5:1-Sieg beim Floridsdorfer AC

Freitag, 21 Juli 2017

201707 derby austria fcl072 Dossou280Floridsdorfer AC - SC Austria Lustenau 1:5 (1:1)

5:1-Sieg der Austria beim Floridsdorfer AC. Das Team von Trainer Andi Lipa und Daniel Ernemann zeigt eine sehr starke Leistung in Wien. Unserem Trainerduo ist es gelungen, eine schlagkräftige Mannschaft zu formen. Der frühe Rückstand in der 3. Minute mit dem 1:0 durch Kevin Hinterberger wird gut weggesteckt. Daniel Sobkova erzielt mit einem direkt verwandelten Freistoß in der 20. Minute das 1:1. In der 1. Halbzeit erarbeiten sich beide Teams weitere gute Chancen. Die Austria hat mehr vom Spiel. In der 43. Minute trifft Ronivaldo aus vollem Lauf nur die Latte. In der Nachspielzeit wird er im Strafraum zu Fall gebracht. Den fälligen Elfmeter schießt Ronivaldo knapp über das Tor. Mit 1:1 geht es in die Pause.

Die 2. Halbzeit beginnt fulminant. Der eingewechselte Paulo Victor Rodrigues de Souza erzielt in der 48. Minute nach idealem Zuspiel von Marco Krainz das 1:2. Eine Minute später das nächste Foul im Strafraum und Elfmeter. Marco Krainz tritt an, der Torwart kann den halbhohen Schuss abwehren. Aber Paulo Victor hat nicht genug und erzielt in der 65. Minute das 1:3. Christopher Drazan wird eingewechselt und kommt zu seinem Meisterschaftsdebut bei der Austria. In der 77. Minute setzt sich auf der linken Seite durch, flankt in den Strafraum direkt auf Jodel Dossou, der zum 1:4 einnetzt. In der 89. Minute eine tolle Kombination von Paulo Victor auf Jodel Dossou, der seine überragende Leistung mit dem 1:5-Endstand für die Austria krönt. Am Ende verzeichnet die Austria 11 Schüsse aufs Tor.

Unsere Mannschaft hat die guten Leistungen, die in den letzten Testspielen gezeigt wurden, auch beim Meisterschaftsauftakt bestätigt. Präsident Hubert Nagel und dem Trainerteam ist der Umbau der Mannschaft offensichtlich bestens gelungen. Nun freuen wir uns auf das 1. Heimspiel, das den großen Knaller gegen die Elf von Lassaad Chabbi aus Ried bringt. Der große Liga-Favorit SV Ried verlor das 1. Heimspiel gegen Wiener Neustadt trotz Feldüberlegenheit mit 0:1. Gegen die Austria werden Pius Grabher & Co aber wieder Vollgas geben.

Freitag, 28. Juli 2017, 20:30 Uhr
SC Austria Lustenau - SV Guntamatic Ried

Zum Auftakt in der Ferne

Donnerstag, 20 Juli 2017

Diesen Freitag startet die neue Saison in der SkyGo Ersten Liga. Nach der langen Reise im ÖFB-Cup nach Stripfing, müssen die Austrianer gleich wieder einen weiten Weg auf sich nehmen. Im schönen Wien geht es gegen den Floridsdorfer AC. Trotz der Reisestrapazen ist das Team bereit und freut sich auf den Beginn der Meisterschaft.

Die Vorbereitung liegt hinter uns. Viele intensive und abwechslungsreiche Einheiten hat die Mannschaft von Coach Andreas Lipa absolviert. Bei den Grün-Weißen lag der Fokus neben der körperlichen Anstrengung vor allem auf dem Thema Teambuilding. Nicht weniger als 17 Neuzugänge hat es in der Saisonvorbereitung gegeben. Damit war der Trainerstab gefordert, die neuen Spieler in das verbliebene Mannschaftsgefüge optimal zu integrieren. Im UNIQA ÖFB Cup hat es den ersten Erfolg gegeben, doch es besteht Luft nach oben.

Positive Generalprobe im Cup
Vergangene Woche stand das erste Pflichtspiel in der neuen Saison an. Der Weg im österreichischen Cup führte die Austria ins 700 km entfernte Stripfing. Der Gastgeber aus Niederösterreich forderte die Mannschaft rund um Kapitän Christoph Kobleder bis aufs äußerste. In der ersten Hälfte war der Landesligist aus Niederösterreich sogar näher am Führungstreffer. Doch dank der individuellen Klasse von Neuzugang Christopher Drazan und einer beherzten Leistung mit dem nötigen Quäntchen Glück gelang ein 1:0 Erfolg. Die Austria überzeugte phasenweise bereits mit gutem Kombinationsspiel, doch es benötigt sicherlich noch die eine oder andere Pflichtspiel-Minute bis das Team ihr volles Potential ausschöpfen kann. Nichtsdestotrotz zeigte sich Coach Andreas Lipa zuversichtlich: “Es war zu erwarten, dass noch nicht alles hundertprozentig funktioniert. Defensiv hat es schon sehr gut geklappt, jetzt gilt es, das Angriffsspiel und bei höherem Attackieren die Abläufe zu verbessern”.

Start in Wien
In der ersten Runde erwartet uns mit dem Floridsdorfer AC ein unangenehmer Gegner. In den letzten Jahren tat sich die Austria immer wieder schwer gegen die Wiener. Die Floridsdorfer verzeichneten in der Vorbereitung auch neun Neuzugänge. Unter anderem hat man Spieler wie Marco Sahanek oder Martin Kreuzriegler abgegeben, im Gegenzug Stefan Umjenovic (Altach) und Bernhard Fucik (Austria Klagenfurt) verpflichtet. Außerdem steht ein neuer Mann an der Seitenlinie - Thomas Eidler hat mit der Vorbereitung das Zepter übernommen. Im ersten Pflichtspiel gab es für den FAC eine 3:1 Niederlage im UNIQA ÖFB Cup gegen den Absteiger der letzten Saison, den SV Horn. Somit laufen wohl auch in Wien noch nicht alle Rädchen rund. Trotzdem ist ein hoch motivierter Gegner zu erwarten, der alles dafür tun wird die drei Punkte selbst einfahren zu können. Andreas Lipa hat den Gegner beobachtet und zieht ein klares Fazit: “Der FAC agiert sehr defensiv und steht kompakt, da ist Geduld und Spielwitz gefordert. Generell gilt, wenn du keine Tor schießt, wird es immer schwierig werden. Ihre Niederlage im Cup bewerte ich nicht über”.

Stürmer Ronivaldo kehrt nach seiner Sperre im Cup zurück in den Kader. Verzichten muss Andreas Lipa auf Sandro Djuric, Joao Pedro und Petar Pavlovic, ansonsten kann der Trainer aus dem Vollen schöpfen. Ob und welche Veränderungen es im Vergleich zum Cup-Spiel geben wird, will unser Cheftrainer erst am Freitag entscheiden. Spielbeginn ist am Freitag, 21.07.2017, um 18:30 Uhr. 

Gemeinsam Großes schaffen
Die Austria erhofft sich einen optimalen Start in die neue Saison mit drei Punkten. Das große Ziel ist der Aufstieg in die Bundesliga. Dafür muss aber hart gearbeitet werden. Die neue Mannschaft ist heiß darauf und gibt alles. Das war in den Trainingseinheiten und auch in den Testspielen eindeutig zu erkennen. Natürlich braucht es mehr als nur den nötigen Willen, aber dieser kann einen zu den nötigen Höchstleistungen treiben.

Fakten zum Spiel

  • Der FAC Wien traf in den letzten 9 Duellen gegen den SC Austria Lustenau nie häufiger als 1-mal (6 Tore in 9 Spielen). Aus diesen 9 Spielen holten die Wiener 7 Punkte.
  • Der FAC Wien ist seit 5 Spielen in der Sky Go Ersten Liga ungeschlagen (3 Siege, 2 Remis) – wie zuvor nur im November 2014 (damals 10 Spiele).
  • Der SC Austria Lustenau holte in der vergangenen Saison der Sky Go Ersten Liga 18 Punkte nach 0:1-Rückständen. Diese Marke überboten ligaweit zuletzt ebenfalls die Vorarlberger – in der Saison 2010/11.
  • Der FAC Wien kassierte in der vergangenen Saison der Sky Go Ersten Liga 5 Gegentore per Kopf – die wenigsten - eines davon am 30. September 2016 gegen den SC Austria Lustenau (ALU – FAC 1:1).
  • Der SC Austria Lustenau erzielte in der vergangenen Saison der Sky Go Ersten Liga 11 Kopfballtore – nur der LASK (20) mehr.

Stefan Bergmeister wird bis zum Ende der Saison an den Floridsdorfer AC verliehen, danach kehrt der 21-jährige zurück zur Austria. Der defensive Mittefeldspieler möchte mehr Spielpraxis sammeln und sich weiterentwicklen.

Wir wünschen Stefan bei seinem neuen Arbeitsgeber viel Erfolg - aber erst ab der zweiten Runde ;) Natürlich freuen wir uns schon jetzt auf deine Rückkehr!

Schwer erarbeiter Erfolg in der ersten Cup-Runde - unsere Austria setzt sich dank einem Tor von Christopher Drazan gegen den Landesligisten aus Niederösterreich, SV Stripfing, mit 1:0 durch.

Schwierige erste Halbzeit
Wie üblich hat der Cup seine eigenen Gesetze und speziell vermeintliche Jausengegner wachsen über sich hinaus und sorgen für die eine oder andere Überraschung. Genau solch eine Überraschung wollten die Hausherren aus Stripfing gegen Grün-Weiß erreichen. Von der ersten Sekunde an agierten die Niederösterreicher bissig und attackierten das Team von Andreas Lipa. Somit wurde der Spielfluss schon weit vom eigenen Tor entfernt unterbunden.
In den ersten 20 Minuten tat sich die Mannschaft rund um Kapitän Christoph Kobleder sehr schwer. Der kleine Platz war ungewohnt für die Austrianer, sodass einige Pässe und Kombinationen früh ein jehes Ende fanden. Auch Torchancen waren auf der Lustenauer Seite Mangelware. Alle Schlüsse in Richtung des Tores waren entweder leichte Beute oder gingen am Kasten vorbei. Ein einziges Mal gab es kurz Aufregung als Lucas Barbosa im Strafraum zu Boden ging. Ein Elfmeterpfiff blieb aus, wäre aber durchaus gerechtfertigt gewesen. Die Hausherren wurden vor allem durch lange Bälle gefährlich, konnten aber kein Kapital daraus schlagen. Kurz vor der Pause traf ein Niederösterreicher auch noch den Pfosten. Schlussendlich blieb es dann beim torlosen Remis zur Pause.

Drazan kam, schoss und traf
Zu Beginn der zweiten Hälfte brachte Andreas Lipa Neuzugang Christopher Drazan für Pius Dorn. Dieser Wechsel sollte sich nur drei Minuten danach bezahlt machen. Als der linke Flügelspieler in einem Gestochere am schnellsten reagierte und den Ball in die Maschen schoss (48'). Mit dem Tor sollte die Überlegenheit unserer Mannschaft zunehmen, doch die Gastgeber blieben ihrer Linie treu und kämpften um jeden Zentimeter Rasen. Nach einer Stunde dann der Jubel der Stripfinger als der Ball nach einem Konter im Tor landete. Doch beim Querpass auf den Mitspieler stimmte die Abstimmung nicht und so stand der vermeintliche Torschütze im Abseits. Glück für die Austria. In der letzten halben Stunde vermochte keines der Teams noch einmal zuzulegen. Paulo Victor gab noch einen Schuss ab, aber der landete im angrenzenden Acker. Auf Seiten der Stripfinger musste Alexander Sebald nur einen Ball entschärfen, der zentral aufs Tor kam.

So erreicht die Austria ohne Glanz und Glorie die zweite Runde des ÖFB-Cups. Die Auslosung findet am Dienstag, 8. August 2017 um 20.15 Uhr statt. ORF eins übertrag live. Für die Austria startet am kommenden Freitag die neue Saison mit dem Gastspiel in Wien beim Floridsdorfer AC.

SV Stripfing - SC Austria Lustenau 0:1
Aufstellung Austria: Sebald - Grasegger, William, Kobleder, Joppich - Lovric, Krainz - Dossou (85. Lang), Paulo Victor, Dorn (46. Drazan) - Lucas Barbosa (70. Güclü)

Am heutigen Mittwoch hat sich die Austria noch einmal in der Defensive verstärkt. Von Andreas Lipa’s Ex-Club First Vienna FC wechselt der junge Österreicher Kürsat Güclü an den Rhein, er unterschreibt einen 2-Jahresvertrag. Der 23-jährige fühlt sich im Defensiven Mittelfeld wohl. Ausgebildet beim FAC, brachte ihn seine fußballerische Laufbahn zu Vereinen wie dem Wiener Sportklub und der bereits erwähnten Vienna. Güclü besticht durch seine Zweikampfstärke und seinen unermüdlichen Einsatz.

Andreas Lipa zum Transfer: "Ich kenne Kürsat noch von meiner Zeit bei der Vienna. Er ist ein junger und hungriger Spieler, der uns sicherlich weiterhelfen kann. Der Aufstieg ist das Ziel und das wollen wir gemeinsam erreichen."

Nachdem Testspiel gegen den FC Lustenau präsentierte der SC Austria Lustenau die neuen Spieler für die kommende Saison. Dabei gab es eine Überraschung. Aus den ursprünglich 15 Vorstellungen der neuen Spieler wurden 16. Denn gleich als allererstes präsentierte die Austria einen weiteren Neuzugang. Christopher Drazan (zuletzt SKN St. Pölten) ist ab sofort Austrianer, er hat einen 1-Jahres-Vertrag unterschrieben.

Mit dem gebürtigen Wiener (26) verpflichtet die Austria einen erfahrenen Spieler für die Offensive. Stationen wie Rapid Wien, 1. FC Kaiserslautern, Rot-Weiß Erfurt, LASK Linz und SKN St. Pölten sind in seinem Spielerprofil zu finden. Seine Ausbildung genoss der Flügelspieler bei Admira Wacker Mödling und Rapid Wien. Drazan spielte für alle Nachwuchs-Nationalmannschaften und bestritt drei Spiele für das A-Nationalteam. Der Linksfuß kam außerdem für Rapid Wien schon in Spielen in der UEFA Champions League-Qualifikation und in der Gruppenphase der UEFA Europa League (1 Tor gegen den Hamburger SV) zum Einsatz. Seine Erfahrung und seine Schnelligkeit kann die Austria in der kommenden Saison gut gebrauchen.
Bei der gestrigen Präsentation zeigte sich Drazan bereits zuversichtlich: "Die Austria und ich haben das gleiche Ziel - wir wollen in die Bundesliga. Dafür werden wir hart arbeiten."

Andreas Lipa zum Transfer: "Es freut mich, dass der Transfer geklappt hat. Eine super Sache sowohl für Drazan als auch für die Austria. Gemeinsam heißt das große Ziel jetzt Aufstieg."

Herzlich Willkommen in der Austria Familie!

Im Rahmen der gestrigen Spielervorstellung wurde auch das neue Heimtrikot präsentiert. "Back to the Roots" war das Motto, deshalb agiert die Austria in der kommenden Saison zumindest zuhause grün-weiß gestreift.

Im Spiel gegen den FC lief die Austria noch in den Auswärtsdressen der kommenden Saison auf. Dort geht es wie in den letzten Jahren sehr schlicht zu. Grüne Stutzen, weiße Hose, grünes Trikot. Beim Heimtrikot wollte man dann doch etwas Ausgefalleneres. Mit Uhlsport hat die Austria einen neuen Partner gefunden, der die gleiche Philosophie verfolgt. Stadionsprecher Flo Matt brachte es bei der Präsentation auf den Punkt: "Wir haben einen Partner gesucht, der zu 100% hinter uns steht und der den Weg mit uns gehen will. Gemeinsam wollen wir Großes schaffen, gemeinsam wollen wir nach oben".

neues trikot 2Das neue Heimdress sieht wie folgt aus. Auf dem Foto sind sie war noch weiß, aber es werden grüne Stutzen mit einer grünen Hose kombiniert. Das neue Trikot selbst ist vom Saum an bis ca. zur Mitte des Dresses mit grünen Streifen versehen, die zur Mitte hin leicht verlaufen. Auf der Brust finden natürlich das Liga-Logo und das Austria-Wappen seinen Platz. Auch das Land Vorarlberg und Zima sind auf dem Trikot vertreten. Der Brustsponsor wird wie schon im letzten Jahr je nach Spiel vergeben. Der Hals des Trikots ist dann wieder in grün gehalten und rundet das Bild ab.
Auswärts variert das Dress je nach Gegner. Grundsätzlich gibt es neben der gestreiften und der grünen Variante, noch ein weißes Trikot. Diese werden je nach Vorgabe der Bundesliga mit grüner oder weißer Hose und grünen oder weißen Stutzen kombiniert.

Die Trikots können natürlich bereits bestellt werden. Hierzu einfach unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! melden. Die Preise gestalten sich wie folgt:

Erwachsene  S / M / L / XL / XXL € 60,--
Kinder 140 / 152 € 55,--
Kleinkinder 116 / 128 € 45,--

Flock mit Nummer und Spielername ist inklusive. Kein Nachlass bei Verzicht auf Nummer und Name.

WeissGrün

Lustenauer Derby endet 13:0

Mittwoch, 12 Juli 2017

Mehr als 1.000 Fußballbegeisterte kamen gestern ins Reichshofstadion nachdem es nach langer Zeit endlich wieder einmal hieß SC Austria Lustenau gegen den FC Lustenau (letztes Duell am 21. Mai 2013). Das Duell der Duell in der Marktgemeinde war schon immer ein Zuschauermagnet. Auch wenn es gestern ein Duell zweier Teams auf unterschiedlichem Niveau war, die anwesenden Fußball-Fans hatten sichtlich Spaß.

Torreiche erste Hälfte
Andreas Lipa veränderte sein Team im Vergleich zum Samstag nur auf einer Position. Für den im Cup gesperrten Ronivaldo lief der junge Landsmann Paulo Victor auf. Die Austria von Beginn an überlegen, brauchte aber dennoch ca. 10 Minuten, um die tapfer kämpfenden FCler in Bedrängnis zu bringen. Paulo Victor hatte die ersten Möglichkeiten im Spiel als er zunächst den Außenpfosten traf und kurz darauf alleinstehend vor dem FC-Gehäuse den Ball in den Lustenauer Himmel jagte. Nach 12 Minuten dann die Führung für die Grün-Weißen. Francesco Lovric zirkelte den Ball gefühlvoll ins rechte untere Eck nachdem zuvor Krainz einen Querpass durchließ.
Das Tor beflügte die Austrianer weiter und so erhöhten Lucas Barbosa (15', 21') und Alexander Joppich (19') früh auf 4:0. Der FC bekam nun immer mehr Schwierigkeiten mit dem erhöhten Tempo der Hausherren und mussten weitere Treffer durch Paulo Victor (28', 44'), Jodel Dossou (39') und Lucas Barbosa (45') hinnehmen. Zu allem Überfluss erzeilte FC-Spieler Jakob Bösch auch noch einen Treffer für die Grün-Weißen als er einen Querpass von Jodel Dossou unhaltbar ins eigene Tor abfälschte (32').

Elf neue Kräfte für die zweite Halbzeit
In der Pause tauschte Coach Lipa elfmal aus und gab dem restlichen Kader Spielzeit. Die Austria hatte vom Toreschießen noch nicht genug und die eingewechselten Spieler wollten es ihren Vorgängern gleich machen. Daniel Sobkova (49', 66') erhöhte auf 11:0. Einen seinen Treffer erzielte "the Hammer" per direktem Freistoß. Insgesamt ließen es die Grün-Weißen dann etwas ruhiger angehen. Zwar kam man noch zu einigen Torchancen, doch oftmals agierte die Truppe zu ungenau und vergab gute Einschussmöglichkeiten. Daniel Tiefenbach (69') und Ronivaldo (81') bewiesen dann aber noch einmal Treffgenauigkeit. Die Gäste kamen in der zweiten Hälfte vereinzelt zu Konterchancen, halbwegs gefährlich wurde aber lediglich ein Schuss von Philipp Hollenstein kurz vor Schluss.

Insgesamt natürlich ein tolles Ergebnis für die Austria, aber dieser Sieg darf nicht überbewertet werden. Der sportliche Unterschied war gestern einfach zu groß. Ein großes Dankeschön an den FC Lustenau, dass sie die Herausforderung angenommen haben und vollen Einsatz gezeigt haben. Wir freuen uns schon auf das Duell an der Holzstraße!

Am Samstag, den 15. Juli, geht es für unser Team nach Stripfing zum UNIQA ÖFB Cup Spiel. Auch die Niederösterreicher spielen wie der FC in der Landesliga, jedoch haben sie einige Spieler mit Erfahrung auf Erste Liga Niveau in ihrem Kader. Unter anderem ist zum Beispiel Lukas Grill, ehemaliger Austria-Kicker, aktuell als Leihspieler beim SV Stripfing aktiv. Mit Osman Ali steht auch ein ehemaliger FC-Spieler in Niederösterreich unter Vertrag.

Bild: www.sast-photos.com

Die Vorbereitung für die neue Saison neigt sich dem Ende zu. Im vorletzten Test besiegt unsere Mannschaft die Grashopper Zürich mit 4:1. Sowohl Ronivaldo als auch Marco Krainz erzielen dabei einen Doppelpack.

Die Austria startete wie schon im Spiel zuvor gegen den FC Widnau ideal ins Spiel. Nach nur vier Minuten durften Andreas Lipa & Co über das 1:0 jubeln. Dossou wird auf der rechten Seite schön in Szene gesetzt und läuf alleine auf GCZ Torhüter Heinz Lindner zu. Dossou in aussichtsreicher Position für einen Abschluss entscheidet sich aber für den Pass in den Rückraum, wo der heranstürmende Marco Krainz nur noch einschieben muss. In der ersten Viertelstunde überzeugte die Lustenauer Mannschaft mit Pressing und aggressivem Zweikampfverhalten. Lucas Barbosa (6.) hätte kurz nach dem Führungstreffer fast auf 2:0 erhöht. Erst nach einer knappen Viertelstunde kamen die Schweizer besser ins Spiel. MIt einem Lattenschuss von Avdijaj waren die Hausherren endgültig aufgewacht. In der Folge übernahmen die Zürcher das Spiel zunehmend. In der 23. Minute bekammen die Grashoppers einen Elfmeter zugesprochen, doch der Schütze Sigurjonsson rutscht beim Schuss aus und der Ball fliegt übers Tor. Wenige MInuten später dann doch der Jubel für die Schweizer. Avdijaj netzt überlegt gegen Nicolas Mohr ein, nachdem er zuvor ideal von Sigurjonsson bedient wurde. Die Hausherren hätten durch weitere Chancen auch die Führung erzielen können, doch kurz vor der Pause durften die Grün-Weißen noch einmal jubeln. Lovric bringt einen Freistoß aus gut 35 Metern ideal auf den zweiten Pfosten. Dort steht Kobleder bereit, der ideal in die Mitte zu Ronivaldo köpft. Der Brasilianer lässt sich diese Chance nicht nehmen und schließt überlegt ab. So ging es dann auch in die Pause.

Im zweiten Spielabschnitt tauschten die Grashoppers einige Mal aus und schonten einige Spieler der ersten Besetzung. Dennoch hatten sie die erste Chance in Hälfte zwei. Nicolas Mohr konnte nur zusehen, wie der Ball nur das Außennetz traf, als er zuvor ausgespielt wurde. Doch wie so oft zeigte sich die alte Fußballer-Weisheit "Die Dinger, die du vorne nicht machst, bekommst du irgendwann": Marco Krainz erhöhte in der 52. Minute mit einem abgefälschten Freistoß auf 3:1 und beendete somit den Offensivdrang der Zürcher. Die Grün-Weißen wurden wieder stärker und belohten sich nach knapp 60 Minuten mit dem vierten Treffer. Grasegger findet nach einem Flankenlauf in der MItte Ronivaldo, der den Ball zunächst mit der Brust annimmt und dann aus der Drehung in den Maschen versenkt. Nach dem Tor folgten auch auf der Lustenauer Seite einige Wechsel, die den Spielfluss erheblich minderte. Richtige Großchancen kamen auf beiden Seiten nicht mehr zustande.

Insgesamt ein verdienter Sieg für die Austria, die sich somit noch einen weiteren Motiviatonsschub für das Derby am Dienstag holen. Spielbeginn ist am Dienstag um 18.30 Uhr. Der Eintritt ist frei. Im Anschluss an das Spiel werden die neuen Spieler präsentiert und die Fans können einen ersten Blick auf das neue Trikot werfen.

Aufstellung
Mohr - Grasegger, Kobleder, Willian, Joppich (75 Avramovic) - Lovric, Krainz (60. Bergmeister) - Dorn (60. Sobkova), Ronivaldo (60. Paulo Victor), Dossou (63. Lang) - Lucas Barbosa

Torschützen
0:1 Marco Krainz (4'), 1:1 Avdijaj (27'), 1:2 Ronivaldo (44'), 1:3 Marco Krainz (52'), 1:4 Ronivaldo (59')

Artikel-Foto: www.sast-photos.com

Direkt im Anschluss an das Kurztrainingslager in Lech wartete auf die Mannschaft von Andreas Lipa das nächste Testspiel. In Widnau traf man auf den Hausherr, den FC Widnau. Lange taten sich die Grün-Weißen schwer, ehe eine Schlussoffensive den notwendigen Erfolg einleitete.

Das Spiel begann ideal für unsere Austria, als man bereits nach vier Minuten durch Lucas Barbosa in Führung ging. Der junge Brasilianer nützte dabei einen Fehler des Widnauer Torhüters. Dennoch tat sich das Team von Coach Lipa lange schwer. Zwar waren die Lustenauer überlegen und trafen durch Paulo Victor (30'), Lucas Barbosa (31') und Ronivaldo (80') dreimal Aluminium, doch der zweite Treffer fiel erst neun Minuten vor Schluss. Daniel Sobkova (81') eröffnete den danach folgenden Torreigen. Ronivaldo (83'), Bösch (89') und wiederum erstgenannter (90') waren es, die in den letzten Minuten den klaren 5:0 Erfolg ermöglichten.

Die Mannschaft rund um Kapitän Kobleder hat aber noch einiges an Arbeit vor sich, um optimal auf den Saisonbeginn vorbereitet zu sein. Am kommenden Samstag trifft die Austria auf Grashopper Zürich. Am Dienstag drauf folgt dann das Lustenauer Derby gegen den FC.

Aufstellung:
Mohr (71. Zivanovic) - Grasegger (71. Tiefenbach), Willian, Kobleder (79. Friedrich), Dorn (56. Bösch) - Dossou (65. Joppich), Lovric (46. Lang), Krainz (46. Dorn), Pavlovic (23. Avramovic) - Lucas (46. Ronivaldo), Paulo Victor (61. Gabryel)

Unser Sponsor und Partner KRAFTSTOFF bike + sport GmbH & Co KG hat letztes Jahr unsere Profi-Mannschaft mit hochwertigen Mountainbikes ausgestattet. Diese Fahrräder stehen nun nach Ablauf der Saison zum Verkauf.

Hier die wichtigsten Details zum Mountainbike.

 

 

 

Mountainbike Hardtail 27,5" Shimano Deore/XT 30-Gang

  • Aluminium Rahmen 7005
  • Federgabel mit Lockout
  • Riser Lenker A-Head System
  • Alu Hohlkammer Felgen
  • Shimano Scheibenbremsen
  • Mix Reifen 27,5"
  • alles im Austria Lustenau Design

Jedes Bike hat eine individuelle Beklebung mit Spielernamen, die man behalten oder entfernen kann. Alle Räder wurden geprüft und sind generalüberholt. Preis pro Mountainbike: € 800,-- statt € 1.250,--. Verfügbare Rahmengrößen S und M. Anfragen ans Austria-Büro unter Tel-Nr. 05577-86250 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Test gegen Luzern endet torlos

Sonntag, 02 Juli 2017

Am gestrigen Samstag absolvierte unsere Austria den dritten Test in der Vorbereitung auf die neue Saison. Gegen den FC Luzern erreichte unser Team in Unterzahl ein torloses Unentschieden.

In einer an Höhepunkten armen Partie konnte keine der beiden Mannschaft wirklich Torgefahr entwickeln. Einmal war Fortuna auf der Seite der Grün-Weißen als ein Schuss von Marco Rüedi am Pfosen landete. Die Austria war früh gefordert, da in der 42. Minute Ronivaldo nach einer roten Karte vom Platz musste. Ob und welche Auswirkungen dieser Auschluss auf die kommenden Pflichtspiele haben wird, wird sich in den nächsten Tagen klären. Insgesamt zeigte sich die Mannschaft von Andreas Lipa auch in Unterzahl sehr stabil und lies keinerlei Chancen zu. Die bisherigen Trainingseinheiten zeigen also langsam Wirkung.

Morgen startet die Austria in ein kurzes Teambuilding-Trainingslager in Lech/Arlberg. Neben Trainingseinheiten stehen abwechslungsreiche Tätigkeiten auf dem Programm. 

Er trainiert schon länger mit der Mannschaft mit, nun sind alle Verträge unterzeichnet: Petar Pavlovic ist ab sofort Austrianer. Petar stößt vom FC St. Gallen zur Austria, wo er im U21-Team gespielt hat. In der Saison 2016/2017 erzielte er 8 Tore. Der 19-jährige Stürmer hat für Österreichs U19-Nationalteam drei Spiele bestritten und hat bei der Austria einen 2-Jahres-Vertrag unterschrieben

Andreas Lipa: „Ich freue mich, dass wir mit Petar einen schnellen Offensiv-Allrounder verpflichten konnten. Er passt auch menschlich und charakterlich super zu unserem Team.“ 

Herzlich Willkommen in Lustenau!

Name: PAVLOVIC Petar 
Geb.: 28.07.1997 
Nationalität: Österreich 
Länderspiele: 3 (U19), 1 Tor 
Position: Stürmer, Rechtsaußen 

Am gestrigen Mittwoch bestritt die Elf von Coach Andreas Lipa ihren zweiten Test in der Vorbereitung. In Sirnach ging es gegen den FC St. Gallen. Die Schweizer sind seit mehreren Jahren fixer Testspiel-Gegner der Austria und fordern unsere Spieler enorm. Am gestrigen Abend lief aber bei den Grün-Weißen nichts zusammen und St. Gallen zeigte sich bereits effektiv und gewinnt klar mit 5:0.

Andreas Lipa hatte seine Startaufstellung gegenüber dem Spiel in Hard auf zwei Positionen verändert. Anstelle von Lang und Dorn durften dieses Mal Sobkova und Dossou von Beginn an ran. Bereits nach sechs Minuten gaben die Schweizer ihren ersten Warnschuss ab. Ein Schuss aus 25 Metern landete am Aluminium. Vier Minuten später dann bereits das erste Tor für die Gastgeber. Nach einer Flanke kommt Ben Khalifa frei zum Kopfball und versenkt den Ball im Austria Tor. Die Lustenauer steckten aber nicht auf und kamen durch Ronivaldo (12'), Sobkova (30') und Lovric (31') selbst zu Chancen, doch es waren wieder die St. Galler die in der 37. Minute über den zweiten Treffer jubeln durften. Aleksic reagiert am schnellsten als ein Schuss vom Pfosten zurück prallte.

Leider begann die zweite Halbzeit nicht wie er hofft. Nur zwei Minuten nach Wiederanpiff netzte Babic zum vorentscheidenden 3:0 ein. Es folgten viele Wechsel auf Seiten der Grün-Weißen, die dem Spielfluss nicht gut taten. Willian (49'), Gabryel (71') und Paulo Victor (72') sorgten für die einzigen Chancen in Hälfte zwei. Letzterer hatte die größte Chance, als er, alleinstehend vor St. Gallen Torhüter Stojanovic, mit seinem Lupfer am Torhüter scheiterte. Die Schweizer zeigten weiterhin ihre Effizienz und nützten in der 73. Minute einen weiteren Angriff für das 4:0, Torschütze Gelmi per Kopf. Kurz vor Schluss dann noch das 5:0 nach einem Fehler von Torhüter Mohr - Staubli der Nutznießer in dieser Situation.

Spielerisch und hinsichtlich Chancenauswertung muss sich bei der Austria in den kommenden drei Wochen noch einiges tun. Coach Andreas Lipa und sein Team sind gefordert auch aus solchen Niederlagen wichtige Erkenntnisse zu ziehen, um die Mannschaft rund um Kapitän Christoph Kobleder auf den Saisonstart einzustellen. Der nächste Test findet am Samstag, 01. Juli 2017 um 16 Uhr gegen den FC Luzern statt. Laola1.tv zeigt die Partie im Livestream: http://www.laola1.tv/de-at/livestream/fc-luzern-sc-austria-lustenau-lde

Aufstellung Austria:
Mohr - Grasegger, Kobleder, Willian (83. Avramovic) - Krainz (46. Bergmeister), Lovric (59. Friedrich) - Dossou (46. Lang), Djuric, Sobkova (46. Dorn) - Lucas B. (57. Gabryel), Ronivaldo (57. Paulo Victor)

Auch dieses Jahr findet der Schneeballkarten-Vorverkauf im Messepark in Dornbirn und im Rheincenter in Lustenau statt. Zu folgenden Terminen gibt es die „Austria-Tasche“ bei Kauf einer Schneeballkarte: 

Donnerstag 20. – Montag 24. Juli: Messepark Dornbirn (zu den Messepark-Öffnungszeiten) 
Dienstag 25. – Donnerstag 27. Juli: Rheincenter Lustenau (jeweils 09:00 – 19:45 Uhr) 

Bisherige Jahreskarten-Inhaber erhalten die kommenden Tage das Bestellformular für die neue Saison. Bestellungen können ab sofort im Austria-Büro aufgegeben werden. 

Abseits des grünen Rasens hat sich im administrativen Bereich einiges geändert. Durch den Wartungserlass des Finanzministeriums haben wir die rechtlichen Strukturen angepasst. Der Profibetrieb wurde mit Beginn dieses Jahres in eine eigene GmbH ausgegliedert, die Amateur- und Nachwuchsmannschaften bleiben beim Verein. Eine Erhöhung der Eintrittspreise ist daher unumgänglich, der Mehrertrag (13% MwSt. auf Jahres- und Tageskarten, 20% MwSt. auf VIP-Karten) wandert aber nicht etwa in die Vereinskassa, sondern direkt an das Finanzamt.

Lasst uns GEMEINSAM in diese spannende und wichtige Saison gehen und GEMEINSAM möglichst viel erreichen.  Wir freuen uns, ab Juli wieder möglichst viele Austrianer im Reichshofstadion begrüßen zu dürfen!


Zur Übersicht der Eintrittspreise 2017/2018... 

Die gestrige Cup-Auslosung hat der Austria einen weiten Fahrtweg beschehrt. Während andere Vorarlberger Clubs in der ersten Runde des UNIQUA ÖFB Cups entweder ein Heimspiel gezogen haben oder nur "auswärts" in Vorarlberg antreten müssen, geht es für die Grün-Weißen nach Niederösterreich.

Gegner wird der SV Stripfing/Weiden sein. Stripfing liegt 35 Kilometer von Wien und weniger als 10 Kilometer von der Grenze zur Slowakei entfernt. Die Niederösterreicher spielten in der vergangenen Saison in der Landeslliga und beendeten die Meisterschaft auf dem hervorragenden fünften Platz. Dies ist besonders zu unterstreichen, sind sie doch erst in der Vorsaison aus der 2. Landesliga aufgestiegen. Zusätzlich gelang ihnen in der vergangenen Saison der Cup-Sieg in Niederösterreich, der ihnen die Teilnahme am großen Cup sicherte.

Bekannte Gesichter
Unsere Mannschaft darf den vermeintlich leichten Gegner nicht unterschätzen. Denn wenn man sich die Kaderliste der Marchfelder anschaut, dann entdeckt man doch einige Namen, die im österreichischen Fußball nicht ganz unbekannt und unerfahren sind. Im Sturm agiert Ingo Klemen (ehemals Mattersburg). Spieler wie Christian Hayden oder Elias Wagner (beide Austria Klagenfurt) haben schon auf Erste Liga Niveau gekickt.
Für einen Spieler der Gastgeber wird das Duell sicherlich etwas ganz Besonderes. Mittelfeldspieler David George hat nämlich eine Austria Vergangenheit. "David George?" werden sich jetzt einige fragen. Damals bei den Grün-Weißen nannte er sich David Ölkü. In der Saison 2014/15 schnürte er die Schuhe für die Lustenauer. Er kam dabei auf vier Erste Liga Einsätze und acht Spiele in der Vorarlbergliga. Auch der bisherige Co-Trainer Martin Lang hat einmal für die Austria gespielt (1999/00 - 2001/02). Er war damals beim Abstieg aus der Bundesliga dabei. Doch beim Cup-Spiel wird er nicht mehr an der Seitenlinie stehen. Laut Facebook-Seite unseres Gegners hat er den Verein mit Ende Saison verlassen.

Cup-Bilanz aufbessern
Die Austria möchte nach eher kurzen Einsätzen im Cup in den letzten Jahren wieder mitmischen. Dazu benötigt es aber schon in Runde 1 gegen den "leichten" Gegner eine starke Leistung. Wie allseits bekannt, hat der Cup sowieso seinen eigenen Regeln und es wäre nicht das erste Mal, dass David Goliath ärgert oder sogar besiegt. Das Team von Andreas Lipa wird aber alles tun, um dies zu verhindern. Nach fünf eher mageren Cup-Saisonen dürfen die Grün-Weißen gerne an die Leistungen 2010/11 und 2011/12 anknüpfen, als man 2011 das Finale und 2012 das Viertelfinale erreichte.

Der genaue Spieltermin und die Anstoßzeit werden noch festgelegt.

Am Samstag startete der intensive Teil der Vorbereitung mit dem ersten Testspiel gegen den FC Hard. Im Waldstadion in der Bodenseegemeinde bekamen die Zuschauer eine typische Testspiel-Partie zu sehen. Viele Wechsel und unterschiedliche Formationen führten zu unterschiedlichen Gesichtern bei der Austria-Elf. Am Ende trennten sich beide Teams mit einem 2:2 Unentschieden.

In Hälfte 1 setzte Andreas Lipa auf ein 3-5-2 System. Grasegger, Willian und Kobleder bildeten die Dreierkette, die auf den Flügeln durch Dorn und Lang auf eine 5er-Kette erweiterte werden konnte. Im Mittelfeld agierten Lovric und Krainz als Doppelsechs. Davor positionierte sich Djuric als Spielmacher, um die beiden Stürmer Ronivaldo und Lucas in Szene zu setzen. Die Aufstellung zahlte sich bereits nach acht gespielten Minuten aus. Djruic eroberte tief in der Harder Hälfte den Ball und bediente den jungen Dorn ideal. Der 20-jährige behielt im 1 gegen 1 die Nerven und setzte den Ball zur verdienten Führung in die Maschen. Insgesamt zeigte sich die Lipa-Elf noch etwas ungenau in den Pässen, dennoch erarbeitet sich die Mannschaft, um Kapitän Kobleder einige gute Einschussmöglichkeiten. Djuric (12' l 40' l 45'), Lucas (15' l 33' l 38'), Ronivaldo (20' l 35') und Lovric (30') kamen zu guten Abschlüssen, doch entweder fehlte die letzte Genauigkeit oder der starke Harder Torhüter Domink Lampert machte die Chance zu nichte. Die Harder selbst wurden in den ersten 45 Minuten nur durch zwei Konter offensiv tätig, ein Torerfolg blieb aber aus.

Zweite Halbzeit, komplett neues Team
Zur Pause wechselte Andreas Lipa alle Spieler bis auf Torhüter Nicolas Mohr aus und stellte das System auf ein 4-4-2 um. Die Abwehrreihe bestand nun aus Alexander Joppich, Firat Tuncer, Testspieler Petar Erstic (FAC) und Stefan Bergmeister. Davor agierten Timo Friedrich und Daniel Tiefenbach im zentralen Mittelfeld, auf den Flügeln versuchten Daniel Sobkova und Jodel Dossou ihr Glück. Im Sturmzentrum agierten die zwei jungen Brasilianer Pablo Victor und Gabryel. Zu Beginn war es wieder die Austria, die die ersten Akzente setze. Tiefenbach (48'), Gabryel (50') und Pablo Victor (55') konnten die erarbeiten Möglichkeiten aber nicht für einen weiteren Treffer nutzen. So war es plötzlich der FC Hard, der ein Tor erzielte. Durch einen Stellungsfehler in der grün-weißen Abwehr konnte Gisinger den Ball zum Ausgleich im Austria-Tor versenken. Beflügelt von diesem Tor waren es nun die Hausherren die ihr Glück versuchten. Eine Viertelstunde vor Schluss drehten die Harder sogar die Partie und gingen durch Koch in Führung. Testspieler Erstic leitete mit einem Fehlpass den zweiten Treffer ein. Das Gegentor weckte in den Grün-Weißen den Kampfgeist. Nur drei Minuten nach dem Rückstand erzielte Pablo Victor den Ausgleich. Sobkova servierte dem jungen Brasilianer den Ball ideal. Am Ende hätte die Austria das Spiel noch gewinnen  können. Doch Dossou (82' l 87') sowie Pablo Victor (90') konnten keinen Sieg mehr für die Austria fixieren.

Andreas Lipa konnte aus dem Spiel erste Erkenntnisse gewinnen und wird sicherlich noch die eine oder andere Idee in den kommenden Spielen ausprobieren. Das nächste Testspiel findet am Mittwoch gegen den FC St. Gallen statt. Am kommenden Samstag (1. Juli) geht es dann gegen den FC Luzern. Laola1.tv überträgt die Partie im Stream (http://www.laola1.tv/de-at/livestream/fc-luzern-sc-austria-lustenau-lde). Zuvor findet heute, Montag, 26. Juni, im Rahmen des UNIQA ÖFB Cup Opening die Auslosung der 1. Runde der Saison 2017/18 statt. ORF Sport+ überträgt ab 20.15 Uhr live.

Die Österreichische Fußball Bundesliga veröffentlichte heute den Spielplan für die Saison 2017/18. Am 21. Juli geht es für unsere Austria nach Wien, zum FAC. 
Das erste Heimspiel steigt am 28. Juli gegen unseren Ex-Trainer Lassaad Chabbi und seine SV Ried (Topspiel der Runde und daher Anpfiff um 20:30 Uhr). Gegen Ried findet am 1. Dezember auch das letzte Spiel im Jahr 2017 statt, ehe es am 23. Februar 2018 zu Hause gegen Wr. Neustadt weiter geht. Die Saison 2017/2018 geht am Pfingstmontag (21.05.2018) auswärts in Hartberg zu Ende.

Anbei zum Download findet ihr den gesamten Spielplan der Sky Go Erste Liga sowie eine Übersicht aller Austria-Spiele. 

Ronivaldo verstärkt Grün-Weiß

Dienstag, 20 Juni 2017

Ronivaldo Bernardo Sales, kurz „Ronivaldo“, wird sich kommende Saison das grün-weiße Trikot der Austria überziehen. Der 28-jährige Mittelstürmer kommt vom  FK Austria Wien nach Vorarlberg und soll im Sturm für die nötigen Tore sorgen. Der Brasilianer hat Trainer Andreas Lipa im Probetraining überzeugt und unterschreibt einen 1-Jahres-Vertrag. 

In der Sky Go Erste Liga war Ronivaldo bereits beim Kapfenberger SV engagiert, wo er in 50 Spielen über 20 Tore erzielte. 

Name     Ronivaldo Bernardo Sales, kurz Ronivaldo
Position   Stürmer
 Geburtsdatum   24.03.1989
Nationalität   Brasilien
 bisherige Vereine    Nautico, Palmeiras, Taubate-SP, CAL Beriri, Arapongas, Osasco FC, Kapfenberger SV, FK Austria Wien

 

Weitere Neuzugänge gibt es beim SC Austria Lustenau zu vermelden: 

Francesco Lovric (21 Jahre) kommt vom SV Mattersburg nach Lustenau. Der geborene Wiener durchlief die Nachwuchsabteilungen von Austria Wien  und dem VfB Stuttgart, ehe er sich im vergangenen Sommer dem Bundesligisten SV Mattersburg anschloss. Auch aufgrund seiner insgesamt 30 Länderspieleinsätze, die  er für die verschiedenen Auswahlmannschaften Österreichs absolvierte, bringt Lovric für sein Alter viel internationale Erfahrung mit. So nahm er unter anderem an der U-20 Weltmeisterschaft 2015 in Neuseeland teil, bei der für das österreichische Team für das Achtelfinale qualifiziert hat. Lovric ist mit 1,85 Meter Größe ein spiel- und zweikampfstarker zentraler Mittelfeldspieler, der auch auf der Innenverteidigung eingesetzt werden kann. 

Ein weiterer Spieler mit Erfahrung schließt sich den Grün-Weißen mit Martin Grasegger (28 Jahre) an. Der Innenverteidiger kommt vom SKN St. Pölten. Grasegger stammt aus der Nachwuchsabteilung des SV Ried. Weitere Stationen seiner Laufbahn waren SV Grödig und FC Pasching. Insgesamt kann er auf 39 Bundesligaeinsätze und 114 Einsätze in der 2. Österreichischen Liga zurückblicken. Auch er lief mehrmals für verschiedene österreichische Nachwuchsnationalteams auf. Grasegger soll aufgrund seiner Erfahrung ein wichtiger Baustein in der Austria-Defensive werden. Er ist für die Innenverteidigung vorgesehen, kann jedoch auch auf beiden Außenbahnen eingesetzt werden. 

Herzlich Willkommen!

Weitere Zugänge beim Sportclub

Mittwoch, 14 Juni 2017

Weitere Neuzugänge gibt es beim SC Austria Lustenau zu vermelden. Nachdem am Vormittag schon die Verpflichtung von Timo Friedrich bekannt gegeben wurde, können weitere Verpflichtungen bekannt gegeben werden. Somit nimmt die Lipa-Truppe langsam Gestalt an: 

Wie bereits erwähnt, stößt Timo Friedrich (19 Jahre) von der U19 Mannschaft von RW Erfurt zu den Grün-Weißen. Er wurde im Nachwuchsleistungszentrum  von Hannover 96 von der U14 bis zur U17 ausgebildet und kam bereits für die U15-, die U17- und die U19-Nationalmannschaft Österreichs zum Einsatz. Timo ist ein sehr dynamischer Mittelfeldspieler, der sich aufgrund seiner Schnelligkeit aber auch auf beiden Außenbahnen wohlfühlt und auch als Außenverteidiger eingesetzt werden kann. Am Dienstagabend unterzeichnete er seinen ersten Profivertrag. Die Vertragslaufzeit beträgt zwei Jahre. 

William Rodrigues de Freitas (23 Jahre) kommt von Atlético Metropolitano nach Lustenau. Der Brasilianer ist ein äußerst zweikampfstarker Spieler, der seine Stärken im Spielaufbau hat. Er soll für die notwendige Stabilität in der Truppe sorgen. Seine bevorzugten Positionen sind defensives Mittelfeld und Innenverteidigung. Der Spielervertrag läuft zwei Jahre. 

Mit Paulo Victor Rodrigues de Souza (21 Jahre) hat der SC Austria einen weiteren brasilianischen Spieler von Atlético Metropolitano verpflichtet. Paulo Victor ist ein offensiver Mittelfeldspieler mit ausgeprägtem Torinstinkt. Der Vertrag hat ebenfalls eine Laufzeit von zwei Jahren. Gemeinsam mit William kam Paulo Victor am Dienstagabend in Lustenau an und nimmt ab Mittwoch am Trainingsbetrieb teil.

Ein weiteres Talent aus Brasilien hat bereits seit einigen Tagen in Lustenau mit trainiert. Gabryel Monteiro de Andrade (18 Jahre) ist ein in Brasilien sehr hoch gehandeltes Talent, der Angebote aus der höchsten Spielklasse in Brasilien ausgeschlagen hat, um in Europa Fuß zu fassen. Gabryel ist ein dribbelstarker Offensivspieler, der sich neben seiner Torgefählichkeit auch dadurch auszeichnet, viele Bälle durch aggressives Zweikampfverhalten zu erobern. Er spielt hängende Spitze oder offensives, zentrales Mittelfeld. Der Vertrag mit Gabryel wurde auf drei Jahre geschlossen.

Mit Daniel Tiefenbach (17 Jahre) und Nicolai Bösch (18 Jahre) trainieren aktuell zwei Eigenbauspieler regelmäßig mit der Bundesligamannschaft. Beide sollen langsam an das Profigeschäft herangeführt werden.

Wir begrüßen alle Spieler herzlichst in Lustenau!

Am gestrigen Abend konnte die Austria einen weiteren Spieler für die kommende Saison gewinnen. Timo Friedrich (19) wechselt von der U19 von Rot-Weiß Erfurt zu Grün-Weiß. Er erhielt seine fußballerische Ausbildung im Nachwuchs von Hannover 96 und ist im defensiven Mittelfeld zuhause. Timo hat unter anderem auch schon für die Nachwuchsnationalmannschaften Österreichs gespielt.

Er unterschreibt einen 2-Jahres-Vertrag mit Option seitens Verein.

Herzlich Willkommen in der Austria-Familie!

Zum heutigen Trainingsstart kann Trainer Andreas Lipa neben den bisherigen Kaderspielern fünf neue Spieler begrüßen. Zusätzlich stehen auch noch drei Testspieler auf dem Platz. In weiterer Folge die Transfers in der Übersicht:  

Christoph Kobleder
Ein Altbekannter streift sich kommende Saison wieder das grün-weiße Trikot über. Christoph Kobleder (27) kehrt nach Engagements beim Wolfsberger AC und dem FC Wacker Innsbruck zurück an den Rhein. Der gebürtige Salzburger bestritt in der letzten Saison 24 Partien für die Innsbrucker. Kobleder ist beidfüßig und soll in der Innenverteidigung für die notwendige Stabilität sorgen.  

Michael Lang
Vom SV Allerheiligen aus der Regionalliga Mitte wechselt Michael Lang nach Lustenau. Der 18-Jährige ist gelernter rechter Verteidiger und brachte es in der letzten Saison auf 30 Einsätze, erzielte vier Tore und bereitet gleichviele vor. Seine fußballerische Ausbildung erhielt der Steirer beim SK Sturm Graz.  

Bojan Avramovic
Vom SCR Altach wechselt ebenfalls ein junger Verteidiger zum SC Austria Lustenau. Bojan Avramovic (19) durchlief die verschiedenen Nachwuchsmannschaften der Vorarlberger Fußballakademie und war in der letzten Saison an den FC Hard verliehen. Dort kam er zu 20 Einsätzen in der Regionalliga West. Avramovic absolvierte außerdem schon Spiele für die Nachwuchsnationalmannschaften Serbiens.  

Sandro Djuric
Vom Liga-Konkurrenten SC Wiener Neustadt wechselt der zentrale Mittelfeldspieler zu den Grün-Weißen. Der gebürtige Salzburger (Schwarzach im Pongau) (23) durchlief alle Nachwuchsmannschaften der Fußballakademie Salzburg ehe er über den FC Liefering den Sprung zum SV Grödig schaffte. Dort absolvierte er in zwei Jahren mehr als 40 Bundesliga-Partien und kam in drei Spielen der Europa-League-Qualifikation zum Einsatz.  

Pius Dorn (siehe Bild)
Auf den Flügeln verstärkt sich die Austria mit dem jungen Deutschen vom SC Freiburg II. Der 20-Jährige fühlt sich vor allem auf Linksaußen wohl. Er durchlief alle Nachwuchsabteilungen des SC Freiburg und kam im vergangenen Jahr in der Oberliga Baden-Württemberg auf 19 Einsätze.  

Beim Trainingsauftakt werden mit Cedric Kouadio (Alter: 19, Position: Stürmer, Nationalität: Elfenbeinküste, Verein: SL. Liberec U21), Petar Pavlovic (19, Stürmer, Österreich, FC St. Gallen) und Timo Friedrich (19, Mittelfeld, Österreich, RW Erfurt U19) drei Testspieler beobachtet.

Testspiele fixiert

Donnerstag, 01 Juni 2017

Während die Kaderplanung noch auf Hochtouren läuft, konnte der Terminplan für die Vorbereitung auf die kommende Saison fixiert werden. Folgende Spiele wurden vereinbart:

Montag, 12. Juni, 10:00 Uhr      Trainingsstart, Rheinvorland 
Samstag, 24. Juni, 15:00 Uhr   FC Hard, Hard
Mittwoch, 28. Juni, 18:30 Uhr   FC St. Gallen, Sirnach (CH)
Samstag, 01. Juli, 16:00 Uhr   FC Luzern, Luzern (CH)
Mittwoch, 05. Juli, 18:30 Uhr   FC Widnau, Widnau (CH)
Samstag, 08. Juli, 16:00 Uhr   Grasshoppers Zürich, Niederhasli (CH)
14. - 16. Juli   ÖFB Cup (Auslosung am 26. Juni)

 

Am 21. Juli startet dann die neue Meisterschaft. Spielplan steht noch nicht fest.

Daniel Sobkova (31) hat heute den im Sommer auslaufenden Vertrag um eine Saison verlängert. Mittlerweile kann der gebürtige Linzer als Urgestein in Grün-Weiß bezeichnet werden. Er geht ab Sommer in seine achte Saison bei der Austria. Seine Bilanz in Lustenau weist bislang 30 Tore und 41 Torvorlagen in 190 Pflichtspielen auf.
In der abgelaufenen Spielzeit kam Daniel auf 31 Einsätze (2 Tore, 5 Vorlagen). Er kann sowohl auf der linken Außenverteidigerposition, als auch im linken und im zentralen Mittelfeld eingesetzt werden. Er ist für seinen starken Torabschluss mit dem linken Fuß, als auch für gefährliche Standardsituationen bekannt.

Zum Schluss beginnt die Reise

Freitag, 26 Mai 2017

Heute steigt in Wattens für die grün-weiße Austria das Saisonfinale. Ein letztes Mal gilt es die Reserven zu mobilisieren und alles zu geben, um die letzten drei Punkte der Meisterschaft einzufahren. Eine lange Saison liegt hinter uns, viele Up und Downs haben sie geprägt. Eine Reise geht zu Ende, doch gleichzeitig beginnt schon die Reise für die kommende Meisterschaft.

Nach dem das Ziel "Aufstieg" nicht erreicht wurde, sprechen viele von einer miserablen Saison. Dennoch muss man bzw. darf man daran erinnern, dass diese Saison auch viele tolle Momente erlebt wurden. Wir sind Herbstmeister geworden, haben viele Spiele gedreht, mit neuen Spielern gute Griffe getan oder auch herbe Niederlagen weggesteckt. Natürlich hätten wir uns alle mehr erhofft, aber leider gibt es auch im Fußball kein Wunschkonzert. Wir können jetzt nur in die Zukunft blicken und versuchen aus den Fehlern zu lernen.

Grün-weißes Derby zum Schluss
Die Mannschaft von Andreas Lipa trifft heute im Gernot Langes Stadion auf die WSG Wattens. Die Tiroler haben nach ihrem Aufstieg eine starke Saison gespielt und teilweise mit klaren Siegen gegen die "Großen" der Liga (zB 5:0 gegen den FC Liefering) auf sich aufmerksam gemacht. Die Wattener möchten mit einem Sieg im letzten Spiel noch am großen Bruder, Wacker Innsbruck, vorbeiziehen. Damit erwartet die Austria ein bissiger Gegner, der wohl um jeden Grashalm kämpfen wird. Die Austria hat zwar den dritten Tabellenendrang schon fixiert, dennoch sind diese drei Punkte speziell für die Motivation und ein positives Gefühl für die Sommerpause wichtig.
Viele Spieler werden uns verlassen und haben heute die letzte Chance sich zu präsentieren. Zum letzten Match reisen auch wieder unsere Fans an, somit sollte der Ansporn groß genug sein, noch einmal seine beste Leistung abzurufen.

Das letzte grün-weiße Derby endete mit einem 2:2 Unentschieden. Die Saison-Statistik spricht aber für die Grün-Weißen aus dem Ländle: zwei Siege (4:0 und 4:2) und das vorher erwähnte Remis. Somit steht dem auf der Wattener Webseite angekündigtem Fest in Grün-Weiß nichts mehr im Wege. Wir hoffen natürlich auf ein Fest für die Ländle-Mannschaft, damit der Reisestart ins kommende Jahr gleich richtig glückt.

Fakten zum Spiel
- Der SC Austria Lustenau ist in dieser Saison der Sky Go Ersten Liga gegen die WSG Swarovski Wattens ungeschlagen (2 Siege, ein Remis) – wie sonst nur gegen den SC Wiener Neustadt (3 Siege, ein Remis).

- Die WSG Swarovski Wattens feierte 4 Siege in Folge – wie zuletzt 1992. Mehr Siege in Folge in der Sky Go Ersten Liga gelangen den Tirolern noch nie.

- Der SC Austria Lustenau beendete die Hinrunde auf Platz 1 – 2 Punkte vor dem LASK Linz. Die WSG Swarovski Wattens holte in der Rückrunde 31 Punkte – nur der LASK Linz (40) mehr.

- Die WSG Swarovski Wattens erzielte im Frühjahr dieser Saison der Sky Go Ersten Liga 33 Tore – so viele wie kein anderes Team in diesem Zeitraum.

- Bruno Felipe Souza Da Silva erzielte in dieser Saison der Sky Go Ersten Liga 9 Tore. 4 dieser 9 Treffer erzielte er in Spielen gegen die WSG Swarovski Wattens.

Die Kaderplanung des SC Austria Lustenau hat nun volle Fahrt aufgenommen. Am heutigen Montag hat Alexander Sebald bei den Grün-Weißen unterschrieben. Jodel Dossou bleibt den Lustenauern erhalten.

Der 20-jährige Torhüter kommt aus Deutschland von den Kickers Offenbach nach Lustenau. Er genoss seine fußballerische Ausbildung bei der SpVgg Greuther Fürth. 2015 wechselte der 1,89m große Torhüter zu den Kickers nach Offenbach. Dort absolvierte er in der abgelaufenen Saison 14 Spiele und blieb dabei sieben Mal ohne Gegentreffer. Der Spielervertrag hat eine Laufzeit von drei Jahren.
Um eine Saison wurde der auslaufende Vertrag mit Jodel Dossou verlängert. Der Offensivspieler aus dem Benin zeigte unter Trainer Andreas Lipa zuletzt eine deutlich ansteigende Form. Er kam in dieser Saison zu 30 Einsätzen in der SkyGo Erste Liga.

 

Die Austrianer verabschieden sich mit einem 2:0 Erfolg vom heimischen Publikum. In einer ordentlich geführten Partie agierten die Grün-Weißen souverän und holten die nötigen drei Punkte, um den dritten Tabellenrang zu sichern.

Andreas Lipa veränderte sein Team aufgrund von Verletzungen auf einigen Positionen und gab Spielern wie Bergmeister, Krainz und Mohr wichtige Einsatzzeit im Hinblick auf die neue Saison. Der Trainer hatte gefordert, dass sich alle Spieler - egal ob sie kommende Saison noch hier spielen würden - ordentlich vom Publikum verabschieden. Diese Aufforderung haben sich die Spieler wohl zu Herzen genommen. Bereits in der 1. Minute hätte Bruno die Grün-Weißen in Führung bringen müssen. Eine tolle Hereingabe von Dossou schoß der agile Brasilianer aber über das Tor. Acht Minuten später machte es der Brasilianer besser. Wieder war es Dossou (ideal von Haring bedient), der über rechts durchbrach und Bruno mit einem flachen Ball ein wichtiges Tor ermöglichte. Die Gäste aus Niederösterreich versuchten zunächst zu antworten, doch wirkliche Torgefahr wollte nicht aufkommen. Erst kurz vor der Pause kam es noch zu etwas Aufregung im Lustenauer Strafraum als Trattnig auf indirekten Freistoß entschied. Nicolas Mohr und seine Abwehrkollegen konnten den Ball aber blocken.

Zu Beginn der zweiten Hälfte dann gleich Wiener Neustadt mit der Chance auf den Anschlusstreffer. Etwas mehr als fünf Minuten waren gespielt, als plötzlich Gschweidl alleine vor Mohr auftaucht. Der Angreifer der Gäste umkurvte noch gekonnt den jungen Lustenauer Torhüter, doch dadurch wurde der Winkel zu spitz und die gute Chance war zu nichte. Als ob diese Aktion die Austrianer wieder etwas aufweckte, erzielte Lucas Barbosa in der 59. Minute seinen zweiten Treffer für Grün-Weiß. Nach einem schwachen Kopfball von Stefan Hager Richtung eigenem Torhüter, schaltete der Brasilianer am schnellsten und überlistete den Schlussmann von Neustadt mit einem tollen Heber.
In der Folge kontrollierte die Austria das Spiel und ließ Ball und Gegner laufen. Richtig zwingende Chancen für die Austria gab es aber nicht mehr. Auch die fünf Minuten Drangphase der Wiener Neustädter überstand das Team von Andreas Lipa ohne größere Probleme.

Ehre, wem Ehre gebührt
Kurz vor Schluss dann noch die Einwechslung von Kapitän Christoph Stückler. Das Publikum erhob sich zurecht von ihren Plätzen. Die Mannschaft wollte dann in den letzten Minuten ihrem Chef noch ein Abschiedsgeschenk machen, aber sowohl Peter Haring als auch Daniel Sobkova konnten den Defensivspieler kein Tor mehr ermöglichen.

Am Ende bleibt ein hochverdienter Sieg. Die Austria verabschiedet sich erfolgreich vom Heimpublikum und kann nun kommende Woche in Wattens mit weiteren Punkten Selbstbewusstsein tanken.

Ein Spiel zum Abschied

Freitag, 19 Mai 2017

Heute steigt im Reichshofstadion das letzte Heimspiel der Saison 2016/17. Die Meisterschaft war von vielen Up und Downs geprägt. Nach dem Erreichen des Herbstmeistertitels, konnte unsere Mannschaft in der zweiten Saisonhälfte nicht mehr die gleiche Konstanz abrufen und musste den LASK ziehen lassen. Die Planungen für die kommende Saison haben bereits begonnen. Mitte Woche wurden einige Abgänge bekannt. Einige von ihnen erhalten heute die Chance sich ordentlich vom Publikum in Lustenau zu verabschieden.

Es hätte das Jahr der Austria werden sollen. Unter dem Motto "Gemeinsam Großes Schaffen" wollte man den Aufstieg in die Bundesliga schaffen - ein lang gehehgter Traum. Die Grün-Weißen müssen sich mindestens noch eine weitere Saison gedulden. Auch im kommenden Jahr bleibt das Ziel das gleiche - der Aufstieg soll noch vor der Bundesligareform geschafft werden. Jedoch wird eine neue Mannschaft dieses Ziel verfolgen. Mit Grabher, Wießmeier, Knett und Durmus stehen bereits vier Abgänge fest. Bei Haring, Grubeck und Sobkova laufen die Verhandlungen noch. Somit laufen einige der genannten Spieler heute zum letzten Mal im Reichshofstadion auf. Andreas Lipa möchte ihnen die Chance geben sich mit einer guten Leistung zu verabschieden.

Niederlage in Liefering abgehakt
Am vergangenen Freitag setzte es beim Tabellenzweiten aus Salzburg eine 1:4 Niederlage. Viele individuelle Fehler und womöglich auch das letzte Quentchen Einsatz haben gefehlt, um den Lieferingern die Stirn zu bieten. Bereits in Hälfte eins lag man mit 3:0 zurück. Das erste Pflichtspiel-Tor von Lucas Barbosa war lediglich etwas Kosmetik. "Das Spiel haben wir analysiert und aufgearbeitet. Wir wissen was falsch lief und woran wir gescheitert sind", bringt es Coach Lipa auf den Punkt. "Gegen Wiener Neustadt erwarte ich mir von jedem einzelnen, dass er noch einmal alles gibt - egal ob er bleibt oder geht. Das ist eine Frage des Respekts", gibt Lipa die Marschrichtung vor.

Wiener Neustadt gilt als gerngesehener Gast
Gegen die Niederösterreicher ist die Austria seit 2015/16 in sieben Duellen ungeschlagen. Vier davon konnte man gewinnen, in jedem Spiel erzielte man zumindest ein Tor. Daher zeigt sich Trainer Andreas Lipa auch selbstbewusst: "Wir wollen den SC Wiener Neustadt nicht ins Spiel kommen lassen, sie sollen unser Spiel spielen. Wir wissen, dass die Niederösterreicher alles versuchen werden, um mindestens einen Punkt zu holen. Der ist für sie ja noch notwendig, da sie theoretisch noch auf einen Abstiegsplatz abrutschen könnten". Wie die Austria verlor der Gast aus Wiener Neustadt sein letztes Spiel klar mit 0:3. Für Spannung ist also gesorgt, wenn beide Teams versuchen auf die Siegerstraße zurückzukehren.
Andreas Lipa muss im letzten Heimspiel auf Christopher Knett verzichten, der an einer Meniskusverletzung laboriert. Dafür bekommt Nicolas Mohr seine Chance auf sich aufmerksam zu machen. "Über die Aufstellung entscheide ich wie üblich nach dem Abschlusstraining. Dabei schaue ich nicht darauf, wer bleibt und wer nicht. Das letzte Heimspiel will ich gewinnen", so Lipa.

Im Rahmen des Spiels werden Christoph Stückler und Mario Bolter sowie das Trio Wießmeier, Grabher und Knett verabschiedet. Die beiden erstgenannten treten ihre Fußballer-Pension an, die anderen stellen sich neuen sportlichen Herausforderungen. Der Anpfiff im heutigen Spiel erfolgt erst um 19.30 Uhr. Sky überträgt wie üblich die Spiele in Konferenz.

Fakten zum Spiel
- Der SC Austria Lustenau ist seit 2015/16 in der Sky Go Ersten Liga gegen den SC Wiener Neustadt ungeschlagen und gewann 4 der 7 Duelle.

- Der SC Austria Lustenau traf in diesen 7 Duellen in der Sky Go Ersten Liga in jedem Spiel (13 Tore), während der SC Wiener Neustadt nie mehr als ein Tor erzielen konnte.

- Der SC Austria Lustenau hatte in dieser Saison der Sky Go Ersten Liga einen durchschnittlichen Ballbesitz von 58% – Höchstwert. Der SC Wiener Neustadt hatte 43% Ballbesitz – Tiefstwert.

- Der SC Wiener Neustadt kassierte 23% der Gegentore nach Standards – der geringste Anteil in dieser Saison der Sky Go Ersten Liga

- Christoph Stückler absolvierte 474 Spiele in der Sky Go Ersten Liga – Höchstwert unter allen aktiven Spielern in dieser Saison der Sky Go Ersten Liga.

Tolles Angebot für unsere Fans: die originalen Spielertrikots der laufenden Saison könnt ihr ab sofort um nur Euro 30,-- erwerben. 

Erhältlich sind folgende Trikotsätze: 
Mohren-Trikot in grün 
Sinalco-Trikot in grün 
Sinalco-Trikot in weiss 
MINI-Trikot in grün 

Bestellungen sind ab sofort – so lange der Vorrat reicht – unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder Tel. 05577-86250 möglich. Bestellte Trikots können morgen direkt im Fanshop abgeholt werden. Die restlichen Trikots können ebenfalls dort erworben werden. 

Eine Übersicht der verfügbaren Trikots findet ihr im PDF anbei. 

Im Rahmen der heutigen Pressekonferenz gab Präsident Hubert Nagel erstmals Einblick in die laufenden Kaderplanungen. Für die kommende Saison steht für die Austria ein großer Umbruch an. Wichtige Spieler verlassen den Club, neue Spieler stehen bereits in den Startlöchern.

Zwei Austria-Legenden beenden Karriere
Mit Christoph Stückler (36) und Mario Bolter (32) beenden zwei langzeit Austrianer ihre aktive Profikarriere. Beide wollen ein paar Schritte kürzer treten. Mit diesen zwei Spielern verlieren die Grün-Weißen zwei wichtige Stützen und Führungsspieler der letzten Jahre.

Lukrative Angebote aus der Bundesliga
Leider muss die Austria auch einige Abgänge von Spielern in Richtung Bundesliga-Clubs verkraften. Lukrative Angebote haben dazu geführt, dass Christopher Knett, Ilkay Durmus, Pius Grabher, Philipp Roller und Julian Wießmeier den Verein verlassen.

Offene Verhandlungen und neue Spieler
Bei einigen Spielern, deren Verträge auslaufen, ist die Zukunft noch nicht endgültig entschieden. Valentin Grubeck, Peter Haring und Daniel Sobkova gehören unter anderem zu jenen Spielern mit denen noch Gespräche und Verhandlungen geführt werden.
Die Austria ist somit im kommenden Transferfenster gefordert einen neuen und starken Kader zusammenzustellen. "Wir beobachten das ganze Jahr über Spieler. Unser Netzwerk ist mittlerweile sehr weit verzweigt. Damit können wir sicherlich wieder begabte Spieler verpflichten", zeigt sich Hubert Nagel zuversichtlich. Der Präsident zeigt sich auch nicht abgeneigt in der näheren Umgebung, zB bei der Akadamie oder bei Altach umzuschauen: "Jede Möglichkeit wird in Betracht gezogen, somit schließe ich nicht aus, dass auch ein Spieler von Altach in Lustenau landen könnte. Wir wollen auch junge Vorarlberger fördern. Jedoch muss auch das nötige Potential vorhanden sein".

Auch Trainer Andreas Lipa zeigte sich zuversichtlich: "Bis zum Trainingsbeginn am 12. Juni wollen wir mindestens 18 von 22 Spielern am Platz begrüßen. Wir schauen uns natürlich auch bei anderen Clubs in der Liga und darüber um. Daher hängt auch noch einiges von Auf- und Abstieg anderer Clubs ab". "Es ist normal, dass Spieler dort hin wechseln, wo sie besser verdienen. Wir können leider nicht bei jedem Angebot mithalten", erklärt der Trainer die aktuelle Situation.

Unmut bei Fans verständlich
Im Umfeld der Austria machte sich in den letzten Tagen viel Unruhe breit. Der Präsident kann dies nachvollziehen: "Wir wissen, dass die Fans gerne früh von Vertragsverlängerungen oder neuen Verpflichtungen erfahren wollen. Leider ist dies nicht immer möglich. Mit unserem Budget haben wir in den letzten Jahren immer eine konkurrenzfähiges Team zusammengestellt. Dieses Jahr ist es einfach blöd gelaufen, als wir Dwamena abgeben mussten und dann auch noch die letzten drei Spiele unter Chabbi alle verloren haben. Das hat mich auch geärgert. Ich verspreche, dass ich alles tun werde eine schlagkräfigte Mannschaft zusammenzustellen. Unser ZIel ist der Aufstieg in die Bundesliga", schließt der Präsident. Hubert Nagel kündigte außerdem an, dass in der kommenden Woche die ersten Verpflichtungen bekannt gegeben werden - die Verhandlungen seien so gut wie abgeschlossen.

Die Austria hatte sich heute gegen ihren vermeintlichen Lieblingsgegner das Ergebnis anders vorgestellt. Es setzt eine deutliche 4:1 Niederlage. Das Ergebnis spiegelt aber nicht den Spielverlauf. Unsere Grün-Weißen agierten nicht nur passiv, sondern waren aktiv bemüht eigene Chance zu kreieren. Jedoch zeigte sich bereits in Hälfte 1 der Hausherr mit maximaler Effizienz.

Die Lieferinger gingen nach 12 Minuten durch ein Kopfball-Tor nach einem Freistoß in Führung. Nur drei Minuten später stellte Patson Daka auf 2:0 nach einem Ballverlust der Austria. Das Team von Andreas Lipa brauchte bis zur 20. Minute ehe es selbst zur ersten Chance kam. Jodel Dossou versuchte sich von der Strafraumgrenze, doch Lieferings Torhüter Coronel blieb Sieger. In Minute 33 dann endgültig die Vorentscheidung als Okugawa auf 3:0 erhöhte. So ging es dann auch in die Pause.

In der zweiten Hälfte bemühte sich die Austria zwar, konnte aber keine klaren Torchancen erarbeiten. Liefering verließ sich auf Konter und hätte schon früh ein weiteres Tor erzielen können. Nach einer Stunde kam dann Lucas Barbosa, der seine Einwechslung nur sieben Minuten später mit seinem ersten Treffer für die Profimannschaft der Austria rechtfertigte. Julian Wießmeier setzte sich auf der linken Seite durch und bediente den jungen Brasilianer ideal. Nur zwei Minuten später hätte Lucas Barbosa sogar gleich den zweiten Treffer nachlegen können, doch dieses Mal blieb dem Stürmer der Jubel verwehrt. In weiterer Folge kam leider keine wirkliche Torchance für Grün-Weiß mehr zustande - ganz im Gegenteil. Mergim Berisha setzt mit seinem 4:1 den Schlusspunkt am heutigen Abend.

Die Niederlage fällt um ein oder zwei Tore zu hoch aus, nichtsdestotrotz braucht es am nächsten Freitag gegen Wiener Neustadt eine Leistungssteigerung, speziell im Erarbeiten und Nutzen von Torchancen. Letzter Gast in dieser Saison ist der SC Wiener Neustadt am 19. Mai. ACHTUNG! Spielbeginn erst um 19.30 Uhr

Kampf um Platz Zwei

Freitag, 12 Mai 2017

Heute trifft die grün-weiße Austria auf den FC Liefering. In anderen Worten, der Tabellendritte fordert den Tabellenzweiten. Nur drei Punkte trennen die zwei Mannschaften voneinander, somit ist Spannung garantiert. Mit drei Punkten könnten wir uns dank eines besseren Torverhältnisses an den Jungbullen vorbeischieben. Damit ist die Marschrichtung klar: der zweite Platz soll grün-weiß werden.

Nach dem Sieg am vergangene Freitag konnte Andreas Lipa etwas entspannter in die vergangene Trainingswoche gehen. Seine Mannschaft hatte gegen den FC Wacker Innsbruck mit viel Herz und Leidenschaft einen verdienten Last-Minute Sieg eingefahren. Nach den englischen Wochen etwas mehr Verschnaufpause zu haben, hat dem Team sicherlich nicht geschadet. Dennoch wurde im Training alles gegeben.

Duell auf Augenhöhe
Die Spiele gegen den FC Liefering liegen unserer Austria. In dieser Saison gab es zwei Siege und ein Unentschieden. Saisonübergreifend ist man bereist seit fünf Spielen ungeschlagen gegen die Kaderschmiede Red Bulls. Außerdem zeigten sich die Lustenauer in den Duellen immer sehr treffsicher. Insgesamt erzielte man gegen den FC Liefering 36 Tore - kein anderes Team kann mit einer ähnlichen Statistik aufwarten. Dennoch ist Andreas Lipa vorsichtig und weiß von der Qualität der Lieferinger: "Wir müssen immer hellwach sein und ständig versuchen ihr Spiel zu unterbinden. Lassen wir sie spielen, dann könnten wir ordentlich Probleme bekommen".
Taktisch wird sich bei der Austria nach dem starken Auftritt am Freitag wohl nicht viel ändern. "Ich will wieder Herz und Leidenschaft sehen. Das gepaart mit der nötigen Aggressivität und hoher Laufbereitschaft sollen den Erfolg bringen. Meine Spieler sind bereit, wir werden die Jungbullen fordern", schließt Lipa.

Spielbeginn in Liefering ist um 18.30 Uhr. Sky überträgt die Partie wie üblich in Konferenz.

Fakten zum Spiel

  • Der SC Austria Lustenau ist seit 5 Duellen gegen den FC Liefering ungeschlagen (2 Siege, 3 Remis) – erstmals in der Sky Go Ersten Liga.
  • Der SC Austria Lustenau erzielte gegen den FC Liefering 36 Tore. Das gelang sonst keinem anderen Team in der Sky Go Ersten Liga.
  • Beide Teams verursachten jeweils einen Elfmeter – Tiefstwert. Der FC Liefering kassierte als einziges Team in dieser Saison der Sky Go Ersten Liga kein Gegentor nach Elfmeter.
  • Der FC Liefering erzielte 11 Joker-Tore – Topwert in dieser Saison der Sky Go Ersten Liga. Die Salzburger kassierten ein Gegentor durch einen Einwechselspieler – so wenige wie kein anderes Team in dieser Saison.
  • Der SC Austria Lustenau holte nach 0:1-Rückständen 18 Punkte – die meisten. Der FC Liefering holte nach 0:1-Rückständen 16 Punkte – die zweitmeisten in dieser Saison der Sky Go Ersten Liga.

Geht doch! Lange musste man auf einen Sieg im Reichshofstadion warten, heute im West-Derby hat es endlich wieder geklappt. Julian Wießmeier und Bruno sind die Torschützen für die Austria. Lange Zeit musste man zittern, fixierte man den Sieg in der Nachspielzeit mit dem letzten Angriff.

Herz und Leidenschaft hatte Trainer Andreas Lipa im Vorfeld des Spiels von seinen Spielern gefordert. Was auch immer der Trainer sonst noch mit seinem Team gemeinsam getan hatte, hat gewirkt. Die Austria war im Vergleich zum Duell am Dienstag kaum wiederzuerkennen. Jeder einzelne Spieler kämpfte und kratze um jeden Ball und Zentimeter Rasen.

Vielversprechende erste Hälfte
Die erste Halbzeit begann sehr ausgeglichen, beide Teams wollten keinen Fehler machen und das Spiel kontrolliert angehen. Doch schon in Minute 4 hatte Wacker die erste Halbchance. Nach einem Ballverlust  geht es schnell über rechts. Der Querpass konnte dann in letzter Sekunde noch von Christoph Stückler abgefangen werden. Nach 10 Minuten dann die erste richtige Chance für die Austria. Wießmeier versuchte sich nach einem kurzen Dribbling, doch der Schuss landete auf der Tribüne. Zwei Minuten später macht es der Deutsche besser. Eine Ecke wird von Stückler zur Mitte verlängert und der Torjäger der Austria drückt den Ball über die Linie. Die Antwort von Wacker ließ nicht lange auf sich warten. Eler enteilte allen Austrianer und schloss in der 19. Minute zum 1:1. In weitere Folge entwickelte sich eine spannende Partie mit den größeren Anteilen für die Austria. Die Innsbrucker lauerten vor allem auf ihre Konterchancen. So ging es in die Halbzeit.

Chancenplus für die Austria
In der zweiten Spielhälfte agierte die Austria weiterhin tonangebend. Die erste große Chance hatte Peter Haring bereits in der 46. Minute. Sein Kopfball wurde dann aber noch von Siller auf der Linie geklärt. Im weiteren Verlauf hatte die Austria mehrfach die Führung auf dem Fuß. Bruno (50' & 79'), Grabher (57'), Bolter (79') und Wießmeier (81') schafften es zunächst nicht das runde Leder ins Tor zu bugsieren. Höhepunkt der vergebenen Chancen dann in der 90. Minute als die Austrianer mit vier Versuchen immer wieder an einem Bein oder Körperteil eines Innsbruckers scheiterten. Dann beinahe der Schock, die Austria bringt einen Ball zunächst nicht weg und Eler kommt zum Abschluss doch Knett rettet mit einem Reflex. Im Gegenzug dann die Erlösung. Jailson enteilt über rechts und will Wießmeier bedienen. Der Deutsche kann den Ball nicht ideal stoppen, was aber zur idealen Vorlage für Bruno wird, der von der Strafraumkante eiskalt ins Eck abschließt. Mit dem jubelenden Austria-Fans endet die Partie direkt mit dem Wiederanstoß.

Die Austria hat sich somit für die Niederlage am Dienstag rehabilitiert. Mit diesem positiven Aufgaben geht es jetzt in die letzten drei Runden. Unser Restprogramm: Liefering (A / 12.5.), Wiener Neustadt (H / 19.5.) und Wattens (A / 26.5.)

Die Woche hat für die Austria völlig katastrophal gestartet. Am Dienstag gab es zuhause gegen den FC Blau-Weiß Linz eine klare Niederlage. Mit 1:4 mussten sich die Grün-Weißen geschlagen geben. Zu viele Eigenfehler läuteten, nach einer 1:0 Führung zur Pause, die bittere Pleite ein.

Klare Worte fand Trainer Andreas Lipa im Anschluss an das Spiel. Er fordert von seinem Team mehr Herz und Leidenschaft, auch wenn es in den restlichen Runden weder um den Titel noch um den Abstieg geht. "Meine Spieler wissen, dass sie am Dienstag in der zweiten Halbzeit keine gute Leistung gezeigt haben. Jetzt haben sie heute die Chance zu beweisen, dass sie bis zum Schluss alles für Grün-Weiß geben werden", analysiert Andreas Lipa die Situation. Am Dienstag zeigte die Mannschaft erstmals im Spielaufbau mit vielen Fehlern Schwächen. "Die eine oder andere Veränderung werde ich sicherlich vornehmen, dennoch habe ich allen Spielern das Gleiche gesagt: gebt Vollgas und zeigt den nötigen Kampfgeist", formuliert Lipa die vorgegebene Devise. Der Coach der Austria kann bis auf Pedro und Durmus auf alle Spieler zurückgreifen.

Starke Tiroler
Ganz anders läuft es aktuell bei den Gästen aus Innsbruck. Die Wackerianer sind seit sechs Spielen ungeschlagen und kommen mit vier Auswärtssiegen en suite ins Reichshofstadion. Erst am Dienstag biegte man den Tabellenzweiten FC Liefering mit 3:0. Mit einem Sieg heute könnten die Tiroler zu uns aufschließen und uns reintheoretisch auch überholen, denn sie haben ein Spiel weniger ausgetragen. "Die Innsbrucker haben einen Lauf und das erarbeitete Selbstvertrauen wird man sicherlich auf dem Spielfeld zu sehen bekommen. Wir müssen mit der nötigen Aggressivität dagegenhalten, dann können wir ihren Lauf stoppen", zeigt sich Lipa überzeugt. Bei Wacker Innsbruck ist Simon Pirkl gesperrt. Besonders Augenmerk muss die Austria Defensive auf Stürmer Eler legen. Nicht nur, dass er aktuell Führender in der Torschützenliste ist, er erzielte im letzten Aufeinandertreffen auch den Siegtreffer zum 1:0 für Wacker Innsbruck.

Das West-Derby wird es definitiv auch in der kommenden Saison geben. Beide Vereine wollen unbedingt in die Bundesliga. Vielleicht zeigt sich heute schon eine Tendenz, wer es etwas mehr will. Spielbeginn ist um 18.30 Uhr. Sky übertragt die Partie wie üblich in Konferenz.

Ticket-Aktion
Zum Saisonfinale starten die Klubs der Sky Go Ersten Liga eine gemeinsame Ticketaktion für alle Fans und möchten damit die Stimmung in den Stadien nochmals anheizen. Um nur 5 Euro können in der 33. und 34. Runde Tickets erworben werden (mit Ausnahme des LASK).  

Bei der Austria haben die Ländle-Fußballfans somit heute die Möglichkeit Stehplatz-Tickets um € 5 zu erwerben.

Das hatte sich die Austria ganz anders erwartet. Zuhause setzt es eine 1:4 Niederlage gegen BW Linz. Man merkte von Beginn an, dass es wohl nicht der Abend der Grün-Weißen werden würde. Keine Fanclubs im Stadion und nervös agierende Spieler machten den Fußballabend zu einer schwierigen Angelenheit.

Dabei begann die Austria gar nicht so schlecht. Die Linzer pressten sehr hoch, doch die erste gute Chance hatte Stückler bereits nach wenigen Minuten. Ein Freistoß von der Seite landet im zweiten Versuch beim Stückler, der aber direkt in die Arme von Hankic schießt. Doch dann begann die Misere - Fehlpässe häuften sich und das Spiel verflachte zunehmend. Nur die Linzer witterten ihre Chance und blieben aggressiv. Kur vor der Pause dann beinahe das 0:1. Anic dribbelt sich gegen zwei Austrianer durch und scheitert dann an Christopher Knett. Diese Aktion war dann der nötige Impuls für die Austria, man attackierte früher und kurz vor der Pause erzielte Julian Wießmeier sein 7. Saisontor. Die Vorarbeit kam von Pius Grabher, der den Deutschen ideal bediente. Mit diesem Ergebnis ging es dann auch in die Pause, obwohl Christoph Stückler in der Nachspielzeit beinahe noch das 2. Tor erzielt hätte. Doch sein wuchtiger Kopfball verfehlte das Tor knapp.

In Hälfte zwei wollte die Austria attackieren, doch die vielen Fehlpässe blieben das große Problem und solch einer wurde in der 49. Minute eiskalt bestraft. Hinum erzielte den Ausgleich. Kurz darauf der erste Aufreger im Strafraum der Linzer. Wießmeier wird gehalten, doch Schiri Eisner sah keinen Grund zu pfeifen. Fünf Minuten später hatten die Linzer das Spiel gedreht. Lukas Gabriel durfte nach einem Eckball völlig frei einköpfen. Von diesem Rückstand konnte sich die Austria leider nicht wie zuletzt erholen. Die Fehlpässe zogen sich durch den Abend und somit war es wenig verwunderlich, dass auch das 1:3 durch Markovic nach einem Fehlpass fiel. Die Austria bäumte sich ein letztes Mal auf und kassierte durch das offensive Agieren in der Nachspielzeit das 1:4. Kurz nach dem 1:3 hätte es wieder Elfmeter geben müssen, doch auch dieses Mal war Schiedsrichter Eisner der Austria nicht wohl gesonnen.

Ein rabenschwarzer Tag liegt hinter der Austria. Zeit darüber nachzudenken bleibt keine. Bereits am Freitag gastiert der FC Wacker Innsbruck in Lustenau.

 

Zum Saisonfinale starten die Klubs der Sky Go Ersten Liga eine gemeinsame Ticketaktion für alle Fans und heizen damit die Stimmung in den Stadien nochmals an. Um nur 5 Euro können in der 33. und 34. Runde Tickets erworben werden (mit Ausnahme des LASK).  

Bei der Austria haben die Ländle-Fußballfans somit am kommenden Freitag, den 5. Mai, die Möglichkeit Stehplatz-Tickets um € 5 zu erwerben. Spielbeginn im Westderby gegen Wacker Innsbruck ist um 18:30 Uhr. 

Mit dem Sieg im letzten Auswärtsspiel hat die Austria die Führung in der Auswärts-Tabelle erfolgreich verteidigt. Generell gilt in dieser Saison, dass es auswärts öfters mit drei Punkten klappt. Deshalb ist es kaum verwunderlich, dass Andreas Lipa die Auswärtsstärke gerne auch in eine Heimstärke ausweiten möchte.

Die letzten fünf Runden stehen in der SkyGo Erste Liga an. Die finalen Wochen werden von zwei Heimspielen innerhalb von 4 Tagen eingeläutet. Heute gastiert der FC Blau-Weiß Linz in Lustenau. Die Oberösterreicher bewiesen in der Rückrunde Moral und zeigten gute Leistungen. Insgesamt holten die Linzer 19 Punkte - nur der Lokalrivale LASK holte mehr Punkte. Die Austria ist daher gewarnt und wird alles geben müssen, um zuhause voll zu punkten.

In Kapfenberg alte Tugenden wiederentdeckt
Auch das vierte Duell der Saison gegen die Falken hielt was es versprach. Nach dem es in den ersten drei Spielen jeweils einen Sieg und ein Unentschieden gegeben hatte, zeichnete sich auch am vergangenen Freitag eine enge Partie ab. Die Austria ging verdient durch Daniel Sobkova in Führung. Zuvor hatten die Grün-Weißen bereits gute Chancen auf die Führung. In dieser Tonart ging es weiter, doch die Mannschaft von Andreas Lipa versäumte es, einen weiteren Treffer nachzulegen. Dies wurde direkt nach Wiederanpfiff bestraft, als die Steirer überraschend den Ausgleich erzielten. Mit dem Tor im Rücken übernahmen die Kapfenberger das Kommando und gingen schlussendlich wenig überraschend nach etwas mehr als einer Stunde in Führung. Doch die Austria bäumte sich gegen die Niederlage und fand zu alten Tugenden und Stärken zurück. Julian Wießmeier sorgte mit seinen zwei Treffern für drei Punkte und der Austria gelang es nach langem wieder einmal ein Spiel nach Rückstand zu drehen - wie schon so oft in dieser Saison.

Mit Selbstbewusstsein zu drei Punkten
Im heutigen Spiel gegen BW Linz möchte Trainer Andreas Lipa den gleichen Willen und Einsatz sehen wie beim Auswärtssieg. “In Kapfenberg hat mein Team Moral bewiesen und verdient gewonnen. Diese Motivation aus dem Sieg wollen wir nützen, um auch zuhause voll zu punkten”, bringt es Andreas Lipa auf den Punkt. In den bisherigen Saisonduellen reichte es für kein Team zu einem Sieg. Zweimal trennte man sich gar torlos, einmal gab es ein 1:1 Remis. Somit braucht es eine ähnlich starke Leistung der Austria, um gegen die Oberösterreicher endlich voll zu punkten. Wichtig wird auch die Unterstützung von den Rängen sein. “Die Fans von Austria Lustenau sind sehr begeisterungsfähig und stehen zu 100% hinter ihrer Mannschaft. Wir wollen dieses Vertrauen weiter stärken und für uns als zusätzliche Motivation nutzen. Wir wollen die Fans begeistern - dafür braucht es vollen Einsatz jedes Einzelnen”, schließt Lipa.

Anpfiff im Reichshofstadion ist wie üblich um 18.30 Uhr. Sky übertrag die Partie in Konferenz.

Die Mannschaft rund um Kapitän Christoph Stückler beschert Andreas Lipa ein nachträgliches Geburtstagsgeschenk. Am Ende lautet das Ergebnis einer spannenden Partie 3:2 für die Austria. Daniel Sobkova und Julian Wießmeier (2x) sichern der Austria drei wichtige Punkte.

Die Grün-Weißen erarbeiteten sich bereits in Hälfte 1 gute Chancen und ging verdient mit 1:0 in die Pause. Kurz nach dem Seitenwechsel glich Kapfenberg aus und konnte wenige Minuten darauf das Spiel komplett umdrehen und den zweiten Treffer erzielen. Die Austrianer steckten aber nicht auf und kehrten dank zweier Tore von Julian Wießmeier auf die Siegerstraße zurück.

Mit dem 3:2 Erfolg feiert Andreas Lipa seinen ersten Sieg als Profi-Trainer in der SkyGo Erste Liga. Bereits am Dienstag geht es weiter mit dem Heimspiel gegen BW Linz. Spielbeginn im Reichshofstadion ist um 18:30 Uhr.

Soeben hat uns das Fax aus Wien erreicht. Die Österreichische Fußball-Bundesliga erteilt uns die Lizenz für die kommende Saison mit der Auflage vierteljährlicher Finanzberichte.

Somit gilt die Vorfreude der neuen Saison - jetzt gibt es nur noch eines VOLLGAS! #GemeinsamGroßesSchaffen

Zu Gast bei den Falken

Freitag, 28 April 2017

Heute steht Spiel 2 unter Andreas Lipa an. Unsere Austria trifft auswärts im Franz-Fekete Stadion auf den Kapfenberger SV. Dieses Duell findet heute bereits zum 42. Mal statt. Nur das Derby Kapfenberg gegen Leoben gab es häufiger. Die Bilanz ist ziemlich ausgeglichen. 14 Mal gewannen die Grün-Weißen, 14 Mal spielte man unentschieden und 13 Mal gewannen die Kapfenberger. Ein Aufeinandertreffen auf Augenhöhe - Fußball-Fans können sich somit auf eine spannende Partie freuen.

Unterschiedliche Ausgangslage
Die Falken aus der Steiermark liegen aktuell auf dem sechsten Platz, dennoch können die Steirer den Blick noch nicht ganz vom Tabellenende abwenden. Natürlich wollen die Steirer heute drei Punkte einfahren, damit das Abstiegsgespenst definitiv vertrieben wird. Bei der Austria ist die Situation eine andere. Mit Beginn der Ära Lipa hat auch die Vorbereitung auf die kommende Saison begonnen. Der Trainer hat die erste volle Trainingswoche genutzt, um Gespräche zu führen und die sportliche Planung zu forcieren. “In den Gesprächen habe ich versucht den Spielern meine Ideen und Philosophien zu vermitteln. Die Entscheidung, ob ein Spieler bleibt, liegt bei jedem einzelnen. Wir freuen uns über jeden, der den Weg mit uns gehen möchte”, so Andreas Lipa.

Nachträgliches Geburtstagsgeschenk
Andreas Lipa feierte am gestrigen Donnerstag seinen Geburtstag, deshalb wünscht er sich natürlich von seiner Mannschaft einen Sieg. Nach dem 0:0 gegen den FAC beim Trainerdebüt, wünscht sich der Trainer aber auch Effizienz im Torabschluss. Beim letzten Heimspiel scheiterte man nämlich entweder am starken Torhüter Fraisl oder es fehlte das nötige Quäntchen Glück bzw. Präzision.
“Wir werden die Steirer heute fordern und alles geben, um mit drei Punkten in die kommende Woche mit zwei Heimspielen zu gehen. Die Spieler können sich in den kommenden Runden in den Fokus spielen und zeigen was sie können”, erklärte Andreas Lipa abschließend.

Wenn man dann doch noch die Statistik bemüht, dann wird es heute einiges an Brisanz geben. Die letzten beiden Duelle im Franz-Fekete Stadion gingen an die Austria, aber dreimal hintereinander konnten die Grün-Weißen in den bisherigen 41 Duellen noch nie gewinnen.

Spielbeginn ist um 18.30 Uhr, wie üblich überträgt SKY alle Spiele in der Konferenz.

Fakten zum Spiel
- Die KSV 1919 und der SC Austria Lustenau duellieren sich zum 42. Mal in der Sky Go Ersten Liga. Nur das Duell KSV 1919 gegen DSV Leoben fand in der zweithöchsten Spielklasse seit 1974/75 häufiger statt (44-mal).

- Die KSV 1919 ist seit der Saison 2012/13 durchgehend in der Sky Go Ersten Liga, das wird nur vom SC Austria Lustenau übertroffen, die seit ihrem Abstieg aus der Tipico Bundesliga im Jahr 2000 durchgehend in der Sky Go Ersten Liga spielen.

- Der SC Austria Lustenau hat in diesem Duell in der Sky Go Ersten Liga die Nase mit 14 zu 13 Siegen bei 14 Remis knapp vorne.

- Der SC Austria Lustenau gewann die letzten beiden Duelle im Franz Fekete-Stadion. 3 Auswärtssiege in Folge bei der KSV 1919 gelangen den Vorarlbergern in der Sky Go Ersten Liga noch nie.

- David Sencar steht vor seinem 250. Spiel in der Sky Go Ersten Liga.

Passend zu seinem gestrigen Geburtstag durfte Andreas Lipa heute seinen neuen Dienstwagen in Empfang nehmen. 
Das Autohaus Hagspiel in Höchst ist schon seit 3 Jahren Autopartner der Austria und versorgt unsere Trainer mit den neuesten Renault-Modellen. Wir wünschen Andi gute Fahrt im neuen Renault Megane und bedanken uns bei Geschäftsführer Markus Nagel für die tolle Zusammenarbeit! 

www.autohaus-hagspiel.at


Zwei Schockmomenten musste die Austria am vergangenen Freitag verkraften. Kurz nach seiner Einwechslung musst Joao Pedro verletzt vom Platz. Kurze Zeit darauf ging auch bei Schoko Jailson nichts mehr.

Nach gründlicher Untersuchung konnte bei Jailson sofortige Entwarnung gegeben werden. Der Austro-Brasilianer hatte sich "nur" eine stark blutende Wunde über dem Auge zugezogen.

Um einiges schlimmer hat es den Winterneuzugang Joao Pedro erwischt. Nach einem harten Foul von Viertl blieb der Brasilianer liegen und zeigte sofort an, dass nichts mehr geht. Er wurde nach dem Spiel sofort ins Krankenhaus gebracht. Dort lautete die Diagnose: Wadenbeinbruch. Lt. Einschätzung der Ärzte fällt der Brasilianer für mindestens sechs Wochen aus. Damit ist die Saison für den Mittelfeldspieler gelaufen.

Wir wünschen Joao Pedro und auch Jailson gute Besserung!

Keine Tore im Reichshofstadion

Freitag, 21 April 2017

Viele Austrianer haben sich vom heutigen Spiel etwas mehr erwartet. Viele gute Chancen konnten nicht genutzt werden und der Absteiger zeigte sich ohne Biss. Beim Debüt von Andreas Lipa reicht es daher gegen den Floridsdorfer AC aufgrund fehlender Tore auf beiden Seiten nur zu einem Unentschieden. 

Andreas Lipa setzte in seinem ersten Spiel auf das bewährte 4-2-3-1 System. Nachdem Grabher gesperrt war, sollte Marco Krainz für die nötige Stabilität in der Mitte sorgen. Von der ersten Minute an kontrollierte die Austria das Geschehen. Der FAC attackierte kurz vor der Mittellinie und versuchte so wenig Räume wie möglich zu eröffnen. In der 7. Minute dann die erste Chance für die Austria, als Jodel Dossou nach zu kurzer Abwehr der Wiener aus der zweiten Reihe Torhüter Fraisl das erste Mal prüfte. In Minute 16 dann wohl die beste Chance der Grün-Weißen. Julian Wießmeier hämmert den Ball Richtung Tor, nach toller Vorarbeit von Dossou, doch Fraisl steht genau richtig und kann den Ball noch abblocken. Fünf Minuten später war es wieder Julian Wießmeier der nach einem Lupfer von Stückler Fraisl aus der Drehung in die Arme schoss. Die Floridsdorfer hatten durch Davies und Danke Abschlüssmöglichkeiten, diese verfehlten das Tor aber klar. Beste Chance hatte dan Hirschofer (38'), der Christopher Knett mit seinem Kopfball zur Glanzparade zwang. Kurz vor der Pause dann noch eine Doppelchance für Bruno. Zunächst dribbelt sich der Brasilianer durch die Abwehr des FAC (40') und scheitert an Fraisl. Keine zwei Minuten später trifft Bruno den Ball nicht richtig, als er gute sieben Meter vor dem Tor nur noch Fraisl bezwingen musste. Doch mit dem Kullerball hatte der starke Wiener Torhüter kein Problem.

Zweite Hälfte voller Schockmomente
In Hälfte zwei ließ die Dominanz der Austria etwas nach und der FAC zeigte sich das erste Mal in der gegnerischen Hälfte. In Minute 49 kann Dos Santos Christopher Knett prüfen, nachdem Stark zuvor ein Klärungsversuch missglückte. Erst nach einer Stunde zeigte sich die Austria wieder vor dem gegnerischen Tor als Dossou's Schuss zuerst geblockt wird und dann Bruno einen Schlenzer über das Tor setzt. In weiterer Folge erwachte der FAC und versuchte mehr für das Spiel zu tun. Die Floridsdorfer kamen zu guten Chancen. Beste Möglichkeiten hatten die Gäste in der 85. Minute als zuerst Markoutz Christopher Knett teste und dann auch noch Davies den Nachschuss beinahe versenkt hätte. Bittere Pille für die Austria: Nur knapp 15 Minuten nach seiner Einwechslung verletzte sich Joao Pedro nach einem rüden Foul von Viertl schwer. Diagnose ausstehend. Kurze Zeit darauf noch ein weiterer Schock. Jailson bleibt am Boden liegen und die Rettung muss eingreifen, da der Angreifer wohl seine Zunge verschluckt hat. Glücklicherweise konnnte schnell Entwarnung geben werden. Schiedsrichter Kollegger lies knapp 10 Minuten nachspielen, doch beiden Teams wollte kein Tor mehr gelingen.

Damit ist der LASK Meister. Die Austria gratuliert den Oberösterreichern und wünscht viel Erfolg in der kommenden Saison.

Ein Neustart in Richtung Zukunft

Freitag, 21 April 2017

Mit dem heutigen Spiel gegen den Floridsdorfer AC beginnt bereits die intensive Vorbereitungsphase für die kommende Saison. Der LASK steht kurz vor dem Gewinn der Meisterschaft. Die Austria könnte zwar rein theoretisch noch aufsteigen, aber die Linzer sind dieses Jahr sehr konstant und werden die nötigen Punkte noch einfahren. Für die Austria geht es somit neben der Vorbereitung noch um Platz zwei.

51 Tage sind vergangen seit der damalige Coach Lassaad Chabbi um Freigabe erbeten hat. Nach intensiven Wochen der Trainersuche konnte vor gut zwei Wochen der neue Trainer vorgestellt werden. Mit Andreas Lipa wechselt ein ehemaliger Spieler der Grün-Weißen zurück an den Rhein. Im heutigen Spiel gegen den Floridsdorfer AC feiert der 45-jährige Wiener sein Debüt als Trainer des SC Austria Lustenau. Zum Start hat das Kurier-Team ein Interview mit der Austria-Legende geführt (Seite 4 & 5).

Erster Auswärtssieg 2017
Lange hat es gedauert, aber endlich hat alles gepasst. Am Dienstag besiegte das Team - ein letztes Mal unter der Führung von Daniel Ernemann - den Abstiegskandidaten SV Horn. Peter Haring sorgte nach einem Eckball nach elf Minuten für die 1:0 Führung. Die Horner konnten aber bereits in der 20. Minute nach einer Freistoß-Variante durch Albert Vallci ausgleichen. In weiterer Folge kamen die Niederösterreicher etwas besser ins Spiel und es entwickelte sich eine kampfbetonte erste Halbzeit. Als alle bereits dachten es würde mit dem Unentschieden in die Halbzeitpause gehen, erzielte Bruno nach Vorarbeit von Peter Haring mit einem abgefälschten Schuss das 2:1. Auch die zweite Halbzeit bot attraktiven Fußball mit Chancen auf beiden Seiten. Am Ende setzten sich die Grün-Weißen aber verdientermaßen durch und konnte so kurzzeitig bis auf einen Punkt an den Zweitplatzierten FC Liefering heranrücken, da dessen Spiel aufgrund schlechten Wetters abgebrochen werden musste.

Nächster Abstiegskandidat zu Gast
Nach dem Gastspiel in Horn kommt es am heutigen Freitag zum Duell gegen den Floridsdorfer AC. Die Wiener sind Tabellenletzter und haben sechs Punkte Rückstand auf den rettenden achten Rang. Der FAC startete gut in die Rückrunde und besiegte sogar unser Team zuhause mit 1:0. Doch die Mannschaft aus Floridsdorf verfiel in den letzten Runden vermehrt in alte Muster und konnte den Aufwärtstrend nicht halten. In der letzten Runde setzte es eine 2:0 Heimniederlage gegen Wattens. Die Wiener sind also gefordert und müssen punkten. Die Austria ist also angehalten den Gegner nicht zu unterschätzen. Trainer Lipa muss im ersten Spiel auf den gesperrten Pius Grabher verzichten. Beim FAC sind Becirovic und Kreuzriegler gesperrt. Liebe Fans, beschert Andreas einen tollen Empfang und peitscht unser Team zu drei Punkten!

Zum Start seiner Zeit als Trainer bei der Austria haben wir uns mit Andreas Lipa (45) getroffen und ein ausführliches Interview geführt. Themen: Herausforderung kommende Saison, Spielsystem, Spieler, der Trainer Lipa und vieles mehr. Viel Spaß beim Lesen!

Andreas, du hast mit dem Trainerposten hier in Lustenau einen weiteren Schritt in deiner Karriere nach dem aktiven Fußballer-Dasein gemacht. Wie fühlt es sich an, an deine alte Wirkungsstätte zurückzukehren?
Es fühlt sich sehr schön an, wieder nach Lustenau zurück zu kommen. Ich habe hier mehrere Jahre verbracht und dabei nur gute Erfahrungen gesammelt. Es fühlt sich für mich wie ein zweites Zuhause an. Ich kenne nämlich doch noch viele Leute in Vorarlberg. Auch einige gute Freunde sind hier im Ländle zuhause, zu denen ich all die Jahre den Kontakt aufrecht erhalten habe.

Warum hast du dich für einen Wechsel zur Lustenauer Austria entschieden?
Mir ist die Entscheidung relativ leicht gefallen. Die Ausgangslage für die kommende Saison mit dem klaren Ziel aufzusteigen, stellt für mich eine interessante Konstellation dar. Der Verein möchte unbedingt aufsteigen. In den Gesprächen mit Hubert (Nagel) haben sich die gleichen Vorstellungen herauskristallisiert. Für mich ist dieser Schritt einfach auch der nächste in meiner Entwicklung als Trainer. Ich möchte auf alle Fälle den Aufstieg mit der Austria perfekt machen.

Wie würdest du dich selbst (als Trainer) beschreiben?
Es ist nicht so einfach sich selbst zu beschreiben. Da können sich Außenstehende einfacher ein Bild machen. Generell orientiere ich mich aber an den “normalen” Tugenden des Fußballs: Hartes Arbeiten, Spaß an der Arbeit, unbändiger Wille sich selbst verbessern zu wollen, Freude und Leidenschaft am Fußball spielen und immer alles zu geben.
Ich würde mich außerdem als ein Trainer beschreiben, der sehr viel Wert auf die Beobachtung von Spielern legt. Im Endeffekt versuche ich dann meine Beobachtung so zu nützen, um jedem Spieler individuell in seiner Weiterentwicklung zu helfen. Deshalb lege ich auch Wert darauf viele Einzelgespräche zu führen. Als Trainer kann ich im Vorfeld und im Nachhinein an den Rädchen drehen. Die Spieler müssen also von mir so vorbereitet werden, dass sie im Spiel gezielt agieren, denn am Platz können nur sie die Entscheidungen treffen. Natürlich gebe ich auch zu, dass ich sehr emotional werden kann und somit auch nicht davor zurückschrecke, an der Seitenlinie mal laut zu werden.

Die Austria ist jetzt deine nächste Station als Profi-Trainer. Was erwartest du von der neuen Herausforderung?
In den letzten Wochen habe ich mir natürlich die Spiele der Austria angeschaut und auch den einen oder anderen Punkt bereits notiert, wo ich in Zukunft ansetzen möchte. Ich komme zwar jetzt vom 1. FC Bisamberg zur Austria, aber von meiner Zeit als Trainer bei der Vienna kenne ich bereits die Abläufe auf Profi-Niveau. Wir haben dort auch bereits sieben Mal die Woche trainiert. Somit sollte ich keine Schwierigkeiten mit der Intensität haben. Was ich mir natürlich erwarte ist, dass die Spieler eine Liga höher mehr Erfahrung und Qualität mit sich bringen. Die Mannschaft in Lustenau hat Potential, aber Talent alleine reicht heutzutage nicht mehr aus. Wir müssen vor allem taktisch an uns arbeiten, um besser zu werden. Aber ich bin überzeugt davon, dass die Spieler dazu bereit sind.

Du warst bei der Austria der Fels in der Defensive und hast die Abwehr koordiniert. Welche Art von Fußball will der Trainer Andreas Lipa sehen?
Ich möchte am Feld meine Mannschaft als das aktivere Team sehen und setze daher auf offensiven Fußball und hohes Attackieren. Der Gegner soll so früh unter Druck gesetzt werden, damit auf unserer Seite erst gar kein Druck entstehen kann. Ich bevorzuge meistens ein 4-3-3 oder 3-4-3 System. Außerdem halte ich nichts davon mich am Gegner zu orientieren. Ich will mit meinem Team agieren und nicht reagieren. Natürlich wird jeder Konkurrent ernst genommen und analysiert, denn in dieser Liga gibt es keine leichten Spiele. Aber im Idealfall wollen wir dem Kontrahenten unser Spiel aufdrängen.

Ein Trainer ist immer gefordert die Stärken des Teams zu stärken und die Schwächen zu schwächen. Wo siehst du die Stärken, wo die Schwächen bei der Austria?
Die Zeit für eine detaillierte Analyse war bis jetzt zu kurz, aber natürlich gibt es einige Punkte, die einem sofort auffallen. Die Austria hat sehr viel individuelle Qualität in der Mannschaft. Auf den Flügeln stehen aktuelle viele schnelle Spieler zur Verfügung, die jedes andere Team in Bedrängnis bringen können. Auf der anderen Seite ist natürlich zu sehen, dass es mit dem Abschluss nicht immer so klappt wie man das gerne hätte. Ich denke, dass man sich im Kombinationsspiel nach vorne noch weiterentwickeln kann. Zusätzlich sollten wir im Verbund enger agieren, da wir sehr gerne weit auseinander driften. Aber es sind keine Schwächen auszumachen, die man nicht beheben bzw. - wie vorher erwähnt - schwächen kann. Abschließend möchte ich noch betonen, dass mir die Mischung im Kader aus Erfahrung und Jugend gut gefällt. Außerdem ist Konkurrenz auf allen Positionen wichtig.

Die Austria musste im Winter den Top-Torschützen abgeben. Dadurch ist wohl die aktuelle Schwäche im Abschluss zu erklären. Hast du dir schon Gedanken gemacht welche Verstärkungen, im speziellen auch im Sturm, du gern hättest? Setzt du dort auf die Jugend oder willst du einen erfahrenen Spieler? Wie viele Stürmer braucht die Austria?
Natürlich macht man sich Gedanken, wer passen könnte und wer nicht. Für mich muss ein Spieler immer ins Mannschaftsgefüge passen. Und das mache ich definitiv nicht am Alter fest. Er muss nur den nötigen Willen mitbringen, alles zu geben. Erfahren muss ein Spieler dann sein, wenn ich ihn im Team als Führungsspieler und Motivator einsetzen möchte. Ich habe auch schon in den Gesprächen mit Hubert betont, dass wir wieder einen Stürmer brauchen. Da gehen wir konform, aber wie viele dann dem Kader angehören werden, kann ich jetzt noch nicht sagen. Wir verfolgen aber das Ziel Talent zu fördern, jedoch ohne auf die nötige Erfahrung zu verzichten. Talente dürfen Fehler machen, dürfen Durchhänger haben - das gehört zur Entwicklung eines Spielers dazu. Bei erfahrenen Spielern setze ich da andere Maßstäbe. Solche Fußballer sind mindestens 30 von 36 Spielen am Platz und sollen die Mannschaft mitentwickeln. Da braucht es dann konstant gute Leistungen.
Mit der Kaderplanung haben wir mit ersten Gesprächen begonnen, aber noch ist nichts fix. Zuerst wird mit den aktuellen Kaderspielern gesprochen, um zu sehen wer welche Vorstellungen von seiner Zukunft hat.

Du übernimmst mit dem SC Austria Lustenau ein Team, dass nächstes Jahr unbedingt in die Bundesliga aufsteigen will. Damit lastet ordentlich Druck auf dem Team und dem Trainer. Wie gehst du mit dieser Situation um?
Ich sehe das eigentlich nicht als Druck, wenn man sagt, man möchte Meister werden. Für mich ist es das Schönste, wenn ich mit einer Mannschaft arbeiten darf, die ganz oben stehen möchte. In so einer Situation ist dann eine ganz andere Emotion dabei. Wenn man in der Tabelle ganz vorne mitmischt, bewirkt das etwas in der Mannschaft und schafft Selbstbewusstsein. Ich sehe es insgesamt eher als zusätzliche Motivation. Einige Spieler stehen noch am Beginn ihrer Karriere. In den ersten Jahren steckt man sich immer neue Ziele und will besser und besser werden. Bei der Austria kann ein junger Spieler Fuß fassen und sich weiterentwickeln. In der Bundesliga zu spielen ist sowohl für erfahrene als auch junge Spieler eines der wichtigsten Ziele. Das hat einen besonderen Stellenwert und macht dich als Fußballer natürlich wertvoller - auch in Blickrichtung eines Engagements im Ausland.
Als ich damals mit der Austria aufgestiegen bin, war das für mich ein unglaublich geiles Gefühl. Ich krieg heute noch Gänsehaut, wenn ich daran nur denke. Diese Erfahrung möchte ich den Spielern weitergeben. So eine Chance zu bekommen ist etwas besonderes und dafür müssen wir hart arbeiten.

Was sind deine Ziele für die letzten Spiele der aktuellen Saison?
Es ist wohl klar, dass ich gerne ohne weitere Niederlage die Saison beenden möchte. Zusätzlich wäre es toll, wenn wir mit guten Leistungen die Euphorie bzw. Aufbruchstimmung bei den Austria-Fans und Vereinsmitglieder auch für das kommende Jahr mitnehmen können. Mit Siegen könnten wir außerdem auch unser Selbstbewusstsein pushen. Ich werde mir alle Spieler in den kommenden Wochen genau anschauen und viele Gespräche führen.

Wie sehen bei dir die nächsten Tage aus?
Ich bin wie schon in Linz beim Spiel in Horn dabei und leite am Mittwoch meine erste Trainingseinheit. Dieser Ablauf wurde so gemeinsam mit dem Verein festgelegt, da ich es für sehr unprofessionell empfunden hätte, wenn ich bereits am Dienstag bzw. schon am Freitag die Mannschaft gecoacht hätte. Daniel (Ernemann) hat gute Arbeit geleistet und somit kann ich heute eine tolle Mannschaft übernehmen. Ein weiterer Vorteil: Durch die etwas spätere Übernahme hatte ich die Möglichkeit das Team noch als Außenstehender zu beobachten. So war es mir möglich schon einige Ideen und Punkte zu entwickeln.

Vielen Dank für deine Zeit Andreas und viel Erfolg!
Interview vom 17. April 2017


Word Rap

Schnitzel oder Schweinsbraten?
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FC Barcelona oder Real Madrid?
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Bier oder Wein?
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Komödie oder Thriller?
Thriller

Iphone oder Samsung Galaxy?
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Netflix oder Kino?
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2:1-Austria-Sieg in Horn

Dienstag, 18 April 2017

kampfmannschaft2:1-Sieg der Austria beim SV Horn. Die Revanche ist geglückt. Peter Haring brachte unser Team in der 11. Minute per Kopf in Führung. Nach einem Freistoß gelang Albert Vallci in der 20. Minute der Ausgleich zum 1:1. Es entwickelte sich eine farbige, kampfbetonte erste Halbzeit. Kurz vor dem Abpfiff erzielte Bruno die 2:1-Halbzeitführung. Auch die zweite Halbzeit bot attraktiven Fußball der Teams mit Chancen auf beiden Seiten. Am Ende setzte sich unser Team mit großem Einsatz durch. Gratulation zur guten Leistung an das Team von Daniel Ernemann und Walter Bitriol.

Am Freitag, den 21. April 2017, um 18:30 Uhr, geht es weiter im Reichshofstadion gegen den Floridsdorfer AC.

Unser neuer Trainer Andreas Lipa wird am Donnerstag, den 20. April, um 14 Uhr, in der Pressekonferenz im Austria-Center vorgestellt und die Mannschaft am Freitag erstmals coachen.

Englische Woche: Zu Gast in Horn

Dienstag, 18 April 2017

Am heutigen Dienstag geht es für die Austria aus Lustenau zum SV Horn. Das letzte Meisterschaftsviertel ist bereits im vollem Gange. Die Grün-Weißen spielen bereits für die nächste Saison. Es geht nur noch darum sich zu verbessern und so viel Positives wie möglich für das kommende Jahr mitzunehmen. Außerdem können sich Spieler, deren Verträge auslaufen, für ein weiteres Engagement empfehlen.

Am vergangenen Freitag gab es beim Spitzenreiter aus Linz leider keine Punkte für die Austria. Die Oberösterreicher stehen verdientermaßen vor dem Aufstieg in die Bundesliga. Dennoch zeigten beide Teams im Top-Spiel der letzten Runde eine ansprechende Leistung.

Spitzenspiel an den Tabellenführer
Die Linzer begannen druckvoll und wollten unbedingt das Spiel gewinnen. Chancen blieben dennoch auf beiden Seiten Mangelware. Nach einer halben Stunde erzielte dann der Tabellenführer das 1:0. Kehre erzielte die Führung für den LASK. Das Tor hätte aber nicht zählen dürfen, da sich zuvor Dimitry Imbongo unerlaubt mit dem Arm gegen Tuncer auf dem Flügel durchsetzte. Peter Haring versucht noch zu retten, doch der Innenverteidiger wurde angeschlossen und der Ball landete trotzdem im Netz. Die Austria konnte in Hälfte eins selbst kein Highlight setzen und musste mit einem Rückstand in die Halbzeitpause. Auch nach dem Seitenwechsel taten sich die Grün-Weißen schwer. Nach etwas mehr als einer STunde konnte sich dann auch die Austria offensiv präsentieren. In Minute 67 hatte Bruno mit einem Schuss nach einem Konter kein Glück. Am Ende musste die Austria ein weiteres Tor hinnehmen. Durch die offensivere Ausrichtung, eröffneten sich den Linzer mehr Räume, welche sie dann in der 87. Minute zum 2:0 - wieder durch Kerhe - nutzen.

Rechnung offen
Die Horner hatten zu Beginn der Saison angekündigt, um den Aufstieg mitspielen zu wollen. Nach 29 gespielten Runden ist aber auch in Niederösterreich die Ernüchterung eingekehrt. Der SV Horn steckt mitten im Abstiegskampf. Drei Punkte Rückstand auf den SC Wiener Neustadt und das rettende Ufer müssen aufgeholt werden. Ende März dann auch noch die Gerüchte, dass Investor Keisuke Honda aussteigen möchte. Diese wurden bereits dementiert, aber für Unruhe hat es sicherlich trotzdem gesorgt. Heute gilt dennoch wieder volle Konzentration auf die Meisterschaft. Das letzte Duell gewann der SV Horn im Reichshofstadion. Diese Niederlage könnte man vermeintlich als Knackpunkt in der Formkurve der Austria und dem schlechten Frühjahr sehen. Somit ist die Mannschaft von Daniel Ernemann, der heute das letzte Mal auf der Trainerbank Platz nimmt, auf Revanche aus. Der Deutsche kann aus dem vollen schöpfen, sind alle Spieler an Board. Der SV Horn muss auf den gesperrten Aleksandar Djordjevic verzichten. In den letzten verbleibenden Runden spielt die Austria vor allem schon für die kommende Saison. Mit Erfolgen möchte man sich für die kommende Saison vorbereiten, Spieler sollen sich für Verträge empfehlen.

Auch Neo-Trainer Andreas Lipa wird im Stadion sein und seine Mannschaft beobachten. Am morgigen Mittwoch wird er dann das erste Training leiten.

Fakten zum Spiel
- Der SV Horn kassierte im letzten Heimspiel (11. Spieltag) gegen den SC Austria Lustenau 3 Gegentore und damit mehr als in den 5 vorangegangenen Heimspielen gegen die Vorarlberger.

- Der SV Horn spielte in den ersten 14 Heimspielen dieser Saison der Sky Go Ersten Liga nicht remis (6 Siege, 8 Niederlagen) – wie zuletzt der SC Austria Lustenau in der Saison 2010/11.

- Die letzte Punkteteilung des SV Horn in der Waldviertler Volksbank Arena gab es in einem Spiel gegen den SC Austria Lustenau (20. März 2015: SVH-ALU 0:0).

- Der SC Austria Lustenau verlor in dieser Saison der Sky Go Ersten Liga 1-mal nach 1:0-Führung – am 2. Dezember 2016 gegen den SV Horn (ALU-SVH 2:3).

- Der SC Austria Lustenau erzielte 8 Tore nach Standards – Tiefstwert in dieser Saison der Sky Go Ersten Liga. Die beiden Tore im April wurden allerdings nach Standards erzielt.

Es hätte das Spiel der Spiele werden können: Tabellenführer gegen Zweiten - nur wenige Punkte Unterschied zwischen dem Ligakrösus und dem Verfolger. Spannung pur, denn der Ausgang der Partie wäre womöglich eine Vorentscheidung im Meisterschaftsrennen gewesen. Doch leider ist von dieser Traumvorstellung nicht mehr viel übrig, die Vorentscheidung bereits vor Wochen gefallen.

16 Punkte beträgt der aktuelle Vorsprung des LASK auf unsere grün-weiße Austria. Die Austria noch als Herbstmeister mitten im Titelrennen, kann nun nur noch aus der Ferne die anderen bei den Vorbereitungen für Liga 1 beobachten. In neun Runden 16 Punkte Rückstand aufzuholen, ist praktisch unmöglich. Dazu bräucht es wohl das Wunder von Bern, das Wunder von Leicester City und das Wunder von Camp Nou zusammen genommen. Dennoch ist das Spiel LASK gegen SC Austria Lustenau verdientermaßen das Top-Spiel der 28. Runde. Beide Mannschaften haben sich in den bisherigen Duellen keinen Zentimeter Rasen geschenkt und bis zum Schluss gekämpft. Die Saison-Statistik spricht aber für die Linzer. Zwei der drei Duelle konnten gewonnen werden, einmal endete die Partie unentschieden.

Nicht aufgeben
Die Mannschaft rund um Kapitän Christoph Stückler möchte diese Bilanz natürlich noch etwas aufbessern und fährt motiviert nach Oberösterreich. "Eine kompakte Defensive wird nötig sein, um die Linzer im Zaum zu halten. Außerdem müssen wir unsere Chancen besser nützen", weiß Coach Daniel Ernemann. Besonders im letzten Heimspiel gegen SC Wiener Neustadt (2:2) schmerzte die Chancenauswertung. "Wir arbeiten im Training auch an unseren Abschlüssen. Im Training klappts mit dem Toreschießen, jetzt müssen wir das auch in den Meisterschaftsspielen umsetzen", gibt Ernemann die Richtung vor. Auf welches Personal und System der Deutsche vertraut, wird erst nach dem Abschlusstraining festgelegt. Interimscoach Ernemann kann zum Glück aus dem vollen schöpfen, alle Spieler sind an Board. Sein Gegenüber Oliver Glasner muss hingegegen auf einige Spieler verzichten. Zwar kehrt Alex Riemann zur Mannschaft zurück, hingegen fallen mit Paulo Otavio und Dominik Reiter zwei Spieler verletzt für morgen aus. Dogan Erdogan ist gesperrt.

Neuer Trainer im Stadion
Die Austria hat mit Andreas Lipa mittlerweile einen neuen Trainer gefunden. Dieser weilte diese Woche noch bei der Trainerausbildung in Nyon und wird am heutigen Freitag beim Spiel anwesend sein. Auf der Trainerbank in Linz und am Dienstag darauf in Horn nimmt aber noch Daniel Ernemann Platz. Sein Debüt als Austria-Coach wird Andreas Lipa zuhause gegen den Floridsdorfer AC (21.04.) feiern.

Fakten zum Spiel

  • Der LASK Linz und der SC Austria Lustenau trennten sich in den letzten 9 Duellen in Oberösterreich nicht remis (6 Siege LASK Linz, 3 Siege SC Austria Lustenau).

  • Der SC Austria Lustenau traf in den letzten 9 Gastspielen beim LASK Linz immer (16 Tore). Die Vorarlberger blieben zuletzt am 28. April 2006 beim LASK Linz torlos (ASK-ALU 0:0).

  • Der LASK Linz ist saisonübergreifend seit 14 Heimspielen unbesiegt (10 Siege, 4 Remis). Die letzte Heimniederlage kassierte der LASK Linz am 6. Mai 2016 gegen den SC Austria Lustenau (0:2). Dieses Spiel fand allerdings im Stadion der Stadt Linz statt.

  • Unter Oliver Glasner ist der LASK Linz in Heimspielen im Waldstadion Pasching in der Sky Go Ersten Liga ungeschlagen (17 Siege, 3 Remis).

  • Rene Gartler erzielte gegen den SC Austria Lustenau in dieser Saison der Sky Go Ersten Liga 5 Tore. In dieser Saison erzielte kein anderer Spieler gegen ein anderes Team so viele Tore.

Das West-Derby hat gehalten, was es versprochen hat. 2.500 Zuschauer sahen eine rassante und packende Partie im Lustenauer Reichshofstadion. Torchancen auf beiden Seiten, bissig geführte Zweikämpfe und schöne Tore zeichneten das Duell gegen die WSG Wattens aus. Pius Grabher sorgte kurz vor Schluss dafür, dass die Austria 2017 weiterhin zuhause ungeschlagen bleibt.

Nach dem Schlusspfiff stellten sich wohl beide Trainer die gleiche Frage. Muss man über den einen Punkt glücklich sein oder sollte man sich ärgern? Beide Mannschaften hätten nämlich das dritte Aufeinandertreffen in dieser Saison für sich entscheiden können. Einige gute Einschussmöglichkeiten wurden fahrlässig ausgelassen.

WSG zu Beginn sehr aktiv
Die Tiroler hatten sich für das Derby viel vorgenommen und agierten von der ersten Minute an sehr druckvoll. Dieser Einsatz wurde bereits nach fünf Minuten belohnt als Milan Jurdik das frühe 0:1. Die ersten 25 Minuten gehörten ganz klar den Wattener, eher die Austria wieder ins Spiel zurückfand. In der 38. Minute wurde Julian Wießmeier dann im Strafraum gefoult. Der Deutsche verwandelte den fälligen Elfmeter souverän zum zu diesem Zeitpunkt verdienten Ausgleich.

Halbzeit 2 spannend bis zum Schluss
Die Grün-Weißen aus Lustenau agierten nach der Pause ähnliche wie zum Zeitpunkt des Ausgleichs. Mit schnellem und direktem Spiel erarbeitete man sich Chancen. Bruno (50' Lattentreffer) und Jailson (53') hätten das Spiel zugunsten der Austrianer drehen können. Doch wie es im Fußball oft der Fall ist, erzielten die Gäste im Gegenzug den Führungstreffer zum 1:2. Wieder war es Milan Jurdik. Dieser Umstand zwang unsere Mannschaft zu einem wahren Kraftakt. Doch die erarbeiteten Chancen, unter anderem von Wießmeier (63'), Stückler (75') und Haring (84') wurden nicht genützt. Erst ein Eckball in Minute 89 wurde nach einem Gestochere von Pius Grabher aus spitzem Winkel in die Maschen gedonnert. Dass die Chancenauswertung aktuell ein Manko darstellt, zeigte sich auch in der Nachspielzeit, als Daniel Sobkova (91') alleine am starken Wattens-Goalie Ferdinand Oswald scheiterte.

Coach Daniel Ernemann brachte es auf den Punkt: "Wir nützen unsere Torchancen nicht. 12 zu 5 Schüsse sind ein klares Zeichen. Dreimal maschieren wir alleine auf den Torhüter und bringen den Ball nicht am Torhüter vorbei. Dennoch bin ich mit der Leistung zufrieden, die Jungs haben tollen Einsatz gezeigt und nach den eher holprigen ersten 20 Minuten das Kommando übernommen".

Für die Austria geht es kommenden Freitag, 14. April 2017, weiter mit dem Spitzenspiel gegen den LASK. Die Linzer sind überlegener Tabellenführer, dennoch wird die Austria alles daran setzen zumindest das letzte direkte Duell der Saison für sich zu entscheiden. Spielbeginn ist um 20:30 Uhr in Pasching. Sky überträgt das Top-Spiel in voller Länge live.

Am heutigen Abend hat die Suche nach dem neuen Trainer für den SC Austria Lustenau ein Ende gefunden. Andreas Lipa (45), ehemaliger Spieler der Austria, übernimmt voraussichtlich ab kommender Woche die Mannschaft.

Andreas Lipa war als Trainer beim SC Lassee (2. Landesliga NÖ Ost), First Vienna FC (Regionalliga Ost) und zuletzt beim 1. Fc Bisamberg (1. Klasse Nordwest NÖ) tätig.

Seine wichtigsten Stationen als Spieler:

  • Casino Salzburg (Vorgänger Red Bull Salzburg)
  • LASK Linz
  • SC Austria Lustenau
  • Grazer AK
  • Skoda Xanthi (Griechenland)
  • FC Port Vale (England)

Hubert Nagel zeigte sich erfreut über den Abschluss: "Andreas wurde als Spieler mit uns Meister und ich habe vollstes Vertrauen in ihn, dass er das auch als Trainer schaffen wird. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit“.

Weitere Informationen folgen in den nächsten Tagen.

Am heutigen Freitag gastiert die WSG Wattens bei uns im Reichshofstadion. Das bedeutet gleichzeitig Grün-Weiß gegen Grün-Weiß, Vorarlberg gegen Tirol, West-Derby Zeit. Deshalb ist das Spiel natürlich auch das Live-Spiel der 27. Runde. Im Grunde sind solche Duell immer etwas Besonderes, denn trotz der etwas größeren Distanz im Vergleich zu einem regionalen Derby, will jeder einzelne Spieler solche Spiele unbedingt gewinnen.

Mit den Tirolern kommt ein Team ins Reichshofstadion. dass sich durch viel Biss und Kampfeswillen auszeichnet. Nicht ohne Grund ist es den Wattener darum in der letzten Runde gelungen, die Lieferinger mit 5:0 in den April zu schicken. Ausgerechnet nach so einem Sieg auf so ein Team zu treffen, ist sicherlich kein Glückslos. Aber man darf ein einzelnes Spiel nicht überwerten. Jeder Partie startet bei 0:0 und beide Mannschaften müssen für den Erfolg arbeiten.

Leistungssteigerung notwendig
Am vergangenen Freitag reichte es für die Austria gegen Wiener Neustadt nur zu einem 1:1 Unentschieden. Am Ende musste man sogar glücklich sein über den einen Punkt, denn die Niederösterreicher hatten in Hälfte zwei einige guten Chancen, nicht zuletzt jene in der Nachspielzeit als Christopher Knett dreimal innerhalb weniger Sekunden retten musste. Die Grün-Weißen waren wieder über weite Strecken des Spiels dominant, doch der letzte Nachdruck, wie man ihn in der Hinrunde öfters präsentierte, fehlt momentan. Nichtsdestotrotz, die Mannschaft arbeitet jede Woche hart, um die Leichtigkeit zurückzugewinnen. An Einsatz, Motivation und Bereitschaft mangelt es nicht. Außerdem kommt noch der Faktor dazu, dass die WSG der Austria liegen dürfte. Beide bisherigen Saisonduelle gingen an die Grün-Weißen aus Vorarlberg - jeweils erzielte man vier Tore.
Bei der Austria steht der ganze Kader zur Verfügung, welches System zum Einsatz kommt, entscheidet Ernemann erst am Spieltag.

Wattens mit breiter Brust
Wie bereits erwähnt maschieren die Tiroler sicherlich mit breiter Brust ins West-Derby. Zusätzliche Motivation wird ihnen auch die aktuelle Tabellensituation geben. Nach den guten Leistungen im Frühjahr ist man bis auf einen Punkt an den "großen" Bruder FC Wacker Innsbruck herangerückt. Mit einem vollen Erfolg gegen Lustenau könnten sie die Innsbrucker, im Falle eines Punkteverlusts der selbigen, überholen. "Große Kompaktheit, hohe Laufbereitschaft und aggressives Zweikampfverhalten zeichnen die Tiroler aus", analysiert Daniel Ernemann. "Wir brauchen somit eine Balance aus druckvollem Offensivspiel und einer guten Konterabsicherung", weiß der Trainer der Austrianer.
Die Tiroler müssen im West-Derby auf Stammverteidiger Florian Buchacher verzichten. Der Wattener ist gelbgesperrt. Dennoch bleiben die Wattener ein unangenehmer Gegner, denn mit Benjamin Pranter und Christian Gebauer steht gute Qualität in der Offensive zur Verfügung.

Auf unsere Austria kommt einiges an Arbeit zu, kleine Fehler können schon entscheidend sein. Mit den Fans im Rücken haben wir aber einen kleinen, aber nicht unwichtigen Vorteil auf unserer Seite. "Die Fans können sich auf eine spannende Partie freuen. Wir werden alles geben, um einen vollen Erfolg einfahren zu können. Die Mannschaft wir entsprechend eingestellt sein", verspricht Daniel Ernemann.

Spielbeginn ist um 20.30 Uhr. Sky überträgt das komplette Spiel live.

Fakten
Der SC Austria Lustenau gewann gegen die WSG Swarovski Wattens beide Saisonduelle – erstmals in einer Saison der Sky Go Ersten Liga.

Der SC Austria Lustenau erzielte in den 2 Duellen gegen die WSG Swarovski Wattens 8 Tore – gegen kein anderes Team mehr. Und das, obwohl die Vorarlberger gegen die anderen Teams bereits 3 Duelle in dieser Saison der Sky Go Ersten Liga hatten.

Der SC Austria Lustenau blieb in beiden Heimspielen 2017 ohne Gegentor – als einziges Team der Sky Go Ersten Liga. Das gelang den Vorarlbergern zu Beginn eines Kalenderjahres zuletzt 2004.

Bruno Felipe Souza Da Silva erzielte 4 seiner 6 Tore in dieser Saison der Sky Go Ersten Liga in Spielen gegen die WSG Swarovski Wattens.

Christian Gebauer erzielte 5 Tore in der Sky Go Ersten Liga. Er traf immer in der 1. Hälfte. Wenn Gebauer traf, dann gewann die WSG Swarovski Wattens in dieser Saison immer.

Bis zu -50% Rabatt auf NIKE-Textilien warten auf Schnäppchenjäger am kommenden Mittwoch und Donnerstag im Glashaus. Zusammen mit Sport Kuster lädt die Austria zu diesem Abverkauf. 

Mittwoch, 5. April 17.00 - 19.00 Uhr
Donnerstag, 6. April 16.00 - 19.00 Uhr

Achtung: Verkäufe nur gegen Barzahlung, kein Bankomat vor Ort!

Anstoßzeiten bis Saisonende

Freitag, 31 März 2017

Geänderte Beginnzeiten in Runde 35 & 36: Die Bundesliga hat mit den TV-Partner ORF und Sky die Anstoßzeiten der letzten beiden Runden mit 19:30 Uhr festgelegt. Damit soll einerseits vor allem für Auswärtsfans die Anreise zu den letzten Meisterschaftsrunden erleichtert werden und andererseits im Anschluss an die Spiele ein entsprechender Saisonabschluss in den Stadien sowie eine bestmögliche mediale Darstellung der Sky Go Ersten Liga-Meisterfeier ermöglicht werden. 

Die Auswahl der ORF-Live-Spiele Runde 35 & 36 erfolgt rund 1-2 Wochen vor dem festgesetzten Spieltermin.

Die Runden 30 bis 36 im Überblick:


Sky Go Erste Liga – 30. Runde, 21.04.2017

Freitag, 21. April 2017, 18:30 Uhr

LASK Linz – FC Liefering

KSV 1919 – SV Horn

SC Austria Lustenau – FAC Wien

SC Wiener Neustadt – FC Blau Weiß Linz

Freitag, 21. April 2017, 20:30 Uhr 

WSG Swarovski Wattens – FC Wacker Innsbruck

Sky Go Erste Liga – 31. Runde, 28.04.2017
Freitag, 28. April 2017, 18:30 Uhr
SC Wiener Neustadt – WSG Swarovski Wattens
FC Blau Weiß Linz – SV Horn
KSV 1919 – SC Austria Lustenau
FAC Wien – FC Liefering

Freitag, 28. April 2017, 20:30 Uhr
FC Wacker Innsbruck – LASK Linz



Sky Go Erste Liga – 32. Runde, 01./02.05.2017
Montag, 01. Mai 2017, 18:30 Uhr
SV Horn – FAC Wien

Dienstag, 02. Mai 2017, 18:30 Uhr
FC Liefering – FC Wacker Innsbruck
LASK Linz – SC Wiener Neustadt
WSG Swarovski Wattens – KSV 1919
SC Austria Lustenau – FC Blau Weiß Linz



Sky Go Erste Liga – 33. Runde, 05.05.2017
Freitag, 05. Mai 2017, 18:30 Uhr
SC Wiener Neustadt – SV Horn
FC Blau Weiß Linz – FAC Wien
SC Austria Lustenau – FC Wacker Innsbruck
KSV 1919 – FC Liefering

Freitag, 05. Mai 2017, 20:30 Uhr
WSG Swarovski Wattens – LASK Linz



Sky Go Erste Liga – 34. Runde, 12.05.2017
Freitag, 12. Mai 2017, 18:30 Uhr
FC Liefering – SC Austria Lustenau
LASK Linz – KSV 1919
FC Wacker Innsbruck – FC Blau Weiß Linz
SV Horn – WSG Swarovski Wattens

Freitag, 12. Mai 2017, 20:30 Uhr
FAC Wien – SC Wiener Neustadt



Sky Go Erste Liga – 35. Runde, 19.05.2017
Freitag, 19. Mai 2017, 19:30 Uhr
SC Austria Lustenau – SC Wiener Neustadt
FC Wacker Innsbruck – SV Horn
LASK Linz – FAC Wien
FC Lierfering – WSG Swarovski Wattens
KSV 1919 – FC Blau Weiß Linz



Sky Go Erste Liga – 36. Runde, 26.05.2017
Freitag, 26. Mai 2017, 19:30 Uhr
SC Wiener Neustadt – FC Wacker Innsbruck
FC Blau Weiß Linz – FC Liefering
WSG Swarovski Wattens – SC Austria Lustenau
SV Horn – LASK Linz
FAC Wien – KSV 1919

Die Länderspielpause ist vorbei, die Akkus wieder etwas aufgefüllt. 11 Runden stehen in der SkyGo Ersten Liga noch an. Den Auftakt in Richtung Endspurt startet die Austria in Wiener Neustadt. Im Teddybären&Plüsch Stadion soll es nach dem Sieg gegen den FC Liefering die nächsten (drei) Punkte geben. Dafür müssen die Grün-Weißen aber Vollgas geben.

Mit dem 2:0 Erfolg gegen den FC Liefering hat sich das Team von Daniel Ernemann in die Länderspielpause verabschiedet. Dieses Erfolgserlebnis wurde genützt, um sich auch mental wieder zu fokusieren. Grundsätzlich trainierte die Mannschaft in zwei Gruppen. Die Gruppe mit jenen, die in letzter Zeit eher weniger Spielzeit hatten, wurde intensiv gefordert und die Spieler durften im Test gegen den FC St. Gallen (1:3) ran. Bei der zweiten Gruppe wurde viel Wert auf die Regeneration gelegt. 

Daniel Ernemann erwartet heute ein schweres Spiel, da der SC Wiener Neustadt nach sechs Niederlagen en suite mitten im Abstiegskampf steckt. Dennoch kann die Austria frei aufspielen, da der Blick nur noch auf sich selbst gerichtet werden muss. "Im Defensivverhalten haben die Neustädter immer wieder Lücken zugelassen, diese müssen wir nutzen. Aber es gilt auch Vorsicht, denn im offensiven Bereich haben sie einige schnelle Spieler", weiß Daniel Ernemann.

Mit welchem System der Deutsche, der bereits zum fünften Mal als Trainer auf der Bank Platz nimmt, auflaufen lässt, will er erst kurzfristig entscheiden. "Grundsätzlich spielen wir ja 4-2-3-1, aber wir haben schon bewiesen, dass wir auch mit anderen Formationen agieren können. Ich schließe auch eine Umstellung während des Spiels nicht aus. So bleiben wir unberechenbar", erklärt Ernemann. Der Coach will aber auf alle Fälle vollen Einsatz seiner Spieler sehen.

Spielbeginn in Wiener Neustadt ist um 18.30 Uhr. Sky überträgt das Spiel in Konferenz.

Das heutige Testspiel gegen den FC St. Gallen, 5. der Schweizer Super League, ging mit 1:3 verloren. „Es war ein guter Test, bei dem wir den Leistungsstand der Spieler überprüfen oder auch einem Jungen wie Daniel Tiefenbach seine Chance geben wollten.“, so Trainer Daniel Ernemann. Nach der frühen St. Galler Führung (16.) erzielte Kapitän Christoph Stückler noch vor der Pause den Ausgleich (40.). Kurz vor Ende der Partie musste Stefan Bergmeister ausgewechselt werden (Anm.: zum Glück keine Verletzung), zu diesem Zeitpunkt war das Wechselkontingent bereits ausgeschöpft. In Unterzahl musste die Mannschaft noch 2 Tore hinnehmen. 

Tore
1:0 Aleksic (16.)
1:1 Stückler (40.)
2:1 Babic (81.)
3:1 Aleksic (87.)

Aufstellung Austria:

Knett (60. Mohr); Joppich (53. Victor), Stückler, Tuncer (46. Stark), Durmus; Pedro, Bergmeister; Roller (60. Tiefenbach), Wiessmeier (46. Grubeck), Bruno; Lucas (46. Jailson).

Aufstellung St. Gallen:

Stojanovic; Gelmi (46. Eisenring), Wiss, Gönitzer (46. Tafer); Toko, Wittwer (66. Babic), Gaudino, Gouaida, Schulz; Aleksic, Salihovic.


Am kommenden Freitag, 24.03.2017, bestreitet unsere Mannschaft um 14:00 Uhr ein Testspiel gegen den FC St. Gallen. Spielort ist die Gründenmoos-Anlage in St. Gallen (Gründenstrasse 8, CH-9015 St.Gallen direkt vis a vis vom Stadion).

Endlich hat man im Reichshofstadion wieder überwiegend zufriedene Gesichter gesehen. Die Austria beendet die sieg- und torlose Serie von sechs Spielen und bezwingen die Jungbullen mit 2:0. Julian Wießmeier und Pius Grabher erzielten die beiden Treffer.

Zu Beginn der Partie sah es nach einer herben Aufgabe für die Austria aus. Die Lieferinger attackierten sehr früh und störten das Aufbauspiel der Austria schon tief in der gegnerischen Hälfte. Daniel Ernemann setzte in diesem Spiel auf ein 3-5-2 System. Mit Lucas Barbosa feierte ein weiteres Talent sein Debüt für die Austria. Der junge Brasilianer wird der Austria noch viel Freude bereiten.
Mit Fortdauer des Spiel konnte die Austria immer besser mit dem frühen Pressing der Salzburger umgehen. In Minute 30 war es dann Julian Wießmeier, der nach Vorarbeit von Joppich und Grabher den Torjubel im Reichshofstadion auslöste. Schon einige Minuten zuvor war er noch knapp gescheitert. Die Jungbullen blieben unbeeindruckt und kamen selbst noch zu guten Chancen, doch Christopher Knett war wenn nötig zur Stelle. So ging es dann auch in die Pause.

In Hälfte 2 erlebten die 2.700 Zuschauer eine intensiv geführte Partie. Viele kleine Fouls und Ungenauigkeiten auf beiden Seiten führten dazu, dass sich kaum mehr Torchancen ergaben. In den letzten 20 Minuten versuchte es Liefering dann wieder mit dem Pressing aus Hälfte 1. Eingeläutet wurde diese Phase mit der besten Chance der Red Bull Spieler. Prevljak wird ideal freigespielt und Christopher Knett kann nur noch mit einem Reflex das Tor verhindern. Doch die Salzburger wollten zu viel, allen voran Ramir Tekir. Der Mittelfeldspieler der Gäste kassierte innerhalb von drei Minuten zweimal Gelb - einmal wegen einer Schwalbe - und durfte vorzeitig duschen. In weiterer Folge versuchten es die Lieferinger nur noch mit langen Bällen, die Austria wartete auf die Konterchance. Diese sollte sich ergeben gerade als Schiedsrichter Muckenhammer sieben (!) Minuten Nachspielzeit anzeigen lies. Joppich setzte sich ideal auf der rechten Seite durch und bediente Sobkova, der mit feinem Fuß weiter zur Mitte ablegte, wo Pius Grabher die Chance nutze und zum umjubelten 2:0 einnetzte.

Somit beendet die Austria die Negativserie und kann nun mit voller Motiviation in die Länderspielpause starten. Das nächste Bewerbsspiel steigt am 30. März in Wiener Neustadt.

386 Minuten sind 386 Minuten zu viel. Genau diese Zeitspanne lang wartet die Austria 2017 auf das erste eigenen Tor. In den letzten Spielen zeigte die Mannschaft rund um Kapitän Stückler zwar ordentlichen Fußball, doch die Spieler konnten die Chancen nicht für eine Belohnung in Form eines Tores nützen. Heute soll es endlich klappen.

Seit sechs Spielen wartet die Austria auf einen vollen Erfolg und der soll heute ausgerechnet gegen die starken Lieferinger klappen. Die Salzburger sind wie üblich kaum einzuschätzen, da bei Red Bull die Spieler von Mannschaft zu Mannschaft rotieren. Dennoch zeigen sich die Jungbullen in Form, speziell auswärts, konnten sie doch die letzten drei Auswärtsspiele gewinnen. "Liefering ist nur schwer zu biegen und stellen die beste Abwehr der Liga", weiß Coach Daniel Ernemann.

Stürmerfrage
Wer an vorderster Front für die Austria auflaufen wird, hat Ernemann noch nicht festgelegt. In den letzten Spielen haben Jailson, Bruno, Dossou und Grubeck die Chance bekommen, doch noch konnte sich keiner als klare Nr. 1 etablieren. Grundsätzlich kann Daniel Ernemann aus dem vollen Schöpfen, nur Bruno ist fraglich. Der junge Brasilianer laboriert an einer leichten Wadenverletzung. Julian Wießmeier dürfte wieder in die Startelf rücken, nachdem er in Innsbruck erst von der Bank kam.

Die Austria wird heute alles daran setzen, um die Torsperre zu beenden. Auch wenn die Lieferinger sicherlich kein Jausen-Gegner sind. Dennoch liegen die Jungbullen den Grün-Weißen. Keinem anderen Team in der Liga gelangen so viele Tore gegen die Red-Bull-Nachwuchsfabrik wie der Austria. Somit bleibt die Hoffnung auf den ersten Treffer mit der Bitte, dass er nicht erst 90 Minuten fällt.

Fakten

- Der SC Austria Lustenau erzielte gegen den FC Liefering 34 Tore. Das gelang sonst keinem anderen Team in der Sky Go Ersten Liga.

- Bei Spielen im Reichshofstadion zwischen dem SC Austria Lustenau und dem FC Liefering trafen beide Teams immer. In den bisherigen 7 Spielen wurden 31 Tore erzielt (17 Tore SC Austria Lustenau, 14 Tore FC Liefering).

- Der FC Liefering erzielte 15 Tore von außerhalb des Strafraums – so viele wie kein anderes Team in dieser Saison der Sky Go Ersten Liga.

- Der FC Liefering holte 13 Punkte nach 0:1-Rückständen – nur der SC Austria Lustenau (17 Punkte) in dieser Saison der Sky Go Ersten Liga mehr.

- Der SC Austria Lustenau und der FC Liefering erzielte 30% ihrer Treffer in der Schlussviertelstunde – der höchste Anteil in dieser Saison der Sky Go Ersten Liga.

Beim gestrigen West-Derby im Innsbrucker Tivoli Stadion gab es für die Mannschaft von Trainer Daniel Ernemann keinen Grund zum Feiern. Mit einem knappen 1:0 musste man sich dem Hausherrn, dem FC Wacker Innsbruck geschlagen geben. Somit wartet die grün-weiße Elf weiterhin  im Jahr 2017 auf das erste eigene Tor. Der letzte Sieg liegt bereits sechs Pflichtspiele zurück. Umstände, die man so vor der Winterpause nicht erwartet hätte.

Die Tiroler erwischten einen guten Start in das Spiel und hatten bereits in den ersten Minuten gute Chancen. Die Austria agierte ungewöhnlich defensiv und wollte die Tiroler das Spiel machen lassen. Mit schnellen Konterangriffen wollte man gezielt Nadelstiche setzen. In Minute 30 hätte Jodel Dossou diesen Nadelstich setzen können, wohl eher müssen. Eine schöne Flanke von Durmus setzte der überraschend als Mittelstürmer aufgebotene Beniner neben den Pfosten. Im Gegenzug bekam die Lustenauer dann auch schon die Quittung als Patrik Eler allen davon lief und mit einem schönen Lupfer das 1:0 besorgte. So ging es auch in die Pause.

In Hälfte zwei zeigten die Grün-Weißen dann wieder ihr Gesicht aus der Hinrunde. Viel Ballbesitz, frühes Pressing und Chancenerarbeitung über Außen. Die Innsbrucker waren nach der Pause nicht wiederzuerkennen und wirkten sehr verunsichert. Die Austria lief gegen das Tiroler Bollwerk an und kam durch Pedro (55'), Dossou (70'), Sobkova (76') und Wießmeier (77') zu guten Einschussmöglichkeiten, doch es wollte kein Treffer mehr gelingen.

Am Freitag gastiert der FC Liefering im Reichshofstadion. Ob dort schon der neue Trainer oder doch noch einmal Daniel Ernemann auf der Spielerbank Platz nehmen wird, ist noch offen. Ist eigentlich auch egal, denn Tore schießen kann bzw. darf keiner von beiden.

Die beiden Vereine SC Austria Lustenau und FC Wacker Innsbruck sind fixe Größen im österreichischen Fußball. Beide Teams zählen eigentlich jede Saison zumindest zum erweiterten Favoritenkreis. Fußball-Fans erwarten sich von beiden Mannschaften gute Spiele, viele Tore und vor allem Siege. Doch im Jahr 2017 läuft es bei beiden Teams noch nicht rund. Die Austria hadert mit dem Tore schießen und der FC Wacker Innsbruck ist 2017 noch ohne Punktgewinn.

Beide Teams haben sich die zweite Saisonhälfte anders vorgestellt. Die Innsbrucker wollten sich mit Karl Daxbacher für die kommende Saison einspielen, um dann ein ernstes Wörtchen um den Titel mitzureden und die Austria wollte nach dem Herbstmeistertitel schon diese Saison um den Titel mitreden. Die Zielvorgaben müssen wohl von beiden Seiten korrigiert werden. Dennoch wollen beide Mannschaften das heutige West-Derby nutzen, um den Umschwung zu schaffen und die Weichen neu zu stellen.

Leistung stimmt, aber Belohnung fehlt
Am Freitag gastierte die Austria bei BW Linz. Die Oberösterreicher hatten in den Partien davor durch tolle Leistungen überrascht und wollten auch gegen die grün-weiße Austria diese Serie halten. Auf der Gugl zeigte sich dann aber schnell, dass die Lustenauer die klar bessere Mannschaft sind. Über weite Strecken des Spiels konnte nur die Austria Akzente setzen. Wiederum war es Julian Wießmeier der gute Einschussmöglichkeiten vorfand, doch das nötige Glück - wie bei seinem Heber in der 35. Minute - fehlte zuletzt. Insgesamt verzeichnete die Austria einige Großchancen, doch der Torjubel blieb verwehrt. In Hälfte zwei hatten die Grün-Weißen mehr vom Spiel, doch auch Linz kam zur einen oder anderen Chance. Kurz vor Schluss hätte dann fast wieder BW Linz über den Sieg gejubelt, doch Christopher Knett war auf seinem Posten. Trainer Daniel Ernemann brachte es auf den Punkt: “Wir haben heute eine tolle Partie gezeigt, doch wir müssen uns endlich mit Toren belohnen”.

Grün-Weiß gegen Grün-Schwarz
Heute geht es also für die Austria im Innsbrucker Tivoli Stadion um die nächsten Punkte. Die Innsbrucker hängen in den Seilen und sehnen sich nach den ersten Punkten im Frühjahr. Die sollen heute gegen die Lustenauer Austria gelingen, doch da hat die Mannschaft rund um Kapitän Christoph Stückler etwas dagegen. “Wir werden Wacker sicher nicht auf die Beine helfen”, schickt Daniel Ernemann klare Worte in Richtung Innsbruck. “Sie haben zwar eine Mannschaft mit viel Potential, dennoch ist der Druck in Innsbruck ein anderer - sie müssen noch nach unten schauen”.

Trainer Ernemann lässt sich hinsichtlich Aufstellung nicht in die Karten schauen. Aufgrund der letzten Reisestrapazen ist es aber gut möglich, dass der Interimstrainer auf einigen Positionen Veränderungen vornimmt. Die Qual der Wahl hat der Trainer auf alle Fälle, sind doch alle Spieler fit und kein Akteur gesperrt.

Fakten
- Bei Spielen zwischen dem FC Wacker Innsbruck und dem SC Austria Lustenau im Tivoli Stadion Tirol gab es immer einen Sieger (5-mal FC Wacker Innsbruck, 4-mal SC Austria Lustenau).

- Der SC Austria Lustenau holte aus den ersten 11 Auswärtsspielen 23 Punkte, erstmals so viele in einer Saison der Sky Go Ersten Liga. In den letzten 2 Auswärtsspielen blieben die Vorarlberger allerdings sieglos – erstmals 2016/17.

- Der SC Austria Lustenau erzielte 12 Tore nach Flanken aus dem Spiel heraus – so viele wie sonst nur der LASK Linz in dieser Saison der Sky Go Ersten Liga.

- Der SC Austria Lustenau kassierte ein Gegentor nach Flanken aus dem Spiel heraus – die wenigsten in dieser Saison der Sky Go Ersten Liga.

- Nur der FC Wacker Innsbruck und der SC Austria Lustenau kassierten mehr als ein Drittel der Gegentore nach Standards (Innsbruck 39% und Lustenau 38%).

Ein schwerer Gang in die Ferne

Freitag, 10 März 2017

Heute steht das nächste Spiel für die Mannschaft von Coach Daniel Ernemann und seinem Team an. Es geht zum FC Blau-Weiß Linz nach Oberösterreich. Die Linzer sind sensationell in die Rückrunde gestartet und konnten zuletzt zwei Siege einfahren und haben damit die rote Laterne abgegeben. Der Austria-Motor kam bisher im Frühjahr noch nicht richtig ins Rollen. In Linz soll nun der Knopf endlich platzen.

Bei der Austria konzentriert man sich zwar auf das heutige Spiel, dennoch ist der Nebenschauplatz nicht ganz zu verachten. Es gibt in der Trainerfrage aktuell noch keine finale Entscheidung - täglich bewerben sich neue Kandidaten. Präsident Hubert Nagel ist bemüht eine baldige Entscheidung zu treffen und führt dazu mit möglichen Kandidaten Gespräche.
Da sich bis heute Abend keine Entscheidung treffen lassen wird, sitzt heute wieder Manager Daniel Ernemann auf der Trainerbank. Der Manager der Grün-Weißen wird für das heutige Spiel einige Änderungen vornehmen, wie er gegenüber den Vorarlberger Nachrichten erwähnte. Dennoch wird er nichts am Konzept ändern: “Eine Abwehrschlacht werden wir nicht austragen”.

Linz mit breiter Brust
Zu Beginn der Rückrunde zeigt sich in der Liga ein kleiner Umschwung. Die vermeintlich Kleinen haben in den ersten beiden Runden doch teilweise überrascht. Dazu zählen auch die Oberösterreicher. Sechs Punkte und fünf eigene Tore landeten auf dem Konto der Linzer. Die Brust des Stahlstadklubs könnte also nicht breiter sein. Im Kampf gegen den Abstieg wollen die Blau-Weißen heute nachlegen. Doch die Austria hat da natürlich etwas dagegen. “Linz ist sicherlich eine harte Nuss und wir werden hart arbeiten müssen, dennoch glaube ich an die Qualität unserer Mannschaft”, zeigte sich Daniel Ernemann überzeugt. “Die Jungs ziehen im Training voll mit und lassen sich von der aktuellen Situation nicht beirren”. Der Manager und sein Trainerstab können aus dem vollen Schöpfen und werden versuchen den Lauf der Linzer zu brechen.

Schmerzhafte Erinnerungen
Speziell für Julian Wießmeier wird die heutige Partie etwas Besonderes sein. Vor etwas mehr als 200 Tagen hat sich der Deutsche im Spiel gegen BW Linz in Oberösterreich eine schwere Verletzung zugezogen. Zwar hat der deutsche Spielmacher bereits mehrfach betont, dass er nicht mehr darüber nachdenkt und auch keinen Greul hegt, dennoch wird es wohl doch deinen einen oder anderen Gedanken an damals geben. Die Austria-Spieler sind auf alle Fälle motiviert die ersten drei Punkte im Frühjahr einzufahren. Dazu benötigt es Tore - egal ob sie ein Stürmer oder ein Verteidiger erzielt, hauptsache der Ball landet einmal mehr im Linzer Tor.

Erneut 2 Livespiele brachte die Ansetzung der 26. - 29. Runde. Unser Heimspiel gegen Wattens am 7. April wird daher erst um 20:30 Uhr angepfiffen, die Partie in Pasching gegen den LASK am 14. April ebenfalls.  


Sky Go Erste Liga – 26. Runde, 31.03.2017
 
Freitag, 31. März 2017, 18:30 Uhr 
SC Wiener Neustadt – SC Austria Lustenau 
FAC Wien – LASK Linz 
WSG Swarovski Wattens – FC Liefering 
FC Blau Weiß Linz – KSV 1919

Freitag, 31. März 2017, 20:30 Uhr 
SV Horn – FC Wacker Innsbruck

Sky Go Erste Liga – 27. Runde, 07.04.2017

Freitag, 07. April 2017, 18:30 Uhr 
FC Liefering – FC Blau Weiß Linz 
LASK Linz – SV Horn 
KSV 1919 – FAC Wien 
FC Wacker Innsbruck – SC Wiener Neustadt

Freitag, 07. April 2017, 20:30 Uhr 
SC Austria Lustenau – WSG Swarovski Wattens

Sky Go Erste Liga – 28. Runde, 14.04.2017

Freitag, 14. April 2017, 18:30 Uhr 
SV Horn – FC Liefering 
SC Wiener Neustadt – KSV 1919 
FAC Wien – FC Wacker Innsbruck 
WSG Swarovski Wattens – FC Blau Weiß Linz

Freitag, 14. April 2017, 20:30 Uhr 
LASK Linz – SC Austria Lustenau

Sky Go Erste Liga – 29. Runde, 17./18.04.2017

Montag, 17. April 2017, 18:30 Uhr 
FC Blau Weiß Linz – LASK Linz

Dienstag, 18. April 2017, 18:30 Uhr 
FC Liefering – SC Wiener Neustadt 
FC Wacker Innsbruck – KSV 1919 
SV Horn – SC Austria Lustenau
FAC Wien – WSG Swarovski Wattens

Heimpremiere endet Unentschieden

Freitag, 03 März 2017

Für alle Fußball-Fans gab es im Reichshofstadion heute keine Tore zu sehen. Die Kapfenberger zerstörten mit ihrer harten Spielweise (31 Fouls der Kapfenberger) die Versuche der Austria. Zumindest gab es nach drei Niederlagen en suite einen Punkt.

Die Austria hatte sich beim Trainerdebüt von Daniel Ernemann vorgenommen zu alten Tugenden zurückzukehren und die Austria-Fans mit einem Sieg nach Hause zu schicken. In den ersten Minuten sah es auch danach aus, Wießmeier hatte bereits nach 2 Minuten eine Riesenchance zur Führung, aber man hat einfach gemerkt, dass es noch nicht zu 100% der alte Wießmeier ist. Tendenz aber trotz Torflaute steigend. Der SV Kapfenberg hatte sich ganz klar heute vorgenommen auf ihre Konterchancen zu warten, die sich auch teilweise eröffneten. Doch auch die Gäste waren im Abschluss zu harmlos. In der 30. Minuten dann eine klare Notbremse der Kapfenberger an Bruno, der alleine Richtung Tor unterwegs gewesen wäre. Doch die Pfeife blieb stumm. Auch ein harter Ellbogencheck an Grubeck blieb unbestraft. Durch diese unnötige Härte kamen die Lustenauer mehr und mehr außer Tritt. So ging es dann in die Halbzeit.

In Hälfte zwei verflachte das Spiel zunehmend. Die Austria hatte viele Standards, konnte aber keinen für den erlösenden Führungstreffer nutzen. Die Kapfenberger zeigten in weiterer Folge nicht mehr viel Fußball-Kost und begnügten sich mit dem Unentschieden. In der 95. Minute hätte dann Sobkova noch aus 17 Metern einen Freistoß verwandeln können, doch der Ball landete in der Mauer. Somit muss sich die Austria mit einem Punkt begnügen.

Am kommenden Freitag gibt es die nächste Möglichkeit auf Punkte. Dann ist die Austria Gast bei Blau-Weiß Linz (10.03.2017, 20:30 Uhr LIVE-SPIEL)

Duell der Tabellennachbarn

Freitag, 03 März 2017

Heute Abend steigt im Frühjahr die erste Partie des SC Austria Lustenau im Reichshofstadion. Gast sind die Falken aus der Steiermark - der SV Kapfenberg. Für die Austria geht es um viel, will man doch nach drei sieglosen Runden endlich wieder in die Erfolgsspur finden.

Trainerteam neu 032017Die Woche hätte für die grün-weißen Verantwortlichen und auch für die Fans besser laufen können. Am Mittwoch wurde bekannt, dass Lassaad Chabbi mit sofortiger Wirkung zur SV Ried wechselt, um dort eine Klasse höher den Klassenerhalt zu schaffen. Die Aufgaben von Lassaad Chabbi übernimmt vorerst Manager Daniel Ernemann, die Suche nach einer langfristigen Lösung hat begonnen. Somit besteht das Trainerteam der Austria neben Daniel Ernemann aus Tamas Tiefenbach (Athletiktrainer - fehlt auf dem Bild), Walter Bitriol (Co-Trainer) und Mathias Nesler (Torwarttrainer) - alle drei waren bereits unter Lassaad Teil der Mannschaft.

Ein unangenehmer Gegner 
Trainer Ernemann hat nur wenige Tage Zeit die Mannschaft auf Kapfenberg einzustellen: “Kapfenberg ist eine physisch starke Mannschaft und hat schnelle Offensiv-Spieler. Wir werden sowohl defensiv als auch offensiv gefordert sein. Ich werde die Zeit bis zum Spiel noch zur intensiven Videoanalyse des Gegners nutzen”. Welches System der neue Trainer verfolgen wird, steht noch nicht fest. “Wir haben jetzt schon mit 3er, 4er und auch 5er Kette gespielt. Wir sind da variabel. Dennoch ist für dominanten Fußball, denn wir praktizieren wollen, eine 4er Kette wohl am besten”, erklärt Ernemann. Auch Christoph Stückler ist für Daniel Ernemann eine Option: “Christoph Stückler ist ein wichtiger Spieler, auf den wir setzen. Er hat als Kapitän eine besondere Verantwortung in der Mannschaft. Die Teamaufstellung steht aber noch nicht fest”.

Bei der Austria wird es auch darauf ankommen, dass die erarbeiteten Chancen auch in Tore umgemünzt werden. Jailson, Grubeck, Wießmeier und Pedro sind dafür mögliche Optionen für ganz vorne. Insgesamt kann Daniel Ernemann aus dem vollen schöpfen, nur Peter Haring ist leicht angeschlagen, wird aber wohl spielen können.

Fakten zum Spiel: 
- Der SC Austria Lustenau und die KSV 1919 duellieren sich zum 41. Mal in der Sky Go Ersten Liga. Nur das Duell KSV 1919 gegen DSV Leoben fand in der zweithöchsten Spielklasse seit 1974/75 häufiger statt (44-mal). 
- Die KSV 1919 ist seit 3 Auswärtsspielen gegen den SC Austria Lustenau ungeschlagen (2 Siege, ein Remis) – erstmals in der Sky Go Ersten Liga. 
- Der SC Austria Lustenau traf in jedem der 20 Heimspiele gegen die KSV 1919 in der Sky Go Ersten Liga. 
- Die KSV 1919 erzielte in jedem der letzten 5 Auswärtsduelle gegen den SC Austria Lustenau mehr als ein Tor (12 Tore in diesen 5 Spielen).

- Die KSV 1919 erzielte 74% der Tore in den zweiten 45 Minuten – der höchste Anteil in dieser Saison der Sky Go Ersten Liga.

 

Paukenschlag heute Vormittag bei der Austria: Trainer Lassaad Chabbi hat um sofortige Freigabe gebeten. Lassad liegt ein Angebot der SV Ried aus der Bundesliga vor, diese Chance möchte er nutzen. Diesem Wunsch ist die Austria nachgekommen.

Ernemann übernimmt interimistisch
Präsident Hubert Nagel steht bereits mit mehreren potentiellen Nachfolgern in Kontakt. Der neue Trainer soll so schnell wie möglich präsentiert werden. Beim Heimspiel am kommenden Freitag (3. März, 18.30 Uhr gegen den Kapfenberger SV) übernimmt Amateuere-Trainer Daniel Ernemann den Trainerposten.

Wir bedanken uns an dieser Stelle bei Lassaad Chabbi und wünschen ihm für die kommende Aufgabe viel Erfolg!

Endlich! Der Ball rollt wieder

Freitag, 24 Februar 2017

Das Ende der Winterpause ist endlich da. Bei der Austria hat sich im Winter einiges getan. Neben dem schmerzlichen Abgang von Top-Scorer Raphael Dwamena zum FC Zürich wurden gleich vier neue Spiele verpflichtet, um dem Tabellenführer LASK Linz den Kampf anzusagen.

Lassaad Chabbi zeigte sich mit der Vorbereitung zufrieden. “Wir haben uns vor allem um unser Defensiv-Verhalten gekümmert. In der Hinrunde haben wir einfach zu viele Tore kassiert. Das müssen wir jetzt ändern, um vorne dran zu bleiben.” Neben einem Trainingslager in Malta wurden auch in Vorarlberg einige Testspiele absolviert. Die Statistik der Testspiele zeigt folgendes Bild: drei Siege, ein Unentschieden und zwei Niederlagen. Lassaad Chabbi setzte neben dem bewährten System 4-2-3-1 auch auf ein neues System mit 3er-Kette um flexibler agieren zu können. Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass bereits gegen den FAC diese neu formierte 3er-Kette zum Einsatz kommt. Wie üblich entscheidet das der Trainer kurz vor dem Spiel.

4 Neue und ein Rückkehrer
Nach dem Abgang von Dwamena, hat die Austria natürlich reagiert und mit Joao Pedro einen Offensivspieler verpflichtet. Außerdem wurden neben Verteidiger Firat Tuncer, zwei Talente aus Brasilien Lucas Barbosa und Victor Jatoba verpflichtet. Aber eigentlich hat die Austria im Winter fünf Zugänge zu verzeichnen. Besonders Nr. 5 freut die grün-weißen Anhänger. Julian Wießmeier feierte nach nur 192 Tagen seine Rückkehr in den Profi-Fußball. Ob es schon gegen den Floridsdorfer AC zu seinem ersten Bewerbsspiel nach der schweren Verletzung kommt, wird sich zeigen. Seine Leistungen in den Vorbereitungen lassen auf jeden Fall erahnen, dass Julian wieder zu alter Form finden wird.

FAC mit neuem Gesicht
Beim Gegner aus Wien hat sich im Winter auch vieles getan. Mit Franz Maresch steht ein neuer Mann an der Seitenlinie und sechs neue Spieler sind an Bord, um die Mission Klassenerhalt zu schaffen. Somit ist nur schwer einzuschätzen, welches Gesicht die Floridsdorfer zeigen werden. Das Team von Lassaad Chabbi ist auf jeden Fall gewarnt. “Wir fahren natürlich nach Floridsdorf um zu gewinnen, dennoch müssen meine Spieler wachsam sein. Kleine Fehler können schon alles auf den Kopf stellen”, meint Lassaad Chabbi im Rahmen der Eröffnungskonferenz der SkyGo Ersten Liga in Salzburg. Der FAC hat sich ebenfalls auf Malta vorbereitet und dort im Test gegen den norwegischen Erstligisten Stabaek ein 0:0 erreicht. Stabaek war auch Testspielgegner der Austria - das Spiel ging mit 2:0 an die Norweger.

Jetzt gilt’s!
Nach den beiden Niederlagen zuletzt vor der Winterpause, will die Austria zurück auf die Siegerstraße. Mit drei Punkten würde man ideal in die kommenden Runden starten und den Druck auf Linz aufrecht erhalten. Das letzte Duell gegen den FAC endete 1:1, davor gewann man in Floridsdorf mit 3:1. Die Auswärtsstärke aus der Hinrunde hält hoffentlich auch in der Rückrunde an.

Aber nicht nur auf dem Feld wird es die nötigen Leistungen brauchen, auch die Fans sind gefordert vor allem zuhause die Jungs nach vorne zu peitschen - so wie es schon in der Hinrunde der Fall war. Gemeinsam ist in dieser Saison noch alles möglich. Gemeinsam kann man Großes schaffen.

Fakten:
Der SC Austria Lustenau ist gegen den FAC Wien seit 7 Spielen ungeschlagen – erstmals in der Sky Go Ersten Liga (4 Siege, 3 Remis). Gegen kein anderes aktuelles Team der Sky Go Ersten Liga sind die Vorarlberger so lange ohne Niederlage. Der SC Austria Lustenau traf in allen 5 Auswärtsspielen beim FAC Wien (insgesamt – 11-mal)

Der SC Austria Lustenau ist in Spielen in der Sky Go Ersten Liga beim FAC Wien ohne Niederlage (3 Siege, 2 Remis). Der SC Austria Lustenau traf in allen 5 Auswärtsspielen beim FAC Wien (insgesamt – 11-mal)

Der SC Austria Lustenau holte in dieser Saison der Sky Go Ersten Liga, bei Auswärtsspielen die meisten Punkte (22 Punkte in 9 Auswärtsspielen). In der zweithöchsten Spielklasse holte nur der FC Wacker Innsbruck in der Vorsaison mehr Punkte in den ersten 9 Auswärtsspielen 24 Punkte.

Der FAC Wien erzielte 43% der Tore nach Standards – Höchstwert.

Der FAC Wien traf im Durchschnitt nach jeder 20. Ecke – wie sonst nur der LASK Linz.

Authentisch, emotional, charmant und auf hohem Niveau. Wenn Wolfgang Frank und seine Musiker auftreten, ist eine vielseitige Show vorprogrammiert. Seit Jahren überzeugt der Musiker mit seinen eigenen Songs in Rundfunksendern in Österreich, Deutschland und der Schweiz und konnte sich mit mehreren Titeln auf Platz 1 in den Hitparaden platzieren.

Wolfgang Frank stand u.a. mit Künstlern wie Helene Fischer, Andreas Gabalier, Nik P., Francine Jordi, Jürgen Drews, Bernhard Brink, Claudia Jung und viele mehr auf einer Bühne.

Erleben SIE Wolfgang Frank LIVE! Der Musiker - Sänger - Gitarrist - Bandleader - Songwriter am Samstag, den 29. April 2017 live im Glashaus im Reichshofstadion Lustenau ab 20:00 Uhr.


VORVERKAUF:

Karten sind ab sofort im Austria Büro und Austria Café erhältlich, außerdem bei unseren Heimspielen im Fanshop im Stadion.

Öffnungszeiten Austria-Center, Kaiser-Franz-Josef-Str. 1, 6890 Lustenau:
Mo-Do 08.00 – 13.00 und 14.00 – 00.00, Fr 08.00 – 00.00, Sa 08.00 – 20.00

Vorverkauf Euro 12,--

Abendkassa Euro 15,--

 

Am kommenden Mittwoch, 22. Februar, laden wir ab 19:30 Uhr zum Fan-Stammtisch ins Austria Café (Kaiser-Franz-Josef-Str. 1, 6890 Lustenau) ein. Trainer Lassaad Chabbi und Präsident Hubert Nagel beantworten gerne die Fragen der Fans. Wir freuen uns auf euer Kommen!

Freitag, 17. Februar ab 19.00 Uhr im Austria Café: freut euch auf einen tollen Abend mit Live-Musik von Wolfi Verocai und Thomas Warger.

Dazu gibts Kessischübli!

Die Austria gewinnt den zweiten Test im Rahmen des Trainingslager gegen den SC Frauenfeld (Schweiz) mit 4:0 (1:0). Die Grün-Weißen zeigten sich von ihrer besten Seite und nutzten gegen einen sehr tief stehenden Gegner die engen Räume. Es war dies das letzte Testspiel in der Vorbereitung, die Saison startet am 24. Februar auswärts beim FAC (18:30 Uhr).

Unsere Torschützen:
30. Jailson
50. Durmus
70. Wießmeier 
76. Krainz

Aufstellung:
Knett (46. Mohr), Grubeck (65. Lucas Barbosa), Tuncer, Haring, Stark, Joppich (54. Sobkova), Grabher (76. Bergmeister), Bolter (69. Krainz), Pedro (50. Durmus), Wießmeier, Jailson (58. Dossou)

Große Freude herrschte gestern bei den jungen Futsal-Kickern des Gymnasium Lustenau als sie sensationell das Vorarlberg-Finale des Sparkasse Errea-Schülerliga Futsal Turniers gewannen. Besonders stolz kann dabei die Nachwuchsabteilung des SC Austria Lustenau sein, die mit Tim Erlic, Mert Tas, Paul Ortner, Julian Jäger, Angelo Bacic und Finn Ernemann sechs der neun Spieler des Siegerteams stellten. Der Erfolg ist umso höher einzuschätzen, da es gelang in der Vorrunde den Seriensieger PG Mehrerau und im Halbfinale die Sportmittelschule Hohenems zu schlagen, die beide Sport bzw. Fußball als Schulschwerpunkt haben. Im Finale gab es einen klaren 4:0 Sieg über das BG Blumenstraße. Belohnung für die Lustenauer ist nun die Teilnahme am Bundesfinale des Futsal-Cups, das vom 14. bis 16. März in Villach (Kärnten) ausgetragen wird. 

Der SC Austria Lustenau gratuliert dem Gymnasium Lustenau und den sechs Austria Nachwuchsspielern zum tollen Erfolg und wünscht viel Erfolg beim Bundesfinale. 

Live-Musik, jassen und "Greotli Greotli" - da ist sicher für jeden Fan etwas mit dabei, um die fußballfreie Zeit zu überbrücken:

Wolfi Verocai & Thomas Warger LIVE im Austria Café! Freitag, 17.02. 

Freuen Sie sich auf einen tollen Abend mit hinreißender Live-Musik. Ab 19.00 Uhr im Austria Café! 
wolfi


Jassturnier im Martinhüüsli, Samstag 18.02.
Der Austria-Nachwuchs lädt zum Jassturnier ins Martinhüüsli im Stadion - am Samstag, 18.02. ab 13.00 Uhr.

Die Startgebühr liegt bei Euro 8,-, Anmeldungen nehmen Martin Blank (0676-3542690), Sepp Sutterlüty (0664-1122600), Anto Krizic (0676-4460886) oder die Mitarbeiter vom Austria-Büro (05577-86250, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) gerne entgegen. Es gibt tolle Preise zu gewinnen!


Fasnat-Samsta-Fäscht, Samstag 25.02.
Am Fansnat-Samsta kommen die "Greotli" schon traditionell im Austria Café auf Ihre Kosten: beim Fasnat-Samsta-Fäscht ist beste Stimmung angesagt! Bis 21 Uhr erhält jeder Gast ein Glas Sekt Gratis. Mit dabei: DJ Matt Marshall und d'Luschnouar Rhin-Zigünar!

Im letzten Test vor dem Trainingslager in Malta präsentierte sich das Team von Lassaad Chabbi in Spiellaune. Der FC Hard, der erst vor wenigen Wochen in die Vorbereitung gestartet ist, musste sich zuhause klar mit 0:6 geschlagen geben. Lassaad Chabbi setzte dabei fast den kompletten Kader ein.

Bereits nach nur fünf Minuten musste der Torhüter des FC Hard hinter sich greifen. Schoko Jailson, heute als Mittelstürmer im Einsatz, nutze eine Unachtsamkeit und versenkte den Ball. Die Austria blieb am Drücker und drängte die Harder weit in die eigene Hälfte zurück. In der 10. Minuten dann das 2:0 durch Dossou nach einer traumhaften Kombination mit Durmus und Jailson. In der weiteren Folge verwaltet die Austria das Spiel und versuchte mit direkten Pässen in die Schnittstelle die Harder Abwehr zu überwinden. Nach einigen vergebenen Chancen netzte Jodel Dossou dann zum mehr als verdienten 3:0 ein. Mit diesem Spielstand ging es dann auch in die Pause.

Zur Pause wechselte Trainer Lassaad Chabbi auf sieben Personen ein, doch dies tat der Spiellaune der Mannschaft keinen Abbruch. Kapitän Christoph Stückler war es dann, der in der 51. Minute mit einem schönen Kopfball auf 4:0 erhöhte. Nur knapp zwei Minuten später nützte Daniel Sobkova eine gute Freistoß-Position und lies dem Harder Torhüter keine Chance. Den Schlusspunkt in einer einseitigen Partie setzte Bruno in der 85. Minute.

Neben der sportlichen Leistung gab es aber noch ein anderes Highlight zu bejubeln: In der 64. Minute wurde unter großem Applaus der anwesenden Austria-Fans Julian Wießmeier eingewechselt. Nach seiner schweren Verletzung hat es der Spielmacher nach nur 192 Tagen zurück auf die Fußballbühne geschafft. Es fehlte zwar noch etwas an Spritzigkeit, aber seine erste Chance auf einen Torerfolg hat er sich trotzdem erarbeitet. Nach dem Spiel fasste Wießmeier seinen Einsatz kurz und knapp zusammen: "Es fühlt sich gut an, aber es ist noch sehr anstrengend".

Joao Pedro beim LauftrainingJoao Pedro ist bereits zur Mannschaft gestoßen, jedoch absolvierte der Brasilianer seperate Laufeinheiten und durfte sich an die Temperaturen gewöhnen.

Die Austria verabschiedet sich mit dieser Leistung ins Trainingslager, welches am 9. Februar 2017 beginnt. Die Liga startet dann am 24. Februar in Wien gegen den Floridsdorfer AC.

Factbox:
FC Hard - SC Austria Lustenau 0:6
Tore: Jailson (5'), Dossou (10', 35'), Stückler (51'), Sobkova (53'), Bruno (85')

Aufstellung (Hälfte 1): Knett, Joppich, Haring, Tuncar, Stark, Dossou, Bolter, Grabher, Durmus, Grubeck, Jailson
Aufstellung (Hälfte 2): Mohr, Sobkova, Haring, Tuncar, Stückler, Roller, Dossou, Krainz, Grabher, Jailson, Lucas Barbosa
Weitere Wechsel: Victor Jatoba für Tuncar, Bruno für Dossou (60'), Bergmeister für Grabher und Wießmeier für Jailson (64')

Foto Pedro kl

In letzter Minute, kurz vor dem Schließen des Transferfensters hat sich der SC Austria Lustenau noch mit dem Offensivspieler Joao Pedro verstärkt. Es gelang damit einen jungen und sehr talentierten Spieler ins Ländle zu holen, dem zugetraut werden kann, dass er den Abgang von Raphael Dwamena in der Offensive durchaus kompensieren kann.

Der 20-jährige Brasilianer ist in Österreich kein unbekannter Spieler. Zwischen Januar 2015 und Juni 2016 lief er insgesamt 32 Mal für den FC Liefering auf, wobei ihm 9 Tore und 9 Vorlagen gelangen. Zuletzt war er bei  Coimbra Esporte in Brasilien unter Vertrag. Er zeichnet sich durch hohe technische Fertigkeiten, einen guten finalen Pass und Torgefährlichkeit aus. Die Vertragslaufzeit beträgt 1 Jahr.

Joao Pedro wird im Laufe der Woche in Lustenau erwartet und soll noch vor dem Start ins Trainingslager (09.02.2017 bis 18.02.2017) in den Trainingsbetrieb einsteigen.

Trainer Lassaad Chabbi: „Ich bin sehr froh, dass es uns gemeinsam gelungen ist, in letzter Minute noch so einen starken und talentierten Spieler wie Joao Pedro zu holen. Wir kennen ihn aus seiner Zeit in Liefering. Er bringt alles mit, um unsrer Offensivspiel weiter zu bereichern. Durch seine Fähigkeiten und seine Flexibilität macht er uns vielleicht noch unberechenbarer. Die Fans können sich jedenfalls darauf freuen, nach Raphael Dwamena, wieder ein Toptalent bei der Austria zu sehen.“

Wir wünschen João Pedro einen guten Start bei der Austria. Gemeinsam können wir mit Grün-Weiß Großes schaffen!

Seit einigen Wochen haben die beiden jungen Brasilianer Victor Jatoba (19 Jahre) und Lucas Barbosa (20 Jahre) bei der Truppe von Lassaad Chabbi mittrainiert. Nachdem sie in den Trainingseinheiten und den Vorbereitungsspielen eine Leistungsprobe abgeben konnten, hat sich die Austria mit den Spielern darauf geeinigt, dass sie vorerst als Amateurspieler zum Verein stoßen werden.

In den kommenden Monaten werden sie bei der Austria-Amateurmannschaft genauer beobachtet und haben so die Möglichkeit sich für einen Profivertrag zu empfehlen. Jatoba ist ein großer und schneller Defensivspieler, der sowohl in der Innenverteidigung als auch im defensiven Mittelfeld eingesetzt werden kann. Lucas Barbosa ist Stürmer. Er zeichnet sich durch ein gutes Dribbling aus und hat mit einem Tor im Testspiel gegen den FC Vaduz vor wenigen Tagen seine Torgefährlichkeit bereits angedeutet.

Wir wünschen beiden einen guten Start bei der Austria! Viel Erfolg bei Grün-Weiß! #GemeinsamGroßesSchaffen

Am heutigen Tag muss die Austria leider einen wertvollen Abgang verkünden. Nach nur einer halben Saison wechselt der Torgarant des SC Austria Lustenau, Raphael Dwamena, in die Schweiz zum FC Zürich. Die Schweizer kämpfen aktuell um den Wiederaufstieg in die erste Klasse. Der 21-jährige Ghanaer soll nun für die nötigen Tore sorgen, um die aktuelle Tabellenführung in der Challenge League abzusichern.

Der treffsichere Austria-Stürmer, der zu Beginn der Saison vom FC Liefering verpflichtet wurde, wird nur schweren Herzens freigegeben. In der Hinrunde erzielte Dwamena in 20 Spielen 18 Tore und war an vielen guten Möglichkeiten der Grün-Weißen beteiligt. Auch in der Mannschaft sorgte der junge Stürmer für gute Laune und Stimmung.  Über die Höhe der Ablöse wurde von beiden Seiten Stillschweigen vereinbart.

Wir wünschen Raphael viel Erfolg in der Schweiz! Zeig ihnen was in dir steckt und dann werden weitere große Clubs folgen. Natürlich bist du jederzeit bei uns in Lustenau Willkommen!

Firat TuncerDer SC Austria Lustenau hat mit Firat Tuncer einen Neuzugang zu vermelden. Der 21-jährige Deutsche konnte in den beiden Testspielen gegen FC Wil und FC Vaduz überzeugen. Der Verein und der Spieler einigten sich auf einen Spielervertrag mit Laufzeit bis Sommer 2018 mit vereinsseitiger Option auf Vertragsverlängerung.

Firat fühlt sich sowohl auf der Innenverteidiger- als auch auf der rechten Außenverteidiger-Position zuhause. Er hat seine fußballerische Ausbildung beim 1. FC Köln erhalten, wo er von der U-12 bis zur U-23 sämtliche Mannschaften durchlaufen hat. Zudem kam er zweimal für die türkische U-18-Nationalmannschaft zum Einsatz. Seit Sommer 2016 war der Spieler vereinslos. Er hat sich seitdem beim deutschen Drittligaverein Fortuna Köln fitgehalten. Der geborene Kölner zeichnet sich durch einen guten Defensivzweikampf, Übersicht beim Spielaufbau, ein gutes Passspiel und durch seine Schnelligkeit aus.

Herzlich Willkommen Firat! Auf eine erfolgreiche Zeit. #GemeinsamGroßesSchaffen

FC Wil - Austria Lustenau 1:1

Samstag, 21 Januar 2017

201607 austria wil 125 280Testspiel: FC Wil - SC Austria Lustenau 1:1
Samstag, 21. Januar 2017, 14 Uhr
37. Minute Bottani 1:0, 57. Durmus 1:1.
Der FC Wil 1900 ist aktuell Dritter der schweizerischen Challenge League. Das Testspiel in der IPG Arena endete mit einem Unentschieden. Die Austria hatte in der Anfangsphase des ersten Durchgangs gleich vier hochkarätige Torchancen, zweimal durch Jodel Dossou, Pius Grabher und Raphael Dwamena. Der FC Wil nützte in der 37. Minute eine Inkonsequenz in unserer Abwehr aus. Bottani nützte einen Querpass im Strafraum zum 1:0-Führungstreffer. Nach der Pause wechselten beide Trainer durch. Die Austria drückte vehement auf den Ausgleich. Ilkay Durmus erzielte in der 57. Minute den längst verdienten Ausgleich.

Dienstag, 24. Januar, 16 Uhr, Hohenems
Austria Lustenau - FC Vaduz

Gleich 2 Livespiele innert 4 Tagen bringt die Spieltagsfixierung durch die Bundesliga. Runde 21 bis 25 im Überblick:


Sky Go Erste Liga – 21. Runde, 24.02.2017 
Freitag, 24. Februar 2017, 18:30 Uhr 
SV Horn – KSV 1919 
FC Wacker Innsbruck – WSG Swarovski Wattens 
FAC Wien – SC Austria Lustenau 
FC Blau Weiß Linz – SC Wiener Neustadt 
  
Freitag, 24. Februar 2017, 20:30 Uhr 
FC Liefering – LASK Linz

  
Sky Go Erste Liga – 22. Runde, 03.03.2017 
Freitag, 03. März 2017, 18:30 Uhr 
FC Liefering – FAC Wien 
SV Horn – FC Blau Weiß Linz 
SC Austria Lustenau – KSV 1919 
WSG Swarovski Wattens – SC Wiener Neustadt 
  
Freitag, 03. März 2017, 20:30 Uhr 
LASK Linz – FC Wacker Innsbruck

  
Sky Go Erste Liga – 23. Runde, 10.03.2017 
Freitag, 10. März 2017, 18:30 Uhr 
SC Wiener Neustadt – LASK Linz 
KSV 1919 – WSG Swarovski Wattens 
FC Wacker Innsbruck – FC Liefering 
FAC Wien – SV Horn 
  
Freitag, 10. März 2017, 20:30 Uhr 
FC Blau Weiß Linz – SC Austria Lustenau

  
Sky Go Erste Liga – 24. Runde, 13./14.03.2017 
Montag, 13. März 2017, 18:30 Uhr 
FC Wacker Innsbruck – SC Austria Lustenau 
  
Dienstag, 14. März 2017, 18:30 Uhr 
FC Liefering – KSV 1919 
LASK Linz – WSG Swarovski Wattens 
SV Horn – SC Wiener Neustadt 
FAC Wien – FC Blau Weiß Linz

  
Sky Go Erste Liga – 25. Runde, 17.03.2017 
Freitag, 17. März 2017, 18:30 Uhr 
SC Wiener Neustadt – FAC Wien 
SC Austria Lustenau – FC Liefering 
WSG Swarovski Wattens – SV Horn 
FC Blau Weiß Linz – FC Wacker Innsbruck 
  
Freitag, 17. März 2017, 20:30 Uhr 
KSV 1919 – LASK Linz 
  

Wießmeier nimmt Training auf

Montag, 09 Januar 2017

Unsere Nr. 10 Julian Wießmeier steigt heute wieder ins Training ein! :D Nach seiner schweren Verletzung, die er sich im Auswärtsspiel bei Blau-Weiß Linz am 15. August 2016 zugezogen hat, hat sich der Spielmacher der Grün-Weißen nun erfolgreich zurückgekämpft.

"Zu Beginn lassen wir Julian selbst entscheiden wie weit er geht. Er soll auf alle Fälle alles probieren, jedoch lassen wir Zweikämpfe vorläufig noch aus", lautet das erste Statement aus dem Trainer- und Betreuerstab.

#GemeinsamGroßesSchaffen

Testspiele Jänner & Februar 2017

Dienstag, 03 Januar 2017

Während sich unsere Spieler noch im Urlaub befinden, konnten wir die meisten der 7 geplanten Testspiele  fixieren. Trainingsauftakt in Lustenau ist am Montag, den 9. Jänner. Am 12. und 13. Jänner findet das Teambuilding und der Biathlon in Au bei Familie Muxel statt. 

die Testspiele:
Sa. 14.01.2017, 14.00 Uhr, SC Freiburg II - SC Austria Lustenau (in Waldshut-Tiengen)
Sa. 21.01.2017, noch offen
Di. 24.01.2017, 18.00 Uhr, SC Austria Lustenau - FC Vaduz (in Hohenems)
Sa. 28.01.2017, 14.00 Uhr, FC Winterthur - SC Austria Lustenau (in Winterthur)
Sa. 04.02.2017, 14.00 Uhr, FC Hard - SC Austria Lustenau (in Hard)
Di. 14.02.2017, FC Brühl St. Gallen - SC Austria Lustenau (Uhrzeit und Ort noch offen)
Fr. 17.02.2017, 18.00 Uhr, FC Dornbirn - SC Austria Lustenau (in Dornbirn)

Jahrbuch 2016

Freitag, 23 Dezember 2016

Sollte bei keinem Austrianer unter dem Weihnachtsbaum fehlen: das Jahrbuch 2016! Über 70 Seiten mit einem Rückblick auf unsere Spiele, Veranstaltungen und "Kurioses". Erhältlich ist das Buch im Austria-Center um Euro 10,--.

Öffnungszeiten:
 

Freitag 23.12. 08.00 - 00.00 Uhr 
Samstag 24.12. 08.00 - 14.00 Uhr 

27. bis 31.12.:
 

Di. - Do. 08.30 - 13.00 und 17.00 - 00.00 Uhr 
Fr. 08.30 - 00.00 Uhr 
Sa. 08.30 - 16.00 Uhr

Zum Abschluss des Jahres wartet heute ein richtiger Leckerbissen auf die Fußball-Fans: der FC Bayern München empfängt ab 20.00 Uhr das Überraschungs-Team aus Leipzig. Die Bayern stehen mit 36 Punkten auf Platz 1, dahinter folgt punktgleich RB Leipzig.

Wir übertragen die Partie, sowie die restlichen Spiele, live im Austria Café!

Vergangenen Samstag lud die Austria zur traditionellen Jahreshauptversammlung mit anschließender Weihnachtsfeier.

Neben der Mannschaft durfte Hubert Nagel wie üblich viele Mitglieder, Helfer, Sponsoren, Trainer und Vertreter der Politik begrüßen. Erfreut zeigte sich die Vereinsführung über das abgeschlossene Wirtschaftsjahr 2015/2016, welches nahezu ausgeglichen abgeschlossen wurde. Ein leichtes Plus von Euro 1.281,36 bedeutet immerhin eine Trendwende zu den beiden vergangenen Jahren.

Auch am Tag der Weihnachtsfeier waren wieder viele Helfer im Einsatz, um alle Besucher mit Schnitzel, Salat und Getränken zu verwöhnen. Heuer wurde folgenden Austrianern für ihre Verdienste eine Auszeichnung überreicht:

Nadel Silber:

Hanno Alge (Fa. Alge Elastic)

Stefan Baldauf

Adrian Haag

Rudolf „Flötar“ Hämmerle

Kurt König

Harald Kräutler

Andrea Schwärzler

Edi Werle

Martin Wunderlich

Nadel Gold:

Sutterlüti Erwin

Muxel Stephan

Austrianer des Jahres:

Sonnberger Franz

Julian Wießmeier

Danke an all jene, die über das ganze Jahr hinweg dem Verein treu zur Seite stehen und viele Stunden ihrer Freizeit für die Austria opfern. 

 

Austria Lustenau - SV Horn, 18:30 Uhr

Freitag, 02 Dezember 2016

20161220 Austria Horn BMW Trikot280Heute, Freitag, 2. 12. 2016, 18:30 Uhr im Reichshofstadion
Austria Lustenau - SV Horn
Zum Abschluss der Herbstrunde geht's heute nochmals rund. Beide Mannschaften wollen mit einem Sieg in die Winterpause gehen, um sich eine gute Position für das Frühjahr zu sichern. Der SV Horn steht zwar im Abstiegskampf, hat aber unter Trainer Masanori Hamayoshi zuletzt gegen Liefering ein beachtliches 1:1 erreicht und gegen direkte Konkurrenten gewonnen. Für das Austria-Team von Lassaad Chabbi und Walter Bitriol wird es eine anspruchsvolle Aufgabe gegen einen unbqeuemen, schwierigen Gegener. Der in der Offensive und in der Abwehr mit schnellen, großen und robusten Spielern kommt. In Horn hat die Austria auswärts mit 3:1 gewonnen. Das erste Spiel in Lustenau endete mit einem 2:1-Austria-Sieg. Diese erfolgreiche Serie soll heute vor heimischem Publikum verlängert werden.

Versteigerung der Original-Trikots nach dem Spiel
Das Autohaus Unterberger ist auch heute Spieltagssponsor. Unsere Spieler laufen heute im weißen BMW-Trikot auf. Die von Austria-Mama Lieselotte frisch gewaschenen Original-Trikots werden heute um ca. 21:30 Uhr im Glashaus versteigert. Zu jedem Trikot gibt es einen Weihnachtsgeschenkskarton mit Austria-Wein, Schal, Socken und dem neuen Buch "Grünzeug"

Der Nachwuchs von Austria Lustenau lädt alle fußballbegeisterten Eltern und Kinder zum alljährlichen Hallenturnier in die Gymnasiumhalle ein. Gespielt wird von Freitag, 9. bis Sonntag, 11. Dezember. Für´s leibliche Wohl ist gesorgt! 

 

 

 

 

 

 

Programm:

Freitag, 9. 12. 2016

14:00 Uhr – U 10 A

16:00 Uhr – U 13 B

18:00 Uhr – U 16 B

20:00 Uhr – U 16 A

Samstag, 10. 12. 2016

08:30 Uhr – U 11 B

10:30 Uhr – U 11 A

12:30 Uhr – U 12 B

14:30 Uhr – U 12 A

16:30 Uhr – U 14 A

18:30 Uhr – U 13 A

20:30 Uhr – Lustonoar Teams

Sonntag, 11. 12. 2016

08:00 Uhr – 10 B

10:30 Uhr - Bamini

12:30 Uhr – U 7 A/B

14:30 Uhr – U 8 A/B

16:30 Uhr – U 9 A/B

SC Austria Lustenau - LASK Linz 2:4

Freitag, 25 November 2016

4:2 hört sich zwar nach einem eindeutigen Ergebnis an, jedoch hatte der LASK heute einfach das Glück auf ihrer Seite. Sowohl das Tor zum 0:1 als auch zum 1:2 waren beide etwas fragwürdig. Beim 0:1 war der Ball wahrscheinlich schon im Toraus und beim zweiten Treffer bekommt Imbongo den Ball auf der Torlinie an die Hand. Bereits nach 10 Minuten hatte sich die Austria gefangen und der Top-Scorer Raphael Dwamena erzielte mit einem schönen Schlenzer den Ausgleich. Mit dem Tor übernahm die Austria auch das Kommando.

Nach einer guten halben Stunde hätte der LASK dann nur noch zu 10. sein dürfen, da Rene Gartler Christoph Stückler klar mit dem Ellbogen im Gesicht trifft. Die Situation erhält noch zusätzliche Brisanz, da sich das ganze im Linzer Strafraum ereignete.

Ausgerechnet Gartler war es dann in der 87. Minute, der nach dem mehr als verdienten Ausgleich in Minute 82 durch Raphael Dwamena, den LASK wieder in Führung brachte. Nur 2 Minuten später waren dann alle Hoffnungen begraben als Miesenböck aus dem Rückraum des Strafraums auf 2:4 erhöhte.

Somit rutscht die Austria wieder auf Tabellenplatz 2. Kommende Woche gibt es aber noch eine Chance, um sich mit einem Sieg in die Winterpause zu verabschieden.

Austria - LASK

Freitag, 25 November 2016

201611 Unterberger BMW Mini1 280Freitag, 25. November 2016, 20:30 Uhr
Austria Lustenau - LASK
Das Topspiel des Tabellenführers gegen den Zweiten. Austria-Trainer Lassaad Chabbi: "Das Match gegen den LASK wird eine sehr große Herausforderung, die wir mit Freude und vollem Engagement angehen werden. Der LASK ist einer der Titelfavoriten und hat einen sehr guten Lauf. Oliver Glasner hat ein Team mit sehr schnellen Spieler, die ständig für Druck sorgen und mit Rene Gartler einen erfahrenden Goalgetter, der in den beiden ersten Spielen gegen die Austria drei Tore erzielt hat. Das erste Treffen in Lustenau endete mit 1:1. Jailson erzielte damals den Ausgleich. Das Rückspiel gewann der LASK mit 3:1.  Das Mittelfeld und die Abwehr des LAKS mit den Routiniers zählt zum Besten, was wir in der Sky Go ersten Liga haben. Aber unser junges Team hat sich im Laufe der Saison ständig verbessert und kann qualitativ mit dem LASK durchaus mithalten. Auch wir haben sehr schnelle Spieler und mit Raphael Dwamena einen Goalgetter, der dem LASK 90 Minuten lang zusetzen wird. Ich kann mich auf die Routiniers wie Mario Bolter und Kapitän Christoph Stückler voll verlassen."

Mit Ausnahme von Julian Wießmeier kann  Chabbi voraussichtlich auf den gesamten Kader zählen. Chabbi: "Zu Hause haben wir mit unseren Fans im Rücken einen unschätzbaren Vorteil. Wir wollen unsere Stärken ausspielen, den Gegner ständig unter Druck setzen und zu Fehlern zwingen. Wir bereiten uns vor jedem Spiel gewissenhaft vor und analysieren unseren Gegner akribisch. Das gilt speziell für das Spitzenspiel gegen den LASK. Die Taktik richtet sich am jeweiligen Gegner aus, wir können aber auch das System während des Spiels umstellen, wenn es notwendig wird. Wir haben uns sehr gut vorbereitet und wollen dieses Spiel unbedingt gewinnen."

Spieltagssponsor ist das Autohaus Unterberger, Dornbirn. Unser Team wird in den grünen Trikots mit dem MINI-Emblem auftreten. Am kommenden Freitagen gegen den SV Horn treten wir mit BMW-Trikots an.

Frühjahrs-Schneeballkarte um Euro 50

Sonntag, 20 November 2016

Jetzt für Euro 50 die Frühjahrs-Schneeballkarte besorgen und die Heimspiele gegen den LASK und Horn gratis besuchen! 

Wer sich jetzt die Scheeballkarte für das Frühjahr 2017 sichert, profitiert gleich doppelt: die Karte ist nämlich ab sofort gültig! Die beiden Spiele gegen den LASK (25.11.) und Horn (02.12.) sind also gratis mit dabei!

Die Frühjahrs-Schneeballkarte ist im Austria-Büro und bei unseren Heimspielen an der Pressekassa erhältlich.
 Sie können die Karte auch telefonisch unter 05577 / 8 62 50 bestellen und bei einem der nächsten Heimspiele an der Pressekassa abholen. 

20161015 austria innsbruck149 torjubel280WSG Swarovski Wattens - Austria Lustenau 2:4 (2:1)
Mit diesem Sieg hat sich Austria Lustenau den Herbstmeistertitel gesichert. Zwei Mal in Rückstand und am Ende ein klarer 4:2-Auswärts-Sieg. Lassaad Chabbis Team hat das Spiel erfolgreich gedreht, hat von Beginn an klar auf Sieg gespielt und gewonnen.

Nach nur 69 Sekunden geht Wattens nach einem Eckball durch Kekez mit 1:0 in Führung. Doch die Austria lässt sich nicht beirren, hat einen klaren Spielplan und macht ständig Pressing nach vorne. In der 9. Minute hat Bruno hat die erste Ausgleichschance. Die Austria hat in der ersten Viertelstunde gut 70 % Spielanteil. In der 22. Minute eine schnelle Kombination von Bruno auf Pius Grabher, der ins Zentrum auf Marco Krainz weiterspielt. Dieser setzt den vorpreschenden Bruno mit auf der linken Seite ein. Bruno flankt auf Raphael Dwamena, der den Ball in einer Rückwärtsbewegung kunstvoll per Kopf zum 1:1 ins Kreuzeck versenkt.

Die Austria bleibt drückend überlegen. Bruno und Dwamena verziehen knapp. Durmus verfehlt einmal das leere Tor per Kopf knapp. Doch Wattens schlägt mit einem schellen Konter zurück Toplitsch übernimmt in der 36. Minute eine weite Flanke, löst sich von seinem Gegenspieler und schießt von der Stafraumkante unhaltbar zum 2:1 ein. Der Spielverlauf wird von den Gastgebern erfolgreich auf den Kopf gestellt. Torwart Oswald pariert in der ersten Halbzeit insgesamt sechs Schüsse der Austria aufs Tor.

Nach dem Wechsel bleibt die Austria am Drücker. In der 60. Minute ein scheller Steilpass auf den durchbrechenden Dwamena, der nur noch mit einer rüden Notbremse vor dem Strafraum gestoppt werden kann. Rote Karte für Steinlechner. In der 70. Minute spielt Marco Stark von der rechten Seite einen Pass über 35 Meter in den Stafraum. Torwart Oswald will retten, verfehlt den Ball. Raphael Dwamena reagiert blitzschnell und schlenzt den Ball aus einer Drehung lässig zum 2:2-Ausgleich ins Tor.
Wattens steckt nicht auf, kämpft auch mit 10 Mann beherzt weiter und kommt durch Mörk zu einer Torchance. In der 81. Minute spielt die Austria eine Viererkombination von Jailson auf Philip Roller, der schnell auf Mario Bolter weiteleitet. Dessen überlegte Flanke geht ins Zentrum des Strafraums direkt auf Raphael Dwamena, der mit kraftvoll-eleganter Drehung zwei Gegenspieler aussteigen lässt und zur 2:3-Führung unhaltbar ins lange Eck einschießt.

In der 84. Minute fällt die Entscheidung. Jailson übernimmt den Ball am eigenen Strafraum, stößt schnell vor und spielt einen Steilpass auf Raphael Dwamena. Dieser überläuft seinen Gegenspieler mit einer Finte und spielt einen Querpass zu Bruno, der aus vollem Lauf zum 2:4 einschießt.

Mit diesem Sieg ist die Austria ist Herbstmeister der Sky Go Ersten Liga. Die Bilanz ist beeindruckend: Die Austria ist seit acht Spielen ungeschlagen und bestes Auswärtsteam der Liga. Unsere Mannschaft hat 17 Punkte nach Rückständen geholt und musste in 18 Runden nur zwei Niederlagen einstecken.. Raphael Dwamena hat 15 Tore und 3 Assists erzielt.

Unser Trainer Lassaad Chabbi stand 90minuten.at Rede und Antwort. Wir haben hier für euch das Interview noch einmal angeführt. Vielen Dank an Georg Sander und 90minuten.at für das tolle Interview:


Austria Lustenau ist Tabellenführer der SkyGo Erste Liga. Oberflächlich mag es am Ghanaer Raphael Dwamena und seinen zwölf Saisontoren liegen. Austria-Coach Lassaad Chabbi gibt im Interview mit 90minuten.at einen Einblick, wie sein Erfolg zustande kommt. Das Gespräch führte Georg Sander

90minuten.at: Warum ist Austria Lustenau gegenwärtig Erster in der SkyGo Erste Liga?
Lassaad Chabbi: Weil wir mehr Punkte als die anderen geholt haben.

So einfach?
Einfach ist das nicht. Da steckt viel harte Arbeit dahinter.

Medial steht derzeit Ex-Liefering-Spieler Raphael Dwamena mit seinen 15 Toren im Fokus. Ist es manchmal so einfach, dass man als Trainer einen Stürmer hat, der Tor um Tor schießt?
Er hat auch schon bei Liefering Tore geschossen. Bei uns passt aber das gesamte Team zusammen, ist gut gewachsen. Wir haben auch Geduld mit ihm. Er hat auch ein paar Spiele keine Tore gemacht (Anm.: zwischen Runde 12 und 15). Aber er war immer in der Startelf. Raphael fühlt sich im Team sehr wohl und es macht ihm Freude, Fußball zu spielen. Und wenn du Freude hast, dann triffst du auch.

Ist die mentale Komponente bei Stürmer wichtig?
Es ist bei Raphael jetzt wie letztes Jahr bei meinem Sohn (Anm.: Seifedin Chabbi, spielt seit Sommer beim FC St. Gallen). Es ist mir wichtig, dass ein Stürmer Chancen hat! Es gibt viele, die denken, dass ein Stürmer nicht gut ist, wenn er nicht trifft. Mir ist ein Stürmer lieber, der zu vielen Chancen kommt als einer, der kaum zu Chancen kommt. Raphael hat wie mein Sohn seine Chancen bekommen. Trifft er nicht, hat er trotzdem das Vertrauen des Trainers. Wenn er in einem Spiel zu seinen Chancen kommt und kein Tor macht, macht er sie vielleicht im nächsten Spiel. Viele sagen: Der hat zwei Spiele nicht getroffen, also muss ein anderer spielen. Das glaube ich nicht.

Taktisch vertrauen sie auf ein recht aufregendes 4-2-3-1 mit Rochaden in den Offensivpositionen. Wie hoch ist der Anteil individueller Klasse für so eine Spielart, wie hoch der Anteil an der Trainingsarbeit?
Das kommt immer auf die Spielphilosophie darauf an, die der Trainer vermitteln will. Es geht bei mir ums Positionsspiel und Automatismen. Dass der eine weiß, wo er hin muss, wenn der andere in diese Richtung läuft, ist ein langer Prozess. Ich habe eben meine Philosophie, wie Fußball gespielt werden soll. Und ich bin ständig bei Toptrainern hospitieren. Egal ob Guardiola oder Frank de Boer. Ich war in St. Petersburg bei Zenit. Ich habe immer darauf geachtet, wie sie Offensivfußball spielen. Das ist mir wichtig. Wir trainieren das, damit jeder weiß, wer sich wohin nach vorne bewegt und wer nach hinten absichert, wenn der Ball beispielsweise auf die linke Seite kommt. Aber wir haben auch das Wissen, dass nicht alles schlecht ist, wenn wir einmal ein oder zwei Spiele verlieren. Wir spielen offensiven Fußball, aber ich sage meiner Mannschaft immer, dass wir uns an den Spruch halten: Offensiv spielen, defensiv denken. Dann funktioniert auch das Positionsspiel, wenn es diese Automatismen gibt.

In der zweiten Leistungsstufe ist die Fluktuation hoch, wie schwierig ist es in diesem Umfeld, Automatismen zu erarbeiten?
Es ist nicht so einfach, wenn jedes Jahr die besten weg gehen. Irgendwann – das sage ich ganz ehrlich – zerbricht das Team dann. Du kannst ja nicht jedes Jahr bei Null anfangen. Ich möchte, und ich hoffe uns gelingt das, dass unsere Mannschaft zusammen bleibt. Dann haben wir auch eine Chance auf Erfolge.

Spielt da das Scouting noch mehr eine Rolle? Viele Transferflops kann man sich nicht leisten, gleichzeitig gibt es nicht unendlich viel Geld für Scouting. Wie finden Sie die Spieler für Ihr System?
Ich bin seit 30 Jahren in Österreich und im Fußball tätig. Ich weiß schon, welche Spieler da dazu passen. Ich suche immer Spieler, die Qualität haben. Ich suche auch immer Spieler, die eine gute Ausbildung haben. Mehr als die Hälfte meiner Spieler haben die Matura. Für mich ist es auch ein bisschen einfach. Dwamena ist zu uns gekommen, er wusste, dass ich auch Afrikaner bin und mit dieser Mentalität der Afrikaner kann ich ganz gut. Ich hole auch gerne Österreicher, die gute Fußballer sind und gerne in der Bundesliga spielen wollen, wie Marco Krainz oder Valentin Grubeck. Die haben Talent, sie müssen nur an sich selber glauben.

Sie verlassen sich beim Spielerholen auf Ihre Erfahrung?
Und auf den Verein. Manager Daniel Ernemann war Fußballer, er versteht sehr viel von Fußball. Er schaut immer, wie der Markt ist. Auch unser Präsident Hubert Nagel ist seit Jahrzehnten im Fußball und seit zwanzig Jahren Präsident des Vereins. Nach so langer Zeit hat man auch viel Ahnung. Wir entscheiden immer zusammen.

Verändert es etwas für Sie, wenn Lustenau nun nicht mehr Jäger ist, sondern gejagt wird?
Nein. Darüber reden wir nicht. Ich sage meinen Spielern immer, dass sie Fußball spielen sollen und es genießen. Ihre Frauen, Kinder, Familien und Freunde sollen sie am Wochenende mitbringen, für sie und die Fans spielen. Am Schluss schauen wir dann, wo wir landen. Aber wir sprechen nicht über den Tabellenplatz. Es freut uns, dass wir Erste sind. Aber es darf kein Druck entstehen. Wir wollen einfach nur schönen Fußball spielen und Fans und Familie eine gute Zeit bereiten.

Was halten Sie generell und auch im Zusammenhang mit der geänderten Tabellensituation vom Plan B, der von den Medien sehr gerne gefordert wird?
Wir haben nicht nur einen Plan B, sondern auch C und D. Wir spielen immer offensiv, aber mit verschiedenen Systemen. Wir spielen nicht nur 4-2-3-1, im Spiel ändern wir auf 4-4-2 oder 4-3-3. Das sind verschiedene Pläne. Es kommt auch drauf an, wie der Gegner auf uns reagiert.

Warum läuft das jetzt alles so gut? In vergangenen Jahren war man etwas weiter weg?
Ich kann nicht beurteilen, was vor mir war. Ich will keine Energie auf Sachen verschwenden, die ich nicht weiß. Jetzt läuft alles. Nicht nur der Trainerstab arbeitet gut, sondern auch der Betreuerstab. Wir haben tolle Leute, die alle super arbeiten. Wir sind immer pünktlich beim Hotel und beim Stadion. Wir haben auch einen super Busfahrer. Es liegt nicht immer nur am Trainer.

Auch das Umfeld stimmt?
Es gibt Vereine, die vergessen, wie wichtig die Betreuer sind. Wie wichtig ist ein Platzwart? Wie wichtig ist ein Busfahrer? Der Ernst Happel hat früher gesagt: „Der wichtigste Mann für mich ist der Busfahrer, weil er mich pünktlich zum Stadion bringt.“ Das stimmt in meinen Augen.

Sie haben nach der aktiven Karriere in Bludenz und die Vorarlberger Akademie gearbeitet, bevor Sie ein Jahr in der Heimat in Tunesien Co-Trainer waren. Sie kennen Vorarlberg und den Fußball. Für wie wichtig erachten Sie es auch auf lange Sicht, dass Austria Lustenau in die ab 2018 kommende Zwölferliga kommt?
Wir werden alles dafür tun, dass wir zu den besten zwölf Vereinen gehören werden. Wir möchten unbedingt schnell dorthin, wo Rapid und Austria sind. Und es ist nie zu früh!

Wir danken für das Gespräch!

Originalquelle: 90minuten.at

Mit 1:0-Sieg an die Tabellenspitze

Sonntag, 06 November 2016

20161117 austria wiener neustadt dwamena280Austria Lustenau – SC Wiener Neustadt 1:0
Siegtorschütze Raphael Dwamena in der 66. Minute

Wiener Neustadt war bisher die erfolgreichste Mannschaft in der Rückrunde. Austria-Trainer hat den Gegner genau studiert und seine Mannschaft strategisch klug und offensiv aufgestellt. Unser Team war von Beginn an spielbestimmend, lief aber lange gegen ein defensiv sehr starkes blaues Bollwerk an. In der 7. Minute flankte Bruno von der rechten Seite weit in den Strafraum, Dwamena übernahm volley, sein Schuss ging aber weit über das Tor. In der 10. Minute übernahm Marco Stark mit einer akrobatischen Einlage eine weite Freistoßflanke von Daniel Sobkova. Der Schuss strich aber knapp an der Latte vorbei und Sittsam konnte für den geschlagenen Torwart per Kopf noch retten. Ein weiterer direkter Freistoß von Sobkova wurde von Torwart Schierl am Tor vorbeigelenkt. In der 28. Minute eine weitere Chance für Dwamena nach Bruno-Flanke von links. Der Schuss geht aber Zentimeter am langen Eck vorbei. In der 28. Minute hält Duran Marco Krainz klar fest, dieser kommt im Strafraum zu Fall, der Elfmeterpfiff bleibt aber aus. In der 36. Minute haben die Gäste ihre erste Chance, Torwart Christopher Knett, der bis dahin einen geruhsamen Abend erlebte, verkürzt den Winkel aber entscheidend.

Gleich nach dem Seitenwechsel hat Ilkay Durmus aus vollem Lauf die nächste Torchance, der Ball wird aber abgewehrt. Das Spiel geht hin und her, mit klaren Vorteilen für die Austria. In der 66. Minute fällt das 1:0. Pius Grabher spielt aus dem Zentrum eine Flanke zur rechten Seite, die Sobkova per Kopf auf den eingewechselten Jailson weiterleitet. Schoko stürmt in den Strafraum, flankt auf Raphael Dwamena, der den Ball mit akrobatischem Einsatz aus kurzer Distanz ins Tor lenkt. Großer Jubel unter den Besuchern und Austria-Fans. Aber auch die kleine Schar an Anhängern aus Wiener Neustadt feuert ihre Mannschaft weiter lautstark an. Die Schlussphase wird farbiger, weil nun auch die Niederösterreicher offensiver werden müssen. In der 85. Minute hat Wiener Neustadt aus einem Freistoß die zweite echte Torchance im Spiel. Christopher Knett ist auf der Hut und wehrt den harten Schuss bravourös ab. In der 86. Minute düpiert Jodel Dossou zwei Gegner und spielt einen Steilpass auf Raphael Dwamena. Dieser schießt den Ball am herauseilenden Torwart vorbei aufs Tor. Der Ball geht nur Zentimeter am Tor vorbei. In der Nachspielzeit wird Dossou rüde von hinten gefoult und der Gegenspieler mit Rot vom Platz gestellt.

Der 1:0-Sieg ist knapp, aber hoch verdient. Unsere Spieler und das Trainerteam Lassaad Chabbi und Walter Bitriol haben diesen Sieg verdient. Seit April 2013 steht die Austria erstmals wieder an der Tabellenspitze.

Runde 18-20: Anstoßzeiten fixiert

Freitag, 04 November 2016

Die Bundesliga hat für die noch ausstehenden Runden im Jahr 2016 sämtliche Spieltermine festgelegt. Für unsere Austria bedeutet dies, dass wir noch 1 Livespiel und zwei "normale" Spiele bestreiten:

 

18. Runde, Freitag 18.11., 18.30 Uhr: WSG Wattens - SC Austria Lustenau

19. Runde, Freitag 25.11., 20.30 Uhr: SC Austria Lustenau - LASK Linz (Livespiel!)

20. Runde, Freitag 02.12., 18.30 Uhr: SC Austria Lustenau - SV Horn

201606 zuerich austria005 280Freitag, 4. November 2016, 18:30 Uhr
SC Austria Lustenau - SC Wiener Neustadt
Das erste Spiel endete mit einem 1:4-Auswärtssieg der Austria. Nun sind die Karten aber neu gemsicht. Wiener Neustadt hat im 2. Durchgang der Meisterschaft bisher sehr stark gespielt. Es sind alle Voraussetzungen für ein spannendes, torreiches Spiel gegeben. Das Team von Lassaad Chabbi will an den fulminanten 5:3-Auswärtssieg gegen Tabellenführer Liefering vor heimischem Publikum den nächsten Sieg.

Bundesliga-Vorbericht

20160425 austria liefering 0355 280FC Liefering - SC Austria Lustenau 3:5 (0:2)
Das Spitzenspiel der Sky Go Ersten Liga hat gehalten, was es versprochen hat. Rasse, Klasse, Kampf und viele Tore. Raphael Dwamena (3), Pius Grabher und Ilkay Durmus erzielten die Austria-Tore. Mit diesem Sieg beim Tabellenführer hat die Austria den 2. Tabellenplatz erfolgreich verteidigt.

Raphael Dwamena brachte die Austria bereits in der 6. Minute in Führung. Nach einem Ausflug des Torwarts übernimmt Bruno eine Flanke von Ilkay Durmus. Brunos Kopfball kann auf der Linie noch abgewehrt werden. Dwamena übernimmt den Abpraller und netzt souverän zum 0:1 ein. Das 0:2 fiel in der 23. Minute. Alexander Joppich spielt einen Steilpass auf Dwamena. Der Ball wird abgelenkt, unser Mittelstürmer erwischt ihn trotzdem, tritt unwiderstehlich an, stößt in den Strafraum vor und schießt sicher zum 0:2 ein. Es folgt ein offener Schlagabtausch. Kurz vor Ende der 1. Halbzeit wird Dwamena im Strafraum umgerissen, der Elfmeterpiff bleibt aus. Die Halbzeitführung beim jungen Tabellenführer ist verdient.

Nach der Pause beweisen die jungen Red Bulls ihre Gefährlichkeit. Lorenz Grabovac erzielt mit schnellem Vorstoß in der 46. Minute den Anschlusstreffer zum 1:2. Nun beweist sich, wie wichtig unsere Fans sind, die zahlreich angereist sind. In dieser kritischen Situation feuern sie unsere Mannschaft erst recht an. Pius Grabher gelingt in der 54. Minute das 1:3. Pius erobert den Ball im Strafraum und schießt den Ball an allen Gegenspielern vorbei ins Tor. Unser Spieler laufen zu den Fans, die laut jubeln und begeistert ihre Fahnen schwenken. Das Spiel wird auf beiden Seiten farbig. Beide Mannschaften fighten um den Sieg.

Ilkay Durmus krönt seine starke Leistung in der 64. Minute mit der 4:1-Führung. Das Spiel scheint vorentschieden. Wehende Fahnen und Jubel auf der Tribüne bei den mitgereisten grün-weißen Austria-Fans. Doch die jungen Red Bulls geben keineswegs auf. In der 2. Halbzeit entwickelt sich ein flottes Topspiel, mit hohem Tempo. Das Topmatch der Sky Go Ersten Liga verdient seinen Namen. Okogawa setzt sich in der 69. Minute durch. Mit einem Volleyschuss schießt er unhaltbar zum 2:4 ein. Die Lieferinger haben nich genug.  Samuel Tetteh wird nicht entschieden genug attackiert und schießt von der Strafraumgrenze ins lange Eck. Es steht 3:4. Liefering hat klar Aufwind, eine kritische Situation für unser Team. Dieses beweist Qualität und fightet erfolgreich zurück.

Raphal Dwamena gelingt in der 88. Minute sein 3. Tor gegen seinen Ex-Verein zum 3:5. Die grünweißen Fahnen unserer Fans wehen auf den Rängen. Die Austria spielt den Sieg gegen einen starken Gegner souverän zu Ende. Danke an die zahlreich mitgereisten grün-weißen Fans, die unsere Mannschaft in Grödig 93 Minuten lang frenetisch angefeuert haben. Dieser Sieg gehört auch euch!

Freitag, 4. November 2016, 18:30 Uhr
Austria Lustenau - Wiener Neustadt

201609 damen inrankweil088 280SPG Austria Lustenau/FC Höchst - SPG Feldkirch/Rankweil 1b 1:1
Unsere Damen belegen den 3. Tabellenrang in der Vorarlbergliga

FC Egg - Austria Lustenau Amateure 0:1
Kalkan Kubilay erzielt den Siegtreffer (30. Minute)

SCR Altach 1b - Austria Lustenau Amateure 1b 1:2
Die Jungs von Adrian Haag drehten nach der Pause das Spiel und holten den 1:0-Rückstand erfolgreich auf. Ridvan Sahin / 55. und Valentin-Alexandru Asiu / 74. erzielten die Tore für unsere Amateure.

In einem spannenden Spiel trennen sich die beiden Traditionsvereine aus dem Westen 2:2. Beide Teams setzten alles auf eine Karte und liesen sich auf einen offenen Schlagabtausch ein. Beide Seiten hatten gute Chance, um doch 3 Punkte einzufahren. Unterm Strich bleibt aber ein leistungsgrechtes Unentschieden.

Die Austria kam nur schleppend in die Partie und musst eine ersten Sturm und Drang Phase der Innsbruck überstehen. Trainer Grumser lies seine wackeren Jungs fleißig Meter machen. Meter, die der Austria zum geregelten Spielaufbau fehlten. So war es dann auch nicht verwunderlich, dass die Tiroler nach 8 Minuten in Führung gingen. Christoph Freitag versenkte einen Schuss aus 25 Metern im Kreuzeck. Der Innsbrucker hatte dabei etwas Unterstützung von Rami Tekir, der den Ball unhaltbar abfälschte. Die Austria benötigte danach ein paar Minuten um sich zu sammeln und kam dann in Minute 23 zum mittlerweile verdienten Ausgleich. Pius Grabher schlenzte den Ball unhaltbar ins Kreuzeck, nachdem ihm Daniel Sobkova einen Freistoß flach und präzise auf den Fuß spielte. Im weiteren Verlauf hätten beide Teams den erneuten Führungstreffer erzielen können, aber Beine von Abwehrspielern, Torhüter und Pech verhinderten weitere Tore vor der Halbzeit.

In Hälfte 2 gelang der Austria einer ihrer Blitzstarte. Nach knapp 6 gespielten Minuten in Hälfte 2 luchste Illkay Durmus Schimpelsberger den Ball ab und netzte eiskalt zum 2:1 an. Doch der Jubel war noch nicht ganz verklungen, da glichen die Innsbrucker nur 8 Minuten später durch Alexander Gründler aus. Lassaad Chabbi hatte auf eine 3er Kette umgestellt und diese war in dieser Situation noch nicht richtig eingerichtet. In der letzten halben Stunde versuchten beide Teams ihr Möglichstes, doch sehr oft egalisierten sich die beiden Teams. Hinzu kam, dass das hohe Tempo sehr viele Fehlpässe auf beiden Seiten provozierte. Am Ende hätte Jodel Dossou vielleicht noch mit einem 100 Gulden Schuss den Siegtreffer erzielen können, aber es blieb beim Unentschieden. Die Austria spielt somit auch die zweite Partie diese Woche zuhause Remis und muss nun wieder in die Ferne zum Tabellenführer FC Liefering.

Zu diesem Spiel veranstaltet unser Fanclub eine Fanfahrt. Alle Details dazu auf www.nordtribuene.at.

Eine grün-weiße Kicker-Legende aus glanzvoller und turbulenter Bundesligazeit weilte dieser Tage auf einem Kurzbesuch in Lustenau: Richard Padmore. Vielen in der Austria-Fangemeinde ist der Ghanese noch in bester Erinnerung, wenn er zu seinen unwiderstehlichen Vorstößen auf der Außenbahn ansetzte und mit "Padi" oder "Richie"-Rufen angefeuert wurde. Der Vorzeigeprofi kam in Begleitung seines Sohnes Goodwill an die Stätte seiner dreijährigen Austria-Karriere zurück, wo sich vielleicht auch für seinen Junior die Chance für eine Fußball-Karriere eröffnet.

Kurz vor dem Abflug nach Wolverhampton, wo Padmore seit einigen Jahren mit seiner Familie lebt, konnte der Austria-Kurier im Haus der Fußballer-Familie von Austria-Finanzchef Reini Bösch mit dem einstigen Publikumsliebling ein Interview führen. Mit am Tisch neben seinem Sohn Goodwill (er bleibt vorerst auf Probezeit in Lustenau), auch Austria-Goalgetter Dwamena, der mit Interesse dank seiner guten Deutschkenntnisse den interessanten Ausführungen von Padmore zuhörte und einiges über die für "Richie" sehr schöne Austria-Erfolgsgeschichte in der Aufstiegssaison 1996/1997 und später in der Bundesliga erfahren konnte.

Für ein Ziel marschieren

"Wir müssen nicht, wir wollen aufsteigen". So habe zu Beginn dieser historischen Saison 1996/1997 das Leitmotiv von Vereinsführung und Trainer Stöhr gelautet. Der Druck sei damit von den Spielern genommen worden und jeder in der Mannschaft für das Ziel Aufstieg marschiert. Viele der grün-weißen Fans können sich an Padmores Eigenschaften, Fußball zu spielen, noch gut erinnern. Richi war der Inbegriff für Kampfkraft mit Herz, Kompromißlosigkeit, hoher Laufbereitschaft und Leidenschaft, die auch einmal im Tivoli-Stadion gegen Wacker mit einer Roten Karte und 3-Spiele-Sperre endete. Der gebürtige Ghanese erinnert sich noch gut: "Ich kam im Tackling etwas zu spät, aber wollte nie jemanden bewusst verletzen. Aber wenn man wie ich meist über hundert Prozent Einsatz gibt, passieren solche Dinge." Pressing und Anlaufen habe er schon damals praktiziert, das sei nicht neu erfunden worden.

Positiver Spirit

Als Torschütze konnte sich Padmore nicht oft auszeichnen, aber an ein besonderes Tor erinnert er sich noch gut und zwar per Kopf gegen Leoben. "Und das war, so glaub ich, zum 1:1 Endstand." Was den bulligen Verteidiger noch auszeichnete und dem Team viel positiven Spirit brachte war sein professionelles Auftreten auf und neben dem Platz. Immer gut gelaunt verarbeitete er mit frohem Wesen und breitem Grinsen negative Phasen und baute gleichzeitig seine Teamkollegen auf.

Austria-Familie

Richie pflegt noch via den gängigen Kommunikationsmitteln den einen oder anderen Kontakt zu seinen ehemaligen Teamkollegen wie Prinzen, Tiefenbach, Benneker, Schroll, Kolvidsson oder Unger. "Das war einfach eine Topmannschaft mit einem tollen Präsi Hubi . . . dem ich viel zu verdanken habe. . . und nicht zuletzt einem grandiosen Anhang. Es war einfach gesagt eine funktionierende Familie", wie es der Padmore, noch immer mit der Austria-Seele in der Brust, so treffend zum Ausdruck bringt.

Dem aktuellen Team der Austria wünscht Richard Padmore natürlich den Aufstieg, vielleicht schon heuer, spätestens nächstes Jahr. Sein jüngster Lustenau-Besuch und der Umstand, dass mit seinem Sohn Goodwill in der laufenden Saison 2016/2017 wieder ein Padmore bei der Austria spielt, sei vielleicht ein gutes Omen: "1996/1997 sind wir aufgestiegen. Zwanzig Jahre danach wäre es schön und an der Zeit, das zu wiederholen." Für seinen Sohn Goodwill sieht er in Lustenau bei der Austria die Möglichkeit eines weiteren Lernprozesses vom Jugendfußball zum Leistungssport mit allen Konsequenzen. "Da muss er jetzt durch, Biss zeigen und arbeiten", rät ihm Papa Padi.

Ereignisreiche Karriere

Richi Padmore ist indessen wieder ins englische Wolverhampton zurückgekehrt, wo sich vorerst der Kreis seiner ereignisreichen Fußball-Karriere geschlossen hat. Die begann in der 2. Division von Ghana,. Es folgte ein eineinhalbjähriges Engagement in Südafrika, ehe er bei Sturm Graz landete. Dort spielte er von 1993 bis 1996 u.a. unter der Trainer-Legende Osim mit prominenten österreichischen Nationalspielern wie Vastic, Haas, Mählich, Schopp, Schachner oder Hörmaier zusammen. Sein größter Erfolg mit den Steirern war der Cupsieg. Nach drei Austria-Saisonen spielte "Padi" noch zwei Jahre bei St.Andreä in Kärnten, dem damaligen Regionaligaverein und heutigen Wolfsberger AC. Dessen Präsident Dietmar Riegler beauftragte Padmore nach dem Ende seiner aktiven Laufbahn mit dem Aufbau der vom WAC-Boss finanzierten Fußballakademie in Ghana, die Riegler dann einige Zeit später aber an Red Bull verkaufte und Richie eine neue Aufgabe auf der Insel suchen musste.

Einen Zukunftsplan hat der heute 43Jährige noch im Auge. "Ich möchte in Ghana den vielen fussballbegeisterten Kindern im Grundschulalter eine Ausbildung ermöglichen". Dafür wünschen wir Richard "Richi" Padmore viel Erfolg.

 

Steckbrief:

Richard Padmore
Alter 43 Jahre
Kinder: Sohn Goodwill (19), Tochter Anna (14)
Karriere: 2. Division Ghana, Südafrika, Sturm Graz, Austria, St. Andrä, Fußball-Akademie Ghana
Position: Verteidiger

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Team VS. Team 2

28.07.2017

Freitag, 20:30 Uhr

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