Ein letztes Mal vor der Winterpause

Freitag, 29 November 2019

Die Hinrunde der 2. Liga ist bereits vergangene Woche zu Ende gegangen, doch bevor es in die Winterpause geht, steht noch ein Spiel der Rückrunde an.Gegner dabei ist wie in der Vorwoche der SV Lafnitz, lediglich das Heimrecht hat sich geändert. Wir blicken vorab auf unser Team und den Gegner und berichten über Interessantes rund um das Spiel.

Der Gegner - SV Lafnitz
Die Steirer haben vergangene Woche die Partie gegen uns mit 1:0 gewonnen. Wie erwartet, agierten die Lafnitzer bissig und arbeiteten gut gegen den Ball. Die frühe Führung spielte einer der stärksten Defensiven der Liga natürlich zusätzlich in die Hände. Der SV Lafnitz liegt dank dem Sieg in der letzten Runde nun auf Platz 3 und können diesen heute mit einem Sieg absichern und mit viel Motivation und Selbstvertrauen in die Ligapause gehen. 

Unsere Austria
Man kann es nicht anders sagen, die Austria befindet sich in einer Krise. Wie schon unter Gernot Plassnegger gab es nun auch unter Trainer Roman Mählich eine drei Spiele andauernde Niederlagenserie. Im letzten Spiel zeigte die Mannschaft viel zu wenig und ließ viele Tugenden vermissen. In der vergangenen Woche wurden viele Gespräche geführt und noch einmal bewusst gemacht, dass es so nicht weitergehen kann. Die Austria MUSS heute fast gewinnen, denn ansonsten würde man mit einer ziemlichen Last auf den Schultern in die Winterpause gehen. Mit 15 Punkten Rückstand auf die Tabellenspitze ist man weit hinter den Erwartungen. Deshalb wäre es heute umso wichtiger, dass das Team ein Zeichen setzt und sich mit einem Dreier in die Pause verabschiedet. Roman Mählich muss weiterhin auf einige Spieler verzichten: Eler, Schilling, Grabher und Canadi fehlen verletzungsbedingt, Christoph Freitag ist gesperrt.

Für alle Statistik-Fans
Wenn man sich die Ergebnisse der Austria in den letzten zehn Jahren anschaut, gab es immer wieder Niederlagenserien wie momentan. Im Regelfall konnten die Negativserien nach spätestens drei Niederlagen in Folge gestoppt werden. Zweimal sieht die Bilanz der Grün-Weißen schlechter aus. In der Saison 2017/18 verlor man vier Spiele in Folge in der Saison 2012/13 sogar sechs Spiele. 

Auch im letzten Heimspiel kein Erfolg

Dienstag, 26 November 2019

Die Austria sucht aktuell nach der Form - bereits das dritte Spiel in Folge ging vergangenes Wochenende verloren. Gegen bissige Gegner aus Lafnitz muss man sich am Ende mit 0:1 geschlagen geben.

Erneut ist die Defensivarbeit die Achillesferse der Grün-Weißen. Nach knapp sechs Minuten erzielte der SV Lafnitz den Siegtreffer. Nach einem langen Einwurf agiert man defensiv zu behäbig und so konnte Ex-Austrianer David Otter seinen Teamkollegen Krager ideal bedienen, der aus kurzer Distanz locker zur Führung traf. Wer nun ein Aufbäumen der Austria erwartete, wurde an diesem Nachmittag leider enttäuscht. Grün-Weiß schaffte es nicht sich aufzurappeln und die Lafnitzer wirklich in Bedrängnis zu bringen. Die Elf von Roman Mählich tat sich schon im Spielaufbau schwer. Viel zu oft landete der Ball beim Gegner. Die beste Möglichkeit für die Austria hatte Goalgetter Ronivaldo, doch der Brasilianer setzte nach einer halben Stunde einen Volley knapp neben das Gehäuse.

In Durchgang zwei fehlte bei den Hausherren weiterhin der Biss. Die Gäste aus Lafnitz taten nicht mehr viel für das Spiel und so bekamen die 1.400 Zuschauer im Stadion kaum Torchancen zu sehen. Beste Möglichkeit für die Austria hatte Darijo Grujcic mit einem Kopfball, doch der Ball ging knapp drüber (73.). Die Lafnitzer wurden durch einen Konter gefährlich. Zu erwähnen bleibt dann nur noch der Auschluss von Christoph Freitag, der mit Gelb-Rot vom Platz musste (81.).

Kommendes Wochenende steht die letzte Partie vor der Winterpause an. Die Spieler haben es selbst in der Hand diese Hinrunde mit einem positiven Erlebnis abzuschließen. Was sicher ist, in Lustenau hat man schon gemütlichere Winterpausen erlebt.

Letztes Heimspiel vor der Winterpause

Samstag, 23 November 2019

Heute ist das letzte Heimspiel der Austria bevor es in die Winterpause geht, insgesamt stehen nur noch zwei Spiele aus. Grün-Weiß trifft heute und dann auch im letzten Spiel vor der Pause auf den SV Lafnitz. Die Steirer spielen eine starke Halbsaison und werden heute eine echte Herausforderung darstellen. Wir blicken vorab auf unser Team und den Gegner und berichten über Interessantes rund um das Spiel.

Der Gegner - SV Lafnitz
Die Steirer sind unangenehm zu bespielen und agieren sehr diszipliniert. Besonders stark präsentierte sich der SV Lafnitz vor allem bei Standards und in der Defensive. Mit nur 16 Gegentoren steht Lafnitz als zweitbeste Mannschaft da. Hier ist die Austria gefordert und muss konzentriert zu Werke gehen. Die Lafnitzer liegen vor der 15. Runde auf dem 5. Tabellenplatz und damit zwei Plätze (aber nur einen Punkt) vor der Austria. Die Steirer sind seit fünf Spielen unbesiegt - vier Unentschieden und einen Sieg gab es zuletzt. Insgesamt hat Lafnitz seit sechs Spielen nicht mehr verloren. Die Austria muss also alles geben.

Unsere Austria
Grün-Weiß will und muss heute nach den zwei Niederlagen gegen Wacker Innsbruck und Amstetten eine Antwort am Platz geben. Zwar ist die Verletztenliste nach wie vor lang, doch es soll keine Ausrede sein. Es müssen in den letzten beiden Spiele sechs Punkte her, ansonsten ist der Abstand nach vorne viel zu groß, um in dieser Saison nur irgendwie vorne mitzuspielen. Mit Marco Krainz und Matthias Morys sind zwei zuletzt gesperrte Spieler wieder dabei. Bei Pius Grabher und Christoph Freitag steht noch ein Fragezeichen hinter dem Einsatz, das soll kurzfristig entschieden werden. Zurück im Mannschaftstraining ist Chrstian Schilling, ein Einsatz kommt aber noch zu früh.

Ein Wiedersehen der Trainer
Roman Mählich und Lafnitz Trainer Ferdinand Feldhofer verbindet so einiges. Gemeinsam spielten sie für Sturm Graz und absoliverten gemeinsam sogar einige Spiele in der Champions League. 

Spielbeginn ist heute um 14:30 Uhr, Stadionöffnung um 13:30 Uhr. Sponsor Breddy's hat heute ein besonders Gewinnspiel geplant. Die Teilnahme erfolgt über Lose, die es kostenlos am Haupteingang gibt.

Keine Punkte in Amstetten

Montag, 11 November 2019

Herber Rückschlag für die Austria in Amstetten. In einer durchwachsenen Partie gelingt der Austria kein Tor und muss sich am Ende mit 0:2 geschlagen geben.

Grün-Weiß war in Amstetten stark einsatzgeschwächt, musste doch auf sechs Stammkräfte verzichten. Die aufgebotene Elf von Roman Mählich tat sich von Anfang an schwer ins Spiel zu kommen. Die Gastgeber der SKU waren aggressiver und mit deutlich mehr Zug zum Tor unterwegs. Das bekam die Austria bereits nach sechs Minuten zu spüren als Kenan Kriim nur knapp verfehlte. Die Austria selbst kam durch Ronivaldo und Alexander Ranacher zu Chancen, doch wirklich Zwingendes war nicht dabei. In der Nachspielzeit wurde die Passivität der Lustenauer bestraft als Daniel Gremsl per Abstauber die Führung erzielte.

In Durchgang zwei konnte die Austria nicht zulegen und musste sich den Angriffen der Amstettner erwehren. Domenik Schierl im Austria-Tor war an diesem Tag der beste Austrianer und hielt die Austria lange im Spiel. Doch beim 2:0 durch Matthias Wurm war auch er chancenlos. Zuvor agierte man in der Defensive unglücklich und schaffte es nicht den Ball zu klären. Die beste Chance auf den Anschlusstreffer hatte Amoy Brown, doch der Jamaikaner verfehlte das Tor knapp (72.).

Die Austria hat jetzt in der Länderspielpause Zeit sich zu fangen und wieder durchzustarten. Es gilt Stabilität und Ruhe zu gewinnen, denn nach wie vor kassiert Grün-Weiß zu einfach Gegentore.

Schwierige Aufgabe in Amstetten

Freitag, 08 November 2019

Heute ist der letzte Einsatz für die Austria vor der Länderspielpause. Gegner dabei ist der SKU Amstetten. Keine leichte Aufgabe, denn Grün-Weiß hat einige Personalsorgen und die Amstetter sind ein unangenehmer Gegner. Wir blicken vorab auf unser Team und den Gegner und berichten über Interessantes rund um das Spiel.

Der Gegner - SKU Amstetten
Die Amstettner liegen aktuell auf dem 10. Tabellenplatz und liegt vier Punkte hinter der Austria. Die Niederösterreicher präsentierten sich zuletzt sehr stark und konnten dem Tabellenführer aus Klagenfurt einen Punkt abluchsen. Auch die Bilanz der letzten Spiele zeigt das Potential des Teams. In den letzten fünf Spielen (Liga und Cup) gab es zwei Siege und drei Unentschieden. Die Amstettner wollen diese Serie sicherlich fortsetzen, doch die Bilanz gegen die Austria ist bis jetzt mit zwei Niederlagen in zwei Spielen nicht vorzeigbar.

Unsere Austria
Grün-Weiß möchte sich nach der bitteren 2:3 Niederlage gegen Wacker Innsbruck aufrappeln. Vor der Winterpause sind nicht mehr viele Spiele zu absolvieren und um den Anschluss an die Tabellenspitze zu halten, darf man sich keine Ausrutscher mehr leisten. Dafür muss aber heute die Defensive stimmen. Mit 30 Gegentoren stellen wir aktuell die schlechteste Defensive der Liga. Eine Auszeichnung, die kein Team möchte. Das Ziel neben den drei Punkten ist also ganz klar endlich wieder einmal zu 0 zu spielen. Die Offensive der Austria ist gleichzeitig die Torfabrik der Liga und konnte ebenfalls schon 30 Mal einnetzen. Personell steht Roman Mählich vor der Herausforderung einige Stammkräfte zu ersetzen. Marco Krainz und Matthias Morys sind gelb gesperrt, Eler und Schilling fallen weiterhin aus und mit Pius Grabher, Kevin Kunz und Christoph Freitag sind drei Spieler fraglich. Dennoch will der Trainer die drei Punkte einfahren, egal wer in der Startelf steht.

Überwintern im Cup
Beide Mannschaften überwintern dieses Jahr im ÖFB-Uniqa-Cup und gehören damit zu den besten acht Mannschaften des Turniers. Der SKU Amstetten konnte sich im Achtelfinal gegen St. Anna am Aigen mit 3:0 durchsetzen. Im Viertelfinale treffen die Niederösterreicher auf den Meister FC Red Bull Salzburg. Jenes Team, gegen das die Austria letztes Jahr mit 0:1 im Achtelfinale den Kürzeren zog.

Die Austria wird weiterhin nicht warm mit der Sonntagsmatinee. Vergangenen Sonntag musste sich die Austria trotz Feldüberlegenheit und Chancenplus mit 2:3 dem FC Wacker Innsbruck geschlagen geben.

Grün-Weiß erwischte an diesem Sonntag aber keinen guten Start. Bereits nach vier Minuten jubelten die Gäste aus Innsbruck über die Führung durch Raphael Galle. Nach dem frühen Gegentor war aber nur noch die Austria am Drücker und erspielte sich eine Chance nach der anderen. Doch Thomas Mayer (5.), Sebastian Feyrer (20.) und Matthias Morys (30.) ließen gute Möglichkeitn in der ersten halben Stunde aus. Auch Goalgetter Ronivaldo hatte in den ersten 45 Minuten kein Glück - sein Kofpball in der 37. Minute streifte noch die Querlatte.

Nach Seitenwechsel erwischten die Gäste aus Tirol wieder ein super Start und Atshushi Zaizen erzielte  von der Strafraumgrenze das 2:0 für die Innsbrucker. Die Austria brauchte danach einige Zeit, um wieder in den Rhyhtmus zu kommen, blieb aber die dominierende Mannschaft. In der 63. Minute hatte erneut Ronivaldo, die Chance auf den Anschlusstreffer, doch Meusburger verhinderte den Abschluss in letzter Sekunde. Im Gegenzug erhöhte Zaizen auf 3:0 und versetzte der Austria so den nächsten schweren Rückschlag. Die Fans auf den Rängen erwarteten sich mit dem deutlichen Rückstand nicht mehr all zu viel, doch der eingewechselte Amoy Brown ließ mit seinem Anschlusstreffer in der 71. Minute noch einmal Hoffnung aufkommen. Als dann Alexander Ranacher eine Flanke von Canadi volley im Netz versenkte, verwandelte sich das Planet Pure Stadion in einen Hexenkessel. Angetrieben von den Fans mobilisierten die Grün-Weißen die letzten Kräfte und Wacker Innsbruck rührte eifrig den Beton an. Am Ende blieben die Innsbrucker die Glücklicheren, da sie ihre Torchancen an diesem Tag eiskalt nutzten. Die Austria leidet erneut unter der Chancenauswertung und der fehlenden Stabilität im Defensivverbund.

Am kommenden Freitag, 8. November, gibt es in Amstetten die nächste Chance auf Punkte. Vor der Winterpause sind noch drei Spiele zu absolvieren. In diesen Spielen kann man sich für das Frühjahr eine gute Ausgangslage erarbeiten. Die Niederlage schmerzt zwar, aber noch ist nichts verloren.

Der SC Austria Lustenau verstärkt sich mit einem weiteren Verteidiger. Tobias Reithmeir (20) wird bis Ende Saison verpflichtet.

Die sportliche Führung ist noch einmal auf dem Transfermarkt aktiv geworden. Tobias Reithmeir war zuletzt vereinslos und konnte somit auch außerhalb der gewohnten Transferfenster verpflichtet werden. Der 20-jährige war beim Testspiel gegen den FC Augsburg Teil des Austria Kaders und konnte dabei Trainer, Sportdirektor sowie Vorstand überzeugen.

Tobias Reithmeir wurde in Deutschland geboren und im Nachwuchs des FC Ingolstadt sowie des FC Heidenheim ausgebildet. Seine letzte Station bis September 2019 war der 1. FC Heidenheim. Für die Heidenheimer bestritt der 1,90m große Innenverteidiger drei Spiele in der 2. Deutschen Bundesliga. In der U19-Bundesliga kam Reithmeir auf 16 Einsätze und erzielte dabei vier Tore und bereitete ein Tor vor.

Reithmeier unterschreibt bei der Austria vorläufig bis Saisonende.

Pflicht im Cup erfüllt

Mittwoch, 30 Oktober 2019

Erleichterung machte sich in den Gesichtern der Spieler breit, als endlich der Schlusspfiff im Cup-Spiel gegen die Union Gurten fiel. Auf einem schwer bespielbaren Platz und gegen aggressive Gegner setzte sich am Ende die Austria dennoch verdient mit 3:2 durch.

Wie im Vorfeld angekündigt wurde die Partie in Oberösterreich zu einer echten Herausforderung. Auf dem sehr kleinen Platz, der nicht im besten Zustand war, versuchten die Hausherren aus Gurten früh zu stören und die Grün-Weißen unter Druck zu setzen. Doch die Austria nahm die Aufgabe an und kontrollierte das Spiel von Beginn an. Bereits nach drei Minuten jubelte man über die Führung - ein Flankenball von Matthias Morys bugsierte Gurten Verteidiger Burghuber ins eigene Tor. Mit dem Tor im Rücken agierte die Austria weiterhin souverän, nur die Chancenauswertung verhalf Gurten im Spiel zu bleiben. Sowohl Ronivaldo (23.) und Matthias Morys (34.) scheiterten jeweils alleinstehend vor Gurten-Keeper Wimmer. Die Union wurde einmal vor der Pause gefährlich, doch die schöne Kombination wurde von Domenik Schierl sauber geklärt.

Auch in Durchgang zwei war die Austria spielbestimmend, aber wurde dabei nicht zwingend. Die ausgelassenen Chancen in Durchgang eins sollten sich rächen, denn nach 55 Minuten gelang Gurten nach einem Freistoß der Ausgleich. Die Austria musste nun wieder mehr für das Spiel tun und ging knappe zehn Minuten später durch den eingewechselten Amoy Brown in Führung. Der Jamaikaner wurde ideal von Ronivaldo bedient und erzielte nur 120 Sekunden nach seiner Einwechslung den erneuten Führungstreffer. Als dann Matthias Morys nach 82 Minuten auf 3:1 erhöhte, schien die Partie gelaufen, doch nur zwei Minuten später entschied Schiedsrichter Talic auf Handspiel von Ronivaldo im Strafraum und Wimmleitner erzielte den Anschlusstreffer. Die Gurten waren nun alles nach vorne, doch die Abwehr der Austria blieb standhaft und sicherte so den Aufstieg in die Runde der letzten Acht.

Heute trifft die Austria in Oberösterreich auf die Union Raiffeisen Gurten. Die Gastgeber spielen in der Regionalliga Mitte, konnten aber im Cup-Wettbewerb bereits überraschen. Wir blicken vorab auf unser Team und den Gegner und berichten über Interessantes rund um das Spiel.

Der Gegner - Union Gurten
Wie bereits erwähnt spielen die Gurtener in der Regionalliga Mitte. Dort liegen sie aktuell auf dem fünften Tabellenrang. Am vergangenen Wochenende setzten sich die Oberösterreicher gegen Stadl-Paura - den Erstrunden-Gegner der Austria im Cup - mit 6:0 durch. Generell darf man heute eine schwere Partie erwarten, die Union gilt als aggressive und zweikampfstarke Mannschaft. Das bekam in der 2. Runde der SV Horn zu spüren, als sie von den Gurtener mit 2:0 aus dem Pokal befördert wurden.

Unser Team
Die Austria reist aber nach dem Last-Minute-Sieg gegen Kapfenberg mit breiter Brust an. Das Fitnesslevel sowie die Einstellung passen, jetzt gilt es die individuellen Fehler abzustellen. Roman Mählich muss in Oberösterreich auf Christoph Freitag und Christian Schilling verzichten. Bzgl Rotation wollte sich der Trainer vorab nicht in die Karten schauen lassen. Sinnvoll wäre es sicherlich, steht doch noch ein strafes Programm bis zur Winterpause an. Offensiv wird man aber sicherlich weiterhin auf Goalgetter Ronivaldo setzen.

Neuling vs. Erfahrung
Für Union Gurten ist es das erste Achtelfinale im ÖFB-Cup. Bisher war immer spätestens in der zweiten Runde Schluss. Erfahrung mit Vorarlberg Teams weisen die Gastgeber ebenfalls auf. Vor zwei Jahren scheiterten sie in der zweiten Runde nach Verlängerung an Altach. Für die Austria geht es heute bereits zum siebten Mal, um den Einzug in das Pokal-Viertelfinale - bereits zum 13. Mal steht man im Achtelfinale. Ob am Ende die Erfahrung über die Unbekümmertheit des Neulings siegt, wird sich zeigen.

Die Partie wird live auf dem Youtube-Kanal des UNIQA ÖFB Cups übertragen, hier der Link: https://www.youtube.com/watch?v=hJAkQlbCUNU

Mehr Nervenkitzel geht wohl kaum. Die Austria dreht das Spiel gegen den Kapfenberger SV nach 0:2 Rückstand. Marcel Canadi und Goalgetter vom Dienst, Ronivaldo, sichern der Austria drei wichtige Punkte.

Die Austria findet spät aber doch zurück auf die Erfolgsspur. Im Heimspiel gegen den KSV sah es lange nach einer Niederlage für die Hausherren aus, doch in der zweiten Hälfte sicherte sich das Team von Roman Mählich verdient die drei Punkte.

Grün-Weiß begann die Partie druckvoll, doch die Gäste aus der Steiermark hatten ihre Hausaufgaben gemacht und standen defensiv gut strukturiert und verhinderten so, dass die Austria zu Tormöglichkeiten kam. Die erste Chance im Spiel hatte Matthias Morys (17.), danach wurden aber überraschend die Gäste immer stärker und mutiger. Die erste gute Möglichkeit für den KSV vergab Ibrahim Bingöl (19.) noch, knappe fünf Minuten später war dann Routinier David Sencar nach einem Gestocher im Austria-Strafraum zur Stelle und brachte Kapfenberg in Führung (24.). Die Austria bemühte sich so schnell wie möglich den Ausgleich zu erzielen, doch die beste Chance auf den Ausgleich vergab Thomas Mayer völlig frei vor KSV-Goalie Patrick Krenn (29.). Erneut besser machten es die Steirer, die durch Marvin Hernaus nach einer Standardsituation auf 0:2 erhöhten.

Nach der Pause versuchte die Austria zunächst vergeblich den Anschlusstreffer zu erzwingen, doch die Gäste standen tief und verhinderten gekonnt die Angriffsversuche. Daher kaum verwunderlich, dass der Anschluss nach einer Standardsituation klappte und dass kein anderer als Ronivaldo zur Stelle war. Der Brasilianer setzte sich perfekt durch und traf per Kopf zum 1:2 (63.). Mit dem Treffer bröckelte der zuvor angerührte Beton der Gäste - die Angriffe der Grün-Weißen rollten nun in Richtung Tor des KSV und keine drei Minuten nach dem ersten Austria-Treffer jubelten erneut die Fans im Planet Pure Stadion. Marcel Canadi traf nach langer Durststrecke endlich wieder und verwandelte eine perfekte Kopfballvorlage von Ronivaldo zum umubelten Ausgleichstreffer. Der dritte Treffer der Austria lag in der Luft, doch zunächst konnte der starke Kapfenberg Torwart Krenn dies verhindern. Thomas Mayer perfekt getretener Freistoß konnte vom Tormann noch aus dem Winkel gefischt werden. Doch in 89. Minute war auch Krenn chancenlos. Bei einem Freistoß von Thomas Mayer stieg Ronivaldo am höchsten und traf zum 3:2 Siegtreffer. Der Jubel im Stadion kannte keine Grenzen mehr und nach dem Spiel wurden die Mannschaft und Roman Mählich von den Fans mit Sprechchören bedacht.

Nach dieser Mammutleistung gibt es aber kaum Zeit zu verschnaufen. Bereits am Dienstag, 29.10.2019, ist unser Team im UNIQA ÖFB Cup gegen die Union Raiffeisen Gurten gefordert. Gespielt wird um 19:00 Uhr in der Park21-Arene in Gurten (Oberösterreich). Die Partie kann auf Youtube live verfolgt werden.

Weiter geht es in der 2. Liga. Nach der Niederlage bei Vorwärts Steyr in der Vorwoche will die Austria zurück in die Erfolgsspur und zuhause vor dem heimischen Publkum wieder jene Leistung abrufen, die zu dem perfekten Start unter Mählich geführt hat. Wir blicken vorab auf unser Team und den Gegner und berichten über Interessantes rund um das Spiel.

Der Gegner - Kapfenberger SV
Die Steirer stehen zwar aktuell auf dem letzten Tabellenplatz, aber davon sollte man sich nicht täuschen lassen. Die letzten beiden Spiele konnten die Falken jeweils für sich entscheiden. Im letzten Spiel gelang Kapfenberg ein Sieg gegen den GAK im Steirer-Derby. Die Gäste dürften also voller Selbstvertrauen in Lustenau anreisen. Besonders aufpassen muss man auf Paul Mensah. Der Angreifer der Gäste steigert sich von Woche zu Woche und war an den Siegen des KSV maßgeblich beteiligt.

Unser Team
Nach der Niederlage in Steyr muss unsere Mannschaft heute eine Reaktion zeigen. Es gilt in der Defensive wieder mehr Ruhe auszustrahlen und sich nicht nur auf die Offensivstärken zu verlassen. Roman Mählich kann heute wieder auf die Dienste von Darijo Grujcic setzen. Simon Pirkl könnte nach seiner starken zweiten Hälfte in Steyr das erste mal von Anfang an auflaufen. 

Das Besondere - Dinos unter sich
Unglaubliche 48 Duelle gab es bereits zwischen diesen beiden Teams. Die Bilanz spricht ganz leicht für die Austria - 18 grün-weiße Siege gab es, bei 16 Niederlagen und 14 Unentschieden. Die besten Torschützen in diesem Duell sind zwei echte 2. Liga Legenden - Thiago de Lima Silva (6 Treffer) bei der Austria und Herbert Wieger (5 Treffer) bei Kapfenberg. Speziell dürfte es heute auch für Ronivaldo werden, kam er doch über Kapfenberg nach Österreich und startete dort seine erfolgreiche Profi-Karriere.

Siegesserie in Steyr gerissen

Montag, 21 Oktober 2019

Erstmals unter Roman Mählich gab es eine Niederlage für die Austria. Gegen den SK Vorwärts Steyr gab es nach einem 1:3 keine Punkte zu bejubeln.

Die Austria begann das Gastspiel in Steyr zu verhalten und so waren es die Hausherren, die die ersten Aktionen setzen konnten. Nach 30 Minuten  nutzte Steyr die Passivität und ging durch Sujmanovic in Führung. Nur vier Minuten später setzte Himmelfreundpointner einen Freistoß direkt in die Maschen. Die Grün-Weißen waren bedient, bäumten sich aber nun endlich ein wenig auf. Kurz vor der Pause erzielte dann Matthias Morys den Anschlusstreffer für die Austria. Ein Schuss von Thomas Mayer wurde zunächst geblockt, doch Morys reagierte am schnellsten und staubte trocken ab.

In der Pause musste Roman Mählich die richtigen Worte gefunden haben. Unsere Austria präsentierte sich wieder mit dem gewohnten Gesicht und setzte den Hausherren immer mehr zu. Es sollte aber zunächst dauern bis man eine echte Ausgleichsschance vorfand. In der 70. Minute setzte Ronivaldo einen Freistoß nur knapp über das Gehäuse - der Startschuss zur Schlussoffensive. Doch Christoph Freitag, Matthias Morys als auch der eingewechselte Amoy Brown konnten gute Möglichkeiten nicht nutzen. In der Nachspielzeit erzielte dann Bojan Mustecic mit einem schönen Weitschuss noch das 1:3 - damit waren die Austria und Trainer Roman Mählich endgültig bedient.

Grün-Weiß steht in der Tabelle nun auf Platz 4 mit acht Punkten Rückstand auf den Tabellenführer, dem Namensvetter aus Klagenfurt. Weiter geht es für die Austria am kommenden Freitag, 25. Oktober, zuhause gegen den Kapfenberger SV. Gespielt wird um 19:10 Uhr im Planet Pure Stadion.

In Steyr weiter punkten

Freitag, 18 Oktober 2019

Heute rollt der Ball wieder in der 2. Liga. Nach der Länderspielpause ist die Austria bei Vorwärts Steyr im Einsatz. Wir blicken vorab auf unser Team und den Gegner und berichten über Interessantes rund um das Spiel.

Der Gegner - Vorwärts Steyr
Die Steyrer liegen aktuell auf dem achten Tabellenrang, warten aber bereits seit vier Spielen auf einen vollen Erfolg. Im letzten Spiel vor der Länderspielpause musste sich das Team knapp 1:0 der SV Ried geschlagen geben. Vorwärts Steyr setzt bevorzugt auf ein 4-2-3-1 System. Bester Torschütze ist Alin Roman mit vier Treffern.

Unser Team
Bei der Austria hat sich das Lazaret etwas gelichtet. Zwar fällt Christian Schilling noch ein wenig aus, doch dafür melden sich Michael Lageder und Darijo Grujcic zurück. MIt Simon Pirkl ist auch ein neuer Spieler an Board, der vielleicht heute schon sein Debüt feiern wird. Ansonsten dürfte Roman Mählich eine ähnliche Truppe wie vor der Länderspielpause einsetzen. Vorne sollen es Ronivaldo, Morys und Mayer richten.

Ein Wiedersehen
An den SK Vorwärts Steyr sind aktuell mit Dragan Marceta und Nicolai Bösch zwei Austrianer verliehen. Im heutigen Spiel dürfte Marceta von Anfang spielen, Nicolai Bösch wird wohl zunächst auf der Bank Platz nehmen. Für beide dürfte es ein besonders Spiel werden und an der Motivation dürfte es nicht scheitern.

Spielbeginn ist um 19:10 Uhr. Das Spiel wird im Austria Cafe wieder in voller Länge und ohne Werbeunterbrechung übertragen.

Der SC Austria Lustenau nimmt mit Simon Pirkl (22 Jahre) einen weiteren Verteidiger unter Vertrag. Der gebürtige Tiroler war bereits in der Saison 2017/18 Teil des grün-weißen Kaders.

Simon Pirkl ist in Lustenau kein Unbekannter. In der Saison 2017/18 war er bereits auf Leihbasis für ein halbes Jahr bei der Austria. Dabei kam er auf sieben Einsätze für Grün-Weiß. In der letzten Saison spielte er bei Wacker Innsbruck II und zählte dort in der jungen Truppe zu den Führungsspielern. Er kam zu 24 Einsätzen und erzielte zwei Tore. Zuletzt war der Innsbrucker vereinslos. “Mit Simon verpflichten wir einen jungen und talentierten Verteidiger. Er hat sich in den letzten Jahren deutlich gesteigert und gut entwickelt. Er kennt Lustenau ja bereits aus der Vergangenheit und wird sich sicherlich schnell integrieren”, so Sportdirektor Christian Werner.

Simon Pirkl (*03. April 1997 in Innsbruck) begann seine Karriere beim FC Wacker Innsbruck und durchlief sämtliche Nachwuchsmannschaften des Traditionsvereins, ehe er 2011 in die Akademie Tirol wechselte. Im Dezember 2013 unterschrieb er im Alter von 16 Jahren einen Jungprofivertrag bei seinem Stammverein. Seitdem kam der heute 22-Jährige in 48 Spielen für die Profis zum Einsatz – er erzielte dabei drei Tore und bereitete drei weitere vor. Zudem absolvierte er 45 Einsätze bei der zweiten Mannschaft, wo er häufiger auch als Kapitän fungierte.

Der Tiroler unterschreibt bei der Austria vorläufig bis Saisonende.

Die Austria bleibt auch im vierten Pflichtspiel unter Roman Mählich siegreich. In einem offensiven Schlagabtausch gegen den FC Liefering setzte isch am Ende die tonangebende Mannschaft durch.

Erneut erwischte die Austria einen Blitzstart. Mit einem geschickten Pass von Thomas Mayer setzte dieser Ronivaldo perfekt ein, der mit dem ersten Torschuss das 1:0 nach nur 38 Sekunden erzielte. Doch die Freude wehrte nicht lange, denn bereits in der 3. Minute erzielte Csaba Bukta nach einem Stellungsfehler in der Abwehr mit einem schönen Lupfer das 1:1. In weiterer Folge kamen beide Teams zu guten Torchancen, doch Kim und Bukta auf Lieferinger Seite sowie Ronivaldo und Mayer konnten Chancen nicht nutzen. Nach einer halben Stunde jubelten dann wieder die Grün-Weißen. Thomas Mayer brachte die Austria mit einem platzierten Abschluss aus dem Rückraum in Führung.

Auch die zweite Hälfte begann ähnlich wie die erste. Nur 19 Sekunden nach Wiederanpiff hätte Christoph Freitag auf 3:1 erhöhen können, doch der Schuss von der 16er Grenze wurde gerade noch so zur Ecke geblockt. In der 48. Minuten erzielten die Lieferinger mit ihrem ersten Angriff in Durchgang 2 den Ausgleich. Alexander Prass setzte seinen Weitschuss unhaltbar ins Kreuzeck. Die Austria bewies aber weiterhin Moral und blieb tonangebend. Doch an diesem Tag haderte man ein wenig mit der Chancenverwertung. Bestes Beispiel dafür ein Querpass von Morys, den sowohl Pius Grabher, Ronivaldo als auch Marcel Canadi freistehend nicht zur erneuten Führung nützen konnten (50.). So kam dann ein wenig das Glück zu Hilfe als einmal Dominik Stumberger als letzter Mann bei einem Trikotzupfer nur mit Gelb bestraft und der nachfolgende Freistoß von Kevin Kunz an die Latte gelenkt wurde und der Nachschuss von Seiwald ebenfalls nur die Latte traf. Durch diese brenzlige Situation wachten die Austrianer wieder auf und setzten die Gäste noch einmal ordentlich unter Druck. Nachdem in der 59. Minute Peter Prokorny Gelb-Rot sah, kippte die Partie endgültig. Doch eine schöne Freistoßvariante von Matthias Morys und Ronivaldo, sowie Abschlüsse von Schilling, Feyrer  und Mayer brachten nicht den gewünschten Torerfolg. So richtete es wieder der Torgarant Ronivaldo. Christoph Freitag leitete den Führungstreffer ein, nachdem er zuvor Adeyemi gute 20 Meter vor dem eigenen Tor souverän per Grätsche vom Ball trennte und den Konter einleitete. Über Mayer kam der Ball zu Alex Ranacher, der am rechten Flügel den einlaufenden Brasilianer in der Mitte perfekt bediente und dieser Ball an Antosch vorbei über die Linie bugsieren konnte. Auch nach dem Treffer hätte Grün-Weiß noch weitere Tore erzielen können, aber Morys als auch Krainz scheiterten mit ihren Möglichkeiten. In der Nachspielzeit sah dann mit van der Werff noch ein zweiter Lieferinger nach Foul an Amoy Brown die Gelb-Rote Karte.

 

Die Austria darf sich nach diesem Erfolg über den dritten Tabellenrang freuen und hat den Anschluss zu Ried und Austria Klagenfurt geschafft. Es folgt nun die nächste Länderspielpause, in der die Austria gegen den FC Augsburg testet. Danach ist die Mannschaft auswärts bei Vorwärts Steyr gefordert.

Einfach weiter Vollgas geben

Sonntag, 06 Oktober 2019

Die Austria schwimmt auf der Erfolgswelle. Unter Roman Mählich gab es in drei Spielen drei Siege. Nach turbulenten Wochen hat Grün-Weiß wieder ruhigere Fahrwasser erreicht und den Anschluss an die oberste Tabellenregion geschafft. Mit Mählich kam ein neuer Input, der die Spieler beflügelte. Die Einstellung und der Fokus stimmen, jetzt gilt es einfach weiter Vollgas zu geben.

Die 2. Liga ist spannend wie nie. Neben den Spitzenreitern Austria Klagenfurt und der SV Ried, die sich leicht absetzen konnten, haben zehn Teams 14 oder 13 Punkte auf dem Konto. Mit der heutigen Partie ist ein Drittel der Saison bereits vorbei und es ist nach wie vor kein wirklich klarer Favorit zu erkennen. Jedes Team kann jeden schlagen und man darf sich keine Ausrutscher leisten. Man muss dran bleiben und jede Woche seine Leistung abrufen.

Gutes Spiel beim SV Horn
Eine sehr gute Leistung hat das Team von Trainer Mählich beim Gastspiel in Horn abgeliefert. Die Horner präsentieren sich bisher sehr stark und stellen den Führenden in der Torschützenliste. Doch das Spiel in Niederösterreich gehörte von der ersten Minute an der Austria. Nach drei Minuten brachte Thomas Mayer Grün-Weiß in Führung, Ronivaldo doppelte in der 23. Minute nach. In Durchgang 2 erwischte die Austria wieder einen Traumstart, erneut war es Torjäger Ronivaldo, der zum 3:0 einschob. Die Horner kamen dann zum 1:3, doch in ihre größte Drangphase setzte erneut der Brasilianer im Sturm den finalen Nadelstich. Mit einem sehenswerten Lupfer überlistete er die komplette Horner Abwehr. Kurz vor Ende der Partie konnten die Gäste noch ein wenig Ergebniskosmetik betreiben, doch der Sieg der Austria war nie wirklich gefährdet.

Erfolgslauf fortsetzen
Natürlich möchte die Austria heute den nächsten Dreier nachlegen und so im Idealfall weitere Plätze in der Tabelle hochklettern. Dafür muss Grün-Weiß aber die bisherige Schwäche in den Sonntagsmatinees ablegen, In dieser Saison ist die Austria in zwei Sonntagsspielen noch ohne Punkte. Das soll sich heute gegen die jungen Lieferinger ändern. Die Salzburger verfügen über einen starken Kader und man darf gespannt sein, welche Talente heute auflaufen werden. Seit sechs Spielen sind die Lieferinger unbesiegt, es erwartet das Team von Roman Mählich daher eine echte Herausforderung. Dennoch muss das Ziel zuhause sein, das Spiel zu bestimmen und Druck auf den Gegner zu machen. Heute treffen zwei offensivstarke Mannschaften aufeinander, die Partie kann durch Kleinigkeiten entschieden werden. Ronivaldo hat sich im letzten Spiel warm geschossen und auch die restliche Offensive ist für Tore gut. Die Defensive ist heute wieder gefordert, wie schon zuletzt sich weiter zu steigern.

Die Karten für das Testspiel gegen den FC Augsburg am 11. Oktober sind ab sofort erhältlich bei:

  • Austria Café & Austria-Büro, Lustenau
  • BOTTA (Schillerstraße, Lustenau)
  • Bösch Tisch & Küche, Dornbirn
  • Beim Heimspiel am kommenden Sonntag gegen den FC Liefering im Fanshop & VIP

Sitzplätze: 
Erwachsene 12,--
Ermäßigt 10,--

Stehplätze:
Erwachsene 10,--
Ermäßigt 8,--

Reservierungen nehmen wir unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder Tel 05577-86250 gerne entgegen.

Die Austria bleibt mit Roman Mählich auf der Erfolgsspur. Auch Spiel drei unter dem neuen Coach endet mit einem weiteren Sieg für Grün-Weiß. Ronivaldo wird dabei mit seinem Dreierpack zum Matchwinner.

Aus Platz 14 mach Platz 7 - und mit 14 Zählern ist man punktegleich mit vier weiteren Teams, die auf den Plätzen 3 bis 6 liegen. Die Marschrichtung stimmt also und man darf wohl behaupten, dass die Austria auf dem richtigen Weg ist. Natürlich ist nach wie vor nicht alles perfekt, aber die Entwicklung stimmt.

Nach wie vor ist die Offensive das Prunkstück der Austria. Auch im Spiel gegen die Horner zeigten sich die Qualitäten, als Thomas Mayer nach nur drei Minuten zur Führung einschoss. Der Flügelspieler profitierte dabei von einem Abwehrfehler der Hausherren. Mit dem Tor im Rücken spielte die Austria befreit auf und blieb das dominante Team am Feld. Im Zentrum agierten Christoph Freitag und Pius Grabher als Regisseure im Offensivspiel und als Filter für die Defensive. Nach 23 Minuten reihte sich Ronivaldo erstmals in die Torschützenliste an diesem Spieltag ein. Der Brasilianer war nach einem Eckball von Matthias Morys zur Stelle. Beinahe hätte man nur wenige Sekunden später auf 3:0 erhöht, doch Thomas mayer vergab aus guter Position 24.).

Das die Austria momentan immer für einen Blitzstart gut ist, bewies dann in Hälfte zwei Ronivaldo. Nach nur 55 Sekunden nach Wiederanpfiff erzielte der Mittelstürmer nach Zuspiel von Ranacher seinen zweiten Treffer. Auch in Folge blieb die Austria spielbestimmend, der SV Horn konnte sich noch gegen den Druck der Lustenauer erwehren. In der 60. Minute hätte Ronivaldo bereits alles klar machen können, doch leider traf der Goalgetter nach dem er Horn-Torwart Gessl umkurvt hatte, nur das Außennetz. Kurz darauf trafen die Gastgeber zum 1:3 durch Michael Cheukoua und starteten eine kurze Drangphase, doch mitten in dieser Phase machte Ronivaldo endgültig alles klar und überlistete Gessl mit einem sehenswerten Lupfer (77.). Das 2:4 durch Filip Faletar (85.) war dann zu vernachlässigen, auch wenn dies verdeutlicht das noch einiges an Arbeit vor uns liegt.

Weiter geht es für die Austria kommenden Sonntag bei der Matinee gegen den FC Liefering (6.10.2019, 10:30 Uhr, Planet Pure Stadion).

Schwere Aufgabe beim SV Horn

Freitag, 27 September 2019

Heute Abend ist die Austria erstmals unter Trainer Roman Mählich auswärts gefordert. Gegner dabei ist der SV Horn. Die Niederösterreicher sind aktuell gut drauf und stellen aktuell den Top-Torjäger der Liga. Bei Grün-Weiß zeigt die Leistungskurve nach oben, aber es ist auch noch viel Luft nach oben.

Mit zwei Siegen in die Ära zu starten, ist für einen Trainer natürlich ein großer Erfolg. Doch Roman Mählich ist sich bewusst, dass noch viel Arbeit vor ihm und seinem Team liegt: "Ich bin sehr froh, dass wir uns mit Punkten belohnt haben, das tut der Mannschaft und dem Verein gut. Wir wissen aber auch, dass wir weiter an uns arbeiten müssen". Der Coach erwartet ein intensives Spiel heute in Horn und warnt vor dem Gegner. Die Horner haben drei Siege in Folge gefeiert und Stürmer Ercen Kara führt mit zehn Treffern die Liste vor Austria-Goalgetter Ronivaldo (6 Treffer) an. "Kara dürfen wir nicht zur Entfaltung kommen lassen. Unsere Defensive ist gefordert, die Räume eng zu machen und den Gegner früh zu stören. Die Spieler haben sich im Defensivverhalten sehr gut entwickeln und das gilt es heute auch wieder umzusetzen", so der Trainer.

Personell kann Roman Mählich bis auf Patrik Eler auf den vollständigen Kader zurückgreifen. Wahrscheinlich dürft es wieder zu 1-2 Umstellungen wie im Cup-Spiel kommen. Christoph Freitag dürfte zurückkehren und Alex Ranacher hat sich mit seiner Vorarbeit zum 2:1-Siegtreffer für einen Startelfeinsatz empfohlen.

Spielbeginn ist um 19:10 Uhr. Die Partie gibt es auf Laola1.tv. Das Austria-Cafe übertragt das Spiel in voller Länge und ohne Werbeunterbrechung.

Für die Länderspielpause Anfang Oktober konnte ein echtes Highlight organisiert werden. Am Freitag, 11. Oktober 2019, trifft der SC Austria Lustenau in einem internationalen Testspiel auf den deutschen Bundesligisten FC Augsburg. Spielbeginn ist um 19:00 Uhr.

Unsere Nordtribüne hat seit einigen Jahren eine enge Fanfreundschaft mit den Fans des FCA und dadurch bekommt das Spiel noch einen ganz besonderen Anreiz. Neben dem sportlichen Leckerbissen, wird im Hintergrund bereits eifrig am Rahmenprogramm gearbeitet. Freut euch auf Unterhaltung im Austria-Dorf und Glashaus vor und nach dem Spiel. Weitere Details dazu folgen.

Kartenvorverkauf
die Karten sind ab sofort erhältlich bei:

  • Austria Café & Austria-Büro, Lustenau
  • BOTTA (Schillerstraße, Lustenau)
  • Bösch Tisch & Küche, Dornbirn
  • Beim Heimspiel am kommenden Sonntag gegen den FC Liefering im Fanshop & VIP

Preise

Sitzplätze:
Erwachsene 12,--
Ermäßigt 10,--

Stehplätze:
Erwachsene 10,--
Ermäßigt 8,--

Nach Verlängerung im Achtelfinale

Dienstag, 24 September 2019

Unser Sportclub Austria Lustenau schafft nach Verlängerung den Aufstieg in das Achtelfinale des UNIQA ÖFB Cups. In einer durchwachsenen Partie beider Mannschaften entscheiden am Ende die Kleinigkeiten.

Die Austria startete gut ins Spiel und mit der ersten echten Chance im Spiel ging das Team von Roman Mählich in Führung. Einen Eckball von Thomas Mayer köpfelte Ronivaldo so gefährlich aufs Tor, dass Belmin Jenciragic im FAC Tor nur mit einem Reflex retten konnte. Der Ball landete durch die unkontrollierte Abwehr direkt bei Sebastian Feyrer, der mit dem Kopf das 1:0 erzielte. Grün-Weiß blieb zwar weiter spielbestimmend, der FAC unterband aber mit aggressivem Pressing die Aufbauversuche der Austria, sodass der Ball oft im eigenen Verbund nur von einer Seite zur anderen wechselte. Kaum ein Wunder also, dass der Ausgleich nach einem Standard fiel. Vom linken Flügel brachte Fischer den Ball ideal zur Strafraumitte, wo Tin Plavotic am höchsten stieg, den Ball auf Okungbowa verlängerte, der den Ball aus kurzer Distanz über die Linie drückte. Die Mannschaften egalisierten sich in der Folge weitesgehend, doch die Austria hätte wieder in Führung gehen können. Gute Möglichkeiten in Hälfte eins hatte aber noch Goalgetter Ronivaldo. Doch der Brasilianer scheiterte einmal im Alleingang an Jenciragic, der mit dem Kopf parierte (32.) und kurz vor der Pause mit einem Kopfball, der knapp am Tor vorbei ging.

Beide Teams kamen unverändert aus der Kabine und wieder begann die Austria druckvoll. In der ersten Viertelstunde war es nur Grün-Weiß, die versuchte offensiv Akzente zu setzen. Doch die dicht gestaffelten Reihen der FACler hielten jeglichen Angriffsversuchen stand. Nach einer guten Stunde wurden die Gäste etwas mutiger, doch die einzigen Offensivaktionen entstanden nach Standards. Nach 65 Minuten hätten Matthias Morys für die Vorentscheidung sorgen können, doch nach einem perfekten Flankenball von Michael Lageder schaffte der Deutsche es nicht, den Ball aus knapp zwei Metern im Tor unterzubringen. Die Gäste kamen durch Prosenik (73.) und Holzmann (77.) zu den besten Chancen auf eine Entscheidung, doch am heutigen Tag waren beide Mannschaften nit konsequent genug.

 

In der Verlängerung mobilisierte die Austria die letzten Energiereserven und versuchten noch einmal Druck aufzubauen. Zunächst konnte FAC-Torwart Jenciragic einen Kopfball von Ronivaldo (94.) noch aus dem Kreuzeck fischen, doch drei Minuten später war er machtlos. Nach einem schönen Lauf vom eingewechselten Alexander Ranacher auf der rechten Seite, bediente dieser ideal Ronivaldo, der mit einem wuchtigen Kopfball Jenciragic keine Chance ließ. Die Floridsdorfer konnten sich nicht mehr wirklich aufbäumen und hätten beinahe noch zusehen müssen, wie Alex Ranacher auf 3:1 erhöhte, doch der Abschluss des jungen Flügelspielers war zu ungenau.
Verlängerung

Am Ende darf sich die Austria über den Aufstieg in das Achtelfinale freuen, auch wenn die Leistung keine Euphorie auslösen wird. Trainer Roman Mählich war nach der Partie dennoch zufrieden: "Wir haben nun zwei Heimspiele hintereinander gewonnen. Natürlich spielen wir momentan noch nicht den schönsten Fußball, aber nach den letzten Wochen war das auch nicht zu erwarten. Wir arbeiten konsequent an uns und ich bin überzeugt wir sind auf dem richtigen Weg".

UNIQA ÖFB-Cup Runde 2: Austria vs FAC

Dienstag, 24 September 2019

Erneut heißt das Duell im Planet Pure Stadion Austria Lustenau gegen den Floridsdorfer AC. Nach dem Liga-Duell vor drei Wochen stehen sich die Mannschaften nun im UNIQA ÖFB Cup wieder gegenüber.

Das Liga-Spiel Anfang September ging mit 2:1 an den FAC und besiegelte den Abschied von Gernot Plassnegger. Seit etwas mehr als einer Woche sitzt Roman Mählich bei den Hausherren auf der Bank und konnte in seinem Debüt-Spiel gegen BW Linz gleich über drei Punkte jubeln. Ein klarer Favorit ist nicht zu erkennen, die Tagesform wird entscheiden.

Die Austria mit neuem Auftreten und ersten, guten Ansätzen
Beim Spiel gegen die Linzer vergangenen Freitag zeigte sich die Austria-Elf unter Roman Mählich mit einem anderen Gesicht. Die Mannschaft trat mit einer völlig anderen Körpersprache auf und durch die Umstellung auf ein 4-2-3-1 System kam mehr Stabilität ins Spiel. Matthias Morys und Thomas Mayer sorgten für die Austria-Tore und mit etwas Glück und der richtigen Einstellung brachte man die drei Punkte ins Trockene. Die Erleichterung über den Sieg war im Stadion deutlich zu spüren - nicht nur bei der Mannschaft, sondern auch bei allen Fans.

Spiel beginnt bei 0
Heute gegen den Floridsdorfer AC möchte Trainer Roman Mählich eine weitere Steigerung gegenüber dem Spiel gegen Linz sehen, dennoch wird der eine oder andere auch kurz daran denken, sich für die Niederlage in der Meisterschaft revanchieren zu wollen. Beim ersten Aufeinandertreffen agierte man weit hinter den eigenen Möglichkeiten und ließ sich von den stark aufspielenden Wienern zu leicht überlisten. Das Spiel ist aber abgehakt, es beginnt heute wieder bei 0 und alles ist möglich.
Die neue Ausrichtung der Austria-Elf dürfte auch für die Floridsdorfer, die sich am Samstag dem FC Dornbirn mit 3:0 geschlagen geben mussten, eine echte Herausforderung darstellen. Die Offensive um Ronivaldo, Mayer, Morys und Co. hat bewiesen, dass sie zur Stelle ist, wenn man sie braucht und die Defensive ist auf einem guten Weg der sichere Rückhalt zu sein. Roman Mählich kann auf den kompletten Kader zurückgreifen (Ausnahme Eler) und hat auch angekündigt, dass es vielleicht die eine oder andere Umstellung im Vergleich zur Liga geben wird.
Dem Gegner aus Wien zollte der Chef-Trainer der Austria Respekt: "Sie sind ein eingespieltes Team und zeichnen sich durch eine starke Defensive aus. In der Offensive haben sie Spieler wie Belem oder Sahanek, die Spiele alleine entscheiden können. Hier gilt es wachsam zu sein". Wenn es Grün-Weiß schafft, die genannten Schlüsselspieler Marco Sahanek und Adolphe Belem aus dem Spiel zu nehmen, dann kann man die Türe zu Runde 3 im Cup weit aufstoßen. "Wir wollen natürlich gerne den Einzug ins Achtelfinale schaffen. Dafür müssen wir konzentriert an die Sache herangehen und unser Spiel aufziehen", so Trainer Mählich abschließend.

Spielbeginn ist um 16:45 Uhr im Planet Pure Stadion. Das Spiel wird von ORF Sport+ live übertragen.

Die Austria gewinnt ihr Heimspiel beim Debüt von Roman Mählich gegen BW Linz mit 2:1. Matthias Morys und Thomas Mayer brachten die Austrianer auf die Siegerstraße.

Grün-Weiß begann druckvoll und konnte sich im 4-2-3-1 System deutlich stabiler präsentieren. Die erste gute Möglichkeit hatte Christoph Freitag bereits nach fünf Minuten, doch Linz-Goalie Helac fischte den Schlenzer gerade noch aus dem Kreuzeck. Nach etwas mehr als einer Viertelstunde dann die verdiente Führung für Grün-Weiß durch Thomas Mayer (17.). Der Flügelspieler wurde ideal von Pius Grabher bedient und verwandelte nach kurzem Haken zur Mitte im Robben-Style. Die Austria blieb nach der Führung spielbestimmend, doch auch die Gäste wurden etwas agiler. Die erste Möglichkeit hatten die Linzer nach 31 Minuten. Nach einem Ballgewinn im Mittelfeld bot sich einiges an Raum für die Gäste, doch kurz dem Abschluss aufs Tor konnte Freitag mit einer tollen Grätsche die Szene entschärfen. Zwei Minuten später jubelten die Gäste dann, weil Kostic mit einem abgefälschten Schluss den Ausgleich erzielte. In der 40. Minute dann der Auftritt von Matthias Morys - der Flügelspiel eilt einem langen Ball nach und ist mit der Zehenspitze vor Helac am Ball und dann fackelt der Deutsche nicht lange und erzielt aus spitzem Winkel die erneute Führung. Mit diesem Spielstand geht es dann in die Pause.

Beide Teams kamen unverändert aus der Halbzeit und auch der Spielverlauf ähnelte der Anfangsphase. Grün-Weiß war spielbestimmend und hatte in der 54. Minute die große Chance auf die Entscheidung. Nach einem Konter über Morys wird Ronivaldo in Szene gesetzt, der uneigennützig auf den heranstürmenden Mayer auflegt. Der rechte Flügel scheiterte dann aber völlig frei und trifft nur Kreuzriegler. Mit dieser vergebenen Chance kippte das Spiel zunehmend in Richtung der Gäste. Die Linzer hatten mehr Spielanteile, doch zwingende Chancen blieben aus. Kostic (66.) aus der Distanz war die erste Halbchance. Richtig gefährlich wurde es dann in der 70. Minute. Nach einem Eckball setzte der Ex-Austrianer Grasegger den Ball aus wenigen Metern nur an den Pfosten. Da hatte die Austria viel Glück. Die Linzer drückten jetzt, doch Kostic (72.) und Edokpolor (89.) konnten ihre Chancen nicht nutzen.

So siegt die Austria erstmals in dieser Saison zuhause. Mit dem Sieg im Rücken geht es am Dienstag im UNIQA ÖFB Cup (16:45 Uhr, Planet Pure Stadion) gegen den Floridsdorfer AC.

SC Austria Lustenau vs BW Linz

Freitag, 20 September 2019

Der Trainereffekt zeigt Wirkung. Die Austria bezwingt den FC Blau-Weiß Linz mit 2:1. Thomas Mayer und Matthias Morys bringen die Austria auf die Siegerstraße.

Trainer Roman Mählich setzte in seinem ersten Spiel auf ein 4-2-3-1 System. Die Austria agierte dadurch defensiv deutlich stablier als zuletzt und so konnten sich die Offensivspieler in Richtung Linzer Tor orientieren. Die erste gute Chance hatte Christoph Freitag nach fünf Minuten. Nach einem Angriff über Morys und Ronivaldo kommt der Ball zu Christoph Freitag, der es mit einem Schlenzer probiert. Torwart Helac ist aber auf dem Posten und lenkt den Ball zur Ecke. Nach zehn Minuten dann Mayer mit einem Abschluss aus spitzem Winkel, doch wieder bleibt Helac Sieger. Die Linzer blieben in der ersten Viertelstunde hinter ihren Erwartungen zurück und mussten dem Druck der Austria standhalten. Nach 16 Minuten dann die Führung für die Grün-Weißen durch Thomas Mayer. Der Flügelspieler wird ideal von Pius Grabher bedient, zieht kurz zur Mitte und netzt in Robben-Manier im langen Eck ein. Die Gäste aus Linz brauchten eine halbe Stunde, um selbst zur ersten Halbchance zukommen. Nach einer Un achtsamkeit benötigte es die vereinten Kräfte von Feyrer und Freitag, um den Ausgleich zu verhindern. Keine zwei Minuten später, dann der Ausgleich durch Kostic. Bei einem zunächst harmlos wirkenden Schuss fälscht Feyrer so unglücklich ab, dass Kunz im Tor keine Chance hatte. Die Austria ließ sich aber nicht beirren und blieb weiterhin am Drücker und durfte erneut über den Führungstreffer jubeln. In der 40. Minute düpierte Matthias MorysHelac als er den Ball am herauslaufendne Torwart vorbei legte und aus spitzem Winkel ins lange Eck traf. 

Die Mannschaften kamen unverändert aus der Kabine und auch das Spiel verlief ähnlich wie in Hälfte 1. Die Austria blieb wach und kam zu den ersten guten Möglichkeiten. Ronivaldo mit einem Fallrückzieher (49.) und Thomas Mayer alleinstehend vor Helac konnten die Führung der Grün-Weißen nicht ausbauen. Nach etwas mehr als einer Stunde wurden die Linzer dann aktiver und kamen durch Schubert zu einer ersten Chance, doch der Angreifer der Gäste traf den Ball nicht richtig. In der 70. Minute dann die größte Ausgleichschance für die Gäste als Grasegger nach einem Eckball aus zwei Metern nur den Pfosten traf. In der Schlussphase waren die Linzer alles nach vorne, doch die Austria Defensive hielt Stand und so sicherte man sich verdientermaßen drei Punkte.

Bereits am Dienstag ist die Austria im UNIQA ÖFB Cup gegen den FAC gefordert. Spielbeginn ist da um 16:45 Uhr im Planet Pure Stadion.

Premiere für Roman Mählich

Freitag, 20 September 2019

Heute startet ein neues Kapitel bei der Austria. Roman Mählich wird das erste Mal als Coach der Grün-Weißen auf der Bank Platz nehmen. Der neue Trainer hatte eine knappe Woche Zeit sich mit der Mannschaft vertraut zu machen und erste Veränderungen vorzunehmen. Gegen den Tabellenzweiten, FC Blau-Weiß Linz, wird sich zeigen, ob die Neuerung schon greifen.

Die Austria richtet den Blick nach vorne. Nach einem guten Start in die Saison folgten bittere Niederlagen, die schlussendlich zur Trennung mit Gernot Plassnegger führten. Der neue Mann an der Seitenlinie wurde vergangenen Montag vorgestellt. Roman Mählich übernahm die Aufgabe und soll uns wieder in ruhigere Gewässer führen. Der Niederösterreicher kommt mit Erfahrung von Wiener Neustadt und Sturm Graz nach Lustenau.

Die erste Herausforderung ist der FC Blau-Weiß Linz. Die Oberösterreicher liegen aktuell auf dem zweiten Tabellenrang und kommen mit dem Rückenwind von zwei Siegen und einem Torverhältnis von 6:0 ins Ländle. "Wir haben die Linzer analysiert. Sie sind aktuell gut in Form und spielen einen guten Fußball. Wir müssen wachsam sein",  so Mählich. Der 48-jährige will vor allem in der Defensive eine Leistungssteigerung sehen. Offensiv verfüge das Team über viel Qualität, die auch zu Chancen komme. Deshalb sei es umso wichtiger, dass defensiv überlegter gearbeitet wird. Im Training legte Roman Mählich deshalb sein Hauptaugenmerk auf die Abwehrarbeit. Beton anrühren möchte der Coach aber nicht. "Wir wollen offensiven Fußball präsentieren und das Spiel in die Hälfte des Gegners tragen. Unsere Offensive ist stark und es wäre ein Fehler diese Stärke nicht auszuspielen", erklärt der 20-fache Nationalspieler.

Kadertechnisch kann Roman Mählich aus dem Vollen schöpfen, alle Spieler bis auf den langzeit verletzten Patrik Eler haben sich fit gemeldet. Er hat also die Qual der Wahl. Was sicher scheint, ist das Mählich auf eine 4er-Kette setzen wird. Ob es davor ein 4-1-4-1 System oder ein 4-2-3-1 System werden wird, wollte der Trainer offen lassen.

Spielbeginn ist um 19:10 Uhr, das Stadion öffnet um 18:00 Uhr. Die Partie gibt es im Livestream auf Laola1.tv, der vereinseigene Liveticker ist natürlich auch verfügbar.

Livekonzert im Glashuus
Im Anschluss an das Spiel findet ein Live-Konzert im Glashaus statt. D'Schmugglar - Wolfgang Verocai und Frank Bösch - begeistern mit einem abwechslungsreichen, Programm mit Rock`n Roll, Blues, Reggae und Balladen (Sting, Clapton, Dire Straits, CCR etc.) sowie Verocais Dialekthits und stilistisch breit gefächerte Songs aus 50 Jahren Popmusik. Der Eintritt zum Konzert ist frei.

Nach einer kurzen, aber intensiven Trainersuche präsentiert die Austria heute Roman Mählich (47) als neuen Trainer der Grün-Weißen.

Roman Mählich wird neuer Cheftrainer des SC Austria Lustenau. Der gebürtige Niederösterreicher unterschreibt einen Vertrag bis zum Sommer 2021. Roman Mählich war zuletzt ohne Trainerengagement, zuvor war er beim SK Sturm Graz für ein halbes Jahr tätig. In der Saison 2017/18 führte der ehemalige Nationalspieler den SC Wiener Neustadt in Liga 2 auf den dritten Platz und musste sich dann erst in der Relegation für die Bundesliga dem SKN St. Pölten geschlagen geben. Mählich kennt die Liga und dürfte somit keinerlei Schwierigkeiten haben, sich gleich zurecht zu finden.

Natürlich ist Roman Mählich allen Fußball-Fans auch als Spieler ein Begriff. Er kam über den Wiener Sportclub zum FC Tirol (jetzt FC Wacker Innsbruck) und feierte dann im Anschluss seine größten Erfolg bei Sturm Graz. MIt den Grazern nahm er dreimal an der UEFA Champions League teil und spielte gegen Teams wie Manchester United, Olympique Marseille oder Real Madrid. Roman Mählich war 20 Mal für das österreichische Nationalteam im Einsatz, unter anderem war er Teilnehmer an der Fußball-WM 1998 in Frankreich. Dort bestritt er drei Spiele für Österreich. Seine Karriere beendete der ehemalige Mittelfeldspieler 2013 nach dem Aufstieg mit dem SC Lassee in die 2. Landesliga.

Roman Mählich leitet das Training erstmals am Montagnachmittag (16. September) um 15:30 Uhr. Am Abend findet ein Fanstammtisch im Austria Nachwuchsheim statt, wo sich Roman Mählich erstmals den Fans vorstellt.

Die Statements

Roman Mählich
„Ich freue mich auf meine neue Aufgabe hier in Lustenau. Ich kenne die Austria ja schon ein wenig aus meiner Zeit bei Wiener Neustadt. Die Mannschaft hat sehr viel Potential, das es nun gilt wieder abzurufen, um gemeinsam erfolgreich sein zu können. Es liegt viel Arbeit vor uns, denn wir müssen als erstes die Verunsicherung der letzten Wochen abschütteln. Diese Herausforderung nehme ich aber gerne an.“

Valentin Drexel
„Wir sind froh, dass es mit der Verpflichtung von Roman geklappt hat. In den gemeinsamen Gesprächen hat er uns seine Ideen und Vorstellungen näher gebracht und wir sind überzeugt, dass er der Austria weiterhelfen wird. Roman kennt die Liga, was ganz klar einen Vorteil darstellt. Er hat bei seinen bisherigen Stationen gezeigt, dass er Mannschaften weiterentwickeln kann.“

Christian Werner
„Mit Roman Mählich haben wir einen Trainer mit Ligaerfahrung unter Vertrag nehmen können. Er hat im Rahmen der Verhandlungen sein Konzept detailliert präsentiert und damit überzeugt. Jetzt müssen wir uns darauf konzentrieren, die Mannschaft aufzubauen und die Verunsicherung aus den Köpfen zu bringen. Die Liga ist eng und es ist alles weiterhin möglich.“

Moral mit einem Punkt belohnt

Samstag, 14 September 2019

Unsere Austria darf sich nach drei Niederlagen über ein kleines Erfolgserlebnis freuen. In einem harten Fight gegen den Tabellenführer SK Austria Klagenfurt sicherte man sich nach einem guten Endspurt einen Punkt.

Interimstrainer Tamas Tiefenbach entschied sich in Klagenfurt für ein 4-2-3-1 System und einige Umstellungen. Die neu formierte Austria-Elf agierte in der Anfangsphase sehr stabil und so blieb Raum für eigene Offensivaktionen. Mit der ersten guten Chance erzielte Torjäger Ronivaldo auch gleich den Führungstreffer. Einen kurz abgespielten Freistoß von Pius Grabher setzte der Brasilianer aus 28 Metern perfekt ins rechte untere Eck. Die Hausherren waren in Folge zwar spielbestimmend, konnten aber kaum Druck aufbauen. Durch eine Einzelaktion von Markus Rusek kamen die Hausherren zum Ausgleich - mit einem Aufsitzer aus gut 24 Metern überlistete der Klagenfurter Torhüter Kevin Kunz.
Mit dem Ausgleich kam unsere Austria ein wenig ins Straucheln und die Kärntner Austria kam immer besser ins Spiel. Doch die Hausherren konnten ihre Chancen in Hälfte 1 nicht nutzen.

In Durchgang zwei taten sich die Grün-Weißen schwer, die Klagenfurter blieben spielbestimmend. In der zwischenzeitlich hitzigen Partie, in der Klagenfurt Trainer Micheu die rote Karte sah,  gab es dann in Minute 70 einen Handelfmeter für die Gastgeber. Diesen verwandelte Philipp Hütter sicher. Es kam dann sogar noch dicker für die Austria aus Lustenau. Nach 85 Minuten stellte Polydoros Gkezos auf 3:1 - die Partie schien entschieden. Doch unser Team bewies Moral und startete einen letzten Ansturm auf das Tor der Klagenfurter. Nach einem Vorstoß über rechts netzte Pius Grabher den Ball perfekt ins lange Eck. In der Nachspielzeit ließ Christoph Freitag die Grün-Weißen dann jubeln, als er nach einem Mayer Eckball mit dem Kopf zur Stelle war.

Die Austria behält damit die weiße Weste gegen den Namensvetter aus Klagenfurt und feiert nach drei Niederlagen einen ersten kleinen Erfolg. Weiter geht es für die Austria am Freitag, 20. September, gegen den FC Blau-Weiß Linz.

Nach der Länderspielpause steht nun für die Austria das nächste Spiel in der Meisterschaft an. Am heutigen Freitag, 13.09.2019, ist man beim aktuellen Tabellenführer der 2. Liga, SK Austria Klagenfurt, zu Gast. Die Mannschaft wird heute nach der Vertragsauflösung mit Gernot Plassnegger von Co-Trainer Tamas Tiefenbach und Sportdirektor Christian Werner gecoacht.

Die Austria geht heute als klarer Außenseiter in die Partie gegen die starken Klagenfurter. Nach drei Niederlagen en suite ist das oberste Ziel heute wieder Punkte zu sammeln. Doch gegen den Tabellenführer wird das keine leichte Aufgabe. Die Kärntner sind saisonübergreifend seit zehn Spieln unbesiegt und ihre Offensive verfügt über viel Qualität. Das Trainer-Duo Tiefenbach/Werner ist sich über die Stärken der Gastgeber bewusst, will aber natürlich nicht schon im Vorfeld die Segel streichen. "Wir haben ebenfalls viel Qualität im Kader und werden alles geben, um etwas mitzunehmen. Wir können ein Gegner sein, der schwer zu schlagen ist". Um genau so aufzutreten, setzt Tiefenbach auf die von ihm ausgegebenen einfachen Tugenden des Fußballs: Kämpferherz, Laufbereitschaft und Wille. Die Ligapause nutzte Tamas Tiefenbach zu vielen Einzelgesprächen mit den Spielern. Außerdem stand ein Kurzturnier in Großaspach auf dem Plan. In den beiden Spielen gegen die SG Sonnenhof Großaspach (1:4) und den VfB Stuttgart (2:2, 4:6 n.E.) kam der Großteil des Kaders zum Einsatz, um Spielpraxis zu sammeln.

Personell steht dem Trainerteam heute fast der komplette Kader zur Verfügung. Darijo Grujcic ist wieder fit, Sebastian Feyrer zurück von seiner Rotsperre. Man darf erwarten, dass Tiefenbach einige Umstellungen vornehmen wird, um auch so einen neuen Impuls zu setzen. Verzichten muss Grün-Weiß auf Patrik Eler. Der Angreifer fällt noch auf unbestimmte Zeit aus.

Die Partie wird wieder live und ohne Werbeunterbrechung im Austria Cafe übertragen. Spielbeginn ist um 19:10 Uhr.

Nach intensiven Gesprächen am gestrigen Abend einigten sich die Austria und Cheftrainer Gernot Plassnegger auf eine einvernehmliche Vertragsauflösung.

Nach dem Spiel am vergangenen Sonntag hat unser Cheftrainer Gernot Plassnegger unseren Sportvorständen mitgeteilt, dass er unter den gegebenen Umständen nicht mehr bei der Austria weiterarbeiten möchte.

„Wir haben uns diese Entscheidung nicht leicht gemacht. Gernot hat bei der Austria viel erreicht und gute Arbeit geleistet“, erklärt Sportvorstand Valentin Drexel die Entscheidung. Plassnegger hatte die Austria im September 2017 auf dem 9. Tabellenplatz übernommen und sie dann in der vergangenen Saison 2018/19 auf den dritten Tabellenplatz geführt. „Gernot hat immer auf das Wohl des Vereins geachtet und hat sehr viele positive Entwicklungen bei der Austria mitgetragen. In dieser schwierigen Situation hat er sich sehr respektvoll und konstruktiv verhalten, um gemeinsam eine einvernehmliche Lösung zu finden“, erklärt Bernd Bösch. Plassnegger verlässt die Austria nach 61 Spielen als Trainer mit einer Bilanz von 28 Siegen, 14 Unentschieden und 19 Niederlagen.

Die Austria bedankt sich bei Gernot für sein großes Engagement für die Austria und wünscht ihm für seine berufliche und private Zukunft nur das Allerbeste.

Bei der Austria beginnt nun die Trainersuche. Bis auf Weiteres wird Co-Trainer Tamas Tiefenbach das Training leiten. „Ab heute arbeiten wir mit Nachdruck daran, schnellstmöglich unseren neuen Cheftrainer präsentieren zu können“, so Drexel und Bösch abschließend.

1:2 Niederlage gegen den FAC

Dienstag, 03 September 2019

Auch im dritten Heimspiel der Saison reicht es nicht für einen Dreier für die Austria. Gegen den Floridsdorfer AC muss man am Ende mit 1:2 erneut ohne Punkte vom Platz.

Die kleine Negativserie bei der Austria hält weiter an. In der Sonntagsmatinee gegen den FAC gab es eine leider nicht ganz unverdiente Niederlage. Insgesamt agierte die Austria-Elf zu passiv, um den gut aufspielenden Gästen gefährlich zu werden. Zwar gehörte die Anfangsphase den Grün-Weißen, doch nach 15 Minuten kippte die Partie zugunsten der Wiener. Adolphe Belem brachte die Gäste per Flugkopfball in Führung. Kurz darauf musste Patrik Eler bereits verletzungsbedingt vom Platz. Gernot Plassnegger war daher früh zu einer Umstellung gezwungen. Er hatte sein Team vor dem Spiel aufgrund einiger Ausfälle ordentlich umgekrempelt und war weiterhin zum improvisieren gezwungen. In der 22. Minute zeichnete sich dann Kevin Kunz gegen Marco Sahanek aus und verhinderte mit einer Glanzparade den 0:2 Rückstand. Nach etwas mehr als einer halben Stunde dann der Ausgleich für die Austria durch Ronivaldo. Nach einem missglückten Rückpass der FACler reagierte der Brasilianer am schnellsten, umkurvte Torwart Jenciragic und netzte souverän zum Ausgleich ein. Doch das 1:1 brachte nicht wirklich Ruhe in das Spiel. Die Gäste blieben die bessere Mannschaft und hatten die besseren Chancen.

In Hälfte 2 blieb die Austria leider hinter den Erwartungen zurück, ein richtiges Aufbäumen wollte dem Team nicht gelingen. Nach 53 Minuten war es dann wieder Adolphe Belem, der die Gäste jubeln ließ. Das Tor wurde wieder von Marco Sahanek mustergültig vorbereitet, die Austria-Defensive konnte wieder nur zuschauen. Und wenn man dann schon in einem Loch steckt, dann klappt plötzlich auch nichts mehr. In Minute 62 hat Ronivaldo den erneuten Ausgleich auf dem Fuß, doch der Torjäger der Austria kann einen tollen Querpass von Matthias Morys aus kurzer Distanz nicht verwerten. Auch die letzte Chance des Spiels gehörte der Austria, Marcel Canadi setzte sich ideal durch, doch auch sein Abschluss landete wie zuvor der von Ronivaldo auf der Nordtribüne.

Insgesamt eine schlechte Partie der Grün-Weißen, die Verunsicherung aus den letzten Spielen konnte nicht abgelegt werden. Jetzt gilt es die Länderspielpause zu nützen, um dann wieder zu alter Stärke zu finden.

Mund abwischen, weitermachen!

Samstag, 31 August 2019

Ein bisschen mehr als eine Woche ist seit der 5:8 Niederlage in Oberösterreich vergangen. Am morgigen Sonntag hat die Austria die Chance sich im Spiel gegen den Floridsdorfer AC selbst wieder aufzurichten.

Natürlich war das Spiel gegen die Juniors auch unter der Woche noch Thema bei der Mannschaft. Gemeinsam wurde das Spiel aufgearbeitet und man hat im Training hart gearbeitet, um die Erkenntnisse aus der Analyse in den nächsten Spielen umzusetzen. "Wir müssen vor allem in der Defensive kompakter und überlegter auftreten, bei den Juniors haben wir die Räume nicht gut genug bearbeitet",anaylsiert Trainer Plassnegger die letzte Partie. "Dennoch gilt der Blick jetzt wiede rnach vorne, das Spiel ist abgehakt und wir haben daraus unsere Schlüsse gezogen. Jetzt konzentrieren wir uns auf den FAC".

Der Gegner in der Sonntagsmatinee ist gut in die Saison gestartet und stellt eine der besten Defensiven der Liga. im Sommer hat sich das Team aus Floridsdorf ordentlich verstärkt und ist vor allem bei Standards gefährlich. Die Austria ist also gefordert, vor allem Standards in Tornähe zu vermeiden. "Der FAC hat ein gutes Team mit viel Qualität. Wir müssen konzentriert und vor allem mit der notwendigen Ruhe an das Spiel herangehen, um die Gäste nicht unnötig stark zu machen. Zuhause wollen wir unbedingt in die Erfolgsspur zurück. Dafür werden wir alles tun", so der Trainer.

Plassnegger muss für die Aufstellung neben dem gesperrten Sebastian Feyrer auch Darijo Grujcic vorgeben. Somit tut sich in der Defensive ein großes Fragezeichen auf, wer neben Dominik Stumberger die Innenverteidigung kompletieren wird. In der Offensive stehen alle Kräfte zur Verfügung, man darf also gespannt sein, welche Formation morgen Vormittag starten wird.

Spielbeginn ist um 10.30 Uhr. Laola1 überträgt die Partie live. Im Planet Pure Stadion ist morgen großer Kinder-Tag. MIt Kindershcminken, Autogrammstunde, Zaubershow und vielem mehr soll der Vormittag ein besonders Highlight für alle jungen Austrianer werden.

Wenn man hört, dass man selbst fünf Tore geschossen hat, erwartet man sich eigentlich, dass ein erfreulicher Bericht über einen deutlichen Sieg folgen wird. Doch dieses Mal leider weitgefehlt. Gegen den FC Juniors OÖ fängt sich die Austria acht Gegentore ein und sorgt damit leider für eine Überraschung, die man so niemals erwartet hat und auch nicht hätte zulassen dürfen.

Wie schon in der letzten Saison setzte es auch in der neuen Meisterschaft beim Gastspiel in Oberösterreich eine klare Niederlage, obwohl die Mannschaft gut ins Spiel fand und von Beginn an aggressiv auftrat. Nach einem schönen Angriff über rechts ließ Matthias Morys die Flanke ideal durch und so netzte Pius Grabher zur frühen Führung ein (14.). Doch dann der wohl mitentscheidende Knackpunkt im Spiel: Schiedsrichter Gnam zeigt nach einem harmlosen Zweikampf Sebastian Feyrer die Rote Karte wegen Torraub - in unseren Augen (Anm. die Augen der Redaktion) eine unverständliche Entscheidung. Die nummerische Überzahl nutzten die Linzer zum Ausgleich durch Nicolas Meister (29.). Wenige Sekunden darauf war es Matthias Morys der im Gegenzug sofort die erneute Führung erzielte. Kurz vor Seitenwechsel war erneut Schiedsrichter Gnam im Mittelpunkt des Geschehens. Nach einem Umfaller von Andy Reyes zeigte der Unparteiische auf den Elfmeterpunkt. Diese Chance nützte Nicolas Meister zum erneuten Ausgleich.

Nach der Pause dann innerhalb von nur vier Minuten wurde die Partie entschieden. Ein Doppelpack von Florian Aigner (53., 55.) und ein Weitschuss von Nicolas Meister (57.) beendeten jegliche Hoffnung noch irgendwelche Punkte mitzunehmen. In der letzten Viertelstunde kämpfte sich unsere Mannschaft noch einmal durch Tore von Ronivaldo (76. & 83.) und Christoph Freitag (78.) auf 5:6 heran, doch an diesem Abend gelang den Linzern einfach alles. Die Austria agierte insgesamt gesehen nach dem Auschluss einfach zu offensiv und lief dadurch ins offene Messer, welches man im Vorfeld so tunlichst vermeiden wollte. Durch Treffer vom besten Mann am Platz, Nicolas Meister, und Andres Andrade waren es die Hausherren die die letzten Akzente in einem Spiel setzten, welches die Austria am liebsten nie erlebt hätte.

Jetzt ist die Mannschaft und das Trainerteam gefragt sich selbst wieder aufzurichten. Das Spiel ist gespielt, man kann nichts mehr daran ändern, aber sehr wohl kann man jetzt eine Reaktion zeigen. Das Team und alle Beteiligten wissen, dass dieses Spiel einen dicken Kratzer im neuen Auftreten der Austria hinterlässt. Keiner verliert gerne, schon gar nicht so. Also Mund abwischen, aufstehen und zeigen, dass es auch anders geht.

Wiedergutmachung ist angesagt

Freitag, 23 August 2019

"Back on the road" heißt es für unsere Austria an diesem Wochenende. Heute Abend, geht es um 19:10 Uhr gegen die Juniors aus Oberösterreich. Nach der Niederlage zuhause gegen den GAK ist die Truppe von Gernot Plassnegger auf Wiedergutmachung aus.

Aber so einfach wird das auch heute beim FC Juniors OÖ nicht. Die Talentschmiede des LASK ist gut in die Liga gestartet und hat gleich viele Punkte auf dem Konto wie Grün-Weiß. Aus der letzten Saison weiß man vor allem über die Heimstärke der Linzer. Im letzten Duell in Pasching gab es für die Austrianer eine herbe 2:4 Niederlage. Deshalb ist man heute auf Wiedergutmachung in doppelter Sicht aus.

Trainer Gernot Plassnegger analysiert den Gegner als eine Mannschaft mit viel Qualität und vielen jungen Talenten, die speziell über das Umschaltspiel torgefährlich werden. Dennoch möchte der Coach der Austria, dass seine Mannschaft Präsenz zeigt und das Spiel versucht zu kontrollieren. "Wir werden uns bei den Juniors nicht verstecken, wissen aber über ihre Qualitäten. Dennoch müssen wir die Richtung vorgeben, ohne ins Messer zu laufen".
Kadertechnisch kommt es auf alle Fälle zu Veränderungen gegenüber dem Spiel gegen den GAK. Darijo Grujcic und Marcel Canadi fallen aus, dafür kommen Matthias Morys und Christian Schilling zurück in den Kader. Plassnegger könnte daher heute erstmals mit 4er-Kette agieren, nach der Niederlage zuhause mit 3er-Kette wohl die größte Entscheidung, die der Trainer treffen muss. Möglicherweise kommt auch Pius Grabher zu seinem Startelf-Debüt.

Die Austria braucht heute unbedingt Punkte, um vorne mit dabei zu sein. Die Liga ist aktuell sehr eng und für Überraschungen gut. Die Überraschungen hätten wir aber gerne auf den anderen Plätzen. Bei uns darf es ruhig ein langweiliger Sieg für die Austria werden.

Spielbeginn ist um 19:10 Uhr. Wie üblich auf Laola1.tv - das Austria Cafe überträgt die Partie wie gewohnt ohne Werbeunterbrechungen.

Keine Punkte gegen den GAK

Freitag, 23 August 2019

Keine Punkte gab es in der Sonntagsmatinee gegen den Grazer AK. In einer Partie auf Augenhöhe zeigten sich die Gäste gefährlich und effektiv vor dem Tor. Die Austria hadert mit der Chancenauswertung.

Den Sonntagvormittag hatten sich das Team und Gernot Plassnegger sicherlich anders vorgestellt. Gegen den Aufsteiger aus Graz wollte man eigentlich die Qualität des Kaders ausspielen, musste aber am Ende ohne Punkte den Platz verlassen. Grund dafür war sicherlich das starke Auftreten der Gäste. Mit frühem Pressing und Laufbereitschaft bis zur letzten Minute brachten sie die neu formierte Austria-Defensive immer wieder in Verlegenheit.

Doch die ersten 20 Minuten gehörten klar der Austria, in denen sich die Mannschaft einige Chancen erspielte. Doch Ronivaldo, Patrik Eler und Marcel Canadi konnten diese nicht zur Führung nützen. Und wie so oft im Fußball bekommt man dann halt ein Tor, wenn man selbst keines erzielt. Nach einem missglückten Klärungsversuch in der eigenen Hälfte reagierten die Grazer blitzschnell und über 2 Stationen kam Gerald Nutz nur 4 Meter vor Kevin Kunz frei zum Schuss. Den Ball konnte der Keeper noch mit einem guten Reflex klären, doch der Ball landete genau vor den Füßen von Philipp Schellnegger, der aus dem Rückraum genau ins untere Eck traf. Mit dem Gegentor wurden die Gäste immer stärker und die Hausherren taten sich zunehmend schwer. Speziell das hohe Tempo der Gäste sorgte immer wieder für Probleme.

Kurz nach Wiederanpfiff dann die Vorentscheidung durch den Ex-Austrian Lucas Barbosa. Die Austria 3er-Kette ließ dem Brasilianer bei einem Solo-Lauf zu viel Platz und der bedankte sich dafür mit dem Tor zum 0:2. Die Austria konnte in Hälfte zwei leider in keiner PHase an die gute Anfangsphase anschließen. Die nun tiefstehend agierenden Grazer standen gut und zu echten Torchancen kam es kaum. Der GAK selbst blieb über Konter gefährlich und hätte noch auf 0:3 erhöhen können, doch am Ende blieb es beim 0:2.

Die Austria muss die Niederlage nun abstreifen, weiter geht es am kommenden Freitag in Oberösterreich beim FC Juniors OÖ.

Sonntagsspiel gegen den GAK

Samstag, 17 August 2019

Sonntagseinsatz für unsere Austria - morgen, 18.8.,um 10:30 Uhr trifft unsere Mannschaft zuhause auf den GAK. Die Steirer sind Neulinge in der Liga und mit dem Verein aus den frühen 2000er-Jahren nicht mehr zu vergleichen. Mit dem "neuen" Grazer AK hat unser Trainer Gernot Plassnegger eine besondere Verbindung - führte er den Verein aus Graz doch zu vier Meistertiteln in Folge.

Wenn morgen Vormittag der Ball im Planet Pure Stadion rollt, will Trainer Gernot Plassnegger "die Freundschaft mit dem GAK für 90 Minuten ruhen lassen". Plassnegger trainierte vor dem Wechsel nach Lustenau sehr erfolgreich den GAK und kennt aus dieser Zeit noch viele Gesichter. Trotz der Freundschaft möchte der Trainer aber keine Geschenke verteilen. "Ich will mit der Austria die drei Punkte und dafür werden wir am Platz alles geben", so der Trainer der Grün-Weißen. Die Austria möchte den bisherigen Saisonverlauf natürlich gerne gegen den Aufsteiger fortsetzen, weiß aber auch, dass es kein Spaziergang werden wird. Die Grazer snd eine eingespielte Truppe und laut Trainer Plassnegger defensiv sehr gut organisiert. "Einige ihrer Spieler verfügen über individuelle Klasse. Wir haben aber selbst sehr gute Spieler in unseren Reihen und unser Ziel muss es sein, die Grazer so zu beschäftigen, dass sich für die Gäste kein Raum bietet", erklärt Gernot Plassnegger seinen Plan. "Es wird eine intensive Parite, die wir mit der nötigen Intensität angehen müssen".

Kadertechnisch kann der Trainer der Grün-Weißen noch nicht aus dem vollen Schöpfen, dennoch gibt es positive Meldungen aus der medizinischen Abteilung. Christoph Freitag bestritt am Mittwoch 90 Minuten für die Austria-Amateure und dürfte morgen zumindest wieder auf der Bank sitzen. Auch Christian Schilling ist wieder zurück im Mannschaftstraining und steht bald wieder im Kader. Auf welche Formation Gernot Plassnegger morgen setzen möchte, behielt der Steirer natürlich für sich.

Spielbeginn ist wie erwähnt um 10:30 Uhr, das Spiel übertragt Laola1 auf ihrer Webseite und auf Facebook. Stadionöffnung ist um 09:30 Uhr.

In der Länderspielpause Anfang September nimmt die Austria am 3-Ligen-Cup der SG Sonnenhof Großaspach teil. Neben den Grün-Weißen und Gastgaber Großaspach wird auch der VfB Stuttgart am Turnier teilnehmen.

Zum zweiten Mal lädt die SG Sonnenhof Großaspach zum Blitzturnier ein. In jeweils 45 Minuten dauernden Partien wird im "Jeder gegen jeden"-Modus ein Sieger ermittelt.

Spielplan:

17:00 Uhr – 17.45 Uhr Spiel 1: G Sonnenhof Großaspach vs. SC Austria Lustenau
18:00 Uhr – 18:45 Uhr Spiel 2: VfB Stuttgart vs. SC Austria Lustenau
19:30 Uhr – 20:15 Uhr Spiel 3: VfB Stuttgart vs. SG Sonnenhof Großaspach (ca. 20:20 Uhr Siegerehrung auf dem Platz)

Weitere Informationen gibt es auf der Webseite der SG Sonnenhof Großaspach.

Es wurde das erwartet schwere Spiel. Beim Spiel gegen die Young Violets Austria Wien tat sich die Austria phasenweise sehr schwer, konnte aber am Ende dennoch über drei Punkte jubeln.

Gernot Plassnegger veränderte sein Team gegenüber dem Heimspiel gegen die Rieder und brachte Pius Grabher von Beginn an für Marcel Canadi. Patrik Eler kam zu seinem Startelfdebüt und ersetzte den angeschlagenen Matthias Morys. Der Slowene bedankte sich bereits nach 12 Minuten für das Vertrauen. Nach einer ideal Flanke von Michael Lageder versenkte der  Stürmer den Ball per Kopf souverän im Tor der Wiener Austria. Das Spiel blieb aber weiterhin offen, die Young Violets spielten mutig nach vorne, doch die Austria-Defensive sowie Kevin Kunz behielten die Oberhand.

In Durchgang 2 stelle Gernot Plassnegger auf ein 4-4-2 um und so konnte die Austria aus Lustenau immer mehr die Kontrolle über das Spiel gewinnen. Die Dominanz stieg, doch die Chancenauswertung ließ an diesem Tag erneut ein wenig zu wünschen übrig. In der 55. Minute hatte Ronivaldo die Möglichkeit auf die Vorentscheidung, doch der Brasilianer scheiterte vom Elfmeterpunkt an Torwart Kos. Austria Wien Verteidiger Stefan Jonovic sah in der Situation, die zum Elfmeter führte, zurecht Rot und so agierte die Mannschaft von Trainer Plassnegger fortan in Überzahl. Keine 10 Minuten nach dem ersten Elfmeterpfiff zeigte Schiedsrichter Fröhlacher ernetu auf den Punkt. Wieder trat Ronivaldo an und verwandelte sicher zur 2:0 Führung.

Die Partie war damit entschieden, auch wenn die Young Violets nicht aufsteckten. In der 85. Minute sah Sebastian Feyrer noch Gelb-Rot, die Veilchen aus Wien konnten aber nicht mehr herankommen. Grün-Weiß setzte sich mit dem Sieg erstmals an die Tabellenspitze. Gernot Plassnegger war nach dem Spiel zwar froh über die drei Punkte, dennoch sieht er noch viel Potential und Luft nach oben.

In Runde 4 trifft die Austria zuhause im Planet Pure Stadion auf den Grazer AK. Gespielt wird am Sonntag, 18.8., um 10:30 Uhr.

Auf nach Wien zu Spiel 3

Freitag, 09 August 2019

Nach dem gelungen Saisonauftakt gegen Dornbirn und Ried tritt unsere Mannschaft heute in Wien gegen die Young Violets an. Die Wiener gelten als Lieblingsgegner der Austria und natürlich reist das Team von Gernot Plassnegger an, um die starke Serie gegen die Young Violets fortzusetzen.

In den letzten acht Duellen mit den violetten Austrianern gab es für Grün-Weiß sieben Siege und ein Unentschieden. In der letzten Saison gab es zwei deutliche 5:2 Erfolge der Lustenauer. Man gilt daher heute natürlich als klarer Favorit und möchte gerne mit drei Punkten im Gepäck die Rückreise antreten. Dennoch spricht Gernot Plassnegger vor dem Spiel von keiner leichten Aufgabe. Die Young Violets stehen zwar noch ohne Punkte in der Meisterschaft da, sie verfügen aber über ausgezeichnete Spieler. "Die Young Violets werden uns heute alles abverlangen, sie wollen ihre ersten Punkte sammeln und da müssen wir dagegen halten und dürfen das Spiel nicht auf die leichte Schulter nehmen", so Trainer Plassnegger.

Verletzungsbedingt wird heute Matthias Morys sowie Christoph Freitag und Christian Schilling fehlen. Man darf gespannt sein, welche taktischen Veränderungen der Trainer der Grün-Weißen vornehmen wird. Mit hoher Wahrscheinlichkeit wird Patrik Eler von Beginn an spielen. Die Aufstellung wird der Trainer aber erst nach dem Abschlusstraining in Wien endgültig fixieren.

Beginn des Spiels ist um 19:10 Uhr. Laola1 überträgt die Partie live und in voller Länge. Das Austria Cafe hat trotz Sommer am Platz geöffnet und überträgt die Partie ohne Werbeunterbrechungen.

Unentschieden im Top-Spiel

Samstag, 03 August 2019

Vor 3.200 Zuschauer lieferten sich die SV Ried und unsere Austria einen harten Kampf auf Augenhöhe. Am Ende trennt sich die beiden Mannschaften gerecht mit 1:1.

Im Vorfeld sprachen viele von einem richtungsweisenden Spiel, speziell für die Gäste aus Ried. Die Rieder mussten nach ihrer Auftaktniederlage unbedingt punkten, die Austria wollte nach dem Derby-Sieg weiter Punkte sammeln, um sich eine gute Ausgangslage für den weiteren Saisonverlauf zu schaffen. Gernot Plassnegger veränderte sein Team gegenüber der ersten Partie in Dornbirn auf keiner Position und die aufgestellten Spieler bedankten sich für das Vertrauen mit einer starken Anfangsphase. Das einzige was dem Spizenspiel fehlten, waren die Chancen. Beide Seiten neutrlaisierten sich des öfteren im dicht gestaffelten MIttelfeld - die größten Chancen für Grün-Weißen hatten dann Rieder Spieler, die dreimal den Ball beinahe im eigenen Netz versenkten. Kurz vor der Pause erhöhten die Austrianer noch einmal den Druck und gingen dann verdient durch Thomas Mayer in Führung. Der Ex-Rieder wurde zuvor ideal von Matthias Morys bedient, ließ zwei Rieder Abwehrspieler aussteigen und verwandelte sicher im rechten unteren Eck.

Den besseren Start in die zweite Hälfte erwischten dann aber die Vikinger aus Oberösterreich. Kurz nach Wiederanpffi stieg Kennedy Boateng bei einem Eckball am höchsten und ließ Kevin Kunz keine Chance. Beinahe hätten die Rieder die Partie gedreht, denn ein zweiter ähnlich getretener Eckstoß konnt nur mit größtem Einsatz von Kevin Kunz entschärft werden. In weiterer Folge erarbeiteten sich beide Teams Großchancen, um die Partie für sich zu entscheiden. Doch Matthias Morys (56.), Marcel Canadi (62.) und Patrik Eler (81.) auf der einen Seite sowie Marco Grüll (80.) auf der anderen Seite konnten keine Entscheidung herbeiführen.

So trennen sich die beiden Teams am Ende mit einem verdienten Remis. Gernot Plassnegger war nach Spielende zufrieden, auch wenn natürlich einige Punkte noch zu verbessern sind. "Wir haben am Platz um jeden Zentimeter gekämpft und die Rieder ordentlich gefordert. Das Spiel war eine Empfehlung für den Fußball", analysierte der Coach abschließend.

Weiter geht es für die Austria am kommenden Freitag, 09. August 2019, um 19:10 Uhr, in Wien. Dort gastiert man bei den Young Violets Austria Wien.

Heute Abend, 19:10 Uhr, kommt es im Planet Pure Stadion zum Aufeinandertreffen unserer Austria und der SV Ried. Viele bezeichnen dieses Spiel als das Duell der Titelfavoriten. Beide Mannschaften verfügen über starke Kader und exzellente Spielertypen - ein richtiger Favorit ist nicht auszumachen.

Die hoffentlich zahlreichen Zuschauer dürfen eine spannende Partie erwarten. Die letzten beiden Duelle endeten jeweils mit 0:0, doch in beiden Fällen waren es keine langweiligen torlosen Spiele, sondern immer Spiele auf Augenhöhe, mit Kampf, Einsatz und Biss. Die Austria hat natürlich nach dem Auftakterfolg gegen Dornbirn das Ziel, auch im ersten Heimspiel mit drei Punkten das Feld zu verlassen. Dafür braucht es aber wahrscheinlich eine weitere Leistungssteigerung und eine bessere Chancenverwertung.

Die SV Ried ist auf Wiedergutmachung aus, denn ihr erstes Spiel verloren die Innviertel zuhause gegen den SK Vorwärts Steyr. Das Ergebnis entspricht aber nicht dem Spielverlauf. Die Oberösterreicher hätten speziell zu Beginn der Partie die Weichen auf Sieg stellen können, scheiterten aber an der fehlenden Kaltschnäuzigkeit vor dem gegnerischen Tor. Gernot Plassnegger sprach im Vorfeld klare Worte: "Die Rieder haben unglücklich verloren. Wir wissen über welche Qualitäten sie verfügen und sind gewarnt. Dennoch wollen wir uns nicht verstecken und zuhause Vollgas geben".
Mit Thomas Mayer, PIus Grabher, Christian Schillling und Patrik Eler sowie Tamas Tiefenbach verfügt die Austria über genügend Insiderinformationen, um sich top auf die Rieder einzustellen.

Bei der Austria sind Christian Schilling und Christoph Freitag weiterhin noch verletzungsbedingt nicht fit für einen Einsatz, ansonsten kann Trainer Plassnegger aus dem Vollen schöpfen. Die Rieder müssen auf Ante Bajic verzichten.

Spielbeginn ist um 19:10 Uhr, Stadionöffung um 18:00 Uhr.

Die Austria ist erfolgreich in die neue Saison gestartet und gewann das Derby in Dornbirn mit 1:3.

FC Dornbirn – Austria Lustenau 1:3 (0:1)
Birkenwiese, 6000 Zuschauer, SR Ouschan
Torfolge: 16. 0:1 Morys, 51. 0:2 Ronivaldo, 63. 1:2 Carvalho, 66. 1:3 Mayer
Gelbe Karten: Kircher Carvalho, Kühne, Allgäuer bzw. Morys, Brown, Tiefenbach

Nachberichte:
https://www.vn.at/sport/2019/07/26/6000-fans-wollten-laendle-derby-zwischen-fc-dornbirn-und-austria-lustenau-sehen.vn
https://www.vol.at/aufsteiger-fc-mohren-dornbirn-fordert-favorit-austria-lustenau/6295907

Video - Highlights
https://www.laola1.at/de/red/fussball/2--liga/spielbericht/2019-20/2--liga--lustenau-siegt-im-laendle-derby-gegen-dornbirn/

Die Austria erhält Verstärkung aus Jamaika. Mit Amoy Brown, Kevaughn Atkinson und Kyle Butler stehen in der kommenden Saison drei Spieler aus Mittelamerika im Kader der Grün-Weißen

Amoy Brown bleibt ein weiteres Jahr auf Leihbasis Austrianer, Kevaughn Atkinson wechselt ebenfalls per Leihe von St. Andrews nach Lustenau. Kyle Butler erhält einen 1-Jahresvertrag und wechselt fix nach Lustenau.

Amoy Brown kam bisher auf zehn 2. Liga Einsätze und erzielte dabei ein Tor und bereitete ein weiteres vor. In der Vorarlbergliga kam er auf sechs Einsätze und erzielte dort drei Tore. Kevaughn Atkinson war als Testspieler bei der Austria und konnte sich so für das Engagement empfehlen. In der maltesischen Premier League erzielte der Jamaikaner in der vergangenen Meisterschaft in 13 Spielen sechs Tore. Kyle Butler wechselt vom Bundesliga-Club LASK ins schöne Ländle. Im letzten Jahr an den FC Juniors OÖ verliehen, ergänzt er nun den Kader der Grün-Weißen und soll sich hier weiterentwickeln.

Christian Werner über die Zugänge:

MIt dem jamaikanischen Trio erhalten wir zusätzliche Optionen für unseren Kader. Amoy hat sich in der letzten Saison solide präsentiert und kann sich hoffentlich in der neuen Saison weiter steigern. Bei Kevaughn und Kyle hoffen wir auf eine ähnlich gute Entwicklung wie bei ihrem Landsmann. Ich bedanke mich beim St. Andrews FC für die gute Zusammenarbeit.”

Zum Saisonauftakt gegen den FC Dornbirn gibt es einen Shuttlebus-Service. Um 17:50 und um 18:10 Uhr fährt jeweils ein Bus in Richtung Birkenwiese, Abfahrt bei der Bushaltestelle VS Kirchdorf.
Davor kann man sich bereits im Austria Cafe auf das Derby gegen den FC Dornbirn einstimmen. Im Austria Cafe werden die Eintrittskarten für die Birkenwiese sowie für den Bus verkauft. Tickets für den Bus können nur im Austria Cafe und NICHT im Bus selbst gelöst werden. Die Kosten für die Busfahrt betragen € 4,- (Hin und Retour).
Die Busse fahren ca. eine halbe Stunde nach Spielende zurück nach Lustenau. Die Austria bittet alle Austrianer, die dieses Angebot nutzen oder auch selbständig anreisen, im Stadion Birkenwiese sich im Bereich des Auswärtssektors zu versammeln, um als geschlossene Gemeinschaft und 12ter Mann aufzutreten.
Weitere Informationen im Austria-Cafe und Büro erhältlich.

Die Austria verstärkt sich noch einmal in der Defensive. Vom FC Liefering wird Innenverteidiger Dominik Stumberger (20) verpflichtet.

Dominik Stumberger spielte die letzten beiden Meisterschaften für Ligamitstreiter FC Liefering. Dort absolvierte der gelernte Innenverteidiger in der vergangenen Saison 25 Einsätze und führte die Red Bull Talenteschmiede achtmal als Kapitän aufs Feld. Stumberger bewies dabei neben seinen defensiven Qualitäten auch seine Torgefahr. Er erzielte fünf Tore und bereitete eines vor.

Dominik Stumberger begann seine fußballerische Laufbahn in Graz beim GSV Wacker. Es folgten Stationen im Nachwuchs beim GAK und Sturm Graz. Mit 15 Jahren wechselte Stumberger dann in die Akademie in Salzburg. Seinen ersten Einsatz im Profifußball feierte der Innenverteidiger 2017 gegen den Floridsdorfer AC. Internationale Erfahrung konnte er bereits in der UEFA Youth League bei insgesamt fünf Einsätzen sammeln.

Dominik Stumberger unterschreibt bei der Austria einen Vertrag für zwei Jahre.

Statements

Dominik Stumberger
“Mit meinem Wechsel nach Lustenau bin ich sehr zufrieden. Es gab im Vorfeld tolle Gespräche mit den Verantwortlichen und Ich fühle mich bereits jetzt sehr wohl in Lustenau. Die restliche Mannschaft hat mich schon sehr gut aufgenommen. Ich möchte meine Chance bei der Austria nutzen, um mich persönlich weiterzuentwickeln und natürlich, um mit der Austria Erfolge zu feiern.”

Christian Werner
“Mit Dominik konnten wir einen hochtalentierten Innenverteidiger von uns und unserem Weg überzeugen. Dominik hat große Qualitäten im Spiel mit dem Ball und ist meiner Meinung nach einer der Spieler der 2. Liga mit den besten Fähigkeiten im Aufbauspiel. Er wird unserem Team sehr gut tun und ist ein weiteres Puzzlestück in unserem Konzept. Dominik ist außerdem auch noch torgefährlich und ist ein hervorragender Standardschütze.”

Valentin Drexel
“Trotz seines jungen Alters sind wir von den Qualitäten Dominiks überzeugt. In der Salzburger Akademie hat er eine hochwertige Ausbildung erhalten. Er ist taktisch sehr gut geschult und verfügt über ausgezeichnete Qualitäten im Aufbauspiel. Bereits letzte Saison ist er uns positiv aufgefallen und wir freuen uns, dass er nun für die Austria spielt.”

Die Austria verleiht Nicolai Bösch und Dragan Marceta jeweils für ein Jahr an Vorwärts Steyr. 

Die beiden jungen Spieler sollen in Oberösterreich Spielpraxis sammeln können.. Bei Dragen Marceta besteht für die kommende Saison seitens Verein eine Option auf Verlängerung des Vertrags und bei Nicolai Bösch wurde der Vertrag vorzeitig um ein Jahr verlängert. So wurde sicher gestellt, dass beide Zukunftshoffnungen auch in der Saison 2020/21 Teil der Austria bleiben.

Dragan Marceta absolvierte in der vergangenen Saison 20 Pflichtspiele (alle in der LIga) für Grün-Weiß. Nicolai Bösch kam auf 19 Pflichtspiel-Einsätze (Liga & Cup).

5:0 Erfolg im UNIQA ÖFB Cup

Montag, 22 Juli 2019

Die Austria ist erfolgreich in die Saison gestartet. Im ersten Pflichtspiel gewann das Team von Gernot Plassnegger im ÖFB UNIQA Cup gegen ATSV Stadl-Paura souverän mit 5:0. Man of the Match war dabei Ronivaldo, der alle fünf Treffer erzielte.

Pflichtsiege sind die schwersten Siege - diese Weisheit hat sich im Fußball schon oft bewiesen. Auch die Austria hatte sich in der Vergangenheit schon das eine oder andere Mal in der Favoritenrolle schwer getan. Doch dieses Jahr agierte die neu formierte Mannschaft rund um Kapitän Marco Krainz von der ersten Minute an zielstrebig. Fast im Minutentakt gab es gute Torchancen für die Austria. Stadl-Paura hatte Glück, dass gute Möglichkeiten von Grujcic, Morys und Ronivaldo noch ungenützt blieben. Die Gastgeber taten sich mit dem Spielstil der Grün-Weißen allgemein schwer und versuchte mit Härte das Spiel der Austria zu unterbinden. 

Ein absichtliches Handspiel von Stadl-Verteidiger Iljazovic ermöglichte Ronivaldo den Führungstreffer vom Elfmeterpunkt. Nur vier Minuten später durfte der Brasilianer erneut nach einem Elfmeter seinen 2. Treffer bejubeln. Zuvor wurde Matthias Morys regelwidrich gestoppt. In beiden Situationen zog Schiedsrichter Gnam Rot, wodurch das Spiel natürlich vorzeitig entschieden war. In Hälfte zwei dominierte die Austria weiterhin ging aber phasenweise zu leichtfertig mit den erarbeiteten Chancen um. Deshalb blieb es Ronivaldo vorbehalten weitere Treffer zu erzielen. Nach Mayer-Zuspiel erhöhte er auf 3:0 (57.) und jeweils nach Morys-Vorarbeit traf der Brasilianer innerhalb von zwei Minuten zwei weitere Mal (65. & 67.). Der Goalgetter wurde im Anschluss ausgewechselt, um für den Meisterschaftsstart gegen Dornbirn geschont zu werden. Trainer Plassnegger nutzte alle seine drei Wechselmöglichkeiten auf einen Schlag. Die Austria verlor dadurch aber nicht ihren Zug aufs Tor von Stadl-Paure, doch kein weiterer Austrianer konnte sich noch auf dem Scorerboard eintragen.

Die Austria wird noch einmal am Transfermarkt aktiv und verpflichtet Patrik Eler. Der 28-jährige Slowene wechselt nach seiner Vertragsauflösung bei AS Nancy nach Lustenau.

Patrik Eler ist in Österreichs Ligen kein Unbekannter. In der Saison 2016/17 wurde er als Spieler des FC Wacker Innsbruck mit 24 Toren Torschützenkönig und zum besten Spieler der 2. Liga gewählt. Durch seine Leistungen schaffte der großgewachsene Mittelstürmer den Sprung in die französische Liga zum AS Nancy. Nach einem Jahr in Frankreich wurde Eler zurück nach Österreich verliehen. Zunächst kehrte er zum FC Wacker Innsbruck zurück, darauf folgte ein Leihgeschäft mit der SV Ried.
In der 2. Liga bestritt der Slowene 70 Spiele und erzielte 46 Treffer und bereitete 15 Tore vor.

Patrik Eler (*13. Juni 1991) begann seine Fußballlaufbahn in seiner slowenischen Heimat bei NK Rence und ND Adria Miren, ehe er 2013 zu Austria Klagenfurt wechselte. Bei den Kärntnern wurde der Stürmer zum Stammspieler und konnte mit seinem Verein den Aufstieg in die Sky Go Erste Liga feiern. Es folgten die bereits oben erwähnten Stationen bei Wacker Innsbruck, AS Nancy und der SV Ried.

Ermöglicht hat den Wechsel von Patrik Eler Kooperationspartner und Investor Ahmet Schaefer. Eler unterschreibt für zwei Jahre und soll nun gemeinsam mit Ronivaldo ein torgefährliches Sturmduo bilden.

Statements

Patrick Eler
“Ich bin sehr glücklich, dass es mit dem Wechsel geklappt hat. Ich hatte mit einigen Spielern der Austria bereits Kontakt und so einen guten Einblick in die Pläne und Ziele des Vereins bekommen. Die Austria ist ein gut geführter Verein mit einer starken Mannschaft, da war es einfach sich für Lustenau zu entscheiden. Ich möchte auf alle Fälle dazu beitragen, dass wir vorne mitspielen. Wir haben ein großes Ziel vor uns, dass wir erreichen möchten. Ich freue mich auf Lustenau und die Atmosphäre im Stadion, denn ich weiß aus meiner Zeit bei Innsbruck und Ried was einen hier erwartet.”

Christian Werner
“Ich möchte mich ausdrücklich bei Ahmet Schaefer und bei seinem Verein Clermont bedanken. Ohne unsere strategische Partnerschaft durch diese Allianz der Fußballvereine und die Hilfe von Herrn Schaefer, hätten wir diesen Top-Spieler nicht nach Lustenau lotsen können. Patrik ist ein außergewöhnlicher Spieler, der uns sofort weiterhelfen wird. Durch seine Schnelligkeit und seine Torgefahr gehört er zu den besten Spielern dieser Liga. Er kennt durch seine Zeit in Österreich schon viele Spieler unserer Mannschaft und ich glaube, dass er dadurch keine lange Eingewöhnungszeit benötigt.”

Valentin Drexel
“Ich bin froh, dass es mit der Verpflichtung von Patrik geklappt hat. Wir können uns über einen weiteren herausragenden Spieler freuen. Eler hat bereits seine Torgefährlichkeit bewiesen als er in der Saison 2016/17 Torschützenkönig und Spieler der Saison wurde. Gemeinsam mit Ronivaldo, der letzte Saison das gleiche Kunststück vollbracht hat, haben wir eines der torgefährlichsten Sturmduos der Liga. Ich möchte mich vor allem auch noch bei unserem Kooperationspartner Clermont und im speziellen bei Ahmet bedanken, ohne die dieser Transfer nicht zustande gekommen wäre.“

Ahmet Schaefer
„Dieser Transfer ist ein gutes Beispiel dafür wie man auf sportlicher Ebene dank einer strategischen Partnerschaft auch kurzfristig tolle Ergebnisse erzielen kann. Wir verfolgen gemeinsam eine nachhaltige Strategie im Bereich der Transferpolitik und schaffen es dank unseres Netzwerks solche Transfers zu ermöglichen. Aber nicht nur gestandene Spieler wie Patrik Eler stehen im Fokus, sondern auch junge Talente - sowohl lokale als auch internationale - sollen von dieser Zusammenarbeit profitieren. Ein Dank noch an Christian Werner und Ingo Winter, die hier ausgezeichnete Arbeit geleistet haben.“

Die Austria präsentiert heute den Spielplan für die Hinrunde der Saison 2019-20. Ebenso wurde der Spieltermin für den ÖFB-Cup fixiert.

Der Sportclub hat sich für die neue Saison wieder dafür entschieden, in der Regel am Freitagabend zu spielen. Gegen einige Amateure-Teams bleibt der Spieltermin aber am Sasmtag, 16:30 Uhr. Bei Livespielen kann es ebenfalls zu Verschiebungen kommen.

ÖFB-Cup
ATSV Stadl-Paura - SC Austria Lustenau, Samstag, 20.07.2019, 18:00 Uhr

2. Liga

Runde 1 Freitag, 26.07.2019, 19:10 Uhr   FC Dornbirn - SC Austria Lustenau
Runde 2 Freitag, 02.08.2019, 19:10 Uhr SC Austria Lustenau - SV Ried
Runde 3 Freitag, 09.08.2019, 19:10 Uhr Young Violets - SC Austria Lustenau
Runde 4 Sonntag, 18.08.2019, 10:30 Uhr SC Austria Lustenau - GAK
Runde 5 Freitag, 23.08.2019, 19:10 Uhr FC Juniors - SC Austria Lustenau
Runde 6 Freitag, 30.08.2019, 19:10 Uhr SC Austria Lustenau - FAC Wien
Runde 7 Freitag, 13.09.2019, 19:10 Uhr SK Austria Klagenfurt - SC Austria Lustenau
Runde 8 Freitag, 20.09.2019, 19:10 Uhr SC Austria Lustenau - FC Blau-Weiß Linz
Runde 9 Freitag, 27.09.2019, 19:10 Uhr SV Horn - SC Austria Lustenau
Runde 10 Samstag, 05.10.2019, 16:30 Uhr SC Austria Lustenau - FC Liefering
Runde 11 Freitag, 18.10.2019, 19:10 Uhr SK Vorwärts Steyr - SC Austria Lustenau
Runde 12 Freitag, 25.10.2019, 19:10 Uhr SC Austria Lustenau - Kapfenberger SV
Runde 13 Samstag, 02.11.2019, 16:30 Uhr SC Austria Lustenau - FC Wacker Innsbruck
Runde 14 Freitag, 08.11.2019, 19:10 Uhr SKU Amstetten - SC Austria Lustenau
Runde 15 Samstag, 23.11.2019, 16:30 Uhr SC Austria Lustenau - SV Lafnitz
Runde 16 Freitag, 29.11.2019, 19:10 Uhr SV Lafnitz - SC Austria Lustenau

Interview aus der NEUEN Tageszeitung. Von Johannes Emmerich.

„Die Chance, wöchentlich zu gewinnen“

Austria-Lustenau-Neuzugang Matthias Morys will dem Verein mit Toren und Erfahrung helfen und sieht seinen Wechsel keineswegs als Abstieg.

Sie waren in den vergangenen Jahren Stammspieler beim VfR Aalen in der 3. deutschen Liga. Was verschlägt Sie nun nach Lustenau?
Matthias Morys: Die ersten Gespräche mit Christian (Werner, Sportdirektor bei der Austria; Anm.) gab es schon vor ein paar Monaten. Anfangs war ich schon etwas skeptisch, ein zweites Mal ins Ausland zu wechseln. Ich habe mich in Aalen sehr wohl gefühlt. Als ich mir den Verein hier angeschaut habe, war aber relativ schnell klar, dass ich den Wechsel machen möchte. Die ersten Trainingstage haben mich darin bestätigt, ich fühle mich hier sehr wohl. Es ist alles so, wie ich es mir vorgestellt habe.

Ihr Wechsel wurde bereits Anfang Mai bekannt gegeben. Viele andere Transfers passieren erst jetzt. Warum haben Sie sich so früh für den Lustenau-Transfer entschieden?
Morys: Ich bin inzwischen in einem Alter, in dem man eine gewisse Sicherheit braucht. Zu diesem Zeitpunkt gab es bereits einige Anfragen aus Deutschland, weil unser Abstieg mit Aalen schon sehr früh feststand. Ich wollte schnell Klarheit, ohne herumzupokern.

Wie viel haben Sie vor Ihrem Wechsel über den Verein Austria Lustenau gewusst? Die österreichische 2. Liga wird in Deutschland ja nicht unbedingt verfolgt.
Morys: Ja, da bekommt man weniger mit. Nachdem ich wusste, dass ich wechsle, habe ich mir die Spiele angesehen und mich über alles informiert. Ich kenne einige Spieler, die hier aktiv waren. Mein Schwager (Alexander Aschauer; Anm.) war zwei Jahre bei der Austria. Auch Christopher Knett hat mir einiges erzählt, mit Kevin Kunz habe ich außerdem bei Großaspach zusammengespielt. Sie haben mir nur Positives berichtet. Ich wollte bei einem ambitionierten Verein mit großen Zielen unter Vertrag stehen.

Viele würden einen Wechsel aus dem deutschen Profifußball in die 2. Liga Österreichs als Abstieg bezeichnen. War das kein Hindernis für Sie?
Morys: Nein, überhaupt nicht. Ich empfinde es auch nicht als Abstieg, für mich ist es eine 2. Liga, egal ob Österreich oder nicht. Der deutsche Fußball wird häufig zu sehr hochstilisiert, man darf es nicht übertreiben. In der 3. Liga gibt es zwar mit Kaiserslautern, Braunschweig oder 1860 große Vereine, aber es ist sicher kein Abstieg. Das sehe ich derzeit am Trainingsniveau.

Die Spiele in Deutschland schauen in großen und gut gefüllten Stadien häufig besser aus.
Morys: Optisch ja. Ich kann mich aber an meine Zeit in Leipzig erinnern. Die Testspiele gegen Liefering waren stets enge Partien, und dabei ist Liefering schon lange österreichischer Zweitligist. Ich freue mich auf die Aufgabe, und es ist vieles top in Lustenau. Solch einen guten Rasenplatz wie hier (deutet auf das Spielfeld des Planet-Pure-Stadions; Anm.) findet man auch in Deutschland nicht so häufig. 

Sie haben einige Spiele der Austria gesehen. Ist der Fußball ein anderer, als er etwa in Aalen gespielt wurde?
Morys: Ja, sicher. Wir wollten dieses Jahr in Aalen Fußball spielen und haben dann auf die Fresse bekommen. Die 3. Liga ist eine Kampfliga, in der vor allem auf Konter gespielt wird. Die Defensive und die Standardsituationen sind das Wichtigste. Das merkt man, wenn man sich die Statur der Innenverteidiger ansieht. Vom Fußballerischen wird in Österreich wahrscheinlich technisch sauberer gespielt.

Vor allem körperlich ist ein deutlicher Unterschied zu sehen...
Morys: ...und das braucht es auch. Ich denke, auch in Österreich wäre man erfolgreich, wenn man den richtigen Mix findet zwischen spielerischem Klein-Klein und der körperlichen Robustheit.

Sie sind inzwischen 32 Jahre alt und wechseln zum zweiten Mal ins Ausland. Welche persönlichen Ziele treiben Sie noch an?
Morys: Ich will wieder oben mitspielen. In Aalen hatten wir ein gutes Jahr, allerdings kam uns damals die Insolvenz inklusive Neun-Punkte-Abzug dazwischen. Ich möchte wöchentlich die Chance haben, Spiele zu gewinnen, das war in den vergangenen Jahren nicht mehr so, obwohl ich mich ansonsten in Aalen sehr wohl gefühlt habe.

Sie sind Stürmer...?
Morys: ...eigentlich bin ich Außenbahnspieler. Ich wurde ungewollt zum Stürmer umfunktioniert und kann diese Position auch spielen, vor allem in einer Doppelspitze. Zuletzt musste ich aber zu häufig als Solo-Spitze auflaufen, das ist nicht meine Position. Zum Glück haben wir bei der Austria dieses Problem nicht, weil wir mit Ronivaldo über einen perfekten Mittelstürmer verfügen. Ich fühle mich auf der linken Außenbahn aufgrund meiner Schnelligkeit am wohlsten. Wenn ich dort auf dem Platz stehe, fühle ich mich zu Hause, so bin ich auch ausgebildet worden. Vorne drin ist dagegen immer noch ungewohnt.

Lustenau-Fans haben Sie bisher wohl kaum spielen gesehen. Wie würden Sie sich selbst als Spieler beschreiben?
Morys: Ich lebe von meiner Schnelligkeit, habe auch einen ordentlichen Torabschluss. Das Kopfballspiel werde ich dagegen wohl nicht mehr lernen (lacht), das konnte ich noch nie richtig. In Deutschland hatte ich den Ruf einer Diva, weil ich auf dem Platz rumgemeckert habe, auch mit dem Schiedsrichter. Ich finde, das gehört auch dazu, damit kann man Gegenspieler oder andere Teams in Unruhe versetzen, was schließlich ein Vorteil für die eigene Mannschaft ist. Ich glaube, ich kann eine  Führungsrolle übernehmen und die Jungs mitziehen.

Bei der Austria gibt es viele junge Spieler. In der vergangenen Saison fehlten die Führungsfiguren.
Morys: Zum ersten Mal in meinem Leben bin ich der ältes­te Spieler in einer Mannschaft. Ich war selbst einmal der junge Wilde, habe damals in der zweiten Mannschaft des VfB Stuttgart gespielt und weiß, wie wichtig es ist, dass die Älteren gewisse Dinge klar ansprechen. Nur auf die Jungen draufzuhauen, bringt nichts, aber nur gestreichelt zu werden, ist auch nicht der richtige Weg.

Zuletzt wurde die Kooperation zwischen der Austria und dem französischen Klub Clermont-Ferrand präsentiert. Ist dies innerhalb der Mannschaft ein Thema?
Morys: Ich habe es mitbekommen, aber ich habe noch keinen Franzosen hier gesehen (lacht). Wenn man voneinander profitieren kann und Spieler je nach Perspektive zwischen den Vereinen wechseln, ist es sehr positiv.

Zwei Jahre war er in Ried aktiv, nun kehrt Pius Grabher an die alte Wirkungsstätte zurück. Die Austria reagiert damit auf den Ausfall von Christoph Freitag und verstärkt noch einmal die Zentrale im Mittelfeld.

Genau 762 Tage sind vergangen seit Pius Grabher das letzte Mal das Austria-Trikot im Spiel gegen die WSG Wattens getragen hat. Der 25-jährige kehrt nach einem zweijährigen Gastspiel in Oberösterreich zurück zu seinem Stammclub. Vergangene Saison absolvierte Grabher aufgrund einer Verletzung nur sieben Spiele für die Rieder, doch in Lustenau weiß man über die Qualitäten des Mittelfeldspielers. In der Saison 16/17 sammelte Pius Grabher elf Scorer-Punkte für Grün-Weiß - er erzielte sechs Tore und bereitete fünf vor.

Pius wurde bei der Austria im Nachwuchs ausgebildet und kam dann nach einem einjährigen Engagement beim FC St. Gallen zurück zu Grün-Weiß, wo er sich schnell einen Stammplatz erarbeitete. In den letzten beiden Spielen vor seinem Wechsel zur SV Ried führte er die Mannschaft als Kapitän aufs Feld. In seiner ersten Saison in Ried absolvierte Grabher 25 Spiele und sammelte sechs Scorer-Punkte (ein Tor, fünf Vorlagen).

Statements

Pius Grabher
“Es fühlt sich gut an, wieder zurück in meiner Heimat zu sein. Nach meiner Zeit in Ried möchte ich nun dazu beitragen, dass die Austria ihre gesteckten Ziele erreicht. Der Verein hat sich weiterentwickelt und ich kann mich mit dem eingeschlagenen Weg voll identifizieren. Ich freue mich schon jetzt auf die Fans und die Atmosphäre im Stadion.”

Christian Werner
“Pius ist ein Spieler mit langer Lustenauer Vergangenheit, der uns in den Gesprächen deutlich gezeigt hat, wie gerne er zurück nach Lustenau möchte. Diese Motivation hat uns auch darin bestärkt ihm diesen Weg zu ermöglichen. Auch wenn wir internationale Wege gehen und global denken, möchten wir Spieler aus der Region in unserem Team verankern. Pius hatte sicherlich nicht nur einfache Momente in Ried, aber solche Phasen gehören dazu und jetzt hat er hier in Lustenau die Chance, im gewohnten Umfeld mit viel Elan und neuer Energie anzugreifen und sich weiterzuentwickeln.”

Valentin Drexel
“Wir erhalten mit Pius einen wahren Austrianer zurück, der über die notwendigen Qualitäten verfügt und einiges an Erfahrung vorweisen kann. Er identifiziert sich durch und durch mit dem Verein und hat bewiesen, dass man mit harter Arbeit viel erreichen kann. Sein Weg über unsere Jugend in den Profibereich ist nach wie vor ein Paradebeispiel, welche Möglichkeiten sich bei der Austria eröffnen können. Er hat die richtige Mentalität und Leidenschaft, um unseren Kader weiter zu verstärken. Ich freue mich, dass er zurück ist.”

Die Austria ist weiterhin am Transfermarkt aktiv und kann heute die Verpflichtung von zwei Spielern bekannt geben. Vom Kapfenberger SV wechselt Sebastian Feyrer (22) und von FC Liefering Thomas Mayer (23) zum Sportclub.

Die Mannschaft rund um Trainer Gernot Plassnegger befindet sich seit heute im Trainingslager in Lech am Arlberg. Ab morgen sind zwei neue Spieler mit an Board. Aus Kapfenberg wurde der 22-jährige Verteidiger Sebastian Feyrer verpflichtet. Feyrer war in der letzten Saison eine wichtige Stütze des Kapfenberger SV und absolvierte 27 der 30 möglichen Spiele. Er bewies dabei auch seine Torgefährlichkeit, erzielte er drei Tore und bereitete ein Tor vor. 

Mit Thomas Mayer verstärkt sich die Austria auf der rechten Außenbahn. Mayer überzeugte in der vergangenen Saison und absolvierte in der vergangenen Meisterschaft für die SV Ried 22 Spiele. Dabei erzielte er drei Treffer und sammelte vier Torvorlagen. Nach Ende des Leihgeschäfts zwischen Ried und Liefering wechselt der 23-jährige nun nach Lustenau.

Die Austria verpflichtet beide Spieler für zwei Jahre.

Sebastian Feyrer
wurde im Nachwuchs vom GAK und dann bei Sturm Graz ausgebildet. Über die zweite Mannschaft Sturms kam der Steirer 2016 zum SV Kapfenberg. Insgesamt absolvierte Feyrer bereits mehr als 55 2. Liga-Spiele.

Thomas Mayer
begann seine fußballerische Laufbahn beim SC Schwanenstadt und kam dann über die Fußballakademie Linz in den Nachwuchs des VfB Stuttgarts. Von dort ging es dann über die Akademie Rapid Wien und den FC Pasching (heute FC Juniors OÖ) zum FC Liefering. Auf Leihbasis kam Mayer in den letzten Jahren für die Juniors, LASK Linz und die SV Ried zum Einsatz. Insgesamt kam der Flügelspieler zu 77 Einsätzen in der 2. Liga, erzielte dabei zehn Tore und bereite 14 vor.

Statements

Christian Werner über Thomas Mayer
“Thomas überzeugt mit seiner Schnelligkeit und offensiven Fertigkeiten. Er ist technisch begabt und ist damit eine Verstärkung für unser Team. Er hat in den letzten Jahren schon sein Können gezeigt. Wir wollen ihm hier den Raum und die notwendige Zeit geben sich weiterzuentwickeln.”

Valentin Drexel über Sebastian Feyrer
„Mit Sebastian haben wir einen lautstarken Innenverteidiger für unser Team gewinnen können, der trotz seines jungen Alters schon über viel Qualität verfügt. Er ist jemand der am Platz das Kommando übernimmt und von der Defensive aus seine Mitspieler koordiniert. Wir hatten schon länger mit ihm Kontakt und seine Leistungen in der Vorbereitung haben uns am Ende in unserer Einschätzung nur bestätigt."

Sebastian Feyrer
“Ich freue mich sehr, dass mein Wechsel nach Lustenau geklappt hat. Wir waren schon länger in Kontakt und jetzt hat es einfach gepasst. Der Verein hat sich bisher sehr gut verstärkt und mir gefallen die Ausrichtung und Vorstellungen des Clubs. Das Umfeld ist gut und ich sehe hier viel Potential. Ich wünsche mir, dass wir vorne mitspielen können, der Kader hat auf alle Fälle die nötige Stärke dazu. Aber natürlich müssen wir hart arbeiten und auf dem Platz überzeugen.”

Thomas Mayer
“Ich bin sehr froh, dass ich in Lustenau mein nächstes Kapitel im Fußball beginnen darf. Mit den Verantwortlichen im Verein hatte ich sehr gute Gespräche und ich freue mich darauf, Teil dieser Mannschaft zu sein. Wir wollen den Fans in Lustenau attraktiven und natürlich erfolgreichen Fußball bieten. Das Team hat in meinen Augen viel Potential, dass es jetzt gilt abzurufen. Ich werde alles tun, um das Team mit meinen Fähigkeiten zu unterstützen und das mir entgegengebrachte Vertrauen zu bestätigen.”

Die heute veröffentlichte Auslosung für die Saison 2019/2020 der HPYBET 2. Liga beschert der Austria gleich zum Saisonstart (Wochenende 26.-28.07.2019) das Derby auswärts gegen den FC Dornbirn.

Das erste Heimspiel folgt eine Woche später (02.-04.08.2019) gegen den Vizemeister der abgelaufenen Saison, die SV Ried.

In den kommenden Tagen werden wir gemeinsam mit den Gastteams die genauen Termine und Anstoßzeiten unserer Heimspiele für den Herbst festlegen. Nach Möglichkeit werden wir wieder vermehrt Heimspiele am Freitagabend austragen. Aufgrund der 300 km-Regelung ist dies in den meisten Fällen nur nach Absprache mit dem Gegner möglich.


Die Auslosung findet ihr hier! Spielplan Saison 2019/2020

Kurz vor dem Trainingsauftakt kann der Sportclub noch eine weitere wichtige Verpflichtung vermelden. Vom Ligakonkurrenten SV Ried kommt der 27-jährige Christian Schilling ins schöne Ländle.

Heute Nachmittag startet die Austria in die Vorbereitung auf die neue Saison, doch zuvor darf man sich noch über einen Neuzugang freuen. Christian Schilling, gelernter linker Verteidiger, wechselt von Ried nach Lustenau. Nach intensiven Gesprächen konnte Sportdirektor Christian Werner Schilling vom Lustenauer Weg überzeugen. Der Steirer kam in der letzten Saison bei den Riedern auf 17 Einsätze, erzielte dabei ein Tor und bereitete vier vor.

Ausgebildet wurde Christian Schilling zunächst beim LUV Graz ehe er beim GAK die verschiedenen Nachwuchsmannschaften durchlief. 2009 wurde er in die erste Mannschaft berufen und bestritt dort sechs Spiele in der Regionalliga Mitte. Nach drei Jahren wechselte Schilling zum FC Wacker Innsbruck in die Bundesliga, wo er nach einer schweren Schulterverletzung nach seiner Rückkehr schnell zum Stammspieler avancierte. Nach mehr als 70 Spielen für die Tiroler wechselte der Verteidiger nach Vorarlberg zum SCR Altach. In Altach verbrachte er zwei Jahre bevor er im Sommer 2017 dann zur SV Ried wechselte.Seine Gesamtbilanz in Oberösterreich: 36 Spiele, ein Tor, 5 Vorlagen.

Christian Schilling unterschreibt einen Vertrag für zwei Jahre.

Die Statements

Christian Schilling
“Ich bin sehr glücklich, dass es mit dem Wechsel nach Lustenau geklappt hat. Bei der Austria erwartet mich eine spannende, sportliche Herausforderung. Ich möchte dazu beitragen, dass der Sportclub seine Ziele erreicht und sportliche Erfolge feiern kann. Wir wollen die Fans überzeugen und natürlich attraktiven Fußball bieten. Das Ländle kenne ich ja schon aus der Vergangenheit und ich habe mich hier immer pudelwohl gefühlt. Ich bin froh wieder hier sein zu dürfen.”

Christian Werner
“Nachdem wir am Wochenende auf der rechten Abwehrseite einen Topspieler verpflichten konnten, ist uns auf der linken Seite auch ein gleich starker Transfer geglückt. Wir hatten Christian schon lange beobachtet und wollten ihn unbedingt nach Lustenau lotsen. Wir glauben fest daran, dass er uns in den nächsten Jahren weiterhelfen wird. Er überzeugt durch seine fußballerischen und menschlichen Qualitäten und verleiht mit seiner Größe unserer Abwehr weitere Stabilität. Wir wollen ihm das richtige Umfeld bieten, damit er sich voll und ganz entfalten kann.”

Valentin Drexel
“Diese Verpflichtung war uns wirklich sehr wichtig. Wir haben mit Christian einen der besten Linksverteidiger der Liga unter Vertrag nehmen können. Ich bin überzeugt, dass er unser Team in vielen Bereichen verstärkt. Er kennt die Liga und bringt viel Erfahrung mit. Das Ländle kennt er auch schon aus der Vergangenheit, das stellt sicherlich einen weiteren Pluspunkt dar.”

Der Kader des SC Austria Lustenau nimmt weiter Formen an. Am heutigen Samstag kann die Austria die Verpflichtung von Michael Lageder vom Ligamitstreiter FC Juniors bekannt geben.

Grün-Weiß ist weiterhin auf dem Transfermarkt aktiv und verpflichtete nach den ersten Zugängen in der Offensive, im Mittelfeld und im Tor einen Spieler für die Abwehrreihe. Michael Lageder ist Rechtsverteidiger und absolvierte in der vergangenen Saison 29 Spiele für den FC Juniors OÖ. Neben seinen defensiven Fähigkeiten, bewies der 29-Jährige auch seine offensiven Qualitäten. Er erzielte in der abgelaufenen Meisterschaft drei Tore und bereitete vier vor.

Lageder kam über den Nachwuchs des ATSV Steyr in die Akademie der SV Ried. Dort lernte er die fußballerischen Grundlagen eher er wieder über den ATSV Steyr seinen Weg in Richtung Profi-Fußball startete. Über gute Leistungen beim ATSV und St.

Florian wurde der gebürtige Steyrer von Vorwärts Steyr verpflichtet. Nach fünf Jahren in seiner Heimat wechselte Lageder zum FC Pasching und in weiterer Folge zu LASK Linz. Nach eineinhalb Jahren und dem Aufstieg mit dem LASK in die Bundesliga wurde Lageder dann zu den Juniors transferiert, um dem jungen Team Erfahrung und Stabilität zu geben.

Michael Lageder unterschreibt bei der Austria einen Vertrag für ein Jahr inklusive Option auf Verlängerung um ein weiteres Jahr.

Die Statements

Michael Lageder
“Es freut mich ungemein, dass mein Wechsel nach Lustenau geklappt hat. Ich hatte sehr gute Gespräche mit Trainer Plassnegger und Sportdirektor Werner und sofort das Gefühl, dass dies der richtige Schritt für mich ist. Der Verein und seine Pläne sowie die sportliche Perspektive waren für mich ausschlaggebend. Ich möchte mich so schnell wie möglich in die Mannschaft integrieren und meinen Teil leisten, um sportlich mit der Austria vorne angreifen zu können.”

Valentin Drexel
“Michael Lageder bringt das mit, was wir uns für die Rechtsverteidigerposition vorgestellt haben. Er ist schnell, laufstark und geht mit der richtigen Mentalität ins Spiel. Wir haben mit ihm den Spieler mit dem passenden Profil gefunden und freuen uns sehr, dass er den Weg zu ins Ländle gefunden hat.”

Christian Werner
„Mit Michael haben wir einen der besten Rechtsverteidiger der Liga unter Vertrag nehmen können. Er passt menschlich wie auch fußballerisch perfekt in unser Konzept für die nächsten Jahre.“

Heute kann die Austria einen weiteren wichtigen Kaderneuzugang präsentieren. Vom Bundesligaabsteiger Wacker Innsbruck wechselt Christoph Freitag zum Sportclub nach Lustenau.

Mit Christoph Freitag holt sich die Austria sehr viel Erfahrung in den Kader für die kommende Saison. Er absolvierte 80 Bundesligaspiele und über 150 zweite Liga Spiele. Freitag war seit dem Sommer 2015 Innsbrucker und schaffte letzte Saison mit den Tirolern den Aufstieg in die Bundesliga. Der Steirer fungierte bei den Innsbruckern als Führungsspieler und trug bei den Grün-Schwarzen regelmäßig die Kapitänsbinde. In der Rückrunde der abgelaufenen Meisterschaft kam der 29-jährige nicht mehr so häufig zum Zug und so entschied er sich dazu, sich einer neuen sportlichen Herausforderung zu stellen.

Seine fußballerische Ausbildung erhielt Christoph Freitag im Nachwuchs des FK Austria Wien. Bereits in der Saison 2011/12 spielte der Mittelfeldmotor in Lustenau - und zwar auf Leihbasis für den FC Lustenau. Nach dem kurzen Gastspiel beim Ortsrivalen wurde er vom SC Wiener Neustadt verpflichtet und war dort drei Jahre lang bis zu seinem Wechsel zu Wacker Innsbruck.

Freitag unterschreibt beim Sportclub einen Vertrag für zwei Jahre.

Statements

Christoph Freitag
“Dass es mit dem Wechsel nach Lustenau geklappt hat, freut mich persönlich sehr. Ich wollte eine neue sportliche Herausforderung und die habe ich bei der Austria gefunden. Ich habe die Austria regelmäßig verfolgt und bin überzeugt, dass die Mannschaft viel Potenzial hat. Mir gefällt die Art wie hier Fußball interpretiert wird und welche Ziele der Verein verfolgt. Ich möchte meinen Teil dazu beisteuern, dass wir den nächsten Schritt machen und unser Potenzial abrufen, um zu den Top-Teams der Liga zu gehören.”

Valentin Drexel
“Mit Christoph Freitag haben wir exakt den Spieler verpflichten können, der unserem Profil für diese Position entspricht. Er bringt viel Erfahrung mit und verfügt über eine tolle Mentalität. Christoph ist ein absoluter Führungsspieler auf und abseits des Platzes. Ich bin überzeugt, dass er der Mannschaft und vor allem auch den jungen Spielern in ihrer Entwicklung helfen kann.”

Stephan Muxel
“Ich bin wirklich glücklich, dass der Transfer von Christoph geklappt hat. Hier hat Christian (Werner) ausgezeichnete Arbeit geleistet, um so einen Spieler nach Lustenau zu lotsen. Christoph Freitag ist in meinen Augen ein echter Führungsspieler und wird uns mit seinen fußballerischen und menschlichen Qualitäten weiterhelfen. Ich freue mich schon jetzt auf die neue Saison.”

Die Austria arbeitet weiter am Kader für die neue Saison und kann heute die nächste Verpflichtung bekannt geben. Mit Domenik Schierl wechselt einer der Leistungsträger vom SC Wiener Neustadt nach Lustenau.

Bereits vor dem Lizenzentzug für Wiener Neustadt war Sportdirektor Christian Werner mit Schierl in Kontakt, um ihn an den Rhein zu lotsen. Domenik Schierl vervollständigt nach dem Abgang von Nicolas Mohr das Torhüter-Team der Grün-Weißen. Er unterschreibt bei der Austria einen Vertrag für ein Jahr mit Option auf Verlängerung um ein weiteres Jahr.

Der Spieler - Domenik Schierl
Der 24-jährige durchlief die Nachwuchsabteilungen von Red Bull Salzburg und kam über den FC Liefering zu Wiener Neustadt. Dort avancierte der 1,85m große Torwart zum Stammtorhüter und führte die Neustädter seit November 2018 als Kapitän aufs Feld. Er kam in dieser Saison zu 20 Einsätzen und spielte fünfmal zu null.

Die Statements

Domenik Schierl
“Ich bin sehr glücklich, dass ich jetzt für Lustenau spielen werde. Ich hatte sehr gute Gespräche mit Christian (Werner) und ich kann mich mit dem Verein voll identifizieren. Lustenau zählt für mich zu den Top-Adressen in Liga Zwei und hat ambitionierte Ziele. Ich habe immer gerne in Lustenau gespielt, weil die Stimmung im Stadion mit den vielen Fans einfach ansteckend ist. Ich freue mich auf die nun beginnende Zeit in Vorarlberg.”

Sportvorstand Valentin Drexel
“Trotz seiner erst 24 Jahre konnten wir mit Domenik sehr viel an Erfahrung dazu gewinnen. Er hat bereits über 130 Spiele in der 2. Liga absolviert und trägt sicherlich dazu bei, unsere Qualität im Kader nochmals zu steigern. Er hat die Red Bull Schule genossen und ist nicht nur auf der Linie stark, sondern spielt auch sehr gut mit. Es freut mich sehr, dass wir ihn bei der Austria begrüßen dürfen.”

Sportdirektor Dr. Christian Werner
“Mit Domenik haben wir einen sehr guten Torwart verpflichten können. Wir wollen mit zwei starken Torhütern in die kommende Saison gehen und ich bin mir sicher, dass Domenik eine absolute Verstärkung und Bereicherung für unser Team ist.”

Trainingsauftakt und Testspiele

Freitag, 07 Juni 2019

Die eine Saison liegt hinter uns, die nächste lässt nicht lange auf sich warten. Hier haben wir alle vorläufigen Termine für euch zusammengefasst. 

Das Team von Gernot Plassnegger startet offiziell am 17. Juni um 15:00 Uhr wieder in die Vorbereitung. Neben einem kurzen Trainingslager vom 25. bis 28. Juni in Lech sind fünf Testspiele geplant:

29. Juni, 18:00 Uhr  Schwarzenberg SC Austria Lustenau vs. Vorarlbergauswahl
02. Juli, 18:00 Uhr Lustenau SC Austria Lustenau vs. Atromitos Athen
06. Juli, 17:00 Uhr Sevelen FC Vaduz vs SC Austria Lustenau
09. Juli, 18:30 Uhr Widnau FC Widnau vs SC Austria Lustenau
12. Juli, 16:00 Uhr Flawil FC Wil vs SC Austria Lustenau

Am 19. Juli steht dann auch schon das erste Pflichtspiel an und zwar im UNIQA ÖFB Cup.

Ein letztes Mal rollt der Ball im Planet Pure Stadion, danach folgt die Sommerpause. Bei Grün-Weiß geht es noch um die Absicherung des 3. Platzes, ansonsten steht das Spiel vor allem im Zeichen des Abschieds.

29 Runden liegen bereits hinter uns, Nummer 30 folgt heute gegen Wacker Innsbruck II. Die Tiroler müssen nach dem heutigen Spiel den Abstieg hinnehmen, da die Bundesliga-Truppe in der kommenden Saison wieder der 2. Liga angehört. Die 2. Mannschaft der Innsbrucker darf deshalb aber nicht unterschätzt werden. Sie haben eine hervorragende Saison gespielt  und war mit einem Top 10 Platz bester Liga-Neuling. Gernot Plassnegger weiß von der Gefährlichkeit der Gäste, will aber trotzdem, dass seine Mannschaft die Akzente setzt. "Wir wollen unseren Fans zum Abschluss noch einmal ein gutes Spiel Leistung bieten. Die Innsbrucker haben ihre Qualitäten, aber zuhause müssen wir den Ton angeben", so der Trainer. Die Vorgabe kommt nicht von ungefähr, ist man doch seit neun Heimspielen zuhause unbesiegt. 
Die Kaderdecke bei der Austria ist weiterhin angespannt. Nicolai Bösch und Marcel Canadi fehlen gesperrt, Pius Dorn fällt mit gebrochener Speiche im linken Arm ebenfalls aus. Ebenfalls keine Option heute sind William, Gabryel, Rocyan und Kevin Kunz. Dennoch wird die Austria nicht aufstecken und auf Sieg spielen.

Nach dem Spiel findet noch die Verabschiedung von sieben Spielern statt. Sandro Djuric, Nicolas Mohr, William, David Otter, Maximillian Waack, Petar Pavlovic und Timo Friedrich verlassen den Verein. Ebenfalls wird Co-Trainer Markus Rebernegg verabschiedet.

Spielbeginn ist heute um 17 Uhr, das Stadion ist ab 16 Uhr geöffnet.

Eine Jury bestehend aus Präsidenten, Managern und Trainern der HYPBET 2. Liga hat die Besten der Saison 2018/19 gewählt. Zusätzlich zu den bestehenden Kategorien Spieler und Tormänner wird erstmals auch der beste Trainer ausgezeichnet.

Den besten Spieler stellt unsere Austria mit Torjäger Ronivaldo. Der 30-jährige Brasilianer ist mit aktuell 23 Treffern für fast die Hälfte unserer Tore verantwortlich und auch die Torjägerkrone kann ihm damit kaum noch genommen werden. „Mit seinem attraktiven Spiel und Torinstinkt ist Ronivaldo eine Bereicherung für seinen Klub und die gesamte Liga,“ sagt Bundesliga-Vorstand Reinhard Herovits über den besten Spieler der Saison. Wir gratulieren Roni und danken ihm für diese hervorragende Saison!


Den Titel des besten Trainers konnte sich Thomas Silberberger von der WSG Wattens sichern. Gernot Plassnegger landete auf dem 3. Rang - Gratulation!

 

Die besten Spieler der Saison:

  1. Ronivaldo, SC Austria Lustenau
  2. Benjamin Pranter, WSG Swarovski Wattens
  3. Thomas Sabitzer, KSV 1919
  4. Matthäus Taferner, FC Wacker Innsbruck II
  5. Lukas Grgic, SV Guntamatic Ried

 

Die besten Trainer der Saison:

  1. Thomas Silberberger, WSG Swarovski Wattens
  2. Kurt Russ, KSV 1919
  3. Gernot Plassnegger, SC Austria Lustenau
  4. Gerald Baumgartner, SV Guntamatic Ried
  5. Ferdinand Feldhofer, SV Licht-Loidl Lafnitz


Die besten Tormänner der Saison:

  1. Johannes Kreidl, SV Guntamatic Ried
  2. Fabian Ehmann, KSV 1919
  3. Ferdinand Oswald, WSG Swarovski Wattens
  4. Michael Zetterer, SK Austria Klagenfurt
  5. Tobias Lawal, FC Juniors OÖ


 

Die Austria kann heute den Titelkampf mitenscheiden, denn Grün-Weiß ist beim Tabellenführer, der WSG Wattens, zu Gast. Die Tiroler können bei einem Sieg heute und einer Niederlage der SV Ried den Titel fixieren. Umgekehrt, kann bei einem Punkteverlust der Wattener die SV Ried die Tabellenführung zurückerobern und hätte am letzten Spieltag die Möglichkeit, aus eigener Kraft Meister zu werden.

Somit verfügt die heutige Partie über genügend Brisanz und dürfte nicht nur bei den Anhängern der grün-weißen Clubs Zuspruch finden. Die Lustenauer treten an, ohne für einen der beiden Titelaspiranten spielen zu wollen. "Wir konzentrieren uns nur auf unser Spiel und nicht auf irgendwelche Szenarien. Ich möchte von meiner Mannschaft den guten modernen Fußball der letzten Runden sehen - das nötige Selbstvertrauen dafür haben wir", so Trainer Gernot Plassnegger. Die Austria kommt mit einem 3:2 Erfolg im Rücken gegen Amstetten ins Gernot-Langes-Stadion. Außerdem ist noch eine kleine Rechnung aus der Hinrunde offen. Im Heimspiel waren die Lustenauer klar die bessere Mannschaft, am Ende gab es aber nur ein Unentschieden.
Aber die Wattener sind selbst in guter Form und beeindrucken mit ihrer Heimstärke. In den letzten 13 Auftritten zuhause gab es elf Siege und zwei Remis.

Mit Marco Krainz und David Otter stehen nach Gelbsperre zwei Stammkräfte wieder zur Verfügung, dafür sind Pius Dorn und Nicolai Bösch gesperrt. Kevin Kunz und Maximilian Waack sowie die langzeit-verletzten Pavlovic, Rocyan, Monteiro und William stehen nicht zur Verfügung.

Alle Fußballfans dürfen sich heute auf eine spannende Partie freuen. Diese wird von Laola1 in voller Länge übertragen. Natürlich gibt es wieder die Möglichkeit die Partie im Austria-Cafe mit Freunden und Austrianern zu verfolgen. Spielbeginn ist um 19:10 Uhr.

Am Ende waren die Akkus bei beiden Mannschaften leer. Nach dem Abpfiff sah man sowohl bei der Austria als auch bei Amstetten viele Spieler am Boden. In einer intensiven Partie setzten sich die Lustenauer am Ende verdient mit 3:2 durch.

Das Spiel brauchte keine lange Anlaufphase. Nach zehn Minuten jubelte die Austria erstmalig. Ronivaldo überraschte alle und erzielte aus über 35 Metern per Heber den Führungstreffer für Grün-Weiß. Nach nur 18 Minuten schien die Partie entschieden, als wieder der Brasilianer völlig richtig stand und eine Kopfballverlängerung von Firat Tuncer im Fünf-Meter-Raum über die Linie bugsierte. Die Amstetter kamen in weiterer Folge in Hälfte 1 zu einer richtig guten Chance, doch diese wurde vom erneut aufgebotenen Dejan Zivanovic souverän entschärft.

Auch in Hälfte zwei stand der junge Torhüter im Fokus. Die Gastgeber versuchten alles, um die Austria ins Wanken zu bringen. Doch mehrmals blieb Zivanovic Sieger. Nach 70. Minuten musste die Austria auf Nicolai Bösch verzichten. Der Youngster sah nur 50 Sekunden nach seiner Einwechslung für eine Grätsche Rot. Die nummerische Überzahl nutzte die SKU um durch Peham in Minute 80 den Anschlusstreffer zu erzielen. Doch die aufkommende Hoffnung, doch noch zu punkten, wurde vom eingewechselten Amoy Brown mit seinem ersten Tor in der 2. Liga in der 85. Minute zu nichte gemacht. Der erneute Anschlusstreffer - wiederum war es Peham - in der Nachspielzeit war nur noch Ergebnis-Kosmetik.

Gernot Plassnegger zeigte sich nach dem Spiel äußerst zufrieden, war sein Kader durch Ausfälle und Gelbsperren deutlich dezimiert. Bereits am kommenden Mittwoch ist die Austria bei der WSG Wattens zu Gast. Grün-Weiß kann dabei bei einem Punktegewinn die Entscheidung um den Meistertitel in Liga 2 auf den letzten Spieltag verschieben. Die Partie gibt es ab 19:10 Uhr auf Laola1.

Im Planet Pure Stadion können weiterhin Spiele bei Flutlicht stattfinden: im Rechtstreit zwischen Gemeinde, Austria und Nachbarin in Sachen Planet Pure Stadion ist das Urteil vom Landesgericht Feldkirch ergangen. Der Klage wurde nicht stattgegeben.

Das Urteil wurde im Umfeld der Austria natürlich mit Freude aufgenommen. “ Das ist im Sinne des Fußballs in Lustenau sehr erfreulich”, so Vorstands-Sprecher Bernd Bösch. Die Unklarheit in den letzten Monaten hat doch immer wieder für Verunsicherung gesorgt.

Im Urteil selbst ist festgehalten: “So ist der Betrieb einer derartigen Sportstätte regelmäßig ein wichtiger wirtschaftspolitischer und gesellschaftlicher Faktor für die umliegende Region. Auch an der Möglichkeit von Fernsehübertragungen der Spiele besteht ein erhebliches öffentliches Interesse und steigt mit solchen die Bekanntheit der Region in sportlicher wie in touristischer Hinsicht."

Allerdings sieht Bösch in dieser Sache keinen Sieger. "Gewonnen haben wir erst dann, wenn wir eine Lösung haben, mit der auch unsere Nachbarn gut leben können. Mit dem geplanten Ausbau des Planet Pure Stadions wird es möglich sein, hinsichtlich Lärm- und Lichtemissionen für unsere Nachbarn eine deutliche Verbesserung zu erreichen. Wir wollen keinen weiteren Konflikt, sondern einen möglichst breiten Konsens erarbeiten."

Ein großes Dankeschön richtet die sportliche und wirtschaftliche Führungsebene auch noch an Frau MMag. Olivia Lerch, die den Sportclub in dieser Sache vertritt. “Wir sind sehr dankbar, dass uns Olivia unterstützt hat. Sie hat sehr gute Arbeit geleistet”, so Vincent Baur von der Austria-Geschäftsstelle abschließend.

 

Heute Abend ist unser Team beim Aufsteiger in Amstetten zu Gast. Während es für die Austria "nur" noch um den dritten Platz geht, befindet sich der Gastgeber noch mittem im Abstiegskampf. 

Zwar haben die Amstetten fünf Punkte Vorsprung auf den SV Horn, der atkuell auf dem 15. und damit ersten Abstiegsplatz steht, dennoch dürfen sich die Niederösterreicher jetzt keinen Umfaller erlauben. Die SKU könnte bei einem Punktegewinn heute und passendem Verlauf der restlichen Spiele schon heute den Klassenerhalt fixieren, daher darf man einen top-motivierten Gegner erwarten.

Bei Grün-Weiß ist die Personaldecke angespannt. Krainz und Otter fehlen gelbgesperrt, Sandro Djuric, Maximilan Waack, Kevin Kunz und Petar Pavlovic sind verletzt bzw. krank. Dennoch will Gernot Plassnegger eine aktive Mannschaft sehen: "Wir lassen uns von den Ausfällen nicht aus der Ruhe bringen. Wir gehen mit Selbstvertrauen ins Spiel und werden hart für drei Punkte arbeiten". Nach der Vorstellungen gegen die SV Ried erhofft man sich natürlich bei der Austria eine Bestätigung dieser Leistung auch in der Fremde.

Die Partie wird auf Laola1.tv übertragen. Völlig werbefrei gibt es das Spiel im Austria-Cafe im Lustenauer Zentrum zu sehen. Das Team des Cafés freut sich auf viele fußballbegeisterte Besucher.

Heute um 19:10 wird das Top-Spiel der 27. Runde in der 2. Liga angepfiffen. Dabei trifft die Austria auf den derzeitigen Tabellenführer, die SV Ried. Zwar kann die Austria nicht mehr um den Titel mitreden, aber mitentscheiden eingreifen, kann sie sehr wohl. Denn neben der SV Ried trifft die Austria auch noch auf Wattens und kann so zum Zünglein an der Waage mutieren.

Volle Konzentration jetzt aber auf das heutige Spiel. Die Rieder zeigen sich aktuell in bestechender Form und haben in der Rückrunde noch kein Spiel verloren. Hinzu kommt, dass sie in den letzten sechs Spielen 23 Tore erzielt haben. Die Austria muss daher besonders in der Defensive ihre Hausaufgaben machen. Die Gäste lassen sich nicht lange bitten, wenn es um das Tore schießen geht. Die Favoritenrolle liegt also ziemlich klar bei den Gästen. Dennoch ist das Team von Gernot Plassnegger top motiviert und richtet eine Kampfangsage in Richtung der Vikinger: "Wir haben keine Angst vor Ried. Wir sind aktuell auch in einer guten Verfassung und haben genug Selbstvertrauen, um unser Spiel durchzuziehen. Zuhause haben wir auch noch unsere Fans im Rücken, die uns dabei helfen werden, den Gästen Probleme zu bereiten". Der Heimvorteil könnte sicherlich mitentscheidend sein, denn die Austria ist seit acht Liga-Spielen zuhause unbesiegt. Auf der anderen Seite spricht die Gesamtbilanz deutlich für Ried - der letzte Sieg gegen die Oberösterreicher liegt leider 15 Jahre zurück. Aber jede Serie reißt einmal.

Kadertechnisch muss Gernot Plassnegger auf Djuric, Gabryel und William verzichten. Spieler wie Ronivaldo und Canadi sind angeschlagen, wollen aber auf alle Fälle spielen. Wenn im Vorfeld keine Anzeichen einer schwereren Verletzung auftauchen, sollte es wohl kaum Veränderungen in der Startelf der Grün-Weißen geben. Im letzten Spiel gewann man gegen die Young Violets 5:2 - die Rieder kamen im Duell mit den Violetten nicht über ein 3:3 hinaus. Zu biegen ist der Tabellenführer allemal, jedoch fordert diese Aufgabe Einsatz und den nötigen Willen.

Umweltfreundlich zum Spiel
Beim Heimspiel gegen die SV Ried stehen neben dem Fußball die Themen Nachhaltigkeit und Mobilität im Mittelpunkt. Daher ermöglicht die Austria in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Lustenau allen Austria-Anhängern in Lustenau die kostenlose Anreise zum Spiel mit dem Anrufbus Unterland.
Der Anrufbus kann über die App “Unterland Anrufbus” bestellt werden. Wenn als Ziel das „Planet Pure Stadion“ angegeben wird, erfolgt die Fahrt kostenlos. Alternativ kann er auch telefonisch unter der Nummer 0676 9305 110 bestellt werden. Auch hier gilt als Ziel muss das Planet Pure Stadion genannt werden. Die Rückfahrt muss dann über das öffentliche Verkehrsnetz erfolgen, da der Anrufbus nur bis 20 Uhr unterwegs ist. 

Die Austria kann heute ihre erste Neuverpflichtung für die Saison 2019/20 bekanntgeben. Mit Matthias Morys vom VfR Aalen (geboren am 19.03.1987) ist dem Sportclub eine wichtige Verpflichtung für die kommende Saison geglückt.

Der Kader des SC Austria Lustenau hat ersten Zuwachs bekommen. Mit Flügelspieler Matthias Morys verstärkt ein 32-jähriger Routinier die Mannschaft von Trainer Gernot Plassnegger. Morys kommt vom deutschen Drittligisten VfR Aalen an den Rhein und unterschreibt einen Zweijahresvertrag mit Option auf Verlängerung um ein weiteres Jahr. Der Deutsche ist Topscorer der Aalener mit neun Treffern. Zusätzlich lieferte er in dieser Saison bereits vier Torvorlagen.

Der Spieler
Matthias Morys begann seine fußballerische Karriere im Jugendbereich bei TSG Backnang, dem TSV Schmiden und der SpVgg Rommelshausen. Über Normannia Gmünd und die Nachwuchsabteilung des VfB Stuttgarts schaffte er den Weg in den Profifußball. Nach Spielzeiten bei den Kickers Offenbach und Chernomorets Burgas (Bulgarien) landete der Deutsche erstmals beim bisherigen Arbeitgeber VfR Aalen. Anfang 2013 wechselte Morys dann zu Sonnenhof-Großaspach, wo er mit 16 Treffern und neun Vorlagen zu den besten Scorern der Liga zählte. Dadurch wurde auch RB Leipzig auf den damals 26-jährigen aufmerksam, die ihn dann für zwei Jahre verpflichteten. Mit Leipzig erlebte der Flügelspieler die Aufstiege in die dritte Liga sowie die zweite deutsche Bundesliga. Insgesamt absolvierte er 49 Partien für RB Leipzig. Nach 13 Spielen in der zweiten Bundesliga wurde Morys im Winter 2015 an Sonnenhof-Großaspach verliehen. Ein halbes Jahr später, nach Ende des Leihgeschäfts, unterschrieb der Deutsche dann beim VfR Aalen. Seine Gesamtbilanz in Aalen: 147 Spiele, 44 Tore und 21 Torvorlagen.

Die Statements

Neuzugang Matthias Morys
“Ich freue mich auf die spannende Aufgabe in Lustenau. Die Gespräche mit Christian Werner waren sehr gut, Verein und Umgebung haben mich und meine Familie positiv beeindruckt. Die Vorstellungen und Pläne des Vorstands sowie des Trainers haben mich endgültig überzeugt, diesen Schritt zu gehen. Ich will meinen Teil dazu beitragen, dass wir unsere gemeinsamen Ziele bei der Austria erreichen. Mit meiner Erfahrung möchte ich außerdem den jungen Spielern bei ihrer Weiterentwicklung helfen.”

Sportdirektor Dr. Christian Werner
“Matze ist der absolute Wunschspieler der gesamten sportlichen Abteilung. Wir haben schon seit Monaten intensiven Kontakt, da er genau unserem Anforderungsprofil entspricht. Er ist erfahren und trotz seines Alters überzeugt er mit seinem Tempo und seiner Torgefährlichkeit. Dass er auf mehreren Positionen variabel einsetzbar ist, ist ein weiterer Faktor, der uns überzeugt hat. Wir sind froh, dass sich Matze für uns und gegen viele Angebote aus Deutschland entschieden hat. Ich bin mir sicher, dass er eine extreme Bereicherung für unser Spiel wird. ”

Sportvorstand Valentin Drexel
"Matze bringt viel Erfahrung und vor allem jene Einstellung mit, die wir bei der Austria brauchen. Neben seinen fußballerischen Qualitäten wie Tempo und Torriecher haben uns seine mentale Stärke und sein Drang unbedingt siegen zu wollen überzeugt. Ich bin überglücklich, dass wir ihn für uns gewinnen konnten."

Vorstandssprecher Bernd Bösch
"Mit Matthias Morys stärken wir unsere Mannschaft mit einem erfahrenen Leistungsträger. Ich freue mich, dass uns diese erste wichtige Verpflichtung gelungen ist."

Souveräner Auftritt der Austria in Grün bei der Austria in Violett - mit einem 5:2 Auswärtserfolg in Wien sichert der Sportclub Platz 3 ein wenig ab. Lucas Barbosa, Marcel Canadi und Ronivaldo erzielten dabei die Treffer für Grün-Weiß.

Das Team von Gernot Plassnegger begann furios und ging bereits nach nur vier Minuten durch Lucas Barbosa in Führung. Die Hausherren sahen dabei nicht gut aus, als der neu in die Startelf gerückte Alexander Rancher nach Ballerorberung den Brasilianer ideal bediente und der unbedrängt einschieben konnte. Doch das Spiel blieb weiterhin spannend, denn in der 11. Minute fiel der Ausgleich. Doch die Austria ging durch Marcel Canadi nach 15 Minuten wieder in Führung. Der Sportclub schaltete danach einen Gang zurück und agierte auch defensiv nun stabiler, dennoch musste man kurz vor der Pause den Ausgleich hinnehmen.

In Halbzeit zwei erhöhten die Grün-Weißen den Druck auf die Hausherren, die zunehmend Probleme bekamen. Nach knapp 70 Minuten traf Lucas Barbosa nach idealer Vorarbeit von Ronivaldo zum 3:2. Die Young Violets mussten dadurch offensiver agieren, was zu Räumen für die Gäste führte. Zuvor noch als Vorbereiter in Szene, erzielte dann Ronivaldo nach 75 Minuten den vorentscheidenden Treffer zum 4:2. In weiterer Folge hatte die Austria dann noch ein wenig Glück, als die Hausherren in Violett zweimal nur die Torumrandung trafen. Den Schlusspunkt der Partie setzte dann Marcel Canadi, der mit einem schönen Heber in der 90. Minute Torhüter Mirko Kos keine Chance ließ.

Grün-Weiß steht nun dank der anderen Ergebnisse mit zwei Punkten Vorsprung auf dem dritten Platz. Am kommenden Freitag wartet mit der SV Ried ein wahres Spitzenspiel auf Grün-Weiß. Die SV Ried ist mitten im Aufstiegskampf und ein Punkteverlust gegen uns, könnte am Ende mitentscheidend sein.

Nur noch fünf Runden sind in der Meisterschaft zu spielen. Diese möchte die Austria nutzen, um das kleine Saisonziel "mehr Punkte als in der Hinrunde" noch zu erreichen. Aktuell fehlen zwei Punkte, um mit der ersten Saisonhälfte gleichzuziehen. Zusätzlich winkt bei anpsrechender Punkteausbeute bis zum Saisonende Platz 3 in der Endwertung.

Bis dahin ist aber doch noch ein Stückchen zu gehen, auch wenn bereits in weniger als einem Monat die Sommerpause beginnt. Es warten spannende Duelle auf Grün-Weiß. Unter anderem fordert man noch beide Teams, die den Titel untereinander ausmachen. Man könnte also das berühmte Zünglein an der Wage sein.

Doch zunächst gilt die volle Konzentration dem heutigen Gegner, den Young Violets. Die zweite Garnitur des FK Austria Wien befindet sich mitten im Abstiegskampf. Die Veilchen haben zwei Punkte Rückstand auf den rettenden 13. Platz und benötigen dringend Punkte. In den letzten sechs Runden gab es drei Niederlagen und drei Remis. Man darf erwarten, dass daher bei den Veilchen einige Profis aus dem Bundesliga-Kader zum Einsatz kommen werden. Daher wird es für Grün-Weiß heute kein Spaziergang werden, es gilt konzentriert den Außenseiter anzugehen und unter Druck zu setzen.
Trainer Gernot Plassnegger kann dafür fast aus dem vollen Schöpfen, lediglich Sandro Djuric fällt mit einer Entzündung im Knie aus. Endgültig zu seinem Comeback dürfte heute dafür Darijo Grujcic kommen. Der junge Innenverteidiger saß letzte Woche nach vier Monaten Zwangspause endlich wieder auf der Bank, heute sollen die ersten Spielminuten folgen. "Darijo hat in den letzten Wochen tolle Fortschritte gemacht, er gibt im Training alles und hat sich Einsatzminuten verdient", so Plassnegger. Der Steierer erwartet heute eine souveräne Mannschaftsleistung und fordert von seinen Spielern sich zu zeigen - für die Austria oder für andere Vereine.

Spielbeginn ist um 19.10 Uhr. Die Partie gibt es auf Laola1.tv. Wie üblich kann man das Spiel ohne Werbeunterbrechungen im Austria Cafe genießen.

Am vergangenen Samstag herrschte ein wenig Hektik im Planet Pure Stadion. Etwas mehr als 2 Stunden vor Spiel legte ein Blitz einen Großteil der elektrischen Anlagen im Stadion lahm, bis zu Spielbeginn konnte vieles wieder in Gang gebracht werden, lediglich die Spieluhr und die Videowall standen an diesem Nachmittag still.

Ein wenig gelähmt zeigte sich auch die Austria zu Beginn der Partie gegen den SK Vorwärts Steyr. Der Gegner aus Oberösterreich spielte wie erwartet sehr defensiv und ließ sich kaum aus der eigenen Hälfte locken. Grün-Weiß fand kaum ein Mittel gegen den Gast und so blieb ein Abschluss von Lucas Barbosa - er umkurvte nach Lochpass von Ronivaldo Torwart Großalber, traf aber aus spitzem Winkel nur das Außennetz - die einzige nenneswerte Offensivaktion der Hausherren. Auf der anderen Seite entstand nur einmal ein wenig Gefahr nach einem Eckball, doch es blieb beim torlosen Remis.

Beide Teams kamen unverändert aus der Pause und die Austria fand ein wenig besser in die Partie. Nach 53 Minuten dann die erlösende Führung für Grün-Weiß. Marcel Canadi entschied sich nach eine Ablage von Ronivaldo per Brust und nach einem schnellen Haken, mit seinem schwächeren rechten Fuß abzuziehen. Damit hatte keiner gerechnet und so musste Steyr mitansehen wie der Ball im Tor landete. Nach dem Tor erhofften sich die Austria-Anhänger, dass nun offensiv mehr möglich werde, doch die Gäste aus Oberösterreich änderten kaum etwas an ihrer Spielweise. Sie profitierten aber vom böigen Rückenwind, der das Austria-Spiel zusätzlich hämte. Wieder wurden die Steyrer nach Eckbällen gefährlich - einmal rettete die Stange zusammen mit Kevin Kunz vor einem direkt verwandelten Eckball und ein anderes Mal traf Gasperlmair nur die Latte. Nach dem Lattentreffer konnte man aber glücklicherweise den Deckel doch noch vorzeitig draufpacken. Die Steyrer waren einmal defensiv nicht gut sortiert, da nützte Pius Dorn die Möglichkeit und bediente den völlig freistehenden Lucas Barbosa, der wie schon zu vor Canadi, trocken ins rechte Eck verwandelte (75.). Wie schon im letzten Heimspiel gegen Linz entschieden Canadi und Barbosa die Partie für Grün-Weiß. 

Gernot Plassnegger sprach nach der Partie von einem wichtigen Sieg, denn man habe in dieser Saison "andere Spiele schon mit besserer Vorstellung" nicht gewonnen. Die Austria übernimmt damit Rang 3 in der Tabelle und kann kommenden Freitag, 10. Mai, gegen die Young Violets Austria Wien mit einem Sieg verteidigen.

Die Meisterschaft in der 2. Liga neigt sich dem Ende zu. Sechs Runden sind noch ausständig. Nach drei Siegen in Folge, gab es zuletzt in Kapfenberg eine Niederlage. Ein kleiner Dämpfer im Kampf um Platz 3, doch heute soll mit einem Sieg gegen Schlusslich Vorwärts Steyr dieser Ausrutscher wett gemacht werden.

Die Statistik spricht deutlich für die Austria. Die Gäste aus Steyr sind Tabellenletzter und stellt mit 52 Gegentoren die schlechteste Defensive der Liga. Die Oberösterreicher haben schon durch einen Wechsel auf dem Trainerposten - Gerald SCheilehner wurde von Wilhelm Wahlmüller ersetzt - versucht, das Ruder herumzureißen, doch der Trainereffekt blieb aus. Seit neun Spielen ist Vorwärts Steyr sieglos, der Druck hinsichtlich Abstieg enorm.Man darf einen angeschlagenen Gegner erwarten, der sich sicherlich defensiv präsentieren wird. Aber wie man weiß, sind angeschlagenen bzw. verletzte Gegner oft die gefährlichsten.

Bei der Austria hat man die Niederlage gegen Kapfenberg abgehakt. In der Steiermark im Dino-Duell lief einfach nichts rund, das Runde wollte einfach nicht ins Eckige. "Wir haben den Beginn verschlafen, danach aber immer besser in die Parite gefunden", so Trainer Plassnegger. "Wir hätten aber wohl noch länger spielen können und keinen Treffer erzielt".
Wieder mit an Board sind nach längerer Verletzung Darijo Grujcic und Rocyan. Beide werden aber wohl zunächst auf der Bank Platz nehmen. Ob Trainer Plassnegger mit Doppelspitze oder wie zuletzt mit nur einer Solospitze auftreten wird, wollte der Steirer im Vorfeld nicht preisgeben. Wobei wahrscheinlich eine leichte Tendenz in Richtung Doppelspitze bestehen dürfte, da man gegen das Tabellenschlusslicht das aktivere Team sein muss und will.

Spielbeginn ist wie gewohnt um 16:30 Uhr. Im Anschluss an das Spiel findet im Glashaus ein Konzert mit "Fish&Schnitzel" statt. Der Eintritt dazu ist wie gewohnt frei.

Weiter geht es mit den steirischen Wochen für die Austria. Nach dem Erfolg in Lafnitz folgt heute das Dino-Duell der Liga. Bereits zum 48. Mal trifft Grün-Weiß auf den Kapfenberger SV.

Die Austria befindet sich mitten im Kampf um Platz 3. Seit dem Sieg gegen Lafnitz lacht man das erste Mal seit langem vom Treppchen der Liga. Doch in den verbleibenden Runden kann sich hier noch viel tun - fünf Teams befinden sich in Schlagdistanz, daher ist Nachlassen nicht erlaubt. Eines dieser fünf Teams ist der Kapfenberger SV, deshalb ist es umso wichtig heute zu punkten.

Mit zehn Punkten aus den letzten vier Spielen darf man mit breiter Brust in Kapfenberg auftreten. Dennoch wird es kein Spaziergang werden, denn die Vergangenheit hat gezeigt, dass in diesem Duell alles möglich ist. Ungern denkt man an die Hinrunde zurück, als man schon früh einem 0:2 Rückstand gegen die Falken nachlaufen musste. Am Ende musste man sich trotz Aufholjagd doch noch 2:3 geschlagen geben. Es ist also auch noch eine kleine Rechnung offen. 

Die Steirer spielen eine durchwachsene Rückrunde, konnten aber ebenfalls ihre letzten beiden Spiele gewinnen. Es wird ein Spiel auf Augenhöhe, indem die Kleinigkeiten entscheidend sein werden. Das Team von Gernot Plassnegger muss das Spiel kontrollieren und über Laufbereitschaft und Kampf die Steirer in Bedrängnis bringen. Personell kann der Trainer der Grün-Weißen aus dem Vollen schöpfen. Erstmals wieder mit dabei ist Darijo Grujcic - der junge Innenverteidiger hat die erste volle Trainingswoche nach seinem Blinddarmdruchbruch hinter sich. Er wird aber zunächst sicherlich auf der Bank Platz nehmen.

Die Partie wird von Laola1 übertragen. Natürlich kann die Partie wieder im Austria Café und im Austria Nachwuchsheim in einer gemütlichen Runde verfolgt werden.

Heute um 19:10 Uhr beginnen für die Austria die steirischen Wochen. Zunächst gastiert man beim SV Lafnitz, danach folgt das Gastspiel beim Kapfenberger SV. Doch zu nächst volle Konzentration auf den Aufsteiger.

Schmerzhaft darf man noch an das Hinspiel gegen die Lafnitzer zurückdenken. Überraschend musste sich die Grün-Weißen am Ende dem Liganeuling zuhause 1:3 geschlagen geben. Eine Niederlage, die keiner erwartet hätte. Umso motivierter sind die Austrianer sich für diese Pleite zu revanchieren. Mit zwei Siegen zuletzt darf man auch mit breiter Brust antreten.

Bei den Lafnitzern ist das Frühjahr bisher nicht nach Wunsch verlaufen. Man holte erst vier Punkte und befindet sich mitten im Abstiegskampf. Dennoch darf das Team nicht unterschätzt werden. Einen der vier Punkte holte man sich zuhause gegen den momenten Zweiten und Langzeit-Tabellenführer Wattens. Wenn die Austria an die Leistung von letzter Woche gegen BW Linz anschließt, wird es aber für die Steirer schwierig werden. Die Austria-Kicker wissen, dass es um Vertragsverlängerungen bzw. um Empfehlungen für andere Vereine geht und sind daher nach wie vor voll bei der Sache. Grün-Weiß möchte mindestens noch Tabellendritter werden mit einem Sieg heute, könnte man bei Ausrutschern von BW Linz und Wacker Innsbruck II schon einmal auf dem Treppchen Probestehen.
Kadertechnisch wird es wahrscheinilch keine Veränderungen geben, da die Leistungen zuletzt gepasst haben. Gernot Plassnegger, der unter der Woche beim UEFA-Pro-Lizenz Kurs weilte, wird keine Experimente mehr versuchen: "Das Spiel gegen Linz und die kommenden zwei Begegnungen sind jene Spiele, die wir im Herbst unnötig hergeschenkt haben. Wir wollen das wiedergutmachen und Punkte sammeln".

Die Partie gibt es im Livestream auf Laoal1.tv zu sehen. Wer gerne in einer gemütlichen Runde schauen möchte, ist herzlich ins Austria Cafe eingeladen. Dort wird die Partie ohne Werbeunterbrechungen übertragen und man kann auch ein Bier in der Abendsonne genießen.

Souveräner Heimsieg gegen BW Linz

Dienstag, 16 April 2019

Kein Zittern, kein Last-Minute-Siegtreffer - am vergangenen Sonntag lieferte die Austria ein gutes Spiel ab und entschied die Partie gegen den BW Linz souverän mit 2:0 für sich.

In den ersten Minuten tasteten sich beide Teams ab, keiner wollte den ersten Fehler begehen. Nach knapp zehn Minuten kam das erste Mal Gefahr im Linzer Strafraum auf. Marco Krainz bediente Ronivaldo ideal, doch der Abschluss des Brasilianers kann von Torwart Helac entschärft werden. Nur zwei Minuten später zappelte der Ball im Linzer Tor, doch der Treffer von Nicolai Bösch wurde aufgrund vermeintlichem Abseits nicht gegeben. Nach einer Viertelstunde kamen die Linzer besser ins Spiel, richtig gefährlich wurde es nach einer halben Stunde als Dramac aus zwei Metern alleinstehend nur Kevin Kunz traf anstatt ins völlig offene Tor. Da hatte die grün-weiße Abwehr bei einem Querpass von Alan Carius nicht aufgepasst. Die Linzer hatten danach Glück, dass sie nicht zu 10. weiter spielen mussten. Torwart Helac wrestelte Ronivaldo nach einem Ballverlust klar als letzter Mann nieder, aber Schiedsrichter Gnam ließ keinen Piff ertönen. Dafür schickte er unverständlicherweise Torwart-Trainer Mathias Nessler auf die Tribüne. Kurz vor der Pause war es dann wieder Ronivaldo der nach einer Ecke Helac zu einem guten Reflex zwang. Nur eine Minute später gab es wieder das Duell Ronivaldo gegen Helac. Der Brasilianer trat zum Freistoß an und zirkelte den Ball direkt ans Lattenkreuz - da wäre Helac chancenlos gewesen. Und wieder nur drei Minuten später fischte Helac einen schönen Schlenzer Ronivaldos aus dem Kreuzeck. Die Linzer fanden außer der Chance von Dramac keine Möglichkeiten mehr vor und waren froh und glücklich, dass es zur Pause 0:0 stand.

In Durchgang zwei konnte die Austria zunächst nicht an die Leistungen in Durchgang 1 anknüpfen. Ungenauigkeiten und das fehlende Glück führten auf beiden Seiten zu viel Mittelfeldgeschehen. Daraufhin reagierte Gernot Plassnegger mit einem Doppelwechsel und brachte mit Canadi und Lucas Barbosa zwei Alternativen im Offensivspiel. Der Steirer bewies damit ein Näschen, denn nur sechs Minuten nach seiner Einwechslung erzielte Canadi nachdem zuvor dreimal Helac zur Stelle war, den Führungstreffer (66.). Mit dem Führungstreffer kam die Austria wieder in Fahrt und in Minute 71 stach dann auch der zweite Joker zu. Lucas Barbosa war zur Stelle und drückte den Ball über die Linie. Zuvor bediente Canadi Ronivaldo ideal und dessen Kopfball konnte Helac gerade noch abwehren, aber eben vor die Füße von Barbosa. Die Linzer fanden überhaupt nicht mehr statt und versuchten es aus der Distanz. In der Nachspielzeit hätte Ronivaldo noch zwei Chancen auf den dritten Treffer gehabt, doch der Brasilianer blieb an diesem Tag glücklos.

Die Austria springt mit dem Sieg auf Rang 5 und befindet sich damit mittem im Rennen um den dritten Platz. Für das Team von Plassnegger stehen jetzt steirische Wochen an. Zunächst ist man in Lafnitz und Kapfenberg zu Gast.

Die Austria befindet sich im Aufwärtstrend. Nachdem zum Rückrundenstart nicht viel zusammen lief und die Ausfälle dem Team doch stärker zu schaffen machten als erwartet, konnte sich Grün-Weiß zuletzt stabilisieren. In den letzten beiden Spielen holte man vier Punkte. Diesen positiven Trend will man nun vor allem auch nach dem positiven Lizenzbescheid aufrecht erhalten.

Die Leistungen zuletzt waren mit einer deutlichen Leistungssteigerung verbunden. Speziell defensiv konnte die Mannschaft von Gernot Plassnegger die eigenen Fehler minimieren. Auch offensiv war die Austria endlich wieder in der Lage Chancen in Tore umzuwandeln - in manchen Situationen auch mit ein wenig Glück, aber das gehört zum Fußball halt auch dazu. Nach wie vor muss man sich aber die Frage stellen, welche Ziele man in dieser Spielzeit noch verfolgen kann. Zur Spitze ist der Abstand bereits groß, in Richtung Tabellenende wird man wohl auch nicht mehr blicken müssen, auch wenn im Fußball alles möglich ist.
Für Gernot Plassnegger läuft daher auch schon parallel die Vorbereitung auf das kommende Jahr. Die Spieler sollen sich empfehlen, der Kern der Mannschaft, der für kommendes Jahr schon Verträge hat, soll die Spiele nutzen, um noch mehr zusammenzuwachsen. Sportlich will man noch das Ziel erreichen, mehr Punkte zu erreichen als in der Hinrunde - dafür braucht es vor allem Siege.

Einen dieser Siege will man heute gegen den Tabellendritten BW Linz einfahren. Anfang Saison hätten sich wohl nicht viele vorstellen können, dass die Linzer vorne in der Tabelle mitmischen können. Doch die Oberösterreicher spielten eine ausgezeichnete Hinrunde. Im Frühjahr läuft es bei den Blau-Weißen bisher aber auch sehr durchwachsen, die Ergebnisse erinnern eher an die Vorsaison als man ohne Ligareform abgestiegen wäre. Zu Beginn der Rückrunde setzte es vier Niederlagen in Folge. Danach gab es ein Unentschieden gegen Wattens und zuletzt einen Sieg beim FAC.

Es ist kaum möglich, in diesem Spiel einen Favoriten auszumachen. Beide Teams konnten mit den Ergebnissen in den letzten Spielen ein wenig Selbstvertrauen tanken, aber Vorteile dürfte es für keinen geben. Ein kleiner Vorteil für Grün-Weiß könnte das Heimrecht sein. Im eigenen Stadion ist Grün-Weiß seit sechs Spielen unbesiegt und zusätzlich hat die Austria einen starken, zwölften Mann auf den Rängen, der das Spiel mitentscheiden kann.

Die Austria kann es doch noch. Mit einem Tor in letzter Sekunde sicherte sich der Sportclub auswärts beim FC Liefering 2019 den ersten Dreier in der Fremde. Das Brasilianisches Sturmduo Barbosa und Ronivaldo setzten die Ausrufezeichen auf Seiten der Gäste.

Die Grün-Weißen wurden beim Gastspiel in Grödig von Markus Rebernegg und Thiago de Lima Silva gecoacht. Trainer Gernot Plassnegger musste krankheitsbedingt passen. Das Trainer-Duo sah am Feld einen offenen Schlagabtausch zweier Mannschaften auf Augenhöhe. Die erste Chance des Spiels gehörte Ronivaldo, doch das Visier war noch nicht gut eingestellt. Auf der Gegenseite durfte man nach knapp einer Viertelstunde über die Führung jubeln. Nach einem Abwehrfehler wurde Torhüter Kevin Kunz gefühlvoll mit einem Heber bezwungen. Die Austria steckte aber nicht auf und kam fast im Gegenzug durch Sandro Djuric zu einer guten Möglichkeit. Es dauerte dann aber bis zur 28. Minute ehe die Grün-Weißen jubeln konnten. Ronivaldo verwandelte einen Strafelfmeter sicher zum Ausgleich.

In der zweiten Halbzeit drängten beide Team auf den zweiten Treffer. Doch die beiden Torhüter Kunz und Antosch gingen mehrmals als Sieger aus den Duellen. Für die Austria vergaben Waack (69.) und Ronivaldo, auf der anderen Seite rettete Kunz stark gegen Pokorny (70.) und Diakite (83.). Als wohl schon viele mit einem Unentschieden rechneten, stachen die Joker der Austria. Der eingewechselte Amoy Brown überspielte am rechten Flügel seinen Gegenspieler und bediente Lucas Barbosa am kurzen Pfosten ideal, dass dieser den Ball sehenswert ins Tor bugsierte. Welcher Druck auf den Spielern lastete, zeigte sich mit dem Torjubel. Die gesamte Mannschaft jubelte gemeinsam am Spielfeld. Konzentration war keine mehr von Nöten, das Spiel wurde direkt nach dem Treffer abgepfiffen, ein erneuter Anstoß blieb aus.

Mit diesem Sieg konnte die Mannschaft sich in der Tabelle einen Platz nach vorne schieben und den Abstand zum Tabellenende halten. Die nächste Chance auf Punkte gibt es am kommenden Samstag, 13. April 2019, um 16:30 Uhr, gegen den FC Blau-Weiß Linz.

Heute Abend trifft die Austria auswärts auf die Jungbullen aus Salzburg. Beide Teams stehen im Mitelfeld der Tabelle, dennoch dürfte die Partie sehr interessant werden, hat es doch in der Vergangenheit schon deis eine oder andere spannende Duell gegeben.

Nach der Niederlage bei den Juniors folgte zuhause ein mageres 0:0 gegen den Flordisdorfer AC. Das Ergebnis ließ zwar zu wünschen übrig, doch immerhin konnte sich das Team von Gernot Plassnegger im Vergleich zum Auftritt davor vor allem defensiv stabilisieren. Diese positiven Eindrücke gilt es jetzt mit ins Spiel beim FC Liefering zu nehmen und sie dort auch zu bestätigen. Hart arbeiten muss man aber weiterhin an der Chancenauswertung - hier gibt es Nachholbedarf.

2019 ist noch nicht das Jahr der Grün-Weißen. Einige machen sich wohl schon Gedanken über die Zukunft, doch es sind noch zehn Runden in der laufenden Meisterschaft zu absolvieren. In den bisherigen fünf Runden der zweiten Meisterschaftshälfte gab es zwei Unentschieden, zwei Niederlagen und nur einen Sieg. Diese Bilanz soll heute zumindest mit einem Sieg schon einmal ausgeglichen werden. Um zum Erfolg zu gelangen, hat Trainer Plassnegger auch schon die Maschroute vorgegeben: "Wir brauchen eine klasse Leistung, um Liefering zu besiegen. Entscheidend wird unser Abwehrverhalten sein und auch wie schnell wir in die Offensive umschalten können". Personell hat Gernot Plassnegger den selben Kader zur Verfügung wie schon gegen den FAC, daher dürfte es in der Aufstellung keine all zu großen Überraschungen geben.

Spielbeginn ist um 19.10 Uhr. Die Partie wird wieder live im Austria-Cafe ohne Werbeunterbrechungen übertragen.

Auf der Jagd nach drei Punkten

Samstag, 30 März 2019

In der 20. Runde gastiert der Floridsdorfer AC im Planet Pure Stadion. Nach der zuletzt zu hoch ausgefallenen Niederlage gegen den FC Juniors sind die Austrianer auf Wiedergutmachung aus. Doch die Personaldecke ist angespannt, die Form nicht wie gewünscht - dennoch will man heute keine Ausreden suchen und die Punkte in Lustenau behalten.

Die Länderspielpause liegt hinter uns und der Fokus gilt wieder dem Clubfußball. Grün-Weiß hat die Länderspielpause genützt, um kleinere Verletzungen auszukurieren, da die Personaldecke bereits sehr angespannt ist. Neben den Verletzten Grujcic und Rocyan hat sich in der Länderspielpause auch William verletzt und dürfte in der aktuellen Saison wohl eher kein Spiel mehr bestreiten. Die Verletzung des Brasilianers passierte im Test gegen den FC Winterthur, der leider mit 1:5 verloren ging. Das Spiel darf man aber nicht überwerten, da beinahe alle fitten Spieler zum Einsatz kamen, dennoch sorgt das Ergebnis natürlich nicht für pure Freude.

Freude soll am Ende des Spiels gegen den FAC bestehen. Gernot Plassnegger gab im Gespräch klar zu verstehen, dass heute Wiedergutmachung betrieben werden muss. "Wir haben zuletzt unsere Chancen nicht genutzt und unsere Fehler wurden sofort bestraft. Heute brauchen wir eine kompakte Defensive, um unseren Fans etwas zurückzugeben". Der Steirer kann im Spiel gegen die Wiener wieder auf Kapitän Marco Krainz setzen, der endlich seine Grundausbildung beim Bundesheer hinter sich gebracht und nun wieder den Anschluss zum Team gefunden hat.

Die Wiener, die von Ex-Austria-Coach Andreas Heraf trainiert werden, liegen zwar drei Plätze hinter der Austria, aber nur ein Punkt trennt die beiden Teams. Es geht also im Spiel nicht nur darum, Wedergutmachung zu betreiben, sondern auch aufzupassen, nicht noch weiter nach unten in der Tabelle zu rutschen. Die Abstände sind knapp und in dieser Liga kann jeder jeden schlagen. Einfach wird es heute auf keinen Fall. Nach den letzten Ergebnissen ist das Selbstvertrauen wohl kein Argument, das für die Austria spricht. Aber auch der FAC verlor seine letzten beiden Spiele. Man darf ein Spiel mit viel Kampf erwarten, schönen Fußball wird es für die Zuschauer heute eher nicht geben. Das Ziel muss es sein die Null zu halten, denn vorne sind Ronivaldo & Co. immer für ein Tor gut.

Testspiel gegen den FC Winterthur

Mittwoch, 20 März 2019

unsere Mannschaft bestreitet am Donnerstag ein Testspiel gegen den FC Winterthur, 2. Liga Schweiz.

SC Austria Lustenau – FC Winterthur
Spielbeginn: 15.00 Uhr
Ort: Planet Pure Stadion, Lustenau

Die Bewirtung für die Zuschauer erfolgt im „Nachwuchs-Heim“.

Weiter geht es in der 2. Liga Österreichs. Unsere Austria ist auswärts zu Gast beim FC Junios OÖ. Die zweite Garnitur der Linzer ist gespickt mit Talenten, doch in der Hinrunde feierte das Team von Gernot Plassnegger einen soueränen 2:0 Sieg.

Diesen Erfolg möchte Trainer Plassnegger und seine Mannschaft heute natürlich am liebsten wiederholen. Der Last-Minute-Sieg gegen den SV Horn hat dem Selbstvertrauen und der Moral gut getan, dennoch darf man keinen Spaziergang erwarten.

Zuletzt tat man sich mit dem Tore Schießen in fremden Stadien schwer, aber dafür gehören die zweiten Garnituren der Bundesligisten eher zu den Lieblingsgegnern der Grün-Weißen. Bei den Linzern muss man speziell die schnellen Flügelspieler im Griff halten - Gernot Plassnegger hat den Gegner im Detail analysiert und warnt vor dem heutigen Gegner: "Die Juniors haben ihre Qualitäten keine Frage, wir müssen dagegen halten und unsere eigenen Fehler minimieren". Die Marschroute ist also klar, drei Punkte das Ziel. Personell kann Gernot Plassnegger leider noch keine großen Sprünge machen. Zwar ist Marco Krainz wieder im Training, doch für das heutige Spiel wäre es noch zu früh gewesen. Grujcic und Rocyan sind weiter rekonvaleszent. Möglicherweise kommt Neuzugang Amoy Brown heute zu seinem Startelf-Debüt, nachdem er sich gegen Horn gut präsentierte. Doch Plassnegger möchte sich nicht in die Karten blicken lassen.

Spielbeginn ist heute um 19:10 Uhr. Die Partie wird sowohl im Austria-Café als auch im Nachwuchsheim übertragen.

Anfang der Woche wurde bei der Austria die Lizenz für die zweite Liga als auch für die Bundesliga angesucht. Jetzt heißt es abwarten und Tee trinken sowie auf eine positive Entscheidung des Senats hoffen. Sportlich läuft es dagegen aktuell noch nicht ganz nach Plan. Grün-Weiß wartet noch auf den ersten Sieg 2019. Dieser soll gegen den SV Horn im Rahmen des Sonntagsmatinee der zweiten Liga vor Heimpublikum endlich gelingen.

Schon beim ersten Spiel in der Rückrunde hat man gesehen, dass bei der Austria noch nicht alles so läuft wie erhofft. Die Fehlpassquote war zu hoch und auch die Chancenauswertung entsprach nicht den Erwartungen. Auf einige Stützen aus der Hinrunde muss man zusätzlich auch noch verzichten. Ein optimaler Start sieht leider anders aus.

Keine Punkte in Wiener Neustadt
Beim ersten Spiel in der Rückrunde war unser Sportclub beim SC Wiener Neustadt zu Gast. Gernot Plassnegger stellte im Vergleich zum Heimspiel auf 4-3-3 um. Dadurch konnte die Austria das Spiel kontrollieren und kombinierte gefällig, doch Chancen blieben zunächst aus. Wr. Neustadt blieb der eigenen Spielweise treu und versuchte es immer wieder mit langen Bällen in die Spitze. Die Austria verteidigte souverän, doch wieder sollte eine Ungenauigkeit zum Gegentreffer führen. Als ein Befreiungsschlag missglückte, war Mario Seidl nach schönem Doppelpass zur Stelle und netzte für die Gastgeber ein. In Durchgang zwei bäumte sich die Austria auf, doch gute Chancen konnten nicht genutzt werden. In der Nachspielzeit verwehrte Schiedsrichter Josef Spurny dann auch noch einen klaren Elfmeter für die Austria. Am Ende war das aber nur noch das i-Tüpfelchen auf einem unglücklichen Spiel.

Zurück in die Spur gegen den Tabellenletzten
Trotz des missglückten Rückrundenauftakts will die Austria heute gegen den SV Horn zurück in die Erfolgsspur finden. Es gilt die Fehlerquote abzustellen und natürlich muss es die Mannschaft von Gernot Plassnegger irgendwie schaffen, das notwendige Quentchen Glück zu erzwingen.Erstmals zum Einsatz könnte Amoy Brown kommen. Die Spielgenehmigung für den Jamaikaner liegt nun vor. Die Horner sind aktuell Tabellenletzter, dürften also kein Stolperstein sein. Doch die Niederösterreicher konnten in der letzten Runde mit einem Sieg gegen die Young Violets aus Wien Selbstvertrauen tanken. Man darf gespannt sein, mit welchen taktischen Vorgaben Trainer Plassnegger unsere Austria aufs Feld schickt. Personaltechnisch sind nicht viele Varianten möglich, formationstechnisch hat der Steirer und auch die Mannschaft bewiesen, dass sie mehrere Systeme spielen können. Jetzt braucht es „nur noch“ Leidenschaft, Kampf und das schon erwähnte Glück für Punkte.

Keine Punkte in Wiener Neustadt

Montag, 04 März 2019

Die Reise nach Niederösterreich zum SC Wiener Neustadt hat am Ende leider keine Punkte gebracht. Gegen die Niederösterreich musste man sich am Ende mit 0:1 geschlagen geben. Die Erkenntnis bleibt, dass es im neuen Jahr einfach noch nich rund laufen will.

Gernot Plassnegger vertraute der gleichen Elf wie schon im letzten Heimspiel, jedoch veränderte er die Formation und ließ seine Mannschaft im 4-3-3 auflaufen. Die Umstellung machte sich zunächst bemerkbar, die Austria konnte das Spiel kontrollieren und kombinierte gefällig, doch vor dem Strafraum war meistens Schluss. Die Gastgeber blieben ihrer Spielweise treu und versuchten es immer weider mit langen Bällen in die Spitze. Grün-Weiß reagierte dabei souverän, dennoch konnte man auch im ersten Auswärtsspiel die Fehlerquote kaum verringern. So fiel dann auch der Gegentreffer nach einem Fehlpass bzw. missglückten Befreiungsschlag. Nutznießer dabei war Mario Seidl, der nach einem schönen Doppelpass Kevin Kunz keine Chance ließ (35). Die Austria konnte vor dem Pausenpfiff nicht mehr antworten und musste wie schon im ersten Spiel nach der Winterpause mit einem Rückstand in die Kabine.

In Durchgang 2 bäumte sich die Austria auf. Doch Chancen durch Canadi (49.) und Waack (55., Freistoß) konnten nicht genutzt werden. In der 60. Minute vergab dann Ronivaldo die wohl beste Chance des Spiels, als er nur das Außennetz traf. Die Hausherren kamen kaum noch zu offensiven Aktionen, bei der besten Möglichkeit durch Cheukoua war Kevin Kunz zur Stelle (67.). In der Nachspielzeit verwehrte Schiedsrichter Josef Spurny dann auch noch einen klaren Elfmeter für die Austria. Am Ende dann nur noch das i-Tüpfelchen auf einem Fußballnachmittag zum Vergessen.

Am kommenden Wochenende und zwar Sonntagmorgen (10.03.),10:30 Uhr, hat die Austria zuhause gegen den SV Horn die Chance auf Punkte, im Idealfall auf den ersten Dreier in der Rückrunde.

Am Samstag 2. März trifft unsere Austria auswärts auf den SC Wiener Neustadt. Nach dem Durchwachsenen Auftakt zuhause, soll es nun auswärts besser funktionieren. Im direkten Tabellennachbarduell mit den Niederösterreichern könnte man sich außerdem wichtige Punkte sichern, um den Platz unter den TOP 5 zurückzuerobern.

Beim 1:1 gegen Austria Klagenfurt lief bei den Grün-Weißen nicht alles rund wie erhofft. Viele Fehlpässe und Ungenauigkeiten führten dazu, dass die Austria mehr arbeiten musste als gewollt. Speziell auch die Chancenverwertung im ersten Durchgang verhinderte einen entspannten Start in die Rückrunde. "Meine Spieler haben gekämpft und alles proibert, aber wirklich Fußball gespielt, haben wir nicht", lautet das Fazit von Trainer Plassnegger. "Unsere Fehler im ersten Frühjahrsspiel haben uns etwas aus dem Tritt gebracht, diese wollen wir nun gegen Wr. Neustadt vermeiden".

Das wird heute auch notwendig sein, denn Gastgeber Wiener Neustadt zeigte sich zuletzt in guter Form. Im Cup musste man sich ebenfalls wie wir nur knapp RB Salzburg geschlagen geben, in der Meisterschaft besiegte die Elf von Trainer Gerhard Fellner, der gemeinsam mit Gernot Plassnegger den Pro-Lizenz Kurs besucht, BW Linz mit 2:0. Im Winter gab es einige neue Spieler für die Niederösterreicher, unter anderem kamen gleich drei Spieler (Cheukoua, Tartarotti, Akyildiz) auf Leihbasis vom SCR Altach.

Bei Grün-Weiß ist die Personaldecke nach wie vor angespannt. Grujcic, Rocyan und Krainz fehlen weiterhin, auch Nicolas Mohr fällt krankheitsbedingt aus. Der Sportclub möchte dennoch die Heimreise mit Punkten antreten. Dafür braucht es heute eine starke Leistung. Entscheidend dürften am Ende wie so oft die kleinen Fehler sein, die man begeht oder die man nützen kann.

Spielbeginn ist um 14:30 Uhr. Laola1.tv überträgt die Partie live - die Übertragung wird sowohl im Nachwuchsheim als auch im Austria-Café gezeigt.

Unser Auswärtsspiel morgen Samstag beim SC Wr. Neustadt übertragen wir live im Austria Café und im Nachwuchs-Heim im Stadion. Spielbeginn ist um 14:30 Uhr, das Café hat bereits ab 09:00 Uhr geöffnet. 

Am Abend kommen dann die Greotli unter den Austria-Fans auf Ihre Kosten - beim "Fasnat-Samsta-Fäscht" ab 19:30 Uhr, ebenfalls im Austria Café!

Bei strahlendem Sonnenschein und spürbarem neuen Wind im Verein startete die Austria gegen den Namensvetter aus Klagenfurt in die Rückrunde der 2. Liga. Am Ende konnte der Sportclub sich sportlich zwar nur über einen Punkt freuen, doch innerhalb des Vereines gibt es viel Positives, dass auf eine aufregende Zukunft hoffen lässt.

Aber zunächst zum Spiel. Die Grün-Weißen begannen die Partie mit einer 3er-Kette und zwei echten Stürmern. Von Beginn an dominierte die Austria aus Lustenau das Spiel. Die Gäste aus Kärnten lauerten auf Konter und versuchten defensiv nichts anbrennen zu lassen. Die erste gute Möglichkeit hatte Sandro Djuric, doch dessen Freistoß aus gut 20 Metern ging leider deutlich drüber (4.). Es waren noch keine zehn Minuten gespielt, als Lucas Barbosa nach einem Abwehrfehler der Gäste am schnellsten reagierte und sich mit einem Dribbling zunächst gut behaupten konnte, doch dann mit dem Abschluss etwas zu lange zögerte und dadurch die Klagenfurter doch noch klären konnten. Erst nach 20 Minuten konnten auch die in Weiß spielenden Gäste mit einem Freistoß ihren ersten Schuss in Richtung Tor von Kevin Kunz abgeben. In der 35. Minute hatte dann Pius Dorn die beste Möglichkeit auf den ersten Treffer im neuen Jahr. Nach Doppelpass mit Ronivaldo kommt der auf der Außenbahn agierende Deutsche frei zum Abschluss, doch seinen harten Schuss konnte Zetterer im Tor der Klagenfurter entschärfen. Insgesamt hätte die Austria bis zu diesem Zeitpunkt bereits führen müssen, doch wie so oft im Fußball kommt es dann anders, wenn man seine Chancen nicht nützen kann. In der 41. Minute nutzten die Gäste einen Aufbaufehler der Grün-Weißen und bestraften diesen sofort mit dem 0:1 - es war der erste Torschuss der Klagenfurter auf das Tor von Kevin Kunz. Nach einer guten Leistung ohne Torerfolg musste man also in den zweiten 45 Minuten einem Rückstand hinterher laufen.

Zunächst blieb das Aufbäumen in Hälfte zwei etwas aus. Die Gäste durch den Treffer gestärkt, machten ihre Defensivarbeit nun deutlich besser und die Austria konnte nicht mehr die notwendigen Räume finden bzw. öffnen, die es gebraucht hätte. So kam es dann auch, dass der Ausgleich durch einen "Sonntagsschuss" gelang. Nach einer Stunde jubelte die Austria-Anhänger im Planet Pure Stadion. Maximilian Waack hatte sich nach einem Klärversuch das nötige Herz gefasst und einfach drauf gehalten. Der Mittefeldspieler traf den Ball aber nicht richtig, doch durch den Fuß eines Klagenfurters wurde der Ball unhaltbar für Zetterer abgefälscht. Der Torschütze selbst griff sich danach eher verlegen an den Kopf als über den Treffer zu jubeln. Danach verflachte das Spiel aber immer mehr. Die Hausherren konnten das "Momentum" nach dem Ausgleich nicht wirklich nützen. Fehlpässe und Ungenauigkeiten verhinderten, dass die Zuschauer eine spannende Hälfte geboten bekamen. Die beste Chance hatte Lucas Barbosa nach 75 Minuten. Doch der Brasilianer entschied sich bei einem Flankenball für eine Kopfballvorlage statt mit dem Fuß abzuziehen. Torschütze Waack versuchte sich 2 Minuten vor Schluss mit einem Freistoß, Sandro Djuric in der 90. Minute noch mit einem Schuss aus der Distanz. Doch beide vermochten es nicht die Partie noch für Grün-Weiß zu drehen.

Gernot Plassnegger zeigte sich nach dem Spiel unzufrieden und fand klare Worte: "Zuhause nur unentschieden zu spielen, ist einfach zu wenig. Wir haben zu viele Fehler gemacht und uns dadurch selbst behindert. Wenn du dann auch deine Chancen nicht nutzt, dann tust du dir mit dem Gewinnen einfach schwer". Am kommenden Wochenende steht das erste Auswärtsspiel an. Man ist beim SC Wiener Neustadt, der die Austria in der Tabelle überholt hat, zu Gast. Gespielt wird am Samstag, 02. März, um 14.30 Uhr in Wiener Neustadt.

Eine turbulente Winterpause liegt hinter der Austria. Kadertechnisch hat sich zwar nicht viel getan, aber dafür hat es im Verein ordentlich Veränderungen gegeben. Seit Mitte Februar ist ein neuer Vorstand im Amt. Unter dem Motto „Miteinander in die Zukunft“ möchte das neue Team den Weg im Profigeschäft
fortführen, den Nachwuchs stärken und langfristig sich in der Bundesliga etablieren.

Bis dahin ist aber noch ein gutes Stückchen des Weges zu gehen. Zunächst gilt der Fokus dem Sportlichen, denn es erwarten uns 15 Ligapartien, in denen die Austria gerne für positive Schlagzeilen sorgen möchte. Die Historie hat gezeigt, dass in der 2. Liga alles möglich ist und man nie aufgeben darf.

Ruhige Vorbereitung: kaum Kaderveränderungen
Das Team von Gernot Plassnegger startete Anfang Jahr in die Vorbereitung. Auf ein Trainingslager im Ausland wurde komplett verzichtet, man wollte sich lieber hier auf die örtlichen Gegebenheiten vorbereiten. Insgesamt wurden vier Testspiele abgehalten. Im ersten Test gegen Ravensburg gab es ein 3:3, die darauffolgenden Tests gegen Heidenheim und Memmingen endeten jeweils mit einer Niederlage. Im letzten Test vor einer Woche gegen Ligakonkurrent Wacker Innsbruck II gab es dann einen souveränen 4:0 Erfolg. 
Am Deadline-Day verpflichtete man mit Amoy Brown einen weiteren Stürmer auf Leihbasis. Der gebürtige Jamaikaner kommt zumindest bis Ende Sommer vom maltesischen Club St. Andrews und überzeugte speziell im letzten Test.

Auftakt gegen die Austria aus Kärnten
Wie schon zu Saisonbeginn heißt auch jetzt wieder das erste Duell nach der Winterpause Austria Lustenau gegen Austria Klagenfurt. Das Spiel in Klagenfurt endete damals 1:1. Torschütze für Grün-Weiß war Marcel Canadi. Für beide Mannschaften verlief die Hinrunde nicht wirklich ideal. Die Austria musste im Kampf um die Tabellenspitze früh einige Dämpfer einstecken. Die Kärntner konnten als Aufsteiger nicht überraschen und befinden sich nach wie vor am Tabellenende, nur einen Punkt von einem Abstiegsplatz entfernt. Auch in Klagenfurt gab es abseits des Rasens einige Veränderungen - auch dort gibt es eine neue Vereinsführung, die ordentlich Geld investieren will. Man darf gespannt sein, ob erste Veränderungen schon heute spürbar sind. Der Sportclub aus Lustenau will heute vor allem überzeugen und die Leistung aus dem letzten Test bestätigen. Nachdem endlich wieder der Ball rollt, sind die Schlagzeilen in den Zeitungen zukünftig hoffentlich nur noch den sportlichen Erfolgen unserer Austria gewidmet.

Die Austria arbeitet weiter an der Zukunft. Dragan Marceta (18) unterschrieb am Freitag, 22. Februar, seinen ersten Profi-Vertrag. Die Austria und der junge Verteidiger einigten sich auf einen 2-Jahres-Vertrag inkl. Option auf Verlängerung. Christian Werner, Sportdirektor der Austria, freut sich über die weitere Zuammenarbeit: "Dragan hat sich bei uns gut entwickelt und mit seinen  Leistungen diese Vertragsverlängerung verdient".

Marceta stand in der Hinrunde zehn Mal im Kader der Grün-Weißen und absolvierte dabei sechs Partien für die Austria. Seine Bilanz dabei: 3 Siege, 1 Unentschieden, 2 Niederlagen.

Sportclub verpflichtet neuen Stürmer

Donnerstag, 07 Februar 2019

Die Austria verstärkt sich knapp zwei Wochen vor Rückrundenstart mit einem neuen Spieler. Auf Leihbasis wechselt Amoy Brown vom St. Andrews FC (Malta) zur grün-weißen Austria.

Der 22-jährige Amoy Brown stammt aus Jamaika und verstärkt unsere Austria im Sturm. Mit einer Körpergröße von 1,87m und sehr gutem Spielverständnis soll er in der Offensive zusätzliche Impulse setzen. Brown wurde in der Phoenix All Stars Football Akademie in Kingston seit seinem 9. Lebensjahr ausgebildet und fand von dort seinen Weg nach Malta zu St. Andrews.

Sportdirektor Christian Werner zeigte sich erfreut über das Leihgeschäft: "Wir konnten mit Amoy einen agilen Spieler auf Leihbasis verpflichten. Er hat in den Trainingseinheiten, die er mit der Mannschaft hatte, überzeugt. Das Leihgeschäft dauert vorläufig bis zum Sommer, danach wird man sehen, ob wir ihn vielleicht auch fix verpflichten werden".

Bereits im nächsten Test gegen den FC Wacker Innsbruck II am 16. Februar soll Amoy Brown das erste Mal im grün-weißen Trikot zum Einsatz kommen.

Spielplan für Rückrunde fixiert

Freitag, 25 Januar 2019

Die Österreichische Bundesliga hat den Spielplan für die Rückrunde veröffentlicht. Die Austria startet am 23. Februar um 16:30 Uhr zuhause gegen den SK Austria Klagenfurt. Abweichend vom von der Hinrunde gewohnten 16:30 Uhr Termin ist das Heimspiel am 10. März gegen den SV Horn und das letzte Saisonspiel am 01. Juni 2019. Da spielen alle Teams am Samstag um 17:00 Uhr.

Der Spielplan kann hier heruntergeladen werden:

Auf geht's in die Vorbereitung! Am gestrigen Montag ist die Mannschaft von Gernot Plassnegger mit einer ersten Einheit gestartet. Heute, Dienstag, stehen die Laktattests an, ab Mittwoch wird in Hohenems auf Kunstrasen trainiert. Aktuell befinden sich keine Testspieler in Lustenau.

Auch der Testspielkalender wurde fixiert:

Termin

Tag

Uhrzeit

Gegner

Spielort

15. Jänner

Dienstag

ABGESAGT

St. Andrews (Malta)

Hohenems

19. Jänner

Samstag

14.00 Uhr

FV Ravensburg

Hohenems

25. Jänner

Freitag

14.00 Uhr

FC Heidenheim

Heidenheim

31. Jänner

Donnerstag

19.00 Uhr

FC Memmingen

Memmingen

16. Februar

Samstag

offen

FC Wacker Innsbruck II

Innsbruck

Die halbe Meisterschaft ist so gut wie vorbei. Nach der Länderspielpause steht heute noch eine letzte Partie an, ehe das runde Leder für drei Monate in den Kasten gepackt wird. Unser Sportclub ist zum Abschluss in Innsbruck bei Wacker II zu Gast. Man gilt als Favorit und möchte daher natürlich mit drei Punkten einen angemessenen Abschluss feiern.

Auch wenn man Favorit ist, darf man den heutigen Gegner nicht unterschätzen. Die zweite Garnitur der Tiroler hat gute Talente in ihren Reihen und kann eine anständige Defensivstatistik aufweisen. Am Tivoli ist man zuhause seit 191 Minuten ohne Gegentor, in der ganzen Hinrunde musste man nur 14 Tore hinnehmen. Damit gehört das Team zu den Top 5 der Mannschaften mit den wenigsten Gegentoren. Gernot Plassnegger warnt vor den Innsbruckern und erwartet eine unangenehme Partie. Dennoch gäbe es keinen Grund sich zu verstecken. Die Leistungen vor der Länderspielpause haben bewiesen, dass die Austria ganz vorne mitreden könnte. Ankommen wird es natürlich auch wieder auf den Torriecher von Ronivaldo. Der Brasilianer führt die Torschützenliste mit 13 Treffern an und ist damit sicherlich einer der wichtigsten Bausteine für einen Austria-Erfolg. Trainer Plassnegger lobt seinen Schützling, aber spricht auch von einem starken Kollektiv: "Ronivaldo hat eine unglaubliche Qualität und er tut unserer Mannschaft gut. Aber in den letzten Wochen haben alle Spieler gezeigt, dass wir über ein gutes Kollektiv verfügen".

Im Spiel gegen Wacker II kann der Steirer, der unter der Woche wieder für die UEFA Pro Lizenz lernte, auf alle Spieler zurückgreifen. Man kann also erwarten, dass größtenteils die Mannschaft aufläuft, die vor der Länderspielpause für gute Ergebnisse gesorgt hat. Übertragen wird die Partie von ORF Sport Plus. Wir möchten außerdem darauf hinweisen, dass die Partie gerne mit anderen Austria-Fans im frisch renovierten und mittlerweile rauchfreien Austria-Cafe genossen werden kann. Spielbeginn ist um 19.10 Uhr.

Das Sonntagsmatinee wird wohl noch länger nicht die Lieblingsanstoßzeit der Lustenauer bleiben. Im dritten Einsatz am Sonntagvormittag gab es zwar erstmals in dieser Saison Punkte, dennoch fühlte sich das 1:1 Unentschieden gegen Wattens wie eine Niederlage an.

Die Austria wollte im Aufeinandertreffen mit dem Tabellenführer unbedingt gewinnen, um den Abstand auf die starken Tiroler zu verkürzen und so eine Mini-Chance auf einen Einstieg in den Titelkampf im Frühjahr zu wahren. Der Trainer des Sportclubs, Gernot Plassnegger, vertraute wieder auf die Elf, die bereits gegen Red Bull Salzburg eine außergewöhnliche Leistung zeigte.

Die 1700 Zuschauer sahen zunächst eine Partie, die sich hauptsächlich im Mittelfeld abspielte. Den Gästen aus Wattens war anzumerken, dass sie großen Respekt vor Grün-Weiß hatten. Denn der letzte Sieg der Tiroler in Lustenau gegen die Austria liegt schon mehr als 17 Jahre zurück. Trotzdem hatten die Gäste die besseren Chancen in Durchgang 1. Bei einem tückischen Freistoß von Kovacec war aber Kevin Kunz auf dem Posten. Ein Abschluss von Lukas Katnik war zu zentral und so ebenfalls Beute für den starken Lustenauer Keeper.

Die Austria tat sich schwer im Chancenkreieren und so musste ein Standardsituation helfen. Ein gut getretener Eckball von Marcel Canadi auf den zweiten Pfosten fand Ronivaldo, der sich diese Chance nicht nehmen ließ und trocken zum 1:0 einköpfte (70.). In weiterer Folge agierte die Austria sehr clever und ließ keine echten Tormöglichkeiten mehr zu. Erst in der 90. Minute gelang Jauregui mit einem Satten Schuss ins untere linke Eck der Ausgleich für den Tabellenführer aus Wattens. Gernot Plassnegger war im Anschluss an das Spiel etwas enttäuscht, dennoch gratulierte er der Mannschaft zur Leistung: "Wir haben heute alles gegeben. Fußball ist nicht immer fair und heute schmeckt der besonders bitter".

Die Mannschaft startet nun in die Länderspielpause. Vor der Winterpause steht dann am Freitag, 23. November, noch ein letztes Auswärtsspiel beim FC Wacker Innsbruck II an.

3:1 Erfolg gegen SKU Amstetten

Donnerstag, 08 November 2018

Grün-Weiß hat nach der Leistung im Cup auch in der Liga überzeugt. Trotz schwerer Beine gab es gegen die SKU Amstetten einen 3:1 Erfolg.

Die Niederösterreicher konnten die Austria kaum gefährden, dennoch brauchte Grün-Weiß bis zur zweiten Halbzeit und ein Eigentor der Gäste, um erstmals jubeln zu dürfen. Drei Minuten nach Wiederanpfiff bugsierte Fahrngruber einen Querpass ins eigene Netz. Nach etwas mehr als einer Stunde jubelte man bereits über das 2:0 - nach einem missglückten Rückpass konnte Gästekeeper Affengruber erst hinter der Line klären - doch das schlecht positionierte Schiedsrichtergespann erkannte den Treffer nicht an.

Wie aus dem Nichts kam dann der Ausgleich der Gäste durch Vukovic (72.), aber nur eine Minute später war Ronivaldo per Kopf zur Stelle und verwertete eine Flanke von Marcel Canadi ideal. In der damit beginnenden Drangphase der Austria machte dann wieder der Brasilianer mit einem überlegten Abschluss nur wenige Minuten später den Deckel zu.

Weiter geht's am kommenden Sonntag (11.11.), 10:30 Uhr gegen den Tabellenführer WSG Wattens.

Schlag auf Schlag geht es nach dem Cup-Aus am vergangenen Mittwoch. Heute wartet mit der SKU Amstetten der nächste Gegner in der Liga auf die Austria. Die Niederösterreicher sind Aufsteiger, dürfen aber nicht unterschätzt werden, denn ihre Leistungen bisher waren doch für die eine oder andere Überraschung gut.

Die Amstetter liegen aktuell auf dem elften Tabellenplatz. Die Mannschaft verfügt über eine gute Mischung an jungen und erfahrenen Spielern und
konnte mit einem Sieg gegen BW Linz und einem Unentschieden gegen die SV Ried bereits auf sich aufmerksam machen. Der Sportclub ist also gewarnt, man weiß, dass man wieder nur mit einer guten Leistung punkten kann. Trainer Gernot Plassnegger sieht die Gäste vor allem auf den Flügel sehr gut besetzt und erwartet eine knappe Partie. "Die Amstetter können jedem Team gefährlich werden, wir müssen ähnlich gut wie am Mittwoch agieren, dann ist alles möglich. Wir haben versucht in den wenigen Tagen gut zu regenerieren und sind bereit für das Spiel".
Hinsichtlich Aufstellung kann der Steirer aus dem Vollen schöpfen. Nur Maximilian Waack fehlt wegen einer Gelbsperre. Wer seinen Platz in der Startelf übernehmen wird, wird erst kurz vor dem Spiel entschieden.

Für Grün-Weiß wäre ein Sieg unheimlich wichtig. In der nächsten Runde kommt der Tabellenführer aus Wattens ins Planet Pure Stadion. Mit einem Sieg heute könnte man noch einmal Selbstvertrauen tanken, um dann vielleicht die Wattener auch ins Straucheln zu bringen. Spielbeginn ist heute gegen die SKU Amstetten um 16:30 Uhr. 

Ganz knapp musste sich die Autria im Cup Achtelfinale gegen den Österreichischen Meister FC Red Bull Salzburg geschlagen geben. Ein taktische und spielerische Leistung auf Top-Niveau brachte die Salzburger immer wieder in Schwierigkeiten. Am Ende fehlte das nötige Quentchen Glück.

Im Duell mit dem Meister war über weite Strecken des Spiels der Klassenunterschied kaum zu spüren. Die Grün-Weißen machten ihre Defensiv- Arbeit überlegt und mussten in Hälfte eins nur eine echte Chance zulassen. Selbst wurde man durch Ronivaldo und Canadi gefährlich. In Durchgang zwei hatte RB Salzburg zwar weiterhin mehr Ballbesitz, die besten Torchancen fand aber die Austria vor. Erst mit der Einwechslung von Top-Scorer Munas Dabbur kam neuer Schwung in die Gäste-Elf. Mit einer guten Reaktion überlistete er die Austria-Abwehr und legte auf den wohl im Abseits stehenden Minamino ab, der aus einem Meter locker einschob (74.). Die Austria steckte aber nicht auf und versuchte noch alles. Doch bei mehreren Torschüssen schafften es die Salzburger immer wieder einen Fuß dazwischen zu halten. Dass man dann auch einen Elfmeter nicht zugesprochen bekam, passte leider in den nicht ganz glücklichen Verlauf des Abends.

Dennoch darf man stolz sein, das Spiel war definitiv Werbung für den Fußball in Lustenau

ÖFB-Cup: Nichts zu verlieren

Mittwoch, 31 Oktober 2018

18 Jahre ist es her - da traf die Austria das letzte Mal auf Red Bull Salzburg. Damals hieß der Club aber noch Austria Salzburg, Red Bull war noch nicht eingestiegen und die Austria war damals erstklassig.

Vieles ist heute anders. Das Team aus Salzburg ist österreichischer Serienmeister und international in der Europa League erfolgreich. In Lustenau backt man deutlich kleinere Brötchen. Seit dem letzten Duell mit Salzburg, welches gleichzeitig auch den Abstieg aus der Bundesliga bedeutete, versucht man seit langem wieder in das österreichische Oberhaus zu gelangen, bisher leider ohne Erfolg. Größtes Highlight in den letzten 18 Jahren war daher eindeutig das erreichte ÖFB Cup Finale im Jahr 2011.

In der letzten Ligarunde setzte es eine knappe 1:0 Niederlage gegen die SV Ried. Die Oberösterreicher bleiben damit an der Spitze dran, die Austria musste etwas abreißen lassen. Umso schöner wäre ein Erfolg im ÖFB Cup, doch mehr als Außenseiterchancen hat man heute nicht. Gegen Ried lief vieles nicht so wie geplant, das möchte man heute besser machen, auch wenn der Gegner eine ganz andere Klasse ist. Dennoch weiß man aus Erfahrung, dass der Pokal eigene Regeln schreibt. Die Salzburger müssen einige Spieler, darunter Zlatko Junuzovic, vorgeben. Die Mehrfachbelastung mit Liga, Europa League und Cup geht auch am österreichischen Meister nicht spurlos vorbei. Man darf gespannt sein, wie die Salzburger heute agieren.
Gernot Plassnegger kann auf den kompletten Kader zurückgreifen. Man darf gespannt sein, ob es aufgrund der englischen Woche mit Liga und Cup zu einigen Umstellungen kommen wird.Auf alle Fälle seien die Spieler rund um Kapitän Marco Krainz bis in die Haarspitzen motiviert. "Wir wissen, dass wir wohl das schwerste Los im Cup gezogen haben. Dennoch wollen wir mit unseren Mitteln, Disziplin und Kampfgeist dagegen halten. Wir können Nadelstiche setzten, die weh tun", so der Trainer bei der Pressekonferenz. Gleichzeitig zollte Plassnegger den Bullen auch Respekt: "Sie sind seit Jahren das beste Team in Österreich. In Salzburg wird einfach nur tolle Arbeit geleistet".
Im Vorfeld zeigten aber auch die Salzburger Respekt vor der Austria, speziell vor Ronivaldo. Der Brasilianer zeigt sich treffsicher, sowohl in Liga als auch Cup. Ob eine Überraschung möglich ist, hängt sicherlich auch von den Räumen und Chancen ab, die Ronivaldo erhält.

Allgemein wird es für Grün-Weiß wichtig sein, die sich bietenden Chancen zu nützen, denn Red Bull Salzburg wird sicherlich vor dem Tor zielstrebig agieren. Fürchten sollte man sich aber auch nicht, spielstarke Gegner liegen der Austria normalerweise, man muss „nur“ die Eigenfehler vermeiden. Mit viel Leidenschaft und Kampfeswillen schafft es vielleicht David Goliath zu Fall zu bringen.

Spielbeginn ist um 18:30 Uhr, Stadionöffnung ist bereits um 17:00 Uhr. Die Partie gibt es in voller Länge als Livestream auf youtube.

Beim morgigen UNIQA ÖFB Cup-Achtelfinale gegen Österreichs Meister FC Red Bull Salzburg erwartet die Fans im Planet Pure Stadion eine Überraschung. Zusammen mit unserem Hauptsponsor Planet Pure haben wir 300 Fanschals aufgelegt, die an die ersten 300 Besucher gratis ausgegeben werden.

Das Stadion öffnet um 17.00 Uhr seine Pforten, ein früher Besucht lohnt sich!

SC Austria Lustenau – FC Red Bull Salzburg
Termin: Mittwoch, 31. Oktober 2018, Spielbeginn: 18:30 Uhr
Stadionöffnung: 17:00 Uhr
VIP-Öffnung: 17:30 Uhr
Spielbeginn: 18:30 Uhr
Spielende: 20:15 Uhr; oder später – je nach Spielausgang
VIP-Öffnung für alle Besucher: 21:15 Uhr (ca.)

Auch im zweiten Einsatz am Sonntagvormittag reicht es für die Austria nicht für Punkte. In einer kampfbetonten Partie setzte sich am Ende die SV Ried knapp mit 1:0 durch.

Der Sportclub wollte im Duell mit den Vikinger den dritten Sieg im dritten Spiel, doch leider bleibt die Anstoßzeit um 10:30 Uhr für die Truppe von Gernot Plassnegger ein Stolperstein. Zwar hatte man im Spiel die erste Chance durch William nach einem Kopfball, doch im Anschluss kamen die Rieder immer besser ins Spiel. Die beste Chance in Hälfte eins für die Hausherren hatte Grgic, doch Kevin Kunz parierte den satten Schuss aus gut 25 Metern souverän. So ging es am Ende auch torlos in die Kabine.

Nach Seitenwechsel zeigte sich ein ähnliches Bild, die Austria war insgesamt zu harmlos. Kurz nach Wiederanpfiff musste Kevin Kunz einen starken Kopfball von Pecirep entschärfen. Wenig später rettete die Latte für Kevin kunz gegen Loubega. Beim Gegentreffer durch Grgic nach einer Stunde war man erneut zu defensiv. Bei einem Einwurf in den 16er setzte sich Grgic mit harten Bandagen gegen Marco Krainz durch und ließ dann mit einem harten Linksschuss Kevin Kunz keine Chance. Nach dem Gegentreffer wechselte Gernot Plassnegger gleich doppelt aus und brachte mit Canadi und Rocyan zwei neue Spieler, die aber nicht die notwendigen Impulse setzen konnte. In der 90. Minute kam noch ein wenig Gefahr auf, als Canadi nur knapp an einem Ball vorbei segelte. In der 94. Minute fasste sich Alex Ranacher noch einmal ein Herz, doch der Schuss wird zur Ecke abgeblockt. Doch Schiedsrichter Alan Kijas pfiff die Partie, ohne den Eckball ausführen zu lassen, ab.

Lange bleibt nicht Zeit, um die Niederlage zu verarbeiten. Am Mittwoch wartet der Cup-Schlager gegen den österreichischen Meister. Spielbeginn ist um 18:30 Uhr im Planet Pure Stadion. Karten gibt es im Austria-Center.

Verfolgerduell als Sonntagsmatinee

Samstag, 27 Oktober 2018

Erneut erwartet die Austria ein Sonntagsmatinee in Oberösterreich. Nach dem Duell gegen BW Linz ist auch das Spiel gegen die SV Ried als Sonntagsfrühstück ausgewählt worden. Der Sportclub möchte den Trend aus den letzten beiden Spielen fortsetzen, doch die Rieder sind kein Lieblingsgegner von Grün-Weiß.

Im Sonntagsspiel treffen die Verfolger von Wattens und BW Linz aufeinander. Die Oberösterreicher sind aktuell Drittplatzierter, die Austria Vierter. Linz und Wattens haben am Freitag voll gepunktet, somit sind beide Mannschaften zum Siegen verdammt, wenn man den Kontakt nach oben nicht abreißen lassen möchte.

Die Rieder haben sich in den letzten Runden eher schwer getan, zuletzt gab es beim SV Lafnitz auch nur ein torloses Unentschieden. Die Vikinger sind sicherlich nicht in Bestform und somit schlagbar. Doch Grün-Weiß konnte beim letzten Matinee nicht überzeugen, deshalb dürfte es eine ausgeglichene Partie werden. Dennoch reist man mit Selbstvertrauen an, denn einerseits sind alle Spieler wieder fit, andererseits zeigte sich zuletzt das Duo Ronivaldo-Djuric in außerordentlicher Spiellaune. Dieses Duo soll auch am Sonntag die Rieder Abwehr beschäftigen. Trainer Gernot Plassnegger analysierte die Situation sehr objektiv: "Es war in den letzten Runden viel Positives dabei, doch auch noch genügend Negatives. Wir müssen weiter hart arbeiten und vor allem die Eigenfehler abstellen. Die Rieder sind immer gefährlich, aber Angst haben wir keine. Wir können auch Fußball spielen".
Besonders freuen dürfte den Steirer die Rückkehr der Verletzten, allen voran Marcel Canadi. Der Flügelspieler dürfte am Sonntag wieder eine Option sein, könnte aber von der Bank kommen, da die Austria-Elf zuletzt zweimal hintereinander fünf Tore erzielte.

Spielbeginn in Ried ist um 10:30 Uhr. Laola1.tv überträgt die Partie in voller Länge. Im frisch renovierten und ab sofort rauchfreien Austria-Cafe wird die Partie bei Kessischübli ebenfalls live übertragen.

Das Topspiel der Runde zwischen der SV Ried und unserer Austria übertragen wir LIVE im Austria Café. Spielbeginn am morgigen Sonntag ist um 10:30 Uhr.

Im nun rauchfreien Austria Café servieren wir Kessischübli. Wir freuen uns auf euren Besuch!

Eine Woche vor dem Achtelfinale im ÖFB-Cup gegen den FC Red Bull Salzburg zieht die Vereinsführung eine erste positive Bilanz hinsichtlich Kartenvorverkauf. Zwei Drittel aller Sitzplatzkarten sind bereits vergriffen.

Schnell sein, heißt es für alle Fußball-Fans, die das Duell David vs Goliath bzw. Austria Lustenau gegen FC Red Bull Salzburg von der Haupttribüne aus genießen wollen. Nur noch gut ein Drittel der Sitzplatzkarten ist frei verfügbar, Stehplätze gibt es natürlich noch genügend. "Es freut uns, dass der Andrang auf die Tickets groß ist. Wir wünschen uns eine tolle Kulisse für das Spiel, denn so einen Gegner sieht man nicht alle Tage im Planet Pure Stadion", so Geschäftsstellenleiter Vincent Baur. "Die Tickets können jederzeit bei uns per E-Mail (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) oder Telefon (05577/86 250) reserviert werden". Ein besonderes Highlight gibt es für alle Kinder und Jugendlichen bis 15 Jahren. "Das Cup-Spiel soll vor allem für unsere jungen Austria-Fans etwas Besonderes sein. Deshalb sind Stehplatzkarten für Kinder und Jugendliche bis inkl. 15 Jahren gratis", so Baur abschließend.

Details zu den Kartenpreisen gibt es hier.

 

5:2 Erfolg gegen die Young Violets

Samstag, 20 Oktober 2018

10:3 Tore lautet die Bilanz der Austria in den letzten zwei Spielen. Nach drei Niederlagen in Folge konnte man mit einem Sieg gegen Steyr und jetzt nach der Länderspielepause auch gegen die Young Violets die richtigen Ausrufezeichen setzen. Endlich können die Chancen vorne genutzt und hinten verhindert werden.

Das Spiel begann für die Mannschaft von Gernot Plassnegger perfekt. Zwar setzten die Young Violets die Austrianer mit frühem Pressing unter Druck, doch nach drei Minuten rächte sich das hohe Anlaufen der Gäste. Nach Djuric-Traumpass tauchte Ronivaldo alleine vor Torwart Kos auf, doch der Brasilianer konnte mit seinem schwachen Heber, den Keeper nicht überwinden. Der Abpraller landete allerdings vor den Füßen vom im ersten Durchgang stark aufspielenden Ranacher, der überlegt Sandro Djuric einsetzte, der trocken zum 1:0 einschob. Die jungen Veilchen antworteten in der elften Minute.  Nach einer Ecke kam Leo Maros frei zum Abschluss. Der Ball wurde unhaltbar für den zurückgekehrten Kevin Kunz abgefälscht.
In den letzten Heimspielen brachte ein Gegentreffer das Team meistens aus dem Konzept, doch dieses Mal verlief alles anders. Angeführt vom stark spielenden Sandro Djuric blieb Grün-Weiß am Drücker und kam in der 20 Minuten zur erneuten Führung. Wieder setzte Djuric mit einem Pass in die Schnittstelle die Abwehr der Gäste schachmatt, was Ronivaldo eiskalt  ausnutzte. Nach etwas mehr als einer halben Stunde stellte dann die Nummer 10 der Austria auf 3:1. Nach einem Eckball reagiert Djuric am schnellsten und nagelte den Ball unter die Querlatte in die Maschen (32.). Doch dem nicht genug, kurz vor der Pause baute Marco Krainz die Führung nach toller Kombination über Ronivaldo und Otter aus (40). 

Nach der Pause erwartete man sich ein defensiver agierenden Gast, der nicht noch mehr Tore kassieren wollte. Doch die Gäste blieben ihrer Linie treu und suchten weiterhin ihr Heil in der Offensive. Das ermöglichte der Austria ordentlich Räume. Der Sieg hätte noch deutlicher ausfallen können, blieben doch einige Chancen ungenutzt. Nach einer knappen Stunde erzielte erneut Ronivaldo den letzten Treffer für die Hausherren. Zuvor hatte Gabryel seinen Landsmann in Abseitsposition anspielen wollen, doch Ronivaldo ließ den Ball durchlaufen was Gabryel ausnutzte - denn die Wiener Abwehr wartete geschlossen auf den Abseitspfiff - selbst dem Ball nachlief und dann überlegt auf Ronivaldo zurücklegte, der sich so eine Chance nicht nehmen ließ. Der letzte Treffer am Abend glückte aber den Gästen. Nach dem Tuncer Kevin Kunz nach einem Querpass auf die Probe stellte, konnte der Schlussmann der Austria den Ball nur kurz abwehren, was Hainka zum 5:2 nutzte (75).

Nach dem Spiel zeigte sich Gernot Plassnegger mit der Leistung zufrieden: "Wir haben heute gut gearbeitet und unser Umschaltspiel hat einwandfrei funktioniert. Natürlich gibt es Dinge, die wir ansprechen werden, aber jetzt darf meine Mannschaft erstmal feiern".

Für die Austria geht es kommenden Sonntag um 10:30 Uhr gegen die SV Ried. Die Partie wird in voller Länge auf Laola1.tv übertragen.

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Team VS. Team 2

08.02.2020

Samstag, 15:00 Uhr

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Planet Pure
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