Hätte man Anfang der Saison behauptet, dass der Sportclub und die SV Ried als Tabellensechster und -fünfter im letzten Saisonviertel aufeinander treffen, hätte man wohl viele belächelnde Blicke geerntet. Die Realität sieht aber genau so aus und verspricht dennoch viel Spannung. Bei der SV Ried liegen im Frühjahr die Nerven blank, beim Sportclub ist die Situation entspannter und die Leistungskurve 2018 ansprechender als noch im Herbst.

Wie schnell es im Fußball gehen kann, beweist die aktuelle Saison. Die SV Ried, Herbstmeister und Winterkönig, kam 2018 nie wirklich ins Rollen. Lassaad Chabbi musste mit einer Bilanz von nur einem Sieg und sieben Punkten aus acht Spielen vor zweieinhalb Wochen seinen Platz räumen. Den plötzlichen Leistungseinbruch, den man letzte Saison ähnlich auch in Lustenau unter bzw. nach Chabbi erleben musste, konnte der Tunesier auch in Ried nicht verhindern. Nach einer kurzen Trainersuche mit doch einigen Absagen von Klublegende Paul Gludovatz, Frenkie Schnikels oder Heimo Pfeifenberger wurde mit Thomas Weissenböck der Jugendleiter zum Cheftrainer befördert. Er wird heute Abend das erste Mal auf der Rieder Bank Platz nehmen.

Der Druck liegt bei den Oberösterreichern
Die Rieder haben vor der Saison deutlich gemacht und auch durch die zahlreichen Verstärkungen gezeigt, dass der Aufstieg das erklärte und unbedingte Ziel ist. Gerüchte gehen um, dass bei einem Nichtaufstieg womöglich die Lichter in der Keine Sorgen Arena ausgehen könnten. Kaum verwunderlich, dass in Ried Unruhe aufkommt. Das Einzige was jetzt hilft, sind Siege, denn ansonsten rückt ein fixer Aufstiegsplatz in weite Ferne und auch der Abstand auf den Relegationsplatz wird immer deutlicher. Somit könnte die Austria heute schon für eine kleine Vorentscheidung im Aufstiegskampf sorgen, sollten die Sticker drei Punkte aus Ried entführen. Unmöglich erscheint dieses Unterfangen, bei der aktuellen Situation in Oberösterreich nicht, Spaziergang wird es trotzdem keiner. Die Bilanz spricht für die Rieder, sind sie doch seid sieben Pflichtspielduellen gegen die Mannschaft aus Lustenau ungeschlagen. Mit Seifedin Chabbi haben die Wikinger einen Ex-Austrianer in den Reihen, der schon sechzehnmal (15 Treffer im Herbstdurchgang) getroffen hat. Pius Grabher, Peter Haring und Ilkay Durmus kennt man in Lustenau genauso gut und man darf erwarten, dass sie gegen ihren Ex-Club äußerst motiviert agieren werden. Julian Wießmeier, der das Quintett aus Ex-Lustenauern kompletiert, hat im letzten Spiel die rote Karte gesehen und ist damit zum Zuschauen verdammt. Weitere klingende Namen mit Erfahrung finden sich im Rieder Kader. "Meine Spieler wissen was ich mir erwarte. Nur wenn wir kompakt und agressiv auftreten, können wir in Ried etwas mitnehmen", analysiert Gernot Plassnegger die Ausgangslage. "Wir müssen dagegen halten und mit Laufbereitschaft und Kampf dagegen halten".

Personalsorgen im Angriff
Bei Grün-Weiß fallen mit Ronivaldo und Lucas Barbosa beide zuletzt gesetzten Stürmer aus. Im Kader fehlt es an Alternativen zu den beiden Mittelstürmern. Gernot Plassnegger hat aber auch schon im Spiel gegen den FAC Nicolai Bösch in die Sturmspitze gestellt. Diese Entscheidung hat der Youngster, der im letzten Spiel seinen ersten Profitreffer erzielt hat, mit einer ansprechenden Leistung und dem erwähnten Tor belohnt. Im Spiel gegen den FC Liefering hat Kürsat Güclü im Sturm seine Qualitäten aufblitzen lassen. Die Doppelspitze Güclü-Bösch könnte somit eine Alternative sein. Christopher Drazan dürfte in den Kader zurückkehren, auch Jodel Dossou darf sich nach seiner Leistung gegen die Floridsdorfer Hoffnungen auf einen Startelfplatz machen. Verzichten muss Plassnegger auf Pius Dorn, der im letzten Heimspiel seine fünfte gelbe Karte kassiert hat und somit gesperrt ist. Im Gegenzug ist die Sperre von Kapitän Marco Krainz verbüßt und der zentrale Mittelfeldspieler dürfte wieder neben Sandro Djuric auflaufen.
Man darf auf jeden Fall gespannt sein wie sich die heutige Partie entwickelt. Ein frühes Tor für den Sportclub und bei den Riedern könnten die Nerven endgültig blank liegen. Gernot Plassnegger beschäftigt sich nicht mit der Situation in Ried, sondern legt den Fokus auf sein Team: "Wir achten in erster Linie auf uns. Wie schon erwähnt, sehe ich das letzte Meisterschaftsviertel als Vorbereitung für das kommende Jahr. Wir wollen die verbleibenden Spiele nützen uns weiterzuentwickeln, aber nicht um jeden Preis". Dennoch könnte die Austria heute das Zünglein an der Waage sein und den Aufstiegskampf mitentscheiden.

Spielbeginn in der Keine Sorgen Arena ist um 18.30 Uhr. Sky überträgt die Partie wie üblich in Konferenz.

Fakten zum Spiel

  • Die SV Guntamatic Ried ist seit 7 Pflichtspiel-Duellen gegen den SC Austria Lustenau ungeschlagen – 3 Siege und 2 Remis in der Sky Go Ersten Liga, im Uniqa-ÖFB-Cup gewann Ried 2-mal (darunter im Finale 2011).
  • Die SV Guntamatic Ried traf in jedem der bisherigen 12 Heimspiele in einer der beiden höchsten Spielklassen gegen den SC Austria Lustenau (24 Tore in 12 Heimspielen).
  • In Spielen in der Keine-Sorgen-Arena in der Sky Go Ersten Liga zwischen der SV Guntamatic Ried und dem SC Austria Lustenau gab es noch keine Punkteteilung (5 Siege SVR, ein Sieg ALU).
  • Die SV Guntamatic Ried holte in dieser Saison der Sky Go Ersten Liga gegen den SC Austria Lustenau 7 Punkte – nur gegen die WSG Swarovski Wattens (9) mehr.
  • Die SV Guntamatic Ried erzielte 14 Tore nach Flanken – Höchstwert in dieser Saison der Sky Go Ersten Liga. Sowohl 2 der letzten 3 Tore als auch 3 der 5 Saisontore gegen den SC Austria Lustenau erzielte Ried nach Flanken.

Gernot Plassnegger kündigte im Vorfeld des Spiels gegen den FAC eine schwere Aufgabe an und er sollte Recht behalten. Nach durchwachsenen 45 Minuten konnte der Sportclub doch noch einen Gang zu legen und besiegt den Floridsdorfer AC mit 2:1. Nicolai Bösch erzielt dabei seinen ersten Treffer für das Profi-Team.

Grün-Weiß wollte sich nach der saftigen Niederlage letzte Woche rehabilitieren. in der ersten Halbzeit dürfte das Spiel aber noch etwas in den Köpfen und in den Beinen gesteckt haben. Der Austria-Motor wollte nicht so richtig ins Rollen kommen. Ganz anders zeigten sich die Gäste aus Floridsdorf. Von Beginn agierte die Elf von Mario Handl angriffslustig und setzte dem Team von Gernot Plassnegger ordentlich zu. Dennoch dauerte es zehn Minuten bis die Zuschauer die erste richtige Chance sehen durften. Sahanek testet Mohr mit einem Volley, doch der Austria Schlussmann ist zur Stelle. Der FAC blieb am Drücker und kam durch Tursch und Lubega zu einer Doppelchance in der zwölften Minute. Keine zwei Minuten später wurden die Gäste dann für ihr Auftreten belohnt und durften das 0:1 bejubeln. Marco Sahanek brachte einen Freistoß auf das kurze Eck, der von Kobleder unglücklich ins eigene Tor abgefälscht wurde. Die Austria hätte beinahe nur wenige Minuten später geantwortet, doch Lucas Barbosa, der kurz vor der Pause noch verletzt ausscheiden sollte, versagten alleinstehend vor Martin Fraisl die Nerven (16.). Der Brasilianer hatte noch eine Kopfball-Chance (20.), die er aber nicht nutzen konnte. Auch die Floridsdorfer blieben gefährlich und hätten durch Lubega beinahe auf 0:2 erhöht. Nicolas Mohr verfehlte bei einem Ausritt den Ball und ermöglichte Lubega einen Schuss aus leere Tor. Doch der FAC-Stürmer verzog ganz knapp. In weiterer Folge bleiben die Wiener etwas aktiver, die Austria suchte weiter nach dem passenden Rezept. Kurz vor der Pause prüfte William noch einmal Fraisl, doch der starke Torhüter der Gäste parierte die Möglichkeit.

Frischer Wind für Hälfte 2
Kurz vor der Pause war bereits Daniel Sobkova für Lucas Barbosa ins Spiel gekommen. Zum Beginn der zweiten Hälfte ersetzte Jodel Dossou den glücklosen Kürsat Güclü. Mit Nicolai Bösch als Mittelstürmer und der Flügelzange Dossou/Sobkova sollte die Wende erzwungen werden. In den ersten Minuten des zweiten Durchgangs egalisierten sich die beiden Teams und so dauerte es bis zur 56. Minute bis wieder etwas Torgefahr im Planet Pure Stadion aufkam. Eine Flanke von Dossou zu Canadi, konnte in letzter Sekunde von Fraisl und seinen Innenverteidigern geklärt werden. Dann aus dem Nichts durften die Austria-Fans jubeln.Grujcic eroberte nach der zuvor noch verhinderten Chance durch Canadi den Ball und bediente mit einem langen Zuspiel ideal Nicolai Bösch. Der junge Vorarlberger setzte sich im Zweikampf souverän durch und netzte wie ein Profi zum Ausgleich ein. Durch den Treffer aufgeweckt, übernahm der Sportclub immer mehr das Zepter. Aufregung gab es dann nach gut einer Stunde als Heiß Umjenovic fälschlicherweise Gelb-Rot zeigte. Der Unparteiische hatte ihn mit Lukas Tursch verwechselt, der kurz zuvor Gelb gesehen hatte. In dieser Situation agiert Martin Fraisl mit scharfer Kritik, die ihm ebenfalls Gelb einbrachte.
In Hälfte 2 agierte die Asutria vor allem über die rechte Seite. Das Duo Dorn und Dossou brachte die Wiener Abwehr des öfteren ins Schwanken. In der 85. Minute sollte diese Kombination dann auch den erlösenden Siegtreffer bringen. Dossou erläuft einen Seitenwechsel von Djuric und spielt sofort einen Doppelpass mit Dorn, sodass der Flügelspieler der Grün-Weißen völlig frei im Sechzehner steht. Diesen Raum nützte Dossou für einen Abschluss aus spitzem Winkel und damit überraschte er den ansonsten souveränen Martin Fraisl. Die Floridsdorfer waren in weiterer Folge alles nach vorn und beinahe hätte Nicolai Bösch noch seinen zweiten Treffer am Abend erzielt, aber nach erfolgreichem Ausspielen von Martin Fraisl und etwas Ballglück war der Winkel zu spitz, um die endgültige Entscheidung zu machen.

Ohne Leistungssteigerung in Hälfte zwei wäre es heute wohl sehr eng geworden, nichtsdestotrotz dürfen sich die Spieler über den Sieg freuen. Dieser sollte genügend  Motivation für die kommenden Aufgaben geben, denn es stehen zwei schwere Auswärtsspiele bei der SV Ried und dem SC Wiener Neustadt an.

Aydin Akdeniz ist seit der Winterpause neuer Sportmanager bei der Austria. Wir haben uns mit ihm getroffen und ihm drei Fragen gestellt, die uns unter den Nägeln gebrannt haben.

Du bist seit Februar neuer Sportmanager bei der Austria. Was sind deine konkreten Aufgaben?
In erste Linie kümmere ich mich um alle sportlichen Belange, die sich rund um die Profi-Mannschaft drehen. Hierzu zählen zum Beispiel Scouting, Verhandlungen bzgl. Spielerverträge, Organisiation von Auswärtsfahrten, Projektmanagement (z.B. Austria @ school), und vieles mehr. Mit einem tollen Team kümmere ich mich auch um die Agenden der Nachwuchsabteilung. Da ich allerdings bis Ende Schuljahr noch im Schuldienst bin (Anm. d. Redaktion: Lehrer an der PTS Dornbirn), kann ich noch nicht alle Ideen in die Tat umsetzen.

Welche Ziele verfolgst du mit der Austria?
Mein kurzfristiges Ziel ist es, die Rahmenbedingungen für den größt möglichen sportlichen Erfolg zu schaffen - da sind wir gemeinsam mit dem Präsidium und dem Trainerteam auch intensiv dran. Langfristig möchten wir dann die Austria in der Bundesliga etablieren. Im Nachwuchs möchten wir eine neue Spiel- und Trainingsphilosophie implizieren - hierfür hat es auch schon die ersten Termine mit den Trainerinnen und Trainern gegeben.

Wie laufen die Vorbereitungen auf die kommende Saison?
Wie gesagt, arbeiten das Präsidium, das Trainerteam und ich schon mit Hochdruck daran und wir hoffen, dass nach unserem Kapitän Marco Krainz
weitere Leistungsträger langfristig an die Austria gebunden werden können. Unser Ziel ist es, die Neuverpflichtungen bis zum Vorbereitungsstart abzuschließen, damit unser Trainer vom ersten Tag an seine Ideen umsetzen kann.

Heute Abend startet die Austria in das letzte Meisterschaftsviertel der Saison 2017/18. Gegner dabei ist der Floridsdorfer AC. Die Wiener liegen aktuell auf dem letzten Tabellenrang, dennoch wird es sicherlich kein Spaziergang für die Austria. Bei den Grün-Weißen möchte man natürlich heute am liebsten Wiedergutmachung für letzten Freitag betreiben.

Mund abwischen und weitermachen, hieß es für das Team von Gernot Plassnegger nach der Niederlage gegen Hartberg. "Wir haben verdient verloren", lautete die knappe Analyse des Trainers. "Jetzt müssen wir einfach wieder das Positive aus den Partien davor auf den Rasen bringen". Im Spiel gegen Hartberg wurden unserer Mannschaft deutlich und in aller Härte die Grenzen aufgezeigt. Die Steirer bestätigten ihre herausragende Form und dürfen sich weiterhin verdient Hoffnungen auf den direkten Durchmarsch von der Regionalliga in die Bundesliga machen.
Bereits nach nur vier Minuten wurden die Gäste das erste Mal gefährlich. In den ersten 45 Minuten kontrollierten die Hartberger den Ball und das Spiel. Die Austria tat sich schwer das eigene Spiel aufzubauen. Nach 13 Minuten hätte dann Sanogo bereits das 0:1 erzielen können, doch im Abschluss fehlte die letzte Konsequenz. Dario Tadic machte es dann nach 25 Minuten besser und brachte die Gäste mit einem Heber in Führung. Einzig die Steirer hatten in der ersten Hälfte Chancen und hätten auch höher führen können. Nach der Pause agierten die Grün-Weißen etwas besser, aber es durften wieder die Steirer jubeln. Nach einer Standardsituation stand es 0:2 und das Spiel war endgültig gekippt. In weiterer Folge konnten die Hartberger sich auf Konter verlassen und nützten zwei ihrer Chancen, um auf 4:0 zu erhöhen.

Ein hartes Stück Arbeit liegt vor uns
Wer glaubt, dass es heute für den Sportclub ein Spaziergang wird, der täuscht sich gewaltig. Die Wiener sind zwar aktuell Tabellenletzter und mussten ihren Trainer Thomas Eidler zum ÖFB ziehen lassen, dennoch ist 2018 eine deutliche Leistungssteigerung bei den Floridsdorfern zu sehen. "In dieser Liga darf man keinen Gegner unterschätzen, auch wenn dieser am Tabellenende steht. Wenn wir nicht alles geben, wird das heute sehr schwer", stellt Gernot Plassnegger klar. Beim Club aus Wien hat Co-Trainer Mario Handl das Zepter übernommen, wo er bis zum Nachtragsspiel gegen die WSG Wattens am Dienstag auf seinen ersten Punktgewinn warten musste. Bei den Tirolern gab es mit einem 0:0 Unentschieden den ersten kleinen Erfolg.
Die FACler haben in dieser Saison schon öfters bewiesen, dass sie ein unangenehmer Gegner sein können. Das verdeutlichte auch das letzte Aufeinandertreffen in Wien, als wir mit 1:2 als Verlierer die Heimreise antreten mussten. In den beiden Duellen davor gab es deutliche Siege für die Austria, die man natürlich sehr gerne wiederholen möchte. Ein kleiner Vorteil für die Hausherren könnte auch der Fakt sein, dass der FAC seit 570 Minuten auf einen eigenen Torerfolg wartet. Den Austrianern wäre es natürlich mehr als recht, wenn diese Serie weiter anhält.
Gernot Plassnegger muss im Spiel mit Marco Krainz (Gelbsperre), Ronivaldo und Christopher Drazan (beide verletzt) drei wichtige Stammkräfte vorgeben. Den Kopf in den Sand stecken, werde Plassnegger deswegen aber nicht. Im Kader seien genügend Spieler, die so die Möglichkeit bekommen würden, sich für die neue Saison zu empfehlen.

Die Austria möchte nach der letzten Niederlage ein Zeichen setzen. Nach einer so klaren Niederlage muss man aufstehen, den Mund abwischen und weitermachen. Am besten mit den Tugenden aus den Spielen vor dem Duell mit Hartberg: Laufen, Kämpfen und Gas geben.

Anpfiff im Planet Pure Stadion ist um 18.30 Uhr. Sky überträgt wie üblich die Spiele in Konferenz.

Fakten zum Spiel

  • Der SC Austria Lustenau ist seit 5 Heimspielen gegen den FAC Wien in der Sky Go Ersten Liga ungeschlagen (2 Siege, 3 Remis) – erstmals.
  • Der SC Austria Lustenau kassierte in der Sky Go Ersten Liga in den vergangenen beiden Heimspielen gegen den FAC Wien kein Gegentor – erstmals.
  • Der SC Austria Lustenau erzielten in dieser Saison der Sky Go Ersten Liga in 2 Spielen gegen den FAC Wien 5 Tore. Das gelang sonst gegen kein anderes Team.
  • Der SC Austria Lustenau erzielte in dieser Saison der Sky Go Ersten Liga 11 Tore gegen den FAC Wien. Das gelang sonst nur dem SC Wiener Neustadt gegen den FC Blau Weiß Linz.
  • Dem FAC Wien gelangen in der Sky Go Ersten Liga 4 zu-null-Spiele gegen den SC Austria Lustenau – gegen kein Team mehr.

Nichts wurde es mit dem Ausbau der kleinen Heimserie gegen den Tabellenzweiten aus Hartberg. Die Steirer bestätigten ihre Saisonform und besiegen den Sportclub deutlich mit 0:4.

Es war kein guter Tag für die Grün-Weißen. Man wollte die bisherige Leistung im Jahr 2018 bestätigen und weiter fleißig Punkte sammeln. Doch der TSV Hartberg zeigte eine ansprechende Leistung und kontrollierten das Spiel in den ersten 45 Minuten. Die Austria tat sich schwer das eigene Spiel aufzubauen. Die erste Chance hatten dann auch die Gäste durch Sanogo (13.). Nach knapp 25 Minuten gingen die Hartberger dann durch den ehemaligen Austrianer Tadic in Führung. Der Stürmer der Gäste dürfte dabei aber im Abseits gestanden haben. Beinahe wäre es auch Tadic gewesen, der vor der Pause noch auf 2:0 erhöht hätte, doch William rettete noch auf der Linie (38.).

Gernot Plassnegger reagierte zur Halbzeit und stellte auf Dreierkette um, dennoch fehlte im Spiel der Austria der letzte Nachdruck. Nach 70 Minuten dann die Entscheidung für die Steirer als Stefan Meusburger auf 2:0 erhöhte. In weiterer Folge konnten die Hartberger sich auf Konter verlassen und nützten zwei ihrer Chancen, um auf 4:0 zu erhöhen.

Für Grün-Weiß bleibt eine Woche, um das Spiel zu verarbeiten, dann ist der Floridsdorfer AC zu Gast.

Mit dem heutigen Spiel endet die englische Woche in der SkyGo Ersten Liga. Am Dienstag noch in Liefering zu Gast, agiert das Team von Gernot Plassnegger heute wieder vor eigenem Publikum. Gespielt wird gegen den TSV Hartberg - ein unangenehmer und gefährlicher Gegner.

Im Planet Pure Stadion hat man 2018 noch kein Spiel verloren, es konnten sogar alle drei bisherigen Heimspiele gewonnen werden. In der Winterpause hatte man als Ziel ausgegeben, zuhause wieder eine Macht zu werden und hier so viel und so häufig wie möglich zu punkten. Bisher ist das Grün-Weiß super gelungen. Im heutigen Spiel gegen die Steirer aus Hartberg will man diesen Trend fortsetzen.

Solide Leistung beim FC Liefering
Am Dienstag gastierte unsere Mannschaft in Salzburg. In einer Partie auf Augenhöhe konnten beide Teams Akzente setzen. In der ersten Halbzeit hatte Lustenau die besseren Chancen, Firat Tuncer (5.) und Lucas Barbosa (32.) konnten die Gelegenheiten aber nicht nützen. So ging es mit einem 0:0 in die Halbzeitpause. Die Lieferinger kamen sehr fokusiert aus der Kabine und gingen mit ihrer ersten Chance mit 1:0 in Führung (47.). Die Austria, von diesem Gegentreffer mehr aufgeweckt als irritiert, agierte nun etwas offensiver und kam zu weiteren Möglichkeiten. Zunächst scheiterte Lucas Barbosa noch am starken Lieferinger Torhüter Coronel. Doch in der 71. Minute erzielte der Brasilianer nach Vorarbeit von Christopher Drazan mit einem sehenswerten Lupfer den Treffer zum 1:1. Bis kurz vor Schluss blieben weitere Chancen aus - Liefering hätte in der Nachspielzeit beinahe noch den Siegtreffer erzielt, aber das Glück war in dieser Situation auf Seiten der Austrianer.

TSV Hartberg weiterhin in Form
Der heutige Gast aus der Steiermark, der TSV Hartberg, hat auch nach der Winterpause bewiesen, dass ihr bisheriger Lauf kein Zufall war. Die Steirer liegen auf Platz zwei der Tabelle und werden wohl bis zum Schluss um den Aufstieg in die Bundesliga mitreden. Nach einem holprigen Frühjahrsstart mit nur einem Punkt aus vier Spielen, wurde in den letzten drei Spielrunden die volle Punkteausbeute geholt. Zuletzt gab es am Dienstag einen deutlichen 4:0 Erfolg gegen den Kapfenberger SV. Die Austria ist also gewarnt, ein Spaziergang sieht anders aus. Bei den Grün-Weißen kehren mit Dario Grujcic und Ronivaldo zwei Spieler nach dem Ausfall am Dienstag wieder zurück. Für William und Pius Dorn kommt die Partie wahrscheinlich leider noch zu früh. Gernot Plassnegger ist also wieder gefordert, eine Abwehrreihe zu formieren, denn Firat Tuncer, der am Dienstag noch im Abwehrzentrum spielte, fällt mit muskulären Problemen aus.

Wenn es das Team von Gernot Plassnegger schafft, die guten Eindrücke aus den letzten Runden auf das heutige Spiel umzumünzen, dann besteht die Chance die weiße Weste in unserem Stadion zu behalten. Hartberg ist zwar ein harter Brocken, wir aber mittlerweile - zumindest zuhause - auch.

Die Planungen für die kommende Saison nehmen erste Formen an. Heute können wir bekanntgeben, dass unser Kapitän Marco Krainz bis 2020 ein Grün-Weißer bleibt. Im Vertrag ist eine vereinsseitige Option zur Verlängerung enthalten.

Marco hat in der bisherigen Saison bereits 23 Einsätze für die Austria bestritten und trägt seit dem Frühjahr die Kapitänsbinde.

Wir freuen uns auf die weitere, hoffentlich erfolgreiche, Zusammenarbeit!

 

Nachdem bei den letzten beiden Heimspielen bereits erfolgreich zwei Herzenswetten durchgeführt wurden, gibt es beim dritten Heimspiel am morgigen Freitag gegen den FC Blau-Weiß Linz zwar keine Wette, aber es startet ein weiteres Gewinnspiel für alle Austrianer. PLANET PURE freut sich, unter dem Motto "Mit Herz dabei", gemeinsam mit Matthias Brändle, Radprofi bei Trek-Segafredo und Markenbotschafter von unserem Hauptsponsor, beim Spiel Austria Lustenau – TSV Hartberg am 06.04.2018 ein Mountainbike von Pro Cycle unter den Fans zu verlosen. Zusätzlich wird auch ein signiertes Original-Radtrikot von Matthias Brändle verlost.

Wie kann man mitmachen?

  1. Planet Pure Produkte (erhältlich bei Spar, Eurospar, Interspar, DM, ADEG, Sutterlüty, etc.) kaufen und Einkaufsbeleg aufbewahren
  2. Namen und Kontaktdaten auf die Rückseite des Einkaufsbelegs schreiben**
  3. Einkaufsbeleg am Match-Tag (06.04.18) beim Planet Pure Stand im Austria-Dorf abgeben

Details zum Mountainbike

  • Pro Cycle MTB 29''
  • Alurahmen
  • 27 Gang Shimano
  • mit sountour Gabel

 

Eine starke Community für einen starken Verein
Planet Pure und dem SC Austria Lustenau ist soziales Engagement ein wichtiges Anliegen. Bei weiteren Heimspiel-Aktionen werden wie bereits erwähnt soziale Projekte in der Region unterstützt. Details über künftige Aktionen werden zeitgerecht auf unserer Webseite, auf Facebook sowie im Austria Kurier veröffentlicht.

Die bisherigen Wetten:

Herzenswette beim Auftakt gegen SC Wiener Neustadt
Beim Spiel gegen den Sc Wiener Neustadt am 23. Februar stellt Planet Pure den Fans die erste Aufgabe in Form einer Wette:

Werden am am Spieltag gegen den SC Wiener Neustadt (23.02.) mehr als 500 Kassabelege, auf denen Planet Pure Produkte gekauft wurden, abgegeben, dann stellt Planet Pure einen kostenlosen Fanbus für 50 Fans zum Auswärtsspiel beim FC Wacker Innsbruck am 02. März 2018 zur Verfügung. Das ist aber noch nicht alles. Alle abgegebenen Belege nehmen an der Verlosung einer Fußballreise nach London (inkl. Anreise, Übernachtung und Karten für das Spiel Tottenham Hotspurs vs. FC Watford, Termin 28. April 2018) teil.

Herzenswette gegen den SV Kapfenberg (09.03.2018)
Planet Pure verlost für die Saison 2018/2019 zwei VIP-Jahreskarten* wieder unter allen Kassabelegen, auf denen Planet Pure Produkte gekauft wurden und die am Spieltag im Stadion beim Planet Pure Stand abgegeben werden.

Das Projekt "Herzenswette" hat ja auch das Ziel soziale Einrichtungen zu unterstützen. Da Präsident Hubert Nagel mit der Leistung im ersten Heimspiel durchaus zufrieden war, fordert er die Mannschaft inkl. Trainerteam zu einer Wette heraus, deren Ausgang einer karitativen Einrichtung helfen soll: Bei einem Sieg der Austria spendet der Präsident und das restliche Präsidium pro abgegebenen Planet Pure Einkaufsbeleg (inkl. jener vom ersten Heimspiel) € 2,-- an eine karitative Einrichtung. Die Details zu der karitativen Einrichtung werden wir im Laufe der Woche noch bekanntgeben. Sollte die Mannschaft keinen Sieg einfahren, dann übernehmen die Mannschaft und das Trainerteam die Spende!


*Nur Belege aus dem Zeitraum 30. März bis 06. April können an der Verlosung teilnehmen. Weitergabe des Gewinnes an Dritte nach Absprache möglich.
**Alle übermittelten Daten (Name, E-Mail, Adresse, Telefonnummer) werden ausschließlich dazu verwendet, um die Gewinner über einen allfälligen Gewinn informieren zu können. Die Daten werden ausschließlich für die Aktion verwendet und nach Abschluss der Aktion vernichtet.

Punkteteilung in Salzburg

Mittwoch, 04 April 2018

Endlich hat es mit den ersten Punkten 2018 in der Ferne geklappt. Gegen starke Jungbullen konnte unsere Mannschaft trotz einiger erzwungener Umstellungen gut dagegenhalten und entführte mehr als verdient einen Punkt.

Die Austria hatte mit personellen Problemen zu kämpfen, fielen mit William, Dorn und Grujcic gleich drei Verteidiger, die im letzten Spiel in der Startelf standen, aus. Hinzu kam auch noch, dass Ronivaldo mit muskulären Problemen nicht auflaufen konnte.

Solide Halbzeit ohne Tore
Dennoch begann die Austria ähnlich wie gegen Blau-Weiß Linz und kam durch Firat Tuncer zur ersten guten Möglichkeit (5'). Sein Kopfball verfehlte aber das Tor. Die Austria konnte die Liefering gut kontrollieren und ließ wenig zu. In Minute 32 hatten dann Lucas Barbosa die Top-Chance auf die Führung, doch Keeper Coronel parierte den Schuss des Brasilianers sicher. In der 35. Minute dann die erste nennenswerte Chance für die Lieferinger. Mohamed Camara kommt nach einer Flanke frei zum Kopfball, doch auch der geht klar drüber. Mit einem 0:0 ging es dann in die Pause.

Führung für die Hausherrn direkt nach der Pause
Es waren gerade zwei Minuten in der zweiten Hälfte gespielt als die Jungbullen jubeln durften. Romano Schmid setzt den Ball sicher in die Maschen, da die Lustenauer Abwehr zu passiv agiert. Im Gegenzug aber schon beinahe der Ausgleich durch Kürsat Güclü, doch dessen Schuss geht knapp am Gehäuse vorbei. Die Phase nach der Pause war die beste beider Mannschaften. Die Lieferinger hätten beinahe auf 2:0 erhöht, doch es fehlte den jungen Talente an der Genauigkeit. Die Austria agierte nach dem Rückstand offensiver und kam nach gut einer Stunde zur nächsten Top-Chance. Der toll aufspielende Lucas Barbosa prüfte Coronel mit einem Schuss aus gut zehn Metern, aber eine starke Parade machte die Chance zu nichte. Zehn Minuten dann aber der verdiente Ausgleich für Grün-Weiß. Nach einem langen Ball von Christopher Drazan agierte Lucas Barbosa clever und überraschte die Lieferinger Abwehr und vor allem Torhüter Coronel mit einem sehenswerten Lupfer (71.). Der Brasilianer hält somit nun bei acht Toren, Christopher Drazan durfte sich über seinen zwölften Assist freuen.
In weiterer Folge fehlten auf beiden Seiten die Chancen. In der 92. Minute hätte Romano Schmid beinahe noch den Siegtreffer für die Hausherren erzielt, aber sein Schuss war zu überhastet und ging dadurch glücklicherweise am Tor vorbei.

Gernot Plassnegger war mit der Leistung zufrieden und blickte schon auf das nächste Spiel am Freitag zuhause gegen den TSV Hartberg: "Wir sind froh über den Punkt, müssen aber jetzt schon gleich nach vorne blicken. Am Freitag wartet eine schwierige Partie auf uns".

 

Weiter geht es in der SkyGo Ersten Liga mit einer englischen Woche. Nach dem Sieg am Freitag gegen BW Linz ist das Team von Gernot Plassnegger beim FC Liefering zu Gast. Die Spiele gegen die Jungbullen versprechen immer spannende Spiele und oftmals torreiche Aufeinandertreffen.

Im Herbst mussten sich die Grün-Weißen speziell zuhause öfters geschlagen geben. Es konnten lediglich 2 Siege und ein Unentschieden eingefahren werden. Der Rest ging an die Gäste. Auswärts lief es um einiges besser, man gewann vier Spiele und holte drei Unentschieden. Im Frühjahr zeigt sich nun ein Bild, dass so ziemlich auf dem Kopf steht. Alle drei Heimspiele wurden gewonne, beide Auswärtsspiele gingen an den Gegner. Kaum verwunderlich, dass die Austria nun endlich auch auswärts punkten will. Dass das ausgerechnet beim FC Liefering klappen soll, ist nicht so unwahrscheinlich, aber trotzdem ein großes Stück Arbeit.

Knapper 1:0 Erfolg
Am vergangenen Freitag gegen den FC Blau-Weiß Linz trat die Mannschaft rund um Kapitän Marco Krainz speziell in den ersten 20 Minuten sehr souverän und sicher auf. Man ließ dem Gegner kaum Raum und nahm die Führungsspieler der Gäste komplett aus dem Spiel. Nach dem Führungstreffer fehlte dann etwas der nötige Nachdruck, um frühzeitig eine Entscheidung zu erzwingen. Auch die Chancenauswertung ließ zu wünschen über, da man doch einige Konter nutzen hätte können, um die drei Punkte früher zu sichern. So blieb es bis zum Ende spannend, dennoch mit dem glücklichen Ausgang für den Sportclub.

Starke Jungbullen
Wie allseits bekannt ist der Kader der Lieferinger mit vielen nationalen und internationalen Talente bestückt. Speziell die Offensive der Salzburger konnte immer wieder überzeugen. Bei der Austria spielt mit Ronivaldo aber ebenfalls ein gefährlicher Stürmer, der in dieser Saison bereits zwölfmal jubeln dürfte. Natürlich möchte der Brasilianer das auch heute tun. Es dürfte, wenn man der Statistik glaubt, heute auf jeden Fall Tore zu bejubeln geben. In den bisherigen Duellen der beiden Mannschaften gab es im Durchschnitt mehr als vier Tore. Keinem anderen Team in der Liga ist es geglückt so viele Tore zu erzielen wie den Lustenauern gegen die Salzburger. Das Team von Gernot Plassnegger hat noch eine Rechnung mit den Jungbullen offen, verlor man doch das letzte Duell im Planet Pure Stadion mit 2:4. Gernot Plassnegger warnt vor den Jungbullen, will aber keine Abwehrschlacht liefern. "Nur wenn wir aktiv auftreten, können wir etwas mitnehmen", ist der Steirer überzeugt. Verzichten muss er heute auf Darijo Grujcic (Grippe) und Pius Dorn (Nasenbeinbruch). Somit wird es zu Veränderungen kommen, diese sieht der Trainer aber nicht als Problem.
Bei den Lieferingern muss man vor allem Dominik Szoboszlai in den Griff bekommen. Der 17-jährige steht vor dem Sprung zu Red Bull Salzburg. Diese "Beförderung" hat er sich mit neun Toren und fünf Vorlagen redlich erarbeitet.

Spielbeginn ist um 18.30 Uhr, Sky überträgt wie üblich die Konferenz.

Fakten zum Spiel

  • In Spielen zwischen dem FC Liefering und dem SC Austria Lustenau ist die Bilanz in der Sky Go Ersten Liga ausgeglichen – je 6 Siege bei 6 Remis.
  • Der SC Austria Lustenau erzielte gegen den FC Liefering 39 Tore. Das gelang sonst keinem anderen Team in der Sky Go Ersten Liga.
  • Der FC Liefering ist seit 11 Heimspielen ungeschlagen (7 Siege, 4 Remis) – erstmals in der Sky Go Ersten Liga.
  • Der FC Liefering holte noch 10 Punkte nach 0:1-Rückstand – nur der FC Wacker Innsbruck (16) in dieser Saison der Sky Go Ersten Liga mehr. In Runde 17 gewann der FCL mit 4:2 nach 0:1 gegen den SC Austria Lustenau.
  • Der FC Liefering hatte eine Passgenauigkeit von 71% – nur der SC Austria Lustenau in dieser Saison der Sky Go Ersten Liga eine höhere (72%).

Seit Beginn der Zusammenarbeit mit Hauptsponsor Planet Pure hat sich bei der Austria vieles getan. Man hat begonnen sich in einzelnen Bereichen neu aufzustellen und weiterzuentwickeln. Neben den Veränderungen im Verwaltungsbereich soll auch im Bereich des "Erlebnis Fußball" der nächste Schritt gemacht werden.

Zu Beginn der Winterpause wurde eine Arbeitsgruppe zur Schaffung eines Maskottchen für Grün-Weiß eingerichtet. Andere Vereine wie der SCRAltach, Red Bull Salzburg, oder Austria Wien setzen schon lange auf einen bunten und auffäligen Vertreter in der Öffentlichkeit. Unter der Leitung von Sportmanager Aydin Akdeniz und Geschäftsstellenleiter Vincent Baur erarbeitete die Gruppe mehrere Vorschläge, die dann dem Präsidium und Vertretern von Planet Pure vorgelegt wurden.

Zunächst sah es ganz danch aus als ob sich ein Tiger durchsetzen würde, doch die Vorkommnisse in den letzten Wochen haben die Gruppe dazu bewegt, noch einen weiteren Vorschlag auszuarbeiten. Da das Flutlicht zentrales Thema seit mehreren Wochen darstellt, sollte sich dies auch im Erscheinungsbild des Maskottchen wiederspiegeln. Daher wurde entschieden vom Tiger abzuweichen und stattdessen eine Glühbirne als Maskottchen zu etablieren. Glühi, wie das Maskottchen zukünftig heißen soll, spiegelt als Glühbirne die zentralen Themen des Sportclubs. Mit neuen Ideen und Projekten soll der Aufschwung gestartet werden und das Ziel "Aufstieg Bundesliga" realisiert werden. "Im Vorstand war man zunächst sehr skeptisch, doch nach unserer Präsentation gab es ein einstimmiges Ergebnis", erzählt Sportmanager Akdeniz. "Wir glauben, dass wir mit Glühi die breite Maße ansprechen können". Auch Vincent Baur ist vom neuen Maskottchen überzeugt: "Die Austria ist der erste Verein, der nicht auf die konventionellen Figuren wie Löwen, Bären oder ähnliches setzt. Niemand hat bisher an eine Glühbirne gedacht, somit sind wir wieder einmal Vorreiter".
Auch Hubert Nagel, Präsident, und damit auch Kopf der Jury, freut sich schon auf Glühi. Das Maskottchen sei ein wichtiger Schritt im Prozess der Weiterentwicklung der Marke "SC Austria Lustenau". Es gäbe bereits 2-3 Sponsoren, die Interesse daran haben Glühi aktiv als Hauptsponsor zu unterstützen.

Um Glühi schnellst möglich einsetzen zu können, hat der Sportclub bereits eine passende Stellenbeschreibung ausgeschrieben und freut sich auf zahlreiche Bewerber/innen. Bewerbungen können an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! gesendet werden.

Stelleninserat Glühi

In einer spannenden und ereignisreichen Partie konnte sich der Sportclub mit 1:0 durchsetzen. Wieder war es Stürmer Ronivaldo, der die Mannschaft von Gernot Plassnegger auf die Siegerstraße brachte. Auch wenn der Sieg verdient war, wäre man beinahe an der eigenen Chancenverwertung gescheitert.

Die Austria begann die erste Halbzeit gleich druckvoll. Nach sechs Minuten schon die erste Großchance auf die Führung. Lucas Barbosa setzt Ronivaldo ideal ein, doch Hankic, der Linzer Torwart, bringt gerade noch die Hand so an den Ball, dass der Ball zwar Richtung Tor weiterrollt, aber Haudum die Möglichkeit hat den Ball von der Linie zu kratzen. Keine Minute später setzte Pius Dorn den Ball an die Querlatte. Damit zeigte die Austria klar in welche Richtung es gehen sollte. Auch die nächste Szene gehörte der Austria. Christopher Drazan bedient Ronivaldo ideal, nachdem dieser selbst den Angriff eingeleitet hatte, doch sein Volleyversuch landete in den Armen von Hankic (10‘). Zwei Minuten später dann die verdiente Führung für die Lustenauer. Pius Dorn lieferte eine perfekte Flanke auf den zweiten Pfosten, wo Ronivaldo ideal einlief und nur noch den Kopf hinhalten musste. In weiterer Folge agierte die Austria weiter gefährlich und nutzte die Räume, die die Linzer nun etwas öffneten, für ihre Konter. Nach gut 25 Minuten waren dann auch die Linzer das erste Mal vor dem Tor der Heimmannschaft, aber wirkliche Großchance war keine dabei. Nach gut 35 Minuten dann der Schuss der Linzer aufs Tor durch Krainz. Kurz darauf dann noch die beste Chance für Grün-Weiß auf den zweiten Treffer. Wieder ist es ein Vorstoß über Christopher Drazan. Der Flügelspieler vernascht einen Linzer und bringt den Ball scharf zur Mitte. Am zweiten Pfosten kommt Bösch an den Ball, doch er bringt ihn nicht aufs Tor (37‘). Beide Mannschaften zeigten sich generell eher offensiv, daher gab es Chancen beinahe im Minutentakt. In der 39. und 44. Minute hatte Linz gute Möglichkeiten auf den Ausgleich, weil die Austria Abwehr etwas zu zurückhaltend agierte. Doch Nicolas Mohr machte wenn nötig die Chancen zu nichte.

Spannende Partie mit vielen Höhepunkten
Auch in Hälfte zwei begannen beide Mannschaften aggressiv und entschlossen hier Punkte mitzunehmen. Es dauert dennoch bis zur 60. Minute ehe Lucas Barbosa nach einem schönen Dribbling einen Schuss in Richtung Linzer Gehäuse abfeuern konnte. Die Strategie der Austria war klar: hinten gut stehen und vorne auf Kontern lauern. Ronivaldo (63‘, 67‘) und Djuric (65‘) ließen aber gute Möglichkeiten aus. Nach gut 70 Minuten begann es dann ordentlich in Lustenau zu regnen und gleichzeitig kippte das Spiel immer mehr in Richtung der Linzer. Die vergebenen Chancen der Grün-Weißen machten den Linzern Mut, dass heute vielleicht doch noch etwas möglich wäre. In der 70. Minute wäre es aber zunächst noch beinahe Kobleder möglich gewesen, die Entscheidung zu machen, aber den Querpass hatte er nicht erwartet und deshalb schlug er deutlich über den Ball. Nach 79 Minuten dann die erste Top-Chance für die Linzer. Nach einem Eckball kommt Hartl frei zum Kopfball, doch Nicolas Mohr rettet mit einer starken Parade auf der Linie. Die Oberösterreicher versuchen es vermehrt über den Flügel mit Kerschbaumer. Dessen Flanken bringen regelmäßig Gefahr in die Abwehr der Austria. Die letzte Ecke der Linzer hätte beinahe die Entscheidung gebracht, aber für Grün-Weiß. Drazan enteilte der kompletten Linzer Hintermannschaft und bedient Soberl. Der Pass ist etwas zu spitz und dadurch schafft es Hankic gerade noch so vor Sobkova an den Ball. Wieder nichts. Die Linzer drücken weiter, doch wieder haben die Austrianer die bessere Chance auf das zweite Tor. Zunächst läuft ein Konter über Dorn, der aber erst im zweiten Anlauf gefährlich wird. Nachdem Dorn zwei Linzer stehen ließ, bediente er auf der anderen Seite Sobkova ideal. Der Routinier agierte aber etwas überhastet und setzte den Ball knapp am Tor vorbei.

Dennoch bleiben die drei Punkte verdient in Lustenau. Aber man muss natürlich zugeben, dass so viele vergebene Chancen sich auch rächen hätten können.

Statement Gernot Plassnegger:
"Die ersten 20 Minuten waren wirklich gut. Wir haben uns viele Chancen erarbeitet, nur die Auswertung hat nicht gestimmt. Dadurch blieb das Spiel bis zum SChluss spannend. In der zweiten Halbzeit haben wir uns leider zu weit zurückgezogen und nicht mehr so aktiv gegen den Ball gearbeitet, so kam Linz besser ins Spiel. Aber trotzdem bleiben die drei Punkte in Lustenau. Aber man sieht wir haben noch Luft nach oben. Mit dem Erfolg wollen wir nun auch auswärts endlich punkten. Davor steht wieder eine Woche Arbeit an."

Nach der Länderspielpause stehen noch zwölf Runden in der SkyGo Ersten Liga an. Die letzten zwei Wochen standen bei der Austria im Zeichen der Regeneration, dennoch wurde auch ein Testspiel gegen den FC Vaduz absolviert. Das letzte Meisterschaftsdrittel will man heute erfolgreich gegen den FC Blau-Weiß Linz starten.

Im Jahr 2018 läuft es zuhause bisher optimal. Aus zwei Heimspielen wurde die maximale Punkteanzahl geholt. Weniger erfolgreich verliefen die Auftritte in der Ferne, dort gab es bisher noch keine Punkte für Grün-Weiß. Daher sind heute drei Punkte umso wichtiger.

Länderspielpause mit Test gegen den FC Vaduz
Vergangenen Freitag fand ein Testspiel gegen den FC Vaduz statt. Das Team aus Liechtenstein spielt in der Schweizer Challenge League und liegt dort aktuell auf dem dritten Rang. Gernot Plassnegger setzte im Test, welcher im Rheinvorland stattfand, den Großteil des Kaders ein, schonte aber einige Spieler. Außerdem wurden einige Kaderspieler dem Amateurteam zur Verfügung gestellt. In einer ausgeglichenen Partie wurde die Austria ordentlich gefordert. Echte Torchancen waren in den ersten 60 Minuten Mangelware, daher war es kaum verwunderlich, dass eine Standardsituation zum Torerfolg führen sollte. Nach einem klaren Elfmeterfoul war es Daniel Sobkova, der die Hausherren per Strafstoß in Führung brachte. In weiterer Folge hätten Christopher Drazan und Marcel Canadi die Führung ausbauen können, doch im Abschluss fehlte die letzte Konsequenz. Auch die Vaduzer blieben gefährlich, doch bei der einzigen Topchance war das Nachwuchs-Torwarttalent Marius Schorpp zur Stelle und parierte den Torschuss souverän.
Für das heutige Spiel hat Trainer Gernot Plassnegger die Qual der Wahl. Alexander Sebald hat sich nach seiner Fingerverletzung fit gemeldet, auch Spieler wie Alexander Joppich und Simon Pirkl sind wieder Optionen. Bei letzterem zwickt zwar das Knie noch etwas, doch als Alternative von der Bank könnte der Tiroler zu einem Einsatz kommen.

Blau-Weiß Linz - ein vermeintlicher Underdog
Die Gäste aus Linz präsentieren sich 2018 schon in guter Form. Mit Siegen gegen Liefering und Kapfenberg sowie einem Unentschieden gegen die SV Ried haben die Oberösterreicher gezeigt, dass sie kein Jausengegner sind. Mit Gabriel Lüchinger, den sie von der SV Ried ausgeliehen haben, verfügen sie über einen gefährlichen Angreifer, der im Frühjahr mit fünf Toren bereits seine Qualitäten bewiesen hat. Im Winter wurden zudem einige Nachwuchstalente und der erfahrene Brasilianer Rodnei (vereinslos, vorher 1860 München) verpflichtet. "Die Linzer haben einen guten Lauf und sind definitiv stabiler als im Herbst. Dennoch wollen wir heute den Ton angeben", analysiert der Steirer die Ausgangslage.

Das heutige Spiel dürfte einiges an Spannung versprechen, denn beide Teams wollen ihre Form bestätigen - wir unsere aufkommende Heimstärke, die Linzer die Frühjahrsform. Kleinigkeiten können heute entscheidend sein, daher gilt es konzentriert und motiviert zu agieren.

Spielbeginn ist um 18.30 Uhr, Stadionöffung um 17.00 Uhr. PLANET PURE verlost ab heute bis zum nächsten Heimspiel unter allen Belegen, die abgegeben werden, ein Mountainbike. Alle Infos hier.

Nach der Länderspielpause stehen noch zwölf Runden in der SkyGo Ersten Liga an. Die letzten zwei Wochen standen bei der Austria im Zeichen der Regeneration, dennoch wurde auch ein Testspiel gegen den FC Vaduz absolviert. Das letzte Meisterschaftsdrittel will man heute erfolgreich gegen den FC Blau-Weiß Linz starten.

Im Jahr 2018 läuft es zuhause bisher optimal. Aus zwei Heimspielen wurde die maximale Punkteanzahl geholt. Weniger erfolgreich verliefen die Auftritte in der Ferne, dort gab es bisher noch keine Punkte für Grün-Weiß. Daher sind heute drei Punkte umso wichtiger.

Länderspielpause mit Test gegen den FC Vaduz
Vergangenen Freitag fand ein Testspiel gegen den FC Vaduz statt. Das Team aus Liechtenstein spielt in der Schweizer Challenge League und liegt dort aktuell auf dem dritten Rang. Gernot Plassnegger setzte im Test, welcher im Rheinvorland stattfand, den Großteil des Kaders ein, schonte aber einige Spieler. Außerdem wurden einige Kaderspieler dem Amateurteam zur Verfügung gestellt. In einer ausgeglichenen Partie wurde die Austria ordentlich gefordert. Echte Torchancen waren in den ersten 60 Minuten Mangelware, daher war es kaum verwunderlich, dass eine Standardsituation zum Torerfolg führen sollte. Nach einem klaren Elfmeterfoul war es Daniel Sobkova, der die Hausherren per Strafstoß in Führung brachte. In weiterer Folge hätten Christopher Drazan und Marcel Canadi die Führung ausbauen können, doch im Abschluss fehlte die letzte Konsequenz. Auch die Vaduzer blieben gefährlich, doch bei der einzigen Topchance war das Nachwuchs-Torwarttalent Marius Schorpp zur Stelle und parierte den Torschuss souverän.
Für das heutige Spiel hat Trainer Gernot Plassnegger die Qual der Wahl. Alexander Sebald hat sich nach seiner Fingerverletzung fit gemeldet, auch Spieler wie Alexander Joppich und Simon Pirkl sind wieder Optionen. Bei letzterem zwickt zwar das Knie noch etwas, doch als Alternative von der Bank könnte der Tiroler zu einem Einsatz kommen.

Blau-Weiß Linz - ein vermeintlicher Underdog
Die Gäste aus Linz präsentieren sich 2018 schon in guter Form. Mit Siegen gegen Liefering und Kapfenberg sowie einem Unentschieden gegen die SV Ried haben die Oberösterreicher gezeigt, dass sie kein Jausengegner sind. Mit Gabriel Lüchinger, den sie von der SV Ried ausgeliehen haben, verfügen sie über einen gefährlichen Angreifer, der im Frühjahr mit fünf Toren bereits seine Qualitäten bewiesen hat. Im Winter wurden zudem einige Nachwuchstalente und der erfahrene Brasilianer Rodnei (vereinslos, vorher 1860 München) verpflichtet. "Die Linzer haben einen guten Lauf und sind definitiv stabiler als im Herbst. Dennoch wollen wir heute den Ton angeben", analysiert der Steirer die Ausgangslage.

Das heutige Spiel dürfte einiges an Spannung versprechen, denn beide Teams wollen ihre Form bestätigen - wir unsere aufkommende Heimstärke, die Linzer die Frühjahrsform. Kleinigkeiten können heute entscheidend sein, daher gilt es konzentriert und motiviert zu agieren.

Spielbeginn ist um 18.30 Uhr, Stadionöffung um 17.00 Uhr. PLANET PURE verlost ab heute bis zum nächsten Heimspiel unter allen Belegen, die abgegeben werden, ein Mountainbike. Alle Infos hier.

Die Lichter gehen nicht aus – Heimspiel findet wie geplant im Planet Pure Stadion statt! Klarheit herrscht seit wenigen Minuten in Sachen Flutlicht: der Antrag auf Erlassung einer einstweiligen Verfügung wurde vom Landesgericht Feldkirch abgewiesen. Im vorliegenden Fall liegt keine wie von der Klägerin behauptete konkrete Gefährdung vor, so die Ausführungen im Beschluss.

Wir freuen uns, heute um 18:30 Uhr möglichst viele Fans zum Heimspiel gegen den FC BW Linz begrüßen zu dürfen!

Am 23. März wurde in einem eintägigen Prozess ein Siegerprojekt für den Architekturwettbewerb zur Erweiterung des Planet Pure Stadions Lustenau gekürt. Es setzte sich das Projekt der Teilnehmergemeinschaft Bernardo Bader Architekten ZT GmbH, Architekt Walter Angonese und gbd ZT GmbH durch. Die prämierten Projekte werden am 4. April, um 19 Uhr, von den Verantwortlichen unter Beisein des Siegerteams präsentiert. Die Bevölkerung ist herzlich eingeladen, sich von den Modellen und Plänen und dem Siegerprojekt ein Bild zu machen.

Zwischen 3. und 13. April 2018 werden alle eingereichten Projekte im Rahmen einer Ausstellung im Foyer des Rathauses Lustenau gezeigt.

In einem eintägigen Verfahren war die fachkundig besetzte Jury gefordert, ein Siegerprojekt für den Architekturwettbewerb zur Erweiterung des Planet Pure Stadion Lustenau zu küren. Es setzte sich das Projekt der Teilnehmergemeinschaft Bernardo Bader Architekten ZT GmbH, Architekt Walter Angonese und gbd ZT GmbH durch. Grundlage für den am 23. März 2018 stattgefundenen Wettbewerb stellt die von einer Arbeitsgruppe aus Vertretern von Politik, Verwaltung, dem Verein SC Austria Lustenau und externen Fachleuten vorbereitete und von der Gemeindevertretung beschlossene Wettbewerbsauslobung dar.    

Wettbewerb als Chance
Seit 1951 ist der SC Austria Lustenau Pächterin des Planet Pure Stadions. Neben kleineren Neuerungen wurde die Sportstätte grundlegend saniert. Später fanden aufgrund der sportlichen Erfolge des SC Austria weitere Adaptierungen, wie der Einbau einer Rasenheizung statt. Mittlerweile entspricht das Planet Pure Stadion in vielen Bereichen nicht mehr den Kriterien einer modernen Sportstätte. Im September 2016 beschloss die Gemeindevertretung den Beginn von Planungen für den Ausbau des Stadions auf Basis des Masterplans von der Architekturwerkstatt dworzak-grabher, der die Möglichkeiten am derzeitigen Standort aufzeigt. „Die bestehenden Infrastrukturprobleme müssen dringend behoben werden. Den Architekturwettbewerb und die Umsetzung des Siegerprojektes sehen wir als große Chance, um eine bessere Situation für die anliegenden Nachbarn und eine optimale Fußballinfrastruktur zu schaffen. Die Nachbarn werden dann selbstverständlich in einem eigenen Termin ausführlich informiert“, so Bürgermeister Kurt Fischer.

Sieger aus 17 eingereichten Projekten
Nach intensiven Beratungen wählte die Jury, bestehend aus der Architektin und Vorsitzenden Hemma Fasch sowie den Architekten Eraldo Consolascio, Helmut Kuess, Johannes Wiesflecker und dem Bauingenieur Carlo Galmarini, die als Fachpreisrichter fungierten, Bürgermeister Kurt Fischer, Sportreferent Bernd Bösch, SC Austria Präsident Hubert Nagel und Gemeindeplaner Bernhard Kathrein als Sachpreisrichter aus 17 eingereichten Projekten ein überzeugendes Siegerprojekt aus. Bürgermeister Kurt Fischer betont, dass dieses Zukunftsprojekt nur mit entsprechender Unterstützung durch das Land Vorarlberg realisierbar ist. Um die Finanzierungsfrage zu klären, wird das Siegerprojekt dem Landeshauptmann präsentiert. Kurt Fischer und auch der Verein hoffen, dass das Projekt möglichst bald verwirklicht werden kann.

Ausstellung und Präsentation
Nach Ostern werden die Verantwortlichen die prämierten Projekte interessierten Bürgerinnen und Bürgern und der Politik präsentieren. Die Projekte werden im Rahmen einer Ausstellung im Foyer des Rathauses Lustenau gezeigt.

Jury

Die 9-köpfige Jury aus Architekten, Politikern und Mitgliedern der Arbeitsgruppe präsentiert das gekürte Siegerprojekt.

Fotos: Marktgemeinde Lustenau

Letzte Woche fand die Gewinnübergabe der 1. Herzenswette bei Planet Pure in Hörbranz statt. Über die Fußballreise nach London mit 2 Übernachtungen für 2 Personen und Tickets für das Spiel Tottenham Hotspurs gegen den FC Watford durfte sich Anneliese Forster freuen. Anneliese ist ein riesen Austria-Fan und im Rahmen der Reise wird sie auch Sebastian Prödl für ein Meet-and-Greet treffen.

Neben der Gewinnübergabe gab es auch noch eine Führung mit Alain Bauwens durch die Räumlichkeiten von Planet Pure.

Die Gewinnübergabe der zweiten Herzenswette erfolgt beim Heimspiel gegen Blau-Weiß Linz am 30. März. Natürlich gibt es auch da wieder eine neue Herzenswette. Details folgen demnächst.

Serie gegen Wattens gerissen

Sonntag, 18 März 2018

Nach sechs Aufeinandertreffen ohne Niederlage für die Austria setzte es in der 24. Runde der SkyGo Ersten Liga die erste Niederlage gegen die WSG Wattens nach deren Wiederaufstieg. Zu Beginn waren wir die aktivere Mannschaft, ließen aber vor dem Tor die nötige Genauigkeit vermissen.

Die Austria begann schwungvoll und setzte die ersten Akzente. Der für Christopher Drazan in die Startelf gerückte Daniel Sobkova. Nach einem langen Ball gewinnt der Routinier das Laufduell gegen seinen Wattener Gegenspieler, doch sein direkter Abschluss landet an der Querlatte. In der weiteren Folge wurden die Tiroler dann stärker und kamen zu ihrem ersten Abschluss. Nach 23 Minuten dann die Führung für die WSG. Nach einem Angriff über rechts, kommt Schnegg frei zum Abschluss und lässt Nicolas Mohr im Tor der Lustenauer keine Chance. Vor der Pause dann noch eine Chance für die Sticker, doch nach einer Flanke von Daniel Sobkova verpassten Ronivaldo und William am langen Pfosten knapp.

In der zweiten Hälfte versuchte das Team von Gernot Plassnegger alles, doch die Tiroler spielten sehr clever und lauerten auf Konter. Nach 65 Minuten dann die Entscheidung als Benjamin Pranter nach einem Ballverlust der Austria auf die Reise geschickt wird und im 1 gegen 1 Nicolas Mohr keine Chance ließ. Insgesamt sollte es an diesem Abend für die Austria nicht mehr für ein Tor reichen. Die Wattener agierten souverän und gewannen verdient mit 2:0.

Die Austria bleibt damit auswärts 2018 noch ohne Punkt. Gernot Plassnegger brachte es im Interview nach dem Spiel auf den Punkt: "Heute haben wir nicht unsere beste Leistung abgerufen. Wir haben zwar gut begonnen, doch dann etwas den Faden verloren. Jetzt gilt es das Spiel zu analysieren und im Training daran zu arbeiten. Dann werden unsere Leistungen sicherlich auch konstanter".

Zeit zum Arbeiten ist jetzt genug, denn jetzt folgt eine Länderspielpause. Wieter geht es am 30. März zuhause gegen den FC Blau-Weiß Linz.

Heute startet der Radius Fahrradwettbewerb von Radfreundlich Vorarlberg. Beim Wettbewerb geht es darum, möglichst viele Kilometer auf dem Rad zusammeln. Den fleißigsten Sammlern winken tolle Preise und natürlich tun alle Teilnehmer etwas für ihre Gesundheit. Erstmalig wird sich auch die Austria an dieser Aktion beteiligen und es ist ab sofort möglich für die Austria Kilometer zu „erradeln“. Egal ob Fan, Spieler oder Funktionär; egal ob zur Arbeit oder in der Freizeit: jeder Kilometer zählt!

Um aktiv mitmachen zu können, muss man sich zunächst auf der Homepage des Fahrradtwettbewerbs registrieren: https://www.fahrradwettbewerb.at/signUp.php, danach kann man mit dem Rad fahren loslegen. Die gefahrenen Kilometer können direkt im Internet, über die Radius App oder im Fahrtenbuch eingetragen werden! Das kan man täglich, monatlich oder am Ende des Wettbewerbs machen.

Wenn man sich dem Austria-Team anschließen möchte, kann man dies online im Profil eintragen. Dazu auf der Webseite, wenn man eingeloggt ist unter "Profil vervollständigen" den Verein eintragen und schon radelt man für Grün-Weiß! Gleichzeitig empfehlen wir, sich unter "Meine Wohngemeinde" zu registrieren. So hat man die doppelte Chance, zu gewinnen!  

Als Sportverein liegt uns die sportliche Bewegung am Herzen, darüber hinaus wollen wir die umweltfreundliche Anfahrt ins Planet-Pure Stadion fördern. Deshalb wird es zu einem späteren Zeitpunkt für alle, die mit dem Rad ins Stadion kommen, auch eine Überraschung geben. Aber es gibt auch noch andere Gründe teilzunehmen:

  • Radeln macht fit und glücklich
  • Jeden Tag ein Erfolgserlebnis
  • Persönliches Ziele
  • Gewinnspiele und tolle Preise
  • Ganz Vorarlberg radelt

Was spricht sonst eigentlich noch fürs Radfahren?

  • Weniger Verkehr - 50% aller PKW-Fahrten sind kürzer als 3 km, dies betrifft vielfach die Wege zum Training, zur Musikstunde,...
  • Geringerer Parkplatzdruck
  • Förderung der Gesundheit
  • und Verbesserung der Kondition
  • Schutz von Klima und Umwelt

Weitere Informationen findet ihr auf www.fahrradwettbewerb.at oder bei uns im Austria-Büro. Wir freuen uns über viele sportliche Austrianer!

Grün-Weißes Duell in Wattens

Freitag, 16 März 2018

Nachdem man schon beim ersten Auswärtsspiel 2018 ins schöne Tirol reisen durfte, findet auch das zweite Duell "in der Ferne" im Nachbarbundesland statt. Um 18:30 Uhr gastiert das Team von Gernot Plassnegger bei der WSG Wattens. Die Tiroler könnte man als Lieblingsgegner der Austria bezeichnen, wurde doch keines der letzten sechs Duelle verloren. Dennoch warnt Trainer Plassnegger vor den Wattener.

Die Bilanz mit vier Siegen und zwei Unentschieden aus den letzten sechs Duellen spricht zwar ganz klar für die Sticker, doch die Tiroler Kristallbuam, wie sie sich selber auch bezeichnen, sind immer ein unangenehmer Gegner. Speziell die letzten Duelle waren immer auf Augenhöhe und echte Kampfspiele. Vor allem beim letzten Duell im Oktober 2017 zeigte die WSG Wattens, dass sie kein Jausengegner sind. Es benötigte zwei sensationelle Freistoßtore von "The Hammer" Daniel Sobkova, um die drei Punkte zu sichern.
Die Austria möchte heute natürlich ihre Leistung, speziell aus der zweiten Hälfte gegen den KSV, bestätigen. Gernot Plassnegger wird aber einige Veränderung an der Startelf vornehmen, da sich Spieler wie Christopher Drazan krank gemeldet haben und andere an kleineren Verletzungen laborieren. Es dürfte zu erwarten sein, dass zuvor angesprochener Daniel Sobkova erstmals in die Startelf rückt, ob als linker Verteidiger oder doch eine Reihe weiter vorne wird sich noch zeigen. Verletzungsbedingt muss weiterhin auf Alexander Sebald und Alexander Joppich verzichtet werden, auch Simon Pirkl ist fraglich. Dafür könnte Marco Krainz zurückkehren und Darijo Grujcic sein Profi-Debüt feiern. Die Optionen für den steirischen Trainer sind vielfältig und vorab wollte er sich nicht festlegen.

Wattens mit strafem Programm
Die Tiroler mussten lange auf ihren ersten Einsatz im Frühjahr 2018 warten. Wetterbedingte Absagen verhinderten eine geregelten Start und führte dazu, dass die Tiroler heute ihr drittes Heimspiel innerhalb von einer Woche spielen müssen. Dies könnte doch ein kleiner Vorteil für die Austria sein, die eine Woche Pause hatten. Ihr letztes Spiel gewannen die Wattener ebenfalls gegen den SV Kapfenberg mit 3:2. Die Motivation dürfte also bei den Tirolern kein Problem darstellen. Die Gastgeber, die ebenfalls in Grün-Weiß agieren, müssen wohl eher ihre Disziplin in den Griff bekommen. Mit 51 gelben Karten und drei Mal Gelb-Rot haben die Tiroler den Negativwert der Liga. Gegen die Austria sind mit Dino Kavcec und Oumar Toure gleich zwei Spieler gesperrt. "Wattens agiert sehr kompakt und scheut die Zweikämpfe nicht, wir müssen mit Laufbereitschaft, Aggressivität und Disziplin dagegenhalten", lautet die Vorgabe von Trainer Gernot Plassnegger. Er stellt außerdem klar, dass die Wattener bisher im Verlauf der Meisterschaft eher unter Wert geschlagen wurde und man aufpassen müsse. "Es wird sicherlich kein Spaziergang, wir müssen konzentriert die Chancen nützen, die sich uns bieten. Wenn es wieder Standardsituationen sind, habe ich nichts dagegen", so Plassnegger abschließend.

Fakten zum Spiel

  • Der SC Austria Lustenau ist seit 6 Duellen in der Sky Go Ersten Liga gegen die WSG Swarovski Wattens ungeschlagen – erstmals so lange.
  • Der SC Austria Lustenau traf seit dem Wiederaufstieg der WSG Swarovski Wattens in allen 6 Duellen gegen die Tiroler stets doppelt oder häufiger – insgesamt 16-mal.
  • Der SC Austria Lustenau feierte beide Siege im Frühjahr dieser Saison der Sky Go Ersten Liga trotz 0:1-Rückstand. Insgesamt gewannen die Vorarlberger 3-mal nach 0:1-Rückstand – nur der FC Wacker Innsbruck (4-mal) häufiger.
  • Der SC Austria Lustenau traf 7-mal nach Freistoßsituationen – am häufigsten in dieser Saison der Sky Go Ersten Liga. Alle 4 Treffer in dieser Saison gegen die WSG Swarovski Wattens erzielte Lustenau nach Freistoßsituationen.
  • Die WSG Swarovski Wattens traf in 6 Spielen in Folge – erstmals seit April 2017 und nie länger in diesem Jahrtausend in der Sky Go Ersten Liga.

Der Sportclub Ausria Lustenau hat heute fristgericht die Unterlagen zur Lizenzierung für die kommende Saison eingereicht. Dabei wurden Unterlagen sowohl für die neue zweite Liga als auch für die Bundesliga eingereicht. Als Cheftrainer wurde dabei Gernot Plassnegger angeführt, da Hubert Nagel von Seiten der Bundesliga die Bestätigung erhalten hat, dass Gernot Plassnegger in den UEFA-Pro-Lizenz Kurs aufgenommen wird.

Anfang April gibt es von Seiten der Bundesliga eine Rückmeldung zu den Unterlagen, bis Mitte April haben die Vereine dann Zeit im Fall fehlender Unterlagen diese nachzureichen. End eApril werden dann die Entscheide der Bundesliga veröffentlicht.

Die kleine Heimserie hält. Auch das zweite Heimspiel im Frühjahr gewinnt die Austria. Lange sah es nicht nach einem erfolgreichen Abend für die Grün-Weißen aus, doch eine deutliche Leistungssteigerung nach 60 Minuten brachte die Wende.

Die Partie gehörte zu Beginn an ganz klar den Gästen aus der Steiermark. Die Kapfenberger stellten die Räume ideal zu und versuchten mittels langer Bälle selbst in die Nähe des Austria-Strafraums zu kommen. Die Austria tat sich sichtlich schwer, die Falken, die ihr erstes Spiel im Frühjahr machten, waren deutlich bissiger. So waren es dann nach knapp 20 Minuten die Gäste, die jubelten. Manuel Haas hatte einen Ballverlust der Austria-Defensive eiskalt genützt und Torhüter Nicolas Mohr mit einem satten Schuss eiskalt erwischt. Die Austria bäumte sich dann gegen den Rückstand, doch die Kapfenberger blieben weiterhin am Drücker. Die Angriffsversuche der Austria wurden öfters im Ansatz schon zunichte gemacht oder durch einen Abseitspfiff unterbunden. Kurz vor der Pause hätte dann Lucas Barbosa ausgleichen können, doch sein Schuss aus der Drehung streifte nur knapp am Tor vorbei (42').

In Hälfte zwei zunächst ein ähnliches Bild wie vor dem Seitenwechsel, doch die erste richtige Chancen war dann auf der Seite der Hausherren und die hatte es gleich in sich. In der 55. Minute gelang Lucas Barbosa der erlösende Ausgleich. Der Brasilianer wurde ideal von Christopher Drazan bedient und der Stürmer musste nur noch trocken einschieben. Doch die Kapfenberger hätten beinahe im Gegenzug geantwortet, doch Lucas Rangel setzte den Ball aus kürzester Distanz über das Tor. Ab der 60 Minute kippte dann das Spiel immer mehr zugunsten der Hausherren. Erstmals klopfte das Team von Gernot Plassnegger in der 70. Minute an. Der Ball war schon im Tor der Gäste, doch das Schiedsrichtertrio um Oliver Drachta entschied wohl zurecht auf Abseits. Aber keine fünf Minuten später bejubelten die 1.900 Zuschauer den Führungstreffer der Austria. Der kurz zuvor eingewechselte Daniel Sobkova erzielte den Führungstreffer nach idealer Vorarbeit von Christopher Drazan. Mit der Führung im Rücken trat die Austria noch selbstbewusster auf, die Kapfenberger öffneten sich etwas und das gab Räume frei. Der erste Konter über Lucas und Ronivaldo konnte noch Gartler entschärft werden, aber der nächste kaum zwei Minuten später brachte die Entscheidung. Wieder ging es über die linke Seite mit Christopher Drazan. Dessen Hereingabe musste Ronivaldo dann nur noch über die LInie drücken (87'). Sowohl die Gäste (91') als auch die Grün-Weißen mit Christopher Drazan (93') hatten noch Chancen, doch es blieb beim verdienten 3:1.

Eine starke zweite Hälfte sichert der Austria drei Punkte, dennoch muss man die erste Halbzeit genauestens analysieren, da dort doch einiges schief lief. Weiter geht es für die Austria am kommenden Freitag in Wattens.

Während unsere Austria bereits das dritte Spiel im Frühjahr bestreitet, haben andere Teams der Liga im Frühjahr noch gar kein Spiel absolviert. Zu diesen Mannschaften zählt auch der heutige Gegner, der Kapfenberger SV. Nach dem Heimerfolg gegen Wiener Neustadt und der knappen Auswärtsniederlage bei Wacker Innsbruck will man heute wieder zurück in die Erfolgsspur.

Das Duell zwischen den Falken und den Stickern gilt als die Mutter aller Erste-Liga-Duelle. Kein Spiel gab es seit 1974/75 öfters als dieses Aufeinandertreffen. Die Bilanz spricht leicht für unsere Grün-Weißen.Nach dem Auftakterfolg war die Freude im Lager der Grün-Weißen groß. Man konnte die ersten Ergebnisse der Vorbereitung deutlich erkennen. Das Team war noch enger zusammengewachsen, was auch die lange Ansprache des Trainers Gernot Plassnegger kurz nach Abpfiff Arm in Arm verdeutlichte. Dennoch war es nur ein erster Schritt auf einem langen Weg.

Kämpferische Leistung in Innsbruck nicht belohnt.
Dass auf dem Weg auch einige große Brocken auf die Mannschaft rund um Kapitän Marko Krainz warten, zeigte bereits das erste Auswärtsspiel im Frühjahr. Mit dem FC Wacker Innsbruck traf man auf einen weiteren Aufstiegskandidaten, der sich am Ende knapp mit 1:2 durchsetzen konnte. Das Spiel selbst begann für die Austria aber sehr erfreulich, führten die Grün-Weißen doch bereits nach acht Minuten verdient mit 1:0. Nach Vorarbeit von Nicolai Bösch und Lucas Barbosa durfte sich unsere Nummer 9, Ronivaldo, über seinen zehnten Saisontreffer freuen. Gernot Plassnegger überraschte die Tiroler mit ihrer eigenen Strategie: Defensiv stand man sehr kompakt und agierte mit schnellem Umschaltspiel. Am Ende entschieden zwei Standardsituationen das Spiel für die Tiroler. Daran änderte leider auch die Tatsache, dass Nicolas Mohr einen Elfmeter hielt, nichts. "Solche Situationen gibt es immer wieder", erklärt Gernot Plassnegger. "Wir müssen jetzt daraus lernen und an den richtigen Rädchen drehen".

Kapfenberger Falken brennen auf erstes Pflichtspiel
Der Winter hat Österreich bis zuletzt noch fest im Griff und daher konnten bisher von zehn geplanten Spielen in der SkyGo Ersten Liga nur fünf ordnungsgemäß durchgeführt werden. Zwei Teams konnten dabei noch gar kein Spiel absolvieren und eines davon sind die Steirer aus Kapfenberg. Deshalb ist es kaum verwunderlich, dass die Kapfenberger endlich Fußball spielen wollen. Die Steirer hielten sich mit Testspielen gegen Amateur-Teams fit. Ob die längere Pause ein Vorteil oder Nachteil ist, wird sich heute zeigen. "Wir wollen uns auf unser Spiel konzentrieren und dem Gegner keinen Raum lassen. Wichtig wird es außerdem sein, Eigenfehler zu vermeiden und nicht überhastet zu agieren", so der Trainer. Er und seine Mannschaft haben sich sicherlich diese Woche einige Gedanken zum Gegner gemacht, auch wenn man dessen Frühjahrsform nicht wirklich einschätzen kann. Verzichten muss das Trainerteam Plassnegger-Rebernegg auf Alexander Sebald, der an einer Fingerverletzung laboriert. Wieder mit an Board ist Jodel Dossou und auch Simon Pirkl darf sich Hoffnungen auf einen Einsatz machen. Gernot Plassnegger hat schon in Innsbruck bewiesen, dass er gerne jungen Spielern die Möglichkeit gibt, deshalb darf man gespannt sein wem er heute das Vertrauen schenkt. Spannung ist auf alle Fälle garantiert, das zeigt auch die lange Historie des Duells. Immer wieder gab es knappe Duelle - die Austria siegte dabei 17 Mal, 14 Mal trennte man sich unentschieden und gleich vielmal ging man als Verlier vom Platz. Speziell aber die akutelle Erfolgsbilanz der Steirer in Lustenau zeigt, dass die Falken gefährlich sind. Die letzten fünf Partien konnte die Austria nicht gewinnen, somit höchste Zeit, dass sich das wieder ändert.

Nach der knappen Auswärtsniederlage will man heute einen weiteren Schritt in der Entwicklung machen. Die Fehler sind analysiert und abgehakt, die Lust auf Fußball ist ungebrochen. Unsere Offensive rund um Ronivaldo und Lucas Barbosa hat bereits letzte Woche bewiesen, dass sie hungrig ist und die nötigen Tore für die Austria erzielen wollen. Kann man in der Defensive Fehler vermeiden wie im ersten Heimspiel, dann kann die kleine Heimserie vielleicht fortgesetzt werden.

Anpffi ist um 18.30 Uhr. Sky übertragt die Partie in Konferenz. Schiedsrichter ist Oliver Drachta.

Fakten zum Spiel

  • Der SC Austria Lustenau und die KSV 1919 duellieren sich zum 45. Mal in der Sky Go Ersten Liga. Kein anderes Duell in der zweithöchsten Spielklasse fand 45-mal seit 1974/75 statt.
  • Die KSV 1919 ist seit der Saison 2012/13 durchgehend in der Sky Go Ersten Liga. Das wird nur vom SC Austria Lustenau übertroffen, der seit dem Abstieg aus der Tipico Bundesliga im Jahr 2000 durchgehend in der Sky Go Ersten Liga spielt.
  • Die KSV 1919 ist seit 5 Duellen im Planet Pure Stadion gegen den SC Austria Lustenau ungeschlagen (3 Siege, 2 Remis) – erstmals in der Sky Go Ersten Liga.
  • Die KSV 1919 erzielte 11 Tore per Kopf – Höchstwert in dieser Saison der Sky Go Ersten Liga. Kapfenberg erzielte beide Saisontore gegen den SC Austria Lustenau per Kopf.
  • KSV-Stürmer Lucas Rangel Nunes Goncalves erzielte in dieser Saison der Sky Go Ersten Liga 4 Kopfballtore – so viele wie sonst nur Ronivaldo Bernardo Sales vom SC Austria Lustenau.

In einem spannenden West-Derby setzte sich der FC Wacker Innsbruck knapp mit 2:1 durch. Trotz früher Führung der Austrianer blieben am Ende die Hausherren siegreich. Nichtsdestotrotz zeigte die Austria eine ansprechende Leistung und verlangten den Innsbruckern alles ab.

Frühe Führung dank Ronivaldo
Gernot Plassenegger überraschte mit seiner Anfangsformation, denn im Vergleich zum Sieg gegen den SC Wiener Neustadt veränderte er die Startelf auf vier Positionen. Gewollt waren eigentlich nur drei, doch beim Aufwärmen verletzte sich Alexander Sebald an der Hand, sodass Nicolas Mohr zwischen den Pfosten startete. Die Austria begann sehr defensiv und agierte mit einem schnellen Umschaltspiel - sozusagen wurde die übliche Taktik der Tiroler kopiert. Die Innsbrucker hatten damit nicht gerechnet und schon in der achten Minute war der erste lange Ball in die Spitze erfolgreich. Nicolai Bösch bediente dabei zunächst Lucas Barbosa, der dann ideal auf den völlig freistehenden Ronivaldo quer legte. Diese Möglichkeit ließ sich der Brasilianer natürlich nicht nehmen und netzte eiskalt ein. In einer generell eher hart geführten Parite benötigten die Tiroler eine Weile ehe bei ihnen etwas zusammenlief. Erst nach gut 35 Minuten wurden sie wieder besser. In der 40. dann das erste Mal ein schneller Konter der Innsbrucker über Dedic. Dorn agierte in der Situation zu überhastet und foulte den Tiroler Stürmer klar im Strafraum. Der gefoulte trat selbst an, doch Nicolas Mohr parierte den Strafstoß souverän. Somit rettete die Austria die Führung in die Pause.

Innsbrucker Auswechslungen drehen Partie
Karl Daxbacher reagierte zur Pause und tauschte seine komplette linke Mannschaftsseite aus. Dies sollte sich positiv auf das Spiel auswirken. Der FC Wacker agierte jetzt mit frühem Pressing und setzte die Austria damit immer wieder unter Druck. In der 48. Minute dann ein hart geschossener Freisto von Roman Kerschbaum, den Nicolas Mohr zur Ecke abwehren konnte. Die anschließende Ecke nützten die Tiroler dann aber und erzielten den Ausgleich. Zlatko Dedic reagierte am langen Pfosten ideal, nachdem zuvor Matthias Maak den Ball dorthin verlängert hatte. Mit dem Tor kippte die Ruhe in der Austria-Elf und die Tiroler wurden zunehmend stärker. Wieder war es dann eine Ecke, die die Partie völlig auf den Kopf stellte. Dieses Mal von der anderen Seite getreten, konnte wieder Zlatko Dedic mit etwas Glück den verlängerten Ball von Christoph Freitag über die Linie drücken. Grün-Weiß setzte danach alles daran doch noch einmal auszugleichen, doch gute Möglichkeiten von Lucas Barbosa (62., 78. und 87.) und Ronivaldo (91., Pfosten) konnten nicht genützt werden. So bleiben drei Punkte beim FC Wacker Innsbruck, die damit vorübergehend neuer Tabellenführer sind und gleichzeitig ihre beeindruckende Heimbilanz in dieser Saison ausbauen konnten.

Das Team von Gernot Plassenegger hat jetzt eine Woche Zeit das Spiel zu analysieren, denn am 9. März empfängt man dann zuhause den Kapfenberger SV.

Nach dem ersten Heimspiel im Frühjahr wartet heute der erste Auftritt in der Ferne auf das Team von Gernot Plassnegger. Die Reise dauert dieses Mal nicht sonderlich lange, denn es geht ins benachbarte Tirol zum FC Wacker Innsbruck. Im Gepäck haben die Austrianer neben viel Selbstvertrauen dank des 2:1 Sieges gegen den SC Wiener Neustadt auch eine kleine Kampfansage an die Innsbrucker. Denn nach zwei Niederlagen in den ersten beiden Saisonduellen soll es jetzt anders laufen.

Optimaler Start
Die Tiroler sind ebenfalls mit einem Auftaktsieg ins Frühjahr gestartet. 2:0 hieß es am Ende für die Mannschaft von Karl Daxbacher. Die Innsbrucker überzeugten dabei erneut mit ihrem schnellen Umschaltspiel, dennoch hätte die Partie auch einen anderen Ausgang nehmen können, wurden doch einige strittige Entscheidungen (Elfmeter für Hartberg nicht gegeben, Tätlichkeit von Albert Vallci nur mit Gelb geahndet) zu gunsten des FC Wackers gefällt. Nichtsdestotrotz gelten die Tiroler als klarer Aufstiegskandidat und den Sieg im ersten Spiel wollen sie nun auch gegen unsere Austria bestätigen. Das kann aber gleichzeitig auch hinderlich sein, denn der Erfolgsdruck ist bei Wacker deutlich höher als bei der Austria.

Bollwerk Tivoli
In dieser Saison konnte Wacker vor allem zuhause überzeugen - kein einziges Heimspiel wurde in dieser Saison bisher verloren, achtmal ging man als Sieger vom Platz, viermal mit einem Unentschieden. Die Serie hätte in der Hinrunde beinahe die Austria frühzeitig gestoppt. Man lag 2:0 voran, ehe man durch Eigenfehler noch mit 2:3 den kürzen zog. Damals war aber noch nicht Gernot Plassnegger an der Linie und somit auch nicht die jetztige grün-weiße Mannschaft. "Wir wissen welche Qualitäten der FC Wacker Innsbruck hat. Wir müssen konzentriert und diszipliniert auftreten", analysiert Plassenegger die Situation. "Fehler passieren, aber jeder muss bereit sein, zusätzliche Meter zu machen, um Fehler auszumerzen". Die Offensive mit Ronivaldo, Christopher Drazan, Daniel Sobkova, Paulo Victor und Sandro Djuric ist bei der Austria das Prunkstück, beim FC Wacker ist es eher die Defensive. Aber auch im Angriff mit Zlatko Dedic, Danielle Gabriele und Neuzugang Illyes Chaibi vom AS Monaco müssen sich die Innsbrucker nicht verstecken. Der West-Kracher verspricht auf alle Fälle viel Spannung.
Bei der Austria sind alle Spieler fit, dennoch werden mit Simon Pirkl (Gentlemen's Agreement mit Wacker Innsbruck), Jodel Dossou (Todesfall in der Familie) und William (Trainingsrückstand) drei Spieler nicht im Kader stehen können. Beim FC Wacker Innsbruck dürften alle Spieler fit sein, nur Albert Vallci war unter der Woche etwas kränklich, ob es für einen Einsatz reicht, wird man abends sehen.

Nachdem man letzte Woche schon den damaligen Zweitplatzierten besiegt hatte, möchte man dieses Kunstück auch heute wiederholen. Gernot Plassenegger und sein Team werden sich auf alle Fälle nicht verstecken: "Wir fahren nicht ans Tivoli, um dort die Punkte abzuliefern und wieder nach Hause zu fahren. Wir werden die Innsbrucker so gut wie möglich fordern". Potential für Überraschungen hat das Team allemal.

Sky überträgt die Partie aufgrund von Spielabsagen in voller Länge ab 18.15 Uhr.

Fakten zum Spiel

  • In Spielen zwischen dem FC Wacker Innsbruck und dem SC Austria Lustenau in der Sky Go Ersten Liga im Tivoli Stadion Tirol wurden noch nie die Punkte geteilt – 7 Siege FC Wacker Innsbruck, 4 Siege SC Austria Lustenau.
  • Der FC Wacker Innsbruck gewann die letzten beiden Duelle in der Sky Go Ersten Liga gegen den SC Austria Lustenau. 3 Siege in Folge gelangen in diesem Duell noch keinem Team.
  • Der FC Wacker Innsbruck ist in Heimspielen dieser Saison der Sky Go Ersten Liga ungeschlagen (6 Siege, 4 Remis) – als einziges Team.
  • Der FC Wacker Innsbruck kassierte in den ersten 21 Spielen dieser Saison der Sky Go Ersten Liga 18 Gegentore – Bestwert. Das gelang zuletzt 2014/15 dem LASK, auch damals hieß der Trainer Karl Daxbacher.
  • Der FC Wacker Innsbruck blieb in 10 Spielen dieser Saison der Sky Go Ersten Liga ohne Gegentor – so häufig wie kein anderes Team. 2016/17 blieben die Tiroler insgesamt nur 5-mal ohne Gegentor.

Die Austria kann es doch noch. Zum Auftakt des Frühjahrs gewinnt das Team von Gernot Plassnegger mehr als verdient mit 2:1 gegen den SC Wiener Neustadt. Ein Elfmeter-Tor in der Nachspielzeit sichert drei wichtige Punkte für Verein und Mannschaft.

Die Marschroute war klar. Man wollte zuhause wieder für tolle Spiele sorgen und eine eigene Heimstärke aufbauen. Die Austria nahm sich diesen Vorsatz sehr zu Herzen und begann sehr schwungvoll die Partie. Die Neustädter wurden in ihre Hälfte gedrängt. Bereits nach vier Minuten hätten die Austria-Anhänger gerne gejubelt, doch Jodel Dossou brachte freistehend leider den Ball nicht im Tor unter, sondern setzte ihn vorbei (4'). Auch die nächsten Minuten gehörten der Austria, wobei Paulo Victor in der 22. Minute die nächste gute Möglichkeit nicht nutzen konnte. Das rächte sich nur eine Minute später, als Stefel nach einem tiefen Pass alleine vor Sebald auftauchte. Zunächst konnte die Nummer 1 der Austria den Ball parieren, doch den Abpraller brachte Stefel dann doch noch ins Tor. Der Gegentreffer war Gift für das Austria-Spiel und die Mannschaft sollte sich bis zur Pause nicht mehr erholen. Sehr ruppig agierten die Neustädter. Zuerst Rusek mit einer klaren Tätlichkeit gegenüber Ronivaldo (43'), nur 45 Sekunden später Fabian Miesenböck mit einer unschönen Aktion (44').

Nach der Pause zeigte die Austria das gleiche Engagement wie in Hälfte 1. Dies wurde noch zusätzlich dadurch unterstützt, dass Wiener Neustadt nun noch defensiver agierte. Nach 55. Minuten testete dann Sandro Djuric mit einem schönen Freistoß Domenik Schierl. Doch der Gästekeeper war auf dem Posten. Nach 66 Minuten wechselte Gernot Plassenegger Daniel Sobkova ein und das sollte sich gleich bezahlt machen. Die gerade auszuführende Ecke übernahm der Flügelspieler und servierte sie perfekt auf Ronivaldos Kopf - der mehr als verdiente und stark umjubelte Ausgleichstreffer (66). In der Folge blieb die Austria am Drücker, der SC Wiener Neustadt wollte oder konnte nichts entgegensetzen. Die Schlussoffensive gehörte der Austria, die erst in der Nachspielzeit belohnt werden sollte. Nach einer schönen Flanke von Christopher Drazan wurde Ronivaldo klar von Alexander Gründler niedergerissen. Den fälligen Elfmeter verwandelte der Brasilianer eiskalt ins rechte Eck und ließ die Fans jubeln. Kurz darauf war Schluss.

Ein mehr als verdienter Sieg, der der Mannschaft hoffentlich viel Aufschwung für die kommenden Aufgaben gibt. Am nächsten Freitag trifft man auswärts in Innsbruck im West-Kracher auf den FC Wacker. Spielbeginn ist um 18.30 Uhr.

84 Tage mussten wir auf Fußball im Reichshofstadion - jetzt neu im Planet-Pure-Stadion - verzichten. Heute endet die fußballfreie Zeit und es wird wieder um das runde Leder gekämpft. Gleich zum Auftakt empfängt der SC Austria Lustenau den Aufstiegskandidaten SC Wiener Neustadt. Nachdem das Jahr 2017 nicht ideal für Grün-Weiß verlaufen ist, soll mit dem heutigen Spiel ein erfolgreiches Jahr 2018 beginnen.

Zwischen Dezember und Februar hat sich bei der Austria sowohl im sportlichen Bereich als auch im Management einiges getan. Mit Aydin Akdeniz gibt es einen neuen Sportmanager, mit Markus Rebernegg wurde ein neuer Athlethiktrainer verpflichtet und nach dem Abgang von Michael Kopf, ist Gernot Plassenegger wieder an vorderster Spitze des Trainerteams. Zusätzlich hat mit 1. Februar 2018 die Zusammenarbeit mit Hauptsponsor Planet Pure begonnen. Das nachhaltige Unternehmen aus Hörbranz ist bereits aktiv in die Vereinsarbeit eingebunden und bringt viele neue Ideen mit. Doch alleine ein gut aufgestellter Verwaltungsapparat gewinnt keine Meisterschaft und sichert keinen Aufstieg in die Bundesliga. Deshalb wurde im Winter hart gearbeitet, denn auch wenn der Aufstieg bereits abgehakt ist, die Saison dauert noch 16 Runden und da möchte der Trainer ordentliche Leistungen sehen.

Intensive Vorbereitung
Die mehr als zwei Monate Pause hat das Trainerteam rund um Gernot Plassenegger intensiv genutzt, um die Philosophie des Steirers noch stärker den Spielern zu vermitteln. Mit Simon Pirkl und Dario Grujcic sind auch zwei neue Spieler an Board. Zusätzlichen wurde Nachwuchsspieler Dragan Marceta an den Profikader herangeführt und Nicolas Bösch konnte nach Beendigung seines Zivildienstes wieder voll ins Training einsteigen. Bei täglich zwei Trainingseinheiten bestritten die Grün-Weißen insgesamt sechs Testspiele. Neben Tests gegen den FC Höchst oder den FC Hard gab es auch Aufeinandertreffen mit Mannschaften aus Deutschland wie dem 1. FC Heidenheim oder den Löwen von 1860 München. "Für uns waren die Ergebnisse in der Vorbereitung Nebensache, mir war es wichtig, dass wir unsere Fitness verbessern und uns im spielerischen Bereich weiterentwickeln", so Trainer Plassnegger. Ein weiterer positiver Aspekt der Winterpause sind die Rückkehrer Sandro Djuric und Paulo Victor, die ihre Verletzungen endlich auskuriert haben. “Wir hatten wirklich Glück, dass alle Vollgas geben konnten. Natürlich gab es kleinere Blessuren, aber die gehören dazu”, erklärt der Trainer. Deshalb hat der Steirer im heutigen Spiel auch die Qual der Wahl. Einzig Simon Pirkl dürfte heute noch keine Option sein, da er noch Trainingsrückstand hat. Bei Daniel Tiefenbach (Einsatz mit dem Nationalteam), Marcel Canadi (Bundesheer) und William (Vaterfreuden) ist ein Einsatz von Beginn an eher unwahrscheinlich, da die drei zuletzt doch einige Einheiten aufgrund nachvollziehbaren Gründen auslassen mussten. Dennoch eröffnen sich Trainer Plassnegger neue Möglichkeiten und das Team wird schwieriger auszurechnen.

Standortbestimmung gegen Aufstiegskandidat SC Wiener Neustadt
Heute gastiert der Sportclub aus Wiener Neustadt im Planet-Pure-Stadion. Die Niederösterreicher haben eine starke erste Saisonhälfte gespielt und stehen punktgleich mit dem SV Ried an der Tabellenspitze. Sie gelten als klarer Aufstiegskandidat und somit heute auch als Favorit der Partie. Mit Roman Kienast hat man einen erfahrenen Stürmer verpflichtet, der gemeinsam mit Hamdi Salihi (aktuell noch verletzt) für Tore sorgen soll. Die Spielweise der Neustädter hat im Herbst viele Mannschaften vor eine unlösbare Aufgabe gestellt. Kontrollierter Spielaufbau und viel Passspiel sind eher Mangelware. Unter Roman Mählich geht es schnell nach vorne, wo in der Hinrunde immer wieder Hamid Salihi gefunden wurde. Da der Stürmer ausfällt, setzen die Niederösterreicher wahrscheinlich auf Roman Kienast und seine Torriecher-Qualitäten.

Unsere Austria kann heute beweisen, dass die Vorbereitung einen Fortschritt gebracht hat und dass man heiß auf Siege ist, auch wenn die Tabellensituation keine allzu großen Hoffnungen wecken kann und darf. “Wir haben in der Hinrunde vor allem zuhause nicht unsere Leistungen abgerufen. Das möchten wir jetzt ändern. Die Heimspiele müssen wieder unsere Stärke werden”, gibt Gernot Plassnegger die Marschrichtung vor. Generell sieht der Coach die kommenden 16 Runden als eine Art erweiterte Vorbereitungen für den Sommer und was danach kommt. Den Spielern ist bewusst, dass sie sich ab sofort für zukünftige Aufgaben empfehlen können. Heute Abend wird man sehen, ob die Vorbereitung Früchte trägt. Gernot Plassnegger ist sich bewusst, dass es gegen Wiener Neustadt schwer werden würde, dennoch gibt es eine klare Ansage in Richtung Gegner: “Wir wissen, dass sie Qualitäten haben, aber die haben wir auch. Es ist ein Heimspiel und wir werden alles tun, um die Punkte in Lustenau zu behalten”.

Spielbeginn ist um 18.30 Uhr, Stadionöffnung wie immer bei dieser Anstoßzeit um 17.00 Uhr

Fakten zum Spiel

  • Der SC Austria Lustenau traf in den letzten 10 Duellen in der Sky Go Ersten Liga gegen den SC Wiener Neustadt immer (18 Tore in diesen 10 Spielen).
  • Der SC Austria Lustenau gewann im Reichshofstadion gegen den SC Wiener Neustadt nur, wenn die Vorarlberger ohne Gegentor geblieben sind (3 Siege in 7 Heimspielen).
  • Wenn der SC Wiener Neustadt in der Sky Go Ersten Liga im Reichshofstadion gegen den SC Austria Lustenau traf, dann punkteten die Niederösterreicher auch (3 Siege, ein Remis).
  • Der SC Wiener Neustadt erzielte 58% der Treffer in der 1. Hälfte – der höchste Anteil in dieser Saison der Sky Go Ersten Liga.
  • Der SC Austria Lustenau traf 7-mal nach Freistoßsituationen – so häufig wie kein anderes Team in dieser Saison der Sky Go Ersten Liga.

Herzenswette
Beim Spiel gegen den SC Wiener Neustadt startet auch die Herzenswette mit Planet Pure. Der Hauptsponsor fordert dabei gleich die Fans zu einer Wette heraus:

Werden am am heutigen Spieltag mehr als 500 Kassabelege, auf denen Planet Pure Produkte gekauft wurden, abgegeben, dann stellt Planet Pure einen kostenlosen Fanbus für 50 Fans zum Auswärtsspiel beim FC Wacker Innsbruck am 02. März 2018 zur Verfügung.*

Das ist aber noch nicht alles. Alle abgegebenen Belege nehmen an der Verlosung einer Fußballreise nach London (inkl. Anreise, Übernachtung und Karten für das Spiel Tottenham Hotspurs vs. FC Watford, Termin 28. April 2018) teil.**

Wie kann man mitmachen?

  1. Planet Pure Produkte (erhältlich bei Spar, Eurospar, Interspar, DM, Bipa, Sutterlüty, etc.) kaufen und Einkaufsbeleg aufbewahren
  2. Schreib deinen Namen und deine Kontaktdaten auf die Rückseite des Einkaufsbelegs***
  3.  Gib den Einkaufsbeleg am Match-Tag (23.02.) beim Planet Pure Stand im Austria-Dorf ab

*Nur Belege aus dem Zeitraum 09. Februar bis 23. Februar können an der Verlosung teilnehmen. Anspruch auf Plätze im Fanbus haben nur jene, die Kassenbelege beim Planet Pure Stand abgegeben haben. Jeder gezogene Beleg erhält zwei Plätze im Fanbus.

**An der Verlosung nehmen nur die abgegebenen Belege im angegebenen Zeitraum teil. Weitergabe des Gewinnes an Dritte nach Absprache möglich.

***Alle übermittelten Daten (Name, E-Mail, Adresse, Telefonnummer) werden ausschließlich dazu verwendet, um die Gewinner über einen allfälligen Gewinn informieren zu können. Die Daten werden ausschließlich für die Aktion verwendet und nach Abschluss der Aktion vernichtet.

Am heutigen Donnerstag gab es noch ein Testspiel gegen die Löwen aus München. Das Spiel wurde sehr kurzfristig in den aktuellen Trainingsplan eingeschoben. Die Austria schlug sich tapfer, doch man musste sich am Ende dem blau-weißen Traditionsverein mit 2:1 geschlagen geben. 

Die Münchner mit bekannten Namen wie Hiller und Mölders machten von Anfang an Druck und kamen in der 8. Minuten zu einer ersten guten Chance, die von Alexander Seebald entschärft wurde. Die erste gute Chance für die Austria hatte drei Minuten später Ronivaldo, doch dessen Abschluss war etwas überhastet. Nach etwas mehr als 20 Minuten hätte dann Pius Dorn beinahe Marco Hiller mit einer abgerissenen Flanke überrascht, doch mit einer guten Reaktion lenkte dieser den Ball noch knapp über die Querlatte.  Die Mannschaften begegneten sich auf Augenhöhe, was sich durch das ständige hin und her, bestätigen ließ. Denn kurz nach der Chance von Dorn hätte Benajmin Kindsvater die Löwen beinahe in Führung gebracht. Im 1-gegen-1 blieb aber Alexander Sebald Sieger. In der 38. Minute dann die große Chance auf die Führung für die Austria. Jodel Dossou bediente Ronivaldo ideal von der Seite, doch wieder war Hiller mit der Zehenspitze dran. Mit den Abpfiff dann doch noch der Führungstreffer für die Gastgeber. Nach einem Schuss von Nono Koussou lenkte Marco Krainz mit seinem Rücken den Ball ins Tor (45.).

In der zweiten Hälfte verfolgte die Austria weiterhin den eigenen Plan und ließ sich vom Rückstand nicht beirren. Ronivaldo, der in der ersten Hälfte zwei gute Chancen nicht nutzen konnte, machte es in der 51. Minute besser. Christopher Drazan bediente den Brasilianer nach einem Lauf auf der linken Seite bis zur Grundlinie so ideal, dass der Stürmer nur noch den Fuß hinhalten musste. Leider durften sich die Grün-Weißen nicht lange über den Ausgleich freuen. Benjamin Kindsvater erzielte mit einem Volleyschuss aus gut 11 Metern die erneute Führung für Blau-Weiß. Die Austria kam in der Folge nicht mehr zu wirklich gefährlichen Chancen. Die 1860er-Abwehr war nicht mehr zu knacken, Konterchancen der Münchner gab es, diese wurden aber nicht genutzt.

Das kurzfristig angesetzte Testspiel war der letzte Härtetest für die Spieler von Gernot Plassnegger bevor es Freitag in einer Woche zuhause gegen den SC Wiener Neustadt 2018 erstmals um Punkte geht.

Aufstellung Austria:
Sebald - Joppich, Grasegger (79. Tuncer) Kobleder (79. Lang), Dorn - Dossou (79. Grujicic), Krainz, Djuric, Drazan (73. Güclü) - Paulo Victor (66. Lucas Barbosa), Ronivaldo (73. Tiefenbach)

Gleich doppelt ran musste das Team von Gernot Plassnegger am vergangenen Wochenende. Am Freitag testete man in Hohenems gegen den FC Höchst und am Samstag gegen den FC Hard in Hard. Das Test-Wochenende begann am Freitag mit einem 5:1 Erfolg, am Samstag folgte ein 2:0 Sieg. Das Trainerteam ermöglichte dabei erstmals in der Wintervorbereitung vielen Spielern die Möglichkeit über 90 Minuten zu gehen. Dennoch ganz zufrieden war Plassnegger nicht.

Starke zweite Hälfte sichert Sieg gegen den FC Höchst
Um 20 Uhr wurde das erste Testspiel des Wochenendes auf den Kunstrasenplatz des Herrenriedstadions in Hohenems angepiffen. Bei Temperaturen um die 6 Grad gestalteten sich die ersten Minuten der Partie sehr durchwachsen. Die Höchster setzten auf eine defensive Haltung mit einer tiefstehenden 4er-Abwehr und einem 5er-Mittelfeld. Nach vorne sollten mit Kontern einzelne Stiche gesetzt werden. Vor allem zu Beginn der Partie ließ diese Haltung immer wieder leichte Gefahr in der Nähe des Austria Strafraumes aufkommen, doch wirklich zwingend war keine Chance. Auch die Austria kam zu ersten Abschlüssen, doch oft fehlte die Genauigkeit im letzten Pass. Nach einer halben Stunde dann Strafstoßr für Grün-Weiß. Lucas Barbosa scheiterte jedoch mit seinem Schuss am Höchster Schlussmann. Doch der Elfmeter war für die Spieler von Gernot Plassnegger wie ein Weckruf. Zuerst testete Alexander Joppich mit einem harten Schuss den Torhüter (35'), bei der nachfolgenden Ecke setzte Firat Tuncer den Ball nur knapp per Kopf über die Latte (36'). Nach 40 Minuten dann endlich die Führung für die Austria. Jodel Dossou schloss eine ideale Vorlage von Firat Tuncer unhaltbar ab (39'). Mit diesem Spielstand ging es in die Pause, auch weil Petar Pavlovic in der 42. Minute bei einer Topchance den Ball nicht kontrollieren konnte.
Nach dem verhaltenen Start in die Partie machte es Grün-Weiß besser und erzielte in der 49. Minute das 2:0 durch Pius Dorn. Nach einer Stunde erhöhte Lucas Barbosa auf 3:0 und machte so seinen verschossenen Elfmeter aus Hälfte 1 wieder gut (58'). Knappe vier Minuten später war es wieder der Brasilianer der das 4:0 erzielte. Den Höchstern ging nach einer soliden Leistung im ersten Durchgang langsam die Luft aus. Zwar erzielten sie in der 70. Minute den Ehrentreffer zum 4:1, doch nur drei Minuten später stellte Marcel Kanadi nach einem Gestochere im Fünfmeterraum den alten Abstand wieder her (73'). In der letzten Viertelstunde hätte die Austria noch weitere Treffer erzielen können, doch die Chancenauswertung war an diesem Tag nicht ideal.

Fast schon Tradition - Testspiel gegen den FC Hard
Wie bisher in fast jeder Wintervorbereitung testete der Sportclub auch gegen den Fußballclub aus Hard. Auf dem Kunstrasenplatz am See durften nun jene Spieler ran, die am Vortag nicht im Kader standen. Wie schon am Vortag agierte der Gegner der Austria sehr defensiv und überließ den Spielern rund um Kapitän Marco Krainz den Ball. Leider zeigte sich ein ähnliches Bild wie gegen die Höchster: zwar hatte Grün-Weiß viel mehr Ballbesitz, doch Chancen waren zunächst Mangelware. Gefährlich wurde es vor allem mit Schüssen aus der zweiten Reihe wie von Marco Krainz (27’) und Paulo Victor (34’). Die Harder selbst wurden zweimal mit einem Konter gefährlich, doch Alexander Sebald war entweder zur Stelle oder der Abschluss zu ungenau. Ronivaldo war es dann, der in der 40. Minute das 1:0 mit einem schönen Flachschuss erzielte.
In der zweiten Hälfte hatte die Austria weiterhin mehr vom Spiel und wurde dann in der 54. Minute mit dem 2:0 durch Paulo Victor belohnt. Ungenauigkeiten im Spielaufbau verhinderten die eine oder andere Möglichkeit. Bei weiteren Chancen scheiterte man entweder am Torhüter oder an sich selbst. So blieb es im letzten Test der Vorbereitung bei einem 2:0 Erfolg.

Gernot Plassnegger zeigte sich nach den Testspielen nicht wirklich zufrieden. Die Chancenauswertung in beiden Spielen ließ doch noch einiges zu wünschen übrig, daher wird sich hierzu sicherlich noch die eine oder andere Trainingseinheit im Plan für die nächsten Wochen finden.

Nicht dabei bei den Tests waren Da.niel Sobkova (Rückenprobleme) und Neuzugang Simon Pirkl (Bluterguss am Knie).

Aufstellung gegen den FC Höchst
Mohr, Joppich, Grujic, William, Dorn, Güclü, Tiefenbach, Tuncer (83’ Friedrich), Dossou, Lucas B. (75’ Gabryel), Pavlovic (69’ Canadi)

Aufstellung gegen den FC Hard
Sebald - Lang (84’ Friedrich), Grasegger, Kobleder, Avramovic (73’ Marceta) - Bösch, Krainz, Djuric, Drazan (79’ Gabryel) - Paulo Victor, Ronivaldo

 

Seit 1. Februar ist Planet Pure offiziell als Hauptsponsor unserer Austria tätig. Neben der Zusammenarbeit auf sportlicher Ebene werden auch neue Aktionen im Austria-Dorf gestartet. Beim Auftakt gegen den SC Wiener Neustadt gab es das erste Mal die “Herzenswette”. Auch beim zweiten Heimspiel der Frühjahrssaison wird die Aktion fortgesetzt. Wie bisher sollen die Fans und soziale Einrichtungen von diesem Projekt profitieren.

Bei der Herzenswette stellt der Verein und Planet Pure den Fans, Spielern oder Vereinsverantwortlichen kleine Aufgaben, die mit unterschiedlichsten Preisen belohnt werden. Doch auch der soziale Aspekt soll nicht zu kurz kommen. Soziale Einrichtungen sollen von den neuen Aktionen profitieren.

Herzenswette gegen den SV Kapfenberg (09.03.2018)
Beim Spiel diesen Freitag können nicht nur die Fans gewinnen, sondern erstmals auch eine soziale Einrichtung.

Planet Pure verlost für die Saison 2018/2019 zwei VIP-Jahreskarten* wieder unter allen Kassabelegen, auf denen Planet Pure Produkte gekauft wurden und die am Spieltag im Stadion beim Planet Pure Stand abgegeben werden.

Wie kann man mitmachen?

  1. Planet Pure Produkte (erhältlich bei Spar, Eurospar, Interspar, DM, ADEG, Sutterlüty, etc.) kaufen und Einkaufsbeleg aufbewahren
  2. Schreib deinen Namen und deine Kontaktdaten auf die Rückseite des Einkaufsbelegs**
  3. Gib den Einkaufsbeleg am Match-Tag (09.03.18) beim Planet Pure Stand im Austria-Dorf ab

Wette zwischen Präsidium und Mannschaft
Das Projekt "Herzenswette" hat ja auch das Ziel soziale Einrichtungen zu unterstützen. Da Präsident Hubert Nagel mit der Leistung im ersten Heimspiel durchaus zufrieden war, fordert er die Mannschaft inkl. Trainerteam zu einer Wette heraus, deren Ausgang einer karitativen Einrichtung helfen soll:

Bei einem Sieg der Austria spendet der Präsident und das restliche Präsidium pro abgegebenen Planet Pure Einkaufsbeleg (inkl. jener vom ersten Heimspiel) € 2,-- an eine karitative Einrichtung. Die Details zu der karitativen Einrichtung werden wir im Laufe der Woche noch bekanntgeben. 

Sollte die Mannschaft keinen Sieg einfahren, dann übernehmen die Mannschaft und das Trainerteam die Spende!

Pater Georg Sporschill
Mittlerweile steht auch fest, welche Organisation von dieser Wette profitieren soll. Die Spende geht an Pater Georg Sporschill und seine Organisation Elijah. Die Organisation setzt sich für Straßenkinder ein und arbeitet an der Umsetzung von Arztpraxen, Sozialzentren und Musikschulen, um Kindern aus ärmlichen Verhältnissen eine Zukunft zu ermöglichen.

Weitere Informationen auf www.elijah.ro. Pater Georg Sporschill war erst vergangenen Dezember bei uns und hielt eine Advent-Messe im Kappili. Es freut uns ihn bei seiner Arbeit unterstützen zu können.

Eine starke Community für einen starken Verein
Planet Pure und dem SC Austria Lustenau ist soziales Engagement ein wichtiges Anliegen. Bei weiteren Heimspiel-Aktionen werden wie bereits erwähnt soziale Projekte in der Region unterstützt. Details über künftige Aktionen werden zeitgerecht auf unserer Webseite, auf Facebook sowie im Austria Kurier veröffentlicht.

 

Die bisherigen Wetten:

Herzenswette beim Auftakt gegen SC Wiener Neustadt
Beim Spiel gegen den Sc Wiener Neustadt am 23. Februar stellt Planet Pure den Fans die erste Aufgabe in Form einer Wette:

Werden am am Spieltag gegen den SC Wiener Neustadt (23.02.) mehr als 500 Kassabelege, auf denen Planet Pure Produkte gekauft wurden, abgegeben, dann stellt Planet Pure einen kostenlosen Fanbus für 50 Fans zum Auswärtsspiel beim FC Wacker Innsbruck am 02. März 2018 zur Verfügung. Das ist aber noch nicht alles. Alle abgegebenen Belege nehmen an der Verlosung einer Fußballreise nach London (inkl. Anreise, Übernachtung und Karten für das Spiel Tottenham Hotspurs vs. FC Watford, Termin 28. April 2018) teil.


*Nur Belege aus dem Zeitraum 23. Februar bis 09. März können an der Verlosung teilnehmen. Weitergabe des Gewinnes an Dritte nach Absprache möglich.
**Alle übermittelten Daten (Name, E-Mail, Adresse, Telefonnummer) werden ausschließlich dazu verwendet, um die Gewinner über einen allfälligen Gewinn informieren zu können. Die Daten werden ausschließlich für die Aktion verwendet und nach Abschluss der Aktion vernichtet.

Michael Kopf hat heute die sportliche Leitung und das Präsidium des SC Austria Lustenau informiert, dass er ab sofort eine neue Herausforderung im Ausland annehmen möchte. Michael wird beim FC St. Gallen als Talent-Manager für den gesamten sportlichen Bereich und als Ausbildungsleiter in der Nachwuchsabteilung tätig sein.

Michael Kopf: „Die Entscheidung ist mir sehr schwer gefallen, da die Austria für mich immer eine Herzensangelegenheit ist. An dieser Stelle möchte ich mich bei allen Austrianern, die mich sehr positiv aufgenommen haben, herzlichst bedanken.“ Durch den Abschied von Michael Kopf rückt Gernot Plassnegger erneut auf den Cheftrainersessel – komplettiert wird das Trainerteam durch Markus Rebernegg, Thiago De Lima Silva und Mathias Nesler.

Trainerteam Austria Amateure
Auch bei den Amateuren gibt es Neuerungen im Trainerteam. Um den Nachwuchsspielern den Übergang in den Kampfmannschaftsbereich optimal zu ermöglichen, übernehmen ab sofort mit Björn Gasser (UEFA-B-Lizenz-alt) und Daniel Dominikovic (Landesverbandslehrgang) zwei langjährige Nachwuchstrainer die Agenden der Amateure.

Der SC Austria Lustenau bedankt sich bei Michael Kopf für die gute Zusammenarbeit und wünscht ihm weiterhin alles Gute.

Der SC Austria Lustenau hat sich in den letzten Tagen mit dem FC Wacker Innsbruck geeinigt, dass Simon Pirkl (Mittelfeldspieler, 20 Jahre) für die restliche Saison leihweise von Innsbruck nach Lustenau wechselt.

Simon Pirkl (*03. April 1997 in Innsbruck) begann seine Karriere beim FC Wacker Innsbruck und durchlief sämtliche Nachwuchsmannschaften des Traditionsvereins, ehe er 2011 in die Akademie Tirol wechselte. Im Dezember 2013 unterschrieb er im Alter von 16 Jahren einen Jungprofivertrag bei seinem Stammverein. Seitdem kam der heute 20-Jährige in 48 Spielen zum Einsatz – er erzielte dabei drei Tore und bereitete drei weitere vor. Zudem absolvierte er 21 Einsätze bei der zweiten Mannschaft. In der laufenden Saison verlor Pirkl seinen Stammplatz und kam nur auf Kurzeinsätze. (9 Spiele in der Sky Go Erste Liga, 3 Spiele in der Regionalliga West, 2 Einsätze im Cup). Auf seinen ausdrücklichen Wunsch hin erfolgt nun der leihweise Wechsel zu Grün-Weiß.

Die Leihe dauert offiziell bis Ende der Saison, danach hat die Austria ab Sommer 2018 eine Option. Simon, herzlich Willkommen in Lustenau!

Gut gefüllt präsentierte sich das Austria Café beim gestrigen Fan-Stammtisch mit Trainer Gernot Plassnegger. Neben der vergangenen Herbstrunde wurde vor allem über die Vorbereitung und das Frühjahr gesprochen. Natürlich stellte sich der Trainer auch den Fragen der anwesenden Fans.

Stadionsprecher Florian Matt begrüße die anwesenden Fans und nach einem Rückblick auf die Fußballerkarriere von Gernot Plassnegger galt der Fokus der aktuellen Meisterschaft.
Die Herbstrunde ist für die Austria keineswegs so verlaufen wie man sich dies zu beginn gewünscht hatte. “Es gibt nichts zu diskutieren, die erste Saisonhälfte war nicht gut, aber ohne die Geschehnisse wäre ich womöglich nicht hier”, analysierte Trainer Plassnegger die Situation trocken. “Wir konzentrieren uns jetzt auf das Kommende”.

Intensive Vorbereitung
Seit etwas mehr als drei Wochen läuft die intensive Vorbereitung. Neben abwechslungsreichen und fordernden Einheiten wurden bereits drei Testspiele abgehalten, zwei weitere folgen noch (9. & 10. Februar). Plassnegger zieht eine durchaus positive Bilanz: “Die letzten Wochen waren anstrengend, meine Spieler hatten bis auf Sonntag keinen Tag frei. Natürlich zählt nicht nur die Quantität bei den Einheiten, wir haben auch viel Wert auf die Qualität gelegt. Ich bin mit der Leistung der Spieler zufrieden, alle haben Vollgas gegeben”. Dabei war es dem Trainer besonders wichtig, dass die Spieler auch an individuellen Punkten ansetzen konnten. “Spieler müssen sich weiterentwickeln und dabei möchte ich helfen. Wenn jeder Spieler hart an sich selbst arbeitet, dann kommen wir gemeinsam weiter”, so Plassnegger.

In der bisherigen Vorbereitung wurden in den drei Testspielern alle Kaderspiele jeweils für 45 Minuten eingesetzt. Auf die Frage, ob dies auch für die restlichen Spiele gelte oder ob er da auf die wahrscheinliche Startelf setzen würde, antworte Gernot Plassenegger, dass es ihm wichtig war, dass alle Spieler zum Einsatz kamen. Einerseits um die intensiven Trainingseinheiten auszugleichen und andererseits, um allen Spielern die Möglichkeit zu geben, sich zu präsentieren. In den letzten Tests gegen Höchst und Hard werden bei der einen Partie 11 Spieler durchspielen, bei der anderen die anderen 11. “Ein Test über volle 90 Minuten ist auf alle Fälle wichtig, da merkt man dann ob sich die harte Arbeit ausgezahlt hat”, so Plassnegger.

Neuer Athletiktrainer
Gernot Plassnegger freute sich, dass er im gestrigen Rahmen die Verpflichtung von Markus Rebernegg als neuen Athletiktrainer bekanntgeben durfte. “Ich bin froh Markus an Board zu haben. Es gibt Bereiche in denen bin ich Experte, aber in anderen Bereichen ist es sinnvoll Leute aus dem jeweiligen Fachgebiet einzusetzen. Markus wird uns sicherlich neue Möglichkeiten aufzeigen, um uns zu verbessern”. Laut Aussagen des Trainers gab es mehrere Kandidaten für die Position, doch am Ende habe Rebernegg am meisten überzeugt. Markus beginnt seine neue Aufgabe mit dem 1. Februar 2018.
Auf die Frage eines Fans, ob die Verpflichtung damit zusammenhängen würde, dass manche Defizite im Bereich der Athletik habe, antwortete Plassnegger gelassen: “Es sind alle Spieler gefordert, denn die nötige Fitness müssen alle vorweisen. Manch einer kann sicherlich mehr aus sich rausholen als ein anderer, aber am Ende profitieren wir alle davon”.

Vorschau Frühjahr
Nachdem man nicht nur in die Vergangenheit blicken soll, richtete sich das weitere Gespräch mit dem Trainer auf das kommende Frühjahr. Im Winter gab es mit Joao Pedro, Francesco Lovric und Majeed Ashimeru drei Abgänge. Es sei aber durchaus noch möglich, dass weitere Spieler den Verein verlassen. Als einzigen externen Zugang gab es Darijo Grujcic vom FC Dornbirn. Zusätzlich wurde aus dem Nachwuchsbereich Dragan Marceta als Jungprofi die Chance ermöglicht mit dem A-Kader zu trainieren. Nicolai Bösch steigt nach Absolvierung des Zivildiensts ebenfalls wieder voll ins Training der Profis ein.
Die Austria startet zu Beginn der zweiten Meisterschaftshälfte von Platz 6, auch wenn der Aufstieg unrealistisch ist, empfindet Trainer Gernot Plassnegger die restliche Saison als sehr wichtig: “Wir dürfen auf keine Wunder hoffen, aber was ich vermeiden möchte ist Stillstand. Das ist eine große Gefahr, die darf man nicht unterstützen. Ich will hier nicht nur Trainer sein, sondern auch etwas erreichen. Der Verein gehört in die erste Liga, dass möchte ich mit allen gemeinsam schaffen. Die Vorbereitungen dafür haben schon längst begonnen”. Ziel sei es so viel wie möglich Siege einzufahren, aber auch den Blick auf das kommende Jahr nicht zu vergessen.
Auch Präsident Hubert Nagel sieht es wie sein Trainer: “Natürlich schreiben wir die Saison nicht ab, im Fußball ist viel möglich. Aber natürlich sind wir keine Träumer - es ist unwahrscheinlich, dass wir es doch noch schaffen. Wunder hat es im Fußball auch schon gegeben, deshalb stecken wir ganz sicher nicht den Kopf in den Sand”. Auf die Frage, ob es im Winter vielleicht noch Neuzugänge gibt, hielt sich der Präsident bedeckt: “Wir führen aktuell noch Gespräche, aber es ist noch nichts spruchreif. Wenn wir jemanden verpflichten, dann sicherlich auch immer mit 1-2 Gedanken an die Zukunft”. Besonders wichtig ist dem Präsident, dass man die Fans zurückgewinnt, da die Heimbilanz in dieser Saison bisher katastrophal sei. “Wir müssen zur alten Stärke zurück, die Gegner sollen wieder ungern ins Reichshofstadion reisen. Ich bitte alle Fans die Spielern weiterhin zu unterstützen und zu motivieren ”, so Hubert Nagel abschließend.

Am Ende des Stammtisches bedankte sich Gernot Plassnegger noch einmal bei allen Fans. “Eure Unterstützung war auch bei Niederlagen tadellos, das gibt es nicht überall. Dennoch bin ich auch dankbar für eure Kritik, die gehört dazu. Bitte denkt nur immer daran, dass jeder von uns Fehler macht, davon sind Spieler nicht ausgenommen. Auf dem Feld dürfen wir ihnen diese nicht vorwerfen, sondern müssen sie motivieren, den Fehler wieder auszubügeln. Bleiben wir positiv, das hilft um den Weg gemeinsam zu gehen”.

Fragen aus dem Publikum

Wie sieht es mit der Lizenz aus?
Plassnegger: “Meine Bewerbung ist abgeschickt, Ende März/April wird bekanntgegeben, wer den Kurs machen darf. Mit Aufnahme in den Kurs verfüge ich nach Bundesliga-Vorgaben über die notwendige Lizenz".

Verbleibt Michael Kopf beim Verein und wenn nicht, braucht es dann noch eine Übergangslösung bis zur Aufnahme von Plassnegger in den Kurs? Was hat es mit dem Gerücht rund um Hans Kleer auf sich?
Nagel: “In den nächsten Tagen fällt die Entscheidung mit Michael, die Lizenz sei aber kein Thema. Wenn Michael geht, beginnt wieder eine Übergangsfrist wie schon bei der Verpflichtung von Gernot. Hans Kleer war vor der Verpflichtung von Andreas Lipa Thema, aber die Meldung vom ORF in Wien ist eine Ente”.

Welche Talente haben wir im Verein?
Plassnegger: “Erstes Beispiel ist auf alle Fälle Dragan Marceta, aber es gibt auch noch andere Spieler, die wir im Auge behalten. Ich fürchte mich generell nicht davor auch junge Spieler einzusetzen. Das Alter ist zweitrangig - meine Entscheidung fällt zwischen Gut und Nicht Gut. Fehler machen alle Spieler, junge wie alte”.

Wie sieht es aktuell im Kader aus? Sind alle gesund? Wie sieht es bei den beiden langzeitverletzten Sandro Djuric und Paulo Victor aus?
Plassnegger: “Beide Spieler (Djuric und Paulo Victor) haben die komplette Vorbereitung mitgemacht und müssen nicht mehr geschont werden. Verletzt ist aktuell nur Nicolas Mohr. Im Training ist ihm ein Mitspieler auf den Fuß gesprungen. Am Mittwoch gibt es eine MRT-Untersuchung, dann wissen wir mehr. Ich bin froh, dass aber sonst alle fit sind. Wir haben die Spieler dieses Jahr mit Hilfe von Smart-Watches überwacht. Dabei mussten Work-Outs zuhause durchgeführt und ein Ernährungsplan eingehalten werden.”

Wie sieht es mit der Kooperation mit dem CL-Teilnehmer aus?
Nagel: “Wir haben in der letzten Woche wieder mit ihnen telefoniert, dass Interesse besteht von beiden Seiten weiterhin. Jedoch sind alle Details noch in der Schwebe, daher kann ich im Moment nicht mit weiteren Informationen dienen”

Im letzten Spiel vor der Winterpause war Marco Krainz Kapitän statt Christoph Kobleder. Kobleder fehlte dabei verletzungsbedingt, könnte sich beim Kapitänsamt dennoch generell etwas ändern?
Plassnegger: “Ja Christoph (Kobleder) war da verletzt, deshalb hat Marco (Krainz) die Kapitänsbinde getragen. Die Entscheidung bzgl Kapitän fiel bevor ich hier Trainer war, deshalb habe ich diese auch nicht verändert. Jetzt über den Winter hinweg habe ich mir Gedanken gemacht und es ist möglich, dass wir vielleicht zum Rückrundenstart einen neuen Kapitän bestimmen werden.”

Im Winter hat der SC Austria Lustenau weitere Entscheidungen gefällt, um den Verein in eine erfolgreiche Zukunft zu führen. Mit 1. Februar 2018 wird Aydın Akdeniz (auf dem Bild links) die Position des Sport/Teammanagers und Markus Rebernegg (auf dem Bild rechts) jene des Athletiktrainers übernehmen.

Aydin Akdeniz neuer Sport/Teammanager
Die Austria freut sich mit dem diplomierten Fußballtrainer (UEFA A-Lizenz mit ausgezeichnetem Erfolg) einen Fußballexperten zu verpflichten, der im sportlichen Bereich das Präsidium tatkräftig unterstützen wird. Aydın Akdeniz wird in der neu geschaffenen Funktion als Sport/Teammanager die wichtige Brücke zwischen dem Trainerstab und dem Präsidium schlagen.
Aydin wird im Büro der Austria mit Doris Schneider und Vincent Baur zusammen arbeiten. Aydin ist zuständig für sämtliche sportlichen Belangen, Doris Schneider für Nachwuchs, Ticketing & Tagesgeschäft und Vincent Baur wie bisher für die kaufmännische Leitung der Geschäftsstelle sowie die Lizenzierung. Daniel Ernemann wird den Verein im Sommer 2018 auf eigenen Wunsch verlassen.

Präsident Hubert Nagel: „Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit Aydın Akdeniz, der aufgrund seiner bisherigen Tätigkeit vor allem auch im Jugendbereich wichtige Erfahrungen mitbringt. Aydin Akdeniz ist seit vielen Jahren im Vorarlberger Fußball tätig und wird seinen Beitrag leisten, damit wir eine noch interessantere Adresse für Perspektivspieler werden und mitwirken, damit wir weiterhin ein professionelles sportliches Umfeld sicherstellen. Wir haben in der Winterpause Strategie und Ziele des Vereins fixiert.“, sagt Nagel. „Klarerweise wollen wir die Weichen in Richtung Aufstieg stellen.“

Akdeniz wurde am 5. Juli 1981 in Bregenz geboren und ist ausgebildeter Deutsch- und Sportlehrer. „Ich freue mich sehr mit der Austria Lustenau neue Wege zu gehen, um den Verein zusammen mit dem Präsidium, dem Trainerteam, den Fans und unseren Sponsoren wieder ins Oberhaus zu bringen“, sagt Akdeniz.

Athletiktrainer Markus Rebernegg
Ebenfalls per 1. Februar wird der SC Austria Lustenau den Trainerstab um eine wichtige Position erweitern: Markus Rebernegg wird neuer Athletiktrainer. Neben einem abgeschlossenen Masterstudium der Sportwissenschaften kann er als Trainer auf die UEFA-B Lizenz verweisen. Beim GAK hat er als Co-Trainer von Gernot Plassnegger fungiert, die erfolgreiche Zusammenarbeit möchten die beiden nun im Ländle weiterführen.

Neben der körperlichen Fitness werden auch die Ernährungsgewohnheiten der Spieler eine zentrale Rolle in seiner täglichen Arbeit mit der Mannschaft spielen. Trainer Gernot Plassnegger freut sich: „Ich kenne Markus aus unserer gemeinsamen Zeit in Graz. Er ist ein Fachmann, was die Sportwissenschaften betrifft und wird unsere Mannschaft auch in Sachen Ernährung begleiten. Mit seinem Wissen wird er dafür sorgen, dass sich die Athletik des Teams verbessert und wir die vorhandenen Ressourcen noch besser nützen können – sprich, wir werden in ein paar Bereichen noch das eine oder andere Prozent mehr rausholen können!“

Die Präsentation von Aydin und Markus wird bei der nächsten Pressekonferenz erfolgen. Über den Ort und Datum der PK werden wir rechtzeitig informieren.

Wir heißen Aydin und Markus bei der Austria herzlich Willkommen, wünschen ihnen einen guten Start und freuen uns auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit!

Für die ersten 4 Frühjahrsrunden sind die Anstoßzeiten bekannt. Unser Team bestreitet die Spiele jeweils um 18:30 Uhr. Hier die Übersicht aller Spielpaarungen:


Sky Go Erste Liga – 21. Runde, 23.02.2018

Freitag, 23. Februar 2018, 18:30 Uhr

SV Guntamatic Ried – FAC Wien

SC Austria Lustenau – SC Wiener Neustadt

WSG Swarovski Wattens – KSV 1919

FC Blau Weiß Linz – FC Liefering

Freitag, 23. Februar 2018, 20:30 Uhr

TSV Prolactal Hartberg – FC Wacker Innsbruck

Sky Go Erste Liga – 22. Runde, 02./03.03.2018

Freitag, 02. März 2018, 18:30 Uhr

FC Wacker Innsbruck – SC Austria Lustenau

KSV 1919 – FC Blau Weiß Linz

FAC Wien – WSG Swarovski Wattens

Freitag, 02. März 2018, 20:30 Uhr

SC Wiener Neustadt – TSV Prolactal Hartberg

Samstag, 03. März 2018, 14:00 Uhr

FC Liefering – SV Guntamatic Ried***

*** Aufgrund des am Mi., den 28.02.2018 angesetzten UNIQA ÖFB-Cup-Spiels zwischen SK Rapid Wien und SV Guntamatic Ried muss dieses Spiel bestimmungsgemäß (zwei spielfreie Tage) am Sa, den 03.03.2018 angesetzt werden. Das Spiel steht in einer Highlight-Zusammenfassung zur Verfügung.

Sky Go Erste Liga – 23. Runde, 09.03.2018

Freitag, 09. März 2018, 18:30 Uhr

SC Austria Lustenau – KSV 1919

WSG Swarovski Wattens – FC Wacker Innsbruck

FAC Wien – SC Wiener Neustadt

TSV Prolactal Hartberg – FC Liefering

Freitag, 09. März 2018, 20:30 Uhr

FC Blau Weiß Linz – SV Guntamatic Ried

Sky Go Erste Liga – 24. Runde, 16.03.2018

Freitag, 16. März 2018, 18:30 Uhr

FC Liefering – FAC Wien

WSG Swarovski Wattens – SC Austria Lustenau

KSV 1919 – SC Wiener Neustadt

FC Blau Weiß Linz – TSV Prolactal Hartberg

Freitag, 16. März 2018, 20:30 Uhr

SV Guntamatic Ried – FC Wacker Innsbruck

Unser Trainer Gernot Plassnegger steht am Montag, 29. Jänner, ab 19:30 Uhr für den ersten Stammtisch im neuen Jahr zur Verfügung. 

Ihr möchtet wissen, wie unser Trainer tickt, wie er die bisherige Vorbereitung einschätzt oder was er sich vom Frühjahr erwartet? Kommt ins Austria Café und stellt ihm eure Fragen! Stadionsprecher Florian Matt führt durch den Abend. 

Noch etwas mehr als ein Monat verbleibt bis auch in der SkyGo Ersten Liga wieder der Ball rollt. Die Wintervorbereitung unseres Teams läuft auf Hochtouren und morgen steht bereits der nächste Test auf dem Programm. Gegner ist niemand geringeres als der 1. FC Heidenheim. Des Weiteren hat die Austria ab sofort einen U19-Nationalspieler im Kader.

Bereits im September 2017 traf man auf das Team aus der zweiten deutschen Bundesliga. Ein intensives Spiel konnten damals die Heidenheimer knapp mit 1:0 für sich entscheiden. Die Grün-Weißen würden die Bilanz gerne ausgleichen und reisen mit der nötigen Motivation nach Baden-Würtemberg. Gespielt wird in der Voith-Arena. Sollte schlechtes Wetter herrschen, dann wird auf dem beheizten Kunstrasenplatz nebenan gespielt. Spielbeginn ist um 14 Uhr.

Trainer Gernot Plassnegger und Michael Kopf müssen auf Marcel Canadi (Bundesheer) und Bojan Avramovic (Grippe) verzichten. Als Testspieler ist weiterhin Marko Keca mit an Board. Sowohl Christoph Weyermayr (AKA St. Pölten) als auch Elvin Ibrisimovic (FC Hard) werden weiter beobachtet, sind aber frühestens im Sommer ein Thema. Das erste Testspiel gegen den FC Wil endete mit einem 2:2 Unentschieden, wobei das Trainerteam dem gesamten Kader Spielzeit ermöglichte. Es ist anzunehmen, dass auch morgen alle Spieler Spielpraxis erhalten sollen.

Erfreuliche Nachrichten für Daniel Tiefenbach
Im Laufe der Woche wurde unser Mittelfeldspieler Daniel Tiefenbach vom Trainer der ungarischen U19 Nationalmannschaft, Marcus Jahn, zum Testspiel zwischen Ungarn und Griechenland eingeladen. Der Sohn von Austria-Legende Tamas Tiefenbach hat mit seinen Leistungen in der ersten Saisonhälfte (12x im Kader, 6x von Beginn an) auf sich aufmerksam gemacht. Das Spiel findet am 31. Januar in Athen statt. Wir gratulieren Daniel von Herzen!

Francesco Lovric ist der dritte Abgang in der Winterpause beim SC Austria Lustenau. Der 22-jährige Mittefeldspieler schließt sich den Kickers Offenbach an. Der Regionalligist kämpft aktuell gerade um den Aufstieg und hofft in Francesco die richtige Verstärkung für dieses Vorhaben gefunden zu haben.

Wir danken Francesco für seinen Einsatz und wünschen ihm für seine Zukunft alles Gute!

Am morgigen Samstag treffen unsere Grün-Weißen in Wil auf den FC Wil. Trainerteam Michael Kopf und Gernot Plassnegger wollen den gesamten Kader einsetzen, um alle in einer Spielsituation beobachten zu können.

Nicht dabei sein werden Pius Dorn (Sprunggelenksverletzung aus dem Riedspiel), William (Schmerzen an der Fußsohle - Schonung), Petar Pavlovic (Grippe) und Marcel Canadi (Wehrdienst). Dafür hat die Austria drei Testspieler eingeladen. Neben Christoph Weyermayr (Stürmer, AKA St. Pölten, 17 Jahre) werden Elvin Ibrisimovic (Stürmer, FC Hard, 18 Jahre) und Marko Keca (Mittelfeld - FK Brodarac (Serbien), 18 Jahre) getestet.

Gespielt wird um 16 Uhr im Stadion Bergholz.

Aufgrund technischer Schwierigkeiten sind wir aktuell nicht per E-Mail erreichbar. Für alle Belange bitte wir euch uns telefonisch zu kontaktieren.

 

Salzburg holt Ashimeru zurück

Sonntag, 07 Januar 2018

Red Bull Salzburg hat den Leihvertrag von Majeed Ashimeru mit sofortiger Wirkung aufgelöst. Majeed wird von den Salzburgern an den Wolfsberger AC verliehen, damit er dort Bundesliga-Erfahrung sammeln kann.

Wir danken Majeed für seinen Einsatz und wünschen ihm für seine Zukunft nur das Allerbeste! 

Jahresausklang im Austria-Café

Freitag, 29 Dezember 2017

Diesen Samstag, den 30. Dezember findet der Jahresausklang im Austria Café statt. Ab 9.00 Uhr kann das Jahr noch einmal diskutiert werden. Ab 11 Uhr gibt es Live-Musik und zur Stärkung gibt es Kessi-Schübli. 

Auch das Jahrbuch ist natürlich erhältlich. Die Austria freut sich auf viele Besucher.

Heute morgen hat Daniel Tiefenbach seinen ersten Profi-Vertrag bem SC Austria Lustenau unterschrieben. Daniel absolvierte in der abgelaufenen Meisterschaft bereits sechs Spiele von Anfang an und stand insgesamt zwölfmal im Kader.
 
Der Vertrag mit dem jungen Mittelfeldspieler läuft bis zum 31. Mai 2020. Die Vereinsführung ist froh Daniel langfristig an Grün-Weiß binden zu können: "Wir freuen uns, dass wir ein junges Talent an den Verein binden konnten, der sich durch gute Leistungen diesen Schritt verdient hat".

Seit Anfang November läuft der Architekturwettbewerb für Architekten und Planer, die für den Umbau des Reichshofstadions ihre Projekte einreichen möchten. Um allen Austrianer einen Einblick geben zu können wie der ganze Prozess abläuft, haben wir hier die wichtigsten Eckpunkte zusammengetragen.

Das Reichshofstadion ist in die Jahre gekommen und benötigt dringend eine Erneuerung. Die Gemeindevertretung hat sich dazu entschlossen beim nötigen sportlichen Erfolg alles zu tun um das Reichshofstadion zu renovieren. Nach langen Diskussionen über neuen Standort oder ähnliches, wird nun der Umbau am selben Fleck vorangetrieben. Dabei ist es der Gemeinde und auch der Austria wichtig, dass man sich an gewisse Werte und Vorgaben hält. „Unser Ziel ist ein geschlossenes Stadion, mit viel Stimmung und Atmosphäre, Luxus ist nicht nötig.“, so Hubert Nagel. Geht es nach dem Projektteam, bestehend aus Vertretern der Marktgemeinde Lustenau, der Architekturwerkstatt Dworzak und Vertreter der Austria, entsteht ein reines, geschlossenes Fußballstadion. 

Gemeinsam wurden Ziele erarbeitet und ein Zeitrahmen für das Projekt festgelegt:

Zielsetzungen:

1. Identität
Die Identifikation mit einem Ort und seiner Geschichte und Geschichten, als Ort der verbindet, ist uns wichtig: Unser Stadion ist Treffpunkt der Generationen, verschiedener Milieus und Kulturen. Das im Ort gelegene Reichshofstadion soll die Antithese zum „austauschbaren“ Stadion an der Peripherie samt Parkplatzwüste rundherum“ werden. Das Stadion soll nachhaltig gebaut werden, im Wesentlichen vom Baustoff Holz „getragen“ – so möchten wir es zum Fußballwohnzimmer werden lassen.

2. Architektur
Derzeit ist das Reichshofstadion mehr ein Platz als ein Stadion. Zukünftig soll das Spielfeld von Tribünen umschlossen sein und so einerseits das Erlebnis Fußball atmosphärisch verdichten und andererseits die Schall- und Lichtimissionen für die Nachbarschaft verringern.

3. Zuschauertribünen
Geplant ist ein Fassungsvermögen von rund 7.000 Plätzen. Die von der Bundesliga im Zuge der Lizenzierung geforderten 3.000 Sitzplätze werden erfüllt, es sollen jedoch nicht mehr als 3.300 sein. Die restlichen rund 4.000 Plätze werden als Stehplätze ausgeführt, welche bei Bedarf auf Sitzplätze umrüstbar sind. Unter der neuen Nord-, Ost- und Südtribüne entstehen wertvolle Nutzflächen. Die Tribünen sollen so nah wie möglich am Spielfeld errichtet werden, damit eine einzigartige Atmosphäre entsteht.

4. Kostenrahmen
Die Wirtschaftlichkeit in Errichtung, Betrieb und Erhaltung ist Voraussetzung. Der Kostenrahmen ist mit 8,7 Millionen Euro festgelegt. Darin enthalten sind die Tribünen Nord, Ost und Süd samt Infrastruktur, die Adaptierung der Haupttribüne, Außenanlagen, Umbau des Gönner Bereichs, sowie die Stadioneingänge.

2017 11 08 Stadion SkizzeZeitlicher Ablauf

3. November 2017:
Die Bewerbungsfrist für teilnehmende Architekten und Planer wurde beendet.

Mitte November 2017:
Die Teilnehmer für den Architektenwettbewerb wurden festgelegt.

02.03.2018:
Bis zu diesem Tag müssen die Wettbewerbsarbeiten im Rathaus einlangen.

März 2018:
Das Preisgericht beurteilt die eingelangten Wettbewerbsarbeiten, welche im Anschluss Ort öffentlich ausgestellt werden.

Frühjahr 2018:
Es fällt die Entscheidung, welches Projekt umgesetzt wird und in weiterem Verlauf folgen Ausschreibung, Planungsphase und Vorentwürfe.

Sommer 2018:
Adaptierung des Spielfelds und Neuerrichtung des Flutlichts sollen umgesetzt werden.

September 2018:
Baueingabe für den weiteren Umbau.

Mai 2019:
Baubeginn

Betreut wird das Projekt von seiten der Austria von Günter Fitz: "Das Jahr 2017 war für unser Stadionprojekt wieder ein gutes! Das Projektteam aus Gemeindeverwaltung und Politik arbeitet intensiv und zielstrebig an der Umsetzung. Die Abwicklung durch das Architekturbüro Dworzak-Grabher ergänzt das ganz hervorragend und mit viel Praxisbezug". Der Wettbewerb läuft bereits auf Hochtouren und im März 2018 wird das Siegerprojekt feststehen. Dann sollte der Realisierung bei sportlichem Erfolg nichts mehr im Wege stehen. "Mit der Bundesliga bleiben wir im Gespräch damit die anstehenden Lizenzierungsvorgaben mit dem Neubau abzudecken sind. Die lange Zeit der Provisorien sollte damit in absehbarer Zeit ein Ende haben! Unser Stadion wird seinen Reiz als Sportstätte und Treff für Jung und Alt behalten. Ich bin überzeugt, dass der Fußballsport dadurch beflügelt wird und für die nächsten Generationen eine gute und notwendige Basis entsteht", so Fitz abschließend.

Trainingsauftakt und Testspiele

Montag, 18 Dezember 2017

In den letzten Wochen standen die Rädchen bei der Austria nicht still. Neben den laufenden Geschäften wurde auch der Testspielplan für die Vorbereitung auf die Frühjahrs-Meisterschaft fixiert.

Das Team von Trainer Michael Kopf und Gernot Plassnegger startet am 8. Jänner 2018 mit der ersten Trainingseinheit in die Vorbereitung. Insgesamt wurden acht Termine für Testspiele reserviert. Bei zwei Terminen ist der Gegner noch nicht fixiert. Hier die Termine im Überblick:

Samstag, 13. Jänner, 16 Uhr - SC Austria Lustenau vs. FC Wil 2:2 (2:1), Tore für die Austria: Paulo Victor, Marco Krainz
Freitag, 19. Jänner, 14 Uhr - SC Austria Lustenau vs. FC Heidenheim (Heidenheim) 0:1 (0:1)
Samstag, 27. Jänner, 16 Uhr- SC Austria Lustenau vs. St. Gallen (Stadion Wil / CH) 0:2 (0:2)
Freitag, 09. Februar, 20 Uhr - SC Austria Lustenau vs. FC Höchst (Hohenems, Kunstrasenplatz)
Samstag, 10. Februar, 14 Uhr - SC Austria Lustenau vs. FC Hard (Hard)

Die noch zu klärenden Punkte werden zeitnah auf unseren Kanälen veröffentlicht.

Am heutigen Donnerstag, kurz nach 18 Uhr, eröffnete traditionell Vizepräsident Christian Ortner die 104. Jahreshauptversammlung des SC Austria Lustenau. Neben einem erfreulichen Finanzergebnis konnte der Vorstand einen positiven Ausblick auf die Zukunft geben. Mit dem neuen Hauptsponsor Planet Pure soll der Verein sportlich und auch strukturell in den nächsten Jahren neue Wege einschlagen.

Resümee des Präsidenten
Im Rahmen seines Berichtes bedankte sich Präsident Hubert Nagel bei allen Fans, die auch in den Phasen zum Verein halten, in denen es sportlich nicht so läuft. Er persönlich hatte sich mehr erhofft und war wie alle Austrianer enttäuscht, dass es vor allem zuhause nicht nach Plan verlief. Dennoch verlor der Präsident über das Jahr 2017 auch viele gute Worte: mit dem neuen Hauptsponsor Planet Pure sind die Weichen für die Zukunft gestellt und auch in Sachen Stadionumbau gab es positive Zeichen - aktuell läuft hier der Architekturwettbewerb der Gemeinde. Durch Spielerverkäufe und neue Sponsoren konnte die finanzielle Situation des Vereins verbessert werden. “Für mich ist 2017 das finanziell erfolgreichste Jahr seit Bestehen”, lautete das abschließende Fazit von Hubert Nagel.

Positive Finanzbilanz
Im Vereinsjahr 2016/17 konnte insgesamt ein Überschuss von mehr als € 365.000,--- erwirtschaftet werden. Durch Spielerverkäufe und gesundes Wirtschaften wurde dieser Überschuss erst möglich. Weitere wichtige Einnahmequellen waren die Eintrittsgelder und Jahreskarten, sowie Erlöse aus Sponsoringabkommen, Werbe- und Übertragungsrechten. Auf der anderen Seite waren die wichtigsten Ausgaben neben dem größten Punkt den Personalkosten, die Aufwände für den Spielbetrieb und die Stadionnutzung.

Hubert Nagel als Präsident wiedergewählt - Veränderungen auf anderer Ebene
Auch 2018 heißt der Präsident der Austria, Hubert Nagel. Ohne Gegenkandidaten wurde der Langzeit-Funktionär wiedergewählt. Nicht mehr zur Wahl stellten sich Vizepräsident Stephan Muxel und die Beiräte Doris Gozzi und Werner Hagen. Dafür wurden mit Dr. Hubert “Jo” Hämmerle und Dr. Albert Lingg zwei langjährige Austrianer in den Vorstand gewählt.

Ehrungen
Im Rahmen der Jahreshauptversammlung werden alljährlich Austrianer für ihre aktive Vereinstätigkeit gewürdigt. Dieses Jahr wurde zehnmal die Ehrennadel in Silber und dreimal die Ehrennadel in Gold verliehen. Zum Austrianer des Jahres wurde eine Fan-Gruppe gewählt, die bereits seit 1993 der Austria ihre Treue halten. In Vertretung der gesamten Gruppe wurde die Ehrung an Gerhard Knauder übergeben. Hier alle Geehrten im Überblick:

Nadel in Silber

  • Brigitte Baumgartner
  • Nina Galehr
  • Thiago de Lima Silva
  • Hubert Hämmerle
  • Daniel Ernemann
  • Armin Schallert
  • Natalie Fitz
  • Andrea Scheibenreif
  • Christine Galehr
  • Virag Tiefenbach

Nadel in Gold

  • Franz Baumgartner
  • Wilfried Hämmerle
  • Heinz Hämmerle

Austrianer des Jahres
„Fan-Gruppe“ (seit 1993): Sifferlinger Wolfgang ,  Koller Wilfried,  Koller Jakob, Knauder Gerhard,  Alge Gunnar, Maux Martin,  Maux Niklas,  Ender Herbert, Tscheliesnig Georg,  Schrott Hans-Jürgen,  Sausgruber Stephan,  Wagger Gerhard,  Gritsch Stefan

Austria - SV Ried 0:0

Samstag, 02 Dezember 2017

20171220 austria ried 280Mit einem 0:0 im Spiel gegen Tabellenführer SV Ried beendete unser Team die heurige Saison. Bei winterlichen Temperaturen auf geforenem Boden war es in erster Linie ein von Taktik geprägtes, kampfbetontes Spiel. Die SV Ried hatte mehr Spielanteile unser Team hat aber alles gegeben und blieb bei Kontern immer gefährlich, so bei Vorstößen von Jodel Dossou und Lucas Barbosa. Auf beiden Seiten hatten die Torschützen das Visier nicht optimal eingestellt bzw. vereitelten die Torhüter Thomas Gebauer und Alexander Sebald die besten Möglichkeiten. Zum Saisaonabschluss hat unser Team gegen den Ligafavoriten einen Punkt redlich erkämpft. Die Trainer Michael Kopf, Gernot Plassnegger und Co Daniel Ernemann konnten mit der Leistung der Mannschaft durchaus zufrieden sein. In der kommenden Woche werden noch Laktattests duchgeführt. Die Mannschaft trainiert bis zur Weihnachtsfeier weiter, dann bekommen die Spieler Urlaub, mit täglichem persönlichem Trainingsprogramm. Am Montag, 8. Januar 2018 startet das Training wieder.

Planet Pure neuer Hauptsponsor

Freitag, 01 Dezember 2017

Die Planet Pure GmbH mit Sitz in Hörbranz wird ab der Frühjahrssaison 2018 Hauptsponsor des SC Austria Lustenau, vorbehaltlich der erforderlichen Zustimmungen der notwendigen Gremien sowie der Marktgemeinde Lustenau. Wir freuen uns, dass wir mit Planet Pure, einem innovativen, aufstrebenden Unternehmen, nun einen gemeinsamen Weg einschlagen dürfen. Sozial, Bio, Nachhaltig – eine Firmenphilosophie, die wir als Werbeträger und Sportverein gerne weiter vermitteln.

Grün-Weiß sind unsere Farben, wir sind ein Traditionsverein
Auch mit dem neuen Hauptsponsor bleibt unsere Identität erhalten: Vereinsnamen und Vereinsfarben bleiben unverändert, das Vereinswappen frei von einem Sponsorenlogo. Das zeigt, dass das Engagement für Planet Pure eine Herzensangelegenheit darstellt. Auch auf den Trikots spiegelt sich das wider - so ziert in Zukunft das Logo des neuen Sponsors, ein grünes Herz, die Brust unserer Spieler.

Engagement von Planet Pure als Sponsor

Ziel von Planet Pure ist es, im Heimmarkt Vorarlberg und im Kernmarkt Österreich noch stärker zu werden und das Marktpotenzial auszuschöpfen. Über das Sponsoring möchte das Unternehmen die Marke und das hervorragende Produkt bekannter machen. Die Konditionen zum Sponsoring werden im Detail nicht kommuniziert.

Folgende Eckpunkte zur Kooperation:

  • Abhängig von der Zielerreichung gilt die Vereinbarung, die mit 1. Februar 2018 startet, für 5 Jahre.
  • Gemeinsame Ziel ist es, dass der Club bis spätestens Ende der Saison 2018/19 den Wiederaufstieg in die höchste österreichische Liga schafft.
  • Das Planet Pure-Logo wird ab der Frühjahrssaison 2018 auf den Spielertrikots zu sehen sein.
  • Selbstverständlich sind auch klassische Werbeinstrumente wie Bandenwerbung in der Vereinbarung enthalten.
  • Gemeinsame Aktivitäten im Stadion, die für die Fans, die Mitglieder des Clubs und insbesondere auch für die Nachwuchsspieler attraktiv sein werden, sind geplant.
  • Die Höhe des Sponsoring hängt von der jeweiligen Ligazugehörigkeit ab sowie von den gemeinsam durchgeführten Aktionen. Im Falle des Aufstieges erhöht sich der Sponsoringbeitrag um ca. 30%.

Über Planet Pure
Das Unternehmen wurde 1999 von Silvio Perpmer (Bild) gegründet und hat sich mit der Entwicklung und Produktion von ökologischen Wasch- und Reinigungsmitteln vollkommen der Nachhaltigkeit verschrieben.

Silvio Perpmer„Als Verbraucher war ich auf der Suche nach ökologischen Produkten, merkte aber schnell, dass es nicht einfach war, herauszufinden, ob ein Produkt umweltfreundlich war oder nicht. Auch wenn bestimmte Produkte Zertifizierungen angaben, stellte ich fest, dass sie noch immer bedenkliche Inhaltsstoffe enthielten die schädlich für die Umwelt und unsere Gesundheit sind. Denn alles was wir in die Welt entlassen, kommt letztlich wieder in unseren Körpern an. Und so war mein Traum geboren: Produkte herzustellen, welche die Umwelt zu schonen und frei sind von giftiger Chemie.“

Seit mehreren Jahren verfügt Planet Pure über TOP Produkte. Durch den Einstieg kapitalstarker Gesellschafter sowie eines branchenkundigen Experten konnte die Basis für ein starkes Unternehmenswachstum geschaffen werden.

Planet Pure Produkte sind ideal für Menschen mit einem hohen Gesundheitsbewusstsein. Das gilt auch für Fußballspieler, die sich, um das Optimum aus ihrem Körper herausholen zu können, gesund ernähren, Regenerationsphasen einplanen und insgesamt Wert auf ein gesundes Umfeld legen, um täglich die beste Leistung abrufen zu können. Mit Verwendung von Planet Pure Produkten ist gewährleistet, dass weder die Haut noch der Organismus oder die Umwelt belastet werden.

Alle Planet Pure Produkte werden in Vorarlberg erzeugt und können über den klassischen Einzelhandel gekauft werden. Der stärkste Markt des Unternehmens gemessen an den Pro-Kopf Ausgaben ist aktuell Vorarlberg. 70 % der Produkte werden exportiert, wobei Deutschland der stärkste Exportmarkt ist.

Planet Pure über die bevorstehende Kooperation
Mitwirkung des Sponsors an der Vereinsentwicklung

Mitwirkung des Sponsors an der Vereinsentwicklung
Planet Pure sieht seine Rolle als Sponsor und Partner. Der Sponsor unterstützt eine positive Vereinsentwicklung dahingehend, dass mit dem SC Austria Lustenau vereinbart wurde, dass der Club wichtige Herausforderungen in Angriff nimmt, die auch für den Sponsor relevant sind, wie der Stadionneubau oder die Weiterentwicklung der Vereinsstrukturen.

Welche Aktivitäten sind mit Planet Pure vereinbart / vorgesehen?
Spannende Aktionen die sowohl die Fans als auch den Nachwuchs begeistern, werden gemeinsam durch Planet Pure und dem SC Austria Lustenau durchgeführt werden. Bekannte Markenbotschafter die aktuell als Profisportler tätig sind oder waren, werden im Reichshofstadion präsentiert. Eine erste Aktion wird mit dem Frühjahrsauftakt erfolgen.

Warum Sponsoring im Fußball? Warum der SC Austria Lustenau?
Sportsponsoring ist ein sehr gutes Instrument, um eine Marke bekannter zu machen. Planet Pure hat ein hervorragendes Produkt aber auch in Vorarlberg kennen es zu wenige Menschen, bzw. sind die Produktvorteile zu wenig bekannt.

Warum machen wir Sponsoring beim SC Austria Lustenau?
Beide wollen aufsteigen. Der Club in die höchste österreichische Liga und Planet Pure will in Österreich, Deutschland und den Nachbarsländern eine führende Rolle im Bereich Bio-Wasch- u. Reinigungsmittel einnehmen.
Austria Lustenau und Planet Pure passen zusammen:

  • der Club ist grün und Planet Pure ist grün.
  • das neue Stadion wird nach ökologischen Prinzipien gebaut

Im Reichshofstadion rollt ein letztes Mal der Ball, ehe die Winterpause beginnt. Die Austria empfängt zuhause den Tabellenführer, die SV Ried. In den bisherigen Duellen gingen jeweils die Gäste als Sieger vom Platz. Daher gilt die Austria als klarer Außenseiter, aber natürlich hätte niemand etwas dagegen, wenn Grün-Weiß die Bilanz gegen Grün-Schwarz endlich aufbessern könnte.

Eine schwierige Herbstsaison liegt hinter der Austria, alle hatten sich mehr erwartet, doch der Fußball ist kein Wunschkonzert. In der letzten Woche kam dann mit der Niederlage in Floridsdorf ein weiterer Dämpfer dazu. Nichtsdestotrotz herrscht Vorfreude auf das letzte Heimspiel vor der Winterpause. Man misst sich noch einmal mit der SV Ried, die aktuell an der Tabellenspitze steht. Viele Ex-Austria-Kicker sind in ihren Reihen und mit Lassaad Chabbi und Tamas Tiefenbach sind zwei ehemalige Trainer der Grün-Weißen auch im Reichshofstadion bekannte Gesichter. "Für so ein Duell brennen die Spieler immer", führt Coach Michael Kopf aus. "Da braucht es keine zusätzlichen Ansprachen - sich mit ehemaligen Kollegen zu messen, hat einen besonderen Reiz".

Aus dem Vollen schöpfen
Bei der Austria wurde in der vergangenen Woche das letzte Spiel analysiert und ist aber auch abgehakt. "Es war insgesamt einfach zu wenig, mehr muss man da nicht draus machen", so Teammanger Gernot Plassnegger. Im gleichen Atemzug kommt aber die Kampfangsage in Richtung Oberösterreich: "Ried ist klarer Favorit, aber wir werden ihnen ganz sicher nicht beim Fußballspielen zu sehen. Wir müssen aktiv sein, dann können auch wir Ried Probleme machen". Damit ist die Marschrichtung klar. Für die Aufgabe kann das Trainerteam Kopf und Plassnegger aus dem vollen Schöpfen, alle Spieler haben sich fit gemeldet. Man wird sicher aber weiterhin an den Österreicher-Topf halten.

Starke Rieder
Bei der SV Ried läuft aktuell alles nach Plan. Die Mannschaft von Lassaad Chabbi hat sich gefunden und konnte sich bereits die Herbstmeisterkrone sichern. Sie verfügen mit Seifedin Chabbi und Thomas Fröschl über zwei starke Stürmer, die aktuell in der Torschützenliste auf Platz 1 und Platz 3 liegen. Mit einem Sieg heute können sich die Oberösterreicher auch noch zum Winterkönig krönen. Beim Sportclub geht es heute vor allem um Wiedergutmachung vom Freitag, aber auch um eine Aufbesserung der aktuellen Statistik gegen die Rieder. Das erste Saisonduell in Lustenau endete 0:2, in Ried setzte es für Grün-Weiß eine 1:3 Niederlage. Bei der Austria wird sich im Winter sicherlich einiges ändern und es ist noch nicht gewiss wie unsere Mannschaft zum Frühjahrsauftakt aussehen wird.

Nur eines ist klar - heute braucht es drei Punkte, um erstens ein Zeichen zu setzen und zweitens wäre ein Sieg das ideale Weihnachtsgeschenk an alle Fans.

Fakten zum Spiel

  • Die SV Guntamatic Ried ist seit 6 Pflichtspiel-Duellen gegen den SC Austria Lustenau ungeschlagen – 3 Siege und ein Remis in der Sky Go Ersten Liga, im Uniqa-ÖFB-Cup gewann Ried 2-mal (darunter im Finale 2011).
  • Wenn die SV Guntamatic Ried in der Sky Go Ersten Liga in Spielen beim SC Austria Lustenau ein Tor erzielte, dann punkteten die Oberösterreicher auch (2 Siege, ein Remis).
  • Die SV Guntamatic Ried erzielte in 19 Spielen 44 Tore, das gab es zuletzt 2012/13. Damals gelang dies dem SC Austria Lustenau (44) und dem SKN St. Pölten (45 Tore).
  • Die SV Guntamatic Ried erzielte 9 Tore per Kopf – nur die KSV 1919 (11) mehr.
  • Julian Wießmeier erzielte für den SC Austria Lustenau in 49 Spielen in der Sky Go Ersten Liga 24 Tore. Seit 2017/18 ist Wießmeier Spieler der SV Guntamatic Ried. 

Darijo Grujcic schließt sich in der kommenden Winterpause dem SC Austria Lustenau an. Der Spielervertrag wurde erst am Mittwochabend unterzeichnet und hat eine Laufzeit bis 31.05.2020. Der Verein kann damit nicht nur einen jungen Lustenauer in den eigenen Reihen präsentieren, sondern vor allem einen Spieler mit viel Potenzial für die Zukunft.

Der 18-jährige Innenverteidiger stammt aus der Nachwuchsabteilung des FC Lustenau und durchlief sämtliche Mannschaften der Akademie Vorarlberg ehe er im Januar 2017 zum FC Dornbirn wechselte, wo er sich sofort zum Stammspieler und Leistungsträger entwickelte. Nach 30 Einsätzen über 90 Minuten der Regionalliga West im Kalenderjahr 2017, erfolgt jetzt mit dem Wechsel in den Profibereich der nächste Schritt in der Laufbahn des jungen Vorarlbergers.

Darijo Grujcic wird im Januar 2018 ins Mannschaftstraining der Grün-Weißen einsteigen. Neben seiner Schnelligkeit und für einen Innenverteidiger typischen Größe (1,88m) und Robustheit, überzeugt der Linksfuß auch durch gutes Aufbauspiel.

Trainer Gernot Plassnegger: „Ich bin froh, dass sich Darijo für die Austria entschieden hat. Er ist ein junger Spieler mit viel Potenzial und bringt zudem eine sehr professionelle Einstellung mit.“

Die diesjährige Jahreshauptversammlung findet am 07.12.2017 ab 18.00 Uhr. Im Anschluss an die offizielle JHV findet traditionell die Weihnachtsfeier der Austria statt. Alle Gönner, Saisonkartenbesitzer, Partner, Sponsoren und Fans sind herzlich eingeladen.

Neue Christbaumkugeln im Fan-Shop
Die abgebildeten Christbaumkugeln sind neu im Sortiment des Austria-Fanshops. Verkauft werden sie im 4er-Set für € 15,-. Die Kugeln sind aus Glas und in den Farben Moosgrün und Kupfer erhältlich. Natürlich sind die Kugeln auch im Austria-Büro erhältlich.

Nach zwei deutlichen Siegen in den ersten beiden Saisonduellen revanchierte sich der FAC und besiegte die Austria mit 2:1. Vor dem Spiel hatte das Trainerteam der Grün-Weißen dem Floridsdorfer AC Respekt gezollt und gewarnt, dass das Spiel in Wien kein leichtes Unterfangen werden würde. Leider bewahrheitete sich diese Befürchtung.

Von Beginn an versuchten die Hausherren das Team von Michael Kopf und Gernot Plassnegger nicht ins Spiel kommen zu lassen. Die Wiener pressten früh und die Austria versuchte zu kontern. Die erste gute Möglichkeit gab es bereits nach nur drei Minuten, doch FAC-Torhüter Fraisl entschärfte einen guten Schuss von Jodel Dossou. Wenig später hatte Ronivaldo eine gute Möglichkeit, doch wieder konnten die Wiener klären. Die Austria übernahm zunehmend das Spiel, weitere zwingende Chancen blieben aus. So war es dann leider den Hausherren bestimmt in Führung zu gehen. Ein zunächst harmlos wirkender Einwurf genügte, um die Innenverteidigung aus dem Konzept zu bringen - Nutznieser dabei FAC-Stürmer Loubega, der am schnellsten reagierte und Alexander Sebald keine Chance ließ. Das Tor brachte den Motor der Austria ins Stottern und somit ging es mit einem Rückstand in die Pause.

In Halbzeit 2 wollte man sich gegen die drohende Niederlage stemmen, doch immer wieder war es die Floridsdorfer Offensive die Akzente setzen konnte. Nach einer Stunde verwandelte Mario Kröpfl einen Strafelfmeter zum vorentscheidenden 2:0. Zuvor hatte Alexander Joppich Flavio Dos Santos von den Beinen geholt. Mit Christopher Drazan und Lucas Barbosa kamen neue Offensivkräfte bei den Grün-Weißen aufs Feld. Die beiden waren es auch, die den Anschlusstreffer erzielten. Drazan bediente Lucas ideal, der aus kurzer Distanz einschoss. Zu mehr wollte es an diesem Abend bei der Austria nicht mehr reichen, der FAC agierte einfach zu clever.

Kommenden Freitag bleibt noch eine Chance auf Wiedergutmachung, doch die Aufgabe ist ein gewaltiger Brocken, denn der Tabellenführer aus Ried gastiert im Reichshofstadion. Nur eines ist sicher, die Winterpause wird bei Grün-Weiß sicher spannend.

Start der Rückrunde in Floridsdorf

Freitag, 24 November 2017

Zum Auftakt der Rückrunde sind die Grün-Weißen in Floridsdorf, beim FAC zu Gast. Nach dem 0:0 in Hartberg ist die Mannschaft rund um Kapitän Christoph Kobleder auf drei Punkte aus. Dabei feiert Neo-Coach Michael Kopf sein Debüt an der Seitenlinie.

Nicht weniger als zehn Treffer erzielte die Austria in den bisherigen zwei Aufeinandertreffen in dieser Saison. Zum Saisonauftakt gewann man in Wien mit 5:1, zuhause lautete das Ergebnis sogar 5:0. Natürlich möchte das Trainerteam rund um Michael Kopf und Gernot Plassnegger diese Siegesserie gegen den FAC fortsetzen. “Auf jeden Fall wollen wir gewinnen, aber wir werden den FAC sicher nicht unterschätzen. Sie haben genauso gute Kicker in ihren Reihen und können jedem Team gefährlich werden”, so Plassnegger. Die Floridsdorfer liegen aktuell auf dem letzten Tabellenplatz, doch die Mannschaft bewies des Öfteren ihren Kampfgeist. Auftritte wie gegen Liefering oder Innsbruck sind Beweis genug, dass es kein Spaziergang werden wird.

Blick in Richtung Winterpause
Unser Sportclub liegt aktuell auf dem sechsten Tabellenplatz und möchte im Idealfall mit sechs Punkten in die Winterpause gehen. Den Grundstein für diesen Plan kann man heute in Floridsdorf legen: “Wir sind topmotiviert und haben gut trainiert, wir freuen uns schon auf das Spiel”, erklärt Michael Kopf. Die positive Einstellung wird auch von der Statistik gestützt. Seit vier Spielen ist man auswärts ohne Niederlage und nur Wiener Neustadt hat auf fremden Plätzen mehr Punkte geholt. Dennoch, auch Statistiken müssen zuerst bestätigt werden.

Veränderungen im Kader
Leider müssen Kopf und Plassnegger auf zwei Stammspieler verzichten. Einerseits sitzt Daniel Tiefenbach seine Gelb-Rot-Sperre ab, andererseits lassen Rückenprobleme einen Einsatz von Pius Dorn nicht zu. Als Ersatz werden Bojan Avramovic und Alexander Joppich für Pius Dorn und Kürsat Güclü und Francesco Lovric für Daniel Tiefenbach gehandelt. Die Reise nach Wien hat auch Sandro Djuric angetreten, der heute auf seinen ersten Einsatz nach der Verletzung hoffen darf. Auch Christopher Drazan meldet sich nach überstandenen Knieproblemen wieder zurück. Den freiwerdenden Legionärsplatz von Dorn dürfte Lucas Barbosa einnehmen. Der junge Brasilianer kam zuletzt wenig zum Einsatz, hat aber auch schon fünf Saisontore am Konto - eines davon erzielte er im letzten Duell mit dem FAC - und wäre damit eine weitere Option in der Offensive. Die endgültige Entscheidung fällt aber erst nach der letzten Trainingseinheit in Wien.

Spielbeginn ist in Floridsdorf um 18.30 Uhr, Sky überträgt wie üblich die Partie in der Konferenz. Austrianer sind eingeladen, die Partie gemeinsam im Austria Café oder im Nachwuchsheim anzuschauen.

Fakten zum Spiel

  • Der FAC Wien traf in den letzten 11 Duellen gegen den SC Austria Lustenau nie häufiger als 1-mal (7 Tore in 11 Spielen). Aus diesen 11 Spielen holten die Wiener 7 Punkte.
  • Der SC Austria Lustenau erzielte in dieser Saison der Sky Go Ersten Liga gegen den FAC Wien 10 Tore in 2 Duellen – so viele wie kein anderes Team.
  • Der SC Austria Lustenau holte in der Hinrunde dieser Saison der Sky Go Ersten Liga 15 Punkte in Auswärtsspielen, nur der SC Wiener Neustadt (18) mehr.
  • Der SC Austria Lustenau verlor 2017/18 auswärts nur, wenn die Gegner 3 Tore erzielten. Der FC Wacker Innsbruck gewann am 8. August mit 3:2, die SV Guntamatic Ried am 15. September mit 3:1.
  • Der FAC Wien erzielte 31% der Treffer in der Anfangsviertelstunde der 2. Hälfte (Minute 46-60) – der höchste Anteil in diesem Zeitraum in dieser Saison der Sky Go Ersten Liga. 

Ab sofort ist Michael Kopf (60) neues Mitglied im Cheftrainer-Team der Austria. Der gebürtige Vorarlberger verfügt über die notwendige Lizenz, die von Seiten der Bundesliga gefordert wird. Gemeinsam mit Gernot Plassnegger und Daniel Ernemann bildet er das Trio an der Spitze.

Michael Kopf ist seit Juli 2017 Trainer der Austria Amateure. Zuvor war er unter anderem für die Vereine FC Wängi, SV Reutte, AKA Tirol oder Grashoppers Zürich tätig.

Die Austria und Michael Kopf einigten sich auf einen unbefristeten Vertrag.

Kampfbetontes Spiel endet 0:0

Montag, 20 November 2017

In der letzten Begegnung der Hinrunde der laufenden Meisterschaft trennten sich der TSV Hartberg und unsere Austria torlos. In einer umkämpften Partie musste die Mannschaft von Trainer Gernot Plassnegger dabei eine halbe Stunde in Unterzahl agieren.

Bei schwierigen Platzverhältnissen schenkten sich beide Teams nichts, dennoch blieben die großen Torchancen auf beiden Seiten Mangelware. Bei den Hartbergern hatten Dario Tadic (14') und Manfred Fischer (21') gute Chancen. Die beste Austria Chance erarbeite Jodel Dossou, dessen Querpass Ronivaldo nur in Rücklage verarbeiten konnte und so keinen Druck hinter den Ball brachte (39').

Austria in Unterzahl
Nach dem Seitenwechsel zeigte sich ein ähnliches Bild. Beide Teams wollten den Sieg, doch keiner wollte einen Fehler riskieren. Viele Zweikämpfe prägten weiterhin das Geschehen. In der 55. Minute dann großes Aufatmen bei den Grün-Weißen, als Stefan Meusburger nach einem Eckball der Hartberger nur das Aluminium traf. Auf der Seite der Austria verbuchten Ronivaldo (50') und Ashimeru (63') Torabschlüsse. Nach 66. Minuten wurde die Austria geschwächt. Nach einem Fehlpass in der eigenen Hälfte riskierte Daniel Tiefenbach Kopf und Kragen und wurde nach einer harten Grätsche mit der zweiten gelben Karte und dem damit verbundenen Auschluss bestraft. In der Folge konnte die Austria keinen Offensivdruck mehr entwickeln, ließen den Hartbergern aber keine Räume, um Torchancen zu kreieren. 

Der Austria ist es somit leider nicht gelungen, den Abstand auf die vorderen Tabellenplätze zu verkleinern. Am Freitag ist man zu Gast in Floridsdorf beim Tabellenletzten, dem FAC.

17 der 36 Runden der SkyGo Ersten Liga liegen bereits hinter uns und mit dem heutigen Gastspiel in Hartberg liegt bereits die halbe Saison hinter uns. Nach einem durchwachsenen Saisonstart übernahm Gernot Plassnegger das Traineramt und sorgte für einen Aufschwung im Lager der Grün-Weißen.

Drei Siege und eine Niederlage konnte Gernot Plassnegger bisher mit seiner Mannschaft erreichen. Mit dem Steirer kamen neue Impulse, die in Lustenau dringend notwendig war. Vor der Länderspielpause setzte es zwar eine klare Niederlage gegen den FC Liefering, aber in der Länderspielpause wurde intensiv gearbeitet und in einem Testspiel konnte der FC Wil 1900 mit 2:0 besiegen.

2:4 Niederlage gegen Liefering, 2:0 Erfolg gegen Wil
In der 17. Runde der Meisterschaft hatten wir die Jungbullen aus Salzburg zu Gast. Die Lieferinger reisten in Bestbesetzung an und zeigten im Verlauf des Spiels mehrfach ihr Potential. Die Austria erwischte aber einen Traumstart und ging bereits nach sechs Minuten durch William in Führung. Doch das Gegentor weckte die Gäste, die in der ersten Halbzeit noch den Ausgleich schafften. In Durchgang zwei blieben die Jungbullen die dominierende Mannschaft und enteilten den Grün-Weißen bis zur 80. Minute mit 1:4. Die Austria haderte etwas mit den Schiedsrichterentscheidungen. Ein elferverdächtiges Foul an Drazan (47’) wurde nicht gepfiffen und Enock Mwepu hätte sich auch nicht beschweren dürfen, wenn er mit Gelb-Rot vom Platz hätte müssen. Die Mannschaft von Gernot Plassnegger versuchte phasenweise dagegenzuhalten, doch es reichte am Ende nur noch zur Ergebniskosmetik in Form eines verwandelten Strafelfmeters durch Daniel Sobkova (86’).

Gernot Plassnegger kündigte an in der Länderspielpause an den Fehlern im Spiel gegen den FC Liefering zu arbeiten. Daher wurde in der Pause gegen den FC Wil getestet. Trennte man sich in der Saisonvorbereitung noch 1:1, durfte man im zweiten Aufeinandertreffen über einen 2:0 Erfolg jubeln. In einer intensiv geführten Partie erzielten Petar Pavlovic (13’) und Francesco Lovric (72’, Elfmeter) die Treffer für Grün-Weiß. Gernot Plassnegger rotierte ordentlich und schonte einige Spieler. Besonders erfreulich war das Comeback von Sandro Djuric. Die Nummer 10 der Austria ist nach seiner Verletzung wieder fit.

Schwierige Aufgabe gegen den TSV Hartberg
Unsere Austria hat nun zwei Auswärtsspiele vor sich, bevor es zum Abschluss der Herbstsaison zuhause gegen die SV Ried geht. Zunächst wartet aber der Aufsteiger Hartberg auf Grün-Weiß. Die Steirer haben die ganze Liga überrascht und spielen eine sensationelle erste Hälfte der Meisterschaft. Rang drei und vier Siege en suite sind der Lohn ihrer Arbeit. Vor allem nach Standards sind die Hartberger brandgefährlich, hier muss unsere Abwehr ständig wachsam sein. Dennoch wird sich die Austria nicht verstecken. Serien sind da, um gebrochen zu werden und deshalb möchte Gernot Plassnegger mit seinem Team alles versuchen, um die Steirer zuhause straucheln zu lassen. Nicht mit dabei sind Daniel Sobkova und Christopher Drazan, beide haben Probleme mit dem Knie. Dafür dürfte heute Sandro Djuric das erste Mal eine Option sein. Spannung verspricht das Spiel auf alle Fälle, denn mit einem Sieg von Grün-Weiß gegen Blau-Weiß könnte man den Rückstand auf den dritten Platz weiter verringern.

Fakten zum Spiel

  • Der SC Austria Lustenau verlor in der Sky Go Ersten Liga nur eines der letzten 9 Duelle in der Steiermark gegen den TSV Prolactal Hartberg bei 6 Siegen und 2 Remis.
  • Der SC Austria Lustenau kassierte in den letzten 7 Auswärtsspielen beim TSV Prolactal Hartberg nur 2 Gegentore. In 5 der 7 Auswärtsspiele blieben die Vorarlberger ohne Gegentor.
  • Der TSV Prolactal Hartberg gewann die letzten 4 Pflichtspiele (3 in der Sky Go Ersten Liga, eines im UNIQA-ÖFB-Cup). 5 Pflichtspielsiege in Folge feierten die Steirer im österreichischen Profifußball noch nie.
  • Der SC Austria Lustenau traf 11-mal nach Standards – nur der TSV Prolactal Hartberg (17-mal) in dieser Saison der Sky Go Ersten Liga häufiger.
  • Der TSV Prolactal Hartberg erzielte die letzten 7 Tore nach Standards. Der SC Austria Lustenau erzielte 4 der letzten 6 Treffer in dieser Saison der Sky Go Ersten Liga nach Standards.

Die letzte Länderspielpause des Jahres 2017 nutzte der SC Austria zu einem Freundschaftsspiel gegen den schweizer Challenge League Verein FC Wil, um im Spielrhythmus zu bleiben und sich den Feinschliff für die verbleibenden drei Ligapartien des Herbstdurchgangs zu holen.

Im Reichshofstadion bekamen die Zuschauer eine intensiv geführte Partie zu sehen, in der die Grün-Weißen letztendlich mit 2:0 die Oberhand behielten. Trainer Gernot Plassnegger rotierte dabei kräftig durch, so dass alle fitten Kaderspieler zumindest eine Halbzeit aufliefen.

Stabile erste Hälfte
Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase war es Petar Pavlovic, der in der 13. Spielminute die erste Unachtsamkeit der schweizer Abwehrformation eiskalt ausnutzen konnte. Pavlovic lief nach einem Zusammenprall zweier Wiler Verteidiger alleine auf den Torhüter zu und versenkte das Leder überlegt ins linke untere Eck. Positiv fiel in der ersten Hälfte das Deckungsverhalten der Lustenauer auf, denn obwohl man selbst wenige Chancen kreieren konnte, kam seinerseits der FC Wil auch nur zu einem Abschluss – durch den Österreicher Ex-Nationalspieler Roman Kienast, der von Sturm Graz in die Ostschweiz gewechselt war.

In der zweiten Hälfte waren die Lustenauer etwas aggressiver als in den ersten 45 Minuten. Insbesondere Sandro Djuric, der sein Debut nach überstandener Verletzung gab, leitete als 10er einige Male das Angriffspressing ein. Die Bemühungen wurden schließlich in der 72. Minute mit dem 2:0 belohnt. Francesco Lovric verwandelte einen Handelfmeter souverän ins rechte Eck.

Insgesamt kann man von einem gelungenen Test sprechen. Insbesondere das Debut von Sandro Djuric lässt hoffen, dass er der Mannschaft in den restlichen Herbstpartien einen Impuls für das Offensivspiel geben kann. Nicht zum Einsatz kamen Jodel Dossou (Länderspiel) sowie Daniel Sobkova, Marcel Canadi, Ronivaldo, Paulo Victor und Joao Pedro, die aufgrund leichterer Blessuren geschont wurden.

Aufstellung

1. Halbzeit:
Nicolas Mohr - Alexander Joppich, William, Firat Tuncer, Michael Lang - Marco Krainz, Daniel Tiefenbach, Majeed Ashimeru, Petar Pavlovic, Gabryel Monteiro - Lucas Barbosa

2. Halbzeit:
Alexander Sebald - Bojan Avramovic, Martin Grasegger, Christoph Kobleder, Timo Friedrich - Pius Dorn, Francesco Lovric, Kürsat Güclü, Sandro Djuric, Christopher Drazan - Gabryel Monteiro

Unsere Austria testet in der Länderspielpause zuhause gegen den FC Wil 1900. Gespielt wird am Donnerstag, 09. November 2017, um 15 Uhr, im Reichshofstadion.

Wenn am 1. Dezember zum Abschluss des Fußballjahres die SV Ried im Reichshofstadion gastiert, werden unsere Jungs live im TV zu sehen sein: die Bundesliga hat unser Heimspiel der 20. Runde zum Livespiel ernannt. 

Die restlichen Herbst-Spiele im Überblick:
18. Runde, Fr. 17.11., 18:30 Uhr TSV Hartberg - SC Austria Lustenau
19. Runde, Fr. 24.11., 18:30 Uhr FAC Wien - SC Austria Lustenau
20. Runde, Fr. 01.12., 20:30 Uhr SC Austria Lustenau - SV Ried


Den Erfolgslauf zuhause fortsetzen

Freitag, 03 November 2017

Drei Siege, neun Punkte - so lautet die aktuelle Statistik von Trainer Gernot Plassnegger. Der gebürtige Steirer hat es geschafft, der Mannschaft neuen Elan einzuhauchen und schwimmt daher mit den Spielern verdient auf einer Erfolgswelle. In der englischen Woche wartet nun nach dem Spiel am Dienstag gegen den FC Blau-Weiß Linz die nächste große Herausforderung. Die Talenteschmiede von Red Bull - der FC Liefering - ist zu Gast.

Als Gernot Plassnegger vorgestellt wurde, hätte wohl niemand gedacht, dass die Austria sofort einen Erfolgslauf starten könnte. Doch der neue Trainer hat in der kurzen Zeit viel bewegt. Die Defensive hat sich deutlich stabilisiert und auch in der Offensive werden Chancen erarbeitet. „Wir wollen uns stetig verbessern und es ist mir wohl bisher gelungen, an den richtigen Schräubchen zu drehen“, bringt es der Coach der Grün-Weißen auf den Punkt.

Verdienter Sieg in Linz
Hellwach waren die Spieler von Gernot Plassnegger im Spiel gegen die Blau-Weißen aus Oberösterreich. Nach 64 Sekunden wurde schon gejubelt, denn Ronivaldo verwandelte eine ideale Flanke von Güclü per Kopf zur frühen Führung. In weiterer Folge blieben gute Chancen ungenützt - Ronivaldo war es, der für viel Wirbel in den Linzer Reihen sorgte. Bei einem Stanglpass verfehlte er den Ball mit dem Kopf und wenig später scheiterte er mit einer Direktabnahme an Linz-Torhüter Hankic. Die Oberösterreicher kamen dann aggressiv aus der Pause und erzielten in der 50. Minute den Ausgleich. Doch die Austria steckte nicht auf und erzielte in der 65. Minute durch den eingewechselten Petar Pavlovic den Siegtreffer.

Mit dem FC Liefering eine echte Herausforderung zu Gast
Im heutigen Spiel gegen die Jungbullen aus Salzburg ist das Team von Gernot Plassnegger ordentlich gefordert. Die Lieferinger verfügen über einen breiten Kader mit viel Talent. Es ist daher nicht so einfach, sich auf den Gegner richtig einzustellen. Erst in der letzten Runde konnten sich die Salzburger knapp mit 1:0 gegen den FC Wacker Innsbruck durchsetzen, gegen die es zuletzt für Grün-Weiß eine deutliche Niederlage im Reichshofstadion setzte. Die Mannschaft rund um Kapitän Kobleder wird defensiv gefordert sein, aber auch offensiv muss die Austria heute mehr Effizienz beweisen. Die sich bietenden Chancen müssen genützt werden, um die Lieferinger unter Druck zu setzen. Das Durchschnittsalter liegt nur bei 18,6 Jahren, da fehlt vielleicht in der einen oder anderen Situation die Erfahrung. Dennoch wird sich eines wohl nicht ändern: die Austria muss vor allem auf sich schauen, dann kann man auch weiter erfolgreich sein.

Fakten zum Spiel

  • Der SC Austria Lustenau traf in jedem der 8 Heimspiele gegen den FC Liefering in der Sky Go Ersten Liga.
  • Der SC Austria Lustenau erzielte gegen den FC Liefering 37 Tore. Das gelang sonst keinem anderen Team in der Sky Go Ersten Liga.
  • Der FC Liefering erzielte 7 Tore von außerhalb des Strafraums – Höchstwert in dieser Saison der Sky Go Ersten Liga.
  • Der FC Liefering erzielte 82% der Treffer aus dem laufenden Spiel heraus (wie die SV Guntamatic Ried). Kein Team hat einen höheren Anteil.
  • Der SC Austria Lustenau gewann 53% der Zweikämpfe – Bestwert in dieser Saison der Sky Go Ersten Liga.

Drei Spiele, drei Siege, nur ein Gegentor - so lautet die Statistik von Gernot Plassnegger nach drei Runden im Chefsessel. Am gestrigen Dienstag setzte sich die grün-weiße Austria verdient mit 2:1 gegen den FC Blau-Weiß Linz durch. Ronivaldo und Petar Pavlovic sorgten für die notwendigen Tore.

Idealer Start
Bereits nach 64 Sekunden durfte die Austria das erste Mal jubeln. Den schnellsten Treffer der Saison erzielte dabei Ronivaldo nach idealer Flanke von Kürsat Güclü. Der Brasilianer war es auch der auch in den darauffolgenden Minuten für Wirbel sorgte. Im Kombination mit Jodel Dossou kam der 28-jährige Brasilianer zu guten Torchancen. Bei einem Stangelpass verfehlte er den Ball mit dem Kopf und wenig später scheiterte er mit einer Direktabnahme an Linz Torhüter Hankic. MIt einer 1:0 Führung ging es dann mehr als verdient in die Halbzeit - mit dem Wissen, dass man die Partie eigentlich schon entscheiden hätte können bzw. müssen.

Pavlovic sichert den Sieg
Den besseren Start in die zweite Hälfte hatten die Linzer. Nach 50 Minuten jubelten die Hausherren über den Ausgleichstreffer. Halilovic nützte einen Abwehrfehler eiskalt und schlenzte das Leder in die Maschen. Doch die Grün-Weißen ließen sich nicht beirren und setzten die Oberösterreicher weiter unter Druck. Dieser Einsatz wurde belohnt als man in der 65. Minute die Linzer Abwehr zu Fehlern zwang. Jodel Dossou setzte sich auf der rechten Seite souverän gegen mehrere Linzer durch und servierte den Ball ideal auf den eingewechselten Petar Pavlovic, der Hankic im Tor der Blau-Weißen keine Chance ließ. Der erneute Führungstreffer sollte auch das letzte Tor am Abend sein, die Mannschaft von Gernot Plassnegger feierte verdient den dritten Sieg in Serie und die damit verbundenen Punkte.

Der Abstand zur Spitze ist zwar noch deutlich, aber nicht mehr so groß wie er schon war. Auf diesen Erfolgen möchte man aufbauen und die Aufholjagd so lange wie möglich durchziehen zu können. Bereits am Freitag gibt es gegen den FC Liefering die Chance weiter Punkte gut zu machen.

Nach der Zwangspause aufgrund der ÖFB-Cup Runde geht es für Grün-Weiß endlich weiter. Am heutigen Dienstag gastiert das Team von Gernot Plassnegger beim FC Blau-Weiß Linz. Die Oberösterreicher haben erst vor einer Woche ihren Trainer gewechselt, dennoch möchte Plassnegger den Aufwärtstrend der Austria fortsetzen.

Zwei Spiele, zwei Siege, keine Gegentore - so lautet die aktuelle Bilanz des neuen Trainers der Austria. Kein Wunder, dass er und seine Mannschaft diese Serie gerne noch lange am Leben halten wollen. Dafür braucht es heute in Linz erneut eine starke Leistung, denn die Linzer sind jetzt schwer auszurechnen, nachdem Trainer Günther Groenzel beurlaubt und Sportvorstand David Wimleitner interimistisch übernommen hat.

Ein Blick zurück
Doch zunächst werfen wir den Blick zehn Tage zurück. Beim letzten Heimspiel gegen den WSG Wattens reichten 120 Sekunden, um das Reichshofstadion in ein Tollhaus zu verhandeln. Daniel “The Hammer” Sobkova verwandelte zwei Freistöße in zwei Tore und somit in drei Punkte. Speziell sein zweiter Treffer aus knapp 35 Metern Torentfernung wird lange in Erinnerung bleiben. Erst vor wenigen Tage wurde seine Freistoß-Bombe zum Tor der Runde gewählt - wir gehen noch einen Schritt weiter und nominieren “Sobal” schon mal für das Tor des Jahres. Aber nicht nur die Freistoßstore haben Lust auf mehr gemacht. Gernot Plassnegger hat die Austria-Defensive stabilisiert und auch das Spiel nach vorne zeigt bereits erste Anzeichen von Veränderung. An der Chancenverwertung darf aber dennoch weiter gearbeitet werden.

Endlich gegen BW Linz gewinnen
Der letzte Sieg unserer Grün-Weißen gegen die Oberösterreicher liegt bereits knapp viereinhalb Jahre zurück. Das hängt einerseits damit zusammen, dass die Linzer von 203/14 bis 2015/16 in der Regionalliga Ost kickten. Andererseits gab es in der letzten Saison drei Remis und eine Niederlage. Daher möchte die Austria natürlich heute unbedingt gewinnen, doch Trainer Plassnegger zeigt sich vorsichtig: “Ein Trainerwechsel bringt immer etwas Ungewissheit mit sich. System, Taktik - alles kann sich verändert haben. Wir dürfen die Linzer nicht unterschätzen, speziell angeschlagene Gegner sind meistens die gefährlichsten”. Im gleichen Atemzug gibt es aber auch die Kampfansage in Richtung Blau-Weiß: “Wir haben die letzten beiden Runde gewonnen und reisen mit Selbstbewusstsein nach Oberösterreich. Am Rückweg hätte ich gerne Zählbares im Gepäck”.
Verzichten muss Coach Plassnegger auf den zuletzt stark aufspielenden Majeed Ashimeru. Der Ghanaer hat Probleme an der Fußsohle. Auch nicht mit an Board ist Daniel Sobkova - dieser weilt beim Lehrgang zur UEFA-B-Lizenz in Bregenz. Fehlen werden krankheitsbedingt Firat Tuncer und Marcel Canadi. Joao Pedro, Paulo Victor und Sandro Djuric haben noch Trainingsrückstand. “Unser Kader ist breit genug, die Ausländerregel müssen wir nicht brechen. Jetzt müssen halt andere in die Bresche springen”, so Trainer Plassnegger. Wen und wie er heute aufstellen wird, wollte der Trainer mit Blick nach Linz nicht preisgeben nur so viel: “Wir haben gut trainiert und ich hoffe, es ist mir gelungen weiter an den richtigen Schräubchen zu drehen”.

Spielbeginn ist um 18.30, im Stadion der Stadt Linz. SkyGo überträgt am 18.15 Uhr das Spiel und drei weitere Partien in der Konferenz. Das Austria-Nachwuchsheim bleibt heute geschlossen. Übertragung nur im Austria-Café.

Die Zwangspause für die Austria, aufgrund der nächsten Runde im UNIQA ÖFB-Cup, hat auch seine gute Seite. Mit Marcel Canadi und Paulo Victor haben sich bereits zwei Spieler zu Beginn dieser Woche wieder voll einsatzfähig zurückgemeldet. Erfreuliche Nachrichten gibt es auch bei den langzeit-verletzten Sandro Djuric und Joao Pedro.

Im dritten Testspiel während der Vorbereitung auf die laufende Saison verletzte sich Sandro Djuric schwer am Knie - Diagnose: Teilabriss des Kreuzbands. Man entschied sich für eine konservative Behandlungsmethode und hoffte so auf eine schnellstmögliche Rückkehr des zentralen Mittefeldspielers. Mitte August gab es dann die ersten Hoffnungsschimmer beim 23-jährigen. Die Therapie zeigte Wirkung und die Fortschritte stimmten die Ärzte und die Therapeuten zuversichtlich, dass eine Rückkehr in der Herbstsaison möglich sei. Zuvor wurde diagnostiziert, dass Djuric bis ins neue Jahr ausfallen würde. Seit nun knapp drei Wochen ist Sandro Djuric voll zurück im Training. Der Trainingsrückstand wird von Einheit zu Einheit kleiner und laut dem Trainerteam ist er nach der Länderspielpause wieder eine Option für den Kader bei einem Meisterschaftsspiel.

Auch der Brasilianer Joao Pedro ist zurück im vollen Trainingsbetrieb, aber erst seit zwei Wochen. Im April 2017 verletzte sich der junge Südamerikaner schwer. Im Spiel gegen den FAC erlitt er einen Bruch des Wadenbeins. Im August 2017 war es dann soweit, dass Joao Pedro bei den Amateuren erste Spielpraxis sammeln konnte, um wieder Anschluss an das Profi-Team zu finden, doch leider erlitt er im Spiel der Austria Amateure gegen den FC Fußach einen Rückschlag. Bereits nach 15 Minuten musste er vom Platz, weitere Behandlungen waren notwendig. Der Trainingsrückstand ist daher noch zu groß, man möchte hier nichts überstürzen und ihn zunächst im Training weiter beobachten, bevor man eine Rückkehr terminisiert.

In der Länderspielpause (ab dem 4. November) wird die Austria ein weiteres Testspiel absolvieren - Details folgen. Die ideale Möglichkeit für bis dahin fitte Rückkehrer ihren Gesundheits- und Fitnesszustand unter Beweis zu stellen.

Im Fußball entscheiden oft Kleinigkeiten über Sieg oder Niederlage. Schon ein einziger Freistoß kann alles verändern - noch besser ist dann, wenn zwei Freistöße den Unterschied ausmachen. 2.400 Zuschauer bekamen gestern im Reichshofstadion eine ansehnliche Partie zwischen unserer Austria und der WSG Wattens zu sehen. Beide Teams agierten auf Augenhöhe, das Spiel hätte in jede Richtung kippen können. Doch Routinier Daniel Sobkova hatte an diesem Abend eigene Pläne.

Doch zunächst ein Blick auf die erste Halbzeit. In den Anfangsminuten tasteten sich beide Mannschaft ab, Chancen waren Mangelware. In Minute 7 testete Lukas Katnik Alexander Sebald am kurzen Pfosten, doch der deutsche ließ sich nicht überlisten. Nach gut 20 Minuten dann die erste Halbchance für Ronivaldo. Doch sein Kopfball war nicht druckvoll und so leichte Beute für Wattens Torhüter Oswald. Nur zwei Minuten später jubelten bereits die Fans im Reichshofstadion, der Ball im Tor der Tiroler Gäste. Doch leider ging gleichzeitig auch die Fahne des Schiedsrichterassistenten nach oben. Ashimeru hatte sich ideal gegen zwei Wattener durchgesetzt und einen Abschluss auf das lange Eck versucht. Jodel Dossou hielt zur Sicherheit den Fuß hinein, doch lt. Assistent soll er aus Abseitsposition gestartet sein - die Fernsehbilder zeigten klar, dass es sich um eine Fehlentscheidung handelte. Das aberkannte Tor erweckte aber beide Teams und so gab es Chancen auf beiden Seiten. Die Gäste kamen durch Pranter (26' & 37') und Jurdik (45'+2') zu guten Abschlüssen, doch Torhüter Alexander Sebald behielt in allen Situationen die Oberhand. Auf der Seite der Gastgeber vergaben Drazan (34') und Ashimeru (42') tolle Einschussmöglichkeiten.

The Hammer macht den Unterschied
Nach der Pause gehörten die ersten Minuten den Tirolern. Pranter testete bereits nach wenigen Minuten (48') Sebald mit einem Freistoß. Erst nach gut einer Stunde kam die Austria zu weiteren Chancen, doch schlussendlich fehlte es an der Genauigkeit beim letzten Abspiel. Oftmals ging es über die Flügel mit Drazan und Dorn oder auf der anderen Seite mit Dossou und Ronivaldo. In Hälfte zwei versuchte Wattens auch mit zusätzlicher Härt die Oberhand gewinnen – fünf Mal zückte Schiedsrichter Hameter den gelben Karton auf Seiten der Gäste. Insgesamt zeigten sich die Wattener aber vor allem Offensiv zu ungenau. Einzig Kovacec testete in Minute 75 noch einmal die Reflexe von Alexander Sebald. In Minute 80 dann wohl die beste Chance der heimischen Grün-Weißen: Ronivaldo ist frei am rechten Flügel nach einem Pressball von Dorn. Doch statt einem Querpass zur Mitte ließ der Brasilianer sich zu einem Schuss hinreißen, der aber keine Gefahr darstellte. In Minute 83 begannen dann die Festspiele von Daniel Sobkova. Zuvor wurde Ronivaldo direkt am 16er der Gäste gefoult. Für den fälligen Freistoß stellte sich natürlich gleich unsere Nummer 17 bereit. Ohne lange zu fackeln setzte der langjährige Austrianer den Ball unhaltbar ins Tormanneck. Nur 120 Sekunden später unterstrich The Hammer, wieso er so genannt wird. Aus 34,5 Metern zimmerte er den Ball mit einer genialen Schusshaltung ins linke Kreuzeck. Im Reichshofstadion gab es kein Halten mehr – diesen Jubel haben sicherlich auch die Nachbarn gehört – Sobkova ließ es sich nicht nehmen und feierte ausgiebig mit den Fans auf der Nordtribüne. Danach war Schluss, Wattens konnte sich nicht mehr aufbäumen und musste so ohne Punkte die Heimreise antreten.

Am Dienstag, 31. Oktober 2017, geht es weiter - vorher steht die nächste Runde im ÖFB-Cup an - da trift die Austria auswärts auf den FC Blau-Weiß Linz.

Bereits seit Anfang dieser Saison hat in unserem VIP-Bereich und im Austria Café eine neue Kaffeekultur Einzug gehalten – eine Kaffeekultur mit „amore“. ÈCAFFÈ und die Austria haben sich auf eine Zusammenarbeit für die Saison 2017/2018 geeinigt. Im VIP-Bereich kommen die Kapseln von ÈCAFFÈ zum Einsatz, welche bis zu 50% mehr Kaffee als vergleichbare Produkte enthalten. Pro Kapsel kommen 8 Gramm bester Kaffee in einem besonderen Aroma zur Geltung. Im Austria Café setzen wir auf Kaffeebohnen von Caffitaly, die von Ècaffè vertrieben werden.

In Lustenau sind die Ècaffè-Kapseln bei Elektro Scheucher und Matt Haushaltsgeräte erhältlich. In ganz Vorarlberg sind es bereits weitere 20 Händler, die die Kaffeespezialitäten führen, außerdem kann auf www.ecaffe.at online bestellt werden.

Vor einer Woche feierte unser Neo-Coach Gernot Plassnegger beim Spiel gegen den Kapfenberger SV sein Debüt an der Seitenlinie. Die Austria zeigte sich voller Selbstvertrauen und bescherte dem neuen Trainer einen Auftakt nach Maß. Ein knapper, aber verdienter 1:0 Erfolg sicherte Grün-Weiß drei wichtige Punkte in der laufenden Meisterschaft. Heute soll auch die Heimpremiere ähnlich erfolgreich gestaltet werden.

Nach einer ordentlichen Leistung in der Ferne, soll es heute auch endlich im Reichshofstadion Grund zum Jubeln geben. Mit der WSG Wattens gastiert heute der Tabellennachbar im Reichshofstadion. Nur einen Punkt trennen die beiden Mannschaften mit den grün-weißen Vereinsfarben. Das erste Saisonduell ging an die Austria - diesen Erfolg will man natürlich heute wiederholen.

1:0 Erfolg in Kapfenberg dank Premieren-Tor von Ashimeru 
Gernot Plassnegger stellte bei seinem Debüt in der Oststeiermark auf einigen Positionen um. Er setzte zwar auf das bewährte 4-2-3-1 System, doch mit Peter Pavlovic und Daniel Tiefenbach durften sich zwei Spieler über ihre erste Startelf-Nominierung freuen. Von Beginn an hatte die Austria das Spiel unter Kontrolle und wurde in der 16. Minute durch Ashimeru mit der 1:0 Führung belohnt. Die Kapfenberger agierten in Hälfte eins sehr harmlos und kamen nur zu einem gefährlichen Abschluss. Nach dem Seitenwechsel hatten die Kapfenberger eine kurze gute Phase, doch Alexander Sebald und die Defensive hielten die Null. Danach spielte nur noch die Austria, die sich einige Chancen erarbeitete, ein weiterer Treffer wollte aber nicht mehr fallen. Dennoch durfte sich Plassnegger über die Leistung und drei Punkte freuen.

An die Leistung in Kapfenberg anknüpfen
Heute Abend feiert Gernot Plassnegger nun auch im Reichshofstadion seine Premiere. Auf ihn und seine Mannschaft wartet mit der WSG Wattens eine schwierige Aufgabe. Die Tiroler tun sich dieses Jahr auch schwer, liegen einen Punkt hinter Grün-Weiß auf Platz Acht. Dennoch darf man sie nicht unterschätzen - mit Zweikampfstärke und hoher Laufbereitschaft fordern sie ihrem Gegner alles ab. Grün-Weiß hat in der bisherigen Saison keine tolle Bilanz im Reichshofstadion, das soll sich ab sofort endlich ändern. Dafür ist eine starke und souveräne Leistung in der heutigen Partie notwendig. Das erste Duell beider Mannschaften in der laufenden Meisterschaft endete mit einem 2:1 Sieg unserer Grün-Weißen. Christopher Drazan und Kapitän Christoph Kobleder erzielten dabei die Tore für die Austria. Generell spricht die Statistik für die Austria - seit fünf Duellen ist Lustenau ungeschlagen.
Fraglich für das heutige Spiel ist Ronivaldo der an einer leichten Knöchelverletzung laboriert. Dafür ist Jodel Dossou nach seiner abgesessenen Sperre wieder eine Option. Noch kein grünes Licht gibt es bei Sandro Djuric, Joao Pedro, Marcel Canadi und Paulo Victor. Auf die Frage, ob die Austria heute offensiv agieren wird, hatte Gernot Plassnegger klare Worte: "Wir müssen einfach hart arbeiten und vor allem defensiv unser Aufgaben erledigen. Zauberfußball muss man sich aktuell nicht erwarten - wir müssen an einem Strang ziehen und Punkte holen".

In Kapfenberg haben die Austrianer bewiesen, dass viel möglich ist, wenn jeder für jeden läuft und arbeitet. Gernot Plassnegger hat neue Impulse gesetzt, die nun auch im Reichshofstadion für eine erfolgreiche Premiere sorgen sollen.

Fakten zum Spiel

  • Der SC Austria Lustenau ist seit 5 Duellen in der Sky Go Ersten Liga gegen die WSG Swarovski Wattens ungeschlagen – wie zuletzt im August 2000, nie länger.
  • Der SC Austria Lustenau traf seit dem Wiederaufstieg der WSG Swarovski Wattens in allen 5 Duellen gegen die Tiroler stets doppelt oder häufiger – insgesamt 14-mal.
  • Der SC Austria Lustenau erzielte 5 Treffer in der Anfangsviertelstunde – so viele wie kein anderes Team in dieser Saison der Sky Go Ersten Liga.
  • Der SC Austria Lustenau hatte in Heimspielen eine Passquote von 78% - der höchste Anteil in dieser Saison der Sky Go Ersten Liga. Die Vorarlberger spielten daheim mehr als die Hälfte ihrer Pässe in der eigenen Hälfte – als einziges Team.
  • Ferdinand Oswald steht vor seinem 50. Spiel in der Sky Go Ersten Liga. Oswald wehrte 53 Schüsse ab – so viele wie kein anderer Torhüter in dieser Saison der Sky Go Ersten Liga.

Zum Amtsantritt des neuen Chef-Trainers Gernot Plassnegger hieß es für die Grün-Weißen auf nach Raggal ins große Walsertal um gegen die hiesige Spielgemeinschaft ein Benefizspiel zu absolvieren. Mit 9:1 konnten die Austrianer das Spiel standesgemäß für sich entscheiden.

Insbesondere in der ersten Spielhälfte boten die in einer 4-2-3-1 Formation angetretenen Profis sehenswerten Fußball mit vielen kurzen Passfolgen und zahlreichen Torgelegenheiten. Ronivaldo eröffnete den Torreigen mit einem gekonnten Lupfer fast von der Torauslinie über den zu weit herausgerückten Raggaller Torhüter. Wenig später war es erneut Ronivaldo, der per Strafstoß auf 2:0 stellen konnte. Der durchgebrochene Avramovic war zuvor im 16er von den Beinen geholt worden. Per Weitschuss erhöhte Ashimeru wenig später auf 3:0, ehe Ronivaldo seinen Hattrick vollendete, indem er nach einem Pfostenschuss von Dorn zur Stelle war und eiskalt abstaubte. Dass auf dem engen Spielfeld in Raggal jeder Einwurf Torgefahr bringen kann, musste die Austria schmerzlich erfahren, als Kevin Potzel für die Walser nach eben einem solchen per Kopf einnetzen konnte. Ashimeru zeigte sein ganzes technisches Vermögen als er einen hohen Ball hinter die gegnerische Abwehrkette mustergültig annahm und dem Torhüter mit einem Lufter keine Chance ließ. Mit 5:1 ging es in die Halbzeit.

Plassnegger wechselte in der Pause fast die gesamte Mannschaft. Einzig Dorn und Kobleder blieben auf dem Feld. Auch in der zweiten Hälfte zeigte sich die Austria dominant, jedoch ohne die spielerische Finesse der ersten Halbzeit. Nach einem Ballgewinn von Dossou traf Lucas Barbosa zum 7:1. Per Abstauber war in der Folge Petar Pavlovic erfolgreich. Erneut Barbosa und schließlich Jodel Dossou stellten auf den Endstand von 9:1.

Gernot Plassnegger zeigte sich mit der dargebotenen Leistung sehr zufrieden. Am Freitag um 18:00 Uhr steht das nächste Testspiel an, wenn der FC Winterthur (Challenge League) im Reichshofstadion zu Gast sein wird.

Ein besonderer Dank gilt den gastfreundlichen Raggaller Veranstaltern, die unsere Mannschaft nach dem Spiel noch mit regionalen Delikatessen verköstigt hat. Viel Erfolg den Großwalsern in der Meisterschaftsrunde!

Aufstellung:

1. Halbzeit:
Sebald – Grasegger, Lovric, Kobleder, Dorn – Krainz, Güclü – Lang, Ashimeru, Avramovic - Ronivaldo

2. Halbzeit:
Mohr – Dorn, Tuncer, Kobleder, Joppich – Friedrich, Tiefenbach – Dossou, Sobkova, Pavlovic - Barbosa

Klare Niederlage im West-Derby

Montag, 02 Oktober 2017

Vor den Augen von knapp 3.000 Zuschauern musste sich die Austria gegen Wacker Innsbruck deutlich mit 0:4 geschlagen geben. Ungenauigkeiten in der Defensive und fehlende Genauigkeit im Angriff verhinderten eine Aufbesserung der Heimstatistik.

Die Gäste aus Innsbruck agierten von der ersten Minute an aggressiv und kamen zunächst zu den besseren Chancen. Erst nach einer halben Stunde konnte Grün-Weiß die erste eigene Chance verbuchen. Die Grün-Schwarzen blieben aber über weite Strecken spielbestimmend und gingen durch Zlatko Dedic in Führung (34'). Kurz vor der Pause dann noch ein Elfmeter-Pfiff gegen die Austria. Francesco Lovric spielte Ball und Gegner - ein harter Pfiff, den fälligen Elfmeter verwandlete wiederum Dedic sicher (42').

Die Austria konnte sich nach der Pause nicht aufbäumen und musste nach 51 Minuten den dritten Gegentreffer hinnehmen. Wieder war es Zlatko Dedic, der am heutigen Abend von der grün-weißen Defensive nicht zu stoppen war. Den Schlusspunkt an einem Abend, der aus grün-Weißer Sicht zum vergessen war, setzte Florian Jamnig, als er den herauslaufenden Alexander Sebald umkurvte und ins verwaiste Tor einschob.

Gernot Plassnegger erwartet viel Arbeit. Die Länderspielpause soll helfen erste Korrekturen am Spielsystem und der Taktik vorzunehmen. Im Interview betonte der Neo-Trainer, dass er als erstes an der Defensive arbeiten wolle. 

Nach der deutlichen Niederlage am vergangenen Freitag gegen Wacker Innsbruck startet der neue Trainer Gernot Plassnegger heute mit der Mannschaft in die Länderspielpause. Viel Arbeit liegt vor dem Steirer, der der Mannschaft neue Impulse geben möchte. Um die Mannschaft besser kennenzulernen und verschiedenen Möglichkeiten auszuloten, wurden für den Unterbruch der Meisterschaft zwei Testspiele organisiert:

Am kommenden Dienstag, 03. Oktober 2017 gastiert die Austria in Raggal bei einem Benefizspiel gegen die SPG Großwalsertal. Spielbeginn ist um 19 Uhr, Alpenstadion zu Falazera, Sportplatz Raggal.

Am Freitag, 06. Oktober 2017 empfängt das Team von Gernot Plassnegger zuhause den FC Winterthur. Spielbeginn im Reichshofstadion ist um 18 Uhr. Für Bewirtung ist gesorgt.

Heute Abend steigt das Top-Spiel der Runde in der SkyGo Ersten Liga im Reichshofstadion. Die Austria empfängt den FC Wacker Innsbruck. Die Tiroler galten ähnlich wie Grün-Weiß lange als Aufstiegsfavoriten. Doch auch im 180 Kilometer entfernten Innsbruck liefen bisher nicht alle Rädchen rund. Im Traditionsduell zwischen Vorarlberg gegen Tirol wollen beide Teams punkten, um den Anschluss an die Tabellenspitze nicht zu verlieren. Dabei ist der Druck auf Lustenau etwas höher, doch der Neustart soll den nötigen Elan bringen.

Am Dienstag verkündete die Austria einen neuen grün-weißen Coach. Nach den ausgebliebenen Erfolgen musste Andreas Lipa seinen Platz räumen, um Platz für seinen Nachfolger, Gernot Plassnegger, zu machen. Der 39-jährige kommt vom Grazer AK, mit dem er in den letzten jahren dreimal hintereinander bis zur Landesliga aufstieg. Plassnegger sitzt beim heutigen Spiel auf der Tribüne, Daniel Ernemann stellt noch einmal das Team gegen Innsbruck ein. Das erste Training mit dem neuen Coach soll mit Beginn der Länderspielpause stattfinden.Es gibt zwar noch Unstimmigkeiten zwischen dem GAK und der Austria, aber sowohl Gernot Plassnegger als auch Hubert Nagel gehen fix davon aus, dass der Steirer am Montag das Training leiten wird. Am 2. Oktober beginnt also der Neustart.

In Wiener Neustadt einen Punkt erkämpft
Im Spiel gegen Konkurrent SC Wiener Neustadt übernahm Daniel Ernemann die Agenden des Cheftrainers. Der Deutsche ließ seine Mannschaft im 3-4-3 System agieren. Dies führte dazu, dass die Defensive stabiler wirkte und auch nach vorne der notwendige Druck aufgebaut werden konnte. Die Hausherren gingen in der zweiten Hälfte zwar in Führung, doch Ronivaldo sorgte nur zehn Minuten nach dem Rückstand für den mehr als verdienten Ausgleich. Jodel Dossou bediente den Brasilianer mit einer tollen Flanke, die der 6-fache Liga-Torschütze mit dem Kopf ideal verwertete. Danach wurde die Austria durch den Ausschluss von Jodel Dossou geschwächt, und musste knapp 25 Minuten in Unterzahl agieren. Das Team von Daniel Ernemann hielt aber allen Angriffen der Neustädtern stand und entführten mehr als verdient einen Punkt aus Niederösterreich. 

West-Derby nutzen, um sich beim neuen Trainer zu empfehlen
Wie bereits erwähnt, wird der neue Trainer der grün-weißen Austria heute im Stadion sein, um nach erstem Videostudium, die Mannschaft nun auch live zu beobachten. Dies sollte für die Mannschaft rund um Kapitän Christoph Kobleder genügend Ansporn sein - will sich doch sicherlich jeder einzelne empfehlen. Weiterhin verzichten muss Coach Ernemann auf Sandro Djuric, Joao Pedro und Marcel Canadi. "Heute müssen wir uns ähnlich präsentieren wie gegen Wiener Neustadt, dann traue ich der Mannschaft alles zu", gibt Daniel Ernemann die Richtung vor. Mit welcher Formation der Deutsche die Grün-Weißen aufs Feld schicken wird, wird er nach dem Abschlusstraining entscheiden. Wahrscheinlich ist es aber, dass er wieder auf das 3-4-3 System aus dem Spiel gegen Wiener Neustadt zurückgreifen wird. "Wir werden jetzt nicht beginnen zu rechnen oder ähnliches. Wir schauen von Spiel zu Spiel, aber ja wir müssen einfach anfangen zu gewinnen", schließt Ernemann.
Der heutige Gegner Wacker Innsbruck ist mit ähnlichen Zielen in die Saison gestartet wie die Austria. Obwohl es bei ihnen bisher etwas besser lief, sind sie sicherlich nicht wirklich zufrieden: Tabellenplatz Fünf, Rückstand zum Relegationsplatz drei Punkte. Das West-Derby verspricht wie üblich Spannung, da beide den eigenen Ansprüchen somit hinterher hängen. In der letzten Runde konnten die Innsbrucker ebenfalls nur ein Unentschieden erspielen. Auf ihrer Webseite berichten die Tiroler, dass sie die verlorenen Punkte nun gerne in Lustenau holen wollen. Goalgetter Ronivaldo und das restliche Team werden aber alles tun, um die Grün-Schwarzen ohne Punkte zurück über den Arlberg zu schicken. Generell zeigt die Statistik für Wacker Innsbruck auswärts bisher eher eine magere Ausbeute. Hoffentlich ein positives Zeichen, dass die Grün-Weißen ihre eigene eher spärliche Heimbilanz aufbessern können. Die Austria muss heute beweisen, dass das Aufbäumen in Neustadt das erste Zeichen des Neustarts war, dann kann der neue Trainer ab Montag voll durchstarten.

Spielbeginn ist um 20:30 Uhr (live bei ORF Sport+ und Sky), Stadionöffnung bereits um 18.30 Uhr. Besonderes Highlight ist der heutige Sinalco-Day mit Truck und Live-Musik. Ab 19 Uhr heizen Keule & Herb mit "Acoustic & Unplugged" den Fans im Austria-Dorf ordentlich ein.

Fakten zum Spiel

  • Der SC Austria Lustenau ist seit 4 Heimspielen gegen den FC Wacker Innsbruck ungeschlagen (3 Siege, ein Remis).
  • Der FC Wacker Innsbruck verlor nur eines der ersten 8 Auswärtsspiele in der Sky Go Ersten Liga beim SC Austria Lustenau (2 Siege, 5 Remis).
  • Der FC Wacker Innsbruck traf in den letzten 22 Auswärtsspielen in der Sky Go Ersten Liga. Das gelang den Tirolern erstmals in der zweithöchsten Spielklasse.
  • Der SC Austria Lustenau erzielte 5 Tore in der Anfangsviertelstunde – so viele wie kein anderes Team in dieser Saison der Sky Go Ersten Liga.
  • Der FC Wacker Innsbruck spielte 5-mal zu null – nur der SC Wiener Neustadt (6-mal) in dieser Saison der Sky Go Ersten Liga häufiger. 
     

West-Derby: Keule & Herb live ab 19 Uhr

Donnerstag, 28 September 2017

Gemeinsam mit der Mohrenbrauerei veranstaltet der Sportclub am Spieltag den „Sinalco-Day“. Kinder und Jugendliche erhalten von 18.30 bis 19.30 Uhr kostenlose Limonade. Währenddessen kann der extra dafür angereiste, knallgelbe Sinalco-Truck bestaunt werden. Es wird außerdem musikalisch im Austria-Dorf. Das Duo „Keule + Herb“ heizt sowohl vor, als auch nach der Partie, den Zuschauern ein. „Acoustic & Unplugged“ ist ihr Motto. Gespielt werden Songs von Johnny Cash, über David Bowie, bis hin zu Kings of Leon.

Ab 19 Uhr LIVE im Stadion, nicht verpassen!

Bowling & Lasertag in der Fun World Hard

Donnerstag, 28 September 2017

Auf Einladung von Mike Fröhle waren die Spieler- & Trainerfrauen unseres Profikaders gemeinsam Bowlen und Lasertag-Spielen in der Funworld Hard.

Ein großes Dankeschön an das Team der Fun World und Mike Fröhle für die Organisation. Die Damen haben den Abend inkl Sektempfang und gemeinsamen Essen sichtlich genossen. 

Weniger als eine Woche hat die Suche nach dem neuen Trainer gedauert. Nach vielen intensiven Gesprächen und Verhandlungen ist es Präsident Hubert Nagel gelungen, Gernot Plassnegger vom GAK zu verpflichten. Gernot Plassnegger ist seit der Saison 2013/14 Trainer bei den Grazern und hat den gebeutelten Verein aus den untersten Landesklassen zurück in die Landesliga Steiermark geführt. Bereits 2012 war er Trainer beim GAC (Grazer Allgemeiner Club), der dann in den Stammverein GAK aufgenommen wurde. Der GAK liegt nach dem Aufstieg in die Landesliga nach neun gespielten Runden auf Platz 4 (5 Siege, 1 Unentschieden, 3 Niederlagen).

Der 39-jährige Coach war ein erfolgreicher Profi-Fußballer. Er spielte unter anderem für Rapid und Austria Wien, den GAK, Hansa Rostock, den 1. FC Saarbrücken oder den VfL Wolfsburg. Plassnegger absolvierte knapp 250 Spiele in der österreichischen Bundesliga, 25 Einsätze in der Deutschen Bundesliga sowie mehr als 40 Partien in der 2. Deutschen Bundesliga. Auch international war der neue Austria-Trainer im UEFA-Cup und der Champions-League Qualifikation im Einsatz. Plassnegger spielte außerdem für alle Juniorenmannschaften des ÖFB, im A-Nationalteam kam er bei einem Freundschaftsspiel gegen Liechtenstein zu einem Einsatz.

Präsident Hubert Nagel: “Wir sind froh, dass wir einen jungen, engagierten Trainer gefunden haben. Gernot hat beim GAK hervorragende Arbeit geleistet und den Verein massgeblich mit aufgebaut. Wir glauben, dass er uns in der jetzigen Situation sehr gut helfen kann, denn er weiß, wie er mit jungen Spielern umzugehen muss. Auch seine Erfahrung als Spieler ist sicherlich hilfreich. Gernot passt zur Austria. Wir glauben an ihn und wollen mit ihm wieder voll angreifen”. Gernot Plassnegger unterschreibt bei der Austria einen Vertrag für 1,5 Jahre (Ende der Saison 2018/19). Der neue Coach zur neuen Aufgabe: “Es freut mich sehr, dass ich diese Chance bekommen habe, bei diesem Traditionsverein zu arbeiten und bin mir sicher die richtige Entscheidung getroffen zu haben".

Gernot Plassnegger wird weiterhin vom bestehenden Trainerstab Daniel Ernemann und Thiago de Lima Silva unterstützt. Er wird die Mannschaft in der Länderspielpause – nach dem Heimspiel gegen Innsbruck – übernehmen.

20170910 austria fac052 280Es war von der ersten Minute an ein Spiel mit hoher Intensität. Nach der Trennung von Trainer Andi Lipa, hat sich das Austria-Team von Interimstrainer Daniel Ernemann beim Tabellenführer wacker gehalten und am Ende einen verdienten Punkt errungen.

Beide Mannschaften gaben von der ersten Minute an Vollgas. Die erste gute Torchance hatte Francesco Lovric in der 14. Minute. Gastgeber Wiener Neustadt machte zwar großen Druck, kam in der ersten Halbzeit aber nur zu einer guten Torchance, die Torwart Alexander Sebald abwehrte. Unsere Mannschaft agierte bissig mit gefährlichen Kontern.

Auch in der zweiten Halbzeit gingen beide Mannschaften beherzt zur Sache. In der 52. Minute erzielte Miesenböck aus einem direkten Freistoß das 1:0. Unsere Mannschaft reagierte mit vehementen Vorstößen. In der 63. Minute spielte Jodel Dossou eine hohe Flanke auf Ronivaldo, der per Kopf zum 1:1 vollendete. Dossou wurde in der 66. Minute mit Rot vom Platz gestellt. Doch unser Team hielt auch zu Zehnt bis zum Schluss voll dagegen und blieb bei Kontern gefährlich. Bei den Angriffen der Hausherren, die den Sieg erzwingen wollten stand unsere Abwehr stabil. Der Punkt ist redlich verdient. Gratulation!

Nach einem finalen Gespräch hat sich Grün-Weiß mit sofortiger Wirkung von Trainer Andreas Lipa getrennt. Wir bedanken uns bei Andreas für seine Arbeit und wünschen ihm für seine Zukunft das Allerbeste. Wer Nachfolger wird, steht noch nicht fest.
 
Weitere Informationen folgen in den nächsten Tagen.

Die englischen Wochen für die Austria gehen weiter. Dieses Mal steht aber keine Partie der Meisterschaft auf dem Programm, sondern die zweite Runde des UNIQA ÖFB Cups. Die Grün-Weißen sind wieder auswärts gefordert und zwar in Oberösterreich bei der ASKÖ Oedt.

Wer ist den dieser ASKÖ Oedt?
Nach dem Auswärtsspiel in Ried muss sich die Mannschaft rund um Kapitän Christoph Kobleder im österreichischen Cup beweisen. In der ersten Runde besiegte man den niederösterreichischen Landes-Cup Sieger SV Stripfing, in Runde zwei trifft man nun auf den oberösterreichischen Landes-Cup Sieger. Die ASKÖ Oedt spielt in der OÖ Landesliga und ist dort nach sechs Runden noch ungeschlagen und somit verdienter Tabellenführer. Wie schon beim Gegner in der ersten Runde finden sich bei den Oedtnern einige bekannte Namen. Spieler wie Radovan Vujanovic, Mario Reiter, Aleksandar Djordjevic und Primin Strasser sind Kennern der österreichischen Fußballs ein Begriff. Alle verfügen über Erfahrung in der österreichischen zweiten oder höchsten Spielklasse. Vujanovic spielte langezeit auch in Deutschland für Vereine wie den SC Paderborn, 1. FC Magdeburg oder Hansa Rostock. In der aktuellen Saison hat er bereits acht Tore in sechs Pariten erzielt. Grün-Weiß ist also gewarnt. Auch an der Seitenlinie agiert eine österreichische Fußball-Legende. Seit Dezember 2016 steht Christian Mayrleb an der Seitenlinie. Der Stürmer spielte unter anderem für Austria Wien, Red Bull Salzburg, den FC Tirol und für Sheffiled Wednesday. Außerdem bestritt er 29 Pflichtspiele für das österreichische Nationalteam. Mit der Erfahrung aus seiner eigenen Profikarriere wird er Oedt sicherlich gut eingestellt auf den Platz schicken.

Austria muss sich beweisen
Nach dem Sieg gegen den Floridsdorfer AC setzte es auswärts gegen die SV Ried eine 3:1 Niederlage. Nach der Führung durch Ronivaldo wurden die Rieder stärker und kamen durch Peter Haring zum Ausgleich. Kurz nach der Pause sah William Rodrigues nach wiederholtem Foulspiel die Gelb-Rote Karte. In Unterzahl konnte das Team von Andreas Lipa nicht mehr zulegen und wurde von den Oberösterreichern immer mehr unter Druck gesetzt. Die Folge waren die Treffer zwei und drei für die Gastgeber. Grün-Weiß kommt nicht in die Gänge. Der Abstand nach oben ist deutlich, die Gefahr nach unten abzustürzen präsent. Im morgigen Duell braucht es eine starke Leistung um den vermeintlich leichten Gegner zu bezwingen. Speziell in der aktuellen Lage, wenn der Kopf eher beim Geschehen in der Liga ist als im Cup. Andreas Lipa kann bis auf die verletzten Djuric, Joao Pedro und Marcel Canadi auf alle Spieler zurückgreifen. William Rodrigues Gelb-Rote Karte ist nur für die Erste Liga Spiele relevant.

Hardfacts
Dienstag, 19. September 2017, 16.00 Uhr, Transdanubia Sportanlage
Schiedsrichter: Christopher Jäger
Im Livestream auf www.oefbcup.at

Am Freitag, den 15.09.2017 heißt es bei Franchisenehmer LOEK VERSLUIS vom McDonald’s Restaurant in Vorarlberg wieder Putzen für den guten Zweck: Gemeinsam mit prominenter Unterstützung polieren McDonald’s Teams in ganz Österreich bei der verlängerten Form des bekannten Car Wash Days die Windschutzscheiben der McDrive-Gäste auf Hochglanz. Die gesammelten freiwilligen Spenden kommen nach dem Motto „Klare Sicht spendet Glück“ zu 100 Prozent der Ronald McDonald Kinderhilfe zugute, die Familien mit akut oder chronisch schwer kranken Kindern in den Ronald McDonald Häusern ein „Zuhause auf Zeit“ bietet. Auch dieses Jahr werden wieder zahlreiche Helfer und Unterstützer der erfolgreichen Initative erwartet, die in den teilnehmenden heimischen McDonald’s Restaurants an verschiedenen Aktionstagen von 11.-15. September 2017 durchgeführt wird.

Am Freitag 15.09.17 greifen nicht nur Franchisenehmer LOEK VERSLUIS und die Restaurantmitarbeiter aus Bürs – Rankweil – Hohenems – Dornbirn und Lustenau, sondern auch Bürgermeister Kurt Fischer, unsere Spieler Alexander Joppich, Alexander Sebald, Firat Tuncer, Timo Friedrich, Gabryel Monteiro und Marcel Canadi sowie ÖAMTC Dornbirn D.Markovic, und viele Chef’s von Betrieben aus dem MilleniumPark. Unter anderem griffen auch die Fa. Kugelfink, Fa. Ledon, die Buchdruckerei Bulu und Fa. Identec Solutions, persönlich zu Schwamm und Kübel und überraschten die McDrive Gäste mit tatkräftigem Engagement. „Unser Dank gilt den Mitarbeitern, den vielen freiwilligen Helfern und natürlich den vielen Gästen, die durch ihre Spenden schwerkranken Kindern und ihren Familien Hoffnung schenken“, so Ronald McDonald Kinderhilfe Präsidentin Sonja Klima. „Durch die gesammelten Spenden können wir weitere Häuser bauen und noch mehr Familien ein ‚Zuhause auf Zeit‘ in unmittelbarer Nähe zur Klinik zur Verfügung stellen“, bedankt sich auch Andreas Schmidlechner, Managing Director von McDonald’s Österreich, bei allen Putz-Teams und Gästen für ihren Einsatz.

Große Unterstützung erhält die McDonald’s Car Wash Week 2017 von den ADAMOL Inhabern Claus Gruber und Martin Gänger und ihrem ADAMOL 1896er Team, die allen McDonald’s Car Wash Week Teams einmal mehr in ganz Österreich kostenlose Scheibenabzieher zur Verfügung stellen. Auch die Druckerei ARIAN ist heuer wieder Partner der McDonald’s Car Wash Week und übernimmt kostenlos die Produktion und Auslieferung aller Werbemittel. www.mcdonalds.at | www.naehehilftheilen.at

Die Wochen der Wahrheit

Freitag, 15 September 2017

Heute starten für den SC Austria Lustenau wohl schon die entscheidenden Wochen der Meisterschaft. Die Spiele gegen die SV Ried, den SC Wiener Neustadt und das West-Derby gegen FC Wacker Innsbruck stehen bis Ende September an. Zusätzlich gastiert man nächste Woche noch im ÖFB-Cup bei der ASKÖ Oedt. Doch zunächst gilt die volle Konzentration dem heutigen Gegner - der SV Ried.

Manche bezeichnen die heutige Partie auch als Duell zwischen “Austria Alt” und “Austria Neu”. Mit Peter Haring, Illkay Durmus, Julian Wießmeier, Seifedin Chabbi und dem Ur-Lustenauer Pius Grabher spielen viel ehemalige Grün-Weiße bei den Wikingern aus Ried. Mit Lassaad Chabbi und Tamas Tiefenbach sind auch Chef-Trainer und Athletiktrainer ehemalige Austrianer. Das erste Duell der Saison ging im Reichshofstadion an die Oberösterreicher. Damit sinnt Grün-Weiß natürlich auf Revanche. Aber im Vordergrund steht klar, dass die Austria siegen muss, um den Abstand zur Tabellenspitze zu verkürzen.

Der erste Heimsieg
Am vergangenen Dienstag konnte die Mannschaft von Trainer Andreas Lipa endlich den ersten Heimerfolg in der aktuellen Saison einfahren. Gegner war dabei der Floridsdorfer AC. Wie schon im ersten Saisonspiel gab es einen deutlichen Erfolg. 5:0 hieß es am Ende für Grün-Weiß. Ronivaldo (3x), Lucas Barbosa und Petar Pavlovic erzielten dabei die Treffer. Doch uns allen ist bewusst, dass der FAC sicherlich nicht der Gradmesser für die Austria sein darf und kann. Nach dem tollen Saisonauftakt gegen die Wiener konnten wir die Leistung gegen die weiteren Gegner in der Liga nicht bestätigen. Für Trainer Andreas Lipa war der Sieg notwendig, um seine Arbeit fortsetzen zu können. “Die drei Punkte haben gut getan. Ich freue mich, dass sich das Team endlich mal selbst für die Leistung belohnt hat. Allerdings war es nur der

erste Schritt in die richtige Richtung”, analysierte der ehemalige Profi der Austria.

Die Rieder als echter Gradmesser
Im Spiel gegen den Titelanwärter aus Oberösterreich möchte man die Niederlage aus dem ersten Meisterschaftsviertel wett machen. Für heute hat Coach Lipa daher das Motto “Angriff ist die beste Verteidigung” ausgegeben. Dennoch soll die Defensive nicht vernachlässigt werden. “Ried ist ein anderes Kaliber als der FAC, aber wir müssen jetzt als aktive Mannschaft auftreten, wir brauchen jeden Punkt”, so Lipa. Dem ist nicht mehr hinzufügen. Sieben Punkte fehlen auf den Relegationsplatz, zehn Punkte auf einen direkten Aufstiegsplatz. Die verlorenen Spiele im ersten Viertel müssen nun ausgeglichen werden. Vor allem in den nächsten drei Partien gegen die direkten Konkurrenten. Auch steht Trainer Lipa weiter unter Beobachtung. Präsident Hubert Nagel war zwar mit der Leistung am Dienstag zufrieden, dennoch erwartet er sich mehr: “Wir möchten uns anschauen wie die Mannschaft gegen Ried agiert, erst dann werde ich mit dem Vorstand über die Zukunft des Trainers entscheiden”. Dem Trainer stehen heute außer Djuric, Pedro (rekonvaleszent) und Marcel Canadi alle Spieler zur Verfügung. Hinter dem Einsatz von Jodel Dossou steht noch eine Fragezeichen, er laboriert an Muskelproblemen. Die Ausländerregelung wird weiterhin eingehalten.

Fakten zum Spiel

  • Die SV Guntamatic Ried traf in jedem der bisherigen 11 Heimspiele in einer der beiden höchsten Spielklassen gegen den SC Austria Lustenau (21 Tore in 11 Heimspielen).
  • In Spielen in der Keine-Sorgen-Arena in der Sky Go Ersten Liga zwischen der SV Guntamatic Ried und dem SC Austria Lustenau gab es noch keine Punkteteilung (4 Siege SVR, ein Sieg ALU).
  • Der SC Austria Lustenau traf 4-mal nach Flanken aus dem Spiel heraus – nur die SV Guntamatic Ried (6-mal) häufiger in dieser Saison der Sky Go Ersten Liga.
  • Mit Thomas Fröschl und Ronivaldo treffen 2 der 3 Triplepack-Schützen in dieser Saison der Sky Go Ersten Liga aufeinander

5:0 Sieg gegen den Tabellenletzten

Dienstag, 12 September 2017

Die Austria schafft endlich in dieser Saison den ersten Sieg zuhause. Gegen den Tabellenletzten reicht eine Halbzeit mit ausgezeichneter Chancenauswertung zur Sicherung der drei Punkten. In der zweiten Halbzeit verwaltete man das Spiel, Chancen waren aber Mangelware.

Top-Chancenauswertung in Hälfte 1
In den ersten Minuten merkte man den Spieler an, dass die derzeitige Situation nicht spurlos an ihnen vorbeigegangen ist. Doch nach ca. 10 Minuten hatte sich die Mannschaft stabilisiert und nach 17 Minuten dann die verdiente Führung für die Austria. Drazan enteilte auf der linken Seite allen und fand in der Mitte mit seinem scharfen Querpass Ronivaldo. Wiederum war es Ronivaldo der nach einer halben Stunde auf 2:0 erhöhte. Ein Konter über Ronivaldo, Lucas Barbosa und Drazan nutze der der Brasilianer zum zweiten Treffer. Der Brasilianer war heute der beste Mann am Feld und war dann auch beim Elfmeterpfiff von Schiedsrichter Heiß im Mittelpunkt. Nach einer Flanke wurde der Stürmer klar gehalten. Den fälligen Strafstoß verwandelte Lucas Barbosa sicher. Nur eine Minute nach dem 3:0 vollendete Ronivaldo seine Leistung mit seinem dritten Treffer. Nach einer Flanke bzw einem abgerissenen Schuss von Grasegger war der Brasilianer mit dem Kopf zur Stelle war. So ging es dann auch in die Halbzeitpause.

In der zweiten Halbzeit das Ergebnis verwaltet
Floridsdorf wechselte zur Pause doppelt, doch die Austrianer blieben die bestimmende Mannschaft. Man kontrollierte Ball und Gegner nach belieben. Es fehlte nur an neuen Chancen. Erst nach einer Stunde fasste sich der ebenfalls heute stark spielende Pius Dorn ein Herz und testete Fraisl aus gut 25 Metern. Generell lief heute viel über die linke Seite mit Dorn und Christopher Drazan. Aber auch Rückkehrer Jodel Dossou vermochte auf der rechten Seite mehr Druck zu entwickeln als Marcel Canadi vergangenen Freitag. Als alle schon dachten es bliebe beim 4:0, erzielte Peter Pavlovic mit einem Schuss ins lange Eck seinen ersten Treffer für Grün-Weiß. Am Ende ein verdienter Sieg, aber die Freude sollte mit Vorsicht genoßen werden.

Wie viel Ruck wirklich durch die Mannschaft gegangen ist, wird sich erst in den nächsten Runden zeigen. Jetzt folgen drei schwere Spiele gegen die SV Ried (A), den SC Wiener Neustadt (A) und den FC Wacker Innsbruck (H). Wir werden euch am laufenden halten, wenn sich im Laufe der Woche etwas tun wird.

Laufen, Kratzen, Kämpfen!

Dienstag, 12 September 2017

Vergangenen Freitag sind vorerst die letzten Hoffnungen auf den Anschluss an die Tabellenspitze geplatzt. Im Spiel gegen den Aufsteiger konnte das Team von Andreas Lipa trotz mehr Ballbesitz und der besseren Zweikampf-Statistik nicht überzeugen. Am Ende entführte die TSV Hartberg drei Punkte aus dem Reichshofstadion. Die negative Serie hält an - fünf Spiele wartet man nun zuhause schon auf einen vollen Erfolg.

Die Mannschaft hatte sich viel vorgenommen. Nach der Länderspielpause wollte man mit Vollgas attackieren und den Rückstand auf die führenden Vereine verkürzen. Doch der Aufsteiger aus der Steiermark zeigte sich clever und in den entscheidenden Momenten mit mehr Biss und Willen.

Am Ende reicht ein Tor nicht aus
In einer insgesamt schwachen Partie gingen die Hartberger durch ein Geschenk früh in Führung. Die Austria wurde, wenn dann, über links mit Drazan und Dorn gefährlich. Mit dem Spielstand von 0:1 ging es in die Pause. Trotz der Einwechslung von Lucas Barbosa blieb Hartberg die aktivere Mannschaft. In der 60. Minute dann aus dem Nichts der Ausgleich für Grün-Weiß. Pius Dorn traf nach einer Flanke von Ronivaldo per Kopf. Mit dem Tor kam leider nicht der erhoffte Umschwung, die Steirer agierten weiter aggressiv und verfolgten ihr Konzept. Mehrmals musste Nicolas Mohr sein Können beweisen. Bei einem Fernschuss von Fischer rettete einmal noch der Pfosten. Nachdem zunächst der erneute Führungstreffer der Hartberger wegen Abseits noch aberkannt wurde, machte es Fischer fünf Minuten vor Schluss besser und erzielte den entscheidenden Treffer. Die Austria konnte in den letzten Minuten nicht mehr zulegen und musste die nächste Heimniederlage einstecken.

Nicht viel Zeit zum Verarbeiten - Fans fordern Reaktion
Heute empfangen wir den Floridsdorfer AC im Reichshofstadion. Die Wiener erreichten am Freitag ein Unentschieden in Innsbruck, stehen aber dennoch am Tabellenende. Trainer Andreas Lipa analyisert die Situation wie folgt: "Unseren Gegner aus Floridsdorf haben wir zwar im ersten Saisonspiel klar geschlagen, aber das bedeutet heute rein gar nichts. Die Wiener sind ein sehr unangenehmer Gegner, da sie sehr defensiv agieren und dich das Spiel machen lassen. Unser Selbstvertrauen ist im Keller, das macht die ganze Sache noch schwieriger. Aber meine Spieler müssen das ausblenden und sich auf das Spiel konzentrieren. Nur so können wir uns das Selbstvertrauen wieder erarbeiten - mit jedem gewonnenen Zweikampf, mit jedem guten Pass oder jedem Torabschluss. Wir müssen gewinnen, alles andere reicht nicht".
Nach dem Spiel gegen Hartberg forderten viele Fans Veränderungen - nicht nur auf dem Spielfeld. Einzig die Mannschaft um Kapitän Christoph Kobleder kann jetzt einen Umschwung bewirken. Die Austria-Fans halten seit Jahren dem Verein die Treue, in guten wie in schlechten Zeiten. Deshalb haben sie sich heute eine Austria verdient, die beißt, kratzt und rennt als ob es kein Morgen geben würde. Jeder einzelne ist dafür verantwortlich, dass Grün-Weiß wieder oben auf ist. Deshalb kämpft Jungs - für euch, für die Fans, für Grün-Weiß, für unseren gemeinsamen Traum! #GemeinsamGroßesSchaffen

Die Austria schafft es weiterhin nicht zuhause drei Punkte anzuschreiben. Der Traum Aufstieg ist in weite Ferne gerückt, jetzt muss der Blick leider in Richtung Tabellenende gerichtet werden.

In einer schwachen Partie gingen die Hartberger durch ein Geschenk nach sieben Minuten in Führung. Güclü kann einen Ball nicht kontrollieren und Sanogo und Mislov sind die Nutznieser. In weiterer Folge tat sich die Austria schwer, Hartberg mit den besseren Chancen. Die Austria wurde wenn dann über links mit Drazan und Dorn gefährlich. Vor allem Drazan brachte einige gefährliche Flanken zur Mitte, doch am Ende fehlte der richtige Abnehmer. Mit dem Spielstand ging es auch in die Pause.

Zur Pause wechelte Andreas Lipa Lucas Barbosa ein, um der Offensive mehr Druck zu verleihen, doch Hartberg blieb die bessere Mannschaft. In der 60. Minute dann aus dem Nichts der Ausgleich für Grün-Weiß. Pius Dorn versenkte eine Flanke von Ronivaldo per Kopf in den Maschen. Das Tor hätte Aufschwung geben sollen, aber die Steirer verfolgten weiterhin ihr Konzept. Mehrmals musste Nicolas Mohr sein Können zeigen, einmal rettete die Austria der Pfosten bei einem Gewaltschuss von Fischer. Nachdem zunächst der erneute Führungstreffer der Hartberger wegen Abseits aberkannt wurde, machte Fischer fünf Minuten vor Schluss doch noch den entscheidenden Treffer. Die Austria konnte nicht mehr zulegen und muss die nächste Niederlage einstecken.

Zum Verarbeiten gibt es wenig Zeit, am Dienstag wartet der FAC. Eine wohl wegweisene Partie - für Verein, Spieler und auch Trainer.

Den Aufsteiger fordern

Donnerstag, 07 September 2017

Die Länderspielpause liegt hinter uns, die volle Konzentration gilt jetzt der Meisterschaft. Die Formkurve der Austria zeigte vor der Pause bereits nach oben, doch vollends war man nicht zufrieden. Zuhause warten wir noch auf den ersten Dreier der Saison. Morgen treffen die Grün-Weißen in der 9. Runde der SkyGo Liga auf den Aufsteiger aus Hartberg.

Die Steirer sind bisher neben Wiener Neustadt die Überraschung der Saison. Mit tollen Leistungen haben sie in den bisherigen Runden überzeugt und liegen mit 15 Punkten auf dem zweiten Tabellenplatz. Außerdem haben sie neben Ried die meisten Tore erzielt. Grund genug für die Austria die Steirer ernst zu nehmen. Ein Spaziergang sieht anders aus.

Länderspielpause für Test und Verstärkungen genutzt
Bei der Austria hat sich in den letzten zwei Wochen einiges getan. Mit Marcel Canadi (19) und Majeed Ashimeru (19) verpflichtete man am letzten Tag des Transferfensters zwei weitere Talente für den Austria-Kader. Marcel wechselte von Mönchengladbach II, Majeed als Leihgabe von Red Bull Salzburg an den schönen Rhein. Am Abend des Deadline-Days testete man dann noch gegen den deutschen Zweitligisten 1. FC Heidenheim. In einer verregneten Partie bemühte sich Grün-Weiß den starken Gästen Paroli zu bieten. Der deutsche Zweitligist machte von Beginn an Druck und ging ein hohes Tempo. Die Austria stand aber stabil und erarbeitete sich selbst einige Chancen. Am Ende setzten sich die Heidenheimer aber knapp mit 1:0 durch. Die Mannschaft von Andreas Lipa hat aber sicherlich einige wertvolle Erfahrungen und Erkenntnisse aus dem Spiel mitgenommen. Nach dem 0:0 im Auswärtsspiel beim FC Liefering möchten die Spieler heute im Reichshofstadion wieder Treffer bejubeln. Die Länderspielpause wurde auch für sportmedizinische Tests genutzt und einige Spieler konnten leichte Blessuren auskurieren. Am Freitag steht Andreas Lipa mit Ronivaldo wahrscheinlich wieder eine weitere Option im Offensiv-Spiel zur Verfügung. Die endgültige Entscheidung fällt aber erst nach dem Abschlusstraining.

Hartberg überrascht die Liga
Es hatte wohl niemand die Hartberger auf dem Zettel, wenn man danach gefragt hat, wer nach dem ersten Meisterschaftsviertel vorne mitspielen würde. Der Aufsteiger präsentiert sich aber äußerst stark und agierte bisher sehr stabil und überlegt. Vor allem die Offensive überzeugt mit 16 Treffern - Liga Höchstwert. Um die TSV zu besiegen, muss bei den Grün-Weißen alles passen. Nach teilweise durchwachsenen Leistungen wäre jetzt der richtige Zeitpunkt für einen vollen Erfolg, um mit viel Schwung in die kommenden Aufgaben zu gehen. Es warten nämlich im September noch alle Titelaspiranten auf Christoph Kobleder & Co. Es gibt keine Ausreden mehr, es braucht Punkte um vorne mitreden zu können. Deshalb kämpft Jungs - für euch, für die Fans, für Grün-Weiß, für unseren gemeinsamen Traum! #GemeinsamGroßesSchaffen

Fakten zum Spiel

  • In Lustenau gab es in den letzten beiden Duellen in der Sky Go Ersten Liga einen 5:0-Heimsieg des SC Austria Lustenau und einen 4:0-Auswärtssieg des TSV Prolactal Hartberg.
  • Der TSV Prolactal Hartberg verlor in der Sky Go Ersten Liga nur eines der letzten 5 Auswärtsspiele gegen den SC Austria Lustenau, bei 3 Siegen und einem Remis.
  • Der TSV Prolactal Hartberg holte 15 Punkte aus den ersten 8 Spielen – erstmal so viele zu Beginn einer Saison der Sky Go Ersten Liga.
  • Der TSV Prolactal Hartberg erzielte 16 Tore – so viele wie sonst nur die SV Guntamatic Ried in dieser Saison der Sky Go Ersten Liga.
  • Dario Tadic steht vor seinem 100. Spiel in der Sky Go Ersten Liga. Für den SC Austria Lustenau absolvierte er die meisten seiner bisherigen 99 Spiele, nämlich 52.

 

Austria Lustenau - 1. FC Heidenheim 1846 e.V.  0:1.
Dennoch brachte die Partie neue Erkenntnisse für die Meisterschaft und den ersten Auftritt eines Neuzugangs

In einem flotten Testspiel setzten die Trainer Frank Schmidt  und Andreas Lipa alle fitten Spieler ein. Bei strömendem Regen machte der badenwürttembergische 1. FC Heidenheim, der in der 2. deutschen Bundesliga spielt, großen Druck und ging ein hohes Tempo. Unsere Abwehr um Kapitän Christoph Kobleder stand stabil und ließ wenige Chancen zu. Dominik Widemann erzielte in der 33. Minute nach Flanke von Kevin Lankford das 0:1. Unsere Offensive versteckte sich nicht vor dem großen Gegner und kam in der ersten Halbzeit auch zur einen oder anderen Torchance, die beste wohl durch Lucas Barbosa. Der 19-jährige Marcel Canadi, Sohn von Trainer Damir Canadi, gab in seinem ersten Spiel für die Austria ein beeindruckendes Debut.

In der zweiten Halbzeit wechselten beide Trainer durch. So gab es auf beiden Seiten nochmals einige gute Torchancen. Bei beiden Teams gingen die Spieler fair, aber mit großem Engagement und hohem Tempo zu Werke. Das flotte Testspiel hätte besseres Wetter verdient. Trotz der knappen Niederlage gegen den  2. Bundesligisten aus Baden-Württemberg, konnte Andreas Lipa mit der Leistung seiner Mannschaft zufrieden sein.

1. FC Heidenheim: Eicher (77. Köbbing) – Philp (72. Busch), Kraus (72. Wittek), Hajtic (72. Beermann), Strauß (58. Pusch) - Lankford, Gnaase (72. Titsch-Rivero), Theuerkauf, Halloran (77. Kilic) - Glatzel (58. Verhoek), Widemann (72. Dovedan)

SC Austria Lustenau (1. Halbzeit): Mohr; Tuncer, Lovric, Kobleder, Dorn; Krainz, Güclü; Marcel Canadi, Bösch, Paulo Victor; Lucas Barbosa

 (2. Halbzeit): Mohr; Tuncer (89. Friedrich), Grasegger, Kobleder, Avramovic; William, Güclü (89. Daniel Tiefenbach); Dorn (71. Lang), Marcel Canadi (79. Gabryel Monteiro), Joppich; Lucas Barbosa (85. Pavlovic)

Einige Spieler wurden geschont bzw. sind verletzt: Sebald, Sobkova, Joao Pedro, Djuric, Drazan und Ronivaldo. Jodel Dossou spielt derzeit im Nationalteam von Benin). Majeed Ashimeru, Leihspieler von Red Bull Salzburg, wurde aufgrund der kurzfristigen Anreise noch nicht eingesetzt, er absolvierte eine lockere Laufeinheit.

In einer Woche am Freitag, 8. September 2017, geht es in der Liga weiter. Dort empfangen die Austrianer den Aufsteiger TSV Hartberg im Reichshofstadion.

Kaderneuzugänge am Deadline-Day

Donnerstag, 31 August 2017

Die Austria wurde zum Ende des Transferfenster noch einmal am Spielermarkt aktiv und verpflichtet zwei weitere Talente. Neben Marcel Canadi (19) wechselt das ghanaische Talent Majeed Ashimeru (19) leihweise nach Lustenau.

canadiMarcel Canadi ist der Sohn von Trainer Damir Canadi und war zuletzt bei Mönchengladbach II tätig. Über die Akademie führte ihn sein Weg früh in die Nachwuchsschmiede des deutschen Bundesligisten Gladbach. Bei der zweiten Garnitur der Borussen kam er gegen Ende der letzten Saison in der Regionalliga West zum Einsatz und erzielte zwei Tore. Marcel ist ein zentraler offensiver Mittelfeldspieler mit einem starken linken Fuß und Qualitäten im Abschluss. Der 19-jährige unterschreibt für drei Jahre bei Grün-Weiß.

Majeed Ashimeru ist in Europa noch eher unbekannt. Doch das Talent blieb nicht unverborgen, deshalb verplichtete ihn Red Bull Salzburg vor kurzem für die eigene Nachwuchsakademie. Um ihm Spielpraxis zu ermöglichen, wechselt er als Kooperationsspieler bis zum 30. Juni 2018 an den schönen Rhein. Majeed ist im Gegensatz zu Marcel eher im zentralen defensiven Mittelfeld zuhause und besticht durch ein gutes Auge und Spielmacher-Qualitäten. Am 25. Mai 2017 debütierte der ehemalige Spieler der West African Football Academy im A-Nationalteam von Ghana in einem Freundschaftsspiel gegen Benin.

Das Trainerteam zeigte sich über die neuen Spieler erfreut: "Beide können unser Mittelfeld verstärken. Sie sind talentiert und technisch gute Spieler. Somit sind wir in der Offensive flexibler und schwerer ausrechenbar. Diesen zusätzlichen Elan wollen wir nutzen".

Zu Gast beim Salzburger Nachwuchs

Freitag, 25 August 2017

Im letzten Spiel vor der Länderspielpause sind die Grün-Weißen beim FC Liefering zu Gast. Die Salzburger sind wie schon in den letzten Jahren ein schwer auszurechnender Gegner. Der Jungbullen-Kader ist mit österreichischen und internationalen Talenten gespickt. Oftmals variert der Kader der Lieferinger von Spiel zu Spiel sehr stark, daher ist der Ausgang einer Partie nicht vorherzusagen.

Sechs Punkte liegt die Austria aktuell hinter dem FC Liefering. Die Salzburger sind zwar nicht aufstiegsberechtigt, dennoch können sie am Ende der Saison das Zünglein an der Waage sein, welches über Aufstieg, Relegation oder Verbleib in der zweiten Liga entscheidet. Die Grün-Weißen hatten sich einen besseren Saisonstart erhofft und kurz vor Ende des ersten Meisterschaftsviertels läuft noch nicht alles rund. Nach Führungstoren fehlte oftmals der letzte Biss, vor allem zuhause tut man sich noch schwer. Deshalb möchte die Lipa-Elf heute in Liefering alles tun, um drei Punkte für die Ambitionen und das Selbstvertrauen einzufahren.

Austrianer mit Lieferinger Vergangenheit
Jodel Dossou, Alexander Joppich und Raphael Dwamena - drei Namen die alle Austrianer sehr gut kennen. Die ersten beiden gehören aktuell zum Kader der Austria und sind in den Plänen von Andreas Lipa oftmals fixer Bestandteil. Letzterer hingegen hat die Austria letzte Saison zur Winterpause verlassen und ist zum FC Zürich gewechselt. Dort war er Torgarant und hat sich einen Namen gemacht. Er hat international für Aufmerksamkeit gesorgt und mittlerweile wechselte Raphael für mehr als 10 Millionen nach England zu Brighton. Ein unglaublicher Aufstieg für den jungen Spieler. Die Austria ist stolz, dass so ein Spieler einmal seine Fußballschuhe für den Lustenauer Verein schnürte. Diese Entwicklungen zeigen, welche Talente beim FC Liefering schlummern können. Die Mannschaft um Kapitän Christoph Kobleder ist also gefordert, wenn es auswärts für Punkte reichen soll. "Die Lieferinger spielen schnelle und direkte Pässe, da müssen wir aufpassen", analysiert Andreas Lipa den Gegner. "Wir müssen bereit sein, auch einmal ein Foul zu begehen, um die Angriffsbemühungen frühest möglich zu unterbinden". Der Coach der Grün-Weißen hat daher in den letzten Trainingseinheiten vermehrt auch am Zweikampfverhalten seiner Schützlinge gearbeitet.

Spannung garantiert
Die letzten Duelle gegeneinander waren oftmals Torspektakel. Nicht weniger als 37 Tore konnten die Grün-Weißen gegen den FC Liefering erzielen, kein anderes Team traf öfters gegen die Jungbullen. Die Bilanz in den Spielen in Salzburg ist ausgeglichen: je drei Siege, zwei Remis. Für Spannung ist auf alle Fälle gesorgt. Die Austria wartet zwar in den Heimspielen immer noch auf den ersten vollen Erfolg, dennoch sammelte man in den letzten beiden Runden vier Punkte. Dafür wird wie erwähnt ein disziplinierte Abwehrleistung nötig sein. Vor allem müssen die Grün-Weißen fokussiert bleiben und auch nach einer Führung bzw. einem Rückstand weiter Vollgas geben. Dann ist in Liefering alles möglich.

Fakten zum Spiel

  • Die Bilanz in den Duellen FC Liefering gegen SC Austria Lustenau in Spielen in Salzburg in der Sky Go Ersten Liga ist ausgeglichen – je 3 Siege bei 2 Remis.

  • Der SC Austria Lustenau erzielte gegen den FC Liefering 37 Tore. Das gelang sonst keinem anderen Team in der Sky Go Ersten Liga.

  • Der FC Liefering erzielte 8 Tore in den zweiten 45 Minuten. Nur der TSV Prolactal Hartberg (9) erzielte in dieser Saison der Sky Go Ersten Liga mehr Tore nach der Pause.

  • Der SC Austria Lustenau gewann 53% der Zweikämpfe in dieser Saison der Sky Go Ersten Liga – nur der FC Wacker Innsbruck (54%) mehr.

  • Der SC Austria Lustenau erzielte 4 Treffer in den ersten 15 Minuten. Kein anderes Team traf in diesem Spielabschnitt in dieser Saison der Sky Go Ersten Liga so häufig.

Nachdem Marco Krainz (20 Jahre) vor wenigen Tagen auf Abruf für die beiden freundschaftlichen Länderspiele der U21 Nationalmannschaft Österreichs gegen Finnland (01.09.17, Hartberg) und Kroatien (04.09.17, Gleisdorf) nominiert worden ist, wurde heute der nächste Austria-Spieler für ein Länderspiel nominiert. Jodel Dossou (25 Jahre) wird mit von der Partie sein, wenn die Nationalelf Benins am 3. September im Rahmen eines Freundschaftsspiels auswärts auf Äquatorialguinea treffen wird.

Nach dem Auswärtsspiel gegen den FC Liefering steht in der Bundesliga die erste Länderspielpause der Saison an. Die Zeit wird der SC Austria Lustenau zu einem Testspiel gegen den deutschen Zweitligisten 1. FC Heidenheim nutzen. Die Schwaben sind seit einigen Jahren eine feste Größe im deutschen Profifußball und belegten in der vergangenen Saison einen beachtlichen 6. Tabellenplatz. Das Spiel findet im Lustenauer Reichshofstadion statt. Anpfiff am Donnerstag, den 31.08.17 ist um 18:00 Uhr.

Erfreuliches von der Verletzungsfront der Grün-Weißen. Sandro Djuric (23 Jahre) macht deutliche Therapiefortschritte (Kreuzbandverletzung). Die Ärzte prognostizieren, dass er nicht, wie ursprünglich zu befürchten war, die gesamte Herbstsaison ausfallen wird, sondern bereits Anfang Oktober wieder voll belastet werden kann. Derzeit ist der Mittelfeldspieler in physiotherapeutischer Behandlung (Physiotherapie Jansen, Lustenau). Er hat aber bereits auch schon mit Laufeinheiten auf dem Fußballplatz begonnen. Ronivaldos Verletzung (Fersenprellung) wird täglich beobachtet und therapiert. Er hat aktuell noch starke Schmerzen, sodass von einem Einsatz gegen Liefering nicht auszugehen ist.

Austria Lustenau - BW Linz 1:1

Freitag, 18 August 2017

20170807 austria bwlinz angriff280Mit einem Unentschieden trennten sich unser Austria-Team und BW Linz. Dabei sah es lange nach einem vollen Erfolg für die Austria aus. Die Austria machte von Beginn an Druck. Nach einer Dreierkombination von Christopher Drazan auf Paulo Victor, kam Pius Dorn gleich zu Betinn zu einer ersten Torchance. Das Linzer Abwehrbollwerk hielt dem Ansturm aber stand. Deshalb erspielte sich unser Team erst in der 19. Minute die nächste Torchance. Nach Zuspiel von Williams knallte Jodel Dossou den Ball in der 19. Minute über das Tor. In der Folge ließ unsere Mannschaft unerklärlicherweise mit dem Druck nach und so kam auch BW Linz zu den ersten Torchancen. Mit 0:0 ging es in die Pause.

In der 2. Halbzeit war zuerst BW Linz am Drücker und hatte eine weiter hochkarätige Chance. Unser Team errfing sich aber wieder. In der 57. Minute spielte Christopher Drazan einen Pass in den Strafraum, der nur unzureichend abgewehrt werden konnte. Jodel Dossou eroberte den 2. Ball spielte kurz auf Lucas Barbosa der aus spitzem Winkel zum 1:0-Führungstreffer einschoss.  Bei beginnendem heftigem Regen schlug der Blitz buchstäblich im Tor ein. Schiedsrichter Hameter musste n der 68. Minute das Spiel für mehr als eine Viertelstunde unterbrechen, da der Sturmregen ein reguläres Spiel nicht mehr zuließ. Pech für die Austria, die einen guten Spielfluss hatte und sich noch weitere Möglichkeiten erarbeitete. BW Linz nützte in der 83. Minute eine Unachtsamkeit in unserer Abwehr. Thomas Hinum erzielte das 1:1, das objektiv leistungsgerecht war.

Kapitän Christoph Kobleder haderte nach dem Spiel mit dem Schicksal: „Das Spiel war weitgehend ausgeglichen, mit leichten Vorteilen für uns. Leider haben wir es verabsäumt, nach dem 1:0 nachzulegen. Die Spielunterbrechung hat unseren guten Lauf unterbrochen und so haben wir ab Schluss noch den Ausgleich hinnehmen müssen. Schade um die vertane Chance, vor heimischem Publikum endlich einen Heimsieg zu landen.“

20170805 austria ksv angriff2 2802:1-Sieg der Austria bei der WSG Swarovski Wattens. Ein enorm wichtiger Erfolg nach vier Niederlagen in Folge. Trainer Andreas Lipa stellte die Mannschaft gegenüber dem letzten Spiel gegen den KSV auf fünf Positionen um. Kapitän Christoph Kobleder kehrte nach seiner Spielsperre zurück. So gelang es, mit einer gut organisierten Abwehr die Tiroler erfolgreich in Schach zu halten. Alexander Sebald spielte im Tor, Alexander Joppich, Daniel Sobkova und Marco Krainz kamen in die Startelf.

In der 7. Minute wurde Williams Rodrigues de Freitas an der Mittellinie gefoult, spielte den Ball nach dem Pfiff blitzschnell steil auf Christopher Drazan. Der die Abwehr der Wattenser überlief und den Ball am herauslaufenden Torwart vorbei, platziert zum 0:1 ins rechte Eck schoss. In der weiteren Folge hatte unsere Mannschaft mehrere gute Möglichkeiten, das Ergebnis zu erhöhen. So nach einem Querpass von Lucas Barbosa, den Jodel Dossou und Daniel Sobkova knapp verfehlten. Torwart Sebald zeichnete sich bei Schüssen von Mader, Kovacic und Zangerl aus. Mit einer verdienten Führung ging es in die Halbzeitpause.

In der 2. Halbzeit machte Wattens mehr Druck. In der 55. Minute scheiterte Zangerl an Sebald. In der 71. Minute ein präziser Freistoß von Daniel Sobkova quer über den Strafraum. Christoph Kobleder stand frei am langen Eck und schoss den Ball per Kopf zum 0:2 ein.  In der 77. und 80. Minute hatte Jodel Dossou noch zwei weitere Großchancen, schoss aber am Tor vorbei.

In der 82. Minute schwächte sich Wattens selbst. Der bereits gelbverwarnte Stürmer Zangerl nahm bei einem Angriff den Ball mit beiden Händen und sah dafür Gelbrot. In der 85. Minute ein Angriff von Wattens auf der rechten Seite, der mitgelaufene Francesco Lovric wird aus kürzester Distanz an der Hand angeschossen und der Schiedsrichter pfeift Elfmeter. Florian Mader düpierte Seebald im Tor und verwandelte zum 1:2. Wattens versuchte in der Folge, einschließlich einer vierminütigen Nachspielzeit nochmals alles, unsere Abwehr hielt dem Druck aber stand. Am Ende konnten unsere Jungs einen verdienten Derbysieg feiern. Gratulation an Trainer Andi Lipa, Daniel Ernemann und unser Team.

Freitag, 18. August 2017, 18:30 Uhr: Austria Lustenau – BW Linz
Die Chance, in eine „englischen Runde“ mit dem ersten Heimsieg sechs Punkte zu erringen.

20170805 austria ksv angriff280Die Austria begann gegen den KSV 1919 druckvoll. Bereits in der 1. Minute musste Torwart Gartler einen gefährlichen Kopfball von Paulo Victor über die Latte drehen. Aber auch die Kapfenberger Falken gaben von Beginn an Vollgas und kamen zu ihrer ersten Chance, die Nicolas Mohr abwehren konnte. In der 7. Minute schoss Christopher Drazan einen Eckball scharf ins Strafraumzentrum und Lucas Barbosa köpelfte wuchtig zum 1:0 ins Tor.

Jodel Dossou übernahm in der 20. Minute einen Abpraller, sein Schuss ging knapp am Toreck vorbei. Die Austria hatte durch Paulo Victor und Christopher Drazan weitere hochkarätige Chancen, um den Spielstand zu erhöhen. In der 43. Minute verwandelte Bratic einen Freistoß per Kopf zum 1:1. Unser Abwehr agierte nicht konsequent genug. Zwischenfazit: Unser Team verpasste die Möglichkeit, bereits zur Halbzeit alles klar zu machen und wurde mit diesem Gegentreffer bitter bestraft.

In der 54. Minute patzte unsere Abwehr erneut und Geissler stellte aus kurzer Distanz per Kopf auf 1:2. Die zweite Halbzeit verlief für unsere Mannschaft nicht befriedigend. Unser Team gab zwar nie auf, Daniel Sobkova und Lucas Barbosa hatten noch zwei gute Chancen zum Ausgleich. Dass Kapitän Christoph Kobleder rotgesperrt und Goalgetter Ronivaldo verletzt fehlten, machte sich in dieser wichtigen Phase umso mehr bemerkbar. Unser junges Team schaffte es nicht, den Schalter nochmals umzulegen. So bleibt die nüchterne Erkenntnis: Nach der vierten Niederlage in Folge wurde unsere Mannschaft sehr hart auf den Boden der Realität geholt.

Unser Team hat Potential genug, um das Ruder wieder herumzureißen. Bereits am Dienstag folgt das Westderby bei der WSG Swarovski Wattens. Am Freitag, den 18. August, spielen wir zu Hause gegen BW Linz.


Das Hohenemser Traditions-Familien-Unternehmen Jäger-aquatec (Rohr-Systemanbieter für Sanitär- und Heizungstechnik sowie Fußbodenheizung), wird in dieser Saison, neben Werbeeinschaltungen am Kameraturm und auf der Videowall mit ihrem aquatec-Logo auf den Trikotärmeln links und rechts präsent sein. 

Austria-Geschäftsstellenleiter Vincent Baur ist von der Partnerschaft überzeugt: “Mit Jäger-aquatec haben wir ein Unternehmen mit viel Erfahrung für die Austria-Familie gewinnen können. Seit mehr als 30 Jahren steht das Familien-Unternehmen Jäger-aquatec für Innovationen und Qualität in ihrer Branche. Wir sind dankbar, dass Geschäftsführer Daniel Jäger in die Austria vertraut. Wir werden alles tun, um gemeinsam erfolgreich zu sein”. 

Ich freue mich auf die Partnerschaft mit der Austria. Lustenau ist seit vielen Jahren im Profifußball unterwegs und wir hoffen, dass wir als Glücksbringer fungieren können und am Ende der Saison etwas zu feiern haben. Es wäre schön, wenn wir wieder wie damals nach dem Aufstieg solche Fußballfeste feiern könnten wie gegen Austria Salzburg“, ergänzt Jäger-aquatec Geschäftsführer Daniel Jäger.
Erstmals war das aquatec-Logo bereits im Spiel gegen die SV Ried zu sehen. Die Partnerschaft dauert vorläufig bis zum Ende der Saison jedoch eine weitere Partnerschaft ist von beiden Seiten her denkbar. 

Austria Lustenau - Kapfenberger SV

Donnerstag, 10 August 2017

20170803 austria wienerneustadt 119 lucas280Freitag, 11. August 2017, 18:30 Uhr, Reichshofstadion
Das Duell des SC Austria Lustenau gegen die Kapfenberger Sportvereinigung hat Tradition. Von insgesamt 42 Spielen gewannen die Falken 13, die Austria 15 und 14 Mal trennten sich die Mannschaften mit einem Unentschieden. Beim einem Torverhältnis von 70:67. Das letzte Match in Kapfenberg endete mit einem 3:2-Sieg der Austria.

Beide Teams wurden zuletzt unter Wert geschlagen. Der KSV steht mit einem Punkt auf dem 10. Platz. Trainer Robert Pflug hat sich überraschend entschieden, sein Amt niederzulegen.

Die Austria hat nach dem 5:1-Auftaktsieg gegen den FAC drei bittere Niederlagen in Serie zu verkraften. Gegen den SV Ried haben wir schlecht gespielt. Sowohl gegen Wiener Neustadt als auch gegen Innsbruck sind wir in Führung gegangen und hätten aufgrund der Leistung weit mehr herausholen können und müssen. Wer unsere Mannschaft in diesen letzten beiden Spielen gesehen hat, weiß, dass sie teilweise sehr gut gespielt und mit viel Pech verloren hat. Fehler, die zuletzt zu Gegentoren geführt haben, müssen konsequent abgestellt werden.

Trainer Andi Lipa zeigt sich gegen Kapfenberg siegesgewiss. Er muss auf Kapitän Christoph Kobleder verzichten, der nach einem diskutablen Ausschluss in Innsbruck für ein Spiel gesperrt wurde. Zu hoffen ist, dass Ronivaldo und Michael Lang sowie Christopher Drazan wieder einsatzfähig sind. Unsere Mannschaft hat es heute selbst in der Hand, mit einem Sieg den Umschwung herbeizuführen. Der zum Aufschwung in eine erfolgreiche Saison führen wird.

2. Cup-Runde und Liga-Termine fixiert

Donnerstag, 10 August 2017

Die Auslosung zur 2. UNIQA Cup-Runde hat uns den AKSÖ Oedt aus Oberösterreich als Gegner hervorgebracht. Gespielt wird am Dienstag, den 19. September. Da der Verein über kein taugliches Flutlicht verfügt, wird die Partie bereits um 16.00 Uhr angepfiffen. Gespielt wird auf der "Transdanubia Sportanlage".
In den Reihen der Oberösterreicher sind einige bekannte Gesichter zu finden, beispielsweise Ex-Austria-Spieler Aleksandar Djordjevic, Trainer Christian Mayrleb oder Manager Stefan Reiter (vorher SV Ried).

Bis zur 10. Runde wurden von Seiten der Bundesliga nun auch die Anstoßzeiten der Ligaspiele in der sky go Erste Liga fixiert. Unsere Spiele finden wie folgt statt:

Runde      Tag         Datum               Uhrzeit                Spielpaarung

5                 Fr            11.08.2017       18.30 Uhr            SC Austria Lustenau – Kapfenberger SV

6                 Di            15.08.2017       18.30 Uhr            WSG Wattens – SC Austria Lustenau

7                 Fr            18.08.2017       18.30 Uhr            SC Austria Lustenau – FC BW Linz

8                 Fr            25.08.2017       18.30 Uhr            FC Liefering – SC Austria Lustenau

9                 Fr            08.09.2017       18.30 Uhr            SC Austria Lustenau – TSV Hartberg

10              Di            12.09.2017       18.30 Uhr            SC Austria Lustenau – FAC Wien


20170803 austria wienerneustadt 090 280Die Austria hat in der 1. Halbzeit mit 10 Mann das Spiel klar dominiert, Innsbruck nützte in der 2. Halbzeit die zahlenmäßige Überlegenheit zum 3:2-Sieg.

Bereits in der 12. Minute brachte Jodel Dossou nach idealer Vorarbeite von Christopher Drazan die Austria mit 0:1 in Führung. In der 20. Minute ein überharter Ausschluss von Austria-Kapitän Christoph Kobleder, der als letzter Spieler gut 25 Meter vor dem Tor, seinen Gegenspieler leicht berührt, der sich ebenso leicht fallen lässt. Aber auch zu Zehnt spielt unser Team druckvoll weiter. In der 37. Minute wieder ein schneller Vorstoß von Drazan, der Lucas Barbosa ideal bedient. Lucas schiebt den Ball am Innsbrucker Torwart Christopher Knett vorbei ins kurze Eck. Das Spiel ist insgesamt fair, teilweise aber ruppig, ein Ellbogencheck an Paulo Victor bleibt ungeahndet. Daniele Gabrieli bringt Innsbruck in der Nachspielzeit mit 1:2 heran. Im Gegenzug schießt Jodel Dossou an die Unterkante der Latte, Marco Krainz übernimmt auf der anderen Seite den Ball und knallt ihn nochmals an die Latte. Doppeltes Pech, mit 1:2 geht es in die Pause.

Nach der Pause kommt Innsbruck immer mehr auf. Unser Team hält aber gut dagegen. In der 64. Minute ein rüdes Gelbfoul am überragenden Christopher Drazan, der verletzt vom Platz muss. Für ihn kommt Daniel Sobkova. Die Innsbrucker gleichen in der 75. Minute durch Roman Kerschbaum zum 2:2 aus. Unser Team verlegt sich aufs Verteidigen und spielt einige gefährliche Konter. In der 86. Minute gelingt Matthias Maak nach einem Freistoß per Kopf die 3:2-Führung. Jodel Dossou bricht zwei Mal durch, beim ersten Mal ist es Abseits, beim zweiten Mal eher nicht, sondern allenfalls gleiche Höhe. In Beiden Fällen wird abgepfiffen. Wacker Innsbruck geht als 3:2-Sieger vom Platz.

Aufstellung der Austria: Nicolas Mohr - Martin Grasegger, Alexander Joppich, Christoph Kobleder, William Rodrigues de Freitas - Marco Krainz - Pius Dorn, Christopher Drazan (64. Daniel Sokova), Jodel Dossou - Paulo Victor, Lucas Barbosa (70. Firat Tuncer).
Trainer Andi Lipa musste auf die verletzten Spieler Ronivaldo und Michael Lang, Sandro Djuric, Petar Pavlovic, Pedro und Alexander Sebald verzichten.

Günter Benda in memoriam

Dienstag, 08 August 2017

20170803 trauer guenter benda austria wienerneustadt 005Günter Benda, der große Austrianer hat unsere Profis über viele Jahre bei Heim- und Auswärtsspielen betreut. Beim letzten Heimspiel spielte die Mannschaft mit Trauerflor und in einer Trauerminute wurde seiner gedacht. Wir trauen mit der Familie Bender und werden Günter ein ehrendes Angedenken bewahren.

Die Trauerparte der Familie

Wir verlieren mehr als unverdient gegen den Tabellenführer. Mehr Details folgen, hier gibt's den Ticker zum Nachlesen: https://goo.gl/WgngpK

Am heutigen Freitag empfängt die Austria den Tabellenführer aus Wiener Neustadt. Die Niederösterreicher mit Neo-Coach Roman Mählich reisen mit breiter Brust nach Lustenau, sind sie aktuell mit zwei Siegen und Null Gegentoren das Team der Stunde.  Für die Grün-Weißen wird es heute wichtig sein, sich vermehrt auf sich zu konzentrieren und dem Gegner so schnell wie möglich den Schneid abzukaufen.

Das Spiel gegen die SV Ried ist analysiert und abgehakt. "Wir haben uns zu sehr auf den Gegner konzentriert. Das hat uns gehindert unser Spiel durchzuziehen. Da haben wir angesetzt", erklärt Trainer Andreas Lipa trocken. In einem chancenarmen Spiel setzte sich der Favorit am vergangenen Freitag 2:0 durch, die Austria-Offensive kam nicht zur Geltung. "Die Saison ist noch jung. Ich bewerte das Spiel gegen die Rieder nicht über, aber genau so wenig das Spiel gegen den FAC. Jedes Spiel beginnt bei 0:0 - du musst einfach von der ersten Sekunde an da sein und alles geben", sieht Lipa die Situation. Taktisch wird der Coach einige Anpassungen im Vergleich zum Spiel gegen die Wikinger vornehmen, um die eigenen Stärken zu unterstreichen.

Wiener Neustadt gern gesehener Gegner
Die Statistik spricht eindeutig für die Grün-Weißen. Nach dem Abstieg der Niederösterreicher blieb in acht Duellen ungeschlagen. Letzte Saison gewann man drei der vier Spiele. Doch bei Wiener Neustadt hat sich im Sommer viel getan. Der neue Trainer, Roman Mählich, hat den richtigen Zugang zur Mannschaft gefunden und die Neustädter präsentieren sich früh in Form. Lipa kennt den Gegner: "Roman und seine Jungs kämpfen bis zum Umfallen. Außerdem zeigen sie sich in dieser Saison sehr laufstark. Wir sind sicherlich gefordert". Die Zuschauer im Reichshofstadion erwartet auf alle Fälle ein Spiel auf Augenhöhe.

Personalengpässe im Mittelfeld, Fortschritt bei den Offensivkräften
Die Austria hat mit einigen Ausfällen zu kämpfen. Neben dem langzeitverletzten Sandro Djuric, der letzte Saison noch für Wiener Neustadt kickte, sind auch Ronivaldo und Drazan fraglich. Beide laborieren an Prellungen - ob sie spielen entscheidet sich erst heute nach dem Abschlusstraining. Auch Alexander Joppich musste vergangenen Freitag ausgewechselt werden, doch beim Verteidiger dürfte ein Einsatz heute Abend möglich sein. Positive Nachrichten gibt es auch bei Joao Pedro. Der Brasilianer mit spanischem Pass hat erstmals wieder mit dem Ball trainiert und arbeitet hart am Comeback. Lucas Barbosa ist nach seiner Kopfverletzung vom letzten Freitag ebenfalls fit und einsatzbereit. Peter Pavlovic hat seine Oberschenkelzerrung überstanden, muss aber noch Trainingsrückstand aufholen.

Spielbeginn ist um 18.30 Uhr, Sky überträgt die Partie in Konferenz.

Fakten

  • Der SC Austria Lustenau ist seit der Saison 2015/16 gegen den SC Wiener Neustadt ungeschlagen. Das gelang den Vorarlbergern in diesem Zeitraum gegen kein anderes Team der Sky Go Ersten Liga in 8 Duellen.

  • Der SC Austria Lustenau erzielte in den ersten 2 Spielen 5 Tore (wie der SC Wiener Neustadt) – kein Team mehr in dieser Saison der Sky Go Ersten Liga.

  • Der SC Austria Lustenau traf in letzten 8 Duellen gegen den SC Wiener Neustadt 15-mal. Nur der FC Wacker Innsbruck erzielte in diesem Zeitraum mehr Tore gegen die Niederösterreicher (18).

  • Der SC Wiener Neustadt blieb in den ersten 2 Spielen ohne Gegentor. Das gelang den Niederösterreichern erstmals zu Beginn einer Saison in den zwei höchsten Spielklassen.

  • Der SC Wiener Neustadt erzielte in beiden Saisonspielen das 1. Tor – wie sonst nur der TSV Prolactal Hartberg. Der SC Austria Lustenau kassierten in beiden Spielen das 1. Tor – wie sonst nur der FC Blau Weiß Linz.

Beim ersten Auftritt in der neuen Saison gab es für die Austria leider keine Punkte zu holen. Die Rieder zeigen ihre Klasse und gewinnen mit 2:0.

Andreas Lipa veränderte sein Team gegenüber dem Auftaktspiel und begann mit einem 4-1-4-1 System. Güclü rutschte für Lucas Barbosa ins Team und bildete mit Krainz und Lovirc das Mittelfeld-Dreieck. Die erste gute Chance im Spiel hatte Ronivaldo als er nach einem Freistoß am zweiten Pfosten frei zum Abschluss kam, doch den Ball nicht kontrolliert verarbeiten konnte. In weiterer Folge übernahmen die Rieder aber immer mehr das Spiel und kontrollierten unsere Grün-Weißen. Dennoch taten sich auch die Oberösterreicher mit dem Erarbeiten von Chancen schwer, daher war es wenig verwunderlich, dass ein 1000 Gulden-Schuss die Führung beschehrte. Ausgerechnet der verstoßene Illkay Durmus erzielte den Treffer aus gut 35 Metern. Seinen verhönenden Jubel nach dem Tor hätte er sich aber sparen können. Ein Profi tut das nicht. Mit dem Tor zeigte sich immer mehr die Klasse des Absteigers, die Austria fand leider kein Mittel.

Austria Offensive neutralisiert
Hälfte zwei blieb auch hinter den Erwartungen eines Spitzenspiels. Die Rieder verwalteten den Vorsprung und waren über Konter gefährlich. Die Austria versuchte die verschiedensten Möglichkeiten, konnte aber heute keinerlei Akzente setzen. Die Rieder hatten durch Ronny (47') und Wießmeier (48') gute Chancen nutzten diese aber nicht. Erst der eingewechselte Fröschl erzielte per Kopf das zweite Tor der Gäste. Die einzige Halbchance der Lustenauer entstand nach einer Ecke als die Rieder im Gestochere zunächst nicht klären konnten. Zu allem Überfluss musste die Austria dann auch noch zu 10. zu Ende spielen. Lucas Barbosa verletzte sich bei einem Zweikampf am Kopf und musste mit Verdacht auf Gehirnerschütterung in die Kabine. Die Austria hatte somit keinerlei Energie mehr, um noch einmal gefährlich zu werden. Am Ende entführen die favorisierten Rieder die drei Punkte aus dem Reichshofstadion. Für Andreas Lipa und seine Mannschaft heißt es jetzt Fehler analysieren um im nächsten Spiel wieder voll anzugreifen. Kommenden Freitag gastiert der SC Wiener Neustadt im Reichshofstadion.

Ein Spiel wie kein anderes

Freitag, 28 Juli 2017

Zu Beginn der Saison könnte man meinen, dass die Duelle in der Meisterschaft alle gleichwertig sind. Man weiß nicht wirklich wo man steht, Mannschaften haben sich aufgrund von Abgängen und Neuzugängen womöglich total verändert. Dennoch gibt es einfach Aufeinandertreffen, die auch schon in der zweiten Runde ein Kribbeln auslösen. Genau so ein Spiel steht heute an.

SV Ried mit Austria-Power
Die Austria trifft heute im Reichshofstadion auf den großen Titelfavoriten, die SV Ried. Der Absteiger hat als klares Ziel den direkten Wiederaufstieg ausgegeben. Die Oberösterreicher haben ähnlich wie die Grün-Weißen einen totalen Umbruch hinter sich, denn viele Spieler haben den Weg in die zweite Liga nicht mit angetreten. Die Wikinger waren also gefordert und waren am Transfermarkt intensiv unterwegs. Dabei hat es ihnen eine “Kaderschmiede” besonders angetan. Nicht weniger als fünf Spieler haben eine grün-weiße Vergangenheit. Mit Julian Wießmeier, Peter Haring, Pius Grabher und Ilkay Durmus trugen vier dieser Spieler letzte Saison noch das Austria-Wappen auf der Brust. Seifedin Chabbi komplettiert das Quintett, war aber zwischenzeitlich für Sturm Graz aktiv. Aber nicht nur im Spielerbereich haben sich die Rieder in Lustenau bedient. Mit Trainer Lassaad Chabbi und Co-Trainer Tamas Tiefenbach sind zwei weitere Personalien von Lustenau nach Oberösterreich gewechselt. Besonders der Wechsel von Trainer Lassaad Chabbi wurde heftig diskutiert, als er letzte Saison kurz vor Rückrundenbeginn den Verein wechselte. Sein Unterfangen die Rieder vor dem Abstieg zu retten, ist aber gescheitert und somit kehrt er in anderer Funktion an den Rhein zurück.

Saisonauftakt: Austria furios, Ried stolpert
Mit großer Spannung wurde die erste Runde der neuen SkyGo Erste Liga erwartet. Dabei zeigte sich gleich zum ersten Mal, dass die Liga nur schwer einzuschätzen ist. Unsere Austria startete in der Ferne beim Floridsdorfer AC. Nach frühem Rückstand drehten die Jungs von Andreas Lipa aber auf und gewannen verdient mit 5:1. Kurios, die Austria vergibt im Spiel zwei Elfmeter. Coach Lipa analysierte das Spiel nüchtern: “Schöner Sieg, meine Spieler haben die Ruhe bewahrt und unseren Plan verfolgt. Die zwei Elfmeter stören heute nicht wirklich, da wir klar gewonnen haben. Spielst du aber unentschieden oder verlierst du sogar, dann wäre es ein ganz anderes Thema”.
Beim Absteiger verlief der Auftakt nicht wie gewünscht. In der Keine-Sorgen-Arena mussten sich die Oberösterreicher nach Abpfiff doch etwas Sorgen machen. Der SC Wiener Neustadt entführte nämlich mit einem knappen 1:0 Sieg die drei Punkte. Zwar hatten die Rieder gute Chancen, doch blieben allesamt ungenutzt. Die Niederlage scheint man in Ried schon verarbeitet zu haben und man hat sich bereits auf Lustenau fokussiert. Die Wikinger stehen natürlich nun etwas unter Druck, bei einer weiteren Niederlage wäre der Fehlstart in die neue Saison perfekt, doch man versucht ruhig zu bleiben. “Wir werden alles dafür tun, um ein gutes Ergebnis zu erzielen. Wir müssen effektiver sein, vor dem Tor Ruhe bewahren und vor allem zu Null spielen. Das ist enorm wichtig”, ist das Statement von Lassaad Chabbi auf der Homepage der SV Ried.

Spiel beginnt bei 0:0
Egal welche Ergebnisse es in der ersten Runde gegeben hat, das Spiel startet bei 0:0. Andreas Lipa trat auch gleich nach dem klaren Sieg auf die Euphoriebremse: “Wir haben das Spiel gleich am Montag nachbesprochen. Meinen Spielern ist klar, dass das 5:1 nicht gleichzeitig bedeutet, dass wir jetzt über alles und jeden drüber fahren. Wir haben unseren Plan für das Spiel gegen die Rieder und den wollen wir umsetzen. Dafür müssen wir ähnlich agieren wie in Wien. Vor allem ruhig bleiben ist wichtig - egal ob wir in Führung gehen, in Rückstand geraten oder sonst etwas Unvorsehbares passiert”.
Die Austria wird heute auf alle Fälle gefordert sein, auf beiden Seiten fehlt es sicherlich nicht an Motivation. Ob und wer am Ende jubeln darf wird sich zeigen. Bei der SV Ried fehlen Reifeltshammer und Clemens Wals. Bei den Grün-Weißen fehlen Pavlovic, Djuric und Pedro.

schal meine austria

 

Fan-Schal “Meine Austria”
Für Grün-Weiß wird auch die Unterstützung von den Rängen wichtig sein. Aus dem Anlass hat Sponsor ZIMA Fan-Schals “Meine Austria” aufgelegt, die es für die ersten 300 Besucher geben wird. Das Stadion ist ab 18.30 Uhr geöffnet, die anderen Partien der 2. Runde werden übertragen. 

Fakten

  • Der SC Austria Lustenau und die SV Guntamatic Ried duellierten sich zuletzt am 20. Mai 2005 in der Sky Go Ersten Liga (ALU-SVR 1:1). Das ist das einzige Remis in diesem Duell.
  • Wenn der SV Guntamatic Ried in der Sky Go Ersten Liga in Spielen beim SC Austria Lustenau ein Tor gelang, dann punkteten die Oberösterreicher auch (ein Sieg, ein Remis).
  • Die SV Guntamatic Ried ist seit 8 Auswärtsspielen in der Sky Go Ersten Liga ungeschlagen – erstmals in der zweithöchsten Spielklasse.
  • Der SC Austria Lustenau gewann als einziges Team in der 1. Runde nach 0:1-Rückstand. Letzte Saison holten die Vorarlberger 18 Punkte nach 0:1-Rückständen – Bestwert.
  • Lassaad Chabbi war bis Ende Februar 2017 Trainer des SC Austria Lustenau. Mit Chabbi gingen die Vorarlberger nach der Hinrunde der Vorsaison als Tabellenführer in ein Spiel der Sky Go Ersten Liga.

Der Sportclub Austria Lustenau ist stolz darauf heute eine neue langfristige Partnerschaft präsentieren zu können. Mit SNE eMobility ist ein aufstrebendes Unternehmen neuestes Mitglied in der Austria Familie. Spezialisiert auf E-Mobilität gepaart mit coolem Design setzt Jürgen Sprenger mit seinem Team neue Maßstäbe. Auch das Thema nachhaltig steht beim Unternehmen aus Lustenau im Vordergrund.

Als Teil der Partnerschaft gibt es den eScooter “Street Sound” ab sofort im Austria-Design. Das spezielle Design besticht durch coole Highlights in grün und weiß. Natürlich darf das Austria-Wappen nicht fehlen. Zum Beginn der Partnerschaft verlost SNE eMobility außerdem zusammen mit den Grün-Weißen einen eScooter “Street Sound” im Austria-Design. Weitere Infos dazu folgen.

“Wir freuen uns, dass SNE eMobility unser neuer Partner ist. Das Austria-Design ist wirklich gelungen und der/die Gewinnerin darf sich auf einen außergewöhnlichen eScooter freuen. Die Austria-Familie wünscht Jürgen Sprenger und seinem Team viel Erfolg mit ihrem Unternehmen", zeigte sich Vincent Baur erfreut.

Die wichtigsten Eckdaten zum eScooter “Street Sound” im Austria-Design

  • € 2.490 inkl. MwSt*
  • Bluetooth Soundsystem
  • Abnehmbares Topcase (muss gegen einen kleinen Aufpreis separat bestellt werden)
  • Verschließbarer Stauraum unter der Sitzbank
  • Herausnehmbarer Akku
  • An jeder Steckdose aufladbarescooter

 Technische Daten

  • Reichweite** bis zu 100 km
  • 800 Watt Leistung
  • 60V Spannung
  • Geschwindigkeit bis zu 45 km/h
  • Gewicht ohne Akku 54 kg
  • Gewicht fahrbereit 64 kg
  • 2 Personen
  • Max. Zuladung 150 kg
  • Reifendimensionen v/h: 3,00-10
  • Hydraulische Schreibenbremse vorne, Trommelbremse hinten
  • Lithium-Ionen Akku, Nennladung 25 Ah, Ladezeit 6-8 h

*Die vom Importeur zu leistende Umweltförderung wurde im Verkaufspreis bereits berücksichtigt
**Abhängig von Geschwindigkeit, Zuladung, Terrain und Temperatur

Weitere Informationen gibt es auf der Homepage von SNE eMobility: https://www.sne-emobility.com/at 

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6890 Lustenau
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Telefax: +43 (0) 5577 / 86 250-4
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Internet: www.austria-lustenau.at
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