Heute um 20:25 Uhr  startet die Austria gegen den GAK in den Ligalltag. Dabei kommt es in der Steiermark zum Wiedersehen mit dem ehemaligen Austria-Trainer Gernot Plassnegger. Der sportliche Erfolgsdruck ist aufgrund der Gegebenheiten bei beiden Teams nicht wirklich hoch, dennoch will man jedes verbleibende Spiel mit dem notwendigen Ernst angehen. Wir blicken vorab auf unser Team, den Gegner und berichten über so manch Interessantes zum Spiel.

Der Gegner - GAK
Die Steirer werden wie erwähnt von Gernot Plassnegger trainiert. Der Steirer stand Anfang Saison noch an der grün-weißen Seitenlinie und wechselte erst im September 2019 in die Steiermark. Bei den Grazern war Plassnegger bereits Trainer bevor er zur Austria wechselte, somit ist der Trainer mit Wiedersehen gut vertraut. Im Vorfeld des heutigen Spiels zeigte sich Plassnegger erfreut, dass er alte Weggefährten wiedersehen wird. Die Zeit in Lustenau sei ein schöne gewesen und er habe die Leute und das Land schätzen gelernt. Dennoch wolle man heute keine Geschenke verteilen. Die Grazer wären in MItten des Abstiegskampf können aber aufgrund des ausbleibenden Absteigers völlig frei aufspielen. Das Team hat gute Spieler in ihren Reihen und kann unangenehm werden. Auch die Austria musste sich im Hinspiel geschlagen geben. Es ist also noch eine kleine Rechnung offen.

Unsere Austria
Der Rückstand auf die Tabellenspitze ist bereits groß, Absteiger gibt es in dieser Saison keinen - die restliche Saison in der 2. Liga könnte man genau so gut als Vorbereitung auf die kommende Spielzeit ansehen. Unter diesem Grundsatz möchte Roman Mählich die restlichen Spieltage angehen. Es sollen alle Kaderspieler die Möglichkeit bekommen, sich für die kommende Saison zu empfehlen. Dennoch sollen die Spiele nicht auf die leichte Schulter genommen werden, es gilt fokusiert und zielstrebig die Aufgaben anzugehen. Nach der deutlichen NIederlage im Cupfinale möchte die Austria sportlich auch wieder erfolgreich sein. Die Niederlage selbst sei schon lange abgehakt und kein Thema mehr. Kadertechnisch kann Roman Mählich aus dem Vollen schöpfen, Domenik Schierl ist nach seiner Cupsperre wieder im Kader. Fehlen werden nur Patrik Eler und Tobias Berger. Ob die Austria durch den früheren Trainingsstart einen Vorteil haben wird, wird sich zeigen. Trainer Mählich findet, dass es ein Vorteil sein könnte, man diesen aber auch selbst ausspielen müsse, ansonsten würde er einem nichts bringen.

Spielbeginn ist 20:25 Uhr, die Partie wird auf ORF Sport+ übertragen. Außerdem hat das Nachwuchsheim wieder offen und übertragt die Partie. Das Team freut sich über viele Besucher.

NIchts ist es geworden mit dem Traum vom Cupsieg und dem Einzug in die Europa League. Die Austria muss sich im Finale des UNIQA ÖFB Cups dem österreichischen Serienmeister FC Red Bull Salzburg am Ende deutlich mit 0:5 geschlagen geben. Durch zu viele Eigenfehler ermöglichten die Grün-Weißen den Bullen aus Salzburg Chancen, die diese eiskalt nützten. Dennoch darf die Austria stolz auf die Reise im Cup sein und mit erhobenem Haupte nach Lustenau zurückkehren.

Trotz des deutlichen Ergebnisses schien es am Anfang der Partie so, dass man sich auf eine tolle Partie auf Augenhöhe einstellen. Die Austria agierte sehr agressiv und ohne Zurückhaltung und konnte in den ersten 15 bis 20 Minuten das Tempo mitgehen und die Salzburger im gewohnten Spielaufbau und ihrer Präzesion stören. Ein Doppelschlag der Salzburger innerhalb von nur 100 Sekunden ebneten dann den Weg für den FC Red Bull Salzburg in Richtung Titel. Dominik Szoboszlai nützte einen hart getretenen Freistoß aus spitzem Winkel zur 1:0 Führung, nur wenig später fälschte Dominiik Stumberger einen Querpass von Hee Chan Hwang ins eigene Tor ab. Damit war bei Grün-Weiß zunächst die Luft etwas raus, die Salzburger wurden stärker, kamen aber in der ersten Hälfte kaum noch gefährlich vor das Tor.

Nach Wiederbeginn wollte die Austria noch einmal alles probieren und zeigte sich ähnlich stark wie zu Beginn der Partie. Doch erneut ein Eigenfehler im Spielaufbau führte zur endgültigen Entscheidung. Dominik Szoboszlai luchste Christian Schilling den Ball ab und bediente den völlig freien Noah Okafor ideal, der aus zwölf Metern keine Mühe hatte das 3:0 zu erzielen. Die Grün-Weißen waren bemüht, aber die Klasse der Salzburger zeigte sich deutlich. Ronivaldo hatte in der 63. Minute die beste Chance auf den Ehrentreffer der Austria, doch sein Weitschuss aus 20 Metern landete nur an der Querlatte - da hätte auch Nationaltorhüter Cican Stankovic keine Chance gehabt. Wenige Minuten später erzielte der Ex-Austrianer Masheed Ashimeru mit einem satten Schuss von der Strafraumgrenze den vierten Treffer der Bullen. In der Schlussphase traf dann Sekou Koita per Hand aus kurzer Distanz zum 5:0. Der irreguläre Treffer ändert aber nichts daran, dass Salzburg der Austria deutlich überlegen war.

Dennoch dürfen die Austrianer am Ende stolz auf sich sein. Man hat es als erster Vorarlberger Club und als erster österreichischer Zweitligist überhaupt zweimal ins Cupfinale geschafft. Am Ende des Spiels fehlte einfach noch ein gutes Stück, um den Traum eines so großen Titels wahr werden zu lassen. Die Austria hat nun eine Woche Zeit sich auf das erste Liga-Spiel nach der Coronapause vorzubereiten. Am Samstag, den 06. Juni trifft man auswärts auf den GAK mit Ex-Austria-Coach Gernot Plassnegger.

Heute Abend um 20:45 Uhr werden die Straßen in Lustenau wohl leer sein und man wird nur vereinzelt Menschen antreffen. Der Grund ist einfach, wir haben unseren Fußball zurück und das mit einem besonderen Highlight. Der SC Austria Lustenau steht im Finale des UNIQA ÖFB Cups. Die Aufgabe mit dem FC Red Bull Salzburg als Gegner erscheint kaum lösbar, doch im grün-weißen Lager hat man nichts zu verlieren. Wir blicken vorab auf unser Team, den Gegner und berichten über so manch Interessantes zum Spiel.

Der Gegner - FC Red Bull Salzburg
Zu den Salzburgern muss man eigentlich nicht mehr erzählen. Der österreichische Serienmeister hat in den letzten Jahren immer das Finale des Cups erreicht und mussten sich in den letzten sechs Jahren nur einmal geschlagen geben. Die Salzburger sind Serienmeister in der Bundesliga und verfügen über unglaubliche Qualität. Sie haben national und auch international für Aufsehen gesorgt, ihre Auftritte in der Champions League wie die knappe 3:4 Niederlage gegen den FC Liverpool bleiben unvergessen. Der starke Gegner hat mit Spielern wie Zlatko Junuzovic, Andreas Ulmer, Maximilian Wöber Nationalspieler im Kader, die Spiele alleine entscheiden können. Dennoch darf man den Kopf nicht in den Sand stecken. Es ist auch für die Salzburger das erste Spiel nach der Corona-Pause und auch sie dürften noch nicht bei 100% Leistungsvermögen sein. Fehler können passieren, auch Spielern, die bereits auf dem höchsten Niveau angetreten sind. Die Austria wird und muss dagegen halten, mit Kampfgeist und dem nötigen Willen ist die Sensation definitiv möglich.

Unsere Austria
Für Grün-Weiß bietet sich heute eine Chance, die viele nicht für möglich gehalten hätten. Nach 2011 noch einmal das Kunststück zu schaffen, als Zweitligist das Finale zu erreichen, ist schon Auszeichnung genug. Dennoch brennt dieser Funke, der unermüdlich daran erinnert, dass womöglich nur 90 Minuten zwischen der Austria und dem Traum vom Titel liegen. Im Vorfeld wurde oft vom klaren Verhältnis gesprochen und dass die Austria ein Wunder benötigt. Natürlich scheint die Sache klar, doch Fußball zeichnet sich eben dadurch aus, dass immer alles möglich ist. Die Geschichte kennt genügend Beispiele aus der Vergangenheit. Im Vorfeld der Partie war das Interesse am Team groß und sowohl Trainer Roman Mählich als auch die Spieler brennen für die Partie und wollen es allen beweisen. Trainer Mählich kann im Grunde aus dem Vollen schöpfen. Einzig Domenik Schierl wird gesperrt fehlen und die Verletzten Berger und Eler können der Austria nicht helfen. Unser Coach halt also die Qual der Wahl, den an Motiviation wird es keinem der Akteure heute nur in irgendeiner Form fehlen. Sie alle wollen den Traum wahr werden lassen. Die Fans haben das Team am Donnerstag mit den Worten "Den Traum von 2011 vollenden - macht euch zu Legenden" verabschiedet. Es ist ein ungutes Gefühl, dass der Anhang nicht im Stadion sein kann, mit der Unterstützung im Rücken wäre es um vieles schöner. Doch wir wollen nicht jammern, wir unterstützen aus der Ferne und drücken hier die Daumen. Grün-Weiße Anhänger haben schon immer an ihr Team geglaubt und daran wird auch die Coronakrise nichts ändern!

Spielbeginn ist heute um 20:45 Uhr - der ORF übertrag auf ORF 1 das Spiel live ab 20:15 Uhr mit den Vorberichten, Anstoß wie erwähnt um 20:45 Uhr. Bereits ab 19:10 Uhr gibt es einen Einblick auf das erste Spiel nach Corona.

Pokalfinal-Challenge, Austria Stadionpaket, Austria Cafe, etc.
Heute besteht die letzte Möglichkeit noch Tickets für die Pokalfinal-Challenge zu kaufen. Mit den Tickets unterstützt ihr die Austria und könnt gleichzeitig noch einem zweiten Traditionsverein in Österreich unter die Arme greifen. Stehen wir auf für Tradition und gegen Kommerz!

Zwischen 12 und 18 Uhr können heute die Stadionpakete im Planet Pure Stadion abgeholt werden. Die Paket müssen VORAB im Austria Büro bestellt werden. Alle Details dazu findet ihr hier.

Im Austria Cafe wird die Partie natürlich live übertragen, wer also gerne in GEsellschaft schauen möchte, kann noch kurzfristig einen Platz im Cafe reservieren. Wir bitten auch hier um vorherige Anmeldung. 

In der heutigen Klubkonferenz der HPYBET 2. Liga wurden auf Basis der aktuellen Rahmenbedingungen die notwendigen Beschlüsse gefasst, die die Fortsetzung der 2. Liga ermöglichen.

Die Meisterschaft 2019/20 wird am 5. Juni 2020 fortgesetzt. Das letzte Bewerbsspiel findet am 31. Juli 2020 statt. Dieser Beschluss erfolgte mit 15 von 16 Stimmen. Die Voraussetzung dafür wurde bereits im Vorfeld durch den Beschluss des ÖFB Präsidiums zur Verlängerung der Saison 2019/20 geschaffen.

Weiters haben sich alle Klubs einstimmig zum bereits in der Tipico Bundesliga umgesetzten Präventionskonzept, d.h. insbesondere zu den wöchentlichen PCR-Testungen, bekannt. Bereits im Vorfeld der Sitzung haben der TV-Partner Laola1 sowie der ÖFB ihre Unterstützung für die Fortsetzung der Meisterschaft angekündigt. Über die konkreten Maßnahmen wird gesondert informiert.

BL-Vorstandsvorsitzender Christian Ebenbauer: „Die Fortsetzung der Meisterschaft in der HPYBET 2. Liga ist aufgrund der wirtschaftlichen Situation und der Vorgabe der Spiele ohne Stadionzuschauer eine besondere Herausforderung. Umso mehr freuen wir uns, dass sich die Klubs dieser Herausforderung aktiv stellen und die Meisterschaft sportlich zu Ende führen werden. Die heute gezeigte Solidarität der Klubs ist beeindruckend.“

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SC Austria Lustenau startet Pokalfinal-Challenge und spendet 50% der Einnahmen an Traditionsvereine

Lustenau, 14.05.2020: Die Austria hat mit dem erneuten Finaleinzug in den UNIQA ÖFB Cup Pokalgeschichte geschrieben. Noch nie stand ein Vorarlberger Fußballclub zweimal im Finale des Österreichischen Cups. Mit einem Sieg bietet sich die einmalige Chance auf Europa, doch die aktuelle Lage aufgrund des Coronavirus bringt große Herausforderungen für den Club. Daher startet der Verein eine Pokalfinal-Challenge und zeigt sich solidarisch mit österreichischen Traditionsvereinen.

Zum Onlineshop => HIER

Mit einem Sieg im Cupfinale würde Austria Lustenau im kommenden Jahr in der Europa League spielen. Dies würde einerseits finanzielle Sicherheit für die Zukunft bedeuten als auch die Chance bieten, auf namhafte Gegner zu treffen.

Zwischen dieser Möglichkeit und der Austria steht aktuell “nur noch” das Finale gegen den FC Red Bull Salzburg. Mit dem Serienmeister der österreichischen Bundesliga hätte die Aufgabe aber kaum größer sein können. Das Finale wird am 29. Mai 2020 im Klagenfurter Wörterseestadion stattfinden, doch muss es aufgrund der Vorgaben der Regierung als Geisterspiel stattfinden. Ein schmerzlicher Verlust in vielerlei Hinsicht. Gerade Traditionsvereine wie die Austria brauchen bei solchen Spielen gegen Großklubs die Unterstützung von den Rängen. Die Fans können zusätzliche Kräfte bei den Spielern wecken und so dem auf dem Papier deutlich unterlegenen Verein schlussendlich den nötigen Push verschaffen, um das Unmögliche wahr machen zu können.

Ein reales Spiel. Fiktive Tickets. Ein Ziel.

Die Corona-Krise hat den Fußball weltweit lahmgelegt und vor allem auch Traditionsvereine vor riesige Probleme gestellt. Der SC Austria Lustenau und viele weitere Traditionsvereine kämpfen ums Überleben und müssen einen Weg finden, diese schwierigen Monate zu überleben. Solidarität ist gerade in Krisenzeiten umso wichtiger, auch über sportliche Rivalitäten hinweg. Um ein deutliches Zeichen für Zusammenhalt zu setzen wird die Austria bewusst Traditionsvereine im Amateurbereich im Rahmen des Pokalfinales unterstützen. Aufgrund der abgebrochenen Bewerbe sind viele Clubs unverschuldet in finanzielle Schwierigkeiten geraten. Vereine, die eine große Vergangenheit im Profifußball haben, kämpfen aktuell ums Überleben.

Der Modus

Im Rahmen der Pokalfinal-Challenge werden fiktive Tickets in drei unterschiedlichen Kategorien verkauft. Die Hälfte der Erlöse aus allen drei Kategorien werden an österreichische Traditionsvereine gespendet. Die Austria vertritt damit im Finale gegen den FC Red Bull Salzburg nicht nur sich selbst, sondern alle kleinen Traditionsvereine. Die Austria wünscht sich, dass nicht nur grün-weiße Anhänger diese Aktion unterstützen, sondern alle, denen Traditionsvereine am Herzen liegen. Beim Ticketkauf entscheidet der Ticketkäufer selbst, welcher Verein aus Österreich unterstützt werden soll. Eine Vorauswahl der Traditionsvereine wurde bereits durch den SC Austria Lustenau getroffen. Mit dem Kauf von Tickets kann so jeder einzelne dafür sorgen, dass Tradition und Identität auch weiterhin einen wichtigen Platz im österreichischen Fußball einnehmen.

Ziel der Aktion ist es, das Wörtherseestadion virtuell auszuverkaufen und sozusagen 30.000 Fußballfans ins Stadion zu bringen. Fußball verbindet und so soll das Wörtherseestadion nicht nur mit Austrianern, sondern auch mit Fußballfans aus ganz Österreich gefüllt werden, denen der Fußball genauso am Herzen liegt. Damit setzen alle gemeinsam ein starkes Zeichen für den österreichischen Fußball und die vielen Fans, die Fußball erst zu dem machen, was er heute ist. Ganz nach dem Motto: „In den Farben getrennt, in der Sache vereint“.

 

GRÖUON-WIISS - € 20 (19,14 + Trinkgeld)

Das Ticket für alle mit grün-weißem Blut. Für alle, die das Cupfinale gerne live im Stadion erlebt hätten und die den Tag herbeisehnen, an dem sie endlich wieder ins Stadion können. Ein Beitrag, ganz nach dem Motto: „Die Austria, das sind wir ALLE!“

Das Ticket ist gleichzeitig ein Gutschein für eine Eintrittskarte für ein Saisonheimspiel der Austria (Stehplatz) sowie ein Getränk im Planet Pure Stadion.

GOLD - € 50

Für alle, die sich etwas Besonderes gönnen und sich ein Denkmal für die Ewigkeit setzen wollen! Für diejenigen, die die Austria fest in ihrem Herzen tragen, in guten und in schwierigen Zeiten. Ein Beitrag, ganz nach dem Motto: „Der Glaube kann Berge versetzen“.

Das Ticket ist gleichzeitig ein Gutschein für eine Sitzplatzkarte für ein Saisonheimspiel der Austria sowie ein Getränk im Planet Pure Stadion. Als besonderes Highlight wird der Name des Ticketkäufers auf dem Europa League Trikot verewigt. Außerdem erhält man beim Pokalsieg und Einzug in die Europa League ein Vorkaufsrecht für die Heimspieltickets in der Gruppenphase

TRADITION - € 10

Das Ticket für Fans aller Vereine, denen Tradition und Identität am Herzen liegt. Die den Kleinen unterstützen wollen und auf die Überraschung hoffen. Ein Beitrag ganz nach dem Motto: „In den Farben getrennt, in der Sache vereint“.

Bei allen Tickets gilt:

  • 50% der Erlöse gehen an einen Traditionsverein – Die Entscheidung liegt dabei beim Käufer.
  • Ein fiktives Cupfinal Ticket für Zuhause wird jedem auf Wunsch postalisch zugesendet.

Ausgewählte Traditionsvereine*: SV Austria Salzburg, Salzburger AK, Wiener Sport-Club, First Vienna FC, FavAC, 1. Simmeringer SC, SW Bregenz, FC Lustenau, FC Kufstein, SV Spittal an der Drau, SV Flavia Solva, DSV Leoben, SV Stockerau, Kremser SC, FC Linz, SC Eisenstadt und SC Austria Lustenau 

Alle Details zur Aktion sowie der Ticketshop finden sich auf www.austria-lustenau.at/cupfinale.

* Vereine die mindestens 10 Jahre in der ersten oder zweiten Liga spielten, aktuell aber im Amateurfußball beheimatet sind + SC Austria Lustenau

Lustenau, 13.05.2020: Der ÖFB hat es vor wenigen Minuten bestätigt, das UNIQA ÖFB Cupfinale findet statt. Das Duell zwischen der Austria und dem österreichischen Serienmeister FC Red Bull Salzburg steigt am Freitag, 29. Mai 2020, um 20:45 Uhr im Klagenfurter Wörtherseestadion. 

Unter Einhaltung der Vorschriften und Schutzmaßnahmen der Bundesregierung und des ÖFBs wird das Spiel als Geisterspiel ausgetragen. Der ORF überträgt das Spiel live.

Weitere Details und geplante Aktionen rund um das Cupfinale präsentiert der SC Austria Lustenau diesen Freitag, 15. Mai 2020, um 17:00 Uhr in einer Pressekonferenz. Die Pressekonferenz ist aufgrund der behördlichen Vorgaben nicht öffentlich, sie wird aber live übertragen.

Aktuelles zum Coronavirus

Donnerstag, 23 April 2020

Aktuelle Information (24. April 2020)

Trainingsbetrieb Kampfmannschaft & Corona-Test
Der Austria ist es aufgrund des Cupfinaleinzugs erlaubt – unter Einhaltung der gesetzlichen Maßnahmen – das Training wieder aufzunehmen. Die Mannschaft rund um Trainer Roman Mählich trainiert vorerst in Kleingruppen á sechs Personen. Dabei durchläuft unsere Mannschaft jeweils verschiedene Stationen.

Ebenso unterzog sich die Mannschaft und der gesamte Betreuerstab dieser Woche einem Corona-Test, welcher bei allen negativ verlief.

Cupfinale & Liga
Ein endgültiger Termin für das Cupfinale ist vorerst noch nicht bekannt, wird aber in den nächsten Tagen erwartet. Fix ist leider, dass unser Finale als Geisterspiel abgehalten wird. Der Termin hängt vor allem vom Start der Bundesliga ab. Ob die 2. Liga fortgesetzt wird, ist zum aktuellen Zeitpunkt nicht absehbar.

Amateure
Am 15.04.2020 wurde vom ÖFB bekannt gegeben, dass alle Ligen ab der Regionalliga abwärts abgebrochen werden. Eine Wiederaufnahme des Trainingsbetriebs ist vorerst nicht absehbar. Ebenso gibt es noch keine Entscheidung, zu welchem Zeitpunkt eine neue Saison gestartet werden kann.

Nachwuchs
Auch unsere Nachwuchsspieler müssen sich derzeit noch gedulden, auch hier wird es wohl noch etwas dauern bis das Mannschaftstraining wieder aufgenommen werden kann. Wann dies der Fall ist – ist wie im Amateursport – noch unbekannt.

 

Stand 14. März 2020

  • Die Austria hat sich gestern auch dazu entschieden, den Trainingsbetrieb der Profis einzustellen.
  • Mitte kommender Woche folgt ein Update der Bundesliga aus Wien wie und ob der Spielbetrieb weitergeführt wird.
  • Das Austria Café hat ab Montag geschlossen, die Geschäftsstelle ist per Mail und telefonisch erreichbar. 

Einstellung des Spiel- und Trainingsbetrieb im Nachwuchs (Stand 12. März 2020)
Angesichts der jüngsten Entwicklungen haben sich ÖFB und alle Landesverbände dazu entschieden, den Spielbetrieb einzustellen, um die Eindämmung des Coronavirus zu unterstützen. Das bedeutet auch, dass unsere Amateur- und Nachwuchsspiele per sofort eingestellt werden. Ebenso hat sich die Austria dazu entschieden, auch den kompletten Trainingsbetrieb im Nachwuchs- & Amateurbereich bis auf weiteres auszusetzen, um unsere Kinder- und Jugendlichen vor einer Ansteckung zu schützen. Der Trainingsbetrieb der ersten Mannschaft bleibt vorerst aufrecht. 

Bei Fragen ist das Austria Büro gerne erreichbar: Tel.: +43 (0) 5577 / 86 250 oder E.: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Vorverkauf des Cupfinale (Stand 11. März 2020)
Der ursprünglich am Freitag startende Vorverkauf wird auf unbestimmte Zeit verschoben. Sobald ein neues Datum bekannt ist, werden wir unsere Fans umgehend informieren. 

Ligabetrieb (Stand 10. März 2020)
Aufgrund der heute erlassenen Maßnahme, öffentliche Veranstaltungen mit mehr als 500 Personen bis Anfang April zu untersagen, wird unser Auswärtsspiel gegen den Grazer AK (13. März) und unser Heimspiel gegen die Lask Juniors (21. März) verschoben! Die neuen Spieltermine werden wir so schnell wie möglich bekanntgeben.

 

Nach der Entscheidung der Tipico Bundesliga, die Saison zu unterbrechen, haben auch die Klubvertreter der HPYBET 2. Liga in einer Video-Klubkonferenz am Mittwochabend auf Basis der derzeit vorliegenden Informationen beschlossen, den Spielbetrieb bis auf Weiteres auszusetzen.

Ziel ist es, möglichst schnell Klarheit zu schaffen. Deswegen werden in den nächsten Wochen alle Szenarien, mögliche Terminpläne und weitere Folgen geprüft. Die Entscheidung über eine Wiederaufnahme des Spielbetriebs trifft letztendlich die Regierung. Deshalb gilt es jetzt, die Wirksamkeit der gesetzten Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus abzuwarten und insbesondere aktiv zu unterstützen.

Die Österreichische Fußball-Bundesliga und alle Klubs der HPYBET 2. Liga bitten sämtliche Personen im Land, den Empfehlungen der Regierung unbedingt Folge zu leisten und bedanken sich bei allen Alltagsheldinnen und -helden, die das Land in dieser Ausnahmesituation am Laufen halten.

Bundesliga-Vorstandsvorsitzender Christian Ebenbauer: 
„Nach der Tipico Bundesliga haben sich auch die Klubs der HPYBET 2. Liga zur Aussetzung der Meisterschaft bis auf Weiteres entschlossen. Damit ruht in den kommenden Wochen der komplette Bundesliga-Fußball. Das ist für alle Beteiligten natürlich eine sehr herausfordernde Situation. Umso mehr appellieren wir an alle Österreicherinnen und Österreicher, den Maßnahmen der Bundesregierung Folge zu leisten.“

Den Auftritt nach dem Cup-Sieg hatten sich wohl Spieler, Trainer Mählich und natürlich die Fans anderst vorgestellt und erhofft. Am Samstag gab es für die Austrianer in Grün-Weiß eine bittere 2:3 Niederlage und man musste dem Spiel unter der Woche doch mehr Tribut zollen als angenommen.

Roman Mählich veränderte die Startelf der Austria auf zwei Positionen: Wallace und Daniel Steinwender rückten für den gesperrten Thomas Mayer und Daniel Tiefenbach in die Mannschaft. Die Anfangsphase der Partie gehörte den Gästen - die Austria verabsäumte es die Räume zu schließen und so kamen die Young Violets zur Entfaltung. Die erste gute Möglichkeiten hatten aber die Hausherren. Wallace kam nach einem Konter freistehend zum Abschluss, aber sein Volley verfehlte das Gehäuse der Wiener nur knapp (21.). Besser machten es die Gäste nach einer halben Stunde als Csaba Mester mit einer Drehung am Fünfmeterraum die Austria-Abwehr überlistete und mit einem Schuss ins lange Eck zur Führung traf. Mit dem Gegentreffer begann die Austria den Kampf anzunehmen und hätte durch Pius Grabher (33.) vor der Halbzeit beinahe den Ausgleich erzielt, doch der Mittelfeldmotor musste mit seinem schwächeren, linken Fuß abschließen.

In der Pause fand Roman Mählich wohl die richtigen Worte, denn die Grün-Weißen kamen deutlich stärker aus der Kabine. Nach einer Doppelchance von Ronivaldo und Daniel Steinwender war es Christoph Freitag der eine zu kurz geratene Abwehr der Gäste aus gut 18 Metern halbvolley in den Maschen versenkte (53.). Die Austria drückte nun auf den Führungstreffer und bekam in der 70. Minute die beste Möglichkeit dazu. Nach einem Zweikampf zwischen Andy Reyes und Michael Blauensteiner zeigte Schiedsrichter Untergasser auf den Punkt. Goalgetter Ronivaldo setzte den Ball aber leider mittig über das Tor. Und wie so oft im Fußball bekommt man dann die Treffer, die man selbst nicht erzielt. In einem Moment der Unachtsamkeit der Austria-Defensive nütze Dominik Prokop den Raum im Austria-Strafraum und traf aus zehn Metern ins lange Eck (79.). Die Grün-Weißen wollten zurückschalgen, doch Caner Cavlan vollendete einen Konter nur fünf MInuten später zum 3:1. Die Messe schien gelesen, doch Ronivaldo markierte in der 90. Minute nach Vorarbeit von Wallace doch noch seinen 16. Saisontreffer. Als dann in den letzten Sekunden der Nachspielzeit Andy Reyes ein schönes Solo leider nur an den Pfosten setzte, musste man sich damit abfinden, dass es keine Punkte geben würde.

Die nächste Chance auf Punkte gibt es am Freitag, 13. März, beim GAK. Da kommt es zum Wiedersehen mit Ex-Trainer Gernot Plassnegger, der Ende letzter Woche in Graz als Coach präsentiert wurde.

Der Einzug ins Cup-Finale ist perfekt, es wurde ordentlich und ausgiebig gefeiert, doch jetzt heißt es sich zunächst wieder voll auf die Liga zu konzentrieren. Am Samstagnachmittag kommt es zum Austria-Duell im Planet Pure Stadion. Die zweite Mannschaft von Austria Wien, die Young Violets,ist zu Gast. Wir blicken vorab auf unser Team, den Gegner und berichten über so manch Interessantes zum Spiel.

Der Gegner - Young Violets
Wie bei allen anderen zweiten Mannschaften in der Liga ist auch das Team der Young Violets mit Talenten gespickt. Die Wiener liegen im Mittefeld der Tabelle und konnten in der letzten Runde einen 3:0 Sieg gegen Amstetten einfahren. Die Lustenauer Austria ist auf jeden Fall gewarnt und wird die Partie nicht auf die leichte Schulter nehmen. "Wenn man den Young Violets Platz lässt, dann kann es sehr schnell gefährlich werden", so Trainer Roman Mählich. "Sie sind spielstark und werden es uns nicht leicht machen." In den letzten Runden wurde das Team auch immer wieder mit Profis verstärkt. Es ist also immer ein wenig Überraschung im Spiel, wenn die Young Violets der Gegner sind.

Unsere Austria
Viel breiter als nach dem Halbfinal-Sieg kann die Brust bei den Spieler eigentlich nicht sein. Motivieren muss Trainer Mählich heute sicherlich niemanden. Dennoch wird der Trainer womöglich dem einen oder anderen Spieler eine Verschnaufpause geben, da das Spiel am Mittwoch doch Energie gekostet hat und der Gegner ja die übliche Woche Pause hatte. Thomas Mayer fehlt heute wegen einer Gelbsperre, für ihn könnte Wallace oder Andy Reyes sein Startelfdebüt feiern. Ansonsten sind alle Spieler bis auf die Langzeitverletzten Eler, Katnik und Berger fit und drängen auf einen Einsatz. Die Austria muss heute Nehmerqualitäten beweisen und gegen die mögliche Müdigkeit ankämpfen. Trainer Mählich möchte den Wienern so wenig Platz wie möglich bieten und das eigene Spiel durchbringen. Ein Selbstläufer werde es aber nicht, man müsse schon Gas geben, so der Trainer abschließend.

Spielbeginn ist um 14:30 Uhr. Die Partie könnt ihr auf laola1.tv verfolgen.

Die Austria schreibt Vorarlberger Sportgeschichte und steht zum zweiten Mal im Finale des UNIQA ÖFB Cup. Nach den Cuphelden von 2011 dürfen sich Pius Grabher, Ronivaldo und Co. über den Eintrag in den Geschichtsbüchern freuen. In einem von der ersten Minute an hochkarätigen Halbfinale am Platz und auf den Rängen setzten sich die Grün-Weißen vor 5.500 Zuschauer verdient mit 1:0 durch.

So sollten Fußball-Spiele immer sein. Schon gut eine Stunde vor dem Spiel begann sich das Planet Pure Stadion zu füllen. Und nicht wie gewohnt nur auf der geliebten Nordtribüne sondern auch gegenüber auf der Süd. Mehr als 1200 Innsbrucker fanden den Weg ins Ländle und wollten ihre Mannschaft ins Finale peitschen. Die Austria-Anhänger hielten ordentlich dagegen und schon vor Anpfiff bot sich den Zuschauern ein wahres Spektakel. Beide Fanlager hatten aufwendige Choreographien vorbereitet und ließen jedes Fußball-Fan-Herz höher und schneller schlagen.

halbfinale innsbruck 1Auch am Platz startete vor allem die Austria mit einer hohen Schlagzahl. Von der ersten Minute an, störte man die Innsbrucker früh in deren Hälfte und zwang sie so zu langen Bällen oder direkt zum Ballverlust. Roman Mählich hatte mit Christoph Freitag, Daniel Tiefenbach und Pius Grabher im gewohnten 4-2-3-1 System ein starkes Mittelfeldtrio aufgeboten, welches das Spiel kontrollierte. Speziell Pius Grabher, der als 10er auflief, neutralisierte bei den Innsbruckern Regisseur Abdoul Karim Conte gekonnt, dass Innsbruck zunächst kaum Raum vorfand. Die erste echte Chance gehörte dennoch den Innsbruckern. Nach Flanke von Lukas Hupfauf prüfte Matthäus Taferner Domenik Schierl, den Nachschuss setzte Wacker Stürmer Atsushi Zaizen knapp am Tor vorbei. Die Austria ließ sich aber nicht beirren und verfolgte konsequent den eigenen Plan. Nach 19. Minute testete Thomas Mayer erstmals Innsbrucks Schlussmann Lukas Wedl, fünf Minuten später landete eine Flanke von Mayer ideal bei Ronivaldo, der den Ball nur knapp über das Gehäuse setzte (24.). Die Führung lag in der Luft, doch fallen sollte sie erst kurz vor dem Pausentee. Nach Balleroberung im Mittelfeld schaltete Thomas Mayer am schnellsten und leitete den Ball an Ronivaldo weiter. Der Brasilianer bewies sein Können, stoppte den Ball mit der Brust und bediente per Volleyheber den heranstürmenden Alex Ranacher perfekt. Der Austria-Flügel wurde dann von Lukas Hupfauf regelwidrig am Abschluss gehindert, so dass Schiedsrichter Muckenhammer auf den Punkt zeigte. Ronivaldo trat an, bewies trotz Pfeifkonzert der mitgereisten Innsbruck-Fans Nervenstärke und verwandelte sicher zur 1:0 Führung.

halbfinale innsbruck 2In Durchgang zwei war es erneut der Brasilianer, der gleich im Mittelpunkt stand. Nach gut 50 Minuten enteilte der Torgarant der Innsbrucker Innenverteidigung nach Vorlage von Pius Grabher, doch der Stürmer brauchte zu lange, um den Abschluss zu suchen. Die Austria agierte nun etwas tiefer und überließ Innsbruck mehr Raum. Die Defensive um Sebastian Feyrer stand aber in jeder Situation sicher und ließ Innsbruck verzweifeln. Die Tiroler kamen durch Alexander Gründler (60.) und Murat Satin (69.) zu zwei guten Möglichkeiten, doch in beiden Situationen war Domenik Schierl, der eine überragende Partie spielte, zur Stelle. In der Nachspielzeit hatte dann der eingewechselte Andy Reyes auch noch die Chance auf die endgültige Entscheidung doch Lukas Wedl konnte den Schlenzer ins untere Eck gerade so um den Pfosten drehen. Nach 90 Minuten plus 7 Minuten und 41 Sekunden Nachspielzeit kannte dann die Freude keine Grenze mehr. Die Mannschaft wurde von den Fans frenetisch gefeiert - Tränen flossen, lachende Gesichter waren zu sehen und die Jubelschreie waren sicherlich weit zu hören. Der Traum geht weiter, die Austria hat es erneut getan und Vorarlberger Sportgeschichte geschrieben.

Das "Heimspiel des Jahres" findet heute im Planet Pure Stadion statt. Die Austria hat die Chance nach 2011 erneut in das Finale des UNIQA ÖFB Cups einzuziehen. Bereits der Einzug ins Halbfinale bedeutete Vorarlberger Sportgeschichte mit einem Finaleinzug würde man sich ein weiteres Mal in den Geschichtsbüchern verewigen. Dafür muss aber zunächst die Hürde FC Wacker Innsbruck genommen werden. Wir blicken vorab auf unser Team, den Gegner und berichten über so manch Interessantes zum Spiel.

Der Gegner - FC Wacker Innsbruck
Unser Gegner aus Innsbruck dürfte mit dem Frühjahrsauftakt sehr zufrieden sein. Die Innsbrucker sicherten sich nämlich wie Grün-Weiß ein Cup-Halbfinale und blieben in den ersten beiden Meisterschaftsspielen noch ohne Niederlage. Die Brust dürfte bei den Tirolern also breit sein und auch für das grün-schwarze Team ist der Finaleinzug ein großer Traum. Gestern wurde dann auch noch verkündet, dass ein neuer Investor bei Wacker einsteigt, das dürfte zusätzlich ein wenig Auftrieb geben, wobei dies eher das Umfeld betrifft. Über 1.000 Fans darf man heute aus Innsbruck erwarten, das Planet Pure Stadion dürfte damit eine richtig tolle Atmosphäre erleben. Wichtig wird es sein, dass die Austria-Anhänger dagegen halten - nicht nur die Nordtribüne, sondern speziell auch die Haupttribüne. Spielerisch bewegen sich die Innsbrucker auf Augenhöhe mit der Austria. Sie haben viele Tiroler Talente in die Mannschaft integriert und bereits tolle Talentproben abgeliefert. Besonders gefährlich sind sie bei Standardsituationen, die gilt es zu vermeiden. Ihr Zentrum ist dicht gestaffelt und nur schwer zu überspielen. Es braucht also heute kreative Ansätze, um zu bestehen.

Unsere Austria
Doch auch unsere Austria hat einiges zu bieten. Trotz der unglücklichen Niederlage in Ried zeigt die Leistungskurve der Grün-Weißen im Vergleich zum Herbst deutlich nach oben. Die Mannschaft hat sich verändert und ihr Spielsystem gefunden. Die Jungs sind eine Einheit und man spürt, dass alle sich den Traum eines Finales erfüllen wollen. Ronivaldo, Thomas Mayer und Pius Grabher sind nur einige der vielen wichtigen Puzzleteile. Von Mayer und Ronivaldo erhofft man sich die notwendigen Tore, Pius Grabher wird als Motor und Antreiber gebraucht. Defensiv hat sich die Austria auch stark verbessert und Sebastian Feyrer geht immer mehr in seiner Führungsrolle in der Abwehr auf. Im Vergleich zur Hinrunde hat Trainer Roman Mählich auch echte Alternativen auf der Bank - Reyes, Grujcic und Wallace sind nur drei Namen, der nominell gut besetzten Ersatzbank. Mit den Fans im Rücken, Willen und dem nötigen Biss wird man den Tirolern alles abverlangen, um das Pokalendspiel wahr werden zu lassen.

Kartenvorverkauf und Parkplatzsituation
Das Planet Pure Stadion wird heute wie beim Derby gut besucht sein. Die Sitzplatzkarten sind ausverkauft, Stehplatzkarten gibt es noch im Vorverkauf und natürlich an der Stadionkasse selbst. Wir empfehlen, wenn möglich die Karten noch im VVK zu sichern, um lange Wartezeiten an den Stadioneingängen zu vermeiden. Die letzte Möglichkeit dazu besteht ab 16:00 Uhr im Austria Cafe, wo man sich schon auf das Spiel einstimmen kann. Das Stadion wird um 17:00 Uhr geöffnet. Empfohlen wird außerdem mit öffentlichen Verkehrsmitteln, zu Fuß oder mit dem Rad anzureisen. Für all jene, die mit dem Auto anreisen müssen, wurden Parkplätze im Rheinvorland vorbereitet. Im Norden (Zufahrt über die Grindelstraße) ist der Parkplatz P1 nur für Austrianer, im Süden (Zufahrt über den Engel-Kreisverkehr und die Negrellistraße) ist der Parkplatz P2 für Gästefans und Austrianer. Die Innsbruck-Anhänger können dann über die Schützengartenstraße zum Gästesektor laufen, die Austrianer werden über die Alpstraße zum Haupteingang des Planet Pure Stadions umgeleitet. Der Bereich zwischen Gästeeingang und Haupteingang in der Schützengartenstraße ist während des gesamten Spiels gesperrt.

Anfahrtsplan für Cup

Spielbeginn ist um 18:00 Uhr. Die Partie wird vom ORF live übertragen. 

Unglückliche Niederlage in Ried

Samstag, 29 Februar 2020

Die Austria muss weiterhin gegen die SV Ried auf eine Sieg warten. Im Innviertel unterliegen die Grün-Weißen dem Tabellenführer unglücklich mit 1:0.

Mit viel Selbstvertrauen angereist, begann die Austria die Partie in Oberösterreich schwungvoll und bewies, dass sie durchaus mit der SV Ried mithalten können. Speziell die Defensivreihe zeigte sich sehr stabil und ließ kaum Chance zu. Umso bitter die Entstehung des Gegentreffers. Nach einem Ballverlust schalteten die Rieder schnell um und Marco Grüll konnte sich auf links durchsetzen. Sein Schuss aus spitzem Winkel konnte Marcel Stumberger, der sein Liga-Debüt feierte, den Ball nur zur Mitte abwehren, wo sein Bruder Dominik Stumberger den Ball unglücklich ans Schienbein bekam und so denn Ball ins Tor bugsierte (28.). Die Austria ließ sich aber nicht beirren und klopfte nur drei Minuten später erstmals an, als Ronivaldo mit einem Weitschuss beinahe den Ausgleich erzielte. Der Brasilianer war es auch, der in Hälfte 1 die größte Chance auf den Ausgleich hatte. Nach einem langen Ball von Michael Lageder entwischte der Brasilianer der Rieder Abwehr, umkurvte Torhüter Kreidl, doch bedrängt von Reifeltshammer  war der Goalgetter beim Abschluss unglücklich und traf den Ball nicht richtig.

Die zweite Halbzeit musste lange auf echte Chancen warten. Die Rieder verwalteten das Spiel und die Führung und die Austria bemühte sich gegen die gut agierende Defensive einen Weg zu finden, doch es fehlte die letzte Konsequenz und Genauigkeit beim entscheidenden Pass. In der Schlussphase hatte die Austria durch Pius Grabher (90.) und Thomas Mayer (93.) noch zwei gute Chancen auf den Ausgleich, der auch definitiv verdient gewesen wäre. Am Ende setzte sich der Tabellenführer durch - solche Spiele muss man eben gewinnen, wenn man aufsteigen will.

Dennoch macht die Leistung im Spitzenspiel Mut für den kommenden Mittwoch. Auch Trainer Mählich sprach von einer starken Leistung: " Meine Spieler haben eine sehr starke Leistung abgerufen. Die SV Ried ist ein starker Gegner und wir haben alles gegeben. Darauf können und werden wir aufbauen. Am Mittwoch istr mit einer ähnlich starken Leistung definitiv der Einzug ins Finale möglich."

Nach dem starken Auftakt ins Frühjahr gegen den FC Dornbirn möchte das Team von Roman Mählich heute auswärts beim derzeitigen Tabellenführer, der SV Ried, nachlegen. Keine leichte Aufgabe, denn die Oberösterreicher sind nicht unbedingt der Lieblingsgegner der Grün-Weißen. Wir blicken vorab auf unser Team, den Gegner und berichten über so manch Interessantes zum Spiel.

Der Gegner - SV Ried
Die SV Ried ist mit einem 1:1 Unentschieden gegen den zweiten Favoriten auf den Titel, den SK Austria Klagenfurt, ins Frühjahr gestartet. Die Oberösterreicher wollen im dritten Anlauf endlich den Wiederaufstieg in die Bundesliga schaffen und liegen derzeit mit drei Punkten Vorsprung auf Kurs. In der Winterpause gab es nur wenige Veränderungen im Kader. Mit Stürmer Bernd Gschweidl holte man vom SCR Altach einen neuen Stürmer, nachdem Canillas den Verein in Richtung SV Horn verlassen hatte. Patrick Obermüller von Rapid Wien II war der zweite Zugang. Die Rieder setzen damit auf Konstanz und gelten heute als klarer Favorit. Der Marktwert des Kaders ist bei den Wikingern fast doppelt so hoch wie bei der Austria. Spieler wie Stefan Nutz, Thomas Reifeltshammer oder Manuel Kehre verfügen über viel Erfahrung und führen die jungen, talentierten Spielern. 

Unsere Austria
Nach dem Cup-Viertelfinal-Sieg und dem Derby-Sieg schwimmt die Austria natürlich auf einer Erfolgswelle. Am liebsten möchte man diese heute auch fortsetzen, doch das wird keine leichte Aufgabe. Bei Grün-Weiß sind einige Spieler angeschlagen und natürlich schielt man mit einem Auge schon auf das Cup-Halbfinale am Mittwoch, 04. März 2020, gegen Wacker Innsbruck. Trainer Roman Mählich ist aber dennoch überzeugt, eine schlagkräftige Mannschafts aufs Feld schicken zu können. Man kann erwarten, dass Neuzugänge wie Wallace oder Andy Reyes heute ihre Chance bekommen werden - der eine oder andere womöglich gleich von Beginn an. Die Austria kann heute mit weniger Druck auflaufen als die Rieder und darin liegt die Chance für das Team aus dem Ländle. Die Rieder müssen fast gewinnen, um den Abstand zu Klagenfurt zu halten. Mit einem Auswärtssieg der Austria würde der Titelkampf der beiden Mannschaften noch einmal so richtig Fahrt aufnehmen.

Ungeliebte Auswärtsfahrt
Die Fahrt nach Ried hat sich für die Austria das letzte Mal im Juli 2004 wirklich rentiert. Damals gewann man in Oberösterreich deutlich mit 4:1. Die Tore erzielten damals Daniel Ernemann, Manfred Pamminger, Osman Bozkurt und Gerardo Seoane. Seit her wartet Grün-Weiß auf einen vollen Erfolg gegen die Rieder sowohl zuhause als auch in der Fremde. Jede Serie findet aber irgendwann mal ein Ende und wie schon in den bisherigen Duellen, glauben wir daran, dass es heute soweit ist.

Spielbeginn ist um 19:10 Uhr. Die Partie wird von Laola1.tv übertragen.

Die Austria staret mit einem souveränen 4:1 Heimsieg gegen den FC Dornbirn in das Frühjahr der 2. Liga und bestätigt damit den Erfolg im Cup gegen den Bundesligaclub WSG Tirol. Ranacher avanciert zum Matchwinner, Ronivaldo trifft nach seiner Rückkehr.

Roman Mählich vertraute auf die selbe Startelf wie schon im Cup und daher mussten die genesenen Spieler Christoph Freitag und Ronivaldo zunächst auf der Bank platznehmen. Das Spiel begann etwas schleppend, man merkte beiden Teams an, dass man auf keinen Fall früh einen Fehler machen wollte. Die Austria hatte mehr Ballbesitz, die Dornbirner witterten ihre Chance im Konter und standen tief gestaffelt in der eigenen Hälfte. Die Dornbirner hatten aber in der Anfangsphase die ersten Möglichkeiten. Nach Zuspiel von Omerovic auf Prirsch fehlten nur wenige Zentimeter, dass der Dornbirner zum Abschluss kommen konnte und in der 30. Minute brachte Dornbirns Fridrikas erstmals in der Partie den Ball aufs Tor. Insgesamt ließ die Austria die Zügel etwas zu locker und so trauten sich die Gäste immer mehr zu, doch es blieb bei Halbchancen. Mit der ersten echten Chance erzielten die Grün-Weißen dann prompt die Führung. Alexander Ranacher setzte sich auf der linken Seite ideal durch, ließ zwei Dornbirner stehen und traf zielgenau ins kurze Kreuzeck. Anes Omerovci hätte beinahe mit einem schönen Freistoß direkt geantwortet, doch Domenik Schierl hatte auf Seiten der Hausherren etwas dagegen.

Nach Seitenwechsel war dann die Austria wieder die aktivere Mannschaft und nützte das Momentum aus dem späten Führungstreffer. Nur knapp fünf MInuten nach Wiederanpfiff bediente Ranacher Thomas Mayer ideal mit einem Pass in die Tiefe und der Flügelspieler suchte völlig frei sofort den Abschluss. Dornbirns Torhüter Bundschuh konnte den Ball noch leicht parieren, doch der Ball drehte sich in Richtung Torlinie weiter, sodass Anes Omerovic auf der Linie klären musste, doch dessen Versuch landete am Pfosten und dann im Tor - bitter für den jungen Verteidiger. Dornbirn stellte im Anschluss auf 4-4-2 um, was natürlich Räume für die Austria eröffnete. Die beste Chance auf den Anschlusstreffer hatte der eingewechselte Deniz Mujic, doch dessen Schuss landete direkt in den Armen von Schierl. In Minute 71 war es dann erneut Alexander Ranacher, der seine Leistung mit seinem zweiten Treffer am Abend krönte. Der 21-jährige ließ dabei wieder die Dornbirner Abwehr schlecht aussehen und vollendete seinen Sololauf zum 3:0 und der damit verbunden Vorentscheidung. Ein weiteres Highlight für die Fans war dann die Rückkehr des Torjägers Ronivaldo. Der Brasilianer hat sein Verletzung überstanden und durfte noch gut 20 Minuten Spielzeit sammeln. Diese nützte der Stürmer umgehend und traf nach wenigen MInuten zum 4:0 vom Elfmeterpunkt. Leichte Kosmetik gelang den Dornbirner kurz vor Schluss, als Lukas Allgäuer einen hohen Ball von Mujic zum 4:1 verwandelte.

Die Austria startet damit mit einem souveränen Sieg ins Frühjahr und konzentriert sich jetzt auf die nächsten Aufgaben. Am kommenden Wochenende ist man bei der SV Ried zu Gast, am Mittwoch darauf wartet der Schlager im Cup-Halbfinale zuhause gegen Wacker Innsbruck.

Ländle-Derby zum Frühjahrsauftakt

Freitag, 21 Februar 2020

Nach dem tollen Erfolg im UNIQA ÖFB Cup startet am heutigen Freitag das Frühjahr in der 2. Liga. Zum Auftakt gibt es gleich das Ländle-Derby gegen den FC Dornbirn. Wir blicken vorab auf unser Team, den Gegner und berichten über so manch Interessantes zum Spiel.

Der Gegner - FC Dornbirn
Der Aufsteiger aus der Nachbarschaft hat eine starke Hinrunde gespielt und sich von Runde zu Runde gesteigert. Zwar ging ihnen gegen Ende der erste Hälfte der Meisterschaft ein wenig die Luft aus (Anm. 4:0 und 5:0 Niederlagen gegen die SV Ried), doch unterschätzen darf man die Rothosen nicht. Zwar ist das Team von Markus Mader als Amateur-Team in der Liga gelistet, dennoch haben sie einige sehr gute Spieler in ihren Reihen und liegen derzeit auf dem achten Tabellenplatz . Im Winter gab es zwei Neuzugänge, keine Abgänge - das könnte ein kleiner Vorteil sein: das Team in Dornbirn kennt sich und ist eingespielt. Für die Dornbirner ist es heute das erste Pflichtspiel und der Großteil der Vorbereitung fand ausschließlich auf Kunstrasen statt. Mit Christopher Drazan, Timo Friedrich und Aaron Kircher stehen drei Ex-Austrianer beim FC Dornbirn unter Vertrag.

Unsere Austria
Der Einzug ins Halbfinale des österreichischen Pokals stand die letzten Wochen deutlich im Fokus. Doch für das Team von Roman Mählich galt der Fokus dem FC Dornbirn. Die Wochen zwischen Cup und Ligastart wurden für einen Test genützt, der leider nicht nach Plan verlief. Gegen den SSV Ulm musste man sich 2:0 geschlagen geben. Vielleicht kam diese Niederlage nach dem Cup-Hoch genau zur richtigen Zeit, um den Spielern in Erinnerung zu rufen, dass jedes Spiel bei 0:0 beginnt. Freuen darf man sich bei der Austria, dass Ronivaldo und Christoph Freitag wieder Optionen sind und auch das Patrik Eler mittlerweile wieder im Mannschaftstraining ist. Das eröffnet neue Möglichkeiten für Trainer Mählich. Angesprochen auf das heutige Derby sprach der Trainer von einem Spiel, dass er "gerne jede Woche" hätte. Die Mannschaft sei motiviert und wisse um die Schwierigkeit der Aufgabe. "Wir müssen Leidenschaft, Disziplin und Spielwitz beweisen, dann ist alles möglich", so Roman Mählich.

Zuschauer-Magnet Ländle Derby
Beim ersten Duell zwischen Dornbirn und Lustenau kamen über 5.000 Besucher zum Spiel. Auch in Lustenau darf man einen ähnlichen Ansturm erwarten. Die Sitzplatztickets sind so gut wie ausverkauft, neben den Saisonkartenbesitzern werden trotz der kälteren Jahreszeit doch auch noch einige spontane Fußballfans den Weg ins Stadion aufsichnehmen. Lustenau sowie Dornbirn und der Rest von Vorarlberg dürfen sich auf ein spannendes Spiel freuen. Der Verein empfiehlt den Fans, früh genug anzureisen und im Idealfall die öffentlichen Verkehrsmittel zu nützen.

Testspielniederlage gegen Ulm

Freitag, 14 Februar 2020

Im letzten Testspiel vor dem Rückrundenstart musste sich die Austria gegen den SSV Ulm mit 0:2 geschlagen geben. Die Gastgeber aus Deutschland waren über weite Strecken das frischere Team.

Nach dem grandiosen Einzug ins Cup-Halbfinale stand heute das letzte Testspiel der Vorbereitung auf die Meisterschaft an. In Ulm ging es gegen den deutschen Regionalligisten in erster Linie noch einmal darum allen Kaderspielen Spielzeit zu geben.

Die Ulmer waren von Beginn an aktiver und hatten die ersten guten Möglichkeiten. Grün-Weiß brauchte ein wenig Zeit, um ins Spiel zu kommen und für Entlastung zu sorgen. Nach einer halben Stunde dann die Führung für die Ulmer durch Haris Hyseni, der eine Flanke ideal verwertete und Torhüter Schierl keine Chance ließ. 

In Durchgang zwei versuchte die Austria nach vorne aktiver zu werden, doch die Ulmer waren an diesem Tag die frischere Mannschaft. Nach etwas mehr als einer Stunde erhöhten die Gastgeber durch Steffen Kienle auf 2:0. Grün-Weiß hatte zu diesem Zeitpunkt bereits beinahe die komplette Mannschaft ausgetauscht. Die Austria konnte nicht mehr zulegen und muss so im letzten Test eine NIederlage hinnehmen.

Aufstellung Austria
Schierl (62. M. Stumberger), Schilling (53. Ranacher), Feyrer, Stumberger, Lageder (53. Avramovic), Grabher (53. Barbosa), Freitag, Tiefenbach (53. Wallace), Steinwender (68. Steinwender), Mayer (65. Osmani), Reyes

Der Spieltermin für das UNIQA ÖFB-Cup Halbfinale gegen den FC Wacker Innsbruck wurde fixiert. Die Austria und die Tiroler treffen am 4. März um 18:00 Uhr im Planet Pure Stadion aufeinander. Karten können ab sofort im Austria Büro reserviert werden. Sobald die Karten abholbereit sind, werden wir darüber informieren. Der Eintritt für Kinder und Jugendliche bis inkl. 15 Jahren ist gratis!

Weitere VVK-Stellen werden zeitnah bekanntgegeben. Beim Halbfinale wird es auch einen VIP-Bereich geben. Preise können im Austria Büro angefragt werden. Reservierungen nehmen wir unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder Tel 05577-86250 entgegen.

SC Austria Lustenau – FC Wacker Innsbruck
Termin: Mittwoch, 04. März 2020, Spielbeginn: 18:00 Uhr

Kartenpreise

  Sitzplatz   Stehplatz
  Haupttribüne        Nord-/ Ost-/ Südtribüne
Vollzahler € 20,--   € 15,--
Ermäßigt € 18,--   € 13,--
bis 15 Jahre --   frei

Die Austria zieht nach einem 5:4 im Elfmeterschießen gegen die WSG Tirol ins UNIQA ÖFB Cup Halbfinale ein und schreibt damit Geschichte.

Grün-Weiß hat es wieder getan. Nach 2011 schafft es die Austria erneut ins österreichische Cup-Halbfinale und kann somit nach wie vor von einer zweiten Finalteilnahme träumen. 

Das Spiel ließ zu Beginn aber nicht vermuten, dass man sich nach dem Spiel jubelnd in den Armen liegen würde. Denn beide Mannschaften begannen sehr verhalten und vermieden Risiko. Die Wattener hatten in Hälfte 1 durch Dedic und Petsos zwei Chancen auf eine mögliche Führung doch Domenik Schierl und Dominik Stumberger hatten jeweils etwas dagegen. Die Austria selbst konnte den Tiroler im ersten Durchgang kaum gefährlich werden, ein Kopfball von Christian Schilling blieb vor der Pause die einzige Offensivaktion.

In Durchgang zwei entwickelte sich dann eine spannende Partie auf Augenhöhe, auch wenn die Austria zunächst einen katastrophalen Start hinlegte. Nur 23 Sekunden nach Wiederanpfiff war Zlatko Dedic zur Stelle und nützte die Vorarbeit von Thanos Petsos zur Führung. Das Spiel wurde physischer, doch damit begann auch die Austria sich nach vorne zu wagen. Dennoch brauchte es zum Ausgleich eine Standardsituation. Daniel Tiefenbach bediente Sebastian Freyer perfekt, der völlig freistehend zwischen Cabrera und Bruno Soares zum umjubelten Ausgleich einköpfte. Die Partie war nun richtig spannend und beide Teams hätten noch in der regulären Spielzeit die Entscheidung herbeiführen können. Doch Mayer und Ranacher auf Lustenauer sowie Yeboah und Svoboda auf Tiroler Seite vergaben die besten Möglichkeiten.

In der Verlängerung war es zunächst die Grün-Weißen, die das Spiel dominierten. Nach der Führung durch Thomas Mayer in der 99. Minute schien den Wattener die Luft auszugehen, doch ein Elfmeterpfiff von Schiedsrichter Gishamer und der trockene Abschluss von Benjamin Pranter vom Punkt ließen das Spiel erneut kippen. Die Austria-Kicker völlig ausgelaugt, kämpften aber um jeden Zentimeter und kamen so ins Penaltyschießen.

In diesem bewiesen zunächst acht der zehn ausgewählten Schützen Nervenstärke und ließen den Torhütern keine Chance. Dann war Stefan Maierhofer auf Seiten der WSG dran. Der mehrfache Nationalspieler versuchte einen Schuss ins Kreuzeck und setzte den Ball ans Lattenkreuz. Thomas Mayer hingegen blieb über cool, netzte trocken ein und lief dann in Richtung Nordtribüne, um sich dort von den Fans feiern zu lassen.

Die Austria steht damit wieder in einem Cup-Halbfinale und trifft dort zuhause auf den FC Wacker Innsbruck. Es ist das erste Cup-Halbfinale in Vorarlberg seit 1975. Außerdem gelang es der Austria als erstes Vorarlberger Team zweimal ins Halbfinale des Cups vorzurücken.

Die Winterpause ist vorbei und wir starten den Pflichtspielauftakt im UNIQA ÖFB Cup gegen die WSG Tirol. Im Viertelfinale messen wir uns zuhause mit den Tirolern. Wir blicken vorab auf unser Team, den Gegner und berichten über so manch Interessantes zum Spiel.

Der Gegner - WSG Tirol
Der heutige Gegner im Viertelfinale des UNIQA ÖFB Cups hatte keine allzu weite Anreise. Die WSG Tirol setzte sich in der dritten Runde mit 5:2 gegen den FK Austria Wien durch und verfolgt nun das selbe Ziel, den Aufstieg ins Halbfinale. Der sehr deutliche Sieg gegen die Wiener war zwar verdient, kam aber doch eher überraschend, mussten die Wattener in der Bundesliga doch mit der roten Laterne überwintern. Auch bei den Tirolern sind einige Spieler neu. Wohl die klingensten Namen sind dabei Stefan Maierhofer und Fabian Koch. Die WSG trainierte bis am Donnerstag in Spanien und konnte mit einem 2:2 gegen ZSKA Moskau für Aufhorchen sorgen. Es wird also heute spannend werden welche Mannschaft am schnellsten den Winter-Blues aus den Beinen bringt. Die späte Rückreise aus Spanien sowie die Austria-Fans im Rücken könnten kleine Vorteile für die Austria bedeuten.

Unsere Austria
Die Austria hat sich bewusst dafür entschieden sich im eigenen Land auf die Rückrunde vorzubereiten. Das milde Wetter hat für optimale Trainingsbedingungen gesorgt, so dass Training auch auf Naturrasen möglich war. Die Zeit wurde natürlich auch für das eine oder andere Testspiel genützt. Zwar sind die Ergebnisse bei Testspielen eher zu vernachlässigen, dennoch kann sich die Bilanz von zwei Siegen, einem Unentschieden und einer Niederlage sehen lassen. Vor allem wenn man bedenkt, dass man sich nur dem FC Heidenheim aus der 2. Deutschen Bundesliga geschlagen geben musste. Ein weiterer Wermutstropfen war der verletzungsbedingte Ausfall unseres Top-Torschützen Ronivaldo. Der Brasilianer laboriert an einer weichen Leiste und musste operiert werden. Die OP ist gut verlaufen, doch ein Einsatz im heutigen Pokalfight ist mehr als fraglich.

Cup-Historie
Beide Teams trafen bereits zweimal im Cup aufeinander. 1976 setzte sich die WSG im Elfmeterschießen mit 6:7 durch, 1997 verlor die Austria auswärts mit 0:1 gegen die Wattener. Im dritten Duell soll es also nun mit dem ersten Erfolg klappen.

Kurz vor der Transfer-Deadline verlässt Marcel Canadi (22) die Austria und wechselt innerhalb der Liga zum SKU Amstetten.

Der SC Austria Lustenau und Marcel Canadi einigen sich auf eine vorzeitige Vertragsauflösung, um dem Mittelfeldspieler diesen Wechsel zu ermöglichen.

Marcel Canadi kam im August 2017 aus dem Nachwuchs von Borussia Mönchengladbach zur Austria und absolvierte für Grün-Weiß 54 Spiele, in denen er neun Tore erzielte und fünf vorbereitete.

Der Verein wünscht dem Spieler viel Erfolg und Durchhaltevermögen für die neue Aufgabe.

Kurz vor Ende der Transferperiode verpflichtet die Austria vier weitere Spieler zur Stärkung des Kaders. Damit hat der SC Austria Lustenau seine Transfertätigkeiten voraussichtlich abgeschlossen.

Wallace Menezes dos Santos, Bojan Avramovic, Andy Reyes und Richard heißen die vier neuen Austrianer, die ab sofort dem Profikader der Grün-Weißen angehören. Der SC Austria Lustenau komplettiert damit den Kader und ist gerüstet für den Rückrundenstart.

Wallace Menezes dos Santos wechselt vom brasilianischen Club Maruinense SE nach Lustenau. Der 21-jährige Brasilianer wurde bei den Clubs Fluminense, Gremio Porto Alegre und Internacional ausgebildet. Am wohlsten fühlt sich Wallace auf dem Flügel und überzeugt mit seinem Tempo und Dribblings. „Mit Wallace haben wir einen talentierten Spieler verpflichtet, den wir als zusätzliche Option für den Flügel sehen. Er muss sich zwar erst an Europa und den Fußball hier gewöhnen, aber er hat in den Testspielen vielversprechende Ansätze gezeigt“, so Sportvorstand Stephan Muxel.

Nach der Verletzung von Tobias Berger reagiert man mit der Verpflichtung von Bojan Avramovic auf die dünne Personaldecke auf den Außenverteidigerpositionen. Avravomic war bereits von Juli 2017 bis Juli 2018 Austrianer und kennt den Verein. Er verließt die Austria 2018 in Richtung Bundesliga und wechselte zum Wolfsberger AC. Zuletzt war der 22-jährige vereinslos und kann sich nun bei Grün-Weiß empfehlen. Bojan Avramovic unterschreibt vorläufig bis Ende Saison. „Bojan kennt den Verein und wird sich schnell integrieren. Er hat bei uns die Chance, sich für weitere Aufgaben zu empfehlen“, so Valentin Drexel, Sportvorstand beim SC Austria Lustenau.

In Kooperation mit dem LASK aus Linz wechseln der aus Costa Rica stammende Andy Reyes (20) und der Brasilianer Richard (18) leihweise für eineinhalb Jahre nach Lustenau an den Rhein.
Andy Reyes ist in der Liga kein Unbekannter ging er doch bis vor kurzem für den FC Juniors OÖ auf Torjagd. In der Hinrunde kam Reyes verletzungsbedingt nur auf zehn Ligaeinsätze und erzielte dabei dennoch vier Tore und bereitete drei vor. „Andy Reyes hat sich in der Liga bereits einen Namen gemacht und wird unsere Offensivabteilung deutlich verstärken. Wir sehen bei ihm großes Potential, dass er jetzt abrufen muss“, erklärt Stephan Muxel.
Richard ist ein junger Brasilianer, der sich bei der Austria weiterentwickeln soll. Zuletzt war er beim Grazer AK auf Leihbasis und kam dabei in Liga und Cup auf vier Einsätze und erzielte ein Tor. 
„Es freut uns sehr, dass wir nach sehr guten Gesprächen diese Leihgeschäfte mit dem LASK fixieren können. Diese Zusammenarbeit mit einem Bundesligaclub bringt uns deutliche Vorteile. Ich bedanke mich noch einmal herzlich bei Jürgen Werner für die positiven Verhandlungen.“, erzählt Valentin Drexel abschließend.

Statements der Spieler

Wallace
„Ich freue mich darauf bei der Austria mein Können unter Beweis zu stellen. Der Fußball hier ist anders als in Brasilien, aber ich werde alles tun mich schnell einzugewöhnen. Ich möchte der Austria weiterhelfen und mit ihr viel zu erreichen.“

Bojan Avramovic
„Ich kenn den Verein und die Fans und ich bin froh, dass ich wieder für die Austria spielen darf. Ich möchte die Chance nutzen und mich für ein langfristiges Engagement empfehlen.“

Andy Reyes
„Ich sehe das Leihgeschäft als Chance mich weiterzuentwickeln und mich zu zeigen. Ich habe gegen Lustenau bereits gespielt und kenne dadurch bereits die Atmosphäre im Planet Pure Stadion. Ich freue mich darauf vor den Lustenauer Fans zu spielen.“

Richard
„Ich bin noch jung und sehe diesen Schritt als tolle Möglichkeit weitere Erfahrung zu sammeln. Ich habe noch viel zu lernen, doch ich werde alles für den Verein geben, wenn ich die Chance dafür bekomme.“


Der SC Austria Lustenau komplettiert sein Torwart-Team mit dem 21-jährigen Florian Eres. Der junge Vorarlberger wechselt vom VfB Hohenems nach Lustenau.

Nach dem Abgang von Kevin Kunz zum SSV Jahn Regensburg reagiert der SC Austria Lustenau und vervollständigt sein Torhüter-Trio mit Florian Eres. Eres spielte bisher beim VfB Hohenems. Beim Vorarlberger Eliteliga-Club war der junge Torwart Stammkraft und kam in der Hinrunde der laufenden Saison auf 18 Einsätze.

Florian Eres vervollständigt neben Domenik Schierl und Marcel Sturmberger damit die Torwart-Abteilung bei Grün-Weiß. Der Sportvorstand ist glücklich mit der Verpflichtung des jungen Talents. Spieler wie Florian Eres sind Investitionen in die Zukunft.

Eres unterschreibt vorläufig einen Jungprofi-Vertrag bis Saisonende, jedoch ist eine langfristige Zusammenarbeit geplant.

Statements

Florian Eres
„Ich bin glücklich, dass es mit dem Wechsel nun geklappt hat. Ich sehe es für mich als große Chance, über die Austria Fuß im Profi-Geschäft zu fassen. Jetzt gilt es hart zu arbeiten und mich Schritt für Schritt weiterzuentwickeln. Ich freue mich schon darauf, Spieler, Verein und Fans kennenzulernen.“

Valentin Drexel
„Mit Florian Eres ist es uns gelungen einen jungen, talentierten Torwart zu verpflichten, der schon über einiges an Erfahrung verfügt. Nach dem kurzfristigen Abgang von Kevin Kunz waren wir gefordert, schnellstmöglich einen passenden Ersatz zu finden und die Lücke zu schließen. Wir sind in unseren Augen mit Schierl, Eres und Stumberger im Bereich der Torhüter nun wieder sehr gut aufgestellt und können hier positiv in die Zukunft blicken.“

Etwas mehr als eine Woche vor Ende der Transferperiode verlässt ein weiterer Spieler den SC Austria Lustenau. Kevin Kunz (28) wechselt in die zweite Deutsche Bundesliga.

Kevin Kunz wechselt mit sofortiger Wirkung zum SSV Jahn Regensburg in die zweite deutsche Bundesliga. Der Vertrag mit dem 28-jährigen Torhüter wurde einvernehmlich aufgelöst, um ihm diese Chance zu ermöglichen.

Kevin Kunz kam im Juli 2018 zur Austria und konnte mit guten Leistungen überzeugen. Der Torwart absolvierte insgesamt 35 Spiele für Grün-Weiß und blieb dabei achtmal ohne Gegentreffer.

Die sportliche Führung bedankt sich bei Kevin Kunz für die erbrachten Leistungen und wünscht ihm für seine berufliche und private Zukunft nur das Allerbeste.

Auf der Torhüterposition ist die Austria mit Domenik Schierl und Marcel Stumberger jedoch auch weiterhin sehr gut besetzt.

Statements

Valentin Drexel

„Kevin Kunz hat die Möglichkeit bekommen, in der 2. Deutschen Bundesliga zu spielen und diese Chance möchten wir Kevin ermöglichen. Auf der Torhüter-Position sind wir stark besetzt und können diesen Abgang verkraften. Wir wünschen Kevin das Allerbeste – er kann sich einen Traum erfüllen und in der zweiten Deutschen Bundesliga Fuß fassen.“

Kevin Kunz

„Ich möchte mich bei allen Austrianern für die eineinhalb Jahre hier in Lustenau bedanken. Ich habe mich hier sehr wohl gefühlt. Mit dem Schritt in die 2. Bundesliga kann ich mir einen Traum erfüllen. Der Austria wünsche ich alles Gute für die Zukunft.“

Die österreichische Fußball Bundesliga hat die Runden 17 bis 20 der HPYBET 2. Liga fixiert. Darunter fällt auch der Termin für das Derby gegen den FC Dornbirn, welches nun fix am Freitag, den 21. Februar um 19:10 Uhr statt findet. Hier noch einmal die wichtigsten Infos zur Festlegung unserer Spiele. 

  • Die Bundesliga hat für die Ansetzung der Spiele ein Zeitfenster festgelegt. In diesem Zeitfenstern können die Spiele zu jeder vollen und halben Stunde festgelegt werden: Freitag 19:10 Uhr; Samstag, 12:30 bis 20:30 Uhr; Sonntag 10:00 bis 17:00 Uhr
  • Im Falle von einer Fahrtstrecke des Gastklubs ab 300 km ist das Zeitfenster wie folgt eingeschränkt (Grundlage: Strecke Stadion zu Stadion gem. google maps schnellste Fahrtstrecke): Samstag 14:30 bis 20:30 Uhr; Sonntag 10:00 bis 14:30 Uhr
  • Wir haben versucht, so viele Spiele wie möglich Freitags auszutragen - müssen aber alle Vereine, die mehr als 300km entfernt sind (es spielt dabei keine Rolle, ob es sich um Amateur- oder Profimannschaften handelt) dazu um ihr Einverständnis bitten. Wir können also nur gegen Dornbirn und Innsbruck den Spieltermin selber festlegen. 
  • Runde 21 & 27 (Juniors und Steyr): die Gastmannschaften haben dem Freitag-Termin nicht zugestimmt
  • Runde 29 & 30: wurden durch die Bundesliga terminiert
  • Nun folgt die Auswahl der TV-Livespiele: der ORF wählt pro Runde 1 Spiel aus, dieses wird dann am Freitag Abend live auf ORF Sport+ übertragen. Aus den restlichen sieben Spielen wählt nun laola1.tv das "Sonntags-Spiel" - dieses wird am Sonntag um 10.30 Uhr ausgetragen. 


  • Bis Runde 20 sind alle Spiele fixiert, ab Runde 21 kann es noch zu Verschiebungen kommen:
    Cup Sa 08.02.2020 15:00 SC Austria Lustenau - WSG Tirol
    17 Fr 21.02.2019 19:10 SC Austria Lustenau - FC Dornbirn
    18 Fr 28.02.2020 19:10 SV Ried - SC Austria Lustenau
    19 Fr 06.03.2019 19:10 SC Austria Lustenau - Young Violets
    20 Fr 13.03.2020 19:10 GAK - SC Austria Lustenau
    21 Sa 21.03.2020 14:30 SC Austria Lustenau - FC Juniors
    22 Fr 03.04.2020 19:10 FAC Wien - SC Austria Lustenau
    23 Fr 10.04.2020 19:10 SC Austria Lustenau - SK Austria Klagenfurt
    24 Fr 17.04.2020 19:10 FC BW Linz - SC Austria Lustenau
    25 Fr 24.04.2020 19:10 SC Austria Lustenau - SV Horn
    26 Sa 02.05.2020 14:30 FC Liefering - SC Austria Lustenau
    27 Sa 09.05.2020 14:30 SC Austria Lustenau - SK Vorwärts Steyr
    28 Fr 15.05.2020 19:10 KSV 1919 - SC Austria Lustenau
    29 Do 21.05.2020 17:00 FC Wacker Innsbruck - SC Austria Lustenau
    30 So 24.05.2020 15:00 SC Austria Lustenau - SKU Amstetten

Im dritten Testspiel der Vorbereitung gegen den FC Langenegg setzt sich das Team von Roman Mählich klar mit 6:0 durch. Neuzugänge Katnik und Steinwender treffen jeweils zweimal.

Im Stile einer Sonntagsmatinee traf die Austria am Samstag, 25.01, um 10:30 Uhr auf dem Kunstrasenplatz in Hohenems auf den Eliteligaclub aus Langenegg. Unser Team war von der ersten Minute an spielbestimmend und der Klassenunterschied war deutlich zu spüren. Die Austria überzeugte mit viel Ballbesitz und schönen Spielzügen. In den ersten 45 Minuten brachten die Neuzugänge Lukas Katnik und Daniel Steinwender die Grün-Weißen mit 2:0 in Führung. 

Im zweiten Durchgang gab es einige Wechsel auf beiden Seiten, die Spielanteile veränderten sich kaum. Der FC Langenegg musste immer mehr dem hohen Spieltempo Tribut zollen und so taten sich Räume für die Austria auf. Lukas Katnik, Daniel Steinwender, Thomas Mayer und Alex Ranacher nutzten diese für weitere Treffer.

Neben dem bestehenden Kader wurden mit Bojan Avramovic, Matheus Barobsa und Menezs Wallace drei Testspieler eingesetzt.

Der nächste Test für die Austria steht am Samstag, 01. Februar, um 14 Uhr, in Hohenems, gegen den FC Memmingen an. Das Spiel gegen den 1. FC Rielasingen-Arlen musste abgesagt werden.

Aufstellung Austria
Domenik Schierl (Kevin Kunz, 45.), Christian Schilling (60. Bojan Avramovic), Darijo Grucic, Sebastian Feyrer (Dominik Stumberger, 45.), Michael Lageder, Pius Grabher, Daniel Tiefenbach (Matheus Barbosa, 60.), Thomas Mayer (Ismet Osmani, 60.), Daniel Steinwender, Alexander Ranacher (Wallace, 60.), Lukas Katnik

Lukas Katnik ist Austrianer

Freitag, 24 Januar 2020

Der SC Austria Lustenau verstärkt sich mit dem Vorarlberger Lukas Katnik. Der 30-jährige Stürmer wechselt von der WSG Tirol nach Lustenau.

Die Austria ist am Transfermarkt aktiv geworden und verpflichtet Lukas Katnik. Der 30-jährige Vorarlberger spielte die letzten dreieinhalb Jahre für die Tiroler aus Wattens und erzielte in 95 Partien 24 Treffer und bereitete elf Tore vor. Insgesamt absolvierte der Stürmer mehr als 160 Zweitligaspiele und erzielte 30 Tore und 17 Vorlagen. Mit seiner Routine und Erfahrung soll er die Offensivabteilung der Grün-Weißen verstärken.

Lukas Katnik wurde im Nachwuchs vom FC Mäder und FC Koblach ausgebildet. Über den FC Lustenau und den FC Dornbirn fand er den Weg in den Profifußball. 2011 gelang der Sprung in die Akademie des FC Red Bull Salzburg. 2012 folgte der Wechsel zum FC Pasching. Dort wurde er nach einem Jahr von Austria Salzburg verpflichtet. Nach drei Jahren bei den Salzburgern wurde er 2016 von der WSG Tirol (damals noch WSG Wattens) verpflichtet und schaffte in der Saison 2018/19 mit den Tirolern den Aufstieg in die Bundesliga.

Lukas Katnik unterschreibt in Lustenau vorläufig bis Ende der Saison mit vereinsseitiger Option auf Verlängerung.

Statements

Lukas Katnik
“Ich freue mich auf die Aufgabe und Herausforderung in Lustenau. Ich hoffe, dass ich der Mannschaft mit meinen Qualitäten und Erfahrung helfen kann. Es fühlt sich gut an, nach so vielen Jahren wieder zuhause im Ländle zu sein.”

Stephan Muxel
„Wir freuen uns sehr, dass wir mit Lukas einen Voralberger Jungen von der Austria überzeugen konnten. Wir alle im Verein sind davon überzeugt, dass er mit seiner Spielweise und speziell seiner Erfahrung in der 1. & 2.Liga uns sofort weiterhelfen kann und direkt ein wichtiger Bestandteil der Mannschaft sein wird.“

Die Austria hat den Vertrag mit Alexander Ranacher (21) bis Sommer 2021 verlängert. Der junge Österreicher hat seit seiner Verpflichtung im Sommer 2018 schon 50 Spiele für die Austria bestritten und war dabei an 14 Toren direkt beteiligt (4 Tore, 10 Vorlagen).

Sportvorstand Austria Lustenau: „Wir sind sehr glücklich, dass Alex sich entschieden hat gemeinsam mit uns den Weg der Austria weiterzugehen und hier den perfekten Ort sieht sich sowohl sportlich als auch persönlich weiter zu entwickeln. Trotz seines noch jungen Alters ist er eine wichtige Stütze unserer Mannschaft und wir sind uns sicher, dass er uns auch in Zukunft noch viel Freude bereiten wird.“

Im ersten Spiel 2020 erreicht die Austria ein 1:1 gegen den FC Wil aus der 2. Schweizer Liga, die derzeit den vierten Tabellenrang belegen. Das einzige Tor für die Austria erzielte Thomas Mayer per Elfmeter in der 45. Minute. Neuzugang Daniel Steinwender spielte bis zur 67. Minute, der zweite Neuzugang - Tobias Berger - kam noch nicht zum Einsatz. Außerdem waren folgende Testspieler zu Gast:

  • Bojan Avramovic (Aut)
  • Matheus Barbosa (Bra)
  • Matheus Sylvestre Bezerra (Bra)
  • Willian de Souza Valério Richard (Bra)
  • Menezes Wallace (Bra)

Aufstellung der Austria:

Schierl (46. Kunz); Lageder (46. Schilling), Feyrer, Grujcic (46. Stumberger), Avramovic; Freitag (46. Matheus Barbosa), Grabher (46. Tiefenbach); Mayer, Steinwender (67. Richard), Wallace (67. Ranacher); Matheus Sylvestre Bezerra.

Ein ausführlicher Artikel über das Testspiel ist hier zu finden: https://hallowil.ch/weiterhin-keine-vollzugsmeldung-bei-stojilkovic-und-ein-remis.html

Das nächste Testspiel bestreitet die Austria kommenden Mittwoch gegen den FC Heidenheim (14.00 Uhr, Heidenheim).

 

Die Austria befindet sich bereits in der intensiven Vorbereitungszeit auf die Rückründe der laufenden Meisterschaft. In den kommenden Wochen stehen neben vielen Trainingseinheiten fünf Testspiele an.

Für die Austria hat die Vorbereitung traditionell mit dem Teambuilding im Bregenzerwald begonnen, nun wird weiter fleißig in Lustenau und am Kunstrasenplatz in Hohenems gearbeitet. Um den Spielern auch die nötigen Spielminuten am Rasen zu ermöglichen, wurden folgende Testspiele fixiert:

 

 

Gegner Termin Ort
FC Wil Freitag, 17. Jänner 2020
14:00 Uhr
Wil, Schweiz
FC Heidenheim Mittwoch, 22. Jänner 2020
14:00 Uhr
Heidenheim, Deutschland
FC Langenegg Samstag, 25. Jänner 2020
10:30 Uhr
Hohenems, Österreich
1. FC Rielasingen-Arlen Dienstag, 28. Jänner 2020
17:30 Uhr
Rielasingen-Worblingen, Deutschland
FC Memmingen Samstag, 01. Februar 2020
14:00 Uhr
Planet Pure Stadion
FC Ulm Freitag, 14. Februar 2020
14:00 Uhr
Ulm, Deutschland


Sollten sich Spieltermine oder -orte ändern, werden wir darüber umgehend informieren.

Der SC Austria Lustenau reagiert auf die letzten Kaderabgänge und verpflichtet von Ligamitstreiter SK Austria Klagenfurt den 21-jährigen Daniel Steinwender.

Daniel Steinwender wird in der Rückrunde das grün-weiße Trikot überstreifen. Der Kärntner war zuletzt beim SK Austria Klagenfurt unter Vertrag. Er kam in der Hinrunde auf sechs Einsätze und erzielte dabei zwei Tore.

Steinwender wurde im Nachwuchs von Sturm Graz ausgebildet und kam über die zweite Mannschaft der Grazer zum SK Austria Klagenfurt.

Daniel Steinwender unterschreibt bei der Austria bis zum Sommer 2021.

Statements

Daniel Steinwender
„Ich freue mich auf die neue Aufgabe in Lustenau und darauf meine Teamkollegen kennenzulernen. Die ersten Eindrücke waren durchwegs positiv und ich bin überzeugt, dass wir in der Lage sind, eine erfolgreiche Rückrunde zu spielen.“

Valentin Drexel
„Mit Daniel haben wir einen jungen Spieler für uns gewinnen können, der variabel eingesetzt werden kann und durch seine Dribblings und seinen Offensivdrang unserem Team weiterhelfen kann. Er ist topmotiviert und wir sind überzeugt, dass er hier in Lustenau den nächsten Schritt in seiner Entwicklung machen wird.“

Nach einer MRT-Untersuchung in München hat der SC Austria Lustenau Gewissheit. Ronivaldo wird der Austria 3-4 Wochen nicht weiterhelfen können.

Am Montagvormittag ließ sich Ronivaldo in München in den Isar Kliniken München untersuchen. Mit Hilfe einer MRT-Untersuchung wurde festgestellt, dass der Brasilianer an einer “weichen” Leiste laboriert. Zwar handelt es sich nicht um einen Leistenbruch, dennoch ist eine Operation notwendig, die am Freitag, 17. Jänner, stattfinden wird.

Nach positivem Operationsverlauf rechnet das Ärzteteam mit einer Ausfallzeit von ca. drei bis vier Wochen. Damit verpasst Ronivaldo auf alle Fälle den Rest der Vorbereitung. Bei sehr gutem Heilungsverlauf liegt das Cup-Spiel gegen die WSG im Bereich des Möglichen. Es wird aber ein Rennen gegen die Zeit.

Sportvorstand Valentin Drexel zeigte sich deutlich betroffen: “Natürlich ist der Ausfall von Ronivaldo ein herber Schlag für uns. Dennoch fällt der Verletzungsgrad deutlich niedriger aus als befürchtet. Aus Erfahrung weiß ich, dass Ronivaldo ein Kämpfer ist und alles tun wird, um schnellstmöglich wieder spielen zu können. Bereits in der Vergangenheit hat er bewiesen, dass er von Verletzung zurückkommen kann und das auch noch stärker als zuvor. Wir glauben an ihn und streben weiterhin eine Vertragsverlängerung mit ihm an.”

Die sportliche Führung des Vereins begibt sich nun auf die Suche nach einem kurzfristigen Ersatz, um die entstandene Lücke vorübergehend schnellstmöglich zu schließen.

Der Kartenvorverkauf für das Heimspiel im Viertelfinal des UNIQA ÖFB-Cups gegen die WSG Tirol hat heute begonnen. Gespielt wird am Samstag, 08. Februar 2020 um 15:00 Uhr im Planet Pure Stadion. Der Eintritt für Kinder und Jugendliche bis inkl. 15 Jahren ist gratis!

Karten sind im Austria-Café und im Austria Büro erhältlich. Weitere VVK-Stellen werden zeitnah bekanntgegeben. Reservierungen nehmen wir unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder Tel 05577-86250 entgegen.

SC Austria Lustenau – WSG Wattens
Termin: Samstag, 08. Februar 2020, Spielbeginn: 15:00 Uhr

Kartenpreise

  Sitzplatz   Stehplatz
  Haupttribüne        Nord-/ Ost-/ Südtribüne
Vollzahler € 16,--   € 13,--
Ermäßigt € 14,--   € 11,--
bis 15 Jahre --   frei

Am gestrigen Dienstag, 07. Jänner, startete die Kampfmannschaft des SC Austria Lustenau in die Vorbereitung auf die Rückrunde. Traditionell fand die erste Einheit am Kunstrasenplatz in Hohenems statt.

Geleitet wurde die erste Trainingseinheit von Co-Trainer Tamas Tiefenbach. Coach Roman Mählich fehlte grippebedingt. Auch Goalgetter Ronivaldo war bei der ersten Einheit noch nicht dabei, er steigt heute ins Training ein. In der ersten Trainingswoche stehen lockere Einheiten sowie der Medizin-Check an, ehe es am Wochenende auf Einladung von Sportvorstand Stephan Muxel nach Au in den Bregenzerwald zum Teambuilding geht. Am Donnerstag steht unter anderem eine Langlouftour, Freitag die Pressekonferenz im Gasthof Löwen und das tradtionelle Langlaufrennen, das dieses Jahr aufgrund des fehlenden Schnees ein wenig abgewandelt wird.

Weitere Abgänge

Das Jamaika-Trio Amoy Brown, Kyle Butler und Kevaughn Atkinson sowie Simon Pirkl und Tobias Reithmeir haben den Verein verlassen. Betreuer Henrique Lima stellt sich ebenfalls einer neuen beruflichen Herausforderung. Die Austria bedankt sich bei allen für ihren Einsatz für Grün-Weiß und wünscht Ihnen für die sportliche und private Zukunft nur das Allerbeste.

In der spiel- und trainingsfreien Zeit einigten sich die sportliche Führung und Marco Krainz auf eine vorzeitige Vertragsauflösung. Marco Krainz wechselt mit sofortiger Wirkung zum Floridsdorfer AC.

Marco Krainz kam im August 2015 von den Austria Wien Amateuren nach Lustenau und absolvierte in fünf Meisterschaften mehr als 100 Liga-Spiele für Grün-Weiß, erzielte dabei fünf Tore und bereitete neun Treffer vor. Im ÖFB-Cup kommen noch weitere neun Spiele dazu – unvergessen bleibt die knappe Achtelfinal-Niederlage gegen RB Salzburg. Marco Krainz war ab Dezember 2017 Kapitän der Austria und führte die Mannschaft insgesamt über 45 Mal als Spielführer aufs Feld.

Aufgrund des auslaufenden Vertrags und der Möglichkeit einer neuen Herausforderung ist die sportliche Führung dem Wunsch Marco Krainz‘ nachgekommen und löst den laufenden Vertrag einvernehmlich auf. Marco Krainz schließt sich dem Ligamitstreiter Floridsdorf AC an.

Statements

Marco Krainz
“Ich möchte mich herzlichst bei jedem einzelnen Mitarbeiter, Spieler, Betreuer, Trainer und den Fans für die schöne Zeit bei Austria Lustenau bedanken. Ich habe mich hier nicht nur als Sportler entwickelt, sondern auch als Mensch. Ich habe mir die Entscheidung nicht leicht gemacht, dennoch denke ich, dass der Schritt zurück nach Wien, wo auch meine Wurzeln liegen, im Moment der richtige ist. Ich habe nach meinem Gefühl entschieden, so wie ich es immer schon getan habe. Vielen Dank für diese wundervollen vier Jahre. Wir sehen uns auf alle Fälle wieder.“

Valentin Drexel
“Marco hat uns bereits im Sommer mitgeteilt, dass er nach Vertragsende eine neue Herausforderung suchen möchte. Wir haben uns dann nach der Hinrunde zusammengesetzt und gemeinsam beschlossen, dass wir Marco die Rückkehr in seine Heimat Wien schon früher ermöglichen möchten. Mit Marco verlieren wir einen Spieler, der sich stets vorbildlich verhalten hat und als Kapitän und Leader unseren Club in den letzten vier Jahren geprägt hat. Er ist Austrianer durch und durch und wird immer ein Teil der Austria Familie sein und bleiben. Wir möchten uns noch einmal ausdrücklich für seine langjährige Treue bedanken, die im Profigeschäft nicht immer selbstverständlich ist. Alles Gute Capitano.“

Zum Trainingsauftakt beim SC Austria Lustenau durfte Trainer Roman Mählich mit Tobias Berger (18) einen neuen Spieler begrüßen.

Tobias Berger wechselt vom Ligamitstreiter FC Liefering nach Lustenau. Der gelernte Linksverteidiger absolvierte in der Hinrunde verletzungsbedingt nur vier Spiele für die Lieferinger und zwei Spiele in der UEFA Youth League.

Berger begann seine fußballerische Laufbahn in Dorfgastein und Hofgastein ehe er in die Nachwuchsakademie von Red Bull Salzburg wechselte. Der gebürtige Salzburger ist mehrfacher österreichischer Nachwuchsnationalspieler. Aktuell ist er Teil des U19-Kaders unter Trainer Marko Rupert.

Tobias Berger unterschreibt bei der Austria einen Vertrag bis Juni 2021.

Statements

Tobias Berger
“Ich freue mich auf die Herausforderung in Lustenau. Ich sehe es persönlich als nächsten Karriereschritt und werde hier alles für den Verein geben, um zum sportlichen Erfolg beizutragen. Mein Ziel ist es natürlich auch, mich persönlich weiterzuentwickeln und Erfahrung zu sammeln. Der Empfang in Lustenau war sehr herzlich, ich bin bereit für die kommenden Aufgaben.“

Stephan Muxel
“Mit Tobias konnten wir einen sehr talentierten Spieler für uns gewinnen. Er ist aktueller U19-Nationalspieler und hat enormes Entwicklungspotential. Wir sind überzeugt, ihm hier in Lustenau die notwendigen Bedingungen liefern zu können, um sich weiterzuentwickeln.“

Beim SC Austria Lustenau gibt es in der Winterpause eine sportliche Veränderungen. Mit 31.12.2019 wird der Vertrag mit Mittelfeldspieler Matthias Morys (32) vorzeitig einvernehmlich aufgelöst.

Matthias Morys möchte sich einer neuen sportlichen Herausforderung stellen und diesem Vorhaben möchte die sportliche Führung der Austria nicht im Wege stehen. Morys kam Anfang Saison 2019/20 zur Austria und kam in zwölf Ligaspielen und drei Cup-Partien zum Einsatz. Seine Bilanz: vier Tore und drei Vorlagen in der Liga sowie ein Cup-Tor und vier Vorlagen.

Der SC Austria Lustenau wünscht Matthias Morys für seine sportliche und private Zukunft nur das Allerbeste und bedankt sich für den Einsatz im vergangenen halben Jahr.

Statement Sportvorstand Stephan Muxel
„Die einvernehmliche Vertragsauflösung ist für beide Seite eine gute Lösung. Wir können verstehen, dass Matthias sich für eine andere sportliche Herausforderung entschieden hat und akzeptieren seinen Wunsch. Im Namen des ganzen Vorstands möchte ich mich bei ihm bedanken. Er hatte zum Zeitpunkt seiner Verpflichtung lukrativere Angebote vor sich und hat sich dennoch für uns entschieden. Während seiner Zeit bei uns hat er sich immer in den Dienst des Vereins gestellt.“

Ein letztes Mal vor der Winterpause

Freitag, 29 November 2019

Die Hinrunde der 2. Liga ist bereits vergangene Woche zu Ende gegangen, doch bevor es in die Winterpause geht, steht noch ein Spiel der Rückrunde an.Gegner dabei ist wie in der Vorwoche der SV Lafnitz, lediglich das Heimrecht hat sich geändert. Wir blicken vorab auf unser Team und den Gegner und berichten über Interessantes rund um das Spiel.

Der Gegner - SV Lafnitz
Die Steirer haben vergangene Woche die Partie gegen uns mit 1:0 gewonnen. Wie erwartet, agierten die Lafnitzer bissig und arbeiteten gut gegen den Ball. Die frühe Führung spielte einer der stärksten Defensiven der Liga natürlich zusätzlich in die Hände. Der SV Lafnitz liegt dank dem Sieg in der letzten Runde nun auf Platz 3 und können diesen heute mit einem Sieg absichern und mit viel Motivation und Selbstvertrauen in die Ligapause gehen. 

Unsere Austria
Man kann es nicht anders sagen, die Austria befindet sich in einer Krise. Wie schon unter Gernot Plassnegger gab es nun auch unter Trainer Roman Mählich eine drei Spiele andauernde Niederlagenserie. Im letzten Spiel zeigte die Mannschaft viel zu wenig und ließ viele Tugenden vermissen. In der vergangenen Woche wurden viele Gespräche geführt und noch einmal bewusst gemacht, dass es so nicht weitergehen kann. Die Austria MUSS heute fast gewinnen, denn ansonsten würde man mit einer ziemlichen Last auf den Schultern in die Winterpause gehen. Mit 15 Punkten Rückstand auf die Tabellenspitze ist man weit hinter den Erwartungen. Deshalb wäre es heute umso wichtiger, dass das Team ein Zeichen setzt und sich mit einem Dreier in die Pause verabschiedet. Roman Mählich muss weiterhin auf einige Spieler verzichten: Eler, Schilling, Grabher und Canadi fehlen verletzungsbedingt, Christoph Freitag ist gesperrt.

Für alle Statistik-Fans
Wenn man sich die Ergebnisse der Austria in den letzten zehn Jahren anschaut, gab es immer wieder Niederlagenserien wie momentan. Im Regelfall konnten die Negativserien nach spätestens drei Niederlagen in Folge gestoppt werden. Zweimal sieht die Bilanz der Grün-Weißen schlechter aus. In der Saison 2017/18 verlor man vier Spiele in Folge in der Saison 2012/13 sogar sechs Spiele. 

Auch im letzten Heimspiel kein Erfolg

Dienstag, 26 November 2019

Die Austria sucht aktuell nach der Form - bereits das dritte Spiel in Folge ging vergangenes Wochenende verloren. Gegen bissige Gegner aus Lafnitz muss man sich am Ende mit 0:1 geschlagen geben.

Erneut ist die Defensivarbeit die Achillesferse der Grün-Weißen. Nach knapp sechs Minuten erzielte der SV Lafnitz den Siegtreffer. Nach einem langen Einwurf agiert man defensiv zu behäbig und so konnte Ex-Austrianer David Otter seinen Teamkollegen Krager ideal bedienen, der aus kurzer Distanz locker zur Führung traf. Wer nun ein Aufbäumen der Austria erwartete, wurde an diesem Nachmittag leider enttäuscht. Grün-Weiß schaffte es nicht sich aufzurappeln und die Lafnitzer wirklich in Bedrängnis zu bringen. Die Elf von Roman Mählich tat sich schon im Spielaufbau schwer. Viel zu oft landete der Ball beim Gegner. Die beste Möglichkeit für die Austria hatte Goalgetter Ronivaldo, doch der Brasilianer setzte nach einer halben Stunde einen Volley knapp neben das Gehäuse.

In Durchgang zwei fehlte bei den Hausherren weiterhin der Biss. Die Gäste aus Lafnitz taten nicht mehr viel für das Spiel und so bekamen die 1.400 Zuschauer im Stadion kaum Torchancen zu sehen. Beste Möglichkeit für die Austria hatte Darijo Grujcic mit einem Kopfball, doch der Ball ging knapp drüber (73.). Die Lafnitzer wurden durch einen Konter gefährlich. Zu erwähnen bleibt dann nur noch der Auschluss von Christoph Freitag, der mit Gelb-Rot vom Platz musste (81.).

Kommendes Wochenende steht die letzte Partie vor der Winterpause an. Die Spieler haben es selbst in der Hand diese Hinrunde mit einem positiven Erlebnis abzuschließen. Was sicher ist, in Lustenau hat man schon gemütlichere Winterpausen erlebt.

Letztes Heimspiel vor der Winterpause

Samstag, 23 November 2019

Heute ist das letzte Heimspiel der Austria bevor es in die Winterpause geht, insgesamt stehen nur noch zwei Spiele aus. Grün-Weiß trifft heute und dann auch im letzten Spiel vor der Pause auf den SV Lafnitz. Die Steirer spielen eine starke Halbsaison und werden heute eine echte Herausforderung darstellen. Wir blicken vorab auf unser Team und den Gegner und berichten über Interessantes rund um das Spiel.

Der Gegner - SV Lafnitz
Die Steirer sind unangenehm zu bespielen und agieren sehr diszipliniert. Besonders stark präsentierte sich der SV Lafnitz vor allem bei Standards und in der Defensive. Mit nur 16 Gegentoren steht Lafnitz als zweitbeste Mannschaft da. Hier ist die Austria gefordert und muss konzentriert zu Werke gehen. Die Lafnitzer liegen vor der 15. Runde auf dem 5. Tabellenplatz und damit zwei Plätze (aber nur einen Punkt) vor der Austria. Die Steirer sind seit fünf Spielen unbesiegt - vier Unentschieden und einen Sieg gab es zuletzt. Insgesamt hat Lafnitz seit sechs Spielen nicht mehr verloren. Die Austria muss also alles geben.

Unsere Austria
Grün-Weiß will und muss heute nach den zwei Niederlagen gegen Wacker Innsbruck und Amstetten eine Antwort am Platz geben. Zwar ist die Verletztenliste nach wie vor lang, doch es soll keine Ausrede sein. Es müssen in den letzten beiden Spiele sechs Punkte her, ansonsten ist der Abstand nach vorne viel zu groß, um in dieser Saison nur irgendwie vorne mitzuspielen. Mit Marco Krainz und Matthias Morys sind zwei zuletzt gesperrte Spieler wieder dabei. Bei Pius Grabher und Christoph Freitag steht noch ein Fragezeichen hinter dem Einsatz, das soll kurzfristig entschieden werden. Zurück im Mannschaftstraining ist Chrstian Schilling, ein Einsatz kommt aber noch zu früh.

Ein Wiedersehen der Trainer
Roman Mählich und Lafnitz Trainer Ferdinand Feldhofer verbindet so einiges. Gemeinsam spielten sie für Sturm Graz und absoliverten gemeinsam sogar einige Spiele in der Champions League. 

Spielbeginn ist heute um 14:30 Uhr, Stadionöffnung um 13:30 Uhr. Sponsor Breddy's hat heute ein besonders Gewinnspiel geplant. Die Teilnahme erfolgt über Lose, die es kostenlos am Haupteingang gibt.

Keine Punkte in Amstetten

Montag, 11 November 2019

Herber Rückschlag für die Austria in Amstetten. In einer durchwachsenen Partie gelingt der Austria kein Tor und muss sich am Ende mit 0:2 geschlagen geben.

Grün-Weiß war in Amstetten stark einsatzgeschwächt, musste doch auf sechs Stammkräfte verzichten. Die aufgebotene Elf von Roman Mählich tat sich von Anfang an schwer ins Spiel zu kommen. Die Gastgeber der SKU waren aggressiver und mit deutlich mehr Zug zum Tor unterwegs. Das bekam die Austria bereits nach sechs Minuten zu spüren als Kenan Kriim nur knapp verfehlte. Die Austria selbst kam durch Ronivaldo und Alexander Ranacher zu Chancen, doch wirklich Zwingendes war nicht dabei. In der Nachspielzeit wurde die Passivität der Lustenauer bestraft als Daniel Gremsl per Abstauber die Führung erzielte.

In Durchgang zwei konnte die Austria nicht zulegen und musste sich den Angriffen der Amstettner erwehren. Domenik Schierl im Austria-Tor war an diesem Tag der beste Austrianer und hielt die Austria lange im Spiel. Doch beim 2:0 durch Matthias Wurm war auch er chancenlos. Zuvor agierte man in der Defensive unglücklich und schaffte es nicht den Ball zu klären. Die beste Chance auf den Anschlusstreffer hatte Amoy Brown, doch der Jamaikaner verfehlte das Tor knapp (72.).

Die Austria hat jetzt in der Länderspielpause Zeit sich zu fangen und wieder durchzustarten. Es gilt Stabilität und Ruhe zu gewinnen, denn nach wie vor kassiert Grün-Weiß zu einfach Gegentore.

Schwierige Aufgabe in Amstetten

Freitag, 08 November 2019

Heute ist der letzte Einsatz für die Austria vor der Länderspielpause. Gegner dabei ist der SKU Amstetten. Keine leichte Aufgabe, denn Grün-Weiß hat einige Personalsorgen und die Amstetter sind ein unangenehmer Gegner. Wir blicken vorab auf unser Team und den Gegner und berichten über Interessantes rund um das Spiel.

Der Gegner - SKU Amstetten
Die Amstettner liegen aktuell auf dem 10. Tabellenplatz und liegt vier Punkte hinter der Austria. Die Niederösterreicher präsentierten sich zuletzt sehr stark und konnten dem Tabellenführer aus Klagenfurt einen Punkt abluchsen. Auch die Bilanz der letzten Spiele zeigt das Potential des Teams. In den letzten fünf Spielen (Liga und Cup) gab es zwei Siege und drei Unentschieden. Die Amstettner wollen diese Serie sicherlich fortsetzen, doch die Bilanz gegen die Austria ist bis jetzt mit zwei Niederlagen in zwei Spielen nicht vorzeigbar.

Unsere Austria
Grün-Weiß möchte sich nach der bitteren 2:3 Niederlage gegen Wacker Innsbruck aufrappeln. Vor der Winterpause sind nicht mehr viele Spiele zu absolvieren und um den Anschluss an die Tabellenspitze zu halten, darf man sich keine Ausrutscher mehr leisten. Dafür muss aber heute die Defensive stimmen. Mit 30 Gegentoren stellen wir aktuell die schlechteste Defensive der Liga. Eine Auszeichnung, die kein Team möchte. Das Ziel neben den drei Punkten ist also ganz klar endlich wieder einmal zu 0 zu spielen. Die Offensive der Austria ist gleichzeitig die Torfabrik der Liga und konnte ebenfalls schon 30 Mal einnetzen. Personell steht Roman Mählich vor der Herausforderung einige Stammkräfte zu ersetzen. Marco Krainz und Matthias Morys sind gelb gesperrt, Eler und Schilling fallen weiterhin aus und mit Pius Grabher, Kevin Kunz und Christoph Freitag sind drei Spieler fraglich. Dennoch will der Trainer die drei Punkte einfahren, egal wer in der Startelf steht.

Überwintern im Cup
Beide Mannschaften überwintern dieses Jahr im ÖFB-Uniqa-Cup und gehören damit zu den besten acht Mannschaften des Turniers. Der SKU Amstetten konnte sich im Achtelfinal gegen St. Anna am Aigen mit 3:0 durchsetzen. Im Viertelfinale treffen die Niederösterreicher auf den Meister FC Red Bull Salzburg. Jenes Team, gegen das die Austria letztes Jahr mit 0:1 im Achtelfinale den Kürzeren zog.

Die Austria wird weiterhin nicht warm mit der Sonntagsmatinee. Vergangenen Sonntag musste sich die Austria trotz Feldüberlegenheit und Chancenplus mit 2:3 dem FC Wacker Innsbruck geschlagen geben.

Grün-Weiß erwischte an diesem Sonntag aber keinen guten Start. Bereits nach vier Minuten jubelten die Gäste aus Innsbruck über die Führung durch Raphael Galle. Nach dem frühen Gegentor war aber nur noch die Austria am Drücker und erspielte sich eine Chance nach der anderen. Doch Thomas Mayer (5.), Sebastian Feyrer (20.) und Matthias Morys (30.) ließen gute Möglichkeitn in der ersten halben Stunde aus. Auch Goalgetter Ronivaldo hatte in den ersten 45 Minuten kein Glück - sein Kofpball in der 37. Minute streifte noch die Querlatte.

Nach Seitenwechsel erwischten die Gäste aus Tirol wieder ein super Start und Atshushi Zaizen erzielte  von der Strafraumgrenze das 2:0 für die Innsbrucker. Die Austria brauchte danach einige Zeit, um wieder in den Rhyhtmus zu kommen, blieb aber die dominierende Mannschaft. In der 63. Minute hatte erneut Ronivaldo, die Chance auf den Anschlusstreffer, doch Meusburger verhinderte den Abschluss in letzter Sekunde. Im Gegenzug erhöhte Zaizen auf 3:0 und versetzte der Austria so den nächsten schweren Rückschlag. Die Fans auf den Rängen erwarteten sich mit dem deutlichen Rückstand nicht mehr all zu viel, doch der eingewechselte Amoy Brown ließ mit seinem Anschlusstreffer in der 71. Minute noch einmal Hoffnung aufkommen. Als dann Alexander Ranacher eine Flanke von Canadi volley im Netz versenkte, verwandelte sich das Planet Pure Stadion in einen Hexenkessel. Angetrieben von den Fans mobilisierten die Grün-Weißen die letzten Kräfte und Wacker Innsbruck rührte eifrig den Beton an. Am Ende blieben die Innsbrucker die Glücklicheren, da sie ihre Torchancen an diesem Tag eiskalt nutzten. Die Austria leidet erneut unter der Chancenauswertung und der fehlenden Stabilität im Defensivverbund.

Am kommenden Freitag, 8. November, gibt es in Amstetten die nächste Chance auf Punkte. Vor der Winterpause sind noch drei Spiele zu absolvieren. In diesen Spielen kann man sich für das Frühjahr eine gute Ausgangslage erarbeiten. Die Niederlage schmerzt zwar, aber noch ist nichts verloren.

Der SC Austria Lustenau verstärkt sich mit einem weiteren Verteidiger. Tobias Reithmeir (20) wird bis Ende Saison verpflichtet.

Die sportliche Führung ist noch einmal auf dem Transfermarkt aktiv geworden. Tobias Reithmeir war zuletzt vereinslos und konnte somit auch außerhalb der gewohnten Transferfenster verpflichtet werden. Der 20-jährige war beim Testspiel gegen den FC Augsburg Teil des Austria Kaders und konnte dabei Trainer, Sportdirektor sowie Vorstand überzeugen.

Tobias Reithmeir wurde in Deutschland geboren und im Nachwuchs des FC Ingolstadt sowie des FC Heidenheim ausgebildet. Seine letzte Station bis September 2019 war der 1. FC Heidenheim. Für die Heidenheimer bestritt der 1,90m große Innenverteidiger drei Spiele in der 2. Deutschen Bundesliga. In der U19-Bundesliga kam Reithmeir auf 16 Einsätze und erzielte dabei vier Tore und bereitete ein Tor vor.

Reithmeier unterschreibt bei der Austria vorläufig bis Saisonende.

Pflicht im Cup erfüllt

Mittwoch, 30 Oktober 2019

Erleichterung machte sich in den Gesichtern der Spieler breit, als endlich der Schlusspfiff im Cup-Spiel gegen die Union Gurten fiel. Auf einem schwer bespielbaren Platz und gegen aggressive Gegner setzte sich am Ende die Austria dennoch verdient mit 3:2 durch.

Wie im Vorfeld angekündigt wurde die Partie in Oberösterreich zu einer echten Herausforderung. Auf dem sehr kleinen Platz, der nicht im besten Zustand war, versuchten die Hausherren aus Gurten früh zu stören und die Grün-Weißen unter Druck zu setzen. Doch die Austria nahm die Aufgabe an und kontrollierte das Spiel von Beginn an. Bereits nach drei Minuten jubelte man über die Führung - ein Flankenball von Matthias Morys bugsierte Gurten Verteidiger Burghuber ins eigene Tor. Mit dem Tor im Rücken agierte die Austria weiterhin souverän, nur die Chancenauswertung verhalf Gurten im Spiel zu bleiben. Sowohl Ronivaldo (23.) und Matthias Morys (34.) scheiterten jeweils alleinstehend vor Gurten-Keeper Wimmer. Die Union wurde einmal vor der Pause gefährlich, doch die schöne Kombination wurde von Domenik Schierl sauber geklärt.

Auch in Durchgang zwei war die Austria spielbestimmend, aber wurde dabei nicht zwingend. Die ausgelassenen Chancen in Durchgang eins sollten sich rächen, denn nach 55 Minuten gelang Gurten nach einem Freistoß der Ausgleich. Die Austria musste nun wieder mehr für das Spiel tun und ging knappe zehn Minuten später durch den eingewechselten Amoy Brown in Führung. Der Jamaikaner wurde ideal von Ronivaldo bedient und erzielte nur 120 Sekunden nach seiner Einwechslung den erneuten Führungstreffer. Als dann Matthias Morys nach 82 Minuten auf 3:1 erhöhte, schien die Partie gelaufen, doch nur zwei Minuten später entschied Schiedsrichter Talic auf Handspiel von Ronivaldo im Strafraum und Wimmleitner erzielte den Anschlusstreffer. Die Gurten waren nun alles nach vorne, doch die Abwehr der Austria blieb standhaft und sicherte so den Aufstieg in die Runde der letzten Acht.

Heute trifft die Austria in Oberösterreich auf die Union Raiffeisen Gurten. Die Gastgeber spielen in der Regionalliga Mitte, konnten aber im Cup-Wettbewerb bereits überraschen. Wir blicken vorab auf unser Team und den Gegner und berichten über Interessantes rund um das Spiel.

Der Gegner - Union Gurten
Wie bereits erwähnt spielen die Gurtener in der Regionalliga Mitte. Dort liegen sie aktuell auf dem fünften Tabellenrang. Am vergangenen Wochenende setzten sich die Oberösterreicher gegen Stadl-Paura - den Erstrunden-Gegner der Austria im Cup - mit 6:0 durch. Generell darf man heute eine schwere Partie erwarten, die Union gilt als aggressive und zweikampfstarke Mannschaft. Das bekam in der 2. Runde der SV Horn zu spüren, als sie von den Gurtener mit 2:0 aus dem Pokal befördert wurden.

Unser Team
Die Austria reist aber nach dem Last-Minute-Sieg gegen Kapfenberg mit breiter Brust an. Das Fitnesslevel sowie die Einstellung passen, jetzt gilt es die individuellen Fehler abzustellen. Roman Mählich muss in Oberösterreich auf Christoph Freitag und Christian Schilling verzichten. Bzgl Rotation wollte sich der Trainer vorab nicht in die Karten schauen lassen. Sinnvoll wäre es sicherlich, steht doch noch ein strafes Programm bis zur Winterpause an. Offensiv wird man aber sicherlich weiterhin auf Goalgetter Ronivaldo setzen.

Neuling vs. Erfahrung
Für Union Gurten ist es das erste Achtelfinale im ÖFB-Cup. Bisher war immer spätestens in der zweiten Runde Schluss. Erfahrung mit Vorarlberg Teams weisen die Gastgeber ebenfalls auf. Vor zwei Jahren scheiterten sie in der zweiten Runde nach Verlängerung an Altach. Für die Austria geht es heute bereits zum siebten Mal, um den Einzug in das Pokal-Viertelfinale - bereits zum 13. Mal steht man im Achtelfinale. Ob am Ende die Erfahrung über die Unbekümmertheit des Neulings siegt, wird sich zeigen.

Die Partie wird live auf dem Youtube-Kanal des UNIQA ÖFB Cups übertragen, hier der Link: https://www.youtube.com/watch?v=hJAkQlbCUNU

Mehr Nervenkitzel geht wohl kaum. Die Austria dreht das Spiel gegen den Kapfenberger SV nach 0:2 Rückstand. Marcel Canadi und Goalgetter vom Dienst, Ronivaldo, sichern der Austria drei wichtige Punkte.

Die Austria findet spät aber doch zurück auf die Erfolgsspur. Im Heimspiel gegen den KSV sah es lange nach einer Niederlage für die Hausherren aus, doch in der zweiten Hälfte sicherte sich das Team von Roman Mählich verdient die drei Punkte.

Grün-Weiß begann die Partie druckvoll, doch die Gäste aus der Steiermark hatten ihre Hausaufgaben gemacht und standen defensiv gut strukturiert und verhinderten so, dass die Austria zu Tormöglichkeiten kam. Die erste Chance im Spiel hatte Matthias Morys (17.), danach wurden aber überraschend die Gäste immer stärker und mutiger. Die erste gute Möglichkeit für den KSV vergab Ibrahim Bingöl (19.) noch, knappe fünf Minuten später war dann Routinier David Sencar nach einem Gestocher im Austria-Strafraum zur Stelle und brachte Kapfenberg in Führung (24.). Die Austria bemühte sich so schnell wie möglich den Ausgleich zu erzielen, doch die beste Chance auf den Ausgleich vergab Thomas Mayer völlig frei vor KSV-Goalie Patrick Krenn (29.). Erneut besser machten es die Steirer, die durch Marvin Hernaus nach einer Standardsituation auf 0:2 erhöhten.

Nach der Pause versuchte die Austria zunächst vergeblich den Anschlusstreffer zu erzwingen, doch die Gäste standen tief und verhinderten gekonnt die Angriffsversuche. Daher kaum verwunderlich, dass der Anschluss nach einer Standardsituation klappte und dass kein anderer als Ronivaldo zur Stelle war. Der Brasilianer setzte sich perfekt durch und traf per Kopf zum 1:2 (63.). Mit dem Treffer bröckelte der zuvor angerührte Beton der Gäste - die Angriffe der Grün-Weißen rollten nun in Richtung Tor des KSV und keine drei Minuten nach dem ersten Austria-Treffer jubelten erneut die Fans im Planet Pure Stadion. Marcel Canadi traf nach langer Durststrecke endlich wieder und verwandelte eine perfekte Kopfballvorlage von Ronivaldo zum umubelten Ausgleichstreffer. Der dritte Treffer der Austria lag in der Luft, doch zunächst konnte der starke Kapfenberg Torwart Krenn dies verhindern. Thomas Mayer perfekt getretener Freistoß konnte vom Tormann noch aus dem Winkel gefischt werden. Doch in 89. Minute war auch Krenn chancenlos. Bei einem Freistoß von Thomas Mayer stieg Ronivaldo am höchsten und traf zum 3:2 Siegtreffer. Der Jubel im Stadion kannte keine Grenzen mehr und nach dem Spiel wurden die Mannschaft und Roman Mählich von den Fans mit Sprechchören bedacht.

Nach dieser Mammutleistung gibt es aber kaum Zeit zu verschnaufen. Bereits am Dienstag, 29.10.2019, ist unser Team im UNIQA ÖFB Cup gegen die Union Raiffeisen Gurten gefordert. Gespielt wird um 19:00 Uhr in der Park21-Arene in Gurten (Oberösterreich). Die Partie kann auf Youtube live verfolgt werden.

Weiter geht es in der 2. Liga. Nach der Niederlage bei Vorwärts Steyr in der Vorwoche will die Austria zurück in die Erfolgsspur und zuhause vor dem heimischen Publkum wieder jene Leistung abrufen, die zu dem perfekten Start unter Mählich geführt hat. Wir blicken vorab auf unser Team und den Gegner und berichten über Interessantes rund um das Spiel.

Der Gegner - Kapfenberger SV
Die Steirer stehen zwar aktuell auf dem letzten Tabellenplatz, aber davon sollte man sich nicht täuschen lassen. Die letzten beiden Spiele konnten die Falken jeweils für sich entscheiden. Im letzten Spiel gelang Kapfenberg ein Sieg gegen den GAK im Steirer-Derby. Die Gäste dürften also voller Selbstvertrauen in Lustenau anreisen. Besonders aufpassen muss man auf Paul Mensah. Der Angreifer der Gäste steigert sich von Woche zu Woche und war an den Siegen des KSV maßgeblich beteiligt.

Unser Team
Nach der Niederlage in Steyr muss unsere Mannschaft heute eine Reaktion zeigen. Es gilt in der Defensive wieder mehr Ruhe auszustrahlen und sich nicht nur auf die Offensivstärken zu verlassen. Roman Mählich kann heute wieder auf die Dienste von Darijo Grujcic setzen. Simon Pirkl könnte nach seiner starken zweiten Hälfte in Steyr das erste mal von Anfang an auflaufen. 

Das Besondere - Dinos unter sich
Unglaubliche 48 Duelle gab es bereits zwischen diesen beiden Teams. Die Bilanz spricht ganz leicht für die Austria - 18 grün-weiße Siege gab es, bei 16 Niederlagen und 14 Unentschieden. Die besten Torschützen in diesem Duell sind zwei echte 2. Liga Legenden - Thiago de Lima Silva (6 Treffer) bei der Austria und Herbert Wieger (5 Treffer) bei Kapfenberg. Speziell dürfte es heute auch für Ronivaldo werden, kam er doch über Kapfenberg nach Österreich und startete dort seine erfolgreiche Profi-Karriere.

Siegesserie in Steyr gerissen

Montag, 21 Oktober 2019

Erstmals unter Roman Mählich gab es eine Niederlage für die Austria. Gegen den SK Vorwärts Steyr gab es nach einem 1:3 keine Punkte zu bejubeln.

Die Austria begann das Gastspiel in Steyr zu verhalten und so waren es die Hausherren, die die ersten Aktionen setzen konnten. Nach 30 Minuten  nutzte Steyr die Passivität und ging durch Sujmanovic in Führung. Nur vier Minuten später setzte Himmelfreundpointner einen Freistoß direkt in die Maschen. Die Grün-Weißen waren bedient, bäumten sich aber nun endlich ein wenig auf. Kurz vor der Pause erzielte dann Matthias Morys den Anschlusstreffer für die Austria. Ein Schuss von Thomas Mayer wurde zunächst geblockt, doch Morys reagierte am schnellsten und staubte trocken ab.

In der Pause musste Roman Mählich die richtigen Worte gefunden haben. Unsere Austria präsentierte sich wieder mit dem gewohnten Gesicht und setzte den Hausherren immer mehr zu. Es sollte aber zunächst dauern bis man eine echte Ausgleichsschance vorfand. In der 70. Minute setzte Ronivaldo einen Freistoß nur knapp über das Gehäuse - der Startschuss zur Schlussoffensive. Doch Christoph Freitag, Matthias Morys als auch der eingewechselte Amoy Brown konnten gute Möglichkeiten nicht nutzen. In der Nachspielzeit erzielte dann Bojan Mustecic mit einem schönen Weitschuss noch das 1:3 - damit waren die Austria und Trainer Roman Mählich endgültig bedient.

Grün-Weiß steht in der Tabelle nun auf Platz 4 mit acht Punkten Rückstand auf den Tabellenführer, dem Namensvetter aus Klagenfurt. Weiter geht es für die Austria am kommenden Freitag, 25. Oktober, zuhause gegen den Kapfenberger SV. Gespielt wird um 19:10 Uhr im Planet Pure Stadion.

In Steyr weiter punkten

Freitag, 18 Oktober 2019

Heute rollt der Ball wieder in der 2. Liga. Nach der Länderspielpause ist die Austria bei Vorwärts Steyr im Einsatz. Wir blicken vorab auf unser Team und den Gegner und berichten über Interessantes rund um das Spiel.

Der Gegner - Vorwärts Steyr
Die Steyrer liegen aktuell auf dem achten Tabellenrang, warten aber bereits seit vier Spielen auf einen vollen Erfolg. Im letzten Spiel vor der Länderspielpause musste sich das Team knapp 1:0 der SV Ried geschlagen geben. Vorwärts Steyr setzt bevorzugt auf ein 4-2-3-1 System. Bester Torschütze ist Alin Roman mit vier Treffern.

Unser Team
Bei der Austria hat sich das Lazaret etwas gelichtet. Zwar fällt Christian Schilling noch ein wenig aus, doch dafür melden sich Michael Lageder und Darijo Grujcic zurück. MIt Simon Pirkl ist auch ein neuer Spieler an Board, der vielleicht heute schon sein Debüt feiern wird. Ansonsten dürfte Roman Mählich eine ähnliche Truppe wie vor der Länderspielpause einsetzen. Vorne sollen es Ronivaldo, Morys und Mayer richten.

Ein Wiedersehen
An den SK Vorwärts Steyr sind aktuell mit Dragan Marceta und Nicolai Bösch zwei Austrianer verliehen. Im heutigen Spiel dürfte Marceta von Anfang spielen, Nicolai Bösch wird wohl zunächst auf der Bank Platz nehmen. Für beide dürfte es ein besonders Spiel werden und an der Motivation dürfte es nicht scheitern.

Spielbeginn ist um 19:10 Uhr. Das Spiel wird im Austria Cafe wieder in voller Länge und ohne Werbeunterbrechung übertragen.

Der SC Austria Lustenau nimmt mit Simon Pirkl (22 Jahre) einen weiteren Verteidiger unter Vertrag. Der gebürtige Tiroler war bereits in der Saison 2017/18 Teil des grün-weißen Kaders.

Simon Pirkl ist in Lustenau kein Unbekannter. In der Saison 2017/18 war er bereits auf Leihbasis für ein halbes Jahr bei der Austria. Dabei kam er auf sieben Einsätze für Grün-Weiß. In der letzten Saison spielte er bei Wacker Innsbruck II und zählte dort in der jungen Truppe zu den Führungsspielern. Er kam zu 24 Einsätzen und erzielte zwei Tore. Zuletzt war der Innsbrucker vereinslos. “Mit Simon verpflichten wir einen jungen und talentierten Verteidiger. Er hat sich in den letzten Jahren deutlich gesteigert und gut entwickelt. Er kennt Lustenau ja bereits aus der Vergangenheit und wird sich sicherlich schnell integrieren”, so Sportdirektor Christian Werner.

Simon Pirkl (*03. April 1997 in Innsbruck) begann seine Karriere beim FC Wacker Innsbruck und durchlief sämtliche Nachwuchsmannschaften des Traditionsvereins, ehe er 2011 in die Akademie Tirol wechselte. Im Dezember 2013 unterschrieb er im Alter von 16 Jahren einen Jungprofivertrag bei seinem Stammverein. Seitdem kam der heute 22-Jährige in 48 Spielen für die Profis zum Einsatz – er erzielte dabei drei Tore und bereitete drei weitere vor. Zudem absolvierte er 45 Einsätze bei der zweiten Mannschaft, wo er häufiger auch als Kapitän fungierte.

Der Tiroler unterschreibt bei der Austria vorläufig bis Saisonende.

Die Austria bleibt auch im vierten Pflichtspiel unter Roman Mählich siegreich. In einem offensiven Schlagabtausch gegen den FC Liefering setzte isch am Ende die tonangebende Mannschaft durch.

Erneut erwischte die Austria einen Blitzstart. Mit einem geschickten Pass von Thomas Mayer setzte dieser Ronivaldo perfekt ein, der mit dem ersten Torschuss das 1:0 nach nur 38 Sekunden erzielte. Doch die Freude wehrte nicht lange, denn bereits in der 3. Minute erzielte Csaba Bukta nach einem Stellungsfehler in der Abwehr mit einem schönen Lupfer das 1:1. In weiterer Folge kamen beide Teams zu guten Torchancen, doch Kim und Bukta auf Lieferinger Seite sowie Ronivaldo und Mayer konnten Chancen nicht nutzen. Nach einer halben Stunde jubelten dann wieder die Grün-Weißen. Thomas Mayer brachte die Austria mit einem platzierten Abschluss aus dem Rückraum in Führung.

Auch die zweite Hälfte begann ähnlich wie die erste. Nur 19 Sekunden nach Wiederanpiff hätte Christoph Freitag auf 3:1 erhöhen können, doch der Schuss von der 16er Grenze wurde gerade noch so zur Ecke geblockt. In der 48. Minuten erzielten die Lieferinger mit ihrem ersten Angriff in Durchgang 2 den Ausgleich. Alexander Prass setzte seinen Weitschuss unhaltbar ins Kreuzeck. Die Austria bewies aber weiterhin Moral und blieb tonangebend. Doch an diesem Tag haderte man ein wenig mit der Chancenverwertung. Bestes Beispiel dafür ein Querpass von Morys, den sowohl Pius Grabher, Ronivaldo als auch Marcel Canadi freistehend nicht zur erneuten Führung nützen konnten (50.). So kam dann ein wenig das Glück zu Hilfe als einmal Dominik Stumberger als letzter Mann bei einem Trikotzupfer nur mit Gelb bestraft und der nachfolgende Freistoß von Kevin Kunz an die Latte gelenkt wurde und der Nachschuss von Seiwald ebenfalls nur die Latte traf. Durch diese brenzlige Situation wachten die Austrianer wieder auf und setzten die Gäste noch einmal ordentlich unter Druck. Nachdem in der 59. Minute Peter Prokorny Gelb-Rot sah, kippte die Partie endgültig. Doch eine schöne Freistoßvariante von Matthias Morys und Ronivaldo, sowie Abschlüsse von Schilling, Feyrer  und Mayer brachten nicht den gewünschten Torerfolg. So richtete es wieder der Torgarant Ronivaldo. Christoph Freitag leitete den Führungstreffer ein, nachdem er zuvor Adeyemi gute 20 Meter vor dem eigenen Tor souverän per Grätsche vom Ball trennte und den Konter einleitete. Über Mayer kam der Ball zu Alex Ranacher, der am rechten Flügel den einlaufenden Brasilianer in der Mitte perfekt bediente und dieser Ball an Antosch vorbei über die Linie bugsieren konnte. Auch nach dem Treffer hätte Grün-Weiß noch weitere Tore erzielen können, aber Morys als auch Krainz scheiterten mit ihren Möglichkeiten. In der Nachspielzeit sah dann mit van der Werff noch ein zweiter Lieferinger nach Foul an Amoy Brown die Gelb-Rote Karte.

 

Die Austria darf sich nach diesem Erfolg über den dritten Tabellenrang freuen und hat den Anschluss zu Ried und Austria Klagenfurt geschafft. Es folgt nun die nächste Länderspielpause, in der die Austria gegen den FC Augsburg testet. Danach ist die Mannschaft auswärts bei Vorwärts Steyr gefordert.

Einfach weiter Vollgas geben

Sonntag, 06 Oktober 2019

Die Austria schwimmt auf der Erfolgswelle. Unter Roman Mählich gab es in drei Spielen drei Siege. Nach turbulenten Wochen hat Grün-Weiß wieder ruhigere Fahrwasser erreicht und den Anschluss an die oberste Tabellenregion geschafft. Mit Mählich kam ein neuer Input, der die Spieler beflügelte. Die Einstellung und der Fokus stimmen, jetzt gilt es einfach weiter Vollgas zu geben.

Die 2. Liga ist spannend wie nie. Neben den Spitzenreitern Austria Klagenfurt und der SV Ried, die sich leicht absetzen konnten, haben zehn Teams 14 oder 13 Punkte auf dem Konto. Mit der heutigen Partie ist ein Drittel der Saison bereits vorbei und es ist nach wie vor kein wirklich klarer Favorit zu erkennen. Jedes Team kann jeden schlagen und man darf sich keine Ausrutscher leisten. Man muss dran bleiben und jede Woche seine Leistung abrufen.

Gutes Spiel beim SV Horn
Eine sehr gute Leistung hat das Team von Trainer Mählich beim Gastspiel in Horn abgeliefert. Die Horner präsentieren sich bisher sehr stark und stellen den Führenden in der Torschützenliste. Doch das Spiel in Niederösterreich gehörte von der ersten Minute an der Austria. Nach drei Minuten brachte Thomas Mayer Grün-Weiß in Führung, Ronivaldo doppelte in der 23. Minute nach. In Durchgang 2 erwischte die Austria wieder einen Traumstart, erneut war es Torjäger Ronivaldo, der zum 3:0 einschob. Die Horner kamen dann zum 1:3, doch in ihre größte Drangphase setzte erneut der Brasilianer im Sturm den finalen Nadelstich. Mit einem sehenswerten Lupfer überlistete er die komplette Horner Abwehr. Kurz vor Ende der Partie konnten die Gäste noch ein wenig Ergebniskosmetik betreiben, doch der Sieg der Austria war nie wirklich gefährdet.

Erfolgslauf fortsetzen
Natürlich möchte die Austria heute den nächsten Dreier nachlegen und so im Idealfall weitere Plätze in der Tabelle hochklettern. Dafür muss Grün-Weiß aber die bisherige Schwäche in den Sonntagsmatinees ablegen, In dieser Saison ist die Austria in zwei Sonntagsspielen noch ohne Punkte. Das soll sich heute gegen die jungen Lieferinger ändern. Die Salzburger verfügen über einen starken Kader und man darf gespannt sein, welche Talente heute auflaufen werden. Seit sechs Spielen sind die Lieferinger unbesiegt, es erwartet das Team von Roman Mählich daher eine echte Herausforderung. Dennoch muss das Ziel zuhause sein, das Spiel zu bestimmen und Druck auf den Gegner zu machen. Heute treffen zwei offensivstarke Mannschaften aufeinander, die Partie kann durch Kleinigkeiten entschieden werden. Ronivaldo hat sich im letzten Spiel warm geschossen und auch die restliche Offensive ist für Tore gut. Die Defensive ist heute wieder gefordert, wie schon zuletzt sich weiter zu steigern.

Die Karten für das Testspiel gegen den FC Augsburg am 11. Oktober sind ab sofort erhältlich bei:

  • Austria Café & Austria-Büro, Lustenau
  • BOTTA (Schillerstraße, Lustenau)
  • Bösch Tisch & Küche, Dornbirn
  • Beim Heimspiel am kommenden Sonntag gegen den FC Liefering im Fanshop & VIP

Sitzplätze: 
Erwachsene 12,--
Ermäßigt 10,--

Stehplätze:
Erwachsene 10,--
Ermäßigt 8,--

Reservierungen nehmen wir unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder Tel 05577-86250 gerne entgegen.

Die Austria bleibt mit Roman Mählich auf der Erfolgsspur. Auch Spiel drei unter dem neuen Coach endet mit einem weiteren Sieg für Grün-Weiß. Ronivaldo wird dabei mit seinem Dreierpack zum Matchwinner.

Aus Platz 14 mach Platz 7 - und mit 14 Zählern ist man punktegleich mit vier weiteren Teams, die auf den Plätzen 3 bis 6 liegen. Die Marschrichtung stimmt also und man darf wohl behaupten, dass die Austria auf dem richtigen Weg ist. Natürlich ist nach wie vor nicht alles perfekt, aber die Entwicklung stimmt.

Nach wie vor ist die Offensive das Prunkstück der Austria. Auch im Spiel gegen die Horner zeigten sich die Qualitäten, als Thomas Mayer nach nur drei Minuten zur Führung einschoss. Der Flügelspieler profitierte dabei von einem Abwehrfehler der Hausherren. Mit dem Tor im Rücken spielte die Austria befreit auf und blieb das dominante Team am Feld. Im Zentrum agierten Christoph Freitag und Pius Grabher als Regisseure im Offensivspiel und als Filter für die Defensive. Nach 23 Minuten reihte sich Ronivaldo erstmals in die Torschützenliste an diesem Spieltag ein. Der Brasilianer war nach einem Eckball von Matthias Morys zur Stelle. Beinahe hätte man nur wenige Sekunden später auf 3:0 erhöht, doch Thomas mayer vergab aus guter Position 24.).

Das die Austria momentan immer für einen Blitzstart gut ist, bewies dann in Hälfte zwei Ronivaldo. Nach nur 55 Sekunden nach Wiederanpfiff erzielte der Mittelstürmer nach Zuspiel von Ranacher seinen zweiten Treffer. Auch in Folge blieb die Austria spielbestimmend, der SV Horn konnte sich noch gegen den Druck der Lustenauer erwehren. In der 60. Minute hätte Ronivaldo bereits alles klar machen können, doch leider traf der Goalgetter nach dem er Horn-Torwart Gessl umkurvt hatte, nur das Außennetz. Kurz darauf trafen die Gastgeber zum 1:3 durch Michael Cheukoua und starteten eine kurze Drangphase, doch mitten in dieser Phase machte Ronivaldo endgültig alles klar und überlistete Gessl mit einem sehenswerten Lupfer (77.). Das 2:4 durch Filip Faletar (85.) war dann zu vernachlässigen, auch wenn dies verdeutlicht das noch einiges an Arbeit vor uns liegt.

Weiter geht es für die Austria kommenden Sonntag bei der Matinee gegen den FC Liefering (6.10.2019, 10:30 Uhr, Planet Pure Stadion).

Schwere Aufgabe beim SV Horn

Freitag, 27 September 2019

Heute Abend ist die Austria erstmals unter Trainer Roman Mählich auswärts gefordert. Gegner dabei ist der SV Horn. Die Niederösterreicher sind aktuell gut drauf und stellen aktuell den Top-Torjäger der Liga. Bei Grün-Weiß zeigt die Leistungskurve nach oben, aber es ist auch noch viel Luft nach oben.

Mit zwei Siegen in die Ära zu starten, ist für einen Trainer natürlich ein großer Erfolg. Doch Roman Mählich ist sich bewusst, dass noch viel Arbeit vor ihm und seinem Team liegt: "Ich bin sehr froh, dass wir uns mit Punkten belohnt haben, das tut der Mannschaft und dem Verein gut. Wir wissen aber auch, dass wir weiter an uns arbeiten müssen". Der Coach erwartet ein intensives Spiel heute in Horn und warnt vor dem Gegner. Die Horner haben drei Siege in Folge gefeiert und Stürmer Ercen Kara führt mit zehn Treffern die Liste vor Austria-Goalgetter Ronivaldo (6 Treffer) an. "Kara dürfen wir nicht zur Entfaltung kommen lassen. Unsere Defensive ist gefordert, die Räume eng zu machen und den Gegner früh zu stören. Die Spieler haben sich im Defensivverhalten sehr gut entwickeln und das gilt es heute auch wieder umzusetzen", so der Trainer.

Personell kann Roman Mählich bis auf Patrik Eler auf den vollständigen Kader zurückgreifen. Wahrscheinlich dürft es wieder zu 1-2 Umstellungen wie im Cup-Spiel kommen. Christoph Freitag dürfte zurückkehren und Alex Ranacher hat sich mit seiner Vorarbeit zum 2:1-Siegtreffer für einen Startelfeinsatz empfohlen.

Spielbeginn ist um 19:10 Uhr. Die Partie gibt es auf Laola1.tv. Das Austria-Cafe übertragt das Spiel in voller Länge und ohne Werbeunterbrechung.

Für die Länderspielpause Anfang Oktober konnte ein echtes Highlight organisiert werden. Am Freitag, 11. Oktober 2019, trifft der SC Austria Lustenau in einem internationalen Testspiel auf den deutschen Bundesligisten FC Augsburg. Spielbeginn ist um 19:00 Uhr.

Unsere Nordtribüne hat seit einigen Jahren eine enge Fanfreundschaft mit den Fans des FCA und dadurch bekommt das Spiel noch einen ganz besonderen Anreiz. Neben dem sportlichen Leckerbissen, wird im Hintergrund bereits eifrig am Rahmenprogramm gearbeitet. Freut euch auf Unterhaltung im Austria-Dorf und Glashaus vor und nach dem Spiel. Weitere Details dazu folgen.

Kartenvorverkauf
die Karten sind ab sofort erhältlich bei:

  • Austria Café & Austria-Büro, Lustenau
  • BOTTA (Schillerstraße, Lustenau)
  • Bösch Tisch & Küche, Dornbirn
  • Beim Heimspiel am kommenden Sonntag gegen den FC Liefering im Fanshop & VIP

Preise

Sitzplätze:
Erwachsene 12,--
Ermäßigt 10,--

Stehplätze:
Erwachsene 10,--
Ermäßigt 8,--

Nach Verlängerung im Achtelfinale

Dienstag, 24 September 2019

Unser Sportclub Austria Lustenau schafft nach Verlängerung den Aufstieg in das Achtelfinale des UNIQA ÖFB Cups. In einer durchwachsenen Partie beider Mannschaften entscheiden am Ende die Kleinigkeiten.

Die Austria startete gut ins Spiel und mit der ersten echten Chance im Spiel ging das Team von Roman Mählich in Führung. Einen Eckball von Thomas Mayer köpfelte Ronivaldo so gefährlich aufs Tor, dass Belmin Jenciragic im FAC Tor nur mit einem Reflex retten konnte. Der Ball landete durch die unkontrollierte Abwehr direkt bei Sebastian Feyrer, der mit dem Kopf das 1:0 erzielte. Grün-Weiß blieb zwar weiter spielbestimmend, der FAC unterband aber mit aggressivem Pressing die Aufbauversuche der Austria, sodass der Ball oft im eigenen Verbund nur von einer Seite zur anderen wechselte. Kaum ein Wunder also, dass der Ausgleich nach einem Standard fiel. Vom linken Flügel brachte Fischer den Ball ideal zur Strafraumitte, wo Tin Plavotic am höchsten stieg, den Ball auf Okungbowa verlängerte, der den Ball aus kurzer Distanz über die Linie drückte. Die Mannschaften egalisierten sich in der Folge weitesgehend, doch die Austria hätte wieder in Führung gehen können. Gute Möglichkeiten in Hälfte eins hatte aber noch Goalgetter Ronivaldo. Doch der Brasilianer scheiterte einmal im Alleingang an Jenciragic, der mit dem Kopf parierte (32.) und kurz vor der Pause mit einem Kopfball, der knapp am Tor vorbei ging.

Beide Teams kamen unverändert aus der Kabine und wieder begann die Austria druckvoll. In der ersten Viertelstunde war es nur Grün-Weiß, die versuchte offensiv Akzente zu setzen. Doch die dicht gestaffelten Reihen der FACler hielten jeglichen Angriffsversuchen stand. Nach einer guten Stunde wurden die Gäste etwas mutiger, doch die einzigen Offensivaktionen entstanden nach Standards. Nach 65 Minuten hätten Matthias Morys für die Vorentscheidung sorgen können, doch nach einem perfekten Flankenball von Michael Lageder schaffte der Deutsche es nicht, den Ball aus knapp zwei Metern im Tor unterzubringen. Die Gäste kamen durch Prosenik (73.) und Holzmann (77.) zu den besten Chancen auf eine Entscheidung, doch am heutigen Tag waren beide Mannschaften nit konsequent genug.

 

In der Verlängerung mobilisierte die Austria die letzten Energiereserven und versuchten noch einmal Druck aufzubauen. Zunächst konnte FAC-Torwart Jenciragic einen Kopfball von Ronivaldo (94.) noch aus dem Kreuzeck fischen, doch drei Minuten später war er machtlos. Nach einem schönen Lauf vom eingewechselten Alexander Ranacher auf der rechten Seite, bediente dieser ideal Ronivaldo, der mit einem wuchtigen Kopfball Jenciragic keine Chance ließ. Die Floridsdorfer konnten sich nicht mehr wirklich aufbäumen und hätten beinahe noch zusehen müssen, wie Alex Ranacher auf 3:1 erhöhte, doch der Abschluss des jungen Flügelspielers war zu ungenau.
Verlängerung

Am Ende darf sich die Austria über den Aufstieg in das Achtelfinale freuen, auch wenn die Leistung keine Euphorie auslösen wird. Trainer Roman Mählich war nach der Partie dennoch zufrieden: "Wir haben nun zwei Heimspiele hintereinander gewonnen. Natürlich spielen wir momentan noch nicht den schönsten Fußball, aber nach den letzten Wochen war das auch nicht zu erwarten. Wir arbeiten konsequent an uns und ich bin überzeugt wir sind auf dem richtigen Weg".

UNIQA ÖFB-Cup Runde 2: Austria vs FAC

Dienstag, 24 September 2019

Erneut heißt das Duell im Planet Pure Stadion Austria Lustenau gegen den Floridsdorfer AC. Nach dem Liga-Duell vor drei Wochen stehen sich die Mannschaften nun im UNIQA ÖFB Cup wieder gegenüber.

Das Liga-Spiel Anfang September ging mit 2:1 an den FAC und besiegelte den Abschied von Gernot Plassnegger. Seit etwas mehr als einer Woche sitzt Roman Mählich bei den Hausherren auf der Bank und konnte in seinem Debüt-Spiel gegen BW Linz gleich über drei Punkte jubeln. Ein klarer Favorit ist nicht zu erkennen, die Tagesform wird entscheiden.

Die Austria mit neuem Auftreten und ersten, guten Ansätzen
Beim Spiel gegen die Linzer vergangenen Freitag zeigte sich die Austria-Elf unter Roman Mählich mit einem anderen Gesicht. Die Mannschaft trat mit einer völlig anderen Körpersprache auf und durch die Umstellung auf ein 4-2-3-1 System kam mehr Stabilität ins Spiel. Matthias Morys und Thomas Mayer sorgten für die Austria-Tore und mit etwas Glück und der richtigen Einstellung brachte man die drei Punkte ins Trockene. Die Erleichterung über den Sieg war im Stadion deutlich zu spüren - nicht nur bei der Mannschaft, sondern auch bei allen Fans.

Spiel beginnt bei 0
Heute gegen den Floridsdorfer AC möchte Trainer Roman Mählich eine weitere Steigerung gegenüber dem Spiel gegen Linz sehen, dennoch wird der eine oder andere auch kurz daran denken, sich für die Niederlage in der Meisterschaft revanchieren zu wollen. Beim ersten Aufeinandertreffen agierte man weit hinter den eigenen Möglichkeiten und ließ sich von den stark aufspielenden Wienern zu leicht überlisten. Das Spiel ist aber abgehakt, es beginnt heute wieder bei 0 und alles ist möglich.
Die neue Ausrichtung der Austria-Elf dürfte auch für die Floridsdorfer, die sich am Samstag dem FC Dornbirn mit 3:0 geschlagen geben mussten, eine echte Herausforderung darstellen. Die Offensive um Ronivaldo, Mayer, Morys und Co. hat bewiesen, dass sie zur Stelle ist, wenn man sie braucht und die Defensive ist auf einem guten Weg der sichere Rückhalt zu sein. Roman Mählich kann auf den kompletten Kader zurückgreifen (Ausnahme Eler) und hat auch angekündigt, dass es vielleicht die eine oder andere Umstellung im Vergleich zur Liga geben wird.
Dem Gegner aus Wien zollte der Chef-Trainer der Austria Respekt: "Sie sind ein eingespieltes Team und zeichnen sich durch eine starke Defensive aus. In der Offensive haben sie Spieler wie Belem oder Sahanek, die Spiele alleine entscheiden können. Hier gilt es wachsam zu sein". Wenn es Grün-Weiß schafft, die genannten Schlüsselspieler Marco Sahanek und Adolphe Belem aus dem Spiel zu nehmen, dann kann man die Türe zu Runde 3 im Cup weit aufstoßen. "Wir wollen natürlich gerne den Einzug ins Achtelfinale schaffen. Dafür müssen wir konzentriert an die Sache herangehen und unser Spiel aufziehen", so Trainer Mählich abschließend.

Spielbeginn ist um 16:45 Uhr im Planet Pure Stadion. Das Spiel wird von ORF Sport+ live übertragen.

Die Austria gewinnt ihr Heimspiel beim Debüt von Roman Mählich gegen BW Linz mit 2:1. Matthias Morys und Thomas Mayer brachten die Austrianer auf die Siegerstraße.

Grün-Weiß begann druckvoll und konnte sich im 4-2-3-1 System deutlich stabiler präsentieren. Die erste gute Möglichkeit hatte Christoph Freitag bereits nach fünf Minuten, doch Linz-Goalie Helac fischte den Schlenzer gerade noch aus dem Kreuzeck. Nach etwas mehr als einer Viertelstunde dann die verdiente Führung für Grün-Weiß durch Thomas Mayer (17.). Der Flügelspieler wurde ideal von Pius Grabher bedient und verwandelte nach kurzem Haken zur Mitte im Robben-Style. Die Austria blieb nach der Führung spielbestimmend, doch auch die Gäste wurden etwas agiler. Die erste Möglichkeit hatten die Linzer nach 31 Minuten. Nach einem Ballgewinn im Mittelfeld bot sich einiges an Raum für die Gäste, doch kurz dem Abschluss aufs Tor konnte Freitag mit einer tollen Grätsche die Szene entschärfen. Zwei Minuten später jubelten die Gäste dann, weil Kostic mit einem abgefälschten Schluss den Ausgleich erzielte. In der 40. Minute dann der Auftritt von Matthias Morys - der Flügelspiel eilt einem langen Ball nach und ist mit der Zehenspitze vor Helac am Ball und dann fackelt der Deutsche nicht lange und erzielt aus spitzem Winkel die erneute Führung. Mit diesem Spielstand geht es dann in die Pause.

Beide Teams kamen unverändert aus der Halbzeit und auch der Spielverlauf ähnelte der Anfangsphase. Grün-Weiß war spielbestimmend und hatte in der 54. Minute die große Chance auf die Entscheidung. Nach einem Konter über Morys wird Ronivaldo in Szene gesetzt, der uneigennützig auf den heranstürmenden Mayer auflegt. Der rechte Flügel scheiterte dann aber völlig frei und trifft nur Kreuzriegler. Mit dieser vergebenen Chance kippte das Spiel zunehmend in Richtung der Gäste. Die Linzer hatten mehr Spielanteile, doch zwingende Chancen blieben aus. Kostic (66.) aus der Distanz war die erste Halbchance. Richtig gefährlich wurde es dann in der 70. Minute. Nach einem Eckball setzte der Ex-Austrianer Grasegger den Ball aus wenigen Metern nur an den Pfosten. Da hatte die Austria viel Glück. Die Linzer drückten jetzt, doch Kostic (72.) und Edokpolor (89.) konnten ihre Chancen nicht nutzen.

So siegt die Austria erstmals in dieser Saison zuhause. Mit dem Sieg im Rücken geht es am Dienstag im UNIQA ÖFB Cup (16:45 Uhr, Planet Pure Stadion) gegen den Floridsdorfer AC.

SC Austria Lustenau vs BW Linz

Freitag, 20 September 2019

Der Trainereffekt zeigt Wirkung. Die Austria bezwingt den FC Blau-Weiß Linz mit 2:1. Thomas Mayer und Matthias Morys bringen die Austria auf die Siegerstraße.

Trainer Roman Mählich setzte in seinem ersten Spiel auf ein 4-2-3-1 System. Die Austria agierte dadurch defensiv deutlich stablier als zuletzt und so konnten sich die Offensivspieler in Richtung Linzer Tor orientieren. Die erste gute Chance hatte Christoph Freitag nach fünf Minuten. Nach einem Angriff über Morys und Ronivaldo kommt der Ball zu Christoph Freitag, der es mit einem Schlenzer probiert. Torwart Helac ist aber auf dem Posten und lenkt den Ball zur Ecke. Nach zehn Minuten dann Mayer mit einem Abschluss aus spitzem Winkel, doch wieder bleibt Helac Sieger. Die Linzer blieben in der ersten Viertelstunde hinter ihren Erwartungen zurück und mussten dem Druck der Austria standhalten. Nach 16 Minuten dann die Führung für die Grün-Weißen durch Thomas Mayer. Der Flügelspieler wird ideal von Pius Grabher bedient, zieht kurz zur Mitte und netzt in Robben-Manier im langen Eck ein. Die Gäste aus Linz brauchten eine halbe Stunde, um selbst zur ersten Halbchance zukommen. Nach einer Un achtsamkeit benötigte es die vereinten Kräfte von Feyrer und Freitag, um den Ausgleich zu verhindern. Keine zwei Minuten später, dann der Ausgleich durch Kostic. Bei einem zunächst harmlos wirkenden Schuss fälscht Feyrer so unglücklich ab, dass Kunz im Tor keine Chance hatte. Die Austria ließ sich aber nicht beirren und blieb weiterhin am Drücker und durfte erneut über den Führungstreffer jubeln. In der 40. Minute düpierte Matthias MorysHelac als er den Ball am herauslaufendne Torwart vorbei legte und aus spitzem Winkel ins lange Eck traf. 

Die Mannschaften kamen unverändert aus der Kabine und auch das Spiel verlief ähnlich wie in Hälfte 1. Die Austria blieb wach und kam zu den ersten guten Möglichkeiten. Ronivaldo mit einem Fallrückzieher (49.) und Thomas Mayer alleinstehend vor Helac konnten die Führung der Grün-Weißen nicht ausbauen. Nach etwas mehr als einer Stunde wurden die Linzer dann aktiver und kamen durch Schubert zu einer ersten Chance, doch der Angreifer der Gäste traf den Ball nicht richtig. In der 70. Minute dann die größte Ausgleichschance für die Gäste als Grasegger nach einem Eckball aus zwei Metern nur den Pfosten traf. In der Schlussphase waren die Linzer alles nach vorne, doch die Austria Defensive hielt Stand und so sicherte man sich verdientermaßen drei Punkte.

Bereits am Dienstag ist die Austria im UNIQA ÖFB Cup gegen den FAC gefordert. Spielbeginn ist da um 16:45 Uhr im Planet Pure Stadion.

Premiere für Roman Mählich

Freitag, 20 September 2019

Heute startet ein neues Kapitel bei der Austria. Roman Mählich wird das erste Mal als Coach der Grün-Weißen auf der Bank Platz nehmen. Der neue Trainer hatte eine knappe Woche Zeit sich mit der Mannschaft vertraut zu machen und erste Veränderungen vorzunehmen. Gegen den Tabellenzweiten, FC Blau-Weiß Linz, wird sich zeigen, ob die Neuerung schon greifen.

Die Austria richtet den Blick nach vorne. Nach einem guten Start in die Saison folgten bittere Niederlagen, die schlussendlich zur Trennung mit Gernot Plassnegger führten. Der neue Mann an der Seitenlinie wurde vergangenen Montag vorgestellt. Roman Mählich übernahm die Aufgabe und soll uns wieder in ruhigere Gewässer führen. Der Niederösterreicher kommt mit Erfahrung von Wiener Neustadt und Sturm Graz nach Lustenau.

Die erste Herausforderung ist der FC Blau-Weiß Linz. Die Oberösterreicher liegen aktuell auf dem zweiten Tabellenrang und kommen mit dem Rückenwind von zwei Siegen und einem Torverhältnis von 6:0 ins Ländle. "Wir haben die Linzer analysiert. Sie sind aktuell gut in Form und spielen einen guten Fußball. Wir müssen wachsam sein",  so Mählich. Der 48-jährige will vor allem in der Defensive eine Leistungssteigerung sehen. Offensiv verfüge das Team über viel Qualität, die auch zu Chancen komme. Deshalb sei es umso wichtiger, dass defensiv überlegter gearbeitet wird. Im Training legte Roman Mählich deshalb sein Hauptaugenmerk auf die Abwehrarbeit. Beton anrühren möchte der Coach aber nicht. "Wir wollen offensiven Fußball präsentieren und das Spiel in die Hälfte des Gegners tragen. Unsere Offensive ist stark und es wäre ein Fehler diese Stärke nicht auszuspielen", erklärt der 20-fache Nationalspieler.

Kadertechnisch kann Roman Mählich aus dem Vollen schöpfen, alle Spieler bis auf den langzeit verletzten Patrik Eler haben sich fit gemeldet. Er hat also die Qual der Wahl. Was sicher scheint, ist das Mählich auf eine 4er-Kette setzen wird. Ob es davor ein 4-1-4-1 System oder ein 4-2-3-1 System werden wird, wollte der Trainer offen lassen.

Spielbeginn ist um 19:10 Uhr, das Stadion öffnet um 18:00 Uhr. Die Partie gibt es im Livestream auf Laola1.tv, der vereinseigene Liveticker ist natürlich auch verfügbar.

Livekonzert im Glashuus
Im Anschluss an das Spiel findet ein Live-Konzert im Glashaus statt. D'Schmugglar - Wolfgang Verocai und Frank Bösch - begeistern mit einem abwechslungsreichen, Programm mit Rock`n Roll, Blues, Reggae und Balladen (Sting, Clapton, Dire Straits, CCR etc.) sowie Verocais Dialekthits und stilistisch breit gefächerte Songs aus 50 Jahren Popmusik. Der Eintritt zum Konzert ist frei.

Nach einer kurzen, aber intensiven Trainersuche präsentiert die Austria heute Roman Mählich (47) als neuen Trainer der Grün-Weißen.

Roman Mählich wird neuer Cheftrainer des SC Austria Lustenau. Der gebürtige Niederösterreicher unterschreibt einen Vertrag bis zum Sommer 2021. Roman Mählich war zuletzt ohne Trainerengagement, zuvor war er beim SK Sturm Graz für ein halbes Jahr tätig. In der Saison 2017/18 führte der ehemalige Nationalspieler den SC Wiener Neustadt in Liga 2 auf den dritten Platz und musste sich dann erst in der Relegation für die Bundesliga dem SKN St. Pölten geschlagen geben. Mählich kennt die Liga und dürfte somit keinerlei Schwierigkeiten haben, sich gleich zurecht zu finden.

Natürlich ist Roman Mählich allen Fußball-Fans auch als Spieler ein Begriff. Er kam über den Wiener Sportclub zum FC Tirol (jetzt FC Wacker Innsbruck) und feierte dann im Anschluss seine größten Erfolg bei Sturm Graz. MIt den Grazern nahm er dreimal an der UEFA Champions League teil und spielte gegen Teams wie Manchester United, Olympique Marseille oder Real Madrid. Roman Mählich war 20 Mal für das österreichische Nationalteam im Einsatz, unter anderem war er Teilnehmer an der Fußball-WM 1998 in Frankreich. Dort bestritt er drei Spiele für Österreich. Seine Karriere beendete der ehemalige Mittelfeldspieler 2013 nach dem Aufstieg mit dem SC Lassee in die 2. Landesliga.

Roman Mählich leitet das Training erstmals am Montagnachmittag (16. September) um 15:30 Uhr. Am Abend findet ein Fanstammtisch im Austria Nachwuchsheim statt, wo sich Roman Mählich erstmals den Fans vorstellt.

Die Statements

Roman Mählich
„Ich freue mich auf meine neue Aufgabe hier in Lustenau. Ich kenne die Austria ja schon ein wenig aus meiner Zeit bei Wiener Neustadt. Die Mannschaft hat sehr viel Potential, das es nun gilt wieder abzurufen, um gemeinsam erfolgreich sein zu können. Es liegt viel Arbeit vor uns, denn wir müssen als erstes die Verunsicherung der letzten Wochen abschütteln. Diese Herausforderung nehme ich aber gerne an.“

Valentin Drexel
„Wir sind froh, dass es mit der Verpflichtung von Roman geklappt hat. In den gemeinsamen Gesprächen hat er uns seine Ideen und Vorstellungen näher gebracht und wir sind überzeugt, dass er der Austria weiterhelfen wird. Roman kennt die Liga, was ganz klar einen Vorteil darstellt. Er hat bei seinen bisherigen Stationen gezeigt, dass er Mannschaften weiterentwickeln kann.“

Christian Werner
„Mit Roman Mählich haben wir einen Trainer mit Ligaerfahrung unter Vertrag nehmen können. Er hat im Rahmen der Verhandlungen sein Konzept detailliert präsentiert und damit überzeugt. Jetzt müssen wir uns darauf konzentrieren, die Mannschaft aufzubauen und die Verunsicherung aus den Köpfen zu bringen. Die Liga ist eng und es ist alles weiterhin möglich.“

Moral mit einem Punkt belohnt

Samstag, 14 September 2019

Unsere Austria darf sich nach drei Niederlagen über ein kleines Erfolgserlebnis freuen. In einem harten Fight gegen den Tabellenführer SK Austria Klagenfurt sicherte man sich nach einem guten Endspurt einen Punkt.

Interimstrainer Tamas Tiefenbach entschied sich in Klagenfurt für ein 4-2-3-1 System und einige Umstellungen. Die neu formierte Austria-Elf agierte in der Anfangsphase sehr stabil und so blieb Raum für eigene Offensivaktionen. Mit der ersten guten Chance erzielte Torjäger Ronivaldo auch gleich den Führungstreffer. Einen kurz abgespielten Freistoß von Pius Grabher setzte der Brasilianer aus 28 Metern perfekt ins rechte untere Eck. Die Hausherren waren in Folge zwar spielbestimmend, konnten aber kaum Druck aufbauen. Durch eine Einzelaktion von Markus Rusek kamen die Hausherren zum Ausgleich - mit einem Aufsitzer aus gut 24 Metern überlistete der Klagenfurter Torhüter Kevin Kunz.
Mit dem Ausgleich kam unsere Austria ein wenig ins Straucheln und die Kärntner Austria kam immer besser ins Spiel. Doch die Hausherren konnten ihre Chancen in Hälfte 1 nicht nutzen.

In Durchgang zwei taten sich die Grün-Weißen schwer, die Klagenfurter blieben spielbestimmend. In der zwischenzeitlich hitzigen Partie, in der Klagenfurt Trainer Micheu die rote Karte sah,  gab es dann in Minute 70 einen Handelfmeter für die Gastgeber. Diesen verwandelte Philipp Hütter sicher. Es kam dann sogar noch dicker für die Austria aus Lustenau. Nach 85 Minuten stellte Polydoros Gkezos auf 3:1 - die Partie schien entschieden. Doch unser Team bewies Moral und startete einen letzten Ansturm auf das Tor der Klagenfurter. Nach einem Vorstoß über rechts netzte Pius Grabher den Ball perfekt ins lange Eck. In der Nachspielzeit ließ Christoph Freitag die Grün-Weißen dann jubeln, als er nach einem Mayer Eckball mit dem Kopf zur Stelle war.

Die Austria behält damit die weiße Weste gegen den Namensvetter aus Klagenfurt und feiert nach drei Niederlagen einen ersten kleinen Erfolg. Weiter geht es für die Austria am Freitag, 20. September, gegen den FC Blau-Weiß Linz.

Nach der Länderspielpause steht nun für die Austria das nächste Spiel in der Meisterschaft an. Am heutigen Freitag, 13.09.2019, ist man beim aktuellen Tabellenführer der 2. Liga, SK Austria Klagenfurt, zu Gast. Die Mannschaft wird heute nach der Vertragsauflösung mit Gernot Plassnegger von Co-Trainer Tamas Tiefenbach und Sportdirektor Christian Werner gecoacht.

Die Austria geht heute als klarer Außenseiter in die Partie gegen die starken Klagenfurter. Nach drei Niederlagen en suite ist das oberste Ziel heute wieder Punkte zu sammeln. Doch gegen den Tabellenführer wird das keine leichte Aufgabe. Die Kärntner sind saisonübergreifend seit zehn Spieln unbesiegt und ihre Offensive verfügt über viel Qualität. Das Trainer-Duo Tiefenbach/Werner ist sich über die Stärken der Gastgeber bewusst, will aber natürlich nicht schon im Vorfeld die Segel streichen. "Wir haben ebenfalls viel Qualität im Kader und werden alles geben, um etwas mitzunehmen. Wir können ein Gegner sein, der schwer zu schlagen ist". Um genau so aufzutreten, setzt Tiefenbach auf die von ihm ausgegebenen einfachen Tugenden des Fußballs: Kämpferherz, Laufbereitschaft und Wille. Die Ligapause nutzte Tamas Tiefenbach zu vielen Einzelgesprächen mit den Spielern. Außerdem stand ein Kurzturnier in Großaspach auf dem Plan. In den beiden Spielen gegen die SG Sonnenhof Großaspach (1:4) und den VfB Stuttgart (2:2, 4:6 n.E.) kam der Großteil des Kaders zum Einsatz, um Spielpraxis zu sammeln.

Personell steht dem Trainerteam heute fast der komplette Kader zur Verfügung. Darijo Grujcic ist wieder fit, Sebastian Feyrer zurück von seiner Rotsperre. Man darf erwarten, dass Tiefenbach einige Umstellungen vornehmen wird, um auch so einen neuen Impuls zu setzen. Verzichten muss Grün-Weiß auf Patrik Eler. Der Angreifer fällt noch auf unbestimmte Zeit aus.

Die Partie wird wieder live und ohne Werbeunterbrechung im Austria Cafe übertragen. Spielbeginn ist um 19:10 Uhr.

Nach intensiven Gesprächen am gestrigen Abend einigten sich die Austria und Cheftrainer Gernot Plassnegger auf eine einvernehmliche Vertragsauflösung.

Nach dem Spiel am vergangenen Sonntag hat unser Cheftrainer Gernot Plassnegger unseren Sportvorständen mitgeteilt, dass er unter den gegebenen Umständen nicht mehr bei der Austria weiterarbeiten möchte.

„Wir haben uns diese Entscheidung nicht leicht gemacht. Gernot hat bei der Austria viel erreicht und gute Arbeit geleistet“, erklärt Sportvorstand Valentin Drexel die Entscheidung. Plassnegger hatte die Austria im September 2017 auf dem 9. Tabellenplatz übernommen und sie dann in der vergangenen Saison 2018/19 auf den dritten Tabellenplatz geführt. „Gernot hat immer auf das Wohl des Vereins geachtet und hat sehr viele positive Entwicklungen bei der Austria mitgetragen. In dieser schwierigen Situation hat er sich sehr respektvoll und konstruktiv verhalten, um gemeinsam eine einvernehmliche Lösung zu finden“, erklärt Bernd Bösch. Plassnegger verlässt die Austria nach 61 Spielen als Trainer mit einer Bilanz von 28 Siegen, 14 Unentschieden und 19 Niederlagen.

Die Austria bedankt sich bei Gernot für sein großes Engagement für die Austria und wünscht ihm für seine berufliche und private Zukunft nur das Allerbeste.

Bei der Austria beginnt nun die Trainersuche. Bis auf Weiteres wird Co-Trainer Tamas Tiefenbach das Training leiten. „Ab heute arbeiten wir mit Nachdruck daran, schnellstmöglich unseren neuen Cheftrainer präsentieren zu können“, so Drexel und Bösch abschließend.

1:2 Niederlage gegen den FAC

Dienstag, 03 September 2019

Auch im dritten Heimspiel der Saison reicht es nicht für einen Dreier für die Austria. Gegen den Floridsdorfer AC muss man am Ende mit 1:2 erneut ohne Punkte vom Platz.

Die kleine Negativserie bei der Austria hält weiter an. In der Sonntagsmatinee gegen den FAC gab es eine leider nicht ganz unverdiente Niederlage. Insgesamt agierte die Austria-Elf zu passiv, um den gut aufspielenden Gästen gefährlich zu werden. Zwar gehörte die Anfangsphase den Grün-Weißen, doch nach 15 Minuten kippte die Partie zugunsten der Wiener. Adolphe Belem brachte die Gäste per Flugkopfball in Führung. Kurz darauf musste Patrik Eler bereits verletzungsbedingt vom Platz. Gernot Plassnegger war daher früh zu einer Umstellung gezwungen. Er hatte sein Team vor dem Spiel aufgrund einiger Ausfälle ordentlich umgekrempelt und war weiterhin zum improvisieren gezwungen. In der 22. Minute zeichnete sich dann Kevin Kunz gegen Marco Sahanek aus und verhinderte mit einer Glanzparade den 0:2 Rückstand. Nach etwas mehr als einer halben Stunde dann der Ausgleich für die Austria durch Ronivaldo. Nach einem missglückten Rückpass der FACler reagierte der Brasilianer am schnellsten, umkurvte Torwart Jenciragic und netzte souverän zum Ausgleich ein. Doch das 1:1 brachte nicht wirklich Ruhe in das Spiel. Die Gäste blieben die bessere Mannschaft und hatten die besseren Chancen.

In Hälfte 2 blieb die Austria leider hinter den Erwartungen zurück, ein richtiges Aufbäumen wollte dem Team nicht gelingen. Nach 53 Minuten war es dann wieder Adolphe Belem, der die Gäste jubeln ließ. Das Tor wurde wieder von Marco Sahanek mustergültig vorbereitet, die Austria-Defensive konnte wieder nur zuschauen. Und wenn man dann schon in einem Loch steckt, dann klappt plötzlich auch nichts mehr. In Minute 62 hat Ronivaldo den erneuten Ausgleich auf dem Fuß, doch der Torjäger der Austria kann einen tollen Querpass von Matthias Morys aus kurzer Distanz nicht verwerten. Auch die letzte Chance des Spiels gehörte der Austria, Marcel Canadi setzte sich ideal durch, doch auch sein Abschluss landete wie zuvor der von Ronivaldo auf der Nordtribüne.

Insgesamt eine schlechte Partie der Grün-Weißen, die Verunsicherung aus den letzten Spielen konnte nicht abgelegt werden. Jetzt gilt es die Länderspielpause zu nützen, um dann wieder zu alter Stärke zu finden.

Mund abwischen, weitermachen!

Samstag, 31 August 2019

Ein bisschen mehr als eine Woche ist seit der 5:8 Niederlage in Oberösterreich vergangen. Am morgigen Sonntag hat die Austria die Chance sich im Spiel gegen den Floridsdorfer AC selbst wieder aufzurichten.

Natürlich war das Spiel gegen die Juniors auch unter der Woche noch Thema bei der Mannschaft. Gemeinsam wurde das Spiel aufgearbeitet und man hat im Training hart gearbeitet, um die Erkenntnisse aus der Analyse in den nächsten Spielen umzusetzen. "Wir müssen vor allem in der Defensive kompakter und überlegter auftreten, bei den Juniors haben wir die Räume nicht gut genug bearbeitet",anaylsiert Trainer Plassnegger die letzte Partie. "Dennoch gilt der Blick jetzt wiede rnach vorne, das Spiel ist abgehakt und wir haben daraus unsere Schlüsse gezogen. Jetzt konzentrieren wir uns auf den FAC".

Der Gegner in der Sonntagsmatinee ist gut in die Saison gestartet und stellt eine der besten Defensiven der Liga. im Sommer hat sich das Team aus Floridsdorf ordentlich verstärkt und ist vor allem bei Standards gefährlich. Die Austria ist also gefordert, vor allem Standards in Tornähe zu vermeiden. "Der FAC hat ein gutes Team mit viel Qualität. Wir müssen konzentriert und vor allem mit der notwendigen Ruhe an das Spiel herangehen, um die Gäste nicht unnötig stark zu machen. Zuhause wollen wir unbedingt in die Erfolgsspur zurück. Dafür werden wir alles tun", so der Trainer.

Plassnegger muss für die Aufstellung neben dem gesperrten Sebastian Feyrer auch Darijo Grujcic vorgeben. Somit tut sich in der Defensive ein großes Fragezeichen auf, wer neben Dominik Stumberger die Innenverteidigung kompletieren wird. In der Offensive stehen alle Kräfte zur Verfügung, man darf also gespannt sein, welche Formation morgen Vormittag starten wird.

Spielbeginn ist um 10.30 Uhr. Laola1 überträgt die Partie live. Im Planet Pure Stadion ist morgen großer Kinder-Tag. MIt Kindershcminken, Autogrammstunde, Zaubershow und vielem mehr soll der Vormittag ein besonders Highlight für alle jungen Austrianer werden.

Wenn man hört, dass man selbst fünf Tore geschossen hat, erwartet man sich eigentlich, dass ein erfreulicher Bericht über einen deutlichen Sieg folgen wird. Doch dieses Mal leider weitgefehlt. Gegen den FC Juniors OÖ fängt sich die Austria acht Gegentore ein und sorgt damit leider für eine Überraschung, die man so niemals erwartet hat und auch nicht hätte zulassen dürfen.

Wie schon in der letzten Saison setzte es auch in der neuen Meisterschaft beim Gastspiel in Oberösterreich eine klare Niederlage, obwohl die Mannschaft gut ins Spiel fand und von Beginn an aggressiv auftrat. Nach einem schönen Angriff über rechts ließ Matthias Morys die Flanke ideal durch und so netzte Pius Grabher zur frühen Führung ein (14.). Doch dann der wohl mitentscheidende Knackpunkt im Spiel: Schiedsrichter Gnam zeigt nach einem harmlosen Zweikampf Sebastian Feyrer die Rote Karte wegen Torraub - in unseren Augen (Anm. die Augen der Redaktion) eine unverständliche Entscheidung. Die nummerische Überzahl nutzten die Linzer zum Ausgleich durch Nicolas Meister (29.). Wenige Sekunden darauf war es Matthias Morys der im Gegenzug sofort die erneute Führung erzielte. Kurz vor Seitenwechsel war erneut Schiedsrichter Gnam im Mittelpunkt des Geschehens. Nach einem Umfaller von Andy Reyes zeigte der Unparteiische auf den Elfmeterpunkt. Diese Chance nützte Nicolas Meister zum erneuten Ausgleich.

Nach der Pause dann innerhalb von nur vier Minuten wurde die Partie entschieden. Ein Doppelpack von Florian Aigner (53., 55.) und ein Weitschuss von Nicolas Meister (57.) beendeten jegliche Hoffnung noch irgendwelche Punkte mitzunehmen. In der letzten Viertelstunde kämpfte sich unsere Mannschaft noch einmal durch Tore von Ronivaldo (76. & 83.) und Christoph Freitag (78.) auf 5:6 heran, doch an diesem Abend gelang den Linzern einfach alles. Die Austria agierte insgesamt gesehen nach dem Auschluss einfach zu offensiv und lief dadurch ins offene Messer, welches man im Vorfeld so tunlichst vermeiden wollte. Durch Treffer vom besten Mann am Platz, Nicolas Meister, und Andres Andrade waren es die Hausherren die die letzten Akzente in einem Spiel setzten, welches die Austria am liebsten nie erlebt hätte.

Jetzt ist die Mannschaft und das Trainerteam gefragt sich selbst wieder aufzurichten. Das Spiel ist gespielt, man kann nichts mehr daran ändern, aber sehr wohl kann man jetzt eine Reaktion zeigen. Das Team und alle Beteiligten wissen, dass dieses Spiel einen dicken Kratzer im neuen Auftreten der Austria hinterlässt. Keiner verliert gerne, schon gar nicht so. Also Mund abwischen, aufstehen und zeigen, dass es auch anders geht.

Wiedergutmachung ist angesagt

Freitag, 23 August 2019

"Back on the road" heißt es für unsere Austria an diesem Wochenende. Heute Abend, geht es um 19:10 Uhr gegen die Juniors aus Oberösterreich. Nach der Niederlage zuhause gegen den GAK ist die Truppe von Gernot Plassnegger auf Wiedergutmachung aus.

Aber so einfach wird das auch heute beim FC Juniors OÖ nicht. Die Talentschmiede des LASK ist gut in die Liga gestartet und hat gleich viele Punkte auf dem Konto wie Grün-Weiß. Aus der letzten Saison weiß man vor allem über die Heimstärke der Linzer. Im letzten Duell in Pasching gab es für die Austrianer eine herbe 2:4 Niederlage. Deshalb ist man heute auf Wiedergutmachung in doppelter Sicht aus.

Trainer Gernot Plassnegger analysiert den Gegner als eine Mannschaft mit viel Qualität und vielen jungen Talenten, die speziell über das Umschaltspiel torgefährlich werden. Dennoch möchte der Coach der Austria, dass seine Mannschaft Präsenz zeigt und das Spiel versucht zu kontrollieren. "Wir werden uns bei den Juniors nicht verstecken, wissen aber über ihre Qualitäten. Dennoch müssen wir die Richtung vorgeben, ohne ins Messer zu laufen".
Kadertechnisch kommt es auf alle Fälle zu Veränderungen gegenüber dem Spiel gegen den GAK. Darijo Grujcic und Marcel Canadi fallen aus, dafür kommen Matthias Morys und Christian Schilling zurück in den Kader. Plassnegger könnte daher heute erstmals mit 4er-Kette agieren, nach der Niederlage zuhause mit 3er-Kette wohl die größte Entscheidung, die der Trainer treffen muss. Möglicherweise kommt auch Pius Grabher zu seinem Startelf-Debüt.

Die Austria braucht heute unbedingt Punkte, um vorne mit dabei zu sein. Die Liga ist aktuell sehr eng und für Überraschungen gut. Die Überraschungen hätten wir aber gerne auf den anderen Plätzen. Bei uns darf es ruhig ein langweiliger Sieg für die Austria werden.

Spielbeginn ist um 19:10 Uhr. Wie üblich auf Laola1.tv - das Austria Cafe überträgt die Partie wie gewohnt ohne Werbeunterbrechungen.

Keine Punkte gegen den GAK

Freitag, 23 August 2019

Keine Punkte gab es in der Sonntagsmatinee gegen den Grazer AK. In einer Partie auf Augenhöhe zeigten sich die Gäste gefährlich und effektiv vor dem Tor. Die Austria hadert mit der Chancenauswertung.

Den Sonntagvormittag hatten sich das Team und Gernot Plassnegger sicherlich anders vorgestellt. Gegen den Aufsteiger aus Graz wollte man eigentlich die Qualität des Kaders ausspielen, musste aber am Ende ohne Punkte den Platz verlassen. Grund dafür war sicherlich das starke Auftreten der Gäste. Mit frühem Pressing und Laufbereitschaft bis zur letzten Minute brachten sie die neu formierte Austria-Defensive immer wieder in Verlegenheit.

Doch die ersten 20 Minuten gehörten klar der Austria, in denen sich die Mannschaft einige Chancen erspielte. Doch Ronivaldo, Patrik Eler und Marcel Canadi konnten diese nicht zur Führung nützen. Und wie so oft im Fußball bekommt man dann halt ein Tor, wenn man selbst keines erzielt. Nach einem missglückten Klärungsversuch in der eigenen Hälfte reagierten die Grazer blitzschnell und über 2 Stationen kam Gerald Nutz nur 4 Meter vor Kevin Kunz frei zum Schuss. Den Ball konnte der Keeper noch mit einem guten Reflex klären, doch der Ball landete genau vor den Füßen von Philipp Schellnegger, der aus dem Rückraum genau ins untere Eck traf. Mit dem Gegentor wurden die Gäste immer stärker und die Hausherren taten sich zunehmend schwer. Speziell das hohe Tempo der Gäste sorgte immer wieder für Probleme.

Kurz nach Wiederanpfiff dann die Vorentscheidung durch den Ex-Austrian Lucas Barbosa. Die Austria 3er-Kette ließ dem Brasilianer bei einem Solo-Lauf zu viel Platz und der bedankte sich dafür mit dem Tor zum 0:2. Die Austria konnte in Hälfte zwei leider in keiner PHase an die gute Anfangsphase anschließen. Die nun tiefstehend agierenden Grazer standen gut und zu echten Torchancen kam es kaum. Der GAK selbst blieb über Konter gefährlich und hätte noch auf 0:3 erhöhen können, doch am Ende blieb es beim 0:2.

Die Austria muss die Niederlage nun abstreifen, weiter geht es am kommenden Freitag in Oberösterreich beim FC Juniors OÖ.

Sonntagsspiel gegen den GAK

Samstag, 17 August 2019

Sonntagseinsatz für unsere Austria - morgen, 18.8.,um 10:30 Uhr trifft unsere Mannschaft zuhause auf den GAK. Die Steirer sind Neulinge in der Liga und mit dem Verein aus den frühen 2000er-Jahren nicht mehr zu vergleichen. Mit dem "neuen" Grazer AK hat unser Trainer Gernot Plassnegger eine besondere Verbindung - führte er den Verein aus Graz doch zu vier Meistertiteln in Folge.

Wenn morgen Vormittag der Ball im Planet Pure Stadion rollt, will Trainer Gernot Plassnegger "die Freundschaft mit dem GAK für 90 Minuten ruhen lassen". Plassnegger trainierte vor dem Wechsel nach Lustenau sehr erfolgreich den GAK und kennt aus dieser Zeit noch viele Gesichter. Trotz der Freundschaft möchte der Trainer aber keine Geschenke verteilen. "Ich will mit der Austria die drei Punkte und dafür werden wir am Platz alles geben", so der Trainer der Grün-Weißen. Die Austria möchte den bisherigen Saisonverlauf natürlich gerne gegen den Aufsteiger fortsetzen, weiß aber auch, dass es kein Spaziergang werden wird. Die Grazer snd eine eingespielte Truppe und laut Trainer Plassnegger defensiv sehr gut organisiert. "Einige ihrer Spieler verfügen über individuelle Klasse. Wir haben aber selbst sehr gute Spieler in unseren Reihen und unser Ziel muss es sein, die Grazer so zu beschäftigen, dass sich für die Gäste kein Raum bietet", erklärt Gernot Plassnegger seinen Plan. "Es wird eine intensive Parite, die wir mit der nötigen Intensität angehen müssen".

Kadertechnisch kann der Trainer der Grün-Weißen noch nicht aus dem vollen Schöpfen, dennoch gibt es positive Meldungen aus der medizinischen Abteilung. Christoph Freitag bestritt am Mittwoch 90 Minuten für die Austria-Amateure und dürfte morgen zumindest wieder auf der Bank sitzen. Auch Christian Schilling ist wieder zurück im Mannschaftstraining und steht bald wieder im Kader. Auf welche Formation Gernot Plassnegger morgen setzen möchte, behielt der Steirer natürlich für sich.

Spielbeginn ist wie erwähnt um 10:30 Uhr, das Spiel übertragt Laola1 auf ihrer Webseite und auf Facebook. Stadionöffnung ist um 09:30 Uhr.

In der Länderspielpause Anfang September nimmt die Austria am 3-Ligen-Cup der SG Sonnenhof Großaspach teil. Neben den Grün-Weißen und Gastgaber Großaspach wird auch der VfB Stuttgart am Turnier teilnehmen.

Zum zweiten Mal lädt die SG Sonnenhof Großaspach zum Blitzturnier ein. In jeweils 45 Minuten dauernden Partien wird im "Jeder gegen jeden"-Modus ein Sieger ermittelt.

Spielplan:

17:00 Uhr – 17.45 Uhr Spiel 1: G Sonnenhof Großaspach vs. SC Austria Lustenau
18:00 Uhr – 18:45 Uhr Spiel 2: VfB Stuttgart vs. SC Austria Lustenau
19:30 Uhr – 20:15 Uhr Spiel 3: VfB Stuttgart vs. SG Sonnenhof Großaspach (ca. 20:20 Uhr Siegerehrung auf dem Platz)

Weitere Informationen gibt es auf der Webseite der SG Sonnenhof Großaspach.

Es wurde das erwartet schwere Spiel. Beim Spiel gegen die Young Violets Austria Wien tat sich die Austria phasenweise sehr schwer, konnte aber am Ende dennoch über drei Punkte jubeln.

Gernot Plassnegger veränderte sein Team gegenüber dem Heimspiel gegen die Rieder und brachte Pius Grabher von Beginn an für Marcel Canadi. Patrik Eler kam zu seinem Startelfdebüt und ersetzte den angeschlagenen Matthias Morys. Der Slowene bedankte sich bereits nach 12 Minuten für das Vertrauen. Nach einer ideal Flanke von Michael Lageder versenkte der  Stürmer den Ball per Kopf souverän im Tor der Wiener Austria. Das Spiel blieb aber weiterhin offen, die Young Violets spielten mutig nach vorne, doch die Austria-Defensive sowie Kevin Kunz behielten die Oberhand.

In Durchgang 2 stelle Gernot Plassnegger auf ein 4-4-2 um und so konnte die Austria aus Lustenau immer mehr die Kontrolle über das Spiel gewinnen. Die Dominanz stieg, doch die Chancenauswertung ließ an diesem Tag erneut ein wenig zu wünschen übrig. In der 55. Minute hatte Ronivaldo die Möglichkeit auf die Vorentscheidung, doch der Brasilianer scheiterte vom Elfmeterpunkt an Torwart Kos. Austria Wien Verteidiger Stefan Jonovic sah in der Situation, die zum Elfmeter führte, zurecht Rot und so agierte die Mannschaft von Trainer Plassnegger fortan in Überzahl. Keine 10 Minuten nach dem ersten Elfmeterpfiff zeigte Schiedsrichter Fröhlacher ernetu auf den Punkt. Wieder trat Ronivaldo an und verwandelte sicher zur 2:0 Führung.

Die Partie war damit entschieden, auch wenn die Young Violets nicht aufsteckten. In der 85. Minute sah Sebastian Feyrer noch Gelb-Rot, die Veilchen aus Wien konnten aber nicht mehr herankommen. Grün-Weiß setzte sich mit dem Sieg erstmals an die Tabellenspitze. Gernot Plassnegger war nach dem Spiel zwar froh über die drei Punkte, dennoch sieht er noch viel Potential und Luft nach oben.

In Runde 4 trifft die Austria zuhause im Planet Pure Stadion auf den Grazer AK. Gespielt wird am Sonntag, 18.8., um 10:30 Uhr.

Auf nach Wien zu Spiel 3

Freitag, 09 August 2019

Nach dem gelungen Saisonauftakt gegen Dornbirn und Ried tritt unsere Mannschaft heute in Wien gegen die Young Violets an. Die Wiener gelten als Lieblingsgegner der Austria und natürlich reist das Team von Gernot Plassnegger an, um die starke Serie gegen die Young Violets fortzusetzen.

In den letzten acht Duellen mit den violetten Austrianern gab es für Grün-Weiß sieben Siege und ein Unentschieden. In der letzten Saison gab es zwei deutliche 5:2 Erfolge der Lustenauer. Man gilt daher heute natürlich als klarer Favorit und möchte gerne mit drei Punkten im Gepäck die Rückreise antreten. Dennoch spricht Gernot Plassnegger vor dem Spiel von keiner leichten Aufgabe. Die Young Violets stehen zwar noch ohne Punkte in der Meisterschaft da, sie verfügen aber über ausgezeichnete Spieler. "Die Young Violets werden uns heute alles abverlangen, sie wollen ihre ersten Punkte sammeln und da müssen wir dagegen halten und dürfen das Spiel nicht auf die leichte Schulter nehmen", so Trainer Plassnegger.

Verletzungsbedingt wird heute Matthias Morys sowie Christoph Freitag und Christian Schilling fehlen. Man darf gespannt sein, welche taktischen Veränderungen der Trainer der Grün-Weißen vornehmen wird. Mit hoher Wahrscheinlichkeit wird Patrik Eler von Beginn an spielen. Die Aufstellung wird der Trainer aber erst nach dem Abschlusstraining in Wien endgültig fixieren.

Beginn des Spiels ist um 19:10 Uhr. Laola1 überträgt die Partie live und in voller Länge. Das Austria Cafe hat trotz Sommer am Platz geöffnet und überträgt die Partie ohne Werbeunterbrechungen.

Unentschieden im Top-Spiel

Samstag, 03 August 2019

Vor 3.200 Zuschauer lieferten sich die SV Ried und unsere Austria einen harten Kampf auf Augenhöhe. Am Ende trennt sich die beiden Mannschaften gerecht mit 1:1.

Im Vorfeld sprachen viele von einem richtungsweisenden Spiel, speziell für die Gäste aus Ried. Die Rieder mussten nach ihrer Auftaktniederlage unbedingt punkten, die Austria wollte nach dem Derby-Sieg weiter Punkte sammeln, um sich eine gute Ausgangslage für den weiteren Saisonverlauf zu schaffen. Gernot Plassnegger veränderte sein Team gegenüber der ersten Partie in Dornbirn auf keiner Position und die aufgestellten Spieler bedankten sich für das Vertrauen mit einer starken Anfangsphase. Das einzige was dem Spizenspiel fehlten, waren die Chancen. Beide Seiten neutrlaisierten sich des öfteren im dicht gestaffelten MIttelfeld - die größten Chancen für Grün-Weißen hatten dann Rieder Spieler, die dreimal den Ball beinahe im eigenen Netz versenkten. Kurz vor der Pause erhöhten die Austrianer noch einmal den Druck und gingen dann verdient durch Thomas Mayer in Führung. Der Ex-Rieder wurde zuvor ideal von Matthias Morys bedient, ließ zwei Rieder Abwehrspieler aussteigen und verwandelte sicher im rechten unteren Eck.

Den besseren Start in die zweite Hälfte erwischten dann aber die Vikinger aus Oberösterreich. Kurz nach Wiederanpffi stieg Kennedy Boateng bei einem Eckball am höchsten und ließ Kevin Kunz keine Chance. Beinahe hätten die Rieder die Partie gedreht, denn ein zweiter ähnlich getretener Eckstoß konnt nur mit größtem Einsatz von Kevin Kunz entschärft werden. In weiterer Folge erarbeiteten sich beide Teams Großchancen, um die Partie für sich zu entscheiden. Doch Matthias Morys (56.), Marcel Canadi (62.) und Patrik Eler (81.) auf der einen Seite sowie Marco Grüll (80.) auf der anderen Seite konnten keine Entscheidung herbeiführen.

So trennen sich die beiden Teams am Ende mit einem verdienten Remis. Gernot Plassnegger war nach Spielende zufrieden, auch wenn natürlich einige Punkte noch zu verbessern sind. "Wir haben am Platz um jeden Zentimeter gekämpft und die Rieder ordentlich gefordert. Das Spiel war eine Empfehlung für den Fußball", analysierte der Coach abschließend.

Weiter geht es für die Austria am kommenden Freitag, 09. August 2019, um 19:10 Uhr, in Wien. Dort gastiert man bei den Young Violets Austria Wien.

Heute Abend, 19:10 Uhr, kommt es im Planet Pure Stadion zum Aufeinandertreffen unserer Austria und der SV Ried. Viele bezeichnen dieses Spiel als das Duell der Titelfavoriten. Beide Mannschaften verfügen über starke Kader und exzellente Spielertypen - ein richtiger Favorit ist nicht auszumachen.

Die hoffentlich zahlreichen Zuschauer dürfen eine spannende Partie erwarten. Die letzten beiden Duelle endeten jeweils mit 0:0, doch in beiden Fällen waren es keine langweiligen torlosen Spiele, sondern immer Spiele auf Augenhöhe, mit Kampf, Einsatz und Biss. Die Austria hat natürlich nach dem Auftakterfolg gegen Dornbirn das Ziel, auch im ersten Heimspiel mit drei Punkten das Feld zu verlassen. Dafür braucht es aber wahrscheinlich eine weitere Leistungssteigerung und eine bessere Chancenverwertung.

Die SV Ried ist auf Wiedergutmachung aus, denn ihr erstes Spiel verloren die Innviertel zuhause gegen den SK Vorwärts Steyr. Das Ergebnis entspricht aber nicht dem Spielverlauf. Die Oberösterreicher hätten speziell zu Beginn der Partie die Weichen auf Sieg stellen können, scheiterten aber an der fehlenden Kaltschnäuzigkeit vor dem gegnerischen Tor. Gernot Plassnegger sprach im Vorfeld klare Worte: "Die Rieder haben unglücklich verloren. Wir wissen über welche Qualitäten sie verfügen und sind gewarnt. Dennoch wollen wir uns nicht verstecken und zuhause Vollgas geben".
Mit Thomas Mayer, PIus Grabher, Christian Schillling und Patrik Eler sowie Tamas Tiefenbach verfügt die Austria über genügend Insiderinformationen, um sich top auf die Rieder einzustellen.

Bei der Austria sind Christian Schilling und Christoph Freitag weiterhin noch verletzungsbedingt nicht fit für einen Einsatz, ansonsten kann Trainer Plassnegger aus dem Vollen schöpfen. Die Rieder müssen auf Ante Bajic verzichten.

Spielbeginn ist um 19:10 Uhr, Stadionöffung um 18:00 Uhr.

Die Austria ist erfolgreich in die neue Saison gestartet und gewann das Derby in Dornbirn mit 1:3.

FC Dornbirn – Austria Lustenau 1:3 (0:1)
Birkenwiese, 6000 Zuschauer, SR Ouschan
Torfolge: 16. 0:1 Morys, 51. 0:2 Ronivaldo, 63. 1:2 Carvalho, 66. 1:3 Mayer
Gelbe Karten: Kircher Carvalho, Kühne, Allgäuer bzw. Morys, Brown, Tiefenbach

Nachberichte:
https://www.vn.at/sport/2019/07/26/6000-fans-wollten-laendle-derby-zwischen-fc-dornbirn-und-austria-lustenau-sehen.vn
https://www.vol.at/aufsteiger-fc-mohren-dornbirn-fordert-favorit-austria-lustenau/6295907

Video - Highlights
https://www.laola1.at/de/red/fussball/2--liga/spielbericht/2019-20/2--liga--lustenau-siegt-im-laendle-derby-gegen-dornbirn/

Die Austria erhält Verstärkung aus Jamaika. Mit Amoy Brown, Kevaughn Atkinson und Kyle Butler stehen in der kommenden Saison drei Spieler aus Mittelamerika im Kader der Grün-Weißen

Amoy Brown bleibt ein weiteres Jahr auf Leihbasis Austrianer, Kevaughn Atkinson wechselt ebenfalls per Leihe von St. Andrews nach Lustenau. Kyle Butler erhält einen 1-Jahresvertrag und wechselt fix nach Lustenau.

Amoy Brown kam bisher auf zehn 2. Liga Einsätze und erzielte dabei ein Tor und bereitete ein weiteres vor. In der Vorarlbergliga kam er auf sechs Einsätze und erzielte dort drei Tore. Kevaughn Atkinson war als Testspieler bei der Austria und konnte sich so für das Engagement empfehlen. In der maltesischen Premier League erzielte der Jamaikaner in der vergangenen Meisterschaft in 13 Spielen sechs Tore. Kyle Butler wechselt vom Bundesliga-Club LASK ins schöne Ländle. Im letzten Jahr an den FC Juniors OÖ verliehen, ergänzt er nun den Kader der Grün-Weißen und soll sich hier weiterentwickeln.

Christian Werner über die Zugänge:

MIt dem jamaikanischen Trio erhalten wir zusätzliche Optionen für unseren Kader. Amoy hat sich in der letzten Saison solide präsentiert und kann sich hoffentlich in der neuen Saison weiter steigern. Bei Kevaughn und Kyle hoffen wir auf eine ähnlich gute Entwicklung wie bei ihrem Landsmann. Ich bedanke mich beim St. Andrews FC für die gute Zusammenarbeit.”

Zum Saisonauftakt gegen den FC Dornbirn gibt es einen Shuttlebus-Service. Um 17:50 und um 18:10 Uhr fährt jeweils ein Bus in Richtung Birkenwiese, Abfahrt bei der Bushaltestelle VS Kirchdorf.
Davor kann man sich bereits im Austria Cafe auf das Derby gegen den FC Dornbirn einstimmen. Im Austria Cafe werden die Eintrittskarten für die Birkenwiese sowie für den Bus verkauft. Tickets für den Bus können nur im Austria Cafe und NICHT im Bus selbst gelöst werden. Die Kosten für die Busfahrt betragen € 4,- (Hin und Retour).
Die Busse fahren ca. eine halbe Stunde nach Spielende zurück nach Lustenau. Die Austria bittet alle Austrianer, die dieses Angebot nutzen oder auch selbständig anreisen, im Stadion Birkenwiese sich im Bereich des Auswärtssektors zu versammeln, um als geschlossene Gemeinschaft und 12ter Mann aufzutreten.
Weitere Informationen im Austria-Cafe und Büro erhältlich.

Die Austria verstärkt sich noch einmal in der Defensive. Vom FC Liefering wird Innenverteidiger Dominik Stumberger (20) verpflichtet.

Dominik Stumberger spielte die letzten beiden Meisterschaften für Ligamitstreiter FC Liefering. Dort absolvierte der gelernte Innenverteidiger in der vergangenen Saison 25 Einsätze und führte die Red Bull Talenteschmiede achtmal als Kapitän aufs Feld. Stumberger bewies dabei neben seinen defensiven Qualitäten auch seine Torgefahr. Er erzielte fünf Tore und bereitete eines vor.

Dominik Stumberger begann seine fußballerische Laufbahn in Graz beim GSV Wacker. Es folgten Stationen im Nachwuchs beim GAK und Sturm Graz. Mit 15 Jahren wechselte Stumberger dann in die Akademie in Salzburg. Seinen ersten Einsatz im Profifußball feierte der Innenverteidiger 2017 gegen den Floridsdorfer AC. Internationale Erfahrung konnte er bereits in der UEFA Youth League bei insgesamt fünf Einsätzen sammeln.

Dominik Stumberger unterschreibt bei der Austria einen Vertrag für zwei Jahre.

Statements

Dominik Stumberger
“Mit meinem Wechsel nach Lustenau bin ich sehr zufrieden. Es gab im Vorfeld tolle Gespräche mit den Verantwortlichen und Ich fühle mich bereits jetzt sehr wohl in Lustenau. Die restliche Mannschaft hat mich schon sehr gut aufgenommen. Ich möchte meine Chance bei der Austria nutzen, um mich persönlich weiterzuentwickeln und natürlich, um mit der Austria Erfolge zu feiern.”

Christian Werner
“Mit Dominik konnten wir einen hochtalentierten Innenverteidiger von uns und unserem Weg überzeugen. Dominik hat große Qualitäten im Spiel mit dem Ball und ist meiner Meinung nach einer der Spieler der 2. Liga mit den besten Fähigkeiten im Aufbauspiel. Er wird unserem Team sehr gut tun und ist ein weiteres Puzzlestück in unserem Konzept. Dominik ist außerdem auch noch torgefährlich und ist ein hervorragender Standardschütze.”

Valentin Drexel
“Trotz seines jungen Alters sind wir von den Qualitäten Dominiks überzeugt. In der Salzburger Akademie hat er eine hochwertige Ausbildung erhalten. Er ist taktisch sehr gut geschult und verfügt über ausgezeichnete Qualitäten im Aufbauspiel. Bereits letzte Saison ist er uns positiv aufgefallen und wir freuen uns, dass er nun für die Austria spielt.”

Die Austria verleiht Nicolai Bösch und Dragan Marceta jeweils für ein Jahr an Vorwärts Steyr. 

Die beiden jungen Spieler sollen in Oberösterreich Spielpraxis sammeln können.. Bei Dragen Marceta besteht für die kommende Saison seitens Verein eine Option auf Verlängerung des Vertrags und bei Nicolai Bösch wurde der Vertrag vorzeitig um ein Jahr verlängert. So wurde sicher gestellt, dass beide Zukunftshoffnungen auch in der Saison 2020/21 Teil der Austria bleiben.

Dragan Marceta absolvierte in der vergangenen Saison 20 Pflichtspiele (alle in der LIga) für Grün-Weiß. Nicolai Bösch kam auf 19 Pflichtspiel-Einsätze (Liga & Cup).

5:0 Erfolg im UNIQA ÖFB Cup

Montag, 22 Juli 2019

Die Austria ist erfolgreich in die Saison gestartet. Im ersten Pflichtspiel gewann das Team von Gernot Plassnegger im ÖFB UNIQA Cup gegen ATSV Stadl-Paura souverän mit 5:0. Man of the Match war dabei Ronivaldo, der alle fünf Treffer erzielte.

Pflichtsiege sind die schwersten Siege - diese Weisheit hat sich im Fußball schon oft bewiesen. Auch die Austria hatte sich in der Vergangenheit schon das eine oder andere Mal in der Favoritenrolle schwer getan. Doch dieses Jahr agierte die neu formierte Mannschaft rund um Kapitän Marco Krainz von der ersten Minute an zielstrebig. Fast im Minutentakt gab es gute Torchancen für die Austria. Stadl-Paura hatte Glück, dass gute Möglichkeiten von Grujcic, Morys und Ronivaldo noch ungenützt blieben. Die Gastgeber taten sich mit dem Spielstil der Grün-Weißen allgemein schwer und versuchte mit Härte das Spiel der Austria zu unterbinden. 

Ein absichtliches Handspiel von Stadl-Verteidiger Iljazovic ermöglichte Ronivaldo den Führungstreffer vom Elfmeterpunkt. Nur vier Minuten später durfte der Brasilianer erneut nach einem Elfmeter seinen 2. Treffer bejubeln. Zuvor wurde Matthias Morys regelwidrich gestoppt. In beiden Situationen zog Schiedsrichter Gnam Rot, wodurch das Spiel natürlich vorzeitig entschieden war. In Hälfte zwei dominierte die Austria weiterhin ging aber phasenweise zu leichtfertig mit den erarbeiteten Chancen um. Deshalb blieb es Ronivaldo vorbehalten weitere Treffer zu erzielen. Nach Mayer-Zuspiel erhöhte er auf 3:0 (57.) und jeweils nach Morys-Vorarbeit traf der Brasilianer innerhalb von zwei Minuten zwei weitere Mal (65. & 67.). Der Goalgetter wurde im Anschluss ausgewechselt, um für den Meisterschaftsstart gegen Dornbirn geschont zu werden. Trainer Plassnegger nutzte alle seine drei Wechselmöglichkeiten auf einen Schlag. Die Austria verlor dadurch aber nicht ihren Zug aufs Tor von Stadl-Paure, doch kein weiterer Austrianer konnte sich noch auf dem Scorerboard eintragen.

Die Austria wird noch einmal am Transfermarkt aktiv und verpflichtet Patrik Eler. Der 28-jährige Slowene wechselt nach seiner Vertragsauflösung bei AS Nancy nach Lustenau.

Patrik Eler ist in Österreichs Ligen kein Unbekannter. In der Saison 2016/17 wurde er als Spieler des FC Wacker Innsbruck mit 24 Toren Torschützenkönig und zum besten Spieler der 2. Liga gewählt. Durch seine Leistungen schaffte der großgewachsene Mittelstürmer den Sprung in die französische Liga zum AS Nancy. Nach einem Jahr in Frankreich wurde Eler zurück nach Österreich verliehen. Zunächst kehrte er zum FC Wacker Innsbruck zurück, darauf folgte ein Leihgeschäft mit der SV Ried.
In der 2. Liga bestritt der Slowene 70 Spiele und erzielte 46 Treffer und bereitete 15 Tore vor.

Patrik Eler (*13. Juni 1991) begann seine Fußballlaufbahn in seiner slowenischen Heimat bei NK Rence und ND Adria Miren, ehe er 2013 zu Austria Klagenfurt wechselte. Bei den Kärntnern wurde der Stürmer zum Stammspieler und konnte mit seinem Verein den Aufstieg in die Sky Go Erste Liga feiern. Es folgten die bereits oben erwähnten Stationen bei Wacker Innsbruck, AS Nancy und der SV Ried.

Ermöglicht hat den Wechsel von Patrik Eler Kooperationspartner und Investor Ahmet Schaefer. Eler unterschreibt für zwei Jahre und soll nun gemeinsam mit Ronivaldo ein torgefährliches Sturmduo bilden.

Statements

Patrick Eler
“Ich bin sehr glücklich, dass es mit dem Wechsel geklappt hat. Ich hatte mit einigen Spielern der Austria bereits Kontakt und so einen guten Einblick in die Pläne und Ziele des Vereins bekommen. Die Austria ist ein gut geführter Verein mit einer starken Mannschaft, da war es einfach sich für Lustenau zu entscheiden. Ich möchte auf alle Fälle dazu beitragen, dass wir vorne mitspielen. Wir haben ein großes Ziel vor uns, dass wir erreichen möchten. Ich freue mich auf Lustenau und die Atmosphäre im Stadion, denn ich weiß aus meiner Zeit bei Innsbruck und Ried was einen hier erwartet.”

Christian Werner
“Ich möchte mich ausdrücklich bei Ahmet Schaefer und bei seinem Verein Clermont bedanken. Ohne unsere strategische Partnerschaft durch diese Allianz der Fußballvereine und die Hilfe von Herrn Schaefer, hätten wir diesen Top-Spieler nicht nach Lustenau lotsen können. Patrik ist ein außergewöhnlicher Spieler, der uns sofort weiterhelfen wird. Durch seine Schnelligkeit und seine Torgefahr gehört er zu den besten Spielern dieser Liga. Er kennt durch seine Zeit in Österreich schon viele Spieler unserer Mannschaft und ich glaube, dass er dadurch keine lange Eingewöhnungszeit benötigt.”

Valentin Drexel
“Ich bin froh, dass es mit der Verpflichtung von Patrik geklappt hat. Wir können uns über einen weiteren herausragenden Spieler freuen. Eler hat bereits seine Torgefährlichkeit bewiesen als er in der Saison 2016/17 Torschützenkönig und Spieler der Saison wurde. Gemeinsam mit Ronivaldo, der letzte Saison das gleiche Kunststück vollbracht hat, haben wir eines der torgefährlichsten Sturmduos der Liga. Ich möchte mich vor allem auch noch bei unserem Kooperationspartner Clermont und im speziellen bei Ahmet bedanken, ohne die dieser Transfer nicht zustande gekommen wäre.“

Ahmet Schaefer
„Dieser Transfer ist ein gutes Beispiel dafür wie man auf sportlicher Ebene dank einer strategischen Partnerschaft auch kurzfristig tolle Ergebnisse erzielen kann. Wir verfolgen gemeinsam eine nachhaltige Strategie im Bereich der Transferpolitik und schaffen es dank unseres Netzwerks solche Transfers zu ermöglichen. Aber nicht nur gestandene Spieler wie Patrik Eler stehen im Fokus, sondern auch junge Talente - sowohl lokale als auch internationale - sollen von dieser Zusammenarbeit profitieren. Ein Dank noch an Christian Werner und Ingo Winter, die hier ausgezeichnete Arbeit geleistet haben.“

Die Austria präsentiert heute den Spielplan für die Hinrunde der Saison 2019-20. Ebenso wurde der Spieltermin für den ÖFB-Cup fixiert.

Der Sportclub hat sich für die neue Saison wieder dafür entschieden, in der Regel am Freitagabend zu spielen. Gegen einige Amateure-Teams bleibt der Spieltermin aber am Sasmtag, 16:30 Uhr. Bei Livespielen kann es ebenfalls zu Verschiebungen kommen.

ÖFB-Cup
ATSV Stadl-Paura - SC Austria Lustenau, Samstag, 20.07.2019, 18:00 Uhr

2. Liga

Runde 1 Freitag, 26.07.2019, 19:10 Uhr   FC Dornbirn - SC Austria Lustenau
Runde 2 Freitag, 02.08.2019, 19:10 Uhr SC Austria Lustenau - SV Ried
Runde 3 Freitag, 09.08.2019, 19:10 Uhr Young Violets - SC Austria Lustenau
Runde 4 Sonntag, 18.08.2019, 10:30 Uhr SC Austria Lustenau - GAK
Runde 5 Freitag, 23.08.2019, 19:10 Uhr FC Juniors - SC Austria Lustenau
Runde 6 Freitag, 30.08.2019, 19:10 Uhr SC Austria Lustenau - FAC Wien
Runde 7 Freitag, 13.09.2019, 19:10 Uhr SK Austria Klagenfurt - SC Austria Lustenau
Runde 8 Freitag, 20.09.2019, 19:10 Uhr SC Austria Lustenau - FC Blau-Weiß Linz
Runde 9 Freitag, 27.09.2019, 19:10 Uhr SV Horn - SC Austria Lustenau
Runde 10 Samstag, 05.10.2019, 16:30 Uhr SC Austria Lustenau - FC Liefering
Runde 11 Freitag, 18.10.2019, 19:10 Uhr SK Vorwärts Steyr - SC Austria Lustenau
Runde 12 Freitag, 25.10.2019, 19:10 Uhr SC Austria Lustenau - Kapfenberger SV
Runde 13 Samstag, 02.11.2019, 16:30 Uhr SC Austria Lustenau - FC Wacker Innsbruck
Runde 14 Freitag, 08.11.2019, 19:10 Uhr SKU Amstetten - SC Austria Lustenau
Runde 15 Samstag, 23.11.2019, 16:30 Uhr SC Austria Lustenau - SV Lafnitz
Runde 16 Freitag, 29.11.2019, 19:10 Uhr SV Lafnitz - SC Austria Lustenau

Interview aus der NEUEN Tageszeitung. Von Johannes Emmerich.

„Die Chance, wöchentlich zu gewinnen“

Austria-Lustenau-Neuzugang Matthias Morys will dem Verein mit Toren und Erfahrung helfen und sieht seinen Wechsel keineswegs als Abstieg.

Sie waren in den vergangenen Jahren Stammspieler beim VfR Aalen in der 3. deutschen Liga. Was verschlägt Sie nun nach Lustenau?
Matthias Morys: Die ersten Gespräche mit Christian (Werner, Sportdirektor bei der Austria; Anm.) gab es schon vor ein paar Monaten. Anfangs war ich schon etwas skeptisch, ein zweites Mal ins Ausland zu wechseln. Ich habe mich in Aalen sehr wohl gefühlt. Als ich mir den Verein hier angeschaut habe, war aber relativ schnell klar, dass ich den Wechsel machen möchte. Die ersten Trainingstage haben mich darin bestätigt, ich fühle mich hier sehr wohl. Es ist alles so, wie ich es mir vorgestellt habe.

Ihr Wechsel wurde bereits Anfang Mai bekannt gegeben. Viele andere Transfers passieren erst jetzt. Warum haben Sie sich so früh für den Lustenau-Transfer entschieden?
Morys: Ich bin inzwischen in einem Alter, in dem man eine gewisse Sicherheit braucht. Zu diesem Zeitpunkt gab es bereits einige Anfragen aus Deutschland, weil unser Abstieg mit Aalen schon sehr früh feststand. Ich wollte schnell Klarheit, ohne herumzupokern.

Wie viel haben Sie vor Ihrem Wechsel über den Verein Austria Lustenau gewusst? Die österreichische 2. Liga wird in Deutschland ja nicht unbedingt verfolgt.
Morys: Ja, da bekommt man weniger mit. Nachdem ich wusste, dass ich wechsle, habe ich mir die Spiele angesehen und mich über alles informiert. Ich kenne einige Spieler, die hier aktiv waren. Mein Schwager (Alexander Aschauer; Anm.) war zwei Jahre bei der Austria. Auch Christopher Knett hat mir einiges erzählt, mit Kevin Kunz habe ich außerdem bei Großaspach zusammengespielt. Sie haben mir nur Positives berichtet. Ich wollte bei einem ambitionierten Verein mit großen Zielen unter Vertrag stehen.

Viele würden einen Wechsel aus dem deutschen Profifußball in die 2. Liga Österreichs als Abstieg bezeichnen. War das kein Hindernis für Sie?
Morys: Nein, überhaupt nicht. Ich empfinde es auch nicht als Abstieg, für mich ist es eine 2. Liga, egal ob Österreich oder nicht. Der deutsche Fußball wird häufig zu sehr hochstilisiert, man darf es nicht übertreiben. In der 3. Liga gibt es zwar mit Kaiserslautern, Braunschweig oder 1860 große Vereine, aber es ist sicher kein Abstieg. Das sehe ich derzeit am Trainingsniveau.

Die Spiele in Deutschland schauen in großen und gut gefüllten Stadien häufig besser aus.
Morys: Optisch ja. Ich kann mich aber an meine Zeit in Leipzig erinnern. Die Testspiele gegen Liefering waren stets enge Partien, und dabei ist Liefering schon lange österreichischer Zweitligist. Ich freue mich auf die Aufgabe, und es ist vieles top in Lustenau. Solch einen guten Rasenplatz wie hier (deutet auf das Spielfeld des Planet-Pure-Stadions; Anm.) findet man auch in Deutschland nicht so häufig. 

Sie haben einige Spiele der Austria gesehen. Ist der Fußball ein anderer, als er etwa in Aalen gespielt wurde?
Morys: Ja, sicher. Wir wollten dieses Jahr in Aalen Fußball spielen und haben dann auf die Fresse bekommen. Die 3. Liga ist eine Kampfliga, in der vor allem auf Konter gespielt wird. Die Defensive und die Standardsituationen sind das Wichtigste. Das merkt man, wenn man sich die Statur der Innenverteidiger ansieht. Vom Fußballerischen wird in Österreich wahrscheinlich technisch sauberer gespielt.

Vor allem körperlich ist ein deutlicher Unterschied zu sehen...
Morys: ...und das braucht es auch. Ich denke, auch in Österreich wäre man erfolgreich, wenn man den richtigen Mix findet zwischen spielerischem Klein-Klein und der körperlichen Robustheit.

Sie sind inzwischen 32 Jahre alt und wechseln zum zweiten Mal ins Ausland. Welche persönlichen Ziele treiben Sie noch an?
Morys: Ich will wieder oben mitspielen. In Aalen hatten wir ein gutes Jahr, allerdings kam uns damals die Insolvenz inklusive Neun-Punkte-Abzug dazwischen. Ich möchte wöchentlich die Chance haben, Spiele zu gewinnen, das war in den vergangenen Jahren nicht mehr so, obwohl ich mich ansonsten in Aalen sehr wohl gefühlt habe.

Sie sind Stürmer...?
Morys: ...eigentlich bin ich Außenbahnspieler. Ich wurde ungewollt zum Stürmer umfunktioniert und kann diese Position auch spielen, vor allem in einer Doppelspitze. Zuletzt musste ich aber zu häufig als Solo-Spitze auflaufen, das ist nicht meine Position. Zum Glück haben wir bei der Austria dieses Problem nicht, weil wir mit Ronivaldo über einen perfekten Mittelstürmer verfügen. Ich fühle mich auf der linken Außenbahn aufgrund meiner Schnelligkeit am wohlsten. Wenn ich dort auf dem Platz stehe, fühle ich mich zu Hause, so bin ich auch ausgebildet worden. Vorne drin ist dagegen immer noch ungewohnt.

Lustenau-Fans haben Sie bisher wohl kaum spielen gesehen. Wie würden Sie sich selbst als Spieler beschreiben?
Morys: Ich lebe von meiner Schnelligkeit, habe auch einen ordentlichen Torabschluss. Das Kopfballspiel werde ich dagegen wohl nicht mehr lernen (lacht), das konnte ich noch nie richtig. In Deutschland hatte ich den Ruf einer Diva, weil ich auf dem Platz rumgemeckert habe, auch mit dem Schiedsrichter. Ich finde, das gehört auch dazu, damit kann man Gegenspieler oder andere Teams in Unruhe versetzen, was schließlich ein Vorteil für die eigene Mannschaft ist. Ich glaube, ich kann eine  Führungsrolle übernehmen und die Jungs mitziehen.

Bei der Austria gibt es viele junge Spieler. In der vergangenen Saison fehlten die Führungsfiguren.
Morys: Zum ersten Mal in meinem Leben bin ich der ältes­te Spieler in einer Mannschaft. Ich war selbst einmal der junge Wilde, habe damals in der zweiten Mannschaft des VfB Stuttgart gespielt und weiß, wie wichtig es ist, dass die Älteren gewisse Dinge klar ansprechen. Nur auf die Jungen draufzuhauen, bringt nichts, aber nur gestreichelt zu werden, ist auch nicht der richtige Weg.

Zuletzt wurde die Kooperation zwischen der Austria und dem französischen Klub Clermont-Ferrand präsentiert. Ist dies innerhalb der Mannschaft ein Thema?
Morys: Ich habe es mitbekommen, aber ich habe noch keinen Franzosen hier gesehen (lacht). Wenn man voneinander profitieren kann und Spieler je nach Perspektive zwischen den Vereinen wechseln, ist es sehr positiv.

Zwei Jahre war er in Ried aktiv, nun kehrt Pius Grabher an die alte Wirkungsstätte zurück. Die Austria reagiert damit auf den Ausfall von Christoph Freitag und verstärkt noch einmal die Zentrale im Mittelfeld.

Genau 762 Tage sind vergangen seit Pius Grabher das letzte Mal das Austria-Trikot im Spiel gegen die WSG Wattens getragen hat. Der 25-jährige kehrt nach einem zweijährigen Gastspiel in Oberösterreich zurück zu seinem Stammclub. Vergangene Saison absolvierte Grabher aufgrund einer Verletzung nur sieben Spiele für die Rieder, doch in Lustenau weiß man über die Qualitäten des Mittelfeldspielers. In der Saison 16/17 sammelte Pius Grabher elf Scorer-Punkte für Grün-Weiß - er erzielte sechs Tore und bereitete fünf vor.

Pius wurde bei der Austria im Nachwuchs ausgebildet und kam dann nach einem einjährigen Engagement beim FC St. Gallen zurück zu Grün-Weiß, wo er sich schnell einen Stammplatz erarbeitete. In den letzten beiden Spielen vor seinem Wechsel zur SV Ried führte er die Mannschaft als Kapitän aufs Feld. In seiner ersten Saison in Ried absolvierte Grabher 25 Spiele und sammelte sechs Scorer-Punkte (ein Tor, fünf Vorlagen).

Statements

Pius Grabher
“Es fühlt sich gut an, wieder zurück in meiner Heimat zu sein. Nach meiner Zeit in Ried möchte ich nun dazu beitragen, dass die Austria ihre gesteckten Ziele erreicht. Der Verein hat sich weiterentwickelt und ich kann mich mit dem eingeschlagenen Weg voll identifizieren. Ich freue mich schon jetzt auf die Fans und die Atmosphäre im Stadion.”

Christian Werner
“Pius ist ein Spieler mit langer Lustenauer Vergangenheit, der uns in den Gesprächen deutlich gezeigt hat, wie gerne er zurück nach Lustenau möchte. Diese Motivation hat uns auch darin bestärkt ihm diesen Weg zu ermöglichen. Auch wenn wir internationale Wege gehen und global denken, möchten wir Spieler aus der Region in unserem Team verankern. Pius hatte sicherlich nicht nur einfache Momente in Ried, aber solche Phasen gehören dazu und jetzt hat er hier in Lustenau die Chance, im gewohnten Umfeld mit viel Elan und neuer Energie anzugreifen und sich weiterzuentwickeln.”

Valentin Drexel
“Wir erhalten mit Pius einen wahren Austrianer zurück, der über die notwendigen Qualitäten verfügt und einiges an Erfahrung vorweisen kann. Er identifiziert sich durch und durch mit dem Verein und hat bewiesen, dass man mit harter Arbeit viel erreichen kann. Sein Weg über unsere Jugend in den Profibereich ist nach wie vor ein Paradebeispiel, welche Möglichkeiten sich bei der Austria eröffnen können. Er hat die richtige Mentalität und Leidenschaft, um unseren Kader weiter zu verstärken. Ich freue mich, dass er zurück ist.”

Die Austria ist weiterhin am Transfermarkt aktiv und kann heute die Verpflichtung von zwei Spielern bekannt geben. Vom Kapfenberger SV wechselt Sebastian Feyrer (22) und von FC Liefering Thomas Mayer (23) zum Sportclub.

Die Mannschaft rund um Trainer Gernot Plassnegger befindet sich seit heute im Trainingslager in Lech am Arlberg. Ab morgen sind zwei neue Spieler mit an Board. Aus Kapfenberg wurde der 22-jährige Verteidiger Sebastian Feyrer verpflichtet. Feyrer war in der letzten Saison eine wichtige Stütze des Kapfenberger SV und absolvierte 27 der 30 möglichen Spiele. Er bewies dabei auch seine Torgefährlichkeit, erzielte er drei Tore und bereitete ein Tor vor. 

Mit Thomas Mayer verstärkt sich die Austria auf der rechten Außenbahn. Mayer überzeugte in der vergangenen Saison und absolvierte in der vergangenen Meisterschaft für die SV Ried 22 Spiele. Dabei erzielte er drei Treffer und sammelte vier Torvorlagen. Nach Ende des Leihgeschäfts zwischen Ried und Liefering wechselt der 23-jährige nun nach Lustenau.

Die Austria verpflichtet beide Spieler für zwei Jahre.

Sebastian Feyrer
wurde im Nachwuchs vom GAK und dann bei Sturm Graz ausgebildet. Über die zweite Mannschaft Sturms kam der Steirer 2016 zum SV Kapfenberg. Insgesamt absolvierte Feyrer bereits mehr als 55 2. Liga-Spiele.

Thomas Mayer
begann seine fußballerische Laufbahn beim SC Schwanenstadt und kam dann über die Fußballakademie Linz in den Nachwuchs des VfB Stuttgarts. Von dort ging es dann über die Akademie Rapid Wien und den FC Pasching (heute FC Juniors OÖ) zum FC Liefering. Auf Leihbasis kam Mayer in den letzten Jahren für die Juniors, LASK Linz und die SV Ried zum Einsatz. Insgesamt kam der Flügelspieler zu 77 Einsätzen in der 2. Liga, erzielte dabei zehn Tore und bereite 14 vor.

Statements

Christian Werner über Thomas Mayer
“Thomas überzeugt mit seiner Schnelligkeit und offensiven Fertigkeiten. Er ist technisch begabt und ist damit eine Verstärkung für unser Team. Er hat in den letzten Jahren schon sein Können gezeigt. Wir wollen ihm hier den Raum und die notwendige Zeit geben sich weiterzuentwickeln.”

Valentin Drexel über Sebastian Feyrer
„Mit Sebastian haben wir einen lautstarken Innenverteidiger für unser Team gewinnen können, der trotz seines jungen Alters schon über viel Qualität verfügt. Er ist jemand der am Platz das Kommando übernimmt und von der Defensive aus seine Mitspieler koordiniert. Wir hatten schon länger mit ihm Kontakt und seine Leistungen in der Vorbereitung haben uns am Ende in unserer Einschätzung nur bestätigt."

Sebastian Feyrer
“Ich freue mich sehr, dass mein Wechsel nach Lustenau geklappt hat. Wir waren schon länger in Kontakt und jetzt hat es einfach gepasst. Der Verein hat sich bisher sehr gut verstärkt und mir gefallen die Ausrichtung und Vorstellungen des Clubs. Das Umfeld ist gut und ich sehe hier viel Potential. Ich wünsche mir, dass wir vorne mitspielen können, der Kader hat auf alle Fälle die nötige Stärke dazu. Aber natürlich müssen wir hart arbeiten und auf dem Platz überzeugen.”

Thomas Mayer
“Ich bin sehr froh, dass ich in Lustenau mein nächstes Kapitel im Fußball beginnen darf. Mit den Verantwortlichen im Verein hatte ich sehr gute Gespräche und ich freue mich darauf, Teil dieser Mannschaft zu sein. Wir wollen den Fans in Lustenau attraktiven und natürlich erfolgreichen Fußball bieten. Das Team hat in meinen Augen viel Potential, dass es jetzt gilt abzurufen. Ich werde alles tun, um das Team mit meinen Fähigkeiten zu unterstützen und das mir entgegengebrachte Vertrauen zu bestätigen.”

Die heute veröffentlichte Auslosung für die Saison 2019/2020 der HPYBET 2. Liga beschert der Austria gleich zum Saisonstart (Wochenende 26.-28.07.2019) das Derby auswärts gegen den FC Dornbirn.

Das erste Heimspiel folgt eine Woche später (02.-04.08.2019) gegen den Vizemeister der abgelaufenen Saison, die SV Ried.

In den kommenden Tagen werden wir gemeinsam mit den Gastteams die genauen Termine und Anstoßzeiten unserer Heimspiele für den Herbst festlegen. Nach Möglichkeit werden wir wieder vermehrt Heimspiele am Freitagabend austragen. Aufgrund der 300 km-Regelung ist dies in den meisten Fällen nur nach Absprache mit dem Gegner möglich.


Die Auslosung findet ihr hier! Spielplan Saison 2019/2020

Kurz vor dem Trainingsauftakt kann der Sportclub noch eine weitere wichtige Verpflichtung vermelden. Vom Ligakonkurrenten SV Ried kommt der 27-jährige Christian Schilling ins schöne Ländle.

Heute Nachmittag startet die Austria in die Vorbereitung auf die neue Saison, doch zuvor darf man sich noch über einen Neuzugang freuen. Christian Schilling, gelernter linker Verteidiger, wechselt von Ried nach Lustenau. Nach intensiven Gesprächen konnte Sportdirektor Christian Werner Schilling vom Lustenauer Weg überzeugen. Der Steirer kam in der letzten Saison bei den Riedern auf 17 Einsätze, erzielte dabei ein Tor und bereitete vier vor.

Ausgebildet wurde Christian Schilling zunächst beim LUV Graz ehe er beim GAK die verschiedenen Nachwuchsmannschaften durchlief. 2009 wurde er in die erste Mannschaft berufen und bestritt dort sechs Spiele in der Regionalliga Mitte. Nach drei Jahren wechselte Schilling zum FC Wacker Innsbruck in die Bundesliga, wo er nach einer schweren Schulterverletzung nach seiner Rückkehr schnell zum Stammspieler avancierte. Nach mehr als 70 Spielen für die Tiroler wechselte der Verteidiger nach Vorarlberg zum SCR Altach. In Altach verbrachte er zwei Jahre bevor er im Sommer 2017 dann zur SV Ried wechselte.Seine Gesamtbilanz in Oberösterreich: 36 Spiele, ein Tor, 5 Vorlagen.

Christian Schilling unterschreibt einen Vertrag für zwei Jahre.

Die Statements

Christian Schilling
“Ich bin sehr glücklich, dass es mit dem Wechsel nach Lustenau geklappt hat. Bei der Austria erwartet mich eine spannende, sportliche Herausforderung. Ich möchte dazu beitragen, dass der Sportclub seine Ziele erreicht und sportliche Erfolge feiern kann. Wir wollen die Fans überzeugen und natürlich attraktiven Fußball bieten. Das Ländle kenne ich ja schon aus der Vergangenheit und ich habe mich hier immer pudelwohl gefühlt. Ich bin froh wieder hier sein zu dürfen.”

Christian Werner
“Nachdem wir am Wochenende auf der rechten Abwehrseite einen Topspieler verpflichten konnten, ist uns auf der linken Seite auch ein gleich starker Transfer geglückt. Wir hatten Christian schon lange beobachtet und wollten ihn unbedingt nach Lustenau lotsen. Wir glauben fest daran, dass er uns in den nächsten Jahren weiterhelfen wird. Er überzeugt durch seine fußballerischen und menschlichen Qualitäten und verleiht mit seiner Größe unserer Abwehr weitere Stabilität. Wir wollen ihm das richtige Umfeld bieten, damit er sich voll und ganz entfalten kann.”

Valentin Drexel
“Diese Verpflichtung war uns wirklich sehr wichtig. Wir haben mit Christian einen der besten Linksverteidiger der Liga unter Vertrag nehmen können. Ich bin überzeugt, dass er unser Team in vielen Bereichen verstärkt. Er kennt die Liga und bringt viel Erfahrung mit. Das Ländle kennt er auch schon aus der Vergangenheit, das stellt sicherlich einen weiteren Pluspunkt dar.”

Der Kader des SC Austria Lustenau nimmt weiter Formen an. Am heutigen Samstag kann die Austria die Verpflichtung von Michael Lageder vom Ligamitstreiter FC Juniors bekannt geben.

Grün-Weiß ist weiterhin auf dem Transfermarkt aktiv und verpflichtete nach den ersten Zugängen in der Offensive, im Mittelfeld und im Tor einen Spieler für die Abwehrreihe. Michael Lageder ist Rechtsverteidiger und absolvierte in der vergangenen Saison 29 Spiele für den FC Juniors OÖ. Neben seinen defensiven Fähigkeiten, bewies der 29-Jährige auch seine offensiven Qualitäten. Er erzielte in der abgelaufenen Meisterschaft drei Tore und bereitete vier vor.

Lageder kam über den Nachwuchs des ATSV Steyr in die Akademie der SV Ried. Dort lernte er die fußballerischen Grundlagen eher er wieder über den ATSV Steyr seinen Weg in Richtung Profi-Fußball startete. Über gute Leistungen beim ATSV und St.

Florian wurde der gebürtige Steyrer von Vorwärts Steyr verpflichtet. Nach fünf Jahren in seiner Heimat wechselte Lageder zum FC Pasching und in weiterer Folge zu LASK Linz. Nach eineinhalb Jahren und dem Aufstieg mit dem LASK in die Bundesliga wurde Lageder dann zu den Juniors transferiert, um dem jungen Team Erfahrung und Stabilität zu geben.

Michael Lageder unterschreibt bei der Austria einen Vertrag für ein Jahr inklusive Option auf Verlängerung um ein weiteres Jahr.

Die Statements

Michael Lageder
“Es freut mich ungemein, dass mein Wechsel nach Lustenau geklappt hat. Ich hatte sehr gute Gespräche mit Trainer Plassnegger und Sportdirektor Werner und sofort das Gefühl, dass dies der richtige Schritt für mich ist. Der Verein und seine Pläne sowie die sportliche Perspektive waren für mich ausschlaggebend. Ich möchte mich so schnell wie möglich in die Mannschaft integrieren und meinen Teil leisten, um sportlich mit der Austria vorne angreifen zu können.”

Valentin Drexel
“Michael Lageder bringt das mit, was wir uns für die Rechtsverteidigerposition vorgestellt haben. Er ist schnell, laufstark und geht mit der richtigen Mentalität ins Spiel. Wir haben mit ihm den Spieler mit dem passenden Profil gefunden und freuen uns sehr, dass er den Weg zu ins Ländle gefunden hat.”

Christian Werner
„Mit Michael haben wir einen der besten Rechtsverteidiger der Liga unter Vertrag nehmen können. Er passt menschlich wie auch fußballerisch perfekt in unser Konzept für die nächsten Jahre.“

Heute kann die Austria einen weiteren wichtigen Kaderneuzugang präsentieren. Vom Bundesligaabsteiger Wacker Innsbruck wechselt Christoph Freitag zum Sportclub nach Lustenau.

Mit Christoph Freitag holt sich die Austria sehr viel Erfahrung in den Kader für die kommende Saison. Er absolvierte 80 Bundesligaspiele und über 150 zweite Liga Spiele. Freitag war seit dem Sommer 2015 Innsbrucker und schaffte letzte Saison mit den Tirolern den Aufstieg in die Bundesliga. Der Steirer fungierte bei den Innsbruckern als Führungsspieler und trug bei den Grün-Schwarzen regelmäßig die Kapitänsbinde. In der Rückrunde der abgelaufenen Meisterschaft kam der 29-jährige nicht mehr so häufig zum Zug und so entschied er sich dazu, sich einer neuen sportlichen Herausforderung zu stellen.

Seine fußballerische Ausbildung erhielt Christoph Freitag im Nachwuchs des FK Austria Wien. Bereits in der Saison 2011/12 spielte der Mittelfeldmotor in Lustenau - und zwar auf Leihbasis für den FC Lustenau. Nach dem kurzen Gastspiel beim Ortsrivalen wurde er vom SC Wiener Neustadt verpflichtet und war dort drei Jahre lang bis zu seinem Wechsel zu Wacker Innsbruck.

Freitag unterschreibt beim Sportclub einen Vertrag für zwei Jahre.

Statements

Christoph Freitag
“Dass es mit dem Wechsel nach Lustenau geklappt hat, freut mich persönlich sehr. Ich wollte eine neue sportliche Herausforderung und die habe ich bei der Austria gefunden. Ich habe die Austria regelmäßig verfolgt und bin überzeugt, dass die Mannschaft viel Potenzial hat. Mir gefällt die Art wie hier Fußball interpretiert wird und welche Ziele der Verein verfolgt. Ich möchte meinen Teil dazu beisteuern, dass wir den nächsten Schritt machen und unser Potenzial abrufen, um zu den Top-Teams der Liga zu gehören.”

Valentin Drexel
“Mit Christoph Freitag haben wir exakt den Spieler verpflichten können, der unserem Profil für diese Position entspricht. Er bringt viel Erfahrung mit und verfügt über eine tolle Mentalität. Christoph ist ein absoluter Führungsspieler auf und abseits des Platzes. Ich bin überzeugt, dass er der Mannschaft und vor allem auch den jungen Spielern in ihrer Entwicklung helfen kann.”

Stephan Muxel
“Ich bin wirklich glücklich, dass der Transfer von Christoph geklappt hat. Hier hat Christian (Werner) ausgezeichnete Arbeit geleistet, um so einen Spieler nach Lustenau zu lotsen. Christoph Freitag ist in meinen Augen ein echter Führungsspieler und wird uns mit seinen fußballerischen und menschlichen Qualitäten weiterhelfen. Ich freue mich schon jetzt auf die neue Saison.”

Die Austria arbeitet weiter am Kader für die neue Saison und kann heute die nächste Verpflichtung bekannt geben. Mit Domenik Schierl wechselt einer der Leistungsträger vom SC Wiener Neustadt nach Lustenau.

Bereits vor dem Lizenzentzug für Wiener Neustadt war Sportdirektor Christian Werner mit Schierl in Kontakt, um ihn an den Rhein zu lotsen. Domenik Schierl vervollständigt nach dem Abgang von Nicolas Mohr das Torhüter-Team der Grün-Weißen. Er unterschreibt bei der Austria einen Vertrag für ein Jahr mit Option auf Verlängerung um ein weiteres Jahr.

Der Spieler - Domenik Schierl
Der 24-jährige durchlief die Nachwuchsabteilungen von Red Bull Salzburg und kam über den FC Liefering zu Wiener Neustadt. Dort avancierte der 1,85m große Torwart zum Stammtorhüter und führte die Neustädter seit November 2018 als Kapitän aufs Feld. Er kam in dieser Saison zu 20 Einsätzen und spielte fünfmal zu null.

Die Statements

Domenik Schierl
“Ich bin sehr glücklich, dass ich jetzt für Lustenau spielen werde. Ich hatte sehr gute Gespräche mit Christian (Werner) und ich kann mich mit dem Verein voll identifizieren. Lustenau zählt für mich zu den Top-Adressen in Liga Zwei und hat ambitionierte Ziele. Ich habe immer gerne in Lustenau gespielt, weil die Stimmung im Stadion mit den vielen Fans einfach ansteckend ist. Ich freue mich auf die nun beginnende Zeit in Vorarlberg.”

Sportvorstand Valentin Drexel
“Trotz seiner erst 24 Jahre konnten wir mit Domenik sehr viel an Erfahrung dazu gewinnen. Er hat bereits über 130 Spiele in der 2. Liga absolviert und trägt sicherlich dazu bei, unsere Qualität im Kader nochmals zu steigern. Er hat die Red Bull Schule genossen und ist nicht nur auf der Linie stark, sondern spielt auch sehr gut mit. Es freut mich sehr, dass wir ihn bei der Austria begrüßen dürfen.”

Sportdirektor Dr. Christian Werner
“Mit Domenik haben wir einen sehr guten Torwart verpflichten können. Wir wollen mit zwei starken Torhütern in die kommende Saison gehen und ich bin mir sicher, dass Domenik eine absolute Verstärkung und Bereicherung für unser Team ist.”

Trainingsauftakt und Testspiele

Freitag, 07 Juni 2019

Die eine Saison liegt hinter uns, die nächste lässt nicht lange auf sich warten. Hier haben wir alle vorläufigen Termine für euch zusammengefasst. 

Das Team von Gernot Plassnegger startet offiziell am 17. Juni um 15:00 Uhr wieder in die Vorbereitung. Neben einem kurzen Trainingslager vom 25. bis 28. Juni in Lech sind fünf Testspiele geplant:

29. Juni, 18:00 Uhr  Schwarzenberg SC Austria Lustenau vs. Vorarlbergauswahl
02. Juli, 18:00 Uhr Lustenau SC Austria Lustenau vs. Atromitos Athen
06. Juli, 17:00 Uhr Sevelen FC Vaduz vs SC Austria Lustenau
09. Juli, 18:30 Uhr Widnau FC Widnau vs SC Austria Lustenau
12. Juli, 16:00 Uhr Flawil FC Wil vs SC Austria Lustenau

Am 19. Juli steht dann auch schon das erste Pflichtspiel an und zwar im UNIQA ÖFB Cup.

Ein letztes Mal rollt der Ball im Planet Pure Stadion, danach folgt die Sommerpause. Bei Grün-Weiß geht es noch um die Absicherung des 3. Platzes, ansonsten steht das Spiel vor allem im Zeichen des Abschieds.

29 Runden liegen bereits hinter uns, Nummer 30 folgt heute gegen Wacker Innsbruck II. Die Tiroler müssen nach dem heutigen Spiel den Abstieg hinnehmen, da die Bundesliga-Truppe in der kommenden Saison wieder der 2. Liga angehört. Die 2. Mannschaft der Innsbrucker darf deshalb aber nicht unterschätzt werden. Sie haben eine hervorragende Saison gespielt  und war mit einem Top 10 Platz bester Liga-Neuling. Gernot Plassnegger weiß von der Gefährlichkeit der Gäste, will aber trotzdem, dass seine Mannschaft die Akzente setzt. "Wir wollen unseren Fans zum Abschluss noch einmal ein gutes Spiel Leistung bieten. Die Innsbrucker haben ihre Qualitäten, aber zuhause müssen wir den Ton angeben", so der Trainer. Die Vorgabe kommt nicht von ungefähr, ist man doch seit neun Heimspielen zuhause unbesiegt. 
Die Kaderdecke bei der Austria ist weiterhin angespannt. Nicolai Bösch und Marcel Canadi fehlen gesperrt, Pius Dorn fällt mit gebrochener Speiche im linken Arm ebenfalls aus. Ebenfalls keine Option heute sind William, Gabryel, Rocyan und Kevin Kunz. Dennoch wird die Austria nicht aufstecken und auf Sieg spielen.

Nach dem Spiel findet noch die Verabschiedung von sieben Spielern statt. Sandro Djuric, Nicolas Mohr, William, David Otter, Maximillian Waack, Petar Pavlovic und Timo Friedrich verlassen den Verein. Ebenfalls wird Co-Trainer Markus Rebernegg verabschiedet.

Spielbeginn ist heute um 17 Uhr, das Stadion ist ab 16 Uhr geöffnet.

Eine Jury bestehend aus Präsidenten, Managern und Trainern der HYPBET 2. Liga hat die Besten der Saison 2018/19 gewählt. Zusätzlich zu den bestehenden Kategorien Spieler und Tormänner wird erstmals auch der beste Trainer ausgezeichnet.

Den besten Spieler stellt unsere Austria mit Torjäger Ronivaldo. Der 30-jährige Brasilianer ist mit aktuell 23 Treffern für fast die Hälfte unserer Tore verantwortlich und auch die Torjägerkrone kann ihm damit kaum noch genommen werden. „Mit seinem attraktiven Spiel und Torinstinkt ist Ronivaldo eine Bereicherung für seinen Klub und die gesamte Liga,“ sagt Bundesliga-Vorstand Reinhard Herovits über den besten Spieler der Saison. Wir gratulieren Roni und danken ihm für diese hervorragende Saison!


Den Titel des besten Trainers konnte sich Thomas Silberberger von der WSG Wattens sichern. Gernot Plassnegger landete auf dem 3. Rang - Gratulation!

 

Die besten Spieler der Saison:

  1. Ronivaldo, SC Austria Lustenau
  2. Benjamin Pranter, WSG Swarovski Wattens
  3. Thomas Sabitzer, KSV 1919
  4. Matthäus Taferner, FC Wacker Innsbruck II
  5. Lukas Grgic, SV Guntamatic Ried

 

Die besten Trainer der Saison:

  1. Thomas Silberberger, WSG Swarovski Wattens
  2. Kurt Russ, KSV 1919
  3. Gernot Plassnegger, SC Austria Lustenau
  4. Gerald Baumgartner, SV Guntamatic Ried
  5. Ferdinand Feldhofer, SV Licht-Loidl Lafnitz


Die besten Tormänner der Saison:

  1. Johannes Kreidl, SV Guntamatic Ried
  2. Fabian Ehmann, KSV 1919
  3. Ferdinand Oswald, WSG Swarovski Wattens
  4. Michael Zetterer, SK Austria Klagenfurt
  5. Tobias Lawal, FC Juniors OÖ


 

Die Austria kann heute den Titelkampf mitenscheiden, denn Grün-Weiß ist beim Tabellenführer, der WSG Wattens, zu Gast. Die Tiroler können bei einem Sieg heute und einer Niederlage der SV Ried den Titel fixieren. Umgekehrt, kann bei einem Punkteverlust der Wattener die SV Ried die Tabellenführung zurückerobern und hätte am letzten Spieltag die Möglichkeit, aus eigener Kraft Meister zu werden.

Somit verfügt die heutige Partie über genügend Brisanz und dürfte nicht nur bei den Anhängern der grün-weißen Clubs Zuspruch finden. Die Lustenauer treten an, ohne für einen der beiden Titelaspiranten spielen zu wollen. "Wir konzentrieren uns nur auf unser Spiel und nicht auf irgendwelche Szenarien. Ich möchte von meiner Mannschaft den guten modernen Fußball der letzten Runden sehen - das nötige Selbstvertrauen dafür haben wir", so Trainer Gernot Plassnegger. Die Austria kommt mit einem 3:2 Erfolg im Rücken gegen Amstetten ins Gernot-Langes-Stadion. Außerdem ist noch eine kleine Rechnung aus der Hinrunde offen. Im Heimspiel waren die Lustenauer klar die bessere Mannschaft, am Ende gab es aber nur ein Unentschieden.
Aber die Wattener sind selbst in guter Form und beeindrucken mit ihrer Heimstärke. In den letzten 13 Auftritten zuhause gab es elf Siege und zwei Remis.

Mit Marco Krainz und David Otter stehen nach Gelbsperre zwei Stammkräfte wieder zur Verfügung, dafür sind Pius Dorn und Nicolai Bösch gesperrt. Kevin Kunz und Maximilian Waack sowie die langzeit-verletzten Pavlovic, Rocyan, Monteiro und William stehen nicht zur Verfügung.

Alle Fußballfans dürfen sich heute auf eine spannende Partie freuen. Diese wird von Laola1 in voller Länge übertragen. Natürlich gibt es wieder die Möglichkeit die Partie im Austria-Cafe mit Freunden und Austrianern zu verfolgen. Spielbeginn ist um 19:10 Uhr.

Am Ende waren die Akkus bei beiden Mannschaften leer. Nach dem Abpfiff sah man sowohl bei der Austria als auch bei Amstetten viele Spieler am Boden. In einer intensiven Partie setzten sich die Lustenauer am Ende verdient mit 3:2 durch.

Das Spiel brauchte keine lange Anlaufphase. Nach zehn Minuten jubelte die Austria erstmalig. Ronivaldo überraschte alle und erzielte aus über 35 Metern per Heber den Führungstreffer für Grün-Weiß. Nach nur 18 Minuten schien die Partie entschieden, als wieder der Brasilianer völlig richtig stand und eine Kopfballverlängerung von Firat Tuncer im Fünf-Meter-Raum über die Linie bugsierte. Die Amstetter kamen in weiterer Folge in Hälfte 1 zu einer richtig guten Chance, doch diese wurde vom erneut aufgebotenen Dejan Zivanovic souverän entschärft.

Auch in Hälfte zwei stand der junge Torhüter im Fokus. Die Gastgeber versuchten alles, um die Austria ins Wanken zu bringen. Doch mehrmals blieb Zivanovic Sieger. Nach 70. Minuten musste die Austria auf Nicolai Bösch verzichten. Der Youngster sah nur 50 Sekunden nach seiner Einwechslung für eine Grätsche Rot. Die nummerische Überzahl nutzte die SKU um durch Peham in Minute 80 den Anschlusstreffer zu erzielen. Doch die aufkommende Hoffnung, doch noch zu punkten, wurde vom eingewechselten Amoy Brown mit seinem ersten Tor in der 2. Liga in der 85. Minute zu nichte gemacht. Der erneute Anschlusstreffer - wiederum war es Peham - in der Nachspielzeit war nur noch Ergebnis-Kosmetik.

Gernot Plassnegger zeigte sich nach dem Spiel äußerst zufrieden, war sein Kader durch Ausfälle und Gelbsperren deutlich dezimiert. Bereits am kommenden Mittwoch ist die Austria bei der WSG Wattens zu Gast. Grün-Weiß kann dabei bei einem Punktegewinn die Entscheidung um den Meistertitel in Liga 2 auf den letzten Spieltag verschieben. Die Partie gibt es ab 19:10 Uhr auf Laola1.

Im Planet Pure Stadion können weiterhin Spiele bei Flutlicht stattfinden: im Rechtstreit zwischen Gemeinde, Austria und Nachbarin in Sachen Planet Pure Stadion ist das Urteil vom Landesgericht Feldkirch ergangen. Der Klage wurde nicht stattgegeben.

Das Urteil wurde im Umfeld der Austria natürlich mit Freude aufgenommen. “ Das ist im Sinne des Fußballs in Lustenau sehr erfreulich”, so Vorstands-Sprecher Bernd Bösch. Die Unklarheit in den letzten Monaten hat doch immer wieder für Verunsicherung gesorgt.

Im Urteil selbst ist festgehalten: “So ist der Betrieb einer derartigen Sportstätte regelmäßig ein wichtiger wirtschaftspolitischer und gesellschaftlicher Faktor für die umliegende Region. Auch an der Möglichkeit von Fernsehübertragungen der Spiele besteht ein erhebliches öffentliches Interesse und steigt mit solchen die Bekanntheit der Region in sportlicher wie in touristischer Hinsicht."

Allerdings sieht Bösch in dieser Sache keinen Sieger. "Gewonnen haben wir erst dann, wenn wir eine Lösung haben, mit der auch unsere Nachbarn gut leben können. Mit dem geplanten Ausbau des Planet Pure Stadions wird es möglich sein, hinsichtlich Lärm- und Lichtemissionen für unsere Nachbarn eine deutliche Verbesserung zu erreichen. Wir wollen keinen weiteren Konflikt, sondern einen möglichst breiten Konsens erarbeiten."

Ein großes Dankeschön richtet die sportliche und wirtschaftliche Führungsebene auch noch an Frau MMag. Olivia Lerch, die den Sportclub in dieser Sache vertritt. “Wir sind sehr dankbar, dass uns Olivia unterstützt hat. Sie hat sehr gute Arbeit geleistet”, so Vincent Baur von der Austria-Geschäftsstelle abschließend.

 

Heute Abend ist unser Team beim Aufsteiger in Amstetten zu Gast. Während es für die Austria "nur" noch um den dritten Platz geht, befindet sich der Gastgeber noch mittem im Abstiegskampf. 

Zwar haben die Amstetten fünf Punkte Vorsprung auf den SV Horn, der atkuell auf dem 15. und damit ersten Abstiegsplatz steht, dennoch dürfen sich die Niederösterreicher jetzt keinen Umfaller erlauben. Die SKU könnte bei einem Punktegewinn heute und passendem Verlauf der restlichen Spiele schon heute den Klassenerhalt fixieren, daher darf man einen top-motivierten Gegner erwarten.

Bei Grün-Weiß ist die Personaldecke angespannt. Krainz und Otter fehlen gelbgesperrt, Sandro Djuric, Maximilan Waack, Kevin Kunz und Petar Pavlovic sind verletzt bzw. krank. Dennoch will Gernot Plassnegger eine aktive Mannschaft sehen: "Wir lassen uns von den Ausfällen nicht aus der Ruhe bringen. Wir gehen mit Selbstvertrauen ins Spiel und werden hart für drei Punkte arbeiten". Nach der Vorstellungen gegen die SV Ried erhofft man sich natürlich bei der Austria eine Bestätigung dieser Leistung auch in der Fremde.

Die Partie wird auf Laola1.tv übertragen. Völlig werbefrei gibt es das Spiel im Austria-Cafe im Lustenauer Zentrum zu sehen. Das Team des Cafés freut sich auf viele fußballbegeisterte Besucher.

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