Neues Stadion steht vor Baueingabe

Mittwoch, 10 Februar 2021

In den Vorarlberger Nachrichten vom Mittwoch, 10. Februar 2021, auf Seite C5 ist leider ein falscher Artikel zum Thema Stadion-Neubau in Lustenau abgedruckt worden. In Absprache mit den VN möchten wir euch hier auf unserer Seite den eigentlich geplanten Artikel bereitstellen. Dieser ist auch auf vn.at abrufbar.

Neues Austria-Stadion steht vor Baueingabe
Gemeinde und Land vereinbaren Weiterentwicklung des Projekts. Finanzierung noch nicht fixiert.

Ende Dezember 2019 wurde von der Gemeinde Lustenau der Planungsauftrag für das mit rund 15 Millionen Euro budgetierte neue Fußballstadion in Lustenau an das Architekturbüro Bernardo Bader vergeben. 700.000 Euro gab die Kommune für diese Planungen frei.

Corona hat den Planungsprozess bisher zwar nicht verlangsamt, die weiteren Schritte müssen nun aber vor dem Hintergrund der Pandemie erörtert werden. In einem Gespräch zwischen Verantwortlichen der Lustenauer Austria als Hauptnützer des Projekts, der Gemeinde Lustenau und dem Land Vorarlberg mit LH Markus Wallner (53, ÖVP) und Sportlandesrätin Martina Rüscher (48, ÖVP) bekannten sich alle Beteiligten zum Projekt. „Es wird jetzt die Baueingabe vorbereitet und zeitnah fertiggestellt. Danach geht es wie geplant mit dem Verfahren weiter, bis wir ein genehmigungsfähiges Bauobjekt vor uns haben. Ich denke, das könnte sich bis 2022 ausgehen“, bilanziert Bürgermeister Kurt Fischer (57, ÖVP) das aus seiner Sicht erfreuliche Gespräch.

Für Fischer ist das Stadion als Mittelpunkt und Verbindung zum späteren Rhesi-Naherholungsgebiet viel mehr als eine reine Fußballstätte. „Mit dem geplanten Radweg in die Schweiz und seiner einzigartigen Holzbauweise soll das Projekt einen wichtigen Impuls zur Ortsentwicklung liefern.“

Bösch braucht Fakten
„Es geht etwas weiter“, beurteilt Austria-Vorstandssprecher Bernd Bösch (59) die aktuellen Entwicklungen. „Für uns ist es wichtig, dass wir der Bundesliga Fakten präsentieren können und nachweisen, dass etwas geschieht. Genau das ist der Fall.“ Nicht verhehlen will Bösch, dass es von zwei Nachbarn wegen der Flutlichtmasten eine Bauabstandsnachsicht braucht. „Aber da sind wir auf gutem Weg.“

Architekt Bernardo Bader (46) sieht die Planung des Projekts kurz vor der Finalisierung. „Wir haben das ganze Jahr 2020 dafür genützt, das Vorhaben bis ins Detail zu konzipieren. Die Detailtreue war uns deswegen so wichtig, um im festgelegten Kostenrahmen zu bleiben. Das ist uns gelungen.“ Für Bader ist das Projekt ein besonderes, „weil es vorwiegend eine Holzkonstruktion ist und durch seine Brückenfunktion Richtung Rhein weit mehr ist als eine reine Fußballstätte“.

Grundsätzlich gilt. . .
„Diese Präsentation hat uns wertvolle Information geliefert. Die Pläne versprechen ein sehr spannendes Projekt“, kommentiert Sportlandesrätin Martina Rüscher (48, ÖVP) das Treffen mit Vertretern der Gemeinde und der Austria. Bezüglich Finanzierung wollte sie sich nicht festlegen. „Grundsätzlich gilt die bereits getroffene Absichtserklärung einer 50:50-Finanzierung von Land und Gemeinde. Aber wir leben in außergewöhnlichen Zeiten. Auf alle Fälle soll das Projekt jetzt bis zur Genehmigungsfähigkeit weiterentwickelt werden. Dann reden wir über die Finanzierung.“ Unterstützen will das Land die Austria bei der Bundesliga, sollte der Klub dort Argumentationshilfe brauchen.

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