Wiedergutmachung ist angesagt

Freitag, 23 August 2019

"Back on the road" heißt es für unsere Austria an diesem Wochenende. Heute Abend, geht es um 19:10 Uhr gegen die Juniors aus Oberösterreich. Nach der Niederlage zuhause gegen den GAK ist die Truppe von Gernot Plassnegger auf Wiedergutmachung aus.

Aber so einfach wird das auch heute beim FC Juniors OÖ nicht. Die Talentschmiede des LASK ist gut in die Liga gestartet und hat gleich viele Punkte auf dem Konto wie Grün-Weiß. Aus der letzten Saison weiß man vor allem über die Heimstärke der Linzer. Im letzten Duell in Pasching gab es für die Austrianer eine herbe 2:4 Niederlage. Deshalb ist man heute auf Wiedergutmachung in doppelter Sicht aus.

Trainer Gernot Plassnegger analysiert den Gegner als eine Mannschaft mit viel Qualität und vielen jungen Talenten, die speziell über das Umschaltspiel torgefährlich werden. Dennoch möchte der Coach der Austria, dass seine Mannschaft Präsenz zeigt und das Spiel versucht zu kontrollieren. "Wir werden uns bei den Juniors nicht verstecken, wissen aber über ihre Qualitäten. Dennoch müssen wir die Richtung vorgeben, ohne ins Messer zu laufen".
Kadertechnisch kommt es auf alle Fälle zu Veränderungen gegenüber dem Spiel gegen den GAK. Darijo Grujcic und Marcel Canadi fallen aus, dafür kommen Matthias Morys und Christian Schilling zurück in den Kader. Plassnegger könnte daher heute erstmals mit 4er-Kette agieren, nach der Niederlage zuhause mit 3er-Kette wohl die größte Entscheidung, die der Trainer treffen muss. Möglicherweise kommt auch Pius Grabher zu seinem Startelf-Debüt.

Die Austria braucht heute unbedingt Punkte, um vorne mit dabei zu sein. Die Liga ist aktuell sehr eng und für Überraschungen gut. Die Überraschungen hätten wir aber gerne auf den anderen Plätzen. Bei uns darf es ruhig ein langweiliger Sieg für die Austria werden.

Spielbeginn ist um 19:10 Uhr. Wie üblich auf Laola1.tv - das Austria Cafe überträgt die Partie wie gewohnt ohne Werbeunterbrechungen.

Keine Punkte gegen den GAK

Freitag, 23 August 2019

Keine Punkte gab es in der Sonntagsmatinee gegen den Grazer AK. In einer Partie auf Augenhöhe zeigten sich die Gäste gefährlich und effektiv vor dem Tor. Die Austria hadert mit der Chancenauswertung.

Den Sonntagvormittag hatten sich das Team und Gernot Plassnegger sicherlich anders vorgestellt. Gegen den Aufsteiger aus Graz wollte man eigentlich die Qualität des Kaders ausspielen, musste aber am Ende ohne Punkte den Platz verlassen. Grund dafür war sicherlich das starke Auftreten der Gäste. Mit frühem Pressing und Laufbereitschaft bis zur letzten Minute brachten sie die neu formierte Austria-Defensive immer wieder in Verlegenheit.

Doch die ersten 20 Minuten gehörten klar der Austria, in denen sich die Mannschaft einige Chancen erspielte. Doch Ronivaldo, Patrik Eler und Marcel Canadi konnten diese nicht zur Führung nützen. Und wie so oft im Fußball bekommt man dann halt ein Tor, wenn man selbst keines erzielt. Nach einem missglückten Klärungsversuch in der eigenen Hälfte reagierten die Grazer blitzschnell und über 2 Stationen kam Gerald Nutz nur 4 Meter vor Kevin Kunz frei zum Schuss. Den Ball konnte der Keeper noch mit einem guten Reflex klären, doch der Ball landete genau vor den Füßen von Philipp Schellnegger, der aus dem Rückraum genau ins untere Eck traf. Mit dem Gegentor wurden die Gäste immer stärker und die Hausherren taten sich zunehmend schwer. Speziell das hohe Tempo der Gäste sorgte immer wieder für Probleme.

Kurz nach Wiederanpfiff dann die Vorentscheidung durch den Ex-Austrian Lucas Barbosa. Die Austria 3er-Kette ließ dem Brasilianer bei einem Solo-Lauf zu viel Platz und der bedankte sich dafür mit dem Tor zum 0:2. Die Austria konnte in Hälfte zwei leider in keiner PHase an die gute Anfangsphase anschließen. Die nun tiefstehend agierenden Grazer standen gut und zu echten Torchancen kam es kaum. Der GAK selbst blieb über Konter gefährlich und hätte noch auf 0:3 erhöhen können, doch am Ende blieb es beim 0:2.

Die Austria muss die Niederlage nun abstreifen, weiter geht es am kommenden Freitag in Oberösterreich beim FC Juniors OÖ.

Sonntagsspiel gegen den GAK

Samstag, 17 August 2019

Sonntagseinsatz für unsere Austria - morgen, 18.8.,um 10:30 Uhr trifft unsere Mannschaft zuhause auf den GAK. Die Steirer sind Neulinge in der Liga und mit dem Verein aus den frühen 2000er-Jahren nicht mehr zu vergleichen. Mit dem "neuen" Grazer AK hat unser Trainer Gernot Plassnegger eine besondere Verbindung - führte er den Verein aus Graz doch zu vier Meistertiteln in Folge.

Wenn morgen Vormittag der Ball im Planet Pure Stadion rollt, will Trainer Gernot Plassnegger "die Freundschaft mit dem GAK für 90 Minuten ruhen lassen". Plassnegger trainierte vor dem Wechsel nach Lustenau sehr erfolgreich den GAK und kennt aus dieser Zeit noch viele Gesichter. Trotz der Freundschaft möchte der Trainer aber keine Geschenke verteilen. "Ich will mit der Austria die drei Punkte und dafür werden wir am Platz alles geben", so der Trainer der Grün-Weißen. Die Austria möchte den bisherigen Saisonverlauf natürlich gerne gegen den Aufsteiger fortsetzen, weiß aber auch, dass es kein Spaziergang werden wird. Die Grazer snd eine eingespielte Truppe und laut Trainer Plassnegger defensiv sehr gut organisiert. "Einige ihrer Spieler verfügen über individuelle Klasse. Wir haben aber selbst sehr gute Spieler in unseren Reihen und unser Ziel muss es sein, die Grazer so zu beschäftigen, dass sich für die Gäste kein Raum bietet", erklärt Gernot Plassnegger seinen Plan. "Es wird eine intensive Parite, die wir mit der nötigen Intensität angehen müssen".

Kadertechnisch kann der Trainer der Grün-Weißen noch nicht aus dem vollen Schöpfen, dennoch gibt es positive Meldungen aus der medizinischen Abteilung. Christoph Freitag bestritt am Mittwoch 90 Minuten für die Austria-Amateure und dürfte morgen zumindest wieder auf der Bank sitzen. Auch Christian Schilling ist wieder zurück im Mannschaftstraining und steht bald wieder im Kader. Auf welche Formation Gernot Plassnegger morgen setzen möchte, behielt der Steirer natürlich für sich.

Spielbeginn ist wie erwähnt um 10:30 Uhr, das Spiel übertragt Laola1 auf ihrer Webseite und auf Facebook. Stadionöffnung ist um 09:30 Uhr.

In der Länderspielpause Anfang September nimmt die Austria am 3-Ligen-Cup der SG Sonnenhof Großaspach teil. Neben den Grün-Weißen und Gastgaber Großaspach wird auch der VfB Stuttgart am Turnier teilnehmen.

Zum zweiten Mal lädt die SG Sonnenhof Großaspach zum Blitzturnier ein. In jeweils 45 Minuten dauernden Partien wird im "Jeder gegen jeden"-Modus ein Sieger ermittelt.

Spielplan:

17:00 Uhr – 17.45 Uhr Spiel 1: G Sonnenhof Großaspach vs. SC Austria Lustenau
18:00 Uhr – 18:45 Uhr Spiel 2: VfB Stuttgart vs. SC Austria Lustenau
19:30 Uhr – 20:15 Uhr Spiel 3: VfB Stuttgart vs. SG Sonnenhof Großaspach (ca. 20:20 Uhr Siegerehrung auf dem Platz)

Weitere Informationen gibt es auf der Webseite der SG Sonnenhof Großaspach.

Es wurde das erwartet schwere Spiel. Beim Spiel gegen die Young Violets Austria Wien tat sich die Austria phasenweise sehr schwer, konnte aber am Ende dennoch über drei Punkte jubeln.

Gernot Plassnegger veränderte sein Team gegenüber dem Heimspiel gegen die Rieder und brachte Pius Grabher von Beginn an für Marcel Canadi. Patrik Eler kam zu seinem Startelfdebüt und ersetzte den angeschlagenen Matthias Morys. Der Slowene bedankte sich bereits nach 12 Minuten für das Vertrauen. Nach einer ideal Flanke von Michael Lageder versenkte der  Stürmer den Ball per Kopf souverän im Tor der Wiener Austria. Das Spiel blieb aber weiterhin offen, die Young Violets spielten mutig nach vorne, doch die Austria-Defensive sowie Kevin Kunz behielten die Oberhand.

In Durchgang 2 stelle Gernot Plassnegger auf ein 4-4-2 um und so konnte die Austria aus Lustenau immer mehr die Kontrolle über das Spiel gewinnen. Die Dominanz stieg, doch die Chancenauswertung ließ an diesem Tag erneut ein wenig zu wünschen übrig. In der 55. Minute hatte Ronivaldo die Möglichkeit auf die Vorentscheidung, doch der Brasilianer scheiterte vom Elfmeterpunkt an Torwart Kos. Austria Wien Verteidiger Stefan Jonovic sah in der Situation, die zum Elfmeter führte, zurecht Rot und so agierte die Mannschaft von Trainer Plassnegger fortan in Überzahl. Keine 10 Minuten nach dem ersten Elfmeterpfiff zeigte Schiedsrichter Fröhlacher ernetu auf den Punkt. Wieder trat Ronivaldo an und verwandelte sicher zur 2:0 Führung.

Die Partie war damit entschieden, auch wenn die Young Violets nicht aufsteckten. In der 85. Minute sah Sebastian Feyrer noch Gelb-Rot, die Veilchen aus Wien konnten aber nicht mehr herankommen. Grün-Weiß setzte sich mit dem Sieg erstmals an die Tabellenspitze. Gernot Plassnegger war nach dem Spiel zwar froh über die drei Punkte, dennoch sieht er noch viel Potential und Luft nach oben.

In Runde 4 trifft die Austria zuhause im Planet Pure Stadion auf den Grazer AK. Gespielt wird am Sonntag, 18.8., um 10:30 Uhr.

Auf nach Wien zu Spiel 3

Freitag, 09 August 2019

Nach dem gelungen Saisonauftakt gegen Dornbirn und Ried tritt unsere Mannschaft heute in Wien gegen die Young Violets an. Die Wiener gelten als Lieblingsgegner der Austria und natürlich reist das Team von Gernot Plassnegger an, um die starke Serie gegen die Young Violets fortzusetzen.

In den letzten acht Duellen mit den violetten Austrianern gab es für Grün-Weiß sieben Siege und ein Unentschieden. In der letzten Saison gab es zwei deutliche 5:2 Erfolge der Lustenauer. Man gilt daher heute natürlich als klarer Favorit und möchte gerne mit drei Punkten im Gepäck die Rückreise antreten. Dennoch spricht Gernot Plassnegger vor dem Spiel von keiner leichten Aufgabe. Die Young Violets stehen zwar noch ohne Punkte in der Meisterschaft da, sie verfügen aber über ausgezeichnete Spieler. "Die Young Violets werden uns heute alles abverlangen, sie wollen ihre ersten Punkte sammeln und da müssen wir dagegen halten und dürfen das Spiel nicht auf die leichte Schulter nehmen", so Trainer Plassnegger.

Verletzungsbedingt wird heute Matthias Morys sowie Christoph Freitag und Christian Schilling fehlen. Man darf gespannt sein, welche taktischen Veränderungen der Trainer der Grün-Weißen vornehmen wird. Mit hoher Wahrscheinlichkeit wird Patrik Eler von Beginn an spielen. Die Aufstellung wird der Trainer aber erst nach dem Abschlusstraining in Wien endgültig fixieren.

Beginn des Spiels ist um 19:10 Uhr. Laola1 überträgt die Partie live und in voller Länge. Das Austria Cafe hat trotz Sommer am Platz geöffnet und überträgt die Partie ohne Werbeunterbrechungen.

Unentschieden im Top-Spiel

Samstag, 03 August 2019

Vor 3.200 Zuschauer lieferten sich die SV Ried und unsere Austria einen harten Kampf auf Augenhöhe. Am Ende trennt sich die beiden Mannschaften gerecht mit 1:1.

Im Vorfeld sprachen viele von einem richtungsweisenden Spiel, speziell für die Gäste aus Ried. Die Rieder mussten nach ihrer Auftaktniederlage unbedingt punkten, die Austria wollte nach dem Derby-Sieg weiter Punkte sammeln, um sich eine gute Ausgangslage für den weiteren Saisonverlauf zu schaffen. Gernot Plassnegger veränderte sein Team gegenüber der ersten Partie in Dornbirn auf keiner Position und die aufgestellten Spieler bedankten sich für das Vertrauen mit einer starken Anfangsphase. Das einzige was dem Spizenspiel fehlten, waren die Chancen. Beide Seiten neutrlaisierten sich des öfteren im dicht gestaffelten MIttelfeld - die größten Chancen für Grün-Weißen hatten dann Rieder Spieler, die dreimal den Ball beinahe im eigenen Netz versenkten. Kurz vor der Pause erhöhten die Austrianer noch einmal den Druck und gingen dann verdient durch Thomas Mayer in Führung. Der Ex-Rieder wurde zuvor ideal von Matthias Morys bedient, ließ zwei Rieder Abwehrspieler aussteigen und verwandelte sicher im rechten unteren Eck.

Den besseren Start in die zweite Hälfte erwischten dann aber die Vikinger aus Oberösterreich. Kurz nach Wiederanpffi stieg Kennedy Boateng bei einem Eckball am höchsten und ließ Kevin Kunz keine Chance. Beinahe hätten die Rieder die Partie gedreht, denn ein zweiter ähnlich getretener Eckstoß konnt nur mit größtem Einsatz von Kevin Kunz entschärft werden. In weiterer Folge erarbeiteten sich beide Teams Großchancen, um die Partie für sich zu entscheiden. Doch Matthias Morys (56.), Marcel Canadi (62.) und Patrik Eler (81.) auf der einen Seite sowie Marco Grüll (80.) auf der anderen Seite konnten keine Entscheidung herbeiführen.

So trennen sich die beiden Teams am Ende mit einem verdienten Remis. Gernot Plassnegger war nach Spielende zufrieden, auch wenn natürlich einige Punkte noch zu verbessern sind. "Wir haben am Platz um jeden Zentimeter gekämpft und die Rieder ordentlich gefordert. Das Spiel war eine Empfehlung für den Fußball", analysierte der Coach abschließend.

Weiter geht es für die Austria am kommenden Freitag, 09. August 2019, um 19:10 Uhr, in Wien. Dort gastiert man bei den Young Violets Austria Wien.

Heute Abend, 19:10 Uhr, kommt es im Planet Pure Stadion zum Aufeinandertreffen unserer Austria und der SV Ried. Viele bezeichnen dieses Spiel als das Duell der Titelfavoriten. Beide Mannschaften verfügen über starke Kader und exzellente Spielertypen - ein richtiger Favorit ist nicht auszumachen.

Die hoffentlich zahlreichen Zuschauer dürfen eine spannende Partie erwarten. Die letzten beiden Duelle endeten jeweils mit 0:0, doch in beiden Fällen waren es keine langweiligen torlosen Spiele, sondern immer Spiele auf Augenhöhe, mit Kampf, Einsatz und Biss. Die Austria hat natürlich nach dem Auftakterfolg gegen Dornbirn das Ziel, auch im ersten Heimspiel mit drei Punkten das Feld zu verlassen. Dafür braucht es aber wahrscheinlich eine weitere Leistungssteigerung und eine bessere Chancenverwertung.

Die SV Ried ist auf Wiedergutmachung aus, denn ihr erstes Spiel verloren die Innviertel zuhause gegen den SK Vorwärts Steyr. Das Ergebnis entspricht aber nicht dem Spielverlauf. Die Oberösterreicher hätten speziell zu Beginn der Partie die Weichen auf Sieg stellen können, scheiterten aber an der fehlenden Kaltschnäuzigkeit vor dem gegnerischen Tor. Gernot Plassnegger sprach im Vorfeld klare Worte: "Die Rieder haben unglücklich verloren. Wir wissen über welche Qualitäten sie verfügen und sind gewarnt. Dennoch wollen wir uns nicht verstecken und zuhause Vollgas geben".
Mit Thomas Mayer, PIus Grabher, Christian Schillling und Patrik Eler sowie Tamas Tiefenbach verfügt die Austria über genügend Insiderinformationen, um sich top auf die Rieder einzustellen.

Bei der Austria sind Christian Schilling und Christoph Freitag weiterhin noch verletzungsbedingt nicht fit für einen Einsatz, ansonsten kann Trainer Plassnegger aus dem Vollen schöpfen. Die Rieder müssen auf Ante Bajic verzichten.

Spielbeginn ist um 19:10 Uhr, Stadionöffung um 18:00 Uhr.

Die Austria ist erfolgreich in die neue Saison gestartet und gewann das Derby in Dornbirn mit 1:3.

FC Dornbirn – Austria Lustenau 1:3 (0:1)
Birkenwiese, 6000 Zuschauer, SR Ouschan
Torfolge: 16. 0:1 Morys, 51. 0:2 Ronivaldo, 63. 1:2 Carvalho, 66. 1:3 Mayer
Gelbe Karten: Kircher Carvalho, Kühne, Allgäuer bzw. Morys, Brown, Tiefenbach

Nachberichte:
https://www.vn.at/sport/2019/07/26/6000-fans-wollten-laendle-derby-zwischen-fc-dornbirn-und-austria-lustenau-sehen.vn
https://www.vol.at/aufsteiger-fc-mohren-dornbirn-fordert-favorit-austria-lustenau/6295907

Video - Highlights
https://www.laola1.at/de/red/fussball/2--liga/spielbericht/2019-20/2--liga--lustenau-siegt-im-laendle-derby-gegen-dornbirn/

Die Austria erhält Verstärkung aus Jamaika. Mit Amoy Brown, Kevaughn Atkinson und Kyle Butler stehen in der kommenden Saison drei Spieler aus Mittelamerika im Kader der Grün-Weißen

Amoy Brown bleibt ein weiteres Jahr auf Leihbasis Austrianer, Kevaughn Atkinson wechselt ebenfalls per Leihe von St. Andrews nach Lustenau. Kyle Butler erhält einen 1-Jahresvertrag und wechselt fix nach Lustenau.

Amoy Brown kam bisher auf zehn 2. Liga Einsätze und erzielte dabei ein Tor und bereitete ein weiteres vor. In der Vorarlbergliga kam er auf sechs Einsätze und erzielte dort drei Tore. Kevaughn Atkinson war als Testspieler bei der Austria und konnte sich so für das Engagement empfehlen. In der maltesischen Premier League erzielte der Jamaikaner in der vergangenen Meisterschaft in 13 Spielen sechs Tore. Kyle Butler wechselt vom Bundesliga-Club LASK ins schöne Ländle. Im letzten Jahr an den FC Juniors OÖ verliehen, ergänzt er nun den Kader der Grün-Weißen und soll sich hier weiterentwickeln.

Christian Werner über die Zugänge:

MIt dem jamaikanischen Trio erhalten wir zusätzliche Optionen für unseren Kader. Amoy hat sich in der letzten Saison solide präsentiert und kann sich hoffentlich in der neuen Saison weiter steigern. Bei Kevaughn und Kyle hoffen wir auf eine ähnlich gute Entwicklung wie bei ihrem Landsmann. Ich bedanke mich beim St. Andrews FC für die gute Zusammenarbeit.”

Zum Saisonauftakt gegen den FC Dornbirn gibt es einen Shuttlebus-Service. Um 17:50 und um 18:10 Uhr fährt jeweils ein Bus in Richtung Birkenwiese, Abfahrt bei der Bushaltestelle VS Kirchdorf.
Davor kann man sich bereits im Austria Cafe auf das Derby gegen den FC Dornbirn einstimmen. Im Austria Cafe werden die Eintrittskarten für die Birkenwiese sowie für den Bus verkauft. Tickets für den Bus können nur im Austria Cafe und NICHT im Bus selbst gelöst werden. Die Kosten für die Busfahrt betragen € 4,- (Hin und Retour).
Die Busse fahren ca. eine halbe Stunde nach Spielende zurück nach Lustenau. Die Austria bittet alle Austrianer, die dieses Angebot nutzen oder auch selbständig anreisen, im Stadion Birkenwiese sich im Bereich des Auswärtssektors zu versammeln, um als geschlossene Gemeinschaft und 12ter Mann aufzutreten.
Weitere Informationen im Austria-Cafe und Büro erhältlich.

Die Austria verstärkt sich noch einmal in der Defensive. Vom FC Liefering wird Innenverteidiger Dominik Stumberger (20) verpflichtet.

Dominik Stumberger spielte die letzten beiden Meisterschaften für Ligamitstreiter FC Liefering. Dort absolvierte der gelernte Innenverteidiger in der vergangenen Saison 25 Einsätze und führte die Red Bull Talenteschmiede achtmal als Kapitän aufs Feld. Stumberger bewies dabei neben seinen defensiven Qualitäten auch seine Torgefahr. Er erzielte fünf Tore und bereitete eines vor.

Dominik Stumberger begann seine fußballerische Laufbahn in Graz beim GSV Wacker. Es folgten Stationen im Nachwuchs beim GAK und Sturm Graz. Mit 15 Jahren wechselte Stumberger dann in die Akademie in Salzburg. Seinen ersten Einsatz im Profifußball feierte der Innenverteidiger 2017 gegen den Floridsdorfer AC. Internationale Erfahrung konnte er bereits in der UEFA Youth League bei insgesamt fünf Einsätzen sammeln.

Dominik Stumberger unterschreibt bei der Austria einen Vertrag für zwei Jahre.

Statements

Dominik Stumberger
“Mit meinem Wechsel nach Lustenau bin ich sehr zufrieden. Es gab im Vorfeld tolle Gespräche mit den Verantwortlichen und Ich fühle mich bereits jetzt sehr wohl in Lustenau. Die restliche Mannschaft hat mich schon sehr gut aufgenommen. Ich möchte meine Chance bei der Austria nutzen, um mich persönlich weiterzuentwickeln und natürlich, um mit der Austria Erfolge zu feiern.”

Christian Werner
“Mit Dominik konnten wir einen hochtalentierten Innenverteidiger von uns und unserem Weg überzeugen. Dominik hat große Qualitäten im Spiel mit dem Ball und ist meiner Meinung nach einer der Spieler der 2. Liga mit den besten Fähigkeiten im Aufbauspiel. Er wird unserem Team sehr gut tun und ist ein weiteres Puzzlestück in unserem Konzept. Dominik ist außerdem auch noch torgefährlich und ist ein hervorragender Standardschütze.”

Valentin Drexel
“Trotz seines jungen Alters sind wir von den Qualitäten Dominiks überzeugt. In der Salzburger Akademie hat er eine hochwertige Ausbildung erhalten. Er ist taktisch sehr gut geschult und verfügt über ausgezeichnete Qualitäten im Aufbauspiel. Bereits letzte Saison ist er uns positiv aufgefallen und wir freuen uns, dass er nun für die Austria spielt.”

Die Austria verleiht Nicolai Bösch und Dragan Marceta jeweils für ein Jahr an Vorwärts Steyr. 

Die beiden jungen Spieler sollen in Oberösterreich Spielpraxis sammeln können.. Bei Dragen Marceta besteht für die kommende Saison seitens Verein eine Option auf Verlängerung des Vertrags und bei Nicolai Bösch wurde der Vertrag vorzeitig um ein Jahr verlängert. So wurde sicher gestellt, dass beide Zukunftshoffnungen auch in der Saison 2020/21 Teil der Austria bleiben.

Dragan Marceta absolvierte in der vergangenen Saison 20 Pflichtspiele (alle in der LIga) für Grün-Weiß. Nicolai Bösch kam auf 19 Pflichtspiel-Einsätze (Liga & Cup).

5:0 Erfolg im UNIQA ÖFB Cup

Montag, 22 Juli 2019

Die Austria ist erfolgreich in die Saison gestartet. Im ersten Pflichtspiel gewann das Team von Gernot Plassnegger im ÖFB UNIQA Cup gegen ATSV Stadl-Paura souverän mit 5:0. Man of the Match war dabei Ronivaldo, der alle fünf Treffer erzielte.

Pflichtsiege sind die schwersten Siege - diese Weisheit hat sich im Fußball schon oft bewiesen. Auch die Austria hatte sich in der Vergangenheit schon das eine oder andere Mal in der Favoritenrolle schwer getan. Doch dieses Jahr agierte die neu formierte Mannschaft rund um Kapitän Marco Krainz von der ersten Minute an zielstrebig. Fast im Minutentakt gab es gute Torchancen für die Austria. Stadl-Paura hatte Glück, dass gute Möglichkeiten von Grujcic, Morys und Ronivaldo noch ungenützt blieben. Die Gastgeber taten sich mit dem Spielstil der Grün-Weißen allgemein schwer und versuchte mit Härte das Spiel der Austria zu unterbinden. 

Ein absichtliches Handspiel von Stadl-Verteidiger Iljazovic ermöglichte Ronivaldo den Führungstreffer vom Elfmeterpunkt. Nur vier Minuten später durfte der Brasilianer erneut nach einem Elfmeter seinen 2. Treffer bejubeln. Zuvor wurde Matthias Morys regelwidrich gestoppt. In beiden Situationen zog Schiedsrichter Gnam Rot, wodurch das Spiel natürlich vorzeitig entschieden war. In Hälfte zwei dominierte die Austria weiterhin ging aber phasenweise zu leichtfertig mit den erarbeiteten Chancen um. Deshalb blieb es Ronivaldo vorbehalten weitere Treffer zu erzielen. Nach Mayer-Zuspiel erhöhte er auf 3:0 (57.) und jeweils nach Morys-Vorarbeit traf der Brasilianer innerhalb von zwei Minuten zwei weitere Mal (65. & 67.). Der Goalgetter wurde im Anschluss ausgewechselt, um für den Meisterschaftsstart gegen Dornbirn geschont zu werden. Trainer Plassnegger nutzte alle seine drei Wechselmöglichkeiten auf einen Schlag. Die Austria verlor dadurch aber nicht ihren Zug aufs Tor von Stadl-Paure, doch kein weiterer Austrianer konnte sich noch auf dem Scorerboard eintragen.

Die Austria wird noch einmal am Transfermarkt aktiv und verpflichtet Patrik Eler. Der 28-jährige Slowene wechselt nach seiner Vertragsauflösung bei AS Nancy nach Lustenau.

Patrik Eler ist in Österreichs Ligen kein Unbekannter. In der Saison 2016/17 wurde er als Spieler des FC Wacker Innsbruck mit 24 Toren Torschützenkönig und zum besten Spieler der 2. Liga gewählt. Durch seine Leistungen schaffte der großgewachsene Mittelstürmer den Sprung in die französische Liga zum AS Nancy. Nach einem Jahr in Frankreich wurde Eler zurück nach Österreich verliehen. Zunächst kehrte er zum FC Wacker Innsbruck zurück, darauf folgte ein Leihgeschäft mit der SV Ried.
In der 2. Liga bestritt der Slowene 70 Spiele und erzielte 46 Treffer und bereitete 15 Tore vor.

Patrik Eler (*13. Juni 1991) begann seine Fußballlaufbahn in seiner slowenischen Heimat bei NK Rence und ND Adria Miren, ehe er 2013 zu Austria Klagenfurt wechselte. Bei den Kärntnern wurde der Stürmer zum Stammspieler und konnte mit seinem Verein den Aufstieg in die Sky Go Erste Liga feiern. Es folgten die bereits oben erwähnten Stationen bei Wacker Innsbruck, AS Nancy und der SV Ried.

Ermöglicht hat den Wechsel von Patrik Eler Kooperationspartner und Investor Ahmet Schaefer. Eler unterschreibt für zwei Jahre und soll nun gemeinsam mit Ronivaldo ein torgefährliches Sturmduo bilden.

Statements

Patrick Eler
“Ich bin sehr glücklich, dass es mit dem Wechsel geklappt hat. Ich hatte mit einigen Spielern der Austria bereits Kontakt und so einen guten Einblick in die Pläne und Ziele des Vereins bekommen. Die Austria ist ein gut geführter Verein mit einer starken Mannschaft, da war es einfach sich für Lustenau zu entscheiden. Ich möchte auf alle Fälle dazu beitragen, dass wir vorne mitspielen. Wir haben ein großes Ziel vor uns, dass wir erreichen möchten. Ich freue mich auf Lustenau und die Atmosphäre im Stadion, denn ich weiß aus meiner Zeit bei Innsbruck und Ried was einen hier erwartet.”

Christian Werner
“Ich möchte mich ausdrücklich bei Ahmet Schaefer und bei seinem Verein Clermont bedanken. Ohne unsere strategische Partnerschaft durch diese Allianz der Fußballvereine und die Hilfe von Herrn Schaefer, hätten wir diesen Top-Spieler nicht nach Lustenau lotsen können. Patrik ist ein außergewöhnlicher Spieler, der uns sofort weiterhelfen wird. Durch seine Schnelligkeit und seine Torgefahr gehört er zu den besten Spielern dieser Liga. Er kennt durch seine Zeit in Österreich schon viele Spieler unserer Mannschaft und ich glaube, dass er dadurch keine lange Eingewöhnungszeit benötigt.”

Valentin Drexel
“Ich bin froh, dass es mit der Verpflichtung von Patrik geklappt hat. Wir können uns über einen weiteren herausragenden Spieler freuen. Eler hat bereits seine Torgefährlichkeit bewiesen als er in der Saison 2016/17 Torschützenkönig und Spieler der Saison wurde. Gemeinsam mit Ronivaldo, der letzte Saison das gleiche Kunststück vollbracht hat, haben wir eines der torgefährlichsten Sturmduos der Liga. Ich möchte mich vor allem auch noch bei unserem Kooperationspartner Clermont und im speziellen bei Ahmet bedanken, ohne die dieser Transfer nicht zustande gekommen wäre.“

Ahmet Schaefer
„Dieser Transfer ist ein gutes Beispiel dafür wie man auf sportlicher Ebene dank einer strategischen Partnerschaft auch kurzfristig tolle Ergebnisse erzielen kann. Wir verfolgen gemeinsam eine nachhaltige Strategie im Bereich der Transferpolitik und schaffen es dank unseres Netzwerks solche Transfers zu ermöglichen. Aber nicht nur gestandene Spieler wie Patrik Eler stehen im Fokus, sondern auch junge Talente - sowohl lokale als auch internationale - sollen von dieser Zusammenarbeit profitieren. Ein Dank noch an Christian Werner und Ingo Winter, die hier ausgezeichnete Arbeit geleistet haben.“

Die Austria präsentiert heute den Spielplan für die Hinrunde der Saison 2019-20. Ebenso wurde der Spieltermin für den ÖFB-Cup fixiert.

Der Sportclub hat sich für die neue Saison wieder dafür entschieden, in der Regel am Freitagabend zu spielen. Gegen einige Amateure-Teams bleibt der Spieltermin aber am Sasmtag, 16:30 Uhr. Bei Livespielen kann es ebenfalls zu Verschiebungen kommen.

ÖFB-Cup
ATSV Stadl-Paura - SC Austria Lustenau, Samstag, 20.07.2019, 18:00 Uhr

2. Liga

Runde 1 Freitag, 26.07.2019, 19:10 Uhr   FC Dornbirn - SC Austria Lustenau
Runde 2 Freitag, 02.08.2019, 19:10 Uhr SC Austria Lustenau - SV Ried
Runde 3 Freitag, 09.08.2019, 19:10 Uhr Young Violets - SC Austria Lustenau
Runde 4 Sonntag, 18.08.2019, 10:30 Uhr SC Austria Lustenau - GAK
Runde 5 Freitag, 23.08.2019, 19:10 Uhr FC Juniors - SC Austria Lustenau
Runde 6 Freitag, 30.08.2019, 19:10 Uhr SC Austria Lustenau - FAC Wien
Runde 7 Freitag, 13.09.2019, 19:10 Uhr SK Austria Klagenfurt - SC Austria Lustenau
Runde 8 Freitag, 20.09.2019, 19:10 Uhr SC Austria Lustenau - FC Blau-Weiß Linz
Runde 9 Freitag, 27.09.2019, 19:10 Uhr SV Horn - SC Austria Lustenau
Runde 10 Samstag, 05.10.2019, 16:30 Uhr SC Austria Lustenau - FC Liefering
Runde 11 Freitag, 18.10.2019, 19:10 Uhr SK Vorwärts Steyr - SC Austria Lustenau
Runde 12 Freitag, 25.10.2019, 19:10 Uhr SC Austria Lustenau - Kapfenberger SV
Runde 13 Samstag, 02.11.2019, 16:30 Uhr SC Austria Lustenau - FC Wacker Innsbruck
Runde 14 Freitag, 08.11.2019, 19:10 Uhr SKU Amstetten - SC Austria Lustenau
Runde 15 Samstag, 23.11.2019, 16:30 Uhr SC Austria Lustenau - SV Lafnitz
Runde 16 Freitag, 29.11.2019, 19:10 Uhr SV Lafnitz - SC Austria Lustenau

Interview aus der NEUEN Tageszeitung. Von Johannes Emmerich.

„Die Chance, wöchentlich zu gewinnen“

Austria-Lustenau-Neuzugang Matthias Morys will dem Verein mit Toren und Erfahrung helfen und sieht seinen Wechsel keineswegs als Abstieg.

Sie waren in den vergangenen Jahren Stammspieler beim VfR Aalen in der 3. deutschen Liga. Was verschlägt Sie nun nach Lustenau?
Matthias Morys: Die ersten Gespräche mit Christian (Werner, Sportdirektor bei der Austria; Anm.) gab es schon vor ein paar Monaten. Anfangs war ich schon etwas skeptisch, ein zweites Mal ins Ausland zu wechseln. Ich habe mich in Aalen sehr wohl gefühlt. Als ich mir den Verein hier angeschaut habe, war aber relativ schnell klar, dass ich den Wechsel machen möchte. Die ersten Trainingstage haben mich darin bestätigt, ich fühle mich hier sehr wohl. Es ist alles so, wie ich es mir vorgestellt habe.

Ihr Wechsel wurde bereits Anfang Mai bekannt gegeben. Viele andere Transfers passieren erst jetzt. Warum haben Sie sich so früh für den Lustenau-Transfer entschieden?
Morys: Ich bin inzwischen in einem Alter, in dem man eine gewisse Sicherheit braucht. Zu diesem Zeitpunkt gab es bereits einige Anfragen aus Deutschland, weil unser Abstieg mit Aalen schon sehr früh feststand. Ich wollte schnell Klarheit, ohne herumzupokern.

Wie viel haben Sie vor Ihrem Wechsel über den Verein Austria Lustenau gewusst? Die österreichische 2. Liga wird in Deutschland ja nicht unbedingt verfolgt.
Morys: Ja, da bekommt man weniger mit. Nachdem ich wusste, dass ich wechsle, habe ich mir die Spiele angesehen und mich über alles informiert. Ich kenne einige Spieler, die hier aktiv waren. Mein Schwager (Alexander Aschauer; Anm.) war zwei Jahre bei der Austria. Auch Christopher Knett hat mir einiges erzählt, mit Kevin Kunz habe ich außerdem bei Großaspach zusammengespielt. Sie haben mir nur Positives berichtet. Ich wollte bei einem ambitionierten Verein mit großen Zielen unter Vertrag stehen.

Viele würden einen Wechsel aus dem deutschen Profifußball in die 2. Liga Österreichs als Abstieg bezeichnen. War das kein Hindernis für Sie?
Morys: Nein, überhaupt nicht. Ich empfinde es auch nicht als Abstieg, für mich ist es eine 2. Liga, egal ob Österreich oder nicht. Der deutsche Fußball wird häufig zu sehr hochstilisiert, man darf es nicht übertreiben. In der 3. Liga gibt es zwar mit Kaiserslautern, Braunschweig oder 1860 große Vereine, aber es ist sicher kein Abstieg. Das sehe ich derzeit am Trainingsniveau.

Die Spiele in Deutschland schauen in großen und gut gefüllten Stadien häufig besser aus.
Morys: Optisch ja. Ich kann mich aber an meine Zeit in Leipzig erinnern. Die Testspiele gegen Liefering waren stets enge Partien, und dabei ist Liefering schon lange österreichischer Zweitligist. Ich freue mich auf die Aufgabe, und es ist vieles top in Lustenau. Solch einen guten Rasenplatz wie hier (deutet auf das Spielfeld des Planet-Pure-Stadions; Anm.) findet man auch in Deutschland nicht so häufig. 

Sie haben einige Spiele der Austria gesehen. Ist der Fußball ein anderer, als er etwa in Aalen gespielt wurde?
Morys: Ja, sicher. Wir wollten dieses Jahr in Aalen Fußball spielen und haben dann auf die Fresse bekommen. Die 3. Liga ist eine Kampfliga, in der vor allem auf Konter gespielt wird. Die Defensive und die Standardsituationen sind das Wichtigste. Das merkt man, wenn man sich die Statur der Innenverteidiger ansieht. Vom Fußballerischen wird in Österreich wahrscheinlich technisch sauberer gespielt.

Vor allem körperlich ist ein deutlicher Unterschied zu sehen...
Morys: ...und das braucht es auch. Ich denke, auch in Österreich wäre man erfolgreich, wenn man den richtigen Mix findet zwischen spielerischem Klein-Klein und der körperlichen Robustheit.

Sie sind inzwischen 32 Jahre alt und wechseln zum zweiten Mal ins Ausland. Welche persönlichen Ziele treiben Sie noch an?
Morys: Ich will wieder oben mitspielen. In Aalen hatten wir ein gutes Jahr, allerdings kam uns damals die Insolvenz inklusive Neun-Punkte-Abzug dazwischen. Ich möchte wöchentlich die Chance haben, Spiele zu gewinnen, das war in den vergangenen Jahren nicht mehr so, obwohl ich mich ansonsten in Aalen sehr wohl gefühlt habe.

Sie sind Stürmer...?
Morys: ...eigentlich bin ich Außenbahnspieler. Ich wurde ungewollt zum Stürmer umfunktioniert und kann diese Position auch spielen, vor allem in einer Doppelspitze. Zuletzt musste ich aber zu häufig als Solo-Spitze auflaufen, das ist nicht meine Position. Zum Glück haben wir bei der Austria dieses Problem nicht, weil wir mit Ronivaldo über einen perfekten Mittelstürmer verfügen. Ich fühle mich auf der linken Außenbahn aufgrund meiner Schnelligkeit am wohlsten. Wenn ich dort auf dem Platz stehe, fühle ich mich zu Hause, so bin ich auch ausgebildet worden. Vorne drin ist dagegen immer noch ungewohnt.

Lustenau-Fans haben Sie bisher wohl kaum spielen gesehen. Wie würden Sie sich selbst als Spieler beschreiben?
Morys: Ich lebe von meiner Schnelligkeit, habe auch einen ordentlichen Torabschluss. Das Kopfballspiel werde ich dagegen wohl nicht mehr lernen (lacht), das konnte ich noch nie richtig. In Deutschland hatte ich den Ruf einer Diva, weil ich auf dem Platz rumgemeckert habe, auch mit dem Schiedsrichter. Ich finde, das gehört auch dazu, damit kann man Gegenspieler oder andere Teams in Unruhe versetzen, was schließlich ein Vorteil für die eigene Mannschaft ist. Ich glaube, ich kann eine  Führungsrolle übernehmen und die Jungs mitziehen.

Bei der Austria gibt es viele junge Spieler. In der vergangenen Saison fehlten die Führungsfiguren.
Morys: Zum ersten Mal in meinem Leben bin ich der ältes­te Spieler in einer Mannschaft. Ich war selbst einmal der junge Wilde, habe damals in der zweiten Mannschaft des VfB Stuttgart gespielt und weiß, wie wichtig es ist, dass die Älteren gewisse Dinge klar ansprechen. Nur auf die Jungen draufzuhauen, bringt nichts, aber nur gestreichelt zu werden, ist auch nicht der richtige Weg.

Zuletzt wurde die Kooperation zwischen der Austria und dem französischen Klub Clermont-Ferrand präsentiert. Ist dies innerhalb der Mannschaft ein Thema?
Morys: Ich habe es mitbekommen, aber ich habe noch keinen Franzosen hier gesehen (lacht). Wenn man voneinander profitieren kann und Spieler je nach Perspektive zwischen den Vereinen wechseln, ist es sehr positiv.

Zwei Jahre war er in Ried aktiv, nun kehrt Pius Grabher an die alte Wirkungsstätte zurück. Die Austria reagiert damit auf den Ausfall von Christoph Freitag und verstärkt noch einmal die Zentrale im Mittelfeld.

Genau 762 Tage sind vergangen seit Pius Grabher das letzte Mal das Austria-Trikot im Spiel gegen die WSG Wattens getragen hat. Der 25-jährige kehrt nach einem zweijährigen Gastspiel in Oberösterreich zurück zu seinem Stammclub. Vergangene Saison absolvierte Grabher aufgrund einer Verletzung nur sieben Spiele für die Rieder, doch in Lustenau weiß man über die Qualitäten des Mittelfeldspielers. In der Saison 16/17 sammelte Pius Grabher elf Scorer-Punkte für Grün-Weiß - er erzielte sechs Tore und bereitete fünf vor.

Pius wurde bei der Austria im Nachwuchs ausgebildet und kam dann nach einem einjährigen Engagement beim FC St. Gallen zurück zu Grün-Weiß, wo er sich schnell einen Stammplatz erarbeitete. In den letzten beiden Spielen vor seinem Wechsel zur SV Ried führte er die Mannschaft als Kapitän aufs Feld. In seiner ersten Saison in Ried absolvierte Grabher 25 Spiele und sammelte sechs Scorer-Punkte (ein Tor, fünf Vorlagen).

Statements

Pius Grabher
“Es fühlt sich gut an, wieder zurück in meiner Heimat zu sein. Nach meiner Zeit in Ried möchte ich nun dazu beitragen, dass die Austria ihre gesteckten Ziele erreicht. Der Verein hat sich weiterentwickelt und ich kann mich mit dem eingeschlagenen Weg voll identifizieren. Ich freue mich schon jetzt auf die Fans und die Atmosphäre im Stadion.”

Christian Werner
“Pius ist ein Spieler mit langer Lustenauer Vergangenheit, der uns in den Gesprächen deutlich gezeigt hat, wie gerne er zurück nach Lustenau möchte. Diese Motivation hat uns auch darin bestärkt ihm diesen Weg zu ermöglichen. Auch wenn wir internationale Wege gehen und global denken, möchten wir Spieler aus der Region in unserem Team verankern. Pius hatte sicherlich nicht nur einfache Momente in Ried, aber solche Phasen gehören dazu und jetzt hat er hier in Lustenau die Chance, im gewohnten Umfeld mit viel Elan und neuer Energie anzugreifen und sich weiterzuentwickeln.”

Valentin Drexel
“Wir erhalten mit Pius einen wahren Austrianer zurück, der über die notwendigen Qualitäten verfügt und einiges an Erfahrung vorweisen kann. Er identifiziert sich durch und durch mit dem Verein und hat bewiesen, dass man mit harter Arbeit viel erreichen kann. Sein Weg über unsere Jugend in den Profibereich ist nach wie vor ein Paradebeispiel, welche Möglichkeiten sich bei der Austria eröffnen können. Er hat die richtige Mentalität und Leidenschaft, um unseren Kader weiter zu verstärken. Ich freue mich, dass er zurück ist.”

Die Austria ist weiterhin am Transfermarkt aktiv und kann heute die Verpflichtung von zwei Spielern bekannt geben. Vom Kapfenberger SV wechselt Sebastian Feyrer (22) und von FC Liefering Thomas Mayer (23) zum Sportclub.

Die Mannschaft rund um Trainer Gernot Plassnegger befindet sich seit heute im Trainingslager in Lech am Arlberg. Ab morgen sind zwei neue Spieler mit an Board. Aus Kapfenberg wurde der 22-jährige Verteidiger Sebastian Feyrer verpflichtet. Feyrer war in der letzten Saison eine wichtige Stütze des Kapfenberger SV und absolvierte 27 der 30 möglichen Spiele. Er bewies dabei auch seine Torgefährlichkeit, erzielte er drei Tore und bereitete ein Tor vor. 

Mit Thomas Mayer verstärkt sich die Austria auf der rechten Außenbahn. Mayer überzeugte in der vergangenen Saison und absolvierte in der vergangenen Meisterschaft für die SV Ried 22 Spiele. Dabei erzielte er drei Treffer und sammelte vier Torvorlagen. Nach Ende des Leihgeschäfts zwischen Ried und Liefering wechselt der 23-jährige nun nach Lustenau.

Die Austria verpflichtet beide Spieler für zwei Jahre.

Sebastian Feyrer
wurde im Nachwuchs vom GAK und dann bei Sturm Graz ausgebildet. Über die zweite Mannschaft Sturms kam der Steirer 2016 zum SV Kapfenberg. Insgesamt absolvierte Feyrer bereits mehr als 55 2. Liga-Spiele.

Thomas Mayer
begann seine fußballerische Laufbahn beim SC Schwanenstadt und kam dann über die Fußballakademie Linz in den Nachwuchs des VfB Stuttgarts. Von dort ging es dann über die Akademie Rapid Wien und den FC Pasching (heute FC Juniors OÖ) zum FC Liefering. Auf Leihbasis kam Mayer in den letzten Jahren für die Juniors, LASK Linz und die SV Ried zum Einsatz. Insgesamt kam der Flügelspieler zu 77 Einsätzen in der 2. Liga, erzielte dabei zehn Tore und bereite 14 vor.

Statements

Christian Werner über Thomas Mayer
“Thomas überzeugt mit seiner Schnelligkeit und offensiven Fertigkeiten. Er ist technisch begabt und ist damit eine Verstärkung für unser Team. Er hat in den letzten Jahren schon sein Können gezeigt. Wir wollen ihm hier den Raum und die notwendige Zeit geben sich weiterzuentwickeln.”

Valentin Drexel über Sebastian Feyrer
„Mit Sebastian haben wir einen lautstarken Innenverteidiger für unser Team gewinnen können, der trotz seines jungen Alters schon über viel Qualität verfügt. Er ist jemand der am Platz das Kommando übernimmt und von der Defensive aus seine Mitspieler koordiniert. Wir hatten schon länger mit ihm Kontakt und seine Leistungen in der Vorbereitung haben uns am Ende in unserer Einschätzung nur bestätigt."

Sebastian Feyrer
“Ich freue mich sehr, dass mein Wechsel nach Lustenau geklappt hat. Wir waren schon länger in Kontakt und jetzt hat es einfach gepasst. Der Verein hat sich bisher sehr gut verstärkt und mir gefallen die Ausrichtung und Vorstellungen des Clubs. Das Umfeld ist gut und ich sehe hier viel Potential. Ich wünsche mir, dass wir vorne mitspielen können, der Kader hat auf alle Fälle die nötige Stärke dazu. Aber natürlich müssen wir hart arbeiten und auf dem Platz überzeugen.”

Thomas Mayer
“Ich bin sehr froh, dass ich in Lustenau mein nächstes Kapitel im Fußball beginnen darf. Mit den Verantwortlichen im Verein hatte ich sehr gute Gespräche und ich freue mich darauf, Teil dieser Mannschaft zu sein. Wir wollen den Fans in Lustenau attraktiven und natürlich erfolgreichen Fußball bieten. Das Team hat in meinen Augen viel Potential, dass es jetzt gilt abzurufen. Ich werde alles tun, um das Team mit meinen Fähigkeiten zu unterstützen und das mir entgegengebrachte Vertrauen zu bestätigen.”

Die heute veröffentlichte Auslosung für die Saison 2019/2020 der HPYBET 2. Liga beschert der Austria gleich zum Saisonstart (Wochenende 26.-28.07.2019) das Derby auswärts gegen den FC Dornbirn.

Das erste Heimspiel folgt eine Woche später (02.-04.08.2019) gegen den Vizemeister der abgelaufenen Saison, die SV Ried.

In den kommenden Tagen werden wir gemeinsam mit den Gastteams die genauen Termine und Anstoßzeiten unserer Heimspiele für den Herbst festlegen. Nach Möglichkeit werden wir wieder vermehrt Heimspiele am Freitagabend austragen. Aufgrund der 300 km-Regelung ist dies in den meisten Fällen nur nach Absprache mit dem Gegner möglich.


Die Auslosung findet ihr hier! Spielplan Saison 2019/2020

Kurz vor dem Trainingsauftakt kann der Sportclub noch eine weitere wichtige Verpflichtung vermelden. Vom Ligakonkurrenten SV Ried kommt der 27-jährige Christian Schilling ins schöne Ländle.

Heute Nachmittag startet die Austria in die Vorbereitung auf die neue Saison, doch zuvor darf man sich noch über einen Neuzugang freuen. Christian Schilling, gelernter linker Verteidiger, wechselt von Ried nach Lustenau. Nach intensiven Gesprächen konnte Sportdirektor Christian Werner Schilling vom Lustenauer Weg überzeugen. Der Steirer kam in der letzten Saison bei den Riedern auf 17 Einsätze, erzielte dabei ein Tor und bereitete vier vor.

Ausgebildet wurde Christian Schilling zunächst beim LUV Graz ehe er beim GAK die verschiedenen Nachwuchsmannschaften durchlief. 2009 wurde er in die erste Mannschaft berufen und bestritt dort sechs Spiele in der Regionalliga Mitte. Nach drei Jahren wechselte Schilling zum FC Wacker Innsbruck in die Bundesliga, wo er nach einer schweren Schulterverletzung nach seiner Rückkehr schnell zum Stammspieler avancierte. Nach mehr als 70 Spielen für die Tiroler wechselte der Verteidiger nach Vorarlberg zum SCR Altach. In Altach verbrachte er zwei Jahre bevor er im Sommer 2017 dann zur SV Ried wechselte.Seine Gesamtbilanz in Oberösterreich: 36 Spiele, ein Tor, 5 Vorlagen.

Christian Schilling unterschreibt einen Vertrag für zwei Jahre.

Die Statements

Christian Schilling
“Ich bin sehr glücklich, dass es mit dem Wechsel nach Lustenau geklappt hat. Bei der Austria erwartet mich eine spannende, sportliche Herausforderung. Ich möchte dazu beitragen, dass der Sportclub seine Ziele erreicht und sportliche Erfolge feiern kann. Wir wollen die Fans überzeugen und natürlich attraktiven Fußball bieten. Das Ländle kenne ich ja schon aus der Vergangenheit und ich habe mich hier immer pudelwohl gefühlt. Ich bin froh wieder hier sein zu dürfen.”

Christian Werner
“Nachdem wir am Wochenende auf der rechten Abwehrseite einen Topspieler verpflichten konnten, ist uns auf der linken Seite auch ein gleich starker Transfer geglückt. Wir hatten Christian schon lange beobachtet und wollten ihn unbedingt nach Lustenau lotsen. Wir glauben fest daran, dass er uns in den nächsten Jahren weiterhelfen wird. Er überzeugt durch seine fußballerischen und menschlichen Qualitäten und verleiht mit seiner Größe unserer Abwehr weitere Stabilität. Wir wollen ihm das richtige Umfeld bieten, damit er sich voll und ganz entfalten kann.”

Valentin Drexel
“Diese Verpflichtung war uns wirklich sehr wichtig. Wir haben mit Christian einen der besten Linksverteidiger der Liga unter Vertrag nehmen können. Ich bin überzeugt, dass er unser Team in vielen Bereichen verstärkt. Er kennt die Liga und bringt viel Erfahrung mit. Das Ländle kennt er auch schon aus der Vergangenheit, das stellt sicherlich einen weiteren Pluspunkt dar.”

Der Kader des SC Austria Lustenau nimmt weiter Formen an. Am heutigen Samstag kann die Austria die Verpflichtung von Michael Lageder vom Ligamitstreiter FC Juniors bekannt geben.

Grün-Weiß ist weiterhin auf dem Transfermarkt aktiv und verpflichtete nach den ersten Zugängen in der Offensive, im Mittelfeld und im Tor einen Spieler für die Abwehrreihe. Michael Lageder ist Rechtsverteidiger und absolvierte in der vergangenen Saison 29 Spiele für den FC Juniors OÖ. Neben seinen defensiven Fähigkeiten, bewies der 29-Jährige auch seine offensiven Qualitäten. Er erzielte in der abgelaufenen Meisterschaft drei Tore und bereitete vier vor.

Lageder kam über den Nachwuchs des ATSV Steyr in die Akademie der SV Ried. Dort lernte er die fußballerischen Grundlagen eher er wieder über den ATSV Steyr seinen Weg in Richtung Profi-Fußball startete. Über gute Leistungen beim ATSV und St.

Florian wurde der gebürtige Steyrer von Vorwärts Steyr verpflichtet. Nach fünf Jahren in seiner Heimat wechselte Lageder zum FC Pasching und in weiterer Folge zu LASK Linz. Nach eineinhalb Jahren und dem Aufstieg mit dem LASK in die Bundesliga wurde Lageder dann zu den Juniors transferiert, um dem jungen Team Erfahrung und Stabilität zu geben.

Michael Lageder unterschreibt bei der Austria einen Vertrag für ein Jahr inklusive Option auf Verlängerung um ein weiteres Jahr.

Die Statements

Michael Lageder
“Es freut mich ungemein, dass mein Wechsel nach Lustenau geklappt hat. Ich hatte sehr gute Gespräche mit Trainer Plassnegger und Sportdirektor Werner und sofort das Gefühl, dass dies der richtige Schritt für mich ist. Der Verein und seine Pläne sowie die sportliche Perspektive waren für mich ausschlaggebend. Ich möchte mich so schnell wie möglich in die Mannschaft integrieren und meinen Teil leisten, um sportlich mit der Austria vorne angreifen zu können.”

Valentin Drexel
“Michael Lageder bringt das mit, was wir uns für die Rechtsverteidigerposition vorgestellt haben. Er ist schnell, laufstark und geht mit der richtigen Mentalität ins Spiel. Wir haben mit ihm den Spieler mit dem passenden Profil gefunden und freuen uns sehr, dass er den Weg zu ins Ländle gefunden hat.”

Christian Werner
„Mit Michael haben wir einen der besten Rechtsverteidiger der Liga unter Vertrag nehmen können. Er passt menschlich wie auch fußballerisch perfekt in unser Konzept für die nächsten Jahre.“

Heute kann die Austria einen weiteren wichtigen Kaderneuzugang präsentieren. Vom Bundesligaabsteiger Wacker Innsbruck wechselt Christoph Freitag zum Sportclub nach Lustenau.

Mit Christoph Freitag holt sich die Austria sehr viel Erfahrung in den Kader für die kommende Saison. Er absolvierte 80 Bundesligaspiele und über 150 zweite Liga Spiele. Freitag war seit dem Sommer 2015 Innsbrucker und schaffte letzte Saison mit den Tirolern den Aufstieg in die Bundesliga. Der Steirer fungierte bei den Innsbruckern als Führungsspieler und trug bei den Grün-Schwarzen regelmäßig die Kapitänsbinde. In der Rückrunde der abgelaufenen Meisterschaft kam der 29-jährige nicht mehr so häufig zum Zug und so entschied er sich dazu, sich einer neuen sportlichen Herausforderung zu stellen.

Seine fußballerische Ausbildung erhielt Christoph Freitag im Nachwuchs des FK Austria Wien. Bereits in der Saison 2011/12 spielte der Mittelfeldmotor in Lustenau - und zwar auf Leihbasis für den FC Lustenau. Nach dem kurzen Gastspiel beim Ortsrivalen wurde er vom SC Wiener Neustadt verpflichtet und war dort drei Jahre lang bis zu seinem Wechsel zu Wacker Innsbruck.

Freitag unterschreibt beim Sportclub einen Vertrag für zwei Jahre.

Statements

Christoph Freitag
“Dass es mit dem Wechsel nach Lustenau geklappt hat, freut mich persönlich sehr. Ich wollte eine neue sportliche Herausforderung und die habe ich bei der Austria gefunden. Ich habe die Austria regelmäßig verfolgt und bin überzeugt, dass die Mannschaft viel Potenzial hat. Mir gefällt die Art wie hier Fußball interpretiert wird und welche Ziele der Verein verfolgt. Ich möchte meinen Teil dazu beisteuern, dass wir den nächsten Schritt machen und unser Potenzial abrufen, um zu den Top-Teams der Liga zu gehören.”

Valentin Drexel
“Mit Christoph Freitag haben wir exakt den Spieler verpflichten können, der unserem Profil für diese Position entspricht. Er bringt viel Erfahrung mit und verfügt über eine tolle Mentalität. Christoph ist ein absoluter Führungsspieler auf und abseits des Platzes. Ich bin überzeugt, dass er der Mannschaft und vor allem auch den jungen Spielern in ihrer Entwicklung helfen kann.”

Stephan Muxel
“Ich bin wirklich glücklich, dass der Transfer von Christoph geklappt hat. Hier hat Christian (Werner) ausgezeichnete Arbeit geleistet, um so einen Spieler nach Lustenau zu lotsen. Christoph Freitag ist in meinen Augen ein echter Führungsspieler und wird uns mit seinen fußballerischen und menschlichen Qualitäten weiterhelfen. Ich freue mich schon jetzt auf die neue Saison.”

Die Austria arbeitet weiter am Kader für die neue Saison und kann heute die nächste Verpflichtung bekannt geben. Mit Domenik Schierl wechselt einer der Leistungsträger vom SC Wiener Neustadt nach Lustenau.

Bereits vor dem Lizenzentzug für Wiener Neustadt war Sportdirektor Christian Werner mit Schierl in Kontakt, um ihn an den Rhein zu lotsen. Domenik Schierl vervollständigt nach dem Abgang von Nicolas Mohr das Torhüter-Team der Grün-Weißen. Er unterschreibt bei der Austria einen Vertrag für ein Jahr mit Option auf Verlängerung um ein weiteres Jahr.

Der Spieler - Domenik Schierl
Der 24-jährige durchlief die Nachwuchsabteilungen von Red Bull Salzburg und kam über den FC Liefering zu Wiener Neustadt. Dort avancierte der 1,85m große Torwart zum Stammtorhüter und führte die Neustädter seit November 2018 als Kapitän aufs Feld. Er kam in dieser Saison zu 20 Einsätzen und spielte fünfmal zu null.

Die Statements

Domenik Schierl
“Ich bin sehr glücklich, dass ich jetzt für Lustenau spielen werde. Ich hatte sehr gute Gespräche mit Christian (Werner) und ich kann mich mit dem Verein voll identifizieren. Lustenau zählt für mich zu den Top-Adressen in Liga Zwei und hat ambitionierte Ziele. Ich habe immer gerne in Lustenau gespielt, weil die Stimmung im Stadion mit den vielen Fans einfach ansteckend ist. Ich freue mich auf die nun beginnende Zeit in Vorarlberg.”

Sportvorstand Valentin Drexel
“Trotz seiner erst 24 Jahre konnten wir mit Domenik sehr viel an Erfahrung dazu gewinnen. Er hat bereits über 130 Spiele in der 2. Liga absolviert und trägt sicherlich dazu bei, unsere Qualität im Kader nochmals zu steigern. Er hat die Red Bull Schule genossen und ist nicht nur auf der Linie stark, sondern spielt auch sehr gut mit. Es freut mich sehr, dass wir ihn bei der Austria begrüßen dürfen.”

Sportdirektor Dr. Christian Werner
“Mit Domenik haben wir einen sehr guten Torwart verpflichten können. Wir wollen mit zwei starken Torhütern in die kommende Saison gehen und ich bin mir sicher, dass Domenik eine absolute Verstärkung und Bereicherung für unser Team ist.”

Trainingsauftakt und Testspiele

Freitag, 07 Juni 2019

Die eine Saison liegt hinter uns, die nächste lässt nicht lange auf sich warten. Hier haben wir alle vorläufigen Termine für euch zusammengefasst. 

Das Team von Gernot Plassnegger startet offiziell am 17. Juni um 15:00 Uhr wieder in die Vorbereitung. Neben einem kurzen Trainingslager vom 25. bis 28. Juni in Lech sind fünf Testspiele geplant:

29. Juni, 18:00 Uhr  Schwarzenberg SC Austria Lustenau vs. Vorarlbergauswahl
02. Juli, 18:00 Uhr Lustenau SC Austria Lustenau vs. Atromitos Athen
06. Juli, 17:00 Uhr Sevelen FC Vaduz vs SC Austria Lustenau
09. Juli, 18:30 Uhr Widnau FC Widnau vs SC Austria Lustenau
12. Juli, 16:00 Uhr Flawil FC Wil vs SC Austria Lustenau

Am 19. Juli steht dann auch schon das erste Pflichtspiel an und zwar im UNIQA ÖFB Cup.

Ein letztes Mal rollt der Ball im Planet Pure Stadion, danach folgt die Sommerpause. Bei Grün-Weiß geht es noch um die Absicherung des 3. Platzes, ansonsten steht das Spiel vor allem im Zeichen des Abschieds.

29 Runden liegen bereits hinter uns, Nummer 30 folgt heute gegen Wacker Innsbruck II. Die Tiroler müssen nach dem heutigen Spiel den Abstieg hinnehmen, da die Bundesliga-Truppe in der kommenden Saison wieder der 2. Liga angehört. Die 2. Mannschaft der Innsbrucker darf deshalb aber nicht unterschätzt werden. Sie haben eine hervorragende Saison gespielt  und war mit einem Top 10 Platz bester Liga-Neuling. Gernot Plassnegger weiß von der Gefährlichkeit der Gäste, will aber trotzdem, dass seine Mannschaft die Akzente setzt. "Wir wollen unseren Fans zum Abschluss noch einmal ein gutes Spiel Leistung bieten. Die Innsbrucker haben ihre Qualitäten, aber zuhause müssen wir den Ton angeben", so der Trainer. Die Vorgabe kommt nicht von ungefähr, ist man doch seit neun Heimspielen zuhause unbesiegt. 
Die Kaderdecke bei der Austria ist weiterhin angespannt. Nicolai Bösch und Marcel Canadi fehlen gesperrt, Pius Dorn fällt mit gebrochener Speiche im linken Arm ebenfalls aus. Ebenfalls keine Option heute sind William, Gabryel, Rocyan und Kevin Kunz. Dennoch wird die Austria nicht aufstecken und auf Sieg spielen.

Nach dem Spiel findet noch die Verabschiedung von sieben Spielern statt. Sandro Djuric, Nicolas Mohr, William, David Otter, Maximillian Waack, Petar Pavlovic und Timo Friedrich verlassen den Verein. Ebenfalls wird Co-Trainer Markus Rebernegg verabschiedet.

Spielbeginn ist heute um 17 Uhr, das Stadion ist ab 16 Uhr geöffnet.

Eine Jury bestehend aus Präsidenten, Managern und Trainern der HYPBET 2. Liga hat die Besten der Saison 2018/19 gewählt. Zusätzlich zu den bestehenden Kategorien Spieler und Tormänner wird erstmals auch der beste Trainer ausgezeichnet.

Den besten Spieler stellt unsere Austria mit Torjäger Ronivaldo. Der 30-jährige Brasilianer ist mit aktuell 23 Treffern für fast die Hälfte unserer Tore verantwortlich und auch die Torjägerkrone kann ihm damit kaum noch genommen werden. „Mit seinem attraktiven Spiel und Torinstinkt ist Ronivaldo eine Bereicherung für seinen Klub und die gesamte Liga,“ sagt Bundesliga-Vorstand Reinhard Herovits über den besten Spieler der Saison. Wir gratulieren Roni und danken ihm für diese hervorragende Saison!


Den Titel des besten Trainers konnte sich Thomas Silberberger von der WSG Wattens sichern. Gernot Plassnegger landete auf dem 3. Rang - Gratulation!

 

Die besten Spieler der Saison:

  1. Ronivaldo, SC Austria Lustenau
  2. Benjamin Pranter, WSG Swarovski Wattens
  3. Thomas Sabitzer, KSV 1919
  4. Matthäus Taferner, FC Wacker Innsbruck II
  5. Lukas Grgic, SV Guntamatic Ried

 

Die besten Trainer der Saison:

  1. Thomas Silberberger, WSG Swarovski Wattens
  2. Kurt Russ, KSV 1919
  3. Gernot Plassnegger, SC Austria Lustenau
  4. Gerald Baumgartner, SV Guntamatic Ried
  5. Ferdinand Feldhofer, SV Licht-Loidl Lafnitz


Die besten Tormänner der Saison:

  1. Johannes Kreidl, SV Guntamatic Ried
  2. Fabian Ehmann, KSV 1919
  3. Ferdinand Oswald, WSG Swarovski Wattens
  4. Michael Zetterer, SK Austria Klagenfurt
  5. Tobias Lawal, FC Juniors OÖ


 

Die Austria kann heute den Titelkampf mitenscheiden, denn Grün-Weiß ist beim Tabellenführer, der WSG Wattens, zu Gast. Die Tiroler können bei einem Sieg heute und einer Niederlage der SV Ried den Titel fixieren. Umgekehrt, kann bei einem Punkteverlust der Wattener die SV Ried die Tabellenführung zurückerobern und hätte am letzten Spieltag die Möglichkeit, aus eigener Kraft Meister zu werden.

Somit verfügt die heutige Partie über genügend Brisanz und dürfte nicht nur bei den Anhängern der grün-weißen Clubs Zuspruch finden. Die Lustenauer treten an, ohne für einen der beiden Titelaspiranten spielen zu wollen. "Wir konzentrieren uns nur auf unser Spiel und nicht auf irgendwelche Szenarien. Ich möchte von meiner Mannschaft den guten modernen Fußball der letzten Runden sehen - das nötige Selbstvertrauen dafür haben wir", so Trainer Gernot Plassnegger. Die Austria kommt mit einem 3:2 Erfolg im Rücken gegen Amstetten ins Gernot-Langes-Stadion. Außerdem ist noch eine kleine Rechnung aus der Hinrunde offen. Im Heimspiel waren die Lustenauer klar die bessere Mannschaft, am Ende gab es aber nur ein Unentschieden.
Aber die Wattener sind selbst in guter Form und beeindrucken mit ihrer Heimstärke. In den letzten 13 Auftritten zuhause gab es elf Siege und zwei Remis.

Mit Marco Krainz und David Otter stehen nach Gelbsperre zwei Stammkräfte wieder zur Verfügung, dafür sind Pius Dorn und Nicolai Bösch gesperrt. Kevin Kunz und Maximilian Waack sowie die langzeit-verletzten Pavlovic, Rocyan, Monteiro und William stehen nicht zur Verfügung.

Alle Fußballfans dürfen sich heute auf eine spannende Partie freuen. Diese wird von Laola1 in voller Länge übertragen. Natürlich gibt es wieder die Möglichkeit die Partie im Austria-Cafe mit Freunden und Austrianern zu verfolgen. Spielbeginn ist um 19:10 Uhr.

Am Ende waren die Akkus bei beiden Mannschaften leer. Nach dem Abpfiff sah man sowohl bei der Austria als auch bei Amstetten viele Spieler am Boden. In einer intensiven Partie setzten sich die Lustenauer am Ende verdient mit 3:2 durch.

Das Spiel brauchte keine lange Anlaufphase. Nach zehn Minuten jubelte die Austria erstmalig. Ronivaldo überraschte alle und erzielte aus über 35 Metern per Heber den Führungstreffer für Grün-Weiß. Nach nur 18 Minuten schien die Partie entschieden, als wieder der Brasilianer völlig richtig stand und eine Kopfballverlängerung von Firat Tuncer im Fünf-Meter-Raum über die Linie bugsierte. Die Amstetter kamen in weiterer Folge in Hälfte 1 zu einer richtig guten Chance, doch diese wurde vom erneut aufgebotenen Dejan Zivanovic souverän entschärft.

Auch in Hälfte zwei stand der junge Torhüter im Fokus. Die Gastgeber versuchten alles, um die Austria ins Wanken zu bringen. Doch mehrmals blieb Zivanovic Sieger. Nach 70. Minuten musste die Austria auf Nicolai Bösch verzichten. Der Youngster sah nur 50 Sekunden nach seiner Einwechslung für eine Grätsche Rot. Die nummerische Überzahl nutzte die SKU um durch Peham in Minute 80 den Anschlusstreffer zu erzielen. Doch die aufkommende Hoffnung, doch noch zu punkten, wurde vom eingewechselten Amoy Brown mit seinem ersten Tor in der 2. Liga in der 85. Minute zu nichte gemacht. Der erneute Anschlusstreffer - wiederum war es Peham - in der Nachspielzeit war nur noch Ergebnis-Kosmetik.

Gernot Plassnegger zeigte sich nach dem Spiel äußerst zufrieden, war sein Kader durch Ausfälle und Gelbsperren deutlich dezimiert. Bereits am kommenden Mittwoch ist die Austria bei der WSG Wattens zu Gast. Grün-Weiß kann dabei bei einem Punktegewinn die Entscheidung um den Meistertitel in Liga 2 auf den letzten Spieltag verschieben. Die Partie gibt es ab 19:10 Uhr auf Laola1.

Im Planet Pure Stadion können weiterhin Spiele bei Flutlicht stattfinden: im Rechtstreit zwischen Gemeinde, Austria und Nachbarin in Sachen Planet Pure Stadion ist das Urteil vom Landesgericht Feldkirch ergangen. Der Klage wurde nicht stattgegeben.

Das Urteil wurde im Umfeld der Austria natürlich mit Freude aufgenommen. “ Das ist im Sinne des Fußballs in Lustenau sehr erfreulich”, so Vorstands-Sprecher Bernd Bösch. Die Unklarheit in den letzten Monaten hat doch immer wieder für Verunsicherung gesorgt.

Im Urteil selbst ist festgehalten: “So ist der Betrieb einer derartigen Sportstätte regelmäßig ein wichtiger wirtschaftspolitischer und gesellschaftlicher Faktor für die umliegende Region. Auch an der Möglichkeit von Fernsehübertragungen der Spiele besteht ein erhebliches öffentliches Interesse und steigt mit solchen die Bekanntheit der Region in sportlicher wie in touristischer Hinsicht."

Allerdings sieht Bösch in dieser Sache keinen Sieger. "Gewonnen haben wir erst dann, wenn wir eine Lösung haben, mit der auch unsere Nachbarn gut leben können. Mit dem geplanten Ausbau des Planet Pure Stadions wird es möglich sein, hinsichtlich Lärm- und Lichtemissionen für unsere Nachbarn eine deutliche Verbesserung zu erreichen. Wir wollen keinen weiteren Konflikt, sondern einen möglichst breiten Konsens erarbeiten."

Ein großes Dankeschön richtet die sportliche und wirtschaftliche Führungsebene auch noch an Frau MMag. Olivia Lerch, die den Sportclub in dieser Sache vertritt. “Wir sind sehr dankbar, dass uns Olivia unterstützt hat. Sie hat sehr gute Arbeit geleistet”, so Vincent Baur von der Austria-Geschäftsstelle abschließend.

 

Heute Abend ist unser Team beim Aufsteiger in Amstetten zu Gast. Während es für die Austria "nur" noch um den dritten Platz geht, befindet sich der Gastgeber noch mittem im Abstiegskampf. 

Zwar haben die Amstetten fünf Punkte Vorsprung auf den SV Horn, der atkuell auf dem 15. und damit ersten Abstiegsplatz steht, dennoch dürfen sich die Niederösterreicher jetzt keinen Umfaller erlauben. Die SKU könnte bei einem Punktegewinn heute und passendem Verlauf der restlichen Spiele schon heute den Klassenerhalt fixieren, daher darf man einen top-motivierten Gegner erwarten.

Bei Grün-Weiß ist die Personaldecke angespannt. Krainz und Otter fehlen gelbgesperrt, Sandro Djuric, Maximilan Waack, Kevin Kunz und Petar Pavlovic sind verletzt bzw. krank. Dennoch will Gernot Plassnegger eine aktive Mannschaft sehen: "Wir lassen uns von den Ausfällen nicht aus der Ruhe bringen. Wir gehen mit Selbstvertrauen ins Spiel und werden hart für drei Punkte arbeiten". Nach der Vorstellungen gegen die SV Ried erhofft man sich natürlich bei der Austria eine Bestätigung dieser Leistung auch in der Fremde.

Die Partie wird auf Laola1.tv übertragen. Völlig werbefrei gibt es das Spiel im Austria-Cafe im Lustenauer Zentrum zu sehen. Das Team des Cafés freut sich auf viele fußballbegeisterte Besucher.

Heute um 19:10 wird das Top-Spiel der 27. Runde in der 2. Liga angepfiffen. Dabei trifft die Austria auf den derzeitigen Tabellenführer, die SV Ried. Zwar kann die Austria nicht mehr um den Titel mitreden, aber mitentscheiden eingreifen, kann sie sehr wohl. Denn neben der SV Ried trifft die Austria auch noch auf Wattens und kann so zum Zünglein an der Waage mutieren.

Volle Konzentration jetzt aber auf das heutige Spiel. Die Rieder zeigen sich aktuell in bestechender Form und haben in der Rückrunde noch kein Spiel verloren. Hinzu kommt, dass sie in den letzten sechs Spielen 23 Tore erzielt haben. Die Austria muss daher besonders in der Defensive ihre Hausaufgaben machen. Die Gäste lassen sich nicht lange bitten, wenn es um das Tore schießen geht. Die Favoritenrolle liegt also ziemlich klar bei den Gästen. Dennoch ist das Team von Gernot Plassnegger top motiviert und richtet eine Kampfangsage in Richtung der Vikinger: "Wir haben keine Angst vor Ried. Wir sind aktuell auch in einer guten Verfassung und haben genug Selbstvertrauen, um unser Spiel durchzuziehen. Zuhause haben wir auch noch unsere Fans im Rücken, die uns dabei helfen werden, den Gästen Probleme zu bereiten". Der Heimvorteil könnte sicherlich mitentscheidend sein, denn die Austria ist seit acht Liga-Spielen zuhause unbesiegt. Auf der anderen Seite spricht die Gesamtbilanz deutlich für Ried - der letzte Sieg gegen die Oberösterreicher liegt leider 15 Jahre zurück. Aber jede Serie reißt einmal.

Kadertechnisch muss Gernot Plassnegger auf Djuric, Gabryel und William verzichten. Spieler wie Ronivaldo und Canadi sind angeschlagen, wollen aber auf alle Fälle spielen. Wenn im Vorfeld keine Anzeichen einer schwereren Verletzung auftauchen, sollte es wohl kaum Veränderungen in der Startelf der Grün-Weißen geben. Im letzten Spiel gewann man gegen die Young Violets 5:2 - die Rieder kamen im Duell mit den Violetten nicht über ein 3:3 hinaus. Zu biegen ist der Tabellenführer allemal, jedoch fordert diese Aufgabe Einsatz und den nötigen Willen.

Umweltfreundlich zum Spiel
Beim Heimspiel gegen die SV Ried stehen neben dem Fußball die Themen Nachhaltigkeit und Mobilität im Mittelpunkt. Daher ermöglicht die Austria in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Lustenau allen Austria-Anhängern in Lustenau die kostenlose Anreise zum Spiel mit dem Anrufbus Unterland.
Der Anrufbus kann über die App “Unterland Anrufbus” bestellt werden. Wenn als Ziel das „Planet Pure Stadion“ angegeben wird, erfolgt die Fahrt kostenlos. Alternativ kann er auch telefonisch unter der Nummer 0676 9305 110 bestellt werden. Auch hier gilt als Ziel muss das Planet Pure Stadion genannt werden. Die Rückfahrt muss dann über das öffentliche Verkehrsnetz erfolgen, da der Anrufbus nur bis 20 Uhr unterwegs ist. 

Die Austria kann heute ihre erste Neuverpflichtung für die Saison 2019/20 bekanntgeben. Mit Matthias Morys vom VfR Aalen (geboren am 19.03.1987) ist dem Sportclub eine wichtige Verpflichtung für die kommende Saison geglückt.

Der Kader des SC Austria Lustenau hat ersten Zuwachs bekommen. Mit Flügelspieler Matthias Morys verstärkt ein 32-jähriger Routinier die Mannschaft von Trainer Gernot Plassnegger. Morys kommt vom deutschen Drittligisten VfR Aalen an den Rhein und unterschreibt einen Zweijahresvertrag mit Option auf Verlängerung um ein weiteres Jahr. Der Deutsche ist Topscorer der Aalener mit neun Treffern. Zusätzlich lieferte er in dieser Saison bereits vier Torvorlagen.

Der Spieler
Matthias Morys begann seine fußballerische Karriere im Jugendbereich bei TSG Backnang, dem TSV Schmiden und der SpVgg Rommelshausen. Über Normannia Gmünd und die Nachwuchsabteilung des VfB Stuttgarts schaffte er den Weg in den Profifußball. Nach Spielzeiten bei den Kickers Offenbach und Chernomorets Burgas (Bulgarien) landete der Deutsche erstmals beim bisherigen Arbeitgeber VfR Aalen. Anfang 2013 wechselte Morys dann zu Sonnenhof-Großaspach, wo er mit 16 Treffern und neun Vorlagen zu den besten Scorern der Liga zählte. Dadurch wurde auch RB Leipzig auf den damals 26-jährigen aufmerksam, die ihn dann für zwei Jahre verpflichteten. Mit Leipzig erlebte der Flügelspieler die Aufstiege in die dritte Liga sowie die zweite deutsche Bundesliga. Insgesamt absolvierte er 49 Partien für RB Leipzig. Nach 13 Spielen in der zweiten Bundesliga wurde Morys im Winter 2015 an Sonnenhof-Großaspach verliehen. Ein halbes Jahr später, nach Ende des Leihgeschäfts, unterschrieb der Deutsche dann beim VfR Aalen. Seine Gesamtbilanz in Aalen: 147 Spiele, 44 Tore und 21 Torvorlagen.

Die Statements

Neuzugang Matthias Morys
“Ich freue mich auf die spannende Aufgabe in Lustenau. Die Gespräche mit Christian Werner waren sehr gut, Verein und Umgebung haben mich und meine Familie positiv beeindruckt. Die Vorstellungen und Pläne des Vorstands sowie des Trainers haben mich endgültig überzeugt, diesen Schritt zu gehen. Ich will meinen Teil dazu beitragen, dass wir unsere gemeinsamen Ziele bei der Austria erreichen. Mit meiner Erfahrung möchte ich außerdem den jungen Spielern bei ihrer Weiterentwicklung helfen.”

Sportdirektor Dr. Christian Werner
“Matze ist der absolute Wunschspieler der gesamten sportlichen Abteilung. Wir haben schon seit Monaten intensiven Kontakt, da er genau unserem Anforderungsprofil entspricht. Er ist erfahren und trotz seines Alters überzeugt er mit seinem Tempo und seiner Torgefährlichkeit. Dass er auf mehreren Positionen variabel einsetzbar ist, ist ein weiterer Faktor, der uns überzeugt hat. Wir sind froh, dass sich Matze für uns und gegen viele Angebote aus Deutschland entschieden hat. Ich bin mir sicher, dass er eine extreme Bereicherung für unser Spiel wird. ”

Sportvorstand Valentin Drexel
"Matze bringt viel Erfahrung und vor allem jene Einstellung mit, die wir bei der Austria brauchen. Neben seinen fußballerischen Qualitäten wie Tempo und Torriecher haben uns seine mentale Stärke und sein Drang unbedingt siegen zu wollen überzeugt. Ich bin überglücklich, dass wir ihn für uns gewinnen konnten."

Vorstandssprecher Bernd Bösch
"Mit Matthias Morys stärken wir unsere Mannschaft mit einem erfahrenen Leistungsträger. Ich freue mich, dass uns diese erste wichtige Verpflichtung gelungen ist."

Souveräner Auftritt der Austria in Grün bei der Austria in Violett - mit einem 5:2 Auswärtserfolg in Wien sichert der Sportclub Platz 3 ein wenig ab. Lucas Barbosa, Marcel Canadi und Ronivaldo erzielten dabei die Treffer für Grün-Weiß.

Das Team von Gernot Plassnegger begann furios und ging bereits nach nur vier Minuten durch Lucas Barbosa in Führung. Die Hausherren sahen dabei nicht gut aus, als der neu in die Startelf gerückte Alexander Rancher nach Ballerorberung den Brasilianer ideal bediente und der unbedrängt einschieben konnte. Doch das Spiel blieb weiterhin spannend, denn in der 11. Minute fiel der Ausgleich. Doch die Austria ging durch Marcel Canadi nach 15 Minuten wieder in Führung. Der Sportclub schaltete danach einen Gang zurück und agierte auch defensiv nun stabiler, dennoch musste man kurz vor der Pause den Ausgleich hinnehmen.

In Halbzeit zwei erhöhten die Grün-Weißen den Druck auf die Hausherren, die zunehmend Probleme bekamen. Nach knapp 70 Minuten traf Lucas Barbosa nach idealer Vorarbeit von Ronivaldo zum 3:2. Die Young Violets mussten dadurch offensiver agieren, was zu Räumen für die Gäste führte. Zuvor noch als Vorbereiter in Szene, erzielte dann Ronivaldo nach 75 Minuten den vorentscheidenden Treffer zum 4:2. In weiterer Folge hatte die Austria dann noch ein wenig Glück, als die Hausherren in Violett zweimal nur die Torumrandung trafen. Den Schlusspunkt der Partie setzte dann Marcel Canadi, der mit einem schönen Heber in der 90. Minute Torhüter Mirko Kos keine Chance ließ.

Grün-Weiß steht nun dank der anderen Ergebnisse mit zwei Punkten Vorsprung auf dem dritten Platz. Am kommenden Freitag wartet mit der SV Ried ein wahres Spitzenspiel auf Grün-Weiß. Die SV Ried ist mitten im Aufstiegskampf und ein Punkteverlust gegen uns, könnte am Ende mitentscheidend sein.

Nur noch fünf Runden sind in der Meisterschaft zu spielen. Diese möchte die Austria nutzen, um das kleine Saisonziel "mehr Punkte als in der Hinrunde" noch zu erreichen. Aktuell fehlen zwei Punkte, um mit der ersten Saisonhälfte gleichzuziehen. Zusätzlich winkt bei anpsrechender Punkteausbeute bis zum Saisonende Platz 3 in der Endwertung.

Bis dahin ist aber doch noch ein Stückchen zu gehen, auch wenn bereits in weniger als einem Monat die Sommerpause beginnt. Es warten spannende Duelle auf Grün-Weiß. Unter anderem fordert man noch beide Teams, die den Titel untereinander ausmachen. Man könnte also das berühmte Zünglein an der Wage sein.

Doch zunächst gilt die volle Konzentration dem heutigen Gegner, den Young Violets. Die zweite Garnitur des FK Austria Wien befindet sich mitten im Abstiegskampf. Die Veilchen haben zwei Punkte Rückstand auf den rettenden 13. Platz und benötigen dringend Punkte. In den letzten sechs Runden gab es drei Niederlagen und drei Remis. Man darf erwarten, dass daher bei den Veilchen einige Profis aus dem Bundesliga-Kader zum Einsatz kommen werden. Daher wird es für Grün-Weiß heute kein Spaziergang werden, es gilt konzentriert den Außenseiter anzugehen und unter Druck zu setzen.
Trainer Gernot Plassnegger kann dafür fast aus dem vollen Schöpfen, lediglich Sandro Djuric fällt mit einer Entzündung im Knie aus. Endgültig zu seinem Comeback dürfte heute dafür Darijo Grujcic kommen. Der junge Innenverteidiger saß letzte Woche nach vier Monaten Zwangspause endlich wieder auf der Bank, heute sollen die ersten Spielminuten folgen. "Darijo hat in den letzten Wochen tolle Fortschritte gemacht, er gibt im Training alles und hat sich Einsatzminuten verdient", so Plassnegger. Der Steierer erwartet heute eine souveräne Mannschaftsleistung und fordert von seinen Spielern sich zu zeigen - für die Austria oder für andere Vereine.

Spielbeginn ist um 19.10 Uhr. Die Partie gibt es auf Laola1.tv. Wie üblich kann man das Spiel ohne Werbeunterbrechungen im Austria Cafe genießen.

Am vergangenen Samstag herrschte ein wenig Hektik im Planet Pure Stadion. Etwas mehr als 2 Stunden vor Spiel legte ein Blitz einen Großteil der elektrischen Anlagen im Stadion lahm, bis zu Spielbeginn konnte vieles wieder in Gang gebracht werden, lediglich die Spieluhr und die Videowall standen an diesem Nachmittag still.

Ein wenig gelähmt zeigte sich auch die Austria zu Beginn der Partie gegen den SK Vorwärts Steyr. Der Gegner aus Oberösterreich spielte wie erwartet sehr defensiv und ließ sich kaum aus der eigenen Hälfte locken. Grün-Weiß fand kaum ein Mittel gegen den Gast und so blieb ein Abschluss von Lucas Barbosa - er umkurvte nach Lochpass von Ronivaldo Torwart Großalber, traf aber aus spitzem Winkel nur das Außennetz - die einzige nenneswerte Offensivaktion der Hausherren. Auf der anderen Seite entstand nur einmal ein wenig Gefahr nach einem Eckball, doch es blieb beim torlosen Remis.

Beide Teams kamen unverändert aus der Pause und die Austria fand ein wenig besser in die Partie. Nach 53 Minuten dann die erlösende Führung für Grün-Weiß. Marcel Canadi entschied sich nach eine Ablage von Ronivaldo per Brust und nach einem schnellen Haken, mit seinem schwächeren rechten Fuß abzuziehen. Damit hatte keiner gerechnet und so musste Steyr mitansehen wie der Ball im Tor landete. Nach dem Tor erhofften sich die Austria-Anhänger, dass nun offensiv mehr möglich werde, doch die Gäste aus Oberösterreich änderten kaum etwas an ihrer Spielweise. Sie profitierten aber vom böigen Rückenwind, der das Austria-Spiel zusätzlich hämte. Wieder wurden die Steyrer nach Eckbällen gefährlich - einmal rettete die Stange zusammen mit Kevin Kunz vor einem direkt verwandelten Eckball und ein anderes Mal traf Gasperlmair nur die Latte. Nach dem Lattentreffer konnte man aber glücklicherweise den Deckel doch noch vorzeitig draufpacken. Die Steyrer waren einmal defensiv nicht gut sortiert, da nützte Pius Dorn die Möglichkeit und bediente den völlig freistehenden Lucas Barbosa, der wie schon zu vor Canadi, trocken ins rechte Eck verwandelte (75.). Wie schon im letzten Heimspiel gegen Linz entschieden Canadi und Barbosa die Partie für Grün-Weiß. 

Gernot Plassnegger sprach nach der Partie von einem wichtigen Sieg, denn man habe in dieser Saison "andere Spiele schon mit besserer Vorstellung" nicht gewonnen. Die Austria übernimmt damit Rang 3 in der Tabelle und kann kommenden Freitag, 10. Mai, gegen die Young Violets Austria Wien mit einem Sieg verteidigen.

Die Meisterschaft in der 2. Liga neigt sich dem Ende zu. Sechs Runden sind noch ausständig. Nach drei Siegen in Folge, gab es zuletzt in Kapfenberg eine Niederlage. Ein kleiner Dämpfer im Kampf um Platz 3, doch heute soll mit einem Sieg gegen Schlusslich Vorwärts Steyr dieser Ausrutscher wett gemacht werden.

Die Statistik spricht deutlich für die Austria. Die Gäste aus Steyr sind Tabellenletzter und stellt mit 52 Gegentoren die schlechteste Defensive der Liga. Die Oberösterreicher haben schon durch einen Wechsel auf dem Trainerposten - Gerald SCheilehner wurde von Wilhelm Wahlmüller ersetzt - versucht, das Ruder herumzureißen, doch der Trainereffekt blieb aus. Seit neun Spielen ist Vorwärts Steyr sieglos, der Druck hinsichtlich Abstieg enorm.Man darf einen angeschlagenen Gegner erwarten, der sich sicherlich defensiv präsentieren wird. Aber wie man weiß, sind angeschlagenen bzw. verletzte Gegner oft die gefährlichsten.

Bei der Austria hat man die Niederlage gegen Kapfenberg abgehakt. In der Steiermark im Dino-Duell lief einfach nichts rund, das Runde wollte einfach nicht ins Eckige. "Wir haben den Beginn verschlafen, danach aber immer besser in die Parite gefunden", so Trainer Plassnegger. "Wir hätten aber wohl noch länger spielen können und keinen Treffer erzielt".
Wieder mit an Board sind nach längerer Verletzung Darijo Grujcic und Rocyan. Beide werden aber wohl zunächst auf der Bank Platz nehmen. Ob Trainer Plassnegger mit Doppelspitze oder wie zuletzt mit nur einer Solospitze auftreten wird, wollte der Steirer im Vorfeld nicht preisgeben. Wobei wahrscheinlich eine leichte Tendenz in Richtung Doppelspitze bestehen dürfte, da man gegen das Tabellenschlusslicht das aktivere Team sein muss und will.

Spielbeginn ist wie gewohnt um 16:30 Uhr. Im Anschluss an das Spiel findet im Glashaus ein Konzert mit "Fish&Schnitzel" statt. Der Eintritt dazu ist wie gewohnt frei.

Weiter geht es mit den steirischen Wochen für die Austria. Nach dem Erfolg in Lafnitz folgt heute das Dino-Duell der Liga. Bereits zum 48. Mal trifft Grün-Weiß auf den Kapfenberger SV.

Die Austria befindet sich mitten im Kampf um Platz 3. Seit dem Sieg gegen Lafnitz lacht man das erste Mal seit langem vom Treppchen der Liga. Doch in den verbleibenden Runden kann sich hier noch viel tun - fünf Teams befinden sich in Schlagdistanz, daher ist Nachlassen nicht erlaubt. Eines dieser fünf Teams ist der Kapfenberger SV, deshalb ist es umso wichtig heute zu punkten.

Mit zehn Punkten aus den letzten vier Spielen darf man mit breiter Brust in Kapfenberg auftreten. Dennoch wird es kein Spaziergang werden, denn die Vergangenheit hat gezeigt, dass in diesem Duell alles möglich ist. Ungern denkt man an die Hinrunde zurück, als man schon früh einem 0:2 Rückstand gegen die Falken nachlaufen musste. Am Ende musste man sich trotz Aufholjagd doch noch 2:3 geschlagen geben. Es ist also auch noch eine kleine Rechnung offen. 

Die Steirer spielen eine durchwachsene Rückrunde, konnten aber ebenfalls ihre letzten beiden Spiele gewinnen. Es wird ein Spiel auf Augenhöhe, indem die Kleinigkeiten entscheidend sein werden. Das Team von Gernot Plassnegger muss das Spiel kontrollieren und über Laufbereitschaft und Kampf die Steirer in Bedrängnis bringen. Personell kann der Trainer der Grün-Weißen aus dem Vollen schöpfen. Erstmals wieder mit dabei ist Darijo Grujcic - der junge Innenverteidiger hat die erste volle Trainingswoche nach seinem Blinddarmdruchbruch hinter sich. Er wird aber zunächst sicherlich auf der Bank Platz nehmen.

Die Partie wird von Laola1 übertragen. Natürlich kann die Partie wieder im Austria Café und im Austria Nachwuchsheim in einer gemütlichen Runde verfolgt werden.

Heute um 19:10 Uhr beginnen für die Austria die steirischen Wochen. Zunächst gastiert man beim SV Lafnitz, danach folgt das Gastspiel beim Kapfenberger SV. Doch zu nächst volle Konzentration auf den Aufsteiger.

Schmerzhaft darf man noch an das Hinspiel gegen die Lafnitzer zurückdenken. Überraschend musste sich die Grün-Weißen am Ende dem Liganeuling zuhause 1:3 geschlagen geben. Eine Niederlage, die keiner erwartet hätte. Umso motivierter sind die Austrianer sich für diese Pleite zu revanchieren. Mit zwei Siegen zuletzt darf man auch mit breiter Brust antreten.

Bei den Lafnitzern ist das Frühjahr bisher nicht nach Wunsch verlaufen. Man holte erst vier Punkte und befindet sich mitten im Abstiegskampf. Dennoch darf das Team nicht unterschätzt werden. Einen der vier Punkte holte man sich zuhause gegen den momenten Zweiten und Langzeit-Tabellenführer Wattens. Wenn die Austria an die Leistung von letzter Woche gegen BW Linz anschließt, wird es aber für die Steirer schwierig werden. Die Austria-Kicker wissen, dass es um Vertragsverlängerungen bzw. um Empfehlungen für andere Vereine geht und sind daher nach wie vor voll bei der Sache. Grün-Weiß möchte mindestens noch Tabellendritter werden mit einem Sieg heute, könnte man bei Ausrutschern von BW Linz und Wacker Innsbruck II schon einmal auf dem Treppchen Probestehen.
Kadertechnisch wird es wahrscheinilch keine Veränderungen geben, da die Leistungen zuletzt gepasst haben. Gernot Plassnegger, der unter der Woche beim UEFA-Pro-Lizenz Kurs weilte, wird keine Experimente mehr versuchen: "Das Spiel gegen Linz und die kommenden zwei Begegnungen sind jene Spiele, die wir im Herbst unnötig hergeschenkt haben. Wir wollen das wiedergutmachen und Punkte sammeln".

Die Partie gibt es im Livestream auf Laoal1.tv zu sehen. Wer gerne in einer gemütlichen Runde schauen möchte, ist herzlich ins Austria Cafe eingeladen. Dort wird die Partie ohne Werbeunterbrechungen übertragen und man kann auch ein Bier in der Abendsonne genießen.

Souveräner Heimsieg gegen BW Linz

Dienstag, 16 April 2019

Kein Zittern, kein Last-Minute-Siegtreffer - am vergangenen Sonntag lieferte die Austria ein gutes Spiel ab und entschied die Partie gegen den BW Linz souverän mit 2:0 für sich.

In den ersten Minuten tasteten sich beide Teams ab, keiner wollte den ersten Fehler begehen. Nach knapp zehn Minuten kam das erste Mal Gefahr im Linzer Strafraum auf. Marco Krainz bediente Ronivaldo ideal, doch der Abschluss des Brasilianers kann von Torwart Helac entschärft werden. Nur zwei Minuten später zappelte der Ball im Linzer Tor, doch der Treffer von Nicolai Bösch wurde aufgrund vermeintlichem Abseits nicht gegeben. Nach einer Viertelstunde kamen die Linzer besser ins Spiel, richtig gefährlich wurde es nach einer halben Stunde als Dramac aus zwei Metern alleinstehend nur Kevin Kunz traf anstatt ins völlig offene Tor. Da hatte die grün-weiße Abwehr bei einem Querpass von Alan Carius nicht aufgepasst. Die Linzer hatten danach Glück, dass sie nicht zu 10. weiter spielen mussten. Torwart Helac wrestelte Ronivaldo nach einem Ballverlust klar als letzter Mann nieder, aber Schiedsrichter Gnam ließ keinen Piff ertönen. Dafür schickte er unverständlicherweise Torwart-Trainer Mathias Nessler auf die Tribüne. Kurz vor der Pause war es dann wieder Ronivaldo der nach einer Ecke Helac zu einem guten Reflex zwang. Nur eine Minute später gab es wieder das Duell Ronivaldo gegen Helac. Der Brasilianer trat zum Freistoß an und zirkelte den Ball direkt ans Lattenkreuz - da wäre Helac chancenlos gewesen. Und wieder nur drei Minuten später fischte Helac einen schönen Schlenzer Ronivaldos aus dem Kreuzeck. Die Linzer fanden außer der Chance von Dramac keine Möglichkeiten mehr vor und waren froh und glücklich, dass es zur Pause 0:0 stand.

In Durchgang zwei konnte die Austria zunächst nicht an die Leistungen in Durchgang 1 anknüpfen. Ungenauigkeiten und das fehlende Glück führten auf beiden Seiten zu viel Mittelfeldgeschehen. Daraufhin reagierte Gernot Plassnegger mit einem Doppelwechsel und brachte mit Canadi und Lucas Barbosa zwei Alternativen im Offensivspiel. Der Steirer bewies damit ein Näschen, denn nur sechs Minuten nach seiner Einwechslung erzielte Canadi nachdem zuvor dreimal Helac zur Stelle war, den Führungstreffer (66.). Mit dem Führungstreffer kam die Austria wieder in Fahrt und in Minute 71 stach dann auch der zweite Joker zu. Lucas Barbosa war zur Stelle und drückte den Ball über die Linie. Zuvor bediente Canadi Ronivaldo ideal und dessen Kopfball konnte Helac gerade noch abwehren, aber eben vor die Füße von Barbosa. Die Linzer fanden überhaupt nicht mehr statt und versuchten es aus der Distanz. In der Nachspielzeit hätte Ronivaldo noch zwei Chancen auf den dritten Treffer gehabt, doch der Brasilianer blieb an diesem Tag glücklos.

Die Austria springt mit dem Sieg auf Rang 5 und befindet sich damit mittem im Rennen um den dritten Platz. Für das Team von Plassnegger stehen jetzt steirische Wochen an. Zunächst ist man in Lafnitz und Kapfenberg zu Gast.

Die Austria befindet sich im Aufwärtstrend. Nachdem zum Rückrundenstart nicht viel zusammen lief und die Ausfälle dem Team doch stärker zu schaffen machten als erwartet, konnte sich Grün-Weiß zuletzt stabilisieren. In den letzten beiden Spielen holte man vier Punkte. Diesen positiven Trend will man nun vor allem auch nach dem positiven Lizenzbescheid aufrecht erhalten.

Die Leistungen zuletzt waren mit einer deutlichen Leistungssteigerung verbunden. Speziell defensiv konnte die Mannschaft von Gernot Plassnegger die eigenen Fehler minimieren. Auch offensiv war die Austria endlich wieder in der Lage Chancen in Tore umzuwandeln - in manchen Situationen auch mit ein wenig Glück, aber das gehört zum Fußball halt auch dazu. Nach wie vor muss man sich aber die Frage stellen, welche Ziele man in dieser Spielzeit noch verfolgen kann. Zur Spitze ist der Abstand bereits groß, in Richtung Tabellenende wird man wohl auch nicht mehr blicken müssen, auch wenn im Fußball alles möglich ist.
Für Gernot Plassnegger läuft daher auch schon parallel die Vorbereitung auf das kommende Jahr. Die Spieler sollen sich empfehlen, der Kern der Mannschaft, der für kommendes Jahr schon Verträge hat, soll die Spiele nutzen, um noch mehr zusammenzuwachsen. Sportlich will man noch das Ziel erreichen, mehr Punkte zu erreichen als in der Hinrunde - dafür braucht es vor allem Siege.

Einen dieser Siege will man heute gegen den Tabellendritten BW Linz einfahren. Anfang Saison hätten sich wohl nicht viele vorstellen können, dass die Linzer vorne in der Tabelle mitmischen können. Doch die Oberösterreicher spielten eine ausgezeichnete Hinrunde. Im Frühjahr läuft es bei den Blau-Weißen bisher aber auch sehr durchwachsen, die Ergebnisse erinnern eher an die Vorsaison als man ohne Ligareform abgestiegen wäre. Zu Beginn der Rückrunde setzte es vier Niederlagen in Folge. Danach gab es ein Unentschieden gegen Wattens und zuletzt einen Sieg beim FAC.

Es ist kaum möglich, in diesem Spiel einen Favoriten auszumachen. Beide Teams konnten mit den Ergebnissen in den letzten Spielen ein wenig Selbstvertrauen tanken, aber Vorteile dürfte es für keinen geben. Ein kleiner Vorteil für Grün-Weiß könnte das Heimrecht sein. Im eigenen Stadion ist Grün-Weiß seit sechs Spielen unbesiegt und zusätzlich hat die Austria einen starken, zwölften Mann auf den Rängen, der das Spiel mitentscheiden kann.

Die Austria kann es doch noch. Mit einem Tor in letzter Sekunde sicherte sich der Sportclub auswärts beim FC Liefering 2019 den ersten Dreier in der Fremde. Das Brasilianisches Sturmduo Barbosa und Ronivaldo setzten die Ausrufezeichen auf Seiten der Gäste.

Die Grün-Weißen wurden beim Gastspiel in Grödig von Markus Rebernegg und Thiago de Lima Silva gecoacht. Trainer Gernot Plassnegger musste krankheitsbedingt passen. Das Trainer-Duo sah am Feld einen offenen Schlagabtausch zweier Mannschaften auf Augenhöhe. Die erste Chance des Spiels gehörte Ronivaldo, doch das Visier war noch nicht gut eingestellt. Auf der Gegenseite durfte man nach knapp einer Viertelstunde über die Führung jubeln. Nach einem Abwehrfehler wurde Torhüter Kevin Kunz gefühlvoll mit einem Heber bezwungen. Die Austria steckte aber nicht auf und kam fast im Gegenzug durch Sandro Djuric zu einer guten Möglichkeit. Es dauerte dann aber bis zur 28. Minute ehe die Grün-Weißen jubeln konnten. Ronivaldo verwandelte einen Strafelfmeter sicher zum Ausgleich.

In der zweiten Halbzeit drängten beide Team auf den zweiten Treffer. Doch die beiden Torhüter Kunz und Antosch gingen mehrmals als Sieger aus den Duellen. Für die Austria vergaben Waack (69.) und Ronivaldo, auf der anderen Seite rettete Kunz stark gegen Pokorny (70.) und Diakite (83.). Als wohl schon viele mit einem Unentschieden rechneten, stachen die Joker der Austria. Der eingewechselte Amoy Brown überspielte am rechten Flügel seinen Gegenspieler und bediente Lucas Barbosa am kurzen Pfosten ideal, dass dieser den Ball sehenswert ins Tor bugsierte. Welcher Druck auf den Spielern lastete, zeigte sich mit dem Torjubel. Die gesamte Mannschaft jubelte gemeinsam am Spielfeld. Konzentration war keine mehr von Nöten, das Spiel wurde direkt nach dem Treffer abgepfiffen, ein erneuter Anstoß blieb aus.

Mit diesem Sieg konnte die Mannschaft sich in der Tabelle einen Platz nach vorne schieben und den Abstand zum Tabellenende halten. Die nächste Chance auf Punkte gibt es am kommenden Samstag, 13. April 2019, um 16:30 Uhr, gegen den FC Blau-Weiß Linz.

Heute Abend trifft die Austria auswärts auf die Jungbullen aus Salzburg. Beide Teams stehen im Mitelfeld der Tabelle, dennoch dürfte die Partie sehr interessant werden, hat es doch in der Vergangenheit schon deis eine oder andere spannende Duell gegeben.

Nach der Niederlage bei den Juniors folgte zuhause ein mageres 0:0 gegen den Flordisdorfer AC. Das Ergebnis ließ zwar zu wünschen übrig, doch immerhin konnte sich das Team von Gernot Plassnegger im Vergleich zum Auftritt davor vor allem defensiv stabilisieren. Diese positiven Eindrücke gilt es jetzt mit ins Spiel beim FC Liefering zu nehmen und sie dort auch zu bestätigen. Hart arbeiten muss man aber weiterhin an der Chancenauswertung - hier gibt es Nachholbedarf.

2019 ist noch nicht das Jahr der Grün-Weißen. Einige machen sich wohl schon Gedanken über die Zukunft, doch es sind noch zehn Runden in der laufenden Meisterschaft zu absolvieren. In den bisherigen fünf Runden der zweiten Meisterschaftshälfte gab es zwei Unentschieden, zwei Niederlagen und nur einen Sieg. Diese Bilanz soll heute zumindest mit einem Sieg schon einmal ausgeglichen werden. Um zum Erfolg zu gelangen, hat Trainer Plassnegger auch schon die Maschroute vorgegeben: "Wir brauchen eine klasse Leistung, um Liefering zu besiegen. Entscheidend wird unser Abwehrverhalten sein und auch wie schnell wir in die Offensive umschalten können". Personell hat Gernot Plassnegger den selben Kader zur Verfügung wie schon gegen den FAC, daher dürfte es in der Aufstellung keine all zu großen Überraschungen geben.

Spielbeginn ist um 19.10 Uhr. Die Partie wird wieder live im Austria-Cafe ohne Werbeunterbrechungen übertragen.

Auf der Jagd nach drei Punkten

Samstag, 30 März 2019

In der 20. Runde gastiert der Floridsdorfer AC im Planet Pure Stadion. Nach der zuletzt zu hoch ausgefallenen Niederlage gegen den FC Juniors sind die Austrianer auf Wiedergutmachung aus. Doch die Personaldecke ist angespannt, die Form nicht wie gewünscht - dennoch will man heute keine Ausreden suchen und die Punkte in Lustenau behalten.

Die Länderspielpause liegt hinter uns und der Fokus gilt wieder dem Clubfußball. Grün-Weiß hat die Länderspielpause genützt, um kleinere Verletzungen auszukurieren, da die Personaldecke bereits sehr angespannt ist. Neben den Verletzten Grujcic und Rocyan hat sich in der Länderspielpause auch William verletzt und dürfte in der aktuellen Saison wohl eher kein Spiel mehr bestreiten. Die Verletzung des Brasilianers passierte im Test gegen den FC Winterthur, der leider mit 1:5 verloren ging. Das Spiel darf man aber nicht überwerten, da beinahe alle fitten Spieler zum Einsatz kamen, dennoch sorgt das Ergebnis natürlich nicht für pure Freude.

Freude soll am Ende des Spiels gegen den FAC bestehen. Gernot Plassnegger gab im Gespräch klar zu verstehen, dass heute Wiedergutmachung betrieben werden muss. "Wir haben zuletzt unsere Chancen nicht genutzt und unsere Fehler wurden sofort bestraft. Heute brauchen wir eine kompakte Defensive, um unseren Fans etwas zurückzugeben". Der Steirer kann im Spiel gegen die Wiener wieder auf Kapitän Marco Krainz setzen, der endlich seine Grundausbildung beim Bundesheer hinter sich gebracht und nun wieder den Anschluss zum Team gefunden hat.

Die Wiener, die von Ex-Austria-Coach Andreas Heraf trainiert werden, liegen zwar drei Plätze hinter der Austria, aber nur ein Punkt trennt die beiden Teams. Es geht also im Spiel nicht nur darum, Wedergutmachung zu betreiben, sondern auch aufzupassen, nicht noch weiter nach unten in der Tabelle zu rutschen. Die Abstände sind knapp und in dieser Liga kann jeder jeden schlagen. Einfach wird es heute auf keinen Fall. Nach den letzten Ergebnissen ist das Selbstvertrauen wohl kein Argument, das für die Austria spricht. Aber auch der FAC verlor seine letzten beiden Spiele. Man darf ein Spiel mit viel Kampf erwarten, schönen Fußball wird es für die Zuschauer heute eher nicht geben. Das Ziel muss es sein die Null zu halten, denn vorne sind Ronivaldo & Co. immer für ein Tor gut.

Testspiel gegen den FC Winterthur

Mittwoch, 20 März 2019

unsere Mannschaft bestreitet am Donnerstag ein Testspiel gegen den FC Winterthur, 2. Liga Schweiz.

SC Austria Lustenau – FC Winterthur
Spielbeginn: 15.00 Uhr
Ort: Planet Pure Stadion, Lustenau

Die Bewirtung für die Zuschauer erfolgt im „Nachwuchs-Heim“.

Weiter geht es in der 2. Liga Österreichs. Unsere Austria ist auswärts zu Gast beim FC Junios OÖ. Die zweite Garnitur der Linzer ist gespickt mit Talenten, doch in der Hinrunde feierte das Team von Gernot Plassnegger einen soueränen 2:0 Sieg.

Diesen Erfolg möchte Trainer Plassnegger und seine Mannschaft heute natürlich am liebsten wiederholen. Der Last-Minute-Sieg gegen den SV Horn hat dem Selbstvertrauen und der Moral gut getan, dennoch darf man keinen Spaziergang erwarten.

Zuletzt tat man sich mit dem Tore Schießen in fremden Stadien schwer, aber dafür gehören die zweiten Garnituren der Bundesligisten eher zu den Lieblingsgegnern der Grün-Weißen. Bei den Linzern muss man speziell die schnellen Flügelspieler im Griff halten - Gernot Plassnegger hat den Gegner im Detail analysiert und warnt vor dem heutigen Gegner: "Die Juniors haben ihre Qualitäten keine Frage, wir müssen dagegen halten und unsere eigenen Fehler minimieren". Die Marschroute ist also klar, drei Punkte das Ziel. Personell kann Gernot Plassnegger leider noch keine großen Sprünge machen. Zwar ist Marco Krainz wieder im Training, doch für das heutige Spiel wäre es noch zu früh gewesen. Grujcic und Rocyan sind weiter rekonvaleszent. Möglicherweise kommt Neuzugang Amoy Brown heute zu seinem Startelf-Debüt, nachdem er sich gegen Horn gut präsentierte. Doch Plassnegger möchte sich nicht in die Karten blicken lassen.

Spielbeginn ist heute um 19:10 Uhr. Die Partie wird sowohl im Austria-Café als auch im Nachwuchsheim übertragen.

Anfang der Woche wurde bei der Austria die Lizenz für die zweite Liga als auch für die Bundesliga angesucht. Jetzt heißt es abwarten und Tee trinken sowie auf eine positive Entscheidung des Senats hoffen. Sportlich läuft es dagegen aktuell noch nicht ganz nach Plan. Grün-Weiß wartet noch auf den ersten Sieg 2019. Dieser soll gegen den SV Horn im Rahmen des Sonntagsmatinee der zweiten Liga vor Heimpublikum endlich gelingen.

Schon beim ersten Spiel in der Rückrunde hat man gesehen, dass bei der Austria noch nicht alles so läuft wie erhofft. Die Fehlpassquote war zu hoch und auch die Chancenauswertung entsprach nicht den Erwartungen. Auf einige Stützen aus der Hinrunde muss man zusätzlich auch noch verzichten. Ein optimaler Start sieht leider anders aus.

Keine Punkte in Wiener Neustadt
Beim ersten Spiel in der Rückrunde war unser Sportclub beim SC Wiener Neustadt zu Gast. Gernot Plassnegger stellte im Vergleich zum Heimspiel auf 4-3-3 um. Dadurch konnte die Austria das Spiel kontrollieren und kombinierte gefällig, doch Chancen blieben zunächst aus. Wr. Neustadt blieb der eigenen Spielweise treu und versuchte es immer wieder mit langen Bällen in die Spitze. Die Austria verteidigte souverän, doch wieder sollte eine Ungenauigkeit zum Gegentreffer führen. Als ein Befreiungsschlag missglückte, war Mario Seidl nach schönem Doppelpass zur Stelle und netzte für die Gastgeber ein. In Durchgang zwei bäumte sich die Austria auf, doch gute Chancen konnten nicht genutzt werden. In der Nachspielzeit verwehrte Schiedsrichter Josef Spurny dann auch noch einen klaren Elfmeter für die Austria. Am Ende war das aber nur noch das i-Tüpfelchen auf einem unglücklichen Spiel.

Zurück in die Spur gegen den Tabellenletzten
Trotz des missglückten Rückrundenauftakts will die Austria heute gegen den SV Horn zurück in die Erfolgsspur finden. Es gilt die Fehlerquote abzustellen und natürlich muss es die Mannschaft von Gernot Plassnegger irgendwie schaffen, das notwendige Quentchen Glück zu erzwingen.Erstmals zum Einsatz könnte Amoy Brown kommen. Die Spielgenehmigung für den Jamaikaner liegt nun vor. Die Horner sind aktuell Tabellenletzter, dürften also kein Stolperstein sein. Doch die Niederösterreicher konnten in der letzten Runde mit einem Sieg gegen die Young Violets aus Wien Selbstvertrauen tanken. Man darf gespannt sein, mit welchen taktischen Vorgaben Trainer Plassnegger unsere Austria aufs Feld schickt. Personaltechnisch sind nicht viele Varianten möglich, formationstechnisch hat der Steirer und auch die Mannschaft bewiesen, dass sie mehrere Systeme spielen können. Jetzt braucht es „nur noch“ Leidenschaft, Kampf und das schon erwähnte Glück für Punkte.

Keine Punkte in Wiener Neustadt

Montag, 04 März 2019

Die Reise nach Niederösterreich zum SC Wiener Neustadt hat am Ende leider keine Punkte gebracht. Gegen die Niederösterreich musste man sich am Ende mit 0:1 geschlagen geben. Die Erkenntnis bleibt, dass es im neuen Jahr einfach noch nich rund laufen will.

Gernot Plassnegger vertraute der gleichen Elf wie schon im letzten Heimspiel, jedoch veränderte er die Formation und ließ seine Mannschaft im 4-3-3 auflaufen. Die Umstellung machte sich zunächst bemerkbar, die Austria konnte das Spiel kontrollieren und kombinierte gefällig, doch vor dem Strafraum war meistens Schluss. Die Gastgeber blieben ihrer Spielweise treu und versuchten es immer weider mit langen Bällen in die Spitze. Grün-Weiß reagierte dabei souverän, dennoch konnte man auch im ersten Auswärtsspiel die Fehlerquote kaum verringern. So fiel dann auch der Gegentreffer nach einem Fehlpass bzw. missglückten Befreiungsschlag. Nutznießer dabei war Mario Seidl, der nach einem schönen Doppelpass Kevin Kunz keine Chance ließ (35). Die Austria konnte vor dem Pausenpfiff nicht mehr antworten und musste wie schon im ersten Spiel nach der Winterpause mit einem Rückstand in die Kabine.

In Durchgang 2 bäumte sich die Austria auf. Doch Chancen durch Canadi (49.) und Waack (55., Freistoß) konnten nicht genutzt werden. In der 60. Minute vergab dann Ronivaldo die wohl beste Chance des Spiels, als er nur das Außennetz traf. Die Hausherren kamen kaum noch zu offensiven Aktionen, bei der besten Möglichkeit durch Cheukoua war Kevin Kunz zur Stelle (67.). In der Nachspielzeit verwehrte Schiedsrichter Josef Spurny dann auch noch einen klaren Elfmeter für die Austria. Am Ende dann nur noch das i-Tüpfelchen auf einem Fußballnachmittag zum Vergessen.

Am kommenden Wochenende und zwar Sonntagmorgen (10.03.),10:30 Uhr, hat die Austria zuhause gegen den SV Horn die Chance auf Punkte, im Idealfall auf den ersten Dreier in der Rückrunde.

Am Samstag 2. März trifft unsere Austria auswärts auf den SC Wiener Neustadt. Nach dem Durchwachsenen Auftakt zuhause, soll es nun auswärts besser funktionieren. Im direkten Tabellennachbarduell mit den Niederösterreichern könnte man sich außerdem wichtige Punkte sichern, um den Platz unter den TOP 5 zurückzuerobern.

Beim 1:1 gegen Austria Klagenfurt lief bei den Grün-Weißen nicht alles rund wie erhofft. Viele Fehlpässe und Ungenauigkeiten führten dazu, dass die Austria mehr arbeiten musste als gewollt. Speziell auch die Chancenverwertung im ersten Durchgang verhinderte einen entspannten Start in die Rückrunde. "Meine Spieler haben gekämpft und alles proibert, aber wirklich Fußball gespielt, haben wir nicht", lautet das Fazit von Trainer Plassnegger. "Unsere Fehler im ersten Frühjahrsspiel haben uns etwas aus dem Tritt gebracht, diese wollen wir nun gegen Wr. Neustadt vermeiden".

Das wird heute auch notwendig sein, denn Gastgeber Wiener Neustadt zeigte sich zuletzt in guter Form. Im Cup musste man sich ebenfalls wie wir nur knapp RB Salzburg geschlagen geben, in der Meisterschaft besiegte die Elf von Trainer Gerhard Fellner, der gemeinsam mit Gernot Plassnegger den Pro-Lizenz Kurs besucht, BW Linz mit 2:0. Im Winter gab es einige neue Spieler für die Niederösterreicher, unter anderem kamen gleich drei Spieler (Cheukoua, Tartarotti, Akyildiz) auf Leihbasis vom SCR Altach.

Bei Grün-Weiß ist die Personaldecke nach wie vor angespannt. Grujcic, Rocyan und Krainz fehlen weiterhin, auch Nicolas Mohr fällt krankheitsbedingt aus. Der Sportclub möchte dennoch die Heimreise mit Punkten antreten. Dafür braucht es heute eine starke Leistung. Entscheidend dürften am Ende wie so oft die kleinen Fehler sein, die man begeht oder die man nützen kann.

Spielbeginn ist um 14:30 Uhr. Laola1.tv überträgt die Partie live - die Übertragung wird sowohl im Nachwuchsheim als auch im Austria-Café gezeigt.

Unser Auswärtsspiel morgen Samstag beim SC Wr. Neustadt übertragen wir live im Austria Café und im Nachwuchs-Heim im Stadion. Spielbeginn ist um 14:30 Uhr, das Café hat bereits ab 09:00 Uhr geöffnet. 

Am Abend kommen dann die Greotli unter den Austria-Fans auf Ihre Kosten - beim "Fasnat-Samsta-Fäscht" ab 19:30 Uhr, ebenfalls im Austria Café!

Bei strahlendem Sonnenschein und spürbarem neuen Wind im Verein startete die Austria gegen den Namensvetter aus Klagenfurt in die Rückrunde der 2. Liga. Am Ende konnte der Sportclub sich sportlich zwar nur über einen Punkt freuen, doch innerhalb des Vereines gibt es viel Positives, dass auf eine aufregende Zukunft hoffen lässt.

Aber zunächst zum Spiel. Die Grün-Weißen begannen die Partie mit einer 3er-Kette und zwei echten Stürmern. Von Beginn an dominierte die Austria aus Lustenau das Spiel. Die Gäste aus Kärnten lauerten auf Konter und versuchten defensiv nichts anbrennen zu lassen. Die erste gute Möglichkeit hatte Sandro Djuric, doch dessen Freistoß aus gut 20 Metern ging leider deutlich drüber (4.). Es waren noch keine zehn Minuten gespielt, als Lucas Barbosa nach einem Abwehrfehler der Gäste am schnellsten reagierte und sich mit einem Dribbling zunächst gut behaupten konnte, doch dann mit dem Abschluss etwas zu lange zögerte und dadurch die Klagenfurter doch noch klären konnten. Erst nach 20 Minuten konnten auch die in Weiß spielenden Gäste mit einem Freistoß ihren ersten Schuss in Richtung Tor von Kevin Kunz abgeben. In der 35. Minute hatte dann Pius Dorn die beste Möglichkeit auf den ersten Treffer im neuen Jahr. Nach Doppelpass mit Ronivaldo kommt der auf der Außenbahn agierende Deutsche frei zum Abschluss, doch seinen harten Schuss konnte Zetterer im Tor der Klagenfurter entschärfen. Insgesamt hätte die Austria bis zu diesem Zeitpunkt bereits führen müssen, doch wie so oft im Fußball kommt es dann anders, wenn man seine Chancen nicht nützen kann. In der 41. Minute nutzten die Gäste einen Aufbaufehler der Grün-Weißen und bestraften diesen sofort mit dem 0:1 - es war der erste Torschuss der Klagenfurter auf das Tor von Kevin Kunz. Nach einer guten Leistung ohne Torerfolg musste man also in den zweiten 45 Minuten einem Rückstand hinterher laufen.

Zunächst blieb das Aufbäumen in Hälfte zwei etwas aus. Die Gäste durch den Treffer gestärkt, machten ihre Defensivarbeit nun deutlich besser und die Austria konnte nicht mehr die notwendigen Räume finden bzw. öffnen, die es gebraucht hätte. So kam es dann auch, dass der Ausgleich durch einen "Sonntagsschuss" gelang. Nach einer Stunde jubelte die Austria-Anhänger im Planet Pure Stadion. Maximilian Waack hatte sich nach einem Klärversuch das nötige Herz gefasst und einfach drauf gehalten. Der Mittefeldspieler traf den Ball aber nicht richtig, doch durch den Fuß eines Klagenfurters wurde der Ball unhaltbar für Zetterer abgefälscht. Der Torschütze selbst griff sich danach eher verlegen an den Kopf als über den Treffer zu jubeln. Danach verflachte das Spiel aber immer mehr. Die Hausherren konnten das "Momentum" nach dem Ausgleich nicht wirklich nützen. Fehlpässe und Ungenauigkeiten verhinderten, dass die Zuschauer eine spannende Hälfte geboten bekamen. Die beste Chance hatte Lucas Barbosa nach 75 Minuten. Doch der Brasilianer entschied sich bei einem Flankenball für eine Kopfballvorlage statt mit dem Fuß abzuziehen. Torschütze Waack versuchte sich 2 Minuten vor Schluss mit einem Freistoß, Sandro Djuric in der 90. Minute noch mit einem Schuss aus der Distanz. Doch beide vermochten es nicht die Partie noch für Grün-Weiß zu drehen.

Gernot Plassnegger zeigte sich nach dem Spiel unzufrieden und fand klare Worte: "Zuhause nur unentschieden zu spielen, ist einfach zu wenig. Wir haben zu viele Fehler gemacht und uns dadurch selbst behindert. Wenn du dann auch deine Chancen nicht nutzt, dann tust du dir mit dem Gewinnen einfach schwer". Am kommenden Wochenende steht das erste Auswärtsspiel an. Man ist beim SC Wiener Neustadt, der die Austria in der Tabelle überholt hat, zu Gast. Gespielt wird am Samstag, 02. März, um 14.30 Uhr in Wiener Neustadt.

Eine turbulente Winterpause liegt hinter der Austria. Kadertechnisch hat sich zwar nicht viel getan, aber dafür hat es im Verein ordentlich Veränderungen gegeben. Seit Mitte Februar ist ein neuer Vorstand im Amt. Unter dem Motto „Miteinander in die Zukunft“ möchte das neue Team den Weg im Profigeschäft
fortführen, den Nachwuchs stärken und langfristig sich in der Bundesliga etablieren.

Bis dahin ist aber noch ein gutes Stückchen des Weges zu gehen. Zunächst gilt der Fokus dem Sportlichen, denn es erwarten uns 15 Ligapartien, in denen die Austria gerne für positive Schlagzeilen sorgen möchte. Die Historie hat gezeigt, dass in der 2. Liga alles möglich ist und man nie aufgeben darf.

Ruhige Vorbereitung: kaum Kaderveränderungen
Das Team von Gernot Plassnegger startete Anfang Jahr in die Vorbereitung. Auf ein Trainingslager im Ausland wurde komplett verzichtet, man wollte sich lieber hier auf die örtlichen Gegebenheiten vorbereiten. Insgesamt wurden vier Testspiele abgehalten. Im ersten Test gegen Ravensburg gab es ein 3:3, die darauffolgenden Tests gegen Heidenheim und Memmingen endeten jeweils mit einer Niederlage. Im letzten Test vor einer Woche gegen Ligakonkurrent Wacker Innsbruck II gab es dann einen souveränen 4:0 Erfolg. 
Am Deadline-Day verpflichtete man mit Amoy Brown einen weiteren Stürmer auf Leihbasis. Der gebürtige Jamaikaner kommt zumindest bis Ende Sommer vom maltesischen Club St. Andrews und überzeugte speziell im letzten Test.

Auftakt gegen die Austria aus Kärnten
Wie schon zu Saisonbeginn heißt auch jetzt wieder das erste Duell nach der Winterpause Austria Lustenau gegen Austria Klagenfurt. Das Spiel in Klagenfurt endete damals 1:1. Torschütze für Grün-Weiß war Marcel Canadi. Für beide Mannschaften verlief die Hinrunde nicht wirklich ideal. Die Austria musste im Kampf um die Tabellenspitze früh einige Dämpfer einstecken. Die Kärntner konnten als Aufsteiger nicht überraschen und befinden sich nach wie vor am Tabellenende, nur einen Punkt von einem Abstiegsplatz entfernt. Auch in Klagenfurt gab es abseits des Rasens einige Veränderungen - auch dort gibt es eine neue Vereinsführung, die ordentlich Geld investieren will. Man darf gespannt sein, ob erste Veränderungen schon heute spürbar sind. Der Sportclub aus Lustenau will heute vor allem überzeugen und die Leistung aus dem letzten Test bestätigen. Nachdem endlich wieder der Ball rollt, sind die Schlagzeilen in den Zeitungen zukünftig hoffentlich nur noch den sportlichen Erfolgen unserer Austria gewidmet.

Die Austria arbeitet weiter an der Zukunft. Dragan Marceta (18) unterschrieb am Freitag, 22. Februar, seinen ersten Profi-Vertrag. Die Austria und der junge Verteidiger einigten sich auf einen 2-Jahres-Vertrag inkl. Option auf Verlängerung. Christian Werner, Sportdirektor der Austria, freut sich über die weitere Zuammenarbeit: "Dragan hat sich bei uns gut entwickelt und mit seinen  Leistungen diese Vertragsverlängerung verdient".

Marceta stand in der Hinrunde zehn Mal im Kader der Grün-Weißen und absolvierte dabei sechs Partien für die Austria. Seine Bilanz dabei: 3 Siege, 1 Unentschieden, 2 Niederlagen.

Sportclub verpflichtet neuen Stürmer

Donnerstag, 07 Februar 2019

Die Austria verstärkt sich knapp zwei Wochen vor Rückrundenstart mit einem neuen Spieler. Auf Leihbasis wechselt Amoy Brown vom St. Andrews FC (Malta) zur grün-weißen Austria.

Der 22-jährige Amoy Brown stammt aus Jamaika und verstärkt unsere Austria im Sturm. Mit einer Körpergröße von 1,87m und sehr gutem Spielverständnis soll er in der Offensive zusätzliche Impulse setzen. Brown wurde in der Phoenix All Stars Football Akademie in Kingston seit seinem 9. Lebensjahr ausgebildet und fand von dort seinen Weg nach Malta zu St. Andrews.

Sportdirektor Christian Werner zeigte sich erfreut über das Leihgeschäft: "Wir konnten mit Amoy einen agilen Spieler auf Leihbasis verpflichten. Er hat in den Trainingseinheiten, die er mit der Mannschaft hatte, überzeugt. Das Leihgeschäft dauert vorläufig bis zum Sommer, danach wird man sehen, ob wir ihn vielleicht auch fix verpflichten werden".

Bereits im nächsten Test gegen den FC Wacker Innsbruck II am 16. Februar soll Amoy Brown das erste Mal im grün-weißen Trikot zum Einsatz kommen.

Spielplan für Rückrunde fixiert

Freitag, 25 Januar 2019

Die Österreichische Bundesliga hat den Spielplan für die Rückrunde veröffentlicht. Die Austria startet am 23. Februar um 16:30 Uhr zuhause gegen den SK Austria Klagenfurt. Abweichend vom von der Hinrunde gewohnten 16:30 Uhr Termin ist das Heimspiel am 10. März gegen den SV Horn und das letzte Saisonspiel am 01. Juni 2019. Da spielen alle Teams am Samstag um 17:00 Uhr.

Der Spielplan kann hier heruntergeladen werden:

Auf geht's in die Vorbereitung! Am gestrigen Montag ist die Mannschaft von Gernot Plassnegger mit einer ersten Einheit gestartet. Heute, Dienstag, stehen die Laktattests an, ab Mittwoch wird in Hohenems auf Kunstrasen trainiert. Aktuell befinden sich keine Testspieler in Lustenau.

Auch der Testspielkalender wurde fixiert:

Termin

Tag

Uhrzeit

Gegner

Spielort

15. Jänner

Dienstag

ABGESAGT

St. Andrews (Malta)

Hohenems

19. Jänner

Samstag

14.00 Uhr

FV Ravensburg

Hohenems

25. Jänner

Freitag

14.00 Uhr

FC Heidenheim

Heidenheim

31. Jänner

Donnerstag

19.00 Uhr

FC Memmingen

Memmingen

16. Februar

Samstag

offen

FC Wacker Innsbruck II

Innsbruck

Die halbe Meisterschaft ist so gut wie vorbei. Nach der Länderspielpause steht heute noch eine letzte Partie an, ehe das runde Leder für drei Monate in den Kasten gepackt wird. Unser Sportclub ist zum Abschluss in Innsbruck bei Wacker II zu Gast. Man gilt als Favorit und möchte daher natürlich mit drei Punkten einen angemessenen Abschluss feiern.

Auch wenn man Favorit ist, darf man den heutigen Gegner nicht unterschätzen. Die zweite Garnitur der Tiroler hat gute Talente in ihren Reihen und kann eine anständige Defensivstatistik aufweisen. Am Tivoli ist man zuhause seit 191 Minuten ohne Gegentor, in der ganzen Hinrunde musste man nur 14 Tore hinnehmen. Damit gehört das Team zu den Top 5 der Mannschaften mit den wenigsten Gegentoren. Gernot Plassnegger warnt vor den Innsbruckern und erwartet eine unangenehme Partie. Dennoch gäbe es keinen Grund sich zu verstecken. Die Leistungen vor der Länderspielpause haben bewiesen, dass die Austria ganz vorne mitreden könnte. Ankommen wird es natürlich auch wieder auf den Torriecher von Ronivaldo. Der Brasilianer führt die Torschützenliste mit 13 Treffern an und ist damit sicherlich einer der wichtigsten Bausteine für einen Austria-Erfolg. Trainer Plassnegger lobt seinen Schützling, aber spricht auch von einem starken Kollektiv: "Ronivaldo hat eine unglaubliche Qualität und er tut unserer Mannschaft gut. Aber in den letzten Wochen haben alle Spieler gezeigt, dass wir über ein gutes Kollektiv verfügen".

Im Spiel gegen Wacker II kann der Steirer, der unter der Woche wieder für die UEFA Pro Lizenz lernte, auf alle Spieler zurückgreifen. Man kann also erwarten, dass größtenteils die Mannschaft aufläuft, die vor der Länderspielpause für gute Ergebnisse gesorgt hat. Übertragen wird die Partie von ORF Sport Plus. Wir möchten außerdem darauf hinweisen, dass die Partie gerne mit anderen Austria-Fans im frisch renovierten und mittlerweile rauchfreien Austria-Cafe genossen werden kann. Spielbeginn ist um 19.10 Uhr.

Das Sonntagsmatinee wird wohl noch länger nicht die Lieblingsanstoßzeit der Lustenauer bleiben. Im dritten Einsatz am Sonntagvormittag gab es zwar erstmals in dieser Saison Punkte, dennoch fühlte sich das 1:1 Unentschieden gegen Wattens wie eine Niederlage an.

Die Austria wollte im Aufeinandertreffen mit dem Tabellenführer unbedingt gewinnen, um den Abstand auf die starken Tiroler zu verkürzen und so eine Mini-Chance auf einen Einstieg in den Titelkampf im Frühjahr zu wahren. Der Trainer des Sportclubs, Gernot Plassnegger, vertraute wieder auf die Elf, die bereits gegen Red Bull Salzburg eine außergewöhnliche Leistung zeigte.

Die 1700 Zuschauer sahen zunächst eine Partie, die sich hauptsächlich im Mittelfeld abspielte. Den Gästen aus Wattens war anzumerken, dass sie großen Respekt vor Grün-Weiß hatten. Denn der letzte Sieg der Tiroler in Lustenau gegen die Austria liegt schon mehr als 17 Jahre zurück. Trotzdem hatten die Gäste die besseren Chancen in Durchgang 1. Bei einem tückischen Freistoß von Kovacec war aber Kevin Kunz auf dem Posten. Ein Abschluss von Lukas Katnik war zu zentral und so ebenfalls Beute für den starken Lustenauer Keeper.

Die Austria tat sich schwer im Chancenkreieren und so musste ein Standardsituation helfen. Ein gut getretener Eckball von Marcel Canadi auf den zweiten Pfosten fand Ronivaldo, der sich diese Chance nicht nehmen ließ und trocken zum 1:0 einköpfte (70.). In weiterer Folge agierte die Austria sehr clever und ließ keine echten Tormöglichkeiten mehr zu. Erst in der 90. Minute gelang Jauregui mit einem Satten Schuss ins untere linke Eck der Ausgleich für den Tabellenführer aus Wattens. Gernot Plassnegger war im Anschluss an das Spiel etwas enttäuscht, dennoch gratulierte er der Mannschaft zur Leistung: "Wir haben heute alles gegeben. Fußball ist nicht immer fair und heute schmeckt der besonders bitter".

Die Mannschaft startet nun in die Länderspielpause. Vor der Winterpause steht dann am Freitag, 23. November, noch ein letztes Auswärtsspiel beim FC Wacker Innsbruck II an.

3:1 Erfolg gegen SKU Amstetten

Donnerstag, 08 November 2018

Grün-Weiß hat nach der Leistung im Cup auch in der Liga überzeugt. Trotz schwerer Beine gab es gegen die SKU Amstetten einen 3:1 Erfolg.

Die Niederösterreicher konnten die Austria kaum gefährden, dennoch brauchte Grün-Weiß bis zur zweiten Halbzeit und ein Eigentor der Gäste, um erstmals jubeln zu dürfen. Drei Minuten nach Wiederanpfiff bugsierte Fahrngruber einen Querpass ins eigene Netz. Nach etwas mehr als einer Stunde jubelte man bereits über das 2:0 - nach einem missglückten Rückpass konnte Gästekeeper Affengruber erst hinter der Line klären - doch das schlecht positionierte Schiedsrichtergespann erkannte den Treffer nicht an.

Wie aus dem Nichts kam dann der Ausgleich der Gäste durch Vukovic (72.), aber nur eine Minute später war Ronivaldo per Kopf zur Stelle und verwertete eine Flanke von Marcel Canadi ideal. In der damit beginnenden Drangphase der Austria machte dann wieder der Brasilianer mit einem überlegten Abschluss nur wenige Minuten später den Deckel zu.

Weiter geht's am kommenden Sonntag (11.11.), 10:30 Uhr gegen den Tabellenführer WSG Wattens.

Schlag auf Schlag geht es nach dem Cup-Aus am vergangenen Mittwoch. Heute wartet mit der SKU Amstetten der nächste Gegner in der Liga auf die Austria. Die Niederösterreicher sind Aufsteiger, dürfen aber nicht unterschätzt werden, denn ihre Leistungen bisher waren doch für die eine oder andere Überraschung gut.

Die Amstetter liegen aktuell auf dem elften Tabellenplatz. Die Mannschaft verfügt über eine gute Mischung an jungen und erfahrenen Spielern und
konnte mit einem Sieg gegen BW Linz und einem Unentschieden gegen die SV Ried bereits auf sich aufmerksam machen. Der Sportclub ist also gewarnt, man weiß, dass man wieder nur mit einer guten Leistung punkten kann. Trainer Gernot Plassnegger sieht die Gäste vor allem auf den Flügel sehr gut besetzt und erwartet eine knappe Partie. "Die Amstetter können jedem Team gefährlich werden, wir müssen ähnlich gut wie am Mittwoch agieren, dann ist alles möglich. Wir haben versucht in den wenigen Tagen gut zu regenerieren und sind bereit für das Spiel".
Hinsichtlich Aufstellung kann der Steirer aus dem Vollen schöpfen. Nur Maximilian Waack fehlt wegen einer Gelbsperre. Wer seinen Platz in der Startelf übernehmen wird, wird erst kurz vor dem Spiel entschieden.

Für Grün-Weiß wäre ein Sieg unheimlich wichtig. In der nächsten Runde kommt der Tabellenführer aus Wattens ins Planet Pure Stadion. Mit einem Sieg heute könnte man noch einmal Selbstvertrauen tanken, um dann vielleicht die Wattener auch ins Straucheln zu bringen. Spielbeginn ist heute gegen die SKU Amstetten um 16:30 Uhr. 

Ganz knapp musste sich die Autria im Cup Achtelfinale gegen den Österreichischen Meister FC Red Bull Salzburg geschlagen geben. Ein taktische und spielerische Leistung auf Top-Niveau brachte die Salzburger immer wieder in Schwierigkeiten. Am Ende fehlte das nötige Quentchen Glück.

Im Duell mit dem Meister war über weite Strecken des Spiels der Klassenunterschied kaum zu spüren. Die Grün-Weißen machten ihre Defensiv- Arbeit überlegt und mussten in Hälfte eins nur eine echte Chance zulassen. Selbst wurde man durch Ronivaldo und Canadi gefährlich. In Durchgang zwei hatte RB Salzburg zwar weiterhin mehr Ballbesitz, die besten Torchancen fand aber die Austria vor. Erst mit der Einwechslung von Top-Scorer Munas Dabbur kam neuer Schwung in die Gäste-Elf. Mit einer guten Reaktion überlistete er die Austria-Abwehr und legte auf den wohl im Abseits stehenden Minamino ab, der aus einem Meter locker einschob (74.). Die Austria steckte aber nicht auf und versuchte noch alles. Doch bei mehreren Torschüssen schafften es die Salzburger immer wieder einen Fuß dazwischen zu halten. Dass man dann auch einen Elfmeter nicht zugesprochen bekam, passte leider in den nicht ganz glücklichen Verlauf des Abends.

Dennoch darf man stolz sein, das Spiel war definitiv Werbung für den Fußball in Lustenau

ÖFB-Cup: Nichts zu verlieren

Mittwoch, 31 Oktober 2018

18 Jahre ist es her - da traf die Austria das letzte Mal auf Red Bull Salzburg. Damals hieß der Club aber noch Austria Salzburg, Red Bull war noch nicht eingestiegen und die Austria war damals erstklassig.

Vieles ist heute anders. Das Team aus Salzburg ist österreichischer Serienmeister und international in der Europa League erfolgreich. In Lustenau backt man deutlich kleinere Brötchen. Seit dem letzten Duell mit Salzburg, welches gleichzeitig auch den Abstieg aus der Bundesliga bedeutete, versucht man seit langem wieder in das österreichische Oberhaus zu gelangen, bisher leider ohne Erfolg. Größtes Highlight in den letzten 18 Jahren war daher eindeutig das erreichte ÖFB Cup Finale im Jahr 2011.

In der letzten Ligarunde setzte es eine knappe 1:0 Niederlage gegen die SV Ried. Die Oberösterreicher bleiben damit an der Spitze dran, die Austria musste etwas abreißen lassen. Umso schöner wäre ein Erfolg im ÖFB Cup, doch mehr als Außenseiterchancen hat man heute nicht. Gegen Ried lief vieles nicht so wie geplant, das möchte man heute besser machen, auch wenn der Gegner eine ganz andere Klasse ist. Dennoch weiß man aus Erfahrung, dass der Pokal eigene Regeln schreibt. Die Salzburger müssen einige Spieler, darunter Zlatko Junuzovic, vorgeben. Die Mehrfachbelastung mit Liga, Europa League und Cup geht auch am österreichischen Meister nicht spurlos vorbei. Man darf gespannt sein, wie die Salzburger heute agieren.
Gernot Plassnegger kann auf den kompletten Kader zurückgreifen. Man darf gespannt sein, ob es aufgrund der englischen Woche mit Liga und Cup zu einigen Umstellungen kommen wird.Auf alle Fälle seien die Spieler rund um Kapitän Marco Krainz bis in die Haarspitzen motiviert. "Wir wissen, dass wir wohl das schwerste Los im Cup gezogen haben. Dennoch wollen wir mit unseren Mitteln, Disziplin und Kampfgeist dagegen halten. Wir können Nadelstiche setzten, die weh tun", so der Trainer bei der Pressekonferenz. Gleichzeitig zollte Plassnegger den Bullen auch Respekt: "Sie sind seit Jahren das beste Team in Österreich. In Salzburg wird einfach nur tolle Arbeit geleistet".
Im Vorfeld zeigten aber auch die Salzburger Respekt vor der Austria, speziell vor Ronivaldo. Der Brasilianer zeigt sich treffsicher, sowohl in Liga als auch Cup. Ob eine Überraschung möglich ist, hängt sicherlich auch von den Räumen und Chancen ab, die Ronivaldo erhält.

Allgemein wird es für Grün-Weiß wichtig sein, die sich bietenden Chancen zu nützen, denn Red Bull Salzburg wird sicherlich vor dem Tor zielstrebig agieren. Fürchten sollte man sich aber auch nicht, spielstarke Gegner liegen der Austria normalerweise, man muss „nur“ die Eigenfehler vermeiden. Mit viel Leidenschaft und Kampfeswillen schafft es vielleicht David Goliath zu Fall zu bringen.

Spielbeginn ist um 18:30 Uhr, Stadionöffnung ist bereits um 17:00 Uhr. Die Partie gibt es in voller Länge als Livestream auf youtube.

Beim morgigen UNIQA ÖFB Cup-Achtelfinale gegen Österreichs Meister FC Red Bull Salzburg erwartet die Fans im Planet Pure Stadion eine Überraschung. Zusammen mit unserem Hauptsponsor Planet Pure haben wir 300 Fanschals aufgelegt, die an die ersten 300 Besucher gratis ausgegeben werden.

Das Stadion öffnet um 17.00 Uhr seine Pforten, ein früher Besucht lohnt sich!

SC Austria Lustenau – FC Red Bull Salzburg
Termin: Mittwoch, 31. Oktober 2018, Spielbeginn: 18:30 Uhr
Stadionöffnung: 17:00 Uhr
VIP-Öffnung: 17:30 Uhr
Spielbeginn: 18:30 Uhr
Spielende: 20:15 Uhr; oder später – je nach Spielausgang
VIP-Öffnung für alle Besucher: 21:15 Uhr (ca.)

Auch im zweiten Einsatz am Sonntagvormittag reicht es für die Austria nicht für Punkte. In einer kampfbetonten Partie setzte sich am Ende die SV Ried knapp mit 1:0 durch.

Der Sportclub wollte im Duell mit den Vikinger den dritten Sieg im dritten Spiel, doch leider bleibt die Anstoßzeit um 10:30 Uhr für die Truppe von Gernot Plassnegger ein Stolperstein. Zwar hatte man im Spiel die erste Chance durch William nach einem Kopfball, doch im Anschluss kamen die Rieder immer besser ins Spiel. Die beste Chance in Hälfte eins für die Hausherren hatte Grgic, doch Kevin Kunz parierte den satten Schuss aus gut 25 Metern souverän. So ging es am Ende auch torlos in die Kabine.

Nach Seitenwechsel zeigte sich ein ähnliches Bild, die Austria war insgesamt zu harmlos. Kurz nach Wiederanpfiff musste Kevin Kunz einen starken Kopfball von Pecirep entschärfen. Wenig später rettete die Latte für Kevin kunz gegen Loubega. Beim Gegentreffer durch Grgic nach einer Stunde war man erneut zu defensiv. Bei einem Einwurf in den 16er setzte sich Grgic mit harten Bandagen gegen Marco Krainz durch und ließ dann mit einem harten Linksschuss Kevin Kunz keine Chance. Nach dem Gegentreffer wechselte Gernot Plassnegger gleich doppelt aus und brachte mit Canadi und Rocyan zwei neue Spieler, die aber nicht die notwendigen Impulse setzen konnte. In der 90. Minute kam noch ein wenig Gefahr auf, als Canadi nur knapp an einem Ball vorbei segelte. In der 94. Minute fasste sich Alex Ranacher noch einmal ein Herz, doch der Schuss wird zur Ecke abgeblockt. Doch Schiedsrichter Alan Kijas pfiff die Partie, ohne den Eckball ausführen zu lassen, ab.

Lange bleibt nicht Zeit, um die Niederlage zu verarbeiten. Am Mittwoch wartet der Cup-Schlager gegen den österreichischen Meister. Spielbeginn ist um 18:30 Uhr im Planet Pure Stadion. Karten gibt es im Austria-Center.

Verfolgerduell als Sonntagsmatinee

Samstag, 27 Oktober 2018

Erneut erwartet die Austria ein Sonntagsmatinee in Oberösterreich. Nach dem Duell gegen BW Linz ist auch das Spiel gegen die SV Ried als Sonntagsfrühstück ausgewählt worden. Der Sportclub möchte den Trend aus den letzten beiden Spielen fortsetzen, doch die Rieder sind kein Lieblingsgegner von Grün-Weiß.

Im Sonntagsspiel treffen die Verfolger von Wattens und BW Linz aufeinander. Die Oberösterreicher sind aktuell Drittplatzierter, die Austria Vierter. Linz und Wattens haben am Freitag voll gepunktet, somit sind beide Mannschaften zum Siegen verdammt, wenn man den Kontakt nach oben nicht abreißen lassen möchte.

Die Rieder haben sich in den letzten Runden eher schwer getan, zuletzt gab es beim SV Lafnitz auch nur ein torloses Unentschieden. Die Vikinger sind sicherlich nicht in Bestform und somit schlagbar. Doch Grün-Weiß konnte beim letzten Matinee nicht überzeugen, deshalb dürfte es eine ausgeglichene Partie werden. Dennoch reist man mit Selbstvertrauen an, denn einerseits sind alle Spieler wieder fit, andererseits zeigte sich zuletzt das Duo Ronivaldo-Djuric in außerordentlicher Spiellaune. Dieses Duo soll auch am Sonntag die Rieder Abwehr beschäftigen. Trainer Gernot Plassnegger analysierte die Situation sehr objektiv: "Es war in den letzten Runden viel Positives dabei, doch auch noch genügend Negatives. Wir müssen weiter hart arbeiten und vor allem die Eigenfehler abstellen. Die Rieder sind immer gefährlich, aber Angst haben wir keine. Wir können auch Fußball spielen".
Besonders freuen dürfte den Steirer die Rückkehr der Verletzten, allen voran Marcel Canadi. Der Flügelspieler dürfte am Sonntag wieder eine Option sein, könnte aber von der Bank kommen, da die Austria-Elf zuletzt zweimal hintereinander fünf Tore erzielte.

Spielbeginn in Ried ist um 10:30 Uhr. Laola1.tv überträgt die Partie in voller Länge. Im frisch renovierten und ab sofort rauchfreien Austria-Cafe wird die Partie bei Kessischübli ebenfalls live übertragen.

Das Topspiel der Runde zwischen der SV Ried und unserer Austria übertragen wir LIVE im Austria Café. Spielbeginn am morgigen Sonntag ist um 10:30 Uhr.

Im nun rauchfreien Austria Café servieren wir Kessischübli. Wir freuen uns auf euren Besuch!

Eine Woche vor dem Achtelfinale im ÖFB-Cup gegen den FC Red Bull Salzburg zieht die Vereinsführung eine erste positive Bilanz hinsichtlich Kartenvorverkauf. Zwei Drittel aller Sitzplatzkarten sind bereits vergriffen.

Schnell sein, heißt es für alle Fußball-Fans, die das Duell David vs Goliath bzw. Austria Lustenau gegen FC Red Bull Salzburg von der Haupttribüne aus genießen wollen. Nur noch gut ein Drittel der Sitzplatzkarten ist frei verfügbar, Stehplätze gibt es natürlich noch genügend. "Es freut uns, dass der Andrang auf die Tickets groß ist. Wir wünschen uns eine tolle Kulisse für das Spiel, denn so einen Gegner sieht man nicht alle Tage im Planet Pure Stadion", so Geschäftsstellenleiter Vincent Baur. "Die Tickets können jederzeit bei uns per E-Mail (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) oder Telefon (05577/86 250) reserviert werden". Ein besonderes Highlight gibt es für alle Kinder und Jugendlichen bis 15 Jahren. "Das Cup-Spiel soll vor allem für unsere jungen Austria-Fans etwas Besonderes sein. Deshalb sind Stehplatzkarten für Kinder und Jugendliche bis inkl. 15 Jahren gratis", so Baur abschließend.

Details zu den Kartenpreisen gibt es hier.

 

5:2 Erfolg gegen die Young Violets

Samstag, 20 Oktober 2018

10:3 Tore lautet die Bilanz der Austria in den letzten zwei Spielen. Nach drei Niederlagen in Folge konnte man mit einem Sieg gegen Steyr und jetzt nach der Länderspielepause auch gegen die Young Violets die richtigen Ausrufezeichen setzen. Endlich können die Chancen vorne genutzt und hinten verhindert werden.

Das Spiel begann für die Mannschaft von Gernot Plassnegger perfekt. Zwar setzten die Young Violets die Austrianer mit frühem Pressing unter Druck, doch nach drei Minuten rächte sich das hohe Anlaufen der Gäste. Nach Djuric-Traumpass tauchte Ronivaldo alleine vor Torwart Kos auf, doch der Brasilianer konnte mit seinem schwachen Heber, den Keeper nicht überwinden. Der Abpraller landete allerdings vor den Füßen vom im ersten Durchgang stark aufspielenden Ranacher, der überlegt Sandro Djuric einsetzte, der trocken zum 1:0 einschob. Die jungen Veilchen antworteten in der elften Minute.  Nach einer Ecke kam Leo Maros frei zum Abschluss. Der Ball wurde unhaltbar für den zurückgekehrten Kevin Kunz abgefälscht.
In den letzten Heimspielen brachte ein Gegentreffer das Team meistens aus dem Konzept, doch dieses Mal verlief alles anders. Angeführt vom stark spielenden Sandro Djuric blieb Grün-Weiß am Drücker und kam in der 20 Minuten zur erneuten Führung. Wieder setzte Djuric mit einem Pass in die Schnittstelle die Abwehr der Gäste schachmatt, was Ronivaldo eiskalt  ausnutzte. Nach etwas mehr als einer halben Stunde stellte dann die Nummer 10 der Austria auf 3:1. Nach einem Eckball reagiert Djuric am schnellsten und nagelte den Ball unter die Querlatte in die Maschen (32.). Doch dem nicht genug, kurz vor der Pause baute Marco Krainz die Führung nach toller Kombination über Ronivaldo und Otter aus (40). 

Nach der Pause erwartete man sich ein defensiver agierenden Gast, der nicht noch mehr Tore kassieren wollte. Doch die Gäste blieben ihrer Linie treu und suchten weiterhin ihr Heil in der Offensive. Das ermöglichte der Austria ordentlich Räume. Der Sieg hätte noch deutlicher ausfallen können, blieben doch einige Chancen ungenutzt. Nach einer knappen Stunde erzielte erneut Ronivaldo den letzten Treffer für die Hausherren. Zuvor hatte Gabryel seinen Landsmann in Abseitsposition anspielen wollen, doch Ronivaldo ließ den Ball durchlaufen was Gabryel ausnutzte - denn die Wiener Abwehr wartete geschlossen auf den Abseitspfiff - selbst dem Ball nachlief und dann überlegt auf Ronivaldo zurücklegte, der sich so eine Chance nicht nehmen ließ. Der letzte Treffer am Abend glückte aber den Gästen. Nach dem Tuncer Kevin Kunz nach einem Querpass auf die Probe stellte, konnte der Schlussmann der Austria den Ball nur kurz abwehren, was Hainka zum 5:2 nutzte (75).

Nach dem Spiel zeigte sich Gernot Plassnegger mit der Leistung zufrieden: "Wir haben heute gut gearbeitet und unser Umschaltspiel hat einwandfrei funktioniert. Natürlich gibt es Dinge, die wir ansprechen werden, aber jetzt darf meine Mannschaft erstmal feiern".

Für die Austria geht es kommenden Sonntag um 10:30 Uhr gegen die SV Ried. Die Partie wird in voller Länge auf Laola1.tv übertragen.

Die Länderspielpause ist beendet und so langsam rückt das Ende der Hinrunde näher. Fünf Spiele stehen noch aus, dann sind 15 der 30 angesetzten Runden gespielt. Jeder Punkt ist also mittlerweile besonders wichtig, um sich eine gute Ausgangslage für das Frühjahr zu verschaffen.

Die Austria liegt auf dem sechsten Tabellenplatz und hat sechs Punkte Rückstand auf den Tabellenführer. Man ist also in Lauerstellung, sollte aber den Abstand nicht noch größer werden lassen. Wenn man es schafft, sich noch um 2-3 Plätze zu verbessern, hätte man eine ideale Ausgangslage für das Frühjahr.

Das die Mannschaft Potential hat, hat sie im letzten Spiel vor der Länderpause bewiesen, als man auswärts mit 5:1 den SK Steyr besiegte. Nach drei Niederlagen in Folge war dieser Sieg unglaublich wichtig, um mit einem guten Gefühl in die Länderspielpause zu gehen. In der Länderspielpause weilte Trainer Gernot Plassenegger zeitweise beim UEFA-Pro-Lizenz Lehrgang, dennoch wurde die Intensität hochgehalten. Zusätzlich gab es ein Testspiel gegen den 1. FC Heidenheim. In der ersten Hälfte zeigte der Sportclub eine ansprechende Leistung, in der zweiten Halbzeit musste man, dann aber doch neidlos anerkennen, dass die Gäste aus Deutschland die robustere und vor allem effektivere Mannschaft war. Trainer Plassnegger bewertete das Ergebnis aber nicht über, für ihn war es vor allem wichtig, dass er allen Spielern etwas Praxis verschaffen konnte.

Einen zusätzlichen positiven Effekt brachte die Länderspielpause auch noch mit sich. Kevin Kunz ist wieder voll im Training und dürfte heute zurück zwischen die Pfosten kehren. Auch Marcel Canadi ist auf einem guten Weg - er ist mittlerweile wieder vollständig belastbar, ein Einsatz im Spiel kommt wahrscheinlich aber etwas zu früh. Der Gegner heute Abend sind die Young Violets bzw. das Farmteam des FK Austria Wien. Die Wiener haben gute Kicker in ihren Reihen und können auch immer wieder auf Spieler aus dem Profi-Kader zurückgreifen. Sie sind somit nur schwer auszurechnen und haben in dieser Saison bereits gute Leistungen gezeigt. Speziell der Sieg gegen die SV Ried hat für Aufmerksamkeit gesorgt. Die Violetten liegen nur zwei Punkte hinter Grün-Weiß, daher ist ein Sieg für die Austria umso wichtiger. Gernot Plassnegger zeigte im Vorgespräch den nötigen Respekt, stellte aber auch klar: "Wir werden versuchen, das Spiel zu kontrollieren und wollen an die Leistung in Steyr anknüpfen. Andreas (Ogris) hat ein gutes Team, aber auch wir haben gute Spieler. Wenn wir Vollgas geben und konzentriert arbeiten, ist alles möglich".

Spielbeginn ist um 19.10 Uhr. Die Partie wird auch in voller Länge auf ORF Sport+ übertragen.

Das Testspiel in der Länderpause gegen den FC Heidenheim ging zuhause mit 3:1 verloren. In der ersten Halbzeit konnte die Austria noch gut mithalten, in Durchgang 2 fehlte dann doch ein gutes Stück, um den deutschen Zweitligisten zu besiegen.

Der Sportclub begann gut und setzte mit frühem Pressing die Gäste unter Druck. Die erste gute Möglichkeit, ein Eckball, wurde dann auch zur Führung verwandelt. Darijo Grujcic stieg in der Mitte am höchsten und bugsierte das Leder mit dem Kopf in die Maschen. Die Heidenheimer, die in der Startelf einige Reservisten aufboten, versuchten mit allen Mitteln den Ausgleich noch vor dem Pausenpfiff zu erzielen, doch echte Torchancen ließ Grün-Weiß nicht zu. Leider gelang auch der Austria nicht viel und so ging es mit der knappen Führung in die Pause.

Nach Seitenwechsel gab es auf Seiten der Austria viele Wechsel, was dazu führte, dass das Spiel immer mehr in Richtung Heidenheim kippte. Und wie schon leider viel zu oft in dieser Saison reichten weniger als 10 Minuten den Deutschen aus, um die Partie zu drehen. Kolja Pusch glich nach 53 Minuten nach einem Konter aus, nach sieben weiteren Minuten brachte Mathias Wittek die Gäste nach einem Eckball ebenfalls per Kopf in Führung. Die Austria konnte sich nicht aufbäumen und hatte Glück, das nicht noch mehr Tore fielen. Den Schlusspunkt der Partie setzte Marc Schnatterer in der 89 Minute.

Auch wenn der Gegner sicherlich ein anderes Kaliber war, liegt in der kommenden Woche bevor es in der Liga weiter geht, noch viel Arbeit vor Gernot Plassnegger und seiner Mannschaft. Speziell die Verunsicherung und Fehleranfälligkeit nach einem Gegentreffer müssen dringend so schnell wie möglich abgestellt werden.

Am Sonntag ist die Austria zunächst auf der Kilbi in Lustenau vertreten. Sportlich geht es dann am Freitag, 19. Oktober, um 19.10 Uhr weiter. Dort sind dann im Planet Pure Stadion die Young Violets von Austria Wien zu Gast.

DIe Austria kann es noch. Nach drei Niederlagen in Folge setzte die Mannschaft gegen Vorwärts Steyr das richtige Zeichen und gewinnt am Ende verdient mit 5:1.

Natürlich war noch nicht alles eitel Sonnenschein, dennoch war der Sportclub über den Großteils des Spiels die bestimmende Mannschaft. Die erste gute Chance ging zwar noch an Steyr, doch Nicolas Mohr verhinderte den Treffer der Hausherrn (10.). Nur knapp drei Minuten später erzielte Sandro Djuric nach Vorarbeit von Alex Ranacher aus kurzer Distanz die Führung. Der Treffer brachte Selbstvertrauen und Steyr wurde zunehmend passiv. Nach einer halben Stunde war es dann Ronivaldo, der auf 2:0 erhöhte. Alex Ranacher hatte sich wieder rechts durchgesetzt und den Ball zur Mitte gebracht. Sandro Djuric ließ den Ball durch und Ronivaldo schloß überlegt ins linke Eck ab (31.). Die Freude über den vergrößerten Vorsprung hielt aber nicht einmal eine Minute. Simon Gasperlmair verkürzte nach einem Sololauf und ließ dabei Firat Tuncer und Nicolas Mohr als zweite Sieger zurück (32.).

Nach der Pause blieb Grün-Weiß am Drücker, Steyr konnte aus dem Anschlusstreffer nicht genügend Motivation sammeln. Kurz nach Wiederanpfiff war es wieder Goalgetter Ronivaldo, der aus kurzer Distanz auf 3:1 erhöhte. Er profitierte dabei von einem missglückten Abwehrversuch von Halbartschlager (48.). Nach einer Stunde schwächte sich Steyr weiter selbst - Pasic sah nach einem harten Foul an Gabryel die rote Karte. Den nachfolgenden Angriff verwertete Sandro Djuric per Kopfball zum 4:1 (63.). Der letzte Treffer des Abends gehörte dann Youngster Rocyan. Der Brasilianer ließ drei Verteidiger stehen und nach sehenswerter Kombination mit den Doppeltorschützen Djuric und Ronivaldo ließ er Torwart Großalber aussteigen und traf ins leere Tor (83.).

Gernot Plassnegger war über die Art und Weise wie seine Mannschaft aufgetreten ist, äußerst zufrieden: "Der Sieg heute war sehr wichtig für uns. Wir haben uns die drei Punkte verdient, jetzt können wir beruhigt in die Länderspielpause gehen".

In der Länderspielpause wird voraussichtlich noch ein Testspiel stattfinden. Zudem ist die Austria wie jedes Jahr auch auf der Lustenauer Kilbi, am 14. Oktober, vertreten. Das nächste Ligaspiel findet dann am Freitag, 19. Oktober 2018, um 19.10 Uhr im Planet Pure Stadion gegen die Young Violets von Austria Wien statt.

Das Achtelfinale im UNIQA ÖFB Cup findet am Mittwoch, 31. Oktober 2018, um 18.30 Uhr statt. Der Kartenvorverkauf für den Cup-Schlager zwischen dem SC Austria Lustenau und dem FC Red Bull Salzburg startet am kommenden Sonntag auf der Lustenauer KILBI!

Die Austria lädt alle Kinder und Jugendlichen zu diesem Spiel ein – Stehplatzkarten für Kinder und Jugendliche bis inkl. 15 Jahren sind gratis!

Jahreskartenbesitzer und Gönner haben bis Mittwoch, 17. Oktober die Möglichkeit, ihre Stammplätze für dieses Spiel zu sichern. Anschließend gehen die Karten in den freien Verkauf.

Sitzplatzkarten kosten in allen Sektoren auf der Haupttribüne € 20. Stehplätze für Erwachsene kosten € 15, ermäßigte Stehplatzkarten € 10. Alle Kinder bis 15 Jahren erhalten freien Eintritt (gültig für Stehplatzkarten). Ab sofort können Karten im Austria Center, unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder 05577/86 250 reserviert werden. Bereits reservierte Karten können auch schon auf der KILBI am Austria-Stand abgeholt werden. 

  Sitzplatz VIP-Sitzplatz Stehplatz
  Haupttribüne Haupttribüne Nord-/Ost-/Südtribüne
Vollzahler  € 20,-- € 80,-- € 15,--
Ermäßigt* -- -- € 10,--
Kinder (bis 15 Jahre -- -- frei

 *Jugend (16-18 Jahre), Pensionisten, Präsenzdiener, Studenten

In Steyr zurück in die Erfolgsspur

Freitag, 05 Oktober 2018

Drei Spiele schon müssen Austria-Fans auf eine vollen Erfolg warten. Die letzten Spiele verliefen für Grün-Weiß überhaupt nicht nach Plan. Nach einem guten Saisonstart - sechs Spiele ohne Niederlage - setzte es zuletzt drei zum Teil äußerst bittere Niederlage. Gegen den Tabellenletzten Vorwärts Steyr soll nun diese Minikrise beseitigt werden.

Im Lager der Austria hatte man sich die letzten Wochen sicherlich anders vorgestellt. Anstatt mit breiter Brust zum Tabellenletzten zu fahren, schleicht sich doch ein wenig das Gefühl von Unbehagen ein. Man ist heute in Steyr beim dort ansässigen Sportklub zum Siegen verdammt. Nicht nur für das eigene Selbstvertrauen, sondern auch für Fans, Gönner und Co.

In den letzten Spielen tat sich die Austria schwer die Spiele an sich zu reißen. Speziell in der Defensive hatte man zunehmend Probleme. Auffällig dabei ist, dass oftmals zehn Minuten ausreichen die Grün-Weißen aus dem Tritt zu bringen. Gegen Kapfenberg waren es die ersten zehn Minuten nach Anpfiff, gegen Lafnitz zuvor waren es die zehn Minuten nach dem Ausgleich. Zwar kämpfte man sich gegen Kapfenberg zunächst wieder zurück ins Spiel und glich zum 2:2 aus, doch am Ende stand man wieder mit leeren Händen da. Individuelle Fehler machen momentan den Unterschied aus.

Aufbäumen auf historisch gesehen erfolgreichster Austria-Bühne
Natürlich ist der Austria-Kader jung und aktuell fehlen wichtige, erfahrene Spieler, die der Truppe von Gernot Plassnegger gut tun würden. Dennoch braucht es jetzt ein Aufbäumen aller Spieler. Am Feld muss mehr miteinander geredet werden, es braucht deutliche Ansagen von den verbliebenen Führungsspielern wie Kapitän Marco Krainz und wenn es nicht anders geht, muss auch einmal eine harte Grätsche ausgepackt werden. Sie müssen jetzt zeigen, dass sie alles für den Verein geben wollen.
Das Stadion in Steyr ist dafür gut geeignet, ist es doch der Rasen auf dem die Austria 1997 ihren größten Erfolg - den Aufstieg in die Bundesliga - feierte. Spieler wie Moitzi, Prinzen, Kolvidsson und wie sie alle heißen spielen zwar nicht mehr, aber dennoch dürfen sich unsere Spieler gerne deren Mentalität von damals aneignen. Verzichten muss Plassnegger weiterhin auf Canadi und Kunz, beide sollten nach der Länderspielpause wieder zur Verfügung stehen.
Der SK Steyr ist aktuell Tabellenletzter und konnte bisher nur ein Spiel in der Meisterschaft gewinnen. Von dieser Statistik sollte man sich aber nicht täuschen lassen. Sie sind ein unangenehmer Gegner und spielen besonders gegen aktive Mannschaften deutlich besser. "Unter der Woche arbeiten meine Spieler hart und geben alles. Es ist an der Zeit sich dafür wieder zu belohnen. Wir wollen heute unbedingt punkten, dass ist unser Anspruch", so Trainer Gernot Plassnegger abschließend.

Spielbeginn ist um 19.10 Uhr. Live auf Laola1.

Ein Hammerlos brachte die gestrige Auslosung der Achtelfinalspiele des diesjährigen UNIQA ÖFB Cups. Österreichs Elite-Siebenkämpferin Ivona Dadic hat am Sonntagabend im Rahmen von „Sport am Sonntag“ im ORF 1 den österreichischen Meister FC Red Bull Salzburg als den Gegner der Austria gezogen. Das Heimrecht liegt dabei bei den Grün-Weißen.

In den ersten beiden Runden hatte es der Sportclub mit einem Landesligisten (USV Scheiblingkirchen-Warth) und einem Regionalligisten (ASK-BSC Bruck/Leitha) zu tun. In Runde 1 gewann man 4:0, in der zweiten Runde setzte man sich 3:1 durch. Gegen den österreichischen Meister ist man krasser Außenseiter und alle Austria-Fans dürfen sich auf ein "David gegen Goliath"-Duell freuen. Die dritte Runde findet am 30./31. Oktober statt. Der genaue Spieltermin wird demnächst bekannt gegeben.

SC Austria Lustenau vs FC Red Bull Salzburg
30./31. Oktober 2018
Planet Pure Stadion, Lustenau

Aufholjagd bleibt unbelohnt

Montag, 01 Oktober 2018

Es hätte anderst laufen sollen. Doch nach neun Minuten lag man gegen den Kapfenberger SV bereits mit 2:0 zurück. Nach einer schwachen ersten Halbzeit steigerte sich der Sportclub in Hälfte 2, doch am Ende musste man den Platz erneut mit leeren Händen verlassen.

Bereits das dritte Spiel in Folge blieb die Austria in der Liga ohne Punktgewinn. Im Ligaduell der Dinos setzte sich am Ende die agressivere Mannschaft durch. Zu viele Chancen blieben ungenutzt, zu viele Fehler erlaubte man sich in der Defensive. 

Bereits mit dem ersten Angriff erzielten die Gäste aus Kapfenberg die Führung. Matthias Puschl wurde zu viel Raum gelassen und der Angreifer ließ sich die Möglichkeit nicht nehmen (2.). Nur knapp sieben Minuten später war es wieder Puschl, der auf 2:0 erhöhte - wieder hatte die Austria-Defensive dem Steirer zu viel Platz gelassen (9). Die Austria fand in den ersten 45 Minuten überhaupt nicht ins Spiel, die Angriffsbemühung wurden früh im Keim erstickt. Kapfenberg tat nicht mehr viel fürs Spiel, zog sich weit zurück und wartete auf den nächsten Schnitzer der Austria. Mit dem Anschlusstreffer der Hausherrn nach 31 Minuten durch Lucas Barbosa erhoffte man sich mehr Stabilität und ein Aufbäumen, doch bis zur Pause blieb das Spiel weiterhin viel Stückwerk mit unzähligen Fehlpässen.

In der Pause musste Gernot Plassnegger die richtigen Worte gefunden haben, denn Grün-Weiß war nun präsenter und aggressiver. Nach nur vier Minuten zeigte Schiedsrichter Hameter auf den Elfmeterpunkt. Gabryel, der zu seinem Startelfdebüt kam, wurde von Daniel Rosenbichler mit einem Griff ins Gesicht unsanft aufgehalten. Ronivaldo zeigte sich erneut treffsicher vom Punkt und ließ Ehmann keine Chance (49.). Doch auch mit dem Ausgleich blieb die Partie weiterhin auf Messers Schneide anstatt in Richtung Lustenau zu kippen. Die Austria hatte zwar mehr dank Krainz (71.) und Ronivaldo (73.) gute Chancen auf den Siegtreffer, doch jubeln durften die Gäste, als nach einem misslungenen Klärungsversuch von Krainz Eloshvili und Feyrer mit einem Doppelpass die Austria-Abwehr aushebelten und erstgenannter Nicolas Mohr im Tor keine Chance ließ (84.). Das kurz zuvor ein klarer Elfmeter für Grün-Weiß von Schiedsrichter Hameter nicht gegeben wurde (76). rundete den Albtraum-Fußballtag ab.

Die Austria muss nun im nächsten Spiel definitiv gewinnen, um nicht in der Belanglosigkeit der Liga zu versinken. Gegner dabei ist der SK Steyr. An das Vorwärts-Stadion haben viele Austrianer noch gute Erinnerungen. Sicherte man sich doch in der Saison 1996/97 in diesem Stadion den Aufstieg in die Bundesliga. Vielleicht avanciert der Steyr Platz ja wieder zu einem guten Ohmen und beendet diese Minikrise.

Heute steht das Duell der Liga-Dinos im Planet Pure Stadion an. Zum 47. Mal trifft die Austria  auf den Kapfenberger SV. Die Steirer waren zuletzt immer ein guter Gegner für Grün-Weiß. Die letzten drei Duelle gingen allesamt an den Sportclub. Nach dem Erfolg im Cup möchte man nun auch in der Liga wieder zurück auf die Siegerstraße.
 
Der Cup-Erfolg kam zum richtigen Zeitpunkt. Gernot Plassnegger war nach dem Cupspiel sichtlich erleichtert und sprach von einer guten Reaktion seiner Mannschaft auf die letzten Ergebnisse in der Liga. Heute soll mit einer ähnlichen Leistung ein Dreier her.
 
Liga-Dinos: das 47. Duell
Egal ob 2. Liga oder Erste Liga, das Duell Austria gegen Kapfenberg ist das Duell der Liga-Urgesteine. Die Bilanz spricht leicht für die Austria - insgesamt gewann man vier Spiele mehr - dennoch wird es kein Spaziergang. Es ist aktuell das Spiel zwischen zwei Mannschaften, die unbedingt wieder zurück auf die Siegerstraße wollen. Beide haben ihre letzten beiden Spiele verloren, beide mussten sich dem SV Lafnitz geschlagen geben. Aber auch die Steirer setzten sich am Mittwoch im Pokal durch und kommen mit einem Sieg im Rücken nach Lustenau. Aber sie hatten einen Tag weniger Regenerationszeit und zusätzlich die Anfahrt nach Lustenau zu bewältigen. Unabhängig von diesen „Hätte-Wäre-Könnte“-Faktoren muss die Austria einfach wie im Cup konzentriert agieren und 90 Minuten das Spiel in der Hand halten. Wenn man es schafft ruhig zu bleiben und unsere Spieler sich Chancen erarbeiten und diese nutzen, dann könnte das Selbstvertrauen noch größer werden.
Personell kehrt Firat Tuncer zurück, d.h. Defensiv hat Gernot Plassnegger wieder eine neue Option. Verzichten muss er weiterhin auf Marcel Canadi, Kevin Kunz und Petar Pavlovic. 
 
Freier Eintritt für Personen mit sozialem Engagement
Der Monat September steht nach wir vor im Zeichen der sozialen Verantwortung und unseres Projekts #GemeinsamGutesTun. Deshalb genießen heute alle Personen, die sich (egal in welchem Bereich) sozial engagieren, freien Eintritt zum Spiel. Um die Freikarte in Anspruch nehmen zu können, müssen die Besucher bitte einen Ausweis ihrer Institution (Rotes Kreuz, Tierschutzverein, Lebenshilfe, etc.) mitbringen. Aktion ist nur am Haupteingang nutzbar

Austria Lustenau bleibt der neuen Linie treu und setzt auf neue Methoden und Ideen, um den Sportclub weiter nach vorne zu bringen. Vor kurzem wurde mit Life Kinetik das Trainingsprogramm der Profis um eine neue Methode erweitert. Für die Trainingsinhalte verantwortlich ist Michael Nesler (Bild), ausgebildeter Life Kinetik und Sportmentaltrainer. Mit Hilfe von Life Kinetik Übungen soll das Leistungsvermögen gesteigert werden. Nachfolgenden finden Sie ein kurzes Interview mit Michael Nesler zum Thema Life Kinetik.

Was darf man sich als Laie unter Life Kinetik vorstellen?
Vereinfacht gesprochen kann man Life Kinetik als Gehirntraining kombiniert mit Bewegung bezeichnen. Es werden dabei verschiedenste Areale im Gehirn miteinander verbunden. Es ist eine Form des Koordinationstrainings und wurde in Deutschland entwickelt. Durch die Übungen werden im Gehirn Synapsen gebildet, die schlussendlich zu einer Leistungssteigerung führen und das in unterschiedlichsten Bereichen. Man verbessert das Denkvermögen, die eigene Reaktion, man wird stressresistenter und die Fehleranfälligkeit sinkt.

Wie gestaltet sich ein Training mit Life Kinetik?
Eine Einheit dauert im Durchschnitt zwischen 45 und 60 Minuten. Es gibt eigens entwickelte Übungen, man kann Life Kinetik aber auch in bereits bekannte Übungen einbauen. Ziel ist es dann aber nicht, die Übung nur zu schaffen, sondern die Übung immer so schwer zu halten, dass sie gerade nicht machbar ist. Erst dann entstehen die neuen Synapsen. Wichtig ist auch zu erwähnen, dass die neuen Synapsen nicht für immer bleiben. Sie können sich wieder abbauen, daher ist es wichtig Life Kinetik regelmäßig zu betreiben - sozusagen entsteht ein “lebenslanges Lernen”.

Gibt es Möglichkeiten die Effekte von Life Kinetik zu messen?
Ja, natürlich. Effekte sieht man bereits nach 12 Wochen, wenn man wöchentlich mindestens 60 Minuten investiert. Es gab bereits einige Studien im Nachwuchsbereich. Dabei wurden die Probanden in zwei Gruppen eingeteilt - eine Kontrollgruppe und eine Gruppe, die Life Kinetik Übungen machte. Die Life Kinetik Gruppe schnitt am Ende deutlich besser ab. Eine andere Studie konzentrierte sich auf Torabschlüsse. Nach Life Kinetik Einheiten wurden die Teilnehmer treffsicherer.

Gibt es in der Fußballwelt Beispiele für Vereine, die bereits auf Life Kinetik setzen?
In der deutschen Bundesliga ist Life Kinetik fast flächendeckend im Einsatz. Bekannter Befürworter der Methode ist Jürgen Klopp (Anm. Trainer von Liverpool FC, früher Borussia Dortmund). Ein anderes Beispiel ist Felix Neureuther. Er ist zwar kein Fußballer, aber der deutsche Ski-Profi bereitet sich mit Life Kinetik auf die Saison und auch auf jedes Rennen vor.

Wie wird nun Life Kinetik bei der Austria eingesetzt?
Ab sofort findet wöchentlich eine Einheit Life Kinetik statt. Immer mit dem Ziel den Schwierigkeitsgrad der Übungen zu steigern. Je nach Bedarf und Wunsch des Trainerstabs kann dann die Anzahl der Einheiten in der Woche gesteigert werden. Außerdem sind die Spieler dazu angehalten Life Kinetik auch im Alltag umzusetzen. Je mehr Zeit man investiert, desto mehr Nutzen zieht man aus der Sache.

Danke für das Gespräch.

Am Ende sah man es den Spielern an, dass doch ein etwas größerer Stein vom Herzen gefallen war. In der zweiten Runde des ÖFB Cups sicherte sich die Austria mit einem 3:1 Erfolg gegen den ASK-BSC Bruck/Leitha den Einzug ins Achtelfinale des österreichischen Pokals - erstmals seit fünf Jahren. Einige Umstellungen und ein treffsicherer Ronivaldo legten den Grundstein für den Erfolg, der sicherlich auch Selbstvertrauen für den kommenden Ligaalltag geben wird.

Von Beginn an zeigte sich die Austria konzentriert und kontrollierte Ball und Gegner. Gernot Plassnegger hatte gegenüber der Liga ordentlich umgestellt und setzte auf eine Brasilien-Österreich Formation mit einem Hauch Deutschland (siehe Aufstellung unten). Dennoch dauerte es etwas mehr als eine halbe Stunde eher Grün-Weiß jubeln durfte. Ronivaldo wurde von Daniel Tiefenbach ideal mit einem langen Ball bedient und der Routinier ließ sich diese Gelegenheit nicht nehmen und traf zur verdienten Führung. In der Folge blieb der Sportclub aktiv und drängte auf den zweiten Treffer, den wiederum Ronivaldo kurz vor dem Pausentee erzielte (45.).

In Durchgang zwei schaltete die Austria einen Gang zurück, was den Gastgebern aus Bruck an der Leitha etwas Raum ermöglichte. Doch wirkliche Gefahr kam nicht auf. Zwar verkürzten die Niederösterreicher nach 75 Minuten auf 1:2, - Torschütze war der slowakische Angreifer Tomas Majtan - doch sofort übernahm der Sportclub wieder das Zepter und stellte nach 83 Minuten durch Alexander Ranacher wieder den beruhigenden zwei Tore Vorsprung her.
Nach der Partie zeigte sich Gernot Plassnegger äußerst zufrieden: "Das waren 90 Minuten, wie ich sie mir vorstelle. Wir haben nichts zugelassen und nach einem Gegentreffer nicht die Nerven verloren. Das müssen wir jetzt in die Meisterschaft mitnehmen".

Um Punkte geht es wieder am kommenden Samstag, zuhause gegen den SV Kapfenberg. Im 47. Liga-Duell der beiden Mannschaften möchte die Austria natürlich gerne wieder jubeln.

Aufstellung ÖFB-Cup
Mohr - Dorn (86. Tuncer), William, Grujcic, Juninho - Tiefenbach, Krainz (72. Ranacher) - Djuric, Rocyan, Gabryel - Ronivaldo (76. Jeferson da Cruz)

Highlights im Video

Wie schnell es im Fußball gehen kann, haben die letzten Wochen bewiesen. Vor zwei Wochen ging es noch um die Tabellenführung im Spiel gegen BW Linz. Nach Runde 8 letzten Samstag hingen die Köpfe bei der Austria schon ziemlich tief unten. Gegen Lafnitz musste man sich zuhause 1:3 geschlagen geben - zehn unachtsame Minuten hatten da ausgereicht. Dennoch kommt der Cup in einer englischen Woche gelegen, da man somit nicht lange Zeit hat, sich den Kopf zu zerbrechen.

Gernot Plassnegger fand nach dem Spiel deutliche Worte, richtete aber den Blick gleich nach vorne, denn heute - nur 3 Tage später - ist der Sportclub im ÖFB Cup gefordert. Nach einer langen Reise in Runde 1 müssen auch in Runde 2 etliche Kilometer hinter sich gebracht werden. Es geht in das knapp 680 Kilometer entfernte Bruck an der Leitha. Dort trifft Grün-Weiß auf den dort ansässigen ASK-BSC Bruck/Leitha. Nur wenige Kilometer von Bratislava entfernt kommt es zum Duell zwischen 2. Liga und Regionalliga Ost. Die Gastgeber aus Niederösterreich sind aktuell in ihrer Liga auf dem 4. Platz. Spieler wie Mario Sara und Bartolomej Kuru kennt man in Vorarlberg und weiß, dass die beiden Qualität besitzen, auch wenn sie beide über 30 Jahre alt sind. Auch für die Tore sorgt ein Routinier - Tomas Majtan traf in dieser Saison in acht Spielen sechsmal. Damit ist der ASK-BSC sicherlich kein einfacher Gegner und kann auch zu einem Stolperstein werden.

Das möchte das Team von Gernot Plassnegger aber nicht zu lassen. "Wir wollen nach dem letzten Heimspiel eine Reaktion zeigen. Wir nehmen die Partie ernst und wollen spielerisch überzeugen", so der Trainer. Verzichten muss er auf Marcel Canadi, Kevin Kunz, Firat Tuncer und Petar Pavlovic, die endgültige Aufstellung wurde erst nach dem heutigen Training fixiert. Es sind durchaus Veränderung gegenüber Samstag zu erwarten
Um heute als Sieger vom Platz zu gehen, muss die Austria ihre Chancen endlich auch nutzen. Stürmer Ronivaldo und sein Kollege Lucas Barbosa sind gefordert die sich bietenden Möglichkeiten auch in Zählbares umzumünzen. Aber generell muss die Mannschaft zeigen, dass man den nötigen Biss hat nach einer Niederlage aufzustehen und weiterzumachen.

Spielbeginn ist um 18.00 Uhr. Auf Youtube kann die Partie im Livestream verfolgt werden: https://youtu.be/RVuQt71lQj8

Zur Pause fühlte es sich richtig gut an. Die Austria hatte in der ersten Halbzeit das Spiel und Gegner im Griff. Mit einer 1:0 Führung ging es in Durchgang zwei, man hatte also alles in den eigenen Händen. Am Ende musste man dann dennoch mit hängenden Köpfen den Platz verlassen, weil zehn nachlässige Minuten alles auf den Kopf stellte.

Der Sportclub wurde von Gernot Plassnegger erstmals in einem 3-5-2 System auf den Platz gestellt. Die Doppelspitze mit Lucas Barbosa und Ronivaldo brachte einiges an Schwung, auch wenn es ein wenig dauerte bis man die Pressingversuche der Lafnitzer kontrolliert entschärfte. Speziell auch die Rückkehr von William verlieh der Austria-Abwehr die nötige Stabiltät. Die ersten guten Möglichkeiten für Grün-Weiß hatten Ronivaldo (12.), Lucas Barbosa (30.) und William (32.), doch ein Torerfolg sollte erst vom Elfmeterpunkt gelingen. Lucas Barbosa setzte sich in der 36. Minute ideal gegen Gschield durch, sodass dieser den Brasilianer nur noch mit einem Foul im Strafraum stoppen konnte. Den fälligen Strafstoß verwandelte Ronivaldo souverän im vom Schützen aus gesehen rechten Eck. Mit dem Tor im Rücken agierte die Austria bis zur Pause ideal, Gefahr von den Lafnitzern kam nicht mehr auf. Die Gäste hatten ihre Chancen durch David Schloffer und Maximilian Entrup, doch die Genauigkeit im Abschluss fehlte.

Gastgeschenke verteilt
Beide Mannschaften kamen unverändert aus der Kabine und zunächst sah die Austria so aus, als ob sie im Spiel nichts mehr anbrennen lässt. Doch ein harmloser langer Pass der Lafnitzer in die Spitze leitete die Wende ein. Nicolas Mohr wollte den Ball außerhalb des Strafraums klären, doch statt dem Ball schlug er nur ein Luftloch. Diesen Schnitzer nützte Entrup zum Ausgleich (51.). Doch noch nicht genug, nur zwei Minuten später war es wieder Entrup, der mit seinem Kopfballtor das Spiel drehte. Zuvor agierte die Austria-Defensive zu passiv und ließ den Lafnitzern zu viel Platz. Endgültig den Deckel drauf setze Mario Kröpfl. Wieder ein Pass in die Tiefe veranlasste Mohr ins Laufduell mit Kröpfl zu gehen, doch ein kurzer Zögerer von Mohr verschaffte Kröpfl die notwendige Zeit, um den Ball perfekt über unseren Torhüter, der leider seine Leistung aus Linz nicht bestätigen konnte, ins Tor zu lupfen.

Durch die drei Gegentreffer innerhalb von zehn Minuten war die Austria gebrochen, alle Versuche des Aufbäumens wurden leider nicht mehr belohnt. Am Ende ein rabenschwarzer Tag für Grün-Weiß. Auch Gernot Plassnegger zeigte sich sichtlich enttäuscht nach dem Spiel: "In der ersten Halbzeit haben wir sehr gut gespielt und ich war überzeugt, dass wir das Spiel im Griff haben. Nach der Pause haben wir mit dem Ausgleich angefangen nachzudenken, anstatt Fußball zu spielen. Das Fußball Kopfsache ist, mussten wir heute auf dem harten Weg lernen". Der Trainer versuchte aber auch noch etwas Positives zu sehen: "Zum Glück geht es am Dienstag weiter mit dem Cup-Spiel, so bleibt nicht viel Zeit dem Kopf weitere Denkzeit zu geben".

ÖFB-Cup
Bereits Montagmorgen ging es für die Austria nach Bruck an der Leitha. Dort trifft man am Dienstagabend auf den ASK-BSC Bruck/Leitha. Die Niederösterreicher leigen aktuell auf dem vierten Tabellenrang der Regionalliga Ost. Mit Mario Sara und Bartolomej Kuru haben sie auch zwei Spieler in ihren Reihen, die man in Vorarlberg kennt.

Auftakt zur englischen Woche

Samstag, 22 September 2018

Mit der heutigen Partie startet eine englische Woche für das Team von Gernot Plassnegger. Innerhalb von 7 Tagen muss man gleich dreimal ran. Auftakt zu dieser Woche ist heute gegen den SV Lafnitz.

Zwei neue Situationen für die Austria - erstmals muss man auch wieder am Dienstagabend ran, auch wenn nicht in der Liga, sondern im UNIQA ÖFB Cup gespielt wird. Andererseits geht der Sportclub heute erstmals nach einer Niederlage in ein Spiel. In der letzten Runde setzte es auswärts beim FC Blau-Weiß Linz eine knappe 1:0 Niederlage. Gegen die Oberösterreicher kam Grün-Weiß nie richtig ins Spiel, die Linzer waren abgeklärtert und ihr bester Mann, Alan Lima Carius, brachte die Hausherren in Führung. Die besten Chancen für die Austria ließen Djuric (6.) und Ronivaldo (73.) aus. Alles in allem ein Spiel, dass man in die Kategorie "Aufstehn, abputzen und weiter machen" packen kann.
Generell haben die Ergebnisse vom letzten Spieltag gezeigt, wie zum Beispiel der 1:0 Sieg des FAC über die Rieder, dass in dieser Liga ein Nachlassen sofort bestraft wird. Es gilt von Woche zu Woche konzentriert zu Werke zu gehen, um Spiele für sich zu entscheiden

Liganeuling nicht unterschätzen
Genau heute gastiert eben eine Mannschaft im Planet Pure Stadion, die gefährlich werden kann, wenn man nicht von der ersten Minute voll da ist. Der SV Lafnitz ist das erste Mal in Lustenau zu Gast. Die Steirer sind als Meister der Regionalliga Mitte aufgestiegen und dürfen keinesfalls unterschätzt werden. Erst in der letzten Runde besiegten die Lafnitzer den anderen Liga-Dino, den SV Kapfenberg, mit 5:1. Mit Spielern wie Maximilian Entrup oder Mario Kröpfl verfügt der Aufsteiger auch über Spieler mit ordentlich Erfahrung und Können. Grün-Weiß dürfte also gewarnt sein. Aber natürlich möchte die Austria heute drei Punkte einfahren, um die Niederlage im letzten Spiel vergessen zu machen. Leicht wird es heute aber sicherlich nicht. Speziell die Personalsorgen belasten. Zwar ist ein Einsatz von William heute möglich, doch dafür fehlen mit Kevin Kunz, Firat Tuncer, Marcel Canadi und Marco Krainz vier Akteure, die in dieser Saison bisher zu den Stammkräften zählen. Dies ist natürlich gleichzeitig eine Chance für die Ersatzleute auf sich aufmerksam zu machen. Es wird darauf ankommen im Defensivbereich stabil zu agieren und die Räume wieder enger zu gestalten als zuletzt. Außerdem muss die Offensive die sich bietenden Chancen effektiver nutzen. In den letzten Spielen waren die Tormöglichkeiten Mangelware, was es umso wichtiger macht, bei den sich bietenden Chancen, ruhig und genau zu bleiben.

Spielbeginn ist um 16.30 Uhr. Bereits um 15 Uhr öffnet das Stadion und die Fans können sich beim Austria Oktoberfest auf die Partie einstimmen. Alle Besucher in Dirndl oder Lederhose erhalten von Mohrenbräu ein gratis Bier. Außerdem gibt es Weißwürste und Brezn', den Oldtimer-Truck der Mohrenbrauerei und vieles mehr. Im Anschluss an das Spiel gibt es im Glashaus Oktoberfeststimmung mit Dj.

OKTOBERFEST mit GEWINNSPIEL

Mittwoch, 19 September 2018

Nachdem am Samstag das große Oktoberfest in München startet, steht auch das Heimspiel gegen den SV Licht-Loidl Lafnitz unter dem Motto Oktoberfest. Gemeinsam mit der Mohrenbrauerei spendiert die Austria jedem Fan im Dirndl oder Lederhose 1 Gratis-Bier.

Aber es gibt noch mehr:

  • Mohren-Oldtimerwagen
  • Ausschank von „Mohren Gold“, dem aktuellen Festbier der Mohrenbrauerei
  • Weißwürste und Brezen
  • DJ im Glashaus nach dem Spiel

Das Beste zum Schluss: Mohrenbräu verlost 2 VIP-Tageskarten für das Spiel. Alles was ihr tun müsst, ist auf der FB-Seite der Austria den Beitrag zum Oktoberfest Beitrag liken und in einem Kommentar die Person markieren, die in euren Augen in Tracht aufs Spiel kommen sollte. Die Auslosung findet Freitagmittag um 12 Uhr statt.

Erste Saisonniederlage in Linz

Montag, 17 September 2018

Es war wie verhext. Am gestrigen Sonntag musste sich die Austria erstmals in dieser Saison geschlagen geben. Der FC Blau-Weiß Linz gewann das Duell am Sonntagmorgen mit 1:0. Der Sportclub fand lange nicht ins Spiel, die Linzer hingegen waren von der ersten Minute an hellwach und sind nun neuer Tabellenführer.

Beide Mannschaften begannen das Spiel sehr schwungvoll, wobei beide Teams darauf bedacht waren, Fehler zu vermeiden. Die erste Chance im Spiel gehörte Grün-Weiß. Nicolai Bösch spielte den Ball nach einem Lauf am rechten Flügel perfekt in den Rückraum auf Sandro Djuric (6.). Doch der Mittefeldspieler suchte überhastet den Abschluss und setzte den Ball über das Tor. Diese vergebene Chance sollte sich nur kurze Zeit später rächen. Der Führende in der Torschützenliste Alan Lima Carius setzte den Ball nach neun Minuten in die Maschen als die Austria-Defensive erstmals schwankte. Mit dem Gegentreffer riß bei der Austria endgültig der Faden und die Linzer wurden zunehmend stärker.  Mit viel Glück und einem souverän agierenden Nicolas Mohr im Tor, der kurzfristig für Kevin Kunz einspringen musste, gelang es den Rückstand bei einem Tor zu belassen.

Zur Pause wechselte Gernot Plassnegger doppelt aus und brachte mit Ranacher und Tiefenbach neue Impulse ein. Zusätzlich stellte der Trainer auf eine 3er-Kette um. Dadurch kam Grün-Weiß besser in die Partie, auch weil Linz es ruhiger angehen ließ. Die Chancen blieben aber leider Mangelware. Auf Seiten von BW Linz hatte Alan (66.) mit einem Weitschuss die beste Chance, bei der Austria kam Ronivaldo in der 73. Minute zum Kopfball. Doch der Ball ging knapp am Tor vorbei. Am Ende gewinnen die Linzer verdient dieses Spiel, beim Sportclub stimmte an diesem Tag einfach zu wenig. Trainer Gernot Plassnegger formulierte es kurz und knapp: "Wir haben heute nicht gut Fußball gespielt". Dennoch werde man jetzt nicht den Kopf in den Sand stecken. "Die Tabellenführung jetzt wäre nett gewesen, aber bringt nichts. Wir wollen weiter fokussiert bleiben und starten sogleich in die Aufarbeitung des Spiels und die Vorbereitung auf das nächste Spiel gegen Lafnitz", so der Trainer abschließend.

Premiere in der neuen zweiten Liga für unsere Austria. Am morgigen Sonntag wird der Sportclub gegen den FC Blau-Weiß Linz erstmals am Sonntagvormittag im Einsatz sein. Aufgrund der Leistungen beider Teams in der bisherigen Saison und den Ergebnissen der gestrigen Partien winkt dem Sieger der Partie die Tabellenführung. Man darf sich also eine hart umgekämpfte Partie erwarten.

Die Länderspielpause wurd genutzt, um Kräfte zu sammeln und weiter am Fine-Tuning zu arbeiten. Außerdem gab es endlich erfreuliche Nachrichten in der Cause Spielberechtigung für Rocyan. Der Brasilianer darf endlich Fußball spielen. Erste Praxisminuten sammelte der junge Mittelfeldspieler bei den Amateuren. Morgen wird er aller Voraussicht nach zunächst auf der Bank platz nehmen.

Vor der Pause konnte man den FC Liefering vor eigenem Publikum knapp aber verdient mit 1:0 besiegen. Die Mannschaft von Gernot Plassnegger wurde von den Salzburgern ordentlich gefordert, aber die Defensive mit dem jüngsten Innenverteidiger-Duo der Liga hielt den Angriffswellen statt. In der Offensive nützt Nicolai Bösch seine zweite Chance im Spiel zum Siegtreffer, zuvor hatte Ronivaldo sogar noch einen Elfmeter verschoßen. Es läuft definitiv noch nicht alles rund beim Sportclub, aber von Woche zu Woche wird hart daran gearbeitet.

Spiel auf Augenhöhe
Schwierig dürfte morgen auch die Partie gegen Blau-Weiß Linz sein. Die Oberösterreicher sind das Überraschungsteam der Liga. Im letzten Jahr die Liga als Tabellenletzter abgeschlossen, winkt wie bereits erwähnt in dieser Saison die Tabellenführung. Speziell die Offensive der Linzer ist hervorzuheben. Mit Alan Lima Carius stellt man aktuell den Führendne in der Torschützenliste. Manuel Hartl, Thomas Fröschl und Mario Ebenhofer bringen viel Erfahrung mit. "Wir werden alles tun, um die Linzer Offensive auszubremsen, sie haben sich gut verstärkt, aber unsere Defensive hat bisher überzeugt", geht Plassnegger zuversichtlich in die Partie. "Wir haben den notwendigen Respekt, aber verstecken werden wir uns nicht". Der Steirer möchte die Linzer mit einer stabilen Defensive und schnellem Umschaltspiel knacken. Personell muss Gernot Plassnegger auf William, Firat Tuncer und Marcel Canadi verzichten. 

Man darf also gespannt sein, wer morgens um 10.30 Uhr wacher ist und sich dadurch einen kleinen Vorteil erarbeitet. Auf dem Papier darf man eine knappe Partie erwarten, aber Fußball schreibt sowieso immer seine eigenen Geschichten.

Die Partie gibt es LIVE auf Laola1.tv. Ab 10 Uhr hat das Austria-Café geöffnet, dann kann das Spiel bei Weißwürsten und Brezel genoßen werden. Das Team des Cafés freut sich auf euren Besuch!

Ende gut, Alles gut. Nach langen Verhandlungen, notwendigen Interventionen von ÖFB, UEFA und FIFA ist heute Vormittag endlich die Spielberechtigung für den Brasilianer Rocyan Fernando Santiago Mendonca eingetroffen. Sein ehemaliger Verein, Gremio Porto Alegre, hatte Protest gegen den Wechsel eingelegt und dadurch die Spielberechtigung verzögert.

„Endlich hat die Warterei ein Ende“, bringt es Sportdirektor Christian Werner auf den Punkt. „Das Thema hat uns in den letzten Wochen viel Zeit und Energie gekostet. Wir sind froh, dass nun alles geklärt ist“. Rocyan Fernando wechselte Anfang Juli nach Auslaufen seines Vertrags vom U20 Team von Gremio Porto Alegre nach Lustenau. Der brasilianische Traditionsverein war aber der Auffassung, dass für den jungen Mittelfeldspieler eine Ablöse fällig wäre und hat daher Protest eingelegt. „Für uns war von Anfang an klar, dass der Wechsel von Rocyan rechtlich einwandfrei war“, erklärt Werner weiter. „Gemeinsam mit ÖFB, UEFA und der FIFA konnten wir das leidige Thema endgültig abschließen“.

Rocyan Fernando Santiago Mendonca gilt in Brasilien als großes Talent. Der 18-jährige durchlief die Nachwuchsabteilungen von Gremio Porto Alegre und wurde bereits in das U15- und U17-Nationalteam Brasiliens eingeladen. Einige andere europäische Vereine sollen ebenfalls Interesse an einer Verpflichtung gehabt haben. Der junge Brasilianer kann im zentralen Mittelfeld und auf den Außenbahnen eingesetzt werden. „Rocyan ist ein hoch talentierter Spieler. Aber wir dürfen von ihm keine Wunderdinge erwarten. Er ist 18 Jahre alt und soll sich in Lustenau heimisch fühlen. Schon seit Monaten lernt er- zusammen mit unseren anderen brasilianischen Spielern- deutsch in einer kleinen Lerngruppe“, so Christian Werner.
„Wir wollen nun Rocyan die notwendige Zeit geben, die ein so junger Spieler benötigt und freuen uns jetzt vor allem auch für ihn, dass er endlich bei Pflichtspielen dabei sein kann“.

Testspiel gegen den KSC
Am morgigen Donnerstag, 06. September, testet der Sportclub in Neu-Ulm gegen den Karlsruher SC. Der deutsche Drittligist wird ein ordentlicher Test für die Grün-Weißen. Spielbeginn ist um 14 Uhr im Dietrich-Lang-Sportzentrum (TSV Neu-Ulm, Fußballabteilung, Europastraße 15, D-89231 Neu-Ulm).

Die Austria sichert sich mit einer beherzten Leistung und einem starken Kevin Kunz drei Punkte gegen den FC Liefering. Die Salzburger forderten das Team von Gernot Plassnegger über das ganze Spiel hinweg. Der Sportclub hielt dennoch dagegen, nutzte aber leider die erarbeiten Chancen nicht.

Liefering startete mit hohem Tempo und dem bekannten frühen Pressing, doch die Austria Abwehr mit dem jungen Innenverteidiger Duo Grujcic und Marceta blieb standhaft. Offensiv versuchte es Grün-Weiß über schnelles und gradliniges Spiel und hoffte auf Konter. Die erste gute Möglichkeit hatte Nicolai Bösch nach 18 Minuten, der nach tollem Zuspiel von Ronivaldo völlig frei vor Liefering-Schlussmann Antosch auftauchte. Doch der Youngster traf den Ball nicht richtig und so hatte Antosch mit dem Roller keinerlei Probleme. Die Lieferinger selbst kamen über Camara zu ihrer ersten guten Chance, doch Kevin Kunz war zur Stelle. In der 26. Minute entschied Schiedsrichter Heiß zurecht auf Strafstoß für Lustenau, nach dem Krainz von Diakite klar gefoult wurde. Ronivaldo trat zum Elfmeter an, doch der Brasilianer sollte an diesem Tag leer ausgehen. Sein Elfmeter war zu unplatziert und ohne Kraft, dass Daniel Antosch den Ball sicher parieren konnte. Gute sechs Minuten später durften die Austria-Anhänger dann endlich jubeln. Nicolai Bösch brachte die Hausherrn nach einer Kombination über Canadi, Djuric und Ronivalod in Führung. In der ersten Hälfte schwächten sich die Salzburger dann auch noch selbst, als David Schnegg nach einem Zweikampf gegen Marco Krainz nachtrat und dafür mit Rot vom Platz musste.

Doch zu Beginn der zweiten Halbzeit präsentieren sich die Lieferinger, die zur Pause gleich doppelt wechselten, eindrucksvoll überlegen. Die Austria wurde hinten eingeschnürt und nur dank Torhüter Kevin Kunz konnte die Null gehalten werden. Nach einer Stunde kam dann der Sportclub wieder besser ins Spiel. Ronivaldo (60.) und Canadi (66.) kamen zu Möglichkeiten, doch Daniel Antosch konnte beide entschärfen. Besonders Canadi versuchte immer wieder die Lieferinger Abwehr zu durchbrechen. Mit den Dribblings des Angreifers der Austria hatten die Salzburger immer wieder Probleme. In der letzten Viertelstunde hatten die Austrianer durch Ronivaldo (77 &. 88.), Canadi (80. & 89.) gute Chancen, die aber nicht genutzt wurden. Das hätte sich in der letzten Minute der Nachspielzeit beinahe noch gerächt, als Camara zu einer Doppelchance für die Gäste kam. Doch Grujcic und Kunz hielten an diesem Nachmittag die Null fest.

Weiter geht's für die Austria nach der Länderspielpause auswärts bei Blau-Weiß Linz. In der Meisterschaftspause wird noch ein Testspiel stattfinden, weitere Details dazu folgen. 

Vergangenen Freitag gab es im Spiel gegen den Floridsdorfer AC nur einen Punkt. Natürlich war der Dreier das Ziel, doch am Ende ist Fußball halt einfach kein Wunschkonzert. Die Austria will sich heute gegen den FC Liefering belohnen, um diesen kleinen Dämpfer aus der letzten Runde wettzumachen. Leichte Aufgabe wird es aber sicherlich keine.

Bei der Austria geistert nach wie vor das Verletzungsgespenst herum. Mit William, Firat Tuncer, Lucas Barbosa und Petar Pavlovic sind vier Spieler
verletzt. Speziell die Innenverteidiger tun weh, auch wenn Dragan Marceta und Darijo Grujcic in den letzten Spielen ordentliche Leistungen abgeliefert haben. Dennoch gibt es Licht am Ende des Tunnels - Pavlovic hat diese Woche bereits wieder mit dem Training begonnen, bei Lucas Barbosa schreitet der Heilungsprozess auch voran.

Zu passiv in Wien
Gegen den FAC galt unser Team natürlich als Favorit, aber die Mannschaft von Gernot Plassnegger tat sich schwer. Die ersten Chancen hatten die
Floridsdorfer, dennoch durfte als erstes die Austria jubeln. Ronivaldo versenkte nach Vorarbeit von Waack und Djuric den Ball elegant im kurzen Eck (22.). Auf dem schwierigen Untergrund aufgrund starker Regenfälle taten sich beide Mannschaften in der zweiten Halbzeit zunehmend schwer. Kaum
verwunderlich, dass der Ausgleich des FAC nach einem Eckball passierte (76.). In der 85. Minute jubelte die Austria bereits über das 2:1 für den Sportclub, doch der Treffer von Ronivaldo wurde wegen vermeintlichem Abseits nicht gewertet. Am Ende gab es ein gerechtes Remis.

Wundertüte FC Liefering
Wenn man sich mit dem FC Liefering beschäftigt, dann kommt man immer wieder zum Schluss, dass diese Mannschaft die Wundertüte der Liga ist.
Denn der Kader der Red Bull Talenteschmiede ist riesig und variiert dazu regelmäßig von Spiel zu Spiel. Deshalb ist es auch unglaublich schwer,
sie richtig einzuschätzen. Grundsätzlich kann man aber sagen, dass die Lieferinger über gute Talente verfügen, die schnellen Offensivfußball
praktizieren. Die Austria wird heute viel arbeiten müssen, um die Punkte in Lustenau zu behalten. Grün-Weiß ist zwar nach wie vor ungeschlagen, doch mit Unentschieden kommt man in der Liga nicht weit. Im heutigen Spiel möchten sich Kapitän Marco Krainz und das restliche Team endlich für den Einsatz im Spiel belohnen. Es gilt die sich bietenden Chancen zu nützen und auch defensiv kompakt zu agieren.

1:1 Unentschieden in Floridsdorf

Montag, 27 August 2018

In einer verregneten Partie trennten sich die Austria und der FAC mit einem 1:1 Unentschieden.

Die Partie begann schwungvoll. Bereits nach drei Minuten gab es die erste gute Freistoßmöglichkeit für die Hausherrn durch Daniel Schöpf. Nach 8 Minuten tauchte dann Ronivaldo das erste Mal im FAC Strafraum auf, doch sein Schuss strich knapp am Gehäuse vorbei. Man merkte, dass die Floridsdorfer zuhause gewinnen wollten, nach elf Minuten hätte sich die Austria nicht beklagen dürfen, wenn man nach einem Kopfball von Pedro Costa in Rückstand geraten wäre. Deshalb agierte der Sportclub nun wacher und versuchte selbst die Akzente zu setzen. Nach 17 Minuten hatte Pius Dorn die Führung auf dem Fuß, doch der Verteidiger der Grün-Weißen ließ die Großchance aus. Fünf Minuten später jubelte dann aber trotzdem die Austria, als Ronivaldo nach Vorarbeit von Waack und Djuric den Ball elegant im kurzen Eck versenkte (22.). Nach knapp einer halben Stunde jubelte dann der FAC über ein Tor, doch der Treffer von Markoutz wurde zurecht wegen Abseits aberkannt. In der ersten Halbzeit verletzte sich Firat Tuncer kurz vor der Pause an der Schulter, sodass das Innenverteidiger-Duo der Grün-Weißen aus einem 18- und einem 19-jährigen bestand.

Auf dem schwierigen Untergrund taten sich beide Mannschaften in der zweiten Halbzeit dann zunehmend schwer. Kaum verwunderlich also, dass der Ausgleich des FACs nach einem Eckball passierte. Anderle traf per Kopf und ließ Kevin Kunz dabei keine Chance (76.). In der 85. Minute jubelte die Austria bereits über das 2:1 für den Sportclub, doch der Treffer von Ronivaldo wurde wegen vermeintlichem Abseits nicht gewertet.

Am Ende wäre wohl mehr drinnen gewesen, hätte sich die Austria phasenweise nicht zu sehr hinten hineindrücken lassen. Ähnlich sah es auch Trainer Gernot Plassnegger, der den Punkt gerne mitnimmt. "Es war kein einfaches Spiel, dennoch sind wir weiter ungeschlagen. Natürlich hätte ich gerne mehr Siege am Konto als Remis, aber Fußball ist kein Wunschkonzert", so der Trainer abschließend.

Kommenden Samstag geht es zuhause gegen den FC Liefering. Spielbeginn im Planet Pure Stadion ist wie immer 16.30 Uhr.

Unter den Top 5 der Liga, ungeschlagen in der Saison und mit nur zwei Gegentoren die beste Defensive der Liga stellen - das alles liest sich toll und man darf sich sicherlich darüber freuen. Doch im Grunde zählt es nicht viel. Es ist eine Momentaufnahme, die von Woche zu Woche bestätigt und im Idealfall verbessert werden muss. Jedes Spiel beginnt bei 0:0 und es ist eine ordentliche Leistung notwendig, um weiterhin tolle Schlagzeilen über sich selbst zu lesen.

Genau so sieht es auch Trainer Gernot Plassnegger, der zwar die aktuelle Situation als "ganz okay" beschreibt, aber genau weiß, dass seine Mannschaft noch viel Steigerungspotential hat. "Wir haben nicht in jedem Spiel nur tollen Fußball gespielt, phasenweise waren wir nicht gut. Aber ich sehe, dass meine Mannschaft hart arbeitet und alles gibt", so der Coach der Austria. "Wir sind eine junge Mannschaft, da ist es normal, dass nicht immer alles rund läuft. Die Ergebnisse passen bisher, fußballerisch können wir noch zulegen".
Im Spiel gegen die Juniors taten sich die Grün-Weißen gegen einen tiefstehenden Gegner öfters schwer. "Gegen einen Gegner, der sich auf die Defensive konzentriert, ist es immer schwierig zu spielen. Aber im Vergleich zur Vorsaison sind wir in der Lage auch in solchen Spielen Chancen zu kreieren", erklärt Plassnegger. "Das die Auswertung noch nicht ideal ist, weiß auch jeder. Es braucht eben manchmal noch den unbedingten Willen ein Tor zu erzielen".
Gegen den Floridsdorfer AC muss der Trainer auf William, Juninho Barros, Lucas Barbosa, Rocyan und Petar Pavlovic verzichten. Dafür kehrt Darijo Grujcic in den Kader zurück. Ein Einsatz von Beginn an wird aber erst kurz vorher vor Ort besprochen.

Gegen den heutigen Gegner Floridsdorf erwartet sich Gernot Plassnegger eine ähnliche Partie wie gegen die Juniors. Der FAC agiert sehr defensiv und lauert auf Konter. "Wir haben den notwendigen Respekt vor dem FAC, aber wir wollen auf alle Fälle etwas mitnehmen", betont Gernot Plassnegger. Die Wiener stehen aktuell auf dem 10. Tabellenplatz mit einem Sieg, einem Unentschieden und zwei Unentschieden. Die Austria gilt als Favorit, konnten die Floridsdorfer doch in dieser Saison zuhause noch nicht punkten, geschweige den ein eigenes Tor erzielen. Somit stehen die Wiener wohl heute ordentlich unter Druck, um das eigene Publikum bei Laune zu halten.

Die Partie gibt's wie üblich live auf Laola1.tv.

Nach dem Auswärtssieg in Horn wollte das Team von Gernot Plassnegger unbedingt auch zuhause voll punkten. In einer Partie auf Augenhöhe setzte sich am Ende verdient die Austria mit 2:0 durch.

Die Grün-Weißen begannen wie gewohnt und kontrollierten den Ball. Die Linzer agierten erstmals in einer 5er-Kette und lauerten auf ihre Chance. Die erste Möglichkeit fanden dann auh die Hausherren vor. Nach einem Einsatz von Marcel Canadi, landete der Ball vor den Füßen von Ronivaldo. Der Brasilianer lief alleine auf Juniors-Torhüter Lawal zu, doch beim Versuch den gegnerischen Torhüter zu umkurven, konnten die Linzer noch klären (8.). Durch diese Chance wachgerüttelt, versuchten nun auch die Oberösterreicher offensiv mehr Akzente zu setzen. Richtig zwingend war aber nichts. Leider sah es auf Seiten des Sportclubs ähnlich aus. Nach der Großchance nach weniger als zehn Minuten fanden Marco Krainz und Co keinen Weg zum Linzer Tor. Da die Juniors bei gegnerischem Ballbesitz defensiv sehr gut standen, brauchte die Austria etwas die Mithilfe des Gegners. Nach Ballverlust der Juniors in der Hälfte der Austria, geht es einmal richtig schnell. Pius Dorn findet in der Spitze Ronivaldo, der ideal mit der Brust auf Marcel Canadi abtropfen lässt. Der junge Stürmer ließ sich nicht zweimal bitten und netzte mit einem knallharten Schuss via Pfosten ein.

Mit der Führung im Rücken gingen die Austrianer in die zweite Hälfte, die Juniors agierten nun etwas offensiver was natürlich Räume für Grün-Weiß eröffnete. Doch zumeist fehlte den Angriffen und Kontern die letzte Genauigkeit. Kaum verwunderlich also, dass es schlussendlich eine Einzelaktion war, die den Endstand besorgen sollte. Marcel Canadi und Ronivaldo tanzten am linken Flügel die Linzer Abwehr schwindelig und so kam Ronivaldo nach tollem Solo und beinahe Verstolperer zum Abschluss. Aus der Drehung platzierte der Brasilianer unhaltbar den Ball ins lange Eck (64.). Gut 15 Minuten vor Schluss hätte der eingewechselte Nicolai Bösch die endgültige Entscheidung machen müssen, doch der Flügelspieler verzog alleinstehend vor Lawal. Chancen boten sich nun fast im Minutentakt, die Juniors wirkten stehend K.O. Doch Dorn (75.) und Tiefenbach (90.) konnten die besten Möglichkeiten nicht für einen weiteren Treffer nutzen.

Am Ende ein mehr als verdienter Sieg der Plassnegger Elf, die damit in der Meisterschaft weiterhin ungeschlagen bleibt. Die Videohighlights gibt es wie üblich im Video-Bereich der Homepage.

In Runde 4 empfängt die Austria zuhause die zweite Mannschaft des LASKs - den FC Juniors OÖ. Nach dem Auswärtserfolg beim SV Horn soll auch endlich zuhause der erste Dreier eingefahren werden.

Durch die Reform der 2. Liga sind seit langem wieder einige Amateure-Teams der Bundesliga-Vereine Teil der Meisterschaft. Der FC Juniors OÖ ist die Nachwuchsschmiede bzw. das Amateure-Team von LASK Linz. Die Linzer gingen aus dem FC Pasching hervor und liegen aktuell auf dem zehnten Tabellenplatz. In den ersten drei Runden gab es für die junge Mannschaft einen Sieg, ein Unentschieden und eine Niederlage. Die Oberösterreicher haben ein junges Kollektiv, das sehr diszpliniert, lauffreudig und gut organisiert ist. "Die Linzer agieren sehr variabel im Spiel. Es wird wichtig sein, den Gegner richtig zu lesen und dann zu reagieren", analysiert Gernot Plassnegger den Gegner aus Oberösterreich. Besonderes Augenmerk wird die Austria-Defensive wohl auf Andy Reyes legen müssen. Der 19-jährige Flügelspieler der Linzer hat bereits dreimal in dieser Saison getroffen und überzeugt mit seiner Schnelligkeit.

Aber auch auf Seiten des Sportclubs gibt es Spieler, die der Gegner gut im Auge behalten sollte. Ronivaldo hat im letzten Spiel gegen Horn zweimal angeschrieben und möchte Treffer Nummer 3 am liebsten gleich heute folgen lassen."Die Tore haben mir gut getan, wir haben uns immer viele Chancen erarbeitet, doch uns zu oft nicht belohnt. Ich hätte ja schon eigentlich spätestens gegen Wiener Neustadt treffen müssen, daher war es sehr erlösend gegen Horn gleich zweimal zu treffen", so der brasilianische Stürmer. Verzichten muss Trainer Plassnegger weiterhin auf Darijo Grujcic und William. Beide laborieren noch an ihren Fußverletzungen. 

Für Grün-Weiß wird es heute sicherlich kein Spaziergang werden, dennoch hat man nach dem ersten Sieg Lust auf mehr - man will unbedingt den ersten Dreier auf eigenem Rasen folgen lassen. Spielerisch haben die Austria-Kicker schon bewiesen, dass man sich im Vergleich zur Vorsaison verbessert hat. Jetzt gilt es auch die Chancenverwertung zu verbessern. Ronivaldo hat sich hoffentlich jetzt warm geschossen und sorgt heute zusammen mit seinen Mitspielern für einen vollen Erfolg.

11760181 482891585217636 7635390305100664349 nLive-Musik im Austria-Dorf
Nach dem Heimspiel wird wieder Live-Musik im Austria-Dorf geboten. Den Abschuss eines hoffentlich gelungenen Fußballnachmittags bildet ein Konzert des Trios "Lilly and Fränz". Das Programm der Drei pannt einen Bogen von den Hits der 50er und 60er Jahre bis hin zu top aktuellen Songs. Nach dem Motto "Alles live" bilden Gitarre und Klavier die ideale Instrumentierung der Acoustic-Band. Die Beherrschung der Instrumente ist für die beiden Fränz Ehrensache. Lilly fesselt das Publikum mit ihrer glasklaren Solostimme. Alle drei haben reichlich Bühnenerfahrung und Spaß an dem, was sie tun. Ab 18.30 Uhr im Austria-Dorf

Jeder Fußballer träumt davon, einmal in einer großen Liga aufzulaufen und sich mit den Größen des internationalen Fußball zu messen. Vor wenigen Tagen wäre dieser Traum für Darijo Grujcic bereits greifbar gewesen. Ein Angebot vom englischen Premier League Club Brighton & Hove Albion lag kurz vor Schluss der englischen Transferperiode auf dem Tisch der Austria. Viele Spieler wären dem Ruf von Geld, Ruhm und Ehre ohne zu zögern gefolgt. Nicht aber der junge Innenverteidiger. In Absprache zwischen Sportclub und Spieler entschied man sich das Angebot abzulehnen. Im Gespräch erklärt der 19-jährige seine Beweggründe.

Ein Angebot aus der Premier League erhält man nicht alle Tage. Wie fühlt sich das an?
Das Gefühl ist nur schwer zu beschreiben. Ich konnte es zunächst nicht glauben. Natürlich ist es eine Ehre aus der Premier League ein Angebot zu erhalten. Davon träumt wohl jeder Spieler. Aber es fühlt sich nach wie vor etwas surreal an.

Wie kam der Kontakt zustande?
Mein Vater Darko hatte den Kontakt mit dem Club Management von Brighton. Mich hat er dann im Anschluss über das Angebot informiert.

Wie liefen die Verhandlungen ab?
Nach dem Telefonat haben wir uns natürlich mit Sportdirektor Christian Werner und Trainer Gernot Plassnegger unterhalten. Neben meinem Vater Darko ist auch Armand Benneker seit ca. 3 Jahren eine meiner Vertrauenspersonen. Wir haben zu dritt viel über die Idee, diesen Schritt zu machen, gesprochen. Man muss dabei einfach viele Dinge beachten. In Absprache mit dem Verein haben wir uns dann entschieden, das Angebot abzulehnen.

Was hat dich dazu bewogen das Angebot abzulehnen?
Ich stehe noch am Anfang meiner Karriere und da ist vor allem Spielzeit unumgänglich. Ich habe ja erst vor kurzem den Schritt von Dornbirn nach Lustenau gewagt. Für mich ist es aktuell einfach wichtig, dass ich viel Spielzeit bekomme und die habe ich hier in Lustenau bisher erhalten. Gernot Plassnegger und das restliche Trainerteam schenken mir das notwendige Vertrauen, dafür möchte ich mich bei ihnen bedanken und auch etwas zurückgeben. Ich wurde in Lustenau super aufgenommen und ich bin aktuell hier sehr glücklich - ein Wechsel kam daher für mich einfach noch zu früh.

Was macht für dich die Austria aus?
Die Austria ist ein familiärer Verein, bei dem ich mich von der ersten Sekunde an wohl gefühlt habe und der mir die Möglichkeit gegeben hat, mich weiterzuentwickeln. Ich bin in Lustenau groß geworden und daher ist es für mich schon etwas Besonderes in meinem Heimatort aufzulaufen. Hier im Verein sind alle fußballbegeistert und das steckt an.

Erster Sieg in der neuen Saison

Sonntag, 12 August 2018

Die Austria feiert nach zwei Unenschieden im dritten Meisterschaftsspiel den ersten Sieg. Ronivaldo (2x) und Alexander Ranacher sichern mit ihren Toren den ersten Dreier.

Der Sportclub agierte aufgrund einiger Verletzungen in einer noch nicht gesehenen Aufstellung, die aber schnell Früchte trug. Nach nur sieben Minuten erzielte Stürmer Ronivaldo die Führung und legte damit den Grundstein für den Erfolg. Sandro Djuric bediente den Brasilianer mit einer Flanke, die der Angreifer per Aufsetzer an Krell vorbei ins Tor setzte. Die Austria hätte eigentlich schnell den Vorsprung ausbauen können bzw. müssen, doch Nicolai Bösch (9.), Marcel Canadi (18. & 30.) und der in die Aufstellung gerückte Maximilian Waack (21.) ließen gute Möglichkeiten aus. Durch die vergebenen Chancen auf den Ausbau der Führung kamen die Hausherren besser ins Spiel. Doch Kevin Kunz im Tor der Grün-Weißen sollte an diesem Tag nicht hinter sich greifen müssen.

In der zweiten Halbzeit konnten die Horner zunächst das Spiel kontrolieren, Torgefahr sollte aber keine aufkommen. Nach etwas mehr als einer Stunde erhöhte Ronivaldo per Elfmeter auf 2:0 (64.). Den Strafstroß bekam die Austria nach einem klaren Foul an Sandro Djuric zugesprochen. Mit dem zweiten Treffer kippte die Partie wieder mehr zugunsten der Austrianer. Das Spiel wurde kontrolliert und fünf Minuten vor Spielende erzielte Alexander Ranacher den 3:0 Endstand. 

In der Video-Area auf unserer Homepage findet ihr wie gewohnt die Highlights des Spiels. Auf Laola1.tv findet ihr auch das ganze Spiel zum Nachschauen.

In Runde 3 zu Gast beim SV Horn

Freitag, 10 August 2018

Heute steht die dritte Runde der zweiten Liga an. Die Austria gastiert dabei beim letzjährigen Regionalliga Ost Meister SV Horn. Die Niederösterreicher sind keine Liga-Neuliga, waren sie doch vor zwei Jahren schon Ligateilnehmer, damals mit hohen Ambitionen, nämlich die Champions League in einigen Jahren erreichen zu wollen.

2018 sehen die Ambitionen etwas anders aus. Nach dem Abstieg 2017 folgte mit Neo-Coach Carsten Jancker der direkte Wiederaufstieg in die zweithöchste Spielklasse. Als Meister der Regionalliga Ost unterstrichen die Niederösterreicher, dass sie nicht nur dank der Reform Teil der neuen Liga sind. In der Saisonstart ist den Hornern aber deutlich missglückt. Beide Spiele gingen verloren, auch wenn es immer eine knappe Angelegenheit war. "Wir dürfen den SV Horn nicht unterschätzen, sie haben gute Spieler in ihren Reihen und können jeder Mannschaft weh tun", warnt Trainer Gernot Plassnegger vor dem heutigen Spiel. "Wir sind vielleicht etwas im Vorteil, aber diesen müssen wir zuerst nützen". Mit Matus Paukner und Miroslav Milosevic verfügt der Aufsteiger über ein gefährliches Duo, dass in dieser Saison schon jeweils zwei Treffer erzielt hat.

Beim Sportclub hat sich in der letzten Woche der Verletzungsteufel breit gemacht. Mit Darijo Grujcic und William fehlen zwei Defensiv-Akteure. Beide Spieler leiden an Fußverletzungen. Grujcic laboriert an einem Haarriss im Zehenbereich und Wiliam an einer Knochenabsplitterung im Zehenbereich. Mit Lucas Barbosa und Nicolas Mohr fallen für Freitag zwei weitere Akteure aus. Gernot Plassnegger ist so zu einigen Umstellungen gezwungen, man darf gespannt sein welche Startelf er auf den Platz schicken wird.
Im letzten Saisonspiel gegen Neustadt schetierte die Austria-Elf vor allem an der eigenen Chancenauswertung. "Wir hätten uns schon selbst mit Siegen belohnen können, aber nachdem uns zunächst ein wenig das Spielglück fehlte, haben wir unsere Chancen nicht genutzt. Daran müssen wir arbeiten", so der Trainer.

Spielbeginn ist um 19.10 Uhr. Laola1 überträgt die Partie wie gewohnt auf ihrer Webseite (hier geht's zum Livestream).

Heute hat das Sportzentrum der Universität Passau und der Sportclub Austria Lustenau eine Forschungskooperation abgeschlossen. Beide Seiten sollen aus der Zusammenarbeit Vorteile, neue Potentiale und Ideen gewinnen.

Sportdirektor Dr. Christian Werner freute sich, die abgeschlossene Kooperation im Austria-Center präsentieren zu dürfen: „Die Zusammenarbeit bietet uns tolle Möglichkeiten unsere bestehenden Abläufe und Prozesse zu optimieren und neue, vor allem kreative Möglichkeiten zu schaffen, unseren Verein weiterzuentwickeln“. Der Sportclub sei ein kleiner Verein, der nicht einfach Konzepte und Projekte von größeren Vereinen kopieren könne. „Es braucht bei uns individuelle und kreative Ideen, um uns als kleiner Verein Erfolge zu verschaffen.“, erklärt Werner. Von Seiten der Universität Passau wird Prof. Dr. Gereon Berschin die Kooperation betreuen. Er leitet das Sportzentrum an der Universität Passau. Zusammen mit seinem Team betreute bereits ähnliche Projekte in Heidelberg und Marburg. In Vorarlberg ist es das erste Projekt.
„Die Universität Passau verfügt mit Prof. Dr. Gereon Berschin über einen Sportwissenschaftler, der im sportwissenschaftlichen Bereich „Sportpraxis“ einer der führenden Forscher in Deutschland ist“, so Sportdirektor Werner.

Effizienz steigern, Potential nützen
Am gestrigen Montagabend gab es das erste Treffen zwischen Dr. Berschin und dem Trainerstab des Sportclubs. Dabei wurden erste Ideen und Ansatzpunkte definiert. „Wir von der Universität Passau sind überzeugt, dass die Forschungskooperation für beide Seiten viele Vorteile bietet. Wir sehen uns in erster Linie als unterstützender Berater, der die bestehenden Abläufe analysiert und Vorschläge für Änderungen, Anpassungen und natürlich Erhalt von bestimmten Abläufen und Prozessen liefert“, erläutert Prof. Dr. Berschin erste Details der Zusammenarbeit. Ähnlich sieht es auch der Sportdirektor der Austria. Die neue Kooperation sei keinerlei Ersatz für andere Kooperationen und Vereinbarungen. „Die Universität Passau soll uns bei der Analyse helfen. Die Umsetzung erfolgt dann weiterhin vor Ort mit unseren gewohnten und kompetenten Partnern“, so Dr. Werner.
Neben der Ist-Analyse des Sportclubs soll es auch in den Bereichen der Gegneranalyse und des Scouting zu gemeinsamen Projekten kommen. „Fußball ist ein Tagesgeschäft und es gibt immer Verbesserungspotential. Gemeinsam wollen wir dieses nützen und vergrößern“, ergänzt Christian Werner.

Start im Trainingsbereich
Als erstes Projekt soll im Trainingsbereich ein Konzept der Universität Passau umgesetzt werden. „In Passau haben wir speziell im Bereich Kondition eine innovative Trainingsmethode entwickelt, um die Spieler hinsichtlich Koordination, Motorik und Schnelligkeit zu fordern. Dies ist nur ein erster kleiner Schritt, aber es bietet uns eine gute Möglichkeit mit der Arbeit zu beginnen“, erklärt Dr. Berschin.

Die Zusammenarbeit wurde auf unbefristete Zeit abgeschlossen. Man wolle dem Ganzen genügend Zeit und auch die Möglichkeit geben, die Kooperation in verschiedenen Bereichen zu testen. Allen Beteiligten sei es vor allem wichtig, dass die Entwicklung regelmäßig evaluiert wird und gegebenenfalls Anpassungen vorgenommen werden.

Die Austria hatte sich für den Heimauftakt fest vorgenommen mit drei Punkten den Platz wieder zu verlassen. Nach einer hitzigen Partie bleibt leider nur die Ernüchterung, dass bei Grün-Weiß noch viel Arbeit zu tun ist. Dennoch zeigte die Austria bereits phasenweise was möglich wäre.

Für den Sportclub begann die Partie mit einer kalten Dusche. Nach nur 40 Sekunden jubelte der SC Wiener Neustadt über die Führung. Dominik Reiter nützte einen Abstimmungsfehler in der Austria-Defensive und ließ Kevin Kunz im Tor keine Chance. Die Austria ließ sich aber nicht beirren und versuchte den Matchplan so schnell wie möglich umzusetzen und zu belohnen. Vor allem das Duo auf der rechten Seite mit Ranacher und Dorn brachte die Neustädter immer wieder ins Taumeln. Sandro Djuric hatte bei zwei Vorstößen über die rechte Seite die besten Möglchkeiten (13. & 17.), doch insgesamt waren die Abschlüsse zu harmlos, um Domenik Schierl im Tor der Gäste in Verlegenheit zu bringen. Aktivposten Pius Dorn testete dann nach 25 MInuten Schierl, doch der beste Neustädter am heißen Samstagnachmittag blieb weiterhin Sieger. In der 38. Minute hätte dann beinahe der letzjährige Torschützenkönig Salihi für das 2:0 der Gäste gesorgt. Doch Firat Tuncer grätschte dem sonst unauffälligen Neustädter Stürmer den Ball gerade noch so mit viel Risiko weg.

Schlussoffensive unbelohnt
Nach der Pause veränderte Gernot Plassnegger die taktische Aufstellung beorderte William zurück in die Verteidigung. Darijo Grujcic wiech für Maximilan Waack, der nun im Zentrum für den Spielaufbau sorgen sollte. Nach einer Stunde dann die bisher beste Ausgleichsmöglichkeit für Grün-Weiß. Marcel Canadi bediente Ronivaldo mit einer Flanke ideal, doch der Brasilianer traf mit seinem Kopfball nur seinen Gegenspieler Podhorin, der den Ball so in die Hände von Schierl abfälschte. Nur eine MInute später testete Marcel Canadi, der wieder einge gute Partie ablieferte, Schierl,doch wieder blieb der Schlussmann oben auf. So war es dann in der 77. Minute ein Mitspieler, der Schierl endlich bezwang. Nach einem Doppelpass zwischen Bösch und Ronivaldo servierte der Brasilianer eine scharfe Hereingabe auf den zweiten Pfosten, die Podhorin nur ins Tor ablenken konnte. Im Anschluss startete die Austria einen Sturmlauf, die Neustädter waren k.o. Speziell Ronivaldo hatte die beste Chance, als er nach Traumpass von Krainz alleine vor Schierl auftauchte. Doch der Stürmer entschied sich für einen Heber, statt für einen gezielten Schuss, sodass Schierl wieder Sieger blieb (86.). Nach dem Marcel Canadi zuvor wieder an Schierl scheiterte (88.), vergab Ronivaldo auch die letzte Chance des Spiels (96.).

Am Ende fühlt sich das Unentschieden mehr wie eine Niederlage an. Wäre das frühe Gegentor nicht gefallen, hätte die Partie wahrscheinlich einen ganz anderen Verlauf genommen. Hier gibt es wie üblich das Highlightvideo der gestrigen Partie.

Für den Sportclub geht es kommenden Freitag beim SV Horn weiter.

Seit letzter Woche läuft die neue zweite Liga. Aus der SkyGo Ersten Liga wurde die neue 2. Liga Österreichs. 16 Teams kämpfen um einen Aufstiegsplatz, drei Teams werden am Ende der Saison absteigen. Außerdem wird der Sportclub erstmals seit dem 1. Mai 2005 (damals gegen den FC Lustenau) wieder am Samstag anstatt am Freitag spielen.

Mit Christian Werner wurde ein neuer Sportdirektor eingesetzt. Der Kader wurde reduziert - es gab zwölf Abgänge und sechs Neuzugänge. Trainer Gernot Plassnegger hat im Sommer intensiv mit dem Team gearbeitet, um seine Philosophie und Ideen der Mannschaft nahe zu bringen. Im ersten Pflichtspiel der Saison - ÖFB Cup Runde 1 - gab es einen klaren 4:0 Erfolg gegen den USV Scheiblingkirchen-Warth.

Ein Punkt zum Auftakt der Meisterschaft
In der ersten Runde der neuen zweiten Liga gab es gegen den SK Austria Klagenfurt ein 1:1 Unentschieden. Der Sportclub aus Lustenau begann sehr druckvoll und ging durch ein Traumtor von Marcel Canadi nach nur sechs Minuten in Führung. Leider kam durch das frühe Tor der Motor der Grün-Weißen immer mehr ins Stocken. Die Gastgeber aus Klagenfurt fanden so immer besser ins Spiel und setzten die Sticker ordentlich unter Druck. Dank einer starken Leistung von Torhüter Kevin Kunz ging es dennoch mit der Führung in die Pause. In der zweiten Hälfte agierte die Austria wieder etwas stabiler, die besseren Chancen hatten aber die Gastgeber, die dann in der 73. Minute zum verdienten Ausgleich kamen. Am Ende war das Unentschieden gerecht - es liegt noch einiges an Arbeit vor Plassnegger und seinem Team.

Heimspielpremiere gegen einen Altbekannten
Neben den ganzen Veränderungen bleiben aber auch einige Dinge gleich. So gibt es auch in der Saison 2018/19 das Duell mit dem SC Wiener Neustadt. Die Niederösterreicher konnten den Rechtsstreit mit St. Pölten nicht gewinnen und bleiben somit Teilnehmer in der zweiten Liga. 14 Neuzugänge gab es und 19 Abgänge. Die Neustädter unter Neo-Coach Georg Fellner legten zum Saisonauftakt gleich einen Fehlstart hin. Gegen BW Linz setzte es zuhause eine 2:0-Niederlage. Dennoch darf man Wiener Neustadt nicht unterschätzen. Goalgetter Hamdi Salihi ist weiterhin an Board und wird wahrscheinlich auch in dieser Saison um die Torjägerkrone mitreden. Grün-Weiß möchte die Heimspielpremiere am liebsten mit einem Sieg begehen. Dafür braucht es heute viel Laufbereitschaft und Einsatz, dann wird die Afterparty mit Live-Musik im Austria-Dorf um so schöner und länger.

Die ersten 90 Minuten der neuen Meisterschaft liegen hinter uns. In einem spannenden Duell trennten sich die Austrias aus Lustenau und Klagenfurt mit einem 1:1 Unentschieden. Beide Teams hätten den Lucky-Punch setzen können, doch am Ende ist die Punkteteilung gerecht.

Die Austria begann sehr druckvoll und wollte an die Leistung im Cup-Spiel anknüpfen. Bereits nach nur zwei Minuten testete Ronivaldo mit einem Kopfball Klagenfurts Torhüter Pelko. Knappe vier Minuten später konnte aber auch der Schlussmann der Kärntner nichts mehr ausrichten als Marcel Canadi nach toller Kombination über Ranacher-Dorn-Djuric frei zum Abschluss kam und per Außenrist das zu diesem Zeitpunkt verdiente 1:0 erzielte.
In weiterer Folge versuchte die Austria aus Lustenau weiter früh zu pressen und die Kärtner unter Druck zu setzen, doch mit Fortdauer des Spiels ließ dieser Druck zu sehr nach und die Gastgeber kamen zu guten Chancen. Unter anderem war es Torhüter Kevin Kunz zu verdanken, dass es mit dem 1:0 in die Pause ging. 

Nach dem Seitenwechsel blieben die Hausherren spielbestimmend, die Grün-Weißen taten sich weiterhin schwer wieder Fuß zu fassen. Nach druckvollen 20 Minuten konnte sich das Team von Gernot Plassnegger mit Entlastungsangriffen wieder Luft verschaffen, doch leider wurden die sich bietenden Räume nicht effizient genutzt und es blieb bei oftmals eher harmlosen Abschlüssen aus der zweiten Reihe. Und wie es im Fußball halt oftmals ist, wird das Auslassen von Chancen bestraft. Nach gut 75 Minuten erzielte Markus Rusek den Ausgleich nach einer Ecke vom besten Kärntner Zakany.

Am Ende ist die Punkteteilung für beide Seiten gerecht. Die Austria konnte den ersten Punkt der Saison einfahren bei einem Gegner, der sicherlich dem einen oder anderen Team noch Probleme bereiten wird. Wer das Spiel nicht verfolgen konnte, kann auf unserer Homepage im neu geschaffenen Videobereich (hier klicken) die Highlights anschauen. Wer mehr Zeit hat, kann sich auf der Laola1-Homepage (hier klicken) die ganze Partie noch einmal anschauen.

Nach Fußball-WM Runde 1 im ÖFB-Cup gibt es ab heute endlich wieder Meisterschaftsfußball. Die neue zweite Liga startet mit 16 Mannschaften und neuer Ausrichtung. Man weiß noch nicht genau was einen erwarten wird, deshalb darf man gespannt sein, in welche Richtung sich die Liga entwickeln wird.

In Lustenau hat sich in der Sommerpause einiges getan. Ein neuer Sportdirektor wurde eingesetzt, auch beim Kader hat sich personell einiges getan. Die Vorbereitung verlief nach Plan und alle Spieler sind mit an Board. Der Auftritt im Cup hat gezeigt, dass das Team in der Sommerpause ordentlich gearbeitet hat. Den Schwung aus diesem Spiel möchte man natürlich heute auch mit in den Meisterschaftsstart nehmen.

Austria-Derby zum Auftakt
Für die Austria beginnt die Meisterschaft auswärts beim SK Austria Klagenfurt. Wo sich vor gut einer Woche noch der FC Bayern München und Paris Saint-Germain duellierten, treffen heute die beiden Namensvetter der zweiten Liga aufeinander. Die Kärntner stiegen als Fünftplatzierter der Regionalliga Mitte in die zweithöchste Klasse auf. Schon in der Saison 2015/16 waren die Klagenfurter Teil der zweiten Liga. Dort landeten sie am Ende der Saison auf dem achten Platz, mussten aber aufgrund der damaligen Lizenzverweigerung absteigen.
Mittlerweile zeigt sich der Verein mit einem neuen Gesicht. Viele junge Spieler stehen im Kader des Sportklubs aus Kärnten. Mit Sandro Zakany ist der Kapitän Aushängeschild und Fels in der Brandung zugleich. Im Sommer konnten die Kärntner mit Marco Hödl und Volkan Akylidiz die zwei Top-Scorer der Regionalliga West fürs Sturmzentrum verpflichten.
Im ÖFB Cup konnten sich die Klagenfurter mit 2:0 gegen Traiskirchen durchsetzen. Somit ist auch dem heutigen Gegner der Pflichtspielauftakt geglückt. Trainer Gernot Plassnegger warnt vor dem Gegner, gibt aber eine klare Marschrichtung vor: “Wir werden auf uns schauen und unser Spiel aufziehen. Defensiv braucht es eine konzentrierte Leistung. Wenn jeder Spieler wie bisher bereit ist für seinen Mitspieler einzuspringen, dann ist heute ein erfolgreicher Start möglich”.

Zufrieden mit der Entwicklung
Generell zeigte sich der grün-weiße Austria-Coach vor dem Spiel zufrieden. Die Vorbereitung habe gut funktioniert. Das Team habe durchgehend mitgezogen und auch die Entwicklung sei deutlich spürbar. Gegen den heutigen Gegner Klagenfurt kann Plassnegger aus dem Vollen schöpfen. Alle Spieler sind fit und heiß auf das erste Meisterschaftsspiel. “Ich und auch die Mannschaft freuen uns unheimlich, dass es endlich losgeht. Wir werden alles geben, um Punkte mit nach Hause zu bringen”.

Spielbeginn ist im Wörtherseestadion um 19.10 Uhr. Laola1.tv überträgt die Partie in voller Länge im Livestream. Wer Laola1.tv über seinen TV nutzt (zB Amazon Fire Stick), der kann das Spiel auch so gemütlich zuhause von der eigenen Couch verfolgen.

 

Klarer Erfolg im UNIQA ÖFB Cup

Sonntag, 22 Juli 2018

In der ersten Runde des ÖFB-Cups setzte sich der Sportclub deutlich mit 4:0 gegen den USV Scheiblingkirchen-Warth durch. Der Landesligist konnte die Grün-Weißen zu keinem Zeitpunkt fordern und so darf man sich im Austria-Lager über einen gelungenen Pflichtspielauftakt freuen.

Auf einem sehr kleinen Platz agierte die Mannschaft von Gernot Plassnegger von der ersten Minute an clever und kontrollierte Ball und Gegner. Nach einer halben Stunde dann die Führung für den Sportclub. Ronivaldo verwandelte souverän einen Elfmeter. Zuvor wurde Marcel Canadi ideal von Alex Ranacher in Szene gesetzt, der 20-jährige wurde dann von Scheiblingkirchen-Torhüter Leidl klar gefoult. Da aber die Pfeife des Schiedsrichter stumm blieb, wollte Ronivaldo die kurze Verwirrung der USV Abwehr nutzen, doch auch der Brasilianer wurde deutlich von den Beinen geholt und nun hatte Schiedsrichter Eisner keine andere Wahl als auf den Punkt zu zeigen. Mit dem Stand von 1:0 aus Sicht der Austria ging es in die Pause.

Auch in Hälfte 2 blieb die Elf von Plassnegger die bestimmende Mannschaft und konnte durch Marcel Canadi (62.) und William (68.) innerhalb von fünf Minuten die Partie endgültig vorentscheiden. In der 82. Minute setzte dann Firat Tuncer mit einem sehenswerten Kopfball den Schlusspunkt unter eine klare Partie für den Sportclub.

Kommendes Wochenende startet dann die Meisterschaft. Grün-Weiß hat auch dabei wieder eine weite Reise anzutreten. Es geht nach Klagenfurt, wo sich gestern noch der FC Bayern und PSG duellierten. Für den Sportclub heißt der Gegner zum Glück "nur" Austria Klagenfurt. Gespielt wird am Freitag 27. Juli, um 19.10 Uhr. Laola1 überträgt die Partie im Livestream.

 

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Team VS. Team 2

01.09.2019

Sonntag, 10:30 Uhr

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