Ein Luschnouar Weihnachtsmärchen

Freitag, 24 Dezember 2021

Grad jetzt, in weihnachtlicher Zeit, ist man im Ländle gern bereit,

besinnlich vorm Kamin zu hocken, mit Braten, Mohren und auch Nocken,

gemütlich warm und froh, na klar, besinnt man sich auf’s letzte Jahr,

viel Freude brachte da dem Mann und Frau, die Austria aus Lustenau.

Viel Freude, ja, das wurd‘ auch Zeit, vergessen ist noch nicht das Leid,

dass uns allen angetan, als wir unsre Austria sah’n.

Am Jahresanfang, welch ein Graus, sah‘s mitnichten super aus,

vom Gipfel beim Pokalendspiel schien der Abstieg nun das Ziel.

Aus eigner Kraft die Klasse halten, schien nicht zu klappen mit dem Alten.

So zauberte man aus dem Hut, den Alex Schneider mit dem Mut,

die Karre doch noch rumzureißen mit Freude, Technik und auch Beißen.

Geschafft hab‘n sie dann doch die Wende und es gab ein gutes Ende!

Schneider? Wo kam der denn her? Und gibt‘s vielleicht von dort noch mehr,

was uns nach vorne bringt und auch dort hält, in dieser tollen Fußballwelt?

Der Vorstand wagte einen Schritt und nahm den Ahmet Schäfer mit,

der Typ ist gschaftig, locker, schlau und hat vor allem viel Know-How.

In Clermont Foot bei den Franzosen hat er an die Leaderhosen,

mit Core Sports brach man einen Bann, kam in Ligue 1 schon an

vielleicht ein Segen, auch in Lustenau was zu bewegen…

So kam der Schneider dann von dort, zu helfen unser’m Vorstand  Sport.

Den Kader musste man neu planen, das ist schwierig, kann man ahnen,

mit Stephan Muxel Strippen ziehen, dazu noch Drexel Valentin,

von CSC noch Ingo Winter, kamen die vier dann schnell dahinter,

wie die Mannschaft stehen kann, man besprach sie Mann für Mann.

Aber Schneider als Trainer auch auf Dauer?

Nein, denn hinter’m Berg, da lag auf Lauer,

der Mader Markus und sein Team: Lucas, Mathias und Martin.

Von Dornbirn aus mit voller Fahrt, ging er nun an den Start,

er trifft wohl den richt‘gen Ton, die Mannschaft hört und man sieht schon,

die Männer folgen seinen Worten und Furcht geht um in vielen Orten,

die Mannschaft ist jetzt ziemlich keck und haut die Gegner einfach weg.

Im Cup ein wenig derangiert, weil auf die Meisterschaft fixiert,

doch Highlights gab es ziemlich viel, ja eigentlich in jedem Spiel,

2:0 in Dornbirn, wunderbar, ein Sieg bei Wacker, das war klar,

durch die Menge ging ein Raunen und auch der Roni konnt‘ nur staunen!

Nur zwei Watschn gab’s, ja das passiert, denn auch der Beste mal verliert.

Die Siege oft ganz hoch, wie toll, der Taba kriegt den Hals nicht voll.

Teamspirit scheint das Zauberwort, es erklärt an diesem Ort,

dass man erreicht doch jedes Ziel, hat man gemeinsam Spaß am Spiel.

Die Herkunft ist da ganz egal, der Mannschaftsmix ist genial,

ob Luschnouar, ob Vorarlberg, ob Österreich, auf dem Platz sind alle gleich,

Franzosen, Schweiz und Afrika, hier sind wirklich alle da.

Hervorheben möchte man eigentlich keinen, doch Schierl ist mit dem Tor im Reinen,

Captain Maak führt unser Schiff, sicher durch das Abwehrriff,

mit Hugonet an seiner Seite bewahrt er uns vor mancher Pleite.

Im Mittelfeld da ist man froh, hat man Brandon und auch Mo,

der lenkt das Spiel, bereitet vor und macht auch manchmal selbst das Tor.

Ist Walli mal recht gut gelaunt, wird gezaubert, dass man staunt,

viele Gegner, kein Problem, kreiselt rum und lässt sie steh’n.

Der Grabher, unser Urgestein, muss für alle in die Liste rein,

ohne die hier garnichts geht, und für die sein Name steht!

Der ORF mit Roman Mählich jubelt mit, sieht uns als Aufstiegsfavorit,

wir haben jetzt schon viel gewonnen, doch bleiben auch vernunftbesonnen,

wir sind zwar jetzt der Winterkönig, doch nutzt uns das am Ende wenig,

was hilft die ganze Freudewelle, steh‘n wir dann nicht an erster Stelle!?

Was ist zu tun, dass das gelingt, und dass am Ende jeder singt,

egal ob Mann, ob Kind, ob Frau, „Der Meister heißt jetzt Lustenau!“?

Das Kampfteam ist in aller Munde, doch gerade jetzt, in dieser Stunde,

sollten wir an die auch denken, die im Stillen sich verrenken,

sie nehmen viel Arbeit ab und sind im Hintergrund auch stets auf Trab.

Ein „Dankeschön“, das muss hier sein, den Ehrenamtlern im Verein!

Der Platz reicht nicht, ein jeden hier zu nennen, doch eine muss man wirklich kennen.

Als gute Seele, jetzt fast schon 18 Jahr, ist für die Mannschaftswäsch sie da,

ob morgens früh, ob tags, ob Nacht, die Lotte über Trikots wacht.

Erst wird getrennt, dass ist sehr wichtig, alles andre ist nicht richtig,

dann wird gewaschen und sortiert, mit einem Küsschen noch garniert,

dann Hosen, Trikots fein gepflegt, den Jungens auf den Platz gelegt!

Doch nur Ehre reicht nicht in dieser Welt, es braucht auch manchmal echtes Geld,

wir danken auch denen, die uns laben, sind froh, dass wir Sponsoren haben,

gemeinsam weiter in die Zukunft gehen, in Freund und Leid zusammenstehen,

und bleibt mit ihrer Hilf die Mannschaft oben, dann wird man auch den Sponsor loben…

Bei der Gelegenheit, wie kommt man drauf, fällt etwas bei der Mannschaft auf.

Mit breiter Brust komm’n sie daher, doch auf dem Trikot?  Leider leer!

Ein Sponsor würde hier gut passen, sehr gut für ihn …. und unsere Kass’n!

Es fehlt im Mosaik ein Stück, doch dafür Blende kurz zurück,

es lag an dem Coronazwang, man spielte viel vor leerem Rang,

niemand brüllte Schiri raus, keine Pfiffe, kein Applaus,

Fangesänge Fehlanzeige, so geht jeder Spaß zur Neige,

die Nordtribüne wie vereist, ohne uns‘re Fans verwaist,

doch seit die Ultras wieder da, wird es wieder wie es war.

Gesänge und das Fahnenmeer, treiben die Mannschaft vor sich her,

2.500 so im Schnitt, feiern mit der Mannschaft mit,

ein paar mehr dürften es gern sein, zumindest passen sie noch rein!

Doch wo wir grad beim Thema sind, es muss, und das auch noch geschwind,

will in der ersten Liga man uns seh’n, in puncto Stadion was geschehen.

Ein Neues muss ganz schnell hier her, für ein noch größ’res Fahnenmeer.

Die Weihnachtszeit, hierfür ist ideal, für Nikolaus und Weihnachtsmann die erste Wahl,

und auch das Christkind, süß und schlau, hämmert schon am neuen Bau!

Ihre Vertreter hier auf Erden, könnten Kurt Fischer, Markus Wallner

und Frau Martina Rüscher werden.

Statt Freude heuer oft zu dämpfen,

könnten Bürgermeister, Hauptmann und die Rätin kämpfen,

zur Freude für das ganze Land, es liegt viel in ihrer Hand…

Es wird Zeit konkret zu handeln, sonst wird hier sich nie was wandeln.

Grad jetzt, in weihnachtlicher Zeit, ist man im Ländle gern bereit,

besinnlich vorm Kamin zu hocken, mit Braten, Mohren und auch Nocken,

gemütlich warm und froh, na klar, besinnt man sich auf’s nächste Jahr,

man hofft, man wünscht und man wird denken, der Herrgott wird schon alles lenken.

Besinnlichkeit, es weiß ein jeder, geht auch ohne rundes Leder,

die Zeiten, grad jetzt besonders schwer, es musst sogar ein Lockdown her,

mahnen uns, an die zu denken, die anderen Menschen Freude schenken,

die kümmern, die sich regen, und besonders die sie pflegen.

Ein jeder hat in seiner eignen Hand, in diesem wunderschönen Land,

ein Scherflein dazu beizutragen, dass sich diese bösen Plagen,

nicht mehr verbreiten und statt schimpfen, denken wir „Doch lieber Impfen?“

Die Austria wünscht allen im Ländle und darüber hinaus eine wunderschöne und geruhsame Weihnachtszeit und ein vor allem gesundes neues Jahr.

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