen, wenn möglich die Karten noch im VVK zu sichern, um lange Wartezeiten an den Stadioneingängen zu vermeiden. Die letzte Möglichkeit dazu besteht ab 16:00 Uhr im Austria Cafe, wo man sich schon auf das Spiel einstimmen kann. Das Stadion wird um 17:00 Uhr geöffnet. Empfohlen wird außerdem mit öffentlichen Verkehrsmitteln, zu Fuß oder mit dem Rad anzureisen. Für all jene, die mit dem Auto anreisen müssen, wurden Parkplätze im Rheinvorland vorbereitet. Im Norden (Zufahrt über die Grindelstraße) ist der Parkplatz P1 nur für Austrianer, im Süden (Zufahrt über den Engel-Kreisverkehr und die Negrellistraße) ist der Parkplatz P2 für Gästefans und Austrianer. Die Innsbruck-Anhänger können dann über die Schützengartenstraße zum Gästesektor laufen, die Austrianer werden über die Alpstraße zum Haupteingang des Planet Pure Stadions umgeleitet. Der Bereich zwischen Gästeeingang und Haupteingang in der Schützengartenstraße ist während des gesamten Spiels gesperrt.

Anfahrtsplan für Cup

Spielbeginn ist um 18:00 Uhr. Die Partie wird vom ORF live übertragen. 

Unglückliche Niederlage in Ried

Samstag, 29 Februar 2020

Die Austria muss weiterhin gegen die SV Ried auf eine Sieg warten. Im Innviertel unterliegen die Grün-Weißen dem Tabellenführer unglücklich mit 1:0.

Mit viel Selbstvertrauen angereist, begann die Austria die Partie in Oberösterreich schwungvoll und bewies, dass sie durchaus mit der SV Ried mithalten können. Speziell die Defensivreihe zeigte sich sehr stabil und ließ kaum Chance zu. Umso bitter die Entstehung des Gegentreffers. Nach einem Ballverlust schalteten die Rieder schnell um und Marco Grüll konnte sich auf links durchsetzen. Sein Schuss aus spitzem Winkel konnte Marcel Stumberger, der sein Liga-Debüt feierte, den Ball nur zur Mitte abwehren, wo sein Bruder Dominik Stumberger den Ball unglücklich ans Schienbein bekam und so denn Ball ins Tor bugsierte (28.). Die Austria ließ sich aber nicht beirren und klopfte nur drei Minuten später erstmals an, als Ronivaldo mit einem Weitschuss beinahe den Ausgleich erzielte. Der Brasilianer war es auch, der in Hälfte 1 die größte Chance auf den Ausgleich hatte. Nach einem langen Ball von Michael Lageder entwischte der Brasilianer der Rieder Abwehr, umkurvte Torhüter Kreidl, doch bedrängt von Reifeltshammer  war der Goalgetter beim Abschluss unglücklich und traf den Ball nicht richtig.

Die zweite Halbzeit musste lange auf echte Chancen warten. Die Rieder verwalteten das Spiel und die Führung und die Austria bemühte sich gegen die gut agierende Defensive einen Weg zu finden, doch es fehlte die letzte Konsequenz und Genauigkeit beim entscheidenden Pass. In der Schlussphase hatte die Austria durch Pius Grabher (90.) und Thomas Mayer (93.) noch zwei gute Chancen auf den Ausgleich, der auch definitiv verdient gewesen wäre. Am Ende setzte sich der Tabellenführer durch - solche Spiele muss man eben gewinnen, wenn man aufsteigen will.

Dennoch macht die Leistung im Spitzenspiel Mut für den kommenden Mittwoch. Auch Trainer Mählich sprach von einer starken Leistung: " Meine Spieler haben eine sehr starke Leistung abgerufen. Die SV Ried ist ein starker Gegner und wir haben alles gegeben. Darauf können und werden wir aufbauen. Am Mittwoch istr mit einer ähnlich starken Leistung definitiv der Einzug ins Finale möglich."

Nach dem starken Auftakt ins Frühjahr gegen den FC Dornbirn möchte das Team von Roman Mählich heute auswärts beim derzeitigen Tabellenführer, der SV Ried, nachlegen. Keine leichte Aufgabe, denn die Oberösterreicher sind nicht unbedingt der Lieblingsgegner der Grün-Weißen. Wir blicken vorab auf unser Team, den Gegner und berichten über so manch Interessantes zum Spiel.

Der Gegner - SV Ried
Die SV Ried ist mit einem 1:1 Unentschieden gegen den zweiten Favoriten auf den Titel, den SK Austria Klagenfurt, ins Frühjahr gestartet. Die Oberösterreicher wollen im dritten Anlauf endlich den Wiederaufstieg in die Bundesliga schaffen und liegen derzeit mit drei Punkten Vorsprung auf Kurs. In der Winterpause gab es nur wenige Veränderungen im Kader. Mit Stürmer Bernd Gschweidl holte man vom SCR Altach einen neuen Stürmer, nachdem Canillas den Verein in Richtung SV Horn verlassen hatte. Patrick Obermüller von Rapid Wien II war der zweite Zugang. Die Rieder setzen damit auf Konstanz und gelten heute als klarer Favorit. Der Marktwert des Kaders ist bei den Wikingern fast doppelt so hoch wie bei der Austria. Spieler wie Stefan Nutz, Thomas Reifeltshammer oder Manuel Kehre verfügen über viel Erfahrung und führen die jungen, talentierten Spielern. 

Unsere Austria
Nach dem Cup-Viertelfinal-Sieg und dem Derby-Sieg schwimmt die Austria natürlich auf einer Erfolgswelle. Am liebsten möchte man diese heute auch fortsetzen, doch das wird keine leichte Aufgabe. Bei Grün-Weiß sind einige Spieler angeschlagen und natürlich schielt man mit einem Auge schon auf das Cup-Halbfinale am Mittwoch, 04. März 2020, gegen Wacker Innsbruck. Trainer Roman Mählich ist aber dennoch überzeugt, eine schlagkräftige Mannschafts aufs Feld schicken zu können. Man kann erwarten, dass Neuzugänge wie Wallace oder Andy Reyes heute ihre Chance bekommen werden - der eine oder andere womöglich gleich von Beginn an. Die Austria kann heute mit weniger Druck auflaufen als die Rieder und darin liegt die Chance für das Team aus dem Ländle. Die Rieder müssen fast gewinnen, um den Abstand zu Klagenfurt zu halten. Mit einem Auswärtssieg der Austria würde der Titelkampf der beiden Mannschaften noch einmal so richtig Fahrt aufnehmen.

Ungeliebte Auswärtsfahrt
Die Fahrt nach Ried hat sich für die Austria das letzte Mal im Juli 2004 wirklich rentiert. Damals gewann man in Oberösterreich deutlich mit 4:1. Die Tore erzielten damals Daniel Ernemann, Manfred Pamminger, Osman Bozkurt und Gerardo Seoane. Seit her wartet Grün-Weiß auf einen vollen Erfolg gegen die Rieder sowohl zuhause als auch in der Fremde. Jede Serie findet aber irgendwann mal ein Ende und wie schon in den bisherigen Duellen, glauben wir daran, dass es heute soweit ist.

Spielbeginn ist um 19:10 Uhr. Die Partie wird von Laola1.tv übertragen.

Die Austria staret mit einem souveränen 4:1 Heimsieg gegen den FC Dornbirn in das Frühjahr der 2. Liga und bestätigt damit den Erfolg im Cup gegen den Bundesligaclub WSG Tirol. Ranacher avanciert zum Matchwinner, Ronivaldo trifft nach seiner Rückkehr.

Roman Mählich vertraute auf die selbe Startelf wie schon im Cup und daher mussten die genesenen Spieler Christoph Freitag und Ronivaldo zunächst auf der Bank platznehmen. Das Spiel begann etwas schleppend, man merkte beiden Teams an, dass man auf keinen Fall früh einen Fehler machen wollte. Die Austria hatte mehr Ballbesitz, die Dornbirner witterten ihre Chance im Konter und standen tief gestaffelt in der eigenen Hälfte. Die Dornbirner hatten aber in der Anfangsphase die ersten Möglichkeiten. Nach Zuspiel von Omerovic auf Prirsch fehlten nur wenige Zentimeter, dass der Dornbirner zum Abschluss kommen konnte und in der 30. Minute brachte Dornbirns Fridrikas erstmals in der Partie den Ball aufs Tor. Insgesamt ließ die Austria die Zügel etwas zu locker und so trauten sich die Gäste immer mehr zu, doch es blieb bei Halbchancen. Mit der ersten echten Chance erzielten die Grün-Weißen dann prompt die Führung. Alexander Ranacher setzte sich auf der linken Seite ideal durch, ließ zwei Dornbirner stehen und traf zielgenau ins kurze Kreuzeck. Anes Omerovci hätte beinahe mit einem schönen Freistoß direkt geantwortet, doch Domenik Schierl hatte auf Seiten der Hausherren etwas dagegen.

Nach Seitenwechsel war dann die Austria wieder die aktivere Mannschaft und nützte das Momentum aus dem späten Führungstreffer. Nur knapp fünf MInuten nach Wiederanpfiff bediente Ranacher Thomas Mayer ideal mit einem Pass in die Tiefe und der Flügelspieler suchte völlig frei sofort den Abschluss. Dornbirns Torhüter Bundschuh konnte den Ball noch leicht parieren, doch der Ball drehte sich in Richtung Torlinie weiter, sodass Anes Omerovic auf der Linie klären musste, doch dessen Versuch landete am Pfosten und dann im Tor - bitter für den jungen Verteidiger. Dornbirn stellte im Anschluss auf 4-4-2 um, was natürlich Räume für die Austria eröffnete. Die beste Chance auf den Anschlusstreffer hatte der eingewechselte Deniz Mujic, doch dessen Schuss landete direkt in den Armen von Schierl. In Minute 71 war es dann erneut Alexander Ranacher, der seine Leistung mit seinem zweiten Treffer am Abend krönte. Der 21-jährige ließ dabei wieder die Dornbirner Abwehr schlecht aussehen und vollendete seinen Sololauf zum 3:0 und der damit verbunden Vorentscheidung. Ein weiteres Highlight für die Fans war dann die Rückkehr des Torjägers Ronivaldo. Der Brasilianer hat sein Verletzung überstanden und durfte noch gut 20 Minuten Spielzeit sammeln. Diese nützte der Stürmer umgehend und traf nach wenigen MInuten zum 4:0 vom Elfmeterpunkt. Leichte Kosmetik gelang den Dornbirner kurz vor Schluss, als Lukas Allgäuer einen hohen Ball von Mujic zum 4:1 verwandelte.

Die Austria startet damit mit einem souveränen Sieg ins Frühjahr und konzentriert sich jetzt auf die nächsten Aufgaben. Am kommenden Wochenende ist man bei der SV Ried zu Gast, am Mittwoch darauf wartet der Schlager im Cup-Halbfinale zuhause gegen Wacker Innsbruck.

Ländle-Derby zum Frühjahrsauftakt

Freitag, 21 Februar 2020

Nach dem tollen Erfolg im UNIQA ÖFB Cup startet am heutigen Freitag das Frühjahr in der 2. Liga. Zum Auftakt gibt es gleich das Ländle-Derby gegen den FC Dornbirn. Wir blicken vorab auf unser Team, den Gegner und berichten über so manch Interessantes zum Spiel.

Der Gegner - FC Dornbirn
Der Aufsteiger aus der Nachbarschaft hat eine starke Hinrunde gespielt und sich von Runde zu Runde gesteigert. Zwar ging ihnen gegen Ende der erste Hälfte der Meisterschaft ein wenig die Luft aus (Anm. 4:0 und 5:0 Niederlagen gegen die SV Ried), doch unterschätzen darf man die Rothosen nicht. Zwar ist das Team von Markus Mader als Amateur-Team in der Liga gelistet, dennoch haben sie einige sehr gute Spieler in ihren Reihen und liegen derzeit auf dem achten Tabellenplatz . Im Winter gab es zwei Neuzugänge, keine Abgänge - das könnte ein kleiner Vorteil sein: das Team in Dornbirn kennt sich und ist eingespielt. Für die Dornbirner ist es heute das erste Pflichtspiel und der Großteil der Vorbereitung fand ausschließlich auf Kunstrasen statt. Mit Christopher Drazan, Timo Friedrich und Aaron Kircher stehen drei Ex-Austrianer beim FC Dornbirn unter Vertrag.

Unsere Austria
Der Einzug ins Halbfinale des österreichischen Pokals stand die letzten Wochen deutlich im Fokus. Doch für das Team von Roman Mählich galt der Fokus dem FC Dornbirn. Die Wochen zwischen Cup und Ligastart wurden für einen Test genützt, der leider nicht nach Plan verlief. Gegen den SSV Ulm musste man sich 2:0 geschlagen geben. Vielleicht kam diese Niederlage nach dem Cup-Hoch genau zur richtigen Zeit, um den Spielern in Erinnerung zu rufen, dass jedes Spiel bei 0:0 beginnt. Freuen darf man sich bei der Austria, dass Ronivaldo und Christoph Freitag wieder Optionen sind und auch das Patrik Eler mittlerweile wieder im Mannschaftstraining ist. Das eröffnet neue Möglichkeiten für Trainer Mählich. Angesprochen auf das heutige Derby sprach der Trainer von einem Spiel, dass er "gerne jede Woche" hätte. Die Mannschaft sei motiviert und wisse um die Schwierigkeit der Aufgabe. "Wir müssen Leidenschaft, Disziplin und Spielwitz beweisen, dann ist alles möglich", so Roman Mählich.

Zuschauer-Magnet Ländle Derby
Beim ersten Duell zwischen Dornbirn und Lustenau kamen über 5.000 Besucher zum Spiel. Auch in Lustenau darf man einen ähnlichen Ansturm erwarten. Die Sitzplatztickets sind so gut wie ausverkauft, neben den Saisonkartenbesitzern werden trotz der kälteren Jahreszeit doch auch noch einige spontane Fußballfans den Weg ins Stadion aufsichnehmen. Lustenau sowie Dornbirn und der Rest von Vorarlberg dürfen sich auf ein spannendes Spiel freuen. Der Verein empfiehlt den Fans, früh genug anzureisen und im Idealfall die öffentlichen Verkehrsmittel zu nützen.

Testspielniederlage gegen Ulm

Freitag, 14 Februar 2020

Im letzten Testspiel vor dem Rückrundenstart musste sich die Austria gegen den SSV Ulm mit 0:2 geschlagen geben. Die Gastgeber aus Deutschland waren über weite Strecken das frischere Team.

Nach dem grandiosen Einzug ins Cup-Halbfinale stand heute das letzte Testspiel der Vorbereitung auf die Meisterschaft an. In Ulm ging es gegen den deutschen Regionalligisten in erster Linie noch einmal darum allen Kaderspielen Spielzeit zu geben.

Die Ulmer waren von Beginn an aktiver und hatten die ersten guten Möglichkeiten. Grün-Weiß brauchte ein wenig Zeit, um ins Spiel zu kommen und für Entlastung zu sorgen. Nach einer halben Stunde dann die Führung für die Ulmer durch Haris Hyseni, der eine Flanke ideal verwertete und Torhüter Schierl keine Chance ließ. 

In Durchgang zwei versuchte die Austria nach vorne aktiver zu werden, doch die Ulmer waren an diesem Tag die frischere Mannschaft. Nach etwas mehr als einer Stunde erhöhten die Gastgeber durch Steffen Kienle auf 2:0. Grün-Weiß hatte zu diesem Zeitpunkt bereits beinahe die komplette Mannschaft ausgetauscht. Die Austria konnte nicht mehr zulegen und muss so im letzten Test eine NIederlage hinnehmen.

Aufstellung Austria
Schierl (62. M. Stumberger), Schilling (53. Ranacher), Feyrer, Stumberger, Lageder (53. Avramovic), Grabher (53. Barbosa), Freitag, Tiefenbach (53. Wallace), Steinwender (68. Steinwender), Mayer (65. Osmani), Reyes

Der Spieltermin für das UNIQA ÖFB-Cup Halbfinale gegen den FC Wacker Innsbruck wurde fixiert. Die Austria und die Tiroler treffen am 4. März um 18:00 Uhr im Planet Pure Stadion aufeinander. Karten können ab sofort im Austria Büro reserviert werden. Sobald die Karten abholbereit sind, werden wir darüber informieren. Der Eintritt für Kinder und Jugendliche bis inkl. 15 Jahren ist gratis!

Weitere VVK-Stellen werden zeitnah bekanntgegeben. Beim Halbfinale wird es auch einen VIP-Bereich geben. Preise können im Austria Büro angefragt werden. Reservierungen nehmen wir unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder Tel 05577-86250 entgegen.

SC Austria Lustenau – FC Wacker Innsbruck
Termin: Mittwoch, 04. März 2020, Spielbeginn: 18:00 Uhr

Kartenpreise

  Sitzplatz   Stehplatz
  Haupttribüne        Nord-/ Ost-/ Südtribüne
Vollzahler € 20,--   € 15,--
Ermäßigt € 18,--   € 13,--
bis 15 Jahre --   frei

Die Austria zieht nach einem 5:4 im Elfmeterschießen gegen die WSG Tirol ins UNIQA ÖFB Cup Halbfinale ein und schreibt damit Geschichte.

Grün-Weiß hat es wieder getan. Nach 2011 schafft es die Austria erneut ins österreichische Cup-Halbfinale und kann somit nach wie vor von einer zweiten Finalteilnahme träumen. 

Das Spiel ließ zu Beginn aber nicht vermuten, dass man sich nach dem Spiel jubelnd in den Armen liegen würde. Denn beide Mannschaften begannen sehr verhalten und vermieden Risiko. Die Wattener hatten in Hälfte 1 durch Dedic und Petsos zwei Chancen auf eine mögliche Führung doch Domenik Schierl und Dominik Stumberger hatten jeweils etwas dagegen. Die Austria selbst konnte den Tiroler im ersten Durchgang kaum gefährlich werden, ein Kopfball von Christian Schilling blieb vor der Pause die einzige Offensivaktion.

In Durchgang zwei entwickelte sich dann eine spannende Partie auf Augenhöhe, auch wenn die Austria zunächst einen katastrophalen Start hinlegte. Nur 23 Sekunden nach Wiederanpfiff war Zlatko Dedic zur Stelle und nützte die Vorarbeit von Thanos Petsos zur Führung. Das Spiel wurde physischer, doch damit begann auch die Austria sich nach vorne zu wagen. Dennoch brauchte es zum Ausgleich eine Standardsituation. Daniel Tiefenbach bediente Sebastian Freyer perfekt, der völlig freistehend zwischen Cabrera und Bruno Soares zum umjubelten Ausgleich einköpfte. Die Partie war nun richtig spannend und beide Teams hätten noch in der regulären Spielzeit die Entscheidung herbeiführen können. Doch Mayer und Ranacher auf Lustenauer sowie Yeboah und Svoboda auf Tiroler Seite vergaben die besten Möglichkeiten.

In der Verlängerung war es zunächst die Grün-Weißen, die das Spiel dominierten. Nach der Führung durch Thomas Mayer in der 99. Minute schien den Wattener die Luft auszugehen, doch ein Elfmeterpfiff von Schiedsrichter Gishamer und der trockene Abschluss von Benjamin Pranter vom Punkt ließen das Spiel erneut kippen. Die Austria-Kicker völlig ausgelaugt, kämpften aber um jeden Zentimeter und kamen so ins Penaltyschießen.

In diesem bewiesen zunächst acht der zehn ausgewählten Schützen Nervenstärke und ließen den Torhütern keine Chance. Dann war Stefan Maierhofer auf Seiten der WSG dran. Der mehrfache Nationalspieler versuchte einen Schuss ins Kreuzeck und setzte den Ball ans Lattenkreuz. Thomas Mayer hingegen blieb über cool, netzte trocken ein und lief dann in Richtung Nordtribüne, um sich dort von den Fans feiern zu lassen.

Die Austria steht damit wieder in einem Cup-Halbfinale und trifft dort zuhause auf den FC Wacker Innsbruck. Es ist das erste Cup-Halbfinale in Vorarlberg seit 1975. Außerdem gelang es der Austria als erstes Vorarlberger Team zweimal ins Halbfinale des Cups vorzurücken.

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Team VS. Team 2

12.02.2021

Freitag, 18:30 Uhr

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